kl,?« Dienstag, 4. April 1899. Jahrgang 118. Wacher Zeitung. ^ ^lk//,/°>biähi,^f, ^.° st Versendung: ganzjlhria fl. 15, halbjährig sl. ? 50. I IN C ° mt, toir: ^ Vie «Ualb. Ztg.. erscheint täglich, mit Ausnahme der E°nn° und Feiertage. Dle Ndmlnlftratlon befindet sich " »>, ^ 4° u ',',„ ""- 3ur bie Zustellung in« Hau« ganzjährig l>. l. — InstrtionSyebür: Für X Congrelsplah «r. 2, die Siedactton «armherzigergafse «r. Ib. Oprechstunden der «cdattlo» vo» « vis lo Uhr vor> ^^^,^^^«^cn z«z iy,^ gigß<« per geile 6 lr,; bei olleren Wiederholungen per Ze,le 3 lr, ? mittag». Unfranlierte Briefe werden nicht annenomme», Manuscripte nicht zurückgestellt. ,^ Amtliche Theil. , ^^Uchttt^, 'Apostolische Majestät haben dem ^ do„ ^ '"> ^rencftner Comitate Georg Vie-^tM^l.°" ovalücz die Kämmererswürde ""W zu verleihen geruht. äi^llei '^ k- Apostolische Majestät haben mit ^>the im .1 '^ung vom 28. März d. I. dem ^>> her ^'"'^hnministerium Gustav Plate ^'O zu >'?""' Krone dritter Classe taxfrei ^^r ^ Director der Staatsgewerbe- '^""llo SiTflener Gemeindebezirte, Reglerungs- ^ ^ llj^s ^ und den Director der graphlschen '"« l ^V^!!^lt in Wien. Negierungsrath ^"b^ sechste Nangsclasse ^tt^. ^_______Bylandtm.p. ^g^to^^ ^bersthofnieister hat im Hofbaudienste ^^etr«7 ^"^e., Ferdinand Ä run ner '^^>zün ^ Obennspectoren, den In-X, ^cte,. "!^bach zum Inspector und deu "lncenz Groiher zum Ingenieur ''^3in ——------ , ' 'ä>2?^" hat die Rechnungsräthe Gustav ^>W^"ml und Gottlieb UYlit zu '?'^Wra "' u"t dem Titel und Charakter ^chne" s .belleideten Nechnungsremdenten ' ^llliu« ^^ ^ie Nechnungsrevioenten Hugo ^fto^"6echner, Eduard Gibel, Nu- ^zech'?"^Mescheder, Gustav Weiß, , ^M i^ und Heinrich Strupi zu Nech- 'X> ^^-T)^"^"^^'^e der Nechnungs- u,ld sMlenlents des Finanznlinisteriums ^ ^ ^ ^^"uide ill der l. l. Hof« und Vtaats« ^>^ebtn.'^"u des Reichsgesetzblatte« in deuticher ^^licher Ttzeil. "" >^" ^r ^lte wird der «Pol. Corr.» ge. In dem Verhalten der türkischen BeHorden gegenüber serbischen Neclamationen ist seit einiger Zeit eine neue Nuance wahrzunehmen. Bisher kamen bei Beschwerden der serbischen Negierung wegen der Ausschreitungen der Arnauten gegen die serbische Bevölkerung in Alt-Serbien zweierlei Antworten vor: Entweder wurden die Gewaltthaten, welche zu Recriminationen Anlass gaben, einfach als Erfindung erklärt, oder aber es wurde wohl zugestanden, dass die traurigen Vorfälle sich zugetragen haben, hieran aber die Versicherung geknüpft, dass die Schuldigen nicht eruiert werden könnten. Anlässlich der von zwei Großmächten unterstützten Schritte, die das Belgrader Cabinet, wegen der jüngsten blutigen Ereignisse in Mitrovica, in Con-stantinopel und späterhin beim Vali in Ueslüb unternommen hat, wurde nun ein neuartiger Bescheid ertheilt: Es wurde nämlich die Bestrafung der bekannten Missethäter türkischerseits so lange als un-thunlich erklärt, als eine Beruhigung der Gemüther innerhalb der arnautischen Bevölkerung nicht eingetreten sei. Diese Art der Rechtfertigung des Verhaltens der Behörden Uebelthätern gegenüber, welche die Nuhe arg gefährden und die Christen in permanenter Furcht erhalten, erscheint umso befremdlicher, als zu der Gährung unter den Arnauten das ihnen gegenüber seitens der Behörden beobachtete Verhalten gewiss beigetragen hat. Die abgehaltenen und noch abzuhaltenden Notablen - Versammlungen in mehreren Orten des Vilajets Kossowo, in denen nichts weniger als friedliche Beschlüsse gefasst werden, sowie die beträchtlichen Waffensendungen zum Zwecke der eventuellen allgemeinen Ausrüstung der Arnauten mussten doch ganz gewiss die stets streitlustigen Stämme ill einen Zustand der Aufregung versetzen, deren Wirkung die gesteigerte Unsicherheit der Christen ist. Wie sollte unter derartigen Umständen eine Beruhigung ein» treten? Und darf man überhaupt die Wahrung vom Leben, Ehre, Eigenthum der stets treuen serbischen Unterthanen des Sultans bis zu dem unbestimmbaren Zeitpunkt hinausschieben, wo bei den Arnauten wieder eine normale Ordnung einkehrt? Es würde im wohlverstandenen Interesse der Türkei selbst liegen, durch die ungesäumte Bestrafung der Urheber der Gewaltthaten in Mitrovica die christliche Bevölkerung von der Beängstigung, in die sie gerieth, zu befreien und Garantien für die Nuhe zu schaffen. Die serbische Negierung, von weittragenden, die Negeneration im Innern bezweckenden Arbeiten vollauf in Anfpruch genommen, wünscht aufrichtig, mit der Pforte in den besten Beziehungen zu verbleiben, wofür die Her° stellung befriedigender Zustände in den an Serbien grenzenden Gebieten der Türkei die Bedingungen schaffen kann. Politische Uebersicht. Laib ach, 1. Npril. «Narodni Listy» bemängeln, dass die Ne gierung serklä rung in der Sprachen fr age im niederösterreichischen und nicht im böhmischen Landtage abgegeben worden sei. Damit zeige die Negierung, dass ihr an den Deutschen alles, an den Czechen nichts gelegen sei. Die Programmbcrathungen der stei er mär tischen Vertrauensmänner der deutscheu Opposition wurden gestern beendigt; sie ergaben, wie aus Graz berichtet wird, übereinstimmende Ansichten. Aon der Ausgabe eines Communique's wurde Abstand ge» nommen. Der Dank des Zaren für die ihm aus Oesterreich-Ungarn zugekommenen Kundgebungen aus Anlass der Abrüstungs-Co nferenz wird vom «Neuen Wiener Tagblatt» als eine Fanfare der Hoffnung auf ein günstiges Ergebnis der Conferenz im Haag begrüßt. In den Worten des Kaisers präge sich das Wesen der großen Friedensidee aus. Die Haager Couferenz werde keme Gesetze geben, nicht die Entwaffnung proclamieren, aber sie werde eine Linderung der Gefahren und der Leiden herbeiführen. Nicht temperamentvolle Schwärmer allein, nicht fchwärmerische Friedenstreuzfahrer l»nd uns die Bürgen einer besseren Zukunft; sie sind vor allem in dem Ernst zu suchen, mit welchem das officielle Europa der Friedens-.'onferenz im neutralen Haag seinen Nespect bezeugt. Das lst nicht ein leeres, conventionelles Compliment vor dem großen Zaren aller Neussen und seiner hohen Lieblingsldee, nein, das ist ernste Erwiderung eitler ernsten Einladung. Wie der «Düna-Zeitung» aus Helsingfors geschrieben wird, ist auf Veranlassung des General-Gouverneurs voll Finnland dem Senate die Weisung zugegangen, einen Entwurf zur Abänderung des Senatsreglements auszuarbeiten, dahingehend, dass die Anzahl der auf Regelung seitens des Senates beruhenden Fragen verringert und die Feststellung derselben den Gouverneuren überlassen werden soll. — Der Generalgouverneur fährt fort, die Verbreitung der Kenntnis der russischen Sprache bei den finnischen Truppen zu fordern, welche Kenntnis, wie e« in einem Tagesbefehle heißt, die wesentliche und unerlässliche». Bedingung zur Erreichung des gewünschten Ordnungs-grades bildet. Gegenwärtig ist, wie der «Negierungs-bote» meldet, beim 3. finnischen Schützenbataillon bereits der obligatorische Unterricht der russischen Sprache für die Untermilitärs des Lehrcommandos und die Necruten eingeführt worden. ^ Feuilleton. "l ulier dle österreichische wld->7 ^ "" Forstwirtschaft. wird von dem ^!^°!l k "s"le des Ackerbauministers Michael ^W,',^lt,""d lhrer Industrien 1848-18W. ^i?IWun^..??""ber 189« erfolgten fünfzig. ^ l K c> UMbUaums Seiner Majestät >,?t!^°!llit" ""z Josef 1. herausgegeben. H^li^af AV3' ^"f I"M'" Harrach als ^ l°Hm^iki. ' Dulisly und Apollinar Nitter V h ler vo,< ^"sidenten u"d Sectionschef a. D. U'^c ^"l dip ^ "ls Generalreferent angehören ^' d "e>l u,^a"desculturräthe, Landescultur. H«n der "3 landwirtschaftlichen Hauptgejell- ^ Mt^rst^." ^"elchische Neichs-Forstverein uud ^?<>l !," Hie,, ^ ^"e auch die t. t. Gartenbau- ^Xm k" ersi "ch Delegierte vertreten sind, dieses groß angelegten A<^^^?"" der historische Entivictelungs- 'b' u„k ^' uudFvl'stwlrtsHast, s^vie oer l """ forstwirtschaftlichen Industrien in Oesterreich, während die Periode 1848—1898 zur Darstellung gebracht wird, durch den Ackerbauminister Freiherrn von Käst, Sr. Majestät dem Kaiser unterbreiten lassen. Dieser erste Band, welcher nunmehr auch im Buchhandel, im Commissionsverlag von Moriz Perles (Wien, I., Seilergasse 4) ausgegeben wird, behandelt in fünf Hauptabtheilungen: 1.) die Agrarverfassung, 2.) die agrarische Verwaltung, 3.) den Agrarcredit, 4.) das land- und forstwirtschaftliche Verkehrswesen, 5.) die Besteuerung der Land- und Forstwirtschaft. Außerdem enthält dieser Band eine vom General» referenten Sectionschef Dr. Leo Nitter von Herz verfasste Einleitung, in welcher die Genesis, die Bedeutung und die Eintheilung des Werkes dargelegt wird. Es wird hier zunächst die Bedeutung der Landwirtschaft als einer der kräftigsten und bewährtesten Grundlagen des österreichischen Staats- und Wirtschaftslebens hervorgehoben und der schweren Kämpfe gedacht, unter welchen es ihr möglich geworden ist, ihre maßgebende Stellung neben Handel und Industrie er-solgreich zu behaupten. Im Anschlüsse hieran wird welters ausgeführt, dass es schon an sich nahe lag, den historischen Entwickelungsgang der Land- und Forjl« wirtschaft und der wichtigsten Industrien derselben wä'lneno des abgelaufenen yalbe» Jahrhunderts zum Gegenstände wissenschaftlicher Darstellung zu machen im vorliegenden Falle aber das Allerhöchste Regierungs-jubiläum, welches dieser Epoche die Weihe eines im Leben der Völker seltenen Zeitabschnittes verleiht, dem Neize wissenschaftlichen Erlenntnistriebes den Zauber ehrfürchtiger patriotischer Huldigung hinzugefügt hat. Von solchen Erwägungen geleitet, hat sich unter dem Protectorate des früheren, seither verstorbenen Aclerbau-millisters, Grafen Julius Faltenhayn, das Comite zur Herausgabe des in Nede stehenden Iubilälllnswerles gebildet und haben, nachdem Graf Fallenyaun sich genöthigt sah, aus Gesundheitsrücksichten das Protectorat über das Comite niederzulegen, diese Ehrenstelle successive die jeweiligen Ackerbauministcr bekleidet. Entsprechend dem Gedanken, dass die Land- und Forst, wirte Gesammtösterreichs durch die Uebcrreichung dieses Wertes Seiller Majestät ihre Huldigung darbringen wollten, wurde die Einleitung in allen österreichischen Landessprachen pubUciert. Zur würdige» Lösung der überaus schwierigen und umfassenden wissenschaftlichen Aufgabe, welche das Counts yiemit übernommen hatte, wurdeu von dem->elben eine Neihe von bewährten Fachmännern und Praktikern herangezogen, welche in einzelnen, aber nach einem bestimmten Systeme aneinandergereihten Ab-jchuüten die betreffenden Materien zur Darstellung bringen. (Schluj» Unsummen aber, die sie «drüben» ""^n V leicht begreifen, warum mancher, so ei» ^^ ^ niemals nach dein etwas Diese Einnahmen wurden in 11? ^?.„ ^»^ zielt, die 2? verschiedene Werte brachte' ^,-bis Mascagni. Das Ereignis der S^'" §< stürzte Aufführung des gesamutten ^ ^^? Wagner war überhaupt die Seele des ^ oier Zehntel der Vorstellungen bildeten 1 ^,.^ — (Matrosen streiche.) D" ^-zählt folgende Geschichte: Zwei Matroicü, ^^,, . den Hafen von Algier eingelaufen war, °^„, "s lim sich die Beine ein wenig gelenl z^ .^' man sich ein kleines Vergnügen leistete. ^ — »Wäre dabei,» erwidert der andere. ^ ^, nur zwanzig Sous. Und du?»-— *^? MP^l 's ist mager ... — 'Man kann damU^ ^ .s )Fettlebe< machen.» «Wart' ein bissch"^ ,^, ' eine Idee! ... Wir sind hierher geio» ^ ^, zu amüsieren, das soll geschehen!» ^n° ^i". seinen Kameraden in die Altstadt. 2?le ^hl^ eine Schänke, in der nur Eingeborene ^ ^ Mann mit den zehn Francs 'lä^rt ' "^ ^/ nnd sagt mit lauter Stimme: «3^.^,1^ ... Vor einem Jahre traf ich bei one ^ Händler, der mir zehn Francs 3"^^^ möchte sic ihm gerne wiedergeben . > ^,^^ hole mich, wenn ich imstande bin, seine" ^ ^ — «Erkennst du ihn nicht unter " ^,B ,„ — «Wer soll alle ,Braunen< wieder r ^ ^ ich wenigstens den Namen wusste! "" zl!^',z noch mit Fleiß an Land, um seine Sch"^" .^ — Die beiden Freunde setzen sich " ^ jP^H zünden ihre Pfeifen an. Eine Viertel,j"Z mich nicht vergessen hast und mir"" ^-wieder bringst! — «So sind wir alle" .„ ^-, Marine!» ... — «Also, her "'"7"^^ — «Hier sind sie» ... — Der M" ^, streckt die Hand aus, nm das Geld ä" ^ l^/ Augenblick!» sagt der Matrose, «und ^ .M ' «Deine Uhr? . . . Welche Uhr?» - -- ^aße".' Wetter, die Uhr, die ich dir als Pfa"° °^"> ^, die zehn Francs, welche dn mir uor ^ ,' liehen hast!. — «Du hast mir mcnw^ ^g,> Pfand gegeben!» — «Wie, du Schut^,^,, Y"<> zehn Francs zu nehmen, die du mir 6 ,,^i>, > , Denn du hast mir doch zehn Francs ll' ^B 5 so?» - «Aber ... ich ... I« ''s. dich. " ^ allerdings .... — «Und du weigeri' ^! . Uhr herauszugeben! Solch ein Ga»"" , ^,.f mit zum Commissär, mein Täubchen' ^ ^ht 5' im Fez weiß nicht, wie ihm geschieht' ^s a ^ Commissär, erhält die zehn 3""^' „jcht^^ 80 Francs für die Uhr zahlen, die c^, I)er Zoctor. Roman aus dem Leben von L. Ibeler. 70. Fortsetzung. Rauenthal fasHte mitleidig ihre Hand; auch er war ein stolzer Charakter, und er empfand, was diefes Mädchen jetzt leiden mochte. «Quälen Sie sich selbst doch nicht so unsäglich!» bat er. «Den Mann, der Ihnen auch nur den Schatten eines Vorwurfs machte, würde ich zur Rechenschaft ziehen! Aber ich will Ihnen einige Worte an die fraglichen Herren auffchreiben, da Sie es wünfchen — sofort!» Er setzte sich und seine Feder flog rasch über da« Papier. Nach kurzer Zeit reichte er ein beschriebenes Blatt Theodora hinüber. «Genügt das?» fragte er. Sie las es aufmerksam durch und gab es dann ihrer Schwester, die es erleichtert zusammenfaltete. «Wir danken tausendmal!» sagte Olga weinend. «Sie sind ein sehr guter Mensch!» «Und soweit ich Sie beurtheilen kann», fuhr Theodora fort, «ist es Ihnen selbst ein größerer Genuss, einem gedemüthigten Feinde zu verzeihen, als ihn zu vernichten. Leben Sie denn wohl, Herr Doctor Rauenthal. Unsere Wege trennen sich fortan für immer und ich glaube nicht, dass wir einander je wiedersehen werden!» Rauenthal hielt die Hand fest, die sie ihm bot. «Gedenken Sie meiner in Freundschaft!» bat er. «Ich werde Ihrer immer in hoher Achtung gedenken, als eines Mannes, dessen Bekanntschaft sich jeder Lebende zur Ehre rechnen lann!» versetzte sie «rnst. Die beiden Damen giengen, ohne einen Gruß an Agnes zu hinterlassen — an Agnes, für fein Glück, das der Zukunft angehörte, wie die Vergangenheit für ihn vergessen sein sollte — nun erst vollends vergessen und versuuten! Theodora von Langens Worte, mit denen sie aussprach, dass sie den Doctor niemals wiedersehen würde, sollten sich voll bewahrheiten. Sie gieng nach Gens und trat nach bestandenem Examen als Lehrerin in ein vornehmes Töchterpensionat ein, an dem sie lange Jahre ausdauernd und getreulich wirkte und das sie nach dem Tode der bisherigen Leiterin selbstständig übernahm. Sie verstand es, zu repräsentieren, und durch ihren vornehmen Namen, auf dem im Auslande kein Makel haftete, bekam sie Schülerinnen aus den höchsten Ständen, so dass ihre Lehranstalt bald zu einer ungemein blühenden ward und sie sich ein Vermögen erwerben konnte. Nach Deutschland ist sie nie wieder zurückgekehrt, da ihre Mutter bald starb. Wer die hagere, elegante Pensionsvorsteherin mit dem völlig ergrauten Haar und der Stocklorgnette vor den Augen sah, die ganz in Wissenschaften und Schicklichkeits-rcgeln aufzugehen fchien, konnte es sich unmöglich denken, dass auch Theodora von Langen einmal jugend° lich gefühlt hatte. Sie felbst dachte auch nur noch selten daran. Nur in stillen Nachtstunden, wenn alles um sie her schlief, tauchte mitunter vor ihrer Seele ein deutscher, grüner Wald auf und neben der alten, prächtigen Klosterruine von Chorin das Gesicht des Mannes, den auch sie einst geliebt hatte .... Herbert Rauenthal war bald völlig genesen und die Uebersiedelung vom Krankenhause in seine eigene Wohnung konnte erfolgen. ________ ^^^^-«^ Als er sich von dem Direc^ ^ sagte dieser: «Ich habe eine 3"^^' College» zu richten. Mein erster » ^ ^ mich zum ersten Jänner, weil er scU I ,.^lc" eine Klinik gründen will. Die g" " ,B_ , also neu zu besetzen. Und da Sie m ^' Zeit, da ich Sie hier in Vehandlu'9 Z ll" sehr gefallen habe.,, biete ich Ihn" " >p , Ich würde gern mit Ihnen zusa""" 5^ ./ Rauenthal war dunkelroth ge"^s^ ,.' «Herr Director, kennen Sie "" . , als Arzt?» fragte er. „„setzte iM «Die kenne ich ich setze in Sie die feste Zuve«, „,„" L!> umso sorgfältiger arbeiten werden, ^ gM/' denn auch eines Versehens wegen .^l ^ ^, schaft an den Nagel hängen? SaM' ^^ auf die Dauer doch nicht bleiben!' saglc ^,, «Das fagt meine Braut auch-^ M ^. tief athmend. «Sie würde, glau^'^b'^ ^ sein, wenn sie von diesem gütigen » ^ . ^ «Fräulein Rimpau ist doch ^^ ^ verständiges Mädchen!» sprach d" .^ herzig. «Nun also, schlagen Sie el"^ ^/,^ «Ja!» rief Naueuthal M ^ ,,g < >s,/> war mein Beruf, den ich als I"L ^F^,, wählte, fo an das Herz gw^ ft»^ darunter gelitten habe, als ich '^/ge^Hf musste. Sie solleu sich uicht m .'"' ^>c " ff mein hochverehrter Freund! Mine ^e, Uebereilung soll mich immer an erfüllung gemahnen!» (Fortsetzung solS" . ^^eitung Nr. 76.__________________________________________591_______________________^_____________________________4. April 1899. 'H " ein f, ?" konnte», sich zwei lustige Matrose» ^""bii^ ..""^Vergnügen bereiten. Der «Gau« ^ " "ch für die Echtheit der niedlichen Ge- z 3 ^ Proviuzial-Nachrichten. 3"u des f° ^." un g der m orgigen (sechsten) i >, tolles >, °/ " UchenLandtages.) 1.) Lesung ii^^luiw°,^""lten Landtagssitzung von» 23. März. ' "^au2^ .- ' ^andtagspräsidiums. 3.) Bericht -'°lldes ^ ^^ "lt Vorlage des Voranschlages des Jahr lUiji). 4.) Bericht des ^^«hch k stressend die Einreihung der westwärts "lch a?""'pljr von der Großlaschitz-Oblaler ^l^,^ aweigenden, über Lachovo nach Ravnit 5,) A^^"be ln die Kategorie der Bezirts- »ng der ^ ^andesausschusses, betreffend die ' ^ilcr-zi«,^ ^^"benbczirt Adelsberg gelegenen, u>id ^^".^">cld'Planinaer Bezirksstraße zwischen ^leiidrn"!? abzwelgendcn, nach Butuje und ^«ßln ' ^Nleittdestraße in die Kategorie der -> ?s'b, .'^ Mmwich"' ^.^t des Finanz- ^"bauten ^^ Bewährung von Unterstützungen ''" ^iiederd"'l "^' die Petition des Gemeinde- "Zbllli u,.^ ^" ^eifnitz uln Subvention für den H'"a o des Ortsschulrathes uon Nujsdorf bel ' ^°ll ch'ul lwentlvl, für den Van einer zwei- ^"Iier?^.^ Mündlicher Vericht des Finanz« ^ ^ ^""wnen, und zwar: a) des Vereines zum ^?^"'^) o ?^^" Weinbaues in Netz um '^ d, ^icha^ ". "Erstehung der armen Schnlfchwestcrn ^n ^slbiu,.' ^udol,swert um Remuneration; "t«i ^ailial ^ trawifch-lüstenländischen Forst- ^ der ^.""'Subvention; ^ des Franz Iereb, in Mosterneuburg, um ^^>ener Un? I^""" Hubad, Hörer der illiedicin " von n.?"'""^' um Unterstützung; t) mehrerer ^!» ^ confix ^"^"bol um Rückvergütung des i z sicher 2"e"es "nd verlaustes kroatisches Vieh. ^,4 dcs 3^^ ^s Verwaltungsausschusses über ^ziher 3j ^^"lchastsberichtes: Landescultur. ^ ^?ä des i

^ ^s Finanzausschusses über den V>! die einA?^"^"bs°udes für das Jahr 18UU ^ ^n^ 3i"an ^"' Petitionen. 10.) Mündlicher V Mondes >"^^"sses über den Rechnungsabschluss M^bes .>, >ur das Jahr 18U7. 11.) Mündlicher K°l'en!ch^ "Ausschusses über die Petition der ^il^l des ^ ^" um Subvention. 12.)Münd- ?"!«s'^ vol. .^'"uzausschusses über die Petitioll 5' ^^^llui,. "eudorf di-i Sairach um Subvention ^tjjz "blicht ""es Gemeilldelveges im Natschevathale. ^ 3jtij ^"'suhrun ^^ ^ Verwaltungsausschusses ^> lelt>^licher ^ ^, ^ Genieindevermittlungsämter. ^ "bigen?^^ des Verwaltungsausschusses über ^",^ Merlan ^ ^ H'"" ^bg. Ivan Hribar, ^h " des .^ 2"ung der Wirksamkeit einiger Be- ^ i>,^iünV^ ""u 23. Juni 18U5, N. G. Äl. ^ch ^tition ^ "^ ^s Verwaltungsausschusses ^ltM^ Ahsi^ ^ slovenischen Lehrervereines in ^ ?" der f. 6 einiger iUiängel in den Rechts- >« ? ^rwa?w^'" Lehrerschaft. 16.) Mündlicher t. ^ bricht ""'^ausschusses "ber 8 3. ", des '7^^^^' ^arverhältnisse. >le>erich^""gen im Iustizdienste.) ^^ ^ "th i„ Nudolfswert Thomas Ein- "ersetzt. Ernannt wurden: X '°htsr^l" "h"" Gandlni in Laibach zum der Staatsanwalts. K^V 'n Laib ^^"""er " ^aibach zum Landes-^ ? illin S^' der Landesgerichtsrath Karl Ekl ^«o^bett Ni.""^"'"alte in Eilli, der Gerichts- "'U"bach Zum ^. '"Iler " '" Laibach, der Auscultant v. ^ . " ium Gerichtsadjuncten für Se- i> ^ ^ ^ pa i c! ^ ust e.) Der Oberingenieur 5^th "hesl^'" "icst wurde über eigenes Ansuchen N .,^ch ilbev ^ der Vauadjunct Gustav ^"" !,°1 ^allat>i. "^"^ Ansuchen von Laibach nach ^ ^ ^i2"""en Alois Majstrovic von ^>th unters"ul> Johann Stolfa von Trieft ^ .h. d "2 der ^^"'2er Vetrauulig des ersteren ^^,. °s leht^legraphen-Linien Section III in ' "ch i> w"^ch wurde der Postexvedientin !« bereif "^"lch verliehen. Am 10.u.M. ^,I>> tänli^"'^"' äwischen Moräutsch und lie^"chtet, ^ einmal verkehrende Postboten-^ ^lllich "H und «n"" "" "echselll die Postämter ^!vi'"»tW, " ^"'autsch Gesan.lntkartenschlüsse; ^ ,c'"rd'"i^^^npost zwischen Moräutsch ^ ^t, ^Ne,l, "blgem Zeitpunkte aufgelassen o. '^"th .^ung.) Der Postconceptsftrattitant ^.^ s<>^ Grai ^ wurde zum Finanzconccvts-'^t7^ zz/"uannt. Uhr , ^er Gemeinderath) hält ^ "««>mitlags eine ordentliche Sitzung ab. Auf der Tagesordnung befinden sich u. a. folgende Verathungsgcgenstände: Bericht über den Bau eines Canals von der Fleischergasse über die Polanastraße zum Laibachflusse; Bestätiguug des in der Generalversammlung vom 19. Juni v. I. gewählten Ausschusses der Laibacher freiwilligen Feuerwehr; Bericht über den Regulierungsplan der Baugründe an der Wienerstrahe gegenüber der städtischen Artillerie-Kaserne; Bericht über den projectierten Wiederaufbau der sogenannten Stubeuberg'schen Häuser in der Gradischa; Ernennung eines Marltcommissärs. — (Process ionen,) Bei prächtigem Wetter sandoll am Charsamstag die üblichen Auferstehungspro-cessionen statt. Wie in den verflossenen Jahren, so machten auch heuer die Ursulinen um 3 Uhr nachmittags den Anfang. Um 4 Uhr fand die Auferstehungsfeier in der Domtnche statt. Unter den Klängen der Kapelle des 27. Infanterie-Regilnents setzte sich der Zug um halb 5 Uhr in Bewegung. Unter dem Baldachin schritt der hoch» würdigste Herr Fürstbischof Dr. Iegliö mit dem Merhelligslen, gefolgt vom Domcapitel und anderen Geistlichen des Domes. An der Procession bcthciligte sich Seine Excellenz Landesfträsident Freiherr von He in mit den Rätyen und Beamten der k. k. Landesregierung, Landesgerichtspräsident Levicnik, Staatsanwalt Trenz, Finanzpromrator Hofrath Dr. Racic, Finanzdirector Lubec, die Dircctorcn nnd Professoren der hiesigen Mittelschulen, die Vorstände des t. k. Postamtes, der t. k. Tabak-Hauptfabrit u. s. w.; weiters die Landesausschnssbeisitzer lais. Rath Mnrnit und Povse, Bürgermeister Hribar mit mehreren Gemeindcräthen und Magistratsbeamten, Handelslammerpräsident Per dan und viele andere Dignitärc. Die Häuser des Dom- und Nathhaus-platzcs, welche der Zug passierte, waren beleuchtet. In ebenso feierlicher Weise fanden die Aufcrstchnngsproccssiomn in der Tirnau nnd bei St. Peter, bei St. Jakob und bei den Franciscanern statt. Am Ostersonntag um 4 Uhr früh begicngcn die Lazaristeu in der Herz Iesu-Kirche die Auferstehungsfeier. — Die Sonntag nachmittags statt-gefundene Erdbebenprocession gieng nnter nngemein großer Betheiligung von Andächtigen aus der Stadt und der Umgebung vor sich. — (Stahlwerte in Weißenfels.) Das l. u. t. Reichs-Kriegsministerium, Abtheilung VII, hat an alle Artillerie-Brigaden, Geblrgs-Batterien und Artillerie-Zeugs-Depots folgenden Erlafs gerichtet: «Auf Grund der günstigen Versuchs-Ergebnisse, welche hiu-sichtlich der bei den Truppen in Erprobung gestandenen Stallhalfterkctte (Patent Güppinger K Eomp.) sich ergeben haben, wird für alle iu Hinkunft erforderlichen Nachschaffungen an Stallhalfterketten die in der zuliegenden Constructions - Zeichnung dargestellte derlei Kette normiert.» — (Der Ausschuss der «Glasbena Matica ») hat sich folgendermaßen constituiert: Obmann Dr. Ferjanöic, Obmannstellvertreter Prof. Vodusel, Schriftführer Dev, Caffier L o z a r, Schulinspector Professor Orozen (event. Prof. Vodusel), Administrator Dr.Kusar, Archivar Raziuger. — Dem artistischen Ausschüsse gehören die Herren Dev, Gerbit, Hub ad und Razinger an. — (Versa mmlunge n.) Donnerstag den 6. April finden in Laibach zwei Versammlungen statt. Im «Katoliiti Dom» werden die slovcnischen wirtschaftlichen Genossenschaften behufs Förderung der wirtschaftlichen Organisation tagen; in den «Narodni Dom» wurden lrainische Kaufleute und Gewerbetreibende behufs Stellungnahme gegen die Thätigkeit der Consumvereine einberufen. — (Krainburger Musikkapelle.) Kram-bürg hat wieder einen hübschen Fortschritt zu verzeichnen: es hat eine eigene, derzeit 26 Mann zählende Musikkapelle der freiwilligen Feuerwehr. Bei der Auferstchungs-Procession am Charsamstag spielte diese zum erstenmale öffentlich und überrafchte nicht wenig durch ihre für Anfänger geradezu vortrefflichen Leistungen. Herr St rill a n e k hat sich als Kapellmeister in der kurzen Zeit von fünf Monaten vorzüglich bewährt, zumal wenn man bedenkt, dass er bei fast allen Mitgliedern der Kapelle ganz uon vorne mit den elementarsten musikalischen Begriffen anfangen musste. Möge die Musikkapelle auch in Hinkunft mit gleichem Eifer und gleicher Ausdauer dem Lernen und Ueben obliegen wie bis jetzt und möge sie dazu vor allem stark sein im Sichgedulden und Sichbcscheiden — dann ist ihr eine schöne Zukunft gesichert. m. p. — (Im Arreste erhäugt.) Am 30. v. M. arretierte der Wachmann Blasius Kocmur in Krainburg oen aus Liebertwoltwitz (Deutschland) zugereisten beschäftigungslosen Dachdecker August Friedrich Hecht wegen Bettelns. Um halb l) Uhr wurde Hecht vom Nachtwächter im Gemeindearreste todt aufgefunden; derselbe hatte sich an seinen Hosenträgern erhängt. Die Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. — Bei dem Selbstmörder fand sich ein Betrag von 33 kr. vor. —l. — (Trachom.) Vor einigen Jahren wurde im Laserbacher Gebiete das Trachom durch einen aus Alexandrien heimgckehrten Arbeiter eingeschleppt; die Krankheit hat sich darauf in allen Orten dieser Gememde eingenistet und rasch verbreitet. Die damals eingeleitete größere Action gegen die Verbreitung dieser Infektions- krankheit war wohl von einem momentanen Erfolge begleitet, aber bei den herrfchenden ungünstigen Verhältnissen (Indolenz und Armut der Bevölkerung, Unreinlichkeit in den Wohnungen :c.) flackerte die Krankheit immer wieder auf und gewann in letzterer Zeit eine große Ausbreitung. Die kürzlich vorgenommenen ärztlichen Er-hehuugen ergaben, dass sich die Zahl der Trachomlranken ill der Gemeinde Laserbach auf 46 beläuft, während in den übrige,» Gemeinden des politischen Bezirkes Gottschee das Trachom sporadisch herrscht und daran 34 Personen leiden. —o. — (Gemeinderaths Wahlen in Laibach.) Als Candidate« für die gegen Ende dieses Monates stattfindenden Wahlen in den Laibacher Gemeinderath wurden seitens der national-fortschrittlichen Partei folgende Herren aufgestellt: aus dem III. Wahltürper Jakob Dimnil, Franz Mally, Josef Turk, Ivan Tosti, Josef Prosenc; aus dem II. Wahllörper Ivan Hribar, Dr. Laurenz PoZar, Juan Subic, Dr. Juan Tavcar; aus dem I. Wahltörper Dr. Karl Ritter v. Bleiweis und Franz Groöelj. — (Journalistisches.) Herr Dr. Paul Samassa, ein Sohn des hiesigen Glockengießers Herrn Albert Samassa, hat mit 1, d. M. die Oberleitung der «Münchener Neuesten Nachrichten» übernommen. — (Von der Grazer Universität.) Vom Jänner bis zu den Osterferien l. I. wurden an der Grazer Universität u. a. promoviert die Herren: Stanislaus Souvan aus Laibach zum Doctor der Rechte, Constantin Ritter von Focdransperg aus Laibach und Jakob Frlan aus Poljaue bei Bischoflack zu Doc-toren der gejammten Heilkunde. * (Aus dem Polizeirapporte.) Vom 27. auf den 28, u. M. wurden sechs Verhaftungen vorgenommen, und zwar vier wegen Excesses und zwei wegen Bettelns. — Vom 2U. auf den 2i). v. M. wurden drei Verhaftungen vorgenommen, und zwar zwei wegen Trunkenheit und eine wegen Vacierens. — Vom 29. auf den 30. v. M. wurden vier Verhaftungen vorgenommen, und zwar eine wegen Uebertretung des Diebftahls, eine wegen Vacierens, eine wegen Trunkenheit und- eine wegen Äettelns. — Vom 31. März auf den 1. April wurden sechs Verhaftnngen vorgenommen, und zwar drei wegen Äettelns und drei wegen Trunkenheit. — Vom 1. auf den 2. d. M. wurdeu elf Verhaftungen vorgenommen, und zwar acht wegen Excesses, eine wegen Vacierens, eine wegen Trunkenheit und eine wegen Uebertretung des Diebstahls. — Vom 2. auf den 3. d. M. wurden vierzehn Verhaftungen vorgenommen, und zwar zehll wegen Excesses und vier wegen Trunkenheit. —r. Theater, Kunst und Literatur. — (Eine neue Einrichtung), die ein Pariser Theater-Director treffen will, beunruhigt andere Bühnenleiter. Der Director des Theatre de la Rrpublique hat sich nämlich entschlossen, für das Publicum, das etwa eine Stunde nach Beginn der Vorstellung kommt, die Preise der Plätze zu ermäßigen. In Paris gehört, infolge der spaten Essenszeit, das Zusftätkommen eines großen Theiles der Besucher zu den Dingen, die man gewöhnt ist, und deshalb betrachten die übrigen Theater-Directoren die Neueinrichtung als ein Concurrenz-Manöver. Das TtMre de la Röpublique will ihnen gerade ihr zahlungsfähigstes Publicum, die vornehmen Spatester, wegfangen. — (Dritter Musikabend.) Die Lehrer der «Glasbena Matica», die Herren Prochäzta, Vedral und Iunek, veranstalten unter Mitwirkung des Fräuleins Mira Dev sowie der Herren Dr. Drachsler und Lozar am 6. April um 8 Uhr abends im »Narodni Dom» ihren dritten Musilabend mit folgendem Programme: 1.) Ios. Prochäzla: Trio für Violine, Cello und Clavier. — 2. n) E. Grieg: «Solvejgs Lied», b) Franz Schubert: «Die Post». — 3.)E. Grieg: Sonate für Violine und Clavier, o^. 8. — 4. I. Haydn: Quartett für zwei Violinen, Viola uud Cello, op. 76, U-äur. — («Ooin in 8v6t») enthält in seiner 7. Nummer den Schluss des Aufsatzes über Sreznevslij uon Merhar, die Fortsetzung der Novelle «Das Kleeblatt» von Finzgar, den Schluss der Erzählung «Garten. Garten!» von Gtrulelj, die Fortsetzung des Aufsatzes über die Nothweinklamm von Godec. die Fortsetzung der socialen Unterhaltungen von Professor Dr. Ioh. Krel, die Fortsetzung der Reisesllzzen aus Afrika von Mosche, ferner literarische uud musikalische Notizen. Gedichte haben u. a. Finzgar und Medved geliefert. An Illustrationen bringt das Blatt ein Bildnis des Erfinders der Photographie Daguerre, eine vortreffliche, packende Origiualzeichnung «Blick in die Zukunft» von Vavpotic und sechs wohlgelungene Abbildungen aus der Nothweinklamm. — («Vrtec.») Von dieser Jugendzeitschrift, welcher die Beilage «Angeljcek» angeschlossen ist, wurde die 4. Nummer ausgegeben. Wir finden darin in ansprechender Abwechslung prosaische und dichterische Beiträge, nette Illustrationen und im «Angeljcek» überdies von ein i>. A. Hribar aus den Tezt von Stritar vertontes zweistimmiges Lied. 's D Laibacher Zeitung Nr. 76. . 592 4.Apr"^ — («Ljubljansli Zvon '.) In der vierten Nummer dieser belletristischen und wissenschaftlichen Mvnatsrevue finden wir dichterische Heiträge von Kette, Radivoj, Res man, Aleksandrov und Askerc, ferner im prosaischen Theile Hie Erzählung «Rache» von Marica, den Aussatz «Ueber die Göttersprache» von Professor Ileiic, die Fortsetzung der Novelle «Gojto Knafelc» von Slavec, den Schluss der Studie über die Gedichte Simon Ienlos von Professor Vezjat, die Erzählung und «Das Blatt der Kinder» angenehm unterhaltende Belehrnug. Der Mode« und Hmldarbeitstheil ist mit praktischen Moden, Schnittmustern und schönen Handarbeiten reichlich ausgestattet. Die Zeitschrift ist um den Preis von 1 fl, vierteljährlich durch alle Buchhandlungen nud Postcmstcilten oder durch die Administration, Wien, I., Nibelnngengasse i und !i, zu beziehen. Neueste Nachrichten. Erzherzog Ernst. (Orinwal'Aelegramm,) Arco, 3. April. Das Befinden Seiner k. u. t, Hoheit des durchlauchtigsten Hcrni Erzherzogs Ernst hat sich heute fehr verschlechtert. Die sich geltend machende große Schwäche lässt das Schlimmste befürchten. Seine k. u. t. Hoheit empsieng heute bei vollem Bewusstsein die letzte Oeluilg und den päpstlichen Segen. I Arco, 4. April. Erzherzog Ernst ist heute > I nachts gestorben. > Die Revision des Processes Dreyfus. (Original-Telegramme,» Paris, 2. April. «Figaro» veröffentlicht die Aussage des Ministerpräsidenten Dupuy, welcher die Art und Weise mittheilte, in der Kriegsminister Mercier von der Affaire Dreyfus seinen Collegen Mittheilung machte, welche im Ministerrathe die Eröffnung der Untersuchung beschlossen. Er erklärte, dass Hanotaux Vorbehalte inbetreff der Provenienz des Bordereaus gemacht habe. Dupuy sagte weiters, er habe persönlich Kenntnis von dem geheimen Dossier gehabt, uud gab zu, gelegentlich eines Gespräches mit Poincarc die Aeußerung gethan zu haben: «Ich frage auch, ob wir nicht im Jahre 1894 das Opfer einer Mystification gewesen sind.» Das Blatt veröffentlicht auch die Aussage Cavaignacs, welcher bestrebt war, nachzuweisen, dass Esterhazy, selbst wenn er der Verfasser des Vordereaus wäre, einen Verrath nicht begangen haben könne. Paris, Z.April. Der «Figaro», welcher gestern die Veröffentlichung des Acteumateriales über die von der Strafkammer des Cassationshofes geführte Untersuchung fortsetzte, bringt heute den Schluss der Aussage Cavaignacs, welcher darlegte, dass die im Bordereau angeführten Ducumente nur Dreyfus allein bekannt gewesen sein konnten. Paris, 3. April. Ein Polizeicommissär stellte gestern die Thatsache der Veröffentlichung des Acten-materiales über die von der Strafkammer des Cassations-hoses geführte Untersuchung durch den «Figaro» pro-tokollarifch fest. _________ Die Unruhen a«f Samoa. sOrissinal Tclcgra»»»,) London, 2. April. Reuters Office meldet aus Washington, dass der in einer Berliner Depesche von den drei Mächten als angenommen bezeichnete neue^ Vorschlag, zur Regelung der samoanischen Angelegen-»! heiten eine gemeinsame Obercommission einzusetzen, der einzige Vorschlag sei, der jetzt in Erwägung stehe. Der Besuch des amerikanischen Botschafters White im Berliner auswärtigen Amte habe zweifellos den Zweck gehabt, eine günstige Beurtheilung der vorgeschlagenen Erledigung feitens der Vereinigten Staaten zu betonen. Die Zustimmung Großbritanniens sei noch nicht eingegangen, sie gelte aber als sicher. Washington, 2. April. Der Secretär des Marine-Departements Long erhielt von Nen-Südwales folgendes aus Newcastle vom 30. März datiertes Telegramm des Admirals Kautz: «Mataafa und seine Anhänger gehorchten dem Befehle, das Gebiet der Municipalität zu verlassen, giengen jedoch sodann zum Angriffe üder und tödteten einen amerikanischen Soldaten sowie drei Engländer. Der amerikanische Soldat hatte das Consulat bewacht. Der deutsche Generalconsul erließ eine aufregende Proclamation, in der es heißt, dass meine Proclamation unrichtig sei und dass er die provisorische Regierung weiter anerkennen werde. Die englischen Truppen handeln im Einvernehmen mit den Amerikanern und schießen auf die Rebellen, wo immer sie auf dieselben stoßen. Gez. Kautz.» Die Vorgänge in China. (Original-Telegramme,) London, 3. April. Die «Times» melden aus Peking: Die chinesischen Behörden gaben dem britischen Consul in Tientsin amtlich bekannt, dass sie den ganzen Uferrand des kürzlich eroff'^"K"'^ Tschinwantao für die chinesische M'^' ^^-Werksgesellschaft zurückbehalten. Dieses F^ ,l?, die Eröffnung des Hafens unwirksam. ^ genannten Gesellschaft ein Monopol 9' ^ freundschaftlichen Beziehungen zwische" " ,^,'' Gesandtschaft und dein Tsuilgliyamen. ! ^ trotz der Thatsache, dass ein bewch'"-^s^, Detachement ans dem Marsche durch "1.^ ^ch^ begriffen ist, um Itschan zn besetzen.^ ^ nicht, ob das Detacheinent dort bereit« e' ^ M Chinesischerseits verlautet, man lclste ^ ^ stand. - Li-Hung Tschang hatte g«.„.il^ Audienz bei der Kaiserin-Witwe und »""' ^ Auszeichnung empfangen. ^ Wlel'" Peking, 3. April. (Meldung des,^^ Bureaus.) Aus Itschau sind keine /""«hM, getroffen, da mit diesem Orte keine teleg" M bindung besteht. Der deutsche Kreu .^ stationiert bei Antungwei, welches "",2^, besitzt, Die chinesische Negierung beorder ^F > die Nähe von Kiautschou, um ^ ^ ^ schützen. Das Vorgehen der deutschen ^M^ hier allgemein als die einzige MtY^"^^. Chinesen die Nothwendigkeit des ^"^M"'.ä und Eigenthum der Ausländer e"'>,^ pK übrigen wird dem Vorfalle nur eme g Bedeutung beigelegt. _____^ GelegratNtne. ^/ Wien, 3. April. (Orig.-Tcl.) D" ^ heute den Herzog Philipp von Witttte"^ ^ M Söhne Robert und Ulrich in bejon" empfangen. ^ Graf Thun ist heute zum Besuche se"^ ^ eingetroffen. Er befuchte im 2cwft °^^dB^ Statthalter Grafen Coudcnhove, den^"", ^zc , Fürsten Lobkowitz, den Fürsten Kau .^t^ fowie den Grafen Karl Schöllborn ">" ^ nach Wien zurück. nie l ^ Prag, 2. April. (Orig. - Te') ^^,'^ ,^ bahndirection in Prag veröffentlich!' ^ . theilungi Am 1. d.M. fuhr d" , ^. Wesell-Mezimosti um 9 Uhr 55 M"' ^.>le,^ ^ gegangene Sonderpersonenzng Nr. 2^' M^F vor dem Einfahrtswcchfel der Statto ^ . einen Verschubstheil des Zugs Nr. 275"'^ M ^ die Locomotive» beider Züge, ^"^'^solle^ ,„d ^ Güterzuges und zwei Wagen des ^ > ^5" ^ schädigt, ein Conducteur vom Z"^/i,t' vc^^ Heizer vom Personenzuge wurden lew) ^, den Passagieren erlitt ein Mädchen e" ^,< abschürfung an der Hand. ,, ^ Ol^c ^ Prag. 2. April. (Orig.-Tel.) U ^H/ eine ernste, gesteril plötzlich M"/" Zc^ Nervenerkrankung des dortigen ^"^ ^ FZM. Grafen Grünne. ^, > D" ", ^ Uemberg, 3. April. (OM^e" M ^ nisierte Ausfchuss der Gal'z'schen ^^il"l i" ^ Reichsraths-Abgeordneten Hoswth ^ H^.c ^ F' Präsidenten gewählt und beschloss"', ^. i,, ^i"' rowicz von der Hypothekenbaul-FN ^all als Director der Sparcasse dem Lau"' ^ ^ schlag zu bringen. ,. au A" i/, Budapest, 3. April. stern und heute hier einberufenen «- ^„ 5 A sind 217 Theilnehmer aus 95 ^"HB ^ ^, Gleich am ersten Tage kam es """> M"> D verificierung des Szegediner Deleg'"^ ^w^ ,^ tigen Scenen, welche heute, da .^elte. c" > comitc die Entfendung Pollaks vc ' V''^ fetzten. Pollat wnrde durch wrv"" ^ vc Sprechen verhindert, worauf der ^ ^p>" den Congress für aufgelöst erklartt' ^s! i . Bukarest, 2. April. (Orig--^" ,lche,,,F'< veröffentlicht das Gesetz, durch ^ ^, ^ 1. März l. I. in Berlin abgeBH de"' Post- und Telegraphen-Convention .^, Reiche genehmigt wird. ^ ,. Oie "'5 « Sofia, 3. April. (Orig.-TeU "c d" ^V , lautet, ist es bei Kuzul-Agatsch As^."'<< Iamboli-Adrianopel zwischen den ' ^^il ^^ garischeu Grenztruppen ä",5^" ^rupp^'Hc" ö' stoße gekommen. Die türkljche" "" ^<'.: schwachen bulgarischen Grenzposte" z^"„,iH. mit Hilfe der bewaffneten Vcvolltt^^c ^ Der Kampf dauerte vier Stunden " ^s >M ^^ lüften an Todten und Verwundete! Aii^W, Den Anlafs bot der von tiM^ ^c^ j" Verfuch, von einer bisher in bulg" .^ ^ ^ findlichen Anhöhe in regelrecht" ^, greifen. ^ria-^ «H V Constantiuopel, 3. Apnl. l^l Htf/ Cetinje nach erfolgter UebergHe ^ ^,-Z ' / Nikolaus vom Sultan zum MA^st V «Timsah. hieher zurückgelehrte ^ ^,ig verhaftet. Es wurde eine Hansons! genommen. ^ ^" Zeitung Nr. 76._____________________________________593______________________________________________4Mpril 1899. !? ^tzon ^^l. (Orig.-Tel.) Das Cabinet hat "°^eli U^ben. Der König hat die Demission 3^«^3 (Orig.-Tel.) Meldung !^'"e'N un^"?us.I Präsident Krüger traf M^Mu?' ^ "" Begeisterung empfangen. ? "l auz "3 verschiedener Ansprachen führte der ^ hui ^ ^"sübung der bürgerlichen Rechte ^ ?'^ril ,, ."""bcn nicht früher zugestanden «5 de n'.' Befürchtung hegte, dass die alten ^ Mei „^"' Zahl zur Zeit der Eröffnung der WÜ' D° diel^ ^. betrug, aufgesogen werden ift? Mlen '^"' aber jetzt zwischen 30.000 und W"ng d' ^bs'chtige er, dem Volksraad eine ^, vo^..^ Ml zur Erlangung der bürgerlichen fth^M gen. I,doch solle eine gleichzeitige -d«.^ bitnn» ^" Nationalitäten untersagt sein. '3"wHn"'7>den "listen ihre bisheriges ^e^ Mtt aufgeben, ehe sie Burghers werden !^^Vl<> verstorbene. ^!ttii>nent^...^°'s Simec, Bescher, 7b I., Hafner- ^,3'>. 1>/ ^""g nach Influenza. - Leopold Heinz, 5^' p^' " - Nathhausplaiz 10, tt^äroeeplmluL 3^3^«°^. .Michael Engel, Glaserssohn, 1? Mon,, ^.ö°'!»°sk i ^""l°se. ^ Mise v.Cavalar. Private, Älii^!'trai5-, Petersstraße 50, Marasmus. ^ "3^^ Beobachtungen in Laibach. '>^»^^n- Mittl Lustdruck 736 u MIN. i!8^ zz «., «lnstch. G3Z x^.' Zn" LL be.Hl««e« Ze^ ,^^^96 ?^ls-lchwach' heiter ^ z. M ?^,4^ ^^2- schwach heiter -^^ ^?'« ,3'^ S. schwach heiter ,^ ?3? 8 7'3 SW. start theilw. bew. 0 0 z.^ W'^ -^ SW. mäßig heiter ^'A U64 i^ 3tO. schwach bewöllt l'N^H6'2 i3" S. mäßig heiter 0 0 H^-s^U"^— SW. schwach bewölkt ^!>t>sn.ittel^'i.l ^-W^ l ^bel ,0-0 «« »M«»»» «»»1««°«° ^. ----------- ",>l>,777^——_^__ X '"'''!:!»>w,.>«°°"».'. ^,z, ' ', »»« «9,,, «elb Ware Vom Gtaate 5«r Znhlung l'lbcriil'mmtnc l>i,v„b..Prior.» Eüsabethbal)» «00 u. 3000 M, 4"/„ ab la"/« li, St. ... tlü'bo liu 5^ Cli!>ibethbayn, <0» u. 2000 M. 201 M, 4«/„...... litt-l» i«.v- ^'.cüiz-Ioscf A„ Tm, 1884. 4«/„ »9 25 SU 7i Walizilche Karl-«udwig. Bahn, bwcrs»! Etillle 4«/„ .... »» — V9?^ s^KnIbrrger Vali», Em, l«N4, 4"/„(diU.St,)S,,s. lW sl. N W- W80 U»»1, Goldiente 4«/„ per Casse l<» ?z llS S5 liu, dto, per Ullimo . . . . c!»olll>r,, 4"/„, iln»rlleisnr^>0zlrll!U'!!No!!! U?'40 97SU < V„ dw dlu, pcr UKinw , , 9?-40 S? «>» »tt> 2l,E, AI,W0lb1Wfl,,4'//V„ 86-95 »?>ü b,0 blu, öillxi WO jl , 4>/,/,,, l»t> 40 l!ll 40 oiu Siaa!« Oblh, (Ung, Oslb.) »> I. lU?«, b"/„..... l»0 80 l»1 l>0 d!l' !'///„Schani»>'„al?lbl,-Ol>I 1l1U'60 lNl ^0 d!« PrÜM-Äül. k l«U sl, ü, W lS8 «! l64 40 "):o d»o, tl ül»ll. ü, W lSS-i.l'l — I^is, «tg,-«vse 4°/., 100 fl, ,------'- Gnlndenll.'Vbligalionen (für l«u fl, LM.). <"/„ »«garische (10U fl, ö, W.) . 9N «n u? »« i"/„ lroatische uild slavonische . 90'üO 9V b0 Andere öffenll. Aulehen. Do»ml.Reg,'öole 5",« .... »30-- »«,)'»<» dt«. .Aükil,!' 1878 . . l<1«'?ü lUl»'?5 'l»lel,en der Ellidl Muz . . ll»-- — — ,'lnlrlicn d. Etadl^em moc Wir» l04-4u wä'iu ,!,!lel^c» d, Ltadin^iocinbc Wie» «.Lllber oder Gold) . - . i»l> lb >i6'- ^räiüie» ÄiU, d. Vladlgm. Wie» 177- - i?7-b<> . ursebau'NnIehen, verlosl», b"/, lyai», wi 1« < v„ «rainer Aanbe« lllillchen . gg^zz 99 »K Psandbrieft (für 100 si.). Aodcr, allg,öst,inü0I,verl, 4«/u 9k>— 9<,_ dto, Pr2m,.Tchlbv, 8«/„, I. Em, 1^0 — ^<, g« oto. dto, 3"/„. II, >)i 'österr, Uaubes-Hyp.'Ansl, 4°/« UUUU i i,u 0est,°,»ll,. Äanl ucrl. 4"/„ . . l«0 ^ i»i ^^ dt°. dto, üOjühr. „ 4°/y . . 1U0 i!0 iul 2l) Sparcasst,l.0st.,»0I.0'/,°/«Vl. 1«bü0 __ PrioritntLHliligalimltn (fiir NW fl,). ssevdixanb« Nordbnhll Lin, 1886 lUU 40 wi.. l?'i!l-rr, Nordlveslbalin . , . 11U »i» ll<> ?<> T!aatöbayn3"/.,itssrcs,5UUp,St, »IU ^e» zil^^z Sudbahn 3"/„ ^Frc«, üUU p. St, l?U »») 1?» ^ dto. 5"/« k 8ua fl. p. luu fl, l«4 uü ii,z Lo U»n s.aliz. Va!),l..... lUÄ — 109 - 4"/u Unteltraiiier Bahne» . . 99 b« lU'!il» »7^, ?» Crebitbanl. «llg, nng.. ÄX) fl, . ^ - »«» _ Tepusitcnl'anl. ANl,., 2UU0 fl. ?«'- ?4o - Giro-uCassenu., Wiener, 200 fl. »6U-— «64-. H«pu!helb,.l)est„li0« fl. . . »"25 L4«'?t> Oeslerr.-uügar. Äanl, «00 fl. . 9«» - 9^« - Unionbanl 2NN fl..... sSi ,<»» - »erllhi«ba>»l, Mg... »« »l. . ^" <"> l?» - »l, ly 200 fl, . s^s — «l>0-— Dmiaii > Dllinftfschlffahrtö - Gcs,, Oestcrr.. 5»»«' fl, CM, . . 44» - 44«- Dur,-Äodel!bachl-rE,-Ä,200sl,S, i>U 24l> - dto. dto, (lit, N) 200 fl, S. »ü?'7° i!k»» - Praa V»ler Elsenb, «b0 fl. S, . U^> ^ V9 «0 öiaatseisenbahil 200 fl. S. . »sä b6 3S6-- Liidbahn 20U fl, L..... ««'^ «2 üi> Liidnurdd, Verb,°V. 200 fl. EW. »07 50 A,8'ül> Tramway Ges,,Nr,, 17«fl,»,W, —'— -'— bto, Em, lu«7, 2«N fl. . , 515-- ü^?--Tramway-Ges,, NeueWr., Prio» rität« Äctieu 1«u fl. . . . 13^'bU l8i l»u ll!li,,nlll!z. Ew,Leif)l, Erste M fl. ,^5^ «4?-..0 ,,E»'emii!)I". Papiers, n. «.«. »» »<' V4 - Liesinaer Ära».',..'! lU» fl. , . l»U - »88- Mo >!a»Ocsellsch,, Oest,-alpine «46 7- »^).-Waagon.Leihanst,, Ällg,, in Pest, Nr, Nauaesellschaü 10,' fl, .' ' ^1 "33 H Wleiierberger Ziegel Actien-Vrs. 410 - 4« za Diverse Lose (per VtNck). VndapestÄastlica (Dombau) . ? zo 740 Errbitlose lUO sl...... 199— «au — «tlary-Lose 40 fl. LM. . . . 5550 «?«» 4«/„Do>illu-Dampffch. lO0fl,CM. 172—- l?ü-— Ofrnei Lose 4N fl..... «z>— «? - Palsfy-Lose 4« fl. CM. . . . ab?ü U6'»5 »iDllirn ttreuz, Ocst,Gef,v,,1Ufl, «o «ü «l- Nöthen Kreuz, U»n, Gef, v,, üfl. »,4« >l W »indolph ^ose 1» fl......--— —-— Kaun Luse 4« sl, LM, , . . 8>?ü «?^ S>, Genuls.Luse 4U fl, CM. . «»— »ü?» W.UdsleinUose 2<1 fl, llM. , - «0'— «4' — V.winstsch, d, »"/„ Pr, Cchuldv, d, Vodencredüanslall, I, — Devisen. Amsterdam....... »" »>> 9» 4i Veiüich« Plätze...... i» ^ i9 07. Luüdon........ l>« 5U »»0 «n Pari« ........ 4?'??» »?>'ü Ot. Petersburg..... - — —'— ßalulen. Ducattn........ b«9 i?l L» Fra»c«°S!i!alie,iilchr Vailluotc» . . , 448^ 4440 Vavier Nudel..... «7,,> ->!?,.» ^ ^^^^"W»MMMM>..............m^M.....,,^^^W^^^^^^^^^,^t^m...............¦>........M............¦.........................................U1..1