Nr. 22«. Priin » meialionsprcis: Im Comptoir ganzj. st. 11, l i!bj. fl. 5».s,u. ssül dic ^lstcNunss in« Hau« halbj..'.» !r. Mit dci Pos! ganzj. fi. 15, halbj. fi. ?.5,u. Dienstag, 4. October ^im.»lr., .'lm. 10 li. n. s. >r. Inscllioiisstrmpcl j«dc»m. 3t>li. 187«. Aüitlicher Theil. ^er Iustiznunistcr hat die Vezirksrichter Ludwig «tlsztynski in Sanot und Alois Uhle in Sada-^la z>, Landcsgcrichtsräthen, ersteren bciin Krcisgcrichte 'u Przcmysl und letzteren bei jenen, in Tarnopol ernannt. Der Iustizmmistcr hat den Bczirtsgcrichtsadjuncten Ul Storozynetz Engen Mossoczy zum Bczirksrichtcr 'n ^urahnmora in der Bukowina ernannt. Der Miüistcr für Cnltns und Unterricht hat den ^oitsschullchrcr in Troppan, zugleich provisorischen Bc-iutöschiilinsftcctor Tobias Kienel, den Obcrrealschnl-lehrcr in Wien Johann Klimit schet nnd den Real Ichlillchrer in ^orncnbnrg Franz Indrak zu Hanpt lehrcrn an der l. t. Lehrerbildungsanstalt in Troppan ernannt. ^ Der Minislcr für Cnltns und Unterricht hat den ^lllschullchrcr iü Tcschcn Joseph Märet zum Haupt-^^er an der l. k. Vchrcrbilduugsanstalt daselbst ernannt. . Der Minister für Cultus uud Unterricht hat den Mvatdocentcn an der Universität und Docenten an der Academic der bildenden Künste in Wien Dr. Albert Horawitz znm wirklichen Lehrer der k. k. Obcrrcal-Hule am Schottcnfeldc in Wien ernannt. Der Minister für Cultus und Unterricht hat eine "m griechisch orientalischen Gymnasium zu Suczawa er-udlgte Lehrstelle dem Dr. Johann Krikava, Lehrer ""der Communal-Oberrcalschule zu Böhmisch-Leipa, "erllehen. Nichtamtlicher Theil. Von drr ostasialischen Espldition. GesandtschaftlicheS Tassebuch ^m II. bis 31. Juli 1870 während des Aufenthaltes in Chili. .. Am 1 1. Juli des Nachmittags wnrdc die dienst lche Post der l. uud k. Mission nach Valparaiso gc !chlckt, um am l!i. d. mit dem englischen Dampfer „Pa-agonia" via Magcllacns'Straßc und Lissabon befördert i" werden. . An, 1 2. Juli. AuS Valparaiso wird gemeldet, "u dort ein stürmischer Nordwind seit gestern Abends "the und in jener Rhedc Verheerungen anrichte. ____ .Isllllllllill. Pädagogische Winke. Von Prof. A. Heinrich. IV. lni! x ^"ö nun bci der Frage angelangt, wann wir H bem Unterrichte des Kindes beginnen soUcn. In vo>! !> U ^' 'l)r gibt eS zwei Parteien. (Wir sehen hicr ^ k,'" Schulunterrichte, der gesetzlich mtt dem sech?ten ch^, lahre dcr Kinder zu beginnen hat, c>b und sprc-zu l5s" ältern, welche Aufopferung und Mittel besitzen. u»a I""' ""^c über die sorgsamste uud beste Ersieh lnit '>. ^ Kleinen nachdenken nnd sich nicht begnügen bittet?'"' ""^ die öffentliche Schule verlangt nnd Nore ^ ^^^ ^^"' ""6 hat schon irgend einmal die ^Pcll^"''"'""""' "lassen Sie doch Ihren Knalmi ersl Outers'? ^^ tüchtig entwickeln, dann beginnen Sie den ^llink! " ^"" "'^^ ^ ""^ erinnern, daß dieser zu des-^ ^^ Kindern beobachtet wurde, welche sodann so lil^ x'^^' ^' großen Männern herangereift sind; lreicn )) ^" Klopslocks seine zehn Kinder in der lichten "^ l)crumlanfcn und körperliche Arbeiten vcr-echt deu/s^, ^°.^ wurde sein ältester Sohn der erste große Mi, dem ?/ ^'6Uer. Andererseits glaubt man heutzutage, löl'ncn m> '^lrichteu nicht frühzeitig genug beginnen zu ". wit'^^ '"^ """ Quintilian?..Ich halte cS, schreibt losofth ^^"' "^che wie ChrysippuS (ein berühmter Phi-verlalwtn !! " ^no's. des Stifters der stoischen Schule) ' "aß leine Zeit der erziehenden Einwirkung er» Die hiesigen Blätter berichten, daß in dcr gestern abgehaltenen Staatsrathssitzung der Minister der auswärtigen Angelegenheiten erklärt habe, „die Schwierigkeiten, welche einem dcr Stantsräthc zu gewissen Bemerkungen gegen den jüngst unterzeichneten Frcnndschaftö-, Handels- und Schiffahrtsvertrag mit der österreichisch' ungarischen Monarchie Anlas; gegeben hätten, seien mm zwar beseitigt, mit Rücksicht jedoch auf den Umstand, daß das erwähnte Mitglied des Staatsrathes der gegenwärtigen Citznng nicht beiwohne, erachte es dcr Minister für zweckmäßiger, die Beschlußfassung des Confcils über den in Ncde stehenden Vertrag bis auf die uächste Siz-znng zu vertagen, bci welcher jenes Mitglied des Staats-rathcs anwefcnd sein dürfte." In Folge dieser Ertlärnng des Herrn Amunatcgui wurde der Gegenstand vertagt. Die Schwierigkeiten, von welchen hier die Rede ist, beziehen sich auf die Auslegung des XIII. Vcrtragsartilcls, dcr von den Juris diclionsbcfugnisscn dcr Consul» handelt. Die Frage war nämlich diese, ob bci Verbrechen und Vergehen, die an Bord eines fremden Schiffes in, Hafen begangen würden, die Jurisdiction der Localautorität oder aber jene des fremden Consuls einzutreten hätte. Da in dieser Beziehung der Artikel XIII keine specielle Stipulation enthält, so ist es selbstverständlich, daß auf obige Fälle die allgemeinen völkerrechtlichen Grundsätze ihre Anwendung haben. Es fand in diesem Sinne zwischen mir und dem chilenischen Bevollmächtigten ein Notenaustausch statt, welcher geeignet ist, jeder irrigen Deutung des mchrerwähnten Artikels vorzubeugen. I A. Juli. Nachrichten auS Valparaiso bringen die Cinzelhcitcn der schweren Schäden, welche dcr Sturm der letzten Tage sowohl am ^ande, als unter den Schiffen, die auf jener Rhcde vor Anker liegen, angerichtet hat. Der Dampfer „Patagonia" kounte bisher noch nicht auslaufcn. Das nordamcrikanischc Vollschiff „Great Pacific" hat bci den letzten Stürmen auf der Rhede von Valparaiso Stcucrtette und Anker verloren. Dcr hiesige Gesandte dcr Vereinigten Staaten, General Kilpatrick hat, anscheinend aus Gesundheitsrücksichten, den Präsidenten Grant um Enthebung von sei-! ncn, Posten gebeten und beabsichtigt, zu Anfang des nächsten Monats sich in seine Heimat zu begeben. 1 4. I u l i. Herr Friedrich Leybold aus München, seit längerer Zeit hier ansüßig und Inhaber einer Apotheke und Drogucnhandlung, ließ mir die Mittheilung zukommen, daß er seit drei Jahren über Wunsch des Wiener Apothctcrvcreins nut der Zusammenstellung einer Sammlung von sndamerikanischenArzneistoffcn und Dro-gucu beschäftigt sei. Er fragte sich an, ob die l. und k. Expedition die Beförderung nach Oesterreich sowohl dieser mangle. Warum sollte aber dasjenige Aller, welches schon für die Bildung dcr Titten geeignet ist, nicht auch zum Unterrichte in Beziehung flehen? Ich weiß wohl, daß in dieser ganzen Heil (bis zum ficbenlen Jahre) kaum so uiel ausgerichtet wird, als späler in einem ein« zigen Jahre; und doch alaube ich, daß diejenigen, welche tier audcren Mcinnng sind. nicht so sehr die lernenden als die kehrenden schonen wollen." Und in dcr That scheuen Müller, denen Putz. Gesellschaft und Vcranüaen oicl aill. die Mühe, sich mit ihren Kindern zu bcschäfliacn, Väter hallen eine emgehsndc Aufmerksamkeit auf die lönt« Wicklung des Söhnleins für überflüssig, und weil sie selbst ohne der frühen Teilung ihrer Litern etwas geworden sind, glaubcu und hoffcn sie dasselbe von ihren Kindern. ElwaS müssen die K,ndcr doch thun, sagt Qilintilian; nun fo unterrichte man sie, gebe ihnen eine Geschäft,« aung. Freilich wird die Ncihcnsolac der zu lernenden Gegenstände eine andere als die schulmähige, cS wird vielleicht gar leine beslimmlc sein. DaS Kind kann über alles mögliche unterrichtet werden. Es gibt Spiele der bildendsten Art. So z. B. können dcm zartesten Fassungsvermögen die Begriffe. Drcicck. Pyramide. Viereck, Durchmesser u. dgl. geradeso beigebracht werden, wie es die Wörter und Begriffe Ecke, Spihe. Zimmer, ^inie. Faden u. f. w. sich aneignet. Und was läßt sich nicht schon in zartem Aller an natnigcschichllichcn Kenntnissen gc-winncn? Einc Mutter, welche ihrc Olöße, ihr Glück und ihre Freude an der Enlwickluua ihrer Kinder hat, wirb mit ihnen die „Winternitz'schcu Spiele" durchgehen und so dcm liinfligen ernsten Lernen einen nicht zu unterschätzenden Vorschub leisten. „Wärmn sollten wir. fährt Quinlilian fort, diesen Gewinn, und sei er noch so unbedeutend, bis zum siebente,, Jahre verschmähen? Der Knabe wirb Sammlung als anderer, der k. und k. geologischen Reichsanstalt gewidmeten Gegenstände übernehmen würde, ^ch ließ dcm Herrn ^eybolo dieses Begehren bereitwillig zu» sagen und werde sämmtliche Gegenstände hicr in Empfang nehmen und seinerzeit an Bord Tr. Majestät Fregatte „Donau" schaffen lassen. Am 15). I u l i kam aus Valparaiso die Nachricht an, daß der Postdampfer „Patagonia" erst an diesem Tage nach dcm Süden habe auslaufen können. 1 0. I u l i. Die Debatten der hiesigen Kammer behalten ihren leidenschaftlichen Charakter bci. Den Haupt-gcgcnsland derselben bilden noch immer die Verification« dcr Wahlen. Doch wird von der Opposition jeder Anlaß aufgegriffen, um Angriffe gegen die Regierung zu schleudern und deu Ministern dnrch Interpellationen aller Art Verlegenheiten zu bereiten. Die heutige und die vorhergehenden Sitzungen waren dcr Censur einer Maßregel gewidmet, die in das Ressort des Cultusministers gehörte. Die Abstimmung fiel zu Gunsten de« Minifte-rinlns aus, indem die Kammer mit 40 gegen 27 Stim« men über den Gegenstand einfach zur Tagesordnung überging. (Schluß «olgt.) Zur Situation. Wien, l. October. Die Thatsache dient am beslcn zur Charulleristil der politischen Siluation im Innern, daß von zwei Seilen auf das Ministerium Pololll geschossen wird. Dir söge« »annte vtifassungslnäßigc Pallli proclamirt ungeschcut in ihren Organen, daß Cielcilhanitn den Deulsckln gehöre, nichi ctwa weil dieselben eine verfassungsmäßige Mehrheit bcsoßcn, sondern weil ihre Slamm-sbrüber in Sedan und anderwärts KritgSglück gehabt Hütten. Die feudale Partei will hingegen die bestehende Verfassung überhaupt nicht, und will sich zu einer momenlunm Transaclion, zu einem Emlritt in den Rcich«rath nur dann herbeilassen, wenn die Regierung ihr eine Zweidriltel» Majorität zu sichern vermaa., mit welchll die Verfassung auf vtsfassuliasmäßialln Wege hinwegdccrttill werdm könnte. Ob sie die Majorität oder die Minorität besitzen, die Deutschen möchten über Alle herrschen unt» ihre Gegner wenigstens über die i/änder, in welchen sie eine Mehrheit btsitzcn. Unsere Velfassungspartei hat die löigcn, ihümüchteil, dnß sie dli» Vjtsland derselben unzertrennlich hält von ihrer eigenen Herrschaft. Sie möchte nicht allein rcgicrcn, wtnn die Mehrheit dcr Abgeordneten sich ^u ihrer Farbe bekennt; wenn sie sich in der Minder« heil befindet, so crhlbl sie ähnliche Prälcnsionen und schilt diejenigen Vcrrälher, welche es verschuldet haben, daß ihre Machl nicht eine größere ist. dann in jenem Jahre, in welchem er erst das Niedere hätle lernen müssen, sich schon etwas Höheres aneignen können. Fährt man die einzelnen Jahre auf diese Weise fort. so haust sich endlich eine gewisse Summe von Kenntnissen an, und was in der ersien Kindheit an Zeit zum voraus in Anspruch genommen worden ist, das wird für daS Knabenaller gewonnen. Eben denselben Rath befolge man in den folgenden Jahren, man fange dasjenige, was gelernt werden muß, nicht zu spilt an." «llcin soll die Meinung, eS sei mit den Kindern der Unterricht früh;eitig zu beginnen, zur That werden, so müssen die Eltern nicht sich und ihrc Vcquemlichkeil mehr lieben als ihre Kinder; diesen Unterricht müssen sie selbst in die Hand nehmen; dcnn wo findet sich imnnr eine fremde Person mit so viel Viebe. daß sie die für Erwachsene oft ermüdenden, Kinder freilich unterhaltenden ^eh sp,cle mit Elfer betreibt? Und der Unlerricht vor dem siebenlen Jahre ist nur Spiel und basirt auf Liebe zu dem Kinde, isl durch die Viebe hervorgerufen. Duß er unendliche Vortheile gewährt, wer möcht' es bestttilen? Duhcr ruft Oninlilian aus: ..Man lasse also die ersten Lebensjahre nicht unbenutzt verstreichen, umsowemger, da die Anfangsgründe des WifsenS nur auf dem Gedächtnisse beruhen und dieses bei Kindern nicht nur schon oorhan« den. sondern am trcucsttn ist. Andererseits kenne ich die Altersstufen zu gul, als daß ich glauben könnte mon solle die zarlen Kinder schon ernstlich anhalten und ge« rade^u Anstrengung fordern. Denn das wird man ganz besonders verhüten müssen, daß das Kind vor dem Ver-nen, dessen Wcrlh es noch nicht zu schätzen vermag. li„e Abneigung bekomme und etwa die einmal geschmcckle Bitterkeit desselben auch über die Kinderjahre hinaos fliehe. Es sei aus dieser Stufe ein Spiel, man f"ge 1618 Die extremen Parteien wollen die Herrschaft, und den Staat wollen sie erst dann. wcnn sie jene besitzen. Merkwürdig ist es, wie wenig jede dieser Parteien sich um die Oemüthsstimmunc, der andern kümmert, und wie gerne sich die eine wie die andere damit zufrieden stellt, die ewige Feindschaft ihrer Gegner zu erdulden. Man denlc sich ein Ministerium Hasner oder ein Mi« nisterium Rieger, und man wird in dem einen wie dem anderen Falle finden, daß sich Oel und Wasser mit ein« ander eher vereinigen würden, als wie unter deren al> leiniger Herrschaft die Haupttheile unserer Bevölkerungen. Wir wissen nicht, ob das Bestreben des Ministeriums Potocli gelingen wird, die streitenden Hauptparteien zu einem Compromiß oder zu einem Friedensschlüsse zu bringen: das aber ill unsere Ueberzeugung, daß ohne eine solche Uebereinkunft die beiden Parteien nur dazu beitragen würden, um das parlamentarische System aä Hwui-äuni zu führen. Wenn als Preis für dasselbe ein nie zu beseitigender Unfriede gezahlt werden müßte; wenn jede Partei sich nur dann zur Verfassung beten» nen will. faUs sie ihr die Herrschaft in die Hände gibt; wenn die Minoritäten im Abgeordnetcnhause stets auf dem Sprunge stehen, dasselbe durch das Verlassen ihrer S'he beschlußunfähig zu machen — so wäre die Verfassung für den Staat nur ein Mittel zu dessen Spien-guna, eine Maschine, welche eine Partei zum Tyrannen, die andere zum Sklaven machte, ein Fluch und ein nationales Unglück. Das jetzige Cabinet repräsentirt das Bestreben, die Verfassung, welche heute durch die Feindschaft der Parteien zu keiner heilsamen Funclionirung gebracht werden kann, zu einer Wahrheit zu machen. Statt einer Unterjochung einer Partei durch die andere, will fie die Verständigung zwischen beiden herbeiführen. Es mag sein, daß sie in diesem Bestreben scheitert. aber geschähe dies, so würden die Freunde des Staates, diejenigen, denen das allgemeine Wohl mehr am Herzen liegt, als die Herrschaft einer einzelnen Partei, keinen besonderen Grund zum Frohlocken haben. Das kaiserliche Rescript au den böhmischen Land< tag hat die große Bedeutung, in einleuchtender Weise dargrthan zu haben, daß dic Nrchtc dcS Kmugrcichcs Göl'meu nicht mit den Verfassungsrcchtm in Conflict zu treten brauchen Wenn die Krone in Folge eines historischen Rechtes die odeiste aesctzgevende Gewalt für Böhmen in ihren eiaenen Händen hielt, so verliert das büh mische Volt sicherlich nichts von seiner politischen Bc> dentung. wenn jenes Recht in der Weise modificiit wird. daß ihm selbst die Theilnahme an dem Werte der Ge-sctzqel'ung ermöglicht ist. Wurde mm das Recht der Ge» setzgebung in älteren Zeiten in einer solchen Weise ge< übt, daß dieselben Gesetze für Böhmen und andere Län. der rer Monarchie erlassen wurden, so entwickelte sich hieraus eiue Gemeinsamkeit der Interessen, welche heilsam für alle Vetheiliglcn geworden ist. Einc Anzahl von localcn Gesetzgebungen in jenen Ländern der östtrrcich!-schen Monarchie, für welche das bürgerliche Gesetzbuch erlassen worden, mußte durch ihre von einander abweichenden Gesetze eine ins Fleisch und Blut der Bevölkerungen längst eingedrungcne Einheit künstlich zersetzen und selbst die in unserer Zeit so wichtige materielle Entwicklung der verschiedenen Länder auf einc nicht mehr gut zu machende Art zum Stillstände bringen. Wenn ein gemeinsames, gesetzgebendes Organ für dicfe Länder mangelte, so würde Oesterreich einen Rückschritt machen, der eS Jahrhunderte weit zurückschleudcrtc. Die Vöt> men sind ein emigrirendes, Handel und Gewerbe trei- das Kind, lobe eS, lasse es oft seiner Leistung sich freuen, manchmal, wenn cs keine Lust hat. unterrichte man ein anderes, damit es eifersüchtig werdc; es soll bisweilen wetteifern und sich öfter für dcn Sieger halten, auch durch passende Belohnungen aufgemuntert werden." Und bei alledcm darf und braucht die körperliche Entwicklung nicht vernachlässigt zu werden. Wenn einc gewisse Ermüdung im Lehrspiel eintritt, so darf die mit dem Kinde spielende Person nicht allsoglcich das Spiel, respective dcn Unterricht beendigen, am allerwenigsten dem Kinde sagen, daß es müde sei und deshalb das Spiel unterbrochen werde, im Gegcuthcile muß die unterrichtende Person ihre Heiterkeit steigern und dem Kinde zurufen, man wolle nun nur noch Eines vornehmen, um dann auszugehen, sich zum Speisen zu schen, sich zu Bette zu begeben, kurz zu einer der gewöhnlichen Tagcsvcrrich-tungen überzugehen. Dieser letzte Theil des Lehrspieles darf nicht lang dauern, bietet aber auch in seiner Kürze den Vortheil, die Willenskraft dcs Kindes gestählt zu haden. Daß es ermüdet sei, darf das Kind nicht von uns hören, außer in vorgerückteren Jahren, wo wir ihm sodann zureden, gegen dic Ermüdung noch eine kleine WeNe lavser anzukämpfen. Folgt daS Kind. und eS wird bei richtigem Vorgehen immer folgen, so lobe man es recht sehr und erfühle den Familienmitgliedern von der Tucktlgle.t desselben. Es wird den nächsten Tag uicht so bald ermüden. Es kann jedoch nicht qenug betont werden, daß bei d.esem ersten Unterrichte j«de Anstrengung, besonders in den früheren Jahren, vermieden werden soll. Ich möchte sagen, der Unterricht muß mehr dem Spille als das Spiel dem Unterrichte gelten. Nur deshalb, weil auch Mit den Spielen nicht alle Augenblicke gewechselt werden bendes, rühriges und wohlhabendes Volk, das aus der Gemeinsamkeit mit den anderen Ländern der Monarchie eben wegen seiner hohen Cutwicklung ein größeres Maß der Vortheile gezogen hat. Dieses Land darf in seinem eigenen Interesse eine isolirende Politik nun und nim< mer verfolgen und zu Gunsten einer Parteianschauung eine schädliche Abgeschlossenheit an die Stelle einer nütz-lichen Gemeinsamkeit setzen wollen. Die Attribute des böhmischen LandlageS solle» erhalten, ja sie können vielleicht erweitert werden. Aber die Nothwendigkeit des Reichsrathes, der die gemeinsame Gesetzgebung erhält, wie sie seit Jahren bestanden hat, kann von denjenigen Böhmen sicherlich nicht geleugnet werden, welche die historische Entwicklung hochhalten und dic dic Bedingungen für dic materielle Wohlfahrt des eigenen Landes aus praktischer Erfahrung zu würdigen wissen. politische Uebersicht. Laibach, 3. October. In Prag soll der von El am-Martinitz ausgearbeitete Adreßentwurf angenommen worden sein. Derselbe verweist bezüglich der historischeu Entwicklung und rechtlichen Begründung auf die erste Adresse; der gegenwärtige Reichsrath sei kein Nechtöbodcn für Verhandlungen, weil nicht alle Völker Ocsammtiisterreichs in demselben vertreten seien. Nähere Vcrcmdarunqcu seien nur mit der Krone möglich, deshalb können dic Reichs-rathswahlen nicht vorgenommen werden. Doch sei der Landtag erbötig, weitere Vorschläge des Kaisers, die Allerhöchstdcrselbe etwa herabgelaugen lassen will, zu erwägen. Dem „Ungarischen Lloyd" gehen nähere Mittheilungen über die Anwesenheit Thiers' in Wien zu. Was die Mission Thiers' betrifft, so bestand sie einfach darin, die neutralen Cabineltc zu bewegen, im preußi« schen Hauptquartier einen diplomatischen Schritt zu thun, um mildere Friedensbedingungen für Frankreich zu erwirken. Graf Beust soll gegen Thiers im Hinblick darauf eine sehr offene Sprache geführt haben. Ocsterreich'Ungarn, sagte er beiläufig, hege den stärksten Wunsch und habe das größte Interesse, den Krieg, von dem es so dringend aligcrathm, schnellstens beendigt zu sehen. Oesterreich aber müsse eine rcservirte Haltung beobachten, wobei nicht etwa legitimistische, Vclleitätcn einwirken. Was Frankreich sich für eine Regierungs« form gebe, daS fei Frankreichs Sache und könne auf die sympathischen Beziehungen der Monarchie zu Frankreich keinen Einfluß üben. Maßgebend für die Regie» rung des Kaisers und Königs seien hcute noch dieselben Erwägungen, welche ihr zum Beginne des Krieges jene Objcclivität auferlegt, in deren Wahrung sie sich auf gleicher Linie mit den anderen Mächten befand. Heute aus dieser Reserve hervortreten und die Initiative zu einer directen Intervention ergreifen zu wollen, wäre nicht bloS ein flagranter Abfall von und Widerspruch zu der bisherigen Politik, sondern es würde auch dem beabsichtigten Zweck nicht dienen. Anstalt Frankreich billigere Bedingungen zu verschaffen, würde eine solche Intervention angesichts der Stimmung in Deutschland im preußischen Hauptquartier nur das Gegentheil dcs angestrebten ZnxcteS herbeiführen. So lange Graf Bismarck freie Hand behält, kann er noch immer sich zur Milde entschließen, ohne seinem Ansehen etwas zu ver» geben. Anders aber im Falle einer Intervention, die cs ihm alS Ehrensache erscheinen lassen würde, leinen Fingerbreit nachzulassen. — In Petersburg wurde darf, da sonst Unbeständigkeit, Mattwilligkcit und Bla< sirtheit in der jungen Seele ihre schwer und oft gar nicht mehr zu vertilgende Herrschaft aufschlagen, soll in der cden angedcutetcu Weise eine, aber eine geringe Verlängerung dcs Unterrichtes stattfinden. Quinlilian entschuldigt sich, über diese Dinge, die Manchem geringfügig scheinen, ohne es jedoch zu sein, so eingehend gesprochen zu haben. Der große König Philipp II. von Maccdonicn und der größte Philosoph der Griechen, Aristoteles, hielten den ersten Unterricht für besonders wichtig; denn jencr übertrug schon die Kindeserziehung seines Sohnes Alexander diesem, und dieser ging auf dcn Antrag an. Jedes Kind aber soll für einen jungen Alexander gehalten werden; denn wie Philipp feinen Sohn zum tüchtigsten der Könige heranbilden ließ, sollen wir unsere Kinder zu den Tüchtigsten ihres Standes erziehen. Jagd auf einen Luftballon. Aus Pouilly bei Metz schreibt man der „Kölner Ztg." unter dem 20. September: „Heute halten wir ein ganz absonderliches Vergnügen, daS die Langeweile, und wir Ccrnirer langweilen uns ganz fürchterlich, angenehm unterbrach. „Ein Luftballon ist in Metz aufgestiegen," war die Meldung von den Vorposten, und richtig, hoch obcn in der Luft bewegt sich cin blendend weißer Körper langsam in südöstlicher Richtung. Da gehen die Geheimnisse Bazaiue's dahin, seufzt mancher, dencidenswerlh der glückliche Finder. Vielleicht sind's auch französische Liebesgaben, murmelt ein hungriger Füsilier, oder cs isl Va^ainc sclbcr drin, der nach Paris will, oder co ist eine Milraileusr, Thiers bereits von dem Großfürsten - Thronfolger em» pfangen. Der Großfürst steht bekanntlich an der Spitze der allrussischen Pa,tei, wllchc deutschfeindlich und fran-zosenfreundl'ch gesinnt ist. UebrlgcnS soll ThierS selbst nach den neuesten Nachrichten seine Mission in Petersburg als gescheitert ansehen. Der Reichskanzler soll ihm erklärt haben, für die Entschließungen des russischen Cabinets könnten uur mehr die militärischen Ereignisse maßgebend sein. An die legitimistische Partei in Frankreich hat der Graf von Chambord unterm 16. v. M. ein lai'gcS Manifest gerichtet, aus dem folgende Stelle licmw kenswerlh ist: „Das Kaiserreich hat uns den Fremden ausgeliefert, die Republik zeigt sich dem großen Unglücke gegenüber ganz ohnmächtig und erschreckt überdies durch ihre Doctrincn und Uebertreibungen; cs bleibt som'l nur noch die erbliche und traditionelle Monarchie übrig. Sie allein im Vereine mit dem ganzen Lande wird dcn Feind vom französische» Boden vertreiben und eincn ehrenhaften Frieden erzwingen, der aufrichtig und baull-haft sein wird. weil er dic Ehre und das Territorium Frantreichs nnvellctzt erhalten wird." Das Manifest schließt mit dcn Worten: ..Vertrauen, Hingebung und Festigkeit! Golt wird das Ucbrigc machen." Der Fall StraßburgS hat ans dic Pariser Regierung einen liefen Eindruck gemacht. s!m 29,'tcn September wurde diese neue Hiobspost in Paris bctaiwl und die Mitglieder der Regierung beriethen durch M^ Stunden über ihrc künftige Haltung. Favre plaidn'lc für neue Schritte zur Herbeiführung eines Waffenstillstandes. Das Resultat der Berathung isl noch nicht bekannt. Nach einem Telegramme aus Fcrriörcs, 30. September, haben am 24. und 25. September in PariS Straßen kämpfe stattgefunden, worüber jedoch "^ keine Detail« vorliegen. Bekanntlich wird focben die nach der Flucht dcr Kaiserin in Paris aufgefundene Eorrcspondenz des kaiserlichen Hauses veröffentlicht. Die eben erschienene zweite Lieferung dieser Papiere enthält cinl Depesche dcr Kaiserin an dcn Kaiser, die darauf hindeutet, daß der Kaiser nach seinen zwei rrstm Niederlagen die Absicht hatte, nach Paris zurückzukehren. DiescLieferung enthalt auch Enthüllungen über die Reife RouhcrS ins kaiserliche Hauptquartier. Ueber die zukünftige staaatsrechtlichc Stellung von Elsaß und Lothringen laulel dic neueste Version, daß eS nicht Preußen einverleibt odcr als Äundeeland erklärt, sondern als besonderer Staat unlcr die Regierung des Großherzig von Mecklenburg gestellt werden sott. Das Großherzogthum Mecklenburg soll als CompcusalionS' object für Preußen demselben einverleibt werden. Natürlich würde das neue Mecklenburg in den Nordbuid treten. ^ Nach der neuesten Erklärung der „Nreuzzeitung' wäre das deutsche Kaiscrthum fertig. Sic sastl' Nicht mehr ob, sondern wie dic deutsche Einigung Pf erzielen sei, ist zu erledigen. Kein Stamm, leine M"' zweifle, daß dic militärisch-diplomatische Leitung '" Preußens starker Hand bleiben müsse. In der reforms ttn Bundesverfassung dürfe dic Selbständigkeit der E>>>^ staaten uicht wcitcr eingeschränkt werdcu, als gemcinsau'l Zwecke erheischen. Der Träger deutscher Zentral g c w a lt müsse nicht ferner als Präsident, so"dn" mit dem Namen bezeichnet werden, der dcn monarch's^ Charakter unzweifelhaft constalirt. Ob deutscher Kö»'N oder deutscher Kaiser, die anderen deutschen Könige lv^' die das nun von oben thun soll, waS sie von vorn bisher nicht thun konnte. Der Ballon ließ sich leider durch die schlechten Witze nicht bewegen, herunter ^ steigen, und setzte seinen Weg langsam fort. währc" einc berittene Ordonnanz den Befehl erhielt, ih" "' Auge zu behalten und nach rückwärts Meldung ,1 machen. Aber siehe da, der wciße Punkt n>^ mit cincmmal grüßer und größer, die birncnför»",^ Gestalt dcs Ballons mit seinem Netz und Anker "' immer deutlicher hervor, ja, bereits sieht man e>n schwarzen Puult am unteren Ende: ohne Zweifel o Herr Baznine, mit der Eapitulationsurtunde in Hand. Reißend fällt der Ballon, er kommt in c>"^^ trärc Windschicht, geht zum zweiten mal über daS ^ hinweg und raSt den Vogcsen zu, um wo möglich -" ^ wieder zu erreichen. Da hat er aber nicht auf b^ ^ ven Füsiliere unten bei der Feldwache im ^"^z,,. gerechnet, einige Schüsse trachen und der Sergeant «v kclmann von der 8. Eompagnie 77. Regiments '!. glücklich, den Vogel lödllich zu treffen. Zu Noß ^ zu Fuß eilt nun alles herbei, um dem Ungeheuer^ Ncst zu geben und ihm dcn Athem auszudrücken, siegt und plattgedrückt liegt es am Boden mit einer 8 ßm Wunde in dcr Seite, aus dcr das LcbcnSaaS ^ strömt, während sich Bazaiuc in Form cmea N'^, , schwartn Palcls präsentirl, daS unter dem Ballon l""'^ war. Haben wir nicht dich, so haben wir doch '""' ^ deine Geheimnisse, und waS für einc Menge, den" Packet wog gewiß 15, Pfd., und Mctz muß """ °' ^ aus capiluliren. Nachdem die EigenlhumSanspr»^ ^ uelicu uuS liegenden Eavallcric-Division mit ENMN .^ geschlagen worden, wird der Ballon, ctrua 2^> " " ^ Durchmesser haltend, über cin Pferd gelegt, on v ' 1610 den am besten wissen, welchem Titel sie den Vorzug > geben. ! In Londoner ministeriellen Kreisen wird versichert, dcr gestrige Ministcrrath habe beschlossen, die ^ bisherige abwartende ^)i < u t ralitä t öpolit i l fcsl;u-! halten. ! Eü,e Verstänbisiünss iibcr die neue Stelling' ^s Papstes scheilit nicht mchr zu den UiimögUchlcilel! zu nshören, nachdem ein Theil dcS hohen römischen Klerus eine vcrsöhnlichcrc Stiminunci zur Schau trägt. Die italienische Regierung soll die Garantien der geistlichen Unabhängigkeit und die Höhe der üioilliste des Papstes vorschlagen und all andern Mächte sollen eingeladen werden jene Oürgschasten zu bezeichnen, welche stc dtm Papste bezüglich ihres Vcrlchrs mit ihm, bc-zilglich dcr Ul:,M^ngiMl scincS Verkehrs mit den Katholiken in ihren Staaten und bezüglich ihrer Beiträge z" dem Unterhalle des heiligen Stuhles anbieten wollen. Der Papst ^auslragtc die Cardinalc Guidi Silvestri und di Pictro zur Ausarbeitung von Vorschlügen über dc>l Closing vivouäi mit Italien. Viele Gewohncr der lcomnischcn Stadt proteftirln dagegen, daß sie vom Plebiscit alleges.! loss,n weiü.n sollen, und hierin scheint cm neuer Keim z» Verwicklungen gelegen zu sein, da dcr „N. Fr. Pr." aus Florenz. 1. October tclcgra-philt wird: Dcr Papst drohte, in das Exil zu gehen, wenn das Plebiscit auch auf die leoninische Stadt auS-»cochtil wird, Dic itallcilischc Regierung antwortete nach c!i,er heftigen Discussion im Ministcrrathc, sic lö'mc zum Nachtheile eines Theile« dcr römischen Un-^rthaiicu feine Aliönahme erlauben, wcshali) auch die Otwuhner des lcouinischcn Viertels zur Urne gerufen wcrdm. Darauf wurde die bevorstehende Abreise d>,'S ^apsl?c,< nach Malta oder Gaicrn angekündigt. Der Car binal Äntonclli ist gegen die Abreise, und man glaubt dcninach, daß d^r Papst bis zum letzten Augenblicke mit bnsclbrn nur drohen wi,d, ohne sie zu bewerkstelligen. Via,, erwarlet die Veröffentlichung eines Memorandums bcs Papstes an die katholischen Machte, worin er gegen l"< l.y en Usurpationen protestirt und an alle Kalholi» sclicu um Beistand für die Kirche appcllirt. Die Nachrichten von russischen Rüstungen lehren ziemlich regelmäßig wieder. Sechzehn Kosaken« regimentcr sollen den Befehl zur Marschbereitschaft er» hallen haben. Die Arlilleriebatteritn diescr Regimenter sind bereits auf dem Marsche nach ^ilthauen begriffen, ^in Moölauci Glatt meldet auS Petersburg, daß große Summen ^ü» Anlaufe von Pferden und zur Au«-^i'lstuug vml Mitraillcuselll'atterien vom KriegSmIniste» lu>m ancicwiescn worden sind. Endlich sind nach der ..Presse" in C^rnowitz Nachrichten eingetroffen, welche ^n großen Truppenlvausporten von Moskau nach ^dtssa berichten, in Folge welcher der Personenverkehr auf tcr Eisenbahn von Moslan nach Odessa sehr be. schränkt worden ist. Aricgschronik. Die republikanische Regierung hat am 30. Stp. lember zwci Dccrcle ausgegeben, welche sich auf bit Steigerung dcr Wehrkraft Frankreichs beziehen. Da« t'nc verordnet, daß alle Männer vom 21. bis znm 40. Jahre als mobilisirte Nationalgarde orgamsirt und ihnen nlle Waffen des Vandes. selbst die der seßhaflcn Natio-"algardc, zur Verfügung gestellt wcrdeu sollen. Ein anderes Dccrcl stellt die Franclircurs unter die Befehle bts ttriegsminislers nnd organisirt diese Haufen, welche b^her wenig Disciplin gezeigt, ganz militärisch. hockt oben auf, ein anderer nimmt daS Packet unter den "l'u und triumphircnd kommt die kleine Cavalcade an» Aprcugl. Dem Packet war folgende Adrcssc anfgillcbt: ^^lr an den Finder dieses Päckchens dasselbe in dem Ochsten Poslbur.au oder an den Bürgermeister dcr nach« N«n Gemeinde adzugclicn und sich darauf einen Cm» Aangsschcm geben zu lassen, gegen welchen ihm eine ^lohming von 100 Fr. ausgezahlt werden wird. Un° telzcichnct war diese Adresse von ocm General Coffins, lt«, Commandant von Mctz. Dic heiligen Siegel, welche en Stempel der 5. Infanterie-Division tragen, werden ^st und anstatt des Bazainc'schcn Nolhschreics liegen Mnderlc von Zetteln und offenen Briefen vor uus. ^ cu(!i(. I.0ui8u, m."'" ^^t Fcldpostsendung, die jetzt, da die Preu-^ °m Boden haben, dnrch die Luft crpedirt wird. ^ e wenigen Briefe, welche wir durchlascn, enthielten 'ttrlich durchaus leine Aufschlüsse über die page in ren j« "wähnten jedoch die Absenkung von noch weile-Pos» ^"^' ^^ ^^" ^l'o eine ganz regelmäßige 2 """bindung neuester Art vor uns, wie dicS schon Inlck - " ^°^" Buchstaben auf den Ballon gesetzten 8 >! ^ ^rvorgeht: Nl^t/ pc>8w nüroäwliqiw, I)op:lr<.. dem' ^' ^ Koptombi'l,. ^iwiu« .^ennUx. Nach-an d^z->^ ^"^" "'^^ geschlossen, wurde es sofort p^^ . bercommando der Cernirungsarmee weiter ex» Weit '« ^°°^ "^t ermangeln wird, die Briefe, so-Ciniae i?'^^ 'lt. an ihre Adresse gelangen zu lasscu. lufl^s.s Zufriedene meinen, daß von jetzt ab die Feld-Wen di s? U"' aus Metz regelmäßiger zu uns lom-"Ntcn, als die Feldpostscndungen auS der Hcimal!" > Ueber die französische Armee in und um lMetz werden, wie im telegraphischen Auszüge bereite ^mitgetheilt worden, von der „Kreuzzeitung" folgende interessante Angaben gemacht: ! Nach Aussage von französischen Civilisten, welche ^ als Ucbcrlälifcr eingebracht waren, und von Soldutei», welche gefangen wurden, sowie auS aufgefilchlen Flaschen, welche die Mosel auf Argancy herunlcrtriebcn, und aus Briefen, welche an Luftballon« btsest^t waren, läßt sich Folgendes über die fi an höfische Armee in und um Metz lesumiren: 1. Dic Stadt Meh hat nur 02,rä« modilo als Garnison; ii. die «rmee cantonnirl um Metz; 3. außer den RlgimcntSnummern, welche nach dcr frauzösischtn <.>rdl6 äa d^tlililß dem Gardc< 2., 3., 4, und li. Armeccorps angehören. sind noch vom ü. Corps die Nummern 27, 30. 88, 84 und 97 (letztere beiden bilden die sogenannte LriFaäo mixte unter Brigade-General Lapasset) und vom 7. Arm-ecorps die Nummern 5, 21, 52 und 53 und das 17. Chasseur-Bataillon vertreten; ob diese Nummern etwa voi, Sol-datcn herrühren, welche an dcr Schlacht bei Sedan thcil-ginommcn haben und später gegen diesseitige Gefangene ausgewechselt sind, hat sich nicht feststellen lassen; 4. wie es scheint, sind diese aus der Schlacht. eventuell aus dcr Capitulation von Sedan herrührenden, nach Metz ausgewechselten Gefangenen nicht unter andere Regimenter ocrlhcüt worden, sondern in sich geschlossen geblieben. 5. Bis jetzt sind nur vom 60. und 63. Infanterie-Regiment je ei» 4. Äataillon in Metz nachgewiesen; die Stärke dcr Compagnie variirt zwischen 30 und 60 Mann. 6. Was die Verpflegung anbe-lrissl, so wird fast durchgängig seit etwa 14 Tagen nur Pferdefleisch verabreicht. Sal; soll fast gar nicht mehr vorhanden sein. Alle Nachrichten sprechen sich aber ein« stimmig darüber aus. daß an Brot, Reis und getrocknetem Gemüse Ueberfluß ist. Zucker fängt an zu man> geln und wird durch Syrup erseht. Fourage für die Pferde foll nicht mehr existiien. Dic Pferde erhalten theils Gerste, theils Grünsutler, aber beides in sehr gc-lingen Quantitäten. 7. In Metz sollen zwischen 15.000 bis 30.000 kranke und verwundete Soldaten liegen. 8. Obgleich in einzelneu Briefen von Dyssentrie gesprochen wird, scheinen keine epidemischen Krankheiten unter den französischen Truppen zu herrschen. 9. Außer den 47 in der Stadt befindlichen Lazarelhen ist ein temporäres Nazareth in Eisenbahnwagen bei Devant lc Pont eta-blirt. 10. Die Proclamirung der französischen Republik und dcS provisorischen Ministeriums ist in der Stadt Metz affigirt. Die Soldaten außerhalb dcr Stadt erfahreu von der Capitulation von Sedan und dem Regierungswechsel nur vom Hörensagen und halten die Gclüchtc zum Theil für gemacht und falsch. AuS TourS, vom 25. September schreibt die „Corr. HavaS" neuerdings, daß die jüngste Proclama» üon der RcgicllmaSdclcgalion ihre Wirkung nicht ver fehlt habe und alle Wilt bewaffnet scin woUc. Von vcr-sch'edcncn Munvipaliläten und sonstigen constituirttn Korpelschaften feien zahlreiche Huslimmungsadrcssen nn dic Regierung gelangt; ebenso seien Geldmittel volirl morden, um die Kosten der Vertheidigung bcstrcilcn zu können. Die acronaulischc Post batte am 25. Briefe und Zeitungen auS Paris vom 22. gebracht; sie enthielten Meldungen übcr dic bcreils bclanlilcu Kämpfe, die vor Paris seit dem 19. September stattgefundn, hallen und in druen nach Angabe dcö „Ionln. off>c." dic Franzosen Sieger gewesen wären. Von einer Emculc, dic mehre, cn Blättern zufolge am 21. September in Paris stattgefunden haben soll, wis. sen die Pariser Blattn »ichlS zu erzählt!,. Maic Dufraissc ist als auh.»ordentlicher Regie,unas-commissar nach Marseille geschickt wordc». Gam. clla u»d Fcriy haben an Cicmisux geschrie-bcn, daß dic Bcoölterliüg vou Paiis ohne Uülerschicd dcr Pllllcicn zum äußeistcu Widerstand eulschlossc,, sei; mau vcifligc dort ilbcr »ine hinlängliche Truppenmach, und sei ausrcichcüd mt Plouiatil nnd Muniliou vcisc l,c„, um dic Stadt den ganzen Winter über halten zu löuncn. Dic Municipalität vo» Havre emillirt cin Nl.lchcn von l'/, Millionen Francs, um Freiwillige auSrüsleu nud im Nothfälle deren Fumilicn erhalten zu können. Arhuliche Berichte liegen auS Marseille vor. Der Oberst der do,l,gcn Nalionalgardc ruf« alle waffensä. higcn Bürger auf und will an ihier Spitze gegen dm Fcind zichcn. Die nach Maiscillc gekommenen Garibal-diner verlangen ebenfalls aufzubrechen. Dcr ncue P,üf-ct des DcpaltemculS Haute-Saone fordert seine Administrirlli, nicht nnr zur alllicmcincn Ge. wllffl'ung, soudcru auch zur anlicipirtcu Entrichtung dcr Steuern auf, um so Millcl und Wcgc zur Vcrthcidi. gung dcs Landes beschaffen zu können. Die Dcutfchcn sind im Beyriff eine fünfte Armee zu bilden, dercn Operationsfeld das Innere Frankreichs vom Oberrhcin bis zur Rhone sein soll. Die erste und zweite unter dcs Prinzen Friedrich Karl Oberbefehl stehen vor Metz, die drille unter dem Kronprinzen von Preußen in dcr Südsront vor Paris, die vierte unter Kronprinz Albert von Sachsen in dcr Nordfronl, und nun foll General Vogel von Falckcnstein das Com« mando über eine fünfte Armcc erhallen, die aus den Bc- lagerungstruppen StraßburgS und dcr bisherigen Kü< stenarmee zusammengesetzt wird. Die betreffenden Trnp< pcn sind bereits im Anmarsch gc^en das Oberelsaß, sie überschreiten den Rhein auf Schiffbrücken bei Mühlheim und vereinigen sich mit den in Folge der Straßburger Capilulation jetzt disponibel gewordenen GelasserungS« lruppcn (circa 40.0W Mam,, da doch an 10.lXX) M. iu dcr Festung zulückblciden müssen), und werden darin, 70.000 Mann Kcrntruppen stark, ihre OpcrationSlinie so weit hinab gegen den Süden Frankreichs erstrecken, als ebcn zur Beendigung dcS Krieges nothwendig sein wird. AuS Basel wird hierüber unterm 28. September geschrieben: In Mühlhcim stehen heule nur 5- bis 6iXX) Mann, mcist Kölligobcrger, und überhaupt Ostpreußen. Sic standen bislang als Küslenwüchtcr unter Vogel von Falckenstein. Icdcr Zug bringt ihnen neue Verstärkung. Man berechnet, daß sie bis heute Abends 20.000 Mann start sein werden, stark genug, um den Rheinübergana, der schon heute hatte vor sich gehen sollen, aber durch die Straßburgcr Katastrophe einen momentanen halt er» leiden muhte, zu bewcrtstclliqen. Außer diesen im Mo» mcnt disponiblen Slrcitlrkften rechnet man noch auf weitere 50.000 Mann Nachschub. Der Norden soll nahezu von Truppen entblößt werden, um eine fünftc Armee in dcr Hand zu haben, die unter des granitenen Boael v. Falckcustcin cneraischcr Führung Velforl nimmt, und Blsai^on und ^you. Er wird. wenn alle Pcrstürkunaen eintreffen, ein Heer von 120000 bisher intact gewesener Kcrnsoldaten unter seinem Commandostao vereinigen, und das Rcfultat des Kampfes kann bei dem desolaten Zustande des Gegners kaum ein zweifllhafles sein. UebrigcnS entscheidet sich am Ende alles doch nur vor Paris. Haqesneuigkeilen. — (Herr Jonas Ritter v. Kö nigswa rterj hat dem von Sr. laif. Hoheit dem Feldmarschall Erzher« zoq Albrecht gegründeten Darlehensfonds für l. k. Officiere 20.000 fl. ö. W. in einheitlichen Staalsschulbverschreibun, gen gespendet. — (Einlösung der Sil bers che i oemUnze zu sechs Kreuzern.) Dem Abgeordnetenhaus« liegt be« «its die kaiserliche Verordnung vom 29. August d. I., wo. mit der letzte Termin fur die Einlösung der MUnzscheiu« und der Silberscheidemünze zu 6 kr. CM. festgesetzt ist, zur nachträglichen Genehmigung vor. Die kaiserliche Verordnung wurde erlassen, nachdem die erste Einberufung vor Jahr und Tag erfolgt und der Einlösungstermin sodann etwa achtmal verlängert worden war. Eine neue Verlängerung müßle unter Aufhebung der laisellichen Perordnung vom 28. August von dem jetzt versammelten Reichsralhe volirl werden, und diese verfassungsmäßige Behandlung wlirde jetzt, nach dem schon abgelaufenen letzten September, »och einen erheblichen Theil der hier und dort gewünschten mäßigen Verlimgerungsfrist in Anspruch nehmen. Bei solcher Sachlage ist, wie officiös die Angelegenheit dargestellt wird, eine nachträgliche nochmalige Verlängerung des abgelaufenen EinlösungSlermins fllr d« Silberscheidemlinze zu 6 kr. nicht zu erwarten. — (Die Krupp'sche R iesentanone). welche, nachdem sie 1867 auf der Parifer Ausstellung Aller Vlicke auf sich gezogen, nach Schleswig-Holstein zur Küslenbefesli» gung gefchiclt worden, passirte dieser Tage Verlin. Dem Monstrum war es nicht möglich, eine Probe gegen die sran« zösische Flotte abzulegen, und so macht es jetzt zum zweiten male den Weg nach Paris, um dort seinen gewaltigen ehernen Mund zu öffnen. — (Die Diam anten felder am Eap.) <« 23. v. M. ist in Plymouth der Dampfer „Cambrian" mit 67 Passagieren und einer großen Diamantensrachl vom Cap der guten Hoffnung angelommen. Die Passagiere be« richten Wunderdinge. Ungeheure Aufregung herrschte a« Cap, da sich die Diamantenfelder als sehr ergiebig erweisen. Täglich begaben sich große Trupps von der Capsladt, Port Elisabeth und den Übrigen Städten nach beu Diamantenfeldern hinauS. Einige der Grenzstädte waren fast ganz entvölkert. In einem lleinen Canal bei Dultfonlein fand sich der Mörtel mit kleinen Diamanten ftatt mil Sand verseht. Viele sammelten große Schätze. Herr Prelo» riuS, der Präsident beS Freistaates, und seine Minister hatten zeitweilig das Regieren eingestellt und sich als .Diggers" in die Diamantenfelder begeben. Locales. — (Ausstellung.) Unsere reichhaltige und instructive Obst- und GcmUse-NuSstclIung aus der Schießstätle wurde gestern von beiläufig 500 Personen, darunter 65 Studirenden (welche nur den halben Eintrittspreis zu be, zahlen haben) besucht. Die Jury hat bereits die Vestim. mung über die Zuerlennung der Staatsmedaillen und Geld, preise getroffen. Mit den fünf StaalsmedMen werden be-theilt: die Herren Mallilsch, Hofsmann, Erwacora und Rulitz. letzterem wurden zwei Medaillen zuerkannt Mel». seitig wurde im PubUcum der Wunsch nach einer Verlän. gerung der Ausstellung bi« nächsten Sonntag geäußert, und wrr müssen denselben nur wärmsten« befürworten, um auch der dunenden Classe die Gelegenheit zu verschaffen, diese Ausstellung besuchen zu können. Der rlihmlich belann" Pomologe Herr Kiegerl aus Graz hat uns heute wieb» verlassen und vor seiner Abreife bei einem ih« gestern 1620 Abends im Casino von Seite der Gartenbauvereinsmitglie-der veranstalteten Abschiedsbanlet sich nochmals in anerkennendster Weise iiber die gegenwärtige Ausstellung ausge^ fprochen. ' — (Theater.) „Der Mann ohne Vorurtheil," Lustspiel in fiinf Auszügen von Sacher-Masoch, ging gestern Abends liber die Bretter, um, wie wir glauben, wieder einen laugen Schlaf in der Theaterbibliothek zu thun. Ein geistvoller Monn kann auch ein sehr geistloses Kind haben, und dieses Malheur ist dem geistreichen Schriftsteller Scicher-Masoch in der kiaison mit der dramatischen Muse passirt. Nur gelegentliche Geistesblitze lassen vermuthen, weß Geistes Kind dieses Drama ist, und alle diese lichten Momente und die naheliegenden politischen Beziehungen fanden ein dankbares Publicum. Die Darstellung löunen wir nur loben. Besonders glücklich waren die Herren Puls «Erzherzog Josef) und Ra u l (Sonnellfels). Frl. Milscherling 2O<><» fi. nnf Serie 4-14 Nummer 3« m,d der zwc,tr Treffer mil 20,«0<» fl. aus 'Verie 2»9 Nr. 23; ferner gewinm-n jc i;000 fl. Serie ,^1? Nr. 32, Serie 1401 Nr 8, Serie 1807 Nr. 3, 42 uud 44; !S. l807 Nr. 9; S, 2244 Nr. 44; S. 3259 Nr. 6. 10, 13. l 18, l9. 2« und 4«; S. 2244 Nr. 44; S 2^59 Nr. 6, l0, 13, 18, 19, 28 und 48; S. 2277 Nr. >9. 24, 29 nnd 37; S. 2287 Nr. 10 uud 46; S. 2459 Nr. 15; S. 2465 Nr, 8. 19. 20, 30. 37. 45 und 46; S. 246? Nr. 39; S. 2631 Nr, 33 uud 37; S. 2761 Nr. 42; B. L942 Nr. 2? uud 47; G. N42 Nr. 50 ; S, 3364 Nr. 19 und 46 ; S. 3826 Nr. 8 uud 17, uud endlich S. 3839 Nr. 47. Auf alle übrigen in den verloSMl Serien enthaltene» und hier nicht besonder« aufgeflihrlcn 1238 Nummeru entfällt der geringste Gewinnst von jc 300 fl. C.-M. Schwebende Tcnuld. Zu Ende September 1870 bcfai'de'l sich laut Ht'undmllchnng der Eonimissiuu zur Cuutrolc der Hlaal^-schuld im Umlaufe: an Partialhypothelaranweisnngru 70,488.^32 fl. 5>0 lr.; an zu Staalsnotcn ertlärten Ein- und Füüfssuldcnbaul' notcn 2,143,946 fl.. au förmlichen Slaalönuten 335,728 903 ft-, au Millizschcincil ,^u zchu Neulrcuzcin 3,637.640 fl. 45 lr., im Ganzen 411,999,321 fl. 95 lr. Angekommene Fremde. «m 1. October. Elefant. Die Herren: Murgel, Beamte, von Planina. ^ Damiani, Handelsmann, von Scoduvacca. - Doiniaui, Han-delsmann, von Palma. - - v. ^rimbura,, Kaufmann, vuu Vc-ncdic,. -Nenzi, Student, uou Vcurdiq. Wallner, KaufM-, von Wien. - Die Frauen: Fanui mld Antunia Bicic, von III Feistritz. Stadt TUien. Die Herren: Suppan, Priester, uon Kraiubiirg, — Dr. Wenedictcr. von Guttschcc. — Iombarl, dun jiliiige»-fels. ^ Ar. Glutschrcibcr, von Mcttnig, - Matti, Handels«»., Neumarktl. — Omsckeu, l, l. Hauptmauu, von Pola. — Se< ger, kaufmaml, von Wien. — Handl, Ingenieur, vou Notttli' maun, Neumann, Getreidehändler, von Siofol. -- Ianis, Private, von Graz, itottoziehung von« >. October. Trieft: 17 10 27 78 36. Theater. Heute; Der Winkelschreiber, Lustspiel. — Schlimme ___________Buben, Posse von Nestroy. ___ Möleoi-okMlil', Nel,l,lNlN'l,ls>,l'!l ill ^uilwck. ' ^k UZ Zr ' j n ^ss 611. M^. 331,?» ^ ?8 windstill ganz be«. 3. 2 ,. N. 331,<2 4-12,0 O. mäßig heiter 0oo 10„ Äl>. 331,Z« < 4ü O. schwach heiler , Morgens annz bewöllt. Spcitrr wolkculoser, llarcr Tag, Abendrolh. Ocstlichc Luftströmung anhaltend. Da« Tageömittel der Wärme s- 8 2". niu 24° unter dem Normale. sjcrau»wc,r!lichfr Nldarlens: Igiiu^ n. Hl l ei n m a y r. 'x ^ ' ', Rnrll'Niil'l'llNt HUien, 1. October. Die Börse war bereits im Vorgeschäftc iu Folge der Mlduna, eines hirsia/n Vlaltc« uon angeblich im Oricut sich vurdercitenden ueuru Vcrmicllmlge!' 2^l^ß^llU^l»Ufl» empfindlich afficir'. Im ersten Theile der Mittagsbärse trat, voritliergchcnd, cine leichte Besserung ei». Beiläufig zur Erlläruun.s;e>t gewann jedoch das Ausarbot neue Nah-ruug uud damit die Oberhaut», llm diese Zeit nolirle man Nenlc 5j.80. Anglo 228, Bankverein 220. Credit 255. Franco 102, llnionl'aul 221 (nach 224.50), Vereiusbant92 75 Karl-^udwia 238, SUdbahn 174.50 (nach 176), Tramwalj 156.50, Üouooli 124.50, Napclcon« 9 fl. 93 lr. 1 Uhr 30 Minuten: Schluß matt. Man notirl: ' K. Allgemeine GtaatHschuld. Fiir 100 fl. Einheitliche Staatsschuld zu 5 pCt.: in Noten verzins!. Mai-Noucmbcr 56.75 56,85 „ „ „ Februar-August 56,7.» .56,85 « Silber „ Iauuer-Iuli . 66 40 66..>0 „ „ „ April-Octodcr. 66.25 «!-Htoldbah:i . . .2I0<>-2«05 — l ! FUull'rchlu-Varcler-Bahn . . 163,50 164.50 lfran'-Ins^ch>i'«ab„ . , . ,88 ^ '88 50 Lemberst-Tzcrn.cIllssyer-Bahu . 198.50 199,50 l,'lot>d. üsterr........329,— 331,— Omuibua...... . —. - .„.-, »ludolfs.Vahn......162 50 16:4.50 Siebenbiiraer Bahn . . . ,167 50 168.50 Slaaliibahn.......379,50 380.— Slldbahu . ,......174.75 175.— ! Slld-nordd, Verbind. Bahn . .169.50 170.— Theiß Bahu.......229.— 230- Tramway........156 50 157.— «. Pfandbriefe (für 100 st) l Allg, üst, Bodnl-(ll?dit install Geld Waare vrrloSdor zn 5 pCt. iu V?lbn 106.50 107 --d:o.iu33I.rUch.zu5p:.i,'ustt,,B,; M.««r-„> V:n. 101 50 102 50 Oesterr. Nordweftbnhu . . . . l»4. - 94 50 j Oeld W' 't Sicbenb. Nahn in Silber verz. . 90,50 91>" Staatsb. G. 3°/« ä 500 Fr. „I. E»n. 135.— »3«.^ Sl!db. G. 3'/,« 5lX) Frc. „ . . 111 - 111 A Slldb.-G. i. 200 fl. z. 5"/.. filr 100 fl. 90.30 90.?" SUob.-BanS 6"/, (1870—74) 5 500Frcs......236 - ^'^ Ung. Ostbahn......87.50 «7.7" «. ^rivatlose (per Sluct.) Lreditanstall f.Handeln.Gew. Geld lllaa" zu 100 sl. ii W......159 - l-"A Rudolf-Stiftung zu 10 fl. . . 1450 15."" ^ecksel (3Mou,) Geld W°a" Augsburg sllr 100 st sildd. W. 1N3 50 K" "" Frm'.lsun a.M. K10 fl. drlt^ 104.1" K'^" Hamburg. si!r 10" Matt Bll!?co 9l 90 9^ klindon, filr 10 Psnud Sterling 124.60 !^/>' Pari«, fiir 100 ssrauci» . . . —--- ^ K. Miliiz-Ducatel . 5 fl, 9il tr. 5 st. A "' Nupoleoned'or . . 9 „ 93 „ « ^ A " VereinSthaler. . . I .. 83 , / < "' " Silber . . 122 .. 25 ,. 122 > 50 „ Kraiuische GrnubcntlastuugS - Obligation". Pr<-uatnoliruu,: -.- Geld. - W°°«-