Wucher Nr. 174. «. >«. b«>b,. ». 5 5n. »«i tie ij«sttll«rq '2« Han« Dinstag, I, August. lki« Alntlichcr Tbeil. «3t. l. und t. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 25>. Juli d. I. die Freiin Ixlie Kreß o. Kressen stein zur Stiflsdaml i,n herzoglich Savoy'schen Damcnstifte zu Wien allrrgnädigsl z« ernennen geruht. Ee. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 23. Juli d I. in " -erlcnnung ausgezeichneter Leistungen im Eiscnbahr dem Ecntraldircctor der Turnau itralup'Prager und dl» bllhmischen Nordbahn Georg Löw in Prag den Orden der eisernen Krone driller Klasse mit Nachsicht der Tafen und dcm Centralinsvector der l. l. ausschl. priv. Kaiser Ferdinands.Nordbahn Franz Ritter o. Stocke rl ln Wien taxfrei den Titel eines Regicrungsrathes aller» gnädigst zu verleihen geruht. «m 29, Juli l»76 w„sbt w b,r l. l H^s ,,»d slaal?. drliclfss, m Wi-„ da« XXVI, Stiick de« UlichOglsltzlücMt«, oorlilusil! b>o» in der hsiülchsn Nuegabs, »u««^''"" """ ' "^" ^»»lelbf tnlhäll nnl?r Nr. ljf< die Honc,ffion«„!lu! Mai I>«hn von B'slch nach ^llydnlch; ^tl «ft die Vsrordnung be« Inft!,min'stsl„,n,ß vom 17. ^„'i !«?ian in vllhmtn (»r Ftg. Nr. 172 vom 29. Iuü ) )i!chüill,tliä)er 5bcil Defterreich-Unqarn und )lmeriln in ihrcn HlmdclsliczichuMN. Ueber die commercielleu Beziehungen zwiickcn Oester» re>ch-Ungarn und Nmcrila. insbesonders ' Jahre 1«75> liegt ein Verichl des l. „ eonsuls in Newport. Herrn Theodor ?I. Hauriilxyc,. vor. welcher manche interessante Mittheilungen und Daten enthält. Der Vericht schildert die anch in Newyorl „och imn,er fühlbare Ocschäflsstagnation und Ärdeits losigkeit, insbesondere in der Eisenindustrie, welche durch den verminderten Eisenbahnban in Stillstand gerilth. Im Jahre l«75 sind in Newyorl 7740 Fallisjc^ncnts mit einer Passivsnmme von mrhr als 210 Millionen Dollar« vorgekommen, lehrreich sind die Daten übcr den Handels« und Schiffahrtsvcrlchr mit Oesterreich. Die Zahl der in den mwyorlcr Hafen eingelaufenen vsterreichisch.ungarischcn Schiffe betrug im Jahre 1tt74 21i), im Jahre 1875) nur 12tt; es ging aber auch die Gesammtzahl dcr eingelaufenen Schiffe aller Flaggen mit Ausschluß der Küstenfahrer von «256 des Jahre« 1874 auf 5387 des Jahres 1875, zurück. Der directe Import von Oesterreich.!! ngarn nach den Bereinigten Staaten war in dem mit 30 Juni dslndrten Fiscaliahre 1K75» sin sehr geringer. Hadern ' Doll.), Friich, ill,). Gamen(l;2.2li4 Chemikalien , ^'»m,n! lNios«, Doll.,, Droguen (14.0 «7 Doll) warcn die wichi.^»,, ^ilil»». i, ^ lül^lln ^jm» port üb« englische, deutsche und italicmichs Haff,, lie- wollwarcn 37.8!^! Doll.. Porzellan», Stein- und Erdwaren 34.<'»77 Dollars. Galanterie» und Kurzwaren 210.448 Doll., Früchte 271.5,45 Doll.. Glaswarcn 4O<.'.242roll.. Menschenhaare? ' Juwelen und (yoldarfteilsn 28.2porte« aus Oesterreich' Ungarn betrug ^ . , ^u. ?"f>"^ ><-""' ^ '>r» reich'Ungarn aus ^iordamerita: . ?b« Hölzer 10,8<,5 Doll.. Harz und Doll. Petroleum 457.9',»> Doll. und Speck 51.342 7 ,.', 5,^., Vcbrr 10.350 Doll. Tabn! . . . ____. die Gcsammt summe des Exportes nach Oesterreich betrug 1.667,755 Dollars. Die Zahl der in N,wyc»rf gelandeten sin wan. derer betrug im ^ 14!1.7l52 im Jahre und 294.518 im Jahre 1«72. Darunter befanden sich 25.5U5 Deutsche. 19,924 IrlÜnder '"'<''. Engländer. 4970 Anqebüriqe de« österreichisch .m Staate« ndische Einwandcrung hat um volle inen. Die Forderungen Rumäniens. EndliH wird der Wortlaut jener Dlpeschc bekannt, welche der rumümjchc Milustcr de« «leuhern »n dil diplomatischen tlgenten Rumänien« gerichtet Hal und in denen d«r Ver Teufels-Cllpilän. M«m«n v«n I. Slein mann (Fortsetzung.» .Spitzbube, du hast un« belauscht!" sagteer. «Nber 's thut nichts; ich habe jthl lein Oeheimni« mehr vor "r zu hüten. Du we>ßl jetz, welch glünzende« ^0« Ma> nutl bevorsteht " Der Zigeuner nickte mit schlauem Lächeln. ..Ja, und ich freue mich. gnädiger Herr. über da« ^lück eine« so vortrefflichen Eameraden." «Vor allem, weil er in die Vage kommen wlro, tuch Wohlthaten zu erweisen, nicht wahr?" »O, nicht de«halb, Herr Edelmann. Ich meinte Nur —.- «2 «Du kannst auf mich rechnen", unterbrach ihn Manuel. „Seil fünfzehn Jahren war ich dein Gast. ^"t an dem Kinde Voles geihan haben, sind «odl. udwlg vom Vemaran wird diejenigen nicht vergessen, "len .^" <^"l. ..Ich sah ihn zum erstenmale am "' Ollober ilNx« "An welchem Orte?" i5°Ube"r n ^^" Frankreich«, unfern von de« Schloss« „Wo ist diese« Vuch, von dem Manuel mir vor« hin sagte?' .Dort. gnädiger Herr." «en Joel zeigte in den Winkel de« Zimmer« auf einen mit schweren Schlossern versehenen Vchranl von Eichenholz. „Gib mir da« «u«!" befahl Etienne. Der Zigeuner legle plötzlich sein vorheriae« demü' lhiges Wesen ab. richtüe sich stolz in die Höhe und sagtt leck: „Wa« wollen Gie mit dem Vuche /" ^>ch will darin den Vewei« von Manuel« «b> stammung sehen?" .O, den zu' liefern", sagte Ven Joel lall. «wird mein Zeugnl« genügen." «E« genügt mir nicht", erwiderte Elienne zornig. ..Willst du gehorchen oder nicht?" .Siein, und wenn Sie mich umbringen! rief der Zigeuner. ..Verlanal da« Gericht da« Vuch zu seh n. so wtloe ich e« j lbjl vorzeigen, »der jltzl w,ll ich e« nicht au« den Händen ^cben." Der Kapitän trat mit rollenden Augen einen Vchrilt auf ,hn zu. .Du bleibst bei o«ser «utwort? ^^ch bleibe dabei." «Schurll. du willst e« nur gegen «Held ausliefern. We'che Gumme verlangst du dafür?" Der Zigeuner er»ldelle lurz: ^Da« muß ich mir erst überlegen, denn da« Vuch hat einen hohen Werth s«l mich." „«Au,. Vur,chc! Wenn e« nöthig ift. wird ba« Gericht dich zur Hcrau«s°be zwingen." In olese» »ustendlicke näberll sich Manuel, der dem Streite sch»e««e«» l,«l«M»Hn,, seinem früheren Ge. nofsen." „Du mißtraust mir. Ven Joel", sagte er sanft. „Vab ich dir jemal« eine Veranlassung dazu?" „Ich mißtraue d«» Mücke", erwiderte dieser schlau. Elisnne ergriff Vl«»»el« Arm und zog ihn nach der Thür. „Komm. mein Hreund, sola, mi» in meine Wohnung; dort lbnnen »ir die Gache weiter htsp"«"" Dieien Nbenb, oder spätesten« morgen »irft b» Vruder kennen lernen und deinen Namen annehmen:' Er warf dem Zigeuner noch einen letzten zornigen Vlick zu. „Wir werden einander balb »»l^liehel', Schlo lc ..Wie e« Ihnen beliebt. aM«W^l Herr", grinste ven Joel. „Wir scheiden ohne Groll. Manuel." »l« be«> ^..... -t hatten, brach dl ........ zuerst in ein lächter au«. D« sich in einen ^ljstl. stützte den ll»pf ' - und dachte lange nack ^nslick murn, " den Zähnen: ..Ich habe l. . .,-,. ,,..,^..'..>l.. zu rächen, und <' mich v> 3ch»ur «icht halle. Vein Plan l ird mir beMben. thn ll„sz""'' , Er iprana auf . "^ ^., ,^., ,h du tomn'l'. ..Uno welche" Vruder?'' sraglt 1«, lyrtll Hiülllcl »bversend. 135S heilen bereitet, als gegen jene, welche ihr solche erspart haben. Lo bezeichnete noch unlängst in einer officitllen, vom 8. Juni datierten Note das Ministerium in Kon« stantinopel die Rumänen als „ottomanische Unterthanen". Die Stellung unseres Agenten in Konstantinopel ist eine der ungeregeltesten. Er ist nichtamtlich von dem Thron« wechsel in Kenntnis gesetzt, ja nicht einmal berufen wor« den, dem neuen Sultan seine Glückwünsche darzu» bringen. Unsere Rechte, unsere Interessen, die Pflichten, welche uns dem Lande gegenüber obliegen, legen uns die gebieterische Verpflichtung auf, unsere Beschwerden und Wünsche zu formulieren und alle Anstrengungen zu machen, um zu einer Lösung zu gelangen. Sie, Herr Agent, werden der Erste sein, anzuerkennen, daß eine weitere Aufrechlhaltung des 8tHwg ljuo auf die klinge nur die guten Beziehungen stören lünnte, welche die fürstliche Regierung mit der hohen Pforte zu unter« halten sich zur Pflicht gemacht, und nur um den be« dauerlichen Folgen für die beiden Bänder vorzubeugen, präcisiere ich hier die »fragen, welche seit vielen Jahren in der Schwebe find und deren sofortige Lösung Rumä« nien im höchsten Grade interessiert. Diese Fragen sind: 1. Anerkennung der Individualität des rumänischen Staates und seines historischen Namens. 2. Aufnahme des Vertreters Rumänien« in da« diplomatische Corps. 3 Regelung der Stellung der in der Türlei ansäs-sigen rumänischen Unterthanen nach Art der anderen fremden Unterthanen und Anerkennung der Jurisdiction der rumänischen Agenten über ihre Eonnationalen. 4. Unverletzlichkeit des rumänischen Gebiet« und neue Abgrenzung der Donau«Inseln. 5. Abschließung om, Handels-, Auslieferl,ngs>, Post« und Teleqraphen-Eonoenlionen mit der Türkei. 6. Anerkennung des rumänischen Passes und Ent« Haltung der Einmischung seitens der türkischen Eonfuln im Auslande in Angelegenheiten, welche Rumänien be« treffen. 7. Feststellung der Grenze zwischen Rumänien und der Türlei an den Donaumündungen, wobei zur Gcund» läge der Thalweg des Hauptarmes dieses Flusse« ge no««en werden soll. ble ersehen au« diesen Aufzählungen, Herr Aqent, daß unsere Begehren ebenso müßig als gerecht und billig sind; nichtsdestoweniger hat, trotz aller zu verschiedenen« malen von verschiedenen türkischen Ministern gegebenen Versprechungen, leine dieser Fragen die billige Lösung gefunden, welche wir zu erwarten berechtigt waren. Sie werden zugeben, Herr Agent, daß dieser Hu» stand der Dinge, wenn er ins Unendliche fortdauern sollte, die Natur d:r zwischen Rumänien und der Türkei obwaltenden Beziehungen — ich wiederhole e« — voll« ständig verändern würce und daß. ungeachtet all unseres festen Willens, mit der Regierung in Konswnlinopel die vollkommenste Eintracht zu unterhalten, wir gezwungen sein würden, eine andere Haltung einzun.h.ncl, al« diejenige, welche wir bis zum heutiqen Tage beobachtet haben. l>e m vielleicht wird sie uns dann verschaffen, was das herzlichste Verhalten uns nicht embringen konnte. Ich nehme mir vor. Herr Agent, und zwar dem-nächst, direcle Schritte bei der hohen Pforte zu thun. um im gegenieiligen Interesse die Lösung all dieser vor. angeführten Fragen von ihr zu verlangen. Bevor ,m Hauplangriff geschritten Eingelangten Meldungen zufolge wird bereit« bei Zajiar gclämpft. — Wie man aus Belgrad meldet, soll vjläanin vor ein Kriegsgericht ge« stellt werden 29. Juli. Ueber die Vorqänge auf dem Kriegsschauplätze herrjchl momentan absoluter Mangel an Nachrich'cn. Die officiclle Bestätigung des Siege« Mustapha Pascha's bei Ianlooa Klissura st-ht noch aus. Auch übcr die be« gonnenen Entscheidunaslämpfe bei Zajiar ist ein Resultat noch nicht bekannt geworden. Es herrscht mit einem Worti die vor großen entscheidenden Ereignissen gewöh"' liche Ruhe. Vom montenegrinischen Kriegsschau platze wird gemeldet, daß d e Truppen der Ezernaaorzcn unter der Führung Nikola's den Rückzug angetreten ha« ben, welcher sich im Laufe der Begebenheiten zu e ner ganz ausgesprochenen Flucht entwickelte. Die Montenegri« ner sind bis Grahooa geflüchiet. haben sich also bereit? aus montenegrinisches Gebiet in zeitweilige Sicherheit g» bracht. Diesmal marschierte Nikola thatsachlich an der Spitze seiner Armce, um ihr durch sein Beispiel Muili einzuflößen. Bei Podgorica mußten die Montenegrins» nach einer ziemlich lahmen Nggressiobewegung ebenfalls zum Rückzug blasen. Im serbischen Hauptqunriier hat sich wieder ein (Aast eingeflinden. Der Ministerpräsident Ristii ist zum Fürsten Milan nach Pa a? n geeilt, um ihm li^r die traurige Lage in Belgrad Bericht zu erstatten. Auch mit Tschernajeff wird Herr Ristic' conferieren. In B>l-grad herrscht ungeheure Gähruna. welche jeden Augen blick zu einem offenen Aufstand führen kann. Was Tscher najcff dagegen helfen kann. ist allerdings nicht abzusehe» Er braucht seine Truppen gegen die Türken. Mit den Serben wird Rlstii fertig werden müssen. Vorläufig ist in Belgrad ein allgemeine« Verbot erlassen worden. Waffen zu tragen. Aus Semlin meldet man: Au« Belgrad wird officiell angezeigt, daß da« Hauptquartier von Paraiin nach Alexinac verlebt wird Der Fürst tritt demnächst über Belgrad eine Truppen Inspicierungsreise an und soll in erster Linie die Lager dtt Alimpi. und 6olat Ant«! besuche . Uie übriges verlautet, soll Alimpit durch einen russi>chcn (Yeneral abgclözl werden. Fürst Wrede halle ödester., einc mehr stündige Unterredung mit Ristii. — Eine Banknoten presse ist angekommen. W Ale Nachfolger Alimpii', der auf Nnlra« TscherW najeff's des Commando's enthoben wurde, wi d der r»s ^anz c lhümlichen Argumenten für die Beschickn,^ dee ,u geordnelenhause«. In seinem letzten, dleiem Gegenstand« gewidmeten Artikel sagt er: Die E^cchcn lhülcn besser daran, der doclri»,ären ^»assivilälspolttil ,u entladen Zunächst natürlich, um bei den bevorslchmde» Verl lungen über die Erneuer,'"" ^« .»lueqlcichs mit Uli^"' qegen den Dualismus zu „ihm^n. ci '..... >, ' ^—, , por dem Schotlemhore bereil« > ,,,. 5ic Tiroler und die Staatsrechtspa.lcl, ja jclv,l t»,e Blüdcr „Die größte ist. daß wir seit fünfzehn Jahren einen großen Herrn beherbergt haben." Die Wahrsagerin erblaßte, und ihre Augen, schwarz wie die Nacht, begannen zu funkeln. „Wer ist — von wem sprichst du?" fragte sie mit bebenden Lippen. Ven Joel faßte ihre Hand. «Sieh dich um. Wer fehlt hier?" ,Gr — Manuel." stammelte Zilla. „Ganz recht. Manuel, oder vielmehr der Herr Graf Ludwig von Lembran" »Und der Beweis?" ..Ich gab denselben. Ab« höre mich ruhig an. Ich will dir erzählen, wie sich alles zugetragen hat." Nach wenigen Minuten war Zilla in das Geheim« nis eingeweiht. Das junge Mädchen biß die Zähne zusammen und versank in ein dumpfes, unheimliches Schweigen. Mehrere Stunden bis zum Abend blieb sie auf dem Stuhle, den Kopf in die Hand gestützt, sitzen. Ben Joel, der sie auf längere Zeit verließ, fand sie bei seiner Rücklehr in demselben träumerischen Nachsinnen, wie er von ihr ge« gangen war. Er legte die Hand auf i^-- ^.liter. „Ich glaube gar, du sch, a." Sie schüttelte die dunklen Haare, die weit über ihre Schultern herabgefallen waren. „Sage mir. Zilla, was ist dir?" »Nichts," versetzte sie, ohne aufzublicken. ,E« >st also wahr, daß du Manuel liebst?" „5. nert eS dich?" ,B.xl wc.u. Ich frage blos danach, um dich glück« lich zu machen." Zilla stand auf, ging auf ihren Bruder zu und sah ihn zornig an. ..Warum ließest du ihn fort?" ..Was sollte ich thun? Ist er nicht sein eigener Herr?" „Weshalb hast du ihm diesen ehrgeizigen Gedanken eingeflößt?" ,Du bist närrisch. Ich habe ihm nichts gesagt." »Ist es wahr? Ist er aus edlcm Blute?" ..Man muh es »ol glauben, denn der Beweis ist vorhanden." ..Verflucht sei dieser Beweis, drelmal verflucht." „Und warum?" Da« Auge de« jungen Mädchens begann zu flammen. ..Weil ich ihn liebe," rief sie, „und er für mich verloren ist." „Ah, du gestehst es also?" »Ja, wozu noch leugnen? Ich verwünsche das Glück, dem er entgegen geht, denn es tödtet das meinige. In lurzer Zeit wird er nicht mehr an uns denken." »O. sei ruhig, er wird es. Ich stehe dir dafür." Zilla verstand den Si,m dieser Worte erst nicht. Nach kurzem Nachdenken wurde er ihr aber llar. ..Du meinst, wenn jemand den Beweis entfernt, der Manuel den Namen Lembran verleiht, wenn du — wenn man dir eine große Tumme anbietet —" Ben Joel blinzelte listig mit seinen Augen. ..Sieh. sieh! du hast mich doch verstanden." lachte er. „Ich will dir jetzt einen guten Nath geben." ..Welchen?" Ter Zigeuner beugte sich zu ihr und sagte, die Worte scharj betonend: „Schweige und — warte!" <8««l«tzun« l«l«t.) Nterarisches. Mitthtilunnen des lrainlsch-lüftenländischen Zorft- vereins. Redigiert von Jol). Lalzcr. l. l. Landes« Forstmspector in Trieft, l. Heft. Triest 1tt7 ' ^ haben noch oft bedarf, um sich diese« Ervicmoco o" Forstlultur zu erwehren. — 1357 au« Mllhren. die freilich gerade jetzt von dieser Vrüder. lichleit nichl mehr viel «issen wolle«. Trotzdem sollten die Ezechen eintreten in dcn Kampi gegen die „feinde der eigenen Nationalität, der Monarchie und des Habs« burgischen Hauses." ..So viel ist sicher", schlicht der „Czas", „daß »enn die Frage der Uusgleichs.Gr. neuerung die Czechcn bewegen sollle, von ihrer bi«< herigen Politil abzugehen — so würden jich gar bald die seit 1867 eingetretenen Differenzen im Vager der Autonomisten oerw schen, selbst die (irinnerung an die moskauer Pilgerfahrt würde vergessen w:rden, wieder lül-nte das national autonomistische Vager vereinigt auf» treten und so zugleich dem Dualismus und der Een» lralisalion die Stirn bieten." Die Pforte hat, wie aus Konstantinopel telegraphisch gemeldet wird, den österreichischen Vorschlag acccptiert, Garnison, Munition u»d das Kriegsmalerial des Forts Klel auf Noyddampfcrn nach Nnlioari über« führen zu lassen. Dair.lt wäre nun wol die slelfrage endgiltig beseitigt. Was heute noch an Neuigkeiten vor< liege, btschtünll sich neben Sensationsmeldungen auf die Nachnchl von Mediationn Un.erhandlungen zwischen E.'qland uld Rußland unc üdev einen bevorstehenden Aufstand in Algerien, wo Franlieich mit einer ganz sptcieUe« Olienifrage zu thun bekommt. Da« ba irische Ministerium laßt die erzblschof-liche Verwahrung gegen Reinlens unerwidert. — Im Vandlagsabjchied werden Verweise gegen die Kammer. Mehrheit erwartet. Frankreich scheid , ^^ uie Orientfrage direct lngagiert zu werden. Wie man au« Paris meldet, ist der eigentllchc Grund der Rei>': des Generals Ehanzy l>ah Paris in dem Umstände zu suchen, daß in Algerien, wu die Muselmünner eine großartige Propaganda zu misten dl« «heiligen Kriegs' machen, grohe Erregung l.errfcht und lin allgemeiner Aufstand zu befürchten ist. G i eral Cha zy hielt es fur nothwendig, der Neaierlmg Üv.r die Va^e der Dinge in der französischen Kolonie lnil'-lich zn berichten, und er fetzt es auch durch, daß 8" ; außerordentliche Maßregeln getroffen werden Der »a«»!l einen Oeneralsta^s' chef, der sich unverzüglich nach Malseille begeben wird, um dort da« weitere abzuwarten. — In der llamret Wurdc die Veralhu"g des V'dgils des Unlerr,cht«. lninislcliume sorlgejetzt und wurden 30 Arlilel 2N< ge«o, .,en. i ie englische Parlanienlsjession neigt ihrem Ende zu D c „Times" scigen, Di«raeli habe stct vor einer Woch^ ftkweigerl, mehr als dem Namen nach die dem Parlamente noch vorbehaltenen Porlaaen zu rcouciere". weil er sich auf „alüt»ichl Kompromisse" verlassel, halie, »vie si: ofl am En^e einer Heffio», die «rbcit beschlcu» nieten. < ie Hoffnung sei nichl in Slfulluna gegungcn. Der gc^enwärtige V'and dcr Dinge sei der. daß man sich „ichl mehr ron einer heroischen Abjchlach'nng einzllner Bm. lagen z ,i'lcksch,ecken ließ, so daß schließlich nur noch die U»lerrl0 Faden (Klafter) oüllig werthlos. In Anbetracht dessen sollen jetzt neue I4zöllige Kanonen, die in der Perm'fchen ltisen. gieherci bestellt worden sind, zur Prüfung gelangen. Auch diese Kanonen sind mit Stahlringen um den ?auf oerfehen. Wenn sie sich bewähren, sollen sie i« unserer Küstenartillerie eingeführt werden." In den oberst:n Kreisen der italienischen Heeresverwaltung sind einige Personaloeränderungen vor sich gegangen. Die „Italia Militare" meldet nemlich, daß die Decrele bereite vom Könige unterzeichnet seien, wodurch der Generalmajor Manassero di Losügliole von den Functionen eines Generaldirectors der Infanterie und Reiterei enthoben und zum MitgUede de« Homitä« für die Waffengattungen der kinle ernannt, für den erstgenannten Posten aber der Generalmajor gontana dem «riegsministerium zur Verftlgung gestellt »orden sei. D?r Gei'craldireclor des administrativen Dienste« im Kriegsministerium, (kommend. Serici. trilt als Groß« offizilr de« Mauritiusordens in den Ruhestand und wird durch den Oberstcommissür Sani, bisherig" ^".^ ^^ Krieg«commissariate« in Florenz, ersetzt. ung«. angaben von noch weilergehenden Personaloclanberungen in der Heeresoerwallung werden dagegen von der ..Italia Militare" für unbegründet elklürl. Die Nachricht von dem bevorstehenden Thronwechsel in Kon st antinopel h»l die öffentliche Meinung Europas ziemlich tühl gelassen. Man hofft nichts, man befürchtet niHls. Die Entscheidung llegl in dcr Hand Abdul Kerim Paschas, das Interesse ist dem Kr'eas. schauplatze zugewendet. Wie der ..Vevanl Herald" berichtet, hat Milhad Pascha den Miriditen seine gan; besondere »usmert. samlcit zugewendet und dem Sohn und Erben Vib Dadi Pascha« die Versicherung ertheilt, daß alle erb> lichtn Recvte und Privileg'en der Miridllen w,eder her« gestellt und bestätigt werden seilen. Dagegen hofft die hohe Pforte, daß sich in kürzester Frist eine beträchtliche Schar dcr kühnen Bergbewohner auf den Kricu«zchau' platz begeben werde. Die nKlhigen Vorbereitungen sind dazu bereit« getroffen. Uebrr dic im Mitte lmccr versammelten Flotten sagt dcr „Morning Advertiser" in einem la"" " ^. titel unter anocrm folgendes: „Die türkischri r enthalten im gcgcilwärtigcn Augenblicke dic ichoujten Exemplars pm, ss7!sss5schiffsn allrr europäischen See» '"ächte. i,s„ Marine ist in der ^csslla z/- .^ H^le ^r nach dcn "ul'' „ei sie besteht jetzt au« "l" ! ^. .,.^.,,... ..,,^. ein^n ?' Fahr' zcugcn und soll m wenigen T«9en u,^ undcrc Panzerschiffe ocrmchrt wlrdcn. Die österrc.ch,,cht„ russi. schcn und italirnischcn Geschwader, dic sämmtlich au« Panzerschiffen von neucslcr Eoilstruction bestehen, sind in Smyrna. "„5 dir deutsche Flottc. die dic bcidcn mäch. tigften ^ "c im Mittclmcere aufweift, ist in Salonick i:i'^scn habcn gcradc jetzt nur zwei odcr drcl ' l>rr Levante, abcr ein Evolution«. Emcm kleineren, aber durch lein Gesetz noch ocr-Pöüten ^lllderfcindc rückt Forstmcistcr ^ " rr. cigncr in dcr folgcndcn Nl'handlung „^ .^cl '.chcrpilz" mit Voupc und Mikroskop zu rc,bc. E.' ist lcö daS ^ocidilllu lldiotlnulu, cin dcu alpinen Gc> Mdcl, cigcncr Parasit dcr Fichlc, eine jener Accidium ^ormci, oeS Rostpilzes, welche man vordem als eigrnc Arten l'ftrachlelc. nun abcr als Ucbcrgangsformcn an^ der dcr Urcdinccn, crlannt hat und ocrcn Enl« wi^ „.'chichlc, wcil noch gänzlich unbekannt, der my .o chcn Forschung ein dankbares Feld eröffnet. Do t o. Obcrcigncr. indem er auf diesen llcmcn Sl cn cd aufmerksam macht, dlsfen praltischc Vc^u ^Un u r dcr ^llichcn nicht vcrgcsfcn; was 'N'.icr d<.!> Bau^...... !>.incn ^cbcnsps^^^l^n^f,, E,n> ^ag thut, wird zum Magnet fcincr r >dc aus ber Infcclcnwclt. n,^ ^ '^stmann t)ai nuc Ursache, btn a„ sich a„ch m»! !cn Krankhcilscrschcinungen snrgfäli! 'orschtn, T : Abhandlung entstammt der Fcdcr unseres vaterländischen Forscher« Karl Dtschmann. und cs bedarf wol nur dcr Nennung diese« Namens, um dc« ^ntercsscs der ^escr sicher zu sein. Dic „Pfahlbauten-lundc auf dcm laibachcr Moor" w sür "tn. Forstmann und Iägcr glrick »l, "'lt jcner den Verfasser char^' llchen Schürfe und gcistrcichri' ^luoxi l!^!"^'^!, i>< ihre Wirkung nie verfehlen kann und gewiß auch im wettern forstlichen Leserkreise lebhafte Sympathien er "csen wird. 2 ^incn Gegenstand, mit dem sich auch dic ..laibachcr A l'mg" im vorigen I ' ishcnd befaßte, bchan- " ^bcrfbrftlr Fran^ , , in dmi «nflntzs «dcr ^" ^uslvllc,, der Vorln»Uj« in il ' ^^ "ersass »,„lss leinen WchglNl' Entomologc bekannt, entrollt uns ein vollständiges Bild der Entstehung und Ausbreitung jener Borkenkäfer, schaden, dcs bei dcr Bsrlilquna beobachteten 3» < ^ den obcrlrai„!,cheu Wäldern zu Nutz u» ^rollniicn gereichen wcrdcn. Die Reihe der artcheren Aufsätze wird durch eine dem prallijchen B anuepahte Abhandlung über die „Einführung l ^ lmahe« in der gorst»irlh-stafl" vom Hofralhe T hier iot beschlossen. Der Name dieses wei,bekannte.', fachliterarifch oielseilia thätigen Fachmannes ist ganz gccignet. den „Millheilungen" auch außerland« VeaHtnng zu oerichassen. „ ^ , Nun folgen ptli^'edln'sleint s Noi^cn: Nkber eine forstlich wich"ge,^ ''« "^i^ über ..Ei« als for,u>>^ ...".->."!:»" von ^.^,..,im", so in den gotlscheer Ber. gen sich ereignet, wird uns erzählt. Den Schluß macht ein „vuchanzeiqer". in welchem gorstmeister Dlmitz dem „statistischen Jahrbuche de« l k. Allerbauministermms". respe live dessen forstlich» '^'dl.chen Thei e eme eingehende kritische Besprechung „et. Der Buchanzeiger soll auch in den nächslerichei» ncnoen Heften als stündige Rubrik fortgesetzt werden. Wer Il'ieresse an der heimatlichen Foistlullur hat ^ und e« wäre wol u» wünschen, daß dieses ein immer allgemeineres würde — wird diesem bescheidenen Büchlein nicht unbefliedial einige Vtunden schenken. U„« scheinen diese Vereinsp-'blicationn, ein entschieden nützliches Unternehmen zu sein. und ln dieser Ueberzen» ^ung glauben wir, unsne ^ejel mit demselben bekannt > machen zu sollen. ^V. geschwadn- unter dem Admiral N ' von Toulon aufbrechin und im Mittllmecr kr, ^e Admiral« Flaggcnfchiff lft ein neue« P«»ersch,fi von !^> Pferde kraft, bewaffnet mit 12 GtschHtzen neuesten Modell«, und fein Commando umfaßt sieben andere schone Fahrzeuge" Das serbische Amtsblatt vom 29. d. M. publi« ciert eine ministcriellc Verfügung. l«ut welcher alle Fremden von jetzt an die ^l,nimü„c,!'>^ zu bezahlen ^ verpflichtet werden M Oagesnmisskeiten. « - lNu, Ischl). 28 Iul,. wird der .Pltfje" ,slchr»eben ^ «Vestern sind Prinz Leopold von V»»n Vis,l» m>» Kindern hiel eingettofien und v«n Sr. Vl«i,. ftül dem «°'l,r und dem Erzherzog «udolf, bi, ih»en bi« gegen el entgegenrillen, begillht worden. Heute vormittag« be-suchte Se. Vlajefillt und der «ronprin, die Ingelommenen in Erie«, wo Prinz ksvpold mit seiner Vemalm » der ehemaligen Villa der Li,l,sl,ogin Vophi, da« Nbft'igequa'lin genommen haben. Er,hss,ogin Vissl» mochte henle vorm««t»g« mil >hl,m Hemal ,«fn «paz„lg»ng dnrch Ischl und »nrd, vom ««r» publilum llsl!,:Z,n«hau1e bsfinden. »erben n»» gleicht« Verhllllnifst ftsh^nden i'a.u..^....^, iwed« hat sich da« Reich«lsieg»minifteriu» «il den > tobe«» ver!hs!dignng«-vi!N!ftsrlsn bebus» Erwirlunc üllnrllllcn zur b»t«jühr>qsn Wl>fst,,übung m» — ^e» veriiblen lüchl siall, „nd w», " .,«>' .»l li,, ^ g mi« lheill. di, dis«t!,,<»gl,ch,n V' »bflelaq, 5„« y^lomn", Ofi', ten Beschluß b^m verbliche vlonnmsnle, «ns s„«s al»r„vh,»s -m bis,. bende« Denlmal der ll" -....., -----,......i!«. ^' « « '' > « " ^ d ,» Ir « » nse».) I« G»„n»nl am Ilanllss' ^ " zn» gNllfltN dt» > l! (Hellschotltvtll,«?.) D>^ssl»g< Rep»n l»n vvhmen) ohne da» l<,nd»«fiich, Onl V. ..., ..... ... - Uu«schl»ß de« ßnndn« Inftruclu» nm den Prei« »o« ylX». >. ..nser Gemeinde-ralh h°l die V„steues. welch, di, G««d« t<«ri« z» den Kosten ------ " 'ill, «u! >: '"' " om 15». .. Qllvdfi l^?" u»b line Million „m l. I«l« s sN, <«chr,ckl,che« snde f«ns fch«,er Vl«tz, chen) In ber Gemeinde l'ouclnelelV»«, ,1" ^ Morez. im Iula.Osbirgs. t>li'!cht jsh, g, llngillcl. da« sich lag daselbst eieigne, unr suns l»"' «e,,. ,ch»nen Vllltc! iock>n si„sl,'nn, S,s .^ s„ t..s,s«,n„n sich j>> ^l" »^'' an. t^s ihnen ,,nen l!e>- n^n Kll' ...... ',, ^I/,,I, »>.,! «>f» lommen. schlug der K«hn «m. n in« «Vol- ler, Noch einm»! l«»» tzi« Vl»dch?n aul t« ^dsrlilch,. »»«»! sie gleich wi»d,r w«««»>1«<». Httf, »« «,»5,<,ch zn l«ß«. »«> »ne*) d„ Gch'fjsl doch», nur an ssinl fokales. - <»»gllo«»,«,) Der 5'" i.»«-..»,«lil".,« N'"" v. Vid«»»> ist »«« dll teüu'ß reg»srung n ,o»»,» - lD,,»st»«»ll»"dll»r Hnu»n«rn»,»»,r .«'»>" n» ,d' < ' ^ ^^,^ ,, ,i», S'»»l»»nwal«.Subst,' l^7.^.«.^.. S." ll, in «rled.gu»g ,„«.««.. 1358 — ( Abschied « s«ir 6 e.) Cine gemüthvoll« interne Re-gimenlsfeier vereinigte gestern »bend« die Offiziere de« Erzherzog Leopold 53. Infanterie-Negimente« unter den Kl«ngen der Regi« ment«lapelle in den Lokalitäten de« Gasthouse« zur „Vereinigung". E« galt den Abschied «ine« altverdienten Veteranen zu feiern, der nach einer mehrere Decennien zählenden Dienstzeit den Militär, dien» verläßt und dem zu Ehren da« Offizier«corp« den gestrigen Abschiedsabend veranstaltete. Der Gefeierte ist der Feldwebel Eduard Cefus, der dem genannten Regiment« durch volle 23 Ichre angehörte und sich in den Reihen »««selben die silberne sowie die goldene Tapf«l«it«midaille — die einzige im ganzen Reglmente — erlämpfte. In Anbetracht feiner langen und stet« belobten Dienftlelftunq wurde ihm anlilßlich seine« Uebertritte« in den Cioilstand feiten« Sr. Majestät de« Kaiser« ein Vnaden-gehalt zuerlannt. Nachdem bereit« der Regimentsbefehl vom ge> strigen Tage die Verdienste de« Gefeierten in ehrendster Weis« anerlannt hatte, gedachte der gegenwärtige Regiments'Tomman' dant Oberftlientenant Peter von Hranilovii abend« noch in mündlicher Rede derselben und schloß in herzlicher Weise mit einem Toaste auf den verdienten Veteranen, der den Ehrenplatz an der Seite de« Regiment«.«lommandanten innehatte und den gestrigen «bend wol zu einem der schönsten und glücklichsten seine« Lebm« zählen dürfte. — lDimih' „Veschichte srain »".) Diesertage wurde die zweite Lieferung de« IV. Theiles und hiemit zugleich da« Schluß heft de« großen Dimih'schen Geschichtsweile« ausgege. ben und versendet. Da«selbe beginnt mit dem Regierungsantritte Kaiser Josef I. und reicht bi« auf da« Ende der französischen Herrschaft in Illyrien 1813. »m Schlüsse findet sich ein Per» zeichni« der Quellen, die der herc Verfasser bei seiner «ibelt be. nützte, sowie »ene« der Subskribenten auf da« Wert. Auch in dem vorliegenden Vchlußhefte tritt jene ausführliche Verllclsichtigung der zeitgenössischen Kulturentwicllung, die schon allen vorangegan» genen Lieferungen dieses Werte« ein erhähles Interesse verlieh, in ganz besonderem Maße hervor und gewährt un« ein ebenso eingehende« »l« hochinteressante« Vild von dem geistigen und socialen Leben unsere« Landes, in«besonders natürlich von dessen Haupt» Nadt La'bach im Laufe des 18. und im Veginne de« 19. Jahr-Hundertes. Vir sind überzeugt, daß jeder Heimalss.eund die treff. lichen Schilderungen, die uns der Herr Verfasser in seinem ge« diegenen Werle speciell über da« Leben und die Kullurzuftände kaibach« bietet, mit lebhaftestem Interesse verfolgen wird. Nuch lann der Verfasser mit Recht da« Verdienst für sich m «nspruch nehmen, die Kenntnis der reichhaltigen interessanten Geschichte unsere« Landes in ganz außerordentlichem Maße gefördert und allen, die sich um dieselbe Überhaupt interefsieren, zum erstenmale Gelegenheit geboten zu haben, das weite Feld derselben an der Hand eine« gediegenen Geschicht«welle« zu durchstreifen, dessen wissenschaftliche Grilndlichlett einerseits und dessen fesselnder, von dem Hauche freiheitlicher Anschauungen durchwehter Ton anderer-feit« dasselbe al« die geistig hervorragendste und danlenswertheste literarische Production unsere« Heimatlande« erscheinen lassen. — Um dem Wunsche vieler Abnehmer de« Werte« zu entsprechen, hat die Verlagshandlung Jg. v. Kleinmayr >b Fed, Vamberg die Herstellung zweier eleganter Einbanddecleu in Leinwand mit lederrücken für die beiden Vilnde der Dimih'schen Geschichte ve» anlaßt, und stehen dieselben zum Preise von 75 lr. per Tlllcl zur Verfügung. — (Die II städtische Knaben-Voll3sch.il«>) in Llllbach war im eben abgelaufenen Schuljahre 18757»', in 4 Klassen, deren jede au« 2 Abtheilungen bestand, von 601 Schü-lrrn besucht. Von denselben sind 41 Schüler während de« Schul» jahres »»«getreten, es verblieben somit am Schlüsse desselben 560 Schüler, vier hieven blieben unllassificiert Den stärksten Vesnch hatte die III. « Klasse mit 87, den schwächsten die I. l. Klasse mit 63 Schülern. Durch ausgezeichneten Fortgang zeichneten sich, wie wir der ausgegebenen Rangordnung entnehmen, in allen Klassen im ganzen 77 Schüler an«. - Da« Schuljahr 1876 77 beginnt am 16. sePtember. Die Einschreibung der Schüler bei der Schulleitung hat am 14. und 15. September zu erfolgen. — (Vestle gelfch eiben) Vei dem zum Vesten der Buchdrucker - Kranken> und Invalidenlasse im Gasthanfe «zum Stern" veranstalteten Vestlegelscheiben wurden in zwei Tagen 425 Senen geschoben. ^(Flelschlarif für den Monat August.) Da« Kilogramm bester Qualität von Mastochsen lostet 50 lr, mill' lerer Qualität 42 lr.. geringster Qualitllt 34 lr.; von Kühen und Zugochsen losten die drei Sorten Fleisch 44. 26 und 28 lr. — lSelbstmordversnch) Ein Infantn.fi dee Erzherzog Ltopold 58. Infanterie-Regiment« versuchte gestern morgen« in der Eollseumslaserne sich mit seinem eigenen Gewehre zu entleiben. Der Unglückliche, der sich in der ffrilh noch marode gemeldet hotte, jedoch nicht al« solcher auerlannt wurde, traf sich in den Hal« so, daß der Tod zw»r nicht augenblicklich erfolgte, wol aber wenig Aussicht vorhanden ist, ihn «m Leben zu er» hallen. — (Vlluerliche Roheit.) Ein empörender Act bäuerlicher Roheit wird un« au« Vrunndorf bei Lnibach gemeldet, dessen Vewohner belanntlich schon seit längerer Zelt nicht ohne Grund in dem traurigen Renommse brutaler Rauflust stehen. Der dortige Oberlehrer, eiu seine« Wege« ganz ruhig dahinziehender Mann, wurde diesertage auf der Straße zwischen kaibach und Vrunudolf von mehreren ihm begegnenden Vauern» burschen ohne jegliche Veranlassung überfallen, mißhandelt und in einen der dortigen, über und über mit Schlamm gefüllten Morastgräben geworfen. Auf die Vitte, ihn wenigsten« au» seiner un» angenehmen Lage im Graben zu befreien, lam einer der erwähn« ten Vurschen noch einmal zurück und nahm wol das vom Mißhandelten hiefür angebotene Geldstück m «impfana. ft«ß ihn aber nichtsdestoweniger erst recht in den Graben hinein, fo daß es demselben erst später nach längeren Vemllhungen gelang, sich daraus hervorzulllbtiten und scine Wohnung aufzusuchen. Den Vemühungm der Gendarmerie wird es hoffentlich gelingen, die Namen der Uebelthäter zu eruieren und letztere ihrer verdienten Veftrafung zuzuführen. - lH » gelschl» g ) »« 18. d. M hat ein in der Ve« gend von O b ermlad » t iz und Must, Steuergemeinde P»»vce. im politischen Nezirte von Gurtfeld. niedergegangene« heftige» Hagelwetter die dortigen Feldfiüchte zum großen Theile ver» nichtet. Ein gleiche« Unglück traf wenige Tage darauf — am 25. d. M. — die Felder und Weingärten in den Steuergemeinden Schleiniz, Kleinweiden, Slouz und Großlack >e« ludolf«»erther Vezirle«, In beiden Fällen wurde feiten« der politischen Vehärde die Schadenerhebung behufs Lrwirtung eine« Grundsteuernachlasses eingeleitet — („Heimat.") Die soeben erschienene Nummer 18 des illustrierten Famillenblaites »Die Heimat" enthält: Der Schandfleck Roman von Ludwig Anzengruber. (Fortsetzung.) — Herr Redacteur! Gedicht au« dem Ungarischen de» Joses K'ß. Von A. D. — Fel,r auf der Land. Die Geschichte einer sell, samen Vauernliebschast. Von P. K. Rosiger, lFor>seyu»g.) — Nach Gemälden österreichischer Künstler: „Aschenbrödel", Von Leopold Löffler. (Illustration.) — Oeheimmlllelschwindel. Von Dr. S. Plck. — Memoiren eine« Franzislaner«. Kultur« und Sittenbilder au« Ungarn. Von Dr. Adols Dur. III. Reisen und Reise-Abenteuer. - Als ich fillgge ward . . . Drei Ermne» rungen an meine ersten Ausflüge Von Ferdinand Kürndelger. Dürrenftein. (Mit Illustration.) — Röm'sche Modelle. Eme Skizze von E. v. Dmcklage. — Kunftinduslrie. Alte Schreib» bllcher. Von Aglaja v. Lndere«. (Zweiter Nrtilel.) — «u« aller Nelt. — Vrieslasten. Neueste Post. (Original-Telegramm der „^aib. Zeitung.") Wie«, 31. Juli. Die „Politische Correspondent meldet: „Der an der Beschießung des Donaudampfers „Tisza" schuldtragende Commandant der serbischen Na« tionalmiliz, Peter Iolovii, wurde seiner Charge cnt. hoben und entlassen. — Der russische Kaiscr wird marl 61 25. Wien, 31. Juli. Zwei Uhr nachmittag«. (Schloßconsse.) «lreditactien 143.10. 1860er Lose - - , 1««4er Lose 130 50. üfterreichische Rente m Papier 6b kl», Sl»al«bahn 271 —, Nord, bahn 180 — , 20. Flllnlenstücle 9 92. nngarischc «lrcditaclien 122 . österreichische ftrancobant 125^. °flerre,ch«Iche «nglobanl 72 25,, Lombarden 75 —. Unionbanl 5« 50, a»stln-osient«l , türkische Lose 16- . Communal - «nleheu !»ü ü0. Loyptisch, 92-. Veschwach._____________________ Angekommene Fremde. «m 31. Juli b«tel St«tzt Wien. Gebrüder F. del Torso. Trieft. - Scbi- witzhofen. Statth^ltcreirath mit "amilis V^; ^iü-r von Stahl. l. l. pens, Hofrath, sam; inssü» rath des l. l. obersten Gern! ^ois. Ksm.. und Hoffenreice, Wien, — Ettel.' «gellt. L'rnz - «tt von Neupauer, Gymnasiast, und Bielacd. Ingenieur. Marbniq, - Dr. Weil. l. l. «rzt, Pola. Hotel Elefant, «litterina. Trieft. — Voilovic. Vudap-ft - Moc-nit. Ponlgl. - Vandii, «ralievica. - Treumann. Vaiern. h«tel Enrov«. Flach, Oberlieutenant. nnd Elise «delbacb. Inest. — Wonizla, Villach. — Sert. Maler, «adlersburg Hribar. MUncken. v«ierljcher h«s. Mnlei. l. l. Marine.Adjuncl, Pola - Strupi, ^.'ieill. Prag Neuling», l. l. Assistent, und Majer. Zim« meimaler, Wien »ai.v. ,.^n cefterrelch. Bercik. Vefitzc». Traia - Stars«. E> . lvach. Dolenz. Log. ««tzrn». »rüden. Vescher. Sago: Menzinger. Priva^ Unterlrain. Senblict,. «oviqno. ^ llotloziellung vom Ai). Äuli. ^inz: W 0U 80 41 71. Meteorolonijche Beobachlunllen m Laikäu^ " ! kW. ^» « ? « 28» __z i«?^»______^« -i ., 5" A ""77 ^.16. »indstlll h.iter « " »- !'^" ^25° O.s. schwach l,c,!si <>..,.. »« Ab 736.,« ^-19« windstill heiter Herrlicher Morgen, tagüber woltenloser Himmel, mondhelle Viacht. Da« lagesmittel der ««rme 4. 205' »m 0 7" «bn dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Ottomar Vamber«. Vönenben^t ?^?' ^- ^°"- ^" "^le w«r in angenehmer Disposition- anfänglich infolge Zeilung«n°chrichten ziemlich matt. erholte sie sich sichtlich und schliefu noh«» bei aeNriaen <^^z,<.,»^z^l. «oursen, worauf die DeportverlMnisse allerding« e.n.gen Linfinß genommen haben- V« RUckgang de« Golde« f»nd feine Fortsehung. " " «»i« ) «„.,. (.....Kb t0 ve, 60 Februar.) """ ^.....ß., hy ^^ z^-> «...^.. < ^ «^ °z« «,fe, 1889........2Kb — 858 — , 1W4........10« 70 107-«) ^ 1«0........1127s) 1,8 - ^ l8«0 ,n lOOfi. ... l,7- N7?l> ^ 1864........,3050 ,81 ^ D«««nenePfandbriefe .... 14575 I4U7H Pr»mienanlebenderSt«dtVi,n »bbo »« — «"izien l""" 1. - »lw «l- Siebenbürgen s , , „ l . . 73 - 74 - D«nau-«egulierung««Lofe . . I0»7» 104 U,g. «isenbahn««nl..... W - 9bb0 U««. Pr«».,en-«nl...... 71 bO 7« - «ientl Communal« «nlehen . 33 bil 9li?b Nette« A<» v«»le». «««!«.««»,........7» 7» 7,30 Vsnlverein........-» -^ -^ ^ V dencrrdil«nst«ll.....—>^ »»— «reditanflalt........ 142 40 142 60 «teditanstall, nnzar 122 40 1« 50 lepositenbanl . . 1«?- 188 — S5— 864 — Oesierr. V«mlgesellsch«ft . . . — — —»— Umonbaul...... b800 t87b Verlehr«bnnl . . 8l 7b 8225 «etieA »«» tr«»«p«lt-U»ter»eh-«»»>e»< Gelb «0«« «lf»ld,V»h»........101 - iol co K«l1-Lndwig.V,hn.....,987b Il,9 - X.'.?^'?^"^^ '^ll'llsch.ft 8KV - V7i-«lisabeth,««fib°hn . . . ib3- ,04— «l«s«btth.««hn l?w,.«»d»eif» Vtreilt)...... 117«^ lt?bi) ßtrdin«nd«.«°rdb«ß, . ' ' ',805—,«,»,._ ßr»n,-Iofeph . V«hn .... igy.^ iz,.__ eemb..«,ern..I»ssy.V«ha . . ,„ ^ ,^.. N«yd.«elellsch.......z,f< _ z,,.^ cefierr. sioldwestbohn . . 12» fo «V-— Audolf«.V»hu.......102 — lvll bv ««»»««bahn........v7y.^ ,7^.^ Sudbahn.........7«.zo 7^75, Theiß-Vabn . . - ..... 184 50 I8K f.0 Ungarische »iordofibahu . . . 100. 1l^b<» Ungarische Ostbahn.....hz _ gi h<, Iramway-Geslllsch......i<9__ i^.^ v«»«el««<««fte». «llg. »fterr. VaugefeUfchaft . . - — __.__ «lener V»n,esel1fch«ft..... _.^ ^.^ Pl«Dbrtefe. »llg. »sterr. Vodeueredit . . . ,Oft M l07 - dl«. in 82 I«hl«, h« 7^ ß9-_ «ation»lb°nl ». ».....9780 ^7^ Un«. Vodencredtt......8h.__ ^.^ Prwritlte». «lisabeth.««. 1. «»..... — .. 86l« ßerd.««°rdb.««.......l02 l0« b0 sir«n»«Iolevh«V.......^90 9010 «al. K°rl.kudwig-V., I. Vm. 87 - »7 b0 Oesterr Nordweft-V. . «4b0 847b Steblnbur««.......bi - «ti) St«a»«b»hn........ »» ^ — S«db«hn k »«/. . 1,2 ,1250 - b>/, . »,7b 9»^ Slldbahn. V«n« . _...- Nn«. 0st««h» . . H7 50 57 75 Pri»«tl«fe Eredil.L. . ,s,f, ^^. ,>:./l> »lub«lf«.i I3K) il- «»««bur,......... bl»l»0 5990 ftranlfur« . . 5l»«0 l ' Hamburg ^.gg r«nd«n 1,8 zs, ,,,i s^ P«i« 4870 4n^ »«ltzlsrte». Duc«ten b fi*w lr. b f?»« tt «ap«lt,n«d'«r . »,79 ^ 9^80 - Prenß «assmfcheine «0.«0 .«.40 - «Über .... lm . . «0« . «b , »r,»nische «n»ndentl«ft«,««.0bli,«ti««>l, Pli,«t»«tl«n»«: ««l»9^—, «»«n — ^