^/l? li^l^ Plänum «r« tl o» »P««l«: Im «omptolr «an,l- c«H^I^^.^^ ^k z-" ^ ^ ^ I»l««tl on» geb Ü»: y», lleln« 3nltlate »«» ,° ^t^lT»!»' ^ "' h»lbj.5>«»r. Mit b» Post ,i,i>.zi,s'>,>5, b^l»,!. «l, ' 5,. Wl»ll»VV«,, 5,». ^^^^«,^»»tz-V^T-. Vicd,,.l",'l,n!».' hc» ö-lle st l». ^.^^^L. ^_____ _____________________________________________________________ __________________ Nichtamtlicher Theil. Die Neuwahlen zum serbischen Kirchen-congresse. bisch« N^'^ Baurissen Erfahrungen, welche die ser-3/H.,^^lkerung mit den Principien der ehemaligen lirck,^ ^"^" ""^ allgemein politischem, wie auf in °^"" weliiete gemacht, hat sie dielmal ihr Volum dttu.?, ^'"'^ gegeben, den selbst Miletics heute 13 m. .,^" "'ürde. 44 Liberale. 15 Radical« und nur Die i« b.'U^ s^b aus der Wahlurne hervorgegangen. N«,le " "'chlichstem Maße im W^e radicaler Iour-'rrea?, /^ ^"^ unermüdliche persönliche Agitation dem llli, ^"sse perhurresciert also vorläufig auf Vvlitil - ^ ^^ Kirchenautonomie jede Versöhnung«. Hlttar'ss^ eutssegenkommende Verständigung mit der dez s,3^ s"'^ der Regierung. Das wird die Signatur °Uck . "lohenden Kirchencongresses bleiben, wenn L,h^?"ö""et)Men j^ ^^z s^ ^ der Reihe der schl """ "och mancher Geistliche zu den Gemäßigten ^n, w'^ ^ Dinge noch vor einem halben Jahre stan-^evölle "^^ ^^ allgemeinen Slimmung der serbischen n'gkeit ^Ng auf eine gedeihliche, reformatorische Thä-se'hr hi f ^irchencongresses zu rechnen. Es gab da l°Nt«t s^ gaffen, selbst wenn eine gemäßigte Ma-hiilt^ ^stände Nekomml>n wäre. Es hätte das Ver-3Lel,a, s?<" ^'^^ zu"' Staate und die Stellung der HeiMf^keit z«r Bevölkerung wie zur höheren Uk'Nem? "^" geregelt, die Organisation der Kirchen-der Ni? ""d der D,öcesan-Verwaltung reformiert, und », .,""9skre>s des Kirchencongresses neu bestimmt Patria^ ^ "'^ bas Statut über die Wahl dcs ^^llÜH berathen werden müssen. Wenn man sich Wind? ^" den Wortlaut der Programme halten »vie ^.' 3 !che die Meetings in Zombor und Ngram, habe», 5"^p^er Abgeordnct,n-Confel?nz. berathen sti^' '" Flinte auf den ersten Blick eine Ver^ cll« yWa Zwischen dcn Gemäßigten und den Liberalen la ^^ unmöglich erscheinen. Aber Programme sind ^t«us .Negel so dehnbar, dass es hauptsächlich Nachts ""kommt, was bei der Ausführung derselben ilia» „^ '^ h'l,eiu interpretiert wird. Berücksichtigt der eiln s ^^ ^er Programme die persönliche Gattung ^lständ " Congress-Depulierten, dann ist an eine ^"lgUllg zwischen den Gemäßigten und den that- sächlich unter der Pression und Cootrole der rudicalen Journale stehendm Liberalen kaum zu denken. Das Wahlresultat ist insofernc interessant, als die Gruppe der Gemäßigten sozusagen nur aus Generalen und Officieren, die Liberalen so ziemlich nur aus Soldaten bestehen, in deren Namen die Nadicalen das große Wort führen wollen. Außer diesem Umstände wird auch die Nölhigung: überhaupt irgend etwas zustande zu bringen — wahrscheinlich eine Neugruppie-rung der drei Parteien zur Folge haben, aber es ist bei aller Veränderung des numerischen Verhältnisses, wie dies ja auch beim Kirchrncongress vom Jahre 1874 der Fall war, diesmal ein Resullat von dauerndem Werte kaum zu hoffen. Und tritt diese Voraussetzung ein, d. h. sollte sich die ruhige Erwägung und praktische RefoiM'Arbeit bei der sozusagen führerlosen liberalen, von den Radicalcn fortwährend gehetzten Majorität nicht einstellen, dann kann es auf dem Con» gresse sehr bald zu unqualificierbaren Scenen und zu Demonstrationen wider den Patriarchen Angyelics, welcher der statutenmäßige Präsident des Congresses ist, kommen. Die virlumstrittene Frage: ob die Ernennung des Patriarchen im Jahre 1882 ein legal motivierter Act war oder nicht — dürfte schon bei der Adress' debalte den Radicalen eine erwünschte Gelegenheit bieten, mit demonstrativen Veschlussanträgen hervor-zutreten. Die Nadicalen können vermöge der brutalen Haltung ihrer Journale in dieser Frage nicht mehr zurück, und sie werden die Liberalen entweder ins Schlepptau nehmen, oder es muss bei der voraussichtlich durchaus reservierten Haltung der Gemäßigten zwischen den beiden Parteien der Majorität zu einem Bruche kommen, der zu fruchtlosem Zank und Hader und dann nur zur Auflösung des Kirchencongresses führen kann. Befände sich unt^r den Liberalen eine energische Persönlichkeit von vertrauensvollem Ruf, von politischer Einsicht und objectiver Sachkenntnis oder überhaupt eine allgemein angesehene Persönlichkeit, welche zum Führer geeignet märe, dann ließe sich, wenn auch nicht in dieser, so doch in einer kommenden Session dcs Congresses etwas Gutrs in irgend einer Richtung erwarten. Aber dazu ist leider gar knne Aussicht vorhanden , was allerdings die Verantwortlichkeit der Majorität: welches Ende dieser Kirchencongress nehmen wird — durchaus nicht vermindern kann. Augenscheinlich befinden sich die beiden Parteien der Ma-joritäi, welche sich nur auf die scharfe Opposition ge- fasst gemacht haben, jetzt in keiner geringen Verlegenheit, weil sie nicht mehr negierend, sondern activ und schöpferifch auftreten sollen. Aus solcher Zwangslage herauszukommen wird so schwer fallen, dass ihnen vor der eigenen Majorität sehr bald bange werden dürfte. Es ist sehr zu bedauern, schreibt der Budapester Correspondent der „Presse", dass die von den Abgeordneten auf den ungarifchen Reichstagen und auf dem kroatischen Landtage eingeschlagene gemäßigte Richtung auf dem Gebiete der Kirchenautonomie diesmal noch keinen Anklang gefunden hat, denn es ist unter den heutigen Umständen nicht nur zu erwarten, dass die trostlosen Znstände in Schule und Kirche nach der Auflösung des Congresses fortgesetzten Schaden anrichten werden, es dürfte sich durch das Überwuchern der radicalen Elemente auch ein Rückschlag auf politischem Gebiete sehr bald bemerkbar machen. Auch dieser Rückschlag kann nur zum Nachtheile der ser« bischen Bevölkerung gereichen, und so bleibt den ..Notabilitäten" vorläufig nur der Trost, dass die Wähler ihrer Gegner vorerst noch durch erhöhten Schaden klug werden müssen und dass sie, die Gemäßigten, ihre Satisfaction erst von der Zukunft zu erwarten haben! Irlands Allgewaltiger. Der „Pol. Corr." geht aus London folgendes Schreiben zu: Die Erklärung des Herrn Parnell, durch welche er ein unabhängiges Parlament für Irland forderte, hat in den politischen Kreisen Londons bedeutendes Aufsehen hervorgerufen. Man ist allerdings darauf gefasst, dass die irische Partei im Parlamente durch die bevorstehenden Wahlen ansehnliche Verstärkungen erhalten wird; eine so kühne Proclamation von Seite des „Königs ohne Krone" hatte man aber nicht erwartet. Die Blätter haben leicht sagen, dass ein irisches Parlament cine Unmöglichkeit ist. die politischen Kreise können es sich nicht mehr verhehlen, dass diese Idee ihrer Verwirklichung immer näher rückt und dass es für ihre Realisierung nur der fortgesetzten Entwicklung jener Energie und Gewandtheit bedarf, mit welcher Herr Parnell für fein Programm arbeitet. Die Home«Rulers wollen keineswegs eine Trennung Irlands von England, sie kennen die Vortheile zu gut, welche ihrem Lande aus der Union erwachsen und sie hängen im ganzen der Monarchie sehr an. Ihre Feuilleton. Vorbei! (Schluss.) ftetle sj^" ^""dte er sich instiuctmähig um und mu- , "b er >. ? Spiegel vom Scheitel bis zur Sohle. "Sie muss wohl beträcht. erfW/ -sb"bM' ""hr jedenfalls denn ich." Und äeige,, s. ^" mit Genugthuung, sich ihr noch schön ">lch z'cittiick ^ s""l Frische überraschen, ja, sie wohl "" l^Ne T ^ "'mmen zu können durch die Erinnerung ., Nijs>r i. ^ ^ l""ke schun verwichen sind!-------- i, sks 2W! , bes ganzen Tages dachte er nur an Und ^"'ldeisehen. Wie er sie wohl finden werde? segnen « ^l ein drolliges Zeug sei. so ein Wieder- " tverk? ^ Jahren! Ob er sie doch nur erken, Meide^ ^'/ er sich hundertmal, während er sich Alette „ ^ ^^ eine frauenhafte Koketterie in seine l litt alz?"',"" weißes Gilet, das ihm zum Frack 'Ur lolnm,„ ^"arze Weste saß, lieh auch dcn Fri- ^uselri u'>,' ü" lein noch immer üppiges Haar zu ""din 'pi., ?,ch dann sehr frühzeitig auf, um der ttk üblich 5 Ungeduld Zu bezeugen. . . ^' was j^" er m den Salon der Baronm ein. Pas "e alte. h'^'" ausfiel, war sein eigenes Porträt, ">'er Liebes "lchollene Photographie aus den Tagen ^'en an ^'"Me. in einem verblassten Seiden- lics. ^r sekt/ s;3""d hängend. V endi ch"'.Nch und wartete eine Weile. Da öffnete hinter ihm; er erhob sich r« l^'ben A^' sich umwendend, eine alte Dame '«'chte. Waren, die ihm beide Hände entgegen- Er ergriff sie, küsste si? eine nach der anderen, lange, inniglich; dann e»hob er den Blick zu ihrem Antlitz und betrachtete seine Freundin. Ach, das war eine alte Dame, eine ihm unbekannte Matrone, der man es ansah, dass sie hätte weinen mögen, und die dennoch lächelte. „Lison! Sie wären es wirklich, Lison?" Diese grausame Frage entfuhr ihm. Sie antwortete: „Ja, ich bin es, ich selbst... Sie hätten mich wohl l'iclt erkannt, nicht wahr? O. ich habe so vielen Kummer gehabt ... so vielen schweren Kummer . . . Dieser Kummer hat mir das Leben zernagt . . . Und ich bin dahin gekommen, wo ich jcht bin ... Betrachte» Sie mich . . . oder nein, schauen Sie weg von mir . . . Sie alicr, wie schön Sie geblieben sind! Wie schön und wie jung! Wäre ich Ihnen zufällig auf der Gasse begegnet, ich hätte Sie sofort erkannt und Ihnen zugerufen: „Iacqnelet!" . . . Aber nun setzen Sie sich und lassen Sie uns ein wenig miteinander plaudern. Dann will ich mein Töchterchen rufen, mein schönes, großes Töchwchen. Sie werden sich wundern, wie sie mir ähnlich sieht . . . nein, auch so ist's noch nicht das Nichtige: sie ist ganz mein Ich von eh'dem, Sie werden sch?n. Für die ersten Augenblicke wollte ich, dass wir allein bleiben. Ich befürchtete, im Momente des Wiedersehens ein wenig ergriffen zu sein. Nun ist die Rührung vorüber... So setzen Sie sich doch, mein Freund." Er ließ sich an ihrer Seite nieder und hielt ihre Hand in der seinen; aber er wusste nicht, was ihr sagen; es schien ihm vollends, als hätte er diese Person nie gesehen, niemals zn ihr gesprochen. Wovon sollte er ihr nun sprechen? Von welcher Vergangenheit? Was hatten sie deide je miteinander gemein? Er erinnerte sich an nichts mehr angesichts dieses Großmuttergesichtes! Er erinnerte sich nicht mehr an alle die zärtlichen, berückenden Momente, die einst sein Herz wonnig erbeben machten. Wo war es hin-gerathen, das holde Wesen von ehedem? Die Fee seiner fernen Träume, das aschblonde Wesen mit den großen grauen Augen, das ihn so anmulhsvoll, be-zaubernd „Iacquelet" zu benennen wusste. Wortlos, unbeweglich, durch eine tiefe Missstimmung beherrscht, saßen die beiden in kränkender Verlegenheit nebeneinander. Eine Weile tauschten sie banale Phrasen, Worte der alltäglichen Langweile aus, dann erhob sich die Baronin, nm an den Knopf der Klingel zu drücken. „Ich rufe Renc.'," sagte sie. Man vernahm leichte Tritte, Kleiderrauschen, dann rief eine frisch?, helle Stimme: „Da bin ich. Mama!" Lormerin starrte die Eintretende unbeweglich an, wie eine Gespenstererscheiuung: Er stotterte: «Guten Teg, mein Fräulein!" Dann, sich der Mutler zuwendend, murmelte er: «O, das sind Sie!" Ja, das war sie in der That: ihr Ich von ehedem, die verschwundene und wieder zurückgekehrte Lison! Er fand sie genau so wieder, wie man sie ihm vor fünfundzwanzig Jahren entrissen. Ja, die jetzt vor ihm stand, fch'"' 'hm sogar noch jünger, frischer, kindlicher. < „ « ^. . Es erfasste ihn ein Sehnen. e,n tolles Sehnen, sie zu umfassen sie wieder an sein ungestümes, hoch« a^schla e'!N He'z zu drücken und ihr den Gruß von ehedem ins Ohr zu flüstern: " „Grüß Gott, Llson!" Laibacher Zeitung Nr. 199 16N8 2. September l885. Aspirationen beschränken sich auf die Forderung einer Personal°Union, und sie würden sich selbst mit der Einräumung einer Stellung im Königreiche begnügen, welchen jener der einzelnen Staaten in der nordameri-lanischen Union ähnlich wäre. Sie räumen ein, dass alle Fragen der auswärtigen Politik, des Heeres und der Marine vom Parlamente in London behandelt werden müssen; dem Parlamente in Dublin sollte das Recht der Legislative und Executive bloß in den rein irischen Fragen, so in Angelegenheiten des Cultus, der Polizei, des Gefängniswesens, des Schulwesens, der Gerichtsbarkeit u. s. w. sowie inbetreff der Steuern, welche für die Bestreitung der Auslagen dieser Verwaltungszweige nothwendig sind, zustehen. Dieses Project hat bereits mehrere Fürsprecher unter den eng» lischen Radicalen gefunden, und Herr Parnell wird mit seiner Phalanx von 80 bis 90 Anhängern eine so formidable Kraft im neuen Parlamente bilden, dass selbst die Anhänger des imperialistischen Centralism»« zur Ueberzeugung gelangen könnten, dass es besser sei, ein Principienopfer zu bringen, als den beständigen Zänkereien und Störungen seitens der Home«Rulers ausgesetzt zu sein, namentlich in Anbetracht der irischen Abstimmungen in England, welche in mehreren Krisen zwischen den Liberalen und Conservative« den Aus-schlag gaben. Inland. (Parlamentarisches.) Einer Meldung der „N. Fr. Presse" zufolge begibt sich der bisherige Prä« sident des Abgeordnetenhauses, Dr. Smolka, am 15ten September von Lemberg nach Wien, um die Präsidial-Geschäfte des Abgeordnetenhauses zu übernehmen. Nach der Geschäftsordnung erlischt die Function des Prä» sidiums nicht mit der Auflösung des Abgeordneten» Hauses, sondern sie dauert bezüglich der Führung der laufenden Geschäfte und der Vorbereitungen für die nächste Sefsion bis zum Wiederzusammentrilte des Reichsrathes fort. (Ein Bauern-Parteitag in Wien.) Wie die „Presse" erfährt, wird im Laufe dieses Monates in Wien ein allgemeiner Parteitag der ui.deröster-reichischeu Bauern abgehalten werden, zu dessen Einberufung der Vauernbund „Mittelstrahe" die Anregung gegeben hat und sehr umfassende Vorbereitungen trifft. Zu diesem Parteitage sollen alle Landtags» und Reichs-raths-Nbgeordneten aus dem Kronlande Niederösterreich geladen werden. Die Tagesordnung ist bereits fest' gestellt und enthält nebst einem Berichte über die letzten Reichsrathswahlen und Anträgen auf Aenderung der Wahlordnung Referate über Aufhebung der Ver« zehrungssteuer für die geschlossenen Städte, Herab» sehung deS Zinsfußes, Abänderung der Salzsteuer «. Besonderes Gewicht wird seitens der Einberufer auf die Erlangung weitgehender Maßregeln zum Schutze des Weinbaues gelegt. Eine Resolution, welche der Beschlußfassung des Parteitages unterbreitet wird, betrifft das Creditwesen und lautet: Der Herr Finanz-minister sei durch eine Deputation zu ersuchen: 1.) zu sorgen, dass der Zinsfuß bei Staatsfchulden fowie für den Privatcredit auf das niedrigste Maß herabgesetzt, insbesondere billiges Geld für hypothekarisch sicher, gestellte Schulden geschaffen werde; 2.) billigste Einlösung der Grundbuchsschulden durch den Staat zu veranlassen; 3.) einen den Culturkosten entsprechenden Preis der Bodenproducte gesetzlich festzustellen. (Von der Wirtschaftspartei.) Reichs-ralhs-Abgeordneter Josef Heinrich hat an ein Prager Blatt die Zufchrift gerichtet, worin er im Hinblick auf die bekannte Revocation des Dr. Schneider Folgendes bemerkt: „Wenn einzelne Männer unferer Partei unter dem auf sie ausgeiibten Drucke zusammenbrachen und dadurch eine Schwäche d-s Charakters bekundeten, so darf dies doch nicht von allen Mitgliedern gesagt werden. Ich und viele andere, wir haben noch keinen Augenblick geschwankt; ich verlange im Gegentheil seit Wochen schon die Reorganisation unserer Partei, und zwar auf Grund eines klaren und bestimmten Programms, weil das ursprüngliche Pro-gramm der Wirtschaftsftartei viel zu allgemein gehalten ist und weil die Bevölkerung unter „Wirt. schaflspartei" sich keinen Begriff von unseren Bestrebungen machen kann. — Wir haben in Böhmen sehr viele Anhänger; doch fehlt uns noch eine sestgeglie-derte Organisation. — Wir brauchen vor ollem eine energische Parteileitung, die unabhängig von der Partei.Iournalistik alle Geschäfte führt." (Der Neichenberger Skandal) hat, so weit die vorliegenden glaubwürdigen Nachrichten reichen, keine größeren Dimensionen angenommen. Es stellt sich übrigens heraus, dass an den Ansammlungen vor der dortigen Beseda und an dem Fenstereinwerfen fast ausschließlich junge Leute aus den untersten Schichten der Bevölkerung theilgenommen haben. Die Behörden haben jedoch alles aufgeboten, um weitere Ausschreitungen zu verhindern. Die Reichenberger Bezirks-hauptlnannschaft hat an die Gemeindevorsteher der Umgebung nachstehenden Erlass hinausgegeben: „Die in der jüngsten Zeit vorgekommenen bedauerlichen Ausschreitungen machen es nothwendig, jene Maßregeln zu ergreifen, welche geeignet erfcheinen, derartigen Vorkommnissen mit aller Strange entgegenzu« treten. In erster Reihe ist die Ansammlung von Personen beider Nationalitäten zu verhüten, um Excessen vorzubeugen. Ich finde daher die Abhaltung von Tanz« musiken bis auf Widerruf zu untersagen. Für die genaue Befolgung dieser Weisung und überhaupt für die strenge Handhabung der Polizeivorschristen mache ich den Herrn Gemeindevorsteher verantwortlich. Gleichzeitig verständige ich von dieser Verfügung die l. t. Gendarmerie." Ausland. (Deutschland.) Es erhält sich in Berlin, der „Nat..Ztg." znfolge, das Gerücht, dass der deutsche Reichstag, wie im vergangenen Jahre, im November, also vor dem preußischen Landtage, einberufen werden soll. Dem Reichstage würden allem Anscheine nach sämmtliche unerledigte Gegenstände der letzten Session wieder zugehen. Hiezu soll namentlich, trotz der gegnerischen Stimmung, auch das Postsparcassengesetz wieder gehören. Man erwartet aber eine Umarbeitung des Entwurfes. U>ber die Carolinen.Frage wird demnächst in Berlin ein Weißbuch veröffentlicht werden, das alle diplomatischen Actenstllcke enthält, welche zwischen Deutschland und Spanien gewechselt wurden. Wie es jetzt heißt, sollen bereits in den Abmachungen, die vor einigen Monaten in London zwischen Deutschland u" England in Bezug auf die herrenlosen Terrltow der Südsee getroffen wurden, Erklärungen über " Caroline« enthalten sein. Eine Antwort'Spaniens ""> die letzte deutsche Note scheint noch nicht erfolgt " sein. Die Madrider Regierung setzt ihre BemiihUM' fort, die öffentliche Memung zu beruhigen, bis l^ mit wenig Erfolg; denn die Demonstrationen da^e fort und nehmen sogar einen stärkeren anti'deuliH Charakter als früher an. Die deutsche sowie die ausländische Presst.^ spricht seit einiger Zeit die Frage der oraunschww schen Regentschaft mit einer Bestimmtheit, welche «> nehmen lassen könnte, dass die Personenfrage bett vollständig geregelt sei. Dies ist ein Irrthum. .^ weit man hier informiert ist, liegen die Sachen v> mehr so, dass in den berufenen Kreisen in ^ ., schweig noch gar keine Beschlüsse in dieser Frage g fasst worden sind; es dürfte daher gewagt sei«, behaupten, dass bereits bestimmte Persönlichkeiten die Lage gekommen wären, an sie herangetretene " träge abzulehnen oder anzunehmen. (Frankreich.) Aus Bordeaux wird gemelA dass Herr I. Ferry gestern nachmittags daselbst " schon seit längerer Zeit angekündigte Wahlrede « halten und in derselben sein politisches Programs, etwa viertausend Personen ausführlich entwickelt V. Er sprach sich entschieden für die Durchführung e>" Politik aus, wie sie den Männern des linken CentlU"'. wie Ribot und den gemäßigten Opportunisten, M^' Nichtintervention und Respectieruna. anderer Rechte "^ außen. Verzichtleistuna auf Verfassungsrevision und die Aufhebung des Cultusbudgets im Innern, ^, Einschränkung der Colonialpolilik auf das bis »^ Errungene und offene Erklärung gegen die anarch»!'" Richtung. hl Einige französische Blätter bringen nachM^, Note: „Man meldete gestern, dass mehrere P'äsidew von Turn- und Schiitzenvereinen ihre Dienste Spa" > für den Fall eines Krieges zwischen dieser Macht "^ Deutschland angeboten hätten. Es scheint, dass ^ Nichricht in dieser Form ungenau ist und dass ^ glieder dieser Vereine ganz individuell der !V"^'^, Regierung ihre Dienste für den eintretenden 3'".^l geboten haben. Ob es sich um die Präsidenten ,^ um einfache Mitglieder der Turu- und Schützenuelr handelt, die That ist darum nicht minder lindiscy' (England.) Wie mehrere Pariser Io"^ berichten, hätte Lord Salisbury durch den Botsch°> Lord Lyons bei Herrn de Freycinet Schritte ""^ nehmen lass n, um mit dem französischen Minister ^ Aeußern eine Privat'Unterredung herbeizuführen, in Puys, in der Umgebung von Dieppe, wo der ^ tische Premier ein Landgut besitzt, stattfinden so" " dieser Unterredung würden die wichtigsten 32h, welche bisher der Gegenstand resultatloser Unters lungen zwischen beiden Ländern waren, eing.k'^ discutiert werden. Herr de Freycinet gebe im ^p' ^H die Opporlunität einer derartigen Unterredung 3"^!,sel halte er es für nothwendig, feine College» lnit ^ ^ Fra vorher zu beschäftigen. Er wünsche tl^>^ ,» sich mit dem Ministerpräsidenten über die H"" ^ verständigen, welche die glößten MeinungsvelW heiten zwischen beiden Ländern ausweisen. Da trat ein Diener ein und meldete, das Diner sei aufgetragen. Was hat sich während des Mahles zugetragen? Was ist zu ihm gefprochen worden und was hat er darauf zu antworten gewuss? Er wufste nichts davon. Seine Seele war umfangen von einem jener sonderbaren Träume, die man nicht im Schlafe hat und die fehr hart an den Wahnsinn grenzen. Er ward nicht müde, die beiden Frauen zu betrachten, und in seinem Gemüthe nagte es, wie wahnwitziger Zweifel: „Welche von den beiden ist die Richtige?" Die Mutter lächelte beständig und sragle immer wieder: „Erinnern Sie sich noch?" Ja, gewiss erinnerte er sich noch, aber es waren die klaren Augen des jungen Mädchens, nus welchen er seine Erinnerungen schöpfte. Wohl zwanzigmal schwebte ihm die Frage auf den Lippen: „Denkst du noch daran, Lison?" Und er vergaß ganz der greisen Matrone, die ihn unausgesetzt mit zärtlichen Blicken betrachtete und ihm endlich zurief: „Sie haben ja dle Fassung verloren, mem armer Freund l" Er murmelte: „Es gibt noch ganz andere Dlnge, dle ich verloren habe." . . Aber in seinem sonderbar bewegten Herzen er< wachte jauchzend und himmelstürmend die Llebe seiner Jugend. Da» junge Mädchen plauderte, und wenn eS zuweilen bei einem Worte, einer Geberde, einer Kopf- bewegung an die Jugendzeit der Mutter gemahnte, da erbebte Lormerin in seinem innersten Wefen, und es loderten auf die Flammen der wiederentfachten Leidenfchaft. Er rettete sich frühzeitig und wandelte auf dem Boulevard umher. Aber das Bild dieses Kindes folgte ihm. jagte ihn, machte ihm das Herz erzittern, das Blut erglühen. Nunmehr ferne von den beiden Frauen, fah er deren nur noch eine: die junge, die einstige, die jetzt wiedergekehrt war zu ihm und die er nun abermals liebte, wie früher, vor fünfundzwanzig Jahren. Es trieb ihn heim: er wollte zu Haufe über die bizarre und schreckliche Sache nachdenken und erwägen, was zu thun wäre. Aber als er, das Licht in der Hand. an seinem Spiegel vorübergieng, an seinem großen Spiegel, darin er sich vor dem Weggehen betrachtet und bewundert hatte, da gewahrte er in demselben einen gesetzten Mann mit grauen Haaren; und Plötzlich tauchte in seiner Seele die Erinnerung daran auf, was er zur Zeit der Lison gewesen; er sah sich wieder reizend und Mg, so wie er einst geliebt worden! U»o er gieng näher an den Spiegel und prüfte Wne Gestalt; siehe, auf den Wangen zeigten sich Falten, die Furchen, die des Alters Pflug in dieses Gesicht gegraben, und die er bisher nicht beachtet hatte. Erschöpft, müde sank er hin auf einen Stuhl gegenüber dem Conterfei seines kläglichen Ichs, das ihm aus dem Spiegel entgegenlugte. Und er murmelte: „Es ist vorbei, Lormerin!" Guy de Maupassant. (Nachdruck »erb«""'' Manuela. Roman von Max von Wcißenthurn. (32. Fortsehnn«.) ^ Im Frühstückszimmer harrte Madame vonilv"^,,. mit Ungeduld des Hausherrn und begrüßte sow") ^ als Manuela bei deren Eintritt mit überschwM c^ Worten. Aber schweigend nahineu beide ihre ^Hlda" Empfangsworte entgegen, und Madame von ^" ^j fühlte, dass ihr Geschick besiegelt, dass ihre ^ ^ Rosegg gezählt waren. Indes ebenso heiter " <^ sp-ächig wie immer, sprach sie von allen won ^, Dingen und was sie alles vorhabe, sich de" ^ vertreiben. Aü" „Ehe Sie das eine oder das andere lh""°'Oolt dam. von Waldau," schnitt Lord Nosegg ihr °" c^ci'' ab, „bitte ich Sie, mir in meine Sludierstube zu > ^,,r, Ich habe einige Worte unter vier Augen ""' " zu sprechen." „Ah, ich verstehe!" . ^ Die schöne Witwe lächelte überlegen «^ ^d sich mit einer graziösen Verbeugung, um 0 ^ ^i' nach dessen Studierzimmer voranzuschreitcn. ^ ^ex' sterei Miene folgte ihr der Baron. Als su ^«eB erdige Gemach erreicht und betreten, schloss Loro ^ die Thür und wies ihr einen Fauteuil an. " he" selbst auf einen Sessel niederlassend, sp^cy ' Blick unverwandt auf sie gerichtet: ^ e>^ «Johanna Hermann, oder was ininier ! ^sc? Nam-n Sie zu führen belieben, Sie ""U^t s^ Haus sofort verlassen, hören Sie wohl, l"' ich!" Nh tnel" „Sofort?" lachte sie höhnisch auf. """'zH el< Lieber, wirklich? Wie wäre es nun, w"» ^ü^cherZeitung Nr. 199 1fttt9 2. September 1885. 30 (Ualieu.) Wie der «Pol. Corr." unter dem Trm,^ ^meldet wird. sind für den bevorstehenden ! s^.^p^t von 1200 Mann nach Massauah zur Äus« i lM,,^" Lücken in den Reihen der dortinen italic. d^^armson sehr zahlreiche freiwillige Anmeldungen s° das! »!-"" ^^°^ "ls von der Mannschaft erfolgt. d?,- u c .^ öühl der gemeldeten Volontäre diejenige ^ «bzusendendeu übersteigt. H,.,.'"e Bestätigung ^^ Melounq eines ägyptischen velsM ^ ^" ^?^"^ "on ^bessynien in Wahnsinn Kr il. " .'k'' '^ ", qut unterrichteten italienischen ""''"' nicht eingelroffen. Elbri!?^ italienische Cabinet hat in Constantinopel g^ ' ^ 5ur Aufhebung der prophylaktischen V^rfiigun. um?»- >! ' ^^lhk gegen Provenienzen aus Genua l '" ^ln Vorwande erfolgt sind, dass dort die Cho-dz»s "gebrochen sei. In Genua selbst herrscht infolge ' ^erfiiguligel, einige Aufregung, sola ^9YPten.) Einer englischen'Correspondenz zu^ eine ^ l^ ^^"' Donnerstag abends in Wxandlien den l5 ""luge Kundgebung von Seite der do,t lebiN» ltten "^"' stattgefunden. In der Zahl von meh-Valasi '"'^" s"aen sie nach dem Rol-el-Tiu^ Vuiift ^""^ ^"' Khedive für seine Bemühungen zu lchiidi I' ^"^ ^ Bombardement von 1882 Be. Adrett i. ^" danken. Ein Comilc überreichte eine Freit,.' '" ^'^ der Khedive Tewfit Pascha auf die ^ "We heraus, die in den Garten führt, und ward oonnernden Zurnfen begrüßt. Co,^"^/rila.) Das neue brasilianische Cabinet Kamm '" ^^" ans den heftigen Wiedcrstand der llauen^ .^stoßen und hat von derselben ein Miss °"aelu? "halten. Daraufhin hat der Premier Nei k lU' ^ls er das Parlament auflösen werde, dical,., ' bevorstehenden Neuwahlen dürften die Ra> ^"eirn ? ^usschlag gelien. und man glaubt in Rio-lil„s^ ' ^ man ihnen einige Portefeuilles in dem HlMs - -"^"lstelium »icht vorenthalten könne. Das Vi '" Eotegipe ,st bereits so gut wie abgethan. u^>oi,W ^u^ dessen Ernennung zum Gesandten dcr ^emen " "'" Wiene,- Hose von der österreichischen tzorr.. "U beanständet wuide. ,st. wie die Londoner „Mg. ^arle't 3! "' "ach Amerika znrückg» kehrt. Man e^ lehs s,'^astdent Cleveland werde nach Kellrys Rück-"l Oesterreich einenne«. Tagesnenigkeiten. ^benw ?^estät der Kaiser haben, wie das ..Präger burch meldet. der Gemeinde Olesna für die Nlhusj/.^^^iersbrunst verunglückten Gemeinde Au-"°"Ük" 400 fl. zu spenden geruht. Die Manöver bei Pilsen. ttsoi.?"" schreibt aus Pilsen: D!e am 27. v. M. waltet«?'""lt ^^ Majestät des Kaisers in Pilsen ^ll'nit, w ö" einem freudenvollen Ereignisse für die be« ael« Bevölkerung nicht bloß dieser Stadt, sondern jeder m^^^ug ^^ Majestät in Pilsen war ein Mler,, ziehung wahrhaft großartiger; die Gesammt- »efiani^^ wetteiferte 'N dem edlen Streben, ihre an- ötrljH ebe zu unserem erhabenen Monarchen auch ^.' ü" manifestieren. Die Decoration der Stadt Pilsen war eine vollständige, selbst in den entlegenen Vororten entbehrte auch nicht ein Haus des festlichen Schmuckes. Dichte Volksmafsen wogte» vor Ankunft des Monarchen in den Straßen auf und nieder, der Zuzug vom Lande war ein geradezu kolossaler. Auf ihren stinken Rossen ritten unter hürnerschall die Banderisten aus dem Pilsner Bezirke in die Stadt ein. Von den reich verbrämten Pelzmützen ragten kühn die Stoßfedern empor Lange, bis an die Fersen reichende blaue Röcke, dicht mit gelben Messingkliöpfen besetzt, die hirschlederneu Pantalons und mächtige Neiterstiefel bildeten die Volks-thümliche Tracht, die sich in der Pilsner Gegend von Jahrhundert zu Jahrhundert von Vater auf Sohn verübt und bis heutigen Tagrs der Mode widersteht. Im Sturmschritte eilten um die Mittagsstunde dir uniformierten Vereine unter klingendem Spiele ihrer Musikkapellen den für sie bestimmt Srparatzuges die Elite der Beuiilkerung Pilsens versammelt. Unter den daselbst erschienenen Notabilitäten befanden sich Se. Excellenz der Herr Statthalter FML. Baron Kraus, Se. Durchlaucht der Herr Obcrstland' marschall Fürst Georg Lobkowitz In der unmittelbaren Nähe des prachtvollen improvisierten Kaiserpavillons auf dem Perron hatte» sich zunächst die Stadtuertretuug und der Ausschuss der Bezirksvertretung eingefunden. An diese reihten sich an die Vertreter der Geistlichkeit nller in Pilsen lebenden Coufessionen, die Vertreter der Pilsner Handels- und Gewcrbekcunmer. die Leiter der hie' sigen Lehranstalten, die politischen Beamten, die Beamten der Finanz' Bezilksdirection, das Kreisgericht u. s. w,. sowie eine Deputation der Beamten der k, k Staatsbahnen. Als dcr Hofzug heranbrauste, trat die auf dem Perron aufgestellte Schützencompagnie ins Gewehr nnd die Musikkapelle stimmte die Volkshymne an. Se. Majestät der Kaiser stand bereits beim Anlangen des Hof' zngetz auf der Plattform des Hofsalonwagens. salulierte auf den ehrfurchtsvollen Gruß der versammelten Notabilitäten und verließ in Begleitung Sr. Excellenz des Herrn Generaladjutanten GM. Baron Popp und Seiner Durchlaucht des Herrn Oberststallmeislers General der Cavallerie Prinzen zu Thurn und Taxis den Hoswarte, salon, reichte dem Herrn Statthalter nnd dem Herrn Oberstlandmarschall die Hand. besichtigte zunächst unter den Klängen der Volkshymne die Ehrexcompagnie nnd trat dann an den Bürgermeister Pechac'ek heran. Hierauf folgten die Ansprachen und Allerhöchsten Erwiederungen, Se. Majestät nahmen sodann alltäglich an den in der Umgebung von Pilsen stattfindenden großen Trup-penmanüvern theil, während welcher besondere Festlichkeiten untelblieben. Umso imposanter gestaltete sich der Huldigungsact, welchen die Stadt Pilsen und Umgebung am verflossenen Sonntage, den 30. d. M, Sr. Majestät bereitet hat. Ein Bericht aus Pilsen enthält darüber Folgendes: Se. Majestät der Kaiser, gefolgt von dem Minister des Aeußern Grafen Kälnoky, dem Neichs'Kriegsminister Grafen Bylandt. dem Stalthalter Baron Kraus, sämmtlichen Hofwürdenträgern und den fremdländischen Ossi-eieren, wohnte um 8 Uhr früh einer stillen Mtsse in der Decanatkirche bei. Um 9 Uhr vormittags wurden Oberstlaudmarschall Fürst Georg Lobkowitz. zahlreiche Hofwürdenträger, der Clerus, das Officierscorps, der Stadtrath mit dem Bürgermeister Pechaöel, die Bezirks' Vertretung mit ihrem Obmann Dr. Krosta, die Bezirks-hauptmanxschaft mit dem Vezirkscommissär Herrn Hueber, das Kreisgericht mit der Staatsanwaltschaft, die Finnnz-Beznlsdirection. das Nevier-Bergamt. die Post- und Telegraphenbeamten, die Vertreter der evangelischen und der israelitischen Gemeinde und der Handelskammer von Sr. Majestät empfangen und dann das Militärspital, das bürgerliche Brauhaus, die Fabriken Cingros und Nitter v. Skoda und die Strafanstalt besichtigt. Ueberall wurde S?, Majestät Von dem in voller Parade aufgestellten Fabriksftersonale enthusiastisch empfangen. Der Hulbigungs.Aufzug, der um halb 3 Uhr statt« fand, gestaltete sich wahrhaft großartig. In demselben befanden sich 2500 Bergknappen aus den Bergvereinen der Umgebung Pilsens. Prachtvoll gestalteten sich die Gruppeuauszüge des Gärtnervereines mit einem mit Palmen nnd Blumen allsgcst«tttt?n Wagen, ans Welchem eine lebende Flora sah. welche Sr. Majestät. Allerhöchst« welcher vom Balkon aus mit dem durchlauchtigsten Erzherzog Eugen, dem Fürsten von Bulgarien und dem Statthalter den in zehn Abtheilungen vorbeiziehenden Festzug besichtigte, ein Bouquet entgegenhielt, das auch von einem Hosbeamteu überuommen wurde. Großartig waren die Gruppen des bürgerlichen Brauhauses mit je zwei Wagen, auf denen riesige Fässer mit Hopfen und Gerste gefüllt wurden und auf denen je ein Gam« brinus, von Pagen umgeben, vor dem Hotel einen Pokal mit Gerstensaft auf das Wohl des Monarchen leerte. Der Fcstzug, in welchem mehrere Musikkapellen die Volkshymne spielten, nahm über eine Stunde in Anspruch Unaufhörlich fanden stürmische Ovationen statt. Um 4 Uhr nachmittags wohnte Se, Majestät der Einsegnung der Leiche des serbischen Generals Andjel< kovk' bei. — (Ihre k. Hoheit die Kronprinzessin Stefanie) wohnte Sonntag um 9 Uhr vormittags einer stillen Messe bei. welche Bischof Dr. Glavina nnter Assistenz des Cunsistorialrathes Professor Legat in der Schlosöcap.lle von Miramar celebriertc. Um 4-'/^ Uhr nachmittags wurde die Dampfbarcasse zu einer Seefahrt klnr gemacht, welche die hohe Frau gegen Dui,w hin ausführte. Am Montag 8'/^ Uhr morgens machte die Kronprinzessin eine Spazierfahrt nach Trirst, wobei Via Ghega, Via Torrente, Barrier« vechia, Piazza Legna, Corso. Piazza Grande, Niva Slazione passiert wurden. — Wie verlautet, wird der Lloyd am kommenden Sonn« tag dcr Kronprinzessin eine Ovalion darbringen. Es sollen zu diesem Zwecke sechs Dampfer in See stechen. Die slavischen Vereine planen eine Serenade für den 13. September, während an» 8. September, d. i. Feiertag Maria Geburt, vou anderer Seite ein Ständchen dargebracht werden dürfte. — (Ergebe nheits»Adresse an Se, Ma» jestät den Kaiser) Veg Kapetanovic'. einer der reichsten Grundbesitzer und eine der emstussreichsten Persönlichkeiten unter den Muhamedanern in den occu» Vierten Provinzen, bereist seit einiger Zeit Bosnien nnd die Herzegowina, um für die im Wege einer Deputation Sr. Majestät dem Kaiser und König in Pozega zu Überreichende Adresse Unterschriften zu sammeln. Das loyale Unternehmen des Begs ist bisher von dem besten Erfolge begleitet, — (Sr. Maj. Kriegscorvette .. Friedrich ") ist vorgestern mit den Zöglingen der Marine.Akademie in Cattaro angelangt. dull«« ?«eag vor Weihnachten nicht verlassen zu hauz"^.werden das nicht wollen! Sie müssen mein Hilg«./^ furchtbarer Ausdruck legte sich über ihre ^schaut an/^^"^» w'e der. mit dem sie ihn an» , ^. welck« c^e 'hrer Ankunst. als sie ihn die Ge< '«ssen. "^ s,e über ihn besaß, zuerst hatte fühlen ^M^i "M? Ah - wirklich? Ja. dann aller- ? ^ K w» hi" der Herr auf Nosegg und wenn l< l»e Ieitt!n^>'sH fordern, werde ich Ihrem Gebot >' d'e A." ^ ^"' Ich wundere mich nur." fuhr Hten. m?5. ""zelid. fort. ..dafs Sie sich nicht davor bü^ai?t/"^m. Hause zu schicken!" ?« und di- m "'" w""äk. an der die Furcht aus. Al ^Nln .. Anzweiflung beginnt. Wie durften Sie k knnn'ten . - ela von ihrer Mutter zu sprechen? lilck Madame ^ dmfle" Sie es wagen?" 'H aus. k von Waldau lachte laut und spöt- ^ "st ,,!A es wagen durfte? Sie müssen wahr» ib^Ni/iH lernen, lieber Baron, was ich alles lll, Gutter ,.""^ unterfangen konnte, Manuela von !lz M lieä" c^chen. wollen Sie wissen? Wo in k t^' dem «V denn ein heiligeres Thema finden, brechen?« "de von dem Andenken der Mutter U^ i« dachte stets, ich würde tZ"' Aber n ^'"' "ne Gunst von Ihnen zu er- "r ^.. nun thue ich es doch! Sagen Sie ^"'' U Uler> Wylord! Ich weih, was Sie ^ "m nicht im entferntesten gewiM. es Ihnen zu sagen. Es Wäre fürwahr eine ärmliche Rache, wenn ich es thäte. Was Sie wissen, ist alles, was Sie jemals erfahren werden. Ich verlasse Sie noch heute, wenn Sie es wollen, natürlich unter der Vorausbedingung, dass Sie mir den zugesagten Preis zahlen, um nie mehr nach Nosegg zurückzukehren!" ..Nie! Sie schwören, nie mehr nach Rosegg kommen zu wollen?" ..Ich schwöre alles. Mylord! Schwüre sind Worte, welche rasch veifliegen!" „Wie kann ich Ihnen Vertrauen schenken? Wie kann ich wissen, dass, nachdem ich Ihnen den hohen Preis bezahlt habe. welchen Sie fordern, Sie nicht erst recht voller Arglist Sir Emil mein Geheimnis verkaufen ?" Betheuernd legte das intrigante Weib die Hand aufs Herz. „Bei der Ehre aller Waldanh, deren aristokratisches Blut in meinen Adern fließt, schwöre ich es, dass Sie meinem gegebenen Worte trauen können, Mylord!" sprach sie'mit Pathos. „Doch machen Sie es kurz, Baron!" fuhr sie in ihrer lebhaften Weise fort. „Geben Sie mir das Geld und lassen Sie mich Ihnen ein letztes, ewiges Lebewohl bieten!" Er trat an seinen Schreibtisch und fertigte eine Anweisung auf die aubbedungeue Summe aus. Ihre Augen leuchteten, als sie das Schriftstück in Empfang nahm. „Tausend Dank, lieber Baron." sprach sie mit schauspielerischer Rührung. „Tausend Dank! Ich gehe noch heute, Mylord, und lasse Ihnen meine« Segen zurück." Und ihren Worten die bezeichnende Gest^ folgs« lassend, verließ sie lachend das GkM<,ch, d.>» Baron in einer schwer zu beschreibenden Stimmung allein lassend. Als der Abend hereinbrach, stand bereits der Wagen, welcher Madame von Waldau nach der nächsten Bahnstation bringen sollte, vor dem Schlosse. Ein letzter tragischer Abschied von dem Baron und seiner Tochter, und die Intrigantin hatte den Wagen bestiegen, und derselbe setzte sich in Bewegung. Wahrend der Wagen rasch durch die Allee des Parkes dahinfuhr, blickte Madame von Waldau träumerisch nach dem Schlosse zurück. ..Eine schöne, glänzende Erbschaft!" sprach sie. „Viel zu schön, um de> Tochter ihre> MMer anh im zufallen. Ah, meine schöne Manuela. d''i" Hinum! >st jetzt wolkenlos, aber du magst dich hüte» I Was hmle geschehen, das ist dein Werk. und ich werde es dir nicht vergessen, nicht in alle Ewigkeit!" Die Kunde von der plötzlichen Abreise Madame von Waldaus traf Sir Emil gleich einem harten Schlage. Ebenso Plötzlich und geheimnisvoll, wie sie gekommen, war sie auch wieder verschwunden. Wie stand diese plötzliche Abreise mit all ihren mystischen Provhe« zeiungen im Einklang? Manuelas H.'chzeitstag war angesetzt; man hatte die Einladungen zu dem Frste ber<>i!s ergehen lajstn; nichts schien dem Glücke des jungen Mädchens hm-oernd in den Weg zu trete», und S.r Em.l musste seinen gerechten Zorn bemeistern, semen Rachedurst be- "Madame von Waldau war verschwunden, und mit ihr versanken all seine Hoffnungen in ein Nichts. (Fälschung s.'la.l.) «aidacher Zeitung vlr. 199 I«lN 2. September !«tt". — (Der todte Hajduk.) Wie dem „SrpSki Lift" aus Cetinje gemeldet wird. haben am 18. August d. I. ein Bocchese und ein Herzegowiner den herz?' gowinischen Flüchtling und Hajdulen Dervisch Bcy Misirlik in der Nahe von Eetinje ermordet und dem Leichname den Kopf abgeschnitten. Die Mörder wurden jedoch an der Landesgrenze von den nachgesendeten montenegrinischen Patrouillen eingeholt und gefangen genommen. — (Der Vater als „Engländer".) Eine rührende Erbschaftsgeschichte wirb auö Berlin berichtet. Dort starb vor einigen Wochen ein Rentier S, ein notorisch reicher Mann, der sein gesummtes Vermögen seinem einzigen Sohne, einem in Lüttlch srsshaften Maler, hinterließ Die Leute in jener Stadtgegend waren nicht wenig überrascht, als sie plötzlich vo>, dem auf' tauchenden Universalerben erfuhren; hallen sie doch keine Vlhnung von der Existenz eines Sohnes und hielten den alten Mann für vvllig verlassen. Und doch muss dieser seiuen Sohn geliebt haben, wie nur ein Vater sein Kind lieben kann! Vor etwa fünfzehn Jahren hatte verjünge S.das Vaterhans verlassen. Als praktisch denkender Mann hatte nämlich der Vater nur einen Wunsch: aus seinem einzigen Sohne einen recht tüchtigen Kaufmann zu machen, Während dieser seinerseits für die Malerei schwärmte und sich mit allen Eifer dieser Kunst beflissen zeigte. Der Vater entzog damals seinem Sprössling seine Unterstützung, um ihn gefügig zu machen. Die Antwort war die Auswanderung des Sohnes nach Belgien. Jahre waren verflossen, ohne dass Vater und Sohn voneinander etwas hörten. Der Sohn lebte bereits als Familien« Vater in Lüttich von den kargen Erträgnissen seiner Kunst. Er mochte inzwischen eingesehen haben, dass er dem Vater Unrecht gethan, aber zu stolz, die Hilfe deS-selbeu in Anspruch zu nehmen, darbte er lieber mit seiner Familie. Da betritt eines Tages ein Engländer sein Atelier, welcher vorgibt, schon viel von der Kunst des Meisters gehört zu haben. Er kaust ein B>ld für eine immerhin hohe Summe, bestellt ein zweites — die Bestellungen mehren sich mit der Zeit. fo dass der Maler schließlich in ganz leidliche Vermögensverhältniffe kommt. Nun soll auch eine Versöhnung mit dem Vater angebahnt Werden, doch da trifft plötzlich ein Telegramm aus Berlin ein, worin der Vater den Sohn bittet, an sein Sterbelager zu eilen, damit er ihn vor seinem Hin» scheiden noch einmal sehe. Der Sohn reist fofort ab Doch er kommt zu sftiit — der Vater ist bereits todt — die Wohnung versiegelt. Nach wenigen Tagen schon Wird das Testament eröffnet, worin der Vater den Soh» zum Universalerben einseht Trauernd schreitet dieser durch die verlassenen Wohnräume, wo noch vor wenig Tagen sein Vater gehaust, Da kommt er an eine verschlossene Thür. Es macht ihm Mühe. sie zu öffnen; aber wie erstarrt bleibt er stehen. als er eintritt, denn er erblickt an der Wand — alle seine Bilder! — Der Vater hatte von der traurigen Lage seines Sohnes Kunde erhalten und hatte ihn aus diese, den Mannesstolz nicht verletzende Weise fortlaufend unterstützt, indem er die Bilder durch Dritte ankaufen ließ — (Geheimnisvoller Mord.) Seit einigen Tagen werden die Bewohner von Mainz durch einen furchtbaren Mord, der in manchen Einzelnheiten an die letzten Pariser Mordthaten erinnert, in größter Auf. regung erhalten. An dem großen Krähn an der Ausladestelle für Transportschiffe wurde von Arbeitern Donnerstag früh der lopf-. arm. und beinlose Rumpf einer männlichen Leiche aufgefunden. Es wurden im Rhein fofort polizeiliche Nachforschungen nach den fehlen« den Körpertheilen angestellt, doch fand man bis jetzt nichts Die Blutspureu am Ufer scheinen darauf hin< zudeuten. dass der Rumpf schon in diesem Imstande nach der bezeichneten Stelle ans Ufer geschleppt und dort in den Rhein gestürzt worden sei. Taufende von Menschen umstehen den Platz, auf dem der Rumpf ge» funden worden m,d auf dem die Fischer noch immer auf der Suche nach dem Kopf, den Armen und den Beinen des Gemordeten sind. In der Leiche glaubt man die eines Schuhmachers Wothe zu agnoscieren, dessen Frau in derselben Nacht gleichfalls ermordet worden ist. Am Abend wurde in Laubenhelm der des Doppelmordes dringend verdächtige Schuhmacher Herbst verhaftet Derselbe hatte noch mittags im Gartenfeld ein Paar Schuhe angemessen. Die Polizei glaubt. Herbst habe mit einem Metzger in der letzten Zeit mehrere Einbrüche verübt und Wothe und dessen Frau hätten von diesen Verbrechen Kenntnis gehabt. Um diese vielleicht lästia/n oder gefährlichen Mitwisser aus der Welt zn schaffen, hallen nuu der Metzger und der Schuhmacher Herbs« gemeinschaftlich den Wothe sammt Frau ans der Welt geschafft. Dam, würde also der in dem Rhein aufgefundene Rumpf die Leiche des Wothe fein. Sichere» konnte aber bisher nicht constatlert werden. — (Ein respectables Gaunergeschäft) T'Kindt der berühmte Dieb der Belgischen Bank. wird i„ den nächsten Tagen das Gefängnis verlassen. Seme Exgelieble, Fräulein Lalo. hat eine feenhafte Wohnung bereitet, welche an seinem Befreiungslage inauguriert wrden soll T'Kindt hat bekanntlich 25) Millionen Nranctz gestohlen und sie nicht zurückerstattet; ermisst n^n. dn^ rv nur dis Kleinigkeit vc», süns Jahren lm Kerker verbrachte, so ergibt dies per Jahr eine Gnt> schädigung von fünf Millionen Francs — entschieden ein gutes Geschäft. Local- und Prouillzial-Nachrichten. — (Se. l. und k Hoheit der Herr FZM. Erzherzog Rainer) wird den 7. d. M. um 3 Uhr nachmittags zur Inspicierung der hiesigen Landwehr-truppen mittels Südbahn in Laibach eintreffen. Seine kaiserliche Hoheit wird im Hotel Elefant Abfieigquartier nehmen. — ( Lebens rett ungsta gli a.) Die k. k. Lan» desregierung hat dem Schiller der III. Classe an der Slaatsubcrrealschule Karl lllemenö,c für die am 7teu u. M. mit eigener Lebensgefahr bewirkte N'lt»>lg des 8jährigen Knaben Johann Krakar von der Gefahr de!5 Ertrinkens in dem Lailiachflllssc die gesetzliche Leben?-rettungstaglie im Betrage von 2li st. 25 kr. zuerkannt — (Todesfall.) Gestern morgens starb ans seinem Gute Ecnolinenhof am Laibacher Moraste der Laibacher Handelsmann und Hausbesitzer Herr Iusrs Matheusche im Alter von 6!) Jahren, nachdem er vor einer Woche einen Schlaganfall erfahren halte. H?rr Matheusche. welcher Iahrzente lang als städtischer Armen. Vater und Kirchenftrobst in der Vorstadtpfarre St. Io< hannes Baptist fungierte, war ein sehr wohlthätiger und allgemein geachteter Biirzer unserer Stadt. — (Aus dem Vereinsleben.) Man meldet uns aus Rudolsswert. dass Herr Franz Wagner, welcher, wie wir vor kurzem mitgetheilt haben, das Commando des dortigen Bürgercorps niedergelegt halte, bei der am 30. v. M. stattgehabten allgemeinen Versammlung dieses Corps abermals zum Commandanten desselben gewählt wurde und die Stelle auch angenommen hat. — (Diebstahl.) Dem Fabriksbesitzer Herrn Johann Kosler wurden vorgestern nachts aus dessen Wagenremise im Schlosse Leopoldsruhe drei paar Pferdegeschirre im Werte voi, 70 fl. von unbekannten Thätern gestohlen. — (Polizeiliches.) Von den 60 Individuen, welche, wie wir berichtet haben. Montag früh die städtische Polizeiwache verhastet hat. ist einer nach § 4 des Gesetzes vom 24. Mal 1885, weil er die ihm vom Stadtmaglstrate angewiesene Arbeit nicht angetreten hat, dann sind 34 Landstreicher und Rückfällige, einer wegen Wachebeleidigung und 1 wegen Getrug dem k l. städt.«del. Bezirksgerichte zur Amtshandlung überstellt worden. Anderen 6 wurde im Sinne obiger Gesetzesbestimmung Arbeit angewiesen. Polizeilich wurden behandelt „nd im Schubwege befördert 2, correctioniert 2, ent lassen wurden 13 mit dem Auftrage, die Landeshauptstadt Laibach zu verlassen. Zahlreiche Landstreicher werden, wenn dieselben beim k. k. städt.-deleg. Bezirksgerichte abgestraft und der städtischen Polizei Überstellt sein wer-den, von der Stadtftolizei aus dem Pomörium der Landebhauplstadt Laibach ausgewiesen werdeu. Neueste Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Wien, 1. September. Der Kaiser ist abends aus Pilsen zurückgekehrt. Stiahlau, I.September. Der Kaiser folgle dem gestrigen Manöver von der Höhe von Val>k, sodann von Tiegelberg aus, wiederholt Allevhöchstseine Zufii?» oenheit mit den Leistungen der Truppen äußernd, und kehrte nach dem Manöver gegen halb 2 Uhr nachnnt» tags nach Pilsen zurück. Die Herren Erzherzoge Albrecht, Wilhelm und Rainer, der GeucralstatiKch'ef FML. Varon Beck und Minister Graf Welsersheimb begaben sich nach dem Waldschlosft. Große NnerkeN' nung fanden die Leistungen der Landwehr-Infanterie. Stiahlan, 1. September. Die Manöver sind beendet. Se. Majestät der Käser dankte dem Erzherzoge Albrecht und sprach sämmtlichen Corpscommandanten seine besondere Anerkennung aus. Der Kaiser ritt sodann mit der Suite unter enthusiastischen Kundgebungen der Bevölkerung nach Nltpilsenetz. von wo um i'/z Uhr die Abreise nach Wien erfolgte. Um 4"/. Uhr traf der Kaiser in Budwei« ein, wo ein begeisterter Empfang und ein Aufenthalt von 10 Minuten stattfand. Die deutsche und böhmische Ansprache beantwortete der Kaiser deutsch und böhmisch, den Wunsch aussprechend. die Bewohnerschaft Vlldweis' möge in brüderlicher Eintracht für die allgemeine Wohlfahrt wirken. Pilsen, 1. September. Der Kaiser ist heute halb 7 Uhr früh in Begleitung des Fürsten von Aul-garten abgereist. Vor dem Hotel hatten sich der Statthalter, der Bürgermeister, der gesammte Stadt, rath und der Garnisons-Commandant eingefunden Eine Ehrencompagnie der Landwehr mit Musik war dort aufgestellt, welche der Kaifer besichtigte, worauf der Bürgermeister für das ihm gestern verliehene Ritterkreuz des Franz-Iosef-Ordens und die Wahl des Manöverterramz dankte. Der Kaiser dankte nochmals für den herzlichen Empfang und fuhr fodann unter Hoch. und Slava-Rufen mittels Wagens nach Pilsenetz. Kiew, l.Seplember. Das russische Kaiserpaar ist 'l1''fl!'rn abends nach Pswsburg zuriickgeveist. Paris. 31. August, abends. In Marseille si"d heule 28 Personen an der Cholera gestorben. .< Madrid, 1. September. Die eina/troffene deuW Not. bestreilet das Nechl Spaniens auf dic Caroline«' Inseln und appelliert u» die Freundschaft Spantt^' sie lässt die deulsche O^l'P^tioi, der Cmuliimi'I""" unrrn'ähnl. Coustantiuopcl, 31. August. Die Prolmnenp aus N»ap>'l mlterlil'^cu mlimüliv derselben O^alO ' lame, wie di-jmge,, aug den französisch»'» Hifellpla»^ Angekommene Fremde Am :U. August, , Hotel Stadt Wien. Springer, Zeitimgseigeiithümer, und AH' .ssanfm., Wien — Schrötter, l. k, Finan^ObercoMM'» ' Ärünu. — Mallessovich. Beamter, Nagusa. . Pmll,ardIM> Assccnranz-Neamlenswitwe^ Cambism Adele, Private, saw.^ ssamilie, nnd Vrichta Christine. Private. Trieft. - Aal"'. Nonar, Private, sammt Kammerfrau, Görz. — Pfeif"', ^ vatier, hasclbach. ., ..^, Hotel Elefant, Haag. Privat. Wien. — Pochcr. Privat, V^ ^Zabranslli Marie, Privat, fammt Familie, P"g. ^ ^,, herminc, Kaufmanns Gattin , Travnil. — hailer, v" ^ Trieft. — Kovacco, Kaufmann, sammt Sohl,, Selici»^' ^ Noval Karl und Joses. Private. Agram. — Skalal EleoN° Veamtcns Galtin, .ftarlstadt. — Winter. Ge,reidcha"°' Koftreinil.,. — Dr. Pclelj. t. t. Gerichtsadjunct, saMN" " nnlie. Marburg. «^, Gasthof Si!dl>ali>lliof. v. Werdmüller. Privatier, sammt SmM u»d Strauß. Professor, sammt Schwester. Wien, — b^Ul, Privatier. Görz. — Pregenzcr. Privatier, Pola. - ^"°»" Äcamtcr, sammt Frau, Laibach, ___^» Verstorbene. ^ Den I. Septembcr. Joses Malhcusche. HauSbts'^' l'5 I, Carolineugrund Nr. 8. Alutschlag. Im Spitalc: », Den 29. August. Maria Nagode, Taglöhnerin, -" Tuberculosc. ' , a, Den 30. Au au st. Jakob Lonönr, Inwohner, ^ ^'lldoreulo8i8 prilnioimm. ^^-^ Meteorologische Beobachtungen iu Laiback> Z ^ k^ I; » ?,s A 5 s«z «-____ ^ -^ ?ll.Ma 733.84 12 6 O schwäch bewiW 6^ 1. 2 . N. ?3:l.O7 16,0 SO. schwach bewölkt M<" 9 » Nl) 785,46 12,4 windstill Regen ^z Tagsüber trübe, seit nachmittags 2 Uhr 3tca.cll-Tagcsnuttcl der Wärme 13.7«. um 3.3" unter dem NoNM^ Verantwortlicher Redacteur: I. Nlla.lil.^5 Von namenlosem Schmerze gebeugt, grben ^ > ^ Gefertigten allen Verwandten, Freunden und V^ » ^ launten die traurige Nachricht von dem Hiuscheld^ » ^ ihres innissstgeliebten. uilcrschlichcn Vaters.Schwicael" > ^ und Großvaters, dcs Herrn » V Zosef Matheusche ! W HauL« und R cali täten besi fter W welcher heule um 7 Uhr srüh nach kurzen,, schmelz' M vollem Leiden, versehen mit den heiligen Stc^. M sacramenten, im 05. Lebensjahre voll Geduld "" W> gottergeben entschlafen ist. W Die irdische .hülle des theuren, nn« so l^' M Entrissenen wird Mittwoch den 2. Seplembcr, na"' M mittags 6 Uhr. im Elcrbchanse (Deutscher Plai.^'l'',A M eingesegnet und nach St. Christoph zur ewige» ^"/ W überführt. „-,.< ^ Die heiligen Scclcnmcsscn werden in der ^' ^ naucr Pfarrkirche geleseu werden W Laibach am 1. September 1885 W Johann und Josef Mathe»sche, SUHne - P""^ W jllcmcnt geb Matheuschc, T^chl.'r. ^""'^ W Mathcusche geb, Brolich, Schwiegcrlochler. slllll^ W Klement, Schwiegersohn. - Hermann und D"l W thea Matheuschc, Enlel ^> V«eidi2ungsl,!ist>,lt dcs Franz Dobcil«», kaibach-^^^» (5^ 48-33^ ^____________________^-^ !>«8to8i'i8eI>...Lil!l8eIll»!L^oUil«» Mml! WllRi, MW WaM^„Z -^Mer BcUttttQ Mt. 199 1611 2. September 1885. Course an der Wiener Börse vom 1. September 1885. «dem «M^n CmnMMe St«atS.?l«lchen. .^bflrentc.......«»'^ »»25 ^«r."^^!enle' ft >«s«i , 10905 ,«»,9. ""„rente, sl^ crfrc, , ,(>(,_ ^t>,^ " ^."pierrcnl'/n/ ' ' ' - »»20 89 35 '« ""l. (Un^,, ^>^^. ) ^24 — lÜ5'- z«"lia>izisch1 ......107-5N —- 5"/n 100 ft, , 11NÜ0 II?'— dlo, Anleihe ik?k, sleuersrei . IU450 105-50 «nlehci: d.^ladlgcmeinde Wien 108 — 103 b» Änlchcu t', Stadtgemeinde Wie» (Silber nnb Gold) , . . , —— — — Pliimieu^Anl.d.Stadtgem.Wiei' 124 uo 125. 20 Pfandbriefe (fill' 100 ft.) Nodcncr. aNa.österr.4'/,"/<,Golb, 124 L» 124 80 blo. in 5,0 „ „ l >/, "/„ i«N'— IW eo bte, in 50 „ „ 4'/,, , 9s> — »5-50 dto. Piä»iieN'Schnldvcrsch..1"/>. 83 25» »370 Oesl.Hypotlielcnbanl 10j.b'/, "^ INI — —'^ Ocst.-unss, Vonk uerl. 5"/« > - iu»-2o U>3 no bio. „ 4 >/,"/« - in» il> iail>0 dlo. „ 4 °/n . . »«2l, e» 40 Ung. aNg. Vodencredit-Arlienges in Pest in 1.1639 veil. 5'/,"/«102 »0 108 N0 Prioritüts - Obligationen (für 10N sl.) Elisabelh-Nestbahn 1. Emission ill, — 11« — sserdinandö-Nordbahn in Sill». 10«-— ic? -- inanz'Ioses-Vahn.....»2 U0 »« — Gallzilchc «arl« Lnbwiss ° Ä,^hn Em. I88l »U0 fl. S.4 >/,"/<> , 100 3N 100 «0 Oesterr. VloNveftbahu .... 10» un 104 ic> Siebenbüiger......»9 lo »» »0 Geld Ware StaatSbah» 1. Emission . . . 186 50 I9?ül, Sübbayn l^ 3«/„...... 1L3-—lüz-üo „ l^ 5°"...... 128'50 123 — Nng-nali,. Äahn..... «z.,c, »»-70 Diverse Uose (per Stilck) svedilll'Ic K,n sl. . . . —.»—. —,-— Clary.Lose s. v. ><» fl, 14 l.u 14-00 Nüdolf'Vosc IUs>..... 1870 I»'2!i Salm-Lose in fl..... 5,4 — s>4 5u St^Oenois-^us«: 40 si. . . . 49-«s, 4875 Waldstcin-i!»se 20 st..... 27 s>0 2350 Windischgräy>Vose 2,) fi. . . . 28^5 88-7H Vanl-Actien l. . . 8» 1,0 100 — Äanluerciü, Wiener, Kiu st, . . i0l-2>'. iai-?5> Bdncr.'Anst., Ocst.2U0ft,S, 10"/^ 22« 22« s.o (lrdt-Anst. s, Hand, », G. ,<^!»st. 28N-N« 288-75, ^<-bitda»l, ANa. Ung. !inu fi. . 288-Ku 28» — DcVositenl». Alia. 200 ss. . . . l»ü — 1»!l — lööcomple Ges.Niedcröfl.500N. 5»a — 5>>»6'— H>)pot!>elcn!>,,i>sl, 200 fi. «l><>/»C. s,»>— «1 — Länbcrbanl, öst,,!ii»>st.G.s>0"/»li. »8 75 «8- Ocstcr,-Una., Banl ...... 889 — 8? 1- UuionVllNl 100 fi...... 7325 7» s>0 Vellehisbanl Nllg. 1« ft. 146 — 145 üu Geld Ware Nctien von Trnnsport-Nnternehln««gcu. (per Sütck) Älbrecht'Vahn 20» fl. Gilber . —— —'— Aliöld-^iiiM'Vahn 200 sl. Sill'. 1Ub' ^5>-5<> '.'lusslq T^p. (!isc»d. 20» ss. ^M,---------------- VölM. ^lorbdal!» 15« ss. . . . — —------- Wcflbahn 200 fl. . , .----------------- Vuschlichrabcl Eiid. 50N sl.EM.-------—'— „ (lit. II.) 200 fi. . —— —'— Donau - Vampsschisfahrlö » Oes. Orstel-r. 500 N, CM. . . . «« — 44!» — Dran-lziI,(Vat,-Dd,-^,)2N"N.S, ——------- Dux-Vodcnb.ichcr E.'.Ä. 20»fl,S,----------------- Elisal>c!l>.Aal)n >z0!» fl. EM. . . 239 40 289 k0 ,. ^in,-V!ldwei« 2N0 fl. . . . 211 5><, 212 — . Salv,-Tirol.III.E.1»?»2U0fl.S 202-25 20375 Ferdinands Nordb, inn« fl. !5M, 285.L ^»N0 ffranz^osef Nahn 2U<> fl. EM>. Ä1150 «12 ^ F!lnstilchen^Ä.2— —---ztahlenl'erst.^isenl'. ino fi. . . -— —'— »aschan-Oderb. Viscnb, 200 fl.S. 149 — 148-5« l!emocrg-l3»crnow,'Iass>) !ö>sen bahn-Gesell. 2Ul» ü. W. . . 22!.-2^ 220 75 l!lo>)d.ös!.'unn.,Trieft50«sl.^M. «5? — 5«0 — Qeftür-l. Norbwcltb. »00 ft. Gilb, 16S-5« i«7 2i vtll. (IN. N) 200 fi. Silber . 157 50 158 — PiassxDuzvr <>isenb.i5Uft, ^ilb. — — — ^-«udolf Bahn 200 fl. Silber . . 186-75 I67'2N Eiebcnbürsser Visenb. »00 fi. . 182 25 1«»?5 Ltaatselseubahu 2ll0 fl. ö. W. . 294 75 296 — Untt.«aaln. ^isciil', LW fl. Silber 1?« 5N 1?« — Nüg. ^tordoNl'>,dü ^„0 ft Silber '75-25 175'75 U>U,.Wesll',(Na>ib-Oraz)2U!>fi,S. >«U — Industric-Actien (per Stlilf) Ess>idi nnb ssintbcrn, Eisen» nnb Slahl,-3ub, in Wien ion fi. . -.-— ^._ llisc!iba!)Nw,^'eihss.I,««".«>"/« --— ^.__ „Llbemiil»!". Papiers. l>. V,O, Nk-lio «« „ Montan'^cscNsch, öslcl-r.!. 180 75 i»i-?s. Salav'Tnri. Eisenrass. 10» s,. . NN — 8„f,U Wasseilf.G., Ocft. in W. 100 st. --- ^-». Irl^tter Kohlenw,.« ! 70 ss. . — — —-— Devise«. Deulsche Platze......«1,-10 «1-25 London.........124 40 ,24'«0 ^«ari«.........»» »5 4s 40 PeterZdnra.......-^'^ »»'»» Valuten. Ducaten........ 5-88 591 2U'stranc««Slll!le..... »88 >»'89 Silver......... —— —-— V«»tsche Neichsbansnoten . . «105 sl Ä Nllnil,'^, «»liefiibrteii Mittel, iiber die viele lft) W '"rK Q ""U°fc», INHrt stcii! fiisch ^ ^ nn !„,d versendet täglich per Post die ^ 8 ^l" l>t„l Rnl!),)ausc in Knl'nch. W «^ «alichl. ^'""l-Zaliclil.Wundwnsfer nnd V ^ ^bl)a,,^, Zahnpulver hat eine miMhrliche U ^ und der N."er «onservierung der Zä«i»c V »j -Mundhöhle nnentncltlich bei^pallt, ^ ^^^-^^^^ (2ben und dem für sie aufgestellten Eurator Herru Anlon Weiß von Nudolss-we^t abgehandelt werden würde. K. k. städt.-deleg. V zirksgencht Rudolsswert. am 2:6/Anaust 1885». Sparcasse-Kundmachung. Casse vni i e^au^enen Monate August 1. J. sind bei der kvainischen Spar- ei.nßeleot l5,89 Parteien.................. 409 3GB fl. — kr. 1>Uckl)oyni und an 18G9 Interessenten........... 320022 r 77 „ v^--^!^^ der Munkäcs-Beszkider Eisenbahn in Munkäcs (Unyarn). ä 1885er Dalmatinisches Insecteii-Pulver ^ jä^^W^'%x (Pulvis florum Chrisanthemi) H $\sJjL;¦**. dt&Jkt aua W^on» gcschlossoncn Hluinon; trocken bestreut, ggä %^^^)Wy^A^ vertilgt alle Inseoten, wio: Flöhe, Wanzen, Schwa- gB ,(£^J^jJ$0^^ ben, Motten, Fliegen eto. etc., olmo Naohthoil für dio Wa \ QiV^^Ä^r"rt\ (Jicsundlioit der Menschen; nicht zu vorwochsoln mit vielen H JjVŠ-'^') T/,J'V'V "u Handol vorV.onmiondou Inscctonjjulvern, dio zur Vorscliilr-Hj t\ '^(jlfi/ '*• "'"*' > '>ullör <'01' Wirkung mit für dio (Josimdhoit dor Monodien M X^ rwJ • i gisti^on Zuaätzon ^emon^t Hind, — in Pakoten a 10 kr. W& ^t^YT' ' und Fliischchou a 20 kr. — verkauft dio Wa ^^^ Apotheke PICCOLI in LaibachH T^T'ierverstrasse. (2418) VS.Jr Echte Brünner I I PaliiiPr^tnu.Wiiitpi'pnpVctnff Pp«tP Wctov 180 m 2 Wlckx lnilsl' nuö slsl"* I I rdllliul^LUll YVlllLüllUUKoLUlL ÜOöIG, cdjlcr SdjafwoUc, in bni ffslrlu'jt Won, I I lnaiui nub jdmmiT,, um H Wiilbcu ben aaitjctt JMcfi; I I WiiitorQMiisK'tflft-Bpi'tp I I TTllUulallZllljiilUll IlUwLU, TOctci- 3-10 k«g, für cincu complrtcn Wii,visl, ¦ I ixn gaujnt »soft um ff. 5-— ouä feiner SdjafluoUe, ¦ I „ „ ,, „ fl. 8-— an3 siüd)feiuer Grijaftuoflc; ¦ I WlBtBruOSfiflStOR'nGSIB, metn l-2O tann, in cTi-stnntcn, feinsten Mustern, I I ben flslitflCii fliest um fl. ';]¦— nuS Ijorfjfeiner Sdjafiuofie, ¦ I „ „ „ „ fl. fv— nit'3 atterfeinftev <3d)afjuoITc, J I I ucvfcubet eieren ^Jiadjiialjute be^ ©elrnciec bie o(ö reeft uitb folib befttiefanute I Tuchfabriks-Niederlage „IMHOF" in Brunn I I WT* finster »uerbeit feine Dcrfenbet. i)?id)tcoiiücuicrcnbeö luivb nuftnub^los' retour I I flciiünuuiMi. («212) 20-G ¦ ......AK D01IllS~if JLj a i l> a c h.. 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