«!»»«"nMß p«»!» VIn 1 SV 72. Isürqons As»od«»i»t WSod«i»tU«I» ,r»d«n«»I. SokM««»»s »wmd« Wf. 2S70) »0R,la V«iM»!tllng ui»6 öuekllnieksrai (Ivlofo« inwiird«»» k^f.2024): WL^Klvvk, »jufAösv« ul.4i li» VUVlikckv» Limin» ul. s7. /^nftAg«» «»«kpoklo MM »Ä» »l5.1S2 l>l«n»s«g . gOlUgAps«!»«: /«t. 2S Vi» ei««inumm«s < di« 2 Vt» »«nt«» aivkt s«tusnl«st. Mridom iiettilM kki^e explosion auf einem Ausslükiierbampfer g.stris^e ^uiinZtrzplje bei der Capriol« '^^rilckc in Vcrltil. — Lüns Tote. ^ e r l i il, 11. ^uli. ^'x'i ^^lulügestell^ ailf der Spree in 's,t.noue!lvuri^ er<'i;1llet< sich di6)t lx!i der ) ^ vivi''<'rüciv ein».' schir'.'r^teilc Per- jnii.'!, wl'.vdeii ju)>ner, li^ leichlcr v<'rle^tt. jde:i c^u)lu!'v^ieiletzteu silid im ^'ailfe dc'.j j Vlalu)iiNlla^V? vier si^itizrlx'n, jo d^isi bisyer ^ finif u.'r^^eichn'.'t iver>'ll. Nntcr t dc'li Ptiss^ic^ieivil cntjtand n^Ks) der Erplizsion ("iie fuiciitbnre Pliiiiü Ter Taiilpfor wnr .^i'iil delvito fest>ieiiiacht, 'o dnsi die 'ji^'ljunac'.nbeiten k'ichter vor sich t?inc^en. ^-^'iel<' '.j'ciss^v^^il^re sprangen in der Paiük ins ^^'..'aN'.'r u'.'.d tl.'uuk'n nur nlit Milhe heraus« wv'rd.'n. Tie ^chw-^'rverlei.Uen crlit-i ii enisei^'liche Verlnuhunc^en. Viele von ih-i!.n iclz'.vei'l'n in TodeSjiesal)r, so das; die d.'r Trd.opscr sich nerlir>.'i;ern dürsle. die ^iatastrophe entstand, ist noch nicht ermittelt. Ter 'schissskesiV'l ist vor vier U'n u^".l den .',nständiqen Behörden iil'cr-prüft worden. !^nl i>tesielrnum wurde durch ^ die l^-ewalt d-.'r Erplosion die ^-eueriincis-1 tiir h^'ron'^sicrissen, die in den.'^xizrauni ^ schl:lld-.'r>.' t'^'-lut bedeckte dic' beiden ohn-j nuichti'ien .^vi^cr, von denen einer qlcich an ^ den erlilt 'üen '-lierlel'ungcn starb. Das ^Etliisf wnrd..' l'eschlaqttal)!nt und unter '^e--»^'.'^ sjunn q.'ü.'sit, damit die weitere Untersuchung nicht l'e'i.'inslnlit wcrde. »«>»<»»--— Die RaNfiziemngSfrage Hindenburg und Dr. Schacht für. Hltler und Svbbels gegen den Lausanner 2>erttaii — Die Anficht Waidingtons S: 2 Niederlaae gegen Boroidin Unser .Ztädleteani erlebte ^^eslern inl Nc-Pvol.ntationospiel ;^egen Var^i^di-.l -.'ine klag licj Niederlage. Tie 3chlapp,' erscheint unl-s veinlich.'r, aliZ unsere Manni^1?a''t schon II' Niiäsicht auf das le^Ue :?:2-I.Iuenlschied..'n „..'»'aribor'," als hoher Favorit galr. Tic ^ .hr.;ahl der ulitwirkenden Epieler er-veiclite nicht einmal eine Turchschnitt>?lei-s^nn'i, sonder versackte ssänzlich, sodas; die Heiinischen fast inmner daS ^-eld behaupte-t n. Torbiiter ?lll.mcr gab sich Miihe, doch l'lieb seine ganze Mühe erfolglos, schliesslich ! i^asit man sich, war es notwendig, sich nach ^eu sportlich lx'achtensn>?rten 'Städtekämpsen "'>''^''1, Ljnbliana und t^raz in Vara?.din eine l'lainab!.' Niederlage zu holen? G. K. Svoboda. Die Spieler Kislinger, i^r.iber, Novak, Straub, Allmcr, Tonm^ie, ' ebiil, Strnad, No^marin, Schiffner, Pi-'^os, ?^ilipee, Salomen und Strah haben >'.1' Tienslag, den 12. d. um 17 Uhr am Ei-!i'nl'.:hnersporlpsa!.i .^u eineul Trainingsmatch Ui'u der ersten Malinschaft „'7.elezniöars" ein-.^usii.den. Mit Rl'icksicht auf den bevorstehenden l^iros?kauipf ist ein .zuverlässiges Erschei-ne Betracht komuienden Spieler !^'>^!wc'ndig. ! Schöner Erfolg heimischer Athleten. den Leichtatl)letikkämpfen uul die jugo. L y n d o n, 11. Juli. Die englische Presse vermerkt eS mit besonderer Genugtuung, dasi Reichspräsi» dent von Hindenburg dem Abkommen von Lausanne zugestimmt lint. Dasselbe gelte ftir den chemaliflrn ?lei?!lsbankpriisid?ntett Dr. Schacht, einen der schärssten Gegner des Moikng'PlsZncs. Tis Blätter verweisen in diesem Zns-^mmcns'ange auf die abley-nenden Erklnri'ni^cn Hitlers u. Dr. Göb, bels. W a s h i n g t o n, !I. Juli. Das Laysann?? Abkommen hat in hiesigen pe!itisch?n ^re'sen beträchtlics)?s ?lufscl?en erfe-rt, wiewohl die praktische Bedeutung der i.?aiis'.nner Dokumente, in-somelt si? die US?!, betreffen, in Frage gestellt wird, poliffentlichen zu können. Die erste dieser angeblickien Vereinbarungen enthält die gegeliseitige Verpflichtung Englands, Frailkreichs und Italiens, das Lausanner Abkommen nicht vor Bereinigung der Angelegenheit mit ihren lv,läubigern zu ratifizieren. Sollte diese Einigung nicht zustande konnnen, werden die drei N.'ächte darüber beraten, den ^^oung-Plan nneder in Kraft zu belassen. Ter zweite Vertrag soll die Verpflichtungen ent-hal-ten, daß keine der drei Mächte eine Vereinbarung mit den Vereinigten Staaten trifft, die iln (^'iegen!al,i zu den Interessen der anderen stes)e. Der dritte Vertrag soll bis zur Natisiziernng des Lausanner Abkommens alle sranzös. Zahlungsverpflichtungen, die sich aus dem seinerzeit zwischen Caillauz^ u. Churchill abgeschlossenen Uebereinkoinlnen ergeben, anfheben. Der vierte Vertrag end- lich enthält angeblick) eine ähnliche Verab-redung zwischen England und Italien. B e r l i n. 11. Juli. Ter Abschluß des Lausanner Vertrages scheint in der inneren Politik Deutschlands noch keineswegs das Ende des Äamps^s gegen die Reparationen zu bedeuten. Das Ab» kommen wird die Neichsregierung zuerst nicht weiter beschäftigen. Die Ratisizierungs-vorlage an den Reichstag soll erst nach dem Zusammentritt des neuen Reichstages also nil^ vor Ende August oder Anfang September, fertiggestellt werden. Es wird aber von den Rechtsradikalen bereits eifrig daraufhin gearbeitet, die Ratifizierung durch den Reichstag zu hintertreiben, ^n politi-sll,en .a? Land ergos;, l)at nun inl Liltt^l/er .^^ohlenbetlen 1'ettils revoliüionä-ren (^lzarakter angenonnuen. ^^n den Vor-stä^'iten von Eharleroi ervichieien die Belgarbeiter Varriladen, rissen da-) Slrasieupfla-ster au', Iegten>ehrgefech ten. Tie Poliv-i uiiiszte Militärassislen; her-anzi-eheu. Pauzen'.'agen unt> Tanks sind nach Ebarleroi untern'egs. der veri)rend ein Lireilender getiitct wurde. C a r l e r o i, 11. Iuli. Die lV^^cnv^rkschaft?- und politischen Ü^rga-nisationen der Ai'^b-eiterschlift des ^ohlendi-striktes von EHarleroi baben ^en Äes6)lust gefastt, für morgen den l^eneraWr^ik zu pro klainleren. Mehrere Hunderte von Streikenden flnÄ he^ute ge^en El'^.irleroi gezogen. V rüssel, 11. Juli. Die !^agc ist nach wie vor ernst. Die Re- gierung hat alle erforderlichen Mas',nahmen ergriffen, uni die Nuhe und Ordnilng aufrecht zu erhalten. Es stellt siä) immer niehr beraiis, das; die >^onimnuisten ihre .>>and im Spiele hatten. Ans beschlagnahmten Doku-nieutcn geht hervor, d^s^ die holländische:? .^tomnulnisten an den? Treiben ihrer belgischen (^k'nossen nicht geringen Anteil haben, ^'^^n ^'ouviere wurde eine geheilne konnnuni-stisci)c Trnckerei ansgehoben. !^^n Eharleroi stiirnUen die .^sominunislen ein sozialistisches Vollsheini und behinderten einen :iicdner aui Sprechen. .<^eute wurde der (''Generalstreik proklamiert. Tie Eisenbahner Mittelbelgiens sck)lossen sich grundsät^licl) denr Generalstreik als Sninpathiseurc an. In Eharleroi kani es zu schweren Znsa,nincttstö-s^en znnschen Polizei und Militär einerseits und den Streikenden anderseits. Die Arbeiter versnchten den Bahnhof einznnehnlen, nnk die (Geleise anfzureis^en. Bei den Zusam-nlenslös^en gab es zahlreiche Säiwer. und Leichtverletzte. Brüssel, N. >>li. Nack> einer Mitteilung der belgis.^)en Telegraphenagentur wurde von tvr Staatsanwaltschaft das Strafverfahren gegen dreizehn .^iounnunisten eingeljolonian K a r d o s gestorben. Der Verblichene erwarb sich insbesondere für den Ausschwung des Sportklubs „Mura" in Murska Cobota unvergängliche >»«> Verdienste. Im Laufe der Jahre bekleidete er in diesem Vereine eiile Reihe von Ehren, stellen nnd auch Heuer war er Vizeobmanu des Vereines. Ehre seinem Angedenken! : „ÄZaribors" Anhänger fahren nach ^^^a-greb. Anlas',lich des sam-^tagiM Wettkainp-feo „Maribor" gegen „(.^^radjanski" uu: die Liga Meisterschaft beabsichtigen die zahlreichen Anhänger der Mannfchafl, ihre ^chüw linge nach Zagreb zu begleiten. Ts wird Samstag um 14 Us>r bei genüqnung z'.mscl>en der Prager „Slavia" und des Zporttluös „Iu-ventus^^ in Turin kaut e^^ zu Skandalszen.:n, die int Sportleben wo-bl eiitzig dastehen dürf len. Die Prager Mannschaft wurde von den Italienern schiver mis^handelt und erli'.t dtirch Steinwürfc schnx're Verletzintgen. Das Spiel um den Mitrot>a--Enp ttu'.s;te bereits in der ersten Spielhäl^le abiiebrochen Verden. Tie Turiner Skandale, l'ei denen tschechische S^wrtler schn>er bedroht und verletzt nnirden, dürften ein diplomatisches ??ach-spiel halben. Berlin, II. IM. Der deutics^e Bürgerkriegssdiauplatz ^at^ in den lei^^ten i?1 Ituniien nicht wenil^er als 4 Tote und Verletzte, daruntcr 24 Stjuwer verletzte zn verzeichiien. Börsenbericht L s u b l j a n a, II. Juli. Devisen? Berlin bis 1AtZ.12. ,'^ürich Wtt7.3d bis l ll)i?.3ö, London 20s>.7^ bi^? '^^ew liork Scheck slill.'iO bis .^M.76, Paris -'21.lrilu^'s und ähnliche Waf'en, wie Flaininenire^fcr, Zollen vollständig nerboien werd^^n. über das Ergebnis von Lausanne wie folgt: „Tas Ergebnis bedl.'ute, ganz abgesehen von der finanziellen Seite, den restlosen Verzicht auf alle geforderten Politischen Voraussehungen jeder finanzpolitischen Dislusu sion, ganz abgesehen von der strittig-'n Frage, ob es znicckinäßig war, eiiien Ehrenpunkt der Nation niit Finanzsragen zu verknüpfen. Darum lehnen wir Lausanne eindeutig ab. Das Prestige der Negierung Papi.'n-Gayl, das zu erringen ihr möglich gewesen wäre, ist dahin." Der nationalsozialistische „?l ngrif f", das -Organ des Dr. Göbbels, schreibt: „Wir haben nicht die geringste Ursache, dafür einzustehen das; .^'verr von Papen anscheinend in der Lansanner Atmosphäre und unter dem robusten Druck des .^X'rrn .^X'rriot^ die Nerven verloren hat. Wir haben dazu umso weniger Äeranlassnng, als das letzte Wort in dieser Angelegenheit erfrelliicherweise noch nicht gesprochen ist. Der Lansanner Ver trag bedarf, um in Kraft gesetzt zu werden, seiner Ratifizierung durch das deutsche Par-lainent, d. h. der Billigung des Reichstags. Die NTDAP wird ihn nach keiner Richtung hin billigen." Auf der WeUretordjogd Die JuleS-Verne-Flieger. Die amerikanischen Flieger Jimmy Mat-tekn und Bennett Griffin jagen im 250 bis 3lX)-Kilonleter-Tc!Mpo um die Welt. Sic wollen den Rekord brechen, den in der Zeit vom 23. Juni bis 1. Juli 193l die Weltrekordflieger Post und Gaty mit einer gesamten Flugdauer von acht Tagen, 15 Stunden und 51 Minuten aufgestellt haben. Armseliger JuleS Verne, der es einstmals als ein Wunderwert seiner Phantasie betrachtete, einen Menschen, Phineas Jogg, ln achtzig Tagen um die Welt zu schicke». Äesem kümmerlichen Rekord ist inzwischen schon mehrmals !>as Lebenlicht ausgeblasen worden. Erst ging der Ehrgeiz der Menschen dahln, den ZO-Tage-Weltrekord des Phineas Fogg zu erreichen, dann ihn zu übertreffen. Bereits 1889 gelang es der ??ewyorker Journalistin Nellie Ply, in 72 Tagen 6 Stunden und 11 Minuten rund um die Erde zu fahren. 1913. ein Jahr vor Kriegsausbruch, raste der amerikanisch Theaterdirektor John Henry Mears in 35 Tagen, 21 Stunden und 36 Minuten um die Erde. In dem Wettkampf um die Geschwindigkeit der Weltum-fahrung griff auch das Lustschiss ein. Im August 1929 benötigte der „Graf Zeppelin" für eine Weltumfliegung Lakehurst ^ Friedrichshasen — Tokio — Los Angeles — La-» kehurst 21 Tage 7.32 Stunden. Die reine Fahrzeit betrug 12 Tage 35 Minuten, aber sie wurde 1931 erheblich von Post und Gaty übertroffen, die im ganzen nur mit Pausen 8 Tage 15.51 Stunden benötigten. Da Mattern und Griffin, beide übrigens Reserveoffiziere der amerikanischen Armee, im wesentlichen der Route folgen werden, die Post und Gaty eingeschlagen haben, seien hier die einzelnen Etappen aufgeführt. Am 23. Juni 1931 Start von Rewyork nach Harbonr - Grace - Neufundland 2en der Völker? Wenn fie in ihren Heimatort zurückkehren, werden sie gerade darüber Auskunft geben können, wie die Flugplalzl»eamten, der Flughäfen der Städte der Welt waretl, wo sie Station geniacht haben. Ob sich dabei wohl wesentliche Unterschiede ergeben? Es ist schade — inl Sinne der Weltrekordflieger — das; sie überhaupt das Bedürfnis haben zu schlafen. Welcher Weltrekord ki^nn-te dann aufgestellt werden! In ein paar 7;ahren werden andere Flieger dadurch einen wesentlichen Borsprung haben. Denn wenn ein Apparat lx'nuht wird, in dem wenigstens einer von drei Piloten schlafen lann, dann braucht man nur noch Zwischenlandungen vorzunehnien, um neuen Brennstoff aufznnehnien. Es gibt nnr noch ein Hindernis: Wetterunbilden. Man wird dann in einer Wock)e um die Welt konimen und nichts erlebt haben. Aber dent Sensation!^' bedürfnis ist Rechnung getragen worden. Aber wir wollen nicht allzu pharisäerhaft urteilen. Wir werden mit Spannung die Flugetappen Matterns und Griffins ver» folgen, die mit ihrer „Lockhead"-Vega-Ma' schine ein gewaltiges Durchschnittstomp? einhalten können. Aber man soll uns nicht sagen, daß es sich hier um eine sür das Wohl der Menschheit weseiltliche Angelegeitheit handelt. Vom Schnellzug Übersahren und ^ unser» letzt geblieben. B e r l i n, 10. Juli. Auf ldcul Baihnhofe Friedrichstrasze ereig^ nete sich der gewiß seltene Fall, daß ein Mensch von einem Schnellzli-g überfahren »vird und llur Hautabschürfungen daoon. trägt. In selbstmörderischer Absicht n>arf sich die 39jährige Witwe Sylvia Reichert in der Halle des Bahnhofes vor den ausfahrenden D-Zug, der sich bereits init ziemlicher Ge. schwindigkeit bewvgte. Die Lokomotive, der Gepäcks- und zwei Personenwagen gingen über die Frau hinweg, ehe der Zug zum Stehen ge-bracht wurde. Die Frau wurde ins Krankenhaus ge. bracht, von wo sie jedoch nach kurzer Zeit wieder mit einigen Pflastern entlassen wurde. Sie hatte außer unbedeutenden Hautab. schürfungen nahezu keine Verletzungen erlitten. Die vfttmIcvNche Anletde Deutschland beteiligt sich nicht daran. B e r l i n 10. Jänner. Es steht numehr fest, daß sich Deutsch, land an der österreichischen Anleihe nicht be-teiligen wird. Die Teilnahme Deutschlands ist oon den Wiener Blättern triumphierend verkündet worden und wirkt die Nachricht von der Nichtteilnahme wie eine kalte Doucs«? fort. Deutschland wollte sich von vorneherein an der 300 Millionen betragenden Anleil z nur mit 5 Millionen beteiligen, also mit einem recht geringen Betrage. Wenn Deutsch' land nun ganz ablehnt so wird dafür an^ Berlin die Begründung gebraucht daß die die Anleihe gewährenden Mächte auf der Erneu erung des Genfer Protokolls vom Jahre 192^ bestehen, worin beide Mächte den Verzicl)! auf den Anschluß erklärten. Die von Berlin inspirierten „Wiener Neuesten Nachrichten' geben Wien den Rat, sich den neuen Bedln» gungen nicht zu unterwerfen. -"»««"-- Slftorlfch«,' «alendtr II. Juli. 1553: Kurfürst Moritz von Sack> sen fällt bei Sievershausen. — ItW: Kaiser Rudolf der Zweite erläßt zugunsten der Protestanten seinen Maiestätsbrief. — 1708: Prinz Eugen und Marl-borough siegen bei Quadenarde. — 1871: Kaiser Josef d^'r Zweite erläßt sein Zensuredikt. — 1849: Tic Ungarn bei Komorn geschlagen. — 1859: Unterzeichnung des Borfriedens zu Villa-franca. — 1870: Prinz Leopold von Hohen-zollern lehnt die spaniscl)« Krone ab. — 12. Juli. 100 v. Chr. Geburt: Julius Eäsar geboren. — 1200: Die Böhmen und Steirer besiegen die Ungarn in der lZ Einsturz des Glockenturmes in Venedig. — 1913: Die Rumänen rücken in Bulgarien ein. — j5. Jnli. 1246: Friedrich der Streitbare, der letzte Babenberger, gefallen in der Schlacht bei Wiener-Neustadt. — 1606: Der Maler Rembrandt gebaren in Leiden. 1792: Franz der Zweite zum römisch-dent-schen Kaiser gekrönt; letzte Kaiserkvönung. 1870: PlX!us;en macht mobil. — 1927: Blutige Straßenkämpfe in Wien, Brand des Justizpalastes. 91 Tohesoipler, Generalltretk. Nach Lausanne Englifche Besorgnisse Die 5!ütionalsoziallsten und das Ergebnis von Lausanne ^ v It v v II, IV. ^ie englische öffentliche Meinung ist voll des Lobes für den Preinierminister M a c-d o n a l d. dem als ersten Berniittler und Antreiber gewissermaßen das Verdienst gebührt, die Herren Herriot und von Papen näher gebracht zu haben. Die allgenieine Befriedigung darüber, daß die Reparationen nun aus der Welt geschafft sind, läßt sich in England nirgends mehr verkennen. Fr-ei-lich hat auch Lausanne seine Unvollkonnnen-heiten. Die Frage, die sich in der englischen öffentlichen Meinung jetzt erhebt, lautet: Werden die Kanten, die das Abkominen von Lausanne besitzt, die Anfangsgeschwindigkeit der Welt in der Richtung ihrer wirts6)>aftli-chen Erneuerung nicht etwa heminen? Mit großer Sorge blickt m-an Hier anf Dentsch-land. Man fragt sich, ob das Verschwinden der Reparationslast bis auf einen kleinen Rest das innere Vertrauen so weit herstellen kann, daß die in das Ausland geflohenen deutschen Kapitalien wieder zurückströmen werden. Anderseits befürchtet man, daß die Rechtsparteien in Deutschland eS dem Herrn von Papen nicht verzeil^en n>crden, daß er die Leiche des Artikels 2.^1 des Ber-sailler Vertrages nicht nntgebracht hat. In dieser Hinsicht bedauert man hier sehr die Hartnäckigkeit Herriots, und zwar umso mehr, weil man sich in England klar wurde, wie sehr der Art. 231 zur Vergiftung der Atmosphäre in Deutschland beigetragen hat. Es ist nämlich inöglich, daß die dentschen Rechtsparteien das Konserenzergebnis zu einer neuen Kanipsparole inachen. Was dann? Lausanne wäre um zl^x'i wichtige .Stützpfeiler gebracht. M ü n ch e it, 10. Juli. Der Ehefredaktenr des „Völkischen Beo-^aMers", R o s e n b e r g, erklärte sich Dys n?wnkme tl-Boot ..Irnmeiftpus" S» Vwpaganda fvr Mmlbor Die reisende Ausstellung des „PuM" — Das Draubanat im Vordergnmd — Mel uud doch M wenig Propaganda für das »steirische Meian" —y— Man hat den Eindruck, eine Ausstellung des Draubanats zu sehen, wenn man jetzt den Äilnstpavillon in Beograd betritt. wc' der ..Putnik" seine turiftischc Prr>pckssandaaiissteltung eröffnet hat. Echon beim Eini^anZ stc'ht eine riesige Karte des Traukinluits und rundherum in beleuchteten Kasten sind Szenen aus den schönsten Gebic. ten Tll)weniens angeordnet. »^nnnt umn in den großen Saal, verschiebt sich der Eindruck, denn das Auge umfaßt vorerst nur die große Ecke, die M a r i b o r in Bildern uud Plastiken zeigt. Da ist das riesige Modell der Badeanlagc auf der ^^nsel, da ist die Plastik der Mariborer Umgebung, da hängen an den Wänden Bilder aus Maribor. das groste Wappen und Handarbeiten des Mariborer ^^rauenvereines. Und da ist auch die groste Plastik der Mariborer Insel, an deren Spitze ein Kraftwerk eingebaut ist. Leider stellt nicht dabei, das; es sich nur uin ein Projekt handelt, und so zerbricht man sich den Kopf darilber, was das eigentlich dar« stellt. Weiter rückwärts ist auch dte )cysne Plastik des Bacherngebirges. Für den Eingeweihten ist da^ alles sel)r schön. Man sagt hier, der Mariborer kann stolz sein auf seine schöne Umgebung. Leider aber ist die Ausstellung erst in ihren Anfängen und es ist vieles ausgelassen worden, was den Fremdenverkehr gerade für Maribor heben könnte. Wie man überhaupt auf der ganzen AuSsteNung sehr sparsam mit der Beschriftung umgegegang^n ist. (Linen Schritt weiter, und iimn steht vor den grossen Kasten mit den Plastiken ans Vi?nja gora. die durch ihre Schönheit allein wirken, ebenso wie der gro^e Diapositinrah« men non Ln^ko. Weiter drüben sind reizende Modesle tu'tt Sioga.^ka Slatina. Die Mitte des Sanles nimmt die zweite große Klarte des 7>raubanats ein, die alle Besucher anlorkt und in kleinen, mechanischen Leuchteffekten d. bedeutendsten Bade- und ÄArorte und Natur sc^ionheiten zeigt. Nebenan steht die Plastik »on Ka,nnik und unweit davon eine wirklich Aut ansgt^rbeitete ^'^eichnung von Bled, wo auf Wunsch alle Pensionen u. Hotels und alle Gehenswürdigkeiten beleuchtet ers6ieinen und damit einen ausgezeichneten Behelf für die Frenidi?nml'rbttng geben. Selzr originell ist eine Plastik von Ljub' ljansi und Umgebung, wo ebenfalls der Leucht Mechanismus leichte und klare Antwort auf zahlreiche ?^ragen gibt. Die Ausstellung ist sehr hübsch und mit sehr viel Mühe zusamnsenl^eu<'Ilk. Man erfährt, daß sie über Initiative der Turisten. sektion des .<>lindel'^minister>nin'. organisiert wurde und von Stadt zu Stadt reisen soll, um die gesamte Bevölkerung Jugoslawiens auf die heimischen Naturschönheiten und besonders die des Draubanats aufmerksam zu machen. Nebftbei wird auch für die übrigen Gebiete Propaganda gemacht. Dabei zeigt es sich, daß nwn schon ssir NM Dinar einen lOtägigen Ausenthalt aui Meer einschliesslich der Reisespejen, voller Pension und aller Taren genief^en kann, wa!? wirklich billig ist. Aus Beograd kann man aurh einen zehntägigen Aufenthalt mil Rciseivesen nnd allen NebenauSgaben für nur l0.'')0 Dinar in La » ko oder R i nl s k e ? o P l i c e be-koinmen. Das sind Betriili,'. die man wirklich aufbringen kann, unis^iinelir da sonst allein die Reisespesen fast soviel ausmachen. Man hat den Eindruck, von einer gut durchdachten, europäischen Propcigandaat-tion zu stehen, die mit überraschenden Ziffern arbeitet und klar nnd einleuchtend zeigt, dast man auch für bissiges Geld fchon einen schönen Sommernrlaub verbringen kann. Einige Worte sind hier noch zu sagen, die M arib or betreffen. Es ist wahr, keine (legend ist mir so viel Material aus der Aus stessnng vertreten wie gerado Maribor. Und tr^'kdem scheint die Allsstellnng nicht genügend wirksam. Das kommt daber. weil man sich mit toten Bildern und Plastiken begnügt, weil man sich vielleicht nicht genügend Mühe gegeben hat. den^ „Putnik'^ wirksameres Material znr Perfügung zu stellen. Es fehlt hier der .Hinweis auf die Bedeutuiig der Um gebung als Luftkurort, eine Ausflugskarte, die die Bielfalt der Ausflüge Plastisch zeigt, ein .Hinweis, dais wir eigentlich im Sommer wie im Winter Sportstadt und Luftkurort sind, ferner ein Pauschalpreis für den Aus enthalt im Sommer und im Winter mit al-len Spesen von den wichtigsten Stationen Jugoslawiens sowie ein kleiner Apparat, der etwa in laufenden Diapositiven die fast unendliche ,^ahl der Schönheiten der Stadt und seiner weiteren Unlgebnng zeigen n-ürde. Dafür sind die Veranstalter niciit veraut-wortliä) zu machen, denn die Initiative für die Propagierung Maribors müßte von der Stadt selbst ausgehen. Der „Putnik" dürfte eine Ansgestaltung seiner Ausstellung wahrscheinlich mit Freuden begrüßen. fliegen fange'' fangt alle fl i'eyen! he des Tieres init den beiden.Her^n, dann schlugen all? l^eiix'n hölicr. Das üinst lich eingesetzte .H<'rz iiattc sich alio den, Organismus. !>es gastlichc'n ^roschec' vollkon?-men eing^ft'lgt. Als ^as Tier starb, hört-.'n anch beid<' .Herzen schlagen auf. ^Ves'halb soll das, ivas bei Tier^il (K?luu« g-en ist, nicht auch li<'i Menschci^ niöglich sein? Hier eröffnen sich weiteste Pcrs^i^ti-ven. Wunder in der Ehinirgle Verpflanzung zuckmder Herzen — Sensationelle Versuche amerikanischer Aerzte Die uledizinrsche stellt vor sensatio-nesscn Ueberraschungen'. Da?, lvas Dieser Taqe amerikanische Aeritc iioNbrachten, lst kein Zei^ungsbluft. sondern Tatsache und für den Laien vorerst lmfaßl'ar. ^n chirurgischen Ber^uch-^saal der Cihic'agoer Nn'oer. ''rtät hat Professor Earell den N'-lch^'.ieis er-l'racht, daß es durchaus inötilich ist. Herzen zu iitvrprlanzen. d. h. aus einem Lelicivesiin ein Herz herauszuschneiden und in einem an deren Lebewesen ein.Piipflanzen. D!:: che wurden nnt be^stcni Erfolg vorerst an Hunden aU'S-gefÄhrt. Professor Carell ^ept jei^och seine aufsehenerregenden EMriinen-te s^>rt und bedient sich jetzt lebender A?s^n. Und vom Affen zum Vlensciiei: dürile es 'n dieser Bezl«>hun>g nur einen kleinen Schritt geben. ?^!esse>6)t wird das, was der amerikanische (^lechrtc lvhauvtet, schon domnö''l''st zur Wirtlichfeit: kranke oder altersgs'säilväch te Menschenherzen nvrden durch einen kunit 'gerechten chirurgischen Eingriff entfernt. An ihre SMe setzt man dann junge A^fen-.'lerzen ein! Fqir den Fachmann ist eigentlich nur die letzte Beihauptuing et-was Neues, i>enn llelier '."slanznngen wn Her.^n sind schon 'rüs)er !'ers!ilch^>n'eis<^ vor!ienom'n?<'n l,i>orden. Natür-lict) nicht bei Mensclien, fondern bei Tieren, '^^'enn auch das .Herz im all'gemeim'n als ^> in Sal.^waffer ^logt, so schlägt es dort mitunter noch tagelang, nMrend der Leichnani des Tieres lvreits in ?^e?nxilmgszustand trc'^ ratoriuni. Man setzte einein Frosch im Banch ein ziveies Herz ein, ohne das deni Tier ei-j^ene zn en«!>'rnen Das ..l^lasblierz" scl^ug uieitcr, und zwar im eigenen R'h»)tk^inu?. Es dachle ni«i>t daran, zii sterlieu, sondern lebt«» sics- i>n d<»ni liailfix'nnd'schastlirhien Banch so gitt ein, ws'. e- üct, c,an^ wie ..Pk Haufe" fühlte, .^m ein Froschmeibchen in die Nä- Me seltsamsten Museen Das Luftfahrtmuseum der Arbeitslosen wurd<' in ^dreijähriger, nlüliiamcr Arl^it von ern>erbs!c>sen ^irieg-zfliegern. Monteuren und ^Fugenicuren aufgebaut. Eiue un-g^^ilieure ','Irl'eit steckt in dieser selteu.'n Sannnlung. die zum groß?.i Teil aus >e.hr lü dierten Bruch'jtücken historisa^ wichtiger FluM'Mrate zusanmiena^'stell: wnvd^'. Von Wrights eritcm Flugzeug aus deni ^^alire bis zum uiotternen Stratojtikhä'enflug-schiff ist alles lie-sammelt, uias für die ungeheure Entwicklung des Liifisporte? bedeutsam ist. Das erjte Glockenmuseum wurde kürzlich in einer injtorlscixn 'Hlocken-giesierei in L a n ch a in Thüringen eröf'--net. Hier siecht nmn nolien den herrlict^en alten (^locken, deren .'^langreinheit ln'ii'e oft trotz intensiver niatheinausch^r Nachschöp fungen nicht erreicht wir^, die ersten, priini-tioen l^>locken, die aui- einfacl^en Metallplat ten lvsdt'hen nnd mit einem Klippel geschla-.'^en werden ninssen. Das.)in ici^.'n einige interessante Vorgänger qel^a^bt lxii. ^cl>als, Tücher, Spitzenbänd<'r. Die Priü^kstücke der Sammliung sind die «^Nal^n säintlirtier ame-rikaniscl^er Präsidenten und >ind jene iellenen Stücke, ragen aus emailliertein ^te's?!, die inan zur .^'^eit der Bürgerkrie.^e, .^nxckina-s'.lgfeit init Schönheit vereinend, in Ameri-sa trug. liütorische.^Iracien uiusas^l dieses selt'ame Mnseunl. Das k^hrraimm^eum ist nal>e L o n d o n eingerichtet nvrden. Hier steht das älteste Fahrrad der W^-lt, ein französisches Fabrikat. Das geliiann das erste Radrennen, da? se in England ctefaln'en wurde. Seltsanie Räder ans tier ?iind'"''tus'<' diese'? Sportes sind zu ie.ien. sol-s?e. die nicht allein durch Pedale, sondern durch Auf- nn>d Riederdriick der Lenkstangen loegt wurden. Das Rad ^es lvrithmten Rennfahrers Hnme. mit .'M P'unk». Dtis llnterwelt Museum in der Adelsberger Grotte nahe T r l e ^t ii't -tun^l, die der Wi'sen'>n aller Leleniesen, Pflanzen und Tiere, zu lvobach' ten. die niemals das Sonl?enlicht >a-hen ^^n dieser sonnenlosen i'ntwickeln ^'ich nn-heiniliche Pliantliisdische jö<^sen. Tch'Mrze Bäuuie. farl^lose Blunien von nngekannter UeM'ig'keit. Tiere, Anivbibien und ^uresten. die 'IN ?tesse der Aii^e!? ne.'e ^lnnv^'^'rgane an den FlÄgelspltzcn auslüloen. Aus EiNe c. Todesfäll«. An? d. starb auf ihreG^ Beiil,^c „Parkhof" ani Nikolaiberge ^r^u Charlotte anic geb. Uliicp. Tie '^^erstorbene loar eine allseits geschni.uc Daine und stanlultc aus der vetannlen Faunlie Utlich in Riniske Toplice. Das Begräbnis findet heute, Moniag, UNI 17 Ulir aus deul Trauerl^auss auf den Stadtfriedhof statt. — Au: selben Tage starb iui Allgeuieinen Ärankenl^ause .Herr Ing. ^okei^ N i e f», n e r, Profenor an der Bergbauschule i>l Eelie. R. i. p.! ^ Die ordentliche Hauptversammlung des Bezirtsl»andelsflrcmiumS in Celje findet Dienstag, den 12. t>. nni ^ Uhr früh ini kleinen Saale des .Hotels ..Union^^ statt. Ans der Tagesordnung sind s^eschäftsberichte, die Umwandlung des ('»iremiums im Sinne des neuen l^ewerkiegesenes und ('Genehmigung der Stalnten. Wahlen, der Voranschlag für das ^ahr Ernennung der Mitglieder des AnsschllNes für die Statuten des 5chie?^s gerichtes iknd die Lehrlingsprnfungskom-Missionen. c. Ein Kind von einer Tchottcrtruche er« schlagen, Pesje bei i^o^tans stielten Kinder in der Scl^euue des Ä-c'sitzerü '/.urnian. Die !»tinder klettert^.'n auf cinc au die Wand gelelntte Schottertruche, die aber plötzlich Uinstürztc unt' den sechssäl)riqen Sohn des '^-'entzerc' 7.nrnuin Ferdo unter nch begru». Dem ^inde wurde der Brustkorb einge, drillckt, so daß es nach wenigen '.Vtinuten oer. schied. e Einbruch in die Pfarrkirche in Tehorje. V'.'r einigen Tagen kamen in der frub zu? Pfarrkirche in Teharje eni 'Ministrant und dessen Mutter, uni die.^ir^tie ^u ijffnen. Das Tor war aber schon geössnet und im .Halb-dunkel benwrkten sie eine nsännliche t^eitalt. Sie schlössen rasch das Tor ab uud riefen d^n Pfarrer. Der Dieb erbrach aber die Tür und entkam nach knrzeul Haudgenienge ?nit der Frau, -'^n der .^lirctie iand uian verschieden? Werkzeuge, von denen nian später feststellte, daß sie a?n Vortage bein' Schmied Tlaker in Teharje entwendet worden waren. Glück-licherweise konnte aber der überraschte Täter aus der Kirche nichts mitnehuien. c. Erstickungstod, ^n Teharse badeten tn der Voglajna bei der Poeajtmühle der 15!. jährige Schmiedlehrling Bitus Poljzak und ein anderer Lehrling. Polj^ak wurde plötzlich von einein jtrampfe befallen und e? ertrank in der sonst seichten Voglajna. Jen, ssamerad versuchte ihn zwar ans denr Wasser zu ziehen, doch gelang ilnn das nictit. Di-Leiche wurde in der Wehr der Mühle gefunden. c. Der Amtstng der - und Indttstriekammer für Eelje und v,nge. bung findet Dienstag, den d. von ^ bi« l? Uhr sir»rmittags in den Annsräumen d< Sportplatz beim Fel« senkeller ein Frenndschaftswettspiel mit dem „Athletiksportklnb". Aus Llutomei' lj. Aus dem l^emeinderate. Der Rücknnk^ des l^eineinderates H. ^^anko Dijak wurde von der Banaloerwaltung nin? genehmigt. An seiner Stelle wird H. Aloi? Ksof zum s^emeinderaie ernannt. Die Stelle eine? zweiten l^en?einderates wurde mit H. N»« chard Wreg neubefetzt. lj. Vermählungen, ^n der letzten ^^eit sind vier Ljntoinerer Brautpaare in deu Ehe-stand getreten. Es sind dieS: H. Hans 5^^ e i n-de, Hotelier und Frl. Editb ^grin.Hö-n i g ni a n n: .H. Miroslav ri / aniö aus 'Zagreb und Frl. ^N>a i n i g o j, Tocyter des l^erbereibeiil.^ers H. ^'^g. ^inigos! .H. ^o-sip 7, a g a r. Faclilebrer an der hiesigen Bürgerschule u. Frl^ Anica Herzog, Botts. schullehrerin: H. ?iiktor M e. rtina k. SteU' erbeamte und Frl. Rezi Smauc aus Lju-tomer. MlventlPW«. ljiimlrßM I^t s eil?c>n Iincl Ij (len zn t!?n imd ^i-lei-ienv<>sk!ilk»n? ers^II^rlicli v?r. »jen — Iiier leis'ict Ninc'n ?axl?>>iic7> s^ii- ^unvvejll Zsnv» r^Ikn^Ic. niücl imil ndl<'l,elicl. dc'Ieki ticn c.in'l'n '!.n !i^s?>k' 71»? i!.c k'tsciiie''«' mi? licm rnirn '^^i'?e!scIcZ! In .^pvlkelckn. .illen besieskn lZeicliitt«» .UarilÄrer Zeitung^ Ikunimer 1SZ. ^ienZtag, ?ien 15. Juli I9Z?. Wirtschaftliche Rundschau Handel mtt SbNaaNonen ver Staattaaletden Ter Finanzminister traf eine Verfügung, »vonach die Obligationen der jugoslawischen ?IuSlandanleihen der Vor» und Nachkriegszeit nur an inländischen Börsen durch Per-mittlung der bevollmüchtigten Geldinstitute gehandelt werden dürfen. Die Einfuhr solcher Papiere aus dem Ausland und deren Ankauf außerhalb der Staatsgrenzen über inländischen Auftrag können nur nach vorheriger Genehmigung des Finanzministerium vorgenommen lvcrden. Der Berkauf der angeführten Wertpapiere im Auslande über Inlandauftrag darf nur im Wege der l'evollmächtigten Banken in die Bege geleitet werden und muß der gesamte Betrag der auf diese Weise erhaltenen Devisen eingeführt und der Nation«lbank zwecks Ankauf angeboten werden. Ve bei^>ollmächtigten Geldinstitute sind verpflichtet, den Handel der obangcführteu Obligationen in Evidenz zu führen und das Finanzministerium darüber auf dem Laufenden zu erhalten. In den Berichten ist der Name des Verkäufers genau anzuführen. Die vorstehende Verfügung des Finanz-Ministerium» bildet seinen wesentlichen Teil des Reglements über den Devisen» und Va-lutenhandel. Die im Reglement vorgesehe. nen Ahndungen von Bergehen finden auch auf die Uebertretungen der Bestimmungen s'ber den Handel mit Obligationen der Staatsanleihen Anwendung. SugoUowßfcher KolzmarN Die Verhältnisse auf dem internationalen Holzmarkt, die für den inländischen Markt auS^chlieszlich maßgebend sind, weil der ju-gvslawisö^ Markt gänzlich von den Aus-fuihrmöglichkeiten aMngig ist, haben M nicht gebessert. Trop der verschiedenen, in letzter Zeit abgehaltenen Konferenzen und Beratungen ist die Na6)frage für Holz nicht stärker geworden, ja sie ninnnt sogar, je mehr wir dem Herbst entgegengehen, ab. Die Konferenzen hatten eben nur theoretische Bedeutung eines Gedankenaustausc^s, denn Beschlüsse, welche die Lage ändern würden, smd nicht gefaßt worden. Man muk endlich darüber im klaren sein, daß sich die gesamte, mitteleuropäische Holzindustrie in einer akuten Krise befindet. Ursache der Krise ist die gewaltige Nebcrzeu-gung, welche mit der Uebersättigung des Weltmarktes nicht rechnete und auch den Wettbewerb RuUands nicht genügend beachtet. Lolange zwischen Angebot und Nachfrage nicht wieder ein leidliches Gleichgewicht hergestellt sein wird, kann sich die Sache nicht vom Flel? rühren, und da helfen keine staatlichen Maßnahmen, am wenigsten aber Zwangsmaßnahmen. Größeres Interesse lierrscht gegenwärtig im Auslände eigentlich nur für gedämpfte Bu6^, doch ist es fraglich, ob dieses Interesse dauernd sein wird. Jedenfalls war auch dieses vorübergehende Interesse imstande, mehrere Industrien zu größerer Erzeugung die^r Aare zu veranlassen. Es wird zwar auch etwas ungedämpfte, besäumte und un-beiäumte Ware verkauft, aber zu so niedrigen Preisen, daß eS sich kaum lohnt. Weißgeschnittener Ahorn kann zwar in kleineren Posten verkauft werden, doch sind die Preise äußerst gering. Eichenbauhvlz hingegen geht um keinen Preis ab, am wenigsten sw-wonische Eiche. Aussichten auf eine Besserung der Marktlage sind solange nicht zu erwarten, als sich all« Länder abschließen und durch verschiedene Zwangs«,üßnahmen die Einfuhr erschweren. Ob aber unsere Industrie diese Krise bestehen wird, hängt nur von deren Dauer ab. X «»nkurs«. Maria P i s k, Geschäftsfrau in Lopata bei Celje, erste Gläubigerversanim-lung am 23. d. um K llhr beim Kreisgericht in i^elje, Anmeldungsfrist bis 27. August, Tagsatzung ani 12. September uin 8.30 Uhr. — Martin Notar, .^iaufmann und Besitzer in Trbovlje, erste Gläubigerversammlung am 26. d. um 9 Uhr beinl Bezirksgericht in LaSko, Anmeldungsfrist bis 20. August, Tagsatzung an, 5. September um v Uhr. X Amerikanisch« Erntefchützungen. Naä) Berichten aus Newyork dürfte der Ertrag der heurigen Weizenernte in den V e r-etnigtenStaaten hinter der vorjährigen, die ohnehin sehr schwach ausgefallen war, noch zurückstehen. Der Ertrag Ml Winterweizen wird auf 426 und an Som^ merweizen auf 274, zusammen auf rund 700 Millionen Bushels geschätzt. Im Borsahr be^ lief sich der Ertrag auf fast 90V Millionen, so daß Heuer im Vergleich zum Jahr l9.N ein Ausfall von etwa 200 Millionen Bushels zu verzeichnen sein dürfte. Dagegen lauten d'- Meldungeit aus K a n a d a sehr günstig, so daß dort der diesjährige Ueberschuß gegenüber dem Borjahr den Ausfall in den U. S. A. so ziemlich ausgleichen dürfteik. Immerhin wird die diesjährige Ernte unter de? Normale lileiben, weshalb für die Ausfuhr geringere Mengen zur Verfügung stehen werden. X Erschwerungen bei« juGoslawifchen Holzexport nach Ungarn. Mit llngarn wur. de im Vorjahre ein« Vereintarung getrof-»en, »vonach Iugoflamien nach diesen, 9ande ein Kontingent von 12.000 Waggons Brenn holz im Sinne der Meistbcqiinstigungötlau-sel ausführen kann. Aehnliche Vereinbarungen hat Ungarn auch mit un-^ der Tschechoslowakei getroffen. Die Ueler-nähme des.Holzes in Ungarn wird von einer befonderen l1!nterm)mlu«ng mit Monopolstellung vorgenommen. Nun bereitet diese Gesellschaft der Einsuhr jugoslawischen Brennholzes allerlei Schwierigkeiten, so daß nur geringe Mengen Hvlz übernommen werden, wodurch der jugoslawische Holzerport nach diesem Lande stark tetroffsn wird. Tie Organisationen der jugoslawischen indnstrie wandten sich deshalb an die Regierung mit dem Ersuchen um Abhilfz. Es h^ßk, daß Jugoslawien eventuell gegeniiber der ungarischen Ausfuhr ähnliche Maßnahmen ergreifen wird, falls die Ver^'inGärungen hinsichtlich der Ausfuhr des Brennhol-.^s im Rabmen des festgesetzten .Kontingentes scitcns Ungarns nicht einge.'iallcn nier-deu. Interessant ist, daß der tsch<'cho'5l'?waki-schen und rumänisc^n Ausfuhr von Brenn-holzt keine Schwierigkeiten in den Veg ^e-legt Norden. X Anhaltender Rückgang der HolzauS. fuhx. Infolge der Wirtschaftskrise ist die Ge' samtaussuhr Jugoslawiens in den lettten 2 Iahren auf ein Drittel des Exports in nor-malen Zeiten gesunken. Besonders schwer ist der Holzhandel betroffen, der in normalen Zeiten rund ein Viertel des gesamten Exports ausmacht. Gegenwärtig ist der Pro-zentsal., noch mehr gesunken, so daß die .Hol.^-ausfuhr nicht einmal ein Fünftel des Ge« sanlterports erreicht. In den ersten fünf Mo-naten des Jahres 1930 belief sich die Ausfuhr von Brennholz auf 10.294 Waggon in, Werte von 20.2 Millionen Dinar, von Btiu-holz 56.308 Waggon (575.8 Mill. Dinar), Äsenbahnschwellen 1,324.000 Stück (73 Mill Dinar), verschiedene Holzerzeugnisse 17W Waggon (37.7 Mill. Dinar) und Ertraktc 691 Waggon (47.9 Mill. Dinar), zusammen somit 754.6 Millionen Dinar oder 26.456 der Gesamtausfuhr. In der Zeit von Jänner bis Mai 1932 lauteten dagegen die entsprechenden Ziffern 5897 (9.7 Mill. Dinar). 23.753 (180.7), 87.000 (3.4), 611 (9.9) und 327 (10.4), insgesamt 214.1 Millionen Dinar oder kaum 19?i; des Gesamterportz. Die Preise fast aller Produkte find stark zurckge« gangen, doch ist dies bei Holz besonders augenfällig. H bei l(r»o»»dla»ei». VerileU U eken NN«! Rknlleden vlevsmeuniläerKuU (Nachdruck verboten.) „Al>llen Zie nicht noch eine kur.^ Weile bleit«n? ES macht mich unruhig. Sie allein auf dieser menschenleeren Straße j>u wissen, und ich zöge vor, Sie jenem englischen Kauf mann anzuvertrauen, der heute morgen nach Dsinan hinausginig imd bald vorbeikonrnien wird." „Das ist dach ni6>t ni?t!g — Iao und der Rickschahmann sind bei mir und Räul'er-ban^n gibt es wohl in nächster Nähe dsr Stadt nicht?" Der alte Mann sah unschlüssig auf die beiden Boys, di« ietzt langsan, mit dem Wagen hevbeifamen, er wollt« noch etwas sagen, hob a»ber dann, Ruhe gsbiet'nd, die „Horchen Sie." Das ferne Ningeln vieler kleiner Glocken tönte klar durch die warim Atendluft herüber, man hörte die hohen, scharfen Rufe d«r Treiiber und das dump^ Trappen oer Hufe--„Monisieur ElliS wird in wenigen Mnuten hier fein, dann dürfen Sie sich getrost aulf den Weg machen." Eim scharfe Falte erschien auf der glatten Stirn d« ju-ngvn Frau. ^Bielen Dank, Peve Andre, eS ist wirklich Keffer, ich gehe allein." Hie nahm von dem erschreckt und verst^ind mSlos dreinschauenden Priester einen etwas üKerftürzten Abschied und k«stiog ihre Ri»^-schah, um mZMchst rasch fortzukoinn^en. die Landstraße war noch nicht erreicht, als sie erkannte, daß sie diesem Zusainunu-treffen mit Ellis nicht aus^veichen komite, oHne den Anschein einer Flucht zu ernxcken. Lchnell und si<^r lief die Reihe der hochbe-parkten Maultiere über diesen iürchtcrlichcn Weg, den ihr Kuli nur miihevoll bewältigte. Es dauerte auch nicht lange, bis die Trag-tic« rechts und links an ihrem Wagen v.ic-beitlingelten, und dann kam mit langen ^n.d wcitausgreifenden Schritten ein Europäer in t»vhen Reitestiefeln. „Frau Lamyire" — er nahm den Hut ak» »ich traue meinen Augen nicht. Eine Da- Aoman von Senrik Keller Copyright by Carl Tuncker Verlag Berlin W 13. Fortsetzung. me der großen Äelt Tjchikus allein auf der Landstraße?" «Ich muß zusehen, daß ich heimkomme", versetzte sie kühl. „Es wird tald dunkel sein." „Ohne Znxiifel^ Wenn Ihr Rickschahnmnn ein guter Läufer ist, wird er sich in der Nähe meiner Tiere hc,lten können." „D-as geht nicht. Dazu ist der Wagen zu schlver. Bitte halten Tie Ihre Leute nicht auf." „Durchaus nicht. Ick) werde meine Leute vorausschicken und hier bei Ihnen bleik'«?«." „Ich wünsche das nicht, Herr Ellis." l)j^wen doüne war nicht geneigt, Zudringlichkeit?» »vshrlos hinzunehmen. — Der A^nd war schön und lioblich, sie wollte diese s^hrt durch die stillen Felder genießen und sich nicht die Laune durch spitzige Gespräche 'nit .Herrn Ellis verderben lassen. A'ker sie irberschätzte die Empfindlichkeit dieses Mannes lvdeutend. „Auch ivenn Tie cs nicht wünschen, werde ich in Ihrer Nä^he bleiben", entgegnete er gleichmütig. „Vne weiße Frau hat auf ei-r einsamen ckiinesischen Straße nichts zu juctien. Meine Ansichten dürften mit denen Ihres Onkels nvnig Berührungspunkte haben, aber in dieser Frage würde er wahrscheinlich mit mir i'ibereinstlmnren." „Ich wollte Tie nicht beleidigen. Herr Ellis", begann Givendoline betreten, „ich —" Er lvinkte ab. „I6) ivevd? l^intsr dem Wagen bleiben, uni das Landschastsbild und Ihre Ztinnnnng nicht zu stören. Bitte neh-lnen Tie keine Rücksicht auf mich." Jetzt erschien wieder das zynische Lächeln auf dem mageren Gesicht. „Tie können fluchen oder Gedi6)te zitieren, ich bin taub und stumm." Gnvn gab keine Antnivrt und lehnt« sich stumm in ihre Rickschah zurück. Die Maul-tiere auf der Ttraße vor is>nen liefen lang-samer, die Tchreie der Fiihrer wurden seltener. Ihr Killi schlug einen gemächlichen Trab an. »m nicht in die Ttaubnwlke hin« ter den Trcigtieren zu geraten, und langsam rollte das Gefährt über schniale Wege zwi-s6)en Reisfeldern, an deren Rändern in dicken Büscheln die wilden Lilien blühten. Die glühende Hitze ivar einer dunstigen, feu6)ten Treibs>auswänne gewichen, die üler die überjchiveinmten Felder «inen bewegten Tchleier legte, hinter dem die Obstbäume leise hin- und herschwankten. (^'wendoline atmete die umarme Abendluit, sie schaut« auf dies« friedliche Landscl)aft, zu der das vielstimmige Klingeln der feinen Glöckchen so gut paßte, und geriet nach und nach in eine versöhnlich« Ttimmung. sie beugte sich aus der Rickschah hinaus und blickte anf ElliS, der rauchend hinter dem Wagen herging. „Hallo", sagte er l'eiter, als er ihren Blick aufsing. „Ist die Wetterwolke abgezogen?" „Ich glaube ja.* „Tas ist hübsch. Darf ich meine Zigarre behalten, »venn ich im Vorderorunde erscheine? Die Frage wäre auch im Hinblick auf die Moskitos zu bedenken." „Tabakrauch stört mich nicht. Ich o'fe nur. daß Tie selbst mich nicht aus meiner angenehmen Ttimmung herausreißen." „Ich werde sehr vorsichtig sein. ES ist hundert Jahre her, daß ich mit jun?en Da-nien in zugestanden angenehmer Tünnnu.^g Abendspaziergänge machte." „Begleitete." „Gut. Daß ich junge Damen liegleitete. — Worükxi- wünschen Tie Konversation?" Tie sah ihn abschätzend an. „Ich fürchte, 3ie können ü^ter viel Dinge sprechen." „Zie fürchten das? Bei Männern in iVe' ordneten Verl)ältnissen pflegt man diese ^i-g«nsck)aft aufs liöchste zu preisen und sogar in der Grabinschrift erMhnen." Gn>en Mlißte laclvn. „Nein, ich möchre «rnstl>afte Dinge besprec.hen. Ich verlnacble den Nachmittag lvi Pater Andre und bin entsetzt, KU ersahreit, daß die arnien 'Zeute hier ihre Kinder verkaufen." „Nur die Mädchen. Die übeilös;! man ülerall iin Land den 'rommen Patres - sogar mit Permission der einget'or<'Nl'n Prie. steiter. „Ich verstehe ganz gui. )iber wie wäre es, wenn Tie jetzt ausstci-gen wollten, um einen kleinen Tpazicr^an>^ zu mack)en? Tind Tie schon auf dieser Mauer gewesen? Oben sührt ein se.'ir hübschcr Weg bis zum östlichen Tor " Tie waren vor den Toren Tschifus angekommen. In znsan^mengedriingten, Rudel lvarteten die Maultiere inl Kreise is>rer Treiber, die mit ein paar nachlässig gekleideten Toldaten wegen Bezahlung der Ztr^-ßenmaut stritten, — der .Himmel zeigt.' s«?. nen irisierenden Ton, der die Nacht oerlün-det, und durch das geöifnete Ttadttor sah Mlin in d!iiuer führte. Tie kannte die Manerstras^e um Peking. jenen beri'chmteil W^g, der jedem Europäer zuerst gezeigt wird, aber wenn 'ich s^icse schmale, ziemlich schlecht gehaltene Ztrnße auch bei meitein nicht so imposant revrösentierte wie isir« gri's;e ?cb.'^l's^er. so schien sie Gu'endoline doch tedeuteird reizvoller. VlMZiag, dSli 12. Jü!i lSSS.'. ^Marivorcr Zelmng- vcu.nmtt /Islcal QHF^SQFZc zu nennen veranlaßt sah, die sich die tourl-ftlsche Erschließung unseres grünen Bachern zum Lebensziel gesteckt hatten. Es sind dies Oberlehrer L e 6 j a l, der agile Obmann der Alpenvereinsfiliale in RuSe- und Ober-landesgerichtsrat Dr. S e n j o r, der verdienstvolle Präses der Alpenvereinssiliale in Maribor. Stürinische Beifallsrufe erschollen hierauf, als Dr. Snuderl der zahlreich versammelten Bergstcigergemcilide die Mitteilung machte, daß die Filiale des Alpcnver« eines in Maribor den Bi'schluß gefaßt habe, das imposante, bisher „Ribni-'ka toöa" genannte Berghotel nach denl Präses der Fili. Z Moaiao. den u. SuIl Festtag unseres Bergspotts Eindrucksvolle Taufe und Weihe der „Senjor-Hütte" beim Ribnica-See — 1500 Teilnehmer Es war ein großer Festtag unserer heimischen Touristik. Die große Teilnahme an der Taufteier bei der „RibniSka koöa", die jetzt „S e n j o r j e v d o m" heißt, war der beste Beweis dafür, daß man sich in Kreisen unserer Bergfreunde der überragenden Bedeutung einer allen Anforderungen der modernen Touristik entsprechenden Berghütte itn westlichen Teile des Bacherngebirges, dieser an romantischen Schönheiten so reichen Bc-rgwelt, voll und ganz bewußt ist. Trotzdem die Wetteraussichten schon am Bortage nicht gerade giinstig waren, stand das imposante, seiner Vollendung allmählich entgegengehende Berghotel schon am Vorabend in! Zeichen eines zahlreichen Besuches, so daß es dem fürsorglich-agilen Hüttenwart Franjo Majer sürwal?r schwer war, die nötigen Schlafstätten bereitzustellen. Dank der einsichtsvollen Geduld der Gäste konnte diese schwierige Aufgabe schließlich so leidlich zur allgemeinen Zufriedenheit geliist werden. Schon linl Vorabend verkündeten frohe Böllerschüsse den Beginn des großen Bergfestes, das als wichtiger Meilenstein in der erfreulich'Mächtigen Entwicklung unseres lieimischen Bergsportes angesehen werden kann. Ein großes Freudenfeuer, das auf der kahlen Kuppe des „Iezerski vrh" vom Präses der Mariborer Alpenvereinssiliale Oberlandesgerichtsrat Dr. S e n j o r in Anwesenheit' einer zahlreichen Bachernwanderer-geineinde abgebrannt wurde, war weit und breit sichtliar und verkündete so die frohe Botschaft auch den entfernter liegenden An-siedlungen, die selbstredend an der Entwick-luilg der Touristik in diesem Teil des Bachern lebhaft interessiert sind. Ein frohes Treiben der anwesenden Bergfreunde entwickelte sich hernach in der geräumigen Hüttenstube, die bis aufs letzte Plätzchen beseht war. Es entwickelte sich bald eine recht animierte Stimmung, die bis spät in die Nacht hinein andauerte und allen Anwesenden gewiß in bester Erinnerung bleiben dürfte. Am nächsten Tage um II) Uhr vormittags begannen dann die offiziellen Taufseierlich-keiteu, bei denen eine ganz gewaltige Menschenmenge anwesend war; trotz der ungün. stigen Witterung hatten sich etwa Leute zu dieser touristisch bedeutungsvollen Feier eingefunden. Anwesend waren u. a. auch die Herren Vizebanus Dr. Pirkmajer, Kreisge. richtspräsident Dr. 2iher, Bizebürgermeister ttolouh, Präses der Alpenvereinszeutrale in Ljubljana Dr. Pretnar, Skupschtinaabgeord-neter Ing. Pahernik, Minister a. D. Dr.»Ku-kovec, Dr. Bvbkral aus Olmütz, Oberlandesgerichtsrat Peönik, die Gemeindevorsteher Jr-k-ie (Mislinse) und Podlesnik (Lehen), Oberbaurat Ing. (!erne (Pohorski dom), Magi-straisrat Rodo^ek lS. S. K. Maribor), Pin^ ter Alttoklub), Chefredakteur Kasper für den Jagd- und Fischereiverein, Schriftleiter Dr. '^^lilovec (S. S. K. Marathon), Stationschef Mohorko (Sokol und Narodna odbrana), Schriftleiter Rehar für den Klub „Meja", Dr. Böäier für den Sportklub „Napid", Professor Kilc für den Winterfport-Unterver-band, Bürgermeister Lesjak und Direktor Pi^ek für die Alpenvereinsfiliale NuZe sowie Ule, Wagner, Kvac und Gruden für die Al-penvereinsfilialen Me!ica, Konjice, Slov. Gradec und Prevalje. Eingeleitet wurde die Feier durch eine Berg,Nesse, die der rührige Präses des AljaZ. Klubs Herr Professor Dr. I e h a r t zele-brierie. Hierauf ergriff v. Balkou der Hütte der agile Präses der Baugenosseuschaft „Rib. niSka koöa" Herr Ing. 8 l a j m e r das Wort zur Begrüßungsansprache, in der Redner zunächst die Festgäste aufs herzlichste willkommen hieß und dann einen kurzen ^ittckblick auf den Werdegang dieses herrlichen Touristenstüi^Punktes warf, worauf der Fest-redner Herr Rechtsanwalt Dr. S n u d e r l t'as Wort erhielt. In seiner schwungvollen, Poetisch gehaltenen Ansprache beschäftigte sich der Festredner zunächst n,it der geschichtlichen Entwicklung t>er heittiischcn Touristik mit besonderer Be-rilcksichtigl.ng des BachcrngebirgeS, wobei er sich insbesondere die Namen zweier Männer ,ale Dr. Senjor in »8 e n j o r j e v 6 om pri Kiknislien^ jvevrut (Senjor-.Hütte beim Ribnica-Tee) zu tau-^ fen und dies in Anbetracht der ganz hervor-fragenden Verdienste, die sich dieser erste und ^verdienstvollste Borkämpfer unseres heimi-eschen Bergsportes im Laufe des ersteu Jahr-! zehntes seines mustergiltigen Wirkens als aufopferungsvoller und umsichtiger Leiter der ^Alpenvereinsfiliale in Maribor erworben i hat. Als dann Architekt I e l e n e c die neue ! Hüttenaufschrift enthüllte, wollten die frene-! tischen Ovationen für den sichtlich überraschten vorbildlichen Bergsportförderer Doktor Senjor kein Ende nehmen. j Hierauf überbrachte» die herbeigeeilten offiziellen Vertreter ihre Glückwünsche, die nicht nur an den Alpenverein, sondern auch an die Adresse Dr. Sensors gerichtet waren, den man wohl als Ersten nennen müßte, wollte man irgendwelche persönliche Verdien-s e bei der Errichtung dieses überaus wichtigen Touristenstützpunktes in Betracht ziehen. Zunächst brachte Bizebanus Dr. P i r k m a-j e r, ein bestbekannter Förderer unserer touristischen Bestrebungen am Bachern, den Glückwunsch des Banus und der Banalverwaltung, worauf noch sprachen: Vizebürgermeister G o l o u h für die Stadtgemeinde Maribor, Skupschtinaabgeordneter Ing. P a h e r n i k, Dr. V »1 b i r a l (Olmü<^) im Namen der tschechoslowakischen Touri. sten, Chesredaktuer K a s p e r für die Iagd-vereinsfiliale Maribor und den Fischerei-! verein in Maribor, Magistratsrat R o d o-e k für den „Pohorsli dom", Präses Dr. Pretnar für die Alpenvereinszentrale in Ljubljana, Bürgermeister L e s j a k für die j Alpenvereinssiliale in Ru^e, Stationschef Mohorko (Soköl und Narodna odbrana) ^ sowie Wagner, Stanko V o n L i n a, ^ Kvac und G r u d e n für die Alpenver-einsfilialen in Konjice, Mexico, Slov. Gra-,dec mld Prevalje. Nachdem danil noch unser Bachenlpoet Zorzut eimge heilere Verse ^ unter den, Beifall des Publikun?s zum Besten 'gegeben hatte, nahm Herr Prof. Dr. I e-hart die Weihe des stattlichen Baues vor; womit die offizielle Feier ihr Ende fand. ' Unter den frohen Klängen zweier Musikkapellen entilnekelte sich hernach in- und außerhalb der HiUie ein regelrechtes Bergfest, das aber leider zeitweise durch die ungünstige Witterung gestört wurde. Wenn'es zu reg nen beganil, füllten sich jedesnwl in: Nu sämtliche Näunie der greßen Hütte mit den vielen Festaüsten. so man sich fast nicht rühren Weuu kick dann bald darauf der Himmel wieder auszuheitern begann, stryulten die Leute rasch wieder vpr die Hütte, wo man im frohen Treiben der Bachernwanderer die Unbilden der Witterung bald wieder vergaß. Am Nachmittage begannen sich die Reihen der Festgäste zu lichten. Sowohl der Abstleg nach Ribnica, als auch der Weg nach Mislinje standen den ganzen Nachmittag im Zeichen einer MassenwanderunZ unserer Bergfreunde, die in fröhlichster Stimmung und zufrieden mit den gelvonne-nen Eindrücken heimzogen. m. Verstorben« in Maribor. In dcn letzten Tagen sind in Maribor qestorb^'n: Matthäus Furman, Schneider, 28 Jahre alt; Theresia Vajda, geb. Ribiö, B<^ihsrsgattin, 41 Jahre; Marcus <^utii;, Kessclschmied^ 46 Jahre; Vera Winterhalter, Rechtsanwalts-gattin, 35 Jahre; Marie Stundl, Private, Jahre; Franz.^ac, 30 Jahre; Aoloman Kardo8, Kaufmann, 30 Jahre; Steian Na-rat, Besitzer. 62 Jahre; Konrad Sluga, Bäk. keryehiikfe, 29 Jahre; Franz Leva, Taglöh-ner, 49 Jahre; Marie Potisk, Arbeiterstochter, 2 Monate; ?ldolf Koftanjevec, .Handels-angestellter, 22 Jahre; Marie Knez, Tag-löhnerin, 37 Jahre; Johann Klampfer. Arteiterssohn, 9 Jahre; Aloiisla Pufiö, Arbeiterstochter, 6 Jahre; Kunigunde Lauser, TaHlAhncrin, 55 Jahre; Matthäus Bobna-ri«, Arbeiter. 23 Jahre; Anton Spes, Knecht 59 Jahre; Marie PongraLiL, ArHeitersgat-tin, 49 Jahre; Fiedrich' Unger. Keusch^rs-sohn, ltt Jahre alt. m. Trauungeit. In der letzten Zeit wurden nachfolgende Paare in Maribor getraut: Franz Flajs, Oberlehrer, mit Frl. KoroZic, Lehrerin; Ferdinand .Hartinger, Bäckermeister, mit Frl. Angeta PSlzl; Daniel Zorni-kar, Bahnbeamter, mit Frl. Aurelie Dra-gar; UroS TomSiö mit Frl. Marie Klas!-cr; Edmund Adam mit Frl. Justine FerZ; Emil ^oinut mit Frl. Theresia Kurnik; Alois Mor dei' mit Frl. Gtsella Kuntin; Josef Krepek mit Frl. Marie Herczer; Ludwig Fuchs mit Frl. Josefine Kru.^iö. ni. Uater das Auto geraten. In Tezno wurde der 2ysährige Schlosser Karl S t r m-8 ek von einem Auto zu Boden gestoßen und überführt, wobei er schwere Verletzungen erlitt. — In der Nähe von Betnava geriet der 2l)jälirige Arbeiter Josef T er s unter einen Kraftwagen, der über ihn hinwegging. Der Bedauernswerte erlitt hiebet einen Bruch der Schädelbasis, einen Bruch des linken Oberschenkels nnd Rißqnetschwnnden an beiden Armen. Die Rettungsabteilung überführte beide Schwerverletzte ins Krankenhaus. ul. Beim Spielen zwei Flnger verloren In das Kra-nkenl>aus wurde gestern die 6-iährige Marie Slorjak aus Sv. Sovrenc überführt. D?m Mädeli-en wurden von einem Zpielgenossen zwei Finger der rechten Hand abgehackt. m. Bon der Sichel schwer verletzt. In Jablance stieß eine Schnitterin während der Ernteeinbringung den Besitzer Franz G r a-hornik aus Unvorsichtigkeit derart heftig in den Rücken, daß er schwere innere Verletzungen erlitt. Der Mann wurde rasch ins Krankenhaus überfiihrt und einer Operation unterzogen. ^ Besuchen Sie die Filiale der Belika ta-varna im Gtadlpark! 9111 Aus Vtui p. Zmn Zwischenfall in St. Vid, der sick am 18. v. M. Nachmittages at'ieipiell hat, wli'd uns von Herrn M a tz crgän'/end noch folgendes mitgeteilt: Ter Ka^feehausbesitzer und Alutountiernehmer Roman M a «z unter-nai'n? am genannten Tage mit eincul Personenwagen gegen St. Vld eine Prodesahrt. In St. Vid angekommen, überprüfte Matz mit seinem E.hauff dann auf das Auto l^iosckilng. Von Mat) ^iur Ne!>e gestallt, stellte sich ihm der Dolinatin.'r fluchend und mit deui enl- ge>gen. Matz stieß ihn zunick, dl'ch der 5ei Matz bedienstete Ehauffour Walter Pajman in: nächsten ?lug<^nblick, wie der Dallnatiner ein 35 Zentimeter langes Kü-chenmesser Matz in i>en Rücken stoßeil wollte. Matz flüchtete rechtsseitig vor der drohenden Gefahr, während ^^wjiuan um Hilis Auf die Hilferufe kaul Fleischermeister ^Vln-ko P e r n a t herbeigeeilt, der den nach Matz nacheilenden Dalumtiner zur Rede stellte.'. Dies guiltierte der Dalmatiner da-niit, daß er noch einen Revolver hervorzog. Gleichzeitig famen zwei Knechte herbel^e-eilt, die Siöenica zu Boden stießen, ^i^e-nica schlug hiebei nnt dem Hinterlopf gegen eine Mailier, so daß er zu bluten tegann. Im selben Augenblick versuchte Matz sein Auto zu erreichen, um ivegzuiahren. Plötz-lich erhob sich StLcnica wieder und stürzte sich neuerdings nnt gezogeneu? Messer gegen Matz. Matz wc!irte sich mit einenr Stock.^iet> gegen .den Rücken des Angreifers, worauf sich dieser gegen Pajman wandte. Paiman schluig in der Bedrängnis mit einem Pflock gegen Slöenica und traf diesen am Genick, worauf Siöenica zusaiumenbrach. Auf Matz' Weisung fuhr Pajman sofort ^ur t^endarme rie nach Ptuj und meldete dort den Vorfall. Sämtliche bei d-em Zwischenfall Beteiligten wiurden bereits wieder auf freien svus; gesetzt. Warnung Wir Unterfertigte Roman Matz und Bin. ko Pernat, warne» hiemit jedermann, über den Borfall in St. Bid unwahre Gerüchte zu verbreiten, ansonsten wir ausnahmslos jeden Berbreiter gerichtlich oersolgen werden. RomanMatz, Cafetier und Autounter-nehmer. BinkoPernat, Fleischhauer und Realitätenbesitzer. * Magen, und Darmftörungea. Anfälle von i.eibwch Stockungen im Pfortadersystem. Auf-geregtheik, Nervosität. Schivindelgefühl. meines Unwohlböfinden werden durch tSqllch ein Glas nalurliclies „Franz-Iofef"-Bitterwci'sscr qe. !? Weltruf preisen die vorzüq. lichen Dienste, die das Z^ranz.Jofef.Wafssr be-Mders blutreichen, korpulenten Personen. Gich. ttrerA und dümorrbliidalkrank^n leistk'k. Dcls ..?franz-Ioses"-Bitterwcisser ist in Avv-thelcn Drogerien und Spezi,ereil)and!uni^en erhältlich. Kino Burg-Tonkino. Die populäre Operette ,,Mam selle Nitouche" niit Annt, O n d r a. UnioN'Tonklno: Hcnte. Montag, letzter Tag: „Am Rande der Sahara", ^ Ab Dienö-tag die große O^x?r im ,'^illn: „Köniff der Vagabunden", ein Qualitätsfiln: in deutscher Sprache. Radio-Programm Dienstag, den 12. Juli. L j u b l j a n a 12.15 und 13: Schallplatten. — 18.30: Nachmittagskonzert. — 20.3^): Konzert. — Beograd 29.30: Konzert. — 22.50: Zigeunermusik. — Wien 2i).^0: Konzerl. — 22.25: Tanzmunk. —. H e i l 5-ber ^ 19.30: Konzert. — 2l.-l0: Alte Welsen. — B r a t i s l a v a 21: Bla>>n,u!ik. — B r ü n n 19..^: 'Aufforderung zuui Tauz. — Mühlackcr 21. W: Kamulerminlk. — 22.45: Nachtmusik. ^ B u ka r e st VokalkonM. — Stockholm 20.!'): Wagner-Abend. — 22.15: Nachtmusik. ^ R o m 20.45: Konzert. ^ 22: Leichte sik. — Bero m ü nster 20-anstaltung. — Langen bc;rg 20: K.'N-zert. — Prag 19.20: Abendveranstaltung. — Oberitalien 20..30: Lehars i'ette „Der Graf von Luxemburg". — B l:-d a pe st 19.45: Konzert. —. ?2.30: Nacht-nrusik. — Anschließend: Zigennermusik. — W a rscha u 20: Kon^^'rt. — D a v e n-t r ti 21.20- Atendoeranstallung. — 22.50: Tanzumük. — ö n i g s w n st e r 5 g s e n 20: Konzert. — 23: Nachtmnsik. ^ Pari s-R adio 20: Kon^zert. dlltt viikllckl ? ^ 8 ! II dezeilix^t cüs Kopt- sckuppen! UF W g »H vilkt dem A ^ »I eatxex^en! veeln^luSt cl»5 !n allen ecken. s>rc>eeri» VN ?Zrfnmerien nna d»88k^en l^rlseur» '-.'ilons prei?;: CZrolZe l^in 7?.—. !<>"ikit' !^in 'l?-. IZ7c'8ctilIrs ü'icr clN? «encZet Idnon auk er.iti!;: I^^r. pli. .Icisio tloii- NllmMk: 18Z^ ^'lenSnsff. nsst l?. Inl, Berliner Zeiwkder Skrupellose Geschästsmacher — Zahn färbt alles — Kuriosa der Vermißteuliste — Verschwinden ist nicht strafbar — Neue Wege im Film — Das Paradies der Hypochonder B e r l i n, im Julli. Wer in liessere,: Tacken ein paar hundert Mark auf die hohe Kante lcgte, holt sie heute ^ern wieder l)erunter, wenn sich eine (.^)e-leszeiche^it bietet, mit Hilfe des mühsam er« sixlrten Betrages eine geivisse Älüständig-k.it oder eine dauernde Einnahinequelle zu erlangen. Auf iiiese letzte Hc^fsnuug und aus die Opserbereitschaft kleiner Leute haben es jene Tun'kelmänncr abgesehen, die seit der großen Ki^isis immer zahlreicher in Berlin auftauchen. (5-in ganz besonders tüchiisier und skrupelloser Vertreter dieses neuzeitlichen ^ches war der ^rr Zahn, der es verstand, über vierzig leere Lälden in allen Stadtteilen zu mieten unid sie in moderne Annahme» stellen fi'lr Kleiderreinigung einzurichten. Ueberall konnte nian die vielversprechende Anfs6>rift lesen: „Zahn färbt alles". Ter io flrof^Bllicfe Unternehmer hatte bereits keine weifte Weste mehr, als er für jede seiner Filialen mehrere AngesteNe enstasticrts, die sämtlich bei Vertragsabschlus^ eine Llaution von nnndestens 200 Mark stellen niufiteli. Es ist heute nicht schnx!r, ein neues Untcrneh^ mcn ins Leben zu rufen und LebeuShungri^e ^o dann zu interessieren, das; sie das Vnd recht kräftig aus der Taufe heben. Wenn es sich aber danlnl handelt, die Daseinöberechti-gunsi des Mngen Werkes zu ernKisen, dann machen die erst so begeisterten Tauspaten nicht selten lange <^ichter. Ienenl Herrn Za'hn kam es überhaupt nicht darauf an, Äie Taseinslbercchtignng seiner vielen l^'e-schäfte zu prüfen; vielniehr lebte er von den ihm anvertrauten (Geldern eine Zeitlang herrlich und in s^reuden, olM sich in, geringsten NN! NeinWMg von l^vrderobe und Moral.zu kümmern. Als die hereingefalle:^en Angestellten und nunnie'irigen l^läubiger rebellierten, ivar es natürlich schon viel zu spät: sie konnten sich nicht einmal an den Einrichtungen schadlos halteit. da die fiir nicht bezahlte Mieten beschlagnahmt wurden. Zahn färbt, nun obqoolhl 'seine Schilder weiterbin das t^^egentoil versichern, aar ni'chtS mehr; nach Sachlage wird er auch ka>lm den Ven'nch niachen, sich vor töricht nvis; zu wachsen. Aber er ist ein warnendes Beispiel für viele . . . » Man sollte es nicht für möglich halten: aber tatsächlich verschwinden in Berlin fast täglich Bkenschen. Nun ist das bei einiger Ueberlegimg noch kein Grund zur Unruhe und vielleicht M der Annahnie, daj^ die Verhältnisse in Berlin an Unsicherheit noch die von Chi^'ags übertreffen. Wie isl es hente möglich, dast ein erivachsener Mensch plötzlich und spurlos allen seinen Verwandten und Bekannten aus den Augen koulmt und daß er trotz eifriger privater nnd polizeilick>er Mchforschiungen nich-t t^efunden wird? An mehreren Fällen hat sich in letzter Zeit er-wiesen, daß Verschwlinden keine Hexerei ist; sie braucht auch in keinerlei Zusammenhang mit kriminellen Delikten zu stehen. Da ^zab es unter anderen einen nicht nnl'ekannten Rechtsann>alt^ deni eines schönen Sommertages die n^achlsende Last der Praris, der Aerger niit den nicht zahlenden Klienten und die häufigen Auseinanderse^.jngen mit dem Finanzamt einfach zu viel wurden. Kurz entichilossen setzte sich dieser niiide gewordene Jurist an das Steuer seines Kabriolets und fuhr unter blauem Himmel irgendwohin. Ohne die ^leringste Nachricht eilte er mit 50 PA seinen: bestürzten Büro, seinen zaihllol-sen Tlichist n>eit tveg; bis zu den Pyrenäen, Vt^üe sich sast vier Wochen spater heraus stellte, als der bereits halb oder ganz totge-glaubte braungebrannt und guter Dinge an seinen Schreibtisch !llnd auf seinen Annialts^ platz ,^lrilclkchrte. Me'schug.gene Idee, iverden manche Leser sagen, der Einfall eines Ue-berspannten; aber der durch die laufende Arbeit und durch tausend borgen allzu An-ges^>annte Mre vielleicht wirklich meschugge steworden, lhätte er nicht einmal, wenn auch unter merklvürdigen und ungewöhnlichen Begleiterscheinungen, den Mut gefaßt, die s^lncht zu ergreifen. Man weis^, wie andere in ähnlichen Zitnationen völlig den ^opf verloren, wie sie das Leben wegwarfen oder mindestens einen schnieren Zusammenbrilch erlitten. Jener Nechtsanivalt ift mit seinzr knriosen Idee durchaus nicht allein. Er hat Leidensgenossen, die auf ebenso mGeriöse Weise vorübergeliend untertauchen, und die von der Polizei dann auf Ersluchen besorgter Angehöriger oder Freunde als Vernnsjte ze-si'lhrt n>erden. Zu solchen Vermieten gehören übrigens Eheuiänner, die dem Herd oder der Lchu'legernlutter davonlailfen und volljährige Söhne und Töchter,, die sich der Schutzhaft allzu aiifmerksanter Eltern entMl^hsen glauben, kein G.esetzesparagrapl? stellt das Verschwinden als solches unter Strafe, aber man mus; gelegentlich auf die relative Harmlosigkeit Welcher Frille verweisen. n?n übertriebene Klagelieder auf die bösen Zeiten verstumuien zu lassen. « Bei einer, von Fachleuten pro^')c/,.'iten Tropenhitze herrscht Hochbetrieb in zahlreichen Berliner Filniateliers. Der Laie, der sein Erstaunen mitnnter auch seine Empö- rung über die jetzt in den Theatern laufen- l den „Ladenl^üter" nicht verbirgt, hat keine Ahnung, wie vom höchbezahlten Star bis Mr kleinsten Koiniparsin, voin leitenden Regisseur bis zum jüngsten Volontär alle iitl Schweiß ihres teils geschminkten Angesichts arbeiten, um die neue Produktion rechtzeitig in «nd Bild zu bringen. Da entgegen der vorgefaßten Ansicht vieler Fachleu-!e die „Miidchcn in Uniform" doch in Deutsch land ein Erfolg wurden, interessiert man sich au6) außerhaW der kurbelnden Branche für die Jung'ernarbeit der neuen Z?ol?ektiv-Film-Gesellschaft. Diese sck^uftet zur Zeit in Johannistal, wo in den Iofa-Ateliers mit neuen Menschen neue Ideen verwirklicht und in einen: k^sonderen Wer? zuni Aufdruck kommen sollen. Wie der Nanie besagt, handelt es sich um eine Kemeinsrl^aft, bei der jeder Beteiligte mohr als üblich am Gelingen de? großen Ganzen Anteil nimmst. Derartiges ist zeitgemäß un^ nimmt znnrichst für sich ein; wcnn „Die Enlenspieael" erst mit .Hilfe derer gestartet sind, die mich jene „Mädchen in Uniform" so geschickt und wirkungsvoll auf die Beine brachten, wird man nviter se^hm, nnd übrigens auch schon '^ar-nm mit einer geivissen ^ugicr für das rein Technische, weil l>ier zum ersten Mal in Deutschland uiit dem vielbesprochenen eigenartigen Papierfilm gearbeitet wird. Dem „heiteren", aber ernst arbeitendem Völkchen vmn Film koilgen die Jünger des Aeskulap, wenn sie sich ebenfalls in cineni uiodernen ^^^echhaus zn einem Kollektiv und zur el-sten Aerzte-Sammllecicn „fi'ir Besonderes". Wenn man der Art seines Leidens nicht ganz sicher ist, nnrd man hier bestimmt lange? Zögern ulld weite Wege zu einem Spezialisten sparen. Anderseits lbestebt die naheliegende (Gefahr, daß Patienten, die wegen Obrenschnier--en kamen, ohne Mandeln odl'r Blinddarni nneder nach >?^ause ge)en. Was .^>npokl)on-dern bicr alles passieren kann, ist gar N''lit aucZudenken. Sannnc'lrechnungen letzte Tir rechts.... ANerle! Der heilige Napoleon. Bei der Dursicht eines alten Kalenders fand man kürz-lich unter den Heiligen der rönlisch-katholischeu Kirche in Frankreich auch den Namen eines heiligen Napoleon. Das ist allerdings nicht der bekannte Napc»-lcon selbst, sondern ein Märtyrer aus Alexandrien, dessen richtiger Nanie Napolus war. Aber um dem Kaiser einen Gefallen zu tun, »vurde dieser Name von: Papst Pius 7. in Napoleon uuigen>andelt. Die Jesuiten waren es, die diesen gutcn .Heiligen als Schutzpatron für Napoleon ausfindig machten, der allen, Anschein nach den Wunsch ausgedrückt hatte, auch einen Namen l^n Kaq lender vorzufinden. Ueber diesen Heiji^en schrieb Kardinal Eaprara einen .^^irleiU'rief an alle französischen Bischöfe und der heilige Napoleon wurde endgültig in Frankreich als Heiliger verkündet. Sein F-eierrag kjel auf den Itt. August, öurde aber später auf den 15. desselben Monats verlerz also fast Zu-sammenzichuuqen. Da das 5^erz -rnn bei s?H dem Schlag l50 Gramm Blut in den .'»Körper pumpt, sei.tt es während der ^)>acht Granim Bl.Ult weniger in Uinlauf als in derselben Zeit aut Tage. Da nun die Körperwärme ans der Stärke de? Blutunr« laufs beruht, und das Blut, w/iin man ausgestreckt liegt, bedeutend langsamer din-ch sije Adern ströuit, so nniß die durch den verminderten Blutinulauf herabgesel'.te meerzeugung durcs> besondere Bedeskunsi Körpers ersetzt werden, das hei'^t durch Verhinderung der Wärmeai'sstr'ih'una. r Vecknikun, ILonzitsn» lllrl^ascklnendau un«l klclltrotecknUc pivspskt krel k'Iusieusbau unll /^utomodildao l43l Kleiner /^nrsUer /^nfi'3gen im» KniwSssy LincI Z Ml»»?' in ök-iet-macken beizulegen, cia ssisonsten ciis /^äminiLtrAtiosi nlciit in cier I.2ge ist, äss Cev/üliseiits erleciiczen Kleiner Besitt in der Näbe von Maribor qesien Barzahlung zu kaufcu gesucht. Anträge an Advokat ?r. L. Go.^ni. Maribor. Aleksandrova 12. lllyg eiiZeaa/e« Deziiraln-aaqe, ? nigsähiqkeit ka^ ii'5mu6't. sowie EiSka, sten fiir zu kaufeu gesucht. Witzler. jarku 3. tttvl Schuhe auf Teilzlahlunac.,. — „Tempo". Äovenska I'-.. 8575 Was Neues? 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