A. 192 -^____________ Dienstag, 25. August 1903. 122. Jahrgang. kMcher Zeitung. ^^""'ä'"^'«' l.allM,.!,, ,5. «. I," K°»!°,- aa,,z. Dis .Laibnchrr )!!>!»!,' srlchsixt >ä,il,ch, mi! ^uslxilülü' t»-l Vo»,,- »ob ^isiw»«', Dir «bminlstratlon l>sfinds« !>ch «»„«nfiplav Nl, il, t,i<> »iedalllon Dalmati«««^ «r, «. «prrchfiuodei! der Rrdnllio» vl,>, « dis N» U!» vurmillags, U»sia»li,!!c -Uiifj^ w^lds» »ich< aü^nomms», Maüüjliipls »ich» zuriillgsstsli!. amtlicher Teil. ^j?^!'WiZ^"^Majch«t haben nut l., ^'ttttÄr^r'^^un 10. August d. I. dm "^ m''.'"o^a ^ nwmto. und den Äaurat '^'U'Ulergnä',''u.zuni Regierung.-""Mt,'.„ ernennen gernht. H, ^___ Va Il u» n. »,, »°»! 20 « «'«»«zmnuswi»,»« ^«!l "«>«,. i,'^ !'« !>1,,,.1.,!<, d«i! in b"l„ "i,ln,," " ""'^H'"N>«N >'°„ >lö,l>.» "-Ul'ss z„ r„»rich,c„ ist, ^K»,--------------«°l,m m,,,, 3 3'^1 l'Ä?"^ vom ,5,. Nuaust ,UM. l^^^° 8 "' ">"" 22. und 23. Inli ^^-^^Auaust 1903. Nr. 3!l «>l.m!t«r. vvm Kl. Ailssust lW3. Nr. 15 «1's.lwä.i i l.i-.lwo» voul lü. August 1!?03. vir. l?2 ,1)!l... vom 14. Allans! 1!)03. Nr. 16 «lr5» vom 15, August 1903. Nichtamtlicher Teil. Die Ermordung des Konsuls Rosttowsly. l>ic ^l-mm-dnnn l>^ .^!l,itisnl^ ^i^stt^N'vtli ii» ^lvimstir foll^'üdc dl'ochtc'n<'Nx'itc Dlnstcllui'«, >>i^ m>f .<>tous»l' larb^rich^'!, lind !>("!>, C'r^bmss? der tiirflsäilm'all)l (Wochlimlö) „^'!l,;Ii<'til'". ^tostkliN'oty nun- in ^ioil ^oklcid^t und tlil^ imr dic> V^initcninühc. ^n j^iiu'r V^I^tim^ befand sich fein >vlN', dnv lil'istt dci der jj'in^stli, Ncsm'mdlü-chfi'llirniitt anf^<'!uun!Nr nicht dk' vorschriftsnmßiiU'Chrl'ulu'zl'i' linnci k'istc'tc, lies; der Konsul lmlwn und rk>f nu>i' d^'in ciwl-,5 l.n>r^c's^hrlinii Wancii, nach riickN'ärto a,c N'rnd^t: „H^nlnn sivüstt dn nichtV Wc'is'.t dn nicht, Nx'r ich bin?" ^cr ^^ndlN'», antlvoi-tctc': „Vilinem" (Ich Un'ih nicht) und lud soin Gciuohr. NostloN'oN) lies ilnn ,^i: „Til nn'iftt nicht, wa5 dll tnst." Schon trachte abli-dri- erste Tchns;, »velcher den WlM'.n steifte, ii'? folgte rasch dc>' ,^nn'ile, un'!ch<'>' !>en auM'iaendoi, .er Seite Drohungen laut, daß noch andere Kousulmorde folgen l^rden. Vou türlenfreundlicher Seile benmht inan sich fortgesetzt, d-asVerbrechen von Hll'onnstir dnräM'ltend« machung verschiedener (frivägungen, Peschuldigungeil nnd Zweifel in milderem dichte ersä>einen zu lassen. Hiedurch ern>eist man jedoch den Interessen aller Eu ropäer in der Türlei sowie den Türken selbst schlechte Dienste. Eo ist auch ungli-echtfertigt, n>enn nian den verbannten Vali, Division5genernl Ali Ri,^a Pasclia, inil dem (Glorienschein eine^ Mnstervali nnigibt und behauptet, daß er unschuldigerweise dem Attentate ^um Opfer gefallen sei. Durch dm Hinweis aus die militärifche Tüchtigkeit des Abgesetzten, auf seine dienst.zeit in der preußischen Armee nnd die Sl)ln> pathien, die er sich d bei den Deutschen erwor-ben hat, lann man nicht das Geringste an der f^t-stehende Tatsache ändern, daß Ali Niza Pascha, ub au^ pe^söulichen Gefühlen oder unter dnn Einflüsse der Stimmung der erregten Mohammedaner in Mo-nastir, mag dahingestellt bleiben, sich auf feinein Po sten MK'gesprochen eliropäcrfeindlich benahul, durch Haltlina und Äeispiel dor Garnison dlaralol snchte nämlich anfangs das Attentat dadurch zu rechtfertigen, daß sie angab, von den drei genmin° ten Personen mit Revolvern bedroht worden zn sein. Feuilleton. dh> 3t?"«e Humbert. 3"te "" heworra,endcr ^1^<"'"^^^ der die Familie ^ö^" 3" hatt, ?es lannte und na.nent-^l<"bl't 3" lvar ii," s"t, da Gustav Hum-^^>lefd"' G^v ' jbamaligcn Präsid^ten H^ d?"«lb '' Diese ^!.^? ^an.ilie Hnmbcrt ^^jed^ "chertc sich ^ejprach,s in der Pariser Gesellschaft, wie es sonst der Fall ist wenn eine Dame sich dnrch eine,, exzessiven TmlettcluM bemerkbar macht. Die ganze Erscheinung hatte etwas Spießbürgerliches, Philisterhaftes, und memand hatte dem Aussehen nach erraten können daß Madame Humbert die Veranstalterin des größten Schwmdels des Iahrhnuderts, wie Herr Waldeck.Rousseau d,e Affäre Humbert uanute, sein könnte. Wenn man sie sprechen hörte so machte sic emeu ganz unbedeutenden Eindruck, der sich dahin resmmcreu läßt, daß mau sagte- (7«»t, uno Ki-av6 le,mm«. In der Konversation war sie höchst banal, ihr mangelte jeder Esprit, wozu noch der Umstand kam, daß ste sehr start mit der Zuuae austößt, so daß Madame Humbert in der Gesellschaft keineswegs eine große Rolle sp.elte und absolut nicht jene Weltdame war, als welche sie Herr Laburi in seinem Plaidoyer darzustelleu versuchte. Allem Persoueu, welche stc zu leuen Zeiten (es sind seither 18 Jahre verflossen) genauer kannten, bemerkten eine sonderbare Eigenschaft bei chr: die Lust zum Lngeu. Frau Humbert war mcht imstande, jemals die Wahrheit zu sprechen. S,e konnte sich nicht einmal wie einer ihrer Intimen boshaft bemerkte, «zu einer Notwahrhcit aufschwingen. Sle lnctet meiner Ueberzeugung nach das typische V.d emer Hysterischen, wie ich sie während meiner ärztlichen Praxis so oft iu Spitäler» gcscheu habe. Der Zwaugznr Lüge ist cm traulhaftcr, uud gerade we, diese Leute die Unwahrheit sprechen müssen, weil stc unter unwiderstehlichem ^wanqc handeln, gewmnt m chrem Mnnde di? Lüge ehr leicht den Auschm. der Wahrheit. Diesen Personen qlanot man auch lehr leicht umsomchr, als es sehr oft vorkommt, daß zum Schlufse die von der Lngensucht befallenen Personen selbst von der Wahrheit ihrer Behauptungen überzeugt sind. Madame Humbert war nun so eine gewohnheits» mäßige Lügnerin und deshalb übte sie anch eine Art Suggestion auf alle Personen in der Richtung aus, daß man ihren Worten sehr rasch vertraute. Ihr spießbürgerliches schlichtes Auftreten, der Mangel aller blendenden Eigenschaften erhöhte natürlich nur das Vertraueu in Madame Humbert. In ihrem Hause verkehrte die beste Gesellschaft, da sie ja die Schwiege»'-tochter eines Instizministers uud dir Gattin eines Abgeordneten war. Niemand vou allen Leuten, die zu deu Gästeu des Hauses Humbert zählten, hatte eine Ahnung, daß einmal diese Bourgcoisfamilie, die so gute Diners gab, die so philiströs lebte, von der auch nicht das kleinste Abenteuer bekannt war, im Mittelpunkte der scnfationellsten Schwindelaffäre stehen würde. Die Tochter der Madame Humbert, Fräuleiu Eva, galt allgemciu als eine ausgezeichnete Partie, und ich verrate kein Geheimnis, wenn ich erzähle, daß Fräulein Eva Humbert nahe daran war, Madame Deschauel zu werdeu und daß erst eiu Hindernis, welches im letzten Momente eintrat, Schuld darau trägt, wenn heute der frühere Präsident der französischen Kammer, eine der Leuchten der gemäßigt-repuvlitauischeu Partei, nicht Schwiegersohn der Madame Humbert ist. Was Herrn Frederic Humbert anbelangt, so ist dies ein Mann von nicht geringer Intelligenz, aber von absoluter Willcnlosigteit. Ich bin überzeugt, dah er von Anfang an nicht in die Pläne seiner ssrax eingeweiht war, sondern erst allmählich von ihr in dir Assäre mitverwickelt wurde. Denn Fröd<, s, .",!>"' -"""ö' Laibacher Zeitung Nr. 192. 1646 5) ÄH>^> Die Unrichtigkeit dieser sowie aller anderen Angaben der türkisckMDarste'llilna., durch welche dao Verbrechen abgeschwächt werden sollte, wmden dnrch die trie^s-gerichtliche llntersnchnn^ t'onstatiert. Dah diese in unparteiischer Weise nefi'chrt lvurdo, ist sreilich ixi5 Verdienst de^ russischen Votschaftodra^oumncHlandel-stam, welcher der Untersuchung beiniohnte und alle Erliebunaen überwachte. 9lebenbei deinertt, ist sein ^'intrefseil au^ Ueoküb, lvo er da^> .^wnsulat leitet, rn Mouastir ein zufälligeo gewesen. Er hatte lnrzen llr-laub geno.ninen und wollte NostkoN'öt'y in Monaftir eiuen Äesuch abstatten, fand jedoch nur mehr die (Gelegenheit, die Untersuchung über dessen Ermordung ,',u iiliMvachen. Die vc>n fran,',ösische>l Plätterin beharr' lich verbreiteten Nachrichten über dao Verschnnnden Mandel stains sind oollkonnneu uubegrilndet. Politische Ueberficht. Laiuach, 24. August. 2er Krakauer „Czas" voröffeutlicht eine Zuschrift des Abg. Grafen Anton Wod ,; i >,- t i, worin derselbe ert'lürt, eö sei Pflicht jedos österreichischen Patrioten, in diesem schwereil Augellblicke seine warnende Stimme zu erheben. Vei aller Tmnpatlu'e für die U n g a r n werde sich kein österreichischer Politiker be° reit finden, in, eine nationale Zertrümmerung der Ar-uiee 511 willigen. (55 sei stet^ die Politik dee Polenklubs gewesen, da5 Hauptaugeumerk auf die Erhaltung der Gros;machtstellnng und der militärischen Stärke der Mouarchie zu richten. Es könne dem Po-leuklub uicht zugenuitck werden, für einen Ausgleich ^u stimmen, weun Oesterreich ()5 Prozeut zur Erhaltung eines ungarischen NationalheereZ beitragen soll. Zur Emmerung an seine Wahl zum Könige und die Rückkehr der Dynastie Karagjorgjeoic- anf den serbischen Thron stiftete König P eter ^. eine goldene Erinnerungsmedaille, welche auf der vorderen Seite das Vild des Königs und die Anschrift „Peter I., König von Serbien", anf der Nückfeite „Zur Erinnerung an die Wahl König Peters I., 1801—l!1M" trägt. Die Medaille wurde den männlichen Mitgliedern der königlichen Familie, sämtlichen Ministem, den Mitgliedern der Nationalversammlung und allen aktiven Offizieren aus der Zeit der Wahl Peter I. zum Könige verliehen. — Die Meldungen auswärtiger Blätter, wonach im serbischen ^iuanz-m i n isteriu m große P e r n n t r e u u u g e n ent» deckt wordcil sein sollen, entbehrt jeder Grundlage. Ein im ^'inanMinisleriuin eiligesetzter Ausschuß, der mit der Aufgabe betraut ist, die Vuchflihrimg M iiber-4'rüfeil, hat bisher keine nenneilswerten Veruntreuungen konstatiert. Mit Bezug auf die Nachricht eines Brüsseler Blattes über die Eventualität der Ä esek u irgein -zelner Punkte der Türkei seitens mehrerer Mächte für den ^all, das; die Pforte fich unfähig erweisen sollte, bald eine normale Situation zu schaffen, wn'd in diplomatischen Kreisen erklärt, das; diese Kom-oumtion unmöglich ernst genommen werden könne und eine Diskussion nicht verdiene. Die fran 2 ösisch « n Alätter billigen ein^ stimmig die Kernrtei,lnng der H n m b e r t s. Die re-publikanischen ^0l,rnale sagen, das; sich jene getäuscht haben, welche hofften, das; aus diesem Prozesse ein großer Politischer Skandal herauswachsen würde. Die oppositionellen Blatter behanpten, das; der Prozeß kein vollem ^icht in die Angelegenheit brachte, weil die Regierung ein Interesse daran gehabt habe, Ent hüllüligen zu verhindern. D<>r „Figaro" fagt, die ganze Sache habe ebenso gefchlossen, wie sie begonnen! mit einem Schwindel. „Gaulois" meint, daß mir die Enthüllung Therese Huncherts die Geschwornen so streng gestimmt habe. Das Blatt lx'danert, das; die geheimen Akten nicht vorgelegt wnrden. Der „Matin" findet das Urteil viel schärfer als man erwartet habe. Der „Radical" macht sich über dieNatioimlisten lustig, welche aus dem Prozesse kapital gegen die ^cpnblil schlagen wollten. ^n St. Petersburg sind neuere Meldungen aus Persien eingetroffen, die, wie die „Köln. M." erfährt, die innere ^age als sehr düster schildern. Trotz der Versicherung, das; die Unruhen endgnliig nnter-drüclt seien, dauere die (Gärung im ganzen ^ande fort und die Regiernng stehe ihr wegen Mangels an Mitteln znr Bernhignng ohnmächtig gegenüber. Anf dem Papiere verfüge sie über M.OM Mann undisziplinier-ter Truppen, wovon die Hälfte Reservisten sind. Schon vor mehr als einein Monate erhielt der in Teheran lebende ehemalige Gouverneur von Rescht, NaSreh Sultaneh, den Befehl, MlXX) Reservisten einzuberufen nnd sie in die, ihm bezeichneten Gebiete znr Unterdrückung des Anfstandes zu führen. Die Ansfülirung dieses Befehles Iiabe nia» nicht in Angriff »ehinen können, weil die Mittel zur Mobilisierung sehlten. Hierauf fei au den Truppenchef in Kaswin der Befehl ergangen, seine Abteilung nach Teheran zu führen und fie Nasreh Sultaneh zur Berfügnng zu stellen. Die Truppen versagen den Gehorsam, weil sie schon seit mehreren Ia>hren keinen Sold erl^lten hätten, ^etzt stehe die Regiernug vor der Notwendigkeit, die Truppen durch zwangsloeise Rekrntenanshcbnng zu ergänzen, wodnrch die Gärnng im ^ande vergrößert »x'rden dürste. Die llrsachen der Unruhen seien, wie die Korrespondenz betont, nicht nnr in dem Fmmtis» inns der Perser und ihrem Hasse gegen die Ausläu-der, soudern weit mehr in der Erbitterung über die unerträgliche,, wirtschaftliche,! Berl,äll»isse zu snchxn. Tagcsneuigleiteu. — (Auch eine Bauernregel.) Die Zeitschrift der schlesischen Landwirtschaftslammcr hatte,;u einem Nett-beiverbc u>u gute Mollereisprüche aufgefordert. Darunter befand sich folgende sehr beherzigenswerte Lehre: Wer seine gute Milch verlauft und mit dcn bindern schlechte sauft. >ver Nutterlieferante ist und selber Margarine friht, wer schlechtes Auslandsfutter gibt und hinterher zu llagen liebt, daß er verschleudern mus; die Körner: der ist ein Rindvieh ohne Hörner! — („Weil wir gerade " " "^ , P»»,, ^'der. der über die Menge ,»ird auch Generalmusitdireltor von '"" jMll' oie Oefsentlichleit tritt, von Sl'M'Ncü ' x< feitet, die uicht immer wohlwollend » ^5 Mottl „Parsifal"-(5onried bestätigte " ^i!<< anfs neue; wo sich Gelegeni^it bot. ^ ^>'^ ^all in einer für Mottl nicht gu«M' ,^ dafür liegt eben wieder vor. Im WU"" «^j< 19. d. ist'zu lesen: Felix Mottl erllartt^«^ tung" auf deren Anfrage hin. er weM " ^,^.' in New Vorl dirigieren, Er habe d'es °^^>^ ausdrücllich .n>r Bedingung gemacht. ^ D>i-we,:,, Mottl an dem Patrimonium on lp ^ M-sich so versündigte. Weil wir "ber 9"" ^,,5' In einem Stuttgarter Gästebuch' s"> ''" „Albert Lortzing war ein ^ vies bezeuget Felir M°tt^ . Darunter aber von anderer H"' ' „. „Und den Lumpe», den ^ V„," — (E ! ne War n u n g ci n S e! ^„<'" Voord. einer Stadt im Staate Vütor .^ ^ Dürre das Wasserreservoir längeres' ^,F, nach Eintritt der Regenzeit ein N"N".s„lte s'^ quictrnden Nasses vorhanden war. "^ ,„B^ niertcr Schulineistrr darin. Da ^"- ^M ^? war. blieb weiter nichts übrig, als o>c ,^< und zu begraben. „Aber", sagt ein "'^bst,,'^ Hall gibt zu ernsten Aedcnten Am^' "^! l^> sollten daran denken, das; AusttM" ^"^ Wasser übrig hat. daß sich die Lente da ^^ ^ Nenn daher der nächste Mann "" s ^fa>^ '' ausgefischt wird. so sollte man ch" '.^Zil^ Leben erwecken und dann sieben Iah^ ^,Z!>-,, als eines der schlimmslen Subjelte. ° .^n ^ Iveisen hat. Leute, die sich das Lebe"'^e^ entweder an die See gehen oder M .. zuge überfahren lassen." iiiu^!- — (<5 in Nedalteur als Pl ^^ift ,„ doner Wochenschrift, die sich eines gM ^hi, >, innen erfreut, hat die eigenartige .^ , ^,„ ih^s innen als Prämie den Vhobund mn c. ^>^,! dalteure anzubieten. Der 24 Jahre alt: aber er hat sich berc'ts "' ^,^,. zi> machen geivußl. daß mehr als.'l>"" ^!'/ und ihre Photographie eingesendet ya^ ^^ hat nun seinerseits eine großartige ^ ^B^ cin<'in derartigen Anstürme auf '"'' ^"'^ schlössen, der Reihe nach die "00"/""^,, terviewen. Danach erst wird er sentt ^ — (HäuZliches ausein e l ^its^/< VischofZfamilie.) VlackwoodZ ^,^ Bischof Dr. Vlomfield von London >r"' „„i^ in zweiter Ehe mit einer Witwe. ^ hF^'' sshe mehrere Kinder zu den seimge" si« es in seiner Familie drei denen natürlich oft Zänlereie,, eiüst^ ^F ,. mal zwischen der vermischten ^"?"' iss ft'V Nampfe lam. wurde der Bischof '"'"" Vo?^^ von seiner ssrau unsanft aufgestört- ^ g,^^ Liebe?", fragte er etwas ärgerlich- "^ l^!' l>cstürzt herausgebrachte Antwort. ^ ^ 1"' Moment zu verlieren, Ihre Kinder r« ^f dern und bringen unsere Kinde^rmn^^ / minister, immer ein ehrlicher Mann gewesen und galt allgemein als eine nützliche Mittelmäßigkeit. Nie war bei ihm eine Svnr von Abentcurerlust zu vemcrlen Wohl aber wnhte man, daß er sich ganz dem Einflüsse seiner Fran hingebe, und oft wnrde er geneckt, weil er ein so großer Pantoffelheld war. Die amüsanteste und geistreichste Persönlichkeit in der Familie Humbert ist aber unstreitig einer der Brüder der Madame Humbert, Herr Romain Danrignac. Zur Zeit des Präsidenten Grevy verkehrten die Hnm-berts besondcrs viel im Elysie, und Herr Romain Danrignac war ein häufiger und gern gesehener Gast bei dem damaligen Präsidenten der Republik. Er verstand es nämlich, in der witzigste?, und amüsantesten Weise seine Abenteuer in Südamerika zu schildern, nnd ich erinnere mich noch, als ob es gestern gewesen wäre, an eine Jagd in Rambouillet, an der auch Herr Romain Daurignac auf Einladung des Präsidenten teilnahm. Das Dejenner wird mir immer im Gedächtnis bleiben. Die ganze Gesellschaft kam nicht einen Augenblick aus dem Lachen heraus, während Herr Romain Daurignac seine phantastischen und abenteuerlichen Geschichten aus Südamerika zum besten gab. Der alte Präsident Gr unsere Pflicht, jetzt das Ein allgemeines Schweigen -^ Jeder gönnte gern dem b.cdcn' ^e ,F allbl'liebteu Nannc wiederm» " ^c,,,^,,/ schaft, doch waren wohl n"r " / lF , mit Frenden sich selbst "'^ ^^ nahm der schlanke Ve.t Rode °„^ ch,! sprach er, «aber gerade desh" ^,',^,,, ^ ,,^, dieser Angelegenheit äußern z" ^ls, , .„ -> noch nicht den Anspruch erhe^' B'> ^, Befehlshaber der Flotte gesa)'^5c i", < nnd Naune haben sich dies" ^^ic ^,, S; die herrlichste Waffentat win'0 g ^,d > ^ nicht mehr als recht, wenn " /^ s,^ gleiche Gelegenheit gegeben "' ^>!-Verdienst um nnsere Vatcrstadtz^ ^ ,,.,„ möchte da die Blicke "lf "'' Dv ^ meister, .. tapfersten und zugleich ocrsta""." ^ Hinrich Mm'feldt, lenlon." , ,l>'s ^^, ^uefeldtfür die Ehre, '" ^. s'^' der ^tal^vcrsammlnlig erz''lgl ^ ^,^» Bürgermeister, als rs st'll"' ä' l 1647 25. August 1903. lich jüngst ein Er.ignis ?'^" U''iersch3 ,, s^"' '^'l " p^ltisch dcn «cm.; ^."U°pmsche'> 'w;s/."'^u kl'U'm amerikanischen und c^.^ll wst ,, 'U'7" demonstriert. Der Millionär ? ''butchoie^ '^»ber Schnelligkeit in seinem Au- /'""^ndsiM ,"' ^urch die Auen dahin, als sich ihm ?"l!t üru,,^,,^. 'u grosjcs Schwein entgegenstellte, das, -,^'^l »>ehi ^eil l !. ^ Ungeheuer betrachtete und ^ ?"" b"Win zu I ' "'"^as Unglück, das !r anqerichtet. Ill'""' '> dw '?"' ?" "esem Augenblicke kam auch . '^'"gcmo N/^uf der rechtmäßige Besitzer des i ? ^sch'ei A2°"??''ud .erwünschte unter ge-^>'"« Nill im s"s "'"b'lfahrer im allgemeinen und ^'''"ls er sa "d "^""'' " beruhigte sich erst eini-^,^,^lc»!'er !«/'.s" °er Automobilismus mit stummer, "e Brieftasche hervorholte. An7' "^ kt Vrief ^'" ""päischer Millionär getan? 5^, ?"'">"?>> hätte ' """' °^"^ , <"!'"' ")ne sich um d<>n Dank ^ill, il "^'"Ucnd d.. '"^ ^'"er Maschine, nach neuen '^.?"ilau!sch ^fahren. Nicht so Her.r James '' Vm,^" ^">c n «!"""". der zu rechnen v.rswht. ^>'^"b„c> ^^'"''l war das Schwein wert?" "" !>^ A'«, de'? "'? ^"trieben hohe.l Preis au. >^U'ch uicht ij^','. Schweinchandel aus dem „tl" ^3i''^^eu "'p"'l U"d es begann ein großes ^"< ,"!"" s'ch c>be. !Ä ^'" Schw^inemarlte. Schließ- '",°l>„ ""b qeuua '/'"^ ^"" hat er ja das schöne ,.?''"- Aber er l,^' '"^ den.Automobilismus wieber -^^l eine,, w/"^ d'e Rechnung ohne James Bill '^n^in beim " '?" ^' ^"hr,r des Automobils >bh7^ rast d ^7/"'^ "Uf den Kraftwagen ^'Mck! 5^">er , ,^'felsmaschi»e gen Le.wx hin. ^"tt'^lnd be,« "f"'"" Mund, nachstarrt und < l^f^ube 'als'i^^er Etadtherr ist doch noch >^«?^lch^,' li"d 'schlauer als die ^< "°" ?f. ^ ' "^l°b»s" (Herausgeber H. Sin-^^ °>>fdrä '? ^ ^"'"^ "u.ß naturgemäß '' l'in^'ine ,,/'^'. su denen jetzt der englische Mis-^'s°F"k ^3lii ''" ^" Wagogo in Deut ch.Ost- ^I^r^^'hal !n>, ,"^ viele eigentümlich Züge. >>.>f der ^ bn> fegende: Ursprünglich gab es l>e>zu ^^. ^r.»n stieg ein Mann in den 3?biem7''che„.' ^'',.Im ersten Himmel traf er nur >^>^ 7^'' Ms d '/' dachte: im z,veiten Him.nel ^><> "°ch ^'" Kopfe, und da lachte er wieder - i>^u^!/.u '^/''ein Feuer und s stieg er in ^ ^^ ^ bel^^^^n «uf den Knien rutsch-^ ,^n^ ''Niulu .^H"'"' ?^' ^ ^richtete,, ihm 't>3 3<»er vo^ lung» gelangt, trug er diesem <^t > fn'den « '^ "l)ielt die Zusage, morgen ?>^?ne Anzahl schöner. '^^"chn>"' 3p e" ?'". """den """ unfein. >> < ^'^hle,7 .?^ Unter all diesen Gefäßen ^°^>><^^s^ ,'^'^ " ""hm eines der schönen. "ber lein Feuer fand. „Warum hast du auf ocn Erfolg und der Chor singt und spielt mit der größten rhythmischen Präzision. Die Handlung des Stückes ist auf dem Theaterzettel angegeben, sonst würde man sie nicht verfolgen können. Die Vorgänge spielen sich zuerst in Boston, dann in Florida und zuletzt in Dahomey ab und es ist darin von einem Dahomey Syndikat und einem verlorenen Silber-lästchc» die Rede. Der amerikanische groteske Ulk im Stücke drängt die echte Ncgertunst zu sehr zur Seite, aber die Operette ist für amcrilanisclics Publikum geschrieben und hat in Amerika ihre ersten Erfolge gehabt. Dem Komponisten und den Libretlisten ist es mit ihrer .wmst ernst und vielleicht verfolgen sie einen höheren Zweck, wenn sie im letzten Alte den Neger in seinen natürlicheren LebeusvertMnissen in Afrika zeigen, nachdem man vorher den amerikanischen Neger belacht hatte, der die Sitten und Unsitten der Weißen nachäfft. — (Der unschuldige Celsius.) Die Einführn ng des lOOteiligen Thermometers in den Schulen und anderen öffentlichen' Anstalten, die vor einigen Jahren vom preußischen Kultusminister angeordnet worden ist. veranlaßte neuerdings die allgemeine Anfrag?, wie sich das neue Thermometer'wvährt habe. Einer der darauf erstatteten Berichte lautete kurz und treffend: „Das Klima ist hierorts dasselbe geblieben." '>,»"« Ä d« EM«""! i" bestimme», wer '„»^«w!^'^ Lck,^^ ö"< erledigt war, !' >V/'l«'«^°^,° Eihm,,,, indem er > si>b«!e,>,^H m »'der Hmsich! die ' b"> ?,"«!»„.,„ "^"w> w,t n-, wahrend "">>1b 5" >>ie ",V" ^'M'' sich mch , ^!,„,i """'" dmch d,e ,,m,zc '^ H^,« ^'^'««e »>d Schreye ' > °«°ii! «., "'"schifte sich Albrecht V T^"' !pl,I H°«d !ck,i,^N°n,ie „och, dem ^'^ 'I' er^'"i »ch'K .'dch wir ,„i.° >"Ü!»"'» sie d^ "»^richteten " ''^K«? «''Mche-'l!"^, ^'« Dore m,d ^^°«"^^u^r;2 ''^^'?r,.ch.e.r LolaI- und Provinzial-Nachnchten. — (Sta a t s su b ven li on.) Das l. l. Ackerbau Ministerium l)at zu den Kosten einer in der Ortschaft Lediut. politischer Bezirk Loitsch. errichteten Wasserversorgunge-anlage eine Subvention von 15U>e d. M. zu richten. Die nälieren Bedingungen tonnen bei allen völkischen Behörden erfahren werben. —11c. — (Arm enft i f tu n g.) Wie uns mitgeteilt wirb, hat die am 27. November 1901 zu Jauchen, politischer Be zirl Siein, verstorbene Olundlxsiherin Theresia Smole den nach Berichtigung der Legate ?c. verbleibenden Rest ihres Vermögens zur Errichtung einer Armenstiftung für die Ge meinde Jauchen hinterlassen. Nach erfolgter Veräußerung des Nachlasses und beendigter Berlahabhandlung wird diese Stiftung mit einem Kapitale von nahezu 1200 X errichtet werden. —0. — (Schwurgerichtsverhandlungln in Laibach.) Am 31. August: :,) Johann Zlobec, Besitzer aus Orle (Betrug); d) Josef Oltra. Arbeiter aus Dolslo (Dieb stahl). Am 1. September: l>) Aug. Primo-zn-, Tischlergehilse aus St. Katharina (Totschlag): l>) Felir Kos, Schlosser gchilfe aus Laibach (Totschlag), Am 2. September: l<) Simon Peitler. Fleischhauergehilfe aus Podova l»ei Mai bürg (Totschlag); b) Albin Wruß. pensionierter Werlö arbiter aus Unter-Idria (Sittlichkcitsdelitt), — Der Strafe fall Anton Dru^nil (Verbrechen des Raubes) dürfte nach dem 2. September ebenfalls zur Verhandlung gelangen. —v— — (Zur Volksbewegung in Krain) Im politischen Vezirte K,r a i n b u r g (53 027 Einwohner) fanden im II. Quartale ^! Eheschließungen statt. Die Zahl der Geborenen belief sich auf 457, jene der Verstorbenen auf?>55, darunter 148 Kinder im Alter bis zu 5 Jahren. Ein Alter von 50 bis zu 70 Jahren erreichten l!4, von über 70 Jahren 71 Personen. Todesursachen waren: bei 2" angeborene Le bensschwäche, bei 48 Tuberkulose, bei 19 Lungenentzündung, bei !> Masern, bei je N Gehirnschlagfluß und bösartige N^u bildungen, bei allen übrigen sonstige verschiedene Kran! >>iten. Verunglückt sind 5 Personen (.'! dnrch Absturz, 1 er trunken. 1 durch Blitzschlag). Selbstmorde und Totschläge kamen je zwei vor. —0. — (Sanitäres.) Ueber den derzeit im politischen Bezirke Krainburg l)errschcnden Gesundheitszustand geht uns die Mitteilung zu, daß sich dieser schon seit längerer Zeit aus einem günstigen Stande hält. Es kamen wol)l in der Ortschaft Rete5e mehrere Diphtherie fälle vor, wurden aber durch rechtzeitig eingeleitete Serum »Handlung eine», günstigen Anfange zugeführt,- nur ein Kind. welches dieser Belaub lung nicht teilhaftig wurde, ist gestorben. Ohne Serum und die rasche Durchführung der sanitären Prohibitivmaßregeln wäre es vermutlich zu einer epidemisch» Ausbreitung gr-wmmcn. Die Masern sind noch nicht zur Rul> gelang! und treten jetzt in den Gemeinden Selzach und Gisnern auf: ihr Verlauf ist jedoch ein gelinder und der Krankenstand ist von 5,1 auf 17 Personen gesunken. — Trachomlranle gibt es noch acht in fünf Ortschaften. —0. — (Zur Volksbewegung in Krain.) Im politischen Bezirke Laibach Umgebung (50.772 Ein» wohner) wurden im N. Quartale 190?. 100 Ehen geschlossen. Die Zahl der Geborenen belief sich auf 569, jene der Verstorbenen auf 358, barunter 145 Kinder bis zu 5 Jahren. Ein Alter von 50 bis zu 70 Jahren erreichten N5, von über 70 Jahren 43 Personen. Todcsursncl)en waren: bei 20 angeborene Lebensschwäche, bei 94 Tuberkulose, bei 2 sche M agd.) Die 10jährige Magd Maria Vrhovec aus Mariafeld entwendete ihrer Dienst-geberin Theresia Maizel, Greislerin in Kozarje, aus der Tischschublade eine Zwanziglronennote sowie aus dem Wohnzimmer mehrere Kleidereffelten und wurde flüchtig. —v— " (Aus der Polizeiaufsicht entwichen.) Die städtische Polizei verhaftete vorgestern, den eigentumsgefährlichen Vaganten Franz Hribar aus Trnovec. Gemeinde Goldenfeld, welcher aus der Polizeiaufsicht entwiche» war und sich in Laibach und Umgebung herumtrieb. — (Die n e n e st e T r o p f st e i n g r o t t c in S t e i e r m a r l.) Aus Cilli kam jüngst die Nachricht, daß an der Quelle des Petschaunigbaches in Oberosence der Eingang zu einer großen Grotte mit prachtvollen Tropfsteingebilden entdeckt worden sei. Diese Höhle wurde nun seither durch Sprengarbeiten weiter erschlossen. Man gelangt in die höhle durch einen niedrigen Eingang, durch den man auf allen Vieren kriechen muh. Die Wände sind mit den absonderlichsten Tropfsteingebilden bedeckt und weisen zuweilen überraschende Aehnlichleiten mit menschlichen Körperteilen auf. Auch sieht man an der nicht hohen Decke Veigkristalle nnd Feldspat glitzern. Vei einer Beleuchtung mit bengalischen Fackeln bietet sich dem Beschauer ein feenhafter Anblick dar, doch ist von dem Gebrauche solcher Fackeln abzuraten, da sich der entstehende schwere Nauch am Boden lagert und zum Verlassen der Höhle, die bisher leider nur auf eine Länge von vier bis fünf Metern erschlossen ist. nötigt. Durch einen engen Schlund, durch den man nur kriechen kann, gelangt man an ein Wasseiloch. das fünf bis sechs Meter tief ist. Ein Holzriegel verhindert bei dem nicht ungefährlichen Nieberstiege den Absturz in die Wasserhöhle. Oberhalb derselben sieht mkn verschieden« in Zickzackwindungen nach oben führende Gange aus Tropfstein. An den Wänden ist abscheuliches Gewürm, das sich hin und l^erbewegt. sichtbar. GZ ist nicht ausgeschlossen, daß die Höhle den Zugang zu größeren Höhlenräumen bildet, allerdings müßten zur Ausschließung größere Sprengungen vorgenommen werden. Der Volls-mund hat natürlich die Höhle auch schon mit Sagen und Märchen umsponnen. Ein Lindwurm l>ausc dort, und ein Bauer will richtig auch schon ein Lindwurmjunges bemerkt hoben, das beim letzten Hochwasser l)erabgesch>uemmt wurde und in der Vipota verschwand. Es gibt Leute, die auch zu Zeiten Gesänge aus dem Berginnern hören wollen. Interessant ist die Aussage eines .Hegers, der am Gipfel des Sra-botnil einen lraterähnlichcn Schlung entdeckt haben will, der tief ins Innere des Berges führe. Rätselhaft ist das Auftreten einer lavaartigen Schlacke in der Tropfsteingrotte. — (Große Wallfahrt auf den K u m b e r g.) Anläßlich des Schutzengelfestes findet Sonntag, den 30. d.. wie dies alljährlich zu geschehen pflegt, eine große Wallfahrt auf den Kumberg statt. Dieser Berg wird am genannten Tage gewöhnlich von mehreren Tausend Personen aus Kram, Steiermarl und Kroatien besucht. —iic. — (Geier.) Am 23. d. M. vormittags stattete ein vollkommen ausgewachsener Geier dem Hühnerhofe des Gutsbesitzers Herrn Dr. Konrad Vcrtsche einen Besuch ab. lvelcher die FrecWit dieser gefiederten Räuber umsomehr dartut, als der Hühnerhof unmittelbar neben dem Schlosse gelegen ist. Durch das Gackern und Schreien des erschreckten Federviehes wurden die Pferde, welche soeben vor das Schloß vor-aefahren. zum Glücke aber bereits ausgespannt waren, scheu »'id rasten in den Ix rrschaft lichen Meierhof, woselbst sie von dem Personal angelMen wnrden. — In der vorigen Woche kam ein Geier beim hellichten Tage auf das Dach des Hausbesitzers .Herrn Anton Ko<>var in Nnbolfswert, welcher den Raubvogel mit einem wohlgezielten Schusse herabholte. -<>- — (Oesterreichischer M o l te r e i t a g.) Einer Anregung der Tierzuchtseltion der lawd- und forstwirtschaftlichen Woche 1903 Folge gebend, veranstaltet die l. k. Lcmd-wirtschaftsgesellschaft in Wien in dcr zweiten .Hälfte Jänner 1904 einen Oesterreichischen Mollereitag. auf welchem die liluten Fragen des Mollereiwesens in Beratung gezogen werden sollen. Vei der Reichhaltigkeit der in Aussicht' genommenen Verhalibllmgsgegenstände dürfte sich diese Vercmstal-tuna auf vier Tage erstrecken. Ms Bureau des Oesterreichischen MollereilMs fungiert daZ Sekretariat der l. l. Land- wirtschaftsgesellschaft in Wien, I.. Schauflergasse 6, an, welches alle Anfrage» seitens der Interessenten zu richten sind. - (M il de,» M rsse r.) Der Arbeiter Iohan» Sie^ Pic. wohnhaft Reitscynlgasse Nr. 13, und der Schneidcr-gehilfe Franz Pudgor^et, wohnhaft Kastellgasse Nr. 11. gerieten, heute nachts am Rain miteinander i» einen Streit, der bald in eine Rauferei ausartete. Podgor^el versetzte dem Stepic einen Schlag i»2 Gesicht, worauf Stepic sein Taschenmesser zog und den Podgor^el in den rechten Oberschenkel stach. Stepic wurde verhaftet. - (Verhafteter Dieb.) Der vazierende Gerbergehilfe Franz Holi entwendete gestern nachmittags in Ste-phansdurf dem Besitzer Johann 5;efi<' eine silberne Uhr und ei»e silberne Uhrlette im Werte von 32 IX. Im Gajthause des Franz ('erne in Moste wollte Holi die gestohlene Uhr verlaufe», wurde jedoch als verdächtig angehalte» »»d einem Sicherheitswachmanne übergeben. "(Verlöre n) wurde auf der Fahrt von Laibach nach Dobrova ein Geldtäschchen mit zirka 5 l< Inhalt. — In der Zeit vom 18. bis 19. d. M. wurde in Stein oder Umgebung eine goldene Tamenuhrlettc im Werte von 100 Iv verloren. A» der Uhrlctte befand sich ein Anhängsel mit Kinderphotographie. " (Am Südbahnhofe gefundene Gegen-st ä »de,) In der Zeit vom IN, bis 21. d. M. wurden am Siidbahiihufe folgende Gegenstände gefnnden, beziehungsweise abgegeben: eine alte Damenjacke, ein Paar weiße Zwirnhandschuhe, ein Spazierstock, ein alter Seidenschirm, ein schwarzer Damrnschirm, ein Brevier, ei» alter Regenschirm, eine M'ste, ei» Polster und eine Halsbinde. " (N ach Amerika.) Gestern nachts haben s'ick vom Südbahnhofe aus 29 Personen »ach Amerika begebe». Theater, tlunst und Mrrnlur. — (Eine musikalische Absonderlichkeit.) In einer kleinen englischen Stadt hat sich jiingsthin eine musikalische Absonderlichkeit abgespielt. Nach Absoluinung eines ziemlich lange» Programmes trat der Kapellmeister auf das Podium, um anstatt zu dirigieren, seine Hörer mit folgender Ansprache zu bedrohen: „Wir sind jetzt daran, das noch immer sehr berühmte Intermezzo aus Mascagnis t?:,vnU,,ia i'u^licünia zu spielen, und da ich aus Erfahrung weiß, daß Sie dieses Kleinod der Intermezzi-Literatur dü verlangen werden, will ich Ihnen die Liebesmühe des Applau-dicrens ersparen. Wir werden jeden Takt des großen Intermezzo zweimal spielen. »>» Ihnen auf diese gewiß originelle Weise das li-i l^ix» sofort einverleibe» zu können." Das Orchester spielte wirklich so wie der ingeniöse Kapellmeister verkündet hatte. Zum Ruhme des verständigeren Teiles im Publikum sei es konstatiert, daß es Lachkrämpfr und ähnliche für diese Veranstaltung höchst würdige Zustände gab . . . Geschäftszeitung. — (Lie fe rung saus sch reibu n g.) Das t. l. Ministerium für Landesverteidigung beabsichtigt die Lieferung verschiedener Belleidungs- und Ausrüstungsgegen-stän'de für die l. l. Landwehr im Wege der allgemeine» Konkurrenz sicherzustelle» u»d hat zur Einbringung schriftlicher Offerte die öffentliche Aufforderung erlassen. Die entsprechend abgefaßten schriftlichen Offerte sind unmittelbar im Einreichungsprotololle des l. l. Ministeriums für Landesverteidigung, und zwar längstens bis zum 30. September 1903. 12 Uhr mittags, einzubringen. Die Bedingnishefte können von der l. t. Hof- und Staatsdruckerei in Win, bezogen werden. Die bezügliche vollinhaltliche Kundmachung ist im Amtsblatte der „Wiener Zeitung" vom 8. August 1903. Nr. 180. sowie im „Oesterreichischen Zentralanzeiger für das öffentliche Lieferungswesen" erschiene». — (Vauausschreibung.) Die l. l. Eisenbahn-baudireltion in Wie» teilt der Handels- und Gelverbelammer i» Laibach mit. daß auf der Teilstrecke Prvacina-Tricst-St. Andrä der Staatsbahnlinie Klage»furt-(Villach-)Görz-Triest die Ausführung des Unterbaues, der Beschotterung nnd Qbeibaulegung, dann einzelner Hochbauten, der Vahn-einfriedung. der Lieferung nnd Versetzung der Vahnzeichen sowie der Lieferung der Grenzsteine im Angebotswege zu vergebe» ist. Die Angebote sind spätestens bis 12. September. 12 Uhr mittags, im Einreichungsprotolollc der l. l. Eisen-bahnbaudireltio» i» Wien. VI.. Gumpendorferstraße 10, zu überreichen. Daselbst und bei der l. l. Eisenbahnbauleitung in Trieft. Piazza Nnova 2, sind die näheren Bestimmungen für die Einbringung der Angebote, das Preisverzeichnis, die Bedingnisse und die sonstigen Beilagen des Angebotes einzusehen. -^ (Viehm arlt in Si t t ich.) Auf den am 20. d. i» Sittich abgehaltenen Iahresviehmartt wurden etwa 1200 Stück Hornvieh anfgetrieben. Es herrschte clne rege Kauflust, da es außer an fremden mich an l)eimisa>n Kauflräften nichi fehlte. Das aufgetriebene, zumeist schöne Vieh fand bei durch-»vegs gute» Preisen flotten Absatz. Der Markt schloß, vom schönste» Wetter begünstigt erst in später Nachmittagsstnnde. _____________ —ik. Kleine Nachrichten. Ans Neapel. 24. August, wird gemeldet: Ein bayerischer Gelehrter, der sich hier zur Zeit mit vulkanische» Studie» beschäftigt, sagte für den nächsten Samstag, 29. d., eine starke Eruption des Vesuv voraus. Durch eine kombinierte Operation mittelst Röntgenstrahlen und einer Tube Radium sollen, einer Priv»lmeldu»g aus New ?)orl zufolge, die Doktoren Ienlins und Hammer der elfjährigen, seit dem dritten Lebensjahre erblindete» Tochter des Oesterreichcrs Spitznadel das Sehvermögen wieder a,c geben haben. Die Wirkung trat sofort ei» und hält ohne Störung an. Im Schaufenster der Uhrenfirma Aeye^ ^ eine merkwürdige Uhr als Neuheit au? ,^>hc^ schweizerische» Ühreumdnstric "U^es""'' IaF< Form einer Kugel und bewegt sich ""be"'^ ^,, selbst auf einer schiefen Ebene vo" etwa ^.^" obe» nach unten, ohne ins Rollen zu '""'^M^ den. wie die Sonne, vollendet die KM> 7,^bel< etwa 40 Zentimeter, um dann ihr T""M uf ih^ ,'.u beginne», indem die Kugel einfach >v>ev ^ Ä/-, rr» Platz gestellt wird. Diese Arbeit mc)^^ der Uhr, die leine Feder besitzt n»d ''"' ^>>^. eigene Schwere bewegs. Das Interessante, ,^ ^ Zahl 12 stets obe» bleibt. Die KonM''" W' jedenfalls aber l)at man es mit einer '"'"V- , . zu tu». Die Uhr ist von tadelloser PrM^--^ Telegramme . Großer Brand in ««^^s^ Budapest. 24. August. I" dein 6 < fc straße un,d der Klausalstraße N^"^" h',,^',. Warcnhansc der Firma Goldberg brach ^^t<' ans. der im Nu das vier Stockwerke IM ,,^. Dieses Gebäude hat 20 Fenster Fw"t >" ^M,< »nd 12 Fenster i» der .Mausalsttaßc. " ^>l" , Warenhauses befinden sich im Soutcr" ' ,^, d"^ il» erste» nnd zweiten Slockwerlc. w.> vierten Stockwerke sich PrivaOuohn»'^^^'"^ Parterre führen Holzetage» nach dem ^. ^ al^. elften und zweiten Stocke. Das Lager l ^ ^/ stoffen. Kleidern u»d ware». Das im Warcnhmisc beschäftige/p ^ '/ 170 Perso»e». Man befürchtet, daß "' » ^ selben sich nicht mehr rette» konnte, Das ^ ,^„,^ benachbarte» Häuser über. Um ? "/^e ^^ man den Brand, welcher sich rasch ""b" ,s.ift,^ des dritte» und vierte» Stockwerkes 'p/, j^>^< Sprungtücher, wobei neun Personen '" ^B",.' Personen liege» i», Sterbe», zwei >"l^^^,I!^ meisten der im Souterrain befi»dliche» ^M^. sich reiten, von den in, erste» und M"" ^„, ^,,, lichen, dürfte» viele umö Leben gelom" ^F' sich h^rzzereißende Szenen ab. Es gelang. ^ ,Hr gende Nochnsspital und das Vollslhea' ^z^.,,, 10 Uhr abends gelang es. den Brand 5»' ^^B' ^ Budapest. 25. August. Die I"^, 1^,, in die Sprungtücher Verunglückten ^ <>!^ 10 Schwerverletzte, jene der Verbräm^ Der Schade» bclrägt vier Millionen. Erdbeben. ^ K> , Agram. 24. August. Gestern "!^'» 40 Sek. nachmittags wurde hier ein °"'^ie" des, ziemlich starkes Erdbeben verspurt. Nvrbosten nach Weste» »ahm. ^ Der Aufstand in Mazc^',< K ° nstantinopel. 24. Aua,"^ ^ 5 ,^ nachmittags erhielt der russische ^t'" > ,,„v' , Depesche, daß die Eskadre zurückbe"' ^,, Komma»da»tc» der Eskadre MitteM'^f t"" »x'lche inzwischen dieselbe Ordre aucy / erhalten hat. .. Al ^>/ Konstantinopcl. 24. MaH^ "^ ^ dem Zaren für dir Rückberufungsol ^ Pforte der russischen Regierung. „ ^ Konstantinopel. Konsul in Monastir wurde vor den ' <;,,,r,,'^,i<^ Soldaten mit dem Worte „Giaur M, 9,^.. angeblich an Ort und Stelle "N'"^' ^te" 4 schritte» wären. Die italienische Vot,^ ,^ bei der Pforte energische Schritte. „ 2^? Konstantinopel. Redif-Mannschaft i» Prizrc»d be"' he" "/^, Pliniert. Sie feuert Schüsse '>'^'' ^„is, ^. K-lichc Bevölkerung ist in großer V«.!^ ,M ' <^, sul hat beim Mutessarif interven'"^ ^. W ,^' maßgebender diplomatischer Kreise >^, „,,v l albancsischen Redif-Bataillone ei» ,5^ ^! Maßregel der Pforte. ... ,^st. ^, ^', Ko»stanti»opel. 24. '">^ Schwarzen Meere und im Strand," ^i'^ ^ aufgetalicht. Zwei Dörfer wurde" V^l' ^ v det, vielc Bewohner getötet. 6'" "^,, O^/^ Meere aufgetauchte Bande bedroh" ^ll ,„ ,, ner telgraphisch um Hilfe baten- ^ ^ >" Bande» entsendetes Detackiemem ^ ^, >B l'inem Hi»terhaltc aufgerieben, ^^ l^istnng entsendet. ,« Ei« seltsamer lM ^...^, Paris. 23. August, I^ ereignete sich um '/.? Uhr abends "^^ sich ,,<< ^ seltsamer Unfall. Die von sieben Metern und in "" .^i,," ,ß',^ wobei eine Droschke mit einei» 4" ^,„ ^ ,„<5' Der Kutscher befand sich gerade c>" F>" ^.'^, stunde später ertönten Mwnau' zf^,'^,,' ^ auf. Zwei Gußeise>iplatte» der el ^ ^ ^,. die Luft. Dieser Vorfall durft IX Z?,, oocr durch Kurzschluß e»tst""ve' ', ^>r^,^ vorläufig eingestellt. Mau l^ " ^ s,,^ i l dc»» aus der entstandenen V"'' ^ « «^^----^------—^ I«49 25 »!»g,,ft 1903, ^,^°, «. « ^^ ~^°nu, P, und ?n?""In^ der Ameisen ^''^^^elenlbe^^^ - Hirt. Dr. Ed.. ^G.. .!'^-. Uber die u..)^ ^ervenleben, l( 1 44. - "'i" II^,'^ ^ 31i u r^"^'^siihil,l"t des normale» ' ..l "' "^l^'^U. Dr. ii. v, üder moralisches ^Nt?^' '^un.ä,V^b.. " 4 80. - Weigand, ^^' ^"' Pr°e? ?"l"malil. geb.. X b 40. -^'H"?NNN ^ ^.60. ~ Herrmann L.. ^!^?^H'?if^ «^0. ~ Train, t. 5^3N ' ^ backet K ^ Schönbeck. Deulsche '^^H^,"^ 5'' °'»"in».»,. ^ "»°'««M°»e Fr.».».. ----------------- "^ "°U.Tiifft ^'"°". Meißner, Spediteur i Dall- ^^<^nberg.' ^Hu.m^. Direltor: ssried'lnan... >^^^lM^«s^.. W,en. - sserliisch, Kaminfeger, s. Schwester, Oraz. — Nauer. Fralele. ltftte., Inns» bruck. — Steiner, Ksm.. Teschen. — Reichert, Reisender, Eger. — Münz, Reisender, s. sslau, Prag. — Schuber, Lehrer, Gott« schee. — Piamcki, Lehrer, Rudolfswert. — Zwittelsly, t. u. f. Oberlrnlnaiil; Blcß, Nsm.. Budapest. — Walllltig, ltsm., Rum-dclg. — Wulle, ltim., Nürnberg. — Verger. Üsm., Vadr». Strohschneider, Ksm., Mailand. — Vigelini, Privat, Turin. — Jausend, Prival, Lirge. — Bernard, jtfm., Gr. Kanizsa. — Miltoviö, Kfm,. Dilbica. — Dr. Hudovernig, Privat, Agrani. Am 2 3. August. Rubel, Slierner, Schick, Stein. Huber, Reisende; Stern, Wagenjühicr, Tencnbaum, Ingen>eure, Wien. — Wilhelm, «sin,, Budapest. — Fraulich, Reisender, Fiume. — Ganard, Privat, s. Frau; Rossaua, Uulernehmcr, Trlcst. ^ Meismgrr, ltsm., Klosterneubur^. — Hainz , Private, s. Sohn, Prag. — Lorbcr, l. l. «anzlist, Stein. — Dr. Laginja, Advolal, Pola. — Hlilzmann, Privat, Vares, — Kantor, «sm-, Neusatz. — Pirc, Piofrssor. s. Familie, Idria. — Nevelluusll), Perlreter der Brauern Wß. Leobrn. ^ Reich, Sillar. Äe->imh!neu>, - Bieitner, Reiseiid,,-, Monsalrone. - Preisel, Reisender, Mailand. Hotel Stadt Wleu. ?lm 24, August. Schwarz. Schneider, Private, Salz« liurg. — Bexdar, Mrr^,ug, .«slle, Milnchen. - Mayer, K,n».; Mllllner, Privat, Fiumr. — Dl:v!do»lc, Rlisenoer; M,acel, Pnval, Prag. — Iagodic, Private, TM«. — llavazzani, Grün« berger, Trirst. — Mandl. Ianlooic', Nflle,, Pinczhely, — Kalten« brunner, Cogoy, «file, i Dr. Spaniol, l. u. l. Stabsarzt i. R , Gdrz. — Siaul'er, Leulberger, Grüuveiger, Klein, j. Fan»l>e, Sinnreich, Her^l, Wciser. Schneider, Wallo, Pllß, «site., Wien. — Wiesner, Nfm.; Slurzeiö, Plivat, Stullgarl. — Remelic, Gutsbesißer, liastcluecchio. Feller, Hosapolhelcr, s. Familie, Stubilll. — Bulic. Pliester; Pech. Beamter, Kusftein. — Saurr, Gelreidehäudler, Gr..Kanizsa. — Dr Spieöl, l. l. Ministerial» selretäl, s, Frau, Wien. Benuzzi, Weiugrohhäudler, Trienl. — Valh. Ksm,, Remschnd. — Fonjo, Reisender, Budapest. — Ster«, «fm,, Teplih (Böhmen). — Obersager. Beamter, Fiume, Verstorbene. Am 23. August. Ang.la Zular, Arbeilerstuchler. ll Ml)»ale. Orelgasse b, Darmlatarrh, I»> Siechen hause: Am 2!l. August, Johann Meäelelj. gelvsjener Gastwirt. ?.'i I., l'«l»«ll!ul. p»«!m. Vietcorologische Beobachtungen in Laibach. Eeehvhe 306 i!.». Miltl. Luftdruck 7Ai 0 n>t„. 3 ZDU z« ' F^k „. L ll. N. ^,3',^ 29 6j ^S. schwach ! he,ter ^ ^ . Ab. 736 0 18 3> S. schwach heiter 25'l ? U.F,' ! ?.^ 4^ 14 7 NO.schwach heile, 0 0 Das Tagesmittel der qestrigen Temperatur itl l". s/or. male: 17 !)'. Velantworllichtl stedalteur: Anton ss u ?< l e t. Zur Beachtung! Zur Beachtunp! Die Lokalitäten im Hause Kongressplatz Nr. 12 in Laibach, in denen sich jetzt die Narodna Tiskarna befindet, sind mit 1. November oder später zu vermieten. Die Räumlichkeiten eignen sich teils zu Privatwohnungen, teils könnten sie gut verwendet werden als Magazin, Kaifeehaus oder aber als Restauration. (ane) i g: Ausserordeotlich günstige Lage. ^H Kurse au der Wiener Börse vom 24. August 1903. «°c versteht» f!ch » und der .«loerien L°Ie» versleh, stch per LlOck MßV Geld .'Ware «o« «,l»a»e znr Zalzlun, »bernonlmenl «l!ube!l,blll,ü «W >, »<,'» »°!cl «.. w. Et.) Gilb, 4°/, ". .,,<.... .lX»u.. """lberger «ahn, Em ,»»< ,.>!<»,» SlaalNschul,» d„ ziinl»»l d»t ungarisch»« Al°n«. "/» UN», «°,dren °>? "°-p« Ull!m° . . . ,,<», ^oxeuwuhl, stku"l. u? bs. U»g,<2,.Ms.,U„, Vo,d ,»<» ,! . . -.-d»o. dt°. EUber «<»o si. . _.^. _ .,. dl°. E,allt«.0bll«. <«,.<,. 0,!l>,) ^°-§«a>'l««lll.'°«blis,°0bllg' --II I--k ^ ^"!"-«^ k,<.«,!. ^ ituu ll «M-. 204'. I^!L ^'°' .. ^ ü"U' ^ '""« ""'^ ""^ Ae!k-«c8,.U°,e 4«/, ... ,5.5,25 ,57 2ü »V° ungar. «runde»!!, ObK», 97 l.« u» b0 '/0 lroat. u»d Ilavon, de,«° «, «K >W Lb «nd«l< °ss,nll.Fnl.h»n. «/°,^°"°u «e8..«,,l,«he l»?8 , ,o?-»0 ,<»« «0 «n N^"Fl°bt««r^ . . U!».2f. , °° d°. (L,lber od,«<>,l., ,»4 - llll,- »/° »ralner iwnbe« «»leb«, ^.75 __.. «elb War, Psandbrles, ,ll. «Mrallaöfttn bl)I,v,, !,<»/« W »<> «M, i!U N.°üs«erl,L»ul«» Hup «,,st,4°/l, lW - >l»l ~ «est. ung «a»l 4U'/»jäl,l, oer! 4'V„......... l(X» ,rl,4°/° li»«90 - Vls»nb»hn,ßriV»l»zl,. Pblization»n. «erbinaudlNordblltin . kü«/«...... !84ÜN»L5Ul> Un«,«allllz, »ah«..... ,n?7b,u«7ü »°/, Uul,rlla!nsr Uaynen . W üa »« 75 zl«ls» Los» (per Oluil). «er»»««icht Uol». 8"/^ «odeurrtd!! «o l>. ,8 «u ,»8l> «ttebitlos, l(X» »^- «7», - osenei Lose 40 »..... ,«? - ,?»'- Palffy Loir 4« ,l, "ll. 54>- b5-- „ „ ung. „ „ l.» llL b« »? k^ Rudolf Lo!t 1(1 sl...... »» — ?«' - T alm-Lole 4« ll...... iiz» - ««, - ^t.-Vtnoi« Uole 40 sl, . . . »bo-- Xl«> - Wiener «°mm.°«°Ie v, I. l«?< «u - 4?L -«ewlnMch. d. 8°/°Pr 'Lchulbv, b. «obeulrebltanst,, »m. l»l>» l>U- ub'. «aib'll,« Los«..... «»'— ?»'- Velb Ware «llien. llran»p°r<'Hnt»l» n»hmung«n. »uillg-Tepl, . liNU sl. . . «2«u ««!><,-«au« u. «etr ll, . . »«? -^ »?u - >vulchl«,l,rab,l Vü, «X) fl. «M. «»»l> »»«5 dlo, dto lltt. U» lluo fl. «7? S»> -V»n»u Da«pf1chifs»hrt«'G«l»N. veNerr., «x» sl. »W, . . . «c.« — «z« - Dur «odfnb»ch<-l «..», 4nu «l 4»<» <«l> - ss«rd!nanbe'Nl,idb.l»N>, «ilenb.» »e!elllchaft »! — 4«»' - dt«. bto. M. U)2Ut»fl.O. , - Ltaal«,«se»oal»n »00 ll. G,. . »4ü 50 «4? 5»" Sübbahn »UU !l, 2.....7? - ?« Oübnoidb «erb'U. «wII,» Tramway Gf<. «teuewr .Pri». rltät» «ltie» lO« ll, . , . U2 - 6ll- Ung'gallz, l »b, «lX» fl. sllbei »W — 4<>u Ung.W,stb.(««ub'raz)»ll.E. 4Otsl«a»l ,»<> ll, . . «?i —lt?«!^> Vanlvere!», »Uieuei, l»lx» ll. . 4e»'üN 4«» 5l» Nl>dri,.«ns< . Oest., »NO fl.L. . «u« —WH-«rdl.'Uns«. !, Hand. u. »,,«<>ft. — — -- dlo, dtu, per Mlimo . . »?i» 75 s4» ?ü »reditbanl, ««!,, uiig, »W ll, . ?<>? — 7lll« - Depostlenbaiil, «ll«,, !i°/» «, ,94 - «»7» - «slb Ware Utlndellillnl. 0eft., »n« fl, , , 4<>» 50 4«s. «,0 0rsterl.hl»»nl. «ll« «4« ll »5<» ' ,-.3 - znl»ustll»«Dnl«l« »»hmungln. Vauae,,, «ll«, vst , »UU «l. . . ,«, - ,8, _ E«yd«e, «tuen» und Gtahl.Inb. in Wien llXi fl..... ,5U — ,«» - Eisenbahn»», «, fl. ,«,/. ,«,<» Kalaolarj, Llc!nl°HIen lW fl. b»l< — ^^ ^ ,,Lchlü«lmü!,l", Papiers ü. »».1 — „54 - ,,Kte»»rer»,", Papiers. U.V-«. »?« - «74 - Trifaller »nljlenn», »t!eN ?. »?« — 5««» - Waffenf,.G,,i>fl, . <<>z — ,l. 74« ?^ Vlchien. «mfteroam....... »NX «5 lSs'4» Deutlche Plütze...... ,l7»7^<,?4? Loudo«........ «!»«l«»!3»3ü «arl«......... »» u? l»b »» El. P,ler»bur«...... Dalul»n. Dulalen........ " »« l,.,? !M Franr»-Stü!le..... l» ^« ,«<>» Deutsche «eichObanlnoten . . >»/»? l,74l» Itüllentsche iUanlnoten , . . l» ,5 l»i »5 «ubtl.^tottn...... «b»'<«04»< Jfm C. Mayer Baak- ia.aa.dL TKT«cl».»l«r-<3-«Bc:h.Aft l,nH»»cli, SplUlyaaae. ______________ Privat Depots (Safe - Deposit») \a.a.t• r • 3. g- • n. • xxi. "V«r»cla.l\3.«« A• r Faitat. Vurilimi »•• Iir-Elilaiii !¦ feitt-Cmiri- itl iff Ilri-Ctiti. J^irin. 275 "SS °8a^a Zadruea ¦Äs ?f SSF« -o- v konkui'/.a o imovini «Kmetijskega drufttva v Dolenjivasi pri Kibnici» pod lirmo regislrovane zadruge z omejeno za-vezo, vpisane v zadružnem registru. (1. kr. Kodni svelnik v Hibnici gosp. ^ranc Višnikar se po tavlja za kon-kup/.nega koinisarja, gosp >d Ignaoij J'i"unf.ar, e. kr. nolar v Hibnici, pa za zaèasnega upravnika ma.se. Upniki se pozivljajo, da naj }>rftd-lagajo pri naroku, doloèenem na 2. septembra 1903, dopoldne ob 10. uri, pri o. kr. okrajni HOdniji v Kibnici, oprli na iz-kaze, sposobne za polrdilo svojih zahtev, potrdilev za(':asno imenova-nega ali pa poslavitev drugega uprav-i^ika »nase in njega namestnika ler (la izvolijo odbor upnikov. Dalje se po/ivljajo vsi, ki se ho-^•eJo laslili kake pravice kot. kon- kurzni upniki, da naj oglasijos voje (erjalve, ludi te lef'e o njih pravda, Jo 1. oktobra 1903 pri lej sodniji ali pri c. kr. okrajni sodniji v Hibnici po predpisih konkurznega reda ler da naj pred-lagajo pri naroku za likvidovanje, doloèenem na 31. oktobra 1903, dopoldne ob 9. uri, isio tarn, njibovo likvidovanje in ugof.ovljali stroAke, kalere pro-vzro(v:ita i.ako posameznim upnikom kakor ludi masi novi sklie upnikov in presoja naknadne zglasilve in so izkljuèeni od razdelitev, že oprav-Ijenib na podlagi pravilnega razdelh-nega na^rla. Upniki, ki so oglasili svoje ter-jatve ter pridejo k naroku za likvidovanje, imajo pravico, pozvafi konèno-veljavno po prosli volilvi na inesto upravnika mase, njega namestnika in odbornikov upnikov, ki so poslovali doslej, druge zaupnike. Narok za likvidovanje se doloèa h kratu za poravnavni narok. Daljna naznanila lekom konkurznega posfopanja se bodo razglašala v uradnem listu «Laibuoher Zeitung». Upniki, ki ne bivajo v Kib-nici ali njeni bližini, morajo imeno-vali v zglasilu isto lam bivajoöega poobla.šèenoa za sprejemanje vrofbe, sicer bi se postavil za nje poobla-af:enec za vroebe po predlogu konkurznega komisarja na njih nei-ar-nost. in stroftke. C. kr. okrožna sodnija v «u-Jj>[-fovem, odd. I, dne 22. avgu«»a M*-*-