V vMVk piMs» vln 1 SV kf»,!,,»», »Ik. SS70> ,0WI« V«p>«It«,g «< »lelickuekGssGt »te. «O») 7>t. Z»«^ i^nß»»oG» Ivkk»«w bittiii» »ßr. 1S7 MONOtsg^ e>«n ^3 Junl 193S «. » KH»ktb«ssi G. « (V«n»«Nu»»g) moiwtl. SS oi«. »«Wtlin 2« Dil», smeti p««« ZI lXft. ftk <>» üdfts« SS kX» ' dt» S Vt». »tOkt wWmlWt Mmmr önmila Eine notwendige SrgantfaNon Dieser Tag«? — am ö. d. M. — fand in Ljubljana, wie schon kurz berichtet wurde, die gründende Hauptversammlung des Vereines zum Schutze der Einleger statt. Hievurch wurde eine Organisation ns Loten gerufen, iveläie in den heutigen wenig geordneten VeWltnis' jcn in der Wirtschaft und auf dem Geldmärkte von großer Bedeutung ist und deren Tätigkeit bei zielbewußter Führung an der Lösung brennender Wirtschnftsfragen,' die s)eute auf der Tagesordnung stehen und die ökonomische Lage, ja die Existenz vieler werktätiger McnsMn der lveit<^sten Vevöl^ kerungs>schlchten eng berühren, einen wich^ tigen ?lntcil zu nehmen berufen wird. Die allzubekannte schwierige Lage unserer heimischen sowie der Weltwirtschaft hat eine Situation gezeitigt, welcli-e der Staat'^oer-waltung die Pflicht auferlegte, zu aus^er-ovdenlichen Maßnaihuien zu greisen und in der Not der allgemeinen Krisis den von ihr bettoffenen Stoatsbürgern Hilfe zu bringen und auch die allgemeine staatliche und private Wirtschaft vor der drohenden Ber.vir-rung und Zersetzung zu schützen. Eo ist unter anderem dos K^etz zu)n Schuhe der bciiierlichen Seziehen sich auf die der l^ntscliädigunsissuinii^en. Das t^-eseh bestimmt u. a., das', der I^-inattznnn> ster die ?'rage der Einissiou der nen zu regeln hat, ivelche unter StaatS^ia-' rantie ausgege.beli weri^en. Die Skttpschtina tritt nachmitt>ig i,, die Beratung des ^'enern>ehrgeselzes. Der Nobelpreis siir Mussolini? Paris, 12. Juni In hiesigen Kreisen verlautet, <>as^ der italienische MinisterprMeitt M ussolini Heuer den ^-riedenS^Nobelpreis erlil^Ite.1 werde als Anerkennung fiir se!n<' '^eiilühun-' gen zum In-standekonnuen des Vierer^'akte^^. Mussolini, der bekanntlich ulle aussätil'i-sch'.'n Ehrungen abgelehnt hat. ist angelilrch 5.on ldieser Äiriing so begeistert, das^ 7" v'. i'^inlich nach Stockholm reisen will, um d-'n N^ibel->.>reis aus den >^^änden des Schivedentönisis zu eulpsangen. «örfenbertchte Zürich, 12. ^uni. Devisen: Paris 20.38, London 17.sili, IZemvork Mai- land 2(i.975, Verlin 1:^1.2.'), Wien .'^7.?.'», Prag 15.47. L j u b l j a n a, >2. Juni. Devisen: Berlin lN.44k^l>-'^ilvich 1108.:^»--London 1M.s^7- Newnork Paris 22!'>.'-i^^277, Prag 170.70 - l7t.Briest .M'.i)!, Wien s-Priv.) 8.00. Skupfchtlna B e o g r a d, 12. Iu :i. Der Beratung'^au'.n'chusz der ^klivschtina, d.r Uli! der Anöarbeituns, der ?t00elle zui>! (^^esetz über die Liquidierung der »'lgrar Ein Eichhörnchen ärgert die Stabt. Tie Stadt Wellingborough ist in Bedräg-nis. ö^in kleines flinkes Eichhorn hat es sich znr Ausgabe genw.cht, die (Einwohner zn ärgern ilnd es gelingt ihm so gnt^ daß inan eS mit dem pompösen Namen eines „öffentlichen Heindes" bedacht hat, deni inan niit uiel List zu Leibe geht, aber bisher ,st es no6) uicht gelungen, das raffinierte Tier zu fangen. Es hat sich anf einem Dachfirst häuslich eingerichtet und unterninllnt von dort ans erfolgreiche Beute züge in die Speise-kannnern und S^hlafziinnier der lilngegend. Was es in deil Cchlasgemächern sucht, ist noch nicht ganz ersichtlich, iu den Speise« kannnern stiehlt es seine Vorräte, nicht vliue den geplagten .^"lansfranen den Rest ungenießbar znrückznlassen. Mit eiioriuer UiN'er-schälntheit legte sich der kleine Teufel nen-lich selbst in das Bette eines „Opfers" und verspeiste dort die erbeuteten Lebensinittel. Elie die überraschte.«^^anssrau sich vo>i ibre? Bestürznng erholt hatte, U'ar das Ciet)hörn-chen über alle Berge. ?^ilu sind Polizei. Gatzen, .er ist der Ansang diese? Eintretens nicht nur ini Interesse des einzelnen Sparers, sondern vor allem iui Iuterefse der Allgemeinheit lebhaft zu begrüßen. Die neugeschaffene Or- ganisotion wird, wenn sie sich in d<'r geh'fs-ten Weise entwickelt uud über das ganze Staatsgebiet ausbreitet, die Mi>glichkeit ho-lien, in die Reformbestrebutlgen nen? Gc-sichtspuuktc zu bringen uitd ihren Anüchten, Aiüllschen und ^Forderungen die gebührende Beachtung zu verscliaffen. Der Berein zum Tchut^e der Einleger ii'urde zunächst für das Dranbanat gegrün^ det und hat seinen Sitz in Lsubljana Ei unrd seine Tätigkeit zur Wahrung der Interessen der Einlesier svlileich aufnel'm.'n, sieht aber einen weiteren Ausbau der 5pn n'rorganisation in» A^ge der l^riindun!? ähnlicher Vereine in den übrigen ??enral tunasaebietell vor. Alle diese Oraanisationeli sollen sich dann zu einer gesanitslaalli^-l^^'n Vereinigung der Eii^legeroereine zuianunen-schlies;en. ^ür die l^k-ünduna des ''Vereines und für seine Aufgaben zeigte sich schon an seinem ersten Anfange ein grosses Interesse, welches sich in den zaihlreichen Beitrittsan-ineldungen — am ersten Abend innren schon 2sX) Mitglieder angemeldet — äußerte. Man kann mit Sichcrl>eit ern'arten, daß sich die Mitgliederzahl non Tag zu Tag 'te'gern wilH; denn es ist nicht anzunehnien. daß die beteiligten Bevi'lferunaskreise ninilentlich die kleinen Spaivr. welche unter der '?^>er-rnug der Einlagen inld der dodurch nenn» sachten mißbräuchlichen ^vefnsation init den Eiulagebüchelu schwer zu leiden hatten, „MarWorer Trümmer I?»7. MensMfl, dm !Z. Juni l933 tntereffelos ivevde,l zur Scitc stchcn wollen, iix'nn es sich um zielbewußte B^trebungen zur ?korlimliiieruiiH und Reform des und Ztreditverkehrs handelt. Der vorläufM Borisitzcndc Prinmrius Dr. r e fl o r l e führte nack) Eröffnunc^ der '^>el1a,ninlung Ms, daß die isparcr schon seit dem Kriegsende wiaderholt Nachteile erfahre,l hoben. Der Sturz der ö-sterreichisch-unstarischen Krone, woran alle Nachfolgestaaten beteiligt »varen, brachte den dama-liiien Besitzern ^wn Spareinlagen eiile be-irächtliche Nirbufze ihre.) VerinSAenZstandes. Die Konjunktur der ersten Nachkriegszeit rief eine unversMtnisinäßigc ^hl von neuen Banken in,d aitderen Gekil^tituten ins ^'ebcn, n^elche mit enoriner Regie arb^?i--loten und in nicht genug sorgfältiiger, ja, oft in leichtfertiger Äiei'se Z^e ihnen anvertrauten Epnrgelder vertvalteten, indem sie wenig fundierte. dc,fi'lr alicr hohe K-redite gewähr« ten und sich auf ivenig sichere Spekulationen ciuliefien. Es folgte der rasche Niedergang und ein Bankkrach folgte denl anderen. Die ?^rn>altttngell der l>>eldanstalten zogen sich inlt lcicherli6, günstigen Ansgleichen aus der Affäre, die Einleger aber hakten das Nachsehen. So gingen schwere Millionen ron Zpargeldern verloren. Die Tatsache ist umso folocnschlverer. alö an den Verlusten in iiberlmegender Zahl die mittleren nnd kleinen Sparer beteiligt n>a-ren und so durch sreulde Schuld der unter (5ntbel)rungen gesaiumelten Mittel beraubt wurden. ?luf die <^egeuwart i'iberqehend, >im6)te der Vorsitzende auf die nachteiligen ^olgeu der lestehenden (5inlagensperre auf-n,erksaln. Der .Handel unt d^ Einlage-lmcheln brachte vielen, namentlich lnittleren ulld kleinen 'Sparern sclioveren C<^den. Der Wert der Einlagen »vurde durch diesen lnl-lauteren 5)andel tief lierabgedriickt und oft l'okani der Einleger, »ix'lcher dur6) Not und Mangel gezwungen N'ar, durch Verkauf oder Perpfändung seines Büchels die benötigten l^ldiutitel zu surlien, ?anm 4l)^, der reingelegten Smnme. Der Känfer des Büchels a^r N'nvde in Stand gesetzt, seine Schuld bei der betreffenden Anstalt im vollen. 100^igen Ausnms^e zu liezahlen. Bedauerlicherweise ist diesenk Wucher tt,vd Schimndel durch nor-umle geset.^liche Mittel schiver teizukommen. Ein Ende dieser unhaltbaren Znstände ist erst r>ci einer Narnialisierung des l^ld-und (kreditnmrktes zu gewärtigen. Der neugegründete Verein soll prograniui-gemäst die Interesse,, der Einleger bei der ^.'lellvrdnung der l^eldnnrtschaft »vahr^'n. Es wult>c der Schutz der Valuta, in n>elcher der Schuldner sein DarlelM eichal-lcn hat. gefordert. Es soN eine rec^elumstige jährliche Zensur der Schuldner eingeführt werden; den Sparern umst eine .en lisl)er allzusehr ixerbreiteten Mistständen geübt. Es wurdeu unter anderen: ?^lle angeführt. »vo Direktoren einiger Anstalten l'tihe Bezi'lge und Präinien anSbezaihlt erhalten, währeitd Einleger selbst auf kleine Bruchteile ihres Spargutes nwnatelang Unarten niüssen. Anch sonstige Falle einer ungerechtfertigten Praxis nnd einer Misz-achtimg gleichkoinuiender Eng'herzigk<'it ge-genüll^ den Einlegern nv^'den zur Sprache nnchtigste Fovdcrung der nvitgelieudste schütz der kleinen Sparer hcrrorgehc>ben. Wir u,achen unsere Leser auf die neuge-slvündete Selbst5)ilfeorganisation der Sparer aufnlevvsain, da wir uns von ihrer Wirksau,-seit Segensreiches versprechen. Wir nieinen, das; der Bürger, welcher durch rastlose 9lr-beit, Genügsamkeit und Sparsamkeit der all-gemeimn Wirtschaft so bedeutende Kapitalien zur Verfügung stellt — der letzte Quartal-auSlweis der Nationalbank nennt ein? ,^:fker vm: fast w Milliarden — das volle Recht auf den Schutz der Fvück^te seiner Lebensi-arbeit l>at. Der B-iirger soll si6) aber auck) seiner Neck,tc ben'ukt sein, seine Stinuue frei erheben nnd ihr d„rch Zusaniinenschlnsi in einer Ill!ele>s<'n^""'einschaft den gen Nachdruck jzobel,. S. Zt. D. Heute Beginn der W.E.6. London tm Leichen der Srdffnung der Meltwtrtfchaftsko nferenz / Dle Deleaattonen der «lnder tn der britischen Hauptstadt einaetroffen / Fortschritte in den Derdandlunoen über die StabiNAemno der Währungen Bcrlin, N. Juni. Die deutsche Delegation für die Londoner Weltwivtschaftskonferenz ist gestern al-ends un^r Führung ihres Chefs, des Austennii-n^sters Baron Neurath, nach London abgereist. In der aus den besten Experten zufaurnleiMsetzten Delegation befindet sich auch I^ichsminister Geheimrat H n g e n« b e r g, der nun zuul ersten Male als Wirt-schaft»^achmann im Nainen Deutschlands auf einer interiMionalen Tagunig auftritt. Paris, 11. Juni. Mnisterpräisident Daladier ist in BegleituW der Minister Sarraut, Bonnet, Serre und Patenotre sowie der übrigen Mitglieder der franzö'sis<^n Delegation für die Weltwirtschastskan^venz nach London ab' gereist. Mit den» gleichen Zuge reisten die Delegiertetl Italiens. Jugoslawiens und der Tsch^oflolvakei. Der rumänische Äuß^n^ minister T i t u l e S c u ist leicht erkrankt und umßte seine ?lbretse auf einige Tage verschieben. P a ri s, II. Juni. Nach einer Meldung des Londoner Berichterstatters des „Matin" ist es in der Frage der StMlisierung der Währungen zwischen den franzi^sisc^n, amerilaiüsc^n und englischen Experten eine Einigung noch nicht gefunden avorden, man Habs jedoch einen starken Fortschritt in den Verhandluw gen zu* verzeichnen. Die Experten der ein-ßangs genannten ?)kächte haken diese Fragen bereits so »veit geklärt, daß die tveiteren erforderlichen Verhandlungen nun schon von den Leitern der Notenbanken, die denmäÄ)st in London erwartet iverden, in Angriff genommen »Verden können. In Londoner Kreisen betrachtet man die L^ung der Valnten-frage als eine der toichtigsten und naheliegendsten Fragen der Weltwirtschaftskon-ferenz. P a r i s, 11. Juni. Die Zuswlumenkunft des Auhemninist?rs Sir John Sinron unt den Vertretern bcr eilglischen .'Hochfinanz inl Baid Tonqui^t ist nach wie vor der l^egenstand eingehender Prehkomnlentare. Wie man erfährt, habe der anlerikanische Delegierte N o r in a n Davis ebenfalls dort verweilt nnd mit donl enlgilischen Außenminister sieben Stun' deu l^olf gespielt, in welcher Zeit die beiden Staatsinänner l?!^logensieit gehabt haben dürften, auch politische Fragen zu diskutieren. Aliends envpfing der Ansjeniuinlster auch Lord I n s h i p e, deu Führer der l-riti-scheu .<)andelsmarine. Norman Davis nnd Sir John Simon sind indessen bereits nach London abgereist. Ankunft der amerikanischen Delegation ' > Der anierilanische Staatssekretär Cordell .H u l l, Senator Key Pitt,» a n, das .^ton greßutttglied San, D. Mac Reynolds, Vorsitzender des Koulitees für AuStvärtige Angelegenheiten, und Mr. Ralph Morr i- s o n trafen als Delegierte der Bereinigten Staaten zur Wcltwirtschaftskonferenz mit dein Daulpfer „Präisident Roosevelt." in Ply-mouth ein u. begaben sick) von dort nach Lon don. Neue Preffe-Dewrdnung in Sefterretch Auf Grund des Kriegspatentes von 1S17. W ie n, 11. Juni. Die österreichische Bundesregierung hat auf Grund des lriegsn'irtfchaftlickien Ermäch tignngs'gesetzes vonl 2^. Juui 1s>17 eine nene Presse-Verordnung erlasseu. Das Ziel der Veroduung ist nach einer Mitteilung des Korribüros die Zwkäiuipfung jeuer Blätter, die dur6> ihre Schreibweise beimißt die Massen aufwiegeln. In erster Linie ist die Verovdilung gegen die Naionalsozialisteu, in z,veiter Linie gegen die Sozialdenwkraten ge richtet. Die VerordMng sieht die MSalich' keit des Verbotes heimischer Blätter auf die Dauer von drei Monaten vor. Für auslün-dische Blätter kann der Bundeskanzler, sasls die Behörde eine einzige Nunrmer des betreffenden Blattes besM^agnahnlt, ein Verbot für die Dauer vv:: elenfalls drei Monaten erlassen. Unabhängig von den Bestimungen dieser Verordnung hat die Bundesregierung den in München erscheinenden „Viilkischen Beobachter", das Zentralorgan >der national« sozilaikistischen P^ei Deutschlands, auf die Dauer von eiuoul Jahre fiir das ganze Vu l-desgebiet l^evboteu. Die Srausamkeit dts Äulunfttirleges Pest-Bakttrinen als Angrijjswaffe. L o u d o u, 10. Juui. In der Zeitung „Tl)e New Stateslnau and Nation" wird ein Artikel eines englischen Fachniannes ver-i^ffentlicht, der sich allen Ernstes ulit der Frage beschäftigt, ob Bakterieu iu einem künftigen ^lrieg als Augriffswaffe zu benützen seien. Er koniuit zu den, Schluß, daß seittdli6)e Wasserleitungen, durch Bakterien vergiftet, ziemliä) ivertlos sind, um d. Feind erheblic!^n Schaden zuzufügen. Auch der Plan infizierte Ratten in den feindlichen Lagern auszusetzen, sei unpraktikabel. Die einzig inögliche Waffe, die in einem künfti-gell Krieg, in dem a:^) mit Bakterien gekämpft werden wird, benützt werden ki^nnte sei die, Bakterien mittels Bomben aus Flug zeugen auf die feindlichen Arnieen und auch inl Hinterland abzuiverfen. Für diesen Zweck sind nur zwei Arten von Bakterien verwend bar u. ziv. der Bazillus nieliodosis, der sich auf dem. matahischen Archipel vorftndct, und P a r i s, 11. Juni. (A). Im Augenblick der Eröffnung der Londoner Weltwirtschaftskonferenz übt die sranzöisische Presse wie auf ein Kommando Zurückhaltung, wobei zur äußersten Vorsicht genmhnt wird. Die. Blätter verweisen zu» nächst darauf hin, daß Frankreich dadurch, daß es an der Londoner Konferenz teilnel?« me, nicht iln geringisten sein Geld und sein Einkonnnen zum Opfer bringen kijnne. Das „Journal" schreibt: „Die fran» zöfischen WirtschastSdoktrinen bleiben immer ihren Tradtionen treu. Ministerpräsident Daladier lzabe mit Recht darauf verwiesen, idaß n>ir Franzosen Anlhänger der Währi'ngs stabilität sind und damit auch Gegner der Devalvation des Franc und sonstiger Experimente, die Verdacht erwecken könuten. Das in London begonnene Spiel werde ein schweres sein. Es sei unzweifellMft. daß alle, die guten Willens sind, sich vor zlrvl Den-ldenzen gestellt sehen würden: entweder sie finden sich auf der Seite der Spar- und WirtschaftMn^r oder aber auf der Seite der Länder nltt verdächtigen Tendenzen jene, die glauben, daß Geld und Kredit Mittel seien, nlit denen man leicht zu großen Nutzen kommen kiwne. der Bazillus tularaemia. der in den westlichen Staaten der USA vorkommt. Beide Bazillusarten verbreiten eine absolut tSt-lich wirkende Pestinfektion. Belgien zadit nicht die lXate vom ts. Sunt Wegen «eittrer !^rschSrs«>g der Welt» «WMstlaß?. B rü l se l, 11. KlNi. Der belgische Ministerrat befaßte sich mit der Frage der Bezahlung der am 15. Juni fällig werdeirden Kriegsschuldenrate. Wenn auch noch kein endgiltiger Entschluß gefaßt nmrde, so ist dennoch nüt Bestilmntheit zu rechnen, daß Belgien wie im Dezember 1932 auä) jetzt die Zahlung verweigern wird. ES wird dabei daraus Hingelviesen, daß noch keine Linderung der Weltkrise eingetreten sei, überhaupt sich die Lage im Vergleich zum Dezeulber eher noch verschärft habe. Die Fälligkeit vom 15. Juni ist bedeutend liüher als die von 15. Dezember, die nur Zinszahlungen von 2.13 Millionen Dollar umfaßte, lvÄhrend bei Einhaltung der Verträge am DmizellX nach dem Attentat Erste Aufnahme des früheren griechischen Ministerpräsidenten Venizelos nach dem Attentat auf ihn, bei dem er selbst nur leickit verletzt wurde, während seine Gattin im Hospital nkit schweren Verletzungen dar-liiederliegt und seiu Adsutant den Tod saus. Unser Bild zeigt Venizelos nach d<>ni Besuch seiner Frau ini Krankenhaus, neben ihn, Ge« neral O t h o u e o s, der während der letzten Unruhen in Athen die Diktatur ausgerufen Hat /itensrag, oen w. J«n NM. .Mariborcr ^'^eituup" ^culumor I.')7. w. Jmli 1933 außerdem noch 2.V Millionen zur TUg^lng von eigentlichen ^krieqsschuldon und l.I M?lis,«n Dollar zur Tilqunfl spii-tn «nbswndener Schulden zu entrichten wä-re. In»Lgesamt beläust stck) die IaliresfÄ!»,,-feit lM2-3A skr Bety^n ekj»h«t. — Lerronx w Aombinatw«. Madrid, 11. Jun4. Der Präsident dtu Republik hat am vorigen Sanlstag den ehemaligen Minister fiir Sozialfürsorge, P r i e t o, nlit der Kabi-nettsbildnnq betraut. Prieto teilte bereits liente dem Präsidenten Ilunora mit, daß er die '^ieqicrungsbildung Mehne mit deni Wttnsn Aermü-s^ens-'^onsiskationsprozeß, den der Aerar jltsten den Grafen Michael K a-r t) l y i, dem ehemalige»! Präsidenten der un^lnischeu Republik, geführt und nctvoun«n l)at, wurden den bei^n Rechtsan^valten tta-rolyis Prozetzkosten in der Höhe iwn etwa einer Million Pengv zugesprochen. Gras Michael Ltarolyi hat jedoch infolge dieses Prozesses sein gesamtes Privawevinögen, sowie das Cintoinmen aus dein Fideikommisi verloren. Die beiden Ann>älte ivandten sich an den (trafen Josef Karolyi, auf den der deikoinmiß, der auf ettva 10 AUllionen Pen-siö geschäht wurde, übergegangen ist. Die lxiden ReckManwalte ha^n sowohl in der ersten als auch in der ziveiten Instanz die Montag. d«> tt. Sunt Mucht aus dem Leben Eine Studentw jagt sich eine Kugel in den Kopf / Eine Arbeitersftml durchschneidet sich den Hals Blitzschnell verbreitete sich Sainstag abends die Nachricht i>on einein ^ins!el)en^ erreqeniden 5ebbstinorwersnch einer ^chule-ritl der liiesigen Let,rermnenbil)ii>i>i'i'-«niltalt. Bei ihren Verwandten in Polne/j? '.?whn" iMst, befand sich Z-ainsta^^ die '.'Ijöhrig^ Echlileritl i>es vierten Iahvgungs'anst>i!)sa o s i ans Levniee bei Ormox lillein zii Hanse. Das Mädchen erwartete fj'ir N? Uhr den Vesnä» ihrer Freundin L. Als sich ih.'e Mitschiilerin nni die evivähnte dein .s>ause näherte, lx'rna'hin sie Plöhlich die De-tonatioil eines Schusses. Uinso evsch'.ocke,iDr war die Studentin, als sie ihre ^^litschülerin uich Freundin in einer Blntlncke inil dnrch-schsssenen Schläfen am Äoden liegend vor» fand. Das Mädchen stellte sofort Aioderbe-lebungsversuche, doch bliel-en diese erfolglos. Die rasch verständigte Rcttnngsabteilnng iiberfithrte die Bewnsztlose ins rankenhaus. Auf Wunsch der Angehiirigen wllrve ^!osa K'osi, die sich die ganze Nacht hindurch in tiefster Bewiißtlosigkeit befand, in do«^ El- ternhaus nach Lei^uica iilx'rführt, zunlal nc» jed-e Rettttlig anvst^schlossen erwi'.'c.. D^'r schlechte Tchulerfolc^ soll dns Motiv der Ve -zweiflungstat genxsen sein. Das re- petierte bereit'^ den vierten Jahrgang >l>:d erhielt alich lzeiier ein nngeniigen^'s ,^'.'ug-nis, was sie sich derart zn Herzi'n nahin, das; in ihr der snrchtliare Plan eines Selbstmord des reifte. Bon '.veiu sie die Schus;n>asse hat te, konnte man bi? settt noch nicht seststel len. (5in zuviter Selbstniordversitch exeitinete sich gestern vornnttaa? ili der Dattenbachooa ulica. Während dcr '^Bedienstete einer hiesigen .^lohlenhandlunsi Zerdjuk niit seinen zlvei ^tinderll a»? Marktplatz U'eilte, durchschnitt sich seine I^^jährige l^^attin Mo rie iti selbstinörderisch^'r '')l^'sicht die Schlagadern aul Hnls. Serdjilk fand die Frau iil bewusitloseul ^^nstand vor nnd veranlakite ihre sofortige Uet'^rfilhrung ins l'tranket?-Hans, d'lne srlnnere (<^rlrankulig diirste sie >'.>! diesen! nni'iberlealcn schritt bewoge>l haben. nl. Ehrende Berufung. Ter Cl>efarzt der Abteilung für interne !»!rankljeiten des Kicankenhanseo in Maribor, .(?err D^'zent Dr. I. M a t ! i> wurde eingeladen, dac .^'»auptreferat fi'ir die dritte Frage der Internationalen Tnberkulo^'lonferenz. die im M)re lRU in Warselreifend die .?'>ospitalisation der Tnberlnl!.'se-kranken, zn übernehmen. Dozent Dr. Malto hat die chrnde Berufung angenonnnen. Marin lFtrhrra^), Stefan Parli«"' ne), Margarethe Trunk lZpeiseseroiee», so Prihlao^ki lzn>ei Decken >, ''lnna >>Unani<^> (^^'eilnvand), »larl Prah «Zpezereii, i^'lber-^ek ^^nbitnieler Peter i>>rn'nanzua> und i^niplen i,vranen^ rieid). ni. Der ?lusschttß der Mariborcr FettwS- che hat seine >tanzlei iiu (5rdtiesäu's'. dcr Ba-nalsparsasse in der Tyr-ova uütn soberer Teil der t>>osp0'.^ka n>ica> eri'ssuet^ III. Wetterbericht r>oiii 12. ^uui, "i Uhr: /Feuchtigkeit'?inesser '-^^armuelerilanc^ Temperatur 15-, ^^i>iiidrichtun.? kiiug teilweise. 'I^iederschlag l). Es steht Wissenfchastlich fest: „Uathl'ei ner .''tnelpp Äalzkafsee" mii ,/.'>echt-7vranl5^^ ^?afseezusal;", i^nrd dreiiual so leich! u»«'' ^veilual so sclinesl verdaul, al^? reiue '.'.Itil.!?. l>. Himmelblau. (5iu kleiner i^oiuau au'> ^er grossen ^-Z^i^>geli^'<'lt o>^n Mar von scha-(Ahrenfeld, '^iexlag ^orii, '^^reslan, qeudeul ^^luiie und s>es!si?r.'N'' ^eiu Ol>r die Tieseu der Tierseele l'elalt!ch!> ?ienes lernt luan aus diesem '-.'^uch '.nii'' inan luns; ^'>5 niit all seinen Tieren Iiel?lie Winnen. b. Max l»on Poofch. C'iile ino'm^n'ltvhiiche -tudie voll VÜtor Tralil^^k. P<'rsasi .^l'il^iel ?al.^l>ilril. v^albleinen -6). 10. Mar von Pölich kann al>? >ki'lnsiter vnr dann vö!'li>i verstanden iverden, wenn inan sein ^'eben znr birilUldlage dieser Velrachtung niinü't. Zchnmln'cheo, liainvaris^l^e'? nnd loinlxirdi' sche.,' vnl>st in den ?ldern diese; Miusl lers nn,d gerade diese Plut'nrischllng äils;en üö? >Veken sckleckten VVetterg unä auf sllxxemelnen ^unsck äer /^U58teller u. vesucker Nat äie Vervsltun^ äie Muster-messe lal8 ewsclilievlicli vonnefstsA. den 15. ^uni verlängert. NI. Abfahrt der »tinder t»nf de« Bachern. (^zestern, Soniltag, vormittags ist die erste Gruppe der Schillkinder nach dem ^erial^ heim am Bachern abgesahreti. Die blinder fuhren niit deni '^iig bis Slovenska Bistrica nnd begaben sich dann zn Fuß nach.^nlartno, wo sie in der !>tololtie uutergebracht wurden. Iiisgefaiut reisten 5i'> !>tinder ab, davon auf Kosten der Ztadtaemeinde, U1 anf >i!'osten des Staatlichen l^jesundlieitsheinies und 8 jtlage gegeu den Grafen Josef Karolyi verloren. l^'stern wurde der Rekurs beim !»tu-rialgericht verhandelt. Auch diefe letzte Itl-stauz hat die .Älage gegen den Grafen Josef ttarolyi abgewiefen. H«rtnScki«e Veelto^l«»«. Dickvarmkatarrh. ?^:iihun;,Zbeichwerden. Magenverstimmungen, all-ociueines Z?rankheit«aeiühl werben lehr oft durch den Gebrauch de» mtürlichen Nitterwaffers — morqenS und abendS so ein kleines tyla5 — beseitigt. Aerztlick,« ?kachc,rSken leqen davon Zeugm? ab. daß das ?sranz-IOsef-W-lsier selbst bei Reizbarkeit des Darmes schmerz los wirkt. Der Blitz verstSßt gegen die «eletze. Cinenl Bäuerlein in der TfÄ)echofloMikei wurde eine Kuh vom Blitz evschlageti. Nni keinen zu großen Verlust zu r>aben. häutete er die .>iilh schleunig ultd ineldete »ie dann ordnungsgenmß als Schlachtvieh zur Besteuerung. Da sties^ er aber auf ungeahnte Schlvierigkeiten. Das Finmizamt ttänllich niachte ihn nnt ^rnst nlG Wiirde anf einen Verstoß gegen das l^'setz a nfmerkfa.u, nach-den, in iedein ?^all znerst daS Lebendvie-H gewogen nnd versteuert werden ninsse und erst daun geschlachtet. O, lieiliger Büro-kratins! vi« elfjlil^riger Gtierliimpfer. Bor einigen Tagen trat in der Arena von Lima der erst elf Jahre alte Stierkäinvs^'r Naiaelito Mejas anf. der durch seine Tavfcr-seit int Kampfe nnt z-niei funken Stieren die zal>lreichen Zuschauer i,l einen wahren Be-geisternilgstanlnel r>ersctzte. Obwohl jeiue beiden Brilder. die beri'lhnlten Stierlänipfer Manolo llUld Pepe, den „5>auPtanteil d<'s Prograinlnö" zn bostreiten hatteil, war ^aelito d<'r ?»"^eld des Tages. Das Aukirc-ten di»s ^^naben al>.-^ Stierkäiupfer hatte jl'dl'ch deil Unwillen der Mi'rtter vou Lima errc<^t. (^iue .Leitung verl^ffentlichte,-durch die Flnt lwn Be'chlrerden veranlasst, einett Artikel unter deni Titel: „Die heiligen Nech!e des Kinldes". Darin unirde das Anftreten des i!>n gen Stierkä^ulv'er.? slharf vernrteilt und dar auf liiin.ievne''.'il. >as'. die Nnlernehuler da-i^ l^^esel^ zum Schul',e der .^linder ^x'rlettt l>äl-len. lu. Auszeichnung. Der Chefarzt der Chi-rurgifciien Abteilung nnseres Marinespital«) in Crregnovi Herr Dr. Fvaii .^t' opri o-n i k, «in Sohn unserer St'adt, wurde, mit der goldenen Medaille des 'Xoten .^treuzes ausgezeichnet. IN. Vermählung. In Wien nnsrde '?.l!on-tag der (^schäftSsnhn'r der Firina .,^ugo-svila" .^lerr Ä-eruer Bader ulit Frl. Elisabeth Dehn e getraut. Nl,sere herzlichsten Glnckwnnsrlie'. >n. Todesfall. Iui hohen Alter von 7?' ^ah reu ist in ihreni .^'»ause in der Tattenbachooa ulica Z die Großkaufmannswitwe Z^ran fa^lie Mayer verschieden. Das ^'eichen-begängnis findet Dienotag, den i!^. d. voui Trauerhallse ans statt. Friede ihrer Asche! IN. „Jngeborg".Aujsiihrung adgefagt. Die für morgen. Dienstag, anberannite „Inge-borg"-Aufführutig des Studios der ^^agreber Ortsgruppe' des Schwübiscl>-dentschen !^tul lurbundes mußte wegen Erkrankung eines .'^^anptdarstellers abgesagt werden. Nl. Verlobt haben sich dieser Tage de.-Richter des Lt'reisgerichteS in Maribor.^^'rr Dr. S. G e r m o v e k nnd Frl. Elfi a s s i Nl b e n i, etile Tochter des lneii gen bestbekannten 5tadtbaumeisters und Industriellen .Herrn Ubald Nassimbeni. Nl. Eine neue Apotheke in N!aribor. ^^li unserer dieser Tage ntitx'r dieser Anschrift gebrachten Meldung erfahlvn wir nachträg-liä), daß die aäite Apotheke iil Maribor über Allregung des Magisters d<'r Pharin. .Herril Josef B l adovi e aus Maribor nild nach Meinuugsäusjerung des Sanitätsrato des Draubanats uud der Apolhekenkaminer errichtet U'erden soll. Beschnx'rden gegell diesen (5rrichtlingsbeschluß sind inilerhalb von 1.', Tagell Nlich der Beröffentlichnng in. Aiiitoblatte iin Wege der Baualvern>altnng an das Millisteriulll für Sozialpolitik ulld Volksiieslindheit zu richten. lll. Die ^ohannes-Repomuk-AapeAe am ehenlaligeil >kärntner St'N'dttor wird derzs^it eiller li'mfasseilden RenoviernngSarbeit unter zogen. Die ^^kapelle war schon zienrlich b-'n-fälli^i Ulld dj'irne dieselbe ietü wieder ^ilr '-l^erichäiiernllg de-^ dortigell Straßenbildes ^ beitragen. auf.^tosteil der Banalverwnlti»ng, wälirend fiir .^iiilder der llnterl?alt voil den Ange' hörigell bestritten wird. ,";n vier Wocheil fährt die zweite Partie ilach deul ^erialheiin ab. lll. Maturafeier. Die Matliranten des ^ahrgailges l!i2.'L des klafsiii^lseil G'nnnliiiii^iis in Maril'or lraleu -sich vergangenen ?nn,<' tag il>l Caf(> „Pwinenade" zn eilier intime,, Matnraseier. die recht aninliert verlief. m. Verstorlicne der Borwoche. ,^u der Bvl'woelje silld ill Marilwr gestorben: Vinlo Bogrillec, Jahre alt; Anl rina .^tiveder, 8A I. und ^osefine 5tejf!.>ci<". 70 7^aihre alt. m. Sturz aus dem Autobus. 7^ll einom städtischen Autobus sta,ld daS i."t>iäl>rigo Dienstillädchl'n .'l>edlviii Topol»nik trotz der Aufforderung des (Chauffeurs, Platz zil ileh-ulelk. lleben der Wagentnr. 7^il der der ^tönig Peter^Llaser,^ lehnte sie sich soiiar ali die Tür an. Plötzlich öffllete sich diese in einer scharfen .^Inrve, inld das '^.'iädn d'ogetinci begab sich die Vesi(;erill Maria i k o auf den Dacliboden des .'I^auses, iinl von dort etwas zn holel,. All der Vodenliile angelangt, verlor sie plötzlich daS Gleichsie inicht nnd stürzte von der .<>vhe iu deli .^laiis^ sllir, wo sie lnit gebrocheileni Geiliek tot lie gell blii^b. !il. Eine WohltAtigkeitstombola rvrallstil-lete gestern der MtHolische Franellbukid, il'o-bei eiile lmige ))^eiG noil preiswerken l^ie-ivinsten zilr Berloslill«^ gelallgte. Die ^>alipl geioinller v'are,, Marko l^ilati s?chlaiz!i.^ iner), ^^karl Mlinarii^ l'i.'lXjO Diulir !» litiri, Aerdinalld Baitvek (Mhlnaschiue), Joiesiile sich ill der geistii-^'il !^'et'ell>dig?teit niid Geiti^l-tuilgslrast Pooscheilci. v>on der einsa^h^^n Natuntudie bis lieranf zuiil lMori schell ^^toinp^'silioli0't'ilde touuell wir des Meisters Pielseitigkeit lilid sein gereiftes K^öunsn lie. loilndern. Die vorliejv'vde 5t>ldie ist :int «dreifarbigen !in^> einfarbi^gen T'l?ioln allsgestattet. Aus Dravoamö g. Krankenhaus in Celje ist d e bealntin i. P. ?vri. Magdalelia L o y a ans Trarograd inr Alter von <>3 Iahren .v. störten. i. p.! Aus <5che l^. Die Fronleichnamsprozefjion findet am Dollilerstag bei schöileni "Zi^etter nach folgen-dcnl Prograuilll statt: Nni ^ Uhr früh in der Pfarrkirche Poutlslkalamt. Ulli beginnt die Prozession, die ihreil Ä^eg über dell Glau lli trg, Gosposka lllii^a, Pre^enlova nliea, ssralja Petra eesta, l5ailkarieva lilica, Krekov trg, Aleksaildrova nliea »ind Glavlli trg nel» ineil lvird. Beide Bürgerfchlileli und alle Bolksschiileli mit Ausnahuie der N'eif;geksei detell Mädcs»ell, versauinleln sick um N.l."» Ulir anl .^>allptpsatz, da sie belier an« llln-gange dilrcki die Stadt nicht leilnehinen tt>e> dell. e Schöner Erfolg „Olymps". ,^nl Mei sterschaftskanlpf des ^lreises l5elie siegte ge stern „vlnmp" gegell „i^^a'^ko" init e. Der Grazer Sportklub gefällt. Das ge slrige Gastspiel des bekaliliteli und gerade in der leiten ^'jeit erfolgreichell l^^razer S;'ort tlllbs gestaltete sicl) zll eiileni lokalen Er eigliis. Detl Gästen luurde vor Veginll de---Spieles eine (5hriliig zliteil, lvobei ilinen ein Wiulpel ill den ^sliibsarbeli ül>^'rreicht lvlir de. Der .^saulvs selbst sah znilächst deil S. C Eelje ill Front, dessen Manllschaft aurl dell ersten ^resier blichte. Dailil setztelk abei die Grazer zllm <^>ellelalangrikf eill, der alnl nacli der ^lniiiie andailerte. Die heinlisili^ Mallllschaft schlilg sich tapfer ulld siclierte sirl Ven '^Dkttworer ZKKng- .liuiuiner l!j7. trotz der Ueberlegenheit des Gegners noch ein Tor, so daß „Celje" ein besseres Resultat erzielte als tagszuvor Vei ftockLUde« GwPWMq mid ickerMs» fiper Magenlii«re leidet das sehr ni.löe, na-lürliche „Aranz»J>^s"«Bittpfcndcn Bericht, lvobei er kurz die Ge-schelinisse streifte und insbesondere die beachtenswerten sportlichen Erfolge der vergan-k^enen Saison hervorhob. Genauere Aufschlüsse über die Tätigkeit des Vereines gab aber die agile Schriftführerin Frau Mileila R ogli e, die insbesondere auf den bezeichnenden Umstand verlvies, daß anch ini vergangenen Jahre eine Pernianenz in der Demission der Schriftführer Platz griff. Ueber die Finanzlage berichtete Kassier Bruno P a r nl a, der niit recht ansehnlichen Suln-men operierte. Insbesondere das Propaganda-Eislauslneeting hatte ein Rekordinkasso zu verzeichnen, dem allerdings auch bedeutende ?luslagen gegenüberstehell. Der Unter-verbnlldzeugwart F o r st ll e r i ö verlas danil seine Aufzeichnungen über den Stand des Inventars und hob besonders die allerdings kostspielige Umgestaltung der Sprungschanze in Betnava hervor. ?lllf die sportlichen Ereignisse warf der technische Referent Golubovie einen Rückblick, wobei er recht interessante Daten bekanntgab. Im Bereiche des Unterverbandes lvurdell ill der ab-gelanfeneil Saison insgesamt 15 Wintersport liche Veranstattunxien durchgeführt, die von insgesaint !^5s) Wettbewerberil bestritten wurden. Die n Wettkämpfe brachten die Unterver- tbcwerbe, von denen insbesondere de«, ^uiiglauf am 23. Jänner, der Sprunglauf aln 2 Febcr und der Sla-lomlanf aln 20. Feber hervorgehoben wer--derr müssen. Auch der Schanzenbau nahin iin Bereiche des Mariborer Unterverbandes er-frenlichen Fortschritt. In St. Lovrenc, in Rimski vrelec und bei Eelje sowie am „Pe-sek" wurden Schanzen erbaut, die schon hen er im Mittelpunkt großzügiger Verans^ Internationale Ringkämpfe Mrna macht heißes Biut, siegt aber b-ch. -BUtzsieg SMI-usutt' über «uMr. - «««-lescus furchtbarer Doppel-Relsou. — «agner bricht zvsu«««e«. — Heute liimpft Tum Gajerk Maribor, 11. Juni. Die sensationelle Begegnung Mrna — Gir ilov eröffnete Samstag die sechste Rundc der internationalen Rillgkämpfe. Mrna kämpfte recht hart, sodaß alsbald wieder Pfiffe laut wurden. Er zeigte bald eine Uebcrlegenl)eit, sodaß sein Sieg, der al-lerdillgs lange auf sich warten ließ, so ziemlich sicher war. Die Stiminung war aber do^ilde gedrückt, als es Mileus-nie gelang, mit heftigem Hüftenzug Wagner unl sich zu schlvingen und bravourös auf die Schulter zu legen. Eille rein technische Angel-ogeilheit lvar das Treffen Schwarzbauer — A n-gelesen. B'ide zogen vorfini<'kon.vrt. — London-Reglo nol, Leichte Musik. — 21 ..^0 Bioliu-NDrtwst. ^ 22..'i0 Tanzmusik. — Mühlacker, vpcrminlsik. — 1.40 Kammermusik 2?. I.'» Uutcrhaltun^sttluisik. — Leipzig, 20.25 Nnt<'rs?aftttnq?konzk'rt. — 21..A> Hkrspl<'l. — ZS.-W Nachtiilusik. — Bnkarest, 20.20 Konzert. „ Rom, 20.45 Zaudmmis Oper ,.Tle weiter vou Ekkuta". _ ,^i!rlch. 10.W Musikalische Komödien. — 21.10 Tanznlusik. — 21.i>?i Jazz. — Lanflenberg, 20.?^ Abend musik. _ 21.20 .'^^vrbil.d. — Prag, 10.25» Promcnadekouzert. — 30.10 Russisr^ Musik. — 22.25 Populäre Tanzlieder. _ Ober- ltalien, 20.30 Mllnaus Operette „Die zostiu vou Vhicasio". — Milnchen, 20.25 Konzert. ^ 31.20 Abend'MU'sik. — Budapest, W.40 Ungarischer Mcnd. — 22.15 ?^it^'u--ucriuu'i^k. 23.15 Tanzmusik. — Warsl^u. Ä) Ävn,^rt. — 22 Tanzmlrfik. — Dnventry-Rational, 19.20 Orchesk'rkonv'rt. — 22.07, spanische Lieder. — 22.25 Tanzmusik. _ Könist^ufterhauseil, 20.2?^ Blasmusik. — 21.30 Tanzaib^d. — 23 Nachtmusik. Aino Unio»»To«ti«o. Heute, Montafl, letztvr Tag der lustigen Operette „Mutz man sich gleich scheiden lassen". Ab Dienstag das Mnzende Lustspiel „Der unersahrene Briiu« tigam" mit Camilla .Honl, Ida Wüst, S!g-ried Arno, Paul Richter. Burg-Tonkwo. .Heute, Montag, letzter Tag „TLnzerinnen für Güd-Amerika" ge. su«^". Dienstag der grobe Kriminal- Lic-besfibilt „Die Dmne und der Smaragd". Ein 0)ros;tonfilnl mit dem Frauenlicbling Mrl Ludwig Dieljl in der Hauptrolle. Eine span-ueude Handlung, erstklassiges Spiel, schuiis-sigc Musik und guter Gesang sind die Borzüge dieses F^lmschlagers. Neben jtarl Lud' wig Diehl spielen die Hauptrollen die herzige Subrette EN) Bos, Theodor Laos und der berühmte Darsteller des Düsseldorfer Mörders Peter Lorre. Diese Namen garantieren für die Gröhe und Erstklassigkeit des Filmes. In Borbereitung: der gro!^ Filin-schlager „Das mwheliche Sind" (Das Kind der Sün!^). Wirtschaftliche Rundschau Dolkswirlschaft in Ziffern Aus dem Quartalsberichte der Nationalban! ^0— Der Quartalsbericht der National!-baivt gleicht mit seinen zahlreichen Statistiken einenl Bilderbuch der Ärije, in :velch.'m alle Linien die Teniienz haben, abivärts zu fallen. Aus der großen Anzahl der mitgeteilten Daten entuehmvn wir hier einige, die aus irgend welchen: Gründe interessant erscheinen, um damit einen kleinen Abklatsch der Lage zu geben, wie sie heule auf dem WirtschastÄnarkte ^rrscht. Natürlich ergibt sich ein noch viel ärgeres Bild, w-.'nu man die Statistiken Euro>pas betrachtet; es ist bekannt, daft die Lage in Jugoslawien »veitaus günstiger ist als in vielen anderen Ländern. T^r Börsenindex zeigt duc^ Wect-verhältnis ve^chi<'dener Papiere gegenüber dem eingezahlten .^<,;>itale der bctri'ff^'nden Unternehmen. Er ist damit ein Aufdruck der Rentabilit'Z't des betreffenden GeschOft?z.'>ei« ges. Bei den Banken bewegte er sich bis zum Jahre 1930 über 130, fiel in? ?!ahr.? 1!).^2 auf 108 und steht angenblicklich aui unter 100. Damit ist aber auch schon die liS6M Inderzahl gegeben. Die Papiere der ^orst-induistrien stellen auf 39.2 und der ^nöer der ^'sstrarinldustrien auf 13.9. Die S p a r e i u l a g e n tei den Banken nnd Sparkassen f'etrngen anl l. März 1931 11.1 Milliavdei,.' Am 1. März 19.33 betrug is>r Ztand nur n^ehr 9.9 Milli^irden Dinar. Tie Post^sparlasse hatte dagegl'u am 31. D^zomber 1l^30 einen Einlagestan^ von 209 Millionen, der mit 31. März aus ^67 Millionen Dinar gestiegen ist. Bei den Privatbanken ist der Stand lder eskont!ert''n Wechsel vom Jahre 1921 zuni Ialjre 1931 von 1.1 auf 5.3 Milliarden Dinar angeivach-fen. Die Hypotliekarkredite stiegen in der gleichen Mt von 101 Millionen auf 1.1 Milliarden Dinar. Die Staat sausgaben betrugen im« Budgetjahr l!^?0/27 12.5 Milliarden. i:tt Budgetsahr 1933/34 dagegen 10 Milliarden. Ein Suffizit in der Höhe von 179 Millionetl wur>de ini BudgetZahr 1928/28 ausgeworfen. Ueber den Bodeuertrag der letzten Jahre sind folgende Ziffern zu erseheu: Die Dur-schnittserute an Aepfeln pro Baunt betrug im Jahre 192^ 14 '^.. im uächsten Jahre 20 kg und in den folgenden Iahren 19 ?g, 52«,.^ kg und 22.97 kg. Dagexien ist der Er trag an Birnen von 19.79 kg auf 14?5 pro Bauul gefallen. Sehr starken Rückgang ive.st der Hopfenbau auf. Im ^ahre 192?^ belief sich der Gesamtertrag auf 52.338 Meterzentner, wogegen er ini vergangenen Jahre nur nwhr k!j.i.'49 Meterzentner betrug ^n der gleichen Zeit ist der Kartosfclerlrag v^u 8 auf 13 Millionen Meterzentner gestiegen. In der Tabelle „Nt ine r a li sche Produkte" finden sich fast lailter steil absteigende i^urvcn. Die Kulmination liegt I'^^rall zwischen den Iahren 1929 unÄ l^'I^I. ^ioustanten Aufstieg zeigt nur die Nupfer-produktion uNl!> die Produktion an Bl.'iecz. ?^st katastrophal iü die Produktion an Eisenerz und Noheiseir gesunken. Der G r o st Ii a n d e l s i n d e? ist erst im Jahre 1930 ans uuter UX» lBasis 1926) gefallen. Heute bewegt er sich bei Viehprodnkten, Erportprodnkten und Pflau-zenprodukteu knapp liber oder unter 60, bei mineralischen Produkten, ^uldnstrieprodnkten und Importprodukten knavp über oder unter 75. Der l e i n l' a u d e l s j n d e x, der ebenfalls anf der Basis von 19Z6 aufgebaut ist, belief sich ini Jahre 1927 iiberall aus unter 100. .^^ente bewegen sich alle In-de^zissern im Kleinhandel zwischen 70 und 80. Selbst der Heiz- nnd Lelichtinder, der sich immer hoch über denl Allgemeininder gehalten hat, ist zurilckgefallen und fügt sich in den allgemeine», Rahmen ein. Der r o ß h a n d e l s i n d e r hat bei uns im ??ebrnar dieses Jahres die Hl^be von 68.4 erreicht. Die Staaten, die den Jude? gleicherweise auf der Basis des Jahres 1926 aufgebaut habeu, führeu zur gleichen ,^eit folgende Ziffern: T^innland 89, Anierika 5>9.8, Kanada 63.6, ^Argetitinien 85.3, Säiweiz 62.8. Sehr interessant sind auch die A u s; e n-h a n d e l s d a l e n, die seit deni Jahre 1926 angegeben sind. Nur die Jahre 1926 und 1932 gegenüberstellend, kouiutt man zu! folgendem Ergebnis des Ausfuhrwertes in! ZNillionen Dinar: Italien fiel vou i960 auf 705, Oesterreich von 1609 auf 676, Deutschland 724 altf 315, die Tschechoslowakei von 939 auf 402, Uugaru vou 370 auf 125, Grie-cheuland von 578 auf 134, Polen stieg kontinuierlich von 20 auf 5>9, Belgien von 19 auf 77 Millionen Dinar. Die Eiufuhr veränderte sich in eiuem ähnlichen'Maststab. In Berbinduug danllt erfährt mau. daß die Auzahl der verladeueil Waggous bei den Staatsbahneu im Jahre 1929 1,7W.567 und Ende 1932 uur mehr 1.427.782 betrug. Die Zahl der verladeueu Schlepper bei der ^lust-schiffahrt fiel voil 1931 auf 1932 vou 2238 auf 1664. WWüii iiml lÄIM tra^ev La^^er-Xreuzii Veul» 8ie aul «lies« LedutZimarIro aelkteu, Hver^eu 8ie immer eci»-te> pyrsmiäoa bekam, wen Ull6 von äer ^ir kung bei Xopiscbmer. »ea ua6 A^i^rauo m< eaULusvIzt seiv. >.e77e Mustermesse In Ljubljana verlängert Bis einschließlich Donnerstag, den 1.?. ^itni. Dein aNi^euleinell Wunsche der und des Pnblitums, insbesondere der ^^and-lierölkerung, Rechnnng tragend, i)ar sich >^ie Messeleitnng entMossen, die dieoiiilirige Mnsterntesse in ^'jubliana nnsilahttiS!v<'ise ulu drei TtM zu verlängern, sedai'; ^ies.'lbe erst anl ^-rouleichnattistag, Donncrc>sng, ^en 15. d. abends nur 18 Uh geschlossen wir!.>. Mitbestiiinnend war auch der Unistan), -t'ast das ungünstige Wetter eine groste Zahl Besucheru zurückgehalten hat. ?lngeineld.'t sind zahlt'eiche (^^eschäft.-leilte, vie wegen der regnerischen Witterung bisher noch u'cht znr Messi' konlmeu konnten, ^nr den ^^iertag werden groste Scharen der Besucher, vor allem vonr Lande, erwartet, we^?hall» e>5 augezeigt erschien, die diessährige Ber.instal- llsrRf«iimil«nn>iion7»ii Roman von Helma von Hellermann (^opvrleiit dzf 1^. k'euelitvsneer. Nallo tSaale) We stolz hatte die Kleine ihr Köpfchen getragen! Reizend ivar sie dantals gewesen, bis er urit seiner dummeu Jugeudderbheit ihre Zutraulichkeit .vn^tört l>atte. Lange dachte Steiirlierr an das Madckieu, das unbowustt den ersten Hauch Weiblichkeit in sein Leben gebracht, bis Arbeil und neue Eiildrücke ihr Bild vevwischteu. Nnd nun wnstte er, dast jenes Mädchen. daS er vor Wochen z-weiinal auf der Straße gesehen, wirklich Wera Wettern gewesen tvar ^ jene Wera Woltern, die nächstens in sein Haus zog, als ^rau seiueZ Chauffeurs. — Wahrlich, das Schicksal fidhrte einen manchmal wunderliche Wege. Vierzehntes Kapitel. „Herr Steinherr, gnä' Frau!" Jenny Maloreen ließ das Buch fallen, in dem sie soeben gelesen hatte, und zerdrückte 'hre Zigaret:tc im AschenbecZ^. „Ich lasse bitten!« Sie hatte geivnßt, daß er den Weg zu ihr fittden ivürde. Mau erreichte stets, was man wollte, lvenn nian es nur stark genug wvllte nnd —. warten konnte. Diesen Manu .^vang so leicht n!en?'ind »Wissen Sie, was ich soeben las?" sagte 22 die klanglose Stiiume, die Steincherr so lan^e verfolsit. „Hören Sie!" Sie nahm das Buch, schlug es auf. „Nur deu Menschen, die sich aus ihren Weg aus deui steinigen s^lsen-chaos des Lebens selber schritt für schritt lieraushauett, ist Erfolg auf die Dauzr beschieden. Die anderen nennen das .Glück haben' und l>edenkeu uie, das; nur inteusiv-ster Wille, l>öchste Kraft dieses unsicherste und wankelinütigste aller irdiscl)en Mter sestzuha'lten verstehen." Sie hob den Kopf und sah ihn an, ein Leuchten in den solsauien Augen. „Als ich das las, inuhte ich Sie denken. Nud e ' schien tnir soeben ganz natürlich, Sie .zu sehen." Eine merkwürdige Frau! Ohne sede Spur weiblicher Koketterie sast sie nun da, das blasse (^eislcht just dem Schein einer grellen Mittagssotine preisgegeben, die erbariuungs los auf die wiuzigen Mtchen beginnenden Alterns, die Dünne der ^'»aare an den Schläfen wie init Fingern wies. ^n treidiger Trockenheit schien die niatte, sehr feine.'7'>aut. Noch nie hatte Steinherr eine Fran getrof fen, die so w'nig auf den Mann in ihm ivlrklte — und doch ivar er gekomuten. Ein starkes Verlange» ivar in ihni, zu ivissen, u'er, oder vielniehr was dieses Weib war, die vor etwa Jahresfrist in D. auflietaucht n)ar. Keiner konnte sacken, woher. Es hiest, sie sei die Witwe eines hollSndischen Pflan->^'rs in Niederländisch-Indien. Audere n>oll-ten wissen, dast sie unverheiratet und deutsch vou Geburt, llnd dasi Maloreeu uur ein augeuvmmeuer Name sei. Sie sprach ein ebenso flüssiges Englisch wi? ^rnnzöiisch und Italienisch uud erMlte inl Lauf der Uuter-Haltung, dast ste jeht eifrig russische Sprachstudien treibe. „Mml kann sich überall auf der Welt zn-rechtfinden, lvenn inan die Sprache des Landes beherrscht", nieiiUe sie nlit einenl Lächeln, das iäh das ganze l^'sicht in uvicki^e Weiblichkeit verwandelte. . . . mrd viel erfahren!, fuhr es SteiN' Herr durch den Sinn. Woher kani ihnl nnr der bedanke? Absonderliche Frauen waren stets lMntlos. Wer gelieiine Zwecke verfolli-te, tauchte itl der Masse unter. Es ^iab kei-neu bessereu Deckniautel als den der ?lsltäj^-lichkeit. Nun, es lohnte sich schon, hier ein wenig den unbeteiligten M'obachker zu spielen? solche anregende Stunden hatte Steinherr lange nicht verlebt, wie bei dieser fast kränklich ausseihenden Frau mit denk männlicheu s^^eist die so viel verständnisvolle Teilualhare sür seine Interessen beqvies. Mit Bedauern schied er uud lvus^te, dasz er wiederkommen wurde. Freiwillig, so glaubte er. Aber es >ieschah, weil das Weib es woMe. ^ , „Du kolumst doch heute abend, Magnns? Brinknianns I)abeu inich nach dein Tyeater ins Esplan'ade eiNjielM'n. ^ie sii'.Uen, sie hätten dich auch i^ebeteu, aber noch leine f<" ste Zusage erhalten. —- Nein?! Ja. waunil deml itl aller M'lt — London? so plölilich? Vorgestern sagtest dn niir lein Wort dao^^n. Ja, ich iveist, das geht oft schnell: al^'er es liegt doch bei d i r, Tag nnd Stnnöe zu 5'e^ stlnknien — da könntest dir doch . . . '?lch. elvig ,Gesck) '.sieich, das; dtl g e r n gehst! Nein, ich bin nicht vernünftig, ich bin lvnle,td ..." Klick! Er hatte angehängt. Die .skalesso horchte noch einen Anienblick. Nichts regte sich. drückte' sie den >'?iörer so heftig auf die Gabel, das^ diese llir.'end Protestierte, ftuhte den Kopf anf beii' " Hände nnd starrte auf das kleine ^chrei^uischtele-Pljon, das sie boshaft und schadensroi'> -u:zn» illitzern schien. ?i^,s UKir das init Magnus? Einmal it! dieser WockK' hatten sie sich gesehen, ein einziges Mal. Dann liatle er Arbeit vorgeschützt, Blnuielt und eine Ame-thystkette iieschickt, die sie lviin letzten Bum--mol durch die Stadt ir>iendwo lvwnndert hatte. Was lag ihr an dem Zeug! Nnr dann lmttc es Wert, wenn sie sich danilt für ihn schmückte. Und nun — sie begann zn nieim'n. Muchzte ein paarmal laut aufnnd rer' sbllmmte säh, als das Telephon schrisste. ^'a-stig rist sie den .^lörer ans Ohr. Aber es nur nur k^n Marie ^^^rinknmnn, die soetvn Zteinherrs Al''a«ie vrl>lilleik lialte. (Fortsetzung folgt.^ „Mariborn ^^eitung" Rummer 157. Dienstag, den 13. Juni 19AZ. tuni^. nun sÄ>oil M. 'i«ser um drei Tnqe verlänqeni. Dic <^cschriftliche i2«te der Mustern«esse i-st nach uiic nor üe^ivdlgend. Mcht gering Inlcresse izerrscht jetzt auch für Autom^bilc nnd für verschiedene Sportartikel, in den«u liut<' MMe zu verzecht sind. Inl Bcr-txerqrunde dies Interesses stehen Möbel, !y!e-t^>anÄeIsb..'tric-bl', die ansieineldet, dagegen 844. die ab^^e-nlett»et ivnrde:,. Ini Äorjahr lauteten die enlsprechenden Ziffliche ':<>^triebe angemeldet und absielneldet. In den drei legten Iahren betrugen die entsprechenden Zahlelt 2s^7 und ü?M7. 2'^'7e und 1775 lind nnd Die Abmel- «düngen Äber^diogm in den letzten dre« Monaten auch !^er >die Anmeldungen um volle «27 Fälle. X Im WareneleariWg mit der Schweiz livurdcn i>ln Monat Mai bei der Jugoslawischen Mtionialbank zugunsten der sch!veize-rischm Wäubiger 8.3 und bei der Schlvei-zerischen Natiolmlbank für juk<-tlawischc Exporteure 6.4k Vüllwnen Schweizerfran-ken eingezahlt. Der Ueberschust zugunsten der Echnvizer betrug sv-nüt 1.84 :Viillionen ^^nlen. Der SlÄdo der noch nicht begliche-ivn Rechnungen «der schweizerischen Erpor-teure beträigt demnach insgesamt lz.S7 Ml-lionen Kanten, n'Grend er sich aün 15». Mai noch auf 5.33 Millionen belief. X Rener Zolltarif in der Tschechoslawa« kei. Die Prager Regierung jieneMigte den neuen Zolltarif, der auf <^rund des Ermach-tigunl^sgesetzes in den nächsten Tagen veröffentlicht »vird. Man kam von der ursprüng lili^n Absicht, einen hohen SchutzzoN einzu-fA)ren ab, sodaß die neuen SÄ^ von den bisherigen nur wenig abiveichen lverden. Jiu allgemeinen kam der Grundsatz Kur Geltung, daft nur die Erzeugnisse der im Werden begriffenen Industriezweige geschützt werden. Auch der ^absichtigte Protektionismlis in der Agrarwirtfchaft wurde bedeutend gemildert. Berimete reines, mkbs. .Limmer mit Berpflccs.i ul. 12/2. links.__ Ai»«e» und z» uerm'c-tcn. Zikoseskcqa 7! ^8 Ai««er zu vermieten. Cir.l. Metodovo ul. 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Vm 6urel» äi« n«u« b«I»»n6luait 6l« b«»t«n Lrjk«i»ai»»» »u «rTi«l«o, vi«äer1»ol«n 8iv 6i« oi»«a Levve^ua» ^«a m«!»r«r« ^1v!e. Hvoi»«i 8i» l»i«rru nur äie rossksriiiZ» ^oll»lön Usutnalirunj! ver>v«n6en vollen. Diese entiiält jetrt ä»» o»cli 6er besondere» Vor>ei»riit 6e» Vii^ivner l^ni> ver»tt»t»prol«»»or» Dr. 8t«j»ll»l von juvKsn gsivonne- no »kiocel«. ^uk 6i«»e >Vei»e lr»nn j^e^ilerte uvä welk« »iek »viivel! verjüngen, k'slten lcvonen -um Verscl^win-ävn jl«br»vl»t ltnä erielilakkte Qe»iei»t»mu,lie1o gestärlit unä ^ekvstigt voräen. Versuchen 8!e aoel» l»eute s1zen6 äies» neue Led»nälunz»vei»« mit 6er ro»»k»rbig»n ?oli»lon U»ut' nskruag un6 bsokaelitsn 8ie 6ie LrtolAe. WM »»»»»«»»»»»»»«'- l-v»et verbreitet «Iße Zahle bis Dinar pro ^iilo für Briefe auS den Iuhren Mit» bis 1870. Anträge unter „Ausländer" an die Äenv. Lfi97 L^panken, leicht tragend, fiir lieiste Smninertage, alle Grössen anl Lager. !>trois. ?^taribor, ^i» roi^ka cesta 18. .",5!j:Z Ovvvvv Starker Linzerwagen, auch als ?^le!schiMtieu vcrivendliar. preiiZ wer! verlaufen. Üunko, ^tisl-hans Pschttnder, Zg. Siaovanje. _ 71l;4 Viaschinen-Berkaus: ^^'okouiobilc, d'onrpound, sehr gut ert?alten. lvl)—ILV PS.; liegende '!Z)linipf-uvaschine, Compound luit ^ion. densator, !X1^U0 P^. .v-nii gebraucht: 2 Vollgatter. .v.lliri'lat Pinl, ü Lrat), ii5>s» "^^ilrchnn'j-ser, gebrauc^fäliig' Auloiien-Schweis^apparat, :M ^iter, fasl neu, wenig gebraucht, alles ive-geu Vetri^'bsänderultg prei.'iu^'rt abzugeben. Hurtner Miirzla Sr»bota. 71.'',2 Roßhaar, Atatrahengvadl^ Bett-federn, Inlcte bi'.1igst. Manufat ^.lnuarengl-schäft ?selir Skrabl/ Maribor, GospoSka II. 7G)? Wegen Anslassumi des G^chai« tes behövdlick» bewilligter Auö^j verkauf dei L. Ornit. !>koro^la resta Mhet dii' «liii'stigi' Ivel luMkercZe Stuten, 8- unä lv-Mrie. weeen Einstellung eineg l^astsutvs. 2u verkuukon. 658S desiclttiLen. bei vorl>2rieer ^nmelätin« !ki«k»r»rn» kuZ« geb. gibt lm eigenen aouile im t-Iamen Ii I !bl'es Mannes unü ibres tt««jl»ilA«,r «»6 iüT «it« A«ä»i^Ue« ?e?MatM«sstite^t » llruvl» »io» «si M, Ujtl 6O> l^OI»»>Get»D» »»»«t St—k« 0LMUU 0«»6» «»Iuck»L» t»