Nummer 32. Petta «. d« 11. Augu« 1901. XII. ghhrganq. PettauerZeitung. Erscheint jeden Aonntag. Preis föt Peitau mit Zustellung inl Hau«: Monatlich »Ü h. vierteljihrig K 2.40, hotbjthrig K 4 80, ganziShrig K 9.—, mit Postveriendung im Inlandc: Monatlich »6 k. . v mertetjithrig K 2.60, haldsShrig K 6.-, ganzjährig K 9.60. - »nzelne Numm-m 20 b. .11 _£ jiib(d)ti|t«i axrbtn nicht jurückgcstellt. Ankündigungen billigst berechnet. — veiteäge find erwünscht und w«ll n längsten« bi« Freitag jeder Woche eingesandt werde» ■J i *i' ,t{ r Gott ZUM Gruß! Heule wird in unserer gastfreundlichen Stadt der erste diesjährige Bezirksfeuerwehrtag abgehalten u»d gleichzeitig feiert unsere wackere Feuerwehr bad Fest ihies dreißigjährigen Bestaube». Die wackeren Friedaner, Lultenberger, St. Leouharder und Großsottiuagee. wie überhaupt alle Feuerwehren deS Bezirke», sind nicht nur die treuen Beschützer ihrer Heimat«orte in Feuer«-gesahr, sie sind gleichzeitig ein Hort guter echt bürgerlicher Gesinnung und bürgerlicher Eintracht, denn nicht nur die allzeit gefräßige Flamme be-droht die untersteirische» Gein.i»wtsen. sondern auch jene viel gefährlicheren Brandleger, welche unter dem Borivande slovenisch-natioualer Agitation da« öffentliche und gesellschaftliche Leben vergiften, um dau» im Trüben zu fischen, das heißt, in der allgemeine» Verwirrung persönliche Bortheile zu ergattern und Ehrenslellen ui gewinnen, welche in schreiendem Mißverhältnisse stehen zu dem wenig ehrenhaften Charakter derartiger Agitator?». Jederzeit waren es die wackeren Feuenvehren, welche den Agitationen politischer Windbeutel den ehernen Widerstand des einigen BürgertHumS entgegenstellten und dadurch den deutsche» Charakter ihrer Heimat zu wahren wußten, wir bringen ihnen daher im Namen der gestimmten de«tschen Bevölkerung unserer Stadt auS treu deutfchem Herzen ei» donnernde» „Gut Heil"! Der Drucker Tag. Die ReichStagSabgeordueten der Deutschen Volkspartei habe» sich für de» 10. d. M in Brück a. d. M. ei» Rendezvou« gegeben. Die stramm nationale Stadt, welche erst vor kurzem einen doppelle» Wahlkampf mit de» Christlich-socialen überstehe» mnßte, da die ersten deutsch- tzochzeitSreise. Ein Coupö zweiter Elasie im Schnellzug Wien-Venedig, fünfzehn Minuten, vor der Ab-fahrt vom Südbahnhos. Paul schiebt die Waggon» thüre zurück, wirft einen Blick in da« leere CoupS. Frieda« Kops w>rd über seiner Schulter sichtbar. Paul (junger Mensch von 27 Jahren, helle Auge», junger Vollbart): Hier, mein Schatz! Hier sind wir wenigstens allein. (Er tritt als der erste ein. Frieda folg» ihm. Sie ist ein blühende« Geschöpf von zwanzig Jahren. Runde» Kindergesichl mit hellbraune» Guckaugen. spitzen« Kinn, kastanienbraunem, gewelltem Hoar. Um den etwa« spitzigen Mund einen Zug srüher srauenhaster Weichheit, wie ihn junge Madchen haben, die e« nicht mehr siud. Lavendelblaue« Kleid, Girardihut mit blauem Band. In der Hand ein Vlumenbouquet.) Frieda (eintretend): Gott sei Dank! Die vielen Menschen auf so einem Bahnhos. Ei» Wuu-der. wenn man da keinen Bekannten trifft. Paul: Glüchlicherweife find wir beide nicht besonders bekannt .... Hierher, mein Herz, fetz' Dich ans Fettster. So. Und jetzt machen wir zu und ziehen die Vorhänge vor. (Er stößt national ausgefallenen Wahlen von einer hohen Regierung annulliert wurden, hat. obwohl ihr in den Stunden de« Kämpfet weder Schutz noch Unterstützung zutheil wurde, trotz alledem die Abgeordnete» mit gebührenden Ehre» empfangen. ES ist ja schon ei» erhebender Moment, wenn unsere geehrte» Vertreter endlich einmal Zeit finde», eine Berathung abz«'»alten und ma» freut sich schon, wenn auch nur die Hülste der Herren erscheint. Wichtige Fragen harren d e» kennen, werden sie sich keinen Pfifferling um unsere Sympathie» kümmern, sondern jene Männer wählen, welche ihnen paffen, denn — im Vertraue» gesagt, der die Thllre z», dreht die Klinke nm, dann zurück-kehrend.) Mein Herz! (er umfaßt sie). Run, willst Du mir vielleicht gar keinen Kuß geben? (Sie schüttelt den Kopf ) Rein, nein, mein Schatz, daran« 'wird nicht«. Dazu fahr' ich nicht mit Dir »ach Reiche»«», damit Du mir keinen Kuß gibst. F r i e d a (küßt ihn lächelnd): Ich hab' ja nur so eine Angst . . . Denk Dir nur, wenn nnS jemand gesehen hätt'! Paul (leichthin): Ach iva« k . . . Frieda: Jemand von meinen Leuten .....Meine arme Mutter! Wen» die da« wüßte .... Paul: Das« ich die Freundin bin, mit der Du nach Reicheuau fährst ... (er lacht) Freilich . . . Frieda: Mein Gott, wen» da« heran«-kommt! . . Paul: Kommt »ich« heraus!..... Und liberhaupt, davon sollst Du jetzt nicht rede». Jetzt sollst Du »ur nur sagen, ob D« mich lieb hast. .Hast Du mich lieb? Frieda (traurig): That' ich sonst, was ich thu'? . . (Schritte im VerbiudungSgang) Um GolleSwillen! Seh' weg! (sie stoßt ih» zurück.) Paul: Pst! Stellen wir im« todt. (Es Deutschböhme hält sich für viel gescheit» — andere Leute. Mau lasse vn« also in Ruhe, ob Alldeutsche, oder Anhänger der Boklspartei in Böhmen siege», immer werde» sie in un« treue Freunde und Kampfgenossen finden. Wa« aber die prinzipiellen Streitpunkte an-bklangl, da heißt e» allerdings Farbe bekennen. Wir thun die« ohne Feindseligkeit gegen irgend eine Partei und in der beruhigende» Überzeugung, das« man au« der Deutsche» Volkspartei nicht gleich hinausgeworfen wird, wen» mau in der Hauptsache anderer Meinung ist. Wir gebe» also zu. da« Pfingstprogramm ist daS jämmerlichste Programmmachwerk, welche« je da» Licht der Welt erblickte. Diefe« Kunstwerk Hohenburger« ähnelt sehr dem von ihm verfas«-ten Grazer Stadtbahnvertrage: In beiden Fällen hat der edle Mann für die Gegenpartei gearbeitet. Beim Stadtbahnvertrage für die Frank» furter Juden, beim Psingstprograinm sür die flavischen Rationen Oesterreich«. Gewisse Anzeichen lassen jedoch erkennen, das« die Volkspartei da« Psingstprogramin bereit« aufgegeben hat, daher scheint e« im« übeiflüssig, wen» sich die Alldeutschen zu sehr ausrege». Ebenso müssen wir iin« in der Frage de» Landsmannministers an die Seite der Alldeutschen stelle». Die ErnenniuiK eines Land«maniiminister« kellt die Deutsche» in die Reihe jener kleinen Nationalitäten, ivelche, unfähig, da« Staat«ruder selbst in die Hand zu nehmen, wenigste»« eine» Vertrauensmann im Kronrathe beanspruchen. Ist da» Ministerium Körber slavisch gesinnt, da»» muss es sollen, ist e« deutsch, dann brauchen wir keine» LandS-»laiittiuinister. e« ist aber des deutsche» Volke« unwürdig sich durch eine» Minister ohne Porte» seuille im Ministerium vertrete» z» lassen. WaS da wieder sür 'ne hungrigc Seele dahintersteckt ? Weniger entzückt sind wir über die wird an die Glasscheibe geklopft. Eine Stimme: „ES ist doch ein leere» Eoupö!" Es wird noch-malS geklopft Jemand entfernt sich von der Thüre und ruft unwillig nach dem Coudnelrur. Der Eoiidilcteur öffnet die Thüre. Der elegante Herr und die elegante Dame erscheine» zwischen de» Vorhangen. Paul uud Frieda heucheln Gleichgültigkeit.) Der elegante Herr: Na also! Da ist ja noch Platz geiiug. (Zum Packträger > Bringen sie nur 'mal da» Gepäck herein ... (er tritt ein, sagt brüsk) Pardon! Paul: Bitte sehr! (Er verläßt seinen Platz am Fenster, setzt sich verdrießlich neben Frieda, die verlege» zum Fenster hinaussieht.) Die elegante Dame (sehr schön und sehr blaß; eugliicheS Reisekleid. schwedische Handschuhe, große Bontone. Traurige Auge». Frieda gegenüber am Fenster Platz nehmend; mit einem aiigenehiiieu Lächeln): Ist'S erlaubt? Frieda (überhöflich): Bitte sehr! (Der Packlräger arrangirt daS juchtenlederne Handgepäck des eleganten Paares.) Der e. Herr (der dem Packlräger Geld gegeben hat): Ja, wie viel »vollen Sie denn eigenI» lich? Was? (Er steht ihn wüthend an.) Die e Dame (saust)! Gib ihm nach. i Haltung der Radikalen in der Frage der Zwei-teilung Böhme»». Da« liebliche Spiel, daß stet» ab-wechsrlndDeutsche und Lochen dieZweitheilung Böh-wen« verlange», soll abermal»erneuert werde». E» ist kein erhebende« Bild zu sehen, wie Deutsche und Czeche» abwechselnd hopertaischig und kleinlaut wer-den, je nach dem sie die Sonne ministerieller Gunst mehr oder weniger bescheint. Herr W olf scheint sich der Situation nich< klar bewusSt zu sein. Er spielt heute genau dieselbe traurige Rolle, wie seinerzeit die Jungczechen, alt sie den Ausgleich verwarfen. Leste in Windisch-Feistritz. Am 1. d. Mouat» war Wiiidisch-Feistritz der Schauplatz einer sür da» wirtschaftliche Ge-deihen unsere» sreundlichen Städtchen» bedeutsamen Feier: der Übergabe der »enerbauten Kaiser Franz Joses'S-Cavall erie-Kaserne »edst aiu stoßender ..Reitschule in Windisch Feistritz selbst und de» Übu„g«selde» in Unter Pultgau an die I. u. k Heeresverwaltung. — Der Verlaus der ganzen Feier und die Betheiligung der Bevölkerung daran bewiesen, daß letztere sich der großen Tragweite diese» Ereignisse» vvllbewus»t war. — Am Vorabende erglänzte die ganze Stadt in fest-licher Beleuchtung und ein vo» den hiesigen Vereine», namentlich der freiwillige» Feuerwehr und dem Teutschen Turnvereine, sowie der Bür-gerschast gebildeter Fackelzug bewegte sich unter BorantriU der heimischen Musik-Kaprlle durch bie Straße». Am l. d. M. morgen« fanden sich die zu Dem Feste geladeneu Würdenträger in Windisch-Feistritz ein und e« ersolgte vorerst um 7,10 Uhr vormittag« im Saale de« Rat-hause» durch seine Excellenz den Herrn Statthat-ter Grasen Claiy-Aldriiigen die Auhestiing de« goldenen Berdieiist-KreuzeS an die Brust de» mit dieser Auszeichnung bedachten Herrn Bauunterneh-iner» I Berfolatti, woraus die feierliche Schlusssteinleguug iu der neuen Kaserne vor sich gikng. wohin sich die geladenen Theilnehmer in langer Wagenreihe durch die festlich beflaggte Stadt begaben. Unter den hiezu erschienenen illu-streu Gästen bemerkten wir außer Sr. Excellenz den Herrn Statthalter, Sr. t^.cellenz den Herr» Landeshauptmann Edmund Grafen Altem«, de» Herr» Kavallerie-Brigadier von Szilvi nyi, Herrn Regiments Sommandanten. Oberste» Baron K i r ch b a ch, die Herren Major Halbärth und Rittmeister «ramling, sowie mehrere andere Herren Osficiere de« 6. Dradoner-Regimente«. Herrn Haupimann von P e l tz l der Militär-Baiiablheiluiig und Herrn Unter - Intendanten S z i e b e r au» Graz. ferner die Herren: Recht», anwalt Dr. von Archer al« Vertreter der Der e. Herr (zuckt die Achseln): Da! (Der Packträger bedankt sich). Jetzt machen Sie aber, daß Sie 'rau» kommen. Der Schaffner hat bereit« Abfahrt geblasen! (Er zieht seinen ockergelben Paletot au», nimmt neben der eleganten Dame Platz): Ganz nett ist'« hier, nicht wahr Lieschen? Man niuß blo« dem Schaffner nicht glaube»! Hier in Oesterreich, da wollen sie au« jedem Coup« 'n Geheimappartement machen l . . Die e. Dame (»ervö»): Nicht fo laut, ich bitte Dich! (Der Zug fetzt sich in Bewegung- die elegante Dame betrachtet Paul, der sich an Frie-da'» Ohr beugt und ihr etwa« zuflüstert. Frieda unterdrückt ein kleine« Lachen, dreht dann den Kopf und blickt geflissentlich zum Fenster hinau«. (Pause.) Der e. Herr (studirt den Courier): Um 1l Uhr sind wir in Mestrr, »m 11 Uhr 25 I» Venedig. Die e. Dame (gleichgiltig): So. Sie (betrach-tet abwechselnd Frieda und die vorüberziehende besonnte Lanbschast; nach einer Pause vo» 6 Minuten sagt sie): Wenn die Dame erlaub», könn-ten wir das Fenster öffnen. Frieda: O bitte sehr! (Sie will da» Fenster öffnen, ist aber zu ungeschickt dazu.) Die e. Dame: O bitte, bemühen Sie sich — 2 — Steicrni. Spaarcafse in Graz. OberbezirkSarzt Dr. Bronchard, BezirkS-CommisiärR v Rainer und Statthalterei-Eoncipisteu vo» B u ch t a. die Vorstände der hiesigen Amter und Behörden, viele Mitglieder de« Stadtgemeinde-Au»sch«fse» und der Bezirk» Vertretung Windisch Feistritz, sowie einen reiche» Damenflor. Herr Bürgermeister S t i g e r begrüßte in feiner Eröffnungsrede die Erschienenen, insbesondere Excellenzen Herrn Statthalter Grafen E l a r h und Herrn Landeshauptmann Grafen A t t e m «, dankte für die Ehre ihre« Erscheinen« und theilte mit, das« zur immerwährenden Erinnerung an da« heutige Fest eine Urkunde verfai«« wurde, in welcher die EntstehungS-Geschichte de« Kaserne-BaueS festgelegt erscheint. Nach Verlesung und allseitiger Fertigung dieser Urkunde, welch« in eine Blechkapsel venmihrt und sodann in den Schlußstein eingelegt wurde, ersuchte der Herr Bürgermeister den Herrn Statthalter, durch die üblichen drei Hammerschläge die Ceremonie der Schlußsteinlegnng vorzunehmen, Der Herr Statthalter willfahrte diesem Wunsche und seinem Beispiele folgten der Herr Landeshauptmann, der Herr Brigadier von Szilviny. Herr Oberst Freiber von K i r ch-b a ch und der DivisionS-Commandant von Wind-Feiftritz, Herr Major Halbärth. Hierauf nahm Herr Dechant und Stadt-Pfarrer. Canonicu« Haischek. die kirchliche Einweihnng de« Gebäude« vor. Herr Bürgermeister hielt folgende Festrede: .Hochverehrte Festgäste! Der heutige Tag wird al« ein Ehrentag in der Geschichte unserer Stadt verzeichnet sein. Wird doch mit dem heutigen Tage ein Werk vollendet, welche« berufen ist, fegen-bringend i» wirtschaftlicher Beziehung zu wirken nnd welche« un« in idealer Beziehung mit Frende und Stolz erfüllt, da e« im« ermöglicht wurde, eine Heimstätte zu gründen, in welcher unsere Söhne zu tüchtigen Soldaten herangebildet werben, die dereinst berufen sein sollen, neue Lorbeeren einzufügen in den Rnbme«kronz unserer glorreichen Armee. Diese« Hau« ist unserem Allerhöchste» Kaiser und Herrn gewidmet, welcher «lleegnäbigst gestattet hat. das« e« seinen Allerhöchsten Namen führe. — Die loyale Bürgerschaft der Stadt wird immerdar bestrebt sein, sich diese« neuer-liche» Beweise« allerhöchster Huld und Gnade würdig zu zeigen und in der Stunde der Gefahr mit Freuden Gut und Blut einsetzen sür Kaiser und Vaterland. — Se. Mäjestä« unser Aller-gnädigster Kaiser Franz Joses lebe Hoch!" Die Festversammlung stimmte mit Begeiste-rung in diese« Hoch ein und die mittlerweile ein-getroffene Musikkapelle de« 7. Jnsanterie-Regimente« ließ bie Klänge der Volks Hymne ertönen nicht! (Sie läßt das Fenster herunter). Ah! (Zu Frieda): Ein schöner Morgen! Frieda: Ja. sehr schön, wirtlich ... So viel Sonne überall, so viel Sonne . . . (Pauie.) Paul (zu Frieda): Willst Du nicht den Plaid umnehmen? Du könntest Dich erkälten. (Er legt ihr zärtlich den Plaid um die Schultern. Frieda dankt mit einem Blick. Die elegante Dame lächelt unmerklich; eine neuerliche Pause entsteht. Frieda blickt krampfhaft zum Fenster hinan«, die Dame mustert sie. Der elegante Herr hat einen Schildkrolzahnstocher an« der Westentasche genommen und stochert sich in den Zähnen. Paul betrachtet ihn gehässig. Nach einer Weile zu Frie-da): Wenn Du erlaubst, Herz, so rauch' ich brau-ßen meine Cigarre. (Frieda nickt lächelnd, Paul verläßt das Coup4. Frieda sieht ihm nach. Die Dame lächelt still, wendet sich wieder der Au«-sicht zu.) Der e. Herr (der den Bädeker aufgeschlagen hat): Du. die schöne Aussicht ist eigentlich ans der ander» Seite. Da muß man draußen stehen Die e. Dame (gleichgiltiq): Sieh Dir sie an. wenn sie Dich interessirt. Mich iiiteresfirt sie nicht. (Der elegante Herr betrachtet die elegante Dame einen Augenblick gehässig, dann zuckt er die Hieraus erfolgte über Einladung de« Bürger-meifter« die Besichtigung sämmtlicher Räumlichkeiten und e« fand sowohl deren iweckmaßige Einteilung al« auch die bauliche Autfilhrung den ungeteilten Beifall ta FesiMe. Wir erfüllen nur eine Pflicht der einfachsten Dankbarkeit, wen» wir zum Schlüsse auch die Verdienste jene» Manne» erwähnen, welcher der erste den Gedanken der Vermehrung der Windisch-Feistritzer Garnison und der Erwirkung de« hiezu erforderlichen Kasernbaue« sas«te und dessen rast-loser mit Hintansetzung jede« persönlichen Vor-theile« unter Opfern an Geld und Gesundheit un-ausgesetzt betriebenen Thätigkeit die Erreichung dies,« Ziele« gelungen ist: — e« ist die« unser allverehrter Bürgermeister Albert S t i g e r. — Möge er in dem glücklichen Gelingen diese« Werke« seinen schönsten Lohn und die beste Genugthuung für alle die der Wohlfahrt feiner Vaterstadt gewidmeten Mühe» und Sorgen finde»; die nnau«löschliche Dankbarkeit und Verehrung seiner Mitbürger bleibt ihm erhalten sür und sür! Localnachrichten. (Verlobung.) Herr Dr. Adolf D o l e z e l l hat sich mit Fräulein Friederike T o g n i o verlobt. (Craraanng.) Zufolge Beschlusse« de» hohen LandeSanSschusse» wurde Herr Eduard Sei» linger zum definitive» landschaftlichen Bezirk»-thierarzte ernannt. (Aludirnrnse.) Herr Bürgermeister Josef O r ii i g wirt) in Begleitung des Herr» Bürger-schuldirector« Frisch eine Studienreise iu die Schweiz und nach Süddeutschland unternehmen, um vom pädagogischen und praktischen Sland-punkte die dort bestehenden mustergiltigen Mävch,iierzikh»ng»anstalte» zu studieren. Aus Grund dieser Studien sollen die Pläne für da» Mädchenheim und für die Bürgerschule entworseu werden. E» ist nicht ausgeschlossen, das» die Anstalten bereit» im nächsten Jahre fertig gestellt und eröffnet werde» können. Gr«ßs«ualag.j Die Gemeindewohle» in Großsonntag wurden bekannt-lich annulliert, weil sich die Slovenisch Clericalen dadurch eine Mehrheit vo» einer Stimme im dritte» Wahlkörper verschafften, das« Beseliö eine Franenvollniacht selbst ausfüllte, unterschrieb und zu seinen und seiner Freunde Wahl benützte. Bei der neuerlichen Wahl, welche Sonntag statt-sand, sind nun die Hetzer im dritten Wahlkörper schmählich unterlegen, woraus sie da» Weite such, ten, so das» im erste» und zweite» Wahlkör» per die bisherigen Gemeinderäthe einstimmig wie- Achseln und geht auf den Gang h.nau»; die Dame und Frie!a bleiben allein zurück. Nach einer Weile sagt erstere): Fährt die Dame viel-leicht auch »ach Venedig? Frieda (erröthend): Nein . . . Da« heißt: Heute »och nicht . . . nein. Heute fahren wir blo» bi« Reicheuau. Die e. Dame: Ah! Frieda. Ja. (Sie sieht wieder hinaus). Die e. Tarne (lächelnd): Sie sind wohl auch auf der HochuitSreise? Frieda: Ja . . . Natürlich . . . Haben Sie da» schon bemerkt? Die e. Dame: Bemerkt? Kann ich nicht sagen. Ich hab' e« mir bedacht. Frieda (verlegen lochend): Ach so! . . . Und Sie. gnädige Frau, Sie sind wohl auch auf der Hochzeitsreise? Die e. Dame: Ja . . . (Pause). Frieda (die sich verpflichtet fühlt, zu sprechen): Und — reisen Sie schon lange? Die e. Dame: Sech« Wochen. Von Frank-furt sind wir au«gega»gen. Pari«. London. Ham-bürg, Berlin, zuletzt Wien, überall nur ein paar Tage . . . (Seufzend): Und jetzt geht'« nach Italien. Frieda: Italien! dergewählt wurden. Das Hauptverdienst an diesem erfreulichen Wahlergebnisse grbürt der freiwilligen Feuerwehr in Großsonntag. deren Mitglieder ge-schloffen gegen die Hetzer stimmten und dadurch den Ort vor der großen Blamage relteteu. einen Veseliö al» Gemeinderath oder gar al» Bürger-meister zu bekommen. Auch Herr Dr. Om « ler i» Frieda» konnte sich nu» überzeugen, das» seine geistreichen AgitationSbriese auf die wackere» Großsonntager nicht de» geringste» Eindruck machte», (Cii wackerer Ataakst.) Eine Frau in Maria-Reustift hatte mit der dortigen Pfarrer»-köchi» einen Ehr,libeleidignng«proces«. welcher mit einem Au«gleiche endete. Die Beklagte verpflichtete sich eine Ehrenerklärung di» 15. Jul» im ,Sloven«ki Gospodar" zu vervffentlichen. Thatfäcb» lich erschien a»ch besagte Erklärung am II. Juli im »GoSpodar, und damit war die Angelegen» heil de jure erledigt, für de» Vertreter der Klä-gerin, Herrn Dr. Brumen aber nicht, denn der» selbe richtete an die Geklagte, sowie a» deren Vertreter lange Zuschriften, in welchen er »euer-lich die Veröffentlichung der Erklärung forderte »ud absolut leugne!?, das« dieselbe im Go«podar erschiene» fei. Wir geben zu. Herr Dr. Brumen konnte die Erklärung im Blatte übersehen haben, aber das« er dieselbe noch immer nicht sehen wollte, da tr bereit« auf seinen Irrthum aufmerksam ge» macht war, scheint un« sehr sonderbar. Geradezu fkaiidald» ist e« aber, das« der Herr Doctor. ob-wohl er schließlich seinen Irrthum eiusah. die Koste» für feine überflüssige» Schreibereien in die Expenfenrechuung einsetzte. Wenn ein armer Tenfel eine Semmel stiehlt, wird er erbarmung»-lo« eingesperrt, wenn aber ein Herr Doctor aller» lei Komödie» aufführt, um die Expensen zu ver-größer», und auf die Unwissenheit der Leute specnliert, indem er ohne jede Rechtsgrundlage Cxpenfe» aufrechnet, dann findet sich kein Gericht, welche» dem saubern Herrn da» Handwerk legt. der« schöne Thiere zeichnete sich der Maierhof de« Herr» Bürgermeister« O r n i g aus, deren einzelne Stücke b>« 1200 Kilo woge». Größere Mengen rollten ab nach: Marburg. Mureck. Graz. Wara«din. Pola. Trieft, St. Michael, Wien, Linz und Bregrenz. Nächster Schweinemarkt am 7. »nd 14. August, nächster Großvieh» und Schweiüemarkt am 21. August. Der Besuch dieser Märkte wird auSwärtigeu Käufer», der schönen und billige» Ware ivege». ganz besonder» empfohlen. (^kuerl>ereitsch«fl) Vom 12. August bis 19. August, 3. Rotte deS 2. Zuge», Zugsführer Bella», Rottführer K o ß Feueranmeldu»-gen find in der SicherheitSwachstube zu erstatten. Auswärtige Neuigkeiten. (Et» wasserscheuer Parlamentarier). I» Pari« starb vor einigen Tagen Dr. Michou. der lange Zeit eine» der größten Originale de« französische» Parlament« war. wo er de» Wahlkreis Bar iur-Eein» vertrat. Dr. Michou gieng stet« barhaupt, auch a»f der Straße und im strengste» Winter; in der Kammer erschien er gewöhnlich i« ein.m phantastische» Jagdcastume. Der seltsame Man» war aber ei» wachsamer .Wardci»" de« Staatshaushalte«. Zwei Elatiposten besonders er« regten feinen Zorn: die vom Staate »»terstühtett Theater und die neue» Wasserleitungen. Er gierig niemals in» Theater und trank niemal» Wasser. „Mau muß den Wein ungemischt trinken!", pflegte er zu sage». Eine» Tage« staub ein gro» ßeS Wasserleitung»p5oject zur Berathung, und man sprach ein Lange» und Breite« über da» Quantum Wasser, daS jeder Bewohner deS La»-des sür feinen tägliche» Bedarf haben müsse. Da sprang der kleine Doctor entrüstet aus und schrie: „ES gibt also Leute, die 100 Liter Waffer pro Tag consumirrul". worauf ihn, ei» Pariser Ab-geordneter unter stürmischer Heiterkeit der Kam» mer erwiedert,.' .ES soll ganze Völkerschaste» geben, bei denen daS Wasser auch zum Waschen und zur Reinigung de» Körpers gebraucht wird I" 81« nu» gar der .muselmauische" Abgeordnete Greniner heilere» Angedenken« seinen Einzug in die Kammer hielt und täglich am Ufer der Seine die im Koran vorgeschriebenen Waschorgien ver» anstaltete. gerieth Dr. Michou gauz an« dem Häuschen. So viel Wasser konnte er selbst bei einem Kollegen nicht vertragen, weshalb er grollend dem politischen Lebe» Balet sagte. (Ein dankbarer i rifits.) Der amerikanische Milliardär Carnegie wurde kürzlich daraus aus» merksam gemacht, daß vor langer Zeit, als seine Familie aus Schottland auswanderte, seine Mutter von einer Freundin 11 Schillinge als Beihilfe zu den Reisekosten nach Amerika geborgt erhalte» habe. Die Summe war von Frau Earnegie nicht zurückgezahlt worden. Seitdem hat Carnegie seine vielen Millionen erworben, »»d die Freundin seiner Mutter, die das Geld geliehen hatte, ist gestorben. Sie hinterließ jedoch zwei Kinder, de» ren eines heute die Frau eines einsache» Arbei» terS in Diiiifermliiie, de» ehemalige» Wohnort der Familie Eargenie, ist, während da« andere in einem kleinen Geschäft in Edinbnrg Vertäu-serin ist. Wie gesagt, wurde der Milliardär kürz-lich an die alte Schuld erinnert, woraus er die Kinder seiner Wohlthäterin aussuchte »nd ihnen für die Hilfe, die ihre Mutter seiner Familie einst geleistet hatte, dankte. Er zahlte ihnen nicht nur die Summe mit Zinsen zurück, sondern schenkte ihnen auch ein Capital, das et ihnen ermöglicht, bi« zu ihrem Ende sorgenfrei zu leben. (ver Streit um das Millionenerbe.) Um die Millionen deS amerikanische» Eiferibahnmag-»alt» C. P, Huntington ist »nter den Erben ein Streit au«qebroche». Die Adopiivlochler des Ver-storbe», Prinzessin Clara vo» HitzseldWilden-bürg, Gemahlin deS älteste» SohneS des deutschen Botschafters in London, war i» dem Testamente mit einer Million Dollars bedacht worden, Wie nun au« San Francisco, dem Wohnsitze der HuntingtonS. gemeldet wird, hat sie eine lveitere Million aus der Erbschaft beansprucht. Die Haupt-erbe» aber, die Witwe und der Neffe de« Erb-lasier«, l)abeil diese Forderungen zurückgewiesen und behaupte», Prinzessin Hatzfeld könne ihre Adoption durch Huntiugton nicht beweisen »nd auS diesem Grunde fürchte» sie sich nicht vor einem Processe. (Nach einer durchhechle» Nacht.) I» Raab erregte die Verhaftung eines beliebte» Mitgliedes der dortigeu. Theatergesellschaft, insbesondere ihres Motiv« ivege», peinliche» Aufsehe». Ei» Aristokrat hatte die «»zeige erstattet, daß ihm feine Baarschast im Betrage von 440 Kronen, ferner Werthpapiere im Werthe vo» 3000 Krone» und eine goldene Uhr entwendet worden feien. Er var Samstag »ach Raab gekomuv». um dort Pferd« zu foufeu. De» flbrnb verbracht? tr in der Arena und soupirte nach der Borstellung in Gesellschaft von Schauspielern. Der Heldenliebhaber Bela Lomniczy blieb mit ihm bi« spat Nacht« beifam-mm. 0m Morgen machte der Herr die uiiange-genehme Entdeckung, daß ihm Brieftafchk sowie Uhr »»d Kette fehlte». Er erstattete sofort die Anzeige bei der Polizei und begab sich zu Lomniczy, um ihn zur Rede zu stellen. Lomniczy pro-testirte zwar energisch, uicht«destowe»iger nahm Ge»darmerie eine Untersuchung vor und fand bei Lon,niczy die Taschenuhr und 130 Kronen in einem Blunientopj versteckt. Daraufhin winde der Schauspieler, der beharrlich leugnete, verhaf-tet. Lomniczy galt al« ein sehr honneter Mensch. El ist verheiralet und Baier von drei Kindern. Humoristische Wochenschau. Mein Freund Dr. Brumen war jederzeit ein tapferer Mann, den niemand überwinden tonnte Gieng's ihm aber einmal an den Krage», dann fand er noch immer ein Mittel, um den Hal» an» der Schlinge zu ziehen. Nun endlich ist er gestürzt. — Fuhr er da jüngst in rasendem i Tempo per Zweirad zum „Narodiii do»>-, al« ihm ' ein germanischer Jüngling, ebenfalls per Stahlroj« entgegenkam — Bumm, Dr. B. lag im D..... Sofort umringte ihn eine Schaar von Germane», welche ih» mit süßsaurer Miene fragte, ,ob er sich »icht vielleicht di'ch den Hai« gebrochen habe." Die gefallene Größe en^b sich aber still schweigend, rieb sich eine Zeit lang einen »icht näh-r zu be« zeichnenden ttörpertheil u»d fnhr dann wieder davon. Die Germanen sahen ihn aber mit weh-wüthigen Blicken nach — E« wär z» schön gewesen, E« hat nicht sollen sein. dachte sich der Herr Baumeister, al« ihm die Baucommisiio» verbot, aus die alte Mauer in der Herrengasse ein zweite» Stockiverk aufzusetzen. Nun ist da» alte Hau« weggerissen, aber die Nachbarn sind unzufrieden. Da in Pettan ge» wohnlich drei Hausherren nur eine Hausmauer haben, so beginnen die Nachbarpalai« ihre Hänpter zu senke». Allerdings hat ma» die Häuser gespreizt, aber, wenn die Spreizen weg-genommen werden, ist ein Unglück zu befürchten. Unter solche» Umständen wäre e» gerathen, die Redaction der .Pettauer Zeitung" in die ge-fährdeten Localitäten zu verlege», mir fällt sicher »icht« ein l Da ich schon bei der Zeitung«schreiberei bin. so fällt mir (allerding« nicht« Gescheidte«) jener Herr ein, uxlcher unter dem Namen „Kritiku«" in der „SüdstriWfchen" nnd der „Domovina" neuesten» unsre liebe« Pettan verlästert. Auffällig ist mir. das» der Herr seit Ib. Juli geradezu an Schreibdiarrhoe erkrankt ist. er scheint also seit Schulschlns« sehr viel Zeit zu haben. Ich werde kaum irre gehen, wenn ich in diesem .Kritik»«" den zu neuem Leben er-wachten journalistischen Vertreter der hochwür-digen Geistlichkeit begrüße. Sech« Woche» war der Frosch krank. Run schimpft er wieder. Goit sei Dank! Nach Schluss der .Humoristischen" erhalte ich folgende Zuschrift: Lieber Herr Redakteur! A jeder red', wia ihm der Schnabel g'wachs'n ist. a jeder schreibt, wia er kann und g'iernt hat (da« soll aber ka Borwurs sür ih»a Pettauer Zeitung sei», das» ich seit ich'» les', «et g'jcheidter wurden bin.) I' bitt sie. zelbreche» sich g'scheidtere Le»t' den Kopf, um a »enchi Rech,«schreibnng einzuführen, (al« wa» un» da« abgeh'n möcht.) Aber gift'n thu i mi schon damisch, a jedesmal man i ihna .Zeitung les', ihna ist schon gor nichts Recht. Da« letzte Mal i» ihna net recht, das« zur Feier sür a 1800-jähriges Besta»dsest der Stadt Pettau nnr 3 ganze Menschen kumma san, jetzt wider haben« über die Musik loSzoge». I' bitt ihna. habm"« denn schon da« Pettauer Heimat«recht? san« stad und lobe»'« lieber. Schau»'« wie mir geduldig san. wir rede» nix. G'freut hab' i mi schon a ganze« Jahr, tramt hat'« ma schon alle Tag. wo» für a guat'« G'jchäft i machen wir bei der Feier de« 1800 IahreSfest der Stadt Pettan. Alle Häuser, Plätze, Gasse» hab i mir an«dc»kt. wia ich'» dekorieren wär, ja sogar an Bauplatz hab i inir schon anSg'iuch», wo i mir dann a Hau« bauen werde von dem guate» G'schäst. Ja Schneken, daival muß i' froh sein, das» i' mit mein Sack »nd Pack nit auf der Gassen lieg', denn krachen thnat'S in meiner alten Wohnung, das« an ganz grußlich wird. I' hab' schon die gaine Freud' verloren, na denken'S ihna', ,oann i grad' bei ahna' solchen Freud' aus der Gassen liegen möcht und da woll'n'S no' wa« reden! Aber mir scheint, sie wolle» mi' nur pflanzen, ihna war schon a große Musik rech», das« glei' den Trauermarsch spielen lassen könnten, wann i' mit mein ganze» Anhang unter de» Trümmern meiner alten Wohnung liege» möcht, ober die Freud' mach' i' ihna »et. denn der .Herr Polier vo» nenein Han«bau. der sagt immer, e« g'jchieht nix, na und die Baucommijsio» sieht nix, alSdann jan'S stad »nd gifte»'« mi' »et immer mit an Fest und ana Musik in ihna Zeitung, haben'» lieber neuchi Sachen zu machen oder alte zu flicken bei ihna oder Bekannten, bin i' immer gern zu habe», ihr liaba, guata Iipqierrr. Wohnung in der Villa Mari, 3 Zimmer, Küche und Zubehör, ist sogleich z u ver miethen. Anzufragen bei der Sparcasse Pettau. Jjnna Sril). verw. Zurschrnagg. geb. Schrsfl, gibt^hrem sowie Im Namen ihre» Sohne« ^raiy Zorscheoigg allen Verwandte». Freunden und Bekannten die tiesbetrübende Nachricht vo» den. Hinscheide» ihres innigstgeliebt.n Gatte». VaterS, Bruder«, Onkel« »nd Schwager«, de» Herrn Zofrf Srilz Reolitiienbesitzer welcher am l> August 1901 um 1 Uhr früh nach langem, qualvollen Leiden im 59. Lebensjahre mit de» Tröstungen der hl. Religion selig und saust im Herrn entschlafen ist. Da» Leichenbegängnis des theuren Verblichenen findet Mittwoch den 7. August um 6 Uhr abend« vom Trauerhanse. Oberrann Nr. 35, »ach dem städtische» Friedhofe statt. Die hl. Seelenmesse wird Donnerstag den 8. August in der RochuSkapelle gelesen weiden. Rann bei Pettau, um 6. August 1901. Z. 82305. KUNDMACHUNG. Cfji'jUUlJC besserem Hause, der deutschen sowie der slovenischen Sprache mächtig, wird sofort aufgenommen R. Sadnif & Comp. bei der Firma Zum Zwecke der Bekämpfung deS echten Mehlthaues der Reben (Oidium Tackeri) liefert sowohl die LandeS-BersuchSstation Graz, (Heinrichstraße Nr. 39), als auch die LandeS-BersuchS-station Marburg Schwefelpulver in Säcken zu 50 Kilogramm um den Betrag von 8 Kronen (16 Kronen per 100 Kilogramm). Mengen unter 50 Kilogramm können nicht abgegeben werden. Besteller wollen sich daher unter Einsendung der Geld-betrüge und genauer Angabe ihrer Adresse setzte Post- letzte Bahnstation) an eine der beiden obgeiiannten Versuchsstationen wenden. DaS Schwefelmehl ist von feinster Sorte (90 bis 95" Feinheit) und wird dasselbe von Seite der landwirtschaftlichen Fachorgane vor der Abseudung auf Reiuheit und Feinheit geprüft. Allen Sendungen wird eine kurzgefasSte Gebrauchsanweisung beigeschlossen. Graz, am 5. August 1901. Vom steter«. Landesausschujse: Edmund Graf Attems m. p. Danksagung. Die «berau« liebevollen Beiveije herzlichster Theilnahme während der Krankheit uud anlästlich de« von uns schmerzlich empfundenen Hinscheiden« nnjere« »nvergesSlichen Gallen, bezw. Stiefvater«, Bruders, Schwager« und Onkel«, deS Herrn Josef Grilz «»»itltentrsitzer« sowie die schönen Kranzspenden und daS ehrende Geleite zur letzten Ruhestätte, verpflichten u»S zum herzliche» Dank, welchen wir hiemit z»m Ausdruck bringe». Dtc trauernd tztnterbliebencn. — 5 — Die Qolllbovecer Glanzkohlenbergbau-A.-G in Golubovec bei Warasdin (Croatien) sucht zum Verkaufe ihrer Kohle für Pettau und Umgebung: 5 tüchtigen Vertreter. S Gefl. Anträge werden erbeten. Ansuchen nm die Anfnahme in den Heimatsverband sind vorrttlhig bei \V. BLAN KE, Pettau. JUIrr und Anfirridjcr, Jarbnitjanölung, <5- 3. Sovto I pettau, Herrengasse 10, empfiehlt dem geehrten P. T. Publicum alle Gatlungen Ölfarben, «rocke« Farben, L«uke, Srunolin, Carbolineum jc. Ferner Fnkdode» lack, Stitzglasar, sehr schnell trockend auch für Kücheneinrichtungen sehr zu empfehlen. Fußbodeawichse, Gold- und Silberbrou)e mit Tinktur zum Selbstbronzieren von Rahmen, Figuren ,c. 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Realität Karncbowina Dr. 24 (anstossend an den Wald des Herrn Kollenz) verkauft der Eigenthümer AlOlS StrUtZ, daselbst. Herauegeber und verantwortlicher Schriftleiter: Friedrich von »alchderg Druck: <8. Blanke, Vettau iY»t»¥*t»Y»t!tW«t»tv¥v ▼ ▼▼▼' ▼ wj ▼ ▼ ▼ v//^/••.'StaÄW - ■ ■■- Weitage zur M M ^Dettauer Teitirrrrz. Verlas vo» B. Sllitt I» Pettau WsiäaSrc lvieder vereint. RttilU von Irma (liier. (e$iuu soch cd kam anders. Alwadyi zwangen Geschäfte, fort-znreise». Er mußte nach Oesterreich, wo er Erbschasts-angelegenheiten zu ordnen hatte. Der Abschied, den er von meiner Schwester nahm, war herzzerreißend. Ach, die arme Marie wußte »icht. daß es ein Abschied für immer war. .Nach seiner Abreise schlich sie bleich umher, und nichts konnte sie ausheiter», als wenn ei» Schreibe» vo» dem Geliebte» eintraf. Toch bald sollte ihr auch diese Freude zu Wasser werde». .Woche» aus Wochen vergingen, und sie erhielt keinen Brief von TamaS. Ich konnte mir sei» Schweigen nicht deuten. Es verschwanden Monate um Monate, und er gab kein Lebenszeichen von sich. Marie war dem Siechtum nahe. Die arme Blume, die an Licht, Sonnenwärme und an Glück gewöhnt war, kannte nun keine Freude mehr. Tiefsinnig ging sie umher, und nur wenn ich sie bat, den Treulosen — denn das mußte er sein — zu vergessen, da wurde sie erregt und verteidigte den Geliebten aufs heißeste. .Ich wollte oftmals an Tamas schreiben, doch ließ es uie mein Stolz zu. Da eines Tages ritt ich nach seiner Besitzung hinaus. Vielleicht konnte ich von seinen Leuten etwas Nähere« iiber ihn erfahre». Als ich aus dem Gute ankam, herrschte reges Treiben daselbst. Auf mein Befragen, warum das Schloß so herrlich reno-viert werde, sagte mir der Verwalter, daß sie eS zur Aufnahme einer Gebieterin herstellen. Sie hatten von Alwadyi hie-zu den Befehl erhalte». .Ich wußte genug. Groll und Haß gegen den falschen Freund im Herze» kehrte ich heim. Ich mußte meiner «chwe-ster diesen letzten und schwersten Schlag geheim halten, denn ich wußte bestimmt. daß sie denselben nie überleben würde. .Einige Wochen gelang e» mir vor-trefflich, denn Marie ging nirgends hin. so konnte sie es auch nicht erfahren. „Da eines schönen Morgens saßen wir mit einem jüngst angekonunenen Freunde. einem benachbarte» Grundbesitzer, beim Frühstück. Selber in die Verhältnisse nicht eingeweiht, kam man im Lause des Gespräche» auch aus Alwadyi, und trotz allen Winken, die ich ihm gab, erzählte er nu», daß derselbe mit einer jungen Gattin auf seine Besitzung zurückgekehrt fei. »Mit einen, Schrei brach Marie bei seinen Worten zusammen. Jtouut konnten wir sie in« Leben zurückrufen, doch was nützte die» — der Geist meiner geliebten «chwester ward umnachtet. .Nach zwei Wochen, die ich int tiefsten Schmerze verbrachte, stand ich an der Leiche Marien«. Sie war nicht mehr zum volle» Bewußtsein gelaugt und starb, ohne jemanden um sich zu erkennen. Ich war selbst dem Wahnsinn nahe — und bei der Tote» schwor ich, mich au Alwadyi zu räche». .Er hatte mit deui Herze» meiner Schwester ein frevelhaftes Spiel getrieben und sie mir dadurch entrissen. Dies konnte ich ihm nie vergeben. .Es war mir jedoch nicht vergönnt, meinen Schwur an ihm z» Fürst H«hcnl«he f. (Mit rext) erfüllen, den» bald daraus ler»te ich meine jetzige Gattin kennen. Geschäfte zwange» mich, meine Besitzungen zu verkaufe» und mich in der Hauptstadt niederzulassen. .So war ich uuu von meinem Todfeinde getrennt. Jahre ver> gingen. Ich lebte mit meiner Gemahlin still «nd zusriedeu. Mein Sohn machte mir Freude, und ich brauchte uichtS mehr zum Glücke. Nur der eine Wurm nagte an meinem Herzen, daß ich den Schwur, den ich am Sarge meiner Schwester geleistet hatte, nicht erfüllen konnte. .Da auf einmal hörte ich, daß TamaS von Alwadyi saml seiner Tochter in Pest sei. um daselbst zu wohnen. Seine Frau, sowie seine älteste» Kinder waren ans dem Gute gestorben, und so mochte es dem leichtlebigen Mensche» langweilig aus demselben gewor-den sein. Ich war zusriede». Konnte doch »uu bald mein Wunsch i» Erfüllung gehen. .ES kam jedoch anders. Mei» Sohn sah Ilona, jenes ver-haßten Manne» einzige Tochter, auf dem Balle, und ließ feit der Zeit nicht mehr von ihr, wa» ich auch anstellte, um ihn vo» ihr zu entseriie». ES nutzte nichts. Als ich ihm drohte, ihn zu ent-erben, da zog er, wie Sie wissen, fort. Er wollte sie dennoch heim-führen, mochte es auch wie immer gehen. Da war mir das Glück günstig. Er wurde kraul und bat Sie, dahin zu komme». Wir gingen mit. Ich hatte meinen fertigen Plan. — Lassen Sie mich nun alles erzählen, teurer Freund, und wenn sich meine band-lung nicht mit Ihrem strengen RechtSgesühle vereinbart, so übe» Sie Nachsicht. Ich wollte ja nur das Glück meines Kindes bezwecken. .Ich stellte mich mit der Wahl mei-neS Sohnes zufrieden und erwarb mir dadurch das Zutrauen desselben. Er über-gab mir die Briese, die er an Ilona schrieb, um sie zur Post zu sende». Kei»er gelangte i» ihre bände, die Asche meines Kamins konnte davon erzähle». .Dieselbe» Briefe wieder, die sie a» ih» sandte, ginge» auch de» Weg, doch wurden sie vorher vo» mir diirchgelese». denn ich wollte mich au ihrer Angst weiden. Der Schmerz des armen Wesens war mir ein wenig Genugthuung für diejenige», die ihr Vater meiner Schwester bereitete. Endlich hörten ihre Briefe ganz ans. Da-gegen en'nhr ich wieder, ohne daß Sie, oder meine Frau, «och mei» Sohn etwas wuß-ten, von dein Unglücke, das Alwadyi be-troffen hatte. Ich hörte vo» der Berlobnng Ilonas und hatte daher nichts dawider, al« Llaroly Sie sandte. Erkundigungen in der Hauptstadt einzuholen, warum Ilona nicht schrieb. Als dann Ihr Bries, der mir die Hochzeit meiner Feindin »litteilte, ankam, da dachte ich, es sei am besten, meinen Sohn vo» seinem Liebcswahn zu heile», wenn ich denselben ihm schonnng«-los knndthat. Was ich daniit bezweckte, wisse» Sie, mei» Frennd. Er wütete im Ansang ausS heftigste gegen die Treulose, doch bald verwandelte sich der Zorn in Schmerz, nnd ein Wunder ist es, daß derselbe ihn nicht getötet hatte. Er zog in die weite Welt. Ich war es zusriede», denn nie dachte ich daran, daß er sie wiederfinden würde. Deshalb sagte ich weder Ihnen »och ihm, wo sie sich gegen-seitig befänden. Aufrichtig gesagt zürnte ich Ihnen, daß Sie sich in der Nähe dieses AeibeS niederließe». 126 .Hub dvch war alles vergebens. Er fand sie. imb bald hätte die Hand ihres Gatte» ihn getötet. Ich habe liur den einen Wunsch, ihm so lang als möglich zn verheimliche», das; Kenia» tot ist, tonst wäre alles umsonst gewesen. Ich glaube jedoch, da» er mir »im folgen und nicht mehr a» sie denke» wird." Während dieser la»ge» Erzählung hatte Doktor Bälde» stille dagesessen. Er konnte die That seines Freundes nicht billige», hatte aber auch nicht das Recht, dieselbe z» tadeln. Bei de« letzte« Worte« seines Freundes tonnte er dvch nicht nmhin, ei» we»ig zu lächeln. Der alte Freiherr erhob sich und forderte den Doktor auf. ih» uuu zu seinem Sohne z» geleiten, der ihn sehnsuchtsvoll erwarte. Der kleine Arzt bat sich noch einige Sekunde» Frist aus, um seine Toilette, die ein wenig von der Reise derangiert war. zu ordnen. Als er allein war. schritt er nachdenkend in dem Gemache aus »nd nieder. Nach einer Weile sagte er fest und laut: .ES nützt nichts, wenn Du Dich auch immer dagegen auf-lehnst. Er muß sie besitze«, es ist fo In GotteS Rat bestimmt. Die Liebe hat einen treuen Be-schiitzer. gegen die jede Macht der Intrigue z» klein ist.- Dann begab er sich mhig zu seinen» Schützling Karvly. der ihn mit Fragen bestürmte, wo er so lange gewesen sei, deiic« er aber geschickt auSwich. 34 4f*f< ■ I ■ t;r j >» j * M', '' ' ,fAfX j (i y W!>l überspringe« einen Zelt-ranm von vier Jahre«. An ei-nem schiinen Jnnitagc ging eine bleiche junge Dame, in tiefe» Schwarzgekleidet, nachdemFried-Hose von Sajo. Das Thor ward geöffnet, nnd sie trat in den klei-neu Totengarten. Derselbe war, wie die meisten ungarische» Be-gräbttis^irte, verwahrlost. Die Gräber waren dicht mit frischem «nd verdorrte«! Grase überwv-chert, und aus weuigeu derselben sah man eine Blnme oder ein Kränzchen. Die junge Dame blickte «icht «m sich. Es «lochte ihr dies alles schon bekannt sein. Sie schritt ans dein schmale« Fnß-pfade auf eine kleine Kapelle z«, die an, äußerste« Ende des Toten-ackers sichtbar ward. ZIls sie bei derselben ankam, zog sie einen Schliisiel hervor. nnd bald darauf drehte sich leise knarrend das Thor in den Angeln. Ein kalter Luftzug wehte ihr entgegen, und sie wickelte sich fester i« ihr Tuch. Dadurch wurde ein Kranz von frischen Immortellen und weißen Rose« sichtbar. Sie schritt durch die kleine Halle, in welcher ein kleiner Altar angebracht war, nnd einige Betstühle standen riiigehernm. Dem Thore gegenüber ward wieder ei«Ei«gang sichtbar, über welchem «>it goldenen Buchstaben die Worte angebracht waren: .Hier ruhen die irdischen Reste der Henmn'fche» Familie." Wir wissen nun, wo wir u»S befinden »nd wer die schwarz-gekleidete Dame ist. Dieselbe öffnete die kleine Thüre nnd stieg einige Stnfen hinab. Bald daraus stand sie an einer Reihe von Särge». Au dem letzten derselben, es war der wohlbehaltendste, blieb sie stehe» und legte z» den vorhandenen Kränzen »och den frischen hinzu. Dann kniete sie nieder nud betete inbrünstig vor sich hin. Lange mochte sie so aus den Knieen gelegen haben, als sie sich erhob nnd leise sagte, indem sie ans de» «lctallc«e» Sarg blickte, der bei der spärliche» Beleuchtung, das durch ei» kleines Fenster fiel, unHeim-lich glänzte: .Du hast in Deiner letzten Stunde mir verziehen nnd «»ich dadurch ««endlich ruhig und glücklich gemacht/ und eine Thrä«e rollte über ihre Wenigen. Nach einer Weile wandte sie sich »m, um de« Heimweg wieder anzutreten. Da siel ihr Blick aus eine männliche Gestalt, die halb- Silier (ornrni! Kinrtj cIn«t P^olngruphlc im Bcrlag« verborgen im Schatte» stand. Mit einem Schrei hielt sich die Baronin Ilona, denn sie wird unser Leser längst erkannt haben, an dem Sarge ihres Gatten feit, um nicht umzusinken. Der Manu, der sich nuii bemerkt sah, trat hervor und ans Ilona zu. Das trübe Licht des bläulichen Fensterglases fiel auf sein Ge ficht und zeigte uns die echt aristokratischen Züge deS alten Frei-Herrn von Dobrorzi. .Verzeihen Sie!" sagte er leise, und seine Stimme klang leise »Verzeihen Sie, daß ich Sie hier an diesem Orte der Ruhe störe." Die junge Witwe hatte sich mittlertveile gefaßt und fragte nun ihrerseits ei» wenig bebend, was ihn hierhergeführt. .Lassen Sie uns erst dieses Hans der Toten verlassen, und draiivc« unter GotteS freiem Himmel will ich Ihnen sagen, was mich hierhersührte." Er bot ihr seinen Arm und geleitete sie die wenigen Stnfen hinauf. Als sie sich auf dem sonnigen Platze vor der Kapelle be> fanden, begann er leise: .Könne» Sie mir verzeihe», was ich alles Ihnen gethan habe? Ich habe Sie von meinem Sohne getrennt um Ihres Vaters willen, an dessen Sünde Sie doch unschuldig waren. Ich habe bis vor eini-ger Zeit mein starres Herz be-halten. Nun aber ist es anders. Meine Gattin schläft den ewigen Schlaf des Friedens. Ich bin allein — allein, denn mein Sohn siecht dahin. Er ist wie die Blume, der Licht. Luft und Sonne fehlt. Und da bin ich denn hierhergekommen, um Sie um Verzeihung für das zn bit-ten, was ich Ihnen gethan hatte, und Sie auch zn fragen, ob Sie nicht die Lebensabende eines al-ten Greifes erheitern wollen, in-dem Sie ihm eine Tochter wer-den?" Da« junge Weib stand ganz starr vor ihm nnd war keines Wortes fähig. Sie wußte auch »icht, ob es Traum oder Wirk-lichkeit war. .Ist es den« auch wahr, was Sie mir da sagen?" brachte sie nach einer Weile aus der be-klemmten Brust hervor. .Ist es «icht ei« grausamer Scherz, den Sie mit einem armen, gequälten Weibe treibe» ?" .Es ist heilige Wahrheit, meine Tochter. Blicke» Sie ans uud sehe» Sie dorthin. Ob auch das ein Traum ist — ich glaube nicht!" sagte nun der alte Freiherr. mit der Hand nach rechts denkend. Ilona blickte nach der ange-gebenen Richtung nnd sah zwei Männer mit einem Knaben da-herschreiten. Der eine war jung alt nnd gra«. Der Knabe mochte i VW I, MM f «■ . (Mit Text.) von «»dhu» William«, «vriln. «nb bleich, der andere war klein, etwa sieben Jahre zählen. Mit einem Schrei stürzte sie vor. Der jnnge, müd aussehende Man» mit dem dnnklen Lockcnhaar ließ das Kind los, das er an der Hand bis jetzt geführt hatte, und schloß Ilona, seine teure, heißgeliebte Ilona in seine Arme. Alles ward vergessen, alles Leid der langen Jahre. Nun waren sie vereint. Stille ward es ringsherum. Mai, hörte nur die beiden Namen in größter Wonne leise ausgesprochen: .Karoly!" .Ilona!" Der Freiherr und Doktor Bälden, denn dies war der alte Herr, standen gerührt zur Seite. Der kleine, blauäugige Knabe, in dem wir Bela längst erkannt haben, schaute erstaunt ans bü: glückliche Mutter. Ueber das gutmütige Gesicht des kleinen Doktors huschte ein Zng des Triumphes. Hatte er doch recht prophezeit, baß bic menschliche Macht zu klein sei, zwei Liebenbe, die für einander bestimmt sind, zn trennen. 127 Fürst Hohrnlohr f. Im Alter von «2 Jahren ist der ehemalige Rei«^- ,1it Fürst Shlodwig zu Hoh«»loh«-Schilli»g»sürst ansang» Juli in Ragaz torb«». i um» der Fürstin ii lanze, geb. Prin-> j zu Hohenloh«. ;ai .ftibutfl, studierte in ' iDtlingrn, Heidel-v.-c und von» die Kr.'it. trat 1842 al« 9u knltator z» Ihren-»,< 'tcin in den preuh. ■ «»dienst, wurde Cf;jtec 18'J4 ward« ir i.im !Iieich»kanzl«r tr!» Prüfidente» de« U.ujz. Staut«ministe-ii im« ernannt, von welchem Posten er aber im vorige» Jahre zu-tueftrat. Pater (sHimt! Ter kiichter Ioch«m ist ei» i'.lucklichrr und zusrie» ^ener Äann. der mit icder Kaier seine« Her-»n« a» seiner Famili« dilngt. Sein Heim ist >ei»evurg und unqern entschließt er sich, sern von Hause z» weilen. biestern war »r zum .sotiimarfte mich der -ladt gefahren, und lieutevormiltag« wollt« cr wieder zurück sein. Mit baiiger Ungeduld erwarten ihn die Seinen, denn sie wissen, daß der Vater niemal« mit leere» Hünd«n h«i in summt Vergeben»dar» 11n die Kleinen a«Fen->ler. da» einen Aulblick ans die Landstraße ge-wührt Sudlicherdlicke» sie in der Ferne b«nvia» gen mit den zweiSchim. nieln, die in leichtem Trab« ans da» Eehdst« zukommen. Sin Freu» dcnschrei: .Der Vater kommt!' lönt durch die -lüde, und freudig erwarte» die Sinder ibren ltrnührer. Fran Iochem hebt den Jüngsten zum Fenster emdoe, der sein runde» Hündchen dem Vater znr Begrüßung darbietet. Mit zusriedenem Lücheln blickt Iochem aus seine kleine Familie, in der sein Stolz nnd seine Freude besteht. tao BiSmarck-D«»Iui»l in Berlin. Da» Bi«marck.L«nknial aus dem ltdnigeplatz ist eine Schvpsnng von Reinhold vega« Da« «onument stellt ähnlich, wie da« ttaiser Wilhelm-Denkmal aus dem Schloswlatz, eine große iirchitcklonische Anlage dar, die den weiten Play vor dem Neich«!age auösüllt. Der Soden de» Platze» ist mit Platten au« buntem Sandstein gedeckt. Link« und recht« an b«r Perivherie ist je ei» klein»«, halbrunde« vassin für Spring, bruniie» angebracht An jedem dieser vassin« lagert «i»« Ärnpve Wasser-gütter au« weißem Sandstein — znr Linken ein muschelblasender Triton «nd eine Nymphe, zur Rechte» Ryrnvhe». welche ihr N.tz in die Flut senken unb allerlei Seegetier fischen. Inmitten de» Platze» erhebt sich ba» eigentliche Denkmal sast bi» zur Höhe de» Tachgielxl» de« Reich»tag»g den, so konnte Ich auch »ich!« hineiiisrt reiben." 2t. Klüger alt) sei» Herr. A.: .Da« Is! der Schnauzl vo» »ei»e>» 3}ji||. bat». Ich sage Ihnen, der ist klüger, al* fein Herr!" — B : .Solch Hund hab' ich auch mal gehabt." Ei» Weibcrhafser. Der englische «ras Dhssart war ein sonderba,,, Kauz, der au« seinen Schlösser» und (Vätern wenig Rutzen zog, sonder» >» einein düster», alten Hause am Sirand 1» London z» wohne» pflegte. Lei», Ha«ptrige»tümlichkeit war sei« überau« starker Frauenhaß. Kein Weib dui'it ihm unter die A»gr« kommen uud seine Abneigung gegen da« schöne (Beschiel ging so weil, daß er in die Wand de« schäbigen Wohnzimmer«, de« einzig,> da« et benutzte, einen Apparat anbringen ließ, durch welche« die Sprü>, hineingereicht wurde». der jede» Blick In da« Innere unmöglich machte un» so sei» Heim vor profanem Frauenauge bewahrte. Nach seinem Tode fand sich außer feinem ungeheure» «rundbesitz ein vermögen von ca. vierzig Ilii|. Honen Mark in Wertpapieren vor. « (Geistreich, «ine reizende i««g« Dorn« trat Frl«drich dem Große» V»II Preußen mit der Frage entgegen: .Ale ist e» möglich, Sir«, daß ma» »114, so vielen r«hi»relch«n Siege» noch «ach neuen Lorbeere» geizen kann?" -.Wie ist ei möglich, Madame," versetzte der Monarch, .daß man bei so groß-, Schönheit noch Rot auslege» kann?" E. K. INNUniL L ti '■w r Gegen geschwollene Mandeln. Segen geschwollene Mandeln wird fuf. gende« einfache Mittel empfohlen: Ma» siede Leinsame» »nd Eibischwurze!» in Wasser und stoße e« zu einem Brei, streiche e« aus «in luch und lege r» um den Hai«. Räch kurzer Zelt wird da» Uebel gehoben sein. Mücken im Sommer *»» den Zimmer» zu vertreibe«. Man lege auf ein Kohlenseuer oder ei» glühende» Elfen ein Stück Kampher u»d rä»cheu dami!. wodurch sie augenblicklich vertriebe» werden. Rostbraten. Sie sog. kurze Rippe wird von den Knochen abgelöst, von l/t Kilo »»gefähr 2 bl» 3 Scheibe» geschnitten, dieselben stark geklopft, mit Salz »nb Pfeffer b«s!re»t, i» zerlassener Butter umgewendet »nd einige Siun-den aufeinander gelegt, damit sie mürb« werden. Rn» wird in einer flachen Kasserolle Butter zergehen gelassen, die Scheiben hinei»geleg!. «ugebeck! «nd auf beide» Seile« schön braun gebacken. Nach einige» Rinule» sind sie fertig Der angebra!e»e Saft wird ml! einem «äffet Fleischbrühe »nd einigen fein geschnittene» Zwiebel» aufgekoch! und da»» über die Scheiben gegoffe». Die Pflege der Rose» im Sommer. Die Pflege der Rose» Im Somm.e soll sich »Ich! allein ans da» Abschneide» der Blumen und gelegentliche« Bei-tilge» der Läufe beschränken, sonber» auch aus Bewässerung und Düngung, welch« dberau« notwendig sind, um einen erfreulichen Blülenslor z» erziele». In warmen und trockenen Sommer» wirb vorteilhast «ln« Deck» an» p«rrv>-tetem Dü«g«r ans bal B«et gebracht; diese hält die Trockenheil ab, verhindert die verkrusiung be» Boden» unb die zu plötzliche Erwärmung desselben. In nasse» Sommern ist jedoch von einer solchen Decke Abstand z« nehmen. Sehr wichtig Ist da» Düngen während der heißen Iahre»zeit. Sine Rose kann eigene lich nicht genug gedüngt werde». Am wirksamsten sind, wie ber .Praktische Wegweiser" würzburg schreibt, in «affer ausgelöster Otuano, Taubenmist obre Hühnerdung und vlutmehl. Reich blühende Rosenstöcke haben meist unvoll-kommene Blüten, Man bringe e» deshalb über» Hetz, einige abzuschneiden ^ dann werden sich die andern «m so prachtvoller entWickel». a a 0 d e e r r u QuadratrStfel. T>te Buchstaben de» Cuabratc« find so zu ordnen, daß die em-Iprechenbe» waaeiechie» unb senkrechten Reiben gleichlautende ffiiirlfi ergeben. Xie »orter bezeichne»: l) Cinen Jeil betragene, l) ttinea am glud gelegenen »See- ober «lesenzru»». I) «ine» «reifet. Auflösung folgt In nächster Nummer. Silbenrätsel. Die nachstehenden zwanzig Silben: »», bei, den, », «1, — er, «i, lt, I«. w»u», ^ po, »chwtl, ■«, »«» ur, ite, «piu, •ter, «alt, »u, finb zu neun Wörtern tu vereinigen, welche bezeichnen: I) Sin noilnendige» Orfor-berni» für da» orga-nilche Leben, tj 81 nen«ta»bv«ge!Nord-beutfchtand». 3) Hin Nagetier. 4) Hin un körperliche« Wesen. i) »inen «echttbel. stand. «jölnen&aum. 7) ikine tiZnltlerlKbe XWtiflkeit. 8) «ine Person an« bemalten Testamente. 0) Sinen Seevogel. — Werben alle wd-ier einander gekellt, so eegeben zn» unten, die andere von unten nach Vilberritsel. - !-! rtrr, nachdem sie rlchlla gelunde», duchlladenweile unier zwei |e»kr«cht« Buchftadenreiden <»le «in« Von ode» nach lach ode» zwei beliebte Zierpflanzen. h Bogt. Auslösungen an» voriger R»mmer: Der viersilbigen tlharabe: Aberglaube. T>e» vogogriph«: Quelle, Qualle. «I» Recht« »»edcvatte». lSerantwoetltche »edaktlon von Lrnst Pfeiffer, gedruckt und heraulgegede» von »reiner