^. Montag, 18. Ftbwal 1901. Jahrgang 120. Macher Ieituna. ^ " i<. N^?- Mit Postversrndlin«: aanzjährlg 3U li, halbjährig 15 lc. Im Vomptoii: ganz' Inskrol« 5/, ^"« li ll. Für ble Zustellmig in« Hau« ganzjährig li K. — InsertlonsgebUrl Für lleine ^^^^"" «u 4 Zellen by k, größere Per Zelle 12 l»i bei vsteren Wieberh°lu»gen per geile « l». Die «llalbacher Geltung» erscheint tügllch, mit Nulnahme der Soiin^ und Feiertage. Die Udmlnlftl«tlo» befindet fich «o,!ares«plah Nr,», die Medaction Dalmatln-Vasse Nr, S. Sprechstunden oer Nebactlon von » bi» l(> Uhr vormittag«. Unfrankierte Uriefe werden nicht angenommen, Manuscript? nicht zurückgestellt. ! ^ Amtlicher Theil. l ^llerh/^ l. und l. Apostolische Majestät haben mit L °chw5d^.l'?"lMeßung vom 2. Februar d. I. den /' "'lchen X?" Professor der Botanik an der tech- ^ ^el,tli^'chule m Graz Friedrich Reinitzer zum .^ bochiH^ " professor dieses Faches an der genannten ^ ^Me allergnädigst zü ernennen geruht. ! __________Hartel iu. p. ' ' ^thizH? / und k. Apostolische Majestät haben mit ' ! Me e " ^"schließung vom 2. Februar d. I. die ^! "'ester x^ _vofpredia.ers dem Venedictiner-Ordens- ! ^uHzr.«Elftes Schotten Dr. Coelestin Wolfs- . "uergnadigst i« verleihen geruht. ! ^ Inn^?^"p^ssden7a^Leiter des Ministeriums ' ^otdeml^h" ^ °uf Grund der Beschlüsse der ' i"llbr i ?" Generalversammlung der Actioüäre der ^' ^ft. ^" Quecksilberwerke-Gesell. ^''. ^gefu^ ^- Annathal vom 19. December 1898 ! "" Statuten-Aenderung genehmigt. ^^' «nü! ^r. 3»! ^lntsblatte zur «Wiener Mung» vom 15. Februar ^! lll^ "elho3"^. ^" Weiterverbreitung folgender Preft- ^' ^«I°k5!..l I.,8tv. vom 9. Februar 1901. ^ «l. 6 ,,^"^t»tuo8t» vom 9, Februar 1901. l^ ^- 12 .^'"^ Od/.nr. vom 9. Februar 1901. ^ A> Ili .^'"^tL^ 8M.N7» vom ?. Februar 1901. ^ ^ ^ ,^ä ^'b" Wochenblatt, vom 9. Februar 1901. ^' , '"oaul 80ciuji8tH. vom 9. Februar 1901. ^» ^3"w°uN?^ "urde belegt über Veranlassung der l. k. V lenzen gj,,^'" Prag die Broschüre «Die Ermordung des 5^55 3ra,.!l > " Ocstcrrelch., Enthüllungen eines Ein« ^ ^Ct,F""lfurt «.^ ^,^ der Sonne 1901, nach ^ !O?M ^°?.. wurde belegt von der l. l. Bezirlshaupt- > ^'ün °°" beri.x -^°" die N.lmmer 2 der in München er« ^ '^7' I na^?? Druckschnft «Voltsruf, vom 25steu ^ H.^dlWan. ^"2 uud W3 St. G. wegen der Artilel ' '^aust lf's '^"ße Preisermäßigung sür römische Ab° ^ ^yrlsten. taust» und «Ein böser Schnitzer". ^^ ? ^' ^' ^andespräsidium für Krain. ^^ ^"ibach am 15. Februar 1901. Am Samstag, den 16. Februar 1901. wurde das VI. Stück des llaudesgesehblattes für Kram ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Nr. 7 das Gesetz vom 22. Jänner 1901, betreffend die Auf-lassung eines Fragmentes der Gurlfeld»Thllrnamhart« Kontenza>Bezirlöstraße als solche, Von der Redaction des Landesgesetzblattes für Kram. Laibach am 16. Februar 1901. Nichtamtlicher Theil. Ein österreichisch-ungarisches Settlement in Tientsin. Die Ankündigung, dass Oesterreich-Ungarn in Tientsin von einem Territorium fiir ein «Settlement» Besitz ergriffen habe, wird von den Wiener Blättern mit freudiger Zustimmung begrüßt. Die «Neue Freie Presse» betont, dass Oesterreich-Ungarn nicht zmückbleiben konnte, da die anderen Mächte es für angezeigt hielten, ein Stück Landes zur Erleichterung des Handels und Verkehrs ihrer Unterthanen in China zu occupieren; die Monarchie hätte sich sonst dem Vorwurfe ausgesetzt, dass sie für die Förderung des Unternehmungsg j °n Oberstlieutenant Mtter von Amon. M^len H bes im Jahre 1502 von allen europäischen R c^ez l^i?. "lw Selim abgeschlossenen Waffen- ^'°zien^ ^°in vollkommene Ruhe und konnte ^ b^ühH "Wen. Erst unter Sultan Suleiman. ^? die w ? Herrscher der Türkei, begannen ^renziHubzüge, von welchen im Jahre 1524 ' ^ ^äbel°« -,""b °uch Krain heimgesucht wurden. ^ ^'h"heit« b""w nicht bekannt; jedoch darf l V' und N""6enommen ^rden, dass dieselben Ranb-, l llm^den. ^"noscenen wie im vorigen Jahrhunderte Vn e Grel^'-^ere Erzbischof Paul Tomory be- '<< ^'h k°'f °"der von den Räubern, indem er ^ ^H'' wV/"e fchr empfindliche Niederlage ls «°ll bei2" ^.000 Reiter und 1000 Mann !' ^zp' e>ne ^ aufgerieben und 40 türkische Stan. / V^e d^??.e kostbarer Pferde und W.ffen und s ^i^chickt ""tischen Heerführer als Trophäen nach V^i^uroe"- Suleiman erklärte nun dem »^26 m;. Ungarn den Krieg und rückte im dhs> in,? Mehr als 200 000 Mann und 300 Ülo>? tz "?häcs das Schicksal Ungarns. Das ' / M», byzV/ wurde vernichtet und auch der König ^ X V^cht, n l s°st alle Namen, welche in der ^k f, UMrns für alle Zeiten einen ehren« l '"nrhmen. finden sich auf den Todten- listen von Mohäcs, darunter auch der in Krain in dankbarer Erinnerung stehende Erzbischof Paul Tomory. Suleiman führte nach diefem entscheidenden Siege sein Heer bis unter die Mauern von Ofen, trat aber fchon am 17. September wegen der Aufstünde in Kleinasien in Eilmärschen den Rückzug in die Türkei an. Krain war von diesem Zuge der Türken gänzlich verschont geblieben. Trotz aller Bemühungen des Königs Ferdinand, den Frieden oder wenigstens einen Waffenstillstand mit der Türkei zu erzielen, hatte Sultan Suleiman den Plan gefafst, feine Eruberungszüge in Europa fortzusetzen, und hatte als erstes Ziel derselben die Einnahme von Wien ausersehen. Nachdem er seine Rüstungen vollendet hatte, brach er am 10. Mai 1529 mit einem Heere, welches 250.000 Mann mit 800 Geschützen gezählt haben soll, von Constantinopel auf und traf erst am 3. September, nachdem das Heer viele Terrainhindernisse zu überwinden gehabt hatte, vor den Mauern von Ofen ein. Unterdessen hatte König Ferdinand die Truppen seiner Erbländer und aus Deutschland nach Wien berufen. Von Krain zog der gesammte Adel mit seinen Fähnlein, über 1500 Mann zu Ross und zu Fuß. wohl gerüstet, unter der Anführung der bereits damals vielgenannten Kriegshelden, der Hauptleute Hans Katzianer, Rauber und Auersperg, im August nach Wien, wo ihnen die Bastei neben dem Kärntnerthore zur Vertheidigung angewiesen wurde. (Diese Bastei wurde erst bei der Stadterweiterung im Jahre 13U0 abgetragen und machte dem prachtvollen l. k. Hofopcrntheater Platz.) Die gesammte Besatzung bestand aus 80,000 Mann Fußvolk und 2000 Rcilern uud halte nur 72 Kanonen aus den Wällen. Am 21. September waren die ersten türkischen Reiterscharen vor Wiens Mauern erschienen, und fünf Tage später, am 26. September, war nach einem toll« kühnen, unglücklichen Ansfalle der Besatzung die ganze Stadt an der Land« und Wasserseite von den unabsehbaren Heerhausen der Türken eingeschlossen. Die von denselben am 9. und 11. October unternommenen Hauptstürme wurden mit bedeutenden Verlusten abgeschlagen; letzterer soll die Türken 12 000 Mann gekostet haben. Nicht glücklicher war ein dritter Sturm am 12. October. Der letzte am 14. October war kaum mchr ernstlich gemeint, denn schon fehlte namentlich den Ianit« scharen der rechte Muth. Er kostete nur 350 Todte und wurde dann sogleich aufg geben. In der folgenden Mitternacht gab das in Feuer aufgehende Lager der Ianitscharen d^s Signal zum Abzüge, der von allen Greueln getäuschter Barbarenwuth begleitet war, indem taufende von Gefangenen noch im Lager unbarmherzig hingemordet wurden; alle Dörfer der Um« gegend und noch weit hinein nach Norden wurden in Brand gesteckt, Scharen von Unglücklichen wurden als Sclaven fortgeschleppt; überall unendlicher Jammer, entsetzliches Elend! Nur in der befreiten Stadt war großer Jubel, zumal verhältnismäßig nur geringe Verlust.' zu beklagen waren. Der Rückzug der Türken war indessen äußerst beschwerlich, und sie wurden namentlich durch die nach« s,tzenden Reiter der Wiener Besatzung und die nun auch herangerückten Hilfstruppen aus dem deutschen Reiche sehr beunruhigt. Schon beim Uebergange über die ausgetretene Leitha gieng fast alles Lastoieh nebst Kameelen, Saumthieren und vielem Gepäcke mrloren. Was hier noch aMtet wurde, blieb m ben Morästen Laibacher Zeitung Nr. 40. __________________________324 ___________ 18. Februar!^ dung sei, den Beziehungen zwischen Russland und dem heiligen Stuhle jenen freundschaftlichen Charakter wiederzugewinnen, den sie in früheren Jahren, solange noch Herr Izvolsti als Vertreter Russlands beim Vatican fungierte, besessen hatten. In den unmittelbar verflossenen zwei Jahren hatten sich einige peinliche Zwischenfälle ereignet, so die Amtsentsetzung des Bischofs Szymon, das Scheitern d?s Planes, betreffend die Entsendung des Monsignore Tarnassi nach Petersburg, welche eine gewisse Erkaltung in den Beziehungen zwischen der russischen Regierung und dl'm Vatican verursacht hatten. In unterrichteten tirch« lichen kreisen gibt man der Ueberzeugung Ausdruck, die russische Regierung wolle ihr Möglichstes thun, um die frühere Freundlichkeit in den Beziehungen wieder herzustelleu, sie werde hiebei jedenfalls beim heiligen Stuhle das größte Entgegenkommen finden. Die Verhandlungen über die Besetzung der erledigten Aislhümer dauern noch fort. Ueber die Besetzung der Vischofsstühle von Mohilev und Zitomir ist, wie bereits gemeldet wurde, ein Einvernehmen erzielt, und man gibt sich der Hoffnung hin, dass nun auch bezüglich des Bisthums Plock eine Verständigung platzgreifen wird. Wie es heißt, dürfte der noch immer in Odessa in Verbannung befindliche Bischof Szymon die Erlaubnis erhalten, Russland zu verlassen und seinen Ausenthalt im Auslande zu nehmen. Politische Uebersicht. Laib ach, 16. Februar. In den Sitzungen des Abgeordnetenhaufes ist eine Pause eingetreten; die nächste Sitzung findet amMittwoch statt. Ueber die am 14. d. M. abgehaltene Sitzung des Verbandes der deutschen Vollspartei wird berichtet, dass eine Umarbeitung der Verbandssatzungen mit Stimmeneinhelligteit beschlossen wurde. Die neuen Satzungen verfügen eine Verstärkung des Vorstandes durch einen Beirath von fünf Mitgliedern. Zu Beiräthen wurden fodann die Abgeordneten Dr. Chiari, Dr. Hofmann von Wellenhof, Kienmann, Dr. Lemisch und Prade gewählt. Der Verband besprach nebst anderen Angelegenheiten auch die Vorfälle der jüngsten Sitzung und fasste diesbezüglich nachstehende Entschließung: «Der Verband der deutsche» Vollspartei protestiert gegen die in der Sitzung erfolgte eigenmächtige Streichung einer Stelle in einer Interpellation und erkennt dem Präsidenten kein Recht zu, auf solche Art eine Censur zu üben. Der Vorstand wird beauftragt, eine Remedur dieses Vorganges in der nächsten Haus-sitzung anzustreben.» Im Verbände der deutschen Voltspartei wurde ferner angeregt, die Ausführungen der Redner von der Gegenseite fortab nicht durch Zwischenrufe zu stören, um denselbeu nicht Anlass zu geben, ihre Reden noch weiter auszuspinnen. Dieser Wunsch ist auch den übrigen deutschen Parteien auf der Linken mit dem Ersuchen mitgetheilt worden, sich dem Vorgehen der deutschen Voltsparlei anzuschließen. Der Abgeordnete v. Berks theilt der «Sl. Corr.» mit, dass er seinen bereits angemeldeten Austritt aus dem Clube des slavischen Centrums mit Rücksicht auf die zwlschen demselben und dem slovenisch - kroatischen Clube eingeleiteten Fusionsverhandlungeu vorläufig aufgeschoben habe. Die gemeinsame Versammlung behufs Durchführung der Fusion soll am Mittwoch stattfinden. Der Czech en«Club hat auf die seinerzeitige Anfrage der agrarischen und national >> socialistischen Abgeordneten, welche Ziele eine eventuelle allen czechi-schen Abgeordneten gemeinsame Verbindung verfolgen würde und wie eine solche vorgehen sollte, in einem Schreiben geantwortet, welches ausführt, das Ziel des Czechen-Clubs sei die Einigung aller Abgeordneten des böhmischen Voltes zu einem gemeinsamen Vorgehen in Angelegenheiten, über welche alle einer Ansicht sind, was namentlich in erster Reihe von nationalen und staatsrechtlichen Dingen gelte. Als Mittel zur Erreichung dieses Zieles erscheine dem Clube die Bildung einer parlamentarischen Formation, die sich als ein gemeinsamer Club und auch als ein Verband mehrerer Clubs denken lasse, die miteinander freundschaftlich verkehren. Da aus den früheren Zuschriften der Agrarier und der National-Socialen nicht ersichtlich war, welche von diesen beiden Formationen sie in Erwägung ge-i zogen haben, ersucht der Club um diesbezügliche Aufklärung. Die Frage der Berechtigung des Vorsitzenden zur Censurierung von Interpellationen wird von einer Reihe von Blättern bloß referierend behandelt, während «Ostdeutsche Rundschau» und «Arbeiter-Zeitung» gegen den Standpunkt, welchen der Präsident einnahm, nachdrücklich sich verwahren. Das letztgenannte Blatt erinnert jedoch daran, dass der Standpunkt des Präsidenten dem von den deutschen Parteien ausgearbeiteten Programme für die Führung der Präsidialgeschäste entspricht. Zur Thronrede des Königs Eduard VII. bemerkt die «Neue Freie Presse», man könne aus den Worten, dass allen weißen Bewohnern das gleiche Recht gesichert werden soll, heraushören, dass die englische Regierung zwar die Consequenzen der Unterwerfung der Buren nicht im Sinne des Va« vioti3 ziehen wlll, aber auch dass sie die Unterwerfung wetter wie bisher als unverrückbares Ziel ins Auge fasst. Die Thronrede trage den Stempel der Salisbury« Chamberlain'schen Politik und ei öffne nur für die Zukunft der Buren eine freundlichere Perspective, in« ^oferne ihnen auch nach der Unterwerfung «gleiches Recht, in Aussicht steht. — Das «Neue Wiener Tagblatt» sagt, die Thronrede zeige, dass König Eduard das Schicksal der beiden südafrikanischen Republiken für unabwendbar besiegelt hält. Bemerkenswert sei auch die Stelle über die Colonien und es sei ein Zeichen der Anerkennung für die Colonien, dass der König seinen ältesten Sohn zur Eröffnung des ersten australische« Äundesparlamentes entsende und dessen Reise nach Neuseeland uud Canada ankündige. — Im «Neuen Wiener Journal» wird die Ankündigung des gleichen Rechtes für alle weihen Bewohner in Südafrika als ein entschiedener Fortschritt bezeichnet. Die Thronrede klinge auch nicht so im» perialistisch, als man erwartet hatte. Tagesneuigleiten. — (Der Todtensalut der Königin Victoria) hat auch eine wissenschaftliche Bedeutung erlangt; es muss am 1. Februar ein ganz "' ^K -Zustand der Atmosphäre über Südengland s ^, haben, vermöge dessen der Schall des Kanons ^ auf außerordentliche Entfernungen hörbar "?Ml«l Londoner «Nature» ist eine Anzahl von ll"'"^it>l über diese Thatsache zugegangen. In Oxford ^^l hellem sonnigen Wetter und stiller Luft dle ^M innerhalb der Häuser bei geschlossenen s^^tzdoF l wahrgenommen. Zwei Gelehrte hörten den G^B ' ^ sehr deutlich in dem Orte Sutton (Sur«y) "" ^ Entfernung von etwa 96 Km von Portsmouth! ^! an, dass bei jedem Schall die Fenster des Ha"e ^ erzitterten. In östlicher Richtung wurde der V ^ Woochurch (142 km), nordöstlich bis ÄeM ^ ^ und nördlich bis Lelghton Buzzard (142^^ genommen. In einer Entfernung von 1^^>Fe!^ Erschütterung der Lust noch star! genug, uni ° ^ >>-erklirren zu machen, und bei Brightling ^ -D drängten sich die Fasane wie bei einem Gewitt" zufammen. je ^ — (Die Löwen vor dem Arse«" ^st Venedig) Ein dänischer Gelehrter hat die "^^ Inschrift entziffert, die sich auf einem der beloe> ^ befindet, die das Thor des alten Arsenales '" ,^ bewachen. Die Inschrift läuft zum Theil in " ^ um die Schultern, zum Theil bedeckt sie d»e «^ ^ und die Buchstaben erinnern durch ihre 3"" F' babylonische Keilschrift. Die Löwen, von einen» ° ^ O Künstler im fünften oder sechsten Iahrhunde"^/ gemeißelt, stammen aus dem Piräus und s^^le«^! cesco Morosini nach dem Siege über die ^ ^ Jahre 1687 nach Venedig gebracht worden. ^ ^ ^ lurzem unersorschlichen Zeichen aber fta"""''^^ nunmehr herausgestellt hat, aus dem elften "^^ und sind dem uralten Denkmale von normänm ^^ eingegraben worden. Sie lauten: Haton "' s^K^ und Arm haben diesen Hafen erobert. Aufsey V des Langen haben sie dem griechischen Volle z ^ für sein Revoltieren eine Contribution aufer^'^ war in fernen Gegenden abwesend; Egll " ^b!! führten Krieg in Mösien und Armenien. ^' ^F diefe Runen eingegraben mit Hilfe von Asglr, «^ Thor und Ioar, auf Befehl Harolds des i.° "^ ^ dem lebhasten Einsprüche der Griechen i'""^^ Harold, genannt der Lange, befand sich nanmy zM 1040 mit feinen Schiffen aus einem NaubM ' ^M ländischen Meere und wurde von dem H.^F^ Kaiser Michael IV. zu Hilfe gerufen, um dle^ Z^ ihm den Gehorsam aufgesagt hatten, zu i"A ^F^ Jahre spater erschien Harold allerdings '"^'^ ^ selbst, stürzte den Nachfolger des Käsers ^ Theodora und Zoe als gemeinsame Regentin^ ^ byzantinischen Thron. Erst 21 Jahre spA„,e^ furchtbare Wikinger, gegen seinen englische" ^^ ygc bei Stamford-Bridge lämpsend, nur wenige 2"" ^l""' Schlacht bei Hastings, die Britannien unter " ^, Herrschaft brachte. .fast^ — (Zweiunbvierzig Tage u ^ Ein Pariser Blatt erzählt: Ein junges M^ ^ der Rue Lefteu wohnt, bemerkte am So'""«^ ^ Treppe ihrer Wohnung einen Menschen, der ^ Gespenst ähnlich sah und in dem sie i" '^F, ^ raschung einen jungen Mieter des Hauses e ^ seit dem 29. December verschwunden war. dcr Dräu stecken. Erst am 10. November erreichte das erschöpfte Heer Belgrad. Da vorauszusehen war, dass Sultan Suleiman im nächsten Jahre den Krieg fortsetzen werde, wendete Kün g Ferdinand allrs an, um deu Frieden zustande zu bringen. Zu diesem Ende sandte der Monarch im Frühjahre 1530 den königlichen Rath Niklas Iunsit als Gesandten nach Constantinopel, dem der Verwalter des Hofmarschallamtes Josef von Lamberg, ein Kramer, beigegeben war; jedoch verliefen die Unterhandlungen ohne Resultat. Unterdessen hatten die Einsälle in Krain und Steiermarl nicht aufgehört; sie hielten den aufgebotenen Landsturm stets im Athem und liehen diese Länder nicht zur Ruhe kommen. Auch war der König genöthigt, fortwährend die gesammelten Streitträfte beisammen zu halten, daher die zur Vertheidigung von Wien herbeigezogenen Kramer Krieger im Lager bei Wien verblieben. Eine Anfangs 1532 abgesandte Gesandlschaft, die den Frieden vermitteln sollte, musste Monate lang in Laibach warten, bis sie sicheres Geleite von den Türken erlangen konnte, und als sie endlich am 3. Juli 1532 dem Sultan vorgestellt wurde, konnte wieder lein Erfolg erzielt werden. In Wien war man auf alles gefasst; 15.000 Mann Kern-truppen, unter ihnen die Kramer, welche die erste Belagerung ruhmvoll durchgemacht hatten, bildeten die Besatzung, und nach und nach sollen sich 80,000 Mann auf dem Tulnerfelde gesammelt haben. Sulei« man brach mit 200.000 Mann in Ungarn ein und nahm seinen Weg nach Ofen, wendete sich aber, als er von der bedeutenden Streitmacht des Königs hörte, gegen die unbedeutende Festung Güns. Am 9. August begann die Belagerung derselben. Der schon genannte Niklas Iurisic vertheidigte sich mit der nur 700 Mann zählenden Besatzung, die von 2000 waffenfähigen Einwohnern unterstützt wurde, mit einem Heldenmuthe, der ihm den Ruhm der Mit- und Nachwelt sicherte. Am 28. August fand der letzte Sturm statt, der aber auch abgeschlagen wurde. Es gab keine Lebensmittel mehr; das letzte Pulver war verschossen worden, so dass sich, wie Iurisiö in seinem Berichte an den König sagte, die Festung keine Stunde mehr hätte halten können. Da trug Suleiman selbst die Capitulation an, erklärte abzumarschieren uud verlangte, dass nur zehn Ianitscharen die Bresche besetzen sollen, was aber Iuriöiö in höchst komischer Weise zu vereiteln wusste. Nun ergoss sich der Strom der Verheerung über das offene Land. Nach Oesterreich hinein rannten die Reiterscharen raubeud und mordend bis wenige Stunden vor die Hauptstadt. Eine sehr starke Schar wurde aber von den Neichstruppen in blutigem Ringen bei Pottenstein und Leobersdorf an der Grenze Sleiermarl« vernichtet; Graz ward von Suleiman selbst, obschon vergeblich, berannt. Mit großen Mühen, da noch viele Scharen vernichtet wurden, gelaugte die türkische Armee, die sich nach und nach wieder gesammelt hatte, über die Dräu. Dann gieng der Rückzug in getheilten Scharen durch Krain, Kroatien uud Ungarn, überall Spuren barbarischer Verheerung zurücklassend. In Krain hatten sich an mehreren Orten die Bauern zu-fammengerottet, Requisitions-Commandos überfallen und erschlagen, mussten ader die Hauptcolonne un-belästigt lassen. Warasdin uud Pozega giengen zum Schlüsse in Flammen auf. 30.000 Menschen sollen in die Sclavem geschleppt worden snn. (Fortsetzung folgt.) Aus frernöstn Statt^' Roman von Vrmanos Gandor» (36. Fortsetzung.) !„ ^ Frau LottaS wunderbare Schönheit 7 f/^ Rahmen der prächtigen Toilette aus theem ^ mattschillernder Seide heute zum erstenM" ^ y« Geltung. Ihren ersten Triumph ha.^el^F schon bei ihrem Eintritte ins Families'"" ^>s ^ wo ihre strahlende Erscheinung ein allge» ^^ staunen und Bewundern hervorrief, von ^ ^ sogar der Brautvater nicht ganz aus!") ^,i .. in der Kirche wurden manche Augen "^F^ Anblicke der fchönen Creolin als von "" B" feierlichkeit und der übrigen geputzten lö"! ^l fesselt. lsjell.A Das Hochzeitsdiner wurde in dew sj ^Hli das zweite frohe Familienereignis ^, ^ ^ seiner Schwiegertochter mit seinem Ne" ^ Maifeldt. -H ff/ erreichen, er sich jahrelang vergebens ge" i) die Compaguonschaft in dem Hause 2ve ^-^^Mung Nr. 40. 325 16. Februar 1901. '. ^ dez Zs ^e Mutter des jungen Mannes, die mit ^ ? Eohn^""ers von einem Schlosser das Zimmer ^ ?" seiner 33"" ließ. Dort lag der Unglückliche, der ^ " «us f, ^"keit schrecklich anzusehen war, wie ?, ^N zur D^" ^tte; seine weit geöffneten Augen "I ^ 3 ber A«^.^p°r. Nachdeni er durch die Bemühun- ! ^"l,e tvich,.^^gen in etwas den Gebrauch seiner . ?^ da er !3°""en hatte, bat er um Bleistift und 3 ^!^Weisl " I ?^ Wchen konnte, und schrieb: «In ^ .' ^r iH "^ Oliver, dass meine Fraum mich verlassen H 3'! i" bea^n^' ^""b" entschlossen, einen Selbst-!^3en le^" ""d nichts mehr zu essen.» Seit ^! ^ °'n weni. ^ Unglückliche nur davon, dass er jeden °! ?e ihn h passer tranl. Der Selbsterhaltungstrieb " .^ d,bei b.i^ c ^t, seinen Wasservorrath zu erneuern. '^ .^en 42 A" seme Nachbarin ihn bemerkt. Man war ^ 3" eilMn.« zweimal in das Zimmer des Unglück- ^ ? "nter ?A ^"te ihn aber nicht entdeckt, weil er « "- ^"n ^ '"ette verborgen hielt. Die mitleidigen '' ^»falt, E^" den jungen Mann mit der größten ? ' bas jekl >?° versprochen, für sein Töchterchen zu '^ ° ^ N '" I°W °lt ist. '5 "^ 'ind) «5" die Nöntgenstrahlen noch !' "W ^ ^ ^ln auf dem Hauptpostamt in Buenos- "! ^! ^lvelen " n" Z/" entdeckter umfangreicher Schmuggel " heiter ^ °^r Art bestand darin, dass sich die Gold- '5 ^""ten N.< c ""re Goldwaren in hohem Werte in I. ^ " hoben w? ^°" Europa kommen ließen, wodurch < ? Ziscu^" flnfuhrzoll f"r Juwelen sparten, das heißt .3 ^>en voni! "^^ ^°lle betrogen. Da gesetzlich Ä ^ zuliissj« ... verdächtigen Wertbriefen von amtswegen «5 ° I> Mit '^.<«""be vor kurzem in der Oberpost. -/ °5^t. N H'l? "on Röntgenstrahlen ein Versuch ) ^?" N" «"gen auf ihren Inhalt zu prüfen. ) w^t siel ' ^eiwnls su verletzen, und dieses El- 5 3 ,Mn ^"dezu glänzend aus Von 66 Wertbriefen U ^ Valetck"'"' ^"" "' "^es der Röntgenapparat 5 ^^7" le 12 kleine Damenuhren, in 17 je ein '^ Ü"' in ^""nuhren, 14 Cartons mit aufgenähten ^t ^"Nen m ^/^ «anzes Conglomerat von Ketten, ^ 3e> worden w "' "°<5' ^e natürlich alle nicht ^ ^ betru. w^ °""' Der Wert der confiscierten Iu- !^ lh?t. dH?^ °ls 20.000 Golddollars. Wenn man / >'«!. ^°ume.m "" Beschlag belegten Sendungen alle ^ i,?"' s° lann "" °i"er Woche in Buenos-Ayres ein- ^ !G ^t h,." "°n sich ungefähr einen Begriff von der > 3^' H?5"7 Zolldefraudationen machen, zumal ^ "" Gan«p ^ Schmuggeleien schon seit sehr langer ' ü ^ ^ l N ^^^en sind. l> ?^der ''"erie eines Theaterstückes.) l« °"aW W Jahr ab. ^' ^' so schrei!.^ ^ ^ " l'"'"-) Auch die gewiegtesten <" '^ ben 'F"bt das «Wiener Illustr. Extrablatt», ^ ^'"« a.. ""d Zusammenhang dieser Worte / ^^n es'^' vergeblich zn ergründen suchen. ^ l>i„, ^^>»,„.^" °"^ l""" f'""-" Lehrer nicht ver- ./ ^i^"^ ^ Zn weder "durch Versprechungen, < !^l ^ solcü ,^ Andeutungen oder Bemerkungen ^," oh^ Wuhnen Hoffnung ermuthigt; dennoch V Gatte ,,3""es voraus, dass sich ihm als V^chllna 5 - "nnenswerten Schwierigkeiten zur "en. u lemer Träume mehr entgegenstellen / ^hinu^m'" ^las Champagner nach dem , l^ ^ n? sie em^l. - der Rede ihres Schwiegervaters ^ >^Z'<^^^ überfröstelt; jetzt trank sie! A V"nbef^""e tolle, ausgelafsene Laune an, die ^ ^°hl als >,"' 3'^^ besonders scharf beobachtenden l° . ^röblils.?? Ausbruch einer vom Herzen kom< ^ ^1. kn si "^, "n richtiges Herzensbündnis zu sein! L ^ ^ Tisch» ^". l° vor lauter Glückseligkeit!. sagte ^ tzi selbstverständlich ganz nur ^ l. ^"luh? ^"bachtete ihre Schwiegertochter mit ^! ^ ib?.' 'Sie 1'^. Wahrhaftig einen Schwips an,» ^ .h !?^'rlliV lich. fröhlicher zu scheinen, als / ix ^ ^ h umreit zumuthe ist. Warum aber nur? ,il ^ i!ü -'' ^""d zugeredet, sich mit Wilhelm ^ !< ^ehobe^^^^rung konnte bald daraus die ^ z>d.^ ^e w"se '"""ierte das Orchester eine rau« '?H ^'^3^^!? "^""en den Tanz; als ^N" ^ar 3" ,^"" und Wilhelm Maifeldt. ^ c^hatt/n '^"benschaftliche^^^ Schon > > s^> ?^liH^ l" Me Bewegungen, ihre Schritte eine Ä »^^ch a^'^lchwebende Grazie, die aber ^ ''^ >2cn. ausdrucksvoller hervortrat. Sie tanzte l ' " sie'd!?^ dn Art und Weise, wie sie sich ^ "" F^ ^^ ^^^ h^ Nhythmu« der argen, welchem ein Vollsschüler einen Zettel mit dieser Inschrift und der beigefügten Unterschrift des Vaters als Entschuldigung überreichte, wenn er nicht sofort herausfand, was die zwei Worte zu bedeuten haben. Einiges Nachdenken führte den Herrn Lehrer allerdings zur Entzifferung dieser modernen Hieroglyphen. Das Ergebnis dieser Arbeit lautet: «Nenöthigte den Buben». Local- und Prouinzial-Nachrichten. — (Erdbebendarlehen.) Von der zuständigen Stelle werden wir ersucht, darauf aufmerksam zu machen, dass die am 1. Jänner 1901 fällig gewordenen Rückzahlungsraten der vom Staate anlässlich des Erdbebens in Krain gewährten Staatsdarlehen bei den bezüglichen Einzahlungsstellen (Landeszahlamt in Laibach oder Steuer-ämter) ehestens zu erlegen sind, widrigens zur Herein-bringung derselben das gesetzliche Zwangsversahren eingeleitet werden würde. — (Ein allgemeiner Iagdtag) wird am 9. März im Festsaale des niederösterreichischen Gewerbevereines in Wien mit folgender Tagesordnung stattfinden: 1.) Volkswirtschaftliche Bedeutung der Jagd. 2) Allgemeines über gesetzliche Iagdvorschrlftcn. 3.) Schonung des Wildes. 4.) Jagd- und Wildschäden. 5.) Jagdschutz-personal. 6.) Organisation der Iagdinterefsenten. ?.) Freie Anträge, welche aber mindestens 14 Tage vorher dem Iagdtag-Comits zu Handen des «Wiener Jagd-Club», Wien, I, Schauflergafse 6, bekanntgegeben werden müssen. — (Das Schneeballengeschäft) nimmt trotz behördlicher Verbote einen immer größeren Umfang au. Der Centralverband österreichischer Kaufleute, Wien, XVl/l, hat eine sehr energische Action dagegen eingeleitet und fordert alle Genossenschaften auf, ihm die Adressen solcher Firmen bekanntzugeben, welche das Schneeballengeschäst in was immer für einer Form betreiben, da ein möglichst vollständiges Verzeichnis gebraucht wird. — (Die ersten Frühlingsboten.) Man schreibt uns aus Littai: Trotz der grimmigen Kälte der letzten Tage beginnt sich schon in der freien Natur an sonnseitig gelegenen Waldstellen Frühlingsleben zu regen. Die ersten Noten des nahenden Frühlings: Schneeglöckchen, Primeln usw,, werden bereits seit einigen Tagen von Schulkindern in unseren Markt gebracht. —ik. — (Krankenbewegung im KaiserFranz Josef-Spital in Gurkfeld.) Der Krankenstand betrug Ende December 1900 11 männliche und 7 weibliche, zusammen 16 Personen; im Monate Jänner wurden 13 männliche und 6 weibliche, zusammen 19 Personen aufgenommen. Die Summe der behandelten Kranken betrug somit 24 männliche und 13 weibliche, zusammen 37 Personen. Hievon wurden 12 männliche und 5 weibliche, zusammen 1? Personen, als geheilt entlassen. Mit Ende Jänner verblieben 12 männliche und 6 weibliche, zusammen 20 Kranke in der Behandlung. Die Summe aller Verpflegstage betrug 594, die durchschnittliche Ver-pflegsdauer für einen Kranken 16 Tage. —o. — (Infectionskranlheiten.) Im Bezirke Gurkfeld haben die Infectionslrankheiten im Monate Musik folgte, hätte ein aufmerksamer Beobachter treffende Schlüsse auf ihre Stimmuugeu und Gefühle ziehen können. Das war kein Tanzen mehr, das war ein leidenschaftliches Stürmen, ein fieberhaftes Rasen, als suche sie in dem unaufhörlichen Wirbel dieser rhythmischen Drehungen sich absichtlich in einen betäubenden Schwindel zu bringen. «Nun ist's aber genug einstweilen! Du willst uns wohl alle beide todt tanzen, und das Leben ist !doch gerade jetzt so schön — es soll jetzt erst an» fangen!» Maifeldts Athem keuchte. Sie hatte ihn wirklich halbtodt getanzt, freigeben aber hatte er sie auch nicht wollen. Lotta lachte. «Du konntest mich ja einmal einem anderen abtreten ! Du brauchtest dich durchaus uicht aufzuopfern! Ich bin heute abends nun einmal in der richtigen Tanzstimmung! Darum lass mich!» «Nein! Erst eine Pause!» Und er zog sie in eine Fensternische. Die halb zugezogenen Vorhänge verbargen beide vor den Blicken der Gesellschaft. Mit leidenschaftlicher Inbrust presste Maifeldt die schöne schimmernde Frauengestalt an sich und bedeckte ihr Gesicht, Hals, Haar und Arme mit zahllosen Küssen. Dann — nach einer Weile — kam er, wie aus einem momentanen Rausche erwachend, zu sich. Da fiel es ihm auf, dass sie seine Liebesbezm-gungen duldete, aber nicht erwiderte. «Du hast mir noch nicht einmal gesagt, dass du mich auch wirklich liebst und dass auch du glücklich bist!» sagte er heiter, ohne auch nur im entferntesten über ihre Antwort im Zweifel zu sein. «Ich habe dich von Anfang an als meinen liebsten, besten Freund geschätzt, Wilhelm —» (Fortsetzung folgt.) Jänner leine Ausbreitung erfahren. Die Abdominaltyphusepidemie im Dorfe Großmrasevo der Gemeinde Cerllje ist als erloschen zu betrachten, da die vom Vorjahre krank gebliebenen 5 Kinder genesen sind. Ebenso wurden von der mit Keuchhusten inficierten Gemeinde Nassenfuß leine Neuerkranlungen gemeldet; von den vom Vorjahre krank verbliebenen 13 Kindern sind 11 genesen und 2 gestorben. — Im Monate Jänner wurden von der Gemeinde Gurlfeld 4 Erkrankungen an Difth« theritis gemeldet. Von den 4 erkrankten Kindern sind 2 genesen und 2 gestorben. Varicellen kamen in den Gemeinden Bründl, Landstraß, St. Ruprecht und Zt. Cantian zur Anzeige. Alle von dieser Krankheit befallenen 65 Kinder sind genesen. Da im Schulgebäude in Bründl Erkrankungen an Varicellen vorgekommen sind, wurde dort die Schule auf eine Woche geschlossen. An Heilseruminjectionen bei Diphtheritisertrankungen kamen zwei Fälle vor; beide injicierten Kinder sind genesen. —o. — (Unfall durch eine Dynamitpatrone.) Am 9. d. M. wollte der Bursche Franz Klopklc aus Ar-schische in Gesellschaft des Burschen Jakob Macerl von ebendort die Ausstattung seiner Braut aus Zabreznil abholen. Er nahm eine Dynamitpatrone mit, um sie unterwegs zu verschießen. In der Nähe von Arschische zündete Klopcic die Patrone an und warf sie auf den Boden. Da sie jedoch nicht gleich explodierte, hob er sie auf, um sie neuerdings anzuzünden. Plötzlich gieng die Patrone los und riss ihm zwei Finger der linken Hand wrg. Klopilö, welcher ins Landesspital nach Laibach überführt werden musste, dürfte als Bergarbeiter in Sagor die Dynamitpatrone entwendet haben. Es wurde gegen ihn lvegen unbefugten Besitzes von Sprengmitteln die gerichtliche Anzeige erstattet. —ik. — (Zur Volkszählung.) Die im politischen Bezitke Radmannsdorf durchgeführte Volkszählung ergab nachstehende vorläufige Daten: Die gesammte anwesende Bevölkerung im Gerichtsbezirke RabmannSdorf beträgt 19.767, im Gerichtsbezirke Kronan 10.116, zusammen 29.116, gegen 26 497 vom Jahre 1890, daher ein Zuwachs von 3406 Personen, welchen hauptsächlich der Gerichtsbezirk Kronan mit 2946 Seelen ausweist. —o. — (Volkszählung.) Die vorläufigen Ergebnisse der Volkszählung in den Gemeinden des politischen Bezirkes Gurkfeld sind folgende: Im Gerichtsbezirke Gurlfeld wurden gezählt 16.815 Personen, und zwar in der Gemeinde Arch 3228, Vründl 1992, Nutta 1203, Gurlfeld 5294 und Zirkle 5098 Perfonen; im Gerichtsbezirke Landstraß zusammen 12.736, und zwar in der Gemeinde St. Barthelmä 4302. Aatez 1595, Grohdolina 1859, Heil. Kreuz 2333 und Landstraß 2647 Personen; im Gerichtsbezirle Nassenfuß zusammen 14,604, und zwar in der Gemeinde St. Eantian 2383, St. Margarethen 2366, Nassenfuß 2420, St. Ruprecht 4504. Trebelno 2020 und Trziske 911 Personen; im Gerichts-bezirke Ratschach zusammen 9004, und zwar in der Gemeinde St. Crucis 2382, Iohannisthal (Dvor) 2067, Ratschach 2672 und Savenstein 1883 Personen. Die Gesammtzahl der anwesenden Bevölkerung des Bezirkes Gurkfeld beträgt 53.15!) Perfonen. —o. — (Fafchingschronik.) Der Laibacher deutfche Turnverein veranstaltet morgen um 8 Uhr abends im großen Casinosaale eine «Deutsche Fastnacht», wozu alle Theilnehmer in Narren« oder Gschnascostümen und jedweder beliebigen Tracht, jedoch ohne Larve, erscheinen müssen. Jene. die ohne eine derartige Tracht theilnehmen wollen, müssen sich an der Zahlstelle ein Iuxzeichen laufen. Eintrittsgebür 2 k, Familienlarte für drei Personen 4 X. Kartenvorverlauf bei Herrn V. Ranth, Marieuplah. — Das bereits angekündigte Maskenfest des Laibacher Sololvereines wird unter dem Titel «Große hundertjährige Maskerade» stattfinden. Mit diesen beiden Veranstaltungen, denen ein zahlreicher Besuch sicher ist, wird die Carnevalszeit in Laibach zu einem würdigen Abschlüsse gebracht werden. — Vom Schützenclub in Sagor wird heute abends 8 Uhr in den Gasthaus-localitäten des Herrn I. Müller in Sagor ein Maslenfest veranstaltet. — (Zur Volksbewegung in Krain.) Im politischen Bezirke Loitsch (40.273 Einwohner) wurden im vierten Quartale des abgelaufenen Jahres 63 Ehen geschlossen und 321 Kinder geboren. Die Zahl der Verstorbenen belief sich auf 229, welch letztere sich nach dem Alter folgendermaßen vertheilen: Im ersten Monate 24. im ersten Jahre 50. bis zu 5 Jahren 100. von 5 bis zu 1b Jahren 14, von 1b bis zu 30 Jahren 24, von 30 bis zu 50 Jahren 12, von 50 bis zu 70 Jahren 40, über 70 Jahre 39. TodeS-ursachrn waren: bei 27 angeborene Lebensschwäche, bei 35 Tuberculose. bei 6 Lungenentzündung, bei 3 Dlph-theritis, bei 8 Scharlach, bei 5 Typhus, bei 5 Dysenterie, bei 3 Gehirnschlagfluss, bei 3 organische Herzfehler, bei 4 bösartige Neubildungen, bei den übrigen verschiedene andere Krankheiten. Verunglückt sind 3 Personen durch Sturz. Selbstmord ereignete sich einer, dagegen kam weder ein Mord noch ein Todtschlag vor. —o. — (Todtschlag,) Am 12. d. M. zechten der Vnv>chs Michael Erznr auf Waisach und sechs andere Lmbacher Zeitung Nr. 40. _______________________326 lg. Februars ^ Burschen aus Hotemasch, Gerichtsbezirl Kralnburg, in einem Gasthause. Gegen iNUHr abends entstand zwischen dem Erzar und dem Burschen Valentin Kern ein Wort« Wechsel, der jedoch im Gasthause noch zu leinen Thätlich« leiten entartete. Nach 10 Uhr begaben sich alle Burschen auf die Reichsstrnße gegen Waisach. Etwa 120 Schritte von Hotemasch entfernt, geriethen die beiden genannten Burschen nochmals in einen Streit, in dessen Verlause Kern dem Erzar mit einem Taschenmesser einen Stich in die linke Schulter versetzte. Daraufhin führte Erzar gleichfalls mit einem Taschenmesser einen heftigen Hieb gegen die Brustseite seines Gegners und traf ihn in die Herzgegend. Kern stürzte zusammen und starb nach wenigen Augenblicken. —l. — (Gemeinderathssitzung.) Freitag, den 22. d. M., um 5 Uhr nachmittags findet eine außerordentliche Sitzung des Gemeinderathes statt. x. — (Neues Lehrbuch.) Das l. l. Ministerium für Cultus und Unterricht hat die allgemeine Zulässigleit des Buches: «Dr. l°i. öl. Ug^er, Xßudoviuk uovLßi», v«kk». Nach dem Lehrbuche für die unteren Classen der Mittelschulen bearbeitet von Anton Kaspret. Mit 31 Abbildungen. Laibach 1900. Jg. v. Kleinmayr Beifall, dass einzelne auch zur Wiederholung gelangen mussten. An die Gesangsnummern schlössen sich: eine komische Scene «Los» ^« w», welche laute Heiterkeit entfesselte, und das komische Quartett «OlF»u»K» Kautat» »> das, dank der Leistung der als Zigeuner costümierten Mitwirkenden Globelnik, Ielovsek, KoZelj und Erjavec, von durchschlagendem Erfolge begleitet war und auch wiederholt werden musste. Sodann folgte das zweiactige Lustspiel «ri-avcik», in welchem die Dilettanten ihrer Aufgabe ganz hübsch nachkamen und insbesondere der Darsteller des Lesnikar gefiel. Der Abend wurde durch ein Tombolaspiel abgeschlossen. — (SelbststellungeinesDeserteurs.) Laut einer Mittheilung des k. k. Landwehr-Stations-Com-mandos w Üaibach hat sich der seit Ib. August 1899 Mwichene Deserteur Vwcenz Ile« au« Nrschische. Vezlll Littai, am 14. d. M. obigem Commando selbst gestellt, wornach eine weitere Invigilierung nach demselben eingestellt wurde. —ik. — (Erdbeben.) Am 16. d. M. um 21 Uhr 7 Min. 27 Sec. verzeichneten alle Instrumente der hiesigen Warte eine stärkere seismische Bewegung. Das deutlichste Bild gab der Wellenmesser, welcher für die örtlichen Erfchütterungen am empfindlichsten ist. Die Aufzeichnungen begannen mit kurzen Vorschlägen, die auf, eine feismifche Bewegung, aus^dem Nachbargebiete tom« mend, hinweifen. Die Vorschläge dauerten 6 bis 8 Secunden. Um 21 Uhr 8 Min. 2 Sec. setzt der Hauptausschlag mit 5 1 mm ein. Um 21 Uhr 8 Min. 16 Sec. tritt eine zweite deutliche Newegungsvhase mit einem Hauptausschlage von 32 mm auf. Um 21 Uhr 8 Min. 31 Sec. nimmt eine dritte Bewegung mit einem Ma-ximalausschlage von 2 2 mm ihren Anfang. Die vierte! Phase beginnt um 21 Uhr 8 Min. 43 Sec. mit einem, Hauptausschlage von 19 mm und um 21 Uhr 8 Min. > 50 Sec. die fünfte deutliche Bewegung mit einem Aus-! fchlage von 1'8 mm. Leichte Pendelschwingungen sind! noch durch weitere zwei Minuten zu verfolgen. Am Klein-! Wellenmesser gehen der Hauptbewegung durch mehrere Minuten hindurch leichte Zitterbewegungen voran. Rich-' tung vorherrschend NW.—SO. Resultierende Haufttbewe-! gung 62 mm, berechnet nach dem Kleinwellenmesser. Die jüngste Erschütterung kommt bezüglich der Stärke, nach Vergleichung aller bisher an der Warte beobachteten örtlichen Erschütterungen, an die vierte Stelle zu stehen.— Aus Littai wird uns gemeldet: Am verflossenen Samstag abends 9 Uhr 5 Minuten wurde hier ein circa eine Secunde andauerndes Erdbeben verspürt. Die Richtung des Bebens war NW. gegen SO. — ! Aus Krainburg schreibt man uns: Samstag abends, ' nach unserer Beobachtung um 9 Uhr 5 MW. (andere, geben 3 Min. vor 9 Uhr an) verspürte man in Krainburg ein ziemlich heftiges Erdbeben in der Richtung von Nordost nach Südwest; es kündete sich durch unterirdisches Getöse an, welches während des Bebens start anschwoll. Die Bewegung war vorherrschend, der Schlussstoß ganz vertical. Dauer vom ersten Anzeichen bis zum völligen Schwinden etwa 4 Sec. — Wie wir erfahren, wurde auch Sonntag um 2 Uhr früh ein fchwaches, sonst dem ersteren ganz analoges Beben beobachtet. — Aus Wocheiner-Feistrltz meldet man uns: Hier gab es am 16. d. M. einen ziemlich starken Erb« stoß mit unterirdischem Donner. Dauer etwa 3 Secunden.! Lampen, Geschirr :c. waren in Bewegung. — Aus Trieft wird geschrieben: Auf dem hiesigen Observatorium > wurde am 16. d. M. um 9 Uhr 6 Min. 45 Secunden' abends ein ziemlich starker Erdstoß beobachtet. Der Seis- ^ mograph zeigte einen Maximalausschlag von 10 mm. Der Erdstoß hatte die Richtung aus Nordwest. — (Die Arbeiten für die elektrische Straßenbahn in Laibach) werden Ende dieses Monats nebst dem Bau der Bahnbrücke über den Laibachfluss nächst der Petersbrücke in Angriff genommen werden und etwa acht Monate in Anspruch nehmen, x. — (Besitzwechsel.) Das Haus Nr. 33 (Gasthaus «Zum Gorisel») in der Floriansgasse wurde von I. Dachs käuflich erworben. x. — (Kälte in der Wochein.) Man schreibt uns aus Wocheiner-Feistritz unter dem 17. d.M.: Bei uns herrscht eine außergewöhnliche Kälte, wie sie in der Wochein vielleicht seit 30 Jahren nicht beobachtet wurde. Am 13. früh hatten wir 24", am 14.19'2°, am 15. 27 0°,am 16.27 2°, heute 22-4« unter Null. — Die Save und die Feistritz sind stellenweise zugefroren. Der Mühlenbetrieb ist größten-theils eingestellt. In Gorjuse herrscht Wassermangel, die Leute müssen Schnee schmelzen, um den Wasserbedarf zu decken. — (Fafchingschronik.)Die Tanzunterhaltung, welche der Leseverein in Littai seinen Mitgliedern am verflossenen Samstag abends im Restaurant «Zur Post» bot, erfreute sich eines regen Zuspruches, und bei den Klängen der unermüdlichen Streichkapelle aus Sagor wurde bis zum grauenden Morgen recht flott getanzt. An der Unterhaltung nahmen zahlreiche Gäste aus St. Martin, namentlich aber aus Sagor, theil. —ill. — (Keuchhustenepidemie.) In der Ortsgemeinde Hötitsch, Bezirk Littai, hat sich unter Kindern der Keuchhusten eingestellt. Da die Krankheit an Ausbreitung gewinnt, dürfte die Sperre der dortigen Volksschule veranlasst werden. —ik. — (Hunds Wuth.) Am 13. d. M. kam ein Hund auf der Straße von Mulau gegen Oberdorf, des Gerichts« bezirles Weichselburg, hergelaufen und biss in der Ort« schaft Oberdorf mehrere Hunde. Da sich an einem derselben Symptome der Hundswuth zeigten und das Thier zuletzt auch verendete, wurde am Cadaver die Obduction vorgenommen, deren Befund Hundswuth ergab. Aus diefem Grunde wurde in der genannten Ortsgemeinde lowie in den Nachbargemeinden Mulau, Obergurl, Grohfteze, Dob, Draga, Potenborf, Rodockendorf und St. Veit die Hunde-contumaz bis 11. Mai verhängt und überdies die Vertilgung sämmtlicher Hunde in der Ortsgemeinde Oberdorf angeordnet. -^K. Theater, Kunst und Literatur. ,, * (Deutsche Bühne.) Gestern ^ > sorgsam vorbereitete, schön ausgestattete Vor,« ^. « Suppe's musikalisch wertvollster Operette«D°n"°,^ ii das Publicum. Leider war das Theater s"'"/^ >»« nicht sonderlich gut besucht, was in Hinblick a-> ^ tz schönstem Erfolge begleitete Aufführung, die i" , ^ A ! Darbietungen der Spielzeit gehört, lebhaft "0^ > den muss. Wir behalten uns eine eingehende ) ^ der einzelnen Leistungen vor. ,lai>^ ^ — (Aus der deutschen Theatel^^ «, Heute gelangt der lustige Schwank ^tt ,Z/ ^ Maxime», mit Fräulein Schultz in der ^^ vierten- und letztenmale zur Aufführung. ^ ^ . B' ist es gelungen, die Hofschauspielerin 3""" ^ ^ Clemens vom k. l. Hofburgtheater in M^ >^ ^ zweimaligen Gastspiele zu gewinnen. Die K""> ? Bedürfnisse abgeholfen; der billige Preis M" „, K" ^ graphisch elegant ausgeführten Buche die lve» H breitung. l.-n'^ ^ — («DieInfel der Blöbfinnig« zF Tollheiten der Moderne in Wort und Bild. P«" ^ ^ — Den täglichen meist mit Dampf fabricierten , z, ^ im Buchhandel fchlieht sich hiemit ein Saw»" ^ dessen Entstehungsgeschichte die Arbeit mehrerer ^ ^> ^ fasst. Das Werk ist ein glänzend ausgestattete,^ ^ redigiertes und wahrhaft ausgelassen luM" .l. Die Vielseitigkeit der behandelten Stoffe '^g^ Monotonie: alle hypermodernen Uebergnffe un ^ ^ ^ heiten in der Dichtkunst wie in der Malerei, " ß^ wie in dem Kunstgewerbe, soweit sie M H'«^ Interesse haben, werden hier mit Wort und S"" ^ Und doch handelt es sich nicht nur um eine ° ^ Kritik, sondern um eine wahrhaft befreiende ^^, ^ ^ zertrümmert, um aufzubauen, und die da >" . ^ brennt, um zu heilen. ,^ ^' ^ Me in dieser Rubrik besprochenen literan,^,, l ^. scheinungen find durch die Buchhandlung 3 ^ ,»,hc5 ! !H mayr K Fed. Vamberg in üaibach zu vez^^ P — ______-^^ z» Telegramme ^. H des k. k. Telegraphen, durchzuführen, für beendet betrachtet. . B <« *> Sofia, 16. Februar. Petrov wu" MsseA ^ Weiterführung der Geschäfte betraut, bis eine ^ im Befinden des Erbprinzen Boris dem ^ Cabinettes Iovanovtt schon in einigen Tage» . > werde. .. ,MBÄ ^ Sofia, 17. Februar. «Novi V,ek- " ^ ^ die von sämmtlichen hiesigen Müttern Hv^ . Aeußerungen des russifchen Botschafters S'^ e>" die macedonischen Comite's und bezeichnet !"sB>" s bedeutenden Wendepunkt der Baltanpolitll ^O^ ^ ^ woraus Bulgarien seine Confequenzen zleye ^, N^ i Brüssel, 17. Februar. Als Gesandter ^tt". ^ gestern abends von den Vermählungsfele" ,l„d'^,! li Haag in seine hiesige Wohnung zurücklehrt „M^ Gepäck einen Augenblick im Vestibule "^ch» , war, stahlen Diebe ein politische Documente e> ^ ^ Gepäcksstück. Die Thäter waren, wie sos"" ed Seeger. Weißberg, Soudel, Hohenberg. Eichen. 3w'^'e°' "ber. Pollal, Suoboba, Weiner, ssreudenthal, ß'> ^„I" "' Spinler, Oberingenieur, Marburg. — Süß, ^ ^ . ^ -" v. Centa. Forstmeister; Stuper, Privat, lr ^ausin. 3°"b. Kfm., Innsbruck. - Handl, Kfm., Graz. lei ^lobol^'Ingenieur, «inz. - Baron Baillou.s. Gemahlin: «!t3'^ue w"c"burg. - Halagiö, Kuzmanovic, lgl. Ober-d Wt"Mesi'^" essor o. Theologie, Agram. - Graf Xhurn, ^le.PHl. Unterlrain. - Silveftri, Kfm.. Trient. -^^^r^Nordernberg. '_____________ ^ Verstorbene. 3^' 13 ci ^^bruar. Rosalia gavadlan, Locomotivführers' '' Veilt>,n^^""sche Gasse 9, Epilepsie. - Leopoldine ^"wüchterstochter, 3'/. I-, iLastenstrahe 2, Croup, h Ätl>i2 ^ c.^"' Siechenhause. ^' ^ubet^,., .^ tuar. Maria Struna, barmherzige Schwester, H Ay 15 5^' ". kzl.^"ebruar. Elisabeth Langus, Stubenmädchen, "lllinus. sebruar. Johann Noval, Inwohner, 91 I., ^ ^" 13 ^ .^" Eivilspitale. ^^Io8i8 ^.ebruar. Maria Zagorc, Kellnerin, 25 I., Lottoziehuug vom 16. Februar. >' ^°z: 18 30 23 69 40. " ^3^^ «2 4 43 2 12. ____ ^ ^ ^"te Montag. 18. Felir. Unger. Tag. " ^nl in ^ ^ame von Maxime. ^ "el Acten von Georg Feydeau, in deutscher Be« ? ^ nrvettung von Venno Iacobsohn. ' U"tst. -------------- ,Mgz«..- Mllrtt.>Mgz«.. Preis ' Preis Weizen pr. q . .-------16 — Butter pr. kß. . . 1 90 —>— Korn »..-------1440 Eier pr. Stück . . — 6 — — Gerste , . .-------14 — Milch pr. Liter . . — 16------- Haser ...-------13 8« Rindfleisch I»pr. K5 1j24 —,— Halbsrucht ...---------------Kalbfleisch » 1-------^ — Heiden » . .-------12 00 Schweinefleisch » 1 20 —! — Hirse, weiß » . .-------1?!— Schöpsenfleisch » —60 — — Kuwruz ...-------12 40 Hähndel pr. Stück 1^20 —>— Erdapfsl » . .-------5— Tauben » —40------- Uinsen pr. Liter . — 24-------Heu pr. «« Hi'mmtl« ILZ <«l2U.N. > 789 5 ! -7 0 NW. schwach heiter " 9 » Nb. 737 0 -12 2 NO. schwachj heiter________ 7U.Mg. 736 0-17 b SSO. schwach heit« 17. 2 . N. 734-7 -5 9 SSO. schwach halb bewölkt 0>0 ____9.Vb. 734 3-10 4 NO. schwach heiter________ 16. l 7 U. Mg. j 736 -0 j-1b - ?> NÖ.'schwach j heiter ! 0 - 0 Samstag um 9 Uhr abends wellenförmiges, mäßiges, 12 Secunden dauerndes Erdbeben. Das Tagesmittel der Temperatur vom Samstag -12 7 ° und vom Sonntag -113", Normale: -0 1 °, beziehungsweise 00°. Verantwortlicher Redacteur- Anton Funtel. Schriften-und Mappenmcllerei auf Glas, Holz und Blech. Künstlerische Ausführung, billigste Preise bei Nrüder Vberl, Laibach, Kranciscanergasse. 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(<šUbu ob. «olb) —•- —•- bto. bto. (1894, .... 94— 9460 bto. bto. (1898) . . . , 96-80 96-30 Wörfebau-Hnleb.en, wrloJb. 5% 99'75 10036 4«/, Rratuet JBonbeUJnle^tn . 101-— —•— «elb Wate ffanbbritft »U. »obet. aIlg.Cft.tn50.9.berl.4»/0 94-86 95 85 »..«fJerr.flanbei^lrtJ.'anli^/o 9630 97-80 Oeft.-unfl. »ant W.ijaijc. bed. 4"/0......... 99— 100-— bto. bto. 60jäb,r. wrl. 4% . 99 — 100-— SparcaRe, 1.6f».,60 3.,Mtl.4KeguI.'So[« . . . 867*6C 869*60 Un»erjinJtio)t ßose. 8ubap.>«aflttca (5Dombau) 5 fl- 1*10 1610 Irebitlofe 100 fl...... 898 — 398 60 o. b. löobencrtbltonp., Cm. 1889 61'— 58 — SotoaoVt flofe...... 67*— 58 — «elb ffiare tlctictt. tramport-^ntu" nttimttnotn. Hufflg'XepI. «ifenb. 600 fl. . 8140* 8154-«au* u. «etdfb«»«ef. f. ftäbt. Straftenb. in «Bien Hi. A . 873 86 874 — »to. bto. bto. lit. B . . 871—878 — »öbm. SHorbbab^n 150 fl- . . 480 — 484 — »nj«tfeb;rab« «if. 600 fl. S3R. 8115- 8186- bto. bto. (lit. B) 800 fl. . 1180- 1188* Donau * Sampffilffajjrt» . «es. Ceftert., 600 fl. «SW. . . 764 — 771 — Dui'iöobeiibactrr 4.-SÖ. 4O0 ffr. 595-— 608-— ffrriinanbJ^Jiorbb. 1000(1.««. 6888 6348-Semb. »atAentorti.» 3afjl}»«ifenb.« «csea|cb,aft 200 fl. ©. . . . 648-— 644 — fllopb, Deß., XrieP, 600 fl.JTO. 815-— 818-— Oeftert. »orbtoeflb. 800 fl. S. 470 — 471 — bto. bto. (lit. B) 800 fl. S. 481 — 488 - »roB^Duier tiftnb. 100fl. abgft. 18176 188 75 StaatSeifenbaljn 200 fl. S. . . 670*76 671 75 Sübbaljn HOO fl. ©..... 107 — 108- Sübnorbb. »ecb.-lö- 800 fl. «5». 877-— 879 — XramiDaij.(»tf., iHfue«Bt., ^tio« ritätJ-Hctlen 100 fl. . . . i84— 196 — Unfl.'gQllj. tti[enb.800fl. Silber 48050 488 t>0 Unfl»l»efiD.(lHaab-«raj)800fl.S. 481-- —•— tttenet 8ocalo4(nen9ef. —•— —— faitkin. Hnglo-Deft. iöonT 180 fl. • . 878-— 878 — ftanr&ereln, SBienet, 800 fl. . 469 85 470*— »obcr..anfi., Deft., 800 fl. «. 884*— 890*— ltbt..«nfl. f. ^anb. u. 9.166 fl. —*— —*— bto. bto. per UIHmo . . . 67060 671*50 Irebltbanf, Hug. ung., 800 fl. . 681- 888- — »tpDfUenbanf, HQg., 800 fl. . m — w- alpine 485-60 436 60 fraget- Sijen»3nb.=*ef. 800 [I. 1556- 1665* Salgo-larj. Steinlo^len 100 fl. 687 — 633 — „S*lfig[müI)I", Rapiers. 800 fi. — •— »70 — „Steürerm.", Rapiers, u. «.»«. 85160 858 10 Xrifallet «oblenlt)..«ef. 70 «. 460- 468 — )öaffenf..«.,Deft.in»flleit,100fl. 880*- »85*— iffiaggon.iJeib.anp., «Hfl., in ifieft, m*o° »t........ 1085- 1050 «Bt. »auge(em«aft 100 fl. . . isf- >66 _ »ienetbetger 8iegel'ictien-«e|. 670 — 674 — itotfin. ftutge Sitten. ÄmfJetbara....... 19910 19980 X5eutfo>e $lite...... 1174» 117 fio Uonbon........ 840*60 U40-80 fotil.........96*48 9t> 68 ©t. ^eterlfturg......—•— _•_ üaltttin. iDucaten........usb ti-87 8O»aftanc8»Stüeutfdjt Bieicbibanfnoten . , 117 48 117 60 3talienifc&e wanfnoten . . . 9040 BO'60 »ubel.SJoten. ;.....8 63„i 8*ö4„ fe k^lli^^Ä^i6t«3lUiiA6ii ^bonnvlnsntL nimmt entgegen 3g. v. Xleinma/r ^ ft3. Vmbesg5 Vucllkanulung (5W) 2-1