Nr. 80. Mittwoch, 9. April 1890. W9. Jahrgang. OMcher ^ Zeitung. «°nzi»bA »"<>«!»: ^^ Postuerlendung: ««„zjährlg fl, lb, halbMlia st, 750, Im «omptoli: llliiif c»'. i ' ""lbjahrig st. ü-5<>. gNr die Z»steNu»g !n« Hnui» ganzjährig fl. l. - InsertionSnebür: Für ^»lerate bl« zu 4 Zeilen üb ti.. grühcre p« Zeilf L li,; bei «fteien Wieberholunge» per Zeile l» lr. t Die «Laibllcher geitunz» erscheint tllgllch mit «ulnohme der »onn» und Feiertage, D!e «bminiftratlon ? befindet sich lna vom 21. März d. I. dem Ncc ?k "Walter bei der Seebehörde in Trieft Peter bleibt Ü,' anlässlich dessen Versetzung in den lichtn nahestand taxfrei den Titel eines kaiser-^^^esallergnädigst zu verleihen geruht. Nichtamtlicher Weil Die Zustände in Ruftlanb. H Wien, 7. April, ^tte a?I'" ^^ ^"""sitätsjugend an irgend einem oder F»v ' """' missliebigen Professor demonstriert in der N "/" strengen Erlass randaliert, so will das Etl>u v M '"?" zu verweisen, denn es will feit dem mh<. -". auf den russischen Hochschulen nicht mehr ^ttoren ^ l^"e Demonstration folgt der andern; lnsultiert V^'pkctoren "nd Pedelle werden thätlich k l"t es ^" ^" ^llr hinausgeworfen; schließlich VUndkrte » ^" Ilass nverhaftunqen. an denen mehrere s. Die ^" Studenten participieren, ^"bict dp 3! ^ ^ben M,tte vorigen Monates am ^onnen I, ^trovsl.'jchen Forstalademie bei Moskau v^nden i?"^e "st m,t der Verhaftung von 175 Stu-^eguna « ? Abschluss fanden. Von dort gieng die >^' u auf d,e Moskauer Universität und dann m.f das technologische Institut in Petersburg ilber. wo schließlich 280 Studenten hinter Schloss und Riegel «erseht wurden. Die Hörer d-r Petersburger Universität wollten nicht zurückbleiben, und es sielen über 170 m die Hände der Polizei. Auch unter den Zöglingen des Petersburger Forstcoips und der medicinischen Militärakademie wurden zahlreiche Verhaftungen vor. genommen, was jedoch die Univeisitätshörer in Char-low, Kasan und selbst jene in Dorpat nicht hinderte, mit gleichen Scandalen vorzugehen. An dem einen Orte war ein ziemlich bedeutungsloses Placat, an dem anderen sogar ein Radiergummi der Aulass zu einem heillosen Spectakel, der schließlich mit Polizei und Militär bewältigt werden musste. Am häufigsten waren missliebige Statuten oder unbeliebte Professoren jene Objecte, welche den Unwillen der Studierenden erregten — aber alles in allem genommen, vermöchte man kaum etwas zu finden, was einerseits die Wuth der Jugend, anderseits die Verwirrung oder die barbarische Strenge der Polizei wie der politischen Behörden genügend aufklären könnte. Versucht man. auf eine plausible Erklärung der ähnlichen Erscheinungen zu kommen, so kommt man sehr leicht auf den Verdacht, dass weder der erwähnte Radiergummi, noch die «Kreutzer»Sonate» — eine No» uelle von Tolstoj — die eigentliche Veranlassung der revolutionär aussehenden Bewegung gewesen und dass auch die Nagajka mit ihren Bleilnöpsen nicht da« rich» tige Mittel sein kann, um 400 umzingelte Studenten zur Raison zu bringen. Die eigentliche Wahrheit liegt eben viel tiefer. Es ist lein Zweifel darüber, dass die Jugend an den russischen Hochschulen das herrschende System einer absolutistischen, um nicht zu sagen einer di spotischen Reaction unerträglich findet und dass sie nur all das im Wege von Demonstrationen und Scan. dalen zum Ausdrucke bringt, was schon lange jeder gebildete Reformrusse d^nkt und fühlt. Und wenn die russischen Studenten die Rilckk.hr zn den Univelsitäls Normen von 1863 fordern, so darf man wohl nicht glauben, dasb sie zum Beispiel mit der Autonomie der Universitäten, mit der occidentalen Lernsreiheit oder mit den anderen Dingen, die sie ^"i'a °.« 7/ das. beinahe zehn Dr.lckbogm stark. »^!e^° vm ^"' ep^e Gedichte des bisher unter ?n "c h- ^" 'Goräzd. bannten Dichters Anton d ""g und ^ ü"d ""gen der wahrhaft plastischen Dar-^>Nde»rlI- ^''den Oestallungsklaft als eine her-^ eine we^?^"a "«f dem heimischen Büchermarkte ^tet zn ^Bereicherung der slovenischenLiteratur ^ Ist schien verdient, l? '" der l""e Sammlung episch-erzählender Ge. Z "Mng. sie '^"'lschen Literatur eine interessante Er-W."" Lause ^ ^ '" ""em noch höheren Maße. da V" H des lehnen Jahrzehntes den Verfasser v>n Etj"l haben und demselben, nach den bis tze? ^lllh i,,. ^< urtheilen, entschieden ein ehren-t>e>i ^kln zu s^er den slovenischen Dichtern gebürt. ^l,,^"igen 2^"de des «Ljublja.rsli Zuon» bis aus in dieser Zeitschrift Merc' tischte ig'li"^s« jede Nummer bringt an leiten- ^N ^eize >.7,en nnd Romanzen von wahrhaft Poe. d°t ZK gerade >."!!. ^"ben nicht irre zu gehen. V°lditnsl ,. der Redaction des «Ljubljansli Zvon. das keimende epische Talent > ^ ersv?'I"beiters richtig gewürdigt und den- ThätiM angeregt, vicllcicht /^"^ ü" yaben. "^r H 5^. LLmbvl«. 1890. Es ist nicht Aufgabe der vorstehende" Zellen, auf die Einzelheiten der vorlieglndm Sammlung näher em-zugehen, wir fassen unser Urtheil in die Worte zu-sammen: Die «Balladen und Romanzen» sind em Blick, das in der slovenischen Literatur ganz vereinzelt da-steht. Unsere heimische Kmistepik produciert nur wenig, die poetischen Werke unserer S mislsteller stnd. un-lieschaoet der M.',,welse .ingefüqt'" erzählenden Gedichte, von ausgesprochen lyrischem Charakter, rein epische Dichter haben wir nicht. Askerc ist also der erste Epiler der Slooenen; er ist in einem gewissen Sinne der Bahnbrecher der erzählenden Evil, er lst derzeit der hervorragendste Vertreter derselben. . Verschieden im Strophenbau, verschieden m der Wahl des Sujets, bewegen sich Aslerc' Balladen und Romanzen doch zum grüßt.,, Theile auf dem Boden der heimischen Sagendichtung. Die prächtigen Motive, die in altm OeschichlKbüchern verborgen Uegen, die ab« gerissenen Klänge der Vorzeit, die noch gegenwärtig im Volke forttönen, er benutzt sie m,t femem Ver« ständnis für seine Schöpfungen, er hauZt de" frlschen vortischen Odem in die tootrnstarren Gestalten, ohne jedoch seine Originalität einzubüßen. Wir Md n Ge. dicbte ureigenster Erfindung, in denen em tiefes Dich. tergemüth sich mächtig offenbart; wir begegnen re.z.n dm Stellen voll köstlicher Naivetät "«d thaufnscher Naturwahrheit; wir sehn Bilder voll drast.scher Konnk, aber auch Scemn voll düsterer Tragik und ergrnfen-der Gewalt Die Männer der Vorzeit, um derm Haupt die Sagendichtung ihren Glorienschein gewoben. d,e Gestalten der Gegenwart, die so oft unbeachtet an uns vorüberwandeln, sie stehen vor uns m chler Wirllichlel und doch vom verklärenden Lichte der Poche beleuchtet! Wir belauschen den bleichen Mönch, der da im blühenden Klostergarten träumet von vernichteten Hoffnungen, von verlorener Freiheit; wir sehen die grübelnden Kanst» jünger, die da schaffen in verschlossenen Zellen; wir lächeln endlich bei den fröhlichen Gesängen, die da erklingen aus dem verborgenen Mysterium des Kloster« tellers. . . Und dazwischen rauscht es von Schlachten« a/sängen, vom verzweifelten Ringen der sterbenden Bauernscharen. es jauchzt das hohe Lied beglückender Liebe, es klagt wie von gebrochenen Menschenherzen. . . Bietet eine in der Sprache des erschienenen Buches geschriebene Besprechung dem Recensenten entschiedene Vortheile, da er zur Unterstützung seiner Bemerkungen passende Citate anzuführen imstande ist, so müssen wir leider auf diese Vortheile verzichten; um jedoch auch dem deutschen Publicum ein möglichst getreues Bild der AZkerc'jchen Sammlung zu geben, bringen wir an dieser Stelle einige Uebersetzungen, welche als Belege für den wahrhaft poetischen Gehalt derselben betrachtet werden mögen: Z>es Sängers Orab. Hier also die Stätte, wo einsam er ruht, Wo Frieden gefunden sein wallende« Vlut; Der Name, er sieht auf dem Steine, Kein Zweifel, er ist's, den ich meine l Wohl lange, wohl lange schon ruhet er hier Und doch ist's, als stilnde er wieder vor mir So, wie er gelebt und gewesen, So, wie ich in Schriften gelesen . . . Im Garten des Klosters, da stand wohl ein Vaum. Da träumte er sinnend so mancherlei Traum, Die Vüglein, sie lamen von ferne, Pie Plünüew, sie laMtm ^o gerne! Laibacher Zeitung Nr. 80. 638 9. April 1890^ wahrscheinlich das Zarenreich zwingen würden, die Bahnen jener absoluten Friedenspolitik einzuschlagen, welche das Programm der Tripelallianz schon lange ausmacht. Im Jahre 1877 hat wohl der drohende Nihilismus den Krieq Russlands mit der Türkei beschleunigt, doch liegt die Situation heute wesentlich anders, zumal Russland heute viel mehr Gegner aufzuweisen hat, als es in seiner isolierten Position brauchen kann. Von diesem Gesichtspunkte genommen, sind die russischen Universitäts-Krawalle sogar erfreuliche Friedenssymptome indirecter Natur, die man in der Zeit unausqesehter militärischer Zurüstungen immerhin ziemlich hoch anschlagen darf. Politische Ueberficht. (Zur Situation.) Die Osterfeiertage sind politisch in Ruhe verlaufen, und ist uns eine Nachricht, von größerer Bedeutung nicht zugegangen. Die Oster-vetrachtungen der Blätter sind zuversichtlich gehalten, soweit der Weltfriede in Betracht kommt, geben ab>r hinsichtlich der socialen Verhältnisse einiger Besorgnis Ausdruck. Mehrfach kommt die Auffassung zum Durch' bruch, dass wir vor einem neuen wichtigen Zeit« abschnitte stehen, der durch die schneidigere, rascher ausgreifende, aber im wesentlichen noch unbekannte Politik des deutschen Kaisers gekennzeichnet werden dürfte. (Der Ausgleich in Böhmen.) Die «Po< litik» hat jüngst einen Artikel gebracht, welcher in nicht sehr glücklicher Weise den böhmischen Ausgleich besprach und Missverständnisse hervorzurufen geeignet war. Thatsächlich nahmen einige deutsch.liberale Blätter diesen Artikel zum Nnlass, um der Ansicht Ausdruck zu geben, dass es möglicherweise der altczechischen Partei mit der Ausführung der Ausgleichs'Puncta« tionen, die doch auch die Unterschriften der altczechi» schen Vertrauensmänner tragen, gar nicht ernst sei. Der «Hlas Näroda» tritt nun diesen Zweifeln in Form einer Polemik gegen die deutsch-liberalen Organe entgegen. Das altczechische Blatt schreibt, es müsse mit aller Entschiedenheit die Insinuation zurückweisen, als ob seine Partei den Wiener Vereinbarungen irgend welche Schwierigkeiten entgegensetzen würde oder gar die altczechischen Führer, welche an dem Ausgleiche mitgewirkt, eine illoyale Haltung einnehmen sollten und gegen dasjenige Widerstand hervorzurufen bereit wären, was sie selbst vereinbart haben. «Hlas Näroda» sagt weiter, dass bei einer gewissenhaften Durchführung der Nusgleichs'Punctationen das czechische Volk gegenüber dem jetzigen Zustande an seinen politischen und natio» nalm Rechten einen großen Oiwinn zu verzeichnen haben werde. Trotz alles Schwindels und Haran» guierens seitens der Iungczechen sehe das czechische Volk ruhig der Durchführung des Ausgleiches entgegen in der Ueberzeugung, dass es durch denselben in vielen Richtungen Fortschritte erzielen werde. (Statistisches Taschenbuch.)' Lange schon wurde in zahlreichen Kreisen das Bedürfnis nach einem kleineren statistischen Handbuche empfunden, das bei großer Ueb^rsichtlichkeit, reichem Inhalte und ungemein billigem Preise weitester Verbreitung fähig und geeignet wäre, als v-rlässlicher NuKkunftsgeber über alle wichtigeren Verhältnisse des Staatslebens sich überall einzubürgern. Nun liegt in obigem «Taschenbuche» em solches Hilfsbuch in geschmackvoller, compendiösester Form vor. Dasselbe bietet erschöpfende Daten nach allen Richtungen drs öffentlichen Lebens, z. B.: Administration und Bevölkerung, kirchliche Verhältnisse und Unterrichtsrmsen, Grundbesitz, Landwirtschaft und Berg-bau, Industrie, Handel und Verkehr, Geldinstitute, Sparcassen u„d Genossenschaften, Iustizpfl>>ge. Finanzen u. s. w. Es ist daher wohl nicht zu bezweifeln, dass ein solches Werk in allen Schichten der Bevölkerung, bei Reichs-, Landes-, Bezirks- und Communal - Vertretern und -Verwaltungen, bei allen Behörden und Aemtern, Geld« und Ereditinstituten, Eisenbahnen und allen son" stigen Verkehrsanstalten, Sparcassen und Genossen» schaften, bei Industriellen und in der HandelsweU, bei Geographen und Statistikern. Fackprofessoren. Lehranstalten und Bibliotheken, Advocate« und Notaren, Militärbehörden, Regiments-, Officiers- und Schiffs" Bibliotheken, bei den österreichisch ungarischen und frem» d'N Consulate», Handels- und Gewerbekammern — kurzum thatsächlich in allen Gesellschaftssphären, bei allen Glbiloeten sich zu einem in tausend Fällen unentbehrlichen Hilfsbuch gestalten wird. (Regelung der Valuta.) Sectionschef Nie-bauer ist von Budapest nach Wien zurückgekehrt und hat dem Finanzminister über die Ergebnisse seines Aufenthaltes in der ungarischen Hauptstadt referiert. Nach guten Nachrichten soll es zu grundsätzlichen Eini-a.ungen zwischen beiden Regierungen in der Valutafrage gekommen sein. Zunächst wird jetzt der Zeitpunkt des Zusammentrittes der gemeinsamen Eliquöte festgesetzt werden. (Der «Hofrath in Trient».) Wie das «Fremdenblatt» mittheilt, hat Herr Hofrath Rungg um seine Pensionierung zwar noch nicht angesucht, aber er ist entschlossen, es in naher Zeit zu thun. und zwar aus gar keinem politischen Grunde, sondern nur einfach deshalb, weil er sich kränklich fühlt. Von einer ernstlichen Candidatur, fügt das Blatt bei, könne auch vorläufig keine Rede sein. (Der Zonentarif und die Privatbahnen.) Ueber Anregung des Generaldirectors der Nordbahn, Hofrath Ieitteles, wird um die Mitte des laufenden Monates eine Conferenz der größeren österreichischen Privatbahnen in Wien zusammentreten, die sich mit der Frage der Ausdehnung des Zonentarifes auf ihre Linien beschäftigen wird. (Der Oberste Gerichtshof) hat nach einer Mittheilung der «Wr. Corr.< entschieden, dass die Bestimmung der österreichischen Gesetze, der zufolge active Officiere nicht wechselfähig sind, auch auf ungarische Officiere. die in Oesterreich Wechselverpflichtungen eingehen. Geltung hat, obwohl nach ungarischem Gesetze die Officiere wechselfähia. sind. (Das Cabinet Szapary) befasst sich, wie aus Budapest geschrieben wird, eifrig mit der Nlls-arbeitung der dem Reichstage zu unterbreitenden Ge< setzentwürfe. Einige dieser Vorlagen, wie jene über die Decentralisation der königlichen Tafel, die Gesetzentwürfe über die Sonntagsruhe und den Handel mit Kunst-weiilen. sind bereits fertiggestellt und haben zum Theil auch bereits den Ministerrath passiert. Der Reichstag wird sich vor dem Zusammentritt der Delegationen nur mit diesen und noch einigen kleineren Gesetzentwürfen befassen. (Deutschland.) Die Journale besprechen de jüngste Cabinetsordre Kaiser Wilhelms in übew Mistiger Weise. Der «Standard» meint, der V.lM» enthalte eine der populärsten Reformen des Kal>e ' «Daily Telegraph» sagt, der Kaiser habe sich «u^ gegenüber als aufgeklärter Reformator geoffenbart' " eifrig bemüht sei, die Wohlfahrt seiner UnlertlM" zu beförder»,; der Kaiser sei vor der Welt als F, denistifter. Philanthrop und Freund der Arbiter ei schienen. Die letzte Ordre zeuge von Wohlwollen W die Osficiere und Gerechtiqkeit gegen die bishe: ^ geschlossen?n Classen. «Daily News» nennenden«"', den merkwürdigsten Mann der Zeit und einen ^ archen. welcher sein Amt ernst nimmt. . .^ (Studenten. Unruhen) sind 'N.NB^ ausgeb'ochen, und sie scheinen größere Dimenil" anzunehmen. Ihren Ausganq nahmen sie von der la und forstwirtschaftlichen Petrovskaja - Akademie Moskau, welche alsbald geschlossen wurde. ^Hz, sind heute sieben von den neun Universitäten st! laxds von der Bewegung ergriffen. ^z (Aus Spanien.) In der jüngsten Sitzung" spanischen Senates erklärte der Kriegsminister aus diesbezügliche Anfrage, dass der Ocneralcapitiin Castilien die Untersuchung in dem Verfahren aegen General Salz^do führe. Der Senat sehte soda"", Berathung über die Affaire Daban fort. 3" ^n der Debatte tadelte Martinez Campos das VMHe« der Regierung, gab jedoch unter Beifall des V.^ zu, dass es nothwendig sei, die Disciplin zu "Y ^ (Der deutsche Reichskanzler) 3"^ von Caprivi richtete ein längeres Schreiben an ^ italienischen Ministerpräsidenten Crispi. welcher ^ selbe unverweilt beantwortete. Das Blatt gla. ,^ sichern zu können, aus dem Briefwechsel results ^ unzweifelhafter, bestimmter Weise die Fortsetzung auf Erhaltung des Friedens gerichteten Politil. z (Eine Afrika-Expedition.) Wie m°n H aus London meldet, steht die englische ostafw«'^ Gesellschaft gegenwärtig im Begriffe, eine EM"' hB' der Stärke von tausend Mann auszurüsten, w^m, ^ nächst den Zug nach Wadrlai antreten wird. ^ ^ nannte Gesellschaft hatte den Oberbefehl über ^ Expedition Emin Paschas angeboten, welcher ) <^ den Antrag mit dem Hinweis ablehnte, dcss " ^ der deutschen Regierung gegenüber Verpflichtunge' nommen habe. .> Oe- (Reise des Präsidenten Carnoi.^, legentlich der Reise des Präsidenten Carnot na^ ,^l Frankreich und Corsica dürfte sich ein ltm" '^ Admiral nach Toulon begeben, um Carnot z grüßen. . glic' (Der Isthmus von Korinth.) ^'' hie chische Deputiertentammer nahm in dritt« ^>" ^ Vorlage, betreffend die Verleihung der Concej!» ^, Vollendung des Canals durch den Isthnw^ ^ ^ rinth an eine griechische Gesellschaft, an. ^MiM Gesellschaft ist ermächtigt, ein Capital von ^" ^ Francs in A.tien und eine Anleihe in der v ^ 15.000.000 Francs aufzunehmen. ^.M (Aus Asien) liegt die erfreuliche ^" d,e von dem Erlöschen der Choleca in Pechen z F interessante Meldung von einer Reise des 5"" ^ Chil.a zur Besichtigung der Mausoleen ""'^F Kaiser reist mit einem Gefolge von «Maria, die Jungfrau, pries allzeit mein Mund, Will singen euch andere Lieder zur Stund'; hört, Vöglein, euch will ich vertrauen, Euch, Vlümlein auf sonnigen Auen! «Ein wunderbar Sehnen das Herz mir durchzieht, Ich darf es nicht singen, da« herrlichste Lied, Und lllnn es doch nimmer verdrängen, Es würde die Vruft mir zersprengen! «Doch wenn ich gestorben, dann, Nöglein ihr all', Lasst über dem Grabe erllingen den Schall; Sprießt, Blumen, empor aus dem Herzen, Lasst klingen verhaltene Schmerzen! «Und wenn ich geschlafen Jahrhunderte lang, Lasst tönen, lasst duften den hehren Gesang Hoch oben in Lüften, den blauen, lief unten auf blühenden Auen...» Doch da er gestorben in einsamer Zell', Nicht lonnte er ruhen im Garten, so hell; Musst' schlafen im Kirchlein alleine, Tief unter dem marmornen Steine. Und was er gesungen, der träumende Mann, Wie tonnte es tönen am Grabe fortan? Nicht können die Vögel es singen, Nicht lann es aus Vlumen erklingen . . . Und dies nun die Stätte, wo einsam er ruht, Wo Frieden gefunden sein wallendes Vlut? Sein Name, er steht auf dem Steine, Kein Zweifel, er ift's, den ich meine! In üppigem Haine sein Grabmal nun steht, Von Bäumen beschattet, mit Vlumen besät, Und mitten im Walde darinnen, »a stehen des Klosters Nuinen. Wohl brausten die Stürme vernichtend einher, Auf dass sich ersülle des Sängers Vegehr, Auf dass er im Grabe noch höre Der Vögel berückende Chöre . .. Es jauchzen viel Stimmen im sonnigen Licht, Die Vögln», sie singen des Mönches Gedicht, Und wie so die Töne erllingen. Versteh' ich dies Sagen und Singen . . . Es klagt von vergeblicher Hossnung der Tang, Er seufzt von verlorener Freiheit so bang: Wie Hoffnung so jählings entschwindet, Wie Freiheit sich nimmermehr findet . . . 3 er Aofnarr. U' «nd Hüttenmänner wurden seither nn ihr Unaar « ^ ^^" '" °^" ^""^" Oesterreich' Ebre?z ""^ °"^ außerhalb der Reichsgrenzen zur und .. Landes, zur Fortentwicklung der Wissenschaft »um Gedeihen der Industrie schufen nnd schaffen. Au« m",-^" Krach der Sisseler Sparcasse.) dem bl s' "^ "'^ ""l"n, Vorgestrigen gemeldet: Vor , M^gen Gerichtshöfe beginnt morgen die Verhand» "sse'U?-" ^'^ ^'"ctoren der falliten Sisseler Spar. ^lieb ^ ^'^ dr i ch, Ignaz Vatusi <^ und Alexander ^etrua«^^' ^ Notlage lautet auf Verbrechen des schuld ^ Friedrich außerdem auf Vergehen der Vliin«, " ^' ^'e Angeklagten sind durchaus alte ch l,»/ urlebrich 53, Vatusic 73, Gliederer 63 Jahre leisen l - ""beanständet, die sich ill S'sfeler Geschäfts. Nana »> « «^ großen Ansehens erfreuten. Dem Aus-sondern Besses wird daher nicht bloß in Sissel, Wudaves,""A>.'" ^" Geschäftskreisen von Agram, Trieft, kleben «> " ""d ^aibach mit Interesse entgegen. Mrtin ^"sellagte Alois Friedrich ist aus Üaibach alls ^ ^bewert der Eier.) Wenn der Laie le>! einer ^ ^" Medicin sich nach der Nahrhaftig. ^"^ die w ^ "Endigt, so gilt es zunächst, die Frage ^ldaulick, / "^ ^" präcisieren, dass Nährwert und Ehrend ^" vollständig verschiedene Dinge sind. slllnde in ?"" den "sten in Zahlen auszudrücken im. °b°r ien.K m ^" '" ^zug auf die Verdaulichkeit dieses Sichler, "°^u"gsn,ittels sehr weit aufeinander gehende ^ t> ' ""° der eine hält sür sehr leicht verdaulich, ill berlck«« "" ^°" "lh^ unangenehme Beschwerden vierer m" '"^«de ist. Auch die Wissenschaft lann in °'" endai?^^""^ "°ch "'^^ in allen Detailfragen bchsht «s.'^? Urtheil fällen. Der Inhalt des Eies l>Ui d'en, w- " "°" verschiedenen feinen Häutchen. Eigelb o>>» ^e«ß, besser Eierweiß genannt, und dem ^°"M N n ^""' D"s Eierweih enthält 8b'75 "'"»vsib . ^^ der Eidotter nur 50'82 Procent. Das ^24" "Mlt ^67 Procent Eiweiß, der Dotter i'chllng ^ ""' "so ist der Dotter schon in dieser Ve-^ bedeut >? ^^ die Er„ährung. Dies tritt aber in ^vor ^ . "höhtem Maße bezüglich des Fettgehalte« ftn 2i" "l Eicrweiß 0 3 Procent, im Dotter da. sür >, » Docent beträgt. Aber auch in Anbetracht bilrbe es «; «ierweiß vergleichsweise geringen Zahlen !> daz l? " '^^ beträchtliche Verschwendung sein. wenn °°ch d°s ' """ der wichtigsten Eiweißträger unse. ^>W^u^Durchschnilte nur etwa 6 Procent Ei- weißstoffe mehr als das Eierweiß. Vergleicht man den Nährwert des Eies, so zeigt sich. dass ein Ei etwa gleichsteht 40 Gramm fettem Fleisch und bezüglich deS Eiweiß, und Fettgehaltes etwa 150 Gramm Kuhmilch zu ersehen imstande ist. Ganz besonders wertvoll sind die Eier aber um deswillen, weil sie vom menschlichen Magen und Darm in sehr vollkommener Weise ausgenützt werd,'n. Vielfach wird behauptet, dass weichgesottene Eier leichter verdaulich seien als hartgesottene. Die W'ssenschaft Hut dieser häufig gemachten Erfahrung nicht zustimmen können. Vielmehr scheint es, als ob hartgesottene Eier um deswillen häufig Verdauungsbeschwerden machen, weil sie nicht in genü» gend fein zerkleinertem Zustande dem Magen zugeführt, das heißt nicht genügend fein zerlaut werben. Die Ver-dauungssäste dringen natürlich viel leichter in die noch halb flüssige Masse des weich gesottenen Eies ein, als in die feste Masse eines solchen, das der Siedehitze länger ausgesetzt war. — (Aus Görz) berichtet man: Am 31. März wurden auf Requisition des hü'siqen Landesgerichtes fünf junge Leute verhaftet. Es sind drei Angehörige des Kaufmannsstandes, ein Pharmaceut und ein ehemaliger Schüler dl-r höheren Gewerbeschule in Wien. Die Verhafteten werden der Majestätsbeleidigung ana/klagt, der sie sich am 10. März nach der mit ihnen vorgenommenen Assen« tierung in Gradiska schuldig gemacht haben. Die Ange» klagten entstammen aus dem Mittelstände angehvrigen Familien in Görz. — (Das Testament des Varon Schind-l e r.) Man meldet aus Kralau, dass der biesertage dort verstorbene Geheime Rath Baron Johann Schindler, der letzte Präsident des Krakauer Freistaates, sein ganzes Vermögen, bestehend in einem großen Landgute, mehreren Häusern und einer größeren Varsumme, dortigen Wohlthätigkeitsvereinen und wissenschaftlichen Zwecken gewidmet hat. Das Varcapital sällt der Akademie der Wissenschaf. ten, die große Bibliothek der Universität zu. — (Ermordung eines Dienstmädchens.) Aus Linz wird gemeldet: Diesertage wurde die bei einer Wiener Herrschaft seit sechs Jahren bedienstete und bei ihren Eltern in Schwanenstadt zum Besuche eingetroffene 20jährige Anna Veiter, Büchsenmachers - Tochter, auf dem Wege nach Schlatt, in dem sogenannten Schlatler. holze, ermordet aufgefunden. Der Mörder halte ihr abends zuvor ein Messer durch den Hals gestoßen. Des Mordes verdächtig ist ein ungefähr 30 Jahre alter Mann. Die That ist umso geheimnisvoller, als lein Raubmord vorliegt. — (Massenaustritt ruthenischer Alumnen.) Das rulhenische «Dilo» theilt mit, dass sämmtliche Alumnen des zweiten Jahrganges im grie« chisch'latholischen Seminar zu Lemberg solidarisch ihren Austritt erklärt haben. Anlass zu diesem Schritte gab die durch den Seminarrector Vaczynsli vl-rfügte Ausschließung der beiden «Pedelle» des zweiten Jahr» ganges. Unter diesen «Pedellen» dürften zwei Alumnen zu verstehen sein. denen gewisse Functionen zugewiesen stnd. Bereits einmal in diesem Jahre sind im Lemberger griechisch-katholischen Seminar MisstMgkeiten zwischen dem Rector und den Alumnen ausgebrochen; doch wur-den sie damals durch den Metropoliten beglichen. — (Sein Commissbrot) muss einem an d»e Garbetruppen in Berlin erlassenen Corpsbefehle zufolge jeder Soldat selbst essen. Der vielfach übliche Verkauf desselben wurde verboten. — (Noth der Dia ma ntfchleifer.) Das Elend unter den holländischen Diamantschleifern nimmt einen traurigen Umfang an. In Antwerpen find 2000 Ar-beiter seit neun Monaten arbeitslos; in Amsterdam 7000. Der Grund liegt in der Bildung eines Syndicates von Speculanten, welches die Production der Diamanten« gräbereien monopolisiert und durch unerschwingliche Preise die Schleifereien zum Stillstande zwingt. Untslstützungs-comite's sind in Antwerpen und Amsterdam gebildet. — (Eine kroatische Vocalkapell e.) Wie verlautet, trägt sich die Leitung des kroatischen Landes-Musikinstitutes in Agram mit der Absicht, nach dem Vor« bilde der Sla vja n s li'schen Kapelle einen Vocalchor zusammenzustellen, welcher vorwiegend slavische Musik zu Gehör bringen soll. Die Vorarbeiten sind schon ziemlich weit gediehen, so dass man bereits für den nächsten Monat das erste Debut dieses Chores erwarten darf, welcher an Zahl der Mitwirkenden die Slavjanski'sche Truppe weit überragen wirb. — (Robbenfang.) Der Robbenfang in Neu-fundland ist heuer recht ergiebig. Der Dampfer «Esquimaux -auS Dundee ist in St. Johns mit einer Beute von 11.000 Robben angekommen; andere Dampfer haben einen gleich guten Fang gemacht. — (Bier trinkerstreik.) In München ist in« folge der Vierverlheuerung ein Streik der Viertrinker ausgebrochen. Die Arbeiter trinken anstatt des verheuerten Vraunbieres entweder Weißbier oder Aepfel-wein. — (Gelbes Fieber.) Den Dampfschiffen der französischen Linie wurde es untersagt, in Rio de Janeiro, wo jetzt das gelbe Fieber herrscht, anzulegen. Dieses Verbot erstreckt sich auch auf die Ablieferung von Brief-schuften. — (Verhaftung eines Polizei-Prä-fecten und seiner Beamten.) Aus Rom wird telegraphiert: Der Polizei - Präfect von Palermo und dessen ganzes Cabinet wurden polizeilich verhaftet. Sämmtliche Beamte sind fortgesetzter Betrügereien angeklagt. — (Gekränkt.) «Ach, Herr Doctor, können Sie mir denn gar nichts gegen meine Nerven vorschreiben?» — «Da lässt sich schwer helfen, gnädiges Fräulein, das Uebel ist bei Ihnen veraltet!» — «Veraltet! Herr Doctor — ich muss doch sehr bitten!» Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Die llaisermanöver.) Die endgiltigen Bestimmungen über die Abhaltung der diesjährigen Kaisermanöver sind noch nicht erlassen worden. Als feststehend darf aber nach der «Reichswehr» angenommen werden, dass Se. Majestät der Kaiser an den Manövern im Bereiche des ersten Corps lheilnehmen wird. Diese Manöver dürften sich in dem Uebungsraume Friedeck-Mistek'Teschen abspielen, und an denselben werden die 5. und 12. Infanterie-Truppendivision sowie die 69. Landwehr-Infanteriebrigade betheiligt sein. Die Manöver werben drei Tage in Anspruch nehmen, am vierten Tage soll die Einwaggonierung und der Transport der Truppen erfolgen. Zur Eoncentrierung im Uebungsraume werden die 5. und 12. Insanterie-Truppendivifion von Olmiitz nach Friebeck, beziehungsweise von Wadowice nach Teschen «freizügige» Manöver vornehmen. — (Schauturnen des «Sokol.») Das öffentliche Schauturnen des hiesigen Turnvereines «Sokol», fische H-, ~------ , ^brickl ' - ^ ""b da zum Nachtheile der Form 3' Doch ^i" ^"""' es nicht unbedingt oerurthei- Achter 1« " ^ ""s bisweilen dünken, als hätte der 3?^e nlan?^^ Hü"", der Sprache mildern, so l'ben kön?lhche Reime mit Leichtigkeit durch bessere ?!?^N N^"'/"^ne Wortformen, die er mit einer ^" G^be ^braucht, billigen wir nicht. Doch >nen ';" ndruck. ^" wir von seinem Werle t>, ^lne Ge^'"M"ltender, ""^ wir gestehen es gerne. ^usfatt, ,?e ft"d geradezu wunderschön, sowohl in il? b'e At,?.^lsher Gesagten und bei dem Anklänge, lle^ lewchi^'Z/" Gnaden und Romanzen schon bei E ""t>"' hL'"n "llentlichuna im «Ljubljanski Zuon» <0'?^luna «^ ""b noch mehr in der vorliegenden !v. e" Zn m.!"^"ben. gl.mben wir von einer be-der >missen p^luna. derselben absehen zu können; hott ^"lz in ^ ,""!erem Bedauern nur so manche chk.>ber d.?« c!b"en Jahren erschienenen Oed'chte, ^f"ahm? .^ "deicht w einem weiteren Band-heri^ir be«,5/"^" werden. k3" Erfolg""sche» d"' Verfasser zn seinen bis-^olf "" Di!^ ""b sind unter einem überzeugt, es Ech^. «nd all? "c?°" l° eminenter B^abung seinem du?2 bieten" """"den echter Poesie noch viel lassen,"waiae v/ - " ""d sich in seinem Schaffen PI^'s°vsrb«,?"^wttung des Vuches ist glänzend. gering; broschierte ltx.m. '"ayr ^ ^. ^. elegant gebundene um fl. 1'80 " Vamberg zn hatm,. A. Funtel. Nachdruck vrrbolm, Uerstoßen und verlassen. Roman von Vmile «lchebourg. (3. Fortsetzung.) «Erbarmen. Mutter, o. Erbarmen!» «Stehe auf!» befahl die Marquise m kaltem Tone. . . . ^,, «Nein. lass mich zu deinen Füßen kmen! Erbar» men, theure Mutter. Erbarmen und Verzeihung!. «Der Himmel trifft mit seinem Fluch undankbare Kinder!» ., , c. ^ «Aber ich liebe dich, Mutter, lch "eve dlch — o, verzeihe mir!» ^, ^ ^ c «Ich kaun dir nicht verzeihen! Ich habe auf. aehört, dich zu lieben. Du b-st für mich mcht« mehr!» Sie stand auf und legte eine Brieftasche aus schwär-zem Maroqniuleder aus den Tisch- ^. . « -,, Hauptstation ein mit dem in Federzeichnung ausgeführten sehr gelungenen Porträt des Jubilars geziertes und ihre Unterschriften tragendes Gedentblatt. — (Schadenfeuer.) Aus Ndelsberg berichtet man uns: Samstag um 6 Uhr früh kam in der Stallung des Grundbesitzers Anton Fatur in Sagurje ein Scha» denfeuer zum Ausbruche, welches die dem Genannten, ferner jene dem Lucas Aabac, Anton «Auöteriic, Franz 2 es nil, Johann Kauciö, endlich dem Lucas Fatur gehörigen, mit Stroh gedeckt gewesenen Wirt» schaftsgebäude nebst Gerathen und Futtervorrath ein« äscherte. Der Schade beträgt circa 4000 fl. Auf dem Vrandplahe waren eine Patrouille des Gend^rmerie-Po« stens St. Peter und eine Abtheilung der Adelsberger frei« willigen Feuerwehr unter Commando des Hauptmannes Petric erschienen, welche bei den Löscharbeiten sehr eifrig mitwirkten. Die Cntstehungsursache des Neandes ist bisher nicht aufgeklärt. — (Romreise.) Der Fürstbischof von Seckau Dr. Johannes Zwerg er, und der Fürstbischof von Lavant, Dr. Michael Napotnik, reisen in der zweiten Woche nach Ostern nach Rom. Nach der Rücklehr wird letzterer die erste Visitationsreise in seiner Diöcese unternehmen. — (Zur Maturitäts. Prüfung an den Gymnasien.) Infolge einer Anregung der heuer stattgehabten Gymnasialenquete wird den Maturanten eine bedeutende Erleichterung in Zukunft gewährt werden. Auf Grund der erwähnten Anträge bereitet nämlich das Unterrichtsministerium eine Verordnung vor, der zufolge «Ernst! Ernst!» rief die junge Frau, indem sie aufsprang und sich in die Arme ihres Gatten stürzte, der sie zärtlich liebkoste. «Deine Mutter muss dich vor mindestens einer halben Stunde verlassen haben. Weöhalb kamst du nicht zu meiner Cousine zurück? Der Wagen wartete doch?» fragte er mit leichtem Vorwurf. «Ich war zu sehr aufgeregt; ich konnte nicht unter Menschen treten,» stammelte sie. «Was hat sich zwischen dir und der Marquise zu« getragen?» «Ihr Groll ist stets der gleiche; vergebens habe ich gefleht, habe ich sie beschworen, nachzugeben!» «Sie wird sich beruhigen.» «Nein, sie wird mir niemals verzeihen; sie ist ge« gangen, indem sie mir fluchte!» Der Vicomte bemerkte erst jetzt, dajs ihre Augen geröthet waren, dass sie auf das schmerzlichste bewegt schien. Er ließ sich an ihrer Seite nieder und fajite nach ihren beiden Händen. «Gabriele, theure Gabriele,» rief er, «bereust du etwa, mich geheiratet zu haben?» «Nem.» rief sie lebhaft, «ich liebe dich! Eine un« widerstehliche Macht hat m,ch zu dir hingezogen! Ich glaube auch an deine Liebe! Und nicht wahr, du wirst mich immer, immer lieben?» «Ja, meine Gabriele, immer!» Sie blickte ihn an, und ein sanftes, trauriges Lä» ch«w umspielte ihre L'ftpen. den Abiturienten der Gymnasien sechs Tage vor der mündlichen Maturitätsprüfung freigegeben werden follen. Diese Verordnung wird voraussichtlich noch in dem laufenden Schuljahre in Kraft treten und daher noch den diesjährigen Maturanten zugute kommen. — (Aus dem t. k. Landesschulrathe.) In der jüngst abgehaltenen Sitzung des k. k. Landesschul» rathes für Krain wurden die Schulgeldbefreiungsgesuche dreier Schülerinnen der Uebungsschule und eines Zöglings des Kindergartens der l. k. Lehrer - Vildungsanstalt erledigt, die Anträge der am Schlüsse des ersten Semesters stattgehabten Gymnasial-Lehrerconserenz in Laibach berathen und endlich eine Reihe von Strafnachsichtsgesuchen und bezüglichen Recursen in Schulversäumnisfällen, dann von Gesuchen von Lehrern um Remunerationen oder Geld» aushilfen der Erledigung zugeführt. — (Fürst. Crzbisch 0 f E d e r.) Wie aus Salz-bürg berichtet wird, hat der Schwächezustand des schwer erkrankten Fürst-Erzbischofs D>. Eoer einen fehr hohen Grad erreicht, fo dass das Aenßerste befürchtet wird. — (Volksversammlung.) Wie angekündigt, fand vorgestern in den Restaurations - Localitäten des «Hotel Europa» eine Volksversammlung statt. Anwesend waren elwa 400, meist dem Arbeiterstande angehörende Personen. Nach längerer Debatte, an welcher mehrere hiesige Arbeiter sowie ein Delegierter aus Graz theilnah men, wurde beschlossen, den 1. Mai als Feiertag zu begehen und sich dem Begehren der Arbeiterschaft nach achtstündiger Arbeitszeit anzuschließen. — (Krainischer Lehrerverein.) Heute um halb 8 Uhr abends findet im Vereinslocale, Hotel «Stadt Wien», eine Versammlung des krainischen Lehrervereines statt. Nach dem Berichte über die bisher gefassten Be» schlüsse des Ausschusses wird Herr Oberlehrer Benda über «Junge's reformatorische Bestrebungen auf dem Gebiete des naturgeschichtlichen Unterrichtes» vortragen. Gäste sind stets willkommen. — (Promenade-Concerte.) Wie man uns mittheilt, finden im Laufe des Monates April noch sechs Promenade>Concerte statt, und zwar: Donnerstag den 10., 17. und 24., Sonntag den 13, 20. und 27sten April. Beginn derselben am Donnerstag um 5 Uhr nachmittags, am Sonntag um halb 12 Uhr vormittags. — (Selbstmordversuch.) Vorgestern gegen 10 Uhr vormittags wollte sich in Trieft die 33jährige, aus St. Veit bei Laibach gebürtige vacierende Köchin Maria Belec vom Bord des Lloyddampfers «Tibisco» in selbstmörderischer Absicht in« Meer stürzen, wurde jedoch von der Schiffsmannschaft an ihrem Vorhaben gehindert und einer Sicherheitswach.Patrouille übergeben. Die Velec wurde in Gewahrsam genommen, um ihr einen weiteren Versuch, ihren desperaten Vorsah auszu» führen, unmöglich zu mache.». — (Verunglückung.) Am 3. d. M. nachmit. tags begab sich der 36jährige Grundbesitzer Johann Svigelj aus Goricica mit seinem doppelspännigen Wagen in den drei Stunden entfernten Wald «I'IamnicH», um dort Fichtenbäume abzuholen. Als derselbe nicht heimlehrte, begab sich seine Frau auf die Suche. Dieselbe fand ihren Mann in einer vier Meter tiefen Mulde todt ausgestreckt und neben ihm den umgestürzten Wagen, welcher eine Verunglückung des Genannten annahmen ließ. Neueste Postl ^ ^ Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.» Wien. 8. April, abends. Se. Majestät der Kaiser ist um 8 Uhr 15 Minuten abends zum Besuche der Erzherzogin Gisela nach München abgereist. — Im Vororte Neulerchenfeld fanden h-ute abends arge Pöbel-Excesse statt. Die Menge bestand größtenteils aus uacierenden Handwerkern. Als die von der Sicherheits-wache abgegebenen Alarmschüsse fruchtlos blieben, machte die Wache vom Seitengewehr Gebrauch. Nach den Arbeitsstunden nahm die Menge zu. Zahlreiche Locale wurden zertrümmert, der Inhalt derselben auf der Straße zerstreut. In zwei Brantweinläden wurden die Fässerpippen geöffnet, der Ärantwein ausrinnen gelassen, in einem wurde der ausgeronnene Brantwein angezündet, wodurch das ganze Local in Brand gesetzt wurde. Die Fensterscheiben vieler Häuser wurden zer-trümmert, ebenso die Fenster von Tramwaywaggons und Einspännern. Sogar Pflastersteine wurden als Wurfgeschosse verwendet. Es wurden zahlreiche Ver-Haftungen vorgenommen. Nach 8 Uhr abends rücktcn zwei Escadronen Eaoallerie und ein Infanterie-Ba-laillon in die bedrohten Straßen aus. Wien, 8. April. Der Generaladjutant des Kaisers Wilhelm, Graf Wedel, ist in Wien eingetroffen, und winde derselbe heute mittags von Sr. Majestät dem Kaiser Franz Josef zum Zwecke der Entgegennahme eines eigenhändigen Schreibens des deutschen Kaisers in Privataudienz empfangen. Es wird ferner mit-g theilt, dass der deutsche Reichskanzler v. Caprwi ein Äegrüßungsichreiben an den Minister des Aeußern, Grafen Kälnoky. gerichtet hat. welches dem letzteren durch den deutschen Botschafter Prinzen Reuß noch vor defsen Abreise überreicht worden ist. Wien, 8. April. Graf Taaffe, welcher gestern einen längeren Besuch des ungarischen Ministeipräsi. denten Grafen Szapary erhielt, reiste heute MW zu zweitägigem Aufenthalte nach Orlau in Schlem behufs Vesilches seiner Tochter, der Baronin 3Mtt" cloit, ab. ,< Prag. 8. April. Im altczechischen politischen v"° in Iungbunzlau besprach gestern Dr. MattliZ die 6".' weite der Wiener Nusgleichs-Vereinbarimgen. ReM hob b/rvor, dass diese Vereinbarungen durchaus "cy die Oeffentlichkeit zu scheuen haben, weihalb die 2M nehmer an den Conferenzen mit bestem Wissen "« Gewissen für den Ausgleich eintreten können. Dr. M"" verurtheilte entschieden die jetzige Kampfeswelse der" und jllngczechischen Imnnale und versicherte, dieczellM Curie werde stets den Iungczechen die eiltsp"^"«, Vertretung einräumen. Die Nilsfuhnlngeil M"" wurden srlir beifällig anfaeiwmmen. .... Miincheu, 8. April. Auf eine neuerliche AnreM der baierischen Regierung genehmigte der Reichilanz die Einfuhr lebender Schweine aus Oesterreich UiM nach den Centralviehhäfen von München und Nun'""" unter strengster thierärztlicher Controle. .h, Kairo, 6. April. Stanley ist nach E»roP" "" gereist. ^ Zanzibar, 8, Api-il. Die Deutschen machen gH Anstrengungen, um die Expedition Tmin Paschas t>u möglichst abzusenden. ^, Ncwyork, 8. April. Nach einer Depesche alls v" lington im Staate Iowa ist die Stadt Prophe^ in Illinois durch einen Cyklon zerstört worden. " Personen wurden getödtet. Verstorbene. .< g, Den 7. April: Anna Hantel, Arbeiters-Oattin, " sslorianSgasse Nr. 23, Tuberculosr. ,g I„ Den 8. April: Ernest Semen. Beamtens'Sohn, ' ,^ Emonastraße Nr. 19, Tuberculose. — Johann Taue", ,^ ^. 36 I,, Kuhthal Nr. 11. Tuberculose. - Agnes Rcn"""^ beiters-Gattin, 47 I., Vegagasse Nr. 12, Tuberculosc. Im SPitale: _ _, Abt? Den 7. April: Anton Kern. Schuhmacher, 2?^'," culose.________ _____-^ öottozichung vom 5. April. Trieft: 2 89 18 70 sl. Linz: 80 50 37 33 53. ^, Meteorologische BeM VU.Mg. ?23 3> 5 6^ W. schwach benM b^ 8.2.N. 719 6 ! 13-8 SW. heftig bewöl M. 9 . Ab. 719 6 8-2 windstill! bcw0llt „. Morgens bewölkt, bann Sonnenschein, ssegen A' ^B nehmende Bewölkung, um 2 Uhr heftiger NW-! "°^>N 0'^ nicht lange anhaltend, trübe. Das Tagesmittel 9 <-, über dem Normale. ^^^-^^ _________Verantwortlicher Redacteur: I. Nagli^^,^ > Todesanzeige und Danksagung » M Da es mir wegen der hohen Osterfsi"^ ^ > M möglich gewesen, mitlels Parte den Scunst«« ^ » >> 5. April nachmittags um 5 Uhr "folg"" M, M meiner geliebten Gattin, beziehungsweise -" M Tochter, Schwester uno Schwägerin, der F"" > Fanny Drganc W meinen Verwandten, Freunden und Velanntk' ^e W zutheilen, so erfillle ich hiermit heute diese M Pflicht nachträglich. m.altit^ M Zugleich spreche ich für die zahlreiche «M „,e W der theuren Verblichenen zur lchten Ruhr!"" ^ » W für die gewidmeten schönen Kränze, beso'»" ^ » ^ den von den Herren College» und ^/, MNj, D W Friseur-Genossenschaft gespendeten prachtvolle" » ^ den innigsten Dank aus. > > « aibach, den 8. April 1890. . > W ^ » Danksagung. „h- W Filr die vielen Beweise herzlich" ") ^ u"' M während der Krankheit und beim Tode >"' ^n,ü- ^ vergeblichen Gatten, beziehungsweise Äruoc , W> gcrs und Onlels, des Herrn > Anton Koschak W Administrator der «Laibacher gelt""^ ^ W sowie für die zahlreiche Begleitung ,^/N"^ > » cwinten zur 'ch'en Nuhchätte, l'c1o>'d"s ^^ w> » W einer Abordnung der verehrlichen 5!"'". 'n sck"' > W Feuerwehr, und schließlich für die gew'vn' ^M' » » Kränze sage ich, auch im Namen der « , W meinen inniststen Danl. Oa^ D W Katharina Koschal, l!? 641 Course an der Wiener Dorse vom 8. April 1890. «a« dm, oMen«, lours«««« «eld Nair NllM-Aulehen. l«^,s^" -...... 88 «5 88 85 I8«»0er " ' Z5"^ ^lM l. 189 »5 ,89 75 >»«4er L,««.«,' ."iinstel 1' ^ > . 50 ft. 178—l?8l>0 "-°N,,.Mbr, i^ ,«o f>. . . 14975,50 2^ ^>en^.°^""k, steuerfrei . 110 «0 ,10 40 ill'. """"un«?». 5tM,N''i,'^' «' s'"'"^> ' "8 85 ,,8 9^ l>'!°b>N ^""^ 'n Silber »sg "»,04 k'> Ott 7^!!°^ '""' ft' '20N M°rl . II,... 1,,'- '«rgel Uahn llmiss. ,884 9» 50 »g.. , . . . K,2 <0 ,.„'60 »^'.^,.,».,^,:«.??,3 ^, "^°«"l, ^ 100 n, l>. ^, 18381, ,.0 _ t!- Veld Ware Grundentt.-Ol>liglltlHnen (für 100 ft, IM.), 5°/« «lllizlsche...... 104'4l) - - 5"/„ mährische...... 1('9'50 ,,0 — 5°/o »rain und Küstenland , . — — — — 5"/„ n«eber«s— 5"/» ungarlsHl...... 88 7« 892« Andere öffcntl. Anlehen. Donau'Ne8,'Lnse 5»/„ 10« ft. . I2«»'7ü I2l 25 dto. ««.leihe 1«78 . . 10« — 107 — »nleben ber Vtadt ««« . . 1,0- — — «nlehcn b. Vta^aemeinde «ien ,05 — 106' - Prüm..«„>. b. Htadtarm, Wien ,4>i L„ 14« <» Vursenbau.Nnlchln verlu«, 5°/<, 98 5« 99 — Pfllndliliefe Mr K'N ff.), Vobensr. aNg, öst. 4°/„ «. , , ,«? — 118 — blo, » 4'/,°/». , . 101- 101'50 bto. » 4°/, . , . 9810 9860 dto. P»üm, Tchulbverschl, »°/, ,08 50 109 — Ocst. Hypothrlenbanl I«j. 50«/, ,0, «5 10« Lk Otst,.ung. Vanl verl, 4'/,°/° - ll»> 20 i belt«, üojllhr, » 4°/„ , , 100 ic> loci?« Prlorltats-Obligatillnen (!ur 1<>0 si,), stsldlnand» Nordbahn Cm, 188« 100 »0 IVU 70 «alizischr »arl-L>,dwi«Vahn «l-m, ,»«l 8 N, K, 4>/,"„ , 100— 10N 80 Veld ware Oeflerr, Nordwestbahn . , . »0750 108 - Ttalltlbahn....... ,92 — ,92 »0 Tlidbllhn il 8«/»..... 148-75 14» — » il b°/<,..... 119 7>» 1L06« U»«,.gallz. Vahn..... 10,b0 102 3U Diverse Lose sper Stült), «rebitlose INN fi...... ,8? — !87 7l» llllry.Losc 40 ft...... 57-bu 5825 4"/« Dr>nn»'Dllmpfsch, IN» ft. . 18»'5« 18»»»U Laibachsi PrHm,<«lnIed,. 20 ft. »z?5 23 «l> Oscnfr Lose 40 fi..... gz — »4 — Palssy-Lose 40 fi...... 57.«l. K8— Rothsl! Krrilz, üst, Ves. v,, »0 ft. 19 75 »0 — «udnlph'Lose 10 ft. .... ,'_ «2 - Ealm.Losr 40 ft...... gz._ «8 - 8l,-Veno<» Lose 4« fl., . . «i5l> «2 bN Walbslrin-Lllsr »Oft..... 40-75 41 75 Wlnbisch Vräh Losr 20 ft, . . 5,... 54-«rw, Ech. d,3«/»Pram, Tchulb« versch b. »obencredltanfta» , ,?— 18 — «aul. Actlen lper Ltüil), Nnulo Ocst, «a»! 200 fi. UU«/, «, 150 »0 151 40 Vanlverti«, Wiener ,00 ft.. . II? 8« N? «<) Gdni-r.-Anst, »st. »ON fi. V. 40"/„ >»<«- ü!7 — »,»3-25 3"» ?i Crcdltbanl, AN», ung, »00 fi. . »87 l>0 »88 — DepoNtenba»!, «lllz, »01» fi. . ,»«' >t>8 — Lecomple Grs.,Nbrüs«, 50l> fl, . 570' - 575 — Niro u. Taücnv., Wiener »NOfi. «1050 21»-» »eld Ware HvPotbekenb.,»«». »NO». »5»/»». e« — 73.- «Hndeibant, öst,»lX> fi. . . . »1975 220 »5 Oesterr,.ungar. Van! «00 fl, . 93? — 941 — Unionbanl 200 ft...... »4» 75 »4» 25 Vrrlehrsbanl, «ll«, «40 ft. . . l«1'5N 1«» 25 Actien von Transport' Unternehmungen. sper Stück). Mbrech!>Ällhü »W ft, Vllber , 5» 50 c»'5n lllföld'ssiuman, Bahn »00 fl. V. 2025N 2N3'^N Vllhm, Nordbahn I5N fi, . . . 2,0 — «i<> 50 » Westbahn 2N0 fl.. . . »80 - 3»1 — Vllschttehradel «is. 500 fi. «Vl. ,o»4 1089 bt°, slit. L) 200 fl. . 424 — «?'— Donau»Dampfschlfffahrt < Ves., Oesterr, 500 ft. IN. . . . 84z-847 - Drau-tis, s«. Db.-g,) 200 st. V. 20« — »0050 Dul-Nobcnb. Vis..», »o« ft. V, —>— ..- Fcrbina»d«-Nl>rbb, 1000 ft. . (Ut, «.) »00 fl, T. . »1? ?b »,« L°> Prag Duler Ilsenb. 150 fl. Vllb. »8 50 «9 5« Elall!«e 8" 3ud'N°rbb,«trb,.«j.20Ufi.— 171-»^ lramway Vcs..Wr,,I70fl, 0. U, ——------ » neue Wr., Priorität,- «ctien 100 fi...... 9s — 99 5« Un«»aali,. El!enb. »00 fl. Vllb« 19t 50 195 — Veld Ware Ung, Norboftbllhn »ON fl Silber 19l) - ,?c> 50 UngWtftb.sRaaboVraz^ttOflV. 192 50 198 — IndultrleActlen (per Stück), Vauaes,, «ll», vest, 100 fi. . 86 »5 »7 25 «gydier «turn» und Ttahl'Inb. in Wien 100 fl...... 92 50 S3 50 Eilmbahnw-Üeih«, erfte, »0fl. 91— 9,b0 ««lbtmäl,!.. Papiers, u, ».-«, ii — 5, — liiefinger Orauerei IOO fl. . . 94 — 94 50 Vlontan-Vesell., öfterr,»alpine 191 «u 10»-»o ^rager ltiscil'Inb.-Vel. »00 fl, »»« — »»9 — »alao-Iarj, Vteinlohlen 80 ft, 481— 440 — «Tchieglmuhl», Papicr!. »00 fl, »u» - «oz ^ «Lteyrermühl'.Papierf.uV «»es. 70 fl. . 182 50 «88>5u «affenf.<»j > «^, Mllenischl «»ntnoten ll«0«,) 4«4!il « 5<,