_^34^_____ Montag, 11. Februar 1889. W8. Jahrgang. Aibacher Zeitung. ""Mtin ?l ?? ^!?l ^lit PoNvellendull«: ,an»j«htlg »,,15, hald<«hrlg sl. 7,»0, Im «omptoil: ^^ "" »«« ,» 4 feilen »lr.. «röheie pcr .>, , Wien, 6. Februar. ^ edelsten ^"^°"^ ^°""i. welche aus der Tiefe ^r 5) s," "^^"^ kamen und. mächtig ergreifend, zu dem OxU" klugen, hat unser erhabener Monarch "hen Da,, c" des Abgeordnetenhauses seinen kaiser-an dem K^!", ?'« Kundgebung inniger Theilnahme ^ksslickl« 3'??'^^ge diesertage ausgesprochen. Un-d'e sch^ ^e'd hat der erlauchte Herrscher erfahren, Horden- ^n?^ 'st seinem Vaterherzcn geschlagen ^ude'r.,1? ^"' auf dem sein Auge mit stolzer M Aeick « ' ^ " das reichste Erbe. die Krone b°lte. ibn s..."^ ble Liebe seiner Völker zugedacht r 3n di.? " dahinsinken sehen in die Gruft. ?" ist ib' /°^" be« Leides und der Trauer !? Anhiin,s;°"^"lcher Trost geworden in der rühren-Z'ichen 2?"t. m der treuen Liebe aller östcrrei-^? erM e " .,?^ ^^"^rz, der sein väterliches N^e haH..H'^ "" 'hm die Nationen, über .> des w-? ^'ldes Scepler gebietet; in allen ^ "nig hi? ^" ^^'s äußerte sich so' allgemein . ?' so er«^if ^?°bme an dem Unglücke des Herr-^ dem a„V"b die Liebe zu dem edlen Monarchen V>z Kailpr« °!?? Herrscherhause, dass sich das >,»«.. ""^ "^" fühlte in dem schwersten Gram. Jenes wahre Gottvcrtrauen, das ihn nie verlassen in den Stuuden der schwersten Prüfung imd die rührende Bethätigung unverbrüchlicher Völkertreue hat unserem erlauchten Monarchen die Kraft ge-a/ben. das unsägliche Leid zu tragen, das mit furchtbarer Plötzlichkeit über ihn hereingebrochen ist — es hat ihn aufrechterhalten in diesen Tagen der Prüfung. Dankbar erkennt er dies an in den Worten, welche er an das Präsidium der Volksvertretung gerichtet. Er hat die Nationen einig gesehen in der treuen Hingebung an ihn und sein glorreiches Haus: Das innige »nd nnlösbare Band. welches Völker und Dynastie umschließt, es hat seine Festigkeit bewährt in dieser ernsten, trüben Ait. Untrennbar ist das Schicksal Oesterreichs verbunden mit dem Schicksal seiner Dynastie; !mit ihr haben die Nationen dieses Reiches Leid und Freud getheilt in wechselnden Jahrhunderten, ihr hängen sie an mit unerschütterlicher Liebe und Treue. Ii> väterlicher Fürsorge für das Glück und Heil seiner Völker und seines erlauchten Hauses aber wird Franz Josef, ungebrochen durch die Größe und Gewalt semes Schmerzes, nach wie vor das Scepter Oesterreichs führen mit jener Pflichttreue, mit jener Weisheit und Gerechtigkeit, welche sein Volk und die Wclt an ihm bewundert. Greifen die Worte, mit denen der Kaiser das Prä« sidium des Abgeordnetenhauses und zngleich alle Völker des Reiches von seiner unerschütterten Regcntcnkraft überzeugte, mächtig ans Herz. so werden Oesterreichs treue Bürger nicht minder bewegt die Worte vernehmen, mit denen der Monarch seiner edlen Gemahlin, unserer erlauchten Kaiserin, liebenden Herzens gedenkt. In erhabener Seelcngröße hat sie ihm beigestanden in diesen Tagen der Heimsuchung; in aufopfernder Liebe uud hingebender Treue hat sie mit ihm die schwere Last getragen, die das Schicksal auf beider Haupt gelegt hat. Das Herz dieser Herrscherin hat nie geschwiegen, wenn es fremdes Leid zu lindern. Unglückliche zu erheben und zu trösten galt. Ein Engel der Liel>e und Barmherzigkeit ist sie in den Stätten der Armut und des Elends erschienen und hat durch ihren Anblick, durch ihre helfende Hand die Verzweifelnden aufgerichtet, den Verlorenen den Balsam des Trostes gespendet. Dem Schönen und Großen in der Natur, in der Literatur und Kunst sahen wir ihren reichen Geist zugewandt in den Tagen der Ruhe und des friedlichen Glücks; mit zärtlicher Liebe umfasste sie die Ihren, mit ,'ärtlicher Fürsorge aber umfieng sie auch das weite Vaterland, in das sie gekommen war, jubelnd begrüßt von den beglückten Völkern. Erglühend für alles Edle und Erhabene in der Welt, schätzte sie allezeit als da« Edelste und Erhabenste die Liebe der Mutter und Gattin; freudig kehrte sie aus der Ferne zurück in das stille Heim der Familie und weihte sich mit heiligem Eifer dem Glück ihres erlauchten Gatten, ihrer gellebten Kinder. Vor wenigen Wochen noch durfte sich ihr Mutter-Herz an einem Bunde der Liebe erfreuen, der vor ihren Augen geknüpft worden war und das Glück eines theuren Kindes verbürgte — nun aber ist das Unheil herein« gebrochen mit niederschmetternder Wucht; ein anderes Kind. den einzigen Sohn. den sie mit mütterlichem Stolz zum herrlichen Jüngling, zum erleuchteten, thatkräftigen Mann entfaltet gesehen, ist ihr uud dem Reiche entrissen wor-den. dem seine Zukunft gehörte. Wer vermöchte die Tiefe des Schmerzes zu ermessen, der in diesen Tagen das Mutterherz der hohen Frau durchwühlt, wer vermöchte das Leid zu künden, das sie in diesen schweren Tagen empfunden! Und dennoch hat sich unsere Kaisei in gerade in dieser düsteren Zeit erhoben zu seltener Franengröße. Wo andere dem Uebermaß des Unglücks erliegen, da kämpfte sie den eigenen Schmerz mit heroischer Kraft nieder, um dem geliebten Gatten jenen Trost zu bringen, nach welchem er rang in den Augenblicken des höchsten menschlichen Jammers. Sie wurde seine Stütze; vereint mit ihr in Liebe und Schmerz vermochte er das Schrecklichste zu erfahren, das über ihn verhängt worden war in feinem schickjalsreichen Leben. Die Hingebung der treuen Gattin, die Seelengröhe der edlen Lebensgefährtin hat ihn über sein eigenes furcht« bares Leid erhoben. Stärker als die Macht des Unglückes war die Macht dieses Frauenherzens, die sich in den schrecklichsten Stunden seines Lebens siegreich bewährte. Mit unendlichem Dante erkennt unser Kaiser diese Macht der Liebe und Treue; es drängt ihn aus» zusprechen, was sein Herz erfüllt, den Völkern zu sagen, laut und liebevoll zu künden, dass ihm ein Engel schir-mend, schützend und erhebend beigestanden ist in den Tagen de-r _________ Feuilleton. l!5 Doctor ^'"° " die Chinesen. Pl^ss" "N der laise.. öli^'ben Gide in^"a. hi" kürzlich im Sa.lc UU'°". duz '^ " N'ga über die Sprache, die U> °" in Cbin« -""leben und die Stellung der w!^ Elchen ^i? """ überaus fesseluden Vorlraq. theilt.^" d.e ch^ ist^ dem gewöhnlichen Chinesisch etwa "^cKr!"do.g r^. das Sanskrit den europäischen ^prnnge«. währe'nd'das ?>k°w "H'sch m ä'^dem modernen Chinesisch > ö^' d ss U "ernen Deutsch sich verlM ^n^°"'zen Eh °^ Vulgär.Chinesisch in den acht- ' d°ls sich "in l/^ /" 5° viele Dialekte ge-"i ein Chinese ans Canton mit einem Landsman» aus Peking mündlich durchaus nicht ver-ständigen kann. Da aber die chinesische Sprache 40.000 Begriffe >mit entsprechenden Schriftzeichen besitzt, von denen die Mandarinsprache allerdings nur 10,000 benutzt, so ergibt sich. dass im Durchschnitt jeder Laut in jedem Ton 25, in der Mandarinsprache aber sechs verschiedene Bedeutungen haben muss. Sagt man z. B. im Deutschen Tisch, so weiß jedermann, welchen Gegen-stand der Redende im Sinne hat; sagt man aber chinesisch «ollo». so weiß kein Mensch, was gemeint ist. weil fand sich ein Zeichen, das nur «baldmöglichst» oder «schleunigst» bebeutet. Als die Franzosen den Ort besetzen wollten, hielten ihn noch die Chinesen, rs kam zum Kampf, die Franzosen wurden zurückgeworfen, der Krieg brach von neuem los und dauerte noch — ein ganzes Jahr. Und da« alles um ein missoerstandene« Wort! In der Literatur der Chinesen genießt die lyrisch,-und epische Poesie hohes Ansehen. Versemachen grhött mit zu den Pflichten des Gelehrten nnd Staatsmannes. Wer gute Vcrse machen kann. eignet sich für sämmtliche Posten im Staate, auch die cincs Generals oder Admirals. Während des erwähnten franco chinesischen Krieges wurde ein qewiss-'r Chang pei-lun. d« dril« laute Verse und Aussähe zu schreiben verstand, aber nie in seinem Leben das Meer gesehen hatte, zum 'Chef der chinesischen Flotte und der Küstenverthnd^ ^llibllchl-r Zeitung Nr. 34. 270 1,. Februar M. Millionen treuer Unterthanen werdeu heute mit, ihm in ehrlicher Bewunderung der erhabenen Fran danken, welche es verstanden hat, zu trösten und aufzurichten, wo sie selbst zusammenbrachen wollte unter der Last des Leids. Die Größe des kaiserlichen Dankes, sagt das «Fremdcnblatt», entspricht der Größe der Liebe, welche ihm die erlauchte Herrscherin bewiesen hat in dieser Zeit der Trauer; diese Liebe, dieses stille Glück der Familie wird dem Monarchen auch ferner den Kummer seincs Herzens tragen helfen; es wird aber auch die Völker aufrichten in ihrer Trauer, es wird sie erheben durch die Macht des edlen Beispiels, sie werden sich vereimgen m dem Wimsch?, dass es i»em erhabenen Hcrrschcrpaare noch lanqe vergönnt bleibe, vereint in Liebe und Glück zu walten, zum Heile des Vaterlandes! Politische Ueberficht. (Verhandlungen des ReichsratheK.) Im Abgeordnetenhause begann Freitag abends die Special-dcbatte über das Lagerhausgesetz. Bei H 1 tadelte Lien-bacher die Nichtgestattung von Lagerhäusern in Grenzbezirken. Pscheiden erklärte, er sei gegen die Errichtung von Lagerhäusern in den Grenzbezirken Der Redner verwies auf die Verhältnisse in Oststeiermark, wo die Landwirtschaft bei Errichtung von Lagkrhäusern in den Grenzgebieten von der ungarischen Concurrenz erdrückt würde. Menger bemerkte, Pscheiden scheine nicht zu wissen, dass Oesterreich und Ungarn ein gemeinsames Zollgebiet bilden, daher das Verbot von Freilagern die Bezirke an der ungarischen Grenze nicht betreffe. § 2 wurde sodann unverändert angenommen, ebeso § 3 mit der Resolution Tausche's, wonach die Errichtung von Lagerhäusern mit den Zwecken der directen Beschaffung von Lebensmitteln für die Armee in Verbindung gebracht werden soll. Hierauf wurde die Debatte abgebrochen. Dr. Derschatta interpellierte über die Besteuerung der Erwerbsgenossenschaften, welche Nichtmitglieder als Bürgen annehmen. Dr. Lueger interpellierte wegen der Stempelpflicht der Lehrbriefe. Fuß interpellierte wegen der Entfernung der pädagogischen Zeitschrift «Schule und Haus» aus deu Schüler-bibliotheken. Die nächste Sitzung findet morgen statt. (Das Wehrgesey.) Wie die «Neue freie Presse» meldet, haben die Verhandlungen, welche über eine Abänderung des § 14 des Wehrqesetzes gepflogen werden, bisher noch zu keinem greifboren Ergebnisse geführt, doch steht zu erwarten, dass eine Einigung über die neue Textieruug des § 14 erfolgen und dann die Sp^cial'Dedatte über das Wehrgesetz im ungari» schen Abgeorduetenhause verhältnismäßig ruhig verlaufen werde. (Oe st erreichisch« ungarische Zollcon» ferenz.) Für den 28. Jänner war der Zusammentritt der österr. - ungar. Zollconferenz zu dem Zwecke in Alissicht genommen gewesen, um die Merkmal, nach d neu Kuiistroein vou Naturiveiu in verlässlicher Weise zu unterscheiden wäre, festzustellen. Diese Zollconferenz »st damals bls zum Beginne des laufenden Monates verschoben worden, ist aber, wie wir hören, gegenwärtig c,ls bls zum Frühjahre vertagt zu betrachten, nachdem die Vertreter der beiderseitigen Rt-gierungen verhindert sind, sich von Wien, beziehungsweise Budapest zu ent fernen. (Flotten befehl.) Die «Wiener Zeitung» veröffentlich den Flottenbefehl, in welchem Se. Majestät der Kaiser dcr Marine, ebenso wie der Landarmee und den Landwehren, den Dank für ihre Kundgebungen entbietet. Der Flottcnbefehl hat den gleichen Wortlaut wie der von uns mitgetheilte Armeebefehl. (Der Budget-Ausschuss) uahm einstimmig eine Resolution für den Fortbestand der Oberrealschule in Steyr an. Der Rcgicrungsvertreter theilte mit, dass die Rl'gictAllg eine/l En/wurf über die Reform w'r Veterina'rstlldien berathe. Mengcr führte Beschwerde, darüber, dass den Voilsschnllehreril j^de politische Thätigkeit erschwert werde. An verdiente Lehrer werden Rügen ertheilt, ohne dass die Betreffenden gehört werden. Auch komme eine unhöfliche Behandlung der Lehrer seitens einzelner Bezirksschulinspectoren vor. Sectionschef Graf Enzeuberg erwiderte, die Rüge gehöre nicht zu den Disciplinarstrafen, sondern erst der Verweis. Sodann wurde der Rest des Unterrichts-Budgets erledigt. (Aus Böhmen.) «Hlas Näroda». ein Organ der Altczech»'n. beinzichtigt die Iungczechen, den eisernen Ring der Rechten sprengen zu wollen, warnt sie vor solch «herostratischer That» nnd sagt: Wer von ihnen einen patriotischen, nicht von Parteihass getrübten Sinn bewahrt habe, könne sich nicht verhehlen, dass ihr kleines Häuflein nicht imstande gewesen sei, dem Volke etwas Vorteilhaftes zn vollführen. (Die nächsteSihung des Herrenhauses,) in welcher der Präsident über die Andienz bei Seiner Majestät berichten wiid, dürfte wahrscheinlich heute stattfinden. (Lieferungen für das Militär.) In der Versammlung der Präger Schuhmachrr-Genossenschast, an welcher auch der Wiener Vorsteher Bitza theil» nahm, wurde beschlossen, dem Wiener Consortium für Lieferung militärischer Bedarfsartikel unter der Bedingung beizutreten, dass auch in Prag eine Confections-werkstätte errichtet werde. (Das ungarische Abgeordnetenhaus)^» tagte die Wiederaufnahme der Sitzungen wegen der erst zu' bestimmenden Tagesordnung bis Dienstag, da Tisza noch nicht zurückgekehrt ist. (Oesterreich und Deutschland.) Man schreibt aus Berlin vom 6. Februar: Wahrhast ergreifend ist die Trauer Kaifer Wilhelms und feiner Gemahlin über den Tod des Kronprinzen Rudolf. Per-souen aus der Umgebung des Kaisers versichern, dass er durch das Ableben seines Jugendfreundes anfs tiefste erschüttert sei und seinem Schmerze durch Wort und That immer wieder Ausdruck zu gebcn sich bemühe. In ungewöhnlicher, hochherziger Weise hat der Kaiser dem österreichischen Kaiseihause seine Theilnahme bekundet. Au jenem Nachmittage, als die Unglücksvolschaft hi chenyi seine ersten Beleidsbezeugungen zu überbringen. Hierauf sendete er eine längere Depesche an Se. Ma- jestät den Kaiser Franz Josef und erklärte seinen N"O nach Wien zu reisen. Am nächsten Tage erschlM Kaiserin im Votschaftepalais. um der Gräfin SM' ihr Beleid auszudrücken. Als dann zwei Tage spates unglücklichen Umstände bekannt wurden, welche den ^ des Klonpriuzen begleiteten, stattete der Kaiser at»ern>° dem Botschafter einen Besuch ab, versicherte, och ^ nur auf den wiederholt ausgesprochenen Wunsch " Kaisers von Oesterreich, die Absicht, nach M" »' reisen, aufgegeben habe, uud bat den Botschafter. "^ dings den Ausdruck seiner Theilnahme nach M" i melden. Donnerstag wohnten der Kaiser und die KMl ' umgebm von der Generalität, den Ministern u"d oe diplomatischen Corvs. dem katholischen GottesdieM!«-Am Nachmittage gab der Kaiser einkn neuen «w von seinen theilnehmenden Gefühlen für das 6> . rcichische Kaiserhaus. Von der Spazierfahrt tonnen' fuhr er mit der Kaiserin, ohue jedes Gefolge, ve Botschafts.Palais vor. Die hohen Henschafml "V durch den Kammerjäger anfragen, ob der ^A^ und sein^ Gemahlin zu Hause seien. Graf und VM Szechenyi eilten den hohen Besuchern entgegen. um> Kaiserpaar verblieb länger als eine halbe Sti^e Palais. Es war zwischen vier uud fünf Uhr. z"^ als eben die Leiche des Kronprinzen Rudolf lll Gruft getragen wnrde. Der Kaiser war tief ben^ und sprach viel von dem Verstorbenen, und >v>k durch innige Freundschaft mit ihm verbunden gen»! sei. Als Kaiser und Kaiserin das Palais verM ' baten sie den Botschafter nochmals, dem Kaiser L" Ioscf ihre Theilnahme zu übermitteln. _, <,A (Zur Lage in Serbien.) In dem «^ nisse zwischen dem Könige und den Führern "" dlcalcu Partei siud zu den bestehenden Personen!^ neue Differenzen hinzugetreten. Der Köniss vell > dass sich die radicale Partei von dem Emlss ^, PaZi«! als einem Revolutionär völlig lossage, d>e ^ dica en hingegen wünschen dessen Amnestlerung. ^ len die Nadicalen auf ihrem Verlangen beharren, ^, lst die Berufung Ristk' zur Cabinetsbildung "P möglich. „on (Der Batten berger.) Prinz MMd" Äattenberg. welcher kürzlich aus dem deulschm 3"" dienste ausschied, soll. nach der Hamburger n von Foochow der erste Schuss fiel. war er der erste, der «Versegeld» gab lind nickt aufhörte zu laufen, bis er vor Erschöpfung hinsank. Die aus 16 Schiffen bestehende chinesische Flotte wurde zerstört. Chang pei-lun aber nach dem Amur zur Zwangsarbeit verbannt. Ueber die Religion der Chinesen urtheilte Redner, dass, so lauge es ihnen gut gehe, sie gegen die Götter gleichgiltig seien und sich herzlich wenig um ihr Seeleuheil bekümmerten. Gehe es dem Chinesen schlecht, so wende er sich an den Priester eines Tempels mit besonders wunderlrästiqen Göttern. Helfe das nicht, so ergebe er sich stoisch in sein Schicksal. Außer dem Dalai-Lama existieren noch etwa 200 Incarnationen von Göttern, von denen auf Peking etwa 13 entfallen, doch ist im Augenblick nur ein einziger dieser Götter« polten beseht, dessen persönliche Bekanntschaft Redner gemacht hat und dessen Inhaber ihm sogar, wenn auch incognito, einen Gegenbesuch abgestattet hat, eine Ehre, die vorher wohl noch nie einem Europäer ge-schehen ist. Ueber die Toleranz der Priester erzählt Redner, dass man bei Leichenbegängnissen Priester aller Con« fessionen einträchtig nebeneinander herschreiten und nacheinander celebrieren sieht, und dass die Buddhisten-Tempel häufig christlichen Missionären zum Abhalten von Gottesdiensten vermietet werden. Wenn ein Vud' dhistentempel einmal in großer Noth ist. entschließt sich wohl einer seiner Priester zur Rolle des Märtyrers. Redner hat mehrere derartige sonderbare Heilige gesehen. Einst habe ein Priester in der Nachbarschaft des Redners monatelang in einem Holzkäfig gesessen, in den von allen Seiten lange spitze Nägel hineingeschlagen waren, so dass der Priester nicht die leiseste Be» wcqung machen konnte, ohne sich aufs empfindlichste zu verletzen. Jeder Gläubige, der einen Nagel heraus« zog. musste eine gewisse Taxe dafür erlegen; so ko« stete ein gegen das Auge gerichteter Nagel 100 Unzen Silber. Ein anderesmal sah Redner einen jungen Priester, der sich mit einem langen Messer durch Mund und Wange an einen Holzpfeiler derartig angespießt hatte, dass er weder sitzen noch liegen konnte. Nach drei Tagen erlöste ihn eine reiche Witwe, die etwa 8000 Gulden erlegte, welche zur Reparatur des Tempels dringend erforderlich waren. Redner hat auch einen Vetlelmönch gesehen, der sich die Hand abgeschnitten hatte und, dieselbe auf einem Teller mit der andern Hand herumtragend, milde Gaben in dieselbe sammelte. Die Polizei mischt sich in derartige Angelegenheiten niemals. Außer den zahlreichen Gottheiten der Buddhisten und Taoisteu gibt es noch canonisierte Heilige, die als Gottheiten verehrt werden, Unter diesen figuriert auch ein General, der vor etwa 2000 Jahren alle Schlach. ten verloren hat. und trotzdem zum Kriegsgott ernannt ist. Auch der amerikanische General Ward. der an der Spitze der immer siegreichen Armee gegen die Taiping» Rebellen focht, nimmt heute einen bescheidenen Rang unter den Gottheiten China's ein. In einem Buch, in dem etwa 700 chinesische Götter aufgeführt sind, sind unter denselben auch Christus und — Peter der Große aufgeführt. Das Familienleben ist in China stärker als in irgend einem Lande der Erde entwickelt. Die Familie hält durch alle Generationen als Ganzes zusammen, und «Volk» heißt «sio wnß. oder «die hundert Fa-milien». Die 400 Millionen China's betrachten sich somit als Glieder von nur hundert Familien, und in der That gibt es auch heute in China kaum mehr als 200 Familiennamen, unter denen jeder Europäer sich einen zu wählen hat. Redner hat den Namen Pan gewählt. Unverheiratete Chinesen gehören zu den größten Seltenheiten, uud alte Jungfern gibt es gar nicht. Das Herz spricht bei der Wahl der Gattin gar "HF< Gatten sehen einander zum erstenmale am V.. ^ tage. Die Hochzeit kostet so viel. dass Ch'"^ ^ während ihres ganzen Lebens an den bei dM ^ leqenheit contrahierten Schulden zu zahlen ^5, M^ Polygamie ist gestattet, kommt aber in W" ^§ selten vor. Das älteste Vlied der Familie b"' ,F das Oberhaupt derselben, so dass der 70jährlge ^^ü seinem 90jährigen Vater seine Einnahmen avj hat und von dessen Gnade lebt. , stol^ Je mehr Glieder eine Familie hat. UlNso '^>' fühlt sie sich. Es sind Familien bekannt, '" ?M 700 Familienglieder täglich gemeinsam spel'e"' Fl<"> Familienleben ist sehr innig, die Stellung °' sF eine durchaus würdige. Ehelicher Zwist lonw ^A vor. Familienverlehr in unserem Sinne eM V> ebensowenig sind Hausfreunde der Frau be'a^'^ Chinesin darf nur in Begleitung einer altllchk'^ M 6'ji0nn6ur das Haus verlassen. Dieser as'"H dB schluss der Frauen vom geselligen Verkehr >tt e> hc " den bekannten Marquis Tseng nach seiner >""Aal3^ Morier.) Dem «Novoje Vremja» zu» Ao?/. l. der in letzter Zeit viel genannte englische P"sw v l'tt ^"bburg. Sir Robert Morier. seinen Tagesneuigteiten. m Ä? 3,^^ ^ ka^er haben. Me daz .Pra-in M!.?"^""' meldet, den freiwilligen Feuerwehren ^"^"-Sylow. in Kohlhan und in Schwarzwasser. M.'°" Gemeinde Altsattel und der Gemeinde Nieder-rN>, '«"' ö'" Anschaffung von Löschrrquisiten undAus- 'Gegenständen je 60 fl. zu spenden geruht, für ^ Gestüt der Kaiser haben, wie der «Bote Eecmn ""d Vorarlberg, meldet, der Gemeinde der Pfarrkirche 200 fl. nchnVpi/^^^^^nsessin Stefanie) unter, eii,.:,/ " °em Tobe des Kronprinzen bisher noch leine Nen » , » ^' dieselbe dürfte nach zwei Monaten nehmen «." ""b "' Miramar längeren Aufenthalt ser al« s5^'"^ss'n Stefanie foll Laxenburg vom Kai ^''"ndlgen Witwensitz erhalten. Profess^/ ^^°mnN°Bevöllerung der Erde.) ihn, c' ^ " Iuraschel berechnet neuerdings in den von slM s<5,«" ^"gegebenen O. Hübner'schen geographisch-Proceß,k " °^" ^"^er der Erde auch den don d°r a, / ' ^^" bie Bevölkerung eines jeden Staates °usmackt ^"""^^"^lerung ^s betreffenden Erdlheiles Jahren .^ „" 2"Nt es sich, dass. wie schon seit einigen ein riesig H ,, ' ""^" 'n ^^ika. einige wenige Staaten Europa /«^"Uenncht behaupten und dass diesfalls ^stellt Mm ^"^lands Uebermacht. noch am günstigsten fallen n' ,-!" ^r Gesammt-Bevöllerung Europa's cut« land 14 H °"^ Nussland 26 Procent, auf Deutschaus ssla«, °"1 Oesterreich - Ungarn mit Bosnien 12, U, aus As. ^' °"l Großbritannien mit Irland anderen 17 ^" ^' °"f Spanien 5 und auf alle 2 Procent ^ ^aten, von denen teiner mehr als nur 12 i!" ^esammt' Bevölkerung besitzt, zusammen ^ina mi. .?"l' In Asien sind die Großmächte: ^n,mtb^s, "^ ^"tisch.Indien mit 32 Procent der leinet meb , 6' ^°" ^en anderen Staaten hat "^4'6 u >. ^ Procent, selbst auf Japan kommen "er Asiens c^"s ^"^land nur 2 Procent aller Bewoh. Maaten mi^ ?" Amerika überwiegen die Vereinigten Vlexily mit « P""nt; ihnen folgen Brasilien mit 11. "" der sun, ^ b" britischen Besitzungen mit 6 Pro-!^? Mit ssi ?Ü< ?" Bewohner des Erdtheils. In Austra-Aschen Ms? '6 Oceaniens haben selbstverständlich die A""g' näml'^"^" ^" höhten Antheil an der Beviil« ^sihunaen .« ^ V"«nt, doch auch die deutschen '^" starl l,° " "'^ "rca 6 Procent der Bevölkerung ""sse der Ei^ ^" ^^"° ^bt noch immer die Haupt-"^bhänaia-n?>?""' ""a tl^ Procent, in den kleinen «^ urn ^.««. ^^ Sudans und Mittel-Afrila's, da felbst die französischen Besitzungen nicht 5 Procent der Gesammtbevölkerung umfassen. Man sieht, bloß in Europa sind die Verhältnisse der Erhaltung eines Gleichgewichtes der Staaten günstig, und nicht zum mindesten auch deshalb, weil hier einige kleinere Staaten beim Kampfe der Großmächte ganz bedeutend ins Gewicht fallen können. — (Zur Katastrophe bei Borki.) Wie man aus St. Petersburg fchreibt, wird demnächst im Senate die Schlussverhandlung in dem gegen mehrere Functio» näre der Kursk«Charkow-Asower Eisenbahn-Gesellschaft wegen drr Katastrophe von Vorli angestreng/en Processe stattfinden. Als Hauptangettag/er erscheint der Präsident der genannten Bahn, Baron Hahn, dcsjen Vertheidigung der bekannte Rechtsanwalt Spafovic übernommen hat. — (Cardinal Leoochowsli.) Nach einer römischen Depesche der «Neuen freien Presse» bestätigt sich die Berliner Meldung von dem Tode LedochowSli's nicht. Cardinal Ledochowski, der vor mehreren Tagen an ciner Lungenentzündung erkrankt ist, befindet sich etwas besser, doch ist sein Zustand mit Rücksicht aus da« Aller des Patienten immer noch ein gefährlicher. — (Die kleinste Zeitung.) Dem Formate nach dürfte die kleinste Zeitung der Welt ein in Guada» lajara in Mexico erscheinendes Wochenblatt sein, welches den Titel «Das Telegramm» führt. Diese Miniatur-Ausgabe einer Zeitung besteht aus vier in je drei Spalten getheilten Seilen von fünf Zoll Länge und vier Zoll Äreite. Auf diesem engen Raume enthält es in conden« siertester Form Nachrichten aus der ganzen Welt. Das Motto dieser kleinen Merkwürdigkeit lautet: «Wenig Stroh und viel Weizen». — (Dr. H 0 lub in Kroatien.) Der berühmte Afrika'Reisende, welcher bereits in den meisten Städten Kroatien-Slavoniens Vorträge gehalten hat, wrilte dieser-tage in Agram zu Besuche bei seinem Collegen Dr. Cech und beschloss, in Agram noch zwei Vorlesungen zu halten, deren halben Ertrag der illustre Gelehrte für Wohlthätig-keitszwecke der Stadt Agram zu widmen bereit ist. Diese Vorträge sollen E»de April im «Kolo»-Saale stattfinden. — (Beerdigung eines Scheintodten.) In Ferrara wurde der Physiologe Professor Ungarelli in fcheintodtem Zustande beerdigt, nachdem die Aerzte nach reiflicher Untersuchung seinen Tod festgestellt hatten. In der Kirche, wo die Leiche ausgestellt wurde, halle ein junges Mädchen wahrzunehmen geglaubt, dass der Professor nicht todt sei, aber die Aerzte gaben von neuem das alte Gutachten ab, und — der Professor wurde beerdigt. Das junge Mädchen aber bestürmte die Familie nunmehr so lange, bis man die Wiederausgra-bung anordnete. Bei einer neuen ärztlichen Untersuchung, als man den Körper mit heißem Wasser wusch, regte der Scheintodte sich in der That. Bis jetzt jedoch dauert die Katalepsie noch fort; nur die Augenlider bewegen sich, und die Glieder beginnen allmählich ihre Steifheit zu verlieren. Alle italienischen Blätter sind voll von dieser seltfamen Auferstehungsgeschichte. Gegen die be> thciligten Aerzte ist das gerichtliche Verfahren eingeleitet worden. — (Nach Amerika durchgegangen.) Der In-Haber eines EommissionsgeschästeS Franz Smejkal ist nach verübten Betrügereien aus Znaim nach Newyorl geflüchtet. Zur Inhaftnahme des Flüchtigen wurden die erforderlichen Maßregeln getroffen. — (Bestrafter General.) General Ri n. der in einer Freimaurerloge zu Paris eine Rede gegen Nou-langer gehalten hat, ist mit 14 Tagen Arrestes bestraft, weil er dieselbe der Presse mitgetheilt. Diese Maß. regel war im Interesse der Disciplin, besonders von den Opportunisten, gefordert worden. — (Eine Schiffskatastrophe.) Aus London wird berichtet: Auf der Höhe von Veachyhead collidierte die schottische Barke «Largo Nay» mit einem großen un« be/ann/en Dampfer, welcher sofort fans. Der Dampfer war muthmaßlich von 100 Personen besetzt. — (Auch ein Milderungsgrund.) Angeklagter: «Ich bitte drn hohen Gerichtshof, das jugend» liche Alter meines Vertheidigers als Milderungsgrund berücksichtigen zu wollen.» Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Line unbegründete Annahme.) Mit Rückficht auf die von einzelnen Blättern gebrachte Nach. richt, es habe erst eines Einflusses ober Eingreifens von «höherer» oder anderer Seite bedurft, um den hochwürdigsten Herrn Fürstbischof von Laibach zu den von ihm getroffenen kirchlichen Unordnungen anlässlich des im Allerhöchsten Kaiserhause eingetretenen erschütternden Trauerfalles zu vermögen, sind wir in der Lage, auf Grund verlässlicher Informationen zu constatieren. dass die gedachten Anordnungen unseres geistlichen Oberhirten lediglich aus dessen eigener Initiative erlassen wor» den sind. — (Eisenbahnbau inKrain.) Wie man uns aus Wien berichtet, brachte vorgestern drr Abgeordnete Dr. Ritter von Tonkli im Vudget-Ausschusse des Abgeordnetenhauses die Frage bezüglich des Ausbaues der Localbahn Laibach-Stein zur Sprache und wies auch auf die Wünsche Krains, betreffend den Ausbau der Unter-lrainer Bahn, hin. Redner beantragte folgende Resolution -. «Die l. l, Regierung wird aufgefordert, eine Gesetzesvorlage, betreffend die Betheiligung des Staates an der Capitalsbeschaffung behufs des Baues der Unterkrainer Nahn, auszuarbeiten und zur verfassungsmäßigen Behandlung vorzulegen.» Referent Dr. R. v. Meznik ist dafür, dass die Resolution Tonlli's dem Eisenbahnausschusse zugewiesen werde, um daselbst sachgemäß erledigt zu wer» den. Handelsminister Marquis von Aacquehem be» merkte, dass in den nächsten Jahren für den Staat der Moment gekommen sein wird, einer directen Unterstützung von Localbahnen wieder näher zu treten. Bereits eine Reihe von Localbahn-Projecten ist angemeldet und bezügliche Eingaben überreicht. Unter diesen wirb dann eine Auswahl zu treffen sein über die Reihenfolge, in welcher eine staatliche Unterstützung staltfinden kann. Dabei werden die volkswirtschaftliche Wichtigkeit, der Umstand, ob das Project in technischer und commerzieller Hinsicht aus» gereift ist, das Maß der Beiträge der Interessenten maßgebend sein. Unter diesen Projecten wird sich gewiss bezüglich einer wohlwollenden Behandlung in vorderer Reihe das Project der Unterlrainer Bahn befinden. Dasselbe ist unter Mitwirkung von Organen der General-Inspection ausgearbeitet und bietet eine technisch und volkswirtschaftlich rationelle Grundlage dar. Die Anlagekosten NllHdlUll Verbuten, "°"°n °us d^"" "nö Feiöen. Ganser Gesellschaft von ». du Voisgobetz. 3/ °n diM^ ?" 2L°rte wohl. aber sie wollte 2'' Sie gab sich vielmehr alle M"ich da^'^lvm zu denken, und sann nur ,m° ,, Unannebm?/^' "^ ^ 'W so viel als möglich uf des Pal !^"I" "sparen könne, welche dcr Ver ^>We G' f "°H s'ch ziehen musste. Der reiche, er>" gläm°l ,"°" Nstrac sollte mit einemmale ^ s°Nte sich m.f e"' als er es bisher gewöhnt war; w?^ befthränÄ. ""'. ^nue von drcißigtausend 2" Summe «' b""b " f"W ""t der vier-hlltt ^"ünftiaer s,^°^^mmen "ar. War e« da °U >sen !Z N°uls Land zurückzuziehen? Vm,ica h°! ^ redete ?n. ? ferelts ihrem Gatten gemacht. U n"° "uge F '""be" Ohren. Sie beschloss dcs-H' "W sie «^ " das Unvermeidliche zu NiH "" in i,,«'^ doch in alles, und zwar 3 ^ haben kö " ^°"le" nicht, dass sie eine He -UUch jebt eben ertappte sie sie s/b" sich ?r b" d.esem Vedanken. und Un- in ihr auf. Hielt d°s« n Hatte er A. ^"g." nicht mehr zu miss-5), ^ dem Gerekp <> "^' wenn er sie verurlheilt,'. dacht ' ^"llte sie ,.^'"der mehr glaubte, als ihm? elch isi??ehm.' w/" Sühne ihm alles, was sie ge-l^ ' ^s^gN/' Zeimkchrte; dieser Gedanke ?it "e3 zn V°',>' W beschloss, ihm alle Lieb-'° gV'N sie N Künm Inders gern hatte und ' Elchen sie sich hi,,gab. wurden durch den Eintritt des Kammerdieners unterbrochen, welcher gewiss Außerordentliches zu melden hatte, denn befand sie sich im Wintrrgalten, so wagte man nur selten, die Gräfin zu stören. Auch jetzt näherte er sich mit äußer« ster Reserve seiner Gebieterin. «Eine Dame wünscht das Palais zu besehen; ich habe ihr entgegnct. dass ich der Frau Gräfin erst die Bitte vortragen müsse.» meldete er. Einigermaßen befremdend, entsann sich Frau von Listrac. dass ihr Notar während ihres neuerlichen Besuches bei diesem davon gesprochen hatte, dass es eine fremde Dame sei. für welche ein von derselben Beauftragter das Palais kaufen wolle, und sie sagte sich sofort, dass diese Käuferin rs zweifellos sei. welche ihren künftigen Vesitz in Augenschein zu nehmen wünsche, freilich zu spät. um den V^taus "°ch rückgängig zu machen, da derselbe seit gestern bereits abgeschlossen war. «Hat die Dame keinen Namen angegeben?» fragte Bianca. «Im Gegentheile, gnädige Gräfin, sie wiederholte mir zweimal mit großer Deutlichkeit, dafs sie d,e Baronin von Vmserrade sei.» Bianca glaubte falfch gchört zu haben. Diefe Frau, welche versucht hatte, ihr den Gatten abwendig zu machen, sollte den Muth besitzen, das Haus der Gräsin v. Listrac zu betreten? Unmöglich! Was konnte sie ihr zu sagen haben? Aianca war dermaßen verwirrt, dass sie den ursplilncilicht'n Wunsch dcl Baronin, das Palais zu besichtigen, gänzlich vergaß und ihr die Möglichkeit, in ihr die Käuferin st hen zu sollen, schon gar m cht in dl'n Sinn kam. «Sie müss.n sich täuschen, ich kenne die Dame nicht.» sprach sie. zu dem Kammerdiener gewandt. «Ich bin gewiss, mich nicht geirrt zu haben; Ven-serrade lautete der Name, welchen die Fremde nannte.» «Antworten Sie ihr, dass ich stets nur Personen empfange, welche mir vorgestellt worden sind!» «Die Dame bemerkte ausdrücklich, dass sie trostlos wäre. die Frau Gräfin zu stören, und dass sie sich damit begnügen würde, das Palais in Augenschein zu nehmen, während die Frau Gräfin sich im Wintergarten aufhalten.» Diese Mittheilung truq das Ihrige dazu bei. um Bianca jeden Rest von Fassung zu rauben. Der Name der Käuferin, für welche der Vermittler derselben das Geschäft abgefchlosfen. war in der ganzen Kausangelegenheit kein einzigesmal genannt worden; wäre das geschehen und es wäre die Baronin von Venserrade ge« Wesen, um die es sich dabei gehandelt, so würde dies der Gräfin genügt haben, um jede Verhandlung sofort abzubrechen. Dass Herr Iouin sie hatte absichtlich läuschen wollen, konnte sie nicht annehmen; er musste folglich in compleler Unkenntnis der Verhältnisse gehandelt haben. Kam die Baronin nun in der boshaften Absicht, die Gräfin zu verhöhnen, nachdem sie zuerst den Ver. such gewagt halte, derselben den Gatten zu rauben, oder wollte sie eine Erklärung herbeiführen und hatte sie sich dazu das gräfliche Palais ausersehen. Wie immer dem auch fein mochte, Bianca war nicht die Frau. um feige den Rückzug anzutreten; fte agte sich vielmehr, dass es gut sein werde, die Sltua. tion aufzuklären und das Dunkel zu durchbrechen, m welches Geora/K' Benehmen sich hüllte. Trotz aller erneuten Liebenswüidigleit ihres Gatten, trotz seiner scheinbaren Reue war sie doch noch nicht ganz von seiner Unschuld überzeugt. Die Gelegenheit war günstig, sie würde sich nicht mehr so bald bieten, und die Gräfin beschloss, davon Gebranch zu machen. (Forts, folgt.) Xaidachtt Feilung Nr. 34. 272 N. Februar l«88. betragen aber effectiv 9 35 Millionen Gulden, wovon ein Landesbeitrag von '/, Million in Stamm-Actien und sonstige Interessenten-Beiträge mit 400.000 Gulden, zusammen 900.000 Gulden, gesichert sind. Bei Erhöhung dieser letzteren auf 1'/, bis 2 Millionen Gulden erübrigt ein aus dem Ertrage unverzinster Ca-pitalsrest von etwa 27 bis 3 Millionen Gulden. Anlangend die Localbahn Laibach-Stein ist zu erwähnen, dass die Concessionswerber neuesten« ihre Ansprüche bezüglich der Ausgabe von Prioritäten reduciert haben. Darüber find die Verhandlungen im Zuge. Sofern das dabei erwachsene Hindernis behoben wird, unterliegtdie Concessionierung keinem Anstande. Hierauf wurde der Titel «Staatseisenbahnbau» angenommen. Zu Titel 11: «Betheiligung an der Capitals« beschasfung zum Zwecke des Baues von Privateisenbahnen», bemerkte Referent Dr. G. von Meznik, es seien keine Petitionen wegen des Ausbaues der Unterkrainer Bahn dem Eisenbahnausschusse zugewiesen worden. Er wolle daher die Resolution Tonkli nebst der Antwort des Handels-Ministers in den Bericht aufnehmen. Abg. Dr. Ritter von Tonkli ersucht den Handelsminister, er möge die letzten Hindernisse beseitigen, die der Bahn Laibach-Stein entgegenstehen. Titel 11 wurde hierauf angenommen und die Resolution Tonlli im Sinne des Berichterstatters er» ledigt. — (Trauergottesdienst.) In der hiesigen evangelischen Kirche fand gestern für weiland Se. kaiser« liche Hoheit den Kronprinzen Rudolf ein feierlicher Trauergottesdienst statt. Die Kirche war in einer der Trauer entsprechenden Weise ausgestattet, und es bethet« ligten sich an dieser Trauerkundgebung außer dem Pres« byterium und den Mitgliedern der evangelischen Gemeinde auch Angehörige aller Confessionen in großer Anzahl. Insbesondere erwähnen wir der Anwesenheit Sr. Excel« lenz des Herrn FML. Ritter von Keil, der Herren: GM. Ritter von Schilhawsly, Oberst Mitrovic, Oberstlieutenant Harmann, Oberstlieutenant Salomon und einer großen Anzahl der Herren Stabsund dienstfreien Officiere. Ferner waren zahlreiche Officiere des Ruhestandes und der Reserve er» schienen. In Vertretung der Stadtgemeinbe Laibach waren erschienen Bürgermeister Grasselli, Vicebürger« meister Petricic, der erste Magistratsrath Aoncina und andere städtische Beamte. Der größte Theil der Damen, unter ihnen auch Damen der Aristokratie, war in Trauer gekleidet. Nach Absingung des Sterbeliedes »Christus, der ist mein Leben und Sterben, mein Ge» winn» sprach Herr Pfarrer Knieszner vom Altare aus ein Trauergebet, welchem die Verlesung der dem Todesfeste angemessenen Bibellection folgte. Nach« dem die Gemeinde das Klopstock'sche Kirchenlied «Selig sind des Himmels Erben» gesungen hatte, bestieg der Pfarrer die Kanzel und sprach über die Vibelworte des Apostels Paulus: «Gelobt sei Gott und der Vater unseres Herrn Jesu Christi, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes, der uns tröstet in aller unserer Trübsal, dass wir auch trösten können, die da sind in allerlei Trübsal mit dem Troste, damit wir getröstet werden von Gott.» Es war eine ergreifende Trauerpredigt, welche der Geist der Versöhnung, christlichen Liebe und Duldsamkeit durchwehte. Nach der Predigt folgte ein tiefempfundenes Gebet, in welchem der Trost Gottes für das allgcliebte Herrscherpaar und die durchlauchtigste Gemahlin des edlen Dahingeschiedenen her» abgefleht und die Seele der göttlichen Gnade empfohlen wurde, — worauf nach dem «Gebet des Herrn», der Absingung eines Trauerchorals und Ertheilung des Se» gens die einfache, würdige Feier ihren Abschluss fand. Der Traucrchoral: «Mag auch die Liebe weinen», dem unser bestbekannte Tondichter Herr Theodor Elze eine von Herzen kommende und zu Herzen dringende Weise untergelegt hatte, wurde von der Sängerriege des Laibacher Deutschen Turnvereines unter Leitung des Herrn V. Ranth ergreifend vorgetragen. Herr Elze hatte zuvorkommend die Orgelbegleitung übernommen. Von der tiefen Theilnahme der Bevölkerung an dem schweren Schlage, von welchem unser allverehrtes Kaiserhaus betroffen wurde, zeugte der Andrang der Menge, die aus allen Gesellschaftsclassen zu dieser erhebenden Trauerfeier erschienen war. — (Vereinshaus des «Solol».) Wie der hiesige Turnverein «Solol» in einem in den slovenischen Journalen vorgestern publicierten Aufruf zur Sammlung von Beiträgen zum Baue eines Vereinshauses in Laibach mittheilt, wird mit dem projektierten Baue bereits im nächsten Frühjahre begonnen werden. Den Betrag von 30 000 st. hat bekanntlich Herr Gorup leihweise zur Verfügung gestellt; die zweite Hälfte des Aaufonds soll durch freiwillige Beiträge aufgebracht werden. — (Parlamentarisches.) Nach einer Wiener Meldung der «Politik» soll der Grazer Oberlandesgerichts-Präsident Ritter v. Wafer den Abgeordneten Landes« gerichtsrath Hren aufgefordert haben, während der Unterbrechung der Verhandlungen des Abgeordnetenhauses den ihm für die Eessionsdauer ertheilten Urlaub als unter« brochen anzusehen und seinen Amtspflichten obzuliegen. Diese Aufforderung werde den Gegenstand einer Inter« pellation im Hause bilden. — (Der M arien bruderschafts-Vegräb» nibverein) hält seine Generalversammlung Sonntag, den 17. d. M., um 9 Uhr vormittags im hiesigen Magistratssaale ab. Auf der Tagesordnung befindet sich der Bericht des Vorstandes über die Thätigkeit des Vereines; der Bericht über das Wirken des Comite's für das Marien-Vereinshaus; Ersahwahlen in den Ausschuss. — (Deutsches Theater.) In der Casino-Veranda gelangt morgen zum Benefiz der tomischen Alten Frau Marie Walla die gut accreditierte Posse mit Gesang «Drei paar Schuhe», Musik von Millöcker, zur Aufführung. Wir glauben nicht irrezugehen, wenn wir dem Publicum einen vergnügten und der Benefician-tin einen «guten» Abend prognosticieren. — (Aus der Vogelwelt.) Der in strengen Wintern auf den Gewässern Krains sich einstellende Singschwan wurde heuer bereits am 10. Jänner auf dem Ischzaflusse bei Laibach gesehen, wo ihm die starken Wurzeln der Seerose eine willkommene Aesung bieten. Auch auf dem Zirlnitzer See fielen deren mehrere ein, ebenso längs dem Laufe der Save. Am 27. Jänner wurde ein großes Exemplar in dem Niederdorfer Jagd» revier bei Reifnih auf dem Reifnitzflusse erlegt und vom Herrn Canonicus Karl Klun dem Landesmuseum zu« gesendet. In den letzten Tagen des vorigen Monats hat sich die Dohle nach mehr als dreimonatlicher Abwesenheit auf den Kirchthürmen Laibachs, ihren gewohnten Nrut-plähen, wieder eingefunden. — (Semesterschluss.) Vorgestern fand an den hiesigen Mittelschulen der Schluss des ersten Semesters mit Gottesdienst und Zeugnisvertheilung statt. — (DerGemeinde-AusschussvonKosana) hat in seiner letzten Sitzung die Herren Josef Gorup und Nezirkshauptmann Ritter von Schwarz einstimmig zu Ehrenmitgliedern der genannten Haupt« gemeinde gewählt. — (Unglücksfall.) Vorgestern früh gegen 3 Uhr gerieth der Conducteur Matthäus Gärtner aus Laibach in der Bahnstation Rakel bei der Ueberschiebung eines Lastenzuges zwischen die Puffer eines Waggons, und wurde derselbe am Rücken nicht unerheblich verletzt. Gärtner wurde sodann mit dem gemischten Zuge nach Üaibach überführt und daselbst der Privatpflege übergeben. — (Kein Handelsball.) Die Direction des Handelskranlen- und Pensionsvereines hat in ihrer gestern abgehaltenen Sitznng beschlossen, den für den 23sten Februar projectiert gewesenen Handelsball mit Rücksicht auf den Trauerfall in der kaiserlichen Familie nicht abzuhalten. — (Der Leseverein in Hradehlydorf) bei Laibach wurde gestern festlich eröffnet. Die Musik besorgte die Kapelle des Herrn Styaral, den Gesang der Verein «Slavec». — (Vom Wetter.) Da die großen Druckdifferen« zen noch andauern, ist in unseren Gegenden nach der herrschenden Situation auch in den nächsten Tagen un« ruhiges, meist trübes Wetter mit Niederschlägen, Schnee und Regen und Temperaturschwankungen um den Null« punkt voraussichtlich. — (In der Gemeinde Oblak) sind infolge eingetretener Schneeverwehungen sämmtliche Communi' cationen sowohl für Fuhrwerke als für Fußgeher gesperrt. — (Bei den Post sparcassen in Krain) wurden im Jänner im Sparvertehre 21.219 fl. und im Eheckuerlehre 473.627 fl. eingelegt und im Sparverlehre 13.480 fl,, weiters im Checkverkehre 146.022 ft. zurückbezahlt. _____________ Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.. Wien, 10. Februar. Der Kaiser und die Kaiserin und Frau Erzherzogin Marie Valerie begeben sich morgen um 9 Uhr vormittags mittels Separat-zuges der Staatsbahn zu längerem Aufenthalte nach Budapest. Wien, 10. Februar. Der Hofstaat des Kronprinzen wird aufgelöst, der Hofstaat der Erzherzogin Stefanie neu gestaltet. Graf Bombelies tritt zurück. Zum Oberst« Hofmeister der Erzherzogin Stefanie wurde das Herren-hausmitglied Graf Franz Nellegarde ernannt. Budapest, 10. Februar. Die «Vudapester Eorre-spondenz» kann auf Grund competenter Informationen versichern, dass alle die Gerüchte und Meldungen über die angebliche Absiebt des Cabinets Tisza. zu demis. sionicren, jeder thatsächlichen Grundlage entbehren. Agram, 9. Februar. Die Schlussverhandlung gegen Schlintner wurde heute abends beendet. Das Urtheil wird Montag früh verkündet. In seinem Plaiooyer be-zeichnete der Vertheidiger Frank die Geisteskräfte Schlintners als gestört. Berlin, 10. Februar. Die Beschlagnahme des Kriegstagebuches des verstorbenen Kaisers Friedrich würd? aufgehoben. Nom,' 10. Februar. Gestern abends fanden leinerlri Ausschreitungen mehr statt; auch die Nacht verlief ruhig. Heute hat Nom das gewöhnliche Aussehen. Vorsichtshalber findet noch Patrouillendienst statt. — Cardinal Pitra ist gestorben. Rom, 9. Februar. Die Verkaufsläden sind ge-schlössen; zahlreiche Patrouillen durchziehen die Straßen. _______________________________.____________ Es fand mehreremale falscher Lärm statt. Die Verhaftungen dauern fort. ... Paris, 9. Februar. Ein Befehl des Kriegsnunüt» weist die Commandanten an, die Militärs zu elliM«, dass politische Kundgebungen jeder Art untersagt pen. Die Commandanten haben sich im Verkehre nut " Truppen jeder politischen Anspielung zu entW"» Der Kriegsminister droht widrigenfalls strenge Ml> regeln an. Volkswirtschaftliches. ^llibach, 9. Februar. Aus dem heutigen Marlte sind ersch"' uen: 5 Wagen mit Holz. Durchschnitts.Preise. N.'ssr' f,7,fr. fl^^> Weizen pr. Heltolit. 6 34 6 «5 Vutter pr. Kilo. . " '^ ^ Korn » 4 50 4 85 Eier pr. Stück . . -" ^'" ^ Gerste . 4 33 4 70 Milch pr. Liter . . "" ., ^ Hafer . 2 83 3,— Rindfleisch pr. Kilo ^ ^ ^ Halbsrucht .-------6- Kalbfleisch > ^« ^ Heiden » 4 33 4 85 Schweinefleisch » "^" ^ Hirse . 4 83 5! 5 Schöpsenfleisch » ^'"^^ Kukuruz , 5 — 5 45 Händel pr. Stück . ^ ^" ^ Erdäpfel 100 Kilo 2 83-------Tauben » ^« ^ Linsen pr. Heltolit. 12-----------Heu pr. M.'Vtt. . 2M ^ Erbsen » 13-----------Stroh . . . 2" Fisolen . 11-----------Holz. hartes. pr. . »<> ^ Rindsschmalz Kilo — 95------- Kluft« 6>?" ^ ^ Schweineschmalz» —68-------—weiches, » ^ s«--Speck, frisch. . - 48-------Wein, roth.,100Lit. "" ^ ^ — geräuchert » — 70-------— weißer, » ^^^ Verstorbene. « Den 8. Februar. Karl Doljan, Arbeiters-Sohn, l /< " Triesterstrafte 24. Croup. ^i», Den 9. Februar. Nloisia Suhadobnil. In^en«' 44 I., An der Stiege 6. Magenentartung. - Heinrich ^'" ^ Hutmacher. 40 Jahre. Polanadamm 50, Lungeneü'PW". 8, Karl Pogacar, Comptoiristens-Tohn, 14 Tage. Vcgag"" Fraisen. Zghn, Den 10. Februar. Josef Slala, Conductcu«" 12 Tage. Marlinsstraße 11, Lebensschwäche. Im Spitals M, Den 8. Februar. Johann Nilol. König, Schn"d"U' 24 I., Tuberculose. g« 3>> Den 9. Februar. Johann Cernic. Knecht. ^. ^ Typhus. - Agnes Lilovic. Kaischlerin. 62 I. Mara«"" B, Maria Sojer. Magd. 23 I., Septicaemia. — August ^ 34 I., Eiterungsficber. Lottoziehungen vom 9. Februar. Trieft: 36 30 43 20 29. Linz: 55 83 27 1^3^^ Me!e«»l»«ische VcobachüMM m M°^c< N. Ichwach , be'wiM H 9.2.N. 7148 — 02 O. schwach Schne/ ^ 9 »Ab. 717 3 — 2 6 O. schwach ! bewöltt^^ V li, Mg , 721-6 ! -12 - 6, NO. schwach! heiter g.0l> 10. 2 . N. , 724 2 - 4 2 NO. schwach halb he»/" !1 . Ab. 727 3 -13«! windstill j Nebel ^ Den 9. seit 8 Uhr früh dichter Schneefall, bis abe" „,L 5 Uhr anhaltend; Schneedecke 35 em mächtig. ^n^'M,^ genS Nebel, daun heiter. Sonnenschein, abends dlch> ^ ^ Kälte zunehmend. Das Tagesmittel der Tempers g«B" beiden Tagen —23" und 9 - 9 °, beziehungsweise ui" 9 5" unter dem Normale. ^^ Verantwortlicher Redacteur: I. Na al i^^^ ZMr Haube. M Eine Person, welche durch ein einfaches Mittel v° ^ riger Taubheit und Ohrengeräuschen geheilt wurde, ^„s« eine Beschreibung desselben in deutscher Sprache alle« ^ !>> qratis zu übersenden. Adresse: I. H. Nicholson. "^^ Kolmgassc 4. (bi94^>^ M Tiefgebeugten Herzens gebe ich allen ^, M wandten und Velannten die traurige Nachncyl . M Hinscheiden meiner innigstgeliebten Schwester, ü D Anna SllMnz geb. Kos W Haus- und Realitätenbescherin ^ ^hell M welche nach kurzem und schwerem Leiden, ^/Mr M mit den heil. Stcrbesacramenten, heute um ^.htt W 15 Minuten vormittags in ihrem 76. LcbeM M selig im Herrn entschlafen ist. ,, O,' M Das Vegräbnis^sindet Dienstag, den ^,' gu^ M um 3 Uhr nachmittags vom Trauerhause "" M lande Nr. 8 aus statt. 5^" M Die heiligen Seelenmessen werden in "ei M Kirchen gelesen werben. ,« "lü' M Die theure Verblichene wirb dem fromM" M denfen empfohlen. W Laibach am 10. Februar 1869. W Michar» 5- W Vend"- 273 Course an der Wiener Börse vom 9. Februar 1889. «a«dm oMen«. , Geld War, Etaats-Aulehen. GkbN"^ N°n!e inNcten «3 40 »z.!0 ^»«0e!ü°/ °""le, 250 ss. 135 50 ------ lux»« . ' M^ l»n« sl. l40 - 140 50 '7««..«.,«»'«.»»», !«^>«- ".'».»^,«»,,«^ !^«^ ^n N»«''^. steuerfrei . 125 75 126 75 ««««V k.^'' '',' ENbcr , 114 25 ,14 75 M°H^ °l^> fl. «. W. 2NNbN 207^5 ""^h" «tniiss. 1884 93-25 94-25 ^H^M'^wö-2« ^ blo ^'"" L-0 W. '34 40 185- Geld ware Orundentl.-Oblilllltionen (für 100 fl, CM,), !»"/„ nalizische..... 1046» 105 20 s»"/„ mährische...... 109 — —- — 5"/,, Nrain und Küstenland . . 10»— — — 5°/„ niederösterreichische , . , 1N9 5UII0- 5"/„ slcirische...... 10475 — — 5"/„ lioatischr und slavonische . I04 — 10550 5"/„ siebei'bilraische , . . . 1N5 —105-in 5"/„ Temescr Vanat .... 105-- i<>5 >>< 5"/„ m>a.lliische...... 105-- 1<»5 10 Andere öffentl. Anlehen. Donau «sg, iiose 5>"/„ 1l»U fl, . 12« 75. IL225 dl°, Nnlril,«' l»7» . , Il»N,— 107 - Nnlehcn der Stadt Vürz . . 110— — - Nnlchc» d. Ltadtnemeinbe Wien 105 — 10s. — Präm.-Nnl, b. E!adtl,em, Wien 143 4l, 143 «0 Vürlenbau Nnlehen verlo». 5"/„ 94-öU !»5 50 Pfandbriefe (für 100 fl,). Vlldcncr. alia., «st, 4"/, «. . . i?»!-- 122 U0 bto. ' 4'/',°/«. , . 100 75 100 »0 dto. » 4°/„ . . . 98-30 9»-«0 bto, Plam.'Schulbverschr. 3"/« IU4 25 104 7Ü Oest. Hypolheltübanl lNj. 5d«/„ 101— — — Oest..«!!„. «anl verl. 4'/,°/« 10I!><> 10240 bctto . 4°/„ . . 0i«-!>0 100 — bell» 50jähr. » 4°/„ . . »9-S0 10« — Prioritlltö-Oblilllltionen (für 100 fl,), sseidinanb«<«orbl!ah!! 5>> l!!I- Veld Ware Oesterr, Norbwestbahn , , , 10?-^ 107-50 Staatsliahn....... 200-.. ?0I,— Tüdbahn i» 3",»..... 143 — 147 — . k 5°/l,..... 12« 50 12150 Ung.'Nllliz. Vlll,»..... 99 »0 100-20 Diverse Lose (per Ttücl). llrcditlost 100 fl...... 184 — 184 50 Clarn Lose 40 fi...... — I8i< ^. Laibacher Präm, Unity. 20 fl. 23-75 ^4 z»l> Osenrr Lose 40 fl..... <;2>25 «z _ Palssy'Lose 40 fl...... «,.«, „2',, Rothen lrrenz. öst. Ves. v., 10 fl. 1« 9» 19 20 Rudolph Lose 10 fi..... z,2 _ zz 7s, NalmLosc 40 fl......._ _ ^g.zs, 3>, Osüois'liose 4« fi. , . , stz.zz g^75 Waldstc!» Lose 20 fi..... 44.^ 45,^ Windilch Gräh Lose 2« fl. . . 57-5» 5» 25 Gew,'3ch. d,»"/„PrHm.-Lchuld versch, d. Vobencrebitanstall , 17-, i8-_ Vanl. Actten (per Stücl). NngloOest, Vanl 200 fl, «»"/„ «. ILN-50 12N-75. Uanlverein, Wiener 100 fi. . . 10750 w? 9» Vbncr,«nsl, üst, 200 fl, S. 4/„ 271— 271 50 lli-bt, Anst, s, Hand, u, E, 1«0ft, 31^ — 312 25 (lreditbanl, Mss, una, 200 ss. , 313 50 314- - Depositeubanl. «llq, 200 fi, . 191 50 192 - «,lb Ware Länderbaill, ösl. 200 fl. V. . . 2», Z) 200 fi T, 193-50 194' - Dux Vobenb, fi, Silber .----------------- SlaatKeilenbaliil 200 fl. Silber 254 — 254-L5 Sübliahn 200 fi, Silber, . . 101-75 102 25 Süd «orbd.Verb'A, 200ss.«Vl. ,u» — 164- - Iramwlll, «e!.,Wr.,I?uss,e,W, L»o 50 831 — » neue Nr,. Priorität»» «lctien 100 fl...... »9 50 100-50 Un«,'8«liz. ltisenb. »00 fl. Silber 185— I8« — 2eld Ware Uü«. Norbostbahn 200 st, Silber 178 50 179 Ui!8,Weflb,(«»al» Vllli)200fi,N, I»« 50!:»!« IndustrieNctien ! sper Stück) ! ! »au»ts,. Nll„, vest, 100 fl, . »5'50 A! «, »gydiel «tisrn und Stahl-Inb. in Wien 100 fi......U3 — »4 — (tiseübahnw. ileiha , erste, «0 fi. —>—------- «Elbemüh!.. Papiers, u. V,K, 57-- !»?«) Liesillnrr Vrauerei 100 fl, . . i<)5 — 10« — Moiüan Gesell., österr. alpine 57— 57O0 Präger Vise» Ind. Ves 200 fi. 821 50 ><22 5,< Ealao Tari Lleinlohlen 8« fi. 200 — 20« — »Nchlöglmühl», Papiers, 200 fl. -'— .-— «Ltenrermühl»,Papiers.u,«,^. l«? 75 1»»'— Trifailer l,ohIeniv.'Ve!. 70 fi. ,-------— — Vaffenf.^V, Oest.in Wien 100 fl. 41» — 423 — Waggon Leihansl,. «lla, in Pest , 80 fi.........i 7^ Ü0 »0'50 Wr. Vaugelellichaft 100 fl. . . 79.75 »0 »5 MenerbergtrZiegel «lctien-»,!. 18».. ll»4 - Devifen. Deutlche Plätze......I59IL, 5» »u London........I»3 85 1»1-i!0 Pari«.........4? »2. 4? «/. 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