Tliimtitrr 7. P'ttau. Um 14. Februar 1897. VIII. Zahrgai g. PcttauerZeitun erscheint icbcn Konnr.ig. $rci* .... Petlau mi. Zustellung in«Ha..«: Vierteljährig fl. IM, l>all,j»hr.g fl. S.40, ganzjährig fl 4.M. mit Postversendnng im Inland,- Bierteljährig fl 1.40. »wibiäbtin fl 2.H»), gai.jjahrig fl. Ö.ÜU. — Einzeln, «ummcrn lt) fr. ' ' ^ » Tcheistleiter: Joses?el«..er, «llerheilizengafle 14. - «rrwaltung «>d S.rla,: W. Blanke, «»chhandlung, Hauptplah «e. v. Handschnfle» .verden nich. »inirfftffti'fl«. Äutiindigungen billigst Ixtrdiuct. — Bei.räge sind erwünsch. und wollen längsten« bi« Freitag jeder Woche eingesandt .»erde». Die „Teutsche Volkspartci" im Landtage. Die Willi d>s neue» Landes-Ausschusses hat sich u> tor Symptomen vollzogen. welche Pariir spreche.., das« die „Deutsche Bolkspiirtei" li>i'>ii der nvtl.wend.gen Parteidisciplin ..»d Energie e» auch »ichi an der gebotenen Vorsicht gegen Über riiiHpfliin.irii fehlen läßt unb das ist aus alle Fälle geboten Q* iii jelbilverständlich. dass de>» Wahlakte Verhandlung.» zwischen den rvischieden.» Fr.ik> tio.irn der beulschen Abgeordneten voran».,»enge» und die Vaiksvartei hat he. diesen Bei Handlungen sehr annehmbare Bedingnngen gestellt. Wenn die'c Bedingungen im l.stten Augenblicke von. GroHarundbesitz nicht eingehalten worden sind. >o ist e» nicht Sache der 5o.ks> Partei, vo» deiii Wal.lresnltate »naugenehm über« raicht worden zu icin; sie hat sich ehe» an die getroffene» Berrinbaruiigeu gehalten und bei der Walil selbst sich mit dein vollen Einiatze ihrer Kräfte gegen d»n tro(j der Vereinbarung aufac* stellten Kandidaten gewehrt Den Wert dieieS Landidat.n liier zu erörtern, fällt uns nicht ein, beim niemand ipr.! t ihm die sachliche Befähigung siir die Stelle ob, die er so lange im steirischen Landesansichnsst inne hatte; wenn er nicht der Mann der Volkspartei ist. so hat das weniger mit seiner unbestrittenen Befähigung i» iachlimer Hinsicht zu thun. als mit der politischen Richtung, welche nicht diejenige der „Teutschen Volkspartei" ist und je... kann Auch ein zweiter Wechsel int neuen Landes' a»ssch.isse erregte Aufsehen. Dir Abgeordnete» der Landgemeinden des steiriiche» Landtages ließen Herrn .^a»!on falle» und wählten lieber deu Abgeordnete n Robiü; der kampflustigste Gegner unserer Schulgesetze, der Beschützer des Herr» Äaltenegger und der Uegebcr jener Resolution in Sottntagsplauderei. W.'»» es nur keine Sonntage gäbe' die fürchte ich mehr als jeden anderen ?>g, selbst den Unglückstag Freitag nicht ausgenommen. denn am Freitage kann ich plaudern, wie nur d.r S.liuabel „.wachs.» ist ohne dais sich irgend jemand darüber moquirt, mir die Freu»dschast unb dem Herausgeber das Abonnement aufknndigt, dais heißt wenn er überhaupt abonnirt ist und sich »icht beim „Gratisblitzen" i» einen Ar.er hinein liest, der ihn an diesem Tage mindestens wei halbe Liter mehr kostet. Eigentlich finde ich das nicht unbegreiflich, denn ist's nicht genug, dass der Manu fiel» g.stet wie eine Wanze, soll er daiür auch »och ein Vi.rtel» jähr im vorhinein bezahlen? — Nun ich will mich zwar nicht bessern, oenn dazu habe ich noch lange keine Lust, aber m. inen Tiiilentiegel werde ich deinnächst mit Zutkerivnssei aiiswoschen mit. anstatt mit Galläps ltinl.' mit Syrnp iiilleu lassen tind genügt das »och nicht, so werde ich anstatt mit Stahlfeder» mit welche» Pinsel» schreibe»; es gibt bereu genug. So einer frug mich „»längst. weshalb !ch lernt stets allerlei NarrelHeieu zum Thema wähle der Eillier Frage, welche den deutsche» Abgeord» it.te.i im stetrijcheit Landtage ichon so viele Vor-würfe eingebiacht hat. »t.ßte die Erfahrung machen, dais in der Grazer Landstube frischer Wind weht. Tie Wähle» selbst ergaben folgendes Resultat: Ans der Gruppe der Großgrundbesitzer wird Abg. Franz Graf Attems mit U) von I I abgegebenen Stimmen gewählt. 1 Stimme erhält Ed-m»»d «»rat Altem». Franz Gras Attems dankt fi.r die Wahl und verspricht, unter den gegenwärt'.ge» etwas jchwie-rigen Verhältnissen seiner Pflicht nachzutominen. Z»>» Erjotzinann wird Ab^,. Freiherr von Stört gewählt Ans der Kruppe der Städte, Märkte und Handelskammer» wird Abg. Dr. v. Derichatta mit 22 Stimme» gewählt. »Lebhafte Bravorufe.) Eine Stimme erhält Dr. tfrtm.hiitegg Dr v. Derstliatta dankt für die W.ihl und erklärt, dieselbe antunehme». Sie bedeute für ih.t eine b sondere Auszeich ntng, da er erst kurze Z.it dein Hanse angehöre. Dr. v. Derschatta appelliert an bi>- Nachsicht des Hauif« »nd bittet dasselbe, davon überzeugt zu 'ein, dass er alles zn leisten bemüht sein werde, was in seinen .rttä't.n liege. AIS Ersatzmann w-rd Abg. Walz mit 2<) Stimmen gewählt. W.Ij danlt für dir Wahl und erklärt, sie anzunehmen. (E.^ bilden sich tNruppeu und die Abgeord-neten iprech>n lebhast mit einander.) Aus der Gruppe der Landgemeinden erhalten die ?lbg. Karlo» S. Robic 8, Po ich 4 .ind ttöbi'rl > Stimme. Da die absolute Mehrheit 12 Stimmen beträgt, muss eine zweite Wahl vorgenommen werden. Beim .weite» Wahlgange werden wieder 22 Stimmzettel abgegeben, davon 3 leer. Von den 19 g'Uigen Stimme» wird Abg. Rob.c mit I«> Stimmen gewählt, wogegen Abg. Marion nur 0 Stimme» und nicht einmal etwas „Wissenschaftliche", .denn" — so begründele er seine Anliegen, — „die Presse gilt ja als ein Bolksbildungsmittel und die Herren Journalisten spielen sich stets als geistige Erzieher ans." — Anfangs war ich paff »nd in der ersten llheiraichnug wollte ich ich.,» klein bei.., bett und verspreche:.: „es nicht mehr z» thun." Allein wie ich mir diesen bildnng-bedü.f-tigen Manu erst ein wenig näher ansah, üaer-le„te ich mir dir Sache do.1> nach ein tvenig »nd da.lite: „na. sühlst ihm lialt zuerst ei» bischen aus den ^al>>>", denn eS war immerhin »ivilich, d.»s er mütterlicherseits vo» der berühmte» Gattin des weisen Svkrates abttauimte; er jal» mir gerade darnach ans. a'c ob er sich fürchte, in der Hör-w.ite seiner Mama voiiDamenzigarttten zii spreche». Alio sagte ich im verbindlichste» Tone von d,r Welt: „Gan; Ihre Ansicht Verehrter. Ich werde d.mnächsl r.ne astheti'che Ä> Handlung über die choreo >rafi»^.en Studien unserer jüngsten Jünge-rinnen Terpilchor. n» schreiben. Sie sind foch el>e»' salls t!» Ven'l-nr d.r Muff»? — Aber kaum war das Wart heraus, wurde d. r bilditi:grne IÜ!'gl»i > abwrchi.lnd bl.,s> ui'd roll, nnd stotterte l -ich verleben, halb riitrüitet: „Ab.r me n Herr? W e lv' «eil S e io eine Frage sl.lle»? Ich - >.h erhält. Die Slaven.'» begleite» diese Wahl mit Beifall. Abg. Robic erklärt, die Wahl aliznnehme» und stets gewissenhaft, gerecht nnd objectiv sei» zu wollen. AIS Ersatzmann wird Abg. Posch mit elf Stimmen gewählt. Abg. Posch: „Im volle» Bewusstsein, dass ich nicht i» die Lage kommen werde, das Amt eines Landesausschuisheisttzers einzunehmen, da Herr Proiessor Robic ein gesunder, kräftiger Mann ist (.Heiterkeit), glaube ich. dc» mir zugnoiesenen Paste» aussülle» zu können und erkläre daher, die Wahl anzunehmen." Es werden nun die Wahlen aus dem ganzen Hause vorgenommen, nnd zwar der Reihe nach an Stelle der Abg. Dr. R. v. Schreiner. Dr. Schmiderer nnd Dr. Reicher. (Die meisten Abgeordneten besprechen >» der Mitte des Saales das zu erwartende Ergebnis oder »»iringc» das Präsidium.) Bei der ersten Wahl erhielten vo» 57 abge-gcbenen Stimmen die Abg. Dr. R. v. Schreiner 27, Dr. Schmiderer 22 und Marion 8 Stimmen. Da die abiolule Mehrheit 2!) Stimmen beträgt, muss ein zweiter Wahlgang vorgenommen werde». Bei diesem Mahlgange werde» r>6 Stimmzettel abgegeben nnd wird Ab. Dr. Schmiderer mit 30 Stimmen gewählt. Ans den Abg. Dr. R. v. Schrei, »er entfallen nur 2ti Stimme», lLebhafter Beifall ans der Gallerie.) Bei der Wahl des Ersatzmannes werden 47 giltige und 7 leere Stimmzettel abgegeben. Es erscheint Abg Dr. Link mit 32 Stimme» gewählt; der Abg. v. Fairer erhält 13, .«oller »nd Dr. R. v. Schreiner je l Stimme. Bei der zweite» Wahl a»s bei» ganzen Hause werden l leeres »nd 54 giltige Stimmzettel abge. geben. Es erscheint Abg. Dr. Reicher »I't 37 Stimmen gewählt. (Beifall.) Dr. R. v. Schreiner erhält 16 Summe», Dr. .ttokaschinegg 1 Stimme. muß schon ersuchen nicht so frei mit mir z» rede» I" — Einen Moment war ich wieder pass! Noch pas ferer als vorhin, dann aber halle ich Mühe da$ Lachen z» verbeiße», den» der bildnngshungrigc .Hm hatte offenbar schlecht verstanden. Aber nei» verhaltene» Lachen brachte ihn erst recht ans nnd er sagte ziemlich energisch: „Sie haben fein Recht, mich für cynisch zu hatten.- — „Thue ich auch nicht mein Bester, denn es ist für einen jitnge» Mann immer eine gute Einpselilniig, wenn es Heißt: er sei ein Freund der Musen. Sie haben offenbar den A»sa»g»b»chslaben falsch gehört, das ist alles. Sie lieben doch dieheitere Terpstchore?" „Ich wüßte nicht wie ich dazu komme!" -- leimte er ab. — „ich habe überhaupt keine Danieiibelai»»» jchaste»! Ich gebe Ihnen mein Wort, mir sind die Weiber vollkommen Lust!" — Sapristi! das ist ein starrer Vegete.rianer, dachte ich mir; der Hat alles was Fleisch »nd Bein ist abgeschworen, selbst nun» es spitzen-besetztem Rrgl.gee stecke» sollte. Also e.» anderes gelahrtes Thema ansch'"'». — „Ra. wcnn Sie vau der Mythologie u .s Halten nnd i»!l den n.ii» Muse» keine Bekanntschaft pflege», dann liebe» Sie wohl abstrakte Wiffeufchafte» ? titina Mathematik, Astronomie, — was?" — „Oh ja, Dr. Reicher baust für die Walil, erklärt, die-selb? sln;u,u liiiifH l-.tib iaat, er werde bestrebt sein, sein Amt »ach besten Mraitrn ausz uibeu. Bri der W'hl des Ersatzmannes w rd.'» 4f» giltige «»d H Uere Stimmzctt'l abgrzeb.'». Es er-hallen dirAbg. Prof. Niimps 2l>, i». Feyier 17, Dr. {Ritter v E.lireiner 7 Stint»>en »i d Dr Pvrliigal 1 Stimme. Es «>»ss demnach ei» .weiter Wahlgang vorgenommen werde» und w.rd bei dem selben '.'Ibg Pros Nainps mit .t>> Ztimme» ge-wählt. Aus den Abg v. F»yrev rutiuücii 17 Stimme». Bei bet dritte» Waljl au? deut ga»zu Hanse erhalte» die VU'fl. Dr. Rlter v Schreiner 2(3, Dr. Kokoichiuegg 21, Ziüka s Btiuime»: es »uis dalicr noch ein Waüliian.i flattsiud.» B.i dei»>e!be» wird Abg. Dr. SMoschiiie.j] mit 20 Bin» neu nc-wählt, wo.|f!int Abg. Dr. R ttev v SUueiner mit 26 Stimmen in der U)ciub rh.it bleibt. D r Aussall dieser Wa.jl iuivo auf der Hallen? mit Beifall begleitet. Bei der Wahl des E> iatzinaniies wird Abg. Suttrr mit 2h stimmen gewählt. Abg. Führer erhielt 16 Stimmen. Pettattcr Wo.Ucitbcricht. ((Eriirniiutm.) Der Miniü rpr i'.denl als Leiter d»s Mursteriums d s Innern. t) et den i» P.tta» amtier, ndui !. t Ü amusn .ftcii Herrn F. jiöltlich zum Sia.iK $)auitigtMie:.r ernannt, eine Besörbnun», z. wU«h.r iiiiit »eine zahlieieheii Freunde l»«er lier'Iichst gralnli re trä!«'che» m »lautei: des i)e»rii;cn Ta>^lehlc»rj s. w Ich s <> .i Dienstag im Easinviaale "behalte» wni. e, genaue' werden, well diese Beze.chuuug liess. paßt, e.l. j d. andere, ^ dct'.n gi:iti\ war alles, was k> sich im Tanze dreht, »ach den We..» einer ntl»? flotten Muflf. Und sie halte ret' i die In e-d .r: i «jnmal ihr Rechtz» verla.gcn im In» ,.u li.iaeiul. blühende junge Mödilxi! i • ei»■iielie» - g.schnistckvi'llen Toiletten, iiisifrei. i.i» Zuuise em.pi.ch,nd. die rosi .e» Gesichier strahlend, d.r '.'lugen blitzend i»or StTsUisigrn, sich einmal so recht »ach Herzens« wünsch anstanze» zu löi:n,»; junge fliake Tänzer i« schwarz, »i u.esellsch.ists-, manche w.,ar im Ball-anznge. denen man es aniah, dass es heute mal ei» wirkliches Bergniigen in zn tanzen und z» ihrem Lobe sei's gejagt, auch uiierinüdlich »nd mit Berve diesem Bergungen huldigend, das ist eigentlich selten i» unserer blasirte» Z it. Die jungen Dame» hatte» sicher keine llriache zum Spulte über die „langweilige Herrenwelt", welche mit Borliebe gelangweilte Gesichter schneidet und eigentlich zn keinem anderen Zwecke in den Ta»z^ säle» mchetnt, als »m sehr eintönige Wa»d- Astronomie bewnders. icl» schwärme siir den gestirnte« Himmel. Leider habe ich nicht Zeit mich damit z» befasse», aber wen» Sie Über Astroiio-mit schreibe», da»» lause ich nur die betreffende Stummer." — Run da» war ein verlockendes Anerbiete» und da ich »ach berühmtem AuS'prwki mit Bor-liebe „flliüiineutenfaii.i" treibe, so wollte ich diese Gelegenheit beim Schi.pfe lasse» Daher erwiederte ich so seierlich, als es mir eben möglich war. Ganz recht. Sie sind ans der richtig.» jährte. Astronvmie, besonder» aber Astrologie ist eine Wissenschast, die den Geist gefangen nimmt nnd das Herz erhebt und alles Sinne» und Trachte» »ach den Sterne» zieht, ob dieselbe» am dunkel-blauen Nachthiinmel oder ans einem dunkelgrüne» Rocktrage» flimmernI Sie wisse», dass schon die alten Aegypter Meister im Stern deute» waren, geradeso wie unsere j»»ge» Dame» diese Wisse»-schalt mit Borliebe betreibe», tonne» Sie de» „großen Bären" mei» Herr? 9!»» sehen Sie, weil» Sie eine Gerade dnich die beiden Hinterräder ziehe» »nd deren Entfernung fünfmal auftragen, so kommen Sie »» de» sieh das ganze Weltall dreht; eine» einzige» Ztern, der deearalione» z» bilde». Solche gab's a»s diesem Kränzchen tiberl)aiipt nicht, iv.is dein Saale n»r zum Schmucke »nd dem ganzen Arrangement -.nr Ehre gereichte und selbst k>as Zusehen zum Ber> gnügen machte. De»» was kann den» hübscher sei», als der Anblick heiterer, jugendlicher Gestalte», denen die Fröhlichkeit und Lust ans den Augen lacht? Es war wic gesagt ei» Bergung.'», anch nur zuzusehen und das Eontitti kann sich schon etwas darauf zugute thun, dieses Kränzchen der fugend arrattgirt z» habe». Der Besuch war ei» sehr guter, zumeist träte» vierundzwaiizig bis sechsnndzivanzig Paare zn den Ruiidtäiizen und so viel wir beobachten kannten, anch zu de» Quadrille« a», eine Zahl, die der Größe des Raumes gerade entspricht, wenn man wirklich tanzen will. Und getanzt wurde inii einer seltene» AnS-dnuer nnd durchweg? sehr gut- Die Tan Schiller des lienrigeu Euries habe» nicht »inivnst gelernt. Nirgends die steife» ceremoniöse» oder gar Hölzer»'» ^eive„tt»geu, die man sonst viellach gerade ans eleganten Tanzniiterhstllnngeii bemerkt. Graciös und zierlich die jungen Dame», flott nnb elastisch die junge» Herren, kurz es ivar jenes Animo vorhanden, toelcheS das gewisse Pflichttänze» niemals beseelt Selbst die Ballmütter und <'!a>dedanie» sahe» vergnügt in das sröhliche Treibe» »nd freute» sich si.htb-»li.h darüber, dem Tochter.!,e» einen kolossal vergniigte» Abend, der sieh i»>ar sehr, sehr in die Länge dehnte, verschafft zn habe». Und das biuficn sie auch voll auf, den» b.i i>em beionoers au.ieiieijiu auffallenden bei aller Feö'.ilimleit und Liist der Täii'er die Grenze» g s.Uichaitli.he» Auslandes s.liarf einhaltenden Zone, wie er »> guter Gesell» schuft lieh war von selbst »ersteht, aber nicht immer die ^».>e»d der Tänzerin»«'» berücksichtigt, war Boisi t weniger nöthig, als ^liachsicht in>t der begreiflich.'» unermüdlichen Tanzlust. Ein wenig ftürt ist ja anch hier der Streuzucker ans den Mnch.« und er ist ebenso »»gefährlich, das wiss » d.e verständige» ballmütter nnb thun sehr wohl daran. xtin gauzeii oollüünd«,, gelungen, kau» da» Co,ttit«! beiriedigt vo» dein C£rioliic dieses Abends der Jugend iei» »»d die J»„e«p selbst wird sicher »>>t Bcr,tnügeu a» das Kränzchen der Schüler des heurigen Tauzkurses sich erinnern, denn eS war ebenso elegant, von Tanzlnsi »nd Fioiisin» durchwärmt. lgaltplversaminlnitg irr freiwilligen ^ritrr-wchr > Äm letzte» Sonutag hielt der Berei» der freiwillige» Feuerwehr in P.tta» seine diesjährige Hauplv.rsaiiimliing in ZieicherS Gasthossaale ab, die von ca. 5>t) ausübenden und »nterstiltzendc» Mitglieder» besucht war, einen glatten '-Lerlaiis »ahm »nd nur bei de» Neuwahlen lebhafter wurde. Anwesend war auch Herr Bürgermeister I. Oruig mit den Geineiiideräthe» A Selliuschegg den Schiffer» aus hoher See, de» verirrte» »ächt-liche» Wanderer» als Leitstern, als Wegweiser dient. Ei» silbern flimmenber Stern, der i» der Astronomie der Nordstern oder Polarster», >» der Astrologie »»serer junge» Dame» der Hoff-»iings- oder Lieutcnantsster» heißt! Die Astro-nonieu beobachten den einzelnen Ster» durch Fernrohre wahrend junge Mädchen diesen ein* zeliie» Stern schon mit freiem Auge sehen und sich selbst im Traume darnach orientieren. Nicht wahr, das ist eine herrliche Wissenschaft? — Nun sehe» Sie; außer diese» zwei einzelne» Sterne» am blaue» Nachthimniel nnb am grüne» Rock-kragen gibt es noch einen dritte» einzelne» i» der Bahnhosgasse, das ist der „goldene Stern." Naeb diese» orientiere» sich diejenigen, welche gleich Ihnen einen brennenden Durst »ach Wsse» haben. Dort beim „goldenen Stern" iverden Sie spielend in alles Wissenswerte eingeweiht. Da w.rde» die schwierigste» Probl.nte mit Leichtigkeit ausgeworfen »ud gelöst. Es gibt kein Thema, welches da nicht gründlich behandelt rvird nnd wenn die Astronomen durch Ferngläser spähe» nnb die jungen Astrologinne» durch Zwicker oder Operngucker nach du« einzelnen £tee» ausjchaueu, so gucken die Gelehrte» beim „goldenen Stern" und H. Strohmayer. Aus der Tagesordnung standen 7 Punkte zur Erledigung. Nachdem die für 2 Uhr nachmittags anberaumte Hauptver-f.it»»tl»»(i die nöthige Anzahl stimmberechtigter Mitglieder auswies, eröffnete der 1. Wehrh.iupt-man» Herr I. Steudte die Bersaiumliiug mit einer kurze» Ansprache nnb Begrüßung der Anwesende» nnb dankte besonders dem .Herrn Bürgermeister für fei» Erscheinen (Gut Heilrufe!) Soda»» wurde die Tagesordnung wie folgt ab-gewickelt: Das Protokoll der letzte» Hauptver« famiitlliug wurde verlesen und in seiner Fassung genehmigt. Sodann verlas der Zugführer Herr I. Laureiitschilsch als Bereinsschrisiiüarer den Jahresbericht, ans dem w entnehmen ist, dass bic Feuerwehr im abgelaufenen Jahre sechsmal wegen ausgebrocheiier Brande allarmtrt ivnrde, wirklich ausrückte oder zum AitSrückea bereit stand, dass sie am 20. Jänner IHliij ihre Ha»ptveriam»il»»g abhielt, am 12. Juli 1896 a» dem Feuerwehr-tage i» Großsonutag theilual»», am IM. Äugnst Haiiptiappori mit Übung hatte, den Herr Bürger-meisler I Crnig abnahm, am 13 S ptember eine Deputation zum Feuerwehr Jubiläum nach Eilli entsendete, am selben Tage auch die Feuerwache» u,d Wehrniänuer ,;ur Ansrechterhaitung d.r Ordnung zum Bolköfeste beistellte und int Lause des Jahres wiederholt Übungen abhielt, die als gelungen anzusehen waren. Der 2. Wehr Haupt »tau», Herr Joses Fürst, erstattete jot»» als Berei»staffier de» Rechuungsbericht, der mit einem Saldo von #98 fl. abschließt »nd in den Ei»-nahmen die Posten: MitgliederbeitrAgr 2U> fl., Subvention vom hohe» Landes.iussch .sse fl., Silbvention von der Stadtgemeinde 24!! st, von der ^lemeindesparkasse !>» fl., vom Pellaner Bor-sch-iMreine fl., von der Gemeinde Na»» 1<> sl vo» der Herrschaft Ooerp.tta» und dem La n.sieche »ha »se >als Milgliederbeiträge) je 10 fl ausweist, während unter den Ausgabe» die größere Post vo» 5,12 fl. siir de» neue» Wasser« u»d Rüstungen figurirt. Das Aetivvei i»ö >e» bc-tragt >» Gesarnrntiumme r>437 fl. 5(1 tr Die Bertaminlung wählt sohi» die Herren Adolf Selliuschegg, fit. Sima »nd M. Schniigotz zu Rechiiuiigsprüser». Die Neuwahl derBereiiiSleitung gieug mit Stimmzetteln vor sich unb verlief bei den drei ersten drei Wähle» glatt. Gewählt wurden zum !. Wehrhiuipt.nauu .Herr Johann Steudte swieder), zum 2. Wehrhaxplmana Herr Joses Fürst lwieder), beide Mit 47 von 4tt ab-gegebenen Stimme». (Heilrnse.) Die Walil deS ZcngwarteS dagege» ergab eine solche Meinungs-Verschiedenheit, daft nicht weniger als 4 Wahl-gäiige nöthig waren, ehe Herr Johann Max, Schlossernieister. mit 28 vo» 4V abgegebene» StlNinie» die Majorität erhielt. Die Wahl der Zugssührer machte ebenfalls keine Schwierigkeiten, in B»r!cl°, Halbe- »nd Lilergläser, in Stamm-glüser und die Kurzsjchtige» in Doppelliler. Sie finden ans dem Grunde derselbe« ben Tropfe», i» bei» allein die Wahrheit ist oder studiere» tiefsinnig die Geheimnisse deS ewigen „Stoff-" wechseis. Und dieser Stern mein Bester, ist der einzige, de» ich Ihnen als nächstes Studienobject empfehle» kann, daS heißt, wenn Sie Ihre An-tipalhie gegen das abth»» wollen, was Heller strahlt, als alle Sterne, was die Dichter aller Zeile» lobpreise», was die Weise» aller Völker stubirt und doch niemals auch nur annähernd richtig begriffen haben und definiere» konnten — und daS ist das Weib. Sö HauSpatfch, der Astronomie lernen will und nicht einmal ohne Angst in ei» Paar blaue, braune oder gar schwarze Frauen äugen schauen kau»! Mauren's Ihnen a Trambüchl und lesen's Jhneru Planeten nach, denn So sei» g'wiß im Zeiche» der „patscherte» Zwilling" gebvrc», siir solche Jutelligenztandler soll ma» »»» noch dazu im Fasching ei» gelehrtes Feuilleto» schreibe»! GeitgenS bad'n, Sö moralischer Begelariancr I P- »achdem Herr Machalka crfsdrcn lieg, dass et (ins Wiedetwahl obloluun würde, wurden dir Hcrreu Johann Laureutfchiljch (wieder) und Franz Bella« (neu) z» ZngSsühreru gewShlt. Auch bei d.r Walil der Roltführer waren zwei Aahlgänge nöthig. da die Herren Johann Matster u id Johann Wreßnig eine Wahl ablehnten. Gewählt wurden zu Rotlsühreru die Herren Michael Martschitfch, I. Prantner. K. Reisinger. I. Maizen (wieder), dann die Herren K. Wratfchko und I. Mnrschetz (neu.) Bei den sodann mittelst Zuruf erfolgten Sonderivalilen wurde» die Herren Wehrhauptman» Johann Steudte, I. Für» und I. Laurentichitsch als Abgeordnete filr die Bezirks-ta»;c, da»n die Herren ?l. Selliuschegg. At- 3mm und M- Schmigotz znr Priisung deS Protokolles über diese Hauptversammlung gewählt. Bei AU fälliges erhält Herr Bürgermeister I. Oruig das Wl'kt zu einer kurzen, deut Charakter der Per-jauinlung angepaßten und die Einigkeit der ^.icrwehr warm betoueedcn Rede, die mit lüiil.in BrjsaU quitlirt wurde. Da sich Niemand mehr zum Worte meldet, dankt der Borsitzende ollen Förderern deS Vereines, insbesondere der «tadlvertrctnng, dein steiermärkischen LandeSanS-ichnsse und den Geldinstitute», aber auch allen unterstützenden Mitglieder» lür die Förderung des ÄreineS aufs herzlichste und schloß die Bersamm-l»»g. die von 2 bi» 5 Uhr nachmittags gedauert hatte. (CCin llnfnil,) der leicht zu einem großen Unglücke hätte werden löhnen, traf am Donners, tag Nachmittag das beim Fleischl^uer Herrn H. Weitzeuslein bedienstete sechzehnjährige Kinds-mudchen Josefa Kickl be.m Milchivärmen auf einem Spirilns-Schnellsieder. DaS Mädchen stellte den Schnellsiedcr ans ci» neben dem Bette slihendeS Nachtkästchen in der Wohnung ihres DienstgeberS, füllte de» Behälter mit Spiritus und ließ das gebrauchte Spirilusfläschche» wahr-icheinlich unverschlossen daneben stehen. Nun ge> eS. dass die SpirituSmaschine schlecht ans-g.stellt war und nmfiel oder unvorsichtiger Weise umgestoßen wuide, kurz anch daS Fläschche» fiel um und der Inhalt desselben, der ebenfalls Feuer fi.ng. floß aus und im nächsten Augenblicke stauben die Kleider des Mädchens in Flammen. 3» ihrer Angst lief die Unglückliche ans dem Zimmer über die Stiege hinab und auf die Ztrasse, wo sie sich nne rasend im Schnee wälzte, Itodurch zwar die Flamme» erstickte, aber sich auS> geahnte Brandwunden an der rechten Hand und am rechten Schenkel zn-oa. Im Zimmer hatte unterdessen daS Bett ebenfalls Fetter gefangen und mir dem raschen Eingreifen der HanSlente ist eS jn danke», dafs die Flammen nicht Zeit hatten, weiter ztt fressen »nd ein schweres Unglück verhindert worden ist. denn am nächsten Bette lag ein Kind und die anderen waren erschrocken in eine» Winkel geflüchtet. Da« mit Brandwnuden bedeckte Mädchen wurde ins allgemeine Krankni-Iians gebracht. Der Fall sollte besonders die Tieustgeber betonen, ihre zumeist sehr sorglos hantiereut>cn Dienstboten znr größten Borsicht sowohl beim Hantieren niit Spiritus-, wie nicht minder mit Petroleumlampen zu ermähnen nnd die geringste Nachläßigkeit in dieser Richtung uuuachsichtlich zn ahnden. ichsterreichischrr Land der Vogrlfrcnndk.) w Mitglieder sind dem Bereine beigetreten die Fräuleins: Betti Steinbaner von Angerstein, !>>erese Ferner, Adele Sarnitz, Therese Hachstock. Mara Schwab^ die Frauen: Jol)an»a von ilrailza, Aiitonie Schnifink. Rosalia Pinteriü, i!ouiie Busüiü, Dr. Betti Ploi, Jakobine '»ftiier, Anna Leskofchegg; die Herren: Graf Rudolf Schöiiseld »>id Lberlieutenant Delago. (Vichrinfuhr Lrrbol). Zufolge Kundmachung >W)0 Capital gezeichnet wurde», so dürfte diese Berfammliiug zahlreich besucht werden und tvollen etwaige Theiln,hm.r und Jnleressenten ans Pettau. laiche an der Bersaminlung theilinnehme» gedenken, dieses beim Stadtamte in Po (tau anzeige». (SitJumrlt > Unterstützungen. Es sind ge-geben worden: einem '»i.io t litr.ibenden tu Mrain zur Errichtung ciueS Geschäftes ei» Darlehen von 2tX> Gn.den, einer bedrängte» Gruadb.sitzert» i» Äärnten eine größere nnd einem verarmten Hand» werter aus Mvaiit eine kleinere Geldnnlerslützung. Bon den Ortsgruppen. Äm 15. d. M ist die gründende Versammlung der Ot lsgruppe Merau i» Tirol, die bereits 50-60 Mitgl eder ,>ihll. Die Bilditng d,r Orts irnppen zn Kitzbüchcl nnd Huf stein im tiroliichen Uuteriunthale sind im Zuge. Züdmark Beranswltungeu saudeu am 6. d. M. in tiJrnz >Winterscsi> nnd Wie» statt; am ltf. d. M ist eine solche >» Leoben. Am 27. v M. ver-anstaltrte die akad.-techn. Ortsgruppe Graz ein Siinmark EiSt'eit, das einen glänzenden Berlauf nahm »nd dem Bereinssäckel den bedeutenden Rei» ertrag von 302 Guide» ztisührte. Slellciigefnch. Zwei besten« empfohlene Fräulein suchen Stellen als Kindergärtnerinnrn iSialncu ans kiinlilichcm Achnrr.) Der fran» zösische Bildhauer M. Piertc Röche, der nebenbei auch ei» Ingenieur zu sei» scheint, hat ein tti' teressantcS Berfahren erfunden, um Statuen ans künstlichem Schnee herzustellen, dieselben würden nicht nur als interessantes DekorationSobjekt, sonder» im Sommer auch znr Kühlung der Räume dienen. Zu diesem Zwecke stellt Herr Röche, wie wir einer Mittheilung des Patent - Bureau I. Fischer i» Wen entnehmen, eine hohle F>gt>r ans dünne«, gut leitendem Metalle her (ctupfer oder Zink) und bringt im Sockel derselben einen mit lignificirter Kohleitsäure gefüllten Behälter au. Weuu mau nun diesen Behälter mittelst eines Hahne« öffnet, bringt das ins Innere d.r Figur strömmende, sich verflüchtigende Gas eine bedeutende Kälte her-vor. so dass die Figur nach wenigen Minuten vollständig vo» Schnee bedeckt ist. welcher, da der Proc.ß fortdauert, nicht schmilzt. (Bit Anwendung 5er in irr tast rnthal-trnen (Elektricität für den Ackerbau.t Der Pi»)-sikcr Rarlewilsch Jodko in Petersburg Hai seil eint-ger Zeit interessante versuche über die Aiiweudung der athtuvsphärische» Elektricität für den Ackerbau gemacht. Wie uns daS Patcul-Bureau I. Fischer in Wien diesbezüglich mitttftcilt, hat der Genannte zu dies, m Zwecke folgende Einrichtung getroffen. Anf das dem Einfluß der Elektricität auszusetzend« Terrain werde» Holzpflöcke in der Höh.' oon H— 10 Metern aufgestellt, die a» ihren obere» Ende» mit einer oder mehreren isolirte» Kupferspitzen ver sehen sind. Bon diese» Spitzen gehen Drahte ans und endigen, an den Pflöcke» nach abioaits ge-führt, in Zinkplatte». d-e im Boden liegen. Zehn bis fünfzehn dieser Stangen genügen für einen Hektar, die AnSgabe hiefür wurde 10—50 Gulden betragen. Auf diese Weise wird tut« die athmoS-phäriiche Elektricität der Erde zugeführt und es entstehe» Stromkreise, welche nach Ansicht des Gelehrten die elektronische Zersetzung der im Boden enthaltenen chemischen Substanzen verursachen, so dass die Absorption der Stosse seitens der Pflanzen leichter stattfinden kann, anch wird der Boden durch die beim Durchgang des Stromes entstehen-den mechanischen Aktionen tein zertheilt. attcn, um aus den Nainrn Johann hin. den einer vo» il>iien tr>iqi, Snfectenpntoer in den Hondel ,u !>rinq.'ii und der bekannten flirma Zachrrl unerlaubtr i!v»c»rreiiz zn mache», indem sie deren geicylich nelchüKte Äaite nachihmlcn Dcr Handelsagent Moriy itohn war der Unternehmer, dcr Zoda- wassere. ze>i„ek ^rau.\ Dw»alisi und den Ziamen gab der Son«rtrüutier Ioh nin Zacher! her. Der lyncht*-hoi unter Borsiy bw Landesgerichtsratti«» Dr OJronich. siadten erkannte in ökmifiVit der Antrüge do-' Äcrlreier» der Mgerilchen ,lirmn I Zacherl. Dr. Jose! Psaim. alle drei Anaektagten deS B'rAeheu» gegen da^ Äarten>ch.,ygk. sey schuldig und verurtheiite Mouy ttohn »nd Aran< D.'»I zu je zwei Monate» Arrest» mit zwei fafttagen und den Ool), im Zachcrt zu einem Monat Arrest mit einmaligem Fast, t; seiner zum Äuftciicrs.ije, \uni 5J.vf.iU der b,schlag, nahinten Aeschüstsntensilien n»d ,»r B.'rossenilichnn.i de» rechtfertigen Urtheile» in zioei Wiener nnd eii wird) sich durch Auiopsie überzeugt, das» für den Laien eine läuschuna, namentlich durch 'Auf intime be» Namen» ZortietI in die Marte leicht mvgtich sei. welcher Name den wichtigsten Bestandtheil der Marke bilde. £ie vo» d>n Äeriheidigern der Angelegten roigebrachte Vekauptniig einet A.iiahrung sei durch Ervringiing einer An'.ahl von Fa.lnre» an? d.'ii Mon.uen August. Zevtembee nnb Lttober hiiii.Ult.j gewor-den tfrfchiwrend war bei den Angeklagten »tshn und Tent. das» Beide schon vorbestraft waren. Handel und Gewerbe. (wagritliidlingslariftcriiii.i tu Uiinimi).) Einer an die Handels- und G.'wctbekammcr i» Gra^ gerichteten Miitheilu tg des s. k. Hiudcls Ministeriums ist zu eutiichmen, dass nach d.u mit Giltigkeit vom 13. Iänurr 1897 eingeführten Bestimniungr» llber die Frachlberechnttiig filr Wa>e»ladunge!i auf den russischen Bahnen die Berechnung filr mindestens 750 Pud --- 12H00 ttg. pro Wagen vorläufig mir im internen russischen Berkehre und b i (^.tieidesendniige» aus Nnftland nach Königsberg und Danzig platzgreifeu wird, während im internationalen Betkelire die bis-herige Alt der >Äel'ührenberechnung für mindestens 610 Pud — l') O'X) Kg. pro Wagen anch weiterhin iu «Äeltung bleibt. Die russische Eisen-bahnverwallttiig ist somit vo» der in Aussicht ge-»ommeuen Masinahme, die i» den rnssifche» Tarifen enthaltene» WageiiladnngSilitze im all gemeinen internationalen Berkehre nicht mehr bei Verladung von l(K)Oi) Mg., »onbern erst von 12H00 Mg. per Frnchlbricf und Waggon zuzit-gestebett, vorläufig abgekommen. I. Metzinger f. Wieder hat der Tod sich ein Cpfcr geholt, einen »och junge» Man», dessen vorlressiiche Geistes-und Eh.traltereigenichasten ihm zahlreiche freunde erworben und die 'oeitgehciidste Znneignng »nd Achtung sicherte» in allen Kreisen der Stadtbc-Völkerting, Eigenschaften, die il>n zum besten >ta-meradeu zum opfe,willigsten Freund machten, so-weit es seine Mittel erlaubten. Josef Mebiitger, Lehrer an der ftadt. Kitabeiivolksschnle in P tta», i»t am Donnerstag den II. d. M. gegen 2 lltjr Nachmittag, versehen mit den Tröstungen der >Iie ligio». verschiede»; nachdem er wieduholt d.r tückischen Krankheit, die an seinem LebeuSmarke zehrte, wieder eine kurze Frist abgerungen hatte, mnbte er ihr endlich erliegen. Nicht die siliigr Witwe allein trifft der Tod deS «iKittcn so »»endlich hart; mit ihr Iraner» wahre und treue Freunde in Menge am Sarge des Beglichenen, der es immer verstand, sich die Shntprtthieu derer zu erwerben, denen er sich an-schloß und denen er dann unentwegt ausharrte als ein treuer Freund und braver >!aiiierad. Ein Charakter, der sich an» eigener Kraft emporgearbeitet, zu citier vielseitigen Bildung selber den Grund g legt und daraus weitergebant hat, weil ihm die Schablone nicht genügt.' u.id tv.il ihm der Ureis seine« BernseS a.leiu >,u enge wurde und er niemals i i bei.Heide >.r selbiigeuilg fantfeit mit dem Tagiverke sich zittrieden gab. ivc'lcheS er leiste» mußie, jonderu den Drang in sich fühlte, — vielleicht nicht mehr ju scheine», denn einer der ehrenvollsten Berufe ist der, dem er angehörte, — aber mehr zn schaffen, mehr zu wirken und sich dazu selbst fortzubilden, um auch mehr thun zu können, als die Pflicht von ihm verlangte! Strebsam, ehrliedend und niemals mit seinem Wissen und Können prunkend, stellte er beides gerne zur Verfügung und die Bildungsvereine, denen er angehörte, die Körperschaften. die für die Öffentlichkeit wirke», fanden an ihn einen tüchtige« Mitarbeiter und einen beredte» Apostel für ihre Bestrebungen. Joses Metzinger war ein cbenso begabter als tüchtiger Pädagoge und trotz seiner tückischen Krankheit erfüllte er seinen harten Berns mit Liebe. Begeistert siir alles Gute und Schöne, für Kunst- und Literatur schwärmend und befriedigt, wen» er Gelegenheit hatte, in beide» zu leisten, was er zn leisten vermochte, hat sein Tod in manche»» unserer Vereine eine fühlbare Lücke gerissen. Ein tüchtiger Lehrer, ei» wackerer Mann und ein guter Deutscher, das war der Ver-blichene allerwege. Und wenn es der jungen Frau, die er zurückgelassen, auch nicht de» herbe» Schmerz zu linder» vermag, ei» Trost wird eS ihr fei» in späteren Tage», dass so Diele, viele Freunde mit ihr trauerten, »m den, den der Tod nun erlöste von allen körperlich»» Leiden. Der Herr möge Dir eine fröhliche Urständ verleihen, wackerer Mitstreiter nnd Mitkämpfer! _ Danksagung. Ich jff>f j?tzt au mcintin grvfttn Bcdautrn rin, dass ich tinc» großen Fcl>ltr machte, ---------------- Kaost- and Walzenmühlen von F. C. SCHWAB In Pettan. Walzenmehle. Sack gratis. Xx Prelia la ö. W. pr. IOO Kilo II. kr. Aus Weizen. Tafelgri«'S, t'«*in o. grob . . 14 Kaisev-Aiiszug . . . 0 14 — Mundiiielil. Auszug . 1 18 50 Kxtra-Scnunelnielil . . 2 18 Semmelmehl .... 3 12 50 Kxtra-Brod meld . . . 4 12 Mittel-Brodiiiehl . . . 5 11 Brodmeld...... 6 10 Seliwarzbrodmebl . . 7 7 — Futtermehl..... 8 4 50 Weizenkleie..... 4 — Aus Korn. Koi'nmelil, Auszug . l 11 50 Kornmehl, niittelt'eiii 11 10 50 Kornmcbl, ordinär in 8 50 Futt«*i*iiit>bl..... 4 50 Ivoriiklcie...... 4 iJui'chscbniUsniehl !' ' 10 - Aus Haiden. Haidenmebl, fein . . A IN Haidt'iimt'hl, mittel B 12 - Haidenkleie .... 4 50 Au& Türken. Tlirkengries, gelb . . . . 9 - Polen ta itieh 1 Ia ... 8 50 Maismehl Ila .... 7 50 Hlrsebrein..... 11 - Gerstebrein..... g 50 Der Pettauer Musikverein betrauert den Heimgang seines ver-dienstvollen langjährigen Direclions-Mitgliedes, Herrn Josef Älthinger stiidt. LehrcrS, welcher am 11. d. M. aus dem irdische» Dasein abberufen wurde. Möge ihm ei» treues Angedenken bewahrt sein! Die Direetiou. § % A I & U)ar »w AUo vjb die ein wohlschmecliendegKaffee- |'v3 getrtknk lieben, gesund bleiben ^ und ap.iren wollen. } o Cv K' O J Filr nur 41« fl. mfero teil meine weliii illinilc Ziehharmonika „Bohemia" ■i. langen Klappen n. >•< Perlmutter-Schnltrli n I I>i--s.elhc lini 2 f>i. l»l»l«'>. 11-Caltiprn hI," Haiti mit unzerbreclilu Mt-lnllsrlnUzdecU-n. I)i Stimmen befinden auf einzelnen l'lalten. infolgedessen besitzt die i nionika einen großartigen orp'lähnlichen Ton. 10-Miiiiim,,' 2 Heg. (irössr >»>/ V z§4 ein. II ! <*> .. » .. .. >7 >< U .. II - >?'/, X »l", » - » > Selbsterlern schule um»oii«t, Porto u. Verpackung <>" llluslnrln Preisliste griilis. C A. Schuster, Harmonikaerz. Markneukirchen : Versandt zollfrei per Nachnahme. Initiuscli gesln Verbindung inil Wiederverkaufen! gcsucht, Kunstdünger. Der landw. Verein in Pettau hält Thomasmehl und Kainit stets auf La*!« die von den Mitgliedern des Vereines zim Kostenpreise jederzeit bezogen werde können. 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