3al5r 81 Ulr. 94 Erscheint wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage) Schriftleitung, Verwaltung und Buchdruckerei, Tel. 25-67, 25-6.'! 25-69, Marburg, Badgasse Nr. 6. Ollar&urg a. 6. »rou, Dtn 26. u. 27.3lj)rll 1044 liibcratcn- und Aboancmcnts-Annahiuc in der Verwaltung. Bczugspr^^is \bholcn oder durch die Post monatlich Din 26.—, bei ZusteUunß Din 27 .p— für das Ausland monatlich Din 40^. ElDZclnummcr Din 1.50 and Diu 2.— Manuskripte werden nicht retoumiert. Bei Antraten Rückporto bclfoffcn Preis Ofn fSO Üllotturflfr äntuno Der Führer in Marburg.' Überraschender Besuch in der Unterstefermark—Jubelsturm um unsern Befreier XeisseeseAuiec Jag. Der Führer war bei unsl Er ^ Ht Maitourg» der alten deutschen Stadt, seinen Einzug gehalten. Er hat die Untersteierma'Tk aufgesucht. Es drängte Ihn wohl, da® Land m sehen, das min als fln^patos Olied hi die große deutsche Heimat zurückkehren durfte. Und die dienten der Söhne und Töchter des stei-rischen Unterlandee, das er berreit hat uis so langer, lan^r Qual und Not, sie ichhigen ihm jiibelnil entgegen. Der itrahlende BHck unserer Augen, unsere 'neude, die Icdne OrenoEen keimt, sie haiben hm gesagt, wie überströmend unser Dank Ist und wie innig unsere Lietie. I Wir durften den Führer sehen! Den Mann, der da« deutsche Volk groß jnd stark und einig gemacht hat, der ein it';ies Europa aufbaut, in dem jeder den hin geibührenden Platz einnehmen soll, n Friede und FreHiett herrschen, in Icüi nicht mehr ein Staat gegen den an-jcren ausgespielt wird, in dem nicht iiiclir ingland und das Judentum hetzen und c{.iieren werden. Eine neue, schöne Veit ersteht. Wir durften luHite dem Führer danken! Danken für all seine unendliche Müht ind Sorge. Sie galten auch uns. Wir hier [in der jahrtausendalten Grenze des Deutschtums empfinden mehr als irgendwer all das Herrliche, das aus dem Wollen Ics Führers erstanden ist. Wie viel grau-nine Schläge sind ai|f uns niedergesaust, ivclch drückendes Los war uns beschielen. Und jetzt ist die schwere hast abgeschüttelt, die Ketten sind gefallen für iii^erdar. Und wir geloben dem Führer: Treu wollen wir sein. Treu und ^chor iam. Was der Führer uns befiehlt, wir wollen es freudig erfüllen. All unser Hab iiid "Gut, unser Leben gehört ihm. Und hm gehört auch unser aus tiefster Seele Jringendes Gebet, daß die Vorsehung ihn gesund erhalten, ihn segnen und schützen nöge. A. Ger, Der Führer besichtigte Marburg Auf seiner Fahrt nach Maii>urg traf ier Führer am frühen Vomrittag, ü\>er Heltersberg kommend, an der nördlichen itndtgrenze von Marburg ein. Die Wagen les "ers und seiner Begleitung nah-nen sodann itiren Weg durch die Mühl-jasse zur Drau, wo der Führer zum er-tenmal halten ließ, um die von den Ser-)cn bei Ihrem Rückzug gesprengte Drau-)rü zu besichtigen. An der Drau ent-ang fuhr die Wacfenreihe dann in die Mtstartt, nachdem der Führer auch die weite gesprengte Draubrücke besichtigt latte. P" ch die Nagystraße erreichte der ührer den Domplatz, wo er seinen Wa-Jen *"'eHer verHeB, um die Bauten Alt-Harburgs zu besichtigen. Von hier begab fikh der Führer dann rt- ^urg. Marburg, 26. April. In der Reihe der festlichen Tage, die Marburg seit seiner Befreiung durch die ruhmgekrönte deutsche Wehrmacht erlebt hat, war der heutige Tag der schönste und feierlichste und bcdeuteiMiste. Unser Führer Adolf Hitler traf in den Vonmittagsstiuiden, von Spielfeld kommend, in der »jefreiten Draustadt ein. Schon auf der Fahrt von Spielfeld nach Marburg verbreitete sich die Kunde von der Aniouift des Führers wie ein Lauffeuer von Dorf zu Dorf, von Gehöft zu Gehöft Fassungslos vor übergroßem Glück, d?.- "ie noch Icaum zu glauben wagten, eilten die steirischen Bauern asuf die Straße und grüßten in Dankbarkeit und tiefer Erschütterung den Mann, der das Großdeutsche Reich schuf,' der das deutsche Volksheer den größten Siegen der Weltgeschichte entgegenführtc und nun auch unsere Untersteiermark einer großen, verheißungsvollen Zukunft entgegenbringt. Gegen 9 Uhr 30 traf der Führer in Marburg ein. Völlig überrascht von dem unerwarteten Glück, blieb alles in den Straßen, durch die der Zug des Führers seinen Weg nahm, voll von Dankbarkeit und Begeisterung stehen, aus den Nebengassen eilte groß und klein dem Wagen des Führers entgegen und von Mund zu Mund ging mit einem Male die Nachricht; Unser Führer ist da! Nach einer kurzen Fahrt durch die Stadt begab »ich der Führer, begleitet vom Clief der Zivilverwaltung, Gauleiter und ReU:hsstatthaltcr Dr. U i b e r r e i-ther, und mit seiner ständigen Begleitung in den Festsaal der Burg, wo sich zum historischen Empfang die Führer der Volksdeutschen und dk; Vertreter des Ein-Satzstabee und der Behörden versammelt hatten. Nachdem sie dem Führer vorgestellt worden waren, verließ Adolf Hitler, der mit jedem Einzelnen Worte gewechselt hatte, den Saal und schritt zu seinem Wagen, um die Rückfahrt nach Spielfeld anzutreten. iJi Aufnahme: Prcsse*Iioffniann MarburggrlisstiliHiFiihrer Mitten im arbeitslrohen Alltag Marburgs und mitten im ersten Aufbau des t)efreiten Landes kam der Führer zu kur-1 zem Besuch In die Draustadt. Noch bot I Marburg das gewohnti Blkl geschäftigen Lebens, als vor dem Führer her die Kunde seiner Ankunft durch die Stadt ^e. Aber noch ehe die Hausfrau auf der Straße Zelt hattei ihren Cinkaufskorb auf ! die Seite zu stellen, noch ehe der Kauf-I mann seinen Laden für die Minuten der Führervorbeifahrt geschtossen hatte, um jden Führer sehen zu können, war der [Führer selbst da! I Aus den' Geschäften, von den Ver-I kaulsständen, wo immer sie sich im Au-I ;i:enblick befanden, stürmten die Marbur-! ger herbei, säumten Im Nu die Straßen, I durch die der Führer seinen Weg nahm, < und begrüßten Ihn mit Heilrufen, in denen : ihre ganze erschütternde Freude lag. Gedrängt voll waren die Gehsteige vor der Burg und hier steigerten sich die .fubeistürme Ins Unermeßliche, als der Führer seinen Wagen verlieU, und, freundlich lächelnd KrüUend. mit dem Gauleiter und seinem Gefofge die Bune betrat. Historische Augenblick« in der Burg Indessen hatten sich im Festsaal der Burx die Angehörigen der Volksdeutschen Führung, die Vertreter der volksdeut. sehen Mannschaft, sowie des Einsatz* stabes des Chefs der Zivilverwahung mit Parteixenossen Steindl und der Standort-üiteste Ma}or Götz eingefunden. Der nicht endenwoilende Jubel der Volks-senossen, die sich während der Ankunft der Wagen des Führers spontan auf dem Burxpiatz eittgefunden hatten, drans in die Räume der Burg. Immer wieder hallten die vielstimmigen Rufe »Wir danken unserem Führer« durch den Aufgang und den Festsaal der Burg. Die Spannung der deutschen Mannen die durch 23 Jahre, unRebeugt durch Verfolgung und HaB. die alte Draustadt deutsch erhalten hatten, war aufs Höchste gestiegen. In dem Ausenblick, der die Krönun;; des fangen schweren Kampfes bringen sollte, ht dem Augenblick, da die versammelten Männer sich dessen bewußt wurden, letzt Ihrem Führer gegenüberzustehen und Ihm ins Auge zu blicken, in die.?em Augenblick straften sich alle Gestalten. Es herrschte völlige Stille. Der Fuhrer kommt! Der Führer betrat den Saal. Der Chef der Zivilverwaltung in der Untersteiermark, Gauleiter und Reichsstatthalter Dr. Uiberreithor war an der Seite def Führers. Die ständige Begleitung des Führers schk>ß sich an. Angesichts der angetretenen Volks-tumskämpler wandte sich der Führer zunächst an Hans Baron, der den Kampf des Uirterlandes bis zum siejfrei-cheii Einzug der deutschen Wehnnacht geleitet hatte. Hans Baron erstattete al' Vertreter der Volksdeutschen des stein-sehen Unterlandes de.n Führer die Mel- Seite 2. »Marburgej* Zeitunjj« 26. u. 27. April Nummer 94 duas. Laiise hielt der Führer die Hand des verdienten Maiiaes. AjiscbUeßend wurden dem Führer die angetretenen Männer der Volksdeutschen Führung vorbestellt. Jedem widmete der Führer Worte der Begrüßung- an verdiente Kämpfer richtete er Fragen über die Art ihres Einsatzes. Erfüllung der Sehnsucht Leuchtenden Blickes gaben sie Antwort dem Manne, dessen Kraft und Füh-rertum ihnen in den langen Jahren der Not Richtung und Aufgabe gewiesen hatten, dessen Taten für Großdeutschland sie im Kampfe gestärkt und im Widerstand ermutigt hatten. Es waren feierliche Augenblicke für leden von ihnen, die schönsten ihres Lebens, die Erfüllung einer Jahrzehnte langen unermeßlichen Sehnsucht. Der Führer war ins deutsche Marburg gekommen, er sah die befreite Draustadt, er weilte an den Stätten des deutschen Kampfes und des deutschen Sieges! Der Führer war mitten unter uns und bückte uns in die Augen! Dieses Bewußtsein, dieses große, alle Tiefen des Herzens erfüllende Gfücksgefühl beherrschte alle, zu denen der Führer in der Marburger Burg sprach, Treue bis zum letzten Atem- iug Anschließend meldeten sich dem Führer die Vertreter der Wehrmacht, des Einsatzstabes und der Behörden. Adolf Hitler blickte im festlichen Saale nochmals zu den verdienten deutschen Volkstums-kämpfem zurück und verließ dann, von dem tiefbewegten dankbaren Oruß der Anwesenden, wie von einem feierlichen Schwur der Treue bis zum letzten Atemzuge l)egleitet, den Raum. Der Chef der Zivilverwaltung in der Untersteiermark, Gauleiter und Reichsstatthalter Dr. Uiber-reiter und der Vertreter der Volksdeutschen Hans Baron schritten an seiner Seite. Der Gruss der Jugend Auf dem breiten Treppenaufgang der Burg hatten unterdessen die Mädchen der Volksdeutschen Jugend Aufstellung genommen. All die Freude und all das Glück der deutschen Jugend, nunmehr wieder deutsch sein zu dürfen in der Heimat ihrer Eltern, wieder und nun für alle Zukunft in der deutschen Steiermark zu lebten, klang dem Führer aus dem Heimatlied entgegen, das die Mädchen mit hellen frischen Stimmen anstimmten. »Hoch vom Dachstein an« sangen sje mit dem ganzen Überschwang ihrer jungen Herzen, jenes Lied, das die wieder errungene Einheit und Freiheit der ganzen Steiermark von den Eisfimen im Norden bis zu den Rebenhügeln tief im Süden an der Save versinnbildet. Und wenn dabei den Männern und Frauen, den Jungen und Mädels die heimlichen Tränen in die Augen traten, dann waren es die Tränen des fassungs-losen Glücks, den Führer zu sehen, dessen Antlitz ihnen in den Tagen der Unterdrück-kung genau so wie in den Tagen des Sieges und der Freiheit das Teuerste ist auf Erden für immerdar. Marburg im Jubel In die Klänge des Dachsteinliedes mischte sich der ununterbrochene Jubelruf der Volksmenge, die auf dem Burgplatz und der anschließenden Tcgetthoff-straße der Abfahrt des Führers harrte. Als der Führer wieder vor der Burg erschien, brausten ihm neue Jubelstürnie entgegen, für die der Führer, der einige Augenblicke verweilte, lächelnd und grü-f^nd dankte. Unmittelbar vor ihm hatte sich die Marburger deutsche Jugend aufgestellt, deren Dcgetsterungsorkan er seine fÄsondere Aufmerksamkeit schenkte. Als er endlich seinen Wagen wieder bestieg, da ließ sich die Menge nicht mehr halten, sie umringte den Wagen des Führers. Nur langsam konnte sich der Wagen aus dem drängenden Strom der Deutschen Marburgs lösen und im Schritt wieder nordwärts rollen, der Gauhauptstadt Graz zu. Hinter ihm blieben Marburg und seine deutscheii Bewohner. Fassungslos waren Sic vor Glück, Tränen und Freude in den Augen, daß sie der» Führer, kaum dnß er ste befreit hatte, nur' schon tn ihrer schienen deutschen Stadt zu Bcsuch hatten. It^ermopyien in DeutfcDer 13 mit 30.000 im etegebiei um drlecOettiaiiö berfentt / "SAW 872 feinO- licDe Durd^ Kriegsmarine eineebracfit / 55 3lug)euoe am So en D(rnt({)tet Berlin, J6. April Das ÜbcrkommanJo der Wehrmacht gibt bekannt; »In Griechenland wurde der Thermo-pylenpaß durch umfassenden Angriff ge-nommen, der Feind damit aus einer besonders starken und seit langem ausgebauten Verteidigungsstellung geworfen. An diesem Erfolg haben wieder Gebirgs-truppen hervorragenden Anteil. Durch fortgesetzte Angriffe gegen Schiffsansanimiungeii In den griechi^hen Gewässern fügten Kampfflieger- und Sturzkampffliegerverbände auch gestern dem Feind schwere Verluste zu. Sie vernichteten westlich der InSel Thernia ein Handelsschiff von 60(M) brt. und erzielten an anderen Stellen auf drei großen Schiffen Bomben volltreiier. Wie sclion durch Sonderniclduiis bc-kamitgeijebcn, vcrsenlae die Luftwaffe auBcrdem am 33. April fünf Transport-und MatcriaJschiffe mit insgesamt 21.C)00 brt. und beschüeligtc weitere Schiffe — darunter einen Zerstörer und ^wei Hiifs-kriegsschiffe — so scliwer, daß sie für die Einschiffung des. britischen Expeditionskorps nicht mehr Verwendung finden können. Bei Angriffen gegen den Flugplatz Argos wurden zwei feindliche Flugzeuge im Luftkampf abgeschossen und 36 Flugzeuge sowie zahlreiche Kraftfahrzeuge am Boden zerstört. Ein viermotoriges britisches Flugboot wurde in einem Hafen der Insel Salamis.in Brand seschossen. Ein in überseeischen Gewässern operierendes Kriegsschiff, das bereits die Versenkung von 29.000 brt. gemeldet hatte, vernichtete weitere 30.000 brt. feindlichen liandelsschiffsraumes. Bei bewaffneter Aufklärung, die sich am 24. April ül)er große Teile der britischen Insel erstreckte, Schoß ein Fern- aufklärer ein britisches Jagdflugzeug vom Muster Spitfire ab. | In der letzten Nacht belegten Kampfflugzeuge wieder den Kriegshafen Ports.' mouth wirksam mit Spreng- und Brand-1 bomben. Es entstanden neue Zerstörun-1 gen in den Hafenanlagen mit weithin! sichtbaren Qroßfeuern. Weitere Luftan-I griffe richteten sich gegen kriegswichtige Ziele an der britischen Ostküste. Kampfflugzeuge versenkten ostwärts Dundee drei Handelsschiffe mit zusammen 14.000 brt. aus einem Geleitzug und beschädigten ostwärts Sunderland ein großes Schiff. Bei Küstenanflügen des Feindes am Tag und in den Abendstunden in die besetzten Gebiete brachtc Marineartillerie zwei, .Jagdflieger und Flakartillerie, je ein Flugzeug zum Absturz. Leichte Seestreitkräfte schössen in der Nordsee ein foindliches Flugzeug ab. Der Feind flog in der letzten Nacht in das norddeutsche Küstengebiet ein und warf unter anderem Bomben auf die Wohnviertel der Stadt Kiel; entstellende Brände konnten schnell gelöscht werden. Wehrwirtschaft'liclier oder militärischer Schaden ist nirgends entstanden. Die Angriffe forderten einige Opfer unter der Zivilbevölkerung, Ein Nachtjagdflu^zeug mit der Besatzung Leutnant Völkers (Kommandant und Flugzeugführer), Feldwebel Bielnie (Bord funker) und Feldwebel Gürtner (Bord-schütze) schoß innerhalb 45 Minuten vier feindliiche Kampfflugzeuge vom Muster Bristoil-Blenheim ab. Die deutsche Kriegsmarine hat seit Kriegsbeginn 872 feindliche und in Dienst des Feindes stehende Handelsschiffe mit einem Qesamtschlffsraum von etwa 1,900.000 brt. eingebracht, oder In besetzten Häfen beschlagnahmt. Die von Korvettenkapitän Kretsohmer u. Kapitänleutnant Schepke geführten Un- tei seeboote sind von der Feindfahrt nicht zurückgekehrt Beide Etoote waren an kürzlich unter schwierigsten Bedingungen durchgeführten Vernichtungen von feindlichen Geleltzügen maßgebend beteiligt und haben hierbei ihre Gesamterfolge beträchtlich erhöht. Korvettenkaipitän Kretschmer hat nunmehr neben der Vernichtung von drei feindlichen Zerstörern — davon zwei während seiner letzten Unternehmung — insgesamt 313.611 brt., darunter die Hilfskreuzer »Laiirentic«, »Patroclus« und »Forfar«, Kapitänleutnant Schepke 233.971 brt. feindüchen Schiffsraumes versenkt. Die beiden Kommandanten,' in Anerkennung ihrer hervorragenden Dienste im Freiheitskampf des deutschen VoHtes mit, dem Eichenlaub zum Ritterkreuz ausgezeichnet, haben mit ihren tapferen Besatzungen unvergänglichen Lorbeer errungen. Ein Teil der Besatzung, unter ihnen Korvettenkapitän Kretschmer« geriet in Gefangenschaft.« Berlin, 36. April Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekaiwi-t; »Die Luftwaffe erzMte auch am 24. AprH bei unentwegten Angriffen ge^en Schiffsziele im Se^gebiet um Griechenland große Erfolge. Durch Bombenwurf wttrden dreiz€lin Haodelssciiiffe mk zn-saimnen rund 5(K000 brt. T^rniobtet, 17 weitere HandelssciilHe schwer beschädigt. Außerdem gelang es, ein kldoes KHegsschiff m versenken uod auf elaem weheren Kriegssdilff älterer Bauart Bombentreffer zu enkka, Dfe Zahl der In Grledieiilatiil am Boden zerstörten Fhtgsoeuce hat sich noch welter erhöht. Es wurden auf verschiedenen Fhtgplätzen Im Laufe des gestrigen Tages insgesamt 85 Qngzeuge zerstört.« Der deutsche Vormarsch JUNGE AUSTRALIER BERICHTEN ÜBER DIE HEILLOSE FLUCHT DER BRITEN UND GRIECHEN S t 0 c k h 01 ni, 26. April. Noch vom Schrecken gelähmt, schmutzig und totmüde, berichten australische Soldaten, die zur Nachhut der fliehenden britischen Armeen in Griechenland gehörten, einem United-Press-Korrespondenten in Athen, dessen Meldung in »Dagens Nyheter« widergegeben wird, von der Flucht der von den vorwärtsstürmenden deutschen Panzerverbänden geworfenen englisch-griechischen Armee. :(>Kampf und Flucht und Flucht und Kampf« so erklärten diese australischen Soldaten, ging es ohne Atempause die ganze Zeit. Deutsche Flugzeuge aller Typen, Dornier, Henkel und Messerschmitt, donnerten ohne Unterbrechung über den Köpfen der englischen Armee dahin. Die britischen Rückzügsstraßen lagen ständig unter einem nicht abreißenden deutschen Luftbombardement, Am »Olymp«, so erzählten die Australier weiter, wurde zusammen mit neuseeländischen Truppen der Versuch gemacht, Widerstand zu leisten. Wieder habe der deutsche Vor-marscij die britischen Armeen jedoch nach Süden davongejagt, Deutsche Pioniere hätten den deutschen Panzerverbänden Wege gesprengt, die vorher für Tankeinheiten völlig unpassierbar gewesen seien. Nachts habe der gesamte Kriegsschauplatz den AnbHck eines Vulkans explodierender Granaten und aufblitzender Mündungsfeuer geboten. Englands im SüUosfea imolwemlbar ist. Angesichts dieser fOr England nieder-^schmetternden Tatsache, der Lage m Nordafrika und der GroBverlttste der britischen Lifftw-aiffe ist es mstäntffch, wenn — wie es in dem Beridüt helftt — Stimmen der Kfttik an der brittKben Hee-resieitaiig von Tag zn Tag wadneo. Man spricht bereits offen von einem völligen VeiAagen der mÜU^rlschen FOhfuug und fordert, daß sie in anDcr Vater hat das gewollt« — Mler Vater hätte sei- :D(r 900r(r... »Der Nationalsö2laH»mus ist keine Lehre der Trägheit, somlcrn eine Lehre des Kampfe», keine Lehre des Glückcs, des Zufalls, sondern eine Lehre der Arbeit, eine Lehre des Ringens und damit auch eine Lehre der OpfCf.« (Rede am 30. 1. 36) ne Freude daran g'ehabt« — »Schade, daß der Vater das nicht mehr erlebt hat« —, wie oft haben wir diese Worte gehört und sethst gesiprochen. Der Wille unserer Vorfahren war und Ist die Richtschnur in unserem Leben. Auch unsere Kind-er und Kindeskinder sollen dereinst uns, unsere Arbeit und unser Sorgen in Ehren halten können. Schön soll unsere Heimat Vierden und gut sollen die Kinder es haben auf d®m Boden dieser Heimat. Besser al.d wir, viel besser. Denn wir mußt^^n es erdulden, daß fast dreiunzwanzi'g lange Jahre der Feind über unser Land herrschte. Und wie hat er geherrscht! Viele von uns hat er vertrieben, die Ortschaften und Straßen verfielen, in Schulüen sind wir gckonnncn. Denn nirgends hatten wir eine Hilfe an diesen fremden Gcwalthai)€rn. Ausgepreßt haben sie uns, und die blutig verdienten Stcuergeldor, die sie uns abnahmen, wir sahen nichts mehr davon, weiß Gott, was Sic damit gemacht und wo sie es vertan haben. Uns hat es keinen Nutzen gebracht. Und nun ist dieser Staat, den sie mit Lüge aufrichteten, zerfallen. Denn keine Lüge kann in der Welt von Dauer sein. Wir aber, wir haben wieder unser Unter-steirerland fest in unseren Händen. Der Führer des deutschen Volkes, Adolf Hitler, hat es uns gegeben. Wie einem guten Vater wollen wir ihm dafür Uankb^ir s'ein immerdar. Aber wir wollen auch zeigen, daß wir wert und würdig sind der uns wiedergeschenkten Heimat. Wir wollen alles, was unter der Fremdherrschaft verwahrlost, beschmutzt und zerschlagen wurde, wieder herstellen, wollen es säubern und neu aufbauen. Mit Freuden schreiten wir an las Werk und mit Freuden folgen »vir dem Ruf, den der Chef der Zivilvcrwaltung in der Untersteiermark, Re!chsstatthalt:r Dr. Uiberr:ither, an uns alle ergehen l:eß, uns im Rnhmen des Steirischcn Hei nat-bundes zum Führer und zum Großleut-schen Reich zu bekennen. In den nftrh-^t^n T: ,en werden wir luf-ireniffn wcrdt^r un«s beim Steiri'^chen Hti-malhifnd Mti, Wir v •d':*'' kommen. Mflnner und Frauen. Denn wir alle wollen ia mithelfen und mitarbeiten im \'j'"bau iinr-erer Heimat, unserer Unter- 'icrmnrk FIn wunderschöner Garten •»oll sie werdr^n im OroRdeutschen Reich, l nz vorne wnll'^n wir stehen in der R -,t'mer roohen, die es nicht habe g(5ben können. Man wisse nun, daß England alle diese Nationen falsch unterrichtet habe. Hinsichtlich der Kricgsvorbercitmigen Englands, seiner militärischen Stärke und Fortschritte im Kriegsgeschehen. Genau -SO fal8<^ halK) England die Vereinigten Staaten unierrichtet, da es in Kriegszeiten die M'^ahrheit durch Agitation ersetzte. Wenn England die USA ersuche, in Buenos Aires, .?6. April Das in der argentinischen Hauptstadt erscheinende Blatt »F:l Pueblo« stellt in einem Sonderbericlit unverblümt fest, dati die gewissenlosen und leeren Ver-5>prechungen der Yankees große Mitschuld an dem Zusanmienbruch Serbiens und der schweren Niederlage Griechenlands hätten. Hätte nicht das Weille Maus Serbien aufgestachelt, den bereits unterzeichneten Beitritt zum Dreimächtepakt zu widerrufen, wäre Jugoslawien niemals in den Krieg gezogen worden. Hie groKmäulIge Ankilndlgirng, die -Aufleli- Stockholm. 2(\ Anril Senator W h c e l e r erklärte nach einer In »Nya Dagligt Allehanda« wiedergegebenen U. P. Meldung aus Washington, daß man Ihm mit physischer Gewalt gedroht habe, falls er seine isolationistische Tätigkeit fortsetze. Lissabon. April Nachdem man in Lo-ndon eingeseticn hat, daß nach den schweren ^chuigen n Jugoslawien und nri.\-'iit?n'i\nd 'n diesem Raum nichts mehr geijjn das Orofldeut-sche Reich unternommen werden kann, und daf3 dort keine i^ropa^anJa i lelir d'e Tatsachen der britisrhcn N >. .' rl.t :e au'^ der Welt zu schaffen vermag, heirinnt d'e britische Agitation nunmehr auf der Ibe- den Krieg einzutreten, dcnJte es daJbci zuerst an sich und an das britische Empire. In ihrer Antwort an England sofl-ten die Amerikaner daher gleichfalls zuerst an Amerika und an die Wcsthemi-sphüre denken. Er, Lindbergh, sei zu der Überzeugung gekommen, daß dte Vereinigten Staaten diesen Krieg nicht für England gewinnen könnten ungeachtet aller Hilfe, die sie geben könnten. Amerika besitze nur eine Einmeerflotte. Die Armee sei unausgcbildet und ungenügend gerüstet. Die Luftwaffe besitze eine ungenügende Anzahl nnodemer Kampfflugzeuge. Die wirklichen Totengräber der Demokratie in Europa, so fuhr Lindbergh fort, seien die Interventionisten, die ihre Völker unvodTcreitet in den Krieg geschickt hätten. Von Polen bis Griechenland seien deren Voraussagen falsch gewesen und ihre Politik Mißerfolge. Lindbergh forderte dann dais USA-Volk ai]f. zur Politik George Wa» shingtons und der Monroe-Doktrin zu-rückzultehren. Das sei keine Politik der Isolation, sondern der Unabhängigkeit. Keine fremde Macht sei In der Lage, die Invasion in Amerika durchzuführen. Amerika könne .sich dem Kriege femiial-ten. Über einhundert Millionen Amerika* ner seien «egen die Teilnahme am Kriege. Eine Minderheit treibe Amerika in den Krieg. Lindbergh forderte schließlich 'das USA-Volk auf, sich zusammenzuschlie-fjcn, um Amerikas Kriegseintritt abzuwenden. nung gegen den Vorstoli der totalitären Staateni durch den Vankee-Kololl. sidi in das Kriegsabenteucr gestür/t hatten. Die Tatsachen bevicseTi. dal.1 die »gehaltlosen Versprechungen Nordanierikas nur dazu dienten, die Völker in den Krieg zu hetrer, um sie dann int S'ich zu lassen und dem Untergang preiszugeben«. Diese Drohungen zeigen, wozu sich die Verreclitcr der Eiigiandhilfspolitik in ihrer hartnäckis^en Engstirnigkeit hinreißen lassen, wenn jemand für die Her-aushalumg der aus dem Kriege einzutreten waf:?. "^ie >"lie:ncn die richtigen Ciang.stcrmetliodcn in die l'olitik des ^freiesten Laiide>.\ einführen zu wollen. Tischen Halbinsel mit einer Großaktion zu dem Zweck, die Aufmerksuinkeit der SVelt von der britischen r<€'';!pcn schon vor den Toren \ oii Lissabon, und dann wäre in Spanien r.tie Revolution gegen General Franco ,r., brochen. Wieder andere dieser Provokateure verbreiten die Behauptung, dal) Spanien an Portugal ein Ultimatu!'. -gerichtet hätte und die Besetzung von l.S-sc!boii und anderen portugiesischen Mü-fen durcii spanische und deutsche 'i .ip-pen verlange. In den Kreis der von britischen A^ieii-ten ausgestreuten Berichte werden auch die Vkhy-RegieruJUE uitd dl« Regierunu Roosevelts einbezogett Englisdie i^ei-tungen werden bewußt in den Dienst dieser Ablenkungsmanöver gestellt, indem z. B. die »News Clironicle« vcrUnig-te, daß England sich an Länder wie Spanien nicht uninteressiert erklären könne, wemi sich dort dramatische Ereignisse vorbereiten. England müsse Spanien He-dingungen vorlegen, die zu erfüllen seien, wenn Spanien welter als neutrale Macht behandelt werden wolle. W^elcher Art diese Bedingungen sein sollen, w^rd eben-fails von »News Clironicle« angedeutet: Franco müsse aufgefordert werden, eiiif politische Amnestie zu gewähren. Alle diese Gerüchte, FalschmeldunKeii und aufhetzenden Forderungen sind nur zu verstehen, als Ergebnis des englisclicii Wunschcs. die Augen der Weh. die zurzeit auf den Balkan gerichtet sind, ab/n-lenken vor» der Katastro'phe, die .sio'i dort vollweht. (9Ifi(ftaunf(d de« Sfldrtr« an ®ro$a5mlrai Harber Zum 65. OetMfrtstag dtt Oberbefehl-habers der Krlegmiartne Führerhauptquartkr, 2C. April Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat au» seinem Hauptquartier dem Oberbefehiahaber der Kriegs marine. Großadmiral Raeder, 8dne Glückwünsche zum B5. Geburtstag in ehiem Handschreiben üVjCrsandt. Gleichzeitig hat der Führer dem Großadmirat sein Bild mit einer herzlichen Widmung durch «einen Adjutanten der Kriegsmarine überreichen lassen. Ser TtorOepfru« heftet Rom, 26. April. Der italienische Wehrmachtsiberieli! vom Freitag hat folgenden Wortlaut: >^Das Hauptquarti'er der Wchrmucli' gibt bekannt: In Griechenland sind unsere Truppen im Begriff, die Besetzung von Nordepirus zu vollbringen. — Luftforma-tionen haben in der Sudabucht (Kreta) zahlreiche von Anker liegende Flotteneinheiten bombardiert. In den gestrig'on frühen Morgenstunden haben feindliche FUi}j;zeuge Bonibardierungsaktionen gegen die Insel Rhodos durchgeführt. In Nordafrika Tätigkeit unserer Pa trouillen an der Tobrukfront. In der Nach: zum 24. April hat der Feind einen neuen Hinflug der 'einigen Schaden zur Folge hatte. In Ostafrika haben starke feindliche Kräfte südlich von Dessie durch energische Oegenangrifie unserer Truppen und heftiges Feuer unserer Artillerie starke Verluste erlitten, östlich von Gauibela und in der Gegend der Seen kam es zu Zusammenstößen, die für uns günstig verliefen.« Protest der Arbeiterpartei Im australischen Kriegsrat. Sydney, 2fh Apri' Vor Zusammentritt des australischen Kriegsrates, der nach einer Meldung au^ Sydney am Mittwoch tagte, erklärten ver tretcr der Arbeiterpartei im Kriegsrat. daf> sie genaue Untersuchungen über die Frag.-der Entsendung australischer Truppen nach Griechenland verlangen würden. Man sei in Kreisen der Arbeiterpartei empört darüber, daß Ministerpräsident Menzies über die Entsendung australischer Truppen selbstherrlich entschieden habe. Die Arbeitervertretcr fordern, daß der Kriegsrat künftig bei einem derartigen militärischen Einsatz befragt werde, damit austalische Truppen so verheerren-de Niederlagen erspart würden, wie man sie jetzt in Griechenland erleben müßte. 3Iu(l& ?letDuor! gibt &(e Ncwyork, 26. April Die Newyorker Biätter und Agenturen versuchen jetzt nicht mehr zu verhehlen, daß die Engländer in Griechenland vor der Katastrophe stehen, Associatcd PrclJ schreibt bei.spielswcise, daß cf'o Balkan-schlacht anscheinend in einer Katastrophe ihr Ende finden werde. »New York Jounial American« brin;it in Riesenau-fmachung unter Balkenüberschriften die Meldung aus Athen von der Flucht König Georgs und der Regierung nach Kreta. Durch die Wafrcnstrecliung im Epirus, die unter den HanimerSchlä-gen der deutsch-itaUcnischen Streitkräfte erfolgt sei, sei die Stellung der restlichen griechischen und britischen Truppen außerordentlich unsicher geworden. „®ttDiffenIofe unO Ii &rilif(&e j^ataftroplfte ja Das Schicksal dei* britischen Expcdi-tionsarmee sei ungewiß. Die Engländer hätten entweder die Wahl, Griechenland aufzugeben oder den ebenso gefährlichen Rückzug nach dem Pclcponnes zu'versuchen. Während die deutschen Panzer-divisi'Onen nach Süden vorwärtsstürmten, zerstörten ganze Schwärme von Stukas die griechischen Häfen. Dabei wird die gewaltige Überlegenheit der deutschen Luftwaffe über die (Jriechen und Engländer in dem Bericht offen eingestanden. »New York Sun« schreibt in einem Kommentar zum Zus>ammenbri3c!i Griechenlands. daß mit den Nachrichten aus Griechenland der letzte noch vori:ande-7ie Zweifel geschwunden sei, dal» Hitler der Herr von Kontinentaleuroi>a st. ere 'BerfpredDungen" 3m „frrieften Sanö 6er Englische Falschmeldungen Sc4te 4. Nummer 94 AUS STADT UND LAND Dir £ei6en einer 0(Q&t DAS DEUTSCHE RANN UNTER SERBISCHER ZWANGHERRSCHAFT War es vor dem Krieg den Deutschen gelungen, aus Rann, cjcr uralten Grenzstadt an der Save, ein bedeutendes Wirt-schaftszentrum itn Süden der Steiermark zu maciien, so war es den Slawen in kürzester Zeit gelungen, die Stadt Rann völlig auff den Ruin zu bringen. Vor dem Krieg bedeutete das von der .ieutschen Gemeindevertretung geschaffene modtrne Qemeindewesen ein starkes Bollv/erk gegen die frechen serbischen Ansprüche und Ot)erheblichler Leidensweg des Deutschtums begann. Nachdem man dem Deutschen Turnverein seme Geräte und Wertsachen geraubt und alle übrigen deutschen Vereine aufgelöst hatte, war jedes geseJi-schaftliche Leben der Deutschen in Rann so gut wie unterbunden. Die Turnerfahne wurde von beherzten Frauen unter Lebensgefahr auf vitnem Heuboden versteckt und trotz Morddrohungen nicht herausgegeben. Sie wurde dann über die Grenze nach Graz geschmuggelt. Schwer waren nun die Jahre, denen die Deutschen entgegengingen. Im geheimen mußten sie zusammenkom«n>en und lediglich die hergebrachten Feiern wie Sonnenwende Uüd Silvester waren ein Grund, sich »ffenrtich zu zeigen. In der unflätigsten Weise werden sie jedoch dabei beschimpft und bedroht. Um für die letzten Deutschen in Rann ein gesellschaftliches Sammelbecken zu schaffen, gründeten einige begeisterte Sportkamoraden den Sportklub »Troja«. Hier wurde die deutsche Jugend körperlich gestählt und völkisch ausgerichtet. Fußballwettspiele, Leichtathletikkämpfe und andere sportliche und gesellschaftliche Veranstaltungen förderten das Zusammengehörigkeitsgefühl und brachten neuen Lebensmut. Der Haß der Serben aber wurde immer glühender. Die »Orjuna«, eine serbische Heckenschtitzenorganisation, die ohne Unterlaß zur Verfolgung d'er Deutschen schürte, störte unter Mordandrohungen deutsche Veranstaltungen, verprügelte deutsche Kinder und schoß auf deutsche Sportler. Manch einer zog sich unter dem Eindruck des blutigen Terrors zurück. Eine verschworene Kampfgemeinde aber hielt nach wie vor die Fahne des Deutschtums hoch und stand aufrechten Mutes inmitten des sich verschärfenden Terrors. Jeder, der hier mittat, wußte, daß er die Brücken hinter sich llüIilllllllllllilllllllllllMIIIII Samsta){, den 28. April abgebrochen hatte. Er war dem ärgsten Boykott der Serben ausgesetzt und neben dem nationalen Kampf war der Kampf gegen die materiellen Sorgen auszufech-ten. Inzwischen wirtschaftete aber die slowenische Gemeindevertretung in gewissenlosester Welse aus dem »Vollen«. Schulden häuften sich auf Schulden und das ansehnliche Gemeindevermögen, das aus Häusern, Wäldern und Wiesen bestand, wurde sinnlos vergeudet. Was übrig blieb und heute noch übrig geblieben ist, das ist einer verlotterte Stadtverwaltung, die nicht das leiseste Verständnis für die Notwendigkeiten eines Gemeijidewesens aufzubringen vermochte, und ein fast unüberwindlicher Berg Schulden. Als die Ostmark heimkehrte, wurde der Deutschenhaß zu einem wahren Verfolgungswahn. Boykott, Morddrohungen, Kerker und Geldstrafen waren die Meilensteine auf den Straßen des deutschen Leides. Bis dann endlich jener Tag kam, an oem die Rohre der deutschen Kanonen zu sprechen begannen, und unter dem Marschtritt unserer Wehrmacht ein korruptes Gebäude zerbrach. grauen fammeln itur QIrbeft Gaufraucitärhafls^cilprin Dr. Smital bei den milerstclrificheii Frauen In Marburg an der Drau, der glücklichen Hauptstadt des jüngst ins deutsche Mutterland licimgekohrlen sonnigen Unterlandes, trafen sich am Donnerstag, den 24. d. in Anwesenheit des Gauführers der Untersteiermark, Hajis Baron, Kameradinnen aus Graz lind ALnrburg zur Aussprache über die künftige Frauenarbeit, hi einem Räume des Fraucnamles grüßlen die Marburger Frauen, geführt von der Frau-eoführerin der UnlerslciermarU, Grete Schmidercr, erstmalig mit herzlicher Freude ihre Führcrin, Frau Dr. SmilaL die Gaufraucnschaftsleiterin der Steiermark. Frau Dr. Smital gab nun, um den neuen Kajneradiiuien Sinn, Zwcck und ^Ziel d€r Frauenarbeit aufzuzeigen, einleitend in großen Zügen ein Bild von der Arbeit im Deutschen Frauenwerk, wie sie heute im Reich geleistet wird. Der Frau sind im Reich neben ihrer vornehmsten Pflicht, Frau und Mutter zu sein, weitere große Aufgaben gestellt Unseren F^rauen das weltanschauliche und praktische Rüstzeug zu vijriMitteln^ das sie befähigt, diese Aufgaben zu erfüllen, ist Sache der führenden Frauen. Die deutsche Frauenarbeit befaßt sich mit den verschie- denslen Belangen der Frauen; Ertüchtigung der Frau in Volks- und Hauswirtschaft. auf gesundheitlichen tmd erzieherischen Gebieten, sowie der Er-ziehimg zur Volksgemeinschaft und der Pflege deutschen Volkstums. Eine besonders schöne Aufgabe ist den Frauen in der Betreuung der Kinder vom 6. bis 10. Lebensjahre gegeben. Für den Gnul'ülirer ^ron und unsere Frauen der Untersteiermark war es eine Freude, feststellen zu können, daß sie sich mit ihrer bisherigen Arbeit im Rahmen des Kulturbundes und der schon früher illegal geleisteten Arbeit bereits am rechten Weg befunden haben und stolz auf ihre Leistungen sein dürfen. Dies umsomehr., als im früheren Slowenien, nachdem der erste Kulturbund aufgelöst worden war. die Initiative zur illegalen Volkstums-arbeit von der vom Gauführer Baron gegründeten Fürsor^egemeinschaft der Frauen hervorgegangen ist. Der Gauführer und Kameradin Schmiderer gaben nun den Grazer Kameradinnen zur Orientierung eine kurze Schilderung des Werdens und Wachsens unserer Volkstumsarboitj besonders auf dem Gebiet der Frau hierzulande. Der Gauführer erklärte^ daß Cb nun dii^ Ai'bciL, wir sie bisher im Kullurbuiid gcleistel werden ist, allmählich den neuen Verbäll-nissen und Aufgabcnj wie sie im Stoi-rischen Hoimatbund gegeben sein werden, anzupassen. Es wird sich da um einen Um- und Ausbau der Frauenarbeit handeln, bei dem sich unscro Frauen gerne von den Kameradinnen aus der Altsteicrmark und dem Rom-Ii beraten und ausrichten lassen worden. Diese Kameradimien sind bereits eingetroffen imd herzlich cmpfan}^oll worden. Die Gaufrauenschaftslciterin h'r;4ii Dr. Smital machte noch mit ilen Grundzügen der Organisation, die zu einer gedeihlichen Arbeit notwendig ist, bekanjit, und traf im Einvernehmen mit dem Gauführer und F'rau Schmiderer die Anordnungen für die Einteilung von Gau und Kreisen und deren Besetzung. Besonders ans Herz legte die Gaufraucnschaftsleiterin unseren Kameradinnen das gute Einvernehmen mit anderen Organisationen, Denn nur in Zusammenarbeit aller kann das große Werk gedeihen und können wir alle die uns gestellten Aufgaben erfüllen: Mitzubauen am ewigen Deutschland! Die Frauen der Untersteiermark geloben nun vereint mit den ihnen als Helferinnen zur Seite gestellten Kameradinnen freudigen Herzens, ihre Pflicht zu tun. S>er 2>an( e«D0nflclfl« Schönstein ist sewiB nur erä kleiner Ort im wdederfewoanenea Unterkmd. Und dennoch haben seine Bewohner ihrem Dank für die Befrehing ihrer Hei-ima!t durcti den FiUirer auf besooders schöne Art und Weise Ausdjruck veriie-hen. Dafür wbd das im Bezirk Windisch-graz gelegene Sofaönstein atn nächsten SoiÄitas eine stöbe Freude erleben. Zum erstenmal wird auch für die Volksgenossen aus Schönstein die Fanfare des Wehrmachts-Wunschkonzertes ertönen' auch ihr Wunsdi wird nun in ErfüKung gehen, aus allen Laiutsprediern wird es klingen: »Hoch vom Dachstein an.« Als erste Gemeinde des Unterlandes hat Schönstem eine Sipewle von 10,898 Dinar, das sdnd 544.90 RM, für das Wunschkonzert gespendet. In ihrem Wunsch kommt die große Liebe zur Heimat zum Aifsdniok. Wte unsagbar schön wird es fflr sie aWc sein, wenn jenes Oed — in Berik gezielt — durch den Äther zu ihnea dringt wird, das zu singen in aill den Jahren der Not und Bitternis unzähHge Geld-, ja sogar Gefängnisstrafen etetrag. m. TodeSHWe. In der Burggasse. Nr. 40 in Marburg tst gestern die 61-lälirige Johanna OriTl im Alter von Öl Jahren gestorben. — In Smohrfg bei Maria-Rast verscWed die Werkmefsterswitwe Elisabeth Schönekerl im Alter von 75 Jahren. — In Pobersoh startj, 62-jährig, der Wei-I chenwächter K R. Jo^ Kac^n. :B)ieöer im 6onnenfdDein... Stimmungsbilder aus der befreiten Sannstadt Cilli, die Stadt an der Sann, am Rande einer leuchtenden Ebene, umkränzt von grünen Hügeln, auf die Schneegipfel herabsehen, Cilli, von den Römern als Hauptort von Noricum »Claudia Celeja« geheißen, im Mittelalter als der Sitz der mächtigsten Grafen Deutschlands »Cilley« genannt, wo sich unter Diokletian die letzte Christen Verfolgung abspielte und wo elf Jahre lang der Dichter Johann Gabriel Sieidi lebte, der von Gtli sa^jt, Miaß jeder Fußtritt hier klase^ischen Boden berührt« _ Cilli, die alte deutsche Südmark- Grenzstadt, die seit 1918 des slawischen ZwingvolJcs plumper Frevelschritt ent-weiihte, ist wieder dcutsch und frei. Auch hier hat nun nach langen gallenbitteren Jahren das »deutsche Leid« ein Ende gefunden. Wh Deutsche des steirischen Rebengaues halben nie aufgehört zu hoffen, daß einmal die Stunde der Befreiung von dem Sklavenjoche kommen, daß Gntt all unser Dulden und Mühen, all unser Opfern einmal seenen werde. Wie liielfen es riiY Uidwig Mahnert, der im Julmond 1922 die stolzen und glaubensstarken Worte schrieb: >Bist nicht auf ewig uns verloren, du Perle Cilli, auserkoren im Kronenschmuck des Unterlandes! Liegst du auch jetzt im Balkanstaube, ein sonnenfroher deutscher Glaube sieht wieder dich im alten Glanz! Wir wollen durch die Not der Zeiten mit stolzen Stirnen aufrecht schreiten und Gottes starke Söhne sein! Es kann die Nacht nicht ewig dauern, es kommt der Tag und deine Mauern stehn wieder hell im Sonnenschein!« Ja, Cillis Mauern stehn wieder hell im Sonnenschein, und von den festlich geschmückten Häusern fließen die roten FeucTbahnen der Hakenkreuzflaggen herab. In den Straßen flutet es von lachenden und glücklichen Menschen. Alle Straßen, Gassen und Plätze der Innenstadt sind ein Meer von wehenden und knat-ternilcn Fahnen, Wimpeln, Flaggen imd Fähnchcn. Die Geschäfte legten auffordern noch Blimienschinuck und Girlanden an. Spruchbänder, in aller Eile hergestellt, grüf^en den Führer und Kanzler von den Fassaden und danken ihm aus üher\ollem Herzen ... « Am fiili 1?»05 wurde in Cilli. g^'gen-(Ibcr dem Bilinhof, d^r pung in das Innere des Landes zurückgeiiehrt ist, erzählt von seinen Ei4©bnissen wie folgt: Im Zuge der DeiitschenverioJguog war er bereits im Februar verfiaftet worden. Nach der Thronbesteigung »Peters des Großen« wurde or schwer gefesselt nach Laibach und weifter nach Belgrad ge-bracii't. H+er begann im Qefängnas auf der Saveinsel Ada Clganlia eine Leidenszeit, die ein bezeichnendes Schlaglicht anf die westisch getünchte Balkankultur der Serben wirft, Di& Gefangenen erhielten weder etwas zu essen noch zu trinken. In enge Zellen, die kaum Platz für die Hälfte geboten hätteni wurden die fiebernden Häft'linge zusammengepfercht, )ede Stunde gewärtig, herausgeholt und von den inzwischen bewaffneten Sokoln erschossen zu werden. Dte ersten Stukas kommen So brach in banger Ungewißheit der denkwürdige 6. April an. Im Morgen-gnatien tiieb man sie, noch immer schwer gefesselt, auf den BaJinhof, um in das Innere Serbiens abgeschoben zu werden. In einera Verladeramn warteten sie auf den Abtransport. Plötzlich vernahmen sie das ferne Geräusch herannahender Fingzeuge. Immer näher kam das Dröhnen der Motore und freudige Hoffnuns durchzuckte den Deutschen. Das sind doch deutsche Stu'kas? Wo kommen denn die her? Das ist der Krieg! Keiner voo ihnen, niemand in Belgrad, wußte, daß im Morgengrauen desselben Tages deutsche KamTjfverbände die iugoslawi-sche Grenze überschritten hatten und daß deutsche Sturzkan»pfgeschwader im Anflug seien. Das Höllenkonzert begann. Bombe aui Bombe erschütterte die Stadt in ihren Grundfesten. Trotz rasender Abwehr flogen die'Deutschen immer wieder die Sta<}t an. Da schlug in nächster Nähe ein s^werer Brocken ein. Es riß die Türstöcke samt den Türen aus den Angeln. Die Gefangenen hielten ihre letzte Stunde für gekommen. Bleich und an aüen Knochen zitternd krochen die serbischen Aufseher aus ihren Verstecken und trieben die Gefangenen vor das Bahnhofgebäude. Ein Melder kam mit der Weisung, es müßten alle sofort erschossen werden. Während der Vorbereitungen dazu traf überraschend eine Nachricht vom zweiten Staatsanwalt des Staatsgerichtshofes ein, die besagte, daß die Häftlinge noch nicht erschossen werden dürften, da ihnen noch nicht der Prozeß gemacht und sie noch nicht rechtskräftig verurteilt worden seien. So ging es aiso wieder zurück aui die Insel. Von Soantaig bis Donnerstag warteten sie tägilich, ohne etwas zu essen oder zu trinken zu bekonmien, auf ihre To^^stunde, Des Nachts brachte zeitweilig em Wärter, der den beklagenswerten Zustand der Häitlinge sah, Schmutz—asser von der Straße. Und nun jagte eine Nachricht die andere, Grinsend erklärten die serbischen Begleitsoldaten, Sofia sei von ihren Truppen besetzt worden, die Türken wären in Bulgarien einmarschiert, weiters stünden die Serben schon in Griechenland und die Deutschen seien abgeschnitten. Rußland habe an Deutschland den Krieg erklärt und 1500 Bombenflugzeuge hätten Berlin der Erde gleichgemacht. Obsficich die Gefangenen die Ungeheuerlichkeit dieser Nachricht nicht glauben konnten, peinigte sie die Ungewißheit, die durch einen gänzlichen Mangel jeder authentischer Nachricht gesteigert wurde. Plötzlich hieß es packen- es gehe weiter. Die Häftlinge wurden auf einen offenen Schweinetransportwagen verladen und im eisigen Schneesturm ging es nach Cacak, wo sie vorläufig ausgeladen wurden. Rasch hatte sich die Kunde herumgesprochen, daß die Neuangekommenen politische Häftlinge seien. Und bald hatte sich eine fanatisierte Menge verbissener Serben — Cacak ist das Herz der Schumadija — angesammelt, die eine drohende Haltung annahmen und nach ihren Messern griffen. Die geringste Unachtsamkeit in Wort oder Gebärde hätte genügt und die Gefangenen wären regelrecht abgestochen worden. Glücklicherweise ging es jedoch gleicii v/eiter. In einem Pferdewagen fuhren sie nach Sarajewo, wo sie den zweiten deutschen Fliegerangriff erlebten, und von dort nach Zenica, wo sie zum drittenmal dem Höllenkonzert eines deutschen Angriffs beiwohnten. Im dortigen Gefangenhaus erlitten einige von ihnen Malariaanfälle, die auf das brackige Wasser zurückzuführen waren, das man ihnen in Belgrad gegeben hatte. Immer noch erhielten die Gefangenen und geschwäoht, nahmen sie diese neuerliche Verurteilung mit ziemlicher Gefäß bheit entgegen. Daß es hier keine Rettung mehr geben konnte, schien aHen klar. Von deutsche Panzern befreit ncrn. Heute steht die beste Jugend im Kampf um die Zukunft, im Kampfe um eine neue Welt. Der olympische Geist ist aber geblieben ur>d wird zu seiner Zeit wieder rum Weltfest rufen. : In Preßburj* findet ara Sonntag d^r Fußballstädtekampf Berlin—PrHiburö sUtt. : Länderspiel gegen Italien verschoben. Der italienische Fußballvcrband hat die Reichsführung des NSRL gebeten, das für den 18. Mai nach Ber- VI u t j Mr , . vereinbarLe i^ußballändcrspicl we- Nun aber geschah das Wunder. Plötz- gen technischer Schwieriflkeiten zu nch vernahmen sie das wohlbekannte 1 verlegen. JVloiorgerausch eines deutschen Jägers, den sie vom Gefängnisfenster aus beobachten konnten. Er flog ziemlich tief, unbehelligt von der Flak» die anscheinend geflohen war, und schoß nur zeitweilig auf eine Felsnase, in der gut getarnt einige Serben mit einem MG saßen. Dann war Ruhe. Kurz darauf hörte man in den Gassen serbische So'ldaten brüllen und Hochrufe auf den König ausstoßen. Wie die Häftlinge später erfuhren, wa ; Pokahvicdcrliolung&spicl am I.Mai. Das Tsckammcrpokallreffcn Admira gegen DTB Korneuburg, das über Einspruch der Wiener neu ausgetragen werden muß, findet am 1. Mai in Korneuburg statt. : Erstes Fußballspiel im befreiten Pettau. Am morgigen Sonntag kommt I im nun wieder deutschen Pettau das . erste Fußballspiel zur Durchführung. Als Gegner des deutschen SK Pettau FÜR DIE FRAU OTlanteftieiöer im Srü^Hna ren es serbische Soldaten, die vor an-1 tritt eine Mannschaft der Wehrmacht rollenden Panzern flüchteten. Und nun; auf. Das Spiel findet um 15 Uhr auf kamen die schönsten Augenblicke, deren' dem Sportplatz des SK Pettau stall, sich die Gefangenen zeit ihres Lebens j erinnern werden. Der Herzschlag setzte für Augenblicke aus, als sie die ersten deutschen Kommandos vernahmen. »Halt!« hörten sie in den Gassen rufen. Dann ein kurzes Feuergefecht und dann wieder Ruhe. Gleich darauf rasselten die ersten Panzer durch die widerhallenden Straßen. In unbeschreiblicher Freude sprangen die Gefangenen von ihren Lagern, noch immer mit Ketten schwer gefesselt, fielen sich in die Arme und be-' gannen haltlos zu weiren. Die Freiheit war nahe! Es verdient hier erwähnt zu werden daß sie im Gefängnis von Zenica noch mit anderen reichsdeutschen Gefangenen eingepfercht wurden, die schon seit Jahren eingesperrt waren. Kurz darauf wurden ihre Zellen geöffnet und ein deutscher Oberleutnant stand vor ihnen. E? ist schwer« in dürftigen V^'o•rte^ die Szene des Wiedersehens und der Begeisterung zu schildern. Die Fesseln, die an den Handgelenken bis an die Knochen reichende Wunden gescheuert hatten,' wurden üinen abgenommen und der, Marsch in die Freiheit begann. Vereitelte Mordgier Schcrl-Bilderdicnst-.N\. Im Frühjahr und im Frühherbst, wenn nichts zu essen, und was noch schlimmerspater dann von deutschen es in der Sonne angenehm warm, im ist, nicht einmal Wasser. Vor Schwäche u Serben Schatten aber noch kühl ist, erfüllt das konnten sie sich kaum noch aufrecht er- er- Straßcnkle'd seinen wirklichen Zweck. In konnten sie sich kaum noch aufrecht erhalten. Kaum zu beschreiben waren die Oualen des Durstes. Hier blieben sie von Samstag> den 12. bis Dienstag, den 15. April. Dann und wann fragten sie den Aufseher, ob sie nicht etwas zu essen bekämen. Er meinte, es gäbe überhaupt nichts hier, sämtliche Behörden seien geflohen, und er wüßte nicht, was geschehen werde. Um die Mittagszeit erging der Befehl, die Gefangenen sofort zu erschießen. Alle hatten sie schon längst mit dem Leben abgeschlossen. Vor Hunger und Aufregung zu Tode ermüdet durch die Anwesenheit und die richtungweisende Ansprache des neuen politischen Bevollmächtigten der Stadt Cilü erhielt, ^war auch Ausdruck der Fre'ide darüber, nach dreiundzwanzig Jahren der Kneclitschaft und Versklavung sich selbst und der ganzen Welt wieder zeigen zu können: Die leiderfüllte Nacht ist vorbei, die Morgenröte der Freiheit ist angebrochen, und nichts kann den begeisterten Marschschritt der Südsteiermark in eine immer hellere, sonnenleuchtende Zukunft mehr aufhalten. Die Eröffnungsrede hielt Dr. Gerhard M a y. Er leitete sie mit der FeststeUung ei", daß hulü nach dem Umsturz sogar die deutsche Inschrift über dem Qllier Friedhofstore auf Befehl slowenischer Fanatiker entfernt wurde, die Inschrift niit dem schönen Wortlaut; »Hier endet Neid, Verfolgung und Klage«. Die Verfolgung alles Deutschen hier im Unter-lande hat nicht einmal vor den Friedhofinschriften Halt gemacht. Nim aber-hat alle Verfolgung ein Ende. Cilli ist, nach Jahren höchster Not und Spannung, wieder dei' Ii, heute und immerdar! Rück-! ;iob der Redner hervor, daß die Deutschen Cillis in diesen dreiund- T,.!,»..,, ilirp pfliVTif ihre ganze Kraft in den Dienst des deutschen Volkes gestellt haben. Nachdem der stürmische Beifall, mit dem die Ausführungen Dr. Mays aufgenommen worden waren, verklungen war, betrat der politische Kommissar Gauamtsleiter Dorfmeister das Rednerpult. Gespannt hörte man den Worten dieses die Massen leidenschaftlich aufrüttelnden Mannes, der nur einen Fanatismus kennt: die Arbeit, nur eine Leidenschaft: die Sachlichkeit, nur eine Liebe: die Nation, nur ein Werk: Deutschland. Ein wahrhafter Ritter ohne Furcht und Tadel, ein Mann am Ziele unbeirrbaren Strebens. Am Ziel? Am Start. Jetzt Bahn frei bis ans Ziel! Die Ausführuiigen des politischen Bevollmächtigten der Stadt Cilli wurden wiederholt durch lebliaften Beifall unterstrichen. Brausender Jubel dankte dem Redner und die Ziihöreri Kopf bei Kopf gedrängt, bekräftigten mit ihm die Treue zum deutschen Volk undi seinem Führer Adolf Hitler mit einem dreifachen Sieg-Heil und dem Gesang des Horst Wessel-und des Deutschlandsliedes. Tntr schließen. Sie ließen uiliig ein Massengrab seinem klassischen, mantelartigen Schnitt M - ^^^ter Breite und | wirkt es aui der Straße, mit dem richli- - .Vleter Tiere im Garten des Gefän.gnis- gen Hut getragen, sehr angezogen und ses aiisheben, wobei sie fein suuberlich bildet eine leichte und v.-ärmende Hülle., A aufeinanderschichteten. Der Knopfschluß, zweireihig schräg o icr Anianghch wollte der Gefängnisaufseher | in Blendenform angeordnet ist oft der nicht mit der Sprache herausrücken. Auf,einzige Schmuck dieser schlichten Woll die energischen Aunorderungen der Offi- k-eider. Aber man kann mit einer kleinen ziere jedoch kernet er, daß die Getan- Nerzkrawatte, mit farbigen Clip5, weißen genen vor dei- Flucht erschossen und in pikeeblüten und angesteckten Pnmel- le Massengraber hatten geworfen wer- sträußchen leicht den strengen Stil mildern. Ein beigefarbenes Man:elkleid mit parmafarbeneni Schutenhut und passen, den Handschuhen wäre ein guter Modetip für das Frühjahr 1941. — Bei unserer Zeichnung ist die asymmetrische Auftei. lung der Vorderbahn dieses Kleides au^ einfarbigem Mischgewebe sehr apart. Der einzige Schmuck des schlichten Mantelkleides in der Mitte ist der schräge Knopf Verschluß. Das blusige Mantelkleld reehtA wird vorn durch eine helle, ilurchge. knöpfte F'ikeeblende belebt. den .sollen. Darüber wären dann wieder die Rasenziegel gekommen, so daß niemand von der Mordtat etwas erfahren hätte. Die vorwärtsstürmendc deutsche \yehrmacht hatte die Gefangenen vor diesem Ende bewahrt! SPORT 45 Jahre modernes Olympia Am 5. April 1896 wurden die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit im alten Marmorstadion zu Athen aus der Taufe gehoben. Zum erstenmal wieder trat das olympische Ideal, die Höchstentwicklung - ix-k ew. mc oiu. ^ rasch durch. Die Ecken des Warhsiuches verder auf der Innenseile mit einem l^einen-liippchen beklebt. Sie stofiiMi sich dann aller körperlichen und geistigen Kräfte zum Einsatz für die Gemeinschaft, mit einem Weltfest vor die Neuzeit. In diesem Augenblick größter geschichtlicher Ent. Wicklung, im Augenblick des entscheiden, den Kampfes neuer jugendkräftiger Ideen mit einer untergehenden Welt^ gedenken wir des ersten Olympia. Von jenen Apriltagen des Jahres 1896 bis in die des Jahres 1941 ist eine werte Spanne. Aufbauend auf diesen ersten Spielen vor 45 Jahren schenkte das junge Deutschland der Jugend aller Nationen in den Spielen der XII. Olympiade 1936 zu Berlin das größte Weltfest, die Apotheose des Olympia un ' « • ^' K fv iiii fllUII serer Zeit, Selbst heute^ im Waffenlärm 1 zeit^veüig mit gluiclien Europas, dürfe« wir uns stolz daran erinj„ncl Mknhol ausMäscht. Reffenwajiser ist ein vorzügliches Reinigungsmittel für empfindliche Stoffe. Man sollte es überhaupt nieder mehr auffangen, da es Seife und Waschmittel spart, rlenn es ist anflerordfmtlich kalk-ii mi. Vorsieht mit GiuninJsohlQD. Sclnili-sohlen aus Gummi dürfen nicht mit Ocl Ijcderfett oder anderen Schmiejinitteli l>ehandelf werden, da sonst der Gummi zerstört wird. Dies ist auch nicht nötig, da der Gummi genügend viderstands-fäliig gegen Wasser ist. Dupchgesrhi^itztr Aermcl kann mal verhindern, venn man die^c Stoff teilt Teilen Salmial Se^ C »Marburger Zeitung« 20. a. 27. Apri! T94? ^ Ntnmner 94 (SnlgeltlltDe TRittHlungen • Mitgliedrr dps Schwflblseh-I)put> sehen Kulliirbimdos, deren Angehörige zum Mi!il."s!iii^(veroin „Lieder*» lafcl. Die Mi(|Tiic(jcr werden aufgefor-tlerl, an der heule, Stmislng, slatlfin-denden Probe des Marburger Männer-gesangvcrcincs Icilzunehmen. l?oj^inn 20 Uhr. liOIW • Hornlimit und ffUhncrauRen entfcrfil sdimcrzlos »Bata« Marbur«. Das Schuh-gc'schäft »ßata« ist von der Tcgcltlioff-straße 7 (Alcxaiiderstraßc) nach der Tcffctthoffstraßc Nr. 13 übersiedelt. 1781 • .Olieno Shigslunde. Monl:% den 28. April uiu 20 Ulir fitidel im 'J'iiealor eine Offene Sinj^fsluiich^ slalt. Die Teil-nalinic isl verpfliehlnid für alle Kul-lurbundniilghcder. 2010 • AHe Musiker, Streiehcr imd Blfl-ser, mögen lieute, Samstag, den 26. d pünktlich um 20 Uhr mit Instrumenten zu einer Probe bzw. Besprcclmnj? im Theater erscheinen. 2030 • Aus dem Marburger Männcrgesan^-vcreln. Heute, Samstag, 26. April um 20 Ühr dringende Probe für gemischten Chor im allen Vereinsheim des MAnnergcsangvereines (Götzsaal). 2038 • Jeden Samstag und Sonntag Stirn-mungsmusik in der Restauration „Lut-lenberg". Rathausplalz, Stibler. 2005 Apolhekennachldjcnst Den Apolhekennachtdienst in Marburg vcraleht in der kommenden Woche vom 2G. April bis 2. Mai die St. An ton - A p () Li» e ke (Mag. Pharm Albaneze), Franz Josef-fiasso (Fron-kopanova ul.) Nr. 18. Die Apolheken sind an Werklagen >e)n 8 bis 19 Uhr gouffnel. Das Publikujn wird crsucht, den iMedikanicnlcnbcdiU'f müglicbst in (lieser Zeit einzudecken unddicdienst-liabciidcn Apolheken zur Naclitzeil nur in dringliclicn Fillleii zu beanspruchen. 20,31 augengSäser ? riipl. optikc e. petein EEUxmer.:-! yetsätifdeues «SVUWWr-:»- Lcili;:cr KAUFMANN sucht stille Tciluciinicriii mi; ctwns Kapitiil .Audi persönliche Alltarheit Ziiscliriftcii erbeten unter 'roihiolimcriii« an die Vcrw. I<>1(1-1 ÜBEKSETZÜNGENr SCHRIFTEN und VERVIEI- FALTIGUNGEN übernimmt Handels- und A\u-schinsclircibschtilü Ant. Ruü. Legat, Marburg' Ferdinand-Straße I (Vrazova ulica) ________2033-1 MASrMfNSCHREm. ARBEITEN tVcrvielfiütisuiiKciit Lichtpausen» OberseizunKcn. 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SCHNEIDER-FOERSTL Urhebcr-Rcchtsschutz durch Verlag Oskar Meister, Wcrdau 58 Hr liorclitc, schloß {geräuschlos ilie Tür und schlich sich durch den üarleii fort. ICs \\ar ihm unmöglich, jetzt einen guten (iesellschafter spielen und sich leicht und iinvcrbindlicli iiiitcrlialtL'n zu müssen. Es hätte 'jinc Seclenqual ohnegleichen bedeutet. 13. Johanna hat nicht im Sinn gehabt, nach dem Moor zu gehen, aber niiii steht sie doch davor und sieht durch das Fenster der kleinen Hütte, die mitten in dieser unendlichen Stille die Augen auftut. Sie strengt sich unwillkürlich an, das schon zu können, was auf dem Tische liegt: — Ein Kinderkörperchen, lan.«; ausgestreckt unel weiß und starr. Jetzt hebt die Frau, die sich darüber neigt, das Gesicht^ bewahrt sie und läßt den Kopf tief auf die Brust herabsinken. Mit ein paar Schritten ist Johanna in der Stube. »Wann —?« fragt sie erschüt. tert und nimmt den zuckenden Leib der Moorgräberin in die Arme. »Wann —? Es war doch vorigen Sonntag noch so munter —« »Krämpfe!« sagt eui zahnloser Mund hinter ihr, dabei klappern die Nadeln der alten Großmutter, unausgesetzt, und flie halberblindeten Augen quälen eich um eine Masche, die aus der Reihe gefallen ist und nun eine ganze Straße durch den grauen Strumpf zieht, »Weiß ihr Mann darum?« fragt Johan. na. Die Moorgräberin schlittelt den Kopf, beugt sich herab und nimmt das tote Kind mit einer unendlichen Behutsamkeit an die Brust. »Er kommt wohl erst am Abend wieder. Jetzt sitzt er gewiß im Wirtshaus und trinkt. — Wenn es nur schon gesagt wäre —« »Soll ich hinübergehen und ihn verstän-digeii?rcGneudc Entlohnung nach oer Dienp- und LoiULqiidnung dier Deutschen Rcichsbalm» nach d^r auch ihr Dienstverhält-nis ffregelt^ wird. ihre Autoabmc bei der Deutschen BeichSiml^ in den bereiten Ge-bioum anstreben, m^den sich persönlich oder schrilfucn beim Betriebsamt Graz, Marburg oder Güll. Bei der Meldung sind anzugeben: Vor- und Ztinam^ letzter Diensttitel, G^yurts-daten, deutsche o(fer slowenische Abstammung, SprarJi^kr.nntDi s, letzte Dicnstverwcnduag und letzter Dienstart vor der Pensionicxungi densutÜ^BT Wonnort, Höbe der monatlicliBD Pensum in Dinar. Bei der Meldung kAnpen auch anfällige Wünsche über Ort xmd Art ticr Verwendung vorgd>racht werden. Bekanntmachuns Fcrnsprechdieiist im Ortsnetze Marburg (Drao). 1.) Die Anmeldung von Femgesprächen im Ortsnetz Marburg (Drau) hat über die Nummer >0« (nicht 0000) zu erfolgen, lieber die Nummer »0« werden auch Auskünfte im Ortsdienst gegeben. Störungen von Fernsprechteilnehmerstellen des Ortsnetz^ Marburg (Drau) sind unter Nummer >9« (nicht 0009J zu melden. Beschwerden über den Ferndienst sind bei der Aufsicht unter Nummer 2ZOO vorzubringen. 2.) Alle Dienststellen des Ein^tzstabea des Chefs der Zivilverwaltung in Marburg (Drau) werden gebeten, ihre Fernspreclinummern und Anschriften wegen Berichtigung des Fernsprechbuches sofort an die Nummer 22-99 zu melden. 2037 üjfeM SteiieH tischleroehilfen für Möbel- und Bauarbeiten werden aufs^enommen Tisch lerei »Eika«, Fabriksgasse 12 — Badffasse 11, Marburg. 1969-8 fräulein der deutschen Sprache mäch tiK. fändet in einem Geschäftshaus angenehme Vertrauensstelle Kost und Wohnung event. m Hause. Angebote an die Verw. unt »Land kaufttiannstochter«. 2003-8 schneiderin wird ins Haus gesucht Mei-lingerstraße 16-1. 2002-8 modistinnen tüchtig, selbständig, werden aufgenömmen. Modellhuthaus Lieleg. Graz, Herrenjasse 13 ' _1887-8 älteres fräufein mit Oeschäfrs- und Kanzlei-Kenntnissen wird soclcicb auf cenomman. Anträge an die Verw. unter »Daucrpostcn« 2000-8 ttschlergehilfe und ein Tischlerlehrlins: wer* den aufccnommen. 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Bemühen Sic sich zu „LUMA" Marburg, aur Hauptplatz 2 wo Sie in großer Auswahl hilligst bedient werden. 3er Film vom Einsatz der deutschen —f. * Luftwaffe in Polen Die Aufnahmen entstanden während der Kampfhandlungen. Echt und schlicht sind die Bilder, ernst und hart wie der Krieg selbst. Als Beitrag für die Geschichte des großdeutschen Freiheitskampfes soll dieser Film lebenden und kommenden Geschleclitern ein Dokument sein. Der Film enthält Aufnahmen der Filmtrupps der Luftwaffe. 1,71 REGIE: HANS BERTRAM Musik: Norbert Schultze — Schnitt: Carl Otto Bartning Herstellungsleituug: Wilhehn Stoeppler Staatsrwlitisch wertvoll — künstlerisch wertvoll — jugendwert. l^ür Jugendliche zugelassen. Im Auftrage des Reiclisluttfalirt-Aliulsteriiims betreut von der TOBIS FILiMKÜNST G.M.B.H. Im Vorprogramm: Tobis-Wodienschau und To1>is-Kulturfilm: GAU OBERDONAU — ALTE DEUTSCHE ERDE Ab heute täglich 1630, 18/45, 2\ Uhil Kartenvorverkanf von l(V-t2 tThr und ab Uhr! Kii-. 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Ebenso wenden sich die Arbeitsuchenden aller Berufe wegen Stellenvermittlung ausschließlich an das Arbeitsamt oder seine Hilfsstellen in Gonobitz bzw. Mahrenberg. 2013 DER POLITISCHE KOMMISSAR FÜR DIE STADT MARBURG A. D. DRAU. V'erordnung fibcr dli» Frfsissuii«' »OMoiiiiiT ihr Unlcrsleiunmirk, die luiHi dm l.Ja-iiiiar 1!)I4 in die Unterstolormnrk zii|;pzogc>n sind Uui die seit dcni Jalire 19M slallgcfun-(Icne Kcvölkoruni^.sl) ' .i- iini; in »icr l'iilor-steiermjirk slulistisch zu orfasspn, ordne ich auf Grund der Vcrorfliuuif» dos (^liefs der Zivilverwallunß in der irnlersleier-mark vom 14. April 15)11 .in: S 1 Alle Bewohner der Uiilcrsleiermark, die nach (Kmu 1. Jaiuiiir t'.)l I in die I'nlcr-stckpnark zugezogen sind, und deren Abkömmlinge untcrlicRoii einer besonderen AMdcpfliclit. g 2 (1) Die Moldun^^ hat am Sonntag, den 'J7. April 1911 beim Amtsbürßermci-slor des Auloutballsortcs zu erfolgen. Alle ineldepfllchtiRcn Personen, die das 18, Lebensjahr vollcndcl haben, haben sich persönlich zu melden. Alle meldepflichHf»cn Personen, die das 18. Lcl^nsjalu* noch nicht vollendet haben, sind durch dercji Kl-tern oder Erziehungsberechlißlc oder (2) (3) durch ihre Wohnunf^Sjijcbcr oder Arbeil sgebcr zu melden. (t) Hei der Mrl(lun£( sind alle Personenurkunden, insbesondere Geburls- und Taufschein, Trauunfisscheln, Mcimal-schein usw. inilzubrinRen. 8 3 Diejenigen der Meldepflicht unterworfenen Bewoliner der Untersteiermark, die sich am 27. April 1911 nicht in der Unlcrsleii'rmurlv yuriialten haben sich nach ihrer Hiickkehr in die Untersleiermark innerhalb 24 Stunden bei ihrem zuständigen Amlsbürgermeiater zu melden. § 4 Wer dieser Meldopflicht nicht nachkommt, wird mit Freiheitsstrafe bestraft. In besonders schweren Fällen ist die Todesstrafe verwirkt. Marburg a. d. D., am 24. April 1941. Knaus. Kundmachung Zur Verordnung vom 24. April 1P41 liber di€ am 27. April erfolgende Erfassung aller jener Personen, die seit dem 1. Jänner 1914 in die Untersteiermark zugezogen sind, gebe ich für das Stadtgebiet Marburg folgendes bekannt: I. Anmeldestellen für das Stadtgebiet Marburg a. d. Drau befinden sich für di«:-Einwohner im: I. Bezirk (Innere Stadt) in der Turnhalle der Bürgerschule, Kasinogasse Nr. 1, Ecke Domplatz (Miklo-Siccva) II. Bezirk (Grazer Vorstadt) im Union (Götz)-Saal, Tegetthoffstraße (Aleksandrova) III. bezirk (Meiling) im Kindergarten, Humboldtgasse 3 (Er-javöeva) IV. Beijirk (Kärntner-Vorstadt) Hauptplatz Nr. 7 (Semmar) V. B e J r r k (Magdalena-Vorstadt) in der Neuen Schule, ^olgerjeva Nr. 2_4. 2. Anmeldezeiten Sonntag, den 27. April 1941, und zwar für die Meldepflichtigei mit den Anfangsbuchstaben der Schreibnamen A—M von 7—12 Uhr N_Z(2) von 14—18 Uhr 3. An Dokumenten sind zur Anmeldung mitzubringen: Personenstandsurkunden insbesondere Geburts- und Taufschein,' Trauungsschein, Heimatschein usw. 4. Schwerkranke (Bettlägerige) und jene Personen, die infolge hohen Alters, nicht persönlich zur Zuständigen Anmel-' destelle kommen können, sind verpflichtet, ihre Wohnungsanschrift am Samstai^J den 26. April 1941 in der Zeit von 8—il Uhr im Rathaus (Sozialamt) schriftlich durch eine Vertrauensperson bekannt zu geben. Marburg a. d. Drau, am 24. April 1941. Der Politische Konunissar der Stadt Marburg a. d. Drau Knaus. Das Stahlwerk In Streiteben sucht zum sofortigen Eintritt Ingenieure;.besonderes Interesse besteht für Maschinen-Ingenieure, Elektrotechniker und Bauingenieure. Angebote sind zu richten an die Gef. Abt. des Stahlwerkes Streiteben-Gutenstein bei Unter-Drauburg. Kurzer, in deutscher Sprache eigenhändig geschriebener Lebenslauf, Zeugnisabschriften sowie Lichtbild sind beizubringen. 2012 Riickfransport hescWaRnaliniter Pferde Die von dem jugoslawischen Heer beschlagnahmten Pferde und Ochsen sind in den Grenzgebieten der Untersteiermark und Kroatiens zurückgeblieben. Die Rückführung der Tiere hat bereits begonnen. Ein größerer Transport (meistens Pferde) steht ab Sonnabend, den 26. 4. 41 in Windisch-Felstritz. Die Besitzer können sich dort am Sonnabend und Sonntag ihre Tiere-abholen. Wessen Tiere nicht dabei sind, muß Nummer und Kennzeichen schriftlich bei seinem zuständigen Politischen Kommissar abgeben, damit nach dem Verbleib der Tiere weiter geforscht werden kann. Der Chef der Zivilverwaltung in der Untersteiermark. Der Beauftragte für Ernährung und Landwirtschaft. Halnzl 2027 MaT4)urg, Obere Herrengasse 2. An die Autweber von Anxmigenl Die Vcrwahuiig behält sich Abänderungen des Anaeigentextes, soweit sie auf Grund der bestehenden Vorschriften nötig sind, vor, ohne daß der Anzeigen-Aufgeber hievon immer verständigt werden kann. DIE VERWALTUNG DEB „MARBURGER ZEITUNG" lese! IUP iMet fit Jnliinif üu!"! Schmerzgebeugt geben wir die traurige Nftchricht, dttcs unsere irmigstgeliebtc Mutter, Großmutter und Schwiegermutter, Frau Elisabeth SohiHeherl in. lehmann Werkmetsterswitwe nach langem, schwerem l^eiden im 75. Lel)ensjahre heute Freitag sanft entschlafen ist. Das Leichenbcgäuguis findet am Sounlag, den 27. April um 15 Uhr vom Trauerhanse, Smolnik Nr. 52 aus statt. Maria-HasI und klagenfurl, am 25. April 1941. Die tieftrauernden Kinder Rill und Kurl SchOnDkerl 2026 im Namen aller Verwandten Boclilialler und mehrere perf. Stenotypistinnen die die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrschen, werden sofort für Marburg, Cilli, Pettau, Luttenberg und Lichtenwald aufgenommen. Bewerbungen sind schriftlich mit handgeschr. Lebenslauf an df.n Chef der Zivilverwaltung für die Untersteiermark, Hauptabteilung l^ersonal, Marburg, Gerichtshofgasse 1, zu richten. Persönliche Vorstellungen täglich von 10—12 Uhr, 1826 wird gesurlil. — Anzufragen bei M. Ilgcr's Sohn, Uhrmurher, Marburg, Herrcngassc 15. 1972 Madeene Saäeäifaio^afie f l.egitimutioneii / Amatcurarbei(en Vergrößerungen in ^ er.slkfasNiger Ausführung l>ei OtG PBLIKAM, Marburg a. tj. HorrcDfMM 23 U4^' iluuptschriftfcitcr Anton C^rschack, SlcUvcrtrctcndcr llauptschrifUeiter Udo Kasper — Druck der „Marburgcr Druckwei"