Aiikiiktp Wokl>r«blM, (!)rgan der verfasiungspartei in Kram. AbonneINents - Bedingnisse: InIerIio » r - Prei I e: Nr. 155 Ganzjährig: Für Laibach st. 4.— Mit Post fl. 5.— Kaldjiidrtg: . . . 2.— . . . 2.50 vierteljährig: . . . 1— . , , 1.25 Samstag, den 28. Juli. lkinlpaltige Petit-Heile k 4 Ir., bei Wiederholungen ; 3 Ir. — Anzeigen bis 5 Zeile» 20 Ir. Redartion, Administration n. E r P >d i t i o „ : Herrengasse 4!r. H. 1883. Fiir Zustellung iu's Haus: Bierteljiihrig Iv Ir. Leine factiöse Opposition. Wie wir schon in der letzten Nummer unseres Blattes hervorgehoben haben, kann die krainische Bersaffungspartei auch speciell von ihrem politischen Standpunkte gehobenen Gefühles auf dic Kaisertage Rückblicken. Sie. deren Wirken stets von officiöser Seite heruntergesetzt und von der nationalen Presse mit besonderem Behagen als jenes der sactiösen Opposition gekennzeichnet wurde, kann mit hoher Befriedigung sich s"gcn. daß ihre Bestrebungen, welche 'in erster und letzter Linie dem Schutze der deutschen Cultur und Sprache in Kram, dem Kampfe gegen die nationale Jsolirung Krains und gegen die Schaffung eines neuen staatsrechtlichen Gebildes Slovenieii gelten, gemäß den vielen, von dem Kaiser Änch-N-»,-» Mil d,» d-s Herrschers übereinstimmen- Wenn Se, Ma,estat ,n beinahe allen Schulen der Landeshauptstadt auf die Notbwendiqkeit der Kenntniß der deutschen Sprache hinwies wenn Er selbst sich >m Berkehre aus-schließlich derselben bediente, wenn Er namentlich in der Nehrerl'ildungsaristalt und dem Lehrkörper des Gymnasiums gegenüber cs aussprach, daß die SuM!dm, dn3»S-»d.m Nationale sondern eine österreichische zu sein habe. so hat Er damit zugleich alle auf die Erhaltung MMeton. Die Krauenarbeit in Krains urgeschichtlicher Zeit. Die Ausstellung weiblicher Handarbeiten in der kpg-n Ob-r«llch«>°' du-ch --ich- SM-, Mmmg. sal iakeit und mitunter auch durch künstlerische Vo-tlenduna dem Beschauer vielseitige Anregung bietend, Erhält durch die gleichzeitig ausgestellten prähistorischen tzeaenstände aus Krain, worin ebenfalls Frauen-2n vertreten sind, eine höchst interessante Beachtung; daher bei dem Umstande als d.ese Landes-^sstelluna Culturersche,nungen vieler Jahrtausende ^Ufaßt, es eben jetzt Platze fern durfte über ^ie St lluna der Frauen in der Familie und über ^ie von ihnen herrührenden Artefacte aus der Ur-kit Krains hier Einiges anzufuhren. der Sa'nmlung der Pfahlbaugegenstände Jeanen wir vielen Objecten, die offenbar aus ^rauenhand hervorgegangen find. Doch wollnr wir Wächst Einiges über d.e damalige Beschäftigung ^ u-n unter theilweifer Benutzung der vom Mündlichen Kenner der Urgeschichte Oesterreichs M M uch in seinem Vortrage „über die grauen ^ dn Uraeschichte" gegebenen Andeutungen anführen. Bäkrend die Pfahlbauern der Jagd oblagen, Nscks»na betrieben oder auf dem angrenzenden ^erboden sich mit dem Anbau von Lein und wahr-peinlich auch von Getreide befaßten, mochte den des Deutschlhumes in Krain gerichteten Bestrebungen in Seinen hohen Schutz genommen und. wenn Er die Nothwendigkeit der Bewahrung des Gefühles der Zusammengehörigkeit betonte, damit auf den innigen Zusammenhang, in dem Krain seiner alten historischen Stellung gemäß mit dem Reiche verbleiben soll, hingewiesen. Damit aber glauben wir, ist auch jeder Zweifel darüber beseitigt, daß die Verfassungspartei in Krain. wenn sie selbst in diesem Sinne und gegen den täglich wüthenderen Ansturm der Slavisirung, sür das alte Krain und gegen das neue Slovenien wirkt, nicht eine factiöse Opposition treibe, sondern sür das Wohl des Landes, für staats-erhaltende Tendenzen eintrete. Nicht minder bedeutungsvoll waren die Kundgebungen des Kaisers an das Land und seine Bewohner, von den „Slo-venen" ist dort ebenso wenig, als von den „Deutschen Krains" die Rede. „Meine lieben Krainer" hat Se. Majestät in der huldvollen Erwiderung aus die Adresse der Landesvertretung dic Bevölkerung des Landes genannt und damit deutlich zu erkennen gegeben, daß unser engeres Vaterland im Reiche nur als eine politische Individualität, als das Kronland Krain bestehe und daß dessen ganze Bevölkerung, möge sie der deutschen oder slovcnischen Nationalität angehörcn. dem kaiserlichen Herzen gleich nahe stehe. Frauen die Einsammlung der Früchte der Wassernuß (li'Lxa, imtaus) anheimgestellt gewesen sein; diese Frucht, von angenehmem kastanienartigen Geschmacke, lieferte die vorzüglichste vegetabilische Nahrung den Seebewohnern und muß, nach den vorgekommenen massenhaften Abfällen der zerschlagenen Nußkapseln zu schließen, ausgedehnte Strecken des einstigen Laibacher Sees mit einer nngemein reichen Vegetation bedeckt haben. War einmal die Ernte vorüber, so läßt sich annehmen, daß alle weitere Verarbeitung der enthülsten Wassernuß und des Getreide der Frau oblag. Sie hatte die Früchte zu mahlen, wozu die Mahlsteine und Kornquetscher dienten, zwischen denen die Körner zerrieben wurden. Das Mehl war selbstverständlich nicht fein und weiß, wie das heutige, sondern nur ein Schrotmehl, aus dem sowohl eine Art Brei bereitet wurde, wie die Speisereste an zerbrochenen Töpfen zeigten, oder auch Brote von der Größe unserer Semmeln und vom körnigen Aussehen des sogenannten Grahambrotes, von welchem Gebäck sich beispielsweise in Mondsee in Oberösterreich verkohlte Stücke gefunden haben. Außer der vegetabilischen Nahrung stand der damaligen Kochkunst auch eine große Fülle von Fleisch der Hausthiere, als Schlaf, Ziege, Torfschwein, Torfrind, ferner mancherlei Wildbraten zur Verfügung, darunter am häufigsten Hirsch, Reh, Wildschwein, Bison. Bär, Biber, DachS u. s. w.. allerlei wildes Geflügel und insbesondere Fische, vorzugsweise Hechte Eine besondere Aufmerksamkeit verdienen dieß-salls auch die Worte, welche der Kaiser an die Gemeindevertretung der Landeshauptstadt Laibach richtete, in welcher Er die Erwartung aussprach, daß die Landeshauptstadt den bisherigen altösterrcichischen Charakter auch weiterhin bewahren werde. Daß hierin eine leise Mahnung an die Communalvertretung. die betretene Bahn der Verflovenisirung der Stadt zu verlassen, gelegen war. kann wohl nicht bezweifelt werden. Eine Landeshauptstadt, wie Laibach, welche an der großen Verkehrsader des Reiches zu dem Meere gelegen und aus so vielfachen Verkehr mit deutschen Nachbarländern gewiesen ist. deren Gemeindevertretung aber die deutsche Sprache aus Schule und Amt abschafft, deutsche Bürger mit unverständlichen slove-nifchen Zustellungen molestirt. deutschen Kindern den Besuch ihrer Schulen unmöglich macht und überhaupt jedem fremden Wesen eine offene Abneigung enkgegenbringt — eine solche Stadt bewahrt nie und nimmer den Charakter eines österreichischen Gemeinwesens. Indem die krainische Verfassungspartei cs war, die die Leitung der Stadt seit Jahren in altöster-reichifchem Sinne führte und unter deren Wirksamkeit auch aller Fortschritt in Laibach entstanden ist, kann sie sich des hochbefriedigeudcn Bewußtseins er- und Waller in riesigen Exemplaren, deren zahlreiche Ueberreste ein beredtes Zeugniß vom einstigen Fischreichthum des Laibacher Seebeckens geben. Das Fleisch wurde nicht bloß in Töpfen gesotten, sondern auch gebraten, und zwar da in jener Zeit offenbar noch keine Bratröhren existirten und nur das offene Herdfeuer zur Verfügung stand, ähnlich wie auf einzelnen Inseln der Südsee mittelst erhitzter Steine, mit denen das Fleischstück umschlichtet wurde. Viele solcher Hitzsteine mit allen Spuren des Gebrauches wurden aus dem Pfahlbau nächst Brunndorf ausgehoben. Die Reste von der Tafel sielen den Hunden zu, unter denen es auch damals manchen Liebling der Frauen gegeben haben mag. freilich waren es nicht immer Knochenabfälle, über die sie sich hermachten, mitunter gerieth auch irgend ein Werkzeug aus Bein vom Arbeitstische der Frau in ihre Zähne, was den häuslichen Frieden empfindlich gestört haben mag. Von den beiden Hundearten, die in dem Pfahlbau sich vorfinden, dem Hunde der Steinzeit und jenem der Bronzezeit, war elfterer — dem heutigen Spitz ähnlich — klein von Gestalt, wahrscheinlich vom Schakal abstammend, der eigentliche Hüter des Hauses, während der letztere, dem Wolfshunde in der Gestalt nahekommend, seinen Herrn auf den Jagdzügen begleitete. Außer der Zubereitung der vegetabilischen und thierischen Nahrungsmittel wandien die Hausfrauen der Pfahlbauern auch der Einsammlung von Hasel- freuen, dem kaiserlichen Willen gemäß gewirkt zu haben-, sie hat aber auch alles Anrecht, die Anerkennung. welche der Monarch der Entwicklung und Verschönerung der Stadt zu zollen die Güte hatte, auf sich zu beziehen, dcnn was in Laibach zur Hebung der Stadt geschehen, ist vor der Einsetzung der nationalen Gemeinderathsmajorität geschehen, deren einjähriges Wirken in dieser Richtung eben noch gar nichts auszuweisen hatte. Wenn also das Wirken der krainischen Ver-fassungspartei mit dem hohen Sinne des Kaisers übereinstimmt, wenn anderseits die extrem nationalen Bestrebungen der Slovenen auch nicht in einer Aeußerung des Monarchen eine Ermunterung erfuhren, dann können wir getrost auch weiterhin an unseren altösterreichischen Principicn offen und entschieden sesthalten, der Kaiser selbst ist cs ja, auf welchen wir uns berufen können. Der Schluß der Laijerreije. In der Station Aßling fand ein festlicher Empfang des Kaisers statt. Pyramiden und Triumphbogen schmückten den freundlichen Gebirgsort. Herr Luckmann, Direktor der krainischen Industrie-Gesellschaft, mit den dort stationirten Gewerkschaftsbeamten und die Gemeindevorstehungen der Umgebung begrüßten den Monarchen, der über den Wildstand und Waldbestand eingehende Erkundigungen einholte. Auf allen Stationen von Lees bis Tarvis fand ein festlicher Empfang statt; überall waren die Vertretungen der Bezirke und Gemeinden, die Geistlichkeit, die Schuljugend, die Vereine, die Bergknappen, sowie ein zahlreiches Publikum erschienen, welche den Monarchen mit endlosen jubelnden Zurufen begrüßten. Auf dem Bahnhofe in Tarvis wurde der Kaiser vom LandeSpräsidenten in Kärnicn, Freiherr» v. Schmidt-Zabierow, und von den Spitzen der Kärntner Landes- und Militärbehörden, vom Fürstbischöfe Wierrli aus Gurk, vom Adel und von der Bevölkerung ehrfurchtsvoll begrüßt. In Villach richtete der Kaiser an die anwesenden Staatsbeamten, Officiere und Bürgermeister Ansprachen und Anfragen. Bürgermeister Dollhopf drückte den Dank der Bevölkerung aus für die Unterstützung, welche an- nüssen und Kornelkirschen, welche eine sehr beliebte Zugabe bei der Mahlzeit waren, indem von deren Schalen und Körnern auf dem Seegrunde sich riesige Massen vorfanden, ihre besondere Aufmerksamkeit zu. Nach den ebenfalls dort aufgefundenen Ballen von Samenkörnern der Himbeere zu schließen, scheint inan ein Getränk aus dem Saft der Himbeere bereitet zu haben. Die aus knorrigen Wurzelstöcken der Eiche ausgehöhlten Näpfe dienten als Milchbehälter; ja man wird nicht irregehen, ihnen auch die Kenntniß der Käsebereitung zuzuschreiben, sowie ihnen auch die Bereitung des Methes aus Honig und des Bieres aus Gerste nicht unbekannt gewesen sein dürfte. Die im Pfahlbau aufgefundenen, in wunderbarer Weise durch die schützende Decke des Torfes erhalten gebliebenen Buchenschwämme dienten wohl dazu, um aus ihnen den Zunder zu fabriciren. Es ist überflüssig, darauf aufmerksam zu machen, ivelch' cultursördernde Bedeutung in der Kochkunst steckt; die Entwicklung derselben hat aber eine andere Kunst zur nothwendigen Voraussetzung, das ist die Kunst, aus Thon Töpfe zu machen. Beide stehen in einem innigen Zusammenhänge, beide werden auf allen primitiven Kulturstufen von den Frauen geübt, und ist gewiß die Annahme keine ungerechtfertigte, daß wir die Erfindung und erste Entwicklung der Töpfcrkunst den Frauen zu danken haben. Es mag dabei zugestanden werden, daß Spielerei der Kinder dazu die erste Veranlassung gegeben hat, daß manche zufällige Erfahrung, aber läßlich der Überschwemmungen den Beschädigten zu Theil wurde. Die Fahrt von Tarvis bis Aussee gestaltete sich zu einer ununterbrochenen Reihe von herzlichsten Ovationen und aufrichtigsten Kundgebungen der Loyalität seitens der Bewohner KärntenS und Steiermarks. In allen Stationen, bei allen Haltestellen, bei jedem Bahnwächterhause, welche Objecte alle festlich geschmückt waren, sah man die Bevölkerung in feierlichem Gewände, die Vertretungen, die Geistlichkeit, die Schuljugend, die Vereine und Corporationen und hervorragende Notabilitätcn versammelt, um dem Monarchen neuerlich die Beweise von Liebe und Anhänglichkeit darzubringen. In Judenburg ließ der Kaiser das 9. Jäger-Bataillon defilir.-n. In Leoben empfingen den Monarchen der Bezirkshauptmann, der Fürstbischof Dr. Zwerger, die Spitzen der Behörden und Aemter und die Gemeindevertretungen des Bezirkes. Der Kaiser besuchte die Stadt; Schuljugend, Feuerwehren und 700 Bergknappen bildeten Spalier. Im großen Saale deS Gemeindehauses fand die Vorstellung der k. k. Beamten, der Gemeinde- und BezirkSvertre-tungen, des Handelskammerpräsidenten, des Ossiciers-corps. der Geistlichkeit und Schulvorstände statt. Der Kaiser besichtigte alle Etablissements des dortigen Hüttenwerks und verabschiedete sich hiernach in leutseligster Weise von der Bevölkerung, die herbei-geeilt war. den Monarchen zu sehen und zu begrüßen. Die Reise des Kaisers Franz Joseph I. durch Steiermark und Krain wird in der Geschichte beider Kronländer unvergeßlich bleiben. Politische Wochenübersicht. An die demnächst erfolgende Begegnung der beiden Kaiser von Oestereich und Deutschland knüpft der „Standard" nachstehende Bemerkungen: „Es würde schwer halten, die Vortheile zu übertreiben, welche aus dem deutsch-österreichischen Bunde für die beiden betheiligten Staaten fließen, und ebenso wäre es schwer, die Wohlthaten zu überschätze», deren Europa durch die Festigkeit dieses Bündnisse- theilhaftig geworden ist. Es ist keine geringe Sache, in einem Jahrhundert, das trotz eben wieder zumeist an der Wirkung des Herdfeuers, z. B. auf den zur Verbindung der Herdsteine verwendeten Lehm, vorausgegangen ist, daß es aber doch die Frauenhand gewesen, welche den ersten Topf geformt, welche denselben zum ersten Mal mit Wasser gefüllt und an das prasselnde Feuer gestellt hat. In dem ältesten, der sogenannten Steinzeit angehörigen Pfahlbau sind Form und Technik noch sehr einfach und selbst roh, doch schreitet die Entwicklung rasch vorwärts und am Ende dieser Zeit begegnen wir nicht nur einer großen Vollendung in der Verarbeitung des Materials und in dem Vorgänge des Brenneris, sondern auch einer staunens-werthen Mannigfaltigkeit der Gefüßformen. Wir sehen ausgestellt größere und kleinere Töpfe, Schüsseln, Schalen, Krüge, selbst Specialitäten mancherlei Art. Aeußerst mannigfach ist die Verzierung der Gefäße, und verdient das sehr häufige Kreuzorna-ment unsere besondere Beachtung; auch in der Farm der Henkel zeigt sich eine große Mannigfaltigkeit, darunter eine Abart, wo an einzelnen reich verzierten Scherben die in verdickter Gefäßwand angebrachten Durchbohrungen die Stelle der Henkel vertreten, durch welche Fäden zum Aushängen dieser Geschirre gezogen wurden; sie haben eine auffallende Uebereinstimmung mit altperuanischen Gefäßen. Die Töpferscheibe war zu jener Zeit noch unbekannt, alle Gesäße wurden aus freier Hand geformt, und das macht es uns erklärlich, daß selbst bei gleichen Formen nichts Schablonenhaftes vorkommt seiner theoretischen Friedensbezeigungen durch die Zahl, die Dauer und den blutigen Charakter seiner Kriege zu trauriger Berühmtheit gelangt ist, sich eine Dekade des Friedens — wenigstens sür die meisten Völker Europas — gesichert zu haben. Wenn wir den Krieg Rußlands gegen die Türkei ausnehmen. der eigentlich mehr ein orientalischer als ein europäischer genannt zu werden verdient, so haben wir Alle, seit Fürst Bismark den glücklichen Gedanken faßte, Central-Europa gegen die Angriffe vom Osten und Westen zu sichern, eine Periode internationaler Ruhe genossen. Es unterliegt durchau-keinem Zweifel, daß Frankreich nur durch das deutsch österreichische Bündniß davon zurückgehalten wurde, mit den traditionellen Ansprüchen auf seine Stellung hervorzutreten; und eben so sicher ist es, daß Rußland sich nicht mit den zweifelhaften Bortheilen, die ihm vom Berliner Congrefse eingeräumt wurden, zufriedengegeben hätte. Das größte Interesse für uns hat die Erhaltung des europäischen Friedens, und der deutsch-österreichische Bund ist der Wahrer desselben." Wochen-Chronik. Der Aufseher der R e b l aus -Durch sor-schungs-Arbeiten im politischen Bezirke Rann in Steiermark wurde vor vierzehn Tagen in der Gemeinde Zurowetz von mehr als hundert Bauern, welche, mit Stöcken und Hauen hewaffnet, sich zusammengerottet hatten, aus einem Weingarten hinausgejagt und sammt seinen Arbeitslcute» durchgebläut. Den l6. d. srüh fuhr nun die Reblaus-Commission unter Assistenz von sechs Gendarmen zu den üblichen Durchforschungs-Arbeiten nach Ober-pohorza. Als sic zu den Weingärten kam. wurde sie bereits von ca. dreihundert Bauern und Bauernburschen erwartet, welche ihr den Eintritt in dir Weingärten verwehrten. Es kam nun zu längeren Auseinandersetzungen zwischen der Gendarmerie und den Bauern. Auch der politische Commissär ersuchte die Leute, ruhig nach Hause zu gehen und die Weingärten durchforschen zu lassen. Seine Worte fanden indeß keine Berücksichtigung, und da die Bauern eine drohende Stellung einzunehmen begannen, so schritt die Gendarmerie ein. Erstere und daß uns jedes einzelne Stück in einer Weise anmuthet, als ob die Bildnerin ihr ganzes Wesen in dasselbe gelegt hätte. Ueberblickt man die gaM Neihe dieser Gesäße so offenbart sich ein ss entschiedener Charakterzug in denselben, daß man zweifeln könnte, ob sie denn in Wirklichkeit aus der Hand der Frauen hervorgegangen sind; jedoch die Töpferinnen drückten denselben, wie es bei einigen Untersätzen von Schalen der Fall ist, ihre vier Finger in Kreuzform ein und prägten gewissermaßen die Fabriksmarke dem vollendeten Gefäße auf oder sie brachten das einfachste Ornament an dem Topfe hervor, indem sie an dessen Außenseite mit den nicht ganz geschlossenen Fingern herabfuhren, oder dem Gefäße durch Nägeleindrücke ein schuppiges Aussehen gaben. Ungemein häufig sind in dem Laibacher Pfahlbau )ie wohl nur als Kinderfpielzeug zu deutenden Näpfchen, Töpfchen und Schälchen; die Kinder der Psahlbauern suchten darin ihren Zeitvertreib, sie , kneteten ihre eigenen kleinen Töpfchen, sie bildeten sich ihre an dem Halse an einer Schnur angehängten thönernen Klappern, indem sie kleine lose Steinchen mit einer geschlossenen thönernen Hülle umgaben und das Ganze bald in Gestalt eines sitzenden Vogns, eines SchweinchenS u. s. w. formten. Eben die Erscheinung der Kinderspielzeuge aus Thon spricht ganz entschieden gegen einen gewerbsmäßigen ^'Nb Töpferei in der älteren Pfahlbauzeit; nur das der Mutter konnte so anziehend aus dre Kinde wirken. setzten sich nun zur Wchrc und schleuderten Steine nach den Gendarmen, webhalb der Ranner Wachtmeister Feuer commandirte. Der Postensührer aus Wisell gab denn auch einen Schuß ab. welcher den Grundbesitzer Vineenz Lapuch sofort todt zu Boden streckte und einen zweiten Landmann verwundete. Die übrigen Gendarmen aber machten einen Ba-ionnet-Angriff und verwundeten sechs Bauern mehr oder weniger schwer. Jetzt erst zerstreute sich die Menne Die Commission durchforschte nun die Weingärten und kehrte mit einem Jnhaftirten nach Rann zurück. ^ ^ In Wien starb am 14. d. Hosrath Heinrich Freiherr v. Ferste l, der bekannte geniale Architekt, der sich durch die Votivkirche ein unvergängliches Denkmal gesetzt hat. In Linz entleibte sich der Präsident der dortigen Sparcafs^ Dr. Franz Lad in sc r. in Folge quäl- vollen Rückenmarkleidens. Die Ortschaft Gröslhof bei Oberdrauburg in Kärnten wurde von einem großen Elementar-llnalücke heimgesucht. Herabstürzende Felstrümmer »Ich-N- H»"'"?" v« -Md M. störten in einer halben Stunde alle Schutzarbeilcn, welche seit der letzten Überschwemmung an jenem Punkte des Drauthales ausgeführt worden waren. Demnächst feiert Deutschland den 400jäh- riaen^Geburtstag M artin Luthers; eS wird rum Vorthcile evangelischer Priester und Lehrer eine allgemeine deutsche Lehrerstistung in's Leben gerufen. ^ D> Büßung des Kaisers Wilhelm durch Kaiser Franz Joseph findet am 2. August in Gastc>n^tatt.^ Bischof von Parenzo-Pola, wurde zum Fürstbischöfe in G ö r z ernannt Der Wiener Gemeinderath nahm ei ein- die Der W Üimmia eine Adresse an den Kaiser gegen Eisenbahn-Decentralisation an. Die Adresse ^ di- Schädigung Wiens dnrch die geplanten Tür- -ln dar. hebt die Nachtheile derselben für d/n Nerkchr hervor, falls die deutsche Dienstsprache durch die Landessprachen der betreffenden Kronländer „l b. wird und verweift auch aus die bedenklichen klns* men der Deeentralisation im Kriegsfälle. T Petition des Görzer Landes-AuSschnsses E Einführung der sloveni,chen und nalie- N^großer Wichtigkeit sind die wie in keinem ^ „ Vsablbau bei uns vorgekommenen reich orna-te?T ongefäße. indeut uns in deren Ber-^nunaen die Nachbildungen der damaligen Weberei und Stickerei erhalten geblieben sind , Es ist eine durch die archäologischen Forschungen bekiätiate Tatsache, das; die Verzierung.» der thönernen LÄ nicht als ein selbstständiges Product der keranischen Kunst, sondern als Nachahmungen der ^.entik der Textilindustrie aufzufassen sind. An ausgestellten Geschirrfragmenten ist die ein-Schnur, das eingedrückte gewebte Band d°u«ch D.- Ich-N -b.n 5rreuzornament findet sich öfters m einer so 5. Ne-zierung auf dem Gefäße ivieder gegeben, selbst einer heutigen Kunststickerin als Muster ^ .ü,« e- Sogar die Art der Bekleidung der Pfahlbauern, in welcher als Stickerei das ? »rnament vorkam, ist uns in einem Thongefäß- und in einen, defecten Götzenbilde (Idole) aeblieben; jenes ist eine sogenannte Gesichts-erhalten g ^ der das hohle Kniestück einer Figur mit ausgestreckten verstümmelten menschl ch ,^llt, an dem Halse des Kruges ist die Anü"" a der Nase und der Augen vorhanden, di- Seite des Gesäßes zeigt eine bekleidete Kiaur an der Brust offen, mit an dem Rande des 2 ' einqestickten Quadraten, deren Felder das «„„Ornament tragen. Sowie heutzutage unsere Bauern auf ihren Pelzröcken an der glatten Seite nischen Unterrichtssprache statt der deutschen in den GörzerStaats schulen beantwortete der Unter-richttminister dahin, daß trotz der vorgebrachten Gründe ohne Beeinträchtigung einer der beiden Volksstämme die Einführung einer anderen Lehr-fprache als der deutschen derzeit nicht stattfinden könne. Am 22. d. M.. um 2/^9 Uhr Abends, ist bei Hütteldorf nächst Wien die Brücke über den Halterbach in dem Augenblicke, als ein ganzer Trupp Arbeiter, die mit ihren Frauen und Kindern einen Ausflug auf die Rainfchwiese unternommen hatten, eingestürzt. Mehr als 50 Personen stürzten in den Bach, zahlreiche Verletzungen kamen vor. In Veracruz (Nordamerika) starben vom Mai bis jetzt 144 Personcn am gelben Fieber und am 21. d. M. sind in Kairo 481 Personen an der Cholera gestorben. Am 23. d. faßte der in Belgrad unter Vorsitz des Königs versammelte Ministerrath den Beschluß, dem Vorschläge Oesterreich-Ungarns znzn-stimmen, wonach eine Brücke über den Savefluß zwischen Mitrovitz und Schabatz auf gemeinschaftliche Kosten erbaut werden solle. In der dalmatinischen Landstnbe übergab während der Debatte über die Sprachensrage Hosrath Papi Majestät beifällig aufgcnommenes Gedicht, welches die Ruhmesthaten der Habsburger schildert, höhnisch! Bemerkungen zu machen. Ein von Regierungsmänneril, üblich, Kindern Bärenzähne oder sogenannte Zahnperlen zur Beförderung des Zahnes umzuhäng^"; bestimmt aber wissen wir, daß die alten gerinanlM" , Mütter durchbohrte Zähne als Schmuck getragen haven. ^ Nach alledem war die Cultur in der Periode der Pfahlbauten keine so geringe, als es bei den beschränkten Hilfsmitteln den Anschein hat. Eine« mächtigen Anstoß erhielt sie durch die gewonnen! Kenntnis; der Metalle, namentlich des Kupfers welches in einigen messerartigen Schneidewerkzeuger in einem Kupferbeile und in mehreren Stechwerl zeugen aus dem Laibacher Pfahlbau vertreten i? Aslbald wurde es auch zur Zierde des Weibes ver wendet, wie dieß aus einem Paare in höchst prinv tiver Form gearbeiteten dünnen kupfernen Arss bändern zu ersehen ist. Eine durchgreifende Aenderung in der Beschäl! tigung der Frauen trat in Folge der Einführun-l der Bronze und des Eisens und der vervollkommnet-" Metalltechnik ein, wovon unS die aus den Grabes Hügeln der sogenannten Hallstätter Perio^ k Bronzezeit ausgestellten Tableaux mit reichen Bronz. und Eisenfunden ein glänzendes Bild liefern. Die Frauen dieser Periode trugen reich-Bronzeschmuck. Das Unterkleid wurde unter de' Halse mit einer kleinen Spange oder sogenann Fibula geschlossen und über dem Gürtel mit e,n^ b-l >mi Zoll b-»», ,uAI« S-h'-S- N „u,-n s>- mch. ,.1,-n inspirirtes Blatt sollte doch alle Beweise patriotischen Sinnes hervorheben. Wir würden uns eine Kritik des im Theater bei der Festvorstellung vorgetragenen slovenischen Gedichtes nicht erlauben; ja, wir finden es begreiflich, daß, wenn unter den Töchtern slove-niscker Zunge keine im Vortrage geübte Dame, trotz des jahrelangen Wirkens des slovenischen italischen Vereines aufzutreiben war, man sich an ein deutsches Fräulein, die Tochter des deutschen Edelmannes Herrn von Lehmann, wandte Wo es eine Feier zur Verherrlichung unserer erlauchten und geliebten Kaiserfamilie gibt, da sind die Deutschen in erster Reihe zu finden -..ni, kaben es stets bewiesen. Die 83 deutschen An-, 7°- Mch d,m .Sl-°. N»-°d- in d°- Ab. rebruna begriffenen Laibacher Turnvereines lassen sich E einmal nicht hinwegleugnen und srappirten, da der Sokol nur um drei Mann stärker aufzog. den Slov Narod" derart, daß er von krummen zuge-" nderten Leuten spricht, welche man in die Turner- " steckte- Wir haben in turnerischen Kreisen Kierüber Erkundigungen eingezogen und haben mit verändertem Lächeln die Auskunft erhalten, daß man k.; «nem Mitgliederstande von 123 unterstützenden d 68 ausübenden Turnern solcher Mittel nicht ^"dürfe Es wird übrigens Niemand hinter dem Kerum suchen, wenn er nicht selber dahinter »ckt hat- Der Dank des Sokol-Ausschusses in m i 64 des „Slov. Narod" über die „unerwartete A'-ilnakme" bei den letzten Festlichkeiten läßt tief rumal unmittelbar darunter Franz Jerfchek ««« Triest namens des Triester Sokol für freundliche Aufnahme, sogar selbst für „musterhafte Rewirtbuna" den Sokolbrüdern öffentlich Dank sagt. Aaram" „Sannthal" und andere Sokol-Vereine Und mit dem Danke zwar noch ausständig, waren Iber ebenfalls hier vertreten. Jedoch ungeachtet ihrer fordernden rothen Hemden gingen die Sokolisten ?«m Vorbeimärsche auf dem Festplatze an der großen m'lfznienae unbeachtet vorüber, während die schmucken M auch des Beifalles der ländlichen Zucker erfreuten. Charakteristisch ist die Aeußerung. l-be oberkrainische Bauern über dieselben machten: so tiöi in ta, pravi sokolisti, ki im^o krivo na „selineiä" jiostavlene", d. H. zu deutsch: "die wahren Vögel, die Sokolisten, sie .l'o -peresa Das sind haben die Schildhahnfedern „auf die Schneid* ausgesteckt. — (An dem Fest schießen,) welches am 15., 16., 22. und 23. d. M. auf dem hiesigen Schicßftande stattfand, nahmen 52 Schützen Theil. Beste haben gewonnen die Herren: Oscar Tfchinkel, Josef Zenari, Emerich Mayer, L. Pollak, Franz Ferlinz, Victor Galle, F. M. Regorschey, A. Su-pantschitsch, Josef Dornik, August Drelfc, Jeanrenaud, Nanzinger, H. Galle, N. Lentschek, Th. Ladstätter und Franz Rheitarek. — (Ein Augenzeuge des Festzuges in Laibach) schreibt der „Deutschen Wacht" in Cilli Folgendes: „Der unglückliche Versuch, gebildeten Menschen mit den Laibach er Sokolisten zu imponiren, hat sich dießmal in Laibach als eclatant mißglückt herausgestellt. Ich kann es als Augenzeuge aussprechen, daß der Kaiser beim Vorbeizug dieser sehr provocirend aussehenden Masse ein vollkommen ernstes Gesicht zeigte, während der Eindruck, den die famos aussehenden, so solide cin-hergehenden deutschen Turner Laibachs machten, ein offenbar wohlthuender war. Man erinnert sich unwillkürlich an die Freiknechte von ehemals, wenn man diese rothen Jünger Jahn's sieht." — (Die Lose der Nationallotterie) zu Gunsten des „Narodni dom" werden allenthalben ausgeboten, was nicht Wunder nehmen kann. Daß ober auch k. k. Aemter den Verschleiß dieser Lose übernahmen und annonciren, wie dieß seitens des hiesigen Postamtes der Fall ist, muß in der That überraschen und ist ein bemerkenswerthes Zeichen der Zeit. — (Zur Amtssprachenfrage inKrain.) Das Justizministerium richtete am 25. v- M. folgenden Erlaß an die Staatsanwaltschaften in Krain: „Das Justizministerium gibt sich der Erwartung hin, daß jene staatsanwaltschaftlichen Funktionäre, bei denen die Kenntniß der slovenischen Sprache noch nicht eine den Bedürfnissen des Dienstes vollkommen entsprechende ist, es sich angelegen sein lassen werden, diese Kenntniß in der möglichst kürzesten Frist sich anzueignen, um anstandslos Anklageschriften gegen slovenisch redende Beschuldigte in dieser Sprache verfassen und bei Strafverhandlungen vor dem Er-kenntnißgerichte, dann vor dem Schwurgerichtshofe ^II-uannte Klapperbleche und bronzene Trommeln, s dak eine derartig geschmückte Schöne nicht nur , flimmernden Glanz der goldfarbigen Bronze, . auch durch das Geklingel der Gesängstücke 2 sckon von weitem vernehmbar machte. Von Ohrgehängen in verschiedener Größe und N - rung sind mannigfache Formen erhalten ge-A. ? . «iS Anhängestück an einem Ohrringe befindet die sogenannte Kauri-Schnecke (O.vpi-Lea monot-i), Meeresconchylie, welche noch heutigen Tags bei m^-vvölkern die Stelle des Geldes vertritt, eine höchst beachtenswerthe That- ^ Neaervölkern die Stelle des Geldes vertritt, -a ist gewiß eine höchst beachtenswerthe That-^ ^dak noch jetzt, wie dieß an den ausgestellten ^ ckten der dem nicht unirten griechischen Glaubens-7??«tnisse angehörigen Bewohnerinnen von Bojanze - ^kckernembler Bezirke zu sehen ist, die genannte Vckenart einen wesentlichen Schmuck dcr am kleide (Aadunac) der Bojanzinnen hängenden -Quaste bildet. Von' besonderer Schönheit und Mannigfaltigkeit, 'len auch von einer erstaunlichen Größe waren ^"qlrmbänder, die an einem oder beiden Hand-r in einfacher oder mehrfacher Zahl getragen § " Auch der Oberarm sowie die Füße waren KLniuck von Ringen aus Bronze bedacht. Ein fast m ganz Europa sehr beliebter Schmuck »,-r Bernstein, der meist von dcr Küste der den Weg nach Italien durch Krain nahm, daraus Perlen von verschiedener Größe Form gemacht und sie zu Hals- und Brust- schmuck in oft sehr reicher Anzahl und geschmackvoller Anordnung zusammengestellt. Fast ebenso häufig kommen Ketten von verschiedenen, mitunter prächtigen Glasperlen vor, die durch den phönizischen Handel ins Land gekommen sind. Ein Bild der Tracht der Frauen dieser Periode ist uns in der bildlichen Darstellung weiblicher Figuren auf der berühmten Walscher Situla erhalten worden, wir sehen daraus, daß das enganliegende, an den kurzen Aermeln und am unteren Rande bordirte Kleid zum Theil von einem vom Kopf herabwallenden langen, schleierartigen Ucberwurf bedeckt war. Die meisten dieser Schmuckgegenstände zeigen neben einer vollendeten Technik auch so gefällige und wahrhaft schöne Formen, daß man den Trägerinnen dieses Schmuckes das Recht nicht bestreiten kann, auf ihren guten Geschmack stolz zu sein. Und wenn auch ein Theil desselben fremden Ursprunges sein mag, so gibt schon die Thatsache allein, daß sie an all' den Dingen Gefallen fanden und sich in ihren Besitz gesetzt haben, ein glänzendes Zeugniß für ihren Schönheitssinn und für eine außerordentlich rege und erfolgreiche Betriebsamkeit, denn nur durch sie konnten sie die Mittel herbeischaffen, sich in den Besitz der ersehnten Schmucksachen zu bringen. Noch ehe dcr Römer seinen Fuß auf den Boden dieses Urvolkes setzte, hatten es die Bewohner dcr Alpenländer verstanden, die Schätze ihres Landes mit Geschick und Fleiß auszubeuten. Ihr Ackerbau in slovenischer Sprache Anträge stellen und die Plaidoyers halten zu können; die Hindernisse, welche der Beobachtung dieser Weisungen entgegenstehen, wollen in dem nächsten Jahresberichte zur Kenntniß gebracht werden." — (Zur Sichelburger Frage.) Am 24. d. M. sind in Möttling die österreichischen und ungarischen Mitglieder der zur meritorischen Behandlung der Sichelburger Frage berufenen Commissionsglieder eingetroffen. Das Land Krain ist vertreten durch die Herren Gutsbesitzer Ritter von Savinschegg von Möttling und Regierungscommissär Jagritsch von Tschernembl. — (Sterbe fälle.) Drei krainische Adelsfamilien wurden in der letztabgelaufenen Woche von Todesfällen heimgefucht. In BreSniz nächst Radmannsdorf starb der Gutsbesitzer Johann Freiherr v. Marenzi in Folge eines Sturzes aus dem Wagen, in Grimschiz nächst Veldes Frau Marie Edle von Battisti, Schwiegermutter des Sectionschefs Freiherrn von Schwegel, und in Marburg Franz Freiherr v. Rechbach, Zögling der Theresianischen Akademie, Sohn des k. k. Majors Freiherrn von Rechbach. — (Aus der Landes-Ausstellung.) Die Ausstellung weiblicherArbeiten im Oberrealschulgebäude gibt bestes Zeugniß von den erfreulichen Fortschritten auf dem Gebiete weiblicher In» dustrie in Krain. Mit anerkennendem Auge besichtigen die Besucher der Ausstellung die mannigfaltigen kunst- und mühevoll gearbeiteten Spitzengarnituren, Teppiche, Decken, Schutztücher, Pölster u. a. des Frl. Johanna Föderl und ihrer Schülerinnen. Aus den weiblichen Industrieschulen der Ursulinerinnen-Convente in Laibach und Bischoflack liegen unzählige Proben des Fleißes zur Ansicht auf, als: Spitzengarnituren, Stickereiarbeiten, Musterbänder, Pölster, Sack- und Schutztücher, Strick- und Häkel-. gegenstände, gestickte Weißwäsche für Frauen und Kinder. Frau Marie Drenik präsentirt im eigenen großen Schranke: schön gestickte Pölster, Schuhe, Shawls und Schärpen. Ueberraschenden Anblick gewährten der Spitzen-Pavillon der Frau Karoline Lnpajne und die Arbeiten der Klöppel-und Spitzenschule in Jdria. Die Kunststickereien in Gold, Silber und Seide auf den ausgestellten Pöl- war ausreichend, ja ihr Pflug war vollkommener als der römische, schon damals wurde das norische Eisen in den Hammerwerken der Wochein und an den Abhängen der Belschiza in Oberkrain verarbeitet. Daß die Frauen der Bronzezeit an der Entwicklung der Cultur vollen Antheil genommen, ist nicht zu bezweifeln. Nicht ein einziger Gräberfund läßt auf eine untergeordnete Stellung der Frau schließen, vielmehr sehen wir in allen Verhältnissen die Frau als vollkommen gleichberechtigt; sie ist überreich mit Schmuck bedacht und in ihrem Tode werden ihr dieselben Ehren erwiesen wie dem Manne. Wir können schon im Allgemeinen ein Volk in seiner Gesammtheit darnach beurtheilen, wie es seine Todten geehrt hat, und insbesondere finden wir in den Gräbern der Bronzezeit und in ihrem Inhalte die schönsten Aufschlüsse über das Familienleben, über Freundschaftsverhältnisse, über Recht und Sitte einer längst entschwundenen Zeit. Muß es uns nicht innig rühren, wenn wir die Wahrnehmung machen, daß man beispielsweise den Kindern nebst dem Schmuck ihr Spielzeug in'S Jenseits mitgegeben hat? Welch' tiefen Einblick eröffnen uns solche Funde in das Familienleben und in den Kreis religiöser Vorstellungen einer Zeit, die dein Beginne unserer christlichen Aera lange vorhergegangen ist! Hat ja schon die Sitte selbst, den Verstorbenen ihre Lieblingsgegenstände mitzugeben, die Frauen im vollen Schmucke zu bestatten, etwas tief Ergreifendes an sich. Am 25. Juli. A1c;a»der Spelnk, VerkelirSassisteut der Südbah», 34 I., Pctersstrnße Nr. 53, Luu»c»t»berkulose. Im Livilspitale. Am 18. Juli. Barthelmä Zajc, Inwohner, 65 I., MaraS-niu-. — Cacilia ZauoLkar, Taglöbnerin, 42 I., Gehirn- erschütterung. — Am 19. Juli. Antonia Seme», Inwohnerin, 54 I., Bauklifelleutzunduug. — Am 21. Juli. Matthäus Oblak, Taglöhner, 50 I., rechts, vlenrit. Ersudat. — Maria Nagel, Inwohnerin, 50 I., Leberkrebs. — 2-ikobinc Peürun, Arbeiters-Tochter, I T., LebeuSschiväche. Im Garnisonsspitale. Am 20. 2uli. Jakob Doliuar, Jufouterisi, 24 I., Tuberkulose. , i» tv Den Betrag erhtlt jeder sofort zurück, bei de>» mein sicher wirkende« »obo- Ii.1,1 lnu> ( I - ohne Erfolg bleibt. Ebenso sicher wirkend bei Kahl-käpfigkeit,Haarausfall und Ergrauen derHaarc. I» I V» » i ! Erfolg bei mehrmaligem tüchtigen Einreibe» garan-tirt. — Lersandt in Original - Flaschen k 1 fl. 50 kr. und Probe-Flaschen L I fl. durch in : bei Hrn. Cd. Mahr. Kein 8ckl'! MM! civM 2N-17 Schwindel! LcklL ME! Kind ernährmehl. Vollständigste Nahrung für Säuglinge und schwächliche Kinder. »<" L»» »»«»!«« »O Großes Ehren Diplom. 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Bezüglich Ihrer uns ziliiekoinniene» Notiz, betreffend den Vorfall beim letzten Beisammensein von Turnern im Schwei,erhanse und den bezüglichen, de» Sachverhalt voll-kommen entstellende» und von Denunciationen wimnielnden Bericht de- „Slov. Narod" in Nr. 168, müsseu wir uns wegen Raummangels darauf beschränken, darauf hinzuweisen, daß bereits die Grazer „Tagespost" einen objectiven Bericht hierüber gebracht hat. Zur Charakteristik der Harmlosigkeit deS ganzen Vorfalles genügt die Bemtrkung, datz der aufgeregte Herr Magistrats-Commissär Tomec nicht sofort nach Verlesung der „Knittelverse", wie „Narod" behauptet, für die Ehre der slo-venischen Nation Mini- mum 20 732'9 193 -b 230 4-K N 2-7 Bewölkt, abwechselnd Regen, Nachts Gewitter. ri 732^ 4-23 » 4-1S-5 2't> Bewölkt, Nachm. SU. Gewitter aus SW., Abends heiter. 7324 -b l9'3 -b24 0 -f-14 8 17-5 Bewölkt, Nacha». zwischen 2 u. 3 Uhr Gewitter, später Platzregen,Wetterleuchten 23 734^2 4-16 5 4-18-2 11'8 ! ,,.n !j Tagsüber bewölkt, !! Abend« Aufheiterung. 2^ 731 l 4-17S -l-21'5 -1-13'» 5-0 I Wechselnde Bewölkung, Nachts Regen. 25 733 « !! -i-15'9 -b18'5 -l- tt'0 11 4 Vorm.Negen,Abds. heiter. Nachts Regen. Schneefall in den Alpen. 2,;i 73SK 4-17'5 -<-rl l i 4-12'8 »-N Schöner Morgen, klare Luft, Nach»,. Gewölke. die Alpen rein. Eingesendel. Herr ^ r » >» L ^ « Ii. LL 1 L «I », k. k. Hoflieferant und Kreisapotheker in Kornenbnrg. Nun bi» ich in der Lage, die v«i— Wirkung Ihres <»»»IitIIiiI«> bei und «I»i»»»i« mit Vergnüge» zn constatiren. Anch machte ich den Versuch bei L,i»lLn«I«ii der Blase bei alten Individuen und Halle Gelegenheit, vo» der mich zu überzeuge». Hochachlead ^«L I»«Tl«I»»>» «I,»I^«I» «II« ^I»«tI>«Ii«I». IL»»»>»t«I«;i»»t r L^, « I>,ni»««I»«It^ ,1« * I i ^«1». ItHViL«!«. It. It. I>«I1Iv1«, „,»t, <1186) Am IAlII>r«»« W»«»»I»tu„«. Beim An kaufe dieses Präparates bitten wir daS 4>. T. Publiknni. stets »» 1 « «I»»'»« Gj I«»I» tII » I il" zu verlangen nnd darauf zu achten» «I»««« ««^v«I»I ^««1« V'I»»«-Ii«-, als auch «Ii-i- t'«i»t«» mit «^I»Iix«»^ 8» I>ii1«ii»»i^I<« versehen ist Verstorbene in Laibach. A», 18. I»li. Michael äkerjaiie, Ma»rcr»-Sol>», 9 Mo»., Lhröiigaste Nr. 20, Brechdurchfall. — Lliristiua Godec, Säineiders-Tochler, 5 Mon., Krakangasse Nr. 27, Brechdurch-saH-'" Katharina Martinz, Privaie, >!4 I., Krakaudamm Nr. 10> Schlagfluß. Am 2V. Juli. Anna Pekic, DienstmagdS-Tochter, 6 W., ZlMinerergafe Nr. 3, Brechdurchfall. — Franz Peterlin, Asecuranz-Agent, 38 I Aiter Markt Nr. 3, Lungentuber-kulose. — Mana Za,e, Taglohneri», 46 I.. Kuhthal Nr. 11, Zehrfieber. Am 22. Juli. Anton Migliö. Tagli-huerS-Kind. 7 W., Ziegelstraße Nr. i, Brechdurchfall. Am 28. Juli. AloiS Sagorz, Hausbesitzer und Gastwirt!, 49 I-, Jakobsplatz Nr. II, Tuberkulose. — Maria Vreöar TaglöhnerS-Tochter. 6 Monate, Polauastraße Nr. 9, Brecht durchfall. Am 24. Juli. Katharina Brnner. ErpeditorS-Witwe, 73 I., PetelSstraße Nr. 19, Magcneutartiing. M sliOllillishez CS Mil in Urlterkrain, anderthalb Stunde» von der Eisenbahnstation Videm entfernt, in schöner und gesunder Gegeud gelegen, bestehend auS ver-schiede»en wohl arroadirte» Lillturgründen, »nmcittlich Weingärten vou vorzüglicher Lage und schlagbarem Walde, Schloß-uiid WirlhschaftSgebäudeu, Inventar nnd Vorräthen wird aus freier Hand preismürdig verkauft. — Auskunft ertheilt Dr. v» Schrei), Advokal in Laibach._<1187) 2—l Zr«8t«« ^Vvi»«iii»iiii ile^ NV«It in etwa vierzehn Tagen von Europa zu erreichen. Xorä-^mvrlliL. 8tvu«»i'n ! ttNIixb« k-ek«'»»! Heimstätten von 160 Acker Regieruugsland, keine weitere Zahlung außer 1» Dollar« für Stempel des Besry-DocumenteS. 2VV Millionen 'Ilcker für Ansiedlungszwecke. Bericht der 4 deutschen Ackerbau Delegirten, die kürzlich Hlnnitoba besuchten, sowie Äarten. illustr. Broschüren (auch in böhmischer Sprache) rc. und qenaue Jnsorma-tioncn bezüglich der Hilfsquellen, der Gewerbe, des Handels, von der Kllirlljl8ell6II ^l!Ilt>II' I» LIVL«» »OR 8—6 Liirkl»ii«l <1164) oder vouOttoMaaß.ÄLien. ^.l>l°«fl.!.S» Probe - Srcmpl H qrati« »nd franco. ^ 1N7» 'Md'VS'K 20—« UN>I »11» Iieit>>» U»i>t drivlliol, 8xv-eilrlar/.t Z-!Si.it!iIi8k!l iu Vrksüen (8LeIl8vn). Vr»«-I>«'!Iuttxeu; ^oläone DWMGUoüttlllv äor rvi>" '' 50 kr., qeb. KS kr. » Nenester Original-VriefsteUer v. Panl CorneU»», oder Musterbuch zur Abfassung aller im gewöhnlichen Leben voriom-mender Aufsätze und l?orresvcnden>en. 1M3 (162 S.) SN kr., ged. Sa rr. Kaiser Josef II. der Woylthäter seines Volkes von Dr. Franz von Nenberg. Mit » Illustration,». IE (IMS.) SN kr., geb. «5 kr. Neuestes bürgerliches Kochbuch für den einfachen Haushalt von Franziska Lettner, bestehend in i35 vorzüglichsten Koch- und WlrthschaftS-Recepten. 1^82. (160 S.) gr.tt« Stt kr., geb. 65 kr. 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A,oth. lir Depot für Krain bei Herrn D o m. i i i ^ R»d°lf«,vertb. - Depot« werden errichte«, u «E s-r Stadt Nern erregen besondere Aufmerksamkeit der beschauenden Frauenwelt. Die weiblichen Arbeiten der Zöglinge des Institutes Hut H. bestehend in gestickten Pölstern, Kiffen Schärpen, Wäsche, Wandkörben u. a. finden einstimmiges Lob. Eine große Anzahl Laibach er Damen, namentlich die Frl. v. Gariboldi, Ja-komisch, Kapus, v. Fichtenau, Fleischer, Golf, Freyer,' Steinroser, Kadivec, Samassa, Valenta, Stiwic'a und Moro lieferten sehenswürdige Artikel meMicher Handarbeiten zur Ansicht. Interessanten Anblick gewährt die Ausstellung nationaler Trachten aus dem Tschernembler Bezirke, eingesendet vom Gutsbesitzer Dr. R. v. Savinschegg aus Möttling. §nl,-nswerthe Beweise des heimatlichen Gewerbefleißes qebm die aus dem Bezirke Möttling zur Aus-st-lluna aebrachten Wäsch- und Kleidungs-stücke als: Handtücher, Tischtücher, Taschen, Strümvfe, Schürzen, Kappen, Gürtel, Hemden, llnt-rröcke Oberkleider. Jacken u. a. m. Ueberdieß lieat eine' Bauerntracht aus Oberkrain zur Ansicht aus Bis heute besuchten 5500 Personen die sehens- we^the Landes-Ausstellung. " (Ein segensreiches Werk des Deutschen Schulvereines" für Krain.) Die vom krainischen Landesausschusse veranstaltete Landesausstellung enthält in der Abtheilung der <5r--uanisse der Hausindustrie eine den ungetheilten Be'isall aller Besucher der Ausstellung findende, sehr aescbmackvolle Zusammenstellung gelungener Arbeiten d-r «om Deutschen Schulverein gegründeten Holzindustrieschule in Gottschee. Diese Schule hat zwar erst im December v. I- begonnen und schon erfreut sie sich unter der Leitung des tüchtigen Werkmeisters Ganselmaier aus Ischl eines sehr starken Zuspruches seitens der armen Bevölkerung; 19 Schüler besuchen sie dermalen und es melden sich von Tag zu Tag neue Schüler, um dort eine tüchtige Ausbildung in der Solzschnitzerei zu erlangen, die ausgestellten JeiLenhefte der Schüler, die vielen von diesen an-?-r-7l^ten Schnitzwerke liefern einen sprechenden R?weis welche vortreffliche Wahl der Deutsche Schul--Ein in der Bestellung des Leiters der Schule bat, welche aus zwei Lehrcursen bestehen soll. L T ist -ine zweite gediegene Lehrkraft dafür aewonnen deren Aufgabe cs fpec.ell sein soll, mit Ausarbeitung eleganter Spazierstöcke einen neuen ^Mrierweig für jene Gegend zu schaffen, aus welcker bisher alljährlich ein Massenexport von Wurrelstöcken betrieben wurde, welches Rohmateriale, herwärts bearbeitet, UN, verhältnißmäßig hohe Meise verkauft wird. Die von der Gottscheer Schule ausgestellten Musterspazierstöcke, welche von dem »weiten Werkmeister zur Probe angefertigt wurden, sieben den elegantesten Fabrikaten nicht nach, die man onanderwä bezieht. Als der Kaiser die Aus-stelluna besuchte, sprach er sich sehr anerkennend über die Leistungen der Gottscheer Schule aus und wurde ^ L2-U-. di- EH-. -u Th.il, s-, M°jchä, n-Nt ru werden. Wir können der Gottscheer Rü?aerschast dazu nur Glück wünschen, daß sie in Würdigung der großen Vortheile einer Äderten Holzindustrie für ihre Gegend die Grün-7 ^ ^r betreffenden Schule durch den Deutschen S^lv-rein kräftigst unterstützt hat, sowie auch in ^ Beziehung die hochherzigen Spenden des Mriotischen Schulfreundes Herrn S t a mpf l ,n Prag A Stammesgenossen m Kram hervorgehoben k m-rden verdienen. Der „Deutsche Schulverein« ^ mit dieser Ausstellung einen der schönsten be über seine elerikal - nationalen Gegner die es sogar gewagt hatten, ihn im Krainer . ' wegen hochverrätherischer Tendenzen zu ^..n^ren Falls der hochwürdige Herr Klun und 2^ten einer besseren Belehrung zugänglich sind, ;s,nen der Besuch dieser Abtheilung der LandeS-ausN-lluna bestens anzuempfehlen, der Deutsche Schul-2 hat mit den Erzeugnissen der Gottscheer Holzindustrie-Schule die gebührende Antwort auf die gegen ihn im Landtage erhobenen Anwürfe gegeben, kacta lo^uuntur! — (Von der landwirthschastlichen Ansstellung.) Die Prämiirung nachstehend genannter Aussteller landwirthschastlicher Maschinen und Geräthe fand am 22. d. M. statt. Prämiirt wurden: I. mit der silbernen Staatspreis-Medaille : Der krainische Bienen- und Obstzuchtverein und M. Ambroschitz aus Mojstrana für Bienenzucht-Geräthe, Johann DrobeL in Brood für Pflüge, H. Lanz in Wien und I. Carrow in Prag für Maschinen. Umrath L Comp, in Prag (vertreten durch I. G. Winkler in Laibach) für Dreschmaschinen; II. mit der bronzenen Staatspreis-Medaille: E. Schlegel in Laibach für Hufeisen, die Käsereigenossenschast in Wochein-Feistritz für Käserei-geräthe, A. Planinc in Weißenstein für Traubenrebler, I. Brogle in Budapest (vertreten durch I. G. Winkler in Laibach) für Trieurs, Mayfahrt L Comp, in Wien für Maschinen, Thomas Borer in Klagenfurt für Pflüge, Kleiner L Fleischmann in Mödling bei Wien (vertreten durch I. G. Winkler in Laibach) sür Milchwirthschastsgeräthe, Franz Omersa in Krainburg für Ketten, I. G. Winkler (Inhaber Heinrich Maurer), Albin Achtschin und Teröek L Nekrep in Laibach für Ackergeräthe; III. Anerkennungs-Diplome erhielten: Albert Samassa für Kellerei-Geräthe, Karl Hofbauer in Neumarktl für einen Pavillon, Aug. Tschinkel's Söhne in Laibach für Säemaschinen und Johann Malenschek in Tazzen für Dampf-Dreschmaschinen. — (Die Handelslehranstalt des Herrn Ferd. Mahr) hatte die Ehre, am 13. d. von Sr. Majestät dem Kaiser in Augenschein genommen zu werden. Der Monarch wurde in der festlich decorirten Vorhalle der Anstalt vom Director und dem aus 18 Mitgliedern bestehenden Lehrkörper ehrfurchtsvoll empfangen und hierauf von den im festlich geschmückten Hofe versammelten sämmtlichen Zöglingen dieser Anstalt mit der Volkshymne begrüßt. Zögling Faltin, ein geborner Wiener, richtete eine Ansprache an den Kaiser, die der Monarch in freundlichster Weise lobend beantwortete und an den Sprecher mehrere, dessen Nationalität und Berufswahl betreffende Fragen stellte. Der Kaiser besuchte die im ersten und zweiten Stockwerke situirten Lehr-zimmer und ließ sich vom Director Mahr eingehenden Bericht über die Anzahl der Zöglinge und deren Alter, über Unterrichtsplan, Unterrichtssprache, Zahlungsmodaliräten, Verpflegung u. a. m. erstatten. Der Kaiser nahm die Berichterstattung anerkennend zur Kenntniß und trug über Ansuchen des Direktors höchstseinen Namen in das Ehrenbuch der Anstalt ein. In die Vorhalle zurückgekehrt, richtete er auch an die Lehrerschaft einige, die einzelnen Lehrfächer betreffende Fragen und drückte beim Verlassen der Anstalt dem Herrn Director nochmals seine vollste Anerkennung aus. — (Aus den Jahresberichten der Mittelschulen in Laibach.) I. Das Ober-gymnasium zählte im zuletzt abgelaufenen Schuljahre 27 Lehrkräfte für die obligaten und 4 Lehrkräfte für die nichtobligaten Lehrfächer; weiters 690 Schüler, u. zw. 194 in der ersten, 92 in der zweiten, 89 in der dritten, 87 in der vierten, 73 in der fünften, 65 in der sechsten, 42 in der siebenten und 48 in der achten Classe; hievon gehörten 613 dem Lande Krain, 67 den anderen Provinzen Cisleithaniens und 10 dem Auslande an. Von der Zahlung des Schulgeldes waren 28 halb- und 229 ganz befreit; Stipendien genossen 133 Schüler; zur Maturitätsprüfung haben sich gemeldet 50 Schüler. Das neue Schuljahr beginnt am 17. September l. I. .— II. Die Oberrealschule zählte 19Lehrkräste und 227 Schüler, von Letzteren in der ersten Classe 86, in der zweiten 38, in der dritten 36, in der vierten 20, in der fünften 13, in der sechsten 21 und in der siebenten 13. Der Nationalität nach gehörten 163 dem Lande Krain, 53 Schüler anderen Provinzen Cisleithaniens und 11 dem Auslande an; zur Ablegung der Maturitätsprüfung meldeten sich 12 Schüler. Von der Zahlung des Schulgeldes waren 61 Schüler ganz und 7 halb befreit, 17 erhielten Stipendien. — Die mit der Oberrealschule in Verbindung stehende gewerbliche Fortbildungsschule besuchten 169 Schüler. Das neue Schuljahr wird am 16. September d. I. eröffnet. — (Ernennung.) Der Weltpriester Herr Dr. Johann Svetina wurde zum Religionslehrer am hiesigen Obergymnasium ernannt. — (Funde.) Am 19. d. M. wurden auf dem Plateau von Sava (Saudörsel) gegenüber der Eisenbahnstation Hrastnigg unter Leitung des Herrn Ferdinand Nosch Nachgrabungen unternommen und werthvolle Funde aus der Römerzeit zu Tage gefördert. — (Neue Telegraphen - Stationen) wurden in Unterloitfch und Komen-Koren bei Nabresina errichtet. — (Der Brandleger von Großotok nicht verhaftet.) Die Nachrichten über die vollzogene Verhaftung eines muthmaßlichen Brandstifters von Großotok sind unrichtig. Das in Radmannsdorf verhaftete Individuum steht mit dem Brande in keinem Zusammenhange, kam allerdings aus Udine, wurde jedoch festgenommen, weil es ausweislos war. Der Adelsberger Bezirk wird noch immer von Gendarmen durchstreift und wurden im Laufe der vorigen Woche drei italienische Ueberläuser in Haft genommen. — (Durch Blitzschlag) wurde am 7. d. die 72jährige Inwohnerin Ursula Kneß in der Kirche zu Nassensuß lebensgefährlich verletzt. — (Für Touristen.) Auf der Villacher Alpe (Dobratsch) wurde die Sommer-Telegraphen-station eröffnet. — (Neue Briefmarken und Korrespondenzkarten-) Die Post-Directions-Abtheilung des Handelsministeriums hat die von der Staatsdruckerei vorgelegten Muster für neue Postwerthzeichen geprüft und entschied sich für Briefmarken im Formate der alten, welche jedoch anstatt des Bildes des Kaisers den Staatsadler tragen. Die neuen Correspondenzkarten werden ihr Format behalten, allein aus festerem, glattem, nicht fließendem Papiere geschnitten werden. Dagegen wird die alte Form der Postcouverts aufgegeben und werden zweierlei Couverts zu 5 kr. zur Ausgabe gelangen, welche beide das jetzt übliche, moderne quadratische Format haben. Couverts zu 3 kr., welche erfahrungsgemäß fast gar nicht gebraucht wurden, werden nicht mehr in den Verkehr gebracht. Vom Büchertische. 1. Von dem illnstrirten Prachtwerke »»Rnkland, Land und Leute" (Leipzig, Greßner und Schramm) sind die Lieferungen 18—22 erschienen und damit ist der erste Band beendet. Wir können un« au» vollem Herzen dem Nrtheile einer Berliner militärischen Zeitschrift aiischiicßen, welche» lautet: „Ei bat im« wohlgetha», endlich einmal einer etwa» liebevolleren Behandlung unserer östlichen Nachbarn zu begegnen." — Da- Werk ist da» erste, welches eine Beschreibung ganz Rußland» liefert, und mit dem lebhaftesten Interesse haben wir diepräch-tigen Schilderungen de» Volksleben», der Sitte» und Gebräuche sowohl al» die Vorführung von Städten- und Dorfbildern genossen. 2. Das eiserne Jahrhundert. Von A. v. Schweiger-Lerchenfeld. A. Hartleben'» Verlag in Wien. 25 Lieferungen L 30 kr. Lieferung 1—4 ist erschienen und enthält eine Darstellung der Einführung der Dampfkraft, der Erbauung der ersten Lisenbahne» i„ England, ferner de» Beginn de» Kapitel» „Da» Flügelrad auf dem Lontinent." J„ diesem Kapitel wird auch da« Bahnwesen Oesterreich», die Ueberschienung de» kemmering, de» Karst, de« Brenner, die Durchfnrchnng de« gesummten östlichen Alpengebicte» mit Schienenwegen (Pnsterthal-, Rudolf«- und Gifelabah») eingehend besprochen und in Bildwerken vorgeführt werden. D»« Werk ist hochinteressant un» empfehlen»merth. krLmUrl I>^on 1872, IVivn 1878, ksrls 1878 8ilderuv AväaMe. Laxlöluier b LitterMslls klunzfsäi ^snos Liirvk L»II»8«II, W'l'eseill»!« LULl^sirt, sovis «rxrodt rurä. xssoKLt^t von msäioiQlsoLsL ^utorMtsn, vis Lilwderxer, Vlroliovs, Hirsvll, 8p1exelbvrx, 8eaii/oiii, Lulil, XussdLum, Lgmaroll, Lussiiianl, krieü-rvlvli, 8v1iu11re, ^Vanäerlieli etv. vsräisnt mit üeelit Li» äas Vor^ü^liokste und wirksamste aller Litter^ässer smptolilsii ru vvsräsn. — MsäsrlLxsa siriil in irllsn soliäsn N!nsrLl^L8ssr-IiLLätuvßSN uuä den iLsisten ^xotirs^sv, Look virä gebeten, stets Lusärüll^lieti 8 -u vsrlLvxsil. 1»S7 10—s vor Lssit-er: LvärvLS SLXlvdllvr, vllÜapSSt. Fußboden-Glam-Lack. ^ Diese vorzügliche Composition ist geruchlos, trocknet sofort imch dem Anstrich hart und fest mit schönem, gegen Nässe haltbare» Gla»,, ist unbedingt eleganter nnd dauerhafter als jeder andere Anstrich. — Die beliebtesten Sorten sind der gelbbraune Slanzlaek (deckend wie Oelsmbe) n»d der reine Klmizlack ohne Farbezusatz. Niederlage für Iaibach bei M. 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