PiDMiifeNi f lolovMf 78. Yahrgang Crtcbeiiit wöchentlicti sechsmal (mit AufQtb'nfe der Feicrlage). Schrill-leihmg. Verwalte wid Buohdrvoktrti Tel. 35^7, 25^ und 25-69. ilaiibor. KopaUlm ollea & Maauskripte werdan nicht rftomltrt. Rüakporlo beiiegaa. c«:« «'a'i ö-ü imi rrn Nr. 13S Doimtrttag, den 16. 7unl 1958 Inseraten- und Abonnements-Annahme in Maribor, ItopaliSka ulica 6 (Verwaltung. Bezugspreise: Abholen monatlich 23Diü, zustellen 24Dini doreb die Post monatlich 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer und 2 Din. Preis Dfn rSO Intltiittt gtitttttg (^tiamberiatnitberSRtt' teImeer'3tDif(t)enfftlle Im englischen Unterhaus gab Premierminister Neville Chamberlaln gestern die in der britischen Oeffentlichkeit mit so viel Spannung erwarteten Erklärungen über den Standpunkt der Regierung gegenüber den nationitspanischen Fliegerangriffen auf die in rotspanlecheti Hftfen befindlichen oder in den Hoheits* gewiasem angetroffenen englischen Handelsdampfer. Premierminister Chamberlaln verwies eingangs auf den Protest der englischen Regierung in Burgos am 31. Mal sowie auf die Antwort des Generals Franco vom 5. Juni. Die Regierung in Burgos erklärt in ihrer Antwort, daß die national-spanischen Flieger nicht etwa ausgerechnet englische Schiffe absuchten, die sich zufälligerweise unter anderen auslftndl-lichen Sctiiffen in der Nähe militärischer Objekte befänden, die das Ziel der Luftangriffe seien. Die Regierung in Burgos — erklärte Chamberlaln — wolle von den Luftangriffen so lange nicht ablassen, ils der spanische Bürgerkrieg durch Heranbringung von Waffen, Munition und anderem Kriegsmaterial auf englischen und anderen Schiffen in die Länge geschleppt werde. Chamberlaln ging in seinen Ausführun-j^cn auf die Antwort Nationalspaniens ein und erklärte, daß die britische Regierung im Einklang mit ihrer Nichteinml-schun«i;spolitlk praktische Maßnahmen zur Verhinderung der Waffenausfuhr nach Spanien durch englische Schiffe getroffen habe. Die englische Regierung habe von der Regierung Francos in Burlos Beweise für die Behauptung isefor-ilert, da5 englische Dampfer Waffen nach Spanien befördern, sie habe aber bisher solchc Beweise nicht unterbreitet. Seit 15. April seien — in rotspanlschcn Häfen 22 englische Handelsdampfer durch die nationalspanischen Flieger an-i^cgriffcn worden, t l Schiffe wurden versenkt oder so schwer beschädigt, (iaß sie nicht mehr zu gebrauchen seien. Da es sich um eine damit neu geschaffune 1-age handle, die in der Geschlchtc ein-zigartij» ^-'astehe, habe die Regierung das Problem einem eingeh?»nden Studluni unterzogen. Sie ging dabei von dem Gedanken aus, welche Maßnahmen zum. Schutze britischer Handelsdampfer zu treffe? wären, ohne die Nlchteinml-schuiiKSpolitik zu verletzen. Die Angriffe in den spanischen Häfen, die Schauplatz militärischer Operationen seien, unterscheiden blcli vollkommen von den U-Boot-An|Triffen des Vorjahres auf offener See. Fs könne daher von gleichen Maßnahmen keine Rede sein. England sei außerstande, in spanischen Häfen seine Kriegsschiffe einzusetzen oder Flak-Bat-tcrien spielen zu lassen. Man könne auch nich* sagen, daß ein Flugzeug, welches sich nähere, auch schon Angriffsabslch-tof, besitzt. Wenn jedoch auf jedes Flug-701!).» geschossen würde, so würde dies ilio Teilnahnie an der Verteidißuni; des üatVns bedeuten und damit einen Einpjiff in die Operationen des soanischen Bür-l^erkrieges. Jür unb gegen Ctjamberlains Politi! DIB VORST088E DER OPPOSITION GEGEN CHAMBERLAINS SPANIEN-POLI-TK — DIE »TIMES« VERTEIDIGT CHAMBERLAINS REALISMUS L o n d 0 n, 15. Juni. Die gaatrlgen Un-terliam-Erldlrttngan dea Prtmlenninlsters NttviUe Chamberlain Aber die Zwi-aehenHlle In den rotiiNuilsehen Häfen (siehe erste Spalte der Titelseitel) haben hl der eofUaclien poHttschen Offentlicti-kilt geteilte Ansichten «asgelöat Für * * ti wclmlttagB lat Im Zusammenhange mit den Erklfiningea Chamberlalns efaie Unterhautdebatte angeHflndlgt» die sehr atflrmiaeh 10 werden verspricht. Die oppo sitionellen MorgenMItter shid verstimmt über die angebliche schwankende Hai« tung und NachgleUfkeit dea Kabinetts in der Frage der Sicherung der englischen freien Schiftahrt, wfthrend die Regienings presse mit der »Times« an der Spitze die Regierung verteidigt. Die Regierungsblätter schreiben offen, daß die Regierung un ter den gegenwärtig obwaltenden Umstän den wirklich nichts anderes habe machen können, da jeder andere Schritt die Be-teOlguog Englands am spanischen Kriege und damit die restloae Aufgabe der Nicht elrnnlschungspolftik mit sich bringen müB te. Wenn englische Kriegsschiffe in die Operationen efaigreH^n würden, so müßte zwangsläufig eine Lage entstehen, die noch viel schlimmer wäre als der gegenwartige Zustand. England — so heißt es in den Darlegungen der Regierangspresse — Iiabe sich an die Politik der t^oilekti-ven Nichtebmischung gehalten und es sei voUkonmen richtig» wenn sie von dieser PoUtik ttleht abgehen wolle. Große Zufriedenheit haben indessen die Uflterhauserklirangen Chamberlalns in Rmn und hi Berlin ausgelöst, wo der Premierminister im Zusammenhange mit seiner Spanien-Politik ala weiser Staatsmann gefeiert whxl, der sich nleht nötigen lasse, Im Interesse eines Häufleins von Waffenspekttlanten und Reedern den Frieden aufs Spiel zu setzen. In Paris ist man mit Chamberlain nicht zufrieden, obiwar allseits zageget)en wird, daß der Premiermhiister angesichts der gegenwärtigen internationalen Lag*: nichts sonst habe tun können, wenn die englische Nichteinmischungspoiltik noch weiter Bestand haben soll In Pariser Krei sen findet man jedoch den Gedanken tröst lieh, daß England darüber hinaus noch die Möglichkeit wülschaftspolitlscher Repressalien habe, die es auch ausnützen würde, falls die Angriffe auf englische Schiffe noch weiter andauern würden. L o n d 0 n, 15. Juni. Die »Daily Mail« t)erichtet, Chamt)erlain werde auf jeden Fall nic^its tun, was die Politik der Nichteinmischung nur irgendwie gefährden könne. Die britischen Schiffe werden nur auBerhalb der Dreimeilenzone geschützt In den spanischen Häfen würden sich die britischen Schiffe at)er nur auf ei- gene Gefahr aufhalten. Den britischen Schiffahrtsgesellschaften sei dies schon deutlich genug gesagt worden. Man erwartet allgemehi, daß die Frage der Bom bardierung ausländischer Handelsschiffe im Laufe dieser Woche dem Nichteinmischungsausschuß zur weiteren Behand tung überwiesen wird. General F r a n c o hat der englischen Regierung eine Liste von 200 Schiffen überreichen lassen, die In letzer Zeit unter britischen Flagge Kriegsmaterial in die rotspanischen Häfen gebracht hätten. In seiner Note zählt Franco die Namen der Gesellschaften auf, die sich mit dem Waffenschmuggel von England und Spanien beschäftigen und fordert die britische Regierung auf, als einfachstes Mittel zur Beendigung des Bombardements auf britische Schiffe den Mißbrauch der britischen Flagge zu solchen Zwecken endlich zu verbieten. Zahlungsverkehrsabkommen mit dem Deutschen Reiche kündigen werde. Man hofft allerdings, die deutsche Regierunjj; durch eine Senkung des Zinsfusses und Erleichterungen des Tilgungbdienstes umstimmen zu können. 'äJ^offennrab im (Dellien Der Vormarsch der Japaner durch das Hochwasser zum Stillstand gebracht. Hankau, 15. Juni. Infolge der katastrophalen Zerstörungen, welches der Gelbe Fluß im Verlaufe des Hochwassers in der Provinz Honnan anrichtete, sind die kriegerischen Operationen vollkommen zum Stillstand gebracht worden. Nach rohen Schätzungen haben bereits 150.000 Menschen den Tod In den schmutzigen Fluten des Hochwassers gefunden. Unter den Todesopfern befinden sich auch einige Tausend Japaner, die vom Hochwasser überrascht wurden und sich nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit zu bringen vermochten. Auch zahlreiche japanische Munitions- und Proviantstellen wurden llberschwemmt. Hunderte u. Hunderte von Kraftwagen, Fuhrwerken usw. verschwanden unter dem Wasserspiegel des tobenden Hochwassers. S>te 0|lfrrei(6if({)ni 6(&ulöen London, 15. Juni. Die Reichsrcgie-rung hat im Zuge der Verhandlungen über die Liquidierung der österreichischen Schulden die Erklärung abgegeben, daß sie die Schulden grundsützllch zwar anerkenne, jedoch mit jedem einzelnen Gläubigerland getrennt verhandeln wolle. In englischen Kreisen ist auch dieser Standpunkt Deutschlands als unannehmbar bezeichnet worden. Nun hat die englische Regierung der deutschen Regierung mitgeteilt, daß sie unter diesen Umständen das Clearing- und das Die englische Regierung — sagte Cham berlain weiter — hat auch die Frage der Ergreifung von Repressalien geprüft, ohne sich schließlich für irgendeine Maßnahme entschlossen zu haben, da solche Maßnah men ohne Rücksicht auf die Folgen nicht immer zum gewünschten Ziele führen. Es bestehen zwei Vorschläge: 1. die Errichtung von Sichcrheltszonen in bestimmten spanischen Gewässern, ein Vorschlag, der soeben geprüft wird. 2. Die Regierung in Burgos hat den Antrag gestellt, daß auf dem Gebiete Spaniens — iedoch außer- halb der Operationszonen — ein Hafen be stinuiit werde, dessen sich die englischen Schiffe bedienen könnten. Dieser Hafen dürfte jedoch nicht für die Löschung von Kriegsmaterial dienen und würde einem internationalen Kommissär unterstellt werden. Aber auch damit hat es seine Schwierigkeiten. Die englische l^egierung — sagttf der Premierminister — ist zu der Ansicht gelangt, daß sie den wirksamen Schutz britischer Handelsschiffe in den spanischen Hoheitsgewässern so lange nicht sicher- Orfanarttfleg Unmetter über Unnarn Acht Personen durch Blitzschlag getötet. Hundert Häuser in Nordungam zerstört und elf Personen unter den Trümmern begraben. B u d a p c s t, 15. Juni. Ungarn wurde in der vorigen Nacht von einem orkanarti gen Unwetter heimgesucht, wclchcs iingo heuren Schaden anrichtete und auch .Wen schenopfer forderte. Allein durch Blitzschlag wurden acht Personen getötet. Der Orkan fegte ganze Bauernhtluser hinweg, trug Dächer und entwurzelte Räume in der Luft umher. Allein in Nordungarn wurden gegen hundert Häuser zum Einsturz gebracht. Nicht weniger als jIi Personen fanden unter den Trümmern den Tod. Massenets Witv^e gestorben. Paris, 15. Juni. In Paris ist die Witwe des Tondichters Masscnet im Alter von 99 Jahren gestorben. Berlins Obcrhijrgermeister in Dalm?.t!er. S p 1 i t, 15. Juni. Der Berliner Oberbürgermeister Dr. I.i p p (• r t wird Tage zu einem längeren Erholungsurlaub in Dalmatien eintreffen und sich luil einer einsamen Insel nicdcrl;issen. Frauenregimenter in England? London, 15. Juni. »Sunday Expicl"^ veröffentlicht in größter Aufmachung die Meldung, daß schon in dieser Woche wahrscheinlich offiziell die Bi'dung von Krauenregimcntern in linghnd bekanntgegeben werde. Unter der Leitr.ng des Kriegsministeriumj^ so schreibt das Blatt, sollen für den Kriegsfall Frauen in die Territorialarmee eingereiht werden, um bei Kriegsausbruch alle vorfügb.iren Männer sofort für die Front freinuv:lien zu können. v:)Porfn£!(ttr!(t)t ; Rekordeinnahme, Im ^Ve1tmci^"te^-schaftskanipf Frankreich Italien am vorigen Sonntag in Paris, dem nO.OOn Zuschauer beiwohnten, wurden 875.^1 Frank Eintrittsgelder eingenommen, der größte Betrag, der ie bei einer Sporl-vcranstaltung in Frankreich Kassiert worden ist. Z ü r i ch, 15. Juni. Devisen: Beo^rail 10, Paris 12.1350, London 21.6450, New-york 435.25, Brüssel 73.05, Mailand 22.91, Amsterdam 241.60, Berlin 175.55, Wien 40.50, Prag 15.18, W.irschau S2.30, Bukarest 3.25. stellen kann, bis sie direkt in die Feindse Hgkeiten eingegriffen hat. So etwas kann man jedoch nicht empfehlen, weil daraus ein Konflikt entstehen könnte, der weit über den Rahmen der gegenwärtigen spanischen Problems hinausgehen würde. Die englische Regierung ist daher genötigt, die Warnung zu wiederholen, die sie an alle englischen Handelsdanipfer bereits am 28. und 29. Novemlier 1937 ausgespro chen hat, da England die Sicherheit englischer Schiffe nur auf offenem Meere iu gewährleisten imstande ist. IJirager ^erNnöiunoen im entfi$(föniCen 6taDiuin PARIS UND LONDON WÜNSCHEN BALDIGE EINIGUNO IN CSR >Mariborer Zeilung«: Numemr 135 ^0nig Drter ii. befudrt Me £uftfo()rtau0firnuno B e o R r a d, 15. Juni. Gestern wurde die Luftfahrtausstellung geschlossen, die insgesamt von 220.000 Menschen bcsucht worden war. Gestern vormittags besuchte die Ausstellung auch S. M. König Peter II., der vor dem Messegelände von zahlreichen Vertretern des Offizieskorps der Luftwaffe und den Mitgliedern des Ausstellungskomitecs begrüßt und durch ilie einzelnen Abteilungen geleitet wurde. SnterDietti mit ^enlein »Die SdP Vollmachtträgerin der Sudeten-deutschen.« — Die sudetendeutsche Frage ausschließlich Inlandfrage. Berlin, 15. Juni. Konrad He n lein gab der amerikanischen International Newspancr Service-Agentur ein Interview, in dem er u, a. erklärte; ^Die Wahlen in die Gemcindcvertretun gen in der Tschechoslowakei haben gezeigt, daß mehr als 90 v. H. aller Sudc-tcndeutschen die SdP wählten, die damit ■Ms ausschließliche Vollmachtträgerin und Sprecherin der Deutschen in der Tschechoslowakei erscheint. Meine Absicht ist es, die Karlsbader Forderungen im Verhandlungswege durchzusetzen. Ich bin überzeugt, daß trotz aller Schwierigkeiten die tschechischen Politiker cndlich einsehen werden, daß die durch 20 Jahre angewendeten Methoden zu keinem Frie-<'cn führen und daß im tschechoslownki-; :hen Staate nur dann Puhe und Ordnung hergestellt werden können, wenn man den 3.5 Millionen Deutschen Gleichberechtigung und Selbstverwaltung gibt. Pas weitere Hinausschieben einer grundlegenden Neuordnung des staatlichen Zusammenlebens der Volksgruppen mit den Tschechen oder gar eine Ablehnung der berechtigten Forderungen müßte die Zukunft der Tschechoslowakei auf das schwerste gefährden. Man täuscht sich nirgends darüber, daß die Beibehaltung des gegenwärtigen Zustandes eine dauernde Bedrohung des europäischen Frie-''cns darstellen würde.« Henlein schloß mit den Worten: v>Ich bedauere es sehr, daß ein Teil des Auslandes nicht zu erkennen vermag, daß (las tschechoslowakische Problem seine Wurzeln ausschließlich im Inland, in der Tschechoslowakei, und zwar in der Be-liandlunK der nichttschechischen Volksgruppen, hat und nicht einen Machtkampf des Deutschen Reiches gegen die Tschechoslowakei bedeutet. Das Deutsche Reich nimmt naturgemäß an unserer Not und an unserm Rechtskanipf teil, denn schließlich verbinden es mit uns die :jleiche Rasse. Sprache und Kultur, Aber im Deutschen Reich denkt niemand an die Anwendung von Gewalt. Ich bin über zeugt, daß man im Reich die Erfüllung i nserer Forderungen als große Beruhi-mng empfinden und als ernsthaften Beifrag zur Sicherung des europäischen '^vioficns betrachten würde.« Diplomatenempffinge bei Dr. Stoja-dinovic. B e o g r a d, 15. Juni. Ministerpräsi-(ient und Außenminister Dr. Milan Sto-i a dinovic empfing gestern den von seinem Beograder Posten scheidenden ungarischen Gesandten Waldemar d c A11, den griechischen Gesandten Rr.oul H i b i c a - R o s e 11 i, den Gesandten jugoslawiens in Sofia Momcilo J ur i§ic und den Fregattenkapitän M a z u r a n i c der Jugoslawien bei der Regierung des 'lenerals Franco in Hurgos vertritt. lugoslawisch-ungarischn Annäherung. B e o g r a d, 14. Juni. Der P'*'-";er-ineister von S z e g e d hat den Beograder Bürgermeister Vlada J 1 i c durch seinen Abgesandten, Dr. Geza S z a b :ni dem bevorstehenden »Ungarischen I'estival« in Szeged als Ehrengast eingeladen. Bürgermeister Ilic ist ' '(annt-lieh ein führendes Mitglied der Leitung er Sfittid^er 0enfatioii<> Drosen Der große Giftmordprozeß, der zur Zeit das Gericht in Lüttich besc>^"ftigt, und in ganz Belgien das Tagesgespräch bildet, entwickelt sich immer mehr zu einem der sensationellsten und zun''ich spannendsten Kriminalfälle, den die Welt bisher erlebt hat. Während der ersten Tage der öffentlichen Verhandlungen hat es die Angeklagte meisterhaft verstanden, sich allen Anklagen des Gerichtes zu entziehen u. die ihr vorgehaltenen verdächtigen Umstände auf harmlose Weise »aufzul''ären. Auch während des schärfsten Kreuzverhörs ließ sich die Angeklagte, H'V kleinen Verhältnissen stammt, aber über ein ungewöhnliches Maß von Intel'-'^enz und Kaltblütigkeit zu verfügen scheint, nur selten aus der Ruhe bringen und ?s gab keine Frage, auf die sie die Antwort schuldig geblieben wäre. Wenn sie beispielsweise auf die auffällige Tatsache hingewiesen wurde, daß eine ganze Anzahl von Schmucksachen und Wertr^gsn stände bei ihr vorgefunden wurden, 'ie begüterten »Freundinnen« gehört hatten, die plötzlich erkrankt und dann von ihr gewissermaßen zu Tode gepflegt ur-den, so behauptete sie, daß dies alles s>Freundschaftsgeschenke« gewesen seien. Wenn ihr weiter vorgehalten wurde, daß sie sich übermäßig große Mengen Fin-gerhutgift fDigitaline) beschafft habe, 'o will sie den größten Teil dieses Giftes für eine herzleidende holländische Freundin namens Daumens besorgt haben, die jedoch trotz aller Bemühungen der 'Polizei nicht aufzufinden ist. Erst gegen Ende des Verhörs zeigte die Angeklagte starke Zeichen der Nervosität, widersprach sich häufig oder antwortet überhaupt nicht. Auf alle gefährlichen Anschuldigungen erwiderte sie ein-fach: »Das ist nicht wahr«. Zu der geheimnisvollen Frau Doumens gesellte sich noch im weiteren Verlauf des Verhörs eine ebenso geheimni^'^olle Villa, für die die Angeklagte MöbM gekauft haben will. Sie weiß aber nicht mehr anzugeben, wo sich die Villa V'^fin-det. Im halle der Frau Hody wurde von Zeu gen ausgesagt, daß ilie Witwe Becker dieses Opfer mehrfach zu einer Tasse Schokolade oder Tee eingeladen ' ^le. Dort habe sie einmal jms einer in ihrem Taschentuch versteckten Flasche Gifttrop fcn in die Getränke praktiziert. Fra'" Hody erkrankte darauf schwer, konnte sich aber später wieder erholen. Im Falle di.»r Witwe Rnitc «rhonkte Iii Angeklagte dem Opfer eine Flaschc ten die Besprechungen zwischen dem Außenminister Bonnet mit dem englischen Botschafter Sir Eric P h 1 p p s gezeigt, daß die Regierungen in Paris und London der gleichen Meinung seien. RF P r a g, 15. Juni. Gestern erfolgte zwischen Dr. H o d z a und den Vertretern Konrad H e n 1 e i n s eine Aussprache, die beweist, daß die Verhandlungen fortgesetzt werden. Wie verlautet, wurde zwischen den beiden Verhandlungspartnern eine Einigung in dem Sinne erzielt, daß noch heute eine amtliche Mitteilung über den Verlauf der Besprechungen aus gegeben werden wird. RF P r a g, 15. Juni. Gestern fand itt Prag eine Sitzung des tschechoslowakischen Industriellenverbandes statt, in dem auch die sudetendeutschen Industriellen organisiert sind. Präsident Doktor P r e i ß gab die üblichen Darlegungen über den Stand der Wirtschaft und kam sodann auf das außenpolitische Moment der Lage zu sprechen. Dr. Preiß erklärte, für die Industrie sei die gegenwärtige politische Lage in der CSR ein auf die Dauer unerträglicher Zustand. Bei aller Treue für die Verbündeten müsse der Versuch gemacht werden, in ein freundschaftliches Verhältnis zu Deutschland und zu Italien zu kommen. Wein, mehrere Tage darauf starb die Witwe. Man fand, daß zahlreiche Diamanten aus dem Trauerhaus verschwunden waren. Beim Begräbnis eines anderen C-'ers traf die Angeklagte mit der Frau Weiß, wiederum einer wohlhabenden Witwe, zusammen. Unmittelbar nach dem Begräbnis lud die Angeklagte die V'twe Weiß zu einer Tasse Tee ein, und zwei Tage später war auch diese Frau h «-eit«; eine Leiche. Ihre Ersparnisse von 50.000 Franken waren verschwunden. Vormarsch der Nationallsten gegen Sagunt. RF Castellon, 15. Juni. Die nationalspanischen Truppen haben gestern, Dienstag, die Umgebung von Castellon von zersprengten roten Milizformationen gesäubert und dabei zahlreiche Gefangene gemacht. In Castellon herrscht jetzt nach Uebernahme der Stadt durch die Truppen General Francos vollständige Ruhe und Ordnung. Die nationalspanischen Truppen sind schon weit über Castellon hinaus vorgedrungen und nähern sich bereits der Stadt Sagunt. Französisch-Japanischer Konflikt wegen Halnan. RF T 0 k i o, 15. Juni. Wie die Agentur Domel berichtet, hatte der Gouverneur von Indo-China in Hanoi mit Vertretern Marschall Tschlangkaischeks Besprechungen, die gewissen Maßnahmen bezüglich der von Japan besetzten Ir-cl Halnan galten. In japanischen Kreisen wird diese Tatsache als eine schwere Ge fährdung japanischer Interessen von Seiten Frankreichs angesehen. Schweres Eisenbahnunglück In Japan. RF T o k i 0, 15. Juni. In der Provinz Ukajama ereignete sich gestern ein furcht bares Eisenbahnunglück, dem nach vorliegenden Meldungen 200 Tote und Verwundete zum Opfer fielen. Amoklauf eines griechischen Hirten 5 Tote. A t h e n, 12. Juni. In dem Dorfe Si-ratites in der Nähe von Volo '"ni es zwischen den beiden Schafhirten K o m-t u 1 0 s und Hatoraszu einem heftigen Wortwechsel, in dessen Verlauf Komtulos seinen Freund Batoras erschoß. Dann eilte er ins Dorf hinunter, drang in die Hütte der Familie Batoras ein und erschoß sämtliche Familienmitglieder und zwar die Frau des H' Vn, seine beiden Töchter Evangelia und Olga und schließlich seine eigene Tochter Donnerstag, den 16." Juni 1938 Margaretha, die dort zu Besuch weilte. Dann flüchtete er wieder in die Bergt, trieb alle dem Batoras anvertrauten Scha fe zusammen und schlachtete sie der Reihe nach ab. Als die aus Volo alarmierte Polizei anrückte und den amoklaufenden Hirten verhaftete, verwundete er noch zwei Polizisten. Er schüft nie mehr bei offenem Fenster. L o n d o n, 12. Juni. Vor einigen Tagen hörte ein Polizist In Windsor aus einem offenen Fenster gegen Mitternacht eine Serie erschreckender Flüche, so daß selbst ihm, der einiges in dieser Art gewöhnt war, die Haare ^u Berge standen, Als er an der betreffenden Wohnung daraufhin läutete, öffnete ihm eine Frau, die entschuldigend erklärte, ihr Mann fluche immer so im Schlaf, w i er etwas unangenehmes träume. Da auch andere Personen durch die Flüche schok-klert worden waren, stand der Mann jetzt vor dem Polizeirichter, der ihir i-gen anstößiger Aeußerungen zu fünf Schilling Strafe verurteilte. Er erklärte, er habe das Fluchen in sei*-3r Militärzeit gelernt und immer, wenn er von dieser Zeit träume, fluche er so entsetzlich. Er schwor hoch und heilig, er - i\-le nie mehr bei offenem Fenster schlafen. Von Robert QrafBarbo. Mit der Erinnerung an die Adria innig verwoben sind die bunten Segel der Fischerbarken. Ihr malerischer Anblick, wenn sie abends vom Meere landwärts gegen den Hafen ziehen, ist ein Bild von seltener Schönheit und erweckt in uns dieselbe Elegie, die aus den Küstenliedern der Lagunen klingt, die wir beim Sonnenuntergang am Meer empfinden, wenn sich das Abendrot im Wasser spiegelt, und auch bei Mondenschein, der sich auf den Wellen wiegt. Alle diese Bilder rühren an die Saiten unserer Seele und ihre Klänge sind ein Sehnsuchtslied, das wir, keine Worte findend, unbeholfen nur »romantisch« nennen. Vielleicht, daß wir dabei ein Märchen spinnen, das als Erinnerung aus früheren Geschlechtern lange schon in unserer Seele schlief; vielleicht, daß wir mit den geschwellten Segeln der Fischerbarken meerwärts ziehen zu fernen Häfen, die wir träumend ahnen... Jedweges Menschen Sehnsucht malt ihr eigenes Bild, Die Fischer, die mit ihren Segelbarken, den Bragozzi, die ganze Adria durchkreuzen, sind Chioggiotten und ihre Heimatstadt Ist Chioggia. Sie liegt im Süden von Venedig und taucht am Ende der Lagune, nur wenig mit dem Land verbunden, aus dem Wasser, das zwischen mir und ihr sich dehnt, der Zeit gleich, die vom Jetzt zum Einst sich spannt. Wie in Venedig ragen die.Häuser und die Glockentürme aus dem Meere auf. Ein langer Damm und eine Brücke verbinden die beiden Teile jener Stadt, die scheinbar schwimmend auf dem grauen Wasser der Lagune ruht. Nur wenige der Fremden, die nach Venedig eilen, finden ihren Weg hierher. Sie fahren lieber nach Murano, um die antike Glasfabrik zu sehen, und auf den Lido, um ihr Auge an den modernen Bauten eines mondänen Badeortes zu erfreuen. Jedoch nach Chioggia, in die verschwiegene Fischerstadt am Ende der La gune, kommen sie nur selten. Ihr Name ist für jene, die Venedigs Geschichte nur oberflächlich kennen, auch bedeutungslos Nur einmal klingt er ihnen auf: im größten aller Kriege, die Venedig mit Genua ausgefochten hat, im Kriege mit Chioggia. Damals stand der Feind in Chioggia und auf Malamocco und lauschte schon von ferne über die Lagune nach dem Sturm- und Notgeläute der Glocken von San Marco. Da stieg Pisani, der, seit der Niederlage seiner Flotte vor Pola, in Ketten lag, vom Volk umjubelt aus dem Kerker der Signoria und rettete Venedig im Verein mit seinem Unterfeldherrn, dem berühmten Helden Zeno, durch den Sieg von Chioggia. So hat sich mit Vendigs Schicksal und mit ihren besten Namen diese Stadt auf Ewigkeit verbunden. Noch heilte nnt'h liliren, prangt am Kiel des Schiffes, das von der Oonnerstag, da^ t6. W& ♦Mariborer Zeitung« Numemr 135 ^PBPNO TERME jlM JIOIM NOfll tUf IM HAUll OieiOOlO f^iMafODCKNN UbI»* raun • vicToau .Mi*coiTiiiMic«ioi*io.Mi« CAIMO MUOVO MOUNO muro • M» • MOOMO raun sou .«a •••viM* row ,nm AUSK. BBl Olk HUIVBBWALHIIIG ABANO (ITAUBN) UNO BBl ENIT - PETBA KOaCA BB.$ • BEOGRAD 6(3Dtoerei$ üntoetter im eatoe&anal WOLKENBRÜCHE, ORKANARTIGE STÜRME UND BLITZSCHLÄGE. — GROSSE SCHADEN IM ZAQREBER MAKSIMIR - PARK. — ZWEI MENSCHEN VOM BLITZ ERSCHLAGEN. Riva dei Schiavonl nach Chioggia fährt, der stolze Name »Vettor Pisani«. Auch in Chioggia ziehen sich, wie in Venedig, Kanäle durch die Stadt; doch sind sie breiter und dienen nur zur Bergung der Fischerbarken, nicht aber dem Verl i sich um ein Manöver ^egen die Ro|:;i'' rung Daladicr handelt. Kommunikationen vernichtet wurden, 'n japanischen Heereskreisen ist man der Ansicht, daß dieses Hochwasser die militärischen Operationen in anderen Provinzen entscheidend beeinflussen werde. „Sliegenörr" Ißrotolant am DIE DEUTSCHE NANGA-PARBAT-EXPEDITION WIRD VON EINEM FLUG ZEUG UNTERSTÜTZT. — DER ERSTE VERSUCH GEGLÜCKT. M ü n c h e n, 14. Juni. Bei der Deutschen Himalaja-Stiftung in München traf die Meldung ein, daß das im Kampf um den Nanga-Parbat eingesetzte Junkers-Flugzeug die ersten Lasten im Gewicht von 300 Kilogramm über das am 2. Juni errichtete Hauptlar^-geworfen hat. Damit ist ein weiterer Schritt im Kampf um den »Berg d. Schick sals« getan. Wengleich der eigentliche Ein satz der Maschine auch erst für Höhen über 6000 Meter geplant ist, so läßt doch schon dieser erste geglückte Versuch über der Eiswüste des Himalaja zuversichtlich hoffen, daß das vom deutschen Aero-Klub entsandte und von der englischen Regierung genehmigte Flugzeug seiner Aufgabe gewachsen sein wird. Als Operationsbasis für Start und Landung wurde der dreimotorigen Junkers-Maschine der 1300 Meter hoch gelegene Flugplatz von Srinagar zugewiesen. Dei* Einsatz des Flugzeuges geschah haupt- sächlich in der Erwägung, damit auf einen großen Troß verzichten zu können und den mühsamen Transport der erforderlichen Lasten durch die Gletscher des Himalaja zu vermeiden. Von großer Wich tlgkelt ist ferner, daß die Spitzengruppe der Expedition in den Hochlagern regelmäßig mit frischen Nahrungsmitteln versorgt werden kann. Die keineswegs mit Spcialmotorcn ausgerüstete Maschine wurde für den Flug zum Nanga Parbat lediglich mit besonderen technischen Apparaturen und zur Erhöhung der Manövrierfähigkeit mit einem Flettner-Seitenruder versehen. Radiogeräte werden die ständige Verbindung zwischen den Teilnehmern der E.x-pedttion und der Flugzeugbesatzung ermöglichen, und eine besondere eingebaute Atemanlage wird die Ueberwindung großer Höhendifferenzen auf verhältnismäßig kurzer Strecke den Insassen der Maschine möglich machen. Der Bischof von Winchester nir Einigunv, mit D<;utschland. London, 15. Juni. Der liti^chot vo.i j Wincliester hielt gestern eine Rede, in I der er auch Finglnnds Außenpolitik he-! spracht und erklärte, es gebv solanf^e keine Hoffnung auf F^rieden, bif; land sich mit Deutschland nicht geelnif^t habe. Die curopiiischc Lage hänge in erster Linie vom Verhiiltnis zwischen ling-land und Deutschland nb. Das engiisciu-Volk müsse dnber früher oder später an die Prüfung der deutschen Kolonialfor-derungen herantrefen, * Kranke Frauen erfahren durch ein Glas natürliches »Franz-Josefw-F^itter-wasser ungehinderte, leichte DarnientkM' rung. Reg. S. br. I5.'185'35. Deutsch - niederländische Grenzrevision. Berlin, 15. Juni. (Avala) Im Reichs-außenministerlum ist gestern ein politischer Vertrag zwischen dem Deutschen Reich und Holland unlerzeichnet worden. Der Vertrag regelt den Grenzverkehr und umfaßt sogar kleine Korrekturen der Grenze. Beide Staaten vertauschten kleine Teile des Grenzgebietes in ein-vcrnchmlicher Welse. tfifcrfutOMtragOMe unter dreffm In einem Berliner Vorort spielte sich eine blutige Eifersuchtstragödie zwischen einem 78jährigen, einem 75iährigen und einer 63 Jahre alten Frau ab. Der 75 Jahre alte August Lausch hatte mit einer 62 Jahre alten Frau ein Liebesverhältnis, das die betagte Freundin aber schon seit längerer Zelt lösen wollte. Der sehr rüstige Greis wollte sich jedoch nicht so leicht abschütteln lassen und hegte gegen seinen drei Jahre älteren Vetter, der in der gleichen Wohnung mit der Frau zusammenlebte, seit langem tiefen Qroll. Es gab erregte Auseinandersetzungen, bis der alte Mann beschloß, seine Freundin und seinen Vetter zu ermorde und sich dann selbst das lieben zu nehmen. Am Samstag abend schrieb er einen Abschiedsbrief, in dem er die Bluttat ankündigte. Dann nahm er ein Bell u. einen i Holzhammer und begab sich um 12 Uhr nachts zu dem Hause seiner Geliebten. Durch ein Fenster schlich er sich in das Schlafzimmer der Frau, auf die er mit dem Beil und dem Hammer einschlug. Die schwerverletzte Frau lief hilferufend in den Garten, wo sie bewustlos wurde. Die alarmierten Nachbarn rieten die Polizei herbei, so daß der tobende Greis flüchten mußte. Kurze Zeit darauf wurde er an einem Gartenzaum erhängt aufgefunden. Die lebensgefährlicii verletzte alte Frau mußte in das Krankenhaus überführt werden. Mitarbeiter Stalins hingerichtet. Ro ni, 15. Juni. Wie die »T r i b u n a berichtet, ist über Auftrag Stalins sein bisheriger engster Mitarbeiten 1'r e o-b r a z e n s k i j, einer ilcr fülireiiden K^'p-tc der koinniunistisclien r.irtei, eri-cho-^-sen worden. Wie das Hlatt betont, :>oll Pronbrazenskij noch vor cinii^en Jahren in Sowjetrnßlnnd oir.en Riit gt-nofso' h.aben wie etwa Lenin, Keitel bei Horthy. RF. Budapest, 15. Juni. Reichs-vfr-weser Horthy hat gestern den Chei des Oberkommandos lier ileutt>chen Wchrniacht, üeneral d. Art. K eitel in .Audienz empfangen. Die französischen Beamten verharren bei Ihren Forderungen. Paris, 15, Juni. Die Regierung D a-lädier beschloß im gestrigen Ministerrat, an die Gewerkschaft der Staatsbeamten ein Schreiben zu richten, in welchem eingehendst dargelegt wird, aus welchen Gründen die Regierung der 20-prozcntigen Erhöhung der Gehälter jetzt Ausländische Kommuniston breciicn mi< Stalins Regime. Riga, 15. Juni, Aus Protest gegen die Erschießung i^reobrazenskis, eine^ ehemaligen Freundes Stalins, soll der Generalsekretär der bclp;ischcn Koninuini^ien-partei De Duck zurückgetreten sein. De Duck befindet sich iedoch nicht in Belgien, sondern in einem ausliindir ohen Versteck, da die Tschcka Agenten ausgesendet hat, die ihn crschießcn sollen. De Buck soll nJimlieh sehr viel wissen, was Stalin nicht veröffentlicht sehen möchte. Ebenso soll der französische Komnuinist Charles Rappaport nach Moskau gemeldet habet;, daß er jede Verbindung mit der Komintern 1()sc. Die nevolltn'ich-tigtcn der holK'indischen Konimuni-ten-partei sollen den gleichen Beschluß gefaßt haben. Wörtlich genommen. »Vorige Woche habe ich dir fünf Di nar geliehen; du sagtest mir, du brauchtest sie nur für kurze Zeit.« — »War ja keine Lüge! Ich habe sie noch in derselben Stunde wieder ausgegeben!« >Mariborcr Zeitung« Numemr 135 4 Donnerstag, den 16. Jüh! 1038 6ine neue ^ird^e in OTtari&or FEIERUCHE GRUNDSTEINLEGUNO AMFRONLEICHNAMSTAG IN DER MAG-DALENSKA UUCA. — FERTIGSTELLUNG VORAUSSICHTLICH BEREITS IM HERBST. m Schon längere Zeit macht sich in den Reihen der Gläubigen, die den südlichen Tel! des Magdalenenviertels bewohnen, ilas Bedürfnis nach einem Gotteshaus fühlbar, da die Magdalenenkirche für diesen aufstrebenden Stadtteil schon viel /u klein geworden ist und die Pfarre das t^nnze Drauufer bis Hoce und Pekre um-Aus diesem Grunde wurde vor Monaten eine Aktion eingeleitet, die sich den fiau eines zweiten Gotteshauses in diese Vorstadt zum Ziele gesetzt hat. Der Bau -ausschuß ging rasch ans Werk und hat bereits einen vollen Erfolg aufzuweisen. Der Kirchenbauausschuß erwarb von der Bahnverwaltung die große Parzelle gegenüber dem neuen städtischen Kinderhort die vor einigen Jahren gegen den Baugrund eingetauscht worden war, auf dem die Stadfgemeinde die neue Magdalenenschu-Ic errichtete. Binnen wenigen Jahren wech Seite somit die Parzelle bereits zweimal den Besitzer. Dort wird gegenwärtig das Erdreich für die Grundmauern der neuen Kirche ausgehoben. Die Arbeiten sind bereits so weit gediehen, daß an die feierliche Grundsteinlegung geschritten werden kann. Es handelt sich hier nicht etwa um eine Kapelle, sondern um einen Kirchenbau von 28 Meter Länge und 12 Meter Breite. Die Arbeiten übernahmen die hiesigen Baufirmen Franz V r a b I sowie Ing. J e 1 e n e c u. Ing. S 1 a I m e r. Die Bauaufsicht führt Ing, D r 0 f e n i k. Die Grundsteinlegung für die neue Kirche ist für morgen, Donnerstag-den 16. d. um 18 Uhr angesetzt. Die Einweihung des Kirchenplatzcs sowie des Grundsteines nimmt Fürstbischof Dr. T o-m a z i e vor. An der Feier wirkt auch die Eisenbahnerkapelle mit. Die neue Kirche wird dem Herzen Jesu gewidmet sein. Da die Arbeiten rüstig fortschreiten, Ist damit zu' rechnen, daß die Kirche bis zum Spätherbst fertiggestellt werden wird. 3>ie öafttDlrte&raurrei in Saifo Das die Gastwirtebrauerci in Lasko zur Zeit fertig eingerichtet dasteht und daß bereits im kommenden September das erste Bier ausgestoßen werden dürfte, haben wir erst kürzlich Dieser Tage fand nun in Lasko eine Versammlung der Aktionäre statt. Die Versammlung war von hundert Aktionären besucht, die mit 229 Stimmen 2290 Aktien oder ein Aktienkapital von 1,145.000 Dinar vertraten. Die Versammlungsteilnehmer haben unter Führung des Herrn ptshi Täglich frische Krebse Krebsmayonaise, Krebsenrisotto, geschmierte Krebse usw., sowie Ljutomerer-, Slov. Büchler-, Platscherweine und steir-i sehen Schilcher empfiehlt Adolf SpatzekfSfOstilna.Pri grozdu' Ing. U h 1 i f und des Bierbrauermeisters P e t a k die Brauerei besichtigt und waren über das Gesehene voll des Lobes. \us dem Rechenschaftsbericht, den der Cjcnossenschaftsobmann Herr Cyrill Maj-e n gab, war zu entnehmen, daß bisher seitens der Aktionäre rund 8 Millionen Dinar eingezahlt wurden, wovon siebeneinhalb Millionen Dinar im Unternehmen investiert sind. Die Gastwirtebrauerei r.feht heute schuldenfrei da. Aus dem Arbeitsbericht des Ing, Uhlif ging hervor, (laß die Brauerei insgesamt 1410 Wag-'jons, das sind also 50 normale Lasten-.^üge, Material benötigt hat. Drei Wag-'^ons Malz aus Pilsen sind unterwegs, die "otwendige Menj^e an Sanntaler u. tsche-iiischem Hopfen ist auch schon bestellt. 1 den Verwaltungsrat wurden gewählt: w r a m e r (Celje), M a j c e n (Ljub-iana) und L a k n e r (Crnomelj); Er-' ntzn)änner: Kandufiar (Menge5), .'nlcanSek CBrozicc) und Mt-ncingor (Boh. Bistrica); Aufsichtsrat: 0 g r i C (Novo niesto), J u v a n C i c (Zidani most) und K r a | n i k (Ptuj). J$oflalif({|e TRängcl auf dem San&e Es ist an dieser Stelle schon wiederholt auf gewisse Mängel hingewiesen worden, die der Post- und Telephon-Dienst auf dem Lande aufweist und die trotz verschiedentlichen Vorstellungen noch immer nicht behoben sind. Einer dieser Mängel liegt darin, daß man aus größeren Orten, wenn sie auf dem l.ande liegen, über die dortigen Telephonäniter nur zwischen 8 und 12 und 15 und 18 Uhr sprechen kann. In der wichtigsten Zeit zwischen 12 und 15 Uhr können industrielle und kaufmännische Kanzleien ihre oft sehr wichtigen Zwischcnstadtge-spräche nicht abwickeln, so daß dadurch in vielen Fällen ärgerlicher Zeitverlust und andere Schädigungen bewirkt werden. Es wäre daher höchste Zeit, daß zumindest in Orten, wo Industrie und Handel tätig sind, der Telephondienst so eingerichtet werden möge, daß sich die Geschäftsleute auch in der Mittagszelt (12 —15 Uhr telephonisch mit anderen Orten und Städten in Verbindung setzen können. Eine zweite Kalamität bildet die mangelhafte Postzustellung auf dem flaschen Lande. Die direkte Zustellung durch den Landpostbriefträger an den Adressaten ist in vielen Orten schon seinerzeit wegen Mangels an Personalkrediten C.: Postverwaltung abgeschafft und so geregelt worden, daß sich die Leute f!ie Briefpost selbst abholen müssen. In der lezten Zeit sind auf dem Lande die Post-empfänger nun auch schon von Zufällen abhängig, da die Zustellung nicht mehr klappt, wenn irgendein Briefträger erkrankt oder auf Urlaub geht. Es wäre Sache der Postdirektion in Ljubljana, die ohnehin schon eingesclviinktee Zustellung zumindest so weit sicherzustellen, TltiütDO^D, &en 15.3uni daß durch unvorhergesehene Fälle in den Reihen des Zustellungspersonals nicht derartige Verzögerungen und Kalamitäten in der Postzustellung eintreten. m. Die nächste Nummer der »Maribo* rer Zeitung« erscheint wegen des morgi' gen Fronleichnamstages am F r e 11 a g, den 17. d. zur üblichen Stunde. ni. Diplomiert wurden an der Rechtsfakultät der Universität Ljubljana die absolvierten Juristen Boris Z a k r a j 5 e k, ein Sohn des Mariborer Arztes Dr. Karl Zakrajsek, ferner Silvo K n u p 1 e z aus Sv. Jakob, Wilhelm A n d r o J n a aus Marenberg und Rudolf F a j s aus Smar-je pri Jeläah. Wir gratulieren! in. Seinen 75. Geburtstag feierte kürzlich in Store bei Celje der Generaldirektor der dortigen Eisenwerke Herr A. Hruschka. Der Jubilar, der schon lange Jahre an der Spitze des genannten Industrieunternehmens steht, ist ein großer Menschenfreund und erfreut Dich überall der größ^tn Wertschätzung. — Unsere herzlichsten Glückwünsche! m. Das nttchste Parklconzert findet am S a ni s t a g, den 18. d. abends f'itt. m. Wegen der morgigen Fronleichnams prozesston wird Donnerstag, den 16. cl. der Fleischmarkt am Voja§ni§ki trg abgehalten werden. Die Verkaufsstände, die gewöhnlich am unteren Teil des Vodni-kov trg aufgestellt werdo.',; sind nach dem Voj'asniski trg zu verlegen, während die Stände, die normalerweise den oberen Teil des Platzes einnc'in>ep, auf dessen unterem Teile aufgestellt werden. m. Meister Svengali, der sich in der letzten Zeit in intensiver Weise mit dem Studium von Hellsehproblemen und verschiedentlichen Fragen des okkulten Wis-sefis befaßte und auch Gelegenheit hatte, Proben seines Könnens vor Autoritäten auf diesem Wissensgebiete abzulegen, wird sich demnächst auf eine größere Inlpnd- und Auslandtournee begeben. ni. Zwei große Oesellschaftsfahrten veranstaltet das Reisebüro »Putnik« vom 26. bis 29. Juni. Die erste Fahrt führt zu den P l i t V i c e r Seen und nach Cri-kvenica und kostet 650 Dinar pro Person, wobei alle Auslagen inbegriffen sind. Der zweite Ausflug wird auf den Großglockner und in das Salzkam-niergut unternommen, wobei Zell am See, Salzburg und Si. Wolfgang aufgesucht werden. Das Gesamtarrangement stellt sich auf 1000 Dinar. m. Im Stadtpark verunglückt. Die 77- 5 jährige Private Anna Pape' fiel Im I Stadtpark von einer Bank und brach sich hiebei den linken Arm. Man überführte sie ins Krankenhaus. m. Diebstähle. In die Wohnung des Tischlermeisters M o C n i k in der Mar-montova ul. 12 schlich sich ein Langfinger ein und ließ eine Golduhr samt Kette im Werte von 2300 Dinar sowie eine Brieftasche mit einem kleineren Gtildbe-trag mit sich gehen. Der Dieb dürfte bald gefaßt werden, da er von einigen Hausbewohnern gesehen worden !st. — Aus dem Flur des Hauses in der Wilden-rainerjeva ul. 6 kam dem Maturanten Gorazd M o C n i k ein Wanderer-Rad mit der Evidenznummer 21 724 im Werte von 1400 Dinar abhanden. m. Die Thalia schließt ihre Pforten. Mit dem gestrigen zweiten Ballettabend der Zagreber Tanzkünstlerin Mercedes Goritz-Pavelic wurde die Theatersaison 1937/38 offiziell geschlossen. m. Der Sokol Maribor Matica hält am 22. d. eine außerordentliche Vollversamm lung ab, die sich mit dem Bau des So-kolheimes befassen wird. m. Die Odysseade eines Jagdgewehres. Im Vorjahr wurde dem Oberst M a r -g e t i (5 ein Jagdgewehr, das einen Wert von 3000 Dinar darstellt, entwendet. Wie sich jetzt herausstellte, hatte das Gewch; seit seinem Verschwinden bereits sechs- mal den Besitzer gewechselt. Wie man Tesden, wo er am 17. Juni mit Beginn um 8 Uhr 20 Minuten im Dresdener Rund funk ein Frühkonzert nbsolviert. Die Vor-tragsordnung lautet: 1. Johann Sebastian Bach: Air (G-Saite); 2. G. Pugnani: 'rä-ludiuni und Allegro: 3. J. S. Bach: Präludium aus der Partitur in E-Dur (für Violine nilein); 4, J. Brahms: Walzer 'n A-Dur: 5. F. Ries: La Capricciosa; 6. M. de Falla: Spanischer Tanz (aus: »Ein ZEITOEMASSE ZUFAHRTSSTRASSEN i FOLOREICHE ABWEHR Auch bei oberflächlicher Beurteilung der Straßenverhältnisse der Stadt und der nächsten Umgebung gelangt man un willkürlich zu der Feststellung, daß die Frage der Staubentwicklung im Stadtbereich nicht zuletzt auch mit der Frage des Zustandes der Zufahrtstraßen zusammenhängt. Den besten Beweis für die Rieh tigkelt dieser Annahme bildet zu einem gewissen Teil die M e 1 j s k a cesta, dia heute sauber gepflastert ist. Wo früher im Herbst ein Kotmeer und im Sommer fausthoher Staub lag, ist jetzt eine Straße, die trotz des regen Verkehrs die Staubentwicklung auf ein erträgliches Minimum herabgedrückt hat. Nun hat es sich jedoch herausgestellt, daß schlechte Zufahrtsstraßen geeignet sind, die Beförderung des Staubes in Form von Straßenkot durch die vielen Hunderte und Hunderte von Vehikeln und Fahrzeugen in der Richtung zum Stadtzentrum zu för dem. Soll die »Entstaubung« praktisch zum Erfolg führen, dann müssen sämtliche in die Stadt einmündende Straßen mindestens ein bis zwei Kilometer schon kurzes Leben«); 7. P. de Sarasate; Zigeunerweisen. Am Flügel waltet Hans Hendrik Wehding. Wir hier ' Celje und Hrastnik freuen uns, wieder einmal von Siegfried Andree etwas zu hören, dem wir manchen wundervollen Musikabend zu danken haben. Wie wir ferner hören, wird Siegfried Andree demnächst im Deutsch-landsender einen eigenen Geigenabend bestreiten. In Dresden selbst steht Siegfried Andree, wie sich der erste Konzertmeister der Dresdener Staatsoper Jan Dahmen uns gegenüber geäußert hat, vollkommen unerreicht da. Wie bekannt, ist Andree erst 23 Jahre alt. Am 17 Juni morgens werden wir auf den Hauptsender Leipzig einschalten, der das Dresdener Frühkonzert überträgt. c. Sannregulierung. Die Regulierungsarbeiten an der Sann im dritten Abschnitt sind bereits beendet. Nun werden auch die Arbeiten im vierten Abschnitt vergeben. Die erste mündliche Versteigerung findet am 4. Juli um 11 Uhr vormittags in den Räumen der technischen Abteilung der Banatsverwaltung in Ljubijana statt. Der Ko-^tenvoranschlag beträgt 2,256.453 Dinar, Es ist anzunehmen, daß auch diesmal wieder der beste Bewerber das Mariborer Bauunternehmen Ubald Nassim-beni sein wird, das die Arbeiten im zweiten und dritten Abschnitt musterhaft durchgeführt hat. c. Kino Metropol. Von Mittwoch bis Freitag läuft die Geschichte -.on Gang-hofers »Klosterjägcr«, eine jener Geschichten aus dem Volke und für das Volk, die nicht nur eine angenehme Unterhaltung bieten, sondern auch zum N-^chdenken anregen. Wunderschön ist die Natur, in die uns dieser »Ufa«-Film führt. Die Schauspieler, voran Paul Richter, Josef Eichniann und Charlotte f^ad-spieler, geben ihre Rollen außerordentlich wirkungsvoll wieder. c. Kino Union. Heute, Mittwoch, und morgen, Donnerstag, »Unterseeboot D-l'x — ein Film, der uns hinausträgt in Ji(" Welt des Seekrieges. Der Film atmet jene nur undeutlich mit Worten wiederzugebende Stimmung: U-Bootskanierad-schaft, zusammengeschweißt, verkoppelt in Leben und Tod, eine Gemeinschaft noch über das letzte Opfer hinaus. Aus SU». Biskim slb. Neubau. Auf einer von der Stadt-gemeinde erworbenen Pa'rzelle baut ge genwärtig Frau Helene K a p u n ein Familienhaus. slb. Die kleinen Harmonikaspieler konzertieren. Donnerstag, den 16. d. um 16 Uhr werden im Saal des SlomSek-Heimcs die kleinen Harmonikaspieler aus Mari-bor ein Konzert veranstalten. Den wiederholt erfolggekrönten Chor leitet Fachlehrer V. S u § t e r § i c. \" 5er 6tadt ^LS VORAUSSETZUNO FÜR EINE ERDER STAUBPLAGE. außerhalb der Stadtperipherie in einen vollkommen zeitgemässen Zustand versetzt werden, und zwar durch Makada-misierung, Oelung oder Pflasterung. Dies gilt in ganz besonderrr ^'^eise für die P o b r e s k a c e s t a, die heute infolge der örtlichen Lage der drei städtischen Friedhöfe einer übermäßigen Frequentierung sowohl durch Fußgänger als auch durch Fuhrwerke ausgesetzt ist. Bezüglich dieser Straße ist hier schon wiederholt die Anregung veröffentlicht worden, Stadtgemeinde und Pobrezje mögen sich für die Modernisierung dieser hochwichtigen Zufahrtstraße einsetzen. Ein Anfang könnte wenigstens mit der Pobre§ka cesta gemacht werden, später könnten dann die Trza§ka, Ru§ka, Zrkovska cesta, die Reichsstraße aus KoSaki sowie die Straßen nach Kamnica, Radvanje usw. in Angriff genommen werden. Jedenfalls müßte Jahr für Jahr wenigstens eine dieser Straßen modernisiert werden. Erst dann wird die »Entstaubung« durch Be-sprengung und Kehrung den erwünschten Erfolg haben. 3fe fie il^r „3a-2Dort" gaben Eine englische Zeitung hat ihren Leserinnen eine indiskrete Frage vorgelegt, die trotzdem in vielen Fällen beantwortet worden ist. Sie lautete: »Wie und mit welchen Worten hat ihr Ehemann Sie um Ihre Hand angehalten?« Einige kuriose Antworten seien hier verzeichnet: »Mein Mann,« schrieb eine Hausfrau, »war Konditor. Zum Geburtstag schickte er mir einen wunderbaren Kuchen, in dem ich eine Kassette fand . . . und in der Kassette lag ein Brief mit der Frage, ob ich ihn ' ' ten wollte.« _ Eine andere Frau wurde von ihrem jet zigen Mann, dem Sohn eines Polizeikommissars, an einem trostlosen Tag eingeladen, die Polizeiräume zu besichtigen. — Schließlich befanden sie sich in einer Gefängniszelle. Da sagte der Mann: »Hier ist es trostlos. Ich möchte ja gern eine Frau haben und ein schönes Heim dazu. Wollen Sie mir zu dem ersteren verhelfen?« Eine Artistin wurde von ihrem Kollegen, als sie mit den Knien im Trapez hängend, sich abschwingen wollte, gefragt: will'' Du mich heiraten?« Als sie zurückschwang, hatte sie es sich überlegt und safTte ja. Ein Heiratsangebot auf Stottern, es muß ein ganz schüchterner Mann gewesen sein — vollzog sich folgendermassen: Am Montag erhielt »sie« von ihrem eine Postkarte, darauf stand nur: ^>^"ol!t...?« Am Dienstag traf eine Karte ein mit dem Wort »Ihr...«. Am ".tt-woch: »..,! ich«. Und P'. Donners**'^, »heiraten?« Da war also die schwere Fra-g" heraus. Die Antwort, gleichfalls nuf eir- Postkarte, bestand aus dem einen Wort »Ja!« iüdumtkm b. Gradska Opcina (Gradska OpStina, Mestna oböina). Organ «"'es Jugoslawischen Städtebundes. Zagreb. Erscheint monatlich. Nr. 6. Jahresabonnement ' für städtische Angestellte 50 Dinar. b. lllustrirte Zeitung Leipzig. Schweden und sein König stehen im Vordergrund der neuesten Nummer. Anläßlich des 80. Geburtstages König Gustavs V. von Schweden bringt die »lllustrirte Zeitung Leipzig« eine rcichbebilderte Würdigung des populären Herrschers, der am Geistesleben und Kulturschaffen stets regen Anteil genommen hat. »Schwedens Tore zur Welt« betitelt sich der ^'^^Tcnde, ebenfalls prachtvoll bebilderte Aufsatz, in dem die wirtschaftlich wichtigen schwedischen Hafenstädte zur Darstellung gelangen. Ein reichhaltiger aktueller Teil mit einem eingehenden Bildbericht und einer Karte von der großen Schlacht in Mittelchina beschließt das Heft. b. Die Brennessel. Nr. 24. Einzelpreis 30 Pfg. Mit zahlreichen satyrisch-humo-ristischen Beiträgen, Anekdoten, schönen Abbildungen usw. Union-Tonkino. Heute Mittwoch, zum letzten Mal der Ganghofer-Roman »Der Jäger von Fall« (Der Wildschütz). Ein packender Film aus der bayrischen Bergwelt, — Donnerstag Erstaufführung des neuesten Marlene Dietrich-Fil^ies »Allahs: Oarten«. Ein märchenhafter Prachtfilni 'n Naturfarben. — Ab Donnerstag tief reduzierte Sommerpreise. — Ab 16. d. Vorstellungen an Wochentagen um 16, 19 und 21 Uhr, an Sonn- und Feiertagen um 14.30, 16.30, 19 und 21 Uhr. Burg-Tonkino. Nur noch heute, Mittwoch, gelangt der große Operettenschlager »Die lustige Witwe« von Franz Le-hat mit Maurice Chevalier und Jeanette Macdonald zur Aufführung. — Donnerstag Premiere des Ufa-Sensationsschlagers »Qewitterflug zu Claudia« mit Willy Fritsch, Karl Steinbock und Olga Ce-hova. — In Vorbereitung »Die Macht der Liebe«. — Ab Donnerstag finden die Vor Stellungen an Wochentagen um 16, 19 u. 21 Uhr, an Sonn- und Feiertagen um halb 15, halb 17, 19 und 21 Uhr statt. Die Eintrittspreise wurden stark herabgesetzt. QIpotiyeltniKKOtMeii^ Bis zum 17. d. versehen die Stadtapo-theke (Mag. Phann. Minarik^ am Haupt-platz, Tel. 25-85, und die St. Rochus-Apotheke (Mag. Pharm. Rems) an der Eckc Aleksandrova—Meijska ^'^sta, Tel. 25-32, den Nachtdienst. Donnerstag, 16. Juni. Ljubijana, 8 Kirchenmusik. 9.45 Konzert. IG Orgelmusik. 11 Kinderstunde. 11.30 Konzert. 13.20 W^unschkonzert. 17 Für den Landwirt. 17.30 Schramme!. IS Hörspiel. 19 Nachr., Nationalvortrag. 20 Abendkonzert. — Beograd, 18.30 Volkslieder. 19 ScKallpl, 19.30 Nationalvortrag. 20 Sinfoniekonzert. — Prag, 15.30 Konzert. 17.10 Chorkonzert. 19.35 Blasmusik. 20.15 Abendkonzert. — Budapest, 18.50 Lieder. 20 Lustspiel. — Beromünster, 19 Schallpl. 20.10 Hörspiel. — Paris, 18.30 Orgelkonzert. 20.30 Oper. — Straßburg, 19.30 Tschechische Musik. 20.30 Bunter Abend. — London, 19.30 Konzert. 20.30 Tanzabend. — Rom, 19.30 Konzert. 21 »Der Rosenkavalier«, Oper von Strauß. — Mailand, 1Q.30 Konzert. 21 Lustspiel. — Deutschlandsender, 18 Kammermusik. 19.10 Solistenstunde. 20 Operettenabend. -- Berlin, 18 Konzert. 19.10 Schallpl. 20 Konzert. — Breslau, 18.30 Schallpl. 19.10 Hörspiel. 20 Tanzmusik. — Leipzig, 18 Hör-piel. 19.10 Konzert. 20.45 Schallpl. — München, 18 I'-der. 19.10 Schallpl. 20 ^Zigeunerliebe«, Operette von Lehar. — Wien, 12 Konzert. 15 Hörspiel. 16 Konzert. 18 Bunte Stunde. 19.10 Hörspiel. 20 Abendkonzert. Freitag, 17. Juni 1938 Beograd 12 Schallplatten. 13.10 Konzert. 18.50 Schallplatten. 19.30 Nat. Vortrag. 22.15 Konzert. — Ljubijana 12 -'challplatten. 13.20 Konzert. 19.30 Nat. V'-'-trn". ?0 S'^Jinl'nbtten. — Prag 12.45 M'ttafTskonzert. 19.35 Rundfunkorchester ""O.SO Hörspiel. — Budapest 13.30 Konz, '"-n Liii^ Operette. ^Varschau 12.03—13 Mittas. !6 "■^konzert. 10.10 buntes Rrctn. — Tanz und Unter-^va1tn^"', — München 16 Konzertstunde, '7 10 7„ni Fei-^rnhend. ?? 30 Untfrhaltg. und Tanz. — S^ittMari&orer Zelfungc Numemr 195 Donnerstag, den TO. Jonl 193S S)futf(Dlan& im iuooflotDifdDm QlulmDan&rl BEOGRADER WIRTSCHAFTSBRIEF DER »MONCHENER NEUESTEN NACH- mCHTCN«. Die Tatsache, daß Deutschland im ju-^Oölavvischeri Außenhandel mit weitem Vorsprung vor allen anderen Ländern den ersten Platz einnimmt, zugleich der ivjstc Abnehmer Juisfoslawiens und der stärkste Exporteur ist, läßt es verständlich erscheinen, daß die dieser Tage stalt j^efundencn Berliner Wirtschal'tswerhand-lungcn mit größtem Interesse begleitet wurden. Es ging ja in erster Linie darum, die vielen Zweige des früheren österrelcbisch-jugoslawischen Handels in eins j^Tößcrc System des Wirtschafts-iK'tzes zwischen Deutschland und unsc-icm Staate sinnvoll einzubauen. Deshalb koiiiiiit oinom Bcograder Wirtschaftsbrief, tk'u die .Münchner Neuesten Nachrich-trt: dieser Tage gebracht haben, große Hedculung m ,da aus ihm die Ansichten flctitschcr Wirtschaftskreise • über den letrue), eine Vervierfachung bedeutet. Durch den Anschluß Österreichs konnte der Dooauweg auBerordentUcli gesteigerte Bedeutung erfahren» was nicht zuletzt zur Belebung des Handels beitragen mußte, da er der billigste Weg ist. Schon 1937 nahmen Deutschland und Österreich rund 47% der bulgarischen, 41% der ungarischen, 35% der jugoslawischen, 32% der griechischen und 27% der rumänischen Ausfuhr auf. Mit anderen Worten: es gingen 34% der Gesamtausfuhr des Südostens nach Deutschland. Die durch die Schaffung Großdeutschlands noch gesteigerte Aufnahmefählglceit des deutschen Marktes läßt für 1938 eine neuerliche Erweiterung des Südosthandels wahrscheinlich erscheinen, den die österreichische Kaufkraft war früher so gehemmt, wie sie nun gestärkt erscheint. Im ganzen gesehen, öffnen sich dem Südosten somit sehr er- 95rfent>rii^tt Ljub^Jaoa, den 14. Juni. — Devisen: Berlin 1754.03—1767.91, Zürich 096.45--1003.52, London 215.81—217.87, Newyork 4319.75—4356.07, Paris 120.89—122,33, Prag 151.43—152.54, Trlest 228.44— 2?1.53; engl. Pfund 238, deutsche Clearingschecks 14.50. Zagreb» 14; d. Staats werte. 2V«®/ft Kriegsschaden 480—481, 4% Ag-rar 61.50—62.50, 4% Nordagrar 61.50— 0, 6% Begluk 91—92, 6Vo dalmatinische Agrar 91.5cU-92, 7% Stabllisationsanlei-he 0^99.50, 7®/o Investitionsanleihe 98.50 —99, 7% Hypothckarbankanlelh'e 100— 0, 7% Blair 0-^93.50, 8«/o Blair 97 — 97.87; Agrarbank 232.50 (Abschluß). Nationalbank 0—7300. X Mariborer Rindermarkt vom 14. Juni. Aufgetrieben wurden 17 Stiere, 110 Ochsen, 344 Kühe, 23 Kälber und 12 Pferde, zusammen 506 Stück, davon wur den 2^ verkauft. Preise: Schlachtmastochsen 4.50 bis 5.50, Halbmastochsen 3.50—4.50, Zuchtochsen 4.60 bis 6.10, Schlachtstiere 3.50 bis 5, Schlachtmastkühe 4 bis 5.25, Zuchtkühe 3.50 bis 4.50, Beinlvieh 2.50 bis 3.50, Melkkühe 4 bis 5, trächtige Kühe 4.50 bis 4.75, Kalbinnen 4.50 bis 5 und Kälber 5 bis 6 Dinar pro Kilogramm Lebendgewicht. — Fieisch-preise: Ochsenfleisch prima 10 bis 12, Sekunda 8 bis 10. Stier-, Kuh* und Jungviehfleisch 6 bis 12, Kalbfleisch prima 10 bis 14, Sekunda 8 bis 10 und frisches Schweinfleisch 10 bis 14 Dinar pro Kilogramm. X DHferenzvergiitung für Warenverkehr mit Oesterreich. Da im Warenverkehr zwischen Deutschland (einschließlich Oesterreich) der Schllllngskurs auf Grund der neuen Berliner Abmachungen etwas abgeändert wurde, teilt die,Bahnverwaltung mit, daß für die Sendungen, die zwischen dem 3. April und 5. Mai d. J. nach oder von bzw. durch Oesterreich rollten und der Schilling mit 11,75 Dinar berechnet wurde, die Differenz zwischen diesem und dem neuen Kurs ETER WENDTS BERÜHMTE FRAU Eitf Roman von KfiosUcrtiini und Ehe / Von Else Jiing«Llnileniann Urliebcr-Rochtsschutz; Drei-Ouellen-Verlag, Königsbrück (Bez. Dresden). 58 Oder uar .sie eben jetzt crwacht? — • •rreckic ;iich? — Dachte an ihm? ihm war, als begegneten sich ihre üe-i'anken in diesem Augcnt>»ick, in dem (las roto Sonnengoki den Himmel färbte. war da, Page schon, und tliese 'i waren durchleiichtct vom Glück lies Reicinanderscins, von heißer Zärtlichkeit und tausend Geständnissen. Wirst du iici mir bleiben, Gina?« Ihre Lippen sagten ja, wenn er so frag-if, aber ihr Herz fürchtete sich. Peter horte nur das Ja. Er dachte nicht .in Gefahr. Noch war ja er der Sieger, wenn er die liebste Frau an sich riß, ihren Mund zu dem seinen bog und die lu'rben Lippen küßte, bis sie sich ihm \^eicli lind hingebend öffneten. Lr nahm sie auf seine Arme und trug sie weqeweit, im Wald, im Park, wenn MC allein waren. Für schwamm mit ihr im See, un1^pielte sie jubelnd und jauchzend wie ein Bub in brausend aufschäumen-tlt'n Kaskaden, tauchte, glitt an sie heran rnd (inj:: die Fliehende in seinen .^rnlen ein. •Du . . . daß ich dich so liebe! Wann ^oll endlich unsere Hochzeit sein?<:; Ginns Lippen •^a^ten --bald« aber ihr }''CT7. zitterte. Peter fCthlte es nicht. .^Dii ^^ehpt nicht mehr nacii Berlin zu-Hifk' bestimmte er. vifli muß, Liebster, denk' an den Ver- Ich löse ihn.- vDas kostet Geld, Pctt-r.r Hell lachte er. Wie eine jubelnde Fanfare klang es über den See. »Und wenn ich meinen halben Wald schlagen müßte — ich löse dich auslas Dann ritten sie. Gina hatte in wenigen Tagen viel gelernt, und Peter staunte, wie vollkommen ihre Haltung war. »Herrlich, Gina, wie eine Fürstin reitest du.« Sein Lob machte sie stolz, aber sie wußte, daß sie noch viel zu lernen hatte. Da waren noch Marianne und die beiden alten Damen. Zuweilen schien es, als hätten die Glücklichen vergessen, daß sie nicht allein in Groß-Karschin lebten. Zwei Tage noch, dann reiste Marianne mit der Mutter heim. Daran dachte Peter jetzt, als er die Angelschnur zusammenrollte, dachte in brüderlicher Zärtlichkeit an Mariekelchen und dankte ihr im stillen manche kleine Rücksichtnahme. Sie war erstaunlich zart gewesen, die Kleine. Nun ja, sie liebte aucli und wußte um die geheimsten Wünsche Liebender. Wie ein Wächter vor dem Paradiesesgarten hatte sie die verschwiegensten Stunden ihres Glückes behütet und sich an Peters strahlendem Gesicht gefreut. Die lange Rute geschultert, ging Peter leise pfeifend über den knirschenden Kies. Einmal stieß er übermütig mit dem Finger gegen einen tropfnassen Zweig und ließ «:cin Gosichl vom fallenden Silberregen übersprühen. »Liebe, liebe, liebste Frau«, sang er. Dann, als er vor dem Hause und unter Ginas Fenster stand, stieß er einen jubelnden Schrei aus. Gina hörte ihn, und wie ein Schauer durchdrang sie dieser Ruf. Einmal» nein» viele Male schon hatte sie diesen Schrei im Traum gehört. Jetzt war es Wirklichkeit, jauchzte ihre Liebe und Sehnsucht zu, daß sie aufsprang ^nd den Vorhang am Fenster ein wenig zur Seite schob. Da stand Peter, tief unter ihr, in grüner Joppe und weichem Jägerfilz, das lachende Gesicht zu ihr aufgehoben. Er riß den Hut vom Kopf und winkte. »Ausgeschlafen?«^ Sie nickte. »Dann komm!« Der Angelstock entfiel seiner Hand, er breitete die Arme aus, als wollte er die geliebte Frau auffangen. »Ich warte, Gina.« Vor dem Ankleidespiegel in ihrem Zimmer stand Tante Carla und bürstete sich die kurzen Haare. Durch die offene Balkontür hatte sie alles gehört. Jetzt lief Sic im langen Frisiermantel auf den Balkon hinaus und drohte dem Neffen. »Mach*, daß du weiterkommst, du weckst mit deinem Gebrüll deine Gäste aus dem schönsten Morgenschlaf,« Peter grtlßte hinauf. »Wie ich sehe, bist du schon angezogen, Tante Carla!« »Ich, ich...« brummte sie. »Ich bin auch eine Landfrau und ans Frühaufstehen gewöhnt. Gleich werde ich unten sein und dir die Leviten lesen, du verliebter Hansnarr.« Peter warf ihr eine Kußhand zu. Dann ging er zu der Rosenrabatte, schnitt eine frisclje, rotglühende Blüte ab und warf sie mit gutgezieltem Schwung auf Ginas Balkon. * Als die beiden Damen Wendt abgereist waren und nur noch Tante Carla mit ihnen lebte denn das Ideine, unscheinbare Fräulein Moosmann und die beiden Eleven zählten nicht begann eine Zeit, in der Gina einen ganz anderen Peter Wendt erlebte, als bisher. Im Schweinestall war Rotlauf ausgebrochen. Als Peter es entdeckte, ergriff er sofort alle notwendigen Maßnahmen. Mit einem Male hatte er keine Zeit mehr für Gina oder doch nur sehr wenig. Verwundert schaute sie ihm nacli, wenn er nach dem gemeinsamen Frühstück oder Mittagessen mit einer knappen Entschuldigung aufsprang, um wieder nach dem I^echten zu sehen. Die noch nicht erkrankten Tiere waren sofort isoliert und geimpft worden. Täglich kam der Tierarzt, und Peter blieb stundenlang mit ihm im Stall. Kam er wieder zu Gina zurück, dann rochen seine Kleider dumpf und säuerlich oder durchdringend nach Lysol. Sonderbar! Sie fühlte sich trotzdem nicht abgestoßen. Mit fraulichem Instinkt empfand sie diesen anderen Menschen in Peter Wendt als" den eigentlichen: den Herrn von Groß-Karschin, den Verantwortlichen für einen großen Besitz. Nun die Sorge auf seiner Stirn stand, nun seine Worte wieder kürzer klangen wie Befehle, das spielerisch Tändelnde der letzten Zeit aus seinem Wesen verschwunden war, fühlte sie sich noch stär ker zu ihm hingezogen. Fast neidete sie Tante Carla das Wissen und die Erfahrung in landwirtscha!' liehen Dingen, das zwischen der alten Dame und dem Neffen ein-Band schlang, von dem sie sich ausgeschlossen fühlte. Es war eine ihr unverständliche Sprache, die die beiden miteinander führten. Wenn Gina sich überwand und mit Tante Carla und Peter die Stallungen betrat, dann stand sie hilflos und verlegen dabei, bis Peter seinen Arm um sie legte und hinausschob. Donnerstag, d(5n 16. Juni 1938 »Mariborer ZeitunR« Numemr 135 Nie I* Ins Freie ohne mich! irtiüiiiii Die Frühlioffsluft hat einen starken EinfluB auf Ihre Haut. Reiben Sic darum Ihre Haut gut mit NIVEA-Creme ein, bevor Sie im Freie jfehen. Das macht Ihre Haut j^esund und ihren Teint jugendfriich. — Nur NIVEA enthält EUCERITl von 8.70, demnach je 3.05 Dinar pro Schilling, vergütet wird. Die Gesuche sind an die Generaldirektion der Staatsbahnen in Beo^rad zu richten. X Weiterer Preisanstieg für Welzen und Mehl. Da die Prizad den Beschluß der Regierung 1000 Waggons Weizen ein zuführen, bisher noch nicht in Behand- lung Rcnonimen hat, traten die Spekulanten an der Novisader Börse wieder hervor und drückten den Preis neuerdings in die Höhe. Dienstag erhöhte sich die Börsennotiz für Theißweizen um 10 und für Weizenmehl um 5 Dinar pro Meterzentner. Binnen Wochenfrist verteuerte sich der Weizen um 20 Dinar. reich earniert s 3)rr digmpla-£ag 193S AM 19. JUNI ALLSTAATLICHE JVIANIFESTATION FÜR DEN OLYMPISCHEN SPORT. Seit Jahr und Tag werden mit besonderer Beharrlichkeit die Vorbereitungen für die 12. Olympischen Spiele getroffen. Das Jugoslawische Olympische Komitee, das bei uns die Werbeaktion leitet, hat für dieses Jahr, den 19. Juni, alF allstaatlichen Olympia-Tag festgesetzt, an welchem Tage im ganzen Staate sportliche Propagandaveranstaltungen abgehalten werden. Der Mariborer Olympia-Aus-schuß hat vielleicht von allen Ausschüs- sen das großzügigste Programm ausgearbeitet, das nicht nur die Vielseitigkeit des lokalen Sportbctriebes aufzeigen wird, sondern darüber hinaus den Beweis erbringen soll, daß Maribor seinen Ruf als eines der ersten inländischen Sportzentren auch weiterhin bewahren will. Eingeleitet wird der Olympia-Tag mit einem Olympia-Konzert am Vorabend um 20.30 Uhr im Stadtpark. Am Sonntag veranstaltet der Ausschuß eine Sammelak- «irKiiiltl Llcfettlkle Dia 48* SooMDieklnne 350*-GanltiiraB (6 St.) „ 450*— bei .OBNOVA* P. NOVAK, b Jurllteva ulica 6 RATBN 6AN2 KLEIN PREISE NIEDRIG BEI AtlERKAmr GUTER QUALITÄT JWIPPLIliGER JURtlÖEVA 6 I, 1 -Li—a.-JjLii.1'• GENLPAl f Schneider ZAIJPER, NIKÜ1.1LVATÜ bei Kranzablösen. Verclel-chen und Shnlichen Anlässen der Antituberkulosenlioa In Mariborl Spenden Ob:r* nimmt auch die »Mariborer Zeitunc«. WEKA-Maribor Alekiandrova caitalS Möbelstoffe Saquard moquette Cr^tone Vorhangstoffe Matratiensradl Kunstleder Polstermaterial und sämtliches Zugehör. Verlangen Sie Bemusterung oder lassen Sie sich von Ihren Lieferanten WIKII* Muster vorlegen. Man ist wieder zu den liübschen. zierlichen Sfickereien zurückgekommen, die in die hauchdünne Wäsche h ineingearbeilef werderf. Auch farbige LangueHen oder Motive behalten ihre Frische^ wenn man die reizenden Wäsche-sfücko immer nur im milden, reichen Schaum von Lux wäscht. Denn Lux greiltauch die zartesten Fäden niemals an. Mit Lux gepflegt hält auch feine Wäsche lange, für alle feinen Gewebe I ... iäff 44jcti ojuJi in Jede Champion m t Zündkerzen Lieneraivei iietuns^ und Lager: Rollert Weinberi^r« Za^eb, Giuiduliieva nlica 16 5737 tion und zwar werden besondere Olympia-Abzeichen zum Vertrieb kommen. Um 9 Uhr vormittags erfolgt der Start der Radfahrer zu einem Straßenrennen, während von 8 bis 11 Uhr ein Jungmannen-Fußball- und ein Propaganda-Tennistur-nier, beide im »2eleznifar«-Stadion, statt finden werden. Um 11 Uhr folgt der traditionelle Staffellauf quer durch Maribor mit dem Start im Volksgarten und »iem Ziel am Trrf Svo' < ' \ '' (• - ' das Vormiltagsprogramni mit einer Rund fahrt des Autoklubs sowie der Motorradklubs abgeschlossen. Am Nachmittag absolvieren um 16 Uhr die FuP'^iller ein Blitzturnier worauf die Leichtathleten auf der Aschenbahn erscheinen werden. Anschließend folgen die Finalspiele 'es Tennisturniers sowie ein Exhibitionsauf-tritt der Musterregie des Sokol. !sich mit dem Geburtsschein auszuweisen ' haben. SSrafiiirn - iCfdDrd^ofiotDafei 2:1 Im Wiederholungsspiel im Kampfe um die Fußball-Weltmeisterschaft schlug gestern in Bordeaux Brasilien die Auswahlmannschaft der Tschechoslowakei mit 2:1 (0:1). Die Tschechoslowaken begannen ausgezeichnet und führten bis zur Pause mit 1:0, traten aber dann in einer abgeänderten Aufstellung an, die sich bald als verfehlt erwies und das Ausschei den der Mannschaft vom weiteren Wettbewerb zur Folge hatte. In der Vorschluß runde treffen somit Brasilien und Italien sowie Schweden und Ungarn aufeinander. !7lt((ting ^(r Seid^tatOirHI« iunioitn Der Sportklub »2 e 1 e z n i C a r« veranstaltet morgen, Donnerstag ein leicht-athletisches Meeting für Junioren, das um 9 Uhr im »2elezniöar«-Stadion seinen Anfang nimmt. Es sind Drei-, Vier- und 1 ünfkampfkonkurrenzen ausgeschrieben, und zwar gestaltet sich das Programm wie folgt: Junioren Klasse A; 60 Meter, Hoch-■prung, Speerwerfen. Junioren Klasse B: 100 Meter, 1000 "'.cter, Hochsprung, Diskuswerfen. Junioren Klasse C: 200 Meter, 1000 Meter, Weitsprung, Diskuswerfen, Speer werfen. Startberechtigt sind außer verifizierten auch noch nicht verifizierte Athleten, die 3ungmannen um Mr £ms-Olttifierlcbaft Nach den ereignisvollen Finalkämpfen un. die Unterverbandsmeisterschaft treten nun die Junpmannen vor, um ihre Meisterschaft zur Entscheidung zu bringen. Im »2elezniöar«-Stadion treten mor gen, Donnerstag um 15 Uhr die Jungmannen »2 e 1 e z n i c a r s« das Rückspiel gegen den Nachwuchs des Unterverbandsmeisters »C a k o v e c« aus. Dem Treffen kommt eine umso größere Bedeutung zu, als das erste Match ein 'Ü;2-Unentschieden gebracht hat und somit der morgige Sieger in die Vorschluß-..... Schlußrunde vorrücken wird. .Angesichts der guten Form beider Jugendteams darf man mit einem anregenden Verlauf der Begegnung rechnen. : SK. Rapid. Donnerstag ab 9 Uhr Pflichttraining sämtlicher verifizierter Fußballer. Unbedingtes Erscheinen notwendig! ; »Slavija« nach Ptuj. Die erste Mannschaft der »Slavija« wird am Donnerstag den 16. d. in Ptuj gegen den SK. Drava zu einem Freundschaftsspiel antreten. Das Spiel findet um 17 Uhr statt. : Im Beograder Tennisturnier gewannen Puncec-KonjoviC das Doppel gegen Radovanovi^-Mogin mit 6:4, 6:1, 4:6, 13:11. ! »Gradjanskl« sagt Australien - Tournee abl »Oradjanski« hat seine bereits perfektuierte Australien-Tournee tele-graphisch abgesagt, da bis heute noch keine offizielle Bewilligung seitens des Fußballverbandes erteilt worden ist. ; Der Sofioter Eisenbahner-Sportklub schlug in Paniievo den SK. Banat mit 4:1. ; Die Fußballauswahl von Kikinda wurde vom ungarischen Profiklub FC. Szeged mit 6:3 besiegt. ! Ein Länderringkampf Jugoslawien -Italien wird am 5. August I, J. in Rom ausgetragen. : Noch eine Skikonkurrenz wird am 19. d. auf der Hochalm »Za .Akom« im Martuljek-Gebiet zum Austrag kommen. Alle bekannten Slalomspezialisten werden am Start erscheinen. Anmeldungen sind an den Wintersportverband in Ljub-Ijana zu richten. iWariborer Zeituii-g« Nunienir 135 Donnerstag, den 16. Junt 193f lugend ist fiesundheit und der Gesundheit d ent Varaidinskt Top* lice. Einma' im J»br müfseii Si« äuoK M sich denkrn. Der Körper bi«»cht Erbolmf und Schlackenrein'^ng:. die Nervan ■tuMMl BU9»panDen. Verbringen Sie einig« »cl*0M Wochtn in VaraZdiuk« Foplicf, genicfien 9i« litB sorgloit B||(l«t*b«a m vollen Zügen usd unsere h«ilkriiftt|*ii Schw«f«iquell«n und di« Sonne und dl« htrrll-chen Wäldar wtrd«» das _ ihre tun. E« ilt (• 9» .schön und so hillig in T9||l|f9 .r?777,1.^'' ^ V JUeimt Ameigju tf^''sdMeätttu Ikini \ ^'^'''»ai'scgiJhen kauft I>in tiiK" icili. I)r-iiTiali;ii; Aütobusver- liiiicUinv: täslicli ^ us Cclje Liubliaiia luid ifiiio ob l'aki. !:rzL'ii;4o verscl)icdeti»c Körbe, Korbtnöheln, uberiichias Süsse! zum CinilechtLni untA samt liciic i^cpuratureji. — *Ko5iS l\'tcr. Knrbfleclitcr. 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