V^MIHW piwm V IDiOflM» 78. Jahrgang Endieint wöcheoüicb scctismaJ (mit Aronmhme der Feierlage). Schrift- Mtuat, Vfpwtltwf und fivehdmciwtl Tel ai^, 25-08 und V^, •terOwp, I^panka nllot i. IlftimalDrlple wirdm nktit rdoomlert Hfl iii i — AmripP IHMVPQIID oCMtfßiL kÄU 9 Ü.^M Mr. f99 Freitag, dan 7. Saptambar tM8 Inseraten- und AbonnemenLs-Aimuhme in Mnribor, Kopali^ka ulica 6 (Vetrwiittunß). Desugspreise: Abholen monatlich 23Din^ zustellen 21 Din, durch die Post monatlieh 23 Dln, für dti Ausland inooatiieb 33 DKu. Einzdnnmmer 1.50 md 2 Diu. PrtB Dkl rSO iWotioiiitr aciiniw MantpirtMNitili^Ot IJroOuf-tioiMiNiiiHi^iiO 1« Mr SMI»- tirtrlMMifii Dom >Jvi|oiloviti«)il Lloyd« wird (Ibtr dtflil IntifMMnH Th«m« aus Beognd fOlitlMlN guclirltbfll} Ufber Auffordininf ^ Undwlrtwliiftimiiil^te-riumt wM m ckn «fiHil T«Mn du 8ep-temtüii «Um Konitifiii ItMOwIrMMfiti- eher Pnehtcute «tMiHnden, •» Mif iuch VtHiettr InHrttiler^n • liidititrteii teilnflUD»!« wtrdM. Ptr ^w«€k dltier Konferqnsi; wir4 da^in best^heqi Ober Mdgllchkelten «ln«f pltnw)fli«h«ftl|c|i9n PrQduktloQtvermcHning im HahinM 4ßT )ugoa|awl«chvi LmidwIrUKS^att «elileltung des Leins iet hftttptiacHUQli nuf 4en Umetand zurückzufOhren, d^B im Lande bis jetzt noch wenig Lein^^spinst produziert wurde, Dort, wQ der Ltin nngnbaut wurde, ist dieses Produkt iinupt^lcWlcb fUr die Zweclie der l«indwlrtseh«ftUclien Cigen-betrlebe verwendet worden* In der Umgebung ven Qsijeic unLZ 130« und die Ankündigung, daß das neue Luftschiff alsbald seine ersten Probefahrten machen werde, bestätigen die Weigerung der Ver einigten Staaten von Nordamerika, für den deutschen Zeppeldnluftschiffverkehr über den Ozean Heliumgas zu liefern. An dieser Weigerung hatte sich auch in letzter Zeit nichts geändert, obwohl einflußreiche Kreise in Washington sich bemühten, im Interesse der internationalen Luftschiffahrt eine andere Entscheidung herbeizuführen. Auf deutscher Seite hr>t man sich dadurch augenscheinlich nicht entmu tigen lassen. Nach gründlicfien Untersuchungen und Forschungen sind die Sicherheitsmaßnahmen nunmehr auch bei Weiterbenutzung des alten Wassertoffga ses noch verstärkt worden, indem durch die Einführung sogenannter neuer Ballast gewinner die Zündungsmöglichkeiten des reinen Wasserstoffgases ausgeschaltet werden. In deutschen Luftfahrtkreisen zeigt man sich über dieses Ergebnis der lufttechnischen Forschungsarbeiten seh»-befriedigt. Mit der Wiederaufnahme des deutschen Zepelin-Luftfahrtverkehrs in baldiger Zeit ist zu rechnen, womit das Verbot, das im vorigen Jahre Reichslutfahrt-minister Göring nach der furchtbaren Ka tastrophe von Lakehurst vom 6. Mai 1937 erlassen hatte, wieder aufgehoben sein dürfte. Das Verbot war damals erlassen worden, da die Wiederaufnahme des Zep peHnverkehrs von den Ergebnissen der Untersuchung und der wissenschaftlichen Forschungsarbeiten abhängig gemacht werden sollte. Inwieweit bereits mit dem neuen Luftschiff »LZ 130v^ der Passagierverkehr über den Nordatlantik wieder auf genommen werden wird, scheint indessp" noch nicht entschieden zu sem. a5örfe Zürich, 1. September. D e v i s-e n: Beograd 10, Paris 11.94, London 21.295, Newyork 438.375, Brüssel 73.975, Mailand 23.075, Amsterdam 238.70, Berlin 175.70, Wien 28, Stockholm 109.80, Oslo 107.05, Kopenhagen 95.075, Prag 15.K>» Warschau 82.30, Bukarest 3.25, Budapest 80.50, Athen 3.95, Istanbul 3.50, Hei-sinski 9.v395, Buenos Aires lt2.>25. :5>ca :3SMtrr Wettervorhersage für Freitag: Ziemlich heiter, jedoch stellenweise noch wolkig, allgemein kühl. Dös Wetter dürfte sich rasch bessern. »Mariborer Zeitung« Nummer 199. Freitag, den 2. September i9J8. (Sntfpannuiifl der £age ZWISCHEN DER PRAGER REGIERUNG UND DER SdP WIRD VERHANDELT. — IN ERWARTUNG DER SUDET ENDEUTSCHEN ANTWORT. Prag, 1. September. Das Sekretariat der Mission des Lord R u n c i m a n teilte gestern um 17 Uhr mit, daß Lord Runci-nmn um 11 Uhr eine Unterredung mit dem sudetendeutschen Abgeordneten Kundt hatte, während Lord Runciman in Marien bad eine Unterredung mit Konrad Henlein abfolvierte. Nachmittags empfing Lord Runciman den deutschen Abgeordneten Z a j i p k. Wie hier verlautet, ist vorgestern zwischen Präsident Dr. BeneS und dem deutschen Abgeordneten Kundt vereinbart worden, daß die SdP innerhalb von drei Tagen die Antwort auf die Prager Vor-schlfigr erteilen werde. Der Abg. Kundt hat dem Präsidenten der Republik dieses Versprechen gegeben. Die Leitung der Sudetendeutschen Partei ist gestern zu einer Beratung zusammengetreten, wobei angeblich beschlossen wurde, morgen abends die neuen Vorschläge der Prager Regierung wie folgt zu beantworten: »Die SdP ist entschlossen, weiter zu verhandeln, und zwar auf Grund der Vermittlungen des Lord Runciman und der Vorschläge der tschechoslowakischen Re-girung sowiTi der Denkschrift Konrad Hen leins.« Prag, 1, September. Gestern fanden mehrere inoffizielle Besprechungen zwischen Mitgliedern der SdP und der Regierung statt. Vormittags fand auch eine Sitzung des Sechserausschusses der Koalitionsparteien statt, der sich mit den neuesten Vorschlägen der Regierung für die Verhandlungen mit der SdP befaßte. Nachmittags und abends fanden Bespre chungen des politischen Komitees statt, in deren Verlaufe Ministerpräsident Dr. Hodza eingehendst über die Lage berichtete. In Prager Regierungskreisen wird die Lage schon heute güijstiger beurteilt und man ist der Ansicht, daß nach den Beschlüssen des Kabinetts in London und Paris eine wesentliche Entspannung eingetreten sei. Prag, 1. September. Ministerpräsident Dr. H o d 2 a empfing gestern den französischen Gesandten Lacroix, der ihm bei dieser Gelegenheit die Beschlüsse des Pariser Kabinetts mitteilte. Der AAinistcr-präsident empfing ferner den Vorsitzenden der amerikanischen Organisation der Karpathorussen Dr. G e r o v s k i, mit dem er sich über die Verwirklichung der Autonomie Karpathorußlands unterhielt. £lnaufD0rlid5 graen iOanfau BEDEUTENDE STRATEGISCHE ERFOLGE DER JAPANER. — ERBITTERTE KÄMPFE AM YANGTSE. Schanghai, 1. September. Die Lage auf der Yangtse-Front hat sich wesentlich zugungsten der Japaner verschoben. Die chinesische Teiloffensive auf dem linken Ufer des Stromes bei Taihu ist zum Stehen gebracht worden. Anderseits erfolgte ein neuer japanischer Vorstoß auf die chinesischen Stellungen, wobei die Japaner mehrere strategisch bedeutsame Punkte zu erobern vermochten. Die Japaner befinden sich jetzt nur mehr 160 Kilometer vor Hankau, der zweiten chinesischen Hauptstadt. Eine zweite Kolonne der japanischen Armee operiert gegen Tscheng Tschan in der Richtung nach Süden und erreichte bereits Tehan. Von Tehan führt eine moderne Straße nach Nantschang. Tehan bedeutet daher eine Schlüsselstellung für Nantschang. Die japanischen motorisierten Abteilungen haben es nun leicht, gegen Nantschang vorzugehen. Nordwestlich von Juitschang entwickelte sich eine erbitterte Schlacht. Die Chinesen hatten enorme Verluste, da die Japaner Giftgase zur Anwendung brachten. Gestern frühmorgens erschienen 50 japanische Bomber über King Schan, wo sich der chinesische Generalstab etabliert hatte. Marschall T schiangkaischek hatte zur Zeit des Fliegerangriffes gerade eine Besprechung mit seinen Generalen. Viele Häuser wurden zerstört, etwa tausend Menschen getötet. 0f6urt<6aiM toeilaiiO ftfinig 3llnran&er« / Otalionolmufeum C e t i n j e, 1. September. Das Geburtshaus weiland König Alexanders diente bis vor kurzem als Offiziersheim. Da das Haus sich für diese Zwecke als zu klein erwies, wurde es gründlich renoviert und in ein Nationalmuseum umgewan-f'Ht. 0(Dulf(&i1f „3a&ran" au0 Slmrrifa lurfltfgeteOrl D u b r o V n i k, I. September. Das Schulschiff »J ad ran« ist mit den Zög-i lingen der Marine-Unteroffiziersschule i und der Unteroffiziers-Maschinenschule in Gjenovic von seiner Exkursion aus den nordamerikanischen Gewässern wieder heimgekehrt. In Gruz wurde den Zöglingen und der Bemannung ein herzlicher Fmpfang zuteil. Die GPU habe, wie amtlich bekanntgegeben wird, folgende führende Offiziere erschossen: Admiral Orlow, Oberbefehlshaber der roten Flotte, der die Sowjetregierung bei den Krönungsfeierlichkeiten in London vertrat, Admiral Siwkow, Befehlshaber der roten Ostseeflotte, und Ad miral Ludry, Leiter der Marineakademie. Andere fünf, so fügt die »Times« hinzu, die als Verräter und Feinde des Volkes verschwunden seien, hätten sicherlich dasselbe Schicksal erlitten: Admiral Iwa now, der stellvertretende Chef der roten Flotte, Admiral Viktorow, Admiral Mukl-wich, Leiter der Konstrukt'ionsabteilung, Admiral Kozwanow, Admiral Kireyew, Admiral Dichnenow, Admiral Kadatzky, die Professoren Zhervc und Petrow von der Marineakademie von Leningrad u. V. a. Vom Ibis zum 12.September DordilMidbe polflit !)lumfinifn0 Die Nachricht, daß die rumänische Regierung das vor kurzem verkündete Nationalitätenstatut zur endgültigen Regelung der Volksgruppenfrage beschleunigt zur Durchführung bringen wolle, findet ihre Bestätigung. Aus Bukarest wird gemeldet, daß die Regierung Rudolf Brandsch, einen der bekanntesten Vertreter der Volksdeutschen Gruppe in Rumänien, in das Minderheitenkommissariat berufen hat. Rudolf Brandsch soll dem Minderheitenkom missar Silviu Dragomir bei der Durchführung des NationaHtätenstatuts als ständiger Berater und Vertreter der Belange der deutschen Volksgruppe zur Sei te stehen. Silviu Dragomir empfing außer dem inzwischen die Vertreter der ungarischen Volksgruppen, denen er mitteilte, daß die vorbereitenden organisatorischen Arbeiten zur endgültigen Lösung des Volksgruppenproblems im Rahmen des neuen Statuts abgeschlossen sind u. bereits in den nächsten Tagen die praktische Arbeit aufgenommen werde. Der Kö nig und die Regierung seien fest entschlossen, den Volksgruppen die Pflege und den Fortbestand ihres völkischen Eigenlebens zu gewährleisten und durch eine Politik der Gerechtigkeit die innere Verbundenheit der Volksgruppen und Ihr Zugehörigkeitsbewußtsein zu der Nation, in deren Mitte sie leben, herzustellen und für die Zukunft zu gewährleisten. Forderung nach Auflösung der kommu-' nistischen Partei In Holland. Haag, 1. September. Im Zusammenhange mit den Schmähungen, die die holländische Kommunistenpresse im Zusammenhange mit dem 40jährigen Regierungs jubiläum I. M. der Königin W i 1 h e 1 m i-n e gegen die Institution der Monarchie veröffentlichte, fordert die holländische Presse die gesetzliche Auflösung der kom munistischen Partei, wie dies bereits in Holländisch-Indien erfolgt ist. Prinz Kyrill in Rom. Rom, I. Sept. Der bulgarische Prinz Kyrill ist gestern in Rom eingetroffen und hatte mit Mussolini eine längere Besprechung über verschiedene Angelegenheiten. Im Geiste Hllnkas. Prag,]. Sept. Auf dem slowakischen Volksparteitag wurde der Beschluß gefaßt, nach dem Tode Hlinkas die Stelle des Vorsitzenden für ein Jahr unbesetzt zu lassen. Die Parteipolitik wird im Geiste Hlinkas fortgesetzt werden. Dom 40iä6rfgenOtegierung«iu&fiauni &er Stönigfn SBHOelmine 10 6otDftta&iniral( dingerfd^tet Unter den »Verrätern« und »Saboteuren« befindet sich auch Sowjetadmlral Orlow. M o s k a u, 1. Sept. Wie die »Tiimes« aus Riga meldet, haben die Sowjets unter ihrem Marinepersonal derart gründliche Maßnahmen zur Entfernung von Verrätern und Saboteuren ergriffen, daß sich gegenwärtig auch nicht ein einziger Offizier in der roten Flotte befindet, der noch vor einem Jahr einen höheren Posten bekleidete. Das sowjetrussische Ma-rineminlsterium hat jetzt zum erstenmal zugegeben, daß die bedeutendsten Sowjet russischen Admirale vor wenigen Monaten erschossen worden seien. Das Schicksal, das sie in Wirklichkeit ereilt habe, werde nicht in allen Fällen klar angegeben. 1 Ueberau in Holland wurden dieser Tage die umkränzten Jahreszahlen mit den holländischen Wappenlöwen aufgeeteUt bzw. angebracht. HallMr Fakrpraia In den Zflfea■. ««f den Schiffen Internal onile Foto- und Filmschau. Kunstausstel-iuni;,HaiuhaltuDi;8au!stel-luny. Mualerobstgarten. Gewerbe, Induitrie,Möbel» Flugzeuge. Automobile.— Züchthundeachau am l.u. 2. September. WeUbewerb der Harmonikaspieler am 11. September. Schöner Vergnü{;un^Bpark. Großstädtisches Varielee. — PREISVERLOSUNG i Geschenke für d e Messf brsucher: Motorrad, Radioapparat, Nabmafchinr, 30 Fahiräder. 8008 10 2aDrr ^6nlgrei(t> 31l&anien König Achmed Zogu I., der vor zehn Jahren das Königreich proklamierte. Budapest, 1. Sept. Wie die Blätter aus Tirana melden, begannen am Dienstag die Feierlichkeiten aus Anlaß des 10. Jahrestages der Ausrufung des Königreiches mit einem Aufmarsch von Volkstrachtengruppen, Seit den frühen Morgenstunden übertrugen Lautsprecher auf dem Hauptplatz und in den Straßen Tanzmusik, die Bevölkerung gibt sich auf offener Straße dem Tanze hin. Sä»:rtt-liche Städte und Gemeinden Albaniens prangen im Buhnen- u. Fahnenschmuck. Den politischen Höhepunkt der Festlichkeiten bildete eine Rundfunkrede des Ministerpräsidenten Konstantin Kotta, der die hohen Verdienste des Königs um den politischen und wirtschaftlichen Wiederaufbau des Landes würdigte und dabei mit großem Nachdruck die enge freundschaftliche Zusammenarbeit Albaniens mit den Großmächten und den Nachbarstaaten, vor allem aber mit seinem grossen VerWindeten Italien, unterstrich. Auflösung der Rotary-Verdne in Italien. R o m, 1. Sept. Wie verlautet, wird die Rotary-Organisation in Italien dieser Tage aufgelöst werden, und zwar »als »schädliche liberalistische Organisation, die unter der Maske des Humanismus an tifaschistische Ziele verfolgt«. Die heutigen Blätter schreiben darüber: »Wir haben in Italien auch die Rotary-Organisation, die Ideale besitzt, die in dem Nebel der demoliberalen freimaurerischen Ziele eingehüllt sind. Die Rotary-Führer in Italien haben eiligst eine Erklärung ab gegeben, mit der sie ihre demokratische Fassade faschistisch übertünchen möchten. Rotary ist in Italien überflüssig, denn er unterhält Beziehungen mit jenen Eiern 2nt?n, die dem Fasch.sinus Prügel vor die Beine werfen. Das Zahnrad gehört in^ Alteisen.« Königin Wilhelmina wird gefeiert. H a a g, 1. Sept. Aus Anlaß des 40jäh-rigen Regierungsjubiläums der Königin W'ilhehnina werden im ganzen Staate große Feierlichkeiten veranstaltet, die mehrere Tage dauern werden. Ueberall bekundet die Bevölkerung ihre große Lic be zur Königin. Mit ,einem Segelboot über den Atlantik. Newyork, 1. September. (TE) Drei Hamburger namens Spetman, Forster u. Grünewald sind mit einem Segelboot von 10 m Länge über den Nordatlantik nach Hamburg gestartet. Die drei kühnen Seefahrer hoffen den Atlantik in längstens 45 Tagen zu uberiiueren. Ffiflag, äm 1 Septonbci IttSS. »Mariborer Zeitung« Nummer 199. OWnibfnwr SkckHparMtoo. NQrnberg,!. Sept. PQr den gros« sen Rdchsparteitag in NQrnberg, der vom S bis 12. d. abgehalten wird» sind die Vorbereitungen Im groBen und ganzen abgeschloMen. Auch das Programm Ist definitiv aufgearbeitet. Oamacb werden die Veranstaltungen im Rahmen des Reichsparteitages Montag nachmittags mit dem Empfang der Presse durch den Reichspressechef eröffnet. Dienstag um 11^0 Uhr wird der PartelkongreB durch den Stellvertreter Hitlers eröffnet werden, wobei die Proklamation des POhrers verlesen wird. Die einzelnen Probleme werden in verschiedenen Sondertagungen ein gehend erOrtert werden. Freitag ist ein großer Appell der politischen Leiter und Samstag der Appell der Hitler-Jugend, an den sich versdiiedene Jugendspiele an schließen. FQr den Nachmittag ist auf der Zeppelin-Wiese ein großesVolksfest angesetzt. Sonntag Gliederung und Vorbeimarsch der gesamten Partelanhflnger vor Hitler. Montag, am letzten Kongreßtag, Vorführungen der Wehrmacht vor dem Reichskanzler Hitler. Abgeschlossen werden die Veranstaltungen durch einen riesigen Zapfenstreich der getarnten .Wehrmacht vor Hitler« Oeicliwidcfitaf London—Slnuptm. London, 1. September. (TR) Im Millttrflaghafen von Cranwell werden ge* genwiftig Vorberiltungcn für ehieo Oe-schwaderflug London—Singapur« getrof« fen, der Mitte September. dnrchgefQhrt werden soll. An dem Ceschwaderflug, der unter dem Kommando des Comm. 0. R. Q a y f 0 r d steht, sollen vier der modernsten Bombenflugzeuge der britischen Luft Waffe teilnehmen. Die rund 10.000 Kilometer lange Flugstrecke soll im Nonstopflug zurückgelegt werden. Ironie des ScUcksalt. Brünn, 1. September. In der Nähe von MÄhrisch-Trübau wollte der 30-jah-rige Arbeiter Franz Sehnasei Selbstmord dureh Berühren einer Starkstromleitung verüben. Ehe aber noch den Transformator erklettert und die Starkstromleitung berührt hatte, stürzte er plötzlich ab und fiel mit dem Kopfe auf dea Betonsockel des Transformators, wo der Unglückliche mit einem Schädelgrund bruch tot liegen blieb. «»000.000 fflOsicn Zwangsarbeit vorricMmi Dan zig, 1. September. (TR) Der »Danzlger Vorpostenc bringt einen erschütternden Bericht über die Tragödie der politischen Häftlinge in der Sowjetunion, deren Gesamtzahl von Kennern der Verhältnisse mit 6,000.000 angegeben wird. Hiebe! handelt es sich nur um solche Häftlinge, die Zwangsarbeit verrichten müssen. Die Zahl aller politischen Gefangenen, einschließlich der arbeitsunfalligen, ist bedeutend höher. Allein im Kon zentrationslager, das sich längs der im Bau befindlichen Eisenbahnlinie Baikal-Amur hinzieht, befinden sich fast 1,000.000 politische Gefangene, die Zwangsarbeit verrichten müssen. An der Wolga Ist ein neues Konzentrationslager geschaffen wer den, in dem sich Über eine Vlertelmlllion politischer Häftlinge befinden, die beim Bau des Wolga-Don-Kanals beschäftigt sind. italienisches Schulscfilff in Jugoslawischen Gewässern. Slbenik, 31. August, Wie man erfährt, trifft am 8. September das italienische Schulschiff >S a n G e o r g i oc zu einem Besuch der jugoslawischen Kriegsmarine mit den Zöglingen der Marine-nkademle In Spezia an Bord in Sibenlk ein. Paris, 31. August. (Havas). Das Se-Kretariat der Gewerkschaft fUr das Seine-Departement veröffentlicht eine Erklärung über das Schicksal der 40-Stunden-Wo-che. Diese Erklärung, die sofort nach der Sitzung des Ministerrates veröffentlicht wurde, wirft der Regierung vor, sie gehe ungesetziich vor, weil sie das Gesetz über die 40-Stunden-Woche im Verordnungswege abgeändert habe. Der Regierung wird auch vorgeworfen, sie bringe die nationale Verteidigung und die Sicher-licit Frankreichs durch ihr sonderbares Vorgehen in Gefahr 3ugoflQtDif^er Flieger terf(^onen DER BEKANNTE LJUBLJANAER SPORT FLIEGER DR. RAPE IM FLUGWETT-BeWERB DER KLEINEN ENTENTE VERUNGLÜCKT. Gegenwärtig wird der Füegerwettbe-werb der Staaten der Kleinen Entente abgehalten, an dem diesmal nur Sportflugzeuge teilnehmen. In Prag starteten insgesamt 40 Apparate, darunter neun aus Jugoslawien. Unter ihnen befindet sich auch der bekannte Flieger Dr. Stane Rape, der Chef des Ljubijanaer Flugfeldes, der auch unserem Publikum gut bekannt sein durfte. Dr. Rape beteiligte sich unlängst am Flugmeeting in Maribor und zog mit seinem kleinen roten Flugzeug durch seine Kunststücke die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf sich. Die Route führt über Rumänien und Jugoslawien und dann nach der Tschechoslowakei zurück. Der erste Tag verlief glatt und alle Teilnehmer landeten wohlbehalten in Zlin. Am zweiten Tag war Bukarest als Ziel angesetzt. Die Flugstrecke führte durch Sturm und dichte Wolkenbänke, sodaß ein Flieger aus dem Wettbewerb ausschied, während ein zweiter nach Polen verschlagen wurde und dort landen mußte. Bei der Ueberquerunß der Karpathen zwischen Uzhorod und Cluj setzte der Sturm den Flieger arg zu. Beim Landen war Dr, R a p e überfällig und tauchte bis Mittwoch abends nirgends auf. Man nimmt an,, daß er im Gewitter gezwungen war, irgendwo niederzugehen. Man befürchtet jedoch, daß ihm ein Unglück zugestoßen sein könnte. Trotz des eifrigsten Suchcns der rumänischen Behörden konnte vom Verbleib der roten Flugmaschine keine Spur gefunden werden. Alle Gendarmeriepatrouillen wurden angewiesen, nach dem verschollenen Flieger zu forschen. Mierter Opernftor im rfmno(M&fcnfl Bis einschließlich Freitag, den 2. September versehen die Mohren-Apotheke (Mag. Pharm. Maver) in der Gosposka ulica 12, Tel. 28-12, und die Schutzengel-Apotheke (Mag. Pharm. Vaupot) in der Aleksandrova cesta 33, Tel. 22-13, den Nachtdienst. Äddifl-ÄefldBKiiiii Fr«itagi 2. September. Ljubljana, 12 Schallpl. 13.20 Konzert. 19 Nachr., Nationalvortrag. 19.50 Für Alpinisten. 20.10 Frauenfunk. 20.30 Ueber-tragung aus Zagreb. — Beograd, 18.50 Volksmelodien. 19.30 Nationalvortrag. 20 Aus Zagreb. — Prag, 17 Konzert. 19.30 Militärmusik. 20 Volkslieder. — Prag II., 18 Cellomusik. 18,45 Blasmusik. 20 Kammermusik. — Budapest, 18.15 Tanzmusik, 20.35 Konzert. — Beromünster, 17 Operettenmusik. 19.10 Volksbräuche in der Schweiz. 19,55 Konzert. 21.40 Vokalkonzert. — Paris, 18.30 Lieder. 20.30 Sinfoniekonzert. — Straßburg, 19,30 Konzert. 20.10 Elsässer Abend. — London, 19 Hörspiel. 20 Konzert. — Rom, 19.30 Konzert. 21 Operette. — Mailand, 19.30 Konzert. 21 Sinfoniekonzert. — Deutschlandsender, 18.25 Solistenmusik. 19.15 Kammermusik. 20 Opernmusik. — Berlin, 18—20 Konzert. 20.15 Sinfoniekonzert. — Breslau, 18 Vor trag. 19 Blasmusik. 20.10 Hörspiel. — Leipzig, 18 Vortrag. 19 Konzert. 20.10 Militärkonzert. — München, 18 Schallpl. 19.10 Lustspiel. 20.10 Konzert. — Wien, 12 Konzert. 14.10 Schallpl. 16 Konzert. 18 Jugend singt. 19 Hörspiel. 20 Konzert. Atts Siovetti^eaäec slg. Wettbewerb im Volleyball. Am So- kol-Turnplatz in Slovenjgradec fand dieser Tage ein Wettbewerb im Volleyball statt, an dem drei Mitglieder und sechs Nachwuchsmannschaften teilnahmen. In der Kategorie der ersteren trugen der So-kolverein Slovenjgradec und im Wettbewerb der Jungmannen der Sokolverein Vuzenica den Sieg davon. Für die Veranstaltung herrschte großes Interesse. slg. Am grünen Rasen treten kommenden Samstag die erste und die zweite Mannschaft des SK, Mislinje gegen die Sportklubs »Korotan« aus Mezica und »Olympia« aus Prevalje auf. In Mezica wird gleichzeitig ein Klub-Radrennen vom SK. Korotan veranstaltet werden. slg. Aus dem Postdienste. Von Slovenjgradec wurde der Postbeamte Franz 2 n i d e r § i d nach Trebnje in Unterkrain versetzt, der sich im öffentlichen Leben eifrig betätigt hatte. näikudilik JUiS c. Aus dem Postdienst. Die Postkon-trollorin Frl. Maria S k o f 1 e k in Celje wurde zur Postverwalterin in Rajhenburg ernannt. c. Bestattung. Frau Anna B a 1 o n geb. Zagmeister wurde am Mittwoch nachmittags im hiesigen Umgebungsfriedhof in das Grab gesenkt. Verwandte und Bekannte beteiligten sich an der Trauerfeier. Die Verewigte war die Schwiegermutter des hiesigen Kaufmannes u. Haus besitzers Josef Delakorda. Sie erreichte das hohe Alter von 89 Jahren. c. Fußballmeisterschaft. Am Sonntag begiinnen in Celje die Meisterschaftsspiele. Auf dem Olymp-Platz in Gaberje treffen sich der hiesige Athletik-Sportklub u. der Sportklub »Jugoslavija« aus Celje, auf dem Glacis kämpfen die »Amateure« aus Trbovlje gegen den Sportklub Celje. Beide Spiele bringen bestimmt schönen und spannenden Kampf. Spielbeginn auf beiden Plätzen um 16.30 Uhr. c. Vor dem Richter. Das Kreisgericht in Celje verurteilte den 40 Jahre alten ehemaligen Versicherungsagenten Anton Ma-tja§iC aus Zakot bei Brezice wegen fortgesetzten Betruges zu 15 Monaten Kerker und drei Jahren Ehrverlust. Der Angeklagte legte Berufung eiin. c. Der Schachklub ruft! Im Spielzimmer des Hotels »Europa« findet am Freitag, den 2. d. um 20 Uhr eine Ausschußsitzung des Schachklubs Celje statt. Da wichtige Beschlüsse gefaßt werden sollen, bittet die Klubleitung um pünktliches und zahlreiches Erscheinen! c, Zuchthühner. Die Rathauskorrespondenz schreibt uns: Auch heuer wird die Banalverwaltung steirischc Hühner zu Zuchtzwecken billig abgeben. Für einen Hahn sind 10 Dinar, für eine Henne 2V Dinar zu entrichten. Bestellungen werden bis zum 25, September im Zimmer Nr. 47 der Stadthauptmannschaft entgegengenommen, c. Vom Celjeer Tischlergewerbe. Am Dienstag wurde im hiesigen Rathaus zwi sehen den Tischlermeistern und ihren Gehilfen ein Kollektivvertrag unterzeichnet, der mit 5, September in Kraft tritt und für Celje und das Gebiet 15 Kilometer um Celje Wirkung hat. Der Vertrag bestimmt, daß an qualifizierte Arbeiter mit Gehilfenprüfung fürderhin Mindestlöhne zu bezahlen sind: in den ersten drei Jahren einer Anstellung 3.50 Dinar, im vierten und fünfte Dienstjahr 4.50 bis 5 Dinar, und in den weiteren EMenstjahren 5 bis 6 Dinar. Die Arbeitszeit darf in Gewerbebetrieben 10 Stunden täglich oder 60 Stunden wöchentlich nicht überschreiten, in Industriebetrieben aber darf die Arbeitszeit täglich höchstens 8 Stunden oder 48 Stunden wöchentlich betragen. Ueberstunden müssen einem festgelegten Schlüssel gemäß bezahlt werden. Gehilfen und Arbeiter, die bereits höhere Löhne als die nun festgesetzten Mindestlöhne haben, behalten sie auch in Zukunft. c. Die pensionierte Lehrerschaft aus Celje und Umgebung trifft sich am 3. Sep teniber in RogaSka Slatina. Abfahrt aus Celje am Samstag um 7.25 oder 7.39 Uhr. c. Von der Handelsschule. Die Ein, schreibungeil in die zweiklassige staatli- che Handelsschule in Celje finden vom 1. bis 3. September täglich von 8 bis 11 Uhr statt. c. »Rapids« Tennisteam in Celje! Freitag nachmittags trifft die Tennismannschaft des Athletik-Sportklubs im Kampfe um die jugoslawische Tennisklubmeisterschaft mit den ausgezeichneten Tennisrepräsentanten des SK. Rapid aus Maribor zusammen. U. a. kommen Otto Blanke, Sepp Holzinger, Karl Hitzel nach Celje, 3>l( j^autffrou Parts (ATP). Auf dem Trödelmarkt in Paris fand ein regelrechter Kampf zwi sehen einem Ehepaar und einem Trödler statt. Die Sache trug sich folgendermas-sen zu: Eine Pariser Hausfrau, die sich durch besondere Tüchtigkeit auszeichnete, verkaufte ohne Wissen ihres Gatten an einen Trödler, der bei ihr nach alten Kleidern fragte, einen abgetragenen Anzug ihres Gatten. Als sie am Abend dem von der Arbeit heimkehrenden Mann strahlend von dem guten Geschäft erzählte, um wieder einmal zu beweisen, wie ausnehmend tüchtig und unentbeJirlich sie für ihn sei, bekam der Gatte zuerst einen Ohnmachts- u. dann einen Tobsuchtsanfall. Die unglückliche tüchtige Hausfrau hatte den Anzug verkauft, in welchem der Gatte seine Ersparnisse aufbewahrt hafte. Nach dem ersten Schreck lief das verzweifelte Ehepaar tagelang in ganz Paris herum, um den Trödler, dessen Wohnort die Hausfrau nicht kannte, aufzufinden. Nach Tagen gelang es den Beiden tatsächlich, den Trödler zu finden. Der Gatte stellte sich ganz harmlos, sagte, er wolle einen abgetragenen Anzug kaufen und ließ sich alles zeigen, Der Trödler erkannte die Frau nicht mehr und nachdem der Gatte endlich seinen Anzug sah, kaufte er ihn rasch und nahm ihn in Besitz. In diesem Augenblick jedoch bekam die Frau einen hystrischen Weinkrampf und riß den Anzug stürmisch an sich. Der Trödler wurde da natürlich mißtrauisch, wollte den Anzug zurückhaben, den das Ehepaar jedoch tapfer verteidigte. Auf diese Weise entspann sich eine regelrechte Prügelei, die beiden Ehegatten rissen hin, der Trödler riß her, die Polizei mußte eingreifen. Doch zwei sind stärker als einer, das Ehepaar ging siegreich aus dem Kampfe hervor und verließ stolzj erhobenen Hauptes den Trödelmarkt. Bedürftiger Kleingewerbetreibender gewinnt 200.000 Din hi der Klassenlotterie Z a g r e b, 31. August. Bei der am 29. d. erfolgten Ziehung der Klassenlotte-ric entfiel die Prämie von 200.000 Dinar auf das Los Nr. 29.398, welches ein kiel ner Gewerbetreibender in Cvrikvenica ge kauft hatte. b. Die »Illustrierte Zeitung Leipzig<( widmet einen reich bebilderten Artikel dem 40jährigen Regierungsjubiläum der Königin Wilhelmine. Es folgen Bilder vom Besuch des Gcneralstabschefs der franzö-sichen Luftwaffe General Vuilemein usw. :>Mariborer Zeftungt Nammer 199. Freitag, den 2. September 1938. IHtidsäiäilikki fffiffrfiTffrftff 3)rr O&ftmarft IM ALLGEMEINEN GUTES OBSTJAHR IN DER UMGEBUNG VON MARIBOR — LEBHAFTE AUSFUHR NACH DEUTSCHLAND. — DIE AUSLANDISCHEN MARKTE. Die FrUhäpfelsalson ist bercHs im vol-ten Gange. Im allgemeinen kann N o r d-Slowenien und t>esonders in den Slowenischen BQheln von einer guten Obstsaison gesprochen wer« den. Die Landwirte freuen sich auf die Verwertung der F''Dhäpfel, die einigermaßen den Schaden wettmachen dürften, den die Mißernten der vorangegangenen Jahre verursacht haben. Besonders lebhaftes Treiben herrseht In den bedeutendsten Verladestationen, wie Maribor, Pesnica, dt. Ilj und Oomja Rad-gona. Auf den Straßen begegnet man allenthalben ganzen Wagenlrofonnen mit Frühäpfeln, die zu den Verladestellen gebracht werden, um nach Norden verfrach fet zu werden. Zeitweise herrscht W a g-go n m a n g e 1, sodaß Obermflßlge Wartefristen entstehen, was mit unnötigen Gewinneinbussen verbunden ist. In der vergangenen Woche wiesen die Preise eine steigende Tendenz auf. Von den ursprünglichen 2JS0 Dinar fOr gute Ware kletterte der Ankaufspreis allmählich auf 3 Dinar pro Kilo hinauf. In den letzten Tagen trat ein Umschwung ein und der Preis ermäßigte sich wieder auf 2.50 und sogar auf 2.20 Dinar. Der Ex-porthajidel ist mit der Saison zufrieden, da Deutschland unlängst den Ueber nahmspreis von 22 auf 25 Mark pro 100 Kilo, franko Grenze, hinaufgesetzt hat. Leider beeinträchtigt wieder der Umstand, daß hie und da noch nicht ganz reifes Obst zum Versand gebracht wird» die glatte Abwicklung des Geschäftes und wiederholt mußten ganze Partien nicht einwandfreier Aepffel von den Kontrolloren zurückgewiesen werden. Auf den Wiener Markt wurden in den letzten Tagen mehsere Waggons F r tt h I p f e I aus aunseren Gegenden zu geführt. Besonders schöne Ware wurde auch über dem festgesetzten Preis bezahlt und wird zu 26.5 Pfennig pro Kilo übernommen. Aus Serbien traf ein Waggon Birnen ein, doch war die Ware teilweise beschl-digt, da der Transport fünf Tage gedauert hatte. Am Markt waren auch einige Partien Pflaumen aus Serbien und Bosnien vorhanden. Die Ware weist heuer mittlere Dimensionen auf und kann deshalb keine besonders günstigen Preise erzielen, immerhin sind die Exporteure mit dem Absatz zufrieden. Im allgemeinen wird die Ware zu 25 Pfennig pro Kilo franko Grenze übernommen und im Groß handel zu 32.5 Pfennig auf den Markt gebracht. Aus Novl Sad trafen am Wiener Markt mehrere Waggons Trauben ein. Die Preise bewegen sich in den bisherigen Grenzen. Das Interesse ist wegen der ungünstigen Witterung, die immerhin den Konsum beeinflußt, ziemlich gering. Für die nächsten Tage sind größere Partien jugoslawischen Obstes angekündigt. Ljubljana, 31. August. Devisen. Ber lin 1751.03—17«4.90, Zürich 998.45 bis 1003.52, London 212.16^214.22, Newyork 4341.01-~4377.32, Paris 118.87—120.31, Präger 150.24—151.34, Trfest 228.94 bis 232.03; engl. Pfund 238, deutsche Clearingschecks 14.29. Zagreb, 31. August. Staatswerte. 2 ein halb proz. Kriegsschaden 479 bis 481, 4 proz. Agrar 61—62.25, 4 pro*. Nord agrar 60.50—0, 6 proz. Begluk 91—92, 6 proz. dalmatinische Agrar 90—90.75, 7 proz. Stabilisationsanleihe 97.50 bis 98, 7 proz. Investitfonsanielhe 99—99.50, 7 proz. Seligmann 99—0, 7 proz. Blair 97.50—0; Agrarbank 228—230, Nationil-bank 7250—0. 2000 Pferde nach Deutschland exportiert Novls ad, 1. September Der deutsche Handelsvertreter P e t e r s o n, der in den letzten zwei Jahren 2000 Pferde aus der Wojwodina nach Deutschland exportierte, hat fUr das heurige Jahr die Ein-kaufstltigiceit beendigt. Man erwartet nun Käufer aus Bulgarien, die rund 3000 Pferde ankaufen und nach Bulgarien aus führen wollen. SkOd die bisherigen Kontingente und die Zollerleichterungen, deren Giltlgkelt am 31. August abgelaufen ist, auf unbestimmte Zelt verlängert werden. Die Frage der Er höhung der Jugoslawien sugebllllgten Kontingente ist noch nicht gelöst. X Für den jagotlawlschea Transit über Trieft wurden zwischen beiden Staaten neue Abmachungen getroffen. Italien räumt uns für den Warentransport über diesen Hafen nicht unbedeutende Erleichterungen ein. Die Frachtsätze wurden etwas gesenkt. Jugoslawien wurde die Mög lichkelt gegeben, den Freihafen im selben Maße zu benutzen wie früher Oesterreich. 3Cakovec« und »Mura«, Das erste Treffen gelangt am »2elezniöar«-Platz zur Chirchführung, da »Slavija« Platzwahl hat, während das Spiel »Mura«— »Cakovec« in Cakovec vor sich geht. Die Spiele werden sich nach folgendem Programm abwickeln: 4. September und 23. Oktober: Slavija —Rapid und Cakovec—Mura; 11. September und 31 Oktober: Mura—Slavija und Rapid—Maribor; 18. September und 6 November: Slavija—Zelezniöar, Mura-Rapid, Maribor—Cakovec; 25. September und 13. November; Maribor—Slavija, Zelezniiar—Mura, Cakovec—Rapid; 2. Oktober und 20. November: Slavija—Cakovec, Mura—Maribor, 2elezniCar—Rapid; 9. Oktober und 27. November: 2elez niCar—^Maribor; 16. Oktober und 14. Dezember: Cakovec—Äelezniiar. : Die Jugoslawische Radmeisterschatt gelangt am Sonntag, den 4. d. auf der Strecke Ljubljana—Zagreb zur Durchführung. : Jngoslawlefis Teanlsmusketlere nach Sfldiuiiertki. Der Jugoslawische Tennisverband hat eine Einladung zur Entsendung einer Tennismannschaft nach Südamerika erhalten. Wahrscheinlich werden PunCec, Palada und MitlC auf die Reise gehen. Nach Nordamerika und Australien zeigt man nun auch in Südamerika Interesse für Jugoslawiens Tennismusketiere. : SK. RapkL Freitag abends um 20 Übt Spielerzusammenkunft der ersten, der Re* serve und der Jugendmannschaft. Um pünktliches und vollzähliges Erscheinen wird gebeten. — Heute, Donnerstag, ujn 16 Uhr obligatorisches Training! : )>2elezni£ar« nach Ljubljana. Sonntag, den 4. d. wird die -Fußballelf »ZelezniCar« in Ljubljana gegen das Ligateam des SK Ljubljana antreten. : Klubmeisterschaft der »Edelweißler«. Der Radfahrerklub »Edelweiß 1900« veranstaltet am Sonntag, den 4. d. seine Klubmeisterschaft, die diesmal auf der Strecke Maribor — Fram — RaCe — Haj-dina — Sv. Miklavl zum Austrag kommen wird. Gleichzeitig wird auch die Moritz-Dadieu-Gedenkfahrt untemommeii wobei am Grab des verdienstvollen Radsportförderers ein Kranz niedergelegt wird. Die Abfahrt erfolgt ohne Wartezeit um 13.30 Uhr vom Klubhelm. Start beim Wasserwerk um punkt 14 Uhr. Erscheinen aller Mitglieder unbedingte Pflicht l Gäste herzlich willkommen 1 ; Ein Pferderennen wird am 4. und 6. d. in Zagreb stattfinden. Zur Vergebung ge-« langt auch der König-Alexander-Wandef pokal. fmitttUiu X Die Handeisvertragsverhandlungen mit Deutschland, die demnächst aufgenommen werden sollen, werden nach Beo grader Meldungen in Köln abgehalten. Die beiden Delegationen werden fn der zweiten Septemberhälfte zusammentreten. X Neue Mitglieder der Hopfentlgnie-rungskommlsslon. Da die Fnnktlonsperio-de der Mitglieder der Hopfenkontroll- und -Signierungskommission heuer abläuft, wurden vom Banus nachstehende Herren zu Mitgliedern der Kommission ernannt: Josef LangerSek, Besitzer in Marenberg, Josef A u b r e c h t, Besitzer in 2a-lec, Andreas GorSek, Besitzer In Dre-Sinja vas bei PetrovCe und Josef Tlr-sek, Besitzer In Polzela. Die bisherige Zusammensetzung der Ersatzmänner bleib unverändert. X Liquidation. Wie man erfährt, hält die Spiritus- und Drogenfabrik A. G. in RaCe am 16. d. eine Generalversammlung ab, in der der Beschluß über die Liquidierung der Gesellschaft gefaßt werden soll. X Die ersten Zementslfose in Slowenien werden von der Kohlenbergbaugesellschaft in Trbovije b.elm Bahnhof errichtet werden. Beabsichtigt ist der Bau von fünf Silos, die mit den modernsten Lade-vorrichtiingen versehen sein sollten. X Die Vereinbarungen über die Holzausfuhr nach Deutschland, die auf der die' ser Tage in Crikvenica abgehaltenen Kon-' fcrenz des deutsch-jugoslawischen Aus-' Schusses getroffen worden sind, bestim-nien nach Bcograder Meldungen u. a., daß $ie @d)iefertafel Von Ed. Mayer. Zählt man als kleiner Erdenbürger sechs Lenze, so tritt zum ersten Male der Ernst des Lebens In unser junges Dasein. Man steht vor dem Eintritt In die Schule. Diesem voran geht die erste Staatsbür-gerpfllcht, die Schuleinschreibung, die mit ehrforchtsvoller Scheu absolviert wird. Mit ihr findet die frtlhe Kindheit ihren Abschluß und der goldenen Freiheit wird mit dem ersten Schultage ein jähes, ailzufrü-hes Ende gesetzt. Aber noch ahnt man nicht, was es heißt, die herriichen Vormittage im Schulzimmer verbringen, noch weiß man nicht, was es bedeutet, am Nach mittage Aufgaben machen zu müssen. Was sagt dem Sechsjährigen das Wort »Lernen«, was weiß er von Prüfungen und Matura? Nichts! Unbeschwert lebt man sein glückliches, sorgloses Leben, spielt, lacht und tollt, bis eines Tages das atemraubende Neue in's Dasein dringt, das mit der Schuleinschreibung seinen Anfang nimmt. Man sielit sich an der Hand des Vaters oder der Mutter den Weg gehen, der lange Jahre zwar viel Schönes, aber auch manch' Bitteres mit sich bringt. Doch das alles ahnt man nicht. Man schreitet, einige Beklommenheit im Herzen, dem grossen Gebäude zu, das mit seinen vielen breiten Fenstern so ganz anders aussieht, als die übrigen Häuser. Auch für mich war der erste Schultag herangekommen, der mich an des Vaters Seite den Raum der 1. Klasse betreten ließ. Wo war da plötzlich all mein Ueber-mut geblieben, nachdem er mir mit einem Händedruck den Rücken gekehrt hatte und mich bei den vielen fremden Jungens, in einer schreklich einengenden Bank, zurückließ? Bedrohlich blickten die beiden schwarzen Tafeln auf mich herab, die Im Verein mit dem Tisch In der Mitte des Katheders ehier riesigen Teufelsfratze gleichzukommen schienen. Ein schrilles Klingelzelchen ließ mich aus meinen düsteren Betrachtungen aufschrecken und die letzten Eltern aus dem Klassenzimmer eilen. Dann betrat der Mann den Raum, der uns die ersten und elementarsten CHnge lehren sollte. Voll Bangen erkannte Ich in Ihm einen Bekannten meines Vaters, vor dem Ich ein ganzes Jahr lang nun mein Können ausbreiten sollte. Aber schon nach seinen ersten Worten legten ich und wir alle unsere Scheu ab, sprach er doch zu uns, als wäre er einer unserer Spielkameraden. Im Sturme hatte er sich die jungen Herzen erobert und es war da keiner in unserer Mitte, der nicht überzeugt gewesen wäre, daß wir den besten Lehrer hätten und die Schule ein Quell des Frohsinns und der Heiterkeit sein müsse. Wenn gleich sich letztere Vermutung im Laufe der Zeit als etwas trügerisch erwies, waren wir doch stets mit Feuereifer bereit, anderen Schulkameraden gegenüber, für 'die einzig dastehende Güte unseres Leh-' rers eine Lanze zu brechen. Wie viele meiner Mitschüler hatte auch ich schon daheim eine Schultafel, d|e wir zu unserer Zeit noch benützen mußten. Voll Stolz gedachte ich ihrer, der Schultasche u. der vielen Griffel, die ich schort erhalten hatte und sah mich auf's Bitterste enttäuscht, als ich aus dem Munde des Lehrers vernehmen mußte, daß wir eine »Sehlde r«-Tafel mitzubringen hätten. Soviel ich mich nun besinnen konnte, war zu Hause immer nur von einer Tafet schlechthin die Rede, aber nie, wie ich zu hören glaubte, von einer »schiefen« Tafel! Da wurde fch plötzlich durch ehie Fra-' ge des Lehrers aus meinem Grübeln, witf diese schiefe Tafel wohl aussehen müsse^ aufgestört: »Nun, Edl, hast du schon eine Schiefer^ tafel?« Schrecklich! Ich hatte meine erste Fra-' ge zu beantworten und schon diese bargf ungeahnte Schwierigkeiten in sich. In größter Verwirrung stammelte ich da nach längerem Zögern die Worte her-' vor: »Ja, Herr Lehrer, ich habe schon eine Tafel, — aber s c h i e f ist sie nicht.« Ich weiß heute nicht mehr, wie ich über" diese Blamage hinweggekommen bin, wer" de mich aber wohl damit getröstet haben, daß ich am ersten Schultage ja noch nichts von der Existenz des Schiefers wissen brauchte. b. »Illustrierter Beobachter«. In einer bunten Folge bringt diese erstldassigc Bilderzeitung Aufnahmen vom Dcutsch-Inndhesuch des unRarischen Reichsverwesers. Anschließend T »Mariborer Zeitung« Nummer 19P. Der ^finftlerftoDt Wie dfe gfoBen Meister lebten und malten. (ATF^) Man vergißt nur zu oft, daß die großen Meister der Malerei, die heute für uns Begriffe geworden sind, wie Michelangelo, Leonardo da Vinci oder Rcmbrandt, zu ihren Lebzeiten auch nur Menschen waren, mit menschlichen Schwächen, Gewohnheiten und Fehlern. Wie alle Künstler, die mit begeisterter Sensibilität und wenig entwickeltem Sinn für die Wirklichkeit, eine Art ständigen Traumlebens führen, haben die Maler ihre Absonderlichkeiten und Launen. Jeder von ihnen lebt in seiner eigenen Welt, sieht und schafft anders als die Anderen und je stärker die Persönlichkeit, desto betonter die Abweichung von der Norm, desto größer die Individualität. An den Grenzen des Götfliclien. •. Wenn Michelangelo Buonarotti arbeitete, 50 hörte die Umwelt für in auf zu existieren. Er vergaß sogar den Körper und die Erfordernisse der Gesundheit. Als er die Decke der Sixtinischen Kapelle im Vatikan malen sollte, ließ er sich ein Gerüst aufstellen, auf dem er liegend arbeiten konnte. Er behauptete dadurch ein besseres Licht zu haben. In dieser Lage malte er zwanzig Wochen lang und verdarb sich dabei so gründlich die Augen, daß er noch Monate nach dieser Arbeit nur noch von unten herauf lesen und zeichnen konnte. Seine Augen haben vorübergehend die Fähigkeit eingebüßt, In normaler Lage etwas zu sehen. An dieser Sixtinischen Kapelle, die ihren Namen nach dem Papst Sixtus IV erhielt, der sie im Jahre 1473 erbauen ließ, arbeitete Michelangelo im ganzen acht Jahre und erhielt dafür dreitausend Scu-di, ein Honorar, das wirklich nicht sehr bedeutend war. Das grandiose »Jüngste Gericht«, wozu er in der »Göttlichen Komödie« von Dante Anregungen schöpfte, war allein der Unsterblichkeit würdig. Als Sixtus es zum ersten Male vollendet betrachten konnte, fiel er, vor dieser Äußerung des menschlichen Genies, die schon die Grenzen des Göttlichen streifte, überwältigt auf die Knie. Ein andermal malte Michelangelo nächtelang an einem Bild, und da sein Talglicht Schatten warf, die ihn störten, so befestigte er es über seinem Kopfe in einem Behälter und arbeitete während der langen Nachtstunden mit steifem Hals, ohne den Kopf zu neigen oder zu bewegen. Sein größtes Werk als Bildhauer vollendete er mit dem Bau der Kuppel der Peterskirche in Rom, der größten Kirche der Welt, deren gigantische Ausmaße wirklich einen Übermenschen erforderten. Man hat viele Kommentare über seinen unfehlbaren Sinn für Proportionen geschrieben und zitierte oft seinen Ausspruch, der Maler müsse den Zirkel nicht nur in der Hand, sondern vor allem im Auge haben. Der Begründer der altniederländischen Malerei, Jan van Eyck (1386—1440), der mit seinem Bruder Herbert van Eyck zusammen den Genter Altar malte, war eigentlich der Erfinder der Ölfarbe. Er schildert das mit seinen eigenen Worten: »Wie man mit Öl und Farbe artlich sollt temperieren, hab ich endlich wohl erfunden nach viel Arbeit nnd Nachspüren.« Er ließ sich aus Venedig ein besonderes Blau nach Gent bringen, das er benötigte, um auf dem berühmten Altargemälde einen blauen Madonnenmantel zu malen. Dieses »bleu Madone«, wie man es jetzt nennt, hat ihn volle 30 Golddukaten gekostet, eine für damalige Verhältnisse enorme Summe. Die späteren Maler experimentierten ebenfalls viel mit der Zusammensetzung der Farben, ohne jedoch die alten Meister zu erreichen, oder auf die Spur ihrer Geheimnisse zu kommen. Von den neueren Malern gebrauchten die Wiener Maler Hans Makart, (1840—1884) und Arnold Böcklin (geboren 1827 in Basel, gestorben 1901 in Fiesole) für ihre selbst zubereiteten Farben oft Eiweiß und Käse als Bindemittel. Aber das Resultat ist zweifelhaft, und jetzt, nach kaum fünfzigjährigem Bestehen, bekommen ihre Bilder, die in den großen Galerien hängen, schon Fleke und die Farbe blättert stellenweise ab. Fra Angelico, der sanfte Dominikaner-Mönch, der in seinem San-Marco-Kloster in Florenz lebte und sein ganzes Leben nur Heiligenbilder malte, versank immer erst in ein langes Gebet, ehe er den Pinsel zur Hand nahm. Während er die Bil- Ded (S^enied der des Gekreuzigten auf die Zellenwände der Klostermönche malte, litt er unsagbare Schmerzen und vergoß heiße Tränen über die Qual des Erlösers . , Nicht moralische, sondern köperliche Qualen litt ein anderer florentinischer Maler, Fra Bartolommeo, als er ein Fres-co unter einem Kirchenfenster malte. Da er in gebückter Stellung arbeiten mußte, so wurde er nach einigen Wochen an ei-er Seite ganz gelähmt und mußte erst eine Heilkur durchmachen, ehe er sein Werk vollenden konnte. Er behielt übrigens nie die Honorare für sich, sondern schenkte alles dem Kloster, in dem er lebte, nahm davon nur, was er für seine Farben und Pinsel benötigte. Sie verleihen ihren Gestalten die eijfenen zage Schon von jeher benutzten die Maler gern sich selbst als Modell. Ob da pekuniäre Gründe ausschlaggebend waren, den schließlich ist man sich selbst das billigste Modell, oder der Wunsch, das eigene Antlitz der Nachwelt zu verewigen, oder ein psychologisches Bedürfnis, das eigene Ich zu ergründen und festzuhalten, das können wir heute nicht mehr beurteilen. Außer den unzähligen Selbstporträts, die wir von allen bedeutenden Malern besitzen, existieren auch sehr viele Bilder, auf denen die Meister einer der Gestalten ihr eigenes Gesicht gaben. So malte sich Dürer als eine der drei Könige im Stahl von Betlehem. BoticelH gab auf dem Bild, »Die Anbetung der Könige« einem der anwesenden Hirten seine Gesichtszüge. Raffael steht in der »Schule von Athen-s: links neben Zoroaster. Giot-to, der berühmte florentinische Fresken-nialer, der Begründer der neueren italienischen Malerei, kann man als einen der vier Männer auf einem Bilde, das den Tod des Jünglings von Suessa zum Thema hat, erkennen; Matthias Grünewald, der Schöpfer des berühmten Isenheimer Altars in Colmar, eines Hauptwerkes der deutschen Malerei, malt auf dem linken Seitenflügel des Altars einen Heiligen Sebastian, dessen gemartertes Gesicht seine eigenen, schwermütigen Züge wiederspiegelt. Seit der Antike bemühen sich viele Maler den höchsten Grad der Natürlichkeit »Sinnisfaere hat nicht den Auftrag gegeben unsern Wagen zu zerschlagen, aber sein Spion hat es getan.« »Wie Sealson, so glauben Sie immer noch an das Märchen vom Spion?« »Es ist kein Märchen, Horn, Es ist, wie ich fast sicher weiß, Wahrheit, Sie sollten mich dafür kennen, daß ich für Phantastereien zu nüchtern bin. Es tut mir sehr leid, Horn, Ihnen sagen zu müssen, daß Sie im Dienste eines Verbrechers stehen.« Frank war ärgerlich. Das fehlte noch. Aber die Worte des sonst so schweigsamen Engländers überzeugten ihn mehr als die klarsten Beweise. »So kennen Sie den Spion?« »Ich glaube ihn zu kennen, — ich drük-ke mich vorsichtig aus. Nur ein paar Beweise noch!« »Wer ist es?« Sealson sah Frank forschend an und schwieg. Frank verstand ihn. »Sealson, Ihr Mißtrauen ist keine Schmeichelei. Ich stehe ja wohl gegenwärtig im Dienste Ihres Gegners, aber in erster Linie doch im Dienste von Wahrheit und Recht. Ich verspreche Ihnen, Sealson, von der Stunde an in der Sie mir beweisen, daß Sinnisfaere mit verbrecherischen Mitteln arbeitet, diesen zu verlassen.« »Das sollen Sie nicht, Horn. Sie sollen mir versprechen, daß Sie sich von diesem Augenblick an innerlich auf unsere Seite stellen.« »Ich verspreche auch dies.« »Wir brauchen Sie nämlich im Sinnis-faerewerk.« »Wie — etwa als Spion — nein, so war das nicht gemeint, Sealson, — ich bin kein Spion!« »Nicht als Spion, — keine Aufregung Horn! Halten Sie mich doch nicht für so taktlos! Es ist Schade, daß wir uns schon so lange nicht mehr gesehen haben, wir 'verstehen uns nicht mehr.« und der Ähnlichkeit mit dem lebenden oder toten Modell zu erreichen. So hatte der griechische Maler Apelles, der im 4. Jahrhundert vor Christis Grturt lebte, so naturgetreu ein Pferd gemalt, daß andere Tiere wieherten, wenn sie des Bildes ansichtig wurden. Und der junge Giotto, der ein Schüler von Giovanni Cimabue war, malte aus Übermut auf ein Werk seines Meisters eine Fliege so natürlich hin, daß dieser mehrere Male sie wegzuscheuchen versuchte und in Wut geriet, als er sie immer wieder darauf sitzen sah. Eine Riesenglocke ffir das Vaterlancl. »Glocken, die nicht klingen — Pferde, die nicht springen« — so beginnt ein Kinderreim m!t dem Schluß »ich liebe nichts von diesen Dingen«. Ähnlich werden die Stifter einer kostbaren Riesenglocke gedacht haben, die bisher einem buddhistischen Tempel in Osaka in Japan gehörte, aber die seltsame Eigen^ Schaft hatte, daß kein Ton aus ihr hervor drang. Die Glocke, die im Jahre 1903 zum Gedächtnis an einen japanischen Herrscher gegossen wurde, der von 592/620 n. Chr. regierte und der Gründer des betreffenden Kloster war, verdankte einer großen religiösen Stiftung ihr Entstehen. 90.000 Buddhisten steuerten eine Summe von 120.000 Yen zum Guß der Glocke bei. Damit schuf man ein Riesenwerk von 6.40 Meter im Durchmesser, einer Höhe von 8 Metern und einem Umfang von 16.4 Meter, Insgesamt wog die Glocke 150 Tonnen. Der heutige Metallwert wurde auf 800.000 Yen geschätzt. Dazu kommt aber noch der Wert des Goldes und Silbers, das bei der Intarsiaarbeit zum Schmuck der Glocke verwandt winde, so daß der Gesamtwert etwa 1 Million Yen t)€trägt. Da alle Sachverständigen in mehrfachen Untersuchungen nicht ergründen konnten, warum die Glocke nicht klingen wollte, stellte man sie in einen kleinen Nebenraum des Tempels zur Ruhe. Aber der japanisch-chinesische Krieg erlöste sie aus dieser unwürdigen Zurückstellung. Die Priester spendeten die Glocke als einen Beitrag für den nationalen Ver-teidigungsfond Japans. Sie wurde bereits eingeschmolzen. Die Klänge, die 3ie als Glocke nicht von sich gab, wird ihr Metall nun anstimmen, wenn genügend Kanonen daraus gegossen sind. »Doch Sealson, ich will mich bemühen. Also wer ist Ihrer Ansicht nach der Spion?« Sealson nannte fast flüsternd einen Namen. Frank war sprachlos. Er dachte lange schweigend nach. Dann sagte er langsam: »»Es wird auf einmal tagheil in mir. Sealson, Sie haben recht, sehr recht. Glauben Sie, daß er auch Soerner ermordet hat.« Ma-« »Das ist furchtbar! — Aber es stimmt! Wer konnte^ sonst ein Interesse daran haben, Ihren Start verhindert zu sehen?« »Niemand sonst, nicht wahr?« »Und was kann ich für Sie tun?« »Sie werden meinem Vetter Sid Morton eine Stelle als Ingenieur bei Sinisfaere verschaffen.« »Wird er das aber auch machen können?« »Sid Morton kann alles!« »Gut, ich werde es tun.« »Ich habe mich nicht in Ihnen getäuscht und hoffe, daß die Zeit bald wieder kom men wird, in der wir Schulter an Schulter arbeiten werden. Heute habe ich Ihnen noch dieses zu übergeben.« Er reichte dem Erstaunten ein schmales Kouvert mit der Aufschrift: »Herrn Frank Horn.« Franks Herz hämmerte. Er kannte diese Schrift. Rasch öffnete er den Brief. Ein schmaler Goldreif mit einem funkeln den Rubin kam hervor und ein Kärtchen, auf dem stand: »Ich danke Ihnen und bitte Sic um Verzeihung. Evclin.« Frank war über und über rot geworden. Sealson, sagen Sie Fräulein Maurus meinen herzlichsten Dank und meine ergebensten Grüße!« — » Typ Euelin ^ Roman uon Karl Schmiöl opyrlgbt Horn & Co.B. m. b. H., B e r 1 1 n U/ 3 5 Der Rennfahrer biß sich in die Lippen, /.ornige Worte lagen ihm auf der Zunge, doch er beherrschte sich. Evelin war wert, daß man sich beherrschte. »Warum werfen Sie mir mein Unglück vor, Evelin? Man läßt mich ja nicht mehr starten ... Sie sind heute schlecht gelaunt.« »Wollen Sie denn ein Bettelmädchen heiraten, Dunker?« »Wie?« »Nun ja, Absatzkrise in Klein-Autos, da mit Sie endlich im Bilde sind. Jetzt ist der Markt überschwemmt damit. Mit Sportwagen wäre jetzt ein Geschäft zu machen, aber dazu wäre ein schöner Sieg notwendig.« Dunker schwieg. Verzweiflung erfüllte ihn. Er sah hundert Riffe, an denen das Schiff seines Glücks zerschellte. Von der Straße her war lautes Rufen hörbar. Es schwoll mehr und mehr an. Eine Staubwolke — hohes Singen eines gewaltigen Motors — der Sinnisfaere-Wa gen kam. Evelin sah Frank am Steuer. Sein Beifahrer winkte kurz der begeisterten Menge zu. Frank sah starr geradeaus und da die Straße gerade vor ihm lag, fuhr er schärfstes Tempo.--- Evelin starrte noch lange auf die Kurve, hinter der der Wagen verschwunden war. Eine leichte Staubwolke lag noch Über derselben. Das war Frank ---Frank Horn von heute! Als sie hinabging, würdigte sie Dunker. der noch immer auf ein freundliches Wort wartete, keines Blickes. — — Zwei Stunden später wurde Sealson in seinem Hotel in Thusis telefonisch angerufen. »Hier Horn, Bellinzona! Kann ich Sie in den nächsten Tagen zu einer Besprechung treffen, Sealson?« »Jawohl, ich habe so etwas erwartet. — Aber wo?« »In Zürich vielleicht? Savoy — Hotel Bau en ville? Vielleicht übermorgen? —« »Gut, ich komme!« XIIL Der Vertreter aus England. Unter allen erdenklichen Vorsichtsmaßregeln hatte Frank Horn die Begegnung mit Sealson ins Werk gesetzt. Er hatte das Savoy-Hotel Baur en ville gewählt, weil er wußte, daß dies ständig gut besucht war und sie dort am wenigsten auffielen. Holm durfte nichts merken. Frank erkundigte sich unauffällig nach dem Zimmer des Ingenieurs und nach dem Diner suchte er ihn sofort auf, Holm hatte mit einer Varietetänzerin Bekanntschaft gemacht und war froh als Frank ging. Sealson empfing ihn mit zurückhaltender Freundlichkeit. Frank beteuerte ihm, nachdein er Platz genommen hatte, nochmals seinen tiefen Abscheu über die Tat. »Und nun sagen Sie Sealson, haben Sie gar keinen Verdacht?« »Doch, ich habe einen. Und zwar ist er, wie ich glaube, ziemlich begründet.« »Gott sei Dank! Wenn wir nur einmal so weit sind! Glauben Sic, daß Sinnisfaere dahinter steckt?« »Nein, das heißt, direkt nicht.« »Wie meinen Sie das?c' »Mariborer Zeitungc Numrocr 100, Ffcitag, den 2. September 1938. Einvelaagt iit ebe »mm Auwalil k Winterstoffen ArOIII IIIOAnilk MARI BOR rar DamenTwd Renukldilw, Mbltl, KtrtlM. Mubertw« «. •. w. TliXlII MA||aijll| ScÄüMiiAvsnkAkfiv! wie ilcl» in billiyitai FreiMn «up Im wLwImI IflWUnvIH IHICA 10. OKTOBRA SohntiilermMifir! ßtcbeTWlitHT" Aa^kdolefi upltmmr UtbeiMdeotdiilt, Miss Anny Pli«raoii aus Texai war tl« ne berühmte SchUtiin, Sie hatti ilch dit Wclimeisterscbalt im BüchiinictiieOen erworben. Eines Tafes nun trhUU die Meisterin einen merkwürdigen Hdrtti-antrag. Als sie auf iiirem Schießstande nach der Scheibe schoC» erschien eia ihr fremder Herr, der efn UtMrz^hllge» Gewehr ergriff, hundertmal naehtlnander schoß und auf der Schtlbe die SckuQM-eher so nebeneinandtr setite, daft ii« «4* ne Schrift darstclHen, di« lautete;»Wol« len Sie mich htiiaten^ Obgleich MIts Anny vion ditur shing sehr überrascht war, litB alf a)eh doch nicht verbioffen, fondtm arfrift wortlos ihre Flinte und antwortala tn gleicher Weise: »Nein, danke sehrl« lo London lebt heuta noch aina alte Datne, die in ihrer Jufand U) einer Schlefi bude angestellt war« Ihr damaliger Var^ lobter und späterer Qatta bfsqchta i)a all abendlich und Übte »ich laü Schießen» er es sur voUcndeten Meiatefschatt ga« bracht hatte. Dann machte er sich Spaß und seiner Braut das VergnUgan, jeden Abend einen kuraen Uabaaälaf mit Kugeln auf die Scheibe lu aehieAani die seine Braut dann loryfättif abnahm und bis heute aufbewahrte. Häufiger noch sind dia IMbaaltcial« durch FeuerwerkskOirper gatdiHab«« wcw den. Einen sokhen liaiaabrltf rkhHta ein ungariseher Magaat an Miga Dfgit in Hermannstadt. Dafseiha beatand atia vtetfarblgcn, (lammanden Kugaln und koiteta dia Khinigltatt von SOO.OQO Dinar. ^)n Ihnticher üabaabrlef» dar au( den QOtarn einaa reichen ViehittQhtara in Taxaa abgebrannt wurde, war über 00 Mater langt bestand aua 03 Worten und i^ber 500 Buchstaben und brannte fast ei-na halba Stunde lang. Sin vailiablar Jttogiing i« Suuex« der au schtlehtern war, um »eine Liebe au er< klaren. «Ite im Oaitan seinen HairatsAn-trag in Kraiaa« Dia Tochtar aeines Nach* barn, fUr dia er baatimmt war, blieb nicht xuittck und antwortet mit einem ajat« in Radieschen, Qaldo belrataten und sowohl der Halrataantrag ata auch die Antwort darauf, wurdeA bei dem Hoch-taitanchmausa dan Olattn vorgasetat und unter allgenMtnein Schmunzeln vermehrt. h, SlOa Von H Deka« gramm Mahl, t Dakagramm lauwarmem Waisar, t Dakagramm Oal. alMr Frlae Sali alnaii Strudaitalg ao tanga tbarbai* tan» bla alch klalae BMsckan lalga«, dann unter laicht erwtrmtar Kaaaar^la mit einem Tuch QbardKkt elna halba Stunde raitan toaaan, Agagaiogam wtid dar Talg mit Nudalflille Ubaiatrldtan, fiiaainmaiiga<< rollt, In alM aua kaltam Waaaar auiga* wundane Sarvlatta aingedraht, an den En* dan wiiratfttmilg abgabundan, Dia Rmtla« da wird In alna waitara KlsaaioUa auf iwal qtiar galagta KochMHal In kochan* de«, leicht gesaiianes Wauar gegeben, 20 Minuten gakoehl, mit buttargerOateten BrOaeln und Zucker Überstreut aufgetragen, Pulle; 29 Dekagramm Suppennudeln In t Uter Milch welch und diek kochen, leicht aalzen, 5 Dekagramm Buttarmar-garlne. 9 Dekagramm Zucker, 3 Dotter und festgeschlagenen Schnee von a El' klar alnmengan. h, NImpaalate. Je 10 Dekagramm mit der Schale gekochte, helB passierte, aus-gakühlta Kartoffeln, Mehl, Butter und elna Priae Sala war^n r&ach luumman-gurbeltet, ausgerollt, luaammangaacbla-gen, wieder ausgerollt, Diea wird nach |e desmaliger kuraar Fast dreimal wiederholt, nach abartnaiigar Rast der Teig 4 Milllmatar dick au llngllchem, 20 Zantl-metar breitem Streifen ausgerollt, der in dar Mitta mit HlmWlIe belegt wird. Die Saitentalla worden lusammengesehlagan, mit atwai Eidotter bestrichen und dia Pa ateta bai gutar Hltia im Rohr au goldgeV h9f Faiba gabaeken, HirnfUile: Zwei In Salawaanr gekochte, gut abgetropfte, fein gehaekta Schweinshime werden In ai nem Abtrieb von 4 Dekagramm Butter, H Dotter, einer Prise Sali und Pfeffer, tt Dekagramgi gehaektam Schinken, 1 KaffelOffel fein gehackter grOnar Pata^ sUie, einer abgerindeten, In Milch geweichten, auagadrQckten Semmel elnga« rührt, 1 Eiklar fester Schnee laicht eingemengt, h. Klart ObatMitati 3 Dekagramm Qe- latine wird fUr eine haitka Stunde In kaltes Waisar galegt, 29 Dakagramm war« falauckar worden in ein Vlartal lltar Waaser aufgelöst, mit einem halben Uter beliebigen ungeiuckertan fruchtaaft un- ter Abschäumen ausgekocht. Sobald die Flüssigkeit klar ist, gibt man die abgepreßte Gelatine dazu, zieht das Oanzs vom Feuer, rUhrt so h.ige, Dis die Ot latine aufgelöst ist und gießi nun die ganze Flüssigkeit durch ein Tuch in eine gut mit kaltem Wasser ausgespülte liefere Schüssel, Die Sülze wird über Nacht kalt gestellt, vor dem Auftragen ausgestürit. h. f^slsche Buttertelgkrapferln. Von je 13 Dekagramm Buttermargarine, in der Schale gekochten, heiß geschälten, passierten, ausgekühlten Kartoffeln, 14 Dekagramm Mehl und einer Prise Salz wird ein raseh abgearbeiteter Teig wie Top-fenbll'ttertelg bereitet, mehrmals geschlagen und ausgerollt eine Stunde rasten gelassen, dann 4 Millimeter dick ausgerollt, rund ausgestochen, und bei guter Hitic auf un^strlchenem Backblech im Rohr zu gelblicher Farbe gebacken. h. Kfiaetorte. Von einem kleinen runden Brotlaib wird die Rinde dünn weg- güschnltten, 13 Dekagramm Butter, 20 ekagramm passierter Topfen, 4 bis 6 Stück passierte Quargeln werden gut angerührt. Der halbe Abtrieb wird mit 2 bis a Eßlöffel gehacktem Schnittlauch, der Rest mit 2 Mesaerspitien Kosenpaprika vermischt. Die BrotHächen werden mit je einer dünnen Schichte Schnittlauchmischung, darüber mit Paprikamischung überstrichen, mit scharfem Messer torten-fiirmlg geschnitten, geteilt, |ede Schnitte mit einem Scheibchen von hartgekochtem Ei balegt, der Unge nach, nach der Mitte iuiammenlaufend, mit fein geschnitten nen Strelfan von grünem Paprika versiert. Die Käseaorte Ist vormittags zu machen, dann bis abend kalt zu stellen« 9 Ig m«ln* AniclfM ttmtmm WOfmm W 1 •9ond«ns" 1 Oin^r » lnWliNMllI 7*00 Dln«r Kkp orteM#« Aii«»>i fOß «In« IMm An ^ MndMng von ehlH^BeWIe* W Anli^sn M %i Schuhascbea sowie Raok« sücke iti großer Attiwahl empfiehlt Kravos, Al^san« drova c. 11, ai91 Oambriausballai Tschelifl- Bier. Prima Weine, ^ste Hausmannskost. Abonnenten werden aufgenommen. 8345 MaschiiisehrelharbaNaa. Ver* vielfäUisungen. Lichtpause«/ üebcrsetzunsen billlKst bei KovacS, Maribor, Qosposka U1.J6._____8Ml Rasieren 2, Haarsohneideii 3 Dinar. 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Ktfie V. vicwi de« 1> Seplembev 1938 um Va? Uiu frtlk aaob pit Gt4uld ertrea^*'''» Leiden und vfHflMm m\ 4e« Trttituofeii 4er Iii. IteiifioQ, hü 83. liebeeijabfe lotUrgeben vencliiedeD iit Oai Lelobenltegangnis der unvergeBlicheQ D«lUaife|ohiedeDen fiiidet Samstag, den 3. Sep* tanab«' 19U m» 4 Üb? «•«baaitlagi «m ltlr«b-Uabeo Prie^tfe ia Pob?^« »tatt. Dia bolll|« Seeleameeie wird am Moptag, daa 8« September um H9 Uhr in der Fran. ai«ka*«rkiNhe geleiep werden. M e f i b o r, am L Septendier 1998 8591 Kaufe KUPFERDRAHT I 16 gebraucht. Offerte unter »Kupfer- draht« an die Verw. Chefredakteur und fOf die Ra