^oNvds» V « umer vkn t^V SchnNlM»ß, vuchdrucke?««. «g»pk»»ie: tttztzoien. monatlich . . 0»« «'« ZvNellen . vukch Pas» . ... zo^ ttu»tand, monatlich . . . ZO. Linzelnumme» vm lhi« I». vei velletlunq der ZeiiunA ist »«e ttdonn«meni»detros Iiis mindesten» eint» Monat»au^« d«!d l»r mindew»» d«t M«»««« «t» zusenden. Zu dHant««tte«ö« vn«»e ohne Marke »e?d«> «W d«rtckKch. tigt. s«1er»l«,aftiW!Me t» «>?GO» b«i der tt»«i»istr«ii« H«? A«it«PG. l»»ie bei grHkßn» <»p«dit>ost«ft des w, tvii/aL?«au«efaI»S N s. November tv26 iMI Rücktritt des Kabinetts nach dem t. Dezember? .sine Änfvrmation der „Vravda" - Die gegenwäriige Neglerungskoalitlon nicht tangiert? Die Äagreber Wirtschaftskreise gegen Vladimip Arlo tvo. Seburtstao Nai!IW Nl?. Zagreb, 25. November. Auf dem .Hause Kaptol Nr. si8 wurde heute in Ntt» Wesenheit der Vertreter der Nkat>emie d« Wisslnisäiaften eine Gedenltasel für den b«» rilhillten (^eschiclstsfors6)er Frnnjo NaLki enthüllt. Ve s^iedächtniSrede hielt Dr. Dra« flutili Voranii!, welcher betonte, die Akademie ivül,srl>e den 1W. Gebttttstag NnLkis in einem politisch flünstiflerelt Zeitpunkt zl» feiern als e.z der heutiqe ist. . A o v fl r a d, S5. November, eincr 'Information der „Pravdi^" die Reqierung nach dem 1. Dezember die Gsslimtd..nllss'.»« einreiche«. ui»d j'.,val N'it d?r MotiviZrunq, dic Rllon- s.'l , '.1 r e b/2b. November, tropol-.^iin'.'» fand heilte vornkittags eine vtNl troatisch?» Erwerbskreifen einberufene S>crsainmlunq stott, in deren Verlause schälf» ste Tt^.'lli'.n^ qcgsn d?n Präsidenten der und Gewerbekanlmer Vladimir Arko !nid noch einige Funktionäre iienom m.'n M lrdi.', die des Paktierens mit den ?^eo-l'rs'.d.".' i.'c'l'tisck>en Kreisen beschnldiqt wer-d.'u A'.-i .s^anvtredner trat d?r ^ndilitr^.'sle Io'ef P r v i e auf, welcher in seiner Rcde er'lärtc. '.'lrko hätte anlästli6) de^Z letzten ,^a-s.res'er Ausenthaltes des Gouverneurs der Na'ielnalbliiik, B a j l o n i, eini: Crkläi'unsi i'nk-.'7'e'.fs>n'.'t, wonach der Abschluf; der Mo-no;?o'^:!''''''^e niit d?m Schwedentrust '^mv-fohlen wevdon könne. Prpi«'. erklärte ferner, ?s"?o werde sich mit diesen? Tokunient nicht vl>'- dl!' Oefsentlishkeit zu treten getrauen, doch sei die Abschrift desselben bei einein ^^a-^relx'r Notar legalisiert worden und .luf l^'nünd dieses 'I^okilmeutes bibe der Schiv»-deutrus^ d >- ?!uleis?" aüch ?'uiest!nimt. V'''-ii' Ii'."ff auch sehr heftig den ehemaligen V^'"i:'r'neister e i n z e l an, den er eb^'nkaslä Paktierens mit Beoflrad be-schi'ldi.'te. 5??edner erklärte, die kroatische ?'irt,chaft nli'isse sich einziq und allein auf die einzig lesiale kroatische Volksvertretung stülpen. st'rach'.'n noch einige Redner, worauf eine Nesolutien angenonnnen wurde, die das Vorlieben Arkos verurteilt, ebenso den ?^?o?d in der >3'upschtina. Es wurde schliesslich ein ?!ktion'-^komitee der kroatischen Wirt-schl7stafreise ciel'IIdet, welches die neue Vr-flanisalil'n durchzuführen haben wird. LM. a q r e b, Noveinber. ,'^n (^ra-dav bei Za^^reb fand heute die feierliche (^inwcibunq ^^wei^^ Kirchenqlocken statt, bei welcher (^eleqeicheit die ?lbffeordtteten Dr. M a ? e k und ?r. . bereit? am ^ s. April ls^> im Sinne de^^ (Tesches i« Funktion treten mui'.te, werden setzt die lehten Vm-bereitungen für die Cinbringu»^ einer diesbe'.iiali^^'rn 'Vorlage getroffen. Dr. Bettovit ^ Büraesmeiftei' von Spitt LM. Split, 25. Noveinber. Heute vormittags fand die konstituierende Sitzung des neugewählten Gemeiuderates statt. Die Sitzung, die durch den Negi?rungskomlnissur Bonetti ervssuet wurde, leitete der aus der radikalen Liste s^ewälilte Altcrövorsi^cnde D.. ArambaSina. Bei der Btirssermei-sti:ruial)l entsielen auf den 5»andidnten der Kroatischen Vauernparlei Dr. Berkovi^ von 4lt abgegebenen Stimmen zusammen 23, sür den unabhängigen Arbeiter Jeleska 7. siir den ehemaligen Bürgermeister Dr. Tartaglia ebenfalls 7 und sür den radikalen Dr. ArambaSina 2 Stimmen. I Stimme wurde leer abgegeben. Erwählt wurde somit Dr. Berkovi«:. Für den Stadtrat erhielt die Kroatische Bauernpartei ?, die selbständigen Demokraten L und die kroatischen Föderalisten ebenfalls 2 Eiste. Derbote»»e Kalüpfrebe Giaiins gegen die Recktsovposltion SlLrUsßer Druck auf den LatternNanö Stalin hielt auf der Plenartagung deS Zentralkomitees der kommunistifchen Partei eine bemerkenswerte Rede. Ter industriell« Aufbau muh seiner Meinung nach auch im kommenden Jahr beschleunigt werden. Entgegen der Haltung des Finanzkommis^ fariats, dns nur öi>y Millionen Neuiureslie-rungen sür tragbar erklärte, verlangt das Zentralkomitee 8l»0 Millionen und an Slus-wenduugen siir die Industrie überhaupt eine Gesamtsumme von IK.'iO Millionen, somit Z3Y Millionen mehr als im Vorjahre. In der Netreidefrage lehnte Stalin in entschiedenster Weife alle Stimmen ab. die eine entgegenkommende .Haltung gegenüber dem ^verstand fordern und verlangte weiterhin den ftArksten Druck auf die Bauern als auf ein kapitalistifches Element und den beschleunigten Slnsbau von kollektiven und paatlichiin Vüteri«» Moskau, ?ü. Nove'inbcr. Der Kamps gegen die NechtStendenzen bezeichnete Stalin als die wesentlichste Ausgabe des Augenblicks. Er warnte die An-ljtinger dieser Richtung durchs den Hinweis aus dos Schicksal der Trotzki-Gruppe ener. gisch vor einer Ueberspannung ihrer oppositionellen Haltung. Zum Schluß deutete Stolin noch auf die in Mockau allenthalben umlaufeuden Gerüchte hin, das; die Rechts-oppofition sehr bekannte Vertreter auch in höchster Parteistelle, niimlich ittnerhalb des ^litbureiws habe. Diplomatisch erklärte er, die Tatsache, dah er die wirtschaftlichen Thesen des Potttbnreans liier vertrete ind dasi diese einstimmig angenommen worden seien, sei wol)! ein ausreichender Beweis dasür, das; das Politbureau völlig einig sei und e» bleiben werde. Derfammlunge« Lck)i. Ljnbljana, 2ö. üXovsmber. Di» Regierung hat iin Wege der BezirkShvUpt-manlischaft Nadovljicn eine von der bä«eD' ltch-demokratischeu Koalition einberufene Protestversankinlung der Gewerbetreibend in Vled auf C^rund des seinerzeitigen österreichischen Versninntlung-Zgesetzes sowie «üf (Vrund des Gesetzes zuui Schutze dos Staates verboten. Die Versaminlung, in der auch der L.'ail»acher Bürgermeister Dr. Pue hötte spreche» sollen, war von inehreren hundert Teilnehnu'lil besucht worden, die sich um da«; behördliche Verbot nicht viel kümmerte»^ uild unter Protest de? ?ze/^irlshautztmaunZ eine gesellige ^^walnmt'nlunft abhielten. ES u-iirde l,eschlossen, <). Dezember eine grosje ^^ersaiii'Zulung einzuberufen, in der inehrere Abgeordnete sprechen iverden. Interessant ist die Tatsache, das; die Be. zirtohnuptmannschast ini Verbat ausdrücklich da«^ Ailftreten der oppositionellen Kreis» taci'al'gcordneten als ^ltedner untersagte. Alls'.t'ldeii? wurdeii noch zwei weitere Ner-saiiimlllii;ien untersagt. Eldivere« Gturmtvetter üdee der Mria TU. Venedig, Sä. 'A^ovenlbcr. Im he^. tigen Sturni. welcher heute über der Adria mittete, ist eine Barke durch Well«nschl«y zertrümmert worden. Die Insassen. vat»r und Sohn, fande»i den Tod. Eine andere j^ischerbarke, in der sich fünf Perspnen befände«, wird vermißt, lieber der E^e von Friaul herrichte ein heftiger Sturm, welcher von einem koi^strophalen.?>agelschiag begleitet war. Die Telephon« u. Telegraphen-leitlingen find zerstört. Der C^nhsch-den Nt beträchtlich. LM. Beograd, ?'>. Noveinber. ^»> Alf« wesenof hielt, und, von Grofzmut geleitet, einige seiner Ministerialcmter im Lavanttale den dortigen Mönchen spendete, belehnte Abt P i l-gra m aus Dankbarkeit siir die erhaltene ansehnliche Schenkung den erlauchten Markgrafen mit den Giitern Melje und Gaming. Der älteste, bisber bekannt gewordene Vorstand der K^ommende Melse wird in einer Urkunde von 1279 „F r a t e r R a d g c-r u s" genannt. „Anno I2K2 übergaben Verthold von P e i l st e i n und .'oeinrich .?> e i d e ihre Lehensgüter: eine Muhle zu Poljöane und acht Mansus mit Bergrecht, Weilern und Weiden, dem Rudolf V ü r g e r zu Maribor. Zensie dessen war Marquard K o m-t u r zu Melje." Der Iohanniterorden, welcher 1400 in Melje ein festes Schloff erbants, blieb bis zum Schlus; des 13. Jahrhunderts im ungestörten Nennsse dieser Besii^'mg. finanzielle Verhältnisse bestimmten jedoch den Ord^, Melje, welches derselbe 50l) 500 Weinqartenstecken zu liefern, u^el-ches Quantum sie unter Komtur Tattens)iih auf 0000 erhöhten. Die .kommende hatte fer« ner Untertanen in der LaiiSgasse, dann den Ratsherrn Mark, den Leeb, .Haubitz und Dürnberak'r Garten, zwei .Hosstätten des Ab teS von Viktringhof. den Acker des St. Ja-kobsspitales in Völkermarkt und sechs keusch ler an der Landstras^e. Sie besasi a»6) das Bergrecht in drei Weinaärten, welche 1l;75 der Stadtschreiber Mätha dem Spital k^e-schenkt hatte. Von den zwei Stift Allerl>ei-ligen-Weingärten, derini einen 1501 Bernhard Drucker mit Zustimmung des K^omturs Siebhauser. den anderen Baltbasar Waldun legierte. Die Z^irche St. Urban gab laut Vergleich vom 4. November 1092 alle zwanzig Jahre den zehnten Vfennig, das N^'rg-recht hatten ferner zu geben: die Michaeler Airche in Razvanje von vier nnd der dortige Liebfrmlenaltar von drei Weingärten. Am tätigsten für die .Herrschaft Melje war der ^omwr Hans von AuerSperg, geboren 13K4 als Sohn ManhalmS l. von »uerSperg auS dessen Ehe mit Anna von l^lrenstein. Begeistert von den unsterbli-»chen Großtaten des IohanniterurdenS. legte er nach dem Tode seiner Gemablin Anna ,von Schevern unter dem Grosmieister Phili« Melje elnst und jetzt Von Ivan bert de Naillac zu RhoduS 1404 die Ordens gelübde ab. Im Jahre 1412 begegilen wir ihm als Komtur zu Melje; in dieser Eigenschaft ur-kündet er 1414, daß der Mitbruder NiklaS Kölbl zu seinem eigenen Seelenheile dem Orden zwei Weingärten übergeben habe. Komtur Hans, der sowohl im Orden gleich» wie am herzoglichen Hofe zu Graz in hohem Ansehen stand, dürfte seine irdische Laufbahn 14.'^ beschlossen haben, seine Leiche wurde in der St. Katharinenkirche zu Melje beige-seht. Unter den Komturen, die sich für die Kommende Melje grosse Verdienste erworben hliben, wären noch zu erwähnen: Heinrich Freiherr von Logan und Albersdorf, aus Giefimansdorf und Zaupilz 1607, Wilhelm Graf von Tattenbach und Rheinpein (zum Maltheserorden aufgesck)woren 1K29, war 10:;2 Komtur zu Melje), Niklas Graf von 0)aschin 10.3-1. Johann Graf von .Herberstein lOKj, Leopold Graf von .Herberstein 1713, Gnndaker Toppo, Graf von Dietrichstein 17.-;7. Unter den Pfleaern der Kommende treffen wir Johann Wagner 1709. Ferdinand Pfoderer 1740, ?^ranz Peck 1751 und Loren». Bischof 1741. Von den Gülten der Kommende kann die „Freydeneker" mit 900, meist nach den Gebirgszügen von Lajteröperk gegen Kamni:a zerstreuten Untertanen als die wichtigste bezeichnet werden. Als frfthere Verwalter -'an Freidenck treffen wir ^osef Kollegger i7!^5, Andreas Lube, der 16Ä mit Tod abging. Das bis in die Vierzigerjahre des vorigen Jahrhunderts als hal^ Ruine bestandene Schloß Melje war 8^ lang und ebenso breit^ der Prachtvolle Hauptsaal hatte fieben Fenster und am Tore prangte daS Symbol des Ordens. Unter dem verdienstvollen Komtur Ferdinand Grafen von Althan zu Goldberq und Murstätten wurde 1743 das Schloß um ein Stockwerk gehoben und mit Ziegeln gedeckt. Zur Rechten befand sich die Katharinakirche mit dem viereckigen Blechturm, in welchem die große Glocke hing. Unter der Kirche befand sich ein tiefer Kerker, in welchem nach einer Sage der Ordensbruder Walter wegen verbotener Liebe, welche er zu einer schönen Winzerin faßte, lebendig eingemauert wurde. Eine Ringmauer umgab den kleinen Friedhof, eine gleiche die drei Meierhöfe, in deren Nähe sich zlvei Gär ten befanden. Alle Freitage war hl. Messe, an Katharinen als am Kirchweihtage slowenische Predigt. am Ostersonntage feierliche Prozession, aus der Stadtpfarrkirckie hieher. Das Schloß hatte seinen Burgfrieden und sein Nsvl bis unter die Dachtraufen seiner Gebäuide. Die Ausliefenmg der hieher Geflüchteten mußte eigens angesucht werden, worauf sie mit einem Gürtel gefangen b^im Minoritenkr«"^e an die Landgerichte ,.Marburg" oder „HauS am Bacher" ausgÄiefert wurden. Bei der im Jahre 1^^4 erfolgten Demolie rnng des alten Schlosses wurden dreißig Porträts von Ord?närittern. die den Saal schmückten, in alle Welt zerstreut. DK Vwgtr Akademische Milftirmonle in Marlbor Als Abschluß ihrer ersolgr.'ich.'n Tolir^ nee durch Jugoslaivien absolvierte die Prager Akademische Philharmonie heute abeuds in unserer Traustadt im großen „Union"-Saale ein gut besuchtes und künstlerisch üblirauS gelungenes Konzert. Die Gäste trafen nachmittags mit dem Laibacher Personenzug um halb 17 Uhr am .Hauptl>ahnhofe ein, wo sie von einem zahlreichen Publikum erwartet und herzliich begrüßt wurden. Zur Begrüßung hatten sich u. a. die .Herren Kreisamtsdirektor G r a ö' n e r, MagistratSrat Dr. R o d o ö e k. Dr. T o m i n ö e k sl'kr die „Glasbena Matica". Stadtrat B u r e 8 für deu Tschechcnklub, sowie der Abgeordnete Dr. P i v k o und Dr. R e i s m a n für die Jugoslawisch-tschechosloivakische Liga eingefunden. Als erster hieß Dr. T o m i n 8 e k die Gäste her.siich willkommen, worauf sich Doktor P i v k o in tschechischer Sprache deui Vorredner anschloß. Die Gäste wurden ?»icrauf in von der Stadtgemeinde .»,i'.r Verfügung gestellten Autobussen in die Stadt gebracht. Das Abendkon^ert vereinigte ein zahlreiches und illustres Publikum. Unter anderen ben-erkte man die .Herren Großj^upan Dr. S ch a u b a ch, Bi'rae-rmeister Dr. I u-v a n, .Hofrat Dr. Stare und Kreisamtsdirektor G r a ö n e r. Das Programm Ättl^ M a r i b o r, 25. November. k!u)ielt Werke von Smetana, Fibich und Dvo5ak. Die jungen Gäste, die bei ihrem Erscheinen sti'irinisch begrüßt wurden, entledigten sich ihrer schwierigen Aufgabe unter der te:nveramentvollen Leitung des Di» rii-ienten Jng. K o z e l in aanz meister-haster Weise. Die Prager. denen in der Pause als sichtbares Zeichen der Anerkennung ein Lorl'i'erkranz überreicht wurde, ern teten nach Absolvier"ng jeder einzelnen Konzertnummer nichtendenwollenden Beifall. Nach ^!?cndianng deS Konzerte? wurde den Musikern im Kleinen Saale ein genieinsames Abendessen bereitet, an dem auch -zahlreiche hiesige Musikfreunde und Vertreter d?r Behörden und Korporationen teilnahmen. Glatter Schneefall am Bachern Maribor, 25. November. Im Laufe deS Santstags ist am Bachern reichlich Schnee gefallen, der insbesondere in den höheren Lagen sehr ausgiebig ist. Am ,.Klovni vrh" und aus der „Rogla", in unserem prächtigen Wintersportqelände, erreicht der gefallene Neuschnee eine Höhe von nicht welliger als 00 Zentimeter auf trockener Unterlage. In St. .Heinrich, wo es besonders gestern nachts hestig schneite, beträgt der erste Sckinee 35 Zentimeter. Sowohl ain „Klopni vrh" als auch in St. Hein rich sah man heute die ersten Skifahrer. Auch in Maribor fielen Samstag mittags die ersten Schneeflocken des kymw.ettden Winters, jedoch nur für kurze Zeit. Schweres Gtrabenunkilas M a r i b o r, 25. November. Gestern nachimttagS gegen 17 Uhr ereignete sich auf der Triester Straße ein schweres Straßeminglück, bei dem der 26jährige Besitzerssohn Franz FraS aus Sv. Martin bei Vurberk schwer verletzt wude. Jng. .H. fichr mit seinem Kraftwagen über die Triester Straße nach Maribor, als ihm bei der Reichsstraße ein städtischer Autobus entgegengefahren kam. Gr wich etwas gec»en rechts ab, un? dem Autobus den W?g sret zu machen. In dieseiu Äilgenl>lick fuhr ober der genannte Radsahrer den« Autobus nach, wollte diesem vorfahren und geriet dabei vor das Auto des Jng. H. Der Radfahrer wurde zu Boden geschleudert und von den Vorderrädern des Autos überfahren. Jng. .H. lud den Schwerverletzten sogleich auf nnd überführte ihn ins Allgemeine Kran« kenhaus, wo ein Bruch des linken Oberschenkels und eine schwere Verletzung deS Brustkorbes festgestellt wurde. Es best-cht die t^efahr, daß er auch innere Verl't^.,nM erlitten hat. MaffenvervaNungen In XoNo TU. Tokio, 25>. November. Ueber Anordnung des JustiHuinisters wurden 90 Mitglieder des Stadtrates von.Tokio verhaftet. Wie amtlich mitgeteilt wird, handelt es sich hiebci um Untcrschlcisen von Kommunalgeldern im Betrage von 10 Millionen Pens. Unter den Verhaftetm befinden sich azblreiche angesehene Männer der japanischen Politik und Wirtschaft. Kürzte Nachrichten LM. Zagreb, 25. November. Im Sto^t bezirk TreSnjsvka fand heute vormitta'gS eine von mchr als 1000 Wählern besuchte Versammlung der Kroatischen Bauernwartei statt, in deren Verlause ^r Abg. Dr. Per-nar das Referat über die politische Lage erstattete. Ueber das komnmnalpolitsche Programm der Kro^itischen Bauernpartei referierten die Gemeinderäte Dr. T o th und Horvat. Nach der Versammlung zogen die Teilnehmer mit einer kroatischen Fahne an der Spitze mit Dr. Pernar in das Stadtinnere, um ibn bis zu seiner Wohnung zu begleiten. Die Temonstratil>n verlief ohne jeglichen Zwischenfall. « TU. Prag, 25. November. J>n Preßburg hätte die Erstaufführung des Filmes „In der französischen Fremdenlegion" stattfinden sollen. Die Polizei hat jedoch die Aufführung des angeblich mit fran,wsenfeindlichcr Tendenz erfüllten Filmes über Anordnung deS Innenministeriums untersagt. DaS Verbot gilt für die ganze Tschechoslowakei. Radio «»n bft« > m 15 x». L»»» «, o 5 Kv. Z ..a » N) 9 M, 5 lt». .ö«, 5 m. ^ k». »««»»»»,» Z1»7 «. loXW. ». ». 4!!S.S «. 4l(»,. 4»»», 441.^ m, Z üv. 468.« m ^ «. >«» t« 4U.? IN, l0 Vl ,.? m. 4 K» 5>v m, ? Xv. >»^»»»» Z55 6 m, Vvk»» Il.t «. .w «. lii K, Montag, 26. November. L j u b l j a n a, 12.30 Uhr: Reprodiizier-te Musik, Börsenberichte. — 18.30: Haushaltung 19: Französisch. — 19.30: Bluttransfusion. — 20: Quartett. — 22: Nachrichten. — Wien 17.30: Musikstunde für die Jugend. 19: Französisch sUebungen). — 19.A1: Violinabenid Jaroslao Kocian. An schließend: Abendkon.'.ert. — Graz 19.30: Klassischer Operettenabend. — 20.45: A. Weisch' komische Szene mit Gesang „Die Rekruten von Krähwinkel". — 21.45: Abendkonzert. -.Breslau 18.30: Französisch für Anfänger. — 20.15: Schnitzlers „Leutnant Gustl". — 21: Tanzmusik. 21.40: Das lachende Mikrophon. — Prag 1i^..'^0: Konzert der Tschechischen Philharmonie für die Kinder. — 17.45: Deutsche Sendung. 19: Unterhaltungsmusik. — 20: Kabarett-abcnd. — 21: Konzert. 22.20: Tanzmusik. — Daventry 20.45: Kvnzert. '^2.40: Orchesterkonzert. — 23.40: Tanzmusik. — F r a n k s u r t 20: Stuttgarter Sendling: Anschließend: Nachtprobe im Schauspielhaus — Brünn 10..?0: Prager Sendung. — 17.55: Deutsche Sendung. — 19: BlaSm »lik. — Ab 20: Prager Sendung__Langen- b e r g 20: Abendmusik. — 21: G. Kaisi'rS Schauspiel „Gas". — B e r l i n 20: Abend Unterhaltung. — 20.50: BrahmS Quintet F-Moll. Op. 24. — M ü n ch e n 19.45: Ge-sundbeitsratschläge. — 20: Ferner-Wei-chand-RupPrechts Alt-Münchner Stück ..Sal vator". — 22.30: TanzkurS. — Mailand 10..30: Nachmittagskonzert. ^ 23: Jazz. — Budapest 17.45: Orchesterkonzert. —. 19..W: Opernübertragung aus dem Theater. Anschließend: Zigeunermusik. — W a r-s ch a u 18: Kammermusik. — 19 20- Opern-Übertragung anS Kattowitz. — Paris 20.30: Abendknn^rt. Nummer AZ Vom Novttnver MontaqSauSgabe der „Mnrbmstee Zektimß^. VSF» 5SFZFK/c?« Lltberrofchenb ftofte Niederlage unserer Stadlrepräsentanz Skildlespiel Graz — Maribor S: 0 eg: Nürnberger F. C.—Sportvereinigung Fllrth .^:s) (.?:<)). Preßbnrg: S K Bratislava—„Liget" (Budapest) i,:0 (.';:N)'. BudweiS: „Cricketer" (Wien)—D. F. (!. 2:1 i3.l). Budapest: „Hungaria"—„Nemzeti" 4:0 (2:0): „Fermcvaros"^„Vacas" s>:0 (4:0); „3. Bezirk"—„Basttia" 2:0 (1:0); „Ofner 33"-„Kispest" 4:2 (l:1). Stei»»ama'7q''r: „Njpest" (Budapest)—„Sa-baria" (6:3). Debrecin: „Bockas"-„Somogi" 2:l sl:1). Prag: „Bc,kiemianS"—„Sparta" 4:1 (1:0); „Slavia"—„Libm" tt:1 (ll:!); „Viktoria 7i??ov"—„^echie Marlin" 3:1 (I:0): D. F C.-Prager „Rapid" 7:1 (4:0). Jugoslawien hat Samstag, den 24 November als zweiter Staat seine Anmeldung zum ncichstiiihrigen DaviS-Cup-Tuinier abqcgekien. bekanntlich ist Jugoslawien kiener bereits in di-r ersten Runde aegen Finnland in Zagreb mit 1:4 Siecx'n unterlegen. «Zln neuer Weltte oi.) Der Arfienti''iier Zorilla, der durch seinen Stexi Wer Anie Borg bei den Olym-pis'^'s'n Tpiclen rasch s'erii1)mt wurde, stell-te in ^^"l'nor Aires :ni Rsickenschwimmen über ?)^!'tc'r init 5:17.4 einen neuen Welt-re^rird ans. Die biso^eriiae W^'lts'es^sels^"„g hielt der Amerikaner.^osac mit 5:51..'). — Hki-bst-Mtister bei' Reserven M a r i b o r, 25. November. Mit zwei Spielen wurde heute die Herbstserie die M e i st e r s ch a f t der Reserven abgeschlossen. Die H e r b st m e i-st e r s ch a s t errang nach nach ersnrieß-lichen Kämpfen das Reserveteain der Eisenbahner, wiewohl sowohl „Rapid^ als, auch „Maribor" dieselbe Punktezahl verzeichn^'n. Die heutigen Spiele endeten: ,7. e l e z-niea r"—„T v o b o d a" : 0 p. f. und „R a p i d"—„M a r i b o r" 4 : 2 (4 : l). „Svoboda" machte von den Bestiinmuni^en der Pr^'^'t'sitionen Gebrauch und trat heute zum Meisterschnftskamvf nicht an. Wohl aber einigten sich beide Vereine zur Ans-tran'inq eines Freundschliftssvieles, welches nach mattem ^amvs 3 : 3 s1 : 0) unentschieden endete. Schiedsrichter Bizjak leitete das Spiel ^zusriedenstellend. Einen harten und zeitweise aufregenden Kampf lief«?ten sich 'aH,r „R a p i d* «»d ,,M a ir i b o r*. Die TchwarzbiaueH wqren in erfreulicher Form und konnten mit 4 ; 2 (4:1) einen vberlegenen Tieg feiern. In Simmerl, Schmidt und Burian hatte diesmal „Rapid" di« besten Bei „Maribor" imponierten die Neulinge B a n d i ö im Sturm und M a ? j a n o-v i ü in der Verteidigung. Schiedsrichter Besnaver entledigte sich seiner Ausgabe mit Sicherheit. Nfaimi Wie ver S.'elnzeltmenstv fltchle Je tiefer wir in die Kenntnis des Lebens unserer ältesten Vorfahren eindringen, um so mehr sind wir überrascht über ihren hohen Besitz an technischen Fähigkeiten. Kürz-Uch wieder ist es gelungen, EinSilicke in 0en Fischereibetrieb der frühesten Steinzeit zu gewinnen: In der Grotte des Harpyn» dtS Let'pugue sand man in einer dem Tolu-trüen angehörenden Feuerstelle einen flachen, sehr dünnen u. sauber polierten Siein, acht Zentimeter lang, an beiden Enden zu* gespitzt, an den Rändern gestrichelt» an einem Ende durchbohrt; daS (^nze das unverkennbare Bild eines Fische», das man zunächst als ein zum Aushängen bestimmtes Schinuctstück ansprach. Dnrch Vergleich mit Geräten der heutigen Eskimos ließ stch indessen feststellen, daß eS sich um ein Hilfit-mittel der Fischerei handelt. In dem bekannten Filnt angelt Nanuk nrit einem völlig gleichen, aus Renntierknochen hergestellten Gerät, ganz so, wie wir heute kleine Metallfische als Köder beim Lachsfang be» nükeu. Gelegentlich verwenden die Estimi» auch die Zähne der Eisbären in derselben Weise, und so werden die zahlreichen durchbohrten Bärenzähne auS der Steinzeit auch nicht bloß Schmuckzwecken gedient haben« Noch merkwürdiger ist ein anderes Stkck aus derselben Höhle, das der Magdalenier-zeit entstammt: eine etwa ll.d Zentimeter lange, am stumpfen Ende durchbohrten Nadel. Genall dieselbe Nadel benutzen die Ts-kiiuoS, um dem gefangenen Fisch die Kiemen zu durchbohren und sie dann an eine» Schnur über die Schulter gehängt fortzuschaffen; die durch den Knoten unterhÄ des Lockres entstandene Abschleifung ist an dem Fundstück noch deutlich zu sehen. Die Eskimos nennen dies Gerät Aquartoun. Vielleicht k»aben es schon die Magdaleni«? ähnlich genannt. K. H. („Basler Nachrichten".) Witz und Humor Verdächtig. Auf der Polizei wird angerufen; „Hier bei mir im Laden ist ein verdächt'iger'Mannt Er will einen alten Kraftlvagen bar bezahlen!" Russin scherzt, fahre ich in deniselben Tone fort. „lKs ist ein großer, blonder Tennischam-vion, Bankier in se'nen Arbeitsstunden 'ind Dichter in seineu M ^ßestunden, nicht ivahr?" „Sehr merkivürdifl, mein Lieber!" „Bah! Lachen wir schnell darüber . . „Das Merkwürdige, inein Lieber, ist, daß Sie Walirbeiten sagen, ohne eS zu ahnen." Der Ton di'r Stiinme von Madame Beadkine berührte mich wie ein Tropfen Eiswas-ser im Naiken. „Sie sind eine Kisnstlerin in ihrer Art zu necken, liel'e Freundin!" „Ich neife Sie nicht . . . Und wenn Sie sich zil 'r benrühen wollen, werde ich Ihnen etwli'^ zeigen, was Sie interessieren dürs te" ^as -r>v1'''"rn'? Wa? tnn? V<"-si'. ist wirklich Madanie Be- adkine erfaliren hätte . . . „Sie erlauben mir, auf Ihren Balkon hinitberznsteiaen?" »Ich bitte Sie darnm, mein Lieber . . Nnn befinde ich mich im Nachbarzimmer; es i't mnlirodiirchtränkt. Madame Beadkine siel'f mich beli'stiat an. Meine Unaeduld ent« lol'k' Lächeln. Sie sts^net ibr kleine? ledernes Handtäschchen und sagt nnr: „Ich v"'ßte nicht nur. daß Ihre Freundin am?^all ist. ich nvrd" Ihnen soaar zei-LLll» lva'um ibv it^vi^daraa l/zli. hen... Sie werden übrigens nicht meh? daran zweifeln, wenn Sie dieses Briefchen gelesen haben werden." Ich ergreife hastig das Blatt Papier und entziffere die mit Bleistift geschriebemn ge^ len: „Liebling, richte es so ein, daß du heuttz abend auf den Ball der „Weißen ?kelke^ kommst. Ich muß dringend wegen der kleinen Reise nach Tolllon mit Mr sprechen, wenn Du allein bist. Daniel.^ Ich fühlte, wie ich blaß wurde. Mew ganzes Bllit strömte zum .^zen. Der Tchkeg ist hart. ?lber ich werde diese E^lawin, die mich höhnisch beobachtet, nicht daS Schau-' sviel meiner HerzenSgual bieten. Ich yete ihr das Papier zurück und lache laut aus: ..Ha! ha! . . . Eine mehr . . . Venn ich beim Hnn^rt angelangt bin, werde ich Travpist!" Madame Beadkine näherte sich mir: „Hätten Sie nicht Lust, vom Viederoer-geltilngsrecht Gebrauch zll machen, bevor Sie diesem ?>den beitreten?" Der dllnkle Blick meiner Nachbarin ist eine Liebkosung an? der Entfernung. Jt,re Haltung läßt mich vlötzlich meine Trzurig-keit vergessen. Die Schwäche des Eivig-männlichen. Die Koketterie diese? macht den Schmerz meines verletzten Herfens einschlummern. Wiedervergeltungsrecht Warum schließlich nicht? Wanlm die Gchu!- «? ».««RkSW? Z-Ms«' ^uMmer November IM. .W? TnIDlihllt WWllis" Ar»»«» i« M««pf «m den „Uubekaimle« vo« E»ll«ß»»" ; U«s RaÄand wwd berichtet: D« VrofefsorKwitwe C a n e l l a hat ei Rüdchen' d«ts Leben geschenkt. Durch Geburt dieses AindeS ist der rätselhafte ' Fall des „Unbekannten von Collegno", der feit Iahren ganz Italien in Spannung erhält, auf dem Höhepunkt angelangt. ^ Man nahm nümlich vor ungefähr drei ,Iahven auf dem jüdischen Friedhof von Turin einen Mann fest, der eben eine Bronze-v^e stehlen wollte.. Wie sich herausstellte, der ^^genommene auS der Jrrenan ftalt von ^llegno entwichen, wo er sich seit G«n AriegSjahren befand imd als der MVensch d^e GedächwiS" galt. Der Unbe-Dam,t« sonnte nÄmlich weder angeben, wie «r hei^, noch woher er sei. . ÄllK er nun den Behörden in die Hände sessNen war, führten diese selbst ulnfafsende Recherchen, um seine Identität festzustellen; «f kamen schlieNich zwei ?^amUien in Be-tmcht, die ihn als Gatten und Familienober Hauvt beanspruchten. Einerseits wollte die Vit»«« des Beroneser TeminardirektorS Tiu . lf» Ea « ella, deren Gatte als KriegSver-mi^cr galt, in ihm ihren Mann erkennen ^ und Seansprvckte m. aller Leidenschaft, deren ^ eine Frav fäkig ist. daß ihr der Unbekannte vneder zuruckgeiiel^n werde. ?/ndererseitS VtUte auch ein/» ^rau B r » n e r i in ibm ibvm Gatten, den Buchdrucker Marin Bru« «en. erkennen. Die ganze Familie Bruneri «Karte ebenfalls, das; der Unbekannte ihr yamLienmitglied sei. Der Vtreit um die Identifizierung des Un bekannten hielt ganz Italien in Ipannung Mtd eS bA>eten sich leidenschaftliche (^rupvl'N kk? Cänella und für Bruneri. Tatsächlich der- Unbekannte ?lufnabme im Hause ^er Frau C^anella,' die iszn als ihren Gatten «nit yffenen' Armen aufnalim. Andererseits führte i^ber die Familie Bruneri ihren Oympf ilM den Unbekannten fort und erst ^ allersüngster 5^eit hat die Zivilabteiliing ^ Tribunals in'Turin ausgesprochen, ^a^ de? Unbekannte tatfachlich der Bruchdruckc^r Mario V r u n e r i ift und zugleich festq..'« ß^t, daß dieser wegen einer ganzen Reihe Betrügereien noch sieben Jahre Kefäng Mis «Azobü^en hat'. Tie Feststellung ist auf Är^d von Vergleichen der ^ingerabdrürk^' und dmch anthropometrische Meffunqen er-fvlgt' Mtd läßt nach Nnsicht der KriminÄi« Hold nach Hai:sc kommen. 5ie wird erst.uutt fein, «ich nicht im Zimmer artig beim ,>?n-ster sitzend vorzufinden. Und, ich betrog^n^'r Nebhaber, werde die geheime Freude haü^n, m»r wenige 5)^eter von d?r Ungelre..'en «üfttnt, AU rächen. "i^dame Bea^kine hat die kleine i^^ampe unter dem blau- und goldieidenen Lanlpan-ausgeUicht . . . Reu« Uhr früh. ES wäre ratsain, die wohlwollende' Genossin meiner Schuld ni6)t zu kovLpromiUieren. Ich werde uon iHe Ltb^ied ^ nehmm. Ihre schlanke H?nd auf der Decke. Ich küsse sie galant. 2^a-öp«e Beadkine beginnt zu lachen, ein Lachen, ironischer denn je. lUebrigens, mein Teurer, muß ich Iiinen jetzt ein Geständnis machen." ^n Geständnis?" ...Aa . . . Lie werden ebenso lacki'n, wie ich, ich bin desien. überzeugt . . . 5t?lten '?ie fkch vor, daß diesön Brief von Daniel, dii^jcn Pries, vo» dem iib ,'^bnen sagte, daß ich il,n chMllig aus der Tchinelle Ihre« ZimmirS ge-^nden habe . . ...Vso?* . s. . . ..Wso, in Wirklichkeit bin ich eS, die ibn Diestern abend gef6meben hat . . . Ich lanq« wet/t^ mich... .da muß man sich drch ein Vthchen zerstreuen, nicht wahr ... Ich bit-te Gif, mein Teurer, stehen Sie nicht da wie EÄfzfKule . . . Ich werde um da^ ^tA^ Rlyrmchtlch«n ^ten. mrd sie darf Tie nicht S«!'«ir tvefk^n.. Auf > Wiedersehen, vlein ^«Md . .Und verargen Tie mir nichts." ' ^ Ich bin in den Park des Palacebotes.» l,in. «yHirß^ganyen. Ich gehe,im ^sreis um die WVhe. Z^asenfläche. Ich ttaue nnck nicht bin-zu . Meine arme ?^na .... Vorwürfe, diese l^eier mit hartem Tchna Aßt, nagen an'der Lsber oineS verzweifelten UreuebvecherS. stik keinen Zweifel zu, daß der Unbekannte tatsächlich Bruneri ist. Der Unbekannte, der sich im HlMS der Witwe des Professors Canella ganz 2ls Herr und Familienvater gab und dessen „Frau", die Witwe Canella, auch von ihm ein Kind erwartete, nahm das Turiner Urteil mit Entrüstung entgegen und erlitt einen dramatischen Ohnmachtsanfall. Er hat übrigens in letzter Zeit ein Buch fertiggestellt mit dem kuriosen Titel: „Auf der Suche nach mir selbst." Durch die inzlvischen erfolgte Geburt deZ Kindes der Frau Canella ist nun eine besonders tragische Situation für die hochachtbare Frau entstanden, die nicht nur durch daZ Turiner Urteil in ihrem Kampf nm dm vermißten Gatten unterlegen ist, sondscn de-ren Kind jetzt auch als unehelich gilt, wozu noch kommt, daß Frau Brun-ri nach den geltenden Gesetzen sie eigentlich weg^'n Ehebruches und Konkubinats verklagen könnte. Der interessante Fall deS „Unbekannten tcn Collegno" dürfte daher noch weiter di? Ocf-fentlichkeit Italiens beschäftigen. Es ist bemerkenswert, daß in Italien jetzt für die These Canella die ^auen mit ihrem vorwiegenden Gefühlsleben, für die Thtse Bruneri aber die kühler urteilende Mn-ner eingetreten find. Die Zeugen für ^^ru-neri sind Positiv: die Frau, der' Bruder, die Schwester, die Geliebte, die Arbeitskamcra-den. Auf der anderen Seite sind die Personen, die in dem „Unbekannten" den vermißten Professor Canella zu erkennen glaubten »'der noch glauben, nicht nur viel weniger zahl-reich, waS nicht viel zu sagen braucht, sondern vor allem, auch unsicherer, indem sie sich auf mindestens ein Jahrzehnt alte Erinnerungen stützen. Daß der „Unbekannte" seine Nolle gut gespielt und viele Personen von gutem Glauben geschickt getäuscht hat, muß anerklnnt werden. Man hat es hier offenbar mit einem geschickten Simulanten zu tun, dessen Gewissenlosigkeit so weit qebt, sich wie ein Zduckuck in ein frenrdeS Nest zu setzen und zwei Familien bis in den Grund unglücklich zu machen und eine durch Sebnsncht verblendete Frau vor der ganzen Welt zu blamieren. ' . Selbstverständlich besteht Frau Canella darauf, daß das Kind Elisabeth als Tochter des Julius Canella erk-s^rt wird. Diese Vaterschaft wird aber von den Beliörden nicht anerkannt, dil dort der Kapitän Julius Canella als KrieaSvern^ißter ailt. Den? An-?-gang de? TtreiteS um diese Vaterschaft wird mit Nnteresse entgegengesehen. Die WlnterspoMtlduna M Der Schnee-- und Eissport nimmt von IalirIabr in ganz erstaunlichem Maße zi'.. denn nian hat erkannt, daß selbst e i n dlt. Wocheim Freien ver'iracht _ i'nlirs Aunder wirke und daß de.: S^'t'rl di'' lt:sle Entsi^'annung, das schönste Trli-nl.'-i si^r das Wochenende sei. ''^ic>!i)r!ich l^ldarf eS hier au<1i der ri6iti-gen AufmachttNt;. denn eine sckilechte AuS-riistung tötet die gute Laune, verdirbt daS Vergnügrn deS Wochenende», n^acht daü Training so unsportlich als nur möglich und gefährdet letzten Endes auch die Ge-slinds'eit. Ein .^lieidung'^stück für den Zport muß vielen Anforderungen gerecht werden: vor ollen Dinqen soll eS sebr ivarm halten, denn oft ist es nicht die .» cinLM bestimmten Materials entschloß und sesbst die großen Modesalons ivarcn sich nicht darüber einig, ntit welcher Aufnm--chung die Dame ain besten beraten sei. schließlich cntschjl'd»man sich aber ein» nfütig sür die ^trickinode, weil jie nicht nur allen Bedingungen, die ein svortlicheS Ttück erfüllen mns,, durchaus j^erecht wird, son« dern auch infolge ihrer aparten Musterung bedeutend origineNer ist, als jedeS Klei« dungSstück au? Ätoif, obgesel^en davon.auch bedeutend Pra/tischer erscheint und änt^e« sichtS ihres geschmackvollen und aliwechs-lungSreithen Kolorits gerade in dt?r Schnee landsch<:st ganz nnnerqleichlich wirlt. Die Modesse selbst sind fast immer sebr einfach und ,nan pflegt die Efsekte fast ausnahmslos aus der Stricktechnik, Ornaiuen-tik und Farbgebung zu l)olen und schafft auf diese iins^erst fesselnde Modelle. Der Bunlbeit und Farbenfreude sind lni'r keine schränken gesetzt und die Ttrickn,»de befleißt sich darum eines ganz außerordentlichen und schon auf den ersten Blick be. stechenden Kolorits. Alle kimstjiewerblicken Anregungen der letzten Jahre finden hier Anwendung und was man an JumplM, Westen, Sweaters, Pull-Overs u. dgl ffu sehen bekommt, hat die immer wieder verblüffende Bnn.^it des Kaleidoskops. Die Stricktechnik selbst wird v^n Tag zn Tag Wetter ausgebaut und hat beute schon alles iiberslügelt, da kein Stoff und keine Seide auch nur im Entferntesten die Originalität der Musteruiig der Wollsachen erreichen könnte. War noch im Vorjahre insoferne eine ge» wisse Monotonie der Dessiniernng zu verzeichnen gewesen, als es nur möglich war, aleichmäßisie iwenn auch sehr effektvolle) Muster auf der Maschine herzustellen, so hat man bekanntlich kieuer in Gestalt der „S t r i ck - I n t a r s i e n" eine.ganz neuartige Technik gesunden, die es erntög-licht, auch willkürlich verstreute Muster zu brinqen, die boch«künstlerisch wirken nnd von Handars>eit nicht zu unterscheiden, sind, sodaft die Stricknrode dadurch einen'gynz neuen Standard darstellt und die höchste k^öbe modischer Kultur erklommen - bat. Diese „Strick-Intarsien" entsteben derart, de'', der Arbeiter den bunwn Faden — dem Muster entsvrechend — in die Maschine „einleat" fdo).!.. der ?"'l'.ne „Intarsia") und wieder löst. Praktisch angewandt ist diese Metbods in der schicken Rodeldreß zu sehen, die wir links skizziert haben: ein Heller Iumiv^r mit den bnntverstreuten, kunstgewerblichen ..Strick-Intarsien" ist hier m^t einem aleichartig gemusterten ^ Schal, mit Wadenstrümpfen und einer Wollmütze in ?^erLindung gebracht, sodaß eine ebenso kleidsantz wie wirkungsvolle Garnitur entsteht, zu der die dunkle 5^nickerbockerhose den notivendigen K^^ntraft darstellt. Für den E i S s v o r t wäblt man eineit flotten Iuntper und einen ftrickvlifsiertrM Nock, der den Vorteil hat, seine ?vältelung immer beiz"l>ehalten nnd auch bei feuchtem, nebeligenf Wetter nicht ,,aufzuaehen", eine Gefahr, die bei den damvfvlissierten Stoffrocken liekanntl-ich immer bestellt. Den Pull-Over zu einem solchen Faltenrocke lmlt ma« in der gleichen Grundfarbe, set^t ihn aber — besonders wenn> er aus Trikot verfertigt ist — gerne aus mehreren Tönen zusammen, di'' auch zu einander abschattiert sein können svorlekte Skizi'ie). 5^nt lk-izten Bil^e f'^bren wir den nene?? Ski - An 5 na vor Augen. Die .^^ose wird' nnten mit Schneestreifen ^ zniammenMäl-ten, die in ihrer Musterung nnt dem Iac-guard-^rnantent deS Iump?r? i^berc^nstim wen. der mit einem Gürtel ^nsamml'ngshal''' ten und oben mit einem flotten .^^alStuch storniert wird. Die gestrickte Vullmannkappe ist für den ^chneesv^rt. ebenso praktisch wle schick und hat sich hier ein ne""? Feld erobert. > . Willy Nnffar. //! ertjalt faji. »u.uu'r erst durch seine Stulpe einen ganz besonderen Etiarakler uud da die ^^tulren lieuer wieder in Mode sind, fallen ^ie neuen Ml>c»ellc durch ihre Pilanterie u.-ihren Phantasiereichtun7 a.uf. Die Art dieser Stulpen richtet sich na»^ türlich cianz nach dem Ver'nendung'.>.;wecke'^ des .'^'^andschuhc-, sodaß man sportliche, Gebrauch.^. und Luicu^medesle unterscheidet.' Uni'r Bild bringt als letzte die sportliche Tt?pe mit der kelchförmig^n Ztulpe, die ihre erweiterte Farm durch eingesetzte Keile erliält. l^ine .Knopfbahn an der Oberseite wirkt ausserordentlich apart^ Im ersten ^ilde sieht man den nachmittäglichen Hand, schul» mit der durch eine .'^>vinc?e gezogenen streisensörmigen 2tulpe. Für Gebrauchs-, zwecke konunt das niittlere Modell in Fra-. ge, das eine in der Mitte geteilte Ttulpe bringt, die au'^ '.N'ei Lederfarben schachbrett-arti!'' zilsan'n'i'ne.esetz^ odt'r geflochten ist n. in ilireu Schnniei'i'naen d?il Fa''ben der ^bi'iien ?iufi>?a(!nina nieolichst angeblichen wird. W.U. MSkriWWr»!»» ZchlMSgiN Nk. 4 Krlmtnalromon von Hanns ÄomoS LopFrlikt dz^ ^srtlll ffoucktvaneer. ttsUe u» lier SsN«. Schluß. IS Mit einem Ruck hielt der Wagen vor dem GerichtSgebäude. Ein Beamter nahm Grace von Droy-kemen in Empfang. Vater und Tocht».'? umarmten sich noch einmal innig, dann inuß-ten sie sich in die unvermeidli^ Trennung füflen. Stumm machte man dam «lten Herrn im überfiMten Zuschauerraum Platz. Woernmnn suchte verzweifelt nack) William ErkenS, doch er vermochte ihn nirgends zu entdecken. Aber dort, sa^ dort, zwei Reihen vor ihm, ni6)t Professor Johnson? Tatsach« lich, er hatte sich nicht geirrt, Johnson war diesmal zur Verhandlung erschienen. Wenn also seine Vermutungen, dah ErfenS auf Johnson einen Verdacht habe, und daß er ihm gefolgt sei, richtig waren, so muhte der Detektiv nicht nn!it sein. Eine sonderbare Ruhe kam über Woer« mann; es war ihm Plötzlich, als müsse nun doch alles gut werden. „Heute ist Urteilsverkündung," hörte Woernvann neben sich leise flüstern, und zuckte unwilllürlich s^usammen. Was würden die nächsten Stunden bringen? Der alte Woermann hatte mit seiner Ah« nung, das; der Detektiv William Erkens irgendwo in der Nähe sein müsse, recht. Niemand erkannte in der guten Maskierung den berühlmten und zugleich gefürchteten Detektiv, der setzt dicht neben Johnson sas;, und nur auf den richtigen Augenblick wartete, den Verbrecher packen zu können. Auf der anderen Seite von Iokjnson saf? nienian^ onde»«? a! ' der ^bl'ikommissar Ch i« millott. dt'slen vorzügliche ?icyk!eidunfl ebenfalls ein Erkennen unvwglich machte. Beide lief^en keinen Blick von Johnson, der mit brennenden Blicken um sich schaute. Plötzlich entstand eine grosse Bewegung in der Zuschauermenge. HcmS von Droyke-Wen wurde zur Anklagebank gefülirt. ErkenS sab. wie über Johnsons ttiesicht deim?lnblick des Angeklagten ein teuflisch«^, Überlegenes Liichcln glitt, während sich in sewen Augen ein heimtückisches Leuchten spiegelte. In diesem Mome?tt betrat der Gerichtshof den CchwurgerichtSs^ll. AlleS erhob sich, und eine feierliche, beklemmende Stille entstand. Jeder fühlte deutlich, daf^, wenn heute ein Urteil gefällt werden würde, eS nur au' Indizienbeweise geschaih. Der Vorsitzc«che sprach einj^e kurze, ein« leitende Worte, und verlas nochmals die ganze Mordaffäre, dann wandte er sich zu dem Angeklagten und fragte ihn. ob er nun nicht endlich die Mordtat eingestehen wolle. Hans von Droykemen erhob sich schwankend: „Ich ?ann nicht gestochen, was ich nicht getan HÄe, meine Herren," ftiesj er verzweifelt hervor. „Sie begehen einen furchtbaren Justizirr tu nl, wenn Sie mich verurteilen, d^. bei <^tt, ich bin völlig unschuldig. Es aftet wurde. Später fuhr ich mit Grace von Droykemen nach Paris zurück, und versteckte tatsäch lich in der Nacht die Mordwaffe im Arbeits zimmer Hans von Droykemens. Ich verschaffte mir die Gelegenheit, ins Pal-llS zu schlüpfen, indem ich dem Diener einen öligen Brief zur Besorgung gab. Den Schmuck brächte ich nach Berlin, ahnungslos, daß mir bereits ein Verfolger auf den Fersen saß. Ich.bin verloren, ich weiß es. Wäre mir mein Plan geglückt, so hätte ich versucht, an Stelle von Dre''emen des reichen Wocr-manns Schwiegt, csohn zu werden. — Tas Spiel ist aus!" Auf einen Wink deS Vorsitzenden führte man Fran?ois AubriS aus dem Schwurgc-richtösaal. Eine begeisterte Menschenmenge eins'fing drei g^i'lckliche Menschen, die, von Crkonö i,e. gleitet, das Gerichtsaebäude verließen und 'uiiupcc vv.u kevcnTcs veriek erkokt die.c>es«kk Lrlcqltunx, d!elen UN» sich nur mühsam den Weg zum nen konnteit, " " ' . - -. -. Erst als der: Wagen beinahe da^ .PÄais erreicht hatte, besann sich Woi!rm.w^ drückte denl Detektiv William Erkens'be^rgt die Hand. ^ „Wie soll ich Ihnen daMn/ !^c^er Freund?" sägte er mit zitternder'Zt'iMple. „Noch vor einer Stunde hatte ich js^e Hoffnung auf Ihre Hilfe verloren.^" ' ErkenS wehrte lächelnd ^ ab' und antnidrs tete: ...........l „Ich begreife dieS nur zü gut,' H^t? .^5er-mann, aber glauben -Sie mit", ich'^konnte nicht anders handeln, denn nur so ''^kang mir die schnelle Befreiung Ihres'SchMs^er-sohnes und das schnelle Geständtris ?ois Aubris!" . / - Hans von Droykemen aber ha^te '^-ch.'^te-reits etwas erholt. Er saß^mit. glii-.'kklfß^m Lächeln neben Grace, und strich', chr' s'anst die kleinen, zitternden Hände. ' ' . v" „Dank für deinen Glauben^ an Mch, «'sein Kind," fMsterte-er dabei innig, -'„es-''Mr mein einziger-Trost in dieser-fiircht'SMl Zeit." . v'. Grace von Droykemen weinte. nen und schmiegte,sich fest an ihrÄi'M^'M' Drei- Wochen später fukjr di'r.iilfe''Äd?t'-mann mit seinen beiden glitcklichen 'Kindttn zur Erholung nach -dem Süden. Er.s^gte, daß er, solange er lebe, sie lein lassen wolle. ^ . Am Tage ihrer Abreise. läiitete"ick .(i^-fängnishof von.Paris das.Sünde?glöN?i?n für den Mörder Franoois-Aubris,nM ^kurzem. Prozeß..zum. Tode veeutleist den war. . - . Ktelswort Ratjet Die Zahlen find derart durch zu ersetzen,'dkß ln'den sieben Rin'ze:i.K^ von folgender Bedentung entstehen ment, B. Gewässer, E. Haftaxt,''D.' werk, E. Gebäck, F. GeÄchtart,.. 'Ä.. vebäude. - ' Der Kreis A enthält die Anfan'gsbitchst^-ben der übrigen Worte, die von der. Aahl des inneren Kreises ab w dcr^ Ul).r richtung zu lesen find. Auflösung des Kreuzwort-S^i^^< eipo s p e I>10 s . .. . ... V" der ».Mattuqe? Nuninier vom Si^. v^livember Das neue Gesetz aber die staatsbllrgersa>aft L. Hauptstück. § 1. 1. Tie Staatsbürgerschaft ist im Ziönitl« reich? der Serben, Z^saten und Slowenen eine einheitliche (Art. 4 der Verfassung). 2. Auf dem Territorium des Königreiches gelten bezüglich der Staatsbürgerschaft, ih. rer Erwerbung und ihres Verlustes auS« schließlich die Bestimmungen dieses Äes?tz.'S. 8 2. Ein Staatsbürger des KSnigreics,cS der Serben, Kroaten und Slowenen kann za gleicher Zeit nicht Staatsbürger irq^^nd eincs anderen Staates sein. §s. l. Ueber alle Staatsbürger des Königc?i-ches wird eine genaue Evidenz bezi'lzlich ih« rer Zilstcindigkeit geführt. L. Jeder Staatsbi'irger mus; n. d. Vorschriften Über die Zuständigkeit in ein^'r l^Ze-meinde des Königreiches zuständig sein. Z. Fremde Staatsbürger ki^nnen di.' Zu« ständigteit in einer Gemeinde des Köiiiilrei-ches nicht besitzen; zum Zwecle der Erwerbung des Staatsbttrgcrrechtes können sie aber die Zusicherung einer (^^emeinde erhalten, daß sie in den Zuständigkeitsverband dl^r Gemeinde aufgenommen werden, svbald sie die Staatsbürgerschaft erlangt haben. 4. Zum Zwecke der Evidenz kiat jede Ge-meindedie notwendigen Bücher über die t^e-meindezuständigen zu führen. 5). Der Minister des Innern wird iirmäch-tigt, im Wege einer Verordnung l^rt. 94, Abs. 2 der Verf.) besondere Vorschriften über die Evidenz der Staatsblirger bezw. der Freinden zu erlassen. ? 4. Verlangen fedes Staate bürgert des ZsSnIgreiches hat ihm die zuständige Ver- waltungsbehörde erster Instanz auf Krund der beigebrachten BestStigung über die Ge-meindezustSndigkeit ein Staatsbürgerschasts zeugnis aufzustellen. S. Hauptstück. Die Erwerbung derStiiatS« bürgerschaft. 8 d. Die Staatsbürgerschaft des Königreiches wird nach den Bestimmungen diese» Gesetzes erworben: 1. dnrch Abstammung 7 und 8); 2. durch Geburt auf dem Territorium des Königreiches in dem in 8 9 vorgesebenen Falle; durch Verehelichung .10); 4. durch Aufnahme in den Staatsverband (Naturalisierung) W l1 bis 19). l. A b st a m m u n g. 8». Auf Grund der Abstainmung wird die Staatsbürgerschaft des Königreiches durch Geburt oder durch Legitimierung erworben. ^7. Der Geburt nach besitzen die Staatsbürgerschaft: a) eheliche Kinder von Staatsbürgern ohne Rückficht auf den Geburtsort; b) ilneheliche Kinder von Staatsbürgerinnen ohne Rücksicht auf den Geburtsort. ^8. Auf Grund der Legitimierung, welche nach den Vorschriften der Gesetze dieses Königr.'i» ches durchgeführt wird, wird das uneheliche Kind eines Staatsbürgers vom Tage seiner Geburt an als Staatsbürger des Königreiches angesehen, wenn eS im Augenblicke der Legitimierung jünger ist als LI Jahre. 2. Geburt auf de m Staat st er-r i t o r i u m. 8 0. Ein Kind von unbekannten Eltern «der von Eltern, deren Staatsbürgerschaft unbekannt bleibt, wird bis zum Be^>?!'e des Gegenteiles als Staatsbürger dieses Ki^nig' reiches angesehen, wenn es hier geboren oder gefunden wurde. 3. B e r e h e l i ch u n g. 8 l0. Durch die Verehelichung mit einem St.iatS bürger dieses Königreiches erwirbt eine fremde Staatsbürgerin die Staatsbürgerschaft des Königreiches, ausgenomm.'n den Fall, daß sie durch eine Erklärung vor der Trauung sich die Staatsbürgerschaft ihres Geb'.lrtsstaateS vorbehält, wenn die Gesetze ihres Paterlandes dies vorsehen. 4. A u f n a h m e in d e n S t a a ts-verband (Naturalisierung), a) Bedingungen. 8 li. Durch Aufnahme in den StaatZierband können fremde StaatSbiirger auf ordeiitli-chem oder ans'.erordentlicbem Wege Staatsbürger dieses Königreiches werden. 12. l. Auf ordentlichem Wege können fr>.'inde Staatsbürger die Staatsbürgerschaft de? Königreiches erwerben, wenn sie nachstehende Bedingungen erfüllen: 1. daß sie um die Staatsbürgerschaft ansuchen; 2. daß sie im Augenblicke der Neberrei-chunq de? Gesuches mindestens volle 21 ^ah re alt sind; Z. daß sie im Augenblick der 1?eberreich'lng des Gesuches mindestens zehn Jahre ununterbrochen auf dem Territorium des Königreiches ansässig sind; 4. daß sie die Entlassung aus ihrem bisherigen StaatSverband^ haben, bezw. die glaubwürdige Zusicherung, dah sie die Entlassung erhalten lverden; 5. daß sie guter Aufführung sind; g. daß ste sich und ihre Familie erhalten können und 7. daß ihnen eine hierländische Gemeinde die Aufnahn^e in den Gemeindeverband zugesichert hat. II. Eine Ehefrau kann für sich allein die Staatsbürgerschaft des Königreiches durch Aufnahme in den Staatsverband nicht erwerben. III. Die Bedingung unter Punkt 4 können Personen ohne Staatsbürgerschaft, bezw. Personen, deren bisheriges Vaterland die Entlastung aus der Staatsbürgerschaft nicht gestattet oder den Verlust der Staat?^'«rger-scsiaft durch die Erwerbung einer StaatS-bs-ri^erschaft vorsteht, dnrch die Erklärung ersetzen, daß sie in dem Wunsche, die Staats-bügerschast des Königre'-^eS zu erwerben, auf die fremde Staatsbürgerschaft verzichten. IV. Personen von serbisch-kroatisch-slowe-nischer ^^o'^kSzugehörigkeit können die Staats bürgerschaft des Königreiches erwerben, wenn sie die Be^^nanngen der Punkte 1, 2, 5 und S dieses Paragraphen erfüllen. Wenn diese Personen in einer Gemeinde auf dem Territorium des Königreiches gi's'nren oder wenigstens drei Tage in einer solchen Gemeinde ansäffig sind, brauchen sie auch die Bedingung des Punktes 7 nicht zu erfüllen; durch die Erwerbung der Staatsbürgerschaft erhalten sie auc^ die Zuständigkeit in ihrer Geburts- oder Aufenthaltsgemeinde. (Fortsetzung folgt.) . >ak»t ?»!»?- la l>l«rll»Or» ««»t« 55! Kleiner ^nreiqer Mchtip flir Dame»! 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