.M 264. 'sll'ilm.i am 18. Rouemlier 1864. Die „Laibacher Zeitung" erscheint, mil Nu«nahme der Sonn- und Feiertage, täglich, nnd lostet sammt den Veilagen im Comptoir ganzjährig 11 sl., halb-jährig b fl. 50 lr., mit Kreuzband im Comptoir ganzj. 12 fl., halbj. 6 fi. Filr die Zustellung in's Haus sind yllibj. 50 lr. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei gllnzj., unter Kreuzband und gedruckter Adresse 15 fl., halbj. ? fi. 00 lr. Insertioilsgebllhr für eine Garmond - Spaltenzeil» oder den Naum derselben, ist fiir Imalige Einschal« Nmg6lr., fllr 2malige8lr., fllr Smalige 10lr. u. s. n». Zu diesen Gebiihren ist noch der Insertions-Stempel per 30 lr. filr eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 fi. 90 lr. für 3 Mal, 1 fi. 40 lr. für 2 Mal und 90 tr. fllr l Mal lmit Inbegriff des Insertion«ftempels). Amtlyer Theil. s^c. l. t. Apostolische Majestät l,abcn mit Aller^ höchster Enlschlics>ung vom 5i. November d. I. dein bisherigen Zculrallaxaintsdircltor Fiuauzralh Eduard Hirsch dic Stelle dcs Direktors bei drin neuorga« nisirtcn Zculrallaxamtc und Gcbührenbemessungsamtc sur Wieu mit dcm Titcl uud Rang riucs Obcrfiuanz» Rathes allcrgnädigst zn verleihen geruht. ^"Hichtamtlichcr Theil. Laibach, 17. November. Auch l,cutc liegeu keiuc polilischcu )iachrichtcn von besonderer Bcdculnug vor. Dic luiuistcricllc Partei iu nuscrciu Abgeordnete,!, hause hat ciucu crsteu Sieg crfochtcu. Ihr Alitrag, »ach welchem die Adreß » Koinmissiuu aus 12, und »icht, wic die Opposiliou wollte, aus '.» Mitgliedern besteh.,!! soll, wnrdc mit 24 Stimmen Majorität an. gcuo'.umcu. Die Frage, um wclchc cö sich handelte, ist ohne prinzipielle Bcdcutuug, daS Stimmeuvcr« hältnift bei der Abstiiniunng jedoch bedeutungsvoll. Bon der schweizerisch.italienischen Grenze ist die Nachricht eingetroffen, daß fich anch dort Frcischaarcu. ^"vvs bemerkbar machen. Ein nicht unbeträchtlicher vmisc Oavil'llldiancr habe auf dem Ponalc. Paß .v,,^/^ll gcuonnneu, nnd sei bereits von Pisano aus -"lililär (Vcrsaglicri) zu ihrer Verfolgung ausgesendet worden. Man versichert, daß die Attionspartci wirk» ^ch entschlossen sei, einen Schlag zu führen, falls die September-Konvention in der Kammer Anfnahme fllldcu folllc. Ein Wiener Alatt schreibt über dic Stclluug Oesterreichs zu Frankreich: Wir erhallen sehr posi» lwc Andeutungen, ans welchen hervorgeht, daß unsere Stellung zu Frankreich durch die Haltung der Regie-l'nug dcs Köuigs Viktor Emauucl in dcr Konventionö« Dislussion nicht allein sich nicht verschlechtert, sondern Ncradczil sehr gebessert hat. Gewisse Zumnthungcn, lvclchc an Oesterreich zwar noch nicht gestellt, ihm al>cr doch schon sehr nahe gelegt wnrdcn, können nun« wehr in den, ficundschaftlicheu Verkehre dcr Kabiuctc vou Wien nnd Paris leine Atolle inchr spielen. Dcr ernste nud aufrichtigste Wille Oesterreichs, sich zu Frankreich auf dcu freundschaftlichste!, Fnsi zu stellen, ^irb au dcs Letzteren Vcmühen n>n die Kousolidirung ^« Königreichs Italien kein Hemmnis; mehr fiudcu, R« ciucm Worte: die schwebende Verhandlung zwi-M, Oesterreich uud Frankreich wird den konkreten Anhalt, nach welchem für dieselbe gesucht wird, iu ^ österreichischen Anerkennung anch nur dcs italic-"'scheu ^,!,<,,^ ^,,s» „jcht fiudcn, Angesichts drr Den« wngsvcrsuchc, welche die italienischen Minister hin« Nchllich dcr Konvention machten nud Angesichts dcr ^l'llürungcu, dic sie in dcr Tnriucr itammcr abga. "^', ist Oesterreich jeder Nüchsichtnahinc auf das so» Ncüauutc ilonigreich Italien überhoben, DaS wird von der französischen Regierung nunmehr selbst zngc-Abeu, in,d so wird unser nach Paris zurückgekehrter ^olschaslcr die Verhältnisse daselbst gauz darnach an-^lha» fiüdcn, um unbeschadet dcr Ehre und Würde Oesterreichs die nns so nothwendigen gnlcn Äezic» ^Uügrll zu Frankreich dancrnd zn begründen, 3. Sitzung des Herrenhauses uom ll». ^iovcmbcr. Vorsihcudcr: Präsident ^ürst Earlos Nucrspcrg. Auf dcr Miuistcrbauk: Graf Mcnsdorff, Frcihcrr "' ^lttsery, Gr.-f Nudasdy. ,. . Nach der Verlesung des Protokolls wird mitgc-tr'Ä' ^"^ ^"^ "1'lichc Mitglied Graf Moriz Dic. "lchstciu verstorben sci. Dcr Präsident widmet ihm einen Nachruf, die Versammlung erhebt sich von den Sitzen. Mehrere Urlanbc werden bewilligt. Sodann wird zur Wahl dcr Vcrifitatorcn geschritten uud sällt dic Nal,l auf Graf Wilczcl, Dr. Mitlosich. Graf Mcran, Superintendent Haasc, Graf Hoyos, Graf ^co Thun. Dcr Minister dcs Auswärtigen, Graf Men«, dorsf, erhält das Wort und legt dem Hause dcu am '.». April iu Miramarc vollzogenen Familicnpalt vor, welcher sich auf dic Krouanuahmc dcS itaiscrs Maximilian 1. vou Mexiko und dessen liedingungs« weisen Vcrzichllcistuug auf bic Sneccffion in Oester» reich für sich uud seine Nachfolger bezicht. Aamilienpakr. Nachdem der durchlauchtigste Herr Erzherzog Ferdinand Maximilian Sr. l. k. aposlol. Majestät Ihrcn Eutschlus; crösfuct haben, dcu Ihnen augebo, lcucu Thron von Ntcxilo auzuuchmcn uud daselbst mit Gottcs Beistand cin Kaiserreich zu gründen, so haben Sc. Majestät in ciucm zn diesem Eudc abgc» haltcncu Familicnrathc die Acdinguugcu in Erwägung gezogen, uutcr wclchcu Allcrhöchstdcnsclbcn die Ihnen als Oberhaupt dcs Erzhauscs obliegenden Ncgcntcn« pflichten gestatten würden, gedacht Sr. kaiscrl. Hoheit die Allerhöchste, Zustimmung zu diesem Staatsattc zu ertheilen. Hufolgc dcsscn sind zwischen Sr. Majestät dem Kaiser einerseits, dann Sr. laiscrl. Hoheit dcm dnrchlauchtigstcu Herrn Erzherzoge Ferdinand Maximilian andererseits folgende Äcslimmuugcn vcrcmbart worden: Artikel I. Se. laiscrl. Hoheit dcr durchlauch. ligstc Herr Erzherzog Ferdinand Maximilian leisten für Höchstihrc Person uud Seine Nachkommen auf die Thronfolge in das Kaiscrlhum Oesterreich und alle dazn gehörigen Königreiche und Bänder ohne Ausuahmc zn Guustcu der übrigen succcssionsfählgcn Sprossen ans dcm Manucsstamme des österreichischen Hauses und deren mäuulichcu Descendenz dergestalt Verzicht, daß, in so lauge von dem zufolge dcr Gcsctzc, welche in dcm österreichischen Hause nbcr dic Suo ccssionsorduung bestehen, insbesondere iu Folge dcs vom Kaiser Karl VI. unter dcm Namen dcr Prag. malischen Saullion am II). April 17I?i errichteten Hausgcsctzcs, sowic dcs vou Sr. Majestät dcm Kai< scr Fcrdiuand I. am .". Fcbrnar I8Z'.» errichteten Familicustatuteö zur Nachfolge berufenen Erzherzogen oder deren mäimlichcu Dcsceudcutcu fclbst in dcn cut-scrntcstcn Graden noch Jemand Audcrer übrig sciu wird, wcdcr Sc. laif. Hohcit, noch Höchsldcsscu N'ach-koinmcu, oder irgcud Iciuand iu Ihrem Namcu nnd zn keiner Zeit den mindesten Anspnich auf die besagte Nachfolge soll erheben löuucu. Artikel II. Diese Vcrzichllcistnng erstreckt sich auch auf allc, mit dcm Succcssionsrccht iu Verbin, dnng stchcudcu Befnguissc, mithin auch auf das iu dem Fnmilicnslatutc unter gcwisscu Acdiugnngcu gc-grüudctc Recht zur Führuug dcr Vormundschaft über ciuen minderjährigen Thronfolger. Artikel III. Sollte jedoch geschehen, was Gott verhüten ».'.'olle, daß alle übrigen durchlauchtigsten Erzherzoge nnd dcrcu männliche Dcsecudrntcn, sic mögcn Sr. lais. Hohcit nud dcrcn Descendenz dcr Linie oder dcm Aller'nach vorgehen oder nicht, ansstürbcn, so behnltcn Sc. lais. Hohcit für besagten Fall Höchslsich sowol, als Höchstihrcr männlichen 'Nachkommenschaft, wclchc auS umintcrbrocheuen, rcchtmäsiigcu nud cbculnir< tigcn, dcn Satzungen und Gcwohilhcitcn dcs östcrr. Erz» Hanfes entsprechenden Ehen abstammt, allc vorerwähnten Succcssionsrcchtc, sowic sie Höchstdcusclbcn vermöge dcs österreichischen Primogcnitur.Institutes uud des vorcrwähulcu Familicnstatutcs zustehen, in bester Form Rechtens vor, indem für diesen Fall die im Artikel 1. ausgesprochene Vcrzichtlcistung Höchstdrm. sclbcn sowohl, als Höchstihrcn Nachlommcu zu lci-ncm 'Nachtheile gcrcichcn soll. In Beziehung auf dic beiderseitige, erst nach Erliischnug dcs Manns-slammcS iu allcn ^inicn znr Succession gelangende weibliche Descendenz hat cs bei dcr in dcu obencr-wähntcu Succcssionsvorschriftcn negründclcn Ordnung unvcräudcrt zu blcibcn. Doch sollen in allen Fällen die durchlauchtigsten Nachkommen Sr. lais. Hoheit nnr dann zur Rcgicrnngsuachfolge slelangen können, wenn sie dcr römisch'tatholischen Glaubenslehre zugethan sind. Artikel IV. Se. kaiserliche Hohcit erklären fer-ucr, daß Sic für Höchstsich uud Ihre Nachkommen dcs mäuulichcu nnd dcö weiblichen Geschlechtes Sich aller Rechte und Ansprüche, die Höchstdeusclbcn vcr-möge Verwandtschaft, Geburt oder Obscrvanz an daß dcrmaligc oder zukünftige bewegliche und nnbcwcgliche Familicuucrmögcu dcs durchlauchtigstcn Erzhauscs zu-ftchcu oder zustehen könnten, unter nachfolgenden Ve-schräulungcn begeben: u) Sollen Se. kaiserliche Hohcit nnd Höchstihre 'N'achlommcn für dcu Fall außcrorbcntlichcr Ercignisse, wclchc ciuc wcscntlichc Veränderung in dcreu neu be^ gründeten Verhältnissen znr Folge hätten, die Ansprüche auf eine Bcthcilung ans dcn Einkünften dcs FamilicnvcrsorgungsfondcS iu jener Art vorbehalten sein, wic dieses fiir solche Fällc rücksichtlich der mit cincr cia.cnen Sonvcranctät begabten Zweige dcs durch-lauchtigslcn Erzhauses in dem tj. 44 des Familien« statutes vom !l. Februar 1K.''»9 vorgesehen ist. I») Sollte dcr obenerwähnte schmerzliche Fall eintreten , daß allc übrigen durchlauchtigsten Erzherzoge und drrcn mäuulichcn DcScendcntcn ausslürbcn nnd dahcr dcr ManncSstamm Sr. lais. Hohcit zur Thron« folge gelangte oder sollte nach Ausstcrbcn dcs Man-ncsstammcs dcs garizcn österreichischen Hauses nach dcr iu dcn obcn angcfnhrtrn Succcssiousvorschriften fcstgcfctzlen Ordnung dic Thronfolge mit Rücksicht auf dic Nähc zu dcm lchtcu Besitzer aus dem Man-ncsstaminc auf die weibliche Descendenz Sr. lais. Hoheit übcrgchrn, danu haben allc auf Verwandt-schaft, Geburt oder Obscroanz bcruhcudcn Ansprüche Sr. kais. Hoheit uud dessen Nachkommenschaft auf das dauu noch vorhaudcnc Familicuvcrmögcn des durchlauchtigste!! ErzhauscS wiedcr aufzuleben. Artikel V. Was das Iutcstat.Erbrecht in Äe« zichuug auf das bewegliche uud unbewegliche Vermögen dcr einzelnen Mitglieder dcs kaiserlichen Hauses m,d dcrcn Nachlommcn betrifft, so bleiben die im tz. :><.> dcß FamilienstatulcS vom 3. Februar 1^39 für diejenigen Mitglicdcr dcö kaiscrl. HanscS, wclchc ,nit eigener Souvcrainetat begabt find, enthaltenen Bestimmungen in Kraft. Doch bleiben von jedem Verzichte jene Falle ausgenommen, wo Sc. kaiserliche Hohcit oder Ihre Nachlommcn von Höchstdero durch» lauchligstcn Vcrwandtcu vcrmögc Gcschcntcn unter ^cbcudcu odcr giltiger lctzlwilligcr Anordnungen, oder auch von andcrcu Scitcn Vcrmögcu odcr Erbschaften zufallcu sollten, durch dcrcu Besitz dcn Rechten dcS ErzhauscS in lcincr Weise zu nahe getreten wird. Urlnnd dcsscn ist dcr gegenwärtige Vertrag in zwei Excmplarcn ausgcfcrtigt und von Sr. k. k. Apo« stolischcu Majcstät cincrscits, daun Sr. laiscrl. Hohcit dcm durchlauchtigsten Hcrrn Erzherzog Ferdinand Maximilian andcrcrseitö eigenhändig unterzeichnet und mit dcm bcidcrscitig.cn Sicgcl vcrschcn worden. So gcschchcu im Schlosse Miramar au, 9. Tage dcs Monatcs April im Jahre dcs Hcrrn Eintausend« achthnndcrtscchszlgvicr. Franz Ioscph m.^. Maximilian m n (l'. «-) (L. 8.) Mituntcrze.chnct haben vorstchcndcn Familicnvalt als hiczu berufene Zrugc»: Erzherzog Karl Ludwig m. p. Erzherzog Ludwig ^" "^!'<. ^^"'°3 Karl Salvalor m. / Erzherzog W.lhclm m. p., FeldmarschalLLiculenant. Ä?°^ ?.°^^' '"' s' Erzherzog Leopold m. p., scldmarschllll-Lieutcnant. Erzherzog Rainer m. p. RO54 Franz Graf v. Kucfsteiu m. ^., Ritter des goldenen Vließes, Sr. l. l. Apostolischen Majestät Obersthof, marschall. Ludwig von Bcncdcl m. i»., FZM. Franz Graf Crenneville m.^., FM'>?. Franz Graf Zichy n,. p., geheimer Rath. Graf Rcchbcrg m. p., Minister des tais. Hauses und des Aenßern. Anton Ritter v. Schmerling m. i>., StaatSministcr. Moriz Graf Esterhazl) m. ^., l. k. Minister. ?adislaus uon Kiirolyi m. z>., kön. ungar. Pizc.Hofkanzlcr. Karl Freiherr v. Geringer in. v>., für den sicbcnbürgischcn Hoftanzler. I. Maznranic, kön. kroat. slav. Hoflanzlcr. Daß vorstehende Abschrift mit dem iin k. l. Hans«, Hof- und Staatsarchive dcponirtcn Originale von Wort zu Wort gleichlautend ist, wird hicramtlich bestätigt. Wien den 14. November 18N4. Bom Ministcrinm des kaiserlichen Hauses und des Aeußcrn: Freiherr Ntcnszhcngen m. ,.., k. k. Hof. und Mini« stcrialrath. Graf H artig stellt dcn Antrag, daS HauS nehme diesen Familicnpakt ehrerbietigst zur Kenntniß und beauftrage daS Präsidium, Sr. Majestät dem Kaiser dcn allcrunterthänigstcu Dank auszusprcchcu. Dieser Antrag wird ohne Debatte angenommen. Der Präsident verliest hierauf einen Antrag des Kardinal Rauscher, die von Sr. Majestät dem Kaiser gehaltene Thronrede mit einer Adresse zu beantworten und mit der Abfassung derselben einen Ausschuß von 9 Mitgliedern zu betrauen. DaS Haus erkennt dcn Antrag als dringlich und der Herr Kardinal erhält daS Wort zur Begründung desselben. Sc. Eminenz sagt, daß Sr. Majestät eine große Aufgabe geworden sei, die durch die Per» fassnng zum Theile anch dem ReichSrathc übertragen sei. Abgesehen von dem parlamentarischen Usus fühle aber auch das Herrenhaus zu Beginn jeder Session das Bedürfniß, zu Sr. Majestät zu sprechen. Der Antrag wird gleichfalls ohne Debatte an-genommen und hicranf znr Wahl des Ausschusses geschritten. Dabei werden 60 Stimmzettel abgegeben. Das Strutiuium ergibt folgendes Resultat: Gewählt sind Kardinal Ranscher, Freiherr v. Münch, Graf Kucfstcm, FZM. Graf Thurn, Freiherr u. NchtcnfclS, Fürst Iablonowski, Bischof Fogarassy, Graf ^co Thun und durch Nachwahl Superintendent Haasc Der Präsident beantragt, cine Petitions. Kommission von 9 und eine verstärkte Finauztommis< sion uon 25 Mitgliedern zu wählen. Dcr Antrag wird angenommen nud sofort zur Wahl geschritten. In die PetitionSlommission wurden gewählt: Graf Hartig, Graf ^arisch, Kardinal Rauscher, Frci« Herr v. LichtenfelS, Graf HoyoS, Graf ^odron, Frei. Herr Kraus, Freiherr Munch, Freiherr v. Bruckenthal. In die Finanzkommission wurden gewählt: Graf Kucfstciu, Baron Rothschild, Kardinal Rauscher, Graf Rcchbera, Baron Baumgartner, Baron Noma^kan, Varon Reiher. Popp, Hcnnct, Bischof Fogarassy, Baron Rncskäfcr, Baron Brnckcnthal, Superintendent Haasc, Fürst Iablonowski, Ritter v. Piftitz, Ritter v. Miklosich, Graf Hartig, FM. Hcß, Fürst Eollorcdo, Erzbischof Litwinouicz, Fürst Adolf Schwarzcnbcrg, Graf Schönburg, Graf Autou Auersperg, Altgraf Salm, ScktionSchef Rosenfeld. Um 3 Uhr 50 Minuten wird die Sitzung geschloffen. Nächste Sitzung unbestimmt. 2. Sitzung des Abgeordnetenhauses vom 16. November. Unter dem Vorsitze des Präsidenten HaSncr. Auf dcr Ministcrbant: Schmerling, Lasser, Burger, Plener, Hcin, Frank und SettionSchef Kalchbcrg. Die heutige Sitzung war dcn Wahlen dcr Schrift« führcr, Ordner, Vcrifitatorcn uud des AtneßauS-schusscö gewidmet. Diesen Wahlen ging die Vorle-sung dcr Einlaufe voraus, welche manche interessante Episode bot. Es lagen nämlich drei Urlaubsgesuche vor. DaS erste des Bischofs Dobrila, welcher einen zweimonatlichen Urlaub ansuchte, wurde von dcr Ma< jorität bewilligt. Als hierauf das zweite des mähri-fchcu (czcchischcn) Abgeordneten Hclcelet zur Abstim-muug gebracht wurde, zählte daS Präsidium cinc gleiche Anzahl Stimmen für, wie gegcn die Bewilli» gung des Urlanbs (gegen denselben stimmte die Mi« nisterbank uud der größte Theil dcr linken), wcßhalb zur namentlichen Abstimmung geschritten wcrdcu mußte. DaS Ergebniß war die Ablehnung des Urlaubs mit 66 gegen 5)6 Stimmen. Ebenso wurde auch daö Urlaubsgesuch des mährischen (czcchischcn) Abgeordneten Dr. PrcMt abgelehnt. In dcn Einlaufen wurde ferner bekannt gegeben, daß die Abg. Brosche uud Mörtl ihr Mandat niedergelegt haben, daß Riccaboua und Nosthorn sich im Vergleichsverfahren bcfindcn, nnd daß Bcttowöki gestorben fei. Bei dicfcr Äiit« thcilnng erhob sich das Haus zum Zeichen des Beileids von seinen Sitzen. Ferner wurde mitgetheilt, daß daö Kriegsgericht den Abg. Rogawöti in Untcr-suchnng gczogcn, aber uon dem Verbrechen des Hoch« verrathö wegen Mangel au Beweisen freigesprochen habe. Dr. Berg er beantragt dcn hierauf bczügli» chcn Akt einem ans den Abthcilnngcn zu wählenden Ausschüsse behufs dcr Berichtcrstattuug an daö Haus zu übcrwciscu. Dcr Antrag wird unterstützt nnd dcr Antragsteller wird in einer der nächsten Sitzungen das Wort znr Vcgrüudung seines Antrages erhalten. Auch legte in der heutigen Sitzung die Slaatö-schnldcn'KontrolS'Kommissiou ihren Jahresbericht vor. Dcu DringlichlcilSanIrag auf Erlassnng cincr Adresse brachte dcr Abt Wilhelm Eder cm und war dcrscldc von 2tt Abgeordln'lcn mitunterferiigt. Adl Edcr beantragte, dcn Ansschnß von 12 Mitgliedern znsammcuzusctzeu, dagegen stellte Abg. Schindler dcu Antrag, denselben nur ans 9 Mitgliedern bestehen zu lassen. Er glaubte, daß dadurch die Arbeit erleichtert uud rascher zu Ende geführt würde. Abg. Edcr bemerkte zur Begründung seines Antrages, daß es in einer Versammlung von mehr als 40 Mitgliedern des HmiscS als billig erkannt worden sei, dcn Eintritt dcr Abgeordneten auS Siebenbürgen zu berücksichtigen, nnd deßhalb die Zahl der Mitglieder von 9 auf 12 zu erhöhen. Die Erlassnng dcr Adresse wurde einstimmig angenommen. Für das Amcndcmcnt Schindler stimmte die ^inkc, die Polen und zwci Rnthcncn, dagegen die Minister, das Zentrnm, die Sicbcnbürgcr und Ruthcncu und wird dasselbe mit 93 gegen 69 Stimmen abgelehnt, so daß dcr AuS-schuß aus 12 Mitgliedern zu bestehen hat. Die Wahlen hatten folgendes Ergebniß: Zu Schriftführern wurdcu gewählt: Flcckh, Ha« nisch, Haßmann, Renter, Gull, Pnscarin, Ehristiau Kinsky, Overt; zu Ordnern: Grosz, Steffens, Wratislaw, Mcndc; in dcn Adreßausschuß: Giskra, Alinz, Zimmer-mann, Hcrbst, Bcrger, Polocki, Pratobcvera, Tiuti, Kuzicmöli, Hagcnaucr, (durch Neuwahl Rygcr, und durch engere Wahl zwischen Moga und Mühlfcld der Erstcrc). Die Wahlen in dcn Verifications« und in den PctitionSausschuß wurden ucrschobcu, bis sich die Abthciluugcu konstitnirt haben werden. Die nächste Sitznng findet morgen Statt. Auf dcr Tagesordnung steht die erste ^csuug des Jahresberichtes der StaatSschuldcN'KontrolSlommission. Ferner theilt der Präsident mit, daß die Regierung morgen mehrere Regierungsvorlage!! cinzubriugcn gedenke. Wie man vernimmt, bezieht sich dieß auf die Vorlage deS Budgets. Oesterreich. Wien, 15). November. Die Auslosung der Abgcorductcn in die Abtheilungen ist am Sonntag vorgenommen worden. Der Znfall hat dabei ganz besonders seine Hand im Spiele gehabt. Das Nc< snltat war folgendes: 1. Abtheilung: Aichcucgg, Aldulianu, Alcsani, Bachofcn, Äaritn,, Bcthmann, Bily, Eielccki, Dcmcl, Flcckh, Horodyski, Kcrcr, Graf Ehristian Kinöly, Graf Kucnbnrg, Moldouan, Mühlfcld, Ncnmeistcr, Pfeiffer, Plcncr, Pnmmcrcr, Roscnancr, Rusiccki, Wcnzyl, Wohlwcnd. — 2. Ab-theilnng: Acgna-Posscdcria, Graf Aclcredi, Binder, Brinz, Bntcann, Dcschmann, Dielt, Edcr, Giskr^ Grüner, Gschicr, Graf Hurtig, Haßlwantcr, Kcmc« tcr, Krzysztofowicz, Kurauda, Vasser, Lohningcr, Morgenstern, Schneider, Skcue, SzcliSki, Wienin-ger, Wokaun. — 3. Abtheilung: Becher, Eovaezc-wich, Eichhoff, Fleischer, Grcbmcr, Groisz, Hanisch, Hcrbst, IuzyszynSli, Kalchberg, Karpinicc, Kellers perg, Kirchmayr, Körner, Obert, Ofncr, Popasst«, Szabcl, Taschck, Toman, Tschabnschniag, Turecki, Wafer, Wintcrstcin. — 4. Abtheilung' Bilcwil'z. Bohaticlu, Gras Bouda, Eznpr, Danbek, ^'"^ Dcsfonrs, Doblhoff, Dobrzanski, F.ibcl, F>M), Flicdcnfcls, Froschancr, Grocholski, Groß, Gschuitzcr, Haffucr, Hntter, Graf Mazznchclli. Polowy, Richl, Schincrling, Straß, Stummer, Sucslla', Wnrzbach. -- 5). Abtheilung: Acrgcr, Arestcl, Ezcruc, Dabon, Graf GlciSpach, Grcutcr, Hagcnaucr, Hcin, Hu« bicki, Isseczcskul, Franz v. Korb'Wcidcnhcim, Ko-stclnik, Kral, Krasa, 5lratochwil, Krziwanck, Mo-gilnicki, Mandcll, Mann, Popp, PnScarin, Streit, Snida, Witalid. — 6. Abtheilung: Bayer, Eber, Goriup, Hanil, Hclcclct, Klein, KionSty, KnzicmSti, ^ill, Mcudc, Moga, ')lcrradt, Obst, Oncstinghcl, Pankratz, Proölowctz, Itcichcnstcin, Rnczka, Stic-gcr, Schmidt, Smolka, Steffens, SzcmolowSli, Feuilleton. Zur Geschichte der Nähmaschine. Wcnn man von Erfindung dcr Nähmaschine spricht, so will man dieselbe jctzt, nachdem sie sich allenthalben als eine so ausgezeichnete Sache bewährt hat, gar zu gern in daS vorige Jahrhundert zurück« datircn uud sie als eine europäische ausgcbcu. Es ist wahr, allerdings versuchte man in Deutschland (Wien?) bereits im Jahre 175i0 die Herstellung cincS der Nähmaschine ctwaS ähnlichen Instrumentes, nnd der auS Tirol gebürtige Schneidermeister Madcr-spcrgcr arbeitete damit seit 1807. Aber da hier in Europa die Bedingungen nicht vorhanden waren, welche die Erfindung der Nähmaschine energisch hätten wecken und fördern können, blieb man bei dcn ersten unvollkommenen Versuchen stehen, nnd fand die Hin« dcrnisse zur Fertigung einer vollkommenen, wirklich zur Herstellung von dauerhafter und brauchbarer Nühtcrei dienenden Maschine unübcrstciglich. Nachdem aber die Engländer die Spinn- nud Wcbcmaschinc erfunden hatten, lag dcr Hinweis auf die dritte Großmacht so nahe, daß es nur noch dcS Anstoßes bedürfte, dcn allein die eigenthümlichen ArbcitSvcr-Hältnisse und die Aussicht auf einen über die Maßen lohnenden Erfolg in dcn Vereinigten Staaten von Nordamerika darbieten tonnten, um mit aller Energie uud eiserner Auödaucr an dcr Verfolgung jcncs Ziels zu arbeiten. Dic in Europa crfnndcnen, dcr Näh> mafchinc entfernt ähnlichen Instrnmcntc dienten eigent« lich nur zum Zusammennähen dcr Kattune, zum Aus- schmücken , Verzieren und Sticken dcr Stoffe, zum Handschnhmacheu :e. Znm wirklichen Nähen aber taugten sie nicht. Bereits 1804 ward in Frankreich der Versuch eines solchen Instrumentes gemacht, dcr aber, da er sich zu knechtisch an die 'Nachahmung dcr Funktionen der menschlichen Hand hielt, anch voll« kommen scheitern mußte. Im Jahre 1830 konstruirtc sodann der französische Schneidermeister Thimonicr eine Maschine mit Häkelnadeln, welche, perpcnditulur durch den Stosf geschoben, dcn unterliegenden Scidcn-oder Zwirnfadcn mit einer Schlinge hcraufbrachtcn, der um dcu Haken der Nadel hcrumgclcgt blicb, während die Näharbeit etwas weiter vorrückte, die Nadel abermals durch den Stosf ging, cinc zweite Schlinge durch ihn nnd die zuerst gebildete Schlinge brachte und auf solche Weise dann auch durch diese zweite ciuc dritte zog, bis die so gebildeten Tambourin-oder Kettenstiche der Naht die erforderliche Länge ge-gcbcn hattcn. Als abcr Thimonicr scin Instrument aufstellte nnd dessen Verrichtung zeigte, rotteten sich scinc Gehilfen, denen eine solche Erfindung unlieb war, zusammen, erstürmten daS Haus, warfen das Instrument zum Fenster hinab und zerstörten cS. Dergleichen tumulluarische Auftritte ereigneten sich später auch bci dcr Einführung dcr Nähmaschine in England und setzten sich so lange fort, bis man end« lich uon den gehegten Befürchtungen geheilt war und schen mußte, wie eine solche Maschine mehr arbeitende Hände, nud zwar diese um bessere ^öhnc beschäftigte, als zuvor die Näherei mit dcr Hand. Die erste Bedingung, daß die Erfindung dcr Nähmaschine eine europäische hätte werden können, war gar nicht gcgcbcu, sondern in dcn im Ncbcrflnß vorhandenen Arbeitskräften lag von vornherein ein zu bedeutendes Hinderniß, während in Amerika gerade das nmgekchrlc Verhältniß bestand nnd, wie überall, hauptsächlich in dcr Nähtcrci die Arbeitskräfte man' gelten. Insbesondere aber hätte in Deutschland diese Erfiuduug ihrem Urheber wcuig Nutzcu und Anerkennung bringen können. Es ist ja Thatsache, daß weder in Frankreich noch in England dcr Handwerker nnd das gesummte Publikum so mißtrauisch gegcn jede neue Erfindnng ist, wie in Dcntschland. Dcr deutsche Handwerker und dcr deutsche Bauer lassen sich nur schwer von dcr Art und Weise der Arbeit ihrer Väter abbringen. Die Rücksicht auf dics Ve>'" hältuiß würde offenbar zu wenig Aufmnntcrung n»t> zu viel Entmulhigung für einen Erfinder gewesen sci>'-Man muß sich deßhalb schou bescheiden, dcn praktisch^ Amerikanern die Ehre dicscr Erfindnng zu lass".'-Dcr fchon erwähnte Franzose Thimouicr hatte l>ic erste Anregung zu all' dcn viclcn nachfolgenden ^" von Tambonrinmaschincn gcgcben, welche aber cw 18t'.> durch Morel) und Johnson in Amerika bis i" cinciu gewissen Grad praktischen Nntzcns gebracht und endlich 1857 dnrch Gibbs in Mill Point (V^ ginicu) zu der cinfädigcu Kcttcnstichmaschicnc vcNwU' lommnct wurdcu. Man machte in Amerika nbcrhaupl zahlreiche Versuche, in der Nachahmung dicscr TaM" bonrinmaschinc sowohl, als anch in dcr Vcrwirw-chnug anderer hiervon mehr unabhängiger Ideen, u>> endlich cinc braubare Nähmaschine herstellen 3" /"''', nen. So ließ I. I. Grcnough 1842 sich ein Patcn ans ein Instrument gcbcn , welches dcn s^nann c> ..Durchnnddnrchstich" machte. Dicsc M'^unc v^ jedoch znnächst nur für Lcdcrarbcit u>'d "hnl.ch a co Material bcrechnct, und crwicS si"' b"ld as plump, unznlänglich und unpraktisch. ^. 7> Bcan ebcnfalls ein Patent auf c'.''e Mas hm m t. zcngnug dcS „laufcndm Stichö", icdoch anch stc wmdc rathen, und verfügte, daß dic genannte Ackcrbanschnlc sogleich ins Leben zu treten nud der Konkurs sur d,c Besetzung der Lehrkanzel ansgcschr.cbcn werden solle Von dcr Konlnrrcn; für dicse« Vchrsach wnrdcn icdoch Israclitcn ausgeschlossen. Wenn niau nun bedenkt, das' die aau'.c Sliftuug von cmcm I,rnclllcu her. rünie s° ist'dic Ausschließung der Glaubensgenossen dc« Wohlthäters dieser Sliftung jedenfalls eine ,on< dcrbarc Auffassung seiner Verfügung._____________ Wiener Nachrichten. IVien, 17. November. Ihre Vlajeslät die Kaiserin Karolina Augusta haben den Abgebrannten zu Bcrudorf im Kroulandc Salzburg ".00 fi. zu spenden geruht. — Der hiesige laiscrl. meritauischc Gesandte Murphy, welcher au allen dcutschcu Höfen und beim Bundestage in Frankfurt altrcditirt ist, hat zur Ueber» W'chnng seiner Beglaubigungsschreiben eine Reise an alle dcntschc Höfe angetreten. Monats-Versammlung des historischen Vereins für Kram nm 10. November M4. Herr Direktor Dr. Eosta legte drei interessante Familicndokumcnle der Grafen v. Hohcnwart vor, welche im Privalwege in scincn Besitz gelangt waren, lös sind dich: 1. Programm zum Unterrichte m der „ach lnrzcr Probe als ungenügend außer Enrs gesetzt. Diese nnd noch andere versuche, eine brauchbare Näh. uiaschinc zu schassen, mögen wohl hauptsächlich daran gescheitert sein, daß die Erfinder davon ausgingen, ein znr Nerstcllnng der bestehenden Handuahtcu taug. lichcs Instrument zn crsiuuen. Nur dcr Amcrikaucr Walter 5innt war etwas näher ans Ziel gekommen, als alle'seine Vorgänger, indem er sich von diesem Prinzip nicht binden ließ uud bei seiner 1,^l lo». strnnten Maschine ein Wcbcschisfchcu auwaudtc. Doch Nlanbtc er dcr Sache nicht sicher zn scm, hielt seme Schöpfung selbst für uuprallisch und gab scmc Ac< mühungcn ganz auf. Dcr eigentliche E.sindc^ dcr Nähmaschine, Elias Howc aus Eambridgc (^-taat Massachusetts) war glücklicher. Da er auS dcm Stu^ diui» dcr vielen vorausgegangenen Versuche heraus. Ncfnndcn hatte, daß die Herstellung einer Handnaht Mittelst Maschine auf schwcre, wo nicht völlig unbesiegbare Hindernisse stc>ßeu würdc, lam er auf die richtige Idee: erst ciuc andere ^iahlait ausfindig zu machen, die für Herstellung mittelst Äiaschincu passender sci'u würdc, aber hierbei doch die wichtigste»! Eigeiischastcu einer sogcuanutcn ..nbcrwenolichcu" nnd „Steppnaht" bcsiycu könnte, auch nicht von selbst auflösbar wäre, anfcrdcm jedoch gestalten würdc, einen Mindestens ellenlangen Faden zu vcrwcudcu. Offen, bar hatte Howc dcr Vorgang vou W. H'mts Versuchen , noch mehr aber wohl die Betrachtung des Wcbrprozcsscs auf die endliche praktische Konstruktion dcr Nähmaschine geführt. Denn daran mahnt das bei bcrsclbc» angewendete Wcbcschiffchcn. Scin erstes Instrument vollendete Howe im April 1845. Geschichte für dic Erzherzoge Söhne des GroßhcrzogS von Toseana, nachmaligen Kaisers Vcopoldö II. — Graf Sigm. v. Hohcnwart, geb. 2. Mai 1730 auf dcm Stammschloßc Gcrlachstcin, gestorben 1820 als Erzbischof von Wicn, wurde im I. 1777 zum Erzieher dcr Prinzen gewählt nnd aufgefordert, feine Gedanken über den, denselben zu ertheilenden Geschichtsunterricht in einer Denkschrift niederzulegen und that dicß im Jahre 1777, Florenz, 21. Mai. DaS vorgelegte Programm umfaßt :il) halbbrüchig von dcS Grafen eigener Hand geschriebene Folioscitcn, ist in 24 Paraglaphc "getheilt. Dic Dauer des Geschichtsunterrichtes wild „für dic Einleitung" auf 6 Monate; ebensoviel für dic altc, auf l ) Monate für die mittlere und anf II» bis 18 Monate sur dic ncuc Geschichte veranschlagt. Für dic Geschichte soll täglich 1 Stundc „wenigstens"; für dic Gco« graphic jeden zweiten Tag 1'/, Stunde gewidmet werden, nnd der Graf bittet ferner, ihm allcrgnädigst zu crlaubcu, daß er „dcu Unterricht auch etwa« lau» gcr hinausziehen dürfe, so oft solches die Erz-Herzoge selber zu verlangen scheinen würden." Doch stellt er dcr Entscheidung des Großhcrzogs anheim, ob dieser Plan in einem, zwei, drei, anch scchö Jahren auszuführen wäre. Er spricht seine Absicht aus, dic Erzherzoge nicht zn Geschichte-gclchrtcu, sondern zn Dcm zu bildcu, wozu sic die Vorsehung bestimmte, zn erleuchteten Regenten. Ueber allcrh. Auffordcruug äußerte Graf u. Hohcuwart in Ansehung dcr „Wünsche zu Gunsten seiner eigenen Person für die Dauer des Unterrichts", daß er nichts Anderes wüuschc, als in den Stand gesetzt zu wer-den, mit Anstand dci Hof dienen zu können. Dic zweite schon dnrch denselben Verfasser interessante Schrift ist „Innere Einrichtung des Hucht- und Ar-bcitöhauscs in Wien", mit Vorschlügen zu ihrer Ver« lessening. DaS dritte Manuskript cudlich ist ein ,Mmwii'0» n,r 1^ .I^uit^", verfaßt 17!)5), zur Zeit, als dcr Graf Bischof z», St. Polten war, nud obwohl Partcischrift (dcr Graf gehörte selbst dem Orden au) manches Acachtcnswcrthc enthaltend. Herr Dechant Hitzingcr hatte Nachrichten über daS Untc r richt s'w csen K r a i n s imMittcl. alter eingesendet. Die erste gelehrte Schnlc für die Gegenden dcS hcutigcu Krain war in Eiuidalc, wegen dcr Unterordnung nnler den Patriarchen Aqmlcjas. Pau-linus, dcr nachmalige Patriarch, lehrte dort (770) dic Grammatik, nnd wnrdc von Karl dem Großen mit debcntcndcn Gütern beschenkt. Wißbegierige Krai-ncr suchten dort, wie später an den Universitäten Viccnza (gegründet 1204), Padua (1222), Trcviso (I2<',(>) ihre Bildung, unter ihnen finden wir Magister ^udovicuS, Pfarrer von ^ailiach nnd Nrchidia-lon von ilrain (I2<:2), Magister Hcnricus von ^ack, genannt als ^audschrcil'cr von Kram nnd dcr Marl (1270.) Ob die lraiuischcu Klöster cigcnc Schnlcn hatten, läßt sich nach Hitzingcr nicht bestimmen, sie schickten ihre Novizen wohl zum Hansstndinm in ihre Stamm-llöslcr, Sittich nach Nein in Stcicrmarl, ^andstraß nach Victring in itärnlcn, Frcudcnthal nach Sciz in Slcicrmark. Was die niedere n Schnlc» bclrifst, so finden wir bereits im I. 12!»1 ciuen Schnlincister ,^clio1ii-^icu^ .i!U'f»w^ in ^aibach. Nlit Diplom Erzh. Ernsts,vom I. 1418 wnrdc die Wicdcrcrrichtuug der zeitweise aufgelassenen Schnlc zu St. NiclaS in Lai-dach bewilligt. Außer Vaibach finden wir in Lack 1 .'l71 einen ,,n'iw^ticW" VoNIinu«. Stein besaß im Mittclllllcr seine eigene, 13'.>5 nrkuudlich erwähnte Schule, Reifn itz gleichfalls, nach cincr Andentnng in Buithards Zeng'S, Bürgermeisters zn Mcmmiugcn i» Schwaben, Vcdcnsbcschrcibnng (1407) „Itcm als inan zalt 1407 jar da lam ich gm Mindrlhcim nnd weiter kam ich übcr den Kraiubcrg in Krainlaud, Nadmannsdorf, Krainbnrg, ^'aibach; in der Ncif. niz da bin ich gewcfen 7 jar uud ging in die schnol nnd was (war) bei einem Burger in dcr Kost (der) was (war) genannt HannS Schwab." Mcmminacn in Schwabcn gehörte zu den Blsitznngcn dcr Hclzogc von Tcck, dcrcn Einer, ^.'ndwig, cbcn damals Pn-triarch von Aquilcja war, wodurch Anrlhard's Bc< zichnngcn zn Main erklärt werden. Von den Schu» len andcrcr Orte Krainö im Äiittclaltcr haben wir noch lcinc Andentnugen; da aber Krainbnrg für rcli« giösc und hnmanc Zwecke mancherlei Anstalten besaß, nnd Rudolfswcrlh scit seiner Grüudnug (IZl^) sich so schnell znm Hiittclpnnlt UnlerlrainS entwickelte, so. müsscn diese Orte wohl auch Anstalten für geitttüv Bildnng bcscsscn haben, wofür uns vielleicht künftige Nachforschuugcu die Bclcgc liesm, werden. Eine vom lorrcspondircndcn Mitglicdc Herrn v. NadicS ciugcscndctc Abhandlnng „Herzog Nn« dolf IV. und das ^and Kram" lam dcr Direktion zn spät zu, um noch in dieser Sitzung znm Vortrage loimncu zn können, und wird demnach für die De-zcmbcr'Vcrsammlnng vorbehalten. Vom allgemeinen Beamten Vereine. Mit Bczng auf dcn, diesen bcachlcnswcrlhcn Verein betreffenden, in dcr „?aib. Ztg." vom 1K. d. M., Nr. 25ttH vor. Defizit: »<> Millionen, ^r beantrasst Klafseneinkommen-steuer; bis »tt.5 fi. frei, bis «5OV fi. '/, bis «H fi. Steuer. Von dem neuen Anlehen sind 25 Mill, bereits gezeichnet. Berlin, M. November. Die .Hrov. 5lorresp." schreibt: Dcr cndgiltigc Abschluß des Friedens wird nächsten Sonntag erwartet. Dic Entfernung der Ere» lntionstrnppcn des Bundes werde gleich nach Bestätigung dcS Friedenöuertrages in Anregung lommcn. Die Nachricht, Preußen hätte in das Verbleiben eines Theils dcr Bnndcstrnppcu iu Holstein gewilligt, sei völlig irrig. In Berlin und Minden werden möglicher Ncisc Äcsichtignugcn dcr hcimtchrcndcn Truppen stattfinden. Die „Korrespondenz" sagt fcrncr: Wenn dic preußische Ncgicrung dcr Aufnahme dcr Bestimmung über tünftigc Verhandlungen mit Oesterreich in dcn Handelsvertrag nicht entgegentritt, so geschehe dies nur nutcr dcr Bedingung, daß ein bestimmter Verhandlungstermin nicht festgesetzt uud die völlig fclbststäudigc Bewegung dcr Handelspolitik PicußcnS uud des Zollvereins in allen Aczichungcu gewahrt wcrdc. Dic genannte Korrespondenz meldet ferner: Dic Einbcrnfung dcS Landtages werde schwerlich in diesem Jahre erfolgen. — Dcr Erbprinz von Angnslcnlinrg habe neuerdings Hcrrn v. Ahlcfcldt nach Berlin gesendet nnd derselbe habc wiederholt Besprechungen mit Hcrrn v. Bismarck gehabt. Selbstverständlich handle es sich nnr für dcn Fall, als die Ansprüche des Herzogs von Augustcnburg schließlich zur Aner-lennung gslangcn. Altona, 1. November. (Pr.) Graf Guido Thun. begleitet von dcn Freiherren v. Lago n»d Tavern, ist nach Mexiko abgereist. Theater. Hentc Freitag: Bei Beleuchtung des ünßcren Schalt- plcchcs, zur Vorfeier des Allerhöchsten NamcnSfcsteS Ihrcr Majestät der Kaiserin Elisabeth: V o l k ö h y m n e. Hierauf: Der Königslieutenant, Lustspiel in 4 Auszügen, von Karl Gutzlow. Morgcu Samstag: Zum zweiten Mall-Nesterreicher in Schleswig, pattiolischcö Gcmäldc mit Gesang in 2 Bildern, von Anton Langer. Diesem o,cht vor: Die Haubergeiae, Operette ,n ^ Auslug, von Osscnbach. Pcrantwortlichcr Redakteur: Ignaz v. Kleinmayr. Druck und Verlag von Ignaz v. Kleinmayr st Fedor Vamberg in Lllibach. tN5K DöllkNlllllH!. St2llt«loi,dS lim '/«. bis V..7». ^'osc U!N '/., bis 1'/. billiger; Industrilpllpiere bilslten '/, bis j'/, fl. tin. Wechsel auf fremde Plätze Mld Comptailten schlossm dm ^""vnnbev. "'" """/" s'"l'cr. Geld siiississ. Umsatz beschriwlt. vessentliche Hchuld. X. dl, Itaalc, (sür 100 ft.) In »Nerr. Wälirung . zu 5'/. 6^,75 66 80 »'/. Unltl», v. 1«61iu!t«>lckz.'/»97 75 i>«. dhil, '.'lbschnilt 1862 '. . . 9»! «0 9.. W Sllt'tr'Anlchl» vo» l^64 . . «7.25 87 50 ««t,,«nl.„iitIäu-^m^.zu5«/« ^0.15 »»,25 „ „ „«pr.Cunp. „ 5 „ ^0,10 80 !5 Vlctalliqucs......5 „ 71. - 7l.l0 det!ollnt21!ai-Co»w. ...5., 71,10 71.20 l»ett?......„ 4j „ 63 - - 63 25 Viit Ätrlos. v. 1.1839.....155.75 156,ii5 ....., .. 1854..... 89.251 89.75 „ „ .. „ «860 z>, 500 si. l,4,40 94 50 ,. „ „ 1800 „ 100,, 9 96.4l) ........1864...... 84.50 84.60 To>!!?'9tentcl,,ch, zu 42 I., »uul,-, 19.75 20. -ll. der HrcmllMdcr strrrcich . . zu 5"/« 90.25 90,75 Ob,r.Ot,'lslN'ich . . „5,, 89.75 90,50 Salzburg . , . . „ 5,, 88.50 N95>0 Vühmen ......5.. 93,50 ^.- Gelo Waare Steicriu.^ärut. u. Krain. zu 5°/. 89.— 90. - währen......5 „ 93.50 94,- Sch<,!,cn .... „ 5 „ 89.— 90.— ll!,a.arn......> 5 „ 74.50 75 Temeser-Banat . . .. 5 ,. 73 25 73,75 Kroatieu mid Tlavvni,» „ 5 ,. 75 50 76. - Oalizie»....., 5 „ 73.50 74.- Sitbn,I'ilrg.!i . . . „ 5 „ 71 25 72.— Äulllwina .... „ 5 .. 7250 73- ., m. d. Aerl.-lzi.1867,, 5 , 70,80 72.-Ven,tia,,isch.s ?l,,l. 1859 .. 5 .. 96 - l»6,50 Aktien (pr. Stück.) Nationalb.inf......783. ^ 784,- .ssrcdit-','l»!^>lt zu 200 fl. 5. W. 178.— 178.20 N. ü. lzoc^m.-Gcs. ^. 500 st.ü.W.592,— 594.-K. Frrd.-N^idl'. <. 1000 fl. C. M.1920.—19-1--Etoals-^is.-Oes. zu200,!. (5M. obcr 500 ,^r......205.60 205.70 Kais. Ulis.-Vahn zu 200 ,1. CM. 136,50 13?.- Sud.-nordd.Acrb-Ä.2l»0 „ „ 121.25 121.50 Süd. Staats', loml ardisch-venc- tianischc und clntral-it^lilnischt («iis. 200 fl ö. W. 500 ^r. 239.— 240.— Geld W.ian Gal. Karl-Ludw.-V.z. 200 fl.CM.236.50 230.50 Otst.Dr!l.-D.»»pisch.-ihr>ge v. I. baulauf/ 1857 zu . 5"/« 102.— 102.50 (5. M. 1 v.rny „ 40 ,,. ,. . 29.25 29.75 2t. iiisNl'is ., 40 . „ . 30.50 31.— Wl»discl)>i>äh „ 20.....20.— 20.50 Wal?,1lm ,, 20 „ „ . 2l.— 21.50 Ksqltl'ich .. 10 ., „ . 1)i.75 14 25 K.f. HM'italsl'nd 10.....11.60 11.90 Wechsel. 3 M'nat,. Veld Waar, «Uflsl'urg für 100 sl. südb. W. 97.25 97 50 Fr»nlfurta.M. 100fl, d.tt,' 97.50 97.90 Hamluirg. fiir 100 Warl Äanco 87.- 87.^5 L^ublln für 10 Pf. Sterling . 116.— 116.15 Paris, ftn 100 ssr.mls . . . 46.- 46.15 Eours der wcldsorten. Geld Waare K. Münz-Dukaten 5 fl. 54 lr. 5 ss. .55 Nlr Kronen . . .16 „ - „ 16 „ 50 „ Napllleonsb'or . 9 „ 36 ., 9 „ 37 „ Ruff. Imperials. 9 „ 56 „ 9 „ .57 „ VereinSthalcr . I „ 74 „ 1 „ 74j „ Sill'tr . . 116 ,. — ,, 116 ., 25 ,. Telegraphische Effekten- und Tvechsel-Kurse an der k. t. öffentlichen Börse in Wien Ten 17. November, 5'/. Mrtalliqucs 70.75 1860-cr Tlnlcih« 93.70 b'/, Nat.-N„I,h. 79.80 Silber . . . 116,-Vankaftie» . 783 London . . 116 20 H«>i!alti,n . 177.30 K. f. Dulatcu 5 55 bc>. Ttadt Wien. Vic Herreu: Graf Kotuliusl^ vo» ^c»^ liilnda dei Knuz — Landauer, Kaüsmaiüi. vr» München, — Klug, Kaufinann, von Wien. -Fr^iu llrbanzhizh, OutSl'.siherin, vou Höftliü. Elephant. Die Hsl'rcu: Wlirleiülier^. 5>!i^cl!!liir, von ,rl»r, u»d Häusler, ,stalll»!6n». '.'u» G^iiiu^!'». — Hi.'udy »nd Veit>!hli,», Kaxsielltl-, v,'u Wil». — Pa»-lin. lN.N'.'rf.'-Äeaüttc, von Klaa/nfurt, — Si-inou, Hol'fenl:änt!er. von Sängerdtla — P«tit. l. l. Lieutenant, vo» Fiuoie, -- Fli.dl.niecr. Haiidluu^slcislNder. i'l'ü Mai, z. Wilder Man». Tie Hcrreu: v, Sch,di»>i. Advol^t. >i»d slnt.'l. Wi.llischaft.r. aus Ungarn. — Sirol)-ma^ti-, s, l Qb,rl!n!t. v,.'» Po!a. — Frau Momalil', Outsl'tiltzüi». rru N>ids'l'urg. Baierischcr »of. Di, Herv.n: EchoNizf', Privat, vl'ü Wieu. — ^azoni, Hcmtllömaiin, v^i< llriül. Mohren. Dic Hnren: Pechal, Südbahn'Iusplsto:. vo-, Ni,n. — Hanfchih, Gai^irl'cr. von Oraz, Kaiser von Vestcrreich. Herr Haul'iiiszck. Handel!,'mau„, v Göniügni. ^212—1) Nr. 1807. Erckutive Fcilbietuug. Von rcm k. k. Vr^ilönmtf R.itsch^ch. als Tllichl. wird hirmit l»ela,.lU glm.icht- Es sei ül.'rr ras Ansuche» t>,r! Kni'i.'cl Zdedaschek vo» Hüllen, Eideil „cich Hm, Johann Zdrln'schcl von scharfrulilr^, durch dcn Mall.ch^bcr Hl,i. Anlo» Äal> mann gegen Johann Küre»! von Iagneli^.i wla/n, aris dlm V^lgleiche uoni 2l März 186^. Z, 4l7. sHuIdiaer 52 fi 5)0 lr. üst. W. «'. ^. c, in rie llelu. live öffentliche VtlNeigcnlüg ter. dcm Lißtern gehöligtn, im Grnndl'llche res Guts^Äl!l)i!ch>llli Mf-Nr. 7 „,w Url'.. Nr. 31 uorlomlncni'ln Neciliiat im ge, nchllich evl'c'l'cütti Schä'yiiü^öwcrlhc uo» 2280 ft. öst. W. gcwiüigsl. lind zur Vornabme delftlben l>ie dlli Fti'Idle» tnngs'Tagsoylingcn al:f den 15. Dezember 1864. 14. Jänner »üb 15. Fc d r na r 1865i. jekesmal Vormittags um 9 Uhr. in der Amlökm^Iei mil ccm A»hauge be» Nimmt woroeii, daß die feiiziN'ietr»!), Rcalilät inir bei rcr llhlcn Feiü'ie-lu>,g auch lililer dem SchäpmisjSlvcrthe an den Mlistdielenden ymlailgtgcde»! werdr. Das Schaßungsprolokoll, rer Grund, l'llchseklratl n»t> die^izilationsbcDiiigiiiss, können l>ci diesem Gerichle m den gewöhn» Il^zn AnitsNllnde» eingesehen werde,,. l^lir dic ain tlstcn n»o zn.!sil mci,ö nnd für dcn iml'ck.nint wo d.fii,!" lichen Tali!!lc,rHlänl)!H4, (2214-1) ^r. 104'.>^. Dritte crcklltivc Fcilbietllug. Vom ^efc>t>,;tell k. k. släcl. ocl',^. Vezilfiz^evichle mird im N^ckl'liiuie zn,n ri'ß^crilllüichcl, ^diltt c>»m .^ l'si dem Umsl.illdc. alö z» bcr mit dem '^sschlidc lic'n «' Oltc'l'cr d. )., Z 14838. auf lcl! 5. November l, I angeordneten zircuen ,xckn!ivc!i FlÜliic« tllli^ rcr Hellcn.i H.ifi'cr'schen N'^Iilält» in Tralile kei:i ssiinftnsli^er lischiene» ist, lilinmchr zum dritte,', ai,f rrn 7. Dezember o. I. Vormitlags i> Ul>r. liicramls alu'srauM' lcn Tcrmilic geschrillt» wird. K. l. slädt. dllcg, Ve>ilkögciicht i'lii-dach am 0. November 1804. (2215—1) Nr. 1«!254. Uebertragung 3. erckutivcr Fcilbietnllg. Vom gefcrtigtln k, k. ftl^l. sclcg. Vezirlögtüchte ^ciibach wird iin Mch> vansst znm diei)gell4'llichen Vl-ikie odo. 0. Oltolier 1804. Nr. 14811, mit. gclheill, raö die auf den 12 November l. I L vl.'glov gcl'öliglli Nealilät clif on» 1. März 1865 Vormiltags !) Uhr, hiliamlS l'll'cttragln w»rde. K. k. Nadt. deleg. Vc^irks^crlchl Lai. bach am 2. November 1804. (2209 1) Agenten Gesuch. Einr auflrrgewühnlichc Gelcgeuhnt Iiictct tljätigcil, lauliollöfähicirii Agenten Aufsicht cnif «,'iiirn iiaiiiliaftnl Nlltzrn, ohnc uicl Zcil zu bc-ausprnchrii. ^iscflcktircnde cvfahrcn Nahcrcs auf fraukirt? Anfrasscu sigiiirt W'. 30, jio«l« ll!»lH,,!,> Franlfurt a./M, «^vosic »l'»l Staate s>nrn». u»d !l. ^talt, Uulcr "2,<«>l> 9!»!ii!»cvn lom»!».'!! !7.5><»! <^c>vi»nc i» 2u»u>ia ^Ollij.sisjljThrl.preuh.Crt. odcr 2/!51.250 Mark Crt. ziiv Vclthciluiiq, <",'»,i>,Ibc dto. verschicdcn»: i)!um. ,,!i 7 N. l!i'i>.'rtcl dtl,'. dto. zu 7 fl. find rircst ;» l'c,!chcü durch das N.nilhaiis vo» ZI. Kchar!m!i 5 Kimmim .Hamburg. «».'^^» ?!»r mit Nimcsscn vcrscbl'»!' ^>dvc<> .^ic!'n»ss<>list>: P^rlojlci ^«qrsandt. (22!M—1) (674-22) Die Niederlage >I(tI{. If. or.slfn ^Kl l-andrslH-siig-len lUuttinur lUiililHiiiuirriiliilirih (l(\9 F. A. Vattdzweig befindet sich bei ctfficrt (Trtnsvcr in liSiibucli, llauptpltitz \r. 239, ../um /1NKKH." (2224—1) Doppelt mütclst Dalnpf gelmilcrtrs Fichten-Pech, (jcpt die brliebtlsle Sorte), ist durch Josef Hecht anS Marbnrg zn brziehrn. Jialenl« pro 1865. Wucrbrtd) !»., Stfolfsfoleiibcr. 2Mit .frotj; jrfjiiittcit. i'ripjifl. 75 fr. Austria = .ftalcnftcr. SDJit jafyfrcicfjcn ^ItHflrntioiicii. Sicn. (iO fr. T'mfmctftct, (9cfrfjuft« = nub '9ln«= fitiifftstalciibcr. ÄMcit. 50 fr. tfaitftfriletider. ütfien. 1 ft. ivtQAi'o : Aalcubcr. .£>itmoriffifd)-|aU)= rifrfjer. Sioii. 5(> fr. 7vi>vft- nub 3flflöÜnlcit&c«. SUubiuci«. 1 ft. 40 fr. Wcitlci'* Orfdjiift«; nub Slitöfiinft^ Malnibcv. ÜBicit. 48 fr. («ira.tcr ®d)rcibfalenbcr. (9(buofatcn= lalcnbrv). Wra; !l^ ft- i («iubll? ^-. 9»; SBon«taic,,bcr, bnttfdjrr. Ükr in. 75 fr. 3Uufti'trtcf .ftalcufecr unb ?JoncUcii' iHImonacO. 2)iit cinrr rj r o si f'n fy a r- l) c it b v it rf : SJ< r ft in i V. 5li>ifit H1 fr. jUiiftrirtcr «ct^iflcr Aalender 1 ft. 8(1 fr. i*oebo, Aalctibcr für bic öftcrr. ^au«- imb Vniibnurtlje. aüirit. 1 ft. 40 fr Vaibadier aSflcffafctifccv, nsfSIScft J'i tr., in it Vrtppalii 15 mil (Jdiubcr IH fr. Vaibariier Safrheiifaleiitot' 20 fr. WcM^tualfnlciiDciv öflcmidi. SBieii. 1 fl 'Hi si- «enev .«rafaucr 2dn*fi^rtleii&cr. 3l>ini. 4S tr. 92tert^ bctitfdjtv ajolffilarriibcr. Vcipjifl. Of» fr. 3>bAviiiarcutifci)cr SoHicn -Änlcubrr. at'tnt. 1 ft. -10 fr. ^efprms.^aleuder/ Bftrrr. ^rng. 00 fr. &ap\nv s?Jf. C*». ^olfötntcnbcr, tjuiiio- i!sli|ct)-.jnli)rifcf)fr. fortflösset »on Söreniu fltn^t. 5it'irii. 70 fr. Sreuieii&t*« ^otspfnlcitbcr. SWit (Sto^U flirf;nt. iHiwIan. 75 fr. IXoftl, Dr. 3. 9f. syott«totcnbcr. SÖJicn. 0(1 sr. ^olfcifaleitdcr, oftorrridjifrficr. SSJirn. CO fr. a^olKNs unb 2tttrtfifcf)aft«?a!e!ifccr öftcircidjifffjcr. isiJion. 40 fr. ^ovviitljif] boi lyii. v. Klolniiiii; r «t; Foil. HHiiil)4*i*{t in Vaibnrf). j der I m^99. %nft»ü,o! «JÖ IM^T?^n^\!"r TrilTl^ ¦'•«"«: „M.nmcskrnn. erzeugt Mulli uiul 8i'll)stv*:rlr;iiicn !" 1 Jjltr5Vljl>JjLOJ 1.1 j Ar.rztli.-luT HaU,g..|,nr in ;,llon «esi-.lilci-.litlirlic.i Kraiikl»"'; d /1EBV ifTTfff l<"' n!"n'1"|-|i('11 in Wrli*»-««»hra!«HtÄmle« '•(<¦¦• <;1''" kjA'lll ¦'¦ II'-niis^iKoliru vmi IjUMrcnHll» in Leipzig, yi. &\\M*' iHllill I Ml ' in Ktn>*l«'i' HhiiiI voii Z.l't Siitvit i»»j* L/UllU 1 ¦-«• Ci" "B>»(onilMa*lieii ytlihlldiiHK« ii In Ml»!«1" A „ Klirll. — llicsr.s liiich, ln-soiirNrrs niilv.lii-li Jiir jiinK" ^1"1"'1' 8 winl »lieh Klirrn, Kdireni uiwl Kr/.ieliem nncmpl'olilcti, uixl ist sn'1' 3it It litsrii 1st (I WCrflCflClt. wüIhtikI in nllfii jiniiih;ifti!ii liii«'lil);.nrllnnK. ii iiiieli I,,.i C. <; r: r o I ,|'s S o h n , Slciill.insiil:.!/, N'- ''-' ' 27. Anil. ¦¦•• «or iicrsiiiiliclw Schut/ von Liuimithis.Utlir. 1 '3 =11.,~i0 k.r# 1VAB!\'1'I^€». — /;^ neuerdings wieder unter ähnlich lautendem Tad Je^ Urhajle. Auszüge und Nachahmungen dieses Buchen (die übrigens an ihrem S''nr'K~ ten Urnjunge sehnn zu erkennen sindj, in öffentlichen JUättern ausgehotm^ ""'''^' so wolle, der hilu/er, um sich vor Tiluschung zu wahren, das von liHil1**11* herausgegebene Werk bestellen und bei Empfang darauf sehen , dass rs nnt < r.t.^^ , ollem Namenssicgcl versiegelt ist. AiiNMt'V«l«'ill i** «'« ^11" ¦'•'¦ltt- Hiezu eill Bogen Amts- und InlclliWtzblatt. Im N;»mi'ii dor Iraierrnkn Witwe meines ver.-.lorlienon, ^lieblcn I'.nifler* Herrn JoSunam If »laser alatlo icli hierniil fion vorflirton BowdIidito KrninhiirLj's, wclcln; iliuii.Hcllicri hei seinem H'pslom ütattunlundoiion I.cirlicitbo^ingnisso ili« Witzle Klirr« erwiesen linlicn, inslM'somlero nhi'T den Horrnn Sündern der dortigen (>itnvnica iIimi inni^sti'n Dnnk ;tl>. Liiil.arl, am i;, Nov«*tiiI>«t 186i. (9s«3) (liirl iEol/cr,