D«I,«lnt ln ö^tzkido? vSÄinWvk «lsdOim»«! »In»«W«Wol» ^Ao»t»s»-^^o>g>d«^ S«dfMl,ttuny, VHp»«»bm9 ^vk«Im Wl» ^ ^OIV>IDWM. 0«v0,pi»I-» mavHG. « ow. A4 M-. öulHl» py,t «AmT « VI«. Mr 6« obktg« ^I«,^ mo«^ „ VI«. VnMtmMm», » KI, » VW panemvva odne Snglanv? TaS britisch, «eich al» «tzmr Ardtßil. Ueber Pamuropa wurd« tn den letzten Tq gen niehr geredet unb ^eschriehen. als es der unmittelbaren Aktmlitüt deK Tchtnws und den Chancen seiner Verwirklichung entspricht. Und doch ist es lehrreich und interessant zu s?hon, wie gerade am Anfang einer Paneu-ropa«DiSkttsston sich mit iluherster Aache'.t n Europa, den Wnd«rn des europäischen Kontinents flegeniiberzustekken. Äs geschah wiederholt im Laufe Iathrhunderte, daß England seine berüchtigte „Splendid Isolation" einer Tin-miischung in die europÄtschen Angelegenheiten ^arzog. wobei europäische Angelegenheiten für England als sroml^ Angelegenheiten galten. «(Äroßbritannien ist ja ein Aestandteil >des britische^^ WektiMlperiunlS. Dieses Iin-psnum D ein Erdteil für sich. Die Weltkarte, wzch englischem Hi^schmack zugerichtet, inüsita die alte Einteilung in sijnf oder sechs Erdteile aufgeben. D« ht» Hl-schvse von Vtzagrad. Aagreb und iiberneh«»«. Die «»eoVrafiunoeiviMiM RO. Washington, 14. S«G.' g« gusa««»enhanße «it der tze»«Hßhe«H den Ankunst des englische« SRi«iste»p,Hß.^ denten in Amerika erkläete GtOOtSsekretÄr. Gtimson, daß die verhan^nge« schen Maedonald und dem a«erita«ischa» Botschafter i« Londan hinsichtlich der See» abrüstung schon so weit gediehen seieq^ dGi an eine »i«her«^ng eine» UheitstUWa»-sereuz gedacht werden könne. HinsiMiH deij prinzipielle« N»agen der «eea»etW»ß »«p«' de zwischen Landau und vashiogtan HB Einvernehmen bereit« in allen niisWtlichD» Punkten erzielt, hinsichtlich de» tech«lZchpe Durchführung de« Einvernehme«» gHe» en noch weitere VesprechUnge« Die Teeabrüstungßkonsere«; sM Wck» vember oder Ansang DezM^r noch L»«hM einberusen ««den. BorfenberiGte Zürich, 14. Sslptmniber. De»ift«:' grad S.127S, Paris 20.MÜ. SyichiD Sh.laSS^ Newyott 5W.M, Mailwed S7^!b, Prey, 15.Wb, WieN'7S.0S. vudap-^trV0.a»b..Ve»-^ lin 13S.K8. ichen Empire ist für England viel tvichtiger als^die Schaffung cines Paneuropa. Da gibt ?s für einen «englischen Staatsmann keine Wahl. Die ^dev des britischen T^ltstaatssy-stonl'5 donttmrrt bei ihn, unbegrenzt iider die Idee des europäische» Zu^samlnenschlusjeS. . UNt^r diesen Umständen ist es zu verstehen, daß sich in England immer deutlicher dk Strömung abizeichnet, die j^dc allzuengc Bindung an ^neuropa von vorilhersin ableHnt. Die Vertreter dieser Strömung denlen bereits jLdt an ein« Art ..P^n-Britannien", das neben Pan«VuvoPq und PawAmevistr existier^'n würde als unabhängiges iKanzG»,'^ ^Us gleichberechtigtes Älied der neuen W^-ordnung. Ja mehr noch: „Pan-lSritannien'^ soll dabÄ die große Mission übernehnren» ei-ne Brücke zwischen Nan-Amerska unh V«m >MariVlirer Zsltung' spummer S^S. Europa zu bilden. Die Pan-Europa-Idee in ihrer neuesten Fassung ist ja die Idee des ^rrn Briand, und sie birgt in sich anliamc« rikanische Tenden^n, mag dies noch so heftig bestritten wcrden. Dr. Str^femann hat in <^enf mit allem Nachdruck erklärt, daji er jede Bindung «ablehnen würde, die sich gegen irgend «inen anderen Crdtell richten sollte. Di« englische Diplomatie begniigt sich mit Erklärungen dieser Art nicht: sie baut vor, um für alle Fäll« geschützt zu sein, um in dem Augenblick, da Pan-Europa Wirklichkeit werden würde, als Superarbiter zwischen Pan-Guropa und Pan Amerika aufzutreten. Wie gern würde England es auf sich nehmen, die Reibungsflächon, die zwischen den bei-den Erdteil-Systemen entstehen werden, zu glätten, um auf diese Weise seint eigene, heute so bedrohte Weltgeltung im alten Glänze wie derherzustellen! Wie würde diese Weltgeltung Englands gerade in den Gebieten zunehmen, die.auberhÄb'des unmittelbaren Aktionsfeldes Pan'Ann^rtkas und Pan-Europas liegen, also etwa in China, in Japan und vielleicht sogar in Rußland! Gerade' Sowjetrußland,! das über Pan-^ropa und Pan-Amerika hinweggeht und an die Gründung der Welt-Sowjttropublik denkt, nimmt heute eine Sonderstellung ein, die noch krasser wird bei dem evtl. Zustandekommen eines europäischen Zusammenschlusses... ^ Nnd alle diese Ueberlegungen Produkte purer Phant<^ie? Oder liegen sie im Bereich realer politischer Möglichkeiten? Wie diese Frage auch beantwortet werden mag — die politischen Tendenzen, die heute in England Oberhand zu gewinnen drohen, verdienen größte B<^achtung. Denn mit diesen Tendenzen muß ernstlich gerechnet werden auch bei mehr gegenwartsnahen Anlässen als hei der dicht an Politische Romantik grenzenden -kussion über Paneuropa und die Mreinig«1 ten Staaten des Alten Kontinentes. >^^WSWSSWS»«W»S»PW>«S»«SSV»W«S»«W»S^^ Äu» dtm Zeppelin zum Traualtar^ vom Xrauältör zum Südpol Sonntag, den September .. Der Polarforscher Sir Hubert W i l-ki n s, der am Weltfluge des „Gras jZeppe-ljn" teilnahm,, hat.noch am Tage Lan-dljng in' Lckkehilrst die Schauspielerin Tvzan- ne B e n n'e t t geheiratet. Wenige Tage darauf brach er zu. einer Südpolexpedition auf. ' >! I I . > , - WichNge ««keapvlMlche Äoisereazim tn Senf Der Maierunaschef in Bosnien Wie aus Beograö berichtet wird, . reist«: Ministerpräsident General 2 i v ? o v i 5 Donnerstag abenids nach Brod ab, um einc Jttspektionsreiise durch Bosnien, zu unternehmen und in Sarajevo mit Sr. Majestit dem König zusammenzutvesfen. ! ^ Der Mmsterpräsident traf in Begleitung seines Käbinettschefs Mlipoviü aus Slavon M Bvoö gegen.7 Uhr in Bosanski Brod izia, wo er die Exposibur >der BezirksHauptmann-schaft besuchte und die Berichte der Funktionäre entgegennahm. Sodann setzte General j^ivkvviü Per Auto die Reise nach D?r-venta, Doboj, Maglaj und Zeniea fort, wo er die einzelnen Behörden und Aemter einer eingehenden Besichtigung unterzog una auch mit!der Bevölkerung in unmittelbare Berührung trat. Gegen 1k Uhr setzte./der Ministevpräsidenit die Reift nach Sarajevo fort, wo er abendS eintraf. Kregori'iLeva >ii. (l. Ttl^rk). Der jugoslawische Aubenminifter Doktor Marln ? ovi 6 hatte »ährend det Herbft-tagung des Mk^rbundeß bereitA zweimal Aeftgenheit, mit dem Führer der bulgari» Delegation, dem Außenminister B u-s o w, zusammenzutreffen und zur Frage der Neuregelung der Beziehunqeir zwischen beiden Staaten Stellung zu ne^en. Ueber den Inhalt dieser Besprechungen bewahren d^ Mitglieder beider Delegationen größtes Gtillschweigen, doch konnte man so viel in Erfahrung bringen, daß !^ide Minister bereits die Richtlinien für Ue »ieder aufzunehmenden Verhandlungen zwischen beiden Nachbarstaaten festgesetzt haben. Dr. Marin ? ov i ö^statteis^ Donners» G e n f, 14. Septeinber. tag auch dem österreichischen Bundeskanzler Dr. E t r e e r u « i K einen halbstündigen Besuch ab, der in diplomatischen Kreisen großes Aufsehen hervorgernfen hat. Doch verlautet in unierrichteten Kreisen, eS handle sich nur um einen Akt der Courtoisie. Dr. Marinkoviö drückte bei dieser Zusammenkunft dem. Bund^lanzler sür die anläßlich deS Brandes iii der Wiener jugoslawischen Ge-sandfchaft , zltieil gewordene Hilfe seinen verbindliDeil aus. Bei dieser Gele-genheit wurdest auch verschiedene Fragen an geschnitten, die ei«^ engere politische, vor allem aber wtxMqstlil^ Mitarbeit zum Gegenstande haben. ................ .... Schönheitswettbewerb gesiegt, sondern repräsentiert das, waS die Amerikaner ereits schon, da sie vor z-wei Jahren in Pariz und Lowdon studiert und so^är Ausstand b2sucht hat. Miß Edny Petere! ist Z4 Jabre alt und besitzt, wie sogar eine Pariser Zeitung feststellt. das betreffende Gefühl für das „Tempo der Zeit^^. „Auch eine allnfNae DINatur ist nickt ewig" Primo d« Aivera kkndiAl de« Negimewechsel a« .AnÜkßlich des sechsten Jahrestages der Errichtung der Diktatur in Spanien hat Ministerpräsident P r i m o deRiveca an das Land ein Manifest gerichtet, worin er erklärt,-daß die Kraft des gegenmärti^ni Regimes genügend erwiesen sei, so daß man von der demnächst erfolgenden Einführung einer neuen Verfassung sprechen kann. Das Manifest legt sot^nn die Notwendigkeit «-i-mr einzigen Kammer dar, die der König führen und auf die er einen mäßigenden Einfluß üben soll. Selbst eine günstige Diktatur, heißt es in dein Manifest, könne nicht ewig sein. - ' Die Standard-Amei'.kantrln In Paris ist.soeeben eine Amerikanerin, Miß.Edna Peters, eingetroffen, die in ihrem Vaterland als Typ.des hundertpvozenttgen amerikanischen jungen MÄdchens allgemein bekannt ist. Miß Peters hat nicht bei einem Der Vublikuml»''andig»r Leopold Stokowski, Dirigent des ' Sym-Phonie-OrchesterS von Philadel.phia, stsbt drüben nicht nur im Rufe eines hervorragenden Musikers, sondern auch .eines höchft energischen und unibekümmerten „auidisnce tamers", eines PublikumS-Bän<>igers, so im Stil Hans von BülowS. Er erlaubt kei. ne störenden Geräusche wühren-d des Spiels. Als kürzlich einige Zuhörer nicht Kuhört,'», sondern mit knistemden Programmen unZ> scharrenden Füßen das Spiel des Orche. sters begleiteten, rief er dem Publkkmn zu: «Ich gebe Ihnen mein Bestes vder gar nichts — wählen Sie!" Ein andermql, alS einige Besucher zu spät kamen oder mitten in einer Konzertnummer den Saal verließen, rief er unmutig in den Saal hinein: „Ein Konzert ist keii; geselliges Diner, bei dem jet>er nach Wunsch und Beliehen ein-und hinausgehen kann." In einem f Stunden ohne Dich! Abscheulich! Auf Wiedersehen Liebling!" In EUe nahm er sein Bad, kleidete sich an und ^frühstückte. Der Tag brachte ^»in reiches Arbeitsprogramm. Um ^11 Uhr hatte er s>sinen Wochenartikel für den „Noiv Kork Courier" üjber Theaterncuheiten zn diktieren; das würde ^venigstens zwei Stunden in Anspruch nehmen. Zum Lunch hatt^ er sich mit dem Regisseur des Thea-ters verabredet wegen einer eventuell nötigen zwei!-ten Besetzung für sein Lustspiel. 'Slm Nachmittag hatte er ein Interview mit einenl bekannten Dramatiker für die „News Eoe-mng". Also mit einem Kvllegen von der Zttnlst — komisch. Jetzt würde er wohl die ^urnalistische Tätigkeit an den Nagel han- gen, so gern er sie auch ausgeübt hatte. Jcht war er ja selbst erfolgreicher Autor. U.'n vier Uhr erMrtet eer Ralph Kolstock, den amerikanischen Theatermann. Anschließend eine Konferenz mit einem Mhnenverlezer, der das Lustspiel in Buchform herausbringen wollte. T^r Tag war also voll besetzt. Aber er brachte noch mehr Beschäftigung, als Frank erwartet hatte. Schon b:?im Früh stück traf das erste Glückwunschtelegramin ein. Gegen zwölf Uhr lagen bereits mehr cls zivanziig Depeschen gleicher Art auf seinen! Schreibtisch. Dazu läutete das Telephon fast ohne Unterbrechung. Alle 'seine Freunde ,chie nen seine Freunde liber 'den Erfolg zu teilen, selbst Leute, die er kaum kannte riefen >hn an, um ihm ilhre Anerkennung und ilhre Glückwünsche auszusprechen. Wer bei aller Freude über die zahllosen Anrufe und Te-legramnle behielt er klaren Krlpf und erle« digte feinen Wochenlbericht mit der gleichen^ Gewissenhaftigkeit wie sonst. In freien Minuten überflog er die Thea-ter^sprechungen der Morgenlpresse. Die Kritiken ivaren idurchgehenid günstig. Er wurde ordentlich rot, lvenn er die Aeußerungen s'S« sonders enthusiasmierter Bevichterstv'atter las. Er hatte das Gefühl, daß er solch über-triobenes Lob nicht verdiente. „Dieses auSge zeichnete Lustspiel, das inlmer wiei>cr vom schallenden Lachen deS mnüsierten Pn-Hli-kumS unterbrochen wurde... 'Jede Pointe aufs feinste oe^ickAfen. jedes Wortspiel, je- der Mtz wirikungsvoll zugespitzt... Eine säubere Durchführung der drainatischni Entwicklung.., Gewiß, eine Seltenheit «bei der heutigen Lustjp'ielliteratur." Sein Kollege vom „Dailly Telegrapiph" schrieb „Frank Mitchell kann mit dem Erfolg seines Stückes mehr als zufrieden sein. Ganz London wird dieses geistreiche, lie-benÄvürdige Lustspiel sehen, seit Jahren das beste, daH über unsere Bühnen ging." Die „^ily Matt" brachte sein Bild — wo mochte sie die Aufnahme nlir herhaben ^ und selbst die „^imes" opferte eine halbe Spalte für seinen Erfolg. Während Frank seinen Wochenaufsatz .Herrn Warbuton, ldem Sekretäi: einer be« freundeten Redaktion, diktierte, meldete James den Besuch von zwei Reportern, die um ein Interview baten. Wenig später traf eiire ^pes«^ von Kolstock ein, die i.hn an die vereinbarte Besprechung um vier Uhr noch einmal erinnerte. Es wäre verzeihlich gewesen, iväre all die^ dem jungen Autor etwas zu Kopf gestiegen. 'Nur wenigen ist ja in so jungen ?^h-ren ein starker.Erfolg als Autor beschieden. Frank aber besaß eine natürliche Bescheiden-hvit, dil? ihm vor jeder Uel^rhobung bewahrte. Nur glucklich lr>ar er, überglücklich. ?lm Nachmittag kam ihm erst voll zum Bowußtiein, was sein Erfolg bedeutete. Al? Ralph Kolstock kam und sich mit ihm auseinandersetzte, nahm dieser l?,-snla «inen greifbaren Wert aii. Er verwandelte sich in Geld. Und auch ein Autor, ein Mann deS Geistes und der Kunst, verachtet nicht diesen AuÄ>ruck des materiellen Lebens. Ein Mann der kurz vor seiner Heirat mit einem schönen und geliebten Mädchen steht, freut sich des Gel^s nicht um seiner selbst willen, son dern um der Freude und des Glückes willen, die es auch seimr jungen Frau bringen wird. Aohlstock lag es fern, mit Frank . zu feilschen und die geschälftliche Unerfahrenhsit des jungen Autors auszunützen. „Wenn Sie mir die alleinigen Ausfüih-rungsrechte Ihres Lustspiels für Amenka überlassen, Herr Mi^c^ll", sagte er, „werde ich es im Herbst, vermutlich «im Äptem-ber, mit bester Besetzung im World Theater in Newyork herauSki^ingen." Frank horchte auf. Obwohl er kein rissener Geschäftsmann ivar wußte er d^ ganz genau ivas das Angebot bedeutete. Das Worlid Theater war die größte un-d renommierteste Sprechbühne der Vereinigten Staaten, Ziel unld Sehnsucht aller dramatischer Autoren. Frank wußte, daß Kolstock ein Mann von Wort war, daß ein Wort auch galt, ivenn es nicht durch einen schri't-lichen Vertrag.juristisch festgelegt wurde. „Ich bra-uche mcht zu «betonen, Herr Kolstock, wie sehr mich Ihr Anerbieten ehrt. Ich betrachte es als eine besondere Auszsich nung." Sonntag, lken l5. Variborec i^eituna" Nummer Z^S. l.eopoI6 VLlfllng Das Geschlecht ohne Aebe und der tintergang des Sauses Habsdurg !. Ich bin heute 61 Jahre alt,, und mein Le-Ken hat einen seltsamen Weg genommen. Das sind beides Tatsachen, die mich dazu berechtigen, ilber das Gewesene wie ein Philosoph nachzudenken. Wenn ich die Geschichte Oesterreichs und das Werden und Berge^n der Fa lmilie Habsbug. deren Blut ich in mir trage, iic>r Äugen habe, so verlieren die einzelnen Begebenheiten sür mich an Gestalt. Das Drama im Schloß Meyerling, der Mord in Genf, die Katastrophe von Sarajewo, alle diese Ereignisse sind nur Glieder einer Kette, Ilam menzeichen, idio den Untergang einer großen Familie -andeuteten. Neben diesen wuchtigen äußeren «Geschehnissen lief unverdrossen, von einem starren Zeremoniell entstellt, das innere Leben einer Familie, ein Wirrsal von Schicksalen, um die nur wenige wußten. Leidenschaften niaren die Ursachen für die vielen großen und kleinen Dinge, die den Vestanid des Hauses erschütterten. Leidenschaften, die durch Tradition und HauSgesetz nie-iderstehalten wurden bis die gepreßte Gewalt sie zur Explosion trieb. Der Hang nach einer wilden Ausgelassenheit war immer da, sobald wir die Hofburg, in der düstere spa-, Nische Hofsitten regierten, den Rücken gekehrt ihatten. Die Frauen, denen unsere Gefühle gehörten, liebten wir mit einenr ausgesprochenen Starrsinn, weil eben die österreichische Swatsklugheit über <^efühle lächelte und der Kaiser selbst in Dingen des Herzens kein Verständnis zeigte. Alle Leidenschaften, die i>m Mut >der Habsburger iihr Wesen trieben, hatten übrigens einen tiefen Grund. Krankheiten haben sich in allen großen Familien fortgepflanzt, je prunk voller die jsrone, um so starrsinniger hafteten sie daran. Auch wir Habsburger hatten unsere ÄtanVheit, wie kannten nämlich die Liebe nicht. Das war ei«,e schlvmme Krankheit, und wenn ich heute über das Geschick unseres Hauses nächdenky, ohne Groll und Ueber-fchwäng, so glaube ich^ daß diÄe Krankheit tödlich gewesen ist. Nicht der Hader im Land, nicht die Drothung'vor den Grenzen, sondern das unselige Erbteil eines Valten HerzenS hat Ans gerichtet. Und aus diesem Leben ohne Liebe will ich Ihnen erzählen. Ich war Z)«r letzte Habsburger, mit dem sich die unglückselige Kaiserin Elisabeth ausgesprochen hatte, bevor sie in Genf der Dolch eines von ^ß und Irrsinn verstörten Mörders traf. Das kam so. Wir waren im Salz-/durgischen auf der 5^gd nach Hochwild, auf einem herrlichen Stück Erde, mich t^m ich im ^wer Sehnjsucht habe. Uebrigens ist Salzburg »neine l^imatstadt. Mein Bater fiührte dort 'ein kleines Hofleben, sehr bescheiöen, eine ^ScheinherrlichLeit. Ich Sann nicht daran den .ken, ohne über die beschauliche Verschlafen heit dieses Hofes mit. Rührung zu lächeln, ^ür uns Kinder war mein Vater, der Groß Herzog von ToScana, trotzdem ern Gott, der ^größte Regent der alten Welt. Wir liebten .ihn, weil er gütig war. Aber damit komme .ich zu Reminiszensen, die hier nichts zu su. chen haben. Eines TageS stieg ich von meiner weltvergessener GebirgHö!^ hinunter nach Salz> bürg. Ich wollte Proviant sür die Jagd holen. Ich sehe mich noch heute?nit meinen kurzen Hosen durch Salzburg marschieren, weil die Stunde, die ich dort zu erleben hatte, mir bis an 'das Lebensende vor «meinem Bewußtsein stehen wird. ' Im Garten deS „Hotel de l'Europe" traf ich eine stille Frau. Sie war, wie bminer, schwarz gekleidet, was der Schwermut, die nieistens von ihr ausging^ einen besonderen Ausdruck gab. Die Kaiserin Elisabeth mochte mich gern, ich' habe oft in der iHofburg mit ihr gesessen und versucht, Licht in ihre düsteren Salons zu bringen, indein ich ihr von meinen Seereisen, von der Adria und ihren sonnenhellen Küsten erzählte. Sie dankte mir» das mit ihrer Zuneigung und ihrem Vertrauen. Alle Begegnungen mit der K'aiserin sind vor mir verblaßt, nur diese letzte, im Hotel de l'Euvolpe in Salzburg, steht noch vor mir mit allen Einzelheiten. Nie batte ick) die Kaiserin so aufgeräumt angetroffen wie damals. Sie lachte, wenn auch der gelbliche Schimmer iihres gealterten Gesichts anders sprach. Eine Reise wollte sie wachen, eine lange, eine große Reise, zunächst nach Genf und von dort ins Mittelmeer nach Madeirl, oder sonst wohin, wo man ein un-lbefriedigteS, von den ^uern der Hofburg beengtes Schicksal vergessen konnte. Sie lachte, er endlose Regen, der einen grauen Mantel um die Salzburger Berge hing, nährte meine trüben Gedcmken. Vielleicht hatte auch Majestät nur ganz belanglos „ein Hühnchen mit mir zu rupfen", dachte ich wi holpernden Wagen. Eisiger Wind fuhr mir ins Gesicht,'als Ischl vor nlir auftauchte. Nie habe ich den Kaiser Franz, Josef so gesehen, wie er in Ischl in der „Kajservilla" :?or mir am Schreibtisch saß. Er sprach ganz leise, die Simme zitterte, weil die Trännen sie erstickten. Ich sdand da, Überrascht und ergriffen zugleich. Ich hatte eil,en mit Unnah barkeit erfüllten Monarchen ertvartet und stieß auf einen kleinen zerbrochenen Menschen. Da fühlte ich, wie der ganze Flitter einer unnatürlichen Daseinsform nach allen Seiten vor uns zwei Verwandten zurückwich. Ich'fragte, was, geschehen sei, und er er-zählte mir von dem Mord an seiner Gattin, der Kcnserin. Ich war beschämt, als ich den Kaiser sci-losgelöst von allen Förmlichkeiten, so echt in seiner T^uer erblickte, denn ich mußte mich in diesem Augenblick von den Vor würfen sosreißen^ die ich immer gegen Franz Josef mit mir herumtrug. ^r Kaiser fragte.imch mit einer gewissen Begierde nach den letzten Wortei:, die ich mit der unglückseligen Kaiserin in Salzburg gesprochen hatte. Je mchr er sprach und fragte, um so deutlicher fühlte ich, daß es ihm darum ging, sestzustellien, wie schlver sein eigener Anteil von «Ähuld sei. Er hatte seine Frau, ganz gegen seine Gewohnheit, unibehütet von Polizeicrgenten reisen lassen^ Nun zitterte er um seine Verantwortung und schien darüber die Trauer vergessen zu wollen. Und dann begann er in Entrüstung von der Ungeheuerlichkeit zu spreche«^, daß man eine Monarchie angetastet hatte. Er polemisierte, er beschwor die Weltordnung. Ich stand dabei und dachte an die Frau, die mit ei-nklm seligen Lächeln auf dsm gelblich schimmernden Gesicht, die so sehnlich erwartete ^große Reise" angetreten hatte. Als ich die „Kaiservilla" verlassen hatte u. durch die Straßen von Ischl ging, wußt^W, daß von allen Szenen im Hause HabKürg ?ine auch so echt gewosen war. Es war verboten, den Monarchen anders an^zureden als Majestät", auch wenn die Familie unter sich war. Die Tochter des Kaisers hatte ein-in Gegenwart einer dritten Person Vater" gesagt. Ein erzürnter Blick hatte sie hilflos erröten lassen: „Entschuldigung, Majestät!" (Fortsetzung folgt.) VII« PU7Z7 IN Roman einer GwstntoOter KwdesuNlerschiebnng i« Pole« — Mord am Grife« D»b>»» ^ We« gehört da» Sind? Bon W. Hoeppener. ' Es ist schon so: die besten (titschigsten?) Filme schrsiibt dvch das Leven selber. So sentimental, so unwahr innerlich,. daß üin verwöhntes und sens-ationSlüsterneS Publikum zweifellos sie auspfeifen und auszischen würde. Weshalb auch kein noch so wagemutiger Regisseur sich finden wird, der ein vom Leben selbst geschriebenes Dkanuskr'pt auf das Zelluloidiband bannt, ^er Erfolg wäre katastrophal ... > Mitten hinein in ldas Namensfest d^'Z Grafen Dubno auf Witoez bei Stryj (Woje-wodschaift Lwow) platzte klein, grauhaaclg ANd sinster blickend ein ungebetener Gast. Abgerissen und ungepflegt, wollte >die za-lonierte Dienerschaft d«s Schlachzizen ihn unter keinen Umständen anmelden. Erst das „Psiakvssf pierunie!" >des Befehlsgewohnten setzte idie wvderstrobenden Beine in weißsei-d^n Strümpfen in langsamen Traib. Kovf schüttelnd emi^ing ihn der Ehef, unterhielt eine halbe Stunlde sich mit dem GeheimniZ vollen und---rief dann nach sein^-m Auto. Sich bei den zcchlreichen Gästen ent schuldigend, erklarte er aufgeregt, >daß un-mlslschi^are Geschäfte ihn dringend nach Lelnbevg Viesen, versprach ccker, möglichst voi! Mtternacht noch zurückzukehren, ^nn rollte der schwere Hispano-Suiza nnt ilhul und sizinem ungeibetenen Gast zum Tore hmaus... . Biermrdswanzig Stunden vergingen und nochmals vierundzwanzig Stunden. Graf Duibno >- eirtgegen seinem Versprechen — kehrte nicht zurück. Seine Gattin und Toch ter wurden unruhig und riefen schließlich das der Familie seit Urzeiten schon gohö rende kleine Palais in Lemberg an. Der Hauswart aber, erschrocken, erklärte, daß Ixr Grojf bisher weider ^ Lemberg einge troffen sei nock) sich al^ennildet habe. Einen Unfall oder noch Schlimmeres fürchtend, hetzte jetzt die Gräsin die Polizei auf -die F^rte des Verschollenen. Wieder vergingen Tage. Der Starost und der W.'» jewode persönlich bemühten lich um die Nachforschungen, ist doch die Familie lDuÄ-no alteingesessen ini Lande und gcchört zu den ersten Geschlechtern der Ostwojewod-schasten Polens. Dann endlich meldete der Polizeiposten in Halicz — einem gottverlassenen Nest am Dnjestr —, daß in dem d^r tlgen Kretscham die Leiche eines älteren Herrn und eines jungen, auffallend schönen Mädchens gefunden wor^n sei. Den .^rrn, aus dessen zerschossener linker Schläfe ein zähes Blutgerinnsel in den gepflegten Franz-Josef-Bart geflossen war, erkannte Gräsin Dubno als ihren Gatten. Das Mäd chen aber, dessen jungem Leben ein wie ge zirkelt gezielter Herzschuß ein jähes Ende bereitet hatte, erkannte niemand in dem Dorf. Der immer wache GesellschaftSklatsch 5c. mächtigte sich natürlich auch dieser Angelel genheit, die aufzuklären die StaatSPolizi sten hoffnungslos.sich mühten. In den Sa lons in Warschau, Krakau und Lelniberz wollte mm: wissen vc»n einer tragischen Lie besgeschichte des ^toten Grasen, die. in dem Kretscham z^.Halicz ihren blutigen Ab schluß gefunden. Da erschien plötzlich — lange schon nachdenr die Grust über den (^beinen Dubnos sich geschlossen — in Wi tocz wiöder jener grauhaarige Fremde, den Grasen zu soiiler letzten Fahrt veran« laßt hatte. Entsetzt, aber doch erfiillt r>on unbestimmten Hoffnungen, ließ ihn die Grä sin, die er zu sprechen verlairgte.. vor. Der (^heimnisvolle breitete geschäftig vergilbte Spiere und Photographien oor sich aus. ^nn erst stellte er sich vor '.üs der (^tte einer längst verstoßenen Erzieherin -des Hauses Dubno, die während einer Amerpkareise des gräiflichen Paares ini Früh fahr 1914 -die 'damals erst 11 Jchre alte Tl)chter des Hauses in Krakau betreut und lbehütet hatte. In die Abwicklung eirrer schwierigen ErbschaftSallgelegeuheit in A-merika hinein kirach der Weltkrieg. Alle Gren.zen narcn gesperrt, cillc Verbind zerschnitte.., iil den Gräben aller Frollteil starben Hunderttausende, die Meere wurden unsicher gemacht von deutschen Unterseoboo«, ten. Graf Dubno, ein schwerreicher Ma:m auch ohne dre eben eilckassierte Erbschaft entschloß sich daher, in den' USA das Ei^de des Krieges abzuwarten. Regelmäßig gingen über die Schweiz namhafte Summen an bie Erzieherin in Krakau und ebenso,re. gelmAßig kamen auf >dem gleichen Mge die Ü^cj^pichten, «daß das Töchterchen des Grafen M einer entzückenden Menischenri^se erblühte unld in -der faft gleichaltrigen Toch« ter der Dienerin eine Gespielin und Freuni din gesunden habe. Und dann kam die-Botschaft, daß die (krzieherin des Grafenkindes .sc!^r erkrankt und in ihre Heimat albze-reist sei, wo sie starb. Die kleine Komtesse aber h^e ihr Mann in idäs bekannteste.A-delspensionat Westrußlands gebracht, wohin in der Folge denn auch die i^ziehunASgel. der! gesandt wder Alte aber erzählte tonlos weis ter die Geschichte des jungen Grasenkinde?, das als Leiche nur seinem richtigen Vater zurückgegeben wurde. Als jene Vertraute des gräflichen Hauses gestorben war, stand ihr Mainn — eben dieser Geheimnisvolle, ldcr jetzt die Beichte seines Lebens ablegte — allein auf.der.-W^lt mit den zwei Mädchen: dem-Grafenkind und seilier eigenen To6)ter. Aus,Lio^ zu dieser nahm er jene lnit sich in.seine Heimat, sein leibliches Kiird aber meldet«; er unter dem Nalnen Duibno in dem. AdelSpensioilat an, es unter dem Schutz der Nonnen- zurücklassend. Erst jetzt, am Spätabend seines Lebens, lneldete sich sein Gewissen ulzd die Reue über die ulvbesonnene Tat. Er klärte seine angebliche Tochter aus und machte -sich auf die Reise,, um auch dem Grasen die Wahrl>eit zu gestehen. Das Mädchen aber lief lveinend zu seineni Liebsten, dem es unter Tränen seine abenteuerliche Geschichte erzählte und ihm erklärte, daß uliter diesen Umstünden an eine .Heirat zlvischen ihnLN beiden niclit zu denken sei, da ilir Vater — der Graf — sich einer Verbindung seiner Tochter mit einem Bauernburschen wohl Zeitüng" NuRNe? »MM ?!Ks 7^. l9?1. mU allen Mitteln wrdevse^n wevde. Den Broschen.<^beGel tüie vn«wetflu»g. Er woll te und konnte diie Geliebte nicht mehr lals-^n. Ulib als der Pflegevater kam, um die Weinende Im Kretischam zu Halicz dem war tenden strafen Ku^uführen, Wich er den ibeiiden nach und erschoß «in sewer Roissrei Vater u-nd Tochter, die eben erst sich geftm den hatten. Der Mte floh entfetzt, um nach Wochm erst der VrS-fin ein Geständms cvö. zlilegen und so die Bluttat aufzuklSren. Jetzt hat.das Preisgericht in Lwow W ent scheiden über Leben und Tod des Bauern-lburlchen^ Idar vöM^ yckrochen bei «seiner Verhafwng alles gestmÄ». Dn Alte ist verschwunden. Polizeistreifen wollen ihn an k>er Grenze >deS roten Reiches gesehen haben; alle ^6)forschunigen nach i^hm blieben vergeblich. Sein Kind aber hat die Gräfin Diiblto auf Witvcz feierlich adoptiert und als Erbm anerkannt, weil sie es liebt und weil sie durch solche Tat auch dem letzten Geschwätz idber eine Liebschaft des toten Ge-Tnahls die Spitze nohmen will. . . Wie gesagt: die besten (oder kitschigsten) Frlme schreibt doch daS Leben feW. Osfen bleibt nur d-ie Frage, sb ldas Publikum dieser _wahren — GeWchte, s^he es sie auf der flimmernden Leinlwand, Beifall klat. ichen würde. Wir möchten eS ffS Aderholt bei den Streikunruhen des vorigen JahreS zu verantworten «^tten, fand gestern unter.drama« tischen Umstünden ein vorzeitiges Ende. ^r Zeuge I. G. C a m P b e l l, ein Zei-wngSverLkufer, erlitt im ^richtS^l einen TobsuchtSanfoill und konnte nur mit schwerer MÄhe gMndigt werden. Eampell war der r 0 n z e u g e der Anklage. Er hatte die iSchieherei in Gastvnia, in deren Verlauf Pol^i,z^f Aderhol getötet wurde, mitange-sehtn, und die Staatsanwaltschaft rechnete damit, er wevde als Zeuge aussagen, daß die streiikenden Arbeiter den Poli^ichef vorsätzlich ermordet hätten. Als Campell vor der Zeugenbarre erschien, unterzogen ihn die Verteidiger der Angeklagten einem schonungslosen Kreuzver^r. Sie zerpflückten der Reihe nach seine für die Angeklagten belastende Darstellung und widerlegten Punkt für Punkt seine Angaben. Nach einer halbstündigen Befragung durch die Verteidiger verlor Campbell plötzlich die Nerven, sprang vor den Vorsitzenden iüi^rnhill imd schrie: „Gro^r Gott, lassen Sie mich weggehen, ich halte das nicht länger auS." Der Gertchtssaal geriet in ungeheure Airf-regung, die sich noch mehr steigerte, alS Campbell Miene machte, auS einem Fenster ihincmSzusPringen. Vier Gefängniswärter stürzten isich auf den Rasenden, der erst noch einem regelrechten Ringkampf überwältigt und. in eine gepolsterte Zelle des Gefangenhauses abgeführt werden konnte. Der Vertreter der Anklage, Staatsanwalt Earpenter, beantragte nach dieser Szene eine Unterbrechung deS ProzsseS, mit welcher die Verteidigung sich einverstanden erklärte. Der Gerichtshof zog sich zurück und veMndete nach einer kurzen Beratung sei-nen BeschLuß, den Pwzeß zu suspendieren. W Ein Bild von den RetwngSarjbe'ilten für die mit den Wellen kämpfenden Fahrgäste des PassagievdamPferS „Kuru", der auf dem NäsMvi-See bei Tammersfors unterging. Rechts (mit Korkivesten) einige Gerettet«, die glücklicher waren als ihre 127 ertrunkenen Relsege^ichrten. SKreSenstat elnes lrrflnnlgm AamMenvaters Si« Ehepaar «l» drei Slinö«« verbraaak In der Gemeinde Schönwald in Nordmähren brach vorgestern in dem Häuschen des ehemaligen Legionärs Gmil H etzel ein Brand aus, der das Häuschen trotz der Bemühungen der Feuerwehr vollständig in As<^ legte. Bei den AufräumungSarbei-ten wurden die Leichen Hetzels, seiner Gat- tin und seiner drei Kinder, von denen daS jüngste S Monate und daS älteste 10 Jahre alt war, geborgen. Man vermutet, daß Hetze! in einem Anfall von Trübsinn seine Familie ermordet und dann das HauS angezündet hat. Der Mabafadscho als MltgMlager Ein Mcharadscha vevkövpert für joden SteMichen den Bogrvff eines unApheuren Reichtums. Daß ein Maharaidscha ein Mit-gvftj^er fein tann — nein, so etwas »ist bis jetzt noch nicht vorgekommen. Der Maharid scha von Ichtbua nimmt für sich die „l^re" in Anspruch. In Jchibua gdbt es nämlich zwei MaihavadschaS. Der eine ist von der englischen Regierung entthront, während lder andere, der Neffe des ersten, regiert. Der entthronte Maharadscha wolhnt gleichfalls in s^em srüHeren Reich, ist aber mit lsginem Nachfol^ verfeindet. Die englische Rogierung ws Vermögen deS >damaliz2n Miahavadschas beschlaignalhmt und chm nur sein herrliches s^^lais zur Verfügung gestellt. Der entthronte Potentat erlhält von der englischen Regierung eine Pension. DdsseS Geld reicht a<^r für seiine Ausgaben nicht im entferntesten aus. ^r Maharaidscha, dn drei Frauen besaß, kam auf den Gedanken, eine vierte Fvau mit reicher Mitgift zu nehmen. ZuMch verlangte er von ^r englischen Regierung eine Erhöhung seiner Pension, mit 'der Begründung, daß eine neue Frau, wie es iden Herren der Regierung wohl Kvkannt sein dürfte, viel Geld kostet. v v I 5 ' ftsükoga u!les 7 2 Drei Monate später führte der Maharadischa eine fünfte Frau hoim und füllte gleichfalls mit der Mtgift seine t^sse. Aber auch daS schien dem Maharadscha zu wenig. Im Laufe eines Jahres nahm der Maharat^cha sich noch drei Frauen, alle drei mit guter Mitgift. Inzwischen starben zwei Frauen deZ indilschen Fürsten, und eS verbreitete sich das Gerücht, daß der Maharadischa sie in eine bessere Welt »befördert habe, um in der Eoschließung neuer Geldquellen durch neue Heirat nicht gehemmt zu >sein. Die englische Regierung eMätte ldem Ma^radscha, daß sie i>hm im Falle einer neuen ^rat die Pen jion unweiigerlich entziehen würde. Der Ma-charaidscha gab li^s Versprechen, sich mit 8 Frauen zu begnügen, heiratete a>^r bald darauf eine SYsiÄhrige indische Prinzessin mit eineni Riesenvermögen. Durch alle diese Eheverbindungen ist der Maharadscha in kürzester Zeit zu einem der reichsten irischen Fürsten geworden. Jetzt wurde es der engliischen Regierung enidlich zu viel, und sie kündigte dem Maihavadscha die Pension. Auch die Bevölkerung von Ichibua ist mit der Tatisache, daß der Maharadscha auf dem Pfade eines gewöhnli-<^n Mitgiiftjägers wandÄt, keineswegs zufrieden. Eine riesige Dienschenmenge überfiel vor kurzem das Pal-ais »des skrupellosen Potentaten, wobei drei Mann von der Schloßwache ums Leben kamen. Der Maharadscha tr^t sich mit dem Gedanken, sein Land zu verlassen und mit svinen reichen Frauen nach Europa zu ziehen. «m dle Welt Die ganze Welt bewundert mit Recht die l)crrliche ^ ^'.stung de;> „Graf Zeppelin", lder tn nur Tagen init Aufenthaltspausen unsere Erde umkreist hat. Der Z^p'^ltn hat jedoch einen kleinen Konkurrenten, ^,er im-stan!>e wäre, dieselbe Leiswng in — man höre und staunz —.nur 17 Stunden zu vollführen. Der schnellste Flieger kann nach denl l)cutigen Stande der Technik s'ine Geschwindigkeit von 318 englischen Meilen er-veichel^. Er könnte also rund um die W^lt in dre: Tagen fliegen, wenn eS ihm mög-lich wäre, die Gesch^vrndigkeit so laniie ai:^-zuhalten. Aerzte behaupten, daß 409 englische Meilen den Höhepunkt der GesM'in-digkeit, 'den der menschliche Organismus ausl)altcn kann, bedeuten. Allerdin,iS ist auch der Begri-fs der Höchstgeschw n!>ig!eil relati-ö, denn vor 100 Jabren behaupteten Lrleältun^ea beginnen melitenH mit einem 5cknupfen. ^^ber anlZere, ernstere Lrkraa-Ilungen Irünnen folgen. Va kelken ^5plrta-' « ein.'S der gri^ßten Wunder im Reiche del unergründlichen Natur ist. t. Die Launen eines amerikanischen Mil. lionärS. Aus London, 12. September, wird gemeldet: William F. Kenny, der Millionen« reiche Newyorker Bauunternehmer, der aus radiotelegrcchhtschem Wege seinen gewöhn« ten Newyorker Friseur Louis Ar^co nach London i^stellt hat, um sich von ihm id'i« Haare schnebden zu lassen, ist gestern au.' Paris in London eingetroffen. Es stellt sich jetzt heraus, daß der von Kenny nach Lon. don berujf^e Friseur zwar einen Paß uni ein Visum, aber keine ArbeitSbewillistu:'^ hat. Das Arbeitsamt erklärt, daß die Ein. wanderungAbehörde von Southampton, wi die „Leviathan" mit Arioo a?l Bord näch« ster Tage einläuft, über die Frage entschei« den wird, ob Avico als „fremder Arbeit« nehmer" an Land dürse oder nicht. Gleich« zeitig hat die Bereini.gung der Londonei Friseure eine Eingabe an das Ministerien gerichtet, in der das Ministerium aufgefordert wird, die Einreise Aricos nicht zuzulas« sen, weil seine Tätigkeit in England ein« Beleidigung der gesamten englischen Bar. >b>ier- u. Haarschnerderzunft bedeuten würd« „Sie sehen ja heute abend so blaß auS Fräulein AgneS." — „Wirtlich? Erzähl^ iß' chen rot »verde!" („Saftige Früchte". Vw laa Hesse.'^ GoiMlg" VN'TS. SipHüMi MW«« FIsIcalS <^HF^QojZc Mari bar, den lä. H«pt«mder. Slne dringende Derkekrsregelung Appell a» die Skadt>«««w»« Das geographische. wktschastlichU und teshalb auch das Verkehrszen« trum von Mariibor ist UWvelfelhast i>er HauptPlad. Zeitwoi.s< mmmt der uon ^hr M Jahr ainvaäiseni^ Berkehr an die« sem Punkte der Stadt solche Formen an, Äaß er kaum bewältigt werden kann. Pflicl>t der kompetenten Faktoren ist es daher, dafür zu sorgen, daß alle, den Bereshr mehr oder minder behindernden imd socsar gefährdenden Umstände rasch behoben werden. Man mutz zugeben, daß sich der Verkehr so ziemlich anstandslos abwickelt, doch gi^bt es einige Momente, die ^le anstandslose Abwicklung i>os Verkehrs beeinträchtigen. Ein solches Verkohrshindernis sind ^io Stände al^ den beiden Ecken des Haupt-.Platzes, an der G o s p o s k a und S t o l-na u l i c a. Man muß geradezu von einem Wunder sprechen, daß z. B. an Markt-tagen, als an diesen boidm Punkten der Verkehr anr lebhaftesten iist, noch kein größeres Unflli'ick ffeschohon ist. Die dort befindlichen Obst- und Gemiisestände verstellen di^ Straßcnpassage derart, daß die ^ustgiin.i?r nur lanAsanr vorbeikomnren, die Fichr>0l?rke sich ldagelzen nur mit äußerster l^cfahr für die Passanten unter «ohrenbetäubeziden War nungssignolsu hindurchwinden können. Angesichts des ständig wachsenden Auto-verkchrs der Dranstaldt nlöqe der Gemelnoe-rat als kompetente Stelle in seiner bevorstehenden S!t.mng diese FragL etwa folgendermaßen linsen: An her Ausuiiin'dung der Gosposka und der Stolna ulica in den HauptplaiZl mis; ein geniikiend breiter, vollkommen froher Ranlil geschaffen werden, ldamit Filhnver-ke aller Art an den beiden gefährlichen Ztellen unbehindert die enge Kurve neh-nieil können. Zu diesen, ^^ivecke sin>d die Dtändo an den beiden Ecken deö Glavni ttsz bis M Taibaktrafik in; MatllstratSgek^udo bezw. bis zur Modewarelchandlunt! »larnii;. nik zurlickMchiebön. Ued?r die neue Linie hinaus dl,ffen sich au Markttagen auch die Bäu«rimleil u?it ^ihren ltörben nicht aufstel« len. Tor Raum vor dem Manufakturwarsu-flesch^ft Major idarf tlls Verkaussplatz überhaupt nicht zugLlassen lvevden. Der idurch dies« Verschiebung der Zjev kaufsstände cntstehelnde Platznmngel ki^nnte durch Vi^Lbe^iebunq des oberen, ueuen Düllos des .^uptplatzes in den Viktualienma'^kt behoben werden, wio dies bei Abhaltung von Parcrden aitt dein Haupt-plat^ schon js^t der ?^qll ist. (5^ ist eigentlich nicht recht ver« stündlich, warum die Verkäufer vor dsin .^iagistrat ?^u einem ^>aufen zusaunnengv'-drängt n>erden, n>ä'hvond >die stanze i'ibrige .^'>islfte des.'^'»ailptpla^eS vi^llig leexsteht. (^iner alten Tradition Miede diirfen diese Znsttw'de nicht länger ftedubdet ^verden. Wir hatten Gelegenheit, ??remde zu hi^- co?«7»^ei^7al. l.cs^7.n/^kib0k verm»iulc» uuc» so. ix?. z«4 ren, di« sich wunderten, wieso diese wichche Verkehrsfrage nicht schon längst geregelt wurde. An den Gemeinderat ergeht namenS der Bürgerschaft nochmals der dringende Appell, in der nächsten Sitzuirg diese wichti-ge Verkehrsfrage ein^r eingehenden Behandlung zu unterziehen und restlos und zur allgemeinen Zufrisdenh^-lt zu lösen. « Slment In Morldor Me man erfährt, ist es unlserer Theaterleitung gelungen, den'beri'rhmten Opernsänger K j m s n e (Tenor) für ein Gastspiel anläßlich der bevorstehenden Theater-Jubiläumsfeier zu verpflichten. j erwerben wotten. Zu entsprt^en, werden Anteile auch auf Teilzahlungen ausgegeben wer den. Jede Gunmie, die bindend in Aussicht gestellt wird, ist willkommen, denn anS Kleinem erwächst das Große und viele Steine machen den ^Maft! Das angelegte Kapital wird selbstverständlich seine gute Verzinslmg voN und restlos erfahren und ist die Anlage von ftapital in diesem, für Ttadt und KreiS Maribor so vorteilhaften Unternehmen, nur ßu empfehlen. Der Vorbtttitungsa«»sch«tz. IugoNawifcher Kau«b»1ltz»r-kongreb In Morlbor 3lj Jahre Hausbesifteeverein für Maribor und Umgebung. Wie bereits erivähnt, w^d lder »dieSjähri-ge Kongreß der jugoslawischen HauSHesitz'.r-vereinigungeu am 21. und 22. d. in Mari-bor abgehalten. Die Taqung ist umso be-delltungsvoller, al^ «ine der agilsten und iil testen Organisationen, der. .^ausbesitzerver-ein für Waribor und Umgebung, gleichzeitig das Inbiläu ni des 30jähvigen Bestem-des begeht. Nach iden bisherigen Dispositionen wird Z a nl s t a g , den 21. d. um U; Uhr 'm Uniousaale die Bollversan?mlnng des Reichs voBanides der Hausbesi^rvereine Jugoslawiens abgehalten. Unl 2f) Uhr findet (ili Uuterhaltungsaben'd zu Ehren der!^ioilq?eß teilnehtt'er statt. Am zioeiteu Tage, Sonntag, den 'd. M. uul V.Z0 Uhr Bollversammlung Landesverbandes der 5>auMesiiKervere'il? für Sloivenien und mn 11 Uhr Jubiläui.i?« feier des Vereines für N!avib«r und Umg,?« bung. >?>ierailf gemeinsanies Mittagessen u. nachmittag Ausflüge in die Umgebung. Der Verein lädt alle seine Mitglieder ein, an säintlichen Veranst!altun!gen teilzuneh-n,en. C^leichzeitig ergebt an »dieielbvn da) lkrsuchen, an den genc»nnten Ta^en dit? Häuser zu beslaMN. ANen Freunden des iOvnen Bachem! Die Sehnsucht nach herrlicher Bergluit u. .^-»öhensonno macht sich seit Krte>gseaAselbe auf ca 3 Millionen Dinar stellen. Da für den Fall, daß zwei Millionen durch private Initiative nufge-brc^cht'ilverden, die KreiSverwaltung und die Stadtgemeinde Maribor >die Beschaffung deS re-stlichen Betrages in Aussicht stellten, liegt es «IUI? an allLN, die am volkswirtschaftlichen, lilristischen und fremdenverkehrlichen l^rtschritt unserer engeren .Heimat iiüeres-siert sind, sich nach Maßgabe der finanziel-len Mittel, an der nun beginnenden Vor-subskriptioil zu beteiligen, damit im nmhjten Frühjahr bereits ail den Bau der Bahn geschritten werdcn kann, .^iir Verzeichnung ge-la»lgen Anteile zu mindest 100 Dinar, damit auch den Minderbemittelten eine Beteiligung ermöglicht wird. Um dem Wunsche vie-ler Interessenten, welche meibrere Anteile Mariborer Herbfitrabfayren Die Maribover Herbsttrabsahren beginnen S a n n t a g, den lb. September und nzci-den Samstag, den 21. und Sonntag, den LS. September fortgesetzt. Um den Pferdesport zu heben bezw. das Publikum hiefür zu interessieren, wird den Besuchern während'der drei Renntage die Möglichkeit geboten, mit einer Eintrittskarte als Besuchcrprlimie ein RennPferdbeziehungsweise den G e g e n w e r t dessel-ben von Dinar SOVO.^ zu gewinnen. Durch die stattliche Zahl von Nennungen <Ü0) kann niit sehr gut besetzte^: Feldern und !s.piannenlden Endkämpfen gerechnet werden und ist auch anzunehnien, daß der Besuch alle bisherigen Rennen übertreffen wird. Der s^ewinner der Prümienkarte erhält das Pferd bezw. den Gegenwert desselben aim letzten Nenntag Sonntag, den 22. Lep-tomber nach dem vorletzten Rennen ausbe-zalhlt. Beginn der Rennen an jedcm Renntag Punkt l4 Uhr. Ständiger NutobuSverkehr zwischen „Velika kavarna" und Rennplatz ab 13 Uhr. Mpicnn/^uz vkck^oi a«»i. MUS«» i / u^iekNMi vii.i.lse pl^eisei ^uk äie>,m vilck m»0 »«!»«» vs» «I«, tit «la ßß«m, P« loliito» I»«t il»» er lü- S« ZVVIK »vkvIrWt. Vit IcZ. Rol« über 24 Ltuu6va Vvr!»oß«l, Siy ?ro«pqkt«r e. ^lleinverkkuk ktir ^skibor: up» belobun^Kvevsuche ersvlgloS. Er war bereits tot. Bogomir ^sernik, ivelcher laum im ö0. Lebensjahr« stand, lvar ein williger und fleißiger Arbeiter. Sein tragisches Ends löste überall Bedauern aus. Xragifcver Tod eines Akbeiters Beim Neubau des .Hotels „Orni orel" er-eignete sich heute Vorinittag ein schivereZ Unglück, lvelches das Leben eines juugm Arbeiters forderte Der in ider Ttril M^to-doua ulica 3 in Ttubenci wohnhafte Hilfsarbeiter Bogomir I e s e r n i k, ivelcher schon seit längerer Zeit beinl Neubau des >>tels „Srni orel" als Zuträger beschäftiget n^ar, geriet heute gegen 11 Uhr Vormittag unvorsichtigerwelse zu nahe au die elektri« sche Leitung, fodaß er mit derselben in direkte Verbindung kam. Da der Bursche auf feuchtem Betonbo^den sta:rd, waren die Fol« gen uniso fürchterlicher. Trotzdein die Stroin stärke der Leitung nur 220 Volt betrug, sau! der Bursche unter schrecklichen Tchmerz?n zusammen. Die sofort erschienene Rettungö^ abteilung unter^der Leitung des Ehesarzt.'Z Herrn Dr. Ipavic versuchte zwar den un-gtücNichen Burschen wieder zuni Betvus^t^ sein zu bingen,^jedoch Vlieben,alle Wieder« ^dyl N. vrv«l, ztaatl. seprükt. ^nmvlitun«: Ltolns ul. 2 öiiM8tuj5. äen 14. von 1l>^12 unci 15--17. 8vnntsj?. äen 15. vnn 1l)—12 un Uhr v«vai?stalten >d«ie Sek-tion Maribor des Slow. Iagdvereines und der Gchiitzenvevein Mribor im Burgkeller (im rückwärtigen Teil) einen GesellschaftS-abend, bei welcher Gelegenheit die Preisverteilung für das gesamtstaatliche Preisschießen stttttsindet. Alle Freunde d«ö Schieß sports )verden alif diesem Wege herzlichst eingeladen. nl. Sin neuzeitliches Vpirituosengeschijfk (en gros und en detail), allen nlodernsten hygienischen und ästhetischen Anforderungen entsprechend, hat der hiesige Geschäftsmann Herr Adalbert Gu sel im eigenen Hause auf der Aleksandrova cesta errichtet. Zn ei-nenl apart adaptierten Verkaufslokal die zierlichen Ovalsäßchen und einheitlichen Glasgefcisje bieten in Rot und Lchwarß d«r geschmackvollen Inneneinrichtung ein schönes Interieur — geht der Äenst am Kunden vor sich. Das neue Geschäft, das größte dieser Art in Maribor, gereicht dem Inhaber voll zur Ehre und bildet mit Rückficht auf die gewählte erneuerte Fassade »in Schmuckstück der genannten Straße. nl. Die Knabenvolksschule 4 in Marib»e, Zamoswnska ulica, gibt kund: Weil ber Auf forderung zur Zchülereinschreibung am L. und li. Zeptember n-icht alle verpflichteten Eltern Folge geleitet haben, findet am Montag, den 1v. September nach der Gchul' uiesse die nachträgliche Tchülereinschreiüung statt. Z^l dieser haben alle diejenigen zu er« scheinen, »velche ihre Pflicht am Anfaihg t>eS Monates nicht erfüllt haben. in. Die Leitung der ««werblichen Fort« bildungSschule in Maribox teilt mit, daß die Einschreibungen nnr noch bis Montag, den 1f.. d M. vorgenommlin werden. Bis zu diesem Tage mtissen alle Lehrlinge und Lehr-inädchen, welche verpflichtet sind, die iVchu-le zu besuchen, eingeschrieben sein. Rach-träglicl) wird nionvand niehr eingeschitieben-Zuwiderhandelnde werden hex (^ym^rbebe-hiirde zur Anzeige gebracht. nr. Der heutige Wochenmartt lvar troh des regnerischen Wetters gut beschickt und besucht. Die Unigebungsbauern brachten aus 12 Geineinden auf Wagen kß geschlachtete Schweint, 4 Mlber und 1 Kalbin sowie 90 jrilogramnl Leber und Lungen, 8b t^lo-grannu Dgrmfett und LS Kilogramm Schweinsniagen (am gleichen Tage des Vorjahres auf 22 Wagen ^ Schiveine) auf den Markt. Die Zufuhren beliesen sich serner auf 12 Wagen Z^vieSel, Gurlen, Kartoffel und anderes Gemüse son^ie 9 Wagen Obst. An Geflügel Ovaren etu^a ?4 Ttück vorhanden. Die Prcise blieben im allgeineinen unverändert. Nur bei einigen Gemiüsc- und Obstsorten kannte man wegen der vorgerückten Tai-fon ein weiteres Preisnachlassen beobachten. Pslaumen sind bereits zu .10—3^ Gtück per Dinar^erhältlich. Weintrauben haben seit . .MarBorer Zeitung^ Rümmer?46 d«m vorigen SamStag um wettere 2—3 Ti-«ar per Kilo im Preise nachgl.lasson. m Win schlmS Fil«»erk. Montag, DienS tcdg un?d F^tag wird im hiesigen Burg, ftino wieder ein au'^gezeichneter Sportfilm vorgeführt und zwar ist dies der Prachtfilm .Das weiße Stadion". Der Film zeigt Herr, liche Lant^chaftSbilder vom heurigen Win« ter fowie spannende Sportkämpfe. m. >P»eI «m »ie 0eff«»tlichk»it. Die An- tituberkulosmiiga in Maribor hat bereits vor mehreren Tagen mit der Einhebung der MitgliedSbeitrSqe begonnen. Mit Rücksicht auf den eminent Humanitären Charakter dieser Wohlfcchrtsinstitution wird jedermann neuerdings warm emS Herz gelegt, auch sein Scherflein zur Fi^rderiing der« edlen'Ziele diese» Institut« beizutragen. , m Z»»ei weitere Mitglieder. der Einbre-cherbande aus So. Marjeta festgenommen. Außer den bereits vor einigen Tagen in Hüft genommenen Taugenichtsen Anton B u n 'd e r l unld Aliois L o sin 8 e k gelang es heute der Poblzei eine gew'.sse Marie Lind ie some den bereits mehrmals vorbestraften Schustergelhilfen Alois Bru s festzunehmen, die beschuldigt wer-den. bei melhreren Einbrüchen mitgewirkt AU Haiben. Marie Lindik gestand bereits, «daß der Einbruch in die Wohnung der L?h. rerin Koroline OonL auch von obiger Ban-«de verübt worden sei, Ivo den Gaunern neben zahlreichen Wäschestücken' auch eine Nähmaschine in die Hände fiel, die sie bald daraus in Mursta Sobota um einen Spottpreis in (^eld umsetzten. Die Unt-r» ' lsuchung wird noch weiter geleitet. m. ??ettkrbelicht vom !4. Septemkr^ 8-^Ihr früh. Luftdruck: 787; Feuchtigkti^^es« ser: _ 2; Barometerstand: 737; TeniPera- tur: '!' 18; Windrichtung: Bewölkung: gan^;: Niederschlag: Regen. * Dr. ?>os. AvanSek, Kosposta ördi-niert ab 1l^. Sept?n!'l>er wiMr von"9-^ll' ' und von 14—16 Uhr. ^ 1LW7 . Profesior.H. Druza^iö unterrichtet im Klc'vier und Biolinspiel. Krekova ulica 14, 2. ^tock. ' ' ' ' ' Areiw.Feueriveftf Moribor Zur Uebernal-me der Bereitschaft für Sonntag, den 15. September ist der Z. Zug kommandiert. Kommandant: Brandmeister Franz 8 a l k o v i e. Telephonnummer 'ür s^euer« und Unfall' mel-dunften: 2224 und 233S. m. Landwirtschaftliches Hochschpl-VtZi» dium. Tetschen-Liebwerd. Abteilung '^ür Landwirtschaft in Tetichen-Liebwerd >er' Deutschen Technischen Hochschule zu i. — Die Einschreibungen für das Studio' . ir 1Y29-1930 finden in der Zeit vom ü0. September bis 5. Oktober 19Ä statt. Die Vorlesungen begingen am 7. Oktober 19..'9. Das Studienjahr dauert vom I. Oktober bis 30. Juni. Studienordnuygen (Programme) sind gegen Erlag von KL. 10.^ vom Sekretariate der Hochschulabteilung in Tetschen-Liebwerd zu beziehen. * M. Aoikoschinegg übernimmt Kllvier-stunde«. Schriftliche oder telephonische?ln-jragen erbeten: L-ajterKperk 93, T^l. 23^4. * Maria Valentineig, staatlich geprüfte 5tta»ierpLdagogin und Pianistin, beginnt aö Ib. d. wieder mit dem Unterricht. Anizu-fra-gen zwischen 16 und 17 Uhr Gregoreiöeva -ul. 13. 12295 * Unterricht im Weihnöhen wird erteilt . im Wäscheatelier „Valencienne^^, GospoSka Vlica11938 . ' Uhren, Goldwaren auf Teilzahlungen. Jlger. Maribor. Kofvoska ulica lk. » Ale Ueten moderner Handarbeiten finden Sie billigst und in gtoßer Auswahl im Atelier „Balencienne", GospoSka ulica Nr. ö4. 1198» * Tanzschule des Gesangvereines „Lieder tafel"/ Maribör. Der stets rühri iumlichkeiten des ^,r^s)'.n Festsaales der Br«uerei ^Uni«n" statt. Wir können schon heute behaupten, ldaß^>^se Veranstaltung «die gediegenste im heurigen Herbst sein wivd. Die Musik besorgt die beliebte Eisenlb^hnertaipelle (Schönherr) ur.id noch ldrei wertere Musikapellen. All^e M i^i-ken werden bestrebt sein, ihr Bestes zu leisten, um auf diese Mrse die Stimmung zu heben. Außerdem wird ein- großer' Weingarten errichtet, um 9 Uhr erfolgt!d:r En-zug der .Hirten, Win^r und Winzerintt?n mit Musik, auch ein Rsdfahrer-Reigen wird die Besu^r til^rvaschen. Weiters sind noch andere Z^^lustigüngen in Aussicht gestellt. Separate Einladungen werden nicht Versen-^t, der Eintrittspreis wird sehr niedrig ce-halten sein, um jedermann den Besuch des Festes zu ermöalichen.'Nähere Einzelheiten bringen wir noch. ' »lO * Klaviernnterricht erteilt Fanny Vod« ner^ staatl. diplom. Pädagogin. Anmebd^n» gen von 1(^12 und 16—18 Uhr Gosposka 2/2. 12^'29 ^ * Der Gesangverein „Snakost" eröffnet seine dicsjähri.ge Tanzstkiule mit 1. Oktober im großen Saale >^i A. Senica, S!ud'.:n:!, ^unkir Leitung des Tanzlehrers K. SinkovlL niit reichhaltigem neuen Tanzpnvgraium. Schulabende jeden Dienstag uNd Freitag .v. 20^22 Uhr (8—10) cinischließlich Sonntag (Walzerabend). Einschrech'lngen de: A. Senica, Studenei. GebührD:n. 1ü1 ä!« besten 8e!luks! . t, Das Weltflugheft der ,Mache" - ein zeitgeschichtliches.Dokumetit..30 Seiten'lnit vielseitigem Text und 6Y Photos und Zeichnungen handeln vomZeppelin. Der Japaner Dr. Okanouye schreibt: „Eit: Ungch^uer kommt zu uns^, Graf Branden.ste!n^Zeppe-lin: „Schnellverkehr um Erde'^ und .^ans Dvmin^: „Der WeltveckchrssluztM-fen" (mit Zeichnungen von A. A. Hennen-^r). „Empfindsame Reise uin die Welt" u. ^We schützt sich das Luftschiff . . ." heißen weitere Beiträge, um nur noch elnlge zu n?"''?n. Für «die Jugend bis zu 18 Iahi!en sc" >t die „Woche" für Gedanken üüec o.'n W.v.flug Preise im Werte von 10.9ttY Mk. ^ darunter 4 Zeppelinfsü^e^ D e „Wc- l ' ist für 50 Psg. überall erhäl^l?ch. ^ - Aus Selje Etlje im Lichte der StaliW Nach einer vom Stadtamt Celje im Äu-gust verfaßten Statistik zählt die Stadt Celje^ 7554 Zivileinwohner und 800 Soldaten. Die Oberfläche der Stadt beträgt 2,056.250 Ouadratmetek,'der Umfang 9.5 Kilometer. Celje umfaßt 430 Häuser (außer 2 Kasernm und 1 Jnvalidenheim) mit» 1540 Wohnun-' gen, und zwar 659 Wohnungen mit einem Zimmer, 396 mit zwei, 276 mit drei, 106 mit vier, 56 mit fünf, 20 mit sechs, 10 mit sieben, 10.mit acht, 2 mit neun, 3 mit zoyn und 2 mit 12 Zimmern. Städtische Wohnhäuser gibt es 11 mit 71 Wohnungen, und zwar 34 mit einem Zimmer, 20 mit. zwei, 6 mit drei, 5 mit vier und 6 mit.fünf Zimmern; außerdem sind noch 3 städtische ^chul l'^'ude, 3 städtische Kaserngebäude, daS Stadttheater und ^s städtische Sannbad zu erwähnen. Der Flächeninhalt der städtischen Aecker und Wiesen beträgt 22.071, der Flä chetrinhalt der städtisch. Waldungen 128.378 Quadratmeter. Um die Wohnungsnot in Celje im großen und ganzen beheben zu können, müssen noch mindestens 50 neue Wohnungen gebaut »Verden, und z^var 50?6 mit zwei, 30?S mit einem und 20^ mit drei Zimmern.' Die Länge der gesamten Straßen, Gassen und' Plätze in Celje wird mit 8 Kilometer, rhr Flächeninhalt aber mit 84.552 Quadrat, ^ Meter angeasben. .^n Celje aibt eS 285 Ae. schäftÄStriebe, 621 konzessionierte und fr?le Gewerbe, 1547 Geschäftslokale, 14 Restaurationen und Gasthäuser, 8 .Hotels, 4 Kaffee Häuser, 6 Industriebetriebe, 23 Rechtsan-wälte, 21 Aerzte, 2 Notare, 2 Tierärzte, 1 autorisierten Geoineter, 12 öffentliche Aem-ter, 2 Krankenhäuser, 3 Apotheken, I Ar-menhaus, 9 Schulen, 8 Geldinstitute, 5 Per tretungen von. Versicherungsgesellschaften, 4 Druckereien und 2 Zeitungen. lD»r Memdenverkedr in Seile Die Stadt Celje besuchten in der Zeit vcm 1. Jänner bis 1. September 1^»29 10.680'Fremde, die insgesamt 14.2!>0 Nach in den hiesigen .Hotels und ^?tachtherü«'r-gen zubrachten. Die Zahl der Fremden üe-trug, im Jänner 1451, im Fe^r ^'.80, im März 9AZ, .A!pril 1305. Mai 1400, Juni 1194, Jtili 1834 und im August 165)0. Von den ^Fremden waren 8W3 J^'g>'la-wen, 1459 Oesterreicher, 218 Italiener, 300 Tsche^oslowaken 196 Deutscl^, 126 Ungarn 48 Engländer,. Z8 Schweizer, 35 Polen, 25 Franzosen, 3 Russen, 2 Rumänen und 70 andere Staatsangehörige. Nqch .'o n Äc7uf waren 5230 Gesl^ftsreisende, 989 Gs aer-betrcibende,! 6fi1 Beamte. 533 Arbeiter, 1l^5 Studenten,' 8A Industrielle, 80 Kaufleute, i>0 Aerzte und 2410 von anderen Ber:ls'.'n: außerdem'gab es lvährend dieser Zzlr 528 S^mmergä^o. c. Die Sitzung des Gemeinderate», die am Freitag, den 13. d. M. um 18 Uhr hätte stattfinden sollen, mußte wegen Beschlußun« sähigkeit vertagt werden. Die S^ung wird nun innerhalb 14 Tagen stattfinden. c. Selbstmord. ^ Der.40jährige Hopfenhändler Herr Ru^ölf S.e n i.c a in ^alec war feit 29. flugust verschollen. Nun wurde er cim Freitag, deÄ 1.3. d. M. im. Walde in der NKHe der M^ria Lourdes-Kirche' bei GriZe auf. einem Vaunre erhängt aufgewunden. Den SeWmvr^ hat cr offenbar schon vor zwei Mönat^ veri'lbt. Senica scheinen große Vl'rmögen^erlnste in den Tod getrieben habe,^. T^r so jäh Dahingeschiedene war Kcdpitän d. R. c. Größer Andrang an das Vqninaflum.. In die erste Klosse des Staatsrealgynmasi-' ums in Celje wurden bisher schon 1Ä Schüler,' darmrer 30 Mädchen' (ingeschrieben.' c. Feuer im Eisieller. Am Donnerstag gegen Mittag holte ein Angestellter des Hotels „Post" aus dein. Eiskeiler Bier. Er zün« dete eine Kerze an und warf das Zündhölzchen auf das Stl^, auf welchem das Eis aufgeschichtet ist. Äts Stroh begann zu gliMmen und swrken Rauch zu verbreiten. Die Feuerwehr löschte den Brand in kurzer Zeit. c. Tödliches Unglück im Brunnen. Als der 2<)jährige Schmiedelehrling Josef T k a -l e c dieser Tage in Hum na Sotli einen Brunnen ausbesserte, stürzte ein locker gewordener Stein auf seinen Kopf. Tkalec wurde mit schweren Verletzungen in das hiesige Krankenhaus überführt, wo er am 10. d. M. starb. ^ c. Freiwillige Feuerwehr Celje. Den Wochendienst versieht vom Sonntag, den. 15. bis einschließlich Samstag, den 21. d. M. der 1. Zug unter Kommando des.Zugsführers .Herrn Enmrerich Verna. Telephon Nr. 99. c. Den Apothekennachtdienst versieht von Saimstag, d^ 14.' d. M. bis einschließlich Freitag, den 30.. d. M. die Apotheke „Zur Mariahibs" am Hauptplatz. Bei zahlreich«« Beschwerden des weibli» chen Geschlechts' bewirkt das natÄrliche „Fmnz-J>oses^>Nitt?rwasser die allerbeste Erleichterung. Zeugnisse der Kliniken, für kranke Frauen beklmden, daß das sehr mild .cvbfü.hren^> Franz-Josef-Bitterwasser besonders bei Wöchnerinnen mit ausgezeichnetem Erfolg angewendet :oird. Es ist-in-Apobl)«-ken, Drogevien. und Mineralwasserhanvlun-gen erhältlich. ' . 12 Heiratsbureau. „Das Mädl^ ist aus anständiger Familie — der Vater ist Geiängnisinspektör." .„Wirklich Inspektor?" . „Wenigstens Aufseher, oder so etwas Aehnlich'^.. Jedenfalls i^t er im Göfäng.^is angestellt.". . / . „Er sitzt doch, nicht etwa?" „Was denken Sie! Das könnte höchsten? wegen einer ganz unbedeutenden Kleinigkeit lein^ ^lMniig, den 1.V 5^cpfeml'er 1929. Aus Vtuj P. Landfeuer. Auf bisher noch unaufgeklärte Weise entstand in ttam-nSak bei Po-lenSak beim Besitzer B 0 hinc gegen Mit. ternacht ein Brand, der rasch um sich griff und in kurzer Zeit das Wohnhaus samt Ein-richtungen eier .gleichnamigen Oper :ion Donizetti mit Betty Valf 0 ur und I. Falk e n .st e i n über die Leinwand. Montag beginnt der erstklassige Wintsr-sportfilm „D a s weiße Sta-d i 0 n". .^rrliche Naturaufnahmen. Union- Kino. Bis Montag wird der aufregende Abenteuerfilm „Der gefesselt^ Polo" mit dem bekannten Filmstar Eddie P 0 l 0 in der .Hauptvolle vorgeführt. Nne aufregende sovie spannende.Handlung zeichnet diesen Filn, aus. -i- Toscanini'.hat, wie «uS Mailand ge« meldet wird, endgültig auf die Leitung der Mailänder Scala.. verzichtet. Als sein Nachfolger wird MaScagni vorgeschlagen. Das ganze nächste Jaihr will er mit der Leitung der Konzerte des Philharmonischen Orchesters von Newyork ausfüllen und auch mit diesem Orchester eine Konzertreise nach Eu-ropa. unternehmen. Toscanini will sich nur noch für Bayreuth freihalten, wo er nächstes Jahr den ^,Tannhäüser" und den „Tristan" dirigieren wlrli. Esnnkag, ^en 15. Gepselnbee .Marvorer Heilung" «unigier itS. Launen eines berühmten Dichtees Ilm die Lebensweise d'AnnunzioS haben sich in der letzten Zeit richtige Legenden gebildet. Seitdem d'Annunzio ein Auge ver« loren lzat, lebt er vollständig zurückgezogen un!> läßt sich von niemandem sehen. Sogar sein Diener, der auf den klingen^n Namen Dante hört, sowie sein Gärwer, den er Ver gi! getaust hatte, begegnen ihrem Herrn nie mals. Auch vor der Vhrenwache, die d'An« nunzios herrliche Villa bewacht, läßt sich der Dichter niemals sehen. Die Villa ist in einer recht phataftischen Art eingerichtet. Die Bor-Halle ist mit zahlreichen Sprüchen geschmückt. Nicht nur die Wände, sondern auch d. Decke ist mit philosophischen Sprüchen bedeckt. Der Speisesaal ist in roter Heide dtapiert. Auf denl Mittagstische stehen unzählige Christus-Statuen aus dem Mittelalter, neben chinesischen, indischen und ägyptisc^n Götzenstatuen. <5ine Tischecke ist mit Abbildungen von Negergötzen bestellt. D'Annunzio bedient sich atlexdings nicht jci>en Tag des Speisesaales um zu essen. Er wählt sich täglich ein neues Zimmer zum Einnehmen seiner Mahlzeiten, wobei^ Gcschirr und Kristall je nach dem Zimmer wechseln. Bei der Wohl von Speisen ist d„Annunzio sehr schwer zu befriedigen. Täglich treffen auS ganz Italien Sen. düngen von Obst und Gemüse für den berühmten Dichter ein. Er begnügt sich aber öfters mit zwei Eiern und einer kleinen Por tion .Kaviar zum Diner. D'Annunzio hat für stch eine sehr phatastische Kleidung erfunden moioi« per-e SSM? Me tri5cke I-utt mu5 6« »sgt krau ^nie jung. geb. lÄug. stolee >lutter >vj1! sie nstürlick auck, 6ab »lle ikr »cküne5,gepSegtes vaby ia äersct^nee-velben, 6utten«!en Vt»6le devun-äern. Oeskald sie nur mit I?/^VIO — ein Mittelding zwischen der Tracht einss mittelalterlichen Ritters und der Ausrüstung eines modernen Flugzeugpiloten'. Da^ bleiche, nollständig haar- und bartlose Gesicht des Dichters macht dabei einen unheimlichen Eindruck. D'Annunzio setzt sich niemals auf. einen Stuhl. Er sitzt entweder auf dem Teppich oder auf einsm Kissen, das er auf den Boden legt! D'Annunzio hat alle Maßnahmen für dm Fall seines Todes getroffen. Sein Sarg steht bereits in eineni trauerumflorten Zimmer seiner luxuriösen Villa. Sport am Sonntag Um 8^Uhr: Start ^orradrennen am zum Trojane-Paß»Mo-Hauptplatz. Um 8 Uhr: TenniSklubwettlampf Eottage-CiSüaufvercin gegen „Rapid'^ auf den . „Rapid"-Tennisplätzen. Um 9 Uhr: Freundschaftsspiel „Svoboda" ^egeir „MariSor"-Reserve am Maribor- Um'14 Uhr: Großes Mariborcr Herbsttrab« ^ahrek suf der Äcnnbahn in Tezno. Um 15 Uhr: Handballwettspiel .^apid" ge-y-N „Z^elezniLar" auf. dem Eisznbahner->5portplah. Um 1k Uhr: Fußballmatch „Villacl^er Sport-^lervin" gegen „^eleznikar" auf dem Ei-senbahner-Sportplah. Marworer Herbfttrabfahren Vorschau für den 15. September. Morgen, Sonntag um 14 Uhr beginnt auf der Trabrennbahn in T e z n o das große Herbstmeeting. Durch die stattliche Zichl der Nennungen (50) und d-as gute Pferdemate-rial, welches genannt wurde, ist verläßlich guter Sport vorauszusagen, ^m bekannten Pferdejiportanhänger Herrn Karl WeitzI ist es gelungen, den momentan besten jugo-slawiischen ÄreijShr^en Hengst „Z a g l o-b a", welcher idAvch.6 Monate in Wien und Baden im Training stand und eine Bestleistung von 1.31 hat, kckrslich Ku erivevben. Das «Programm des ersten Tages umfaßt 6 Rennen und wird ^der Tag mit i>enl in Mari^bor 'bereits renommierten Aarl Pach, ner-Preis, einem Hecrtfahren, eingeleitet. In diesem Rennen «sind Kr >den Ausgang k)',Cridatar", „Nelka", „Gehmer-Gehmer" u. Freund ^nZ" in Betracht zu ziehen. Im Soja-Preis sind nicht weni.ger als 23 Pferde startberechtigt, worunter sich auch >ZaglIolba" lbcfindet, ivelcher Alleinbehe^^c-scher in diesem Rennen sein »sollte. Für die Plätze kommen „DenneS", und „Pol da" in Betracht. Im Preis von Ljutomer, einem LandeZ-zuchtfahren, in weli^m Rennen die fo altrenommierte Ljutomerer Zucht zum Großteil vertreten ist. räumen wir „Polda„ „FÄ cikll", „Eta" und „Nandt" SiegeSau^ilZ^en ein. Im Dr. Alfred Ritter von Rohmanit^ Gedenkrennen sDoppelsPännerfahren), welches auch eine Rekordstarterzahl von 22 Gespannen aufwgiist, ist wohl schwer der Ausgang vorherzusagen, da sich verschiedene neue Gespanne darin befinden, welche n?ch nie öffentlich vevlucht wurden. Nach der Pa- pierform und Verteilung ^der alterprobte'^ Faihrerbesetzung sprechen wir den Gespannen Lippit, Filipie, HeriL-M. Filipiö sowie Weitzl-VreLko SiegeSaussichten zu. Die Veranstalwng wird wegen der schönen Bosucherprämie ^uer gewiß eineRekord besuchevzahl aufzuweisen haben und wird das P. T. Publikum nochmals höflichst aufmerksam gemacht, daß jedem Besucher der drei Renntage die Möglichkeit geboten ?st, mit seiner Eintrittskarte von Dinar 15__ ein Rennpferd >bezw..den Gegenwert «desselben von Dinar 5000 M gewinnen. ' Der Gewinner lder ausgelosten Prämien-karte erhält das Pferd bezw. den Gegenwert desselben von Dinar 5000 am letzten Renntag, Svnntag, den 22. September nach dem vorletzten Rennen auHbchahlt. Ständiger Autobusverkehr zwi schen der „Belika kavarna" und dem Renn, platz an jedem Renntag ab 13 Uhr. Der »Dlllocher Gvorwereln-w Marwor Das nrorglge Gastspiel des bekannten „Billacher Sportvereines" stcht bereits im Mittelpunkt des Interesses unserer zahlreichen Fußballgemeinde, ldies umso mehr, als diie Gäste zurzeit die spielstärkste Mannschaft Kärntens darstellen. Dies gilt in erster Linie von der vovAüglichen Stürmer-reilhe der Gäste, in deren Reihen bekanntlich mehrere Wiener Spieler mit Erfolg mitwirken. Aber auch die übrigen Forma-tionen der Mannschaft setzen sich aus durchwegs ausgezeichneten Leuten zusammen, denen im Laufe der jetzigen Saison schon so mancher schöne Evfolg bsschieden war. Da auch die „Ehsenbalhner" in kompletter Aufstellung in d^n Kampf ziehen, dürfte sich die einzige morgige fußbaHportliche Veran staltunig zu einer se^nswerten Begegnung gestalten. : Das tkorgige Herrenhandballspiel, das als Vorspiel zum Gastspiel des Billacher Sportvereines um 15 Uhr am Eisenbahner-Sportplatz vor sich geht, sieht wieder "Rapid" und „2elezniear" als Gegner. Beid^ Mannschaften treten in etwas veränderter Aufstellung an, was iden Kampf noch umlo interessanter gestalten ldürfte. Als Schiedsrichter wird wieder Jng. Koudelka agieren. : Rapih.Handballsektion. Für das Wettspiel gegen „Z^elezniöar" haben sich folgende Spieler um 14 Uhr 'in der Garderobe einzu finden: Tschertsche. Peteln, Sieberer, Ozri-zek, Klippstätter, Mr. Nsischl, Gutinaysr, Barlovie, Ieglitsch, Monderer^ Mär^t Dreß blaue 5>oseNt wei^ Hemden. : Das große Rabrennen auf der Strocks Maribor—Hajdina—Raöje—Maribor wird von der Ortsgruppe Stu^nn des 1. Arbzi-ter-Radfahrervereines am Sonntag, d?n 15. d. durchgeführt und «gliedert sich in z'v.-i Truppen, und zwar eine Runde (90 km) für Senioren und eine Runde (45 km.) für Junioren. Der Start erfolgt um 8.30 Uhr bei der Arbeiter-Bäckerei, TrZaöka cesta, während sich das Ziel beim Gasthause ökof (Wasserwerk) befindet. Nach dem Rennen findet im Gasthause Baumann (vormals Stumpf) sowie in der Turnhalle der Turnvereinigung „Svoboda" in Studenci -..in Rennfest mit verschiedenen Belustigungen statt, woselbst auch um 15 (3) UHr die PwiS, Verteilung vorgenommen wird. Das Rttmsn findet bei jedem Wetter statt. Die Nennungen sind sehr zahlreich, so daß das Rennen eine interessante sportAche Veranstaltung zu werden verspricht. Es ist nur noch ^u hosten, daß auch der WettergoLt ein Einsehen hltben wird. : Das Grazer TenniStvrnier, das gestern wieder weitergeführt wurde, hatte gestern seine Sensativ«, inidem «der ungarische MiN-ster Kehrling im Doppel mit i^m Sia-«esen Fisher als Partner gegen die .Wiener E i ff e r m a n n - K i n z e l miit 6:3, 6:2 geschlagen'wurde. Weiters schlug Keh r l i n g erst nach hartem Kampf den Grazer Meister Dr. W. B ö h m mit 6.2, 8:6. Hitzel beteiligt sich auch an der Trostkonkurrenz, wo er S ch i f >k e mit 6:1, 6:1, und Rosanelli sogar mit 6:0, 6:0 glatt abfertigte. : Reuer Motorboot-Weltrekord. Bei dem in. Detroit ausgetragenen Mvtorbootrennen um den Harmsworth-Pokal, stÄlte der Sieger Gar Wood mit dem Rennboot „Miß Amerika" einen neuen Stundenweltrekord mit einem Durchschnitt von. 67.932 englisch. Milen (106.675 Kilometer) auf. : Der große Preis von Monza geht morgen Sonntag auf der Rennbahn in Monza vor sich. Bekmmtlich haben die Italiener diesen Bewerb an Stelle des Großen Preises von Europa gesetzt. : Beim großen Preis von Paris, einem Berufslaufen über 15 Kilometer gab es 1?03 Teilnehmer. Der Sieger Heaulme kam in der neuen Rekordzeit von 1 : 10 : 41 an. Dle Mfche in ver Sprache der Menschen Mit ganz wenigen Ausnahmen freuen sich die Menschen, wenn ihnen mittags ein (Bericht guter Fische die Fleischgerichte einmal unterbricht. Jeder kennt sie und weiß sie zu schätzen, a^r auch in vielen Sprichwörtern und G^chichten kommen sie vor. Ihr ganzes Leben und Treiben ist mit dem nassen Ele-ment, dem Wasser, verwachsen und nirgends fühlen isie sich wohler als da. „Mir ist so wohl wie ldsm Fisch im Wasser", ruft der Mensch aus, wenn er sich recht wohl fühlt, und Goethe in seinem „FiscZ^r" singt ja auch: „O wüßtest du, wie's Fischlein ist so wohlig auf. dem Grund, du stiegst herunter, wie du bist, und würdest, erst gesund." In Schillers „Ring des Polykrates" weiht Polykrates seinen größten Schatz, einen Ring, ^n Göttern, um nicht ihren Zorn zu erregen, bekommt ihn aber wieder durch seine Untertanen, die ihni einen kostbaren Fisch überreichen, in dessen Magen sich der Fisch befindet. Eine westfällische Sage daiieLen er^Mt von einer Gräsin, die im Ue- bermut einen Ring in den Graben warf, der ihr' Schloß umzog, und dazu ries: „So unmöglich es ist, daß iä) den Ring wieder erhalte, so unmöglich ist es, daß ich jemals avm werde." .Aber nur wenige Stunden vergingen, da kam'der Koch und brachte ihr den Ring wieder den er in de.m Bauche eines Fisches gefunden hatte. Nach Verlauf eines Jahres war die Gräsin so orm, daß sie in einer kleinen Hütte Hede spinnen mußte. ^ „Du hast Fischblut in den Adern," heißt es, wenn sich ein Mensch im Areise seiner , fröhlichen ?Nitmenschen nicht so lebhaft für eine ?sachL begeistern kann wie diese, und „Du jappst ja nach Luft wie ein auf den Sand gesetzter Fif.^," wenn einer bei großer Wärme oder infolge großer Anstrengung 'nach Luft fchnäppt. „Ein kleiner Fisch auf dem Tisch ist besser als ein großer im Bach," sagt ein ge-nügsa!mer Mensch, und „im Trüben fischen" nennt man, nicht immer sehr saubere' Geschäfte betreiben. Wer eine Stelle sucht, versucht bei Durchsicht der Annoncen „sich etwas aus der Zeitung herauszufischen" und „Was hast du dir denn da aufgefischt?" beißt eS, wenn jemand etwas gefmtden bat. ,^'Fischerin du kleine, fahre nicht alleine, fähre nicht im Sturmgebraus auf das wilde Meer hinaus!" war einst ein recht bekanntes Lied im Volks-mund^.' Sachverständige kaufen Fische .nur, wenn sie blanlke Augen haben, das ist ein untrügliches Zeichm für ihre. Frische; aber kommen sie auf die „Fischbrücke", wie in manchen Städten der FischmarSt heißt, können sie von den „Damen der Halle", wie sie in Paris rm! VolkSspott heißen, recht pöbelhaft behandelt wcrden, wenn sie viel ta^ln, denn wie oft kann man hören, wenn ein Mensch grob wird, daß er schimpft wie ein. „Fischweib". In der Religionsstunde haben wir einst von „Petri Fischzug" gelemt und' im 'Sackl^de sollen „die Unteritdischen" gelebt hckben, iGei-sterchen, die den Fischem sehr zugetcm waren und ihre FisMge oft segneten; .dann brachten die Fischer ihnen auch Fische in ihr Reich, die zu ihren Lieblingsgerichten gehörten. Wenn ein Mädchen gern heiraten «lachte und hat nichts, was sie begehrenswert ers scheinen läßt, so spotten ihr die Herren nach:' „Wer nichts an die Angel steckt, der fängt' nichts" oder „Ohne Köder ist übel Fische fangen"; dagegen kann eS einem Manne passieren, der nach einem „Goldfisch" angelt, daß' ihm ein anderer das Mädchen „wegf^cht"^ wenn er sich nicht beeilt. „Stockfisch"-nennt man einen sehr langweiligen Menschen und mit „Backfisch" werden die jungen Mädchen bezeichnet, die mit der Schule 'fertig," 'aber noch zu jung, um als junge D^en richtig gewürdigt zu werden. „Nach Fischen iß Nüfse, nach Fleisch iß Käse", lautet eine alte Regel für Feinschmecker, was den Nachtischsdetrifft. „Der Fisch will schwimmen" sagt jeÄer, der zu Mittag Fisch gegessen hat und Durst bekommt. Tie Erläuterung dazu gibt das erweiterte Sprichwort: „Der Fisch will dreimal schwimmen, in: Wasier, in: Schmalz und im Wein." Wenn irgendwo viel Kleinigkeiten gekauft werden, an denen die Verkäufer gute Geschäfte machen,, heißt es: „Kleine Fische machen großen Markt", denn „von kleinen Fischen werden die Hechte groß", was denl gilt, der nach und nach wohlhabender geworden, ist. Weiß man von einem Menschen nicht viel zu sagen oder er sieht nach nichts aus, so sagen die !?eute: „Er ißt nicht Fisch nicht Fleisch". Erzählt aber jemand gar Geschi^ ten, die unglaubwürdig erscheinen, so heißt es: „Das sind faule Fische". * Bei Verkühlung. Schnupfen, .^alsschcher zen, Nervenschmerzen, Reißen bewirkt tstg« ^ich ein Kalbes GlaS natürliche? „H e r kw« l e S" - B i t te r w a s s e r normale Aa« gen- und Darmtätigkeit. Ueberall erhältliche VMK« ?k«. T-n»s«A,'Ms IS.' StHs?NZ,r »SV. BMt recht fminditch! Wenn «an in eine PhotograPhi« verliebt ist — Die abhanden gekommene Hose. — Lampenfieber vor dem vbjettw. — D« Jugend hildni». — Der vergebliche RobelpeeiStrSger Von Paul Diner-DzneS. „Bitte recht freuMich!" Dies war der Sc^achtruf t>er Photographen der Vorkriegszeit. Nachdem das O^ett in die notwendige Poisitur gestellt »der gesetzt wurde, nachdem der Kapf von der Hand des Kameramannes nach vielem Hin und Her in die erforderliche Lage gebracht, die Hände zurechtigelegt waren, nachdem all idiese Pein beeni^t war und daS Opfer vor dem Apparat mit einem unnatürlich gespannten, starren GesichtSauSdruck daS Kommende erwartete, hieß eZ: „Bitte recht freundlich!" War dies erreicht, so verschwand der Photograph unter einem großen schwarzen Tuch und knipste unbarmherzig. MeS übrige blieb dann der Retvuche überlassen. Ihre Auf^'sa« öe war eS dann, alle Schönheitsfehler unsichtbar zu machen und ein möglichst Ähnliches, aber unbedingt schönes Bild hervor-zuzallbern. To war es anno dazumal. Und heute? — Der Schlachtruf „Bitte recht freundlich" hat seine AlleingeltAng verloren. Wie soll man auch süß IÄk!^ln, -wenn man gerade ein erschrockenes, erstauntes oder gar ein bitter-bi^eS Gesicht machen muß? Heute ist der Photograph bestrebt, dann aibzndr^cken, wenn er meint, daß sein Opfer ganz ahnungslos sei. Doch das gelingt womöglich M«. Ganz im Gegenteil! In den Ateliers ist jetzt eine neue Krankheit Mimisch geworden, t»ie des LampenfieHerS vor dem Objektiv. Ufrd das ist auch erklärlich. Die jüngere und Atere Jugen'd Heidevlei Geschlec^S, die hofft, daß ihr eine Filmlauf>bahn bevorsteht, weiß, daß hierzu der erste Weg öas Photo-graplhiertwerden ist. Daher das Lanrpensie-ber! Aber ansonsten . . . Alles ist beim Alten geblieben. Heute wie damals sind Pho-wgr^ien die Ursache allerlei luftiger und grotesker Zwischenfälle, heute wie damals geschehen wahre Romane, ^e im Mel^ be-HiMen un!d nach kürzerem oder längerem Kreislaus wieder «im Atelier enÄen. Das um jeden Preis Retouchieren war schuld an folgender Geschichte. Bmt etwa A) Jathven lebte in Tnrin ein millioneitschwerer Bürger namens Camilla Pallona. L^millo sah eines TagoS w der Auslage eines Phs-tvi^Plhen idas BiVd ei-n^ wmrderschSnen MüdchenS und verliebte sich schnurstracks darin. Nun wollte er auch Ori^nal kennen lernen, um eS zu heiraten. Er eilte hierauf in das Atelier miid erfuhr dort, daß der Kameramann nichts ü-ber die Photographier te wisse. „Vor einigen Monaten erschien ein junges Mädchen bei mir," erklärte ihm der Photogvaph, „ließ stch knipsen und teilte mir mit, daß s^ mit ihren Tltern nach Ame rika auswandere. Sie hieß, wenn ich mich gut erimlere, Gleonora." Der in die Photographie verliebte Mann reiste nun auch nach Amerika, un!d zwar nach Newyork. Er wollte Eleonora finden und fand ^ auch,schließlich . . . «cher . . . Etwa etn halbes 5Är verging, als ihm ei-Tber gen Kleidungsstücke ständig bereit. Eines Tages erschien wieder Franz Joseph und wollte photographiert werden. Natürlich, er wollte sich zu diesem Zweck umkleiden. Aber dies ging nicht; denn dt^ Tiwler Hose war nirgends 'zu finden. Sie war aus unerklärliche Weise abhanden gekommen. Es verging Minute um Mnute. Der hohe Herr wuvde schon ungeduldig und die Hose war noch immer nicht gesunden. Was also tun? Guter Rat war teuer. Dem Kaiser mit zuteilen, daß die Hose verschwunden, schien ganz unmöglich. Da hatte der Photograph einen guten Einfall. Alleruntertänigst sagte er Franz Joseph, daß er diesmal abwechZ-lungsihalber ein Brustbild machen wolle. Der Kaiser war einverstanden, aber er wollte sich 'dennoch gänzlich umkleiden. Und irst als Gvaf Paar in Aktion trat, gelang eS, den Kaiser von seiner Idee, die Tiroler Hose anzuziehen, abzubringen. So war die Situation gerettet und Franz Joseph erfühl nie, warum man dieses Mal nur «in Brustbild von «ihm gemacht hatte. Nun die neue Zeit. Vor allererst: Lantpsn fieber vor dem Objektiv! Bei einem Berliner Photograiphen, der auch Filmphotograph ist, ers<^en voriges Jahr sin sehr schö neS, gut gewachsenes Mädchen. SiegeGchtt begann eS: „Herr Regisseur N . . . . schickt mich. Sie Men von mir einige große Kopf-btlder machen, aber nicht retouchieren." Der Photograph ^te: „Ja, ich bin im Bilde," unld die Aufnahmen begannen. Lotte setzte sich. Sie sollte etn erstauntes Gesicht machen und die Augen weit öffnen. Doch LoAe kämpfte mit Lampenfieber und so wollte das erstaunte Gesicht nicht gelingen. Statt dessen machte sie ein erschrockenes, allerdings ein liebenswürdig erschrockenes l^sicht. Nun wollte der PhotograH disses erschrockene Gesicht knipsen. Da bi^ann aber Lotte zu lächeln. Endlich, nach einer halben Swnde, sah der Kameramann, daß die werdende Filmdiva sich zuim FUm nicht eigne. Er woll te ihr eben diesen traurigen ^scheid scho« nungSvoll mitteilen, als plötzlich ein jungsr, eleganter Herr, der bis dahin in einer Ecke ruhig, ohne ein Wort zu sprechen, alles mitansah, hervortrat, sich der mit Tränen kämp senden Lotte vo^tellte und dann mit dem Mädchen gemeinsam fortging. Zwei Monate später erschien Lotte mit den: ebsganten Herrn wieder im Atelier. Diesmal wollte aber Lotte nicht für den Film photogra-phiert werden. Sie wünschte mit Willy, ihrem geliebten Gatten, auf eine Platte zu kommen; denn cht ständiges Lampenfieber, das sie für den Film ungeeignet machte, war eben schuld daran, daß sich Willy in sie sterblich verliebt«. Und so kam Lotte durch ihr Lampenfieber zu einem Gatten. Photographien haben oft ein eigenartiges Schicksal. In Budapest geschah diese unwahrscheinlich klingende und ^nnoch wahre «Geschichte. Ein^junger Mann zeigte eines TageS ei-.nemjsun^en Mädchen die Photographie ci-»neS^oin^Jahr alten Kindes mit blonden Lok-'^n. „So schaute ich vor 25 Jahren auS", be merkte er selbstgefällig. Der Mngling mit den blonden Locken ließ das Bild bei Jlon-ka und ging. Jlonka legte das Bild in den Schrank und hatte es bald vergessen. Gin Jahr später verlobte sie sich, aber nicht mit dem Bildeigentünier. Ihr Bräutigam war eine äußerst eisevsüchtige Natur und liebte eS, in den Sachm feiner Braut herumzukra-men. Da entdeckte er einmal die Jugend-photographie und fragte Jlonka, wer dieses Kind sei. Das Mädchen erblaßte. Was sollte sie jetzt Ludwig sagen und da fiel ihr sin rettender Gedanke ein. Sie sprach gelassen: sah ich als ein Jahr altes Kind aus." Nun nahm Ludwig das Bild an sich und seither trägt er eS ständig in seiner Brieftasche zum Andenken an die Kindheit seiner geliebten Braut. Es gibt aber auch seltene Fälle, in denen berüihmte Mnner ganz einfach vergessen, daß sie vor dem Phötographenapparat stehen. Der berühmte deutsche Physiker und Nobelpreisträger Professor Planck ill solch ein vergeßlicher Mann. Eines Taqes er. schien k^i ihm ein Photograph und wollte ihn für eine illustrierte ,^itung knipsen. Der Professl>r stellte sich vor sein Pult und ließ den Mann ruhig ge^oähren. Der Kameramann stellte seinen Apparat ein. drückte oben ab, als plötzlich dem Professor et-waS einfiel, und er auf dem Pult zu rechnen degen ist. Die Bevölkerung von Vpern vermißte seitdem diese Glocke, die als Eilige Reliquie gal-t und von der eS hieß, daß sie von Deutschen weggenommen worden -sei. Der Zmmerwirt deS kanadischen Soldaten Übergab die Glocke sofort der belgischen Gesaichtschaft in London, die sie nach ypern transportieren ließ, wo sie ',sn der ganzen Bevölkirlmg mit größter Begeisterung empfangen worden -ist. Co wurde durch einen Zufall eine gsM die Deutschen gemachte Beschuldigung Lü'gen gestraft. Dle Nachifchwimmerin Vor einigen Tagen begegnete ein Londoner Polizeibeamter nachts auf der Straße einer Dame, die in eine nicht vorschristSmä-ßigen Kleidung spazieren ging. Sie ging barfuß, hatte eine triefend nasse Badekappe auf dam Kopf und war mit einem leichten Mantel beklebdet, der ein ebenfalls vollständig durchnäßtes Badekostün, verhüllte. Der Polizeibumlte näherte sich der Dame und machte sie in freundschaftlichem Tone, wie es einem wohlerzogenen Bobby geziemt, darauf aufmerksam, daß ihre Kleidung et. was extravagant erscheine, zumal sie sich nicht einmal in einem Badeort, sondern in einer Weltstadt befinde. Darauf erwiderte die durchnäßte Dame, daß eS ihre Sache sei, wie sie sich anziehe. Sie sähe anch nicht ein, weshalb man nicht im Badeanzug in Lon-don spazieren gehen könne. WaS in einem Badeort nicht anstößig sei, dürfe auch in ei-ner Großstadt kein Anstoß erregen. Daraufhin mußte die Dame ihren Namen und Adresse angeben. Bitte sehr. Mrs. Anna Gil-let, Little Street Andrvastreet, S0 Jahre alt. Nun kam ein Auto vorgefahren, aus dem ein Herr ausstieg, und MrS. Gillet, obwohl er sie nicht kannte, itzen Borschlag machte, sie nach Hause zu fahren. Der ritterliche Kavalier'bekam für seine freundliche Aufforderung einen tüchtigen Schlag ins Gesicht, so daß er zurücktaumelte. MrS. Gillet war nämlich gewöhnt, asleine nach Hause zu gehen und brauche gar kiiine Begleitung. Sie befand sich ganz friedlich auf ihrer gewöhnlichen nächtlichen Schwimmtour. Dreim«»! die Woche pflegte sie eine längere Schwimmtour zu unternehmen, und bis jetzt hat sie niemand an dieser sportlichen Beschäftigung gehindert. Nun soll daS Londoner Poli^ige-richt entscheiden, ob derartige sportlick« Veranstaltungen gestattet seien. BächÄchau b. I»hubo vpftein: Mein Weg von Oft nach Vest. Erinnerungen. Stuttgart 1929. I. Engelhorns Nachf. „Broschiertes Billig. Buch" (ABB), Rm. 3—BücherviauSgaben auf holzfreiem Papier: Leinen Rm. 7.ü0, Halbleder Rm. 10.50. — Jehuda l^tein — heute ein weit über die GrenM Polens und des alten Osterreich berühmter Mal?r in Wien, damals sin armer Judenjunge in einem schmutzigen Nest Russisch-PolenS. Ungeheuer, wie über Jahrhunderte hinweg gebogen, erscheint der Weg, den er auS jener dumpfen Enge künstlich evMtenen Mittelalters zu seiner Kunst und in die Freiheit und Helle einer modernen Gro^ stadt des europäischen Westens findet. Dieses liebenswürdige, von echtem Humor übet glänzte Buch ist sin selten aufsl^ußreicher Bericht über Sitten und Gebräuche orthodoxen Judentums. b. Handbuch der Mufikwissenschaft. Zq Lieferungen zu je RM. 2.30. Akademische Verlagsgesellschaft Athenaion m. b. H., Wildpark-PotSdam. Lfg. 23 und St. Die neuen Lieferungen deS „Handbuchs der Mu sikwissensch«ft" bringen die Fortsetzung der „Musik des Barocks" von Prof. Dr. Robert Haas. Die Großmeister der venedianischc'n Oper, Tavalli und Cesti, die Ansänge der Daoapo-Arie, das römis^ Oratorium unter dem formgebenden Einfluß <5ariffimuS und die Wege der Instrumentalmusik in OberitÄien bilden den Inhalt deS ersten Heftes. Die Entwicklung schreitet von der Kanzone zum Trio und Quartettsatz fort. Mit Rosenmüller ist die Verbindung zum musikalischen Barock in Deutschland gege-ben. Vis (Zese!!8ckskt 8Iorcl setzt 6ie ?rOß»e auk unserem pacliomickt >ler lNrnile ljulllilZiliiiiuzl 5I.0K0 S.5V0 l«t ein v>tukl?,r «dzeieklkmtek 5cdlrmzltt«tempttnxer tak ckea Vell«,,. , derslck 20-3500 m. l)«nk 6er velveitetea TdeaedlokAcken ^iockuoe Vieä-kx-de von «nck Spkted« >n dvekiter Vollenäune. Lln» rkdtuox tür 8ck«IIplHtte»üdertr«junx. Voraetimst«, Xus»«le. l2>87 ?re!8 jetzt IVIlZ okne /^usrüstunx Lr ist um 10(X) Oin dlilixer sis ein t)esserer 4-l^ükrenappgrst 0!e odemixeol!« (Zu»l!t»t äleses (ZerStes Ist so -velkeltoi. 6»S «tte (Zts. 8l.(>pl) lecken xeliek. Ou»lttStsnpp»r»t ^um vollen ^etrlxen K»uf-preis rücl^üusekt, vennelu (ZerRt vou eUlerem Klnox ^etunäen vuräe Ronntaft, IG. IS???. ,Mariborer Zeitung^ Nummer ?4S. MrtzeksMck« kun«l5«kau Neue Weizenprobleme Il»stch«rh«» ««ertkaAtscher Marklbericht« — Diesjährig« Tra«»p«rtsch«i«ig»«iie» — Aaiionalifier««, «l» «inztg« VVs««s ^ Wie vorauszusehen war, hat sich gezeigt, die pessimistischen amerikanischen Getreideberichte nicht so gan^ richtig waren und die amerikanischen SituationSberichte immcr lnehr den Charakter von BSrsenmeldungen erhalten. Gerade zur rechten Zeit hatte Bör senschnse und Börsensrost eingesetzt, gerade 'zur rechten Zeit wurden Mißernten erwartet und wenn nicht die Meldung der großen Eisenbahn- und Bnhnunternehmen, die weit höhere Schätzungen der Ernte enthielten als die Berichte der Farnl«r gewesnl wären, hatten dieses Manöver noch länger gedauert und die europäischen Wrsen mit ih-rcr storrgläubigen Anhänglichkeit on die a.me rikanische Börsenehrlichkeit noch länger zum Spielball gemacht. Es ist kauin all^unehmeil, daß die juqosla-. wische Getreideproduktion auch nur einen einigernmßen bemerkbaren Einfluß auf die »amerikanische Börsenspekulation auSiibt, uni sv größer ist aber der Einfluß den die amerikanischen Meldungen auf unsere Spekulation hcBen. Wohl waren die miserablen Transportverhältnisse und in erster Linie der überaus große Mangel an Schleppern die Ur sache, daß unsere Ernte, für die eine große Nachfrage bestand, nicht im ersten Monat vollkommen exportiert war, nicht gering war abcr die Spekulation, die mit der amerikanischen Mißernte rechnete und eine Preiser» iiöhung abwartete, umsomehr, da die rumänische und bulgarische Konkurrer».z in diesem Iohre ausgeschaltet war> /' Erst als sich die amerikanischen Manöver als mehr oder weniger gut angebrachter Bluff herausstellten und die Preiie in der »Folge in swrk fallende Tendenz gerieten, begann inan einzusehen, auch in d'esom Iah» re leinen guten Weg beschritten zu haben. Die Spekulation bot gerade kein erjreuli-ches Bild. Die Folgen waren natürlich ^^^r-lnstc, die bisher wohl nicht bedeutend, aber unerwilnscht, unnötig und unter Berücksichtigung der vorjährigen Verluste empfindlich waren. Die Verluste waren einmal da und, wie gewöhnlich, tauchte in verschiedcnen Enqueten der Wunsch auf, die Regierung mö' ge helfen, der '?^auer verliere sein Geld. ''^Der Bnuer verliert sein Geld aber niÄ)t. Ist dir Ernte gut, dann verkaust er sie rasch, woüln er sie, infolge seiner Schulden, nicht schon ani Halm verkauft hat! Sein verliert nur der langfristige Spekulant, der mit fiktiven Alarmgerüchten rechnet und atcinlose Nisikell eingeht, aus denen er reich hcrrorg<^ht, oder als Bettler. Wo??l brau^zcn wir Speicher und Silos, dt'r.in ist nickft zu rütteln, wohl brauchen wir einen swrk vergrößerten Schissspark, sp2/»ism Bauer aus der Klemme helfen. Der jugoslaim^e Weizen muß aus der Konkurrenz heranS! So lange nnsere Ware in hundert verschiedene li Typen airf den Markt ko^mnit, wird sie voil ausländische!« Einflüssen ab« hängig und ihr Absatz immer wieder in Fra ge gestellt sein. Iurmer wieder werden Fracht ltiorteile, die andere Stanten genießen, Tarif-verbillignngen und staatliche Subventionen, Refaktien und Bonifikationen, «die andere Länder erhalten, Massenauflieferungen anderer Lieferaiiten, PreiSschivankungen anderer Barsen unsere Ausfuhr beeinflußen. Im mer werden uns die Preise vom ausländischen Markte diktiert, ganz unabhängig davon, ob der Bauer bei den Verkäufen auch nur einen Teil seiner Investitionen und Spesen hereinbewmmt. Der Ausweg aus dieser Situation liegt darin, so wenig als nvöglich solchen Weizen, den auch irgend ein Konkurrenzland liefert, auf den Markt zu bringen. Wir sind in der Lage, die Qualität unserer Produktion durch Samenselektion und rationellere Bodenbearbeitung bedeutend zu erhöhen. Vbenso sind wir in der Loge, auch den Bodenertrag u>m wenigstens 2ü?i6 zu steigern. Es ergibt stch also, nach durchgeführter Bodeiianalyse und fachgemäßer Düngung, nach Selektion des Samens und Ausschaltung der Wei^^n-Jnzucht, nach Vergrößerung des Ertrages und der daimit erfolgenden Verbilligung der Produktion die Möglichkeit, um wenigstens 2.^?^ mohr von einer Frucht zu erhalten, die einer Dilrch-schnittsqualität von 82 Kilogramm entspricht. Eine solche Bodenfrucht sann nicht mit dem amerikanischen Börsenmaß gemessen werden und für sie können auch die PreiSdik-täte der überseeischen Börsen nicht maßgebend sein. Eine solche Qualitätssrucht steht außerhalb der Konkurrenz und da? ?lngcbot darin wird immer weit kleiner fein als die Nachfrage. Wohl ist eine solche Lösung nicht von heute auf morgen durchführbar, weil sie noch verschiedene V?rbodingungen zu überwinden hat, aber auch die staatliche Hilfe, der Aufbau von Speichern und Elevatoren wird nicht in kurzer Frist durchgeführt, die Losung hat aber die Möglichkeit der leichteren Durchfiih-rung für sich, iveil sie im Wirkungskreis des einzelnen Bauern erfolgen kann und nicht die Zusammenfassung riesiger Kapitalien zur Be dingung hat. Kommen dann die Speicher nach, dann ist die Sache um so leichter. Jedenfalls ist dies der einzige Ausweg aus der Unsicherheit unseres Weizenabsatzes, die, wie sich dies rm Vorjahre gezeigt Hat, katastrophale Folgen haben kann. Desider Fried. gen treffen, binnen zwei Iahren keine Erhöhung der bestehend^ Schutzzölle zu schiffen. Der Wirtschaftsausschuß wird beaiif-tragt, den Vorentwurf für einen Zollfrieden auszuarbeiten. Ein n>eiterer Entschließungsantrag v.'r« lan^t, die Arbeitszeit und die Lohnverhält-nifse im Kohlenberg bau auf ^die Tagesordnung der nächsten internationalen Arbeitskonierenzen zu setzeil und eiiie od.'r mehrere stonventionen l'»^r diose Frage auf zustellen. X Borstenolehmarkt. M a r i b o r, 13. September. Der Auftrieb belief sich auf 392 Stück. Tie Kauflust war sehr lebhaft, ver-kcruft wurden 2M Stück. Es notierten per Stück: 5—^ Wochen alte Iungschweine I2i;— 150 Dinar, 7-^9 Wochen 200-220, 3—4 Monate 300-400, S—7 Moiiate 450^650, 8—10 Monate 650—850, einjährige 1000— 1200. Das Kilo Lebendgewicht 10—12.50, Schlachtgewicht 17—-18.50. X Heu- und Ttrohmartt. A! a r i b o r, 14. Septeinber. Die Zufuhren beliefen sich auf 4 Wagen Heu, welches zu 75—100 Dinar per 100 Kilogramm gehandelt wurde. Neuvi'ikntleruna des Mb-tlawifchen AubenhonbeK ' Aus den aintlichcn statistischen Berich^zil t'bber den li'i'dslawischen Außenhandel im -ersten Hallbjahr ist eine inleressante Tati'ache zu entnehmen. Sie zeigen iminlich eine allmähliche U nl o r i e n t li e r u n g des jugoslawischen Außeichandels, dosonders neue Wege der Ausfichr. Wä^hrend früher di2 .^"^auptabnehiner ffir isüdslawische Produkte die mittelouro.päischen Staaten, vor allem Oesterreich, Deutschland und 'die Tschechz-lslowakei ivaren, sind diese Staaten, infolge ihrer <»bivvhrenden Agrarpolitiik, kein guter Markt mehr sür Iuflo«slawien. Die jilgosla-wische Ausfuhr jetzt 'hauptsächlich nach Italien, Fwnkreich, in die Balkanstaate'i, den nahen Orient und m alle Län^r des Mrttelmeerbeckens. Nn wichtiges Ausfuhrland — ibesonders für Holz ist Spani-'n. Mch beginnt sich der jugoslawische Auß.'n. han^l nach »der Uobersee, besonders Süd-ainerita, zu orientieren. Damit parallel stergt auch die Einfuhr aus diesen Staati'n nach SHS, bs'vnders aus Fvankveick, und Italien. Die Einfuhr aus den mittelevro-päischen Läi^dern ist ständig in: Rückgan.?. Auch die Importe aus Deutschland, abge-s.'-hen von Sachlieferunigen auf Reparations« rechnung, sind zurückgegangen. Der Dorentwurf für eineii europäischen AoNfrieden Der sranzöslsche Wirischaftsininister Lou cheu r legte dem Wirtschaftsausschüsse keS Völkerbundes einen geineinsamen englisch-fmi^zöfischen Entschließungsentwurf vor, iiach lvelchem die Vvllversaminlung empfiehlt, unverzüglich oine Bosprechuidg ;vi« schen Mitgliedern und Nichtnvitglledern des Völkerbundes für die Einiberusung einer Koilserenz zu veranlassen, deren Zweck die Aufhebung der wirtschaftlichen Hemmungen und Erleichterung wirtschaftlichen Beziehungen lväre. Auf dieser Konserenz sollen bekanittliich alle Staaten Erleichteo^n- Der Landwirt l. Wert des EdelsaatguteS gegenüber abgebautem Saatgute. Wo man noch schivach-halmige, aruiselige Getreidefelder mit spitzen und kurzeil Aehrcu, init viel Lagerfrlicht u. Plflanzenkranttieiten sieht, »vurde der Wirt des Edelsaatgutes, also hochgezüchteten Saatgutes noch immer nicht erkannt. Es ist bekannt, daß man mit gezüchtetem Edelsaat« gut den 10 "achen Sameii, also Erträge von 20-30 li voin Hektar ernten kann, während man bei Verwendung von abgebauten! Saatgut oft nicht mehr als deii 3 bis k>f«ichen Samen erntet. Mancher Landwirt schreckt vor den Ausgaben zurück, die der Ankauf von Edelsaatgilt erfordet. Nun bestockt sich aber hochgezüchtetes Saatgut viel besser als abgebautes, sodaß man bei Anwendung von Eidelsaatgut in der Regel «lur die Hälfte Saatgut braucht. Bei Edelsaat-gut braucht man nur schütter zu säen, sodaß Edelsaat keineswegs höher zu stehen l. Welchen PhoSphorsäurediinger geben wir den Winter- u. Sommersaaten und der ltleinfaat? Jene Z^lder, ^ie eine Kleinsaar in die junge Saat erhalten, sollen einin PhosphovsäursdüiMr erhalten, der sowohl auf t^e Körnerfrucht als auch auf den 'hr nachfolgenden Klee eine gute Wirkung auZ-irbt. Ei-nen derartigen, anhaltend wirkenden Phosphorsäursdü'nger haben wir in Tho-ntaSmehl. Gehoimrat Dr. Paul Wagnsr-Darmstcvdt hat durch langjäihrige Untersuchung rvachgswiesen, daß die Nachwirkungen des Thl>masmchls 3—12 Jahre lang imch-gewiösen wevden ^nten. Das erklärt iich vor allem »daidurch^ daß die Phosphorsäure des Thomasmehls langsam, dafür uniso nach lfaltiger wirkt. Thomasmehl ist daher zn Vorratsdüngungen, also zur Anvoic^rung des Bodens mit PhoSphvrsäure, für langlebige Pflanzen >vie Klee, Wein- und Obstgärten ulsw. bc^sonders geeignet. Zur Düngung ider Kleefelder und der Wiesen eignet sich ThomaSlnohl noch »veiter deshalb, iveil es ne!^n 1i;?6 nmr.l^llöslicher Pho^hsr-säure noch 50^ Kabk enthält, der auf das Wachstum der Pflanzen einen sehr günstigen Einfluß a^sivbt. AnS diesen Gründen ist >^r Doppelidünger ThoinasniShl soivohl für i>en Kle^^ als auch für die Düngung der Winterfrucht von ganz besondrer Bsdeu-tilng. St. l. Beim Roggenbau ist flache Saat ein Erfordernis für hohe Erträge. Bei Roggen ist ein frühe u. oft sehr flache Saat bei trocke nem Boden angezeigt. Die Einsaht soll in möglichst engen Reihen erfolgen und der Roggen soll sich noch vor dem Winter qut bestockn können. In sehr rauhen Lagen sat man den Roggen schon Ende August. Die normale Zeit ist Mitte bis Ende Sept^'m-'ber. Allzu srü'he Saat letdet unter der Ge-treidefliege, zn sMe bestockt sich nicht genii-gend. Roggen, der nicht gehackt wird, drillt MSN sv eng wie nll>glich, also auf 10—l2 Zentimeter. Die Pflänzchen könne»! lich dann nach allen Seiten gut ausdehnen und entwickeln. Ini Oktober gesäter Roggen entwickelt sich nrangels .'^'»ert^tbestockuug nicht so gut wie früher gesäter; Horte spielt eine große Rolle. Je nach dem Kultur^ l-stande des Feldes braucht man auf ^n Hektar bei Dnusaat 100 lS0 Starker Stallmistdünger erzeugt bei Roggen leicht Lagcrfrucht und Rost. Auf mittleren Böden, ffibt man per Hektar ohne Stallmistdüngunq 4—.^ Meterzentner T^o. inasniehl, ebensoviel Kalisalz und etn-.i 2 i??eterzentner ^alkstickstoff. die eine .Hälfte der Kalkstickstoffgabe bei der Bestellung die andere in, .^'^!chen Frühjahr auf »die tr.zk. kene Saat. Im Herbst zu stark geniordener Roggen, der das Ausfaulen befürchten läßt, kann durch Schafe im Winter bei gefrorenem Bo'den abgeweidet nierden. B. l. Saatzeiten für Ebene und Gebirge. Der Zeitpunkt der Aussaat der Winter, u. San,, nierfriicht wird durch Lage, Boden und Wit. terung bedingt. Im Gebirge und im kalt?n Klima beginnt die HerlMat 14 Tage bis 3 Wochen früher als im Flachland oder in, günstigeren Klinia. Im allgemeinen gilt als Regel, daß fnil>e Saat auch iin Herbst der späten vorzuziehen ist, lveil sich -dann die Pflanzen vor dein Winter iroch gut besto^-' ken können. Mitte bis Ende September 'ür Roggen, anfangs Oktober für Weizen gilt als Regel für die Durchführung der Wintcr saat ilnter inittleren Verhältnissen. Doch kanii iiian bei zusagender Witterung W^zen auch noch in, Noveniber und Dezember säen. Schlverer Boden soll früher als leichter, ivarmer Boden bestellt werden. -- Z. __V Die NebenbudleNn B»n vßt» Dimi». Trilde »iXkhr eben neu.zohn. Sie hatte wunderschöne dunkelblaue Augen, ein« klare Stirn, heWondes Wuschelhaar und stets prachtvoll blitzende Zähne. Me wußte genau -- nxls neunzehnjährige Dinger immer von sich wissen — daß sie sehr anziehend lmd bildhülbsch n>ar, so recht geschaffen zur Liebe. ^shalb grübelte sie häufig — ein ivemg verwundert und enttäuscht, manchmal lbei. nahe besorgt — darüber nach, wo wohl jener Mann weilte, für den sie offenbar geschaffen war, dessen sie in U:fbesang?nheit und Reinheit harrte? Der Mann, der sic^r-lich nach ihr sucht, der sie schon seit langen Iahren sucht, ber von ihr tränmt in ichlaf-!^sen Nächten unld sich nach ihr härmt, und der sie eines Tages endlich fittden n?ird! „Mein kieibes Kind," mahnte dann w^U die Miitter, „der Mann, der für dich er-sckxrffen ist — ist längst da! Seit vielen Monaten schon! Siehst du >daS wirklich nicht?- Trnde hVb erstaunt die goldfarbenen Brauen und fragte: „Wen ineinst du, Miam-lni?" „Herrn Bahn natürlich. Erich Bohn ist ein sehr netter junger Mann. Er ist b,^bt, hat eine gesickierte Stellung als Ingenieur und stalnmt aus bester Familie. SelVstner-stän«dlich — ich will dir nicht etwa jenian-den aufreden. Ich sage nur, du bist ungerecht .. „Aber Mandmi! Mamnn!" »ersetzte Trude und zog die Brauen noch hi>her. „H«rr Bol>n trägt eine Brille! Uober d. Äirn gehen ihm schon die .Haane aus. UilÄ die langen Ohren; Und... und ... Ja, siehst du denn nicht, Manm, daß er kleiner ist als ich?" „Weil du so hohe Hacken trägst. Darlun koinmt er dir klein vor." /Zl-ber hohe .Hacken iverde ich wvhl i,n-iner tragen müsien. Ich kann doch nicht barfuß mit ihm «ins Theater gehen." „'Siehst du! Herr Bohn ist so nett zu dir. Er gibt sich inlmer Vtit>he, dir ein« s^eude zu machen. Ladet dich inS Theater sin, nimmt dich mit in die Oper, macht schön? Ausflüge mit dir..." „^s ist gi,r nichts Besonderes. Das tun sie alle, Herr Bohn kriegt otber wirklich schon eine Glatze, Maina. Es dauert nicht niohr lange, ^im ist auch der letzte Nelt von seinem strohblonden Haar )vcg. Ich mig blonde Mämier ivicht. Und behauptet na ja —, nein, er hat nvch nie ein Wort dave>n gesagt, daß ich rhin gefalle. Ich glaube, der briingt's gar nicht fertig, c»inem jungen Mädchen so was zu sagen. Von Lic^be versteht der iiberhaupt nichts." '^igonietlr Bohn ^>erkohrte indes nxiiter ini .'»>ause urrd befleißigte sich eiiies strcn.^ korrekteil Benehmens. Trnde vermochte i»n-niöglich in ihin den Mann zu entdecken, für den sie geschasfen war. Sie blieb also kühl bis dahinaus, und träumte nieiter von einem andern, einem ganz anderen Manne, . -' lsepwmLtl! 1lV2V ^'^.Mar^orer-..ruminer Sift der nur leider! — nicht vorhanden war. 5o ging «Z eine Weile. Eines TageS aber jprach die Frau Mama zu Trude: ^Du, ich stlai:b«, du hast doch recht, Kind. Herr B»hn ist nicht sa verliebt m dich, wie eS mi* am Ansang vorkam. Der ist dir untreu ge-n>orden." „WaZ heißt — untreu geworden? Verstehe ich nicht..." „Neulich hat ihn jemand in einem 5ton« zert mit cinc^ jungen Dame ^gesehen. Er saß neben ihr, sah überhauipt nicht nach d.'Nt Dirigenten hin, und konnte seine verliebten Blicke nicht einen Augeniblick von ihr ab» wenden. ES ist direkt ausgefallen." Trude stab eZ einen Stich inS Herz. Ja, das war Untreue, Verrat! Teelischer rat nicht in Worten oder Taten aber immerhin ganz gemeiner, finsterer, vor al« lem völlig unerwarteter Verrat! „Wer war die Dame?" erkundigte sich Trude. „Ich weitz nicht. Bekannte «haben die blii« d?n zusammen gesehen und haben mir die Geschichte erzählt. Ich glauibe aber mein Töchterchcn —, es ist daS beste, wenn du so tust, als wüßtest du nichts davon. (Sin j:in« ges. Mädchen muß auch ihren, weiblichen Atolz^haben!" . .Und Trude, verschanzte sich vorzüglich hin« ter ihrem^Stolz. 5llS.Bohn .am yächsten Ta« az öor^'rach, ließ, sie sich'nichts anmerken. Um jeden Vertm'cht, daß sie etwa eifersüchtig auf ihren ^Verehrer ser," die'Spitze'a^bzubr^-chkn, war sie heute gänz'lbeson^rS nett und liebenswürdig zu. «ihm uNd lachte so herzlich und aufrichtig, «daß er sich zum erstenmale wivllich glücklich in ihrer Nähe fühlte und fie mit verliebten Blicken ansah. „Jetzt wollen wir mal fehzu!" dachte daS hübsche Wldckien kampfbereit und vevdop-tpelte ihre Güte und ihre Freundlichkeit gen Herrn BoHn. j Der verliebte Ingenieur aber nahm 'in^ seiner AhnungÄosigkeit Äber Trudes wahre Motive alles für lbare Münze. Er war restlos glücklich ilnd wiegte siä) in rosigsten Träumen. Eines schönen Tage? hielt er oS einfach nicht mehr aus und brack)te stammelnd und stotternd die Bitte vor, Trude ^möchte seine liebe, kleine Frau ^Verden. Tru de wurde natürlich knallrot, sie stieß einen kleinen Schrei aus und vis; ihre 'blauen Au-Aen weit auf... Dann hauchte sie — um die tückische Nebenbuhlerin endgüllig zu ver nichten ein leises Jl7, und rannte sporn« streichs auS der «tube. Und über kurz ward eine sehr vergnügte, lustige Hochzeit gefeiert. ^ Trude war einfach selig, inl Triumph ihreZ doppelten Lieges — iiber Erich Nohn und 'über die tückische, nunmehr ganz und schmiih Ilch vernichtete Nebenb>uhlerin. Das junge .Paar trat eine Riheinreise an, schickte schiene Ansichtskarten und kehrte im Heöbst heim, anscheinend noch glückstrahlender als vor-her. ^r Winter kam und Herr Bohn besuchte ^ mit seiner jungen Gattin Theater und 5son-s^erte... ^EWeS Abends traf Trudi im Foyer id-er Oper Bekannte, die sie mit einer «freundlichen alten Dame bekannt machten. ^ „Ich kenne Ihre Frau Mutter, und frs.ie , mich sehr, «uch Ihre Bekanntschaft zu manchen." sagte die alte Dc^me. „Ihren Gatten kenne ich schon von früher her. Tie selöst iba>be ich stbrigens auch schon mal gesehön.. Im letzten Frühjckhr.. -„Mich? Wann? Wo?" „Im Konzert. Herr Nohn sah übeichaupt .nicht nach dem Dirigenten hin und hatte den ganzen Wend nur verliebte Blicke für Sie. Ich halbe das idanmls so^gar Ihrer Mama erzielt. Aber ich wußte nicht, daß Tie es jvaren.. «-rull-ll. ..In Baden bei Wien steht ein Karussell. Das Karussel gehört Direktor Hugelmain Auf einem «Pferd >deS Karussells sitzt Bloch Und «fährt und fährt und'fährt eine Tour nach der anderen. Bloch ist'S schon schilecht. Bloch wird'S noch schlechter. Bloch sieht käsetveiß auS. Di>^ Augen treten ihm heraus. Der Magen kommt bald nach. „IessaS, «ist mir übel," wimmert er eiiie-n Freunde zu. „Was fährst du auch wie toll? Steig doch ab!" „Ich kann nicht," iveint Bloch verzwei-felt, „Hugelmann ist mir seit zwei Jahren Geld schuldig, und das ist die einzige Art, Vi« ich Widder Hu meinem'XNeld koinme." (»Lustige Blätter.") l^eälLlett VVW 8e»»odwvi>t« v. p.lro «ä L. vi« «rsto Partie «is»W«tt-icampfs» /^ljaekin-öogo-ijudow SlA^Iseke VertoiÄLUnL äes vsmen-Lsmdltz. >Veiö: vr. ^Ijecdln. — Sck^sr?: Vosoljudov. 1. ä4, ä3. ?. c4, c6. 3. ökZ. Lk6. 4. 6c4:. 5. a4'). e6?). 6. e4!. I..d4. 7. e5. 865. 8. 1.62. 9. bcZ:. b5'). 10. 8x5!. i6. 11. ekö/). 5k6:. 12. I.eZ. ^6. 1Z. I.kZ. K6'). 14.' Ui5f. ök5:. 15. VK5:1'. Kä7. 16' Lk7. I)e8. 17. OL6. l'eS. 18. I.i4.1.b7. 19.t(e7. 20.' 1.667. Kä7. 21. e5'). 22..ch:5:..I.äZ. 23. ab5:. ad5:, 24. '7a8:. 25..Ial'. 8c6. 26. 8e5l' Aufxej?eden. .denn auk 8:e5: iolst er5t 27. 'ia7l' und auk Kc6 28. Ve4 matt. ') Die k^ortset^unx 5. eZ. b5. 6. a4. b4 'vvii'ä immer >ven!Ler?e5plelt, cla nacli cleii letzten Verd'e88erun8en in 6ie8es Variante et>v25 im Vorteil dieidt. Ltärker unä üdliclier ist I^t5. öcz-^oljubcixv ver8uc1it eine tkeoreti5c!ie >ieuemn?, cZie von ^Ijeckin xlatt vi-äerleet >virc1. Ä^eilZ 5pielt.ein rez^elreektes Qam Kit. er kat aber iür den Lauern äie kreie SteUunx, i5t begser ent>vicke1t unä kat auk beiden I'Iüxeln ^nxrikz-ckkncen. . !)s öe4 'vväre jet^t nickt 80 LUt. da . darauf rocweren Ivönnte, Xva8 ^rüliel' >vesen Db5! nickt xut xe->ve8en v^äre. °) ^uk 8d5 iolet I-e4!. auk 'I'a7 I.k4! neb8t I^c6: mit Oev^'inn. Leb^ar? xvAkit da8 i<1einei'e I^ebel. ?k8 8c)U verlündert >verden. I-'d6 vvär.e i^u diesem >ve?en c5 (vor nic:kt 80 xut. dlatürUcli Ver^^veiiluns. Dos inteknattonale Meister-tumler In MogaAa Slatlna Itn letzten Moment nocil kat die 'seilnekmeriiste 2>vei ean? bedeutende Ver8tärkuneen erkakren^ Die Ver-ksndiunxen mit ^lübc» I^ubin5tein wurden ?ün8tie :^u ^ndo xekukrt. außerdem mulZte unser I^iativnalmei-8ter vr. Q^örj?v, leider absasen und an seiner Lteile xvurde der bekannte deu..^clie Deister ör! nckmann auZ.Kiel enxaxiert. Von xveleker Ke-deuwnx die 'leilnabme I?ubln8tein8 Wr das lurnier ist» brauckt >^ok1 nickt besonders aussekükrt >verden. I^ubin-stein ist ja als einer der stärksten Spieler der .let^t^eit bekannt. Qerade in letzter ^eit ist er in Hocktorm. ^vle sein 4. preis im Karlsbader l'urnier und sein koker Ltand im zet^ixen öu-dape8ter l'urnier weisen. Die 1'eiInekmerÜste lautet nunmekr: 1. krinclcmann (Veutsckland). 2. Lansl I?erü). Z. 8. I'lokr ('I'8ckeck05lov7a!cei). 4. vr. l1. Qeieer (Oezterreick). 5. L. (irünkeld (Oesterreick). 6. k. Nönlinxer (Oesterreick). 7. In?. K. ^oanoviL (8k15). 8. Xöni? (5I1Ä. 9. Q. ^aroc^v (Ungarn). 10. V. ?irc (8118). 11. D.' ^r^epiorlco (I?olen). 1^.'K. 1^0M(8N8).i 1Z. ^^'I^udillstein^ (Polen). 14.' k'.^sMs^k' (veutsckland). 15. Or.'I^. Llnxer (8^8). 16. 1'akac8 (Ungarn). Die ^uslosunj? und das Lrokknunss- kanlx'ett linden ^ittwock. den.18. d. 1^1. abenäs statt, l^onnerstax. den 19. d. xvird die erste I^unde gespielt. 8pie!?sit ist von 9—1Z und von 15—19 vkr. Die ».^ujslco-prometna ' ?ve2a.< in I^jubljans.stiftete kür das lurnier 2000 Oinar. — De? ^ettlcsmpk ^ljeedlu—Loleo» ljubov 'vvurde am'5. d. in '^'iesba-den besOnnen.'^Ijeckin xdvann die er-8te Partien die zweite und dritte wur» den remis, die vierte konnte Loecjlju-bov ?u söinem.Ounsten entsckelden.> iIIIvW!lM!lWIIlI«I>M «UZ den elnFcdlSzIxEN vedieten, v!e !nteral>tio»»Ie Politik. Politik riez Veuticken I?eicke5, der I^Syäer unck (Zemelyden, pirtei-Politik. I?eektzpkl«xe. KulturpoU-lik. fr»uendevexllnjx, tt«n6e!, Industrie, ttiadverk u. (Zeverde. kodenpotttlk. ?ln»n5ve5en. Ver-Icel^r«ve»e». Ä>IIve»«n, Politik. Verslelieruiijx»ve5en und 50 velter erteilt d>» ÄMI irM!ir ».WÄill /^üllcken, l-ullwixstr. 17 s T^eleplion 33 4 3^ TftWter u»» Kunst > Hermann Echerchen wird ein neues „Konzart. füruÖrchester" von Conrad Beck demnächst «ms der Taufe heben. ^ Die Wiener Staatssper bereitet zur Erstaufführung vor: Verdis „'Zimone Boc-canegra" in der Bearbeitung von Franz Werfel und Alban Bergs „Wozzek". 4^ Paris wird die Hochburg der interna» tionaleit Literatür. Paris war von jeher ein beliebter Aufenthaltsort' von Malern aus der gtlnzen Welt. Es will jeyt auch eine Hochburg der internationalen Literatur werden.' Ter italienische Dramatiker Dario N i c o d e m i ihat sich in Paris niedergelais« sen. Der vei^ühmte englische Schriftsteller Somerse t«M augihamist gleichfalls nach Paris übersiedelt. Es verlautet, daß sogar Bernard Shaw, der in der letzten Zeit englandmüöe geworden ist, seinen Wohnsitz nach Paris verlegen will. Der amerikanische Dramatiker O'N e i l l, dessen Stück „Der hlurige Affe" in Paris demnächst aufgeführt wird, hat sich in Paris eine Wohnung gemietet, um, wie er sagte, „im Mittelpunkt des -modernen künstlerischen Lebens zu seist." „Im Westen nichts Neues" von Erich Maria Remarcsue, ist soeben in ts ch e' ch i-scher Uebersetzung inr Verlag Melantrich in Prag erschienen. 4^ Ein Opernkuriosum. I?. VZS F^F^«USU»»^eF/ Brauchen Sie nM auch ein einfaches Kleid? . ... es'ist doch wirkilch.im (>erl>st m ni-t-went^ig ilnd ^e-hlt eiüens an allen 'Lcku'n und > Elli>eN. Crs.'':llt c? seinen iin'.iier n?l7n l'-.ich ilnserne^'in'n m" '^. ist s!el?z^?nrNch snr einen, klein-n, rnsch.'n ?e-s^?ch.'dav Richilde, aücr auch klir a'le Trot--tt!>tivent'.t>q uk.d fl'ir den Beruf 'i^.'nn einen ^'"^rül-'^vn .Hut nn'd w'r5!!''s' '--si 'js' siud.a^(.h für'einon AuM-.i und fssr die-Wtzekendto^r hersln.'jle!)?n, tur,'.-un>: d>s V''ö^skcsi^?!!'eu !"'7 ci- „kleinen. Klei'de"." sind sch!er nnb^'qr^'szt .Tis Modes schichten 5 'cheint h!:"er.dem c^eTcnit^ber se??r bsden- ten''>n '«<'i'f!»:el im l'erains'e-i'nl .?>erlist' da5 Stof^kltii» rnndlvefl ablehnt«', sdielt es in der neiien.Mc^de eine geradezu dominierende Rolle Md j^ic^t sich in den i?r scliie^-nsten ?^ormen und Arten. .^and' in Hand mit der Stoffkleidmode sd:nn drc'e.Modellart ist es ja hauvt'sachlicli, ^ie nian sich unter den^ (einfachen Meids.ni'' vor.^nsterten hat) geht eine in? ss'/l-'n« de ^^reichernn^ der Farben- und Nobskal.? der neaen Wollmaterialien.' Sie sind imm.-?r ein wenig porös, haben aber nicht- das präfle des spröden Freskos, sondern sind iveich und schmiegsam, fast möchte man sagen: flauschig. Es gibt'einfarbige ^und gemusterte Stoffe und zwar sind die dessinierten Geivobe keineswegs. selten, sondern stellen sogar oin ^«Hr bedeutendes Kontingent dar, denn die elegante Frau fandet die durchaus sportlich y>irkenden:Stoffkleider sehr elegant und .'n Verbindung mit einem Trottourmantel o'.'er mit einem Sporbpelz außerordentlich ^lo^t. Die neuen Favben finden hier sorgfäl?q-ste Pflege. In Stoff.sieht man n?enigcr oie üuflklen Töne, als viÄmohr d-ie feinen M!t-telfchattierungen, und zwar- vornehmlich cin schbnoS Nußbtaun, dann aber auch di ierse Abtönungen von grlrn, die etwa zwischen einem Mit'hls. ul;d einem diesen Flaschengrün liegen. Auch rote Töne sind keineswegs als erledigt M 'betrachten und nament lich die ins Lila spieleniden Abschattieren-gen der rot-n Farbskala gelten als sehr mo-Natürlich wird auch eiin schönes Mt-telblau sohr beachtet, wie »nch.aus verschiedenen Far'ttn bestehende „Mischtöne" lehr delfWg anfgenl>mmg. ly^'l die neue Herbstmode weit ^avon ent-fornr ist, eine Diktatur aus^uübei:. Fal'.en sind -um . Beispiel, ebeiu.'« päusig zu i^hln w!e.'(^')l^tenwlrkllnlien) chlicht,: ?>änxieklei>der nicht, wcnis^er gebräuchlich als ^:e 'chim'.ten Pnnzesjkorlneu, d-e die herlsliiche Mo>e. aus allen Linien .n ^les'h genommen ha^en-, trö^dem.finden sich noch immer vi<'lflich/a"'ch' pt^ifl'nkleid?r. die sehr gut an?sehen. so'das; man also eine-M^^no-könie der Mo>de nichj zu.fürchten hat und .'L'uoin ur'p?rsi^nlichs^n t^oschma^'ls »chran--^tenloc! Nechnüng. tragen darf. - - Vielfach war davon die Näd-, dnsj die Mi^^e des (^^ürtels für den 5'>>'rÄst als erl«'« di-^t 7,u betrachten sei? es sei nun au zdriil?-lich dnrauk hingewiesen, dast dies keineö-we^5 der Fall ist und das; man s.iMr die um die Taille eni^anlies^enden 'Vr'?lz^.'s'.kle!-der mit einem Kiirtöl versieht sder all.'?« dinc^s ivesentlich höher s^erückt ist ulvd abss>)-lut die natürliche Taillen-Lime andeutet. Interessant ist die Tatsache, da^ i^aZ Inm Perkleid in seiner bisherigen Form eiiient^ lich ganz und star in den .'^>intergrun?> sc-treten ist und durch die neue, tasakart!-; verlängerte Type verdrängst wurde. .Wir zeigen die lange Kasak, die bis zuln Gürtel gezogen ist und die Schlankheit der Fi.^ur l>e-tont in Verbindung, mit einem glockijzen Rocke im ersten Bilde. Ein solches Klei) wirkt gerade durch seine oinprügsame Einfachheit und ir>äre aus einem welchen Ztoffe herzustellen, der sich gut drapieren läßt und in den Falten nicht spröde auGeht. Als nächste Skizze ist ein einfaches, gerades. Kleid zu sehen, das seitliche, durchlaufende Legfaltenpartien bringt, die mit einem Lödevgürtel niedergehalten werden. Ein Modell dieser Art lväre etlva in blau zu arbeiten und ergibt dann 'encs Kle'd, das man so sehr braucht und das in keiw^r l^vderobe fMen f?ss. weil es inimer wi^'-der aus der Verlegenheit zu helfen vermag. Ein glatter Oberteil, die enganliegende Passe und die glockic^ Rockpartie find eigent lich der Jnb^riff der neuen Mode; darum ist unsere dritte Skizze als besonders a'ktuel-les Mvdell zu werten, da'S durch bogig geführte Söumchen. Slntal-^e'börtchen oder der gleichen einen piöanten Akzent erhält. Im lehten Btl>de führen wir das neu?, au^ gemustertem Material her^stellte Stoff kleid vor Augen. Der gerade Oberteil nit der hellen Garnitur (in Form eines Schalkragens und kleiner Stulpenmani^ch^tt-^n) in Verbindung mit der'in «drei gerade St^. fen aeteilten Röckpartie ist für ein Trot-teurkli>id sicherlich' eine Neuheit und w.rd viel Veifall finden. ' Es unlß nwhl nich^ betoirt ^"^?7d?n, dasj nmn zu all ^diesen jilc'tdern nur schlichte. vollkommen unaarnierte Hüte (aloichv.el ob sie nun enganliegend oder halbbreit seien) aus Filz unv Velours ^u wählen Willy Ungar. (Sämtliche Skizzen nach ^'"'n-^l'Entwl'lr-f-n von Willy Ungar.) Das Eope V ist, naä)dcin es viele Saifo«is hindurch unbeachtet geblieben war, jetzt doch wieder vielfach zu sSport- wie für Promenadezwecke herangezogen werde« kann. In der Mitte: der vornehme, schwarze Nach mittagsmantel aus glattem Stoff, mit ei-ne-in in der Mitte geteilten, flüg< lartsg^l Ca-pe und tiefem Fellschalkragen. Als lchte Äpzze: ein Abend-Cape auS Brokat mit Pelzgarnierung und einer flotten Brokatmasche, die einen einfachen und doch außerordentlich dekorativen Aufpuv darstellt. " . . W. U. Die GftebuchMsvng Ordnung muß sei«, auch in der Ehe, und Zahlen und Tatsachen sind bessere Beweis-inittvar und lange Jahre einen Vertrauensposten bei einer großen Firnia bestens verwaltet hatte. Die kauf niännischen Grundsätze ihrer Berufszeit übertrug sie auch auf di«^ Ehe. Insbesondere kam es ihr darauf an, einwandfrei festzustellen, ob das Heiratsexperiment „lohnend" lmd als solckies fortzufetzen sei oder nicht. Es muß leider gesagt iverden, das; das Ergebnis ihrer Beobachtungen wenig befriedi-!gend war, und so hat die Dame kürzlich die ^S:lt'.dung vvn (Glitten beantragt. ^Ori^.ipell war h'i' <" dc,'5 Material. '.'.el.'i:es jsie dem Gericht vorlegte, um d'e Pflichtverlehungen ihres Gatten, auf Grund d«!ren sie die Trennung verlangt, zu beweisen. Vom ersten'Tar, als die der Gntschriften. Auf Tag und Stunde, säuberlich nunrmeriert, hat die ordnungsliebende Gaar etwa 10 Kilometer von der Privatwo^nung entfernt; der Entfernungsmesser am Auto jedoch gab bei diesen (^legenheiten regelmäßig 70, 80 und mehr Kilometer zurückgelegter Fahrt an..... Etrdlick) findet sich in der originellen Buchführung auch noch eine Rechnung für Blumen, oie.Mrs. '^tterfon irrtümlich zuge-stellt wurde' und die sie auch bezahlte, obgleich sie die fraglichen Blumenarrangements nie erhalten hatte ... Mit dieser Summe wurde Herrn PattersonS Konto so nachdrücklich belastet, daß er sich außerstande sah, seine Verbindlichkeiten zu regeln und nunm-öhr den EhekonkurS angesagt hat.^ Änkruftotlonen » Sühlen in der Strümpfmode zum Aller« ./ncuesten und tatsächlich handelt es sich hier um eine ebenso eigenartige, wie technisch komplizierte Mode, die ihren Ursprung in Amerika hatte und zuerst in j>en mandänen Seebädern Floridas und ZkalifornienS gesehen wurde. Noch scheint hierzulande di« Fabrikation dieser Modelle ein spanisches Dorf zu scin und doch munkelt man schon darüber, daß über kurz oder lang auch hier ähnliche Schaffungen zu sehen sein werden. Diese neue Idee besteht darin, daß in das Netz t^s Strumpfes Spitzen eingearbeitet werden unÄ'zwar in sehr apartm, stilisierten Ornamenten. Wiewbhl- man sich hier in der Regel der Ton»in-Ton gehaltenen Effekte bedient, also meist gleichfarbige Spitzen inkrustiert, werden mitunter auch Kontraste gesucht, indsnl man etwa in einen natur-farbenen Strumpf schwarze Spitze einarbeitet. (Unsere Skiz^^e soll über diese neue, hochi interessante Mode Aufschluß geben.) W. U. Die Methüsoleme unter den Tieren Nach den neuesten Forschungen über daZ Alter der Tiere, die wir dem Leiter tes Zoologischen Gartens in Paris verdanken, hält den Rekord das Krokodil, denn es er. reicht ein ehrwürdiges Alter von ?50 Jahren.-Ihm nahe kommt der Elefant m': 200 Iahren Durchschnitt^ter. Fast 200 Jahre erreicht auch in gemächlichem. Leb^nstempa llnter dem Schutze ihres Panzers die -Schild-kröte. An vierter Stelle stvht oder vielmehr schilvimmt ein Fisch, Mrpfen. Die ölte, ften bemoosten Herren unter diesen Kom-merzienräten des Wassers erreichen an die l50 Jahre, ivährend es der uäch^lälteste Fisch, der räuVeri-sche Hecht, nur auf 40—ü0 Jahre bringt. Än die hundert Jahre, heran kommen einige Vögel: der ?ldler, der Rade und lder Schwan. Der Lö^ve dagegen, der König der Tier,r>elt, ist nüt 60 Jachren schon ein hochbetagter Greis. Er steht avso'an Le-benödauer ungefähr auf gleic!^r Stufe mit oen .Herren ^r Schöpfung. Alle anj>eren Tiere bleiben dahinter zurück. Das ^amcl z. B. erreicht noch 50, die Gans mit ihrer sprichwörtlichen Dummheit 40' und der edle Hirsch in, besten Falle 30 Jahre. Lchr;eit. Fief ist fünf Monate Lehrling bek Suv-pengrün. „Aus dir wird auch nischt," tobt iSuppen-grun, „fünf Monate bist du schon bei nrir, und noch mscht hast .du Sauigel -gelernt.^' „Doch, Meister!" „Was denn?" - „Daß ein Pfund nur vierhilndertfünfz^ Granknl hat!" HM M MlÄ W IlW l VW Xoro^le» esit» I^r. 46.1'ol^kon 2160. 0«ml»I»R«» uaö ^»sodk«t!»cdlerel. Lnousst >Vokvuns»- un6 (ZesekSktssinl-icktunxen. SekMsdvösn. Stleeen, Fenster. 1'üren. Qartenbeete. ??»dmvn u»v. I^edernimmt Üd«rk»upt allo l'lsek- lersrhelton sovviv I^epsrawren. — Okstklsten. KiinLtllvIi« ksvlitroekeasukixv un6 v»ml>ik»mmer. stßnäle leeernä alle Nolrsyl'ton. Vrettvi'. Ltatkeln, l^vlston, 8!>«rrp!Ktton usv. )V«!ekes. metvr!»n?es Vrennkolr I^aummeter 2u ^!n. 50.-^. dvi ixrüöefer ^bnakmevin. 45.—. vuelionsek^teriiol? sekisekt. Zolläe Neäienun«! MVixe preise! Kiuit -u laiospreltva lU« ^?t«n puvädol^. vor-vlvlkvnä12251 ttugo l1s5ekei' ^d8olv«nt ä«s lZrsier Konsvrvstorluws uoä eli«-6e8 (Zrs^er Opernorekesters er- teilt Uilterrlcdt!n Violine untl Klsvier Mläsarslaorjev» ullv« l6. 12273 M «rSk?««» «m 8.5«p»«md«r »z»» r«l. »4K7 ?»tto»l»aolwv» ulie» 13 71 laiek'enappsrAt sur entnikotlnislerune von ÄTkrren. ?!?arvttvn unä ?adalc. seküt^t Ilire clesunÄkslt! I^kuekon Zle nur mit -»meoil^kSL«! VorlÄN-xon Llv Uin in »üell ^potkeken. Vrollerivn unö - ll'rsKvn. 5o>vle von äer jusosls^lseken (Zenv' r»1vorttvtun? )^potd«ko liuralt. Uublj«». (Zo» 5posvet8lls eests. « preis dsL ^vpsrAtes vin. 20.—. unä ein ?!Rsek-edey NüSLixköit vin. 10.--. 11709 iliTsM? ........... " > > ............. öd«» od« nur mit 6em tßulnjsveckltteaäen /^nleltünx v. veeux nur äurek Nandor» lße^kcki Ävor. l!»l»lllIIWIIUIUlWIWtlIUIIIIUII»UlIIIlIIIII neakucn« vlkAni Ivo Joch Grund, dstvyn S0 Joch schlagbaver lSSald, Weingarten, Wiesen, gÄer, Bilva, MnAereisn, enormer OVstertvag. mlltg zu verkaufen; event. auch geteilt. Anzufragen: W a l e n t i, Aleksm^rova cesta ISS a, Kr-ösvina. 1L278 0»nk»»sunv. Dii. Gefertigte spricht hieinit dem Unter« sttlhungsvereine «olttseldfthllse LjudSka samopomoi w Maridor für die nanihafte UnterWung nach dem Tode thres Gatten Herrn Franz Aozoherc den besten Dank aus und empfichlt dichen unschätzbaren Verein j^rmann aufs wäMfte. 1L2W Vtu j, am IL. September lyM. Maria lkozodere, KaufmannSwitwe. s pi^lma IsksISokvI L psim« Iskeißpk«!, nur «r>ilV»re, »ovie ! nur eäelsoktev. otkerlert »um prompten Sei-UT » 2U Suöersten ^gxespreisen (nur vaxxonveiser D ke?uß^) k^irmg 0Ü?Il.icN. Z Ob»txro8ksn6lunx. KoroSIcs c. 126-123». » Ii? llililrkirllell lllil" ', vMwell«! «i lWüllmil deim diplomierten k^ackmsnn IZSlO k. HsrvZ, >I»nbor, KozposIlA 27 /?/e t/es Kis« in ck« «v? Hckerl, 1L29Z II nic-nuie >l0oei?i«87eli /^U5?0nl^vm?v oin 100'. u. Sil» 120'. ii^MOSSM^^usv^Nl. i.^czekim' P. 7. Publikum delk,i,nt, tok mit keatiLelNw< vtlmstlnerv^lno. V>r»e unä kalte 8pe!8«n «ov!e trisvlie fflisk« ti^sUek. Xdoonvfttea vesll.»ui«eaom»an. e, «mptleklt »jA, »««?lW IW>»»I»W>»»WWW»WWWWWIW»^ Mktlse ^sm5ell vir^ sokort kür stänäi? auieenommen. pobietje, Lesta NA Lrezje 34. 1Z140 ' s jeeiek. «lek öla Vkl-i" »uk ein «donnteN o6er sein /Abonnement um ein ^>dk verltlnjxert. V?WUt OlNG kAll?>5v < o-I-r xv ^ ^ tLn6verstSfl>M.^MßtI Ilill Hl WM HiletnoertkelitND ^ei Wtltha»s«s Sftrbar und tzer Ehrenden Klavier. f«»riken NZ«? Laudtrger S- Gloß S. Bovner S.« «avlerdaus Kanzler Oa»po»k» 2 Bequeme Tiilzahlungen werden ausgenommen. 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Das I^eieiienbeFLlnxnis 6er teuren l)aliin?e8c!ileclenen kinclet ^onta?, äsn 16. Lepteinber 1929 um 16 I^iir von cier stAätlsclien i^eickenkklle in pokrcZje au8 3tatt. ^ ^ r i d 0 r. 14. Septemdsr 1929. Sonnfnq. 15. Se^emtet ?SLS.' ,S .^'«irsporer .Geltung- Aumme? ^ . . -'>5H IiTv«iAtK»r Rl«L !n Oalanterie-, Spiel, unä Kur^^varen. liauz- u. Kitekenxeräte. I^ucksäclce. ^inksuk-. tlanä-srbeitz^- unä Kinäerxartenkörde. ^Ue Sorten Kopf-. Klelöer- unä Lekukdllrzten. ^akndürsten -von 1.5l) vin aufwärts, Scklinsereien. Klöppel- un6 Valenciennezpitzien. Sckulxarn 1 Xart.. xveiv ..... 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