Nr. 296. Samstag, 27. December 1890. 109. Jahrgang. LMcher Zeitung. , "">»er«t»,n«>lei»: Vlll Post »er«enbun » : ,»n,Mii» st. ll. halbjährig fi. 7 «,. Im « ° mploir: «"««l,ii, fi. l,. halbjühri, fi. z «>. jfür die Zuftellun» in» Hau» «onzjHblig st. l. - Insertlonenebür: Yür Die «Laibachec Zeitung» erlchtlnt täglich mit Nulnahmt d,r «onn» und Keltit»^. D<« «ldmlnlftlatl« befinbsl sich «longielepla, «, dir «rdartlo» «ahnholgasst «4. «pielbNundtn b« «ebactlon tüzlich o«„ ^ lo !»!« l« Uhr vormittag», — Unsranlitrtr Nrltfe wriden nicht angenommen und M»nuhm erb tenen Versetzung m den blel-°"den Ruhestand taxfrei den T'lel und Charakter "Nr» Husratbe» allergl.ädigst zu verleihen geruht. " Schönborn m. p. Pichtamllicher Hljeil. Oesterreich-Ungarn und Rumlinien. 5 In der rumän.schen Kammer wurde in den ersten !°«'N dleser Woche wieder eixmal üder dle auswältige 3°l't'l des Kön.greiche«. über dessen B^ziehimgen zum Schunde und insbesondere zu unserer Monarchie debattiert, Es ist dies bekanntlich im Vukarester Par« lamente ein besonders beliebter Gegenstand der Discussion, so oft die jeweilige Opposition der Regierung oder noch weiter hinauf unangenehm werden will. Zu einem ernsten parlamentarischen Conflicte haben sich allerdings die Plänkeleien über die auswärtige, über die internationale Stellung Rumäniens niemals zu« gespitzt, aus dem einfachen Grunde, weil, sobald die Opposition selbst an das Ruder gelangt, sie sich genau ebcnso in den durch die Logik der Thatsachen vor« gezeichneten Linien bewegen muss, wie das von ihr befehdete Cabinet. Einen sprechenderen Beleg hiefür könnte man nicht ersinnen als die Rede des Ministers Lahooary, Bekanntlich galt Lahooary, so lanqe er mit der altconservativen Vojarenpartei in der Opposition gestanden, als alle« andere eher denn als ein Freund des Dreibundes oder als ein Verfechter besonders herz» licher Beziehungen zu Oestfrreich'Ungarn. Als Laho-vary das Portefeuille des Aeußern im Cabinet Manu übernommen hatte, reclamierten die Russen und die Rl»ssenfreunde ihn sogar als einen der Ihren und gaben z.' verstehen, dass nunmehr die deutschen und die ösier, > iä'.ichen Speculationen auf Rumäniens Freund schaft ta c.estellt werden müssten. In seiner ersten Program rede sprach sich Lahooary für die unbedingte Neutralist Rumäniens nach allen Richtungen hin au«; «die rumänische Regierung habe einzig und allein die rumänische»'. Interessen zu wahren». Lahovaly'ö jüngste Rede erklärt sich abermals für die Neutralität Rumäniens; aber diese Erklärung hat bereits ein so bestimmtes Lolorit, dass es den Russen und dm Rilsienfreunden nicht mehr möglich sein wird. hieraus für sich Capital zu schlagen, wollen sie nicht des Ministers Worte und den Sinn seiner diplomatisch g fasst n Aeußerungen schlankweg fälschen. Veranlasst wurde der Minister zu diesen semen Erklärungen durch eine aus den Rechen der Opposition an ihn gerichtete Anfrage, ob zwischen Rumänien und Oesterreich Ungarn eine Mililär.Colwention abgeschlossen sei. Bekanntlich hatte zu den Gerüchten über die angebliche Verein, barung einer derartigen Convention der Besuch des Königs Carol am lalserlichen Hoflager in Ischl und die «"Wesenheit des rumänischen Kriegsministers bei den Manöoern in Ungarn Anlass gegeben. Jener Besuch war in der Zeit der todtesten Saison erfolgt, welche immer für die Züchtung von Sensationsenten sich als ganz besonders geeignet er> weitt. Den Gegnern des Cabmets und der im Par» lamente tonangebenden Iunimiftenpartei, deren Leader Carp als besonderer Freund Oesterreichs und des Dreibundes bekannt ist, war diese Ente höchst will« kommen; konnten sie doch, indem sie sich anstellten, als ob sie der Nachricht glauben schenken, der Regie» rung Wortbrüchigkeit zum Vorwuife machen, den Minister des Aeußern beschuldigen, er habe sein Neu-traliläts'Programm preisgegeben und betreibe anstatt der Politik des Landes die des Hauses Hohenzollern. Im Vtnste glaubte wohl nicht einer der oppositionellen Deputierten an die Mär, aber sie gab ein brauchbares Kampfmittel während der parlamentarischen Ferien und jetzt in der Adressdebatte. Lahovary er« klärte alle Angaben über die Militär.Convention für unbegründet, mit der unbestreitbar richtigen Bemer» kung, man dürfe nicht alles aufs Wort glauben, was in den Zeitungen zu lesen sei. Er wiederholte seine früheren Aeußerungen über die Neutralität Rumäniens, fügte aber einige Bemerkungen über den Dreibund und über Oesterreich Ungarn bei, welche dieses Neutralitäts» Programm in eine etwas veränderte Perspective stellen. Zunächst sprach er sich über die Tripelallianz au«. So lange diese den Frieden aufrechterhalte, werde Ru» mänien auch seinerseits mit Befriedigung die Ergebnisse dieser Politik wahrnehmen; von da bi« zu einem formellen Anschluss an die Allianz sei aber noch ein wäter Weg. Diese Anerl-nnung der Friedenspolitik des Dreibundes aus dem Munde eines der leitenden Staats, manner des größten und vorgeschrittensten unter den Vallanstaaten erhält feine wahre Ausdeutung, wenn man damit vergleicht, was all landläufige Anschauung, all festgewurzelte« politisches Glaubensbekenntnis aller jener russischen Kreise gilt. welche eine kräftige Action ihrer Regierung im illyrischen Dreieck verlanaen. Nach dieser russischen Lrhrmeinung, deren werlthätiqster Apostel der Gesandte des Zaren am Bukarester Hofe ist, wäre der Dreibund nicht ein Frieden enthaltender, sondern ein den Frieden störender und insbesondere die Ruhe der Vallanländer, die selbständige Entwicklung ihrer Völker allweg bedrohender Factor im europäischen Staatensystem. Von einer Sympathie»Kundgebung für den Dreibund bis zu einer Allianz mit demselben ist allerdings noch ein weiter Weg. Immerhin aber will die SympHlhie'Kundgebung schon eine für den Dreibund freundliche Neutralität bedeuten. Schärfer wird dies accenluicrt in der weiteren Aeußerung Laho^ary's: «Sollte sich Rumänien ge- Jeuillelon. Kinderworte. . Im December, im Weihnachtsmonate, pflege ich .." «.fern eine Auswahl von K'nderworten dar-. '"ln; 'ch glaube, dass zu leiner anderen Jähret '"uns allen m.hr Inler.sft lebt für die Gedanken- "° He'prächzblüten der erlien Jugend. , . . . di. <^" Dumber gehört den Kmdern, er bedeutet °'.H"rschaft der zarten, schwachen Hände welche .ms ?" e,s.rn"r Ocwalt am Gängelbande führen. Will'g >ben wir uns in ihre Eclaoerei. ertragen »hre ?""en und machen uns ein Seelenvergnügen d,rau«. U' Nefrhle auszuführen. Freilich, wir Erwachsenen U?len einander, wir wollen, dass auch unser h7""che von liebevoller Seile errathen und ms Vebiet 'Alwitllichten übertragen werden. ^ ,. « b°z «W'r Wst werden w.eder zu Kindern oder thun b^!°' "s wären wir es muellich geworden, aber ° ""°ch sind w.r im December Nebensache oder besier «>l'- "oh nothwendige Uebel. M'ltel zum Zwecke. V^'s 6"eck b'st'ht in der Beglückung d" «tuder. zu I."l der Ansicht jener von Jahr zu Jahr sich mehrenden Politiker seines Vaterlandes bekannt, welche nüchtern und kaltblütig die Möglichkeit erwägen, das« Rumänien bei einer allgemeinen europäischen Conflagration seine Neutralität nicht bewahren, sondern genöthigt werben könnte, hüben oder drüben, an Seite des Dreibundes oder an Seite Russlands Stellung. z>l nehmen, und welche für diesen Fall der Zwangslage die Interessen Rumäniens nicht im Bündnisse mit Russland als ge« sichert erachten. Unsere Leser kennen bereits au« früheren Analysen rumänischer Flugschriften die Begründung der Ansicht, dass Rumänien überhaupt nur dann eine Zukunft habe, wenn Russland seine Hände von den rumänischen Au« gelegenheit^n fernhält. Das panrussische Programm bezüglich der Vallanhalbinsel verlangt bekanntlich, wenn auch nicht geradeswegs die Annexion aller Ttaaten des illyrischen Dreieckes, doch die Anglieberung derselben an Russland in einer ähnlichen Unterordnung wie jene der deutschen Mittel» und Kleinstaaten unter der Vor» macht des deutschen Reiches. Bereits Fadejev hat in semen Vranbscbriften diese Idee vor einem Vierteljahr« hundert entwickelt und heute noch bildet sie einen inte» grierenden Bestandtheil der «gemäßigten» panslavisti» schen Programme, wobei man im nationalen Ueber» mulhe offen genug ist, einzuqestehen, dass die Anglie-derung nur ei» Durchgangbstadiu« sein soll für die Einverleibung. Welches Schicksal der Lateiner an der unteren Donau wa>ten würde, sobald sie. ihres selbst» ständigen Nationalstaates ueslustig, eino/knetet wären in den panrussischen Koloss. das kann man in Bukarest aus dem lehrreichen Exempel im Großfürstenthume Finnland und in den baltischen Provinzen ersehen. Die rumänischen Politiker, welche nicht im Partei» Hader verbissen ober von «hrem Kirchthurmstandpunlte au« nicht über die Zäune des Nachbardorfe« sehen, sondern sich einen freien Ausblick ins Veite und in die Perspective« der Zukunft gewahrt haben, zogen aus dieser vorsehend tur» geschildert n Sachlage schon länqst ihre Moral, bevor Roland am Baltischen und Vott-Nischen Mere g z igt hat, wie weniq ihm feierlich v-'r briete Rechte eine« anmctierten Volkes fremder Natio« nalilät heilig sind. Und jetzt seben sie sich bei der neuesten Richtung, welch' d«e Russ ficierungsmanie m,t Hochdruck arbeitend eii'hält, noH writ weniger zu einer lähmend.n Vertrauenlseliljleil veranloss». Sie fassen vilmeyr ernst und kühl die Lage er-wäqend, die kommende Z it ins Auge, in welcher it>r Land a/nöih'gt sein lönnte, zur Wahrung seiner vital« sten Inter ssen, zur Vrth idigung seiner nationalen Existenz Anlehnung und Bündnis bei den Gegnern R issland« zu sucben. Vorlaufig ist dies noch nicht nothwendig; die Friedenspolitik des Fri,dr hydraulischen Einrichtungen verbürgt, sondern dasz diese Objecte auch ihrer Qualität nach den Anforderungen vollauf entsprechen werden. (Einberufung des böhmischen Land» tag es) Die «Wiener Zeitunq» veröffentlicht da« kaiserliche Patent, mit welchem der böhmische Landtag anf Samstag, den 3. Jänner, einberufen wird. Der böhmische Landtag hat bekanntlich Ende November seine Thätigkeit mitten in der Verhandlung über die Lande« Culturrathsoorlage abgebrochen. Tr dürfte also im Jänner einfach diesen Faden wi>der aufnehmen und zu Ende zu spinnen suchen. Außerdem aber hat der Landtag anch noch das Landesbubqet zu erledigen. Ob hernach noch eine andere Nuigielchsvorlage wild zur Verhandlung kommen tonnen, ist wohl sehr zweifelhaft, da die Jungc^ecken jedelifalls schon beim erstgenannt»n Ausgleichsqegenstand? wieder alle ihre Dailerrtdmr-talenle aufbleten werden, um auch dies,« Vorlaqe z,, vet-schlspp^n. E« ist zwar srhr wenig Nuisicht. dass da> «ssri de den Menschen auf Erdm» im böhmischen Jänner. Landtage werde gefördert werden, aber alle besonnenen Patrioten müssen es^ wünschen und da« Ihrige dam beitragen. — Fürst Karl SHw^rzenberg s n. l ate s in LandlaqHmandat nieder. Der conservative böhmische Adel bemüht sich, ihil vou dem Eulschluss abzubringen. (Die Kosten der Volkszählung) sind im diesjäh'ia/n Bu>aet mit 180000 st. präliminielt; dazu let n noch 5000 st. sür die au« Anass dr VulkzMlilng oorzllmhlnende Reqelunq des Mel-dungswes ,1« bei der Wiener Polizei Direction. Für die Zwecke del Volkszählung wurden für das Jahr 1890 bereits 30000 fl. für die Vorarbeiten. i„K b'sundere für die H^sleUunq der Dn-ckiorten. bewilligt. (Kein kroatisch.serbisches Wahlcon" pro miss.) In der Wiener Presse wurde die Nachricht verbreitet, dass zwischen den dalmatinischen Kroaten und Serben ein Wahlcompromiss abgeschlossen worden sei. Darauf hin foiderte die «Katolicka Palmacija». das Organ der kroatischen Partei, welche einem Z'»< sammengehm der Kroaten mit den Serb?« und den daraus erwachsenden Rücksichten für die letzteren ab-geneigt ist, die Führer der anderen Partei auf, be« stimmt zu erklären, was an obiger Nachricht Wahres sei. Diese Erklärung ist erfolgt, und zwar durch den «Narodni List», welcher schreibt, es sei ihm von einem solchen Eompromisse nichts bekannt und die Nachricht sei gänzlich grundlos. (Lehrkanzel für Elektrotechnik.) Durch eine kaiserliche Entschließung ist die Errichtung einer außerordentlichen Lehrkanzel für Elektrotechnik an der Brünner Hochschule vom 1. September 1891 augefan^en verfügt worden. (Aus dem Vatican.) Der Papst empfing Dienstag mittags die Cardinal« und Prälaten. "M ihre Glückwünsche zu den Weihiiachtsfeiertagen ent' gege.'zunehmen. Auf die vom Doyen des Cardinal" Collequlms gehaltene Ansprache erwiderte der Paplt: Er danke den Cardinälen für ihre Wünsche, welche für die Kirche den Frieden ersehnen. Inmitten dieser Trö« stungen empfinde er die Schmerzen, welche der Kirche qerabe von jenen Nationen zugefügt werden, die zM b sonders die Wohlthaten der Kirche genießen. Italien thue sich im Kriege gegen die Kirche hervor. Ma" qlaube damit ein gutes Werk zu thun und beschwör über Italic Elend. Verfall und künftiges Unheil hel' auf. Der Krieg habe besonder« in Rom seinen Höht' Punkt erreicht, und doch stehe die Kirche dei« Throns nlcht feindlich geqenübr, soildcrn trage im Oeiielilbelle zu de eäs«t vorläufig den Schauplatz seines Misserfola.es."" sich auf seinem Landsitz Anundale eitiige Tage n»". oerdienter Ruhe zu gönnen. Äl«dann. heißt es. n"l er sich nach P^ri« beqeben, angeblich um den sb^ kendeu O'Or'en zu gewinne», möglicherweise ab^r olw um wegen Herauegalie des bela mllicd beim V"^"^. Uiuuro hmterlcqten L'ga.Fond« (22 000 Pfd. St) ^ «nterhandeln. Die geschäfii^e Fcnna hat .Herrn St w Pa'neU bereit« Frau O'Shea nach Paris vo^l" r^sen lassen und die Dame mittlerweile in e'" qroh-n Hotel ei>,loqieit, wo sie ihren interesla" Fieuüd erwartet. (Dic Projecte Goulangers.) Pa»l Te^ lede. der nach Jersey gereilt. ist wieder nach ^ ulrückgelehrt. U ber die Projecte des Generals ^ langer t>efsaqt. antwortete Diruulede. dass er >" ^ erlien Ta^en der nächst'N Wlicl'e seine sämmtl^ unterwoifen sind. Solcheu Wlderspruch lönilen wir uns nur dirch die Annahme erklären, da s der Spieltrier» »l d das Walt n der wenig oder gar nicht in Z»cl,t gehaltenen Phantasie im Kinde leicht das Uebergewichl über da« lmtchen — des Kampfes noch ungewohnte — Vernunft erlangen. Dann muss die Vernunft be« feite treten und die Einbildungskraft schlägt lustig ihre Purzelbäume. Unzählige Kinder haben längst erfahren, dass die Lhristg schenke von Eltern, Onkeln u. s. w. beschert werden; wenn sie trotzdem einem Wunschzettel anver« trauen, was sie sich vom Christkinde erbitten, so steht die Vernunft eben im Winkel und darf sich nicht ein» mengen. . . Fanny weih recht wohl, das« die Puppen gelauste« Spielzeug sind. Hie und da jedoch scheint dicse Wissenschaft ihr abhanden zu kommen. Ihre Lieblingspiippe hat sich bei Gelegenheit einer Nach-mittagsgesellschaft — etwa ein Dutzend von Fanny's Altersgenossinnen — ein Bein gebrochen, sie wird zur R'paratur gegeben und nach einiger Zeit gehen Fanny und deren Mama zum Spielereiwarenhändler. Dieser sucht längere Znt, er hat so viele reparierte Gegen« stände liegen, dass er sich nicht zurechtfindet; da fällt Fanny ein rettender Gedanke ein: «Bitte, rufen Sie sie; sie heißt Iosefine...» Eine Dame aus Vreslau schreibt mir. ihr fünf. jähriger Bruder habe die Hypothese aufgestellt, die Sterne seien die Krumen vom Mond. eine Art leuchtender Brosamen. Mit diesem Vergleiche mag er ge. spielt haben, wie mit einem Hanswurst. Dagegen ist es den Kindern wohl heiliger Ernst, wenn sie verrathen, auf wie schlechtem Füße sie mit dem Begriffe der Zeit stehen. Die siebenjährig« Helene meint: «Ich bin 1862 geboren, also acht Jahre; nicht wahr, wenn ich I89l neun Jahre alt bin, dann bin ich 1681 ge. boren?» Hedwig geht mit ihrer L hrerin spazieren und grüßt zwe> Mädchen. «Sie sinn au« meiner Classe», erwidert sie auf die Frage der Lehrerin. «Beide?» — «Ja, Fiäulein. es si»d Zwillinge.» — «Die eine ist at>r viel größer als die andere,» — «Ja, Fräulein, die Clara ist um ein Vierteljahr älter als ihre Schwester.» G gen eine solche Behauptung darf eine Lehrerin begreiflicherweise nichts einwenden.. . Kindern fehlt auch der Sinn dafür, was in der Convelsation zulässia. ist und was nicht. Dadurch ent» stehen die von dem französischen Carricaturisten Ga-varin erfundenen «snlanl.» wrridlk»». «Gehen Sie zu Frau Werner?» fragt Helene die Lehrerin. «Ja. aber da sagtest sonst Tante Werner.. — «Wohl. Allein Papa meint, weil uns Werners nie etwas zum Geburtstage schenken, brauchen wir sie nicht «Tante» und «Onkel» zu heißen . . .» Während Helene über Organisation und Ent» Wicklung der Familie sich noch sehr unklar lst, dünkt Robert sich schon hoch erhaben über die Kinder, die sich Ammenmärchen aufbinden lassen. Er kommt ein» mal aus der Schule nach Hause, tritt vor seine Mutter hin. die seine intimste Vertraute ist. und bedeutet ihr: «Mama, ich glaube an den Storch nicht mehr.» — «Warum?» — «Weil meine ganze Classe nicht mehr daran glaubt.» Mein Freund Richard hänqt mit tiefer Liebe an seiner Bonne. Nächst Mama. Papa, Großmutter und dem Pudel «Nero» liebt er am zärtlichsten sein «Fräulein». Auf sie verlässt er sich in allen Stücken. Erwacht er des Morgen« und man inquiriert ihn: «Wie hast du geschlafen?» so gibt er zur Antwort: «Ich weih nicht, ich habe da« Fräulein noch " ^ qesraqt ...» Er holt aber das Versäumte nach-, ^ änqstl'cher Spannung fragt er da« «Fräulein». "" .^ ^schlafen hl erstens, weil dieser die Pferde betreut, zweite»?, z er ihm zuweilen erlanbt. ein wenig zu tutsans", ^^d verweilt mit semer Mama in Marienbad; Pap ^, das Söhnchen Erwin sind in Wien. wo Erw'N ^ wohl zu B.tte liegt. Hans schreibt, so wett bere sociale U belstände eingehend geschildert und um "ne amtliche Enquete über die Lage der Ungestellten bes Handclsgewerbe« gebeten wird. ^ . (Aus dem Sudan.) Wie man aus Ka,ro Ureibt. macht der Nachso'qer des Mahdi. dessen ^"chlstellung durch die Kämpfe bei Tosti erh'bllch erschüttert wurde, seit einigen Wochen Anstrengungen, in ""dmhman Etr.ilträfte zu sammeln, um mit denselben s^en Norden vorzurücken. ^ .... (Aus VuenoS-Ayres) w>rd telegraph'sck ^»eldet- Die Nachricht von der Entdeckung emer ^tsltlvSsunq bestätigt sick, doch hat die letztere mcht ^"e Bedeutung, die man ihr anfänglich zuschrieb. Dlr "evö.lerung veihält sich ruhig. Tagesneuiglelten. Ee. Majestät der Kaiser haben, wie das un-»"ische Amtsblatt meldet, für die durch Brand ge-Mdigteu Bewohner der Gemeinden Ny'r Luqos und Azine je 500 fl und für die griech,sch.lathol,sche Echule zu Mezö ?lleuchtet. dass die kleinen Leute von ihrem eigenen U «ine überaus gute Meinung haben und sich zu patzen wissen. Tante Friederile reist für lanqe Z,t ß?! sie verabschiedet sich im Hanse von ihrer verheirateten Schwester. Das Töchterchen Melanie fällt ihr um den ^°lz. weint heftig und schreit jammernd auf: «Arme. ^ Tante!. — «Warum nennst du mich arm?» — 'Veil du mich morgen nicht mehr haben wirst. . . . .. «ei Walter - fünf Jahre, etliche Monate -," 'ch immer im Zweifel, ob er gewisse Kindereien "Hl °us Schelmerei sagt. um un« Alten eiu Schmpvchm ! schlagen. Scine Mama zankt ihn aus. we.ler ^.'lnm ist. Anstatt zerknirscht zu sein. repliciert er 3" abvoeatischer Gewandtheit: «Ich habe zum lieben Ut lchon oft gebetet, er möge mich brav werd.n Urn - wenn er es durchaus nicht thut. was kann 'h dafür?. „. .Dichterkinder haben natürlich ein Privilegmm auf "'NU'elle Uort. Lola die kleine Tochter von L.ldwlg , Mofer. wird wegen irqend einer M.Mat lüchl.g ^°,ten. Mama verbannt sie in die ^cke und ruft dl Z!!' «Schäme dich.- Lola lehnt ihr Och^'" °n ,'Wand; nach we.iigen M.nuten "b" w"idet w stch ^ "nd provociert einen mütterlichen Brsche.d: -Mama. ^ "ich schon a/l'Ug geschämt?» a^ Noch viel.', viele Kindermorte hätte ich zu e.zählen 's" ^ will d.n L.ser nicht ermüden, und ^r - Iah " l" wi.d.r Weihnachten. Ich h'be m.r °'so manch Me Sach,,, a,.f - wer mir inzwischen " e Ve« "l. sche.t.n will. der schreibt mir per Pos. °ber ^"ltlt. «Vilduug macht frei-, ist ein schönerO.undsah. her Reise nach Simferopol der berühmte rufsische Fuß» ganger Ivan Nilolajevic Balabucha. Wie das Blatt l trinken». Seit dem Jahre 1862 bis No» vember 1690 hat dieser Reisende mehr als 42.500 Werft (6071 Meilen) zurückgelegt, hielt sich in 48 Gubernien und 365 größeren Städten auf, besuchte 280 Klöster. Einsiedeleien und Mönchshütten. Auf feiner letzten am 29. October d. I. unternommenen Reise wollte er in die Krim gelangen und von hier per Dampfschiff nach Eon« stantinopel, Alexandrien, Sinai, Jerusalem, Smyrna, Atbos und weiter über die Türkei und Serbien nach Oesterreich, worauf er ganz Westeuropa zu bereisen und hernach nach Kiew, in seinen Geburtsort, zurückzukehren qedachte. Doch das Schicksal hat anders beschieden: in Ielatjörinoslao wurde der Reisende plötzlich krank. Der Tod hat den armen Fußgänger schnell weggerafft: im Delirium gedachte er noch der weiten, von ihm bereisten Weltgegenden. Balabucha »rug nie aus seinen Reifen Waffen, obzwar er in Sibirien sowohl verbannten Ver« brechern als auch Raubthieren begegnete. «Gott beschiitzt mich», Pflegte immer der Fußgänger zu fagen. Im ganzen betlaqt der von ihm zurückgelegte Weg mehr als die Länge des Arquators. — (Die Flucht Padl ewsli's.) Da« Pa» riser Zuchlpolizeigericht verurtheilte wegen Begünstigung der Flucht Padlewsll's Üabruyere zu 13 Monaten, Madame Duc Quercy zu 2 Monaten undGregoire iu cantumileiHm zu 8 Monaten Gefängnis. — Gregoire halte eine Uüterredung mit dem Redacteur des «Giornale bi Sicilia» und versicherte demselben, dass Labruyere, ab< ssefehen von einigen geringfügigen Details, den wahren Zachverhalt inbetreff der Flucht Padl'wsiVs verschwieg oder doch unrichtig darstellte, um die Polizei irrezuführen. Gregoire hält es für sehr wahrscheinlich, dass Padlewsti nach Messina gekommen sei und sich von hier nach Malta eingeschifft habe; es sei aber ausgeschlossen, dass er Deutschland ober Oesterreich berührt hätte. — (Das Koch's che Heilverfahren.) Aus Verlin, 23. December, wird gemeldet: Der Polizei» Präsident hat, um Berlin von der großen Zahl Schwindsüchtiger, die aus der ganzen Welt Hieher eilen, zu be» freien, angeordnet, dass alle ständigen und neu errichteten Privatheilanstalten, welche nicht die Concession für In. sectionslranlheitn haben, ihre Patienten entlassen müssen. Dieser Erlass stllht sich auf die Ansichten Kochs und Eornets, dass die Schwindsucht eine Infectionskranl» heil sei. — (Streik der schottifchen Äahn. beamten ) Der Streik der schottischen Eisenbahnbeamten ist im Zunehmen. Der Eisenbahnverkehr ist vielfach ge« stört, in Edinburgh, Glasgow, Greenvil und Dundee ganz eingestellt. Ei macht sich bereit« Mangel an Kohlen für den häuslichen Vedarf und für den Verbrauch in den Oasanstalten fühlbar. Eine besonders große Verkehrs» stoclung herischt in Glasgow. — (Ein Mädchen besiegt einen Wolf.) Eine Thal seltener Geistesgegenwart geschah bei Cosio, einem Bergdorfe in der italienischen Provinz Portomaurizio. Ein Mädchen von 17 Jahren weidete Schafe, als sie von einem mächtigen Wolfe überfallen wurde. Von dem-selben zu Boden gerissen, machte sie sich doch mit aller Gewalt von den Klauen der Bestie los, ergriff einen großen Stein und fchleuderte denfelben mit solcher Kraft auf das Thier, dafs dasselbe wie todt zu Boden stürzte. Durch den Erfolg ermuthigt, gelang cs dem Mädchen, durch wiederholte Steinwürfe das Thier vollends zu tobten. — (Distanzritt.) Eine starke Reiterleistung haben in dieser strengen und ungünstigen Jahreszeit zwei Officiere des Dragoner-Regiments Graf Neipfterg Nr. 12, die Herren Lieutenant Freiherr Rohn v. Rohnau und Lieutenant Ferd. v. Habermann, vollführt. Die H.rren ritten Sonnlag 21. d., 3 Uhr morgens, von der Stabsstation des Regiments, Olmüh, ab und trafen Dienstag nachts 12 Uhr in Wien ein. Diesen Weg haben die beiden Officiere in 27 Reitstunden und sechs Raststunden zurückgelegt, und zwar unter jenen besonderen Schwierigst iten. welche hartgefrorner Boden, Nebel, Kälte u. f. w. mit sich bringen. — (Ermordung eines deutschen Ge» lehrten.) Aus Kreta kommt die Nachricht, dass am vorigen Freilag in der Nähe von KladifsoS der verstümmelte Leichnam des Univelsitäts'Professors Rein« aus L-'ipzig aufgesunden wurde. Auf Veranlassung des ösler» reichlschen Consuls leitete der Gouverneur Dzebat Pascha sofort eine Unterfuchung ein. welche'ergab, dass Professor Reins drei Tage vorher bei der Einsammlung von Na« turalien überfallen und beraubt wurde. Visher sind els Personen als des Mordes verdächtig verhaftet, doch behaupten die Griechen, dafs türkische Soldaten den deutschen Professor als einen angeblichen griechischen Spion gelobtet hätten. — (Ein falfcher Geistlicher.) In Trient fand diesertage beim dortigen k. k. Kreisgerichte die Haupt-oerhandlung gegen den falfchen Franciscaner Mariano Casimiri wegen Betruges, Religionsstörung und Uebertretung des Vagabundengesehes statt. Er wurde schuldig erkannt und zu acht Monaten Kerker« ver« urtheilt. Der Schwindler, der sich im Ordenshabit bettelnd in Welschtirol herumtrieb, verstand lein Wort Latein. . — (Der Christbaum der Erzherzogin Elisabeth.) Im kleinen Marmorsäule der Wiener Hofburg wurde auch heuer von der Frau Kronprinzessin« Witwe Erzherzogin Stefanie der Christbaum für deren Töchterchen Erzherzogin Elisabeth eigenhändig mit Herr« lichen Weihnachtsgaben geschmückt. — (Rusfifches Queckfilber.) Seit vor einigen Jahren in der Nähe der Stadt Azov Oueck« silberlager entdeckt wurden, ift Russland auf den euro« päischen Märkten als Käufer für diesen Urtilel nicht mehr aufgetreten, da die 4000 Pud Ouecksilber, welche dort jährlich gewonnen werden, den inländischen Consum eben deckten. In diesem Jahre sind weitere, sehr bedeu« tende Lager entdeckt worden, io zwar, dass sogar ein sehr bedeutender Export von Quecksilber zu erwarten ist. — (Typhus-Epidemie.) An« Maria-Theresiopel wirb gemeldet: An der hiesigen staatlichen Lehrerinnen» Präparandie ist eine Typhus.Epibemie ausgebiochen, welche schon mehrere interne Zöglinge ergriffen hat. Eine der» selben, die nach Mako zuständige Schülerin Raffai, ist bereits gestorben. Infolge dessen wurde der Unterricht eingestellt. In der Stadt herrscht große Panil. — (Der Nihilismus in Russian d.) Die «Germania» meldet aus Petersburg, dass an dem Vele« rinärinstitut zu Dorpat nihilistische Umtriebe entdeckt wor« den seien. Zwei Studenten des Institute« und die Graut eines derselbln entleibten sich. — (Entsetzlicher Mord u nd S el bft mord.) Auf dem Friedhofe von Syralus hat dieseltage ein junger Mann seine Geliebte mit einer Unzahl von Dolchstichen gelobtet und ihr hierauf da« Herz aus dem Leibe gerissen. Sodann erschoss er sich selbst. — (Aus dem Kasernenhof.) «Sie, Ein» jähriger, warum halten Sie denn den hals so steif? .. . Was sind Sie?» — «Sänger!» — «So, dann ift Ihnen wohl die Tonleiter im Halse stehen geblieben!» Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Zum Baue des neuen Landesspitales.) Wie belannt, hat der lrainische Landtag in seiner jüngsten Session beschlossen, dass der Bau de» neuen Landesspitales auf dem zu diefem Zwecke läuflich erworbenen Terrain hinter Bejigrad im kommenden Jahre i>» Angriff zu nehmen fei. Da jedoch der erworbene Baugrund für das in Anwendung zu bringende, viel Raum beanspruchende Pavillonsystem nicht ausreichte, hat der Landesau«schuss von dem angrenzenden Besitze de« Herrn Mayer noch 3'/, Joch um den Betrag von 3800 fl. zu Zwecken des Spitalsbaues angelaust. Den Rest des May?r'schen Besitzes hat der Convent der Barmherzigen Schwestern käuflich erworben, um dort Gebäude auf« zuführen. Wie verlautet, wird der Bau des neuen Landes» fpilales demnächst aulgeschrieben werden. — («Rothe» Kreuz.») Wie wir erfahren, zählt der anlässlich der Vermählung der durchlauchtigsten Frau Erzherzogin Marie Valerie von der gegen» wärtigen Präsidentin Frau Hermine del Eott in Loitsch gegründete Zweigverein des patriotischen Frauenvereines vom «rothen Kreuze» bereit« 112 Mitglieder, und laufen noch fortwährend neue Beitrittserklärungen ein. Da« Prolectorat dieses Vereines hat in liebenswürdigster Weise Ihre Durchlaucht die Fürstin Malhilde zu Windisch'Gräh, Sternkreuz.Ordens» und Palastdame Ihrer Majestät, übernommen, und sind dem Vereine unter anderen beigetreten Ihre Durchlaucht die Prinzessin Louise Schönburg-Waldenburg, Ihre Durch» taucht Prinzessin Alexandrine zu Winbifch.Orätz, Prinzessin Olga zu Windisch.Gräh, verwitwete Gräfin Mocenigo; Frau Hosräthin von Lipold und Frau Oberbergrälhin Noväl in Idria. — (Ermäßigter Tarif für Muster» loss er.) Auf eine Petition des Vereines reisender Kauf« leute an den Reichirath und den Handelsminister hat die General-Direction der österreichischen Staatsbahnen vom 1. Jänner 1891 an sür die Beförderung von Muster« koffern der Handlungsreisenben einen ermäßigten Tarifsatz gewährt, die Anwendung desselben jedoch an gewisse Be> dingungen geknüpft. Hienach sind filr die Musterloffer jener Handlungsreifenden, welche sich mit einer die Be» ftätigung der compelenten Handrls« und Gewerbelammer enthalienden Legitimalionslarte ausweisen, für je z-hn K,logramm und jedes Kilometer inclusive der Stempel» gebür 0 1 kr. zu entrichten. — (Quecksilbe r»V or kommen in Manische.) Den neuesten Meldungen zufolge soll mit der Quecksilber» ^ilttlcher Zeitung Nr. 296. 3490 27 December 1890. gewinnung in Vlantsche bei Wippach nach Neujahr be» gönnen wetben. Die nüthissen Veräthe und Werkzeuge werden soeben an Ort und Stelle geschafft. — (Das WeihnachlsVerordnung«blatt unseren Officieren und Officiers-Nspiranten ein hübsches Weihnachtsgeschenk — Avancement — gebracht, namentlich aber den Einjahrig-Freiwillige» Die wohlthätige Wirkung be« neuen Gesetze«, welches bei Nichternennung zum Officier ein Etrasjahr androht, hat seine Wirlung nicht verfehlt, und säst um achthundert Reserve«Lieutenanls mehr als im Vorjahre dürfen sich des goldenen Porte< pees erfreuen. Im ganzen wurde« 2123 Reserve» Lieutenants ernannt, darunter in der Infanterie 1434. Auch das bosnlschchercegooinische Corps zählt zwei neu» ernannte Reserve»Lieutenant«. — Pas Avancement in der Linie betrifft zumeist die Haoallerie und Artillerie, in wclchen Waffen durch die Errichtung des 15. Dragoner-Regiments, die Reorganisation der Festlmgs'Artillerie, die Errichtung der Tiroler Vebirgs'satteri>Dioision Standesvermehrungen eingetreten sind. — (Deutsches Theater.) Vorgestern wurde die Operette «Don Elsar» von Pelltnger zu Gunsten der Stadtarmen Laibachs aufgeführt, Pas Neste an der Vorstellung war, dass stch ein sehr zahlreiches und sehr nachsichtige« Publicum hlezu eingefunden halte. Weniger gut war die gestrige Vorstellung «Per Vauernbaron» besucht. Dies ist umsomehr zu bedauern, als gerade im Vollsschauspiele die Gesellschaft die besten Erfolge erzielte. Nach den bisherigen Erfahrungen ist aber eine noch so schwache Operettenaufführung immerhin lohnender, als die gelungene Inscenierung eines guten Vollsstlickes, Schau» oder Lustspieles, für welche da« hiesige Publicum gar lein Interesse zeigt. Die gestrige Vorstellung bot den von uns wiederholt belobten Darstellern Herrn: und Frau Gyürly, Frau Haberland und Herrn Orthaber, neuerlich Gelegenheit, stch die Anerkennung des Publi« cums verdienterweise zu erringen. 5. — (Afrikanische Missionäre in Lai< bach.) Der Afrika Missionär ?. Haver Gayer und der Negerpriester ?. Daniel Sorur PharimDsn kehren von einer Reise durch Deutschland und Oesterreich»Una.arn zurück, um sich in Trieft wieder nach Nfrila einzuschiffen. Wie in anderen Städten, so werden sie auch hier Vor« träge in deutscher Sprache zu Gunsten ihrer Mission halten. Der Negerftriester ?. Daniel ist im Stamme der Dinla am weihen Nil geboren, wo unser Landsmann Dr. lknoblehar einst die Station Hl. Kreuz errichtet hatte. Er wurde als Illjähriger Knabe von Arabern ge> raubt und mit seiner Familie in die Sclaverei gesührt. Seine Geschwister wurden von ihm wegverlauft. Er kam im Jahre 1872 in die katholische Mission El Obeib, wurde dort im Jahre 1674 getauft, studierte dann sieben Jahre an der Propaganda in Rom und vier Jahre in Veyrulh; am 8. Mai 188? wurde er in Kairo zum Priester geweiht. ?. Daniel ist einer der wenigen ein« geborenen Priester aus Afrika. Wir werden sehr viel In« teressantes über den Mahdi, die Sclaoerei am Nil und unsern Landsmann Dr. Ignaz Knoblehar zu hören bekommen, weshalb wir schon im voraus aus diese Vor» träge aufmerksam machen, welche am kommenden Diens» tag abends stallfinden werden. Das Nähere werden wir noch bekanntgeben. — (Das Thriftbaumfeft der frei» willigen Feuerwehr) im Vlassalon der Casino« Restauration verlief in animiertefter Weise und war sehr zahlreich besucht. Hauptmann Do berlet begrüßte die Mitglieder sowie die erschienenen Delegierten des Feuer« wehrverbandes und sprach den Wunsch aus, dieselben mögen das Evangelium, welches die Feuerwehren pfl gen, in die weitesten Kreise tragen und sich die Mühe nicht verdrießen lassen, las schvne Ehristbaumfest, welches die Laibacher freiwillige Feuerwehr nun schon seit Jahren zu errichten pflegt, allseits einzubürgern. Schließlich sprach Haufttmann Doberlet in slovenischer Sprache der Bürgerschaft und allen Spendern für die gewidmeten Veiträge und Vefie den herzlichsten Dank aus. Das Fest beehrte auch Herr Bürgermeister Gras« selli mit seiner Anwesenheit. — (Ehrung.) Gestern nachmittag« überreichte eine Deputation des krainischen Landes»Feuerwehrverbanbe« unter Fühiung des Obmannes Herrn Doberlet dem H^rrn kais. Rathe I. Murnik da« prachtvoll ausge» staltete Diplom al« erstem erwählten Ehrenmitglied« des Landes'Feuerwehrverbandes. — (Promotion.) An bcr Grazer Universität wurde diesertage Herr Camillo Baumgartner aus Laibach zum Doctor der gesammten Heilkunde promoviert. — (Verleihung von Stiftungen.) Wie die «Novice» berichten, hat der krainische Landesausschuss in seiner jüngsten Sitzung folgenden Schülern und Schülerinnen der hiesigen l. l. gewerblichen Fachschulen Stiftungen im setrage von 20. 25, 30 und 50 fl. ver« liehen, und zwar: Johann Grum, Raimund Razftolnil, Karl Teichler. Anton Terpin. Johann Volc. Anton (ternalogar. V'clor Osana, Anton Eerne. Anton Rovs.k, Hugo Vajul. Rudolf Nakcrst. Isioor Vajul und Franz Iuh; serner: Maria Kaoilö, Rosalia Kojelj. Maria Vertan. Julia Iallic. Iosefa Rcpie, Maria I^rse, Francisco Kos und Ernestine Oswald. — (Die Nahlaffalre in Arnoldstein.)' Vor dem Schwurgerichte zu Klagenfurt fand am 23. d. M. die Verhandlung gegen den des Todtschlage« angeklagten Mathlas Ulbing aus Arnoldstein statt. Vei den Landtagsurwahlen zu Nrnoldsteiu an, 24. Juli d. I. kam es blkanntlich zwischen den Angehörigen der dortigen liberalen und conservative« Partei zu Streitigkeiten, die sich später auch im Wirtshause fortsetzten. Man fand auf einmal außerhalb des Gartens den liberalen Wähler Michael Sojer mit einer lebensgefährlichen Stichwunde, an welcher er nach kurzer Zeit starb. Der Verdacht, die That begangen zu haben, lenkte sich auf den conservative« Wähler Ulbing, gegen welchen deshalb die Anklage auf Todlschlag erhoben wurde. Der Angeklagte, vom hiesigen Advocate,» Dr. Tavcar vertheidigt, wurde jedoch mit 11 gegen 1 Stimme von dem ihm zur Last gelegten Verbrechen freigelprochen und r,ur wegen Körperverletzung, begangen am Wähler Iciner, zu 14 Tagen A>resles verurlheilt. — (Pferdezucht.) Die Pferdezucht-Section der k. l. Landwirtschasts.Oesellichaft für Kraii, hält am lom-menden Montag nachmittags um 2 Uhr in der Kanzlei der Gesellschaft ihre diesjährige Generalversammlung ab. Auf der Tagesordnung stehen u. a. die Berathung be> treffs neuer Statuten und die Neuwahl de« Ausschusses. — (Diebstahl.) Am vergangenen Mittwoch früh wurde bei der Krümerln Agnes Vraun am Alten Markte ein Diebslahl verübt und derselben ein glllßeres Quantum Schuhwert im Werte von über 200 st. entwendet. Die Diebe wurden bisher nicht ausgeforscht. — (Vrand in Pola.) Mittwoch nachts brach im Gemeindehause in Pola eine größere Feuersbrunst aus, die jedoch nach einigen Stunden gelöscht wurde. Die Nmtslocalitäten der in dem Gebäude untergebrachten Nezirlshauptmannschaft, des Bezirksgerichtes und des Gemeindeamtes erlitten. Dank der anstrengenden Arbeiten der Feuerwehr, leinen besonderen Schadcn. — (Bosnischer Steinkohlenbergbau.) Aus Anlas« der Gewinnung der ersten Million Meter» centner Steinkohle aus dem ürarischeu Vosnawerl ltrtka bii Tuzla fand gestern dafelbst ein großes Fest statt, an dem die Arbeiter aller dortigen Industrien theilnahmen. Neueste Post. Originul-Telegramme der «Üalbacher Ztg.» Wien, 26. December. Der Kaiser hat sich heute nachmittags zur Hochwildjagd nach Milrzsteg begeben und kehrt morgen abends nach Wien zurück. Wien, 25. December. E,n Eomite'. bestehend aus dcn Herrenhausmitgliederu Lobmeyer, Surß und meh« rcren Vororte-Bürgermeistern, schlägt vor. für den 6. Jänner eine große Versammlung der sämmtlichen politischen und sonstigen au der Erweiterung Wiens interessierten Vereine einzuberufen, um tine Dankes» klmda/bung für d.n Kaiser anlässlich der Sanction der Groß Wm:.lK'srtze zu berathen. — Der O.mral'Dl' rector dcr Nuldwestuahn Giotz ist gestorben. AgrllM, 25. December. Die Städte Belovär und Waybill rrnan»t»'ll den Vanus einstimmig zum Ohren-bürgei. Hermannstadt, 25. December. Gestern tobte ein überaus listiger Sturmwind. Derselbe trug viele Haus oächer ab. warf schwer beladen« Fuhrwerke um und richtete auch sonst vielen Schaden an. Vtllin, 26. December. Der Reichsanzeiger theilt mit, die Zahlung der Abfindungssumme an d,n Sultan vou Zanzibar werde am 27. Decembcr i:i London erfolgen ; sodann werde der Reichscommissäc im Name:, des Kaisers auch rechtlich von der deutsch-ostafnkani« schm Küste Besitz ergreifen. Rom. 26. December. Der Präfect von Palermo theilte Oregoire den Befehl mit. da« Königreich zu verlassen und die Grenze anzugeben, bis zu welcher er geführt z,r werden wünscht. Gregoire versuchte in Palermo anarchistische Propaganda zu machen. Pans, 26 December. Der Schach von Persien hat Frankreich ein großes Grundstück sür den Vau e,nes Gesandlschaftipalais in Teheran zum Geschenke gemacht. — Aus Vongie in Algerien wi>d gemeld>t, dass das spanische Sch'fj «Pepita» g>scheiten sei. Von eilf Mann der Bemannung sind sechs ertrunken. Belgrad, 26. December. Die Sknpstin:» hat in fortgesetzter Dcbatte über da« Muiiswveral.ttuvrllich. tettS'Gcseh die Slrafe für die Susptiioiermig der Vcr sassung mit 15 bls 20 Jahren Gesäiiguis, als dem höchsten zuläss-o/n Ausmaße, festsetzt. Der Ansschuss hatte zuerst fünf, fodanu höchstens zch» Jahre Gefängnis beantragt. Petersburg, 26. Dec.mber. D»r auf seimr Reise eden in Äomoay eingetrofsene Grohsinst'Thronsolger wird auf Wllnjch der Kaiserin die Relje abbrechen und nach Petersburg zllructtebrrn. Nio de Janeiro, 26. December. Ein brasilianisches Regleru»qs0lcret vcrsüqt die Eoüfiscatiml der Ländcreien der Giüfin von lku, der Tuchler des Ex> Kaiser«. Meteorologische Beobachtungen in ^aibach^..... k M W !Z ' «... ...7U.,. W ^ ,ch!p!_____'i: 7 U' Mss/ 733-0 i —4 0 >NW. schwach! ' bewöllt y.U 24. 2. N. 733 b ! 0 0 NW. schwach bewölkt ^„ce !1 . ?:l, 735 5-80 NO. ichwach bewSllt ^I^ 7U. ^i« <3? 6 —-^.N 738 4 —I 0 windstill bewölkt «'^ « . «t>. 740 7 ^ -2 0 i O. schwach ^ bewölkt Den 24. De, ember trübe, abwechselnd Schneefall. -- ^^ 25. December trüber Tass. — Den 26. Dl-cl-mber anhnllcnd trübe. — Da« Taa,cömittel der Temperatur an den drei Ia" Pleide gleich vorzüglich verwendbar; die Tonst, uctio» diefer »ruc« Maschine hat hier uollen Veisall gefunden. Ich -rachie mich s"^' als ausa/zrichnet brdient, danke der lödl. t. k. Landwirlscha!"' Ocsellschast in Laibach iür die Nnrecommandierung Ihrer F'lM" und spreche Ihnen hiedurch meine ullgethrilt,' ^lnrlennunti I" die vorzügliche Ausführung meiner BeNellung aus. Achtungsvoll Sebastian Moie Orundbeschcr. lilodolcirn z«llem potrti, na?.r>^n^mo sioä-pi»»ni v.^om «uruclnillom, pri^tel^ll, in /,>»nc«m prei»lo,tno vH>«t, 6» ^« »^il, i^krona l^llliljeu» rn^ti, tlöi, »lllr» mllti in lllsÄl. st;amo^oi!eß» umrl» v 72. letu 6ül)e »vo^e. ?o^r«b l)ocl« v ?etrtell 2b. t. n>. od po!" b. ure popoluäne. Xllclusue »vele lnlls« »« koclo »luiilo v veö eerllvl^n. ^epoxal)na rm^c» dolli pripol-oöena v po-koini üpomin in molitev. VXovem>!e»tuv 23. 6»n cieeemdra 169l>» ro^ Llc^dornö, lU^rl^». Itoitu» ,^ Zlc^' dsruö, jöoii - riari^k,.» »ll«l.b«ruö, p" l^»:«!,nili,^vz^i»t3lrll.dernö, ti^nvea, »inova. -^ H.ItreH I.l«2lr»., <^, kr. viil^i K^I^tr^lni naä-2«rnilc. ^Lt. - Vllltorl^» SIr»b«i-Qö ro^en» »nüoit, ^.üol» »Ir>.b«rnb ro^. pi. »ovre^, »iullni. Joses Kular g'bt im eigenen unb imNaMlN > der Geschwister llrsnla verehel. Solwan, Maria « vcrwitw Matajc, Marssaretha uenhel Iamiel, > Mathias und Johanna schmerzeifüllt die c>e< » trübende Nachricht vom Hinscheiden der innlg!» > geliebten Schwester, des Fräuleins > Antonia Kuöar ! Private ! welche heute nachmittags um 1 Uhr, versehen w't > den Tröstungen unserer heil. Religion, nach kurze"' » Leiden seliq im Herrn entschlasen ist. ^ .^ > Die Veerdigunq findet vom Trauerhause l»aiy « hau^plah Nr. « Sonntag am 28. December «>" » 3 Uhr nacnmiltags statt. , „ > Die Verblichene wirb dem frommen Undenien » empfohlen. V Laibach, 26. Deceniber 1890. > » Danksagung. l Für die warme Theilnahme während der Krank- > heit sowie für die schönen »ranzipenden un° » ehrende Geleite zur letzten Ruhestätte des -Verrn » ssani 8ortiö > l. l. Vezirls«Commissars i. R. > sage« den herzlichsten Dank > die trauernden Hinterbliebenen.^ Mbachtt^ Fettung Nr. 296. 2491 27. December 18U0. Course an der Wiener Dürfe vom 24. December 1890. «°«dem 0^«^ 5°^°,. Gelb ware Ctaats-Nnlehen. ^°/« einheitliche Rente in Nuten » l»ü>4,r 4°/. Gt«,a»«°"/, » aanze k>M) fl. i85 «»!'»« » ' >««Ner . » ssflNflfl 100 si 1<47^«<»?l> ^« » , , 50 n, ,77 5« <7N - >',»»»,,,Vlbdl Ä ll«> »l . <<»'— '« ?ö ^"., Oest, Vllidrcmc. «euerfrci ,«.7 II' "? »" ^N«ll,No»tnren!e. situerstei ,<,«o"2 1> «»rantierte »!»«»»»»>». Lchnldver«vren i" G fteuerfrei ,,« - »18 - Nanz Ii,,^b.^>ahn in Ker . ,,< 5« 115 s'«' «rrarlneraer V'abn in Gildtl ,,.,.. i,>4- illlabelbbabl, 2«0 «. llVl. . - L«8 b0,»»8 - ^tt« Linz. ^ubwei» li<«> ft. », w- !l,7 - »21 'tltll Ealzb,-Tirol 200 fl. b. w. ,,.9 - ,1« - «lsabelhbalin fur «on Marl - 106—«»" '«to für Ks,l» Plail 4°/«. - - «I2s"l1»8<> "»^rlbeizer «übn »«'», «oldien:, 4° « .... 1<2 "U° Pavirl»»« »",„ . . - l>« «»"<'N" ^"» <^srnk>.«nl.1WN.».»»b. 11»»" >l4- >° b!u, ciimnl. Erücle . . l«l>l> !S»li ''" OI U° «llei»,^li,»i.«bl,'Ob, lix>«l. 99 «n —— ''° i-rstw. »'<^l blOUst e,W 1«ü^18^- ':». dw z boft.«, <»> llb tb ttS^ ll!t, ^« .^n,, 4" « 100 fl «? - '»? 5l. «eld War, Vrundtntl.-Odlililltionen (für lon fi, «M.), b°/, 8»l«z,nb flavonOchs i„4 _ 104 k„ z°/, sleblnduiai^chf . , ,09 >„ — . 5"/^, leinesci !Unn^,> I » «^ 11N — b"/« u»gnil!ll>r »8 8 > »» 5'» Ändere öffeutl. Anlehen. Donau^i»o.'lio>t b"/^ lON fi. . ,zn— 1»c 5» d.« «lnleihl ,«?8 . ,,>z 5,, „^,.^, «nltbi-n ^t Elllbl Hsr» . . <1, ^. . ,. AnlthlN t>. »tadls.emtinii» «lilen ,,^._. ,^ ^„ Piüw'^nl. b. Swdtzrm, Ai!e„ ,4') «,, ,4^.«^ «br!.nl,»i»l «ulsl,.!! oelli<, s>"'« .,z^, ^^, Pfandbriefe Ml lliU st.). «°bt»cr. oll«. 0N, 4°/» » ,,,5» ,,z 5„ dt°, . 4'/,'«. . ma-.,0l,7d ou». » 4",o . . . '7 15 «.7 g», dt°. P.am, Echuldvtlichl. 3«/, ,s>» .„ ,f,«.^ t_cll ».8 >»anl «ll. 4',,^ i^y 25 ,0« «l dcet°5l.jül,r.. 4°, ,;;.. n,..'„ Prtorltäts-Oblislltloutn (für luu ft.), sstrdwant'« Nordbahn , l»U6 99 no ,,^.^ <»aNzt>chl «atl>ilud»l«.li« Ntoatebllin..... 186 50 187 5,0 Lüdbobn l> »",>.....15<,'»«151«(,> » ^ b"/n , , , 1,7 40! ll« 3» Unss'Oali» V 55 »5 4"/. Dmiau'Dampfich. «<»0 fl. . '2« — <«ü' Lalbacher Plüm. «nl,h. »oft. 22 ?5 2^75 vwier Lofe 40 «..... !^z - 5.5 PMy Lols 40 fl...... 51'?5 5»',l> ^otbeü Kreuz, öft. »e< „,. <^ N )8 «'< 1» »" !»tudftl^b Uo — SN?<> öl.o!«Lo!e 40 st. , , , «»-. «— W" V«w..Vch. b.8"/^Präm..Vchulb. veriil» d Vobenc«dl»nnk!<>!» »? — «9 — »llnl - Actten «per -Ktüsi Hnglo°Qeft, Vanl!«X) st, »^"7, < zgl «n . el 8U Vantuerein, Wiluei lu<> fi. . >,4«5 ll< /t. >Ubncl..«nft. üst. 2W fi. E. 40"/„>!,>«)- 83l - trdt.'Unsl. f. Hand, u, «. l«oll. ^z«8 — »03 5 > Hl^bllbllNl, N^Y. uü». A»0 a , 8?,« — 3ü» - t'kposilcüliaill, UUlj. »,«> fl, 198 5« il»9 ^0 «couw't ^lI.,Nl ll,st. 2liU fl. ^»8 - «N« — >ii >- u, Ca'ie^.v, W:,-ne»-i!L 212 — 214 - «elb Ware »>l!potbele»b.. «». 9NN». »^°/„ll s» — n» 5><, Üünderbanl, lft. 2«> fi. G. . . »1 j 5» »1 u — Oeftfrr.'unaar. Nanl NW ss. 985' !»8? - Unionbanl 20« ff......288 — Lii^ 6>. ? 157 75 Nctien von Transport Unterncbmuugcu. sper Vtück), «lbsl'KlWllhn 2N0 fi. Ollkisi «z ... «5 5,, Alsöld ssWMlln, V,hn lil»4v,,, » Weftbahn 20« fi,. !>,,, _ 3,,» z,, Vulchtleh,ad« Vl 50« N. >lä,'i l 5, ,,' 5 5»)«. ,«7_ .7,, - Donau . Dalnplschlffiahrl > He^, Oeslerr. 600 fi, «M. . . ^^9 z«i Orau°«i!.s«.'Db..>>j.)2a<>st. 5 ^« ,. ,»».. Vul-Nodenb «il.-V. 2l'<» fi. G ^... _--Herbinanbe-Nordb. 1O,<» fl. EU. z,?,!« z,??« val.«larl. - Iassz ^ bahn°Vcirllsch. ill«» ft^ K. . v»»? . ,,7 i<> Äo1,b.«fl..una. lr!e»ü!X>fl.«ü»t ,^. .j».„ _ Otsterr.No^weW. lN«, fi. Gilt, «,4 ?^^>.5 2!- dto. (lit. ».) ^>>!> ft. H,ll>..',. ^>,>, . ^Z9 >^l> Lüdbahl, 200 fl. Silber . . ,,, 25 13^ «5> 3üb.Nl>ldb.«erb,°>l», 2>X)fl.cl0i 17^ - ,?z?z Irammay .,Ä<: ,i?o i1.i!. W ____,____ . .«,«, Hr., P los1<,^!r «ctien tuu fi..... 9« _ ^? .. .)un,''«al!,v Eilend. W'.K NUbv i^i ^0 Iftß 5« «e!^> Ware Ung, Nordoltbahn 200 ff, V!lb^ ,«.7z lInn,Weflb,(!Na«,b'«rll,)»<>(»N.V I9iül, 1»« ü« Inlmltrle'Actien ! (ftrr Stück), Oauqes., «Na. Vest. IW ff. 81 — »» — Vgl,d<«r Visen» und Vtahl»Int> in W!en 10l> ff, . . . 7e 7z 77 i>b HNenliab!!»»'l!e!h», erste, »Off — __ —-- «!iiühl. Havels, u, «..« 4... «_ ''iesliigsT- Brauerei 100 fl, . «<, 5, 9'»- Montan'Gcsrll, ONksr,^alsiin!' ^,75 9<-- 1 ss ,<, _ 8»<« -l^. -43<» ,!2» 5'» 12» s»s» ^a^enf.'^.O»'«^».'«^?,'..»»! »,ü, »«5 — >!»ll„a!M iXhailN.. «2g. in Pest > fi. . 74«. ?,»- - «sienerbtratlZir<) Devisell. DenN«e Vlütz,......«l,7, « »" Uonl<2N....... 114 8<, 114 <<ü bar«........ 45 85 4b 40 Valuten. Ducattn...... i 48 » 2l>.Fr»nc»^tü« 2» Mpi«<«l»b«l . . . . l »N7. i8l»> Itali«ni!ch, «inli^iln f«X» >< 4^« , 44'? 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V.Hunbsthurmerftlaße Nr.'1»; , ^ ,. , ,». 1.83lll!f!-U!!^3!!88I' aromaülchet«, wirll erfrischend, verliin» der« dn« Verderben t>,l Zähnr ,lnt> !>csei. t>»< dcn üblen Geruch au« dem Munde l gioß?» Flacon 50 ll. II. MlÄWlM alllicmcin l>elicbt, ivirlt sehr erfrischend und macht die Zabne blendend Nicifi, i» !>0 li, lDl>ü ansteführlc Ktiltcl, llber welche viele Danlsagungcu einliefen, führt ftttö frisch am l'ossci mid versendet täglich pe, Post die Apotheke Trnkoczy neben dem Rathhause in Faibach. Wien: Apothele des Julius v. Trnlbczy ,,um goldene ^^. Vesielluugen von auö- III., «abehlyplah «l. 1?. ^.' „. „ ^^ ^^^ _-^.«...^._,., | Itals- und Briiütkatarrlie I (auch veraltete) j I werden erfahrungsgemäss durch die I ßleictatojer OhUWi | I geheilt Bei schwächeren Naturen empfiehlt sich in gleichen Fällen die | Gtetatooer Em«*. | ----------------------------" ' Nr. 29.055. (5449) . Freiwillige Fahrnisse-Versteigerung. jrrw^^ "rrn FraMK Haus-, Zimmer- und Kücheneinrichtung', «-»i Kuli« ii u««l Foldvoriiitlicii sowie aus sonsti^eii Fabrul^n (mit An**o-ravnave z dne 14. junija 1889, ftf.l 1.7H1, dovolila izvrsilna dražba na 2232 gold, cenjenega nepremakljivega powoslva vložna st- 108 zemljiske knjige kata-stralne obeine Dvor, in na 92 gold, cenjene polovice zemljišèa vložna st. 109 katastralne obèine Dvor. Za to izvršitev odrejena sta "dva roka, in sicer prvi na dan 13. januvarja in drugi na dan 17. februvarja 1891. 1., vsakikrat od 11. do 12. ure dopoludne pri lern sodišèi s pristavkom, da se bode to posestvo pri prvem r6ku le za ali nad cenilno vrednosljo, pri dru-gem pa tudi pod njo oddalo. Pogoji. conilni zapisnik in izpisek iz zemljiske knjige se inorejo v na-vadnih uradnih urah pri lein »odisèi upogledati. Neznano kje bivajoèim upnikorn Mariji Mrhar iz Dolenje Vasi in Franu Zupanèièu iz Ajdovca ter neznanim dedièein zamrlih upnikov Luki Mr-harju iz Dolenje Vasi, Josipu Murnu z Vinkovega Vrha, Antonu Fabijanu iz Sodinje Vasi in Jozefi Vidmar iz Velikega Liplja, postavlja se skrb-nikorn na ein gospod Fran Florjanèiè iz i^užeinberka. C. kr. okrajno sodišèe v Žužem-berku dne 28. septembra 1890. (5342) 3—3 Nr. 8499. Reassumierung ezecutwer Fcilbietung. Ti>» mit drm Vl-schnde vom IM?" März 1877, Z. 2001, bewilligte und mit dem Bescheide vom 18. August 1877. Z. 6697, emstweileu sistierte exicutiu? Feilbietung der dem Mathias Akrrl vun Kru»ce gehörigcll, gerichtlich auf 1120 fl. beweittteu Realität Einlage Nr. 11 dei Steuergemeinde Zaii>a»je wegen den, Herr» Rudolf Endlicher in Laiban, schuldigen 92 si. 96 lr. s. A. wird im Reassumierungswege alls den 1 1. Februar und den 11. März 1891. vormittags von 10 bis 12 Uhr, hirr-gerichts mit dem Beifügen angeordnet, dass obige Realität nur beim zweiten Termine auch unter dem Schätzungswerte dem Meiftbieter wird hintangegeben werden. Laai am 26, November 1890