pkivoiifiso^ >IItd»oe»,. o«, M. »UAu»t wso 0^ ^«i» 0»>»>ck«>I»iIi (7«I. ww«». ?». «Oy, «tOGt vi.--:» __. ... ^ ^>«»»»: .w««» W.«»>^IU ! « ow. »»„.Iw « ow. «»M ?»„ «M,» ............. ,»A»l>w -------- - -- - - --------------------------Md!!H^«ÜW ^ ^ ^ »n» «»M» «»M.»o» 0»MWM» « »«, I l»» Mridorrr lieiwna Neue Verwicklungen im Orient Sonderbare Forderungen der Türkei an Verflen — Srnste Besorgnisse JnfMß» tzes auf te« Freitag fassenden Feiertag,» «erden AnkttnXg«ng<«, be-sonder» sslche fSr die «ubttk ^Meiner Anzeige»", «>r ßlsDouner»» t ag 18 («) Uhr angenommen. Spßtep einlangende Aufträge Vinnen nicht de-riickfichtigt «erden» Die Vet«alt««g. »ochwafier ia Rordchlno LM. T i e n t s i n, IL August. ^7o1ge der Regengüsse der letzten Tage IN Nordchina und in der Mandschurei FluMufe au» den Ufern getreten und r^chwemmten weite Strecken fruchtbaren lstiens. Belslmder» großen Schaden verur-achte das Hochwasser »wi'schen T'.entifin und llkden, wo der Gtvahen- und BaHnverkehr n zahlreichen Stellen unterbrochen ist. Nach sheviqen Meldilnyen find bereit» meZrere undert Personen ertrunlen. Der Schaden oll sich auf mohreve Millionen >^^1? b«- RO. A n g o r a, 12. August. Der Ministerrat hielt gestern abeNd» eine lange Gitznng ad, «elcher anch der vderbe. fthl»hader de» tiirkischen Heere» zugezogen «urde. Nach längerer Au»sprache «urde der Vefchlu^ gefa^, an die perpsi^ Regierung eine neue Note zu entsenden, um hinfichtlich der «euision der tarkisch-persischen «renze in» Weine zu kommen. Bekanntlich dereiten die ausstSndischen Snrden der tiirkisthen Regierung wieder grosft «chmiertgkewn. Die gegen die «nf-ftiii^schen entsandten Truppen kiinnen nur halbe Arbeit verrichten, da pe de« »urden nicht recht beikoounen können. Die tllrNs,^ Regierung richtet in dieser Note an Persien nochmal» da» Ersnchen um die Ve«illigmig, ihre Truppen liber die Grenze zu lassen, da. mit die Aufftiindischen von der Flanke gefaßt und ihren umstürzlerischen Gelüsten ein- siir allemal ein Eude derettet «erden kann. Die Note betont, dasj ohne Uederschrei-te« der Persischen vrenze die Operationen gegen bie Nurden unmöglich seien. Die verfische Regierung lehut nun das Verlangen der Tiirkei ab und erklärt, eine Reuffou der Grenze nicht zulasse» zu können. Die Note hebt jedoch hervor, daß fich Per. fien einer eventuelle» bewafsneten Intervention der Tiirkei ans seinem Gebiete nicht widersetzen könne, daß da» «abinett jedoch beim Völkerbünde entschieden Verwahrung dagegen einlegen «erde. Da jedoch die Türkei nicht Mitglied de» Völkerbünde» ist, kommt einem solchen Protest in Gens nur sormeller Charakter zu. Senner der Verhältnisse befürchten, daß der fich immer mehr Mspitzende Konflikt zwi schen der Türkei uud Persie» zu kriegerische» Verwicklungen im Na^n Osten führen könnte, da mehr als genug Mdstofs vorliege. >»rwunb«nlno In Deutschland RO. B e r l i n, l2. August. Die Rede, die Mnister TreviranuS c^lmtag anlöhlich der Jahresfeier zur Er-nerung an das vor zehn Jahren stattge-llndene Plebiszit in den deutschen Ostgobie-n gehalten hat, wird vom N'-sland heftig ngegrifftn. Die Berttner Presse wundert Ä, wieso die Ausführungen des Minist«?rs A Auslände solche Erregung hervorrufen mnten. Die „Deutsche Allgemeine Zeitunq" lgt, ein Minister sei kein Diplomat, und !o ime auch Triemand dem wtder^prec^n, daß die Befähle der gesamten nationalen Och ntlichkeit verdolmetscht. n iokvn SsWlnn bei undeltin eter XOlVltli?» lMN»?Dl»lAkGN sickern 8ie »icd, venn 8ie Ikren veäark WvnstlWGi» IInIlWllß auk äer elprlzer Uerdstmesse 1930 äeclcen. Sie bexlont »m 31. lSvo M»ke»ff»upp«n 9600 ?«dril!»nten vnnll«kn »tekt >u»>ßn» Ver-v>»lj»daro in TU erreietieri »tn6. »«j«? Lkseo»milicn« V«rtr«tui»^« Vr. !.«o Ze!»«l«K»ndau«r, N»rtdo»» T'ejx »vobv^« .H, 7el«pl»«»n 2I0Z. Trotz« in der Tschechoslowakei ««»«««hattshewiM«»», «» Narl»»«» - »tt Tschtllcheri» und vanallcharskt LM. Brati flava, iL. Aug. Der heutige „Naplo« bringt die aussehen-erregend Meldung, daß der ehemalige rns-fische Heereskommissär Trotzki gestern aidend» anf dem Wege nach Aarl»bad Bratislava derührt hat. Die Prager Regierung hat dem Ansuchen Trotzki» nm Aufenth<^lts. bemiligung in Karlsbad stattgegeben, jehpch uuter der Bedingung^ doff der »ar«ebrau«j nnr »on kurzer Dauer sei» diirfe und dah !trozki da» «aftrecht der Tschechoflo«akei »icht durch polit^che Iuttigeu verletze» dvr-fe. Trotzki reist im streugst^ Inkognito und Hütte anch ke^lei Zusammenkünfte. Wie man «eiter erfährt, gedenkt Trotzki ewige Wochen znm Kurgebranch in Karl». bad zn bleiben. Geplant ist auch eine Zn-sammenknnst mit dem gewesenen Auhenkom missär Tschttscherin und dem Un« terrichtSlommissär Lunatscharski. Tschitscherin «eilt bereits zwei Wochen in Karlsbad, «ährend Lunatscharski sür diese Tage seine Ankunst «»gemeldet hat. Zweck der Besprechungen sol das Ansuchen Trotz, ki» feiu, «iel^ näch Rußland zurückkehreu zu dürsen. Wie verfichert wird, ist die Gow-jetregierung grundsätzlich bereit, Trotzki die Rückkehr in die Heimat zu gestatten, oerlangt ftdoch, daß er fich jeder politisch^ ve-tätigung fernhalte. Marconis „SleNra" In Sefadr SM. R o m, 18. August. In der vergangenen Nacht brach an Bord von MarconiS Jacht „Elektra" ^n Brand mtS, der bald einen gefährlichen Umfang an« nahm. Nur mit größter Anstrengung konnten Feuerwehr und Militär die Radio- und die funkentelegraphischen Anlagen retten. Wie noch erinnerlich, ermi^glichtv diese Anlage Marconi, vor mehreren Wochen auf drahtlo-sent Wege von Bord der „Elektra" aus in Ausstralien die elektrischen Lampen anzuzün den. Der Schaden, den Marconi durch das Feuer an seinen Apparaten erleidet, wird auf etwa S90.00V Lire geschätzt. Ausdehnung der fronzvss-tchen Streikbewegung Auch Paris in Mitleidenschaft gezogen. RO. P a r i S, IS. August. In den Industriezentren Nordfrankreichs, in denen der Generalstreik verkündet worden war, hat sich die Lage bedenklich verschärft. Der Streikleitung haben fich jetzt die Kommunisten bemächtigt, welche die Aus-standsbelvogung für ihre polittfchen Ziels auszunützen suchen. Die Arbetters<^t wird aufgehetzt und zu Tätlichkeiten verleitet. In Tourcoing und Roubaix trafen d-ie Behörden Maßnahmen, die von der Verkündigung de» BelagerungszustÄndes nicht weit entfernt find. Durch die Straßen patrouill^ren Trup-Pen mit aufgepflanztem Ba,onett; jede Ansammlung im Freien ist strengstens untersagt. Die Streikbewegung hat nun auch auf Paris übergegr'ffen. .Hier verlangen die Midi-netten eine M^ige Lohnaufbesserung, waS jedoch die Arbeitgeber glatt ablehnten. Daraufhin legten die Mädchen die Arbeit nie- der. Man befürchtet, daß auch andere Arbel« ter diesem Beispiel folgen und in Streik tte. ten wevden. Börsenberichte Z ü r i ch, IS. August. Devisen: Beograd 8.1276, Paris 20.23375, London 35.04, New York 513.975. Mailand 2«.9S5, Prag 15.245, Wien 72.65, Budapest 90.20, Berlin 122.S0. » L t u b l j a n a, 12. August. Devifen: Berlin 1346, Budd fremld-liichen Charakter hatte, Mrr das Bedauern ü!k«r seinen Heimgang groß. Die zanz« StadtbevSlkernng beteiligte sich am Leichenzug. Am offenen Grabe hielt der Gemeindepriester eine glänzende Rede zu Vhren des Toten un'd unterstrich den gro^n Verlust, den sein Hit b»i »!l«n Ilk«um«»izmu5, !(opi» unSctlic^« k>i«t>«nwirliung cloh k«ul« ctsi' 6« isl» in 6i« g«n»t«n t.Hnci«r gscirun-ist. g«n » p I r i »H Oinuig In 6«r ten sich eben di« Schmuggler zu ihr«» Cht« cogaer lkiiflres;. Im Bewußtsein ihrer drohten Existenz fahten die Aongrcht«ilmh» m«r einsttmmiff den Beschluß, «inen energischen Reklaniefeldzul^ für das Alk^hc^lvnbot in die Neqe Ku leiten. Uin dcn schein zu u>ahren, gründete n, ner»mg an diese Begebenheit wurde im Kloster eine tßedenktafel enthiillt. 2^ ganz» Aaier trug eine« aAtgesprache« legitimisttzt^ nntz «anarchistische« Charakter. Echo» am Vortage kamen mit Gonber» ziigen Tansende AM Natio»»alist«» nach Tihantzi, m« a« der Feier teilzunehmen. Anwesend wäre« sermr die gewesenen vrj-hkktoge Joses «nb Franz Joses, Unterrichts, minister «ras tUebeltberg, die hohe Geist, lichkelt unb vor alem Hunberte von ehemaligen hohen Offizieren. Den FestgotteS' dienst zelebrierte ein Mitglied be» Mlgari-schen Episkopats. Vei der Snthiil«nq der «edenktasel hielt ber vizLprSfibent be» Abgeordnetenhauses vras « s e p l e r eine hochpolitische Rebe, i« welcher er u. a. sagte, eS sei eine Schonbe sür bas ganze ungarische Vol?^ daß es im J«chre 1921 die vesangen' nähme der geheiligten Perso« deS Königs zngelasien habe, «ras «ladar Zichy erklärte im Nmnen der Legitimisten, ^e Ungarn wolen die Beleidigungen, die vor neu« Jahren König Karl zugesügt warben seien, a« seinem Gohne Otto dadurch wieber gutmachen, dah fie ihn zum 5»nig erheben. Ale Anwesenden schwuren daraus, dasj fie mit allen KrSsten de« jungen Otto aus den Thron der ungarischen Kiiniqe ver^lse« werden. « I n n 8 b r u ck, 1?. August. Anläßlich des am 18. d. stattsindenden Geburtstages des vorletzten Kaisers Franz Josef wurde Sonntag in Hallbad eine große legitimistische Manisestatia» veranstaltet. Die Einladung zur Feier erhielt eine ganze Reihe von hohen Vertretern ber gewesene» Sster-re^isch-ungorischen Armee, darunter auch Generaloberst Dankl. D!e Osfiziere erschien» in den alten Uuisorme» mit allen Auszeichnungen. A«ch das gegenwärtige Vu«de«^ war durch zahlreich« Ossiziere vertreten. U« etwaige Ruhestörungen seitens der Arbeiterschaft zu verhindern, waren starke Gendar-«erie. ««h MilUArabteil»«gen konzentriert. Zu 3«ischensä>e« ist eS «irgendS gelomme«. Tod »ln« voaderling» In Mmuhester starb vor einigen Tagen ein bekannter Ca-ninliler chinestl^cher Kunst, Mr. Joihn Hilditch. Gsine be- stand aus ca. 6V.itch ilxlr nicht nur einer der reichsten Männer von Manchester, er tvar gleichzeitig einer ihrer würdigsten Sontterli-n^e. Mitten in einem enoinnen Mu^um führte er ein Lei^n, als wäre er ein richtiger Chinese. Seine prächtige Villa, die er im chinesischen Sttl erbauen ließ, war auf echt chinesische Art mi^bl>tert und ge^mückt. Neben der Villa st«nd ein Tempel, der gritßte chinesische Telnpel den englischen, sondern auch den chiM^bjchen. Einmal, als Hilditch sich auf einer Thinarei^^e befand, kam er in einen Tcnyiel, dessen Betreten Fremdlingen unter Todesstrafe verboten ist. Die Zvilten^n Priester begrltben ihn bei lebendigem Leibe. Das Grab ivar aber mcht tief genug und wenig ^gfältig Kugeschüttet, so daß eS ihm gelang, aus der (!^i^ hevauSzukriei^n. Den engli-!schcn Behörden hatte Hilditch oininal einen netten Strick gedreht. Er teil^ d?in Bürgermeister nnid ^n städtischen Be'hörden vcn Vegl üas gelS auf ckr 5ttche? Roman von Otfried v. Ha « stein. d7 «»rU» NiN« 37 „Manborer Ze^diM^ ??ummer LFiugzeug gegen Sastan» N e w y o r t, den 19. Mgust. (Telunion). Aus CHicago wird ein eigenartiger schwerer MlgzeugunsaN eines Passagierflugzeuges, das init drei Personen besetzt war, gemeldet. Die Maschine, idie einen Rundflug liber Chicago machte, umrde von einem schweren Luftwirbel erfaßt, mehrfach hin und her gc-tvorfen un!d dann zu Boden gerissen. Der Apparat stürzte auf das Dach eineS 800.000 Kubikmeter fassenden Gastanks, durchschlug dieses und bohrte fich mit dri^hnendom chen in dcn Boden des Tanks ein. Der Pilot uM zwe: iveibliche Passagiere umßten durch Taucher auS dem 13 Meter hohen Wasserstand des Tanks geborgen werden. Die Maschine ist vollkommen zertrümmert. Die Leichen sind bis zur Unkenntlichkeit verstü^nm^elt. »Seltsamerweise exiplodiMe der gefüllte GaS-tank beim Aufs6>lagen des Apparates nicht. Die Bemühungen de/ Taucher, die Leichen zu bergen, habe^ mehrere Stunden gedau-k)ct. Da< fchwantjiost Flugzeug abgeWrzt D ü s s e l d o r s, 10. Azigust. (Tclunion). Das sck)wanzlose Flugzeug, das zurzeit auf dem Düsseldorfer Flugplatz Probefliige ausführt', ist Sonntag nachmittags aus niedriger in der Kurve abgerutscht und dabei zertrünunert worden. Der Flugzeugführer Riedigcr erlitt ^nen Beinbruch und leichtere Gesichtsverletzungen. Der Unfall ist darauf zurückzuführen, daß Riodiger versuchte, mit stark gedrofseltsm Motor in die Kurve zu gehen, um das Flugzeug in jedSr Fluglage zu versuchen. Dabei tonnte er die Mas6i«ine nicht mchr halten, sodaß sie MlS niedriger Höhe platt auf ^n Boden auf-sclilug. Das Flugzeug hat sich an sich bewährt. Der Unfall ist nicht auf eine Fehlkonstruktion zurückzuführen. Schmugglerkongreß in avicagv Die Mkoholschmuggler aus dein Mchi-glln-(Miet hielten vor einigen Tagen einen zahlreich besuchten Kongreß in Chicago, natürlich ohne Wssen der Polizeibehörden ab. Es war eine glänzende Versammlung von Großschmugglern, und ew k>undiger Mann .stellte später in den Vhicagoer Zeitungen ifest, daß mindestens 200 Jahre Zuchthaus auf dieser Tagung versan:m«lt waren. Alle Teilnehmer waren bi» an die Zäl^ne bewaffnet, und Kwar für den Fall^ daß die Polizei der Versammlung eine unangenehme Ueber-raschung lbereiten »vürde. Der Kvngreß beschäftigte slch selbstverständlich vcr allen Dingen mit dem Alko^lvevbot, welches für d«ie Schmuggel eine Lebenssraige bil-det. Das Mfoholvcobot findet in letzter Zeit in USA. viele Gegner und immer zahreicher werden die Stimmen derjenigen, die auf eine Abschaffung oder wenigstens Lockeri^ng des Al-Vcholverbotes drängen Sollte diese Stimmung die O«be?hand gewinnen, wären die Schmuggler für immer erledigt. Um eine solche Wendung zu verhindern, versamnicl- ' »»Hch bitte, Herr TMor, sagen Sie dem Herrn Kommerzienrat alles. Ich bitte Tie. Auch meine Schuld an Krüger. Cs niuß vol-le Älmcheit werden. Ich will auch nachher sogleich zu meweni Vater." „Dann gshen Sie vielleicht eineil Augenblick in das Nebenzimmer, »vä'hrend ich mit 'dem Herrn Kommerzienrat spreche." Gllgenheim war bleich geivorden. Man sah ihm an, daß er unter einem tiefen Schmerz litt. Er trat auf Schlüter zu. „Ich fürchie, Sie brauchen mir nichts weiter zu sagen — Fritz Wehn ist der schul d^e?" Dr Kommissar war ebenso ernst. „Nein, .s^^err Äomnie^-zienrat, nach niei-ner festen Ueberzsugung ist er, ebenso wie .Krüger, nur ein Opfer jugendlichen L.'eicht-lsinns, hat aber niit dieser Unterschlagung :lichts zu tun." „l^ott sei Tank! Ich glaube, sein Vater hätte es nicht überlebt, und ich selbst — es gab eine Zeit, und sie lieqt :?oc:) nicht weit zurück, da soh auch ich in ihm einen Sohn." „Cr war leichtsinnig und unbedacht. Es ist eine k>öse Zeit, sie verwirrt die Kiipfe Jc^ muß Ihnen sagen: sie tut uür ost leid, die heutige Jugend." „Ich bitte Eie, sprechen S'e. Nün kann ich alles hören." Der Kommissar erzahlte von dem (^'ständ mS, das Fritz abgelgt in ibszug auf Krüger, von seineln Verkhr in der F'n,nd>cle. von seinem Alienteuer luit Ilka Senten „S'e haben recht. Oletzki ist em ilbler Bruder. Ist schon in sein«?? Jugend in t^.ne schlinnne Aach? i^erwickeli stewe^en und .^t in WarsckM sogar (^esungnis geliabt. Ts ist übrigens eine Scha:i»de, läuft hier herum und läßt sich Baron tituliers, die Mutter aber, eine Kusine von l^ibson — Wibson ist ja aucl» ein ganz einfacher Mann, a'l>er reell — hieß Oletzky, einfach Oletzky. Sie wissen, aus so einem y wird dann ein i und jetzt 'k^haiuplet so ein Pole, er sei adolig und wer n^ß ivas. Wer prüft eS nach? Gibson iMt ließ es gesrl>ehen: er hat auch seine Schwächen. ?? fchmeiclielt ihni, daß man seinem eleganten Neffen lden Varcm glailbte. Hak viel Sorge mit ihul g?habt, ns»er der Men'ch verstand ^ es, den Amerikaner zu ^bn«n. Natürl.6) j ivar das ein abgekartetes Spiel. Schade, daß des jungen Wehn ehrlcher Nan« und mei-ms jt'indes Glück mit in Scherben lZing!" Er ging auf und ab. Schlüter ließ ihm Zeit. Der Kourmerzienrat hatte sich bald wieder gesammelt. „Und ivas geschieht nun?" „Wir »Verden die Schlveizer Behört^en ver anlassen, Ilka «enden zunächst zu vcrneh-men Ein Haiftibefehl und noch daAU em AuSlieferungsverfahren läßt sich aus unseren Verdacht nicht altfbauen." „Herr Liommissar, reisen Sie hin." „Ich glaube nicht, daß die Behörde das verfügen wird." „Die Kosten übernehme ich selbstverständlich in jeder Höhe. Freilich, es ist von Ihnen viel verlangt." „?Senn uiein C^f einverstanden ist, stehe ich gern zur Verfügung." „Und — noljmen Sie Fritz Wchn mit — ich n^evde sogleich selbst mit ih>n sprechen" „Tchr wohl, dann rede ich inzwischen init dem Regierungsrat W-'^^ell-dont! lvas gescliehen soll, geschieht am «l^ten schnell." „Sie haben rec^t. Wollen Sie so gut sein, mir Wehn zu schicken. Darf ich gleich hier mit ihnl »spreckien?" „Bitte." Der Konnnissar ging, rnd gle iiis trat We'')n ein. Er irar sekir l-?dtl! ^ der Äonnn'l'.ieurat stand absien..ind.^ ain ^en-j ster- seiitu (vedaiUen waren dei sei^ner Toch- >en ßl'iMst Manchester nnt, daß eine Deputation ho, flehender chinkllscher Mandarine die Tt-, Manlheft^ besucheie wird. Ein fe^lich VnWtng wurde voi^srektet. Mit gro'^^ Pomp wurden die chinesischen Würdenti ger empfangen. Zum Sntießtz» der Be')-, den stellte e^ich spÄter heÄuS, baß die fte ^e ßN«sen waren, so«dern Hild! unb Än Mr Mer Arei^ in chii,vi'ch Vi^idUM «»?GWliWf»«d«won. trfiöchen Ä e ^ l i ft. 8. August. fTelundon.) < der Nacht zum Donnerstag wurde in ^ Kurfürstendammgegend eine furchtbare Mc tat ^rübt. In der JiZochim-Friedrichstra in Halenijee tötete der LÄjährige ^aiii Thielecke nach vorangegangeneul Strl seine 47 Jahre alte Mutter Frau Kanlü von Tschökel. Der Sohn ivar in das Ba) zimmer gegangen, i» dem seine Mutter ^ rade badete, ^t muß zwischen den beii> ein Streit entstanden ^in, in dessen Verla die Mutter von dem Sohn erftcc^n Word ist. Heute früh stellte fich der Mörder ses auf dem Polizeirevier und ßeftand, sei Mutter «mordet zu habe«. Belm Eintress der Mvedi^mmission im Mordhmise fa sie die Leiche in ein Bündel gepackt und ? Wäscheleinen verichnürt. Ansc!^inell^ w< te der Mörder ^in Opf^r fortschaffen. Z Mordkommission ist zur iveiteren Ermi lung am Tatort geblieben. Der Mörder h a-ngegeben. in NotWp)r gehandelt zu habc » B e r l i n, 11. August. Der Mutterni^ der hat jeht gestanden, daß er seine Mut! Nack, einem lange beabsichtigten Plan gel tet hat. Schon seit langem haßte er sie iii »vartete nur auf die Gelegenheit, um sie töten; er hatte sich dazn einen fcharf geschl fenen Dolch angeschafft, den er stets bei >, trug. An dem Abend, an dem der Mord g ichah, prsvozilncte er mit seiner badend! Mutter einen Streit und ermordete sie sckli lich. Chilecke hat sich im übrigen vor Jahi auch mit der Absicht getragen, seinen Vat dem er die Schuld an den unglückliche,! F milienverhältnissen beimaß, zu vergiften? ist nicht sicher, ob dieser Plan nic^t ausgeführt wurde. Die Leiche des Watcrs i exhunviert »vcrden. ain» graufamk Stwfe Ein Bauer in der Nähe von Cs>.lk»a ?!ordm,garn schöpfte Verdacht, daß sei! Ehefrau ihn mit einem seiner Kiiechte b trüge. Er ivar hinterher und es gelang ih 'bald, die beiden Liebenden beim Ehebru zu ertappen. Der Bauer ^agte kein Woi beschloß alder, sich an der el^rilchigen und an ihrem Liebhalber zu räcZ^n. Tini, Tage später gingen all« drei nach dem As de, um Holz hauen. Kaum waren j dort angelanigt, als der Bauer seinen Kn^ überfiel und ihn mit einem dicken Strick i einen dicken Baum bmch. Dann faßte er ^ Frau und feffelte sie an einen andreren BlNi ter. Dann drehte er sich um, sah Fritz a und nickte traurig nvit dem Kopfe „Fritz, Fritzl Wie war das möglich! h das Helene um dich verdäent?" „Herr Kommerzienrat!" Es drückte ij dop^t, daß gercide in diesem Augenk>! Gugenhsim das Du und dm vSterliih Ton wiedergelfunlden. lttnem schroffen T del, einem ZornauSbrauch wäre er eher z lvachsen gewesen. „Wie komrte das kommen? Wie koni'i du dich so«ett vevgeßenl?" „Ich veMhe eS ^tzt sÄbst nicht mei! »Nicht wahr, Oletzfy ist schuld, er hat ^ verleitet?" „Nein, s^d bin nur ich." „Seit wann Sonnst du Ilka Setudrn?' „Erst surze Zeit. Ich sah sie w der F-«'! diele." „And verliebtest dich gleich?" „Sie war so schön!" lNugpnhOim läc^lte bitter. „Und da war na^rüch stglei vergessen und die sl>ge»««nte große Lie< da. Natürlich, Mit einer jiabarvdt^-'zk' konnte sie nii^ koi^turrieven.^ „Herr Kommerzienrai! Ich flehe ^ spre^^ Sie nicht so. lLV war «b^ wie ^ Rausch. Ich weiß, was ich unwiederbvingli verscherzt habe. Vielleicht^, weil ich biSh allzu wenig von der Ml-t gekaniü, hatte inich um l'o leichter überlMtigt. LKortjetzung sol^) .MllWvvee HeMmy" S1k5. Mittwoch, vkn 1». Nii^uft Mchdem er die boi^ guwsam verprügelt hatte, fällte er das Urteil. Der ttnecht ^llt« sich selbst mit einem Beil ei-nen Firvs^r der linken Hcmd aibiheute wird auch in Indien die Frauenbewegung lelxndig und d^e Forderungen des weiblichen !NsschlechtS werden auch von den Männern weitgehend anerkannt. Bis setzt war aber d^e soziale Stellung der Inderin alle«? andere als beneidenswert. Jahrhundertelang war die Herrschastsstcllung des Mannes unbestritten und der Grundsatz: Die iFvatl gehört ins Haus, wurde streng be-»vahrt. M'ag demgegenüber überraschen, daß die Inderin all diese Zeit hindurch einen Beruf ausübte, den sich dif Europäerin erst in den lebten Iahr^nten für ^ich erobert hat: den Berus der Aerztin. In Indien ist das Gefühl der Vorsingenom-men^it und des Mißtrauens gegen die Frau als Aerztin durchaus unbekannt. Es gilt und galt als selbstverständli'ch, daß ein junges Mädcheit, wenn sie Neigung und Begabung dazu.^igte, sich in der Heilkunst ausbilden ließ. Ihre Lehrmeisterinnen waren dann auch Frauen. In einigen Staaten bildet das Etudiu-m der Medizin überhaupt die Grund-läge jeder Er.^ehung der jungen Mädchen, lind diese Ausbildung ist nicht etwa eine di^ letantische, sondern ist ans wissenschaftlichen Grundlagen aiufgebaut. Diese selbstverständliche Zulassung der indischen Frau zum ärztlichen Beruf, die uns EuropiN'r so fortschrittlich anmutet, hängt aufs engste zusammen mit der strengen Tren nllng der Geschlechter. Die indische Frau al« ten Schlages, die sich vollkommen in ihr Haus zurückzog, hätte sich auch niemals der Behandlung eines mäilnlichen Arztes unterworfen. Dcher war es eine Notwendigkeit, daß es Frauen gab, die in der Heilkunst unterrichtet waren, um ihren Ges^echtsgenos-sinnen hels^'n zu können, wenn diese krank wurden. (Ebenso selbstverständlich war es, daß die Aerztin niemals einen männlichen Patienten behandelte. Sine ganze Gemeinde wegen Wutkrankheit unter Quarantäne. Aus Budapest wird gomcldet: Die ganze (^x'nieinde Zzcphalom bei Catoralja-UHely mußte wegen WutkrankheitSgefahr von der Außenwelt abgesperrt »Verden. Bor einigen Tagen tvar der Hund des Rinderhirten wutkrank geworden und hatte eine Ä'uh gebissen, von deren Milan>dwerkszeug erbovgt. Sie sind von i)ron HAHe'rgestellten Kollegen beruflich abhängi^g und müssen ihnen AUldein einen Tei«l ihrer C'innahmen überlassen, der Aufstieg erfolgt nach bestimmten Regeln, die an die mittel-aiiterlichen Zünfte erinilenl. Vor kurzer halben die algerischen Stiefelpul>er bt^schlossen, ihrer Organisation die moderne Form eines Synidirats zu ge-b?n. Dasvi stellten sie jedoch solche ho^ For dvru>,r^n. daß der zuständilge Nnterpr^fett bis jetzt je^ne Genehnrigiung vevnxngecte, l'rot? I^L^se rul»!x »eltlaLen? .k», Venn 8!e «len un»cI»A«I-I^akkee liax trinlcsn! >t»I >»ir«t «t Va»«!, lo ». L»kti »ervlert. »e Kriegsgefahr im Osten KNch«Be»lch«rf««G »«« persNch-Ilirkische» Äo«1ltkie« — Perste« fich a« de« DSItsrb««» Wie aus Aonftantinopel berichtet wird, droht zwischen der Türkei und Persien der Ztriogszustand. Die Türkei hat bekanntlich einen persischen Protest gegen die Grenzverletzung durch die Türkei bei Verfolgung der eingedrungenen Kurden zuriickgewiesen und verlangt, daß sie die persische Grenzzone beim Araratyebirge in Erwartung einer entsprechenden Grenzberichtigung besetzen könne. Pevsien lohnte diese türtische Forderung ab und protestiert erneut gegen die Greirzver-i letzung. Jselth Pascha ist Plötzlich aus seiner Sommerresiidenz nach Ankara zurückgekehrt,! wo morgen Besprechungen mit dem Generalstab stattfinden. Die Türken seien entschlossen, das strittige Gebiet zu besetzen. Türkische' Truppen stehen bereits an der persischen Grenze zum Einmarsch bereit. Persien wird vermutlich keinen bewaffneten Widerstand leisten, sondern beim Völkerbund Beistand erb^tt«n. Der ruffische Botschafter ist um eine Vermittlung beinüht. Er schlägt den Tausch des persischen Araratgebieles gegen eine entsprechend große tiirkische Grenzzone weiter südlich vor. Tragisches Ende einer MiMonärseke See Vail» her D»rv»hH Are«« be>ehl S«ltII«»rd Das Drama der Dorothy A r e n s, das vor e'inigen Wochen in Ungarn und in den Vereinigte:: Staaten so viel Aussehen ge-tt:acht hat, endete Sonntag mit einem ztvei-ten tragischen Selbstinvrd. Der Stijährige ungarische Ingenieur Julius von Konkoly-The-ge, der Gatte der 22jährigen Newyorker Mil-lionärstochter Dorothy Arens, die in Budapest durch Selbstmord geendet hat, hat sich Sonntag mittag in einem Hotel in der norwegischen Stadt Mgaros-Drontheim erschossen. I'Ng. l^nkoly war in Gesellschaft der Eltern seiner verstorbenen Gattin am 2?. Jul- von Budapest abgereist. Es war seine Absicht, mit seinen Schwiegereltern nach Amerika zurückzukehren. Die Reise führte über Norwegen, wo sich die Gesellschaft einige Tage aufhalten wollte, um in den Bergen Norwegens Evholung zu suchen. Sonntag mittag ist nun bei der amerikanischen Gesandtschaft in Budapest e-in Telegramm von der Familie der Dorothy Arens eingelauifen, in dem mitgeteilt wird, daß der Jngen4^r sich in seinem HotelMimer durch einen Revolverschuß getötet hat. Die Fmnilie teilt ferner mit, !^ß sie wiet^r nach Budapest zurückkehren und die Leiche des Ingenieurs Kontoly in Budapest bestatten lassen werde. Die Nachvicht von dem Tod des in Budapest sehr bekannten und beliebten Ingenieurs Konkoly hat große Anteilnas>nic hervorge-rufen. Industrialisierung des Meerbodens Da» seNs««e A«l«rw«fi«r<-S«tzrze»g de» Sl«»» v>ke Da» phantastische Genie Jules Bernes ließ ihm prophezeien, daß der Mensch ein Fahrzeug konstruieren wird, welches Unter-seereise:: ermöglicht. Diese Erfmdun-g ist zur Wirklichkeit gewordei:, die Ilnterseeboote halben im tt'rtege eine sehr große Rolle gespielt. Jetzt a'ber komntt es t^raus an, diele wunderbare Erfindung dem Ziele der friedlichen Durchdringul:g der Natur, den: Wohle der Menichheit nutzbar zu inachen. Die ::euesten Ergebnisse auf diesein l^>e-biet sind verblüffend: Bereits an: El:de dieses Sommers ^absichtigen die Amerikaner eine Tauchexpedition zu starten, uich z var in einem Untersee>boote, dessen Ko::strutlion an die phantastische Bauart des Schifses „Nautilus" im iveltberühmtei: Roman von Jules Berne erinnert. Ersiicher dieses BcoteS, G i m o n L a k e, ein bekannter FachmaiM, experimentierte jahrelang n:it seinem U::tersveboote, dem er auch den Namen „Nautilus" gab. Das Boot ist ein Mittelding Awis6)en einen, Untersevboot und «.iner Taucherglocke Wie das Phantaisiegeschöpf von Jules Verne hat das Bovt eine Mknge großer Gla^s''N' ster und starke Scheimverfcr, mit deren Hil-se die Forscher den Diveresgrund genau be-traäiten und photographieren können. Das aa: Mcvresll^yd^n liegende Boot kann :nit seinem VtNtterschiffe a^f dem Wasser stete Verbindllug unterhalten, und Mar mit Hilfe eine's dicke:: Kcvbels, tvelches einen Luft-ischlauch und einen Telep)mrdraht entl)ii1t. Dank den: Lustschlmlch Wnn daH Boot, falls erforderlich, wochenlang unter Wasser liege»:. Nötigeirfalls kann aber das B^t das twbel loslassen und mit Hilse seiner Propeller sich wie ein geivKhnliches U-Boot in der Meerestiefe bewege::. Damit aber nicht genug. Das Eigentümlichste u::d Wunderbarste an der Konstruktion des U-Bootes voi: Sinlvn Lake ist, daß dieses Boot sich auck) auf dein Vieeveich^odei: bcivegen kam: und AN>ar Mvnraig es w« eine aros^ j?n'.bbe vermittels seiner Raupenbänder zu kriechen. Dem Jimeren die^'er Rieienkrabbe werden die Taucher entsteige-:: und auf dem Meeresgründe spazieren gehe:: ^ geimu wie es die Insasse:! des phm:taisievollein Schiffes „Nautilus", ÄÄyitän Nemo mvd seine Gesährten inachten — uu: ::ach Schäum zu forschen — wlsseir^chaftlichen und materiellen Schätzen des ??keeresgrundes. Simon Lake hat große Pläne als Forscher und Schatzsucher. Wenn n:an bede:rkt, daß das M<'er sieben Zehntel der Erdoberfläche bedeckt, kann man sich vorstellen, welche llnern,es;liche:: Perspektiven sich den kühnen Forschern eröff::en. Am Boden des AtlaiUischen Ozeans liegt ein Plateau, so groß wie Europa, bedeckt von mannigfaltigsten Pflm:zen, belebt von verschiedenste:: Artei: ^r Meeresben»hner. Welch ein Gebiet für den Forscher! Im Lau fe der Ja>)vhunderte versan5ei: unberechen bare Schätze auf den: Meeresboden. Der Ozean birgt versunkene Ztädte und L^onti-:iente. Vielleicht kon:nit n:an jetzt der sagen haften Atlantis ans die Spur. An der ^üste von ?):ieatan ?ann man bei klarem Wetter einen uralten, stei::l,elei^ten Weg auf den: Meeresgründe deintlich sehen. An d<'r tropische:: Ji:!el Eoliuniel sieht man die Fort'se^ulng dieser Unter^eebo-otstraße. Vielleicht wird H4er das Unterseeantomobil von 5i»non Laigen Schlaf unter dem Meeresspiegel liegenden Städte, Paläste nnd Tempel !bes:>chen. Diese Fahrt :vird zweifelsohne die gai:ze Welt in Atein s)alten. Ilnd da das Schliff eine Tele Phonlverbtivdilng mit dem Mnttersahrzeug hat, wird die Menschheit vielleicht die Be gebenheiten dieser Wunderfahrt per Radio erfaihren können. Aussehe:: davo:: hat die Erforschung des Meeresgrundes eine große ind:lstrielle Be deutung. üuern:eßlick)e Oelreichdiin:er nnd dort vvrhunden — und das Oel ist in :lnse- rem Zeiitotter manchmal kostHarer als Gold. Dasselbe gilt für Äohle uwd Metall«. Wenn die Technik die AuSbeiltemöglbchkeiten dieser MinerÄie::veicht1'lmer des Meeresgrundes ermijglichgn wird, loerden sich neue u:lerhörte Horiz-onte für die Weltwirtschaft eröff::en. Der heute noch utopisch anmuten-de Gedanke der unterleei-schen Kichlengruben und Oelsonden wird vielleicht rasch ,ur Wirllichkeit ,Verden. J:n Zeitalter »on At-lantiffli'vgen und transkontinentalen Radioübertragungen g^t es keine Grenzen mehr für die Wunder der Technik! Äst Varls »in varaviess In einer wissenschaftlichen Zeitschrift der Auvergne will ein bekannter Sprachforscher den Beweis erbringen, daß der bis jetzt unerklärte Name Paris von „Paradies" her-stam:l?t. Es gibt übrige::s in Frankreich ^venigstens ein halb Dntzend Stäidtchen, die lheute noch „Paradis" heißen, so in den Departementen .Ha:ite-Loire, Bouches-du-Rhone, Nievre, Msne, Lot, Loir-et-Tlier. Einige davon sind richtige Eden. Aber das sonnverbrannte, staubige Paris? Hat de? Sprachforscher Recht, so ist es an der Zeit, daß Paris einen A^ttibewerb ausschreibt für einen neuen Namen... Aus dem Znlande In einem Dorfe bei M o st a r wurde die Leiche eines neugeborenen j^ndes geftlns den, der der Kopf :>om Rumpf getrennt war. Die Nachforschungen ergaben, daß die Mutter dieies soifort nach der Ge'burt auf ein« bestialische Weise getötet Hatte. Die älteste tjähriges Bestandesfest. « Die Stadt Sisa ? erhält ein nlonunien-tales Denkmal fiür König Peter. Da? Denkmal wird im La^lfe des Mchsten MonateS enthüllt. I:: L j u b l j a n a findet am 17. Al:der jugoslawischen Marionettentheater zmn Zweck hat. Nmveit von O f i j e k sich Sonntag ein eigenartiges Nngrl:ck zugetragen. Ein Arbeiter befand sich in einen: 12 Meter tiefen Brunnen, >:tm ihn zu reinigen, als von oben Plötzlich ein Mädch^ in den Bnmnen stürzte. Der A:^iter war sofort tot. das Mädchen konnte noch leibend aus dem Schacht gerettet werden. staB aber auf dem Transporte ins Spital. » Ans der Umgebung von N i konimt die Nachricht von großen Hagelschlägen. Di« einzelnen Körner ll>atten ein stacht bis zu lOO st)ramnl. Die Obstgärten imd verq:>üstet, zahlreiches Vieh ist znaru-nde geflangen. meb-rere Pevsonen trugen Verletzungen davon, davon eins mit tödlichem Aufgang. Bei Kvrlsig w-iirde ein Kna>be durch einen st^irzen den ^nm getötet. E'in äre etivas für mich!" dachte de< nnternebmnng'^lustige und schö:?heitsdnrst!ig^ acht^ehnjtHrrl^e Frant CollinS und klimpertt inelancholisch :nit seinen letzten lbeiden Nik« kein. Ein paar Wochen später war er driibea in Vaneo-Ulver. Fakten als bl:nde> Passa« gier, freundliche Krastwagenlenker und ge« legntliche Arbeitsleisdungen hatten ihn so« n^tt gebracht, daß er sogar nrit bunderl Dollar Nl der Tasche dort eintras. Freilic!^ :-eichte das nich^ ^:ir Ueberfahrt. Aber w?z:. grbt es den Ä'oblen'bilnker? Sicher nur, da mit Frank Colllns eines schö::<'n Tage-? ii .?>onolnl:l an La:ld konnte, icider iin !V) Dollar ärnier. die er ^'^inein !'r'.>sen ali Schnvigegeld gelien nmßte. Auf Hawai war es ja schön, aber da» mtt dem Paradies hatte der JÜn^ing doch etwas AU biblisch vorg^tellt. Selibst im ha-wai^chm Garten Eden tmm man mit 7(> Dollar nicht lange leben. Als er eines Tages Alückl-ich ohne einen einzigen Cent war, bekam er Heimweh. Absv Wich er sich auf einen amevllanischsn Dam^er, der seiner Anficht nach ostwärts ^hren sollte. Jzn er-sten Hafenort stahl er sich wieder von Bord. „San Fran^islo", dac^e'er urbd wunderte sich Isehr, in Manila Ku ^^n. Lange Zeit Aum Staunen hatte er freilich nicht, denn die ameviVani-sche Poilizei nahm, ihn fest und schickte iihn mit dem ersten Schiff nach Hong long zu sei-nen englisor!> und Brand, alls er auf h»7)?r See die Meldung erhielt, 'daß Jung-Collins sich wieder an Nord gestohlen hatte. Die Mannschaft bat «den Kapitän, den Burschen anzuhöuern. Doch trotz allein guten Willen konnte der Schiffer lihren Wunsch nicht erfüllen, weil er Collins ohne Paß nicht einstellen durfte. So verfluchte er, den Kanadier in Kobe loszuwerdsn. Die Polizei lehnte aber das G^'chenk mit ^herzlichem Dank ab und >der Dampfer nmßte den Paraidiessucher wieder nach SlMnghai zurück nehmen. Dort wartet der arme Kerl nun darauf, daß ihm die gütige Polizei von Doronto einen Vaß schickt, damit er sich die Ueberfahrt nach der Heimat als Heiyer aus einem englischen Dampfer verdienen kann. Vorausgesetzt, daß er ibis dahin nicht verhungert ist. «eka»ll LRINU ORIA». rkRltliel», ^pots>«Ieen. Au« EeNe c. Unglücksfälle. Der lijöhrige Sägemeisterssohn Alois öater aus Polsela half am 3. d. einem Arbeiter beim Holzhacken, in dem er ihm die Seite hielt. Hiebet traf der Arbeiter den Zdnaiben mit der Axt auf die Hand und hackte ihm den rechten Zeigefinger ab. — Der 7jährige Beisitzerssohn Franz G aj 8 ek aus Bukovttak bei Celje schnitt sich am 7. d. mit einer Sense und durchschnitt sich die Söhnen__Die 3jährige Arbeiterstochter Slavka Lenardiö aus Raldeöe brach sich bevm Sturz das rechte Bein unter dem ^ie. — Die verunglückten drei Kinder befinden sich im hiesigen Krankenhaus in Woge. c. Beleidigung deA Militärpoftens. Um Mitternacht vom 10. auf 11. d. kehrte der Infanterist-Student I. B. in Begleiwng von drei Ziivilpersonen in die König Alexander-Kaserne in Gaberje heim. Als der wachthabende Soldat vor der Kaserne „Halt!" rief, begannen ihn die drei Zivilisten zu beschimpfen. diensthabende Offizier sandte sofort eine Patrouille aus, mn die Zivibisten KU verhaftm. Es gelang aber nur den 24-Mrigen Mechanikergehilfen Stephan S. festzunehmen. Der Polizei wollte er später die Namen der beiden anderen Zivilisten nicht vervatm. e. Zwei ungestüme Meischergehilfen. Am SamStag^ den 9. d. um 23 Uhr wurde in der Kapuzinergasse der Fleischergehilfe Anton Zöhrer verhaftet, weil er in feiner Trunkenheit Lärm schlug und ^dic Passanten mit einem Fleischeimesser bedrohte. Am selben Abend gegen 9 Uhr wurde in der Ozta ulica der A9jährige Fleischergehilse Franz Vake festgenommen, iveil er kurz vorher im Hotel „Hubertus" Lärm schlug und die Gäste dedrohte. c. «enintrenung. Der S4jährige Glaser-gehilfe SreLko P. aus Celje fuhr vor einigen Tagen dm Auftrag seines Arbeitgebers nach Hrvstnik, um in der Glashütte Waren einzukaufen und sie einigen Kunden zu senden. P. sdt>e aber einige Waren im Werte von 2700 Dinar einem gewissen Slavko M. nach Kranz mit dem Auftrage, sie uim lölX) Dinar zu verkaufen. P. wurde am 9., M. aber am 10. d. in Celje verhaftet, als er seinem Kollegen das «Geld sür die verkauften Waren brachte. Dem Tode entronnm Anton OSlag auf dem Wege der Genesung. Das schreckliche Unglück, das sich vor mehreren Wochen '^i Wildon ereignet und den hiesigen Gastwirt Herrn Z e l z e r da's Leben gekostet hat, dürfte noch in aller Erinnerung sein. Der Motor^sahrer, der bekannte Mariborer Kaufmann Herr Anton O ö l a g, erlitt beim Zusammenstoß mit dem Auto so schwere Verletzungen, daß wenig Hoffnung vorhanden war, ihn a>ri Leben zu erhalten. MehrereTage schwebte OZlag im Landeskran kenhause in Graz zwischen Leben und Tod. Schließlich siegte doch seine kräftige Konstitution. Der Patient befindet sich nun am Wege ^r Genesung.Es wird zwar noch eickge Wo chen dauern, bevor es ihm möglich sein wird, das Krankenlager zu verlassen und zur Stätte seiner Arbeit zurückzukehren, doch gibt ihm die Gewißheit, mit knapper Not dem TM entronnen zu sein, wieder frischen Lebensmut. Herr Oölag ist weit und breit wegen seines gesunden, nie versiegenden Humors bekannt. Auch der traurigsten Begebenheit versteht er stets eine heitere Note abzugewinnen. Allein diesmal war es mit dem berühlmten OAagschen Humor schlecht bestellt. Wenn einer zwischen Leben und Tod schwebt, dÄrfte er wenig Lust zu Witzen spüren. Um am Auf-koinmen nicht zu verzweifeln und sich selbst Mut einzuflößen, suchte d^ Patient in seine traurige Lage etwas Slönne zu bringen und legt» geznnlngen etwas Humor an den Tag. Darin dürfte der Grund zu der unrichtigen Information zu suchen sein, die uirsere Redaktion auf telephonischem Anruf vom Personal des Kranlkenhau-^s erhalten h m. Gt. Emmerichfeier in Budapest. Event, hiesigen Interessenten wird mit^teilt, daß die St. Emmerichfeier in Budapest in der Zeit vom 17. bis 20. August 1930 stattfindet. Ungarn wird damit in den Mittelpunkt großer kirchlicher Veranstaltungen gestellt. Es ^Verden eine Reihe von Kardinalen auS verschiedenen europäischen Staaten und Tausende ungarischer Auswanderer aus Amerika erwartet. m. Folgenschwerer Saraychol. Während die Brüder Rudolf und Leopold V e z l i L gestern abends in der TriaLla cesta mit ihren Rädern eine Militärabteilung überholten, kam ihnen Plötzlich ein dritter Radfahrer entgegen. Der eine von den beiden konnte diesem noch ausweichen, wahrend Leopold ekd>lten 81«, venn Lte tkrea KSrper vor l-ukt- und LonnendSllern. mit «larelden, — »uck deideäeektem iiimmel, ckenn «uck Vinci unä I^utt driuaen äen Körper, ^der ßr««Ie«i» m«S Ikr Korper sein del öl-rekt« 8onnende>tr>kwnx. Unä xut rnlt tllives-Creme vsekWe einreiben' v« vermlnll«rt äiv (Zekkr cl«s 5edwerid»tten Sonoeadrixlei. l)>nk cke» nur ikr eis. (Ze d»lt«» «n Lueerlt tar die Auffiihrnng eine Glanzleistung. ^r Tristan von So-uritz Melchior und die Isolde vo« Nanny L«rrsen-To^sen waren uniibertrefflich. Auch Anny Helm als Bran-gänc, Bockelmann als Kurven«! und Alezan-der KiPniS als tttnig Marfe boten erstklassiges Können. Prächtige Chöre und wunderbare Orchestennilsik vnter Leitung ToScani-nis hielten dic' Zuhörer in Baim. Der Auffuhrung wshnte die Königin Witwe Maria von Rumänien in Begleitung ihrer beiden T^ter, der KöntAin Maria vo^ Jugoslawien unid der Prinzessin Meana bei. Die Frau von ToScanini, die vor 4 Wochen einen schweren jdnöchclbruch erlitten hatte, ist nun ßo weit wieder hergestellt, daß fie in der Pri-vatloge im Lieg^uhl den Aufführungen beiwohnen konnte. > Felix L«qer< ^ßtspiel „Was tun 5ie, wenn . . wird im Gtettiner Ttadt-theater zur UraufWrung gelangen. ^ Das neue PAliBfttze VGtzae«»»r? v«« Mlhel« Herzsg ^V«»aoM- wurde von den Bli'hnen in Berlin, Men, Frankfurt, Ham-durH, DreDden, Ni^nchen »ur Ausfj^rima für die erste Hälfte der nächsten Spielzeit erworden. i- Edgar Vallace als Operetteudichter. Wie aus ösndon, de richtet wird, hat der bekannte Kriminalschriftsteller Edgar W a l-l a c e, dn auchchereits einige Thvaterstüsle versaf^t Hai, soeben eine Operette beendet, die eine spannende AbentenerMsäre zum Borwurf ^t. Die Nrmuffübrung der Operette soll im Londoner Drury-Lane-Theater am 1. Sep tenlber d. I. stattfinden. 's- Schn^tzlers „Ensanovas Heimkehr" lu Newyork beschlagnahmt. Aus Newyork vird telec^raphiert: '^^r Prä'sidcnt der Ge^els'ckmst für Unterdri'ltttnff de« Lasters hat eine einst lveiliqe Vorsiigung erlassen, nach der Arthur EchnitzlerS so^en in englischer Sprache er« schienene Novelle „(?n Heindkehr" be» schla^ahmt wnr!^. Dro»; Delc'ftiv? lii'szc'i, die Biicf' 'n Last^iutos AU Gel.icht schaffen. Mttscksktllcks kunckckau Eftaos der Agrarwsung Mitzmch««!. >«d VergellAUgiMabnahme» z»r 0»s«»g »« ««»»«sch« >ir«» >«» W»r»sch«N»»rU« — « Stelle öer !ver»««sl Fd. Es scheint fast, als sb man mit dem Gedanken d<'r fri«dli6)en Ausgleichung der euri>päischen Agrar- und Industriegegensätze in ein We^ipennest gestochen hätte. Kaum finid die ersten Worte iiber das Zusammenar^i-ten in die Wege gegangen, als schon die ersten Gegenschritte eingeleitet wurden Europa l)at zu (!^opa kein Vertrauen mehr. Es sieht aus wie aWf einen: sinkenden Schiff, WO jeder nur um sein einlies Leben kämpft und für seinen Mchsten keinen guten Ge-danken mehr, übrig «hat. Es war noch keine Woche, seit Sinaia die Idee einer Ausammenarbeit realiisiert hat, als die ersten ZollerhöhuWen für die Getrei-d«ei«Sfuhr gemeldet wurden. Polen und Deutschland ergriffen „Mahnahmen". Die Tschechoslowakei will mit Oesterreich und Deutschland einen Block zur „Wahrung des europäischen WirtschaftS-gleichgewichteS" aufstellen. Oesterreich nimmt ober eine alte, unMck?elig« Idee neuerdings auf. verhandelt mit Buidaipest und geht an di« Schaffung eines «etreide«onopols. In P o l e n ist eine Agrar-Wirtschafts-konferenz avi-fiert und eine zweite Agror-. Wirtschaftskonferenz in Amsterdam. Das ist ein Wust v^schiedener Initiativen Mr Lösung der nationalen Krise, wo?»l-^senierkt im egoistischen Sinne u. man sieht, ivelche schrecklichen ?^oligen die in der Kriegs-zeit von Italien lancierte Idee des sacro ego mit sich gebracht hat. Wrtschaft^olitisch gibt es lein „Heiliges Ich", sol>«ge es nicht eine« Gt<«te ge-lt»gt, eine chinefische Ma«er nm seine Grenzen z» schafft«, die jedes Gindrin. Hen fte«ier I^ren nnd ftdes Hinaus» gelangen eigener Produltion vsrhindert. Die Interessen dieses Eur«p«S und feiner einzelnen Lä-N'der sind so ineinander verfilzt, daß die wirtschaftlichen Einheiten heute nur "n den Zollgrenzen erkenntlich sind. Die klagen sind dem ganzen WtrLschaftÄörper eigen, h!e Krise nimmt kein einziges Land aus und die Boschaverden sind in alle,: Gebieten Europas die gleichen, ohne Rücksicht darauf, »velchen Charakter das k-etrefifende Land ha^ Die Situation ist so )veit, daß e? vollkommen klar ist, daß ein Zll»Grunde,gshen cnt' weder den ganzen Kl'ntinent umfassen nmß oder keinen einzigen Staat und d.iß die Rettung aus dem KriKii daher nur sür ganz Guropa gleichmäßig erfolgen kann oder sür niennlnd. Aus diesem Gedanken herau>? ist ja „Pan-euroipa" geboren worden, dessen Zchöpfer '^chon län^t erkannt Hat, wo t>?r Krnn.kht.^tS-keim liegt und wo die Lösimg zn fii^den ist.-Teilaktionen können also den einzelnen Staaten nicht helfen. Selbst wonn sie sür l'en einz^'lnen Staat noch so fein a".?l^tlügelt sind nnd wenn sie ihm theoreti'ch Vorteile kiringen. Die voetetzle sind jidoch nnr scheintare, sie verfchilrfon dte GagenfVße nnd s»e-der» zn Gegenmaßnahmen heraus. Aus dem Kaurpfe gegen dic Krise wird ein Kampf ^k?en den Nachbarn. Ein follHer jirieg an drei ?^ronten ist aber der sick>ere Weg, Ilm die Situation bis an die äußerste G^renzc zn verschärfen. An jene l^renzo, von der wir nicht mehr so iveit eulsernt sind. Der aus dieser Erkenntnis geborene pa» ni'che Schrecken ist erklärlich, aber es müssen sich ')ier, so wie ^i einem finken-den IgSmaßna!)men" gedacht sind und weil sie fast alle Spitzen becinhalten, die ansgespvochen wirtfchaftsfeinblichen Sharak-ter tragen. Von di>esem Standpunkt aus gesehen, kann das österreichjl^che Getreidenvnopol teines-falls gutgelheißen werden. Ganz abgesehen ^davon, daß es im Sinne der vorgegangenen Besiprechungen mit der ungarischen Regierung den Zweck uz «halben scheint, nicht nur Verkaufsmonoipolfürden Ksterreichischen Konsumenten, sondern auch Einkaufs Monopol für ungarisches Getreide zu sein. Ne österreichische Tendenz der Priori-ßernng Ungarns tei der Getreibeeinfnbj^^ ist schon die l«ngs»e Seit deutlich fichtbar. Soll das Getreidemonopol nur den Zweck haben, die Agravverbindung mit diesem Staate zu vertiefen, so hätte eS doch der Geste nicht bedurft, die den jugoslawisch-runiänischen Wirt!^<^stspa^t als eine gegen Mitteleuropa gerichtete Waffe .hinstellt, zu deren Kontraabkommen durch Zl^sammenfassung aller intercsiierten Staaten, nämlich der Tschechoslowakei, Deutschlands und Oesterreichs notwendiig sind. Man weiß es, daß der Gvdaivke von Sinaia ursprünglich auf Oesterreich und Ungarn ausgebreitet werden sollte. Die neue Situation schafft aber eine neue Lage, Oesterreich und Ungarn machen sich selbständig, die Dschechc-flowakei wird das Zün^R an der Waage kein und Deutschland wir>d sich der einen oder der anderen Bewegung anschließen. Das Chaos der Agrarlösuiigen iv,rd damit immer größer. X Direkte Telepyanoerbinb«ng ^alec— Taaz. Ab ll). Augllst >wur!de die direkte ?e-leiphonverbindung 2alec—'Saaz eröffnet. Die se Linie ist für Hopfeneinkäufer, die sich in 2alec als dem Zentrum des .^opfenhandels im Savinjatvl alljährlich sammeln, von besonderer Bedeutunig. X Deutschand interessiert sich sür jngosla. wische IWldselle. Eine deutsche ?^irma inte« refsiert sich für iuerst>e um .A! .»s Italien eingefsshrt. Grossisten bezahlen für tvockene Winterwarc N bis lD ^ran^ pro Kilogramm, wobei der Zoll in dervon Z Franken einkalkuliert ist. Die Grossisten t^rlansen diese Salsnu den Detaillisten um I^rrmks. ?^r Konsument bezalilt bis 40 Franks. Ein Versuch zur Einfuhr jugo-llawischer Salami ist geglückt, doch sind die dabei ausgeistellte« Bedingungen nicht durch» sschrk^r, da die auf Grnnd der jugoslawischen Preise erreichten Kalkulationen für den Groß Handel ??ranks erreichten. Wos)l ist die iugoslnwische Salami qualitativ besser als die bisher gelieferte italienische Ware, doch kann dafür, solange kein besonderes Kanfpn-blikum geschaffen wurde, auch kein Mehrpreis gefors^rt werden. Gelingt es, jugosla» wische Wart zu den dortig'^n Marktpreisen «bzuliefern.. dann kann mit einem größeren Geschäft gerechnet werden. Das Exportföf-derungsinsiitnt erteilt Jnteresienten alle In» formatio7len für beabsichtigte Verbindungen mit Marseille. X Eine große Jugoslawische Ausstellung ans der Prager Herbstmesse. Jüngst weilten in Prag die Vertreter des jugi^wwischen .^»anldelsnttnisteriums aus Beograd und zwar Minister'.alsekretär Iaöa Grgasevi^, sowie Architekt Dragisa BraSovan, welche umfas« sende Verhandlungen betrefss der Errichtung einer jugoslawischen Exposition im Messepalaste zn Prag Pflogen. Es wird bereits an-läßlich der !.'I. Prager Herbst,nesse (7. bis 14. November l. I.) eine besondere lanidwirtschast lichc Produkte umfassende jugoslawische Sonderausstellung und eine umsasiende touristische Ausstellung zu sehen sein. X Ein «ener LuxuSdampser des Iugosia. wischen Lloyd. Dieser Tage wurde in London der Kontrakt zwischen dem Jugoslawischen Lloyd und der Ro^l Mail Steam Packet Company abgeschlossen, wonach der große Luxusdampfer „Arayuay" der erwähn ten englischen Gesellserrn Iol^ Fischer,. Staatsibahnwevkstätten, bis fpät. 18. August zu richten. 7. Die Spiele werden am Sportplatz des S. K. „2elezni8ar" ausgetragen. TeillwhmS-berechtigt sind nur vevifiAierte Spieler. 8. Zwecks 'klagloser Du-rchführung wird ein bssonderer ?liuiS'.,te, Dienstag, findet ilin 20 Uhr eine wichtige S-itzung des .^aupt ausschusfeS im Cafz „Rotov?.* statt. : Der Moriborer Trabrenuoerein lade^ olle i>erren Ausschußmitglieder höflichst zu der Mittuvoch, den 1.^. d. um 20 Mr im ,„^amorer" stattfind''n'de^ Sitzung ein. : „Edelweiß l9W" in Maxibor. Am s?rei- tag, den Augn-st ss^iertag) imdet eine Tage^Vartie nach Sv. Trojica lSlov. gorice) ütvr Sv. Lencrrt statt. Die Straftenverhält-nisse sind gut zu n. Führer der Partie: 1. Fahrivart Mohr. Abfahrt inn 8 Uhr vor mittag vom herzl-ichst will» komn^cn! — Die Rennfahrer ^lef Hasel :nid Ledinegg Fritz haben sich r^tzeitig in / Maritcirer Zsn Ailguft sS30. Vjutblsana bewr Vahilren,,«» de» Radfahv?,^ MuKs „Scwa" am Ib. b., versehen mit den Legitimationen, einzufinden. — Am Sonntag, den 17. d. Gchernrenlnen nach Eelj«. Außer den Rennfahrern fährt e^ne gemüt-lttche Gruppe noch Gelje zum SOjahrigen Gründungsfest des dortigen RadlfahverkttbS. YMchvt punÄ b Uhr von der ^VelUa ka-varna". Mr^r der Pdern» sten Prinzipien._ MMageffen S und 1y Dinar, prrma Weine, Rheinriesling, Silvaner u. Dal matinerweine per Liter 12 Din. auftv. Frenvdenzimmor. Aast--Haus „P^rt Roii", KoroSka Z. _M99 Lchrifte». u»d zlmmer«aleni sowle färbige ^ssaden und Transparent » Reklame besorgt tadellos, schnell u. billig ^nz Ambroiii^ Maribor» Trajska ul. 3 2sa Kaufen schönes Gebäude, wel» ches flir eine Industrie brauchbar wäre, mit der Wohnung. Offtrte unter „Sofortige t^hl-ung" an die Berw. 1VVL4 Heuser, Villen " Besivun^n, ^st. und Gssc^'tShäuser, Sä-ge, Mühle, Bäckerei, verkaust pre'iMiert Realitätentüro Ma>» rtbor, Sodna ulLca 3ll. 1MZ6 ZeuZcau/ea SS»UQHF ffVWWWWVVWWVVHH Kau-fe Gemischtaarengef n^t Tvaf« per sofort. den unter „Guter Platz Verw. 10028 »rengefchLst t. 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