Nl.297. Freitag, 27. December 1901. Jahrgang 120.
Mbacher D Mung.
Nichtamtlicher Cheil.
Deutsch-czechischc Verständigung.
Tie czechischen Blätter veröffentlichen von einer bcr czeä)ifchen Parteileitung »mlMehenden Seite eine Mittheilung iiber die bevorstehende Verständignngs-Konferenz, worin es heisjt, wenn die Deuischell fur die czechische Äintssprache dir Anerkennung des deutschen Sprachgebietes fordern sollten, dann tonne von den ^ännerconfcrenzen lein Erfolg erwartet werden.
Dw „Oesterr. Volls;eitnng" fiihrt ans, dass der von der Negierung .Uoerber eingeschlagene Weg, nicht, Abständig und eigenmächtig über den nationalen streit zu entscheiden, sondern sich neutral zu verhalten und auf die Parteien einzuwirten, damit sie zu einen» ltx»<1„u viv< n
billigm, das die Vertranensmännerversammlnng ber deiltschen Voltspartei in Äöhmen den Vorschlag Ninchte, die Entscheidung iiber die Theilnalnne an den Konferenzen einer Vereinigung der Obniäniler aller deutschen Parteien zu überlasseil. Die Beschlusse der Mehrheit sollten dann für alle Parteien bindend sein. In einer
leihen, zur Beschickung der Konferenzen bereit er» klären, zu dieser Haltung bestimmen, schwerwiegend genug sind, UN» von den, Ezechen der Beachtung a.e< würdigt zu werden, ^ur uuf diese Art ist es unserem Dafürlialten nach möglich, in die Vewchungen über-lwnvl einzngehen. freilich wäre omnit e»-st der Anfang gesichert. Aber es wäre dann wmigstms möglich, die Deman-lüionslinie festzustellen, bis zu wotäicr sich die beiden Parteien einander nähn-n tonnen. Es wäre möglich, allerdings in vevbiüdlicher <5orm zn con-smtieren, >oie viel von den sogenannter» nationalen Postulaten ans Nechnnng der Mandatspolirit zn sehen isl und wie viel davon ernster Prüfung standhält. Es wäre dann aber auch vor allem möglich, zu konstatieren, was starrer ist in diesem Staate, die furcht vor den Wählern oder die furcht vor den unüberseli. baren Folgen, die eine Verjchärsung der nationalen ^rage dnrch resultatlosen Abbruch der Verhandlungen nach sich ziehen müsste. Tie entsetzliche wirtschaftliche Depression, du' auf Oesterreich lastet, ist doppelt ver-hängnisooll im Angesichte des zu erledigenden Aus. gleiches mit Ungarn und der Erneuerung der Han< deisverträge, Sie drückt den stattzufindenden Ver-sländignngsconferenzen ihre Signatnr auf und macht sie dismal mehr als zn einem Experiment. Es ist die eiserne Nothwendigkeit, die sie dictiert, und datz wird eingesehen werden müssen."
Die „Montagspresse" schreibt: „Zieht man dic ^rmmmng in ParlainentarisckM Kreisen, soweit sie n> letzterer ^eit beobachtet werden tonnte, znrathe, so gewinnt man den Eindrnck, dass alle an der dn,tsch. l^echischen Verftändilnina beth«ligten Parteien sich de. besondern Verantwortlichkeit in Nezug auf die ^ilhrung der lünftigrn Verhandlnngen bttvusst und dn Folgen mnes ungünstigen Ausganges zu ver-melden bestrebt sind. Trotz mancher ungünstigen 'i-tunmen von answärts ,nnss dal>er an der Hoffnung Mtgehalten werden, dass der wiederangeknüpfte Fa den mit Behntfamkeit und Sorgfalt fortgesponnen lvertx'N wird. Die eingetretene Weihnachtspause dürfte der Regierung Zeit und Gelegenheit bieten, die von den Parteien in den Vorconferenzen formulierten Fordernngen von ihrem Standpunkte aus einer sorgfältigen Prüfung zn nn'terziehen."
Griechenland.
Mnn. schreibt aus Athen, Itz. T-ecemver: Obwohl nlUh der Demission des Metropoliten und dem Rücktritte des Cabinertcs Tkeototie mo» üientcme Nnbe eingetreten war, scheint tn 3tltdmteN' treism der dnrch die Evange/ien Übersetzung ent« standene Nährstoff noch vorhanden zu seiA. Po? tl'rzem ilberreichte ein Coinit^ der Studenten dem Unterrichts und Cnltnsminisler die Bitte, er nwge daliin wirken, dass alle bestehend^! Evangelioll-Ueberje^ni^ge»! mit dem Banne lielegi nx>rden. Ter Minister el'tb.eilte die Antwort, dase t's kein Necht znr Einmischung iu eine Angelegenheit besitze, die aus-scl'lies;lich der Heiligen Smiooe zustehe, ab^r n fügtc, um die M'nliither zu beruhigen und neue ökindgebm«-gen zu verhüten, hinzu, dass er die Gründe, von welchen die Studenten geleitet waren, in hohe»?» Maße würdige und dass er infolgedessen den töniglichen Kommissär in der Heiligen Snnodc von dieser An» gclegrnheil in Kenntnis setzen werde: die Studenten mögen zum Studium zurückkehren und aufhören, eine Frage zum Gegenstands einer Agitation zu machen, die in der Hauptsache mit dem Auftrage der Negierung an die Qrtsbehörden, alle in Umlauf befindlichen Evangelien lwbm'ehunssen mit Beschlag zn belegen, bereits geordnet sei. Eö isl leider recht zweifelhaft, ob die Studentenschaft diesem väterlich»guten Rathe felgen wird, Man agitiert von oppositionoller Seite fiir ein neues Meeting. Die Regierung wird, dessen kann man sicher sein, die Ordnung aufrechtzuerhalten wissen.
Während diese Angelegenheiten im Zuge waren, erschien die Encyllika des Papstes an die katholischen Bischöfe in Griechenland, in welcher der Heilige Vater den Wunsch cnlssvricht, dass ein katholisches Seminar für katholische Priester griechischer Nationalität m Griechenland errichtet werde. In der unerlässlichen Gründung einer solchen Anstalt liege das einzig? Mittel, einen katholischen Cleru5 zu gewinnen, der den Boden genau kenne, lmf welchem er zu wirken berufen sei, somit seiner Aufgabe besser werde ent. spreäM können, als vom Auslande entsendete Prie-fter, denen Griechenland mehr oder weniger unbekannt ist In Erividornng auf diese Encyllila unterbreiten
Feuilleton.
Die Landtagsabgeordueten des HerzogthmncS Kram seit dem Jahre 18U1—!901.
Vom Landschaftssecielär Josef Pfeifer. (Fortsetzung.)
VII. Uandtagspcriodc l883—l889.
Neuwahlen angeordnet mit A. H. Entschl. vom ^ ". l8k!l, N. (9. Bl. Nr. <>0.
Allgemeine Wahltage: Landgemeinden i). K. 1883, Städte, Märkte. Handelskammer 12. ^,^'" .^"ndtags-Sessionen, und zwar: 1. von, !> i) <^ bis M 10.1883 - ^5 Si^nngen, 2. vom 2>''i! ,. ^' l8.10. ,884 — 14 Sitzungen, 3, vom l' w i^, ^' ^ ^^«li - 20 Sitzungen, ^. von» 2-l i'< < ^'^ ^.l. 1887 — 10 Sitzungen, 5. vom 2k U ,u b''' 23.1.1888 — 17 Eihnngcn, 6. vom 22 in .?? ^ 21.0.1888, 7. vom 10.9.1888 bis!
^,?^ 18 Sitzunge".
lkk<) !' /"a aufgelöst mit taif. Pateilte vom 19. 4. "' ''> ^. Vl. Nr. 53.
>>. ^. Viril st inline :
! li^ , ,^b'schof Pognöar ^oanes Chrysosthomuö, ^^4, 5'kstbischof Missia ^acobu«.
Ii. Großgrundbesitz: Apfaltrern Maria Otto, ^reih. v., Gutsbesitzer, ttrenz (verfassnngstre,l, l5.0.1883), Vlagay Ludwigs Graf, Gutslx'sitzer, Weißenstein lversassllngstren, 15.0.1883. resignierte 8. l», 1^3), Deschmann Karl^ ssandesinnseal.Eustos, ^aibach (verfassungstreu. 15.0 1833, j- 11.3.1889), Gutinannsthal Ludwig. N. v.. Dr., Gutsbesitzer, Weichselslein (versassnngstreu, 15. 0" 188ll). ^nckmai,n Karl. Director der lrainischen In-dustrie - Gesellschaft, Laibach (versassnngstren, 15.0 18«3), Mauer Gnstav, Dr., Advocat, Wien (ver-fassungstren, 15. 0. 1883), Schren Robert, Edl. v., Dr.. Advocat. ^aibach (verfafsnngstreu, 15.0.1883, re^ signierte 29.10.1883). Schwegel Joses, ^reih. v.. t. und k, Geheimer Rath, Sectionschcf, Gorjach lver^ fassungstrel«, 15. 0.1883). Taufferer Veno. Freih. v., Gntsbesitzer, Weichselbach lverfassungsti-eu. 15. ^tegnar Fell?.-, k. t. Sttafhauslehrer, Lmbach brsitzrr, Laibach (national, 12, S, Itzßli^.
4.) Neumarktl, Radmannsdors, Stein. Samec Mar Dr.. Privatarzt, Stein (national, 12. 0.1883). 5.) Adelsberg. Oberlaibach, Laas: Dolem Heinrich, Dr.. k. k. Ve,',irksgericht3°?ldjuuct in Vaibach (national, 12.0.1883 resignierte 10.12.1880), Krcn'gher Alois, Rcalitätenbesitzer, Adelsverg (national, ^ ^ 1^87. nach Dr. Dolenc).
0.) Rudolfolvert, Weichselburg, T^cheln-smbl, Mottling, Landstrasj. Gurkfeld: Üullje Franz, k. k. Gymnasialprofesfor, Laibnch (national, 12.0.1883).
7.) Gottscliee, Neifnitz: Braune ^oses, Gemeiilde» Vorsteher, Gottschee (deutschfortschrittlich, 12.0.18U3, resignierte 2.12.1883), leader Ernst, Forstmeister, Gottscheo (deutschfortschrittlicl), 20.8.18b4, f 14.10. 1887, war nach Braune gelvählt worden), Nißnitar ^ranz, l. k. Hezirtsriä)tel, Neifnitz (national, 22. N. 1887, lUlch Faber).
O. Handels« un dVewerbekammer:
Ku«ar Josef, Handelsmann. Laibach (national, 12.6.1883, resignierte 10,0.1883), Murnil Johann, Haildelolammer'Secretär, Laibach (national, lii.6. 18»^), Thurn Gustav, Graf. Gutsbesitzer. Nndmanntz. dors «national, 19.0.1883. nach ,^»^ar ynvählt, s 23.7.1fW), Ku^ar Iosei, Handels,ncmn, Lcnb«ch (national, 21.8. lh»ft, nach Graf Thurn).
N. Landgemeinden derGerichte-bezirke
1.) Laivack Ulngebuna, Odei^ Äorl, R. v., Dr.. Primararzt im Li bach lnationas, 9.5, I^l), Nobi? L»,tn,, t. t Ste-un-, Oberinspektor i. 3l.. Äoibach snativnal, 9. v. i«s^,
Laibacher Zeitung Nr. 297. 2510______________________________27. December lM ^
die katholisclM Bischöfe dein Papste einen Vorschlag, worilr sie Athen als die fill- ein solches Seminar geeignetste Stadt bezeichneten, für Welches gegebenen-falls die Bewilligung der griechisch«: Regierung zu erbitten sein werde. Tie Äesorgnis, dass die durch die Evangelien - Uebersetzung hervorgerufene Aufregung auf die Entschließungen der Negierung bezüglich des Seminars einen ungünstigen Einfluss ausüben würde, hat sich, wenigstens bisher, als nicht begründet erwiesen. Es wird mehrseitig anerkannt, dass das vom Papste anempfohlene Institnt thatsächlich den Bedürfnissen der katholischen Geistlichkeit in Griechen land entspreche.
Politische Uebersicht.
Laiba.ch, 24. December.
„Plsenske Listy", „Moravska Orlice" und andere Blätter veröffentlichen eine „aus Abgeordnetenkreisen" stammende Betrachtung, in welcher u. a. dargelegt wird, dass die czechische n A b geo rd ncten alle Ursache hätten, mit dem Erfolge der im letzten Ses-sionsabschnitte beobachteten Taktik zufrieden sein. Es ' sei ihnen nicht bloß gelungen, die auf die Zurückfiel-. lung der nationalen Frage abzielenden Pläne der Ne^ gierung zu durchkreuzen, sondern auch die innere Po-litil, des Staates in Bahnen zu drängen, die der Sache deö czechischen Volkes in keinem Falle Schaden bringen können.
Das „Neue Wiener Journal" versichert, dass in ernsten Kreisen die Besorgnisse, die französisch-italienische Verständigung könnte eine Rückwirkung auf den Dreibund haben, nicht getheilt werde. Ein Diplomat habe sich dahin geäußert, dass nach seiner Ueberzeugung Italien, — ebenso wie e5 bisher seinen Bundesgenossen noch keinen Anlass zu Besorgnissen gegeben habe — auch fernerhin die volle Garantie für eine Erneuerung des Dreibundes tnete.
In Pfortenkreisen haben die Ausführungen des italienisckM Ministers des Aeußern, Hern: Prinetti, über das italienisch - französisck)e Einvernehmen in-betreff Afrikas einen tiefen und peinlichen Ein» druck gemacht, welcher in dem sofort entstandenen Gerüchte Ausdruck fand, der türkische Ministerrath werde . zusammeirtreten, uni über eine Gegenlundgcbuug zu berathen; wenn nun auch in informierten Eonstan» tin opeler Kreisen an einer solchen gezweifelt wird, scheine doch, dass den türkischen Botschaftern in Nom und Paris der Auftrag zugchen werde, um Anfklä> ri.ngen zu bitten und dem Bedauern der türkischen Regierung Aufdruck zu geben, dass unmittelbar türti' jches Besitzthum in Afrika seitens officieller Perfönlich» kciten von der politischen Tribüne herab in Discussion gezogen werde.
In Besprechung einer von Lord R oseb e r u am Sonnabend in Swansea gehaltenen Rede, die rein municipale Angelegenheiten betrifft, weisen die „Ti> mes" auf die Aeußerung Roseberns hin, „er habe vor kurzem eine Rede gehalten, welche für eine Woche, für einen halben Monat, ja sogar für ein Jahr ausrei-clMd sei", und bemerken hiezu, es würde ein schwerer
und unglücklicher Irrthum sein, wenn Nosebery der Meinung wäre, er könne nach einer großen Anstrengung wieder in Huriickgezogenheit znrücktehren, wie dies der erwähnte Sah anzudeuten scheint. Ein großer Theil der Unionisten würde sroh sein, wenn sich auf del politischen Grundlage, welche die gegenwärtige Negierung einnimmt, eine Opposition zu der Höhe er-heben würde, dass sie fähig wäre, im Falle einer Krisis die Nachfolgerin der jetzigen Regierung zu werden.
Der russische Gesandte ^ essar und die Bevoll-mächtigten der chinesischen Negierung hatten am 22 d. M. eine U n t e r r e d n n g über den M a n -o s ch ur e »- V er tr a g. Prinz Tsching und 5lwan-Teng-Tschao säumen der russischen Politit gegenüber viel lveniger willfährig zu sein, als 5!i-Hung-Tschaug. Sie verlangten solche Modificationen, welche den Eha-ratter des von ^i-Hung-Tschang unterzeichneten Ver-träges wesentlich ändern würden. Sie forderte» einen früheren Zeitpunkt für die 'Zurückziehung aller russi-scken Trilppen, ausgenommen der Wachen für die Eifenbahnen, deren Zahl bestimmt werden müsse, und erhoben Widerspruch gegen den Paragraphen, wonach China seine in der Mandschurei stehenden Tnippen ohne Genehmigung Russlands nicht vermehren darf. Der chinesifäM Negierung muffe das Recht zusteheil, ihre Truppen daselbst in jener Zahl zu unterhalten, welche ihr zur Aufrechthaltung der Ordnung noth^ wendig erfcheint. Ferner forderten fie einen früheren Zeitpunkt fiir die Rückgabe der Niutschwang- und Ehan-Hei'.Muan-Bahn eine erhebliche Verminderung der an Russland zu entrichtenden Entschädignngs summe fiir die Wiederherstellung und Instandhaltung der Bahn und erhob endlich Widerspruch gegen ein Monopol Rnsslands auf die künftigen Minenconcef-sionen. Prinz Tsching erhielt neuerdings ein Tele gramm von dem Vicekönige, in welchem er aufgefor dert wird, die Souveränität Ehinas in der Man-dschurei aufrecht zu erhalten.
Tagesneuigleiten.
— (Brand i i, einem Tunnel.) Aus Liverpool. 24. d. M., wirb gemeldet: In einem Tunnel der Liverpooler elektrischen Bahn gerieth gestern abends eine dort aufgestapelte Menge mit Kreosot getränlter Vahnschloellen in Brand. Der Tunnel war bald ein prasselnder, init ersticken-den» Dampf erfüllter Glutofen. Ein mit Passagieren dicht besetzter Zug fuhr hinein und gerieth in Brand. Auch ein zireiter Zug wurde, wie man glaubt, in die.Natastrophe verwickelt. Bisher sind sechs Leichen hinausgeschafft worden. Del ganze Verlust an Menschenleben ist noch nicht festgesetzt — Ein späteres Telegramm meldet: Das Feuer im Tunnel dir elektrischen Bahn entstand durch Schmelzen der eleltri-schen Einrichtung des Zuges, der vom Brande volliommen zerstört wurde. Fünf von den sechs Personen, die bei den« Brande umgekommen sind, waren Nahnbcdienstete, die sechste ein itnabe. Um -^2 Uhr früh war das Feuer gelöscht, Zwei leere Züge, die auf den Nebengeleisen standen, sind verbrannt. Auch die Bahnstation wurde größtentheilö zcr-stcrt.
— (Die „E rdes se r".) Aus St. Louis wird berichtet: Eine seltsame Gemeinschaft, betannt als die „Erdesser". hc.: sich kürzlich hier gebildet. Der Vorsteher der Geineinschaft ist William Winsor. ein Aduocal und wissenschaftlich gebil deter Mann. der als der erste diefer neuen Erdesser bezeichn
nel wird. Er behauptet, dass die Theorie des Erdesscnü au5 dcm Studium der Thiere hervorgiengei denn diese hatten clk eine instinctive Vorliebe für Erde und infolgedessen tcine Magenleiden, während die weniger begnadete» menschlichen Wesen an Magenverstimmung und anderen Störungen Iciden. Die Nachfolger Winsors behaupten, das« ihre Gesundheit sich durch das Erdessen wesentlich gebessert habe. Stt m5mcn jeden Tag einen Theelöffel voll Erde in einem GIa,e Nasser. Die Erde. die sie genießen, ist feinkörniger Sand von den Ufern deö Mississippi; er wirb von Winsoc gesammelt, sttnlisiert und von seinen Anhängern für einen SbiUu'ii per Sack verlauft. Die Gemeinschaft zählte ursprünglich 75 Männer und Frauen, aber die Zahl wächst beständig.
— (Einc Gesellschaft, welche den Schlaf verachtet.) In llhicago hat sich ein eigenartlger Aerem gebildet, txr bereits zahlreiche Anhänger zählt. Wer Mn-glied dieses Vereines werden will. muss sich verpflichten, täglich nicht länger als vier Stunden zu schlafen und auch seinen bindern nicht mehr Utuhe zu gönnen. Bn der Grün-dungssihung hielt der Präsident folgende Nebe: ..Seit M> Icchrcn schlaft ich nicht länger als vier Stunden und f»t)" mich seither bedeutend frischer und kräftiger als früher. Tausende von Menschen vergeuden ihr Leben in einem unnützen Schlafe. Das ist ein Zeichen von Faulheit, uno Foulenzer kann Chicago nicht brauchen!" Bei den Sihunge» bei Gesellschaft sinb lange Neben verboten, Man fürchtet offenbar hieourch das Gespenst des Schlafes herbeizulocken oder allzuviel Zeit mit dem Anhören solcher Neden zu «r^ lieren. . .
— (..E r sollbein Herr sei n.") Dieser Sah M"' den Töchtern Albions durchaus nicht immer so «s^!^" klingen". Wie nämlich in einem eben erschienenen englisch^ Buche Ix>vc>. ^'ourl^nip ulni Hlnria^' erzählt wirb, sehe" dielt Engländerinnen eine grohe Schwierigkeit darin, ^^ ^' bei der Trauungsceremonie über das Wnrtchen (>b.> (^ horsam) hinwegkommen können. Manche Bräute rühmen M dass sie das Wort vermieden und es durch l1<> «")' ^ Worte von ähnlichem Mange ersetzt haben. Nach ihrer Trau uno, bemerkte eine derartige Dame dem Reverend F. ^', «, rice, der die Trauung vollzogen hatte: „Ich rufe Sie zu Zeugen an. Mr. Maurice, dass ich nicht die Absicht z« g^ horchen habe." Maurice antwortete ihr: „Ah, Madame./^ kennen den S?gen des Gehorsams wenig." Was würde > Fiau gethan haben, wen» sie einen Bräutigam wie " g«>>- hatte für die KbM Victoria, als sie sich verheiratete, keineswegs so große Scy ^ cken wie für das „neue Weib". Als nämlich der ErM"^ von Canterbury bei den Vorbereitungen sie fragte, l> wünschenswert wäre, das Wort cilx'.v auszulassen. ^.' ^^ tetc sie: „Ich wünsche als Frau und nicht als .ttöi'ig"' heiratet zu sein." g^
— (Ein Zei t u ng 5 scherz.) Anlässlich,"^b öjsentlichung von Bismarcks Briefwechsel hat mau ^,"^„en reich neuerlich Umfragen veranstaltet über die vers^ . ^ geheimnisvollen leisen Gambettas. die auch Äisn^^-seinen Briefen erwähnt. Der frühere Stenograph ^^ beltas, Paul Dctot. erzählte nun allerdings von e'"^ ' ^ Gumbettas im Jahre 1K7Ü nach Berlin; was er "^ ,.ttiger zählen »oeijl, ist von sehr geringem Belange. Weitalis ^^ üt ein damals viel belachter „Reinfall" eines Wienel ^ Als sämmtliche Pariser Journale die Frage „Wo >!' ^^ betla's" erörterten, brachte jenes Wiener Blatt c'" ^hlich einen Drahtbericht aus Paris, der das Räthsel cM^ ^, löste. „Gambetta feiert in Venebig seinen Honig"" ^^ Hai eine Madame Lucr<:ce der Borgie geheiratet. a> ^-^l zengcn fungierten die Herren Benvcnuto Cellini un ^, A, gelo Buonarotti." Der unglückselige
2.) Stein, Egg: Kersnit Johann, Gutsbesitzer, ^gg (national, 9.6.1883).
3.) Nrainburg. Neumarltl, Vischoflack: Klun Karl, Weltpriefter, Uaibach (national, l>. l> 1883), Mohär Vlafius, Realitätenbesitzer, Vifchoflack (na tional, 9.6.1883).
' 4.) Nadmannsdorf, zlronail: Poklukar Josef. Tr.. ^aibach (national. 9. 0.1883).
5.) Adelsberg, Planina, Senosetsch, i^aa^, ^ei-stritz: Voänjat Josef, Tr., ,^andeH-^wangsarbeits hanü.Arzt. Laibach (national, 9.U. 1883), Zamik Va - lcntin, Tr., Advocat, Üaibach lnational. 9. f> 1883, resignierte 21.10.1883), Obreza Adolf. Realitäten besitzer, girknilj (national, 25. 8. 1881. nach Dr. Aar-nit. 1 20.!). 1880), Navöiö Heinrich. Nealitätellbefitzer. Pläwald (national, 29.11.1886, nach Obre^a).
6.),Mppach, Idria: Lavreni-ii- Matthäus, Neali latelwesitzcr, Oberfeld (national,. 9.0.1883).
7.) Rudolft-wert, ^andstraß, Gurffeld: Pfeifer Nilhelm. Nealitätenbesitzer, Gurtfeld (national, 9. 0. 1883).
8.) Tressen. Sittich, Seisenberg. Nnssenfllß. Lit. tm, Ratschach: Svetec Lulas, k. k. Notar, Littai (na twnal, 9.0. ,883), Tterbmc Georg, Dr., T.. Pfarrer Hrcnowch (national, 9.^.1883), Pavei Franz, Lr Ndvocat, Laibach (uational. 9.0.1883).
9.) Gottfcl)«, Reifnitz, Großlaschih: Paki« Primus ^ealltatcnbesiher, ga,uostec (national, 9.0. 1883)' ,'iudei Karl, Gutsbesitzer. Feistenberg l national 9 <; 188^^, f 21. 1.1885), Hren Jakob, l. t. Lcmde5aencht5-rath, Klagenfurt (national, 25.8.1885, nach Nudeij. 10. Tfchernembl, Mottling: Tev Eduard, f. t, P^irfsrichter, Tschernentbl (national, 9.0.1883). Oorlsetzung folgt.)
Ein armer Mensch.
Aus dem Slovenischen deö Zr. Zvc»n Har»6c«r. (Schluss.)
„Allch das ist noch uicht alles!" fuhr 5iefan fort. .,Als fich das arme Mädchen in ihren Schmerzen quälte, gab ihr die alte Volanta^-fa keine Nuh'. Sie wollte wissen, mit wem sie sich alui.esi.el)en. Hab' ich die Ohren gespitzt, um's auch zu hören! Aber sie sträubte sich lange. Endlich -- ich glaub' die Himmelspforte stand ihr schon offen und fie schaute mit dein einen Auge bereits den Thron deo Gottvaters — endlich fegte sie's.Alleo sagte sie, und wisst ihr, wer sich für den ihrigen gehalten hat?"
„Wer? Wer?" fragte die ganze Versammlnng, am lautesten (''etrtnits Üuca.
„Cin verheirateter Mensch, so wahr e5 einen Gott i.'' Himmel gibt, ein verheirateter Mensch!"
..Ein verheirateter!" schnaubte ^uca, „Ein solchem Scheusal müsste denn doch mit den Sohlen auf einen Vaum getnüpft werden! Als ob er nicht seine ^rau hätte!"
..Wer ist'5? Sag's endlich!" schrie ssrjan5et aus Most.
..Sag'k!" drängte auch Quca,
„Ka,m'5 leicht sagen!" lachte Stefan, „dort siljl e^, Kuca, und dir gehört er, Luca, dein VIaSe ist der Schlingel, Kllrn, schau il>n einmal an, ^uca!" Mit seinein langel,, lnochigen Dinger wies ei- auf den Platz, wo der junge <^etrtnil an, Tische sah. Es wurde stille wie in einer Kirche, dann aber drang ein schauer lichfs, unbeschrciblichcr Aufschrei durch die Vtuhe, als
wenn sich Nanbthierc untereinander zerfleisch ^,^^ se,. Aufschrei ta,u au5 ^uca^ .^lehle, und o,^ glaubten im ersten Augenblicke, sie werde er>m ^ '
Vlaže aber sprang von, Tische auf und W)U ^^,^ bleichen Gesichtes an die Wand. Er stierte -»'^ ^^ llnterlaufenen Augeu nach allen Seiten hm u ,^ dann mit heiserer Stimme: „Sie war nn , mein! ^asot mich, lasst mich!" .. ^<
^uca drängte zu ihin. Da ergM! "' ^^.jl,e sche auf dem Tifche und schleuderte fie ^"'" .^.^ a,- den .«.topf, das» fie in zahllofe Tpl'tte' .)^^ und das Weib bewustlos zu Boden sN'lzn. ^^,^. schob seinr Nachbarn beiseite und 'l'"''" . ,^M' Trauben war es schou dännnerig. Er l'uN' " ^. ^. bedeckmlg auf de», Pfade gegen fein P"'^ ' ^.^. jh,» Hände ,lnd sprach init sich selbst, so da^s am, ^ ^, begegnete», vo>, Grauen erfasst wurden. ^ ^ ^.,i nlusste nach Hause gebracht werdli', "w ,'' ' ^ .^,. ganzen Winter grosze Schinerzen l'tt "w '^ ..nl» gen Mann sch.nähte. Dieser selbst war ve.,cho U. ,^^^ ,nan glaubte allgemein, er liabe s,ch '»n ,"' ^ ^,ch Weibes niillen nach Amerika gewendet, wav sehr vernünftig fanden.
"'' -,. L.n^
Der blühende ^rühling k"'>, "- ^^ Auf <'Nrtnils Hügel sprossen Vellclnn, ^.s„l die Vullic hatte jenes saftige, 1""^ ^z^' angelegt, nx'lches in jede», ^'ll"al)n , ^" l.n»nt. llnter ihr in. Schatte» lag ''"^,1 i" han'el und grübelte darüber nach, warum " .^ „i diesein Hölzchen keine Singvögel mehr geve, ^ fliiheren Jahren doch in Menge vorhanden i',^; Nur die Krähen und Dohlen feierten chre ^""
Lmbach.r Zcilung Nr. 2u7. 2511__________________ 27 Dumber )9)1.
fnligle" sich durch Vorlage des Original.Telegrammes, das ^ don dem Pariser Berichterstatter erhalten hatte. Dieser weder konnte sich auf einen Leitartikel des „Figaro" berufe», w dem diese Hochzeit ganz ausführlich beschrieben und sogar e» gewisser Lorenzo dc Medici und ein Herr Macchiabelli ^nter „den Gästen des Hochzeitsmahle«" genannt waren, "twde Thebaner aber hatten vergessen, dass der Pariser „Fi< 3«o" damals solche Aprilscherze brachte, auch wenn das ^atum des Blattes nicht gerade den 1. April auswies.
(A c t u c l l e Dram en.) Die amerikanischen "lchter tragen niemals Bedenken, allch die brennendste» ^wellen fragen auf die Bühne zu bringen. Im vorigen -Uwnllte brachte Paul Potter sein Aurendrama. das sich gegen b" Engländer richtete. Jetzt liindct man gleich zwei Stücle ^l. die sich ^cgeu die Türken richten, das eine über die Enl-llhrung der berühmten Miss Stone, das andere über die armenischen Metzeleien. Der türkische Gesandte hat vergeben«? gegen diese Aufführungen protestiert; beide Werte gelangen ''" Laufe des Monates zur Aufführung.
Neue Erfindungen.
. Den Mittheilungen des Patentanwaltes I. Fischer 'n Wien entnehmen wir Folgendes:
, In einer Farm mi Staate Colorado. B. St. A.. wurde t"> Ärunnen gegraben, und hiebe, ereignele sich ein Miss-Achicl, der Stahlbohrei brach ab. Dieser Umstand, der in
er Negel ^ kostspieligen Hilfsarbeiten und Zeitversäum "lien Anlass gibt. wurde nun in diesem Falle die Ursache f ss" ^l)l interessanten Anloendung der Elektricität. Provisor Woodland der Worcester Universität. Ohio, der zur >'Ife gerufen wurde, führte die Entfernung des abgebro-^nen Bohrern in folgender Weise durck. Im Universitäts-Moratorium wurde ein Elektromagnet construiert, der ans wnchen Stahlstäben von 1'/, Zoll Durchmesser und 3 Fuß ^onge beslnnd. Der Magnet wurde mit vier Lagen starken Drahtes umwunden, nur ein 4 Zoll langes Stück am Ende ^ Stabes blieb als Polende frei. Als nun dein in das ^chrloch eingesenkten Magnet ein Strom von 6 Ampl-rcs «''Ntfiihrt wurde — die Spannung des von der Accumula loren-Natlerie gelieferten Stromes'ergab 25 Volt — machte ^ geringe Muhe. die abgebrochenen Stücle aus dem Bohr-'^ herauszuziehen.
. Einer der bekanntesten Friseure in Paris ist gegen^ 'oartig mit der elektrische» Einrichtung seines Ladenö beschäf-l'Ii. oie zweifellos das freudige Erstaunen seiner Gaste er ^lclrri und ihn für einige Zeit zum stadtbekannten Maimc fachen wird. Die Elektricität wird in dem Laden der Diener >^N. der nahezu alle Arbeiten verrichtet. Das Wasser wird mittelst Elektricität erhitzt und wird beständig nahe dem Siedepunkte gehalten. Die Brenneisen, die sonst zum Brennen °er Haare verwendet werden, sind zum alten Eisen degradiert Horden, denn cm ihre Slellc treten elektrische Brenneisen, die Utls die qleiche zum Brennen nöthige Tempriatur haben. ^6 Schneide» der Haare wird ebenfalls durch elektrisch be-tätigte Ävlrichtnngen besorgt. Auch alle sonstigen Operation l!tn. wie das Lnclen der Haare, das Bürsten beim „Scham Posing" fällt in den Bereich der Elektricität. Nur das Echaumschlagen, Einseifen und Rasieren wird jedoch auch beim elektrischen Friseur in Zutnnft der tundigen Hand vor bchalten bleibt», denn wer würde sich einem elektrisch betha-l'll.ten Rasiermesser anvertrauen!
Der Maschinenfabritcmt John I. Tyler in Norobel, ^ St. A.. beschäftigte sich schon seit geraumer Zeit mit der Instruction eines neuartigen Motors, der nach den der Con Auction zugrunde gelegten Ideen zum mindesten die Eigenlast grofzer Originalität besitzt. DerMotor ist nun im Mo> ^ fertiggestellt und besteht im wesentlichen aus einer An-sahl von Wasserbehältern, Vcrbindungsröhren sowie Pump ^ud Anlriebsmechanismcn. welch letztere durch die Circu-latin,, des Wassers von Behälter zu Behälter in Bewegung ^ Wirksamkeit gehalten werden und je nach der Höhe des '"assernibcaus "' den Behältern eine» größeren oder geringe. ^N Netvcgungsimpnls ertheilen. Die Rohrverbindung zwi->^n den einzelnen Behältern wird durch elektrisch bethätigt.-Entile geöffnet und geschlossen. Der Strom, der für d^c ^.lellung der Ventile die nöthige Kraft liefert, wird seiner-^ durch einen in der Nohrverbindung angeordneten swimmer ein- und ausgeschaltet. Wenn für diese eigen-
^'s dou l^thdlüheudru ^iirchl'nl'mi»n'„. (5^ lniu ein ^M)luig5lüftä)l,'!l, und dli fiel lins ^iofm, l'ii, Stiofol. . " »'cnschlichl'l- Stiefel! Der Alte sprang ans die Vein«' zul > ^""" ^^"' ^'^' ^»lchciuistc ,'>u schreien und auf-^ '^U'blcii. Ode» li>>, Wipfel hil'liii etnicio Schwm-zec, "' lcinl' ^lntN'^rt erfolgte. Tli kletterte denn l^tefal, ^ "! ^"liiil. n'o ili»l eiu eiqeiltliioulicher, selir ^'tthnullichol' Geruch eut^e^enströlnte, Aber lioch ^^^'^ ^'" "' "ich! ^etleitert. Er lies; sich snst cin den To,-?' ^""^!>it."> ii„d iliniUe ae^en <'Vlitnitt' Hm>5. l^bor ^'^'^' " ^""^^ "'^ ''" -'lll^nl tinuuen, endlich ri>i«, "^^ "' ^"s^ anf s'ctrtintt' Vi>chc t>ic Gel^in'
^"'"'ltl'N ^.'l'lischl>!1 l'MNM'lN.
^"">,t.'" ^'^' ^' '" ^"' ^l'lit. '.'ln dc>n lll'ln'l-n'sll'ii l^
"'dot ^t"!'' ^"^'' ^"1 VW5r scin nrn>srli^l>o ^l'dl'ii gl'.
l ^'»l!^ ,'''^'""llcli b"tte er sich vor Anqst auf dn»
U)» n^,.'?^l' '» dl'l- jrlnnciqo^l'N ^achi abl'r battc
^Ul' ^/ "li^' t>il' Vo-zwl'islnna nboilüaniU. und ^'r
^rt y^ ^"".^' ^asl s^i,,^, Elcudc' von sich ^'wm'fl'n
'ns ^>^^' "u l»!tisicn Wipfel, vm, wo l'r uoch stl'l'dl'ud
^ ,)i^^, ?"' Mond<.'t.strahll.'n durchflutete Heimat-
altige Maschine vorläufig eine praktische Antoendung auch nicht gefunden wird. ist sie nichtsdestoloeniger interessant durch die Neuheil des (onstructioen Gedankens.
Local- uuo Prouillzial-Mchrichten.
Militärisches.
Ueverfe^t werdtn niit ^1. d. M. im Einvernehmen mit den: l. und l. Neichs-itriegs-Mimsterium in die nichtaclive l. t. Landwehr, aus dem Neserveftandr der bezüglichrn ^n'ppentörper (Heeres-Anstalten) auf Grund der Bestimmungen deö Weyrgesctzee in den Stand der betreffenden Truppenlörper.
Der Oberlieutenant Karl N a P r e t deö I«. 48 (Wien) zum LIA. ^?.
Die Lieuteuanlc: Franz Ore utter, Doctor der Milchte des JR. 4 (Matzen) zum LIR. 27.
Des Insanterlt-Regimrlltcs Nr. 7: Ed. Preschern, Doctor der Rechte (Graz) zum LIR. 4, Bictor Graf (Gotha. deutscht» Reich) zum LIR. Lemberg 1!). Josef Schwayer (,Pol)Sdorf) zum LIR. Wien ^4, Iuliu» H ä m m e r l e (Dornbirn) zum LSchR. Aozen N, Alfred Schluet (Allhofen) zum LIR. 27, Franz Eli da. Doctor der Rechte (iUagenfurt) und Bictor M a n b r») (illagenfurt) zum LIR. 4, Emcrich Supan (iUagenfurl) zum LIR. 27, Rudolf Pfundner (Linz) zum LIR. Wir» 1, ilarl .tt n a f I i <>, Doctor dei Philosophie (Irop-pau) zum LIR. Teschen 31, Paul Bombig (Wien) zum LIR. 27. Michael Nager (Klagenfurt) zum LIR. 4. Eonstamin Rivaga. Doctor der Rechte (Porlici, Neapel) zum LSchR. Bozen ^j und Friedrich Mittereczger (HaU) zum LSchR. Innsbruct l.
Des Infanterie-Regiinenleb Nr. 9: Ludwig Hrava (Prag) zuni LIR. 27; deö JR. Nr. 14: Maximrl. I e g l i 5 (^aibach) zum LIR. 27; des JR. Nr. 1«: Ignaz Humer (Wien) zum LIR. 4.
Des Infanterie-Regimentes Nr. 17: Josef ('eine (Laibach) zum LIR. 27. Robert Fröhlich (Linz) zum LIR. Graz 3. Albert Göderer (Iavornit) zum LIR. Prag 8. August A ö cl l «Teplih) zum LIR. 4. Rudolf Millih (Laibach) zum LIR. 27. Johann Seemann (Trieft) zum LIR. Trieft 5, Anton Rudefch (Rrifnitz) und Anton Treo (Laibach) zum LIR. 27. Wilhelm Hirsch-feld (Wien) zum LIR. Marburg 26. Leopold Hamper! (Laibach) zum LIR. 27 und Anton Ianc^ic- (Willen) zum LSchR. Innsbruck 1.
Des Infanterie-Regimentes Nr. 27: Leo S ch w a r z e r (Sitbenbrunn) und Robert C o st a - R o s s e t t i Edler von Rossanegg (Feldbach) zum LIN. Graz 3. Friedrich Boner reiß (Hadersdorf) zum LIR. St. Polten 21, Edmund Ritter von Wiser zu Ehren hos sen auf Sonnenburg («Äraz). Alfons E n ge l ho fe r (Graz). Fliedrich Lirl (Äruck a. b. Mur). Josef I c> r i ß (Eisenerz) und Siegmund S t l a h m a n n. Doctor der Rechte (Graz). alle fünf zum LIR. Graz 3. .Hermann Neuber ger. Doctor der Rechte (Fnedau) und Mafimil. Juden-bofer (Gstaiierbuben) zum LIN. Marburg 20.
Des Infanterie-Regimentes Nr. 47: Johann Gölles Doctor der Rechte (Kindbcrg) und Franz V a p o ! i t s ch ^ Doctor der Philosophie (ttlagenfurt) zum LIR. 4, Ludwig Rasberger. Doctor der «echte (Graz) zum LIR. 27; Bruno Ritter von Enderes (Wien) des IR 49 zum LIN. 27'. Wilhelm Stepifchnegg. Doctor der Rechte (Friedau) zum LIR. 27; Johann N i e d e r m a ye r (St. Ruprecht) zum LIR. 4; Eduard Zrifel (Nillach) des JR. 70 zum LIR. 4; Otto Aichinger (Graz) des JR. 71 zum LIR. 4; Ludwig Slodolowsty (Wien) d.s JR. 78 zum LIR. 27: A. Lentsche (Wien) d«s IR.78 zum LIR. 4! Alexander V u 5 i <' (Gmunden) des JR. 79 zum LIR. 27; Maximilian D i m ä c z e l (Aichen) zum ÜIR. 4; Josef Polan (Trieft) des IN. 87 zum LIR. 27. Alexander Winternih (Pöllan) zum LIR. 27.
Des Infanterie-Regimentes Nr. 9(l: Johann Valen -." i 5 (Dornegg), Anton Nagode (Laibach) und Josef T e -l a n 5 i 5 (Loitfch) zum LIR. 27. Karl Nude 5 (Volavce. St. Burthelmä) zum LIN. Marburg 20. Karl Malier (Laibach) zum LIN. 27.
Des Infanterie-Regimentes Nr. 97: Karl Huf sal (Pola). Franz Eulot (Cormons) und Franz Dominco (Dignano) zum LIR. Trieft 5. Josef Marini (Movereto) und Silvio Lost (Eavria) zum LSchR. Vozen II. Attilio Perifsini (Trieft) zum LIR. Zara Nr. 23, Ifaal 2 a -, abochia (Trieft) zum LIN. Trieft 5. Franz G o m b a.'-(Laibach) zum LIN. 27, Wilhelm Groh (Trieft) und Raimund Debeuz (Pola) zum LIN. Trieft 5. Arthur M ioni (Trieft) zum LIN. Iara 23 und Hans SPran -ge r iNien) zum LIN. Wien Nr. 1; Leopold K a i n-radl (München) des Feldjäger-Bataillons Nr. 7 zum LIR. Linz 2. (Schluss folgt.)
— s(H a r n i s o n 2 w ech s e l.) Seine Majestät dei >< aiser hat mit Allerhöchster Entschließung vom 20. d. M. genehmigt, dass künftighin der alljährlich stattfindende ^arnisonswechsel nicht wie bisher nach Beendigung der Htrbstmanöver. sondern im April jeden Jahres durchgeführt wird. Im III. Armee Corps findet im kommenden Jahre nur be^ der ssavollerir ein Dislocations Wechsel statt, und .;war wird das DragonerRegiment Nikolaus I. Kaiser bo» Nüssland Nr. 5. welches bisher in Marburg. Windisch. Fristrih und Graz dislociert war. nach Wiener-Neustadt. Neunlirchen und Traislirchen verlegt, dagegen das Dragoner-Ncgiment Kaiser Ferdinand Nr. 4 von diesen Stationen in die' friihcr vom Dragoner - Regimcnte Nr. 5 innegehabten vl,!ea.t werben. Die Ersah Cnbree dieser Regimenter der bl,'.h«n w i^tn blzheiitztl, Vlationtn, — V«» obf,»sitf.
steirisch-larnin.-llainische Dragoner-Regiment Nr. 5 wurde auc den Ergänzungs-Nezirten Nr, 14 (Linz) und Nr. 59 (Salzburg). Dasselbe wurde im Jahre 1672 als Kürasfier-Negiment errichtet. Als Diagonn-Äegiment Nr. 4 beftehi etz seit 1. October 1867, und es waren vormale eingereiht: oo». 1798 bis 1802 das gegenwärtige Uhlanen-Negiment Nr. 7; oon 1802 bis 1860 das aufgelöste Dragoner-iNegi-ment Leopold II.. Grohherzog von Tosccma. Letzteres wurdt im Jahre 1733 als Dragoner-Regiment errichtet, 1773 in ei-. Chevaui-legers-Regiment umgewandelt. 1738 als leichtes Dragoner-Regiment Nr. 14. 1802 als Dragoner-Negiment reorganisiert und mit 1. März 1860 aufgelöst. — Da» stlirisch'lärnlner-lrainischet Dragoner-Regiment Nr. 5 wurde iln Jahre 1721 als Kürassier-Regiment errichtet und besteht sei> 1. October 1867 als Dragoner-Regimen» Nr. 5. Eingereiht waren bei diesem Regimente vormals: von 1798 l>i5 1801 das aufgelöste leichte Dragoner-Regiment Herzog von Mobena: von 1802 bis 1860 das gegenwärtige Dragoner-Regiment Nr. 13. Das von 1798 bis 1301 unter dieser Nummer bestandene Regiment wurde im Jahre 1706 als churmainzisches Dragoner - Regiment in kaiserlichen Sold, 1710 definitiv in kaiserliche Dienste übernommen. 1760 in eiü Ehedaur-legers-. 1763 wieder in ein Dragoner-Regiment umgewandelt. 1798 als leichtes Dragoner-Regiment Nr. 5 rrl'raanisiert und 1801 aufgelöst.
— (P e r s o na l n ach r i ch l.) Der Finanzminifter hat den dem Finanzministerium zur Dienstleistung zu« getheilten Sleuei-Inspector Dr. Karl 5l a v n i l zum Ministerial Concipisten im Finanzministerium ernannt.
— (Ernennungen und Versetzungen bei drr Finanz-Direction in Laibach.) Ernannt wurden Finanzconcipist M. Spinoler zum Sw^rinspec.-tol in der IX.. Fiuunzconceptspraltilant E. Kandare zum Fincmzconcipiften in der X.. Lanoeszahlamtsofsicilll Alexander I n g l i 5 zum Eassier in der lX.. Steurramts-Adjunct Victor <^ e 3 n i l zum Steueramtbofficial in der X. und Sleueramtsprattiiant Valentin Novak zum Steuer-c-mtsadjuncten in der Xl. Rangsclasse. — Versetzt wurden: Finanz - Ober Eommissär Dr. Hohann Nupnil von der Vezirtöhauptmunllschaft in Loitsch zum Gel-illtnötmessungjlllmte in Laibach, der Steueramtsofficial ilarl Piir von der Steueca^miniftration in Laibach zur VezirkehaupiMannschaft in Loitsch. der Finan?, Eoncipist Emil Kandare von der Finanz-Direction in Laibach und Flnanz-Eoncepts-Prattitanl Alexander Guzelj von oei Bezirlshuuptmannschaft in Gotisch« zur Steueraominiftra-tio»! in Laibach.
— (Erwerb st eutlcommifsion-Wahlen.) !8c! der am 21. d. Al. in die Erwerditeuerccmrmission III. Classe stattgehabten Wahl für den Aeranlagungsbeziri Litlcn wurden Friedrich Nerdajb. Realitäteubesitzer in Sav«, zum Eommissions-Mitqliede und Fianz 2 lauc NeaUlä,le7! hcsißer in Littcu. zn oessen SteUvertreter gewählt. Die Of ssencmrdioaten Dechani Johann Lavren<'i5 in St. Martin be> Littai und Pfarrer Barthelmä Zupan,'i<": in Littai blieben mi> je zwöls Stimmen in der Minoritäl. —ilc.
— (Todesfa l l.) In ^alna derfchied am 24. o. M, der dortige Pfarrer, Herr Josef N o o a t. im 41. Leben« jähre. Derfelbe hatte am vergangenen Donnerstag eine« Schlaganfall erlitten. Das Leichenbegangnie fand yeftnn nachmittags statt.
— (Das tiefste Bohrloch in ftlain) '>>' Ilsen in der „Erdbebenwarte: Am westlichen Rande be» ^., bacher Moorbodens, in der nächsten Nähe der Eisenbahn station Drenovgriö der Oberlaibacher Bahnfirnle, werden sclio» seit längerer Zeit Erdbohrungen vorgenommen. Dieser lagc mussten nun infolge Auftretens große? Mengen Wassers, die nicht bewältigt werden konnten, die genannten Erdbohrungen eingestellt werden. Diefe Bohrungen bezwecl ten hauptsächlich, das Vorkommen abbauwürdiger Kohlen flöhe festzustellen, da ja in der 2ha« in der Nahe bei Bohr löcher Kohle ansteht. Es sind dies die btlcmnten Anthrazit lc.ger von Ligojna bei Oberlaibach, welcbe schon in frühere Zeit abgebaut wurden. Vei einem Bohrlochs lNr. 2) würd» nun eine Teufe von nahezu 500 Meiern erreicht und bort mufsten nun. wie gesagt, infolge Wasserauftriebtb eben jetzt di.> Arbeiten eingestellt werden. Auf der ganzen Strecke, durch welche die Bohrungen bisher getrieben wurden, konnte leide' lei>, Kohlenvorkommen festgestellt werden; wohl aber werde, diese Bohrungen unsere geologischen Kenntnisse über oi' Frrmationen des Randes des Laibacher Moorglundes be reichern und wir dürfen den Bohrlochprofilen. welche de, leitende Bergingenieur .Herr Weigel nun ausführen wird. mit großem Interesse entgegensehen. Dieselben verfprechen insbesondere für die seismischen Studien auf dem Laibacher Felde von besonderer Bedeutung zu loerden und ei» soll nicht verabsäumt werden, auf die Ergebnisse dieser Bohrungen gelegentlich zurückzukommen. Gegenwärtig wird am chemi scken Laboratorium der l. t. Staats Oberrealschule Wasse:, wie solches aus dem Nohrloche emporgetrieben wird, eim Untersuchung unterzogen. Dab Wasser, welches mit grcch, Gewalt dem Bohrloche entströmt, hat eine Temperatur vo 2) Grad <^'. Bekanntlich wurden schon in den Füns,,^ jähren, zur Zeit des Bahnbaues der Südbahnstrecte Lcndlül, Franzdorf und auch später noch am Moorgrunde Erl. bohrungen vorgenommen, bei welchen jedoch beiweitem nich eim so betlächilicht Tiefe erreicht wurde, wie gegenwärtig
— (Wandervor < räge.) Im politischen Neziile Stein wurden die thierärztlichen Wcmdervorträge für on« her.rige Jahr in den Gemeinden Podhrukta (Sela), tuchein. Glugowitz und Dolslo vom t. l. Ober-Th" Josef Sadnilar abgehalten, wudei der Thierhandel mit den einschlägigen Vestimmungen u»d Gesetzen sowie die d'.ohendsten Epizootien uno deren lUftämpfung erklärt wurden. Sämmtliche Vortrage erfreuten sich oer besten Fre» glttnz. so bns, die stlesnmmizahl b»l Zuhörer heuer aus ngen der rationellen Paarung, die Behandlung der trächtigen Mutterthiere. die Haut- und Haarpflege unserer Haus--thiere, die Salzfütterung, die schädliche Beschaffenheit der Futtergewächse. bann die schädlichen und giftigen Kräuter, di- Stallung sowie ihre innere Einrichtung, eingehend erörtert. 2.) Die Rentabilität der Schweinezucht. Die Theil-nehmer wurden auf die enormen Vortheile der Schweinezucht mifmerlsam gemacht; auch wurde darauf hingewiesen. das5 dec Import von Schweinen nur im Interesse des Handels, nicht aber im Interesse der Besitzer und Züchter gelegen ist, für deren Bestand an Borstenvieh und insbesondere an lost. barem Iuchtmateriale. m dem Importe seuchenlranler Thiere eine steie Gefahl vorhanden ist. 3.) Erörterung der Vorschrift, bclreffend die Schweinepest. Die Kranlheitserscheimmgen der Schweinepest wurden eingehend geschildert und den Zuhörern in Spiritus eingelegte Schweinepestftrciparate (path, ber^ änderte Lungen- und Darmpartien) gezeigt, was lebhaftes Interesse hervorrief. Ebenso wurden die Entstehung der Schweinepest und deren Weiterverbreitung, dann die zur Tiling und Ausbreitung derselben bestehenden gesetzlichen Be s'! 'munsscn genau tllliirt; auch wurden die Versammelten ^ new Anlauft Yon Handelsschweimn l»oatilcher Plv«,-
ni<»z dringend gewarnt. 4.) Hilfeleistung bei der aculen Blähsucht. In dieser Beziehung wurden vorerst die gewöhnlichen Mittel besprochen, wie leichte Bewegung im Freien, öfteres Herausziehen der Zunge, Aufzäumen eines Maulstrickes, Bestreichung desselben mit einem Reizmittel, z. B. Nagenschmiere, Theer, Ausräumen des Mastdarmes. Massage des Pansens ?c., Verabfolgung der innerlichen Medi-camente: Kallwasser, Tabak — innerlich und als Klystiere — Spiritus und Terpentinöl, Mittel, welche in jeder Ortschaft erhältlich sind. Ferner wurde die Ausführung des Troitar-stiches gezeigt sowie das Instrument und dessen Anwendung genau zergliedert, wobei vier Besitzer um Bestellung dieses Instrumentes ansuchten. 5.) Hilfeleistung bei Kolik des Pferdes. Diesbezüglich wurden die Entstchungsursachen, die Erscheinungen, der Verlauf und vie Dauer sowie vie Be-hanblungsweise eingehend erörtert, dann die einzelnen Arten der Kolit (Krcunpftolit, Ueberfütterungs-, Nurmlolit, Vcr--stl'pfungstolil und Nindlolil) besprochen. — Der Vortrag in Ohiunitz war von 60 und jener in Obergras von 120 Per-scnen besucht. Dieselben zeigten an den Belehrungen ein lebhaftes Interesse, woraus entirommen weiden darf. dass sich diese Vorträge für die Bevölkerung sicherlich gewinnbringend gestalten werden. —<>.
" (Oeffentliche Gewaltthätigkeit.) Am 22. d. M. nachmittags kam der Äesitzerssohn Johann K. aus Slave zur Bahnübersetzung an der Martinsstraße. machte den zugesperrten Schranken auf und gieng über die Bahn. obwohl sich der Zug schon der Vahnübersetzuug näherte. Er wurde deshab vom Äahnwächter und von einem Sicherhtits-wc.chmanne angehalten und aufgefordert,, seinen Namen zu nennen. Der Angehaltene wollte dieser Aufforderung nicht nachlommen, packte den Sicherheitswachuiann und versuchte zu entkommen. In der Gesellschaft des genannten Besitzers sohnes befanden sich mehrere Burschen und Frauenspersonen. Alf, diese sahen, dass man ihn arretieren wolle, kamen sie htrbei und entrissen ihn mit Gewalt dem Sicherheitswach' monne.
— (Aus Grado) erhalten wir die Nachricht, dass da5 aufblühende Seevab den Bau einer modernen Nasser-leitung beschlossen hat. Das Nasser eines 165 m tiefen artesischen Brunnens wird theils direct durch das Stabl-rohrnetz den einzelnen Etablissements und Gebäuden zugeleitet, theils in einem Hochreservoir aufgespeichert werden. Da Grado keinerlei natürliche Erhöhungen hat. wurde der Bau eines Wasserlhurmes prujectiert, welcher gleichzeitig alb Au»sichtswarte ausgestaltet ist und so nicht nur eine Zierde fik die Stadt bildet, sondern auch einen herrlichen Rundblick über die Lagunen von Grado gewährt. Die umfangreichen Arbeiteil wurden der Firma Kramer. Sprinar, Hert-lur in Graz übertragen, welche dieselben im Monate Jänner 19C2 in Angriff nehmen und bis zum Beginne der Badesaison fertigstellen will.
— (Rechtspflege einst und jetzt.) In dek am 24. d. M. reproducierten Vorlrag des Herrn Landes-gcrichtsrathes Nenger haben sich einige Unrichtigkeiten und Druckfehler eingeschlichen. Es ha? an der betreffenden S:clle richtig zu heißen: Ma» hatte in Oesterreich bis zur zweiten Hälfte des 18. Iahrhuudertes lein allgemeines (b. i. für alle Länder geltendes) Strafgesehbuch. — Ferner hat es ftat» Abschaffung der Folterstrafe (1776) richtig: Abschaffung der Folter, zu lauten. Weiters: Am 1. September 1852 tta! endlich das noch heute geltende Strafgesetz vom 27. Mai 1552 in Kraft. Endlich ist der vorletzte Absatz wegen falscher Zeilenstellung ganz unverständlich und soll folgendermaßen lcuten: Die Civilrechtssachen anbelangend, ist zu erwähnen, dass bis 1. Jänner 1898 im Civilverfahren die allgemeine Gerichtsordnung Kaifer Josef 11. vom Jahre 1781 in Wirl^ sc>mteit stand.
* (Die Verhaftung der Diebin autz der F ra nci 3ca n e rl i rche.) Nie wir mitgetheilt haben, wurde am 23. d. M. um circa ^ Uhr früh der Besitzerin Johanna Zalotnit aus St. Veit in der Franciscanerlirche eine schwarz lederne Handlasche mit circa 440 X entwendet. D!! dcn sonst verdienstvollen Darsteller des ,M-tcdo" einen Vorwurf erheben zu wollen, dass diese »tolle seiner Individualität gar nicht entspricht, wäre unrecht. De" bereits von den früheren Aufführungen belannten erfolg« reichen Darbietungen von Frl. Sebrian. Frau Wols, .Herrn Rogler und Herrn Trimbour gehurt aM diesmal warmes Lob. Leider kann sich dieses Lob auf das unvollständige Orchester — es fehlte nämlich die Harfe nicht erstrecken, da es der Dirigent nicht in der Hand hatte. .1,
— (Aus der deutschen T h e a t er la a z le'.) Infolge Vorbereitungen zu der Montag, den 30. d. M. sta^ findenden Erstaufführung der Oper „Hoffmanns Erzählungen" werden vis dahin nur Wiederholungen gegeben. Heute gelangt das mit Erfolg gegebene Voltsstück ..Die Herren Söhne" zum zweiienmale ,md morgen die melodische Operette ..Angot" zur Auffüllung. Dec Vorverkauf zu „Hoffmanns Erzählungen" beginnt Samstag, und sind in Anbetracht des hohen Aufführunashonorars sowie der großen Ausstattung»' losten die Preise mähia. erhöht.
' (Militär-Concert.) Das gestern zu Gunst"' dcs österr. Militärlapellmeister-Fondes in der Tonhalle ur>m Leitung des Kapellmeisters Herrn E h r i st o p h veraB^ tn> Concert erfreute sich eines glänzenden Erfolges. Es w" zahlreich besucht und eö beehrten dasselbe mit ihrem Aesua^ Seine Excellenz Lcmdespräsidcnt Freiherr von Hei» "' Baronin Olga H e i n, Seine Excellenz Divisions-Commas dant FML. Edler von Chavanne. LandesausscW Dr. Schaffer. Hofrath Dr. Graf S ch a f fgo'! a), sommt Gemahlin. Brigade-Commandant (Mi. vo» »a ^ dass. Landwehr-Brigadier GM. von Angerholze ' Oberst i. R. von Riebl. Oberstlieutenant Rcgimeüts-l^ mc.ildant M a ch n i a, und viele andere Honoratioren ' Civil, mid Militärtieisen. Die Solistin des übendes, 3" , lein Marie von P e l > l a n. fand infolge ihrer trefsl'^ lililstlerischen Leistung die wohlverdiente Anerkennung-näherer Bericht folgt. ' >
— (Der Pian >' st Anton F o e r st e r) »°nd^ 4. Jänner in Nien bei eiuem Liederabende des ^" ^ säl.gers Gustav Friedrich mitwirken und Stücke von M"" Liszt und Schumann spieleu.
— (Dr. Franz P r e 55 r e n s deutsche ^ dichte.) Die Verlagsbuchhandlung Jg. v. Klcinma»)^ Feb. Bamderg in ^aibach hat diesertage ei» Aa»dche!> ,^ Gedichten Pre,^<>re»« herausgegeben, die der Dia)^ .^ aus dem slovenischen Originale übersetzt, theils ii> ^ hat Sprache abgefasst hat. Die Redaction der 40 Ged>^ ^ Herr Scriptor L. P i u < a r nach dem gleiche» '^''^ gglibe di.' der slovenischen besorgt. Die nett ausgestattete ^' n„i wird jedenfalls »m Anschlüsse an die sloueinscl/e» ^^,i z»:m vollen Verständnisse des Dichters das ihrige be» ^, und ist demzufolge b?ste»ü anzuempfehlen. Preis e'" schierten Exemplares 1 l<. ,,H i, k i.) So betittl^^tN N7 Seiten ftartes Büchlein, das nach verschiedenen ^ Jakob Dim nil. Lehrer in Laibach, bearbeitet Hgch Vcrlage von Jg. v. Kleinmayr hovin. All die Lebenüvilber sind >» einer l^ ^^ licheu Sprache gefchriebe». entbehre» nuch ^. , s^er ^^ schaulichleit und sind nebstdo» von echt pat"^Mlich" sinilling durchweht; sie eiczlleil sich daher in aM^ s^,istige Neise zur Jugendlectüre.' aber auch zur ^"t"" l , „„o Leser, welche 'die Naffc»!l)ale» ihrer Lieblnig^y^^ ^! dec österreichisch - ungarischen Aruiee i» ^"" ^^ Kuck. lr.apver Darstellunc; vorgeführt haben w"^'!'^ „lieder enl' welches in seinem Anhange 15 Kriegs- und ^!.,^ichische" hält. ist überdies mit Abbildungen von 1< °>" ^„bent" Helden geschmückt. - Preis eines elega'U u Crcmplares 1 X »0 !,. „ . ^ dtl
— („Die Erd beben warte/') ^"^ O^ 8, Nummer: 1.) Einiges über die Aufze'chnunae ^ ^, lxdenmesser. Von A. Velar. 2.) Das Erboth ^
llxubara-Tabina. Von Dr. L. P a l a z z °- ^aat»' belicht für Juli 11 der Erdbebenwarte an oer . ^.^^ ^ Oberrealfchule in Laibach. — Literatur. Mgla'""
Vlilage: Neueste Erdbeben - Nachrichten ^r, Erdbelx») und Tafel Nr. V. - .... a ) U»l"
-(Wiener H ° "'f "'«''/^'7tztt^ dcn dielen FrauewZeilungen. 'velche nl de, V ^ n fanden sind und um die ^''s ^ F'aM^^ ^. . haben. ni»l>»! dicsrs älteste Fannl.enblatt. d>e '."> ^ c rauen-Zeitllna". welche mit Neujahr de>' ^ rUnt "^ qi.,nt. unbestritten den ersten Na»« "! )^ '" ditge''h "i.sen Ehrenplatz, denn was Reichhalt.gtelt lmd " ^sch' d<» Inhalte» betrifft, erhält s^ "^ses lede'' S H ^^ „ ncnde Blatt aus voller Höhe und w,rd dal >m "^ ^ v den Frauen und Mädchen, sondern ebenso ge^ ^„,, Herren des Hauses gelesen und 9"vurdlg. . .tzfra" ' Hausfrauen-Zeitung" ist die V«ather,n d r v ^ ch allen Angelegenheilen, sie ist die ^hrerm f^ d .,^ g., ti sende Iuqend und bietet außerdem relchl'ch ^N^ ^l2. Nummer ist folgender: An unsere geehrten Leser! — I. Abtheilung. Vollsthümliche Vor^ Ullgc: Eduard Solal: Fur Naturgeschichte der Energie. — Director Dr. Theodor Heller: Die Sprache und deren Stö lungen. »Schluss.) — Docent Dr. F. 5iiit)!iert: China, Land und Leute. (Schluss.) — ll. Abtheilung. Populärwissenschaftliche Rundschau: Edwin Seligmcmn: Johann von Ra-dmger. — Nouzen. - Vom Äü'chertischc. ^ III. Abthei-lU"». Die Ras! nach der Arbeit: M. Geron: Die Welt ohne ^eld. Romane und Wirllichleiten. — Sport. — Corre-spoadenz der Reoaction. - Abonnements zu X 2:50 viertel-lahtlich nehmen die Administration des „Wissen für Alle", -""en 1.. Schulerstrahe 20. Buchhandlungen und Zeitungs-fklschleiße entgegen. — Einzelne Nummern in Wien 20 l,, >n der Provinz 24 li.
Gefchäftszeitung.
— (Schwei neau L fu hr.) Laut amtlicher Nach-Ucht hat der en Schlachthause der Stadt tt ö n i g s h ii t t e a/S. bleNerechtigungzur(zinfuhrvon3iinbern °us Österreich-Ungarn widerruflich er? l hei lt.
Telegramme
des K.K. Telegrl^lien-EorresP.-KureauS.
Der Krieg in Südafrika.
London, 25. December. Zwanzig Batterien Feld-">b IestungZartillerie sollen in den nächsten Wochen aus ^üdüfiila zurücigezogen werben, da die Geschütze für die Ktgenwärtige Guerillalriegfüyrung nich! genügend Äewe LUngöfähigteii gezeigt haben.
London, 25. December. Nach der Verlustliste sind bo>» der Colonne de» Obersten Damant in dem am 20. d. M. ^i Tafellop stattgesunoenen Gefechte :: Offiviere und ^ Ntann gefallen und 5 Officiere »nd 35 Mann verwundet worden.
Gotha, 2c Feier deo dreihunbertstcn Geburtstages des HerzoaMrnst ^'" ?fro>nmc» hier eingetrosse» und begab sich mit dcm Her i»gt Leopold Karl Eduard und dem NcgieruucMerwesel ^inst Erbprinzen von Hohcnlohe Langenburg nach Schloso snedenstein.
Paris, 26. December. Ueber den gegenwärtigen Elnud der argentinisch-chilenischen Streitfrage berichtet ein Telegramm der „Agencv Havas" aus Santiago de Chilc vom gestrigen: Nach dem Abbrüche der Verhandlungen durch die chilenische Negicrung machte diese ncue Vorschlage, die bon Argentinien abgeändert wurden. Die chilenische lttegir ll/llg stimmte oen bcireffenoeii Abänvrrungen z». Dir dies bezüglichen Schriftstücke sollen heute abends unterzeichnet werden sein.
Sofia, 25. December. Das Sobranjc hat gestern die Anleihe-Vorlage mit 79 gegen 76 Stimmen verworfen. Die Ablehnung der Anleihe hat allgemein überrascht, da die Ne^ gierung die Zusage ihrer Parteien hatte, dass sie für die Vorlage stimmen werden. Das Sobranje wurde vertagt. Das Cabinet Hal nicht demissioniert.
Belgrad, 2.">. December. Die Slupschtina nahm eine motivierte Tagesordnung a», in welcher das Bedauern darüber ausgesprochen wird, dass zwei Qfficiere, die im ver-»nngeuen Jahre kriegsgerichtlich zu Freiheitsstrafen ver-urthtilt wurden, nicht auch zugleich ihrer Officierschargen "nlustig erllärl wurden. Infolge der Annahme dieser Tages, "dnung gab der ilriegöminister Millovu- seine Demission, d'c vom völlige angenommen wurde,
Petersburg, 26. December, Der „Russische In "alide" meldet: Nach einem Berichte des Generals Grodetow ^'om U). d. M. zersprengte der Commandeur der transbai' wüschen Artillerie-Division am 11. d. M. bei Tüchums. 175 '^'erst von der Stadt Bodunö. ciue unter der Führung Wan ^ruchus befindliche Schar von 2000 Tungusen. Diese hatten ^ in einer >»it Thürmen und drei Schanzen versehenen ^ladelle festgesetzt. Die Citadelle wurde erobert und nieder-Abrannt und viele Waffen. Pferde und Vieh erbeutet. Der '"md hatte bedeutende Verluste. Acht russische Soldaten 'l'Ulden verwundet.
Newyurt. 25. December. Wie amtlich bekanntgegeben ^'td. wurde der Gouverneur von Iowa, Shaw, an Stelle ^L<^ zum Schahsecretäl ernannt.
Neuigkeiten vom Büchermärkte.
... Deutscher Vühuenspi.lplau NWl/l802, li 2 40. - Ja. ,,'l- Nlumenthül Osl., Die Fee Caprice, li 2 40.
^^ C,, Penus als Siegerin, X ll 60. - Huch 3i., «us »ine N ""phgasfk. X 4-20. - «oigt-Diederichs H.. Ne-"lrinnp Nerau. X 3- - Maeterlinck M., Vlllubart »>nd 'Uns'lick. ^'"ll" Matrix, li 3 W. - Groller «.. Der L <üb?°.. 5'/ ^60, - Schlippenbach, G. v.. Ich will H 3.^". lv 3. - Tolstoi. L.o Graf, Urber das Leben. L^'t. li n ^ Vorbera M., wkichichtr au« alter und murr ^ d»n ^ - MerlMd, li :z il4. - Vennerl. Dr. «. "" vvhen und Ite,en der Mlur. l! » W. - Seroo Vl,.
Riecardo Ivaimai«, Leben und Abenteuer, li 4 20. — Lie V., E,n Etllrmvogel. li 2-40. — Lie V,. Zauber, li l 80. — Lange I v., Hertha Iunlrr, X 4 20. — Lie Iou., Wulffie H Comp., li ii 40. — Lie Ion., «uf Irrwegen, li 3 «0. — Lie Ion,. Vöse Mächte, li 2 40. - Vryerlein Fr. A,, Das graue Leben, li 4 ül). — Franceschini R., Woher und wohin? li. 6. — tschechoto N., Drei Lchweftern, li 1-20.
— Warmutlj K., Sonnenfall«, li 2 40. - Gras Fr., Nunlerbuüt fürs Brettl und Allerlei noch sonst dabei, li 1 60.
— Schroeder C, Verjchlnnnene Pfade, li 3 60. — Or ft. ring I., Die Grasen Lasicz, li 3 60. — Hamecher P., Zwischen den Gejchlechlern, li 2 40. — (!Iand'3aar A., WlsN^iizza, drei Novellen, ii 2 40. — Kaiser» berg, M. v., Die Inlr,guen der Gräfin Elisabeth Teeseld, li 4 80.
-ljorrcithig ,n der Buchhandlung Jg. v. lileinmaljr H ff id. Vamberg in Laibach, Eongre^plah 2.
Petftorbene.
Am 25. December. Vladimir Vizil, Tijchlerisohn, ü M., Hradetzlydors 27, Convlllsionen.
Im Civilspitale.
Uui L 1. December. Maria Simonöi^, VergmannSgattin, 44 I., 2'udelculo». pelllonNl» cl pulm. sollllp«. — Johann zravs,'t, Taglohuer, 70 I,, Pueumonill.
Um 22. December. Iojefa Rovlar, Tagwhnersgatliu, bt< I,, Vltlurn corcii».
Am 23. December. Lorenz Krivc, Taglöhner, 53 I., l3,nl>^y»em» pulm.
Im Elisabeth.ttinderspitllle. Um 23. December. Emil Planlar, Ärbeitersjohn, 5 M., Lci»lnpil»l ^eplnill«. — Paulina Rozman, Arbelterl-tochler, II M., l'uluüeulo»»«.
Aandestyecltev in Aclidclch.
52.Aoist. Heute Freitag, 27. December. Ger Tag Die Herren Söhne.
Vollsstück mit Gesang in drei ?lc>en vou Oslar Wallher und Leo
ölein, Für die dsterr. Niihue bearbeitet von Oltolar Tan«>Vergler.
Äujang halb « Uhr. Ende 10 Uhr.
Volkswirtschaftliches.
5!ail»ach, 24. December. Dir Durchschnittöpreije aus dem heutigen Martte stellten sich wie solgt:
»< l, li i> X d ll t,
Heize,! !'l. <> . ,------N 50 «»»trr pr. kß. . . 2 10 -,—
tto.n . . . - - l4 - Eier pl. Sllict . . - 0« - -
Gerst«' » . . —!- l3 0 Schöpsenfleisch . - w - —
«lilur«,, all ...------>3 — «ähnbel pr. Slilck 1-------! —
Eldäpf,! » . . 4 — 4 2U Tauben » —40-------
Elbe« pr. Liter . — 25 ^-!^ Heu pr. ? . . . . 7^-----------
L>n e« » . — 40------Vlioh »».... 6 80 ~
Fisolen » . — 24------Holz,ljarl,,pr,Ebm. 880____
R.ndSschmalzpr.llß 2^20 — — locich,, » 5 60____
GHwemeschmalz. 1,35 - Wein,rolh.,pr.Hrll---------------
S.'ecf. frisch . M» -— beiher. ,_________
— anräuchert » 1^40-------
Meteorologische Beobachtungen in Laibach.
Sechöhe 306 2 in. Miltl, Luftdruck 736-0 inm.
" 9 . Vb__725-^8 6 0! S. schwach >___delvöllt ,
7 U. Mg. 723 7 6 3 SW. schwach bewöM ^^" " 25. 2 » 3l 722 9 8 1 SSW. schwach Regen 12
^ . «b. 722 f.___^6-?! N. mäßig____Regen !
7 li. Mg. 719 1 6 5 SW. schwach " Regen 26 2 » 3i. 7198 6 7 N. schwach l Regm l4 !j
^ . Ab. 722 9 4 8! NW. schwach, Regen i 2?l?'»'ss. s?26 5j 1 ! 4? 7
Das Tagesmittel der Temperatur vom Dienblag. Mittwoch und Donnerstag L'5", 7 0« und 6 0°, Normale: —24«, —2 5' und —2 b°._____________^
Verantwortlicher Redacteur: Anton Funtel.
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