WMßlcktz« V «OM pssNl» Mn 1 SV 74. ZOtzvANNS l5»ch»»^M «iöeksn .tc., taetxm«!. Sot»iMchtt«ig (7«!Gt»i» tNwnied«» tie. 2G7a>. VGkv»«tung 1 Suek6.uck«r«i (7»!. 2024> I^Hklbos. ^ufö»«v> v!.4 IB»nu»kslp«« alGkt f»tu5i,lOrt. — M»«jipofto dOtI«ßOn »«?. 2,7 visntzwg. ^u»iONL«v»eil» ZG»G?»» 1.-3. Oktober. I^'akrpreis.......Vin ADS'— »G«: 27.-28. 8eptemdes unä 5.-6. Oktober, k^skrpr. Oin AHO'— sieise-Vure»» ^lekiOv^rsva 35 VVeckielituk« ^ »H R»^ l'sivs. mt. 21-22 27 l Tote! amtliche Aommuniquee über die vru-benkatastrophe in «rasford. London, 24. September. Mc nnltlich mitgeteilt wird, beziffert sich Zahl der in der Grassord'^^rubc umgc-si'lnmenen Bergarbeiter aus S7l. Alarmzuftand ln Gpaiiien A! a d r i d, 24. !^ept«mber. l^estern ist über ganz Spanien der Alarm ^.ijtanld verhängt worden, der eine Borstufv' AMtt Belagerungszustan'd darstellt. Solange er in Kraft ist, tonnen die vcrfassnngsmähi-aen Garantien aufgehoben werden, vor al-ein unterliegt die Presse einer scharfen Zcn-iiir. Die Untersuchung in dcr grosten Waffen^ ictinmg'gclasfäre ist no^ nicht abgeschlossen. Die Regierung liat aui SamStag in der Provinz Oviedo ii^ausdnrchsuckm Ilgen norneh-lncn lassen, die jedoch ergebnislos bliobcn. ,''^1 Ressiernllgskreisen ist nlan weitechin ^nlwll i'lberzeugt, daß die Sozialisten einen 'i'iltsch vorbereiten uivd dad dcck beftiinmt cieil>esell ist. ?^tall hat jedoch bisher de.i ü)ainpser, der die Waffen b<'fi)rderto, nicht «lusfindeil ki.>nnen. Äerilchtweise verlautet, i'ki; das Schiff nach der ,'lilfdecknilg der Waf-fl'üschiebnng von der Besatzung versent' ilmrden s>ei. Paris, 84. September. Gestern fand in Mittelsrankreich, u. zwar in BloiS, eine flir die Innenpolitik Frank, reichs lvichtige Nachwahl zum Seliat statt. Der Abgeordnete und ehemalige Ministerpräsident Ehautemps wurde im zweiten Mahlgang mit !;20 Stiminen von l^0v Abstimnleilden gewählt. Der Kandidat der Rechten, sein schärfster Gegner Doizy, er. hielt L4S Stimmen. Die Wahl ChauteinpS, dessen Namen in der Staviskli-Affäre viel geimnnt »vurde, konnte nur so erniöglicht lverden, daß die Sozialisten, die im zweiten Wahlgang nur 32 Stimmen auf sich verei- nigen konnten, lnit den Neosozialisten aus Haß gegen die Rechte filr Chautenlps stinlnl-ten. Die Pariser Blatter komnlentierten die gestrige Nachwahl zun: Senat in Blois, in-doni sie darauf himveisen, daß der Sieg die bittere Pille einer weitcreil Schwächnng der Radikalsozialisten in sich schließe. So schreibt der „Petit Parisien", inan dlirfe nicht vergessen, daß Panl-Boncour in jenen» Wahl-^ kreis seinerzeit 4tt2 Stimmen auf sich zu vereinigen verniochte. Der Stavislti Skandal habe die Positionen der Linken sehr stark erschüttert. Einstellung des Textilarbeiter-ftreiks ln USA Allgemeine Entspannung in USA / 15 Millionen Dollar an Löhnen in der Streikzett ausgefallen T^er «veltberlthmte Z^rkusdirektor Gtosch-Garrasani ip tot. In 5ao Panlo starb der ZirknWirektor h-ins Sto-sch-Sarrasani im Alter von (U R e w y o r t, 24. September Der Textilarbeiterstr^ik ist mit M'.rsvnq vom Sonntag ans Montag abgebrvchcll wor den. Der Streikausschuß hat die Arbeiter aufgefordert, zur Nachtschicht von Sonntag zunl Montag die Arbeit wisdv'r aufzuneh« nlen. Soivohl die Arbeitgeber als auch die Arbeitnehmer liaben sich auf dem Boden des Berichtes des voin Präsidenten ^1ioo,sevelt eingesetzten DreierauSschusse'^ gestellt und diesen einnnitig als Grundlage für die Schlichtung der strittigen Frageil anertailnt. Die Streikleitung feiert den Streikabbrilch als einen Sieg der Arbeiterschaft. In einem Aufrltf an die Textilarbettcr l'ecsii'lck.v«ünscht der Wlhrer des Streikausschusses, (Norman, die Avb^'iter zu ihrem Sieg, der einen der größtell Trinlnphe in der Arbeiterbewegun.^ darstellt. Newyor k, 24. Septenlber Der aqn Samstag von deni Streikausschuß der alnerikanischen DeLtilarbeiter gefaßte Be schlus^, d<'>l Ansst'ind abzubrechen nnd am Montasi wieder ilberall die Arb?is aufzunch men, l)ot im ganzen Lande ungeheure i5r-leichternng und Befriedigung anSgelöist. ük^r Whrer der AuSstandSbe^vegnng Gor inan erklärte sich nlit der vom Presidenten Roosevelt gegebenen Micherung zufrieden, daß die k^ordermlgen der Arbeiter Berück-isil^gung finden wlirden. Die Textilarbeiter nehmen, so erklärte Gorman, .n den: st'lhl die Arbeit wieder aut, das; dieser Kampf zur ^^ssernng der Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie beigetragen habe. Etwa eine halbe Million?lrbc!ter werden am Montag nach dreiwöchigen! Ausstand wieder an ihren Arbeitsstätten erscheinen. Der Riesenstreik s)at zahlreiche Opfer an Menschenlelien gefordert. l5 Arbeite': »vnr-den inr Laufe der llnruhen qetötet iind mehr als 20s» l>erleht. MannNationalgarde innßteil lvähren>d drei Wochen mlter Aiassen gehalten werden. Das von» Präsidenten R'.iosevelt in seiiuv Vermittlung^aktion vergeschlagen.) Sc^eds-gericht wird jetzt in Tätigkeit treten nnd u. a. die Bildung eines uni.>artcilichen Drei-erauSs6>usses fiir die Textililddustrie anregen, ferner soll ein ständiger AllSfchns^ eingefeli^ Vierden, der die ArbeitSlbodillgu»vgen in der Tertilindnstrie zu regeln hat. N e w i) o r k, 2t. Lepten'.bec. Mill rechnet allgemein üNnit, das; die Wiederanfnahitle der Arbeit in den Tel'til-kabriken ab l)eute ohne StiZrung vor sich gehen wird. Eine goivisse (Gefährdung liegt niohl darin, daß die Tertilindldstriellen die vereinigten St)irdikate der Teictilarbeiter-schaft nicht anerkennen ^vollen. Der in den drei Streikn^cheil zuitandegek>omlnene Lohil auSfall beträizt l5 Millionen Dollar. «ommuniftische Wadlorbe« ln der lchwtblfchen Ann« S t o ck h o l m, 24. September Der schwedische Generalstab steht sich genötigt, in der Stockholmer Presse die kommunistische Wühl- und ZerstSrungsarbeit in der schwedischen Wehrmacht zu enthüllen. Er veröffentlicht eine Erklärung in der es wörtlich heißt, daß „die staatsfeindliche A«'-tation einen solchen Umfang und derartig«' Formen angenommen hat, daß eine ernste Gefahr für den ZusaMinenhalt der Armee besteht." Me Propaganda ist nach diesem Bericht bei sämtlici^n Truppenteilen zu spü ren. Auch inlierhalb der Marine treibt sie ^^lilin'n. Sein ZirknS, den er sich buchstäblich > ihr Univesen, und sie hat dort gerade in den liii'Z denl Nichts gejclMffen hatte, war ein! letzten beiden Monaten eine Verstärkung er-'^'^iieltnliterneliinen, n,it dein er fast alle Län-i fahren. Die bestehenden Gesehe haben sich ^er der Erde besucht hatte. als völlig ungeeignet M wivlistunen' Bekäimp fung der roten Agitation erwiesen, und die schn>edische Regierung berät zur Zeit, was sie zur AbN'ehr und zum Schutze von .Heer und Marine tun kann. Dänemark wehrt stch Maßenimpfungen gegen die Kinderlähmung. Die schreckliche Kranklieit der Kinderlähmung hat in Dänemark erschreckende Ausbreitung gewonnen. In allen Teilen deS Landes hat die Sellche bereits Opfer gefordert und man sieht mit steigender Besorg nis, wie eine Stadt nach der anderell in die Gefahrenzolle einbezogen wird. Um der »vetteren Ausdehnulig der Seliche Einhalt zu tun, ist lnall bereits zn ganz rigorosen Maßnahmen geschritten. So wurde in der dänvjij^n Stadt Middeljahrt auf Fünen die Beftilnlnung getroffen, daß fcimtliche Kinder der Stadt geinipft nn'irden. Am Anfang dieser Woche fanden sich daraufhin alle Mütter mit ihren Kindern ein, um die Impfung vornehnleil zil lassen. Das Jmpf-versahren gegeil die Kinderlähmung geht in der Weise vor sich, dafj den Miittcrn ge-snndeS Blut abgenommeli ulid den Kindern eingespritzt »vird. Dieses Seruln soll ausserordentlich wirksam sein. Da die Stadt Mid. delfort bisher voll der Seuche verschont geblieben ist, sieht nian den Auswirkungen der Maßenllnpfnng mit besolidereni Interesse entgegen. Seit Iahren Habel, lx'reits Versuche nlit dieser Art der Inipfniig so gute Erfolge er-gebeli, daß man mehr nnd mehr dazu i'iber^ geht, in Zeiten einer Epideinie Srhnl'.inlp-fnngen vorznnehnien. BefolidcrS in Anu'ri« ka lvurden anlcisilich einer .^til,derlähnnlngs-Evideuiie in Pennst)lvania lnit der Blnt-InlPflilig die besten Erfahrungen geniacht. Dalnals lvnrde festgestellt, daß kein einziges der geimpften Kinder crkrantte, während die Nichtg?inlpften in sehr lnelen Fällen von der Seuch4' ergriffen nulrden. Sollte sich das ^liaditalmittel der Stadt Middelsart. die knr-zerband sänltliche .Kinder inlpfen läßt, be-lvähren, so »vird lllan anch in anderen Städten DäneniarkS zu dieser .'^>ilse greifen, unl das Land von der verheerenden Plage, dii' schon eine gan,^' Menge Todesopfer gesor' dert hat, zn befreien. Z400 Seefadrzeuge vermlhi Tokio, 24. September. Nach amtlicheil Meldunge»l werden nach der Taisunkatastrophe ittxli iiinner 34sX) klei-ile Seefahrzeuge verniißt. Die Zalil der Todesopfer beziffert fich auf die d-"-Schv^vrverletlten airf lü.lMl. Einftihrung des Adelstit-ls in Oeft-rreich. W i e n. 2.'i. September. Ill Kürze wird ein l^efet^ erlassen n,erden, dltrch nielcheS der Adels!ilel in ^cslerreirk» »vieder hergestellt nnd in Recht gesetzt wird. Ein ^uermelder mit .?»attdfcsselung! Inl Ral)nien der denlichen '?veilevil1>nt.^-looche lenkt die Ersindnn.i eine!> nenatNg n t^enerinelder-^ !>ie Aufnlertfaui.'eit ans fsy. Iu einer Berliner -^aj^es.^eiiunj-, nl-chien kürzlich ein x^Nlser^it, :n ^ein >.'r Er^'nder eines ^euer'nelders nn^ aiii> !i:a^:'ch?r fesselnng .'lne.l .'»t'apit'iliflcii .i!'." Anv'!'.'e>tnng seiner Eriilidiing sii'-iil. nicht in:- nier loieder »tlagen üli^r lilindcn ^euer-alarin, üblir Missetäter, ciie 'ich e:n Vergnügen darallS ni.ichen, u'.'- Fel-:rn?ehr zu cilarulteren und dann synr'ii) zii ^'^rsch.vin-deil't^ Hier "'i das Ei deZ KolnnldnS. Werin ki'lnstig iviei>er ein llnber ifener dell .Hebel des ^euecüielders dreht. inelden biltzartiz z»l,ei eiscr.12 Mamer.l l.er.,'-.ri:.'.nigeu. nch um sein .Httndgelenk le^ul cn Z^erbre» cher festhalten, bis die ^^en^rivel,,- nnrnctt. Da gibt eskein Entlvischen mehr. Die Strafe »oird auf dem Fuße folgen. VieNeicht ist die Idee ausbaufähig. Man ki>llnte auck) Fußangeln und Selbstschilssc legen. Wie aber, wenn alle diese Maßregelll eiliell Unschnldi-geil treffell, »venn es »virklich bei iinn brennt, »vährend er als Mittäter gl?fesselt am Pranger steht? Zürich, den 24. Sl^pteinber. — Devisen: Paris 2tt.2l>5, London 15.l2, Neivyorl ^02.75 Mailand 2S.28, Prag l2.7ti, Wien 57.20. Berlin 122.3N. Ljubljana, 24. September. — Devisen: Berlin 1.M.47—l.M.27, Zürich 1113.85), London !N7.?N 188.79, Nelvtiork Scheck .;g27.72—Paris 223.l?3— 225.08, Prag 14l..';l—l 12.20. Triest 2W.V0 —293.10, österr. Schilling (Privatclearing» 8.Ü0—8.tw. .Moilvvttr NllmWS TN. Dt-nsta«,. den m.-;.' Mttschaftsrat der Klelnm Entente Festlegung von gemeinsamen Richtlinien für die wirtschaftliche Reorganisation des Donaubeckens wütcrauslauschpIalKS vorzunehmen. Ncben dl'r Analyse der'bisherigen Bilanz der öko--nomischen ,'^usammcnarbeit wird sich der ständige Rat auch mit aktuellen Fragen zu beschäftigen haben, so B. mit den Fragen der Verkehrspolitik der Donauschiffahrt, der Zusammeiiarbc'it der Post- und Telegrafen-Verwaltung, der Postsparkassen usw. Eine der wichtigsten Fragen, die morgen zur Dis-tussion gcstetlt wird, ist ledoch die gemeinsame Stessilngnahme der Staaten der Kleinen (tntente zu den in Gens zur Beratung gestellten wirtschaftlichen Neorganisntion-Z-fragen des DonaubeäenS. B e o g r a d, 23. September, .'.'t'orgen tritt hier der ständige Wirtschafts rat der Staaten der Meinen (sntente zusammen, um zunächst einmal die praktischen Aus wirkuni?cn frülierer Bes^Msse zu prüfen. Wie aus amtlichen statiftisck^n ^^ifsern klar gemault wird, hat der Güteraustausch zwischen ^Jugoslawien und der Tschechoslowakei sowie zwischen ^tinmänicn und der Tschechoslowakei in den letUen nelln -Monaten eine beträäUliche Steigerung erfahren. Die morgige >^onfcrenz wird sich daher veranlaßt sehen, fliif Grund dieser ersten erzielten prak tischen Ergebnisse gewisse Korrekturen des Da< juoostawisive Städte-gel^ In Aroft getntm B e o g r a d, 23. September. .Heute um 11 llhr vormittag'^ fand die erste Festsitzung des GemeinderateS im Sinne des neuen Organisationsgesetzcs über die autonommen Stadtgcmeinden statt. Bürger meister P e t r o v i c' nmchte die offizielle Mitteiluilg und beglückwünschte die Gemein-deräte. Der amtliche Titel der Gemeindever lvaltung s)eis;t von nun an Stadtvorftehung (gradsko Poglavarstvo). Nach erfolgter Wahl der Sektion wurde die Sitzung geschlossen. D«s Kind Lindderghs, dessen Mörder nach 2V- Jahren gesatzt wurde. aus der Tatsache hernor, oak B e ct die Litvinov in l^nf in Vorschlag gebracht.' wirtschaftliche .Cooperation mit Moskau ab, lehnte. Diese Ablehnung wird aber auch j» ausgedeutet, das; die ^liussen zwar Bestesllin gen machen, aber nicht zaihlen tonnen, dürfte denn die schlechte (Erfahrung der nifchen WirtschaftHkreise nias^gebend gcnv: sen sein für die .^"^altung Becks. ?liUs diejcc ablehnenden .'^Mtung der polnischen Negie rung gegenüber den französisch-russischen Än regungcn schließt man in Paris, daß dil' deutsche und die polnische Politik konfor'n gehen. Deutsch jugoslawische Wirtschastsannäherung Die Zusammensetzung der Komitees für den weiteren Ausbau der handelspolitischen Beziehungen B e o g r a d, 23. S<'.ptember. Sinne der handolsvertraglichen Bestimmungen vom 1. März h. I. verpflichte« ien sich Jugoslawien lind da^^ Deutscht' Reich zur (.^inseiMirg von nationalen Ausschüssen mi^ der '^.'l'uf.gabe, dnrch ständigen und unmittelbaren .''iontnkt mit der Mrtsri>aft lvi-dcr Länder alle Fragen zu prüfen, die init der Bcrgri>s;enlllg des Placements deutschet-' ?üaren in Jugoslawien und illgc'ilawischer (Erzeugnisse in Deutschland zusanimenhän-qen. Diese berden .'^toinitees haben auch den i^fsett jener liandelsvertraglicher '^^reinba-rungen zu ilberpriifen, die geeignet silid, den Giiteraustausä) jeweil^ig zl> lMunen. ^''^.nl S6>^ußproto>koN des dentfch-jugoslawi-sc^n Handelsvertrages lieißt es ferner, daf; die beiden Ausschüsse alle Beachtutlg auch jenen FuMN zu wic>nlell haben, die auf die Angleichung der jugoslail^ischen 'Produktions tage an die deutsch.' Nachfrage abzielen. Ättf <^kund des Art. .'U. des Handelsver-träges ernannte die Mict>sregicrung ihrerseits den imchstehe.lidcn Ausschuß: Zuul Vorsitzenden: den Direktor des ^lieichswirtschafts ministeriuuls von S a r n o w; Mitglied?v des AnMusses sind: Miilisterialrat Mar M ü l le r vonl Nci6)scrnährullgs- und Lairdlvirtsckjaflsniillisterium, Milusterialrat Willy S e i d l vom Neichsfinalizlniniste-rium, Ministerialrat k^.'^crmann Reinhard, Minlsteriairat Clo di u s vo:ll Auswärtigen Amt, der Selretär der '^eogra der deutschen Legation Walter y e ß ulld l-'e-gationsrat .'^arl S ch u r r von der deut-j6>en Gesandschaft in Blrdapest. Den illaoslau^lschen Auc'schllß set^^e .^an-delsministcr Dcmctrsviv wie folgt zusam- men: Vorsitzender: Milivoj P i l j a, Set-tionschef im .dandelslninistcrium-, Mitglieder: lSettionschef Milan Laza revi c vom .'s>andel'>ministerium, Sek'tionser die Sicherung der Unabhängigkeit Oesterreichs auf Grund der Friedensverträge von Versailles und St. Germain, über die Oftpaktverhal^dlungen sowie über d'e Vorberertungen für die französisch-italieni-schen Besprechungen. Ueber die Absichten der franziiisischen Po. litik konnte fol^nides in Erfahrung gebra6it Erstes Funkbild von der Derhof-tung des Kindes-räuber« Haupt-mann wersischen GesiäitsPunN Ueber die Prinzessin Juliane von Holland werden jetzt wieder Berlobunjgsgerüchte verbreitet. Diesmal soll nicht daran zu zweifeln sein, daß sie sich mit dem Prinzen Carl von Schweden verloben wird. Unser Bi^ ze^'g.' die Prinzessin mit dem schwedWen>Prin^ei' Vtne ISovjährige Eiche. B e o g r a d, 23. September. Die Beograder Blätter lnelden, daß die Budapester Universität in der bosnische?, Ortschaft Nava eine löl>t1 Jahre alte Eickie angekauft hat. die 2t).s!lD Kilo schwer i>l. notwendig sei, müsse sich vor allem auf die.'Der Durchmesser der Eiche ist Meter. >tlärung der Lage beschräirken. Bindet Po- ^Die Rieseneiche wurde in zersägtem Zustan' len sein lSchicksal an senes des Deutschen I de auf 8 SpezialWaggons, die eigens kon-Reiche.', dann wcrde Frankreich die erforder I struiert worden waren, verladen und nach lichen .^Konsequenzen zu ziehen wissen. Wie ^Budapest transportiert. Die Budapester weit Polen in seiner Ablehnung französi'ch--lUniversität will diese Eiche zu wiffensHaft» russischer Äonzepte schon gekommen ist, geht lichen Zwecken verwenden. BNck auf Osaka, Wer do< der Taifun dinwegsAg Dem Verbrecher wer, den nach der Festnahme Handschellen angelegt. '^cach zweieillhalb Jal) ren gelaltg es der Nein vorker Polizei, den En:-'l'lhrer des 1t) Mollat' 'Iten ^tin'des de«.' Ozean ^liegers Lindbergh zil .vrhafteil. Es handelt ich unl einen gewissen !'erllhard Richard yau^tmann. Eine furchtbare Taifililkataftrophe hat jet^t Ia^mil heimgesucht, die schwerste gen llach sich'zog und viele hunderte Todes ops^.'r forderte. Uirser Bild zeigt das Industrieviertel von der besonders betroffenen Stadt Oslaka, die voll viLjeil iftanAen durch-zog^n ist. Dienstag, 6en ZN. Se^temVer sßN4. „Ml>riborer Zeitung" Nummer 2N. Gnibmtfagödle in Wales Ueber 2lX> Bergarbetter in der bremtenden Kohlengrube eiNl geschlossen / Szenen der Verzweiflung W r c x h a m. SZ. S slungss^en.'n Lb. Dtc Frauen und Kint>er jamniern um das schick« I u d o n, Scpteulber. Die MelirMl)! der Mitglieder deS englischen ztabinetts billigt nicht mehr die Poli- tik des Premierminsters Maedonald. da diese der öffentlichen Meinuns» im ^'ande zuwiderlaufe. Fn'^sesyndere gilt dies fiir die Vonsemative Partei, die mit der Politik Macdonalds immer mehr und mehr unzufrieden ist. MÄ)rore Minister Haiben über diese Frage in Audienzen mit dem .Wn?g l?eraten. Macdonald ist nur über ausdriick-ltchen PZunsch des Zkiini^? im Zdabinett oer-blieben, lvährend das Kabinett selbst nach Ernennung einer n^^uen. Persönlichkeit dräng te. Maedonald sl>ll angeblich zum Generalgouverneur von Kanada ernannt werden. Urlaub fiir — Ti-r«. M o s k a u, 18. September. Getreu den sowjetrussischen Prinzipien, daß jeder Arbeiter einmal im Jahr zu einem Urlaub mit Bezahlung berechtigt sei, hat jetzt der Zoo von Swerdlowsk auch seinen — Tieren einen einmonatigen Urlaub in der schönen Gegend von Esetsk eingeräumt. Die Zoo-Verwaltung hat nämlich herausgefunden, daß den Tieren das ewige Angestarrt werden von tausenden von Besuchern nicht anschlagt, ja daß sie geradezu „nervös" wer^ den. In Esetsk haben sich nun die Tiere, darunter Kamel«, indisc!^ Rinder, tibetanische ?)aks, ZahraS u. a. mehr als glänzend „herausgemacht". Schon im Borlahre ord- ^ll«s 5ekaui «ui Ilirs ?äsins. ge-Hskns msclien lkr /^ulZefss volllcommsn. OOOl. i5t ciskei' «in !<05MViiIegung von a n o n e i. festzustellen oder Petroleumquellen aufzusinden. Jn' Kriege kimnteil Flieger „Schall" Fttme voi! hinter den feindlichen Linien befindlichen Kanoilen anf ihre .^uptgiiartiere herunte gelaiigen lasseit nnd auf diese Weise die Ste! lung der feindlichen Kanonen angeben. Der Erfinder behaliptet lveiterhin, schoi' eineis „Tascheit-Osiso" gebaut zu haben, de.' es eiilent Tauben ermöglicht, inl TlMter zi „sehen", ll^s die Schauspieler Sprechen. Testament des Legitiknisten Karolyi für den verbannten Bruder. B u d aP o st, Äö. Septeurlier. t'e jetzt geöffneteil Testx,„neut des aor oiiii.i'-Tagen l^evstvvbeilen Führers der ni^gv. schen Legltinlisteil (^ra^en osef ^ denkt Gras Isfef Karoly: nach "rschiodenl -veru^ögensrechtlichen 'Restin,in« ..gen sein Bruders Pöichael .Ä'arolyi ersten Pn. „Maribvrcr Z«itung" Nummer 217. Dienstag, den S5. September 1W-; denten der ungarischen Republik) ^ln brü» derlickier ^'iedo". (5r fühle sich nich4 berufen, je:n<' >>ant>lunsien zu richten, und er bitte l^ott nur darum, dafs auch Michael mit ru« hic,cm l^ewissen sein irdisches T^lsein beschließen klinne. Falls er etiva unqerecht über ikin fleurteilt haben scillte, der Bruder .hm !ia>5 verzeihen; die l^efiihle zum Vaterland seien stärker gewesen als die zum Prüder; dieser Konflilt babe ihm nielc bitterD Stunden bereitet . . . Sein Sohn Ttephnn möq«' niemals da'5 kr'nfi>)z:erte Ivideilc'mmis; ncrini?l^en Mi6?ne ^arollii^) alö das 'eine lietrachten, fondern nur al«^ Depositum, is)n nerpflickitc, alles zu tun, damit di-? '.Icuh-uief^unq des konfi'?,hievten Pernl-'^qenö Michael 'larollns Sohn, ?ldam, zuqute komme. Sosste die-' nicht durchfiihrbar seNl. so habe sein Sohn, sobald er liros;jiihril^ werde dii'sen, Pernkösten dein ?os)n Michael !^a rolvi'?. Adani. zuznn'enden nnd auch sonst ilnter 'i>üi!ansekung seiner ei^ieiiDi, Vermö-sien>?vortcilc eine (5hr<'nschnld c^ej^eni'il'er dcn unsslnsslichen u. ohi:? t'i-^i.'ne>5 ,^utttn un« demittelt «gewordenen Kindern von Micha»'! ?arolni so al''»tran!n?lie ?i?arolni lv-Iiolten werden kiinnetl, >,'>r Adam ^lkaroly: k'ine entitire^^ende -Xente zn nch^.'ri,. Amokiavf rineÄ führerlosen Tanks. London, 5.". Tfytpnibcr. ?^ei dt'n !ge'nwärtisl in der ?iähe von (Zvindon stattfindenden ^elddiinstübunqen derunqlnl-kte ssostl'rn ein ls! to-7ans der 1. britischen Tankbriqade. ^iu-^ bi'>her noch nicht ansaetlarter Ilrsache qeriet der ^^enzin-Vorrat der ^ffrieqsmaschint' in Vrand und tirachj'' die s^eschilt?« und Mlischinenft«'welir' mnnitifin zur (5rl'losion. 'Z^io Mannschaft konnte sich rechtzeitig dnrch Vlbspriniien in (^iche'beit brinoen. Der fnhrcrlos«' Tank, an? dem Il> Ml'tl'r hohl» flammen «'Mlwr-schossen. rolltc nnnmehr nnter fortwährenden t^rplosionen nnd Detonationen l'inen 5>siqel binaki. Ein auf feinem Wei^ liefindlichcr alt-derer Tank nnirde von seini'ni Führer ztlr Seite lgerissen nnd knickt<' dabei einen Tcle-qrafenmast. Der duri1)qeiganlien<' Tank l'lieb schliesslich in einer .<^ecke hänssen nnd luann-t>' volsständilg ans. tleberfthwemmungen auch am Ganges Während sich die dicsjähriqe Uebers6iweni munfl des Nils zu einer ^atastroplie schlimm ster ?lrt c^estaltet hat, kommt aus .'^alkuta die Nachricht, das? auch in» l^ansiesssebiet lle-berschwemmunqen einqekreten sind, die zu schmoren Schädiftunqen «^''führl nnd die Ern te in weiten (Gebieten fast völliq ncrnick^tet haben. Die amtlichen Meldnnj^en besaqcn, das; rund Quadratkilometer von der lleberschwemmunqskatastrophe betroffen sind. Obgleich inir sehr wenige Menschen bis k^er ums Leben gekommen sind, bedeutet doch das Ansmasz der Zerstörungen einen furchtbaren Schaden fi'ir die Bevölkerung. Es wur den bisher ea. («"»lX» .s'>äuser zerstört, die sich auf etwa ?i)s» Dörfer verteilen. Die Bewohner der zerstörten .^liitten sind sämtlich obdachlos nnd konnten nur notdiirftig nnter-:iebracht werden. Besonders schlimm haben sich die Zerstörungen ans die Bahnlinien aus gewirkt, die teilweise völlig vernichtet sind. Eo ist z. B. der Bahtidantni zwischen Digh-wara nnd Sonepur.in einer Länge von Metern von den fluten völlig fortgeschwemmt. Die Uebersckiwennnnngen des l^anges nnd seiner Nebenfliisse, die sich auf ein riesiges (Gebiet beziehen, nnrken sich, wenn sie katastrophale formen annehmen, besonders schlimni aus, weil schon an sich das unsaubere und z. T. verseuchte Wasser des (langes eine sckzwere (Gefahrenquelle dar stellt. Die nmngelnden sanitären Anlagen, das fast völlige "fehlen einer .Kanalisation sogar in den Großstädten wix Benares ist eine furchtbare Basis zur Ausbreitung von Krankheiten aller Art. Dadurch, dak sejjt weite Flächen Landes unter Wasser gesetzt werden, auf denen der Schlamm liegen bleibt, werden wiederum neue günstige Bedingungen zur Entstehung von Fieber und ' anderen Trophenkrankheiteu geschaffen. Montag, den 24. September Das ZRlrgerfchuIelend in Maribor Die Knaben-Bürgerschule überfüllt / 800 Schüler in einer Schule, die bestenfalls 450 Knaben aufnehmen kann / Drin- genbe Abhilfe tut not stellen. Das; die Lehrer unter der erdriiäcil-den Last ihrer Aufgaben zusamtnenbrechen ull'issen, istt nich: auszuschließen, man wird also mit Krankh^tsurlauben und damit auch nlit einer Bceinträchtigun>g des L.'ehrbetriebes eventuell vt'chnen müssen. Damit tritt die Frage der dringlichen Reorganisation unserer .^'naben-Bilrgerschule in deu Vorder^-grund. Maribor wird na6) der Inkorporierung der Unigebungsgenteinden eine S!adt von Einniohner sein. Da die Bnrger- scknlle heute für das Leben der heranwachsenden Generation die wi6>tigste Grundlage der weiteren Fortbilduug in» Altagleben ist, wird an die Erri6itung einer zweiten Schule etwa am rechten Dranufer gerechnet werden nlüssen. Eine Frage, mit der sich auch der städtische s^enn'inderat früher oder spä.^er anseinanderzusehen haben wird. Die Stadtgemeinde liat in den legten Iahren große Investitionen durchgeführt, nur die Frage der Errichtung von zweckentsprechenden Schul-gebäuden ist inel?r als vernachlässigt worden. Man wird daher Schriite unternehmen mi^ssen. um diese leidliche Frage zu-uiindest einmal anzuschneiden. Besandere Aufmerksamkeit wird dabei der Bürgerschule zu widmen sein, die lieute den Verhältnis« mäs;ig größten Zudrang aufweist und die sür die Fortbildung des Volkes ein unumgänglicher Faktor geworden is' Iu einer am Samstag unter denl Bor^ sitze des Bürgerschuldirektors Herrn D. 5'^ u-nl e r abgchaltencn Elternratssitzung, an der sich einige .^>undert Eltern beteiligten, wulde die ganz<' Misere dieser wi6)Nerden müssen, denn au dieser Schule uiit ihren 17 .Atlassen un' terrichten kann? lii Lehrkräfte. Die Schule ist bestenfalls für die Aufnahme von Schülern eingerichtet, n>ährend die Zahl der zunt heurigen Schulbeginn eingeschriebenen .Knaben erreicht hat. An den Lehrkörper sind da A'nforderuugeu physischer und geistiger Art gestellt, die über die ^^raft ge-hen. Man bedenke nur, daß einzelne Lehrkräfte wöcheirtlich acht bis ^zehn Stunden z. B. im StrachUnterricht an den einzelnen lassen zn geben haben, was das ^lorriiieren von bis zu Lchulanfgaben zur Pflicht ntacht. Dabei nrüss<'n die Lehrkräste den gan' zen Vorinittag nnd anch nachniittags nnter-richten. In einer Schnlklasse sind nnter solchen ll.nständen bis zu Kinder zusannnen-gepfelxi^t. Man kann sich die Situation im ^alle einer ansteckenden Krankheit leicht vor Bomben auf Marwor Riesenbrand in den Eisenbahnwerkstätten / Vollkommener Er-folq der unangekündigten Z^enerwebrübuna / Die S6?lac>fertiqkeit ltllserer Wehr abermals erhärtet / Wassermangel im Ernstfall Am gestrigen prachtvollen .^^erbstsonntag sct.Ue NN! Ilhr voriniltags die Eirene der Staatsbahnlnerkstätten die ganze Stadt in Anfrcgnng. Sie blies Feueralarm, nnd was ein Großfener in den Werkstätten, in denen riesige Mengen .'^^olz, Oel inid ande^'e leicht brennbare Waren lagern, bedeutet, kann man sich leicht ausmalen. Ununterbrochen lvar das Telephon in Tätic^keit, alle Feuerwehren in weiten Umkreise wurden dringend NN? Unterstütulng ersncht. In nvnigen Mn» nnten sansten von allen Seiten Motorspritzen herbei, was die Bevölkerung in dfr An-nahnie beftärkeit müßte, daß in den Werk-stättcu ein Niesenbrand toben müsse. Ganzr Scharen von ''.^,'engierigen strömten binans zuni .^särntner Bahnhofe, doch kamen sie nicht anf ihre Rechnung. Es war wohl ver^-schiedentlich Ranch zn sehen, doch konnte keine ^enerzunge erblickt werden. Enttänscht kehrten die ?i'enaierigen um, überzeugt, daß sich lenmlid einen schlechten Scherz erlanbt nnd alle Wehren niobilisiert habe. Teilweise hatten die Leute recht. Es gab wirklich seinen Brand. Aber ein schlechter Scherz war es nicht, soisde'n bitterer Ernst. Es handelte sich nänilich daruni, festzustel^ len, ittwieweit wir nns im Ernstfall auf die Schlagkraft iniferor Wehren .verlassen können. Ganz in Stillen wurde eine große Ue-bung vorbereitet, von der anßer zwei oder drei Personen niemand auch nicht die lei-setze Ahnnng hatte. Als der Alarm erfolgte, waren alle Fenerwehren, auch die Werkstättenwehr, überzengt, es handle sich um ein Großfcuer. Erst am „Brandplatze" angelangt, mußten die Wehrleute feststellen, daß sie nur zu einer großen Uebung aufgeboten wurden. Aber trotzdem N'arsen sich die Braven sofort ins Zeug und arbeiteten,'als ob ihr Leben davon abhinge. Der Uebllng lag die Annahlne zilgruude, daß ein feindliches Fliegergeschwader — Gott, wir leben doch in einer Zeit, wo alles möglick? ist! — auf die ausgedehnten Werk« stätten vier Brandbomben abgeworfen und das .^'»olznwgazin, die Tischlerei, die Montage- und die technische Abteilung in Brand gesteckt hatte. Da di? „Bomben" in wenigen Augenblicken herabsausten, war der Ausbruch des s?euerS glei6izeitig an vi?r Stellen vorausgesetzt. In nicht ganz zwei Minuten war die Werk stättenwehr zur Stelle, kurz darauf erschienen in kurzen Iiltervallen die Wehren von Studenci, Maribor, Radvanje, Razvans?, Pekre, Pabreije. Marija Brezjc, ^?iu5e usw. In 28 Minuten waren 1.'^ Feuermehren nnt 15 Motorspritzen, darunter die große Turbine der Maribarer Wehr, und zwei .Handspritzen, insgesamt 219 Mann, zur Stelle. Gleickizeitig traf auch eine Abteilung Militär ein, daß den Ordnungsdienst nbernahnr und die ganze Anlage zernierte. Riesige Was serniengen prasselten aus niehr als Meter langen Schlauchlinien in dic angenom^ niene Brandherde und setzten au6) die Kenachbarten Objekte unter Wasser, um ein Ilmsichgreifen des Feuers zn verhindern. Mit einein ohrenbetäubenden Geknatter beförderten dit Motorspritzeil ganze Sturzbäche aus dt'il .^>l)drantctt, daß die gesalntcn Werkstättennlilagen vmn Wasser trieften. In nicht ganz einer halben Stnnde mußte un^ ter normalen Umständen der Niesenbrand in den Werkstätten bekälnpst worden sein. Die Feuerwehren bewiesen wieder einmal, daß das in sie gesetzte Vertrauen vollauf ge^ rechtfertigt und dereit S6ilagkraft auf der .'^)öhe ist. Leider inußte die Uebung vorzeitig abgebrochen »Verden, da die .^"»ydranten der großen Anforderung nicht gewachsen sind n. nach einer I)alben Stunde Wasser lncht lnehr liefern tonnten. Im Ernstfalle wird eine Schlau6)Iinie bis zur Drau gelegt und das Wasser durch Turbinen-Relais zur Berstär^ lnng des städtischen Leitungsnetzes hinauf-gepulnpt werden müssen. Um für alle Fälle gerüstet zu sein, wäre es notwendig, an ver^ schiedenen Stellen große unterirdische W a s-serbehälter anzulegen. Nach Abblasen der Uebung stellten sich die ausgerückten Wehren in der K'rekova cesta auf. Der .^wmmandant der Werkstättenwehr .^xrr Alfons e ß l r, der technische Referent des Moriborer WehrgalieS, der dic» Uebung geleitet und anch den Plau ausgearbeitet hatte, nahnl die Meldung der einzel nen Wehren entgegeit. Anwesend waren auch die .'^'»erren Werkstättenchef Jng. I o . v i der Leiter der Montageabteilung Jng. KanPah llnd Stäupt mann K o st i Jng. I o v i n richtete sodann an die Wehrkonimandanten eine Ansprache, worin er ihnen iin ^l?amen der Werkstättenleitung den wärnt sten Dank für ihre Bemiihungen und ihre aufopfernde .Eingabe aussprach. Er drüelte seinl' Betvunderung darüber aus, mit wel^ rs)er Schneid die braven Wehrmänner vorgingen nnd erklärte, daß sich das Personal der Werkstätten, des größten Unternehmens der Stadt, ruhig der Obhut der Feuerwesz^ reu anvertraue« könne. Anch .^l^ommandant e ß l e r richtete an die Wehrhauptleut«' Internationale Ringkämpfe Gromov disqualifiziert / Czaja rettet sich nur durch Abklopfen vor dem Zusammenbruch / Hamann bezwingt Fischer, unterliegt ader der Maske / Eine Niederlage und ein Sieg Beliö' / .Hente die vorletzte Runde Die Internationale Ringkämpfe sind bis zur vorletzten Rnnde »orgernctt. Der ^ampf abend anl Samstag begaitn init eitiem Exzeß G r om ov s. Der Russe hatte die^ Aufgabe, das Geheilnnis nnl die M a s k e zu lüften. .'I^iebei ging er aber derart rücksichtslos vor, daß sich der Schiedsrichter gezwnn^ gen sah, nach drei vergeblichen Malinnngen die Disqnalifikation anszuspre6?en. .hiernach liezogen E za ja und B e l i i: die Matte. Beliö war auch diesmal nicht im Vollbesitz seiner .Gräfte, was der Ungar recht gut anszunützen verstand. Ezaja siegte schon in der dritten Runde mit einem 5^üft-scl?wnng. Der dritte .<>sampf führte aberinals o -Nl a n n nnd Fischer zusamnien. Znnächst N'ar dic Partie gleichwertig, wenn auch 5^o-nianns Aktionen weit besser durchgeführt waren. Der Deutsche siegte auch verdient in der Zs>. Minute. Sonntag abends lnußte auch H o nl a u n die Ueberlegenhcit der Maske anerkennen. Nach »vechselvolleni ^ampf zwang .'»>olnann doit unbekanntcit Ringer in den Doppelnelson, doch drückte dieser mit einem sog. Schleu der den Dentschen rettungslos auf den Boden. Im zweiten trat BeM in den Mit- fern. telpuukt der Ereignisse. Der Bulgare zeigte inl .Kampfe gegen Fiscl>cr wieder einmal seine ganze Äraft und feine Teckinik. sodaß das Publikum begeistert dem .Kampfe folgte. Belin brachte schon nach der dritten Runde den Tschechoslowakei! mittels seines gefürchteten Schlüssels auf die Schulter. Einen dramatischen Verlauf nahm die Partie C z a j a—K a w a n. Zuerst fiel nichts besonderes vor, als aber dann der Oesterreirher Czaja in den Dappelnelsoi' ge' zwängt hatte, steigerte sich das Interesse von Minute zu Minute. Ezaja hie^t dem zerinür-benden Griff volle W ?)?inuteu stand, war aber dann nahe daran, bewnßtloS zusam menzubrechen. Einmal raffte er sich auf, um die Umklanimerung zu sprengen, doch reichte seine Kraft nicht niehr aus. Er brach kurz darauf wieder zu Boden und klopfte blitzschnell dreimal hintereinander mit der .^wnd auf dic Matte, worauf .^'awau leS-ließ. .'^^eute, Montag, wird die vorletzte Rnnde ausgetragen. Zunächst ninlnit E z a i (Ungarn) nochmals den .^kampf gegen die Schwarze M a s k c? auf. Den zweiten Ei^tscheidungskanlps werden sich G r o m o v (Rnßland) und K a wa n l Oesterreich) lie- "vkenStag, tken Sd. S«ßsemj!«r „MarTKe^ Mmm«r einiffe^ aufmunternde Worte und dankte ih« nen für ihre Bemühungen um die Hebung stcr SAlagfertigkeit unserer Wehren. m. TodesfAle. Heute früh ist hier Herr ,"^oscs H o l z m a n n im K9. Lebenswahre gestorben. In Studens: verschied gestern ^rau Pauline W e i s ch im ?lltc!r vi?n 52 fahren. Friede ihrer Asch<'! Den schwergc-krosfenen Hinterbliebenen unser innigstes Beileid! m. Die SeschSftsweft wird vin der Zkauf« lculeveieinigung Maribor-Ztadt darauf «us mork.sam gemacht, daß im Sinn^' eines Be» Musscs der Generalversammlung »0m 7. '?I.pril I im Fasse vl,n Llinlniclakti^tten nur solchen Vereinen usw. Nnlerstiil^'.unIcn gewährt werden, deren «a'^nmelbvgc'u vi^m l'^remialverstaild vidiert worden sind. In Uobereinstimmung mit dem erniäh-lten jchluf; werden nur die Lamnivll'ogen dcr Mariborcr Humanitären Äeri^ine vidiert. m. Die billigste geistige Zerstreuung bie-t<'t iedensallct da? Theaterabolinl'lnent, da ja der Abannent mn sieben il'c'l^natSraten nr'n je s) Dinar nuiln'ärts ?? Vorstellungen, durckschnittlich dr^i im Monat, bcslichen lann. Der ständige Theaterdesuchcr-Nich!-ak,c,nnent tierau^gabt für sein^'n ^tunstgcnns; jo iii'el l^cld wie der Abouneut in zivci 5lli-sk^nen. Ta das ^^ntercsse fiir die loinmendo ^iiisi-^n so grosi ist, mttkte ein vierte.^ Abonnement, D. eingeführt werden Interessen^ len wollen sich umierzügliä) an d-e Theaterkasse wenden wo Anmeldungen noch k'i'^ I. ^'ftober entgegengenommen werden. m. Dos neue Rettungsnuto. Die Tam melaktilin für die V<'>chaffung eines neuen, n-'dernen Rettung'^autos macht erfreuliche s>il".:schritte. Die Nettungsabteilung der Mail lilirer 'Feuerwehr wandte sich an alle grö-j^i-ren Firmen, Anstalten usw. in Stadt und Ilnigebttng um Unterstützung. ?lls erste tun stl-m A^ppels die P o s r, j i l u i t a (Naroo-n: dom) nach und spendete sür diesen Zweck ^en ansel^nlichen Betrag von 500 Dinar, wofür it?r das Aimmando den verbindlich' j^en Dans ausspricht. Zur Nachahmung s nPsohlen! m. «m .Hauptzollamt f.ndet morgen, ?!ienc'ta>z eine öffentlio)e Äeriteigerung statt N. a. gelangen ein Auto sowie vcrjchicdene .^ilberbeftecke zum Verkauf m. Die nächsten „Putnit"-«us?Iiiqe fin» t'^'n in folgender Neihensolge statt: Anl und .W. d. ins Logartol, Absihrt Tamötag. den 2s^ d. um II Uhr. Fahrpreis Din.; NM I. lns Ottober nach Pl'tvice. ^al)r^ l'rei'5 2^5, Dinar; am S7. und 28. t» ^owic lim 5. und k?. Oktober naäz Mariazell. Fahr., preis 21s) Dinar Nähere !,^,n!ormatiouen iul !»^eis<^bÄro „Putnik", Maribor. Aleksandrora -esta Z5, Tel. 21—22. m. lkehrfjnge und Lehrmädchz,,, d e jih in die .^^wi^'t.l'i!che Fortd'.'.dnugsschule e>na.'-'^»rieben halie?:, werden sufgesi^rdert, die ?'''lung^schcine von SoTnntag, den d. bSam'^tag, den ti. Oktob<'r täglich uor«-n'ittags am Ttadtmagistrat zu beheben. Die ^'e^irlinge und ^'ehrmädchen versammeln iich ci-tnntag, den 7. Oktober um Uhr in den liiigewiesenen Schulanstalten, wo ihnen meiere Infornwtionen erteilt werden. Sollte 'iil !.'ehrl:ng oder ein !'.'elnnk!'id6ien noch n'cht einfles6?rieben sein, so ist dies unver. iiiglich vorzunehmen. Med. Vr. Frank ordiniert wieder. If)7l)4 Gelegenheitskauf siir Jö»^er! (Einige crstflassige Jagdgewehre (t Drilling, l Han, inerlek-Doppelflinte mit Ejektor und 1 Hahn Doppelflinte) prei-Awert zu verkaufen. An besichtigen im s^ewehrgcjchäst CuliL l^lo i'enska ulira). ^ Frau Dr. Mila Kovae, Spezialistin fiir '^l^ntgeno-tociie ist vom Urlaub zurückgekehrt und ordiniert wieder ab 26. Ceptember. * Der lVehilfenausschuft der Kaufleute-Vereinigung in Maribor teilt mit, da^ der 5anz?nrs sür allc« kaufnlännischen- und Pri-l'ataiigestelsten am Dienstag, den 2. Oktober im olieren Saale des Ncirodni dom, l'eginnt. * Starkes Rauchen verursacht Bildung lirlber, brauner oder s6)warzec Beläge aui t>cn Zähnen. Für )Iiaucher und R^lncherinnen jt daher die regelmässige, läglich mehvma-lige ^'^hnpslege mit „O d u l'^-Zahnucista eine unbedingte Notwendigleit, wenn sie c^eser Verfärbung.der-Zähne-vorbeugen'wol Neues Leben im Südost des Bachern Die neue Hütte in Sv. Trije kralji öffnet ihre Pforten / Eindrucksvolle Eröffnungsfeier Die unermüdliche touristische Erschließung, die der Slowenische Alpenvcrein unserem Bacherndorado angedeiheil läßt, verzeichnet wieder einen t»edeutsamcn Fortschritt. Jlt Sv. Trije kralji unterhalb des gegen Süden vorgelagerten „Veliti vrh" t)ssncte die neue Berghiltte — der imposante „Planinski dom" — ihre Psorten. Die rührige Sektion Sl»i,. B'ii'trica des Slon,ellischen Alp-enver-oines, die in nmrigen Monaten den Bau fertiggestellt hat, verdient in unsicteiltem Matze die Aner'kennnng der iiesomten Oef-fentlichkeit. Es waren auch von fern und nah unsere Bergfreunde licrbeigeeilt, um die Bedeutung des Tage^Z hervorzuheben und den rastlosen Erbauern ihren <^lüc!niuns6i überbringen. Zur cindrurtsvolleii Beriiseier hatten sicl> u. a. ein>^efunden: Obnmlni des Slon'enischen Alpenvcreines in Slov. ^B'str:-ea Dr. I a g o i) i ö nnt dem Sekretär Dok tor n i d e r ki i i?, Bezlrkcihan^itlnnnnstesi-vertreter A j l e c, Bürgermeister Tr. L !-p o l d, die Abgeordneten Direktar r e j-6 i und Notar a s 8 e k, Direttor Dr^ttor Tom in 8 ek für die Zentralleitunsi d<'i Sll^w. Alpenvereines, Ing. Arch. e l c, n e r für die Filiale Maribor des Sloni. AI Penvereines und für den Fremdenver. kehrsverkiand, Dr. N ri s i n a für die Win^ tersportsektion dew. Alpenvereine?, Bürgermeister Dr. I e r e b auc' Slon. .^ onjice, B'ürgemieister Dr. P il e n i k au? Slon. Bestrica, Bürgermeister e s j a k für die Alpenvereinsfitiale Nu^e, Dr o-r i a r für die Alpenvereinsfiliale in iiion jice, / i v l li sür die Filiale Poljeanc des Alpenvereines, Pfarrer Hafner aus Tinje, Be t ri h als Vertreter des Mari-borer Wintersport-Ilnkerverbandes, e» l N' b a v i e. sin- den Maridor, i r^ n a t für den Mariborer Skiklub und der Bürgermeister der Gemeinde Slov. Äistrica- Umgebungo s. Di« Feier eröffnete mit warmen Begrü^ungsworten der unermüdliche Präfes der Alpenvereinsfiliale Sloo. Vistrica Dr. I a g o d i L, der in seinen Ausführungen aller jener gedachte, die die schon lange geschmiedeten Pläne des Hüt-tcnbaues in die Tat umsetzten. Rodner hob die Verdienste des Begründers der Alpenvereinsfiliale, des Oberlandesgerichtsrates B od u ^ e k, des tragisch verunglückten Ob Mannes der Sammelaktion u r a j und des «cl>ulleitcrs von Tinse IoZe T o m a Zi i ö sowie des Rechtsanwaltes Dr. ^ n i d e r-ö i t. liervor, die zuletzt die eifrigsten Förderer des Baues ilniren. Besol'vderen Dank zollte er auch deni S6iöpfer des Bauplanes ^ng. Ielenec sowie auch dessen kostenloser Bauaufsicht. Beachlenswerte Worte der Anerkennung sprachen hierauf Bezirkshanpt-mannftellvertreter A j l e c, Abgeordneter K r e j s' i, v a c, Abgeordneter ä i-e k, Direktor Dr. T o m i n e k, Bürgermeister L e s i a k, )>?c6?tsanwalt Dr. N o-s i n a, (Gemeindevorsteher G I o b o vn ik aus ttl'belj, Bnrgermeifter I e reb und Bürgermeister K o S, worauf der Obmann Dr. ^ a g o d i die iniposan'e Eri^ffnungs seier schlos?. Den Festreden ging ein Gottes« dienst in der altehrwürdigen Kirche der hl. drei ^^önige voraus, die Pfarrer a f n e r aus Tinje zelebrierte. !^>m Nahmen der Fei er wirkten der Gelanssverein „^ipa", eine Musikkapesse und 'ein ^inderchor aus Tinje mit. Die.Hütte ist im Ro'hbau fertig, sodas; man gute Ausnahme finden kann. Äe !^n-nenansgestaltnng wird noch vor dem Win ter in Angriff genommen werden. Die agile Alpemiereinsfiliale hat die .^^nt^e bereits mit gut markierten Wegen ilny'ponnen, sodast man in wenigen Gehstunden und leicht die« ses neue ^dyll ini auflebenden Südosten unseres Bachern crreict»en lann. len. Odol-Zahnpasta reinigt die Mhne sicher ohne den Zahnschmelz anz!tgrcts.'n, Ddol. Zahnpasta hat infolge .hrc.^ lwhen l^iehalte.' an cofsoidalen Bestand,!.'!len die zri^kte Ab-sorptionskraft. 10791 b. ^ugoslovenski Turista. Die in den Sommermoanaten erschienenen H-efte d?6 „Iugoslovenski Turista" zeickinen sich durch einen fesselnden ^nlialt und eine reichc', vor nehni wirkende Bebildernng und Au'^sta,-tung aus. Verlag: Biblic>teka „^adran", Su^illk. Ini Iahresbezug Din IM. vei i^iillislteit. (ZereletlieU. ^nxxst' xeiiZIiI. 5^<)lil:ifll>8i«lieit. i1er7,ke5icli>ver-6eli, kru^tclrn<^k iez?t clit^ natürlicllc »ffanr>.Io8ei«»I^itvak;^or iiov'nlil clie O^rmt:it!Ll<(.'st. ul.'i den Klüt-krei^ilsuf iiti I^lnterleike iiaeliliiZltiz? nn lincl xvirkt ^elir IicruInzLlencl uuf clie XV.-^IIuiieen. Pr0iei>.^s)reii für Vei6:zu-uiik.^kr.'inklieiten erklkreii. ilak sicd fi'sn?''.Io8ef.>Vu.^5er I?ei Lrscliei-t^ast halien. An /ordsrung«:, die eine salche Arbeiterjugend an ihre Erzieher und i^ehrer stellt, können weibliche Lehrkräfte — deren es an unserer Uingebnngsvolksschule acht gibt — niemals vollauf gewachsen sein. Deshalb richtet der örtliche Schulausschus; für Celje-Umgebung an die köniins.'i'»c!i'^'r. .^echninen ni'.d .^i'lchenfeen! Gleich drei Vortragscibende hintereinander über die !^o6ikunst am l^asherd! ^a, unser städtisches Gaswert gibt sich nun alle erdenkliche Mühe, unseren suchenden Haussrauen und Köchinnen das Leben zu erleichtern und inöglichst angenehni zu ae stalten. !>^o6?e mit Gas! lautet die Losung. Wie das aber genmcht werden soll, wird Mon tag, Dienstag und Mittwr>6> (2^, 2'». und Septeimber) ab 20 Uhr im .^ieliergeschos; der städtischen Volksschule gezeigt und gesagt werden. Das am Gasherd koch^ien->andte Fräulein a t a j auS Ljubljana s.ibt folgende Vortrags- und Vorfi'chrungssolge be kannl: Montag: .Herstellung einc?? Mittagessens sür acht Persoilen, ne;l>unden niit eine,'.: lehrrei6ien Vortrag über dos Braten vcn Fleisck) und das Zubereiten von Bark^ werk. Dienstag: .Herstellung eines Abendmahles für a6>t Personell, verbunden mit einem Vortrag über das Cntkeimen sS^erili sieren) von Öbst nnd Gemüse. Mittwoch: Zubereitung eines fleischlosen Mittagessens für acht Personen, verbunden nnt eine-ni Vortrag iwer das Braten van F-Wen. DaS also wäre das Progrannn der drei Vortragsabende. Nun komnit aber noch eine ganz köstlickie Uebermschung hinzu: Jede .^aue-frau, die si6> zuniinldest an einem dieser drei Abende l>eteiligt ader sich durch ihre Tochter oder Äöchin vertreten läszt, bekonnnt im Akonat Oktober voui städtischen Gasiverk drei .^"nbikweter Gas kostenlos zugestellt! Dos nnrd sich wohl keine .Hausfrau entgehen lassen n'ollen, znnial der Eintritt zu nl-len drei Abenden frei ist! Und alle ?lnw:--senden nx'rden festftellen können, das', das Aoch'en mit Gas ni6)t nur sehr schnell vor sich geht, sondern das; es auch billig ist un? remiich. Aino Wurg-Tonftn». Bis einschliepich Dievrstag der grotze AUmschlager „^«rich du Achlte u»d seine s««l^ Arauen". Zni wahre,» Tirm des Wortes ein „KSnigsfll-m". — In Vorbereitung der erste Joseph-S6M»dt»Fil7n ,Menn du juug bist, gehitrt w» die Welt". (5in herrlicher Filmschlagcr mit dem besten aller Sänger Joseph Schmidt in oer Hmipt. rolle. Für Witz und Unterhaltung sorgt Szö-kö S.^kall so glänzeiw wie in keinem anderen Film. Szöke Szakall, d^r be^te .^^om'.ker der Welt, erzählt uns in diesem Film, wie man von einem ganz gewöhnlichen ^lZserdc!" Wärter ein berühmter Manager wird. Jc>-seph Sckimidt singt durch den gan^i^n ^ilm. singt sa wie noch nie. Selne Arie aus der Oper „Martha" bedeutet ein Erlebnis Part nerin ist die charnmnte Liliane D i e h, ein herrlick)-, junge, temperamm!voll.: Darst'-'' lerin. Union-Tonkiuo. .Heute. Montag zun? letzten Mal der grarvdiose .Eriegssilm „Dou-mount", die .^diihle deS Westens. Ab Dienstag einer der schönsten Geza r>. Bolvarti-Filine, „Die Nacht der großen Liebe" mit t^nstav Fröhlich nnd Iarmila Novotna. In Vorbereitung die groste Sensation der ganzjährigen Zaismr, „Miki Sc Silli". Eine niär« rhenhaft schöne Sinfonie in prachtvollsten Farben, ein Programm für jung und alt, da so viel 56iönheit noch in keinem F!lii' sehen >var. Aus aller Welt Gin Leichen der Tollwut? Heiteres Erlebnis eines Millionärs. Der französische Millianär V e i ll e in Paris erlebte kürzlich ein merkwürdiges Abenteuer, (.^r wurde aus der Strafte von einem .<^und ins Bein gebissen, und in der Annahn?e, dast es sich möglicherweise um "in tollwütiges Tier handeln kiinne, begab sich .Herr Veille sofort mit eineni ?lutr> zum Serologische!? Institut, uni hier eine Schutzimpfung gegen Tollwut vorilehnien zu lassen. Als es zur Bezahlung kani, forderte der Arzt einen verhältnisniästig geringen Betrag, der Millionär aber, froh die Sorge einer Infektion los zu sein, füllte einen Scheck aus und überreichte ihn deni Arzt. Als dieser einen Blict darauf warf und dort die Sunlnre von lW.WO Frs. sah, bekan? er sinen was^losen Schreck, sah den Patienten noch einmal prüfend an — >lnd stürzte dann aus dem Zimnler, indeni er schleunigst den Schlüssel hinter sich umdrehte. Vergelilick) rief drinnen .Herr Veille, was das heißen solle, er wollte heraus — vor der Tür hörte er nur leises Genrurnie! und hin und wieder beruhigende Worte. Inzwischen hatten die Aerzte bei der Frau des .Herrn Veille Rückfrage gehalten. Mit Erstaunen vernahn, sie. daß die Aerzte in denr Scheck über IW.sM» Francs den Anstiruch der Tollwut erblickt hatten und erst als sie bestätigte, da^ ihr Mann tatsächlich in der Lage sei, ein so fürstliches Honorar zu zahlen, beruhigte man M und entliest den einges6)lossenen Millionär aus seiner .Hast. .Herr Veille aber soll sich über die Sache köstlich amüsiert haben und liest dem Institnt den Scheck als das höchste .Honorar, das für eine sa einfache Behandlung je gezahlt worden war. Stelnachs Beiiangungs-Methode - eine Irrlehre! Auch Boronosfs lZrsolge bestritten. — Ber^ jüngung durch Operation unmöglich. Durch die Presse und das .^ino hat man in den Iej.^ten Iahren wiederholt versucht, dem Publikunl einzureden, dast man alten und gebrechlichen Leuten ihre Jugendkraft wiedergeben kann. Im Zufanrmenhang mit dieser großartigen Behanptung wurden im-nier wieder die Namen der beiden Profes soren Steinach und V o r o n o f f genannt, die angeblich durch eine, dic Geschlechtsdrüsen beeinflustende Operation jedem Menschen die Iugendkraft, wenn riicht gar die Adonis-Schi^nheit. zurückschenken könnten. Die Propaganda der Verjüngungs Methoden war so geschickt aufgezogen, das; das Intereffe des Publikums beinahe bis zur Siedehitze gestiegm war. Um Steinas „MlveNorer Zeitung* Zkimmer S17. s ZssenStaq. den S?^. GeptemSer 1934. Äagreber Säute^ und LedermarN Woqcn der allliemeineu Einschränkungen iin 5'^nd<^lSvertelchc den ?)!arkt stark bedrücken und ein allmähliches Mbröt-keln der Preiser verursachen, da man nur auf den sehr schivachen inländischen Absah rechnen kann, n>as namentlich bei den kleineren Häuten stark sichllbar ist, Gegenwärtig notieren: Lmnu^selle je nach Gewicht 14 bi< 20 und Ziegenfelle 22 bis 24 Dilmr je Stt'ick. Schaffelle (ohne Wolle) kosten 1b bis 1v^ ^kalbsfelle 14, Rindshäute 8 Dinar je Pg. ' Äuf deni Ledermarkte herrscht gc genlvärtig otu>as lobhafterer Verkehr, da die Fabrikanten ihre Lagervorräte fiir den Win ter ergänz-en. Es notieren: prinia ttruponö !;8 bis 42, Hälse 24 bis 28, Randsti'lcte 1b bis 24, gelbes Kuhl<»d<'r b2 bis b4, schwarzes Ltuhleder 50 bis 52, Riemenleder M Dinar je jtilogranlm. Kalsbox notiert 12 bis 14, gelber Mlbsbox 13 bis Ili, Chevreauxleder 2l) bis .W Din je Gevierlfuß. Die großen Lederfannen klagen an, inei-sten; die großen >?6illhsaliriken kaufen ihr Rohmaterial unmittelbar in den Lederfabriken, während die kleinen Schuherzeuger die Äsherigen besten Mmdschaften der Ledergros^ Händler, seht nvgen des Fabriksivettbewer-bes innner weniger Av^it haben. zurückzuführen ist. dagege»l uni ^1.74.^ mehr als im BcrgleichSinonat des Vorjahres. Ten größten Zuwachs zeigen die Kreisämler in Beograd (7471), Ljubljnna (UM), Zngrek, (4878) und Osijek (:i4?5) auf. Ungefähr die gleiche Struktur lvoisen auch die ül'rigen Versicherungsinstitule auf. D<'r durchschnittliche versicherte Taglohn lielief sich ini Juli ai>f 22.27 Dinar, was gegeui'll>er dem Borjahr eine Verminderung um Para darstellt. Der Grund ist insbesondere darin zu erblicken, daß sich die Zahl der bislier entlohnten Arbeitskräfte (mehr, als 24 Dinar täglich) um 1W7 vernnndert hat, während die Zahl der einen niedrigen Lohn beziehenden Personen um zugenonnnen hat. Der gefanite versicherte Taglohn be. trug Millionen Dinar gegen ZW.st Millionen inl gleiclien Monat des Vorjahres. und Voronoff selbst ist es in letzter Zeit allerdings etwas ruhiger gewor^n. Umso sensationeller wirkt auf die voraufgegangene Begeisterung der Bericht des britischen Militärarztes I, P. A r l a n d. — Seine (Enthüllungen gehen wie eine kalte Dusche auf die Anhänger der Steinachfchen Lehre nieder. Dr. Arland beginnt seinen Be richt nlit der Feststellung, day sämtliche Ber» lüngungs-Operationen bisher enttäuschende (Ergebnis gezeitigt habeu. In nur einenl Fall von fünfzehn Fällen war eine ganz geringe 'Ressernng festzustellen, besonders bezüglich der Serualkraft. Dr. Arland konimt nach seinen Verfuchen zu dem Schluß, daß die Stet^ nach-Methode von zweifelhaftem Wert sei und die Voronoff-Methode zu Entzündungen führe, ohne irgendeine heilsame Aenderung herbeizuführen. Zweifellos werden die Aerzte, so meint Arland, die von den Hoffunugen und dem Ehrgeiz Greise iveiter profitieren wollen, fortfahren, die heilsamen Wirkungen ihrer Verjüngungsoperationen zu propagieren. Cie haben aber noch wissenschaftlich begrllw dete Beweise zu liefern, dasz die genannten Methoden irgendwelche Wirkuugen zeitigen in Fällen, wo der Operation nicht einer starke Suggestion in Bezug auf das mögliche Ergebnis vorherging. Arland fordert Stet-nach und Voronoff zum Schluß seines Artikels auf, ihin diejenigen Personen vorzuführen, die iatsächlich durch eiue L)peration verjüngt worden sind, d. h., deren Organismus so instand gesetzt wurde, wie der eines Menschen im Durchschnittsalter beschaffen K??tere Stke In der Tanzstunde. . Und wo hat Ihre Wiege gestanden, Frl. ^an'eider?" — „Die lelMn fünfzehn Jahre in unserer Bodenkammer!" Mehr Wirkung. „Ist nun die Sache aus-einander? Hast du deiuer Tochter gesagt, daß du sie enterben wich, ivenn sie diesen Mann heiratet':^" — „Nein, i h m habe es gesagt." Erkannt. „Was ist denn nlit Ihrer Nase los, .v>err Huber? So rot und geschwollen?!" ^ „Das sind Mückenstiche." „Sooo — na, dann gehen wir ins Wirtshaus unü trirvten halt ein paar — Mückenstiche!" X Eine neue Genoffenschast. Der Erste In goslawische Verein „P orok a" in Maribor wurde in eiue Genossenschaft umgewandelt. Die Satzungen wurden bereits genehmigt. Zweck der Genossenschaft ist, von ihren Produktiven Mitgliedern verschiedene Wol)-nnngs- und HauShalteiurichtuugcn sowie Kleidungsstücke zu übernehmen uud dieselben anderen Mitgliedern, bor allem solchen, die einen eigenen Haushalt gründeu wollen, gegen Abzahlung zu günstigen Bedingungen zu liefern. Da hiebei Vermittler ausgeschlossen sind, bedeutet dies besonders für Bräute eine nicht geringe Begünstigung. X Holz- und Rindenverwus. Die Forst-direktion in Ljublfana ninlmt bis 12. Okto-ber Angebote bezüglich der Ueberuahme einer größeren Partie Baumrinde und bis 24. Ottober solche für Buchenholz entgegen. Jnteresfenten wollen sich ail die Handelskammer wenden. X Der i^ckeroerbrauch Iugoslawiens^- lief sich «ach vorli^'zeuden Daten im Vv,-jähr auf durchschuittlich 4.2.i kg jährlich pro Person, ^vogegeu die Borbrauchs.nenge in der Ts6)echoslowakci 2ö und in (5ng1an"d gar 42 kg betrug. Allerdi:!g'.^ist der geringe Zut-kervevbrauch bei un5 dadurch zu erklären. daß hier viel. Honig, Süßobst und eingeschmuggeltes Sacharin konsumiert wird. ?ltt-dererseits kann sich der ^vckerkonjum m Jugoslawien nicht recht entwickeln, da der hohe Preis, in erster Linie durch die VerzehrungS steuer bedingt, hindernd ini Wege steht. X Eierhandel in Mtar. Ans dem Markt in Zlatar, dem Zentrum des Eierhandels in Kroatisch-^i^agorje, herrscht ioegen der verstärkten Ausfuhr nach Deutschland eine iin-mer lebhaftere Nachfrage vor. Dagegen ist das Angebot nach wie vor gering, da die Landwirte nur geringe Mengen zusnl)rcn. Um die Abschlüsse durchführen und die Bauern zur Warenabgabe beivegen zu können, erhöhten die Händler jetzt die Preise auf 65» bis 70 Para pro Stück, jedoch uur für schöue '^Äire von niehr als 40 Mittin,eter Durch-ulesser, während für mindere Ware 3.^ bls 10 Para geboten werden. Die (5^portenre räumen den .^ndlern einen Geminn von 5> Para pro Stilck ein. X Der Jugoslawische Arbettsmarkt. In, Monate Juli d. I. waren beim Zentralamt für Arbeiterversicherung, der den ganzen Staat umfaßt, !B5M0 Personen« versichert, gegen den Vornionat u,u 12.72l weniger, wtls auf das Abflauen der Saifontütigkeit .'S t^Uösiseiu lebte in ihnen und !?^fchwmg-^e ihre .^rzen. Den '^'lbend verbrachten sie in eiucni Weinkeller. „Ich muß Ihnen Vorwürfe machen, .^^err '^Lendrich!" sagte Jenny, als sie mit ihm angestoßen hatte. „Sie drängen uiich in eine Situation, die mit meiner tatsächlichen Stettuug Ih,ieu gegenüber kaum 'vkhr et-was gemein hat. (Eigentlich b'n ich doch nichts iveiter als Ihre Chausseuse!" Wendrich hätte sich l,einahe verschlnclt, so sehr erschreckte ihn die ung<'schn,inkte Art. ,vie sie ihr Verhältnis klarlegte. „Nanu, wie kommen Sie plötzlich auf diesen Blödsinn? Mnn Sie ein deutsches Wort gebrauchten, hätte es sich schöner angehört. Sie sind meine Führerin in die Sonne, in die goldene Weite des Lebens, in die (5r--fiillung!" Der jähe Stinuuungsniechsel, der Ieunti befallen hatte, ging wi^?der vorüber. Wozu denn, dachte sie, sich imnier ivieder von drn traurigen 'Di!,j^eu überfallen lassen'«' Man lebt doch nur dies eine bunte Leben. Man inuß es trinken, Zug nin Zug. Der !östlick)e Wein, «in fünfjähriger Cscherndorfer Berg, verfehlte seine Wirkung nicht. Ienn'.is erwachte wiet'.r. (5s schien ihr, als seien alle Enttäuschungen, die das Leben gebracht hattc:. uur w:rre Trüu« lne gewesen. Sie vergaß, das^ .hr noch nicht zu Ende, die Fesseln ihrer ^he noch nicht gelöst waren, daß ihr Mann sich weigerte, ihr die ersehnte Freiheit zu schenke,^. Mochte er! Mochte alles so sein! Hier war das Leben, hier u>aren sro^ Reisetage, hier n>ar ein Mann, der sie . ., Natürlich liebte er sie. Auf den, Wege zunl .Hotel hing sie sich in iiberniütiger Weinlaune an seinen Arm „Wie jung Sie sind, Frau Iennt?! kann niir richtig einbilden, ein junges de! aul Auii zu l^aben," X Die Konlurswelle in Italien inlicht Ivel tere Fortschritte, i^n den ersten acl)t Monaten des lanienven Jahres ivaren »lonknrse zu verzeichiken. I,l derselbe,' wurden 5tXi.12,2 Weesne.' 'n-'-ltstiert. Me „Reuesten Rachrichten' von Ostia. Von einem höchst interessanten Fund kommt Nachricht aus Ostia. Dort, in der alten Hafenstadt No,ns, wurden bei Ansgrci^ bungeu drei Teile von Marmortaseln gefunden, die nichts anderes darstellen, als Zeitungsnachrichten. Es handelt sich n,n Stücke der sogenannten acta urbis, Stadt-nachrichten, die von den „letzte,: (Ereignissen" inl weiten ri^^nlischeu Weltreich und von in-nerstädtischen Angelegenheiten künden. Die acta urbis wnrden in der römischeil Zeit an öffentlichen Plätzen, vor Milseen, Ten,peln usw. öffentlich ausgestellt. Auf den drei Tafeln hat n,a,l 5>2 Zeilen feststellen können, die von einen, Sieg über dif Parther, von der .Heirat Marc Aurels nitt der schonen Annia Fanslina, von einem Prozes; des Senats von No,n gegen einen Legaten ans .Hispania und einen Briickenban in Ron, künt^n. t!r sah nachdenklich in die Ti'.:fe oec nauu lichen Straße. Jenny blickte ihn init vorgeneigtem Klopse an. „Ihre Phantasie macht ^^hneil ^hre, lieber Freund! Da^5 „liebe Mädel" ist lx'reil-^ eine überaus würdige Matrone!" „(5s käine auf einen Versuch an. Wunii Sie, daß man das Alter einer Frnn aiu besten daran erkennt, ivie sie zn tüssen oc,' steht?" Jennys Atcin ^ilig schiieller. „Wirklich? D ten ihren :'/ack?n, die 'chnialen Schulter, i^ie war,n unter dein dnn,len .^kleide lilülitcn. Leidenschaftlich riß er sie an sich nnd e.« n>lderte ihren Kuß. „derrlich jung bist du, Jenny!" flüsterte pr beglückt, überivältigt von ihren Lippen, deren Duft und Geschniack dein ej,i».'r gelieini nisvolleu tropischen Frnckit ähiilich war. Vor Jennys Hotelziinmer trennten sie sich. 17. (5'inen halben Tag lang stan^ das t^^ewii-ter wie eine dunkle Wand a,n .ve'tlichen Horizont. Ueber der Landschaft lag nnge-niöliiiliches fahlgelbes Licht. In Jeimys K'opf brannte es w:e Fieber. (5s half nichts, daß sie die ^^Siildlchui.;iche>l'c lvaagrecht gestellt hatte. Der l)e,ße Brodeni. der von draußen hereinquoll, brachte le ne Liuderung. Fritz Wendrich Hatto die Jacke seit kieri, Mittagessen ni6>t nichr angezogen. iLr lel)i'.tl: in Hemdärmeln in seinem Eitz und Iniii?ste gegen die weiche, kraftlose Schläsrigkeit, die ihn zu überuianneu druhte. (Forljetzung folgt.) ws LIcil_ie I?oman von ^»n« I'tirtkammsr 4» l^pn5vck.i^ecni58cnv?2 vvrken i. s» „Ist es so wichtig, den Menschen zu kennen, bevor man ihn beschenkt? — Ausserdem scheinen Sie mir so viel Reichtum an sick) zn liaben, daß Sie nicht zögern sollten, einem elnsainen Mann an Ihren, Uebevsluß teil-nehuien XU lassen." „Nun ja, wu wollen sehen. Herr Redakteur!" entzog sich Frau Prenner der Ent-icheidnng und luandte sich der Suppe zu, die eben aufgetragen wurde. „Aber den Redakteur wollen wir zu .Hause lassen! Ich möchte nicht immer an die Arbeit erinnert lvevden." Nichts in Jennys l^sicht verriet, in wel. chen Aufruhr sie Wendrichs Angebot zu stür zei, begann. Sie ,var Weib genug, uin die Lockung des Lobens sofort in allen Adern zn spüren. Sie fühlte instinktiv, daß der Manii UIN sie ivarb, und war ehrlich ^^enug, sich einzugestehen, daß seine Werbung ihr Blut in Wallung brachte. Tie erschrak über dies Neue, das sie zu überrn,npeln drehte. Gleichzeitig aber mar es ihr, als ob «.ine starke »lrait sie um-sciugen begänne, sie uud ihr Äeheiuiui« in gleicher Weise kvh^ite^rd. Dieser Mann ivar kein Feind, er zerstörte nicht das Wunider, den, sie sich so bere.it-willig hing<:geben l^atte. Fast schien er dessen glückha-ft lebendige Verwirklichung zu se!n. Sie warf aus verdeckten Augen einen Blick /u ihm himlber. ltzr widmete sich mit offensichtlichem Benuß der Vertilgung seines Rumpsteaks. Das schmale und doch männlich kraftvolle Gesicht, die dunkel beschatteten Augen, die ^erbe Linie des A!un-— ilnd s» ungefähr l>atte sie kich ivohl auch ihr enunbekatullen Frcuitd oorgejtettt. Als sich die beiden zur Weiterfahrt fertig ,nachten, bat Wendrich seine Begleiterin, neben ihr auf dem Führersitz nehincn zu dürfen. Jenny Prenner nmchte ein bedenkliches Gesicht. „Sie wiss^'n aber, das; es verboten ist, sich mit dem Wagenführer zu unterhalten!" „Ich werde versuchen, ni-ich zu beherrschen!" lächelte der Redakteur. A-^r s6)lieblich war cs Jenny selbst, die das Verbot, übertrat. Ob er, Berliner sc«, wollte sie wissen. Uiid weiter erac:b ec sich, daß sie ihn fragte, waruin er eigentlicki ,licht geheiratet habe, »venn ihnl das Iunggesel-lenleben so ,venig Spaß ,nache. „Ja, das ist so eine Tache", mei'lte er ulld sah auf ihre Hände, die lässig das Steuer hielten. „Ich habe mir sagen lassen, daß das Heiraten eine überaus niichkerne Angelegenheit sei. Ich fürchte, ich «»in zu ro-mantifch dazu." ' ^ Jenny Prenner schwieg ebtro'fen. St»' dachte an ihre (5he. „Aber ich könnte mir denken, daß es sich lohmn würde, d!-^^ Probe aufS llxempel zu lnachen!" Jenny gab keii,c Ant>vort. sie kieschleu-nigte die (^schn?indigteit des Wagens. In Frankfurt nahmen sie Ailfenthalt für die Nacht. Die ivarine Sonne des Spätimchinittag?^ vergoldete die Giobel und Crker der alten ''laiserstadt. Wendrich und Jenny chlender- li gemächlich, die neuen (Eindrücke ulit kind licl>er Freude in sich auf,;ehmend, dnrch die belebten Straßen. Alle Augenblicke bliebtn sie vor einem Schaufenster stehen, ein fro^ DienSkaff. fs-i, T'M Port vsm Sonntag Statt M Meifterschast 1934-35 „Maribor" muß sich gegen .Svoboda" mit einem 3:3 begnügen / „Rapid" verliert in Celje mit 1:0 Nach dt'm unerträglichen .«sin und Her d«r ..oriährigen Meisterschaft, sah man mit dr,p. p-'ltem Interesse der Premiere ent- l^fqen. Aber au6i diesmal mußte man eine (Enttäuschung erleben. In MoUbur traten Aktcure des ersten Treffens „M a r k-b n r" und „S v o b o d a" auf. „Maribor^ stallte si6) mit einer buntzusammengewürfel' im Mannschaft vor. in der einige Äananen Ulin anno dazumal neuerdings Aufstellung fanden. Zu Beginn klappte es noch im großen und ganzen, aber das inangelnde Training machte sich allzu bald bemerkbar, so^' die meisten E^natadore gegen Cchlust nicht recht mitkonnten. „Svoboda" war gerade was die Kondition der Spieler und deren Spieleifer betraf, den Weißschwarzen weit voraus. Zu Beginn kan, „Maribor" jch5n vor, wobei Stare und Miro ^;mei Treffer schössen. Nach Seitenwechsel mar aber das eifrige Angriffsspiel „Svobo-tonangebend. Pri ver » ek erhöhte ;mar noch auf Z:2, doch gelang es „Maribor" ,>islit, den Ausglei6i zu verhindern. „Svobo^ ^cis" Treffer erzielten T o m a 2 i und Lt e r n. „Maribor" nmchte zwar noch rn lckter Minute verzweifelte Anftrengungen, war angesichts der spärlichen Minuten MI dem .'i:Z nichts mehr zu ändern. Das zweite Meisterschaftstreffen ging in e l j 0 vor sich. Dort trat „R a p i d" in Aktion. Den Gegner stellte „v, c l f e". Auf beiden Seiten wurde ein tlipisches Spiel auf Punkte forciert. „Celse" riß in der ^0. Minute die ^jl?rung an sich und behielt sie bis zum Cchluf;. U-ber das Spiel erhielten wir aus Celje noch folgenden Bericht: Es war ein Wald- unk Wiesenspiel, bei dem die Heimischen nicht unverdient den einzigen siegbringenden Treffer erzielt haben. „Rapid" hatte zniar mehrmals, insbesondere g:^' gen Schluß Gelegenheit, wc-nigstens ein Unentschieden zu retten, aber mehr Torchancen hatten doch die Gegner. Bis auf einige aufregende Szenen vor beiden Toren hat sich nickits Nennenswertes ereiz^net. Die Anhängerschaft des SK Celje kani wenigstens infoferne auf seine Rechnung, als ihre Mann schast als Sieger den Platz verlassen konnte. Vom sportlichen Standpunkt ist es zu bedau» ern, daß die Spielstärke unserer Mannschaften gegenwärtig sehr schwach ist. fehlt bei den Leitungen der Einzclmannfchaften offenbar der Willo "der die Fähigkeit, das BSK zunächst hart kämpfen, un, aber schließ lich dennoch mit dem Rekordresultat von (4:3) die dortigen Eisenbahner niederzuringen. BSK führte insbesondere in der zweiten Spiell^lfte ein bedeutenes Spiel vor. Weitere Ergebnisse der gestrigen Runde waren: „Sparta" gegen „Gradsanski" aus NiS 4:l und „Radnieki" aus Kragujevac. gegen den Sportklub aus Skoplje I:1. Die Meisterschaft der zweiten «laste In Ptuj wurde gestern ein erbitterter .^ampf ausgetragen. „Ptuj" und „Mura" waren zum ersten Punktekanipf angetreten, wobe: die heinnfche Elf die tcchnisÄ) bessere Mannschaft stellte. .,Mura" kämpfte mit dem Einsatz aNer Mittel, so daß das Spiel wie« derholt die Grenzen 'de« Erlaubten überschritt. „Mura" hatte zun'ichit die Sonne im Rilcken und führte innechalb von 20 Minuten mit Erst in der II. Minnte könnt? 5 6, w e g ! das ErqeblliS aufherabdrücken. Nach der Pause stellt? sich „Mura" aus einem Corner mit dem vierten Treffer ein. Dann aber ütvrnahm „Ptui" völlig !>> ^^nitiative, drich zog 'ich „Mura" ganz in d!e ^^^erteidigung zurück und „schinde le" ganz gek)!irig die Zeit. Schli?s',lich gelang es den Gästen auv Mur^ka Sos'ota. denn'?ch niit siegreich den Äampf zn beenden und bei b-ra»»ubil»>>'n " ! d? buiilw m Vc,»! nchi>ic>'. SPK"! heranzubilden Das Mariborer Meisterschaftsspiel leitete! sicher und etmnandfrei Dr. P l a n i n s e k. ' während der Leiter des Treffens „Celje"-„Rapid" P e v a l e f allzu lässig seines Amtes waltete. leitete Schiedsrichter 0 p i auZ Mari- Niederlage gegen VaraZdin „Zelezniears" Leichtathleten unterliegen gegen die Auswahl der Varasdiner „Slavija" mit 45:42 Punkten Ans der Sportanlage ^^es Sportklubs .,i^e-^l'zniear" in der Tr^aZta cesta ging gestern ein bedeutsames Leichtathleiiktreffen in Szene. Die Answahl der bekannten VaraZdiner ,.^lwe' Vertreter in i>ie Ziänlpfe ein "^ie Organ« 101',?« der Veranstaltung ließ nichts zu mün''ch"n übrlg, w»»,!,- sich in er-iler Linie uni.?r unermüdlich tätige Sve.rt-"rganifator F i s ch >: r verdient ge-macht hatte, ??amen der '.''cranstaltcr wie des hiesigen Lcichtathl.- lie-l^njßten zunächst Jo^e F j s ch e r und Eu-Mn B 0 r g a ll r die Gäste, woraus gleich auscrie-i^nen Disziplinen zunl Au'^trn.^ gclangten. ..Snwiza" trug kinei, klcppen «^ieg von '!i^ iZeg.'n t.? PlmNe der !^'ei.:.--Iciien davo's, wofür ver ollem die Schiveden-staffel ausich'2ogcvc'!»' .iiar. N.i.''..stehe::d die Ergebnisse: !l)y Meter: I. Scwec (ZIavija) Äenuti (^elezni^ar) 11.7, 3. Wieser (Slaoi-jo) 1l.8. 4VY Meter: l. S-amec llZlavija) .'>>.8, ?. Ms:rfu>^i^> l^lavija) --»i?, Pru« 57. j5NY Meter: I. Podve'an !?'.el.) t, 2. Muraus l^el.) l:4l.l, .'j. MarkuSie viia) t:i?8.4. Hvthsprung: l. l^iurak lSlanija) ?. Samec (Tlavijci) 3. Po^ar (^el.) Weitjpruuk: l. Potar s^el, _» Ur-banek t^I.1 7Sieser l^lavija) Ttadhochsprung: l. f'elhar l?cl.) -.»90, 2. Grims (^laviia) Z. Eizelj t^^l.) 2'Z0. „MariborS" ^ubUiivmspokal „MarMrer Hefluitg" Äummer 211 Teaoisfiea oegm vtuj Auf den Plätzen des SEK. Maribor gelangte gestern ein beachtenswertes Tennisturnier zur Durchführung. „Maribors" Ten nisjunioren trugen einen .Elubkampf gegen !die Iugendspieler des Slow. Tennisklubs aus Ptuj erten Spielen mit <^:2. Die Er-gebnisse waren: Marfan.^veder gegen Sene-kovi5 s):K, und gegen Neralie. t:6, 6:I, Srdlan Sevnik gegen Senekovii^-K78 und gegen Wampf 4:8, Bojan Ka-lamun gegen Tonöi^ 1:«, und gegen Gajsek .'i:?, ^veder—Sevnik gegen Se-nekoviö—Bampl ii:4, u^d gegen Toneiö—Neralii^ 7:?>, 6:4. Oesterreich - Tschechostowolel 2:2 ^n Wien fand vor Zuschauern der mit ganz besonderem Interesse erwartete ??ußbassänderkampf um den Internationalen Cup zwischen Oesterreich und der Tschecho» slowakei statt. Die Oesterreicher gelangten durch Binder bereits in der 8. Minute in Führung, die Bogel eine halbe Stunde später anf erhöhte. Nach der ersten Spiele hälft,' verlor aber die österreichischs. Verteidigung völlig den ^sopf. Die Tschechoslemaken schössen schon in der ll. Minute ihren ersten Treffer und erzielten in der 40. nute durch eeh den Ausgleich. Auswärtige Sußballfpiele L j u b l 1 a n a: .HAi-i.^' komb. — ."^lirija komb. Iadran — Mars l:1, Mladika —Svoboda 1:0, Rekt—Slovan 3:1, Gra-fika—Sloga 4:s>. ^ Graz: GA>^—Austria 2:2, Gra^^- <::Vortklub .i:1. Südbahn—'^lakoah 2.?. Rvvi Sad: BS.^ Vojvodina 3:1. Prag: Wien Prag 4:2. Linz: Wien—Linz 3:2. Budapest: ^TC- .'dungaria .3:2, Kispest -Budai 3:2, Ujpest--Bicskai 0:0, .3. Bezirk der Iungmannschaften gewann „^elezniLar", . x ÜVi ^ ^ ribors" Mi. I^s. j Helsi»«,..«: Finnl°nd--chw.!.^n Tveltmeifterlnnen in Vtuj „Concordias" Handballteam gastiert in Ptuj / Ein 16: 2- Sieg der Zagreberinnen Ptuj hatte gestern eine Sportsensation, na und Wally O se n sa k. ferner wirkt- Zum ersten Mal gastierte in den, alten Poe tovio das Staatsttieisterteam der Zagreber „Concordia", daß sich zum überwiegenden nach längerer Zeit wieder ?^ratt S a k 0 t ll / k mit, doch mangelte il)r an Training. Die heimischen Spielerinnen begannen den kkil »IIS Iklikn iil-iolllilnischc» H-nkIiallcrin. Kamps rkcht hossnunllsiwls und .>r,i?llcn ki, II?» Ulsmnuiknskhlk, dik itt «ondon kic Wkü Iiinlcrcina»!>cr »iinf iZoinor nl. mcisl?>schas» NN I'ch »kbr^cht hott.'n^ Die Za. l« (Ihmiccn linm.sgcnültt^ Niit umin'-ri.«?. greberiunen stellten sich nnt Cimpevman, Lovreni'ii?, Mihosinova, «I^evolinka, Bobin-ski, Tonkovi«'!^ und Petornal vor, die in allen Belangen ein bravouriises Spiel vorführten. Die lieimischen Handballerinnen des SK. Ptuj traten im großeu und ganzen in ^skuswerfen: 1. t^elhar 32.5)3, 2. ^der bekannten erfolgreichen Aufstellung an. Ncueingestellt wurden Trauti S P r u s ch i^ Wisser l'Slaviia» 27. U, 3. Powr (2el.) 24.05. Speerwerfen: I. Marku^iö (Slvaija) 40.94. 2. Pcilar (^el.) 35.i?, Ogrizek (7-cl.) .'V. Schmedenstasfel 4W, 200, 100 unausgenützt. Mit umso aröße-rer Energie gingen dann die svmvaihi^chen Zagreberinnen zunl Angriff i'.ber. ',n der er-sten .<^älfte erzielten sie bereits ein 10:0. Nack) der Pause staäien zeitweise N'iederum unsere .'liondbalterinnen hervor, duch nrochte ein unglaubliches Schuj^pech di«' meisten Chancen zunichte. Mit 16:2 schloß dieser denkwürdige Wettkampf. Büct»erscb<»u inien und statistischen Tabellen erläutert. Interessenten mögen sich unl nähere Informationell über Bezugspreis etc. an „^avod ta b. 3.V00 Mark Srzählerpr-is 1935. Dcr'izradu novcanica Narodne B^nke,'Beograd der Monatszeitschrift „Die neue Linie" — Topcider" lvenden. Dieser) „^elezmkai' l'!Y,nrau'/. Erzählerpreis kommt auch iln näch PruS, Benuti, Ban) 2:17.2 Llm die Staatsmeifterfchaft „Gradjanski" gegen „Jlirija" 3:0 / „Jugoslavija" gegen „Drei Stern" 11:2 / BSK gegen „Beekerek" 9:3 In den Gruppenkämpfen der StaatSmei-sterschaft gab es gestern einige wichtige Entscheidungen. Bor allenl wurde die weitere ^"olle „Ilirijas" eirsch'ieden. „Ilirija" unter-' lag in Zagreb gcgeil „Gradjanski" init 3:0 <-:0) und dürfte fast sicher in die Unter-ticrbandsliga zurückkehren. „Gradjallski" leg >? sick) gestern ganz ins Zeug mid forcierte hiebet eine nllgemein harte Gangart. Die Wge dc^voit war, daß es ulizählige Derbheiten u. Zusalnlnenstöße gab. Gegen Schluß ^cr erbittert geführten Kalnpses kanl es zu einer regelrechten Prügelei und die Polizei hatte olles aufzllbieten, uni ein Eilldringen längliche Schiedsrichter Ing. P 0 P 0 v i L, dem die Nerven vollkommen versagten. -„Ilirija" fällt somit an die letzte Tabellen^ stelle der fünften Gruppe und da „Äva^ djanski'' noch Mei Spiele auszutragen bat, erscheillt das »oeitere Schicksal des zweiten LlubljanaerS Ligaanwärters bereits entschieden. Eineil Goallegcil gab es gestern in Beo-grad, wo „Jugoslavija" die in letzter Zeit wiederholt hervorgetreleile Elf der „Drei Stern" aus As-Xitin mit 11:2 (6:2) abfertigte. Die Apatincr führten bereits mit 2:t>, '.vorauf „Iuglislavija" zum Generalsturin sie:« Jahr zur Berteilullg. Das Sevtember-lieft der Zeitfchrift veröffentli6)t die näherell Bedingungen. Zu bezielzen durch jede Buch- b. Deutscher Sozialismus. Boi, Werner Sonlbart. Verlag Buchholz ^ Wti?.wange, Berlin-Cl>arlottenburg 2. Unter der großen Handlung oder direkt vom Bcyer-Berlag, Aut^cn. die sich nnt dcni .^a- Leipzig. Eiuzelnummer M. 1.—. Ävziallsnius auseinanderge r«». ^ haben, steht Werilcr Sombart 'n der er- b. »...reim. Im Bc-Kge dor N° Werk k-m, als Wiederaufrichtung Deutschlands ührlichen Bericht d?s GouverncuiS der Nationalbauk und ist mit vielen Diagrani- des Publikums auf das Spielfeld zu ver-/einsetzte. hindern. Biel Schuld daran trägt der unzu-j In Vel. Beükerck mußte Stadtmeister l'VPv Zl), Lr!;tIi^.»8sjL Lcotlost un(l t-'rlia!tcn. >vcniL mocterni^t deroitt mit .1 l^eiierverääcf'.i. xcesen dsre vvl-ltsuten. /^iliLZiiQ in äer Ver^v^Itunx. 10KZ0 erünlllicll iiu.'Zkedilci.et. .«ztrstfroier l'^rcr, vyll1> se55lo»i5t. suckt Posten lür I'ersoncn^vsLen. ^c!re5ze orliext in ^er V«r^1WNL lakA' Slißenllkl del l(ran-abIiZsev, Verxls!-enoii nn6 AlniNcden ^n1A«en asr In 5I»rldor! öpenclen vdsr-nkmmt aued clle »I^srldorer ?eltlML«. „Marworer Zettung" NmmnEr S17. FStenStay. den 25. September 1934. iiepsrate ?»rte ver«i«n aickt »usiexedeii ?H«»l»m«nn zidt !m elienen »«nvie Im ^smen i^rer KIncier itNen Verv»n lekvn lkre5 inni>xsteeliedten Qstten, be?!v. ker^ensxuten V»ter». «!«« tierrn Z05e? «ouikiai«»! velcket ^oat»x. äen 24.8eptemder !SZ4 um 7 Udr. nict, lRnxem. mit Lnxel»-xeäul«! ertr»x«nen l,e!6«n, lm S9. l.«den»I«t>re, v«L»eken mit 6en Lterde-z»!crgm«iton sankt im Nerrn ent»edl»t«n ist. t)«» l.eic^endex»nxniA «le» lemen v»kineezeklec!enen tinclet A^ittvoek, «len 26. Leptemder I9Z4 um d»Id 16 lltir von «lee »t»6t. l^Ietiendille in podretje »US aui den I'r»nii5ksner-k'rie6kvi »tstt. Die KI. 8eelenmes5e vträ vonneistsj;. ni«o iVtsIe. »orlann umvickeln Sie ^g5Zieren vieäerti^Ien Sie 7.vei bi?^ äreimsl läxilicli, im öeäsrtskalle sueli ükters. öereits nscil äen erste.'» ^inreibunxeii >veräsn Sie ein aneenebmes QekiiiU unci krleicktefunl: äer Scbmerxen vukrnelimen. Snbsici Sie das xerinLste vnvvolilsein <>äer I?eilZen fiil^len. reiben Sie clen Körper mit ein. denn clies Ive!cker Sie mit etwas vorbeugen I<önnen. ist überall vrbältlicli und liastet eine flasclie Vin I't.—. I?ek. S. kr. 18117/Z?. 10538 c l)em KinIerven und ?ur LrresunL 6ss Appetit». Kinder, veicko rsLelmäki« »Lnerxin« einnebmen. sind bol eutom ^p-petIt und vickerstandskäliis xsLen alle Lr-krankunxen. »Lnvr«la« 2ur Stärltunjx de^ ölutes, der Nerven unÄ de» Xppetlt-i verak-reicken Sie den I^ädeben von lö bis 17 .Isk-ren. talls sie scbvSclilicli sind, vas ist die VVecbssI^eit bei den IVtädctien. in weleker slcll jedes lVlädclien stärlcen muL. »Lnerxln« versdreleden Sia jedem k'smlUenmitKlIed. velclies »ppetitlos ist. »LnerTln« «eben Sie aucl, jvclem blutarmen I^ttslled der ffsmilie »LnvrKtii«' ist in s!len ^potbelcen erliältlicli und Icvstet eine tlAldllterklsseke Dln R.—. I?e«. 8. vr. 19174/Z3. bk>88 0»nk»»aun» ?ür die vieloi» öe^vei»« »ukriellti^er ^nte>li»»l»m« anissiliek de» I^m»el>«i«Ien unieres ?ut«n liedon V»-teiA» de» I-lerrn KI««U sowie kür die »klreietien blumeo^sodsn und d»s ekrevde Qeleite »ut dem letrten Vexe »sxall wir »Uvn. ia»d«»on6«r» »l-er den ß^itxiiodern der Friseur-xea«»»»ea«oli»kt uli»«rsn lierLliel^ite» D»vlc. »m 24. Leptemker 1934. 10797 MG«l» 0»i»k»»aun». /^uÜer»t»i»d«» t^dem «inielova kük «Ii« »omI^ tvillUll^me »n dem «ekworvv V«rlu»t« ua»ere» ioai^t-xeliektsa uod d«» ttem» SüddalinliispelltorL l. die uns in so reieliom ^»Le Izeicundet wur«I«, ru d»all«o. »»x«a »ut V«ss« ua»«i,v k»?»> iiotiitev I)»nlr. lvMkeiviider» dauleen wir dem l^erra Or. ?r. ?»uliL kür »«in« Iie!z«vol!e keliandiuvDs» »Ilell jeve» »us l»»1i und keri»» weivlie dem teuren 1'otev d»» letrt« Qeieite I-Ier-lielut »«i x«d»»kt kür die vielen »eliöaen Kr»nr» und ölumeaipendeu. 20793 In tieker 1^r»uori Kleiner /^nieiser «»»KMOHAAMDKM»»»«» > Ua ZaKeF«» ßZ«»iieAz GGVVsGGVGWGGWDGsWG» Sucke inöbl. Spirlivr^klmmsr für ?;wei rutiiee I^ersonen. — Xuscltr. unter »Z5<)« an die Vorw. 1V787 ^ s' «— Ze» v«»«»F«Oe» GGWWWWV^VW»W«>»W4^W Scliön mödl. /immtir. tiepiir.. 1-2 tsetten, billi.: 'o. in'e-ten. KnrnKK» 48. tU6i>5 A Ammvr. KiiLkö mit t. < k-tober 2U vormi." !>. (^lÄVui trs 4. Uesciisit. ^o«Isrnvs, klvinorvs in der Qosiposk.» uiicu ru v«rmlvt«n. ^uscbriiten unter »öestsr Posten« in die Verwaltung erdeten. !l)7Z3 Qut erhaltene ! lu sowie ein j^ei'i-'lunl ?u ?»u! ten ee»«c^t. t^nter »lZut er-daltva« »u 6ie Verv. IVSoo K»ute s«nt trat^e, »ut erl^alteu. Vater »Sauber« an die Verw. >Ü7Z0 8ebr«ldm«vl»li>v. icut vrt^i»!-ten, Icsutt Spedition Aiterleur, ^eljslca cests IZ. Sekrittpro-de und kZesetireikun« sovie preis nur brietNck. 1V64S vsiHcaiDBv»» Sot>rvldm»»elilav (A^arlce -Ide al«). «ebn^uciit. u.zcr sebi ji>ut erkalten. verKauien. ^u» besielitijren Kro?vk ulic» Id, l. Stoclc linlis. Ltutrtliiiöt preiLwsr? ?u ver-kauien. ^»nr. naclimitluA'» von 13—1^ ^'lir str-^^^c.riü^ev.i links. WM Verkaufe 8oi» in LUtem Zustande. T^rdina, (^vetllöna 10. 10786 Lin I^lditukI 2u verkaukvn. Sodna ul. 30.1 l. recbts. Ivijv? Verkaute Strtekmsscklii« in sutem Zustande, k^vlimv su^-b Sparbucll der SpodnjvStsjer-sks oder posojitnlca ticli. sloweniseli und kroatiscti. t!in tritt k^ovember ocler Uk/eni-der. Xusclir. aii die Verwult. unter »!!ant'-';l^'vtt«. U//L8 /Immer un«I Kiivk« an kleine anständixe k'amilio xu vermie ten. ^nkr. Verw !Ni>j03 ^öbl. Ämmer «u vermieten, ^niraxen beim Hausmeister > ^aistrova 18. 1sl767 l^uiiiees I^iieo^ n' sucitt me1»terpvst»»i. l^t nc. Ku-roSka 39._Il)^9 lntelli«entes I'rjtuI«!«. knn» tlonstai^iL. suelit XnstellunL als tlotel» oder Katkeelias^ie-rin. >^dr. Verw. 107l)8 0//SK»« WGOGVVV« Sckttnes Amm«r ab 1. Oktober 2U veriniel'^n. lietnuv^ka cesta 39. Isi808 jNa>!»Z!in sokort ?u vermieten. KoroKka cesta 18. 10«)6U Sekünes, reines, i-entral «o-leklenes. mk!b1. Limmer :?u vermieten. proZernova ul. 4, Part. ttjv57 7»I«I>I»teI. «odrockt. sortiert, >Virtseti»ktsäpIvl, xebrockte. und rdelkastaolsn kautt tort-laufend .lakob Kuntner, Obst-^ (iroübandel. I^aridor. Kopltari jeva 12. Il)405 krkeurieklUv. erstklassiger iiitid. >».1 . :. - ir. r au<.'!i Lleieb^eitix Dam^iuri^eur i!t. mit .labreszeuenissen. miil-rärtrei, xvird soidrt dsi tixcm (iekalt autilvnommen. Uawi-seile und deu'sciie »'s wiinsclU. Oiterte mit lZild rc-kc.mmandiert an p. tterren- u. Damen:riseur. ?e-inun, pralja p-^tra 20. !l.'80lv Lettes. tleiiZisies 8tudeamjt6 cken mit litneercr Praxis wird per solort ctulsein nui'.^ii. lerte 2u ricliten an dlotel Ko-inauer. Dravoerad._10792 Sckneldsrln. i'i l.titi .'n Kun-f^ktioii, und l^ekrmii'IctiLk kür Strickerei werden aukeeuom-inen. VeÄak. Splavarska 6-10789 ««krsikl! ««^«/» «//N 2O^ ,— lQ 2 Toasts» verselK^aQliv» »Us «Sil»« »la mOlNmn ^It»r »cbien s» »»ttirliok, d^ss moin ^»»ivllt i-ltig uaä iek ksb« mivk okt mit diesem Oväsnlcea »i-trS»t«t. Lin»» lag«» 1»» ick jedvek von bemerkenswerte,: V«r»uoi>«n mit ein«r neuen biautnstirunii «« l'raueo .k»kr«i,. äio eritaunUclie LrSebnisse ksttea. L, wurde be kauptet, d»»» ?»It«n in 6 Vi^ooken vollotändiA vsrL«:l,wsnäen. lek ^««eklo»», »«lbst «ine» V«r»uck Ziu mscben, und »and i^GisUU», <1»»» die>»r n«u «nt^«ekte 8tolk in der (^rsms ic^»loa Ii»utiu»llrunjl «ntkaltsn w»r. l^aok 2 V7oct,en konnte iek «in« V«r1»«»aerunz« seken und 8i« können »!el» meine k^r«u»«r>t ai»kr«nd«n ^usätz:«, von »akarkiz« Lrem« lokslon I^autnakr^mg unä am I^orAen die w«iss«. Sie werden über die Verkesserun^ lkr«r l1»ut üclii^n einer ^aekt «r»taunt sein. Koutinierter t^isenliändler Kal kulant, slow, und leulsclie Sprackenkentttnisse. lindet ^uknakme. ^nträke unter »l^jubljans« UN die Verwalt. 1077?, ke«I>en«rin wirci uu!jzrli«^ni-men 8pli»var!>'x^' u». s^. 1«79s) Vertrivdsloitsr. Verk-iutcr. XVarenverteiler. Kas'^i^rer-in-nen kür dort Lesuclit. Stand'-«er. Luter Vordienst, ^ulrai^. mit internst, kiiickportosclieii» an Hilscker, Lravislavu. nenskä 21. LSI^. Mll «Wj »lack d«»t«n un>I Lt» «»«»«lden unlt »1« »»«r«l«n »vkr vio» «n krei»»lnatvrial ?»»»»»«>« V«» ölen k»r«U» vorlr««kt. von ?!u krIeck«i>A«»t»lNva. kn Ll««i>l»«nck> lunjs «rlitltllcl». «l«r i ^ a«r i I Iiikiiltt il.ll. Iii !liivl!Sll! !«! «< Mlilll I!i.WM WN "I Unsere liekste keste Butter l»»t ur»» »llem xvl»««vn. Lonntszx, 7 ^kr krük, ist k^rau pauui^c «MM unervsrtst im /^lter von 58. Iskrvn in ein »eköneres jenseits »kkeruken vor6en. vie teure Verklickene v^sircl »m Dienst»^, Vel8ck Illly «lell» pletr» Nerta Velsck Kurtl clelis pletra Loku. loekt«?. Sokwiejxvrtooktvr. Lnlrel. Xlle üdrlxen Verp^ANätea. 10799 frsn? >Vel8clH dattv. Lketredakteur u»6 tllr die k«6.kt»o° ,erao»wor»liek, vdo K^SPLK. - vruek der .«la rlkOttk» »i.lc.rn.« io »I.ribor. - titi de» Ler.u.ieber und den vruek v«r»n»^..rtlieK, kürel^to« Ltaoko — vetde «okok»t» »o I»t»rlli«>»,