poStnins pIsLsns v ßolovini. Ar. 26. Erscheint jeden 1., 10. und 20. Einzelne Wummer 15Y Din. 10. (25.) Jahrgang. Organ der Gottscheer Deutschen. Bezugspreise: Jugoslawien: ganzjährig 30 Din, halbjährig 15 — Din. D.-Oefterreicb: ganzjährig 6 Schill., halbjährig 3 Schill. Amerika: 2 Dollar. — Deutsches Reich 4 Mark. ZUM 50 jährigen Jubitäumsfeste der Gottscheer Feuerwehr. Verrauscht sind die Festtage anläßlich der 50 jährigen Bestandesfeier der Gottscheer Feuer¬ wehr und jedermann, der daran teilgenommen hat, werden sie in unvergeßlicher Erinnerung bleiben. Die Vorbereitungen, die der Wehraus¬ schuß schon Monate vorher getroffen hat, haben restlos zum Erfolge geführt und so jene Stim¬ mung gezeitigt, die für eine derartige große Feier die erste Voraussetzung bildet. Eingeleitet wurde die Feier durch eine Ehrung der gestorbenen und im Weltkriege gefallenen Wehr¬ leute, die Samstag den 25. August l. I. auf dem städtischen Friedhöfe vorgenommen wurde. An ihr beteiligte sich die Stadtfeuerwehr samt flor- umhüllter Fahne sowie der Berbandsausschuß der Gottscheer Feuerwehren. Herr Wehrhauptmann Pavlicek gedachte in einer tiefempfundenen Rede vor der Friedhofskapelle der seinerzeitigen Ka¬ meraden und hob besonders die Verdienste des Gründers und nachherigen Ehrenhauptmannes, des Kaufmannes Herrn Georg Röthel, sowie des zweiten Ehrenhauptmannes, des Herrn Hans Arko, hervor, an deren Gräber der Verein auch je einen Kranz nieder legte. Einfach und schlicht war die Gedenkfeier, doch gerade durch ihre Schlichtheit und Innigkeit zu Herzen gehend. Der Festtag selbst wurde durch einen Weckruf der Militärmusik eingeleitet. Im Gasthause „Harde" erwartete sodann die Jubelwehr die einzelnen Feuerwehren, die auch nach und nach in immer größerer Anzahl einrückten. Erschienen waren die Feuerwehren von Altlag, Cilli, Dolenjavas, Gra¬ fenfeld, Hasenfeld, Hohenegg, Lienfeld, Mitterdorf, Mösel, Nesseltal, Pöllandl, Reintal, Ribnica, Rieg, Schalkendorf, Schwarzenbach, Stalldorf, Seele, Unterdeutschau und Verdreng mit zusammen 360 Mann und sechs Fahnen. Nach 9 Uhr vormittags formierten sich die einzelnen Feuerwehren in der Hauffschen Allee, von wo der Aufmarsch zum Fest¬ gottesdienste erfolgte, der von Hochwürden Herrn Stadtpfarrer und Dechant Ferdinand Erker am Kircheneingange zelebriert wurde. Zu diesem hatten sich nachstehende Herren als Ehrengäste eingefunden: Bezirkshauptmann Regierungsrat Friedrich Loger, Bürgermeister Lončar, Forstmeister Štiglic, Ge¬ richtsvorsteher Savelj, Gymnasialdirektor Burgar, Steuervberverwalter Cirk, die Vertreter des Ver¬ bandes der Gottscheer Feuerwehren Obmann Dr. Hans Arko und Schriftführer Franz Hriber, Obmann der städtischen Vermögensverwaltung Alois Kresse, Dr. Georg Röthel, Dr. Josef Krau¬ land, Obmann des Handelsgremiums Kaufmann Matthias Rom, Obmann der Handwerkergenossen¬ schaft Georg Mille und Obmann des Hausbesitzer¬ vereines Adolf Fornbacher. Die erschienenen Feuer¬ wehren bildeten auf dem Kirchplatze ein Karee. Die Fahnen wurden vor dem Altäre postiert, die Musik aber spielte die Schubertsche Messe. Nach dem Gottesdienste erfolgte die Dekorierung der für langjährige Dienste ausgezeichneten Wehr- männer, und zwar der Herren Johann Novak und Josef Hutter für 40 jährige, der Herren Hans Hönigmann, Josef Beljan, Hans Lackner, Alois Verderber, Karl Erker und Josef Thellian KoLerrje, Samstag, den 1. September 1928. für 25 jährige Dienstzeit und nahm die Deko- rierung der Verbandsobmann Herr Dr. Hans Arko nach einer kurzen Ansprache vor. Der Wehr¬ hauptmann der Gottscheer Feuerwehr beglück¬ wünschte die Ausgezeichneten, ermahnte sie auch fer¬ nerhin dem Vereine treu zu bleiben und stellte sie auch der jüngeren Generation als nachahmens¬ wertes Beispiel vor. An diesen feierlichen Akt schloß sich die Defilierung sämtlicher Feuerwehren vor dem Verbandsobmanne und den übrigen Ehrengästen an. Die um 11 Uhr von der Jubel¬ wehr vorgenommene Schauübung verfehlte durch die Exaktheit, mit der sie durchgeführt worden ist, ihren Eindruck auf die Zuseher nicht und verdient besonders die Raschheit, mit der sowohl von der Motorspritze, als auch der Abprotzspritze Wasser gegeben wurde, hervorgehoben zu werden. Die Mittagsstunde vereinigte die Ehrengäste bei einem Festbankette im Horel Stadt Triest, wobei die Militärkapelle die Tafelmusik besorgte. Nach der Vorspeise begrüßte der Wehrhauptmann der Gottscheer Feuerwehr Herr Josef Pavlicek die erschienenen Ehrengäste und die Vertreter der vielen Feuerwehren, dankte der Stadtgemeindevertretung und der städtischen Vermögensverwaltung für die Unterstützung, die sie dem Feuerwehrvereine in entgegenkommenderweise schon durch Jahre hat angedeihen lassen, und schloß seine Begrüßung mit einem dreifachen Hoch auf Seine Majestät den König, in das alle Teilnehmer stürmisch einstimmten. Über Antrag des Verbandsschriftführers Herrn Franz Hriber wurde an Seine Majestät auch eine Huldigungsdepesche abgesendet. Herr Dr. Hans Arko hielt sodann die Festrede, in der er den Werdegang der Jubelwehr in kurzen Worten schilderte und die Bedeutung des Ehrenfestes der Gottscheer Jubelwehr in trefflicher Weise aus¬ einandersetzte. Ein dreifaches Hoch, dem sich alle Gäste anschlossen, bildete den Schluß seiner Rede. Den Jubelverein beglückwünschten noch Herr Re¬ gierungsrat Friedrich Loger, Herr Bürgermeister Lončar, Herr Gebietsabgeordneter Pfarrer Josef Eppich, Herr Ehrenhauptmann Jellenz im Namen der Cillier Feuerwehr und Herr Adolf Fornbacher im Namen des Hausbesitzervereines. Am Schluffe bat der Herr Wehrhauptmann Herrn Forstmeister Štiglic, er möge dem Prinzen Auersperg für die hochherzige Spende, die er unserem Vereine zukommen ließ, den Dank des Vereines und der Banketteilnehmer freundlichst übermitteln. Nach dem Festbankette sammelten sich die Feuerwehren beim Gasthause Beljan und for¬ mierten sich zum Festzuge, an dessen Spitze der Berbandsausschuß marschierte. Der Festzug wurde von der Bevölkerung stürmisch begrüßt und mit einem wahren Blumenregen überschüttet. Auch die im Zuge mitgeführten Fahnen erhielten je einen frischen Blumenkranz. Den Abschluß des Festes bildete die sich an den Festzug anschließende Volksbelustigung, die im Gasthause Harde abgehalten wurde. Der Festplatz war sehr sinnreich ausgeschmückt und es fehlte weder an Tischen, Bänken, noch an der Bedienung, so daß die fröhliche Stimmung bis zu den Morgenstunden anhielt. Auch die tanz¬ lustige Jugend kam auf ihre Rechnung, die bei Militärmusik und Ziehharmonika unermüdlich dem Tanze huldigte. Da der Wettergott seine heißen Briefe ohne Unterschrift werden nicht berücksichtigt. — Zuschriften werden nicht zurückgestellt. — Bericht: sind an die SchriftleUung zu senden. — Anzeig-n-Aufnahme und -Berechnung bei Herrn Carl Erk-r in Kočevje Strahlen auf die Festgäste scheinen ließ, kamen der Wirt und die Jubelwehr auf ihre Rechnung. * Von S. M. dem König erhielt die Gotffcheer freiwillige Feuerwehr auf ihr Huldigungstele- gramm folgende telegraphische Beantwortung: „Im Auftrage Seiner Majestät des Königs be¬ ehre ich mich, Ihnen seinen herzlichsten Dank für die Ergebenheitserklärung, die sie ihm anläßlich der fünfzigjährigen Bsstandesfeier Ihres Vereines zugefendel haben, zu übermitteln. Hofmarschall Oberst Dimitrijevic." * Aus Seebach langte nachstehendes Begrüßungs- telegramm ein: „Herzliche Glückwünsche zur 50- jährigen Bestandesfeier sendet das Steigermitglicd ° vom Gründungsjahr. Peter Matchen, Besitzer in Seebach bei Villach." -i- Vom Herrn Merher aus Büchelsdorf erhielt der Wehrausschuß folgendes liebes Schreiben: „Hochgeehrte freiwillige Feuerwehr in Gottschee. Liebe Kameraden! Wegen Blutvergiftung stehe ich in ärztlicher Behandlung und kann an den Festlichkeiten der Feier Eueres 50 jährigen Ju¬ biläums nicht teilnehmen. Unbeschreiblich schwer ist es mir, daß gerade jetzt, wo ich mich auf dieses Fest so sehr gefreut, dieses Hindernis ein- getreten ist. Da ich nun persönlich nicht erscheinen kann, so bitte ich Euch, liebe Kameraden, die herzlichste Gratulation und Beglückwünschung zu Euerem 50jährigen Jubiläum entgegen zu nehmen. Im Geiste werde ich bei Euch sein. Mit Wehr- mannsgruß Euer immer treuer Ignaz Merher Kommdt. der freiw. Feuerwehr Niederdorf und Obmann der Gasilska Lupa ribmZka. Prigorica, 28. August 1928." Herr Schuster aus Verdreng überbrachte uns nachfolgende Glückwünsche: „Hochgeehrte An¬ wesende! Hochverehrte Jubelwehr! Ich erlaube mir im Namen der Feuerwehr Verdreng, der Jubelwehr die herzlichsten Glückwünsche zu über- bringen. Mit Freude sind wir Ihrer Einladung gefolgt, umso lieber, da es gilt, der ältesten, sturmerprobten Feuerwehr die Ehre zu geben, und insbesondere auch darum, weil gerade heute auch die Nächstenliebe, die in den freiw. Feuer¬ wehrenfesten Grund und Boden hat, ihre Triumphe feiert. Denn Männer der Nächstenliebe haben vor fünfzig Jahren Ihren Verein ins Leben ge¬ rufen und ebensolche Männer haben diesen ein halbes Jahrhundert treu gehegt und gepflegt. Ihr geschätzter Verein war und ist die Grundfeste, ist der Muttervein der Gottscheer Feuerwehren. Reiche Früchte zeitigte die Arbeit der ersten Pio¬ niere, denn eine große Schar hilfsbereiter Feuer- wehren steht der Jubelwehr zur Seite. Mit Stolz und Freude können Sie und wir auf das Ge¬ schaffene zurückblicken, an uns allen liegt es nun, das Errungene zu pflegen und in vereinter Arbeit weiterzubauen. In Treue wider Treue, wolle:? wir, Stadt und Land, zusammen stehen in hilfs¬ bereiter Einigkeit. Es möge Ihr Verein auch fernerhin blühen und gedeihen zum Nutz und Frommen der Allgemeinheit. Hoch die Jubelwehri" Seite 2. Gottscheer Zeitung — Nr. 26 Jahrgang X Aus Stadt und Land. Gottschee. (Sparkassentag.) Um unsere neue Sparkasse entsprechend modern einzurichten und um sür deren gedeihliche Entwicklung Vor¬ sorge zu treffen, hat sich der Vorstand derselben schon zur Zeit der Gründung mit den Schwester¬ anstalten in Cilli und Pettau in Verbindung ge¬ setzt. Die gegenseitige Aussprache hat sich als sehr zweckmäßig erwiesen und wurde daher be¬ schlossen, „Sparkassentage" einzuführen. In Aus- führung dieses Beschlusses wurde die erste Spar¬ kassentagung für den 8. und 9. September 1928 nach Gottschee einberufen. — Wir erwarten in¬ folgedessen für genannte Tage mehrere liebe Gäste aus Marburg, Cilli, Pettau usw. und freuen uns schon heute, diese in unserer Stadt begrüßen zu können. — (Liebwerter Besuch.) Herr Michael Ruppe, akademischer Maler in Salzburg, ist samt Frau Gemahlin nach 25jähriger Abwesenheit zum Besuche seiner Heimat hier eingetroffen. Herz¬ lich willkommen! — (Zur N a ch a h m ung.) Unser lieber Lands¬ mann Herr Alois Kraker Großkaufmann in Pettau, spendete auch Heuer wieder wie im Vorjahre dem Studenlenunterstützungsvereine einen monatlichen Beitrag von 300 Din und unter Ungenannt sind dem UV 300 Din zugekommen. Für den gleichen Zweck spendeten die Herren M. E. 140 und H. L. 130 Din. Herrlichen Dank den edlen Spendern. — (Bautätigkeit.) In der Stadt geht Heuer eine rege Bautätigkeit vor sich. Photograph Dornig hat auf sein ebenerdiges Gasthausgebäude ein Stockwerk aufgesetzt, der schöne Neubau des Schuhmachermeisters Flack geht seiner Vollendung entgegen; im Bau ist die neue Strumpffabrik, das Feuerwehrdepot und die Villa des Herrn Dr. Ärko, desgleichen führt Herr Bachmayer einen Neubau auf. — (Die Bienenzüchter) sind Heuer mit ihrem Honigertrage gewiß sehr zufriedengestellt. Wer Heuer keinen Honig hat, ist eben kein Imker. Das Frühjahr war naß und kalt und manches Volk ging aus Mangel an Honigvorrat ein. Der trockene heiße Sommer hat alles wieder ausge¬ bessert und uns reichlich das köstlichste Natur¬ produkt beschert, das heute mit 18 bis 20 Din per Kilo verkauft wird. — (Der Vorstand des Invaliden- verbandes) in Gottschee gibt bekannt, daß die Amtsstunden für die Parteien jeden Sonntag, desgleichen an Markttagen von 11 bis 12 Uhr stattfinden. — (Die Laibacher Herbstmesse) findet vom 1. bis 10. September statt. — (Sänger, Achtung!) Die erste Probe nach den Sommerferien findet Dienstag den 4. September um 8 Uhr abends im Probelokale statt. — (Gefunden) wurden bei den Ausräu¬ mungsarbeiten nach dem Feuerwehrfeste ein Paar Ohrgehänge. Abzuholen sind sie im Stadtge- meindeamte. — (Neuer Kirchenschmuck.) Die Stadt¬ pfarrkirche hat kürzlich zwei kunstvoll ausgeführte Cherubine aus Dalmatiner weißem Figurenstein erhalten, die neben dem Tabernakel Aufstellung gefunden haben. Das Werl macht der Firma Toman in Laibach alle Ehre. Die Skizze hiesür lieferte Oberbaurat Augustin Kirstein aus Wien. Die Kosten belaufen sich auf 9500 Din. — (Eine deutsche Schul-und Lehrer- zeitung) unter dem Titel „Unsere Schule" er¬ scheint vom 1. September I. I. an allmonatlich in Novisad und kostet jährlich 70 Din. Da in unserem Staate noch kein deutsches Schulblatt besteht, machen wir unsere deutschen Lehrkräfte auf das Erscheinen dieser reichhaltigen Monat¬ schrift aufmerksam und laden sie zum Bezüge der¬ selben beim Schwäbisch-deutschen Kulturbund ein. Hoffentlich steht niemand abseits. — (Eine völkische Tat,) die alle Aner¬ kennung verdient, ist die Bereitwilligkeit, mit der die deutsche Bevölkerung der Stadt Gottschee auch Heuer wieder armen Studenten vom Lande unentgeltliche Kosttage gewährt. — (Alle Verbandswehren) werden er¬ sucht, im Falle eines Brandes die genauen An¬ gaben über den Ort, die Anzahl der zum Opfer gefallenen Objekte, die Namen der Besitzer, die verwendeten Spritzen und Schläuche iu Metern, den beiläufigen Sachschaden usw. spätestens in einer Woche dem Verbandsschriftführer Franz Hriber, Buchdruckerei, zukommen zu lassen. — (Erinnerung für die Gemeinde¬ ämter.) Wie an maßgebender Stelle versichert wurde, dürfen jene unserer Gemeinden, in denen nur eine schwache Kukuruz- und Kartoffelernte zu gewärtigen ist, auf Unterstützung sowohl seitens der Obergespanfchaft, als auch des Gebietsaus- schusses rechnen. Diesbezügliche Gesuche sollen, wenn einmal das Ernteergebnis Halbwegs be¬ kannt ist, eingereicht werden. — (Subventionen sür wirtschaft¬ liche Zwecke.) Der Gebietsausschuß hat schon einer größeren Anzahl von Besitzern aus dem politischen Bezirke Gottschee Beiträge zur Er- richtuug von entsprechenden Düngerstätten und Senkgruben bewilligt. Wer weiter solche Unter- stützung wünscht, soll durch die landwirtschaftliche Filiale darum einkommen. — (Amerika-Urlauber brauchen nicht nach Zagreb fahren. Kostenlose Informationen erteilt und Schiffskarten verkauft Norddeutscher Lloyd, Vertretung in Ljubljana, Miklošičeva c. 36, Postfach 239. 7—4 Mitterdorf. (Neuer Kaplan.) Herr Karl Matkovič, bisher Kaplan in Dobrova bei Lai¬ bach, ist in gleicher Eigenschaft nach Mitterdorf versetzt worden und hat seinen neuen Posten be- reits angetreten. Möge er sich unter uns wohl fühlen. Worobih. (Übergabe und Übernahme.) Am vergangenen Sonntag hat sich Herr Pfarrer Alois Perz von den Pfarrinsassen verabschiedet und die Pfarre Morobitz, wo er durch 17 Jahre wirkte, seinem Nachfolger Herrn Alois Krisch übergeben. Hochw. Herr Alois Krisch, der seit fünf Jahren in Tirol und zuletzt dort in Wörgl in der Seelsorge wirkte, hat mit der Übernahme von Morobitz seiner engeren Heimat einen großen Dienst erwiesen, da er eine sonst nicht auszufül¬ lende Lücke in den Reihen der heimischen Geist¬ lichkeit verhütet hat. Altlag. (Einzug des neuen Pfarrers.) Es war ein schöner Empfang, den die Altlager ihrem neuen Pfarrer Herrn Alois Perz bereitet haben, der Mittwoch den 29. August von den Herren Dechant Erker, Pfarrer Kraker und Eppich begleitet, hier eintraf. Pöllerschüfse und feierliches Geläute verkündeten sein Kommen und vor der Ortschaft erwarteten den neuen Seelsorger der bisherige Administrator Herr Krainer, die Ge¬ meindevertretung, der Lehrkörper mit der Schul¬ jugend, die marianische Kongregation sowie die übrige zahlreich erschienene Bevölkerung. Nach den einzelnen Begrüßungen, der Überreichung eines Blumenstraußes und den Dankesworten des neuen Pfarrers, zog man unter den Klängen der heimischen Musikkapelle zur Pfarrkirche, wo der Segen erteilt wurde. Wir wünschen der weiteren Tätigkeit des neuen Pfarrers reichen Erfolg. Köentak. (NachlängeremAusenthalte) in der alten Heimat ist dieser Tage Frau Maria Melz samt Kindern und dem Neffen Walter Lobe wieder nach dem Dollarlande abgereist. Erwähnt sei, daß die Kinder neben dem Englischen und Deutschen auch die Gottscheer Mundart sprechen. Sehr wacker! Werpockfiein. (Todesfall.) Am 26. v. M. ist hier der Besitzerssohn Karl Jonke, welcher als Schneider in Laibach beschäftigt war, im 26. Lebensjahre an einem Lungenleiden gestorben. Aktöacher. (Einbruch.) Am 1. August wurde am Hellen Nachmittage beim Besitzer Alois König, vulgo Hohenrauter, eingcbrochen und Kleider und andere Gegenstände im Werte von 10.000 Din gestohlen. Den Tätern soll man bereits auf der Spur sein. Weg. (Sterbefall.) Am 11. d. M. ist hier Herr Johann Fritz nach kurzem Krankenlager und Empfang der heil. Sterbesakramente im 74. Lebensjahre gestorben. In früheren Jahren war Fritz längere Zeit Buchhalter bei den Firmen Josef Stalzer in Wien, Matthias Loser in Budapest und Georg Fritz in Prag. In die Hei¬ mat zurückgekehrt war er durch mehrere Perioden Mitglied des Gemeindeausschusses, Ehrenmitglied der Feuerwehr und arbeitete auch in der hiesigen Sparkasse im Vorstande und Aufsichtsrate eifrig mit. Der Verstorbene war ein ruhiger und bie¬ derer Charakter und wegen der reichen Erfah¬ rungen, die er in der Fremde gesammelt hatte, ein treuer Berater des Volkes. Von der allge¬ meinen Wertschätzung, die er genoß, zeugte die überaus zahlreiche Beteiligung an seinem Begräb¬ nisse. Er ruhe in Frieden. Aeffeltal. (Überreichung des Ehren- bürgerdiploms.) Dem neuernannten Ehren- bürgl.r von Nesseltal, Herrn Alois Kraker, Gro߬ kaufmann in Pettau, ist am 17. August l. I. in der hiesigen Gemeindekanzlei in Gegenwart des gesamten Gemeinderates vom Gemeindevorsteher Herrn Josef Roschitsch nach vorausgegangcner Ansprache das Ehrenbürgerdiplom feierlich über- reicht worden. Das Diplom, ausgeführt von unserem Landsmann Herrn Kunstmaler Michael Ruppe, einem gewesenen Schulkollegcn des Herrn Kraker, ist ein wahres Kunststück der Ornamen- tierung. Reiche Zier- und Schmuckformen kommen darin zur Geltung, die der Phantasie des Künst¬ lers alle Ehre machen. Ein herzliches Heil den beiden ehrenwerten Männern! — (Volksbewegung.) Im letzten Viertel¬ jahr wurden in Nesseltal getraut: Adolf Sedier aus Reichenau 5 und Paula Lampeter aus Graf¬ linden 5; Alois Glas, Gendarmeriepostenführer in Nesseltal, und Ida Schober von ebendort; Michael Gercmann aus Nesseltal 1 und Johanna Widmar aus Grafenfeld 35; Karl Princic, Gen¬ darmeriewachtmeister in Skoplje, und Rosalia Lackner, Postexpedientin in Nesseltal. In Broo¬ klyn haben folgende Trauungen ftattgefunden: Albina Stonitsch aus Reichenau 33 und Eugen Hafner; Franziska Sedler aus Reichenau 5 und Karl Bisch aus Neusatz; Johann Gramer aus Reichenau 38 und Maria Tomilsch. — Gestorben sind: Matthias Stonitsch aus Neufriesach 11, 79 Jahre alt; Johann König aus Reichenau 16, 75 Jahre alt; Franz Kump aus Lichtenbach 8, 22 Jahre alt; Maria Knöspler aus Brunnsee 6, 64 Jahre alt. Kiefenrenter. (Neuer Turm.) Am Fuße des Hormvaldcs liegt ein kleines Kirchlein, welches in alten Zeiten gern und ost von Wallfahrern besucht wurde. Es ist dies die Filialkirche zu „Maria Trost" in Tiefenreuter. Da der Welt¬ krieg die alten Glocken genommen, und auch das altertümliche Türmlein, welches sozusagen mitten auf dem Kirchdache saß, baufällig war, mußte man sich entschließen, einen neuen Turm zu bauen und neue Glocken anzuschaffen. Mit Hilfe der Landsleute in Amerika und auch der vielen Samm¬ lungen in der Heimat ist es gelungen, das schwie- rige Werk zu vollenden. Weithin ist wieder das Geläute der zwei neuen Bronzeglocken zu hören und schön leuchtet ins Land der vom Boden aus¬ gemauerte und mit Blech gedeckte Turm. Noch¬ mals wollen wir allen Helfern, besonders auch dem Fürsten Auersperg, welcher 2000 Din spen- dete, unseren innigsten Dank aussprechen. Gott lohne es allen! Göttenih. (Liebwerter Besuch.) Ende Juli trafen aus Brooklyn zum Besuche der alten Heimat hier ein Herr I. Primosch samt Frau sowie Frau Margareta Haddermann samt einem jungen Verwandten nach 34 jähriger Abwesenheit. — (Gedenkfeier auf demLeonhardi- berg.) Beim einsamen Wald- und Wallfahrls- kirchlein, wo in längst vergangenen Tagen ein Klausner sein stilles Dasein führte und heule noch etlichemal unterm Jahre Pilger aus dem Hinter¬ land und Oberland dem HI. Leonhard ihre Wünsche vorbringen oder ihr Leid klagen, ging es am Montag etwas lebhafter zu. Der heimische Pfarrer Josef Gliebe, der schon das 25. Jahr seiner Pfarre Göttenitz vorsteht, hatte dies zum Anlaß genommen, seine geistlichen Mitbrüder aus den benachbarten Pfarren auf den Leonhardiberg zur Gedenkfeier einzuladen. Ihrer neun waren der Einladung gefolgt und auf der Bergesspitze herrschte durch mehrere Stunden recht festliche Stimmung im Freundeskreise. Daß der Himmel den Göt- tenitzern ihren Pfarrer noch lange erhalten wolle, ist ihr und unser Wunsch. Waierke. (G l o ck e n s p e n de) für die hiesige Filialkirche St. Veit in Döblitschberg, gesammelt durch unfern Landsmann Joses Zagar in Vancover Kanada. Es spendeten: Josef Zagar 3 Dollar, Josef Roschitsch 2 Dollar, Johann Jonke 1'50 Dollar, Ferdinand Flack 1'50 Dollar, Josef Schniderschitsch, Simon Kobetitsch, Karl Schuß, Johann Nick, Joses Hutter, Franz Meierle, An¬ dreas Nick, Andreas Spreizer, Matthias Kump, Johann Kump je 1 Dollar, Franz Koroschetz 50 Cent. Summe 18 Dollar. Dem Sammler sowie allen Spendern schönsten Dank. Die Kirchen¬ verwaltung. Walgern. (Feuerwehrspende.) Außer den Ortsinsassen haben für unsere neugegründete Feuerwehr noch beigesteuert: Gastwirt Georg Petsche (Mitterdorf), Johann Eppich (Kletsch 1), Alois Kikel (Kletsch 10) je 100 Din; Kaufmann Heinrich Wolf (Gottschee) 105 Din; Maria Perz (Cleveland) gebürtig aus Malgern 13 120 Din Jaorang X Go'n b-<-r Zeiluna — Nr. 26 L>eite 3. Maria Perz (Malgern), derzeit in Gottschee, 20 Dollar und deren Stiefsohn Johann Perz in Cleveland 10 Dollar. Allen Spendern sagt Herz, lichen Dank der Wehrausschuß. Kohemgg- (Selbstmord.) Leopold Lackner aus Hohenegg hat sich m einem Anfalle von Geistesstörung erschossen. skaaenfmt. (Mißbrauch der Hausier- bewilUgung.) Durch die Vermittlung eines bekannten Landsmannes wurden vor sieben Jahren in Klaaenfurt einige Gotischer zur Ausübung des seinerzeit üblichen Körbchenhausierens während der Winterszeit probeweise zugelassen. Seit dem Vorjahre bürgerte sich nun der Unsug ein, daß die betreffenden Landsleute, trotzdem sie als Bauern in der Heimat viel nützlichere Arbeit leisten könnten, auch während des Sommers ihrem Hausierge- werbe nachgehen. Es ist soweit gekommen, daß die Gasthausbesucher sich über die Hausierplage beschwerten. Der Stadtrat hat daher beschlossen, von nun ab Hausierbewilligungen an die Gott- scheer nur mehr über die Wintermonate und zwar für die Zeit vom 1. Oktober bis 31. März zu erteilen. Es ist wohl überflüssig zu betonen, daß durch den erwähnten Mißbrauch das ganze Hei¬ matland in ein schiefes Licht geraten ist. Das Hausieren ist auch in der Vorkriegszeit nur als Winterverdienste angsehen worden. Einschreibung in deutsche Klassen. Das Itecht zur Einreihung der Kinder in deutsche Klassen wird allen Eltern jetzt zugestanden, wenn ste vor der Schulleitung ihren diesbezüglichen Willen be¬ kanntgeben. IZenühe jeder die Gelegenheit. Landwirtschaftliches. Zuchtbuch und Herdbuch. Als am 3. Juni l. I. in Nesseltal die erste Rinderschau stattfand, ahnten wohl die wenigsten Teilnehmer, daß damit der Grundstein gelegt wurde zu einer Aktion von höchster viehzüchterischer Be¬ deutung für unseren Bezirk, denn es fänden auf dieser die ersten Eintragungen in das Zucht¬ buch statt. Was ist das Zuchtbuch für ein Buch? Was steht darinnen geschrieben? Wer wird in dasselbe eingetragen? Diese und ähnliche Fragen hat sich wohl mancher, als er das erstemal davon hörte, gestellt, und soll der Zweck dieses Artikels darin bestehen, daß alle diese Fragen hier beantwortet werden. In das Zuchtbuch soll das gesamte grau¬ braune Gebirgsvieh unseres Bezirkes -eingetragen werden. Dieses Vieh deshalb, weil wir beschlossen haben, uns speziell für dieses zu interessieren, um mit ihm, in Verbindung mit Montafoner Stieren, einen für unsere Verhältnisse am besten, was Milch¬ leistung, Mastfähigkeit, Arbeitsleistung und Futter¬ verwendung anbelangt, passenden Rindviehschlag zu züchten. Im Zuchtbuch erhält jede Kuh und jeder Stier seine Nummer und auch den Namen. Es wird der Name und Wohnort des Besitzers und Züchters, das Alter, die Farbe, die besonderen Merkmale und bei Kühen die Milchleistung, so¬ wie bei allen Rindern der Formwerl eingetragen. Den erhaltenen Namen und die Nummer führt jedes Stück dauernd und wird dem Namen die Nummer stets angefügt, z. B. Kuh „Erna 12" oder Stier „Boj 112". Wechselt das Tier den Besitzer, so empfiehlt es sich, den Besitzwechsel der Filiale mitzuteilen, damit das Zuchtbuch richtiggestellt wird. Was den Formwert anbelangt, so richtet sich dieser erstens nach der Schönheit der Körperformen und zweitens inwieweit das Stück den für Montavoner Vieh aufgestellten Rassenkenn¬ zeichen entspricht. Für den Formwert haben wir vier Bezeichnungen und lauten diese: vorzüglich, sehr gut, gut und genügend. Es sind öfter schon verschiedene Stimmen laut geworden, welche sich dagegen erhoben haben, daß man eine spezielle Rasse, beziehungsweise Farbe bevorzuge und alle anderen zurücksetze, daß man all die weißen, roten, gefleckten ufw. Rinder ganz in den Hintergrund drücke, obwohl unter ihnen vorzügliche Milchkühe sich befinden, welche auch sonst allen Anforderungen, die an ein Rind ge¬ stellt werden, ganz entsprechen. Das ist vollkommen richtig, was da behauptet wird, das wissen wir recht gut und wir gönnen euch Bauern auch von ganzem Herzen jeden und sei es den kleinsten Erfolg bei euerem Vieh; wir wollen auch nicht, daß ihr euch von dem, was ihr in eueren Stallungen habt, momentan los sagt; aber es geht nicht anders, es muß das Montavoner Vieh bevorzugt und dem einmal uns gesteckten Ziel langsam und unbeeinflußt von links und rechts entgegengearbeitet werden. Wir können nicht, weil in einem Dorf mehrere weiße Kühe stehen, dort gleich einen Stier einer weißen Rasse hingeben; wir können aber auch nicht, weil einer unserer Bauern irgendwo in Jnnerkrain zu einer guten Kuh der Pinzgauer Rasse kam, oder einem, dem ein Viehhändler in die Ohren ge¬ blasen hatte, die Siementaler Rasse sei die beste, dem einen einen Pinzgauer, dem anderen einen Siementaler Stier ins Dorf stellen. zuerst alle Stücke — und da kommen vor allem die Kühe in Betracht —, welche den Formwert „vorzüglich" erhalten, herausziehen, uns die An¬ gaben über ihre Milchleistung ansehen und jene Kühe mit der höchsten Milchleistung besonders vormerken, das gleiche werden wir tun mit jenen Kühen, die den Formwert „sehr gut" erhalten haben. Genügen uns die aus diesen beiden Gruppen ausgewählten Rinder, um mit ihnen die Weiterzucht betreiben zu können, so werden wir es nicht notwendig haben, auch noch auf die Gruppen, welche das Vieh mit den Form¬ werten „gut" und „genügend"- enthalten, über¬ zugreifen. Unser Ziel soll sein, daß sich körperliche Schönheit — Rassigkeit — mit einer unseren Futter¬ verhältnissen entsprechenden Milchleistung paare. Da wir aber von unseren Kühen verlangen, daß sie nicht nur möglichst viel Milch liefern, sondern diese auch fettreich sein soll, so wird es unsere weitere Aufgabe sein, den Fettgehalt von der Milch jener Kühe, welche wir speziell vorgemerkt haben, um aus ihnen unsere Nachkommenschaft zu züchten, untersuchen zu lassen. Alle Kühe, welche diese Untersuchung gut be¬ standen haben, werden aber in ein separates Buch, das Herdbuch, eingetragen werden und wird sich in diesem von dem Guten das Beste zusammen finden. Bauern! Ihr braucht euch nicht zu fürchten, daß etwa unsere Kühe bei dieser Milchprüsung Wir haben uns aus triftigen Gründen einmal für das Montavoner Vieh entschieden und können deshalb in unser Zuchtbuch nur solche Stücke ein¬ tragen, welche entweder den für diese Rasse auf¬ gestellten Rassekennzeichen entsprechen, oder aber solche Kühe, von denen zu erwarten ist, daß, wenn sie Montavoner Stieren zugeführt werden, gute Nachkommenschaft bringen dürften. Die oben gestellten Fragen wären hiemit be¬ antwortet. Es wird aber mancher die Frage stellen: Wozu dient eigentlich das Zuchtbuch? Und diese Frage soll in folgendem beantwortet werden. In erster Linie wollen wir durch die Ein- tragungen einen Überblick erhalten über das, was wir im Lande haben, um darauf unsere Zucht aufbauen zu können. Ohne Zuchtbuch gibt es keine systematische Zucht, das hat man in der Schweiz, in Holland, Deutschland und anderswo erkannt, und sind hauptsächlich die raschen Fort¬ schritte, die in diesen Ländern die Rindviehzucht machte, nur auf die Führung von Zuchtbüchern zurückzuführen. Haben wir einmal das gesamte eintragungs¬ fähige Vieh im Zuchtbuch enthalten, so werden wir anfangen können zu sichten. Wir werden schlecht abschneiden werden. Ganz im Gegenteil, denn die Milch unserer Kühe ist nicht so schlecht und fettarm, als man allgemein glaubt. Es ist notwendig, daß auch auf diesen Umstand einmal hingewiesen wird, spielt er bekanntlich bei der Milchverwertung die Hauptrolle, und auf diese wollen wir doch hinarbeiten. Das Zuchtbuch sowohl wie auch das Herd¬ buch sollen uns also, wenn sie einmal angelegt sein werden, den Behelf liefern, eine richtige Aus¬ wahl der Zuchttiere zu treffen, damit endlich das planlose Hin- und Helzüchten ein Ende nimmt. Ganz wird dieses wohl nie beseitigt werden können, aber die vernünftigen Bauern, denen es daran gelegen ist, nur gutes und rassiges Vieh im Stalle zu haben, werden ebenso wie in anderen Gegenden auch bei uns die Einrichtung mit Freude begrüßen. Heute sehen die meisten das Ganze für einen großen Unsinn, für etwas ganz Über¬ flüssiges an. Das darf und wird uns aber nicht abschrccken. Vor mir liegt eine Nummer der Säch¬ sischen Landwirtschaftlichen Zeitung und entnehme ich aus ihr, daß kürzlich die Oldenburgische, We¬ sermarsche Herdbuchgesellschaft die Eintragung des 130.000. Rindes feierte; aber auch der Jahres¬ bericht 1927 des Zuchtverbandes für graubraunes Z vir B neur Heldverketzr 76,000.000 — Din Nulame kontoirorrentbellingungen rill' Kaufleute. Kortenlore Durchführung ller Intavulatisn unll stempel- freiste» für llle Schulllrcheine. » * karrartunllen von stalv o dl; >2 Uhr an allen Arrlrtagen 5par- unl! Darlehenskasse, 'L... Hintagenstand am 30. Juki 1928 13,232.212 32 Din »vernimmt Einlagen auf Küchel unll ln laurenller kecstnung ru verten Sellingnngen. «mährt Varleven gegen sicsterrteliung llurch Mcstrel oller fiVpststeli billig unll schnell. Säuerliche krellite r°/°, Aecstreiirrellite >o°/°, kontolrorrent io °/°. seile 4 Gowcy r Ze.nwa — Nr. 26. j tiadrovnp X. s^lOOl^ O!S SOttÄOSO^t wi^rcis clis i-isi-isfrstu, <äis risoli <äsr SQ^ie^t-IVlSt^OciS Wsse^S w^sct^. Oss bScisu- tst: /Xdsrxäs SiriwSiL^Sri rriit morgsris sirirnsl Iit SOI-ÜO^I- -1-12 s Gebirgsvieh mit dem Sitze in Graz (von einem Mitglieds desselben, Herrn O. Pollak aus Neu¬ kloster, bezog die landwirtschaftliche Filiale bereits vier Stierkälber und ein Kuhkalb) liegt auf meinem Schreibtische und entnehme icb diesem, daß die Montavoner Kuh Maria 3736 im verflossenen Jahre 9594 kA Milch und 345 KZ Fett, die Kuh Erika 4474 8475 kß Milch und 297 KZ Fett, die Kuh Lisi 2493 8141 KZ Milch und 277 kg Fett usw. lieferte. Lauter respektable Leistungen, die wir aber nie erreichen werden. Wir werden uns mit kleineren Erfolgen begnügen müssen; vor allem damit, daß unsere Bauern zur Erkenntnis kommen, daß eine gewisse Zuchtrichtung eingehalten werden muß, daß ferner eine gute und schöne Kuh genau so viel frißt, als so ein elendes, tscher- kates, gottscheerisches oder kostlerisches Kühle und daß man bei der Tierzucht nie ruhen und rasten darf, um durch richtige Zuchtwahl das, was man züchtet, zu verbessern, damit man hinter anderen nicht zurückbleibt, und jene, die schon vor uns sind, erreicht und später sogar überholt. Heute sind wir in Slowenien die Letzten, wenn wir aber vernünftig und strebsam sind, so können wir in zehn Jahren die Ersten sein. W. F. Herausgeber u. Eigentümer: Josef Eppich, Stara cerkev Schriftleiter: Alois Krauland, Koäevje. Buchdruckerei Josef Pavlicek in Koöevje. kwiMM LLrrLLrvsLir i8l vorrüAlick unä §e8unä. Ein Jäckerteyrüng aus guter Familie wird sofort ausgenommen bei Frau Anna Marek in Gottschee. Kroßerer Jeßh 3- 2 IN der nächsten Nähe des Bahnhofes in KoLevje, ist preiswert zu verkaufen. Anzufragen in der Verwaltung. Troje und Sürge. Eine Erinnerung an unsere innigstge- liebte Mama Aloisia Troje, welche am 28. August 1927 in Niedermösel ganz un¬ verhofft zur ewigen Ruhe gegangen ist. Dieser Tag weckt alle Schmerzen, ruft alle Tränen wieder wach, die wir geweint aus tiefstem Herzen, dir vielgeliebte Mama nach. So ruhe sanft in Gottes Namen, du liebe, gute Mutter, du! Dos Wort, das muß uns alle trösten: Was Gott tut, das ist wohl¬ getan. Die allzufrüh Dahingeschiedene wird tief betrauert von ihrer Tochter Anna Sürge in Toronto, Kanada und von den anderen sechs minderjährigen Geschwistern, die sich noch im traurigen Elternhause be¬ finden, sowie von ihrem Gatten Konrad Troje in Fort Frances, Kanada. ZU verkaufen zwei Gewehre, zwei Schlageisen und zwei Betten. 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