Nr. 29. Montag, 6. Februar 1893. 112. IahMng. Ollillllcher Zeitung. vr«nu«,ln»«onspstIS: Mit Postvei senbuna: nanzjilhriss fi. l5. halbMli«, fl, 7 50, Im Tomptoir: «»nziühiig ss, li, hllll>iährl„ fl. b 5,u. ssiir die Ziistrllunn in« Ha»« aaoMri,, fl. l, - InftNlonsyebür: ssür «eine Inserate bis zu 4 Zeile» 25 li., lllößere per Zeile U lr.! bei «stcrei, Wiederholungen per Zeile 8 lr. N<, »j^idockel Zeiilina» erlchewt »«fflick, mit «„«nahm, der Sonn- und sseiertasse. Die «bmlniftrntwn be«nde, M' VonarrI«vlaY Nr, 2. die Mebaltlun Vab'cholyaNe Nr, ,?. Evrechstmiben der Medallion lanück rxm « bi« li Uhr vormittag«. — Unfrankierte Vriese werden nickl angenommen und Manu Wien stattfinden. Auch bat'Herr Dr. Wekerle ^^ fercnzcii finanzieller Natur mit Herrn Dr. Steinbach und solche tirchen - voliti'cher Natur mit dem Grafen Külnoky abgehalten. Ueber die kirchen-politische Fraßt selbst verlautet, dass die Gesetzentwürfe über die allge" den Umtausch von Depositen oder der als GeschO cautionen bei den Militärcassen und Truppencassen ^ wendeten Tilres Anwendung zu finden habe. H^be hat bei denjenigen Depositen, bei welchen die ^^«, für die zweckmäßige Verwaltung derselben der A" selbst obliegt, auch die betreffende Casse die Ailmeld« ^ der Conveision zu veranlassen, nMrend rücksiaM der Gesckäftscautionen erst nach Einvernehmung ^e Cnitionserl'ger vorzugehen ist Demgemäß Db Erleger solcher Cnitionen von d'r bevorstehenden 20 reisiun unverzüglich mit dem Vlifüa/n zu verständig^ dass die Anmeldung zum Umtausche durch sie zu ^ folgen habe und dass sie jene Umtauschstelle, bei ^ cher die Anmeldung vorgenommen werde, der 2^' welche ihre Cautionen verwahrt, umgehend belang zugeben h.iben. Die Durchführung des Umtausches/ die Einlösung der zur Conv>rswn angemeld ten Caut^ Papiere gegen die neuen Titres werden sodann die treffenden Cassen besorgen. , (Enqland und die Vereinigten StO ten.) Zwisch n England imd den Vereinigten St^ scheint es wegen der jüngsten Vorfälle auf Hawaü ' leinen Weiterungen kommen zu follen. Wenigstens klärte im englischen Unteihause der Parlamentssccl ,, des answäi tigen Amtes, Sir E. Grey, es sei N'" «h< Absicht der Rcqierunq, Kriegsschiffe nach Honolulu zusenden. Die Regierung glaube, dass Leben und^ ^ ttmm der Bewohner von Hawaii unter dem ^^, Amerika's sicher scien. Geqen das Vorgehen ^.. ^i einigten Staaten von Nordamerika auf Halvaü keinerlei Protest in Wishmgwn erhoben worden. , ^ (Königin Natalie) hat aus Bmrrih aH früheren Cultusminister Popovic einen Brief genHf' worin es heißt: «Mein Ausgleich mit Milan H, erst dann vollkommen perfect, wenn Milan seine V . ling geregelt hat, da er j,tzt w,der Unterthan ^ ^ Milqlicd der Dynastie ist. An eine Rückkehr " Serbien denke ich vorderhand nicht. Sollte die ^ ^ schtina meine Alisweisung ohne Motivierung ""fh'.I > so werde ich diesen Beschluss ignorieren, anderen! ^ würde ich gleichfalls in einer Motivierung die OlU " bekanntgeben, welche für mich maßgebend sind, ich noch ferner im Auslande verbleibe.» ^h (Zur Panama-Affaire.) Aus Pans ^ unterm 3. Februar gcmcdet: Dem «Paix» zufoU..^ wartet der Untersuchungsrichter Franqueville, del !^ im Besitze des berüchtigten Notizbuches Arto"» ^ findet, nur dessen unmittelbar bevorstehende Verhas^, , i:m weitere Ermächtigungen zur ge ichtlichen folqung von Parlaments»« t,liebern z>i vevlangcn.^^. zündet die Stiegeulampen zu spät an, im Hofe spielende Kinder zischt er wie ein Kramvns an, schimpft über alle Dienstboten im Hause, über zu frühe Thorsperle, über die Zudringlichkeit des alle Monate zu» sprechenden Rauchfangkehrers und hat geg-n alle Parteien im Hause, nur nicht gegen sich selbst, alles mög« liche einzuwenden. Im Gasthause sucht er nach einem unbesetzten Tische und martert den Kellner bei der Speisewahl. Ein paar Seiten füllend sind auf der Speisekarte die Tagesleistungen der Küche verzeichnet; auf und ab liest er die Speisenlitanei und gelangt endlich zu dem vernichtenden Urtheile: «Heute ist wieder gar nichts da!» Wie das Kälberne ist? Ob wirklich Nierenbraten? Wann gekauft? Wie lange es schon auf dem Eise lag? Wann gebraten? ob erst abends oder von mittags übng geblieben? oder gar vielleicht von gestern? Nach eldebstatt'ger Versicherung des Kellners bestellt er eine Portion. Der Teller, auf dem es gebracht wird, und jener, auf dem er es zerkleinern will. müssen vorgewärmt werden. Nun untersucht er o,s Weinglas, das mit der Serviette grundllch gereinigt wird, putzt sich das Ess-b st'ck am T'sch uche. knackt alle vorhandenen Semmeln prüft den Wein durchs L c^, und damit vergeht die Zcit bis zur Ankunft der Biatei'portion. Kellner! Befehlen? Ist das Nierenbraten? Ge^ wiss! Das Kälberne ist alt: es hat schon einen Geruch! Da riechen Sie einmal dazu l Wle kann man so etwas servieren. Angebrannt ist das Stück auch; natürlich schon dreimal aufgewärmt! Das heißt sich eine Restauration! Tragen Sie den Braten zurück. Al>r ich bitte .... Herr Wirt! Wo ist der Wirt? Da sehen Sie, was man bei Ihnen anständigen Gästen vorstellt! Was fehlt dem Braten? Vielleicht nicht genug durchgebraten? N, 10.865 Kilo Glycerin und 5775 Kilo Gold» Lream verbraucht werden. Was soll man dazu sagen? — (Erster europäischer Tarock-Con-gress.) Aus Tepl wird geschrieben: Vorige Woche fand hier der «Erste europäische Tarock-Congress» statt, der sehr zahlreich besucht war. Ueber 300 Theilnehmer hatten sich eingesunden, theils Spieler, theils «Kibitze»; auch waren zahlreiche Begrüßungsschreiben aus aller Herren Länder eingetroffen. Zum Präsidenten wurde Herr Rauhwolf gewählt. Derselbe hielt einen sehr beifällig aufgenommenen Vortrag über die Geschichte des Tarockspieles, worauf die Berathungen des Congresses begannen, in l denen einheitliche Spielregeln für «Strohmandln». «Tapper», «Königsrufer» :c. festgestellt wurden, die allgemein veröffentlicht werden sollen. Nach Schluss der Verathungen wurde ein solenner «Tapper» arrangiert. — (Ein greuliches Verbrechen) wurde in Nouen begangen. Die Frau eines Arbeiters Namens Breant versuchte ihre vier Kinder zu ermorden. Bei dcn beiden jüngsten, die sie mit einem' Küchenmesser abschlachtete, gelang ihr Vorhaben; als die beiden anderen, die Zeugen der Unthat waren, zu schreien anfiengen. wollte sie dieselben mit einem Handtuche erdrosseln, doch, hatten Passanten rechtzeitig die Hilferufe gehört, erbrachen die Thür und nahmen die Furie fest, die im Zustande der Trunkenheit gehandelt hatte. — (Die neueste Mode) sind, wie aus Paris gemeldet wird, Damenhüte aus Aluminium. Das Patent-Bureau Lüders in Görlitz soll bereits das Patrnt für Deutschland erhalten haben. Wrlch reizende Persprctioe eröffnet sich für unsere Damen! Die unmodern gewordenen Hüte wandern des Umschmelzens wegen einfach ins «alte Aluminium», anstatt in die Rumpellammer. Als kommende Frühjcchrsmode würde ein Aluminium-Hut in der Form des Eiffel'Thurmks auch nicht übel sein. — (Der Polizeiverwaltung in Erfurt) ist eine höchst ärgerliche Geschichte passiert. Vora/stern wurde nämlich dort ein gefährlicher Einbrecher festgenommen, der längere Zeit dort als — Polizeisergeant Nachtdienste that. Wie sich jetzt he'ausgestellt hat, benutzte der Wackere seine Strllung zum Deckmantel einer Reihe verwegener Diebereien. An vierzig Diebstähle sind dem Manne schon jrht nachzuweisen und eine M?nge gestohlener Sachen wurde in seiner Wohnung gefunden. — (Nothstand in London.) Nach einem am 25. v. M. veröffentlichten Berichte des Ministers des Innern sind im Jahre 1891 in der Oraffchaft London nach den Aussprachen der Leichenschaujuris nicht weniger als 30 Mrnschen verhungert. Die meisten standen im Alter von 40 bis 65 Jahren, doch befanden sich unter dcn Verhungerten auch einige Kinder und eine alte Frau von 78 Jahren. — (Ermordung eines Bankdirectors.) Der «Tribuna» wird aus Palermo gemeldet, dass die Ermordung des Directors Vartolo dort allgemein mit dem Ergebnisse der Bank-Enquete zusammenhänge und auch die Familie des Todlrn diese Ansicht theile. Die Gerichtsbehörde soll übrigens ebenfalls überzeugt sein, dass das Verbrechen nicht aus Habsucht begangen wurde. — (Selbstmord eines F a britsdirectors.) Aussehen erregt in Budapest der Selbstmord des Leder» Fabriksdirectors Jordan, welcher sich durch Einathmen von Leuchtgas tödtete. Die Cassen des Unternehmens sind intact. Jordan verübte den Selbstmord vermuthlich infolge momentaner Geistesstörung. — (Der Tod Reinachs.) Der «Matin» ver-öffentlicht die Berichte der Experten und Gegenexperten über die Autopsie Neinachs. Dieselben kommen zu dem Schlüsse, dass es nicht möglich gewesen sei, die Beweise einer Vergiftung zu finden. — (Weltreise des Erzherzogs Franz Ferdinand.) Laut telegraphischer Meldung ist Seiner Majestät Schiff «Kaiserin Elisabeth», mit dem Erzherzog Franz Ferdinand von Oesterreich-Este an Bord, vorgestern in Goa zu dreitägigem Aufenthalte eingelaufen. An Bord alles wohl. — (Bairisches National-Museum.) In München soll die Erbauung eines neuen National-Museums mit Beginn der Bauzeit in Angriff genommen werden. Die von den Kammern dafür bewilligte Summe beträgt 4,300.000 Mark. Local- und Provinzial-Nachrichten. Das Negierungs-Programm. Wien, 5. Februar. Das an die drei großen Clubs des Reichsrathes vertheilte Negierungs-Programm für die Majoritälsbildung knüpft an den Appell der Thronrede von 1891 an alle, deren Ueberzeugung es ist, dass die Sorge für die höchsten Zie 'Mol'enprinzesfin. Roman von <5. Matthias. <20. ssortseyuna.) Die Freude des Wiedersehens ließ beide vergessen, dass sie nicht allein seien. Georg schlang seinen' Arm um ihre feine Taille und Melame senkte erröthend ihr Antlitz an des jungen Mannes Brust. Natuscha hatte das alles mit klugen Augcu ver folgt. Die Entfernung voll der Laube bis zur Terrasse war zu groß, sie verstehen zu lassen, welche Worte die Liebenden miteinander wechselten; ein unbestimmtes Gefühl sagte ihr indes, dass ihre Gegenwart nur störend wirken könne. Kichernd stahl sie sich aus der Laube, den Glückliche« Platz machend. «Sie sollen sehen, wie discret ich bin,» sagte sie M fich. «So kaun ich uichts verrathen, da ich nichts gesehen habe, und wenu die Mama Amtsräthin uuch so inquisitorisch fragt.» In einigen Minuten hatte sie dcn Kastameuhain am Ende des Gartens erreicht und guckte sich ganz er-"aunt nach allen Seiten um. Hier war sie noch me gewesen; sie befand sich plötzlich in einer halben Wildnis. So wohlgepflegt der Garten in seinen vor ^ren Theilen war, hier musste die orducudc H^ud des Mrtners seit lange gefehlt haben. Der Vodeu war Au>fng, zum Theil mit grüucm Schlamm bedeckt, welcher aus der Eutenpfütze dicht am Zaune zu stammen ! ^"' ^ ^^" Bäume bildeten ein uudurchdring ucyes Dach uud ließen au trockenen Stellen unr einen Iparllchm Pflanzenwuchs aufkommen. Au helleren Orten Muegen, wo die Sonnenstrahlen durchdrangen, sprosste reichliches Unkraut, ein herrliches Asyl für Kröten und ähnliches schleichendes Gcthier. Vorsichtig vermied Natuscha die unsaubere» Krautanhäufuugcn uud schritt au den Baumstämmen vorbei, bis ein alter, schwarzer Bretterzaun ihrem Spaziergang ein Ende bereitete. «Ah. hier ist also die Welt mit Brettern vernagelt!» lachte sie wohlgcmuth. «Da muss ich freilich umkehren. Ob die beiden sich wohl schon ausgesprochen haben!» Im Begriff, zurückzugehen, bemerkte sie, dass eine Planke im Zaune losgebrochen war und nur lose an einem Nagel hcralchieug. «Dort hereiu können ja Diebe in den Garten schlüpfen,» faqte sie sich altklug. «Das muss ich der Amtsräthiu sagen.» Uud neugierig schob sic das lose Brett ganz zur Seite, was ihr trotz der geringen Körperkraft sogleich gelaug. «Aber nein,» setzte sie nach' deutlich hiuzu, «Mama Norden würde dann erfahren, dass ich ohne Mclanie hier gewesen wäre, uud dann gäbe es Verdruss. Ich will selbst versuchen, das Brett zu befestigen.» Um zu ergründen, wie sie ihren Eutschluss ausführen konue, schlüpft sie vorerst selbst durch die Ocffmmg ms Freie und betrachtete den Schaden von außen. Sie befand sich dicht am Wege, der längs des Walles hinlief, und konnte dense bcn rechts und links in bedeutender Entfernung überschauen. Er war menschenleer uud die Sonne prallte auf ihn mit heißem Scheine nieder. (Fortsetzung folgt.) Interessen der Gesammtheit durch Parteibestrebungen niemals beirrt werden dürfe, an. Dazu sei es nochwendig, dass die zur Folgeleistung entfchlossenen Parteien in eine Coalition zur Sicherung der parlamentarischen Thätigkeit treten. Damit die nach Auffassung der Rcg'ernng in Betracht kommenden Factorcn sich über den Britritt bei voller Kenntnis der Absichten der Regierung entscheiden, will die Regierung unter Hinweis aus ihre Erklärung in der Sitzung des Abgeordnetenhauses vom 2. December 1892 ihre leitenden Grundsätze klar ausforschen. Sowie die Regierung jederzeit bereit ist, im Sinne der von den Delegationen gebilligten auswärtigen Politik Oesterreich-Ungarns die Machtstellung des Reiches mit allen Mitteln zu wahren und zu kräftigen und somit auch für die Entwicklung der Wehrkraft voll einzustebm, hält sie rückhaltlos an dem gegenwärtigen Verhältnisse zu Ungarn fest, wodurch die Organisation der Monarchie einen dauernden Abschluss gefunden. Die Regierung sl>ht unverrückbar auf dem Boden der bestehenden Verfassung und wird Aenderungen ihrer Grundprincipien nicht zustimmen. Auf dieser Basis erheischt der Einklang mit dem österreichischen Staatsgedanken die Wahrung der gesetzlichen Autonomie der Königreiche und Lander sowie des nationalen Besitzstandes der einzelnen Vollsstämme und die Verhinderung jedes Uebergreifens. Als geeignetes Mittel zur Förderung des nationalen F iedens anerkennt die Regierung die gefetzliche Regelung des öffentlichen Sprachgebrauches unter voller Berücksichtigung der deutschen Sprache als allgemeinem VerständigungSmittel auch in der für Verwaltungszwrcke zukommenden Bedeutung. Die Rcgierung wird diesbezüglich ein Einvernehmen der betheiligten Parteien anstreben, die darauf begründete legislative Action unterstützen und unter ausdrücklichem Vorbehalte ihrer Competenz Veränderungen des nationalen Besitzstandes innerhalb ihres administrativen Wirkungskreises thunlichst hintanhalten. Da das staatliche Leben auch ein friedliches Verhältnis der Confessionen der Staatsbürger erheischt, wird die Regierung die religiösen Ueberzeugungen achten und schützen und Verhetzungen jeder Art entgegentreten. Die Regierung erachtet die Zurückstellung der lirchen-politischen Fragen und grundsätzlicher Aenderungen des Reichs-Voltsfchulgesetzes im Interesse des ruhigen Zusammenwirkens als erforderlich und wird bei Anwendung des Schulgesetzes den religiösen Gefühlen der Bevölkerung innerhalb der Gesetze Rechnung tragen. Hinsichtlich des religiösen Gefühles anerkennt die Regierung, dass lediglich das Gutachten der betreffenden Kirchenbehörden maßgebend sei, und wird sie deren Wünschen thunlichst entgegenkommen. Das Programm gedenkt des Nachdruckes, welchen die Thronrede auf die Aufgaben des wirtschaftlichen Lebens legte und stellt hi-zu Gesetzvorlagen in Aussicht. Es be-tont die verantwortungsvolle Sorge für die Festigung des Gleichgewichtes im Staatshaushalte, die Durchführung der Regelung des Geldwesens, eine gerechte Steuervertheilung, angemessene Förderung der Production und des Verkehrs, Erhaltung und Schutz der wirtschaftlichen Mittelstände, Ausgleich der socialen Gegensähe, Hebung der schwächeren Gesellschaftsclassen, Bekämpfung von Ausschreitungen und des Eigennutzes, endlich die Fortbildung des Eivilrechtes und Strafrechtes. Da keine der vorhandenen Parteien allein die Unterstützung zur Durchführung des Programms gewähren kann, erwartet die Regierung, dass die staatserhaltenben gemäßigten Parteien und Abgeordneten in eine diesen Anschauungen beipflichtende Coalition treten werden, welche eines Organes aus ihrer Mitte benölhigt mit der Aufgabe, die Verbindung mit der Regierung ständig aufrechtzuerhalten und die gemeinsamen parlamentarischen und politischen Angelegenheiten zu ordnen. — («Rothes Kreuz.») Bei der jüngst abgehaltenen Generalversammlung des Z^eigvereincs Gurtfeld des Lanorshilfsvereines vom «Rothen Kreuze» für Kram wurde die Neuwahl des Vereinsausschussrs für die dreijährige Mandatsperiode vorgenommen. Es wurden folgende Herren gewählt: Heinrich Weiglein, k. l. Vezirtshauptmann; Alois Gregorin, k. l. Volksrichter; Franz Gabrsek, t. k. Bezirk^fchulinfpector; Karl Reichel, auiescierter l. k. Brzirls-Schätzungsreferent; Franz Gregoric, Gasthosbesitzer; Alfons Pirc, l. l. Bszirlscommissär; Thomas Wirgler, l k. Bezels» thicrarzt; Johann Kn au s, Psarrvicar; Karl Schener, Gasthofbesiher. In derselben Versammlung wurde der Vereinspräsidcnt, Herr k. l. Bezirkshm,pce-präsidentcn wiedergewählt. Zum Secretär, Cassier und Reseienien für die srinerzritige Berichterstattung an das gemeinsame Central» Nachweiscburrau wurde Hrrr Karl Reichel, quicscicrter k, k, Bezirks - Schätzungsreserent und nunmehriger technischer Leiter der Rcblausbelämvfungs-Arbeiten, gewählt. Laibacher^Zeitung'Nr. 2V. 246 6 Fsbrnar 1893. * (Ha «dels ball) Unter den großen «Tanz-Ereignissen» der Larnevalszeit behauptet der Handelsball seit vielen Jahren seinen hervorragenden Rang, denn er gehgrt zu den schönsten Bällen, wo sich hervorragende Persönlichkeiten und prächtige Toiletten sehen lassen, bietet nicht nur der Jugend das animierteste Tanzvergnügen, sondern auch der Schauluft zahlreicher Besucher reichen Stoff. Vor allem dient er jedoch einem edlen Zwecke, denn sein Reinerträgnis fließt dem kaufmännischen Kranken- und Unterslühungsvereine in Laibach zu, und wie alljährlich, ist dies, Dank dem bewährten Wohlthätigkeitssinne der Vürger unserer Stadt, eine bedeutende Summe. Das thätige, umsichtige Comit^ unter seinem hochverdienten Obmanne Herrn Emmerich Mayer hatte es an Eifer und Anstrengung nicht fehlen lassen, die umfassendsten Vorbereitungen getroffen und sah seine Bemühungen durch den glänzenden Verlauf des Ballfestes, dessen Arrange» ment Herr Schantel leitete, der namentlich sein be« wührtes Geschick beim Zusammenstellen der Quadrillen bekundete, reichlich belohnt. Die kurze Carnevalszeit, in der in raschester Folge ein Fest das andere drängt, be< emträchtigte, wie bei allen bisherigen Tanzunternehmungen, auch hier den Besuch, denn während man im Vorjahre «0 Paare zählte, beschränkte sich die Zahl in diesem Jahre auf nur 40 Paare und zahlreiche männliche guseher, die bei der Minderzahl der Tänzerinnen an den Quadrillen nicht theilnehmen konnten. Der schöne Saal zeigte ein interessantes, fesselndes Bild durch die rei» zenden Mädchen« und Frauengestalten in ihren hoch» eleganten Toiletten, die heuer einen umso prächtigeren Anblick bieten, als sich die Mode leiner bestimmten Farbe angeschlossen hat, der Phantasie und dem guten Geschmacke daher der weiteste Spielraum gelassen ist. Großen Veifall fanden die schönen, eleganten Damen spenden, die zur Vertheilung kamen: geschmackvolle Tanzordnungen, mit einem goldenen Phantasiewappen geschmückt, an zierlicher Kette befestigt. Nebst zahlreichen distinguierten Gästen, unter denen die hervorragendsten Industriellen vertreten waren, beehrten das Vallfest mit ihrem Besuche: der Leiter der k. k. Landesregierung, Hofrath Victor Freiherr von Hein; Se. Excellenz FML. Ritter von Schil -hawsly, Landeshauptmann'Stellvertreter Dr. Papej, Oberst Ritter von Gariboldi, Finanzdireclor Hofrath Plachli, Landesgerichtspräsident Kocevar, Bürger» meister Vrasselli, Handelslammerpräsident Perdan u. a. m. Die Nallmusil besorgte die Kapelle des 17tcn Infanterieregiments in bester Weise, und es endete das schöne Fest, das allen Besuchern in angenehmster Erin« nerung bleiben wird, in vorgerückter Stunde. ,1. * (Deutsche« Theater.) Erfolgreich, wie es begonnen, endete vorgestern das Gastspiel des beliebten Wiener Komiker« Herrn Kna ack. In dem alten Schwanke «Wie denken Sie über Rumänien?» persiflierte der Künstler mit liebenswürdigem Humor den Geldmann Sommerfeld, während er in dem urdrolligen Stücke «Pension Schöller» den Klapproth mit natürlicher, harmloser Fröhlichkeit, jede grobe Absichtlichleit und überladene Deutlichkeit vermeidend, darstellte, durch die unwiderstehliche Gewalt seiner Komik die Zuhörer zu immer neuen Heiterte,tsausbrüchen hinriss und wiederholten, stürmischen Veifall erntete. Der letztere Schwank wurde im allgemeinen auch von den übrigen Darstellern, unter denen Herr H o p p und Frau Milola gerufen wurden, flott gespielt. Das Theater war srhr gut besucht. Heute wirb die Operette «Der Viceadmiral», morgen «Die Karlsschüler» von Laube gegeben; am Donnerstag findet die Erstaufführung der Operette «Der Feldprediger» von Millöcker statt. ^. — («Solol».Maskerade.) Wie alljährlich, veranstaltet auch heuer der hiesige slooenische Turnverein «Solol» seine traditionelle und best accreditierte Maskerade, und zwar am Faschingfonntag, den 12. Februar, in den Sälen der alten Schiehstätte. Das rührige aä koc Vermehrte Ballcomite hat für zahlreiche originelle Masken« gruppen Sorge getragen und auch für die Decorierung sämmtlicher Räumlichleiten die umfassendsten Vorkehrungen getroffen. Mit der Versendung der Einladungskarten wurde bereits begonnen, und werden alle jene Herren und Damen, welchen aus Versehen eine Einladungstarte nicht zugekommen ist, höflichst ersucht, sich dieSfalls direct an das Nallcomiti des «Eolol» zu wenden. — (Slovenisches Theater.) Im Gegen« sahe zu der letzten Vorstellung war die gestrige Auffüh« rung der bekannten Posse «^ovijarsk» uösuca» gut ein» studiert und fand auch dementsprechend eine fehr beifällige Aufnahme. Namentlich Fräulein Nigrin und Herr Voritnil wurden zu wiederholtenmalen lebhast accla« miert. und dies mit Recht, denn die flotte Durchführung ihrer Rollen als die beiden Lehrbuben war des Beifalles in vollem Matze würdig. Die übrigen Darsteller ei'tspra« chen fo ziemlich, ohne jedoch ihrer Aufgabe gänzlich ge« recht werden zu können. Zu bemerken wäre noch, oafs die Gesangepiecen, da eines unvorhergesehenen Hindernisse« wegen die Militärkapelle ihre Mllw.rkung ab-gesagt hatte, mit Tlaoierbegleitung vorgetragen werden mussten; die Iwischenacte hingegen blieben vollends un-ausgefüllt. Das Theater war mittelgut besucht. — (Gemein dewahl in Nresowih.) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemeinde Vresowih im Bezirke Laibach wurden gewählt: zum Ge« meindevorsteher Mathias Remikar, Grundbesitzer in Bre« sowih; zu Gemeinderäthen Andreas Vidmar, Grundbesitzer in Plciivca; Johann Kogaj, Oberlehrer in Bresowih; Johann Zdesar, Grundbesitzer und Wirt in Außergoritz und Jakob Sojer, Grundbesitzer in Innergoritz. — (Tanz kränz chen.) Die Kapelle des 17. Infanterie-Regiments veranstaltet heute in der Hafner'schen «Bierhalle» (Petersstraße) ein Tanzkränzchen, das bei der Beliebtheit, deren sich die braven Musiker erfreun, zahl-» reich besucht und animiert sein dürfte. — (Eine Verordnung für Radfahrer.) Das Handelsministerium hat aus Rücksichten für die Sicherheit des Bahnbetriebes verordnet, dass Radfahrer bei Fahrten auf den längs der Eisenbahne» gelegenen Straßen sowie im Bereiche der Niveaukreuzungen zur Nachtzeit sich farbiger Laternen oder Signallichter nicht bedienen dürfen. — (In Littai) findet am 13. Februar um 6 Uhr abends in den Localitäten des Herrn I. Oblak ein Tanzkranzchen statt, dessen Reinerträgnis armen Schulkindern gewidmet wird. Eintritt per Person 1 fl. Familienkarten 1 fl. 50 kr. Die Musik wird von einer Abtheilung der Musikkapelle des 17. Infanterie-Regimcnts besorgt. — (Vesitzwechsel.) Das der F,au Maria Toman gehörige, ehemals Cchmalz'schc Haus Nr. 1 in der Floriansgasse hat der hiesige Stadlarzt Herr Dr. Josef Deri um den Betrag von 15.0N0 st. läuflich erworben. — (Der Görzer Gemeinderath) hat den Antrag, in Görz auf Gemeindelosten eine slovenische Volksschule zu errichten, abgelehnt. Neueste Post. Original-Telegramme der Laibacher Zeitung. Wien, 5. Februar. Der Polenclub nahm hmte das Regierungsprogramm zur Kenntnis und erklärte sich bereit, die Regierung im Sinne des Programms zu unterstützen, sich eine sachliche Prüfung und Entscheidung über die Vorlagen vorbehaltend. Der Club der Conservatwen nahm das Programm ebenfalls zur Kenntnis, bedauert, ernste Nedeuken gegen verschiedene Programmpunkte aufsprechen zu müssen und behält sich eine sachliche Prüfung der Vorlagen vor. Der Club findet keinen Anlass, seine Stellung gegenüber der. Regierung zu ändern. Wien, 4. Februar. Der Elub der Vereinigten Linken nahm eine Resolution an, welche im wesentlichen besagt: «Die Partei hält eiue Coalition der staatserhaltenden, nicht grundsätzlich veischiedenen Par-teien für möglich, lehnt das Zusammenwirken mit grundsätzlich verschiedenen Parteien ab, heißt das Re-gierungsprogramm in seinen Hauptpunkten bis auf die Vorbehalte bezüglich der Rechte der Executiu- und Ad-ministrativ'Praxis gegenüber der Sprachenfrage und Schulverwaltung gut, hält an der Durchführung des demschböhmischen Ausgleiches fest und erklärt sich be» reit, die Regierung uuter Nahrung der freien Hand durch Förderung der wirtschaftlich»'«, socialpolitischen, gewerblichen, Justiz- und Steuerreform Vorlagen zu unterstützen.» Aussee, 5. Februar. Infolge von Schneeverwehungen und Lawinenstürzen musste auf der Bahnlinie Auss^'o Obertraun im Koppenthale der Gesammtoertehr auf unbestimmte Zeit gänzlich eingestellt werden. Paris, 4. Februar. In dem heute im Palais Elyse'e abgehaltenen Ministerrathe wurde beschlösse,,, der Kammer einen Gesetzentwurf vorzulegen, durch welchen der Frau des Schriftstellers und Akademikers Rman eine lebenslängliche Pension von jährlich 6000 Francs bewilligt wird. Athen, 5. Februar. Ein englisches Kriegsschiff und, drei griechische K'iegsschiffe sind in Zinte eingelaufen um Hilfe zu bringen. Der König »st nach Zanle ab gereist. Calcutta, 5. Februar. Erzherzog Frauz Ferdinand ist hente nach Darjilmg abgereis«, von wo er eine Rundreise durch die nordwestlichen P-ooinzen antritt. Allgclumllicne Fremde. Am 4. Februar. Hotel Stadt Wien. Steinherz, Realitätenbesitzer, Wien. — Krei« nik, Kollner, Kflt., Bernstein. — Ierabel, Reis., Wien. — Baß, Wien. — Bucktel, Reis,, Prag. — Blichmann, Reisender. Brunn. — Traumus s. Frau, Graz. — Fröhlich, Fleischer. meister, Radmannsdorf. — Ermolli, Holzhändler, Varese — Rosina, Reifnih. — Sedlacel. Iägerndorf. — Koorosec, Krain« bürg. — Kramar, Bischoflack. Hotel Elefant. Herz, Epstein, Wenzl; Leo sammt Frau, Kfm., Wien. — Lew, Reis,, Prag. — Gaspari, Tyierarzt, Ndelsberg. — Wirgler, Thierarzt, Gurtfeld. — Schickel, Nceitenau. — i Prclesnit. St. Peter. — Majdic sammt Frau, Loitsch. — ! Mez^ar, Pisino. ! Hotel Zuüllahuhllf. Schrotter. Bensen. — Telo, R-is., Trieft. — i Versel, Kronau. — Kuuöiö, Lengenfeld. ! Hotel Vaierischei Hof Franz Gruber, Trieft. — (Aruber, j Villach. — Slender. Sattler, Gotischer.__________________ ^ Verstorbene. , I>«n 3. Februllr, Johann Käme, Krämer, 76 I., l Kuhthal 11, Leberkrebs. ! T)en 4. Februar. Anna Harrich, Schneidermeisters« Gattin, 74 I., Chröngasse 5. Lungenemphysem. — Ursula Lr-beznil, Private, 82 I., Thierspitalaasse 2, Altersschwäche, Den 5. Februar. Franz Potolar, Arbeiters - Sohn ü Mon., Glockengüsse 3, Fraisen. Vefterreichisch - ungarische Bank. Der vorgestern ausgegebene Wochenausweis zeigt folgenden Stand der österreichisch«ungarischen Bank vom 3l. Jänner: Banlnotenumlauf 493,9«l>.s)00 fl. s— 1,238.000 fl.). Metallschatz 289.231.000 fl. (^ 44,000 fl.). Portefeuille 142.7N7.000 st. (— 3.058.000 fl.), Lombard 20,566.s)00 fl. (— 636.000 fl.). -Steuerfreie Banlnotenreserve 55.614.000 fl, (— 3.134.000 fi)-Staatsnotenmnlauf 335.992,000 fl. (— 3.426.000 st,). Lottozichung vom 4. Februar. Trieft: 69 28 83 43 66. Linz: 88 83 89 39 52. Äleteorolussische Beobachtungen in Laibach. - Z W ft A ^ L ! Z6« Z«___________5ZZ " ?A Mg^ ?40'- 2^"2^"SO7^äss,g^! "B'te^s^' 4 2 . N. 742 7 -2 8 O. heftig ' heiter 0 00 9 ' Ab^ 736 b ^8'6^ O. heftig > heiter ^___^. 7 U7Mg. 748 3' —15''6 "Ö. schwach ! heiter 5 2 » N. 749-0 —66 O. schwach ! heiler 0'00 9 . Ab. 749 4 —12 4, O. schwach ^ heiter Den 4. heiter, stürmischer Ost. - Den ü. wolkenloser Tag» Kälte zunehmend. — Das Tagesmittel der Temperatur an beN beiden Tagen —4 7» und 11 b«, beziehungsweise um 41' und 10^9« unter^bcm Normale. ___^. Verantwortlicher Redacteur I Naglii!. («proc. bulgarische Ttaats»Hypotheken-Vlulelhel Am 9. d. M. findet die Subscription auf 32.050.000 Franc» dieser Anleihe zum Course von 92'//„ in Hold statt- biesel Cours gibt dem neuen Papiere eine Rentabilität von ll'4Vv eine Chance, die bei seinem anderen fix verzinslichen Papier vorhanden ist. Da die neue Anleihe in Berlin, Amsterdaw, (henf und Wien cotiert erscheint, so sind die Obligationen al» internationales Anlageftapier zu betrachten, und schon hiedul«? erwirbt drr Subscribmt die Aussicht auf »'ins namhafte Co»l^ auance. Diese AuHcht wird gesteigert dadurch, dass die neue Anleihe sichergestellt erscheint durch eine erste Hypothek auf ^ Eisenbahn Rustschut. Varua. auf die hafenplähe VurgaZ U«° Varna und aus die aus dem Erlöse derselben zu erba»^ Eisenbahnlinie Kaspican > Sofia . Küstrndjr. Der M'sa»>^ betrag der Anleihe beziffert sich mit 142.780.000 Francs, M°, ist die genannte Bahnlinie herzustellen und die HafettW Vurgas und Parna im modernen Sinne umzubauen. Die bw garische Regierung darf die Anleihe zu keinem anderen V^? verwenden, uud sie erhält daher die Theilbeträge nur nach MV gäbe der Naufortschritte ausgefolgt. Alle diese Umstände verleih^ dem neuen Effecte den Charakter eines ersten ylnlngrpapltl," und sichern der Subscription einen vollständigen Erfolg, »^ Zeichnungen finden statt in Wien und ganz Oesterreich, <«"" in Berlin, Amsterdam und Genf. (539») Sophia» Nüslcndil und zum "«^ baue der Häfen von Varna und Nurgas bestimmt ist welOl Verwendung dieselbe unter leinen Umständen entzogen >^rl>e darf. Demgemäß ist dieselbe nicht nur auf dieser Bahnlinie, >A dern auch auf den beiden Hafenplähen uud außerdem auf der ÄaY" linie Rustschuk' Varna pfandrechtlich in erster Hypolhel M» gestellt. DerSubscriplionspreis beträgt927< Procent in («old, so^' sich diese Obligationen mit circa,«'/,, Plvcent verzinsen, ,"" Rentabilität, welche sich bei den derzeitigen ZiussusweilMn'n^ und im Hinblicke auf die Hypothek und die geordnele« fi"?"^.? Verhältnisse Bulgariens als eine außergewöhnlich günstige va stellt. Zu bemerken ist ferner, dass seitens der bulgarischen ^ gierung sowohl die Coupons als die verloslen Obligationen vo kommene Steuer« und Oebürenfreiheit genießen, sowohl für ^ wie auch für alle Zukunft. Dieselben sind in Wien, Vew ' Amsterdam und Genf cotiert, besinn alle den Cl,aralter ew int rnationalen Wertpapieres. Alle diese Umstünde verbürgen" Subscription einen glänzenden Erfolg. l"<^) W Schmerzerfüllt geben wir allen Verwandten, W ^ Freunden und Bekannten die betrübende Nachricht, ^ ^ dass unsere innigstgeliebte Mutter, resp. Schwiegec- M M und Großmutter, Frau W » ArsulaErbeÄlikgeb.Warenko > W> Private W W heute um '/< 12 Uhr nachts, versehen mit den he>l- W ^ Sterbesacramenten, nach langem, schwerem Leiden lM M ^ 82. Lebensjahre selig im Herrn verschieden ist. ^ M Die irdische Hülle der theuren Dahingeschiedene« « M wird Montan den W werden. W W Die heil. Seelenmessen werden Samstag dl'N ^ M 11, d. M. in der Pfarrkirche zu St. Peter um « U^ ^ « früh gelesen werden. W M Die theure Dahingeschiedene wird dem frommen ^ ^ Gebete und den« freundlichen Andenken empfohlen- ^ W Laibach, 4. Februar 1893. W W Die trauernde Laibacher ZeiwngfNr.2V. 247 6. Februar 1893. Course an dor Wiener Korse vom 4. Februar 1893. Nach dem osticiellrn loursblatte. Ware Stlllll«-MehtN. ^°/° eilibcitllche Mcnte in Noten 9» 30 98 l 9« !,5 l«ö4er 4»/„ Etaa»«lose. »50 fl, 14? i 9 l8»»ec b»/„ , ganze ütto fl. i»7 ?k K« ,^ l8«l> » » Hünjtel KM st. i«» ?z l«4 ?ü l»64er TtaaMosc . looft, 194' , t»' » » . . 5Ufl, l»4?z — '/, Dom.'Pfdbr. k 1»0 st. . ,l>« — 't>L « t"/«vest. Golbrente, steuerfiel ll/«^ ll? » oefterr. Noteniente. » . lUi 9» t«ü 1 «orantlerte Eisenbahn« VchnldUtrschrelbunnen. Eliilldethbahü ln V, steuerfrei, ll?-5" t'8-^» lj/ran^ Iojeph.Bahn in Silber , l»>« «" >?»4> «orurlberger Uahn in Eilber , lo>-l„ l,„ i<> tllfabcthbahn !i«N fl. LM. , . 2^.c - 2!.? »i> dto, «!nz-Vudwel«LOO st. ö.W, 2?4' - —'- dt°, Salzb.-Tirol lil«, fl. ö. W, 22« 5', v^/ 5" MOabethbahn für »00 Marl . ll >- >ld, öl» dto, für 800 Mark 4"/^ . . . 1»0 40 - - 3tanz°Ill««vh.»uahn bettn cuuiul. Etü»4 >lto. VNblllin.Prioritäten . --- —- >>t°, Etaati-Übltga«,». 1.187S 1«0»z !LI 2l bw. Welilzehent-Abl. c>b,l(X>st, ll» ?l> ,0'. '^ >>to. Präm..«nl. ll l«0fl,«.W, 149 50 i"0i« dtttu il Ü0 fl. ö. W. 14» - 150 " il>sizMg..Lo1« <"/,, lUN si. 0. W l« »i 1i»'7l Grundkntl.«Vbllgatl«n»n Mr l°/n »allzische...... 1«6 b0 «05 6' ü"/„ mährische...... ^-'^ —-'-^ 5°/„ lttaln und Küstenland . . — — —'— 5°/« nicberüsielieichlfche . . . l«9 ?b —'- 5°/^ fteirl,che...... —'- —'- 5>°/„ troatilche und slavonische . v? d« 88-- ^°/n stebendillgische , , . .-------—'— 5"/„ lemr!er «anat . . , , —'- —'- ,^«/„ uüizarNche...... »«'»>' »?»" And«« üsstnU. Anlehen Dmmu.Mell.«Ll)!t ü",„ 10« fi. . 13" »<> lNi'»<> dt°. «lnlelbr l«7» . . ,<>»'- 10.4 - «nlehen der Eladt ««rz . ill»' - - ^ülehe», d. Vtadtgemeinde Wl,n ilü'KO <««- ^riim, «nl. d, V^dtgem. Wien l«9 ?f> ,?',»?> s,!!irilthl derlo«. b"/„ <<,. . t>« »0 IIS » dt«. blc, 4V,°/°. . »"!<"' - - dt°. b°/° «^ b > ,< o >^" c>«ft°una. V°,n! uerl. 4»/,°/^ . i«i — i>>o»s detto » 4°/a . . »no — loo w detto bojühr. » 4°/, . . 100-. l00 l>0 VrioritätS'VbligatinlUN (fü, ,U!> L). Ferdinand» Nordbahn —>— Hallzlscht 5tarl°Lubwia-Vahn Gt.-.. 1881 30« fi. E. 4'/."/« —'— —'— »eld Staatsbahn ......,»« /ü 138 ^< . il 5°/'.....1,4 124 d" Ung.»a»sv »ahn.....ioü 8« 1<«> l»!' Dlv»rs» zsst (per Stück). Credite 1W fi......<93 « <9< »' Clart, «»0 4°/, Donllli.Dampffch. 10« fi, . '54- '86 °><> Uaibacher Pr«m.«Anleh. 2« fl. ?» " «< ^ O» ««»ben Kreuz, «ft.«e,.v,i(»fi. '» ?l "« >,l!dulvd «vle 10 fl.....»5 »"'?^ -alm°L°<<> 40 fi. ...'—' '^ WaldsU'in-Ll!!!- lM fl.....«' - <» wlnb«,ch-«räh-«ose 20 fl. . . 74-- " «rw.-Vch. b. 8°/„ Pr«m.«Vchulb> verschr. der Vodenneditanftalt «' - »'' ßant.Kctwl (V« LtüH), «nalo-öst. «anl LOOfi.SO'/.«, , i^»-«« l^^< Vanlverein, wiener, 100 fl. . 1«'< «» «' Bdcr.-«nsl. üfi., »00 fi. E, 40"/n 894^0 »9N -Lrdt.Hnst.f.Hlln». u. V. iSOss. »«» ^ »«» « > Eredltbanl. Ulla, ,!„g., »fty fl. . »7°>» ÄV» «^ D«p!,ftttnbllnl, Nllg,, 20« fl, , «I« — »l7 50 «»co«pte-«es., 3tb,«fi,, zo«st, «4« - »5» Viro'U,«as!nw., WitNli»««« ^4»-- «44- Uiberbanl, «ft, »«« si. <>». . . «?'" «»s «0 0estrrr,.una, Van! Svsi «(. . , l' 1L I"» V ilonbllnl »00 fi......»4? 50 »43 - «rrlthrobanl, «lllg.. 140 . .» «i »04 — «Mm. «ordbahn 150 fl. . . 1»<» <^<» i9l b, » Weftbllhn «00 ft. . . »Sl - ?t>« — Oufcht<5h«»bn »»f. «« ft. «M "l>" 'I^'< t>lo, 'Ul. ».) »00 si. . ,», «, «» -« Dampfschifffahrt, G«s, Otfteri. bOV ft. CVl. . . . »K« 5l><'-Dräu.»«, (V.'Db,°«.)»00si. <3, »^3 5^ ?<>4'— Vul-«°denb..»i>..s. 200 fi. S. i,4 - o«0 iftrbinllnd«-Nordb. 100« ft, «M. »»«?, »«»c> Gal, «arl'Lub». V. »00 fl, «Vl. »»0 1» ?» 5ü Üe»b.' l«rm>u>.. IafiK > » /db,est.-ung..Iiieft«»(>ft.«U, 4,2 <'4 — l>sterl, Nordweill!, «wft. Vilb. »<4l»0 «,^ dto, (M, ü.) »W fi. O, . . »»i — .», il» «rau'DulerEisenb lüvfi Gilb. >>3l»0 ^»--3laat«ei 3 b>< >04 — »eld W»« Un«, Nordoftbabn 200 fl, Silber -'— — — Un,.weftb,t«llllb-»r»,)2li0fi,G. »03 3l, »0< 90 zndultri»-Kctl« - 1"» ?5 Montan» «e^ll,. »Nerr>«>lv«'<> " Vraa« Vi,en'Inb.^»es. »00 fl "« «,"' ^ Valll«. r«rj, Steinkhlev «» N "^^ ' «»" — >O«»l»a«l»ubl.. V»v<«,. »<^ift »n8_2<.« . 'S»edrern,uhl»,Vaoü >« '" ^ '^ " ''r<,nw -^ ?0 «, "l ^ '^» "" «»»»enf .» .Oeft W Wien lW» "^ — 33k - «°«,°n.üeth»nft., «lll,. W Peft .,.„ , ^ »N fl . . , '"U " ''s ^ «r, »augestMchatt 100 fl. . . »» «" 99,5 Wn,e?b«,«i«^' "?-— Paiutnl. Ducaten....... 5«» 5/o »0^lllNc«'Gtücke..... »S<4 9 «!l» Deutlche «elch«bllnlnoten . . b» ?»,! »««<«> »aViel.Nubel...... ' ^ll?< ' ><» Italienlsche Vanlnoten <100 L ) — —i —,— Landes-Hheater in Mbach. »1. Abonn.-Vorst. (Nr. 93.) Ungerader Tag : ^eute Montag den 6. Februar Der Niceadmiral. Komische Operette in drei Acten und einem Vor» spiele von F. Zell und R, ltlen l-n?otor »»Nidoiu mlt llem ^euti^en ^»8« ül)erg«l)en ilg,!)u. Laidaen am 4. ^e!)r>iill- 1892. (551) 2-1 tin l.^8NlM>18N mil, ^uten 2eußM88LN Vv 'I'll kuf^nnmmen ^^- ^so». 2eru»rü» llaenlolßer (5K0) 2-1 I^in^on. 8onrittlicne Ollerten di» 18. 6. »«. Il,«8iiuont»»II»,r»ol» lür lülavicr 7.U 2wei ntll^clßn, eamponiert unä ciem loliliel^n OlNeiersc^orp» lie» k. u. II. Inl»»t.-Neß. ^r. 17 8e^viclmet von liapelimeiLter »,in I^an^elitneater in I_,»,ldn,<:l). rr«l« 2. — so. Vorrätniß iu cler Nuennknälun^ Iß.v.llmMZlK?ei. Lmwß Lei LeüwilunßLn n«,eli u,u8wärt8 erlolß^ I°r»no<»>2u8enäunß. (566) 3-1 >m I. Ltoekz ßll886N8klt8 gießen, mit, vier wimmern, Xüerie, äpsi^eliammer. Xeiler, ^elikammer unä 6lli>ß mil 6!a«ver8<:n^. lunß, 6»,nn NoixI^ßS ist mit 1. Uai 2u ver-Febkln. Mnere8 beim IillU8ejßentmimer--^«t«r,,tr»««« Ilr. 32. (550) 3-1 nerüenanßeiven. !^ ^------^^^.^^ 6et ßeßkn k». ! .S'si^ -^"/ ^ ^ ! >N t«.rrl,alil«:!le ^k- ! RntMÄlW"^ j ! l^ünnen cler N»^^.7^ ^ ^<1n„un^^s>rf;»nL MWM^IMM! ^ Ulkten u. 5Iß!«er- ,.^^H/^..7,7>^. «i kyit. Die«« ?k> ^WWW^^ « «Ui^».vvelo,^ ^7^^ -^— .-.-. , «< d«suliißl>na »na ^IirgnyV^ ?^^-^',!? er^veiel'enä Hsii-> ^^-^^'"' "? ! ^! ll^n, liännen ^/^/'" ! < vveräen, welcliein ,"lg,ste ejusr Idaren unä le8t,en 8lill>me «enoUiißLn. wio elwu ?i'6c1ißor, ^el,rsr, ^" 5el,»<;nlk1n ss, 2. (5808) 12—8 Hpotkeko sieeoli ^ . .^ e°«^" NHe!>nk!n»e .!«» Nltraee» 8ßknr6 mied, 6en ^^^^irlen ?. 1. Kuncien für 6»,» meinem ver»lorl>enen Vlller tjurcli viele ^»nre n,Il8Li!i^ ^e^enenkto Vertrauen nüNiclisl ^^ 6k«l !,n6 l)illig8t, l)680re6n wer6e tt^lte Nuc:!i ^lier/eit ein reiclilmltige» ^.^er von serli^n. »u« 6en ves8cliie6en8<,en un6 »cliänuten IVlm inor^rlen naen 6en neuezten »rel>iwkwuwcl>en Lntwürlen »,u8ßelülirt,en 2u r^ik «t. 11, pi-oli l.uki ^vüiö «6 on6i, o/iroma n^e^ovim pravnim ?:km!^5c:a vlo^ni^ i^lkv. 141 K»la^li«ln6 Vii^tl 1893, 8l6v. 346, «leän^mu po-«tavil kulÄ<0l^6m »6 kldum Valentin ria^ar, pu«68lmlc v 3n6b6^in ^lsv. 7, wr 86 äoloöii nur6ll x» 3ki-»^!,no r»/ls)r:ivc> o »^ tu^^i na 6»n 21. fybruvar^ 1693. I. od 9. un 6os»olsln6 pri ) Nil pmNoßi ^enilnß p08«6l)6 / ljnli 21. Mmvasja 1825 ilols 300 ßo1<1, D>z^l6 l(N6/, l(^t>N6 Znlün: c) n» poälo^i ndäol^nic:«; / cwk 15. M-nuvlll-^ 1833 t6,.jalv6 90 l^lli, I^uko, li'Iol-ijttNli in I«l-l^6 I^Ie« pri pc>86.^tvu k'i-ancelli ^uvan» i/ l^.08^ pocl 8v6lo Koro vlo^na djt. 18 X6in^i.^k6 kn^ißs Ka^slralne oböins X»navn. X6l- ^6 oä teäa^, lcar 80 biw t« l6rj»tv6 vkn^i^6N6, minulo v56 v«ö lll) 50 let, kßr tyn upnikov ter n^inovin äeclnilcov in n»8topnil<0v ni müöi nil^er n^li in kyi- onl v l.6m ö9.8U niW i»lc»Ii svo^in pl'Hvi«, pox>v!)»^o »s oni, il»t6l>« «j pi-i»vn^»^ti pravios lio tsti 60 15. ssbi-uvarj» 1694. I. lako jfotuvn, »ic:«!' >,6 baä« na pros-nMuvo 2an>6van^ pi>ivoli!o, 6a W umrtvi^o «6 vkn^i^ds, lsr äa s« 26m 1^6-lln^i^no ixrizsM (^ kr. oki-^no 806iäö6 v I^iti^i (ju6 23. ^nnuvar^ 1893. (489) 3—1 5t. 29.87Z7 d. Kr. 2Ä M63lo äßißß. 0kraM0 80-äiöüft v I^ukhani naxnanja: V8W6 loiibk 66 pra68. 11. oktodi'» 1892, «lev. 23.224, ?6>ra N^6iüa i/ ^udl^ane (lio 6r. i'avciL^i) proti k'i-an-cvw lirislu ix ^ub!MN6, 8ß6»^ n6-xnano kjs v ^meriki, pcw. 202 ßolä. 50 kr. 8 pr. p08tavil «6 ^6 wisncu > 6r. 3uy6r, o6v6lnik v I^ubl>ni, Kur»-i n^ nim Nßpo/nlmim pravnim N28le6nik0m, xura6i pripoxnnn^a /nöiö /avarovane ter-^»tvk v xnLxku 350 ^16. in 6ovc)!^NM ixdri32 vkn^iiibß 8>t-66 »6 ,6rMtv6 6e pi-as«. 11. ^nuvlzr^ 1893, 8<6v. 619, ^!66l^i P08IHV.I Klil-iit0r,6m a6 aotum ^ÄN6/ DkrN0V56k ix 2>6kyV, <6r 8K 6ol0öll narok xa «kin^nnu raxprnvo n t6^ »oivl na 6un od 21 lykruvzzr^a 1»93. 1. 9. uri 6up0l6nti pri lem 8o6i8öi. V ^udiMni 6nv 12 ^nuvai^ 1893 (1686N Var2adlunß kaufen' 1rs83Sli, NortsQ, LoimürV, photosslaphische Iückflände. Kto. kte, eto. Oozto^oioliisokft I.ONIS Noessisr H vo. ^VIlm, (5«.'j) 7-1 Vll/3. Vs2., kai»er«ts».s»v Xr. 80. im liesten Nstrisbe »tenyn6. int in U»nvt 2l»rtll» l»ei I>itt»i «osort »>»2UA«l>«n. ^llliere» »u» ««s^Il.ßkßit deiln Portier iin liulsl «Liellliit», I^».il,«.<:ti. (582) 3 1 mit vier, re^p. 6rei wimmern nel>8t «lllem Xu-ßelwr 8inä mit ^l»itermin xu vermiete» in ^er^»»l»»I»<»e^^„« llr. 24. (559) 3—1 filllsnizzen seillliew,^ ^lit Zsvillizun^ 6»» il. ll. I^lln6e8^ßricl>l«8 I^»it)ll<:n vom 4. ^ekruar I893. 2. 1100. veräen äie in den Verl»,85 6e» k'r^ulelu» rr»,l»ol»0» Ovl^»2ill ^ellöri^eu ^l>rm«»« — Wonnun^^einriolitun^, ^Vir8l:«e, Kleidung, 3il!)esß«rn,lN8c:liasleu ete. — Iivutv äsn s. I'sdrna.r unä eventuell 6i« sollenden I'uze, vorlnitwz» von 9 ni» 12 Ul^r uncl n^nmit^» von 3 I>>8 6 Hlir im UllU8e <^..^r. 2 »m ^«l^re»»-> vll^t.2 in l^kikkcn, II. 5lock, 2ur öllentllekeu Ver8teißerunß ^ellln^en. Llllbllcli am 6. ^edru^r 1893. vr r. Voll, k. ll. Hot»r «ll» 6ericlil»»<^ommi8»ti.r. von n. l-so llufwlirt« bei (565) 3-1 3ene1lenuurßz»»»e. Im Näu»e llin ^uer«ftLs^f)Ikllx I^r. 8 !8t eine ^oliNNU^ mit Wnf Xirnmern »ofort unä s'illu ^Volinnn^ init vier Xilnmern mit Hkltvruiln 2u vermieten, ^u^lcunlt dei 6er N3,u8lnei8terin 6ll8eld»t. (378) 3-3 5«. 198. I>I« V66^ K^L V Ituli^i div9.j')l'«mu ^nlonu l^ökaju i/< V^i. Uvsl^kv^a p08lavi 86 U«tt»v2 l^r6mrciv, ve!«po-368tnik ix V6I. Do6l^8k68a, 08kl-klnkom wr 86 mu vrnüi tU8o6ni /pmli^kniizni 06WK x 6n6 4. 66C6mdra 1892, 5». 5146. 0. kr. okrajno »o6i»ö« v l)Vnu^vüan ^ 6uu 17. Mnuvar^u 1893.