^ 147. Freitag am 1. Juli 1864. Die „kaibacher Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Vonn- und Feiertage, täglich, und lostet sammt den Beilagen im Comptoir ganzjährig II fl., halb-jiihrtg b fl. 50 lr., mit Kreuzband im Comptoir ganfj. 12 fl., halbj. 5 fl. ssilr die Zuslrllmia. in's Haus sind hlllbj. lX) lr. mchr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganzj., »ntcr Kreuzband und gedruckter Adresse 15 si., halbj. 7 si. 50 tr. Bnserttonegebilhr sür eine Garmond - Spaltmzeile ober den Raum derselben, ist für Imalige Einschal« tung k lr., sür 2malige8lr., sllr 3malige Iv lr. u. s. w. Zu diesen Gebühren ist noch der Insertions - Siempel pcr 30 lr. flir rinc jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 fl. d0 lr. stlr A Mal, 1 fl. 40 lr. fNr 2 Mal und 90 lr. ftr l Mal lmit Inbegriff des IusertionSstempel«). Kaibacher Ieitung. Nichtamtlicher Theil. Vaibach, 30. Juni. Dcr zweite Fcldzug gegen Dänemark hat mit einer raschen, cucrgischcu Waffcnthat begonnen. Die Preußen haben nach vcrhältnißmäßig tnrzcm Boin-bardcment Sondcrbnrgs dic Inscl Älscn genommen, dic Dänen flichcn. Wir sind anf dcn dctaillirtcn Bericht schr gespannt, dcnn cS hat dcn Anschein, als ob dic ^andtrnppcn Dänemarks bereits Kraft und Muth zu cincm ansdancrudcn Widerstände verloren haben. Um so unverzeihlicher ist cS, daß diese tlcinc Macht cinc Politik verfolgt, welche zn ganz unnützem Blntvcrgicßcn führt, dcnn daß Schleswig - Holstein anf jeden Fall unwidcrbringlich für Dänemark verloren ist, da« ist nnr für dcn nicht tlar, dcr mit offenen Ana.cn nicht sehen will. Wozu also setzt man einen Kampf fort, dessen Ausgaug, gleichviel wic groß die Zahl der zu opfernden Menschenleben ist, von vornherein schon bestimmt erscheint? Bildet man sich wirtlich in Kopenhagen noch ein, man könne dcn Wclt-lricg erzwingen, England wcrdc und miifsc ans sciücr 9lcntralität licraud^ctlicdrn imd zur Ergreifung dcr Wnsfcn genöthigt werden? Die ncucstcn londoner Vcrichtc dcutcn anf cinc den, Frieden günstigere Strömung hin; in dcr Partei-vcrsammlnng dcr ToricS wurde zwar dcr längst vorbereitete Augriff anf das Ministerium beschlossen, gleichzeitig aber auch von Derby ciuc friedlich lau tcndc Erklärung abgegeben. Nach einer Korrespondenz dcr „Köln. Ztg." sagtc Lord Stanley vor einigen Tagen, wenn seine Partei sich zn cincr KricgS-politit entschließen würde, dürfe sie anf ihn am allerletzten rechnen. Anch DiSracli, dcr fönst so nngc-stüm vorwärts drängte, soll iu Vczng auf die Kricgs-fragc schr kleinlaut geworden sein, nnd dcr Wind so umgeschlagen habcu, daß in, änßcrstcn Falle Lord Derby die Königin vielleicht ehrerbietig crsuchcu wird, ihn zn verschonen nnd cö noch ciuc Wcilc mit Lord Palmerston zn vcrsnchcn. Dic Stimmnng dcr Mon-archin ist sattsam bekannt, sic wird kcin Äiiltcl unversucht lasseu, um das Land von jcdcr kriegerischen Bcthcilignug fernzuhalten; sie wird aber auch ihr Möglichstes thnu, um ciuc ParlamcutSauflösung zn verhindern, da sie jede Vcranlassnng zu lcidcuschaft-lichen Anfrcgnngcn fürchk't. Somit summirt sich die Lagcw Folgendem: Das Staatöobcrhanpt cntschlos--sen, das Vand in keinen Krieg zu verwickeln; die Majorität der Regierung ihrerseits entschlossen, abzudanken, wenn ihr Ehcs nudcrcr Meinung sein sollte; dic Opposition zwar lüstern nach Amt m,d Würden, aber vor dcr Verantwortlichkeit cincS Krieges znrück-schcucnd, nnd doch wicdcr abgeneigt, dic Politik dcr Gegner, um derentwillen sic dicsc stinzcu will, zur iliNM zll machen; das Parlament im Großen und Ganzen nnwllllg, nebrlkil, vcrhiftcrt, abcv doch nicht so hirnverbrannt, nm aus purer Verbissenheit cincm uuabschbarcu Kriege daö Wort zu rcdcn; die Masscu endlich planlos denkend, lu Eiucm Athcin kriegerisch nud friedlich, rabnlistisch uud verzagt, schwankend und gedankenlos. Das; nutcr dicscu Verhältnissen cin tläfligcr, wcnn anch tollkühner Entschluß gefaßt werden könnte, ist nicht anzunchmcn. Ueber die Abschaffung der Todes-Strafe. Von dcm beredten Vertheidiger und slctS schlagfertigem ParlamcntSrcducr Dr. Berg er in Wien ist ciuc kleine Broschüre erschienen, welche von der Abschaffnng dcr Todesstrafe als letztem Gliede dcS grausamen IustizvcrfahrcuS im Mlttclaltcr handelt, uud welche die „O.-D. P." mit dcu folgcudcn Wor< ten zu begleiten für ihre publizistische Pflicht erachtet. Dic Abschaffung dcr Todesstrafe ist keine Rechts-,, soudcru cinc Knlturfragc, cinc Forocruug dcr fort» schreitenden Zivilisation und Humauität. t)icß ist dcr Angelpunkt dcr Argnmcntation dcö Hcrrn Vcr-fasscrS. Weit entfernt von lrautyaftcr Scntimcntali« tät, verwirft er dic Gründe gcgcu dic Todesstrafe, welche auS dcm uuvcräußcrlichen Rechte dcr Person-lichtcit, dcr rechtlichen Unmöglichtcit ihrcr Vernichtung cbcuso wic ihrcr Verwendung als Mittel zu cincm Zwecke hergeholt werden. Dcr Staat hat eben das Rccht, für die höheren Interessen dcr Gesammtheit im Nothfälle die volle Persönlichkeit dcs Einzelnen (wic z. Ä. im Kricgc) in Anspruch zu nchmcn, und wcr sich zu dcr Ansicht bclcunt, daß daö Rccht auf dcm Wege geschichtlicher Entwicklung entsteht, wcr Dasjenige für Recht ansieht, was bci cincm bcslimm-tcu Volte in seiner historischen Gestaltung sich als Nccht gestaltet hat, dcr wird dcm Verfasser beistimmen uud dic Rcchtluüßiglcit dcr Todesstrafe nicht bcslrcitcu. Aber ctwas Anderes ist die Fragc, ob dic Todesstrafe auch dcn ihr von dcm positiven Rechte nc> stellten Zwcck erreiche. Man stellt als solche Zwecke gewöhnlich auf: die Wicdervcrgcllnng, die Besserung nnd Abschreckung. Abcr ist cS dcnn wahr, dah dcm Vcrbrcchcr, dcr dic Todesstrafe crlcidct, immcr nur dasselbe Maß von Ucliel beigefügt wird, alö er selbst angethan? Wird die Todesstrafe nicht häufig auch auf auderc Vcrbrechcu als dcn vorsätzlichen Mord anSgcdchnt? Uud starb etwa dcr Mädchcumördcr Dnmollard, dcr noch au dcn Stufen des SchasfotS dcn schamloscstcu und naivsten EyniSmnö znr Schau trng, rcumüthigcn Todes? Oder ist nicht jcdcr zum Tod vcrurthciltc Verbrecher cin thatsächlicher VcwciS, daß die Androhuug, ja daß die Vollstrcckuug dcr Todesstrafe an Anderen bei ihm ohuc Wirkung blieb? Gerade die Kriminalstatistit wrist nach, daß mit dcr Aufhcbuug dcr Todesstrafe die Zahl dcr Verbrechen, gegen welche sie früher verhängt war, sich vermindere, dagegen mit dcr Wiedereinführung derselben vermehre. Rust man sich sodann noch die entsittlichenden, ia wahrhaft verwildernden Wirtnngcn dcr öffentlichen pmrlchtnngcn und der sie bcglcilcudeu schcußlichcu Szcncn in Erinnerung (wic sie z. B. letztlich bci dcr Hinrichtuug vou La Pommcrais in Paris stattacfuu-dcu); erwägt mau die Gefährlichkeit geheimer Hinrichtungen, wozu die Hinrichtungen innerhalb der Kcrtelmancrn leicht ausartcu, insbesondere in politisch bewegten Zeiten für politische Verbrecher, und zieht man endlich - abgcschcn von dcm brcuucndcn iiwc - nwrde'bega^ MitgcM Hohn sprechenden ^oru^^r^ m Attrach , so wird mau nicht leugnen tonnes da dlc Todesstrafe dcr Zivilisation nnd Humanität schnurstracks entgegen sei. Die Gesetzgebungen selbst cr-kcnncu dlcß uud suchen durch vcrschicdcnc Mittel zu bcgcgucn, die freilich allc unzurcichcud bleiben müsscu, weil dic Mäugcl iu dcm Wcscu dcr Todesstrafe selbst liegen. „Dic Todesstrafe ist ,md bleibt dcr letzte Riug in dcr „frischcu Grausamkeit" dcö MittclaltcrS dcr Hcrcn- nnd Vchmgmchtc: Folter, Inqnisition und Todesstrafe sind Kinder derselben Mutter demselben Vorurthcil entstammt." Iu Oesterreich, wo dic Todesstrafe von Joseph II 17ß7 aufgehoben, abcr von Kaiser Franz 17s»5 zunächst für das Vcrbrcchcu dcs Hochvcrraths uud svätcr auch für andcrc Verbrechen wicdcr eingeführt mirdc. tritt noch das alles Ncchtsgcfühl vcrlctzcndc Vtomcut hlezu, baß dlc Todesstrafe vou der Art dcr Ncbcrwcisuug dcS Thäters abhäugig ist: Der gcstän-diac Vcrbrcchcr wird gctödtct, dcr lcngncnde geschont. Man will zwar dadurch eventuellen Justizmorden vor« bcuacn räumt abcr nur dcm Zufalle, der ohnehin schon bei dcr Verjährung elucn so ungerechtfertigten Einflnß erlangte, einen noch größeren Spielraum ein, ja man setzt geradezu cinc Prämie auf die Hartnäckigkeit dcs Bcmzichtigtcu und greift schließlich, wäh-rcud man bci der Verjährung anö gutcr Weile nichts thut, was man sonst in dcr Eile gethan hätte, hicr immer häufiger zn dcr „mildcn Praxis", d. h. zu dcm System dcr Begnadigung, anstatt, daß man offen die Unzulassigkeit dcr Todesstrafe cingcstünde, die weder durch das Iutcrcsse der Gesammtheit, noch durch die sittliche Idee dcr Welt' und insbesondere dcr Rechtsordnung gefordert wird. Vom Kriegsschauplatze. Ueber dcn gegenwärtigen Stand dcr Streitlräftc am Kriegsschauplätze zn Wasser und zu Land bringen preußische Blätter folgende Zusammenstellung: Bei dcr Wiedereröffnung dcr Feindseligkeiten sind zn dcm preußischen Geschwader in dcr Ostsee vorläufig nur ciu oder zwei für die Dauer des Krieges von der Regierung aus dcm Priuatbcsitz nbcrnommcne Aviso-fchiffc hinzugetreten, wogegen von dcn in Danzig im Ban begriffenen drci Korvetten und vier Panzer-Kanonenbooten die fertige Indienststellung von zwei dcr ersteren („Hertha" zu 28 nnd „Medusa" zn 17 Kanonen) crst etwa in zwei Monaten zu erwarten steht, die Vollcndnng dcr andcrcn Fahrzcugc sich dagrgcu wahrscheinlich noch tics bis iu den Herbst verzögern dürfte. Die zum Schutze dcr Ostscclüstc verfügbaren preußischen Sccstrcitträftc bestehen demnach an Dampfern nur aus zwei fchwcrcn Korvetten, einer leichten Korvette, ciucm Raddampfer und 2 odcr ^ Aviso-schiffcu ncbst dcu .'l Kanoncnboot-Flottillcn. Iu der Nordsee dagcgcu bcfindcn sich gegenwärtig an östcr-rcichischcu Schiffen: 1 Schrauben - Linienschiff, 2 schwcrc Fregatten, 1 Panzerschiff, 1 schwere Korvette und I Kanoucuboot, und sind zur Verstärkung dieser Flottille noch 4 Schiffe (daruutcr I Panzerschiff und 1 Fregatte) vou Pola fchon iu See gegangen — wie an preußischen Dampfern: die neuerdings angekauften 2 schweren Korvetten, 1 Widdcrschiff, dcr „Adler" (zu tt Gesch.) nnd 2 Kanonenboote erster Klasse, wozu die aus Japan zurückberufene schwere Korvette „Gazcllc" (2« Kanonen) noch erwartet wird. WaS die Armee betrifft, fo sind für oic Erneuerung dcs Fcldzugcs seitens derselben, außer dem Aufgebot uoch einiger Pionuier-Kompagnien, dnrchauö leine weiteren MobilmachungSmaßrcgcln verfügt worden. Die Verstärkung dcr mobilen Korps durch die be-zeichneten Gcuic-?Ibthcilimgrn läßt beiläufig rincn sofortigen Uebcrgang nach Fühncn odcr Alsm wohl als sehr wahrscheinlich erscheinen. Auf dänischer Ecite sollen die Bataillone nach dcn zuverlässigsten Angaben uur uoch durchschnittlich cinc Stärke von ^00- ^"»l» Mann besitzen, was bci 45 Bataillonen zu der Durch. schnittSzalil von 4M Kombattanten gerechnet, uoch Itt/XX) Mann Infanterie betragen würde, und wonach, dic andcrcn Waffen (2<1 Eskadrons, 14 Balte-ricn, C» Pionnicr-Kompagnien) iubcgriffcn, die gc-sammtc dänische Armee etwa noch auf 25.lX)0 Mann gcschätzt werben dürfte. DicßfcitS bcfinbcu sich vou attivrn Strcitkräftcn iu erster Linie ?(.» Bataillone, 30 Eskadrons und mindestens 20 Batterien, odcr incl. der Gcm'cmannschaftcn, dcs Trains :c. minor-stcns 70.000 Mann, wohinter in zwcitcr Linie noch ll Bataillone Preußen uud 13 Bataillone nnd 10 Eskadrons deutscher BnndcStruppcu Holstein uud die südlichen Theile von Schleswig besetzt halten. Oesterreich. Wien. 6. d. Es ist cinc notorische, höchst bedauerliche Thatsache, daß währcud dcr letzten Jahre iu dcn cmzclncn Theilen dcr Monarchie das Vorkommen vcrhccrcudrr FcuerSbrüustc außergewöhnlich zugenommen hat. Welche Werthe an beweglichem unb 58tt unbeweglichen! Vermögen durch diese Kalamität vernichtet und welcher Schaden dem Volkswohlstände zugefügt wird, dürfte schon aus den: einen Umstände erhellen, daß von den in Oesterreich bestehenden Vcr-sichcruugsanstalteu in den letzten sechs Jahren nach authentischen Nachwcisuugcn über fünfzig Millionen Gnlden an Brandschaden-Vergütungen ausgezahlt worden sind. Diese außer jeder Berechnung liegende Ausdehnung der Fcucrsbrüuste hat nun sämmtliche in Oesterreich für Brandschadcnvcrsichcrung bestehenden Anstalten veranlaßt, sich wegen thunlichcr Abhilfe gegen die Ursachen so trauriger Vorkommnisse gemeinschaftlich an die Regierung zu wenden, und diese hat, wie wir vernehmen, auch keinen Anstand genommen, diesem die Wahruug des Volkswohlstandes bezweckenden Ansuchen bereitwillig zu willfahren. Eö wurden aus diesem Anlasse neucstens sämmtliche Laudcsstcllcu vou Seite des k. t. Staatsministeriums auf dicscu hochwichtigen Gegenstand bcsou« dcrs aufmerksam gemacht und zur strengsten Handhabung der bestehenden Banvorschristcn, zur sorgfältigen Iuvigilirung der Beistcllung und Instandhaltung der nöthigen Löschgcräthc in allen Gemeinden, endlich zur wirtsamen Kontrole gegen das leider häu-fige Voitommen fahrlässiger, feuergefährlicher Handlungen angewiesen. Es ist nur zu wünschen, daß die Organe der Rcgicrnng in diesen Bemühungen nicht nur vou Seite der einzelnen Gemeinden, sondern auch jedes direkt dabei Bctheiligten die nachhaltigste Unterstützung finden mögen. tt. (!. In neuester Zeit siud in den verschiedenen Journalen Artikel über die gegenwärtig im Schooßc des Justizministeriums stattfindenden Berathungen über das neue Strafgesetz aufgenommen worden, welche, wie wir vou kompetenter Seile vernehmen, durchaus leinen Anspruch auf Authentizität haben und faktisch unwahre Angaben enthalten. Venedig, 26. Juni. Vorgestern, als am Jahrestage dcr Schlacht von Eolferiuo, kamen in den meisten Städten des Königreiches politische Demonstrationen vor, welche all einigen Orten, wie z. B. in Udinc nud Padna, in bedauerliche Exzesse ausarteten und thcilwcisc sogar das Einschreiten dcr bewaffneten Macht veranlaßten. Ausführliche offizielle Berichte liegen zwar bis zur Stunde noch nicht vor, doch erfahren wir nach verläßlicher Quelle hierüber Folgendes: In Udinc begann der Svcltatcl mit dem Losbrenucn dcr landesüblichen Petarden, später aber artete die Demonstration dahin aus, daß eine vorüberzieheude Militärpatrouille — wie es heißt — mit Orsiuibombcn beworfen wurde, sowie vou den Dächern einiger Häuser Schüsse auf einzelne Militärs abgefeuert worden sein sollen, zum Glücke ohne Jemanden zn beschädigen. — Natürlich wurden die Häuser, aus denen geschosscu worden sein soll, durchsucht uud einige Verhaftungen vorgenommen. Writers wurde die Ruhc nicht gestört uud war vollkommen ersichtlich, daß das Ganze das Werk bezahlter Strolche gewesen. In Padua ezzcdirtcn wieder einmal die Studenten. Unter Absiugung verbotener Lieder durchstreiften starke Haufen derselben die Stadt, einzelne Militärs insnltircno nud revolutionäre Nufc ausstoßcnd. Eine Militärpatrouille arrctirtc einige Exzcdcnten, worauf die Zusammcnrottnugcn der Studenten stärker wurden, welche mit Ungestüm die Entlassung ihrer verhafteten Kameraden aus dem Arreste verlangten. Dcr dortige Dclcgal, Ritter v. Ecschi, besorgend, daß es zu größeren Konflikten kommen könnte, hielt cs für angemessen, die verhafteten Studenten freizugeben, worauf dcr ganze Spektakel ein Ende hatte und keine weiteren Exzesse vorfielen. — Die Bürgerschaft verhielt sich ganz und gar indifferent uud war dcr gauze Spektakel lediglich das Werl dcr Studcuteu, wcßhalb man auch eiue Schließung der Universität für einige Zeit für bcvorstchcud hält. In anderen Städten, wie z. B. in Novigo, Bclluuo, ja selbst iu Vcroua kamen ebenfalls Demonstrationen vor, doch beschränkten sich dieselben auf das Losbrcnnen dcr landesüblichen Petarden und bcn« galischcr Feuer. Daß von einer Gefahr einer weiteren Störung dcr öffentlichen Ruhe uicht im Eut-ferntcstcn die Rede ist, braucheu wir wohl uicht erst ausdrücklich zu erwähnen, im Gegentheile beweist die Haltung dcr ungeheueren Mehrzahl dcr Bevölkerung, daß sie diesem tollen Treibcu gäuzlich fcruc stehe und dasselbe mißbillige, und daß das Ganze lediglich das Werk einiger mit picmoutesischem Gelde bezahlter Wichte sei. — Den Äcmühuugcu dcr Behörde gelang cs auch, eiuigc dieser Kcrlc zu entdcckcu uud sic der verdienten Strafe zuzufuhrcu. Hier in Vcucdig kam nicht die mindeste Dcmoustratioll vor, ein Be« weis, daß dic Venezianer vernünftiger zu wcrdcu beginnen und ihre Lagc nicht verschlimmern wollen. Ausland. Aus Kissiugen, 24. Juni, wird geschrieben: Ihre Maj. dic Kaiserin erfreut sich völligen Wohl-scins. Sie crschiru heute Morgens am Bruuucu uud promcmrtc, zum Thcil beglcitct von dem Kaiser von Rußland, lange in den Anlagen. Die Abreise des russischen Kaiserpaarcs ist auf das Ende dicscs Monates festgesetzt. Dic Kaiserin Maria Alexaudromna begibt sich von hier zur Nachkur nach Schwalbach Im Hcrzogthum Nassau. Großfürst Konstantin ist vor-gestern, der Großhcrzog von Oldenburg gestern abgereist. Heute speisen dcr König von Baicru, Prinz Karl von Baicru und dcr Großhcrzog vou Sachsen-Weimar bei der Kaiserin von Oesterreich Scit dcr Abreise dcs Kciiscrs ist cs hier um viclcs stiller gc- wovdeu. Dic Eleganz uud Füllc dcr Pro,ncnadc !)nt abgenommen. Gleichwohl ist dic Saison, versichert man, noch immer um vieles glänzender als scit Iahrcu. Fürst Oortschakoff ist noch immer da; uuumchr ist auch der kaiserlich russische Gesandte aiu belgischen Hofe, Fürst Orloff, hier anwcscud. Hcutc wurde daS Kurpublitnm durch einen früukischcu Äaucr höchlich amusirt, dcr sich bei ciuigcn eleganten Herren nach dcr Frau erkundigte, dic, wie mau ihm gesagt, so häßlich sei, daß sic dem, der sie heiratete, täglich 1(X) ft. auszuwerfen versprochen; er sei dazu cut« schlössen. Faktum, keine crfuudcuc Anekdote. Ttuttssart. Der „Staatsauz. für W." veröffentlicht außer dcr Ansprache dcs ncucn Köuigs au sein Volk und dem den Regicruugsautritt dcssclbeu betreffenden Manifeste auch den Wortlaut des vom verstorbenen Könige Wilhelm hinterlassenen cigcuhän» dig geschricbcucu Tcstamcntcs; dieses lautet: „Geschrieben den 20. April 1844. 1. So wic meinc Sccle meinen Körper verlassen hat, wünsche ich, außer mciucr Familie, wcnn sie cs verlangt, nur noch von den Aerzten nnd dcm dienenden Personal gesehen zu werden. 2. Wcnn dic Aerzte cs für nützlich halten, so kann die Obduktion meines Leichnams stattfinden. 3. Da mir während mciues Lebens uichts widerwärtiger war, als Zeremonien und Etiquette, so wünsche ich weder feierlich ausgestellt zu werden, noch irgend ein Gepränge bei mciuem Lcichcnbcgängniß; die mich kannten, werden dieß natürlich finden, dic Neugierigen werden mir aber verzeihen, sie nm das Begaffen eitler Zcrcmo-uicu gebracht zu habcn! 4. Mein Leichnam soll in nächtlicher Stille das Schloß verlassen, nur begleitet von dem Hofprcdigcr, dcm Hofmarschall uud cinem dicustthucuocu Adjutanten; außerdem wird mir meiue Garde den letzten Liebesdienst erweisen, meinen Leichnam zn seiner Ruhestätte zu bcglcitcu. 5. Ich wünsche, daß diese Fahrt so eingerichtet werde, daß ich mit dcm ersten Sonnenstrahl auf dem Rotheubcrg an« komme; cin einziger Kauoueuschuß soll das Endc dcs Begräbnisses andeuten, nnr cin kurzes Gebet bei Eiuscnluug des Sarges gcsprochru wcrdcu; ich will ruhcu iu dcm schon vor Jahren gebauten Grab ncbcn meiner verewigten Gcmalin Katharina, wic ich cs ihr versprochen hatte. 6. Die Landestrauer wünsche ich auf drei Mouatc bcschräukt zu scheu, uud uur zehn Tagc nach meinem Bcaräbuiß soll mit den Glocken geläutet wcrdcu, mciuc Personalien ebenso einfach in den Kirchen gelesen werden. 7. Ich sterbe als wahrer Ehrist, verzeihe allen meinen Feinden, danke meiner Familie für ihre innige Liebe, meinen Dienern vom Zivil wic vom Militär für ihrc trcuc Auhäuglichtcit und Eifcr iu Erfüllung ihrer Pflichten, allen lucincn Unterthanen für ihrc Trcuc uud Gchor« sam gcgcu dic Gcsctzc. Ich habe für dic Einigkeit, Sclbslstäudiatcit, Ruhe vou Deutschland gelebt, mein Württemberg über allcs geliebt; Heil meinem Vater« laud für alle Zutuuft! (gez.) Wilhelm." Das Tcstamcut wurde im geheimen Rathc cr-ösfuct. Nach genommener Eiusicht beschloß dcr neue König, den hinsichtlich dcs Leichenbegängnisses n. s. w. ausgesprochenen Wüuschen seines köuiglichcu VatcrS möglichst nachzukommen, jedoch uon jcncn Auorduuu« gcn darin sich clwaö zn enlferucu, daß die Leiche dcs verstorbeucn KiwiB Wilhelm an ciucm dcr nächstcn Taae im großcu Marmorsaale des königlichen Rc-sidcuzschlosscö in Slutlaatt öffentlich ausgestellt werden soll. Aus Stuttgart wiro über dic Krankheit und dcu Tod des Köuigs Wilhelm uon Wilrtlcmbcrg geschrieben: „Dcr Tod dcö Köuigs Wilhelm rief cine allgemeine Bestürzung uud Ucbcrraschung iu dcr gan-zcu Stadt hervor, die iu dicscm Augenblicke nin so weniger daran dachte, als dcr König fast täglich — allerdings in geschlossenem Wagen — erst am 22. Iuui sciuc Residenz nach dcm Schlosse Roscustcin verlegte und am 2H. nach Wicsbadcu zum Gebrauch einer Bruuucutur abrcisc» wollte, wozu schon alle Vorbereitungen actroffcn waren. Da trat Plötzlich am 2li. cine gefährliche Wendung cin, die zur trau» rigcu Katastrophe führte. Am 24. d. besuchte König Wilhelm vom Roscusteiu aus das Schlößchen Weil, musterte die Stallunacn sciucö dortigen Privntgcstüts und setzte sich, dadurch cchauffirt, au einem Ort zum Feuilleton. Das Q»lv «I« »» lKeKo,»«S in Paris. Wer tcunt nicht, wenigstens dem Namen nach, das Gcncral-Standquarticr der Pariser Schachspieler? Uud wer, dcr einmal vom Palais Royal durch die Rue St. Honorö dcn geraden Wcg nach der Nue Royale gcnommcu, hätte uicht mindcstcus ciucu neugierigen Blick in dic ehrwürdigen Ränmc geworfen, iu welchen Philidor icinc uustcrblichcu Schlachten schlug, uud dic scit auderthalb Iahrhuudcrtcu so viele große Müuncr zu ihren Stammgästen zählten? In cinem anziehenden Büchlein: CHroni micdcu, iu welchen dic Schmeichelei uud die Etikette das Wort führcu, uud sich iu ciucm Gasthofc cingc-miethet, wic cin einfacher Edelmann; ja, man erzählt sogar, daß cr sich selbst seine Küchc besorgt lzabe. Wen» cr Paris durchwanderte, so war ihm uichts lästiger, als daS Volt sich um ihu drängen und so seiner Ncugicr eiu zahlloses Gefolge von Neugierigen bcigcgcbcn zu fcheu. Soweit cs iu sciuen Kräften stand, suchte er sich von dicscm neuen Zwaug loSzu< machen. Eines Morgens verbreitete sich das Gerücht, daß cr in'ö Palais Royal kommen sollte; alles eilt dahin, nur cr selbst uicht. Er verläßt zu Fuß das Hotcl de Tournon, wclchcs sciucn Namcn auf dcm Schilde bewahrt hat*), gelangt auf dcu Platz, wo sich, ihu zu erwarten, eine dichte Menge zusammengedrängt hat, dic cr nur mit Mühe durchbricht, und tritt, anstatt das Palais zu besuchen, in daS l.'ulu äo Iu, U^0nco. Es war lccr: nicht cin Kaffectriukcr, nicht ein Schachspieler. Iu dcm laugen, uusürmlichcu Saale nur cr und die Kassicrin. — Ach, mein Hcrr, redet sie ihn an, seien Sie mir willkommen; wcun Sie nicht gekommen wärcu, würde mau dcu gauzcn Morgen nichts einnehmen. Dieser verwünschte Kaiser ist Schuld, cr raubt uns alle Gäste. Wenn cr wenigstens pünktlich an den OrtLN wäre, wo man ihu erwartet, so wäre cs noch cin halbes Eichel, mau würde ihn sehen, man würde sich auf sclucill Mgc heiser schrcicu und danu das Bedürfniß empfinden, sich d^e Lungc mit einer guten Tasse Kaffee zu erfrischen. Aber liejn! cr liebt cs, guf sich warten zu lasscu. Er kommt immer erst sM, wtM A' kommt. Sie sehen diese Mcngc, welche an *) In der Rue de Tomn,o,u, Hinüber dcm Luxembourg, heimelt dcn Teutschen poch H^Ue tHs Ilöiol äo I'llmxelsur ^oZopk II. an. dcn Eingängen dcs Palais Noyal auf ihu lauert; sic wartet auf ihn dcu ganzen Tag nnd wir werden vor Abend tciucu Kuuden sehen. — Uud Sie, haben Sie dcn Kaiser gesehen? — Meiner Treu, nein, und osfcn gesagt, ich möchte ihn gcrnc sehen; aber, wie ich Ihncn sage, cr läßt zu lange auf sich warten und ich habe leine Zeit zu verlieren. Indem cr so plauderte, hatte dcr Unbekannte cinc Tasse Kaffee geleert; cr crhob sich uud legte ciucn ganz ncucn Doppcl ^Louisd'or auf dcn Zahltisch. — O, daö schöne Stück, sagte die Verkäuferin, eS ist das Gesicht unseres guten Köuigs Ludwig XVI. — Ja, Madame, uud wenn Sie jenes des Kaisers sehen wollen, so steht cs vor Ihucu. Er zog lächclud dcu Hut und grüßte, ohne auf das Kleingeld zu warten. Einige Jahre später versäumte auch cin audcrcr Kaiser, dessen Reise uach Frankreich ciuc Nachahmung jcucr seines Bruders von Deutschland war (daS Incognito miteinbegriffen, welches cr uutcr dcm Na< meu eines Grafcu vom Nordcu bewahrte), Paul von Rußland, nicht, das (^'6 d« lil li^^noo zu besuchen. ES war zur Stuudc der großen Cchachlämpfc, d. h. gegen 4 Uhr. Paul trat an cinc wohlcugagirtc Partie. Wh wctetc auf einen schwierigen Zua. Sein 6insatz war rlu UouiS; rs/ «,r>umm, „aM Pah Oclh uud ging. Bis dahin hatte nichts ihn crlculic» lassen; aber cr war noch uicht draußen, als schon cin Auf« schrei des KcllncrS ihn verrieth. Er hattc ih,n scinch ganzen Gewinn als Trinkgeld gcgcbc». 587 AuSrnhcn nieder, wclchcr ohne Zweifel dcr Znglnft zu schr ausgesetzt war. Dieß hatte cine Ertällnng im Gefolge, die über alle Erwartung rasch zu bc< dcntcndcr Entträftnng führte. IVarschau, 2:!. Juni. Trotz des traurigen AnSgangcS dcr letzten polnischen Erhebung zeigen sich doch noch hie nnd da einige revolutionäre Zuckungen. So fordert dcr Insnrgcntcnchcf Bofak in einem nn-term ^1. d. M. erlassenen Tagesbefehl die Freiwilli» gen, Soldaten und Offiziere auf, bchnfs Vcrlhcidi-gnng dcr internationalen Rechte zu dcn Schaarcn dcr polnischen Streiter zu eilen. Doch dürfte dcr Aufruf wenig Anklang finden, da das tranrigc Geschick, welches die in Paris weilenden Flüchtlinge, oder die in die Hände dcr rnssischcn Trnpftcn gefallenen In-snrgcilten ereilt hat, wenig Verlockendes bietet. Die Zahl dcr in Paris befindlichen Flüchtlinge soll sich auf mehr als W00 bclanfcn, von denen die meisten, seitdem ihnen das National0 Sänger Theil nahmen, weil die übrigen schon abgereist waren. Abends war ein Eonccrt im Theater, welchem ein Kommers beim Sandwirth folgte. In dem Eonccrtc thaten sich, wie die „Klag. Ztg." berichtet, besonders der Wiener Verein, dann Dr. O lschbaner als Licdcrsäugcr, Herr Julius Heller aus Trieft als Violiuist, Herr Lorcnz aus Wien als Pianist, und das Hornqnartctt deö Wiener Vereins hervor. — Dcr schönste Theil des Sänger l festes ist trotzdem zn Wasser geworden. — Dcr Dampfer, wclchcr auf dcr Tonello'schen Wcrftc in Trieft am 3. d. M. vom Stapel läuft, heißt „Graf Rudolf von Habsburg." — Au die steierischeu Es,,,. InduNrieUen wird in Kürze eine Einladung dce Triester Nbedenl'sslpsrs und Schiffbauers Hcrru Tonelw ergehen, welä'er eiserne Dampfer bancn uno sich zu diesem Behufe inländischen Materials bedienen will. wenn dasselbe von einer eigens zu ernennenden Kommission als gut verwendbar anerkannt wird. — Die Albciten an der Agram. KarlNädtcr Eisenbahn werden durch häufige Regengüsse derart gehemmt, daß zu befürchten steht, die Eröffnung dieser Strecke dürfte kaum, wie es bestimmt worden, am 1. Oktober l. I. sondern später stattfinden. Vermischte Nachrichten. Zu Morschach, Kanton Schwyz, ist dnrch Gcmcindcbcschluß dem weiblichen Geschlecht bei Strafe von l Frank verboten worden, mit Erinolinc in dcr Kirche zn erscheinen. — Dcr Privatdoccnt dcr Botanik an dcr Uni» vcrsität Zürich Dr. Kabsch ist in dcn Appcnzcller Alpen verunglückt. Er stürzte eine Felswand hinab und blieb sofort todt. Neueste Nachrichten nnd Telegramme. Frankfurt a. M., 29. Iuui. AuS Berlin wird unterm Heutigen berichtet: Die auf dcr hiesigen Zolltcufcrcuz vereinigten Regicruugcn, darunter jene von Frankfurt, Badcu und Kurhesscu, haben einen ncncn Zollucrciusvcrtrag dcfiuitiv abgeschlossen und gestern Nachmittags unterzeichnet. Die Verhandlungen mit Oldenburg schweben noch, sind aber dem Ab» schlussc nahe. Dresden, 29. Juni. Das hcnligc „Dresdener Journal" veröffentlicht ein Londoner Telegramm nachstehenden Inhalts: Die deutschen Bevollmächtigten haben sich eine Eutgcgnnug auf das in der Konferenz in letzter Swndc untgclhciltc, nnvollständigc und einseitige Ncslim« vorbehalten. Berlin, 29. Juni. Dcr Artikel dcr heutigen „Spcncr'schcn Zeitung" über bevorstehende Anträge dcr dculschcu Großmächte beim Bundestage sagt ferner: Es foll in dcr Absicht liegen, Jutland ganz zn occnpircn und iu Pfaud zu nehmen, so wie Steuern dort einzutreiben und selbe in die Kricgslasscn dcr beiden Großmächte zu legen. Die heute Morgens nach Alscn gelangten preußischen Truppen haben dcn Feind bis zum Hörup-Haff znrnckgctricbcn. Berlin, 29. Juni. Wie die „Spcncr'schc Ztg." erfährt, soll demnächst beim Bundestage dcr Antrag gestellt werden, daß Schleswig-Holstein verbunden unter die gemeinsame Verwaltung dcr BundeSgroj^ mächte gestellt werde, bis die Entscheidung in dcr SucccssionSfragc nach Prüfung der Oldcubura,ischcn und Augustcnbnrgischcn Ansprüche erfolgt sei. DicS wäre dcr Inhalt einer ncucu Punttation zwischen Preußen nnd Oesterreich, die ganz einig seien. Berlin, 29. Inni. Die ZollvercinSverträge zwischen Preußen, Sachsen, Kurhcssen, Thüringen, Braunschweig und Frankfurt wurden gestern hier vollzogen. Die Verhandlungen mit Oldenburg werden fortgesetzt. Hamburg, 28. Juni. Laut telegraphischer Meldung dcr „Börsenhalle" aus Bremcrhavcn ist heute Morgens 9 Uhr eine preußische Pauzcrkorvcttc unter dem Namen „Pedro" und untcr portugiesischer Flagge dor! angekommen. Hamburg, 29. Juni. Kopcnhagcner Privat-Nachrichtcn aus guter Quelle melden, daß die dänische Flotte zunächst nicht in die Nordsee gehen wird. Die Befürchtung, daß in dcr Nähe von Helgoland eil» Zusammenstoß dcr deutschen mit dcr dänischen Flotte stattfinden dürfte, ist demnach unbegründet. Altona, 29. Juni. Die „Schleswig-Holstein'-schc Ztg." meldet, der Gcsammtausschnß der schlcs-wig - holstcin'schcn Vereine habe beschlossen, eine Adresse an dcn Herzog Friedrich zn richten und ihn, ans Vcranlassnng dcr Oldcnbnrgischcn Prätendent-schuft, der unwaudclbarcu Treue und Ergebenheit des schlcSwig-holstein'schcn Voltes zu versichern. Rendsburg, 28. Juni. Die Hälfte dcr Mit. glicdcr des Dcputirtcntollegiums sind wegen cineS Konfliktes mit dem Magistrate um die Entlassung aus dem Amte cingctommcn. Rom, 29. Iuui. Anläßlich des heutigen Fest' tagcs hielt der Papst im Vatican einen Gottesdienst ab, und erneuerte dabei die Verwahrung gegen die Invasion Picmouts. London, 28. Juni (Nachts). Im Untcrhause kündigt Disraeli für Montag einen Antrag auf eine Adresse an, in wclchcr dcr Königin für die Vorlage dcr Protokolle gcdautt und bedauert wird, daß dcr Schluß dcr Konferenz resnltatlos geblieben, so wie daß daS Unvermögen dcr Regierung, die Integrität Dänemarks zu wahren, Englands europäischen Einfluß geschwächt und dadurch dic Frieoensbürgschaften vermindert habe. Kinglatc kündigt hiezu ein Amen' dement an. ittondon, 89. Juni. Dem gestrigen Oppositions-mccting wohnten 231 UntcrhanSmitglicdcr bci. Graf Derby erklärte ausdrücklich, die ToricS dürfen sich nicht zn cmcr KricgSpolitit verpflichten. Kopenhagen, 27. Juni. Abends. Dem Kriegs ministcrinm wurde Nachfolgendes gemeldet: Die feindlichen Batterien haben hcntc Morgen den „Rolf Krake", wclchcr Alsfoerdc pafsirtc, und die oießsciti« gen Arbcitcrtommando's beschossen. Dcr „Bcrling'schcn Zeitung" wird von Fühncn tclcgraphirt, daß 2 prcnßischc Kanonenboote onrch dcn Eidcrlanal passirt und in dcr Koldingcr Föhrde angekommen sind, wo selbe auf Gruud gerathen sind und noch stehen. Weiter meldet dasselbe Blatt, daß die in Haocrölcbcn begonnene Session plötzlich sistirt scin soll. Dcr Grnnd sci unbekannt. Vtew'Vork, 18. Inni. Grant's ganzc Armee steht an der Südseite des IamcSfiusscS. Smith nahm die Hanptvcrschanznngslinic von Petersburg nnd soll am U'». Petersburg genommen haben. Es geht das Gcrüchl, die Rich'nond-PcterSbnrgrr Bahn sei zerstört. Auch Maximilian NobcSpicrrc war lein seltcncr Gast in diesen Räumen. Znr SchrcckenSzcit — erzählt ein alter Galion dcS Cafe's — kam fast Niemand hichcr. Zum Spielen hatte man nicht das Herz, und cS war anch nicht eben heiter, durch die Fenster die Karren dcr Verurtheiltcu vorüberziehen zn schcn, welche durch die Nuc St. Honorö ihren Weg lichmcn mußten. Herr Nobcopicrve, den dicscr Allblick nicht weiter zn rühren schien, war ciucr dcr Wenigen, welche noch bisweilen ihre Partie machten. Er war nicht sehr tüchtig, aber er flößte so große Furcht ciu, daß selbst die Geschicktesten, wcuu sie mit ihm spielten, immer verloren. EiucS Abends, als er nach seiner Gewohnheit (denn man drängte sich nicht sehr nm ihn) auf einen Partner wartete, trat ein ganz kleiner juugcr Manu, schöu wie die Liebe, iu'S Ease, nnd nahm leck an dein Tische des Tribunen Platz, Ohne ciu Wort zu sagen, that er dcn ersten Zug; Robespierre machte desgleichen einen, nnd die Partie war eingeleitet. Dcr llcinc junge Mann gewinnt. Revanche wird verlangt nnd bewilligt; man spielt eine zweite Partie nnd dcr llcinc junge Manu gewinnt wieder. — Sehr gut, sagt dcr Verlierende, indem er sich in die Nägel beißt; abcr waS war dcr Einsatz? — Ein Menschenleben! ich habe es gewonnen, gib es "!!'.' und zwar schnell, sonst würde es dcr ^>nkcr morgen nehmen. ''' "Er zog ciji Blatt Papier aus dcr Tasche, auf iuclchcni dcr Äcschl, den in dcr Eoncicrgcric vcrhaf- lctcn jungen Grafen von R. in Freiheit zn fetzen, in aller Forin abgefaßt war. Nnr die Unterschrift fehlte. Robespierre, welchem schon das Blut auS dcu Nägeln quoll, zeichnete und gab dem Andern das Papier znrück. — Abcr wer bist Dn, Bürger? c, ". ?°^ lieb"' Bürgerin; hast Du nicht gesehen, daß ich cm Wclb bin, die Braut dcs ^„men Grafen?! Meinen Da„t uud Adi" "" Nicht vlcl später sprach der Lieutenant Napoleon Buonaparte m dcr Nuc St. Honorc vor. Er spielte schlecht. Er begann scmc Partie immer sehr ungc-schickt, und war auch keineswegs, was man einen angenehmen Spieler nennt. Wenn scin Gcgncr zu langc nachdachte, biß er sich ;„ die Lippen, pochte mit dcu Füßcu nnd trommelte nngcdnldig auf dcn Rand dcs Schachbrettes, daß oft die Figuren zu tanzen anfingen, und daö Spiel abgebrochen wcrdeu mnßtc. Wcnu er verlor, fo war cs noch schlimmer, dann schlug er oft mit der Faust auf dcu Tisch, und Tassen nnd Teller klirrten. Indeß, wenn das Spiel einmal gnt eingeleitet war, und das Handgemenge lebhafter wurde, that er oft schr gläuzcndc Huge. Doch gewann cr fast mcmals. Freilich später", iu dcn Tuilcricu, obgleich cr nicht viel stürtcr geworden war, und unter scincn Hoflcntcn mit schr geschickten Gegnern zn thun hatte, verlor cr keine einzige Partie mehr. Dcr lctztc berühmte Gast dcs 0llH äs lu W-stcneo war dcr unglückliche, Alfred dc Müsset. Er kam, zu spielen, zu plaudern und zu trinken. Sein Spiel war geschickt, und in feinen gnttn Tagen galt cr für ciucn Kämpen von beachtcuSwerlher Stärke. Er plandcrtc lieber von Wissenschaften, als von Poesie, und wie er im Spiel nicht gern verlor, so behielt er im Gespräch gern Necht. Er machte seine Partie mit dem Maler Ravergic, mit Provost von dcr O»iiMl0 srüii<,-i!.ik«, Engen v. Mirecourt, dem Buchhändler Blosse, F. Vialay und dem Elephantentödter Dclgorgue. Am Nachmittage des 24. Februar saßen Müsset und Delgorgue au ciuem Schachbrett ein« ander gegenüber und begannen ihre Figuren in Bc« wcgnng zn setzen, als vor dem Palais Royal das Schießen begann. Dclgorguc sprang mit einem Satz hinaus, abcr Müsset rührte sich nicht. Er sctztc ruhig mit cincm andcrn Gcgner die Partie fort, während Dclgorguc davongeeilt war, um mit dcm Voltc dem König im Tnilcricnschlossc Schach zn bieten. Unempfindlich gegen die Emcutrn, hat die ^-j^s'NW dcn Revolutionen weichen müssen. Vor etwa zwölf Jahren wanderte sic in die Rue Richelieu; dann, als ihr neues Ease scrtig war, lehrte sie an dcn alten Platz zurück. Allein unter allen Kaffeehäusern hat dieses seine Spezialität und seine Kundschaft bewahrt. Dcr goldene Ring ciucr Fee hat c« einige Toiscu von seinem ursprünglichen Platze wca,-ocrscht, ohne daß eine Figur seiner unzähligen Schachspiele ans ihrer leichten Grundlage gezittert, ohne daß ciucr dcr Spieler geglaubt Hütte, sich vom Platze rühren zu musscn; aber wo blirb Alfred de Müsset? Verantwortlicher Redakteur: Ignaz v. Kleinmayr. Druck und Verlag von Ignaz v. «leinmayr st Fedor Vamberg in Lmbach. 588 Telegraphische Effekten- und Wechsel-Kurse an der k. k. öffentlichen Vörse in Wien dm 30. Juni 1864. 5'/. VlltalliqulS 71.2t» 1860-er Anl,ih, 95.50 5«/. Mat.-'.1nlih. ?!)?0 Silber . . . 113.50 Büiisaltit" . 784. London . . 114 80 Krtditaltiln . 1l)1.40 K. l. Dukaten 5,47 Fremden-Hinneige. Den 28, Juni. Ttadt Wien. Die Herren: Seifcrt, l. f. Hofrath und P,r, nath, Kaufmann, von Witn. — Kern, Ing,ni,ur, von Carlsruhc. Elephant. Die Herren: Hochsin^r. Kaufmann, von Ezalathnrn. — Wiener, Kunstgältnir, von Tricst, — H^mptl, Fabrilant. von Vc'lmi' biwisi,. O.ivsilovizh, Kel,zl)izh, Advl'taittl, und Langras, Handelsmann, von ?lgram. —Flattich, Architekt, und Grmisfcld. ssal'lifant. von Wien, — Ranging« vuil Gau.ibrlin». — Vioise>1, Kauj> manu. roil Pssl. — Iahn. Kaufmann, r>ou wr,itz,, — Withalm. Haupt-Tal'al Hjcvl^gcr, vl'N Graz. Vaierischer Hof. Die Herren: Vllaer, «Kaufmann, von W, Neustadt. — Herbsa, ^aln'ilS'Wcrlfichrer, von Nil», Den 29. Juni. Stadt Wien. Frau Crnte, Grnndbesitzerin, vou Trief!. Elephant. Die Herro,: l1ra„s,r. Fabrilant. a»S Ale-raudll,,,. -- Muses n»d Massaffia. Kanfllntc. von Tiffsf — Rück, s. s. StaaM'üchhaltel-, und Frilsch. Produltlilhänlltr, Vl?n Graz — Alan, ,Nauf!l!a,!». von.ltauischa, — Fuinic!, Paltiluliev. von Tlilst. — Pictl, Gutdl'tsiher, vo» ssrendl»-d.rg, — Lic sslauen: '>'!cc>rl'o»i. private; Of-«cnheioiir nnd O>tt»»ig, Kaufmanns:Oati!»en, von Tiiist. Wilder Mann. Herr Klincnhy, slgcnt, von Vien. Mohren. Die Herren: Chiorim, Hanbilsma»». voll Turii», -- Gadzyin'f», (ihrnlifn-, vcn Gra^, Baiser von vesterreich. Herr Slilsiid vo>» A,i am, ^(1227-3)' Nr. 2658. 3. creklltive Rcal-Feilbietunss. Vom gcfiriiglen k. k. Vez,rkslimlc, als Gericht, luild liicniil lickaiiüt lltmacht: Ei< I,iide vl'ii 0t>l in dcr Rechlöjlichi des Vld^ Tomschl? von Zclstliß. ^szit» Josef Slcfancic u»,'» IlU'IlNuz, Ha„s, ^al)l 7, zx'lo. 90 fl. mil ArschtiV uoi„ 25), Apvil 1804, Z. 1867, am 7. Imn u»d <;. Juli l. ). »slimil.lsn «rNlN »inr zweiitn Nc.,I-Feill)itlll!,^ll, sein Abkom. nicii, lllid v,lbleil)t mir tie. auf den 6 Äug,, st l. I. dcslimmle drill, Nllil.Flilliieluug aufrecht. K. k. Veziif^iml Fe,slriß. als Os. richt, am 6. Ilmi 1804. '""" Umtbehrlich str SchwMMlcl!! ÜSilpuIvoi' lür 8«kwvinß. DaS beste durch mehr al6 tauseudfältige Erfahrungen erprobte Heilmittel in k.n meisten Krankheiten des Borstenviehes, und das zuverläffiftste Präservativ aeaen Seu^^. 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Krainbura: .^/, >^/„n,<,<, ..,.,... ^^''V!,^5"«- "^""" -'«< ""^- '»ipp«nch^ ^;.^ Gchte Dorsch Leberthran Oel. Tic reinste und wirlsmusle Eorlc Mcdiciuallhrau nuö Bel^eu i» Nonveneu Jede Vouttillc ist ,»!n Uul^schied von anberu ^edcrthrausorteu niit meiner Cchichmarlc versclieil Prei^ einer ^au^u Büutcillr ucbst Ocbrciuchilauwcisiins, 1 fl. .^) tr., einer halben 1 sl oft W ' Das echte Dorsch - Lebertliran - Vcl wird mit dem bchcu Erfolg anqcwcndet bei Brnst- imd l'u»aenlrllnll>eite>l Scrophel» und Rachitis E<1 heilt die veraltetsten G.cht- nnd rheum a.i fchen Ariden. f° n!ie chrouische Ha, ^ Tiefe reinste und wirlsamste allrr ^lier!hrcm--°r«eu nnrd dnrch die for^ältissste Emsammlnua. nnd Ai!«scheibunc, uou Tors?l' flicheu siewouuen, jedoch durchan« triuer chemifchcu Blhandluua. untrrzogcu, iudcm die iu deu'Ori qiualflllscl eu e»"tlinl teuc Flllssisskcit sich gau; iu dcmfelbcu uugeschwächteu primitiven Zustande befindet, wie lie an« d/,' Hand der Natur unmittelbar hervorging- ' '^ ""^ °" (^""^) Apolhclcr uud chcmischcr Pioductcn-Fabrilant in Wien. PliillUlllellltillltö-Ginladtlng ans die „Lllihchcr Zeitung" str das 2. Semester 1864. Alle entsprechenden Beiträge werden bestens honorirt! Äeil..^ "^s!^^ ^'l"' ^lchc jeden Samstag in einem halben Aogcn erscheinen nnd als Gratisbeilage dcn I'. I. Abonnenten der 'lln t F /? '^ ^'.^ Wissenschaftliche nud Belletristische bestimmt, m,d als Mitarbeiter dafnr Män.ier von anerkannten, l crarische.n N. !NaW^^ handeln, nnd wie w-r in der le.en Zcit fast ^^c»! Die WnumcratwnZ - Bedingungen bleiben ftnst unlicrändni: Ganziährist mit Post, unter Krenzbaud versandt . i^5 fl — lr hall'icihriq dto. dto. dto. . . 7 ,;„ ssau;iähriss im <3«mptoir uutcr Cüiiucrt . . . ' ' ,""'__" halbjährig bto. dto. ....'. s; " __ " (Yaunclhriss silr Lmbach, in'« Hmiö zugestellt . . - - 12 fl. - ,r. halbjährig dto. bto. dto. . - - - « „ - „ ganzjährig im Comptoir offen...... lI „ — „ halbjährig dta. dto....... 3 „ I<» „ Die Präuumerations-Veträste Wolleu portofrei zugesandt werden. fnr einnmliae^ins^att!,^^ '".^^ vlersftaltigc Intclligcnzblatt dcr Laibachcr Zcilnna" betrage,, für cine Garmond.Spaltc.-.zcilc, oder den Nan.n derselben, ^I.I' -N N'r zweimalige ^ kr. und fnr drc,mal,a,c U) lr. öst. W. u. s. f., wenn die Wiederholung der Einschaltnna inncrbalb ach Tagen eis lg Zn diesen GeNhrrn sind noch 30 lr. ,.fnr Insertion5stcmpcl" für eine cde«maligc Einschaltung hin.;u zu r chucn - ^a l^ ^ ^> 5' ^ -^'" ^'" ' ^ sl. 40 kr. fnr zwei Mal nnd <10 kr. fnr ein Mal, mit Inbegrif des Infcrtim.s ten pe s ^ ^ Ruchtand.gc Prannmeratlons-Bcträgc und Inscrtionsgcliührcn wollen franco bciichtigt werden. ^ __________^ibach,im Imü1864. ,^«^ ^. «,<,,,„..^ ck VoU«.- «l.>n,.^^. Hiezu ein halber Bogen Amts- und Intelligenzblatt.