Laibacher Seitung. .1.« VHH. Di«st»»»z am H8. September »83« Die „Lail'achcr 3«>il,mq" crschsiitt, >»it A,isn^ft,>il- der Smi»- mw ^,l>taq,>, läßlich, ,i,>d lostet sammt d.n Ä.ilaqen i,» Comptoir qanzjäbriss ll ff., lialbjährig 5» ff 3« ^ «,,'. Kreuzbanft im Vomvtuir gangs'r,g !2 st., hu l !', a l, > l q i. .^„^l,,,,,^ ,»V' ö.i,is ssü" .lia < b i ä !> i i i, :i<» s^. „„s,^ ,„ nltiich^li Mit der Vo>5 vorto, frei qa„!jäs,rig, üütcr ,ssr.»^ba»o >i>,ft qcmxcktlr .'lmr„l' l.» ft., s, a , l', ä hr, >1 7 sl. ^<» sr. - I» >. ra t, l'n ,,'q r l'ü s> r siir cinc Sva!tcürc»m,!,g.> 5 sr. (i. M. I»nnitr bis ,2 .^.ilf» ll"1.n < il. fnr ^ Mal. .',0 f,. f,,r ^ M.il und 40 kr für l Mal ,il,/,,sck,°lt, Z>l dicftniGcl'nhrc» ist »ach dcm „Plov>,l,'r>,chc!i Ve,ctzc vu»! til'»sstm„p^" »l'ch w sr. für ciiu' i^^maii^c l5insch.,l<,,,,q hinzii z„ rechlis» Amtlicher Theil. <^e. k. k. apostol. Majestät haben nut allerhöchster Entschließung n ltt. September 1^'>2. Die durch dir Beförderung des ^'ocalcaplanes Matthäus Primoschitsch erledigte nnd dem Patronate des kraiuischen ^celigionssondes imlerstehende Local-caplanei TeiniN ist dem bisherigen i,'ocalcaplane in» Ianlschberge, Georg Do lenz, verliehen worden. Die f. f. Oberste Polizeibehörde hat eine systemi-sirte ^olizeicolnmiss^rsstelle bei der Presibnrger f. k. Polizeidirection, dein Kanzellisten der General-Pro-cllvatnr z» Oedeiiburg , Johann ?! a h n v. ^.'öwin-haid, verliehen. Verordnung dos (5Hofs der Oboisten Polizei b c h ö r d c v o m 17. Scpt c ni b c r l ^5,2, wirfs.vn sin- den gan;e» l!n,sang dec« Kaisersta^tecl, l'etrosftnd das Verbot der „Ä c r l i n i sch c n Nachrichten von Etnats- und gelehrten Sachen" (Hlnide-Spener'schen Zeitung). Die Oberste, Polizeibehörde findet da^ in der Hände- nnd Spener'schen Zeitnngs^Erpedition in Ber^ lin, nnter der Redaction des S. ö. Spiker erschei-nende Tagesblatt „Berlinische Nachrichten von Staats- nnd gele h r t >,' n S a ch e n," im Sinne des H. 2.'l der Preßmdnnng vom 27. Mai !^-!2 fi'ir den ganzen Umfang der Monm-chie zn verbieten. Kempen, F. M. r. Vrlasi des k. k. Finanzministerillms vom I«. September 1«."»2, N'oiüit der Zcitp!,!nl brt^ninl qcmichl ,vi,d, mil welche»! die Anö^ibe del in'ucn ,^u N» ^^rn'ut l>^i,'te» Silbc,^ ' nu'in^'n zu beginnen hat. Mit Veziehnng auf den Erlas; vom !l l. Juli I8.'i2 (Neichsgeseyblatt Seite ^2!l), womit die Legirnng deo Münzsilbers fnr Thaler, Gnlden, Zwanziger und Zehner anf zehn Procent festgeseyt wnrde, wird bekannt gemacht, daß bei dem Hauptmnnzamte die Zahlungen an Silber liefernde Parteien vom zwanzigsten Septem-ber d. I. angefangen, in nenen, nach dem Mischungsverhältnisse von nenn Theilen Feinsilber und einem Theile Kupfer legirten Silbermünzen Statt finden weiden. Nichtamtlicher Theil. Das neue Privilegieu - Patent. ' Das Reichsgeschblatt v. 2li. September bringt em allerhöchstes Patent v. Ui. August l. I., womit das bisher bestehende, am :tl. März lft:l2 erlassene, nnd in der Sammlung der politischen Gesepe nnd Verordnungen, Band «0 , Seite 42 enthaltene Pri-vilcgiengeftl) einer zeitgemäßen, den Fortschritten der Industrie entsprechenden Umbildung unterzogen, und anf jammtllche Bestandtheile der osterr. Monarchie ausgedehnt worden ist. Daß das Prioilegienwesen wesentlich znm Anft schwnnge unserer Industrie beigetragen hat, ist bekannt, und stießt ans der Natnr der Sache. Der den Erfindern, Entdeckern nnd Verbesserern indnstriel-ler Objecte gewahrte Schn!) spornt den Erfindnngs-geist an, nnd dieser bewegt sich unwandelbar in jener Richtnng, welche am Znverlafsigsteu znm Ziele einer möglichst wohlfeilen uud qualitativ befriedigenden Erzengnng cincs bestimmten Artikels führt. Ein Blick auf Euglaud uud die unermeßliche Entwickelung seiner Industrie genügt, um die Wichtigkeit und Nützlichkeit des Patentwesens in klares 5'icht zn stellen. Ohne dessen Einführimg und strenge Handhabung hätte der Erfiudnngsgeist der britischen Gewerbtreibenden nimmermehr so außerordentliche Anstrengungen gemacht, als er in der That machte, um ei,>e Stufe der Vollendung zn erklimmen, welche bis jl'yt wenigstens eine (5os>cnrrenz der festlandischen mit der dortigen Industrie mir ausnahmsweise nud in wenigen Zweigen gestattet. Als vollkommen dem Zwecke eiitsprccheüd mi'isjVi, wir es bezeichnen, daß nicht bloß eigentliche Erfindungen uud Entdeckungen, also ganz Neues in seiner Totalität oder in einer gewissen Znsammenschnng bisher nicht Vekanntcs, sondern anch Verbesserungen und zweckmäßige Veränderungen den Anspruch auf Verleihuug eines Privileginms begründen können. Eine derartige Reform, die oft nnr in einer zweckmäßigen Zuthat oder theilweiseu Modification des üblicheu Erzeugungsverfahrcns bei einem wichtigen Artikel besteht, ist gleichwohl oft so beschaffen, daß dadnrch die Möglichkeit der Ersparung bedeutender (5apitalieu erzielt, und der Nationalwohlstaud bedeutend gefördert wird. Die Wichtigkeit jeder derartigen Verbesserung, wäre sie auch sou st an sich minder erheblich, steht in geradem Verhältnisse mit der Wichtigkeit des Artikels fnr den allgemeinen Verbranch. Angemessen ist die Vestimmuug des Gese^es, daß auf eine neue Erfindung, Entdecknng oder Verbesserung, welche aus dem Auölaude in das österreichische Staatsgebiet eingeführt werden will, nnr dann ein m'sschliesieudeS Privilegium verliehen werden kann w<»n die Ansübnng derselben auch im Auslande noch m'f e.n ^schließendes Privilegium beschränkt ist ,nud daß eme solche Verleihnng nnr an den Inhaber des auoländ.schen Privilegiums oder dessen Rechts-uehmer Statt finden kann. Ist nämlich die Methode, nm deren Einführung ^ im Inlande es sich handelt, auswärts allgemein bekannt, so besteht das Verdienst Derjenigen, welche sie einführen wollen, nur darin. daß sie selbe aufmerksam beobachtet, nnd deren Kenntniß sich eigen gemacht haben; eine Priorität der Beobachtung ist aber etwas mehr oder minder Zufälliges, und hat Nichts mit der Priorität einer Erfindung gemein, welche ein wahrhaftes uud unbestreitbares Verdieust begründet. Andererseits, wenn die betreffende Methode answärts nicht allgemein bekannt ist, und sie im ausschließenden Vesiye eines in den meisten Fällen auch durch eiu Pateut geschnitten EigeuthümerS sich befindet, so wird dieser durch den ihm in Oesterreich >o willfährig angebotenen Schul) sich be>vogen finden, die Methode seiner Erzeugnng um so mehr hier zu ^aude einznfnhren, als er sonst nicht ohne Grund befürchten mnßte, daß sie, noch ehe er ein Privilegium crwnkt, allgemein nachgeahmt werde. Es ist dem-"ach eine im wahrhaften Interesse der ausländischen Industriellen getroffene Verfügung, daß sie gegen Erfilllnng der leichten, in dem fraglichen Patente rorgezeichneten Bedingungen des vollen Schuftes, wie mir eiu Inlander, theilhaftig werden könneu. Die Ausdehnung des Privilegienwesens auf jene Kronländer, wo es bisher nicht bestand, auf Ungarn, Siebenbürgen, (5roatieu :c., liegt so offenbar i>, ihrem Vortheile, daß dieser Punct einer genaueren Erörterung kanm bedarf. Seit die hemmenden Zollschranken zwischen beiden Theilen der Monarchie gefallen sind, soll uud darf es auch keiue Schranken zwischen dem iudustrieUeu Bestreben dießseits wie jenseits geben, uud es wäre überdies; jedes Privilegium, das nicht im ganzen Zollgebiete geschützt wäre, ohnedies: vollkommen unwirksam. Unter dem SchnNe der gesetzlichen Einrichtungen, welche jcht in ihrem wesentlichen Bestände in der qesaMmtei, Monarchie analog sind, wird die Industrie auch in den nichldeutschen Kronländern größere Ausdehnung, als ihr bisher zu gebe,, möglich war, gewinnen. Dann wird auch das Vedürfmsi sich fichll'.n- machen. Diejenige,,, welche ,> re» Betr.eb dmch E.f.„d.,„ge., oder Verbesserungen ;u vervollkommnen wisse.,, nachdrücklich zn beschißen nnd ihnen den Markt fnr die gesammte Monarchie' zn sichern. Privilegien werden, es sei denn, eine allerhöchste Verfügung gestatte iu einem besondere» Falle eine Ausnahme, in der Regel höchstens auf die Dauer von fünfzehn Iahreu verliehen. Dieser Zeitraum ist vollkommen hinreichend, um dem Inhaber einen sehr lohnenden Gewinn zu sichern, wenn die Entdecknng oder Verbessernnq, die er im industriellen Gebiete gemacht hat. in der That so beschaffen ist, daß sie ihm die (5onc»rrenz mit den Erzeugern gleicher oder ähnlicher Artikel erleichtert. Der Gewinn wird zuverlässig mit der Gemeinuüpigkeit und Wichtigkeit seiner Erfindung im Verhältnisse stehen. Dann hat die Gesammtheit ein Recht, zu begehren, daß die Er-filldung zu,n allgemeinen Nupeu und Frommen all: qemeiu bekannt gemacht werde. Wenn man in Erwägung zieht, wie vielfach ein Alilagecapital bei einem nnr einigermaßen lncratio betriebenen Geschäfte sich binnen l.'l Jahren verzinst, so wird man diesen Termin als einen solchen erkennen, der in jedem Falle hinreichend weit gesteckt worden ist. Korrespondenzen. Tries!, 2onstantiuopel, welche bis zum 18. d. M- reichen, enthalten keine Nachrichten von Belang, da wegen der türkischen m>d jüdischen Feiertage eine allgemeine Geschäftslosigkeit im Handel und ,n der Politik herrschte. .. I„ her lchsen Woche 948 fanden eine Menge Veränderungen im Personals der Staatsbeamten der Provinzen Statt. Mehrere Ge-neralgouvernellre wurden übersetzt, einige in Dispo-nibilitat gesetzt. Die officiellen Zeitungen veröffencli-chen die Statuten des neuen Ordens Medjidie, wel-cher in 6 Classen eingetheilt und nur eine bestimmte Zahl verdienstvoller Staatsbeamten als Mitglied« haben kann. Die erste Classe können uur -i0, die fünfte bis 6000 Beamte erhalten. — Am l<'l-v5!torm0nl(>8<>« entgegen, und widerlegt das Gerücht vom Huugerlei-den, indessen widerlegt sie nur deu letzten Punct. Kurz, es ist besser, daß die Manövers vollendet sind. denn die Scheinschlachten von Casale haben neuerdings bewiesen, daß die Piemonteser nichl für den Krieg geboren sind, obschon sie das kriegerische Haus von Savoyen an ihrer Spitze haben," wie letztens die „Times" gesagt. Die französischen Offiziere, welche den Feldmallövern beiwohnten, werden dem Präsidenten der Republik nicht viel Nühmenswerthes erzählen können. Wahrend den Feldmanövern von Pesth hohe fremde Gäste in großer Zahl (regierende Fürsten Großfürsten, Erzherzoge. Herzoge, glorreiche Generäle' aller Nationen) beiwohnen, besnchteu die Truppenübungen von Casale zwei frauzösische Offiziere. Di officüllen Blätter habeu uns nie gesagt, wer diese französischen Offiziere sind. — Machen Sie jetzt einen Vergleich zwischen den fremden Gästen, welche den Manövern von Casale und jenen von Pesth beiwohnten, und urtheileu Sie. ob uusere Blätter nicht lächerlich sind, welche einen solchen Lärm schlugen, weil ein Paar frauz. Offiziere nach Casale kamen und es so viel als möglich vermeiden, eine Beschreibung von den Vorbereitungen in Pesth in ihre Spalten aufzunehmen. -^ Morgen sollen die Truppen vou Genua ausrücken, und durch drei Tage Scheiugefechte vor der Festuug geben, während die Nationalgarde die Wachposten in der Stadt übernehmen wird. — Als hier die Ausschreibung der nenen österreichischen Anleihe von «0 Millionen Gulden bekannt geworden war. wollten einige Democrats!» die größte Zerrüttung der österreichischen Finanzen sehen, und, stets im phantastischen Taumel, von dem sie uur der Tod genesen taun. behaupteten sie: es sei unmöglich, daß in so kurzer Zeit dae» Geld zusammengebracht werden könne. Nun denken Sie sich ihr Erstaunen, als hier das Resultat bekaunt wurde, welches die Conservative» nie bezweifelt hatten. — Immer mehr erhält unter uuseren Conservative» die Meinuug tiefere Wurzelu, daß cS mit uuserer Constilutiou hur nicht gar zn, lange dauern könne. Man begreift zn gnt, wie leichter man in den angränzenden Staaten athmet, wo die Regenten - Regenten sind, Oesterreich Wien, 24. September. Die Abreise Sr. Majestät -des Kaisers nach Croatien und Slavonien ist vorläufig auf Freitag den 1. October festgesetzt worden. Die kaiserlichen Garden und die Hofdienerschaft gehen Anfang der nächsten Woche nach Agram ab. — - Se. Majestät der Kaiser wird während Seiner Fahrt nach Agram die Eisenbahübauteu am Sem-mering besichtigen und am 1. October den Semme-riug passireu. — Nach einer in Gral) eingelangten verläßli-chen Nachricht wird Se. Majestät der Kaiser die Rückreise von Croatien am 25. October antreten nnd den Weg von Warasdin über Pöltschach, Marbnrg und Gratz nach Wien nehmen. In Graft dürfte sonach Se. M. am 2«. ankommen und daselbst einen Tag verweilen. — Wie man aus Pesth schreibt, ist der kurze Aufenthalt Sr. Majestät des Kaisers in Pesth von einem Gnadenacte bezeichnet, indem Allerhöchstderselbe, einer Anzahl Gesuchen Gehör schenkend, die Freilas-snng mehrerer politischer Sträflinge anordnete. Die Zahl der in diesem Jahre Amnestirten beträgt mit Einschluß derjenigen, denen der größere Theil der Strafzeit nachgesehen wurde, nahe bei zwei Tausend Individuen. — Se. Maj. der Kaiser hat angeordnet, daß ln-i feierlichen Anlässen die Belenchtnng der Aerarial-gebäude auf Staatskosten zu unterbleiben habe. — Die k. k. Intendanz in Mailand, welche die sequestritten Iesnitengüter administrirte, ist zur Abrechnung aufgefordert worden, da, Italien anbelangend, die Besitzthümer dem Orden ohne Schmäleruug wieder zurückgegeben werden. — Die Verordnung über Vornahme der Prü-fnngen für Lehramtscaudidateu an Realschulen wird demnächst erscheinen. Es ist die Aufstellung einer besonderen Prüfnngscommission dafür im Antrage. — DaS von dem Armee-Capellmeister Leonhardt in Musik gesetzte Soldatenlied vou Zedlitz: „Hoch Oesterreich, edles Haus, Steck' deine Fahnen aus", wird von allen Truppenkörpern der k. k. Armee eingeübt, und es ist gestattet wordeu, daß dasselbe auf Märschen und sonstigen Gelegenheiten, bei welchen den Soldaten das Singen gestattet ist, unter Musikbegleitung im Chore gesungen werden könne. - Von Katholiken Vreslau's und der Proviuz Schlesieu unterzeichuet, circulirt gegeuwärtig ein an alle Katholiken gerichteter Aufruf, eiu katholisches Organ für Schlesien in's Leben rufen zu helfen. Der Aufruf verlaugt Zeichnuugeu für das Capital von 20.000 Thalern, welches zur Gründung der „Katholischen Schlesischen Zeitung" erforderlich sei, und zugleich Subscriptioueu m>f ein miudestenö einjähriges Abonnement. Die Zeitung soll vom 15». December ab in Breslau im „großartigsten Maßstabe" nnd mit einem alle anderen Zeitungen an „Reichhaltigkeit übertreffenden Material" erscheinen. — Sämmtliche Nachrichten vom Ober- nnd Mittelrhein melden als eine Folge der vorhergegangenen heftigen Regengüsse das AuStreteu des Rheins und seiner Nebengewässer. I„ Freiburg hatte der Re-geu am 18. d. M. bereits über <'0 Stuudeu ange-halteu. Ueberall ist man bemüht, deu Nest der Ernte uud das noch ausliegei.de, Heu vor deu verheerenden Fluchen zu bergen. - In Folge einer allerhöchsten Anordnung müssen alle Unternehmer öffentlicher Staatsarbeiten gleich bei Abschlnsi des Contractes verpflichtet werden, an Sonn- und geboteneu Feiertagen keine wie immer geartete Arbeit vorzunehmen. — Im künftigen Monat soll in Berlin ein Congreß von Künstlern und Kunstfreunden Statt fiu- den, der ans Abgeordneten der sämmtlichen Kunst« vereine des westlichen Deutschlands bestehen wird. Die Eröffnung des Congresses ist auf den 20. October festgestellt. Wien, 2!l. Sept. Der Banns von Croatien, Herr FZM. Freiherr v. Iela«'il-, tritt Donnerstag die Reise vou Agram nach der Gränze an, um Se. Maj. den Kaiser daselbst zu empfangen, wo sich auch der gesammte hohe Adel und die hohe Geistlichkeit aus Croatien und Slavonien versammelt. — Dem Vernehmen nach wird die Negierimg einen besondern Commissar an die bosnische Gränze senden, der den Auftrag hat, für die Uuterknuft der nach Oesterreich geflüchteten bosnischen Christen über den Winter entsprechend zu sorgen. -- Zwischen Oesterreich und Frankreich wird jetzt Depcschenwechsel geführt, der die aus Oesterreich nach Frankreich gezogeneu Zigeuner betrifft, die dort seit Jahresfrist in verschiedeneu Gegenden znm Vorschein kommen. nnd deren Zahl sehr bedeutend sein soll. Dieselben behcuipteu französische Unterthanen zn sein, und fordern von der Regierung die TransPortal ion nach Algerien, ihrem eigentlichen Vaterlande. ES wnrdeu dieselben bis zur Eruiruug ihrer HeimatSver-hältuisse vorläufig in einzelnen Gemeinden untergebracht. Aus Ungarn wegzuziehen wurden sie augeblich durch die jetzt eingetretene strenge Wachsamkeit der Behörden veranlaßt. " Um die AllSfolgmig der emberuftnen Knpser-münzen zn erleichtern, sind nunmehr nebst den Lan-deshauptcassen auch sämmtliche Eammlilngscassrn angewiesen worden, dieselben gegen Bank- oder Staats-noteu einzulösen. Die Filial.Escompteaii^lt her Nationalbank zu Lmz wird am 27. d. M. ihre Wirksamkeit beginnen. Pesth, 22. September. Die „Pesther Zeituug" meldet - „Heute Früh um tt Uhr geruhten Se. Majestät d.is oberhalb der Uellöerlinie befindliche Infanterie-Lager zn besichtigen und dnrch die Truppen, nach Alar-miruug derselbeu mittelst zweier Kanonenschüsse, einige Veweguugeu ausführen zu lassen. Se. kaiserl. Hoheit der Großfürst Thronfolger vou Rußland, in Begleitung Sr. köuigl. Hoheit deS Kroupriuzeu von Württemberg uud die meisten anwesenden höchsten und hohen Gäste machten Ausflüge in die Umgegend, namentlich nach Waitzen, waren aber bis 1 Uhr wieder zurückgekehrt, um welche Zeit auf dem Platze vor dem allerhöchsten Hostagcr das Infanterie-Lehrbataillon, eine Iäger-Lehrdivision, eine Sanitätscompagnie, dann Cavallerie-Abtheilungei! in verschiedenen Erercitien sich producirten. Morgen verlassen S?. apostol. Majestät der Kaiser das Lager bei Palota nud werden bei einem zwi« schen Gomba und Pesth stattfindenden zweitägigen Feldmanöver, wo bivouaquirt wird, den Uebungen Allerhöchstihrer Truppen beiwohnen nnd unter denselben verweilen." Der „Spiegel" berichtet: „Heute feierte das Nationaltheater wieder einen glänzenden Festabend, wie er in solcher Herrlichkeit höchst selten in den Anna» len dieses Instituts verzeichnet sein wird. Se. k. k apostol. Majestät geruhten dasselbe mit Allerhöchst' ihrem Besuche zu beehren, uud die Mehrzahl der höchsteu u„d hvheu Gäste, welche gegenwärtig hier versammelt sind, wohnten theils in der k. k. Hoflog/, theils in den angränzenden Logen nnd Balcousitzen der Vorstellung bei. Beim Erscheinen des allergnä-digsten Monarchen tönten frendige Acclamationen von Seite des anßerhalb des Hauses massenhaft versammelten Publikums, dreimaliger Tusch ertönte im Orchester, als Se. Majestät in die Hofloge traten, in welchen Ilibelklang sich die begeisterten Eljenrufe deS von den Sinen sich erhebende,, Auditoriums mischt^ welche Zeichen liebender Verehrung Se. Majestät i" huldvollen wiederholten Verneigungen entgegen zN uehmeu geruhten. Ee. Maj. der Kaiser geruhten der Vorstellung (der Oper: „Barbier von Sevilla") biS zur Mitte des zweiten Actes beizuwohnen nnd wurden bei der Rückfahrt von der auf dem Wege befiudliche" Menge mit freudigen endlosen Zurufen begrüßt. Die Priuzen de6 kaiserlichen Hanses, so wie die znr S"'te Sr. Majestät gehörigen hohe», Offiziere und Amc- »Aft tionäre entfernten sich ebenfalls, als Se. Majestät das Hans verlassen hatten." D e u l s ch l ., n d. Berlin, 22. September. Der „Pr. Ztg." geht aus Frankfnrt eine Darstellnug der Flottenverhalt' Nisse zu, welcher wir Folgendes entnehmen: Die Unterhaltungskosten sind anf ungefähr 1K.000 Thlr. monatlich reducirt. Dieses Resultat war jedoch nur durch Verwilligung von Abfindungssummen zu erreichen. Das Geschüft der Veräußeruug selbst wurde bekauutlich dem StaatSrath Fischer übertragen. Nachdem die Schwierigkeiten, welche sich seiner Thätigkeit znerst entgegenstellten, überwunden, hat derselbe mehrfache Verbinduugen, um Kaufer zu erlangeu, angeknüpft; anch die Ankündignng der Veräußerung Mit speciellen Beschreibungen und Nachweisuugen begleitet, lmd solche namentlich für die außereuropäischen Lander verbreitet. Iu Betreff der Veräusie-ruug des Materials an Bewaffnungsgegenstauden und Geschüyeu sind die deutschen Uferstaaten, so w^ Oesterreich nnd Preußen znr Uebernahme aufgefordert worden. Es haben sich jedoch Oesterreich, Mecklenburg, Hamburg und Lübeck bereits ablehnend erklärt. Demnächst hat mau die Benichuug der Geschüne für die Vnndesfestuugrn >n Aussiebt genommen. Ebenso sind die Kanonenboote mehreren Vundesregieruugeu zum Verkauf augeboten. Vou den Schiffen ist bekanntlich uur die Segelsregatte „Deutschland" versauft, wegen des Ankaufes der übrigen Schiffe sind, wie mau sich erinnern wird, mit der brasilianischen Negierung Verbindungen angeknüpft, und steht deren Antwort mit dem Ablauf d. M. zn erwarten. Was schließlich die Aufbringung der Unterhaltuugskosten betrifft, so reichen die FoudS der Mariue für dieselbe», nicht im Entferntesten aus. Es haben dieselben daher nnr durch Aufnahme von Vorschüssen gedeckt werden können. Berlin, 23. September. Der „Preußische Slaatsanzeiger" veröffentlicht eine Bekanntmachung des k. Generalpostamts, daß vom 1. October d. I. an eine nnmittelbare Postoerl'indling zwischen den deutsch-österreichische» Postvereiusstaaten und Nordamerika hergestellt wird. Dieser oirecte Postverkehr erstreckt sich vorläufig uur auf Briefe und Zeitungen, (uuter Band). Das Porto für eiueu einfachen Brief (1 Loth Gewicht) beträgt 13 Silbergroschen. Aus Nheiuprenßen erfährt das „Mainzer Ionr-nal" , daß die Angelegenheit der Iesuiteu und des <>nl!,'ssl!m> k. i'mlmicm» anch bei dem ebeu versammelten Proviuziallandtage zn Düsseldorf nnd zwar sehr entschieden znr Sprache kommen werde. Es ist in dieser Veziehnnq auf eine Stelle iu der Eröffnungsrede deS rheinischen Provinziallandtages zu verweisen, welche sagt: „Es gibt Fragen nnd Interessen, welche in diesem Augenblicke die Gemüther in uuserem Vate»laude tiefer bewegeu als diejenigen, welche in den Kreis der Berathung des Landtages falleu, Fragen der Confession uud der Politik, an denen wir nicht als Provinz, sondern als einzelne Glieder des gesammtcn Vaterlandes Theil haben. Diese Fragen werden anf den ihnen gewiesenen Wegen ihre, dem Rrcht nnd der Ehre entsprechende Lösung finden, sie würden anch, in so weit sie confessionell sind. vielleicht schwer heilbaren Zwiespalt in unsere Versammlung werfen." Hanau, ll). September. Die seither auf den Nathhänsern der Ortschaften unserer Provinz aufbe-wahrten Waffen und Fahnen der Ortsbürger werden soeben sämmtlich Hieher gebracht, um daun zusammen von hier aus nach Cassel trauspornrt und dort aufbe^ wahrt zu wcrdeu. Gdenkobeu, N.September. Am l«. October wird die Eröffmmg der Neunkirchuer-Saarbrücker-Forbacher Eiseubahu Statt finden, nnd somit die directe Verbindung zwischen Ludwigshafen uud Paris hergestellt sein. Schwede n. Ehristiauia, 17. September. Gestern Nachmittags 4'/2 Uhr trafen Ihre Majestäten der König uud "Königin mit hoher Familie und Gefolge uou ihrer ^lse nach Dentschland kicrselbst wieder ein. nachdem zegen 2^2 Uhr bereits mit dem verabredeten Signal Das Dampfschiff „Thor" signalisirt worden war. Unter der üblichen Parade, unter Salutschüssen von der Festung uud dem lebhaften Hurrahruf der zahlreich versammelten Menschenmenge traten die hohen Herrschaften an's Land. Nachdem sie in's Palais sich be-gcben, zeigten Ihre Majestäten sich m, den Fenstern, >vo dieselben ebenfalls mit allgemeinem Inbel begrüßt wnrden. Die königliche Familie begab sich sodann in'S Schloß, wo die Gesangvereine ihnen am Abend einen Willkommen brachten. Schon den 1.^. Nachmittags 5 V« Uhr hatte man den König mit Familie erwartet- , S ch w e i l Vern, 17. September. Die österreichische Ge- , sandtschaft hat dem Vundesrach eine Note der lombardischen Statthaltern zugestellt, laut welcher die päpstliche Negierung die Unterstüpnng Oesterreichs au-gerufeu hat, »m den Ansprüchen der Weihbischöfe von (5'omo nnd Mailand anf das Pollegio-Seminar und das Collegium von Ascona Geltnng zu verschaffen. ! Der Buudesrath hat die Note dem StaatSrath vou Tessiu übermittelt. Die Grauzberichtigung von Seite der eidgenössu < schen nnd österreichischen Abgeordneten hat ihren gnten , Fortgang. Besichtigt sind die streitigen Pnncte in Martinsbruck, Münsterthal, Poschiavo und Vastasegna. Gegenwärtig befinden sich die Kommissäre auf Besich-tiguug des Val di Lei, eiues Seitenthals von Avers, ' daS auf deu eineu Karten als bünduerisches, auf au-dern als österreichisches Gebiet bezeichnet ist. Die ansehnlichste streitige Strecke ist die zwischen Martinsbruck und Finstermüuz; sie zählt 10 bis 12 Stunden im Umfang uud ist reich an Waldungen uud Weiden. F r a n k r e i ch. P^ris, 20. September. Die Reiseberichte des „Mouileur" reichen bis zum W. 9 Uhr Abends aus Lyon. Der „Mouimn" meldet, daß dort der Empfaug eiu ercelleuter, der Ruf, „es lebe der Kaiser" e,u einstimmiger war. Der Prinz-Präsident sei wohl, seine Reise sei eine ^ceihe von Ovationen. Wieder hat sich ein Eisenbahnunfall ereignet, der sehr ernster Alt ist. Ein Personenzng, der Montpellier am 17. Mittags 2'/^ Uhr verließ, ist mit einem von Beaucairc kommenden Warenzug zusammengestoßen. Glücklicherweise hatte der vou Montpellier abgehende Zug noch nicht seine ganze Kraft entfaltet, weil sonst der Znsammenstoß alle Waggons hätte zerschmettern müssen. Das Unglück ist übrigens doch uoch sehr ernst, denn nach den nns vorliegenden Berichten sind li0 Personen mehr oder weniger schwer verwundet worden, von denen 2(i ihre Reise nicht fortseyen konnten. (Ein anderer Bericht gibt die Zahl der Verwuudeteu nur anf 30 an, von denen 12 ihre Reise einstelleu mußten.) Die Loco-motivführer retteleu sich durch Herabspringen vou einem uuvermeidlichen Tode, da der Zusammenstoß so stark war, daß die ersteu Wageu der beiden Züge zertrümmert wurdeu. Die Behördeu vou Montpellier begaben sich sofort uach dem Ort, wo sich der ^ Unglücksfall ereignet hatte , um eine Uutersuchnug auznstelleu, sie wurden von den Eisenbahubeamten schlecht empfangen. Vor 14 Tagen hatte sich an der nämlichen Stelle ein Unglück ereignet. Die Bahn wird sehr stark befahren; es scheint, daß täglich 1.'l0 Züge von Montpellier ankommen nnd abgehen, und m.r em einziger Beamter mit der Direction der Züge beauftragt ist. Der Prafect des H«''rault-Departemcnts hat bei der bevorstehenden Anknnft deS Präsidenten an alle önedeusrichter nnd Maires ein Ruudschreibeu erlasse.,, worm er die Empfangsvorbneituugeu anordnet. Die Gemeindcräthe sollen in einer außerordentlichen Schuug die uölhigeu Fonds votircn zur Ausschmückung der Orte, durch die der Präsident kommen wird uud zur Almo-seuvertheilung an die Armen, damit diese auch au der allgemeine» Freude Antheil haben. Die Maires und Friedensrichter der Bezirke von Montpellier und Lo-d've werden für den 1. October mit Deputationen der Gemeinderathe und Einwohncrschaften nach Montpellier eingeladen, um vor dem Präsidenten vorbei zn defiliren. Die Gemeinden müssen Fahnen mit den Namen ihres CantonS und ihres OrteS haben. Die Friedensrichter, MaireS, Gemeinderäthe l,nd Bewohner der Bezirke von BezierS und St. Pont werden für den 2. December in Veziers in der nämlichen Art und Weise zusammeukommen. Reden dürfen nicht gehalten, wohl aber Adressen an den Prinz-Präsidenten übergeben werden. Diese Anordnungen sind unter Trommelschlag bekannt gemacht worden. Als Gesammtergebuiß der Gemeiuderathswahlen stellen sich bei geringer Theilnahme die massenweise,» Erfolge der Negiernng heraus. Man meldet jedoch auch einzelne Siege der demokratischen Opposition. Der „Moniteur" veröffentlicht wieder eine Reihe von telegraphischen Depeschen über den Aufenthalt des Prinzen in Lyon. Neues uud Neuestes. Telegraphische Depesche des k. k. Militär- und Cirilgonvernements für Ungarn an das k. k. Ministerium des Innern. Lager bei Palota, 25. September. Se. s. f. apostol. Majestät, vom Frlr-manover rückgelangf, ha-b>„ wieder das Lager bei Palota bezogen. Telegraph,' sch e Depesche vom General-Adjntanteu der Armee an Se. Ercell. den Herrn FML. v. Kempen in Wien. Lasser bei Palota, 2ll. September. Se. Majestät haben am 23. d. M. zum zweitägigen Feldmanöver das allerhöchste Hoflager nach Gyömrö, am 24. nach Maglod verlegt und sind heute den 2!!. hierher rückgekehrt. Diese Feldmanöver, bei denen Allerhöchstdieselben ein Armeecorps gegen Ee. kaiserl. Hoheit den Erzherzog Albrecht commandirten, wozu gar keiue Dispositionen voraus bekannt gegeben, son« dem nach Umständen, wie vor dem Feinde die Anordnungen getroffen wurden, waren sehr lehrreich für die höheren Stabsoffiziere nnd Generale und gaben ein lebendiges Bild des wirklichen Krieges, wobei die Truppen aller Waffengattungen eine vollendete Ma-"^'rilfthigkeit l'.-w,Vsel'. Der Gesundheitszustand im Lager ist eii, vollkommen befriedigender. Telegraphische Depeschen. — Wien, 27. Sept. (Tel. Dep. der Tr. Ztg.) In Marseille wnrde eine H ö ll e n m a sch i n e mit fünfzehnhundert Schlünden entdeckt. Das (5 0 mpl 0 tt ist vollständig enthüllt, und der Präsident von Marseille abgereist. " Frankfurt, 2!',. Sept. Npctige 82^; 4'^ pctige 73^ Mien 103'^,; Lomb. 88-^. * Florenz, 21. Sept. Mittelst großherzogli-cher Entscheidung wird die nach der Gränze des Kirchenstaates zn erbanende Eisenbahn über Aretina geführt werden. Mit 1. October l. I. wird die Verlosung der toscanischeu Tresorscheine beginnen. * Genua. 23. Sept. Die Nationalgarde hat hier, so wie kürzlich zu Turm, die öffeutllchen Wachtposten übernommen, da die Gari'ison zu deu Manövers, welche 3 Tage dauern werden, ausgerückt ist. - Paris, 2.';. Sept. Renten 104,05-.77.N0. Der Präsident hat sich von Valence uach Avignon eingeschifft. Hl, s!5llMss' umi Vwli» «c1mls!M»nix<:1>!s> li, ««H"'"«!'! >"» 4- ll. Kl. iK'ssinn!, 5<» >v«>l-llj! nik<'U, vv<'!<:I,»! lluslm I!«',! Nl-llMsn noll,>n, uml rix'l^iolillll'll >!'»'<' ^n Vs>l-lr<'t<'l', ^«'llll!^ §. 19 ,!<, ^!l>l!llinss< lus s sI<«! slill,>8t >v<>nck>n XU >vs)IllN. 1)»^ l!>,ll,«. llii^l Mi ^i<.n!mi^Ii,iitt 2 ll., lür ^il^Ii<<1<>r l>I»,r 1 ll. msinlilliln, u,«l 1l«nn Iljs^. !>0N n, l»<»onl1lsn ?'lill»n von tier linli-,0!,lun^ f!i<>8^ l.inl'N'iclit^l'Ili»',« l»,. "" ""b ^'"lag von I. v. K^inmayr uud F. Bamberg ,u Laibach. Verantwortliche Herausgeber und Redacteure: I. v. Kle,n,«ayr und F. Vamber" An!)MH Mr I^m!lac!wvSeittttt^ T'legravkiscker (^onrS ° Vericht der Staatspapicre vom 27. September 1852 StaatSschuldverschrctt'iiiissn, z» .'> p(lit. (l» («M.) !>5 3/> detto ., ^ '/2 ,. .. 85 Darlegn '»it Vcvws,l»q U. I. l 8!j!>, fin 250 N. 13<» für l0l) ss. Neues Aiiichc» l.i!!<.,-, ^........ <»', 1l/!ina»t, Nth!. !«<) l/2 G. Munat, «»gsl'lN'g, siir UN» (^»!dn> ^>i,., ^„,5, < «5 Vs. Us^,. z>'a»sf»rt c,,M., (s,,r !2<) ,l. jiidd, V»> ) ems-Währ. i>»^ !/^ si, ^»f<, ft!,,,l>,» ll^ l/> 3 V^niat, Oemla, fur !M> >u»e PirilU'»!. 5,'irc, G»!d. l.^.i (". i Ml)»at. yaml'iirss. siir !<»<» 'ii)>Ucr B>i,n^, ^tti>!, <7<) !/2 2^(l'»a'. Üivur,!!,', s»r ^(»0 Tu^cuüischc i,'i> e, ttluld, l < ^ Vs. 2 Ml', a'. kmldoil, siir l Pfund Zterli», Gnldni ^ !''^ ^ ?>."'"!' l, l l-2l>! ^ iUlvuat. Mailaiid, fiir:ly<) ^Desicrn i«h. ^'i>^ G>,lc>, < >5> 2 H^n t. Viars.Ol., siir :l00F>a!!s.»,. . (^,i!p. iM Vf. 2 Me,,«!. 'Üaris. f»r:«»ttFra»f!>! . tt>!i>!d, liittVf. 2Ä>.'li»". ^'l'üstaütiüupl'l, für I (^,!ir,ü . vara ^«9 .'ll T. Sich>. Z. »275>. (2) Nr. 2,45, Edict. Uedcr freilvilliqcs Ansuchen des Herrn Johann Hudcr wird vor dle-scm Gerichte am i). October d. I. Vormittag um 9 Uhr dlc öffentliche Versteigerung ftlner bilden Häuser Consc. 1^1 und 1^2 , Lmmr An- und Zugehör in der Sl. Peter-Vorstadt, vorgenommen werden, und hierzu dle Kauflustigen mtt dem Beifügen cm-gcladcn, daß die Llcttatlonsbedlng-nisse und der Grundbuchscrtract dlcr^ gcrlchts eingesehen werden können. Vom k. k. Bezirksgerichte Lalbach ll. Section, am tt September ^5!^. Dcr k. k. Bezirksrlckter: Dr. v. Schrey. Z, »;5l. (2) An zeige. Das daus Nr. 15, in dcr Polana-Vorstadt, das sich lm besten Bauzu^ stände befindet, für mehrere Jahre gegen Brandschaden versichcrt lst, sonn-seitlg und imtttn inGärtcn liegt,itro-ckene und freundliche Wohnungen hat, und einen lahrllchcn Zinsertrag von 330 ft. C.M. abwirft, ist gegen die billigsten Zahlu'igsbedingnlsse aus freier Hand zu vcrkaufen. Nähere Auskunft wild am Raan Nr. 1tt7, lm 3ten Stocke, ertheilt._____ Z. ,848. (2) (Caspar .^adjtsck, Buchen,o^'r und Galan-tene - kibtiter id>cka!tspll'tz, einpsichlt sich dm geehrten Klmden durch ein fluch ossoilines ^ia-. Mr^non Schulz Schrcid- und ZeichuciNlquisiten für ''bi'ei'm angrhcildc» ^chulclns; ^sonders l'eachtlns-werll) düMeü für angshcnde Zeichner die bci iliir sortirtenZcichncnrcquisilcn scin, da selbe als ucu anbekommene Artikel besonders vonheilhast und die Preise sehr dilliq gcstclit sind. Fl'ir die Ocnsd'armcrie sind bei mir eigens sü> ihren Dienst eingerichtele Brieftaschen in großer Auswahl fortwädreud am Laqcr. So cdcn ist sine g^nz llische Sendung Stahlfedern von den gesuchtesten Falxikalen, so wie auch Federhalter angekommen, und im Großen so wie einzeln zu haden. Aucli sind Gel'et- und Andachtsdü-cher in deutscher, italienischer und sloveüischer Sprache in genügender Auswahl vorräthi^. Ferner Stahl' und Sill'esdeschlage für Gebetbücher, so wie echt romanische Violin - und Guitarre Saiten zu den biUigstcii Fabriköpreisel, zu habe». Empftyle mich lines geneigten Zuspruchs. Z. «366. (l, Kundmachung. Mit l. November d I. wird im hierortigen Schicßstattlocalc die Kaffchsicdcrei sammt Billard und die Zuckelback. ^. 12.-19. (2^ Bei UZi.-»z,,n v. Uil«.'!»»»»»««^,' »K? ^^«l«»' H«iT«n!,<','K' in Laibach ist zu haben: Neuester Heiraths- und Ehestands- Katechismus. Ein pra ctisch er Rathgeber für Liebende, Ghelustige, Witwer unv Wit w e u, C'tthattend- Die Küüst, wie >„a» glire (hatten >väh' le>, , sie qetrell echalce,', ^or Eifersucht bewahre» und davo» beile», so wic all^i, Zwilt fe,n halte», dbe u»d F,ieden, Eiitt>achc ». hlNi'liches s^luer- in der Ehe befestigen ll»d zufriede» leben ka»», Verlag l'0!i Reichel. Zte Ausi'ge. 5,» t,'. Schönstes Festgeschenk fur Damcn! Dräuen - NchmNsk' Vdcr: Braut u. Gattin wic ltc jcin sl'll. Ein pralle» .-SpIeg^I als Fl stgesche'ck sM'Deutschlands Bräute und F, alien ^Verlag von Reiche! ) Eleg. brosch. 5l kr. Dcr Mundschenk Uttd Getriinkefertigev. Practischc Auwei s l, n gen, alle A rtcn kalter und warmer Getränke in mehr als !tT>O verschiedenen sc>>te» scl)l,- gut und billig z>< bociten. Ein HaNddlich sm' Eonditoren, Ga stivirthe, Restaura teme imd H^U!?ha!tiülge» .'e. l!ce Ablage. 54 kr. Wichtige Schrift siir Jedermann! Die Teele des Menschen, oder: Guthüllullsscu über die geistige Natur deS Menschen, dao Seelenleben , das Selbstbewußtsein und die persön-> lickc Fortdauer nach dein Tode. Vom Hofrach »>-. Fr Groß, 2ce Ausi. Preio ^» l kr. l<(N»!!>!)<>!! ! )l ns, chte n l»,d Pol! c! k, des V'üc^intt Palniei sto», als Minister, Diplomat imd Staacsiuaü», inic cioel' E'l'I'itlüig ve>, George ^e»ry Hra,ici5. Au^ den, Eüglilche» ro» Eömarch, l,^52. 2/i8 kr. Boz (Dickeno) ^eiannnelce. Wnke. l —lll. Band. 1852. ü Band fi. ,. ^l kr. E a b i i! e t ö - B > bliothek, österi eichische. »enester u»b bester deutlcher Original oniane u»d llebei schlinge,, der beliebteste» Schriftsteller des Alisla„de5. I bis ll. Lieferung, emhalcend: Dcr Ioftlkoin^, Ei» Noniai, i» 5 Banden alls Herlossohn's nachte-Iass.i,en Papiere». Vo„ Philipp Galen, l-3. Band. 2^>el, 1852, :'l ^icferi!»g l2 kr. Eantli, Easai', all^ein^ine Weltgeschichte, Nach der siebente!, OiigmalaliSgabe, für das katholische Dclitsch-!a,!d bearbeitet vo» l)l'. I. A. Moritz Briiyl. >. Band. Schuffhansen l«,!!). si. 2. 42 kr. Earns, Ca>l Gust. , Phisis. Zur Geschichte des leib-liche» Lebeiis. Mit «I in de» Tert eingedruckte!' Figuren. Stuttgart lk.'.l. fi 5. 24 kr. — — Psyche. Zur Entwicklungsgeschichte der Seele. Zweite verb, und renn. Aussage. Stuttgart l831> si. 5, 24 kr. Do»l», Ludwig, biblische Geschichte dc^ alte» u»d ueuen Bundes. Zun, Prir,atgebrauche. l. Band. Mit einer Karte deö heil. Laudes. Wie» »852. 48kl. — - - Biblisches Handbuch sür alle Stande. 2 Bände. Wie» 1852. l ss. Fischer, Eii»o !)>'., Vollesliügen über Geschichte der »euer» Philosophie. I, Bai,d. I. ?lbthcilul!g. Stntcgart 185 2. si. ,1. 48 kr. G a n, n e. BehairlichkettsklNechisnms, oder: Eatechis-mus der chustk^th^lische» <^ehre. Ausführliche Darstelln»^^ der chr,stl,chen Religion voi, Aiibegi»,, del Welt bis auf imsere Tage. ^)< Ge^r > chr sb ei st a » d , der, beiü, Prozeß - Versah,e» in de» verschiedenen bänden, Deutschlands, El» Leit' fade» i» Rechtöstieitigkeiten ror Schiedsrichtern »»d Gerichte», so >oie bei Testamente», Siegellmge", Inoeutuie», Taxen i>. s. w. Neue Ausgabe »852. ss. l, 5 kr. Gerla ch, l)i>. Jos., Der ^ottenkrebs u»d das Ostioid-uid. Ei» Beitiag znr Geschivulstlehre. Mit zw<> Tafeln. Mainz 1852. 58 kr. Ha» b er, Ig» A»t,, die hohe Bedeutung der g»' des klösterlich - ascetischen i.'ebe»s. Imiöbrilck l^52» 3lj kr, H erders , Ioh. Gottsr. v , sänmitliche Werke '" 4 0 Bände». S lütten t l«5>2. l. biü 4, Va»d. :» ss I. l<» kr. Metzger, Ilch., Gaitenbuch, oder: A»leit»»g ^!l' Erziel»'., oll^r ,^»chcnge,vächse, Obstbaunie »»d Zierpswoze». Mit einem Kalender d^r i» jede», Monate in dein Geuiiise-, Obst- u»d Bluineugarte» <» reiiichleiidei, Arbeite». Dritte Aussage Mit v!^' Gaitenpläne» u»d riele» Hol, u » d , der, oder Geley- lüid Verfassllugs-Kemmnsi der verschiedene» Länder Delitschlands. Neue Ausgabe. !«5>2. ss, !. '<>? kr. l>n !) ,lü , 'l'!!<;<»!«^>!.'l I^!» li2' !1. .'!. ^6 kl-. Salfiuger, l)i-. I, B, , dcr Wallfahrer. E>" Volksronia». 2 Bände. Wlen ,852. 2 ss. Sa min, Eail, Neise - Sk<^e» , gesammelt auf nn'>-lie» landu'üthschafcliche» Waiiderunge» durch Dcntsch' land, Belgie», England, Ungar» u»d Ober- Ita-lie». Augsburg »852, ss. l. 2 kr. Schiferie, Joseph, Neise i» das heilige La»d, >>" Jahre »85» lmteriioimnen. l. Band. Augsbing 1852, ss, ,. 5 kr. Schlnalz, E. A. W., Anleitung ^un, freie» Vo>'' trage >» parlanientarische» , Geuieinde^ »,!d ander» öffenllichen Versannnlnnge». Zweite Aussage. 1852. 3« kr. S ch mid, Ioh. Eo , Exempel - Gebetbuch, oder E'<" leitung zu», Gebete »ach biblisch.» »»d aiid^rl, hei!« Beispiele». E>» »eues Gebet- nnd Erbau»"gsbl,ch fiir alle Sande. 1. Lieferu»g. Schaffhause» 1852. 47 kr. S ch weigert, E. A., Oesterreichs Helde,, und Heer-fnhrer vo» Maxinnlia» I, bis auf die »eueste Z^ >n Biographie» und Eharaktei ski^e» ans nnd N^ de» beste» O.nellen »»d O.uelleinverkV» geschilde^' Mit viele», nach deü bestell vohaudene» On^iü^l-Portiäts gearbeitete» Stahlstich»". I. ^iefe,»"^' Mit den, Porträt ^s k. k. Feldmarschalls Graf"' N.deyty. Leipzig 18.2 ''i0 k.. Spindler, Phil. Iac,, »bersihtllche Eoa»gel>'e"' Har»,o»ie, uebst mehreri, übersichtliche» biblisch^' Beigaben Ein Haudbüchleü, für Th^loge» >"' jeden a»dein Liebhaber der heil. Schrifte». Augsburg »852, 5'« kr. ,. <^ <. >> , ».„dwi'thschattsklllist H t a n, m , »>'. Fernand, d,e ^'"^''.. >)>.,, ,. l-2 Lief, P.^ '«''2^ " ^'s- '" kr. Stern, P. ^arl. die Versuchung Jen. ^h"sti. ' ,4 ^astenp'cd'ace», de» t.rchlichei, und s^cialc" ^' verh?lt,nssc» '„glichst entlprechend dargestellt. 2d'» 1U5 2. > 5- . <^ <. „^ ler, !>,'. Ed., Augendiätecik, oder Psseg'' ° menschlichen Auges >m gesunde» und schwache» ^ stunde. Mit einer Scemdruckcafet n»d s>?be" < » schnitte», Dresden 1852. 58 kr.