Smmtag» den Z4. AeMöer ISN. Ä-hrgamO. Vit Mgeburger gÄW»»« nschei-t led,» S-iiiiwg. -nd »r«Uag. »'«>>« - für a«ii,>ih,i, S «.. h-Ibjihti, , „., «ieittljShiti, ^ p. 50 ki! f»r S»»««»« «»« H«,» »«imlltch 10 k. — m» Vofiverl««»»»«: iaii,jthi>, S »., halbjShn, 4 fl., »ierteliihri, z Znsirli-ntpbilh, « k. »i. Seile. W«i« der Feiertage erschekt ««uichße« MiMioch tei» vlatt. Wie Nena» Anmkreich bessern wM. Er»ß Neaa«. welcher durch seine Schrift jcher das Lede» Zes« berühmt geworden, läßt so ehe» Mte? dt» titel: ^Die geistige «>d stttliche >esier»»g Kraatreichß- ei» B>ch erscheine». We>« die Denker eines Voltes mit solchet» Mittel« ihr geluntencs Laad wieder ausrichten wolle«, wie sie Neuo» »ach de« vorliegenden >«szß!jen empfiehlt, dann ift es wahrlich um dies^ Volt geschehe». Wo die Selbftertev»t»iß setzit, da ist die vefferuag von vorneherein vn- geistige, stttliche nnd völkerrechtliche Vßndniß Zwischen Frankreich »nd Deutschland dildete, wie Nenan sagt, den tran« seines ötbens. Vse er stch doch nach seinem eigenen Seftäad-nGe dewnßt, dem dentschen Geiste das vefte zn tzeedanken, was in ihm ist! Sei»Zranm ist nun aber »ans i««r ze^rt; Mischen Deutschland va sollte man denn doch meinen, die Gchnld nnd ^antreich hat stch ei» Z^rnnd ansgethan. den Aahrhunde »hrhunderte tan« ansjusnllen verminen" müsse, wenn dem wirtlich so wäre, aanz dedentend rgen. da ja nicht Dentschland es len iß, »welches seit mehr als dreihnndert »ist«rralh« ift a«ßen> die lhrovredt worden. vi«le N«»« soll i» Wie» wieder eine« jener Neine» .Rie»»»« t««!«" dervoMufe» hade», «>e pe dott »de» nicht » den Gelte»heite« gehire«. DieLew«g>«g ,egea de« Miß-dra»ch der ttiazel, welche ia D«»tschla»d «esligt. i» Oesterreich «ii jede« Zage fich weiter aotdehot, soll i»»« a»ch ii Ungar» begi«»«. Bordedintuag eine« «lücklicheu Ersolge« ist, daß endlich der »alOtmiaifter Pailer ziriiiktritt i da sogar Mitglieder der Deakparlei diese« ^stig «» greise», so »Srfte er daid »»terliege». Die gretsprech»»g derMSrder deutscher Toldatea >» Ai»»treich hat de» Neichtkaazler Bi««ar< » ei»»r geharnischte» »rMrung veranlaßt: i» Snkmift Wirde Deitschlaitd dei »erweigeiter >«tlies«r»»g tzmch «rgreifnn, «»d «eiierfShr»»gfta»Mscher Geisel», im »nßerften Aalle a»ch d»rch weitergehe»»« Maßregel» ans die «rfülluig sei»e« verla»gea« P». wirken. Bermtscht« Maehrtcht«». (H»»ger»n«th i.sI,Der Schrecken der H»nger«»olh in Pnfimßat »«ch nicht seine» Gipsel erreicht. Major E. >. ^itd. drilischir Hilst-Aesident am persischen Meerdisen, schreidt ant Vnschire, daß die ^»te Eerippe» adgemagert Ii»d, t«ß die Ri»d«r derhnngenlde» Uiere» gleichen »nd daß täglich mehrere i» de» Gedränge »« de» e»gliste» Rei« zertrete» »»d «eiidiel werde». I. S. «dam», der »o, »wei Mon-ten in keheean war. »rjählt in der »E«-derland Timet/' daß er i» der Me»sch»»m»»g, »»«er welche der «»»j, täglich Neiae «eldaabe» »ertheile» läßt, H»adeite von völlig aacktei. di« j« de» «»ochen abgemagerim «»d mit ^chwit» ren bedeckte» Mäinern und gra»»» sah. D,, Elend schildert er alt ein eniseßiichet »a» die Beschreidung der Szenen, die er a«s sei»e«Mar. »enrilten sah. widersteht dir geder. Doch aede e«. siig, er hin,», keine Hilft f»r die »»glückliche», odwohl der «öni„ ganje «itrbe voll Ivwele» ia seinem Privaisch-ß« desitzt; die H»liger«noth »t,»e nicht vor Juli «»de». (Sch»l«es«n :n Weimar.) Zm Tioßherzogtlinm Weimar wird ein nrnet Gch»l» «'leß Vorderathen. Die «ehalte nnd Penflone» sollen jetzt schon a»« dci» Ueberschnssen der Staatt. einnahm»« irhihi werden. Eine sehe v»r»ü»ftige iVlaßregel ha! man in Weimar ergrissen, »m die Mittel zug,Winne»: die Staat«verwall«»g w»rde »eleinsachl, — sowohl da« Personal seldft, al« der «kschSt«««msa«g — und die Zahl der ve» hitide« verringert; am Personal allein w»rd,» 22.S9g lhlr. erspart. (Einkommensteuer.) Der würtem-bergische Handelsverein empfiehlt bezüt^lich der Eiakommenfttuer die S'lbstangnbe aller zur Schät-züvg nSthige» Grundlagen und g'ststkliung durch «aen Autschuß — also nicht Selbstschätzung. ^Schiedsgerichte für Eisenbahnen.) Am IS. Dezember hat in Wien die erste Sitzung des Auöschuffes. betreffend die Errichtung von Schiedsgerichten für Eisenbahnen stattgefunden und wurden folgende Grundsätze angenommen: 1. Diese Schiedsgerichte sollm aus Grund der bestehenden Gesetze durch Vereinbarung der beiden Parteien sofort in» Leben gerufen werden. Z. Die Schiedsrichter sollen sich an die Leftimmungen des bürgerlichen Gesetzbuches, des Handelsgesetzes... halten und freies Ermeffen und Billigkeit nur insoweit walteu lassen, als dies durch das Gesetz gestattet wird. 3. Dagegen soll in der veweis-frage das Schiedsgericht den Ausspruch noch seiner freien, auf Grund gewiffenhafter Erwügung und Würdigung der vorgekommenen Beweise «eschöpk-ten Ueberzeugllng fällen. 4. Der Schiedsspruch soll unanfechtbar sein in der That- wie in der Nechtsfrage und nur die Art und Weise der Zusammensetzung des Schiedsgerichtes und des Zustandekommens des Schiedsspruches, also nur formelle Gebrechen können Grund zur Richtigkeits' klage vor dem staatlichen Gerichte geben, b. Der rechtsgelehrte Vorsitzende soll dem Advokatenstande entnommen werden. 6 Die Schiedsgerichte sollen zunächst nur am Sitze der beireffenden Gesellschaft«» oder am Sitze einer Betriebsdirektion errichtet werden. 7. Dem Schiedsgerichte am Sitze der Gesellschaft soll die Zuständigkeit über alle, die Gesellschaft betreffenden Streitigkeiten eingeräumt werden. 8. Die vom Schiedsgerichte abgeschloffenen Bergleiche sollen exetutionS' fähig sei». Marburger Berichte (Landwirthkchaftliche Filiale. Schluß.) Herr Direktor Perko stellte den An» trag. eS m^ge die LandwirthschaftS - GeseUschait dahin wirken, daß in Marburg eine Beschälstation errichtet werde; die Filiale stimmte bei. Was die Anerkennung landwirthschaftlicher Verdienste betrifft, so wurde von Herrn Joh. Retschnik in Schleinitz des dortigen Lehrers, Herrn Iribuit erwähnt: bei der Schule in Schleinitz werde eine Obstbaumschule angrlegt und sei der genannte Lehrer fähig und bemüht, dieselbe nach Wunsch zu fördern, «ach dem Beschluffe der Fi-liale soll Herr lribnik aufgemuntert werden, in seinem Streben sortzufahreu. um ihn das nächste Jahr der Landivirthschafts-Gesellschaft behuss Au-erkeuiuag eiues Preises vorschlagen zu können. Der Winzer des Herrn Kobitsch in Lembach lLudmaier' Graben) widmet fich mit besonderer Borliebe einer Baumschule, die er selbst angelegt; Herr Dr. Mullö erklärte nach dieser Mittheilung. er werde fich näher erkundigen und dann die ge» eigueten Schritte zu Gunste» dieses Winzers unternehmen. Herr Stöger, Lehrer in St. Peter, hat gleich-falls eine Reben- und Baumschule angelegt. Herr Dr. Mulle krachte der Filiale zur Kenntniß, daß die Gemeinde St. Peter 100 st. Staatsbeitrag für diese Schule empfangen und dürfte Herr Stöger im nächsten Jahre zur Auszetchnung vorgeschlagen werden. Zu Abgeordneten der Filiale für die nächste Hauptversammlung der Landwirthschafts - Gesell-^aft wurden die Herren: A. von Kriehuber und Stampfl gewühlt. Am Schlüsse hielt Herr Dr. Mullö einen Bortrag über die Bitheiligung an der Wiin r Weltausstellung; er sagte unter Anderem: „Man macht fich im Allgemeinen ganz unrichtige Begriffe von den Zielen und von dem Nutzen der Aussttllungen und insbesondere der Weit- oder intrrnatlonolen Ausst llungen. Manche betrachten dieselbkn nur als eine Gelel;ent)eit für eittzelnr Industrielle oder Ltind wirthe, PreiSmedllillen zu erlan^.en, w^lch,' sie dann mit Pomp ibrkn Produkten und Prei»kourantt onNebeu — oder aber als eine günstige Gel.gen. heit für einzelne Städte u»d Personen, ii« Geschäft zu M 'chen. Vei solchen Ausstellungen muß man ein höheres Ziel vor Augen haben. Dieselben haben. w?nn sie richtig aufgefaßt und richtig durchgeführt «verde», eine hohe Bedeutung für das Kultur-L'ben, den Forischritt und den Wohlstand der Völker. DaS Programm der Wiener Weltausstelluug ist dieser Ausgabe vollkommen gerecht geworden und dieselbe wird, wie noch keine der früheren, ein mächtiger Hchel für den Fortschritt und den Volkswohlstand werden. Die Ausstellung theilt fich in 26 Gruppen. Die räumliche Anordnung findet nach Ländern statt und es soll dieselbe für jedes Land ein vollkommenes Bild der Produktion in ihrem ge-genlvärtigen Zustande, so wie durch die Reben-einanderstellung von Produkten aus verschiedenen Produktionsepochen die Geschichte der Entwicklung und des Fortschrittes in der Produktion liefern >nd die materielle Produktionskraft der einzelnen Länder ersichtlich machen. Mit der Ausstellung werden Versuche und Proben mit noch wenig bekannten Berfahrungs-weisen aus den verschiedenen Gebieten der Pro» duktion. Kosthallen zur Prüsung von Nahrungsmitteln. internationale Kongresse zur Berathuag und Behandlung belangreicher Fragen verbunden werden. So soll z. B. durch die Darstellung des bürgerlichen Wohnhauses mit seiner inneren Einrichtung und Ausschmückung, des Bauernhauses mit seiner Einrichtung und seinen Geräthen nicht blos gezeigt werden, wie unter den verschiedenen Himmelsstrichen die Wohnstätten der Menschen aussehen, sondern eS soll vielmehr gezeigt werden, wie dieselben mit Berücksichtigung der klimatischen und lokalen Verhältn.sse, der nationalen Bedürf-Nisse und Gewohnheiten am zweckmäßigsten eingerichtet werden können und sollen. Ein Gang durch die Ausstellungsräume wird eine Reise durch die Welt sein und die Sitten und Gebräuche der Völker, die Kulturstufe und Produktwnskrast derselben veranschaulichen. In diesem Wettkampfe der Völker dürfen wir nicht zurückbleiben und muffen unsere Lei-stungsfähigtelt in allen Zweigen der Produktion zur Geltung bringe». Die Zeit ist kurz. Insbesondere fän^'.t sür den größten theil der Bodenprodukte die Produktionszeit mit nälle Leistung im große» Ganzen herrlich überstrahlte. Mächtig und sympathisch bewegte diese« Spiel die Herzen der Zuschauer. Rächst dem verehrten Gaste war es namentlich Herr Karba» (der König), welcher unsere vollste Anerteunnng gefunden. Ewg-faNdt. Häutige Bräune. Nach einem in Nr. 146 d. Bl. vom Herr» Dr. Senior den geängstigten Müttern gegebenen Tröste sollen bräunekranke Kinder durch 48 Stunden gewaltsam des Schlafes beraubt werden. Das ist ja eine Torturl Will man einen Rath geben, so rathe man das Bessere! Die gütiae Natur gab allen ihren Geschöpfen — gesunden und kranken — den Schlaf znr Erholung, zur Kräftigung. Mit Dankesgefühl gegen die Vorsehung sehen wir bei unseren Kranken den entbehrten Schlaf wieder eintreten und vermeiden mit aller Sorgfalt jedes störende Ge« rausch. Alle Krankenbülletins legen ein besonderes Gewicht auf den Schlaf; das erste Wort des am Morgen an das Krankenbett tretenden Arztes gilt der Frage nach dem Schlafe — nur das bräunekranke Kind soll dieser Wohlthat beraubt und zur Qual gewaltsamer Schlaflostakeit ver-urtheilt seiu? Und dies hilft uitd rettet bei paffender Arznei? Nein es Hilst nicht, das ist ein Jrrthum. welcher der ganzen medizinischen Behandlung dieser Krankheit entspringt. Warnm ist das Ergeb-niß bei der Wasserkur — selbst in Laienhänden — ein ungleich güns'igeres, ja glänzendes? Dabei dürsen die Krantea schlafen, ohne Befürcht»»g einer gefährlichen Steigerung der Krankheit im Schlafe, weil eben die Wasserkur auf Lösung und Fortschaffung des Krankheitsstoffes wirkt. Würden statistische Tabellen oder anderartige Mittheilungcn die überraschenden Erfolge der Wafferknren zur Kenntniß des Volkes bringen, gewiß würde Letzteres ivie auf dem politischen, io auch aus diesem Gebiete sich seii'er Haut wehren; es würde au Stelle der unsicheren, sehr theueren. ost gesährlichen. lvenn auch altehrwürdigen medizinischen Methode dtlt natürlichen, billigen und sicheren Weg der Wasserkur betreten; es würden Fortschrittsmänner sich angeregt fühlen, das Ver-einswesen auch auf dieses wichtigste Gebiet auszudehnen, wo bei steigendem Interesse für die als gut erkanilte Sache immer größere Kreise vertraut iverden mit den geivaltigen Vorzügen nicht allein der Wasserkur im Allgemeinen, sondern mehr noch der selbsteigenen Orientirung und Gewandt-heit in Anivendung dieser in jedem Hause, zu jeder Zeit, schon im Enlstehungsmomente der Krankheit, getvöhnlich ohne alle Kosten durchführ« baren Hkilmetliode. Das hier Gesagte hat Bezug auch auf Scharlach, Masern, Blattern und auvere Krankheiten, nicht bei Kindern allein, sondern auch bei Er-wachsenen und da ltier vom Rathe au die Mütter die Rede, so ist dies der Ort zur Erivähnung gediegener, nnakfettbarer. mit Innigkeit und Ueberzeuguu gstreue in Dr. Meinert's „Nalurarzt" zu den Mütter« sprechender Aufsätze und zwar: 1864 S. 2 von Baptlfta Vanoni, S. l8ö von Hermann Melzer; 1S66 G. 8 vom Hofrath Dr. At««bacher. S. 274 vom Hydro diätetischen Bkr» ein in Dresden, deren Lektüre alö vorläufig bester Rath allen Müttern zur sleißilzslen Behcrzigung im Interesse ihrer Familiengesundheit dringendst empfohlen wird. Schade, daß so vortreffliche Mahnworte ungehört und wirkungslos verhallen l Auch die Gesuudheitspflege ist sür die Familie eine Lteuerfrage. die oft massenhaft Arbeitskraft. Otld und Leben verschlingt, mehr als alle Gtaatsfteuera n Geld und Blut. F. T Eingesandt Jener anonyme Briefschreiber in Kötsch, der es seinem kharakter und seiner Lebtnsweise gemSt sich zur Aufgabe macht, mich, sowie andere Personen mit skandalösen, von niedrigster Denkungsart zeu^,enden Briefen zu belästigen, wird ersucht, für die Zukunft mich bei seinen Passionen aus dem Spiele zu laffen. widrigens ich genöthigt »väre, wie es stch feigen Schurken gegenüber geziemt, demselben die Bubenstreiche für immer einzustellen und ihn durch Berösfent» lichung seines Namens, sowie der Namen seiner BundeSvenossen unter Äuikiärung des Sachverhaltes dem allgemeinen Urlheile preiszugeben. Klatsch am 2H. Dezember l87L. Franz Retschnig. Eingesandt „Freuud der Familie". Wenn Sie wirklich ein anständiger Mensch sind, — was zögern Sie nolh? Anonyme Verdächtigungen kann j^er Lump virsuchtn und wenn Sie nicht den Muth liaben. sich zu nknnen. dann werden wohl Ihre „Beweggründe" ebenso schmuj^iger Natur sein, als Ihre „Daten und sicherern Wahrnehmungen- — falsch sind. H. I. Eingesandt. Herr» Georg Vsellmann in Pobersch. Wie können Sie in ihrer Entgegnung aus meine Warnung behaupten, oab Sie vor dem Äterichte gewonnen haben? Hat Ihnen der Richte nicht befohlen, mir die Wechsel zurückzugeben? So lanfle letzteres nicht geschieht, bleibt es bei meiner Warnung. Sie werden dieWechjel nicht einklagen, davon bin ich fest überzengt; verkaufen Sie aber dieselben einem Anderen, so muß dieser einen Prozeß führen, den er sicher verliert. De» Dachstuhl (23V fl.) hätten Sie mir nicht ver» kaufen sollen, weil er nicht mehr Ihnen gehört hat. sondern dem Grundbesitzer Keck, welcher Ihr HauS und Ihre Felder bei der exekutiven Lizitation gekauft hat. Die Tischlerarbeit (154 fl.) ist nicht mehr vollzählig ; denn es fehlen vierzehn Fensterrahmen. Diese Gegenstände und die anderen, die ich Jl»ntn noch abgekauft habe (Sand 18 si., Aalt 12 sl., Mist Zb fl.) hätten Sie mir frei vor'S Haus hinstellen sollen ; Sie haben jedoch Ihr Wort bis jetzt nicht gehalten und werden es auch künftig nicht halten; denn Sie haben jktzt weder Roß noch Wagen, um diese Sachen zu mir zu führen und ich kenne auch Riemanden, der sie Ihnen führen wird. Pot)erjch, 22. Dezember 1871. Michael Urbanitsch. «etzte Vost. »m s«. »i«» v»r. b»raA«»g »»r «dg»»»»«», t»« Aatt. Im Kifenva?«-Wagen. Erlebniß eines deulschen Reisenden. (Fortletzuug). Run. Sir, ich meinestheils bin keineswegs furchtsam. Und wie könnte ich zum Beispiel ängstlich sein, jetzt, wo ich jedenfalls Ihres Schutzes gewiß bin. Der alte Herr antwortete auf diese graziöse Wtndung mit einer seiner verbindlichsten Kopfneigungen, und das Gespräch nahm einen anderen ltours. Kurze Zeit darauf hielt der Zug an der Station von turnbridge. Aast zugleich näherte sich ein Mann von hohem Wüchse und militärischem Aussehen dem lrain uud suchte mit einer gewissen Aengstlichkeit nach einem leeren Platze. Ss ist kein Platz mehr da l Die Waggons sind vollständig besetzt l rief der Kondukteur. Und doch mutz ich meinen Platz aus diesem Suge haben und sollte ich neben dem Heizer auf-steigen l erwiderte der Mann in ruhigem, aber entschlossenem Tone. Eine Angelegenheit von der höchsten Wichtigkeit ruft mich nach D., und der geringste Verzug »n der Bollbringuug meiner Mission kann das größte Unglück herbeiführen. Der Kondukteur wiedeiholte seiue!^^erficherut»g. daß im ganzen Zuge kciu Platz mehr sei. Einen Blick auf das Koupe werfend, in welchem unser furchtsamer Bauquier mit der Dame saß, rief er jedoch aus; Hier ist ja schon Platz. w,nn ich nicht irre und wandte sich zum Kondukteur, ihm zornige Blicke zuwerfend. Ader Sie dürfen da nicht hinein! rief der Kondukteur ganz verdutzt. Statt aller Antwort »ahm der Unbekannte einen kleinen Schlüffel, den er in der Hand hielt, steckte ihn in das Schloß der Konpethür. ösfnete dieselbe weit und jprang bthend in den Waggon. Drr Kondukteur sah bestürzt zu. El! hat einen Schlüsiel l knurrte er zwischen den Zähnen, gewiß ist es einer von den Direk« toren . . Bitte um Verzeihung. Sir. sagte er laut mit unsicherer Haltung, lvenn ich gewuß' hätte, daß . . Er konnte seine Explikation nicht fortsetzen, denn der Zug hatte sich in Bewegung gesetzt. III. Der alte Herr sah mit sehr bedeutsamem Stirnrunzeln den neuen Eindringling in seine angenehme Einsamkeit an. und nachdem das junge Mädchen einen gleichgiltigen Blick auf denselben geworsen, zog dasselbe ein Buch aus der Tasche md fing an. darin zu blättern. Der Fremde hatte ihr gerade gegenüber atz genommen und ei'tfaltete ein Exemplar des Standard, dessen Spalten er mit ernsthafter Aufmerksamkeit studirte. Der alte Herr, wohl einsehend, daß seine rausfordernden Blicke vollständig unbeachtet »lieben, zog sich nach einem Platze der andern Ecke des Koupe's zurück und gab sich einer Ruhe hin. welche einem Mittelstand zwischrn Wachen unl» Träumen glich. Der ldpreß fiog dahin schneller als der Wind; der Mann mit dem militärischen Aeußern vertiefte sich zwar immer mehr in den Text feiner Zeitung, aber er fand noch Momente genug, um in ziemlich kurzen Zivischenräumen forschende Blicke nach der jungen Dame zu richten. Diese schiei^ ganz in ihre Lektüre versunken und nicht im geringsten zu vermuthen, daß sie der Gegenstand einer detaillirten Musterung sei. Je länger er seine Beobachtungen fortsetzte, schien sich des Fremde» eine lebhaste Ausregung zu bemächtigen; seine intelligenten dunklen Augen leuchteten, seine rechte Hand, die tief in der Tasche seines Ueberrockes versenkt war. schien dort mit einem Gegenstande zu spielen, defltN Natur zu errathen nicht gut möglich war. — Zwischen den Zähnen murmelte er: Die Gelegenheit gut. — 3a! Aber wenn ich mich irrte! Dann aber, als der Train nur noch einige englische Meilen von der nächsten Station war schien er seinen letzten Entschluß untviderrustich gesaßt zu haben. Gleichvitl! ich setze meine Existenz aus das Spiel ^ abtr sei's drum. Und er zog aus seinem Ueberrock etwas her aus, das dabki kling, kling machte. Der alte Herr zuckte zusammen und öffnete die Augen. DaS junge Mädchen, bleich und entschlossen richtete sich auf ihrem Platze gerade kmpor. atier waren bereits ein Panr HtindschrUkN an iliren sklnen Knöcheln befestigt. Was ist das? Was hat daS zu bedeuten sa,;tk der alte Hcrr furchtsam mit fast versagender Zunge, denn er glaubte einen Traumspuck vor ich zu habeu. Darauf wandte er sich zu dem Fremden und sagte zornglühend: Herr, wer sind Sie, ich muß sehr darum bitteu! Ich bin der Detektiv F Beamter der Sicherheitspolizei von London, war die Antwort. Und was hat diese Dame verl)rochen? I, Sir, können Sie denn behaupten, daß das eine Dame ist ? entgegnete der Geheimpolizist Mit maliziösem Lächeln. Mein Gott, wer kann denn daran noch zweifeln? Ich doch. Sir, und meine. Sie können Ihrem Schöpser danken; denn, daß ich durch Zufall in dieses Koupe kam, hat Ihnen sehr wahrscheinlich das Leben glrettet. Aber mein Gott, wie so denn? Betrachten Sie einmal diese Dame, wie Sie dieselbe zu uenuen belieben, gleicht sie nicht irgend einem, der Ihnen nicht ganz fremd ist? Aber nicht im mindesten, durchaus nicht. Auch nicht einer Person, deren Signalement Sie irgendwo gelesen haben? Daß ich nicht wüßte l Mein Gott, Sie müssen doch aus dem Perron der London-Bridge'Eisenbahn den Steckbries des iiharles Wintringt»am gelesen haben, auf dessen Ergreifung fünfhundert Pfund Belohnung aus-gesetzt sind, weil er aus mehreren Eisenbahnlinien in letzter Zeit Morde begangen? Ich habe den Anschlagzettel gelesen, wie Jedermann, aber was kann das sür eine Beziehung — Sehen Sie her, Sir. sagte der Polizist, und riß den Damtnhut nebst einer schwarze» Perrücke vom Kopfe des gefesselten Individuums, und die angebliche Damc zeigte einen hübsch srisirten blonden Männerkops. Heilige Barmherzigkeit, jammerte der Reisende. und es ging ihm wie ein Dolch durch den Leib, sein Gesicht bedeckte sich mit Leichenblässe. Also ist diese Dame niemand nnders als —? Als Eharles Winlringham in Person. Sie begreifen nun. Sir. ivelcher Gefahr Sie eul-t^angen sind. Brrr! machte der Herr und schüttelte sich vor Entsetzen. Mister Detektiv, ich werde nt? in meinem Leben Ihnen meine Dankbarkeit g,-nugsam bvthütigen können! (Schluß solgt.) M«rb«rg, 2L.Dez. lWochenmarNtbericht.) «ei>fn fl. « 80. «orn 5. U.90. Verste si. S.50. Hafer fl.2 0A.Kuturutz k.8.S0, Hirse Hirsebrem fl. 6.10, ^den fi. S.80, SrdSpfel il. 1.7b. Bohnen fl. b.S8 pr. Mep. Neizengriet fl. 14.b9, Mundmehl fl. Il.öv, Semmelmehl ft.l0.S0, veißpohlmehl fl.1V.—, Schwarzpohlmehl fl.7.SV. »ukurutzmehl fl. 8.- pr. Cnt. Hen fl. 1.45, Loger,1rol, «. l.öS. Kutterstroh fl. 1.»0. Streustroh fl. 1.- pr. Cent. Rindfleisch 2Z.Ä8, «albNeisch 29. Sckweliifleisch lung 81, Lammfleisch 2S. Speck, frisch 34, Rindschmalz 60. Schwein, schmalz44,Schmeer4v, ButteröV. Topfenkäsel2, Zwiebel 10, Kuoblauch 24, »renn N. «ümmel ^6 kr. pr. Pf. Sier pr. St. 8'/, kr. Milch ftische 12 kr. pr. Maß. Holz. l,art 18" ft. 6.b0, dto. weich ft. S.— pr. «lafter. Holzkohlen hart fi. 0.b4, dto. weich fl. 0.84 pr. Metzen. Vettau, 22. Dez. (wochenmarktSberfcht.) Weizen fl. 6.80. «orn fl. 4.—. Gerste fl. 8.ö0, Hafer fl. 2.—, »uturutz fl.8.90. Hirse fl.2.60, Heide»» fl. 2.90, Erdäpfel fl. 1.S0 pr. Metz. Fisolen 12 kr., Linsen 14, Erbsen 18, Hirsebrein 20 tr. pr. Maß. Rindschmalz b6. Schweinschmalz 46, Speck fritch 8ü. geräuchert 44. Vutter frisch 44, Rindfleisch 28, «allifleisch 80, Schweiilfleifch 27 tr. pr. Pfd. Milch, srische 14 tr. pr. Maß. Holz 36" hart fl. 12.—, weich fl.8.— pr.Xlafter. Holzkohlen hart so, weich b0 tr. pr. Metz. Heu fl. 2.—, Stroh, Lager fi. S.—, Streu fl. 1.20 pr. Centner. Eingesandt Die Vertretung der Gemeinde Rothlvein hat in der Sitzung vom 22. Dezember d. I einstimmig den Beschluß gefaßt, der geehrten Marburqer freiwilligen Feuerwehr für die rasche und erfolgreiche Hilfeleistung gelegentlich des GchadenfkUkrs bei Herrn Sebastian Patfchko öffentlich auszusprechen. (848 Rothwein, 23. Dezember 1871. Der Staeiudtl^ßtstehtr. Ossiuo NardurK. ksiiellinx 1872. 9. .Islllier: l'anLkrällseken. 16. ^ 30. „ 6. ?edrll»r: 12. ^ »»II. 8 Ildr. 887 Hnnttlk IMischrzg, z Marburg, Casinogaffe Nr. 17!, II. Stock, beehrt sich den ?. I. Damen hiermit anzuzell^en. dat fie sich mit 1. Jänner 1872 olS Tcknei« dert« etablirt. und auch Mädchen im Kleider-«>cht>, Zch«jtt)eich»e> ic. in Unierricht nimmk. Veililiiclikiimlieil!« fllr familivn! Aks«i»r L Uilz«» seilt »menltANisel!« k A. SF unck dölier. ^Ilstniß^s NISÄSrlKUS bei M»nn» livllvr s«. ill Lurzplats ?^r. 3, 1. Ltovic. NilniüeliktMlelliiix. Der (Fsfertixte Zibt 8iok äio klirv, 6».« ?. I'. l'udlileaw ös8uvks gviuvr mit 6va eleßantegten >Vaarev kus^sstattstvii V«ik»»odtA vill2uls.6eii, un6 erlaubt sieli bvgonävrs aut äiv billigen ?rsi8v äerLslbsu au5msrlc»s.m 2U maodvn. Linvm rsokt siakIrviekvT öv» 3ueliv vvtßvgvusvbeuä, soiokuvt sieb 1IooIi»ol»tungs>voI1 U «««r, 844 C?on«>ltor, untere lIerr«iis»»»V M Weihllilchtilgescheill^e vmpüsblt iu grosser Kvileilll. Anempfehlung. Die Gefertigte, gkbornc Marburgerin. erlaubt sich hiermit rrgebenst anzuzeigen, daß ste von «UN an hier ihre Praxis als geprüfte Heöurtshetferin ausübt. Dieselbe war schon mehrere Jahre als Bezirkshebamme in einem bed'Utrnden Markte Untersteiermarks und erfreute sich dort deS all« gemeinen Zutrauens, worrnber sie sich mit den t^änzkntstkn ZtUgnifsen le^ntimiren kann. Sie empfiehlt fich dah«r allen Jenen, die ihrer Hilfe oder Kkiftandes bedürfen (847 Marburg am 1v. Dezember 1871. Aloißa Aitschrr« grb. Hoftr. Wohnt: Allerheiligengasse Nr. 58. K. k. konzessionirte zMvat-Agmtie, tzentral-Heschäfts-Kanztei des Anton Koinigj^ LsrrssU»»»«, K»mm«r«r »ol»«« S»»» Hr. SOZ Offene Dienftptätze. tt Kutscher. Pferde-, Haus« und vltthschoststnechte ». mit empfeh lenden Aeugnifsen, sogleich. Mr mehrere gute Köchinnen. Une veMßliche KindSfrau im vorge rückten Alter, welche die Kinder vollkommen zu erziehen versteht. ^Ein Praktikant m eine Gemischt waarenhandlung in einem größeren Markte an der Eisenbahn. ^Tine Berschleißerin, welche rech «en und schreiben kann, sogleich, i« verläßliche Wirthschafterin fM. einen Pfarrhof nächst Mar-bur», der sloven. Sprache kundig, sogmch. Die»stanträge. 1 Hausbinder. 2 Hautmeister, 3 uSknechle» 2 Kutscher. 2 Kellerbur che, b Pferdeknechte, 2 Ochsenknechte. Wirthfchostermnen. 2 Köchinnen, ?1 Stubenmädchen, 2 Küchenmägde u»d 4 KmdSmädchen — mit guten Ußniffen versehen — wrkden zur ufnahme empföhlen. Ztellensuchende: Ein Herrschaft« Verwalter mit sehr empfehlrnden Zeugnissen wünscht mit I.Jänner seine Stellung in gle'cher Eigenschaft zii ander». Tin lin Sleuer- und Merkantilfache gepriifter Geschäftsreisende wünscht als Verwalter, Rechniingtführer, Kontrolor ic. placirt zu werden. Ein gewesener BerzehruilgSsteuerbe. stellte, dann Gemeindeschreiber. wünscht eine gleiche Stelle. Zu vermiethen: Eine sehr schöne Wohnnng, 4 Zimmer ic., »n der Kärntnervor stadt Nr. ü3, vom I. Iäiine? an. Eine sehr schöne Wohnung mit der Aussicht auf den Platz mit 2 Zimmern sammt Zugehijr, svtsieich. Z« miethe» gesucht: Eine schöneV vh » ung, sonnseitig. mit oder 3 Zimmern sammt Zu ^hör, am Hnttpl', Burg' oder Domplatz, atlch Herrengasse. biS Ib. März Zu verkaufen Mehrere zinSträgliche S t a d t» nndi Borstadthä user, sowie mehrere^ Weingärten und Landreali« täten unter günstigen ZahlungSbe-dingnissen. Knhrwagen, ein schwerer und ein^ leichter, ganz gut, billig, sogleich. Schreibtisch, braun politirt, mit I qroken u. 4 kleinen Sperrladen^ ,»»d Gallerie, sehr schön, billig. Weine, Jahrgänge 1868, 1869 u.' 1^70. einige Startin. H e n, mehrere 1l)0 Ctr. sehr gutes,^ billig, sogleich. Slivovij», einige Em. 6jähr. echtj sehr preiSivürdlg. 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Hauptplatze, wo wöchentlich 2 Mätkte abashalten weiden, am frequentestkn Posten, nächst der Stadtpfarrtirche ^,elegen. — Näheres bei Kranz in St. Georgen, Südbahnstation. 829 Malz-Exlrakt, von ?ompete«ter Seite als her beste anerkannt, ist täglich frisch zu haben im Brauhause des 832) VI>G Gin Haus in der Grozervorstadt. ebenerdig, mit 7 gim«er«, 3 Küchen. 3 Speisekammern, 2 Kellern, Schwein« und Kuhstallung, dann 440 Qklft. Garten, z» jedem Gtschäftsbetriebe geeignet, mit einem jährlichen Erträi,niffe von ö00 fl.. ist um 7000 fi. verkäuflich und können davon 4000 fl. durch mehrere Jahre li gen bleiben. Auskunft ertheilt der k k. Notar Dr. Radey in Marburg. Alytijlt iit Ich mache hiem't dem geehrten Publik«» die ergebenste Anzeige, daß ich im GmmanK'schea Hause «» Hsaptplstz, »ter de» tßßs Mick«, mcin lS49 /rißr-, Naßr- «id Haarfch»ti»e-A«d»tt eröffnet habe und baß bei mir auch Ht«rßrheite» jeder Art verfertiget werden. Die günsti^;c Lage meines Kabinets «acht dieses leicht zugänglich. Da ich mit bestem Er-soistt bemüht war. mich in allen mein Geschüst l»,treffenden Lcistungen vollkommen auszubilden, so empfehle ich mich dem geehrten Publikum zu recht zahlreichem Zuspruch und »verde den Wiin. schen l>esselbtn. schnell und um billigen Preis genügen; besonders aber empfehle ich mich für die Faschingszeit zu Da«eisrisure» nach der ncueftrn l!.>iodt. Marburg. 23. Dezember 1871. Eine Wohnung in der Kärntner-Vorstadt Nr. 70, bestehend aus ü Zimmern. Tparlierdküche, Keiler«. Boden-, Garten-. Stall-, dann Acker-Anlheil. ist sogleich zu vermiethen. ^ (834 Anzufragen'im Comptoir d. Bl. Mit »t>« VMiße. »«».»»ortlit« «iidaltioii^ Triit »«d Verlii «»n tdu.rd Z.oltttz >» I»aid»ii. 2.«. St.». Beilage zu Nr. l54 der «Marburger Zeitun«." (1871.) Gschiists - Erösfmllg. Der Gefertigte hat sein Vkchse««ache»-Gewerbe in der Haus Nr S1 Nächst der greihau« - Kaserne eröffnet. Derselbe bittet ein geehrte» ?. ?. Publikum vm geneigten Zuspruch und wird stox C?«. Z»hab« der größte» MhUaschwen Fabrik »»'r «»»! ^ va» ^«szezeivdnetzle uvck Vollltommeasle ^ auk 6sw (üsbists 6or!1»dm»svliji>sv-lii6u8tris ^ bietet üie KivKOr Oo. einem ?. ^ ^ Ullä ist nawvvtliol» 6vreii ^ NVRIV äas Llexavtetv, mau in äieser LiuZiekt M dadöv Icknu; seldixe ardeitst so so^ön, leiedt Z un »t«ts »m t.»!«!' «olit t<0U«'IlIl»»o!>i«ivn uiiit v«II««im W»»o!»ii«i> mit N. loa.—, ö»i«> ck Rtil»»n zu K. S0.—. das bewährteste Heilmittel gegen Gicht und Rheumatismen aller Art. l^lS: G sichlS, Brust'. Hals- unt" Zahnschmerzen. Kops-, Hand- und Kniegicht. GliederreißkN. Rücken- und Lenden weh u. s. w. In Paketen zu 70 kr. und halben zu 40 kr. bei Nsrio, N»?d»kA. (680 keche llerröMNäsr un6 iStaLke zur Anfertigung iil zras8er vmpüviilt (79V 8ede!KI. Ein tüchiger Rasir« >nd Kriseurgehilfe und ein I^vIiM^anUv auS solider Familie wird aufgenommen bei Friseur, Stadt. Herrengaffe und Grazervorstadt, Tegetthoffstraße. 84S I»lwsvllw«'»«>, v» 8viea äissslbsv rksumatiAvksr ^rt oäor 6urol» doklv ILkkvo vsrurssodt, vvräsv äurod äiv >^v-vovÄuQx 6s» voll Vr. I. ?0?? iv ^ivv, 8tküt, Lo^sr^ksss !?r. 2, sivksr dekävktixt. ^i^rsvä inals ledr avxerükmt« liililtö! okt im Ltieks I»»»vv, oä«r sokvor aasuvooävll sivÄ, oäor anäerv äurvd vQvorgivktietcoit uvä äurok ^vxv8odioIcUvkIrsit Äer ^nWsoäuvxsart Isivdt dsäoutsv6s Verlst-uv-^sll UQ6 Lvt^Äll6ullxsv dervorziui'utsll vsrmözssu, »väsrs visäsr, vis 2. L. 0piats, Isiodt VvtKu-dllvxon -uves« drinßfsli, — kobt S»8 Z^nn6va8svr, leivkt, 8ioksr unÄ okoo 6»88 m»ll irxovä sine nklvktkoilixs bvkurvkteii d»t, äsll Svdmer- in äoi' Ikür2S8töll ^oit, iväem «8 Äöv irritirtsll Xsrv be8kvLU^t, Äv88vi» Ks». smptiväUodksit miläsrt nvä »b8tumpkt, uuä äi« »uktssdodens ksi^ouiv -vi8vksii »«»»orsQ uuä luverer» LskiI6vv d«i'8tv!!t. z III k'1a8oksll » g. 1.40 ü. ZU Ii»bsv iv ^»rburss in L»vo»I»ri'g ^pvtkvkv, d«i Herrn ltüvis^, ^potdvlcs ,u lilgriMIL, dsiUerrv ?. XoUstllix onä in ?»rlodm»aQ> ltuv8tt»»uäluve; (? i11i: bei (Zrispsr uvä in vkum» d»oti8 .^potds«s; Vvut8ol».l^»aä8ber»: ^üNvr, ^potkslrsr; Vloivt»suk«rx:Ii'. v. ?slck> dsed, ^potd.; Vovobits: v. k1si8okor, Xpot^.; I^oidait-: Lrst-ix's ^v., ^votk.; I^uttsv-bsrx: k'r. ?ss8islc, .^Mkekor; ^urvvlc: Kteindvrx, ^potkoksr; ? st tau: L. Ksitt»»mwor, Xpytd.; K»älcsr8durx: k'. Lokul^, ^potksksr unä ^eit-iuevr; K»llv: Sedmäor,okit»ek I^odii8Vioä. Q»vä8d«rss. V»8»uli8ek» ^potkvlle; ^»r»8äiii: g»»tsr ^potdoksr. ' Einladung i« ^nkavse Znnsbrucker Tirotkl Lost, »«lebe, wie nachstehend erläutert, Vesser wie Bargeld, und deren erfte und nächste Ziehung schon am ». Zä««»r >»?» «folgt. Di« gch'tigte »tchl-iftub« niaubl sich hiermil ihr«, g«schi»>i>> P. T. Prioatlimdln und «eschäsissriundtn aii>u,eiaw. da« II« di« »°i> d«r Land«»hi>u»Ift»d« In»«di»ck gtmachl« >»l»ihk im Vittag« «on I Million «»ld«n öft«n> «äbr. üd-m-mm-i, und «rsu»« ditd-Id «i-«d«. zügliche allfällige geneigte «ufträge^oder Anfragen nur an die gefertigte Wechselstube gelangen zu lassen. ' Kurze Darstelinng einiger der Bortl^eile. welche diese Anleihe darbietet: I. Diese Anleihe bettägt in Summe bloß 1 Million Gulden und wird mit 2,k»S5.910 fl. Oe. W. binnen 40 Jahren rückanablt L. Ist dieselbe in Theil,chuldvtrschreibungen (Lose) getheilt. wovon jede« mit mindestens 30 fl. Oe. W. verlost werden muß und 3. Haben dieselben 4 TlekuuGr» Im mit Haupttreffer vou lZWtt. IMwtt. ,c. t'e. W. weiter» 4. Vielen dieselden. abgefelien davon, daß die Londesliauptstadt Innsbruck die ZahiungSpflicht übernommen, welch, ^eiviß jede Garantie bietet noch dadurch, daß die Landeshauptstadt m,t ihrem sammtlichen beweglichen und unbeweglichen Vermögen im gerichtlich erhobenen «eNtie von mebr w:e fl. und mit allen ihr gebülirenden Steiierzuschlägen und Gefällen haftet, jede auch nur immerlzin möglich wünschen»wertb« od«e denkbare Sicherheit und find sohin in jeder Veziehung ledcm aiideren Lose gleichzustellen. Um nun seinen P. T. Kunden deii Beweis zu lieser.i. welche Anficht die gefertigte Wechselstut.e selbst über den Werth und die Si-cherheit de» Papiere» selbst al» Anlage.Xapital hlit. so ha» fich dieselbe entschlossen, einen Theil dieser Lo e »u dem Zrvecke »n reservirea dat «-erklart und fich verpflichtet, alle hievon bei ihr voil heute b,» s i . ? st I. ^UQ»Or KS7» i t Gw»swsn il SV ü. V. USI^KUKSQ üsrTrtiUO» K.o»G (we,m der Borrath so lange reicht) innerhalb eines Ialzre». d. i. bis incl. 1. Jänner 1873 mit dem vollen Ankauftmeife da» ist ebenfall» » 30 fl. in Zalilung ;u nehmen, wodurch sonach jeder Käufer eine» derartigen Lose» erstlich »»r ke!» «Iiilro. Niichdem er inuerdalb eines Jahre» selbe» Lo» jeden Moment zum vollen Ankaufspreise in Zahlung aeben kain Wetters somit iii 4 Zikbuiigen aus Haupttreffer von !«««»<». IW0i» ff. ic. spielt ' Derart Lose ohne dieser Verpslichtuna des RücttauseS verkauft die gefettiqte WechlelNube stet« genau noch de» ^ a, ^ , Tage«ko,irse und dermalen mit 26 fl. ö. W. pr. Stück. Dieie Lose find aiich in den meisten Wechselstuben sowohl in v,ea als auch in den Promnzen »ach dem Tagesr.'>rsezu haben. Um jedoch de» Ankauf die,er Lose Jedermann zu ermöglichen, so hat die gefettigte Wechselstube eine weitere /I monatliche Raten mit bloß » l st. 5!^e. W. verkauft und wobei man uach Zahlung der erfteli Aiate von nur 1 fl und der gesetzlichen Stempeluebuhr schon allein in den nächsten Ziehungen auf die Haupttreffer und überhaupt auf alle Tr^er svielt. Die gefertigte Wechselstube, nachdem fie. um ihre tieehrten P. ?. Kunden aiif diese außergewöhnlich große» Vortl, ile. welche mit dem Ankaufe dieser Lose verbunden aufmerksam zu machen »ind zum baldigen Ankaufe (um an diesen Vegünstigungen Ttzeil zu nehmen, da die zum Rückkaiif be mmte Anzahl Lose bald vergriffen sem dürftet ein zuladen fich erlang, glaubt annehmen zu können, daß wohl kaum irgend Jemand (welcher überliaupt an solchen Losen Zlieil x "int) sein dilrfte. der fich nicht veranlaßt s?b-n würde, eine« oder auch mehrere dieser Lose anznkaufen. da liiermit gar ke»i Rifiko verbunden, man umsonst in vier Ziehiingen l u,', und diese Lose, wie oberwälint di-nen nne« Jahre» zum vollen AnkanfSprei e ,n Zahlung genommen werden. Bei gei,eigteii auswärtigen Aiifträgen l eliebe man deshalb g,. . den enttallenden Vettag nebst S0 te für 4 Ziehungslisten de» Ialire» l87^. welche sodann franco zngesendet würden, ivenn hierauf reflectirt werden sollte, franco an die geferi.te Wechselstube gelangen ju lassen. 7»» R^8vl>8vl8tubs d r s k t lv ^ivNM' ltsnitv!8dsnt(, voimals jak. L. 8ot!ivn » Rsivn, »robm «k iz Derlei Lose sind unter den gleichen Bedingniffen zu haben bei in HKift)««», Ilf. >22. ml"' ^ ^ k l» minut 100 Ltüok 60 kr. ^ ompüsdit köusi't! ^snsellit? in Mrdufjs. Von dem lSbl. k. k. Bezirk»tteriä»tc Marburg wutdt mit Bescheid ddto. 1. und 15. Dezember 1871 3. 20001 u. Z0682 die freiwillige üffent-lilhe Versteigerung der auf Namen des verstorbene« Michael Lorber und der Marin KraschowiK gkbornen Lorber grundbüchlich vergewährlen Nc« alitSt Urb. Nr. 110l aä Burg M.'rbu^ bewilligt. Diese Realilat. bestehend aus Wohn« und WirthschaftSgebäuden und Grundslücken, welche zu Bauplatzen vorzüglichst geeignet sind, liegt an der Kommerzialstraße knapp vor dem Mauthge-bSude innerhall! deS Pomöriums der Stadt Mlir-bürg in der Grazervorftcidt und wird um den gerchtlich erhobenen Schähwertl) von 6143 fl. ««»gerufen. Die Lizitation wird hiermit auf den ia. D«zc«ber d. Z. Vomittig« l l Uhr AN Ort und Stelle der Realität mit dem Le-»erfen angeordnet, daß die LizitationSbedingnissc Nvd der Vrundbuchs-Vxtratl in der Kanzlei des gefertigten Terichts-itommissärs eingesehen werden können. Mvrburg am 2l. Dezember 1871. Dr. Mulls, S4V t. t. Rotiir al^ Gericht^kommissüi. Mvede« erschien: <3. sehr vermehrte Auflage.) Die « P...»» «an vr ^ de« Ztlakzertrakt- Ehorolade mit NitlkKcht ans die Anßspi^lich 5vov Pros ttppokvr i»>d llvlivr an der Mener Miaik, mtt der Uttßkschen <^I»urIaEan«»Iv _ Nicht za verwechstln, besser «li alle librigen. — Ans Ii AnSsteiinngen präniirt. — Sehr nahrhaft und nicht verstopfend, für solche, die de» zehrenden Kaffee, Thee und erhipende Chotoladeu nicht vertragen, lies. Brustleidende. (—Zn ö Sorten z» 12'/,. 17'/,, »0, 40. KV und 7!» kr. pr. '/«.Paqnet k 4 Zetteln. —) (7Sü Malzextrakt ist wohlschmeckender Ersah de» schwer verdaulichen Leberthrane» nach Prof. RiemePer in Tiibingen, nebst Tkpds Deuijchland» bedeutendster Lungenkliniter. Anerkennung: „Ich bitte, mir mit umgehender „Post b Pfd. von Ihren vorzüglichen WilhelmSdorfer" „Malzextrakt Chokoladen nebst Ihren anderen Malzpro--.dukten nach Wolfßberg in Kärnten z« senden. J.Hcherl." t. k. Rittmeister.« Depot für I!ll»rkorx l»«i I'. Wilhtl«i»«rser Maljpr»d»Ut»-/«bri» I von jo». IlWöil« ^ Lo. (Wien). Au haben in der str DeU' Knmirilslt»» »MZO (besonder« Schwäche) von 0r. >ie«> Stadt, «>,»»«1 Apithe»« I« «Ivl» vEl ?e»»t str I. ». At»,,, «poth... yraz: 3. Purgleitner, Apoth. z. Hirsch«: V. Grablowitz. «poth. z. Mohre«: »rüder Vberan»meyer. Vreg.Heneng»ffe. Wien: Petzoldt Siiß u. S. »aukal; Veu« a.d.«.: «. Wittmann, «poth.: Klaflenfart: A. Veinitz, Apoth.: Villach: P. I. Mtrlin. «fm.: Cilli: vaumbach's«he Apotheke: Weiß: C. Beeymeffer. Apoth.: Hartberg: 3. Reßavar. Apoth.: Admont: Stifwapoth.: Fürsten, feld: «. Schröckenfnx. Pettau: G. »aragyena, Apvih. Laibach.: M. Sollob, Drougengeschäft am Hauptplatz. Axßhilii-Vnpichtiiz. Die Lokalitätru deS HauseS Nr. MA in der SellHMOI-AUeRNUV Illvl' sammt Stalluug, in denen skit vielen Jahre« das Gasthausgewerbe mit bestem Erfolg betrieben wurde, find v«in I. M»! R8FH M» zu verpachten. — Anzufragen bei der Eij^enthümerin Frau Josefa Spal-lek, wohnhaft dasllbst im 1. Stock. 77K Eisenbayn-Fahvordltullg. Marburg. Personcnztiqe. . 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