Vrgan der Verfasiungspartei in Kram. Nr. 178 Abonnementr - Be 0 ingnisIe: Vanzjälirtg: Fllr LaibaÄi fl. t.— Mil Post fl. L.— paldjähri,: . . . 2.— . . . 2.50 vierteljährig: . . . I — . . . 1.25 Fllr Zustellung in's Haui: VierteljShrig 10 kr. Samstag. Len 5. Jänner. In Sinspaliige Pet». k 3 «r. — cdkr^olungen l,. 1884. , Ein mißlungener Versuch. Ein etwas sonderbares Schriftstück, das so ^terschiedliche, der national-clerikalen Partei ange-^örjgx krainische Landtagsabgeordnete — offenbar den Effcet der Geschichte möglichst zu erhöhen — önade beim Jahreswechsel in zwei Abtheilungen einem Anhänge losgelassen haben! Das Ganze cjne Art an die Negierung und das slovenische Publikum gerichtete Erklärung vorstellen, worin theils ^berhyupt ganz ungehörige, theils in gar keiner ^eise zusammengehörige Dinge in einer gewissen ^ßerlich feierlichen Form behandelt werden, die mit windigen und unbedeutenden Inhalte in einem fühlbaren Gegensätze steht. In der ersten Abtheilung dieses slovenischen ^ujnhrspronuneiamento's befassen sich die national-^Nkalen Mitglieder des krainischen Landtages mit ^ Angelegenheiten der außerhalb Krains leben-Slovenen und sprechen die Erwartung aus, daß ^ Regierung baldigst und vollständig die nationale Gleichberechtigung für alle Slovrnen Herstellen >verde. Die ohnehin ost genug schon behandelte §r«ge, was es mit der sog. Gleichbercchtigung der ^tivnalitätcn heutzutage für eine Bewandtniß hat ob nicht allen schon weit mehr Coneessionen 8ev,l,cht wurden, als mit den Interessen des Reiches ^Keilb verträglich war, möge hier nicht weiter er- örtert werden, allein darüber darf man wo',l füglich seine Verwunderung anssprechen: wie kommen denn krainische Landtagsabgeordnete dazu, sich in die Angelegenheiten anderer Provinzen zu mischen, eine Jngerenz, zu der sie schon der Natur der Dinge nach durchaus nicht, am allerwenigsten aber verfassungsmäßig berufen sind Das Königreich Slove-nien hat selbst die Aera Taasfe bis heute noch nicht gezeitigt, und Vertreter desselben, die legitimirt wären, um derlei großslovenische Verhältnisse sich zu bekümmern, gibt es vor der Hand noch nicht. Ein Abgeordneter des krainischen Landtages hat die Aufgabe, sich den Landesintercssen in Krain innerhalb der durch die Landesordnung gezogenen Grenzen zu widmen, und wenn er sich in dieser Eigenschaft in steirische oder kärntische Angelegenheiten mischt, so verkennt und überschreitet er seinen Wirkungskreis vollständig und maßt sich lediglich einen Eingriff in eine fremde Rechtssphäre an, den die wirklich kompetenten Vertreter und Organe jener Länder mit der größten Entschiedenheit zurückzuweisen jeden Moment berechtigt sind. Was würden etwa unsere slovenischen Gerngroße dazu sagen, wenn die deutschen Land-tagsabgeordneten Kärntens oder der Steiermark im. angeblichen Interesse der Deutschen in Krain sich in krainische Angelegenheiten mengen wollten, oder wenn die italienischen Landesve treter in Triest sich berufen fänden, für die Italiener in Südtirol das Wort zu Fenillewn. Die Knnstznstände Krams in den vorigen Jahrhunderten.*) i. Wer immer sein Augenmerk der geschichtlichen ^twicklung ^ Kunstlebens in Krain zumenden und ^ stufenweise» Fortgang desselben schildern wollte, ^ wird sehr bald gewahr werden, wie spärlich ^ Quellen fließen, aus denen er zu schöpfen an-^iesen ist, und welche klaffenden Lücken sich ihm ^ der Lösung dieser Aufgabe cntgegenstelleu. Ganze ^rhrmderte liegen da verhüllt im undurchdring-Schleier der Vergessenheit oder — was noch !Hlii>l„ler — im Schutte des Verfalls. Dieß gilt selbst noch vom fünfzehnten und ^Zehnten Jahrhunderte, somit von jener Zeit, in "^chex anderorts das erstorbene Kunstgefühl wieder pachte und die Morgendämmerung der Renaissance Strahlenschimmer ausgoß über alle Gebilde veredelten Kunstrichtung. 1 Dem Lande Krain war damals eine andere vn be Theil geworden. Es löste dieselbe ruhm->Nit dem Opfer deS Blutes seiner edelsten Söhne beständigen Kampfe mit dem christlichen Erb- - Di Bemchte Quellen: 1. Mittlieilungc» des hist. Vereines; Geschichte Krui»» ^ 3. (Lrbel'g'S Archiv : 4. Mittler'» ^rlezilon . ü. Laibach. feinde, der wiederholt die Grenzmarken überschritt, Alles vor sich niederstampfend, die Edelsitze versengend und mit ruchloser Hand Alles zerstörend, was Cultur zu schaffen im Stande war. Nichts blieb verschont: weder die Weihe der Kirchen und ihres Schmuckes, noch der Friede der Klöster, hinter deren Mauern sonst in solchen Zeitläuften die Musen ihre Zuflucht suchten. Hiezu gesellten sich noch die Fehden mit den Grafen von Cilli und ihren Verbündeten, mit dem Herzoge von Kärnten, mit der Soldateska des Vayernführers Wittoviz, dann die Feldzüge gegen Friaul und die Aufstände der Bauern, welche die Schlösser ihrer Grundherren zerstörten. Und als hätte sich die Natur selbst allen diesen Elementen der Zerstörung verheerend angeschlossen, wütheten wiederholte Feuersbrünste in den Städten nud auf dem Lande, durchzogen Pest und andere tödtliche Seuchen das Land und legten häufige Erdbeben an vielen Orten die Stammburgen der Edlen des Landes in Schutt und Ruinen. Die religiöse Bewegung, die im sechzehnten Jahrhunderte zuerst in Deutschland zum Durchbruche gelangte, trieb ihre Springsluth auch nach Krain und war der Anlaß zu Glaubenskämpfen, in denen beide Theile gar oft in der widerlichsten Weise zur rohen Vergewaltigung ihre Zuflucht nahmen. Daß eine Zeit, die solche Schrecken im Gefolge hatte, der Entwicklung des KnnstlebenS in jeder Art ergreifen und dergl. Wir haben schon im Eingänge nngedeutet, daß wir diese neueste Enunciation der hiesigen Pervaken nach ihrem wahren Werthe würdigen, allein als ein Zeichen der herrschenden Zustände, als ein Beweis, welche Begriffsverwirrung in staatsrechtlichen und verfassungsmäßigen Fragen bereits eingerissen ist, als ein Beleg, welche politischen Ausschreitungen und Lächerlichkeiten man heutzutage in ganz ernster Form wagen darf, hat die Sache immerhin symptomatische Bedeutung. Zu charakteristisch ist auch die Art und Weise, wie unsere Landboten ihren Uebergriff zu begründen versuchen. Sie berufen sich darauf, daß die „slovenischen" Abgeordneten die derzeitige Regierung immer und überall ohne jede Widerrede unterstützt haben und daß die „slovenische" Mehrheit des krainischen Landtages in der letzten Session ihre außerordentliche Gerechtigkeitsliebe und Versöhnlichkeit bewiesen habe. Was das erste dieser beiden Argumente anbelangt, wollen wir den Urhebern der Er-klärung den Ruhm einer solchen Art parlamentarischer Thätigkeit durchaus nicht streitig machen-, wie cs in Wahrheit mit der von der Landtags-Majorität in der letzten Session angeblich bewiesenen Versöhnlichkeit der Fall, das haben wir in den letzten Wochen an dieser Stelle wohl zur Evidenz beleuchtet — allein was ist diese versuchte Begründung Anderes als auch wieder ein Beitrag zu dem Abbruch thun mußte, daß hiebei die wenigen vorhandenen Kunstdenkmale zerstört, ja selbst die Erinnerung an solche Gebilde verloren ging, wird Jeder leicht begreifen, der es erfahren hat, wie schnell und leicht unter solchen Umstünden Gesittung verwildert, guter Geschmack verfällt und wie schwer es ist und welche Zeit cs dann braucht, um all' den Schutt wieder wcgzuräumen und den Boden zur gedeihlichen Aufnahme der Keime eines neuen Eulturganges vorzubereiten. Es kann daher nicht befremden, daß der vom Patriarchen von Aquilcja für .Krain bestellte bischöfliche Visitator I'ia 8ixtus Oareaiins noch im Jahre 1621 sich veranlaßt fand, in seiner Relation dringend anzuempfehlen, „daß vorzüglich in den Filialkirchen die ungeeigneten Gemälde und die alten unförmlichen Sitzbänke, welche der kirchlichen Würde nicht angemessen sind, beseitigt werden". Als das älteste Denkmal der graphischen Kunst in Krain dürfte wohl die gegenwärtig in der k. k. Studienbibliothek in Laibach aufbewahrte, im Jahre 1347 vom Karthauser-Mönche Nicolaus, nachmals Prior der Karthause zu Freudenthal, angefertigte Handschrift minus treten bemüht ist. Weshalb abcr erwählte sich d>! Regierung gerade Untersteicrmark zu ihren fortgr^ fctztcn Maßrcgcln widcr dcn Verein, dcr sich z§, Anfgabc sctzt, deutsche Sprache und Bildung iV Schule und Haus zu schützen? Dic Ursache ist seh^ ' einfach. Nirgends hat der Deutsche SchulvereH ^ größere Erfolge aufzuweisen wie gerade dort- Nirgend! wird er durch eine energischere, kraftvollere deutsch! ' Bevölkerung gefördert als zwischen Drau un^ Save. Dort'ist das Deutschthum auch jetzt, aus unter dem Ministerium Taaffc-Praöak, in sichtbare!», ' Fortschreiten bcgriffcn; cs durchbricht die Grenze^ / des slovenischen Sprachgebietes und dringt siegreich --bis in dessen Mitte vor. Und das durch friedlich^ Mittel, durch dic überwältig-ndc Kraft höherer Bildung. Während eS sich in anderen Theilen des österreich!' , schen Staates nur mühsam dcr Gegner erwehrt^ macht cS dort Eroberungen; die sloveiische Land^, bevölkerung protestirt im Interesse ihrer Kinder gegen, die Verdrängung der deutschen Sprache aus de« Schulen; die Wahlen in den gemischtsprachige«. Landestheilen fallen fast regelmäßig zu Gunsten d^ Dcutschcn aus ; ja cS ist in Folge des energisches Auftretens dcr Deutschen in den letzten Jahren sehr.'' wahrscheinlich, daß bei dcn nächsten Reichsraths wählen allc Mandate in Südstciermark in die Hand', > dcr Dcutschcn gelangen. Nnn begreift man dcii Vorgehen der Regierung. Durch die Maßregelung eines deutschen Richter«' nnd eine« dcutschcn Lehrer« soll auch in der Intelligenz SüdsteiermarkS — unk diese ist vorwiegend deutsch — ein starker Eindruo heworgerusen werden. Die Slovenen haben sich bitl^ stellend an die Regierung gewendet — und wan». hatte sie denselben ein Ansuchen abgeschlagen? Abe^ die Regierung irrt: ihre Maßregeln werden de» ^ entgegengesetzten Erfolg erzielen ; die Deutschen Süd' steiermarks sind nicht aus dem Holze geschnitzt, uv> in Folge dieser Erfahrungen von ihrem rühmliches Streben abzulassen Aus dem Mittelpunkt DeutsV^. sei» n.,j rrichi- muß sich der Blick jetzt wieder mehr rtk- wenden; Theilnahme und thatkräftige Mit-»de», werden. Den Männern wü dir H rrn Rothschedl und Nagele, welche bxjd, m letz'.^ Augenblicke, bis sie dem unabwris- t,„, Zloangc horchen mußten, in ihrer Stellung irm rutschen «-chulverrinr ausharrtrn, wird diese ,istn treue unvergessen bleiben." Politische Wochenübersicht. Der Reichsrath wird erst am 22. d. M. Vrot ^ Sitzungen wieder aufnehmen. Tagcsord-etztt>""8 der ersten Sitzung: 1. Erste Lesung des ,steL "trn,;es Richter, betreffend die Einschränkung der irrj^uÜonen. 2. Erste Lesung des Antrages Strudel, rr/äffend die faeultalive Zulassung der Leichenver--um-eri'wag. 3. Zweite Lesung der Anträge Herbst ,vki^ Wurmbrand, betreffend die Sprachenzwangs-ihrc>'"vrd mng für Böhmen und die deutsche Staats- naih er «Prstrr Lloyd" erfährt, daß angeblich die , k- icht, ng ^'0" Staatsbahndirretionen uni^lvsiene Sache sei. Drei Direktionen werden ihren ul?^ in Wien, Prag und Lemberg haben, für die näh ' chwanke die Wahl noch zwischen Innsbruck MLcibach- mm- L ie „Wiener Zeitung" brachte das Gesetz vom wii ' - D cem'ber 1883, womit die Aushebung der j, j, ^ . altung des stehenden Heeres (Kriegsmarine) »ich ^ der Ersatzreserve erforderlichen Rekrutencon-!tztz i'gxnte im Jahre 1884 bewilligt wird, da! ^er vom Landtage von Görz und Gra- cqei ^ befchloffene Gesetzentwurf, betreffend die Abgeordneten, die freie Entwicklung des r»! atien-Slavonien lebenden serbischen Volkes ^ ik c:rn, die nationale Autonomie aufrecht zu seht?l m ,nd die serbischen Schulen zu unterstützen :rei^ ^ in ijfchen Abgeordneten erklären, daß sie auf md? ^asis des zwischen Croalicn und Ungarn abge-tsch-^i^ss.n n Ausgleiches stehen, nn! D e liberalen Wiener Blätter brachten am auj'"''jah -tage an leitender Stelle Artikel über die re' '^teu ahrstagsbeteachtungen mit folgendem Passus: 'hrtj ^vkin all' das noch führen, ob wirklich eine md' crative Gestaltung der Monarchie bis in ihre :gc»! hinab die Folge sein oder ob eine große de« .^Uf>männischc That dem Rollen der Ereignisse ige«/^!t acbjxten >vird — wer vermag cs zu sagen? de>, ^ sc>>n nur, soweit unser beschränkter und viel-che»,', von patriotischer Bekümmenüß getrübter sehr? lick reiht, ein unfruchlbares, ein für den Fort->hi!^' ik u id die Erstarkung Oesterreichs verlorenes l„d< !' hr uinter unS liegen. Was geschehen ist, das dai ' >ings, dcm allgemeinen Charakter des unj> ' -<5.1 entsprechend, noch nicht so entscheidend, rer< 7 > sn niederschmetternd, um uns jeglicher und cuif bessere Tage zn berauben; aber cs ruö ^ um uns besorgt und tief beklommen in iitl- , >' ' u: issen. Das neue Jahr müßte v -nndei.- i bringen, um das trübe lbrs^ild ,n->! w ches das verflossene hinter- deE^'sc„",j. ^ und siHeh n wir es nur — eS gehört iüd'seil? i n rnerschüttcrlichcr Glaube an »Etz S.,,..,, best.'-cici--' > ^u, um cs zu hoffen." che».., stc ! si'i> ilisircn die Auflösung ts^ 1. ch'.rü'Il Frühjahr. Die immer aftrrtcndcn >'o ^ erungen der „Rechten" u de Venrcluricn iach dcm Grafen T aa ff e zu diesem Schritte Anlaß gegeben haben. In der Landeshauptstadt Mährens circulirt das Gerücht über den bevorstehenden Rücktritt des Statthalters Grasen Schönborn. Die „Pol. Eorr." dementirt die Mittheilung der „Politik", daß in die Offici ers-Qualifi-cationslisten auch die Kenntmß einer anderen als der Armeesprache als Kriterium der Befähigung ausgenommen werden solle. Aus Pest traf in Wien die Nachricht ein, daß in Ungarn demnächst eine durch Jntriguen des Oberhauses herbeigesührte Ministerkrise bevorstehe. Sollte dieselbe mit der Demission des Herrn v. Tisza enden, so soll der Reichsfinanzminister, Herr v. Kallay, mit der Neubildung des ungarischen Cabinrts betraut werden. In maßgebenden, namentlich militärischen Kreisen Wiens wird man allmällg immer aufmerksamer, daß die Sprachenfrage bereits ihren zersetzenden Einfluß auch auf die einheitliche Wehrkraft des Reiches zu üben beginnt. Die Ablegung des Abgeordnetengelöbnisses seitens eines der jungczcchischen Fraktion angehörigen Generals in czechischer Sprache soll nach Bericht des „Mähr. Tagblatt" einem hohen Staatswürdenträger eine unangenehme halbe Stunde bereitet haben einem Würdenträger, dessen Laune bisher zwar noch immer eine heitere war, der aber seit Kurzem auffallend ernst geworden ist, trotzdem das Parlament sechswöchentliche Ferien hat und ihm also seine Laune nicht trüben kann. Das eroatische Amtsblatt brachte ein königliches Handschreiben an den Banns Grafen Khuen-Hedervary, welches denselben von dem Amte eines königlichen Commissärs sür die mit Croatien-Slavonien vereinigt gewesene Militärgrenze enthebt. Mit dieser Verfügung ist die Jncorporirung der Grenze voll und ganz vollzogen, die nun ausschließlich der Verwaltung des Banus und der Gesetzgebung des eroatischen Landtages unterstellt ist. In der Schweiz werden Unterschriften gesammelt behufs Unterfertigung einer Petition um Vornahme einer V erfassun gsrev i sion. Anlaß zu dieser Petition gab die angeblich verschwenderische Gebahrung der Bundesversammlung. Ausland. Der römische Correspondent der „Pall Mall Gazette" meldet, „gestützt aus die Autorität des österreichischen Botschafters in Rom", daß Kaiser Franz Joses die ewige Stadt nicht zu besuchen gedenke. Dagegen sei der Besuch des Kronprinzen Rudolf in Rom als „wahrscheinlich" zu bezeichnen, wenn die Verhältnisse sich einigermaßen günstig gestalten sollten. Der Berliner „Reichsanzciger" meldet: „Durch Beschluß des StaatSministcriums ist sür die Diöcesen Kulm, Ermeland und Hildesheim die Wiederaufnahme der eingcstclllen Staatsleistungen an die katholischen Bisthümer und Geistlichen vnn I. Oc-tober ab angeordnct." Wochen-Ehronik. Die „Polkswirlhschastlichc Wochenschrift" erfährt, daß die kaiserliche Regierung auf Grund unanfechtbarer Informationen die Ueberzeugung gewann, daß die Bahnstrecke Belgrad-Nifch noch im Laufe des nächsten Jahres vollkommen fertiggeftellt und der Benützung übergeben werden wird. Das Unterrichtsministerium hat dem Reeurse des Stadtrathcs in Pilsen gegen die vom Landes-schulrathe verfügte Errichtung einer deutschen Schule in der Prager Vorstadt ftat t g e g e b e n. Eine Deputation des GeschastsauSschusscs des Oesterreichischen A er z t e v ere i n s - V er b an d e S, geführt vom Sanitätsralhc Dr. M. Gauster, begab sich vor einigen Tagen zu dem Minister-Präsidente« Grasen Taaffe mit der Bitte um Errichtung einet ReichS-GesundheitSamte-in Oesterreich und um Veranlassung eine« genauen Studium« der DeSinsectionS-Frage. Die Aufgaben deS Gesundheitsamtes wären: die Organisation der ErmittlungS-arbeiten über Krankheitsursachen und die Methode, sie zu beseitigen, das wissenschaftliche Studium dei JnfectionS- und Desinfeetionsstoffe. Adjunct Palisa an der Wiener Sternwarti wurde vom Kaiser in Audienz empfangen, wobei der Monarch die Bewilligung aussprach, daß der letzte von Palisa entdeckte Planetoid den Namen der Kronprinzessin trage. In ganz Spanien wurde am 22. v. M um 2 Uhr Morgens ein Erdbeben verspürt. Professor Raab hielt in der Versammlung des politischen Vereines „Eintracht" in Wien einen Vortrag über das Thema „Cultur und Na tionalität". Der Redner betonte, daß in einem vielsprachigen Reiche die gesetzliche Bestimmung einer Reichssprache unabweislich sei. Professo. Raab schloß mit den Worten: „Zugestehen könne.! wir jeder Nationalität den Gebrauch ihrer Sprache in Schule, Amt und Verkehr, soweit es nicht dt-r Staatszweck durchkreuzt. Fordern aber dürfen, müsse i wir, daß man ebenso daS Gebiet und die Stelling unserer Nationalität unangetastet lasse, dast man nicht Staaten im Staate bilde, noch daz-> mit Stücken unseres Volkskörpers, daß man nick unter dcm Schild eines böhmischen Staatsrechts' Deutsche in ihrer eigenen Heimat amts- und erwerbt-unfähig mache. Fordern müssen wir, daß gleich hohe Bildung und Leistungsfähigkeit in allen Thrill-, des Staates angestrebt werden, damit nicht wir Leistungsfähigeren für die Zurückgebliebenen aufzü-kommen haben. Fordern endlich müssen wir, daß nicht die Sprachenbabelei sich überall verdräng», sondern im Interesse des Verkehrs, der Verwaltung der wissenschaftlichen Bildung eine Rcichsspra" und zwar die deutsche als die allein dazu geeig gesetzlich bestimmt und anerkannt werde." Die Zustände in der Herzegowina sind, wie dem „Pester Lloyd" berichtet wurde, nicht die geordnetsten. Von hundert herzegowinaischen Rekru en, welche bei der jüngsten Assentirung zur sün Compagnie in Mostar eingerciht wurden, sind bishc nichr weniger als neunzehn Mann dersertirt. T oj' eifrigster Verfolgung wurde kein Fahnenflüchtig^ ciiigcbracht, was die Connivenz der Gebirgsbeväl-tei'nng mit den Deserteuren außer Zweifel st-'-ic. Die Letzteren schlagen sich zu den Banden, die hcuü vssieielt Räuberbanden heißen, bekanntlich aber die Umwandlung in „Jnsuigentenbanden" eben so rasch zn vollziehen pflegen wie reguläre Truppen de> Uebergang vom Friedens- auf den Kriegsfuß. Dies Banden treiben also noch immer ihr Unwesen und bedrohen so ernstlich die Wege, daß zu deren Sicherung die Militär-Stations-Couinranden sich nach immer genöthigt sehen, stärkere Streispatrouillen zu cntscndcn, die aus Gendarmen und Soldaten zusammengesetzt sind; zwischen diesen und den Banden kommt es nicht selten zu Rencontres. So sind erst kürzlich bci einem derartigen Zusammenstoß in der Nähe von Plana zwei Soldaten erschossen worden. Ferner wurden zwei, einen entlegenen Gebirgsps^d abpatrouillirende Infanteristen des Munkacfer 65. Jn-fanterie-Rcgimcnts grauenhaft verstümmelt bei Bj> larnic aufgefunden. Der Sohn des reichen Csengk', eines Grundbesitzers, der mit dcm Commandenr. kreuz des Franz Joses-Ordens ausgezeichnet wor! ist, wurde aus dcm Wege zur Assentirung bei Vrc Karaula ermordet; endlich haben verdächtige ! scheinungen im Lim-Gebiete vor einiger Zeit Einschärsung des bestehenden Befehls veranlaßt, i in den Garnisonen des Sandschaks niemals ein Einzelner sie' der Station entferne, sondern Ausgang stets in Gruppen stattzufindcn habe, weitere Mittheilung constatirt, daß die in ^-Mtenegro befindlichen flüchtigen Crivoscianer und ''c chesrn, nach wie vor von Haß erfüllt, die Rückkehr ihre Heimat verweigern. Auf zwei hohe Polizeibeamte in Petersburg Ui r en seitens der Nihilisten Attentate verübt. 7?!,'.'' derselben wurde erdolcht, der andere lebcns-gc-ährlich verletzt; es fanden zahlreiche Verhaftungen statt. Am 30. v. M. wurde der Missionsprediger l'. Hamm er! e (Jesuit) in der Johanneskirche im 2 .^ike Favoriten in Wien unter Steinwürsen und ^rmmden Rufen: „Wir brauchen keine Jesuiten, hccab mit ihm!" gezwungen, seine Abendpredigt !bz"brechen, die Kanzel zu verlassen und die Flucht zu ergreifen. Die Demonstration wurde von Arbeitern in Scene gesetzt. Während in der Steiermark gegen den Deutschen Schulverein eine ungerechtfertigte feindliche Agitation ihres Amtes waltet, geht es in Böhmen viel gemüthlicher zu. Die „Gleichberechtigung der Nationen" wird durch die Thatsache bestens illustrirt, daß, um die Mittel der Matice Skolska. des cz ethischen S ch u l v ere i n e s, zu n.t .chren, bei Strasverhandlungen die streitenden Pa nen zu Vergleichen veranlaßt werden, welche »-ns die Erlegung irgend eines Betrages für den c,:chischen Schulverein hinausgehen. Die Lemberger Polizei hat eine wohlorgani-snte Fälscherbande entdeckt. Zwei Juden in I s rka (Ost-Galizien), welche seit Jahr und Tag falsche russische Papierrubel an den Mann zu bringen twö teten, wurden dem dortigen Landesgerichte ein-g:!ie ert, und ihre beiden Lemberger Helfershelfer, N»i! ens Glanz und Katz, die öfters in Sachen d>-' Konsortiums weite Reisen unternahmen, befinden sich >leichsalls bereits in Hast. DaS statistische Bureau der Triest er Handels-kcu'imer publicirt das Jahresresultat der Schiff-s li b r t s b e w e g u n g. Danach sind eingelausen > > Schiffe mit 1,208.849 Tonnen Gehalt, aus-. .iuseu sind 6489 Schiffe von 1,200.761 Tonnen Hehalt. Im Landhandel betrug die Einfuhr 4,058.643 Quinta! und die Ausfuhr 3,359.672 2uintal. Ungeachtet der auf flovenischer Seite geübten außerordentlichen Pression und Agitation siegten bei >en Gemcindewahlcn in Sauerbrunn (Steiermark) die deutschliberalen Kandidaten. In Czernowitz e,schoß sich Graf Karl Attems, Rechtshörer an der dortigen Universität. König Ludwig in Baiern erhob den liveralen Cultusmimster Dr. v. Lutz in den erblichen Frei-herrnstand^ Kaiser Alexander von Rußland erlitt in Folge .'ineS Sturzes aus dem Schlitten eine Verletzung nil Arme, zu der sich rheumatische Schmerzen gesellten. Die Nihilisten richteten auch an den russischen ' Minister des Inneren, Grasen Tolstoi, und an den Oberpolizeimeister von Petersburg, General Gresser, Drohbriefe! in welchen Beiden das Todesurtheil verkündet wurde. Am 1. d. wurde in Zürich die Zwingli-Feier begangen. Der muthige Reformator, der, für seine Sache kämpfend, bei Kappel sein Leben hingab, verdient, daß sein Andenken bestehen bleibe; er hat seinen Landsleuten die Bahn zur Befreiung §on dem finsteren Geiste gebrochen, der heute noch in den vier Ureantonen die separatistische Cantönli-Politik verschuldet. Provinz- und Local-tlachrichlen. — (Allerhöchste Anerkennung.) Se. Majestät der Kaiser hat gestattet, daß dem Herrn Dr. Josef Nejedli, Professor am hiesigen StaatS-ObergymNasium, bei Gelegenheit der von ihm angesuchten Versetzung in den bleibenden Ruhestand die allerhöchste Anerkennung für seine vieljährige, verdienstliche Wirksamkeit im Lehramts ausgesprochen werde. — (Ernennungen.) Beim hiesigen Magistrate wurden ernannt die Herren: Secretär Vonöina zum zweiten Magistratsrathe, Regie-rungs-Coneeptspraktikant Mathias Zamida zum Sekretär, Johann Duffe zum ersten und Jaromir Hann sch zum zweiten Ingenieur. — (Zum zweiten Male gestorben.) Der schon vor Jahren einmal eingegangene „Prav-nik", den dann Dr. Mosche vor einiger Zeit als Herausgeber wieder zum Leben zu erwecken versuchte, ist mit Schluß des vorigen Jahres nun zum zweiten Male verstorben. Der Herausgeber hatte in der letzten Nummer überaus euphemistisch angedeutet, daß das Blatt in andere Hände übergehen werde, ohne beizufügen, daß es die des Todes seien. „Slov. Nar." bedauert lebhaft, daß sich keine andere Hände fanden, das von Herrn Dr. Mosche verlassene Blatt aufzunehmen, namentlich deshalb, weil Letzterem, wie er sich beiläufig ausdrückt, die gerade am Felde der Jurisprudenz besonders dankbare Aufgabe zugefallen wäre, massenhaft neue Ausdrücke zu fabriciren, Nun, wir meinen, die Rechtswissenschaft, und um diese handelt es sich bei einem juridischen Blatte doch vor Allem, wird durch das Eingehen des „Pravnik" keine allzugroße Einbuße erleiden und vom wissenschaftlichen Standpunkte wird es vorläufig auch für slovenische Juristen das Beste sein, sich fleißig in deutsche juridische Fachschriften zu vertiefen. — („Xemöur" — ein Schimpfwort.) In Folge Berufung des Franz Zottl in Hochenegg gegen das Urtheil des städtisch-delegirten Bezirksgerichtes Eilli, womit der Caplan Lednik in Hochenegg von der Anklage, er habe dadurch, daß er den Franz Zottl einen „Xeinöur" (eine Beschimpfung der deutschen Nationalität) nannte, denselben mit einem Schimpsivorte belegt (§ 486 St.-G.), freigesprochen wurde, fand beim Eillier Kreisgerichte die Appellverhandlung statt. Der Appellsenat schloß sich der Auffassung des Beschwerdeführers (vertreten durch Herrn Dr. Glantschnigg), daß „Aemcur" ein Schimpfwort sei, an und verurtheilte den Angeklagten zu l 5 fl. Geldstrafe, eventuell drei Tagen Arrestes. — (Ueber die slovenische Agitation inKärnten) bemerken die in Klagenfurt erscheinenden „Freien Stimmen" Folgendes: „Wie man sicht, wendet sich das Volk überall vom großslovenischen Narrenthurm ab, in welchem uns Kärntnern sogar von im Lande Geborenen ebenfalls eine Zelle zugedacht ist, welche aber Jene beziehen mögen, die in totaler Verkennung der Verhältnisse — nichts lernen und nichts vergessen wollen." — (Easinoverei n.) Aus dem zur Ausgabe gelangten heurigen Mitgliederverzeichnisse entnehmen wir, daß der Verein beim Beginne des laufenden Jahres 225 beständige und 154 nichtbeständige, zusammen 379 Mitglieder zählt. Die Zahl der in den Vereinslocalitäten aufliegenden Zeitschriften wurde seit Neujahr abermals vermehrt und neben den hervorragendsten Wiener, Grazer und hiesigen politischen Journalen — wovon einzelne sogar in mehreren Exemplaren — und einer Reihe illustrirter Blätter und Wochenschriften belehrenden und unterhaltenden Inhaltes liegen noch zwei große deutsche politische Zeitungen, dann drei französische und je ein italienisches und enzlisches Blatt aus. — (Laibacher Turnverein.) Die am vorigen Samstag im Casinoglassalon abgehaltene Sylvesterkneipe war von zahlreichen Vereinsmitgliedern und eingeführten Gästen — Damen und Herren — sehr gut besucht und nahm einen höchst animirten ver, ün irr lav fest «t, eni chv es as ei üh Verlauf. Ernste und heitere Declaüiationen, , ^ liche und instrumentale Vorträge, ein iheatrm Intermezzo u. s. w. bot das reichhaltige Progr-dessen einzelnen Piecen die Animscnd.n ' b' Beifall spendeten. Den Schluß de;.- Abends !' ein improvisirtes Kränzchen, wobei nie lange nach Mitternacht mit Lust und ?! ird ' Tanzvergnügen huldigte. — (Landschaftliches Th^it v. Schönthan's fünfactiges Lustspiel e Helles" unterhielt unser theatersreunouches Pu kum an zwei Abenden auf's Beste. Die Charakk aus bürgerlichen Gesellschaftskreisen entnommen, !^ich gut gezeichnet; der Kampf zweier Parteien gelegne heitlich der Wahl eines Reichsrathsabgeordneten > der laust in humoristischer Weise und die vorkomnim'ive, Jntriguen lösen sich schließlich für beide s veiteiM^ Parteien friedlich. Die Aufführung war eine -lungene, von den darstellenden Bühnenkrästen ist erster Reihe Herr Pauly zu nennen. — Am 'TK v. M. erfuhr die hier beliebte und längere Z -i. ' Dj gegebene Operette „Zehn Mädchen und keii von Suppe eine recht lebhafte Aufführung; Mr großen Beifall erzielten die von den „zehn Mad-Pre» vorgetragenen Gesangs- und Declamationsvi' Fräulein Palme sang die große Cavatine auS ^lsici „Barbier von Sevilla" mit Bravour und F'. wlc lj^ Stengel declamirte Eastelli's Gedicht „Zo'.> Kleinen" ganz nett. In der am selben Al-eni ' gegebenen Reprise der „Flotten Bursche" p-.>is>. sich Herr Director Mondheim (Hieronymus ' 1p wieder als vorzüglicher Charakterkomiker. -am Mittwoch stattgehabte Benesice des H Marie v. Beck fiel gut aus; die Ben mc ^ e, empfing drei prachtvolle Kränze und wu ' th lebhaftem Applause begrüßt. Ueber die D ah! ^ H Stückes wollen wir nicht weiter rechten, inoern i Beneficiantin den Hauptzweck erreichte und das bl zahlreich besetzt war. Die Darsteller thaten - n sammt ihr Möglichstes. d — (Aus der Bühnenwelt.) Dem ^ h hier bekannten Theaterdirector Herrn v. Berta wurde die Direction der beiden Grazer The»!! v übertragen. s — (Kammermusik.) Der zweite Kainn'k ( musik-Abend der philharmonischen Gesellschaft fin-> 1 am Sonntage den 6. Jänner um 7 Uhr Abends § ^ Redoutensaale mit folgendein Programme st^ ^ 1. W. H. Veit, Streichquartett; 2. Mendelssid> , Sonate für Clavier und Cello; 3. A. Ru!>insttK I Streichquartett. Es wirken mit die Herren Geest e i Pfefferer, Moraivetz, Korel und Zöhrer. — (Die A d v o ca t e n k a m in e r für K ra vollzog folgende Wahlen: zum Präses Dr 4 ^ Suppantschitsch. zum Präses-Stellvertreter Dr. Al» ' Mosche, zu Advocatenkammer-Ausschüssen die »1 Anton Pfefferer, Jos. Sajovic, I. Suppan, Vale d! ' Zarnik; zu Ersatzmännern die Doetoren ' Munda und Franz PapeL. In den Discipl>:'an^ wurden gewählt: zum Präses Dr. Suppams.hit^ zum Anwalt Dr. v. Schrei), zum Anivalt-L' .5^' treter Dr. Ahaöjö, zu Mitgliedern des Disciv' H rathes die Doetoren: I. Menzinger. Fr. >> A. Pfefferer, Val. ätempihar, I. Suppan, ? Zarnik; zu Ersatzmännern die Doetoren: Deu, Franz Papeö, Joh. Pitamic und Jos. — (Das Christfest) wurde im Cc- / z Marianum, im Lichtenthurn'schen Mädchens Hause und in der KinderbewahranstaU >' La>^ 1 erhebender Weise gefeiert. — (Der Christbaum, 'N Pio des Deutschthums.) Anlaß-6' v-Weihnachtsfestes constatiren w hieu:, !> gnügen die außergeivöhnliä)e rb'eiiv»/ e echt deutsche Familienfest, di ! r stb^u-usei r, ! uns bereits gefunden hat. > e war dieses lieblichste aller -a-nilie. e.st null ^'n-gen deutschen Familien in Uebung; heute werden unseren Landleuten Hunderte von Christbäumen "r Stadt gebracht und verkauft; selbst urslovenische karnilien können sich dem Zauber dieses deutschen ^stes nicht entziehen. Wir bedauern nur, daß der stochet einer hicsrqcn Volksschule diese Gelegenheit kNijtzt, um den Kindern, die erwartungsvoll der Honen Weihnachtszeit entgegensetze», noch.vor Eintritt Festes haarscharf den Beweis zu liefern, daß "S Christbaumfest eigentlich ein „Schwindel" " und die ganze Bescheerung von den Eltern her-iihrx, .— Die armen Kinder wissen dann wirklich "cht woran sie sind, ob der Herr Katechet oder ob üpie Eltern im Rechte sind. Muß denn schon so früh 'cr Zweifel in die jugendlichen Herzen gelegt ' ^rden? Sollte hiebei nicht auch eine kleine nationale Enimosität gegen das deutsche Fest im Spiele sein ?— (D ien stj u bi l äu m.) Am 2. d. feierte Herr Ober-Landes-Gerichts-Präsident Dr. v. '^aser in Graz sein 50jähr!ges Dienstjubiläum, '"^ix „Gerichtshalle" bringt über das ersprießliche M^irken dieses hochverdienten Justizmannes einen Artikel in welchem insbesondere die literarische und parlamentarische Thätigkeit Waser's eingehend gewürdigt wird. Die juridische Fachliteratur, um welche - lstch Waser in Theorie und Praxis gleich unvergängliche Verdienste erworben hat, sowie seine hervorragende Betheiligung an den in den Neichsraths-^essionen der Jahre 1861 bis 1871 geschaffenen Besetzen werden ausführlich iu den Kreis der Besprechung gezogen. (Erdbeben.) Am Syloestertage des vorigen l ^lah,es wurde in Laibach Morgens um halb 3 Uhr dih vertikaler Erdstoß, und zwar in einzelnen Stadt-' teilen von zienilicher Heftigkeit verspürt, dessen Hquer etwa eine Secunde betrug und von einem ^ ^eiöse wie beim Fallen eines schweren Gegenstandes ' ^gleitet war. Einige Beobachter wollen zwei der-^vljoe rasch nacheinanderfolgende Stöße, wovon rweite viel heftiger war, wahrgenommen ^ haben. (Kronprinz Nudolfbah n.) Der Ver- ^altungsrath der genannten Bahn hat die Verstaatlichung dies« Bahn beantragt und die letzte Generalversammlung den Entwurf des dießbezüglichen ^ebereinkommens genehmigt. Das gesammte Dienst-Personale soll unter Wahrung der von demselben " Erworbenen Rechte vom Staate übernommen werden, welcher diesem Personal insbesondere die Ausrecht-Haltung der demselben nach Maßgabe der Pensions-Statuten der Kronprinz Nudolsbahn erwachsenen ^ersorgungs- und sonstigen Ansprüche ausdrücklich Zusichert. (Frank irung der Telegramme.) Das österreichische Handelsministerium erließ am 28. v. M- nachstehende Verordnung: „Aus Anlaß der Vereinigung des Post- und Telegraphendicnstes und im Interesse der Erleichterung des telegraphischen Verkehrs sind sämmtliche Post- und Telegraphenämter der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder zur Annahme telegraphischer, mit Briefmarken frankirter Correspondenzen vom 1. Jänner 1884 an ermächtigt worden. Die Absender solcher Telegramme haben auf der Schriftseile derselben so viele Briefmarken aufzukleben, als zur Frankirung dieser Telegramme erforderlich sind, und können dieselben entweder unmittelbar bei einem Post- oder Telegraphenamte aufgeben oder aber in die Briefkästen, sowie in die im Wiener Stadtbezirke ausgestellten pneumatischen Sammelkästen hinterlegen, von wo sie gebührenfrei und so schnell als möglich dem nächstgclegenen Telegraphenamte zur Abtele-graphirung zugeführt werden. Für die richtige Frankirung der Telegramme sind die Aufgeber selbst verantwortlich ; ungenügend markirte Telegramme werden nur dann zur Beförderung zugelassen, wenn der Aufgeber seine Adresse auf dem Telegramme angegeben hat und die nachträgliche Hereinbringung der Gebühren-Differenz ausreichend gesichert erscheint." — (Die Körung der Privatbcschäl-hengste) wird am 14. d. zu Radmannsdorf, am 15. zu Krainburg, am 17. zu Stein und am 19. zu Laibach stattfinden. — (Zur Meteorologie des verflossenen Jahres.) Im Jahre 1883 war in Laibach der mittlere auf 0° reducirte Barometerstand 736 5 Millimeter, das Maximum des Luftdruckes betrug 750'3 Millimeter den 19. Jänner, das Minimum 716 9 den 4. December. Die mittlere Jahrestemperatur von 8'9^ C. stimmt mit dem zehnjährigen Jahresmittel überein, ihr Maximum von 32 2" den 14. Juli, ihr Minimum —14 6' den 21. und 22. Jänner. Der mittlere Dunstdruck betrug 7-3 Millimeter, die mittlere Feuchtigkeit in Percenten ausgedrückt 79, der trockenste Tag mit 25"/g Feuchtigkeit war am 5. April. Der Gesammt-Niederschlag belief sich auf 1 Meter und 59 Millimeter, er blieb um 392 Millimeter hinter dem zehnjährigen Durchschnitte per 1452 Millimeter zurück. Die größte Niederschlagsmenge binnen 24 Stunden betrug 46 7 Millimeter am 16. Juli. Die reichsten Monatniederschläge hatten November mit 183, September mit 144 und Juli mit 143 6 Millimetern; die geringsten Monatniederschläge entfallen auf Jänner mit 36, Februar mit 40, August 40 und December 51 Millimetern. Die Anzahl der Tage mit Niederschlägen war 135, davon 25 mit Schneefällen. Gewitter gab es 21, davon entfallen 8 auf den Juli. Man zählte im Ganzen 78 Nebeltage, und zwar im August 12, September 11, December 11, November 9, Februar 2, März und April je 1. Vom Büchertische. „DaS eiserne Jahrhundert." Von A. v. Schweiger-Lerchenfeld. Dieses reich illnstrirle Werk ist soeben vollständig im Buchhandel erschienen »nd kann sowohl seines belehrenden als unterhaltenden Inhalte» wegen Iedrrinaiiii bestens empfohlen werden. Da» Buch gliedert sich in folgende Abtheiluuge» : Die Aera de» DamvfeS. Die Tisenbahne». Die Schifffahrt. Die modcrncn Kriegtinitlel. Die Klugtechnik. Eisen und Kohle. Leder Abschnitt behandelt seinen Stoff vielseitig »nd anregend. Witterunysbulletin aus Laibach. K 2»ftdr»l inMilli-melern auf a ^ reducirt! Thermometer nach «ielku« Nieder-schlag in! Millimeter» > Witterungi-Eharakter Tage«-millel I 4aqe«- mitlel wiari-lMini->n»m > MUIN LS 7^2 8 V'I 18 - 1-4 V'O I Anhaltend >!->.-Thauwe 2» 7^3 7 - 1-5 -i- 1 » - 30 0-0 Trübe Aufthauung. 30 7»S4 - 1-7 ^ 02 - 30 0-0 ! Trüb< Austhauung 3l 748 1 - 4 S — o-s - 8.2 0-0 Morgen« hall> Z Uhr ein »rdstsß, heiter, Atendroth. I. l 7SVZ - 4« - OS - 8 4 0 0 Morgen« bewölkt Nachm. Aufdiiierung 2 747'7 -103 — SS -12 6 0-0 Lormlttaq« und Abend» Nebel. 3iachmittag«So»nkiischein Z 744 4 ^-10^— 7-0 —ir-s 0° Sehr kalt, Durinittagi u. Abend» Nebel, Höherreis. Im December 1883 war da« Monatmittel dir Temveraiur ihr Marimum -1- 4-K" den S.. ihr Minimum — 11-2" de , 20.^ Gesaniint.Niederschtag anS EchneetagenSt Millimeter. Wochenmarkt-Durchschnittspreise« Laibach, 2. Jänner. Korn „ Gerste (neu) „ Hafer palbfrucht Heiden „ Hüse Kukuruz Erdäpfel 100 Linse» per Hekto! Erbsen „ Mole» „ Rindschmalz Ki Schweinschinalz Speck, frisch „ geräuchert Mkt.-üMgz.- fi.>kr. ! 7 96 8 64 b 20 6 13 4 ->5 5 ->7 2 92 3 — —! 6 83 5 2» 6 — 5 20 5 77 I 5 40 5 > 2 86 — — . 8 50 — — 8 50 — — 9 50 — — 1! — 96 — — 86 — .— — üv — — ! 74 ^ii„er per Kilo Eier ptt Dliill > Milch per Lilei Rindfleisch pr. Kilo Kalbfleisch Schweinfleisch Schöpsenfleisch Hendel per Stück Tauben Heu 100 Kilo 2 Slroh 100 „ I I Hol,, harleS, per 4i^-Mctcr 7 Hol,,weich. „ 4 We»,,roll>.100Litcr weißer Hl-I-8>-eo 56z 52 36^ 50 18! 16 96 SO Korrespondenz der Rcdaction. Herrn L. AI. in Laibach: Sie Huben recht i Schneid-Trcucnf e l d s k i, wie sich dieser bekannte GcfSlligkeitSslovene unter der jüngsten nationalen Erklärung nennt, ist eine starke Leistung ; eine derartige Verhunzung eines nrLeutschen Namens ist schon lange nicht dagewesen. Indessen die Deutschen werden sich über den Verlust eines solchen Treue ufeld zu trösten wissen nud gönnen deu Slovenen ihre» Treuenf eldski von ganzem Herzen »nd für immer. (Siehe unsere vorhergehenden Anzeigen.) UnsereMonats-Dividende pro OQvQinbOr 1883 beträgt K. TS.— per Einlage r» fl. 501). — , RT.LO „ „ r> ,, ^ ,, ,, a» und kan» «»glich an »I.serer «aff- zwischen U-12 Uhr erhoben werde». — Nach den Provinz«» geschieht die Auszahlung mittelst Postanweiiungen. 250. 101). MW»» EÄ Er!-«».»»» »»» »» M für das Jahr l M, ^/ür t x Die LapitalS-Ru-lzahlniigen finde» ohne iedwede» Abzug statt, >,. zw. für Beträge bi« ,u fi. SOO.- gege» 30>Lgige?l-i» zu"fl. 1000.- gegen 60tSgige, bi» zu fl, 5,000.- gegen RttSg?"e"mimdUche^r' schliflliche Kündigung. -- Einlage» werden täglich entgegengenomnien und von den, nächstfolgende» Tage an verzinst. ProtokolltrteS Bank- und Lombard-Geschäft, ^ ^ 5. Heßgasse 7, l. Stock. Zahlstelle in : I., Hteillpfttgasse 4,1. Stock. übernehmen Aufträge für die Wiener Börfe znm <^in- ^^^banf aller iinoffkeiellcn Enröblatte uottrten Effecten gegen mäßige Provision und prompte Ausführung _____________________________________________««d crthcile» Vorschuss- bis nah« zum ».ollen W-rthe. -VE ^ z-, " Verstorbene in Laibach. Am 26. December. Ludwig Milost Edler von Milden-bau», pens. k. k. Beamter, 7« I.. Bruiiugasse Nr. 17, Lungen-dampf. «m 27. December. Karl Peterca, Schnhinacherr-Sohn. 2'/, Mon.. Rosengasse Nr. 3, Dann- »nd Magenkatarrh. — Maria Cerer, Hau»bcsider»-Tochter. 10 Mcn.. Schwarzdors Nr. 15, Fraise». ^ Am 28. December. Alois ^edic, Meßner-Sohn, 4V» 2-, Wienerstraße Nr. 32. Lroilcliiti» »cutr». . «m 3». December. Josefa MSlovrh, Eisenbahnbeamten-. wattin, 4S I.. Bahuhofgasse Nr. 24. Herzfehler. — Antonia Bizjak, Arbeiters-Tochter. 6 Aonalc, Wienerstraße Nr. 19. Diphtseritis. Im L i v i l s p i t a I e. Am 23. Deccmber. Matthäus Likar, Arbeiter, 54 I. SveiseröhrcnkredS. — Am 24. December. Josef Blantani Juwohuer. 63 I., Lxsucl»tuiii pleurilicuin atdeionistnsi» — Am 25. Decembir. Johann TavLar, Inwohner, 73 I. chron. Darmkatarrh. — Ai» 26. December. Franz Zaletel. Inwohner, 41 3., chron. Lungentuberkulose. — Mathia-Skalar, Schmied, 26 I., chron. Lungentuberkulose. — Am 29. December. Anna Zurlini, Eisenbahn-CondiicteurS-Tochter 6 3 , Combustio. — »im 31. December. Ursula Kokalj. I" wohnen», 80 I., Eutkräftuiig. — Christian Larabou, Schuh machergefelle. 42 I., chron. Liingeutuberkulose. — Tregor ße^ek, Inwohner, 70 I., ü^ärvpeci corciium. Eingesendel. Wie oft scheuen wir uu», ei» Heilmittcl zu kaufen, trohdem wir solche» von allen Seiten loben hören. Warum ? Einfach, weil wir fürchte», eine nutzlose Ausgabe zu machen, so klein sie auch sei« möge. Aber »rtheilet selbst, ob eine Ausgabe von 70 Kreuzern hätte in folgendem Falle bester angewandt werden können. (1228) ,.Nachdem ich 12 Jahre an Stuhlverstopfuna und den „damit verbundenen Leiden litt nud nirgends Hilfe finde» „konnte, auch da» Bad habe gebraucht, verdanke ich meine „Gesundheit nur den Apotheker R. Brandt'- Schwenerpillen. „Nach deren Gebrauch bin ich ganz frisch und gesund, was ich „hiermit bestätige. Eilendorfer Glashütte bei WeisiensulS in „Böhmen, 12. Jn»i. OberglaSblaSnieister Mühl Bairle." Achtet sehr darauf, dah jede Ütignetle die llnterschrifi R. Brandt und da- weiße Kreuz auf rotbem Grunde trägt. „Der Bazar"» die tonangebende Modenzeitung, erhält sich i» unerschütterlicher Beliebtheit bei der Damenwelt. Waden „Bazar" an-zeichnet, ist seine eminente Nützlichkeit für jede AlterSstu'e de- weibliche» Leben-. Stets da» Neueste und in diesem das Geschmackvolle und Schöne zu bringen, darin such! er seim Aufgabe. Die jedem Anspruch entgegenkommende Mannigfaltigkeit und sthlvolle Schönheit seiner HandarbeitS-vorlag n, seine bewährte Mentorschaft in asten Fragen der Toilette, des Hau-Halt-, der Küche, der Geist und Herz anregendc Inhalt seiner umsichtig und tactvoll redigirten, mit trefflichen SNnstraüvncn geschmückten »iiterhallnugSuummern - Alles dies sichert den, „Bazar" seine ueliweiie Ausbreitung. Sn Madrid wie iu Petersburg im Haag wie in Warschau, i» Mai-land wie in New-Nork, überall folgt die Damenwelt seiner Direktive. ______________________________________ Wen 8io>i einen soloken We>l'soken keirdsnen SLüestukl kauft, kann 8>ck in grüsstei' öequem-livkkeit läglioti ^vsi'm baiien. 2u einem 80" »»imen ir.ulo xoliür^n nur 5 Kül)el >V'Lsser unä ^ Kv. a. »<» «»i vL» v-»Ioi> IN lio» >V o,'I'-Ä>en INuIoütaiilon >»« vivl iioguomor unll al, in ,!>>„ I,i,>,or ülilioko» I!.->iIovlian>>», ck» 6i«I,i>xo «I^'-i Lv ionäo» ein«' in (len unlirrnn liür>>«rtl>oilon xHii^Iioli V<-I-I>I„,I<»I t und llio ^>I»»iU»jk^-»i-xi,»« Illllütlil te I'ieis-OoiilkutL gratis liliä sl'Liico. 8!8A686Ns! Lärulllvrrillß 17, kgW l.LUä8tr., »LUpl8lrL88v Los. kilNvi», Voui I>« »»z»i»r»i nie. unrlrten Wodcn- öilder 2l/, Mark (in Oesterreich nach Cours). Bcslellnngen auf diese beliebte »nd weltver-breitete M oden- eitnng nehmen alle Buchhaudlungen und Postämter entgegen. 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Da- Geheimnis«, schöne rosenrothe ?iN'en. herrliche lange Angenbrauen »nd verlenweiße Zähne zu bekommen, überall vollste Garantie für Echtheit und Unschädlichkeit. ?!r. A. Das Geheimnisi, blendendweiße volle Arme, Wade» und Busen zn bekomme», ohne Arznei, »>>t nur ein facher Einreibung einmal des Tages, selbst die magersten Arme, Waden, Busen werden voll nnd nvVlg; vollste Garantie für Unschädlichkeit. Nr. 4. Da» Geheimniß, lästige Haare im Gesichte >» entferne», dafür fehlende Haare am Xovfe zu ersehe», das Ausfallen der Haare zu verhindern, den ganzen Körper in ei» woblrichendeS Aroma, wie Veilchen, Rosen, Sielken, Maiglöckchen zu umhüllen. Diese alle S Sre>ialitäten zusammen kosten inSgeiammt nur ä sl. 42 kr-, jede einzelne Sve.ialität kostet l fl. I <> kr., bei Bersendnng I» kr. inehr ^ Alles mit vollster Garantie. Destiüerie der Pariser Parfumerie-waareii-Fabrik, «s HU lei», L8 ., I. Reif. 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SOtt.OOl» 1 Gewinn L IttO.OVU 1 Gewinn !>. 1 Gewinn ri. «ro.ttoo 2 Gewinne k 5 «.««<» 3 Gewinne L LU.OOtt 2 Gewinne ü. »«.000 1 Gewinn -V L.».000 ti Gewinne ü, 20.000 12 Gewinne ü, 1 L.000 1 Gewinn L ,, 1 2.000 22 Gewinne 10.000 1 Gewinn 8.000 3 Gewinne -V ,, 0.000 55 Gewinne 5.000 2 Gewinne ü. 4.000 l07 Gewinne L 3.000 313 Gewinne 2.000 723 Gewinne L ,, 1.000 1048 Gewinne k ..00 100 Gewinne Sl. :roo 50 Gewinne L 250 2b Gewinne L 240 8'> Gewinne kl ,, 200 33760 Geivinne ä. ,, 150 13675 Gewinne ä. I3li, 100. 80, 7V, 40 Mark. Der Preis der Lose ist amtlich festgestcllt und beträgt für die erste Abtheilmig: Oc.W. fl. 2.50 für viertel Original-Lose „ „ „ 5.— „ halbe Original-Lose „ „ „ 10.— „ ganze Original-Lose Wir bitte» mit de» Bestcllniigc» den entfallende» Bltrag in Bankiiole» oder i» österr. und »»gar. Post, marken zn übersendenam begneiiistcn ist die Zusendung per Postaniveiluiig. Bei Zusendung der bestellte» Lose lege» wir daS amtliche ZichnngSprogrami» bei. woran» Alle- gena» zu crsche» ist. — Sollte irgend einem Empfänger da» ZichnngSprogramu, nicht coiivouireii. so sind wir bereit, die Lose vor Beginn der Ziehung zurückzunehmc» nnd das dafür bezah le Geld zu ictouruiren. Der Name jedes BcüellerS wird iu »»serc» Register» sofort notirt, u»d sofort »ach jeder Ziehung erhält jeder Losbesilier von uns direct, alme das, eine Aufforderung nöthi'g ist, die amtliche Ziehungsliste. DicAii-zablung dcrGciviuue erfolg! unter LtaatS-coutrole »ach jeder Ziehima. Unsere Firma befiehl icho» seit »!ehr a!» ?OIahrcn und währi'iid dieser Zeit waren wir schon oft iu der Lage, in Oeslc:reicl>Ungarn Hanptireffer von 25«i l)i O. 100.000, 80.000, l!O.M>, 40.000 Mark ic. re ....-bezahle» »ud habe» dadurrl, das Glück vieler samili.» iu Ocsterreich-Ilngaru bcgründct. Tauleude »»erden oft au lluieriichmuugc» geu agt.ivv der i» Aussicht stehende Gewinn «och uuge.l i>>es ist dal>er jedeusalis ebenso richtig, einige Gulden für dcu Aiikanf eines Loses zu wage» i» ciurr vom Staate ailSgehciidc» u»d gar> »-tirle» Lotterie, die solch' grosiartige lLhance» bülel, »»d na man ereilt, sofort ein grosieS LapiNil erreiche» kan». In Anbetracht der bedeutend n Theilnaluue, ivelche für diese Ltaoislotlerie iu sicherer AuSsichl l!ehl, bitte» wir die Bestellungen sch»ellmögl>ch>l zu 'iber-senden, keinesfalls aber später als Lv. ZLNuar L884. weil a» diesem Tage dix Ziehung ^unwiderruflich beginnt. Al'nii beliebe die Bestellung «Ili'i'vt an uns zu adresslieii. sISIO) Hamliurg. Stadt. Singer- 8 ZjIIZWI^ Zi M goldenes straßeNr.15. Kkichsapfel. Blutreinigungs-Pillen,^ Wir gebe» hier einige der vielen Dankschreiben wieder. Waidhofen --»- Mb«, am,1. Nov. 1880. OeffentlicherDank. Luer Wohlgeboren! Ich war so glücklich zufällig zu3hrenBlutreinigung«-Pillen zu gelangen, welche bei mir Wunder gewirkt haben. EuerW^hMor^Seillem Jahr. 18» ^;7tteS°ngan«°p,,^merzun°«e.w...°-. habe ich an Hämorrhoiden und H^nzwang qe- ^,Een. eine Freundin hat mir 1» Stück Ihrer Mitten, ich ließ wlch auch ArU^ich beh ' i,u«gezeichnete»Pillenüberla1sennnd diese IvPil- jedoch ohne Trfolg, die b-fnak len haben mich so vollkommenhergesteüt, daß e« Mi-nmer. so d-j. >ch n-,ch ' nigerZett h Mg ,jn Wunder ist. Mit Dank bitte mir wieder Bauchschmerzen l>n F«lg- ^usammenschnurn> ^ ^ s^den. der Sin»eweibe)empsand, e« stellte sich g^nzl'ch den 13. März 1WI. Lncki-«»» Appetitlosigkeit e»> und sobald ich «ur etwas ^--------- Tprise oder nur einen Trunk Wasser i» >n>rl Woblgedore»! In der PorauSsetzung, ! Nahm, konnte ich mich vor LlLhungen-lchwerem ^ ^ ,lle Ihre Arzneien von gleicher Güte sein beuchen und AthmunaSbeschwerden kaum aus- derükmler ^ro»td»I»ain, , recht erhalten, vik ich endlich von Ihren satt ^r in meinerFamiliemehrerenveralteten-rost-Wuilderwirkenden ^"treinigung». Pillen ein rasche« Ende bereitete, habe ich mich brauch machte, welche ihre Wirkung u>a>t ver- i„>. meine« Mißtrauen« gegen sogenannte Uni-fehlten und Nit<^ von ineinem fast unheIlbaren^^^^^„j,^^ entschlossen, zu Ihren Blulreini- reinigun veien nic,. .. ... kennuna au«svrechen kann Mit vorzüglicher Hochachtung zeichnet »lolioni» vellinxrr I»r. 8 bewährtes wird seit vielen De-ceniiien al» schmerzlos und sicher wirkende» Mittel zur vollständigen Entfernung derHühne» augeu angewendet. 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Dr. Behr'S Nerven-Ertract wird nur äußerlich angewendet. — Prei« einer Flasche mit genauer Äedrauch«an-weisung 70 kr. o. W. Alt. Beim Ankauf« diese« Präparate« «olle das P. 1. Publikum stet« darauf achten, daß jede Flasche auf der äußeren Umhüllung beige-druckte Schutzmarke führe. HauMcrscndiiiigs-DePot: N.-Ocst-, in lulius Sittnei-'8 Apotheke. 8 keinen vtnuano, ^ynen zu ae,ieorn, vap alte- Leiden nach 4wöchentlichernGebranche ^anz IBr. « Hühneraugen - Pflaster, I-r. 8 Nerven-Extract sind stets vorräthig im Depot t»i bei ^ unden«feriigui>g — Gebrauch' ^ »>c c ! ^ mache» wolle». Hochachtungsvoll Hochgeehrter Herr Pserhofer! Schriftlich ^0. Februar 188,. «. v. r. »Nuß ich und so viele Andere, denen Ihre .Blut-! -------------- rriniqung«-Pillcn" wieder zur Gesundheit »er-! Sseney. den 17. Mai 1874. h-lfen haben, den größten und wärmsten Dank! Wohlgeboren'. Nachdem Ihre „Blut- , au«sprechen. 3n reinigungS-PiUen" meine Gattin.diedurch lang- ähre Pillen die wunderbarste Heilkraft i>e-^ chronische« Liagenleide» u. Glieder-^ jvirsen, wo alle ändern Mittel vergeben« waren. hjh„,mLebcrt!)ran lDorsch-).7;r"o?".fa7 ' uiiftrettig bestes Mittel bei allen vor,üaliche Qualität. 1 Flasche 1 fl. g°gk>,H,>Achw°iß. AL:! ^iqr^ne, nervösem Zahnweh. Kopfweh Oh en» hesejtigk den Fußschweiß und den dadurch erhitzen rc. »c. 1 st. '^0 rr.___________j^eugtkn unanqenehmen Vernch, conservirt die Anatherin-Milndwasser, Ä!! jkLLL ..... L^^n^ir - 727r!!Päte pectorale ! tt, Vr'.lsn»' ron !>r. irn„„',-,>,n»»^„.>züglichftkii und aiigenehmsten HilsSmittel gegen ^tUlleN-^Iiellz znr Ltärkung und krhal-!Lerschlei»i>inq, Huste». Heiserkeit. Katarrhe,' Sebkrast. In Orig.-Flacons !> fl. 2.ü» Brust- und Lungenleiden. Kehlkopsdeschwerden Uiid fl 1^0.___________________________allg> mein-»erkannt. 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I.z« . z.so 1.78 . r.3t> „ 4.00 » S.4S „ 1.60 Bitte meine Firma nicht mit den Nachahmern des Geschäfts zu verwechseln. ML- 1» ,» Iin ^Ilvira bei Hamburg. Etablirt seit L 8«K. »i-in!;«!, neue, große, ea. 3» pr. Faß . . . große a 2»o Pr «st «uvlvt sprvl.1,, gr., 2 Kst. zusammen . 8perltllun>l«rtt, gr.. geräuch., ca. 3» pr. Kst. . . gr., haltb., ca. 3» pr. Kst. . . ff^rößti.^Lpr.Kst. . »UVL»., f. kleine, 180 pr. Kst. . N«Ii<-»te»s-II«ri»x>-, ff., kleine, 2V» pr. Faß Schellsisch, Eabliau >SKo. « t »SVVUVI svll,tzcholIenlSte,ung»)i jift. rr. ^lüttee-n, delicat, haltb.. 5» pr. Kst. . . . IHm,!,«»«!»!«!. schw., ertraff., Ko................. ramiükiitliee. schw., feinster, Ko.................. 30 St. Lili'ttnen, 4» pr. Kst. . . Uaker-Pttlvcr, 7' b---""«.« Universal-Pstastcrx.7Ae« Strudel,' vorzügliche« HaiiSm^iel wunden, bösartige» Geschwüren aller Art. auch »ea.n «-tarrb Heiserkeit. 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(106^) 100-:i8 ZilIrmi!rZcrankM-u.NinI»er>iüke fehle BMner's Coniseren-Sprit", welche» ein Destillalions-Product aus jungen kichtennadeln ist und deren wirksame Bestandtheile in chemisch reinem coucentrirtemZustande enthält. Zerstäubt, lheilt e» de»Zin>merl»ft den angenehme», belebenden, herrlichen Waldfleruch mit und imprägnirt dieselbe mit den ätherisch-öligen und balsamisch-harzigen Stoffe», die auf diese Weise direct in dieAthmungSorgane gelangen und so ihre anerkannt heilsame Wirkung entfalte». Der Gebrauch de» „Äoiiiferen-Sprit" ist angezeigt bei . Husten, Hustenreiz, Bronchial-Katarrh, Brustschmerzen, Schwäche der Brust, Asthma, Emphysem, Bluthusteu,Tubcrkulose, chronischer Heiserkeit, Katarrhen des Kehlkopfes und bei Nervenleiden. Anficht ei»er Flasche Bittiier'S,, Eoiiiferen-Sprit" mit dem Patent-Zerstäubung»-Apparat. Die stark o,o»isire»dr Eigenschaft von Bittner's „Coniferen-Sprit" bedingt seine Anwendung iu allen Krankciistubc», da die Vuft stet» rein und gesund erhalten wird, besonders aber bei Typhus, Diphtheritis, Malaria, Hautkrankheiten, al»: Blattern, Scharlach und bei allen epidemisch auftrctrnden Krankheiten. Al» kinreibung oder al« limschlag angewendet, gibt Eoui-feren-Sprit ein vorzüglich belebende», schmerzstillende» Mittel bei Rheumatismus, Wicht, Schwäche, Nervenkrankheiten, Zahnschmerz. Einzig und allein ist Bittner'S Coniferen-Sprit bei Illl. vitluer, Apotheker in Reichenau, Mer-Oesterreich, und in dem »Nteii angeführten Depot z» haben. Preis einer Flasche Coniferen-Sprit 8» kr., 8 Flaschen <1 fl., eine« Pate,it-ZerstäubungS-Apparate» 1 fl.8» kr. !»« >»«< bei Herrn v. Nur echt mit der Schutzmarke l Der „Patent-ZerstäubungS-Apparat" trägt die Firma l „Bittner, Reichenau, N.-Oe." eingegoffen. <1^83)2-1 8LKH G ^odrvll «vrr, L. L. Sol-MLUprLpLrLtvll-rLlriMLirt in Visu. G 8t. ?LILK8»V»K. rl s MalLextrLvt-Vssuiiällvitsdivr. Gege» allgemeine Entkräftung, Brust- und Mageuleideu, Abzehrung, Vlutarmuth und unregelmäßige Function der Unterleibsorgane. Bestbewährtes Stärkungsmittel für Reeou-valescenteu »ach jeder Krankheit. Preis per Flasche 5S kr. Srast-IllLlLextrLvt-vollbolls. Gegen Husten, Heiserkeit» Verschleimung »mwertroffcn. Wegen zahlreicher Nachahmungen beliebe ina» auf die blaue Packung und Schutzmarke der echte» Mal»e;tract Bonbons (Bilduiß des Erfinders) z» achten. In blauen Packele» L 6V, 30, 15 und 10 kr. Verdienst-Diplom der Intern. Sanitäts-Ausstellung in London 1881 für Stoffe der Medizin und für Apparate zur Förderung der Gesundheit. Ili^e Majestät Königin Viotona von Lnglsnü. — 8e. kiinigl. ttotieit »errog von ^llinburg. — 8penee>-, Au88t8lIung8-k»i-S8ilIent. — lolm kriv ____________________________________________criolisen, Pi-ä8iiiknt lies Lomiies. — Usek tt. luäge, 8eki-etäi-. , HOLt'S Voaovlltrirten INalrextravt. Kur Brust- u. Lungenleidende, veraltete-Husten, Katarrhe, Kehlkopfleiden. — Vo» sicherem Erfolge und höchst angcuehm zu »chnien. — 3» FlaconS L 1 fl. 12 kr. und L 70 kr. INalr - VkocolLäe. Sehr nähre»d und stärkend für körper- und nervenschwache Personen. Dieselbe ist sehr wohlschmeckend nnd besonders z» empfehlen, wo der Kaffeegeiiuß als zu aufregend untersagt ist. '/§ Kilo-Packet L fl. 1.80, 90 und 60 kr., V, Kilo-Packet L fl. 2.40, 1.60 und 1.— Gegen Husten, Heiserkeit, Brust- und Magenleiden, Entkräftung, Abmagerung, Verdauungsschwäche, bewährteste Stärkungsmittel für Recouvalesceuteu nach jeder Krankheit. 1 SSwLl prLmürt. I kvßrülläet L847. 1 An den Erfinder und einzigen Erzeuger der eckten Malzextract-Präparate Herrn II«»» I k. Ii. »oaivtvr»,,«, Ir. I. Hoflieferant fast aller Sonveräne Europas» Wien, Fabriks-Niederlage r Graben, Vräunerstraße 8» Fabrik: Grabenhof» Bräunerstrafie L. Anerkennungen und Bestellungen von hohen und höchsten Personen im Jahre 1882 : Die kaiserlichen Hoheiten Erzherzog Karl Ludwig. Erzherzog friedlich, k. Hoheit Prinzeß von Wales, Prinzeß de Ligne, Herzogin von Oldenbura. Prinzessin Neuß, Frl. v. Feren^zv, Vorleserin Ihrer Majestät unserer erhabene» Kaiserin, Ihrer kaiserl. Hoheit Prinzesstn Marie Valerie englische Bonne, die Kamilie Metternich, klam-GallaS, Karaesonvi, Batthvanvi, Rominer. Se. Erc. FZM. Philippovic, Graf Wurmbrand -c. -c. Empfohlen durch ärztliche liapaci- täten, die Prosrfforen Dr. Bamberger, Schrötter Schnitzler, GranichstStten und viele Andere in Wik» Fünf allerneueste Heilberichte nnd Dankesälißerungeu vom September 1888 aus Wien und der Provinz. Hunderttausende, die bereits ganz ausgegeben waren, sind durch die Jobann Hoff schen Malzvrävarate gerettet werden und haben ihre Gesundheit znrückerlangt und erfreuen sich heute derselben. (SelbstauSgesprochene Worte der Genesenen.) j^i»«i ITettkeiivIil. Wien, am 14. September 1883. Ich kann nicht umhin, Ihnen für die wunderbare Heilung des Mageiikatarrhs, welcher meinen Mann seit ^ Monaten befangen hielt, meinen herzlichsten Dank auSzusprechen. wiein Man» gebrauchte vielerlei Mittel, doch leider ohne Erfolg, bis er durch Zufall Ihre so wunderbar wirkendenJohann Hoffschen MalzprSparate i» der Zeitung angekündiqt la«. Er machte einen Versuch und schon nach kurzem Gebrauch Ihre« Johann Hoff schen Malzeriract.Gesund-heUSl-iere« trat eine Besserung ein, und jetzt, „ach der einundzwanzigste» «lasche, ist mein Mann vollkommen genesen Nehme» Sie meinen nnd meine« Manne« aufrichtigsten Dank entgegen und habe ich nur die Bitte, diese« Schreiben zum Wohle ähnlich Leidender veröffentlicht zu sehen. Hochachtungsvoll Franziska Platcnik, Neusünfhau«, Goldschlaggaffe 28. vom 7. Teptember 1883. Ersuche wieder um 13 Flaschen Johann Hoff sche« Malzertract-Gesnndheitsbier, denn wenn ich nur acht Tage von demselben nicht nehme, so sühle ich ein Pedürfniß danach, ich nehme selbe« bereit« schon 2 Jahre und habe die Erfahrung gemacht, daß e« mir aut thut, we«. halb ich geneigt wäre, e« öffentlich bekannt zu machen. Mit Achtung Äl^ien, am /. Se^leinber 1883. tLi, Konditor, Mariahilferstraße Nr. 62. Euer Wohlgeboren ' Durch ein volles ^ahr litt ich an schinerzhafte-n Magenkatarrb und Husten, vergeben« waren alle 'Arzneimittel, bi« ich Ihre vorzüglichen Johann Hoff schen MalzrrL-parate gebrauchtej nach einigen Monaten hörte da» Huste» gänzlich auf, der Appetit stellte sich wieder ei» und meine Gesundheit wurde durch Ihr Johann Hoff sche« Malzertratt-Gesund-beitSbier völlig hergestellt. Empfangen Sie meinen innigste» Dank. Gleichzeitig lege ich ein Dankschreiben in »ngarilcher Sprache bei und wolle» Sie diese« in weitesten Kreisen bekanntmachen. Mezökova.Shaza. I»n, ^loi» ,, «ax.,. Pfarrer. Euer Hochwohlgeboren' Ich ersuche UI» sofortige allerrascheste Uebersendnug von 13 Flaschen Ihre« Johann Hoffsche» Malzertrml-GesundheikSbiert« und zwei Beiilel DIalzbonbon? gegen Postnach-nahnie. Jch.onstatire niit Vergnüge», da,, ich Ihre Fabrikate sehr gern gebrauche nnd selbe mir auch wohl bekommen und heilkräftig sind. Hochachtungsvoll St. AndrL bei Villach, am S. September 1883. AI. DirectorS-Gatti». Aerztliche Heil - Anerkennung. Euer Wohlgeboren Beehre mit, Ihnen die angenehme Mittheilung zu machen, daß sich die Johann Hoff sche» Malzrräparate bisher bei allen meine» Kranken, welche an RespirationSbeschwerden, Appetitmangel. VerdanungSschwäche schon seit längerer Zeit laborirten, nüt Erfolg bewährt baben, weshalb ich neuerlich Sie freundlichst ersuche, gegen Postnachnabme unter der Adresse „Herrn Johann Gu'chall in Brünn" W Flasche» Maljertralt-GesundheitSbier und3 Beutel Malzbonbon« zu verabsolge». Achtungsvoll Grotiau, am September 1883. I>> ^«»> r praktischer Arzt. M» Man fordere nur die ersten echten Johan» Hoff sche» wialjsabrikatc mit der dnrch das k. k. Handelsgericht in testcrreich und Ungarn einregistrirlei, Schntzmarke d» «R» (Bild »iß de« Erfinder«). Dein »»echten Erzeugniffe Anderer ,ehlen die Heilkräuterstoff« und die richtige Bereitung«»'eise der Job. Hoff scheu Lialzsabr>kate und können nach Aussage der A«rzte schädlich auf die Gesundheit wirken. Die ersten, echten, schleimlösenden Job. Hoff'schen Brust-Malzbonbo»« sind in blauem Papier. Ma» fordere bei Ankauf ansdrüeklich nur solche Johann Hoff sche Malzextract BonbonS in blanen Paeketeu zu Ott, Ltt» IS uNd lO kr. »» m »», - bei i l in Z^nilrr»« I>. i>2^i) 1U-1» In Paris. Lonäou. s vuäLpest. VraL. ! »amburß. rraokfurt L. Ml. IVev-Vorlr. t v I» L I» r» i ! Erfolg bei mebrma-ligein tüchtigen Sinreibe» garan-tirt. - Versandt i» I Original - Flaschen I L 1 st. kr »ndl Probe-Flasche» ., !t 1 ft. durch -I. > in II, Ua». I-»lI,a>'I>: bei HrN > l»d. Mahr. De» Beirag erliält Jeder sofort zurück, bei dem mein sicher wirkendes »«»«>- rniitlii«, » l->>»!,», ohne Erfolg bleibt. Ebenso sicher wirken» bei kakl-köpfigkeit,Haarausfall und Ergrauen derHaare. 'Kein Schwindel! AM MM! cr«7)i»-io xM MgM! Da« Roborantiuui wurde gleichfalls mit den befriedigendsten Erfolgen bei Gcdächtniftschwächc und Kopfschmerzen angewendet. < ^ ^ Z u § .s 2 O o 5 U.I - — L — ^ v c »5 ^ ^ . oi ^ c-O-2 U ^ . M .5^ -2 ^ r, " ^ ^ ^ > locknicum!V>itivveic!a _______Kllc'Il t N. — ») >1n8kkiil«i, -jtt^t»nivul'-8<,I»ulv — Vorunl.orr1 t. ö. MMR LOW omi>tivl>ll >viu >>olc-l»„l in i.illiestvl' und roollo»' ^Vairrs Iiorlotroi si'Lnc'o iintoi' Xrl.olin.'rllino. inr lit. , -1 Xv. Inli. 7.2^ ^ Xi<» fein lo-ksl-i^ ' <'udr» jrrlin IcitisUzr uxlrttktun nttülo 4 70 5.2« L.r»5 l*« > I svllt, t'ouri^ -.45 »I». u odvl kourixx . 7.20 81nittl»nI-Ii«N««;-Ai8t:IlUi»F 4.70 ss„in i»«r liüo L.:tO 11,«ti,,in . . :r..»o I »ittlliei»-11,« «xtrr»f'in . L.— miltlu s5v«nl/..^ „ 2„ 4.0^ Iluiinnoi Ii/.art K !)> 4.2.» knirioli ^okocllt t». 8 4.2L ^ >i»l ilini'H u I tnlils p. I>8. 4.70 i.ik-rnli». >»I^g.7.00 , ^»1 in 11«ii> p. 8 D^. 4.20 , inßs«'2.E'^ , >!c. 4 r 4 Druckerei „Leykam" in Graz. Verleger und vcrantwortlichcr Redncteur: Franz Müller in Laibach.