Mbacher ^Z eituna? -44. Dienssag ^ den 2. Juni 1829. A n g a r n. "^em MnF^r Kui-I,- zufolge, war unser bc^ Mhmtc? Landsmann, Hr. Johann v. B esse, mit allerhöchster Genehmigung, und von mehreren Großen Ungarns patriotisch unterstützt, im Be^ griff, am 2o, d. M. von Wien nach Petersburg abzureisen, sich daselbst Hrn. Alex. v. Humboldt bei seiner Unternehmung nach dem Ural anzuschlie-sz5n, und dann,den Kaukasus zu bereisen, um dor-tige,Wohnsitze von Ungarn und deren Abkunft zu erforschen. (Ofn. u. Pest. Z.) Mach richten vom RriegsschmtMtje. So eben erhalten wir folgenden russischen Kriegsbericht, welcher im Lager von Tscherno» voda am ,,. Mai, (neuen StylZ) bekannt geinacht worden ist: ^,Dcr Übergang über die Donau wird ^uf dr?i Puncten bewerkstelliget. Eine Kavallerie Oolong ist bei Sa tu no ff über diesen Strom gegangen; das dritte Uorps hat bei Hir ßowa auf Kähnen über die! Donau gesetzt; ein Theil des zweiten (5orps wird bci Kalorafch übergehen, sobald die Brücke, die dort geschlagen werden soll, fertig seyn wird." «Die von dem Übergang übe? einen großen Fluß auf Kähnen unzertrennliche Langsamkeit hat bis jetzt dic Bereinigung dcs Haupt > Armee-E^ps Verzögert; indessen sind bereits fast sämmtliche Trup. b'cn, die dieses Corps ausmachen sollen, im Lager rerwarts von Tschernoroda versammelt. Unsere rm, «nd befindet sich auf der Höhe von Kalarascl)." «Das Hauptquartier, welches Galatz am 2g. April verlassen hatte, ist an diesem Tage nack Ct'orhary, am 3o. nach Visira, und am ,. Mai nach Pio-Pctry verlegt worden. Am 6. Mai isi es bei Hirßowa über die Donau gegangen, und nach G rap o - 6erban und am 7. nach Baltadschi verlegt worden. Am 6. ist es im Lager vorwärts vcn Tschernovoda aufgeschlagen wovdcn. Der Feind Zeigt sich noä) nirgends. Seit einigen Tagcn enthält er sich durchaus jeder Unternehmung." (Ocsi. B.) Neapel, den io. Mai. Am 6. 5. beurlüN^ ten sich, im Begviss, diese Hcmxtsiadt zu verlassen, der vormalige englische Gesandte bei der Pforte, Hr. Stratford« 6, nüln, > nd dcr Vic«? Admiral Malcolm, beim Konige und " .....^. Gcsicrn.segelte das englische Adlnii , , . , ,^ ccmmandin vom Hrn. I^dn?IonZ, von bicNgcr I^lciie ab, und nahm die Brigg Aird unter ihre Bcdeelung. Am 6. d. war eine andere englische Brigg, der Eume-lian, von hicr untor Segel gegangen. ^ (B. v. T.) F^ rankrei ch. Die vcm Hrn. Delessexs, franzcsischcn sscn« sul zu Tunis bcim Dei Zu Algier angct'nüpften Unterhandlungen sind gänzlich gcsc! eitert. Der Dei war darüber erstaunt, daß Frankreich so hartnäckig auf Genugthuung von seiner Seite beharre, daß eg gegen ihn einen Krieg fortsetze, den cr weder erregt, noch verdient labe, und nun eine Vntsclädigung von ihm fcrdcrc, welche seineHülfsquesien übcrsiei. Hen würde. Er erklärte sich, in Gholung seiner »N «stetl 7lncwort, bereit, die Kosten dieses Krieges zu bezahlen, jedoch nur bis zuin Zeitpunct wo er dcn ersten französischen Unterhändler cinpfangcn habe. Könne diese erste diplomatische Note, worauf er sich allein beziehe, Frankreichs Ansichten nicht genügen, so würde ihm dieses ohne Zweifel sehr unangenehm seon, allein er würde sich den Folgen eines Krieges unterziehen, welchen er für ungerecht hält. Am Onde befahl er dem Hrn. Deicsseps förmlich, über diesen Gegenstand in Zukunft nicht mehr mit ihm zu sprechen. Der Dei befestigt gegenwärtig die ganze Küste der Barbarei/ und, wenn Frankreich gegen ihn eine Expedition versuchen wollte, so müßte es, um dieß mit G'rfolgzu thun/ cine bedeutende Truppenzahl abschicken. Gin Seeoffizier am Bord der französischen Eskadre vor Algier schrieb unterm 21. April: „Wir erwarten mitjedem Augenblick oenBefehl, dieStadt anzugreifen. Schon habcn^nchrere kleine Gefechte siatt gehabt, welche jedoch ohne entscheidendem Resultate geblieben sind. Unsere Oökadrc besteht aus 27-Segeln, worunter 2 Linienschiffe und 9 Fre-KHhttn." ' (B. v. T.) MraWritannien. Der Courier vom n. Mai meldet aus Zeitungen von Jamaica von den ersten Tagen des AprilK, man habe dort über Havannah oie Nachricht erhalten, daß der Krieg zwischen den Bereinigten Staaten und der Republik Mexico dem Uuö-bruche nahe, oder schon wirtlich ausgcbrochen sei. Die Nord-Amerikaner halten die Provinz Teraä militairisch besetzt, und die mexicanische Regierung eine Expedition zu ihr,er Vertreibung abgeschickt. M sei zu einem Kampfe gekommen, bei welchem di? Mexicaner zurückgeschlagen worden,, und die durch ihron Grfolg ermuthigtcn Amerikaner enlschloft sen schienen, ihre neue Eroberung zu behalten. Sollte diese Nachricht sich b^Migcn (fährt der (Zouricr fort), so wird man wahrscheinlich den Angriff dem Ehrgeize deä Generals ^ackson> und seiner Neigung , sich iü Kriege zn^ crung seine.' Vaterlandes einzulassen, zus,^..^?^. ^, ' ' , ^ auä Gerechtigkeit gcgcn cen nc-«.^ ^^^^^,^n >.^ner^ ken, daß das fragliche Oreigüiz) zwar all<^dmgö, während seiner Wahl, aoer doch früher a!ä er zur Ausübung seiner Verrichtungen gelangte/ statt gefunden hat." London, i5. M.u. Die llnte^handl,ii:,)c' über Portugal, bie. tcn nur noch Iine Hanptschw^erigkcit Einwohnern) verzehrt hat. Beim Abgang der Zeitung dauerte der Brand noch fort. (Prag. Z.) Eine öffentliche Nachricht aus Warschau vsm 11. Mai sagt: ,,In Odessa wird eine Orpcdmon 'vorbereitet, deren Zwcck ein ^ycimniß isi. Es wurden 160 Schisse, welche unbeschäftigt waren für den Transport gemiethet. Die Gigner erhalten 2,5 Thaler für den Monath." (Ofn. u. Pest. Z.) Osmanuisches NeiO. Die (^^xll!,!«' <^^ ^illnc« enthält ül??r den bevorstehenden russischen Fndzug folgende'zoemcrkungen: «Die russische Arincc Y^t i!-"' ' ''''^erquariicro verlast ftn, ist auf's Neue über d> gcgangen, und hat am re6)ten Ufer wieder eiin' «..^cii^ivl,' Stellung bezogen, indem sie ihren linkm FlüM an Barna, und den rechten an M Donau lchnt. Hic Monate Mai und Imn werden das Schicksal dcs sich eröffnrndcu Feldzuges entscheiden, denn durchaus nu^ im Frühjahr kann ma" einer ?al'!!:i^en KauMerie in einem verwüsteten Lande, au )dcn ohne Culcur und Erndte, die erfor^ derU!^ ^^'pilegung verschaffen. Die Zufuhr zurG?', ünd die TWNsporte, die m^n in der Moldau und der Wallache« organisircn mag, sind k.nnn hinreichend, um den Unterhalt der Truppen zu versichern, und ^^8-den nie das nothwendige Futter liefern können, ,Mrs die russische Armee sich entschließen, bei Anfana i!irer Operatianen den Balkan zwischen Schumla "v, Meer zu übcrsteiZm, und rasch auf Adria:icpc. ,^ö »'' marschiren, und sich dabei begnügen, die Pla?^ nn dec Dona« und jcnen von Schumla bloß ^ b«odzlch^^ 2 75 und durch hinreichende Corps in Zaum zu hatten, od« wird sie das System eines methodischen Krieges bcfol-gen, indem sie die Plätze von Silistria, Gwrgcwo, Rustschuck und Widdin angreift, um in der Folge die Belagerung von Schumla zu unternehmen? Der Marsch der Russen nach Adrianopel, nach dem Golf von Oenos und nach den Dardanellen würde dcr Fiotte des Admirals Hepden diese Du»chsa,hrt ösfnen, und Konstantinopel ernstlich bedrohen. Die gleichzeitige Thätigkeit der russischen Flotten im schwarzen Meer und Archipel würden den Sultan zwingen,, sich den Gesetzen des Siegers zu unterwerfen, oder nach Asien zurückzukehren. Der Besitz der Dardanellen brachte auch noch den Vortheil mit sich, das Oberhaupt dcs ottomannischm Reiches zu isoliren, und den englischen Flotten jede Einfahrt in das weiße und in das schwänze Meer zu verwehren. Dieser Plan des Fcldzuges konnte an schnellen ,uud wichtigen Resultaten reichhaltig werden, allein die Ausführung würde zahlreiche Schwierigkeiten darbieten, und vielleicht große Gefahren nach sich ziehen. Die Operationslinie der Russen wäre lang, leicht zu beunruhigen und abzuschneiden. Ein allfälligcs für die Observationscorps der Donau-plätze und der Position von Schumla unglücklich ausfallendes Gefecht würde die Armee von Adrianopel gefährden, und sie einem gänzlichen Verderben,Preis ge-den. Wnm die Tü-rkeu, wle im verflossenen Jahr, jede Schlacht im freien Felde vermeiden, ivenn sie sich darauf beschränken, die furchtbaren Puncte, die sie besetzt halten, hartnäckig zu vertheidigen, die russische Armee in.den Flanken und im Rücken, und ihre Zufuhren anzugreifen; wcnn die kriegerischen Einwohner von Macedonien und Bosnien in die Flanken dev Feindes häufige Einfälle machen, so könnte ein so gewagtes Vordringen, wie jenes nach Adrianopel, Oenos und den Dardanellen, eine Katastrophe Herbeiführen. Der Belagcrungskricg ist gegen die Türken nicht leicht. Man erinnere sich an den langen und mörderischen Widerstand von Varna, das sich nicht ehcr ergab, als bis es in Asche gelegt word«» war. Hinter den armseligen Verschanzungcn find die Türken fürchterlich. Die Russen könnten leicht die Lehrmeister der Türken werden, so wie es die Schweden einst der Moskowiter geworden sind. Werden Clima und Krankheiten die russische Armee mehr schonen? Hoffen darf man es, «der unklug wäre es, darauf zu zählen.« (V. v. T.) Von der serbischen Gränze, 5. Mm. Nach cmem Schreiben aus Sophia vom 2. Mai herrscht zu Konsiantincpcl die Meinung, die Nüssen beabsichtigten eine Landung auf dcr asiatischen Küsic des schwarzen Meeres, und der Angriff cms Sizeboli sei nur zur Maskirung-dieses Vorhabens NNd der zu Odessa getroffenen Anstalten erfolgt. Die türkische Flotte soll dahcr auf das Schleunig' sie ausgerüstet., und nach dem schwarzen Meere Seschickt" werden, denn die ottomannische Ncgie« rung furchtet nichts mehr, als die Erscheinung cmcv ansehnlichen feindliche!' ()evps in dcr Nähe der Schlssscr auf derZMischcn Eme ecs Bosphe» rus, wodurch nicht allein die Hauptstadt m- Schrecken gesetzt, sondern auch die Hülfsmittel zur Ver. theidigung der europäischen Provinzen erschwert wcroen würden. Gin solches Unternehmen sollen die sachkundigsten Militärs, deren es jetzt bei den Türken viele gibt, für die gefährlichste Maßregel hatten, wodurch der Feind, ohne im Geringsten compromittirt zu werden, leicht, und ohne die Schwierigke'tten, welche ihn an dcr Donau erwar» ten, die größten Resultate erzwingen könnte, denn die russischen in Asien gelandeten Truppen würden weder durch die Einwirkung des Elima's, noch durch Krankheiten und Mangel m dieser fruchtbaren Gegend leiden, und hätten selbst im schlimmsten Falle einen sichern Rückzug auf ihre Schiffe oder zu Lande zu dem Eorps dcs Generals Pcis-kewitsch, . Iassy, 6. Mai. Den neuesten Nachrichten aus Bulgarien zufolge hahcn die Kriegsoperationen daselbst ihren 'Anfang genommen. Der Oberbefehlshaber der zweite!« Armee, General Graf Die-bttsch, hatte ein bedeutendes Truppencorps bei Hir-sova über die Donau setzen lassen, um auf dem rechten Ufer dieses Stromes gcgen, Silisiria vorzu. rücken. Auf dic Kun d e h i c r v c n soll KutschuH Ahmed Pascha, Befehlshaber von Silisiria, den (Zntschlusz gefaßt haben, dem Feinde cntgcgcp zu gehen. Bci Czcrnavoda/wo die beiderseitigen (Zorps auf einander siie^cn, soll es zu einer blutigen Affaire gctcmmen seyn, in welcher die Türken die Oberhand behalten, und ihre Gegner bis gegen Hirfcva Zurückgedrängt hätten. Der beiderseitige Bc^lnst nird alv sehr beträchtlich angegeben, na> memnch sollen die Nüssen viele Gefangene uyS ui tcr Dcnau Ertrunkene verloren haben. Doch deoarf dlcß Alles noch fthr der Bestätigung. Gleich, zcilig heißt es ferner, hätten die Türken Bald« schlt, zwischen Varna und Kavarna, überfallen und befetzt, und General Roch sei auf die Nach, richt von diesem Nbcrfalle mit 5ooo Mann von Varna aufgebrochen, um den Feind wieder aus Baldschik zu vertreiben- — Traurig lauten die Nachrichten aus der Wallach?, über die in diesem Fürstenthumc täglich mehr überHand nehmendkn Krankheiten. Konsia n tinopcl, 29. April. Gestern ist ein Theil der türkischen Flotte nach dem schwarzen Mecre ant^mufcn, heute oder morgen folgt ihr dcr Üb, Sultan «' , ,, h^^i, V^« läung ^>l. ^..un,^ .^schism z!cz^ ^Ujutt'kre llhM' i^6 gehen, um dort zu verweilen oder nach Umständen nachKaraburnu am schwanen Meere anfzudre'den. Schon scit »4 Tagen erhält sich das Gerücht, daß Rußland in Schumla neue Eröffnungen gemacht habe, und jetzt heißt es, obwohl unverbürgt, daß der StaatZrath Anton Fonton ron Gallacz daselbst eingetroffen sei, und mit dem Graßwessier unterhandle. Gewiß ist, daß der Wessier Berichte hie-ker gesandt hat, in deren Folge der Reiä-Gffcndi sehr beschäftigt schien. Auch sind mehrere gefangene russische OssceiersdiöserTage freigegeben worden. Dis Vorsichtsmaßregeln zu Aufrechthaltung der Ordnung wegen des Brodmangels dauern fort. Konsiantinopel, 25. 2lpril. (Aus einem Handclsschrciben.) Am , i. d. wurden um 5 und 7 Uhr zwel heftige Erdstöße verspürt, wodurch am nähmlichen Tage (Javalla und vorzüglich ^kcres zer» siort wurden. Auch LagoZ, Orfans und 7l.driano< pel sollen gelitten haben, und viele Einwohner nebst einer Menge Vieh umgekommen seyn. — Die türkische Flotte ist znm Auslaufen bereit; da sie Lootsen für das schwarze Meer und für den Archipel einnahm, so sind die Meinungen über ibrc Bestimmung getheilt. (Allg. Z.) Pariser Blätter schreiben au3 Mod?!! vo;n i5. April: „Der Graf Sapodisirias, welcher Mo-rea bereist, isi von (^oron hier angekomn^üi und wurde mit 2i Kanonenfthüssen begrüßt. M^ schall Maison ließ die Truppcn unter die WM'!', treten und empfing d,cn Präsidelitcn unter den ?^e;:oer Stadt. Am i2. speist? (^podistrias i,^ Äc'^i^nng des Griechengeneralv Nilitaö dcliN Marschanc, w^ cher die Generale Durieux, Schneider und Terel, so wie die Obristen Fabvicr und Bori de Sain^-Vin^ cent eingeladen hatte. Obrist Fabvier ist gesonnen, tzas Innere desPeloponneses zu bereisen, und dann eine Zeit lang zu Patras von seinen großen Beschwerden auszuruhen. Am 14. reiste der Präsident?on hier zu Lande nach Navarin. M«v begleitete wn bi5 7!N^, Stadtthor, uno lein ^^iicral-siab eine halbe Tmu^c weit. In Nauarui ist eine russische Fregatte zu des Pväsidentetl Verfügungen, welche ihn morgen nachPatras bringet. Man sagt, MarschaN M^n''-' "> '? sicb von hier ans nach Ko-vinth begeben, u^.'lli^e von der Seiie von Megäre er kennen l^-cn roill; vcr ^^>e Ma^'s zürftc er schwerlich nach Frankreich zurückkommen." N a H d c n^, C 0 urrier de Crayrns w a r e n, am 2. April zwei russische Linienschiffe, welche ihre Richmng nack Tenedos nahincn, an der Insel Vif» telin vovüdergcscgel' " ' zuvor war eine von Porös kommende rUi,. /. ,r?gatte, welcdc dieselbe Nichtung verfolgte, am 5oo Kopfe betragen haben, und darunter sollen 5o->Streitergewese:zs?yn. Vermöge der abgeschlossenen Oc>piwlatlon wurde ein Theil der Besatzung nach Albanien, der andere nach Smyrna trcmsportirt. Man spricht Wor-Pa« scha, der Commandant Lepcnttos, welcher es ss lange hindurch mit Hartnäckigkeit vertheid^ec i..c' lc, sei verwundet worden. Bei Makrinoro haben sich bci)c!tt'nde qrii5-chischc^Strcitkräfte zttsaminengezoge'n, mit dcnen sich auch der größte Theil jenes (Zorps vcrcinigte/ welches zu Lcpaitto'sBlockade verwendet wuroe. Dagegen haben sich nun auch die Türken beiläufig 2^,« Mann siark, in dessen Nähe Zur Beobachtung der Bewegungen des griechischen Heeres eingefunden. In der Nähe von Roville (in Frankreick) sind die Schwalben, die schcn zu Anfang Aprils gekommen waren, zu Anfang Mai vor Hunger umgekommen, indem die Witterung noch so kalt war, daß sie vergebens nach Mucken und andern Inseln, ^e ihre Nahrung ausmachen, smbten. Man singet >^cse armen Vögel in großer Anzahl auf den Fel. d e r n, V) i c se n u nd in der Näbe der W 0 b n rl z l g c i i todt umherliegen. Die Landbewohner wissen sich keines ähnlichen Vorfalls zu erinnern. Fn London hat man aus Südamerika eine Fru5t erhalten, die n?ch nahrhafter als die Kar. teffeln se^n soll, und in den Gsbirgsgea.endcn der kolumbischcn Provinz (Zundi^üamarca wächst. Sie bemt 2lrraeaä)a und ist in Jamaica bereits einhei. mifch gemacht. Redacteur: M-. Uav. Heinrich. Verleger: Mnz^ M. EMrr v. Rleinmazzr.