Nl.204. Samstag, 5. September 1896. IahMlia. 115. Macher «l">zi«"i^ n ?," ^"" l Vllt P ° ftve11endu >, „ : «anzMrlg st. lk. halbjäln«« fl, 7 bo, Im ',,"' ''"lbjährln fi 5 5«. ssilr b. - Instrti°n»«tbttr: Für Z >!»!erale l>i« z» 4 Zrllen 85. lr,. «rüßerr per Zr!!e N lr.: br! «slclc» Wisdslliuliü'gcn per Zeile 8 tr. ? ^ D!e «Laib. Zelt,» erscheint lüattch, mit llu»n»hm<> der Vonn» u»d sseiertalle. Pie Ndminlstiatto» brfwdet ftch ^ lonssrcftvlah 9f?, «> die «ev»c^??^"'ber 1896 wurde in der l. l. Hof- und Staats-d^°lni,ch ''' "»d I.II. Stück der polnischen, das 1.IV. Stück ni!^ "VM. Sll'.^d rliniälnschrn. das I.VI. Stück der kroatische,,, 'i ?"' "nd^o..-^" Pulnischen und das I.X. Stück der italic-^"sendet "'^'" ^lttsgade des »ieichsgesetzblattes ausgegeben Nichtamtlicher Theil. Das Efpoft des ungarischen Finanzministcrs. Budapest, .^i. September. Nach Erledigung des sonstigen Einlaufes legte Finanzminister Dr. von Lukäcs den Staatsooranschlag für das Jahr 1897, dessen wichtigste Einzelheiten wir gestern veröffentlichten, vor und begann unter großer Aufmerksamkeit des Hauses sein Expose'. Der Minister wirft einen Rückblick auf die Ergebnisse des ungarischen Staatshaushaltes im vorigen Jahre. Es wäre nicht auffallend, sagt der Minister, wenn er, angesichts der Rückwirkung der Lage der Landwirtschaft auf die Staatswirtschaft, zu constatieren hätte, dass die üblen wirtschaftlichen Verhältnisse auch auf dem Gebiete des Staatshaushaltes ihre Wirkung geübt hätten. Bei einer mittleren Ernte waren auch die Preise der Producte ungünstig. Viehkrankheiten traten ein, nnd gegen Ende des Jahres brach eine Speculations-Krise ans, welche die Mobiliarien entwertete. Es wäre wohl natürlich, wenn dies auch im Staatshaushalte zum Ausdrucke käme. Trotzdem, sagt der Minister, bin ich in der Lage zu constatieren, dass die Schlussrechnungen des heurigen Jahres nicht ungünstiger, ja sogar in manchen Beziehungen günstiger sind, als die im vorigen Jahre eingereichten. Dies ist auf den Umstand zurückzuführen, dass unser Staatshaushalt heute bereits auf viel breiteren Grundlagen ruht, als im vorigen Jahre, und dass das Vertrauen zum ungarischen Budget sowohl im Inlande als auch im Auslande im Wachsen be» griffen ist. Dies hat sich am besten bei unserer letzten Credit-Operation, nämlich bei dem Credite für das Eiserne Thor, gezeigt. Der Minister erörtert ziffermäßig den Voranschlag, und zwar zuerst die Ausgaben. Ihr rapides Steigen habe er nach Möglichkeit zu verhindern gesucht; sie sind im Einklänge mit den Einnahmen geblieben, theils infolge der Verminderung der Ausgaben des Finanzministeriums, theils auch durch die geplante Conversion im Rahmen des Budgets dcs Handelsministeriums. Der Minister bespricht dies ein« gehend. Redner sagt, er werde demnächst dem Hause eine Vorlage unterbreiten über die Aufnahme einer Anleihe von 40 Millionen (und nicht, wie die Blätter meldeten, von 150 Millionen); von diesen 40 Millionen werden 25 Millionen zur Conversion und 15 Millionen zu neuen Investitionen verwendet werden. Nach ressortweiser Darstellung der Auslagen, deren Gesammtsumme um 2.200000 fl. stieg, erörtert der Minister die Einnahmen. Auf Grund der Erfahrungen, sagt der Mi- nister, welche wir auf dem Gebiete unseres Staatshaushaltes machten, sind wir zu dem Ergebnisse gelangt, dass, wenn wir bei der Präliminierung der Ausgaben mäßig vorgehen, wir in der Lage sein werden, die aus der normalen Entwickelung unseres Staatswesens sich ergebenden Ausgaben mit der natürlichen Steigerung unserer Einnahmen bestreiten zu können. (Beifall rechts.) Die aus der Valuta-Re-gulierung entstehenden Posten sind gebeckt, da die nothwendigen Goldvorrälhe zu unserer Verfügung stehen; ja sogar, wenn die Valuta-Regulierung ein größeres Opfer erheischen sollte, stehen uns 48 Millionen ungarischer Goldrente zu diesem Zwecke zur Verfügung, welche der ungarifchen Regierung votiert wurden. Die für die Verwaltung?»Reformen nothwendigen Kosten werden wir ohne Ueberbürdung des Staatshaushaltes in jenen Ersparnissen findm, welche bei der Conversion einzelner Staatspapiere sich ergeben werden; denn, wie Sie wohl wissen werden, gibt es einige unserer Staatsschulden, welche für die Conversion reif wurden, und es ist dies nur eine Frage der Zeit, indem für die Conversion gewisse Termine bestimmt sind. Infolge dessen sind wir der Ansicht, dass das Budget den Er-fordernissen der Reellität entfpricht. Der Minister geht sodann zur Besprechung der Ausgleichsfrage über, deren Vorbereitung und Verhandlung Aufgabe der Regierung sei, und sagt, die Verhandlungen betreffs der Quotenfrage seien in erster Reihe nicht der Regierung, sondern den Quoten-Deputationen zugewiesen, und nur wenn die Thätigkeit der Quoten-Deputationen zu keinem Erfolge führe, folgen die anderen Modalitäten, welche das Gesetz vor« schreibt. Dieser Zeitpunkt sei bisher noch nicht eingetreten. Die Quoten-Deputationen haben ihre Thätigkeit noch nicht beendet, und gerade darum, weil sich die Regierung streng an die Weisungen des Gesetzes halte, habe sich dieselbe mit der österreichischen Regierung inbetreff der Quotenfrage in gar keine Berathung ein« gelassen und konnte demzufolge umso weniger zu einer Vereinbarung hierüber gelangen. Sie machte absolut kein Zugeständnis (lebhafte Zustimmung rechts), nahm keine Verpflichtung auf sich (Zustimmung), daher seien alle diesem widersprechenden Behauptungen vollkommen unbegründet. (Lebhafter Beifall.) Was die übrigen Ausgleichsfragen anbelangt, namentlich die Erneuerung des Zoll- und Handels-bündnisses, so sei sich die Regierung, als sie in diese Verhandlungen eintrat, wohl bewusst gewesen, dass jener politische Nexus, welcher zwischen beiden Staaten der Monarchie besteht, die einheitliche Lösung der Feuilleton. 3>Nrch ein Wort. Novelle von Kriedrich Noß. ^ (28. Fortsetzung.) 3r^^°s soll3^^°''^-^^' We sie demgemäß. !° !^"p" wird ,« " ^ "'" ^zu thun können? V^er ist .'^ hbren, waS ich ihm ?d>' e n^ sei" Vater, und thut, Ul findet!. °"""' "°s er selber für recht lm. 'Daz° w?"."" nickte. 3d^ 'ch aerad^"^' ^e er, «und eben des-^ZMm^ verfallen mich an Euch zu ^n^r ist "" dm Rupert, habt Ihr, sobald er ^z" ^"sicht na^^'"^^"lfluss auf ihn, den Ihr, ^ ^"iste V'^.?" doch gar zu sehr unterschätzt. <^nnr wollt 7nd^ ^ zugehen -'wenn !"" ^ la qar ni^ /bm ordentlich zusetzt, dann ^Hl "nig ^ °nders kommen. Seid Ihr also «uf!. U' >° ^ topp - gebt mir Eure Hand ܰ w." der H !."" 5"""" jemand an der Wand ^f>e"tane S.^uW.vorüberstrich, unterbrach V« Pirols ?,' ?" die nur der fortwährende "'"en "^'hin?mwn^' H°"° gehenden Aber keiner der beiden vermuthete, dass ihre Worte belauscht wurden und dass durch das Schlüsselloch ein Auge beobachtete, wie der Bauer die Hand der Frau schüttelte, welche diese willenlos in die seine gelegt hatte. Jene eine erste Lüge, immer neue forderte dieselbe in ihrem Gefolge. Je mehr sie an ihrer Kette zerrte, desto unentwirrbarer wurden deren Glieder, schlugen dieselben sie mehr und mehr in Fesseln. Wie verkauft an die Lüge kam sie sich selber vor, und durch eigene Schuld! Sie wusste oft nicht mehr, was sie noch zu hoffen oder zu fürchten hatte. Die alte Gunda war geblieben, wie sie seit des alten Bauern Tode geworden war. Zählte sie auch vordem schon nicht zu den Redseligen, seit der Zeit war kaum noch ein Wort aus chr herauszubringen Sie nickte nur stumm oder schüttelte den Kopf, wenn sie etwas gefragt ward. als habe sie die Sprache verloren. Stundenlang konnte sie sitzen und wie geistes-abwefend vor sich hinstarren. Es hatte oft etwas Nn< heimliches. __. Und Barbara erst gar. Sle war w,e ausgetauscht gegen die Mutter. Wcnn sie auch nie vergass. was sie derselben nach dem vierten Gebote schuldete als e,ne nicht hinwegzuräumende Schranke stand dennoch zenes furchtbare Etwas zwischen der Tochter und chr, welch s ie um jeden Preis und m erster L.me gerade vo ihrem Kmde zu verbergen hatte und wovon dle bloße Ahnung in dessen Seele ihr bereits eme unausgesetzte Folter war. Zugleich aber war, was ihr solche Angst bereitete, für sie ein zwiefacher Stachel, das Ziel, welches sie bereits vor Augen gesehen hatte, trotz allem doch noch zu erreichen, mehr denn je sogar, weil ihre eigene Rettung darin lag. So hatte sie sich an diese Hoffnung förmlich angeklammert und ließ selbst in dieser Stunde nicht von derselben ab, trotz des gegentheiligen Versprechens, das sie dem alten Bauer mit Handschlag gab. «Na, wenn wir denn miteinander einig sind,» nahm dieser aufs neue das Wort, «dann will ich Euch auch heute schon etwas verrathen, was Ihr — wer weiß, wie bald — freilich doch erfahren werdet. Der Rupert wird nicht erst im Herbst heimkommen. Er kann im Gegentheil jeden Tag da sein. Ihm über ocn Kopf hinlmg habe ich nämlich als fein Beirath, wozu seines Vaters Testament mich eingesetzt hat, beim Ober-commando ein Bittgesuch eingereicht, dass man dem Virkenhof feinen Herrn doch früher zurückgeben möchte, wenn es angienge. als erst im Herbst. Bei der tadellosen Führung, die der Rupert hinter sich hat. ist mir nun um den Erfolg nicht bange. Ihr mögt Euch des-halb getrost jede Stunde auf des jungen Bauern E,n-treffen hier gefafst machen!» Die Ueberraschung, welche sich in Frau Millers Zügen bei dieser Mittheilung malte, war eine unverkennbare und eine so große, dass dieselbe sie nicht gleich die AnMort finden ließ. Aber ehe ihr noch zu derselben die Zeit bleiben sollte, ertönte von draußen her ein Poltern und ein erstickter hilserus, dem ein Laibacher Zeitung Nr. 204. 1752 5. September 1896.___ wirtschaftlichen Fragen nicht unbedingt nothwendig macht und die Aufrechterhaltung des Zoll- und Handelsbündnisses nicht unbedingt erheische, anderseits aber habe die Regierung jene unzweifelbare Thatsache nicht außeracht lassen können, dass jene Momente, welche im Jahre 1867 bei der Abschließung des Zoll- und Handelsbündnisses maßgebend waren, in gesteigertem Maße aufrecht bleiben, denn die Verührungspunlte, die im Jahre 1867 im wirtschaftlichen Leben bestanden, seien seitdem viel zahlreicher und unvergleichlich wichtiger geworden. Die Regierung — fährt der Minister fort — war daher einerseits rücksichtlich der einheitlichen Lösung der wirtschaftlichen Fragen um jeden Preis nicht voreingenommen und hat sich anderseits mit Rücksicht auf die Ansprüche und die wirtschaftlichen Interessen des Landes auf den Standpunkt gestellt, dass, wenn es im Laufe der Verhandlungen gelingen sollte, eine solche Vereinbarung zustande zu bringen, mit deren Hilfe die bisher bestandenen verletzenden Institutionen beiseite geschafft und auf Grund welcher die wirtschaftliche Entwicklung des Landes nicht nur nicht behindert, sondern immer mehr gefördert werde, der Abschluss einer solchen Vereinbarung nicht nur begründet, sondern geradezu wünschenswert wäre. (Lebhafter Beifall.) Ob dies gelungen ift, wird das Haus zu beurtheilen haben. Rücksichtlich der Tabak« und Salzregie und der mit der Production verbundenen Verzehrungssteuer ist die Vereinbarung getroffen worden, dass diesbezüglich das einheitliche Verfahren aufrechterhalten wird, jedoch mit gewissen Ausnahmen, namentlich bezüglich des Salzes und der Verzehrungssteuern. Bezüglich des Salzes ist vereinbart worden, obwohl es auch bisher nicht fraglich war, dafs nun auf legislativem Wege festgesetzt werde, dass jeder Staat berechtigt sei, Viehsalz mit Wissen und Zustimmung des anderen Staates in Verkehr zu bringen, und zwar derart, dass die Einkünfte in die Casse jenes Landes stießen, in welchem die Consumtion geschieht. Die zweite Ausnahme bezieht sich darauf, dafs ein jeder Staat berechtigt sei, auf eigenem Gebiete zu den Verzehrungssteuern Zuschläge einzuheben, und insofern solche Waren aus dem Auslande, Oesterreich und Bosnien < Hercegovina eingeführt werden sollten, dieselben mit den Zuschlägen entsprechenden Steuern zu belegen; doch wurde bei dieser Gelegenheit festgesetzt, dass bei Ausschreibung dieser Zuschläge Zollschranken nicht aufgestellt werden können. Dem geehrten Hause ift die Beschwerde bekannt, dass die sogenannten Ausfuhrprämien und Steuer-Restitutionen durch das ungarische Nerar für solche Artikel gezahlt wurden, welche nicht in Ungarn, sondern in Oesterreich con» sumiert wurden. Infolge dessen ist die Vereinbarung getroffen worden, dass in Hinkunft die Restitutionen und Prämien nicht wie bisher im Verhältnisse der Brutto« Einnahmen, sondern durch jeden Staat seiner eigenen Ausfuhr entsprechend getragen werden. Die Natur der Verzehrungssteuer bringt es mit sich, dass die Ver» zehrungssteuern in die Casse jenes Staates fließen, auf dessen Gebiete der Consum geschieht. Diese« für Brantwein bereits eingeführte Verfahren wurde auch auf Vier, Zucker und Mineralöl ausgedehnt. Die landwirtschaftlichen Brennereien werden künftig das ganze Jahr brennen können und erhalten größere Productionsprämien. Die Productionssteuer auf Brantwein wird in Oesterreich erhöht werden, ebenso wird die Erhöhung der Productionssteuer auf Bier zweiter, lauterer Schrei sowie ein Geräusch, als^wie wenn jemand in wilder Angst eine Treppe hinabflog, folgte. Mit einem Satz war Frau Willers aufgesprungen und eilte an die Thür. Langsamer, wenn auch ebenso erregt, folgte ihr der alte Bauer. «Zu Hilfe l» tönte beiden, als sie aus der Stube auf die Diele traten, von dem hinteren Theil derselben der Ruf Barbaras entgegen. «Zu Hilft! Die alte Gunda ist in den Keller gestürzt!» Schon kamen auf diesen Ruf mehrere Knechte und Mägde vom Hofe hereingestürmt. Eine der letzteren eilte, nachdem sie gehört, um was es sich handelte, sofort wieder aus der weitoffenen Hofthür hinaus und an die Straße, wo sie laut einen Mann, der bereits etwas entfernt dahinschritt, zurückrief. «He, Bader, so hört doch!» rief sie, als er endlich stehen blieb, ihm näher kommend zu. «Ihr müsst rasch nach dem Birkenhof kommen. Die alte Gunda ist die Treppe in den Keller hinabgestürzt. Da bin ich denn Euch nachgelaufen, weil ich Euch just wie gerufen des Weges kommen sah!» Die Knechte kamen eben mit ihrer Last aus der dunklen Kellelvertiefung zum Vorschein, als der Bader voller Wichtigkeit durch die Hofthür auf die Diele trat. >?«» ^«^^ in da« zunächst befindliche Zimmer N«^"«?<^ tragen und machte sich hierauf ohne Wchen '""" ""Wbe, die Gesallene zu unter- beabsichtigt. Der ungarische Viehverkehr wird künftig nicht schlechter behandelt werden können als der österreichische. Betreff des Kunftweines wurde ein gleichmäßiges Vorgehen verabredet. Den Berathungen der Zoll- und Handelsconferenz werden beide Ackerbauminister beiwohnen. Die Berathungen zur Revision der autonomen Zolltarife werden spätestens anfangs 1902 beginnen. Die Regierungen seien einig, den Gesetzgebungen die Aufhebung der Appretur und des Mahlverkehres vor« zuschlagen. Es werde Sache der Regierung sein, der betroffenen Industrie sonstige Unterstützungen zu gewähren. Betreff des Eisenbahnverkehres sind die im Handelsvertrage mit Deutschland formulierten Grundsätze anzuwenden. Betreff des Tiroler Getreidezolles übernahm die österreichische Regierung die Verpflichtung der Auf. Hebung desselben. Jede der beiden Regierungen darf auf eigene Kosten den Consulaten commercielle, agricole und technische Referenten beigeben. Der künftigen Notenbank harren im Hinblick auf die Valutareform große Aufgaben. Die Regierungen fassten in erster Linie die Erneuerung des Privilegiums der bestehenden Bank ins Auge. Zwischen beiden Regierungen herrscht vollkommene Uebereinstimmung. Auch mit der Bank wurde bezüglich aller Bedingungen eine Vereinbarung erzielt, ausgenommen die finanziellen Fragen, worin noch Differenzen bestehen. Als Grund» bedingungen der Privilegiumsverlängerung stellt die Regierung auf: 1.) Garantien für die Erfüllung der Aufgaben der Bank rücksichtlich der Valutaregulierung; 2.) finanzielle Gegendienste der Bank für die Privile« giums-Verlängerung. Der Einfluss der Regierung müsse durch die Erweiterung des Wirkungskreises des Regierungsvertreters vergrößert werden. Betreffs der 80-Millionenschuld umd dem 1878er Gesetze ent« sprechend vorgegangen werden. Rücksichtlich der Valuta« reform übernahm die österreichische Regierung die Verpflichtung, die Salinenscheine auf eigene Kosten einzuziehen, wogegen die circulierenden 112 Millionen gemeinsamer Staatsnoten auf gemeinsame Kosten im Verhältnisse 30:70 eingezogen werden. Sie werden durch 80 Mill. Fünfgulden-Noten und 32 Mill. Fünfkronen« Stücke ersetzt. Der Zeitpunkt der Aufnahme der Barzahlungen wurde fixiert (lebhafter allseitiger Beifall) allerdings nicht kalendermäßig, doch verpflichten sich beide Regierungen, sobald der Zwangsverkehr aufhört, sofort den Gesetzgebungen in Angelegenheit der Aufnahme der Barzahlungen Bericht zu erstatten. Der vereinbarte Ausgleich weist so viele Vortheile auf, dass sein Inslebenrufen für beide Staaten von Interesse ist, weil er gerecht ist und den Bedürfnissen entspricht und eine geeignete Basis für die Prosperität beider Staaten bildet. Der Minister bittet, den Voranschlag dem Finanzausschüsse zuzuweisen. (Lebhafte Eljenrufe; der Minister wird allseitig beglückwünscht.) Politische Uebersicht. Laibach, 4. September. Angesichts der weitgehenden Eommentare, welche die Begrüßung des Salzburger Katholikentages durch den Statthalter in Salzburg, Grafen Sigismund Thun, in einem Theile der Presse gefunden hat, betont die «Presse», dass Graf Thun sowohl mit seinem Erscheinen als mit seiner Rede offenbar nichts anderes bezwecken konnte, als einen Act der Courtoisie. — Das «Fremdenblatt' erklärt, man dürfe nicht — wenn man etwas auf publicistische Loyalität hält — den Worten des Statthalters eine ihnen durchaus nicht zukommende Deutung geben und eine Bedeutung bei« messen, welche sie nicht haben und nicht haben können. «Man darf doch denkenden Lefern nicht einreden, dass der Statthalter, indem er bei der Begrüßung der Versammlung von jenen «hohen Zielen» sprach, an Beschlüsse und Resolutionen gedacht habe, welche — erst später gefasst wurden und welche ihm gar nicht bekannt sein konnten. Man darf daher die Worte des Statthalters nicht als eine anticipierte Stellungnahme gegenüber diesen Beschlüssen und Resolutionen auffassen, abgesehen davon, dass in solchen Fällen ein noch so hoher Staatsfunctionär ohne Ermächtigung seitens der Centralregierung nicht vorgehen könnte, einer Ermächtigung, die hier, wie sich schon aus den dargestellten Verhältnissen von selbst ergibt, nicht vorhanden sein konnte.» Von der preußischen Regierung wird gegenwärtig eine Vorlage, betreffend die Befreiung von der Vrantweinsteuer, ausgearbeitet, welche später an den deutschen Bundesrath gebracht werden wird. Diese gesetzgeberische Action ist unter anderm auch durch die Aenderungen hervorgerufen, welche das Brantwein« steuergesetz durch die in der Session des Reichstages von 1894/95 angenommene Novelle erfahren hat. Namentlich kommt dabei die Steuerfreiheit des zu wissenschaftlichen oder Heilzwecken verwendeten Brant« j weins in Betracht. Dieser war bis zu jener Novelle 'gesetzlich von der Abgabe befreit. Durch die Novelle ' wurde die Ermächtigung, die Steuerfreiheit zu ge- währen, dem Vundesrathe übertragen. Bei dlesw Brantwein handelt es sich vorwiegend um undenatu' rierten Brantwein, drr also auch zu Genusszwecken ver< wendet werden kann. Deshalb war die Gefahr vor< Handen, dass das Aerar durch Verwendung des steu^ frei belassenen Brantweins für nicht steuerfreie Zwe° beträchtlich geschädigt würde. Der Bundeörath Hal e zwar des öfteren Verordnungen über den AusM! der Steuerfreiheit für gewisse Mittel, so fllr alle M' Heimmittel, erlassen. Indessen war einmal leine G^ dafür gegeben, dass die Steuerbehörden bei der außer/ ordentlichen Schwierigkeit der Entscheidung über o Kriterien der Steuerbefreiung gleichmäßig vorgienge"» sodann konnte aber auch bei der beständigen Vewey' rung der Präparate das Verzeichnis der von ° Steuerfreiheit auszuschließenden niemals vollitaiW sein. Es wird sich in der neuen Vranlwe:nstcl^ Befreiungs-Ordnung auch darum handeln, h>er ^ Aenderung eintreten zu lassen, und zwar so, "! nunmehr diejenigen Mittel und Zwecke, für welche Gewährung der Steuerfreiheit eintreten darf. emz namhaft gemacht werden. Vor allem wird eine Ml^ Mäßigkeit der Behandlung der Frage innerhalb Reichsgebietes erzielt werden. .:., Im deutschen Reiche wurde die Sedans festlich begangen. In Dresden gewann der 3^^« höhten Glanz durch die Ankunft des deutschen Ka> V der in Zeithain große Parade abhielt. Zahlreiche l5" > lichkeitrn trafen vor Kaiser Wilhelm in Dresden " ' Kaiser Wilhelm und König Albert von Sachjen um" von einer hunderttausendköpfigen Menge mit la Jubel begrüßt. ^ Aus Rom wird der «Pol. Corr.» ge"eld^^ die Instructionen des Herrn de Martino, der >lV . einer Specialmission behufs Regelung der Diss" '^ mit Brasilien nach Rio de Janeiro beg'", . ruhigem, jedoch sehr entschiedenem Tone geh^e"'„,, Das römische Cabinet könne sich, wie wan ^ selbst mit einer vollständigen Satisfaction !" ^ Unbill, welche Italien widerfuhr, nicht zufrieden» ^ sondern die brasilianische Regierung müsse überv ^ Verpflichtung übernehmen, dass sie für die ö"lU"M geeigneten Maßregeln treffen werde, um neu ^ Ausschreitungen gegen Italiener vorzubeugen U ^ etwaigen Ausbruch der Vollsleidenschasten ll^ «zM italienischen Einwanderer gleich im Beginne z« e' ^< Die genannte Regierung habe zwar gegenüber ^ clamationen der Italiener in gewissem ^^" ^ Willen an den Tag gelegt, man könne ihr " hel Vorwurf uicht ersparen, dass sie sich geE^^ch den Italienern feindseligen Strömung als "Uzu ^e>> erwiesen habe und sich von den Ereignissen ""^Ml' ließ. Des weiteren wird von dorther 6«^" dass der Ministerpräsident und Minister d^ ^^ eine besondere parlamentarische Commission, ^ Mt Spitze der Senator Boccardo gestellt werden > ^ der Ausarbeitung eines Prchctes für die "' "M brasilianischen Vorgänge dringend geworve -^ regelung des Auswanoerungswesens betrauen .^e" In der gestrigen Sitzung der jp^en^ Kammer erklärte Deputierter Sanz lM "Vr^ Carlisten, dass diese beschlossen haben. stH ^ HM stimmung über den Gesetzentwurf, betreffeno " M leistung sür die Eisenbahnen, welcher f«r azF verderblich sei, nicht zu betheiligen und 3" «M>e den Saal zu verlassen. Die carlistische« ^^f d" verließen nach dieser Erklärung den Saal, ^ Gesetzentwurf ohne Debatte angenommen ^"^op^. Reuters Office meldet aus Consta"l ^e. dass die Botschafter eine weitere Unterreou ^M es werde angenommen, dass die Mächte o« "^chtl'" Kriegsschiffe in den türtischen Gewässern ^ verstärken wollen. dass , Die «Times» melden aus Kane"' ^ v christlichen Deputierten ihre Zufnedeny^ <,n ^ gewährten Reformen ausgedrückt und ^^»oeg^j^ Aufständischen entsendet hätten, um ste i" ^e 3^ Entscheidung der Mächte anzunehmen "'' chBg ^ seligkeiten einzustellen. Trotz der Ueve" M,dil"-, Grenze durch die Behörden ist es einigen ^ hie "Z gelungen, in Macedonien einzudringen, ^ Op ^ legentlicheu Zusammenstöße fortdauern- s,„o,„, herrscht verhältnismäßig Ruhe. In <^" hesorg' Necruten in der Festung consigniert; m" ^ ordnungen. .^ OorA „ B Präsident Cleveland lehnte de" St<" F Präsidentschaflscandidat der Vereuuatt" ^o«^ dem demokratischen Nationalconveltt auszutreten, entschieden ab. Tagesnemgleiten. ^ ^ -(Das Weihegesche"' .!,rter fS>"< Att ° lu «.) Man schreibt der -3"7 ^i^ ^O>-«gur geit der Dladochen-Kämpfe "^ a"dett" ?^^,! einen Einsall in Kleinasien «nd «" l^eg^ der Galater. Als Malu« I. von P"» ^de" ^ >" über die gallischen Barbaren elnen 8 ^a"' sochten hatte, stiftete er zur Erinner«"» Laibacher Zeitung Nr. 204. 1753 5. A'plembrr 18W nwenlales Weihegrschenk auf die Alropoli« zu Athen, «'bestand nach dem Berichte de« Pausanias aus vier Milchen Gruppen, den Kampf der Götter gegen die «lMten. der Athener gegen die Amazonen sowie gegen 'e Herser und der Pergamener gegen die Gallier darbend. Nz einzelnen Statuen, insgesammt 60 bis 80 °n der g„hl, waren ungesähr in halber Lebensgröße. "Mlllteriftisch sür diese« in wenigen Fragmenten aus ""' ««kommene Hauptwerk des hellenistischen Kunst-zk'lnlttt, ift ein weitgehendes Streben nach Nalur-^hthel». Ueber eine der vier Flgurengruppen. den ««°z°nen,a«pf, hat Georg Habich eine interessante lleine ^ludle d^öffentlicht. Es ift ihm darin gelungen, das Motiv r todten Amazone, welche in einem Fragmente des Megeschenles (Neapel, inuucn nunon^) erhalten ist, " """ Ruhe früherer und späterer Monumente nach-2!" ""^ ^""^ auch ben großen Einfluss, den die nt! A 2 be« «ttalus auf die weitere Nachblüte der u ech'lchen und auf die römisch.grlechische Kunst hatte, zu «"Mullchen. Die Annahme Heinrich Brunn«, das« die ""ft der römischen Kaiserzeit sich am engsten an die ^amenlsche Kunstrichtung anschließe, hat dadurch neue, '^°e Stützen erhalten. "- (Gustav -« dolf - Ttiftung.) Die Jahres« ., ^Ullung des österreichischen Hauptvereines der evan» »Ml l? Gustav.Adols.Slistung vertheilte 15.000 si. an l»nb ^ evangelische Gemeinden. Vom Centralvorstanbe Gull, kutschen hauptvereinen gelangten heuer 113.000 h" ," zur Verlheilung an österreichische evangelische leaun ^"' ^" ^ b. M. sand die feierliche Grundstein- «ung der evangelischen Kirche in Troppau statt, ae»,,^ strike.) Au« Karwin wirb vom 3. d. M. Leibet: Um Albrechtschachte suhr die Frühschicht normal 3b' m" b^enegger Schacht haben sich zur Frühschicht »'funk ""' ö" Nachmitlagsschicht 80 Procent ein« wck» , ^"l der Gabrielenzeche wurden bei der Früh. trottn» ^"""t und bei der Nachmiltagsschicht zwöls ^!t Nn "^^"^ ""^ ^" Grubenreparaturen verwendet, ^ettl^ ^^ °"^ ^'esen geringen Procentsah wurde der bl, ., °"^ ber Vabrlelenzeche für die weitere Mannschaft Mtt ^' b' M. eingestellt. Die Ruhe wurde nicht »vll^ (suropa müde.) Das Newyorler Ein« Von.,. "^^' l«lug dort der Vlih in der Nacht den Kl^.^ °"^ Freitag während eine« Gewitter« '^ttetlii.. "" el" "nd töbtete den Glöckner, der mit ^°^"' beschäftigt war. ^VHie^^lu"« sür Amateur.Photo-^^stllll,.,^" """ "urde a» 3. d. M. mittags im ""eur.M°. ^^ internationale Ausstellung für <. ^ i» ^°^le eröffnet. ?' Jr. Pr. - ^ be.) Au« P ° ri« meldet «an der >.^az u'. "« 2. d. M. abend« halb 10 Uhr wurde .'^lterun^. /?" keilen in der Runde eine Erd. "" «ine s^Pürt. I« Arras dauerte die Erschütterung ^"Nden. D ""k' in der Umgebung fünf bis acht ledere ^."lregung d-r Bevölkerung war groß. '^ldersHiltt. Grubenarbeiter. Familien, welche 3» .^ (Bcki^ "" ungünstiges Vorzeichen anfehen. 7"W/?«iff«unglück.) Auf der Fahrt nach «Adele, mit '«" ««bes. zusammen. s'^°nnsch,.t"' "l den Grund gebohrt wurde. Von '" gttette^ '""" Johann Vezyal; die übrigen 3 d^bebe in Japan.) Wie Reuter« Office helw^n am ^i !.' """en die nördlichen Provinzen V^t. well. """^°" """" heftigen Erdbeben H^t Haches die Stadt Rulugo völlig zerstörte. H^nschtni" ten ""'" 6ch°oen- E« find zahl-^°"n?n "" zu beklagen. Gleichzeitig wurden die ^-^^ourch einen Teifun verwüstet. ^ ""' und ProvinzialMl^^ ^h«.!^d"ssa^^:Unterrich.«verw°l. ?"d N > zusola/k . 3"^"') ^"" uns zugehenden ^>ch Hl^ ^Ministerium für Cultus b" bl.«7,n ^.^. b« Neuconftitulerung der Au«. '»" l. l. Fachschulen al« Vertreter der Unterrichtsverwaltung folgende Herren berufen, und zwar: in den Nusfchuf« der Fachschule für Kunststickerei und Splhenarbeiten den Dompsarrer und fürstbifchöstichen Confiftorialrath Johann Flis, den Handelsmann Simon Benedict und den Hanbettmann Alois Perfche in üaibach; dann in den Ausschuss der Fachfchule für Holzbearbeitung dafelbft den l. l. Realfchulprofessor Johann Vnjezda. den Parlettensabrilanlen und Lanblags-abgeordnelen Joses Lenarcic in Werd bei Oberlaibach und den Bauunternehmer Gustav Tön nies in Laibach. — Ferner hat das gedachte Ministerium die Absolventin der l. k. Fachschule der Kunststickerei in Wien Frl. «nna Schmikdt aus Laibach als Fachlehrerin an der hiesigen l. k. Fachschule für Kunststickerei und Spitzenarbeiten bestellt. —0. — (Entfcheidung.) In einer nach dem Gefehe vom 18. Februar 1878, R. V. Vl. Nr. 30, durch, geführten Angelegenheit, betreffend die für zur Erweiterung eines Bahnhofes enteigneter Grundstücke zu leistende Entschädigung und betreffs Ersatzes des Schaden«, welchen der Enteignete dadurch erleidet, dass sein betriebenes Gewerbe vom enteigneten Grunde um 50 bis 60 Meter entfernt verlegt wird, hat der oberste Gerichts-Hof entschieden: 1.) dass die im obcitierlen Gesetze begründete Entschädigung sür die durch die Enteignung einer Grundparcelle verursachte Erschwerung des Gewerbes dr« Enteignelen deshalb nicht abgelehnt werden kann, well das Gewerbe lein mit der enteigneten Liegenschaft verbundenes dingliches Recht bildet, eine solche Schadloshaltung kann aber nur für die Dauer der Betriebs-erfchwerung. und zwar mit der dem jährlichen Nuswande für die letztere entsprechenden Rente beansprucht werden; 2.) dass in dem durch obiges Gesetz geregellen Vcr« fahren ein Erfah jener Kosten, die drn Vrtheiligten durch die Heranziehung eines Rechtsbeistandes erwachsen find, nicht angesprochen werden kann. —u. — (Der Herr Ministerpräsident im Küsten lande.) Die «Triefter Zeitung» berichtet: Dem Vernehmen nach wird Se. Excellenz der Herr Minister« Präsident Graf Vadeni demnächst mehrere Tage im Küftenlanbe verweilen. Se. Excellenz beabsichtigt, wie es heißt, am 8. b. M. von Wien abzurelfen und sich zunächst von Tarvls über den Prebil nach Vörz zu begeben, woselbst er bis zum 10. d. M. abends sich aushalten dürfte; da« nächste Relfeziel wäre bann Trieft. — (Personalnachricht.) Der Oberpoftbirector Herr Karl Polorny ift von seinem Urlaube zurückgekehrt und hat die Leitung der Post. und Telegraphen-Direction in Trieft wieder übernommen. * (Die Logenvergebung im Landes-theater.) Wie bekannt, hat die öffentliche Versteigerung der Logen für die Theaterfaison 1695/96 einen fehr un. günstigen Erfolg erzielt, da die Mehrzahl der Logen um den Nusrusepreis, der verhältnismäßig zu niedrig veranschlagt war, vergeben wurde. Nus Grund dieses Ergebnisses beabsichtigt, wie wir vernehmen, der Landes-ausschuss, von einer Versteigerung der Logen sür die lom-mende Saison abzusehen und dieselben zu festen, an» gemessenen Preifen zu vergeben. Die näheren Vedingnisse werben, wenn der Lanbesausschuss Beschluss in der Angelegenheit gesasst haben wird. kundgegeben. * (Iur Nlluthätigleit.) Der Neubau des Vuchdruckereibefitzers Herrn O. Vamberg an der Ecke der Vahnhosgasse und Varmherzigergasse wurde unter Dach gebracht. Da« Gebäude wird fich al« zweistöckiges, schmucke« Haus mit schöner Fayabe repräsentieren. * (Fiaker-Standplätze.) Auf Anordnung des Magistrates werden folgende neue Flalerftänbe bestimmt: Auf der Triesterftraße bei der Reitschule, beim Staats-, Unterlraincr- und Sudbahnhose. Nuf den drei erstgenannten Standplätzen werden je zwei, beim Südbahn-Hofe fechs Fialer postiert. — (Pferde-Prämlierung.) In Stein wurde am 3. September unter der Imy des Vice. Präsidenten der Landroirtschafts.Gesellschast Herrn Iofef Seunig, des Herrn Rittmeisters Valentin Melecli und des Delegierten Herrn Landtagsabgeordneten Lenartik die Pferdeprämiierung durchgeführt. Es erhielten Preise: Für Multerftule mit Saugfohlen: 1. Preis «it 35 fl. Mathias Musii aus Tersein, II. mit 20 fl. Ianko Kcrsnil aus Egg. M mit 15 fl. Johann Lebul au» Potol. IV. «lt 15 st. Johann D^mann aus Lahowih. V. mit 15 st. Karl Ferlin aus Stob, VI. mit silberner Medaille Jakob Ierala au« Polje und VII. mit silberner Medaille Math. Lipar aus Lahovlh; für junge Stuten: I. Preis mit 25 fl. Johann Golob au« Pobgorj-, II. mit 20 fl. Jakob Slot aus Pristava, 111. mit 15 fl. Anton Ouöal au« Repne, IV. mit silberner Medaille Johann Ureh aus Vopolje und V. mit silberner Medaille Anton (5-rnivc aus Polok; für Slutfohlcn: I. Preis mit 10 fl. Franz Slofic aus Imov'h. H. mit 10 st. Michael Imcrzlilar au« Koseze. Nl. mit silberner Medaille Valentin Vrabischnil aus Tersein. IV. mit fiberner Medaille Johann Umats aus Lachovih und V. mit silberner Medaille Varlh. gamlen °u« Schenlenlhurn. - In Oberlaibach fand die Pferbeprämiierung unter der gleichen Imy am 4. September statt. E« erhielten Preise: Für Mutterstule mit Saugfohlen: 1. Preis mit 35 st Franz Teliökar au« 2og, II. mit 20 si. Johann Marinla au» Auhergorih, III. mit 15 fl. Johann Ieraj au« Schwein-büchel, IV. «it 15 fl. Iernej Ieraj aus Schweinbüchel, V. mit 15 fl. Franz Cernj aus Kozarje, VI. mit silberner Medaille Vincenz Ogorelz aus Geweihten Brunn und VII. mit silberner Medaille Iofef KuKar au« Kozarje; für junge Stuten: I. Prei« mit 25 fl. Iernej Beer au« Slap. II. mit 20 fl. Anbr. Petelen aus Stein bei Presser. III. mit 15 fl. Martin Pleslov aus Vrefowih, I V. mit silberner Medaille Johann Ardac au« Innergorih und V. mit silberner Medaille Karl Artac aus Innergorih; für Stutfohlen zu 1 und 2 Jahren: I. Preis mit 10 st. Valentin Korce aus Schwelnbüchel, II. mit 10 st. Andr. Marinlo au« Innergorltz, III. mit silberner Medaille Vincenz Ogorelz aus Geweihten Brunn, IV. mit silberner Medaille Johann Kanh aus Podsmrel und V. mit silberner Medaille Anton Remc aus Zador. — (G e m e i n d e v o r ft a n d «- W a h l e n.) Bei der nach erfolgter Resignation des Gemeindevorstehers in Nllenmarlt, Johann Slerbec, stattgehabten Neuwahl wurde der Gemeinberath Anton Ponuba von Pubob zum Gemeindevorsteher und Johann Slubec zum Gemeinde-rathe gewählt. — Bei der Neuwahl des Gemeinde' Vorstandes der Ortsgemelnbe Lbenihal wurden Johann Lobe in Ebenthal zum Gemeindevorsteher, Johann Sig-mund und Iofef Mauser, beide in Ebenthal, zu Gemeinderäthen gewühlt. — Bei der Neuwahl de« Ge-meindevorftandes von Wippach wurden Anton Hrovatin in Wippach zum Gemeindevorsteher, Josef Hoolelj, Heinrich Gabrijan. Johann Lelan, Franz Rupnil, Johann M?scfnel. sämmtlich in Wlppach. und Franz Nndlovec in Gradiie zu Gemeinderälhen gewählt. — Bei der infolge Ableben« des bisherigen Gemeindevorstehers von gagraz vorgenommenen Ergänzungswahl wurde Josef Pav^ von Tolcane zum Gemeindevorsteher und Johann Kuhelj von Esjnjica zum Gemeinderathe gewühlt. — (Vom Radfahrfport.) D?r Laibacher Bicycle. Club verlor in Herrn Iofef Victor Wilhalm seinen Hausherrn, welcher durch zwöls Jahre dem Club im großen Coliseumssaale ein sicheres u^d unvergleichlich günstiges Heim geboten hatte. Die Verdienste dieses wackeren Mannes zu würdigen find andere vor uns be« rufen; was sein jederzeit liebenswürdiges, entgegen« kommendes Auftreten betrifft, mufs von Seite des Clubs Herrn Withalm uneingefchränlte« Lob gezollt weiden; die Wünfche des Club« hat der Verblichene in bereitwilligster Weise zur Verwirklichung gebracht und besonders in lchler Zelt fich durch die Eementierung des Bodens ein Verdienst erworben. Der Club gab seinem Beileide an die Familie des Verblichenen durch die Absenkung eines Kranzes mit Schleifenaufschrift Ausdruck.— Ium zwölften Stiftungsfeste der Studentenverbindung «Carniola» ent-fenbet der Club eine Abordnung nach Goltfchee. welche die Grüße des Club« zu überbringen hat. — Für biefe Nummer wollten wir den »Wilden» nicht die Ehre anthun, uns mit ihnen abzugeben, aber zwei Fälle zwingen uns dazu, da fie vielleicht andere vor solchen, wir können schon nicht anders sagen, «sportlichen Dummheiten» abhalten. Der erfte Held war ein wilder Jüngling, der die Resselftrahe zur Brücke herab-sauste, dabei ein Pedal und die Herrschaft über das Rad verlor, ins Schwanken gerieth, auf ein Haar zwei Kinder anrannte und nur durch Glück nicht in das Brückengeländer flog; verdient hätte er wahrlich einen Sturz, da es doch fehr naiv ift, als Anfänger erften Grades in der Stadt bergab zu fahren. Der zweite Held leistete fich folgendes, von allen Sportslundigen streng verpönte« Kunstftückchen. Auf seinem Rade sührte er ein kleines Kind. aus der Lenkstange sitzend, mit sich und gondelte dab i im flottesten Tempo um das Eck bei der evangelischen Kirche in die Straße ein, also g-rade an einer Stelle, die jlder Aussicht auf die neue Richtung entbehrt, wo viel Fuhrwerk verkehrt und auch der Gehweg knapp kreuzt; muss er da plötzlich vor eine« Hindernis abspring-n, so rutfcht er in der Biegung fehr leicht aus und hat dabei leine Hand frei, u« von der umstürzenden Maschine das Kind, welches fich beim Falle erschlagen kann, wegzureißen. In vielen Städten ift es polizeilich verboten, Kinder auf Rädern so mitzunehmen, und diese Vorschrift ist auch ganz gerechtfertigt. Weiler« sieht man «Wilde» in der Stadt, ohne die Hände aus der Lenkstange zu haben, jähren, befonber» gern-, wenn sie bekannteren Mitgliedern aus den zwei Clubs begegnen, wohl in der naiven Ioee, diesen damit zu imponieren, während fie gerade das Gegentheil durch folche Fahrnachlässigleiten erreichen und der Wunsch nach der Fahrprüfung der Wilden auch bei Nichtrabfahrern, die folches fehen, verstärkt wird; die Straßm find ja lein Cilcus. wo man Kunststllckchen probiert. — In München gibt es 14.00(1 Radfahrer; per Woche melden fich 100 bis 200 zur Fahrprüfung, darunter oft bis 20 Damen. — Die neue Rennbahn in Innsbruck, 400 Meter lang und 6 bis 8 Meter breit, isi vorzüglich. ^^- — (Von der SÜbbahn.) Ueber da« diesbezügliche Ansuchen wurde der l. l. priv. Südbahn-Gesellschast zur Herstellung eines Lagerplatzes, b» der bisherige dem gesteigerten Bedürfnisse nicht mehr entspricht, und einer zu demselben führenden Iusahrtsrampe in der Station Lause die behördliche Bewilligung ertheilt. —o. Laibacher Zeitung Nr. 304 1754 5. September 1896. * (Omnibusverlehr.) Dem Wunsche des Publicums entsprechend verlehrt nun ein Omnibus von der Ursulinenlirche durch die Wienerstraße zum Südbahn« Hofe und zurück, der andere vom Viranl'schen Hause aus dem Ialobsplatze über den Alten Marlt und den Rath-haulplah, über den Balvasor- und Kaiser Josef »Platz durch die Refselstraße zum Südbahnhofe. Ein dritter Omnibus verkehrt von heule an vom Ialobsplahe durch die Zois», Emona« und Römerstraße zur Tabaljabril und von dort durch die Triestetstraße zum Staatsbahn» Hof. Inlürze sollen weitere Omnibusse eintreffen. — (Die geistlichen Uebungen) sür die Priester der Laibacher Diöcese wurden gestern mit einer feierlichen Ansprache Seiner Excellenz des hochwürdigften Herrn Fürstbischofs beendet. Nn den geistlichen Uebungen nahmen 114 Priester theil. — (Unfall.) Ein Polier der lrainlschen Vau« gesellschaft, der jedenfalls der Gilde der wilden Radfahrer angehört, rannte mit seinem Zweirade die achtjährige Tochter des Tischlers der Staatsbahnen Mayer nieder. T>as arme Kind erlitt bedeutende Verletzungen. — (Körperliche Verletzung.) Die Fabrikarbeiter Amon itrivit und Iosif Valant aus Sava, Gerichtsbezirl Kronau, überfielen am 30. v. M. nachts den Wcrlsarbeiler Matthäus Rabic im Gafthause des Joses RoZ'c, während derselbe einige raufende Vurschen beruhigen wollte, ohne Veranlassung und brachten ihm mit Messern schwere Kopfwunden bei. Auch wurde der Rock des Rabic an »ehreren Stellen durchschnitten. Krivii und Valant wurden von der Gendarmerie dem l. l. Vezirlsgerichte in Kronau eingeliefert. —1. * (Angeschwemmte Leiche.) Am 2. d. M. nachmittags hat der Wachmann Sustersic aus Kandia mit Hilfe des Johann Majer von Rudolfswert beim Schlosse «Graben» eine männliche Leiche aus dem Gurl-flusse ans Ufer gezogen. Die Leiche wurde in die Todten-lammer nach St. Michael überführt. Per Verunglückte war vom 19. bis 21. Angust beim Vefiher Johann Kuilan in Kandia in Unterstand und hinterließ daselbst bei seiner unbemerkten Enljetnung mehrere Gegenstände, unter anderen auch einen am 13. April 1895 für Amerika von der l. l. Bezirlshauplmannschaft in Gottschee ausgestellten Reisepass, der aus den Namen Anton Lavric aus Windischdorf lautete. Auf den gleichen Namen lautete auch der vom Pfarramte in Laserbach ausgestellte Aus-lunflsbogen. —r. — (Aufgefundener Leichnam.) Im Walde bei Prewald, der zum Vefihe des Herrn Victor Recher gehört, wurde 300 Schritte von der Straße, die von Krainburg nach Kanler führt, ein weiblicher Leichnam, dessen Identität gegenwärtig nicht festgestellt werden lonnte, aufgefunden. Per ftarl verweste Leichnam trug zerrissene Kleidung, der Kopf war vom Leibe ab« gefallen, auf dem Scheitel befanden sich nur noch die Kopfhaare. Neben der Leiche lag ein grüner bäuerischer Schirm und ein bäuerischer Traglorb, in dem sich mehrere Kleidungsstücke befanden. Vei Hebung der Leiche fiel ein verfaulter Sack vom Rocke, in welchem sich vier Silbergulden, zwei Kronen, sechs Zmanziglreuzerftücke, zwei gchnlreuzerftücke. zehn Kreuzer, ein Rosenkranz und eine Waschseife befanden. Die gerichtlichen Erhebung?« wurden eingeleitet. —I. * (Diebstahl.) In der Nacht auf den 28. v. M. wurde in das Haus des Iofef Pavsel in Gesindedorf, Gemeinde Weihlirchen, nach gewaltsamem Ocffnen eines Fensters mit einem Stemmeisen eingedrungen, und es wurden aus einer Kammer aus dem unversperrten Kleider-lasten und aus einer zweiten Kammer verschiedene Kleidungsstücke im Gesammtwerte von 76 fl. 75 lr. ge« stöhlen. Per Vermuthung nach dürften es heimifche Diebe gewefen fein, deren Spur jedoch bisher nicht gefunden werden lonnte. __r — (Beförderung von Schützlingen.) Man schreibt uns aus Idria: Unlängst beförderte unser Postwagen zwei total herabgetommene Frauen, die von Idria nach Laibach abgeschoben wurden. Es wäre angezeigt, dass man sich beim nächsten Transporte solcher Individuen eines Leiterwagens oder eines anderen Fuhr. Werkes bedienen würde, da der Postwagen für die Be« föcderung von Schüblingen doch nicht geeignet ist. — (Kunstausstellung in Dresden.) In der geit vom 1. Mai bis 30. September 1897 findet zu Dresden eine internationale Kunstausstellung statt, zu welcher Werke au« dem Gebiete der Malerei, Nilohauerei und Vaukunst, der zeichnenden und ver« vielfältigenden Künste, die in den letzten zehn Jahren entstanden find, zugelassen werden. Pie Anmeldungen der auszustellenden Kunstwerke müssen bis zum 1. Februar 189? bei der Gcfchäslsleitung der Ausstellung eingereicht sein. Die Kunstwerke selbst find zwischen dem 12. und dem 2b. März 189? i» Ausstellungsgebäude am lönig. lichen großen Garten abzuliefern. Die berufenen Kunst« kreise weiden eingeladen, sich an diefer Ausstellung zu belheiligen. Pie im diesbezüglichen Programme enthaltenen näheren Auzftellungsbedingnisse können bei der l. l. hause gekommen, 92 aus der Richtung des Möllthales über Heiligenblut, 107 von Ferleiten über die Pfandel-scharle, 2 beim Abstiege vom Glockner nach dem Leiterwege und 7 nach dem Hosmannswege. Abgestiegen nach Heiligenblut find 122, hinüber nach Ferleiten 78 und nach Kals 16 Fremde gegangen. Glocknertouren wurden von 5 Herren in Begleitung von eben so vielen Führern, gesondert in drei Partien, unternommen. Wie die «Klagen» furter Zeitung» schreibt, hat der Ausfall im Fremden« verkehre in der heurigen Saison gegenüber der im Jahre 1895 900 Personen schon überschritten, und wie im Glocknerhause wird heuer auch in allen übrigen von Fremden mit Vorliebe besuchten Landestheilen ein starker Ausfall im Verkehre verzeichnet werden, so dass die Fremdenftatistil sür das Jahr 1896 sehr ungünstige Ziffern bringen dürste. Minister Graf Posadowsly weilte mit seinem Sohne im Glr-clnel hause, verließ dasselbe des schlechten Wetters wegen jedoch schon am nächsten Tage, um wieder über die Pfandelscharte nach Ferleiten zurückzukehren. * (Einsuhr von Vieh.) Um d>n durch die Schweinepest decimierten Viehftand zu ergänzen, wurden vorgestern aus Dalmalien, das gegenwärtig seuchensrei ist, 130 Schweine über Pola, die Staatsbahn, Südbahn und Unlertrainer-Vahn nach Reifnitz befördert. Weitere Transporte sollen folgen. Im vergangenen Monate wurden 70 Stücke bosnisches Jungvieh nach Laibach transportiert und hier geschlachtet. — (Promotion.) An der Grazer Universität wurde Herr Josef Gruden aus Laibach zum Doctor der Philosophie promoviert. 2lu»io» »»or». Sonntag den 6. September (Octave des Schuhengelse st es) Hochamt in der Dom» lircheum10Uhr: Schutzengelmesse von W. Schweitzer; Graduate von Franz Witt; Offertorium von A. Rieder. In der Stadtpfarrlirche St. Jakob am 6. September Hochamt um 9Uhr: Uig8a in Iionorom ». <ÜHooi1iao von Franz Schöpf; Graduale von August Lettner; Offertorium von Johann Vapt. Trefch. Am 8. September Hochamt um 9 Uhr: Nig3k Iota, pulelirl,, ^8 Nuria von 1^. A. Hribar; Grabuale von Leopold Velar; Offertorium von I. Napl. Iresch. Neueste Nachrichten. Se. Majestät der Kaiser in Galizien. (Oiiginal'Telegiamm.) Lemberg, 4. September. Wie der «Gazeta Lwowsla» aus Komarno gemeldet wird, gelangen morgen nach dem Treffen zwischen Chlopy und Krysowice die Cavalleriemanöver zum Abschlüsse. Se. Majestät der Kaiser wird sich dann über Grodel nach Moscisla begeben, um gegen 6 Uhr abends in Krysowice einzutreffen, wo er im Palais des Grafen Stanislaus Stadnicki Wohnung nehmen wird. Montag beginnen zwischen Moscisla und Krysowice die Manöver des 10. und 11. Corps. Lemberg, 4. September. Das heutige Manöver fand zwischen Komanowla und Pothajczyli statt. Se. Majestät der Kaiser lehrte von demselben mittags nach Chlopy zurück. Die Bevölkerung bildete allenthalben Spalier und begrüßte den Kaiser enthusiastisch. Abends war Komarno glänzend beleuchtet. Die Neise des russischen Kaiserpaarcs. (llriginal-Tllegramm.) Berlin, 4. September. Der «Reichsanzeiger» schreibt: Das russische Kaiserpaar wird in den nächsten Tagen zum erstenmale seit seiner Thronbesteigung auf deutschem Boden weilen. Freudigen Herzen begrüßt in dem mit so viel Tugenden geschmückten Herrscherpaare Deutschland, den edelsinnigen Sohn Alexander III. und eine erlauchte Fürstin aus Deutschlands Stamme, die an seiner Seite den Thron des befreundeten Nachbarreiches ziert. Die kommenden Tage werden das zwifchen den hohen Gästen und unserem Kaiserpaare bestehende Band herz. licher Zuneigung noch fester knüpfen. Möge die ver» trauensvolle Freundfchaft der Herrscherhäuser für immer das Wahrzeichen fein, unter welchem Deutschland und Russland in friedlicher, oft gemeinsamer Arbeit sich der Erfüllung der Culturaufgaben widmen lönnen.» Kiew, 4. September. Das Zarenvaar ist unter begeisterten Kundgebungen der Bevölkerung gestern abends nach Breslau abgereist. Dresden, 4. September. Der Kaiser und die Prinzen Heinrich und Albrecht sind nach Breslau ab« gereist. Die Vorgänge in der Türkei. (vrlglnol'Telegramme,) Marseille, 4. September. Das Paketboot »Gironde» ist heute hier mit 17 Armeniern am Bord angekommen, die sich an dem Angriffe auf die Ottomane» Bank in Constantinopel betheiligt hatten. Die Armenier wurden ins Gefängnis gebracht, wo sie bis zu ihre« demnächst stattfindenden Einschiffung nach New-V"! verbleiben. Paris, 4. September. Wie die «Agence Havas» aus Athen meldet, besagt eine Depesche aus Kanea, dass die kretensische Nationalversammlung nach emem mit der revolutionären Versammlung erzielten MN< vernehmen den Irade des Sultans inbetreff der ^ geständnisse angenommen hat. London, 4. September. Die «Times» melden aus Kanea vom Gestrigen: Unter den Muhamedanern circuliert ein Manifest, in welchem die vorgeschlagene« Reformen abgelehnt und die Rechtgläubigen aufgefordert werden, denfelben Widerstand zu leisten. . Constantinopel, 4. September. Nach ^ letzten Angaben hatten bei den jüngsten Ereignissen o" Truppen 3 Todte und 38 Verwundete. Athen, 4. September. Die aus Kreta em laufenden Nachrichten lauten beruhigend. Die V" völlerung äußert ihre Dankbarkeit gegenüber Europ für die Lösung der lretensischen Frage. Nur in Kano« hat sich eine neue Schwierigkeit dadurch ergeben, va> sich Unzufriedenheit unter den Muselmanen kuM'"' die drohen, das Land zu verlassen, und beads««"' sich an den Sultan mit der Bitte um SchadenM«? für ihr preiszugebendes Eigenthum zu wenden. Wien, 4. September. (Orig.'Tel.) Den AM" zufolge begibt sich Ministerpräsident Graf Badew " 8. d. M. über Tarvis nach Predil und Görz uno 10. d. M. abends nach Trieft. . ^, Budapest, 4. September. (Orig.-Tel.) Das" geordnetenhaus verhandelte über die Vorlage, beirr»' die Rechte des Staatsanwaltes gegenüber ben ^ schworenen. Nachdem Minister Erdelyi die Vorlag^ Annahme empfohlen und mehrere Redner p^ ^ contra gesprochen hatten, wurde die Fortsetzung ^ Debatte auf morgen vertagt. In der morgigen«?^ wird Ministerpräsident Baron Vanffy die InterpHz, Szederlenyis in Angelegenheit der Auflösung des ^ tages beantworten. , ^ Pola, 4. September. (Orig.'Tel.) Das heute ' ^ mittags ausgelaufene Kanonenboot «Hum» . ^. zweites Stationsschiff für Constantinopel bestlMw ^ Breslau, 4. September. (Orig.'Tel.) Soso" ^ seiner Ankunft begab sich das deutsche Kaiserpaal , dem Denkmalplatze, woselbst der frühere Oberpr«' .^ v. Seydewitz eine Ansprache hielt, in der «r ^ Wilhelm 1. als Friedensfürsten und Kriegshelden >' ^ Treue gelobte und die kommenden Geschle^ ^l Gottesfurcht und Tugend ermähnte. Auf el^^les Kaiser Wilhelms siel sodann die Hülle des ^Fe-unter brausendem Hurrah der Truppen und ^sch rung. Die Musikkapelle intonierte den Präse""" ^gte und 101 Kanonenschüsse wurden gelöst. Sodan" ^e die Defilierung der Truppen sowie der Kriege vor dem Kaiserpaar. . ^seara'^ Paris, 4. September. (Orig.-Tel.) E" ^u ^ aus Guyana dementiert die Nachricht von weichung Dreyfus'. ,. On '" London, 4. September. (Orig.-^"')^M Stornoway eingetroffener Dampfer brachte dle ^B dass Island in der Nacht vom 26. auf den ^ - ^stt"' von einem Erdbeben heimgesucht wurde, dem ' ^' das seit dem Jahre 1784 verzeichnet ""'.M Centrum des Erdbebens war der Hella. H^ vl" Ansiedlungen sowie zwei Kirchen wurden 3"' ^H Vieh gelobtet. Die Stadt Reiliavik ha«e '^M" zu leiden. Ueber Verluste an Menschenleben bekannt. . . Orw^ Santiago, 4. September. (Orlg-^/^ wurde zum Präsidenten von Ehile^procloM^-^ Mterarisches. ,l ß -(Ein literarisches Kaiser d e" ^el , die Völker Oesterreichs.) Ein Prach""" hl)«.. Titel: «Die österreichische Monarchie zur "" ,, ist A^" iiiegierungsjubiliiums des Kaisers Franz ^A.^iste" ,Ali»". bereitung und wird von dem belannten P""^ 'Ml «e <,le" Julius Laurencic unter Betheiligung des l- "'.^" "^ ^ herausgegeben. Das erste Heft dieses »«!'"'«^„lai'l', »,'' Prachtwerles, welches alle l6 österreichische" gelc" ^,»>>' handeln wird, soll schon demnächst z"r/Hr>l''H atsK das Weil im Jahre 18W, dem Jahre des « 84^"^, complet werden. Nachdem jedes der proM'"" .M,l! " .„id ^, trotz prachtvoller, künstlerisch vollendeter ^'Künstler ' ^„H wirtung der hervorragendsten Schriftsteller, ^ (aü" ^il» lehrten der österreichischen Kronländer "lr " M^c., gebunden 12 fl.) losten wird, so dürfte d 'e^ Wsg^ Gemeingut aller österreichischen Böller weroc ' ^ "",„„?' folgt nämlich in deutscher, czechischer, pol'" ^ diese" "hiliiH Sprache. Ein Theil des Neingewinnes "^,hende" f^MH ^ Stiftung verwendet werden: «Kaiser A"",uclchc ° ^ .i» Rtgierungs.Iubiläums»Stiftung für f""s/. habe" ,^ in irgend einer Stellung bU Iah« «""" ^ h' ^ stützungsbedürftig sind.» ,<,„" «g,"" Alles m dieser Rubrik Besprochene " «ed- ^ Buchhandlung Ig. von Kleinmayr bezogen werden. / ^ailiachrr Zeilung Nr. 204. 1755 5 September 18W. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. ^, ^," 4, September. Baron Karlshauscn, Gottschec. — Proch, ^ln,chnm, Inspcctorcn der k. l, priv. Südbahu; Fischl, Privat, ssm «?"'' Hermann, Vungau. Blümcl, Fischbach. Äaycr, Wurm, «M Wien. - Aalen«?, Nesiher. Dorneg. - Pcischer, Vozen. ^ "^'steni, Besitzer, Ägrani. — Cosnecl, Privat, Grafcnfeld. - '3^ ^"N ' Puln- -^ Zhubcr, t. u. t, Rcgimentsarzt, Mostar. -Amtier, Priester, Ncudegg. — Iabnlovec. Privat, Slavina. Stanzer, Gnrlseld. — Kronabetvogcl, Private, Sagor. — Farina, ^nvute, Oraz. — Dr. Hovorla, s. Oemahlin, Präs,. — Koncilija, ^""'rc:, s, Familie, Scisenberg. — Koder, t, l. Ober-Post, ^""lt'r Vrencnz. - Lapajne, Scftetavcc, Kstte., Idria. -An. ^. 's'"'' Dresden. — Haas, Kfm., Trieft. —Hammer, k ,",°^ ^ Vantschi, Kfin., Bern. - Veyer. Kfm., Bremen. "avl,öet. Fabrikant, Marburg, — Reichart, Kfm., Dornbirn. Hotel My°. H, m?^ ^- September. Silar n. Pezdirc, Besitzer, Töplitz. — s ssrm."?'^ ^rau, Klagenfurt. - Cerjaf, Besitzer, 3!,. "' Pogllcnil A. u. H., Oeschäftsleutc. und Scrlo, Student, o'mnh, -^Mahnarie, Lehrer, Knezaf. — Lavric, Lehrer, Graz. Verstorbene. 82 c> ^'" 2. Scptem ber. Leopold Cvel, pens. Schnllehrer, ^' Noseugassc 5, Marasmus. <3,a», , " ^' September, Johann Iuretic, Couducteurs-"")n, 1. M.^ Nudolfsbahn-Ttraße 12, Fraisen. ^teteorologische Veolmchtuugeu in ^aibach. L 2Z ^.D^ 3^ü ! Ansicht I3!,H 4. ^ u. N^s?37 ^ 22' 0 NO. schwach ^heiter ^^^^^6 9 16 8 windstill heitel^_____ l^U.Ma?^785'5 '112^ 3lÖ"schwaÄi heiter j 0 0 0'««^ Tngesmittel der gestrigen Temperatur 17 0", um ^lber^denl Norinale. "antwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ianuschowslu >?^.^ Ritter von Wissebrad, Danksagung. Kr ^"^ ^'^ Beweise der Theilnahme während der "-anfheit ^ ^^.^ ^^^.^^ meines unvergesslichen l Chiles ! Franz Leriauöiö ! s.^ ^ir die ehrende Begleitung zur letzten Ruhe» ! dcr s "^""bers von Seite des Stations-Commandos, ! Celt ^"" Osficiere und Militärzüglinge nnd vun der s- Herren Njerichtsbcamten und der Beamten i». «, ""^anwaltschaft, spreche ich im eigenen uud "amen der Verwandten den innigsten Danl aus. Uaibach, ^^ ^ September 18l)6. l^ Dr. Andreas Ferjanöiö. D. T. l°p»!>t "" ^ illustiicitc« Journal uo» »»f> .Damenhüten ^> ^ lch franco und gratis. (1618) 22 2^rich Renda, Caibach. DWM MMMH von Zrtef ans Paris. Derren Griöar K Mejaö, Laibach. Paris, 28. August 1896. Dir von Ihnen persönlich gewählten Modelle für die deuorstehendc Winlcrsnislm hal'e ich hente bestens ausgeführt in Versandt gebracht. Hochachtungsvoll (3838,8-1 I^„„e PouchNld lleilisiell llenllä, l.zilm!> ^rö«to» I.»^or nucl Lortlnisut »Her üluMu-MIiM. (3188) 7 rort^ii.Iironü vravatton llsnboltou. Henri Nestlö's Kindernährmehl. 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Nicht blos; gesunde Kinder können aus diese Weise volllommcn ernährt werden, auch mit acuter und chronischer Dyspepsie und Darmllitarrhen behaflete Sciuglinge genesen, wenn man ihnen dieses Ncihrmehl in ratio» mllcr Weise verabreicht, in fnrzer Zeit und grdeiheu sodann ans das prächtigste. ?Ius echter Alpcnmilch, Weizenmehl und Zucker erzcngt, gibt dieses Kindcrnährmchl eine reine und gesunde Kost ab, die rasch bereitet werden lann, und wegen ihres geringen Erstehnngspreiscs jedermann leicht zugänglich ist, da eine Dose für fünf bis acht Tage ausreicht, Erste Kinderärzte des In° uud Auslandes empfehlen dieses Nährmittel als vollen Ersatz der Muttermilch, und dessen Verbrauch ist darum auch ein außer» ordentlich großer, Umsomchr ist es Pflicht der Eltern, daraus zu achlcu, dass mau alleu ähnlichen Präparaten, die in marlt» schreicrischcr Weise angelilndigt werden, sorgfältig ans dem Wege gehe, da dieselben nicht nur nicht nützen, sondern in den meisten Fällen nnr schaden. Hanpidepüt für Oesterreich»Ungarn: F. Nerlhal, Wien I., Naglergassc 1. Depots in allrn Apotheken und Droguerien. Warnnnst vor dem Anlanfe anderer in marktschreierischer Meise angclnndelen Präparate, die nur auf Täuschung des Publi» cums abzielen. (2240) 10-8 Zeuiitxe nur »pecieU (2320) ci0—15 In ^käer de886ren 3cnreibw«li'sn'Un,u61ul»ß küullioli, wo uietit, liesyre idi 6irect. llillltliel' lüllliillll!' in llililnllves u. lülien. Lsßi-ünöet 1838. 15 l^eiäme^iüeli. DM^ ll28 lßicntvßpllaulicnzt« '^WU alloi- 2»-86n- uncl yisonlialtiyvn l^in«s2l^ä88vs. luclllauuvn 14/1l! Wl«n >,, ^aximili^nütr^Le 5 (78!)) >Vj^prylm»rkl 5. 11-8 ^^^X ^11 SIN ««l,t«^ M UV» l! N ^l V ^'" Apo»h,s»r» ^^,fW bvl Nlln!t5el> 8auvsbi-unn. > ^^.^I^^_I «»„!,«,»b.hördX« n»p»üf» und von ,,»« »,, lll«,» Voll<»-»«u,n,lttvl. k^lAill-cll^», ^VY,» «U3<»n»t»,«nll, Innerlll,», UN« ««,',,'<«, ««»,»,»«- «u»,«>!-!,c>», ,L!,m«'l,ti!,«!,^ un« »«. 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(ts loflen illuicn >cd,'r Pusls!nlil>n Ocilcxci.ii-Uü.ino^ ,2 Illine ober k> Dllvlitl» slnichf» < Kr»»»,,, „nch !Ui>t«,i'!, »>,b Hcr^sso»,»»!» ,« lleine ode' s> Do»,^c>Nn>chc» 4 .ssroncn <><> H<>p',„l>!chrn werdc» „ich! uevsendel, Verlendunn nur at»en 3<°lN!!kal!w',i,i»<, odl-r Nnclmalime dcs «elrnss,'«, ln p5el,süli» bei Nol,lt8ol,8»uosl,sunn. Course an der Wiener Mrse vom 4 Septenlber 1896. ?««dem «Pneu«« Coursbwm ««U, F°E.«a.AU October .«.«5 u>. «5. " °Mhr, 5' ^z., öl, ft. i8«.^ ^,,,^ ^ '" " - lb? 7U ,K8'?<> ! /° Vest "«!«'V»»«.»..,, Uon» Staalt zur Zahlung i»bernom«eut «isenb.'Vrior.» Obllib<>l)n ««> u, »nan M. lilr 20» M. 4"/„..... ll? — ll?'W (tlNnbeihbahn, 4<>l» >,.«N00 W. 2l><> M, 4"/„...... l2l !i!> 122»!> ss> nnz Il>I»ph.V., «>n. l»84, 4"/, 9!» 7N wl>'70 Galizüche Karl - liudn,!« ^ «ahn, «m. l«»l. 8W fi, E, 4"/„ . S»«N 10UON V°rallbergfi «nh,,, «m. l»«4, . 4°/, !„, «lllbrexte 4«/„ per lasse 122 »N,22 bN d«« Kto. per Ultimo .... 12'« »U 122 s>N d!l2<>!»l»ll>!,e>,Nom. 9!»'f,U »980 4"/» dto. dt°, pcr U!»/,"/n llj»'l5l,24 1K dl<>, bti>. E,lbrr 1<><» st,, 4>/,"/„ INI 40 1UL 40 Klo. Staat« Obllg. (Una, ONb,) U. I, 187«, »"/„..... ,21 «b 1»2 2K bw,4'/,"/nOchllnkre«aI.«bl.»ObI. lW^z ,0« 50 bto. Pr»m.««nl, i^ ,<»<> st. ». W. ,54 5N 155 — Kto. dto, k k»st. «, W. ,5»'—,54'- thtche »nb Ilavonilchc . »7 KN 98 b<> 4"/„ ,ma.llr!sche (10« st, ö.W.) . »?-zb ß8 25> And»« öss»nU. Anl«h»n. Dona«-Mell,.Lo!e k"/„, . . . 127 — ,27»« dto, <«>!lr«hi> ,87» , . ,08-25 ,U9 «b Vlnlehen bor Etabt «örz, . , ,12—! — — ?l„>fye» d. Eladtaemrinbe W!e» 10480 ,N5'bl> Vlnledcn d. Stabtai'Msinbe W!cn (NUbcr odrr «old). , . , ,28-75 I«7'7s> Pr«m!c».U!,l, b, Gtadtam. Wien i«b'5l'!isl!cn. verlolb. b"/„ ,0,'bU - - I.°l,4«/„». -,. _.-, bto ., „ ink« .. <"/» 99 45 100 45 blo. Prim,.<3chlbv. «"/n.I.Em, 114 75 115 75 blo dtl,. 8°/,. Il.Vm, 1,7-75,18 50 N,.0Ncrl, izande»'H>,P.'«nst. 4"/, 1Ul> —l,^,,^, Oes!. st ' «crblnanb« ^orbbal," » . . . „1101,2,0 Etaa»«bal,n....... ?3«'7' ^'" Kübbahn l» »°/...... ^2 ^0 1?» 50 bto l. b«/«..... l»8 85 129 »z Unn -0. 9950,00.- ssivtls» tos» (per Stück), V..baprst.V°f>''c° (D°mb°u) . «-«o 7 - . «!!«I0'0est.VllNl »00 fi. »0°/» ». ,57 90 158 »« Bnnlorrew. Wiener, 1<»n fi. , 26» 5« 2»? — Äubc-r,>«nN,,0cN,,2«»ss,S.«°/» 463 — 4«6 — «rd!.°»lnst. l, Hand, n, «, ,«N fi. — — —-— dto. dto, pe> Ultimo Oeptbr. 874 — 374 50 ltredilbllül, «Ilss. unz, 2W fi. . 405 50 4W 50 Dl-pofKsnliaiil, NNa,. «!»« fi, , »87 50 288- — «»comptr-Vr!.. sldröft,. KW si. 790 —795 - «ürou, llaNeill,.. Wiener. 200 fi. l>»L'— «X4-— Hyp°tt,cfb,.0est.,»0n fi, 25«/„«. 8K — »« — Üäildrrbant, Qefi,, üM'll. , ,25,8 50 257- Oes!ssl,°!lnaar, «a»l. «»« fl, . 951 — 955 — Unioill'N!,! l^l>0 ft...... 300 85 .'»ON 7b «>rt,hr»banl. «Ni,., «4« N . 178-50 1»0 — Llllln von Zl»n»porl' zlnl»rn»hmung»n sper Ltück>, «llbrech!«ahn »<»« fisübn - '— ' «lulsta.lepl. Wenb, 3N» fi. . . ,6X8 1«98 Vühm, Nordbahn ,5« fi, . . »79 50 28« 5« V„Ich»<,hr»n'c G«. 5NU fi. ft. .55U--K52-Donau ' Dampfschiffahrt« > »<>!., Orslerr,. s.«<» ft, «M, . , l,N4 - 5UN - DuiBodmbllchrrE^A^nnfiV. ?''Uö 7» 25 sterdinands^ordb. ,<«»««. CM. 8485 »440 «»Mb, Lzc>l'„°w, Iassy'« fi, V. 272-273— bto dlo. (lit, U) 200 fl. ^. «80-50,2», -- Prllll'Lxx.si Eisrnb. 150 st, «3. , 9b 50. 9? 50 Nlaalsriftnbllhn 2l>« fl. S. . , »7UbU 371 — Silbbllhn 20« fl. L..... 103'5U,04 — Liidnorbb. «jerb.°V. »W st. <., Neue Wr., Prio. r«lÜl»'«ttien ,00 st. . . . ,04 — ,0425 Uüg.'gal!,. e,!,i!b. »«0 fi. bilbtr »07— «08 — Ung.Wtftb.cNaab»»r»»)»»<»fi.V. «,»50 — — wim« LocalbahneN'Nct. »Fctl»u (per Otüll^, «ml»e!.. «Ill«, »st., « fi..... «0— «1-— «»l»rj. Vteinlohlen »0 fl. h»? — «04 — ., WaNenf.!'^r7Z«e,e!.«lt<'N «<-! »l>» — 305 — D,Vis»n Nmstcldn»,...... »»80 9890 Dn.WP.ahe...... <^o",79^85 O». P»!,>r«burss , , , . —'— —'— Dalul»n. Ducnien........ b«ö Ü'K7 205Fl