^ 2N. Freilag am 2^. l)klober l862 Di« „Lllibacher Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der ,».»WMM Änstrtwnsgebilyr für eine Garmond - Spaltenzelle Sonn- und Feiertage, ttlglich, und kostet sammt dm °der den Raum derselben, ist filr imalige Eiuschal- Veilagen im Comptoir ganzjährig 11 fl., HM- ^ 0 ^ für 2malige 8 kr., filr 3malige 10 Ir. n. f. w. jährig 5 fl. 50 kr., mit Kreuzband im Comptoir ^" ^sM Gebühren ist noch der Insertions - Stempel ganzj. 12 fl., halbj. 0 fl. Für die Zustellung in'« ^" '^^ ^' ^^ ""° jedcsulalige Einschaltung hinzu zu Haus sind halbj. 50 lr. mehr zu entrichten. Mit ^'""' Inserate bis 10 Zeilen losicu 1 si. 90 tr. der Post portofrei ganzt., uutn Kreuzband und ge- ^i^^^MM^V^ ^'^ ^ ^' ^ fl. 40 tr. für 2 Mal und 90 tr. für druckter Adresse 15 fl., halvj. 7 fl. 50 tr. lM^W»WNLW^ dahclyi; znm Wicselbur>-,er Archidiakon des Dom-l»errn und Loesiuander Archidiakons Fadian Hauszer; zum Locsinalldcr Archidiakoii dcs Domherrn und Ar< eliidiakons zu R-'bakoz, Johann Zcrpüf; zum Ar-chidiakon in R»bako; des Domherrn uud ArchidiakouS zu Komorn, Ladislans Schreiber, allergnädigst zn geiiebniigen, ferner dein Domherin lind Archidia» koii Johann Zcrpl'k die Titillarl!,v.ür>l zn verleiben, schließlich de>, Jobann K <» c z i i> n, Pfar« rer zn Parendorf, zum Ebreiidomberrn an dem Raa-der Domkapitel allcrgnädigst zn erncnnen geruht. Am 22. Oklober 1862 wurde iu dcr k. k. Hof' und Staatsdruckerei in Wien das .XXXll. Stück des Reichs. Grsetz'Vlattcs ausgcgebrn und vrrscndct. Dasselbe cltthält unter Nr. 7l den Finanzuiinisterial'Erlaß vom l0, Oktober 18L2, in Vctrcff der Berechnung des monatlichen Zeitraums fi'ir dic Anmeldungen dcr VraniNwein. Erzeugung und dic mit den Vrcnnereien vorziinch^ mendeu Schlnß'Abrcchnungcn. Wien, 23. Oktober 1862. Vom k. l. Redaktionöbureau dcs Ncichö«Gcsetz>Vlattcs. Nichtllmllicher Theil. Laibach, 23. Oktober. Unter dem Titel „Umschau" brlngt die «Donau» Ztg." folgenden Artikel: «Daß die Verhältnisse sich bei uns entschieden zum Bessern gewendet haben, beweist ein fluchtiger Vlick auf die beredten Ziffern des Knrözcltelö, auf die beruhigte Stimmung dcr Geister. Allerdings sehen wir die Elemcntc des Widerstandes gegen unsere neu-staatliche Ordnung noch in Thätigkeit, aber gleichwohl scheint ein Moment des Stillstandes und der Ueber-legimg eingetreten zu sei» - die Meinmig, daü mit dein Kultus eines separatistischen Rechtoformaliömns und des Nationalitälenprinzips die Pflege l'laallich fortbildender Ideen bei Weitem nicht erschöpft werden könne, bricht sich allmälig Vahn. Un? diese Gedan^ renweiidung ist'^. die allinälig und still, jedoch un< widcrstehlich. zlir Anerkennung der österreichischen Staal^ee Seitens I>ner fübtt, dic sich von ihr bis jcht abgewendet hielten. Als dic geeignetste Form für dic Verkörocrung diescr Idee, erscheint uns die Februar » Perfassung, Eic ist der Einheit gerecht, indem sie verknüpft, was nicht getrennt gedacht werden kann; sie ist aber auch billig gegenüber den Ansprüchen auf Anlouomie, Sie bildet ein alle Klassen unserer Gesellschaft, alle Na> tionalitäten. alle Bänder dcr Monarchie sanft um-schlingendes Vand; slc statnirt niä't die Herrschaft einer ^'ace und Sprache, sie enthält vielmehr den kostbaren Grnudsal) der Gleichberechtigung aller Na« timialiläten, sie begrenzt das provinzielle'Leben mehr oder minder gemäß dem Herkommen und den Nechts-aewol'nheiten der Königreiche und Bänder; aber sie erstickt es durchaus nicht unter der Wucht übertriebe» Dezentralisation, sie gönnt llm, seinen freie,, Flü» gelschlag; sie gibt dem Reiche was des Reiches, dein Kroulande was des ^tronlandcs ist. Lie ist ferner bildungsfähig und dehnbar in allen znläsngcn Nich« tungcn, vollkom'nen geeignet zu jeder Entwicklung, ohne daß Ueberslürzungrn.und Sprünge in Erlreme da;u erforderlich waren. Sic ist bereits in das ^e< ben des größern Theiles oer österreichischen Völker übergegangen, ihnen theuer, ja unentbehrlich ge> worden. Unsere Gegner haben demnach entschieden Un°-recht, das beharrliche Festhalten an einer so wertvollen Verfassung Starrheit zn nennen, Unbefangene Geister werden es Konsequenz heißen. Die Folge dieser Konsegnenz hat sich schon bis jept in der günstigsten Weise geoffenbart; es wird dieß in Zukunft noch in höherem Grade dcr Fall sein, Gc< wagte Experimente, wic sie z. V. unlängst das ,.I des D^bals" in Aussicht stellte,- würoen sicherlich nicht zum Ziele führen. Der Weg, den die Vcrfas< snngsfrcundc bisher wandelten, ist zwar noch nicht vollkommen geebnet, aber er ist kein Abweg, dessen Betreten mit Gefahr oder doch mit Zeiiverschwendung verbunden wäre. Gropes läßt sich im Fluge uichl erobern, aber der Beharrlichkeit im Outen blüht nach dem ewigen Naturgesetze alics individuellen und staat« lichen Bebens alle Mal ein glücklicher Erfolg. Professor Dr, Brmz, dessen Reden so ost nicht mir im Ncichöl'.Ulic'. sc'iic'i'li! iil ss»" Schuhe der persönli« chen Freibeit eingetretene Verzögerung lediglich auf äußeren Gründen beruhe, und die Publikation dieses Gesetzes aller Wahrscheinlichkeit nach binnen Kurzem erfolgen werde. Die Verhandlung wird sodann auf morgen vertagt, Korrespondenz. Wien, 22. Oktober. - broeden glauben. Die angebliche Furcht, durch den Ve>uch des Frankfurter Tages reaktionären oder ultra« montanen Bestrebungen Vorschub zu leisten, wird in den weiteren Kreisen als stichhaltiger Grund eines Wegblribens nicht angesehen. Denn — sagt man ganz richtig — wollen reaktionäre oder ultramontane Bestrebungen sich gellend machen, dann ist es um so mehr Pflicht der liberalen uud aufgeklärten Mitglieder, dieselben zu bekämpfen und zu vernichten. Von die« sem Standpunkte aus, begreifcu Sie. haben die Versammlungen in Graz uno in Wien, von denen in diesen Tagen so viel die Rede war, nur sehr wenig Anklang gefunden. So sonderbar es lliugen mag. so ist es doch wabr, daß die scheinbar so negativen Beschlüsse jener Versammlungen für den Frankfurter Tag ein sehr positives Resultat hallen. Lehr Viele, welche demselben uoch vor Kurzem sich sehr abgeneigt zeigten, sind durch die Gefahr einer Blamirung Oester-rcichs auf den entgegengesetzten Standpunkt gestellt worden. Es ist im Augenblicke mehr als je Hoff-nnng^vorhandcn. die großdentsche Idee in Frankfurt von Settc Oesterreichs ans eine unerwartet glänzende Wci>c vertreten zu sehen. Einc »mhr anßerli'chc Nesorgnlß bezüglich des Frankfurter Tages, nämlich die, daß derselbe mit der Debatic über das Budget von i8li3 im Abgeordm-tcnbausc kollidiren werde, scheint nach dem, was ich aus dem Finanzausschusse vernehme, nicht begründet Wenn auch die Diskussionen im Finanzausschüsse be. züglich des Budgets für 1803 kaum die Hälfte der Hcit in Anspruch nehmen, welche jene über das Bud. art von 1862 erforderten, so ist doch kaum die Rede davon, daß die öffentliche Budgct«Debatte für !8, Bobinen die Post° Rczepisse und Avisi, die Vormerkscheinc für Reisende uud die Gepäckzettel mit doppeltem, d. i. mit deutschem und böhmischem Terte aufgelegt werden. Zugleich haben die Postämter in Böhmen dic Weisung erhal. ten. in Zukunft je nach der Sprache, in welcher die Adresse des Briefes oder der Sendung abgefaßt ist. oder nach dem Verlangen dcr Partei die Nezepissc, Vormerlscheine u. s. w. entweder im deutschen oder böhmischen Terte auszufertigen, und nur bei Retour» Nezcpissen, wclchc zu Sendungen an Adressaten anßel-halb Böhmens gcbörcn. neben dem böhmischen immer anch den deutschen Text auszufüllen. Trieft, <«. O'tobcr. Miramar war vorgestern wieder der Wallfahrtsort der Triester, und dic eine Meile lange Straße war mit Wagen und Fußgän-gcru bedeckt. Eine solche Regatta hatte aber auch Triest noch nicht gesehen. Gegenüber dem Dorfe Barcola lag das Kanonenboot .Velebich« vor Anker, und schon um 12 Uhr Mittags sah man das Kano. nenboot »Seelmnd" aus der Blicht von Muggia qucr über dcn ganzen Golf hcrüberfabren. wic ein Komet mit einem uuendlich langeu Schweife von über .'ill Ruderbooten, die es alle schleppte. Als diese beim «Velebich" angelangt waren, gruppirten sie sich alle um diesen in einem dichleu Knäuel, uud dic Boots-führcr begaben sich an Bord desselben, um um die Aufstellungsplatzc zu losen. Ein schöner Moment war es. als sich dann dieser Knäuel entwirrte uud alle diese Boote iu buntem Gewirrc lbrc Plätze suchten. Eine unendlich schwere Aufgabc war es für den mit der Ueberivachung und Aufstellung der Boote beauf« lragteu Offizier, sic in Ordnung zu bringen »md in ciucr Reihe zu erhalten; wo man einer Spanne Vor« sprung den Sieg zu verdanken hofft, ist es schwer, die Ordnnng zn erhalten, und die feurigsten Rosse wären leichter zn halten gewesen als diese Boote, welche Eidechsen gleich untereinander wimmelten. Auch war dic Ordnung kaum einigermaßen hergestellt, so ward schon das Signal gegeben. Ein Kanonenschuß hallte über den Golf bin, dic Musi°bandc fiel mit cincm Sturmgalopv ein. und dahin fiogen dic Boote, wic Renner über dic Arena, hoch auf spritzten die Wellen, blitzend und funkelnd von Hunderten von Rudern aufgewühlt. Nach einigen Minuten schon balte das Zwricrboot cincr Frrgattc einen so bedeutenden Vor« sprung gewönne», daß es obne Zweifel den ersten Preis erringen mußte. 2'/, Seemeilen beträgt dic Strecke von B.ircola nach Miramar. und ungeachtet dic See etwas bewegt war. wnrde sie vom ersten Boote in 7 Minuten zurückgelegt. Kanonendonner. Musikfanfaren nnd die Hurrahs dcr Matrosen auf den Schiffen empfingen die Sieger in Miramar. wo die Erzherzoge, der Graf von Flandern, der Marine-Minister und eine große Zabl geladener Gäste auf der Terrasse sie erwarteten. Hier empfingen sie von der Kommission die Preise und begaben sich dann an Bord der Dampsyacht .Phantasie", nm eine Stnndc auszuruhen. Wrr den Scharen l»at. dmf für den Spott nicht sorgen, und das letzte Boot, welches hinter allcn andern zurückblieb. crbielt unter schal« lendcm Gelächter das rotbgellci^tc Schweinchen u»d die mit dem Bildniß desselben geschmückt Flagge. Nach einer Stunde fingen die andern Belustigungen au, das Erklettern der drei mit allerhand Preisen behan» gcncn Klcttcrmaflen. der Tanz u. dgl. Ein ungcmein interessantes Schauspiel war es, diese wettergebräiiuteü Seeleute, meist sli'öne. kräftige Gestalten, voller ^'aune und Schwanke, üch diesen Unterhaltungen voller Lnst hingeben zu sehen. Dcr große Park von Mi« ramar wimmelte von Neugierigen, dic sich an dicscm ncucn und originellen Schauspiel ergötzten. — Wie der «Osscrv. tricstino" mcldet. ist am 2l. d, M. dcr berüchtigtste Dieb von Trieft dcr Be« horde in die Händc gefallen. Vorgestern Nachts wurdc cbcnfalls ciuer dcr biesigen Hauptdiebc vcr-haftet, bei dem man ein Messer von ungewöhnlicher ^äiigc fand. Agram. Am verflossenen Sonntag hieltcn die hiesigen Advokaten einc Zilsnninenlunft. um über die Errichtung einer Adoclatenlainmer zu berathen. Be« Hufs Ausarbeitung des dleßfäUigen Programms wurde ein Comity rrnannt. — Unsere gestrige, nach dem „I'ü/or" ^s. brachte Notiz übcr das im Prozesse dcs Hcrrn Kva-ternik von dcr h. Banaltafcl vcrliängte Strafansinaß ist dahin zu berichtigen, daß dcrselbc nicht zum seelis« monatlichen, sondern sechswöchentlichcn schwcren Kerker, ohne Einzelhaft, nnd znr Ausweisung verurlheilt wurde. Vrünn, 2l. Oktober. Heute Morgens wurdc der Adjutant des Fürsten Lichteustein. Oberlieuteuant O.. ein hier sehr bekannter und allgemein geachteter Offi« zier. welcher dic italicnischcn Fcldzüge »nitgcmacht hat und mit dcm Orden dcr eisernen ^ronc dclorirt war, bci Karthaus erschossen gefunden. Hermannstadt, !li. Oktober, In der letztet, Nacht, um 2 Uhr 20 Minuten, verspürte man hicr Erdstöße; gleichzeitig wmdc auch in Kronstadt ein heftiges Erdbeben bemerkt. Deutschland. Leipzig, 20. Oktober, Gestern — Sonntag — Nachmittag bewegte sich dcr znr Feier dcs 49. Jahrestages der Völkerschlacht vcranstaltclc Fcstzng lms.-ver Turner uud Haudwcrker. an 2000Köpfc stark, nut 22 F.ihncn und mchrcrcn Musilchörcn. von dcr Turn-ballc aus dilrch die Stadt hinaus auf das östliche Schlachtfeld zum Napoleons.Dcnkmal. Dort lnclt dcr Vorturner Obmann Fabcr aus Leipzig ciuc mehr. 9??) fach von tauscudstimmigem Veifall unterbrochene An« spräche in dcr cr betonte, daß die deutsche Oktober» Feier nimmermehr eine Demonstration gegen das französische Volk scin solle. Ein Hoch auf daS deutsche Vaterland sch'op die Rede. I,i Main; ist am 18. Oktober eine Schiller-Statne festlich cntbullt worden. Vci der Feier war Schiller's El>kel, Ludwig v. Gleichen, anwesend. ivraukrcich. Paris, !6. Oktober. Das Zirkular Herr Dronyn wird wahrscheinl ch d'e betreffende Stelle modifizircn. (Scheint nach dem telegraphischen Anszuge de^ Zirkulars geschehen zu sein. D. R) — Ein Incioenzs'all der Ministerlrisis verdient hervorgehoben zn werden. Man weiß, daß der Gcist des Prinzen Napoleon über dem Ministerium schwel't. daß alle Minister, aufgenommen Wale,v?ki und Nanoon (Protestant), sich seinen I^een bingabeil. Man halte beschlossen, einen Sturmangriff zu machen, indem man Herrn Ratazzi wolllc llach Paris kom> Nlen lassen und nöthigenfalls Demission einreichen Man wollte die Kaiserin erschrecken. Einer dieser Herren sagte znr Kaiserin, sie lade eine große Ver-anlivottlichkeit alls sich. wenn sie Herrn Dronyn dc Lhuys protegire, daß sie deu Kaiser dcu italienischen Dolchen aussehe. «Ich glanbc das nicht", antwor. tete die Kaiserin rnbig - «übrigens wird Gott den Kaiser in seinen Schutz uehmen und wenn ein Un« glück geschehen sollte, so wird die Regentin da sein. ibn zn rächen; reden wir nicht mehr davon." — Der Kaiser sprach sebr brüsk mit seinen Ministern. rr sagte ihnen, Kollektivdcmissionen seien lonstitlltionellc Komöoicn, welche an die Ministcrkrisen der parlainen« tarischen Zeit erinnern; cr sei der Ansicht, daß jeder der MiMer auf seinem Posten bleiben werde, so lange der Kaiser es wünsche. Wenn ein Minister auf seinem Disscnsus bcharrs, so werde er die Ent< lassuug erhalten und uic wieder zu Oimdei, ange^ nounneil werden. Ich brauche »icht zu s^e,:, dap vor diesem l»""'« <'K"! die bochgebeüpeil ^g^ziril mi» „isterieller Sonderlannen sich schnell wieder kernl'ig. js„ __ ssö scheint, daß Herr v. Lavalette untröstlich ist nnd daß seine Klagen in allen Pariser Salons widerhallen. Herr Thouvciicl hat den Gesandtschafts' posten in London abgelehnt. Hlusilaud. Ht. Petersburg, I^l. Oktober. Der Kai''cr l:at die Grundzügc. nach denen die Instizrcform in Nußland erfolgen soll. wie auch die Ordnnng znm Entwurf von Gesel)vorschlägen über das Gcrichtsucr. fahren bestätigt. Die betreffenden k. Ukasc sind der dcr «BH," zufolge bereits veröffentlicht, und ist gleich zeitig brfoblen worden, sofort auf Grund der festge« stellten Prinzipien zur Abfassung der einzelnen Ent» würfe zu schreiten. Die Justiz wird von exekutiver, administrative!,' und legislatorischer Gewalt getrennt nnd zerfällt in Friedensgerichte. Krcisgerichte. Gerichts, lammern (der Gouvernements) und Senat (als ober> stcr Kassationshof), Dic Organisation ist in ihren Hauptzügen dcr französischen nachgebildet, umfaßt Gcschwornengerichtc und betrifft den Kriminal« wie den bürgerlichen Prozeß, Für die bei der Staats» kanzlci niedergesetzte Kommission ist die Ordxung er« schielen, nach welcher die Abfassung der Gesetzregle» wems zur Umbildung des Gerichtsverfahrens beban« belt werden soll, und sind die Mitglieder derselben genannt. Eine nicht minder wichtige Reform, welche das Regierungsorgan in Anssicht stellt; betrifft die Kreis« und Gouvernements «Verwaltung, wobei der volkswirthschaftlichc Theil und das Iustizverfahreu, Untersuchungen :c. völlig von der Administration gc» trcnnt werden. Die ucuc Stadt und Krcispolizei. ordnung wird bereits im Rcichsratb behandelt. Vei der Kreisvcrwaltung soll ein neues Institut, Ver< s^mmlung dcr Kreioständc in der Kreis Kommission, und bei drr Oonvcrnemcnts »Verwaltung das der Gouvcrnei'lcnts'St^udc und Gonverncmcntslommission ins i.'cben treten, Beide werden von allen Volks' klasscn gewählt. Es stehen ihnen keinerlei politische Vefuguisse zu; sie beratheu und behandeln nur Ge< llcnstände, welche in den Kreis materieller Bedürfnisse der Landschaft geboren. Dissc Iustiintc sind gleich, sau» die früher zur Betheiligung der städtischen Be. wohucr uud des Bauernstaudcs erweiterten Kreis» und Gouvernements'Adelsvcrsammlungcn, nichts wei» tcr. Wie die Ueberschrcitung der diesen vorgezeichnc» ten Grenzen in Twer. Tlila u. a. O. auf das po-litischc Gebiet uicht geduldet wurde, ebenso wnrecn in den neuen Instituten, welche nur Vorbcrathuugs-Versammlungcu sind, zur Anregung der Fragen über die Laudesbeoürfnisse für die Staatsverwaltungsbe« Horden, keinerlei Erörterlingeu politischer Fragen zu> gelassen werden. Tagesbericht. Laibach, 2^, Oktober. Se. laiserl. Hoheit c^er Herr Erzherzog Ernst ist gestern nach Wien abgereist. — Mit dem gestern von Trieft abgegangenen Schnellzuge ist Se. kaiserl, Hoheit der Herr Erzherzog Ludwig Viktor hier durch nach Wien gereist. — Unlängst ging cin Herr bei starkem Wind uud Regen anf dem Troltoir in der Stadt mit aufgespanntem Parapluie, da schleuderte cin starker Wind« stoß dasselbe in die Scheiben eines Schaufensters, vou welchem eine große Scheibe zertrümmert wurde. Dcr beschädigte Gewölbs«Inhaber verlangte unn von dem Vorübergehenden Schadenersatz für die zerbro» chene Scheibe, was aber Letzterer staudhaft verweigerte, weil es, wie cr jagte, ein Elemeular-Ercigniß sei. Wien, 2ll. Oktober. Ihre lais. Hob. dcr Hcrr Erzherzog Karl Ludwig uud Gemalin werden unr kurze Zeit in Venedig vcr» weilen, iil Wieu aber erst im Winter eintreffen; mitt« lerwcilc nimmt das hohe neuvcrmälte Paar den Auf< enthalt in Gö'rz und in Ora,;. — Eiu Ministerrath ist gestern Nachmittags 2 Uhr unter dem Vorsitze Sr. lais, Hoheit des Herrn Erzherzogs Rainer al'gehalten worden. — Fürst Alexander Schönburg. österreichischer Gcsaudtcr iu München, hat. wie die ,.O. D. P." mit» zutheilen ersucht wird. für die Zeit seines Urlaubes leinen Gehalt bezogen, sondern auf denselben Verzicht geleistet; Fürst Schönburg hat ferner den Urlaub nur in der Absicht genommen, um die vou ihm angelanfte Herrschaft Enzcsfcld administrativ einzurichten. — Katzenmusik, o, h. wirkliche, vou Katzen ge< machte Musik, wird demnächst in Wien zu hören sein. Der Thicrhändlcr Iobann Lugli wird uämlich mit seinem Katzen-Orchester im Winter hier eintreffen, nm einige Pl'<.'c>uktll',li!l jll Hlden. Dic Katzc» sind in nclicii llülinorr Ül'l)cllt>c 5tel dcni Nieocroiuck der Tasten eines klavicrartig eingerichteten Instrnments die Katzen berühren, zum Schreien gezwungen und so ein form« liches Konzert geben. Dieselbe Iocc lag der bckann« ten Schweine Orgel Lndwig's XlV. zn Grnude. — Dem Vernehmen nach soll mit l. Jänner k. I. eiu nencö großes politisches Ionrnal unter dem Titel «Groß» Oesterreich" mit ausgesprochenster zen« tralistischer Haltung erscheinen. Die Konzession zu dcm Vlatte wnrdc Hcrru Inhaß, einem geborncn Ungarn, verliehen. — Im Stifte Kremsmünster ist auf Befehl des dortigen Vorstandes bei den weiblichen Di>nstboten oer Gebrauch dcr Krinolmen auf's Strcugstc untersagt wordeil. — Von den, biesigen Photographen Hrn Schulz, am Ioseph!lä'dleren. Die Unionisten verlorcil 2090 Mann, die Separali-sten wurden aber geschlagen. Unser Schloßberg. Die in Angriff genommene Meliorirung unseres Schloßbcrges begegnet wohl eiilcm allgemeinen Wunsche, nichl niinder aber ist es auch der vielseitige Wunsch, daß die schöne Ruine am hinteren Tl'eilc des Schloßberges, gegen Unterkrain, erhalten werden möchte, Sie ist cin Denkmal ans vergangenen Zeiten nnd hat mehr als ein Mal eie Feinde der Stadt lind des Landes abgehalten. manche schwere. feindliche Kugel aufgenommen; uun aber könnte sie vielleicht, mit Bcibcbaltnug ihrer äußeren Gestalt als herrliche Ruiue. im Innern wohnlich eingerichtet, und mit dem sie umgebenden Plateau zu einem Bclustignngsorte bcrgestellt werde», was gewiß die dankbarste Aner« keuuung findeil uud obendrein sich renliren würde. N. 0. Theater. Die Anlage und Entwicklung der Handlung im Romau ist eine ganz andere, als im Drama, das sabcn wir gestern Abend wieder in dem nach Aner» bachs Novelle arrangirten „Barsnßlc." Alle ü Akte sind gleich, das Stück hat keinen Mittepnnkt, kein Knoten wird geschürzt uud in psychologisch wabrer Weise wieder gelöst, Einzelne Szenen sind, wenn sie gut gesoielt werden, wirksam, das ist Alles. Da unn gestern nicht alle Szenen gut gespielt wnrdcu, so waren wir weuig befriedigt. Frl. Sachs, mit ?cr Titelrolle betraut, ist offenbar für derlei sentimentale Partien nicht geeignet, wir sahen sie meist in bcitren Rollen, wo sie lins viel besser gefiel. Das Nachahmen des schwäbischen Dialekts gelang ihr so wenig, wie den übrigen Darstellern, was der Aufführung überl'aurt sehr schadete. Vei Hrn. Fr it schwär das ..Schwäbeln" sogar uuschön. Am Besten bebagte uuö Hcrr Stefan, der wieder ein recht hübsches Bild von dem „starrköpfigen- Friedbaner gab. Das Ensemble iienngtc. Theater. Morgen, Samst'g, zum ersten Male: Verbot und Befehl, Lustspiel in 3 Auszügen, von Friedrich Halm. Meteorologische Beobachtungen in Laib ach. 19. Oktober 6 Uhr Mrg. H23 .49 -j-12 . 7 Gr. W. stark dicht bcwöllt 2 „ Nchm. 322.85 ^-13.« „ W. ziemlich stark Regcn 12. tt7 10 „ Abd. 325.07 -j-U. 0 „ >V. dctto dctto 20. „ « Uhr Mrg. 324.«« . -^ ? « Gr. — dicht bc^ckl 2 „ Nchm. 323.72 ^ 12. 3 „ - lel!!,ll!z>v,rtl!c A>nd,r!l»q i,i d,n Papicvsn clw>i5 ^sülst!.,cr siir dis V.ilüta, O,chscl auf frcMdi VU^lilli^l.lU/l. Pi^ih, t>ls>l'.'n »m '/.. P>r<>nt' lintcr der gest!-,,,,!, !1ll't!< ,<.,lb.>t,n. '.'l»ch (.^'!t> w^hls.il.r, Silb.r t>a^g^n slciftr Mltalliqiis^O^igationl!! ftst, Kirdil- u„s 18!^),rl A'st ca ^'/, billig,r. («llo fl,app,r ^lss ^csllr» Dcftentllchc Schuld. ^, t><« «-ta>U,» (sür 100 ft.) In üslerr, Wahrnn., . zu 5'/, 00,- 60,10 Ü-/. Anl,l,. v, Mil üüt ^tü^ Nl«0 94— »ltto chue Äl'schuitt 160' nut ^nm'l.'(5l'u^ns . ^5"/. 6^iij<) 8240 National »Änlil^n »nl «pril-^oupons . . ^ 5 , 82 20 82 30 Mltaliauc« . . . . „ 5 ^ 71.20 71 H) d,t!o mit Viai'Coup. „ 5 „ 71.40 71.60 dctto.......4j, 02.25> 02 75> mit Atllosimq v. Iah» 1839 135— 135 50 ., 1854 90 25 90 75, , « 1800 zu 500 fl. . 8920 8930 ., « ,uUX)fl. 90 90 9110 (louio » NiillsNjch. zu 42 I..«>!«>5. 17 75 lci — U, l>,r üroillällder (siir iUti ft ) (^limdlNtlastung^liDt'lig.ition,». Nledtr,Ol!^rr.ick . . zu 5'/. 85 50 86 - O,!d Wal, Ob. »Ocss. und Ealzb. zu 5'^, 84.- 55 Bul>!»e» .....b „ 85 50 80 50^ Ztncimatf.....5 „ 83.5,0 84..'X) Mähicn u. Echlesle» , 5., 8?.-. 89- N»^ar» ..... 5„ 7l50 72^5 T,ni. Ban . ,ssi-l'. u Slav. 5 .. 7<>,5l) 70.75 ^alijl«,.....ü „ 71.— 71 5,0 Sitl.'e»l>. u. Bulrw. . . 5 ^ 09.— 09.75 VlMtianischtö «nl. 1859 5„ 95.- 95.^,0 Aktien (pr. St.ick). Natioxnlbans......784.— 786.— Kr.dit Anstalt ,» 200 sl. ö. W. 224.— 224 20 '.'i. ö (jscom.'Wts. z. 5(X» st. ö W. 020 — 025 — ,tt. F.id ^^rdl'.z. 10X) st. CM. 1928. - 1930 — Staat5-M,-Gli. zu 200 st. (§M. oder 500 Zr......24^.50 243,— Kais. (5lis.-'Zal», ,u200st, s^l. 154.— 154,50 Sud-nett».Vcld.-Ä. 200 „ „ 125.- 125^5 S,ie. Ltüats-, lonlb. ven. n. (§,^l.Ii,n>, 277— 218.- ! («>'><< Kail-Ludw-V.ilin z. 200st. (>M. «>. 180 sl. l90°,) Eiuz. 2'.'0 75 227 25 O,'li. Drn.-Damplsch-O(s. 5-.^! 411— 412,— Ocl'lcrllich, ^l".)t. m tri.,^ 3 ^ 228.— 231,— WicinlTa.nvsni-Äfl.'Gcs. ^.V 385.- 390 — ^ci'lll ,!t.t!t»l'lust.l> .... 398.— 400 — ^üdn>. W.nd^Iüi njahlung. 147.— 147.- Pfal,dl>riefe (sür 100 fl.) National- 6jäh.u. 1.1857z 5"/, 104.- 104.25 banl auf 10 „ d.tio 5„ 100 — 100,50 ^, M. Utrll'^'arc 5 „ 88 75 89 25 ^atil'üalb.aufli.W l'crlrsb.5 „ 84 80 35.-- ^losc (prr Stück.) Knd.:?l»s>alt sür H^ütt! u Gcw, zu 100 st, ö». W. . . . 129.25 129 50 Dvn.-Da»n', s.-G. j» 1M st (sM 94.25 94 50 Stadta/m. Ofen „ 40 .. 6. M. 36.— 36 50 Mlcrhazy .. 40 „ „ 98.— 99- salm , 40st,^ft W 37 - 37.50 'llalssi) z» 40 st. CM. . 35 50 36 — ^l,ny „ 40 ., „ . 35 50 36 -^ 3t. 0'.'ül'i>!! .. 40 .. „ . 35 25 35.75 '^iudis^r^ „ 20 „ ., . 22.-- 22.50 W,i!d!^!n „ 20 „ „ . 2l.— 2150 K^levich ^ 10 . „ . 15 - 15 25 Wechsel. 3 Monate. stl.ld Vritf, Au.;.'burg für 100 fl. südd. W. 102 70 102.85 Flan'surt a. M. dltto 102 80 102.90 Haml'uig siir 100 Mark Aanlo ;>l,— 91.20 Vl'ndon ,in' 10 Pf. Stl'rling . 12165 12175 Paris siir 100 Fr,nils . . . 48— 48 15 (5ours der Geldsorte». («lid Warc .ss. Münz. Dulat.n 5 st 81 sr. 5 st 83 !)ttr. «!>",>„ .... 16 „75 „ 16 „ 78 „ ??apolt>.'l!sd'l,'r . . 9 „ 74 „ 9 „ 75 „ , Rnss. Ii»/cli.1!« . 10 „ — „ 10 „ 3 „ Verlinsthaler . . 1 „ 81z^ 1 „ 82 „ Silbtr-Aaic' . . 121 „ 25 „ 1i!l .. 50 „ Effekten- und Wechsel-Kurse an der k. k. öffentlichen Vörse in Wie» Den 23. Olloder 1862. Effekten. ' Wechsel. S°/.M.lallet« 7115) ^ Gilber.....121. 5», Aal -Aul. 8215 ' Ll'ud n ....12100 Ba»faltit!l . . . 78Y ,! .«l. f. Dulaten . . 580 Hr,l>italtien . . 222. !! ^ottozichungcn vom 22. Oktober. Wien: «5 52 7» «» Htt. Graz: 7V H3 7tt »V 45. l^aBtroviinung der Ziige der k. k. 8iltlljnljli^l'.selsschast vom !. »l^i 1L92 bl« »nl W«1t«ro». ") ^ügc zwischen Laibach liild Wie». In der tlichlluig nnch Wien. i^aibach Abfahrt Nachm. I Uhr 9 M. u. Nachts 12 Uhr 57 M Stcinbrllct „ 3 „ 26 „ „ Frilh 3 „ 12 „ <^illi „ 4 „ 16 „ „ „ 4 „ 1 „ Pragevhof „ 5 „ 54 ,. „ ,. 5> „ 39 „ Marlmrü „ 6 „ 50 „ „ „ 6 „ 15 „ Oral Abend« 8 „ 55 „ „ „ 8 „ 34 „ Brucl a. M. „ 10 „ 42 „ „ „ 10 „ 23 „ Vicusiadt FrUh 3 „ 34 „ „ Nachm. 3 „ 34 „ Wien Aiiluiift „ 5 „ 17 „ „ „ 5 „ 24 „ In dcr Uichlllng von wie». Wien Abfahrt Von». 9 Uhr 30 M. u. Abends 9 Uhr 30 M. ».'tilstadt „ N „ 2? „ „ „ II „ 28 „ «ruck a. Ü1^. Nachm. 4 „ 38 „ ,. Frilh 4 „ 23 „ Graz „ 6 „ 31 „ ^ „ 0 „ 16 „ Viarburg Abrnds 8 „ 46 „ „ « « „ 30 „ Pran»hof ^ 9 „ 22 „ „ „ 9 „ 6 „ «tilli „ 11 „ 1 „ „ „ 10 ,. 45 „ Etsiiilniick „ II „ 4? „ „ „ 11 „ 32 „ raidach Axlniift Früh 2 „ I „ „ Mittags 1 „ 46 „ ^) Züs)c zwischen Laibach. Trieft und Venedig. kaibach Abfahrt Frilh 2 U. 11 M. Nachm. 2 U. 7 M. Adclöbng „ „ 4 „ 38 „ „ 4 „ 34 ., Nabrcsinä „ „ 7 .. 32 ,. ,. ? „ 29 „ Triest Äulmift „ 8 „ 15 » Abends 8 „ 12 „ Nabreslua Abf. ssrilh 7 „ 55 „ „ 9 „ 50 „ Venedig Aul. Nachm. 3 „ 6 „ Frllh 4 „ 30 „ In dcr Richtnna. von Venedig. Trieft und Laib ach Venedig, Abf. Äbcnds 11 U. — M. :,. Vorm. 11 U. — M. Nabresiiia Axlft. Frilh 6 ,. 26 „ ,. Abd?. 0 „ 56 „ Tricst Abfahrt „ 0 „ 45 „ „ „ 6 „ 45 „ Nabresina „ „ 7 ,. 48 ,. „ „ 7 ,. 46 „ lldelSdlni „ ., 10 „ 26 „ „ „ 10 „ 8 „ Laibach Aul. Mitlagö 12 „ 49 „ „ Nachts 12 „ 47 „ Ter (filzig Nr. 2 gcht jeden Dinstag, Donnerslag und Samslag von Wirn „ach Trieft, und mittelst Per-soncn;»^ Nr. 8 von Nabrcsina nach Venedig Verona und Peöchicra ab. Die Abfahrt von Wien erfolgt Friih 6 U. 30 M. Trieft Abf. Früh 6 U. 30 M-Graz Mittag 12 „ 31 ,. i'aibach „ ., 10 „ 51 ,. Cilli Abends 3 ,. 39 „ Cilli ,. MgS. 1 „ 6 „ rmdach .. 5 ,. 44 ^ O^, ^ Adds. 4 ,. 13 „ Trlrst Ant. Abd5. 9 „ 59 „ Wien Ant. .. 9 „ 54 „ »f v em dcn N uz e ig r. Ten 22. Ollodil l8U2. Hr. Varon Grnlschvcil,er. von Vistra. — Hr. Varo» Gließbach. vc>» Zol'eli3l'sl,i. — Die Herren: Nlischißkll. Inwtllsl, — WüUeiliil). ss.niflüa,,!,. n»c> --- Il«l>^Il!»N,l! . H^»!)IllI1^0l^sc!!l)'r. ^'l?,! Wlsü. — Hl. Schlliocllll^nll. NlNliilllii!». vo» Vr.iz. — Hl. Hlllcr. Kaufman,,. uc>i> Al^». — H>. N^'lis, Vsciiülc». U0l> Sütich. Z. 2l07. (,) Zur gefälligen Beachtung! Für ausländische Kapitalisten, suche preiswürdige Güter mit ausgedehnten schlagbaren Waldungen (in Krain) zum Ankauft. Unterhändler finden durchaus kein Gehör. Zuschriften franko mit der Retour-Marke Anton Wiser, Güter-Direktor, Wien, Wieden, :W7,1 Stock. Z. 2U55 l>. (2) Gcwölbsvcmlldcntlt^. Der G fMiglc macht ^ie tl^ll'lüslc ^lü^i^e. daß er seliie Olsi;i» l)c>in cillc» Vlnllc mit l'cl» elcg.ntt liü-gflichlllln l» l?ll Ellfiints»g,isse iin ^sal> Mllschsl'schcn Haxse. ucrtanscht li^tt. Ii^lm er dein l'. I. Pliblisllm flir 0as ibin ^sch«-!'llc Vermin n t'en dllzli^sllii Da»k absl.-.ittt. ^eigt er glti.tzslllg l'^l'c„sl .1» . dliß lr ^> l'fr,r äizilichlli V>rücklli„g l» dcm ol'^n^lfl'll'rlc» 3la-sir« »no Frisir-Salon slinttlich z» Dil»Ncn sl.l». sich l'sft'üdl!,; auch 5l> gll'cinn» Ki.infl'citsl, X dl-sttiiS en!l,'fifl'll llno »im llliei, gem'^!"! Zlispl»^ l'iltcl. I. Köchl, W,md «.Gcl'ilrt,,'.- u IliN'fcn'zi, Wcr ein trockenes, rcincs, aus dein bcstni banater Weizen crzcugtcs Mchl zu möglichst billigen Prcisl'n zu kaufen wünscht, wende sich an dcli Mehl - Verschleiß der Weinhofcr Mahlmühle zu Katzeu-dorf dci Neustadtl ill Ulttcrkraiu, — St. Peters-Vorstadt Nr. ,40, neben dem Kaiserwirth iu Laibach. Dieser Mehl - Verschleiß wurl)e bis nun durch sehr viele Jahre im sogencninten Michael Ramisch'schen Hause, in der Gradischa - Vorstadt neden dem Burggarten belricden. Z. IUU7. ^) Zu haben bei jr. JE. Wutschvr. Z 2°« (.> PlllmmellltlMS-DnladNg. Vom 1. Oktober d. I. ab erscheint in Wien täglich (mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage) Nachmittags :l Uhr die „Wiener Kausmannshalle" Icntral-Organ für Hnndcl- und Volks mil lhschast. Tiefes VIi>ei^pläyl!l 0tö I»> ili>d 'üli^I.n'des, l'csplichl lilic I» d^ö Gil',.l I'll V^löwilll'sch.ist gsl'migei, ^^"gc» n»d N'ivo ric Iülslcsftn d^ H^iidclö Nl>0 der Iilduslrie nach alll» Scilcn hin lvintia vcltlctl». Abonllcmcnts-Prciö Vicrteljcihrift mit Postverseudunss 4 st. M.1» al'mmiit del r>er A^>,i»lslslil!on (Vldl>u,^ Hcr,^fcld '^ V a u e l) Pralerslraße Nr. 12 Wien. wosell'st «uch Iüs.r.'le. nach l'ilN^sin T'ilifs berechüet. lillfaliwnnnen wlidc,^_____________ 3"'(43) s^MSEjIi9^ ^ (in versiegelten Dnginalschachteln sammt Gebrauchsanweisung 1 st. 25 kr. ö. W.) Dorsch - Leberthran - Oel (in Orlginalbouteillen s. Gedrauchsanweis ä'^ fl. »Nkr. u , st. 5. kr.ÖW.' Moll's Seidlitz-Pulver si»d nach Ällssprlid) dcr erste,, ärzlliche,, A»f-torüäls» ci,i er^s^lnc,? Hcülnitlsl bei den mcists» Magen- und Unterleibs' beschwerden, Leberleiden, Verstopfunss, Hämorrlioideu, Sodbrennen, Vtageukrampf, ^s„ Vlsschitds„lNti^stcu weibliche» Krankheitcu lc. WarllllNss. Da ich m Erfahruiiss sscbracht habe, das; Seidlitz - Pulver ,nit (YchrauchSau-,vcis!lnssrn verlauft werdm, dic dc» mrmril Wort für Wort üachqcdrilckt sind und zur 'Täuschn»", dcs Publilumö fo^ar „u'iiil' sssfäischt^ Nalncu^uuterfchrift tra.M, dchhall' dcr Nchnlichlcit dcv äüsiml ssoriu'uach lcicht ,uit mciiiriil ssadrilatc vcrwl'chftlt' wcrdcu lömil'U, so warn? ich vor dcm Anlaufe dieser Falsifikate mit dein Bemerken, das, „jede Schachtel" „der vlin mir erzeugt?,, Hcidlitz-Pnlver ;nm Untersclncde vo„ äl)»licl,en" ,,^r;s»la»isse„ mit meillcr Tclnlymarfe nud Unterschrift vcrsehel, u,ld al,f" jrdcm dir einzelne Plilvcrdvsiö u,nschlieslo„dc,l N'cisien Papier da^ .Ne,n»-" „zeichen „Moll'«» 2eidlitz-Pulvcr" i» Wasserdruck ersichtlich gemacht ist." - Das ,el,tl Dorsch-Lebcrthran-^el wird mit l'estem (5>fc>l^ ^-n'sndst lei Vrust- und ^uusseukraukheiten, Tkrophelu »nid Nhachitis. (5^ l'cill die vsl^Ilclstci, Gicht- imd rheumatischen ^cidcli. somic chronische ^ Hautauöschläge. ^n Laibach befindet sich dic Haupt.Nicderlagc obi^cr Heilmittel einzig und allein in dcr Apotheke znm „goldenen Hirschen" dcs Herrn ^VMx'I»' ^»F'r, in Görz bei Hrn. ,5. .^»eNi, in Gurkfeld bei Hrn. »->»<»«,. «<»»,e«,<>», in Neustadtl bei Hrn. D. Nii'^oN. V^' Bei auswärtigen Bestellungen dcs Leber-Thran'o ist für Emballage 15 kr. ö. W. beizufügen.