illier Mm t*«trt*t »HchenUtch tMtaudt InairtiH n* litttai frßch. •ErttUiftm# mt Bmrtihnif: BtifcraoM hüu 9h. i. XeUvbc» »». — A«kü»dig»»s«» mrtm tat tat Sa • 11 a p I p 11 i f i: Für da» 3*iar.i vwttli»n« »b ao--, hakdjäbng «» «0»—, ganzsähng W* ISO-—, gtr tat ©orech»«»^ billigst« Sebvhrm enlgegengenonr»«» " "" mg. — Einzelne Siummern Dm li». Nummer 43 | Sonntag, den 27. Mai 1928. 53. Jahrgang Slowenisch-deutsche Streitfragen. «Mt Dr. Karl Peinik. leitend« Arzt und Stfitz« b« Kuranstalt Se«ovo für Lungenkrank,.') Da« intet nationale Minoritätenproblem geht c«l> w den Kinderschuhen, ist noch viel zu wenig durchiorscht, noch wenig studiert. Räch den bis- *') fcm Dr. &irl Peimt ersuchte u»« um den Abdruck de« obgenannle» Artikels in unserer den liste» Sonnla»» MMR. Wir kommen diesem Ersuchen im loyalen Streben »ach möglichsler Ob,eklivität nach, ohne die einzelnen Punkte v»l blonderen Korniuentaren zu versehen. Bemerke» müssen wir bloß. daß auch Herr Dr. Pcrmit zu den w e f e n t l i eh r n stowenisch-deutsche» ^treilsragen leider keinerlei Stellung im»ritt, daß auch er uns ferne Meinung über die in Slo-iveme» erfolgten E n tei g n u n ge n der Minderheit und «der die Frage einer allsalligen Wiedergutmachung voreni» hält, daß also » r derjenige ist, der an Dr. Morocutti vorbei redet. Ferner erscheint im« das Urteil über die Kärntner Kulturautc>no»ne zumindest etwas leichtsinnig abgegebei, zu fnn, ganz nnfach deshalb, weil Herr Dr. PeÄNk den de-zkglichen Kefetzentwurf nicht kennt. Würde er ihn kennen, dann wüßte er auch, dax die Lehrer »»«schließlich vom sloiven ischen HolkSrat »»»geschlagen werden sollen;fall« «S solche «it österreichischer S taa l »z u g e h ör igke l t »icht genügend gibt, können sogar jugo-slawische Ztaaltbürger als Lehrer bestellt »erden. Da« Zuiammensitze» mit den Kärntner Slowenen — daraus gehl der Anitel Dr. Po'nril« hinaus — ist schon oft versucht und auch schon getätigt worden. Die Hfizielten slowenischen MinderbeilSsuhrer scheinen aber nicht ander» zu denke» ol« die Schriftleitunge» des Laibacher .Juno" oder „Slosenec', d. b. sie betonen und übertreibe» lÄdstredend k) ihre eigenen Beschwerden, nehmen keine RnintniS von den Beschwerde» der Deutsche» in Slowenien, »müillch auch Nicht von dem Eig«ulum«unrecht. da« sie zu billigen scheinen ; sie fanden kein Gort deS Dante« sür unser Antreten im Interesse ihrer Kulturautonoinie. die doch auf dem Mmderdeitigebiet da? HSchsterreichbare darstellt. Indem sie sich aus den Standpunv stellen, daß der deutsche National staai Oesterreich slowenische Kulturvolilrt tteiben und die Kindel zwangsweise au« den deutscheu » die slowenischen Schulen dringen sollte, lehnen sie die Rulturautonomie eigentlich ab. Da« heidl: ihr polnische« Ziel scheint »ach allem lein echte« »inderheitSziel zu sein. Wir wüßten daher nicht, «z» ein Zukamnienfitze» zwischen ihnen und un« in dem um Dr. Peinil vorgeschlagenen Sinne führen sollte und filmte, zumal n» solche» Zuiammensitzeir ohnedies alljährlich «if dein Minderheitskongreß praktiziert ivird nnd zumal uns f-wohl al« ihnen jede Exekutive bezüglich der Au». Schaltung der Chauvinisten fehlt. Bon unserer Seite müßte tei >eder solchen Gelegeiiheit ja doch nur erklärt werden: An fordern nicht mehr vom jugoslawischen Staat, als ihr vom österreichischen jetzt bekommen fallt, nämlich die stultrirautonomie. Wegen der Verschiedenheit der Bor-Bedingungen, die in der Verschiedenheit der t^roße der beiden Lyrachen begründet ist. können wir doch nicht weniger »«rtangrii. E« wäre unsinnig, daß. wir aus unsere kulturelle ickmÄedingung verzichten und weiter ohne Schule bleiben feilen, bloß weil u » « eine dentfche Knlturautonomi« mehr keteri könnte al» eine slowenische den Slowenen in Kärnten! >as fchließlich i>n Kontrolle bezüglich der Durchsührung i» Kärnten uud in Slowenien anbelangt, steht die Sache doch to, daß e» wohl in Oesterreich schon in nächster Zukunft «wo« geben ivird, wa? kontrolliert iverden könnte, nämlich gesetzliche Kulturautonomie, daß aber in Slowenien alle ! MiwerheitSdinge, die lontrolliert werde» sollten, einer Kontrolle nicht bedürfen, weil sie einfach nicht ae Itben werden. Aus welchem Wege mau die Politik in CMMwen — selbst bei vollem Einverständnis und ehrlichen» Nrlleii der Mnderheit hier und jeii« m Kärnten — zur Anerkennung de« gleichen Rechte» sür beide Minderheiten, also zur Verleihung derKulturautonoinie fir die Deutichen in Slowenien, veranlassen könnte, die» Mn Herrn Dr. Pe^nik zu erfahren, würde un» alle »iißerordenllich inleresfieren. Unser dies-tquälites Interesse ist umso größer, al« nach umeren bis-haigen ^rsahrunge» gerade die Chauvinisten oder Mimndest ihre Grundsätze beherrschend an Bord sind irnd wir nicht wissen, von wem sie über Bord geworfen «rden lonnteii .... Für jede ehrliche Diskusston aus fern Wechselgebiet der beiderseitigen Minderheit muß man »»er dankbar snn und daher möchten wtr nur hoffen, daß « Hern, Tr. Petnik durch n»e gottsübrung der Diskussion PÜnzen möae^ «n die bisherige starre Zntransigenz der so «nannten ^Minderheitsvolitiker' in Slowenien gegenüber »er deul'chen Minderheit ein« Bresche zu schlagen. hcrigen Feststellungen unterscheidet man schon imperialistische und proletarische BolkSteile, die durch die Grenzziehungen Vtinoritälen geworden find. Ich habe in «einem Buche (Dr. Peönik, NaSi dialekti — Unsere Dialekte, Sien 1928. Betrachtungen über da« Kärntner Problem. Zu beziehen durch die Buch-Handlung: «loil JoSt. Wien X., Seneseldergasse 20) ich hab« in dieser Broschüre die Lage der Kärntner Slowenen veu beleuchtet. Ich bin Kärntner Slowene. Herr .'tollega Dr. Eamillo Morocutli ist Deutscher, wo« Wunder, wir reden neben einander, gegen einander in den Wind! Wir Kärntner Slowenen sind ein seit mehr al« tausend Jahren eroberter, vergewaltigter Boll«teil, eine proletarische Minoriläl. Die Deutschen in Slowenien waren im Habsburger» reiche eine imperialistische Minorität in Slowenien, heute sind sie e< nicht «ehr. Der vergleich zwischen Kärnten und Slowenien ist ein sehr schwieriger, völlig andere Verhältnisse, ganz verschiedene Grund, bedingungen. An diesem Brei werde» sich noch viele Forscher, viele Köche die Finger verbrennen, von der Kärntner Kulturautonomie halte ich nicht«, ein Humbug.. Die Lehrerschaft in Kärnten ist durch Mentalität und Erziehung un» Slowenen absolut seindlich eingestellt, wie sollen solche die Autonomie durchführen, ganz abgesehen davon, daß der deutsche Staat Oesterreich wo nur möglich geheime Obftrnk Hon, Beeinflussung nicht Willfähriger betreiben wird. Selbstredend! Ganz da«selbe behaupten die Deutschen in Jugoslawien von der jugoslawischen Lehrerschaft, befürchten vo« Staate SHS. Wie die Dinge heule stehen, sehe ich wohl den Strom, aber keine Fähre, um darüber zu kommen. Stein Au«weg! ? Der einzige Weg ist nur der, daß wir Kärntner Slowenen und Deutsche in SHS un« zusammen setzen und un« klipp und klar die Fragen stellen: Wa« hast du in deinem Sacke? Wa« bietest du? Wa« für Garantien hast du, daß deine regierenden Oberbouzev in Kärnten, respektive in SHS, die« auch restlo«, vollkommen durchführen !' Wie soll ?singSwanderung. Bon E. Hoppe, Eilli. »ußerkirchltch ist Bsta»ftei> da« ei»e,Ilich« Waoder» fest. Wer nur irgend stch an« feinen vier Wänden Irrt-machen kann, der zieht hinaus in die freie Natur. Und gewiß wendet »an so die freie Zeit, die da« Fest ge» wählt, auf diese »rt am beste» an, nicht nur gesund-hettllch, sondern auch für Her, und Gemüt. Fällt doch Pfingsten ta die Hochsais«» de« z.lljling». Vesovdn« der StLiter, der zwischen kahle» Mauer» lebt, kann gar n'cht brffer tun al« stch t» der reine» FiühlingS» tust und an Vlütendvft in ergötzen. Es macht da« Her» frei und die Seele wttt. Mit Nicht sucht mau ml! vo, liebe den czonreichen Wald und die leichte Berglust auf. Die Freude in und au der Natur bleibt die unschuldigste und deffere. »te herrlich leuchtet un« auch gerade zur Pfi'gst» »eil der Wald i» sewer ganzen Pracht entgegen l Schon an den Straße» schimmert die Roßkastanie im prunkenden Weiß ihrer Blüten, gleich WeihnachtSkerzen im Grün der Natur. Die Birken lind b»hange» mit goldene» Troddel» ihrer Blüte». Wenn auch Buche» und Eichen weniger durch Blütensctiizhett ausgezeichnet sind, mojistZttfch stehen st« im juogfriultche» neuen FtLhlingtkleid« vor den Lugen de« verständnisvollen Befchaver». Da« erste taftiji Grün fchmückt die »< te» ' Fläche», die nur da« »oge erreichen kanr. Sie tun die Kontrolle beiderseits eingerichtet werden? Kon« trolle Ist notwendig, über Versprechungen lacht man. Ich selbst habe al« Kärntner Slowene in meine« früher erwähn en Buche viele Speisen auf-getragen, die für die Deutschen in Kärnten nicht verdaulich sein werden In derselben Weise verlange ich da« Recht der freien Meinungsäußerung auch fü- Herrn Dr. ilamillo Morocutti, welcher al« Deutscher spricht, wie ich al« Kärntner Slowene gesprochen habe. Mein Piinzig ist: Gleiche« Recht für beide, für u n« K ärntner Slo« wenen und für die Deutschen in SHS. Wir beide sind Schiffbrüchige, streiten wir nicht um die Trümmer im Wasser, retten wir. wa« sich retten laßt, sichern wir unsere nationale Existenz, daß un» sere „Wracke" nicht untergehen. Ich habe mit den beiden Kärntner slow nischen Landtag«abgeordneten gesprcchen, auch ihre Meinung ist: Gleiche« Recht für beide! Wo der Wille ist, wird sich irgendein Weg finden lasse«. Wir sind an Sprach-grenzen, an Sprachgrenzen ist e« besser, zwei Sprachen zu sprechen alSnur eine. Ich bin nicht deutschfeindlich gesinnt, im Gegenteil. Für un« Slowenen ist die Kenntni« de« Deutschen vom Lorteile, sür die Deutschen an der Sprach« grenze ist die Kennini« einer slawischen Sprache vo« Borteile. Man lerne gründlich vorerst seine eigene Muttersprache, Schriftsprache und dann die Sprache de« Nachbarvolkes. An der Sprachgrenze ist e« für beide Teile vorteilhaft. Gerade an Sprach-grenzen leicht zu lösen. Mehr Toleranz, mehr Lib«. ralität, «ehr gegenseitige AchtungWerfen wir hü en wie drüben die Chauvinisten über Bord, denn nur dann ist eine Lösung «öglich. Ich appelliere an die führenden Politiker in Kärnten und im Staate SHS, uns behilf! ch zu fein. Ich habe in meine« Buche bewiesen, daß Assimilierungen heute nicht mehr möglich sind, sie waren e«, heule au«ge-schlössen. Ich konstatiere auch, daß die kleine slo- d?» Blicke» »ad aach dem Herzn» wohl. Vor allem aber sperdet der harzreiche Maitrieb an de» Em»cheint da« Weiß de« bescheidenen Sänseblümche»«. F:rvh«r «iriken un« die blase» Glockenblume», Ehrer prei«. Lazern und der gelbe Senf evt« gegen. >n de» F ldr ändern entwickelt stch der weithin leuchtende rote Moh». Und wenn wir da« jnnge Getreide betrachten, so gesellt stch in unserem Jaaer» zu der Freude über drn «»blick de« frischen, saftigen «:ü>:« die wonnige Zudustcht auf den Reichtum, der au» de« Gedeihen di« Getreide« entspringt. Zu all de« »ugen-genuß gefeilt stch der frohe Gesang der Vögel, um die FiühlwgSschSnheit voll »u machen. Darum, «er nur irgendwie kaun, der wandere zum herrliche» Pstngftfest hinaus! Mit dem Beschaue» der Natur wichst auch da« BerstindniS für ste. •ritt 2 CUlicr Zeitung Xunur 43 wenische Minorität in Kärnten sür den deutschen Staat Oesterreich keine Gefahr darstellt, daß die deutsche Minorität für den Südslawenstaat keine Gefahr bedeutet. Rar der nicht beobachtende igno rante Chauvinist witiert hüben und drüben Gefahren. Man lasse uns Kärntner Slowenen direkt, »«mittelbar mit der deutschen Minorität in SHS debattieren. Was der Staat Oesterreich und der Staat SHS nicht können, wir werden es können. Wo um nationale Existenzen beiderseits gewürfelt wird, da werden uns die regierenden Politiker, die all-mächtigen Oberbonzen hören müssen. Keine Antwort ist auch eine Antwort. Die Organisation der jugoslawischen Nationa-listen in Marburg versendet die bekannten Schreiben an die deutschen Geschäftsleute bezüglich der Ent-snnung der deutschen Warenbezeichnungen usw. noch immer ungehindert weiter, trotzdem die Leitung des „Politischen und wirtschaftlichen Vereines der Deutschen in Slowenien" bereit? am 2. Mji eine diesbezügliche Eingabe an den Heirn Obergespan des VerwaltnugSgebieteS Marburg, und zwar im Wege des Polizeikommissariats in Marburg, gerichtet hat. Diese Eingabe lautet in deutscher Uebersetzum,: Tit. Polizeikommissariat in Marburg. An den Herrn Obergespan deS Marburger LerwaltungSgeb eteS in Marburg. Die OrtSvrganisation der Orjuna iu Marburg verschickt in den letzten Zagen an zahlreiche deutsche Firmen und Kaufleute in Tiarburg eine Zuschrift, in welcher der Versuch gemacht wird, diese dazu zu bringen, daß sie sich des Gebrauches der deutschen Sprache in ihren Geschäften und Unternehmungen enthalten. In diesen Zu» schriften wird besonder« betont, daß ge«äsi Artikel 3 der Verfassung die Staatssprache serbisch-kroatisch-slowenisch ist und daß in der Oessentlchkeit der Gebrauch einer anderen Sprache nicht zulässig ist. Es ist bekannt, daß die Verfassung im Artikel 3 einzig und allein die Amtssprache (Serbisch-Kroatisch-Slowenisch) bezeichnet. Die Aufforderungen der örtlichen Orjuna in Marburg sind ungesetzlich, weil sie der Bestimmung de« Artikel 7, Absatz 3, des Gesetze« vom 10. Mai 1920, Amtsblatt Nr. 118/1921, widersprechen. Es ist klar, daß die örtliche Orjuna in Mar-bürg mit ihrem ungesetzlichen Auftreten die Ver-ständigung und den Frieden unter den Völkern stört Krauen ats Hzeanfliegerinnen. Bon Sret« Wolfs. Die Pläne der bekaavteu Fliegerin Thea Rasche und der Wieuer Schauspielerin Frau Lilly Dillen, be» schwöre» die Schatten jener Frauen herauf, die gleich ihnen «ach dem Lorbeer greife» wollte», der ihnen »ach einem Fluge über de» Ojca» in Amerika winkte. „Fliegerinnen t» den tob* kam» man ste nennen. Noch ist keine Frau im Flugzeuc, über den Ozea» gelangt. Dieser Lorbeer ist noch ,» pflücke». Trügerischer Lorbeer, »ach dem die Schatte»hSnde der Verschollenen, der «bzestürzten and Ertrunkene» au« den Wellen d-S Atlantik greife», die Schatten der Mackay, Sravion, Löseustetn-Wnthetm. Die Engländerin Elfte Macka» begleitete damals de» Kap US» Hlnchcltff« auf seinem Todetflage über de» Ojca». Hinchcliffe war ursprünglich ein entschiedener Gegner weiblicher Flugbegleiiung. Er war abergläubisch und glaubte, eine Frau könne ihm Unglück bringen. Elfte Mackay aber »nstand eS, Hinchcliffe« Bedevken ju zerstreuen, ste war vo» großer Zuversicht erfüllt und hätte im Falle der Weigerung Hinchcliffe« stch« einen andere» Ozeanflieger gewonnen. Ste war durchaus nicht abergläubisch, wie manche Flieger. Am 13. Mär, stiege» Hinchcliffe »ad Slste Macka» >u ihrem Xranlo)-anfinge auf. Da« böse Omen der Dreizehn aber wurde ihrem wagemutig »ud zuverflchtlich bezonneae» Unternehmen verhängn!«»»!!. Sie stiegen aaf und käme» niemals an. und die Marburger Deutschen beunruhigt, ua« verantwortliche Elemente aber aushetzt. Von den Folgen, die au« dem Vorgehen unverantwortlicher Elemente entstehen können, hab n wir aber in der Geschch:e der letzten 10 Jzhre traurige Beispiele. Wir stellen daher die Bitte: Die geschätzte Anschrift möge die Güte haben, ihren Standpunkt zum Vorgehen der ö'tlichen Orjuna in Marburg einzunehmen und den einqenommenen Standpunkt zum Zweck der allgemeinen Beruhigung zu ver öffentlichen. Marburg, am 2. Mai 192IS. Der Schriftführer: Der Obmann: Dr. Scheichenbauer e. h. Dr. Mühleisen e. h. Auf diese rekommandiert vorgelegte Eingabe ist biSheute keinerleiAntwort, noch irgendeine sonstige Bezugnahme ersolgt. Wie oben bemerkt, fährt die Orjuna in der Versendung ihrer Terrorzuschriften ungestört sort. PoMilche U»«tsch«». Znümd. Nie Kouventione« vo» Mettvno werde« ratifiziert. Der Ministerrat hat aus feiner Sitzung vo» 22. Miri den vortragende» Außenminister Dr. Mari», lovie bevollmächtigt, die Konventionen von Nettuvo dem Parlament zur Rafifizieruug dorzulegeu. Die Oppositio« erhebt aus diesem Anlaß i» ihrer Presse scharfen Protest; der Beschluß d « Ministerrate« wird al« ^schmachville Kapitulation vor Italien" und alt Verrat der Jateresien der ,Pr tini* gebrandmaekt. Wie verlautet, wir» die Opposition im P«lame»t alle Mittel gegen die An»ahme der Kovveutioae» anuende». Man spricht auch vo» Exow« »er selb« ständige» Demokraten und der Radiiiaver. Die Ursache der plötzliche» Vorlage dieser Konventionen ist a>-geblich tv der Forderu»g der englische» A«lkiheg»ber nach vollkommener Verewigung der Verhältnisse zwischen Jugoslawien und Italien zu such'». Bemerkcr:«wnt im Hinblick ans die Haltung der Opposition ist, daß die Konventionen unter dem P P Regime am 2V. Juli 1925 unterschrieben wurde, während e« sich j tzt nur um die Ratifiziernug der »amall uvterfchriebeor» Konventioien handelt. Der Lridacher „Slorxnrc" bemerk, hiezu: Angenommen htt diese Konventionen die^ frühere Pai 6-Prtbic:v!c»Teljav-Reqierun^. Wmn diese Konoentwnen eine „schmachvolle Kapitulation v»c Italic»" sind, wie die« jetzt derselbe Pribiwiü-^erjav-Block behauptet, der sie damals angenommen hat, war e« eine Kapitulation damal«, all sie dle Regierung annahm, »icht aber j.'tz«, wo sie ratifiziert werden müsse». Ein gewöhn-i ch'? politischer Aic-SchÜtz wird wisse», daß der Rücktritt vo« scho» abgeschlossenen Vertrag eine so bluttge Provokation bediuiea würde, daß Italic» Glück i« Unglück hatte die «mertkanertn Rut-Elder«, dte vo» Amerika »ach Europa >u fliege» verh sucht« u»d in der Nähe der Azoren aufgefischt würd«. Nur dem Umstände, daß et» Dampfer in der Nähe war, al« da» Flugzeug niedergehe» muhte, verdankte ste ihre Rettung. Ruth Elder« war im Gegenlatz »» der Euglän» dert» sehr abergläubisch. Auf thre gefährlich« Reise hatte ste alleilet Amulette und anderen Z anbei krimgkram mit» genommen, um gegm Gefahre» gesichert ,u sein. Und da« Schicksal hat der abergläubischen Amerikanerin dt«S> mal den Gefalle» getan und eine» Dampfer zu ihrer Rettung dirigiert. Zu de» Ozean flieg «rinnen. die mit kührer Hand nach dem Lorbeer de« Ruhme« greife» wollten, statt-dessen aber nur die kalte Hand de« Tode« ergriffe», gehört auch Frau Frarce« Grayson. Ste war berett« dreimal zu ihrem Fluge gestartet, und immer w»rde ste durch ungünstige« Wetter zar Umkehr gezwungen. Beim vierte» Male aber wollte ste nicht mehr umkehren, ste flog wetter, obwohl das Wetter dnrchau« nicht besser geworden war — und ist seitdem verschölle». Nach Frau Grayso» war abergläublsch. Ihre besondere Hoffnung setzte ste a»f eine «aatachenpfote, die ste in der lasche t rer schwarz» Lederjacke trag. Die Pfote war da« Geschenk eine« Freunde«, dem ste »eh» Jahre laug vur Glück gebracht hatte. Der oeue» Besitzerin ab» brachte da« Amulett ket» Glück. Fr«, Gratzso« flog t» de» r»d .. . militärisch «uftreteu könnte. Die »ackte Berurmft aber sagt, daß dies »iema»d, mit An«nahme der De»«-xoge», i» Jazoflawie» will u»d nicht wolle» darfk Aas StaatsSürzergefetz im Z«ss«ßutz an„e»om«e». Der gesitz zebeud« Au«schaß der Bengrader Na-tioualvesammluxg hat dieser Tage deu Gesetzmtmnrf üder die Staa>«bü'gerschast angenomme», so daß diese« wichtige Gesetz endlich vor da« Parlament je« lauge» »ird. ?ie „Sieger". Der Laibacher „Slooeu-c' berichtet au« Z«a: Am Mittwoch kamen aui Ai.ciua nach Zara 500 frühere italienische F elwilliqe, nm hier de» Jahre«, tag der Kriegierkläcung a> O:iteireich u» seierv. D!e Freiwillige« v?rsi»m?ltin sich i» Arczna, wo sie der Veueral Martinengo inspizierte. Er begrüßte sie und forderte sie auf. berett zu sein, »eil e« »öjlich sei, haß sie da« Vaterland bald wieder brauchen werde. Seme Rele wurde ant den Nasen: »ES lebe Dalmatieu!" aufgenommen. Vom Ba!k«n de« Stadthaus?« hi»z «ine »»geheure dalmatiutsche Flagge herab. F-r»er redete» d:r Kapitän Fihi und der Prüsideut d<« Vereine« LchoielRki. Kapitän Fabi sagte, daß die Zeit komme» werd«, wo du veueziavischea Lö »e» so brülle» werde», daß ihr Gebrüll aus beiden Uier» der Adria zu höre» sei» wird, wo die römische» Adler wieder avSfliege» werde». Die Freiwillige» werde» dazumal deu Seg zum E!eg zeige». Man müsse die Treue der Heimat, dem Dvce »ud Sem Kö»ig schirö-en. Der Schlag der Herze» soll b!« zu da Schweinehirte» »ach Kroatien reichen, die sich erfreche», die Auge» gegen die röwische Son»e zn erheben, welche bloß Adler nicht bli»d mich». (Wie einsten« diese Adler vor dem „Schweioehirieu^ Boroem'6 dadoaliesev!) .Epila'o! Schmerz unserer Herzen! Wir werde» komme» und dich befreie» !• sch'oß der Redner. Besor datz Sch fi gegen Zara in S?« st,ch. »ahm der P:äside»t »re dalmatinische Fihne, hob si» empor un» redere dre Freiwillicte» wieder n: ,O Avco^a! Roch «erde» dch die Fciude belagervl Die Nachfolger Oister-reich« habe» sich näml'ch auf den valm»t»»lsche» J«!,ln einge»iste«! Bewohner vo» Aicona, dieArei. willige» sage» euch: Mi! Lebe» und Tod we-de» dte große» Träume uuserer Väter Wahrheit werde», den» die Jalische» und die Dmarisch:» Alpe» bitte» den Böge», der den Pfeil de« SiegeS abschieße» wird.* Auf der Mitte der Fahrt warfen die Freiwillige» eine» große» Kranz i» da« Meer zu Ehre» der gefallene» Senaten. Zara war bei der A»ka»ft illuminiert. Die Fceiv ll.ae, machten eine» Umzug dnrch die Stadt, wora»f sie 120 F ihnen t» »te Domkirche trage», bei den«» sie die ganze N^ichl Wache staube». AMrsllMö Aegeiitalieuische Iemovstratisae» iu IavsSruck. Au« Wieu wird berichtet: vor dem italienische» Kousulat i» Janlbrnck kam e« heute s23. Mai) z» Demonftratio»«» vo» Seite deutsche ationaler S luden te». Et hatte sich eine große Bolk«meuoe angesammelt. Eln anderes Ziel hatte auch die Prw,effto so» Löwenfiew-Wertbetm, al« ste mit ihrem männlich«, Aollege» ,am Ozearflnze aufstieg. Die Prin,effin ton die erste Frau, dte al« Fliegerin ausgebildet wurde, in) flo« al« ttfle Frau über d«u englischen «anal, «»ch ste war von dem Gelinge» ihre« Fluge« felsenfest üb-r»eagt. Ihr Begleiter Hamilto» war et» auSgezetchaeter Flieger, da man aber auf die Wetterverhällutsse nicht dte nötige Rücksicht genommen hatte, war a»ch diesem ,Finge kein günstige« Los bestimmt. Dte Schauspielerin Lill» Dillen,, die nun wie»« dte Orffevtltchkett mit ihren Flugabstchte» beschäftigt, hat schon einmal den Ozean überstieg» wollen. Da« geschah kur» nach dem unglückliche» Fluge der Pringesst» Maen-stein. Da« Schicksal ihrer Bocgäugert» konnte ste »tch« abschrecke». Mit »w:i deutsche» Fliegern stieg ste i» vorigen Jahre in einem Jllnk.-r«flagz»»g auf, »w da« gleiche W-g»i« >u vollbringe». Stürme und Rebel >wa»g» fie aber »ur Notlandung aus den Ajvren und )«r recht-»eitigen Umkehr. Nun will ste ihre» Plan >»r» »wetten Mal« tn die Tat umzusetzen versuchen. Auch Thea Ralch« will »ach dem noch u»g«»ilSGi» Lorbeer greifen. Vielleicht gelingt a»ch diese» Fra»», wa« Köhl und Hünefeld gelange» ist. Vielleicht . . . Den» noch ist keine Frau über de» Ozea» gefl»g«». tr scheint dem schönen Geschlecht »icht g»t gestaut z» sein. Er »rill stch »icht bezwingen lass» von — Fra»e». Rnmmer 43 tilliec Zeit»» p «eite 3 »eil das italienische Ko»fnlat gelkgentlich Wi Jahre», tag» der ttalunifchra ScirgCnfl&invg a» Oesterreich d>« Fahne angehängt halte. Zwei Stude»te» rissen die üalienilch« Fahoe mit Gewalt herunter. A»s die e»t' schiedene Forderung de» Konsul« maßten die öfter« reichische« amtliche» Fuuktioväre die italienische Fahne «ieder aushängen, welcher eine Abteilung Mililäc die Ehrenbezeugung leifti n maßte. In der «tadt henschte eroße Aufregung. Der L»»de»harp!mav» sprach dem Generolkvnsnl sein Bedauern über deu Zvischensill an». Am Abend erneuerten stch dte Demonstrationen vor der Privalwvhnung de« Konsul». Die Poli,e ich Sie sofort eine größere Zahl von Schutzlemeu an »oiomobile», «eiche die Umgebung absperrte». Die Menge schrie vvnvterbroche»: .Nieder mit Muffo!i»i I Pfni Mussolini I" Sist spät in »er Nacht gelang e« der Polizei, die Ruh« »ieberhtrznstellen. Bei de« Demonstrationen winden 14 Personen, hauptsächlich Gtudenten, verhaftet, nach Kestkellu»g ihrer Personalien Jedoch wieder freigelassen. Der Vertreter der österreichischen Bundesregierung meldete sich am Donnerstag beim italienische» Gesandten in Wie« und drückte ihm im Name» der östemickischeu Regierung da» ve-da»er» über die Ereignifie i» Jnn«bruck au». Aas Stärkeveryältnis der Parteien i« den deutschen Reichstagen. Da» Ergebn«« der letzten Reich«tag«»ahlen er« Mit fei»« besonder« Bedeutung, wenn man e« in die Nachkiezsentonckiung de« letzten Zahrzeh»tis «iuceiht und »icht »ur auf die letzlvergaugeue» Wahlen bezieh!. Seit dem Bestehe» der »ratscht« N pablil hat e« «it der Nitiooalvafammluog 5 Volk«Vertretungen gegeben. 1920 trat der erste Neichstag zusammen, nachdem in der NaiioraK -rs-!m«Illvg die vnfaffung be« schlöffe» »ar. Da« Jahr 1924 brachte z«et Wahlen im Mai und Dlz'mber. I» der Nationalversammlung kamen die Eozialdemokratra. die dsrr. dünn verträgls auch Lus Für alle feinen Gewebe! Möglichkeit geboten, ein Motorrad, eine Nädmaschine, ein Herrenfahrrad oder eine« der vielen sehr wert-vollen Beste zu gewinnen, welche zum Teile in der Auslage bei Herrn Lukas Putan in der PreSernova ulica und bet Herrn Rudolf Stermecki in der Kralja Petra cesta ausgestellt find. Die fünf Tombola, sechs Zehnten«, 12 Ouinterni, 16 Qualmn, 26Terni und 40 Ambo. zusammen 105, sind durchweg» sehr wertvolle, schöne Gewinste, welche am Festplatze bei der «Grünen Wiese", wo auch die Tombola stattfindet, zur Verlosung gelangen, versäume daher niemand, beizeiten die Tombolakarten zu besorgen, solange noch der Vorrat reicht. — Gleichzeitig dankt der Ausschuß allen Spender», welche geholfen haben, die Tombola so reichlich auszugestalten. Sie haben uns damit einen Ansporn gegeben und auch bekundet, daß sie den Wert einer Rettungsabteilung zu schätzen wissen und für die Hilfebedürftigen ein Herz haben. Der Ausschuß glaubt hoffen zu dürfen, daß auch da« Volksfest, welches viel neues bringt, angenehm verlause» und für den gedachten Zweck ei» ent« sprechendes Sümmchen abwerfen wird. Die Spender von Blumen für den Blumentag werden ersucht, dieselben an, Festtag, dem 3. Juui, zwischen 7 und 8 Uhr früh im Rüsthause am Hose des Stadt» magistral« abzugeben. Ebendort wird auch die Abgabe von Cßwareu für da» Fest im Lause de« vormittag« des3. Juni erbeten. Der Klavierabend der „Sla»b«na Matica" in Cilli findet am Samstag, de« 2. Juni. »« 8 Uhr «brabl im große» Saal de« Narodni dom statt. E» treu» Klavierfchüler der höhere» lufe der Klavierschule dieser ausgezeichnete» »»-statt auf. Da« Prvgram«, da« grogartig,» »»erde» verspricht, «erde» wir iu »vserer nächsten Folge veröffentliche». Dte L'hrling«au«ftellung in CM», «elche der Cillier Getverbeverei, z» Pfingsten iu all«» oberen Räumen de« »Narodni lom" veranstaltet. »ird am Pfiagstfonniag um 9 Uhr vor» «Wag« eröffnet. Die D plome gelange» a» P fingst. moolag nachmittag» im „WaldhanS* zur Berteil»»g. Bei der Verteilung, welche um 3 Uhr »achmittags beginnt, »ird das Orchester be« Cillier MafikoereineS pielt». Die au«a«losten Geschworenen für die II. Schwnrc nicht« Periode bei« KreGgericht i» Eilli. »elche a« 11. Jnni 1928 begino», stod: «.) Haupt-geschworene: Anton Malus, vefitzer i» Z»bukovca; Joses ZoIniT, Besitzer in Podvin; viuzenz Koierc, Besitzer i» Sp. GrnSovlje; Fra»z Stesar ö c, B--itzer i» Podlog; Michael R?»'h, Besitzer und vurgi'.mcisier in Stlo; Mox Janic, Besitzer «»d Bäckermeister in Cilli, Simo» Gabe- c, Kaufmann in Cilli; Rudolf Komaver, Hotelier in M Z,; ilntoa PetelinS k, Fleischhauer in Weitensteiu; Fra»z Hribernik, vefitzer in Lege»; Anton Teichmeifter, Zesitzer in Prose»'^ko; Gregor Ocvirk, Besitzer u»d Bürger«eister in St. Lore»z«n p. P.; Joses Frat ce. »vv't, Besitzer tu Rauv; AloiS Preaz, Kanf«ann in fohftfch; Josef Tr«v»«r, Besitzer i» Arjsvos; Milci Pseu^aik, K-usmauv i» Clli; Johann! voladiek, Besitzer i» Oberburg; Valentin Tokl, Kausma»» in Pottelrtek; Avtou Lipovic. Besitz-r in Ja»kov»; Mcx 6«kala, Besitz«! und Kaus«an» in OjftriSka vo», Fravz Ravttiaik, Gioßgrmid-besitzer in Zg. Doli^; Drago Bernardi, Hotelier » Clli; Avdrea» kttina, Besitzer in Dobertrija vas; Toma» Blarc, Besitzer in Li««; Joses Pelika», Photograph i» Eilli: Paul K »?nwa, Kausma»» i» Gomiltko; Johavu Krajrc. Besitzer und Schneider, meiste? i» Oberbmg: Josef Bremer, Vefitzer und Gabwirt i» Hochenegg; Martin Solar, Schneider» »eister in Hocheukpg; Karl Mastnak, ««fitzer in Strar c; Jos«s Gabr ö, Besitzer i» Brezovo; Fra», Oset, Koufmav» in ?ran»ko; Joses Bivoda, vefitzer in Br«g ; Ferdwand Sodiv. Holzhä»dler i» verp«t«; Frauz Si«»»ik, Besitzer i» T»uovlj«. B-) Ersatz, gtschworene: «arti»J'c«, »«fitzer i» Ostrej»o; «nto» Preko iek, Befitzer w Prekorj«; Jotzaon Martirüli, Bvchdrvcker in Cilli; Slavko Berqlez, Direktor i» Cllli: Fr tz Skoberv«, Hotelier in Cilli: Anto» Oroj««, Schueidnmeister ia «Mi; Simon Bombek, Uhrmacher in Cilli; Rafko Salmie. Uhrmacher in Cilli; >»to» Fazarirc. Kauwann in C'lli. Der Fürstbischof von Lavant Dr. A»dre»s Karlw »ird am Diev«tag, dem 29. l.«., »ach Rom abreisen, um dem hl. Bater über de» Staud der Diözese Lara»! «ährrad der Utzten fünf Jahre Bericht zu erstatten. E»anO,lisch« Gemeinde. I« Pfirgp-sovntagsgottesdievst findet die Kovfir«alio» der diesjährige» Ko»fir«a»den statt. A»fchließe»d »ird das hellig» Abeudmabl gespendet. Statt «ine« Kranze» sär de» verstorbene» H-rr» Jakob Leskolchek hm Familie «irdisch i» Cilli 100 Dtn für die Freiwillige Fenermehr gespenoet. Die Feiseurgeschäst, in CM! stod a« Pfingstsonnlaa den ganze» Tag geschlossen, Pflogst, montao von '/,8 bis 11 Uhr offen. Wegen der Regulierung der Sann kam «« Dienstag der Vertreter der Wafs«rdirektion Beograd J»g. Gag ö »ach Cilli, u« auf Grnnd der in Bwgrad befindlichen EottoÜrfe für die Regnliernvg der Sann nnd ihrer Zuflüsse zusammen mit dem verlreter des Marburger Obergespavs, de« hydro-techoilche» R«fer«nten Herrn Jura» nnd Vertretern der lokale» Behörden die Lage »och«als zu studieren, damit dann nach Flüfsigmachuig dir im Enttnnrs der Jvvestitionsanleihe vorgesehenen 13 Millionen Din mit der Arbeit b.gonne» »erden kann. T elbstmort. >us Rvhitsch Saaerbluon »ird berichtet: Hs«te srüh, 23. «ai. »arf sich in selbst. Mörderischer Absicht die Kellnerin d«r hiefig«» Bahnhof» restanration vor den »ich Grobel»o fahrende» Laste». z»g u»d wmde vo» der Mafchiae vollkomme» zer. stückelt. Die Ursache des Selbfloordk« ist »och u». beka»»t. Winterlich« Pfingsten zu bekommen, »»ar hener eloe derechtiate Befürchtung, »eil viele i» diese» Tage» »och ihre Oesen einheizen mnßte», tun etwa« .war»* zu habe». Die häufige» Niederschläge haben zwar ei» üppige« Wachstum in der Natnr begünstigt, dafür aber zahlreiche Nvtzpflaozen auch »mückgehalten. Es war ein geradezu eisig lalter Mai Heuer «it seltenen sonnigen Tagen. Wir »ollen »ach de« eine« schü»en Tag. de» »ir vor de» Feiertage» habe», lieber nicht Weltei prrpheten sür Pfiogst«» fein, de»» «» ist ja obltgat, daß e« zn Pfiagstra reg»et. Wenn uus aber der Hi««el heuer sär den unfnnndlichen Frühling entschädigen wollte und sür die freie» Pfiogstfeiertage ei» sonnenhell'» Gesicht aussetzt, wollen »ir un» alle freue» und in den z»ei Tage» für die ga»ze verregnete, schnvpfrareiche, entgangen« Frühlingsherrlicheit Eisatz finde». Dem sicher wirkenden Heilmittel g,flcn Kreb». da» der Cillier Fachlerer Herr PoijSik gesund«» h^ben will, widmet das Laibacher Blatt „SlovenSki Narod" ziemlich vmfaagreich« Be» sprechuugen, »ährevd sich die andere» slowenische» Blätter noch ziemliche Rescrve auferlegen. Wie »ir einem im odgenannlen Blatte vnöffentlichtra Jiter» vie»s entnehme», bedirat sich Herr PoljSik zweier Mittel zur Heilung von Krebs, «»ochentuberkalose nnd audere» Hautkrankheiten: einer Salbe nnd eine» Balsam». Wie der Eifiuder meivt, ist die Salbe da« harptsächliche Mittel, weil fie sür die Krebs-bazilleu todbringend auch in die Tiefe de« Fleische« BÜft; der Balsam aber »ird bei Krebs an Inneren Organen (Magenkrebs, GetärmutterkrelS usw.) an-ge»e»det. Aus die Frage des Interviewers, warum d«r Krebs ii»her unheilbar gewesen sei, erwidert« Herr PoljZzk: „Nach meiner Meinung deshalb, »eil alle bisherige» Methode» der Heilung die Krebs« bazilleu in der Tiefe des Körper» nicht vernichten konnte», fönt er» bloß an der Ode, fläch«. Sobald Gelte 4 Cillier Zeitung Nt?«mer 43 fW| bte Sraikhtit so verbreitet hitte, baß sich bie Bazilleu scho» tiefer eiaacfccffen hatte», konnten >h«en die bisherige» Mittel »icht «ehr beikommen ober fie bürste» »Icht (Rorntger).- Bekanntlich ha» stch Herr» Poljs.k bereit» ein *ut, Herr Dc. Bilinek auS Bijeljsko. zur Verfügung gestillt, welcher ei» za errichtend«» Savaiorium i» E lll leite» wird, M t Rücksicht aus die gar nicht >bzuschätze»de W chligkeit der Angelegenheit »ird sich, wie avzuothmen ist, bald ei»e sto««ission In unsere« Staate fi>den müssen, welche die Eisiiduug de« H.rru Poljick wiffe»-schafttich unb durch die Beoba»tung de« H ls«. Verfahrens bei sicher fcstgistelltin Srebtsälleu prüse» wird, den» die D'agvos« aus Sreb« ist durch,uS »icht so eivsach, wi« man sich die« vorstellt. Ost evug «ird j,«a»d ans Sieb« beha,delt und geheilt, er gar nicht SrebS hat, und bt« zu eiuer eiuwaud-freie» Feststtllung ist die« auch bei deu von Herr» Po!j«ak behiiobelteu nnd geheilte» Fällen »ich! auS-gelchlosie«. Bsrläufi; muß sein Mittel al» «ine Aetzialbe erscheineu, «it «elcher gewisse Haulkrank-keue» sicherlich geheilt werden könne?«, et» Beisahren. da» i« Volk j» allgemein bekannt ist. Jebeafallt ist e» von enormer W chtigkei>, daß dieser Angelegenheit ans beu Grund q,ga»gen wird. Ma» dars nicht übersehen, daß sich seit viele» Jahre» die erste» Kuliuclävder der Welt (Frankreich, Dutschland, England u»b A«nika) «it ihre» beste» Köpfen, «it deu «o»er»sten u»d vielsältigsten ArbeitS«ilt«l», «it den kostpi«ligst«n und schüifste» Method u ber ScebS-forschuug widme», ohne daß bisher et» »!rksa»e« Mittel ober auch »ur »er Scevterreger gesu»»en worden wäre. We»n e« »u» endlich gelungen sei» sollte, ein wirksame« Hiiluutlel sür dies« ich^cklch; Araakheit gesu»ben zi habe», der wäre ei» Wohltäter ber Me»schhe>t, vo? defle» Aa«»ah alle anderen großen Geister i» bev Schalten trete» müss«n. Daß Volk, da» diese» Sohn hervorgebracht, wäre «it Siecht »»gehener stolz aus ih» und tf gäbe kein D?uk«al, da» für idn ehcenb genug wäre. Die Heimatstadt eine» solch:» Manne« würde Wcltruhm erwerbe». E» könnte keine» Laien und k-i»e» Arzt geben, der stch über bie echohale Eetdeckang nichi scenen müßte. Iu Amerika harrt eia Mill oien« preis aus bea Entdecker eine« wirkliche» Kcebthkil-«ittel«. Eine Bewerbung um diesen P ei« würde dte Feststellaig ber W.rkiamkeit der Po'i^U'.cheu Mittel sicherlich tn der eivwandsreiepe» Weise zur Folge habe», abgesehen davon. daß «it ber Gewinnung d«S Preise« bie Eatd.ckang großzügig au«, genutzt und unsere St«bt sozusagen direkt iu den Brennpankt be« Weltiiteresse« gestellt würde. I« Interesse der Menschheit u»d unserer Stadt müßte e« u»« aufrichtig leid tu», wenn sich die Entdtckang des Kcedsheilmiit'l« burch Herrn Fachlehrer Poljsck ali bloße Fata Morgana herautstelleu sollte, dte der „Sloveu«ki Nnob" sür einige Tage über C lli, Slowenien »ab Jugoslawien halte erschimmer» lasse» . . . So wird bet un» gearbeitet! U»ter dieser Überschrift schreibt der „Siov'»«kt Narod" am 24. Mai: »Ueber de» Lehrer Polst,k. vo» bem wir unlängst berichtet h,be». daß er eia Heilmittel gegen Scebt »ob ähnlichen Krankheiten gesoudeu hat, brachte einen längere» Bericht anch dte B-o grader »Polttika". bie einen Berichterstatter zu ih« entsandte. Da« Beograber Blatt «eldete u. a.. daß de» Dr. B limek »ine Soiziffloa süc ein Sanatorium ia C:lli ausgegeben wmbe. wo die Heilung vo» streb« «it b>« von Lehrer Polj«.k ersaudene» Heilsittel stait-finbea sollte. Die gestrige „Poliüka" veriss?nllichl dazu eine a«fl'che Erklärung deS GesunbheilS«t»!stnS. i» »elcher die Nachricht dementiert und mitgeteilt »ird, daß ba» Miaisteriu« sür BolkSg«snu»hni H:rrn Dc. Bilimek die Eiöffia-g de» Sanato iu«S über-hanpi nicht genehmigt urb auch nicht bie Besilligung sür Heilung dei stc«bs«S »it bem Mitte! de» Herrn Poljiik erieill habe." — Der „TlovevSki Waro^" bemerkt dazu, daß er diese Nachricht ohne Kommentar veiöss-nilicht. Dte sensationell« Fahrt de« deutsch»« Raketenautos. Ans der R?». bahn „SvuS* ia B:rlt» fand a« 23. Mai um 10 U)r 4 > vo:«>ttazn dte nste ossizielle Frhrt be» Ope-' Hen cketlvauto» statt. D:u Wage« führ" Fritz von Lp l; »ic Ansang-geichwinbigkelt betrug 50 st>!o«ete>, mu der Zündn»» der zweiten R »kele stieg bie Geschwind»keü uns 180 und nach dem Abbrenne» ber drillen N^k-te aus ru»b 200 blS 220 Slunbevkilomeler. Für daS A^ge der Laien u»terscheibet sich der Naketenwageu vo? «ine» R'n»anto lediglich durch die weit vorstehenbe» schwarze» Seiterflichea, die baß Fidrzeng scher aus de« Bodt» halten solle». Aus ber Hl»ter«a»b lagen drohend die Mitrailleasenlänfe ber Antriebraketen. Die Fahrt ging solge»dn«aßen vor stch: P ötzlich, unter unheimliche« Getöse schoß der Wage« loS, riesige gelbgraue Wolke» euSstoße»d, eine «ehrere Meter lange Fevergarbe hinter sich. Aas bea Tribüne» prallte »au e»ts«tzt zurück. Wenige «eku,be» uud schon ist der Wagen vorüber. Rrnchschwade» zigen hinter ih« her, so baß er zunächst »»sichtbar blieb, und deutlich sah «an ihn dann an der Südkurve wieb:r austanche». Nun brauste er donnernd ans der «oberen Seite Hera». Der Anblick «ar gerabezu schreckerregenb. mehr ei»e Bision als Wirklichkett. Jale« Birne«' kühne «aSzeburten der Phantasie scheinen plötzlich feste Gestalt anzenommeu zu haben. Aber schon ist bie Erscheinung — der Mau» i« seurizeu Wagen — vorüber. DaS Raketeuamo rollte au«, ei» kurze« Zischen u»d Snatteru, et» »ar an sei»e» A»Sgang«pu»kt zurückgekehrt. Darch ben B:r> liner Rnndfauk, ber an Oct uub Stelle bie gcwze Veranstaltung aufnah«, hatte Professor Echü!tela»b, «ine hochragende würbige Gestali «it weiße« Hanp!» haar, vor be« »an über bie B«beut»»g ber ersteu Raketeusahrt g«sp:och?u. Fritz o. Opel, ber nach ihm sprach, entwickelt« d>e sich«» Elapp'n. bie vielleicht noch zar Ber«irkl''chung ber große» J»ee eine» Welt-raum!chifse< zurückzulezen seien. Er weckte be» Trau« eine« Fluge« um die Er»« iu eine« T»g und be« Besuche« etneS bevachdarteu H mncUlö pct«. B» «an sich «it einem Flug ia die Siralospdäre» wageu kann, werden allerbiagS nach den neuesten Berechnungen noch mindestens sech»J,hre bahwgehe». I« Aagust glaubt «^,u, einen qenauen Zeitpuukt an-aebeu ?u könne«. Die si-bei E °p?en der E,tw?cklung sind: 1. Die erfolgreich« Pcob«f^hrt aus ber Re»u« kabn ,Ac>uS"; 2. Echöhuag ber Gest»inbigkett aus 333 g lometer aus E seoscStene«; 3. Flugversuch »it «wer G:schwi»blgk«it vo» 400 Kito«et«rv p o Glunbe; 4 E sorschnuz der Höbe», wo dei R'gtstrierapp»rate >n bi«her unerreichte Höhen g'kchickt werden >olle»; 5 Hihenraket- «tt B:»,tzaug; 6 Laslschisf sür ein« Hö>« von 20 000 Silo«eteru «it einer Geschwladtxkeit vo» 1000 K,lo«eter pro Staube; ber Flug nm bie Erbe würbe eine» Tag banerv; 7. die letzte E-appe »ühie bie Möglichkeit getei, eine immer giößere Schnelligkeit «ud Höhe zu err;icheu^ um schließlich zu den benachbarte» H ««elsköip-rn zu gelange». — Dentschla»d voran! Dte drei Au«nahmr«. U^ter dieser Ans' schnfl schreibt der L nbach«r «Iatro" über die Presse« auSstellung i» Söin: A« vergangenen Sam»iag, dem 12. l. M., wnrde in Köln bie große i»t«r»a> tionale Pressean»stellu^z (Pressn) e-öffiet. Dara» nah«e» alle Staaten vo» Earopa t«il — «it Au»»ah«e von Jugoslawien. Bulgarien n»b Albanien — und natürlich auch all« zivilisierten Staaten ber übrige» Welt. Welche B-bentong i» der Welt dem Z«uunyS»ese» deige«'ss'u wird, geht auS der Tatioche hei-vor. diß bei ber Eivffeuug ber »Prrfsa" über 200 sre«de Dlplomate» a»w«s«ad waren. Außer vem Smeralsetcetär deS BölkerbcuibS in Senf Sir Er c Dru«»w!>b ntcr.*» auch 950 Jzurnaliste» aller Völker u»d Länder anwesend. Die Ausstellung ist eine wahre Weltkultorrevue. Die Dentiche», «elche sie orgaiisierte». wendeten auf biese» Unterneh««» ungeheuer viel Ä ld ans. Die S'adt Sö'n qab de» Grund her, dessen Ode, stich« 500.000 m «ißt. Der Au»stellu»g»rau« zieht stch entlaug be« Nhem-strom iu eiuer Länge vo» ungefähr 3 S lometerv. Der AowpUx der Paläste ist ungehiuer. Uiber fie «rhebt sich der 85 M'ter hoher Tar« mit der Ji« schrisl ^Pcessa«. Die B-raustalier hatte» sich be«uht, bie Au«st«llu»g so istnessint al« »ögllch zu gestalte-. ES sind »icht uur Blätter.ausgestellt, sondern über-havp' alle Gegenstände, die «tt dc« Z^tuug«»eseu und der Jourualisttk iu Berbi»du»g stehen. So ist auch eiu« Kopie der allen Gulenberg'.chen Drnckerei zu scheu. Be>o,der« reich ist bie »oderalte Abteilung, welche b,e Orxanisalio» ber woberuen Presse (Nach-richlenbieust, Arbeit Iu de» Redaktioue») die ver> biuduug ber Pcesse »il Lultur u»d Wirtschaft u. s. ». veranschaulichr. E» gibt «ehrer» Abteilmige». I» ber erste» ist bie A»« stelluug der Pcesie al» Spiegel der i^ett hergerichtet. H'er fleht ma» olle«, wa« seit 2000 Jabre» im Wege ber Presse EKfi«ß auf die O fimtltchkeit auiübte. Die moderue Presse ist »och musterhaster dargestellt. Die Bldhastigkest dieser Ab-leilung ist besondv« reich. Während «a» i» ber früher«» Abte lung Leilschrist und Hieroglyphe». Pa-pirrsse, Pergamente nnd die älteste chinesische Z'ttnuj „ftinj Pao" auS be» 8. Jrh?hundert vor G. steh», findet «an i» ber zweite» »dteilang alle heutige» Woche» zeituuge», Monatshefte, Tagdlätter unb Revue», welche die NotattonSmafchiueu jede Stunde aus die Gasse speien. Die Lu«fiellu»g ist unbeschreiblich plastisch und iotertflaut. Wie zu n»arte» »ar, haben bie Deulscheu außerdem »och ihre eigene» Produkt« auS- Die k'naKe? Vo Ic«uk» ich preiswert* and billign Herndon Die Antwort! bei oC. puian, Celje rjG~~ Hier , 140- Ia QualitSt mit 1 Krag.*n Din ltiO. Popelinhemd dessinirt mit S Kragen Din 160, 185, äOO, 215 gittellt. Ua» wttd.r eulstiu» m« lehr i»»kressa»t« NdteUu-lg. welche zeigt, wie die deutsch« P.eff« Ber« b!»bu»geu «ir dem L-be» Hai, inhaltlich uno technisch. Die übrige» Staa e^ stellen i« „Pilast der S aaten" an«. Die Bedeulung der Preffeau»ftella»g ist n.:qe» Heuer. Die Deutschen selbst, w'lch? sk«plisch ans de» Begin» dieser »k ion blickte», bek«nnen, daß sie über« rascht sind. Jü »och bekannt, daß sich da» Pubtlku« uur sür die Z^tnngeu i»teress,ert — wie st« e»lstehe», wieviel Mühe sie verlange» nnd wi v tl Anstrengung«» sie kosten — »a« Ist ih« Nebensache. Aber anch i» dieser Beziehung birnct die Kölner Anlstelluuq eine Uib«n-aschu»g — der Z ist-om »er Lntte iü uigeheuer. Die Lüge ko««eu j?»» de» H»t«rgra»d g«dräugl. Deutschland rettet der Prrss« und de» Jourualisteu die Wü?be »ud daS Ansehen vor ber ganzen Welt. Für bie Z?it der Au?flelln«g wardeu tn Köln über 200 Internationale So»grtsse aoge«eld«t — banintec anch p «fiesachliche, so da» die An»stellm>g sicherlich anch m «atni«Rer Beziehnva Erfolg habe» wird. AI» ist «lt seiner Ausstellung »eit ü'zer da». N v:a» anderer Slädte emporg fommtn unb s«j»Ni»e «ird in den An»aleu de« wo»erve» Pressewesens sicherlich «it goldenen Leitern eingetragen sein. Unserer ganzen heutige« Auflage ist «i»e d«sonberi be«ert«!z»wene Biilaqe der bekannte» Banksi.wa B»k st»»aubit G-selllchzft A 5tei«t L,. in Za^r'b beigifügt, welche tut der Aus«erksa»teit unserer P. T. Leser a«aele?entlichst e«psehle». Die allgemein anerkannte Pünkilichkett unb Svliditit dieser Firma gepaart «U deu gläazeudeu E^solge» ihrer Slientelle habe» «S bewirkt, daß diese al« da« größte uud bebeuteube Uilerneh«'» di«ser Art gilt. Nobile am Nordpol. Ein Tiltgra», de« Gene aJ Nsbil« nach Mailand besagt, daß di« „J' Uia" a« 24. Mai «« Mälernacht beu Nordp»! Üdei stozeu hat. lla 1 Uhr 20 »ars N,bile aus d«» Nordpol die Italienische Trikolore herab, 10 Minute« später daS Eicheukreuz b'« P p?eS, dau» wendete er be» star« gegen die KZste Srö»la»d«. Die berühmte« franzöüschen Klieger Sofie und Le Brix ka«eu am 33. Mai mit ihr«» Fluzzeug nach B ograd. L» nächsten »vant«jg starteten fie u« 1 Uhr «ittag« zur Fahrt nach Warscha».. Der neu« Doktor. Ein Landstreicher, deffe» Beinkleiber sich i» »echt schlechte« Austanb« besaude»/, schellte o« Hanse, a» de« eiu sunkelnagelne»« Doklorschild praugt«, und fragte, al« ei»e hübsch« Dame bie Tür öffnet«, ob ber H.ir Doktor »ich»« bi« sches Rechne». Hanbelskorr^pondenz, Ha»del«- und Wichsellehre, Wire»kuobe, Handel» geoaraphie. Slo> »evilch, Serbokroatisch unb Deutsch. I alien isch all Feigege»stanb. Aafnah»«bedinqn»ge»: Da? volle 15. L'benljahr, die Absolvieruag van 2 Mitel ichnlklafs'n oder 2 ©ärgerschul-n ober änliche» *»« stalte». E» werden vor q ral>fiz erte L.hrkräste unter» r Lehranstalt i»ne hatte. Die Schlaßprüfuagen »erben im Beisein ein»« Ber-tretet* d'< Handelsmlaist-rin«» abgehalten uad hierüber Z uguisse au»gest'llt. Pro'p kte und nähere >v»küvfie im B-.kaufibüro ber Ftr«a Not. Rub. Legat, Maribor, Sloveusk» ulca 7, Telephon 100. Die dös« 13. Mit der 1.'» möchte niemand etwas zu tun haben. Aberglaube hat diese Zahl zum Sünder böser Ereignisse gestempelt. Wer das Unglück Hai, bei Tisch der dre zehnte Gast zu sein glaubt im nächsten Monat noch sterben zu müssen. Die Dreizehn ist immer ein schlimmes Omen. Nun hat eine wtsjenschastliche Zeitschrift die Statistik zu« Kampse gegen den Aberglauben zu Htlse gerusen und einwand-frei festgestellt, baß die Todcisällc durchaus nicht so häufig sind, wie sie der Aberglaube verlangt, wenn von dreizehn Personen bei Tisch ein Mensch im Lause deS Jahres sterben müßte. Es' müßten, so heißt eS in jener Zeitschrift, zur Bcwahrheitung jener Theorie statt dreizehn Personen zugegen fein: bei einem Durchschnittsalter von 40 Jahren 103 Personen, 50 Jahren 73 Personen. 60 Jahren 35 Personen, 70 Jahren 17 Personen. Erst bei einer Tischzesell schast von 13 Greisen von mehr als 82 Jahren läßt sich annehmen, daß durch den na'.ür'ichmLaus derDinge. einer.innerhalbJahresfrist aus dem Leben scheiden wird. Die abergläubfche Scheu vor der 13 bei Tische kann man wohl zum Teil von den Bolkssagen bes Mittel alterS ableiten, die von den Hexen berichteten, daß sie stets zu dreizehn zu ihren großen Beratungen zu-fammenzukamen. Nach einer anderen Auslegung hat der Umstand, daß Jesu» b:im Heiligen Abendmahl mit den Jüngern dreizehn Personen ausmachte, zu diesem Aberglauben beigetragen. Schon in der all nordischen Myiholozie findet sich das böse Omen der Dreizehn, denn von den dreizehn Göttern ia Walhalla mußte einer — Baldur — sterben. Wirtschaft Verkehr. Die Dtuarftabiliflerung gesichert? Aas Pari« wird gemelvct: Ministerpräslbent Pokcue hatte eiue aderwalile B lprechuag mit de« fiidslawijche» F ianzmkist«r Dr. Bogda» Ma'kov^ der ihn iu Verteilung be» Pariser sübilawischeo <8» sandten Dr. Spalajkovii besuchte. Die Besprechungen biliaseu die Siabitisterung ber südslawischen Valuta, tder welche Fl-aze Dr. Markovlö auch noch in Loibon B-spuchaageu führen w».d. E» werben wahrscheinlich die Rttioualbavken voa Eiglaab und Frankreich den fii»slawischr, Rezteru»g«kredit her-geben. Maa ist ber M:l>-nng, baß Dr. Marko 0 e diesbezüglich mit einem vollen Erfolg hii«k-hren wirb. Man hofft in Pariser politische« Kreise», daß die StabiUfieroap »e« Dinar eine ruhigere At«olphäre aas bem Balkan hervorrufen wird, da den ätn vieler Probleme bie Finanzsrage bilde«. Nochmals dt- Frage der 2g",„iqen Bons. Der «rlikel 57 de« Fmanzgesetze» 1928/29 d-st»»:: .Die Stoat»kafseu haben ab 1. «prtl 1927 zur Tilgung vo» Sienerschulbe» «»stelle Bar-gelb auch bie gelegentlich der Abftrmpelung der strvnen»oten ausgegebenen 20°/g!gen Boas, deren E°m»e auf we«iger al» 2000 Krone» laniet, al» Zahlung a»zu»ehmen. Di-i« Bou» werden nur ron P:rsoven, aus bereu Namen «ie lauten, oder d» deren Erbe» angenommer. Dle Durchsührnng dieser Bestimmung wirb eme eigene vo« F,na»z-««ister heraukzugebenb« B-rorbunug regelp." (Z,-z«ischeo ist die befchrftabe Summe ans 3000 Krvuen erhöht worber). Der «oiwodinaer Bank-i verband hat zu diese« Artikel a» da» Finanzm n.st^rmm »schst h? >e B «e>tu»g gerichtet: Zajolge dieser easettigeu B<>>«muvg bleibt die Frage der zurück behalten» 20°/, unerlebigt. Die Behauptung der L »grober W r> chzstttreise, daß dte Znlastang ber »begre»zten B' »rntaiig der 20*/ilgen Boas zur ZH^ng »ov S nei n säe die »euaug«glie»ert«n Ge« biete eia Geschenk voa 320 Millionen bedeute, er. achte» wir al» vsllkowmen unangebracht. Aaläßlich der Markierung der Kronmnotev, wie auch später, versprachen die berufevfteu Vertreter der Staats-gewalt, daß die zurückbehaltenen 20'/.'gen Boa» entweber anläßlich der Emwechluna oer K onen» »ote» in Di»arnoten oder tplter «li Steuer;ahlu»g»-Mittel volle verückflchliznng siibe» werden. Die öffentliche Meinung vertraute mit Recht ans bi» voa «ißgebender Seite erhaltene» Bersprechnagen. Die Nichteinhaltung diese» gegebenen verspreche«» würbe nicht nur »»«oralilch, wabern auch für die Staat»au!oci«ät schädlich sein. Dewiufolge wäre bie Kodifikation ber uabeqre»zt«a Annahme der zurückbehaltene» 20*/,ige» Bon» al» Zahlunglmittel bei Steuerzahlungen kein b« frühere» Kroaaiglblete geleistete» ^escheak von 320 Millionen Dinar, sondern nur die Erfüllung eine? vom Staate i» ontoritativer Form gegebene» Btrsprechen», die bat vertrauen in die K-ebitfähigkelt usfccet Staate» nur stärken würde. Wir erachten bie B?sti««n»g, daß dte 20*/,'gen Bon» »ur Steuerzahlung nnr vo» Personen, auf deren Na«iv biefe lauten, oder vo» bere» Erben auge»o«mea werde» köineu, für un« gerecht, ba ba» Pablika« ailäßlch der Ab-ste«p«luug ber K-o»tuuot«n vo» dieser Beichiä-kang «'ch' verständigt würbe. Die Recht»widrigkeit bieser B:sti«»aog liegt «och in der T atsache. daß anläßlich der Abgempklnng ber K o^ennoteu dle R'verfe öster» auch ans fremde Namen und »icht auf jenen de» Eigentümer» aulgesteklt wurde». Anderseits hallen wir «S sür ungerecht, Linie zu strasen, die im volle» Vertrauen zu n»i:rcm Staate und ans Grand der seitens »er Staatsbehörde» gegebenen Versprechungen die erwähnten Bin» abgekauft haben. Da» Bertranea, welches die Käufer dieser Bo»s de« Staate e»tgegen-krachten, kann unmöglich «it de« Verluste dieser Bon« beantwortet werde». Die Erdflohplage, über welche i« Eaazer Hopfengebiet heuer vi»l geklagt wirb, setzt anch unsere« Hopfenpflivzungea in vich' geringe« Maße zu. Ja "er DnnoerStagfolge der E llier „Nsva Doba" teilt Pros. J,g. V. Sabar einige av»>S»v>sche V^kämpsangs-Mittel «it. die jeboch zu» givßten Teil keine Erfolge gezeitigt haben. Ueber da» h-imisch? und, wie un» schon dtS öfteren berichtet wurde, durchaus wirksame Mittel ^Hweli»* schreibt er vachfolge»de«: Bei an» wird da« Mittel »Hmeli»" erzeugt und vnkaust, das sür die B kämpluuq aller tierischen Gchäbliaa» ver-wenbbar ist. 40 dkg ,H«elIn* «erde» «it 3 Liter gupferkalkbrüh« gut gewischt n»b ans 300 Liter verbünnt. D >< .Hm?l>u" v rmsacht. daß die Kapser» kaikbrühe desser an be» B!äüera hält u»d läagere Zeit wirkt. Seine Havp läti^keit besteht aber natürlich darin, daß e« bi- Schädlinge ver»ichle«. .Hueliu" wird wenig verbraucht; 80 dkg bis 1 lg genügen für 1000 Pflavzen nnd einmalige« Spr-tz-u. 1 kg kostet ung'fshr 30 D!n. „Hmelw^ ist erhcttttich bei Peter Mtovil, Maribor, Kopaarj'va nl c, 6. „Hmelin" ist auch im G-«üsebou unb iu der Gärtuerei gnt verwendbar. E» wä e wünsche.Swert. daß unsere Hopsenbouern dieses Mittel au»p nobleren uud ihre Erfolge o>er M ßirfolge vnöss.'ntlichen ober fie «euig« steus de« Schreiber dieser Zeile« (Pros. J«g. B. Sabar) mitteilet?. Es wäre gut, wen» wir et» ei«-hei«ische« nnd »mit lich wirklich vtrwenbbarel Mittel gegeu die Hopfe«schädl,og» hätten. „Hueliu" wäre »ach meine« Dafürhalte» auch gegen oic ro!e Spicne »Kt»e»blar. - Schrifttum. Der Deutsche im Ausland und da» deutsch« Buch. Wer al» De«tjcher in fremde« Ländern und unter dr« E > fl -ß fremder Kulktur lebt, findet oft bis gute u»o wertvolle Luch als einzige» geifii.gr» B«vb. da« iha voch «it der alte« Heimat p^b-obet. N cht nur feffel« ih» die geheim»,»-voll »nkeudru Laure der Msttnip ache, deren Zeichen er in den dichterische« uud w fse»schaftliche« We-ke» deutscher Z>»ge fiadet, so»deru immer wieder »immt iho bie schöpferische Arbeit des deutschen S:iste» gefangen, der trotz schwerer Zeile« seine große Ent» wicklungs!i»ie n«e>«üdlich verfolg'. Man kann wohl behaupten, daß es eine Knltmpst cht jede» i« Ausland te beiden Deutschen ist, da» deutsche Bach zu ehre» ««d sür stch nob seine Angehörigen ei»e g«. biegeae HanSbibltothlk anzulege». Wie «der ist e» «öglich, sich outer ziderlü fizer Führn»g «oe Hiu»> bücheret zusa»«euzupelle«, die olle geistigen Bedürs. niffe der Deutschen und D utschpämmtgen I» Au»« la»d befriedigt? Die Bücherproduktio« ist gerabe in Deutschland außerordentlich stark und auch de« Jnlanddeutsche» ist e« oh»e Anl-- nnj fast unmSzlich, unter der große« Zahl der N«uersche!uuuge» da» Wichtigve aatzuwählk«. Da bietet »«« die Dentfche Bach Gemeinschaft, Berlin SS 68. Alte J icod- straße 156/157, eine vorzügliche Gelegenheit, stch für billige» Geld — der Mitglied»bettrag. für deu «a« ein ia Halbleder g:dll»de»e« Bach and eiue reich« illnst.terte Zeitschrift erhält, beträgt nnr deu Gegen« wert von 59 Din — eine schöne Bibliothek z»,sa««e»-zustellru. Z» ber Aa»wahlreihe der Deutsche« Buch-Ge«eiufchast, die allen ihre» Mitgliedern völlig freie Wahl bei de» Bezug der Bäade läßt, best »den stch zunächst die berühmtesten Romane der Weltliteratur, z. B G rstao Frey'ag» „Soll und Haben" uud »Die Ah»e»", Anzeugruber» ,S:erast:iohof^, „D e Hose» de» Herr» von Bredow" vo« W.llibald Al'xis. »Zvischen H mmel und Erde" vo» Ladwig, ^Qa» v,bi»" vo» Sienkiea» c>, Brachvogel» »Fciedewa,« Bach' n»d ^Oberst von Steuben-, Scheff l» .Ecke-hard", die schönste« Novelle» von Theodor «Norm, „Be« Har" von L-w » Wallac-, .Die Schatzi«sel" voa »tevenso» u. f. w. Aber auch dte «ober«! beatsche Literatur wird von der D-u^che» Buch-G:«einschast hnvorrageub gepflegt. Wir »ennen «ur Dichter wie Tho«a» Man», Jrkob Scheffrer, Walter vo, M»lo. Wilhelm SchmiHtbo^n, Lavw^ Thoma, H:rma»n Stehr, Labmiq Gaaghoser, Norbert J-cq res, Herbert Enleaberg, Walbemar Bonlel« nah Max Vawhevbey. bie alle «it bedeutevbe« Romaue» bei der Denischei Buch Gemeiaschaft vertrete« fi»b, abgesehen von viele» jlngere» D ch'ern, deren R»f voch nicht in das Ausland gedrungen ist, die in die Bücherei j?be» Deutsch?» im Auslande eiagerecht «u werde« v rdieaeo. Voch nicht nur Romaae ver« öfftntlicht die Deutscht Buch Gemeinschaft, sondern ih? P ogra«« u«faß< auch G.'fchschte, Philosophie, Ni«ur Wissenschaft, Kunst, Masik u»d Reise-deschreibu»gev. Da fiiben sich Werke über Friedrich de» G.oßev, Napoleoa, Ludwig da» Beelhooea nnd Hebbel. da kavn ma» sür g'.ringe Mittel «ine groß» angelegte Ku»stgesch!chte u»d ein Werk über »je .Deutsche?,(K(u»st' erhalten und außndem ein Saomelbuch de» deutsche« kal'urelle« Erbzutes unter d:m TXel »D'.r dtntfch? G:niuS". Ei ist unaiz-lich, den ganzen Reich um d » Berlag»werke» der Deutschen Bach G:»rtnschaft in kurzen Wortea ;« schilder«, aber au» diesen Ausführungen geht schon hervor, daß Jeder Deutsche im Au»land tu sewem ei^e»sten Jaterrsfe sich den «enen Pcospi?« ,.R 28* der Deutsche» B-ich.Gemeinschaft zusende» lasse» sollte, weil er da»n ia der Lage ist, zu gavz geringen P eisen ei»e dauernd wertvolle Hauididltothek für sich und die Semen zusamw-nzuuellev. Nicht oh»e Grund zählt die deutsche Bach Gemeinschaft heute schon über 350.000 ständige Mitglieder, vo» denen ungefähr 50 000 im Ausland leben; ein stichhaltiger Beweis für die große Bedenrang der Deutschen Buch G meinschaft tnneiha'.b des Geistes, eben» der deutsche» Gegenwart. «Politischer und wirtschaftlicher Verein der Deutsche« iu Slowenien". Geschist»st?lle: Marburg, Stroßmoyerje»? ulicr 6 (Sch«iderer»ll«). Fernsprecher Nc. 405. Eine« an» den «inderbe«ittelien Kreise« unserer Mitglieder laut gewordene» Wunsche Rech»««g tragend, h,t der verein angeschlosfeu an die Räunm der G^schäsSstelle ein Lesezimmer «wgerichtet. Da» Lesezimmer ist nnr Mitgliedern u»b dere» Angehörige« zugänglich u»d vorderhand au alie« Tagen nachmittag« van 2 bi» 6 Uhr g-ösfact. Einstweilen liege« 36 Mona »>, Halbmouat»« und Wocheuschrifieu, Wochen-, Halbwachen« u»S Tageblätter auf. nnd zwar: Monatsschriften: »Deutsche Rundschau^, .velhagen uud Klasi»g« Mo'Olsfchrifteu*, .Aestermmn» Monatshefte", .Stiwme» der Zeit", ,Hochlands „Süddeutsche Moaa'thefte", .Nttioa un» Staat", ,Z:itwende". »Deutschland» Er»encru»g", .Bntgland" und .Der Augellport". Wochenschriften: .Gartenlaube", .Fliegende Blätter", «Leipzig« Illustrierte Zeitnug", „R clam« Uaiversum", .Wache-. Tage««, Halbwocheu- und Wochenblätter 1.) Südslawi«»: .Deutsche« Volktdlatt", .C'llier Zetto»«", .Gattfcheer Zeitung", „Neue Zeit". .«a:barger Zeitu»g", .valkssttmme-. .Jatro", .Slove-te", »V citntk". 2.) Deutsch«, Reich: .Tägliche Ruad-schau", „Deutsche Allgemeiae Zeitung", «Deutsche Tageszeitung". 3.) Oesterreich: .Neue Freie Pafie". .Neue« Grazer Tazblatl^ „Gcazer Tage«p«st", .Soreöki Slovenec". 4.) Tschechoslowakei: .Bohemin", ^««rg». pvst-. 5) Ungarn: «Oedenbnrger Zeitung". «ritt 6 Cillier Zettung Rum»e? 43 40 Die Frau im Hermelin »riminalro«ao vo» E. R. Punsho» Rutorislnt« Uebersetzung von Otto Bo»derba»l. Nachdruck verboten. „Aber ich bin ja nur deshalb nach Pari gefahren. um fie zu treffen," rief er. al« Harold zweifelnd den Stopf schüttelte. .Sie war in Geld« Schwierigkeiten und sie wollte mich heiraten, wenn ich ihr half. Ich weiß bestimmt, daß fie es war. d e ich m Paris gesehen hab,. Ich erkannte sofort ihren Hermelinmantel und ihr graues Kostüm, wenn sie auch einen dichten Schleier trug." .Die Sache muß Scotland \>Kud übergeben »erden/ foqte Courtland, während sie zurückfuhren. »Ohne die Polizei können wir jetzt nichts mehr tun. Wenn dle Geheimpolizisten von Scotland ?»ard diesen Roberts überführen können, so ist der Fall reif für die Geschworenen. Ich zweifle kaum daran, daß daS gelinden wird. Wirkliche Sorgen mach« ich mir augenblicklich nur über eines: daß Sir John Lady Jsobel vor uns finden könnte. Er muß irgend etwas über ihren Aufenthalt wissen, fürchte ich. Und dann schwebt fie in Lebensgefahr, Mr. TowerS l* Die Tragödie. ES war nicht leicht, die Geheimpolizei in Scotland ?)atb von der ausschlaggebenden Wichtigkeit der Verdachtsmomente gegen das Ehepaar Roberts zu überzeugen. Der leitende Inspektor ivollte, und daS war menschlich entschuldbar, nicht gerne eingestehen, baß er bislang einer falschen Spur gefolgt war. Die Tatsachen jedoch, die Harold erbringen konnte, wogen zu schwer, um nicht schließlich den Leiter der Untersuchung wenigstens halbwegs zu überzeugen. Präsentierte Roberts den Wechsel, den Cousen« in Paris hatte ausstellen müssen, so sollte er sofort verhaftet werden. Ferner gab der Polizeichef Befehle, bie Nachforschungen mit größter Energie nun anch nach dieser Richtung hin zu führen. Damit mußte Harold sich vorläufig zufrieden geben Er ging in feine Wohnung zurück, während Sourtland die ersten Maßregeln für die Suche nach Sir John traf. Harold konnte jetzt nichts tun als warten. Er »ar zur Untätigkeit verdammt, denn er fürchtete, daß auch die kleinste falfche Maßnahme seinerseits im letzten Augenblick noch alles verderben könnte. So verging ein Tag. Am Morgen de< zweiten Tage» erhielt er ein Telegramm von Eourtland, er habe Sir John noch »Icht gefunden. Eine Stunde später kam ein anderes Telegramm, von dem Geschäftsführer des Hotels, der ih» mitteilte, daß das Ehepaar Roberts Bor-bereitungen zur Abreife treffe. Harold eilte sofort nach Scotland ))ard. Aber auch die Polizei war von den Detektivs, die da« Hotel bewachten, benachrichtigt worden. Gleichzeitig »ar eine andere Meldung eingelaufen : Robert« hatte in seinem Geldhunger alle Borficht vorgessen und versucht, Coufen«' Wechsel zu Geld zu machen. Außer- dem hatte die Polizei nunmehr noch verschiedene an-dere Beweise gegen ihn in Händen — die Verhaftung sollte fofort vorgenommen werden. Der Polizeichef lud Harold ein, im Restaurant jene« Hotels Zeuge der Festnahme zu fein. • * Wenige Mi uten, nachdem der Polizeichef und Harold an einem Tischchen Platz genommen hatten, von dem aus sich das Restaurant ausgezeichnet über-blicken ließ, traten Bob Roberts und Eelestine ein. Sie waren ganz unbefangen, wenn sie auch hastig aßen und in großer Eile zu fein schienen. Sie waren schon beinahe fertig mit ihrem Lunch, als Eelestine, sich u» sehend. Harold bemerkte, erschrak und toten bleich wurde, al» sie sah, daß er sie scharf im Auge behielt. Rasch lehnt« si« sich üb«r den Tisch und flüsterte ihrem Begleiter einige Worte zu. Bob Robert« sah auf, blickte Harold an, und stand halb auf, als wollte «t entfliehen. Im gleichen Augenblick erhob sich auch Harold, und einen Augenblick später trat Inspektor Wiljon »it einem Geheimpolizisten durch die Türe des Restaurant«. Eine Sekunde lang standen alle regungslos da; Harold an seinem Tisch, der Polizeiinspektor und d«r ihn begleitende Geheimpolizist an der Türe, Robert« an feine» Tisch. Der Mann war aschfahl geworden und tödlicher Schreck lag in seinen Augen. Er stützt« sich auf seinen Stuhl, desien Lehne seine Hände in eisernem Griff umfaßten. Er sprach kein Wort und machte keine Bewegung, nur sein Blick irrte unstät hin und her, als suche er, ob nicht doch noch ein Weg offen stände zur Flucht. Kellner eilten hin und her — Gäste aßen und plaud«rt«n — kein Mensch ahnte etwa«. Harold» Atem kam und ging in raschen Zügen. Langsam, Seite an Seite, gingen die beiden Detektiv» auf Roberts zu. E'N Kellner, der die Herren kommen sah, stellte Stühle bereit und wartete auf ihre Befehle. Harold trat einen Schritt vor, und so-gar der Polizeichef schob seinen Stuhl zurück, zum Aufspringen bereit. Roberts stand noch immer über feinen Sessel gebeugt und rührte sich nicht, a'S ob er nicht das Geringste bemerke. Nur fein Auge wanderte ruhelos über den Saal. Und in Harold war nichts als Erwartung und SiegeSfreude. Da« Ende war da. Diesen Menschen konnte man nicht bemi leiden. Die beiden D«t«ktivs hatten den Tisch erreicht. Wilfon verneigte sich höflich vor Eelestine und wandte sich an ihrrn Mann: „Mr. Roberts, wenn ich mich nicht irre?" .Mein Name ist Roberts. Sie wünschen?" sagte d«r Mann mit ruhiger Stimme und nahm weder Platz. Er fuhr sich einmal mit der Hand über die Stirne, als wolle er feine Gedanken sammeln. Dann griff er in die Bluftta ehe. »Mein Begleiter hat den Revolver auf Sie gerichtet. In einer Rocktasche," flüsterte Ins pekor Wilson. „Machen Sie lieber keine Dummheiten!" Roberts lächelte und zog die Hand aus der Tasche, anscheinend leer. Mit einer raschen Bewegung griff er nach der Weinsla'che und dem GlaS, das vor ihm auf dem Tich stand. Als Eelestine, die in ihrem Stuhl förmlich zusammengesunken war. die Bewegung sah. schrie sie leise auf und starrte ihren Mann in fassungslosem Entsetzen an. Robert« lachte. „Courage, mm cbäre! Seien wir lustig, solange wir leben. Gentlemen, ich stehe vollkommen zu Ihrer Beifügung, aber Sie haben sicherlich nichts dagegen, wenn wir vorher noch ein Glas Wein trinken?' „Aber durchaus nicht." lächelte Wilson. .Mit dem größten Vergnügen! Es ist zweifellos viel angenehmer. wenn derartige kleine Äffären von beiden Seiten mit einer gewissen Liebenswürdigkeit erledige werden." Roberts schenkte Wein ein auS der Flasche, die er in der Hand hielt, zuerst sich selbst, dann seiner Frau. „Laß dir raten, obör« amie !* sagte er. .Nimm' eS nicht so schwer. Trinke. DaS Leben ist kurz — trinke und sei vergnügt. Gentlemen, bedienen Sie sich, bitte. Es tut mir außervrdei tlich leid, daß die Flasche schon beinahe leer ist, denn ich kann die Marke wirklich empfehlen. Aber dort steht ja eine zweite Flasche. Eelestine. m» eb^rv, willst du mit mir anstoßen ?" „Ah!* sagte sie. während em Frösteln, ein Schaudern über ihren Körper lief. „A—h—h !* «Wie du meinst, Eelestine," sagte Robert» lächelnd und leerte sein Gla» auf einen Zug. Eelestine starrte ihn an. Au« ihren Augen sprach ein Entsetzen, wie man e« sich furchtbarer nicht vor-stellen konnte. Und zum erstenmal stieg in Harolb ein« Ahnung auf, daß hier eine graukge Komödie vor sich ging. Er schritt rasch zu dem Tisch hinüber. .Mr. Wilson! Mir scheint--* »Ach, Sie sind ««?' sagte Robe-t«. .Sehr erfreut. Dte Alt« hat sich unendlich ungeschickt angestellt damal« auf der Straße beim Wald von Bcllhanger. Können sich wirklich glücklich schätzen. Nicht wahr? Hm — der Wein — war — gut . . .* Er Ithnt« sich zurück und schloß «inen Augenblick die Augen. Seine Stimme war leiser und leiser ge» worden, al« mache ihm da« Sprechen Mühe. Plötzlichrichtete er sich mit einem Ruck aus. .Eelestine!• sagte er in scharfem Ton. „Du bist eine Närrin, nicht zu trinken. Der Wein ist — ausgezeichnet. Ich empfehle ihn dir. Trinke mein Schatz! 1* Er sah wieder zu Harold auf. „Und wir hatten Ihnen ein so schöne« tiefe» Grab gegraben! Hatten e« sogar mit ungelöschtem Kalk gepolstert, da»it Sie eS auch hübsch warm haben sollten! Wie schade. — Aber da« ist nun alle» erledigt. Celrstin«! Trinken ist am einsachsten, rr>» cbvrv — aber — — mir — ist--da« ist sehr sonderbar ..." Seiest,ne nahm da« Gla«, da« er ihr eingeschenkt-Kat e. Plötzlich aber schrie sie laut auf und schmetterte e« zu Boden, so in ihren Sessel zurückprallend. baK der Stuhl umkippte und fie zur Erde stürzte. Sie wand und krümmte sich in letzter Verzweiflung unb stieß Schreie au«, die gellend durch den Raum tönten. Menschen sprangen auf, Kellner eilten herbei. Die-beiden Detektivs faßten Robert« an den Armen unb Wilson sagte: „Robert«, im Namen des Gesetze«--" VmiWßuKrMmi Tckja Erstellung von vruckarbeiten wie: Werke, Zeitschriften, Broschüren, Rechnungen, Briefpapiere, Kuverts, Tabellen, Speisentarife, Geschäfts-und Besuchskarten, Etiketten, kohn-listen, Programme, Diplome, Plakate 1 Jnscriitcnaiiiiahmestellc für die Cillier Zeitung vermühlungsanzeigen. öiegelmarken Bolletten, Trauerparten, Preislisten, Vurchschreibbücher, Drucksachen für Aemter. 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