Achrlttt«it«»a, VervlkUNO vutvdrvk«?«!, tvarldor» «ltea < leleph»" 2^ vezugspreii«» Md<>ole», «OTaUich Ol» Avlletien . « » » 21'.«^ vmch Post » « « » 20»» ^uslan^ mo»a«lch . . . ZO-»» Elnzeinmnmer Vi» 1 01 »«ftDil», »« Z-W»G m »« ^0» »e««»t»der Sia»«me» kvr »Ixd». diÄ t»ea,worwi»« vk^<»»ei««»d«> »crabgesci^t wird, leistete sich der „Balkan" aitS Anlaß der Jnzidente bei den Mmrifestationen «'ine Schilderung, ans der nur ein grenzenloser .^ß gegci^ den Begriff „Ingoslavija" bewuSgelesen Werdern kann. Der eine wird sagen, dort in Beograd liegt Eharakter, in Zagreb Cl^arak^-losig-keit, der andere hinwicher wird derslcht sein, dl?7t liat die Reaktion ihre tiefsten Wur. zeln geschlagen, m Zagreb hingegen spendet ^ Fortschritt seine ersten spärlichen strahlen. Wer von den beiden bat recht? Vielleicht ^ Dritte, der den Fortschritt in der Gesinnung sucht. A. L. Zkorwor, Freitag, de« 20. November is2s. Rr. 2SS - SS. Jahrg. Direkt» Eiftnhaknverblndung Maribor- Btograd? veograd, !9. November. In Mrtschafts- und finanzpolitischen Kreisen bespricht man sehr lebhaft den Entwurf einer direkten Verbindung zwischen Maribor und Beograd. Diese Verbindung soll 5l8 Kilometer betragen und wäre um 75 Kilometer kürzer als die bisherige Strecke Maribyr—Zagreb—Veograb. Die Initiative zu diesem Entwürfe ga. be» die wirtschaftlichen Korporatiimen und Institute in Maribor, die dem Ministerrate, bem Handels-» und dem BerkehrSminister eine Denkschrift übermittelten. Die neue Strecke soll über Pragersko, <^akovee, Varajdin, tloprivniea, Osijek usw. sühren. Zur Realisie-fierung dieses Planes soll also der Neubau der Strecke Koprivnica—VaroZdin in Angriff genommen werden. - SkupfchNno Veograd, llZ. November. Infolge der Vertagung der Skupschtina bis zum 27. d. ist im politischen Leben vollständige Ruhe eingetreten. Die Mehrzahl der Abgeordneten ist von Beograd crbwvi' /^rmvnkGim-l ps»!» SV 0in»r. Griechenland und wir. Beograd, 19. November. Der neucrnannte griechische Gesandte an unserem .Hofe, P o-l i ch r 0 n i a d e s. hat gestern dem König auf feierliche Weise nach t^m vorgeschriebenen Zeremoniess sein Vegsaichigli^nflsschreiben iiberreicht. Nach der Audienz erklärte der neue griechische (Gesandte den Prefsevrtretern, die griechische Regierung hoffe und sei überzeugt. daß die griechisch - jugoslawischen Verhandlungen im gegenseitigen Vertrauen fortgesetzt und zugunsten beider Staaten abgeschlossen werden.Die griechische Presse schreibt in freundschaftlichem Tone iiber die Vei^ie-k Hungen zwischen den beiden Stanten. Mnn ist davon überzeugt, daß alle zwischen den beiden Staaten schwebmden Streitfragen auf freundschaftlichem und gütigem Wege gelöst werden. Zürich, 19. November. sUl'ala.) Paris S0.55, Beograd 9.20, London Berlin Prag 15.37)^, Sg.70, Newt,ork fswf achtel. B'ien '^^rns-sel 23.525). Budapest 0.00727, Warschau 77. Sofia .?.775, Bukarest 2..';75, Madrid 73.i>5», Amsterdam 209.70. ?sthen 7. - . Zagreb, 19. NovemÄer. (Aimla.) Pari? bis 227, u.ürich 1085.^0 bis 1s>9?^.t0. London 272.s?i? bis 274.66. Berlin lZ.'^.Zo bis 1348.80, Wien 7.908 bis 8.0s>8. ^r^'g .l5 bis I Mailand 224.^0 bis 22^^.70, New-yor? 5K.09 bis 5«.W. — Dollar: 5)5.45 bis 5S.05. Holzbitrse. Ljukljaua, 19. November. Balken, : 5, 6:7, 9:11, 9 Meter, Grenzstation, Geld und Ware 370. Buchenholz, trocken, Verladestation, Geld und Ware 2l. Buchenholz, halbtrocken, Verladestation, Ware 17.7.'). Produktendäcse. Ljudliana, 19. November. Weizen, Ba??a, Verladestation, Ware 240. Alter Mais, No-vi!sad, A^re 1^. Alter Mais, Ljublsana, Wa re 19b. Neuer Mais, Novifad, Ware 110. Grobe .^leie, Novisad, Ware 14d. ??eine Neie, Ljublijana, Ware 142.50. H>fer, BaL-ka, Verladestation, Ware IKü. .Haiden, Ljub' ljana. Ware 270. Hirse, Prekmurie, Ware 215. Weiße K^rtofs^ln. Prekmurje, Ware 65. Weiße Bolinen. Postosna, Ware 275. Linsen. Lsublsana, Geld ^00. Cüßes Heu. ge-vres?t, steiernlärkiiche Ware 75. Halb süsjev Heu. t^evreßt. Ware l'u». VoaMGe RoUzen Der Konflikt mit dem Vatikan". Aus Bvogoald wird vom 18. d. M. berich« tet: Der Streitfall mit dem Vatikan verschärft sich zusohens. Der Vari-tan übergeht seit dem Zwischeufvll den jugoslawischen Gesandten beim .Heiliyen Stich!, Dr. S m 0 d« l a k a, und übermittelt der ^-deo-^^ader Rc-gieruug alle Mitteilungen durch den Nun' tiatur !N Bev^^rad. Dr. Smodlaka hal ans dieser Hailtung des Vatikans die einzig mi^g-liche Foligerung ge^zogen und nch vor zwei Tagen in Beograd zur Berichterstattung angekündigt. Gestern wurde er von der Beo-grader Regierung vevst!änd'''gt, mf? der Vor-sch'ag angenommen sei und er nach V^'ufirad konilinen möge. Wie verlautet, werde Dr. Smodlaka nichl nach Rom zurückkehren, so laii-ge nicht die Augelegeicheit des Instituts des hl .vierouymus bereiu^gl ist. In diplo-nmtischeu Kreisen verlautet, der NuntiuS werde von seiuein Polten aibberusen werden, uinsomchr als seine persönliche 5)altung noch vor dem Zwischenfasl ferne Abiberuiung hat angebracht erscheinen lasten. In dieser Angelegeicheit soll gchern oer Nuntius bei dem Auszemnin^Ker Dr. Mnti<'^ vorgesprochen baben. Die jugoslanmiche Negierung vertritt den Standpunkt, sich unlbedingt an die iuri-stis6)e Seite der Angelegenheit zn h-ilten und sich von keinerlei Politischen Beweggründen leiten zu lassen. Da>durch nnrd am besten dem religiösen Empfinde^: d'.'s kahc-tischen Teiles der Bevölksrun!^ in Iügci'la-Wien Rechnung getragen. —as. — Radie übernimmt die Parteileitung in Slowenien. Im letzten „Tom", dem Lrgan der kroatischen Bauernpartei, erklärt Stefan Radie, das; er in? Si.-.ine des Beschlusses der Konferenz seiner Anhänger in Slowenien anch die Parteileitung in Slowenien ü^>er-nvnnnen ba'be. — g.?_ Agitationsreise des Dr. üorosec in der H<^kakgowina. Abgeordneter Dr. Korosec weilt zurzeit in der H^'rzegowina, wo er am Sonnlag in Mailar eine zahlreich besuchte Versammlung abbielr. Tie Versanm,Iungen werden in dieser Woche in der .'oerzegowina fortgesetzt. „Slooenec" l^ehauptet, das; Radi«^ hier ei-neu gros'.en MlUerabmll erlebe, -as ^ Allgemeine Mandatsniederlegung der Aventinpartelen? Tie ^amnier tritt heute znsamrnen. Die Dpvositionsvarteien sind sich Nock) nicht darüber schlüssig geworden, ob si< in der Ä'ammer erscheinen 1 ollen oder nicht. Sie werden I)entc neuerdings darüber bera-te.n. Die unitarischen Sozialisten machen ener gisch dafür Propaganda, dast sämtliche Abgeordnete der Aventin-Opposltion ibre Mandate niederlegen. —as— — Stürmkschc Kundgebungen für Musso» llni. Anläßlich der gestrigen .'inindaebm^g der römischen Kammer fitr Ministerpräsident Mussolini fanden sich die facisrischen Abgeord neten vollzählig ein. Anch i 0 l i t t i mit einigen svrennden, Salandra und meb-rere ^-rontkämpfer - Abgeordnete waren erschienen. Nach einer grösseren Rede Mnsso-lrnis wurden diesem vonseiten der Abgeordneten lmd der dichtbeseyten Tribüne stürmische Ol>ationen enteil. --as — — Einen Dollar für Italiens Schnldenzah lung. Der von den fascistifchen .^afenartvi-tern in Genua ausgegangene Vorschlag durch Aeichnnngen von je einem Dollar znr Tilgung der italienischl'n Schnlde^n an Amerika beizutragen, bat im ganzen Lande Anklang ! gesunden. ^ t t ... OeffenNiche Me! Die BevKllee««g des Kreises Maribor »urde von einem schwere« Unglücke heimgesucht. In der Rächt vom 11. aus den 12. November l. I. sind die Vilche und Flüsse insolge des andauernden Regenwetters aus den User« getreten, waS eine Ueberschwemmung zur Folge hatte. *Die «eiste» Strasjeu wurden zerftSrt, Brücken weggerissen und zahlreiche Ausiedluugen und Felder überschwemmt und vernichtet. Am schwersten betrossen find die Bezirke Murska Sobsta, Ljiutomer, Dolnja Lendava, Ptuj» Celse u. a. Der materielle Schaden ist ungeheuer. Ganze Vrtschasten find unter dem Wasser verschwunden, zahlreiche Famili?» find obdachlos geworden und ohne Klei« dung. Durch Erdlawine« wmden Strahen und Ldutture» ver' ^s^ttet, vernichtet find die bereits eingebrachten Feldsrüchte und die hosfnnnftSvollen Wintersz:». ten find der Katastrophe zum Opser gefallen. Ganze Viehherden find «mg?*t»m-men, zahlreiche HLuser stürzten ein und ein beträchtlicher Teil deS Nationalver« Minsens wurde zugrunde gerichtet. Nur eiue sofortige H ilsekann die entstandene Nst linder«! Die Menschenliebe, die Liebe zum Nächsten sotbert von allen, besonders von uns, die wir am Leben und an unserem Gute nichts eingebiißt haben und von der Kotast rophe verschont blieben, daß wir den Aermsten mit sreiwWigen a-den zu Hilfe kommen. Der gefertigte Ausschuß w?:' sich daher au die Oeffentlichkeit mit der Bitte, nach Kräften filr die Linderung ^er Not t^izutr-'f^en »nd sei es durch ' s,^.. -«. Gammlungen vc ^Lebensmitteln, Kleibern Usw. in den breitesten Volksschichten eine» Hilfsfond für die tlederfchwemmten im Kreife Maribor. zu errichten, aus welchem sodann die Mittel zur Unterstützung der Notdürftigste« geschöpft werden könnten. Spenden werden bei allen zuständigen Vezirkshäüpttnannfchasten, deren Be-zirkShouptleute gleichzeitig Vorfitzende der BezirkShilfSauSschüsse find, fowie beim vbergespan in Maribor als Präfidenten des Kreis-Hilfsausfchusses entgegeuge. uommen. j M a r i b o r, am 15. November 1925. Der HNfsauöfchu» ftlr die lleberfchwemmten lm Krelft Mottbok: Dr. Andreas A a r li n m. p., Dr. Otmar Pirkmayer m. p., Dr. Josef LeSkovarm. p., Dr. Rudolf R a v n i k m. p., Dr. VekoSlav Kukovee m. P.5 Dr. Franjo Li po l d m. p., Ivan N o g l i L m. p., Anton Lipov-Sekm. p., Viktor « r i a r m. p., Marie M a i st e r m. p., Jng. Jofef Z i d a n 8 e k m. p., Dr. NadoSlaS P i p u S m. p., Franjo B u r e S m. p. / ^ — Vedrshliche SaAe in Gyric . Der Kor- »eifpondent der Porifer Ausgabe deS „Dally Mail" tn D«unaskttS berichtet, die Aufständischen untereinander eine Verbindung harzustellen suchen mit dem Ziele, sich Beiruts zu bemächtigen. Sämtlich E^enbahnsta ttonen westlich von Dschebel DruS seien ii:t ein Arsenal verwandelt. Die Städte l^hazai und ESraS seien vr^n gewaltigen Verteidigungsanlagen umgeben. — Nach einer Ha-vaSmeldung 5nS Beirut haben die A 'fstän-tischen Hasheya wieder erobert und bedrohen erneut Damaskus. Der Berichterstatter deS ,»Echo de Paris* meldet, dab ein ?sngriff der Dn'^en aref daZ nu? ''esetzte Beirut bevorstehe. Die Teleqrvphenlinse z>.<'s^'^en Beirut und Palästina sei u^riterbrochen. k. Der Eisenbahnverkehr bis Ljutomer wie« der hergestellt, Eisenbahnverkehr zwischen OrmoZ und Ljutomer, der längere Zeit unterbrochen war, wurde wieder hergestellt. Die Brücke bei PuZenci, die vom Hochwasser arg hergenommen wurde, ist in aller Eile ausgebessert worden. -^as— t. Ljubljana wird immer moderner. Vergangenen Montag wurde die MikloSiöstraße in Ljublscma feierlich dem Berköhre übergeben. Nmte St. Bernhard« ttloster gründete,^ war selbst ein unermüdlicher A^vinift und hat dei' '^onte und den Mont Blanc bestiegen. Dabei ließ er es M angelegen sejn, alle Jupiter-^ "tuen, die über die Pässe deS kleinen und deS großen und des kleinen St. Bernhard wachton, umzuwerfen und zu zertrünlmern. ^aS— t. K««n c^eld aus Oueckfilbcr gewOnneu Verde-'Ucb^ dieses The ^a, daS d'- >1-. d:rsprer?^^ndsten Erklärungen fand, hielt h iinrat Mieth?, wie auS Berlin spricht't »r!?d, einen neuen Vortrag. Seine AnnaZ-rdaß eine wir?..ch? Atomverwandl'?-z stattgefunden habe, hält er allen Angriffen gegenüber aufrecht. Seine Anschauung habe auch dadu'ch l'rbeblich an Wahrscheinlichkeit gewonnen, daß sa nunmehr auch die Verwand! :ng des Bleies in LZ.uecksilber mit ähnlichen Methoden gelungen sei. Von besonderem Interesse war die Bemerkung, daß anscheine nicht der Stromdu?ck"'ang als solcher, sondern gewisse Unstetigkeiten in ihm di" Vl" "^iindlung h«rbeiiführen, denn bei ruhigen Brennen der Quecksilbevlampe sei die Golder^^'Mng geringer als be^ unrezelmS-ßigem Hin- und .^^rzucken deS Flaunnbo-genS. Ans einem Kilogramm Quecksilber sei ein Milligratnm Gold zu gewinnen. Wie die Ver'.vsindlung im einzelnen vor sich gehe, wisse man nicht; dies habe sedoch auch Rutherford bei feinen fa doch allgemein kannten Versucken über Atcmzcrt.^ t. Der Bourgeoishmtd »»d wr ko««mii-stische Hund. Die Sowjetregierung hat de« Hunden den Krieg erklärt. Ein Korrespondent der „Morningpost" berichtet, daß die Sowjetbehörden von FlawiuSk in der Provinz Kubm beschlossen haben, die Hunde abzuschaffen. In der amtlichen Kuv^machung davüber wird u. a. gefagt, da^ der Hund einer der letzten Ueberbleibfel der bürgerlichen Regierung fei und in Mrklichkeit zu nichts anderem diene, als dazu, daS Eigentum feines Herrn zu verteidigen. Da aber privates Eigentum ein Raub an der Mgemeinheit ist, ^o ist der Hund der Feind WS Proletariers und muß verschwinden. Vielleicht hat fich der Korrefpondent deS englischen BlMeS einen Witz geleistet. Dann muß gesagt werden, daß der Witz ganz annehmbar ^st. Wenn man schon die bo^lschewistischen Ideen logisch HiS in ihre letzten Konsequenzen durchdenkt, dann kommt man schließlich auch dazu, den Hund für einen Feind jedes wasc^chten Vok schewiste-n zu erklären. Aber man versteht nicht recht, weshalb man gleich zu einem solchen Radikalmittel greift und den Hund in Sowjetrußland ausrotten will. Der Hund ist Roman von Helene HelbiG-Tränkuer. 4k (Rachdruck verboten.) Er tat es nach seinem Gutdünken. — Daß ^re Firma zur Zeit nicht in der Lage n ar, Rohstoffe einzukaufen, daß sie durch den Birkkonzern, der sich überall breit machte, viel A'bsatzgeüiete eingebüßt und deshalb mit großen Schwierigkeien zu kämpfen hatte, verschwieg er ihr. Und noch ein anderes hatte er weder vor ihrer Abreiise, noch jetzt in einem Schreiben von eigener Hand ihr mitM-teilvn vermocht: seinen etwas seltsamen Verkehr mit Seelchen Herkner, die an einer benachbarten Waldbühne als Aushilfskraft durch seine Vevmittllong angestellt war und für die erkrankte Kollegin die Naivenrolle ilbernommen hatte. Der nüchterne, etwaS knauserige Ernst August Feddersen war kaum wiederzuerkennen, seit die kleine, bedeutungslose Naive wi.^er in sein Leben getreten war. Eine andere Welt umgab ihn mit dicsem Mädchen und der Rausch, in dem er sich befand, ließ ihn alle chre Gegensätze zu dem (Heist, der in seiner Mutter Hause ^valtete, ^erllärt erscheinen. Und doch — zuweilen war ihm nM behagliH d^i Aum)Ue. ^ Sein Haus machte mitunter den Eindruck eines Gasthofes. Frohe Gäste kamen und gingen, wahllos schien er sie sich zusamnlsn-zusetzen, während Frau Mathildas feines Empfinden immer nur wenig, aber ihr:r Art und ihren Verhältnissen entsprechende Menschen ^i sich zu sehen pflegte. Die hell bis in die Nacht hinein erleuchteten Scheiben ließen mMicheu ernsten Vorübergehenden, der die Gepflogenheiten der FamUie Fedders^^n kannte, bedenklich den Kopf schütteln. „Wenn die Katze auS dem .Haus ist" — sagten die Leute und erzählten sich von den lustigen Abenden beim jungen Feddersen. Die Angestellten der Firma tuschelten miteinander und trugen einen Zug der Mißbil-ligu^ng aus ihren Gesichtern, wenn Ernst August des Morgens, übernächtig und schl:?ht gepflegt, inS Kontor trat. Aber niemand wollte dem jungen Chef die Wahrheit sagen, ihn warnen oder aufmerksam machen, das^ die Firma in einer Zeit wie der jehigen nicht in der Lage sei, allzu große Ueberschüsse beiseite zu legen und dem jungen Chef die persönlichen Einkünfte zu erhöhen. Ernst August schien eine Binde vor den Augen zu trage?,. Er sah nichts als die lieblich leichtsinnige Schönheit der kleinen unbedeutenden Theaterprinzeß, die von ihres Berufes wahrer Größe niemals eine Tlhnnng ge habt. Seelchen Herkner mit ihrem Stak>e junger .Künstler nützte dl'n Landsitz ihres An beters Gutdüttlett aus, jolange die Ker- j rin des Hauses sie nicht stören kon-nte, und lud sich und ihre Freunde reichlich oft zu Gaste. Es wurden auch Aufführungen veranstaltet, kleine Einakter, Gartenseste im Goe-theschen Stile, einer der Künstler wollte sogar der Iphigenie nähertreten nach einstigem Welmarischen Muster. Und Ernst August, der Nüchterne, jedn schöngeistigen Regung F<;r.n stehen de, entdeckte auf einmal seine Eigenschasten als Beschützer der Kunst und wußte sich nicht genug zu tun in Vorbereitungen aller Art, die seine Gedanken ausfüllten.und ihn zu einem vöillig Vev'wd- 'as Seelchen sich brennend gewünscht und sie seinem eigenen, persönlichen Konto Zur Belastung angeschrieben.-- Eben war er durch den Kartengrnsi seiner Mutter und den blauon Briesunischl,ig. der ijich vorgeschoben und mit der Karte zusam- men eine Einheit bildete und die Mahnung barg, wieder an dies ihm nicht sehr Behagende erinnert worden. Es war ihm eine unangenehme Erinnerung. Er strich un vilikürlich mit der Hand über seine Stirn, wie um etwas auszulöschen, was dahinter stand. Da ''Sherre sich ein rascher Schritt den Stufen zum Kontor. Es klopfte, und ehe er noch die Aufforderung aussprechen konnte, einzutreten, stand schon — Herbert Plaßneck vor ihm unv ^ ihm mit einem freundlichen Gruße auf den Lippen die Hand: ^ „Guten Tag, lieber Feddersen, ich mutz schon um Verzeihung bitten, daß ich t». sich. ,.?st Fräulein Almuth noch ^nicht znriick?" er und 's?dlte, daß ihin das Blut strck-1t! aus Angst vcr der AiNki ort. jAorljetzm,, solgt). .»»»»»»>«> II>W«?Uol6«» k««lea St« n»ck vm> slek« mit 6em >i-tliek j,etvost»ssp>r»t (in Mpkckvn). jn »lien ^pottieken erd»ltltcti. doch ein gelehriges Geschöpf. Er mutz auch M j«wjetisti?sche Ideen zu haben sein. Man richte ihn nur gehörig ab, und es wird in kurzer Zeit in RuMnd nur noch konmnmi-ftische Köder geben, die jedem Nichtproleta« rier von allein an die Beine fahrc^i. -^as— Die Mumie Xutaittfta-mens. In Ergänzung unserer MitteiluilgLN über die Mumie TutonkhamenS liegen folgende Details vor: Die Ausgrabungen in L i» x o r haben neue Sensationen ergeben. Ueber denl Kopfe der Mumie fand man eine wunderbare g o I-d en e A r o n e, die mit Bändern umwik-lclt noch nicht g'anz freigelegt ist. Man glaubt, e-S sei die D o p p e l k r o n e der beiden Länder, des Nordens und EildenS. Wenn das zutrifft, hnt man die Ki-one der alten ägyptischen Könige vk»? sich, deren Form nach alten ägyptrschl'n Skulpturen bereits aller Welt bekannt ist. Da« Gesicht ist noch nicht freiqclegt. Der .. t N N ere Sarg, in dem sich die Mumie befand, tst aus reineni l^öld und bat die Form des menichlichlm Körper?. Der S'arkc^phaq dürfte das grötzte Werk in Gold sein, das in der Welt bekannt ist. Die Bcrzicrnngen und Inschriften sind angeblich vml einer bisher unbekannten künstlerischen Eigenart, Varkaphag war schon vor zwei Wochen aus der Gruft nach den Werkstätten gebracht wor den. Es erwies sich fast als iminöglich, die Mumie ans d^m Earg zu entfernen. war mit Harzen und Gewürzen, die s^ch mit dem Wein vermengt hatten, der bei di^n Ve-evdignngszeremonielt ii'ber den Körper gegossen wurde, k^st an die goldenen ?llündc geklebt. Auch die Verschnürungen der Mumie waren solcherart verklebt. Man nlukte daher kiuf die Röntgendurchleuchtung verzichten und die BaN^gen in Strei- s-er« unterschneiden. Zuerst wurden die F-üße frei- gelegt, die in mit Gold verzierten Sandalen steckten, d^ in der den noch heute von den Beduinen getragenen Sandalen ähneln. Die Beine waren mit Gold bedectt, auf der Brust lag eine Goldplatte, die die .Hände bedeckt, und goltiene Sterne. An der ^ite fand man zwei Dolche und zwei Schwerter mit goldenen Griiffen. Die Hände des Königs hielten zwxi goldene Tkarabäen. Wie bereits erwähnt, find die For-schex vor allem i^r die Auffindung deS kostbaren Sarkophags und der unschätzbaren Königskrone begeistert. Bisher kannte man nur aus Holz hergestellte,, oberflächlich vergoldete Särge und Schreine,^ in denen die Mumien lagen. Der Vertrag Lord Carnarvons mit der ägyptischen Regicrrvng hatte ikim die Hälfte etwaiger Fu^nde zugesagt. Durch dvn Tod des Lords war der Vertrag erloschen und seither fordert die ägyptische- Regierung sämtliche Funde. Em Teil davon befindet sich bereits im Museum zu Kairo. Lord Car-narvon hatte seinen Anteil testamentarisch einigen enqlisckien Sammlungen vermacht. Derzeit stehen die Ausgrabungen unter der Aufsicht des „Service des Äntiquites" iy Kairo. Es wurd^' beschlossen, daß Sarkophag und Mumie nicht in das Museum gebracht, sondern VN der Grust bleiben werden. Die Rönt-gendnrchstrahlung soll snach einem neuen Te legramm) dennoch stattfinden, und ^:var soll Dr. Derry diese vornehmen. Schliesslich sei noch erwähnt, daß man eine Papyrusrolle gefunden hat, die ansäieincnd das Totenbuch des Königs darstellt und mit.'^^underten von farbigen Malereien bedeckt ist, die> von den gröstten ägyptischen Künstlern jener Epoche herrühren. Die Archäologen hoffen, daß sich anschließend an die Grabkammcr Tutankl>a- mens die Ruhestätten anderer Pharaonen vcrfinden werden, wa» der Forschung noch weitere ungeahnte Möglichfeiten erschließen würde. - —as— Der Bubikopf-Kriea. Rein! Fesch ist ein kleiner Bubikopf, Dock) lieber ist mir schon mein Zopf. Dies schickt sick nur in F'.'^gcljahren, Aber nicht mit grauen Haaren. M. S. aus Mattvor. M a r i b o r, ly. ??>?vemü'r. m. Aus dem Gertchtsdienste. Doktor Zdenko Verstodfic? aus Mar'ibl>r wurdc zun, Nechlsvraktifant^'n beim >trlis- gerichte ernannt. —ano— m. Ionrnalistenklnb In Maribor. Sonntag den 22 d. NM Nhr findet im Vurgkeller die dieöiählige tVeneralnersannnlung de? Iournalistenklubs in Maribor statt. An der Tagesordnung sind die Berichte der Vermal« tnng sowie die Neuwahl, der ^Funktionäre. Ter Bcrsannnliing wohnt auch der Obniann der Sektii^in Liirblsana des Iuaossuwisck.'N Iourna'listenverliande^. .^>evr Stanko V i-r a n t, bei, welche? über das neue Ioui nali« stengeseh sowie iiber wichtige Ztand^'Sangele-acnheiten Bericht erstatten wird. Alte n lnb^ Mitglieder werden aufgefordert, ))oll^ählig nnd zuverlässig zu erscheinen. Für die n."len Legitimationen bat s-edes Mitglied Mei Plik?-tographien, versehen mit der Unter'christ, mitzubringe'n. —an) - «mwemunq de« Ädert-Grabmnils in ysivewera. Tie feierliche Einweihung des Grabdentiua is fiir d^'n verstorbetieil Reich?präsidentr.l Friedrich Ebert in Heidelberg fand in (Gegenwart der Vertreter der Reichsregiernng, der Preußischen und badischen Regierung statt. Reichs^nehrminister Geßler sprach siir die Reichsregieruug. m. Z»r Ar»ge ter ArDeitSlOstti»»terM-t««ß. Die Frage der Arbeitslosenunter-Mhuny erweckt in a-llen hiesigen Kreisen große Erbitterung. Bekanntlich nnch jeder beim KreisarbeiterversrcherungSamte versicherte Arbeiter be^w. dessen Arbeißg^r sÄr die Arbeitslosenunterst^^tziuing der Versicherun^ssuimne einzahlen, ^ese Tin-zcchlung erfolgt nun schon seit dem Jaihre 1922, doch erhielt bis heute noch kein einziger ArbeitÄoser im Kreise Mari>bor die im Gesetze vorgesehene Arbeitslosenunterstützung. Die Folge davon vst, da^^ sich die Betroffenen gwßtenleils an oie Stadtgemeinde (als die näck/te Arntenbobörde) wenden. Da a>ber die Stadtgemeinde nickt i'rber so große Mittel verfügt, uln den Arbeitslosen eine den Ten-ernngc>ver^ältmssen endsprechende Unterstützung zu ge'währen, befaßte sich mit dieser ^i">.',-it tl'r wi' ".derat. wur^e beschli'sen, beim Mini'sterium für 5c>»i'alpolitik die Aus^iiihlnng der 5?^ Beiträge an die Al^beitsb-örse zu verlangen. Pout Stadinagistrate wur'pe schon am 2!. Oktl^ber l. I. eine die^^Hezügliche Eingabe aib^esandt, doch blic ^lin^elhLiten: Tie Grenzfinanzwache in St. Inrij ob Pesnici beobachtete schon seit län-s?-'rer Zeit, daß der dortige Besitzer S. anfragend oft über di«^ Grenze fuhr. Auch di'^s^^r Toae kam er wieder mit einem mit Stroh beladenen Wagen über die Grenze zurilck. Die ^inanzorgane hielten den Wagen bei der GrenzjHerschreitnng an und nnter(ucht?n di? Ladung. Zu ihrer größten Vernmnderung r'andcn sie unter dem Stroh 800 ^tück R>oc.I-!.'er und mehrere Kisten hiezu gehörige? Mu-intirn. Ta bei tms die Einfuhr von Waffen l'n die Bewilligung des Kriegsministeriums !iebllnden ist lmd diese nur sehr schwer zu erlangen ist, hätte der Schmuggler bei liciein t'',eschäfte zweifellos ein schöues Geld verdient, da obendrauf noch eiue l).>he Zollge» !'ül)r linf die Waffeneinfubr eingehob?n ^ird. '^>n n^elchem Zwecke S. gleich eine iulch' ''e Waffen eiu'schmuggeste, wird die ein.ie-'.'.ilete Untersuchung festzustellen haben. Die beschlagnahmten Waffen und die Mnnikion unirden gleich auf dem Wagen n.ich M'irtbor abtransportiert, während S. »yn d?r l^^en-darmerie sofort festgenommen nnd dem Kr?i4 gerichte in Marilior i'Vberstellt wurde. Naliers Einzelheiten über den Verlauf der ilntersn- Das Kauslibel. Ewe hettere Kleinsttadtgl^ichte von Emil 7 »kutschitsch. „Gestatte, daß ich über den Wan« del deiner Anschauung aufs l)ö!:^,ste erstaunt bim Ist man sich der Verantwortung bewußt, df? gerade in der Beziehung, uetr.^f-^ send LetenSglück des ^k .-tdes,'auf dem T^ater lastet, ist man sich bewußt, das; rian bei ecentueller Nachgiebigkeit auf d^m bciten Wcgc ist, namenloses Unglück 5.us das 5?aupt des Kindk's heraufznbc^chwören und ist :s meddrn, sich in jeder Weise d.?m Willen deS Kindes unterzuordnen? Welches Wort hat dich denn derart aus den Bahnen ».ernüns-ttgen Denkens gebracht? Beankbeamter. Abgesehen von meinem vorher Zeättß«;rten Zwei f»l Wer die Sicherheit solcher Bernfe nnd gesehnt den Fall, er gäbe die Borb'?d:niung zur Gründung einer Eiiistenz, was t'erbürgt eine glückliche Ehe, ein gnteS Zusammenleben? Nichts. Etwa die Art und W?ise, wie man sich gesunden hat. Man nennt dies sehr ichSn Liebe auf den ersten Blick. Bitt?. steht dies mit euren modernen Anschauun^n nicht tm strengsten Gegensatz? DicZ ist eic, ttebcr-bleibsel aus vergangenen Zeiten nnd zeitigt im Zeitalter vernünftigen Denkens — täs bei solchen Paaren erst in der Zhe eintritt ^ lind schwerem Eristenzkampf kchmere Ent-tSu^ngsNz Was versteht ein neunz^hnjäh- I riges Mädchen überhaupt non ^i?üe? Ich bc-^ Haupte, es ist fich über d'.'rlej Gefühle . och ^ nicht klar. Aber ich weiche ein 'venig aki. Dann kommt die Ehe. Nach Wochen 'st d. r Rausch vorüber und brachte der erste Blick Liebe, fördern- die nächsten und ivesentlich schärferen gegenseitige Fehler zulaqe. Man beginnt einzusehen, daß man nl'ercilt gehan' dclt hat. Der.Mann verbrinat den '.^lbend außer Hause und die Frau »ühlt sich vernachlässigt. Das geht so ein, zwei Jahre i nd die Folge ist, in de?t meisten Fällen d.'r > ben goschilderten modernen Ehen: Scheidnng. Ich kann es mir gut vorstellen, cine geschiedene Frau in der Großstadt, dort iibt sie so-gar einen gewissen Reiz aus; eine geschi.'dene Frau m einem Provinzstädtchen, das lit ?in Sabine holte ties Atem und Her? May^r kam zu einen' C'.nwand. „Ich bitte dich, liebe Sabine, du sprichst von Ehe, derlei Sachen haben noch Zeit." „Se. stehst du bereits auf Seilen Nellvs? Iu; habe ah'o in den Wind j^jesprochen. Ich bezeichtie die Art und Weise, wie hi'r gegen den Willen der Eltern_sozusagen die Ber- lolung auf der Strasse und 're eigentümliche Stell UN'nahnie geradezu als Fam ilieu-I 7nde." „Sabine, du gehst zu weit." Herr Mayer ri te sich zu ' Ink-r volll't"-'' ?.i?,'.'c'r 78 Zensiineter Höhe auf. „Da 'Zkelly gut er- zogen ist, habe ich keinen Anlaß. a'i>^ ihrem bi.s^-rigen Bcrkelir nnd die Art und W.'ise deöselbeit einen Skandal zu besi'rcs'ten. Da der 5xrr gut siluiert ist, ist die II>>e in ein wesentlich gi'instiaeres Licht genickt. Die beiden werden, durch eine enlsprecl'end'' ""e^'^o-bungszeit sich zur Genüge kennenlernen können, wenn du die bisherige gegenseitige Be-cbachtung nnd Erforsch,mg, ans der ihre Zuneigung entsprang, als oberflächlich zu l,e-zeichnen geruhtest." „l^ut," entgegnete Sabine gereizt. „Eine vollständig nüchterne und nicht nnnder wich« tige Frage: Wo will man bei dem herrschenden Wohnungselend eine Wohnnng beschas-fen?" „Da kann ich erwidern, daß du einerseits zu weit vorausdenkst, andererseits ich aher unsere Wohnung als genügend gerauulig finde." Sabine sprang vom Lehnsessel, ans dem sie saß, wie gestochen in die Höhe. „Was zur nächsten Folge l)ot,en wird, daß ich dies Halls sofort verlasse! Nnn, ich datike! Man nltttct meinen Nerven etn>as zn viel zn. Das halte ich nickt ans.^vder glaubt num, in derartigen modernen Ehen geht es ol>ne Streit zn? Schc der erste Tag würde ihn bringen und so würde eS Tag sür Txig sort-gehen. Oder soll ich später niitanlehen, wie der brutale Mann seine Fran schlägt? Alle Männer sind brutal. Und vor allem wäre ein nenv-? Dienstulädchen nötig. Ein Tienstniäd-chen verkürzt bei meinenl leicht roizl>aren Gemüt lneine Lebensdauer lun mindestens zehn Jahre. Ich will den Totengräber nicht iin Hause. Und crachher, solches komint ja anch in lnodernen Ehen i'ft vor, nachher konlnlt das Kindergeschrei. ^^ch babe Kinder ja riesig gern, aber über drei nnd unter s^chs ^al)ren. Das andere ist nur em Greuel. Wie, man verlangt von n,ir. ich solle dieses Kin« deraeichroi anhören? Bitte, man verlange von einent Affen, er solle ins Wasser springen. Er wird es nicht tun. Ich anch nicht, ivas ma^n von lnir nerlanqt. Und maS ich noch sagen wollte, ich speise heute in meinem Zinniler allein. Ich fürchte, das Thema lönn» te noch einmal zur Sprache komulen. Ich liebe solche angeregte Konnersation während des Essens nicht. Dir, lieber Gustav, kann ein wenig Aufregung im Kampfe gegen deine begillnendc Korpulenz behilflich sein. Nichts sür ungut, ich n'Mte e» dir längst in irgend einer Forut zn verstehen geben, daß dn an Untfang zunimmst. Ich finde die'? nnschon. Wünsche angenehnl zn Ipeisen!" . Sabine ranschte in ihrer ganz<'n Magerkeit hinaus. „Dao nurd ein schwerer Kampf werden, Kabine hat einen eigensinnigen .^opf," sen^z- le Herr Mayer. „Der T.....hole die ganze Erbschaft, ich glaube, sie ist all diesen Aerger und die Knechtschaft, t^ie wir erdulden lnüssen. nicht wert." (Fortsetzung folgt.) ch»»g jwd »och nicht bekacmt vnd «erdeR kn gutereff« der wetteren Untersuchung streng ge^heimgehoGe». -^ro. «. VetteSmis »s« Zachteber« Im «reise »OssihO«. Der Obergespan in Maribor verteilte im heurigen Jahre an kvwährts und ven den BezirksveterinAreek bezeichnete «SchwemeAÜchter eine größere Anzahl vo-n Zv^ebern zu ermäßigten Preisen. Die Uc-?bernehmer mußten sich verpflichten, dies?Ibrn .im Alter von 10 Monatrn bis zn 2 "fahren innr für Zuchtzivccke zu verwenden und dar-üdtr ^otofoll zu führen. Diese Maßnahnie hat sich schr gut bev'Shrt und vi^l zur bung d^r heimischen Schweinezucht beizutragen. m. Vi» Motorrad kann derjenige ge v'li-e«n, der sich an der Lc!'n-ic der „Iugosl^-Matica", deren Ziefjung unwiderru?-kich am A>. Dezember l. I. stattfindet, bct(^-liflt. Das Matorrad ist im Geschäfte der ^iot-Vertretun^ in der Go^poska ulica au?-!gestellt. Der zweite Preis, ein Rennrad, kann der Auslage des (^^schäfteS SoltariL be« 'sichtig! werden. Lose sind noch erhältlich: In j^en TnÄnktr^sikeu Weiß ll^raiski trg), T'iet'k Mc>?poM ulica), Pertot iHanptbahnhof) u. in der Verwaltuttsi des Tnoblatte? „Tnbor" (JurLiLcva ulica). —ano— m. Wetterbericht. Mmibar, 19. November Uhr früh: Luftdruck Borometerstand l7^V, Thermobv!?rostop — 14, Mariumltem-^peratur Minimaltemperatur ^'Dimstdruck fi Millimeter, Windrichti:"-- NW, Ä?«wöl-suig ganz, Nioderschlac^ —rr'. ' m.'Ktsnzablöse. ?sn Stesse ein"^ Ganzes für die tierftorbene?^rau H. Tscheligi spcn-'?»et?ii die?^amisien L. Supan, I. nnd M. LeM den Betrag von 1'^ Din. ^ür die ^ttlmflsl'bteisnng. - ^''r Johann Pelikan ^ sen. sp^^idete au?! dem gseik^n ?snlasse d^r .NettungSabtnlung 100 Din. — Scrzsichen K'-^mmando. l.'' ^ Heute Donnerstag in der Vekik« kavarna Mte-Kc>nzert mit künstlerischen Finlas'cn. 13 W e. iHemraloersamullung. Am 14. d. 8 Uhr a!^mdS findet im letzte.! Zimmer des „Ccljcki dem" die Generalversannttlung ?'eH Zitlubs Z>»er Esperantisten mit der »"«blichen Tkgcs- Olit'NNNg st»tt. ^s. c. Si« französischer Vortrag. Sonntag don ??. d. um Uhr vormiiia Mar»». Donnerstag den 19. November 7^ Uhr: .Das verwunschene Schloß", M. A. f^rettOg den 20. November: Goschlosien. Samstag den 21. November um 2() Uhr: „Tie Nhusrau", Ab. D., Premi^'r?. Sonntag den S2. November r 15 Uhr: Olom8ek.Arek.Feier. Bon Donnerstag ds?l 19. bis einschl. Sonntag den 22. Nov.: ^in schönes Aben-tever", herrlicher, spannender Schlagerfilm in 6 Akten. Ab heute gelangt im Burg-Kino ein äu-Herst interessanter und in der Ausstattung her iiorregender Film zur Vor'üs,run.^: „Tin schönes Zlbenteur". Er handelt v^n einer schonen ?^rau, die auszog, ^lbenteuer zu erleben. und dabei — einen Mann fand. T^e .^7n»:>rluna ist heiter und ernst zugleich und wird von den besten Schauspielern darg.stellt. Besenk'crS erwähnenswert sind die hervorragend schönen Landischastsbildcr. — tq. AP«I»-Kt»i. Dienstag den 17. bis einschl. Donnerstag d. 19. Nov.: „Die Weltflut", Lustspielschlager mit Chaplin in der Hauptrolle. Durschlagender Lacherfolg! Bon "Freitag den 19. bis einschl. Montag den 3.8. Noventber: „Dekauieronische Nächte", hervorragender Kunstfilm nach .>?n Trzählun gen Boccaccios. Herrliche und packende Bil-tit^^'skrie. —s— Aegypten. F»n hiesigen Wöltpanorama gelangt ab heute AUttwoch die interessante bilderreiche Serie „Aegypten" zur Ausstellung, die unS ein anschauliches Bild vom Leben und Treiben der dortigen Bevölkerung, ihrer Kultur und den Baulichkeiten sowie landschaftlichen Reizv?^ gibt. Diese Serie ist sehr empfehlenswert. Täglich vo« 11—12 u«d von lS—18 Uhr Konzerte i« «onzertsalo«, Skwensta «l. 12, aus Wien und Graz. von 2V Uhr an: Mitt«och: Rom: Grand eoncerto voeale e strumentale. Donnerstag: Wien: Opernaufführung: „La Travlata^'. Kreitag: Konzerte aus verschiedenen Stationen. Gamstag: Zürich: Alte Lieder und Wor^e. —ano - „Herren-Tee". HSrren-Tee? Gibt es denn so etwas? Gewiß gibt es das; genau lso wie ein Wein oder ei^e Zigarette würzig, rassig oder leicht «sein kan-n, so hat auch der Tee seinen ausgesprochenen Charakter. B.?isplel's-weise ist der Tee Marke Teekanne „Tchwarz" eine von .Herren ganz besonders bevorzugte Corte. Er ist kräftig, rassig nach Art der eng« lifchen Mischungen und ksat als Frühstücksgetränk, mit Milch oder Tahue genossen, den großen Borzug, so anregend zu wirken wie guter .Caffee, ohne aber „füllend" zu fzin. Efptranw. Esperanto w don Schule«. An^k^ich der Eröffnungsfeier des 18. Espe-rantöweltkongreffes in Genf führte der vffi-zicv.' Vertreter des Depirtt'mentZ'sur öfseut-lichen Unterricht der G-..lfer Republik in feiler Begrüßungsrede^ unier anderem folgende? aus: „Die Organisation des Unterrichtes in der Welthilfssprache ist eine unbedingt not we^'dige Angelegenheit. In' Genf bat man >ie'?beznglich den zwei obersten Klassen der Volksschulen einen ersten Versuch gemacht, der als voklkomme«n.gelung..'n bezeichne! werden muß. Es wurde der^ew^is erbracht, daß sich die Kinder (allerdings Franzosen!) schon nach roenigen Monaten in der Esperantospra che mühelos ausdrücken konnten und an die-fern ihnen das Studium l^in?r bis zum Ertrem einfachen und logischen Grammatik bietenden Unterricht Freuds ^a-nden. Außerdem wird damit auch der Boden für die leichtere Er?e:nung anderer Sprachen vorbereitet. D/ls Esperanto als Welthisfssprachz aber et-mit dem Lateinischen '^^ergleichea zu wollen, wäre ein Nonsens. Das l.'htere ist eine der wunderbarsten K illektivschöpfungen der Menschheit und aus ihm eine praktische Hilss spräche zu formen, hieie in Pietätloser Art ein«^ majestätische Bast.ita in eine Tisenbahn-stll7«on umzugestalten. Wohl aber ist das Espe ranto schon heute eine unbedingte Notwendigkeit sür die Handelswett, den Fremdenverkehr und fiir die internationalen Beziehungen aller Art, wobei eS ouß?r Zw.'ifsl steht, daft sich im Laufe der w/'.^eren Entwicklung ständig neue Entwicklungsnkc.glich?ziten und Bcdürfnifse ergeben werden?. Es ist dabei bei einer Einführung der Esperantospriche in den Schulen etappenweise vorzugehen und zunächst bei den .Handelssch^,l?n zu b:?^iinn?n. Damit dies einheitlich in allen in Betracht kommenden Staaten geschehen könne, ist der RkgierungSrat der Genfer Republik bcreit, de? Schweizer Bundesregierung den düngenden Borschlag auf Einbernfunz einer vsfi-zicllen internationalen Konferenz zn machen." — Wenn es sich ''isr auch nur um eine bedingte Anerkennung des Esperanto han dclt, so ist eS immerhin .nicht imi,tteressant, zu beobachten, wie selbst Altlingvisten, wie der Redner in diesem Fall (ehemals di? ».rbit? tertsten Gegner des Esperanto) nnnmehr dessen praktische Bedeutung unumwnn>cn zugeben. uiv » Sport. : Sollen mittelalte MLnner Sport trei-ben? In England sind in letzter Zeit auffallend viele Mäimer mittleren Alters, die vollksudmen gesund AU sein schienen, plötzlich ge^storben. Eine Rundfrage, die ein englisches Blatt aus ldiesem Anlaß veranstaltet hat, hat ergeben, daß die meisten englischen Aerzte lWereiltsvimwend der Meinimg sind, daß ihievan das UÄbermaß von sportlicher Betätigung sckMd sei, zu der sich heutzutage selbst Männer in vorgerücktem Alter verpflichtet fühlen. Mer auch Manner, die erst in mittleren Ioihren stehen^ dürsten nicht BtlMM'SV HSM M MS Ä. V. MM»? in Berlin. Z. P. Miiller, der dSnksche Oyn nastilec, dessen ..Syftem" «eltbetannt ist, hölt in Berlin Vorträge. nngelstrast Sport treiiben, als ob sie MMAig waren. Allerdings müsse zugegeben werden, daß die Wiltterstondskrast der genannten Alterstategorie auch durch das angestrengt« Berufsleben von heute vechänMnisvoll geschwächt werde. —aZ— : Ein Wjähriger, aktiver Turner. AuiS Gra>z wivd berichtet: Eine Ehrenfeier vevan-stialtete der Warnsdoxfer Turnverein. Es galt, den 80. Geburtswig des Ghrenvortur-ners Johann Kun ze festlich zu begchen. Der IlMliar war mehr als 50 Jahre Be-reinsvorturner. Er nimiut noch heute regelmäßig an den Freiübmlgen teil. Mit ihm gemeinsam erscheint sein Freund, LouiZ Tsckstrner, 'das älteste Mitglied des Vereines stÄndig in jÄ»er Turnistunde. Auch Tschirner, ein Mnrm vo?? W Jahren ist akttlver Turner. Zu der Jsubelfeier waren über 2V0 Turner und Turnerinnen erschienen. —»^sen konnten. Jir diesem Abgrunde, der von ganzen Bergen von Vorurteilen, deren Ursprung im Nichtverstehen der frenrden Volksseele zu suchen ist, umg<:ben wird, wüten die Fluten der Gegensätze und aller übrigen Uebel, welche im Laufe der Zeit zutage traten. Vielleicht sind wir bereits heute an de? Schwelle einer Aera, in lvclchcr sich die „Fli'tsse zu trocknen und die Berge zu ebnen" beginnen. Ein großes Erwachen der Massen, wclches die sozialen Revolutionen im letzten Jabrhundert zur Folge hatten, hauptsächlich nech die russische Revolution und der soeben bei den orientalischen Völkern zutage ireten-de ge.sellschastliche und ideelle Unl;chr.'ung, die Tendenz nach Befriedung u.ld V,'rstänsi-glmg der europäischen Völker sind dis^ Merkmale der neuen Zeitepoche. Es ist eia Gebot dcr Notwendigkeit, daß sich auch das dranmti-sche Verhältnis zwischen den Deurschen und den Slawen in eine bcr«s)igends Position auik beiden Seiten begibt. Dies wird wohl dann aktuell »Verden, wenn die heutige kapitalistische Ordnung, die die Gege:?süye noch verschärst, aibnwntiert und daS wirtschaftliche Leben der europäischen Völker auf eine solide, soziale (i^rundlage gestellt wird. Dieser Prozes^ hat bereits begonnen. Eine Berzöge-r-t-ug iiessclben wäre möglich, die Verminderung ist ausgeschlossen. Das deutsch Volk besitzt heute k.inen unerschrockenen Erbauer der Brücke über den 'bis-' hlrigen Abgrund zwischen Deutschen l'nd End slawen, einen Mann, der mit seltener Energy? die Berge der Porurteile ebnet und sich benulht, die c>entscl,e Welt mit de- Seele dee si^dslawischen 'il^olles bekannt zu machen: Hermann Wendel. Stumme,.LöSISom so. «oS-mder lSSS e«««» Atttgemchte Wafierttaft Das neue Kraftwerk iu Hirten (Bayern). In immer gröherem Mabstabe wird die Wa sserkraft, die brachliegende, ungeheure Energie darstellt, ausgenutzt. Die starkfließo!m!mi!s!swn auS Wrlovac Wroatien) war zur Ausstellung erschienen Mariborer Rutzoiehmarkt. Der letzte, am 10. d. abgehaltene Nutzvieh-s markt in Maribor gestaltete sich sehr lebhast. ^Auifgetrieben wurden 11 Pferde, 12 Stiere, ^^130 Ochsen, 421 Kühe Und 7 Kälber, insgesamt 581 Stück. Trotzdem a>ber war der j?>an-^del ziemlich flau, da größtenteils minderwer-ige Ware, für die Ausfuhr uligeeignet, auf-^strichen wurde. Verkauft wurden insgesamt Svück, hievon 19 Stück für Oesterreich «nd 18 Stück für Italien. Auch aus Deutsch-flland waren mehrere Käufer anwesend, doch ^ätigten sie keine Abschlüsse, da sie nur auf lersttlassige Ware reflektierten. Die Preise skid seit der Vorwoche bedeutend gefallen. Durchschnittlich wurde 1 Kilogramm Lebendgewicht wie folgt bezahlt: Mastochsen 7.75 bis 8.75, Halbmastocksen 7.25 bis 7.7S, Zuchtochsen 6.50 bis 7, Sch'ncht stiere 5.75 Vis 8.S5, Schlachtmastkühe 5.50 bj? S.S5, Zuchtkühe 4.50 bis 5.50, Kühe zur Wurst erzeugung 3.75 bis 4 25, MeMhe 4.75 HiS V.50, trächtige Zkühe 5 Vis 6.50, 5^ngvieh K.50 bis 8.25, Käl^r 10 Dinar per Ktlogr. l Lebendaewilb^ Zlwrjharer He«. «Utz «trohmarl.... Mittwoch den 18. d. wurden auf den .Markt nur 6 Wagen Heu lbnd 3 Wagen Stroh gebracht. Die Preise blieben unverändert. .Heu wurde mit 50 bis 75, Stroh zu 4^ bis 50 Dinar per Meterzentner angeboten. —ro. Die Grilndung der albanischen Notenbank. Ueber die Gründung der neuen albanis^ien l Notenbank liegen nunmehr Einzelheiten vor. Wie die „Finanznachrichten" mitteilen, beträgt das Kapital der neuen Notenbank 12^ Millionen Goldfrancs. Es wurden 495.000 Aktien zum Nominale von 23 Goldfrancs und 100.000 Gründeraktien zum Nominale von 1.25 Goldfrancs ausgegeben. Die Majorität der Natio-nachank befindet sich in italienischem Besitz. Der „Crodito Jtaliano" hat sämtliche 100.(^ Gründeraktien und außer' dem 15.000 gewöhnliche Aktien, die „Banea Commerciale Jtaliana". die „Banca die Roma" und die „Banca Nazionale di Credito" > besitzen je 30.000 Aktien, andere italienische Banken haben weitere 20-000 Aktien. 1O5.000 ?lktien verbleiben im Besitze albanischer Zeich ner, 125.000 Aktien sind in der Hand eigner jugoslawischen Bankerigruppe, 50.000 Stück wurden von der „Baseler Handelsbank" und 25.000 Stück wurden von ^r „Banque Bol« ge pour l'Etranqer" gezeichnet. . Die Zentrale der Bank befindet sich in Tirana, eine Filiale in Dnrazzo. Die Bank hat das ausschließliche Recht zur Notenausgabe in Albanien, nur die von ^r Bank ausgegebenen Noten haben in Albanien Zwangskurs Außerdem ist die Bank berechtigt, alle Bankgeschäfte durchzuführen und Anleihen für die Regierung aufzunehmen. 10 Prozent des Reit,gewinnes der Bank entfallen auf die albanische Regierung, l0 Prozent auf die Direktoren, ly Prozent müssen dem Reserveiond gutgeschrieben werde-n. Die restlichen 70 Prozent gelangen als Dividende an die Aktionäre zur Verteilung. —as— Zur gefäMgen Beachtung! Mit Rücksicht aus die gek^ür,^le Arbeitszeit am Samstag sowie in Anbetracht des sich von Woche zu Woche steigenden Andranges der Änseraten-Aufträge für die Gonntagsnummer sehen wir uns gezwungen, die Inseraie sür den Kleinen Anzeiger der Sonnkagsnummer bis fpgtkstenS Aftitaa »S Llftr entgegen zu nehmen. Am Samstag werden von nun cid Inserate filr den Kleinen Anzeiger unter keinen Umständen mehr angenommen! Nur größere Inserate können noch Samstag bis 9 Uhr vormittags berücksichtigt werden. Diese Mahnahme wurde im Interesse einer klaglosen Durchsiihrung der Inseratenauslräge und das rechtzeitigen Erscheinens der Sonntagsnummer notwendig. Die Dttwaliung. 100 Zuchthähne und 242 Zuchthennen des relbihuhnfarbigen beM. roten steirischen E>chl?^oyes. Jedes einzelne Tier wurde gleich nach der Uebernchme gegen Geflü-gelcholera geimpft. Das abgekaufte Zuchdgefliigel ist für die Gegend von Karlov^ac bestiimni, wo-sevdst ld'ie Regienmg die Verbi^eiwng des steirischen Schlages plant. Gewiß ein schöner Erfolg uniserer heimischen Zuchten, deren Produkte sich wegen iihrer hervorragenden LeistungsfÄhigkeit ein iimmer größeres M-fatzgbbiet sichern. —a5— Die Fleischpreise blieben trotz deS Preisrückganges aiüf dem Bichmarkte unverändert: Ochsenfseisch 1. und 2., Stier- und Kuhfleisck! 10 bis 19 Dinar, Kalbfleisch l. und 2. 1?5^n! bis 25 Dinnr, SchlvÄneflei-sch 12.50 bis M Dinar per Kg. —ro. X C'in neues großes ^ahnprojekt Kragu-jeoac — Kraljevo — RaSko _ Mitrovica. Nachdem die Kredite für die Vorarbeiten für die neuen Vahnbauten genehmigt sind, hat das BerkehrSministerium beschlossen, als erste Arbeiten .die"ierung der obigen ?^trecke vor-nehmen zu lassen. Man rechnet damit, daß die Trassierungsarbeiten bis zum Frühjahr 10?s? fertig sein werden, worauf der Bni! selbjc in Angriff genommen werden wird. ^as— X Feststellung der Usanzen für den Koffec. und Zuckerhandel. Bei der Industrie-, l^e-werbe- und Handelskammer in ^'jublsa-la findet am 19. d. eine Enquete zwecks ^^stle-gung der neuen Usanzen für den Kaffee- nnd Zuckerhandel statt. —ro. X Für die Revision der Postpakettaeise. Der Vevband der Industrielle^n in Zac^r^b hat im Wege der Jndustriellenzentrale 'ine Vorstellung an das Postministerium gerichtet, in der gegen die derzeitigen unverhältnismäßig hohen Postpaketspesen Stellung und schleunige Abhilfe verlangt wird. T^ese holzen Postgebühren sind ein ernstes .^^emmnis für den H^andel und für die Verteilung der Güter in? Jnlande geworden. Sie sind, um ein Beispiel zu nennen, um mehr als ein Bier-el teurer als in der Tschechoslowakei__as— X Die freie Biehausfuhr nach Saloniki wieder gestattet. ?lmtlich wird in den heutigen Nar. Novine miidgeteilt, da^ die griechischen Veterinärbehörden die freie Einfuhr von Vieih nc^ch Sailoniki unid nach allen griechischen V^ärkten wieder gestnttet haben. aS X Deutsche Waggonlieserungen an Jngo-flawien. Das jugoslawische Verkehrsministerium erhielt von Teutschland auf Reparationskonto vom Jahre 1920 bis 1. November 1925 453 Personenwaggons, von denen 55 für schmalspurige, die übrigen sür nor-malspnrige Geleise bestimmt sind, ferner Lastwaggons und 167 Dienstwagen. 1441 Güterwagen sind für schmalspurige Geleise gebaut. — X Erleichterungen bei Verzollung von Ware«. Die Zagrebcr .Handels- und Gewerbekammer teilt mit, daß das Finanzmini« sterium die Zollgeneraldirektion ermächti.^t hat, im Interesse des .^^andels imd V^rk'.'brS anzuordnen, daß unbeschadet des Erlasse? Nr. 64 vom 27. Feber 1923 Z. 9448, mit welchem der Wirkungskreis der Zollämter bestimmt wurde, ausnahmsweise die nachstellen den eingeführten Waren wie Kohle, .^)olziwaren, Erde. Sand, Schotter, Steine, Erze, Maschinerien, ?sabri7siiistallationen. Ei'sen und Eisenmaterial, Schienen verzollt werden kön-nen auch sür jene Personen, die nicht ständig in dem Orte wohnen, wo sich das Zollamt befindet. Dies unter der Voraussetzung, wenn die Ware aus dem Auslände mittels direkter Frachtbriefe in Waggonladungen ankommt. --as— X Das Genossenschastsleben in Augofla- wten. Im Jahre 1924 gab es in unserem Staate 1993 Genosseirschaften, nnd zwar 12?0 Kredit-, 709 Einkaufs-, 4 Maschinen-, 17 Milch-, 2 Mühlen-, 10 Weinbau-, 2 Obst-, 2t Provinzgenossenichasten und mehrere andere kleinere. Diese Zahlen beweisen, das^ die Kreditgenossenschaften die zahlreichsten sind, was als B<^->eis dasür angesehen werden musi. dasi in unserem Staate das Kreditbedürfnis ein sehr großes ist. —— Oeloewinnuna in der LSneburger Heide Mariborer Stechviehmarkt. Der am 13. d. abgehaltene Stechviehmarkt war wegen des regnerischen Wetters schlechter besucht als gewöhnlich. Aufgetrieben wurden nur 133 Schweine und 1 l^af. Der Ver kehr war außerordentlich f!^. Verkauft wurden 53 Stück. Die Preise blieben unverändert. Durch' schnittlich wurden bezahlt: k—6 Wochen alte Jungschweine 90 bis 125, 7 bis 9 Wochen 150 bis 225, 3 bis 4 Monate 280 bis 329, 5 bis 7 Mo.nate bis 480, 8 bis 10 Monate 520 bis c>80, 1 Jahr alte 1050 bis 1100 Dinar. 1 Kilogramm Lobendgewicht wurde mit 10 bis 12.50, 1 Kilogramm Schlachtgewicht mit 15 bis IL Dinar bezahlt. . —ro. . - > A ^ < Wenn man von Celle westlich eine schnurgerade Landstraße benutzt und in die Gegend Wieze-Steins5rde gelangt, tauchen Plötz lich in der idyllischen Landisl^st Schornsteine, Schachtqehäuse und aufgeworfene Erdpyramiden auf. Es sind die Oelfelder von Wieze-Steinfövde, die sich in einer Länge von etiwa 7 Momvtern und einer «reite von 2 Kilometern in der .'^ndc ausdebnen. Annähernd 1500 Bohr- und Pnmpti'irme befinden sich darauf, von denen die Hälfte in ununterbrochenem Betrieb ist. Mehr als 100 Tonnen Erdöl werden täglich c^efördert. Blick airf die Oel-Zeche, wo das i^el mit SaUid vermischt auS einem 200 m. ^tiefen SKacht ^raufbSsördert wird. > tzL» « ? b « » 11 Iaad und Stsckerei. j. «äkßescharen üter «artbOr. Gestern ab^S konnte mon über unserer Stadt taS charalterrstrscht Rlis.n der WU.dgcn. d« sie längere Zeit über der Sta'Zt verw^illen. j. vi« »eßtze» Btewdo«^ Unt^'r !»-iestm Titel berichtet das ^Zogreb.'r TaMutt", da^ in den Karawanken ein weihcr Stelnöock gesichtet wurde. Das Matt meint vuhl nqnz gewiß einen GemSbock» ?>a cs jcdem Weiv-manne bekannt sein mutz^diiß sS schon srit vielen Jahrhunderten keinen Steinbock in die sen Gebieten mehr gibt. D:Z steinwild in Europa so gut wiv ausgerottet, gahlrei- » Z,NV»S^^ "w . . ......- cher ko7mnt eS nur mehr in '^en Viem:intesi-schen Alpen, d. h. in den Settcntälern 0ts Aosta-TaleS, vor, wo eS vom itslientsche., zeSnig streng geschont wird. —o?— j. JagdNche» »y« Dr«ufeld«. AiiS Ptu, wird uns geschrieben: ..e heurige s^zrcvsen jagd war in« allgemewen nicht so erA''^tg wie im Vorjahre, obwohl sich die Lch l pi»n diesmal '^egen t^S dauernden terS in unseren 5?apen lSng.^elt aushi-l-ten. Herr G' esitzer G l a ein bc?'"nler Schnepf^nijAger. konnte nuck Heuer die schönste Strecke erzielen. — W?sierwild ist an ei-ni5'^ in gres'.er vor- handen. Die ausgedehnt-:: U^^erschwem- U^mmer ZW ßo« SV. ?io?c'n»?er IVAI mungc^-' iete Icheinen - große Rc^ie zu spiel?". Nel>crschwemmte Felder »nd k:!d' ja bekanntlich m Wnsse' 'ilb gerne genei^mene UesungSplLtze. Der Anstand beim Morgen- : nd ?!^ndst7i^ liefert oft an solchen Htellen, wo die Enten ßmd auch sonstiges Waflerwild in großen Mafien einfallen, recht schSn« Echus^gelegenheiten. Je mehr die Wafferflächen einschrumpfen, desto größer werdc-n auch die Aussichten für den Weidmann. Bei unS wird jedoch noch immer auf das Wasscrwild zu wenig Gewicht gelegt, obwohl seine Jagd reich an Reizen ist. —aS. !««««« eläierstsiiä »m SI»vnI Ir» Ist »u v«?««dan. /^nrukrazen del: Zurttksv» uUca. 6e, IloM«»». 1»772 Zos. Ksrnlinilc 5Ivv»a»k» vlb<« HS. visrurLrVttnunxpwvi. soriscke Verkgui58tStte Lospoiluz «llv» 2T/l. Kleiner Anzeiger. T»ser«Ie»-A»»«h«« ILr »t« gr«N«« bi» 15 Uhr. G«m»I»g» AG«««» »»» «> Aeiig«»»»« M»l»> g»s«r«I«dt» ft«»«». S»»t»r «wwUß«»»« S»!«««« »»>««» f»e »>«s« »,«««» »Ich« »«llMichlk,! »»«»»«,. WO?ffI^»IWUUGG Gchrtib«aschiae», Riche»m«fchi-«», A«rbbS«der, S,tzl<«oaPi«i^ Durchschlagpapier sowie aNe Zubehöre für Büromaschinen bekommt man am besten und billigste« im Ersten Spezialgeschäft für Schreibmaschinen und Büro «titel An». Rud. Legat St Co., Maribvr, Tlo»ens?a »Nca 7, TÄej^on 100. Keine Filiale! ADtne Neparatunoerkstiltte! 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Dezember 1925 um N Uhr vor» mittags findet beim unlerfertiglen Serichte Jim-m«r Är. 25 die Versteigerung der Liegenschaften Saus Nr. 7 in Pobreije, Cankarseva ulita mit Wirlschastsgebäude und «arten, Grundbuch, Pobretje E. V. Nr. 432 statt., Ausrussprets Din 155.956 —. Mndestangebot Din 77.987—. Die Rechte, welche die Veriteigerung v«-eitel« könnten, find beim gefertigt^ Gerichte spätestens vor Beginn der Versteigerung z^nd^ t« machen, da sie bezüglich der Liegens^sten zu Schaden des Versteigerlei», welcher im guten Gtauben Handelle, nicht mehr anerkanut werden können. Die näheren Bedingungen find an der Ankündigungstasel des Gerichtes erfichtlich. Bezirksgericht i« M«rßtz«, am 16. November 1925. lUili ci ln iiZilii «UlLi >7l llc.1 DßMWsße tUWiM b. d, VeMeter; Vrektor StenlO DEtela. — Sledakteur: Udo Kasper^, Journalist. »> HevlmSgeber; Maeiheefte tWO»» k» b- VertVeter: Atenl» Teteia, beide tn Mariber,