H^ Donnerstag am 17. Alärz ^864. Die „Laibacher Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Sonn- mid Feiertage, täglich, und kostet sammt dm Beilagen im Comptoir ganzjährig 11 fl., lMb> jü'lirlg 5 fl. 50 lr., mit Kreuzband im Lomptoir ganzj. 12 st., hlUbf. 6 fl. Flir die Zustellung in's Hani« sind l/nlbi. 50 !r. mchr zu entrichten. Mit drr Post portofrei gnnzj., untn Kreuzband und gedruckter Ndresse'iä fl.. halbj. 7 fl. 50 fr. Insertionsgebiiyr !ilr eine Garmond-Spaltenzeile oder den Raum derselben, ist für Imalige Einschaltung 6 kr., fllr 2malia,e8tr., fllr 8maligc 10 kr. u. s. w. Zu diesen Gebühren ist noch der Insertions - Stempel per 30 lr. für eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeileu losten 1 st. 90 kr. fltr 3 Mal, 1 fl. 40 lr. für 2 Mal und 90 kr. flli 1 Mal (mit Inbegriff des InsertionSstcmpels). Mich« «hlil, 3^e. k. l. Apostolische Majestät haben mit Aller» höchster Enlschlicluing vom 10. Mär; d. I. die bei drr k. k. Gefallen > und Domaiucn»Hosbuchhaltung erledigte Hofbncl,ballcrsstcllc mit den systennnäßigcn Bezügen dem Hofsckretär dcr k. k. Obersten Rech-nnngslontrolsbchördo. Adolf Arway. allcrgnädigst zn verleihen geruht. Ee. k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller« höchster Entschließung vom 5>. März d. I. den Dom-Herrn und Konsistorialrath. Dr. ^orenz Vogrin, zum Schulcn'Oberaufscbcr dcr Lavanicr Diözese aller-gnädigst zn ernennen geruht. ^as Justizministerium bat den Ocrichtöadjunklen Lndwia R a nnichcr zum Staatsanwaltö.Snbstitntcn mit dem Dienstcharaklcr eines NathssckretärS am k. k. Krciögerichte N cnstadtl ernannt. Das Ministerium für Handel und Volkswirthschaft l'cn die mn systcmisirte Vize.Direltorsstcllc bei dcr ^osldllcklion in Wien dem Postoircktionsadjnnktcn bci der Postdircklion in Vrüun, August Navratil. verliehen. Nichtamtlicher Theil. Laibach, 10. März. Italien ziebt für den Moment einmal wieder die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich. Garibaldi soll von der Inscl (5apvcra spurlos verschwunden sein, Dic „Gcn"-Corr." crhalt aus Turin dle Mitlhci. lung, welche die große Vcstürzung schildert, die das plöylichc Vcrschwi»oc» Oaribalc'l'ö aus Caprcra, wie seines Sohnes Mcnotli ans Turin m den dortigen Ncgicruugskrciscn erregt. Die nächste Folge war. daß Herr Venosi'Venosta sich entschloß, an die Vrr« trctlr der Regierung im Auslande ein Zirknlarschrcibln zu richten, worin auf's Pcstimmtcstc n»o Feierlichst' in Abrede a/strllt wird, daß die Regierung deö Königo Viktor Emannel an einen Angriff aus Vcncticu denke. Was das Verschwinden Garibaldi's anbelangt, so er. scheint dasselbe nm so räihsclhafter. alö die eifrigsten und sorgsamsten Nachforschungcu. dic übcr ganz Italien sich erstrecken, auch nicht die leiseste Spur des Flücht, lings von der Ziegcniuscl ergcbcn baden. Man fängt hier bereits an. zn glauben, er befände sich gar nichl auf italienischem Vodcn und sei an der jenseitigen linkischen Küste des adriaüschc» Meeres gelandet, um sich nach Serbien oder nach Rumänien zn begeben. Immerbin aber ist auch sehr möglich, daß an einem dcr nächsten Taa,c die Meldung eintrifft. Garibaloi sci wieder nach kavrcra «von cmrm kurzen Anoftuge" zurückgekehrt. Die der italienischen Regierung von der Seine aus ertbcillc Parole beißt „abwiegeln!" Man schreibt darauf bezüglich aus Tmin: „Die Weisungen ans Paris lauten im enlschiedcn friedlichen Sinne, so daß hier. wo natürlich bloß der Wille des hoben Gebieters in den Tuilerien maßgebend ist — bereits Vorbereitungen getroffen werden, nm eine allcnfallsi,ie Rerunning der Armee in kürzester Zeit durchzuführen. Die Kompagnien der in dcn alten Provinzen und in oer Omilia'liegenden Infanterie - Regimenter. welche bo rcits dcu Äetthl erhalten bauen, sich auf den Stand von )20 Mann zn'sehen, baben soeben Conlrc-Ordrc erbalten und bleiben uorlänfig auf dem Stand von 100 Mann. Die Gcwcbrfabrikcn von Tnrin und Santa Annnnziata erhielten Vcfcbl. die ihnen aufge. traqcnc Anfertigung von je 15,000 Gcwehrläufcn zu "uterine!!, lind weitere Weisungen abzuwarten. Die preußische Politik scheint Italien gegenüber einc beachtenswcrtl'c Schwenkung zn erfahren. Wir entnehmen einem Schreiben aus Berlin vom 13. d. M, folgende kmzc Stelle: „Man spricht hier davon, daß Herr v. Usedom, unser Gesandter in Turm. ab' berufen wcrven soll. Man bringt dieses Gerücht mit nicht unwichtigen Modifikationen unserer italienischen Politik in Zusammenhang. Auch wird die energische Sprache der offiziösen „Nord. Mg. Ztg." gcgcn Italien in dieser Richtung gedeutet." Vom Kriegsschauplätze. Ueber das Treffen von Veilc. welches die Dä« neu mit vier Rcgimcutcrn bcscßt und stark verschanzt halten nnd wo die Vrigadc Nostih neuen Ruhm er« wm'I). liegen interessante Einzcluhcilcn vor. Im österreichischen Hauptgnarticr erschien am Dinstag (8.) Morgens ein dänischcr Parlamentär und crl'at uom FMi!. Galilcnz eine melilstünDlgc Waffenruhe zilm Rückzüge ocr Dänen, auf wclches Ersuchen dieser jedoch den Vlschcib gad. dic Täiun sollten entweder dic Waffen strecken oder sie gebrauchen. Gleich darauf ward Vcfchl zum Aufbruch gegeben und rückten die Regimenter „Hcsscn" und „Äclgicn" mld das 9 nnd 18, Iägcrbmalllou. begleitet von 2 Valtcricn Achipfünder uni> einigen Ei?kaoroncn ^iicchlcnstlin. Husaren und Windischgräy'Dragoner vor. 38 der ^cyic» re». unter Konnnaüol' dcs Grafcn Obcrlieulcnant Kzcruill. trlU'c» l.»ci Haien, eine halbc Meilc von Vcile. anf dic doppelte Anzahl dänischer Dragoner, Es entspann sich ein l'lnliger Kampf. Die Oestcr-rcichcr wehrten sich mit Vcrzwciftnng. Die Auffor-dcning des dänischen Rittmeisters, sich zu ergeben, erwiederte Graf Czcrnin mit dem Kommando: «Dra. goucr vor!" und allen Anderen voran, sprengte cr in die Neihcu dcö Feindes, sank jedoch, von zwei Hicbcn am Kopfe getroffen, vom Pferde. Eine halbc Stunde halle der ^ampf gedauert, als das erste Vataillon vom Neginmit „Hesscn" erschien und. wie cs die dämpfenden erblickte. mil Hurrah vorstürmte. Die Dänen suchten jeyt ras Gefecht abzubrechen und zogen sich auf Vrilc zurück. LeiDcr gcl^lg co ihnen, oen tapfern Grafcn Kzcrinn unr noch drei gleichfalls schwer ocrwnndelcn Dragoner» nls Gefangene nutzn, schleppen. Mittlerweile rückieil die beiden Rcgimcnlcr Infanterie und links von ihnen das 18. uno rechts dao 9. Iägcrbataillon vor, während sich eine Vattcrir bet der auf einer Ai'hobc von Vcilc griegelien Mühle aufpsi.nizte. die alodaio em Vombaroclncilt anf die vor d^r Stadt errichlctcn Verdanc cröffücte. Nachdem 1i)0 Schüsse abgeschossen waren, erstürmte die In» fantcric mil den Jägern.^oic mittlerweile seitwärts oorgcgaug?» w^ren. die Stadt Nach einem, zwei^ stündigen' ^ainpfe waren die Dänen aus Kl selbe,, vrrlricl'lu. Damit war jedoch n^ch nicht das Tage-werk vollendet, cs galt noch die Höhen nördlich von Vcilc. welche noch oic Dänen inne hallen, zu be« seyen, Als die Dänen (es waren das 1. nnd 20. Regiment, die bci Ocvcrsce mit derselben Vrig^de fochten, und das 11 uud 14,) die ihnen von Ocvcr see wohlbekannten Fcderbüschc sahen uno das ibncn noch in sehr unangenehmer Erinnerung stehende Hurrah dcr wackeren Sieger hörte», dachte» sic an keinen Widerstand mebr. sondern rücktcn schleunigst nord» wärlS. Die eintrelendc Duokeldeit hielt die Ocster-rcichcr von der wciteru Verfolgung nb. Am 9. d. sind jedoch ihre Vorposten bis Vrcdal. eine halbe Meile nordöstlich vo» Veile. vorgeschoben worden. Die l'ci Vcilc glfallencn 10 Ocslcrreichcr und 6 Dä-nen wnrden am 9. d. Mittags begraben. Die Zabl der verwundeten Ocstcrrcichcr belauft sich auf einige 50. Die Dänen haben 180 Gtt'angene verloren, darunter einige 20 Scdlcswigcr. Dieselben ballen sich während dcö Kampfes in Veile in den Saal eines Gasthofes geflüchtet, wo sie bci einer Vowle Grog des Ausgangs darrten. Als die Oesterreichcr nach dem Siege in den Saal eindrangen, war dcr Jubel groß. Die Schleswigcr traten ilmeu mit gefüllten Gläsern und lamem Hoch entgegen, und ihre Vefrcicr verschmähten nicht die Einladnng. die dampfende Vowle mit ihnen zu leeren. — Noch ein Alt schneller und strenger Instiz bleibt zu berichten. Zwei Vcilrr Vür« gcr. die aus den Fenstern anf die anziehenden Oestcr« rcichcr geschossen, wurden von diesen anf die Straße geschleppt und sofort niedergeschossen. So berichtet ein Korrespondent dcr „Hambnrgcr Vörsen-Hallc." Die Prcnßen, welche mit ihren Linicnrcgimen» tern vor Düppcl. mit ihrer Garde vor Fridericia stchcn, haben alle weiter zurückliegenden, selbst dic leichtesten und reitenden Valtcricn nach dem eigentlichen Kriegsschauplätze, jedoch zunächst vor Düppel dirigirt. Dazu schieben sie l'cstäudig neue Infanterie« masscn in Schleswig vor. die jedenfalls znm Ein, rückcn i» Jutland bestimmt sind. Die Dänen haben dic Vrsayung Friocricia's bereits verstärkt und bereiten sich dort auf eine energische Vertheidigung vor. obwohl ihnen jedenfalls die weite Ausdehnnng der Wcrkc dieses Playcs dabei im Wege ist. Wenn cs wahr ist. was übcr einen nabe dcvorstebcnden Angriff auf Düppel verlautet, so werden wir in ganz kurzer Zeit wichtige Nachrichten vom Kriegsschanplaye erhalten. Der Plan, Düppcl und Fcirericia glcichzcitig anzugreifen, scheint anfgcgcbeu zu sciu. da die Her« brischaffung vou Vklagcrungs'Artillcrie bis vor Fripe« ricia bci den jctU so schlechten Wegen noch lange Zeit iil Anspruch ncbmcn dürfte. Es ist übrigens jeht auch wieder die Rede davon, daß das Projekt des Prinzen Friedrich Karl, die Insel Alscn durä» Schla» gnng cmcr Schiffbrücke noch vor den Düppcler Schanzen und oicsc cbcn dadurch zn nebmen. ausgeführt werdeil solle. Dcr Umstand jedoch, daß vor Düppel so große Massen M»uitio»svorrätbe aufgespeichert werden, laßt fast vcrmnthen. daß cs noch eher anf eine regelrcclitc Aelagcrung. als anf einen löhnen c'oup schüi)en. die in vcrschicdcucn Zeiten feuern, clfc-roerlich. Da man unn 700 bis 1000 S^»8 pr. Gcschüi) rrchllct. so gibt dicß zllsammeü 2I0.(XX) biS 300.000 Schuß. und jeder Schnß auf >""' w. fi. Kosten angenommen, belänft sich die N/s/^''''^. auözugcbeude Summe allem a»f drei M.ll. ^nocn. Außer dieser Mu»ition benöthigt noch ledcs Gc,chuß 50 Zentner Pulver, und daS gcsamintc Belagerung«. H5O Mateiialc belauft sich auf 400 Geschützbettungen. 120,000 Faschinen und Battcricwürste oder 12,000 Fuhren Reisig. 10.000 Schanzlörbc, 50.000 Pflöcke. 12,000 Schauscln. 3000 Krampen. 10,000 Bretter. 4000 Klafter Bauholz x. Ein 24>Pfünder hat 50 Zcnlncr Gewicht, und da die Lafette gleiche Schwere hat, so beträgt das Totalgewicht von 300 Geschützen allein 30 000. das der Muuiton 150.000 Zentner. Ueber die dandling der Dänen bei Pullos in Holstein ist aus zuverlässiger Quelle folgendes Nähere bekannt geworden. An dänischen Schiffen waren da: eine Fregatte von Norden koniinend, ein Dampf>chiff mit zwei Schornsteinen uon Nordwcst kommend und ein- DampftKanonenboot nebst einem Transportschiff Die Schiffe gehören zu dem schon seit einiger Zeit bei der Inst! Fehmar» stalionirtcn Blockadegeschwader, Von der Fregatte wurde ein Tau an's Land gebrach! m,d um einen großen Stein befestig!, woran die Transportschiffe sich an's Land zogen. Die Landung ivnrde mu Böten und einem Wagen beschafft. Eü sind etwa 200 Mann an's L.ind gebracht, die sofort Posten vorgeschoben und zwei Offiziere nud 25 Man» vou der Garde mit Bärenmützen nach dem Hofe Putlos gesandt babcn. Nachdem diese den Hof um» stellt, fragte ein Offizier, ob Truppen in Lüljcnburg. Oldenburg. Hciligcnbafen lägen? Diese Frage wurde verneint. Die Dänen verlangten Llbensmittcl und Getränke gegen Bczablnng und gingen danu auf die Schiffe znrück. — Auf Fehmarn wird die cinnndzwan' zigjährigc Mannschaft ausgehobcu; einige sind trotz der strengen Absperrung der Insel entwischt. Aus Ninkenis vom 10. d, M. wird den „H. N." geschrieben: Die Koulrolc der Fremden ist vcr« hällnißinäßig nicht streng. Znr Tageszeit kann man unbehelligt nach Graucnstcin oder anch weiler rechts nach Treppe und Alnocr kommen. Znr Nachlzeil ist es ohne Kenntniß der Losung nicht angerathen. Pro< mcnadcn anf der Landstraße oder Nebenwegen zu machen. Ein artiges Gcschichtchcn, das aber alo verbürgt gelten darf, erzählte mir ein Offizier, der es in Chl'lstianSfrlo an der Tafel des Fcldmarschall-Lieutenants v, Gablcnz gehört halte. Der Kronprinz von Prcnßcu gedachte die VorpostcntVlte abzureiten und wurde von einem österreichischen Posten augehal« ten. «I bill' lialt schön nm die Losung", sagt der Posten. «Ich bin preußischer Offizier", antwortet der Kronprinz, «Ja, adcr die Losung!" „Ich bin Ge« ncral". sagt der Prinz auf die rothcn Slreifcu ocs Bciollcides zeigend. VIa, abrr die Losung". wicder° bolt dringend der Posten. „Die habe ich vergessen", gesteht der Prinz, worauf ihn der Mann abzusteigen ersucht und als Arrestant erklärt. Gleich darauf aber kam der zur Begleitung dcS Prinzen kommandirtt österreichische Oberst nnd befreilc >l)n. Lachend ritten die Herren dann weiter; der Posten dnrflc alS solcher das ibm für die gewissenhafte Psi,chllrfüllung vom Prinzen angebotene Goldstück nicht ncdmen und so nahm eö für den Soldaten der Oberst in Empfang 7. Sitzung des krainischen Landtages am 16. März. Die Sitzung beginnt um 10^ Uhr. Gegen« wärtig: Se. Erzellcnz der Herr Statthalter Freiherr v. Schloißnigg. Nach Verlesung des Protokolls der vorigen Sitzung theilt der Herr L a n d e Sb a u p t m a n n eine schriftliche, mit 28 Unterschriften versehene, ron Sr. Exzellenz dem Grafen Anton Auersperg über-reichle Interpellation an Se, Exzellenz den Herrn Statthalter mit. welche folgendermaßen lautet: ^Dic U»terferligten haben aus dem vom Lan» desansschusse in der zweiten Sitzung dieser Session zum Vortrug gebrachten Rechenschaftsberichte zu ihrem Befremden ersehen, daß in den daselbst aufgeführten Gesetzentwürfen, welchen die allh. Sanktion nich! er« theilt wurde, anch solche Paragr.'.pbc als beanständet erscheinen, welche in den bezüglichen Verhandlungen ans» drücklich mit dem damaligen Negierungsvcrtrctcr ver-einbart worden sind. Dieses Befremden mußte noch gesteigert werden durch die Wahrnehmung. dnß sich unter den einzelnen nicht genehmigten Anträgen auch manche befinden, welchen der Dringlichkeit vou Gesehen, wie z. V. des Gcmcindegesctzcs gegenüber — doch immerhin eine untergeordnete Bedeutung beigelegt werden kann. Ueber eine in diesem Sinne bereits in dem h, Hause erfolgte Auregung bat Sc. Exzellenz der Herr Statthalter in der gedachten zweiten Sitzung eine Er« klärung abgegeben, dahin lautend: «daß der hicrortigc Vertreter der Negierung die Ansichten derselben insoweit kenne, als es für Jemanden möglich ist, der sich nicht am Standpunkte derselben befindet, daß er nach oicssü Anschauungen vorgehend. hie und da etwas zugeben zu können meine. daß damit jedoch nicht das lctztc Wort glsprochcn sei. nachdem die N» gicrniia. und' die Lenker, welche cndgiltig darüber zu sprechen haben, sich in Wien befinden." Die Unterfertigten würden eine Pflicht gegen das Land u»d gegen sich selbst zu versäumen glauben, wenn sie onrck diese Erklärung sich beruhigt fübicn und es bei der daraus zn Tage tretenden Sachlage einfach bewenden lassen wolltcu. Der Landtag Krams, getragen von dem lo'.ialen Bewußtsein, dcu Wünschen und Interessen der Regie« rung jederzeit, wo sich dieselben nach scincr Ucbcrzcu« gung mit den Bedürfnissen des Landes vereinigen ließen, aufrichtig entgegengekommen zu sein. darf sei« ncrseitS wohl auch von der Rcgicruug jene Rücksicht ten und Maßnahmen beanspruchen, welche der auf oic landtäglichcn Arbeiten verwendete nambafte Anf< wand von Zeit. Müde nno Kosten so nachdrücklich erheischt, wen» derselbe nicht auch fernerhin von der Gefahr unerwarteter und unverschuldeter Erfolglosigkeit bedroht bleiben soll. So lange es nämlich so nahe gelegt wird. über die hierorts abgegebenen Er» klärungen eines Rcgicrungsvertrctcrs nnd deren Ueber« cinstimmnng mit den Ansichten der m Wien endgil« tig entscheidenden Lexker Zweifel zu hegen, so lange werden die Ergsbnissc der Landlagsbcralhnngcn eines festen Bodens entbcbren, imd alle ohne Widerspruch des Rcgierungsvcrtrcttrs gefaßten, ja selbst ric mit ihm vereinbarten Bcschlüßc dem unberechenbaren Zu« falle eineö Glückspieles preisgegeben erscheinen; der Landtag aber und dessen Ausschüßc. werden darum gerechten Anstand nehmen müssen, mit einem Regie« rungsorganc, welches jeder irgendwie bietenden Voll« macht entbebrt, ihrerseits ein sie selbst bindendes Ab« kommen einzugehen. Welche Wirkung für das Anschcu der Landes« regicrung das wiederholte Vciscitcschicben der von ihrem Vertreter abgcgcbc»en Erklärung haben ma,;. bleibe hier nnerörlert. indem es genüge anf die Oc« lährdung mancher dringenden Lanoesinicrcssen, so wie anch die Hsiumnisse. Störungen und die allmäblige Enlmntbigu»g blllznweiscn. welche ein solches Vor-gehe» auf die Thätigkeit der Landesvcrtretung ans. üben muß. Es ist ein kaum zu bcstreilender Grundsatz, baß in einem geordneten Vclfassnngsleben zwischen den Lcnkcrn der Zenttalregierung und deren Organen in den einzelnen Ländern rücksk'btlich der leitenden Prin« zipien volle Uebereinstimmung uud Solidarität bestehen soll und folgerichtig dort. wo sie allenfalls nicht besteht, lirrzustellen sci. Etwaige Zweifel üdlr die Anwendung dllscr Prinzipicn a»f beslimmlc Fälle sind avcr dci rcr Naschheit ocr KommumkVMmicn l,'c»>lzll> tage bald z» lösen. Unvcichavct ocr ocm Slaalü< oberhauple vorbchalieneu allcrh. Sanktion wird das k, k. Slaatsmiülsterium in Wien sonach immer in der Lage sein. den Negierungsverlrelern i» den König« reichen lind Ländern jene maßgebende!» Weisungen zn ertheilen, welche einer Lanoeüverlrclung über die an entscheidender Stelle herrscheuoen Anschauungen feste und danernde Anhaltepunkte, den einzugehenden Vcr. embarnngen aber voraussichtlich die Gewähr der An« empfchl'.iüg zur allerhöchsten Sanktion zu bieten ge« eignet sind. In Erwägung dieser Gründe und Thatsachen stellen die Unterfertigten an Se. Exzellenz den Herrn Statthalter die Anfrage, ob von Seite der hiesigen k. k. Landesregierung, welcher die Unklarheit ihrer Stellung in der erwähnten Beziehung selbst empfind, lich fallen dürfte, bereits Schritte uud welcher Art gethan seien oder beabsichtiget werden, um den von den hiesigen Regierungsvcrlrttern gegenüber der Lan. dcsmrtrclung abgegebcucn oder abzugebenden Erklä-rungen jene Anfrechtbclassuug und Nachhaltigkcit zu sichern, wclche zu einer gedeihlichen Thätigkeit des Landtages fast unembehrlich und der Wurde sowohl der Rcgicrungs« als der LaudeSocrtrctnng u„d ihrer gegenseitigen Stellung angemessen erscheint. Anton Graf Auersperg. Otto Baron Apfaltcrn, Dr, Job. Sledl. Strabl. Gutliuan, Dr. Lovro Toman, Ios. Nudcsch. Dr. Rechcr. Deschmann. Dr. Blciwciß. Wurzbach, Mich. Zois. Job, RoSman, Ioh. Imnbarl, Dcrbilsch, Anton Zoiö. Kronicr, Brolich. Vühar. Sagorz. Kapelle, Svetec, Mull.'y, Dr. Ios. Suppan. Obresa, Klemencic. Langer. Ich- Tomau, Lambert Lllckluanll." Se. Exzellenz der Hcrr Statthalicr sagt. seine Stellung sei vollkommen klar. er könne die Interpellation anS diesem Grunde sogleich beantworten; allein, weil selbe so umfangreich. >o werde er es in eiucr späteren Sitzung tbun. Selir lieb wäre es ihn, gewesen, wenn die Herren Interpellanten jene Para» graphe bezeichnet hätten, b^ügüch welcher eine Ver-cinbarun^ stattgefunden hätte, welche aber trotzdem nicht sanktionirt worden wären. Man schreitet zur Tagesordnung. Auf derselben steben folgende Gegenstände: Fortsetzung der Debatte bezüglich der für den Direktor der Landeö. W.'hltliä. tigleits. Anstalten nöthige» Eigenschaften. Vorlrag rcr Fmanzsekion über die Gemciüde« u»d Gemliiidc-Wahlordnung. Antrag des ^nocsausschnsses auf Bewilligung der Wäschartikel und EmrichtnngS. Gegenstände für die neu gewonnenen Lokalitäten im Kraiikenliause. Präsident stellt bezüglich des vom Abg. Svetec in der letzten Sitzung gestellten Antrages die Unter« stütznngssrage. (Wiro linterstützt) Abg. Svetec (slovenisch) begründet seinen Antrag nochmals in ausführlicher Weise. Abg. Kromcr kann die Nothwendigkeit des beantragten Gesetzes nicht einsehen. ebens^ivenig die des verlangten Doktorats der Chirurgie für dc» Direktor. Der Landlag ist sclbstsläudig gcnng. eine solche Be-stimmnng anfznstellen, dazu braucht es keines Landes, grsctzcs. Es verhält sich damit, wie mit der Besetzung aller anderen landschaftlichen Diensteöstcllc». wozu es anch keines Landesgcsetzes bedürfte. Nach einigen Einim'noimgfil gegen die vom Abg. Suctec gemachten Vttmuptlmgcn stellt Ncd»er den Antrag, alls die An« träge Svetec nicht Nücksichl zu nehmen. Abg. Deschman,, hat einige Bedenken gegen die Anträge des Abg, Svclcc. Dicselbcn culballen eine Umgehung des bereits zur Berathung der ^ansord« nung gewählten Ausschusses. Im Interesse dieses Ausschusses ersuche er, die Anträge des Abg. Svclec genau zu erwägen. Ein neuer Ausschuß sei nicht i'ötbig. Mbrigens bitte er um Mittheilung beö Wort« lantcs der Negiermigsnotc. Wenn die Negierung leine Einsprache erbebe, so werde er sclbstoerstänolich auch nicht mehr opponircn. Nur bezüglich des Dok« torals der Chirurgie baltc er seinen Antrag aufreckt. Abg. To man unterstützt die Anträge des Abg. Svetec, indem er jedoch zugesteht, es wäre vielleicht korrekter gewesen, wenn dieselben anf Ucbcrgang znr motivirtcn Tagesordnung gelautet halten. Abg. Lnckmann unterstützt den Alitrag drs Abg. Deschmalin, Abg Kronü-r lbcill lie Anschauniigen Dcsch< mann's und stellt den Antrag, der Gegenstand sci dem zur Berathung der Hausordnung gewäbltcu ')l»ö. schlisse zu überweisen. Abg, To man stimmt dirftm Antrage bei. Abg. Deschmann prolrstirt dagegen; der Ausschuß habe mit der Hansordmmg schon genu., zu thun. Abg, T o m a n macht hierauf die vom Al>g,Soel,'c zurückgezogenen Anträge zn den seinigen. Abg, u. Strahl, als Beiichterstaltcr, gibt Anf. schlüssc über die Enlüehnng deö Antrages des Landes« Ausschusses, indem er die bezügliche Zuschrift der Ne« qicnuig ucrlifst. aus welcher l,clvorgebt, t^aß lins ocM Grunde gc»)rn die QllalifikiUlcxiö.Älif^rocliiü^ri, Ei„. spräche erhoben wnroe. weil bis jetzt keim- Norm illitr dieselbe besteht, und daß. wenn cinc solä,e geschassei, werden solle, es nur anf vcrfass»ngsmäßigcm Wege geschcl'cn kömie. Indem nun der Landesansschuß diesen Weg einschlage, befinde er sich mit der Regie« rung in keiner Differenz. Er sei darum auch gegen jede Vertagung und empfehle den Antrag beö Lan» desausschusses zur Annahme. Bet der Abstimmung bleiben die Anträge des Abg. Svctec in der Minorität; der Antrag Dcsch, manu'ö erhält Stimmengleichheit, wodnrch er ebenfalls als abgelehnt erscheint; die Anträge ocs Lan-deöausschusscs werden angenommen. Abg. Tom an ersncht um Unterbrechung der Sitzung anf einige Minuten. (Geschieht,) Nach Wiederaufnahme derselben kommt das Gc. meindcgesetz znr Berathung. Abg, v. Apfaltern. als Berichterstatter, be< merkt vorerst, wie unerwartet es gekommen sei, daß das so gewissenhaft geprüfte Gcmeindegcsctz die Aller« höchste Sanktion nicht erhalten habe. obgleich kein Beschluß gefaßt worden. der nicht mit dem Verireter der Negierung vereinbart worden. Einem Vorwürfe müsse er begegnen. Auf seinen Antrag scien viele der bcanstänoelcn Paragraph? augcnommen worden; allein, es sci nicht seine Schuld, daß die Regierung den von ihm für untergeordnet gehaltenen Punkten solche Wichtigkeit beilege. Die nenc NegiernngSvor« lagc sci wenig verschieden von dem vom Landtage l'eralbcnen Ocsctze. Da über die nichi beanständeten Pnnkle Beschlüsse des Hanscs schon vorliegen, so bringe er nur die beanständeten zur Diskussion. Der Ausschuß habe. ohne seme Ansichten zn ändern, sich der Regie-nmgövorlagc genähert, nicht, weil diese bcsscr sci. sondern nm nur die nochmalige Ablehnung zn ver-Huten. Der Ausschuß bringe seine Ansicht der Op' portunilät znm Opfcr. Die Negierung werde Hof-femlich in Zlikunft die Nachgiebigkeit des LandtageS uicbt auszubeuten suchen. Er stellt den Antrag, er wolle die Vorlage einfach verlesen, und nur bei den beanständeten Paragraphen auf die vorgenommenen Aenderungen aufmerksam machen. (Wird angenommen,) Die §§, 1 — 13 werden ohne Debatte angc« nominrn. Bei §. 14, welchen die Regierungsvorlage nicht enthielt, vom Ausschuß aber ans dem vom Landtage berathenen Gesetze wilder aufgenommen wnroc. und welcher also laute!: „Iü jenen Fällen, in welch"» cinc srülicr bcslandc»c Uiitcrgemciudc auf Grund dcS Gcmcindegesetzes vom 17. März 1849 in zwei oder 25 R mehrere selbstständigc Ottsgemeinden getheilt worden ist. tritt jede solche Ortsgemeindc in die im vorigeil Paragraphe nnd in diesem Gesetze überhaupt deu ehema» llgcnUntergc»>ci»den besonders gewahrten Rechte ciu." Sc. Exzellenz dcr Herr Statthalter ergreift das Wort. Hczüglich dcr Einleitung des Herrn Berichterstatters bemertt cr, dieselbe sei zum Theil identisch mit dcr heute eingebrachten Iutcrpcllatiou, und werde mit dieser beantwortet werden, zum Theil dcstchc sie aus einfachen Voraussetzungen. Dcr 8- 14 sei ein uuschnldig scheinender; wenn man ihn aber aufmerksam betrachte, so gewahre mau, daß cr sehr unllar sei. (5r erlaube sich daher eine Aenderung durch Einschieben dcr Worte: „falls sie sich wieder mit andern zu einer Ortsgemeindc vereinigen würden," nach dem Worte „Ortsgcmcindc" vorznschlagen. Da dcr Berichterstatter zugesteht, daß der Paragraph hierdurch au Deutlichkeit gcwiunt, so wird der Antrag Tr. Exzellenz angenommen. Die §§. 15 — 19 werden ohne Debatte genehmigt. Äei §. 2(1 entwickelt sich cinc Debatte, an welcher die Abg. Dcrbitsch und Kromcr wiederholt, dann Sc. Exzellenz dcr Herr Statthalter und Se. Exzellenz Graf Ant. Ancrsftcrg thcil-nahmcu. Abg. Derbitfch befürwortet dic Ncgicrnngs-vorlagc, welche den Punkt 8, durch welchen eine Pression auf die Viril-Stimmberechtigten ausgeübt werde, nicht enthielt. Abg. Kromcr meint, dic Bestimmung des Paragraphcs sei gegenüber den weniger Bemittelten nothwendig, das Gesetz solle kcin Privilegium schaffen. Sc. Exzellenz der Herr Statthalter macht darauf aufmerksam, daß die Regierung die vorjährigen Verhandlungen des Vandtags gcuau kennen zu lern«! Gelegenheit hatte, uud weuu sie auf die Intention des Landtags nicht eingegangen sei, fu habe sie ihre guten Gründe gehabt. Ein Beharren darauf dürfte leinen Erfolg haben. Anfänglich habe dcr Ausschuß kein Bedenken gehabt, dic Regierungsvorlage anzn nehmen; das sei erst später gekommen, als die Be^ rathungcu zu Ende warcu. Es bezeuge dieß den Wechsel dcr Ansichten. Er empfehle die Annahme dcr Regie runqsvorlagc. 'Sc. Exzellenz Graf A. Aucrspcrg berichtigt die Bc^ Wertung wcgcu Wechsel dcr Ansichten dahin, daß derselbe noch vor Beendigung der Bcrathungeu cingctw ten sei; derselbe bezeuge aber auch, daß dcr Ausschuß sehr gewissenhaft zu Werte gegangen sei. M,ss. u. Apf alter ii, als Berichterstatter, er t'lärt, cr ftl in diesem Falle mit Allem einverstanden, was das Hans beschließe. Der Autrag deö Ausschusses wird hierauf cmgc' nommcn. Abg. Suppau beantragt Schluß dcr Sitzung. Nachdem die Abgeordneten Guttman und Vilher noch zu Schriftführern gewählt wurden, wird die Sitzung gcschwssen. Nächste Sitzung Morgen. Tagesordnung- Forlsetzung dcr Debatte über das Gemeindegefetz. Oesterreich. Wien, 15. März, (Niedcrösterrcichischer Land. tag.) Der Antrag dcS Lauoesauaschusses - Schnselka bade dic Eignung zur Ausübung eines Mandates uud zur Wiederwahl vcrloreu uud sei dcr Statthalter sonach um Ausschreibung dcr Neuwahl zu crsuchcu. wmdc bei uameotlicher Abstimmung mit 31 gegen 8b dummen nügenommeu. " ^n den kärntnerischen Landesansschuß gelangte Mlter dem 5, d. von Seiten des Finanzministeriums ein Auirag, kraft drsse» dem Lande für sriue Aeqni. valenticn außer den bisher bezahlte» jährl. 38.000 fi. ö'st. W, noch 25,000 fi. Jahr für I^hr ausbezahlt werden sollen, die Vertretung Kärnlcns behauplel diesem gegenüber ei„e Forderung von 4 Millionen an de» Staat zu haben. Trieft. In dcr Sitznng dcr hiesigen Handels-und Gcwcrbckammtr vom 11. o M. kam cioe Zn» schrift zur Vcrlesniiq. welche die Herren Fürst Eollo. reb0'Maunöfeld. Fürst I^iblonowskl, Varou Dobblhoss. Varon Hobenbruck uud Mcrton an die Kammer ge< richtet haben, um dieselbe mit Bezug a»f das von ihncu entworfene Projekt cincr Dampfschiss^hrtsvcr-bindung zwischen Tricst uud dcr Westküste uou Amc. rika um ihre Ansichten nnd Rathschläge z», ersuche,,. Wie die genannten Herren beifügen, ist das crfordcr. llchc Kapital im Betrage von zwölf Millionen Gul. den Silber bereits gesichert. Die Kammer geneh. migte die von der Börscdcputation entworfene Erwie» drrlin^. welche sich, da der Plan dcö Untcrueh»,c»s in srmcu Einzcliibcitcn nicht vorlag, vorwiegend au allgemeine Grundsätze hielt, gleichzeitig jedoch umfas. sr'we statistische Notizen einfiocht. Ei» Schreiben dcS -ljlze.Präsidlntcn der k, k. Zentral.Seebehörde, Herrn v, Vecke. sehte den Präsidenten der Kammer in Kennt' l'N<' daß Sr. Majestät der Kaiser mittelst Allcrhöch« steu Handschreibens an den Herrn Marineminister dic Einsetzung einer besondere» Kommission angeordnet habcu, welche die iu der Schrift deö Herrn Ritter P. RcvolteUa über Oesterreichs Betheiligung am Welthandel niedergelegten Vorschläge prüfeu uud darauf bezügliche Anträge erstatten soU, und ersuchte um Mittheilung des von der Kammer gesammelten, diese Angelegenheit betreffenden wcrthvollcu Materials. Graz, 13. März. Unter die historischen Denkwürdigkeiten der Steicrmark gehört rin massiver, reich« verzierter Becher ans gelegenem Golde, bekannt unter dem Namen »Landschadcubnnd" zu den kostbarsten Reliquien. Ueber Sinn und Bedeutung dieses Namens waren Geschichtsforscher und Laien bisher im U»N.i« ren. In der gestrigen Sitzung des Landtages sollte dieses Räthsel gclöil wcrden. Dr. u. Slrcmaycr, welcher in eincm glänzenden Etpos« den vom Landes« auöschusse ausgearbeiteten Enlwnrf einer Boden-Kredit« Anstalt dem Hause zur Annahme anempfahl, erklärte oeu Landschadcnbuno als eine Art Verein nnscrer Altvorore» zur gegenseitigen Unterstützung nnd knüpfte hieran den Nachweis an. wie nothwendig uud uuab« weislich für das Land die Errichlnng eines Instituts sei, welches zwischen dem Kapitale dürftiger Grund, bcsitzcr nud dem Darlehen aubictendrn Kapitalisten vermittelt. Aber alles Talcut des Redners vermochte den pciulichcu Eindruck, welchcu die Bestimmungen des Entwurfes, wie ich Sie versichern kann, in den weitesten Kreisen hervorgerufen habcu. nicht zu ver< wischen. Es ist jetzt noch uicht au del Zeit, iu eine Prüfung dcr einzelnen Dctailbcstimmuugcn einzugehen, Aber die Bestimmung, daß die Pfandbriefe auf Sil« bcr zu lauten hätten nnd Kapitalörückzahlung sowie Verzinsung uuabäudcrlich in klingender Müuze zu ge« schcheu habe. heißt das Institut unmöglich machen. Ausland. Hamburg, 15 März. Die «Hamburger Nach« richten" ueröffenllicheu einen Brief aus Schleswig, welcher den Zustand der cäliischc» Truppen in Fridc» ricia nls äußerst schrecklich schildert. Durch mistrci,-gellde Märsche seien sie vollständig erschöpft. Uc^cr-dieü herrsche Unzufricoeliheit nud seien die Hoffnungen heral'gc stimmt. Neapel, 13. März, Ciprlano und Gima La« ^alla sino znm Tode. Papa zu lebenslänglicher nnd Davango zu zwanzigjähriger Zwangsarbeit vcrurlhcilt worden. Die Anwesenheit des Herzogs uo» Cobxrq in Paris gab Napoleo» linie Gelegl-üheit. sich in seiner Protettmrolle ül'er oic llciuen dclllscheu Fmstsülbümer z>, zeincn. Iil wclchcr Weise m.n, in Pnris aus oirser Ncisc politisches Kapital schlägt, beweist ei» Arl.kel der off,ziö>e„ .France", mit welchem dicse die Anwesenheit dcö Herzogs zu einem bedeutenden poll« tlscheu Ereigmß hinanfschranl.t, in dem sie nicht gemlg die oppositionelle Stellung hervorheben kann welche dieser deutsche Fürst gegenüber den beiden Großmach-ten eminmmt, Aus Paris, 12. März. wird d«>r «G..O.« ge-schrilben: Zwischen dem Erzher^ Ferdinano Max und dem Kaiser der Fsa„;osen ist ,,„ Vcrlragsenl. wurf parapbirt worden, der unmittelbar, nachdem Ersterer die Zügel dcr merikauischs,, Regierung er« griffe», ralifi^it werden soll. Die wichtigsten Punkte dieser Uebereiukunft si»d: Sold und Unterhaltung dcr Erpedi-ioi'öttlippcn fallen vom 1. I^,i>er 1861 der mekikliuischen Regicr»!!^ zur Last. Die Rückbernfung dersclbcn erfolgt nach Maßgabe der Kmnpleliruug dcr mnikdüischen Armee. Drci Bataillone Frcmdculegion. ^llsamincn l^000 Mli»». bleiben im mcrikauischen Dienste. Dieselben si»o lediglich «i,^ Freiwilligen zusammengesetzt. Die Schuldeu Mexikos a„ Frank-reich nmf.isscn außer de» liguideu Gelosorder»iMN Der Plioate» die Koste» der Expedition nud die Vorschüsse, welche die fm»zösischc Regierung der mexika-ixschrn für deu Uxtcrl'alt der Truppen seit dem 1. Jänner 18b die Regierung wie im italienischen nnd amerikanischen Kriege cinc NcutralitälS - Pwllcunaliou bezüglich deö dänischen Krieges erlassen wcrdc? Der Slaatsauwalt erwiedert. England als Mit» Unterzeichner des Londoner Traktates könne füglich nicht die Neutralität auf alle Fälle proklamiren. Lord Palmerston uno Earl Russell koufcrirtcn bcntc mit dem Kö»i^c der Belgier. Warschau, 10, März. Es liegt nunmehr auch der zwcilc Ukas i» Betreff der Regulirung dcr bäuerlichen Verhältnisse vor. der die Einrichtung der Dorfgemeinden betrifft. Dic Patrimonial - Gerichtsbarkeit der Gntsbcsipcr ist. wie gemeldet, anfgchobcn, nnd die Bauern jeder Gemeinde (;u einer solchcu wcrdeu auch einige kleine Dörfer vereinigt) wählen sich ihre Richter, welche, unter dem Präsidium dcs ebenfalls gewählten Wojts. in geringeren Streitsachen, so wie Strafe» bci geringeren Vergehen cudgillig urtheilen. Die Polizei führt dcr Wojt. welcher ermächtigt ist. in dem Hause cineS jeden Eiuwohucrs dcr Gemeinde, also auch in das bcs Gutsbesitzers, dcs Dorflehrers nnd dcs Geistlichen, ohne Weiteres Durchsuchung ab« zuhalte» nud rinrn Icdcu zwei Tage laug iu Arrest zu scheu. Von den Bestimmungen dieses Ukas sind noch einige bemerkenswert!): Franen, welche Grundstücke bcsipen, sind dcs Wahlrechts theilhaftig. Als Wojt, Schulze. Beirath und Richter können Nicht« christen niäit gewählt wcrdc». Durch diese letzte Bestimmung sind nicht nur dic hier zahlreich auf Dör-feru wohnenden Iudeu bctroffcu. welche an mehreren Orlcn allcin nnd ausschließlich ganze Dörfer ein« nchmcn, sondern auch die Mohamcdancr, dic im Augustow'schcn ebenfalls besondere Dörfer bilden. Eine solche klar ausgesprochene Zurückweisung von Bckcuucru uichlchristlichcr Konfessionen ist neu in dcr polnischen GcsctMbnng, da die bisherige Ansschließnng mehr in der Praris als im Gesetze ihren Gruud hatte. Lokal- und PrmnM-Nachrichlen. Laibach, 17. März. Samstag Abend gibt die philharmonische Gesell« schaft ihr lchtcS Concert lu dieser Saison. ? Stein, 13. März. Der gestrige Jahrmarkt war sehr belebt, so wie schon seit Langem nicht. Die Verkäufer machten sehr gute Geschäfte; besonders wurde viel Vieh erhandelt, darunter viele Pferde, indem eine nicht unbedeutende Zahl von Pferdehändlern sich eingefundcn hatte. Viele dcr gclanften Pferde dürften für Italien bestimmt sein. — Die Lcbc»s« millclpreisc waren denen der lcßteren Zeit gleich; 7 Eier um 2 Groschen EM,. 2 Hühner nm 1 fi., 1 Maß Aliö;ugmehl 16 kr. ö. W.. 1 Pfd. Nindschmalz 10-11 Groschen EM. u. s. f. Das Wetter ist sehr schön nnd die gelbe Primel, sowie dcr Frühlingswfran entfalten schon nahe eine Woche lang ibrc zierlichen Blüthen; die Wege trocknen, und so ka»i> unser frcnndlichcö Städtchen bald wieder Gäste empfangen, welche dic herrliche Gcgcud im erste» Frühliügöwchen genieße» wollen. Stein verdient recht häufigen Besuch, n»d würde selbe» im Sommer sicher noch hänfiger erhallen. wenn für raschen. billige» nnd beciliemen Verkehr mit der Lan-dcöhmlplstadt und für Badeanstalten. besonders Kalt-bäocr gesorgt wäre. Für ersteren kaun die Postver« dindnng nicht als genügend betrachtet wcrden, da dcr Wagen leider zu sehr unbequemen Zeit abgeht lind ankommt, nämlich nm 4 Uhr Morgens und 6 Ubr Abends, was in dem bestehenden Postkurse sciuc Ursache hat. In lepterer Hinsicht sind gar keine Anstalten vorhanden. obwohl Stein Ucberflnß an kaltem Wasser bat. Die Fcistritz führt sehr kalte«. die Neul ein Wasser von schr angenehmer Temperatur. — M. Edler v. Kaiserofcld, Reichstagö-Abgcordneter nnd LandeshauptmanN'Stcllvcrtreter in Graz. erhielt von dcr dortigen Universität das Eliren« Diplom als Doktor dcr Rechte; Se. Majestät genehmigten die Ausfertigung desselben. — Dcr Architekt.Ingenieur Herr Bayer ln Wien Hal die Idce angeregt, die Namen aller im gegen« wattigen Feldzugc jür Schleswig-Holstein gefallenen Krieger des Regimentes König dcr Bel.gicr und dcS >) Iäl',c»Bataillons iu ciuer marmornen Votivtafcl cingcgraben im Imicrn dcr Domkirchc zu Graz an gceiguctcr Stelle anzubringen. nm in dieser Weise dic Name» dcr Hcldcn dcr Nachwelt zu überliefern. I» Wie» sind bereits zn diesem Zwecke 141 fl. öst. Währ. gesammelt worden, wl'bci sich der Mcischluen'Iu-soeklor der Südbabn, Herr Franz Göbl, ein gcborner, SccicrmärrVr. besonders thätig bc^ciqtc. Wicncr Nachrichten. Wie», 15. März. Herr L. Epstein. Bankdirektor, ist gestern Mol« gcus 6 Uhr nach längerer Krankheit gestorben. — In dem altbcrühmtcn Goldbergwerkc zu Eule bci Prag ist es nach achtundzwanzigjähriger, ebenso mühsamer, wie höchst gefährlicher Arbeit am 9. d. gelungen, den St. WenzclsNollcn durchzubrechen, wodurch die Schächte, in denen das Wasser 00 Klafter hoch gestanden sei» soll. i» kurzer Zeit trockc» gelegt wurden n»d dem ausgedchulcsteu Wcittrlmiie nach Golderzen mmmchr kein Hinderniß mehr ciitliegcüstcht. — Bci der gestern stattgehabte» Berlosmm der Fürst Palffy . Lose haben folgende N."»mrm aroßere Treffer gewonnen: Nr. Htt.lttÄ ssrw"'"t "«>-""" Gulden. Nr, 48,532 aewi.mt 4000 fi., M. 3.').047 gewinnt 2000 ft.. Nr. 1tt,275 m,o Nr. 9182 gemnnen je 400 fi.; 200 fi ae.uim.c» Nr 37.029. Nr. 86.496 Nr. 28.040, Nr. 24.620 und Nr. 92.082. 253 Nieste Nachrichten und Telegramme. Original - Telegramm. Wien, »7. März. <5in Allerhöchstes Vefehlschreiben bestätigt Gablenz als Kommandeur, Gondrecourt als Nitter des The-resieu-Ordeus. Dänemark hat den Waffenstillstand auf dem 8t»tu» Alis drin heutigen Markte sind erschienen: 10 Waglii mit Grtrci?«.'. 3 W.'gci, mit Hcu und Stroh, 83 Wagen niw 7 Schiffe mit Hclz, nnd !)2 Mcpcn Erdäpfel. (W ochcninarkt - P reis c.) Weizen vr. Met/en fi. 5.22 (Magazins «Preis ft. 5,6<',) - ttorn fl. 3.32 (Mg;. Pr. ft. 3,54); Gcrstc ft 2 06 (Mgz. Pr, ft. 3,10); Hafer ft. 2 10 (Mgz. Pr. ft. 2.39); Halbfrucht ft. 3,55 (Mgz. Pr. ft. 4.2); Heiden fi. 2,80 (Mg;.Pr. ft. 2.72); Hirse st. 3.6 (Mgz. Pr. ft. 3.10); Kuluruh ft. —.— (Mgz. Pr. ft. 3.63)- Erdäpfel ss. 1.90 (Mgz. Pr. st.-.—); Anscn ft, 4,20 (Mgz. Pr. ft.--------); Erbsen fi. 4.50 (Mgz. Pr. fl, —.—); Fisolen fl. 4.50 (Mgz. Pr. ft.—.—); Nind^schmal; pr. Pfund kr. 55. Schweineschmalz kr. 38; Speck, frisch kr. ^7. dctto geräuchert kr. 37; Anttcr kr. 50; Eier pr. Stück kr. 1^; Milch (ordinär) pr. MaL kr. 10; Rindfleisch pr. Pfund kr. 18—22. Kalbfleisch kr. 21, Schweine-fleisch kr. 22, Schöpscuflcisch kr. —; Hähndcl pr. Stück kr. 40, Tauben kr. 20; Heu pr, Htr. fl. 1.10 bis ft. 1 50. Stroh kr. 70—90; Ho!.;, banes 30", pr. Klafter ft, 8,50. dctto wciches fl, tt.50; Wein (Mgz. Pr.) rolhcr und weißer, pr. Eimer fi, 11 bis 15. Neuftadtl, 14. Mär; (W ochcn markt. Prcise,) Weizen pr. Mcftln fl. 5.32; .^or,' ft. 2.74; Gerste ft 2.30; Hafer ft. 2.— ; Hall'fru^t fi. 3.40; Hcidcn ft. 2 06; Hirse ft. 2.70; Kulurup fl. 3.— ; Erdäpfel fi. 2.10; Linsen ft. «.40;.Erl,scu ft. «40; Fisolen ft. 5.20; Ninds« schmalz pr. Pfund kr. 45, Schweineschmalz kr. 40'; Spcck, frisch kr. 30. dctto geräuchert kr. 35; Butter kr. 40; Eicr pr. Stück kr. 1z; Milch pr. Maß kr. 10; Nindfteisch pr. Pfund kr.'21. Kall'flcisch kr. 26. Schweinefleisch kr. 22. Schöpsenfleisch kr. —; Hahn» dcl pr. Slück kr. 33. Tauben kr. 25; Hcu pr. ^tr. fi. 3 — , Stroh ft. 1,40; Hc'l;. hartes, pr. Klafter ft. 6.30, dctto weiches fl. —.- ; Wein. rother, pr. Eimer ft. 5, drils weißer fl. 4 Thclller. Hcutc Donnerst a g : Scä'slc Gasioorstellnng der drci Herren Zwerge: Der böse Geist ztum« pacivagabundns. Zaulicrposse mit Gesang in 3 Akten, von I. Ncstroy. Morgen Freitag: Zum Schluß dcr oicßjährigen Theater - Saison : Lct)ic Gastuorstellnng drr drci Herren Zwerge: Pelzpalatin und Kachelofen. Posse mit Gesang in 3 Akt, von Hopp. Verantwortlicher Redakteur: Issnaz v. Kleinmayr. Druck uud Verlag von Issnaz v. Kleiumayr N Fedor Vamberg in Laibach. ^N^^tt!^^«^^ ^" ^"^ »röffüclc und schic'ß in giinstigcr Stiüünn»^. Al>>, Staal^vapicren waren Mctalliques ,nit Mai Zinse» »iid ittliOer-Lüse qefraat und u»> '/,» bis ^/ "/ ^lUl.^lllllllU/l. hsss.r bezahlt. Auch »ene Präüüenschcmc erfuhrs» eine ?!ii'l'lss.r»n^ von '/,„ °/„. ^üdit-Äctnii hobs» sich u>'i 1 si. '.'lcüdl'al'ii-Ncticn ,»!, 2 fl. Kreditlose m» "/,„ "^"süd" IUitl», lichs Sla.u^l'ah„-Äcii^, auf bldclltnib brfflsc 'l>.irissr !)^'t,l,!>i>, um 7 fl. vcr Stück. Wcchscl .nif frcmdc Pl^c zicmlich .Nl^bottu ,» dc» Prciftn ^s.^u ^.st°v» "stdrch den 15. März. lci» ncmitxswn'thcr Abschl.,^ (iio.d u»i circa V,» V., liillig.r. Grid ftl,r flüssig. Veffentliche Schuld. .^. des Stimlca (fiir !9N ft.) Gcld Waarl ^stn ösierr. Wülniliii, . z» 5"/, 6i^.?0 «0,80 ü'/« Anlch. v. 180l lnit Mclz.'/,W.25 96.50 l'hilf Abschnitt 1««4 ', . . 94,tt0 95 !>ii,t.. '.'lill. mit Iä,i -(5oup. zu 5°/„ 7:».?0 79 80 „ ., .. Apr..Euup... 5 .. 79.80 79.90 Met>.Ilis,u,S...... 5 .. 71.75 7l85 dlNp mit Mii'Coup. , .. 5 ., 71.90 7i^.— dsttc,......„ 4z.. 62 75> 53 - Mit V.,l^s.v.1.1«Z9 ..... 145— 142.50 , , 1854..... «'.'.75 90.^5 '.'. „ ., 1860 zu 500 fl. 92.10 92.20 . „ „ I8<;<1 ., 100.. 93.W 93.80 ........1««4 .. ., ., 94.- N4.10 Como'Rciltfüsch, z» 42 I.. .-m«tr. 17.50 18.- !i. der Krl'iUimder (für I0U jl.) Grüüdcütlclsiilügs-Ol'Iig'Uioncn. Nkbcl-Och.rrcich . . zu f>7, 86.— 86.50 Ol'.-O.st. und S.Uzb. „ b.. 84.50 85.— Äöl,m,n .... ..5., 92.50 93.— Stci.,„>..,lliirnt. «..ssrain ., 5.. 87.50 88.50 <.5>llt> Wa.nc Mähltu.....zu 5"/, 93.50 95 - Schlcsic«.....5 .. 88.50 89.- Ungarn......5 ,. 73.75 74.25 Temcsel-Add.Bcrl'-^.200 .. .. 125.25 125.50 Süd. Staats-, lombardisch-vsne- tiainsch,' und coitral italienischc Gis. 200 fl. .V W. 50» Fr. 252. . ^53.— O.ld Waaic Ga>. ,ssarI-L»dw.-V. z. 2^0 l1.(M.199.75 200.25 Ocst.D^,.-D.nupfsch.'Gcs. ^^ 433.— 434.— Oesterreich. Llryd i>l Trifsi 3^ 220.— 222.— Wie». Da»!p!i».-Äftg.500st.ö.W. 460.— 470.— Pcssel Kcltliil'riicke . . . .387—389.— '^'l,m. Wesibahn zn 200 ss. . 15A— 153.5(» Tl^i^ahll.^lf'icn zu 200fi. (5. M. ».. I'l«) st. (707«) Ninzahlmia. 147.- -.— Pfandbriefe (sür 100 sl.) ^ialirna!-. N>j, l>rige v. I. b.iuf auf 5 1«5»7 zu . 5«/, 101.50 102.— (5. M, 1 v.rlosl'cnt 5 ,. 90. — !»<).5,s) ?lati^üalb.anf ö.W,vcllrsb,5 „ 86.— 86.15 llügarischt Vodcü'Kndit-Anstalt zu 5'/, P6t.....87.50 88.- Lose (pr. Stück.) Knd.-A>is!alt flu Handel ,l. Gew. zu 100 fl. üsl. W. . . . 130.— 120.25 Dl'N.-Dmpssch.'(i'.z,i100ss.(5M. 87.- 87.50 Stadtqem. O,eu .. 40 „ 5. W. 88.75 29.25 M'll'azy .. 40 .. (3.M. 91.- 92.— Talm________ . 40 .. .. .. 31.50 32.- Gcld Waare Palffy zu 40 ft. (5M. . —.--------. ttüm) ,, 40..... Al..- 31,25 St. Gcin'i,; ., 40 ... . ^9.50 29.75 Viüdisch^iütz .. 20..... ,9.— 19.50 Waldst.i» .. 20..... 19.50 20.— Kcgkvich .. 10 ., „ . N.75 15.25 Wechsel. 3 Mmi.1t,. (5'cld Waare Aua^burg für 100 ss. s,',dd, W. 100.— 100 25 ssr„nsillit c>. M. 100 sl dcllo 100.^5, Ifts» ">0 Vlnnl'ing, ,','ir IN» Äiarl Äanco 8'.».— «51 25 London siir 10 Pf. Sterling . 118.20 1I8.5N Paris, sür 100 Fr>»,s^ . . . 46.70 46.80 Vours der Gcldforten. Gcld Waare K. Münz-Dukatm 5 ,1. 67 fr. 5 ,1. 68 Mr. Kroneu . . . 16 „ 30 ,. 16 „ 33 ,. Napl,'llou.'d'r>r . 9 „ 46 ,. 9 „ 47 ., Russ. Imperials. 9 ,. 74 ., 9 ., 75 .. V.rli,i<,thalfr . 1 .. 77 .. 1 .. 77», . Sill'er . . 117 .. 50 ., 1,7 .. 7ü" Teiegraplilsche Effekten- und Wechsel-Kurse an dcr k. k. öffentlichen Börse in Wicn dcn 16. März 1864. 57.. Metalüquss 72.— 1860-cr ««leiht 92.50 57, Nat.-Nnlch. 80,— Süber . . . 117 75 Äaufaslm! . 774.— Loudl'N . . 118.40 Krcditaltll» . 181.50 K. l. Dukaten 5.68 ^blzanq der Mallcpost mm Laibach: nach V i ll a ch; durch Obcrlraiu, Oberläruteu, bis Villach, bann Brixcn. Salzburg, Tirol. Schwri;. Italicu, Wcftdeutschluud — täg- lich uin 4 Uhr Nachuiittagi«. „ Klassen fürt iibcr ^rainbun;, Ncu- marlll,c. — täglich fnlh 3'/. Uhr. „ Ncustadll. SeiseM'ra. Nassmfuß. Mottling mid Tschcruembl — täglich Äbcudö 5 Uhr. .. Cilli, Larrwlpost, über Podpctsch, Et. Oswald, Frauz, St. Pctcr — täglich früh 6 Uhr. „ Gottschrc, Votcupost, übcr Großla- schil.'. Ncifuitz :c. - täglich früh 4 Uhr. „ S t e i u, Votcuposi, übn' Mcmuöburg:c. — täglich Nachmittags 3 Uhr. Nach Nmstadtl wcrdcn nur 3 Ncisrude, brdiliguug^wcisc lauu auch eiu ^ltlr aufgenam-lllcu wcr'dni. Hnkunft der Mnllepost in Lnibach: uon Villach; voll alle» Postämtern biö Villach, bii< Brixcu. Salzburss, Tirol, Zchwei;, Italien, Wrstdcutschlllnd, Oberkrain, Obcr-lärntcn, — täglich früh 7'/,—8 Uhr. „ Klagensurt. Ncumarltl, Krainbnrg:c. — täglich Abends 9 Uhr 30 Min. „ Neustndtl, Scisenbrrg, Nassenfnß. Mottling und Tscherncmbl — -" wnld. Franz, St. Pttcr :c. — täglich Nachm. halb 3 Uhr. ^. ,, .^. Gottsched, Vllteupost, Großla,chih. Ncifui^ :c. — »äglich Nachm. 3 4 Uhr. von Stein lAotcnpoft), Manusbnrg ^> täglich frilh 7 Uhr. Anmerkung. Die Briesftost ist von 8 Uhr frilh bis 7 Uhr Abends ofsm. Zwischen 7 nud 8 frilh werden die Zeitungen rllctwärt? ausgegeben. — Dic Fahrposl ist von 8 bis 12 Uhr Volin'ittagö und von 2 bio6 UhrÄdrndi« geöffnet. Äci der Mallrfahrt nach Pillach werden nübe-schränlt, bei jenrr nach Klageufurt l i nnd nach Neustadtl 7 Reisende ausgeiiomnnu. Freigepäck 30 Pf. 10<» si. werth. — Rc-tlamen jeder Art wollen mündlich oder schnft lich bei drr Amtsvorstchnng angebracht werden. Bei Verspätungen dcr Posten uud dcr Züge erfolgt dic Aufgabe um so viel spiiter. Ircmdcn-Anzeige. Den 15. März. Vtadt Wien. Di, Hcinn: Dr. Viedermaiü,. s. f. lim'v.vsi' täl«-Profcssi,'r. von Innsbruck. — McNcr, Kauf maul», von SluttH.irt. — Toniff, Kausman», und Pll'ch, Ag.nt '.'l'ü Wi.!!. Elephant. Die Herren: Zaint'elli, Gllt^besihcr, vo> Fiumc. — Kl,'!ani. Gut^b.slper, von Proßbulg. — Aon!,!!, Agent, vl,'» Nürol'.rg. — Martina^,. Uhrniacher. ron Triest. — Klinasz. Haüocl^ixan . von Hadü^. — Dobrin. H'»dl lcuxainl, vc>l Kaiuscha. — Ascher, Moßhanolcr«?-Schn, nnr Al>ii!t. Wecksleras^l'», von Wien. — Frl. ,'tlapper, Tänzeri», »l» Wic». Wilder Manu. Herr I.nlall'v ch. f. f. ?)te,;i,in!it^ ,n. Eiitsil: 20 kr. (474-^) Gine hlllbgcdccktc Kalesche, >,lit lld.illl». ist zu ullliillflü. Zil scdcn im G^sil'of „;iim l'lucli-sä?ci' 'Hc'f^________________ (470—2) Zu verkaufen .sind ftcliüiic ¦lepsclbftuiiic», " üO kr. pr. Slück, und rJUt crgbirii-bäume, it 75 kr. pr. Slück, in der (jürlncrei zu Gros.sdorf bei (jiirksfld. (4^2) ! Laihacher Himem un> Weberei. 3lm 30. April d. I. wird die jährliche lnDelllsiche ilmeral Verjamlulmig in Cricll, im Zurcan derselben am ^noäotw Ur. 1744 abgehalten, in welche ftlgenic Gegenstände verhandelt werden: 1. Bericht der Direktion über die Lage des Geschäftes; 2. Vorlegung der Bilanz für ,^3; 3. Berathung und Veschlußnahme über Anträge der Direktion, zu welcher die />. 7'. Herren Aktionäre eingeladen werden. Laibach am 15. März 1864. Die Direktion. Hiezu em halbcr Vögelt Amts- und Ilttelligenzblatt.