Brsi» oin 1 SV TS. »I?. ISS v<»nn«r»k,a. 6«n IS «»»»«»»II,» »i«»»»»»«,. ««»«»«»«g (7«««»»»»«»»»» »». «70» ,«,1» v«n»,»>>, «»< »I«,,»«»«,, mW«»«, »Ik. «»4>! «»m«»«. ,1.«, I-III,I„«,I««, I» »Ii«, , r«i. ZU»» »»»,»« nick»«»» Ii,«,,,» Maridorer u. ,n «V»«Id«e. ut. « (V»rW,iwng> S»Ivg»pf«I—: ^dkol«. m«wU. » vin. ruAtz,»«. 24 0ln. 6iirot» k-oTi moa»tl. » VI«, «»r ck»» üdf»9« mons«. Z» 0t» ^atnummv ' di, ? vi.». «»»<»» «tvk» Mm Kurze Nachrichten B e o g r a d, 17. Mai. Laut Erlaß des Unterrichtsinintsters wurden zu Vertretern deS UnterrichtSministeri« um^ bei dei? niederen und höheren Ütcifeprtt-fungen die nachstehenden Ernennungen vollzogen: für das Realgymnasiunt in Mariboi Professor Paul B u je n i Universität^-Professor ill Äcogiad; für Ptuj und Muwka Sobota der Inspektor des Unterrichtsmini« sti'riuinS Pribislav Z a r i e, für Celje Dr. Ante M e l i t, Unittersitätsprofessor in Ljub'-ljana, für daS llassische Gt)mnasittln iil Ma-ribor Dr. GrMr N o u a t, Univerfitätspro-fessor in Zagreb, für die staatliche Lehrer-bilduttl^sanstcllt in Maribor Tr. Millo K v 6, Uninersilätsprofesfor in Beograd und für die Princite Lelirerilnn'ttbirdllngsanstalt in Maribor der Unterrichtöluspektor i. Dr. Leopold Polsane r. Sin Hund als Lebensretter. In London j^ab ein Hund einen erfchüt-tcrudcn Beweis von Trene, die er init dem Lebeik bezahlen nlußte. Durch lautes Bellen s^eweckt, fand da» Eheepaar Ltierwood daj .'oaus in hellen Flainnien. Es gelaug ihni, Nils die Ltrasje zu entkommen und so das Leben rotten. Als die ?^cuerwehr in da.'t Hauo eindrang, fand sie den treuen .Hund unter den Trümmer begraben tot vor. Gandhis Versöhnung mit seinem Sohn. Nach MölfjÄiriger Abwesenheit ist der älbeste Sohn des grossen indischen Frciheits^ kämpferS, .'s) i r i l a l (S a n d b i, nach der kleinen inttisch'eil StM Neravdil zuviicl-stetehrt, lun seinen Bater zu besuch.'n Der Mahatina ivciil ini Hnusv eines reichen An« Hängers seiner Lehre, nw er an^) seinar. im ^amipf nni t>ie indische EiiUzillng nnd t^ie Gleichberccii'tistttng der „Unberiihbaren" an ^er Seie seines Vaters zu stehen .^>irilal vertritt die engli'schen .^^andels^ intereffen und ist daher Gegner der Politik seines VaterS. E6 war zn einem ernsten ^'Zerwürfnis gokomnien, das zu jahrelanger Trennung führte. Der Maskatnia, der schon vr einer Woche den Hungerstreik aufgenont-nlen hat, war zu schwack), uin sich mit den? heimgekel)rtelr Sohn zu unterhalten. Er konnte nur init einer schwa6)en .'^>andbewe-gung und ein paar leise geflüsterten Worten ausdrücken, da^ er ihnl verziehen habe. Hi-rilal hat sich auch nnt seinen« jüngeren Bruder Deoidas, der dauernd nm seinen Vater bemüht ist, ausgesöhnt. f^üsilchieiis ^ustsllung cleI Slattes — ein siutes nlseiit cles ^ze^issesisigsteii/^dosi-nsmsntZ-^s'leczef'L^ Monroe Doktrin durchbrochen Das Scho der Noofevelt Botfchast in Deutschland, Frankreich und England / Sine aroße Bankettrede Maedonalds / Amerika greift mehr als bisher in europäische Angelegendeiten ein (Siede zunächst Seite 2) Berlin, 17. Mai. I« der Reichskanzlei und im Ausmiir-tißen Amt »urden jheftern u«d die Da«j» «acht iiber «esPrechungen iiber die heutige KauLlerrede gepflogen. Die VeNitrungen RooseveltS wurden sosort nach ihr«« «in treffe« im Auswärtigen Amt d^iffriert und dem ReichSpriisidenten fomie de« ^Reichskanzler unterdreitet. NeichSlanzlsr Hitler »ird in feiner Med« die Sr-kliirunge» «oofeveltS deantWorte», au» tzerde« aber wird er dl« gefa«t« auj^enpoli« tifche Stellungnahme der d«»tfch«« Reichs r«gi«ru«s darlegen. Die »erftSrkte Initiative der amerikanifi^n R«ßierung de-zjjglich des lSingreifenS in europäische An-gelegellheiten wird in hiesigen der Regierung nahe stehenden Kreisen allgemein begriißt. Pari s, 17. Mai. Die Batschaft RooseveltS hat in Pariser palitifchen Sr«ife» geteilte Aufnahme gefunden. Zustimmung fand hier die Annäherung der Washingtoner Ansicht an die franzöfifch« Licher^itSthese fawie die i«di»ekte Adlehnung einer Aufrüstung Deutschlands bis zur definitiven Aestle gung der AbrüstunySmaßnahmen. Dage gen iverden die Aeuherungen RoofeveltS über die Regelung der ttriegSschuldenfra-ge und feine Borschläge zur lkrgänzung des Vriand-Kellogg-Paktes als unziirei. chend empfunden. Räch ?lnfortnationen aus flut unterichteter Quelle ist uwn in NegierungSkreifen darüber enttäufcht, das^ der AbrüstungSappell fich ausdrücklich ge gen die offiziell ausgerüsteten, nicht alier auch gegen die geheim aufgerüsteten Gtaa ten richte. London, 17. Mai. Die Botschaft des amerikanischen Staats Präsidenten wird in England allgemein begrüßt, da man darin ein aktiveres Eingreifen der Bereinigte» Staaten in die Fragen des europäischen Kontinents erblickt. Getadelt «ird lediglich der Um stand, daf^ der Roosevelt-Borschlag bezüg lich der Ergänzung des Vriand-Kellogg Abkommens keine Sanktionen gegen den Friedensstörer vorsieht. Premierminister Macdonald hielt gestern nach Erhalt der Roosevelt-Bot-fchaft eine Bankettrede, in der er erplär-t«: „Nach diesen Erklärungen deS ameri-kanifchen Präsidenten wird Amerika in Zukunft keiner weltpolitifchen Frage gegenüber mehr gleichgültig bestehen können. T^e Hauptaufgabe der brltifchen Politik befteht nun darin, in einer vertieften englisch-amerilanifchen Zusammenarbeit in allen Fragen, die die Weltwirtschaft betreff«», gemeinsam« Wege zu ge^n. Bon diesem Gesichtspunkt aus kann man fagar die Gchuldenfrage alS ein Unglück bezeichnen auf d«m Wege, der zur Annä-lierung und zn neuer Kooperation führen mufs." W a s h i n g t o n, 17. Mni. Roosevelt hat zu gleicher Zeit wie de:: Regierungen und Regierungschefs von 34 Staaten seine Botschaft auch an de» Kon-gerichtet, und zwar mit einer Sondererklärung, in der es heiftt, die Berei-nigten Staaten seien bereit, allen An-grissswNfsen zu entsagen, »venu dies auch die and'nn T.'aateu tun. Der Präsident erklärt lveüer, sc, zu diesem Schritte ßStumngen »ard«n, da «s i««ir ««hr «id «ehr in Klarheit tr«t«, das^ die Aussicht«« für eine politifch« «ad wirtschaftliche Befriedung der v«lt durch «in« «goiftifi^ «nd kurzfichtige Pslitik getrübt w«rden. Der Veltfriede fei ia Gefahr, daher Hab« «r d«n Appell an di« L^lt g«richtet, di« Angriffswafsen fortzuwerfen. I« d«r Beantwortung der Präsid««te«. batfchaft erklärt« d«r Barsitzend« des Re-präsentantenhaufss, N « i n y, dah das ganz« amerikanische Balk furchtlos «nd mit Begeisterung die Zustimmung zu den a«b««pOlitifchen Richtlinie« RooseveltS g«d«. Die Botschaft des Präsidenten fei in erster Linie an die im Kriegszustand befindlichen Länder Japan und China sowie an einige südamerikanischen Staaten gerichtet, in zweiter Linie aber auch an die Adresse Deutschlands und Z^rankreichs, wobei Frankreich jet^t daran sei, seinen Friedenswillen auch durch praktische Abrüstungsmaßnahmen zu bekunden. G e n f. 17. Mai. Gestern abends traten die Minister des Aeuheren der Staaten der Kleinen Entente zu einer Konserenz zusammen, um den Standpunkt der Kleinen lZntente für den Fall zu präzisieren, dasi die heutige Rede des deutschen Reichskanzlers die Notwendigkeit einer Intervention ergeben follte. Die Minister besprachen auch die neueste Botschaft des amerikanischen Präsidenten Roosevelt, indem sie seststellten, daß die Tendenz der Botschaft sich vollständig mit dem Friedenswillen der Kleinen Entente decke, die ebenso bereit fei, in der Abrüstungsfrage ihre Opfer zu bringen, wenn die erforderlichen Sicherheits-garantien gegeben seien. Berlin, 17. Mai. Die deutschen Blätter beschäftigen sich eingehendst mit der Botschaft des Präsidenten RooseveltS und veriissentlichen die. selbe teils ganz und teils in iangeren Auszügen. Der „Lokalanzeiger" meint, der Appell Roosevels an die Welt sei des-hclb ^n wichtiger politischer Akt, weil er nicht nur den Regierungen, sondern auch de« Chess der Staaten übermittelt wurde. Die Jniliatioe Rooseveits zur endgittigen Regelung der europäisehen Fragen sei allen Lobes wert und geht konsorm mit dem schon ost betonten Friedenswillen des deutschen Volkes und dem Willen zu einer ehrlichen Verständigung. Ter Vot-schast könne daher eine Spitze >iegelt Deutschland nicht entnommen werden. Der „Vitlkische Beobachter" verösftnt-licht die Botschaft Roosevelts ohne .Äom-mentrr. Tie „Bossisck)e Zeitung" betrachtete die Botschaft alS grosse Permittlungs aktion der Berek.nigten Staaten. Ti.' „Bor liner Börfenzeitung" ist der Anficht, da^ in dieser Botschaft die enge wirtschafts-politische Verbundenheit zwischen Amerika unt» Europa deutlich in Ersch inunl? getreten sei. Das Blatt hosst, dak diese Botschaft Roosevests der Welt melir ^egen bringen werde als die bekanntcn 14 Punkte Wilsons. Börsenberichte L inb ! jan 17. Mai. D c n s s e n, Berlin NjItt.M—1.'j^'7.(i», -^üricl, 1 1 ll.'i.^.',. Wien (Priu.) f'.lili, Londcin —?lV'wNott 1!^i^7.1->—I!>1.PtiriS Prng t7f'.W—Briest Z tt r i ch, 17. MlN. D c n i s e u. Pars? London 17.1'.', NcmylN'k IN, Mailand ^^<».8."», Prlig Wien .'»7. '>'^c'rlin 11!». Ringer bricht seinem Sohn das Riickgra». Der »ptnisch'.' '.Vkei^stvrrinster iU>ts in seinen, .'^'»anse in uiit 'einem ritten Sohne einige' l>>risfe. nnist sich der »Ueine aber ge>ien -die >ii>nsi'serlialc' Baters dcri>^ ?'chanlschiu «^n der ?schinstuan!>il^^ ist durch die ständigen ^'^Üe^^er- und Tauten-gri'fe der Japaner liusg-erieben. Ill Pöting ist die Pnnik onfo l?öchste ge« stielten; dt'r VelMrnnnsznstand wird riick^ üchlslos durilMfiü'.rl. Die (.^'rücht^ nb-er einen bevorsiclienden Putsch ^er Mand^chu-^>artei gewinnen ,in Unifang nnd inng. Die leiten i'nlin't'ck'^ike des eiligen ^Uiiilri.'nsnste'.'i sind >iln lais^'lxds ?'l<'e>l '.lebrncht !u>ordoiu Viele lausende Chinesen slisl?en au-? d« Stadt, i»ic Europäer richten sich im Kssa:it>t säiastsviertel für alle Fälle ein. Älle in >dec Unl^st'ung von Peking N'l^ihnent'.Auslmi^er wurden aufgefordert, ihre B^ohiwrte zu ner lafflen. Sie weiiden i-in Geiandsfkxlfsni^rteil untergebracht. ?ie liinerikaniscke ^^lüssions^-sch-uile in Tnngtschon lin?> andere st.ilionen sind tVri'inmt n'^n'den. Peking, 17. Mai. ?llr<-l> ein slarleS ia' vaniscl?es Vomliardeinent wnrde in Tansi' slian betröchlücher ?chliiden ant?erichtet. Die ^apnnischen Truppen rücken Iel>t nnk vor. ioos>ei ili' enf den Wideiltand der ch!-nMchiNi ?lrlislerie stosten. ^^avnnische zeuge haden Mi>?nn bou'dor>d!ert, wo rl^iche ^vfer zn beklagen sind. friili die Evnkuil'runli voi' >"!'!>> j5.^, 5chnleru nli" ? i'Nlps'l'iv. l'' von Pclin'^ ei^«se^>ut üt. lieaeuiieu N'.'v'i^'u. l'?s> '/«a, Roofevelts Alarmmf Gin Appell an S4 Staatm / Der ?wf M zwölfter Stunde / Mir die Der-nichtung der Angriffswafitn / Der Mte^led zwischen Abwedr- und AnariffS- walftn / SSr dle Srneuemng der MeItwlrtsch«M W n s h i n g t v n, Iii. Mai. (.Kinzig dai'tehcnd in der Weltgeschichtc ist '.'ivpell, den 'Präsident Rc'vsct'l'lt sin die Nec^ioinngen lwn Staaten gerichtet liat. Ter 'Appell ist an die Teilnehiucr der '.'ibriistunli'.'sclnfcrcu.', sowie an jene Staaten i^crichtn, die ihre Teilnnl)lne an der Londci' »er "ki.'ltniirtschnstskcinfcrcnz angemeldet Haiden. '^ovsevelt appelliert V-tiiglich der «eltmirtfchaftSkauferenz fordert R^evelt die Gtadilifier«ng der VSHrungen ««d die Befreiung des Welthandels durch eine internationale Aktion zur Hebung des Preisftandards. Die einzelnen partiknlören Programme zur Erneuerung der Weltwirifchaft seien durch eine gut vorgedachte internationale Aktion zu ersetzen. der Statuten sofl''tt in!l d^'u zur OrganiscitiDu der Partei be^^ilnien. pttflidsti empfängi einen Mttttärattache MtntAer Krank in Wien n i.c's oal^r.ichcn ^^MzitUuiicers r a n k (links) auf dein '^Siener Flugplatz A'spern. ^)icchts ficht nmll den l^uleiter österreichischen il^tionallsozialüstvn, Z r a u e n f c l d. Otftmelchifche.Hochverräter'' Nun kommen die Großdeutschen an die Reihe / Bor der Auf-lösilnq der SÄ. / Offener Konflikt zwischen Deutschland nnd Oesterreich / Der bayrische Attnister Dr. Frank aus Oesterreich ausgewiesen W i e n, 1!lalnpf qegen die nationalsozialistische Propaczanda liis zuiil (ültde zn fnl)ren. Dadurch liat die Btllide'Zrecsierunst sieh in schnrfsteit (^eqensat.^ «gestellt zu jenen l'sterreichischen >>ireisetl, die den Anschlus', an das ^lieich als politische Idee propagieren, in erster i^^inie liegen die Na-tionals^'jialisten, deti gesainten steirischen Heiniatschnt^ und die t'^irosjdeutscbe Bolks-partei. Die ^liegiernnq I)at jetzt eilte Unter-snchuitii eingeleitet, die zu erinitteln hat, ob die Störnnften dec» .runner lZchlos;park '»var auch uiidcstanzln Dr. D o l I-u s; in seiner Oterleutnants' 'form aus de-nt 'Mltkri^g fvcchtsj .'^-'^^erc^^iuinister ' a u g o i n alMZvsclch. ain Sonntag durch die Mitglieder der NSDAP von einer besonderen Zentrale aus liefohlen lvordeit seien. Iit diesem Z^alle würde die Auflösung der SA und der SS in Oesterreich in der gleichen Weise erfolgen wie die Auslösung des sozialdemokratischen Schu^bundes. Wie scharf die ^»iegierung gegen den Na-lionaisozialistnus vorgeht, erheNt schon daraus, daß heute alle uatioitalsozialistischen Blätter i,l Oesterreich beschlagnahmt wnr-dcn. Da die Großdeutschen eilt Kainpfabkom-lnen niit den Natiotlalfozialistcn abgeschlossen haben, besaßt sich das der Negierung na-hesteheitde christlichsoziale „Neuigkeits-Welt-blatt" luit der Bildung dieser neuen Front t'nd erklärt das genannte Blatt, die Groß-dentschett hätten sich dadurck) nmi selbst aus dem ('^ietriebc der iisterreichischen Parteien ausgeschaltet, denn die neue nationale Front bckenzle sich nach eigenein Äommnniquee „zu klarer und bowilßter Ablehnung einer Selbständigkeit Oesterreichs". Es ist also nicht ausgeschlossen, das; die neue Kampffront einfach aufgelöst wird. W i e n, 16. Mai. Die Bundesregiernng hat gestern bereits die Ausweistlttg des noch in Oesterreich befindlichen bayrischen Justizministers Dr. Frank verfiigt. Da Mitlister Dr. Frank Graz schon verlassen hatte, konnte ihnl der Absweisbefehl erst in Salzburg überreicht werden. Bald darauf überschritt der „ungebetene Gast" die österreichische Grenze bei Freilassing, was zu stiirmischen Kundgebungen der Nationalsozialisten in Salzburg fi'ihrte. Die jugoslawische Rationalpartei genehmigt. B e o g r a d, lS. Mai. Der JnneniMimster hat im Einvernehuien mit den, Ministerrat auf Grund des Ber-smmnlungs-, Koalitions- und Vcreinsgeset-zes die Bildung nnd das Prvgratnml der Iu-goslawssch'en ?^ationalpartei genchmigt. Wie nerlant<'t, wird die nenc Partei iiii Sinne d^'s genehutigteil Prograiinnies und Der kürzlich neuernannte Militärattache bei der deutsc!^ Gefandfchaft in Polen, General Schindüsr (rechts), stattete jetzt dom polnischen Kriegsniinister Marschall Pilfudski seinen Antrittsbesuch ab. Großer faschistischer Rat Italien gegen die Santtionsdrohunge». Einftimmige Beurteilung in der italienifch« Presse. — «eine BeteUiguug an ei«er en«k» lisch.fra«Mfche« »ote. fl. R o m, ^6. Mali. Der für lVn?de Mai m^beramnte Groh? faischistische Rat ist bereits für den kontinen» den Smnstag einkemfen wori>en, um de« Bericht des Duce über die Älgomein'.^ Lage entgogenz^niichmen. Bekanntlich sind die im? Großen Rat lmgenomanenen inner- nndi außeilpolitischen Mchtlinien fiir Italien voiT maßgeblicher Beideutung. Der Große Rat haik sich be^annTich für Deirtschlands Gleichberech tigllng ausgespvochel,. Die Einberufung deS großen Rvltes einige Tage nach dem ZBaiNi« nrentritt des ReichAtags ist kein Zufall, inan sich für die weitere Enwicklung der Mrüstungskonserenz einen entscheidenden Einfluß von feiten der Red Äes Reichskanzlers .Hitler verspricht. Jndeffeil vemvteilt die itakeniickie Presse heuic in schürfftem Ton die geMn Deutsch-land in Szene gesehte K^altilpagn^. In maßgebenden K-reisen »vird insbesondere die Drohung ntit den Smktionen aus den, Ber. sailler Vertrag als überaus ftrotesk nnd als eiu gefahrliches Beginnen I^ingestcllt. So schreibt teispielslvei^se daS „G i o r n a l e d'I ta li a": „Es ist unverständlich, daß ve:xmtwortliur. de, lvicider in d-ie ^briegKmcnt<,lität verfallen konn'tvn, die früher oder später einen neuen Brmtd verursachen könnte. Die Ern?uerunq der Sanktionen gegen Deutschland :aurde die Rl-ickkchr in das europäische Ehavs bedenten und müßte d'as Sechzig-V^illionen-Pol? zum Sieden bringen." Die Blätter beuvteilen die La^e übereini-stiinmend nird erblicken die Quelle der gegen, n'ävtigen 'i^rschärfung nnd ait5i die Verantwortung für Folgen bei F^rankreich und leinen Verbsindeten. ??ach der Erklrirn"g eines den, Anßenmittisteriuin italie stehenl^en Blattes ist es nicht anzuuehnien, diiß die .c^itler-Reide im ^)ieichstag durch eine lenieinsaine englisch-französisch-italienische Note keant. wortet n>erde. Es sei nicht /^u erwarten, daß Iltalien sich au einer Ani^nwrt beteiligt, die den t'eutl'chen Stilin^dpuitkt a^blesinen ivüvde, einen» ::tan^pnukt, deu da? „^'^^iornale d'^talia" a'ls «ler-^chl l^e.^eichuet batx'. seinem hetitigeu Leitartikel betont daS offizielle d'?t!ilia". das? d!-' aussen» N'ürtisie Pai'!'!"' lukd '.'Ber- lin die gesamte euil^päischc Lage l'eeinfluße. ' DonneMsA, öm M. Mas 1VZS. I „Maribc'rer Zeilungk Nummer Das Bkttt meint, mmi lasse slch zu llsbor- twvbungen DeutiMand gegenüber hmreißen. Deutschland, das entsprechend mungen des Frlodensvertvages abgeMtst hat, könne die ?kbrüstung anderer Länder verlangen. Italien selbst beharre aus seinem alten Standpunkt eines gerechten Artsdenb, bei dstti die Rechte aller BAker im gleichen Maß siewahrt bleiben und ol'r.'crse den DilktvltfiiedeR. der setzt nur noch mit Oowa!^ aufrclZ^ er^ialten iverwn ki^nne. Spfertat einer Anm Eine Japanerin hat stctÄbend durch die Hingabe ihres eiqenon Blutes das Leben ih-res Gatten bei einem ZugSÜbersall in der Mandschurei gerettet. Diese stille Heldin war die Frau cin<^s BanköeÄmten, namens Tchi-schido, der von einer Zweigstelle der Mand. schukuo-Zentralbank nach einer andern versetzt worden war. Das Ehepak»r befand sich auf der Fahrt Mch ändern Ort, alS der Zug Pli^tzlich entgleiste. Sofort tauchten 4tX» chinesische Räuber auf, die die Entgleisung herbeigeführt und sich versteckt hatten. Sie drangen nun in die Wagen ein und plün« oertcn alle Reisenden aus. Personen, die sie als Japanisr erkannten, wurden von ihnen erschossen oder de«: IlnglÜcklichen wurde die .^i^hle durchgeschnitten. Als diö Vandittu in daö Abteil drangen, in dem sich Herr und Frau Zchischido unter den Btttvken verborgen hatten, fiel ihnen daS leuchtende Kiinono der Frau aus, das ihnen ein Mitglied des verhaßten Volke» ankttndigte, und sie feuerten mehrere Schüsse auf sie ab, die sie tödlich verwttndeten. Die Nationalitat des Mannes, der europSischö Kleidung trug, trat nicht so deutlich hervor, und daher lieflen ihn di« Räuber ungeschoren, ^u der Furcht, das; nachfolgende Banditen doch die Rasse ihecs Mannes entdecken würden, scl)lop>pte sich die sterbende Frau Echichido an seine Äite. Tann tauchte? sie ihre Hände in das warme Blut, das aus ihren Wunden stri^mte, nnd besudelte dantit sein Gesicht und seine Klei« diittg.. iudein sie ihm zuflüsterte, er solle aanz still liegen und sich tot stellen. Berschie« dene lindere Näuber, die danach daS Abteil dnrchsuozten, hielten den mit Mut bedeckten Äankbeantten für tot nnd klkmnerten sich ni6,t n»eiter um ihn. Als die Bvnditen beim .Herannahen von Truppen geflüchtet »varen, fanden sie den iv^ann lel^nd an der Geite seiner toten Frau, die ihn durch Ihre Gei-stesstelienwart mit ihrem letzten Blutstropsen vnr ihrcin Tckiittsal bewahrt hatte. Die Melfteffchaft tm Verlieren ^eder S'ngittnder, der sich für FuMll in» teressiert, und deren gibt eS gewlß nicht wenige !vartet gespannt auf daS Wett^ borougl) ausgetragen,svhzuTe umlhw uml spiel, dlls in den nktckistön Tagen !n Peter-borougli ausgetragen Wird. Me» Vereine stehen sich gegeni!ber, die um die „Ehre" streiten, die schlechteste Ftchdallmannschaft ganz Englands zu besitzen. Der >?ampf wird iwn de» grosse,« englis6?en Zeitung „Daily Mail" ueranstallet. Als Schiedsrichter fungiert der ^taritaturist Tom Webster, wäh' rend die Frau des Bürgermeisters von Pe-terborougl) ,^n Beginn den Äall ins Spiel-seld werfen wird. Man sieht also, der Wett-kamps n,ird nnt allen Schikanen durchge^ führt, wie ein Fiischallspiel der ..Großen". Die Anwartschaft auf die eigenartige Mei'^ sterschaft l)at der Fußballklub Hildcrshain. In der Mannschaft befinden sich drei Bruderpaare. Die Hildershamer haben noch nie einen Fußballkampf gewonnen, und sie wis^ sen auch, daß sie in ihrer alten Vesttzung kann: je einen gewinnen werden. ?tber sie haben ihren Ehrgeiz, und sie wollen keinesfalls einen Fremden in ibre Mannschaft auf» nehttien. Sie sind von einer unerhörten Pas sion für ihren Gport getragen und haben noch nie ein Ligaspiel, bei dem sie teilnah-n,ek>erechtigt waren, ausgelttssen. Ihr einziger Kilttuner ist, daß sie durch eine neuerliche Niederlline cndgilltig ans der Liga hin« auskomlnen kannten. Die si6)erlich sehr grosse l^eldeinnalnne aus denl „Meisterschafts-kan,pf" wird» deni Krankvnhaus i!« Peterbo-r^iugh znsallei,. L!»^IÄI.000»I7 Ermahnung des Nnanzmlnisters Für größtmögliches Sparen in den Staats- und Selbswer-waltungsämtern / Keine Erhöhung der Ausgaben und keine Neuanstellungen Beograd, !s. Mai. Die „S l u b e n e Ä o v i lt e* ver-bffentti^n heute Anleitungen deS Finanz-Ministers zur ÄuSarbeittlug des Ttaatövot-anlschlageS für diis Jahr wobei ins- besondere das Prinzip bet-ont wivd, daft 'm Staotshaushalt um jeden Preis das l^leich' gewicht der Ausgaik^en und Einnahmen erzielt werden müsse. Die VoranWäge der Au»-fladeil und Cinnail^men der einzelnen Mini' sterien un«d stMttichen Bst,1^ müssen dar« nach streng rel,r sein und, l'fl^ierend auf sorgsam geregelten nNid Vontrollierten ?sn?gaden. Bei der ^urtevlung der Auögliben für den neuen Ma^^vt^an^küg werde man unbedingt die !m ssegenn^rtigen StaatSnoran« schlang auSgewi^enen Kredite sich rsr Aui»;n zu kjalten hellen. dhun^ der Kredite niM bMiilligt n'evden würde Bai den Personalausgaben ist der Stand vom l. ^uli lW8 als (^rundla^ zn nehmen, da neue ZteNen nicht beseht N'erden und da. l)or auch die Unterbringung in? neneu Voranschlag zu entfallen habe. Ter Finilnz-Ndinister tetvnt in seiner Anleitung ferner, daß der Stand der Beainvien und An-gestell-ten in den staatlichen Aemtern unk» Einv'6>-tungen griißer sei als*erforderlich wäre Äus diesem Grunde müßte die AnMhl derselben noch herabgesetzt werden. Gerade aus diesem G'runde wird der Finanzminister es nickit zulasseil, daß die Zahl der Vemnten noch erhi^ht werde. Im Gegenteil, mon wird versuchen, die Zahl der Stmitsbeanrten zu verringern. Vezl^lich der MateriakniSgaben betnnt der Finanzttllinister, daß diesel-ben ntir in der Hi>hc der taitsächlichen und faktiföj bemessenen Erfordernisse in die BoranschlKge einzu^ setzen seien. Der Anlaluf hat stch auf das ^Notwendigste zu beschränken, auf das Unoer^ Misere. ?^e AMtttngen ftelten in gleicher Weise auch für die Vanat»voranschläge. der Aruveisung jiker die Aufstellung der Banats. voranWäge heis^t eS mtSdnicklich. daß ver- schichene Unterstü^ungen. Stipendien. Ttlb-ventionen usw. auf eiu Miniinum hevabzu^ setzen seien. Sollte der Finanzininister die Festslellimg mnlZüvn, daß die unti^rbrelte^en Ausgaden dieser Art nich< gerechtfertigt sind, dann »ver^l sie oinfach gestrichen. gegen Ungarn käinpste (1848), alt tvar. DmnalS verlor sie ihren ersten Minn im Kriege, wurde somit vor M Jahren das erste Mal Witlve. ^n Okkupationsfeldzui .n VoSnien (1Ä78) machte sie als ?.liarketenOrin mit. Von ihren fünf Si>hnen ist keiner mchr am Leben. Auf die Frage, ob sie Alkohol getrunken habe in ihrmn Leben, meinte sie: „Alkohol nicht, aber einsers un. gehinderte lcichle Darmcntleerung, womit oft eine außerordentlich wohltuende Rückwirkung auf di? erkrankten Organe verbunden ist. fer klassischer Lehrbücher für Frauenlvznkhoiten schreiben, daß die günstigen Wirkungen deZ Fr«nz«I»sej'WasserS auck) durch ihre Untersuchung«» bestätigt seien. Das „Franz-Josef"-Bitterwasser ist in Apotheken, Drogerien und Gpezereihaildlungen erhältlich. Frauen in Methusalems Alter In Slawonien lebe» die ältesten Frauen Jugoslawiens / Jni Jahre t848 zum ersten Male Witwe geworden weitere Ecke Die Frau deS PrefefferS: „Denk dir, Anna ist die Treppe hinunter gcfassen nnd hat sich einen Arm gebrochen.^ — Professor l^^erstrentl: „Sag' ilir. wenn sie^ noch melir zerbricht, werden wir ihr kündi«. gen!" I O s i j e k, im Mai. Alte Frauett sind im allgemeinen nicht Möhr interessant, »venn sie aber das hundert^ ste Lebensjahr überschritten haben, werden sie es wieder. Es k^^uwnt ihnen dann, nament lich in unserer raschlebigen Zeit, ein Selten-l)eitswert zu. So spricht nnd schreibt man gegenwärtig viel Über zivei Frauen aus deu ssawonischen Dörfern Ivankovo nnd ^npan-ja, die dadurck) das öffentliche ^>nteressc er« iveclt Iiaben. daß die eine t lO, die andere gar ilü Jahre alt ist. Sie halt<.'n also sozu» sagen, um in der heute so geläufigen Sport« spräche zu redeu, den jugoslawischeu Rekord in der Langlebigkeit. Da es nun einmal der Wunsch fast all^'r Menschen ist, die obere Grenze ihres irdischen Lebeils mi>glicl,st weit hinailszuschielien, dürfte es nmnchen nnsercr ^'eser und Leserinnen inleressicren, ans den? Lelx'n dieser uviblich.'n Methnsaleme einige? zu erfahren. »akharina Pucani«^, die llvjährige, lelit s^it nunmehr elf Jahrzehnten in dem Dorfe ?.upattta. Sie ist ein tleineS, verhutzeltes llr-Urgrohmüttorchen, no6» sehr rüstig und im Besitze aller ihrer Sinne. Lie hört und sieht noch ausgezeichnet und auch ihre Zähne sind gesund, fast lnrtenlos. Sie liest si<'nte noch ohne besondere Scklvierigkeitcn i^re täglicrz des Generals Hoche, deS kühnen Feldherrn aus den .ffriegei? ??apoleol?s, aufbewahrt wird. Der Plan des Ministers, das „.'')otel des Reservoirs" nneder so Herrichten zu lassen, lvie es zur Zeit Ludwigs 15. war, I^at in Frankreich allgenieinen A!lklang ge- Glelchhelt" in Rußland Klassenunterschiede in einer anderen Fom In Rußland ist soeben eine Verfügung herausgekmnmen, die die Entfernung aller Nichtarbeiter ?nit eil?ett? Jahreseinko!?U!!en über Rubel iiu Jahr aus staatliche?? Wohnungen nnd i?iäu>??e?? bezn,e^^t, ohne sie — lvie es lvl?rtlich in der Bestinnnnng des Polkskol?n'?nissärs heißt — allderiveitig unterzubringen. Die Regierung, die gelten die iillassenun-terschiede käinpst, liat diese längst in einer anderen For?n eingeführt. Sie gibt selber zu. daß Klassenunterschiede notlvendig sind, so-Ia?lge die Gründu?,g des vollkon?me?? koin-nlunistischen Staates noch nicht in der ganzen Welt durchliesilhrt ist. Selbstverstä??dlich richten sich in R!?ßland diese Unterscheidu??-gen gegen die ehmalige Bourgeoisie und g'->>'n die NichtHandarbeiter. In Nusjland e-? hvnte vier ver'chiedel?e i'ilasse??. 1. Die ^üt'^r ?>?ik liolleu Rlechte?? (Halld- arbeiter). 2. Die Bür^v^r oh,?e alle Rechte, (frükil^'ve .Kapitalisten, Fabrilsl'esitzer, .'^nd« ler, die alte Bourgeoisie). 3. Die Spezialisten !Nit halben Recht»?? (.Ninstk"'. Techltiker, Bankfachleute, die frühelx' Bourgeoisie, deren technische Dienste der Staat blilucht). 'Die Mitglieder der ro???n?nnistische?? ^j^rtei mit Borzugsrechten. Diese letzte!^?? zahle?? Rubel für denselben Rau?n, fsir den eil? anderer be^b len muß. Das Televho?? kostet ^nos< sen l0 Rubel, andere Sterblichc' n?:tssen dafür be,zahlen. Serden Das Moskauer ?ikren?atoriu??t verla!?gt Ruftet für die Einäscherung eine'> schui", ü für die ei??es Spezialisten nnd n?i? einen Rulvl s-ür ein Mitglied der Pa?!ei. Donnerstag, den Mai fttnden. Jahr« 175Q' machte Ludwig w. dns ^chlS^chen einer Mätresse Madame de '^-ouipadour zuui Geschenk. Es soll ietzt in ein 5.Vllseltlu uinc^ewandelt werden nnd in Bauart und ^Inneneinrichtung bis auf die Rippes den Stil jener bewahren. Raubmörder Vtartovid Pic grithtc ttriminalseusatwn des Tages. _<>.. Ter sensationelle in der ^ttinlinal- Geschichte einzig dastehende Fall, dasz ein Bnliloireltor einen wohl vorbedachten Naub mord verübt, ist noch immer nicht eiUgiltig cinsqetliirt, wenn auch daS volle ^leständnis des einen Mi^rders vorliegt und wenn man cinch bereits die Leiche gefnnden hat. Ganz B.'vl^rad stellt unter dem tiefen Eindruck diese'i; bestialischen Perbrechenv, von dem luou fi ob es das erste dieser Ärt ist, das Markovil'; verübt l?at. Min-senic- ist ein !»tind unserer '>eit. Nicht das, lvns NU1N sich uuter einem !^>erlnecher vorstellt. Er bat die Mittelschule al'svlviert lind etovf stets voll ^de-en, inachte den Eiiidrnä eines Menschen, der alles versiebt, der unbedingt Vertrauens würdig ist, liaUe die besten Verbindungen l'ei den Vei>i)rden, bei welchen er sich in unglaublich kurzer 'ieit alle Bewilligungen etc! lieschaffeu konnte, er hatte die Brutali lät d('r iuncren Ueber^^engnng uud war ge iin autoritcitivsten Brustton Pn spre chen. Uud alles das, lrot^den, er bereits vorbc siraft nmr, lrol^deni ihn zahllose Fälschnn gl'n, Betri'lgereieu nachgewiesen waren, trotz dcu: seine Fingerabdrucke bei einer großen ''Au^^ahl in und ausländischer Behi^rden zu fiudeu n^aren, trotcheni er in den polizeilichen 'Archiven als „Verdächtig" nnd als ..c^echstavler" eingetragen war. 5ieute i't es erwiesen, das', er es nicht gc'rade auf Staukovil' obgeseheu hatte, diesen geldhungrigen, ti^iujnnkturlustigen „Seh-biindler", der sich als Ingenieur mit .^in-d vmodewaren befas^te nnd nebstbei noch !>i'affee und (^>old, aber anch alles andere zn k.iilfen bereit war, weun e'^ nnr einen spe-lulativeu l>;ewiun versprach. Markovi<^ hat-le niehrere solche Eisen in, ^ener. Er wollte c.')eld. Uitd dieser taltblütige, gewisseulose^ tore und Südfrüchte. Ihm war alles gleich. Er wollte nur, daß ihm der richtige Kom-mittent mit Bargeld in die Wohnung komme, in der der Sessel auf dem vorgesehenen Platze swnd, genau in der Mitte jenes blutdichten Teppiches, der an: Ende einfach nur über die Leiche geschlagen werden mußte, unl zugeschnürt und abtransportiert zu wer-den. Eine Tafel „Nicht stören! Konferenz!" war auf alle Fälle bereit, ebenso auch das nötige Waschwasser und der zweite Anzug. Uud das .tzans war genügend einsam, es lrig ja inl elegantesten und ruhigsten Viertel der Stadt, da merkte man nicht, wenn einer der zahlrcickien Besucher des Herrn Direktor das Hans nicht anf natürlichem Wege verließ. ?lls Mihajlo Markovii-, an .^'^änden und ?vilf^en gefesselt, am Ufer des Sunipfes stand, wo man die verschnürte Le!che seines Opfers barg, drohte er den .Eopf weg und sagte erschauernd: „Ich kaun die Leiche nicht sehen!" Es war die erste menschliche gung, die unin bei dem vertierten Menschen feststellen konnte. Sport : G. K. Rapid. Die Fußballer ^^erö? .Hans, Fisckicr, .^iribar, .s^eller, .^'^ardinka Karl, Jan-7.ek, Korada, Langhammer, Josef Lei^nik, MarLinko ?llei^ander, Mesarez Robert, Pi« schof, Poljaneie, Werbnigg, Gottlieb, Mi'ihl-eisen und Kreiner Siegfried haben sich Don« nerstag nnl 18 Uhr am „Rapid"-Sportplatz zuverläßig einzufinden. : Der polnische Fußdalmeifter kommt nach Maribor? Der S. S. Äk. Maribor steht mit dem polnischen Fußballmeister, dem S. K. Cracovia, zwecks Durchführung eines Fußballkampfes in Maribor in Verhandlungen. Das Treffen soll für den 28. Mai per-fektniert werden. : „GradjanSkis" Handballteam in der Tschechoslowakei. Die Handballerinnen des Zagreber „Gradjanski" traten vor einigen Tagen eine Tournee durch die Tschechoslowakei an. Ihr erstes Spiel trugen sie in Me.'»imosti aus. Die Zagreberinnen siegten überlegen mit 14:2. : Reuer jugoslawischer Rekord Willaus. Dra-^ko Wilsan, der jugoslawische Schwimm-rekordenr, der gegenwärtig studienhalber in Aus Manie ik. «bschOffung einer Mgeuuertruppe. Am l3. d. kam aus der Richtung von Slooenj-gradec eine aus vier bespannten Wagen bestehende Zigeunertruppe in die Ortschaft Ljubnica bei Bitanje und schlug daselbst ihr Lager auf. Die Weiber und Kinder der Trup pe zerstreuten sich alsbald und zogen von .yans zu Haus singend und bettelnd nn» Almosen, taten aber dies in einer Zudringlichkeit, der sich die Bewohner kaum erwehren konnten. Als die hiesige Gendarmerie von der Anwesenheit der Zigeuner Kennt nis erhielt, unterzog sie vorerst die Zigeuner einer eingehenden Perlustrierung, worauf sie die sofortige Abschaffung der unlieben Gäste bis zur Rayonsgrenze durchführte. ik. «euer Jagdhtiter in KuSiue. Zum Frorst- und Jagdhüter des WaldguteS Fu-'/ine bei Bitanje wurde der hiesige Grundbesitzer Herr Franz S t e n i ö n i k, welcher bereits vor Jahren auf diesem Gute diesen Posten versah, bestellt, während der bisherige Jagdhüter und Förster t. R. Herr Anton Radulovie seines Postens enthoben wurde. ik. Virkhahujagd. Auf der Aln: Rogla, Eigentum des hiesigen Großgrundbesitzers nnd Jagdinhabers Herrn Raimund Hofbauer improvisierten am Sonntag, den 14. d. drei Nimrode ans Celje eine Hahnenjagd, wobei zwei Birkhähne zum Auschusse ge bracht wurden. Hievon erlegte der Zahntech niker Herr A. Lagar aus Celje einen scho nen dreijährigen Schildhah». ik. Die drei Vismäuner konnten sich Heu er in unserem Talgebiete als gefiirchtete Wetterumstürzler nicht behaupten, da der stets unlwölkte .Himmel eine Reifbildung ver hinderte. Die andauernden Regentage brach ten uns zwar kühles Wetter, welches in höheren Bacherngebiete auch Schneefälle zur Folge hatte. die Zwecke und Ziele des Kulturbundes, dessen Devise bekanntlich . Staatstrei? ui,'o Bolkstreu" lautete. Deu Abend verschönerte der dortige Gesangverein uiit erleselien dervorträgen. le- Tfteater Kunst Nationaltheoter in Manbor NePeetotee: Mittwoch, den 17. Mai: Geschlossen. Donnerstag, den 18. Mai um 20 Uhr: „Dee Seemann". Ab. B. Ermäßigte Preise. Letzte Schauspielvorstellung der Saison. Freitag, den 19. Mai: Geschloffen. Gamstag, den 20. Mai um 20 Uhr: „Adieu Mimi". Ermäßigte Preise. Außer Abonnement. Aus Koniltt ko.Gründung einer Ortsßruppe des Schwäbisch-deutschen Kulturbundes. Sams- tW. d°.. 1»^ d. fand HI°- im Th°at°rs°°l im W!° . D. n b°d d' B-r- k°u mit 1:15.^4 -incn n°»°., jugoslawische» ^mn-'ung der Ortsgr«^^ « d-S Rckrd auf^ Wilsan. d°r sich in bl-nd-nd-r Sch'-äbisch.d-u sch-n i -«m,^ .... NSS?. sten Umgebung zahlreiche Teilnehmer ent Uins Uuisu-TsukiuO. Der große Lustjpielschlager „Die Regimeutstuchter" mit Anny Ondra. Dies ist einer der besten Anny Ondra-Fil» me, sie spielt hier die Tochter eines schottischen Regiments, von welchem sie als Kind in einem französischen Dorf gefunden und dam, vom ganzen Siegiment großgezogen wurde. Der Film ist ganz um Anny Ondra aufgebaut, die wieder in aller Frische und Lebendigkeit das Publikum begeistert. Die Regie hat es verstände«, den erMassige« Leiswngen aller ewzelnen Darsteller, de« wunderschönen Aufnahmen vom schottischen Hochland den mtsprechenden Rahmen zu schaffen. Bon komischen Situationen mtd flotten MilitSrmärschen ist der Film voll. « VurS'Toukiuo. Bis Donnerstag der Fvm-schlager ^Liebe, Scherz »ud Smft" muh dem bekamrten Roman „B«n>rund uielcher es'Burgnon, während im Damendoppel Jedr- ihni ein leichtes sein werde, den Verschwundenen anf'tufiudeil, dieser Mörder hatte noch einige andere ^^eule iu der Nescrve, die er alle .',u sich bestellt hatte nud die nur dadurch zezotvsla (Polen) und Deutsch (Tschechoslowakei) iils Siegerilttien hervorgingen. Das gemischte Doppel wurde ausgelost, da Burg-nou abreisen nlusite. Der erste Preis siel der dein enlaingen, weil sie d^n Terinin!Polin Jedrzezowska nnd .Mehring zu. versaun,ten. Marloviü hatte nanllich die^ ^ zjxuer .Hochsprung-Weltrekord. Wie aus '^'.^olinung geki'indigl, dauiit niau nicht über-. Ncwyork genieldet wird, stellte der junge flussigerweise rede, n'eun er luit den» .^tofser ans den, .<^ause tDniine. Es N'ar eben ein Eti'isk der Uebersiedluug. Der Fall M i t r i e v i e. ist noch in Erinuerung, die inißtrauische Millionärin ,vurde auf n,vsteriöse Weise eriuordet nnd beraubt. Die Zercheir mehren sich, das' Mar-kovii'', dieser skrupellose Geldrasfer, den Mord verübt hat. Kenn man auch noch kein l^eständnis besitzt, hier wie dort wnrde der Mord vorbereitet, tnie ihn nur ein raffinierter .^innnalschriftsteller oder ein gewiegter Filmmensch vorbereiten konnte. Ein intelligenter (Experimentator, bei den, alle Gefühle ausgeschaltet sind, deui es nur auf den Sport ankoinmt, s?ei dein daS Opfer nur Objekt ist. Markovil' ist dieser Typ des Ex-periuientieriuenschen, der als erster bewiesen hat, das; der feige und brutale Raubmord i,icht nur bei jenen Menschen vorauS.;uset-zen ist, die die Etikette des „Asozialen" tragen. Markovi«'^ hat „Geschäfte" aus den, Aer-uiel geschüttet, aus jeder Rocktasche sah ihn: eine Protolollalion heraus, besonders in der letzten Zeit schien es, als ob sich sein wilder Gründungseifer auf alle möglichen Unternehmen gestürzt bätte. Seine Projekte um-fasfteu .^kiuderwageu- uud Filmkonzerne, Weltbanken und Delikatessen, Aeroplanmo- ^)tu,erikaner Martl) in Fresne, ^tnlisornien, einen neuen Weltrekord inl .Hochsprnug auf. Er erreichte die unglaubliche Leistung von 2.l)l ^'.l!etern, womit er den bestehenden Rekord seines Landsmannes Osborne 203.8 Zentimeter uin 0.2 Zentimeter verbesserte. Sorko begrilßte als Einberufer die zahl reich erschienenen Mitglieder sowie den als Gast anwesenden Vertreter des Ortsausschusses Maribor .Herrn Dr. B a d l, worauf zur Wahl des Ortsausschusses geschritten wurde. Aus dieser ging Herr Dr. L e -derer als Obmann, Herr Alfred Laurich als Stellvertreter hervor. Weiters wurden zu Schriftführern die.Herren Wusser u. i'^ottl, zu Siickelwarten die Damen Erna Lanrich und Mizzi Rest und als Ausschußmitglieder ohne Funktion die .Herren Pos-sek, G. Hasenbichel, Pukl, Prettner, Sorko, Stefferl und Hasenbüchel jun. einstimmig gewählt. Herr Dr. Badl überbrachte in kürzerer Ansprache die Grüße des Ortsausschusses Maribor und erläuterte in kurzen Zügen Bücherschau b. Der GalgeufteUl. Amertikanische Gr«-tesken von Joseph Delmont. Verlag Otto Janke, Leipzig. Soeben erschien der neueste Roman des berühmten Globetrotters, Großtierfängers und Filmregisseurs Joseph Deb-mont anläßlich seines S0. Geburtstages. Aus diesen zum Lachen reizenden Grotes-ken, Delnionts lustigem Spiegel Amerikas, ist ein Buch entstanden, das alle Freunde des Dichters willkommen heißen werden. Das Werk ist elegant ausgestattet und kostet nur Mk. 3.—. b. Fraueubilduug - Frauenberufe. Von Dr. Hedwig Bonschott. Kartoniert Mk. 4.60. Verlag Herder 5^ Co., Fretburg i. Br. DaS vorliegende Buch möchte dnr berufsuchenden jungen Mädchen und deren Beratern eine .Hilfe sein in den Fragen der Berufswahl. Die Verfasserin hat sich bemüht, die Frauenarbeit in der Familie und in den anßerhänS-.lichen Bernsen zu erfassen und ausgehend von einer Darstellung der Lebens- nnd Berufswirklichkeiten eine Sinndeuwng der Franenbildnng und deS Frauenschaffens ver-sncht. Humor de< Auslandes An der Taulltell«. ,LLenn ich lmr wie ich den Lusthahn abs^!^ SedankmfvlMer Bon RolfWend t. Wer das Kämpfen aufgibt ... Malt... abgekämpft. Neugierde erweckt bei manchen Menschen auflodernde Leidenschast. Konlplimente wirken blendend, wenn sprühender Geist sie begleitet. Wer sich wenig Gedanken macht, hat auch nicht viele Mimmernisse. Liebe unterdrückt diktatorisch die Vernunft. Wenn einen, die Freude am Lachen vergeht, ist man d' iu Sterben unendlich näher gerückt. In, Sagen liegt vieles .... in der Tot olles. DonmrR«s, «m «. «S IM?:, BV »A!nr!?iirir ' ?!.im»>sr NZ^ /^VZcaF QAF^«F»Ulc MiMooch, de« t7. Mai Aktion zugunftm der Radlodörer Energische Bekämpfung der Störgeister Auf zMreich^' VcsckPverdcu seitens der ^tidii.'höivr sali; si6i die Post- und Tcle>ira-phendircttic'n in ^'jubljann rcranlaj;», Maß-nnhuieu alle jene erstre'lsl?n, die dilvch cleNri'sctie suivk^'nsprühendl' s^crät? Ttörgcräu^'ch'.' in: Radioeinpfänger veruv-sachc'n uidd jo t>aö .<^>ören t<'ei,ttr^.ch!l^n oder stsir linnwstlirb nmchon. In diesem Zlivcckc ivurde cinc !»t'»n'fcrenz an der alle in Betw6?t tonnileicken Fakko-rcn ucvtreten waren. Nack) län-stercr ?sii5s'prack!e wlirdc eine Reihe von Ve'Mi'lisett sl<.'>fas;l, die sich iolimev lie^^iesien Vor allen: die Ursachen der Störgeräusche in der Nachbarschiiff deö betros'enen Nadio-liörer'? neben i>ett Organen der Postd!rel-tion auch alle Radiohändlor fest'Zustellen trachten uu'd durch vhre B'.'diensteten die Etörqnellen üeseitisten. Vesch>im'rden sin»d on die Post- und T<'?ecirruns?en veruMchenden Apparaten die selben mit Styrschutzvorrichtunqen zu rer« seihen ljahcn. In Betracht kommen elektrische Venti^toren, elektromedizinische ?!p;'arate, wie und Bcslrahluugcapparate, Hiihensonne, .zahnärztliche (Leräte, Lwub-sauger, Massag-en^pparate, .haarpflegez.^räte, Transsornmtoren usw., knrz ?lppiirate, die durch springende elcktris6)i! Funl^nt dao "tadiohören stören. lungsauscnthalte zu verschaffen. Das Sekretariat der „Oesterreichischen Reiscuercml^ gung" befindet sich in Wien j., Wallner-st ratze 8 lTel.2?-3-W). m. Ein neunjähriger Anabe spurlss verschwunden. Montag srüh ging der iijäl^>rlge, in der Tadorsla ulica wohnhafte Arbeiters^ söhn Crivin ^Nut?ariö zur Tc^le und ke^rle seildem nicht mehr nach .^ciuse .^urüi't. Da der ^uiabe u'ie^erholt mn Äauufer zil sehcn 'var, befiirchlet man, daß er in d':? Drau gestiirzt ist. m. Fremdenverkehr. In ^er ersten Mai. liälfte i'.'ttrd<'u in ^V.'aril'or <.n« gemeldet, l>!enon waven --"1 AnSliinder. l^vltd»6«n? 8»>nnenl»allen! QevivLsn Sie es. so kitt Sie kvnnen! ^der voriger mit dlives t^remc oäer elnroiden. lla?; verstSrlct öie KrZunung unä verminäert xlel''!'?ettie cl!c (Zetsdr Sonnendrsn-608. >VoIivr 6ie Wirkvnz? Vom Lu^rit. Das kt In keinem anderen tisutptleee-mittel 6er >Ve>t entiiatten. ^ivva i8t al^o n!cl,t 7,ll ersstüen. dtiVL^ ist preiswert: Lreme: vln Z.5V, 6.-. ,2.—. 25.—. betreffs der Regulierung des Polksqarten-L. der Anlegung eine.Z Sportplat^ec' beinl 5om-merturnplatz i>es Totolvereine-o und deiZ Baues einer Bri'läe bei den Tennisplätzen. P. Ueberfall. Der Tagli?hner Lorenz aus Rucmanci wurde von einem l^ewisseu A. L. l'lberfals«.!n, der ihnl nlit eincr >>acle eine klaffende Wunde ani tiiopfe beifügte. Zilak wurde ins hiesig-) Spiral iilierfiihrt. Vi) ^')ttin ,'>ttfrastlrotcu des einschlagigen l^esel.,es wird die Post^ nnd Tel?>iraphen-direttion die eini^eleitete Aktion energiisch fortset'^en und alle Zumiiderhandelnde der empfindlichen Bestrafung zufiil^ren^ Die B« völkerunt^ wird in: eigenen ^nteres^" darauf anfinerlsain stormcht, sich den Anordnungnt der Nadio-EM>ftörung'?aktlon lx^diln^nngslos zu sü'M. m. Trauungen. Dieser Tage wurden !n Maribor .^oerr Jakob P n » e n j a k. Beamter, mit der Besiverstochter Frl. Ludmilla Puconja und .Herr Mirko S v e n 3 e k, Schnlied der Staatsbalinwertsttttten, mit Frl. Jvana N e i, k o, Besitzerstochter, getraut. m. Parkkonzert. Sonntag, den 2l. d. zwischen 11 und 12 Uhr konzertiert im Stadtpark die Musikkapelle der Eisenbahnbediensteten und -Arbeiter unter Leitung des Kapellmeisters .Herrn Mai^ S 6) 5 n h e r r. m „Schttjzenliesl". Zu der am Sanistag, den 20. d. stattfindenden Aufftthrunq de? „Schützenliesl" teilen wir mit, daß der Kartenvorverkauf in der Musikalienhandlung .Hofer bereits begonnen hat. m Das Sfterreichische Konsulat in Llub-ljana ersucht uns um die Aufnahme na6)ste« hender Zeilen: „Mit Bundesgesetz vom 21. Dezember 1W wurde eine österreichische Krieqserinnervnflsmedaille 191^—1918 qe-schaffen. D'e Gesuche um Zuerkennung sind inl Wege des östereickischen Konsulates in Ljublsana, Tvrkeva (vormals Dunasska) ce-sta .'il, einzubringen. Ueber die Modalitäten der Verleibunq und über die zu unternehmenden Schritte gibt das österreichische Konsulat bereitwilligst Auskünfte." m. Die Theaterleitung macht alle Besitzer von Blocks darauf aufmerksam, daß diese Ausweise nur noch siir die Schlutzvorstelluug „Der Seemann", die Donnerstag, den 18. d. für das Abonnement B stattfindet, gelten. Zahlreiche Blockabonnenten sind mit der ratenweisen Erlegung des Betrages noch im Rückstand. Die Theaterleitung muß ihren Verbindlichkeiten unverzüglich nachkommen, deshalb erwartet sie vom Publikuui, das^ es ihre Tätigkeit durch pünktliche Begleichung der Raten nach .Gräften unterstützt. m. c^fsentlicher Dank! Der Antitutvr-kulosenliga siird in letzter Zeit für den Fond zum Bau eines Asyls für Tu^rkul>»se eini» ge nmnlhafte Spenden zugekvminen. wofür den hochherzigen Spendern auf diesem Wege der aufrichtig'ste Dank auZiv^iprocheu sei: Es spendeten: Tertilfabrik Doctor in dvug Unio-Gesellschaft 100, .^aufnmnn Fr. Maser W0, Papierfabrik Sladka gora .yarl MrbiS (Sv. Trosica) 50. Firnm Zugmaver Si Arulvr tSIov. Vrstri.a) 100, Fa. C. Büdefeldt 5)00. die Beainten'.Haft der ..^Usto's. lldrn'/ena banka" N0..V). Josef '^Z^nko iiN'inelsa 109. Ilisef Ferk 'PesniSki duor) 50^ Dr. Zekula b0, Fa. Nllag«, Nach. Szimrz 100 und Mariliorsta tiskarna 100 Dinar. Ans'.erdeln 'ind der Liga no6i zahlreich«? kleinere spenden überwiesen ivordvn. Stögen diesen Wohltätern, die damit viel zur Minderung der N'it der leidenden Menschheit beitragen und den hehren Plan der An-titut^n^kulosenl^ga der Verwirl^lichnng näher gebracht hal^eu, noch za^hlreiche alndeve folgen! I!»aavrx«»»»xver«ia ia lVsribor. ?! 5ckütrenlie5l 6en 2V. Hai. i « nl Eine Genossenschaft jugoslawischer Radiohörer wlirde vor kurzem in Bcograd ins Leben gerufen. Radiobörer werden auf diesem Wege zum Beitritt eiugeladen Die Einschreibung erfolgt in der Genossensä)aftskanz lei, Beograd, Kralja Aleksandra ulica 12, Telephoil 2317-19. Die Genossenschaft hat sich den Ausbau des inländischen Radiodienstes zum Ziele gesteckt. m. Wichtig für Reserveossiziere. Jene Re» serveoffiziere, die vom Staat bzw. voiu Verband der Reserveossiziere die Uniform er-halteu haben, haben sich Ndit derseltien der Assentierungskomnlissiou d<'s Mariborer Mi-litärkreiskoulmandos ain Montag, de» 22. d. unl 10 Uhr in der Ganilirinusliatte vorzustellen. tt,. Gastwirte der Umgebung! Die Gast« Wirtegenossenschaft für die Mariborer Um^ gebung in PobreZje fordert alle Mitglieder, die die fälligen Anteile für die Bierbrauerei der Gastwirte in LaSko noch nicht erlegt ha^ Ken, auf, ihrer Pflicht ehebaldigst nachzukommen, um unliebsainen Folgen vorzubeugen. »,. Wetterbericht vom 17. Mai « Uhr srüh. Feuchtigkeitsmesser: -i- 10; Barometerstand: 7M: Temperatur: 10; Windrichtung: WO; Bewölkung: ganz; Niederschlag: Re-gen. ttl. Nach Oesterreich Steifende iverden darauf aufmerksmn jMmcht, das; in Oesterreich von den Fremdenverkehrsstellen der Alpen« länder eine Oesterreichische Reisevereinigung gegrülldet wlirde, der die Aufgabi? obliegt, allen Besuchern des österreichischen Alpenlandes den Wirt!'.l"ift.-i!>'rl)ältnissen entsprechende. äußerst billige Fecum- 'md Echo« m. Eine «j^jütjUge T'2jchend!el»iu. Wie noch erinnerlich, ist a-ni 13. d. einer Eisen» bahneregatrin in der Domkirche oei der Aiaiandacht eine Brieftasche abhanden gekommen. Als Täter konnte setzt die liisährige bekannte Tas^heiidiMn Iolianna Breuner festgenmnmen und hinter schloß nnd Riedel gesetzt wenden. Das Frauenzimmer, bei der noch 1000 Tinlir vorgelunde,^ wurden, l>ereits geständig. m. Fahrraddiebstahl. Den: ?chnhnlachcc-grhilfen ?>ohann Aiotwein au'5 ApaLe lain gestern in der Ras^eva ulica ein Di'irrkzpp-Rad Nr. 1si7.160 a>l'hand<'n. ^^or Aulauj wird geüvarnt. * Verwendet nur heimische Fabrikate! Diese Devise gilt auch für das tägliche Frühstück. Die heimische Landwirtschaft unter-stüt)en Sie. wenn Sie „Kathreiner Kneipp Malzkaffee" mit „Aecht : Franck : Kaffeezusatz" trinken. Es ist schon lange her, daß ein souverä neS Mittel gegen .^topfschnierzen, Migräne und Neuralgien, das ist Pvranlidon. erfunden ivurde. Ptiranndon fällt unter jene Arzneimittel, ohne die man heute nberhaupr nr6)t eMieven kann. Vei Fettsucht, Wicht und ZnSerharnruhr rer, liesiert daS natiirliche „Franz-Ioses"-Bi1lerwisser die Magen- und Darmtätigkeif und ^orderk nach hnltig die Verdauung. Forscher auf ^em Gebiets Stossivechsellicilkunve versicbenl. mit tem Z^ran.i'^^oses-Wasser alli'V^ende Er^iebniss? erzielt zn baben. Das „Fr«»nz'Ioses"-?^itterm.issi'r Ist in illen Avotbeken Drogerien uns ?vczerelh.ind' lnngen erbältlich. Aus Btus p. Seinen siebzigsten Geburtstag feierte dieser Tage in voller Rüstigkeit und Lebens' frische der bekannte Seilernieister und .er gangenen Jahre zu leist^i imstande war. Der Verein, der gegenwärtig 201 Mitglieder zählt, wird Heuer seinen Wirkungsbereich auch auf das Gebiet des FrmndenverkehrZ ausdehnen. Die Persauimlung genehmigte die diesbezügliche Aenderung der Statuten des Bereines, der fortan Stadtverschö« nerungs- und Freindenverlehroverein heisjt. Die Bersomimlung erörterte uichrere Fragen Aus Celle c. Trauungen. Ili der ^t. Zavakirche wurden Fräulein Milica P e r i To6>ler des verstorbenen Pfarrers.Herrn Peritl-, mit .Herrn Otierleutnant Pero P r e d e j e v i ^ getraut. In d.'r Pfarrkirche faild die Trauung des.Herrn ^'^van Gregor c, Mitglied ^es Operorch^'sters in Ljubljana, init Fräulein Anna Z to ber ans Pransko statt. Wir gratulieren! c. TodtssMe. !^^in ?lllgen:einen ^tranken« I?anfe starben der 28sährige Besitzerssoliu xV'sef Arti L ek und der tü^zährige Ve-'i<'.er Jakob P e d e 2 n i t auc! .5rnovlje versch'ed .Herr Dinko u a n, .l'isonbasinbeautter i. N. inl Alter von 72 ,uihren. R. i. p.! r. „Schule und Heim". Vergangenen Ä.m u'.g fand in der Handel>osttfs Füihlnugnahux? nnt deil Elteril ver-taigt. c. Die Assentierunaen für die Stadt Celje, sowie für die Orte ^alee und Frankoloro finden Donnerstag, den 18. d.. für die Um-gebnngögenwinde Eelfe Freitag, den 19. d., jedesmal ab 8 Uhr im Kinosiiale des Hotels ^foberne statt. An den folgendeir Tagen finden die Assentiernnssen für die anderen Orte der näheren und ireiteren Umgetning statt. Gastwirte in der Stadt uird in der Uinge-bunaSgemeinde wie anch alle Privatpersonen werdeil darauf aufmerksanikeit aeiiiacht, d-af; es strenge unter'agt ist, in diesen Tagen vornuttags Neikniten Alt>oholgeträn'e zu verabreichen. c. Jene Reserveoffiziere, die vom Staate ! Uniforinen erbalten haben, n^erden darauf ^ aufmerksam gemacht, das; ste dieselbe ?,l>n-nerstag, de:: 13. d. un: 8 Uhr früh der !?^oins Mission im Kilwsaale des .Hotels Skobecne zur ziontrolle vorz:lweisen haben. c. Der Esperantoklub hält seine Ialire^^« hauptversam^ilung Die::stag, den 22. d. um 20 Uhr im Klubziimner des Gasthauses Fi-lipiL in der Gledaliska ulica ab. c. Der Staatliche .Binder- und Jugendschutz veranstaltet Samstag, de:: 3. Juni einen Blumentag, dessen Ertrag de:: Kindern der Arbeitslosen aus der Stadl und der Unige« bung zufließen soll. c. Der schiese Aabriksjchlot. Ter Schlot de? ThemvsclM F^rik in Zavodna war schon seit lä:lgerer Zeit banfällig. In letzter ^Zeit neigte er sich u:»: einen ganzen Meter, sod^iß die Gefahr bestand, das; er einstürzen und die :ln:liegenden Gebäude beschädi-^en ^oer^. de::. Die Verwaltu::g der Fabrik lär.t daher de:: Fabrrksschlot abtrage::, welche Arbeiten tägU6> viele Neugierige heranlocken . Humor de» Auslände« Ein sparsamer Äcjchüstsmann. (Life.) Nummer K3. Donlierslag, den 18. Mal 1933. Wirtschaftliche Rundschau Ambming der Vauschal- Umsatzsteuer Besteuerung der Mahlprodukte Auf Grulch des ^ 1 dcs l^esehcs über Kic PauschaluttisaMucr dcr FiiianMinistcr eine Novelle ^zur Verordnung und zum Tarif der ''^iattschalttnlsatzstener erlassen. Dic Verordnung sieht vor: Personen, die auf l^rund eine Bescheini" qunq der .ylstlindigrn .Uciliuner n Asfcchol, Pnrfi'nnerien, Terlil- nNd WirNva-ren be,zielten. Austerdein nnrk> durch den neuen Tarif der Novesle die idl^he der ^^^anschalumsoiMu-er siir a n d e l s- nnd M a n t ni n h-l l' n w'stitmnt. Cie .lahlen die Pausrli^'lum-sni^stenor nach der 5tala ans ^Itnbrik IV, d. sl'ir j.'de vernialilene Menqe, die sie il^ Verses,r brin^ien. Uel'er die verkaufte Vieit^o Inns; ied^''iil ^iäuser eine Rechnunzi ans mntliche ^»rinulare ans^ieslellt n>crden. Persl^nen, die sich n>il dein li^andel oder der qelrx'rb'^Nläs'.itiel, '^i^'i^irlieitunsi von Mehl befassen, nlilssen auf Verlaniien der Behörden >>andelsln"lcher 'knd Rechnnntien über qekauf-tes ?)iehl znr (5i>?sicht vi^^rlegen, wii^ril^en- falls von ihnen die Pauschalumsatzfteucr von Pinn je Stiikk erreicht. Dies ist aber keine^^fiils'.' eine ^olge irgendwelcher Bessernnge»? der ^lbsahnlii^ichkeiten im Auslände. Die dieoi^ieziiglichen ^lnssichten haben sich nenerdillgs sogar verschlechtert. So beliaiiplet man jelU, das; Deiltschlnild schon in den niichslen Tagen dcll '^oll ans slidostenropliische, >ilso nlich ans sligoslawi-sche Ware, ans 7s> Mark je .^iisle zil i44l) Stiisl erhöhen nnrd, da diese Ware den reichS denlscheir Standardvorschrijtels, die ein Miil-deitgeniicht von ü.'» l^^rannn vorschreiln'n, nicht entsvrichi. .'I^^ingegeil soll der ^^oll fiir schwerere. yljo holländische, belgische, finilische Ware auf II» Marl ernmsjisit wergen. llnser . nnrd geineldet: Auf dem lnländisciien Markte gelten jelN in, Groschan^ des folgende Preise se Kilogralnln: technische Azotsälire 1 l Dinar, chentische reine Azot-sänre 1?^, Borsäure in Plilverforin 2l, Bor-sönre in .^iristallfornl ^^itronensäilre techllische Salzsäure 4, chemisch rei ne Salihsäure l t, tersn»ische Schwefelsäure Schwefelsäure 3!?prozelitig fiir ?lkku-ninlatore chemisch reine Schn'efelsänre 1.'», Agar-Agar M, Alllnwniak flltssig '.'Inlnl0l?ik ilt Stäckelt ili sllriftallen ki>, reiller Essiggeist W, technisci^)er Cssigggeist Schivefeläiher 49, gelbes Dert'-illS 8, nieißeS Dertrin N, Alabastergips japanischer ünilnpfer 1 !l>, synthetischer Kalnpfer 105», Sil I'erliitrat in .^ristaNen MW, StipS in Kristallen ^ornlalin ll^prozeutig 10.50, (Chlorkalk Wasserstoff l8, Pfkanzeni^l 20, Iodsnblimat Iodnatrinm W0, Iodkalk iiW, Quecksilber 11ii, japanischer Mellon >>00 Dinar. X Die Agrarkonferenz der DonaulLnder wird vonl 4. bis 7. Juni in Bukarest abge- haltell lverden. Die rumänische Regierung hat Cililadnngen all säintliche sndosteuro-päisäielt Agrarländer ergehen lassen nnd si? .^l,r Teillnihnie aufgefordert. Zweck der Konferenz ist die ^estsel^ung eines einheitlickien Standpunktes flir die WelNvirtschaftskonfe-renz. X Ausdehnung der LuLUSfteuer. Der ^i- lializnlinister hat auf Grund des 1 des l^'esel.^es über die Ponsckialnlnsalziteuer ^as Berzeichllis der 'Zi.'aren erweitert, au' die bei der (!>'iilf>lsir die lslprozentige Ln^'ussteuer zu zahlen ist. I^liller div'ien Waren befindeil sich n. a.: 'lnidioapparate, Motorräder, Aulo-mobile iliit Ansllahiile von ^'astanloinobilen, nsililIstrIIn > e 1 l 1 e, ra in n,o pH o n e, P hoto -apparale, kinoniatogravhische uwd sol'sti.^ Projeklion^Zapparate, Wan'dnbren !in Werte von nler .AKI0 Dinar, Waffen all«?»' Art im Werte von iiber Tinar nsw. X Die Handelsvertragsverhanblungen mit Lefterreich, die bisher in Wien gen'i'n r wnr» den, sollen, wie berichtet wird, iik Beograd sorlgesei?t lverden. Bekanntlich sin?i die Be-svreer<»en keinen. X L«>d«tbeiter««iißtl i« llngarn. Auf denl flachen Lande In Ungarn hat die Arbeitslosigkeit, die sich im Vinter arg ftiljl bar gemacht hatte, mit dem Beginil der Fri'chjahrsarbeit völlig aufgehi^rt. einzelnen Gegenden zeigt sick? sogar eine starke Nachfrage nach Landarbeitern. Aus einzel nen .^omitaten finden Abwanderultgen von Arbeitern in Gegenden statt, in denen Ar beitermanget herrscht, ein Vorgang, der seit Jahren nicht lnehr verzeichnet wurde. X Ungarische Maitli»ftt«nßen nach Frank reich. Die französische Regierung hat das Abkolllnien über die Lieferung von 250.l)00 Meterzentner Mais aus Ungarn ratifiziert. X Vor einer Rekordernte in Jngoslawien. Wie aus Beograd gemeldet wird, ist der Stalld der Wintersaaten iiberall vortrefflich. ?vtllls keine abnormalen Witterungsverhält nisse eintreten, ist eine hervorragende ^^cch-fung zu erwarten. Die svrllhjahrseinsaat ift grösstenteils vollendet. Nach dem gegenwär tigen Stande ist ilt allen Kulturen eine Ne lordernte zu gewärtigen. DeuifchlatidsAonivi'ooromm Die ^Hauptpunkte der deutschen Agrarpo lilik wurdel, kiirzlich von majjgebender Atel le wie folgt skizziert: Durch den Zusanlmen bruch der Weltwirtschast ist das deulsäie Volt nicht mehr in der Lage, auf denl Wege des Austausches von ^'^ndustrielvaren gegen agrarische Produkte soilie Volksernährung iili uötigeit Umfange sicherzustellen. Die Agrarpolitik mUs; daher darauf gerichtet sein, wenigstens die notwendigsten Lebens nlittel aus der eigeuen Scholle zu sichern .'»hieraus ulid aus bevölkerungspolitischen (^rtlllden erwächst die Aufgabe, für eiu lebensfähiges Bauerntuln zu sorgen, deshalb ist die .iM »US 6en ein8etilSLisen (iLble tea. vie Internstlmisle ?'c)litil< s'oiltilr lies Öeutsclien keickes llor I.Sn6er unck Qemeinöen l^srtelpoNtlic. Pecktspijejze. Kul turpalltlk. i^rsuendevveixnnx Nsnckel. fnckil^trie. Han^verk unci (Zeverde. kciäenpolitik. finant>veten. Vst'lcesissve^en ??c»Il«^o«en. Lorlzlpnlitsk. Ver-8lc1ienin«zvezen uxv. klncken Lls im !Mll IlM M MllHi^NrlMl tiitaned«n 34 Verlsneen Li» Probenummer I mufik. — Dt ü h l a ck e r 20: .^Vonzert. ^ 21.15: Abendveranstaltung. — 22.20: Klaviervortrag. — L e i P z i g 20.10: Singspiel. — 21.^)5: Brahms-Abend. — B u t a-r e st 2V.4Ü: Biolinkonzert. — 21.15: Klaviervortrag. — Rom 20.45: Leichte Musik. — Z il r i ch 20.30: Matldolinenkonzert. — 21.10: .Kammermusik. — 21.55: .Konzert. — L a tt g e lt b e r g 20.:i0: Konzert. — 22.:^0: Nachtmusik. — Prag 20: Abend-Veranstaltung. — 21: Orchesterkonzert. — 22.25: Abendmusik. — Oberitalien 20.20: Opernausführuilg. — M il n ch e n 20: Brahms-Stunde. — 21.15: Symphoniekonzert__Budapest 20.15: Liszt-Abend. — 22.25: Unterhaltungsmusik. — Warschau 20: Leichte Musik. — 21.30: Abend-Veranstaltung. — 22.15: Tanzntnsik. — D a-ventr ti-N a t i o n a l 20: Vortrag. 21.:ii'>: .Konzert. — 22.45: Tanzniusik. K önigs n» u st e r h a n s e n 20: Unterhaltungskonzert. — 21.15: .tzeimatstag. ^ 2!i: Nachtmusik. Zu hohe Anspriiche. „Waruut heiratet der Frisz eigentlich nicht?" " „Er stellt zu hohe Ansprüche." „Was verlangt er denn von einer Frau?" — ..Sie soll schön, reich und dnmul sein!" ^ „Wieso denn dumm?" — „Na, ganz einfach, lvenn sie nicht schön und reich ist, heiratet er sie nicht. Und wenn sie nicht dumm ist, heiratet sie ihn nicht." Heier üiiilillll Wir beiiinNoil in unserer tiächstk'? Sonntag« lllimlncr lvicder init c»er Veröffentlichung eilles nenelt Romnli.^ ons d^r Feder von c l Nl a von Heller iu ann : v«kV«»In«I«n n«u«n r»» Lln ^ioiulin, rier Britcken baut vau eilM rci6>.''li. «iros;,.'» Vergangenheit iiber ein« irostloil.', fiist verztveifl^lte g^iielNi'artei,'.er ^^lliunft voll .^okfnung und Arbeit. Ein 'Ntisiallgelegter, wirklich ersäKtteruder Ro-nmil. !)cr alle Register menschlicher Gefühle anzieht uvd der in »ritveißenden Szenen iibcr Tiefen >ind flöhen menschlichen D,iscinS flil)rt. Hauptpersonen: die kleine Bem Wet-tern. der lnan in der russischen Revolution Elteru. (^rostetterll olle Verwandte ttlNdr-dete. die bettelarvl in der?tretnde l'i<»rt »m ihr Lobel, zu kälnpfen hn» — der hl-'nenhaste Mminns Stelnhcrr, der siescheite, sturke Mittel^njuniie, der durch seine Tiichtiakeit nnd iibokragendes Organisationst^ileut zn .ine,n tvr l^röftten des L.'nndeö wird. Und um sie s,er»,!> Mrllscheil. die lllitten iin Leben stehen: ttiet)rlqe l^eslnnilnq, Edelllmt, Armnt, Reich, tuln, Lllxns — lil^erhiUipt die ganze Skala ftes Lebens. Nn>d »b^'r alle Borurteile hin-geht es hinein ill eiln' nene Zeit die sich .Nif der iZZerjiallgl'nhcit aufbaut nnd zum ^'ichle si'ihrt: eben der Weg iu den nenen lau . . . Der !lio,nan ist fessellld ulld mit-reifend sieschrieben llnd ivird nllfeit? vollauf befriedigen. «SN M .. vis buntsWslt MMtSskapelle gerttt ln Beaelftemno ^ >' gen. Nicht weniger als lü Minuten hat der Berurteilte gelitten, um dnnn endlich nach der dritten Prozedur eines furäitbaren To» des zu sterben. Aerzte von bedeutendem Na-, men und Ruf haben gegen derartige ^olte^ rungen energisch Protest erhoben, denn eine sol6)e Hinrichtungsquälerei kann nur verdammt werden. Bor unflefähr krei Iahren hatte der Wie^ ncr Arzt Professor Dr. Jellinck l5ntl)üllun-gen gemacht und mitgeteilt, daß es ik)m nicht gelungen ist, Affen durch Starkstrom zu töten. Als diese Äunde nach Amerika gedrungen war, wurden Exhunüerungen vorgenoni men, die Anlaß ciaven, die sichere Tötung durch den elektrischen Stuhl zu bezweifeln. Man hatte fiinf Arbeiter ausgegraben, die durch den clektrischeil 3tulil ?ul^arge umgedreiu und ein anderer sich sl?gnr den Tauineu zerfleischt hatte. Ties..' (Ermittlungen l)aheu der Annalime Verechtil^unq gel^eden, vatz ein Wiedererwlichen im Eargc, wenn !iu6) nur aus ganz kurze ^^eit erfoisit wlir. Fälle ähnlicher Art lics?t'n sich noch wei er hin in Unzahl beriäiteii. Bei >^.'!inril>)lun cien durch den eleljriscyur ^trom sich viele Besonderheiten zugetragen, dt? in da-z Gebiet nienschlicher C^rcinsamteil gehören. Sonnner fand in Zand ^ranzissi^i ein Kongreß statt, aus dem hervorragende Fachleute sestgestellt haben, daß dii' 5^in-riäitungen durch den elettrischen .?tus)l die unmenschlichsten, schmerzhaftesten und medizinisch an wenigsten einwandfrei sind. Jetzt wird man verstehen, loeshalb der dieser Tage verstorbene Erfinder de^o elektrisckien Stuhls eine aufopfernden und völlig sel^i't-losen stampf gegen die Hinrichtungvart geführt hat. Seapa Slow... (^iu ^>usiballsftiel ist die Ursache der un-^ gleichstor erzielte, da kannte die Begeiste-^ Progrannnäszigen Begeisterung dieser. Mili- rung der sonst gar nicht so leidenschaftlichen tärkapelle. Bei einem Landerkampf der hol-j.s^oUänder keine Grenzen. Und wie man auf ländischen gegen die belgische Nationalmann dem Bilde sieht, wurde auch die zur Unter-s6)ast in Aulsterdanl war die Lage fiir die Haltung in den Pausen anwesende Militär-.^'»olländer zeitweise recht kritisä). Als nun kavelle recht hestig von der Begeisterung er-dic holländische Mannschaft das erste AuiZ-' sagt. Folterungen auf dem elektrischen Stuhl Zum Tode des Erfinders. — Hinrichtung in Fortsetzungen. — Tote drehen sich im Grabe um. N e w y o r k, inl Mai. Der Tod des l^rfinders des elektrischen Stuhls, Dr. Alfonso R o chw e ll, beschäftigt die amerikanische Oeffentlichkeit erneut nnt der Frage, auf welche Art Verbrecher anl hunmnsten hingerichtet werden. Ame» rika ist liekanntlich das einzige Land, das .Hinrichtungen durch den elektrischen Stuhl tingeführt Hot, während der Eadt Nevada mit Giftgas hinrichten läszt. In Utah kön» nen die Verurteilten selbst bestimmen, ob sie erschossen oder gehängt werden wollen. Ill acht Staatell der U.S.A. besteht die Todesstrafe überhaupt nicht mehr. Der Erfinder des elektrischen Stuhl war in den letzten Jahren selbst ein fanatischer Gegner und Bekämpfer seiner Erfindung, die scholl inl Jahre 188V inl Auburn-Stras- AfrtkasNeger Schwabe wieder in der Heimat M gefängnis eingeführt wurde. Die Tatsache, dak Dr. Rochwell fest für die Abschafsiulg des elektrischen Stuhls ein« sejzte, mag zuerst merkwürdig erscheinen. Diese ablehnende .Haltung erklärt sich jedoch ans der Erkenntnis, dafj eine .Hinricl)tung durch den elektrischen Sluhl trotz der Anwendung von .tzochspannungsströmen alles andere als schmerzlos ist. Jin Gegenteil, man kann getrost von Folterungen bei der .Hinrichtung auf dem elektrisäien Stuhl sprechen, ohne die Unwahrheit zn sagen. Die a,neri' kanisclien Staaten, die sich zu .Hinrichtnugc'n eines elektrischen Stilhls bedienen, haben es bi'Her bewusjt zu verschweigen verstaudeu, welche entselüiche Tragödien sich auf dem elektrischen Stuhl abgespielt haben. Der Erfinder dieser Hinrichtungsart selbst war es, der die amerilanische Oeffentlichkeit aufklär--te und erlanute, ivelche schandvolle Ersin-dnug er den U.S.A. in .Hände gespielt hatte. Dr. Diochwell konnte in zahlreichen Fällen beweisen, das^ der Tod auf dem elek« trischen Stuhl nicht eiiunal nnt der grau« sigsten Fotterung des Mittelalters zu vergleichen is(. Er machte EnthiUlnngen, die selbst den grösjten Anhängern der Todesstrafe grenzenloses Erstaunen einflöncn wer den. Es ist nänllich mehr als eininal vorge-konnnen, daß .Hingerichtete ihren eigenen „Tod" überlebt haben. Besonders bemerkens wert ist der Fall einer dreisackien Frauen--ulörders, den: dreimal elektrische Strieme durch den Körper gejagt wurden, nnd bei> deni erst nach der dritten .Hinrichtung, also^ nach der dritten Einschaltung des Stromes,, der Tod eintrat. Es war sozusagen eine .Hinriäitnng grausamster Art in Fortsehun- Milch für Kinder umsonst .-.V Der frühere deutsche ^^5.000 Tonnen-ttreuzer „Prinz Regent Luitpold", der bei Scai'a Flow vor der Ablieferung an die Engländer versenkt wmde, ist jM geHobe« lvordcn und tvird nach Rosyth in Schottland zum Abwracken gebracht. Ein gnt inszenierter Hnngerstreik Gandhi hat nichts „zuzusetzen^. Blühender Sonuenschrin lcg über dem (^!esiingnis jileravda, uni das sich ttn^'>ählige Anhänger l^andhis versainni'?lr hatten, un« i!eln Mahatma in dem Auginl>lick zu huUti^ gen, da er seinen dreiwöchigen Hungerstreik begann. Zur selben -^eit lagen Tausend^» und Abertausende iin ganzen Lan^de auf d:)n üni-e», ttin den Segcll der Gottl>eit auf ihren Apostel herabzuflehen. Nur wenigen irar es aber vergönnt, in illnnittclbarer Nähe des ivtcvhatnla zu weilen. Wmnge Minuten, bevor das Fasten beginnen sollte, trank (Gandhi noä) ein Glas Orangensaft. Die lnedizinischen Zachrerstän-Sigeu stellten fest, das; er bei Iiester (^^esnnd-Ijeit ivar, daß er nber „lücht viel zuzusetz'.'n hl'itte". Ganidhi as; mit dem Rücken an die '.!^Land gelehirt, der ^l^opf loar nnt einem feuchten .'v>aildtuch gegen die sengenden Zonnenstvahlcn geschützt. T'er ^^lugfl.ieger ttarl 3 ch w .N» ^ aus Parlentirchen ist jetzt nach einein Fln^v-r»on Io.MI >?ilonietern nach Knpftadt wieder in der 7v!ar-S!!!ie <'meln _ VI.'N seiilt'i" Sel/N'.sien ^e>ir"lj^l wurde. Aus den französischen Eisenbahnen uar nian jetzt eine begrüßenswerte v.'uerung eingeführt: auf allen Bahn !'ösen wird an Reisende mit Kinder, Ä'ilch II IN sonst ausgeteilt. Auf unse rein Bilde sieht nmn eine Kinderfü. sorgerin, die der Mutter einer hun i riqen klein.'!' Reijenden eine Portilv Milä) reicht. Hnngerstreik mit Ge^. Lautlose Stille herrschte, al'5 der Mahat» nra sich noch einmal an seine 'A-nhary-m ivandte, bevoi^ er ,^den Kampf iniit dem Tn« de" airtrat. Er wiederh-o^lte, das; er den Hun-gerstreic duvchfiHrvn wolle, zunl Zwecke der „Selbstreinigung" nnd nm d^r Wolt zu zeigen, daß die Bewegung der „UnberMrba« ren" eine nloralische Bt'vechtigimg haibe. Er saß in d<'r Mhe de^' berübmtell Man" go-Bannies, unter,>enl er den g'röftteir Tc-il seines vorigen „.Hungerstreikes bis zmn de" verbracht hatte. Seine Aichänger setzten sich iln Kreise uin ihren Führer und sangen sein Lieblingslied, irr dac; l^^ndhi Iie^sistert cinstdmnrte. D^nn wnrdeil alle Besucher <'!u-s gefordert, ihn alleilr zn lassen. :Nancher ihnen nvinte, als der Mahaln^a zun: Ab' schied ihn: die .Hand ans die Schulter legte und ihn bat, dafür zn beten, daß er drviwöri^ige Fcrsten ertragen möiie. Bom Gefängnis in den MarmorMast' Einen Erfolg k>lit l^^rn'd'l>is ^Huikgerstrei? sehr sckniell gezeitigt: Er wurde sofort ans denr (i^efängnis entlasseil. Er begab sich darauf nach dem berühmten Marinorpalasr der Lady Thackersen, der boch oben aus orire-m .Hügel in der Näl?e der Stadt Bonrban liegt. Lady Thackersey ist die Vitiirie oines reichen Bombayer KansnianneS, nnid in ihren: .Hause will der ?)kaha>tnra die drei Ä^clien seine? Fastens verbringen, das er „unbedingt nnd unwiderruflich" durchführen N'ill nin der Millionen Ausgestos^iener willen. Der passive Widerstand wird unterbrochen. Von seinonl nelieil Wohnsitz aus erlies', (^andlii ein neues E'dikt. Er bat seine An häilger, für einen Monat den Feldzrig de passiven Widerstandes einzustellen, da er Un ruhe nnd Blutvergießen seit sc^inenl Beginn im Iii>hre über das Land gebracht bii bc', obwohl dieses Ziel nicht angestrebt woi den sei. (^i^andhi h>off!, daß die Ne-i-iernn' dÄ'für alle r'>o!itisch<'ii entlasse" und „Perordlnlngen gegen den Terror" .>>> rückzieihen werde. Wenn er den Hungeritre-überleben 'oNte, nx'rde er den sü'^ die Parias ivieder ansnehineii. we er vor 17 '1^!on.atcn bei seini',- >> „MarU»orer Zeitung^ 733. Donnerltag, ven is. Mai 1933^ noch der „')^und Tabl^' (^onseveneü" in Lon t>?n abqebroch^'tt habe. Hungerftreit gegen . . . Hungerftrett. ^räulcin Dattor Margarete Tpiet^«l, üic I'L^crstcrle Anhänl^erni (^»dhis, die vor einilicr nu!^ Deutschila,id ausgewandert ist, ist in MaÄrn^^ ebenfalls in den Huldgcr-strcik qetn'tt'n, uiu iliri! Sym^Xlt^eli luit deiil Ä'cistor l>el>lildv>l. MarMreto Spic-l^cl ist „si'lr ewit^e '^itcn" in Gandhi' -e ininar cinsletretru. 5ie will dcnl Mahatma durch il,^- V?rlialt<'n c^leickMitiq .zwingen, seiix'rseil'^ das gasten abzubrechen. Al-o däe ".'k'rzle orllärten, da^ er den Ztrcit kanm wür-l^e ülurloben können, bcschlos; n^', uiit is)in zu M<'ls. .,l5r wird niich unuiii-Mch itv'rl^eil wssen", sagte sie. Witd t'»^lZndi)i sich durch diese llieatralische l^.teste lwii seinem Porhatien nbbrinsten lassen'?:' De! Vulverdund von Mhm Tie Geschichte von der Treue und den un« verdienten Qualen eines Hundes. l^>riecl>enland qilt ein Hundelelicn nicht uiel. Wenn so ein treues T^er acht oder zetnl 7^ahre lailq ein .V)auö bewacht oder sonst Dienste geleitet hat, laßt der Bester e^ vehungern odei- uinbringen. Aber der Pulverhund v«»n Athen, jetzt ein Stadtgespräch, hat sich und seine Artgenas-sen qerascht. Zehn ^rc lang war das Tier, das auf den klafsischell Hundenamen Pluto hörte, im Dienste seines Herrn MegapouloS in Athen. Pluto war sch»verhi)rig geworden und halbblind, <^r lahmte und konnte kauln noch beißen — Zeit geung, daß Megapoulos ihn auf die übliche Art „abschaffte". Er beauftragte seinen zlvvlfjährigen Sohn, Pluto umzubringen. Der Junge hatte aber Hemmungen, er war nlit dsin Hunde aufgeivach-jen, nnd gab darum dein Oürodiener seines Vaters den Auftrag, das Henkerstverk zu vollziehen. Noch am selben Nachmittag zog der Bürodiener mit t^ln Hund los, dem ehrwürdigen .Hügel zu, auf dem die Akro>polis steht. Aln Fuße des Hügels ergriff er seinen Stock, mn Pluto zu erschlage»!. Aber das Tier riß sich in seiner Todesangst los uild rannte davon, der Diener hinterher. Mit einem großen Stein warf er nach den» Hund, traf ihn aber nicht und sti'irzte schließlick», slber eine Wiirzel strauchelnd, zti Boden. Seinen Stock hatte er hei der Jagd nach donl Hunde verloren. Als der Tiener auf der Erde lag, kam »s Pluto sofort wieder näher und wedelte zag« Haft mit dem Schivanze. Im Nu war er am Halse gepactt: Zum Aasser! Der Dieil^r brachte Pluto an einen Äkh und wollte ihn hineinschleudern. Das Tier hatte sich aber am Rockävmel festgebisscn und riß den Mann nnt sich. Zwar kam dieser mit einem Bade davon, Pluto aber auch, und kamn stand der Diener am Ufer, als der Hund schon wieder triefend und schweifwedelnd neben ihul war. In, Augenblick hatte er auch nichts zu befürchten: Der Mann lief nach Hause, um sich trockene Kleider zu holen. Pluto folgte ihm. Die Mordgedanken hatte der Bürodiener keineswegs aufgegeben. Jetzt versuchte er es niit List. Er nahm eine leere Konservenbüchse, füllte sie mit Pulver und band sie donl Hund an den Schwanz. Dann befestigte er an der Biichse eine lange Lunte, setzte sie in Brand und sagte Pluto mit einem Fus;-tritt aus den, Hause: Das mußte das zähe Leben des Hundes besiegeln! Aber der Mann hatte nicht mit der Treue des Tieres gerech« net. Der Hund lies keineswegs, wie er sollte, ins Freie, sondern in daS Haus seines Herrn ".NegaipouloS. Der Diener stürzte ihni schreiend nach und warnte die Hausbewahoner vor der Gefahr: Die Explosion könnte alle ti>ten! Tie ganze Familie MegapouloS raitnte auf die Straße, flüchtete vor dem Hund mit der brennenden Lunte mn Schwänze -- das Tier in senier Angst wollte wieder hinterher -es erschien auch gleia) wieder auf dcr Strasse zwischen den Mens^ien, aber ohne die !>ioll-servenlbilchse niit Pulver aul Schwänze, die es irgendwo im Innern des Hauses abizc« schüttelt haben mußte. Wo, das erfuhr die Familie sogleich: An der Stelle, wo das Äwhnzinnner lag, ertönte ein heftiger .^nail, allerhand Einrichtungsgegcnstände flogen durch das zertrümmerte Fenster, und die Feuerwehr kam gerade noch zurecht, nul w'-nigstens noch eine Halste des Hauses vor der Vernichtung zu bewahren. Herr MegapouloS l)at seinen Bcri)diener fristlos entlassen, an Pluto hat er sich nicht herangewagt. Er nalM das Tier init ins '.^tel, das er bewohnen niuß, bevor er eine neue Wohnung gefunden hat. ^iein .^Mar wird Pluto gekrümmt, doni unverletzbaren Tiere, das jetzt sein Gnadenbrot fressen kann. Und lvenn 55err MegapouloS wieder einen Riickfall bekommen sollte: Pluto steht unter dem besonderen Protektorat des Tierschutzvereines von Athen, dem er ungewollt wehr als hundert neue Mitglieder znftchrte. Uebrigens gehört Herr MegapouloS selbst zu ihnen.... 2 kiiuliliert iittlnültUei-t. lnit vit^edeniit^unk. ^voinösIiLli I^urknitlie. vt'ii !ic:''^efein Herrsi s.olvi't ?u mieten tivsuel^t. Xli^ctiriftLn unter >^er>ui-lert« Äii clie Vei'xv^'Ituni?. sMl Kleiner M»k«Gssy Vln6 N Ml»? in öfivs- mscken bviziujegen, cjs ansonsten cjla nlviit in l.s>!?s ist, illilitte ist nild l'lettit „Ruda". Araiikv» panovn »lira l«. 5^t7 p««>70 LotHvlokvl» Kopie?«» VerUrvLsr» prompt. un6i,illijs! Vroxeriv X^uae. 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