Laibacher Ieituna. __ , ,^,—Mi""--,»,—< _____ 4»" «V3 Mittwoch am 3«. November »833. »"_____________________ ____ Dit «aibacher Zeituna" erscheint, mit Ausnabn.e der Sonn< und F.iert.,qe täglich, unsi koiltt mm.nt d.» >g»i!agen im Comptoir ganzjährig ll ,l., halbjährig 5 ss. 30 fr. mit Kren,band i», Eo'M'lmr ganzjährig l2 st.. hnll'jähr^ « st 5>>r dle^ Zuitellu^. m's Ha,,« ,1»d hnlbjäl.riq 30 s>. ,,„s,r zu entrichte». Vtit der >lloü portofrei aa»'iäs>rili nuter .ttrculb.mo und gedruckter ?lore„l la !l., !,al ',a!»ri^ < » ,'tU tr. — In sernl ions q cb u l, r fj,^ ,i,„. Z^alteu^eile ober den Na,,», derselben, sür ein-'milia. «inschaltunq 3 fr., si.r ,weim^!iqe ^ sr.. .i,r drein,.!.ge 5 sr C. M Imerate bis lH keilen kost,,. , st. s.'.r 3 Ma!, 50 lr. sin 2 Mal und 40 fr. sur 1 M«! einzuschalte». 3>, diesen Gebühren ist nach dem „provisorischen («.sehe m"» <>. Novem^er >«5<> ,„r ^„!ert,o«sNm»vel" noch l» lr. für eine jed.su.ali^ ltuu^ hinzu zu rechnen. <^e. k. k. apostolische Majestät haben mit Aller-, dbchsser Entschließung vom 21. d. M. dem Administrator der Betrlel'Sdireccion der nördliche!, Slaals-Eiseubabu , Irha»,, 2 ' l^'' ^, zum Sectionsrache >m Ministen»'» für Hanocl, Gewerbe u»d öffentliche Bauten z»l ernennen geruht. Se. k. k. apostolische Majestät haben dem Haupt' mann deft Infanterie-Regimeuttö Erzherzog Siqis-Mlmd )ir. 4!i, in Verwendung bei der k. k. Gesandt' schaft in Dresden, Franz Grafen v. Condenhoue, die KämmererSwürde allergnädigst zu verleihen geruht. Die bei dem k. k, Finanzministerium in Erledigung gekommene Registialnr-Directorsstclle ist dem biöherigenRegistraturcDirectionö-Ad)uucten dieses Mi' nisteriums, Ferdinand Castaldo, verliehen wotden. Die unter dem Patronate des klinischen Neli-giousfondeo stehende, nnd durch daS Ableben deS Lo° calcaplanes Georg Plemel erledigte Localcaplanei Sa-Plana ist dem Pfancooperasor zu Preßer. Joseph ^au ritsch, verlieben worde». Laiblich, ain 24. October 18!i.'j. Die durch das Ableben des LocalcapIaueS Io-bann Aubel erledigte, und uuter d^m Patronate dee train. ReligiouSfondee stchei'de ^ocalcaplanei ^u Nnd-Nik, ist dem bisherigen Localcaplaue in Kauker, Valentin Nauuikar, verliebe» worden. Laibach, am 2.'!. Novemlxr 1««3. Vcrnndcr,,«„cn in der k. k. Ilrniee. Bc fordc ru u ge n. Im Infauterie-Regimeiile Graf Leiningen Nr. 21 : der Oberstlicntenant Friedrich v. Vrauden-stein zum Oberst « Reglineucs - Commandanten, der Major Adalbert Wirth zum Oberstlieutenant und der Hanptmaun Wilhelm Tayaucr deö Infanterie^ Regiments Ritter v. Roßbach Nr. 40, zum Major; im 2. Vaual- 11-Grdnz-Infanterie-ReglMcnce: dtt Oberstlieutenauc NicolauS Vilrkovic znm ^l>erst-3legimcntS:Vomma»danten, der Major Engen v. Lazic zum Oberstlieutenant uud der Major Ma-. thias Zecic des Gradiscalnr 8. Grauz»Infaluerie-NegimentS. znm Major. Ferner zu Majoren: im Infanterie«Negimente Freiherr Turszky Nr. 62; der Hauplmann Victor Graf Lelningen vom Iofanterie-Regimeute Fürst Earl Sch'rarzeuberg Nr. i<); im Iufanterie-Reglmeute Wocher Nr. 2!i: der 5^a„pmann Johann Sclimiy des Infanleoe-Iiegi-NienlS Graf Leiningen Nr. 21; im Iufanterie-Regimente Ritter v. Noßbach ?tr. 40: der Hauptman» Heinrich Jacob v. i^ermi-" entbal des Infaulerie-RegimeutS Wocher Nr. 25; im Husaren-Regimeitte Fürst Nenß Nr. 7: die Rittmeister: Edmund Glaf Belcredi desselben NegimeutS, nnd Gustav Ot tinger deS .'>len Husa-ten -. Regiments Graf Rade^ky, Lel)terer mit der Bestimmung zum Truppendienste beim Regimente einzurücken: endlich der Hauptmann Wilhelm Herzog von W ü r t« temberg des Infanterie-RegimentS Erzherzog Si-giSmund Nr. 4«, zum überzähligen Major mit der Emlbeiluug in das Infanterie; Regiment Graf Lo-uingen Nr. 2l. Pensioni r ll n g e n. Der Major (5a,l Gerbert r>. Holiian des In-fauterie-^l'egimentS Wocher ?tr. 25, »wo der Haupt' mann Adolph Ritter r. Heunuy deS Infancerie-Re« mentS Gioßfmst (5onstanci» Nr. 18, Leycerer nnc dcm Vl'aiorS-(>'haiakcer in! !!<<»<»,-<>!. Nichtamtlicher Tbeil. Orient a lischc Allgclestenheilcn. Kronstadt, 22. November. Die „Krönst, ?tg." schreibt: Dnich Priratgelegeliheit haben wir soeben Nachrichte» ans Vnkarest bis zum 20. Nov. F>üh erhalten. Di>' 5^a»ptstadt erfreute stch forl-walirend der besten Ruhe. Vom Kriegeschanplal) waren keine ^Itachrichtnl cmgelmifen, nnd in den leltte» Tagen hat ma» l» Bukarest auch keinen Kanonen donner vernommen. Auf Befehl o>is bringen wird. AuS dein linkische» Lager waren ga, keine Nachrichten gekommen, m.o man wußte am U>. Abende nicht, ob ansier Kalafac noch an irgend einem Puncre des linken Donanufers die Türken Stt'I-lliin, genommen. Bukarest wird dm, Vernehme», nach inichster Tage eine b.dcntende rnsslsche El!,a,uarii>n»g erhalte». O e li c r r e l ch. Wicn, 27. November. Die „Austria" bestätigt nun die in der „Triester Ztg." auegesprochene Ver-mmbnug, daß von ?tenjahr an alle Zölle e»c-weder in Silbe« oder in Papier mit Zuschlag des Aufgeldes sollen bezahlt werden, indem ste sagt: „Die im neuen, mit 1. Januar iu Geltung tretenden Tarif angegebenen Zollsaye s>»d, wie bl> her, in der geseyllchen Reichswährnng — gegenwar» tig der Conventions-Gulden nach dem Fuße vou 2l) ft. auf die Colner Mark, der im lombardisch« veneliani-schen Königreiche 3 Lire aussliache gilt — ausgedrückt- Die hiernach entfallenden Zölle stnd taun im lombardisch' venecianischeu Königreiche, wo die Silberwährnng besteht, wie bisher iu klingender Münze zu entrichte»; in den übrigen Theilen des österreichischen Zollgebietes wird zwar auch daS cur-si, ende Papiergeld als Zahlung angeuvmmen, jedoch nur nach seinem CurSwerlhe, welcher auf Grnnd des durchschnittlichen Wiener WechselcurseS auf Augsburg von Monat zu Monat bestimmt und öffentlich bekannt gemacht, sowie bei den AenuerN ersschtlich gemacht werden wird." Das genanute Blatt bemerkt ferner: „Bekanntlich ergriff man bei Einführung dec-bestehenden Tarifs als Auskuuftsmittel, daß ma», vorzüglich mn die an sich richtig bemessenen Schulz zolle durch die Zahlnng in entwerihecem Papier nicht in ihrer Wirksamkeit wesentlich beeinträchtigen zu lassen, für das erste Jahr der neuen Tarisperiode einen erheblichen allgemeinen Znschlag zu den im Tarife festgeseNten Zollsapen fügte. Eine Verlange» rnng dieses Zuschlages über daS erste Jahr hinaus schien um so weniger nöthig, als der durch den Tarif gewährte Schnß stch im Allgemeinen als vollkommen ausreichend erwies, und als die Herstellung der Valuta die erfreulichsten regelmäßigen Fortschritte machte, die wahrscheinlich auch schon jeyc einem ganz normalen Zustande nnserer Geldverhältnisse sehr nahe ge« fül'rt hätte», wenn nicht unerwartete ausicre Ver-wicllunge» stöieud dazwischen getreten waren und den Aeuesuugsforlschrill nnterbrochen hatten. Andererseits lieqc im Wesen des Schnnzrll-Systems, daß chc:l»g der Zwischenzölle nomiuel ln Papier lvürde bei dem jeßigen Stande deS Silberagio'v diese oerelnslälldische Micwerbung uoch erheblich begünstigen, während nun durch die neue Anordumlg die Zli'ischenzölle sich gleichsam um den Belauf des Agio's erhöhen werden. H,eri» liegt mithin offenbar sowohl dem Zollverein als dem allgemeinen Anolauo gegenüber eine Begünstigung der heimischen Judustrie, welche derselbe» den Uebcrgaug in die neuen Vertragszustände uicht unwescuclich erleichtern dürfte." ' Wien, 27. November. Aus Anlaß del Re-gliliruug der Zollämter längs der Gcanze gegen di« Zolloereinsstaaieu werde» die Nebenzollamter 2. Classe: Warustei». Pyrnwang, Käste», Schildorf und MayerS-glün «m Egerer Cameralbeznke, dann die Bolleti-ruugostatiou Iunlellhen »n La»de ob der Enus, sowie das 'Nebenzollamt 2. Classe zu Sirzenheim im Herzogchume Salzburg, vom 1. Jänner 18.^4 äuge» fangen, aufgehoben werden. " Se. k. k. apost. Majestät haben mit allerh. Vnlschliesinng die Annahme der von dem nunmchri» gen SeccionSralhe im Mlnisterillm für Cultus und Unterricht, L- Ritter v. Heuster, für das k. k. botanische Cabinet bestimmten Herbarien (Pflanzen aus Neapel. Sicilieu, Großbrilauuien und Nenholland) zu gestatten und zu befehlen geruht, Obgenauntem für diese Gabe das allerhöchste Wohlgefallen anszu-drücken. " Im Verlage der k. k. Schulbüchervelschleiß« administraeiun ist eine von Dr. G. V- Bolza redi» gitte Schulausgabe von Ariosto'S „Orlando Fnrioso" erschienen, welche das k. k. Unterrichtsministerium den GMnasialschüler,, der oberen Ciasseu empfohlen bat. " Die fünfte Aussage des im Verlage von C. Gcrold ll Sohn erschienenen Leitfadens der Geographie ist vom Unterrichtsministerium für die 1. Classe »^T» der Untergymnasien und Unterrealschulen fm zulässig erklärt. Wien, 27. November. Se. k. k. apostolische Majestät dabei! ein Eremplar der von dem Dr. Hermann Mauert verfaßten „Geschichte der Ereignisse in der ostrrreich'scheu Mouaichie während der Jahre 1848 und 1849" allergnädigst anzunehmen und dem Verfasser eine goldene Medaille durch das k. k. Oberst-Kämmereraml zustelle, z» lassen geruht- — Se. k. k. apost. Majestät haben dem Ober» schüfteumeistel 5^ermaun Kranz zu Lienz. als Eriniie-rung an den glücklichen Schnß bei dem Festschiesien am 19. März d. I, ein Schelbenrohr nnd der Schü-tzeugemeinde zu Lienz als Preis bei einem künftigen Bestschicßen einen silbernen Becher zum Geschenke zu bestimmen geruht. — I>l Folge des Erlasses des Handelsministeriums vom 16. October d. I. hac die Direction der a. p.' Kaiser Ferdinands-Nordbahn uulerm 2«l. Oc» tober d. I. ebenfalls bewilligt, daß anch anf der ge» nannten Bahn die Kunstwerke nnd Indnstrieerzeug-nisse. welche für die Knust- und IudussrieanSstellung zu Paris im Jahre 18KN bestimmr si<>d. gebüdrenftci transporsirr werden, weliu die Erpl'stl>o,,sgcgeustande von den Handels- nnd Gewei bekomme» u als solche bezeichurs sind. — DaS Finanzministerium H.1< die hiesige Fi-Nanz-Landeodireccion ernlächtigl, al'j>lvnte Rechlsliö-rer, welche mit den vorschriftsmäßigen Erforderniisen verseben sind, als Concepcscandidaten für den Dienst der k. k. serbisch-bauater Finanz Landeodirection auf-zunehmen, im Falle der Eignung zu beeiden, und gegen Verabfolguug cineS ReisepauschalS von IM st. nach Temesvar zu senden. — Für die Verleihung der auf Befehl Sr. M. des Kaisers gegründeten 10 Stipendien zur Heran-büdiing von Lthiern für Gymnasien mit deutscher uud italienischer Unterrichtssprache, sind folgende Bedingungen durch daS Unterrichtsministerium vorgezeichuet worden! Die Dauer des Stipendiums ist 3 Jahre. D«r Stipendist ist verpflichtet, die seiner Anobildunq dienlichen Vorlesungeu an der Wiener Universität zu hören), und die Vorträge über deutsche uud italieni-Literatur steißig zn beuüyen. Bei Nichteinhaltung dieser Bedingungen kaml daS Stipendium zurückgenommen werdeu. Der S'.ipendist hat überdieß einen NeverS mit der Erklärung auszustellen, daß er sich verpflichte, seiner Zeit jede ihm an einem k. k. Gymnasium übertragene Lehrerstelle anzunehmen, und sie weuigsteus durch 6 Jahre zu versehen, im Falle der Nichterfüllung dieser mit der Stipendiumsverleihung verbundenen Verpstichtuugen aber daS bezogene Stipendium dem Aerar zurück zu erstatten. Diejenigen, welche um ein solches Stipe»dium zu concurriren gedenken, haben ihre an das Unterrichtsministerium stylisirteu Gesuche bei der Statchalterei von Mül)> rcu bis längstens 20. Dec. 1863 zu überreichen. — Mehrere Blätter berichteten über Abänderungen in der Adjnstirung nud Bewaffnung der k. k. Cavallerie, so daß mau glauben konnte, es handle sich um eine Maßregel, die eine namhafte Vermeh» rung der Militärauslagen zur Folge haben dürfte. Die „Oesterr. Corr." ist in der Lage, zu erklären, das; nur unbedeutende Adjustiruugsäuderungeu beabsichtigt werden, deren Ausführung übcrdieß nur all« mälig stattfinden soll und erst nach Jahren gänzlich bewerkstelligt sein, mithin die augeordneten Ersparun-gen im Mllitarhaushalte nicht beeinträchtigen wird. — Dem Veruehmeu nach werden in Folge der politische« Organisation die Etatthaltereien noch in diesem Jahre in ihrer Neugestaltung in Wirksamkeit trete». In Betreff der Kreis-, und Bezirksämter dürfte der Beginn der Wirksamkeit im ersten Quartale 18N4 erfolgen. — Im Wege des k. k. GeneralconsnlatS sind Seitens Oesterre.chs mit Hrn. Nochaü in Paris, dem Erfinder der Silicalisation (weiche Sandsteine zu har-. teu), Unterhandlungen a»gek»üpft worden, „m auch il! Oesterreich mit diese, sehr nüplichen Erfindung Ver° suche machen zu können. — Die Handelskammern sind aufgefordert wor, den. in Betreff der i» llngaru zu errichtenden Cimen-tirnugsal'stalten Mutachten abzugeben. — Wie sehr sich der Verbrauch von Cigarren in Oesterreich gehoben hat, geht znm Theile aus den! statistischen Tabellen hervor. Im Jahre 1841 wurden 28 Millionen Cigarren erzeugt, während diese »Ziffer in diesem Augenblicke auf mehr als 8U0 Mil. liouen gewachsen ist. Dabei sind die im Auslande erzengten und vom Auslande bezogenen Cigarren nicht mit gerechnet. — Von dem Cnstos der Kupferftichsammlung der k. k. Hofliibllulhek in Wien, Hrn. F. Ritter v. Bartsch. ist so eben ein Werk über diese Sammlung erschienen, welches elne Beschreibung der merkwiudig-steu Blatter aus der mehr als !W0.000 Stücke uud 876 Baude umfassenden Kupferstlchsammlnng der k. k. Hosblbliothek enthält. — In Oberösterreich schreitet die Erbauung von Schlilhäusern in sehr erfreulicher Weise vorwärts. Schon stehen die Schulhäuser zu Tragwein, Schwert-berg nnd Ried bei Mauthausen vollkommen volleu-del da, deren Ban erst im Verlaufe dieses Sommers angefangen wurde. Der Unterricht hat in jedem be> reitö begonnen. Außerdem sind die in der Aufführung begriffenen Schulgel'äude zu Mauthauseu uud Gutau bereit? niuer Dach gebracht, und werdeu im Frühjahre vollei,dec werdeu. — Die zweite für die Semmeringer Eisenbahn-strecke bestliuuue neuartige Maschine ist gestern Abends mit dem Odobeiger Lastzuge hierher gebracht worden. Dieselbe ist eben so construill, wie die Maschine „Capellen." — Fran Gräsin Sidonia Brunswick von Ko. rompa hat zur Vergrößerung der Schule im Markte flecken Martouvasar ein geräumiges Haus am Martt-plane der Gemeinde geschenkt. — Aus Venedig, 23. November, wird der „Tr. Ztg." geschrieben: Die übertriebene Besorgniß, als ob heuer der misnathenen Ernte wegen, die Hun« gersnoth anf der ganzen Halbinsel unvermeidlich wäre, rief in der häuslichen Wirthschaft der meisten iia,^i «lent« die strengste Sparsamkeit hervor. So z. V. wird uun in viele,, Familien den Dienstboten der W«i>, versagt. u»d die Anzahl der Lefttereu immer medr bcschräukr. Dessenungeachtet lassen sich blS jeltt die Felgen der augeblichcu ^heueruug im gewöhnlichen Tagslebe» der Stadtbevdlkernng nichc leicht wahliiehmeu. Im Gegentheile sind hier die Schauspielhauser fast immer gefüllt; das Geflügel wurde »och nie z» so billigen Preisen verabfolgt, wozu der Umstand, taß die Fütterung auf dem Lande zu theuer ist, nicht wenig beiträgt; in keinem Jahre eudlich wurde sr riel Geld auf ausländische Getränke ausgegeben, als heuer. Unser Hafe.' ist mit Getreide wie überschwemmt; wo man Hinblicks, sieht man nur mit Korn uud Weizen geladene Barken, die diesen vom Finanzminist,,» rium auf weitere A Monate durch Befreiung vom Alloftihrzoll begünstigten, uud zugleich des großen VorrcitbeS wegen im Preise immer mehr sinkenden Arllkel von den kaum eingelaufenen Schiffen in die Magazine der Speculciiuen führen. Mehrere Kauf' leuce, die erst vor we,igen Wochen auf der hiesigen Börse zu hochgetriebenen Preisen Ankäufe machten, beklagen uuu den bevoi stehenden Verlust. — In Mantua ist am 1>i. durch Fürsorge der Municipalccmgregatiou mit Erlaubniß der k. k. lom-bardischen Elalihallerei ein Institut für weibliche Taubstumme eröffnet worden. — Wie mau der „F. P, Z." aus Pesth schreibt, wird vom nächsten Schuljahr au die UnmrichtSspra« che auf alleu StaatSgymnasieu in Ungarn die deutsche sciu. Die Verorduung sei bereits ausgefertigt uud werde seinerzeit veröffentlicht werden. — Bekauutlich wurde >n leyter Zeit sehr viel Vorstenvich von Ungarn nach Hamburg erportirt. Wie man erfährt, sind für das nächste Jahr bedeu» tende Bestellungen gemacht worden. — Die in mehreren Gegenden Siebenbürgens vorgekommenen Waldbiäude sind, neuesten Berichten zu Folge, durch die vereinten Bemühungen der poll« tsschen Behörden und der öffentlichen Sicherheitsor-gauc unterdrückt worden. UebrigenS ift dort seit dem 12. d. M. nasse Witterung eingetreten, und auch dadurch dem weiteren Umsichgreifen der Brände Einhalt geschehen. Als Emstehuugsursache ist in den meisten Fallen Vg»ug der im Walde an« gemachten Feuer erhoben worden, ein Theil der Brände ist durch Znfall entstauben, nirgends aber hat nach den Ergebnisse,» der ämtlichen Nachforschungen eine verbrecherische Absicht obgewaltet. Zur Verhütung ähnlicher Vorkommnisse ist ülnigeus von Seite des 6ivil- uuo Militäl-Gouvernements in Siebenbürgen an sämmtliche politische Behörden eine eigene, aus' führliche Instruktionen enthaltende Verordnung er< gangen. — Nach einer Correspoudenz aus Albanien bs' absichtigc Frankreich i» den wichtigeren Plänen Al< banienS, der Herzegowina und VosuieuS Consular-ämter zu errichte». Herr Bourse bereiset diese i,'äl>' der im Auftrage seiuer Negierung, um die Stations» pläpe für die neueu Consulate zu ermittelu. — Das Studium der slavischen Spracheu, das in der neuereu Zeit in Prensien bedeutend an Um« saug gewonnen, hat sich auch anf einen besonderen Zweig derselben, das Litthau'sche gewendet. Vor Kur« zrm ist lu Berlin eine Sammlung der „Litthau'schen Volkslieder, critisch bearbeitet und metrisch überscht" von Hrn. G. H. T- Nesselmann erschienen, welche 4l0 Lieder im Litthau'schen Original mit deutscher metrischer Ueberseftung enthält. WaS den Charakter derselben bttrisst, so sagt Hr. N. iu dem Vorwort, das; sie ci»e schlichte Einfachheit in Form nnd Inhalt bezeichnen, der aber eine Zartheit nnd Innigkeit der Empfindung nicht abgehe, uud wori» sie mit anderen nordischen Volksliedern, z. B. deu finnischen nnd russischcn, große Verwandtschaft haben. Die Melodien, welche der Sammlung beigegeben, sind sehr einfach und aus den frühereu Sammlungen cut» nommen, werden aber in lhrer einfachen Naivetät den Frcnnd der nordischen Muse sehr ansprechen. Temesvar, 22. Nov. Fürst Milosch Obre»o-ritsch kam aus der Durchreise nach seinen Gütern m der Walachei Samstag hier an uud sente gestern seine Reise forc. V e u l l ch l a u d. Von der bairiscben Gränze, 2». November. (S. M.) Ans verbürgter Quelle kommt mir die Mittheilung zu, daß die Regierung von Schwaben uuo Vleuburg den Gustav Adolph-Verein, resp. den in diesem Negierungobezirk bestrhendeu Zwelgvervi» desselben, für einen politischen erklärt, dieser jedoch hingegen Protest erhoben hat. Es sind iu Folge oes-scu zwischen dem Herrn Regierungspräsidenten von Weiden uud einem Thell des Ministeriums erhebliche Differenzen ausgebrocheu. Ältcnbnrst, 22. November. Dem am gestrigen Tage zusammengetreteneu Landtage des Herzog» tbumS ist uuter Anderm auch der Gutwurf einer neuen Strafprozeß-Ordnung zur Berathung nud Beschluß« fassuug vorgelegt worden. Bekanntlich sind von de>l herzoglich altenburg'scheu Ständen schon zwei Straf-prozeß-Orduuugen berathen worden. Der zulcht beratheue bezweckte Müudlichkeit, Oeffenllichkcit und StaatScm» wallschaft, sowie das Institut der Geschworueu für schwere Velbrechen «Uer Gattung, während gegeuwärtig die ge-dachcenInstitute gesenlich nnr für politische und Preßoer« geheu bestehen. Der neue Eutwurf der Slrafvrözeß-Ordnung nimmt aber, unter Beibehaltung der Oef-feutlichkeit, Mündlichkrit und Staatsanwaltschaft, wie der köuigl. sächsische Entwurf, von dem Institute der Geschwornen in so feru Umgang, als der vou Lefttern zu fällende Wahrspruch au rechtsgelehrte Nichter un» ter Entbindung von dem künstlichen Beweise übertragen wird. ^ r a n k r e l ch. Paris, 21. November. Die Nörfe ist voll Zuversicht und erwartet vorläufig eine Eiustellnug der Feindseligkeiten. Der Winter wird die weiteren Operationen hemmen und der Diplomatie Zeit lassen sich iu'S Mittel zu legen. Jedenfalls ist eine Aussicht auf Ruhe während fünf Monaten vorhanden, und dieß ist für die Speculation schou sehr viel. Diese Resteriouen, sowie die Meldung der Anwesenheit des Hrn. v. Kisseleff in Foncainebleau machten die Fonds steigen. AnS Dijon wird über die Entdeckung einer geheimen Gesellschaft, dle sich in den Grotten vou AsniereS versammelte, geschrieben, daß die Mit» « « UV glieder derselben verhaftet sil'.d. Es siud grdßeutheilS junge Leute von <7 bis 20 Jahre,,. Ihr Alter scheme fast dem Complot seinen Ernst zu benehmen, aber sie werden dennoch für gefährlich genug gehallen, um vor das Tribunal von Dijou gestellt zu werden. Seitdem wurden aber noch andere Verhaftungen vollzogen. Die Polizei ist einer wahren Verschwörung auf die Spur gekommen. Verhaftsbefehle wurden l ausgefertigt und auch die Mitglieder dieser zweiten ' geheimeu stiele lisch a ft befinde» sich in den Gefang». msien der Stadt. Man versichert, daß beide Also» Kationen mit den geheimen Gesellschaften in Paris zusammenhinge». Ans Orleans wird gemeldet, daß man daselbst auf den QniS und in der Markthalle aufrührerische Plakate an die Bürger mid Arbeiter, an die Socialisten von Olleans angeschlagen fand. Diese Anschläge predigten den bewaffneten Aufstand, wegen Mangel an Arbeit nnd Theuerung der Lebensmittel. Die Plakate waren unterzeichnet: Moral». Die Po-llzei suchte sogleich de» Thäter anf. der um !» Uhr Morgeus verhaftet wurde. Aufgefordert, sich über seme Handlungsweise zn e,klaren, sagte Morai» , er sei im Unglück, die polizeiliche Aufsicht sei ihm u». erträglich geweseu nnd es sei ,h,n nichtS übrig ge» blieben, als der Gesellschaft den Fehdehandschuh biu-zuschleudern. Er bat, man mochte ilm nach Cayenne schicken. Er wnrde dem Generalprocuraior überge^ ben. Ein Individuum, das sich der Herabncchme dieser Placate widerse^e» wollte, wnrde gleichfaUs verhaftet. Der „Nouvelliste" von Marseille meldet, daft die Polizei am l7. d. Abends einen Soldate» des zehncen leichten Infanterie - Regiments verhaftet hat. als er eben demagogische Placate anklebte. Dieser Soldat wnrde sogleich den Militärgerichten überliefet. — Um den Armen von Paris in Eikranknngsfal-leu die Möglichkeit zn bieten, außerhalb der Spitaler in ihren eigenen Wohnungen von Aerzten sich behandeln zu lassen, ist jept anf Veranlassung Sr. Majestät deö Kaisero ein eigener Sanitätsdienst or: ganisirc n'o>dei>, dessen H.i»pcbestimmlin^e» in Kür,ro»d>ssemeuts von Paris werden 1ö!) Aerzte aufgestellt, die nach Verhältniß der Beoolkernng in den Bezirken vertheilt, eine Besoldung von 600—1000 Fr. jährlich erhal» ten, und auf sechs Jahre zn diesem Dienste verpflichtet werden. Eigene Localicäten werden ausgemittclt werden, in welchen die Aerzre zu bestimmten Stunden tägliche Ordmcmonen abzuhalten haben. Diejenigen Kranken, welche sich bei de» Old,-Nationen nicht emfüode» köinie», stüd von oe» ^lerz-ten in ib>en Wohnungen zn behandeln. Jeder Arzt hat ein Protocol! zn führen, in welchem die Namen der Kranken, die Daner der Behandlung und die verabreichten Meticameute einzutragen kommen. Eine besondere Commission, wird in jedem Bezirke ausgestellt, die von diesen Prolocollen Einsicht zn nehmen und jede mögliche Hilfe an Nahrung, Wasche nnd Geld zu gewähren hat. In dringenden Fallen tonnen alle diese Elleichternngen auf eiuen einfachen Von des Präsidenten einer solchen Commission verabreicht werden. Anf Erkrankte, Arme u»d bedürftige Arbeiter, deren Namen nicht in den Listen der öffentliche» Wohllhäcigkeitsanstalten eingetragen sind, haben diese Bestimmungen wohlthätiger Fürsorge, wenn sie darnm anNlchen, ebenfalls rolle Anwendung. Dieser Kran-kendienst, welcher bereico in dem fünften Arrondisse-went von Paris einfuhrt ist. wird vom 1. Jänner 18li4 auf alle zwölf ausgedehnt. Italic n. Turin. 19. November. Emem „enerlichen Er laß des Kriegsmiuisteriums an die Corps . (5omman. bauten zn Folge, hsben die Aerzte nnd (5l)irnrge>, in der Armee sich mit den ihueu nöthigen chirurgischen Instrumenten zu versehen. Neueste Post * Wien, 28. November. Nach telegraphischem Berichte aus Czernovin vom 2li. d. M.. ist das russische 3. Armeecorps Osten, Sacken in forcirlen Märschen nach den Donanfürsteuthümeru begriffen. Iu Nessarabien sind alle Anstalten zu dessen Verpflegung bereits getroffen worden. Feuilleton. Vüch e r sch a u. KoU'dareik »lovc>n*ki zu jiavmlno leto 1854. Na svillo clnl Dr. Janez Blei weis. . - V Liubljani, nntisnil Jožcf Blaznik. ¦— ES llegt uns der dritte Jahrgang dieses slo» veuischen Almanaches vor, nnd mit Vergnügen sehen wir eine größere Betheiligung der sloveuischen Schrift' steller an diesem schönen, hoffnungsreichen Uuterueh. men, welcheö zweifelsohne wachsen und blüheu wird, wle alle vom l)s. Bleiweis auf dem Feld« nationaler Literatur angebahnten Unternehmungeu. Zwei Puncte aber sind eS vorzüglich, die uuö bei Durchsicht des ^olVilincilv zn wahrer Befriedignug gereich« len, erstlich: die ruhige Fortbewegung auf dem rein» wissenschaftlichen nnd schöngeistigen Bode», lchne Na» lionalilalökram, ohne Deuischfeindlichkeit, um die heimatliche Sprache und Literatur pflegend und hebend, weil sie die Grundlage ist für die weilcre Voirodilduüg, — und zweueno: daß statt 0el Hall' losen Welte>propl)eze!uugeu >,u Kaleudellheil etwas WerthooUeres aufgenounneu worden ist —- welchen Wunsch wir bei Vespiechung des lvoll'll'x'lli !'><> l8^ll auegesprochen habe», — nämlich, sov'el es derNaum zuließ, kleine Notizen ans der heimathlichen Geschichte, von denen wir einen beachceuswerlhen Verrath ,m „Illyrischeu Blalle" vom Jahre 1821 finden. Uebergeheud znm Zuhalte mobesoudere finde» wir im ersten Theile die gewöhnlichen Kalender. Attribute; der zweice Theil aber fesselt unsere beson-dere Beachtung. Zuerst begegnen wir einer Biographie deö slovenischen Meiste.sangers „Vul. uliu Vo.lnik" ron l)./inu», welche sich oorzugöweise die poetische Entfaltung und Wirksamkeit Vl'lluik',^ dessen Be. ziehnnge» z»m krain'sche» MäcenaS <<5lgmnnd Frl). Zois, nnd den große» Einfluß des Leyteren a»f den Ersten zur Aufgabe stellte. Vermissen wir auch tari» einige Details, als: Vmluck'« Verl)alin>ß zu l'. »llrlül VOllnili, zu Linhart, und »nsbesonder« über seine Thätigkeit wegen Herausgabe des „deutsch-slovenisch-lateinischen Wörterbuches." an welchem Vo.I »il< fast dreißig Jahre arbeitete, uud deßdalb die umfassendsten Stndie... u.mencl.ch der russische., L.n. guistcu machte, die aber ,n vorliegender Biographie „ur mehr im Allgemeinen berührt wird; so können wir dieser übrigens a»sgezelchn,ten Arbeit I^'/mni^ „usere ooUste Anerkennung doch nicht veisageu, da sie anf Giuudlage der im st. Museum vorsiudliche» Daten rou grüudlichem Quell,nst'ldium, scharfer Kri: c>k, und geistreicher Auffassung des Lebeusbildes ro» seiner poetischen Seite zeigt. u»d sich in fließendem, eleganten Style leicht bewegt. DaS der Biographie beigegebene Porträt muß als. ei" gelnngeues bezeichnet werde!'. — ^vllUil lieferte die A>ograpbie des ge» gegenwärtigen N<< ls«- ^ussnilll!!,', der Wiener^Univer. sttät, Nr. 1<'iml« ^lklo^l'. Ich bin der Ansicht, daß bei Biographien d»> Ingend der darznstetlenden Per> sönlichkcit, die Hemmnisse oder Vegünstignngen ^n der Ausbildungs ^Periode, die genaue Auseiuanderr' sel)nng des Entwicklungoganges. bis sich das Talent Vadn uud Aiieikenuuug gebreche»,', wesentliche Ve-rücksichtigung finden sollen, nut^daß^eine Aufzählung der bekleidete» Würdeu und geschriebenen Werke nicht hinreicht, um sich ein klares Bild des inneren und äußeru Lebens desseu zu oergegemvärtigeu, deu man oorzuführeu beabsichtet. Entspricht uu„ IVuvluüI'^ Arbeit diesen hödereu Anforderungen nicht in jeder Vi' ziehung, so wird diese biographize Skizze des ge-lehrcen und gefeierten Slaoisteu der Gegenwart doch anch in weilen Kreisen mit Interesse aufgenommen werden. Bei der bekannten umfasseuden Kennt»,ß der slooenischen Sprache des Biographen, »st jedes Lob über Sprache und Styl dieses Aufsa!)eS über« flüßig. Auch dieser Biographie ist ein Porträt mit Facsimile beigegeben. — Die Künstltr-.Novelle „^li-kiu« vom slovenischeu Philologen nnd Archäologen '1>i-5tl.M,k zeichnet sich dnrct» Anlage, Durchführung n»d Sprache gleich vortheilhüft ans. 9iicht minder tresslich hinsichtlich der Sprache sind die Uebelschun, gtn vou .lcri«u — der lepte Brief des verstorbenen Vladlca von Montenegro an D>'. i^. /V. ^'lnukl, — und von l'o«!^,» ,'xlvi (^v l>l i<^) — W'loll, der slavische Apostel. — In Lepterem begrüßen wir un« streitig einen drr tüchtigsten und vielseitig gebildeten sloveuischen Schriftsteller unter der jüugern Genera» tion; doch ist auch Ersterer durch mehrseitige geluu» gene Arbeiten bereits vortheilhaft besannt- — Iu der Liedersammlung begegnen wir in der Tbat nnr classischen Dichtungen. I>r. ?i-l>-äl'sn'» Ueberselmng von „Lüpow'S Jagd" ist — echt prescher uisch, meisterhaft. !)<'/>„« »'5 ^Ijl«,^«, ^'x<>iauch der herrlichen Veldeser-Landschafl weht uns entgegen, dabei die Sprache so fließend, der Rythmus so ge» sangooll, daß dieses Lled ein „Volkslied" im edel« sten Sinne werden dürfte. — l'l> <> u n r'x „IVnj !(>.,,^> >ki vermissen — siuden wir anch einen vielversprechenden junge» Dichier, l^<'v>lik, der mit seiner »Ul)/!6,m" und „!^rlil<> in licn" hcr» vortritt. Besonders ist die 2te Dichtnng beachte»s« wertl), welche Zeugniß eiues schö»en Talentes ab» gibt; i» diesem Gedichte findet man einen rrichbe, gabten Schüler l'< , ,^ <> >»>, n»d eS steht zu hoffen, daß !.!ilv »icht d!lß Schüler verbleibe, sondern l'i-<^,'l'n'5 Ifachfolger werde. Dieselbe Leichtigkeit und Fügsamkeit der Sprache kleidet die lieblichen Bilder einer reichen Pdamasie, wie wir sie in I'i<,^ll!i bewundern und liebe». Deßhalb rnfen wir: Glück anf! — Den Schlußstein des Ganze» bilden ,..1^i!'l»'<' /ivljl l>i<>" oon !>>-. ll l»'i n'l» ,5, welche sicherlich in's Herz deö Volkes dungeu nud nachl'allig wiiken weiden. — Da dem Vernehmen uach nächstes Jahr der klinische V,ace»as, S i g m n n d Freiherr von Zois, >» der Gallerie berühmter KlVl!zllc!ii< aufgenommen wird, was sicherlich von den Freunden heimachlicher Literatur und Wissenschaft frendlg wird begiüßt werdl!<>i<'>>!< auf ,,„lge Manner der früheren Zeit hinzuweisen, als auf die große» Begründer der slovenisckeu Liceialur im l(j. Ial)rl>u»d,rle, dere«, Thäligkeit uud Wichtigkeit für d,e Literatur unläugbar ,st, wahrend ihr ander« weitlges Auftreteu ohnehin einer andern Seile der beschichte angehöil. I lü l>«'r, li 0 !><» 1 i/. 1l, 1) n !-,uuliu u. s. w. gehören jedenfalls iu die Galleri,: der um die slouruische Literatur hochverdienten Männer, und wir hoffe», daß der l fachen Rücksichten anfnehmen. SoU jedoch der kulcllul-oill das vo,gesteckte Zlel erreichen, so bedarf er nicht nur literarischer, souderu auch materieller Uulerstimuug. Wir hoffen somit, daß alle Freunde sloveuischer Literatur dieses schöne Sireben des so thätigen und rühmlichst!»» kannten Herausgebers, Dr. lllviw eis, thatkräftig uuterstüpen werden, und so rnfen wir ihm nochmals ein freudiges: Gluck auf! Die Ausstaltuug ist elegant, der Druck rein und correct, der Pre«S sehr billig, uno ist iu allen Buchhandlungen zu bekommen. ^ 1),. V. 5. Klnu. Druck und Verlag vou I. v. Kleinmayr uud F. Va«ber« in Laibach. Verautworlliche Herausgeber und litedacteure: I. v. kleiuwayr uno ». u.amverg. Vörsenbericht aus dem Abendblatte dcr österr. kais. Wieiiei-Zeitung.^ Wien 27. November, Mittags l Uhr. Dic Al,'rse war hcutc von cincr ftaucren Etimmung cnirift fcu, deren Gruud wohl hauptsächlich in der Tliatigkcit der (son-t ermine ,n suchen ftiü dürfte. Die ^urse dcr Cff^tc» «ahmen eine nlckgängige Vcwe^Uü^ und die Valuta war gespannt, ü '/„ Metall, wichen von l^ '/.« aus l»L'/. . ^ '/, 7« Metall, warc» angeboten und um '/« Pl5t. billiger. Nordbahn-Acticn druckten sich von 228 '/, ans 227 '/», schlössen aber wieder zur Notiz höher. Vanl-Actien waren mn l<> si., Dampfschiff-Actim un, 15 st niedriger. Frmide' Wechsel wurden anfänglich sehr zurnägthaltm, zum Schlüsse aber williger gelassen, und schlösse» um '/. M. höher als v,'rqesteru. Gold stieg um '/, p^'t. Loudou N fl 17. — Paris Uis» Geld. — vamburg 8«. — Franfsurt 115 '/.. — Mailand N.'l '/. Ware. — ?lu^' kurg (">>',>) 1l6. — Livorno 11^ V.- -^ Amüerdam 9?. Staati-ftl'uldverschreiblingen zn '»"/,. i»2 °7<^~U2 "/.. detto- ., ».«..' 5'/. ,'/. dttto .. ,. ^ 7. 7.. «2'/.-«2 V. detto ., " ^7. 73 7.-7^'/. detto v. 1.185N m. Ruck;. 4 "/„ «»2 '/.^l»2 7, detto 1852 ., «7« 9N-U0'/. dettn verloste ^"/.. — -^ detw .. :l7o 5U'/,-57 detio ., 2 7,7^6'/,-47 detto " l7.. i8 7,-<»'/. detto zu 57« im AuSl, verzinst — — Grundeütlastun^'Ol'ligationcn zu '»"/«. 9l, 7,-91 Lotterie Äuleheu von, Jahre ^4 229 229 7, dato detto l«39 l!l6-,:tU7, Banco.'Dbligalionen zu 2'///, 58-5U Obligat, des 3. V. v'ul. v. I. l"ü0 zu 5"/« «3 '/.-W 7, Vanl >,'!etien pr. Stmt 1.^2—1!i34 detto mmr (imission 1000—lW2 E^oi.'plcblinl'Acticn l»« 7,-98 7. Kaiser sverdinandsNordbahn 2277,-22? 7. Wirn'GlolWÜker — — BndN'ei^ i'iii; ^mundner 2<».'»—268 Preßb. Tyr». Ciftub, 1. (^miff-------- 2. „ mit Prioril. — — Oedenburg.'Wietler.'Ncustädtcr — — Dampfschiff Acticn <^6—U^8 detto 11. Emission 6l«-6i8 detto 12. do. «9«—600 detto dcS Lloyd 575—577 7, Wicner-Dampfmnhl-Aciic» 1 l3 -l l4 l5omo Neiitschcine 14 7,—l4 7. Pesther BruckeiilAttieu — — Eslerh^zy 40 fl. Vosc 79 7,-7!» 7. Windischgrätz^'ose 2« 7.-2« 7, Waldstciu'schc ., ^?—26 '/. Kegleuich'sche „ l<1—iU '/. Kafferl. vollwichtige Ducaten-Agio 21—21 7.. Telegraphischer (tours«Bericht der Staatspapiere vom 29. November 1853. Staat6schuldverschreibm!gcn . zu 5 M. (in CM.) 92 7/« detto ...... ..4^2 „ „ 813/4 Dar,el?e« mit Verlosimq v. I. 1834, snr l0U ft. . . 229 GrundentlastimgS-Obligationen zu 5!/« ... 90 1/2 V.ml-Yttt!,», ^r. Stott 1^1 st. ln E. M. Uctien der Kaiser Ferdinands-Nordbahn ,u 1000 ft. (5. M........2270 st. in<§. M. Actien der Wien Gloggnihel-Eisenbahn zu 5N0 st. (5. M. ohne ConponS . 840 st. >n (5. M. Actien der Oedenl'urg-Wr.-NeuMdter üisenbahn zu 200 fi. (5. M. ... N4 ft. in C. M. Actien der öftcrr. Donau-Dampfschifffahrt ohne Bezugsrccht z« 50U N. (i. M. . 6I5 ll. in E. M. Wechsel-(Zours vom 29. November 1853 Amsterdam, füriO» Holland. Guld.. Nthl. 97 1/2 Bf. 2 Monat. Angöl'urg, für 100 Gulden Lur., Guld. 11« 1/4 llso. Franlün'l >,,M., (,„r l^<» ,l. ju^. V"-) einS Wihr. im 24 !/2 jl. ssns,. («uld.1 115 1/2 Vf. 3 Monat. Hamburg. ,»r l<»0 Mart Banco, Gulden 86 1/2 Vf. 2 Monat, Leipzig, für 100 .... Thaler 1?l 3 Monat Livorno. fnr 300 Toscanische ^ire, Guld. 114 Vf. 2 M^iat. London, für 1 Pfund Sterling. Gul^n 11-18 1/2 2 Monat. M'iknid, snr 300 Oesterreich. i.'ire, G»!d.113 7/8 2 Monat. Marseille, snr 30!» Frans,», . Gulo. 136 >d'»)l's „ . . . . — 15.45 9t»ß. Iun'eria! ...... — 9.22 Fnedrichüd'ur's ...... -^ U.32 Gngl. Sovcvalugs " __ 1l^5 Silberagio . . " ' ' ' ' ,-^ ,5^2 Getrcid -DurchschlüItV-Preise ________U' l.inl>ach <„n 26. November l853. Marktpreise Magazins. Ein Wiener Mctzen Preise. Weizen . - - 5 5« 7 ___ K>. Oerolanio Vucetich, Besitzer, alle 5 r^on Trieft nach Wien. — Hr. Schawl, k. bnttischer Major, von Trieft nach London. — Fr. Emil,e v. Nad. hcrni, HofrathS-Gattin, von Ud,nc „ach Wien. — Hr. Stary, k. k. Ger!chts.-?ldjunct, von Gray nach Klaq.-nfurt. — Hr. Valentin Tedeschi, 1)5. der Nechtv; — Hr. Zerboni di <3pesett<, Privatier —, »nd Hr. Ancon NaUi, Handelsmann, alle 3 von Wien nach Trieft, — H:. Anton Biesinqer, Handelsmann — und Hr. Anton Nuöconi, Besitzer, beide ooi, Czakaihurn nach Trieft. — Hr. Gedcon Bressi, Handelsinaiui, von Wien nach Mailand. — Hr, Jot). Baron Fefta, Piivacivl', von Wien nach Parma. Ntbft 87 andern Pastagieren. 3 6^6. . (.) B^'l der diesigen k k. Polizei-Direction erliegt ein Mantel, von emem Diedstahle derrühreno Der Eigenthümer kann hierauf seine ElgcntlnlMorechll' binnen der gesetzlichen Frlst oei oer vorgenannten k. k. Polizei Direction gellend macden Bon der k k. Polizei- Dlrection, Lattich am 2). November ,85.). Brot- u. Flcisch-Tariff in dcr Stadt Laidach sur den Monat December 1N53. Geivichc Pie,s Gewicht l Preis Gattung der Feilschafl ^ Gebäckes Galtu»^ der Fei!s.!ast ^., ^ieischgattu!N, ^ .Rü!d!le,!>l! ol)!N' ,>u>r>a^^ wn Maft j B l 0 t. Ochsen...... l — ^ v'i« blo vo» Züaochseil, Stieien u. Külien l /« <«, .^ . ! - - -^ ^ '^^ '^ Rindfleisch vom Land,..... l — — ?^ Mundsemmel . ; __ > 2, , " ^ ' > ' 4 Bei fin-r ^l^uckalin^^me «üter !i Pf,ind nal klilic Zoqab? vom «... — 2 2 'ln Hinlerkorf,, Ol'^rfühen , ^t!>,'s^„ und dei «er ^rdlN. Semmel^ ' ' __ 5 __ > Aus'chr»:tU!,q sich frqcbcnden Abfalls,! I'ON Kxochcn. Fftl und l. ' ' ' M.lls ?i>ur: l'>m>>r A!'!>>,!'»!>' >.'0,> ,l l'i^ 5 Pnin» dl>g^>,,i! < aus Mund-f — 9 2 V4 '^ ssnd »ie Fl,l!cher l'>'rl>1,liqsl, ,'i^rvo» « ^ol» . und b<> 5 bis » ^pfund l<» „ ,^ ^ l __ ,u !i, f „ lialdes Pfxnb. und soforl r.rli^ltlnioiias!!, zlxuw.iqr»; »och lN' ,',«», M,n^ V ^( ^ w>r!> a>,^r,rücklich vclbotin. s>H, bl'! oirs.sZuwaq'fr^üinrllqclZl^isch-^U^'^en : ^)IVI. ^ ^^^ ^^.^ ^ — ^' — ^ tbcüc, a!!!: Kall'-, Vchaf,, <<oel,, . fleisch u. !>^!. ,u l'id,^»?!,, 1^. . . ,^„ ,> W>r nüincr eine FciXchafl nicht nach dcm t>>lmäsi!,ic» Pl^is, Oe-Velnmeltcig v oO ^- " wil't. o?>'l in r,nVn<-f^„ M o! 1 "' ' -» ^^'' !, l, '? t>, T>r<,- voi.^'s>i!riil,'.!! ist, vslk.iufl. wird „>ch d.» I'.!lfl,.'»ec» ./lvcren.^iroi ^,^,^/^ ^, » — 22 ^^2^ <«.s.^„ iinüücksichll,,^ Ii,!ls>nc wcr^n. In welcl'.r Hinsxi't a»ch ! .>^._ , , l lg z <» daü kaus.ndv Publikum .lufoefüll.st wird, fü>- t>ic in diüti'l Ta» .... > ^ ^ ^»>.ln!i,ryl v. ^,,^. ,„,,,„,^„s„ ^'i,schafis„ „uf fci'll' We,s^ »n>l!r, als 5ie ol'l^sil'rel aüs N.l«'.. ... — 2,; '^' :; ^"y>>nq anbwciscl. ^,. l'.zadl.n-, i^de U,!'cr!,i,Itl,nc, I!»0 «>v»r-ÜK'lill^a, >">,^'» >><"'< l ll ', >'>>l»"!' "l'cr. !v»!cl,.' si<>, cin <»««»,»lbl!>in!! c,rn»„ di. !?,<,yi>nss „!,!>/. qiO.XNIl l. ' ' ' » <» )4 " >'l!>l„d»n soüle, soql^ich d>»! Äl»v>Ul»te ^!r l,>!^I,^!.1,,n VeNin Nur Heute uud Morgen llNd die schon qcmiqsam bekannten Stahlfedern, welche auf Glltta-Percha seit neuecer .^eit geschliffen werden, die weder das Papier reißen noch spritzen, und für jede Hand und Schrift ftch eignem, wodurch die Gänsekiele gänzlich zn beseitigen sind, m der Zheatergasse Nr. ,9, das Groß mit 12 Dutzend (14/» Stück) von 9 kr. bis 2 fi, zu haben Auch sind daselbst die vriv Streichriemen von P. Goldsciimid, womit Jedermann dem stlimpjen Rasirmesscr dcn feinsten Grad Schärfe beibringen rann, bis nächsten Samstag zu haben.__________________________________ ' ' Gänzlicher Ausverkauf von Tuch-,'Schnitt- und Current-Waren. Gefertlgtcr macht cinein verehrten Publikum Die ergebenste ?lnzcigc, daß cr sein Geschäft crnstllä) austöscn und ftlne W.^ren vlel unter den Fadrlks-Preisen verkaufen wird, meßhald er auf ctncn recht zahlreichen Zuspruch rechnet. Josef Panel** Z. '"!<>. (l) ' ' Ueberschuhe von Gummielasttcum, gute dauerhafte Ware, werden zur Hintanhaltung der Concur venz unbefugter Vcrkäufer, zu dem lochst bUligen Preis von 3 ft. — kr. für ein Paar Herren-Ucberschuhe, 2 „ 30 „ „ „ „ Damen-Uebei schuhe, 2 „ ^ „ „ „ „ Mädchen. Ucberschuhe, 1 „ Ü0 „ „ „ „ kleinere Ucbcrschuhe, in der Handlung de5 Gefertigten, «>^FAUM F^iI'O5