Nr. 148. Dienstag, 2. Juli 1901. Jahrgang 120. Laibacher Zeitung. Vrllnumerationspltl«: Vll» P°stvlrlendu»g: ganzl»hr!g »0 ll, haibjHbr!« ll X. Im «ompt o l r: ganz. l«hsi« »» li. hnlWhr!« «, «. «ül b!» Zusttllu«« ln» Hau« ganzjährig » ll, - I»ststto»»,»ilill ssllr Ntlne Instiate bi» zu « Hlüen ^« l,. «r»h»e p,l ötllr l» b^ de! ell^?» Wiederhol««««!, per Zelle « b. Die «Laibacher ^eltunz» erlckeinl lägüch, mll «uinahme der Bonn. und Yelerlaae, Die >lj»l»ißl«N»» befindet sich lünzrellpllltz «r. », die «tb»ttl,n Dalmlltin.Vnsse Uir, «, Nprechltuüben der lttebuction b»n « bl« »0 tchl vormittag«. Unsranllrrt, Nrieje »eldtn nlchl axzenommen, Vi»»u!cllpt« nichl zurü oerber! Da zwischen den gesetzlichen Vertretungen der inl Neichsrathe vertre lenen Königreiche nud Länder nnd der Länder der ungarischen ,^roue hinsichtlich dec- Verhältnisse, in welchem dieselben zu den dosten der gemeiusaiueu -lngelegeuheiteu beizutragen haben, ein Ueberein' touuueu in, Sinne des 5 ü des GeseheS von, 2l. De-cember 1807, N. G. Vl. Nr. 1 Ul lziii III, Ä) nnd 21 de^. ungarischen Gesetzarlitels Xll vom ^.ahre ^07) nicht erzielt worden ist, finde ^ch auf Grund des 8 !'. des citierten Gesetzes (8 2l des citierten Gesetz artllcls) mit einer Geltuug für die Zeit vom l. ^uli li«)l b,s 3(l. Juni ll)<>2 zu bestimmen, dass zur Ve-stre.tung des Anfiunndrs für die gemeinsainen An-aelegeuheiten, wie sich derselbe nach Abzng von zwei Solent zu Lasten des ungarischen Staatsschatzes anf Grund des Gesetzes vom ". I»ni ltt7l, N. G. Al. 3ir. ^l!), ergibt, die iln ^teichsrathe vertretenen ^iönig-reiche und Länder li6">/., Proccnt und die Lander der ungarischen Krone 33'/,» Procent beizutragen haben. Ich beauftrage Sie, dies zur allgemeinen Kennt-nis zu bringen. Wien, am 22. Juni 1W1. ! Franz Joseph m. p. ! Koerber m. z». Gesetz vom 2U. Juni 1901, woiuit Bestimmungen der Nentensiener abgeändert N'erden. Mit Zustimmung beider Hänser des Neichsrathes finde Ich anzuordnen, wie folgt: Artikel I. In theilweiser Abändernng deS t> Illl, lit. <1, des Gl'scln>s vom 25i. Ollober lttllsl, ^»i. G. AI. Nr. 22. i». Äöh m iu. i». Seine k. und f. Apostolische Majestät geruhte« allergnädigsl Seiner r. und k. Hoheit dem Herrn General der Kavallerie Erzherzog r die Bewilligung znr Annahme ul,d zum Tragen des Höchstdenselben verliehenen Grohlreuzes des grus;-herzoglich Sachseu Weiiuar'schen Ordens vom Weißen fallen zu ertheilen. Seine f. uud l. Apostolische Majestät habeu nn'i Allerhöchst unterzeichnetem Diplome dem Eontre Admiral Ferdinand G^. lihardt den Adelstand mit dein Prädicate „R a u e u s e e" allergnädigst zll ver^ leihell geruht. Seme k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchst unterzeichnetem Diplome dein Obersten d. R. Hngo Hoffmann den Adelstand mit dem Ehrenworte „Edler" allergnädigst zn verleihen geruht. Seme k. uud t. Apostolische Majestät geruhten asserguädigst anzuordnen die Enthebung: des Eonlre-Admirals (Gustav Nitter von Vrosch vom Eommando der IlebungSescadre uud des lvregatten-EaPitäns Otto ^ e h m vom Posten als Vorstaud der 1. Abtheilung des Neichs»Kriegs« ministerinms, Mariue^Tection, dann den Eorvetlen »Eapitän Adolf M endelein zi.m Vorstände der l. Abtheilnng deo ^eichs-Kriegs-ministerinmv, Marine Section, zu ernennen. Den iis. Iuui 1901 wuide in der l. l. Hof- und Staat»' druclerei das XXXVII. Stück des Reichsgejetzblattes in deutschet Ausgabe ausgegeben und versendet. Den 29. Juni 1901 wurden in der l. l. Hos. und Staat»« diuckeiti da« XXXVIII, und XXXIX. Stück des Äeichsgesetz-blattes in deutscher Ausgabe ausgegeben und versendet. Den 1. Juli 1901 wurde in der l. l. Hof- und Staat«, druckerei das XXII. Stück der polnische« und rumäuijchen, das XXXlI. Stück der lioalischen, polnischen und rilmllnischsn, das XXIV Stück der lroanschen, das XX V. Stück der rumänischen, das XXVII. Stück der sliweiiijchen, da« XXIX, Stilll der lcoatischen. das XXX. Slllck drr slovrnischen und das XXXIII. Stück d« böhmischen Ausgabe des Reichsgesehblaltes ausgegeben nnb oer> sendet. Nach dem Nmtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 28. und 29. Juni 19(11 (Nl. 147 und 14«) wurde die Neiterverbreltun« folgender Presserzeugnisse verboten: Nr. 25 «Voltszeitung. vom 21. Juni 1901. Nr. 6« «Marburg» Zeitung, vom 4. Juni 1901. Nr. 836« .1.'Inllipvullvntv. vo« 32. Juni 19<)1. Nr. 25 «I.m>n«l^' III»«/, vom 22. Juni 1901. Nr. 1« «^«Inictvu.» Nr. Il>! «1>il,,m». vom 7./L0, Juni 1901. »Eilafthalbot«. vom 22. Juni 1901. Nr. 19 «Unabhängige Zeitung ln Marburg» vom 23. Juni 1901. Nr. 2« «zluuiwl» vom 23. Juni 1901. Nr. 12 «^Vol». vom Ib. Juni 1901. Nr. 171 «N»i,s-,/.cl». Nichtamtlicher Theil. Die Affaire Ugron. Aus Vudape st erhält die „Pol. Corr." folgen-des Eommuuiqu<^ Es ist vou gewisser Seite tadelnd Hervorgehoden worden, dass Ministerpräsident b. SzeU nicht Anlast genommen hat, gegenüber oeu Machenschaften des Abgeordneten Ngron fiir den Dreibund eiuzutrelen. Tie Nrfache dieses Verhaltens ist einfach die, dass der Ministerpräsident die Asfaire Ugron Nimler durchaus nicht als eine politifche Action cmfieht, durch welche das Verhältnis der verbüudeten Mächte irgendwie Feuilleton. Aus dem Rade nach Paris nnd znriick. Nom Landes.Wanderlehrer Zlr<,nz ^»oml'ai in i.'albach. (Fortsetzung.) Die Tour bis Villach brachte uus nichts Nennens» wertes, bis auf dm Pass über Wurzeu« Polaneg, öchen starler SteigilNg ich nicht gerade mit Ver< sln'igl'u gedenle. Wir trafen um halb 5 Uhr nach-iniltags in Villnch ein und rasten durch reizend ge^ ^'a.enc> Ortfchnften, um abends gegeu K Uhr in Sach-N'nburg anzulomilieii. Unsere ^eisllmg entsprach einer Streck von I7l> k,». ^'ach gut verbrachter ^.'acht saszen wir am folgenden Morgen bereits nm 5^ 1ll,v uneder nuf unseren gepichten Nösslein: dieselben brachten ui's in s^'l)r dichteiii, nasseiu 1^'ebel, der bis ',) Uhr srüh anhielt, durch das auzieheude Pllsterihal uud gegeu -'ll'end nach Arixen (171 km). Da nns die Gegenden <^>Ml)ist schon belannt lvaren, fuhren wir etwas schnel' u'r dnrch. Sowohl in ^ienz als in ^nnichen, Toblach «1204 m Seehöhe) nnd Ariden gab es viele Sommer» Tischler. Dies gilt uameullich vou Toblach ,nit dessen ^nchtigril uud geräunligen Villeu; Toblach ist ein Stelldichein für feine und reiche ssamilien solvie für ^ergstci^'r, nielche von hier ans die prachtvollen D» ^Nlitalpen, besonders die. Monte Cristallo. Gruppe, nwsseuhaft nufsllchen. — Von Toblach führt eine ll"me. s,mstvl)ll augeleyte Strahe l»l hoch. befindet sich eine große Wallfahrtolirche «Madonna dclla Corona) auf eiuem so steilen und lahlen Felsen, dass luau sich wundern mufe, wie die Pilger hinaufgelangen sönnen. Und doch soll die Kirche an gewissen Tagen von mehreren tausend Per» soueu besucht seiu. Verona, die bekannte Stadt mit ihren vielen l^ortS, breiten Straßen uud der berühmten Arena, wird vou dem hier sehr breiten Aoigeflusse durch« strömt, a» dessen llflrn sich zahllofe, auf großen Bar» 5l.'u schwimmende Mühlen befindeu. Die meisten Hotels liegeu längs der Adige: ich warne jedoch vor den Hotels „Colombo" und „S. Lorenzo", in denen mau über alle Maßen geschnürt wird. Oberitalirn täuschte übrigens unsere ltNoartiM' gen gcn- sehr. Man spricht vkl fton den boriitM Laibacher Zeitung Nr. 143. ____________ 1242 __________ _________ 2, Juli 1901. berührt oder der Glaube an die dreibundfreundliche Gesinnung Ungarns im geringsten erschüttert werden könnte. Dieser Auffassung schließt man sich, wie mit Zuversicht behauptet werden kann, an allen maß« gebenden Stellen des Auslandes vollständig an. Tie von einem Budapest« Blatte ausgedrückte Be» fürchtung, dass man die Haltung des Minister» Präsidenten in der Affaire Ugron»Nimler allzu nach« sichtsvoll und lau finden könnte, dürfte daher un« genügender Orientierung über die in ausländischen kreisen herrschende Stimmung entspringen. Alle beachtenswerten politischen und publicistischen Factoren sind in der Ansicht einig, dass die erwähnte An» gelegenheit nicht so sehr zu politischer Abwehr heraus» fordert, sondern vielmehr die entschiedenste moralische Verurtheilung verdient. Bezüglich der strengsten Ver> dammung der ganzen Machenschaft seitens des Mi> Nisterpräsidenten, die in Kundgebungen der ihm nahe» flehenden Presse Ausdruck gefunden hat, ist selbst-verständlich kein Zweifel möglich, und es wäre un-begreiflich, wieso eine solche schonungslose und in un» zweifelhafter Form wiederholte Verurtheilung als zu mild augesehen werden könnte. Der Netheiligung an der Discussion im Abgeordnetenhause, wo die vielerörterte Affaire nicht in einer an dm Ministerpräsidenten gerichteten Anfrage, sondern nur inciden» tell berührt worden ist, hat sich Herr V.Szell mit gutem Grunde enthalten, da anderenfalls diefer, persönlicher Speculation entsprungenen Machenschaft eine politi» sche Bedeutung verliehe» worden wäre, die ihr nach der Meinung aller zuständigen streife absolut uicht beigelegt werden darf. Politische Webersicht. Laibach. 1. Juli. Seine Majestät derKaiser verlieh 16? Aus-zeichn ungen und Orden, darunter den Herren» Hausmitgliedern Grafen Franz Clam>Gallas, Fürst Alain Rohan, Graf Josef Ernst Waldstein, Landtags-Abgeordneten Graf Karl Nostitz, Reichsraths - Ab-geordneten Grafen Max Zedwitz die Geheimraihs» würde. Der Landtags »Abgeordnet Großindustrielle Josef Imwald in Prag wurde in den Adelstand er« hoben. Tie eiserne Krone erster Cl.i'se erhielten: die Abgeordneten Värnreuther u. Graf Palffy: die eiserne Krone zweiter Classe: Herrenhausmitglied Josef Hlavka, Großgrundbesitzer Baron Fritz Ehrenthal: den Stern zum Comthurkreuz des Franz Josef' Ordens: Landtags.Abgeordneter Dr. Muß; das Eom< thurkreuz des Franz Iofef.Ordens mit dem Stern: Bürgermeister Dr. Srb; das Ritterkreuz des Leopold» Ordens: Universitäts. Professor Eifelt, Iirus, Pri« bram in Prag: das Comthurkreuz des Franz Josef« Ordens: Bürgermeister Dr. Funke in Lcitmeritz, die Abgeordneten Herold, Kaftan. Alexander Richter, Großindustrieller Victor v. Ridl in Prag, Oberdirector der böhmischen Sparcasse Ernst v. Themner in Prag-das Officierskreuz des Franz Iosef'Ordens erhielten zehn Personen, darunter der Advocat Belsky, der erste Bürgermeister > Stellvertreter Fric; die eiserne Krone dritter Classe erhielten 16 Personen, darunter der Präsident des deutschen Handelsgremiums in Prag Otto Forchheimer, der zweite Bürgermeister-Stellvertreter in Prag Neubert, Director des deutschen Landestheaters Anglo Neumann, Bürgermeister von Aussig Ohnsorg, Director dor böhmischen Sparcasse Strzizek, der Präsident der städtischen Sparcasse Styblo, Landtags - Abgeordneter Urban, Advocat Worunskyi das Ritterkreuz des Franz Josef-Ordens erhielten 98 Personen, den Elisabeth - Orden erster Elasse die Gemahlin des Statthalters Grafen Eouden-hove; den Elisabeth»Orden zweiter Classe erhielten 12 Frauen. Das böhmische Streichquartett in Prag e»hielt die große goldene Medaille mit dem Wahl-spruch; außerdem wurden verliehen der Titel oim's Regierungsrathes einer Person, der Titel eines Bau° rathes acht Personen, der Titel kaiserlicher Rath acht Personen, das goldene Verdienstkreuz mit der Krone Al Personen, das goldene Verdiensttreuz l!j Personen, das silberne Verdienstkreuz mit der Krone zwölf Personen und das silberne Veroiensttreuz 16 Personen. Das „Fremdenblatt" constatiert, dass das für Südtirol bestimmte A u to n o m iep ro j ec t im Lande nicht die erwartete Aufnahme gefunden habe und dass selbst die Parteien, welche an dom Ans« gleichsoperate mitgearbeitet haben, die Verantwortung für dasselbe zu scheuen beginnen. Tie clericale Wählerschaft sei schwankend geworden, und die Deutschnationalen wollen die Autonomiefrage der künftigen Landesvortretung vorbehalten. Neberdies fange man auch im italienischen Tirol an, die Mehr-kosten der neuen Autonomie Zu berechnen, und das reservierte Verhalten der Italiener könne selbstverständlich die deutschen Kreise noch weniger für das neue Operat entflammen. Das Reich selbst habe bei der Auseinandersetzung mit den Italienern Südtirols nur zwei Forderungen zu stellen: die Landeseinheit darf nicht gefprengt werden und der Pact innss von den großen Parteien des Landes anerkannt und gebilligt werden. — „Narodni Listy" führen aus, es sei cm Beweis für die Verwirriheit und Nnmoralität der Politik der Deutschen, wenn sie dieselbe Autonomie, die sie für sich in Böhmen anstreben, für die Italiener Süd-Tirols als unzulässig erachten. Die rumänische Kammer hat mit 62 gegen 4 Stimmen die Aus li eferun g s»C on ' vention mit O esterreich »U ng ar n an-genommen. König Eduard erließ eine Proclamation, in welcher er ankündigt, dass seine und der Königin Krönung im Juni nächsten Jahres stattfinden werde. Der Tag ist noch nicht bestimmt. Tagesneuigleiten. — (Werden wir fliegen?) Ueber diese viel erörterte Frage hat sich unter Berücksichtigung der letzten Fortschritte in der Flugtechnil L. Reverchon im Pariser „Cosmos" ausgesprochen. Die Frage ist natürlich so zu verstehen: Weiden wir fliegen, wie der Vogel fliegt, und weiden wir eines Tages durch die Luft reisen wie heute zu Lande und zu Wasser? Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass ein Vallon 36 Stunden in der Luft bleiben und mit einer stündlichen Geschwindigkeit von 54 Kilometer eine Strecke von 1925 Kilometer von Paris bis Kiew zurücklegen lann. Außerdem sind auf kleineren Strecken noch größere Geschwindigkeiten erzielt worden, so von Godard und Surcof im Jahre 1897 von 66 Kilometer im stündlichen Durchschnitte. Diese ausgezeichneten Leistungen tragen aber leider zur Lösung jener Fragen nicht viel bei. Es ist etwas anderes, sich von den Winden treiben zu lassen, allenfalls die günstigsten Luftströmungen auszusuchen, als sich für eine Luftfahrt unabhängig von den atmosphärischen Bedingungen ein bestimmtes Ziel zu setzen. Die Lenkbarkeit der Ballons lann. wenn sie nicht überhaupt eine Utopie ist, auch nicht viel nützen, denn ein Vallon ist ein zu gebrechlicher Gegenstand, um den Launen der Luft und ihrer Strömungen lange widerstehen zu können. Und schließlich, sollte ein Genie der Zulunft den Ballon unter die Lenkung eines Steuerruders zwingen, so würde er doch immer noch ein sehr lost-spieliges Beförderungsmittel für die Reisenden und ein unerschwingliches für Waren sein. Die Lösung des Problems der Luftschiffahrt wird auch von anderen.Sachverständigen, vielleicht sogar von deren Mehrzahl heute von den Flug-Maschinen erwartet, die schwerer sind als die Luft. Diese Behauptung ist nicht paradox, wie sie es auf den ersten Blick z'l sein scheint. Der Ballon müsste zur (trzielung der nöthigen Widerstandskraft eine metallische Umhüllung erhalten, die selbst bei der Wahl des leichtesten Stoffes die Antriebs-kraft um einen sehr großen Betrag vermindern müsste. Nehmen wir dagegen eine Platte, die leicht gegen die wagrechte Ebene geneigt ist und in horizontaler Richtung durch eine ständige Kraft getrieben wird. Der gewöhnliche Luftdruck wird sich dann in doppelter Weise äußern, einmal als hebende Kraft und zweitens als Widerstand gegen die Vorwärtsbewegung. Es würde geniigen, die Triebkraft der Platte größer zu machen als den Luftwiderstand, um sie schwebend zu erhalten. Dabei ist nichts Unmögliches. Man baut jetzt Motore von so geringem Gewichte, wie man es vor 17 Jahren, als Nenard und Krebs ihre ersten derartigen Versuche machten, noch nicht für möglich hielt. In dynamischer Beziehung bietet das Problem des Fluges also wohl leine Unmöglichkeit mehr. Die „Flieger" aber sollen, wenn sie einmal in die Luft erhoben werden, geradeaus weiterfliegen können, und da ist eben die Kunst zu Ende. Alle bisherigen Versuche sind nach dieser Richtung hin wenig er-muthigend. Wie die Flugmaschinell auch geheißen haben: Aeroplane, Helitopleren, Orthopteren, Aerodrome, alle sind sie bisher kläglich gescheitert. So finden wir denn wenig Ermuthigung in der Hoffnung, dass der Mensch den Vogelflug werde nachahmen tonnen. Selbst wenn aber der Mensch den Flug des Vogels, den er vorläufig noch immer nicht zureichend hat beobachten können, durch eine mechanische Construction vollständig nachzuahmen vermöchte, so würde er auch dann wahrscheinlich noch nicht fligen können wie ein Vogel, weil es ihm an dem feinen Gefühle für die Luftströmungen und deren Wechsel fehlt, das der Vogel zweifellos besitzt. — (<3 i n rie s i ge r M ü ck e n sch w a r m) ist dieser-tage in der Umgebung von Oberleutensdorf (Böhmen) beobachtet worden. Eine Wolle aus Millionen Mücken verfinsterte plötzlich die Sonne und näherte sich rasch der Erde. Dic grünlichen Infecten fielen auf Bäume und Felder nieder und bedeckten die Straße m einer Länge von über 200 Meter vollständig, stellenweise so dicht, dass' die Passanten in Gefahr tamen. auf der schlüpfrigen Straße auszugleiten. — (Eine amerikanische Ziege.) Aus New-yorl wird geschrieben: Die Schiclsalstücken, mit denen manche Zeitungen im Westen zu lämpfen haben, werben durch folgende Notiz des „Vowersbille Clarion" illustriert, die ich nach dem „Baltimore American" citiere: „Wir müssen uns bei unseren Lesern entschuldigen, dass wir diese Woche nicht rechtzeitig erschienen sind. Die muntere Ziege unseres jovialen Leihstallbesitzers Patrick Casey erschien am Dienstag abends, nachdem unsere Auflage gedruckt war. in der Druckerei und fraß iu einem unbewachten Augenblicke unsere ganze Auflage. Es mussten daher alle unsere redaclionellen und technischen Hilfsmittel ins Spiel gebracht werden, um schnell eine neue Ausgabe des Blattes herzustellen. Während wir nun den literarischen Geschmack der erwähnten Ziege bewundern müssen, werden wir doch in Zulunft unsere Druckerei geschlossen halten." schönen Strahen, Obstanlagen, Alleen lc., aber wir sahen davon fast nichts. Die Straßen sind zwar so» wohl in der Lombardei als auch in Piemont sehr breit und eben, aber dafür auch sehr staubig, be» sonders gegen Mailand zu. Es gibt allerdings einige Bankette, allein dieselben sind theils bewachsen oder zu eng, theils erscheinen sie wegen der von St. Eu» fenna bis Mailand meist längs der Straße hinziehen» den Dcunpf-Tramway unterbrochen. Besonders schlecht und ausgefahren ist die Straße vor Mailand, weil dort sehr viele, schwer beladene fuhrwerke verlehreu. Da die Strecke von Verona über Brescia bis Mailand außer dem schönen Gardasee von Peschiera bis Desenzano (l!1 km) wenig Interessantes bietet, hielten wir uns nur im letzgenannten Orte längere Zeit aus und kamen erst abends in Mailand < 1?tt km) an, von der großen Hitze, noch mehr von der schlechten Straße arg hergenommen. Indessen stellten uns zwei Flaschen „Asti spumante" wieder her. Eine Drei» viertel-Literflasche kostet 1 20 Lire. Einen guten „Asti spumante" bekamen wir noch in Novara, sonst aber zeigte der Wein eher einen Apfelmost» als einen Weingeschmack. In Mailand besichtigten wir den prachtvollen Dom, die sehr große, mit Glas gedeckte Vittorio» Emanuele > Halle, den Sammelplatz der eleganten Nelt, den städtischen Park und einige Monumente, brachen dann um 5 Uhr nachmittags auf und kamen, die sekr lange Brücke über den Ticino übersetzend, um K Uhr abendb nach Novara (43 lcm). Zas Geheimnis der schwarzen Oväfin. «oman von Vr««no5 s«ndor. (49. Fortsetzung.) Zu seinem Erstaunen fand er Alice vollständig ruhig und gefasst. Die Situation hatte alles wunder-bar verändert und die Rollen verschoben. Während die Herzogin bei dem Tode und der Beerdigung ihres Vaters in bewundernswerter Weise ihre Fassung bewahrte und bei diesen Anlässen ihre Selvstbeherr« schung so weit zur Schau trng, dass man beinahe versucht war, diese Selbstbeherrschung mit Herzlosig-teit zu verwechseln, hatte der Zusammenbruch des väterlichen Vermögens sie völlig zerschmettert. Bei der ersten Nachricht des Furchtbaren war sie ohn-mächtig geworden: dann verfiel sie in Krämpfe. In diesem Zustande fand Weipert sie, als er kam: Alice war um sie, beschäftigt und suchte durch ruhige und sachliche Maßnahmen die furchtbar Erregte zu be-schwichtigen und zur Ruhe zu bringen. Unter Weiperts Beistand gelang es einigermaßen. Der herbei« gerufenen Kammerfrau ertheilte er noch einige In» structionen und befahl ihr, uicht von dem Bette ihrer Herrin zu weichen. „Wie klein, wie klein die Seele solcher ,voll< endeten Weltdame' l" dachte er, indem er Alice folgte, mit einem mitleidigen Blicke auf die noch convulfivifch zuckende Gkstalt der nmaen Frau, >.Wi> stark ist disl>y junge Kind dagegen!" Alice führte den Doctor in ihr Boudoir und lud ihn ein, Platz zu nehmen. Auch fie war blass, aber ihr Wesen kennzeichnete keine große Erregung. „Sie kommen wie gerufen, Herr Doctor," sagte sie. „Ich wollte Sie gerade telephonisch um Ihr klommen bitten. Es ist entsetzlich! Aber da sich nichts mehr an der Thatsache ändern lässt, müssen wir uns in das Uuvermeidliche zu schicken suchen. Mein Himmel, ich selbst wollte gern den letzten Pfmnig ver« lieren, wenn ich damit die Schmach von uns nehmen könnte, dafs andere durch unser Haus ihr Geld ver« lieren. Meine Schwester nimmt sich die Sache fnrcht. bar zu Herzen. Zum Glücke hat sie ihre Mitgift be« reits erhalten, fo dass die Katastrophe leinen allzu nnheilvollen Schatten ans ihre Existenz wirft. Es ist schrecklich, wenn man so abhängig vom Gelde ist wie diese Standespersonen!" Ein flüchtigesLächeln huschte über ihre blassen Züge. „Ich leide viel welliger dar-unter. Mein kleines mütterliches Erbtheil - ein im Gegensatze zu unseren bisherigen Verhältnissen aller-dlngs winziges Sümmchen — ist mir sichergestellt, und die Zinsen reichen für eine bescheidene bürgerliche Erlstenz aus. Aber fellist, wenn ich das nicht hätte, Ware ich doch rerch. Georg würde mich genommen, haben, wenn ich ihm auch leinen Pfennig mitgebracht hätte," fetzte sie erröthend hinzu. „Und wenn er bisher nicht erkannt hätte, welches Juwel er sich errungen hat. so würde ihm diese Er. kmitnis jetzt kommen," sagte Weipert warin. „Ihnen wild überull dns Muck l'rblühl'n, wohm Sie sick wendon!" Laibacher Zeitung Nr. 148. 1243 2 Juli 190! — (W a h r n e h m u n g v c> n O bj e c t e n a u f d e r M on d o b e r f l ä ch e.) Die Frage, wie groß die Gegen stunde sind. die mit den mächtigsten heutigen Ferngläsern auf der Mondoberfläche noch eben wahrgenommen werden tonnen, ist in mehrfacher Beziehung von nicht geringem Interesse. Vom Publicum werden die Astronomen häufig urn Auskünfte darüber ersucht, ob es zur Zeit möglich sei, auf,dein Monde Objecte von der Ausdehnung unserer groß-ten Gebäude wahrzunehmen. In jüngerer Zeit hat Professor William Pickering auf der astronomischen Bergstation bei Arequipa (in Pein), die sich 2450 Meter über der Meeres fläche befindet, specielle Untersuchungen iiber die Sichtbar leilsverhältnisse der lleinsten Mondgegenstände angestellt. Dic Station befindet sich unter den denkbar günstigsten atmosphärischen Verhältnissen, die Luft ist von wunderbarer Klarheit und Muhe, auch bediente sich Professor Piclering eines großen, vortrefflichen Fernrohres von dreizehn eng lischen Zoll Objectivdurchmesser und .".4!)facher Vergröße nmg. Durch eine Reihe sorgfältiger Versuche lam er zu dein Ergebnisse, dass unter den dort obwaltenden Verhältnissen der Luft und des Fernrohres der Mond in Bezug auf Wahr. nehmbarleit seiner Oberfläche I00mal näher gebracht wurde als beim Anblicke mit bloßem Auge. ..Unter den besten Un^ ständen." sagt Professor Piclering. ..tonnte ich zu Arequipa den Mond im Fernrohre so sehen, als wenn ich mich UlOO Kilometer über seiner Oberfläche befunden hätte. Das kleinste sichtbare Object hat wahrscheinlich etwa 150 Meier im Durchmesser. Mit Rücksicht auf die atmosphärischen Verhältnisse zu Arequipa ist es zweifelhaft, ob der Mond jemals irgtnbwo anders selbst mit dcn größten Teleskopen besser sichtbar war." Das größte zur Zeit vorhandene Fernglas bat mehr als den dreifachen Durchmesser des von Professor Pickering benutzten und würde, falls es auf der Station bei Arequipa aufgestellt wäre. mindestens um die Hälfte weiter borbringen, also Objecte von 100 Meier Durchmesser wahr nehmen lassen. Ein Bauwerk von der Größe des Kölner Domes oder der Petcrslirche wäre als ein kleines Pünktchen gut sichtbar und ein Object, wie die Kölner Eisenbahnbrücke. würde sich bei geeignetem Sonnenstande durch den Schatten ale schmaler langer Gegenstand verrathen. Pickering hat mehiere kraterlegel auf dem Monde gemessen, die nicht'mehr cu« ..N bis W Meter Höhe haben, während der Kraterdurch-me^er 900 Meter und die Tiefe desselben 15.0 bis 200 Meter belragt. In den flachen Regionen des Mondes, die wahr. scheinlich die trockenliegenden Betten früherer Meere sind, di» bisweilen nicht über 25 Meter hoch sein lönncn. weil sie sich iiber viele Meilen weil hinziehen, werden ihre feinen Schatten bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang durch ihre Länge wahrnehmbar. Ein einzelnes gewöhnliches Haus würde also mit unseren jetzigen Hilfsmitteln nnter leinen Umständen wahrgenommen werden können, wenn es sich auf dem Monde befände, wohl aber die zunehmende Ausdehnung großer Industriecentren, ähnlich denen, die in Europa und Amerika vielfach vorhanden sind. Spuren gegenwärtiger oder früherer Monddewohncr, die sich in Werken ihrer Thä-llgleil verrathen, sind auf dem Monde bis jetzt nie wahr. genommen worden, sehr im Gegensatze zu dem fernen Pla-new, Mars. wo sie sich in der geometrisch genauen Tracie rung sogenannter Eanäle dem vorurlheilsfreien Beobachter last aufdrängen. — (W i e s i ch v o r n c h m e L o n do n e r D a m e n) Nebenverdienste schaffen, darüber plaudert eine Dame aus ocr Gesellschaft in einem englischen Journal allerhand Überraschendes aus. „Ich kann versichern," schreibt sie, «dass viele Damen der feinsten Kreise im Westend ebenso darauf bedacht find, Geld zu verdienen, wie ihre weniger begünstigten Schwestern, die für ihr »äglickes Brot arbeiten, und nianche sind leider nicht einmal sehr scrupulös in der Arl. wie sie dies anstellen. Die beliebteste Methode, etwas ^>n dic^'m An^l'nblickc nn'ldl'tl' dor Diener Herrn Tnrtor ^orf m,, der ilnn mif dein ?inße folgte. Wl'i-Pert wurde ,wch ^exqe der lieblichen Be^rus'.lMtt ^5 Vrcmtpmire5'. dann ,z0^ er sich nnter irgendeinem Vurwnnde.',nri"icl, mn die beiden sich einander tillein zu iiberllissen. Die Herzogin erholte sui, nach einigen Tagen wieder scM'eil, dasv sie ilire Sachen packen lmmte. Ter Aufentliall in ^'enmorl war ilir nnter den obwalten-den Verlialtnisjen nnerlräglich, nnd deolmlb benutzte s>e mit ibrem (bemahle den nächsten nach England abgebenden Dampfer znr Ancttebr nach (5nwpa. Die unleidlichen ^erliältnisse. r^r alle»'- aber da? Verhallen seiner Mutter, die durchaus die Verlobung ihre5 3olme5 mit Alice Polvell rnckgängig gemacht baben Uwllten, ueranlasoten Georg Iorl, seine Tran^ ung so rasch al5 irgend möglich herbeizusehnen. Wei perl stand ihm darin getreulich .zur Seite, nnd den l'erl'inten Bennihnngen beider Herren gelang e5 schließlich, auch Alice von der 'M'clmäs'.igteit einer 'nschl'n Heirat ,')„ überzeugen. l^anz in der Stille fand an einem der ersten De< ll'Mbertage die Trannng dec< Paarec- statt, ^'nr die ^rauzengen, Weipert siir Alice uno ein freund von >"irl auf dessen Seite, waren zugegen. Absichtlich satten sil' die Kirche einer entlegenen Avenne fiir ihre Trauung gewählt. Niemand, der den Wagen vor die klirchl» jähren jah, achtete sonderlich aus dao schlichte ^mutpaar, und leinen, von allen, die dem Paare l'nen flüchtigen Blicl schentten, siel ec< em. in der lieb. llchen jungen Äraut in ihrem schmucklose» N'ei^en Uleide die Tochter deo verstorbenen Petroleuullönigd Powell zu suchen. (»o, Uhr morgens zu spielen begann und bis 4 Uhr am an-deirn Morgen spielte, wobei sie den ganzen Tag nur eine Siunde abwesend war. Als sie sich zurückzog, besaß sie <>000 Kionen mehr als vorher. Viele Damen der Gesellschaft verdienen auch dadurch ein schönes Einkommen, dass sie die Zcilungcn mit klatsch und Neuigkeiten aus der .fashionablen' Welt versorgen. Ihre Namen kommen natürlich selten her aus. sonst wären ihre Freunde und Bekannten wahrscheinlich höchlichst erstaunt. Mehrere hübsche Frauen in hohen Kreisen erhalten ein annehmbares Einkommen dadurch, dass sie Photographen und Künstlern sitzen — eine leichte Art, Taschengeld zu verdienen. Eine Dame von Rang ist die wirkliche Besitzerin eines blühenden Pntzgefchaftrs. im West-end, das anscheinend einer ihrer alien Jungfern gehört; eine andere ist die Eigenthümerin zweier gut gehender Gastwirt schasten, die mit dem Gelde gelauft, wurden, dab bor einigen Jahren bei Speculations gewonnen worden war. Ferner werden viele Tausende jährlich an vornehme, mehr oder weniger arme Damen bezahlt, weil sie die Töchter von .Par-Venus' chaperonieren und aristokratische Männer für sie suchen, oder weil sie Leuten aus bescheidenen Verhältnissen, die in die Gesellschaft zu gelangen wünschen, ein sociales c'!,ck<>< geben." — (Der höfliche Wirt.) Ein Tourist tritt in ein Prcvinzgasthaus, steigt die Treppe hinan und wird oben mit rinei ungemein tiefen Verbeugung sehr devot begrüßt. „Sind Ei» der Herr Wirt?" fragte er den höflichen Mann. „No natürlich," ist die Antwort; „qlanben's, i grüßet Ihnen, Sie Äamschabcl, wann i net der Wirt wär'?" Local- und Prouinzial-Nachlichten. Krainischer tandtag. Siebente Sitzung am I. Juli l901. Vorsitzender: Landeshauptmann Otto von Detela und Landeshauptmann-Stellvertreter Leopold Freiherr von L i e ch t e n b e rg. — Regierungsveltretei: K. l. Landes-Präsident Seine Excellenz Victor Freiherr von He in; l. l. Landesregierungs - Secrelär Wilhelm Haas. — Schriftführer: Landschaftssecretär Josef Pfeifer. Vorsitzender constatiert die Beschlussfähigleit des Hauses und eröffnet die Sitzung, worauf das Protokoll der letzten Sitzung verlesen und genehmigt wird. Vorsitzender theil! mit, oass Abg. Freiherr v. Würz-b a ch das Ausbleiben von der heutigen Sitzung durch krank lichleit entschuldigt hat. »vorauf die Petitionen den belief-senden Ausschüssen zugewiesen werden. Der Vorsitzende beantwortet die Interpellation des Abg. AoSi<", betreffs des Baues der Sairacher Straße dahin, dass das Generalprojcct sertig gestellt »st. auch seitens des l, l. Ministeriums ein Staalsbeitrag von 50^, zugesicheri wurde, dass nunmehr die Detailprojecte auszuarbeiten sind und dass der diesfällige Bericht in der nächsten Session vorgelegt werden wird. Abg. Pfeifer stellt den Dringlichleitsantrag. es sei den durch die Feuersblust am 2l!. v. M. verunglückten Bc wohnern von Großmrasevo eine ausgiebige Landesunter stützung zu gewähren und cs möge dieserAntrag demFinnnz-cnisschusse zur Berichterstattung in der nächsten Sitzung überwiesen werden. Nach erfolgter Begründung und Annahme der Dringlichkeit wird die Sitzung auf kurz? Zeit unterbrochen. Nach Wiederaufnahme der Sitzung konstatiert der Vorsitzende, dass der DringlichleitSantrag von sammt lichen Abgeordneten unterschrieben worden ist. worauf der Antrag noch meritorisch begründet und sohin dem Finanzausschusse zugewiesen wird. Die Petition des Gemeindeamtes Et. Barthelmä um Nichtactiviernng einer neuen Schule in Oberfelb wird über Ant-rag des Verwaliungsausschusses iBerichterstatter l<»bic> wegen Incoinpelen,', des Landtages zurückgewiesen. Weilers wird über Antrag des Verwaliungsausschussee (Berichterstatter 5i u b i c) über die Petition des Bezirks slraßenausschusses in Bischoflack um Einreihung der Bezirls-straße Aischoflack-Krainburg unter die Landesstraßen der Üandesausschuss beauftragt, dem Landtage noch im Laufe dieser Session dil betreffenden Erhebungen vorzulegen. Die Petition des Gemeindeamtes Savenstein um Nicht-^ aclivierung der Schule in Vrhovo. beziehungsweise um Er-»rciterung der zweiclassigen Schule in Savenstcin. wird nach dem Antrage des Verwaltungsausschusses (Berichterstatter ilullg z-.i unterziehen. — Hl. Der Landesautzschusb wird abgewiesen, die Gemcinbevorstälide auf den Umstand auf-mcrlsam zu machen, dass gegenwärtig nahezu waltungsaussckusseö: Der Landesausschuss wirb beauftrag!, sich an die lais, Regierung um eine ausgiebige Erhöhung des Siaalbbcitrages für bie Wetterschiehversuche zu wenden. (Angenommen.) Abg. Schweiger beantragt: Der Landesau^sä,,s' wird ermächtigt, im Wege der Gemeinbevorftänbe cm . Weingarteilbesitzer die Broschüre über bie raiioneUe k-wiilschaft von Gomba<' unentgeltich zu oerihsilsn, : die Bestimmung über bie Anzahl der zu vertl, plarc dem Lanbesausschusse überlassen wird, > Abg. B o ii i i'- beantragt: Der Ltnbebuusjchujb wird leaufiragt. von der landwirtschaftlichen Filiale in St, V^» nicht zu verlangen, buss sie den Erlös für die Reben, w l.> nicht mit Landesunterstützung veredelt wurden, in ben ^i<-sllvefonb hinterlege. (Dieser Antrag wirb dem Finanz» ausschusse zugewiesen.) Ferner beantragt Abg. Voii^: Der Lanbesauischuss wird beauftragt, die l. l. Regierung darauf aufmerksam zu machen, sich bei den Erhebungen hinsichtlich der underpins' lichen Darlehen für Regenerierung von Weingärten nich! ft> sehr auf die Gendarmrriel'erichte, als vielmehr auf Fuch manner und andere vertrauenswürdige Perfonen zu stützen. (Angenommen.) Landeshauptmann von Detela übernimmt wieder den Vorsitz, er bestimmt dir nächste Sitzung auf Mittwoch den .'!. d. M.. vormittags i^ Uhr. verkündet bie Tagesolbnuns und erklärt die Sitzung geschloffen. — (Allerhöchste Spende.) Seine l. uno i. Apostolische Majestät haben für bie durch FeUti verunglückten Bewohner von Mrakevo eine Unterstützung von 2(XX) Kronen allcrgnädigft zu bewilligen geruht. - (E r n e n !> u n g e n i m p o l i t i s ch e n T> i e n st e,) Wie uns aus Wien telegraphier» wird. hat Seine Majestät dec Kaiser dem Lanbeeregierungssecretär bei der hiesigen Landesregierung Wilhelm Haa» den Titel und Charaltel eines Bezillshauptmannee verliehen. — Seine Excellenz be? Minifterpräsident hat den Bezirlsobercommissäi Victor Parma und den Landesregierungssecretär Johann Te-lavs- is- zu Äezirlshauptleuten und den Vezirtscommissör Dr. Robert Praxmarer zum Landesregierungssecretär für Krain ernannt. — (Personal Nachricht.) Herr Dr. Joses 3 i«' or, au» Terboje in Krain aebürtig. ift al« Volonlol l inl hitsiftt Lanbs«sp>l«l eingetttle». Laibacher Ieitung^Nr. 143.___________________________1244 _________ 2 Juli 1901. — (Postdien st.) Kürzlich trat in Zobelsberg, politischer Nezirl Laibach Umgebung, eine neue Postablage in Wirksamkeit, nxlche mit dem Postamte in Grohlupp Bahnhof und den Nahnposten n. O. 331 und 332 durch die zwischen Laibach - Großlupp - Gottschee verkehrenden Züge in Verbindung steht. Die Ortschaften Lachowitsch und Sallog wurden aus dem Bestellbezirle des Postamtes Com-menda ausgeschieden und jenem des Postamtes Zirllach einverleibt. Oleichfalls wurde die Ortschaft Karlshütte aus dem Bestellbezirte des Postamtes Travnil ausgeschieden und jenem von Niederdorf bei Reifnitz einverleibt. —o. — (Laibacher Gemeinderath.) Der Lai-bacher Gemeinderath trat gestern abends zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen, deren einzigen Verathungs-gegenstand der Bericht des Bürgermeisters in Angelegenheit der Eröffnung der Millokiöstrahe bildete. Nachdem Bürgermeister Hribar die Sitzung eröffnet und die Gemeinde-räthe Dr. Poiar und Svetel zu Verificatoren des Sitzungs-piototolles nominiert hatte, übernahm Vicebürgermeister Dr. Nitter von Blei weis den Vorsitz. Bürgermeister Hribar beleuchtete nun in längerer Ausführung den derzeitigen Stand dieser Strahenfrage. Das Iustizpalais sei nun im Rohbau fertiggestellt und es müsse daher für die Ableitung der Meteorwässer vorgesorgt werben. Die Stadt-gtmeinde lönne jedoch den Bau des bringend nothwendigen Canales nicht in Angriff nehmen, so lange die Erwerbung des zur Eröffnung der Milloäiüftiahe (vom Iustizpalais bi» zur Franciscanerlirche) erforderlichen Grundes nicht durchgeführt ist. In der Giundablösungsfrage kommen vier Besitzer in Betracht, und zwar die Herren Dr. Ahazhizh (uoluine der Zeschlo'schen Erben), Bamberg. Padloi-iö und Frau Iosefine Pill. Die Verhandlungen mit Dr. Ahazhizh und Pavloöii; haben bereits zu einer befriedigenden Lösung geführt, während gegen Herrn Bamberg und Frau Pill das Ezpropriationsverfahren eingeleitet wurde. Ueber Anregung des Herrn Sectionsrathes Dr. R ö f ch, welcher derzeit behufs Inspicierung des Iuftizpalais-Baues in Laibach weilt, wurde nun mit Herrn Bamberg nochmals ein gütlicher Ausgleich angebahnt, und Herr Aamberg erklärte sich bereit, den erforderlichen Strahengrund um 42.000 X abzutreten. Der Gemeinberath, welcher Herrn Namberg ursprünglich eine Ablösungssumme von 28.000 X bot, hat nun in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, die erwähnte Ablösungssumme unter der Bedingung auf 42.000 X zu erhöhen, dass das Iuftizärar — wie dies Herr Sectionsrath Dr. Rösch in Aussicht stellte — einen Betrag von 10.000 k bewillige. Gegen Frau Pill soll das Expropriationsverfahren durchgeführt weiden. Auf eine diesbezügliche Anfrage des Gemeinderathes Hubic erklärte der Herr Bürgermeister, dass sich die Kosten für die Herstellung der Milloüiöstraße und des erforderlichen Canales auf 90.000 X belaufen werben. Die Kosten sollen aus der bewilligten Investitionsanleihe be-stritten werden. Eine Interpellation des Gemeinberathes Turt inbetreff strengerer Einhaltung der für die Vieh-märtte gilligen Normen beantwortete Bürgermeister Hribar dahin, dass er der städtischen Polizei die nöthigen Weisungen ertheilen werde. Sodann wurbc die Sitzung um 7 Uhr abends geschlossen. — (Prüfungserfolge.) Bei den am 27. v. M. an der hiesigen Hufbeschlagschule abgehaltenen Prüfungen wurden von 12 Schmieden, welche die Schule nicht besucht haben, sechs mit der Note „genügend" und sechs mit der Note ..ungenügend" klassificiert, während zwei die Schule besuchenden Lehrlinge die Prüfung sowohl aus dem Huf-btschlage als auch aus der Fleischbeschau mit gutem Erfolge bestanden. —c>. ( Ein neues Fabrilsunternehme n.) Diese in einer der letzten Nummern gebrachte Notiz ersucht uns Herr Eduard Schimnitz in Krainburg dahin richtigzustellen, dass er den Besitz am Kralauerdamm. woselbst eine Parleten - Fabrik ins Leben treten soll. vor einem Jahre läuflich an sich gebracht habe und dass nicht Herr Notnil, sondern er selbst die Fabrik errichten werbe. — (Entsprungen.) Elisabeth Ninlopf, 66 Jahre alt, zu Neubachei. Bezirl Gottschee, geboren, nach Malgern zuständig. Curpfuscherin. welche sich beim t. t. Bezirksgerichte in Tschernembl wegen einer Uebertretung in Untersuchungshaft befand, ist entsprungen. Dieselbe ist sehr schwächlicher Körperconstitulion, hat kastanienbraune Haare, runzeliges Gesicht und ist am linken Auge schwachsichtig, —o. — (Der Laibacher deutsche Turnverein), welcher bei dem in diesen Tagen zu Marburg stattgehabten Gauturnfeste des südösterr. Turngaues mit einer Abordnung von 22 Turnern betheiligt war und daselbst herzlichste Aufnahme gefunden hat, erzielte bei dem Wetturnen im Sechstampfe drei Siegertränze, und zwar in der Gruppe der ersten Ordnung mit der strengeren Bewertung zwei, von denen die Vorturner Rudolf Petz den 9. Rang (mit 61 8 P.), Val. Cerer den 12. Rang (mit 50 P.) erreichten. In der Gruppe der zweiten Ordnung gewann den Kranz Turner I. Iallitsch (mit 51 P.) und Vorturner A Achtschin eine ehrende Anerkennung (mit 492 P.). — Auch die Musterriege des Vereines zeichnete sich aus und ihre Leistung wurde mit der höchsten Punktzahl bewertet. — (Todesfall.) In Trieft verschied in der verflossenen Woche der Kapellmeister des dortigen Schiller-Vereines, Herr Julius Heller, im 62. Lebensjahre. Der Verblichene, ein Musiler von ausgezeichnetem Rufe, war auch Ehrenmitglied der hiesigen philharmonischen Gesellschaft. — (Die „Glasbena Matica") schließt das laufend« Schuljahr mit Schulprüfungen und einer öffentlichen Production der Zöglinge. Die Prüfungen werden an drei Tagen, und zwar Montag, Dienstag und Mittwoch, den 8.. 9. und 10. d. M.. im Vereins, laale abgehalten n«ld«n; di« öffentliche Production findet — (Der Cäcilienverein) veranstaltet am 18. d. M. eine Zusammenkunft in Sittich. Anmeldungen nimmt Herr Canonicus Andreas ttarlin bis 7. d. M. entgegen. Sänger, die allfällig mitwirken wollten, mögen sich bei Herrn t>. Hugolin Sattner, Francicanertloster in Laibach, melden. —( Die hiesige Orgelschule des Cäci-lienvereines) schließt das laufende Eüuljahr am 11. d. M. mit einer heil. Messe und einer Prüfung der Zöglinge. Beginn der Prüfung um 8 Uhr früh. Freunde der kirchlichen Musik haben hiezu freien Zutritt. — (Sanitäres.) Aus den politischen Bezirken Krainburg und Stein gehen uns über die gegenwärtigen Gesundheitsverhältnisse sehr günstige Nachrichten zu. Außer sieben an Scharlach erkrankten Kindern in der Gemeinde Piedassel gibt es in beiden genannten Bezirken keinerlei Epidemien. Ein zur Schutzimpfung gegen Lyssa nach Wien abgesendeter Mann wurde am 4. v. M. aus dem Spitale „Nudolfsstiftung" entlassen und ist seit seiner Heimkehr gesund. — Von acht in mehreren Ortschaften des Bezirkes Krainburg befindlichen Trachomlranlen ist kürzlich einer genesen. — Auch in Weinitz und Podzemelj sind die Aari-cellen gänlich erloschen,- dagegen trat im erstegenannten Orte und in Oberh der Keuclhusten auf, von welchem bisher 24 Kinder befallen wurden. —o. * (Verhaftung.) Der berüchtigte Dieb Anton Gradikar. zuständig nach Laibach, wurde vorgestern hierorts verhaftet. Derselbe hatte dem Maurer Michael Polal in Trifail einen Geldbetrag von 40 X entwendet und sich nach Laibach geflüchtet. Gradiüar wurde dem Landesgerichte eingeliefert. — (Ein Sparcassebüchel verloren.) Gestern vormittags wurde am Mathhausplatze von der Besitzerin I. K. das Sparcassebüchel der städtischen Sparcasse Nr. 27.504 mit einer Einlage von 3100 X verloren. — (Zwei Haifische.) Wie aus Trieft berichtet wirb, wurden diesertage im dortigen Hafen vom Nord des Localdampfers „Sistiana" aus zwei Haifische beobachtet. Theater, Kunst und Literatur. — (Ehrende Anerkennung.) Der Lehrer der „Glasbena Matica" in Laibach. Herr Josef Prochäzta. erhielt für seine neueste Composition „Trio für Clavier, Violine und Cello in <^-irwl1" vom Comitö zur Pflege der Kammermusik in Prag eine belobende Anerkennung und ein Ehrenhonorar von 400 1v. — (,.D as Blatt der Hausfra u") bringt über bic naturgemäße Lebensweise unserer Kinder eine Artikel-Serie in durchaus verständiger und verständlicher Weise. Nicht nur die Mütter, die in der Kinderpflege überhaupt noch nicht bewandert sind, finden in den Artikeln Aufschluss über das für sie Wissenswerte, nein, auch solche Mütter, die glauben, ihre kleinen Lieblinge nach allen Regeln der Kunst zu pflegen, weiden manchen Rath, manchen Hinweis barin fmden. Daneben finden wir in „Das Blatt der Hausfrau" noch vieles andere, die Hausfrauen und Mütter Interessierende,- vor allem ist der Lehrgang zur Herstellung der Bänd-chcnspitze hervorzuheben, dem sich eine Erklärung zur Erlernung der Irischen Spitze oder Point-lace anschließen wirb, bi». gleichfalls, wie der erstgenannte Cursus. durch viele Musterabbildungen erläutert wird. — „Das Blatt der Hausfrau", illustrierte Zeitschrift für die Angelegenheiten des Haushaltes, für Mode. Kindergarderobe. Wäsche und Handarbeiten, mit den Gratisbeilagen „Das Blatt der Kinder," „Das Blatt der jungen Mädchen", „Lehrcurse für moderne Handarbeiten" und „Schnittmusterbogen" (Preis vierteljährlich 2 li 50 k. einzelne Hefte 20 k. erscheint im Verlage von Friedlich Schirmer, Wien I., Schulerstrahe 18). — (ttInv « n 3 lci u <- itoI)'.) Inhalt der 13. Nummer: 1.) Die Ideale der Erziehung. 2.) Das Gemüth. Eine pädagogische Studie. 3.) Behandlung des Üesestückes Dodro ukrl^eni äonar. 4.) Corresponbenzen. 5.) Schulnachrichten. 6.) Miscellen. — (Avoui-ek.) Die 7. Nummer dieser Jugendzeitschrift enthält Gedichte von Ivo DaniH. Viba, Andreas Rapu, Franz 2gur, Leo Poljal, erzählende und belehrende Beiträgt von Radivoj, Fr. G. P.. Kramarjev, Brinjos und Leo Poljal. Die Rubrik „Belehrung und Unterhaltung" bringt unter anderem einen Rebus von Fr. Rojec und ein Lied. — (^olkv«ni 0l2»d«nilc.) Inhalt der 6. Nummer: 1.) I>. H. S.: Ludwig Hudovernit -f. 2.) Fr. Kimovec: Kurze Uebersicht der Musik der alten Völker. 3.) Correspondenzen. 4.) Verschiedenes. — Die musitalische Beilage enthätt Kompositionen von Fr. Kimovec und A. F o e r st e r. Geschäftszeitung. — (Lieferungs-Ausschreibung.) Montag den 22. d. M. findet beim l. und l. Militär-Verftflegs-Magazin in Laibach eine öffentliche Verhandlung behufs Sicherstellung der arendierungsweisen Abgabe von Heu, Streu- und Bettenstroh, dann Kohle und hartem Brennholz für die Station Laibach, sowie von Bettenstroh und Brennholz für die Station Töplitz atl. Die näheren Nedingnisse tonnen bei jedem Militär-Verpflcgs-Magazine, dann bei den politischen Bezirlsbehörben und landwirtschaftlichen Üandesvereintn während der Amtsstunden eingesehen und über Verlangen gegen Bezahlung von 48 li von jedem Mi-litär-Verpflegs-Magazin bezogen werden. — (Viehmarlt in Lai bach.) Auf den gestrigen Viehmarlt wurden 1126 Ochsen und Pferde, 309 Kühe und 104 Kälber, zusammen 1539 Stüct aufgetlieben. Der Handel sttslaltlie sich. da Käufer auü Mähren. Italien und Kiirn<5 Nr. 14, Serie 2215 Nr. 78. Serie 2436 Nr. W und Serie 2«0K Nr. i). Der Sokoltag in Prag. Prag, 1. Juli. Heute begann der Solultag mit dem Vcsuche der Äurg Karlstein. Um 11 Uhr vormittags fand ir; großen Sitzmigssaale des Allstäbtei Nachhallses die Url'tlgabe des Geschenkes der Stadt Paris statt, bestehend .auk einer prächtigen Sl'.vresvase, gleich jener, die Loubet dem Czaren bei seine,» Besuche in Frankreich verehrte. Der Präsident des Pariser Mmicipalrathes, Tanzet, dcmlte bei de. Uebergabe des Geschenkes nochmals für den freundlichen (5mpfang und drückte die Sympathien der französischen Nation für die Stadt Prag und das czechische Volt aus. Hieraus erwiderte Bürgermeister Dr. Srl>. Das französische Vereinsgesetz. Paris, 1. Juli. Das Amtsblatt wird morgen das Vereinsgesetz mit einer Verordnung des Ministerpräsidenten Waldect-Nousseau veröffentliche», i» welcher die Bedingungen vorgeschrieben werben, unter denen ein Gesuch um Au-torisieru»g von Congregatioile» eingebracht werbe» muss; diese Gesuche sind mit de» vom Bischöfe genehmigten Sta> tuten an das Ministerium des Innern zu richten und sie haben den Zweck der liongregation sowie die Angabe ihres Vermögens und das Civilstandregister ihrer Mitglieder zu enthalten. Die Kongregationen werden serner die Ver> pslichtung übernehmen müssen, sich den ordentlichen Gerichten zu unterwerfen. Rom, 1. Juli. In vaticanischen Kreisen wird angenommen, dass der Papst lein neuerliches Schriftstück über das neue französische Vereinsgesetz veröffentlichen werde, da er der Ansicht sei. seine bezüglichen Bedenken in dem an or» Cardinal Nichard gerichteten Schreiben vollständig zu». Ausdrucke gebracht zu haben. Die Hitze in Amerika. Newyorl. 1. Juli. Gestern war hier der heißeste Iunitag, der je verzeichnet wurde. Die Temperatur betrug !>8 Grad Fahrenheit im Schalten. 51 Persone» wurden vom Hihschlaa, getroffen. 1!) davon starben. Auch aus verschiebe mn Theilen des Landes langen Berichte über außerordentliche Hitze ein. In Pitlsburg erlitten 2tt Personen Sonnenstiche, wovon N starben. Laibacher Zeitung Nr. 148. 1245 2. 3uli 1901. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. Am 30. Juni, Gräsin Pace, Stistsdame; Dr. Ielenc, , Sweceny, Privatiers; Halulil, Lazer, Neumann, Weiß, Nltlorn, Kleber. Mayer, Marlovih, Stark, Nosenbaum, Eisler, ssantl, ' Me.; Lochell, Ingenieur, Wien. — Trappen, Privat, Asöling. — Oblich, s, ssrau, Kraus, Hirsch, Mortone, Willel, Grosoni, Privatiers; Gontini, Stepanici, Nflte.; Heffa, Beamter; v. Ceril, Inspector; Budinich. l. l. Postofsicial, Trieft. — Graf Kulmer, Privat; Aaliin, Ernadal, Directoren; Dr. Arnold, l. Notar, «gram. — v. KobuS, Privat; Stern, «fm.; v. Ginlerz, l. u. l. Oberst, s. Frau; Piesch, Buchhändler, Graz. — Hender, Kfm., Ueipzig. — «esl. ttfm., Sissel. — Gcrtin, Kfm., Trifail. — Neuner, Privat, Wastein. — Vitriol, Kfm., Dresden. — Kühn, Photograph, Witlowitz. — Dr. Kuhar, Notar, Nudolfswert. — Vartoli, Nfm., Fiume. — Brlel, Beamter, s. Familie, Villach. — Polal, Fabrikant, Ferlach. — Elinger, Privat, Pressburg. Hotel Stadt Wien. Am 29. Juni. Vajdll, Oberinspector, Graz. — Familie v. Meunier und Gorup, Private; Baron Detroix, Privatier, s. Gemahlin. Fiume. — Fürst, Fabrilant. Naab. — Taussig, Haasis, Kah. Nflte., Prag. —> Eugcrt, s. Sohn; Gellis. s. Fa. milie, Private, Gürz. — Dorfchel, Ingenieur; v. Silier, Rainer, s. Familie, Klagenfurt. — König, Privat, Cilli. — Davibowiz, Nomcnda, Wagner, Weill, Eich. Fraulcnbusch, Lienarz, Eisler, Fischer, Schreier, Ivanctich, Wolf, Kstte., Wien. — Kremer, Bernelich, Private; Ncrweg, Besihcrin; Dr. Truden. Advocat, j. Gemahlin, Trieft. — Poniclieff, s. Gemahlin. Russland, — Brottowiz, l. l. Notar, Oberburg. — Nenfo. Private, Pola. — VudoUirl, Zahntechniker, Vozcn. — Voershair, Studierende; Fricke. Privatier. Amsterdam. — Bleclmann. Privat, s. Frau, Neymeyr (Hollaild). — Sonto, Kfm., Pinguente (Istrien). — Oblancr, «erwalier, Kusstein. — Reuz, Privat, Dignano (Istrieu). — Holunla. Nclsender, Brunn. Persturbene. Am 2 7. Juni. Josef Gorenc, Vesikeröiohn, 14 M.. Ienlogasse 4, Rhachitis. Im Civilspitale. Am 27. Juni. Jakob Habil, Taglöhner, 64 I., ?»-r»l^,8 eoräiz,. — Franz Vurlelc, Taglöhner, 48 I., Pneu-lnonl«^ rruupo»». 1'ubsrou" puN.^""'' """"' ^'""' Taglöhnerssohn. 3 I., Im Elisabeth.Kinderspitale. ? c> ^".^ Juni. Johann Zdrazba. Nahnmeisterssohn, ,./ k ^"""cul. uuiv. — Cäcilm Pavlis, Kaischlerötochler, ^ /, >;., l>,llenexi» 8crop!lulo8ü. Oe!far»en tn Dlechdosen filrWildcrverlallflr uiid zumSeldstgrdlallch, Zu haben beiUrüder Vberl, velsarben», Lack« und Firnisse'Handlung, «aibach, Kranciseanergasje. Nach auswärts mit Nach. nähme. ^ii) ii__4 Volkswirtschaftliches. Lalbach, 28. Juni. Die Durchschnittspreise auf dem leutiqen Markte stellten sich wir folgt: Marlt'lMg,«,'» Marll'IVl«^,' 'blriL ' Pre!» ll d ll b ll l, ll b beizen pr. q . .-------1« «0 Viltter pr. llß. . . 210------- Korn » . . —,— 14 «0 Eier pr. Stück . . — b —!— Gerste ...-------14 — Milch pr. Liter . . — 20 -!- Has, r » . .-------15 «0 Rindfleisch l»pr. kß 1 28------- halbsruchl » . .--------------- Kalbsieisch » I 14 - — Heiden » . .-------13 — Schweinefleisch » 1 30 — — hich, weiß ...-------1680 Schöpsenfleisch . —.80------- Kukuruz ...-------12 80 Hähndel pr. Stück I 10------- Erdäpfel ... 3 80 4 40 Tauben » — 3«------- Linsen pr. Liter . — 20 —^— Heu pr. c, . . . . 4 20 —!— Erbsen » . — 36 — — Stroh ...... 3 80 —'- Fisolen » . — 24-,— holz,hart.,pr.Cbm. 7,50------- Nindsschmalzpr.kß 2 20-!—— weich., » 5 50------- Schweineschmalz » I 30-------Wein,rolh.,pr.Hltl. —^----------- 3pi'cl, frisch » Il6------— weißer. »--------------- - gcrälichert . l 50------- Meteorologische Veobachtuugeu in Laibach. Seehvhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. Vl ^ . ^i. M^^26^U^U^nssMrl"^ewöl?t l^V ' !» » «b. 729 1 21 -0 ^W. mäßig_____heiter " ^ 2.> 7 U. F. > 729-8 , 17^8j O. schwach j heiler , Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 21 7°, Nol-male: 1!> 1 '. Verantwortlicher Vlebacteul: «nton Funtet. Unferer heutigen Nummer (Stadtauflage) liegt eine Nbonnk' mentseinladung anf die illustrierte Zeilschrist (2444) Me Woche bei. Jg. v. itlciumayr ^ Fed. Bambergs Buchhandlung in ilaibach, (kongressplatz 2. Kmetska posojilnica ljubljanske okolice w JLJablJanl. (2447) Bilanzausweis pro Monat Juni 1901. Äotlva: Cassabarschaft f....... K 144/)1 62 Angelegte Ueberschiisse!....... » 7^ Darlehen.............. > z ±'S Wertpapiere............ » a.uuu — Rückzuerstattende Ausgaben..... > 1.086 73 Inventar.............. » 90696 Rückständige Zinsen am 31. Dec. 1899 » 38.010-71 PaMlva: Antheile.......... » 23.840 — Reservefond............ > 55.887-80 Pensionsfond............ » 3.25099 Einlagen.............. » 3,110.70211 Passivzinsen............ » 9.292 89 Oeldumiatz............ > 4,9^-476-46 Verwaltete Summe........ » 3,242.747 78 BESTE NAHRUNG FUR ~ cesunde ä darmkranke KindOP- ö Für die jungen Mütter ist es nicht nur nothwendig, filr die Kleidung der Säuglinge zu sorgen, sondern noch viel wich« tiger, sich darüber zu informieren, womit sie die Kinder ernähren wollen, wenn sie nicht imstande find, dieselben selbst zu stillen. Zur Ernährung drr Säuglinge eignet sich am besten die je nach dem Alter des Kindes mit Wasser verdünnte Kuhmilch mit Zu^ah von ltuselrs ltindrrmehl, welches nicht nur der Nahrung einen größeren, für die Entwickelung der Musleln und Knochen wich' tigen Gehalt an Nährstoffen gibt. fonbern auch die gröbere Ve-rinnung der Kuhmilch im Maqen verhindert und auch die starken, durch Kuhmilch verursachlen Gährungen im Darm der» hütet und so das Kind vor den Erkrankungen an Magen» und Darmkatarrhen bewahrt. iiKM») Hente, den 2. Juli, wohin? Ins Restaurant Fantini auf ein gutes Plliner Bier! Dort ist heute grosses Concert der ungarlaohen Hoskapelle Jonai Janoil, Hos- musiker Sr. k. u. k. Hoheit des Erzherzogs Josef. Anfang 8 Uhr. Eintritt frei. Um zahlreichen Besuch bittet (2437) hochachtungsvoll L. Fantini. Course au der Wiener Börse vom I. Juli 1W1. «°«be« 0^.°«. 1°«,«»«. t»e n,«tr»,n " ^>n!,sviol,^bl..«u, pr. 9« 7z W l«ü ,^! "^ «Plil.Ostprllö!«»/, s«?!, 9»l«l> ,?3"l dl»«»los, «b« st. » »Vo ,8« - ,«»-. 33"! .. <"" l, »°/° »4U50,4l- ,^" .. l0« > b" ,7, «,?,,! ^ " llX, l, , , «W . ^U' - »»« u« " "^ »"« " ""« «o«..!« . llaal.schuld d»l lm l»lch" "lh» «»lll,l»n»n A2nl,. "tch, und ziind«l. .p«!lllNa.....4°, l,?^„», "° » b«°, dt°. p,r Ultimo 4°, ,b »0 Uü «" "'pert,Ind,ft«,«,n«.«,n,t.ftfr,. "t «llss, .... ,!/,x/, 84 h» 84 7i, schrt«b»»«l». «lllab'lhba,,» in «.. fttuersre«. zu <4.oou Kronen . .4'/» ,,b b0»««4 sl»n» ^»It,. Vah» i» NUber ^"6'.).....»'/,»/» l^n «,'«1 l.<> «ubolllb«!,« »n plontnwä!»!, N»„es,l,! ' ' »6 l' ««»rldtlgbnhn x, g .. »»»»»,»«»t«»» ««' K......49S' 500- <7,.>, ........4iU'- 4»l- , xun »,»,! ft. , , . ;z>7 - «l«j — «»Id Wore «,0» «toate ,«r Zahln», Gl»lr»»«»e»t »°/«...... » » l»<> >l4-l^> «lilobtlhval,», «X» u, »oov «, 4°/,......... »»»««> >l8?ö ftr»nz^«!ef«., »m l»»4, (»«v. V«.) G!lb., 4°/, ... . »««^ U? ^,< »»llzljch» 5arl »ilb, <"/, , , . »5 il» W 3»>b,. 4°„ . . »? - v«- zl»al»schuld b»s zänd»s d»r ungarisch»«, Iron». 4°/»un«. »°lb«nl» per »' i» »,8 l!> dl«. dlo. ver Ullin,» ... ll? l»t> »l» l» 4°/„ dt», Hen«» !n lfronenwühl., steuerirel, p,i Cassa ... l<» »b l»» 4ü 4«/» dt». blo. b« X> Nn,. K<..»<1..»nl. »old ll»N. «l — >»l l»<> blo. dlo. bllber l«> sl, . . . l«0 45 >Ul 4b dto. Staat»^)»,«,,, (Un,. 0«b.) v. I. l»7»...... . ,l«üU ll« K<> dt», Gch»nrr,,»l'»ble<,Obllg. ,ott - llw «» blo.V«m.<«,^lU,>fl,--»«)»r. l7» - »74 dl«. blo, k oOfl.«-l«1»r. ,75- >?4 th»«b.» 4«/, rr«t. »»d slavon, dett, » »,» 94 3» Ander, öss»»ll. ß»l»h»n. »0/, l>«nnu.«»g. «nleihe »8?» . >0» l« llXl »0 «nlehen ber Vladl »»rz . .---------- «nlehen d V»»b< Wlen . . , ,08'!»!!O4n> bto. dl, lKilb, °b, »,»d) ><»l»» (l»9», . , , , !»2, 9«»!' verleb»«'«nlthen, v< «<», - 4»/. »laluel Landl»'^i!ls>!,«> V4 »t» »^ l«ü »»ld «ar, ßfan>l»ll,s» »tl. <»,dsr, »llllüfilüüNI.vell,^/» »4»!> 9i»b «,.üfttrr, ll»nve«Hl»p.»»nst,4«/, »7— 9s-QeN.'UN« ^nl 4«' ^ahr. der!. <°»......... »9 - ll» - bt». b«. °0l«hr. »erl. «°/, . 9» — ,«,.- kplNlaNr.».»ft.,«" I ,»««,»»/, 9«»l. 99^5 E«s»nbahN'Ps<«r!lilll»« llgl>lll!N»N. ^fll!»andl ^ort,b>,hn it» l»!»« 9? iw 9g «<» Oeftfsl, "tc»!'»fftbahn . . l0?>»lU8 — GlaaXb»!,»....... 4« «ü — - sübbllhi, l> l»^/» ver», .»«„».»ifult »44 5,c» »4^» z« bl», t» »^, , . . l»« «l» l»l »U Un« ^,»li» V»hu ... lvb - ,u« - 4«. Un»srlr«»n,l «lehn?» . . — —------ »i,»ls» l«s» (per slück), «lr»«»«»ch» »,<». «»/, «ob,n.-r,b!«.i!«!f «o!< . . . »t»? l»U «« bu t»ub»p,.«afil!l» lDombon) » »l. l« »z ,7«l» »tt>>«lols »M> ll...... — - — — .U«,e «U ft. «« - - - »<4 — »4t. — öl»"« »:«!e 4U 7 - P«l»N» Lok 40 fl, » » » «sl. «— »«- siudolpli'L»!, l0 U°!' 40 fl..... !»c,0'— » >l..... «»4 zy,rs l»0 «ewlnst!«, d. ll'/, V' -kchulb». d, Vvbencstdttanfl . »m. l3»9 bll »b l» »ü 2ai»»ch« Z«1e...... »0— S» - »elb »nr, «etie». llOVPsrt-Inlel« »»hln««V»». «ul»»«.l«»>l. «lilend. «» »l. . «)70 lw60 «au» u. »,!,i,b»'»,!. !- ll»bl, Vtroßenv !n «!,n ll». ^ , »9 - »5l - »l«. bio, dt«. U», ll . . «»- »<»» - Mb«, t!/°rdbal,n l«> sl, . , 4«0 — 4« — «u!cht!ehr»b,l lt »9l>l> dlo. blo, 7» — 5»» — »»lblnllnblNorbb lUOOfl.««. b?t»u b?6i> 2n»b,.»»ernl>».' Jas!«,»» N, «. 474 - 47i! — dt». dt», .M, tt) «« fl. s. 4»ü — 48» - Prag.Duser »tfen», lvusl. »b,si. ,7» — l?8 - Vt»at»e«stnbahn X» sl. t. . . »4» l»0 »«» ü« «üdbahn «x> sl. «.....« bu 9« bv «»dnordb, Uert..«. «l00 sl, «N. «» - »«!,-— ?r»«w»»<<»,< , «,u,»i,, Pri^ r«!lt»<«c!l,n l!X> sl, . . . l00— !0« — Un, »noil» »!>t»b.»U0sl, Sllbe» «9 — 4»0-6<) Nng.Hr'lb.!«»»«^'«««»«^.«. «l« - 4«) -«iener «»c»lb»tz»e»'>ct.»««f, — — — - »»«l^Otfi. V«nl l»0 sl. . . «?.» bO »?l «« Vanlverein, «ten«, «» N. . 4t»l eu 4b» bv »odrr..»nsl , 0»fi,. «0 sl. «. «57 - »»»-- llrbt.Unst. f, Hanb, u, ». l«« si. «4« — »47 - dt», dl», p,i Ultimo . . . »47 — »4s - »redltbanl, »Ng. ung, »00 sl. . »t»» — »l»4 - Dtpllftlenbanl, »U,,, »00 sl , 4l7-^ 4»8-- »«lompte»«,!,, «brist,. «X> sl. »l» — l»l»0 — »lro»».»«»!en» , «Menti, «Usl. 48» — 486 — Hyp»ttz,N,. vest,.««, N.,l>«/.«. ,9^— l9» to »elb >»«, U«nb»rb»nl, 0,st . »UU sl, . , 4V4 ^0,«0i »V 0,sterr,.un,lll Uanl, »UU sl, , »««9 »»»' Nnlonbanl «x> fl, . , . 548—«u — Verlehelbanl, «ll, , >4<' »I »94 . >»» — ZndUllrlV'DUlN' N«h«NNl»ll. «vaugef., «ll« «st, lv— Vtonlan'Gejelllch., Veft »nlpln» ,>, .>!d,.<»«f »ou sl. ,«7« »«««' ß»lg».l«lj, Stelnlohleu llX) sl. l»?l — b?^— „e»)l»«l»übl", Popltrf «!X»s', -- — — „«tevrer» ^ Papiers u «,^>, u,-. . «,-- lrtlailer »obien»..«e>. ?u N 44v - 4«o — »affenf'V.oesl!nWien,l0!!si. »„«»»»<» — l»»„o»s< l«» sl. , ,6» - ,»0 - «ienerber^r « ll»» »» »»tfche VlÄ», »7 ", „7 »^ 2»b«........»!»9-bVM>» ?u P«U.........^ - »b "» «». vtter»«,..... ...... D»l«t»». »»laten........ll»v »l-X «>^r«nc« Vtülle ,9tt« ll»l»4 Deutsche «e«p«bant!!°t,n . , ll7' ll»« It«Ilen«fche sanlnoten . . . , 90 9« 9i »0 »i»b«l^t«ttn.......! «l.» ! »l.»^' I ESja,- ixxi.4. "V*rle«i.\af 1 »•• ¦¦¦•f. ¦»r»B«t>rf*r«n, l'rlorU»f«>«, A*tl*M, I fc—— «4«^, lt«TU»a ¦•« Vmtufm. «9. È^. ilayer »«.axle- -o.3a.dL T77"«clxsl«x-Q^*0elLAft rrirmt-Dtrpifr (Safe-DefMito) I _______________........^^......_......ü.-iiL......inimnn----' ,., Renommierte Fabrik für Tinten, lu«ch«n, Malsarbeu etc. «uoht für Laibaoh •sid Umgebung einen in der Schreibwaren-^nche gut eingeführten Herrn als Vertreter. .. Ges. Offerten werden sub <2446> an Ule Administration dieBer Zeitung erbeten. (2446) 2-1 Eine der bedeutendsten Maschinenfabriken Oesterreichs (Specialität Pumpenbau) sucht Vertreter gegen Provisionsbezug. — Solche Herren, welche technische Bildung besitzen und in Fahriken aller Branchen eingeführt sind, werden gebeten, ihre Offerte unter Chiffre «0. F. 1296» an Hauenitelii * VoffUr, Wien, t., einzusenden. (2446) . Einige ElnrlohtungMtttoke, darunter eine (2439) 3-2 Garnitur und eine Nahmaiohlne, sind billig zu verkaufen: BoonfatM Hr. M, II. Stock- Laibacher Zeitung Nr. 145________ 1246 2. Juli 1901 (2372) 3-3 Kundmachung. U« l. l. ersten Staatsgh«nasium in L«ibach (Tomangasse Nr. 10) werben die im Iulitermine sür das Schuljahr 1901/1302 stattfindenden Nufnahmsprüfnngen zum «mtritte in die I. Classe am 13. Juli von halb 10 Uhr an abgehalten. Vie Nnmeldnngen hiezu werden am 7. Juli, vormittags von 8 bis 12 Uhr, in der Directions« lsnzlei entgegengenommen, wobei der Tauf» (Geburtö») Schein, das Frequentations'Ieugnis der lehtbesuchten Volksschule vorzuweisen, eine Taxe von k 6-60 »u erlegen und die Erklärung abzugeben ist, ob d« Aufnahme in die deutsche oder slobenische Abtheilung angestrebt wird. Auswärtige Schüler lönnen die Vnmel« düngen auch durch rechtzeitige Einsendung der «nannten Documente und der Taxe bewert» stelligen. Solche haben sich am 13. Juli um 9 Uhr (dem Beginne der Prüfung) dem Director persönlich vorzustellen. Nach den Bestimmungen des Erlasses des l. l. Landesschulrathes für Kram vom 28sten August 1694, Z. 2354, dürfen Schüler, welche nach ihrem Geburtsorte und nach ihren Familien« Verhältnissen dem Bereiche der l. l. VezirlS« haupt«annlchaften «rainburg, «ad-«auusdirs, «udolsswert und Tscher «enlbl und dem Bereiche der l. l. Vezirtt' »erlchte Vaudftraß, «astenfnß, Titiich und Gtein angehören, nur ausnahmsweise in besonders berücksichtigungswürdigen Fällen mit «e»«hmignng de» l. l. «anve^chulrathes in die Laibacher Gymnasien aufgenommen werden. Die P. T. Angehörigen jener Schüler, welche hierorts eintreten wollen und nach dieser Neftimmung einer solchen Genehmigung bedürfen, werden daher aufgefordert, sich dieselbe vom l. l. Landesschulrat he rechtzeitig zu beschaffen. Direction des ersten Staatsgymnasiums ________Laibach a« 26. Juni 1901._______ (2292) 3—1 Kundmachung. Am k. t. Gtaat» vberghmnaftum in Uutzols»wert findet die Anmeldui'g zur Aus« nähme in die l. Classe im Iuli-Lermine am 12. Juli von b bis ? Uhr abends, und am 13. Juli von halb 9 bis halb 10 Uhr vormittags, statt. Schüler, welche in die l. Classe aufgenom» «en werben wollen, haben sich in Begleitung ihrer Eltern oder deren Stellvertreter in der Direclionslanzlei zu melden und mit Laufschein und Frequentationszeugnis (Schulnachrichten) auszuweisen. Die «ufnahmsprüfung wird am 13. Juli abgehalten werben. Die taxen betragen 6 X 20 k. Die l. l. Gynmafial-Direction. «udolfswert am 2. Juli 1901. (2420) 3-1 Präs. bb 6/1. Kundmachung. »in Schreiber wirb sofort aufgenommen. Entlohnung 2 Kronen per Tag, Bedingung «ennlni« beider Landessprachen in Wort und Schrift, ftinle, leserliche Handschrift, Unbescholten« belt und Praxis in der gerichtlichen Manipu-latlon. «. l. Nezirlsgericht Krainburg am 28sten Juni 1901.____________________________ (2434) 3-1 g. 1723. Eoncurs-Ausschreibung. Am «taatSghmnafiu« in Vludolfs' Wert lommt mit Beginn des Schuljahres 1901/1902 eine wirNiche Lehrstelle für classische Philologie (mit d-utscher und sloveni« scher Unterrichtssprache) mit den im Gesetze vom 19. September 1898. R«. Vl. Nr. 173, normierten Bezügen und Ansprüchen zur Be« sehuna. Die gehörig instruierten, an das l. l. Mini» fterium für Cultus und Unterricht gerichteten Gesuche sind auf dem vorgeschriebenen Menst« »eae bis 28. Juli l. I. beim l. l. Landesschulrathe für Krain in Laibach einzubringen. Bewerber, die auf Anrechnung ihrer Gupplenten«T)imstzeit im Sinne des g 10 des citierten Gefetzes Anspruch machen, haben dies im Gesuche selbst anzuführen. «. l. Landesschulrllth fltr Krain. Laibach am 29. Juni 1901. Commis der Modewarenbranche, 17 Jahre alt, in Wieu ausgelernt, mit guten Zeugnissen, saoht Stell«. — Briefe erbeten unter Kranz Stadier, Alter Markt 16. (2441) 2-1 Eine Näherin wird Wolfgasie Nr. 12, II. Stock, sofort »usftaommen. (2440) 2-1 Für je 142 K sind je 2000 K rasch erreichbar. Prospecte kostenfrei. Ungar. Börien- Journal, Budapest. (2239) 20-7 4 A ^ Bas <& 4# ^ & #M polana-Jamm J %3U5 ^10 ws$ <$<$•<# in Laibach ist aus freier JCanö ty <& ty fy ¦ ¦ zu verkaufen. Dasselbe befindet sich in der Nähe der neuen Franz Joseph - Brücke, ist hochparterre, von allen Seiten freistehend, im besten Bauzustande, hat geräumige, trockene Keller, einen großen Garten mit 500 Quadratklafter Flächeninhalt und ein Gartenhaus. (2374) 5-3 Nähere Auskünfte ertheilt täglich vormittags dortselbst die Eigenthümerin. Zwischenhändler sind ausgeschlossen. gute Uhren billig Mit ö jähr. schriftl, Garantie versendet an Private Hanns Konrad (4667) Uhrenfabrik 100—58 u. Goldwaren-Exporthaus Brttx (Böhmen). Gute Nickel-Rem-Uhr fl. 375. Echte Silber-Rem.-Uhr fl. 580. Echte Silberkette tl. 180. Nickel-Wecker-Uhr fl. 195. Meine Firma ist mit dem k. k. Adler ausgezeichnet, besitzt gold. u. ailb. Ausstelluntfsmodaillen u. taaaende Anerkennungsschreiben. Illnutr. PrelNkatalotf ffratla nntl franco. (2423) " «, II,ll8/1 Edict. Wider Johann Romanit von Ober« berg Nr. 1, dessen Aufenthalt unbekannt ist. wurde bei dem l. l. Bezirksgerichte in Tschernembl von Franz Schmuler in MeMrch, durch Dr. Adolf Schorstein. Advocate« in Wien. wegen 258.73 d. R. M. s. N. eine Klage angebracht. Auf Grund der Klage wurde die Tagsahung zur mündlichen Verhandlung auf den 3. Juli 1901, vormittags 9 Uhr. bei diesem Gerichte, Zimmer Nr. 5, angeordnet. Zur Wahrung der Rechte des Geklagten wird Herr Alois Fabjan in Tschernembl zum Curator bestellt. Dieser Curator wird drn Beklagten in der be-zeichliiten Rechtssache auf dessen Gefahr und Kosten so lange vertreten, bis dieser entweder sich bei Gericht meldet oder einen Bevollmächtigten namhaft macht. K. l. Bezirksgericht Tschernembl. Abtheilung II, am 25. Juni 1901. (2387) C. 212-216/1, Cb. 202—203/1 Oklie. Zoper Josipino, Marijo, Ano in Franceta Fortuna, Alojzija Klinc, Marijo Verbiè, Joaipino in Ano Fortuna in njih pravne naslednike, kojih bivaliäöe je neznano, se je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Višnjigori po Josipu Karelc iz Vrha pri Gumbiäcu, zastopanem po gosp. dr. Rupertu Bežek, c. kr. notarju v Vifinjigori, tožba zaradi zastarelosti terjatev v zneaku 558 K 30 V, h, 600 K, 1400 K, 558 K 30»/. h, 958 K 307, h, 1300 K> 40 K 887, h, 40 K 887, n- Na Pod~ stavi tožbe odredil se je narok za ustno sporno razpravo na dan 22. julija 1901, dopoldne ob 8. uri, pri tej sodniji. V obrambo pravic toženih se po-stavlja za Hkrbnika gospod Mihael Vozel, župan v Malih Dulab. Ta skrbnik bo zastopal tožene v ozna-menjeni pravni stvari na njih ne-varnost in slroäke, dokler se oni ne oglasijo pri sodniji ali ne imenujejo pooblaSÈenca. C. kr. okrajna sodnija Vignjagora, odd. I, dne 20. junija 1001. «Auf hoher Felsenmauer Wächst manch1 ein feines Kraut, Woraus der Vater Klau er Den Edel-Triglav braut.» Infolge seiner aromatischen und naturkräftigen Bestandtheile geniesst Klauen Alpenkräuterliqueur den unbestrittenen Ruf als Appetiterreger und Magenwlirze eriten Ranges, weshalb eine Flasche davon in keinem besseren Haushalte fehlen soll. Hauptdepöt bei (2074) 23 Edmund Kavcic in Laibach. Nebenverdienst, dauernd und steigend, bietet sich geachteten, arbeitsfreudigen und sesshaften Persönlichkeiten durch Uebernahme einer Agentur einer lnlandUohen Versicherungs - Gesellschaft eriten Ranges. Anerbieten unter «1798» Graz, postlagernd. (1847) 62—12 (1733) Garantiert reine 52—8 Blenenwaohskorzen, WaohMttfokel, Waoha und Honig en gros und en detail, diverse feine Lebkuohen; garantiert echter Krainer Waoholderbrantweln per Liter H. 1-20, Honlgbrantweln per Liter fl. 1— (eigene Erzeugung), ärztlich anempfohlen, bei Oroslav Dolenec Laibach,Wolf- (Theater-) Gasse Nr. 10. Apotheker A. Thterrys Daisam mit der grünen Nonnenschuhmarle 12 lleine oder 6 Doppelstaschen K 4 — spesenfrei. /HMx A. Thierrys Centifoliell-Wulldeusalde ^/^»^I»^rW ^ ^"^ ^ ^'^ spesenfrei, versendet grgen Varzahlunn UHW^G A. Thierrys Schlltzengelapothele in Pregrada "MWH bei 9lohitfch°Tauerbruun. ! W« Wien^ Eeutraldepot: Apotheker E. Kradl), Fleischmarkt l ! l! M Budapest: Upoth. I. v. Török u. Vr. Egger. ssc«Ni. Agram: Apotheker S. Mittelbach. En dütail erhältlich überall. (2371) 1 Gebe den hochgeehrten Handelsleuten und Krämeru sowie dem löblichen Fublicum höflichst bekannt, dass ich mit 1. Juli d. J. behufs bequemeren Ankaufes eine Fatriksniederlage aller Erzeugnisse meiner Strick- U.Wirkwarenfabrik in Laibach, Schellenburggasse Nr. 7 zur Eröffnung bringe und empfehle mich bestens zu zahlreichem Zuspruche. Hochachtungsvoll 240&) 3~2 Dragotin Hribar. Militär-Vorbereitungs-institut. Hauptmann i. P. Fried. Laupp, vormals von Tarner, I«laz a D Für den Einjahrig-Freiwilligen-Dienst. Seit 10 Jahren bewährt, mil über 90 Procent Erfolgun. Externat und vorzügliche Pension. Curabeglnn 1. September und 1. März. Programm gratis und franco. ueschäftsauf lassung. Ich beehre mich, dem geehrten Publicum anzuzeigen, dass ich mein durcli viele Jahre bestehendes Wirtshau«ge«ohaft Im Hotel „zum Löwen" mil dem heutigen Tage ausgegeben habe. — Indem ich meinen bisherigen P. T. üäsien für das mir und meinem seligen Gatten bewiesene Vertrauen und Wohlwollen danke, bitte ich das P. T Publicum, meinem Nachfolger, Herrn ^2880) 3—3 Franz Roumic: dasselbe Vertrauen und Wohlwollen, welches mir im Laufe vieler Jahre bewiesen wurde, entgegenzubringen. Mit Hochachtung *- , v oo , Joseflne Vièiè. Adelaberg, 26. Juni 1901. GescHäf tsiibei*nahtHGa , x De,m P-J" Pub,licum l'abe ich die Ehre, hiemit höflichst anzuzeigen, dass ich mit dem heutigen läge das bestbekannte und renommierte Hotel jZumLöwen4 in Adeteberg übernommen habei^ - Ich empfehle mich dem geehrten Publicum für einen zahlreichen Besuch. Meine borge, wird es sein, den geehrten Gästen mit einer ausgezeichnete Küche warmer und kalter bpeisea zu dienen, wie auch die besten Unterkrainer, Wip-pacher Istnaner und stemsclie Weine, desgleichen die besten Biere auszuschenken. -Den P.T.Kremden stehen de mit allem modernen Comfort ausgestatteten Zimmer zur Verfügung. - Abonnement für mittags und abends nach Vereinbarung. - Rasche, pünktliche Bedienung uod niedere Preise sind meine Devise. ^ p Um zahlreichen Zuspruch bittend, zeichne mit Hochachtung Franz Remlc. Arlolahftro* 9(\ Jitni VMM Hr»4 »nd Vellxg vvn I« »» »e,^,n»ay, « ^.t) V«Mberg,