Nr. 245. Plänumeratlonsprei«: Im Homptoil nanzi. st. ll, halbj. si. 55». ssür ^it Zufiellun», iu« Hau« halbj. 50 fr. Mit der Poft „nnzj. ft. 15, halbj. fl. ? 50. Mittwoch, 25. Oktober. Iuslltlonsgebabl.- Für «eine Ilisüiat« bl« ,u 4 Zeilen »5 lr.< gröh«< P». Z«ll« s lr.; bei öfle«» wiederholun^n pi. ^cil« « tt. 187«. Amtlicher Theil. .,..^. k. und l. Apostolische Majestät geruhten aller-»'"d'gst zu verleihen: des? ^weistcr erster Klasse Eduard Trawe a er, Vers? ^'^"'darmeriecommando Nr. 3, anlassig seiner llwll s '" ^" Ruhestand, in Anerkennung' seiner uei>, sehr ersprießlichen Dienstleistung das Ritterkreuz 5>,,^'°"z Joseph.Ordens (Allerh. Entschl. vom 14ten October 1876)- ^m Nittmeister-Nechnungsführcr erster Klasse Joseph ^..^.^' des Landes-Gendarmeriecommando Nr. 4, " «Istg seiner Versetzung in den Ruhestand, in Ancrken-N ? , "" ^^ bangen, ersprießlichen Dienstleistung das "liercreuz des Franz Joseph-Ordens (Allerh. Entschl. "um 15. Oktober 1876); °em Postenführer Joseph Peschek und ocm Gendarmen Franz Haun at, beide des Landcs-^ '^"lneriecommando Nr. 2, in Anerkennung der von 1 m unter Gefährdung des eigenen Lebens bewirkten ""lung mehrerer Menschen vom Tode des Vcrbrenncns ?a ^ Eherne Verdienstlreuz (Allcrh. Entschl. vom "'September 1876); y°^ Wachtmeister Theodor Maszczytowski. des s.z" ^"Gcndarmeriecommando ^)tr. d, in Anerkennung ^ " vorzüglichen Leistungen im öffentlichen Sicherheits-«H"/as silberne Verdicnstlreuz mit der Krone (Allerh. , "w- vom 7. September 1876); dem^z" bewilligen: h'' ^tuiltt-Wachtmelster Eduard Scholz und Gtük ^lulcn I^skph Scherer, beide des Landes- ^. ^^^erieconnnando Nr. 11, die Annahme und das At>l- m ^^ Zillen verliehenen kön. preußischen rothen '^'Medaille (Allerh. Entschl. vom 8. Oktober 1876); endlich zu genehmigen: ül,,v Versetzung des Lieutenants Wenzel Kouba, )» s^'UPlct beim Infantericregin,ent Adolf Herzog zu '"Ml Nr. 15, in die Gendarmerie der in, NcichSrathc °erlretcnen Königreiche und Länder (Allerh. Entschl. vom 25. September 187tt). Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 13. Oktober d. I. die Vorrückung des Domcapitulars Dr. Johann Winterer in die Reihe der Präbendarcn alter Stiftung des seckaucr Kathedralcapitels allergnädigst zu genehmigen und den Chorvicar und Domcaplan in Graz Dr. Alois Heben, streit zum Domherrn neuer Stiftung an dem genannten Capitel allergnädigst zu ernennen geruht. Stremayr m. p. Se. l. und t. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 15. Oktober d. I. dem Buchdrucker der Hof- und Staatsdruckerei Joseph Oin - selmayer in Anerkennung seiner vicljährigen treuen Dienstleistung das silberne Verdicnstkreuz allergnädigst zu verleihen geruht. Nichtalntlicher Theil. Die Budget- und Steuerreformen-Vorlagen im Reichsrathe. Die Regierung hat mit anertcnnenswcrthcr Prompt-heit, ihrem Grundsatze folgend, dem Rcichsrath sofort bei seiner Eröffnung das Budget pro 1877 vorgelegt. Schon an sich ist dies eine immerhin bemerkenswcrthe Erscheinung, daß sich eine Regelmäßigkeit in der consti-tutioncllen Behandlung des Haushaltes einbürgert, wie sie bis auf das gegenwärtige Cabinet zu den frommen Wünschen unseres Parlamentes gehört hatte. Allein die Details der Sitzung vom 19. Oktober überragen an Bedeutung jene mehr formelle Seite, und zwar durch das Budget an sich lind durch die dem Hause zu dessen nicht geringer Ucberraschung angekündigte Steuerreform, welch letztere speciell ein Ereignis von nicht genug hoch anzuschlagender Tragweite ist. Das Budget selbst bot keine neueu Erscheinungen, allein schon darin liegt, angesichts der nicht wegzuleugnenden Stockung des Verkehres, eine Bestätigung der Thatsache, daß der österreichische Staatshaushalt mit großer Sorgfalt geleitet ist und sich in seinen Ziffersätzcn innerhalb des Rahmens der von der Bevölkerung auch unter ungünstigen Verhältnissen erfüllbaren Leistungen für den Staat bewegt. Wir begegnen zwar neuerdings einem nur um ein geringes kleineren Deficit als pro 1876, einem Deficite von rund 26'/, Millionen, allein dasselbe resnltiert nur zum geringen Theile aus Minderleistungen, sondern aus erhöhten Ansprüchen, welche die Dclegationsbeschlüsse, die Subventionen, größere Rückzahlungen unter dem Titel der Staatsschuld u. s. f. im Gefolge haben. Bloö vom Standpunkte der laufenden Gebarung betrachtet, lummen die Ausgaben den Einnahmen nahezu gleich. Darin liegt auch die Garantie, daß mit Beendigung der außerordentlichen Ansprüche und Investitionen anch das volle Gleichgewicht im Staatshaushalte wieder jenen Platz einnehmen wird, den es in deu ersten Jahren des ieliMu Reg.meö zu behaupten vermocht halte. Wesentlich würde dies die Stcuerrcsorm gefördert haben, welche die Rc^ gicrung schon 1874 einbrachte und die in ihren wich tigsten Theilen noch inwcl im Schoße des betreffenden Ansschusses ruht und selbst, wenn dieser an die Arbeit mit größerer Energie gehen wollte, nach der Berechnung des Ministers erst in 10, sage zehn Jahren irgend welche Erfolge für den Staatssäckel verspricht. Mittlerweile jedoch dauert die allgemein zugestandene ungleiche Vertheilung der Steuerlast fort, und während der Erwerb der liegende Besitz von der Stcurrpflicht getroffen wer- den können, ist es dem in verschiedenen Formen unnah-baren Kapitale möglich, sich der Steuerpflicht vollständig zu entziehen. Solche Zustände erheischen eine rasche Sanierung umsomehr, als sie bestimmt sind, das Gleichgewicht im Staatshaushalte rascher herzustellen. Von diesem Standpunkte muß man die neuen Steuervorlagen betreffs der Personal-Einkommensteuer und ihre gcsetz» lichen Consequenzcn betrachten. Die Personal-Einkommensteuer nach dem Systeme der Selbstcinschätzung trifft den Besitz und das Einkommen gleichmäßig und gerecht; sie schafft eine breitere, allgemeinere Besteucrungsbasis, ermöglicht dadurch aber andererseits, eine Reihe wichtiger Entlastungen durchzuführen. Mit den letzteren hat die Regierung in ihren Vorlagen nicht gesäumt. Sie beseitigt die bisherige Einkommensteuer mit ihren lüftigen und veratorischen Zuschlägen vollständig, sie reduciert die Erwerbsteuer, die Grundsteuer und die Hauszinssteuer um volle 10 Perzent und eximiert noch überdies gewisse Bevöltcrungstreise, wie den kleinen bäuerlichen Grundbesitz, das kleine Gewerbe und die in einem Lohnverhält« nisse Stehenden (bis 600 fl.) von der Personal.Ein-iommensleuer, so daß diese Klassen der Bevölkerung nach ihrem Erwerbe von der Steuerpfticht nahezu vollkommen befreit werden. Wenn nichtsdestoweniger die Regierung sich von dieser Steuerreform eine gleiche Sleuerleistung, wenn nicht eine höhere, versprechen mag, so kann man schon daraus die Ungleichartigteit der jetzigen Besteuerung erkennen und die Nothwendigkeit abstrahieren, an das Werk der neuen Steuerreform rasch Hand anzulegen, um deren eminente Vortheile einzuheimsen. E« uulerliegt auch kaum einem Zweifel, daß der warme Appell, den der Finanzminister am Schlüsse seines Elpos6s an das Hau« richtete, im Hause auch volles Entgegenkommen finden wird. Die Zustimmung, die seine Redt begleitete — so schreibi man der „Bohemia" nnlerm 19. d. aus Wien — ist allein schon eine Bürgschaft dafür, daß man sich lm Parlamente der Nothwendigkeit eincr rascheren Vollendung der Steuerreform nicht ent< zi.-hs, und daß man in Oesterreich auch jcne Prinz!« picn einzubürgern wissen wird, welche im benachbarter Preußen schon seit geraumer Zeit die Basis für eine ge« rechte Vcrlhtilung der Steuerlast und für ein ProSpe« rieren des Staatshaushaltes bilden. Das Wichtigste aus den neuen Steuer-Gchtzliorlageu. Wir geben nachstehend unsern Lesern einen gedrängten Auszug aus den von Sr. Excellenz dem Finanzminister im österr. Abgeordnetenhause eingebrachten neuen Steuer-gcsetzen: Der Gesetzentwurf über die Gebäudefteuer be-rührt die in manchen Städten und Ortschaften bestehenden Ansnahmszustänoe und setzt an deren Stelle durch, wegs die gleichmäßigeSteuerbehandluug. Dic Gebäude- FeuiVeton. Ver Teufels-CaMän. Roman von I. Steinmaim. (Fortsehnn«.) Wenige Slunoen darauf begab sich Herr von Mal- °" nach dem Hotel des Grafen Vertrand von Lem- an. Er hoffst denselben noch zu Hause zu finden, er- >M «der von der Dienerschaft, daß er fchon zu dem ^rn^n von ssavenlines gefahren sei. Er beschloß, ihn "°" aufzusuchen. H Als er in den Salon trat, fand er die Familie '^oentiues beisammen uut> in ihrer Gesellschaft den Granen ??^"b' Anna konnte kaum ihr freudiges Crstau. Äuf ! U"' "ls sie Manuels Beschützer vor sich sah. Uu«^ ?"^ ihres Verlobten aber malle sich der "ruck o«s Schreckens. Greise !?" «besMle b'ide Damen lächelnd, drückte dem ncr zu. bant> «no wandle ftch dann seinem Geg- "^ U" "'5 wol nicht erwartet," sagte er. "Wanet? « "^ Üblich, Sie wieder zu sehen," impfend. """b, seine Aufregung gewaltsam be. ??s Mein" R.j!''^ ""gierig, zu erfahren, wie «S mir ^nm M« ». ^^""»"' ist'«' Sie sehen mich berrit, " "'«"elm Orte?" fragte der Graf beunruhigt. „Nein, meine Erzählung würde den Damen viel' leicht Langeweile verursachen. Aber wenn es Ihnen diesen Abend genehm ist —" „Wohl, ich erwarte Sie in meil.em Hotel," unler brach ihn der Graf, „um acht Uhr, wen», es Ihnen beliebt." „Nein," versetzte Etienne, ihn scharf anblickend, „besser, Sie schenken meiner bescheidenen Wohnung Ihren Besuch. Ich werde sorgen, daß wir ungestört si„d." „Wohl, ich werde loimmn," entgegnele Bcitrand nach kurzem Zögcr>i. Der Herr des Hauses lud Etienne zum Diner ein. DerseU'e blieb. Er hoffle Gelegenheit zu finden, heimlich ein paar Worte mit slnna zu wechseln. Der Zufall wollte, daß er bei Tisch «eben dem Fräulein zu sitzen kam. Während Bertrand mit seinem künftigen Schwicgervlltcl' sprach, fragte Eliemie seine Nachbarin mit leiser Slimmc: „Wann soll Iyre Hochzeit stattfinden, mein Fräulein?" „In vierzehn Tagen," flüsterte Anna. „Sie haben eiMwllligt?" „Nein, aber man wird mich zwingen." „Keine Furcht. Sie werden sich nur mit Manuel vermalen. Vertrauen Sie dem Worte eines Mannes der es noch nie gebrochen hat." ' Ein tiefer, dankbarer Blick aus den Uuam des blassen Mädchens beantwortete diese Versicherung Nachdem Herr von Malton sich nach Tische von der Familie Favenlines verabschiedet hatte, zog er den Gra-fen Vertrand zur Seite. „Verfehlen Sie nicht zu kommen," flüsterte er ihm zu. „Den,, morgen früh würde ich Ihnen nichts mehr mitzutheilen haben." SicbenundMiyigjtes Kapitel. Ein neues Complot. Graf Bertrand von Lembran stellte sich bei Herrn von Maltbn um die verabredete Stunde pünktlich ein. Der TeufelS-Cupilä», der mit seinem Secret« plauderte, vrrabschiedele diesen und bot dem Grafen höftlch einen Smhl an. „Nun, was haben Sie mir zu sagen?" fragte Vertrand. „Ich will Sie über Ihre Situation aufklären," veisetzle Eticnne, „u„d den Namen, welchen Sie tragen, v^r Schmach und Schande bewahrm. Ihr Bruder muß noch in dieser Stunde seine Freiheit erlangen." „Manuel wollen Sie fugen —" ., ,r «Unterbrechen Sie mich nicht, ^ch /wma',^ muß frei werden, und zwar durch Sie- ^ ' Ih«n sogleich an Herrn von ^amolhe und ses"he" ^^^echen, Irrthum ein — ich will nicht sas", ^ ^^ ^em denn ich beabsichtige Sie zu !s"'"'^hre" Vruder aner-Erklärung, daß Sie Manuel °^^^^ und zugleich kennen, das genügt zu Manue^ ^^ ^ ich gegen zu Ihrer eigenen Slcherye'l. ^ ^ Zigtuners Ben Sie verjag. S>e haben I"l Flese^', „,tf verächtlich die Lippen auf. U, die- Ouch cMiert g« nicht." 1946 steuer selbst zerfällt in die ßausklassen- und die Hauszinssteuer. Für die erstgenannte wurde ein besonderer, zwölf Positionen enthaltender Tarif normiert. Die Zins-steuer wird mit 24 Perzent von reinem Zinserträgnisse festgesetzt. Die der Hauszins, oder Klassensteuer unterliegenden Objecte werden künftighin nicht mehr zugleich mit der Grundsteuer belegt. Auch entfällt die bisher auf Grund des Steuerordinariums bemessene Einkommensteuer, an deren Stelle allerdings die Personal-Einkommensteuer treten wird. Jene Gebäude, welche der Zinssteuer unterliegen, werden von der Klassensteuer nicht betroffen. Die Grundsteuer wird künftig mit 24 Perzent des Katastral-Reinerträgnisses bemessen. Für Galizien, die Bukowina und Tirol sammt Vorarlberg wurden specielle Verfügungen getroffen. Für die beiden letztgenannten Kronländer wurde das Einundeinhalb fache des dermaligen Ordinariums normiert. Der Steuersatz von 24 Perzent ist um 10 Perzent niederer als die bisher vom Kata« stralerträgnissc bemessene Quote. Das Gesetz, betreffend die EinHebung der Ren. te «steuern, bestimmt, daß dieselben im Ausmaße von 10 Perzent von den nicht ausdrücklich für steuerfrei er-llärlen Zinsen der öffentlichen FondS und ständischen Obligationen, von Landesanlehen und den Dividenden der Nationalbanl.Actien einzuheben und durch die betreffenden Kassen sofort in Abzug zu bringen find. DaS Gesetz, betreffend die Abänderung der Erwerbsteuer, setzt fest, daß für die Dauer von drei Jahren die Summe der Gesammtsteuer mit 9.000,000 Gulden nicht überschritten, daher diese Steuer für ein Triennium nicht erhöht werden soll. Vorläufig bleiben die bisherigen Steuersätze sammt Zuschlägen unverändert, dagegen werden aber die Steuerbefreiungen einzel» ner Erwerbs-Unternehmungen aufgehoben, und oi> Er< werbssteuern auch in der bisher davon nicht betroffenen Stadt Trieft eingehoben. Der vom Jahre 1880 an zur Geltung kommende Erwerbsteuer.Tarif enthält vier Ka^ tegoricn und 26 Steuerklassen, deren niederste 3 fl., die höchste 2400 fl. beträgt. Was die zwar nicht in dem Ge. setzentwurfe, wol aber im Motivenberichte angedeutete Aufhebung des ein Drittel des Ordinariums betra. genden Einlommenfteuer.Zuschlages zur Erwerbsteuer betrifft, so wird eventuell durch die Personal-Eintonnnen» steuer, über welche wir uns eingehender zu berichten für unser morgiges Blatt vorbehalten, hinreichend Ersatz ge-boten. Der fünft« Gesetzentwurf über die Nest euer. ung der zur öffentlichen Rech nungslegung verpflichteten Gesellschaften enthält die an« erlennenswerthe Steuerbefreiung für die auf dem Prin-zipe der Selbsthilfe beruhenden Erwerbs» und Wirth-schllftsgenossenschllften, welche nicht auf Gewinn berechnet sind und ihre Thätigkeit ausschließlich auf den Kreis ihrer Mitglieder beschränken. Im übrigen wird die Steuer mit zehn Perzent der Reinerträgnisse bemessen. Die wichtigste unter den Sleuergejetz'Vorlagen ist unbedingt jene, welche die Personal-Einkommensteuer zum Gegenstande hat. Wir behalten uns, wie schon oben erwähnt, vor, morgen diesen Gesetzentwurf ausführlicher zu bringen, und bemerken nur heute, daß dem Entwurf zufolge jedes auS was immer für einem Titel stießende Einkommen, das den Betrag von 600 Gulden übersteigt, von der Steuer getroffen werden soll. Die Steuer wird nach 21 je nach der Höhe des Ein. lommenS sich richtenden Steuereinheiten bemessen, und es werden im Laufe des Jahres 187? die Fatierungen durch besondere Commissionen erfolgen. Diese Steuer wird eine veränderliche sein und dem jeweiligen Be» dürfnisse des Staatshaushaltes angepaßt werden. Um auf Grundlage dieses Gesetzes für den einzelnen bisher besteu:rteli SlaalSbürger eine Erleichterung zu erzielen, müssen die Anstrengungen der Steuerträger, aus welchen auch die Fatierunascommissionen zusammengesetzt sein werden, darauf abzielen, dafür zu sorgen, daß kein steuerpflichtiges Einkommen sich der Abgabenleistung entziehen löime, waS bisher nur allzuleicht durchführbar erschien, so daß die große Mehrheit der unbemittelten Steuerträger überbürdet war, während die Leistung«, fähigsten nur in verschwindend geringem Maße contri« buierten. Zur Illustration möge dienen, daß das Ge< sammteinkommen der österreichischen Staatsbürger auf etwa 4 Milliarden Gulden geschätzt wird und nur rund 800 Millionen Gulden von der dermaligen Einkommen, steuer betrossen wurden. Wenn sich auch vielleicht zwei Drittheile jenes Gesammteinlommens aus Einzeleinlommen unter 600 Gulden, das auch jetzt befreit erscheint, zu-sammensetzten, so bleibt doch die Summe von etwa 600 bis 1000 Millionen Gulden, für welche leine Steuer entrichtet wurde. Wir wiederholen es, je mehr steuer. pflichtiges Einkommen zur Personalsteuer herangezogen wird, um so geringer wird sich die auf den Einzelnen entfallende Steuerquote belaufen, und darin liegt der Schwerpunkt der Gesetzesvorlagen. Oesterreichischer Neichsrath. 197. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien, 21. Oktober. Bei Beginn der Sitzung legt der Minister des Innern, Freiherr von Lass er, folgende Gesetzent-würfe vor: Ein Gesetz, mit welchem die Bestimmungen deS z 2 des Gesetzes vom 15. April 1873 in Bezug auf die Einrichtung der Statthalterei in Prag abgeändert werden. Ein Gesetz für Galizien, betreffend die Abhilfe wider unredliche Vorgänge bei EreditgeMften. Der Minister für Cultus und Unterricht legt einen Gesehentwurf vor, betreffend die Dotation der katholischen Seelsorge Geistlichkeit mit Bezug auf den bereits vor. gelegten StaatSvoranschlag pro 1877. Das Gesetz, mit welchem einige Bestimmungen des Gesetzes vom 30. April 1870 über die Organisation des öffentlichen Sanitätsdienstes abgeändert und ergänzt wer-den, wird in dritter Lesung angenommen. Es gelangt sodann der Antrag der Abgeordneten Dr. Promber und Genossen zur Verhandlung, ver. möge welchem die Regierung aufzufordern sei, eine Dienstespragmatil für Staatsbeamte und Diener ehestens zu erlassen. Die Resolution wird angenommen. Nachdem zwei der Gegenstände der heutigen TageS< ordnung aus formellen Gründen von der Tagesordnung abgesetzt worden, gelangt folgende Interpellation der Abgeordneten Baron Eichhoff, Dr. Herbst, Dr. Hoffer und 112 Genossen an das Gesammtminifterium zur Verlesung: 1. Hat die kaiserliche Regierung pflichtgemäß Ein-fluß auf die Führung der auswärtigen Angelegenheiten in der Orientfrage genommen; in welcher Richtung ist dies geschehen, und ist die Regierung bereit, die Ver. antwortung für die Politik zu übernehmen, welche seitens der österreichisch.ungarischen Monarchie in dieser Frage befolgt wird? 2. Hat die kaiserliche Regierung diesen Einfluß da. hin ausgeübt, daß auch bei einem aus Anlaß der orien. talischen Wirren etwa ausbrechenden Kriege der Friede für Oesterreich'Ungarn gewahrt und insbesondere jedes Streben nach Erwerbung fremder Gebiete hintangehalten werde? „Sie irren sich, denn hier ist es." Etienne hielt das von Zilla erhaltene Document seinem Gegner vor Augen. Dieser starrte darauf hin, wie vom Blitz ge-troffen. „Außerdem," fuhr der Teufels.Eapltän ruhig fort, «ist noch das Testament Ihres Vaters vorhanden. Be. sitze ich es in diesem Augenblick endlich, so sind Ihre Kreaturen wahrhaftig nicht schuld daran, die alleS gethan yaven um mich des Vergnügens zu berauben, es Ihnen ^ Felgen. EOlllß bacher Bahn für den Verkehr langer Züge sehr "" günstig traciert ist, daß viele Objecte erst gestützt nm den mußten und die Strecke erst kurz vor der Ml Inanspruchnahme von der Nordbahn in Betrieb llve nommen worden war, welche überdies mit dem ^1'< porte eines Theiles des kostbaren kaiserlichen Mars!«"« von Feldsberg aus eine sehr difficile Aufgabe übenlow men hatte, aber trotz alleoem ohne Verspätung allen " forderungen entsprach. ,., Eine in der Station Staatz vorgekommene ^tt'^/, störung habe die Nothwendigkeit klar erwiesen, daß zur Elsenbahnleitung berufenen Generalstabsofflziere Betrieb nicht blos theoretisch kennen. .. ^ Die Benützung des Terrains sowie die AuM"^ und Durchführung der Dispositionen wurden durch ^ treffliche Spe claltartcn auf Hanfpapier wese""" erleichtert, mlt denen sämmtliche Eompagniecommandan dienstlich betheilt wurden und mit deren raschen V stellung das geographische Institut seinem reichen 3t"h>» kränze eine neue Blüte eingefügt hat. Zum Messe" Distanzen auf den Karten wurde bei den Stäben kleines Instrument „Curoeomeler, Patent WittinaN"' Wien," mlt Vorliebe benützt und hat sich dasselbe um besser und praktischer bewährt, als man mit selbe" . jeoer Lage auch die kleinste Krümmung auf, der "^ richtig messen kann. Die Verpflegung war bei allen Waffenübu"^'' nach den allgemeinen, im Frieden geltenden Normen s^ regelt. Offiziere und Mannschaft erhielten die Mars^ zu läge; die Soldaten auch eine Frühsuppe und M' weise Wein. Bei den großen Manövern zwische" ". Donau und Thaya war dagegen die volltomme" ^u mäßige Verpflegung mit Etappen eiM^,', Wie dringend nothwendig die Uebung in dew so außerordentlich wichtigen als schwierigen Dienste l"^ mäßiger Verpflegung sowol für die Truppen als dlc , ministrationsdeamten war, bewies eben der ^" ^ des V:rpflegsdienstes während der Manöver. M»""L fache Klagen wurden laut, und sogar die fremden ^ ^ ziere sollten sich über den Intendanturdienst abspl^ . geäußert haben, obwol dieselben als gediegene ^^ln sicher lein Urtheil auf bloßes Hörensagen fällen we^ ' die richtige Beurtheilung des Verpflegsdienstes aber a die Würdigung der Ursachen etwaiger Störungen gc terisch fordert. ^ß, Eine Ursache von Störungen war in dem <" Verhältnisse gelegen, daß die Etappenverpflegung > ., lriegsmäßig war, nicht aber uuch deren Zufuhr, ^v^ rend im Kriege jedes Bataillon zwei Rüstwage" ^ und die Colonnen.Maguzinc den Truppen folge", .^, Verpflegung inclusive des vom Manne getragene" e>^ nen Vorruthes somit immer auf vier Tage gesichw^ mußte während der Manöver, mit Rücksicht "»' ^ aus finanziellen Gründen auf ein Minimum ret>uc>e Train, die Fassung und Zufuhr aus den stabilen ^ gazinen täglich bewirkt werden, wodurch Verzöger" unvermeidlich wurden. , den Die Etablierung von Fleischregten °e ^ Brigaden — gleichfalls das erstemal wieder be' ^, Manöver versucht — hat sich im ganzen lrcfl"^ h. währt, wenngleich es auch hitt anfangs Friction" ,„ Der Kaffee, von allen ersten Autoritäten a"'^ Gebiete sanitärer Chemie als das wirksamste ^re?" ,,t' mittel erklärt und deshalb den Truppen statt des "^ ^ie Weines gereicht, erfreute sich nur getheilter SY>"^ ^,, und litt namentlich unter der häufig vorkommen^ ^ geschickten Zubereitung seitens jener Truppe", .^, Kaffee oft ganz unbekannt ist. — Kochmehl und ^ "' ,„„ im Menagezettel vorgeschrieben, wurden auMgcve ,^^ deren praktische Verwendung im Felde — ""l"' .^tere" günstigen Umstünden — zu erproben. Trotz der ^g habcn sich beide Artikel absolut gar nicht dcwayrl. .^ Mehl litt unter dem Transporte und war "'' ' B Felde nie zum Teige zu bringen; die ^bsen ^ wurden niemals weich. Beide Artilel wurden oaye^ v ^ Gries oder Graupen umgetauscht und werden "^ immer vom Menagezettel der Etappenportion verly" müssen. ^ . sjH die Bezüglich der Verpflegung im ganzen Y" '" „z Nothwendigkeit zeitwciser Uebungen im großen, 194? Mgsgemäß angelegten KM als eine unabweisliche er- Haben nun die vor kurzem beendeten großen Waffen. Aunam einerseits gezeigt, daß überall und in allen ^yenen tüchtig gearbeitet wurde und die Ausbildung der Gruppen — mit Ausnahme einiger Details - den Anforderungen vollkommen gerecht wird, welche die moderne krieMechmk an die Leistungsfähigkeit des Heeres stellt, '" "U"° s^ch andererseits die beruhigende Gewißheit, daß ^ ^""""dung des entscheidenden Werkzeuges zum Schutz Manier Interessen im allgemeinen jenen Prinzipien enl,pricht, wclche der neueren Kriegskunst als die Grund-brdlngungen des Erfolges gelten. Die Dispositionen waren durchwegs kurz, klar und der Thätigkeit der Unter.Ablheilungen vollen Spielraum lyrcr Sphäre lassend. Die manchmal späte Ausgabe der Dispositionen entsprang evrn der lriegsmiißigen An-l°gc und Durchführung der Manöver und zeigte sich lachen Entschlüssen uuaemein fördernd. Die Befehls, ^bung war im allgemtinen durchaus präcis, frei von en bevormundenden Erläuterungen und verwirrenden ""ails, und spricht für das richtige Erfassen dieses so »Mrordentlich wichtigen Zweiges die Thatsache, daß die Operationen rnhiy, sozusagen organisch sich enwickelten, ^t bah jenes Hasten oder Schwanken bemerkbar ge. we Meldungs.Hlpparat anzeigt. , Stets laln das Prinzip offensiver Kraftäußerung ^ uchliger Würdigung des Terrains und dcr augen-u lallchcl! taktischen Verhältnisse zu entschiedenem Aus. ^'"cke, u»d mag für die durchaus correcte fführung die ^"t,achc sprechen, daß die Entscheidung nirgends aus ^«ngcnen Fehlern resulücrte, sondern entweder durch Spruch der Schiedsrichter, oder — basiert auf die den -"'urschmanöoern zugrunde liegende strategische Annahme durch höheren Befehl erfolgen mußte. I" kleinerem Maßstabe, doch in ähnlicher Weise, Waltete sich das Führungsverhältnis bei den anderen ^gehaltenen Manövern, und, ist die Schlußfolgerung ^ Theilen auf das Ganze eine berechtigte, so darf '"tlch und Armee jenen Kräften voll vertrauen, welche ^Me>höchsten Kriegsherrn Einsicht zur Leitung und ""^""9 des Heeres berufen hat. c.s,,"'« Prüfung der vorliegenden militärischen Bilanz N bl also mit einem beträchtlichen Activ.Saltw, dessen ^^ schon jctzl in der sehr wesentlichen Steigerung ," politische» Credits dcr Monarchie zum Ausdruck ge» Hl> Daß es so ist, daß da« aesammte Heer tüchtig Mull, in jeder Beziehung für alle Eventualitäten vorreitet, getragen von dem Bewußtsein seiner Kraft das «",le Necht der Monarchie zu wahren wissen wird; daß l"'t einem Worte die Armee ist, was sie sein soll: dies °">'kt sie zunächst der allumfassenden ssinsorge, dem nlles klebenden, nimmer müden, hehren Beispiele, das einer Sonne gleich vom Throne herableuchtet und seine Ncflexc in jencm treuln. hingebungsvollen Pflichteifer findet, der mit vereinter Kraft daS Beste einzulegen bereit ist für Kaiser.Kiwla und Vaterland! Politische Uebersicht Luibach, 24. Oktober. Die politische Situation spitzt sich immer mehr zu. ES fand, wie dem „Pester Lloyd" aus Wien berichtet wird, am 22. d. eine Conferenz der österreichischen Minister statt, die sich mit der auswärtigen Lage beschäftigte und die im Abgeordnetenhause gestellten Interpellationen zum Gegenstand hatte. Nach den, genanntem Blatte weiter aus Wien zugehenden Mittheilungen betrachtet man dasclbst die Situation für sehr ernst und tzlaubt, daß schon die nächsten Tage die Monarchie vor ^ie schwersten Entscheidungen stellen werden. Dcr „Deutschen Zeitung" zufolge soll es sich um eine militärische Intervention handeln; sie stellt dieselbe, welche von Oester» lelch an der Seite Rußlands vorgenommen werden soll, sogar außer allem Zweifel, Die Sommation, welche nem> lich General Ignalicff nach ttonstantinopel bringt, ist don den russischen Diplomaten so abgefaßt, daß ein Ein-Mklten für alle FäUe nothwendig werden muß. Sie dtrlangt, wie bekannt, den scchswöchemlichen Waffenstillstand und die Durchführung dcr Reformen unter Eon-lrole der Mächte. Nimmt nun die Pforte die russischen Vorschläge an, danu beginnt die friedliche Controls.Oc° lupalion; lehm die Pforte ab, dann erfolgt die feind. uchc Exlcutiv.Occupation, welche selbstverständlich im iValle cines nicht erwarteten Widerstandes zum Kriege Ulhrt, in dem, was mit jeder Stunde wahrscheinlicher w'rd, Oesterreich an der Seite Rußlands zu finden sein A,..^"gen soll. pester Mittheilungen zufolge, die wär^I °uf die Jute rpella tion inbctress der aus- Auck ? Ae im Abgeordnetenhause ertheilt werden. berbm'^ Anlegung des Verlaufes der Ausgleichs. schon in?'" burch die Regieruug wird für diese Woche soll damit 5'^ ^stellt. Sc. Excellenz Minister Unger lnd zwar « ^"" lein, die betreffenden Eröffnungen, u wachen ^""""stag schon, dem Abgeordnetenhause und Ungarn herrscht - so lie vorwim^ ''^e Zeitung", — soweit es sich um hudelt, eine so ^^"'"^e der öffentlichen Vteinung ' sroße Uebereinstimmung in den hervor- ragendsten politischen Fragen, daß man mehr als jemals das Recht hat, gerade jetzt von einem cinmüthigen „österreichischen Volk" zu sprechen. Die deutsche Polin! ist natürlich nach wie vor, wie man der „Pol. Eorr." aus Berlin vom 21. d. schreibt, eine Politik des Ausgleichs und der Vermittlung, stets darauf gerichtet, die Anschauungen der Mächte einander zu nähern und die entgegenstehenden Interessen zu versöhnen. DaS Entgegenkommen, das diese Politik bisher bei den Mächten gefunden hat, berechtigt zu der Zuversicht, daß auch die Eventualität eines verschärften Conflictes mit der Türkei lein Anlaß zu ein-m Zerwürfnisse der christlichen Mächte selbst werben kann. Der französische „Moniteur Universell" schreibt unter dem Titel: „DieFriedenSpolitil und die Weltausstellung": Ms die Regierung den gewichtigen Entschluß faßte, im Jahre 1878 eine Welt. ausstellung in Paris zu eröffnen, ließ sie sich und ließen sich bald darauf auch die Kammern von dem herrschenden Gedanken leiten, den Frieden im Innern zu sichern und die FriedenSauSsichten im Auslande im weitesten Maße zu befestigen. Es ist ohne Zweifel den Negierungen eben so wenig gestattet als den Individuen, die Zukunft zu binden; aber sie können und sollen diese Zukunft anbahnen, indem sie alle Einflüsse, welche auf die Politik, die sie sich vorgezeichnet haben, hemmend oder fördernd wirken, je nach den Umständen beseitigen oder begünstigen. Die Regierung hat keinen Augenblick aufgehört, dieses wahrhaft civilisatorische und friedliche Ziel anzustreben. Auch jetzt, angesichts dcr Ereignisse, deren Schauplatz das ottomanische Reich ist, verfolgt sie es mit allem Eifer." In England scheint man hingegen die politische Situation nicht als die gerade friedlichste anzusehen, denn die englischen Truppen, welche jetzt nach Indien unterwegs sind, sind angewiesen, Gibraltar und Malta wegen etwaiger Befehle zu berühren. Sollten Umstände einen Wechsel in ihrem Bestimmungsorte nothwendig machen, so würde ein Telegramm nach Gibraltar sie in fünf Tagen und eines nach Malta sie in zehn oder zwölf Tagen erreichen. In den letzten Tagen sind die schon arg inS Stocken gerathenen Beziehungen zwischen Belgrad und Cettinje, wie der „Pester Lloyd" aus verläßlicher Quelle erfährt, wieder aufgenommen worden. Die Rc< gierung des Fürsten Milan nahm nemlich, von dem Ge» rüchte aufgescheucht, daß Fürst Nikola sich auf eigene Füße zu stellen beabsichtige, Anlaß, den Bcherr>cher der schwarzen Berge mittelst Telegraphendrahtes zu beschwören, er möge sich nicht von Serbien trennen und den sechsmonatlichen Waffenstillstand ablehnen. Fürst Milan fügte jedoch ausdrücklich bei, daß er gern bereit sei. cilicn sechsmöchentlichen Waffenstillstand anzunehmm, sich jedoch „umuöglich durch die Aussicht auf Friedens. Verhandlungen um alle Vortheile bringen lassen löune, die cm Winterfeldzug der serbischen Armee den Tiirlcn gegenüber in die Hände spiele." Es kostete nicht viel Mühe, den Fürsten Nikolaus für diefe Argumentation empfänglich zu machen, und so erwiderte denn der letztere, er schließe sich der Haltung seines Bruders Milan an und werde leinen Waffenstillstand annehmen, dcr länaer als bis Ende Dezember dauert. Kagesmmgkeiten. — (Ein achtzehnjähriger Bigamist.) Der achtzehnjährige Hausierer Ludwig Goldderger in Preßburg fand Gefallen an den baren 180 ft. und sonstigen Werthsachen cines Mädchens in Bazol und heiratete dasselbe, ohne viel Federlesens zu machen. Kaum war abcr die Mitgift der Frau verputzt, als Goldberger die Heirat zu beklage» begann und Anstalteu zur Wedeierlan» guug seiner Freiheit traf. Eines schöueu Tages nahm die Frau wahr, daß ihr jugendlicher Gemal verschwunden fei, ohne auch nur eiue Spur vou ihm entdecken zu tönuen. Goldberger befand sich auf einer Wanderung durch Oderungaru, die für ihn infolge feiner Vermögenölosigteit mit vielen Entbehrungen verbunden war. Unter solchen Umständen erwachte in Goldbeiger abermals die Hciratslust, um sich zum mindesten eine Zeitlaug sorgenlos von den Strapazen der Reife ausruhen zu tonnen. In Velenle fand dcr geplagte Jüngling endlich das Ziel seiner Wünsche, indem er daselbst mit einer sicheren Esther Weidenfeld ein Verhältnis anknüpfte, und er ließ sich von einem, sich als Rabbinatsverweser gerierenden „Schächter" mit dem Mädchen trauen. Kurze Zeit nachher wurde jedoch das Geheimnis dcr ersten Ehe entdeckt und Ooldberger dem zsoruaer Strasgerichle eingeliefert, das den Angeklagten wegen Bigamie zu dritthalb Iahreu Kerker verurtbeilte. Der oberste Gerichtshof minderte vorgestern das Strafausmaß auf anderthalb Jahre Kerker herab. — ( Parifer Weltausstellung.) Die französische Regierung hat von dem Mmisttrium deS Aeuheru in St. Petersburg, die amtliche Anzeige erhalln,, daß Rußland sich an der Weltausstellung vou 1«78 zu belheiligeu gedenkt und daß der ge. Heime Ralh Vutowtzly, Director der Abtheilung für Handel und Mllnufaclur, zum Präsidenten des russifchm Eomnnssariats er. lianut worden ist. - Im Cnusot wird au ein« Riesmlanone für die Weltausstellung von 1878 gearbeitet. Dieselbe ist ,'llr die Mariuc bestimm«, hat 44 Leutimeter im Durchmesser und ihre Kugeln wiegen 3l)0 Kilogramm. — (Weltausstellung '«Philadelphia.) Nach deu neueste» Briefen aus Philadelphia hat e« allen Anschein, al« °t> sich die Hoffnungen, welche man allgemein auf den Hetbsi gefetzt, erfüllen sollen. Die in den Sommermonaten dieses Jahre« in Nmerill» herrschende ganz abnorme Hitze (bis 125 Orad Fahren» Ulng «est°rb" .'^ ^ y^ber l. I. «.ueaMiubtn. gnmfses 'lId"L°7«^^,^^^^ ^ . ^ "ftz n7VEr ^"«««b°zirl«.L°mm°nd° überreicht werden. 1948 — (Der Verein der Aerzte in Krain) hält heute Mittwoch, d. i. den 25. Ollober, um 6 Uhr abends im Vereins, lolale eine wissenschaftliche Sitzung ab. Programm: ä) Innere Vereinsangelegenheiten unter Verichterftattung über den zweiten Üflerr. Nerzte.Pereinstag. d) Vortrage: 1. Prim. Dr. Vle iweis: Demonstration eines mehrere Liter Wasser gefaßt habenden Herzbeutels sammt Kranlengeschichte. 2. Nezirksarzt Dr. Kappler: Mittheilung aus der gerichtsärztlichen Praxis. 3. Prof. Valenta: über habituelle ll^alocezibkio-NeumLoceis. 4. Vezirlsarzt Dr. Wutscher aus Vottschee: über epidemische Augen» entzündung. — (Tod fall.) In Großlanischa ftarb gestern, wie wir einer telegraphischen Nachricht zu entnehmen Gelegenheit gehabt, Herr Iofef Vlau, Gesellschafter der Firma M. Blau Silhne. Der Verstorbene stand mit Laibach in sehr lebhaftem GeschUftsver-lehre und war hier, seines oftmaligen Hierseins halber, eine stadtbekannte Persönlichkeit. — (Ein Erdbeben) wurde am 22. Oltober gegen neun Uhr vormittags im Kanalthale verspürt. Der „Klgf, Ztg." wird darüber aus Schütz geschrieben: „Soeben, 22. Oltober, 8 Uhr 57 Minuten vormittags, wurde hier eine heftige Lrderschütterung, circa 3 bis 4 Secunden dauernd, beobachtet. Zuerst wurde ein Stoß von unten nach oben senkrecht, dann ein Ttoh von Nord nach Süd und wieder zurück wahrgenommen. Doch könnte nicht mit Veftimmtheit behauptet weiden, daß der Stoß genau von Nord nach Süd gerichtet war, möglich, daß es auch die Richtung von NON. nach SWs. gewesen ist. Der Himmel war trüb und etwas regnerisch. Das Barometer war während der Nacht von 697 3 wiu. auf 695 3 mm. gefallen. Das Thermometer zeigte 12°0.; auch aus Knin in Dalmatien und aus Pettinja in Kro» alien werden unter gleichem Datum Erderschütterungen gemeldet. — („Heimat.") Die soeben erschienene Nummer 4 des illustrierten Familienblattls „Die Heimat" enthält: Die nur einmal lieben Roman von Moriz Iölai. Autorisierte Ueber» tragung au« dem Ungarischen von A. D. (Fortsetzung.) — Mah> nung. Gedicht von Ferdinand v. Saar. — Die Wadelstliimpf'. Gedicht in oberbaierischer Mundart von Karl Stieler. — Das Seeweib. Novelle von Paul Heyse. (Schluß.) — Das Zeitalter der Nervösen. Von Dr. E. Lewy. — Die St. Petersburger Eremitage. (Hiezu da« Porträt „FM. Erzherzog Albrecht." Nach einem Oelgemtilde des Josef Neugebaucr. Von M. S. — Au« den Iugendjahren eines böhmischen Dynasten. Von Freiherr« von Helfert. III, Iagdvergnilgen und Abenteuer. — Lurzola. In DalmaUen. Von.......(Mit Illustration.) — Heimifche Industrie. Vöhmische Granaten. Von Dr. S Pick. — Aus aller Welt. — Vriefkafien. — („Neue illustrierte Zeitung" Nr. 43) bringt folgende Illustrationen: Nudolf Virchow — Wilhelm Helm» holtz. — In einer tiroler Weinschänle. Gemälde von N. Frans. Nach einer Photographie vonV. Angerer in Wien.— Cjub Paschas Marsch über die Ozren Planina. Fazly Paschas Abzug aus Zajtar. Nach Skizzen unseres Specialartisten. — Ein ländliches Fest in der Normandie. Nach einem Gemälde von W. I. Hen-nefsy. — Die Kegelspieler. — Der Eissee im hohen Tatragebirge. Nach einer Originalslizze gezeichnet von I. I. Kirchner. — suchtem Hause zur Darstellung. Dasselbe steht schon lange Zeit am Repertoire aller größeren deutschen Bühnen und wurde auch — wir wissen nicht, wann und von wem — als Lustspiel preis« gekrönt. Obwol unS der Verfasser als ein but/nengewandter und beliebter Lustspieldichter bekannt ist, so glauben wir doch nach der gestrigen Aufführung zu der Frage berechtigt zu sein, ob der Um« stand, daß dieses Stück preisgekrönt wurde, nicht vielleicht weniger seinem eigenen Werthe als der schwachen Concurrenz, welche in diesem Genre in Gcsammtdeutschland schon durch geraume Zeit herrscht, zuzuschreiben sei. Wir halten un« nicht für berufen, an dieser Stelle über den Nusspruch einee Preisgerichtes zu mäkeln, unbenommen aber bleibt ee uns immerhin, zu erwähnen, daß wir überrascht waren, wie dieses mit allen Eigenschaften eines Schauspieles aus« gestattete Werk zur Vezeichnung Lustspiel kommt. Wir fin. den, abgesehen davon, daß die Knotenschurzung in sehr ernster Weise vor sich geht, nicht eine komische Verwickelung, wol aber sehr ernste Pflichtencollisionen, welche so vorherrschend find, daß sie bei der Classification des Stückes allein maßgebend hätten sein sollen. Wahlscheinüch aber hab.n wir cs mit einen, „Lust' splel" » tout prix, dem ein Preis „um jedcu Plcis" ziuclannl werden mußte, ,u thun. Line gedehnte Exposition, welche dem äous ex mkcbill» im fünften Act vollauf zu thun gibt mid zu einigen geschraubten Situationen führt, übergehend, ist da« Stück mit einem gut ausgearbeiteten Dialog und consequent durchgefuhr» ten Charakteren ausgestattet. Das Sujet behandelt ein bctuunleö Thema, welches der Vollshumor mit „Schust-r bleib bei deinem Leisten" zu bezeichnen pflegt. Ein durch eigene Kraft zu großem Reichthum emporyelommeiier Kaufmann wird durch freundliche Intervention eiueS „uneigennützigen" Geheimrathr«, der sich in derangierten Vermögcneverhiiltnissen befindct, in den Adelsstand erhoben. Ersteren und dessen eitles Weib, eine« Korbflechters Tochter, erfaßt der HochmuthSteufel so rapid, daß sie sich schon nach vier Wochen weigern, die Einwilligung zur Verbindung ihrer Tochter mit einem bürgerlichen Comploiristen zu geben, gegen welche Ehe sie eine halbe Stunde vor Erlangung de« Adels» diploms nichts einzuwenden hatten. Dadurch, daß' der geadelte Kaufmann es übernimmt, die Finanzen des befreundeten Geheim» rathe« in Ordnung zu bringen, wofür dieser ihm für seine Toch-ter einen Sohn verspricht, geräth er noch rechtzeitig au den Rand dcS Vanlerotls, so daß es dem ursprünglichen Bräutigam mit Hilfe eiues biederen Outels seiner Braut eiu leichte« wird, diese wieder zu erlangen. Was die Darstellung anbelangt, so Hütten wir vor allem ge-wünscht, daß eS uns erspart geblieben wäre, Herrn Unger wieder in der hervorragenden Rolle als „geadelten Kaufmann" über uns ergehen zu lassen, was bei richtiger Verwendung des vorhandenen Personales leicht hätte vermieden werden löuncn. Wir lassen uns bezüglich Herrn Ungers in leine weiteren Detail« ein, werden aber auch in Zulunft i« Namen d«S Publikum« jede derartige Zumuthung aus da« entschiedenste zurückweisen. — Herrn <2 tröhl ist der biedere Klempnermeister „Hiwselmeier" so gut gelungen, wie wir eS von diesem wirklich routinierten Schauspieler nichl anders erwarteten. Fräulein Arensdorf entfaltete als „Adele" ihr ganzes kindlich munteres Temperament, womit sie uuS ent» zückte, und nxr wünschen sie in Zukunft mehr in diesem als im sentimentalen Fache verwendet zu sehen. Die Dam»n: Schubert, «ardieri („Augusta Nohrbeck") und Ströhl („Katharina Häaselmeiec") waren vollkommen am Platze. Die Braut „Meta", Frl. Pischel, war ebenso matt wie ihr Bräutigam Herr Rieger als «Louis Wille." «Unsere Alliierten", ein mit zündendem Dialog, mehreren komischen Situationen und wenig Handlung ausgestattete« französische« Lustspiel — deutsch von Ida Gürncr, — hier übrigens bereits aus früheren Jahren bekannt, wurde gellern mit einer Vollendung dargestellt, wie man sie von einer Prov'.nzbuhiie nach Art der unsrigen niemals verlangen, aber stels nur mit Anerkennung hinnehmen kann. Alle Mitwirkenden füllten ihre Stelle au«. Obenan stand Her Frihsche, dessen hervorragende schau» spielerische Befähigung, namentlich filr daS Salonfach, wir schon wiederholt zu erwähnen Gelegenheit halten und der den Lebemann „Mauri" vollendet zur Darstellung brachte. Er saut» eine ebenbürtige Gegnerin an der pikanten uud doch modesten Weltdame „henriette Doly" (FrauSchubert-Narbicri), die uus durch ihr zurteS, elegantes Splel entzückte, sehr geschmack. volle Toiletten machte und verdieulermaßen von dem spärlich erschienenen Publikum bei offnier Sceue gerufen wurde. Frau StrVhl schien uii« etwaS zu start auszutragen. Auch war die Uilbeholseuheil Giston v. Rech« nichl die eines Iuavcu» Eapitäns, sondern die uns bekannte Steifheit Herrn Nicgers, der sich llbriaenS vortheilhaft maskiert hatte. Herr Leulholb (Vadinois), Frs. ArcnSd ° rf (Clara) und selbst Herr Unycr (Mongerard) trugen zu dem guten Gelingen des Ganzen in ihren Nebenrollen wesentlich bei. Den Schluß des Abends bildete Offenbachs unverwüstliche Operette „Die Hochzeit bei Laternenschein." Die Aufführung war im allgemeinen eine blfriedigcnde zu nennen, obwol die Indisponiertheit des Herrn Weiß noch immer andauert, Frau Z w erenz sich ebenfalls erlältet zu haben scheint, und obwol wir wiederholt befürchteten, das Orchester werde bei dem einen oder dem andern Tempo rinfrieren, was wir jedoch nur der Kllhlheit des Herrn Kapellmeisters zuschreiben würden. Unsere Directrice war eine reizende Fanchette, und wir können nicht umhin, ihre Unverwllstlichteit zu bewundern, mit dcr sie den an sie gestellten, in letzter Zeit beinahe übermäßigen Anforderungen entspricht. Neueste Post. (Original-Telegramm der „Laib. Zeitung.") Budapest, 24. Oktober. Im Finanzausschuß erklärte der Minister Szende, daß nöthigenfalls 217,000 Mann Honveds binnen acht Tagen vollständig mobili» siert werden könnten. — Der „Pester Lloyd" ist zu der Erklärung ermächtigt, daß der Ministerpräsident die beabsichtigte Demonstration der Studenten entschieden mißbilligt. ___ Paris, 23. Oltober. Die „Agence Havas" veröffentlicht folgende über Bukarest eingelangte Depesche aus Konstantinopel, 21. Oltober: „In der Versammlung der Botschafter hob General Ignatieff die Nothwendigkeit hervor, die in der öffentlichen Meinung Rußlands herrschende Gährung durch Erlangung gewisser unerläßlicher Concessionen seitens der Pforte zu beruhigen. Ruß« land besteht erstens auf einem sechswöchentlichen Waffenstillstände; zweitens auf der Autonomie Bosniens, der Herzegowina und Bulgariens; drittens auf Garantien. Der erste Punkt müsse sofort erreicht werden; die beiden anderen Punkte anbelangend, wäre eS Suche einer Conferenz, auf welcher die Türlei nicht vertreten sein würde, die Bedeutung der Worte „Autonomie" und „Garantien" zu bestimmen." Dieselbe Ngence veröffentlicht weiter folgendes Tele-gramm aus Konstantinopel vom Heuligen: „Trotz del Reserve, welche die fünf Großmächte beobachten, uvl wenigstens zeitweilig Rußland allein mit der Pforte verhandeln zu lassen, findet zwischen den, General Ignatieff und den Übrigen Botschaftern fortgesetzt ein lebhafter Verkehr statt. Bezüglich eines sechswöchentliche« Waffenstillstandes scheint die Türlei unter der Bedingung zum Nachgeben bereit zu sein, daß der Waffenstillstand auf weilere sechs Wochen verlängert werde, wenn der Friede nicht innerhalb der ersten Frist geregelt würde. Bezüglich der Conferenz weiß man nicht, ob die Türlei, selbsl wenn sie die bedingungsweise Verlängerung des Waffenstillstandes zugestanden erhielte und welter Vorbehalte über die Nationalität der Mandatare machen würde, welche die Ausführung der Beschlüsse zu überwach" haben werden, es im vorhinein werde acceptieren könne"' sich den Beschlüssen einer Conferenz zu unterwerfen, a"> welcher sie leine Stimme hat." Telegraphischer Vechselconrs vom 24 Oltober, ^., Papier - Rente «1 40. — Silber - Rente «5 50 — 1s6U« StaatS-Nnlehrn 107 75. — Vant-Nctieu 810'-. - Eleoit-Acl"" 145 40. — London 124 40. — Silber U5 60. - K. l. M'^"' tuten 5 95. - NaPoleonSd'or 9 98 — 100 Reichsmark 6l ^" Wien, 24. Oltober. 2 Uhr nachmittag«. (Schl"ß"uH> «reditactien 145 25, 1860er Lose 107 75, 1864er Lose 12?^ österreichische Nente in Papier 61 40, Staatsbahu 266 —, N""' babn, 173-, 20. Franlc,stillte 9 99, ungarische Lrebitact!" 109 —, »fterreichische ssrancobanl — —, österreichische Nllgloba'' 7025. Lombarden 75 25. Uuivnbunl 5075, austro-orieill«M« ««nl — —, Llllydactien 300'—, austro-ollomamsche Van! ^'77' türkische l!ose 12 — . Eommunal - «ulehcu 93 50. EM"!" Angekommene Fremde. Am 24. Oltober. hstel Cllldt Wien. Pierre, Trieft. - Homan«, Kfm., l»^' manllsdorf. — Ottensasser, Warschauer, Epstein, Me : 5""/' Laßnil. Wien. - Schinl, Geschäftsmann, Saqor. - ^' Mattersdorf. Hotel Elefant. Kastelitz. Trieft. - Walonin, Litlai. ^"s und Vransche, Bahndirector, Wien. - Mahoriii, P"""' Seffana. Hotel Europa. Lenassi, Kaltenfeld. — Faleschini, Udine- v7 Frost, Lieutenant, Trieft. — heim, Productenhändler, 2«6"'' — Sigon, Planina. ,« Mohren. Sirocco, Techniker, Fiume. — FuchS, Agent, ">« — Remsal, Krain. Sternwarte. Slodler, Sagor. — Valeniit, Dornegg. Kaiser von vefterreich. «lpe, Lultsch. Theater. ,, Heute: Vlinbe Kuh. Lustspiel in 3 «lufillgen von N. K^. Meteorologische Veollachtungeu m Laibach^ n, ?Ü^8- 741.9S ^f 7..^D7schwllch ^bcwizlkt „«<, 23 2 „ N. 741.« ^1O.o ^GO. schwach bewölkt "."O 9 „ Ab 741.« 4- 8.«, , windstill bewollt _ .,,< D,e einförmige düstere Vewüllung anhaltend. Da« T" unter dem Normale. Verantwortlichkr Redacteur: Otto mar Number«^ Nörsenbenckt 'lv^n. ^3. Oktober. (1 Uhr.) Nur im Ptvisenhondel und in der Tagesspecullltion mit Goldmünzen war die Tendenz eint unaünstiaere. Das EffectenaesMt bl^ '" ^v^.»lV«-!.zu^. enger Gr«n,e. brachte aber in den Coursen leine besonders auffallende Erscheinung._______________ u >' U" ^«» «ssenenge,u,ui «M»l > , «eld «a« ?^«.z««... l -. - - -. «^ °. °. ll«le, 1889........2k,i.^ 2b3 - " Z°"........10» 7b 104 2b " /A0 zu 100 ft. ... iib.^ i^ 7^ 5 1tX»4........ 127b0 128__ l»omilnen«Pfanbbri«ft .... 159 ^ 1^.-. Prllmituanleheu der S^ldt «Lieu 9^.50 9^.^ Vöhmu» , «rund. l' - ^ - - - Siebenden s.^j.^ ^ 7._ Vo;auc«e«nllerunge.L°lt . - 1042b I047b Ung. Eifenbahn-Wil.....947b 9b «im« «ou'.mnual-Nuleheu . !"- v-« »<"le^ ^. Nn^.««.l........72 - 722b ^»nlv««in . . . > ^'— "^ «,u> War« «reditanstalt........ 14b 10 146 20 Kreditanstalt, nngar..... 1102b 110 b0 Depositenbank....... —-— — — - «ctie» ><» Tr«»Ktz,rt-U»ter«eh-»mn,e». «elb »V«e Wsiild.Vllhu........96 b0 97'— «arl°Ludv)ig.«ahn.....201 2b 201 t>0 ^°"°"'2>°mp,ä,iss..Gesellschaft 246- «48- ck^ 3'^^" ^wz.Vudweiler 'Vlretlt) . Oefterr. Nordweftbahn '. ' ' ?°? 71 »^" StaatSbahn........H.^. z^ Sildbahn........ 75.. *A^ Theiß-Vahn...... ' ' ".^ ^.^ Ungarische Nordoftbahn . . 99 ^. y^.^ Ungarische Ofibahn ....'.' z? __ z» _ Tramway.Tesellsch......y^.^ 95.^ v«»«ese«,««fte». «llg. »sterr. Vauaesellfchaft . . --- —__ Wien« Ballgesellschaft 7 .... ».-— ^.«. Pl«»d»rtefe. «llg. «lfterr. Vodeuereblt . . . 106 35 106 7b dto. in 38 Job»,» f<<» 7K »n- ,t°ti°n°lb°ul ö. N. . """ gß.^ ^ Ung. Vodencredit...''.' z^ ^.^ PrwrUste». «llsabeth..«. 1. «m. . . 87-5,) ««. 3e^°^^^^^^^ ^ 5b ff^H" !--'--- ^«-- ,ö8^0 Glldbllhn i^ 8'/....... IIS sb ^«4 eO b'/....... »440 ^ SUbbahn, Vonbs..... —' ^ 5«"- Ung. Oftdahu....... -'06 Prtd.tt.se. ^, Ibb^ «redit.L..........1b4'b0 1v g) Rubolft.L.........IS 40 «e«ftl. ^ ßl>>si Nngsbnrg.........60 7b ^.W tzrcnlfurt ...... 60 ?5 ^,lS Hamburg.........60 7b ° 0 London .........i;4^ ^9i" Pari« .........49 b" «elbsorten. Nnlattn .... bft.97 tr. bfi.^ , sl°P°le°n«b'°r . . 9 „ S9 ^ ld ^ Deutsche Reichs« ^, b0 " HUber .... 10b. b0^ , 10b .. ° Kraiuische Orunbeullaftungs-Obligati»^ «»p»»»« Vl".c« ^ N W M^nm.««»- «°».< ««, «. «w, ^.^.^,. «5N di« «h?°, «..«. »«,«0 «. ,«,70, »„«>» ?. . hi« 7l'«°, l°.,d°» «« °° b!» l^