Nr 11 ~-^_________^.____________Montag, 14. Iäimel 1901. Jahrgang 120. Zeitung. Dic «Lalbachrr Zeilung» erscheint täglich, n>it Ausnahme der Loim- und Feiertage, Die Ndminlftratlon befindet sich «longrelsplah Nr. L, die Redaction Dnlmatin-Vasse Nr.«. Sprechstunden der Mebactiu» v°» « b!« l(, Uhr Vormittag«, Unilllülikite Vrkse wevden nicht angenonimen, Manuscripte nicht zurUllgestellt, Amtlicher Theil. Direct?lr"'Kn.k' Z""us «nd Unterricht hat den n. Görz Auqust f" die lalie,Tn^ 3?'^^^" ^zirls-Schuliuspector Umgebung ü'1)" ? /Ml^n der Stadt Görz und Funttion^liode ernannt' ^"" ^' sechsjährigen brucke«"aV^ k. l. Hof. und Staat«. ^XVL und l.XXX?l S.^"''^ ber italienischen, das Swck der italienischen t>«?^."v^"'lchen. ^s I^XXXVlll. polnischen Ausga e des N^5^7 «nd X0lV. Stück der Weben und veisenbet ^"^^gesetzblattes vom Jahre 1900 aus- 19" V^wmd"die W^ :^"" ij"ung. vom 11. Jänner N'sse verboten: Welterverbrc.tnng folgender Prejoerzeug- « AuMri?^ ^"wärts. vom 6. Jänner 1901. wir evangelisch geworben?. 3l°umwrg a. n)es Via«, vom 5. Jänner 19^1. Kr°i^auV^ Landesgesetzblattes filr ^r. 4^° ""M unter l°'» ?"Iänner"i9^ n .^^"desregierung für Krain Verzeichnis !«'« ^»°n,k»e»,.Wrde„«.Da.„c„ "^DM,,!^. - -....... Elisabeth von Mac Mahon, H^agin von Magenta, geborene de la Croix de Castries. Marie Sophie Fleiin von Auol, geborene Gräfin Karnicka. Anna Fürstin Odescalchi, geborene Gräfin Zlchy von Zich und Väsonykeö. Sophie Gräfin von Braida, geborene Gräfin Coudenhove. Clementine Freiin von Limpöck, Ober-hofmeisterin Ihrer k. u. k. Hoheit der durchlauchtigsten l!srau Prinz.ssin Gisela von Baiern. Katharina Gräfin Marescalchi, geborene Marquise von Vrignole - Sa le. Luigia Marches« Monsignani-Sasa« telli, geborene Contessa Buonaccorsi. Felicie Gräfin d'Or say, geborene Gräfin Festetics de Tolna. Elisabeth Gräfin Kollonitz vvn Kolle-grad, k. u. k. Hof-Dame. Valerie Freiin von Teuf fen bach zu Tiefen bach und Maßweg, geborene Gräfin Strasoldo-Graffemberg. Marie Isabella Frciin von Morsey, geborene Gräfin zu Stolberg-Stolberg. Bertha Cerrini de Monte Varchi, geborene Gräfin Thurn-Valsassina. Rosalie Völdi von Uzon, geborene Gräfin Neme s. Henriette Gräfin Spaur, geborene Gräfin Gleispach. Francisca Fürstin Rospigliosi, Herzogin von Zagarülo, geborene Nompere de Champa gny dei duchi de Cadore. Isabella Lndovica Gräfin Wydenbruck, gebor. St. Iohn Blacker of Carrick -Vlacker. Alois ia Fürstin Iabtonowsla, geborene Nobile de Marin. Victoria von Dubraviczlu, geborene von F e r e n c z y. Anna Gräfin Apponyi von Nagy-Appony, geborene Gräfin Ventendorff. Gabriele Gräfin Geldern, geborene Freiin von Mirbach. Carolina Landgräfin zu Fürstenberg, geborene Prinzessin Auersperg. Nichtamtlicher Theil. Die Neichslathswahlen. Die Wiener Blälter heben übereinstimmend als das wichtigste Ergebnis des Wlchllagcs nm I I. d. M. die weiiere St^kung der deutsch-raoicalrn Pa'tci und den Verlust einer Reihe von Städtemandaten in Böhmen seitens der Demschfortschriltlichen an die Ra« dicalen hervor. Das «Vaterland» meint, den Organen der deutschen Gemeiübiir^schast sei jetzt neuerdings Anlass zu Iubl'larliteln über den «Aufschwung der nationalen Idee» grgeben, und an dem Jubel lönnte sich diesmal auch die deulsche Volkspartei betheiligm, welcher die Radicalen ein Mandat in Mäh?en abgenommen haben. In dm: Umstände, dass die Iungczccheil alle ihre Posilionen in den Städten Vöhmrns aufrecht erhalten haben, ficht das Blatt den deutlichen Beweis dafür, dass diesePartei die städtischen Inleressen bevorzugt, und dass darum das Auftreten der Agrarierpartei berechtigt ist. Die «Neue Freie Prrfse» bezeichnet den eclatanten Si>g der Dnttschradicalen als furchtbare Anllage gcgrn alle Regierungen, welche den im deutschen Volke angehäuften Schatz der Mäßigung und Besonnenheit missbraucht und verschwendet haben. Wohlhabende mid aufstrebende Gemeinwefen in Dcutschbo'hmm haben sich zum Radicalismus brkehrt. Es sei dies ein Protest gegen die Politik der Slavisierung und Clericalisierung; es sei ein heftiger und beklagenswerter Ausbruch der Leidenschaft, welcher durch die Passionsgeschich!e der gemäßigten Partei in Oesterreich hervorgerufen wurde. An der Sp'tze des böhmischen Radikalismus stünden zumeist Leute, die, aus dem Wiener Clericalism us hervorgegangen, von ihm die Mittel gelernt haben, wie eine Bewegung unter den Massen hervorzurufen ist. Die politische Technik des bevorzugten Wiener Cleri-calismus sei nach Böhmen verpflanzt worden und habe dort in selbständiger Fortentwicklung, ja in Feindseligkeit gegen die früheren Meister den nationalen Ra-dicalismus erzeugt. Die österreichischen Politiler der letzten Generation müssten das Geständnis ablegen, dass der Radicalismus in Wien und in Böhmen ihr Werk ist. Der eigentliche Leidtragende des gestrigen Tages sei der Staat. Feuilleton. Ueber d' ^'"Me Musik. Gitter in der Pr°f- Hermann esm'te Mittheilung 3 ^"^"9- einige inter-nchteten Bibliothek in N , ^ '"' I"hre 1773 er- b.00 Handschriften üw ^ e^W ^"^" ^ nahezu «nuns denen sich dle Sprache m.d S«1 ^^" ^'bt- Ebenso, wii "genlliche Musik äuN s^ ^len. lst auch ihre und und umständlich des religiösen CMtus n.^^3'. Z" "eht im Dienste bestimm e Forme« n«^ ^Staates und ist auf 'ndwidueaM die ein! ftlichb°stmmtX^^^.^'^" der Glocken ge-l^bolis^ ^I>äm n^ . " !" '^en Einzelheiten eine und den alten Ä^'<-4^ ^^ ""^ '"" ^n Tönen War. Die "bi. l ^ ."'^"^'"'" überhaupt der Fall fvar eine pHwdige ^nd bolisnms l.n^,1. - ^' "^" die e ist mehr Sum- Nick,.^ ^ystlc.smus als Musikwissenschaft deutuna?U ""H lür die Musik ist d e ä?oü' Be- Accente in der Sprach' Sinn a"' S2on' — der Stammton aller anderen, dem die Chims.n Würde und Erhabenheit zuschreiben; g-— Tschaug, das ist «der Mimster», dessen Erklingen Strenge und Schärft darstellt; a --- Klo, das ist »das untrrthäuige Volk», — der stets milde und sanft sich tuuda/ben mufs; o ---- Tschc?, das ist «die Staatsangelegenheit» — der schnell und energisch ertönen muss; ä — I>, «das G sammtbild aller Dinge» — der glänzendste und prächtigste der Töne. So sind die Töne zu Vertretern und Symbolen gewisser Eigen'ch iften geworden; aus diesen Tönen gebildete Melodien konnten daher niemals einfach nach unierer Art empfunden werden, da die Chinesen sich bemühen, bei jedem Tone cine entsprechen de Vergeistigung zu empfinden. Sie bcsitzm jedoch einen Normalton, nach dem die ver^ch edeuen Musikinstrumente eingestimmt werden. Sie unterscheiden Streichiustrume.'te (die aus Ittd'en eingeMrt sind), Blas- und Sch'.aWstrumente: Flöten und oboeartige Rohrinstrumente sind aus Holz hergestellt. Wohl lein Volk der Erde hat eine solche Menge Schlaginstrumente aufzuweisen wie das chinesische, und in d.r That haben chinesische Vccken und das chinesische Gong oder Tamtam auch in unseren Orchestern vor allen anderen Fabrikaten den Vorzug. Der Eindruck jedoch, den die chinesische Musil auf das europäische Ohr hervorruft, hat etwas völlig Unverständliches und «st mehr einem Geräusche ähnlich als einer Tonoidnung; allerdings ergeht es den Chinesen mit unserer Musik genau ebenso. Die chinesische Musik bietet unserem Ohre keinerlei Anhalt zum Er-! fass n in melodischer und harmonischer, wohl aber in ' rhythmischer Beziehung, so dass auch hier das Wort Bülows «Im Anfange war der Rhythmus» bestätigt wird. Die Mlsik der Chinesen erscheint n>ich R>tler als eine auf boardonierenden Tönen (das ist Vlumm« stimmen ähnlichen) ruhmde sogenannte türkische Musik. Löwenrache. Während die Elefanten in Afrika, die der Stoß-zahne wegen zu Tausenden hingeschlachtet werden, auf den Aussterbe Etat g. setzt sind, wissen die Löwen sich als Herren des Thierreichcs zu behaupten und rächen die Lust der enragiertm Nimrode. Die «Dentich-Ostasrlla« Zeitung, weiß üder die.«Löwenrache. Folgendes zu berichten: «Ueber das schreckliche Unglück, welchem der Superintendent der Eisenbahn-Polizei in Nrilisch-Ostasrika, Mr. RrM. am 2. Iuui auf der Machatos Road Statlon (Uganda-Bahn) zum Opfer gefallen ist, erfahren wir aus zuverlässigster Quelle Folgendes: Mr. 3tM und Herr hübner (ein deutscher Kauj. Laibacher Zeitung Nr. 11. 86 14. Jänner 1901- Die «Oesterreichische Volkszeitung» sagt, mit der Wahl deutsch-radicaler Abgeoidneter wolle das deutsche Volk in Böhmen bekunden, dass jedem weiteren Versuche einer Beeinträchtigung der Deutschen in ihren nationalen Rechten sofort mit den schärfsten Mitteln entgegengetreten würde. Der Wiederherstellung normaler Zustände im Parlament eröffneten sich damit allerdings leine besseren Aussichten. Das «Wiener Taablatt» betont, das einzige positive Ergebnis der Auflösung des Parlaments sei die Stärkung der radicalen Tendenzen bei allen natio» nalen und politischen Vereinigungen des Hause?. Trotz der Erfolge der deutsch - radicaleu Partei aber sei es mit der angekündigten Zerschmetterung der deutschen Fortschrittspartei nichts geworden; letztere habe sich im großen und ganzen nicht nur ehrenvoll behauptet, sondern auch ihre Fähigkeit zu neuen Erwerbungen bekundet. In dem Augenblicke, in welchem das deutsche Volt die Zuversicht erlangen werde, dass man es end giltig aufgegeben habe, Oesterreich gegen die Deutsche» zu regieren, werde jene Partei, die es stets verstanden habe, die nationale Fahne hochzuhalten und doch dem österreichischen Gedanken Opfer zu bringen, wieder zu jener parlamentarischen Stellung gelangen, welche ihr gebüre und die einzig und allein den Interessen des Staates entspreche. Die «Ostdeutsche Rundschau» feiert den Erfolg ihrer Partei, welcher den völligen Zusammenbruch der liberalen Herrschaft in Böhmen bedeute und im Zusammenhange mit den Wahlen aus den Landgemeinden und aus der allgemeinen Curie den Beweis liefere, dass Arbeiter, Bürger und Bauern Deutschbühmens antisemitisch und deutsch«radical gesinnt sind. ___________ Italien. Eine der «Pol. Corr.» aus Rom zugehende Mittheilung schreibt dem Siege, den die verfassungstreue Partei bei den meisten der jüngsten Deputierten» Wahlen errungen hat, eine für die im ganzen Lande herrschende Stimmung symptomatische Bedeutung zu. In diesem Erfolge liege ein unstreitiger Beweis dafür, dass jene Strömung, welche bei den letzten allgemeinen Neuwahlen für die Kammer durchdrang und den Sturz des Cabinets Pelloux herbeiführte, durch Ausbeutung gewisser augenblicklicher Umstände künstlich erzeugt war und nicht die wahren Gesinnungen der Bevölkerung zum Ausdrucke brachte. Indem man damals durch tendenziöse und leidenschaftliche Anllagen gegen die Regierung wegen angeblicher Verletzungen der Verfassung den Schein hervorzurufen verstand, dass es gelte, die freiheitlichen Einrichtungen gegen die Gefahr reactionärer Verkümmerung zu schützen, gelang es, auch solche Kreise, die dnrchaus nicht zum Anhange der extremen Parteien gehören, für die «c:»n-äiäati popolari» zu gewinnen. In dem Ergebnis der jüngste» Wahlen sei nun ein Umschwung dcr öffentlichen Meinung, in dem sich die Erkenntnis des früheren Irrthums zeige, zutage getreten. Dies bilde ein neues Anzeichen dafür, dass es nur der Gestaltung einer kräftigen Regierung, deren Stütze eine feste Kainmermchrheit wäre, bedürfen würde, um in dem Stande der inneren Politik Italiens eine hoffnungsvolle Wendung herbeizuführen. Die Bedingungen dafür feien auch in der wirtschaftlichen Lage dls Landes gegeben, die man füglich als vortreffliche bezeichnen dürfe. Politische Uebersicht. Laibach, 12. Iämicl. Das Anwachsen der Deutsch radicalen besprechend, führen « Närodni Listy » aus. jetzt erst könne man die concretcn Folgen der Aufhebung der Sprachenverordnungen ermessen. Den Czechs wurde wehe gethan, die Czechen sind in die Opposition und Obstruction gedrängt worden. Allein durch die Capitulation des Grafen Clary wurden die gemäßigten Deutfchen nicht gestärkt, sondern die extremsten und national rücksichtslosesten. Das Heranwachsen der kleinen Schar Schönerers und Wolfs gleich bei den ersten Wcchlen nach Aufhebung der Sprachenerlässe sei die drastischeste Illustration des politischen Effectes dieser Maßnahmen. Die « Reichspost » glaubt, dass das Eude der Obstruction bevorsteht, da die Iungczechen die Bedingung, unter welcher die Agrarier in den Czechen-Club eintreten wollen, nämlich die Einstellung der Obstruction, erfüllen dürften. Es werde sich nun darum handeln, ob man auf deutscher Seite die radicalen Elemente, denen an einer Sanierung der parlamentarischen Lage blutwenig liege, soweit eindämmen wird, dass von dieser Seite her das Central-parlament nicht muthwillig zertrümmert werde. Hier falle der Regierung eine Hauptaufgabe zu. Die Regierung müsse dem Hause ein großes Ziel stecken und nicht etwa das Um und Auf ihres Arbeitsproblems in dem Bemühen erblicken, die Delegations - Wahlen durchzusetzen. Anlässlich des bevorstehenden zweihundertjährigen Jubiläums des preußischen Königthums wird der Erlass einer Amnestie er« wartet, in welche voraussichtlich auch Strafen für politische Vergehen einbezogen fein werden. Die Candidatur des Grafen Woronzow« Dafchkow für den vacanten Posten des General-Gouverneurs von Warschau soll, wie man der »Neuen Freien Presse» aus Petersburg meldet, wenig Chancen haben. Zum Nachfolger des Fürsten Imere-tinöky auf dem Posten des Chefs des Weichfelgebietes soll vielmehr der gegenwärtige Obercommandierende der Truppen des Ödcss^er Militärbezirkes, Graf Alexander Iwanowitsch M ussin - Pu s ch t i n, aus-ersehen sein. Graf Mussin-Puschlin war von 1887 bis 1890 Gehilfe des Obercommandierenden der TrupplN des Warschauer Militärbezirkes. Dem Zar Alrxauder II., bei dem er sich großer Beliebtheit erfreute, war er von 1856 bis 1874 als Flügel- und als Geueral-Adjutaut zugetheilt. In den Traditionen der Regierungs-zeit Alexanders II. aufgewachsen, zeichnet sich Graf Mnssiu-Puschlin durch Vornehmheit und Herzensgüte aus Der Politik stand er bisher fern. In Odessa, wo er seit 1900 thätig ist. gelang es ihm, den Ruf eines streng rechtlichen und humanen Mannes zu erwerben. Zwar wird unter den Candidaten für den Posten des Warschauer General-Gouverneurs auch dcr aMiiM^ General-Gouverneur von Kiew. General Dragon^ genannt, aber Graf Mussin - Puschkins Candidas" am ernstesten zu nehmen. ^ Nach Berichten aus Athen ist die Stellung Cabinettes Theotokis stark erschüttert. I" U der letzten Sitzungen vor den (griechischen) WeilM feiertagen traten nicht weniger als zehn bisye^ Anhänger der Regierung zur Opposition über, ^ weitere vier dürften ihnen noch folgen; sie beMllit^ ihren Abfall damit, dass die gegenwärtige Reg^ trotz aller Versprechungen wichtige Interessen Landes, besonders der Korinthen erzeugenden ProtM und Thessaliens, vernachlässige und vor dem lZ^ Haushaltsentwürfe andere, dringendere GesetzeZvorlE zurückgestellt habe. Zwar erlangte die Regierung. der darauf folgenden Abstimmuug noch eine Mehl^ doch ist dieselbe so gering, dass sich die R.'giening ^ derselben auf die Dauer nur fchwer wird zu ^' vermögen. Allerdings ist auch die Einigkeit der off fitionellen Gruppen leine feste, so dass sie an e Uebernahme der Geschäfte wohl nicht denken kann. Tagesneuigleiten. — (Glück und Glas.) Die Trauung ^ jungen Ehepaares erlitt dicscrtage auf dem Standes«, in Königsberg in Preußen durch einen eige""^ Zwischenfall eine unliebsame Störung. Während ^ Standesbeamte mit der Vornahme der Trauung besch^ war, zersprang plötzlich das Glas des lebensgroßen^ der Kaiserin, welches der Stadtrath Professor Dr. S^ zur Ausschmückung des Zimmers gestiftet hat, in ta^ Stücke, so dass das Brautpaar sowie die Zeugen ^ der Standesbeamte mit unzähligen Glassplittern übe^ wurden. Da das Brautpaar und die Zeugen naturg^, sehr erschrocken waren, so musste die ernste HandllM'' einige Zeit unterbrochen werden, zumal das junge ^, in dem Vorfall ein ungünstiges Omen für die Z"^ erblickend, nicht übel Lust zeigte, von der Trauu»^ jetzt überhaupt Abstand zu nehmen. Etst nachte"! Slandesbeamte nach Wiederaufnahme der Handlung/au!. Ideenlreis des Brautpaares eingehend, in seiner Ansp^ an dasselbe betonte, dass Glassftlitter am Hochzeit^ nur Glück für die Ehe bedeuten, konnte der Trauung vorschriftsmäßig zu Ende gesührt werden. « — (Die weiße Cravatte.) Aus »H wirb grfchrieben: Eine eigenartige Unterbrechung ^ diesertage eine Schwura/richtsverhandlung. Einer der Vertheidiger, der Sohn eines jüngst verstorbenen P^ führers und Parlamentariers (Liebknecht), erschien ^ schriftsmäßig mit Robe mid Barett, indessen trug el^ schwarze Cravatte. Der Präsident bemerkte dies «nbl sich nach einigen leise gewechselten Worten mit den ^, sihern zur Berathung zurück. Als der Gerichtshof in , Saal zurückkehrte, verkündete der Präsident: «Der Oel'A Hof hat beschlossen, den Herrn Vertheidiger zu elft^. seine Kleidung zu wechseln!» Zu diesem Zwccke ^ eine kurze Pause anberaumt. Bald lehrte aber der ^ lheidiger mit einer weißen Cravatte nach Vorschrift i^ U ld die Verhandlung konnte wieder aufgenommen nX^ — (Elektrische Beleuchtung d" Meereskraft.) Vor kurzem wurden von ^ mann aus Nairobi) übernachteten am 2. Juni gemeinschaftlich auf der Station Machakos Rolld< in einem Bahn-Salonwagen für Officiere, dessen Fenster auf der einen Seite unglücklicherweise während der Nacht geöffnet blieben. Während beide Herren schliefen, drang ein Löwe durch die geöffneten, breiten Fenster in das Innere des Wagens, ergriff den schlafenden Mr. Ryall und entfernte sich auf demfelben Wege mit feiner Beute. Herr Hübner, welcher in dem Augenblicke er-wachle, als der Löwe sich auf sein Opfer stürzte, leider jedoch keine Waffe zur Hand hatte, um die Rettung des Mr, Nyall zu vermchen, einkam durch das gegenüber! Mnde geschlossene Fenster, d.ssen zerspringende Scheiben ihn arg zurichteten. Als die von dem Lärm erwachendlN ValMelNnten der Station zu Hilfe herbeieilten, hatte der Löwe bereits, ohne seine Bente im Stiche gelassen zu haben, da« Weite gesucht. Das Unglück, das, trotzdem es kaum glaublich erscheint, le der auf Wahrheit beruht, hat in der englischen Colonie große Aufregung hervorgerufen uud dürfte >'uch uns im oswfrilanlschel, Nachdarlande zur Vorsicht mahnen.» Aus d(N Juli-Tagen vorigen Jahres wird gemeldet: «In der Nacht vom 14. zum 15. d. M. ist auf der anderen Seite des Simbasi-Thales wieder ein Neger von einem ^öwen aus der Hütte geholt worden. Ei» hlVsia/r Europäer, welcher jeue Nacht auf seiner twrt iu der Nähe befindlichen Shamba zubrachte, hörte ^ das Brüllen des Naubchieres und die Schmerzensrufe des ui'gluck ichen N»'a/rs, dem nicht meyr zu helfen war, da der Löwe mit seiner Beute gleich das Weite geiucht hatte. Es wäre doch sehr wünschenswert, wenn' umfassendere Maßnahmen getroffen würden, um dies gefährliche Raubzeug, welchem fast jede Woche in der Nähe Dar-es-Salaams ein oder zwei Neger zum Opfer fallen, wenigsteus von der nächsten Umgebung der Stadt fernzuhalten oder es dortselbst auszu« rotten.» »Schon wieder hat sich eine Löwin, und noch dazu mit Familie, dicht bei der Ribeiro'schen Shamva am Simbasi-Thale, U'-d zwar in der Nacht vom 23, zum 24, d. M., ein schwarzes Opfer aus einer der dortigen Hütten geholt. Durch das Geschrei der umwohnenden Neger geschreckt und wahrscheinlich auch in Sorge um seine Iuugen, ließ das Raubthier jedoch von seiner Beute ab und flüchtete, nachdem es dem unqlücklichen Weibe den Unterleib abgefreffen und ein Bein abgerissen hatte. Da sich die Löwen am folgenden Tage immer noch in der Nähe aufhielten, so machten sich mehrere hiesige Europäer auf und umstellte» die Löwin in dem Dickicht des S'.moasi-Thales, jedoch gelang es leider dem Thiere, durchzubrechen, und ein auf das Raubthier abgefeueiür Schufs blieb erfolglos.» Die Unglncköchruml deö August meldet unter dem 19.: «Ein Löwe drang vergangenen Sonntag um Mitternacht in eine Neger-Hütte und tödtete ein schwarzes Weib, dem er Schenkel und Oberarm abfraß, In die Stadt kommende Neger meldt ten dieses Vorkommnis erstens dem Gouvernement und zweitens — Herrn Arndt der Firma Hansing u. Co., welcher dadurch, dass er neulich nächtlicherweile im Simbasi-Thale in afrikanischem GeseUschaftscostüm — also auf gut euro« päisch Frack — einen Löwen erlegte, als dv^na Liinbakaputti (Löwentüdter) belilbt geworden ist. Ein anderer Löwe hat am Dienstag vergangener Woche auf der Devers'jchen Shamba eine Frau getödtet. Dle Fallen, welche daraufhin gelegt wurden, sind bis jetzt noch unberührt geblieben.» l Ans frenröetn Ktanirne. Roman von vrmanos Vandor. (9. Fortsetzung.) ^ «Nächst unserem Herrgott gebürt heute aber ^ dir unser Dank, liebe Carlolta,» fuhr er, ^ aufathmend, fort. «Du hast ohne Besinnen U^ Wunsch erfüllt und deine fchöne südliche Hein^ dem kalten, nebelreichen Lande des Nordens vert>'^ Du hast nicht die weite, anstrengende uid g^"h^ iu dieser herbstlichen Jahreszeit doppelt beschloß Reise gescheut, als es galt, uns deinen eigenen . lichen Schah als herrliche Christgabe zu überbl'^ Deine sorgende Mutterliebe hat allzeit über das ^ Kleinod unseres Hauses gewacht, es behütet, s^ und geschützt und es unversehrt in unsere '^ geführt. Habe Dank dafür! Mag die SoM>eH weniger heiß glühen als in deinem Vaterlande, ^ die Blumen hier weniger farbenvoll blühen, du ^ finden, dass auch in unserer kälteren Zone ^! Menschenherzen schlagen, und — ,wo es mir'^ geht, da ist mein Vaterland'! Eltern- und Sch'"^' arme strecken sich dir entgegen, und unsere Liebe ^ die Sehnsucht nach dem schöneren Süden von "^ßl bannen suchen, sie, wird dir unser altes Haus i" zweiten, geliebten Heimat machen!» ,:^ Wieder stockte der Redende, diesmal vor ^ aufschreienden, wilden Schluchzen der jungen ^^ die, beide Hände vors Gesicht schlagend, sich in.ll/ haften Zuckungen auf dem Sofa wand. ^^e^ Disharmonie dieses rücksichtslosen HerauW F wirlte beinahe peinlich in der feierlichen St'^^ jeder andern Zeit und bei jeder andern O"w A würde auch Irau Tim diese fast bruta" Laibacher Zeitung Nr. 11. 2, <<^ <^< 87 14. Jänner 1901. . "".Zungen lst, wie man der «Rb WeNvl, »»«, "^di^^^^ ^blem« gH,^^^^^ würd .«. '! "'""^'" Leuchtbojen im Betriebe. Sie Um an de7 .°"I. "einischen Ufer gelegenen Bade «im D?. N „"W" gefährlichen Sandbänken statio-Wellet"' ". s° instruiert, dafs schon ein ge in er Mhi7^^ ""bie zur Erzeugung der vorschris s-^n ?we^im >, >VraN!i^»""b ^ fremdartig? Anmn.h ber weidlich^ N^°""<3' /" ^"undern, «eftnder« Nn« an ?.„7? de« Peisona!« entdeck!« imm r neue "' >° >«na m,."?? N^' Die schwarzen Locken '"edrfi n d„,.!"«''°Ä d!° ««ße Flanellbluich "»»en, d e d?« '"bl'ch'Gestchtchen. die »,»rche„IckM Mau Tmi zog unterdessen behutsam die vrrtM- lcnden Decken von dm Geschcnktischen. Dann gieng der Vescherungstrubel vor sich. Draußen begannen die Glocken das Weihnachts-qeläute. Die sogenannte «große» Glocke vom Domthurm, die nur bei hohen Festen geläutet wurde, gab den Grundton an. Tief und schwer, mit lang uachhallendem Echo dröhnten ihre ehernen Tonwellen aus der Höhe. Darüber zitterte das silberne Glockenspiel der Marien« ! tirche. und mit feierlicher Langsamkeit, wie eine singende Menschenstimme, tönte durch alles die Glocke der , Abteikirche. als sei sie allein diejenige, welche in dieser Stunde die hehre Weihnachtöbotschaft über die Stadt tragen müsse: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden! Lotta faß mit wachsbleichem Gesichte in leicht vornübergcbeugter Haltung regungslos auf dem Sofa-pl.itze. Erst als der dumpfe Schlag der Domglocke die Luft durchbebte, fuhr sie zusammen; ihre Hände lösten sich aus der krampfhaften Versch ingung und griffen unwillkürlich nach der Brust, als könnten sie die lauten, unregelmäßigen Herzschlä'ge hemmen. Der schweie, tief aushallende Klang verursachte ihr ein! geradezu physisches Schmerzgefühl; sie hätte von neuem ausschreien und sich die Ohren verstopfen mögen, nur um die aus der Höhe heruiederwuchtende Glockenstimme nicht zu hören. j ^ Ein hellaufjubelndes Kmderlachm lenkte ihre ' Gedanken für Minuttn von der schrecklichen Glocke ab.! Sie horchte auf, Merkwürdig, sie h'tte den Knaben ' noch nicht lachen hören. Alle ihre Bemühungen, seinen ' lindlichen Frohsinn zu wecken, waren bisher gescheitert.! Die u'Mwichlitcn Spielsachen und Näschereien, mit. 'welchen sie ihn übe»schüttete, hatten dem schwcrmülhigen! Kinde höchstens ein erfreutes Lächeln abgewonnen. j Hier schien es mit einem Schlage wie ausgewechselt und angch-imelt. Gmt^.mg folgt) darin ihren Ausdruck finden, dass die Regierung einen besonderen ständigen Vertreter in dieser Corporation bestellt hat. Die Regierung nehme daher an der heutigen Feier mit besonderem Interesse Antheil und spreche bei diesem Anlasse der Kammer die herzlichsten Glückwünsche aus. Seine Excellenz betonte die Wichtigkeit der Aufgabe, welche sich die Handels« und Gewerbelammer geseht hat, und den ungeahnten Auffchwung, welchen Handel, Industrie und Gewerbe in den letzten fünfzig Jahren genommen. An diesem großen Aufschwünge nimmt in erster Linie die Großindustrie und insbesondere die Montan« industrie Antheil. Leider könne man sich im Anblicke des riesigen Fortschrittes der Wahrnehmung nicht verschließen, dass ein anderer hochbemerkenswerter Stand, das Kleingewerbe, den goldenen Boden verloren und gewissermaßen nothleidend geworden ist. Es ist bei diesem Anlasse nicht an der Zeit, den Grund für den Niedergang des Klein« gewerbes zu unterfuchen. Die Kammer aber werde sich mit dieser Frage intensiv zu beschäftigen haben, ebenso wie m!t der Frage des Albeiterschutzes, sei doch der Arbelterstand die beste und sicherste Stütze des Gewerbes und der Industrie. Zahlreiche wichtige Fragen harren einer gedeihlichen Lösung, und dass es der geehrten Kammer gelingen möge, all diese Fragen einer allseits glücklichen Lösung zuzuführen, das ist der herzliche Wunfch. den Redner bei diefem feierlichen Anlasse der Kammer und allen durch dieselbe vertretenen Ständen entgegenbringe. Landeshauptmann v. Detela brachte der Kammer namens des lrainischen Landtages die besten Glückwünsche zum Ausdrucke und knüpfte hieran den aufrichtigen Wunsch, dass diese bewährte Institution zum Wohle des Handelsund Gewc-rb standes auch fernerhin gedeihen mö^e. Zwar sei Krain in erster Linie ein ackerbautreibendes Land, doch dürfe nicht vergessen werden, dass Handel und Gewerbe die Entwickelung der Vnllswirlschast in unserem Lande mächtig zu fördern geeignet sind. Er schließe daher mit dem Wunsche, dass Handel und Gewerbe blühen und ge« deihen mözen. Bürgermeister Hribar beglückwünschte die Kammer zu ihrem Jubiläum namens des Laibacher Gemeinderathe«. Vielfache Bande verknüpf»n die Handels- und Gewerbekammer mit der Landeshauptstadt Laibach: in Lalbach hat die Kammer ihren Sitz, die Stadtgemeinde stellt ihr die Amtslocalitäten bei, und gemeinsam mit der Landeshaupt« stadt entsendet sie einen Vertreter in den Reichsrath. Das hauptsächlichste Band zwischen denselben aber bestehe darin, dass die Handels« und Gcwerbelammer in erster Linie die Interessen der Steuerträger Laibachs zu wahren und zu vertreten hat; sei doch der Handel des Landes zumeist in Laibach concentriert und sei auch das Gewerbe hier mächtiger entwickelt als anderwärts in Krain. Es werde vielfach betont, dafs Krain ein ackerbautreibendes Land fei. Das fei mit Rücksicht auf den weit entwickelteren Handel und das mächtig aufstrebende Gewerbe anderer Länder zwar richtig, doch sei derjenige in einem großen Irrthume befangen, der das Heil unseres Landes bloß in der Landwirtschaft und deren Ent« Wickelung erblickt. Krain werde niemals ein ackerbau« treibendes Land in dem Sinne des Wortes werden, dass es seine landwirtschaftlichen Producte «u ^ro» zu exportieren vermöchte; wohl aber feien in Krain alle Bedingungen für die Entwickelung des Handels und Gewerbes gegeben. Der Reichthum an Kohle und Erz, verschiedene mehr oder minder entwickelte Hausindustrien, die Nähe von Trieft uud anderen Häfen des adriatifchen Meeres schaffen uns die nöthigen Vorbedingungen für die Entwickelung der Industrie und des Handels. Nur dann, wenn nicht bloß der Ackerbau rationell betrieben wird, sondern wenn auch Industrie, Handel und Gewerbe gedeihen, sei ein allgemeiner Wohlstand zu erwarten. Redner schlicht daher mit dem Wunsche, dass diese bedeutsame Corporation zum Wohle des Lande?, und insbesondere der Landeshauptstadt sich, stets bewusst bleiben möge, dass von deren Thätigkeit mehr oder weniger die Hebung des allgemeinen Wohlstandes im Lande abhängig sei. Und in diesem Sinne vivnt, iioiont, ladoret! Kammerrath Gnjezda aus Agram beglückwünsch'e die Kammer namens der dortigen Schwesterlammer auf das herzlichste. Möge es der erfolgreichen Thätigkeit der Handels- und Gewerbckammer gelingen, den allgemeinen Wohlstand im Lande im Laufe der nächsten sünfzig Jahre zu verdoppeln! Aus Anlass des Jubiläums find der Kammer von nah und fern zahlreiche telegraphisch: und schriftliche Glückwünsche zugekommen. Von S" ! Schnaps in Nuhe. I'rod-ltum «Zt! > Ausweis über den Stand der Thierftu^ in Kram fül die Zelt vom 3. bis 10. Jänner 190l. Das Grönland Kram ist derzeit seuchenfrei. Theater, Kunst und Literatur. * (Deutsche Vühne.) Dem Gastspiele des^ Adolf Fr öden bringt das Laibacher Public"" wärmste Theilnahme entgegen, denn der Künstler, ^ einen hohen Rang unter den Charalterkoluit.rn derbes , Vühne einnimmt, genießt die vollen Sympathien ^ ! zahlreichen Theaterfreunde, und die genussreichen, v-'rO ! Stunden, die Herr Fröden denselben bei seine'» >'> Gastspiele geboten hat, sind ihnen in dankbarer Eci!"" geblieben, das bewies das ausgezeichnet besuchte A" vorgestrigen ersten Gastspiclabende und der üb^ra^ liche Enlpfang, den das Publicum dem GBe b^ Herr Fr 0 den fand in dem kernigen Volksstück«?: '^ Leut' vom Grund» reichliche Gelegenheit, neue Seite"^ liebenswürdigen künstlerischen Eigenart zu off.nbatt^ wissen vor allem dem Künstler Dank. dass er de^' bacher Publicum die Bekanntschaft eines hier n^ gegebenen BühnenwelkeS von Anzengruber v'rmltt^, Fama gemeiniglich als schwaches Product bezeichnH wie «stark» envies sich der Geist des großen ^, auch in diesem «schwachen» Stücke, in dem er a" Voll im Sinne bestimmter Sittengesetze zu willen ", goldene Lehren der Frau in die Ehe mitgibt, das D" Echte gegen Heuchelei und Dummheit vertheM in überzeugender Art nachweist, wie das v^ brave We,b den schwachen Mann sittlich i"/ und zu bessern vermag. Anzengruber findet 1^ seinem eigensten Boden: Alles ist echt, Sprache. ^ lung, Stimmung, die Figuren sind von einer u^ lichen Lebensfrische und erquickenden Na^ der bekannte Herzenshumor Anzengrubers, der l« gestalten versteht, bei dem manchmal eine stille ^ fließt, fern von geistreicher Grübelei, ersüllt da, mit erquickender Wärme und liebenswürdiger A, Meisterhaft erscheint insbesondere der Act gezeilh"" der halbtrunken heimlehrende Gatte durch die ^ Grüße seiner Frau von dem Beschämende!«^ Handlungsweise überzeugt und bekehrt wird. ^ gehört die Kunst des Gastes dazu, um u„s die ^ figur des Stückes lebenswahr in sympathische« ' vorzuführen und damit ihre feinsten Einzellihe'^ Geltung zu bringen. Die Wiedergabe des ^ Mittler durch Herrn Fröden zeichnete sich ha"^ durch genialen Humor und echte Herzenswii^« Er spielte die Rolle mit einer gemüthvollen, abe^ individualisierenden Komik und mit einer "^^ von charakteristischen F inheiten. Das war eine 6h^ schöpfung, mit der wir ill Sftass und Ernst jed^ y blick mitfühlen und die mit Recht stürmische"! fand. Eine wertvolle Unterstützung fand der ^ die treffliche Leistung von Frl. Seyfferth, .j neuerlich als verständige, gewissenhafte Darste"^ schöner Begabung zeigte. Sie gestaltete die bl< die ein gutes Herz, Klugheit, Energie und auch ^ tiges Mundwerk besitzt, natürlich und herzgewi""^ hatte verdienten Antheil an dem Erfolge des Die Herren Kühne. Schiller, Wer"^ Aman, sowie die Damen Nellau, ^ Schwartz und Schulz erwarben sich auch ei" auf die Erkenntlichkeit des Publicums. i * (Kammermusik - Abend.) De^ veranstaltete III. Kammermusik - Abend bot ^ Inhalte seines Programmes nach wie ouck ^t Mitwirkung zweier Gäste besonderes Interesse..^ freute sich eines großen Erfolges. Ein al"> Bericht folgt. ' l — (Domenico Ctmarofa.) Am l^ jährte sich zum Hundertstenmale der Sterb^ berühmten italienischen Operncomponisten ^ Cimarosa (geb. 17. D.cember 1749 zu/" l Neapel, gestorben 11. Jänner 1801 in Ven«,^ rosa war einige Zeit auch Hoftapellmelster tn ^< componierte dort seine Meisteroper «II umtrimo"^ »ll (Heimliche Ehe), welcher die vielleicht einzig ^ Auszeichnung zutheil wurde, dafs sie auf Ve"" ^ , Kaisers Leopold II. an einem Abende zweln"^ werden musste. — Cimarosa hat über 70 ^/ , eine Unzahl von Werken anderer Gattung c""'^ Vorgestern vormittags fand in Wien die set" H öffnung der Cimarosa-Ausstellung durch Erzhe^ in Anwesenheit des Unterrichtsministers Dr. ^' 1 Hartel. des italienischen Botschafters Nigra, M" Schriftsteller- und Kunstwelt statt. _ .<«' l — (Deutscher Kalender für ^ ^ das Gemeinjahr 1901. — Von diesem Kale"d h^ f lannllich vom Landesschulinspector Linhalt ^. von S. Rieger fortgeführt wird. liegt uns d^ Laibacher Zeitung Nr. 11. 89 14. I5nner 1901. MWMZ duchW»°rwch«nlnKr»>n).eM,ch'ewen l»M »igeichX "^^b»M Das mit End« N°°ember w°Mch« ° w^ ? ""^? Etudentenhelm« in der Swdt händig, von ss ^" .^"^ sür Clavier, zwei- eine sloveniche A..?. .^'" Composition wurde auch «äherer Berichts ' ^'^^') veranstaltet.- Ein Verlage der Knochen eines np«.« V? ^ ^ "^e Unte^hmensir^" ' '^in^ l.,i^.. betitelt n '2ine Nä eniaad? ^' '^^"be enthält die Erzählungen b°chzei!5ma^ "nd «Des Kauzes sie bestimmt swd ^len von ^ zungen Lesern, denen «erne gelesen werben ^^^^^^" aufgenommen und '"ben ein ge Ma^l ^°" ^ ^""«' Aufbau der-"«inen c°r ect wird «^ ^ ^e Sprache ist im allge-°"« durch gramm^ wie -v«^,^ """'^ 'fehler beeinträchtigt. Formen wollten wir lieb« 'lss ^'"' ^> (Reißaus nehmen) i' °^I' ein ganz net ^^!: VollSliedes «^ «, ^nc». wird "om V r3'?^'"^ Die -^in«l^ ! avischen Lehrervereine be^ österreichischen sü> "n besseres EchN ^^^ hoffentlich wird ihr nehmungen Unter- jungen'wur^ W. Nrinars P"8 mit einem Ehrenhonorar ^'.^^"'^ «p"'«'" in WNM '»»» Die Rubil! ««3.? ° ^° ^hwe «m, St, Fei. ^^uH^^ brin». "»"'n er,°ben «e« Re?ul°»'?7''°'' "^"°'^ H«b"U«s.D^ W»h< Fran, «°>l«P°«ei)°"'" "^ ««hl! D ° b °' »ig . «,,wn T ° m b °, i M., Polanastrahe 60, catarril. inteLtin. Am 12. Jänner. Nogomir Vidmar, Schriftseherssohn, 14 M., Maria theresien-Vtraße 11, Gehirnhautentzündung. i Im Siechenhause. Vm10. Jänner. Iosefa Milhariic, Inwohnerin, 72 I., 6llNßr»«nll sen. Am 11. Jänner. Gertraud Iapelj, Arbeiterswitwe, 70 I., Marasmus. Im Civilspitale. Am 10. Jänner. Johann Märn, Schriftsetzer, 42 I., Tuberculose. Lottoziehnng vom l2. Jänner. Linz: 32 82 54 14 43 Trieft: 43 10 84 1b 90 Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 806 - 2 m. Mittl. Luftdruck 736 - 0 mm. <« l 2 U. N. ! 74^ i,, -58 'SO"schwach yeiter ^^»«l,^ 745-7 -5 5 SW. schwach___bewültt________ 7U.Mg. 745 6 -5 2 N. mäßig bewöM 13, 2 . N. 745-9 -2 6 NO. fchwach theilw. heiter 0-0 ____!) . Ab. 748 7 -5 2 SW. schwach dewüllt________ l4 l 7 U. Mg. j 749 9 j-11 8, NO. zml starl > heiter > 0 0 l Das Tagesmittel der Temperatur vom Samstag-8 0° und vom Sonntag -4-3", Normale: -2 6°, beziehungsweise -26°. Verantwortlicher Redacteur- Anton Funtel. Gloria-Fußioden-Emllil geruchlos, rasch trocknend und von höchstem Glanz. Fußböden mit Gloria lackiert tonnen in drei Stunden benükt werden. gu haben bei Vriider «berl, velfarben-, Lack« und Firni» Course an der Wiener Börse vom 12. Jänner 1901. l°ä, de« «M^.. ^ur-w« Die notierten /<, 98'20 98 40 ,, Gilb. Iä«.'Juli pr,L,4'2"/„ 98 15 9» 35 ., „ «pril0ct.pr.«.4»«/„ 98 15 »8 »5 »854er Gtaattlose »50 st, »'»"/» 180 - .-- »8«<>tl ., bUU sl. 4°/° 1,6 «h 1K? 2t> <»U0« „ »00 st, 5° „ !«»'«« 1«8 b<> ,u«4fr .. l«x> fl, . . 1^? 50 lüiz - Kto. ,, bO st. . . 1 1< 50 ssrauz« Joses ^»t>ahn in Silber (blV.St,).....b»/,°/u 118 40,18!^ Nudolssbahn in Kronenwäyr, steuerfrei (dw. Et.) , .,4°/» »5 80 W LU Vorarlbergbahn in ttronenwähr. steuersr., 400 »r.. . . 4"/o »5 — 35 8» >jn «lontsschulbverschrelbnn» ,en »b»estemp. vbligationen. Tlilübethbahu «0« u. »0 M. 4°/„ ab ll»°/u...... I1»'ä0 ll4 b0 Gllsllliftlibahu, 400 U. 2000 M. 4"„......... l!5bU 116 l>0 ssrl>uz I°!es'Ä., Ollb. 4°/n ... «5 «0 06 40 Vorllrlbergll Vahn, «m. 1884, dtv. dto, per Ultimo . . . . li» 85 II? 0b 4»/n dto. Rente ln Kronenwähr., sieuersrei, per Cassa . . , 92-25 88'45 4°/„ dt». dto. dto, per Ultimo , 92 »<» 92 40 Ung. Lt.«Eis,-N»l, Gold 100 sl, 120 20 >2l — bto. dto. Nilber 10» fl. . . . ,00 15 <0i iü dt«. Ltaat«-0blig. !au-«eg.'«nlelhe »»?« . 105 7b 10« ?t> «nlrlien der 2tadl «ürz . . —-- —- «nlelien d. Eladt Wien . . . «03 «0 W4 3« dto, dlo. (Ellbrr od, Vold) »«»' - «^^50 dto. dlo. (1U94) .... ö3-eo «! <0 dto. dto. (1898) .... 95-dl! «k-zo Uörsebau Anleh en, verlo«b. b°/, 99 i^a t<,0 bli 4°/, l»rainer Land«! «nlehen . — — —'— VeN, Ware Dsllndbrt»st »ll. «odcr. alla,öft,0l2l- Ung.'gallz. Uam:..... 104 7« U»'? ü0 4°/^ Unte?t?aincs ll^tn»n »n bo »»X» - Dlu»rs» zss» (per Llübencreblt.Lr,!s «m, i»«0 L»9 240 — 8"/„ „ ,. Em, 1NU9 ^»X 50 235- 4«/„Duuau^Tampssch, l'Xifl. . . 38!) - 400- 5°/l, Donau-!«tgi'.l,.LoIi . . 2!>?-ä0 Üb9 5» UnverzinSllcht «use. «udap, Vaslllca (Domba») 5 ll. !4 - 15- kreditlose 1<><> fl...... 3!>8 b0 390 - «Iari°«o>> 40 " >, /, UNN „ „ »fl. 22 7!» 23'?, ^Udlllph-Losl 10 II..... 59 - ei öalm «ost 40 fl..... 17 9-18« Ht. Genoil^^l» 40 fl, , . »«- n»hmnngl»n ««üiss tepl. «tisenb. 5<»o fl. . »072- »l»2 «>m° u. Vctrieh« Ors. s. ftädt. Etrahenb, in Win, lit. X . 244 -^«'- dlo. dlo. dto. Ill, N . . ziIk'—^ >-- V»bm. Norddahn 150 fl. . . 4lN «n . «llschtichrader Eis. 500 sl. CV. 3070 3,90' dto. dto. (lit, ll) 200 ft. . l^NN- ,0,,»' Donau - DampsMfaklls < Ges. oesterr., 500 ft, CM, . . 740 — 74»' Dl^Vodenbacher E.-V, 400 Kr, 6<»n 8<',°» — sserdlüaiid» Norbb. loaofl.llM 6U24 »-^^4 Le>nb.«,',ernl>w^ I^i'q ^ Eilend. GeselMnft 2,« fl. H, . . . -iZ» - ^3? - Lll-Yb, Otft., Trie«. 500 fl, 8 — dto. dt?. (Ut. «) 200 sl. i tk>! — i?0 — Prag-Dul« ltismb. tOOsl .-»d^!! l<9 «»o — «taatseisclibahn L0<> ?I. S . k«? Ä0 09— Hu Lllbnordd, Velb.^V. 200 fl. CM »74 .. ,:?5 >><» trllmway..(!!laab - Oiener Uocaldahnen. ^l».^svi — ßnukln. «nglo^t«. Vanl 120 fl. . ,,«9 . ^?:, .> Vanlverc;», Wiener, 200 sl, 4^8 25 4,7-25 Aobcr,-0' !lw.,W>t!'t", 20^sl 48?- —,4?3 - Hhpo!h?lb.,Q«s..i!l»<»sl.»^„<» 18?-—«<>>',- - Liinderbanl, 0cst.. 200 fl. , "», !>!< Oesterr,-lulgar. H'ant. «»0 sl, '"^.!» Unionbaül 'M' sl. ... "«.> «erl^zlinnl. «N« , <»<> Eilenbn!,l»u,-lie!l!g.,Frs<,, looil. ^, ,, »Elbemühl", Pavicrs, „, V, ^- '^,^ Llcssngrr Praucrei 100 sl, . > ^" ,, WmttanCieleNich., vest,-alp>>ie '.,,, ' Plager Hise» I»d.-Ges. 2",> Ü ',^/, i' Slllqo-Ial,j, Ttc Trisailer Nohlenw.-Ges, 7" '<- ",^!l Waffens...,Os!l.ii!3Lifn,iA's!, ««' WaggoN'Ueihaii,t,,?l!l8, wb^', ^ 4<»o «7....... '"!^>< O--, A«,!<)-se3!Haf! >««, ll . ^' » ei '" , > 3»U,K «fücle . . , '"z,s Deutsche ^leichsbaulüllte'! , '!Ii'l Ilalxniichs «wnlüoten ^^ Nub?l.N?'en..... ' TM B«M«n, Pfandbriefen, I'rlorlt*t«n, AtUen, 1,—«¦ *le^ l»«Tla«n ud Valnt«n. Loa-Yenioh0rung. I Bataa.3c- un.d ~^7~«clx«ler-O-9sclx&ft L,albach, Spitaiga«»«. Privat-DopötB (Safe-D^poMit^) v »iffliiiil mi BirElnlim In Cintt-Cirrirt- ntf us KrrW**^1 i Ljubljanska kreditna banka Laibacher Creditbank in Laibaoh, Spiialgasse Nr. 2. nimmt Spareinlagen ;uif EinlngabUcliel entgegen und vereinst nie mit 4.0/o vom Thk« der Eiulttge l»iN zum Ruckzahluu^MtHge. 2 <>/<> KentenNteuer von diesen Spareinlagen zablt die Bank aus eigenem, (U) Die Iiaibncker Creditbank zahlt ^ grössere JJotiägo ohne Küncligung au.s. p^ Auswärtigen Einlegern stehen auf Wunsch *V 8parc;iM.sa-Erliigsoheine zur Verfügung "e r portofreier Einsondung dor Uetiiige. L iinwWM/iiiHfMinaiiiiuiiiMiitvwaiiiicMiwv^