? R«V3. Montag am V Mai R8K3. 't' > „ , » ,1 „ ^ „„ li,,,,n"^r qa,izj,il>rig ,2,1,, l> ,1 l !',>>„ li,, ,i ,^, ^,,,' d,c Z,,,,csl,!,,,z „,'s .>>','< !,,w l»a l l>, >1 s» , ,,, ^l«! lr, „,sln ,„ r,,tncht>,,, W , l b. l >l<° i! u°'r lo> 'Ni >,!,„,jä!>> i>,, „nttv ,ss,,-,,N!!> ,!,!!>'>,et>!'»ck!<".' Nmrssr !.', ,1,, ,!a>^,»s>liq 7 ,1, 10 l, ' ,^,, , >! »I! ° ,!s>, ,^l',, s, r ,„, e,,,r s>'0,tf»,ei,e ot>sr t,c„ Na,,!,! ^rsk,l'e» s,',>^ ii,» »"«,' l5,,!,'cho,!,,,n, ,'! !>„ si,r ,w.i,,n,,i^ ^ !>„ „,v diiim>,,,.i, ,> lr, C, M, ,u„>nUe b,.< !2 ,^„», WÜ.,, ! ,1, ,,,r 3 W,,, .-.<» sr, f,,r 2 M.,, mid 40 fr, si.l , W«, ,i,.,»sch,i,> .. «?2?e. k. k. apostol. Majestät habe» mit allerhöchster Entschließung vom 2». April d, I., dem Rathe ^ k. k. ProvinzialtribnualS in Lremona, Johann N)Mpp v, Cazzaniga, i„ Anerkennung sei»er viel-Mrigen ersprießliche» Dienstleistung de» Nang und ^varakter eines Ober-LaudesgerichtsralheS mit Nach' > ")t der Taren a»S Gnade z» verleihe,, geruht. .. Se. k. k. apostol. Majestät baben mit allerhöchster "'tschliesiniig vom 2l. April l. I., de» Central-Iin '^"^ der k. k. Finanzwache, Llarl Ki'esewetter ^ ^>ese»bru »», den Titel und Charakter eines ^ü>eru»gsralhes allerguädigst zn verleihe» geruht- I- Ee. k. k. apostol. Majestät haben mit der aUcr-^'^" Eittschliesiuüg vom 22. April d- I, den Bau Nj°, ""^"^'"bahn »on Szeged!» iiber Nagy St, Nerm^ "^^ Temeüvar allergnadigst zu genehmigen "rr6„h^„»»^l» in der k. k. Armee. ^ Beförderung. ^>ch»', I ^ayliauptmann i» Lemberg, ßail von """on,.',', zmn Plaftmajor i„ Taruow. P e i! s i o » i r I, » g e n. Der Plaftmnjor zn Tcn-now, Carl Schulz von ld, »nt dein Charakter und der P>,>,ision eines Oberstlieutenants, und Haoptmani, Franz Wlas> s^>, dcs illyrisch.banatcr 14. Granz-Infanterie-Neg., ">u dem Charakter und der Pension eines Majors. Verordnung der Ministerien des Innern, °N' Justiz und der Obersten Polizeibehörde vom 26. April 1853, ""lksa!!! für den ganzen Umfang dcs Reiches, mit Aus-'>>ihi»e d« Mlitcirgränzc, betreffend die Vchandlung '.'on ^'?'ckschrift<>„ stnifbarcn Inhaltes und solcher, die durch ^o»dr« ^,fs,^,„^„ "^^^" wurde», endlich cmstößi-^" "»d unsittlicher Kunstgegenstäude und Sachen bei öffentlichen Vcrsteigerungcn. ^, . Die mit der Durchführung der Preßordnimg be-h "agten Ministerien deS Inner» und der Justiz, H," die Oberste Polizeibehörde, finden hinsichtlich der soll blung """ Druckschlifteu strafbaren Inhaltes und w»?^' ""lche durch besondere Verfiignngen verboten st5 "">' endlich anstößiger und unsittlicher Kunstgegen-^oli ""d Sachen bei öffentlichen Versteigerungen 1 be" zu l'.stimmen: 0td>„, '^llle Druckschriften, ans welche sich die Presi-Ve.b^ ^m 27. Mai <8^!2 bezieht (H- V nnd deren (ö- 2^'""k alö eine Presinbeitietung erklärt Mirde bei öff. !>nd vo» der Änobietung nud Belänßerung ^^icheu Versteigerungen ausgeschlossen, ^'"elw ^ie Behörden, welche derlei Versteigerungen ^ng h» "' werde» angewiesen, de» mit Aufrechthal->«i>d^f öffentlichen Oidunug und Sicherheit betraute» ^>N, l'che" Behörden Verzeichnisse der zur Ver-lhlil^ lz bestimmten Druckschriften rechtzeitig Mltzu,- ^ffe»,^' Die l'on der lchtgenannte» Behörde als zur lchlif^^i, Feilbietuug uicht geeignet erkannte» Druck- 4. '^d hiezu nicht znznla^n. "»ei, oh, ^e» der weitere» Behandlung der verbo->>che,! ^ ^'^sbaien Druckschiifte», die von der öffent-"0!s^,^'ltcigeiung ausgeschlossen wurde», sind die ö. ^," b°^ Presiorduung zu beobachten. m>0'ge» ^n,^„ ,,'^°^aen oder unsittliche» Gemälde, Zeich-,^'ni ^. -^'»stgegeiist^iide, oder mit derlei Ma-"le off?,,..", 5"ch»»ngen verzierte» Sache», dnrfen werde,,. " verkanft oder znm Verkaufe ansgeboten '' Kraus, ..,,,. Kempen "i.,.., F.M.L. Am ^ Mai I8N3 wird in ter k. k. Hof- und StaatSdrnckere, in Wie» das XXIII. Stück des Reichs-geschblattes anögegebeu »ud versendet werde». Dasselbe euthalt uutcr Nr, 71, Die kaiserliche Verordnung row 22. Iänuer 1«!i!>, »int welcher die Organisation des Hafen- »nd See-SanitätsdiensteS an der Seeküste der Militär-g!'an.;e festgesetzt wird. Nr. 72. De» Lrlaß des Finaüzministeriums vom 17, April Ittäli, womit l,) eine Erläuterung hinsichtlich der Iollbehandlung gemeiner Leder-, Kantschnk- nnd Guttapercha-Waren erlasse», und l>) die Uebersehunq deS Wortes „Gemenge" im italienische» Zolliarife geändert wird, Nr. 73. Die Verordnung der Ministerien deS Inner», der Justiz und der Obersten Polizeibehörde vom 26. April 18-ül, betreffend die Behandlung von Drnck« schrifteu strafbare» Inhaltes imd solcher, die durch besouderc Verfügungen verboten wurden, endlich anstösiiger nnd unsittlicher Kunstgegenstände und Sachen bei öffentlichen Versteigerungen. Nr. 74. Die Verordnung deS Kriegsministeriums vom 2li. April 1833, wodnrch in Folge a. h. Entschließung vom 22. April 1863 bestimmt wird, in welchen Fällen vo» den bei Militärgerichte» aufbewahrten gerichtlichin Depositen eine Verwah-rungögebühr (Zahltare) abzunehmen sei. Nr. 7.'!. Die Verordnung des IustizministeliumS vom 1. Mai 18.'!3, wirksam für die Kronländer Ungarn, Croacie» »nd Slaoonie», Siebenbürgen »nd die serbische Woiwodschaft mit dem Temeser Ba-nacc, zu Folge welcher roi, de» .Strafgerichten auf die Entrichtung des HomagimnS (NlülgeldeS) nicht mehr zu erkenne» ist. Ebenfalls am 4. Mai 1883 werde,, ebenda die chronologische» Neperrorien zu der magyarisch-deutsche» D o p p e I a u s ga be des Jahrganges 1861 deS Neichsgeseüblattes ausgegeben und versendet. Wien, am 3. Mai 18Ü3. Vom k. k. NedactionSbureau des Reichsgesehblattes. XXV. N c r z e i ch ü i ß der im Herzogthume Krai» cingega»ge»e» Beiträge znm Vane eineö das Andenke» au die wunderbare Rettung Sr. k. k. apostol. Majestät verewigenden GotteshanseS in Wie». st- Hr. Anton Koß, Pfarrdechaitt >» Kraiublirg !i Hr. Ioh. Globotschnik, Hauptschnl-Director daselbst........... 1 Hr, Fried. Hudoverüig, Stadipfarrcooperator daselbst........... < Hr. Ioh, Kastelli!), detto daselbst ... t D,e Kirchengemeiude Niederdorf .... 84'/2 kr. Hr, Ioh. Ziegler, Pfarrer in Niederdorf . 1 Hr. Iofeph Iereb, Coo^eiaior das. 40 kl. Die Kirchengemeinde St, Gregor 40 kr-Hr. Franz Mozhnik, Pfarrer >» St. Gregor 1 Die Kirchengemeinde Großlaschilsch ... 4 „ Nob...... 1 8 kr. ., Auersperg .... ,3 48 kr. „ Gutenfeld .... 10 Die Pfarrgeistlichkeit i» Gittteufeld ... « Die Kirchengemeinde Strug..... 9 Der Herr Pfcnn'ikär m Strug . ^<<> kr. Die Kirchengemeinde Maser» . . . . - 2 „ Gora 28 kr. Hr Ios. Allma»», Glasmeister , . - 2 Hr. Georg Picek, Kanzellist . 40 kr. ^ Hr. Ioh. 3ru>,er, Localadjunct 30 ki, ^ Hr, Ioh. Swoboda, Glaöschauer 40 kr, ^ Ios. Pleschinger, Glasmacher 30 kr. Z Michael Weber, deito 20 kr. Johann Lamosch, detto 30 kr. - Joseph Krans, detto 80 kr. Alois Pleschinger, Glasmacher 30 fr. fi. ^ Franz Wenzel, detto 30 kr. W Auto» Schauberger, dette 20 fr. W Frauz Druschnil?, detto 30 fr. ' W Joseph Druschnm, detto 30 fr. M Anton Kellner, detto 30 fr. ^ W Iohau» Irgcher, detto 30 fr. " 'W Sebast. Gctschma»», detto 20 fr. '^ ^^ Johann Kosmas, detto 20kr. lo Frauz Goveischeg, detlo 30 fr./11 Vinceuz Weder, detto 30 fr. " Michael Zelsoer, detto 20 fr. Bartl, Masi, Werkstischler 30 fr. 2 Georg Müller, Glasschleifer 20 fr. Joseph Tllili, detto 20 fr. Anton Sckwan, detlo 20 kr. Joseph Iugoivar, Glasschmelzer 30 fs. Hr. Ioham, Napraunik, Eassier . . ./ l Hr. Johann Tomschitsch, Nealitätenbesiper in Fe'stri!)........... l Hr. Jacob Samsa, detto das. .... 1 Hr. A»d. Valeittschitsch, BezirkSwnndarzt das. 2 Hr. Ant. Hodnig, Realitätenbesiyer das. 30 fr. Hr. Fianz Hribar, Bürgermeister in Podgaber 2 Frau Aloisia Hribar, das....... 1 Opfersammlung in Großgaber..... 2 Hr Ios. Berge, Bürgerm. in St. Ruprecht 20 kr. Hr. Carl Waschitsch, GutSinhaber in Graila ch 3 Hr. Ign, Skedel, Fleischhauer in St. Ruprecht 2 Hr. Ios. Kurre»t, Nealitätenbesißer das. 20 kr. Hr. Ios. Nuperschicsch, detto das. 18 kr. Hr. Michael Appei, detto das. . 20 kr. Bartl. llrschitsch, Hausbesiper das. 6 fr. Iobam! Malle„scheg< delto das. . 6 fr. Joseph Kollenz, detto das. ... 6 fr. M Anton Intichar, Meßoer in Altenmarl <4 fr. W Franz Turk, Grundbes. in Bloschtapoliza «kr. M Ioh. Anselz, detto das. 6 kr. M Hr. Math. Petritsch, Gemeinderalh in St. W Gregor........30kl. Hr. Ioh. Praßnik, Bürgermeister in Nidem < Hr. Ioh. Fink. detto i» Natscl,»a l M Hr, Mart. Pollauz, Gemeinderath das. 30 kr. ^ Hr. Ios, v. Vchivißhoftn, k. f. Bezirks», hauptmanu...... . . .^ 1< Hr. Marti» Tribuzzi, f. k. Nezirks-^om- missär.......... 2 Hr. Ios. Vdlauer, k- k. Stener-Iüspector ,liregierung zeichnete er sich dadurch aus, daß er jedes Jahr die Tribuue bestieg, um gegen die Colonisation Algeriens zu protestiren, daS er aufgegeben habeu wollte. ' Wien, 8. Mai. Wir finden i» deutsche» Zeitungen die Neuigkeit, daß Oesterreich am Bundestage eine Fordernng uo» 100 Millionen für Aufrecht-haltuug der Nuhe im Innern der Monarchie und für d>« Kriege >n Ungarn und Italie» liquidirt habe. "ck« ^ ^ ^""' "'° s" v"le andere von ähnli-^^.^.^^»g ""d Umstellung des in Anrechnung geb"ckt " ?'"' steuerpflichtige» »ichl re.ch schon «°!Vm"d T7, ^/' d"ß Qester-pensation als das eiuz.g p^t^ 27zu7eich°der Billigkeit und dem Viindcsrechte entsprechende Mittel znr Erledigung dieser soust unentwirrbaren Angelegenheit i» Vorschlag gebracht hat, uud Laß die Zweckmäßigkeit dieses Vorschlages sich immer deutlicher heraus stellt. Wahr ist auch, daß der bloße Umstand, ob eine Militällcistmig auf ausdrückliche Anordunug der Vundesbehörde erfolgte oder nicht, für die Frage der definitiv.» Kostenübernahme nach den Bundesgesetzeu keineswegs entscheide»d ist, und daß Oesterreich für die innere Ruhe im deutsche» BuudeSgebiete u»d für den. Schul) der Vundeögräu-zeu genug geleistet hat, um bei der Liquidation der für die gemeinsame Sicherheit aufgewendete» Kosten »icht der Schuldner seiuer Bundesgenossen zu sn». Jene Ziffer von 10U Millione» ist aber keineswgo zur Liquidation angemeldet worde»; sie reprasentirt vielmehr den gesammteu außerordentlichen Mehraufwand der Monarchie für Milicärzwecke in den Jahren 1848 und 1849, und ist in der österreichischen Denkschrift vom August 1832 uur zu dem Zwecke angeführt worden, um einen allgemeiue» Maßstab für die militärischen A»stre»gu»geu Oesterreichs in deu ge»annteu Jahre» au die Hand zu gebe». (Oest. Cspz.) ^ Eiue kaiserliche Verordnung vom 22. Iä»ner 1833, giltig für alle Kronländcr und für M,!itär-Croalien, ist erftosseu, woruach Se. Majestät der Kaiser, i» Erwägung, daß die Bestimmung«» der, uiiterm 13. Mai 1831 geuehmigteu Organisation des Hafen» uud Seesauitätsdienstes für die Seeküste der Militärgränze, wegen der besondere» Verhältnisse n»d militärische» Dienstbeziehuugen derselbe» eiuer Modi-ficatiou bedürfe», uud i» der Absicht bei der D»rch-führung jener Organisaiio» a» dcr Mililärküste die nöthige einheitliche Leituug der Schifffahrt-, Hafeu-nnd Seesauitätsaugelegeuheite» i» alle» Küstengebieten des Reiches herzustellen, zugleich aber auch die besondere militärische Verfassung uud Bestimmung der Milicürgränze gebührend zu berücksichtige», »ach Ver-nehmnng deö Kriegsministers und deö Finanz- und Handelsmiuisters, uud uach Anhörung des Rcichsra-ihes für die Seeküste der Militärgränze die Einführung einer besonderen Orga,lisatiou des Hafen- »ud Seesauitätsdienstes anzuordnen befunde» hat- '' Ueber die entstandenen Zweifel, ob i» de» vo» de» Gerichte» der Kronländcr Ungar», Croatien und Slavo»ie», Siebenbürge» und der serbische» Woiwodschaft mit dem Temeser Banate gefällcen Sl^afnr» theile» anch »ach eingetretener Wirksamkeit des Strafgesetzes vo», 27. Mai 1862 auf daS uach de» frühere» Gesetze» bei mehrere» Gattungen von Veibre-chen festgesetzte ?l0!Nl>«iu,ü (iec v<'I «!n<'»lj!< <:«-Iiili^, «!«»»!!!> iloinicillni'lim, inulülg, Blut oder Lösegeld) erkaiüit werden kö»»e, i» welcher Beziehung sich vor de» Gerichte» auf ungleiche Art benommen wurde: hat daö Ministerium zur Erläuterung des bestehende» Strafgesetzes zu erklären befunden, daß, da in demselben eiue solche Strafart nicht vorkommt, uach de» §H, 32 uud 33 uud 239 des Strafgesetzes vom 27. Mai 1882, und uach den Artikeln l. und IX, des Eiüfnhrungspatenies zu demselben auf die Eütrichlliug eineS Homagiums nicht mehr erkauut werde» kann, und daß, insoferne dieses Homaginm ganz oder theilweise die stelle einer Eutlchädiguug vertrat, sowohl uach dem Geiste des §. 42 des gedachten Strafgesetzes, als in denjenigen der obgenann-ten Kronländer, iu welchem durch das kaiserliche Patent vom 29. October 1832 das allgemeine bürgerliche Gesetzbuch bereits eingeführt ist, nach den Grundsätzen des letztere», der dem Beschädigte» oder seine» Angehöligen durch das Verbrechen zugegangene Schaden nach seinem wahren Betrage auezumitte!», uud i» soferue er sich aus deu U»tersuchu»gsacten mit Verläßlichkeit entnehme» läßt, dem Beschädigte» iu dem Straftn'theile zuzuerkennen, im entgegengesetzten Falle aber derselbe auf den ordentliche» Rechtsweg zn verweise» ist. * Das Ministerium für Cultus u»d Uuterricht hat die dritte Auflage des vo» Moritz Sämkhubcr bearbeitete» Lehrbuches, unter dem Titel: ,,^x < luni-I,'li<^ !s>i>«li wrm««!«!!»» nllijüüjxi» >»p." zum Uuterrichtsgebrauche a» Obergymnasie» mit magyarischem Vortrage empfohlen. " Wie Priva'.briefe aus Trieft und Constant!-uopel melden, wäre eine entscheidende und vortheilhafte Wendung der Uuterhandluugeu über die heilige Grabfrage am 23. v. M. erfolgt. I» der That enthält das halbamtliche „Journal de Constauliuople" vom 24. u. M. eiuen längeren Aufsatz, won» geltend gemacht wird, daß die Aufrechthaltuug des Weltfriedens ei» allgemeines Bedürfniß und daher der Befürchtuug uicht Naum zu gebeu sei, daß uicht auch jetzt bei de» zwischen Rußland und der Pforte schwebenden Verhandlungen so wie früher bei der Differenz mit Oesterreich ein allseitig befriedigender Ausweg gefunden werden möchte. Die Gemüther hätten daher keine Ursache sich zu alceriren nnd uu-qerechtfertigteu Besorgmsse» hinzugebe»; beuinuhigende Gerüchte wäreu allerdiugs im Umlaufe, jedeufallo aber werde die uahe Zukunft sie Lüge» strafe». Die Geschäfioleute würden daher am bcste» thu», ihre Ohre» vor derlei strafbaren Ausstreuungen zu verschließe». 5 Mau schreibt de», „norddeutschen Portfolio" aus Berli» unter», 26. d- M.: Die iudnssrielle . Bedeutung Berlins hat durch deu dsterreichisch-preu» ßische» Handelsvertrag von, 19, Februar ueue A»s° sichte» für die Zukunft gewonnen. Seit Knrzem bemerkt mau hier Agente» betentender österreichischer, namentlich Wiener Fabrikante», die bemi'cht sind, nicht »ur HandelSverbiudimge» a»zuknüpfen, souderi, auch eige»e GeschäflsnieLerlage», »amenilich für We-bcreiwareu der verschiedenste» Art »ach Eiütritt der in, Handelsverträge vereinbarte» Bestimmungen in Verl,» zu gründe». Die österreichische» Fabrikanten concurireu i» diesem Augenblicke mit de» englische» »m de» Berliner Platz, der dadurch ei»e Auerkeunnug seiner Wichtigkeit erhält, welche die einheimischen Pro« ductionskläfie nnr iu einem gesteigerte» Maße bcle» ben wird. Anf Rechnung uud Betrieb englischer I»' dnstriellen wird hier mit »»gemein bedeutenden Mistel» ei»e Teppichfabrik errichtet, bei welcher es frei--lich darauf abgesche» ist, die Ware zu eiuem so wohlfeile» Preis herzustelle», wie mau denselbe» auf den, Contineute bisher uoch nicht geahuet bat. Ein auoe-res englisches Etablissement auf Futterkattuu steht demnächst hier in Aussicht. Die bedenklichen Heraus-forderuugen, die im e»glische» Capital liegen, weise» die deutsche Industrie- und Haudelsthätigkeit darauf hi» , mehr uud mehr iu sich zu erstarke» und das Vertraue» a»f sich selbst zu befestige», was nur auf den erweiterten Grundlage» der Einignng nller ma> teriellen Inteiesse» i» Deutschlaud mit definitiv sieg' reichem Erfolge wird geschehe» kö»ue». Ei» wie g<« ringeo Selbstvertrauen im Grunde m dieser Bezi^ huug bisher »och i» Berliu geherrscht, beweise» die Berliner Wasjerwerksactie», die i» London mit ^ Proce»t Prämie bezahlt werde» , während sie a» de? Berliner Börse aus Mangel jeglichen Interesses f>^ die finanzielle Seite dieses U»teruehme»s gar nicht untergebracht werde» konnte». Dagegen droht det auch hier a»erkan»ten Weltherrschaft des baie:'sche» Vieres eiue gefährliche Concurrenz in dem soge»a»»< teu feste» Bier, dessen Einführung hier beabsichtigt wird. ' — Bei de», hiesigen Finanzministerium wurde kürz'' lich eine Probe von trockenem Vier (einer graugelbeu Masse, fest>>> als Brotteig) a»S Ungar» eingesandt, »m es zu proben nnd die Eiufnhrsteuer festzustelle». Es hat sich dasselbe, »achdcm es »orschliftmafiig in Wasser aufgelöst »„d auf Flasche» gezoge» worde», scho» »ach einer Gährung vo» 8 Tagen als ei» a»< ßerordentlich schmackhaftes Bier ergeben. — Ans Münche» schreibt man der „AllM' Ztg." : „Seit dem Erscheine» vo» Völtichers cla^' scheu, Werke über d,e Tectouik der Hellenen hat ^ sich mannigfach bestätigt, daß am Sänlencapitäl »^ an dem Gebälk dorischer T>mpcl die Ornamente, welchl den Sinn des baulichen Werkstückes plastisch vera»' schaulichen, zwischen leicht eiugeritzteu Umrißlinie» in> brachte uu» aus Griechenland ei» Siück vo» einel ca»»elirten Marmorsäule des Parthe»o»S mit, u«b übergab eS a» Liebig zum Behuf der chemischen ll"' tersuchuug eines Ueberzugs, der die äußere Oberstä^ bedeckte, hauptsächlich um die Frage zu eutscheide»' ob die Säule mit eiuer uoch bestimmbare» Far" übermalt gewesen sei. Dle Kruste war liuiendick, b^ wie Flußspach und vou schmutzig grauer Farbe; »^ Analyse, über die Liebig im neueste» Heft seiner Ä"' »ale» berichtet, ließ bald ei»e organische Säure ^' kenuen, und daS Ganze erschien als oialsanrer K"^! dessen Ursprung Liebig vou Flechten herleitet, die a"! de», Kalksteine vegetineu, so daß er der Nücksta" einer Reihe vo» Ge»eratio»en ist, die Iahrhuud^. lang auf einander folgte», bis die ganze Obersts des Steins i» Folge des allmälige» Absterbeus , frühere» Vegetationen uud der Verwesung der ^ uiscke» Substanz mit dem i» ihrem OrgauiSmus ^ zeugte» olalsanre» Kalke so bedeckt war, daß " ^ Flechte» kei»e» Bode» vou kohleulaurem Kalke >" . darauf vorfaude». „Ich halte mich für bereclM sagt Liebig, „diese» de» Marmor bedeckende» "^^ z»g für eine MineralfpecieS anzusehen, und es >'l ^ »>ir ei» besonderes Vergnügen, de» Name» e ^ Ma»»eS da»,it iu Verbiuduug zu bringe», der ^^^ nm die Ke»»t»isse des Alierthuins so ss>'oßc,'" .Me erkannte Verdie»ste erworben, u»d welcher die ''^.„s Veranlassnug zur Entdeckung deö neuen Vorko» gegcbe» hat." ist gester» ''a^' "g' ^« Julhrouisatio» Sr. Erc. deS Herr» E>zb',a c' ^^ Haulik abgereist. I" se'»cm Gefolge befiudet ' ^^f, Herr Spirnuallirector Domherr Dr. ^»"s ^ ^„ß Gratz, Ü. Mai. Bekauull.ch hat de> A^> ,„ der steierm. Sparcasse schon vor >""g«" 5 ^,, zahlreicher Versammluug mit StimmeneiuheU'g" H33 Beschluß gefaßt, seiner Freude und seinem Daukge-fühle über die wunderbare Rettung Sr. k. k, aposto« lischen Majestät unseres allerguädigsten Kaisers aus Lebensgefahr dadurch einen Ausdruck zu geben, daß er aus dem freie» Reservefonde der vou ihm ebeu so uneigennützig als segensreich verwalteten Anstalt einen entsprechenden Betrag solchen Bestimmungen zuführt, von welcheu sich mit Grund erwarten läßt, baß sie für fernere Zeiten eine Quelle umfassender Gemeinnützigkeit sein werden. Nachdem hierüber ei» Comitc! beratheu und dem Ausschüsse ei» Gutachten erstattet hat, soll »un dem Vernehmen »ach obiger Beschluß durch Widmung eines Betrages von sechzehn Tausend Gulden Conventionsmünze anf dreifachem Wege in Ansfüh-t»>'g kommen, nämlich: es soll die Summe vo» e>" Tausend Gulden znr windigeren inneren Aus-Natttwg einer armen Kirche in Graft (jener im Ir-""banse i„ der Paulusthorgasse) verwendet, dann solle,, drei Tauseud Gnloe» in jährliche» Theilbeträ-6ll! « Ü0N st. d^rch ti nach einander folgende Jahre a» ausgezeichnete, im k. k. Militär dienende Landes-kinder von Steiermark vertheilt — und endlich zwölf ^>n,se,,d Gulden im Verlaufe von sechs Jahren mit Mrlich 2000 fl. anf 100 Prämien für treue, fleißige »»d gut gesittete Dienstboten, welche durch eine läu-^re Neihe von Iahreu in einem und demselben Hanse dienen sWinzer nicht ausgeschlossen), gewidmet werde». Bei alle» diesen Bestimmungen wird voransge->M, daß sie die Genehmigung der hohen Staatsverwaltung erhalte», u»d daß sie »»beschadet der Sicher» beit der Sparcasse-Inleresseuteu >» Ausführung kom-""» können. , Wir zweifeln nicht, daß dieses der Fall sein ""rd, den» die Richtung, welche die Sparcasse hier- "^' eingeschlagen hat, ist ganz dem Geiste ihrer Sta- U>teu gemäß, und liegt vollkommen innerhalb der ^»ze», die den Sparcassen durch allerhöchste Vor- '""'ften bezeichnet sind. Da überdies; die Veranlas- '^"g so tief bewegend, die Abstcht so rein, so edel, "l> das Fmidamcnt, worauf die Kraft der Ansfüh- sel!^ '"^' ^ ^ '^' ^ dürfte die Guiheißung, ja U der Sege» vo» Oben nicht ausbleibe». „, (Grayer Ztg.) !an°" .^ailiind. Die amtliche „Gazzetta di M>-F„„. ""«t i» ihrer Nummer vom !!0, April eine lcilcon ""6 ^^ H"'" ^'af"> """ Gyulay, Mili-.. '^>>1,!t>a!itc,! der Lombarcie, wonach über Auf> >^g »i2r. Vrcellenz dea F, M. Nadcpf» in der l'iö-verigen Stre,!ge des V'<, i» Mc>il,d Wese,,!l,che E>leichlernuge,i verfügt werde». Es wird damit z. B. die Wiedereröffnung aller Theater, sowie die Zusammeutretung aller vordem schon gesetzlich au-Kusinen Vereine gestattet; die Stadtthore solle», mit ^"snahme der porta Vigentina und Ludor'ica, um 4 "br Morgens geöffnet und erst »m 10 Uhr Abends ^schlössen werden :c, u. Es versteht sich, daß unter! ""em die Aufrechlhaltung all' derjenigen Maßre-8el», selche ^,^ Vewahrnng der öffentlichen Sicheret nothwendig sind, vorbedacht werde» mußte. Die ^'l'ölkeruug Mailand's wird dariu eine Gewähr sin-^>< daß die Regierung mit freudiger Bereitwilligkeit ^ k H^mmiiuge» des geschäftlichen und gcsellschafili-,^" Verkehrs zu beseitige» strebt, so weit dieß i» Ei!^ "ll)l liegt und die Pflicht, über die öffentliche Herhat zu wachen, und die Wiederkehr empören-rel^ °"'" uuverbesserliche» Partei die Absicht, von ve»/ ^ s>ch bei jenen Milderuugeu leite» ließ, ^''lel» „,^ ^^ ^^ Gegentheil verkehren sollten, H,, "euerliche, im Großen und Ganten befriedigende ,»e^""g der Vevdlkeiung Mailand'S hat sie dazu dor, "6t, »nd so möge der Geist der Besonnenheit bi»i.^>ch fernerhin walten und die finsteren Bestre-^öq." gewissenloser Umstnrzmänner durchkreuzen. V?n„ "He Welt dort endlich begreifen, wie diese "'cht,'s^ '" ^)rer wahrhaft maßlosen Verbleudnug sich be» ^^"teu, den Wohlstand jener gesegneten, blühe»-^°bi!e^ ""^ ^ ^'^"' ^'"" Hunderlen ihrer Ve-^>)e», Zwecklos und mnthwillig auf das Spiel z» ^'°di'„ ""b w't Vlnt das klägliche Banwerk ihrer ^, in kitte». ">°ch ^.östreichische Regierung kann weder gewillt ^"c,t„ "Uißiqt sein. sich uuznlässige Concessionen ab- "'lse,,^"' lassen; sie muß dem Trotze und der ver- ^"ch g,, "ll) einer schmachvollen Partei ror wie ^''"'de ^"">Meu Widerstand biete». Allein mit «'g»,!g ""d sie jedes Zeiche» der Rückkehr zur Mä- ' ge's,, '^ ^'l'geu Pflicht der Unterthanentreue, zu „i,d ^^'°eu Pii„ci^i<,„ der Orduuug des FriedeuS ""d e,,^ "g,ti„,t» Bestandes der Dinge anerkenne» "rechend z„ würdige» wissen- 5 Nerlw '/' ' l "1 l a N d.

»ber daS dort sich eutfaltende Scc-^N»d i„ h '"'"" keiue genaueren AnhaltSpnncte. ^r>^^7->>7>>^_^l'te!! Zeit besondere und namentlich bedaueruswerthe Ertravaga»zen nicht vorgefallen. Die Provinzialbehörde» habe» sich auch namentlich die Erforschung des ersten Ursprunges deö jetzt in der Provinz so verzweigte» SectemresenS znr Aufgabe gemacht, da sich nur dadurch die gauze Sache wird beurtheilen lasse» und man hoffentlich anch dann im Stande sein wird, ihr zweckeutsprechend und nachhallig entgegen zu wirkeu. Eiue Verordnung der k. Negierung von Danzig macht darauf aufmerksam, es herrsche uichc seilen noch die Meinung, eS könnten blinde Kinder die Ortsschule nicht mitbesnche». Es mache allerdings in manche» Gegenstände» etwas mehr Mühe, ei» blindes Kiud mit zu »uterrichteu, aber eiu Lehrer, der vou rechter Liebe für seine» Beruf durchdrungen sei, werde dieselbe gewiß nicht scheue». Blinde Kinder seie» auch keineswegs störend für die anderen; sie können vielmehr eine Veranlassung sein, daS edle Gefühl der Theilnahme und der Nächstenliebe anzuregen. Für das blinde Kmd sei eö anßer den Kenntüissen, die es i» der Schule erlangt, »och von großem Gewinn, daß eS mit anderen Kinder» gerade i» der Schnle, wo Alles wohlgeordnet sei» und zugehen sollte, beisammen ist. Die Geistliche» und Schulvorstände werden also aufgefordert, dahin zu wirke», daß ein blindes Kind incht etwa vou seine» Äelteru vo» der Schule, weil es da doch uichtS lerueu könne, znrückgehalten oder wohl gar von dem Lehrer, weil es den Unterricht störe, zurückgewiesen werde, sondern wie andere Kinder die Ortsschule regelmäßig besuche. Belgien. Brüssel, 2. Mai. Se. Maj. der König »ud Se. k. Hoheit der Herzog vo» Brabant sind heute Vormittag um 11 Uhr nach Deutschland abgereist. Iu ihrer Begleitung befinden sich General de Liem, Adjutant Sr. Majestät, und die Oberstlieutenants d'Hauius de Moer-kerke und Goethals, Adjutanten deS Kronprinzen. I r a n k r c l ch. Paris, 29. April. Graf Montalembert »ahm vorgestern in der Budget-Vommissiou das Wort, um ein Amendement zu entwickeln, welches bei dem Capital der Domainen die aus dnn Verkaufe der Or-lean'schcn Besitzungen Neuilly uud Mouceaui herrührende Summe vou 1,800.000 Fr. gestrichen wissen will. Er erklärt, daß er sich keiner Täuschung hingebe über daS Los seines Amendemeuls, dessen Ver-werfuug durch den Siaatsralh unvermeidlich sei, und welches milhin »ach deu Bestimmungen des neue» Reglements als nicht vorgeschlagen betrachtet werden müsse. Da er aber voriges Jahr !» dem Budget-ber.chte habe coostatireu lassen. u„d eS auch selbst im >2chooße deS gesetzgebende» Ko.pers ertlürt habe, daß, ras Votum deö dümaligen Budgets keine txrecte! oder iudirecte Betheiligung an den Decreten vom 22, Iä»»er in sich schließe, so glaub«: er sich verpfüchiec, heute die entgegengesetzte Erklärung abzugeben im An-gesichce von finanziellen Verfügungen, welche eine di-recce Gnlheißnng eben jener Decrete voraussetzen. Der Verbessernngeantrag des Grafen Montalembert ist von dem Vndget-Ansschnsse nicht angenommen worden. Nur ei» einziges Mitglied, Herr Goui», sprach sich zu seinen Gunsten aus. Die landwirthschafiliche Creditgesellschaft beschäftigt sich gegenwärtig mit einer großartige» Operation, der zu Folge diese Anstalt den Gemeinden Anleihe» bis zum Verlaufe vo» 300 Millioueu machen wirb. Die auf Belle-Isle en mer bis jetzt gefaugen gehaltenen Insurgenten Pille und Langlois, beide früher Nedactore» der „Voil du Peuple" uud von dem hohen Gerichtshöfe »ach den Ereignissen des 13. Iuui zu lebenslänglicher Haft vtrurtheilt, sind in dem Gefängniß von St. Pelagie zu Paris augekommen. Pille, früher Repräsentant, ist auf die Bitten seiner 80jahrige» Mutter hierher gebracht worden, da sie ihres hohen Alters wegen, tie Reise »ach Belle-Isle zu u«tcr»ehmen nicht im Stande ist. Paris, 30. April, Außer 200 Galeereusträf-liuge» hat der „Allier," dessen Abfahrt von Tonlon »ach Cayenne schon gemeldet wnrde, etwa 60 politische Gefangene mitgenommen, die im Fort Lamalgue säße» und sich zum Theil der Einschiffung mit Gewalt widersetzte», so daß mau mehrere derselbe» binde» mußte. Neunzehn Fabrikanten des Elsasses verlangen i» einem Schreibe» an die „DebatS" eine Reform des gegenwärtigen Zollsystems. Sie wollen die Aufhebung deS Zolles bei Rohstoffe», die es iu Frankreich nicht gibt, und die Ersetzung de>» absoluten Ausschlusses durch eiu hiureichcndes Schutzsystem bei allen übrigen Stoffe» und Fabrikaten. Der „Moniteur de I' Armee" eulhält folgendes Schreiben anS Algerien: „I„ der Provinz Constantine bat die tunesische Bevölkerung, welche aü den KreiS la Calle stößt, von deu bösen Nachschlagen eines gewissen Amara>Bel-Amici verleitet, iu großer Anzahl die Smala des Kaid Labreck angegriffeu. Durch uusere Araber aber wurde dieser Augriff kräftig zurückgcschlage». Der A»S-zug der Colouue des Oberste» Desraur hat unsere Nomade» ermulhigt, uud das Abbrechen eines Theiles der Zelte, der noch nicht unterworfene,, Ouled - Nails beschleunigt. Dieser Zug, welcher uns sehr weit nach dein Süden ConssantineS vordringe,! ließ, hat die Gränze so weit zurückgeschoben, daß die Stämme aus Furcht, sich unsern Kugeln auszusetzen, eS nicht mehr wagen werden, dieselbe zu überschreiten. Die allgemeine Lage der Sahara ist bis z» einer großen Distanz unserer Besaßuügsposteu vollkommen zufriedenstellend. S p l! n i e n. Madrid, 23. April, Die amtliche Zeitung veröffentlicht ein kouigl. Decret, das ei»e große Anzahl überflüssiger Stelleu im Finanzdepartement anfhebt. Ein anderes Decree erseht die Zolliarifs-Iunta; der General-Zolldirettor, die Unter-Directoreu und vier deu Haudel nud den Ackerbau repräsentirende Männer werde» in Zukunft die Fuuttionen derselben versehen. Es sollen noch andere Aemter beseitigt werden. Der Marquis de Turgot, der neue französische^. Gesandte, ist hier angekommen. M Vroßl'ritlumien und Irlnnd » London, 30. April. Das Oberhaus hat ge-M stern die Iudenbill mit 49 Stimmen (11« für, 164 M gegen) verworfen. Im Unterbause erklärt Lord Palmerston auf die Frage, ob Kossulh iu den Hale'schen Prozeß verwik« D^ telt sei, und durch die englische Polizei überwacht M werde, daß er weiter nichtS sage» könne, als daß daS W Pnblicum die Zeugenaussage» vor dem Polizeigericht W iu Bowstreet keune. Nach dem in Aussicht gestellten D Geschwornengerichte werde Jeder im Stande sein. W selbst zu urtheile». Was die zweite Frage betreffe,« so habe die Polizei die Pflicht, die Beweguuge» jeder W Perso», sie sei eiu Engländer oder ei» Ausländer, zu überwache», wen» dieselbe im Verdacht steht, ei° »e» Gesetzbruch im Schilde zu führe». Weder zu Gunsten KossuthS noch eines anderu Flüchtlings gelte eine Ausnahme von diesen Vorsichtsmaßregeln , die ^D gegen jede» britischen Unterthan ergriffe» werden kön« W nen. Mr. Bright nimmt hierauf z» eiuem Plaidoyer W für Kossuth das Wort, wie eS selbst Lord Dudley« Stuart noch nicht a/wagl hat lant anszusprechen, und « ! fordert Lord Palmersto» auf, Kossulhö „Ehre und M Unschuld" lant anzuerkeunen. - M Lord Palmerston ist erstaunt , daß der Frage« M steller so wenig vo» den coustituliontllen Pflichten W eines Ministers wisse, und ihn zur Rede stelle, wegen M Nichtbeautwortung ciuer unberechtigten Frage. Es« wäre die gröbste Pstichtvergesfenheii von ihm (Lord-M Palmerston), wollte er einer gerichtlichen UntersuchungM^ oorgreifen. Zxr Antwort auf die andere Frage er- ^ klare er hiermit offen, daß die Untersuchuiiq vo» ihm selbst (Lord Palmerston) a»tolisl,t und annlordnes M woroen ist. Er werde sich nie scheuen, die Verant- W wortlickkeit für einen in seinen Augen pffichtgebotenen Schritt z» übernehmen. Flüchtlinge s„en in England frei wie die Lnft, die sie atbme», und sicher, wie der Bode», auf dein sie wandeln, unter der Bedingung, daß sie die Gesetze beobachten, und deu ihnen gewährten Schutz nicht mißbrauche». Aber wenn eiu Staats- M secretär Grund hat, die Absicht einer Geschrerletznng W zu argwöhne», so sei er verpflichtet. Erkundigungen einzuholen, und den Schuldigen vor Gericht zu stelle». Lord Palmersson erklärt schließlich, daß keine gerichtliche Verfolgung gegen Kossuch eiugeltitet sei, haß er keine Anschuldigung gegen diesen vorgebracht, nnd nicht einmal seinen Namen anders als nochge-drunge» erwähnt habe. Vo» Lord Palmerston wird eine Maßregel vorbereitet, die am 1. October d. I. in Kraft treten soU, eine Negulirung des Londoner Cabwesens oder vielmehr Unwesens, und gleichzeitig die Herabsetzung der Fahr» tare von 8 auf 6 Pen« pr. Meile. Vsmamsches Neich. Sofia, 20. April. Die freudenvolle Botschaft der völligen Wiederherstellung Sr. k. k. apostolischen , Majestät wnrde auch hier neben den üblichen Dankgebete» durch besondere Acte der Wohlthätigkeit gefeiert. Auf Verwendung des k. k. Vicecousnls wurde» mehrere Iudividue» ohue Unterschied der Religion, welche theils wegen geringerer Vergehen, theils wegen kleiner Schulden eingekerkert waren, aus dem Gefängnisse entlasse». ^^______ M2 Telegraphische Depeschen. ^ — Vellin, 7. Mai. Dem Vernehmen nach wird Se. M. der König der Belgier nächsten Montag von hier nach Wien abreisen. — Genua, 3. Mai. Auf Negierungebefehl wurden 20 Flüchtlinge ans verschiedenen italienischen Län, dern ausgewiesen. Sie haben sich gestern NachmittaaS nach Malta eingeschifft. — Livorno, 3. Mai. Advocat Richard Franai schon 18^9 wegen politischer Vergehen untersucht, ist laut amtlicher Kundmachung des hohen Militärcrm. lnaneoS wegen revolutionärer Demonstrationen zu fünfjährigem schweren Kerker vernrcheilt worde». ag von I. v. kleinmayr uud F. Vamberg in Laibach. Verantwortlich« Herausgeber und Redacteure- ^ ^ „,^--------------------------------------- """' »»' "« «lelnmayr und F. Vamberg. Telegraphischer Oours ° Vericht der Staatspapiere vom ?. Mai 1853, T!a,,,>',ch»!d>'crschr. v. I. ! «?2 <„ 5> pE». < in Mi ! 94 7/8 d,lt° ........^ /2 Darlebc» ,„i! Vruoning v, I, !«!!4, fin lN<» ft, . , 220 detto d,tw ,8W, .. l0N „ , , 14N3/1 V>ius°Ä>n,i,, >,r, St,,ck «485 ß. ,,, «, V. Ac!i,'>> t>>'l ,ss>uscr Fcvd!„^„t>>i Nl'rdl'lil», z« IUU» st, C, M........ÜM) ,1,l„«, M. Netic» d.'r iisterr, Do»>u<-Diimpfschifffahrt ,,, 5M» ,^. ^!, M, .,..', 7«N ü,,„V, M, Wechsel. «Zours »um 7, Mai 185», Amsterdam,fürl00Thaler<5m'»„t, Nth>. >51 l/^ 2 Monat, Au.;e!'»r„, ,„r l«0 !^„!!c» äl r, >>,, ^ >/^ ss, Fnsi, G„ld,> IU? 5/8 Vf. 3 Mmictt. Hamb,,!,,, 'm ,»<1 Th.il.l V>1„>!>, Rt!>!, 160 Vf. l Mm,a!. Li^ocuo, f»i :^u T»6c»uifchs 8ll,, l«,i>c>, 1N9 !/4 Nf, > Mo,ia>. Loudc», s,,i i Pf,i„d Etn!i>,!,, G„>!>>,, !0^<)Vf. ^ NV>„,>t, Maüand, f,,r M! Ocklireich, Vin>, G,i!d, «0s 3/8 2 Mon^t, M,>rs,!!le, >i,r 328 l/8 Vf. 2W»„>,,, P,!,6, f,'n ,!,w Fr.„>f,„ , , Guld !281/4Nf. 2 W^>,a!. Volt- »ud !3ilb.l-(^',üs, vi'„, ?, Mai «853, Ali,i, Gelb, Kais. Vl,'„^,.'D„catf,! ?!qi^ .... 13 l/2 131/4 r«»!° Na„d- >>w „ .... 13 l/4 13 (iolll a! „>,rcu „ . . . . — 12 1/2 A>^'l>lc>,'!!«t,>r's ...... — 8.3!» SouVt!'>,n>.'d'ol''s „ . . . . ^ l5.2 Nuß, I,„l,!ia! ...... — ».4L ^ritdlich«!»','!''« ...... - 9. Ena,!. E^v,ni!ni,H „ . . . . — 10,^5 Sübnagio . . ,..... 8-3/4 81/4 ^. 2«3^. ^» (3) Nr. ^<»:^5, Kundmachung. Die 'Besitzer der hauptgcwnkschaftlichen Einlagen w.ldcn hiemit aufgefordert, die füt da5 Verwaltungsjahl 1852 mit 25 (fünf und zwanzig) Proccnt des Stammcapitals coifaUene Dividende bei der k, k, Eisenwerks-Directions.asse in Eisenerz gegen oldnungLmäßige, mit der gerichtlichen ^'e» galifirung versehenen Quittungen zu bel)edcn; jedoch muffen diese Einlagenbositzcr schon an der bergbuchetlichcn Gewähr geschrieben sein, zugleich aber auch die hauptgcwerkschaftlichen Einlags-scheine gclöst haben, widrigens die Dividende-Quittungen nicht liquidirt und ausbezahlt werden könnten. Von der k. k. Eisenwerks-Direction. Eisenerz am 28, April 28. April 1853^ Z. «18. (3) Nr. 1782, Edict. Vom k. k, Landesgerichtc Laibach wird de-, kannt gemacht: Es sei über Ansuchen des Hrn. !)>-. Ouj>azh, Verwalters der U,-. Leopold Baum-garten'schen Gantmaffa, und ül'er Einwilligung sämmtlicher Gantgläudiger, die öffentliche Feil-bietung der, zur «Zoncurömaffa des D>'. Leopold Baumgm'ten gehörigen, in dem M'M Maffaver^ Walter vorgelegten Ausweise «,,d Post-Nr, 3, 5 bis i,idn>l!ve lU verzeichneten Forderungen, zusammen pr. 1345 si. 2^! kr., dann der Erpen-sar-Forderungen pr. 5504 fl, 54 kr. mit dem Beisatze bewilligt worden, daß diese Forderungen bei einer einzigen Tagsatzung, welche auf den tt. Juni l. I, Vormittags um i) Uhr vor diesem Gerichte bestimmt wurde, auch unter dem Werthe gegen sogleich bare Bezahlung veräußert werden. Der vorerwähnte Ausweis kann im bießge-richllichen Archive oder bei dem Massauerwaltcr Hrn. Or, Ovjiazh eingesehen werden, K. k. Landesgericht Laibach am 2«, April 1853. Z. ÜI3, (2) N,. 884, Edict, Vm, dem k. k. Beznkögenchl zu Si, Mmm n'!,d hicmii kund gcmaäu- l5ö wurde lider die Kl.icc rer ^>.üi Ai>,ui I.:--!iesck, dctz Hl,,. oih voi> E'. M,,vlin Dir. 43, iictn, Ü1rz>,h!ni'q tts D^le-hexs pv. 300 fl. <:. ». c^. und ül'cr das UedeNl.igunlis.-qcsuch pi-ac«. l l. Mä,z l. 7', Z. 88',, dem 33c,.-I.'sse dei ^l!!^l'cth G>oß,>ik, M.iiti', Vioßnck >',!s läui«>or d^sü-Ut, und die nuf den 15. M.irz l. I, .'»gcordn^e Tagsatzun^ zin mündliche,, 8^,I,c,!,r-llü'a tilscr M>ch^s,'chc auf dc» 16, ^,un 1853 Fnw IN Uhl I)ic,gc>ichts angcurdüe!. Dessen weide,, die Erlen der Vckl^qtei! Olif>>.-l'eil, G oß,uk zu d>-'ln i„»c,t, dami, sic alle„f>>Us p,',!önüch c'schcine,!, oder dem aufgestellten (iulalor d>e „ölhigen Vehelfe an die H>u:d ^u qer>»'N, odei einci, >,nder» Sachwalicr zu dcsiellcn u„d diesem l-'crich!e n^m!,a!! zu machen, und ü^elliaupl im rech l>» che„ oidüUNgsmägigen Weqe ci-zuschieilen wissr» mö^cii, widii^cüs sie sich dzc Folgen rer äieradsiu» mlu>,'. scl^si zuzuschleiden ha^m würocn, El, M.nüN 25. M^>z l.853, > Der k, k, Be,iiiks icdlcr' .^ l> u b c r, Z, Z97. (2) Nr. It35 Edict. Vl'ü dem k, k. Äezirksgnichle Goitschcc wird hiemit t'ulid gemacht, d>,ß die in del Ore u wnssache dcs Heir» ^olnnn Tscherne von Gi)'t'chee, czc-^cn Fr>,u Uisul.' Iurk^rich «on Pirtsch.',pc o. 216 st. > c. «, c , mi! dim Ed^cie vom 8, I^i ier 1853, Z. ^67, auf den l^l. M.,.z, 14. A>il u^o 1^, M>> d, I, angeordnete Feilbieiung der, der Lehiern ge-hörigen 'l^^„^ zu Piusche >)tr. L, in, Sch,'tzun>,S nc,ii,c von l420 si. und ihres dorl gelegenen lln-tersassel'-, im Sch^yungswerthe vo» 80 fl,, ül?er <3i„.-w,ll!qun,^ dcs ZrclUiioüsinhrcts auf nachstehe dc Tage, u d ,;,ra> : di,' e>ste Ta.,s>,l)unq nuf le, !^> M>>, die zweiie a„f dc„ 15. Juni und die 0>!l,c aimit!»gs uo„ 9 dis >2 Uhr in loco PIrtsche ubellragen woidc,, ist. K, k. Uczi,ksgcr!ch! Voüschce a,n >5. Mlüz 1^53, Z, 577^ (3) M?949. E d i c f. Von dem f. s. Aezirksgerichtc Tschernembl wird bekannt gemacht) Es sei auf Anlangen des Herrn Alois Freiherr» v. Gussich, Inhaber der Herrschaft Gradaz, wider die Helena Novak von Wciniz, wegen aus dem MeistbvlstNerihrilmigs.ErsemUniffe vom 22, December !85i, ^. 5658, schuldigen l8! si, 30 kr,, die neuerliche Feilbictung der von dem lietztern um de» Mcistbot pr. !i00 fl. erstandenen, zu Wciniz sul, Consc. Nr, 7 gelegenen, im vormaligen Grimovnchc des Gutes Weiniz «uli Rect. Nr. I , 5 und 13 vor-kommenden, ans einem Hause und fünf Gärten bestehenden, gerichtlich auf ,80 fi, geschätzten Ntalttätt», ob uon derselben nicht erfüllten Licitationsbedingnissen, auf ihre Gefahr und Unkosten bewilligt, und zu deren Vornahme eine einzige Taafahrt auf den 24, Mai d. I., 9 Uhr Vormittags, in der hiesigen Gerichts-kanzlei mit dem Beisätze angeordnet worden, das, dabei diese Realitäten , falls sie nicht un> den obigen Meist-bot an Mann gebracht werden tonnten, auch unter dem gerichtlichen Schatzlingswerthe hintangegcbcn werden wnrden. Die Licitationsbedingniffe, das Schä'tznngSprot»' coll und die Gnindbnchscxttactc können hieramls eingesehen werden. Tschernembl am 5 März 1853. Z. 576. (3) >,),!, K36' E d i c ,. 3'on dem k. k. «cziltsgciichic Tschnncmbl wi,d bekannt czcmach!: Es fei üdcr A,,suche» des l>cosg Schuster vl>» Aliemnark, , d,e erecntivc ^eildietung drr, drin Pe> !>'r Schager qchörigcn, im hiesigen Grnndl^ucde «»>' pc,,schafl Pöll lnoÄlcis. '.'ir. I.»!'/« V0!ko,»mcudc>', ^eiichüich auf 20U fi. gcfcl'äylen ^/^ Hul'e in Thal H.-Nl. 17, we>,ci, .,u5 dcm w. a, Üi.^,>c!cl,e V0M 24 Qclobc, !U3^ schulcige,! »/«L ft «, 8 c, l,'c° ,billige!, lind I iezu die H>gsa,)ungen auf de,> 2. Ilü,i, I. Juli und 3. August d. ^., jedcö!N,l ^lüh 9 Uhr loco der Realiiat mit tcm Anhange aiigeordntt wo,den, d,,ß dieselbe nur bei dcr dnt° ten Fcilbieiung auch unter dem Schätzungswert!/ hin'angegeren wü,re. Das Schäyungc'pro!ocoU, dcr Grundbuchs^' iiaci und die l!,c!laiion5l'edingnisse, können läßlich meramts cingcschen wcidcn, Tsche>!icmbl am 18. März »853. 2) e i > ch c > g i! » g, Iü der, in der „Laibacher Ze,tuüg« von, 5., s-und II. April d I. einaeschattete,, Anzeige: «Freil'^ Verkauf einer schönen La n d gu ts b esi h » »!!' zu Sch n ppcleiiß :c," soll es >» der l!»te,schn'^ he!s;e» : »Rann an, 28, März 1853,« statt-»A g r a m ic.« 3, 623. (3) Der Gänzliche AUSVERKAUF von allen Gattungen echt französischen Datist-Tüchelu n. s. w. des Anton Iilzer bleibt unwiderrnfiich bis Freitag den ,3. M»" ,«, tz,errn «a,«bert zi«ck,nan» schen Hause. Glephante«aasse Nr. -^