Oe»«»«l ».DNA «K«»»0«. >^4; l7«>>I» «M«»« »ß?. ««»t «ss 1«4 vlONStOA, 6G»D 2 k. lUNl IVZi IW >D»GOel .MÄH«» M. 4 ^On»»»w«Gz. N ol«» »«Wtt« Z4 vi«, ck»vti ?o»t » «l^Dk ^ «W«W K«I»< «WM«. H» 0t» ew»!«!««« k tzi, 2 Dt» »>«« Mriborer,M«im ----- Vy«be« bei der PrKiSxrttU»». L o n b o «. 20 Junt Im TchnlbauS in Vt. Vees in Cumbe?» laNd wllrde ffelkaentllch «in«? Preisverteilung an die VMl?r unter dem Stuhl l-es Vss-^nf« nun e^n« montiert« Hvken- mG'H> . Spottnachrichtell : RSU siegt im ADAi5-DreitaDere««en i« Harz- und im iiesselbergre»«». Unter den 250 Fahrern der Harzkahrt des ADAli. ging das NSU-Team strafpunktfrei als Sieger hervor und errang drei Goldmedaillen. Auch im Kesselbcrgrennen errang NZN. einen Prachterfolg, indem es B v l l u s gelang, selbst Caraeeiolaauf Alsa Romeo zu schlag,. , «razer Fu^IerMbnifie. In Graz spielte qostern „Sturm" gegen den „Sport-kluib" mit 8:0, wSHrend GAK. geqen stapfen berg mit 5:? und Sstdl'ahn gegen den Park.^ klub mit 5:0 Sieger blieben. ^ Neuer Massachusetts gelang es dem Amerikai^r S e x t o n, den »>on Hirschfeld aufj^^estellten Weltrekord im Kugelstoßen von 16.0^ auf la.0«8 zu erhöhen. : Weltrekord i« Svoo-Meter-Sauft«. In Antwerpen erreichte der Pole C,»sl^inski im Weittaits^ über M)0 Meter in 8,l8.8 eine neue Weldbestseistung. : Jugoslawische Yeichtaf ei»e» Vorschlag, es niilge» diejenigen Proßra«»iP»nkte der «drü-ft»»ß. iibe«? die «ine Ei»ig»»ß t»lsche» de» Mächten uiöglich fei, in eine« deso»-deren Vertrag oormuliert werde». Dieser Vsrschiag »iirde »o» feite» der «rotz. «iii^e deu andere» Staate» zwecks V^ tritt »uterdreitet »erden. A» diese« de-schle»»tgte» Schritt i» ve»s dewag die Ka»ferenzkreise ei» Eingriff Hvover^, «et« cher gestern aus Washington eine la»gt telegraphische Unterredung «it de« Füh« rer der amerikanischen Delegation aus der Adriiftungskonftrenz hatte »»d i» der er rasche S»tscheid«»gen forderte. P a r i s, 20. Juni Pertinal fchroidt i« ,,«chO de Pa. ris, der Leiter der auwrikanische» Delega« ti»» e « a » f O » habe die ViitteUuug ge«acht, dai^ die a»>erika»lsche Ziegierung e»tschlosse« fei, ihre Delegatio» einznber». fe», da ^ es siUt beko»m>e» hade» de» ata-de«ischen Dedatte» »« die Adriiftung zn lanschen. Die Delegationen »löge» rasch ihre Parten auf den «onserenztisch legen »»d sich so dald als «iiglich ««f ei» e»t' fprei^ndes Progra«« einige». D«r Vorsts Maedo«alds, die Gras^ «ächte »lögen i» Senf eine ähnliche Erklärung fasse» «ie i» Lausauae, umrde von der amerikanischen Delegation als »»genügend adgelehnt. Pertinaz deschiiesft seine Betrachtungen «der die ««nfier Vorgänge «it der Fest, ftellung^ dai^ ^e Genfer Konferenz in die kritifcheste Phase seit ihrem Beginn gera» ten fei. Er defch»iirt die französische Delegation, hiedei die Interessen Frankreichs nicht a»i^r «cht z» lassen. Der „Pe t i t Parifien" meint, es kVnne ein «dkd«men in der Abrtt-ftuugsfrage auf Grund der nachstehenden vier Vtmkte zustande kommen: 1. Minintm» der qualitativen Abrüstung »»d Verbot der schwere» «riegsma. fchinen. 2. Verdot des «as. uud dakteriologi-fchen Krieges. S. Herabsetzung der Militärbudgets. 4. Ansftelung ständiger Konnnissiones» zwecks Kontrole der Militärt^dgets, die aie StreitfSäe zu schlichten hätten. Interview mlt Vapen Eine Erklärung des Reichskanzlers dem Vertreter des „Petit Parisien" — Was Deutschland von Lausanne erwartet -Für positive deutsch-franzosische Zusammenarbeit B e r l i n. 20. Juni. Der deutsche Reichskanzler vonP a pe n stowührte einem Vertreter des „P e r t t Parisie n" ein Intertiiew iiber die Erwartungen, die Deutschland an die Repara« tionsverhandlnngen in ?ollst^nne knüpft. Der Reichskanzler erklärte zunächst, daS deutsche Boilk sei nach dem .lkriege durch die vielen internationalen .^usammenks^nfte schwer enttäuscht, da sie bislang für Deutschland keine wirksame Erleichterung der si-nanziellen und wirtschaftlichen Lage siebracht hätten. „Wir hoffen", sagte Papen. „daft sich die in Lausanne zustande gekommene Stundung der deutschen politisc^n Za^)lungen in Bälde zu einem Definitivum wandelt. Sollte dies auf einem Irrdum beruhen, dann hätte dies die völliqe Entmutigung des deutschen Volkes zur ??olge." Papen sprach sich ierner für eine aktive bezw. positive deutsch-sranzösii'^ Zusammen arbeit aus. Ein ekwaigeS det>i'is<^ranzösisches MilitSrabkommen wiirdc viel daziu beitras-hm er als einziger die Mhru,^ des Turniers. Bogoljnbmv konnte gegen Dr. s^revbal nach unklarer Tndstel-lung nur Remis erzwingen. Remis endeten auch die Partien Maroczy—Canal und Opo« Lensky—Pokorny. Flohr übersvielte in einer enMchen Partie den sungen Engel mit Leich tigkeit. Ebenso leick't und rasch stemann ?Pi<'l ?iwnn Men Robkii^ek. Ter Stand nlich der Nimde -st ^ol-''endc-r: Dr Vidmar k» 4'-6. Flohr und Spielmann ie 4, Maroi^zy und Pire je Engel, Pokorny, Opoöenskv je 3, May mrd Tveybal je 2^, Enqel, Walter RoihaLek Gestern spielten Pirc gegen Mat?. Vidinar gegen Maroczy, Voc^oksubow sicaen mann, Flohr mit RolhaVek, (5anal sscgen Opo i^fkl, und Engel gegen Walter. Da5 Resultat ist noch nicht ^kannt. Bon entscheidender Wichtigkeit ist das Spiel zwischen Spielmann und ^ohr, und jene BidmarS mit Maroczv, ferner die Par« tie Dr. Bidmar—Vogoliubow. Äwe> Sodre Kerker für ven ..NassenfchreS Bor dem Drciersenat des Kreisgerichtes in Mari'bor stand heute der 37jahrigo Bäk-kergehilfe Hans Armand aus Äieu, der sich wegen lnehrerer im vergangenen Winter in der Draustadt verübter EinbruchsdieS stähle M veranworten hatte. Wir berichteten bereits 'sciner^zeit siber die sen „schweren Jungen". Armand büs;tc eine vierjährige lterkerstrafe wegen eines in Bäckerei Robaus verübten Einbruches in der hiesigen Etrasanstcilt ab, worauf er als lästiger Ausländer nach Oesterreich ab-gescho^n wurde. Aber Armand hielt es in scin«:? Heimat nicht lange ans. .Vtitte Dezember kehrte er uach Maribor zuriick und' drang ain 16. De.^einber nachts in die Kanzlei der Firma „K o k r a" ein, wo seine Beute 29vl> Dinar ausniachte. Fünf Tage später stattete er dem K r a n k e n h a li ^ einen unerbetenen Besuch ab und liest aus der Kanzlei 824 Dinar mit gehen. Dann war einen Monat Rnhe vor Armand, bis dieser schließlich am !9. Jänner d. I. in die Advokaturskanzlei Dr. K u k o v e e einen nächtlichen Streifzug unternahm, ('»ier hatte er sedoch Pech, da ihln nichts in die .^>ände fiel, sodaß er unverrichteter Dinge abziehen mußte. Die eingeleiteten Nachfols-Hungeil führten aber bald auf die richtige Spur und der Bursche wurde dingfest gemacht. In der heutigen Verhandlung würbe Hans Armand zu zwei Jahren schtveren Kerkers verurteilt. >»««> »II Nationalistischer italienischer Wahlsieg auf Malta. Malta, 19. Iunt. Bei den K..mstituantenwciblen nnf Malta siegtcl! die italienischen ??atilinliffst^'i^ auf der ganzen Linie Tie Italiener erlnelt^u Mandate, während die Berfassungdpartei det ?!ulnmer lv^. Dienstag, ben Zl. Iunf lSAK Lord^ ^lrickland nur 10 ^itze crlämpftn toiiillc' und die Arbeiterpartei 1 Mandat. ,"ül)rer der italienischen Nationalsozialisten, ^r. Miz^i, erklärte England werde fich dcul der Bevölkerung von Malta fü- qen ittiissen. Nieherl«H«iiG de» B e o g r a d, !v. Juni. ?er eheinalige Minister Dr. Stanto S t -l' e n i k hat sein Lkups6?tinamandat nieder-gcscsst. Mit dieser Mnndatsniederlcgung wird sich der Inlmunitätsausschuß in einer seiner ersten ^ikllnssen licschästiqcn, um außerdem über die Beglaubigung des Stellvertreter-Mandats zu l)eschlies;en. MemelprafIdeM BMcher ^ Der <'hculalige Präsident des Memeler ?andcsdirektorlunls, Otto B ö t t ch e r, ist d.m allgemei-rien, daß in Hessen das katholische (Clement stark vertreten ist und dort das Zontrum von jeher eine grosse Roll« spielte, so ist der nationalsozialistische Erfolg doppelt bedeut-janier. Rücksicht bis zum Tode. Am l^itter des ÜrentatoriumS in Jena wurde die Leiche eines Crhänstten aufgefunden. Ans einen« in seiner Tasc^ befindlichen Brief ging hervor, daß der Selbstmörder, ein arnier .^"»and-imrksbursche, im Kremato-riunt eingeilschert zu iverden wünichte, den in ??rage konrnieniden Behörden aber so ive-lüg Arbeit machen wollte' wie ntöglich. LettMftetes DmtWand Die Folgm der Aufhebung deS Uniform-BerbotS — De» Stahlhelm auf nationalsozialistischer Seite — Schwrre Zusam» menftöße Mischen Nationalsozialisten und ««nmnnisten Be r li n, IS. Juni. Di« neueste Rotverordnung über die Auf^ Hebung de« von Dr. Briining verfügten Uni formverbots hat bereits die ersten itblcn Fol gen gezeitigt. Die Kommunisten haben namentlich im Rheinlande das erste Austreten der .Hitlerianer mit tumultuösen Deinonstra tiollen beantuwrtet, die sich t«nn in regelrechte StraßenschlAglnceien verwandelten. Be sonders scharf ivaren diese Zusammenstöße in Hannover, wo die Nationalsozialisten das l^'werkschaftsheim stiirmten und '^S Innere demolierten. Es kam auch in Hamburg Utld Altona zn schiveren Zusammenstößen. Jin Laufe der ZufammensOße zwischen uni-forlnierten Rationalsozialisten und kanlimu-nistetl wurde auch auf die Schutzpolizei geschossen. Die Bilanz an Verletzten verfchiedensttr Grade gab am Tamstag in Sachsen und Schlesien etwa 200 Mann. In Hamburg wurde «in Polizist und ein kommunistischer Demonstrant getötet. In Groß-Grau kam eS zu einer förmlichen Zchlacht zwischen 130 Reichsbannerleuten und SM Nationalsozialisten. Aus Darntstadt mußten Ueberfalls-kommandos erscheinen, um den Platz zu säubern. Reichsinnenminister GaYl berief für Mittwoch die Ministerprüsidenten der Länder zu einer Konferenz nach Berlin, um sich mit ihnen über die Anwendung der letzten Notverordnung zu beratm. Bon Gay! ist bestrebt, die Unterschiede in der Antvendung der Aufhebung deß UMformverbot» auszu-nierzen. Die Ländnreginungen haben nach der Aufhebung sreie erhalten und tön nen nun eigene Ver^ erlassen, wenn ihnen die Ruhe und Ordnung gefährdet erscheint. Die Rationalsozialisten möchten «in einheitliches Borgehen erzielen, da die bayerisch und die badische Regierung auf ihren Länderterritorien das Verbot aufrecht «r-haltm haben. Run hat das Reichsbanner seine Sturmabteilungen wieder organisiert. In Essen sor tern di« Ldommuniften in «inem Auftuf dl« Bevölkerung auf, durch Demonstrationen und Streiks gegen die Aufhebung des U»t-ferinverbots Stellung zu ne^n. Die Stahl Helmabteilungen in linden, Württemberg und Bayern haben gegen die Sonderverfügungen ihrer LäN^rvegierungen bei ^r Rei^regierung Protest eingelegt Adolf Hitler steht mit dem I. G. Farben-Syndikat wegen Ueberlasiung «inss Verwaltungsgebäudes in der Nähe des Reichstags in Verhandlungen. Hitler will daraus «ine Kaserne sür seine Sturmabteilunzen machen. Wie weit die Parteisertlüstung im bürger lichen Lager gediehen ist, geht aus der Grün dung zweier neuer Mittelparteien hervor: einer soziaUiberalen und einer sozialdemokratisch-monarchistischen Partei. Deutschland ist wieder in einer Well« von Unruhestimmungen untergetaucht. Die weitere Entwicklung wird letzt zeigen, ob Papen und Schleitj^r ober Hitler die en Renten vorsitht, mit 02 gegen 18 Stimmen abgelehnt. Die Veteranen-Vorlage, die einett Auftvand von rund 2;^ Milliarden Dollar bedeutet und danüt das mit Mühe unid Hilfe von beträchtlichen neuen Steuern auSgeMchen« Budget abermals über den Haufen geworfen hätte, ist damit erledigt. Auch ivenn )«r Senat und das Re-prasentanten'^us dem Druck« der ?n Wa-^ington versammelten S2.000 Kriegsvetera-nen nachgegeben hätten, würde Präsident Hoover gegen die Borlage bestimmt sein Veto eingelegt haben. Währeitd der Abstimlnunz im Senat veranstalteten die in Washington versammelten Kriegsteilnehmer iin Regierungsviertel ein« Riesendeinonstration. Als bie Ablehnung der Borklge letresfend die soifortige Aus.^chlung der Renten bekaimt wurde, be,nächtigte sich der Mcidge eine ungoheure Erregung. Die Führer der Veteranen forderten ihr« An- Der arvßte Staudamm der Weit hönger aus, in Washington zu bleiben und den Kampf sür ihre Forderungen weiterzuführen. selbst weidn der Kampf jahrelang dauern sollte. Vielfach wurden la'zte Verwünschungen gegen die Regierun^i Hoor«r ausgestoßen. Da man init Protestkun'dgobungen gegen die Regierung rechnet, sind im Regicrun-gS-viertel unisangreic^ ^lizeiliche Sickierheits-lnaßnahmen getrosfen lvovden, um eventuelle Ausschreitungen de, Kriegsveteranen im keime zu ersticke«. Er verNool den Sr alfer a«f Schodemrtatz ^^n Ari^i^^na tNt.ndanl<'rika) wird seit Monaten in drei schichten Tag nnd Nacht an der Vollendung des .Hooui.'r-Daunncs gebaut, der nach seiner Fertigstellung d:?r größte Staudamnl der Welt sein wird. Unsere Ausnahme gibt eine der Notstandsbrük-kcn über den Fluß wieder, die einen Begriff von der Größe des Werkes gibt. Bor dem Zivilgericht in Peronne hat ein e,genartiger Prozeß begonnen: der franzk^ sische Bürger Lindin verlangt voin ehelna-ligen deutschen Kaiser eine Schadenersatz-sumlne vot» 100.000 Franc, tveil während des Krieges seine neunjährige Tochter bei einem Angriff von^ deutschen Truppen getötet worden war. Huaoer und T«pdu< w sadrußlanb Grauenhafte Lebensverhältnisse. B u k a r e jt, 19. Juni. Blättermeldungen zufolge, herrscht ini Sü-den der Sowjetunion eine schreckliche Hungersnot, von der sogar die reichsten Gegenden der Ukraine und der Wolga-Republik erfaßt worden siitd. Im Zusammenhang mit der furchtbaren Lebensmittelknappheit sind zahlreiche Epidemien aufgetreten. Täglich werden hunderte von Typhus- und Magener krankungen gemeldet. In den Bezirken Jito-mir und Berdieeo sind zahlreiche Gemeinden infolge der Epidemien nahezu ausgestorben. Aus den Hungergebiete« hat eine Massenflucht nach Moskau u«d Leningrad sowie an. dere größere Städte ewgesetzt, wo die Verpflegung der vevSlkerung auS politischen Gründen eine »tel bessere sein soll wie auf dem flachen Lande. Ackh au» den verschiedensten^ JndustrieMtren kommen alarmierende Nachrichten. In den Städten Vladimir, Jwa-novo—voßneSenSk und Odessa soll eS zu ernsten LebenSmittelunruhen und Streiks der Arbeiterschaft gekommen sein. Schwere« TUrtlIenimoias w Stßnrelch G r a z, 20. Juni. Gestern mittags ereignete sich am Röthel-stein bei Mixnitz «in schw«res Unglück in den Bergen, wobei zwei junge Männer den Tod fanden. Der 2^ährige Grazer Industrielle Franz Kandler zun. unternahm mit seinem Freund Baron Georg VojnitS aus S n b o t i e a, der in Graz Medizin studierte, eine Alettertl>ur auf den Ratengrat. Beim Aufstieg stürzte« beide über die l00 Meter hohe Wand ab und blieben mit zerschmetterten Gliedern tot liegen. Nachträglich konnte festgestellt werden, daß VojnitS einen losen Stein zum Gl«iten gebracht hatte und dadurch zum Absturz kam, wobei er seinen Freund, mit dem er angefeilt war, mit in di« Tiefe riß. Während des Absturzes riß das beide Touristen miteinander verbindende Geil. Die Leichen wurden nach Mixnitz geschafft. SrIaM Midelm ». ist zu «inem längeren AufeitttMlt iil dem hol lündischen Seebad Zandvoort, bei Amsterdam, eingetroffen. Unsere Aufnahme zeigt ihn auf dem Besitztum des Berliner Untiers von der Hey^t mit Herrn van Ho» t e n, dem holländischen Kakaolönig. Die Sowtett »andigm den B«m von 04 Liififchifflm an Auf dem Gebiete der militärisckM und zivilen Lnftschiffa'hrt macht die Svwjetregie» rung die größten Anstrengungen, um hinter den anderen Großmächten nicht zurü^zuste. hen. Run erhielt Sowjetrnb'^and sein er» stes Luftschiff. Obwohl eS den Zwecken der zivilen Luftschiffahrt dknen soll, steht es unter Kontrolle t^r Militärbehörden. Eine Mostauer Zeitung bringt ül!^r das erste Sowjetluftschiff folgende Einzelheiten. „DaS Luftschiff W l" hat «in Bolumen von 2200 Kubikmeter und 1S0 PS. In einigen Wochen wird ein zweites Schiff „UK II" folgen mit 5000 Kubikmeter Rauminhalt und 450 PI. Auch ein drittes Lustschiff „YK III" j^findet sich im Bau. Nach Angabe des Kon-struktionschefs wird sein Rauminhalt 6500 Kubikmeter und die Kapazität des Motors S00 PS betragen. Die Pläne für den Bau der Luftschisse stnd von einer Gruppe junger russischer Ingenieure entworfen worden, die freilich keine Spezialisten aus diesem Gebiet find, da sie sich bis jetzt nur mit Flugzeug- und Motorkonstruktionen beschäftigt hatten. „Wir können aber nicht slilan^ tvarten", so fährt das Moskauer Matt fort, „bis die Abteilung für Lustschiffbau bei der Moskauer technischen Hochschule die ersten Spezialisten auS-gebildet hat. Der zweite Fünfjahrplan ficht den Bau von 94 Luftschiffen vor. Für die junge,i Konstrukteure, die jetzt ihren Studien nachgehen, bleibt also ein weiteres B-tSti. Sl Ms lBSS. gungSseld vorbehalten." Man uluß darauf gespannt sein, wie die ersten Alüge mit den neuen ruffis«^ Luftschiffen «»sfallen lvcr-den, die, wie di« Sowjetblätter selbst zugeben, von Nichtspezialiften erbaut worden find. »Mär?'5A?er HlVßklOWP^ mit Gt?ODlMD>Dlk>^ Arak a u, lv. Juni, i^reitag vormittags ereignete sich in der Nähe von Aalisch ein verwegener Bandi-tcnüberfall, der 3 MenschenSoPfer zur Folge hatte. Drei Straftenräuber ü^rfielen acht aus Kalisch stamniende Kaufleute, welche von einem Jahrmarkt heimkehrten. Mit vorgehal. tenen Revolvern zwangen die Banditen die Kaufleute zur Herausgabe ihres gesamten Hab und Gut und wollten sich eben aus dem Staube machen, als plötzlich aus der Landstraf;? 2 polnische Grenzwiichter auf Fahrrädern herankamen. Die beiden Grenzwäch-ter eröffneten sofort Feuxr gegen die Banditen. ES entwickelte sich ein regelrechter Feuerkampf, in dessen Verlaufe t Grenzwächter, l Stra^enräuber und der Kutscher der Kaufleute getötet wurden. 2 Kaufleute erlitten leichtere Schußverletzungen. Die bei-den anderen Banditen sind ln die nahen Wälder entkommen. Sine wundndon NeMiiio Aus SÄdfrantreich wird iiber einen eigen tiimlichen berichtet. Ein Baumeister aus Perpignan namens Caulles steuerte ein Lastauto, das mit Dynamit beladen war, die Strasse von Montpellier nach Marseille ent-lanl,. (5r wurde von einigen Paffanten auf der Strasse gesehen und erkannt. Kurz darauf bot sich den Boriiberfahrenden ein fürchterliches Bild. DaS Lastauto lag im Strasiengraben. ES ivar infolge einer heftigen Dynanlitcxpiosion völliq zerstört. Bon ^enl Baunleister Caulles fehlte aber jede Lpur. Mlin hob den Wagen aus d^m Graben in der ^^rmutung, datz die verkohlte Leiche des Baumeisters darunter zu finden jei. Jedo
  • it bezo^n. Zu seillenl 75» Geburtstag erhielt Papst Pills der Elfte zahlreiche G^chenke aus al-lell Teilen '^^lt. Die merkwürdigste Gabe wilrde deili lieiligen Vater von einein Eingeborenen-Ttamm auf Neu-Guinea ge-nlacht. Diesc Insulaner waren bis vor kurzem .Heiden. Sie verdanken ihre Bekehrung zum Christentuin katholischen Misiionaren, die auf Nell-Guinea besonders eifrig ihre Tätigkeit «lnsüoten. Die Neubekeljrten iiber-gabell den Missionaren den Altar, an dem ihre Vorfahren einmal ulcnschliche Opfer zll bringen pflegten. Der Altar ist init der Haut von sechs Mclischen bezogen, die von deil «aililidalen erschlagen und gefressen wurden. Tic Eiligeborenell äußerten den Wuliscii daß der Altar dem heiligen Bater übergeben wird, nlld zwar zum Zeichen dafiir, daß sie den kailllibalischen Bräu«^ ihrer Mnen eil! für alle Mal abgeschworen Hütten. Der .^annibalen-:'illar wurde im Missions-Mn-seniil des Laterans aufgestellt. K del ItiHn,»dl0s«». Verilol. U?dei» miS »dnNedei, I lek in Milderung des SchwangersMafts-vawgmpltenw »«TMAollolvakei ^chtabtireibmlg nur Bergehen — Mldere Strafen für Kindesmord Prag, l9. 7mnt. Das tschechoslowakische ^llstizrttiilistcruim hat ein Gesetz über die Frui^abtreibniig ntld di« Tötung eines Kindes Hei der Geburl aus gearbeitet. Das Verbot der Zchlvangerichaits Unterbrechung, ivie reni> die ^eirerbs mäßii?en Frutabtreiter init ichivcreul Ker. ker von l bis 5 Iahreil bestraft nierden. Nicht strafbar ist -hingegen die Fruchtab. trei'bung, iveiln sie mit Ben ill qüüs, der Ech-»val?geren von einem Arzt, der zur Aus-übul^j^ der ärztlicfen Prari'? seversiliit ist, in einer öneiltlichen Heilanstalt vorgenommen wi?^ iveiln l. sie erfoljst, uln von der Zli'.vangeren die Gefahr de>5 T^>des oder eine üs^ware Ge-snndheit.?elnt>!i«e ferilzu^ialten; S. es nnznxi'elsiaft feststes>t, das; die Be-frnchtilnq durch Notzucht oder Schändung eines Mädl-k'eii.? unter Ii'» Ias)rcn zustande gekommen ist; 3. es nnM?ifellsia^t si'it'te'lit, das', dns il^i'.'.d geistig lider förl^erlich ichiver belnstef :väre: 4. die -ch'nangere die Leite^stllckt nicht austragen c^r nach «der (Geburt die lLrnä^-rnn>gs'Mi6)t gogennber dem Kinde nicht ah« ne Bedro-sninq der eiaen^'n (^ristcn'> .^der der Existenz einer ^erion, ^ie li< nach dein setz z»ll erilälireli hat lind die ik?r i'beu'o ia)e ist wie da? Kind, dessen l^turt sie erinartet, erfüllen kann. ' Di? ''trus.'cse^lifsKi, Vestimiilullnell svber den K i n d e? m r d stellen d^n Kinde?-Mord al>^ T^erlirerben s>!n. Milldest't-af-ausmaft beträqf Monate, das Höchitau?-mas; ^ Iiihre Kerker. Afrika - die Mege des Menfchm Schon vor 1.A).000 Jahren leb teil dort Menschen Prosessiir R e ck, der friiher beini Gaut?er-neinent Deutsch.Afrika als Regierungsgeologe tätig lvar, entdeckte in Oldowai) te der Fliegei'^t mit g^denen Lettern einqetragen. Es muß die bittere Feststellung gemacht werden, das; die Fälle der glücklichen Rettung von Fliegern in höchster Not AuS-itahmefälle bilden. Die Zahl der Gli"icklick?en ist verschwindend klein iin Vergleich zu den Opfern ihres Mutes oder Ehrgeizes. Die LPe der Flieger, die verscholten t^ebliebeir il'Nd zugrun'degegangen sind, ist viel länger als die Liste der Flieger, die aufgefunden ull>d gerettet wuri>en. Uniso größer M'Uß die Freude darüber sein, das; der vzeanfliege? Hanoner zn dielen wenigen sief>ört. nnd daß auch der Flieger ^ertrain s)of^'entlich mit deul Leten davoilgekonlinen ist. Ulegemot und Uiegergwck Die wunderbare Rettung von Hausuer und Bertram Au ein. ulld dein selben Tag wurde die Fliegenvelt dlirch zivei kreudige Nachrichten beglückt. Der polnisch-anlerikanisch? Transozeanflieger Hausne r. der eine Ueter-glierung des Atlantischen O,^an>A versuchte und überfällig wurde, konnte u,it ieinem treibenden Flugzeug von dein Danipfcr „Circe Shell" gerettet lverdcn. Bon dein vernlißten dentsrlien Flieger Bertra in, den man schon aufgege^n hat!e, sind in Westaustralieil Spuren gefunden, oie einen Beweis dafür liefern, die Flugzeug-insasse-n am Leben siild; vielleicht sind sie inzwischen aufgefunden worden. Jwei wunlderbare Reitungen an einem Tag! Man kann init diesem Ergebnis zufrieden sein. Die an sich schon lange Liste der Flugal'enteuer mit glücklichein Ende ist lvesentlich bereichert. In frischer Erinnerung dürfte das Schicksal denlschen Ozeanflieger I o h a n n s e n und R o d n sein, die im September d«< vergallgeneil Jahres zu einern Transozeanflug in Portugal aufgestiegeil sind liild die nach nrehre-ren Tagen von einem nonvegischen Dainp-fer, an der ainerikalvischen Küste im Meer ulnhertreibend, aufgefunden lvurdeil. Diese glückliche Begder verl'ündt'n waren, enger, als dies dein Ansehen der durch ein Wunder Geretteten dienlich n>ar. Iohallnsell nnd Nodn liatten zolilreiclie glückliche Vorgänger. Der braslliani!ck>e Flieger B a r r o s, der auf einem italie- nischen Flustboot zu einem vzean»!llg ans- j^estiegen ivar, stnl'zte ins Me«r ii'id nmrde von einenl vorilberfahreilden Dampfer in eineiil völlig erschöpften Zustand gerettet. H a >v k e r und R i w e, die beiden Ellg-länder. die als erste den Ozean überflogen, erlitten bei ihrem ersten Versuch der Ozean überqnerung elne Motorpaline. Sie wiivden von dein dänischen Dailipfer „Mar»)" alls-gefllnden. Einen Monat später unederholten sie d<^n Flug, diesinal erfolgreich. Der italienische Flieger Locatelli versuchte, den Ozean ill Ostlr^'trjchtung zn überqueren, >vt>bei er südlich voil Grönlailld aufs Meer niedergel^en nliißte. Er schwamm !0Y Stunden ailf den Trmninern Flug.^nges, bis er aufgefunden wlir^e. Er ivar so erschö^ift, daf^ er nach seiner Rettung noch lange krallk blif'b. Die uruguanifckie Fliegererpe^dition unter Fs'lhrung von Larre Borges ging in der Nähe der lvestafrikanischen Küste nieder, wo bei das Flngzeng völlig zertrnnlmerr i^-n?-de. Die Insassen retteten sich schwimmend anS Land, wo sie von einheimischen Ncin-bern gefangen .genommen wurde. Ih?e Freiheit lvurde durch Ll^'egcld erkauft. Auch eine Fliegerin konnte, eilte der »v<-nisien. im lekten Aiigeilblick gerettet werden. Es niar Nnth E l d e r s. Sie wurde, nachdeill das Flii>g,^eilg an? hoher See zit einer Notlaildnna niedergehen innqte, von Fiscs,ern allfgefimden. Es soll schließlich des berlihmten rnssiiclien Fliegers (! u h ll o v i k i s -geda.^it werden, der bei der Rettung der „5lstasio"-Le„te Wnnder an Hc'kdentuni volll^rachte. Wäh-ren eines seiner leiten Erfnndnnci^^flüge, bei dem es ihm gelang, die Nobile-'.^nppe entdecken, mußte er auf dem Ei-? landen. Anf radiotelearavbi'ck'em Wege '^^t er den Ei^breclier ..Kralin", .znerst die Erlvdiiioiis Mitglieder zil retten und sich erst dalfn nach Kranke Frauen erfahren durch den Gebrauch des nattIrk chen „Franz J«sef".Bitt?rwasserS ui^-gehinderte, leichte Darmentleerung, womit okt eine außerordentlich wohltuende Aückwirkuni luf l^e erkrankten Org me verbunden ist. Echöp-fer klassischer Lehrbücher für Frauenkrankhöiien lchreiben. daß die gfinötigen Wirkungen .'et Franz»Jo»es»Wassers avch durch ihre Untersuchungen bestätigt seien. Weibliche TorersS. Während eine? Ztierkniilpfes in AlicantS in Spanien, traten zunl ersten Male zwei lueibliche Toreros auf, Monolita Tulla ilnd Maria Altegra. Die beiden Senoritas wareli in die traditionelle Tracht der Toreadoren gekleidet nnd erbrachten den Beweis, daß auch Frauen sicl, sür diesen gefährlichen Beruf eignen. Sie brachten fünf Stiere zur Strecke. Das 'l.'ublislliil bereitete deil tapferen Stierkäulpfern begeisterte Ovationen. Die spanischen Blätter berichten ailsführlich ilber den Erfolg der iveitiliclien Toreros und be. grnszen die Gleichberechtigilng der Frauen auch anf deln Gebiete des Stierkainpfes. Ein grosses Madrider Blatt äusserte sich dazu tvie folgt: „Bor eiiiigen Tagen gelang es einer Frali, iui Flugzeug deil ^.'ltlantik zu übergue-ren. Wir seheil keinen Grniid, den Franen» die sich den Weg durch den Aethcr zu er-känlpfen verstanden, den Zlltritt zur Arena zu verivehrcil". Gtraßenpslaster wird gestohlen. einenl Porort bei Warschall wurde von unbekannten Tätern eill sonderbarer Dieb-stahl begangen. Auf einem Stück von etwa hulidert Metern wurde das Holzpflaster des Straßelldainnies entwendet. Die Holztvürsel lvurden iil den Nachtstunde-' eiilfcich ans dem Dalnln heransgerisseil ull^- allf Lastwagen verladen. Einige Vewolili',". der Gegend, die das enlsige Treiben der Spitzbuben beobachteten, glaubtelk, daß es sicl) unl eine Reparatur des Straßeilpslasters liandelte. Die Pol-nischell Blätter, die diese Nachricht bringen, erwähiieii dabei, das^ vor eiiliger Zeit eine galize Brücke iiil Kreis Liiblin auf ähnliche Weise „gestohlen" worden ivar. Vatermord aus Liebe. Der reiche Foriner Withelell aiis '^vokii-ton inl Staate Neu'vork widersetzte nch der .'(leirat' seine« ?!<)ne'? Stevlnin init einer bülischel, volni'cs'eil EiniiewanÄerteli 'ns Bronr. T'o..'rschns', ss>n der siilir nach Ne''.'Nlns >iis> ii'it der s'''eliebt<'n trsillen ii'ch stellte nck» iiniiiijtel^l'ar ^rauf den Behörden, Tlenstag, vea 5!. ^itui /iVZcaZe Die V»o»vilo» v«< ZRegim»oDn»l«« 0td»or W« Von»? d. e. Gestern um 11 Uhr vormittags versamni^l ten sich Äie Berwanbten und Fretmd>! des Herrn R«gier»tt,gArates Othmar Reiser im Ealon des WutsHofes in P«kre zu der so-lennen Promotionsfeier. Zuerst hielt der Rektor der Karl-KranzenZ-Univer-fität Unio./Prof. Tr. Paul Rintelen eine An'^rache an den Au ernenmndell Eh-»ndoltor, worauf der eigentliche Promok,? Pros. Dr. Z t o r ch im Bersein des TekanS der philoso^^isl^n ZatlUtät Prof. Dr. Schmied die lateinische PromotionSfsr-mel zur Verlesung brachte. Freudig Stimmung brachten zahlreiche auf einer Bachern^ Exkursion befindlichen Hörer und Hörerin-nen der Gramer Universität, worauf die Teil nehmer der Prvmotionsfeier am Zestessen im gastlichen .Hau!se des neuen EhrendolwrS teilnahmen. In einer Reihe von »varnlemp-fundenen Trinksprilchen auf ein langes Wohl ergehttl des Herrn Regierungsrates wu.rde das Bedeutsame des seltenen Festaktes, vovgeihoten. Es wird Sommer Die Zeit der Virzeften ?lächte. .Wenn der Kolender uns den 21. Juni, den Sommeranfang, tündet, horchen wir meist erstaunt auf, weil es uns fast unbe-greiflich erscheint, datz schon wieder die Hälfte des Jahres vorüber ist. Man möchte noch einmal nachrechnen, ob sich tatsächlich schon der Juni seinem Ende zuneigt und wir damit in die zweite Hälfte des Jahres 1932 eintreten. Schon ist der Friihling, der in die fem Jahr erst zu uns sehr spät kam, an uns vorübcrgerausc!^. Zu Pfingsten hatten wir eine kurze Periode ausgesprochen heitzen Wetters, dann ist es vor vierzehn Tagen lioch eimnal heiß geworden. Nur einige Tage vor dem Sommeranfang ist plöylich ein WittvrungSunischlag eingetreten. ES gab überall einen niit starken Regenfälle» verbundenen Temperaturrückschlag. Aber die Meteorologen künden die Wiederkehr des schönen Wetters, sodaß sich der offizielle Sommerbeginn am 2l. Juni in aller Pracht vollziehen wird. Es kommt selten vor, daß der kalendermäßige Sommeranfang auch niit d. Eintritt der heißen Temperaturen zusammenfällt. Astronomisch beginnt der Sommer auf der i7ördlichen .Halbkugel, wenn die Sonne ihre größte nördliche Deklination erreicht ^t, das heißt am 21. Juni. Es ist fÄr uns der längste Tag. Infolge, der günstigen Wetterlage zu Beginn und Mitte Juni konnte man viel deutlicher als in manchen Jahren vor» her das Längerlverden der Tage beobachten. Kein trübendes Gewölk verdunkelte das Tageslicht. Noch lange hielt nach dem Sonnenuntergang zivischen 8 und Uhr abends die Abenddämmerung an. und schon wenige Stunden später, gegen 3 Uhr morgens konnte m«n wieder die Morgendänlmerung feststellen. Fast möchte nmn sagen, daß wir in diesent Jaihre eine Periode der hellen Nach« te, wie sie sonst nur unter nördlichen Breitengraden üblich ist, erlebt haben. Am 21. Juni ist der Sonnenaufgang S.JV Uhr, ihr Untergang 20,24 Uhr. Die Tagesdauer beträgt also 16)i Stunden. Gegenüber den vorhergehlniden Tagen ist die Ms-ferenz der Tagesdauer nur mininial, sie beträgt eine Minute. Auch in der nächsten Woche tritt kauln eine Veränderung ein. Ein merklicher Unterschied in der TageSdauer ist erst Anfang Juli festzustellen. Am 9. Juli beträgt sie 16 Stunden, also nur eine Bcr stürzung U.M X Stunde. Aber schon 14 Tage später geht die Tagesdauer um eine weitere halbe Stunde zuruck auf 1V Stunden, um innerhalb der nächsten 2!?Wochen bis zum 10. August auf 15 Stunden zu sinken. Bon da ab tritt eine weitere nierkliche Verkürzung der Tage ein, die bekanntlich ani 22. Dezember ihren Höhepunkt erreicht. Ani Tage des Winteranfangs geht die Sonne um 8.11 Uhr auf und um lü.46 Uhr unter, d. h. die Tagesdauer beträgt nur noch 7.3ü Stunden, gegenüber 1KX Stunden zu Sommeranfang. Der höhere Stand der Sonne, der ein mohr senkrechtes Auftreffcn der Strahlen verursacht, sowie die l^ngei'e Dauer ihres Momoo. d» 20 s«! Derlveilens über den Horizont bewirten, daß bei uns, obwohl die Sonne »veiter entfernt ist als im Winter, der Sommer wärmer ist als der Mntee. Es sei hier übrigens erivähnt, daß in unseren Breitengraden die Sonne niemals senkrecht über unserem Haupt steht, wie vielfach fälschlich angenommen wird. Damit wären ganz andere Tem-peraturen, als jte bei uns erreicht werden, verbunden. Der Mteorologe bezeichnet die Ronate Juni, Jnli und August als Sommermonate. Erfahrungsgemäß tritt die größte Sommer-wärme erst einen Monat nach dem längsten Tag ein, nämlich dann, wenn die Erwär-mung durch die Sonnenlstrahlen gleich der Abkühlung durch die Wärmeausstrahlung geworden ist. Daher ist auf der nördlichen .Halbkugel der Juli der wärmste Monat und entsprechend auf der südlichen Halbkugel der Jänner. m. D«» »«tttlOtt fte »»» TrichMSt »er« Sfftntlicht in seiner Ntlmmer 48 u. a. die Verordnung über die Abänderungen und ErgÄnzunlgcn der Pauichal«msatzswtier und das am 14, d. unterzei^^te AÄommen zum Hmidelsvertrag mit Italien «samt den änderten Zollsätzen. > m. Tr>»»»De«. In den letzten Tagen wurden in Mari bor getraut: stonrad Breznik mit Frl. Therese Male, Mittel Gloj mit Irl. Marie HeriL, Franz Trop mit Frl. Therese Stampa und Franz 2ivko mit Frl. Therese Jakopee. nl. Verftsrde«. Im Laufe der vergangenen Woche sind in Maribor gestorben: Theodor Behovar, 21 Jahre alt; Margarethe PirS, 83 Jahre alt; Paul Boruta, 48 Jahre alt; Franz DrevenSek, 35 Jahre alt; Franziska Reß, 87 Jahre alt; Ignaz RoSkar, 72 Jahre alt; Agnes Kriian, 77 Jahre alt; Anton Teysel, 78 Jahre alt; Marie Golob, 70 Jahre alt und Elisabeth RoZbane, 40 Jahre alt. m. Todesfal. Bor eimMn Tagen starb in Wien nach langen? Leiiden Frau Elisabeth Glantschnigg geb. Schusteritsch. Tie Verstorbene war die Gattin des seinerzeit in Mari'bor bei der Südbahn Bediensteten Oberrevidenten Herrn Glantschnigg. Sie ruhe in Frieden! Der schwevgetroffenen Familie unser innigstes Beileid! m MNderOlMPiiide i« GtOdt»«rk. Der SSK. Maribor hat auch Heuer die Initiative für ein Kinderfest ergriffen. Der alljährliche Sporttag unserer Kleinsten wird auch Heuer im Rahmen einer „Olynipiade" ausgetragen werden. Die .Konkurrenzen umfassen Wettbewerbe in allen tinderjportlichen Geräten wie Radfahren^ Rennen der Trizy-kleS, Reifenlaufen, Ga«klaufen, Skierorennen usw. Die Eltern werden höflichst ersucht, ihre kleinen Lieblinge, Buben und MädelS, zwecks genieinsamer Festsetzuttg deS Program-mes u. sonstiger Besprechung (VortrainingS etc.) Mittwoch, den 22. d. uni 1v Uhr auf den Fußbällplatz deS SSK. Maribor (BolkSgarten) zu begleiten. Das große Kin. derfest findet bereits S o n n t a g, den LS. d. vormittags im Stadtpart statt. m. «chöaer «rf»lß t»eier VOSttfOhrer. Die beide»» kühnen heimischen Wassersportler I. FraS u»»d M. .Huber unternahmen gestern eine Wanderfahrt mit ihrer schmalen Sandoline stromaufwärts bis Brezno. welche Strecke sie in dieser Richtung gewiß als erste überquerten. Trotz der reißenden Strom-sch»:ellen und aus dem Wasser hervorragenden Felsspitzen legten sie die Fahrt in der beachtenswerten Zeit von l^.11 Stunden zurück. Die Strecke betrilg 64 Kilometer. Die beiden nnternehnluiigÄustige», Bootsfahrer werden deni»»Schst eilte Fahtt bis Dravograd wagen. m. Der Verei« der Privat- und a«t«»» men Angestellten teilt mit, daß die AmtS. stunde»! des Vereines nuninehr jeden Dienstag und Freitag von 19 bis 20 Uhr in den Bereinslokalitäteit in» Palais des KreiS-amtes für Arbeiterversicheru:»g stattfinden. Ferner ladet der Berein alle Privatangestellten ohne U»lterschied zu»» Eintritt ein, denn nur eine starke Organisation kann mit Erfolg die Interessen aller Privatangestellten vertreten. Gerade in den Reihen der Privat-a»,gestellten hat sich eine unverständliche In-teressenlosigkeit breitgemacht, sodaß fast ie- dermann an sich selbst angewiesen ist. Die allgemeine AirtschaftSnot fordert wie noch nie, das Zusammenwirken aller Kräfte und Fattorfn! Privatangeftellte, or^nifiert euch daher ausnahmslos! «». Gientmrtttze. In der ersten Jahres-Hälfte postierten die Staatsgrenze insgesamt 72.700 Personen. Der Transitverkehr belief sich in derselben Zeit auf l4.002 Personen. ^m. Krecher GWDiNch. In der Nacht zum Sonntag erbrach ein noch unbekannter Tu. nichtgut die Magazinräume des Kanditengeschäftes Tipel an; «ralja Petra trg und ließ verschiedene Kanditen im Gesamtwerte von 1000 Dinar verschwinden. m. Bichtz SamStag verschwanden einem Badegast in Betnava die Kleider. Schon SM selbett Abend begegnete der Verlustträger Gchusterlehrltng F. I., der in den gestohlenen Kleidern die Aleksandrova eesta dahin wandelte. Der rasch avisierte Aachmann nahm den Jungen Mann fest, der nun in Badehosen auf sein weiteres Schicksal wartet.« m. Gch»i»te Gwe». Der Feldarbeiter Pe-ter Cafuta sttirzte heutß aus ziemlicher Höhe von einem Dachboden, wobei er sich außer einem Brmh des linken Schlüsselbeines auch innere Verletzungen zu^og. Cafuta mußte ins Krankenha^ überführt werden. m. Ü«stA. Dem Fleischergehilfen Martin Pahole platzte gestern vormittag während der Arbeit am Hauptplatz eine Ader am Nn-ken Unterschenkel. Hahole wurde ins Krankenhaus gebracht m. I« WK «chnimtt ist gestern eine allzu-heißblütige bessere Ehehälfte. Beim Ausholen mit der Hand, traf sie aber nicht ^n Mann, sondern eine Fimsterscheibe mit solcher W»tcht, daß sie sich hieb^i die Adern a»n U»»-terarm durchschnitt. Die Frau die wegen des großen Blutv^lustes züsamnlsnbrach, mußte rasch ins Kran?enhaus geschafft werden. m. vetterbericht —« SV. Jnni, 8 Uhr: Feuchtigkeitsmesser -»-23, Baro,neterstand 732, Temperatur -i^2S. Windrichtung WO, Bewölkung teilweise, Niederschlag 0. * De. Le»>h«d «rdiniert nicht bis l0 Jvli. 80üg » HuseißentitWer! Der letzt« Tag für den Abschluß der Mietverträge und zur ASgabe der Quittungen iit der S0. Juni d. I. Ueber-schreitet diesen Termin nicht, da sonst eine empfindliche Strafe zn gewärtigen ist. Jnfor matiosten erhallten Äe in der Vcreinssanz-lei GregorLikeva »«s. 8. Der Berein der Hausbesitzer ffir Mari>^r und Umgebung ^ „SdelMiß H^'ute. Dienstag die erst« diesjährige Mondicheinparti? zun» Brudermann. Abfahrt 20 Uhr vom Hotel ?^lb-Vidl. S7 AM Wu» P. UeterfOl. In Sv. Bid bei Ptuj wurde SamStag nachtS der Sljährige Hausierer Marian Sieeniea von^ bisher unbekannten Tätern überfallen; er erlitt dabei so schwere Kopfverletzungen, daß er bewußtlos inS Kran kenhauS nach Ptuj überführt wurde. Ob er mit dem Leben davonkommen wird, läßt sich vorläufig noch nicht sagen. Die Gendarmerie hat eine umfangreiche Untersuchung eingeleitet. Kino Vvrß-Tsnkino: Die glänzende Militärhumo-reSke: ^Die lnftige Schlacht von Vademti». de" in dem sich Fußtruppen, Marine und Zivil überbieten, spielen Fritz Schulz, Hans Junkern»ann, Paul.Heidemann, Adele Sandrock, Fritz Alberti in den.Hauptrollen. — In Borbereitung: daS glänzende Lustspiel: „Das stifte Geheimnis" mit Hansi Riese. U»iON.Tonkino: Nur »»och z»vei Tage: „Unter falscher Flagge", ein ausgezeichneter Ufa-Tonfilm »nit Gustav Fröhlich u. Charlotte Susa. in den Hauptrollen, ist einer der besten deutschen Filme der Saison. Aus Se«e smiWlh» at»wiV«»a «e ««»»HUNde w «eye Saulstag und Sonntag waren für die Stadt Eelje z»vei merkwürdige Tage, da die erste orthodoze Kirche im Draubanat eingeweiht wurde. SamStag früh war die Stadt schon festlich beflaggt, alS mit dem Frühzügen die ersten Festgüste eintrafen. Rai!^ mittags um 2 Uhr sammelte sich vor dem Bahnhofe eine große Menschenmenge an, die der Ankunst Sr. Heiligkeit des Patriarchen Barnava aus Beograd beiwohnte. Auf dem Perron versammelten sich die Spitzen der ^Hörden, Vertreter aller Aemter, des So-kolvereinS und vieler anderer Bereine. Fjir die Banalverwaltung war Herr Btzebanus Dr. P i r k m a j e r aus Ltublja»ia erschienen, desgleichen war der DivisionSkomman. dant von Ljubljana Herr General Ilis anwesend. Herr Bürgermeister Dr. G o r i S a n begrüßte den Patriarchen im Namen der Stadt Celje, dn Präsident der orthodoxen Glaubensgemeinde Herr Oberst Puriö entbot aber dem Patriarchen die Grüße der Gläubigen. Der Patriarch setzte sich dann samt seitier Suite w die Automobile und fuhr unter dichtem Spalier zur Kirche, wo ihn der Pfarrer von Eejje, .Herr 0 udi 4 erwartete und begrüßte. In der Kirche fand eine kurze Andacht statt, worauf der Patriarch eine Rede hielt, in der er betonte, die Erbauung und yimoeihmig der ersten orthodoxen Kirche in Slowenien habe auch die vornehme Aufgabe, zur Annäherung der füdslawis^ Stämme beizutrageit. Hierauf begab sich der Patriarch mit seinem Auto ins Hotel „Union", wo er bis 6 Uhr abends Deputationen empfing; um 6 abends begab er sich neuerdin^ M Kirche, wo er ein« zweistündige Abendaiidacht unter großer Assistenz hielt, der ein zahlreiches Publikum beiwohnte. Abends traftn mit allen Zügen weitere Teilnehmer ein^ so daß die Straßen der Stadt ein lebhaftes Bild zeigten, wie es nur selten in Celje der Fall ist. Sonntag vormittags begann büld nach 8 Uhr bei schön stem Wetter die Einweihungsfeier. Bor der Kirthe war eine Ehrenkompagnie »nit der Regimentsfahne deS 39. Infanterieregiments und Musik aufgestellt. Als der Vertreter S. M. des Königs Herr DivisionSgeneral I l i 6 aus Ljubljana erschien, intonierte die Musik die StaatShymne. Gleichzeitig erschienen auch der BanuS deS Draubanats Herr Dr. MaruSi ö. Nach einem Gebete in der Kirche begab lich der Patriarch mit der assistentierenden uiH in hohM Ornat gekleideten Geistlichkeit vor i»iie Kirche, wo mehrere Evangelien gesungen wurden. Bei jedem Evangelium gab die Ehrenkompagnie eine Salve ab. Dann fanh eine Prozession statt, die sich dreimal um die Kirche bewegte. In der Kirche selbst wurde ein sy»nbollsches Zereinoniell abgehaltm, daS daS besondere Interesse der Anwesende» erweckte. Unter anderem wurde der steinerne Altar vo»n Patriarchen gewaschen, dann mit Wein begossen und n»it EhriSma gesalbt; dann »vurden die Reliquien in den Altar gesenkt ui»d dieser mit Altartücherit beheckt. Die Wände der .ßirche wurden gesalbt, indem ein Priester auf einer Stange ein Stück Watte befestigte, diese in EhriSina tauchte und dann die Wände in der Höhe der Fenster n»it einem Kreuz-zeicheit versah. Um 10 Uhr waren die eigentlichen EinweihungSfeierltchkeiten zu Ende, worauf dann daS Hochaint begann, das diS halb l Uhr dauerte. Besonderes Interesse erweckte der Gesang, der von zwei Choren ausgeführt wurde und ztvar von den uniformierten Theologen aus Sremski Karlovci u. den» Serbischen Gesangverein aus Zagreb. Nach dein .Hochamte begab sich der Patriarch vor die Kirche, wo er denjenigen, die in die Kirche keinen Anlaß mehr gefunden hatten, den Segen erteilte. Dann hielt er eine Ansprache, in der er ausführte, daß er nicht gekommen sei, um irgendwelche Propaganda zu machen, sondern er sei gcko»nmen im Na. men der Slawenapostel Eyril und Method, die eiitst alleil Südslawen ein Eva»»gelium gepredigt hatten und deren Erbe zu hüten er als seine vornehme Aufgabe betrachte. Ohne Unterschied deS Glaubens einige alle Jugoslawen das Andenken an diese großen Männer gleich den Traditionen ihrer ge» schichtlichen Vergangenheit. In» Namen die-ser Slawenapoftel wstnscht er auch, daß Slowene»», .Äroaten und Serben einer großen Zukunft entgegen gehen möchten, für die aber besonders daS Wirken S. M. des Königs die beste Garantie dem «r auch ein ..Hoch" Sl. ^»nk ?rw,?»»?v » »»: ausrufe Die Musik iutouierte die Et,MtD-Hymne, womit tte Feier ßeschlssi«« V«r. I« großen Saale de« .SlarohM do«" fand dann ein große« Bankett statt, a« de« sich a»ßer den Vertretern der Ve^rden und Verewe, so auch der Freiw. Feuerwchr, die Vertreter der deutschen Mitbürger deteUigten» Während de« «ankett« hieU der Patriarch eine Ansprache, in der er sich desander« allen jene« tiantte, die zur Erbauung der Kirche in großzügigster Weise beigesteuert haben. Nach ihm sprach noch der Zagreber Erzbischof Herr Dr. tz a j d i n, der auf die großen Verdienste Hinweis, die sich der orthodoxe Pfarrer von Celje Herr Manojlo Ludiö um die Erbauung der itirche erworben habe, der durch Jahre unermüdlich tätig lvar. bi« die Sirche fertiggestellt wurde. In Anerkennung dieser Verdienste ernannte der Erzbischof Herrn Vudt6 zum Prota und überreichte ihm da« violette Zwgulum. Herr Oberst Puriü sprach dann noch im Namen d«r Airchengemeinde, Herr Dr. Hra».ovee aber im Namen der Bürger von Cetje. Nach dem Bankett machte der Patriarch einen Au«flug nach Siogaska Slatina. Abend« fand im großen Saale deS Hotel« ^Union" ei« Festkonzert des „Celjsko pevsko druttvo" statt, da« sehr gut besucht war und dem der Patria^ beiwohnte. Montag ful»r der Patriarch mit seiner Suite nach Lsubljäna zur Grundsteinlegung der orthodoxen Kirche in Ljubljana. c. Gchach«atch INaeitOe Uel>e. Nach langer Zeit fand wieder ein Treffen zwischm den Schachspielern von Celje und Maribor statt. Da« Match wurde im Hotel „Europa" abgehalten und beteiligten sich ^ran die Herren Dr. Kramer, Koniö, Ostanek, Lebkoff, Dien, ltovakiö, Si^ au« Maribor und die Herrei, Krule, Diehl, Jng. Latovi«, Hoöevar, GraKerl, Modie, Tsörgö au« Celje. Die Ma. riborer siegten verdimt mit k:2. Al« Schied« richter fungierte Herr Magdiö, Sekretär deS Jugosl. Schachverbandes au« Zagreb. ES gab natürlich recht viele Kibitze. 8ii»^ 8?« »iS »»ivS». Sl» »» «t«» puRliUo«» Itit«» Vn»»« Mne». 1.« der. dli«sei«> tnckim S>« «int« >Voel«»i> l»n» '»»liel, «I» 01«» ««»»rllelie» «dme». ktz«» »clil« »»f <>« «tt <»« »o»»» fttlNekieXI l« »II,» d«»»«r«» 0«»eI«»I»»» «kttltlte»! Mrtschastliche Rundschau Nackfragm aus dem Ausland Ausländisches Jatereffe für jugoslawische Waren Da« EzportfSrder«tg«institut des Han-del«mintsterium« erhieU t» letzter Zeit wieder eine Reihe von Anfragen au« de« An«-lande, worin geschäfUiö^ Verbindungen mit jugoslawischen Firmen gesucht werden. In-te^enten werden ewgeladen, unter Beifügung der jeder Anfrage vorgesetzten Zahl ihre nach MSglichkett bemusterten konkreten Angebote an da« oben erwähnte Institut (Beograd. MiloSa Belikog 42) zu richten. Verschiede« Uezengniffe. lSlS7 Italien: Heilkräuter. — »lSlS «el-gien: lebende Bienen. — lMS0 Köln: Bromerz. ^ lOWS Beyruth; Zementvertretung. — lV46Ä Mailand: Vertretung von Zellulose. UeI»Inisse de» Vieh. t»d W,sl»gel«>ch< 11215 Mailand: Eier, und Geflügelvertretung. — 12489 Stuttgart: Knochen und andere Abfälle. — 11404 Vrody (Polen): Hasenfelle. ArzengU^sse de« A^Ierda>e«» 1l044 Mailand: Nüfie. l2l00 Dresden: Vertretung verschiedener Bodenprodukte. 12147 Perugia: Bohnen, Mais. — 11973 Bre«cia: Roggemnehl. ^ 12351 Olmütz: Neinvertretung. — 1V71S: Mailand: Vertretung verschiedener Bodenprodukte. «rzenGnWO der F»rP»Irtsch>st. 1235S Charle«roi (Belgien): Stühle an« gebogenem Holz. — 11215 Mailand: Holzvertretung. — 11S43 Prag: Holzkohle. Das Land der Erze Keine Einigung über unsere» EisenmaM — Jugoslawiens Bergbau und Eisenindustrie Nabio Aen«tag, 21. Jnni. Ljubljana 12.!5 und l3 Uhr: SchaN-pßatten. — l8.W: NachmtttasS^on.^rt. — 19 Z0: Deutsch. — 20.30: Klavierkonzert. — 22.30: Äbeildmusik. ^Beograd 20.30: Klavi«rton,v^rt. ^ 22.50: Nachtmusik. — Wien 20.05: Anternationale« Musitfest. ^ S2.l5: TanMusik. — Mähr.-Vstrau 20.10: Liederabend. 2! 35, Zitherkonzert. — Heilsberg 100.25: Kantaten. — 2Y.?;0: ?lbl?ndsteransta1tung. ^ B r a t i, s l a v a 21.35: Klavierkonzert. ^ 22.^: Ai^eunnmusik. M ü h l a ck e r 21..!0: Eymphoniekon.vn^t. — 23.10: NachNnusik 24: Tani^mnstk. —Bukarest 20^15: Z.Lvn zert. — S t o rk h o l m 20.15: Konzert. — S2: Nlichtmllssf. —Rom 20.45: Kiinzert. ^ 21.W: Komööil'nauffWrnng. N e r o-m a n st e r 20: Abendveranstaltung. — Lanftenberq 20 40: Waa.ier^ Oper „Götterdnmnrening^. — 3. Aufzug ^ P r a.g 20.10: Violin?onz<'rt. ^ 20.40: Kon zert. — 52/^- AHendnntsik. ^ O b e r-italien 21: Kammermusik. — B u d a-p e st 20.15: Konv?t. — 22: Zigenmrmusik — Warschau 20: Konzert. — 22: Tanzmusik. — Daventr», 10.20: K^'n.v'r». — 21 Abentmusik. ^ Tanzinusi?. — Kftnist 5 Wust erHausen 20.25: c5l>')rkonzert. ^ 21.45: Leichte Musik. — NtiMmnsik. — Amerikaenv ittg Paris- Radio 20 45:. Kammermusik. « Hoffenden Franen nnd jnngen Müttern verHilst das natürliche ,.Fra«z-Ioies"-Vi»-terwasser zu geregelter Magen- und Tarm-rätigkei» Tie Hauptvertreter der neuzeitli-chen Z^ranenheilkunde haben da« „Franz-Iofef-Wasser in einer sehr großen i^abl van Fiillen al? rasch, zuverlässig und schmerzlos wirkend erprobt l Zwischen dem mitteleuropäischen Eisenkartell und den jugoslawischen Hütten wur-oen in der Frage der Eri«tierung des Ab-li-mimen« über die Belieferung unfere« Marktes mit 'ausländischen Er^ugiiissen Ver Handlungen eingeleitet, die jedoch ohne Er-gebni« verliefen und deshalb abgebrochen werden mußten. Die Wiederaufnahme der Besprechungen ist für die nächste Zeit zu erwarten. Man hofft, daß auf Grund neuer Vorschläge eine Annäherung der noch widerstreitenden Interessen m^lich se,n wird^ Jedenfall« dürfte da« gegenwärtige Abkommen einige Wandlungen erfahren. Damit im Zusammenhange dürfte e« st. cherlich von Interesse sein, zu wissen, daß Jugoslawien eine« der erzreichsten Länder Europa« ist, nur können mangels an Mitteln die Vodenschäpe unserer Heimat vorläufig noch nicht in dem gewünschten Maße ausgenützt werden. Zu dieser Frage gibt der Lektionschef des Forst» und Bergbauministe rmm« Dr. Jng, Ivo L u r i n a interessante Aufichiüsse, denen wir nachstehendes ent-nesimen. Nach dem Weltkrieg wurde in Jugoslawien größte Aufmerksamkeit der Produktion der fossilen Kohlen zuqeivendet, um den stets wachsenden Bedarf an diesem Rohstoff im Lande selbst decken zu könn?n. Infolge, dessen erreichte die Kohlenproduktion in den letzten Jahren ge-^enüber der BorkriegSer-^ zeugung eine namhafte Steigerung. In Kohle fast autark. Die Produktion der Steinkohle stieg von 56.805 Tonnen lS43 auf 433.588 Tonnen l93l; in B r a u n k o h l e von 2,513.115 auf 3,521.009 und in L i g n i t von 481.134 auf 1,053.200. Bon zusanimen Tonnen 1013 stieg also die Äoh-lenerzeuqung auf 5,007.805. Die höchste Kohlenproduktion nach dem Krieg wurde 1VÄ Nlit !'»,051.020 Tonnen erreicht. Die E i nsuhr betrüg rund 300.000 bis 4^0 Tausend Tonnen im Jahr, Ausgefiihrt wurden kaum nenneilSwerte Mengen in die unmittelbar angrenzenden Gebiete. Im letzten ProduktionSjal^r entfielen auf den jtopf der Bevölketung im Jabr 0.43 Tonnen Koh le, was auf die schwache industrielle Entwicklung des Landes hinweist. Diese relativ geringe Produktion wurde von nicht weniger als 166 KoHlennvrken bestritten, so daß einzelne Zechen nur örtlichen Charakter l>aben. Koksmangel — Aotzeisen-Znschnßbedarf. Die Eisenindustrie stutzt sich hauptiüchlich aus zwei größere Erzbergbaue: Ljubija u. Vareö. Im E i s e n e r z b e r g-bau wurden von 1927 bis 1930 im Mittel ij00000 Tonnen Eisenerz tiewonnen. welche Produktion l93i auf 133.000 zurückging. In den beiden kleinen Hochösen in BareS und einem in Branovina werden im Mittel 35.000 Tonnen Roheisen im Jahr hergestellt, wobei geringe Mengen, Haupt-itichlich des .^lolzkohleneisenS, bis 5^ Tonnen. ausgefiihrt werdeh konnten. 19-^0 fiel der ErPort auf 210 Tonnen. Die Roheisenerzeugung kann den Bedarf des Landes nicht decken und im Mittel'wurden l2.000 Tonnen Rvheism jährlich eingeführt. Tie Roheisenerzeugung konnte trotz der nennenswerten Erzablagerungen und der ausgezeichneten Qualität der Erze keine Steigerung erfahren, »veil e« bisher nicht gelungen ist, einen für die Eisenerzeugung brauch^ren Kok« im Lande zu gewinnen. Der Ausbau der E le k t r o st a h l S f e n ist »vegen Ka« pitalmangel« über theoretische Erwägungen nicht hinau«gekommen. Ans »0tzßsfian«s«hr ange»ies«n. Was dieBergbauprodnktion anbelangt, wurden 1931 gewonnen (in 1000 Tonnen): Kupfererz 450, Eisenerz 133, Py« rit 296, Blei- und Zinkerz 409, Antimon^ erz 0L, Chromerz 57.9, Manganerz 25. ^iauxit «e, Magnesit 8.6. An M e . a l l e n wurden erzeugt: Schwarzkupfer 24.4, Roheisen 37.7, Blei 7.9, Zink 4.5. An« diesen Taten ist ersichtlich, daß stch Jugoslawien auf dem Weg befiirdet, in der Kohlenerzeu« gvng den eigenen Bedarf zu decken, wäh. rt!nd in der Eisenindustrie, hauptsächlich kiegen Mangel« an Kotiuptmetallen» namentlich an Eisenerzeugnissen, in dieser n>enig beneidenswerten Situation und deshalb wird man bei einer allfälligen mitteleuropäischen Interessengemeinschaft mit einer Dekompensation auf anderen Gebieten rechnen uvüs-ten. Para aus ein Ei bei einem Preis von 70 bi« 80 Para kommen) wird die EierauSfuhr (die die 4. bi« 6. Stelle in der Bilanz einnimmt) schwer treffen, aber auch die Viehansfuhr beeinträchtigen. Die festen Preise für Schweine find auf da« neue Regime in Oesterreich, da« d«.n bisl)ertgen nülden Wettbewerb durch Polen und Ungarn ausschließt, zurückzuführen. Im Jahre 1931 wurden 273.450 Stück Schweine im Wert von 285 Millionen ausgeführt, wovon aus Oesterreich allein l87.390 Stück oder zwei Drittel der Ausfuhr entfielen. Da« neue in Oesterreich eingeführte System der Verteilung auf die Haupteinfuhrländer hat die Südslawien unzweifelhaft« Vorteile. E« erhält ein Kontingent von 140.000 Fettschweinen und 2l.000 Fleischschweinen, so daß e« jede Woche etwa 2Ä1Y bis 2400 Stück nach Oesterreich einführen kann. Di» »rovdondelspteiie Im Mai Der von der Nationalbank erstellte Großhandelsindex zeigt zwar für Mai noch eine leichte Abwärtsbewegung um 0.7 Puntte gegen den Bormonat, wobei Pflanzliche Erzeugnisse von 74.3 auf 73.5 (gegen 80.5 iin Mai IV3l), Bieherzengnisse von 53.6 auf 53.5 (73.2 i. B.) zurückgegangen sind. Bemerkens wert ist jedoch, daß bei sinkender Tendenz für Mais, Heu und Bohnen die Preise für Rinder, namentlich für Schweine, ftark angezogen haben. Dagegen find die ^^eise für Fett ziemlich gleich geblieben, die für Eier, Rohhäute und Schafe gefallen. Ter seit 1. Juni bedeutend höhere italienische Einfuhrzoll auf Eier (145 Lire je 100 kg brutto, so daß mit Einrechnung der Spesen etwa 40 Bor der «afttzwio de« WtMVaitsrates Am 25. März diese« Jahres trat da« Gesetz über den WirtschaftSrat in Kraft, demzufolge S. M. der König auf Vorschlag de« Ministerpräsidenten 60 Mitglieder dieses Ra te« aus drei Jahre ernennt. Nach dem (Kesetze sind in den Wirtschafts-rat auch Vertreter der Landwirtschast, de« Genossenschaft«wesen« und des Forstwesen« zu entsenden. Der Wirtschaftsrat ist ein be. ratende« Organ und hat über alle Gesetzentwürfe feine Meinung abzugeben, die ihm entweder die Regierung oder die Bolksver-treuung z. Meinungsabgabe zuweist. Die Ge-schäfftsordnung für den WirtschaftSrat ist bereits fertiggestellt, womit die organisatorischen Arbeiten für die Aufstellung deS Wirt-schaftSrate« beendet sein dürften. Auf Verlangen der Regierung haben die einzelnen Wirtschaftsorganisationen bereits ihre Kandidaten für den WirtschaftSrat vorgeschlagen, so daß die Ernennung der WirtschaftSräte und die Aufstellung des Wirtschaftsrates in der kürzesten Zeit zu erwarten ist. Nach dieser Ernennung wird der Wirtschaftsrat baldigst einberufen werden, um sich zu konstituieren und seine Arbeit zu beginnen. ÄMernationaler Sefillgel markt Endlich haben die auMndischen Zufuhren auf den internationalen Asflügel« märk^n etnxlS nachgelassen, so daß die lange ersehnte PreisregulierunH eintreten konnte, lloberraschenderweise betrifft dies sowohl die rumänischen als auch die ungarischen unid bulgaris^n Austrielie, was sich besonders auf den italienischen Plätzen sehr bemerkbar macht. Die j u g o-slawische junge Ware ist n«h iu»mer nicht für den italienischen Markt entsprechend mrd wird dies solange nicht sein, als ckcht eine intensive At^wärtsreKulicruilg cin getreten ist. Das schöne Wetter hat gleichzeiti-g die Nachfrage verstärkt und damit eine Lag« geschaffen, die sich in einem Emporschnellen der Preife au^^rückte. Stellemveise sind die Notiermi^n um 10 und melir Prozente hinaufgegangen und zeigen auch lveiterhin steigen!^ Tendenz. Mailand noticrte zu Wochenschluß 5.50 bis 6 Lire vro Kilo Lebend^eslügel, doch sind auch l?ös>ere Preise l^zal)lr worden^ Tie Situation ist augenblicklich etwas günstiger für uns, nieil ii>ir fast unseren icfam-ten Geslttgelex;»ort nach Italien orientio4?, »v^nn 'ich auch dort die groben Preio-üe^v^gungen dcs ink'niationalen Marltes infc'llie der ?tacsisraqe nicht so an'5mi:kcn k-^n-nen^ ist nlif st.s^7 bi? f^.70 ünd l^o^lüael au^ nnd 0.87 Mark pro Psnn?^ ^lest^iegen, '.oobei die Te.l» .MariSoM gelkm»s^ Nummer Ven?tas, de« Iun^ dam bei seschwhBkhmi Gifttgel etwas lepvr O. X AW>»>»«»»iteich«. Tie RMllw^«ftrie .Iris" G. m. b. H. w Pvbreije, Anmel« h«ns»srift biß W., Tagsahitng a« S7. Mi beim Kreisgericht w Vkaribor, angebotene Quote 40?t; Franz Steinbauer, Sausmann in Sapela Radenei, Anmeldmlgen bis 9., Tags^ung am 14. Juli, angebotene Quote üvÄ; Karl K o ß a k, Industrieller in Pobretje, UnmeWungssrist bis 2V., Tagsatzung am 27. Juli beim KreiSgericht in Maribor, angebotene Quote 4VX. X MM- «ch «amnftuche i« MibVmrk. Bor zwei Monatei» wurde in Rordwest-ßkroa-tien die Abhaltung von Mürtten verboten, da in einigen Gemeinden deS Bezirke» Pre-log w Medmurje Maul- und Klauenseuche sestgestellt wurde. Eine Folge davon war, daj^ aus diesen Gegenden Gchlachttiere nur schwer erhältlich waren, was sich im leichten Anziehen der Preise ausdrückte, abgesehen davon, daß der Tierstand bereits bedeutend gelichtet erscheint, sowohl waS Rinder al» auch Schweine anbetrisst. Da in letzter Zeit im Bezirke Koprivnica kein verdächtiger Fall mehr vorgekommen ist, wurde die Abhaltung der Märkte in diesem Bezirk wieder gestattet, ausgenommen in jenen Gemeinden, die an die verseuchten 5)rte des Bezirkes Prelog grenzen. AuSfliVgSrestanrmrt. Mit Kellmrinnent^ biemmg. Der Sommerfrischler saß am Tisch. Leit drei Stunden, ^r SommerkriWer rief seit drei Stunden «mmterbrochen nach ciner der hierbewasfneten Kellnerinnen. Aber es blieb ein vergebliches NeinÜhen. Schob der Sommerfrischler zum Wirt: „Ihre Kellnerinnen sind mir zi» moralisch" „Was soll das heis»en: Sagte der Sommerfrischler: „Sie lassen sich prinzipal nicht ansprechen, auch von einem Gast «icht." Ver j?assagier von AaMe 1^2 Geschichte eines Akent««rS. vo« ?tz. S.«-tlßch. Dem SchifiSpersoiHal, dem zweiten Offizier, noch mü^ aber da« Aapitß«, der «uf ider ,Fmoltna- m« schon seit acht Jahren Dienst tat, »« ein ^ssagier »ie Mr. Le-ving^ «och nicht untergekommen. ^ ganzen Tag hielt er fich in seiner Kabine einDkschlosieo, hauste dort wie ein Ginifiediler. Nicht einmal der Steward hatte Zu!tM. Er «Uchte, wenn der Gong zum Essen rklf, MrS Levei« Anttvort „HS^tche Menschen — aulf dieser Nuß-schicke — «ich ma» sag«", «urmette Levington beßei^ und suchte fich als nächstes Opfer den Stoward aus» als diejcr in die Kalbtmn schaftte. De« Gwnard, der kWt Letzingte« etgwßlßch ßaß «ichßS M tmi hatte, ^ der schnarrige Englünder stets gu tes TrinSgeld, wenn er ihn unterwegs etwas fragte. Am dritten Tag der Stetse wWr «S, als Levington eines Weichs an der Neeling lehnte und gedankenvoll in die Vellen sah. Er mochte stth wohl mit etwas befassen, das sein GeMt sÜtsam in Anspruch nahm, denn der eben vorVelgehende Steward HSrte ihn seitfzen: „Boöd ^ bald schen wir uns, n'ein Liet. Nltt Geduld — Tedvlb mußt du den mit mir. Ich kann nttht so mir ikiM dir nichts — —" Das ander« verlor sich in undeutlichem Gemurmel. Der Steward schüttelte den Kopf und ging weiter. Also war es doch so, wie der Kapitän vermutet hatte: bei Levington kappte es im vberstittchen nicht, denn sonst könnte er doch nit^ solch verworrene Reden sichren .. . Der Steward hatte gerade in eine der Kabinen Aasser getrgM, als ihm Levington w Hast ontgegenta». „Hofmeifel" ^ der junge Mann hieß gar »i<^ so, und er mußte lächeln üiber den sonderbaren Namen» dcn der Passagier ihm a »i einmal galb — „stellen Sie doch einen Au-genbtick Ihre Kanne wog und lausen Sie hkchber ins Büfett — ^ken Sie mir ein Glas Portwein — schnell ^ mir ist so sehr übel — Und Levington hielt sich wirklich am Geländer sest, als mL^sse er sich vzr dem Umfallen schützen. Der Steivart» erschrak, tat, wie ihm geihei-ßen, und eilte hwwvg. Diesen kur.^n Augen blick Genützte L«ington. holte aus seiner inneren Rocktasche ltlitzschnell einen Gegen- stand, der einem schmalen, länsslich^n Glsse sehr äiMich sah, hervor, und ließ, nachdem er den Stöpsiel ent^rnt hatte, etwas in die große, noch gefüllte Kanne gleiten. Das »var das Werk nseniger Sekunden. Als der Steward zurlick?ehrte, lehnte Levington so wie vorder an der Neeliiq. Er na-hm das Glas in Empfang und stürzte et in einem Zn^ hinunter. .Ich danke Ih«n, mein LieVer". sagt? er mit etwas tele^er Stimme, griff in die Tasche und gab ^m hilfsbereiten Angestellten ein gutes Trinkgeld. Dann ging er taumelnd weg. Der Steward saH ihm mitleidig nach und errichtete dann weiter seimn Dienst. . — Kapitän Tarsen saß in seiner Kcijüte Mer ?chiffskarten gebeugt mrd studierte seine Nvute. Da klopfte eS. und au^ feimn Anruf betrat der Schiffsar^ den Raum. Es fiel dem Kapitän so>^rt auf, mit welch crnlter Miene fein langjäihriger Freund vor 'hn hin^rat. „Na, Behrung. was soll'S? Du machst ja ein Geficht — man könnte eS mit der Anzst krieqen!" Doktor N?hnmg nahm dem Kapitiin k«» gen^Her Platz. „Du hast recht, Kapitän — man könnte Hn-^t krio,vn!" sagte er dumpf. Larsen fulhr auf. „Na — was ist denn? Was führt dich zu mir? .?»erm»S mit der Sprache! Oder soll ich Rätsel raten?" „Die Sache ist zu ernst, um Witze damit zu machen. Sarsen. Erschrecke nicht: Wir haben Kranke an Bord! Schwerkranke mit Tro pensieber!" „Um Gott — was du nicht sagst! Trkläre dich doch näher!- „Gestern nachmittag meldete mir der Pas-sk'^ier erster Klasse Iowai, der japanische Kaufmann, daß er und seine Giittin sich nicht wohlsühlen. Ach untersuchte sie näher, komvte nioch keine Diaqnrse stallen. Ich verordnete ein fieberdämp^end?? Mittel nnd verschob die Sache auf heute. ll^ortsetzung folgt.) ___ ,« cx/tKpioi« ^«MGssG» MWWGlGG«» IHGlSss «ssHN »TlVISDlIlWkOlß Oenersl-Vettretulix unck kür ^uxoslavien 2»Ired» v»sev» «Xkeißlee vvIWQAFSElSI»«» »WWWWVWGVVUGGGSW Haussraue»! K^uft Ne» » Ein« kochqläser! Fmuen, welche KtZ«, Gläser erprobt haben, bleiben, immer dabei: Rez^-GlaS »lt bil« j lig und ffut. Ivan K«»aöiL. D!a ribor. Slovenska 1V und KmoS-la 10._7S82 Weingut VbertviSki - Tischler verkauft fluten Wein Liter zu t Dinar. Birnmost Liter 2.^,0 Dinar von ü Liter aufwärts, i MaleLnik bei Sv. Peter. 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GG?» ssiCtitWt. ttiertiir virä eine «uverltissixe Person (tierul einerlei) al» ö^onstl. Linicommen 150—2(X) vollss. veverizunxen sn Itie dloveity - Lompsny in Valkendurs' (tloNsnäj. eine ^»ie ^»iirettbonaenten ertisiten 14 ltsrst» orix. «merik. spsrkett system mit UruclilUlluntt» oäe? »W»» « MM »» «» ten m t I^ur»enn«r» naooivmkon '' «w ivisrkenrökfs Verl»n««a sie noeii deut» lrostenloie prodenum- 405«i>ii8r« oe» -k^vio^vel.!.. ^lei^ I. s_ Xustünrlicb5ie I^sätvpro«ramme. in»ere»5snte t.elc. tvro. re!c>^li«!tl«er teciinis^ker ?ell ijauanleitun-«en. lturre >^«?lten. 'sonillm. Snractiicurse. «pan-n«ol!s Komsre. viele l(uk>tefckruekillu5tri«til)nr:a 0»nk»»»unn. t'ür äle vielen öevetse Iiert>lcNet ^nteiiaadme »n-ilLlicN des t^insciieiclen» äer uave»ge»ie»ien (Zstttn. " I»oi»ne ovie tUr ctie tttilieiet e VeleUiixuns; »m 1.«lcllent)e-«^«ngnisse ««en vir alle'^ I^ieuacken unä öe»t,naten unseien Mnl?s en vsnk. ^Vliiltvor Vr N8!'0. cken 20. .sunt 1932. >«K»»v» tistte >>tter äle »dri,«» «ok. »S«ch»e«»t» Xiiatae i Ktis 5ckneiliern m« l.ja5ci -n»xten «Sstxt ?eit unck Ltott - ^uek «I»6 Umt>outieit. »PI»« /^«aU» ^U^uan^iGva O«!» II» I. >t»>k uoi! kit» ili« -- ti»!»»?»» >» ziieiiivss, ?iii «tev U»»««»Geb«» »u«t 6«» »««»»»»»tttid