HW4. Dmmerstcm am 21. Juli 18tt4. Die „Lmbacher Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, täglich, und lostet sammt den Beilagen im Comptoir ganzjährig 11 fl., halv-jährig b ft. 50 lr., mit Kreuzband iin Comptoir ganzj. 12 si., halbj. 6 fl. Mr die Zustcllmig in's Haus sind halbj. 50 tr. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganzj., unter Kreuzband und g." druclter Adresse 15 si., haivj. 7 si. 50 lr. 3nstrtionsgebülsr für eine Garmond - Spaltcnzeile oder den Raum derselbm, ist für Imalige Einschaltung 0lr., für 2maligc8tr., sür 3maligc 10 lr. u. s. w. Zn diesen Gebühren ist noch der Inscrtionö - Stempel Per 30 lr. für eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 fl. 90 tr. iur 3 Mal, 1 fl. 40 lr. für 2 Mal und 90 lr. für l Mal (mit Inbegriff des Insertionöftcmpels). ^laibacher Ieituna. Amtlicher Theil. I^as Finanzministcrinm hat dem Finanzrathc bci dcr Steucrdircktion in Salzburg Iguaz Wanke dic Finan;rathsstcllc bci dcr Finanzdircktion in Salzburg verliehen. Crlaß drs FimmMinijteriumo vom 16. Juli 1804, in Vctrcff dcr Zahluugsfrist dcr Gcbührcurückucr-gütuugcu für ansgcführtcu Znckcr. Mit Rücksicht auf dic durch das Gesetz vom 29. Oktober 1802 ) hinsichtlich der Vcrbranchsabgabc von Nübcnznckcr erfolgte Herabsetzung dcr Borgnngsfrist von cincin Jahre auf sechs Monate wird bestimmt, daß auch die Auszahlung dcr Anweisungen, welche nach dem Erlasse dcs Finanz. Ministeriums vom cine Thatsache, dcrcn Wichtigkeit nicht erst hcrvorgc. hoben zu werden braucht — noch ausstehen, so müs. sen wir uns an dic Nachrichten halten, wclchc iu schlcöwig'schcn Blättern vorliegen. Danach war am Montag dcn 11. d.M. Morgens das östcrrcichischc Geschwader mit dcu dümschcu Schiffe, z»sammcu gewesen und vicr Dampfcr hatten sich innerhalb der Wcr Rhcde vor Sylt vor A„lcr gelegt. Von dcn österreichischen Jägern, dic m Hoycr und Uuigc-gcnd an dcr Westküste von Echlcowig lagcn, wuidc nnn cinc Menge sogenannter ^inoiclsbötc ^Bini.en-dcichsbootc) ans der Wicdingha^ rcqnirirt uud zum Thcil nach dcm Kanal von H^r, zum Theil nach Südwcsldörn gebracht. Dlc,c Boote sind ziemlich lang, an licidcn Eudcu ,pitz uud mit ciucm llcinc. ^iast versehen, der uach Bclicocu au cs od r' Deiche bci Hoyer zwei^u.sch^^^ Kanal cm wcmg l»üs vor Anker liegen, zu dcucn stch nachher noch vlcr andere hinzl.gcsclltcu. Fcrucr sah mau untcr ^ist vlcr großcrc Schiffe liegen, konnte aber, da über Sylt an dcm Nachmittage cin Ncbcl schwcblc, uicht schcn, ob cs östcrrcichischc odcr dänische scicn. Da sich nuu auch noch cin zicmlich starker Gegenwind erhob, so wnrdc au dcm Tagc gar kein Versuch gemacht, mit dcu Bootcn nach dcr Insel hiu< übcr zn sctzcn. Am Dinstag MorgcnS, den 12. d. M., wurdc dcr crstc Bcrsnch gemacht, allcin tauiu waren die Boote ungefähr dcu halben Wcg hinüber, so setzten sich die dänischcu Kanonenboote iu Ncwcgnng nud begrüßten jene init mchrcrcu Kauoucnschüsscn, dic abcr ihr Ziel vcrfchlten, indcm dic Kugeln dic Boote dcr Entfernung wcgcu nicht crrcichcii konulcn, Da es jedoch unmöglich zu scin schien, ohne dic größte Gefahr weiter zn segeln, so tchrtcu dic Boote um und lcgtcn sich im äußcru Eudc dcs 5lanals bci einander hin, ohne vorher dic Truppen auszuschiffen, die sie an Bord hatten. Dic dänischen Schiffe zogcn fich jctzt allmälig bis nach dcr Qftspitzc vou Sylt zurück, wo sie seit der Zeit gelegen haben und noch liegen. Da man noch immcr uicht gcwiß wußtc, ob die Schiffe, die untcr ?ist lagcn, österreichische scicn, so bcgabcn sich zwci Offizicrc und zwei audcrc Hcrrcu sKapitäu Andcrscu vou Sylt und Matzen vou^Ton-dcrn) von Hoycr ans nach Emiucrlcy, um von hicr aus uach dcr llcincn Inscl Jordsand übcrzusctzcn und von da Gewißheit übcr dic Schiffe zu crlaugcn. Schon um 7 Uhr Abends tam cincr dcr oben erwähnten Hcrrcn mit dcr Nachricht znrück, daß cS wirklich östcrrcichischc Schiffc scicn, dic sich dorthin gclcgt hätten, um dcu Ucbergang von Hoycr nach Sylt zu übcr-wnchcn. Sogleich wurden nun allc Boote nach dcr Schlcußc zurückgernfcu, um am folgenden Morgen mit einander wegzugehen. , Mittwoch dcn 13. d. M., Morgens um 5 Uhr>' scgcltcu 20 Aootc und cin größcrcS Fahrzcug mit circa 200 östcrrcichischcn Iügcrn uud mchrcrcu Bür» gcrn, zum Thcil gcboruc Syltcr, vou drr Schlcnße bci Hoycr wcg. Vom 0. Feldjäger-Bataillon war die ganze fünfte Kompagnie iu dcn Äoolcn uud dcr crstc Zug dcr dritten Kompagnie in cincin größeren Fahrzcug. Dic Bootc warcn nngcfähr in dcr Mitte zwischen Sylt uud dcm Fcstlaudc, als vou dcn oüui. schcn Kanoncuboottn zwci nutcr Scgcl und jenen cnt< gcgcn gingen. Znletzt sctztc sich abcr anch ein österreichischer Dampfer in Bewegung, licf bci dcn schlcs-wig'schcn Fahrzeugen vorbei und jagte die bcidcn feindlichen Boote wicdcr znrück. „Ungefährdet langten wir", so schreibt cincr dcr Bcthciligtcn der „Flcnsbnrgcr N. Z.", „um 10 Uhr bei Munlmarsch auf Sylt au, wo sich cinc zahlrcichc Menschenmenge versammelt hatte, um den Befreiern cin „Willkommen" entgcgcnzurufeu. Tüchcr uud Mützen wurden geschwenkt, abcr nur wenige „Hurrah!" er« löntcn, dcnn dic Freude war ;n groß, als daß sie sich hätte in lantcn Kundgebungen Luft machcn tön-ucu; sic äußerte sich in Thränen, iu stillem Danke zum Allmächtigen und zu Denen, die cr als Befreier Sylt's vom drückenden, schmachvollen Joche dcr dänischen Despotic gesandt halte. Abcr dnrch dicse Thrä' ncn lächelte dcu deutschen Brüdern dcr hcrzlichc Gruß dcr schwer geprüften Syltcr entgegen. Blumen und Kränze flogen den tapfer«-,, Jägern in zahlloser Mcnge entgegen und Jeder snchtc einem von dcn munteren Steicrmürteru dic Hand zn drücken. Nachdem alle Trnppcn au's ^and grlounncn und gcorduct warcn, traten sic in Begleitung allcr anwescudrn Syltcr dcn Marsch nach dcm Dorfe Keitum an, welches von Mluitmarsch line halbc Stunde cliifn-ut liegt. Eben oor dem Dorfc war einc hübsche, mit frischem Älät< tcrgrün umwundene Ehrenpforte errichtet, an welcher zehn Fahnen, allc mit den schlcswig-holslcin'schcll Farben, flattcrtci,. In dcr M'ittc war rinc Inschrift, wrlchc dic Worte cuthiclt: „Deutsche Brüder, scid willtonllucu!" An dcr andern Scite bcr Pforte stanocn zu beiden Seiten 30 junge Damen, allc in Weiß gctleidct und mit Schleifen geschmückt, dic iu blau-wciß'ioth prangten. Nachocm sic dic Trnppcn begrüßt, Blumcn vor dieselben hingcstrcut und sie bc-träuzt hattcu, ging es wcitcr. Anf den Wunsch dcr Offiziere bildeten dic Dameu dic Vorhut, dcncn daS Militär und daS Volt folgtc. So ging cs durch's ganze Dorf bis nach Groot's Holcl hinaus, von wo auS dic Truppen in ihre Quartiere tamcu. Kurz nach Mitternacht wurden der Landvogt Tvcdc, der Postmeister uud Zoll-Kontrolenr Masowsty nud der Pastor ^icycr aus Kcitum (Erstcrcr durch Soldaten, letzlere Beiden durch Sylter) ans ihren Häusern geholt nnd nachher, um 0 Uhr, untcr ciucm'allgcmcincn ^ubclrufc allcr auwcscudcn Eyltcr nach Hoycr al'ge-führt. Augenblicklich find fic iu Tondcrn nntcr Be< wachung. Das Zollhaus wurdc fofort in ein Wachthaus verwandelt, Dcn Tag bcfchloß cin Ball, den dic Offizicrc jür die Damen veranstalteten, wclchc sie 654 empfangen hatten; auch für dic Soldaten wurdc cin Salon geräumt, wo sie bis spät iu dic Nacht hinein getanzt haben." Donnerstag den 14. Juli hatten dic Oestcrrcichcr die Absicht, ein Boot mit einem Offizier nach den dänischen Kanonenbooten hinauszuschicken, nm sie znr Ucbcrgabc aufzufordern, da sie eingeschlossen nnd von Jutland und ihrer größeren Flotte abgeschnitten sind. Was das Ncsnltat dieser Aufforderung gewesen, werden wir bald erfahren. Wie man Hort, sollen die Oestcrrcichcr Föhr am 13. d. M. Nachmittags an der Südseite angegriffen und genommen haben, auch 4 dänische Kanonenboote sollen ihnen in die Hände gc» fallen sein, doch ist dics nur Gerücht und nicht verbürgt. Wie die „Fl. N. Z." meldet, ist dic Insel Aarö, iu der Nähe von Hadcrslcbcu, jetzt auch von den Alliirtcn besetzt. Oesterreich. Wien, 18. Juli. Die beiden Präsidenten der vor acht Tagen geschlossenen ersten vereinigten evangelischen General« Synoden, Supcrinteudent Haase und Superintendent Dr. Franz, hatten hcnte Vormittags Audienz bei Sr. Majestät dem Kaiser, Superintendent Haasc ergriff das Wort, um den Schluß der General-Synode» zur Allerhöchsten Kcnutniß zu bringen und Sc. Majestät im Nnmcn der General-Synoden zu bitten, den im Wege des evangelischen Ober-Kirchcnrathcs und des Staatsiuinistcrimns zu machcudcu Vorlagen, wie sie auö den Beschlüssen der Synoden hervorgegangen, die Allerhöchste Gc« uchmiglmg zu ertheilen und so die evangelische Kirche iu den dcutsch-slavischcn Bändern zu neuem Dante zu verpflichten. Sc. Majestät geruhte die Deputation sehr huldvoll zu cmpfaugeu und derselben, dem Vcr< nehmen nach, beiläufig Folgendes zu crwidcru: „Ich habe dcu Gang der Verhandlungen der General-Synoden mit lebhaften: Interesse verfolgt und freue Mich, daß dic Gencral-Synode» ihrc schwierige uud umfassende Arbeit iu verhältnismäßig so kurzer Zeit (dic Gencral-Synodcn tagten volle siebcu Wochen) uud mit so großer Ausdauer verrichtet haben. Insbesondere haben dic loyalen Gesinnungen Mir wohlgethan, welche in den Vcrhaudlnugcn dcr General'Synoden sich kundgegeben haben, und wird es Mir gcwiß eine Genugthuung sein, den Vorlagen dcr Gcncral-Syno« den nach Möglichkeit Meine Geuchmiguug zu crchei. lcn. Wir wollcn hoffen, daß die erste evangelische General-Synode in den deutsch ^ slavischen Väudcru Oesterreichs sich als ein Vorbild bewähren werde anch für andere evangelische Landeskirchen." Nach dieser Audienz wurde die Deputation von dem Herrn Staatsminislcr v. Schmerling empfangen. — Die Arbeiten iu Betreff der Gcrichts-Orga« nisation schrcitcu rüstig vorwärts, so viele Schwierigkeiten es dabei auch zu überwinden gibt, theils dcr Persoualicn wcgcu, theils anläßlich der nothwendigen Umleguug dcr Geschäfte uud Geschäftskreise selbst. An verlraucnswertheu, anstcllbmc» Persönlichkeiten ist kein Mangel. Iu dcr ungarischen Hofkanzlci wiro das spezielle Preßlcituugswcscn reorgamsirt; Hofrath Papay, dcr dieses Geschüft bis jetzt versah, ist davon zurückgetreten. Trieft, 16. Juli. Massenhaft ist der Andrang beschäftigungsloser Vcute aus dcr Haudwerkerllassc, welche ihr Glück im ucucn Kaiserreiche Mexiko ver- suchen wollen. Sie wollen nnr die freie Fahrt nach Mexiko haben, um sich dauu dort eine ucuc Existenz zu grüudcu. Es uuterlicgt zwar keinem Zweifel, daß der Kaiser vou Mexiko auf cine gcsnndc Emigration aus Oesterreich große Hoffuuugen baut, aber die be-treffcudcn Verfügungen sollen im Einverständnisse mit dcr österreichischen Regierung getroffen werden. Bei dcr außerordentlichen Uutcrstützuug, welche die österreichische Regierung dem Aufblühen des ucucn Staates zuwendet, ist dcr bcstc und sicherste Weg zu einer lebenskräftigen Emigration, dcr Abschluß cincs zwischen beiden Reichcn zu vcrcinbarcudeu Staatsucr-tragcs. Sobald daher der zwischcu Mexiko uud Oesterreich zu vcrciubarcudc Hauoelsuertrag abgc schlösse» ist, wird die Regierung des Kaisers von Mexiko sich entschließen, basirt ans zuverlässige Au» gabcu, dcu überzähligen Elementen dcr österreichischen Bcvölkcruug eine schöne Zutuuft iu dem gesegneten, nur au Arbeitskräften Mangel leidenden Reiche zu eröffnen. Was daher iu vorgreifender Weise geschehen würde, könnte dcu Interessen beider Rcichc nur uachthcilig sein und bei dcr für sein ehemaliges Vaterland stets gleich warm bewahrten tticbc des Kaisers von Mexiko würde es sciu Gemüth drückc», wcuu durch dic Schuld mexikanischer Behörden nur eiucu Ocstcrrcichcr ciu trauriges Looö crcilcu würde. Man würde sehr irrcu, wcnu mau glauben möchte, daß die mexikanische Regierung eiucr Einwanderung österreichischer Elcmcute in das nenc Reich abgeneigt wäre, sie ist sich uur zu gut bewußt, daß uichts so sehr beitragcu würde, das Band materieller Intcrcsscu zwischen beiden Staaten daucrud zu knüpfen, als eine Einwanderung tüchtiger Arbeitskräfte, welche als Pion. nicrc des Mutterlandes ihren nationalen Eharalter bewahren nnd dcr österreichischen Industrie ueuc uud reiche Absatzgebiete eröffnen würde». — 20. Juli. Der Trausport dcr mexikanischen Freiwilligen vou Triest uach Veracruz soll, wie mau uns aus Wien schrcibt, au Hcrru ^ouis Mcrton überlassen werden. Herr Mcrton will znr Durchführung dcs Untcruchmcus cuglischc Dampfer chartern; damit abcr dic Sache einen patriotischen Anstrich erhalte, wird cine iuläudischc, iu Fiuauztrci« scu sehr bekannte Firma in den Vordcrgrnud gescho-bcu. Wir siud über die Acdiuguugcu, unter welchen Herr Mertuu den Transport durchführt, uicht iufor^ mirt; auffallcud ist es abcr, daß, obgleich es hier au Transportmitteln nicht fchlt, und die österreichische Flagge bei dcr Ucbcrfahrt dcr Freiwilligen, dcrcu Ncrlnmg Oesterreich so scl>r erleichtert hat, wohl schon ciuige Bcachtuug vcrdicut hättc, dies Geschäft uuu in die Hände cincr Nation übergeht, welcher cö bis heute noch nicht aiigcmcsscu schien, daS neue mexikanische Kaiserreich allznclkeuncu. (Tr. Ztg.) In Agram findet ain 18. August d. I., dcm Gclmrtsfcstc Sr. Hiajcftät, die feierliche Eröffuuug der ersten dalul.^ tanzlci dic Versichcruug mitgebracht haben, daß'für jcuc Wahlbezirke uud Städte dcs ^andcs, dcrcn Vcr-trcter ihre Sitze im Landtage bisher nicht cingcnom« men haben, uoch während dcr gcgcuwärligcn Scssiou erneuert Nc»wahlcn ausgcschricbe» wcrdcu sollcu, nin so dcr magyarischen uud Szeklcr '.liatiou uochmals j Gelegenheit zu bieten, sich bei dcu Vcrhanolnugcil, j über dic dcm Landtage vorliegenden hochwichtigen, « die Interessen Siebenbürgens so tief berührenden W Fragen vertreten zu sehen. Mau sieht, wie ciu Kor« D rcspoudcnt der „G. E." noch hinzufügt, diescr Aus-schrcibuug schou in nächster Zcit cntgcgcu. Auslailb. Verlin, 1^). Juli. Die „Speuer'sche Ztg." veröffentlicht den Text ciuer Depesche des Grafcu Russell au deu ciiglischc» Gesandte» in Kopcnhagc», Pagct, vom <;. Juli folgenden Inhalts.- England lauu sich anch für jctzt uicht verpflichte», die Sache Dänemarks mit Waffengewalt zu unterstützen, oder Del.tschla„d dic iu dcr Konferenz Uorgeschlagcucu ÄO dingungc» aufzucrlcgcu. Altoua, 18. Juli. Die „Schlep. Holst. Ztg." berichtet: Dcr Gcsainmtausschuß dcr schlcswig'-hol« stcitt'schcu Vereine beschloß an, gestrigen Tage die Einberufung ciucr Delcgirtcuucrsammluna. für dcn 25. d. M. uach Rendsburg, um gcgcu jcdes Provisorium, auch mit Einsetzung cincr gcmciusamcn Rc« gicruna, Schritte zu thun. Dic schlcswig'schcn A»S< schnßmitglicdcr haben diesem Beschlusse beigestimmt. Lübeck, I«. Inli. Prinz Johann von Glücksburg ist heute hier eingetroffen uud Nachmittags mit dcm Dampfschiff „Ellida" uach Kopenhagen gereist. Aus stcapcl wird dcr ..G. E." uutcrm 10. Inli geschrieben: Ich bin in dcr Lage, Ihnen auS authentischer Quelle dic verläßlichsten Mitti>il.»,ncn über Garibaldi's Thun und Vassc» in Ischia oder vielmehr in Casamicciola zu machen. Garibaldi be« fittdct sich im Augcublickc Physisch uud moralisch schlim« Feuilleton. Knnlberss, der stigi von Unterkrain. Es war eiu schöner Maimorgen, als wir uns der Fährc dcs wildcu Jura anucttrautcn, die uns nach Kraiu übcrsctzcu solltc. Eiuc wirtlich wilde Er-scheinuug, dieser Savc-Eharon, dessen Zcitgcuosscu versichern, daß cr gegcu allcs Bcslchcudc cinen tödt-lichcn Haß iiu Herzen trägt, mit Ausnahme gegen ein gewisses Etwas von zweideutig rothlichcr Färbung, welches Unkundige Wcin, Eingeweihte abcr ganz charakteristisch „Rachenputzer" ncuncn. Besagte Flüs. sigkcit ist es uun, welche die Milch der frommen Denkunsssart in ihm in gährcud Dracheublut uerwau. delt uud scmc Faust zumal bci Schlägcrcicu stählt. Vald war das jenseitige Ufer erreicht; — Jura, nachdem cr scincu bcschcideucu öohn erhalten, vcrab. schicdete sich mit grinsendem Lächeln, nud iu wcuigcu Miuuteu standen wir vor eiucm mächtige» Wasser« falle, dcr zwar, wie ich glaube, im Bädcckcr uoch kcmc Stcllc gefunden, aber doch darum »icht minder als l,och,t sehcnslvürdig bezeichnet melden muß. ^art am ^avcuscr stürzt im weiten Bogen eine senkrechte Felswand hcruutcr — cinc Wasscrmassc iu ci» sclbst geschaffenes Gecken; dcutc Dir »nu. werther ^cscr diesc Wand mit dem üppigsten Grün bekleidet dcntc Dir dcn Rand dcs Wasscrbeckcus als einen färben« prächtige» Blumcutcftvich, und cudlich jcdcö dcr Nlillioucu Wasscrthcilchcu, dic vom wilden Sturze iu die Höhe stäuben, iu dcr Morgcnsouue iu dcu buntesten Rcgenbogcnfarbeu schillernd, so wirst Du cs begreiflich finde», daß mau gcrnc an einem solchen Plätzchen weilt uud gerne an daö gesehene Na< turwuuder zurückdenkt. Wir wollten auch dcu Ursprung dcs wilden Stromes betrachten, der hicr dcu lohucudc» Fall bil-dct; ci» kurzes mühsames Steige» übcr Gerölle »»d Felsblöckc uud cr ist erreicht. Uutcr kolossalen Fcls< maucru, in eiucr Grotte halb versteckt ciu Bassiu; tciuc Welle träusclt die dunkle doch spicgclklarc Wasscrmassc, die vou hicr aus i» zahllosen Armen sich übcr grüne Mattc» uud ssclstrümmcr veriircittud, erst kurz vor dcm erwähnten Falle zu einem Strome vcreiillgt, Dieß dcr sichtbare Ursprung. Wcr möchte abcr nicht dem Wasser aufwärts i» dic iuuercn Räume dcs Acrgcs folgcu, wo sich seine eigentliche» Reservoirs befinden müsse», in die zahllose» Gauge und Klüfte, wo cs sich tropfenweise gcsammclt, um cublich i» reichster Fülle au's Tageslicht zu treten; vielleicht cr-öffuct auch hicr einst ciu glücklicher Zufall cincu Weg uud cuthüllt uns Wuudcr ciucr uittcrirdischcu Mär-cheuwclt, wic die usu Adclsbcrg und Plauiua. Doch ohnc Aufenthalt dcr Höhe zu. Hiicht ohuc Äcschwcrdcu wird sic erreicht, dcuu dic kurze Strcckc Ncgcs, dcr durch sanftc, au »ufere Alpcinvicscii cr> mucrude Mattc» führt, abgercchuct, müssen >uir durch drei Stuudeu auf einem steilen Pfade fortwaudcrn, ciucm solchcu, wic ma» sic in Obcrstcicr höchst bezeichnend „Knicbcißcr" zu beucuncn pflegt; — doch habe» wir die Gcuugthuuug, zu wisse,,, daß wir demselben Wege folgcu, welchen dic heilige Agnes zu wicdcrholtcnmalen eingeschlagen hat. Die ^cgcnde sagt nämlich, das Bild diescr Heiligen sei aus einem Kirchlci», weit in Kloat,c», a»sgcwaudcrt, und habe sich, so oft cs auch zurückgebracht wnrdc, stets wieder auf dcr Höhe dcs K»mbcrgcs »icdcrgclnsse», liis man ih»l endlich daselbst ci»c bleibende Uohnstältc errichtet. Man zeigt »uö auch au einem Fclbblockc am Wege die Eindrucke, welche gcuannlc Heilige beim Kuicu au diescr Stcllc z»rückgclassc»; wir bczwcifcl» jedoch bescheiden dic Echtheit dcr Spuren, um nicht iu dcu Verdacht zu gerathen, bci ciucr Heiligen die gänzliche Abwesenheit jeder irdischen Schöuhcit, ja beu Maugel menschlich vroporliouirtcr Glicomaßen zuzugeben. Auf dem Gipfel dcs Verges augclangt, erblicken wir vcrfchiedcnc Andachtsstättcn. Vorerst zwci Kirchen, auö Slcin solid gebant, dcrcu cinc das wnn-dcrthätige Guadcubild der waudcrlustigcu Heiligen, cinc hölzerne, zierlich gekleidete Statue, cuthält, welche jedoch hinter cincr aufzichdarcu Eourtinc verborgen, uur an Festtagen dcr Gcmciudc sichtbar wird. Dic zweite Kirche ist weit ärmlicher eingerichtet »nd dicnt an dem Kirchwcihfcstc hauplfächlich zur Dcpouirung dcr hicr zahlreich geopferten ^ämmchcn, Schinteu, Eicr u. f. w., wclchc sofort au dicscr Stcllc auch öffcutlich veräußert wcrdcu. Weilers stcht hicr cin 655 mcr als je. Dcn Vädcrgcbrauch dcr Gurgitclloqucllc hat er wiederholt unterbrochen, dann wieder aufgenommen und jetzt, wie eS scheint, definitiv aufgegeben, nachdem die Resultate bewiesen, daß ihm seine Aerzte mit dieser Kur geradezu mcl,r Schädliches als Nützliches gerathen haben. Nicht nur, das; scinc Wunde an dem cincn ssus;c wieder ein sehr bedcntlichcö Ans-scheu angenommen hat, so habcu sich auch inl zwei-tcu Beine und in dcn Hüften fast unerträgliche rhcu> matischc Schmerzen cin^slellt. AnßcrdcU: siud sciuc Hände derart angeschwollen, daß er deu einen Arm in Kompressen gewickelt halten muß. Anch vermag er im Augenblicke wieder nnr mit Mücken oder mit Hilfe eines Stockes sich zu bewegen. Dieß nud das immer wieder Vcrcitcltwcrden sciucr politischen Ideale haben dcn gealterten Mau» auch geistig sehr uicdcr-gcschlagcu und verbittert. Er spricht nur noch äußerst selten, ißt wenig und bringt ganze Tage in sich vcr< schlössen und vcrsunten in einem abgesperrten Zim> mcr zu. Um ganz ungestört und doch im Freien ein Paar Stnndcn täglich zubringen zn tonnen, steht er jede Nacht nm halb drei Uhr auf, wo er dann bis gegen vier Uhr ganz allein hcrumwaudelt. Nächstens schon — mau sagt am 20. d. — wird cr wieder nach Caprera zurückgehen, ohne dcn früher ftrojettir« ten Besuch hier in Neapel abzustatten. Bei der bevorstehenden General»Versammlung der italienische»! Freimaurer, bereu Großmeister cr geworden ist, wird cr sich durch sciucu Freund, den Dcputirtcu Mordini vertretcu lassen. Indessen ist sciu Sekretär Gucr-zoni mit dem einen Sohne Garibaldi's, Nicciotti, auf der Zacht des Herzogs von Southcrland nach Turiu gereist uud der zweite Sohu Mcnotti hat sich ebenfalls soeben auf dcn Weg nach Genna gemacht. Aus 'Paris, 17. Juli, wird geschrieben: Das Gouvernement hat sich, um dem Regierungsantritte dcö Kaisers Maximilian ein neues lustre zu gcbcu, zu eiucr crstcu Rückbcrufung vou 10.000 Mann aus Mexiko entschlossen; von cinem feierlichen Eiuzugc dieses crstcu Bruchlhcileö der mexikanischen Armee in Paris hat man jedoch nach reiflicher Erwägung Ab« stand genommen. London, 18. Juli. Im Untcrhausc fragt Aycr-ton: Ob England die Äcsitzgarantic der sächsischen Provinzen Prcußcu gekündigt habe, wofern dieses von dem die Grenzen Deutschlands bestimmeudcu Traktate von 1815) abweiche? Lord Pallucrston cr^ wicdcrte hierauf, daß dieß nicht der Fall sei, iudcm cr knrz hinzufügte, hoffentlich wcrdc England nicht dem Beispiele Preußens folgen. Preußen rcfüsirtc dcn londoner Traltat, weil Dänemark diesen angeblich mißachtete, doch berühre dieß uicht den Traltat von 1815. Sämmtliche Unterzeichner des Londoner Trat» tates seien ja übereingekommen, daß derselbe eine Modifikation erheische. Warschau, 15. Juli. Wie das amtliche Vlatt meldet, sind sämmtliche Mönche und dcr Quardian dcS KapnzincrtlostcrS in Lad (Koniucr Bezirk im Königreich Polen) aufgehoben worden. Dic Vcrau« lassnng war, daß dcr Kapuziner Max Tarcjwa, wcl« chcr am Aufstaude den thätigsten Altthcil genommen uud viele deutsche Kolonisten aufhängen ließ, in dicfcm Kloster mit Wissen dcr Mönche schon seit längerer Zeit sich versteckt gehalten hatte. Mehrere Revisionen im Kloster waren erfolglos geblieben uud der Qunr-dian hatte die schriftliche Erklärung abgegeben, daß Pater Max sich in's Ausland geflüchtet. Als aber dcr Behörde bestimmte Nachrichten zntamcu, daß Pater Max sich im Kloster aufhalte, wurdc eine nochmalige Durchsuchung vorgcnommcu und wirtlich fand man ihn in cincm Verstecke, in das man nur durch die Sakristei gelangen konnte, wo ein großer Hängkastcu dcn Durchgang zu mehreren kleinen Zellen mastirtc. Dort hatte sich Pater Max versteckt, so oft Militär in das Kloster kam. Mau schreibt ans Kischiucw, daß ungefähr 30.000 Individuen die Douaufürslenthümcr verlassen haben und nach Bcssarabien übergesiedelt sind, um dic Unterdrückungen und Eipicssnngen, dcncn sic in ihrem Vatcrlandc ausgesetzt warcu, zu fliehen. Dic-sen Auswanderern werden dic vielen Diebereien nnd Mordthaten, dic jetzt dic südlichen Provinzen Rußlands aufrcgcu, zugeschrieben. ^ Lokal- nn> VrovinM-Nachlichten. «aibach, 21. Juli. Die Armcn-Institntskommission veröffentlicht im heutigen Amtsblattc dcn Rechenschaftsbericht über das l. Semester 1804, ncbst dem Verzcichuiß dcr Namen der Spender. Das Erfordernis? ist 15.000 ft , die Bedeckung beträgt Ktt5o si., es besteht daher ein Mchrcrfordcrniß von 6350 fl., daS nur durch freiwillige Beiträge gedeckt werden kann. Dic Kominis« sion fordert daher driugcud zur Acthciliguug au dcr Subskription auf. —^Am 30. Juli findet dcr Schluß dcS Schuljahres Statt. Nach cincm um 7'/, Uhr in dcr Dom-lirchc abgchaltcucn feierlichen Dautamtc wird um 8 '/z Uhr im Saale dcr bürgerlichen Schicßstättc die Prämicuvcrtheilnng an dic Gymnasialschülcr stattfinden. — Bekanntlich bewerben sich um das Schienen-Walzwerk, welches von Graz verlegt werden soll, schon mehrere Städte, —darunter insbesondere Agram, Laibach uud Eilli. Icdc dieser Städte macht dcr Di-rcttiou der Südbahugcscllschuft annehmbare Anträge. (Mi schickte sogar eine Deputation nach Wien, welche sehr freundlich aufgenommen wurde uud mit dcr Hoffnuug zurückkehrte, daß Eilli bei Frage dcr Verlegung des Walzwerkes besonders in Betracht ton», men wcrdc. — Eilli habe jedenfalls vor andern Städten dcn Vorzug wcgcu der in feiner nächsten Umgcbnng befindliche» Steinkohlenlager. Uebcrdicß soll dic Direktion aus dem Grunde für Eilli günstige Aussichten crösfuct haucn, weil die Deputation dieser Stadt dic erste sei, dic sich mit einer Aittc au die Gesellschaft gcwcudct, wahrend man sonst nicht genug Worte findet, um dic Südbcchngcsellschaft hcrabzn-sctzcu. — Moutag dcn 18. d. M. Nachts wurdc in Marburg ein Arbeiter von einem Lasleuzugc auf dcr neu erbauten Draubrückc überfahren. Der iu »ncl), rcrc Stücke getrennte Leichnam wurde Morgcus aus. gefunden. '" Wiener Ullchrichlcu. Wie»», IU. Juli. In dcn letzten Tagen hat cin Marschallsrath hier stattgefunden. Wic eine hiesige Korrespondenz wissen will, wurdc iu dicscm Rath das Militärbudget für l805 geprüft und mit 110 Millioncu Gulden festgestellt. ______ freistchcudcr Thurm mit zwei mächtigen Glocken, eine Kapelle und cin st>.'i>!crncr Prcdiglslnlil, wclch letzterem von mancher Scitc cinc lcltifchc Abstamnuing uindizirt wird; und endlich dic Hütte des Meßnerü. Wir nntcrlasseu es, die großartige Rundschau, die wir vou diesem Berggipfel genießen, zu schildern; dic Andeutung, daß wir dic schneebedeckten Häupter dcr Sulzbachcr und Steiner-Alpen in ihrer ganzen Ausdehnung vor nus haben, daß wir die Zitadelle von Laibach, sowic die DomNrchc von Agram erblicken können, möge genügen, nm auch audcrc Na» turfrcuudc zn dessen Besuche einzuladen. Ein vou dcr Pfarre Doboutz gesendetes, reich gcbuudcucs Fremdenbuch sagt uns anch, daß gar Viele diesen Punkt gewürdigt haben. Dic Widmnng dicscs Bn-chcs enthält die Bitte, nichts gegen Religion und Sittlichkeit in dasselbe eiuzutragcu, nud zu uuscrcr Freude fanden wir dicsc Bittc anch berücksichtigt; Wäre uicht anch die Erinncruug zweckmäßig gewesen, nichts Abgeschmacktes ciuzuzcichucn, wie es folgende Nuszcichuuugcu sind: „Am xtcn am Kninberg gewesen und mit dcr Anssicht sehr znfricdcu gcwcscu", oder: „Ich war am vtcn hier und wurde durch die Aussicht sehr zufriedengestellt." Fürwahr, höchst be-schcidcu. Da heißt es nun wieder: „am ..tcu am Kumbcrg gewesen und mit obigem Ansspruchc (d. h. des Zufriedenen) einverstanden gewesen", darnntcr freilich etwas malitiös: „an, . .ten am Kumberg ge« wcscn und gelesen, daß hier Kamccle gewesen." Nir finden jedoch in dem Gedeutbuch auch manch' antes Sprüchlein in dcutfcher ^prachc. Ein sich erhebender gewaltiger Stnrm malmte zum Anfbrnch; rasch ging cö dcrgab in's freundliche, hochgclegcnc Psarrdorf Doboutz, wo uus dcr Pfan-Herr ga,tlch aufuahin und uach cin paar heiter ver-brachten stunden wieder m dic Tiefe, der Scwc zn, deren Fluthen wieder der wilde Jura mit trafligm Rndcrschlägcn theilte. Dcr Stationöplatz war erreicht und mit ihm auch cin Asyl, wo wir von dcn Stra-patzen des Tages ausruhten, nämlich über den Bach, welcher hier die Grcnzc zwisch^, Stcicrmart uud Kraiu bildet, cin Häuschcu, woselbst echtes Reiuing. Häuser Bier verabreicht wird. — Staune nicht, Leser, wir haben es selbst gesehen, wie die unmuthige Be-sitzcriu besagten Häuschens cincn BcstcUbricf anzufcr. tigcn begann mit den Worte»,: „Werther Bruder Rcmiughauö!" War die gastliche Schöuc auch über 8in^ur^I nnd I'Iunrl in dcr deutschen Sprache noch nicht mit sich eiuig, so war doch das Bier um so besser, nnd wir crfuhrcu hicr noch Manches vom Knmbcrgc und seinen Bewohnern, dcn Kumcranzcn, doch will ich's lieber verschweigen, besonders was den schönet cn Thcil derselben betrifft, von dcrcn Trink» fcrtigtcit gar Vieles, vou dcrcu Tugeud aber nur Weniges erwähnt ivurdc. (T. P.) — Die Reise des FM. Baron Heß nach dclw^f Kriegsschauplatz soll dcu Zweck habcn, durch eigene? Auschauuua. dic strategischen Vcrhällnissc dcr schlcs« wig'schcn Grenze gegen Iütlauo behufs der Feststellung dcr Dcmarlatioutzliuic zn untersuchen. , — Wic man dcn „Nar. listy" ans Wicn schreibt, ist qcgcn dcn „Wandcrcr" wegen Abdruckes dcs Artikels „eine entdeckte Verschwörung" dic Untersuchung auf Grundlage dcS §. 300 St.-G.-V. (Vcrgchcn dcr Aufwiegelung) eingeleitet. — Dcr „Pester Lloyd" erhält die Traucrkunde von dcm in Salzburg erfolgten Ableben dcs iMgari- -scheu Historikers Szalay L<1szl6. Vermischte Nachrichten. Dic Pariser nennen ihr großartiges Versatzamt scherzweise: dic Tante. Und wenn cin armer Teufel oder cin lockerer Zeisig von seinen Bekannten gefragt wird, wohin denn, wahrend dcr heftigsten Wintcrkältc, plötzlich scin warmer Wiuterrock gclom-men, so erwidert cr mit gemüthlichem Phlegma: „Dcn hab' ich dcr Tantc zur Aufbewahrung gegeben." — Einem Privatschrcibru aus Kairo entnimmt dic „Gaz. nar." die Nachricht, daß unlängst in der Nähe dieser Stadt die Grader zweier brrülMcr Generale dcr nnpolcomscheu Armee, Klcbcrs und Sul-towsti's, entdeckt wurdcu. Dcr Sartophag mit der Leiche Klcbcrs wurdc in cincm verfallenen arabischen Stalle gefunden; der Sullowöti's dagcgcu vom Pferde eines bei Kairo ruhcndcn Arabers mit dcm Hufe ans dcm Sande hcransgescharrt. Dic iu Egyptcn weilenden Polen beabsichtigen ihrem Landsmann Sul« towsti ein neues Denkmal zu crrichtcu und vcraustal« tctcu dazu cinc Kollekte. Neueste Nachrichten und Telegramme. Berlin, 19. Juli. Dic „Nordd. Allg. Ztg." meldet aus dem Hauptquartier Apcnradc: Iu dcr Nacht vom 17. auf deu 18. d. M. wurdc die Insel Föhr vou österreichischen Truppen bcseyt. Kapitän Hammer lst mit wenigen Schiffen rntlmnmcn. Es s,no nnmnchr scimintliche Inseln an dcr Westküste von Schleswig bcsctzt. Berlin, 1^. I»li. Trotz aller Dcmmtis ist Prinz Johann von Gliicksburg an, 15. d. Nachmit. tags vou dcm preußischen Ministcr-Präsiocutcu, später vom König in Karlsbad empfangen worden, und hat ciuc neuere FricdcnMsis vorgelegt, worauf die Waf< fcnrnhc zugestanden wurde. Gestern 'hat der Prinz das Lübecker Dampfboot zur Nückrcisc nach Kopenhagen benutzt. Hcrr v. Bismarck geht übcrniorqrn znr Konferenz uach Wien ab. (Pr.) Turin, N). Ilinl. Garibaldi ist anf einem Postdampfcr in Begleitung seines Sohnes llnd mehrerer Freunde nach Caprera abgereist. PariS, 19. Juli. Der Kaiser Napoleon hat die Betheiligung dcs deulschcu Bnndcs au den bevorstehenden Wiencr FricdenSverhaudllMLcn als „nützlich und wnnschenswcrlh" bezcichnct. (V. Z.) Brüssel. Dcr König ist unlcr dem Namm ciucö Grafen von Ardeuncs nach Pich!) abgereist. Kopenhagen, 18. Inli iMchmittags). In dcr Adlcßdcbatle im Follcthiug ricth dcr gegeuwar-tigc Minister Bluhmc ,nit Hinweisung anf dcn Abschluß des Waffenstillstandes, wonach hoffentlich Fric-dcnsuntcrhalidliiiigcn fol^cn werden, von dcr Eii,-gabc einer Adresse an dcn König ab. Markt- und Geschäftsbericht. Laibach, 20. Juli. Auf dcm heutigen Markte sind erschienen: 5 Waye», mit Getreide, 6 Wagm mit Heu und Stroh, 20 Wa^cu nnd 1 Schiff mit Holz, und 10 Mctzcn Erdäpfel. (Wochcnmartt. Plcis c.) Weizen ftr. Mc^rn fl. 5.28 (Magazinö-Preis ft. 5).3^); Korn fl. —.— (Mgz. Pr. fl. 52«)); Gerste fl. 2.40 (Mliz. Pr. si. ^.10); Hafer fl. —.— (Mgz. Pr. st. 2.43); HM'frncht fl. —.— Mgz. Pr. fl. 3.82); Heiden fl. 3,44 (Mg;. Pr. fl. 3.—j; Hirse fl. -.— (Mgz. Pr. fl. 3.26); Kulurutz fl. —.-(Mgz. Pr. fl. 3.52); Erdäpfel fl. 1.80 (Mgz. Pr. fl. __.-); Linsen ss. 4.20 (Mgz. Pr. ft. -1.^). Erbsen ft. 4.50 (Mgz. Pr. fl. —.-); Fis.olcu ft. 4.W (Mgz. Pr. st. —.—); Riudsschmalz pr. Pfund tr. 50, Schweineschmalz kr. 42; Speck, frisch kr. 38, dctto geräuchert lr. 41; Butter tr. 45; Eier pr. Stuck tr. 1/1,; Milch (ordlnär) pr. Maß tr. 10; Nindflrisch pr. Pfund lr. 16—22, Kalbfleisch kr. 18, Schwcine. fleisch lr. —, Schöpscuftcifch tr. 12; Hahndcl pr. Stück tr. 22, Tauben tr. 15; Heu pr. Ztr. fl. l.W, Stroh tr. 7c>—85; Holz. hartes 30", pr. Klafter ft. 8, dctto weiches fl, 0; Wciu (Mgz. Pr.) rother und welker, pr. Eimcr ron fi. 10 bis 15. (Mit Emrcchmlng dcr Vcrzehnmgsstcucr.) Verantwortlicher Redakteur: Ignaz v. Kleinmayr. Druck und Verlag von Ignaz v. Kleinmayr sl Fedor Bamberg in Laibach. V56 ^Ü^!^ll!i^i^1 Verzinsliche Staatsfonds und üosc lamn »ändert. Vanl- und Estomftte-Alticn sielel, um 3 si., Dampfschiff- und kloyd-Actien nm l bis 2 fl., galizische Karl Wie,, ^ ' Ludwigbahn-Actim aber wurden ctwas besser bezahlt. Wechsel auf fremde Plötze und Comptcmten schloffen um einen Vrnchthell unter der gestrigen Notiz. Umsatz den 19. /nli. ^hr beschränkt. Geld ziemlich flilfsig. ^. d<» Ilaale« (slir lt)<) st.) O'eld Wiar, ^n ^lltlr, Wäl,runq . zu 5"/, 68.- U« 10 ü'/. Anl.h. v. 1MI mit Nü^.'/. 97.40 9?.lb.-l-?li,!eh.n von !864 . . 87.30 «7-10 Vlat,» Änl, mit Iän -(5o»v. zu 5>'/, «0.80 80.90 ., .. .. «pr'Lmip. „ 5 „ «0,90 fil.— Mltalliqut« ...... 5 ,. 72.75 72.85 dctlomitMai^Coup. .„5., 72.«5 73.— d.tto......„ 4j.. 64 25 ^4 50 Mit Ätttvf. v. 3. !839.....158 75 15«>.— ....., .. 1854..... :»!.— i>1.50 ........«860 zu 500^, 07.20 N7.30 .. „ „ 18-, 17.50 18.--L. vcr Hronländer (für l<»0 ft.) wlu!!d>!ttlasl!l»gs-l)blig>t>!,'nen. Nisdcr'Osss.rrcich . . zu 5'/, 88.— 89.- Ol>.l.Os,wrsich . . „5.. 88.— 89. Ealzborg . . . . „5., 88.— 8850 Vöbmen . . . . ..5.. W.bO 97.50 Geld Waare Stlicrm.Mrnl.u.Krain, zu5'/, 89.— 90.-- Mül,r.n .... „ 5 ,, 92.5^) 93 - Tchllsien .... „ 5 „ 89.— 90.— Uii^r»....... 5 „ 74.75 75.15 te.i.tscr-Aanat . . „5 .. 7350 74.— Kroatien u„d Slavonl,N „ 5 „ 75,75 76.25 Äalizi,» .....,^ 5,„ 74.50 74.75 Sitbcnbürgci,.....b ^ 72.15 72.75 Äull'wina.....,5/. 72.25 72.:X1 .. m. d. Vcrl.-C!.1867.. 5 „ 70.80 72.25 Venetianischl« ?l,il. 1859 ,. 5 ., 96.- --. -Aktien (vr. Stuck.) Nationally»?......783. 784,- Krcdit-AnNalt zu 200 si. ö. W. 194.40 194.30 '.'l. «. Escrm.'Gls. <. 5M l!.l'.W.609.— 612.-K. Fcrd.-Nordb. z. 10l. CM. oder 500 Fr.....186.50 187.- Kais. tilis.« Bahn zu 200 fi. (§M. 130.25 130.75 Süd.-nordd.Vtrb-H.200 .. .. 122.50 122.75 Süd. Staats-, lombardisch 1. 6. M. m. 140 ß. (70"/,) lz,nzah!ung 147.— —.— Pfandbriefe (für 100 st.) National«, 10j> hrige v. I. bank auf) 1857 zu . 5°/. 101.50 102- l§. M. 1 vcrl^are 5 „ 9l.- 91.25 Nat,V'n<,lb.auf ö.U?lrl<,'«l'.5 .. 80.65 86.80 Ungarisch, Vl,d.,n,N>.dit-Ä»»1aIt zu 5'/, Pl5t.....tzs.,50 tz,;.._ ^'ose lvt. Stück.) Klcd.:?l„s!ült fin H.inbel u. Gew. z>» 1lX) fl. ül!. W. . . . 126.70 128.90 D>n..Dmpfsch.-G.zu100fl.CM. 86.— 87.— 2ladl.,cm.O,m .. 40 ., ö. W. 2f>.— 2.',.50 Mcrhazl) „ 40 .. (Z.M. 99. . 101,— Zalm ., 40...... 30.50 3l.— Wcld W.ioce 'l!.i>sfy zu 40 ft, «M. . -^«.50 29,— ^l l'Y ,. 40 .. .. . 27.50 28.- Zl. (^lin'is .. 40 . ., . 28.— 28.50 Modisch,,,äh „ 20..... i«.7') 19.,-. Waldiici» .. 20..... I?. - 17.50 K.gl'i'ich „ 10..... iu.50 13... Wechsel. .. , ,. 3 Monat,. ''^"' V,lb Waarr Augsburg für 100 ss. snbd. W. 96.60 96 70 Fr.nksurta.M. 100fl d,tto 96.70 W.Utt Hnml'mg. sin 100 Marl >^.incu 85.65 85.75 i!m>dl,'» »ir 10 ^f. Stelling . 114,50 114.60 Paris, für 100 Fr,mls . . . 45.50 45.55 Cours der Gcldsorten. G'ld Waar, K. Münz-Dulatcn 5 il. 50 lr. 5 ii. 51 Nlr. Kronen . . . 15 „ 95 „ 15 „ 9« Napl'leonsb'or . 9 „ 22 „ 9 ' 23 " Rnss. Imperials. 9 „ 47 .. 9 „ ^« '' Vlleinsthallr . 1 ,, 70 ,. I " 7m Silb.r . . 113 .. 40 ., 1l3 .'. »i0 ^ Telegraphische Effekten- und Wechsel-Knrse an der k. k. öffentlichen Börse in Wien den 20. Juli 1864. 5'/« M,talliqulS 72.70 I860'« Anleihe 97.10 5°/. wat.Muleh. 80 95 Si,ber . . . »13.65 Aanfaltie» . 784. London . . 114.80 Krcditastien . 193.80 K. l. Dukatcn 5.50 Fremden-Hn;eige. Den 19. Juli. Stadt Wien. Dic H,rrcn: Slala v»!! Graz. — Morc»,-dini, Pflldtl>älidl,r. von Tricss. — Wagner, Verq- und Hiittsiiw^ss-iusrwalter, von Rude in (l^atilU. — Wcrnict>. ,>olst»ui^cr, von Schile,-bsr.,. — Tie Dannn: Fürslin ll!>inc>ischgr.ih vl'ü Haasl'tlg. — Ilmbart, Gutsbesil^crin, aus lln» gar». — Turk, Prlvats. vim ^lagenfurt. Elephant. Ti, Herrin: Hausner. Kaufmann, von Eis: slk, — Nu!eni Uhr mit dem Beisätze angeoidner wo» den, daß t:icse Fahrnisse bei dem slstl'n 2crmine nur um oder über, bei dl'M zw^ilen alier auch unter d,m Schatzungsprcise gegen baar. Bezahlling hintangegebcn werden, Lalbach am U. Juli »««-». (!35?-2) Nr. 34,3. Erimlenmg an Josef, Elisabeth und Mathias Perouschek und derer unbekannte Erben Aon dem t. k. 3andesa/richt!' Laibach wird den unbekannt w^ befindlichen Josef, Elisabeth unl Machias Prrouscdck, dann ihren «'bellfalls unblkaniuen Erbcn mittels gegenlvärtigen Ediktcs erinnert: Es habe wider dieselben bei diesem Gerichte Johann Turk, Besitzer der Realität Nr. 3tt in der E:. Peters. Vorstadt, die Klage auf Verjährt- und El loschen,rklä'rung mehrerer Satzposten eingebracht, und um Anordnung einer Tagsahung angesucht, worüber dieselbe zur Ver Handlung auf den »0. Oktober Islli, Vormittags !j Uhr, bestimmt wurde. Da der 'Aufenthaltsort der Beklagten diesem Gerichte unbekannt, und weil sie vielleicht aus den k. k Erblanden abwesend sind, so hat man zu ihrer Vertheidigung, und auf ihre Gefahr und Unkosten den hier^ ortigcn Gerichtö-Aduokaten Hm Dr, Suppan als Cui-ulm- »l! .ic-lim, be stellt, mit welchem die angebracht«' Rechtssache nach der bestehenden Gerichtsordnung ausgeführt und cnt-schieden werden wird. l <<- ->- Die unbekannt wo befindlichen Geklagten werden dessen zu dem Ende erinnert, damit sie allenfalls zu rechter Zeit selbst erscheinen, od^r inzwischen dem bestimmten Vertreter Herrn Dr. Suppan R'chlsbe-helfe an die Hand zu geben, oder auch sich selbst einen andern Sach waller zu bestellen, und diesem Gerichte namhaft zu machen, und überhaupt lm rechtlichen ordnungs maßigen Wege einzuschreiten wis sen mögen, insbesondere, da sie sich die aus ihrer Verabsäumung ent stehenden Folgen selbst beizumessen haben werden. Von dem k. k. Land.sgerichte i!aibach am 9. Juli ltw«. lM;0-2) " ' Nr. 1!)88, Dritte crckutive Fcilbittmig. Inl N>lch!'<,l!,ie zi.Nl d'lß^lllchtüchsü Ol'lkle uoni 7. Ilini l, I„ Nr. 1087. wilc> l'ctaiuit gemacht, raß. t>a ^ur zwei, tcli ^,ill'iolii!'^ kcr dcr Maria Kolesch« uo» Gllzc sseliöii^s«. im Or»ndl>uchc ocr Hcrrschlift S'ltich des Hmlöamics 8»!> Uch..N>-. 96 l/, uorkomniciirell 3i,alitäl lein Kallsiustiqer cischisiien isl. am 11. Anqnst I. I,. Vormiltags 9 Nbr. znr dsittc» llskliliuli, Zsill'illlli'g l^lsliiiillsn wilt». Fl. s. Vczilkö.in»t Sillich, als Ge ri.i't. am 9. I»li I«<54. (l388--^) Zitgcl-Auövtlkauf. 130.000 Stück Mauer- und 15)0.000 ,) Dach-Ziessel, gulsr lind ssloLrr lllialilät. sind ;nm liiüi^stln Prrise sogleich ^n bekommen l>li ssran; Gollob in Oetlaibach. Näbclc Auökunft rarill'er ,?tt',ill Ioh. Komar, Kraltin Vornadt Nr. 40 m ^'aidach. (074-11) Die » Untcrsclncd von älill« Unterschrift versel,e>l und auf jede»,«, die cill;elne'pnlvcrdosi<< umscliließendeu weisien Papier da« >leun^ciche>» ,,Moll'ö 2cidlitz°Pulver" i» Wasserdruck ersichtlich gemacht " Preiö ciilcr uclslc^oltnl Onn,iualschachtcl 1 fl. 2'> lr. Vst. W. — (^br^uchC^AiiN'risiuig in allcn Eprach,-». Diese Pulver lichaupt^n durch ihre außerordsutlich,', in drli mcliiüisssnlNqstc» ^ällrü erprobte ^^irlsaiülnl uiitcv silmintlich«'!' liiahrr bclnniiten Hausarirnlirn unbcstrittr,, de» crstc» Nnnss; wie denn virle Tausl'üdc aus alle» Thsile» dc<< qroßcn Knisclrcuhss »us vor-lirsscnde Tanlsaqimss^schlciben die drlaillirtril Nachmnsmi^m darbirt^i, . das, dirsrlbeu liri l,übi!»rller Ve» s! op j„ul!, Uülicr^ daullchlcit uiid Sodbreullen, fs^ucr l>ci Kvampfrn, ^)ilel rulraütheitcu. ^srvciillideu, Hcr;l lop fen, llsrvdsrn Kopfschmcritn, Blutcoiigcstioiicn, alchtart!!;cu G üed rr-A f fecti ourii, .'„dlich bei A„la^ zur Hysterie. 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