^»K 280. 1864. ÄmlMalt zur Laikacher Zeitung. 7. Dezember. (<»!—2) Nr, 358«, Kundmachung. Von d<>r Jakob von Schcllcuburg'schl'n Studentcnstiftlli'g ist der 5. 'Nah lm dcrmali-gen Ertrage von jährlichen 62 fl. 57 kr. 6. W. in Erledigung gekommen. Zu diesem Stipendium sind gcsitllti', arme oder koch mir wenig bemittelte, im Inlandc, besonders in Tirol gcborln', und vorzugsweise dem sliftcr odcr selncr Gcmalin anverwandte, am Laibacker Gymnasium studierende Jünglinge, welche die erste Gymimsialklaffe al)solr»irt haben, berufen. Jene Studierende, welche sich um den er-lcdigttn Stiftlmgsplah bewerben wollen, haben ihre Gesuche bib «5». Jänner »865, dem Landcsauäschusse in Laibach durch die hier-oltige k. k. Gymnasialdirektion zu überreichen, und sich mit dem Taufschein, dem Dü'rftigkeilö-und Impfungszeugnisse, mit den Studienzollg« nisscn der beiden letzten Semester, und im Falle dcr Berufung auf die Verwandtschaft mit einem legalen Stammbaume und andern erforderlichen Beweißdokumeuten auözilweiscu. Vom kram. Landcö-Auöschusse. Laibach am 27. November l^ttl. (48N—3) Nr. 7392. Kundmachung Die Postexp»'di»'ntl'l,stslle in Bl. Veit ob Wippach ist in Erledigung gekommen und wird zur Wiederbeschung dieser Stelle, womit eine IahrcSbcstallllt'.g uon l2N si. und ein Kanzlei-pauschale jährl 24 fl. gegen Erlag einer Dienst, kaulion pr. 200 st. verbunden ist, der Konkurs bis Enoc Dezember l8V-l hiemit eröffnet. Die Bewerber haben ihre eigenhändig ae. schriebenen Gesuche unter Nachweisung d.'S Alters, Beschäftigung, Vermö'genä und dc5 sittlichen und moralischen Wohlocrhaltcns bis zum obigen Konkurutermine bei dcr Postdircktwn ln Triest einzubringen. K. k, Postdircktion Triest am 29, November lttttz. (479-3) Nr. 7167. Konkurs. Bei der zu erachtenden Posterpeditisn in Weinitz, Bczilk Hschelnembl isi die Postex pedlenienstelle zu besehen, und wird zu diesem Behufe der Ho:»kul5 blö Ende Dcz.'mbcr l. I. eröffnet. Die mit diesem Dienstposten verbundenen Bezüge bestehen m einer Bestallung jährlicher l2U st , in einem Amtäpauschale jährlicher 2-4 fl, und ln einem Pauschale für die Besorgung der wöchentlich dreimaligen Fußbotenpoft zwischen Weinih und Tschernembl; dagegen hat der Post^ expedient sich vor dem DlensteSanttitte einer Prüfung auö den PostmampulationSoorschriften zu unterziehen, und cinc Kaution per 2UU fl. entweder daar, oder hypothekarisch, oder in 5»«6 Staats- oder GrundentlastungsrObligatio. nen zu leisten. Die Bewerber haben in ihren eigenhändig geschriebenen, bei der gefertigten Postdirckllon einzubringenden Gesuchen sich über Ncer, Be schaftigung, Vermögen, sittliches und moralisches Verhalten auszuweisen, und anzugeben, welcheS Pauschale sie für di? obigen Botengänge beanspruchen. K. k. Postdirektion Trieft am 23. November ls<»4. (480—l) Nr. 75U4. Kundmachung. Bei dem Magistrate Laibach kommen für das Jahr lslii folgende Stiftungen zur Verleihung : 1. Die Johann Bapt. Bernardini'sche Stiftung mit «5 st. 6l»'/^ kr. 2. Die Georg Tolmeincr'sche Stiftung mit «l, st 4 t kr. », Die Johann Jakob Bchilling'sche Stiftung mit K6 st. «7'/, kr. 4. Die Hans Iobst Wcber'sche Stiftung mlt 84 ft. «l» kr. Auf diese vier Stiftungen haben Anspruch Bürgerötöchter von Üaibach, welche ihren sittlichen Lebenswandel und ihre Dürftigkeit mittelst legaler Zeugnisse, dann ihre im Jahre l8«4 erfolgte Vcrchelichung mittelst Trauungs-schcines und die bürgerliche Abkunft durch die Bürgerrechts Urkunden ihrer Väter nachzuweisen vermögen. 5. Die Johann Ncklas Kraökovic'sche Stiftung mit «3 st., auf welche ein durch Un» qlück Verarmter oder Verschuldeter aus dem Bauernstände der St. Pelerßpfarre Anspruch has. 6. Die Jakob Anton Fanzoi'sche Stif. tung mit 38 ss. K7 kr., welche an eine arme, ehrbare, zur Ehe schreitende Tochter aus dem Bürger- oder niederen Stande relliehen wnd. 7. Die Josef Felix Sinn'sche Stiftung mit 27si. 55'/, kr, ;u welcher zwei der arm« sten hierorligen Mädchen berufen sind. 6. Die Johann Bapt. Kovc^'schc Stiftung mit »77» st. 77 kr., welche stiftung5gc« maß unter vier zu l'aibach in unverschuldeter Armuth lebende Familienvater oder Witwen von unbescholtenem Rufe und mit mehreren un» versorgten Kmdern zur Verteilung kommt. Bewerber um die vorerwähnten Stiftun» gen haben ihre gehörig instruirten Gesuche blö 20. Dezember l8«4 bei diesem Magistrate zu überreichen, wobei diejenigen, wrlche sich um mehrere Stiftungen alternativ in Kompetenz setzen wollen, abgesonderte Gesuche einzubringen haben. Stadtmagistrat öaidach am 2V. November I8U4. (488—3) Nr. W4. Kundmachung. Behufs Sicherstellung der Fourage'Arti« kcl'Lieferung auf die Zeit vom l. Jänner bis Ende Dezember »865 für die Pferde des Gendarm merie-Flügels zu Laibach, wird die Lizitations-verliandlung auf den »U. Dezember l. I, um 10 Uhr Vormittag, in der Kanzlei des Flügel-Commandos im Hause Nr. 47 und 48 Gradischavorstadt anberaumt. Hierzu werden die hierauf Restcklirenden mit dem Beisätze eingeladen, daß der tägliche Fourage-Bedarf dermalen in 3 Portionen Hafer n '/« Mehen, Heu ä l<» Pfund, Streustroh it 3 Pfund besteht, Die pizitalionsbedingnissc liegen zur Ein» sicht für Unternehmungslustige beim gefertigten Flügel-Commando. K. k. Gendarmerie - Flügel - Commando Laibach am 3. Dezember !«'. 10938. Kuratolsbcstcllung. Vom k. k. Nätt. bcleg. Ve^irssge' richlc in Laidoch iviid dcm »libekanit wo befindlichen Iodann Doüuschrk uoi, Ä«öjc l'tklumt qeoiacht, d.il) das in bcr Ntcktilscicke dcs Ioh^i»» Kli^li^ uon ^ai« bach durch Hrn. Dr. Nudoli a/^lii den« sell'en I."'!". NcchilllN^lcqllii^ crflosscne Urteil vom 20. Ollober 18l'>1, Z. 14024. wessc» dssss,, llill'cl^niüsn '?Insl»lb^llcs dem li„lcr Eiliem aof^estelNc!, ('inilll»-»eleg, Vczirksqciicht rr ucl »clum inlls angeord' net. Desseu wttdcu die uublkclniilci' Er< den mil dem Allhmige cnnnelt. da3 sie ^ur T('nsat)ll„q erscheinen orer ihre all. falllgsu Vehclfe rem aufglNeUlen Kura< tor rcchlzrillg zu übermitt,!,, habcn. als sonst diese Rechtssache mit dtm Kliraior allein vrrhandclt lind eolschicdr» lvrrden winde. ss. k. släot. oelsg. VezirsSgtll'cht l!ai> liach am 5. November 1864. (2331—1) Nr. 3721. Erckutive Fcilbictung. Von dtm k. l. Vcziiksamte Nasstn fuß. als Gericht, wirb dekamll ^rmacht: OS sci über Alnüch^n dcS Heir» Josef Humll uo» Cilli. durch srim» Mach,Haber b"ln Joscj Plhnm '^'n Nasscilfuß we^en uichl z,>sslh,,Itfncr ^i^ta bitlmig d,r dcm Il'halii! Planilischek uo» Sl. ^anziail gehörig gewlleiltll. von bci Ulslila Plamüschsf im Elellltiollswege erstal'denll». ncrichUich a>,f 824 fi, 24 lr. bewerlyrtru Hubicaliiät Nllf.'Nr. 150 «" Gut Swur bewilliget und zu leren «ornahwe liue tinzi^e Feilbitlunastaa. sahnig aus den 16. Jänner 1865, Vormillaa. um 9 Uhr. i„ dieser An,l5. kanz'ei mit dem Vlis.'pc ai,a.coldliet wlir> dc». daß die Ncaliläl bci dieser sscil. bictliugela^sahiu'g auch lmler d,m Schäz> zung«llvertde hiiltaliqegeben wird. il. k. VeMlsan't Nassslisliß, üls Gericht, an, 20. Novembll 1864. (2330-1) Nr. 3152. Vrckutivc Fcilbietung. Von dem l. k. Veziifsamtc ^asstn-^ß. als Gericht, wird hirmit bekannt gemacht -. Es sei über das Ansuchen des A,>!oil Andcilltsch von W^ißkirchei,. gegen Johann Jer«,; uon St. Kaiizian »vegen schiildilicr 282 fi, ö. W. <^. >. <^. ill die elekulive öffsoiliche Verfteilicrung dsl dem ?eßtern a^eholige», im Grulldbiiche des GilleS Swlir >ul) Nklf.'Nr. 122 rorkom-meiiden Hubrealität im gerichtlich er« bovellen Schäßlil'^öwerlhe von II7l)fi. 3. W. gewilliget, mib zur Vornahme dersclbtn die Feilbielungs.Tagscihimgen auf den 9. Jänutl. 10. Februar und 10. Mälz 1865, jsbesmc'l Vormittags um ^ Uhl. in dieser Amlslanzlei mit dem Anbauge bcNimmt worden, doh rie ffil^lbietenl»« Nsalilät l,»r bei der Icßien Feübiellllig auch iliUer dem SchätMla.swerll)e an den Mcisibietcntrn dintangra,cl)l>' wer^e. Das Schählü^splolosoU. der Grund, l'uchslrttalt U''.b die ^i^taliouKbedingiiiss, können l'ei diesem Gerichte i» den newöhN' lichen Al,«t«sim,den eiligessben wcrdl. K. s. Bezirksamt Nasstttfuß. als Gericht, am 2. Oktober 1864.