Nr, 29 Montag, 7. Februar 1916. 135. Jahrgang. Mbacher Heilung bis zu vier Zellen dl) l>. grüßte p«i Zelle l» »,; d>« öfteren Wiebcrholunycu pel Zeile « l. Dle »Laibnchsr Mlung. sl!ä,finl lHsslich mil Aüenlllim,- d->l ^vnii- >,i,b '-fisrinffs, Tie Adn,»n»st»-nti»n kesiüdel sich Millo«n's»KN«» Mitluiiosliahs Äir. «ß, Kpis«l>Nn!,brn brr Ulfdalüu!, Ul>ü ^ »' '» "br voimillll«« Ulchllnllelle Hjlie,e »riben nicht ungenonimru. Mnnuiliip«, «in, zurslsnrftell' Telephon Pr. der Vedaktion 52. Amtlicher Geil. Den 8, Februar 191« wurde in der Hof» und Staats» drntlerei das OI^XXV. Stück der italienischen und polnischen sowie da« (^XXXVI. -tüct oer polnischen Ausaabe des Rncha. geseholatteS des Iahrssanges wlü, weiter das I. u»d II. Stück bei italienischen sowie das IV. Stück der polnischen Ausgabe des Reichsgesetzblattes des Jahrgange» 1916 ausgegeben und versendet. Nichtamtlicher Heil. Ans dem ungarischen Abgeordnctenhause. Budapest. 4. Februar. Das NbacordnelcuhauL setzte die Debatte über die Vc« richte des Ministerpräsidenten in Annclea^nheit der Inanspruchnahme der außerordentlichen Vollmachten während des Krieaes fort. — Abg. Stephan VottIil (Verfassunns° Partei) erörterte den Ubelstand bei der üebcnemitteluer. sorguna. wobei er der Regierung den Äorwurf machte, zahlreiche Versäumnisse bcaaiMN zu haben. Er bemängelte insbesondere, dah durch die Ncquirierung von Mais den Landwirten das zur Mästung notwendige Quautum Mais entzoacn worden sei. loc^s eine große Tcuernng der Fette zur Folge gelabt habe. AIS den Hauptgrund der übermäßigen kebenömittelleueruna. bezeichnete Redner die Spekulation, welcher deshalb mit der größten Strenge entgegengetreten luerden inüsse. (Zustimmung.) Abg. Vott-lik erklärte schließlich, die Berichte des Ministerpräsidenten nicht anzunehmen. Abg. Paul Sau dor (ftcrrtcilos) wieS auf die großen Vcrkehröschwierigleiten hin. Tarin erblicke er die Hauptursache der ungeheueren Teuerung. Waö die Bemessung der Preise anbelange, lönne er ruhigen Gewissens behaupten, dah dicöbezüglich keinerlei Unterschied zwischen den Kaufleuten und den Landwirten bestehe. Beide verlangen für ihre Ware so viel wie nur möglich. Bezüglich der Va-lutafraye führte Redner aus. Mangel an Gold und das DiSagio bedeuteten keinerlei Gefahr. Das Wichtigste sei die wirtschaftliche inaft des Bandes und die entsprechende Nusnnhuna, und Entfaltung dcr im ^ande l>cfinolichcn wirtschaftlichen Schätze. Sodann ging er auf die Beschwerden scher, die Abg. Nalovszly und Abg. Simonyi-Scma» dam gegen die Großbanken gerichtet haben. Diese AlM« ordneten beschuldigten die Großbanken, daß sie im groß» ten Maßstabe Lcbcnsmittclwucher getrieben hätten. Redner werde Daten anführen, welche beweisen, daß heute die Aristokratie, die Agrarier nnd die Führer dcr Vollspnrtei in sehr innigen Beziehungen zu diesen Banlcn stehen, und zwar nicht nnr in solchen platonischer Natur. (Lebhafte Heiterkeit rechts. Lärm bei der Voilepartei.) Dcr Präsident der Kreditbank, welcher von dem Abg. Na-touszly am heftigsten angegriffen worden sei, sei Graf Aladar Cziraly. (Lärm bei dcr Vollsparlci.) In der Di, rcltion befänden sich Fürst Nikolaus Estcrhazy und Graf Josef Majla'th, ein Führer dcr christlichsozialcn Velvegung. (Lärm bei dcr Voltspariei.) Dcr Präsident crmahnt den Redner, sich an den Gegenstand dcr Tagesordnung zu halten. Abg. San dor ersucht, auch vom Gegenstände dcr Tagesordnung abweichen zu dürfen. Das Haus gestattet dies. Abg. Sandor weist sodann darauf hin, daß sich Graf Majlalh auch in dcr Direktion der Zuckerfabrik dcr Kreditbank befinde, loelche von, Abg. Ralouszly ganz bc. sonders heftig angegriffen worden sei. In der Direktion der Fiumancr Rcisschälerei-Altiengesellschaft sitze Graf Aladar Iichy. Die zlolonisatiuns- nnd Parzellicrunasbanl habe durch Schweinemästung uud durch Heeicslicfcrungen so riesige Gewinne erzielt, daß ihre Aktien im Privatvcr-lehr ungemein gestiegen seien. In der Direktion dieser Gc-sellscliaft sitze auch der Abg. Simonyi-Scmadam. Redner hofft, daß Simonhi diese Stelle niederlegen und die bereits bezogenen Tantiemen zurückerstatten werde. Sodann führt Redner eine weitere Reihe Taten an und erklärt, er habe alle diese Daten nur deshalb vorgebracht, um den Abhandlungen der Aligeordnctcn Ratovszly und Simonhi entgegenzutreten, als ob die Banlcn bei ihren Lebens, mittclgcschäftcn Wucher getrieben hätten. Dies sei angesichts dcr angeführten Namen, deren Träger in den Lei. tungen dcr Banlcn sitzen, unmöglich, denn man könne doch nnmöglich annehmen, daß diese ihre historischen Namen dazu hergcgcbeu hätten, bloß um Tantiemen zu erhalten nnd dah sie nicht wüßten, was in diesen Instituten vor-gehe. (Zustimmung rechts. Lärm bei der Voltöpartci.) Ministerpräsident Graf Tisza führt aus. er sei go nötigt, mit dem grüßten Nachdrucke zu ersuchen, die Abgeordneten mögen zum Gegenstände der Tagesordnung zurückkehren und cs möge sich niemand mit Angclcgcnhci-lcn befassen, welche ganz unnützcrwcisc die so notwen- dige Einigkeit und .Harmonie stören könnten. Was die im Laufe dcr Debatte vorgebrachten Angriffe gegen die Van« len anlange, müsse Redner feststellen, dah newifsc kreise schon wiederholt in einem solchen Tone gegen die Ban« len gesprochen hätten; cs sei daher nur natürlich, daß der« sucht werde, diesen Angriffen gebührend zu begegnen. Er könne diesbezüglich nur wiederholen, was vor kurzem der Finanzministcr ausgeführt habe: Die ungarischen Banken seien im ungarischen öffentlichen Leben überaus wichtige Faktoren, lvelche dem Lande in der Vergangenheit große Verdienste erwiesen und welche auch in der Zukunft zur Mitwirkung an der Lösung großer Fragen und Aufgaben berufen seien. Wie bei vielen Institutionen, gebe es auch hier Fehler und Mängel. (5r tonne sein Bcficmdcn dar« ülvr nickt verhehlen, dah Abg. Ralovszky eine Äußcruny getan habe, durch luelchc sich dic ungarische '" persönlich angegriffen sehe. Ra'kovszky sagte, d, bildeten die Wiege und den Sorg der ungarisch> manner. Redner müsse die Frage aufwerfen, ob , diese Staatsmänner in den Reihen der Mchrhcitsparleien oder in den Reihen der Opposition suche. Wenn .s sich um die Majoritätsparteien handle, könne er unter diesen Staatsmännern nur Minister gemeint haben, unter wel. chcn sich cine Persönlichkeit befindet, loelchc ja aus einer Vanl glommen sei. Es sei dies der Handeltzminifter. Red. ncr müsse sich energisch gegen eine solche Insinuation verwahren, welche den Anschein erwecken könnte, altz waren cs n-.atericllc Gründe, welche seineb Portefeuilles bewogen i , , verweist darauf, daß dcr Handelsminifter erst nach wie« dc^holtcn Aufforderungen des Ministerpräsidenten, seinem noralischcn Pflichtbewußtsein gehorchend, das öandcls, mln'stcrium übernommen habe, tuas für ihn le ueb^lls einen materiellen Nutzen, vielmehr eine geradezu m.:ic« riellc Schädigung l»cdcutete. (5s war ein Fehler vom Alb. geo^tnclen, daS öffentliche ungarische Leben so zu belei. digcn. In Ungarn gibt es Politiker dcr starten .^>and, aber Mc.klel, gibt cs untcr jcnen Staatsmännern leinc. Hegen solch? Insinuationen müsse er sich energisch im »Namen dcr nnyarischen Nation verwahren. Was die i.n-dung von Kriegsgefangenen für landwirtschaftliche Arbei» ten betrifft, erklärt der Ministerpräsident, die «lriegs« gcsangcncn seien auch während dcs Winters in den lsnd» wirtschaftlichen Vetriebcn beschäftigt geblieben, sc dah Arsnla. Roman von Courts-Mahler. 20, i5l,rt,etzung.> («achdru«, verboten.) Im steten Schweifen hatten sie dic Hütte erreicht. Herr von Erlenhorst empfing seine Tochter mit lustigem Schelten. „Mädel, du tolles — wo steckst du wm wieder so lauge? Hast du noch nicht gcnug heute? Mußt du schou wieder Strciszügc auf eiacnc Faust unternehmen? Ruhe dich lieber aus. Morgen haben wir ein schweres Stück Arbeit vor uns." „Nicht zanken, Pa. Ich war ja nur drüben, um mich ein weniss hier oben umzusehen. Und da bringe ich dir auch Gesellschaft mit." Sie trat beiseite lind ließ Vollrat vortreten. Die beiden Herren standen sich gegenüber imd maßen sich in dcr beginnenden Dämmerung mit forschenden Vlickcn. Nach kurzer Vorstellung' und einigem Hin-, und Her-reoen über woher und wohin lud Ellenhorst den Professor freundlich zum clicu fertiggestellten Mchl ein. In solch weltabgeschiedenen Gegenden macht man wenig Umstände. Dcr Kulturmensch gibt jich freier und nnge-zwungencr auf Reisen als daheim. Und vollends hier oben tn den Ncrgcn. In einer solchen Schutzhülle kommen oft die verschiedensten Elemente zusammen. Angesichts der gewaltigen Natur fallen anerzogene Vornrlcilc Wesenlos von uns ab. Nir sind Menschen zu Menschen — nichts weiter. Vollrat nahm wie selbstverständlich mit an dem hölzernen Tisch Platz. Auch der Führer, dcr Vollrat mit vertraulichem Respekt begrüßt hatte, setzte sich zu ihnen. Das primitive Eßßeräl ging von Hand zu Hand, und das Essen nuindctc vorzüglich. Nach Bergpartien schmeckt auch die einfachste Kost. Ellenhorst plauderte munter draus los und nachte allerhand Witzchen. Sclvst über Will Vollrats ernstes Gesicht huschte zuweilen ein Lächeln, und er beteiligte sich an der Unterhaltung. Nur wenn er hinüberblicktc in die dunkle Ecke, wo Eva damals gelegen halte, da zog ein düsterer Schatten über sein Gesicht. Ursula melkte das. Sie saß gegen ihre Gewohnheit sehr still zwischen den drei Männern und vermochte ihre Augen nicht loszureißen von Will Vollrats gebräunten, Gesicht. Der Mann interessierte sie ungcmein. Dagegen half alles Auf-trotzcn »icw. Schließlich f"l ihrem Vater auf, r>'ic still sie war. «Ursula, was ist'o mit dir? Du bist so schweigsam. Am Ende b!st du nun doch müde?" „Nein, Pa — ga? nicht" „So rede mal doch auch ein Wort. Der Herr Professor denkt, du bist stumm. Kannst doch fönst reden wie ein Buch." ^,, Ursula fühlte, daß ihr das Blut ins Gesicht schoß untcr Vollrats Vlicken. UnmutlF wehrte sie sich dagegen, natürlich ohne Erfolg, Daß ich so schweigsam bin, daran ist der Herr Professor selbst schuld," sagte sie trotzig. „Wärmn, wieso?" fragte Erlcnhorst erstaunt, und auch Vollrat blickte sie fragend an. „Weil er dagegen protestierte, daß ich morgen früh mit hinauf auf den Gipfel steigen will." Erlenhorst blickte zu Vollrat hinüber. „Halten Sie es fur gefährlich?" „Für eine Dame unbedingt." „Aber mcinc Tocbter klettert wie eine Gemse. Sie kommt leichter hinauf als ich." „Dann bleibt immer noch die große Anstrengung. Dcr Ausstieg mag gehen, aber der Abstieg ist äußerst gefährlich. Die Kräfte ein.n Dame möchten da nicht aus« reichen." „Ursula ist sehr kräftig." Vollrat richtete seine Augen beschwörend auf dm alten Herrn. «Trotzdem. Gestatten Sie es nicht, mein Herr, leioen Sie es auf leinen Fall. Sie würden es vielleicht schwer bereuen." Sein sonderbar dringlicher Ton versagte den Eindruck nicht. „Ich habe nicht geglaubt, daß eine Gefahr lei dieser Partie zu fürchten fei," cntgcynete Erlenhorst. Vollrnt stützte sein Haupt aus die Hand und sah düster in die dunkle Ecke. „Derselben Ansicht war ich auch einmal, Herr von Erlcnhorst. Was gäb ich drum, wenn mir damals jemand diese Meinung genommen hätte. Vor oicr Jahren stieg ich mit meinem jungen Weib da hinaus. Es alng alles ssut. Wir lamcn glücklich wieder an. Ich fühlte leinc Ermüdung und ahnte nicht, wie fchwer meiner Frau der Weg geworben. Am Fuße des Gipfels brach sie mir ohnmächtig zusammen." (Fortsetzung folgt.) Laibllcher Zeitung Nr. 29______________________________212________ 7. Februar 1916 selbst beim besten Willen im Frühjahre :mr eine abrisse Menge von Krieasaefangenen für die Landwirtschaft Zur Verfügung stehen werde. Was die Lcbcnsi'.nttelln'rsorgmia. betrifft, so wolle der Ministerpräsident ooch cimnal entschieden dem irrigen Glauben entgegentreten, alß ob bei der vorigen Neqnirierung von Mais die requirierten Mengen für andere Zwecke als für die Armee und für die Ernährung dl.'r Bevölkerung verwendet worden seien. Auch bei den gegenwärtigen Nequiricrunacn lverde dieser Grundsatz auf das genaueste festgehalten und es sei ausgeschlossen, daß eine Prwa-tfirma oder überhaupt ein Privater etwas erhalte. Was die Lcbensmittelfrage selbst betrifft, so wisse der Ministerpräsident schr wohl, daß bei der Regelung dieser Frage Fehler unterlaufen seien-, aber er wage zu behaupten, daß jeder andere an seiner StcUe vielleicht weniger, aber doch auch Fehler begangen hätte. Was die gegenwärtige Jage betrifft, so liegt daL Grundübcl nicht in dem Mangel an Vorräten, sondern darin, daß ein großer Teil davon versteckt gehalten werde. Tie Regierung sei entschlossen, gegen alle diejenigen, welche ihre überschüssigen Vorräte versteckt halnn, mit unerbittlicher Strenge vorzugehen. Redner sei der Ansicht, daß sich die Vorräte nicht in einzelnen großen Händen, sondern in vielen mittleren und kleinen Händen befänden. Nie Negierung habe eine Reihe von Verordnungen erlassen, um diesen versteckten Vorräten ,nnte Enthebungen grundsätzlich wieder außer Kraft gesetzt werden, wenn durch Meldung der Ersntzkörpcr bekannt wird, daß die enthobenen Personen inzwischen ins Feld abgegangen sind. Über Enthebung von Personen, die bei der Armee im Felde stehen entscheidet ausschließlich das Armeeoberkommando (Generalquartiermeister-Abteilung) auf Antrag der militärischen Zentralstellm. — (Aufbietun« aller Ärzte für den Kriegsdienst.) Das Kriegsministerium hat, wie „Strefsleurs Militär-blatt" meldet, einen Erlaß wegen weitester Heranziehung der Ärzte zum militärischen Dienst an die Kommandanten der Spitäler gerichtet, in dem angeordnet wird: Die lange Dauer des Krieges stellt auch an den Sanitätsdienst die höchsten Anforderungen. Diesem kann nur entsprocheil werden, wenn alle hiefür vorhandenen verfügbaren Kräfte zum Dienste herangezogen werden. Dies gilt in erster Linie von den Ärzten. Die Anforderungen an Ärzten für die Armee im Felde nnd für den Dienst im Hinterland werden immer dringender. Es ist daher notwendig, alle felddicnsttauglichen Nrzle für die Armee bereitzustellen, für den ärztlichen Dienst im Hinterland nur felddienstuntaugliche zu verwenden. Die Mehrzahl der aus dem Felde krank zurückkehrenden Ärzte kann fehr bald Zu Diensten im Hinterland herangezogen werden. Bei dcr Sufterarbitriernng ist diesbezüglich ein rigoro-« seres Vorgehen einzuhalten. Durch die Erweiterung dcr Lllndsturmpflicht steht auch cinc größere Zahl bewährter ärztlicher Kräfte neu zur Verfügung. Es muß hicdurch ermöglicht werden, wich jüngere, bisher im Hinterland eingeteilte Fachärzte für den Dienst bei der Armee im Felde freizumachen. Ein Wechsel dcr Abteilunaschefärzte und dcr eingearbeiteten Sclundarärztc darf kein Hindernis sein, felddicnsttaugliche Arzte zur Armee abzusenden. Eine große Zahl aus dem Felde zurückgekehrter, nicht mehr frontdiensttauglicher Mediziner sowie die nur zu Hilfsdiensten geeignet klassifizierten Einjähriy'Frmwil» ligcn Mediziner höherer Studien semester können bei entsprechender Unterweisung und Beaufsichtigung zu ärztlichen Hilfsdiensten herangezogen werden und können namentlich die chemischen und mikroskopischen Untersuchungen durchführen; hicdurch wird sich cinc wesentliche Reduzierung der Sckundarärztc in den stabilen Sanltäts-anstalten crziclcn lassen. Beigefügt wird, daß es nicht zulässig ist, die Einjährig-Freiwilligen Mediziner zum Zwecke ihrer Hochschulstudien oder zur Absolvierung des ersten Rigorosums von ihrer Dienstleistung im Spital zu befreien oder ihncn Erleichterungen im Dienst« zu bewilligen. Das militärische Interesse ist einzig maßgebend. Dic Kommandanten der Spitäler und Ersatzsor-mationcn werden hienach angewiesen. — (Einschränkung der Lederverwertung.) Geftcrn wurden zwei Verordnungen des Handelsministeriums vcrlautbart, mit dcncn gewisse Ledersorten für Militäv-bcdarf vorbehalten weiden und die Erzeugung anderer Sorten untersagt oder eingeschränkt wird. Hienach darf Ledcr, das als vorbehalten erklärt ist, vom 15. d. angefangen nur mehr gegen einen Bclcgschein verkauft unb gekauft werden, indem dcr Käufer die Erklärung abgibt, daß er das Ledcr zur Ausführung eines von ihm anzu° gebenden Auftrages der Militärvcrwalßung innerhalb der nächsten 30 Tage benötigt. Für den Vcrkanf durch Händler sind folgende Sorten und Stärken als vorbehalten erklärt: Sohlenleder von 4 Millimeter und dar« über, Vrnndsohlcnledcr von N-> bis .'! Millimeter, Oberleder von 1'/. Millimeter unb darüber, Vlnntlcder von 2'/2 Millimeter uud darüber, ferner Tranöparenllcder nnd Loh' und Sumnchgarcö Schaslcdcr. Für den Vcrkanf durch dic Ledcrerzeuger sind die angeführten Sorten ohnc Unterscheidung nach Lederstärken als vorbehalten erklärt. Als vorbehalten erklärtes Lcder darf ins> lange cs nicht durch Abstcmpelung freigegeben »:urke, nur zur Erfüllung von Aufträgen der Militärverwaltung verwendet werden. Eine Ausnahme ist für Ledcr vor» gesehen, das aus dem Zollauslande unter Beobachtung kundzumachender Vorschriften eingeführt oder aus misländischen Rohmaterialien hergestellt wird. Gleiche Vorschriften werden auch in Ungarn erlassen. — Mit der zweiten Verordnung wird im Interesse der Versorgung des Heercsbedarfcs mit den geeignetm Ledcrsorten die mineralische Gerbnng von Rinds- und Noßhäuten unb schweren Kalbfellen und die Erzeugung von Schwarz-» ledcr (ausgenommen aus leichten Kalbfellen) untecfagt. Writers ist die Erzeugung von Sohlenleder aus dem Vlößenobcrteile gespaltener Nindshäute untersagt und wurde die Erzeugung von Maschincnricmenleder «uf den Durchschnitt der letzten vier Monate des Vorjahres eingeschränkt. — (Die Vriefc sind offen aufzubeben.) Von der k. k. Post- und Telcg-rafthcndirektion Trieft erhallen wir fol» gcnde Zuschrift: Trotz dcr im Gegenstände schon wiederholt verlantbarten Kundmachungen werden noch im-mcr zahlreiche Privatbricfe in geschlossenem Znstande aufgegeben. Es Wird daher neuerlich darauf aufmerksam gemacht, daß Privnlbricfc im hieramtlichcn Bereiche offen und mit der genauen Angabe des Absender« versehen aufgegeben werden müssen, widrigenfalls sie Gefahr lausen, von den Zensurstcllcn als den Zcnsurvor-schriften widersprechend beanständet zu werden. Zum mindesten aber tonnte die geschlossene Ausgabe mit Rücksicht auf die damit verbundene Erschwerung in dn Zensurbehandlung cinc erhebliche Verspätung in deren Beförderung znr Folge haben. — (Der Flecktyphus.) Amtlich wird Verlautbart: Vom 23. bis 29. Jänner wurden in Galizien .'515 Er° kranlungen an Flecktyphus in 19 Bezirken (49 Gemeinden) und in der Bukowina 1 Erkrankung bei Einheimischen festgestellt. In den anderen Verwaltnngsgcbieten waren vom 23. bis 29. Jänner 8 Erkrankungen an Flecktyphus zu verzeichnen; unter Einheimischen ist leine Erkrankung vorgekommen. K. k. priv. allstcmcine Vcrlchrsbank in Wien. Stand der Gt>ldrinlaa.rn geaen Kassascheine und Einlagsbücher am 31. Jänner 1916: H 102,021.21». 375 Laibacher Zeitung Nr. 29_______________________________213_____________________________________7. Februar 1916 Der Krieg. Ve!»'!n .>>N'iessspreijequarner >r>ird ^^'liielde-t! Ilolicnlschl'r ^ei^crcUstubsbericht uoin !. <>e lnuai'. In der Nacht enigrn Angriff acae» die >»ldln,. lbr unlrdl' 5ttriutyes belästigen, di» schwsTen Verlud, »uelchc der (Hcssner iDeidrend dev Nachtangriffes erluten lmrte. fest-. Im To, iaua.Abschnirtr ^obereo Boite-Tal) zerstreute die Feuerwirkung unserer Artillerie fc>7,dliche Truppen und fügte ü,i«n «rohe Verluste zu. Um Isonzo lebhaftes feindliche» vlrtiliericfeucr, besonder« gegen die Ortsckaften. Unser« Artillerie erwiderte das Hrun- und nmmpf am Col di !^aim entspricht nicht den Tatsachen. Die Ereignisse spielten sich folgendermcchen ab: In der Nacht auf den 2. führte ei» Neines Dctachement einen Überfall auf eine neue italic insche Ecrrascht. ^m blu-ligcn Handgemenge wobei die Nnfrigcn 2(X1 Haudgrana« ton warfen, wirrde die Stellung genoinmcn. Der feindliche >lommandant, cin Unterleutnant, ficl. «) bis 60 Italiener wurden gctütet oder verwundet, w Mann wurden under' wunder gefangen genommen, nur wenige flüchteten. Turch N» doit uns gelcsste Minen wurde die italienische Ttvl lung fcranrüctten und die. eigentliche Aufgabe erfüllt war, zog sich daH T^etachemen^ wieder in- unsere >wmvsst>llunn. zuriül. Eirene Verluste 2 Totl', darunter liner vermutliä) durch?lbsrnr.z. 2 Vknni- lontft verwundet. Aln ii. Februar begonnen die Iialiener die zerstörten Del-lungen N'iedrr herzustellen. Ein« iUlÜenijche Li^ennteldln»«. Wien, 6. Februar. Ans dem .qu.lrlier wird gemeldete „Lorriere della Sera" vom 8. Jänner enthält einen Artikel des Korrcsftlmbenten Civinini üder einen angeblich nach Rumänien desertierten österreichisch' »mssaiischm Flieyer, der erzählt habeil soll, duh er den Auftrag erhalten hat, als Insrruttnr für das Flugwesen nach Softa zu gehen, daß er e5 aber vorgezogen hale, nach Numänten zn desertieren. Dieser Flieger soll ncch nMtt haben, dah die k. und k. Truppen vor Görz große Meger. und Flu«eugverluste hatwi. — Dte it>eb.c>»p-wngen dieses Berichterstatters sind vom ersten liis zum letzten Worte unwahr. Gs liegt bm den österreichisch.un' gotischen Fttegerwlpp« kein einziger Fall von Desertion vor. sk'ch würd» kein InstmNVr fiir Flugwes,.'« ius Ausland entsendet. Ebenso kann festgestellt werden, dah es den Italienern bisher nicht gelang, auch nur ein eiw ziyes Flugzeug der Fliegertruppen an der Front bei Nörz zu erobern oder Flieger dieser Truppen zu toten. Admiral Vrzherzyg »«l Vteph«, i» Verlin. Verlin, li. Februar. Eeine k. u. l. Hoheit der durchlauchtigste Herr Admiral Erzherzog Karl Stephan ist IN« cmgetrllssen und im Hutel „Ndlon" abgestiegen. Öften?e»chifch, «inifter in V«d«ptst. Men, 6. Februar. Ministerpräsident Graf Stiuglh, Hijenbahnminifter Dr, Freiherr von Forster, Ackerbau-minister Zenler. Finanzminister Dr. Ritter von Lcth unk Handelsminister. Dr. von Tpihmüller haben sich hente nach Budapest begeben. Deutsches «eich. UM«» 5. F«bru«Q Dos Walff.Vur«m meldet: Großes Hauptquartier, 5. Februar. Westlicher Kriegs. ichauftlan- (5in Neiner cnKlischrr Vorslotz südlich dee« Ka-nalö La Vassreig-nisse von Bedeutung. Oberste Heeresleituuy. Italien Die Nllte Italien« Bern, ü. F^'drnar. 3cr „TcmpK" füyri in ^>entlich große Kriegsmüdigfeit in Italien fest, die l>on einer bedenNichcn Schwüle in der Stimmung der Vevültenmg herrührt. Ganz eigenartig sei der Umschlag der VollS-stimTMMg gegenüber den Irrebentislcii „nd den Nncl-lösten Südtlrols und des Küftenlcmdee., Die englifch.italienifchen Willschaftobcziehunge». Lugano, 6. Februar. Im Nahmen einer öffentlichen Polemil über die englisch'italicnischcn Wirlschaftsbezie-l)unss«n, die gegenwärtig infolge einer bescheidenen Ei mäßiaung der englischen Schisfahrttztarifc an Itali«» etwmi an Schärfe verloren habe, hebt der Tepulic^e Soderini im Giomale d'Italia" ,ils pei»llich hervor, daß die englischägyptischc Negicrunf, die libyschen Uw tcrtancn Italiens »icht als solche -uierlemlc, hingegen den von dem Großscmisscn ausg»c,tcllten „„d den Stempel „Ruhmreiche senussischc Regierung" tragenden Papier-scheinen volle OeltunH ss«be. Der Plan cincr ilalienischennlischrn varlnmrxtnliichrn Vereinigung. Lugn»»«, 0. Februar. Miinst^r Barzilai, d^r s,ch in P^rma zu eincr politische'l Ncdc angrsagt. lieh wissen, dcch er Noin bis nach dem Vcsuä?c d^'s französischen Vimi-sterpräsid.nte» nicht verlassen lönn. Im Hinblicke auf dwn> Reise ei,de,,>cr» ilalicnisä>e Nepnblilaner und die BerlMrolmde, i^ranlreichs das ^tc. mitunter drol>enoe. von der Mensur alici geM'lderle Verlanneu. Italien s.lle sctteumcnl Deutschland den >ir,ca .rllären. ^n^wischen bemüht tal,c.usoüns >lal,en,sa> ^eglcrung iry^wie hin<.jn<^ofiie Kchweiz. Mißlungener ssluchrvcrfuch zweier ftanzösifcher Flieger. Hü^ch li Febmar. (Meldung der Schweizerischen Depeschenagenwr.) Die ftanzöstschen Flieger Gilbert und Vary, die in einer hiesigen Kaserne seil Otwber 19l5 interniert sind, versuchten in ZivilNeidern zu entfliehen. Die Flucht wurde sofort bemerkt, Telephon und Telegraph in Bewegung f.esetzt sowie die französische (Grenze gesperrt. Vcide Flieger sind in einem Zug französischer Kranker m dcr Station Ölten w ' n und werden Sonntag wieder in Zürich wurde eine Untersuchung zur Feststellung der ncchclUl Umstände eingeleitet, besonders in dem Bahnhöfe, dcn sie zum Besteigen des fahrftlanmähihen Kriegsgefangenenzuges benutzten, der vor der Abfahrt in ^iii-ick cn'ncm di,i-cl> suckt worden ist. Der See» und der Luftkrieg. Der letzte Zcppelinangriff auf England. London, irü»slwril, einei Riemenzeugfabril, in einem Eisenl'ahngeircidnnagazm, in einem Bergbau und Pumpwert. Kcine Docks, Getreide-magazine, Minitionsfabrilcn oder industrielle Anlagen irgend welcher Art, außer den erwähnten, wurden be° schädigt. Etwa 15 Arbeitshäuser wurden zerstört und eine große Zahl von lleinen Geschäften und Wohnhäusern wurde beschädigt, eines davon ernstlich, viele nur leicht. Nach dein letzten Berichte wurden getötet: ^ Män-ncr, W Frauen lind 7 itindrr, ucnuundcl 46 Männer, 46 Frauen und 7 Kinder. Hs besteht nicht die Absicht, weitere Enizelheiten dieser Art zu veröffentlichen, da es nicht ratsam wäre, dem Feinde mehr Informationen über das Resultat seiner Luftangriffe zu geben. Anläßlich des Angriffes jedoch, bei dem die bisher größte Zahl t>on Luftschiffen verwendet wurde, wird diese Erklärung über dcn geringen Schaden veröffentlicht, um zu zeigen, wie unbegründet der Anspruch ist, daß das ökonomische Leben Großbritanniens oder seine militärischen Vorbereitungen durch wahlloses Abwerfen von Bomben aus Luft schiffen, die im Dunkeln über das Land hinfliegen, nen nenSwert getroffen werben lann. Bei dn, 29 großen und Neincn Luftangrissen, die seit ssriegsbegmn ai'f Groß' brilmmien unternommen wurden, sind 1A.". Männer, W Frauen und 4,"> Kinder getötet warden ttöln, 6. Februar. Die „5,töln Zeitung" meldet von der holländischen Grenze: Beim lebten Luftangriff auf (sngland wurde der Neinc Kreuzer „(larolinr" aus dem Humvcr durch eine Bombe getroffen «nd »ft gesunlen. Der Brrluft an Menschen ift groß. Die „Appam . Bonbon, ilienl>Iick!n-l, ",» Tril i,n Atlantischen Ozean lreuze. .^wei russische Torpedoboote entkommen. Petersburg, 6. Februar. Aus zuständiger Quelle wird mitgeteilt, dah zwei russische Torpedoboote, welche die Südtüsten des Schwarzen Meeres absuchten, bei Zuuguldal Feuer von den feindlichen Kisten-buttklien erhielten und gleichzeitig von einem Unterseeboote angegriffen wurden. Durch geschickte Manöver wiesen sie jedoch den Angriff mühelos ab und ent» lamen vollständig unversehrt aus dem Fcuerbereich der Batterien. England Gegen die Nberfiillnng der Häfen Haaa, 5. Februar. Aus London wird gemeldet: lim dic uberfnllung dcr Häfen und Stockungen zu verhindern, gibt ein neuer königlicher Grlaß den br,-tischen Hafenbehörden das Recht, Ladung und Löschung von Schiffen zu beschleunigen uuo Kapitäne nut Ge^ buhen zu bestrafen falls die Verladungsarbe.t n'cht binnen der gegebenen Frist beendet ,)t. Laibacher Zeitung Nr. 29_______________________________214_____________________________________7. Februar 1916 Fabrilsbriinbe in Kanada. Ottawa, 6. Februar. Eine Fabrik, die militärische Uni. formen herstellt, ist heute morgens abgebrannt. Ottawa, 6. Februar. Wie aus Hespelcr (Provinz Ontario) gemeldet wird, fteht die dortige Munitionsfabrik in Fla-mmen. Frankreich. Prinz Danilo von Monienea.ro. Lyon, 6. Februar. Prinz Danilo von Montenegro und Gattin haben Lyon verlassen und begeben sich in ihre Villa Arithusa am Kap Martin. Spanien. Papiernot. London, 6. Februar. „Daily (5hronicle" meldet aus Madrid: Die spanische Regierung trachtet Zellulose aus Schweden zu erhallen. Falls dies nicht gelingen füllte, müßten die spanischen Vlätter entweder ihr Format einschränken oder ihr Erscheinen einstellen. Tturmwetter in Ccuta. b'euta, U. Februar. (Meldung der„AgenceHavaö".) Ein Sturmwind riß das Dach eines militärischen Gebäudes, in dem ein Regiment uon Ceilta untergebracht war, los. Ein Leutnant und ein Soldat der Kolomaltruppen wurde getötet, fünf Soldaten schwer und siebzig leicht verletzt. Infolge Sturmes sind alle telegraphischen Verbindungen mit dem Innern des Landes unterbrochen. Norwegen Lie Teuerung. Chriftiania, 6. Februar. Die Teuerung in Norwegen steigt durch die Knappheit und Schwierigkeit der durch England strengstens kontrollierten Einsuhr. Das Pronramm des Ministerpräsidenten Ttürmer. Vern, 5. Februar. Der Vertreter oeL „TempL" in Petersburg telegraphiert seinem Blatte über das Progranun daK Ministerpräsidenten Stürmer: Erfnhre aus guter Quelle, day die Einberufung der Duma beschleunigt wird. Stürmer habe die Absicht, sich mit dem Präsidenten der gesetzgebenden Körperschaften über deren nächste Tätigkeit zu verständigen. Darüber wird er auch in diesen Tagen mit Parlamcnlaricrn konferieren. Zwischen der Tätigkeit der Regierung und derjenigen der Kammern Übereinstimmung zu schaffen, sei der erste Punkt des Stürmcrschcn Programmes. Der Korrespondent glaubt, das; Stürmer leine Verschiebung der Parlamcntssession vornehmen möchte, vielmehr würde die Duma nach Prüfung des Budgets die normalen gesetzgeberischen Arbeiten wieder auMi' nehmen haben. Die Sitzungen der Hcmstvos. Kopenhagen, 5. Februar. „Verlinske Tidcnde" melden ans Peterson,g: Omaß dem Wunsche des Ministers des Inocrn unirden die Sitzungen der Zemstoos iu el' (Ao^ ueriuinents ansucfetzt. darunter insbesondere in den Gouucrnemnts Petersburg uud Muslau. Dl'i Minister null jedoch später den Tag si'lr il»ren ^.isammennitl huschen, der noch vor dem I.März stattfinden soll. Mnisterpiäsidcnt Stürmer naym nncrwarteterweise an der S,tznng des Reicha-rates teil. Auf eine Rede des Vorstandes der konservativen Partei erklärte er, daß er in Zukunft außerhalb jeder Partei stehen müsse. Eine russische Anleihe in Hnpan. London, 5. Februar. Die „Timcö" erfahren, dasz Ver» Handlungen über den Abschluß einer, russischen Anleihe in Japan im Vctrage lion fünf Millionen ?)en geführt loer^ den. Die Anleihe würde die Bezahlung der arohen krieas--aufträge wesentlich erleichtern, die Mchland in Zapan ge-macht hat. Zugleich würde England dadurch finanziell de^ deutend entlastet werden. Numänieu. Äoinc ^inzicliuna dc<> Ianraallsses 1«W. Berlin, '>. ^edluac. Tas Wolff-Plircan meldet! Äart, (brtundigung an mahgebendcr Stelle ist die von einer >1or-rcspondenz gebrachte Nachricht über die. Eingebung deo Inbrganges 1«Mi der rurnänischen Armee falsch. Lie Getreideausfuhr. Vutnrcsl, .'. Februar, ^n der Sitzung der >lam,ner richtete der Abgeordnete Proto Pepescu an den ^äer° bauminister dic Anfrage, ob eö richtig sei, das^ Mitglieder der Ientralkoinmission für den Vertanf und die Änsflihr von Getreide seitens gewisser ProduHculen >ronnnissioni!-gebühren erhalten haben, uni diesen zu vorteilhaften Ab-schlüsscid M verlassen, ^n >>ev Sil.u,ng dei! Senats b»> mangelte der Senator ^ c> !l> o r i a » u , dast lxii'. Arbeilö^ ministeriuln iu der Leitung oes Eis<.'»beoienen lünnle. auch dic Einstel-lung der in Rumänien befindlichen fremden Waggons in den Dienst genügte nicht, uin dir Bedürfnisse aller Landwirte zu befriedigen. Ebenso ergab sich mit den österreichischen und ungarischen Eisenbahnen leine befriedigende Lösung des Waggonmangels. So war die Lage bis zmn Oktober I9I5. Pon da al, gehörte der Megenstund in den Wirkungsbereich der 'jentralansfnhr^ommifsion. Tie llnlersuchungen a,l den ^rcnzcn ergabeil Miszbräuche inch, rerer Stmionsvorstände. die abges^'l lunrdeil. Tev Mini-ster erttärle, er l>abe alle Belege bereit, u», zn deloeiscu, das; niemand begünstigl worden sei. ünlcr den heutigen Umständen Begünstigungen ,n> geU'älnxi!, ü,xne ein Ver-breclieü. Priuz Demetrius Murzui s. Bukarest, l!. Februar. Der Moldauer Prinz Dc° mttrills Morzni ist gestorben, ^tr war ein angesehenes Mitglied der Partei Tale Ionescn nnd während des Krieges gegen Bnlgarien Polizeipräfett. Vnlgarien. Tno Neaierunnsornn» iilicr die ^ersclmnn dc> (^nicntc-miichte. Sofia, 5. Februar. Ein Artikel des Negierungsorganes „Narodni Prava" besagt: Die Entente, welche uor der Welt ertlärte. für die Freiheit der lleinen Staaten den Kampf begonnen zu l>aben, stellt heute die Arena innerer Kämpfe dar, welche die Entente unter der Schwere der ungeheuren Verbrechen zu begraben droht, die sie gegen die menschliche (Gesellschaft liegangen hat, als sie zur Verteidigung des Nestes gemeiner Mörder, wie Serbien, das Schwert gezogen hat. Das ,.Rns;land der schlvarzcn Hun« dcrt" hä>lt heute Kongresse ali, ginnen. Die Welt wird dein englischen Volke für seinen Kampf gegen das englische Regime ewig ^ant wissen. 'Die Türkei. Bericht des Hauptquartiers. K°»lsla,,cl,t dem Gesetze chrcs Landes entsprechend aber eine .Handlung emcZ Kommandanten könne die Welt in Fiammcn ,ctzcn. Auf der See schwimmende Ladung» von Wetzen. Vamnwolle, Manufalturwareu, jede von ihnen loimic ernste Schwierigkeiten verursachen da sie in die Feuerzone f,ina.cn. Amerika habe keine feinen Pointen oder »cue.Auslcaun-a,cn in seinen international?" Vcz,chun«cn cilMführt, sondern sei bei dem Naren Wortlaut der völlencchtlichen Urkunden stehen geblieben. (5s habe, was die Swalömän. ner der alten Welt nicht immer hatten zugestehen wollen, die brennende Flamme des Ncchtes auf seinem Altar ssehütet, während der Sturm der iieideuschasl über alle andere Altäre der Welt dahinfnhr. Der Präsident clllärle, er wollc denjenigen, deren Ornmtsverfassung dmch dcn Krieg aus dein Gleichgewicht gebracht sei, alle Geduld nnd Nachsicht beweisen! und alles zugestehen, soweit da^ durch nicht Lebensfragen bemhrr würden. Er selbst würde ja in Zeiten der Gefahr für die Vereinigten Staaten jede zu weit gehende Peinlichkeit beiseite sehen. Dteses Zugeständnis würde er beiden Seiten machen. Wiison wies darauf hin, baß eine der kriegführenden Gruppen uon der übrigen Welt abgeschlossen sei, so baß sich ble Vereinigten Staaten ihr gegenüber nicht so auüjprechen könnten, wie sie wohl möchten. Er glmüie aber, Amerika sei wahrhast neutral. Der Friede der Welt, einschließlich Amerikas, hänge von der übrigen Welt ab. nicht von Amerika. (Mchlanweisung.) Dcn Puckern wird oa<> Mehl anä dein städtischen Vorrate m«rn.ci,, den (Geschäftsleuten Übermorgen, jedesinal um halt, 9 Uhr vormittaas, im Hssa gistratsgebände angewiesen werdo,. - (Kartoffeluvgabe durch die städtische Approvijio» nienmg.) Im Laufe dieser Woche gelangen zwei Tage hindurch in der städtischen Apftrovisionicruna. (Magazin im „Mestni dom") Kartoffeln zur Mgabe, nnb zwar je ocsmal von 8 bis 11 Uhr vormittags und von 2 bis ü Uhr nachmittags. An die Reihe lonuncn morgen vormitt. die wummern von M) bis 219, nachmitt. die von ^000 bis Wltt sowie uon M)0 bis 4040, über. morden vormittags die Nummern von 4040 bis 4l6d, nachmittags die von 4161 bis 4240. Die restlichen Num mcrn werden später berücksichtig: werden. Vorläufig er^ hält jede Partei nur einen Sack Kartoffeln ohnc Rückstcht auf die bestellte Menge. Den restlichen Teil der bestellten Ware crhallm sie aus die gleichen Nummer» später. Diese Verfügung hat sich als notwendig envte->en, damit infolge eingetretenen Äartoffelnumgels mög-lichst viele Parteien befriedigt werden könncll. ko—. (Für die staatliche HUfttaltion für Hoteluntcrnel» nlunsten) hat der Landesverband fü,r FremdclwerlehT- ill Krain im Sinne der Kundmachung der Landesregierung Vertrauensmänner bestellt, die den Interessenten Äuo tünftc über dcn Itvcck, die Grundsätze und Einschräntunaen dieser staatlichen Hilfsaktion, erteUen werden. Die Parteien tonnen bei den Herren Vertrauensmännern in die Anweisungen des Landcsuerbandeö Einsicht nehmen. Die Vertrauensmänner dürfen leine schriftlichen Auskünfte er teilen. Die Auskünfte erfolgen, kostenlos, die Gesuche und atles übrige müssen die Parteien jedoch anf eigene dosten besorgelt. Als Vertrauensmänner fungieren in Laibach: Änlon (>ialle, l. t. Notar, Hjuro Nai;ica. Di-rclior der »rainischen, Landcsbaul; für Oberlrain: Alfred Nu desch. t. t. Aotl) Ossi' ziere: Kadett in der Reserve Arto Johann, verw.; Äa detl in der Reserve Friedrich Uarl, tot; Kadett in, der Reserve 5tarpjul Uhland, verw.; die Fähnriche in der Reserve ituczera Edgar, Schipel Adolf, vmu.; KabeU in der Reserve Spaczynski Stephan, veno.; Fähnrich in der Reserve Tschinlel Otto. verw. - l)) Mmmschaft ErsRc!. AMovar Frmiz, Korp. A^lpui Iohauu, Inf. Va;c Josef, Zgf. Nartolj Nikolaus, 2., Inf. «a^elj Franz, "., krlegögef.; Inf. Äenkovi.^ Josef. 4., verw.; Gefr. Äei<-on Josef, ü., bic Inf. Nervar Alow, Wzjaf Aütml, .'j., Gefr. Blatntt Franz, 8., Inf. Bolte^ai M«xls, 10., Gefr. Vu^-ar Alois, 6., Inf. Butara Franz, ü., ErsRes. C>emw Josef, 2., dle Inf. Oeine Fnmz, 3., Dc bcljak Josef, 7., Doberdrug Johann, 5., kriegögef.; In<. Dobnikar Jakob, 6., tot; Inf. Driaj Josef. LstInf. itr-javec Franz !l., kriegsgef.; Inf. Fcrkolj, Barthlmä, 12., tot; die Inf. Fifolt Josef, 8., Fule Michael, ^., Gcn^ik ^tarl, 1., Golobi^ Johann, 4., Korp. GolieS Franz, 5. die Ins. Grahel Josef, Grb^l''» Martin, 3., Hren ^anz, 7.. ErsNes. Hribar Josef, 2.. sseldw. Hrltter Florian, ll., RUOff Ilovar Franz, die Inf. Ivanöiä Alois, 2., Iakli^ Ma^in, 7., Ialo^ Johann. 8., Icckusch Anton, 7., Korft. Janviek Karl, 5., die Inf. I«i Johann, 9., Kc^c Johann, 11., kriegsgef.; ErsRes. Knafelc Friedrich, 2., verw.; die Inf. Kobe Mois, ß., Kobe Iofef. 2., Gcfr. Kokalj Josef, 5.. Inf. Kolenc Anton, 5., Z«f. TitFeldw. Kora^in Karl, 2., LftInf. Kove Nlasius, Pugel Franz, 3,, Reftov.^ Anion, 4., lriegsgef.; Inf. Rupar Franz, 3., verw.; Inf. TitGcft. Sajovic Franz, 7., lriegsgef.; Inf. Salmis Alois, 9., tot; die Inf. Schweiger Franz, 3., Skebc Grcgor, 8., ^»kosianc Franz, 4., Korft. ^krajnar Anton, 11., Geft. Skrajncr Johann, 1., die Inf. Sotl.ir Franz, 5i., .^tam-car Johann, Stinc Karl 3., ResGeft. Stritar Franz, 12., ResInf. Sturm Josef, 1., die Inf. Stu^ck Franz, 5., Swäel Johann, 3., Küsters Heinrich, 12.. Tratar Johann, Trinlaus Alois, Trunlclj Josef, '.',., Umetiö Johann, 9., Uncti'^ Johann, 3., Unetw Johann, 5., Zgf. Urbane Franz, 11., die Inf. Vene Josef, 5., Verbid An-ton, 1., Vcseli.> Matlh., 5., Nidic Josef, 7., Virant Mi-chael, 8., ErsRcs. Vovk Frmiz, 12., Zgf. 7>agar Viktor, 4., Inf. TitGcfr. Zajc Ioscf, 1., die Inf. Zavodmk Johann. 5., Zimovcc Johann, 7., ^itnik Matthias, 12., kriegsgcf.; Inf. Zloblo Michael, 2., vcrw.; Gcsr. Zrre Ludwig, 2. K., kriegsgef. — Ferner sind in der Verlust: liste Nr. 360 ausgewiesen: Oberleutnant Modic Boris, FAB 8. 3. K. (Laibach), kricgsgcf.; Lstssan. Alc^ Andreas, FAR 4 (Wcißcnfcls), kricgsgcf.; Gcft. Bc)de Ludwig, LstN 152, 1. K. lSagor), tot; Inf. Dolina Johann, LstN 1!>2, 1. K. (Dobrova bei Laibach), vcrw.; Inf. Iclu5 Johann, LIN 26, 8. K. (Draga, Liltai), verw.; Inf. Lovka August, LIN 26, 2 K. (Zirknitz), verw. — ^Approbation eines Lehrbuches.) Seine Exzellenz der Herr Minister für Kultus und Unterricht hat dem Lehrbuche „.I6r0v5tl< ». ii» X«^,^ ^s., I>ntiu»1«; V»<^l»C 7.N «<> N^M! T'NXrlxi ^>7N7>N/.i.i 171 I^nlllili ^iinna^i^" zum Lchrgcbrauche an Gymnasien und Realgymnasien mit slovcntscher Unterrichtssprache dte Appro« bation erteilt. — (Vom Vollsschuldlenste.) Der k. l. Bezirksschulrat in Liltni hat an Slellc der tranlhcitshnlber bnir-laubtcn Lehrerin Maria Pczdir die Lchrslipplentin Helene Repi<" zur Suvvlcntin an der Volksschule in Sanlt Veit bei Sittich bestellt. ., ^,. ^ .„ — (Von der Erdbebenwarte.) Gestern nachnntwas verzeichneten sänUlichc Instrumente der Erdbebenwarte ein slarlcs Nahbcbcn ans einer Herdentfcrnnnn wn nnaefäln' 1000 Kilometer. Beginn der Anfzeichmmg um 8 Uhr 42 Minuten N Sekunden. Einsah dcr ziueiten Vorläufer um 3 Uhr 41 Mi". 21 Scl.. nrüstler Aliöschlag von 65 Millimetern (entsprechend eincr wirklichen Bodenbelriegung von Laibach von 0,3 Millimeter) um !i Uhr 45 Min. 42 Scl. Ende der Aufzeichnung gegen 4 Uhr. V. Ein Kindervorstellunn. findet heute. Montag um ^5 Uhr nachmittags im Kino Central im Lcmdcslhcntcr statt. Afta Nielsen in zwei Nollen im Lustspiel „Die falsche Asia Nielsen" im Kino Central im Landcstheater kommt heute Montag zum letztenmal zur Ausführung, ebenso das Künstlerdrama „Die badende Nymphe", das überall mit seinen schönen Bildern allgemeinen Vcisall gefunden hat. Vei der letzten Vorstellung um halb 9 Uhr abends kommen noch zur Aufführung die aktuellen Filme „Aus Montenegro", „Der österreichische Panzcrzu« im Kampfe mit den Italicnern" und die wunderschönen, märchenhaften Plitviher Seen in Kroatien. Dieses Programm ist für Jugendliche nicht gceissnet. — Morgen das Drama „Bange Nacht" und das Schlagcrlustfpiel „Die ideale Gattin". „Dcr Eremit", ein Lebcnsschicksal in vier Alten, verfaßt von Franz Hofcr, im Kino Zdeal. — Wer kennt nicht das bekannte Bild, das uns in einsamer Waldhütte den graubärtigcn Eremiten zeigt, wie er vor seinem hölzernen Altare verklärt die Saiten seiner alten Geige streicht? (3s war eine originelle Idee Franz Hrscrs, dar-über nachzudenken, was diesen frommen Einsiedler in seine Waldeinsamkeit getrieben haben tonnte und das, wtti< er hicbci erdacht, in einem Filmbilde zu erzählen. Und diese Erzählung bildet den Stoff dcr großen Zwi-scheiihandlung eines der schönsten und stimmungsvollsten Filmwcrkc, die die tiinstlerische (^stalwusislr.ch dieses eigenartigen Regisseurs, den man sich eigentlich nur mit Pinsel und Palette vor der Lcinwmw vorstellen kann, geschaffen hat. Was Franz Hofer in diesem Filmwcrtc an ergreifender SlimmungSmalerei gelungen i't, wird kaum sobald auch kongenialen Filmregisseuren grlmaen. Eine Reihe prächtiffcr Gcmälbe zieht an dem bewundernden Auge vorbei, alle Hilfsmittel, die die moderne Photographie und Belruchtungscffrtte bieten, find hier in harml'nischcm (sinllnng in der Hand des Meisters z„ Instrumenten höchster Filmlulyt geworden. Die Tarslel^ lung entspricht in diesen, schönen Filmwcrlc der L<,istu:g des Regisseurs. Aurcl Nowotny als Eremit und die reizende Rita (slcrmont als des Kantors Töchlerlein sind Prachtgcstaltcn. — Außer diesem Bilde wird noch ein zweiter Schlager vorgeführt, und zwar: „Das Nade-mäuschen", ein humorvollem Lustspiel in drei Allen, das bestimmt einen durchschlagenden Lachcrfolg erzielen wird. — Also versäumen Sie nichi, sich dieses ausgezeichnete Schlagerprugramm, das von morgen drn X. bis Freitag den N. Februar (vier Taa.e) vorgeführt wild, anzusehen! — Heute zum lctzlcnmalc „Der Mann mit den neun Fingern", der erste Detektivroman dr Nordist (5o. O. Der Film „Deutsch österreichisch-ungarische Elicr-truppen in den Fillertaler Alpen" fand auch bei den gestrigen Vorführungen allgemeine Bewunderung und ungeteilten Vcisall, und wird auch heute im Kino Ideal zum letztenmal vorgeführt. Theater, Kunst und Kiteratur. ^ (Wiener Kunftatademie.Abend.) Wenn sich die Wiener Arettldivci Mella Mars auf ihrer Fahrt längs den Kampffronten in Ost nnd West auf dcr Lascher Buhne unter dem seltsame» Titel „Wiener Kunswtadc-m,c Mend" bctätigt, so crwcckt das falsche Vorstellungen. Das Kabarett „Hölle" tst doch leine Kunstakademie! Das in dichten Scharen, trotz doppeltem Eintrittspreis, her-bcigcströmte Publitum war zweifellos auf akademische Genüsse nicht gespannt, wohl eher auf etwas Paprika. Hierin erblühte eine Enttäuschung. Außer in einer einzigen Zugabe, worin Ledas Abenteuer mit dem Schwan verführerisch angedeutet war,» waren die Vor» träge dcr ungeheuren Tragik des jetzigen Völterringcns angepaßt, teils tiefernsten, pathetischen, teils politisch-satirischen InHalls. Die Hauftlpsefsertorncr hatte die Zensur hcrausgcNaubt. obgleich sic auf dcr Ankündigung stnndcn, wahrscheinlich nicht sehr zu Dank mnncher Teilnehmer an diesem „Kunstaladcmie-Abcnd". Mclla Mars soll, wie Sachkenner behaupten, nur eine ebenbürtige Rivalin haben, die Pariser Nrettllönigin Yvettc Gilbert. Dcr Referent hatte bisher leinen Einblick in Kabarett- Darbietungen. Das vibrierende Temperament der sprühende Charme, die fabelhafte Ausdruckssicherh:i/, die Feinheit und Eleganz der in gesucht einfachem, schwarzem Kleidchen auftretenden Künstlerin, allcs kam zusammen, um das Aild der erstklassigen Chansonette, wie sie sich am Pariser Montmartre zeigen mag, lebendig zu machen. Ob sic nun mil dramatis' ' cr das «heiße Herz" des für seine Königin ' Troubadours oder die rührende Elegie des towi 5l.moes im ,Heller-lein" oder die grausige Poesie des Krieges im „Landsturm" usw. gestaltete, ob sie unsere Feinde in starker Satire verspottete, immer war es im Rahmen der hier gestellten Aufgaben vollkommenste Ausdruckskunst, Der Konwki mit dem Horcrlreis war vom ersten Augenblick an hergestellt. Mng man die Brettlkunst als die leichjeste und lockerste aller Kunstdarbietungcn persönlich entschie» den ciblehnen, gefesselt wurde man doch. Daß demnach nach beiden L'»''"'>"-"».pen nicht cndenwollende Hervor» rusc Zugaben >)cken suchten, ist begreiflich, wenn sich anch sl^" > ,,^ Künstlerin — nach 15 Liedern — dem nicht enden Bcifall gegenüber doch unnach» giebig erwilv. ^n nicht einwandfreiem Deutsch meldete der Theaterzettel: „Sämtliche Musiken zu den Ehansons vom Koinponisten Bcla Laszty". Diese graziöse Mlsik wurde vom Begleiter am Klavier, Herrn Netting er, mil feinster Anpassung hervorragend gut bargeboten In dcr Mitte zwischen den Liebcrvorlrägcn stand dic t'n-akNgc Komödie von Nobitschck „Das schwarze Rätsel". Ein effektvoller Nühncnscherz: eine Pariser Apachen-dirnc wird in den Salon eines Marquis' verschleiern, vor dem sie den ganzen Jammer ihrer verkommenen EN-stcnz ausbreitet, um ihn dann doch zur Liebe zu bekehren. Am Schlüsse ist das Ganze nur raffinierter Trick einer Schmispiclcim, die in der Rolle der Apachin ihre Kunst zeigen wollte. Unterstützt von den hiesigen Schauspielern Iuhn, Tema und Riemer spielte der Gast die verlumpte Prostituierte mit faszinierender Lebenolak,,!!, Da? Theater war nusverkauft. Tc. Exzellenz Herr ^ n dcbfträsidcut Baron S ch warZ nnd Frau Gemahlin be-suchjcn die dcm Notcn Kreuz gewidmete Vorstellung. H. — iDcr Musilvercin Masbcna Matica"» > staltet Samtzwg dcn 15 d. M. nm « Uhr abend großen Saale des .Hotels „Union" das zweite ^ le ' ' (das achte 7t zu Gl' .^....... .^fürsorge seit .^.„^,. ,.>,,.....,, ^. >^an wirken berühmte kroatische Künstler aus Zagreb mit, und der Ecllovirwose Herr Pros. Jure Tkal^ic- um-Klauicrvirtiiose Herr Prof. Hermann Gruß. — ^I > gramm: 1.) Konzert für Violoncello (D Dur) von (5 c». Lalo: Prälubio - Allegro maestoso ^ Intermezzo — Introduction — Rondo. 2. ») Noctnrno snur für die linke Hand) von Slriabin; >>) Tabati^e ü Mnsique von Liadov; >) >c über ,/,i I. Tkal^U'; <>) S^nnde de Pierroi von I, 6) Abcndlicd von Schumann; l5) Vito vim T. . — Preise der Plätze: Sihc zu 5, 4, 3 und 2 K, Plätze zu 1 K, für Studierende zu 60 H. ?»«.«„,., Eintrittskarten in der Tabaktrafik des Dolcncc in der Pre^ercngcisse und an " > > .»,,»- zerles von 7 Uhr ab an dcr Kasse. > men wer- den dankbar angenommen und auLlgcw,(>rn. (Konzert Julius Varga.) Der Kartenvoroerlaus für den übermorgen ini großen Knsinosnl s ' ' >,dl-n dcn .Klavierabend hat bereits br r«»«»,»«» ,ng«»«r«»«z«. il28l!llizt llie mte llriliilizrllll X!il!!l:!l- Ilill! W>M dörai zbor Delniške stavbinske družbe „Union" v Ljubljani ki se vröi dne 24. februarja 1916 ob 4. uri popoldne v dvorani hotela „Union", I. nadstropje. Dnevni reds 1.) Poroèilo upravnega sveta o poslovanju in bilanci za leto 1915. 2.) Poroèilo nad/.orovalnega sveta. 3.) Volitev petih èlanov nadzorovalnega sveta. 4.) Ereutualni predlogi delnièarjev, ki se pa morajo vsaj osem dni prej naznaniti predsedništvu, da pridejo na dnevni red obènega zbora. NB. Delnièarji, ki hoèejo izvrševati svojo volilno pravico, morajo pet dni pred obènim zborom položiti delnice v piaarni hotela «Union», Miklošièeva cesta, od 11. do 12 ure dopoldne. 368 üllgeii Uniformjerunos-flnstalt: Back & Fehl Laibach Stari trg 8 Laibach (entlang der Straßenbahn). 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