Nr. 23 Montag, 29. Jänner 1917. 136. Jahrgang. ' «« ,« ^er «eilen !» d. a'»^" per '>Ne ^ >>: be« »tttn-n l«^»>tch°lun8e" ver Zeile 8 d. Telephon-Dlr. de? Kedaktwn 52. Amtlicher Geil. Nach dem Amtsblatte zur «Wiener Zeituna. vom 13 16 ,7 u?k"l Männer 191? (Nr.", li, ,2 und U,) wurde d,e Nei"e v« reitu.g folgender Preßerzeussnisse verboten: .Xouv.n.» "Xtsi'ii"« I<>ll'cwr8«oi««8. 1917, Verlag "^r^'^i^ für die Schweiz., «r^'«^«'^ Verlag S. T. Witlovski in ^"^"" . ^^ Borkänlpfcrin.. Druck: Genosscnschaftsdruckerei '" ^lj.^l^tin äl-8 N»tjnnkljt68 »«<>i,P« «»sil,»l, gedruckt in Florenz im Jahre ,9"b .In Ooll^io» von ?lnna Bertua Gentile, gedruckt m der I'iposssa«» (^»» «äitrie« ^»äl!llH in 8«»trcs über die Fricdensftagc. Der ..Vasler Anzeiger" gibt Äußerungen wieder, die der ehemalige Präsident der französischen ''ieftublil, Aimand Falli^rcs, zum Professor der Sorbonne Edmond DÄsart übrr die Fricdcnssrage abmacht hati Das deutsche Friedensangebot - so sagte Fallens — ist ernsthaft gemeint. Daitschland will keine Eroberungen machen, es kämpft ohne An nexionsae danken, wenn nran den Versicherungen der dculsclM Regierung glauben darf. Ich glaube, daß sich Deutschland und Rußland übcr Polen unschwrr werden verständigen können, wenn erst von russischer Seite der Wille zur Verständigung vorhanden ist. Von Deutschland liessen leine Hemmungen bor, wenn j yt der Fiicdc, geschlossen werden sollte. Für Frankreich, " ß-lt seiner ungeheuren Machtmittel diesen Kricy führt. Wir Franzosen ^ so fuhr FaM'res fort - könnm einen verlorenen Krkq schneller überwinden als England. Wir sind nicht in erster Linie Kolonialmacht und unsere Po-litil bewegt sich im (Gegensatz zur englischen in cinf'chcüen Linien. Der yanze kunstvolle Vau des englischen Welt-staatcs dagegen muß m sich zusammenfallen, wenn. ihm ein Eckstein des Fundamentes entzogen wird. Dieser Eckstein ist der Glaube der Welt cm Englands Nnb^si gliar-leit. Ein nicht gewonnener Krica, ist für Enlz/and ein verlorener Krieg. Von diesem Gesichtspunkte aus alll> ^st d car,5 mehr sir englische als für französische Interessen weiterkämpft; aber daran ist vielleicht das schuld, >naS der „Intransigcant" anläßlich einer Besprechung d-r Ne- Treibende Kräfte. Roman von E. Grubowsli. '66 HortiehuNss.» 'tachdruct v^l»«sn) In diese Pein und Unruhe« tam ganz plötzlich erne Unterbrechung. Von den jungen, sscladencn Burschen hatte einer offenbar uerMcn, wo er sich befand. Er fing an, laut zu singen und ziemlich herbe Anspielungen aus das Brautpaar zu machen. Darüber gab es Verdruß unter den alten Bauem, die sehr wohl wußten, was sie den Gastgebern schMetcn. .Hsü, Franccl," rief ein alter Slowak mit langen, butterst!änzcndcn Haaren dein Trunlknen zu, „cs uarter Euch draußen ein Kamerad." Da wurde der Bursche rasch nuchien,, warf «inen langen Blick auf die reichb-esctztc Tafel und ging mit ge-scnttem Haupte hinaus. Der Neinc Zwisäxnfall halln die Aufmerffamteit Scfias vcm ihrem 'Tischhcrrn abgelenkt, stc erhob sich, ging zu einigen alwn Bäuerinnen, fmntc hier und dort nach dem Befinden und packtc Nucheu für die Gäste ein. Da legte sich auch Antons Erregung. Am Abend bedankten sick die Leute in ihvcr umständlichen, :l»rlreichen Art für die genossene Gastfreiheit. Der ganze Hochzcits-z»g ging nach der Schenke, in der die Mäoel und oie Nukschen des Dorfes fcho,, warteten. Die alten Lmte aber faß.'nd'te dcr Juli. Heiß, trocken war das Jahr. Die Erde rissig, das Korn verbrannt. Im Volle herrschte Not und Trauer. Die Mühlenwirtschaft hatte feuchten Grund, künstliche Bewässerung tat das ihrige Frischer stand hier d!< Frucht, frischn dic Weide für das Vieh. Die noch vorhandenen Fultcrvcxrrate des letz ten Jahres gestatteten die volle Viehhaltung. Nicht ein Stück wurde aus Zwang vcräußcit. Neidisch sah das sonst genügsaine, und gutmütige Volk men. Die Hände ballten sich, der Mund des Volles wmdc bitter. „Die Fremde! Alles Gedeihen bannt sie an die Mühle. Die Frau mit der gelben Katze und den ge00.000 Mann bei uns sk'hen hat, gegen eine Macht, die imstande wäre . . ." Das Nasser Blatt knüpft d.aran/ die Vemerllmg.- ..Was! der .Intrausigeaut' damit meint, sagt er uichl, ab^'r wir brauchen cs wohl nicht hinzuzufügen," Politische Uebersicht. Laiba ch, 28. Jänner. Der Obmauu des lroatisch-sloucuisclM Reichsrats-llubs Abg. Dr. Koro-cc hat unter dem 19. d. M. das nachfolgende Schreiben an den Minister des äußern Grafen (szernin gcrichtU: Gute Exzellenz! Als Obmann des kroatisch-slovcnischcn Reichsratsllubs nehme ich mir die Ehre, Eure Exzellenz im Namen des vom Klub rcir-tretenen rroatiscli-slovenischen Volkes zn versichern, daß die heuchlerische Versicherung der Entente an Mister Vitson wegen Acfteiung der Slaven in Österreich bei den Südslauen nur Entrüstung hervorgerufen hat, da unser kroatischslovenisch^s Voll, wie immer, so auch jctzl, sest und ganz entschlossen ist, in Not und Tod der Monarchie und dein erhabenen Hcrrscherhanse der Habsburger treu und ergeben zu bleiben. Zugleich bitte ich Eure Exzellenz, von dieser unserer Versicherung nach eigenem Gutdünken jeden beliebigen und ratsamen Gebrauch machen zu wollcn. Mit dem Ausdrucke ergebenster Hochachtung Koro^cc. Ans dem gleiche,, Anlaß hat der Landeshauptmann im Herzogtum? Krnin Dr. Ivan 8ufter^ü-an den Minister des Äußern unter dem 22. d. M. nacl>-folgendc Zuschrift gerichtet Eure Exzclknz! Die Antwortnote der Entente an Herrn Wilson, worin die Befreiung der österreichischen Slaven von der „Fremdherrschaft" als Kricgsziel unserer Feinde bezeichnet wird, scheint mir richtig dahin interpretiert zu werden, daß unter „Slaven" ciaMlich die Südslaven zu verstehen seien, da ja die Ezechcn und Slooakc» besonders erwähnt sind. T>as stovemsche Volk protestiert mit aller Entschiedenheit, daß es in dei/Enwitenote implicite als Vorwand für die Fortsetzung dieses abscheulichen Krieges mißbraucht wird. Das slovenischc Volk lebt unter keinerlei Fremdherrschaft, sondern unter der angcstammtm Herrschaft der Habsburger Dynastie, diartei in Kram, der stärksten Parteiorganisation der österreichischen Südslaven, als auch im Namcn aller Slovenen dcs Landes Kram als dessen autonomes Oberhaupt abzugeben und weiß mich überdies eins mit den notorischen Gesinnungen des ganze,, kroatisch slovenischen Voltes, in dessen vordersten Reihen ich seit nahczu drei Jahrzehnten im öffentlichen Leben kämpfe und arbeite. Empfangen Eure Exzellenz die Versicherung meiner vollkommenst',, Hochachtung und aufrichtigen Verehrung. Dr. Ivan ^ustcr^u-, Landeshauptmann im Herzogtum Kram. Der Deutsche Kronprinz ist zum General der Infanterie befördert worden. Der Deutsche Kaiser hat dem Ersten Generalauartier-meister General der Infanterie Ludenoorff das Verdlcnst-kreuz für Kriegshilfsdienst verliehen. Das Wolff-Vurcan meldet vom 27. d. M.: Der deutsche Vorstoß im Südwesten von Nia.a wird siegreich fortgesetzt. Am 24. stürmten nach kräftiger Artillerievor-hereitung ostpreußische Truppen heldenmütig die russischen Stellungen westlich und nordwestlich Kaluzen. Im Sutnpfgelände dieses Frontabschnittes gibt es keine eigentlichen Schützengräben. Die Stellungen werden mit Baumstämmen und sonstigem Material aus Su.nftsboden errichtet. Frisch hcrangesührte russische fräste verlang samten vorübergehend den Vormarsch der deutschen Stunnkcolonnen, denen es indessen gelang, m einen feindlichen Laufgraben bis ,^/2 Kilometer nördlich vom Rohne vorzudringen, wodurch die Russen gezwungen wurden, nach Norden auszuweichen. Wie an dern vergangenen Tage waren die Verluste der Russen außerordentlich schwer. Von einem russischen Regiment sind nach übeieinstilmnenden Gllfangmenaussagen höchstens drei Offiziere und 400 Mann mit dem Leben davonge?>m-men. Die meisten wurden durch Artilleriefeucr in ihrcn Stellungen getätet oder verschüttet. Die Gefangen m er-llärten, daß sie seit zwei Tagen ohne jede Nahrung warm und viele ihrer Kameraden gemeutert hätten. Ostlich der Aa griffen dir Russen fünfmal äußerst b/siia, an, wurden jedoch mit schweren Verlusten abgewiesen, Giolitti wurde in Rom vom König cmpfangcn. Der .König ist am 26. d. M. ins Hauptquartier zurückgekehrt. — Die Zensur schränkt die Angriffe der wenigen interventionistischen Blätter ein, die noch nicht spontan davon ablassen möchwn, gegen Giolittis Person und Politik zu hetzen. In, französischen Senat machte Senator Cazcncuue bei der Verhandlung über die Interpellationen, betreffend Maßregln zur Verschärfung der Blockade ssegen Deutschland und zur Verhinderung der Ausfuhr von für^ die Landesverteidigung unentbehrlichen Landes erzeug-mssen darauf aufmerksam, t>aß Frankreich, otM es zu wollen, Deutschland mit Tierlnochen und Seife versorgt, und zwar durch Vermittlung der Schlveiz. und verlangte die Verschärfung der Blockade in dieser Hinsicht. Namens dcr Regierung setzte Minister Den'iö-ssochin die Schwierigkeiten einer vollständigen Blockade auseinander, erklärte aber, daß die Verträge mit der Schweiz genügende Bürgschaften böten. Die Versorgung Deutschlands mit Blei und Kupfer durch Vermittlung der Schweiz sei unwahrscheinlich. Er schloß: Wir müssen die »öltcrrechtlich als zulässig anerkannte Waffe der Blockade ausnützen. Wenn wir Deutschland durch Hunger zu bezwingen suchen, so geschicht das, um die Freiheit unseres Vaterlandes zu sichern, Dic Deutschen Wagen, daß wir sie massenweise hinmorden wollen, aber zu unrecht, da sie die zynischm Grundsätze Bernhardts und Tretschkcs anwenden. Wir aber bleiben den liberalen Ideen treu, die stets die unsrigen waren. Das soll jedoch nicht hindnu, uns mit allen rechtmäßigen Waffen, auch oer Blockade, zu verteidigen — Aus Ersuchen dcs Ministers wurde die einfache Tagesordnung angenommen. Dcr Hcercsausschuß dcr französischen Kammer hat alle bisher geprüften Llnträqc zum Nachmustcruna.sn.csei, vcrwmsen. In einer Unterredung mit einem Mitarbeiter des „Petit Parisicn" erklärte Ministerpräsident Pa^i<- u. a.: Augenblicklich lrmut die Alliierten und die Serben keine Frage. Wenn der Zeitpunkt zur Erörterung aller schwebenden Problem? getommcn sein wird, werden wir nach meiner Überzeugung für die Zutunft eine der Gesamt-tM der Alliierten günstige Lösung finden. Wir. wünschen eine lange FriedcWdaucr, zu deren Erreichung die Alliierten, wenn sie das Nationalilälcnprmzift ansprechen wollen, ihre Wünsche mäßigen müssen, denn üb?rmns;i';e Forderungen würden den Ideen zuwiderlaufen, die uns in diesem Kriege loiten. Diese Stelle wird von dem „Petit Parisien" durch Sperrdruck hervorgehubrn. „Daily Chronicle" schreibt, es sei so gut wie sicher, daß der Feind ebenso schnell, wahrscheinlich noch schneller, neue U-Äoote bmw, als sie vernichtet würden. Der Verlust an Schiffsraum bei den Alliierten nehme in der letzten Zeit wieder zu; man w»c!rde aber in dcr Lage sein, die Lücke auszufüllen. Man müsse vor allen, die dor Han-dclsflottc einverleibten internierten feindlichen Schiffe und die im Nau befindlichen Schiffe berücksichtige!!. Dann seien im Auftrage der Regierung 40 bis 50 große Schiffe am Clyde und auf den Werften der Nordosttüste auf Kiel gelegt worden, die zusammen r>inc halbe Million Tonnen darstellen. Die Arbeit sei besser o>rnmnsiert, und die Stahlerzeugung sei durch eine» Anzahl neuer Hochöfen vermehrt worden. Dadurch«, daß jetzt Deckladungen gestattet seien, sei mit eimm Federstrich eine halbe Million Tonnen der englischen Handelsflotte zugefügt worden. Außerdem würden Personend.amftfer, die sich im Bau befinden in Frachldamftfer umgebaut. Das Blatt emp-fiehlt die Einführung des Stücksystems, wodurch die Arbeiter angespornt würden, mehr zu leisten, und den Hau von Standardschifse,,. Das Blatt glaubt, daß bei Befolgung dieser Methoden noch in diesem Jahre die Tonnenzahl um 1,200.000 Tonnen vergrößert werden könnt?!. Aus Kopenhagen wird gemeldet: „Sozialoemotratcn" schreibt: Die neutralen Länder haben allen Grurw, mit der Art und Wc>ise unzufrieden zu sein, mit der Cnsslnnd für alle Nachrichten, die von Amerika nach txm neutralen Ländern Europas gehen, als Obcrzensor auftritt. Die Fricdensnote Wilsons erhielten wir in unvollständiger, schlechter Wiedergab?, einen Tag nach der Veröffentlichung in der amerikanischen Prejsc. Gleichzeitig 'ürd crnachläs sigte Kinder zu erstrecken haben, insoweit für sic nicht etwa ein geeigneter Einzclvormund zur Versülmnq steht. Davon.wird auch bei Bestimmung dcr territorialen Aus-dehmms,' dcs Kreises auszugehen sein. Es werden daher dem Genemluormundc, wie bisher dcn Sammolvcnini'm dcrn, nicht bloß Vormundschaften über Kinder der er-wähnten Kategorien mis dcr Stadt Laibach, sondern auch aus den Vororten, nämlich OberNi^ta, Moste, Sclo, Udmat, Waitsch und Glcinitz, übertragen werden. Diesc Ortc^ sind an der Peripherie der Stadt gelegen, hängen mit ihr enge zusammen, tragen deshalb auch den Choral ter dcs aus^cnzcnden Stadtgebietes und können um so weniger ausgeschieden wcrdcn, als bei der darm zahlreich vertretenen fluktuierenden Arbeitsbcvölterunc, nach den bisherigen Erfahrungen die Einzelvcmnundschasjt unzulänglich ist und die Einführung der Gcneralvor-mundschnft als dringendes Bedürfnis sich darstellt. Die territoriale Wirksamkeit dcr Gencru'lvormund-' schaft wird sich dem Gesagten nach über den Polizeirayo,, Laibach mit Ausschluß der mit dcr Stadt olmehin nicht z»,f.anunenhäna,cnden Ortschaften Dravlj-rica, Kosczc, Pre^iajn, Zaftu.^c, Hrastje, St. Martin, Obrijc mit ausschließlich oder doch vorwiegend bäuerlicher Bevölkerung erstrecken. Die» Übertragung der Vormundschaft an den Gelle-ralvormund, für den die allgemeinen Bestimmungen des bürgerlichen Rechtes über die Pflichten dcs Vormunde und über die Führung dcr Vormundschaft bindend sind, geschieht wie bei der Einzaft von Fall zu Fall. tz 2 der Durchsührunasverordmmg läßt zwar eine Ausnahme zu, wonach über Antrag der Gemeinde odn eincr Körperschaft, die eine Generalvormmidschaft er richtete, der Genchtshofprasibcnt im Einvernehmen mit dcr politischen Behörde anordnen lann, daß dem Generalvormund über alle oder über bestimmte Gruppen unehelicher Kinder in seinem Sprengel, die keinen gesetzlichen Vertreter haben und aus die sich die Führung der Generalvormundschaft erstrecken soll. ein für allemal über^ tragen wild. Allein füc eine Antragstellung in Weser Richtuung ist vorläufig tcin tatsächliches Bedürfnis nicht vorhanden. (Schluß folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 23____________________________149_________,_______________29. Jänner 1917 «Vurbercitun« de.) Frühjahroanlmuco.j Am Ä). d. M. fand unter Vorsitz des ^cllioiwrtx'ss Dr. Ritter von (5rtl eine vom Ackerbcnmiiuislcnum ^inbonisene Konscrenz dcr Verlreicr der landwirtschaftliche Haupt-lörperschaflen statt, wclclic den Zlvrcl verfolgte, die Land-Wirte iidcr die von, Ackerbauminist.rinm zur Durchsicht ning des Fühjahrandcnics gtrofamtniaMalnintmatniat ning des Frühjahranbancs getroffenen Maßnahmen zu informieren und Anreglingcn, betreffend etwa noch gung landwirtschaftlicher Maschinen wurde uom Aclerbaunnnistcrium m i^ der Misc gefördert, und es habe das Ackccbauniiniste-rium zu dicftiM Zwecte ein Komilee für Angelegenheiten des lmidwlrtschnsllichcn Maschinc-iwcscns gefchafjcn, dem auch Vertreter der Maschinenindustric angehören. Untcr Mitwirkung dieses Komitees werde auch eine Vorrats lNlfnahmc dcr lundwirlfchaftl>ä>cn Mafchincn eingeleitet und eine gewisse Evidenthaltung der Preisc versucht nierden. Für die genügende und rasche Neistcllnng dcr Brennstoffe für dcn Motvrenbctrieh (Kohle, Benzin, Benzol) wcr^ Sorge getragen werden. Ten l^cgenstand gröhln Fürsorge des Ackerballministeriums werdl.' die Saatgutbcschafsüng bilden, und es seien im Einvernehmen mil dem Vollscrnährungsamt alle Verfügungen gc-lroffcn worden, um eine rechtzeitige Zuschiebung ues in einzelnen Oebicten nicht vorhandenen Saatgutes und dessen richtige Auswahl zu gewährleisten. Tic Kunst-dimgerpröisc seien zwischen den Industncunternehmun-gen und den landwirtMstlichcn Organisationen unter Vermittlung dcs Ackerbullministeriums vereinbart norden, welches in jeder Weise bemüht sei, die Kunstdünger-produslion zu fördcni. Aus 0>rund dieser sachlichen Vor-uusss:tz>!»sscn hoffe dac, Ack^rtxulni'iniste'rilini, daß dcr Frühjlihlsanban i» oolltommcn btfricdigendcr Weise cr-solgen »vcrdc. Irgend welche auf cinen Produttionszwang ctleesamenhandel in Wicn^ ist für oas Lan^ Krain die l. t. Llindw ill schastHgc sell schaft ftr ilrain in Laibach, die im Namen dcr Wiener Zentrale im Lande di< Funktionen diefer ausübt. Die l. l. Land.oirtschafts aescllschaft für Krain stellt verläßlichen Einlaufen, von NoMccsmnen Einlaufsl>gilimalionen aus, und zwar für den Eintauf des Rottleesamcne bei dcn Produzenten nnd zum Verlause ausschließlich nur an di.Mitglied« des Krieksvcrbandcs. Die Landwirtschaflsgesellschaft isl eben« falls befugt, Transporlbcwilliüuagen auf E'scnbahn.i, für Noltleesamen im Sinne l>c,r diesbezüglichen Mini-sleiialverordnung auszufolgen. Mitglieder des Kriegs-verrnndes fnr den Rottleesamcnhandcl sind in Krain^ die l. k. Landwiltschafwgcscllschasl fm Kmin, die Go-spodarsta zveza, A. Ebcnspanger, KlMl ä: Komp.. I. Knez, Franz PogaÄül, Sever K Urbant<-, WilMm Striicherz, Adolf Lorant, alle in Laibach. und I. nnd S. Majdiö in Kvainburß. ^Zuwendungen nn die (»lrndar««eric.! Das Ver ordnungsblatt für dic l^endarmcr!c cntbält eine N'roro^ uuug, nach der, ähnlich d.'r Verordnung bezngliäi der außerordentlichen Zulagen an die Sia.iei ciner Iahrcslöhnnny von mindestens 1400 K 264 K, 34ft K, 408 K und 43l) K. Gendarmeriepcrsomn, denm eine Iahrrszulage gebührt, di? geringer ist als die bis» heriftt „besondere Zulage" im Iahrcsausmaß.' von .'73 Kronen 75 Heller, wird eine Ergänzungszulage in dcr Höhe dieser Differenz zuerkannt. Ebenso lmroen für dic Zeit vom l. Dezember 1916 bis Ende Dezember 1'N7 die Dicnsriaxcn, die von dm» Aktivitätsbezügen dcr Ve Zirksk und C,1abswachtinj^ist^.'r im Abgugsnxge, einzii' heben sind, vo,n Staat znr Zahlung übernommen. — (Teilweise Freiet«, von Saccharin.) Wie die „Zeit" aus dcm Volt^rnährungöamtc erfährt, dürfte g?. j gen Mitte Februar die Norordnung erscheinen, daß m den Kaffcchäui^n statt Zucker Saccharin uerabirc'ichl U'ird. Einc allgemeine Freigabe von Saccharin sür den Konsum isl nicht gepwnt. Im Znsammenhang'.- damit isl auch cinc weilen, Eii'.schlänlung dcr Znckcrabgabc a,c-plant. Nlich der lcilweisen Saccharin frei gäbe wird Saccharin mich in dcr Zuckciwar'.'nmdustric cine Nolle spie-tin. Nur die Marmeladencrzcucmng dürftc auch fernerhin inil der nötigen Zuckcrmcnge liMrstüht werden. Saccharin dürfte »ach der Freigabe auch in geringeren Mengen i,' Apotheken nnd Drogcngcschäften erhältlich scin. — ^tzriegcllod.) Der Philologieprofessor a»n Ttaats-g»»masium in Nudolfswcrt und Oberleutnant der Nc^ st>rvc Max E e v c l ist in Muntacs, wohin cr wcgcn ciiler schweren an dcr russischen Front erlittenen Verletzung gebracht worden war, gestorben. Der Heimgegangene war s'^t Kr'icgsbeginn an dcn verschiedensten Fronten im Felde gestanden. — (Eine Vamarilerspende. Der Vemmtlunysstelk sür (Aörzer Flüchtlinge in Laibach ist vom hochwürdigslcn Gurter Ordinariat in Klagensmt tin namhisier Betrag zugclommcn, der über Erlliß vom 29. August v, I. !»ei den am l'.x Otiobcr 19l6 in den Kirchen der genannlcn Diözese abgehauenen Kollekten zu Gunsten der Görzcr FlüchNinHc gcsanuuelt wurde. Die Vermittlungsstelle jür Gürzer Flüchtlinge in Laibach siebt sich danlbar ucrpflich. l>ct, dem hochwürdiystcn Ordinariate sür diese samaril^-nische Gewogenheit aufo wärmste zu danten. tulatori«»ns fm' Krionerwitwru» cräfftlel iin M«»,»nt Fcvnmr t".n zweiten Knrs für Wirtsäiaftsbcamtinuen an Spitüus-c><^cichnet besucht, die Stimmung dank der launigen Vor lragsweisc des Herrn Nctta bis zum Schlüsse angeregt. - (Todesfall.) D«s Kaiser Franz Ioseph-Iubiläums-theater hat einen schweren Vertust erlitten. Der Schau spieler und Spielleiter Herr Julius Sodet ift gestern imcli schwcrem beiden eincr tückischen Krankheit erlegen, c^in begabter Künstler, cin wack-rer ,^amciad, ein lieff« licr Mensch ist vorzeitig hcimaeaanaen unt> alle, ine ihm lxihestandcn, »oeroen ihm ein loarmcs, aufrichNyes a^den^ len bewabren. Die Nccroiguna, findet morgcn um halb -1 Uhr ncichmiltago vom hiesigen Lracht, ^Dao Fleisch vv« zwei Schweinen g«ftohlen> Der Besitzerin Ursula Marci'' in Ratet wurde das ,'!,re Angehörigen heimtamcn, nxu dcr Täler mit drm ^lde verculs verschwunden. (Unfälle., Der >4 I.chre alle Bejih.'^'ohn Slc-nislaus Mulc in Scheraunitz, i^jenieinde, Zirlnitz, stürzte beim Rodcln und fiel so unglücklich, daß er sich dcn reck' lcn Obcrschentel brach. — Dir H) Jahre alt? Arbeiterin Antonia Poga^ar aus Waitsch wollte diesertoge auf dem hiesigen HaupHiahnhofe ein Piitrolrumgefäß über dic Strecke tragen, glitt aber a,ue> und fiel rücklings auf oic Schienr. Sie zog fich cinen Bruch der Wirbelsäule , wir schwere Kopfverletzungen zu. „Unser Siegeszuq in Rumänien" im Ail«. Dieser altuellc Film lomml nur noch heulc bei allen Vorstellun fzcn im Kino (srntral im iiandeölheater zur Vorführung. Tcr großartige Aueftattunstsftlm „Kleoputra u^>er Dir Herrin dee^ Nils" wird nur noch heute um 'i Uhr nachmittags im Kino Central im Lande«theater gezeigt. Dauer der Vorstellung zwei Stunden. „Mirlo Pasqua" im Kino Eennal im L«»deScheater. Dieses wieder von Direktor von Worringen, dem N«' gisscur dcs Ärtur Imhoff, infzenwrte Drama stellt gleichfalls einen höchst eigentümlichen Charakter in dcn Mittel puntt dcr Ereignisse, nämlich einen Abenteurer, der sein Wissen an einem Verbrechen zu einer Erpressung an einen, jungen Mädchen benutzt, das durch diese gezwungen, seine Gattin wird. Er ist aber eigentlich kein schlecht ter Mensch, nur ein rücksichtsloser Knecht seiner ^Leiden-schaft, der an der Liebc zu der Tochter semes Feindes zugrunde geht. Die Hauptpcrsomn werden durch Josef Mein »nd Lotte Neumann glänzend verkörpert, namentlich die letztere hat sich immcir mehr zu einer allerersten Darstellerin entwickelt. Tie Vorstellungen finden nur noch hellte Montag um 5, 7 und 9 Uhr abends im Kino ventral im Landcethcater statt. — Morgen Erna Morena im Lcbensbildc „Die Hwillingsschwefter". „Hoffmanns l5rzählun«cn" im Kino Ieal. Morgen Dienstag dcn .M d. M. bis Frcitag den 2. Februar l> ur vier Tage) wi.rd im Kino Ioe<ü dci größte Schlia-r oer Saison „Hoffmanns Erzählungen", ein Spi l in e,mm Vorspiel und vier Akten, vorgeführt. Frei bcarbeilel nach der glcjchlmlnigen Oper von Fritz Friedmann, Freoerlai l.nd Ricwd Oswald. In den Hauptrollen ^"ch Ka.^-Tietz, Ferdinand Bonn, Thea Sandten und l ^' ^' wald. - Nur an diesen vier Tagen Vorst llungen zu zwei Stunden um 3, 5, 7 und 9 Uhr. Laibacher Zeitung Nr. 23_______________________________1Ü0________________________________29. Jänner 1917 Kino Ideal Heisst hcutc um i, halb 6, 7 und halb 9 Uhr zum letzten Mal das prächtige amcrilanischr Dram« „. < . und teincr weiji, nnüicr sie tam. . ." it,^ dem Leben eines armen Mädchms und das humi'i^l'lc Lustspiel „Die letzte Muoe" in zwei Atten. Theater. Kunst und Literatur. (Kaiser Franz Illseph-Iubiläums»heaier.) „>lönige." Schauspiel von L"ns Müller. „Historische Stücke ziehen nicht!", so tonnte man durch Iohre von den Gewaltigen der Bühne innncr wieder hören. Mit den Historiengcinälden, den (^schichtsromancn und den ..altdeutschen" Zimmereinrichtung,.'!! sei auch das historisctjc Drama gestorben. Man sei von derlei übersättigt, ma» vertrüge ein altertümliches Zeug nicht mehr, man sei des Tc-tlainierens überdrüssig.' turg historise Stücke ziehen nicht! „Auch einmal die Prove l.'om Gegenteil!". Ebensowenig wie allem Naturalismus uud allein Impressionismus zum Trotz unser Sinn für gute Nomantik erloschen ist, ebensowenig für die geschichtliche Grötzc uud deren poetischen Glanz, aller Philisterci und allem Krämcrsinn zum Trotz. Freilich verürngeu wir. datz die (^schichte mit unseren Augen angesehen, wird; H. von Kleist, der mittelalterliche Stoffe aus dem mittelalterlichen Gesichtswinkel ailffatzt, l>at heute einen schlechteren Stand als früher. Hans Müller, tein Neuling auf dramatischem Boden, weun auch noch ein junger Mann, hat sich einen geschichtlichen Stoff gewählt aus eiuer uns serue liegenden Zeit des MiUelallers, alicr wenigstens in seinem Verlauf be-tannt; doch versteht er es, ihn mit modernem Geiste zu durchdringen. Das gilt nicht nur von Anspielungen auf den lx'hoveuen Zwist und das neue Zusammcugehcn zwischen Österreich und Teutschland, nicht nur auf den Hinloeis oer zahlreichen Feinde, die nach dem in der Mitte Europas hängenden Apfel lüstern sind, nicht iu dem Hinweis auf die ^iechtssicherheit und das gute Gewissen der Nation, die hiiner den tämpfcnden Waffen steht, sondern es geht herab liiö zu der ,Nlage über die hohen ^eveusminelprcise. Aber auch das ganze Stück ist aus einem gcgenwarlsempfinden-dcu Herzen geschrieben. Nicht umsonst steht im MittelpunNe des Stückes das Lod der Treue, nicht nur der Treue der Fürsten gegeneinander, des Menschen zu sich selbst, sondern auch der Treue des Fürsten zu Volt uud Slaal, die dcn v'rulid des Reiches bildet. Mit ehrfurchtsvoller Treue hat der Dichter die Vorgänge der Geschichte benützt, es ist lein wunder, dah er um so freier mit deu Chavallercn umgeht. Friedrich, der unbedeutendere und Harmloscrc von beiden, wird hier zum gröberen, töniglichcrcn Mann, X!lld° wig, dessen lange Legierung von übertcater Klugheit und grobem diplomatischem Geschicke Zeugnis gibt, ist hier der bürgerlichere, friedfertige, tlcinere Menfch. Leopold, der starre Verfechter haböburgischer ^uleressenpolitit, be^onuut so^far einen starten Zug ins Tämonisch-Iutrtgante. Ein Zugeständnis an das moderne Publikum ist es auch, daß der Dichter den Stoff auf drei Alte zusammen« gezogen hat, wodurch die Schwierigkeit entstand, daß die Handlung Friedrichs im zweiten, die Gegcnhandlung Ludwigs im dritten Alle untergebracht lverdcu »nutzte. So rüt-ten Höhepunkt und Lösung bedrohlich nahe aneinander. Daher mutzte er auch in der Motivierung sparsamer sein. Die Entlassung Friedrichs aus der Gefangenschaft auf Fürbitten seiner blinden Gemahlin wirtt zwar menschlich wahr und schön, stellt aber dem tlugeu Politiker Ludwig ein schlechtes Zeugnis lx^ wohluorberenet, gut besetzt und mit Geschmack, soweit cs die hiesigen Mittel erlaubten, aus, gestattet. Den Garten in Wien hätten wir uns allerdings etwas lvenigcr orientalisch gewünscht. Auch die Kostüme lvaren der Zeit zum grotzen Teile entsprechend; allerdings gerieten die bürgerlichen Trachten bedenklich ins 15. und 1«. Jahrhundert. Auch die Trachten der Elisabeth (zweiter Akt) und der Mechtrld (dritter Akt) waren um mindestens eineinhalb Jahrhunderte auseinander. Stulpstiefel gab es damals jedenfalls nicht. Die beiden Könige wurden von zloei Gästen, Ludwig von Herrn M. Heim, Friedrich von Herrn E. Loibner ooin Iubiläum'thcater ill Kla» genfurt gegeben. Beide Darsteller sind uns nicht neu, sondern gute alte Bekannte. Sie gaben die Könige mit edler Würde und brachten die vornehme Sprache wohllautend und ansprechend zur Geltuug. Herr Heim zeichnete den Ludwig als den behaglichen, im fessen Besitze luohnenden und dabei seiner Pflicht l^wutzteu >tünig, bieder, herzensgut und dabei doch als Herrn. Herr ^oibncr den Friedrich mit königlichem Bewutztsein, aber als daS arme, getretene Opfer- ill dieser Beziehung wareil die leidensverzerrten Züge und die gedrückte Sprache manchmal etwas gar grell, ich möchte sagen, perspektivisch vergröbert, für cine grotzere Bühne berechnet. Aber die Spraer noch iu au^nehmster und bester Erinnc-rnng und zeigte sich hier in einer ganz anderen Rolle mit vollendeter Meisterschaft. Das einheitlich durchgedachte Spiel verblüffte schon durch die Sicherheit, mit der diese Blinde ging, satz und sprach, wie sie, sozusagen mit den lhren sah. l)alb dein Sprechenden zugewendet und doch in sich blickend. Die gesunde Sinnlichkeit dieses jungen, von ihrem Gatten durch Jahre getrennten Weibes, die doch wieder durch ihre^eideus und Blindenbcwutztsein wundervoll verschleiert wurde, tam erschütternd zur Darstellung. In den Gebärdeil maßvoll, wirtt sie llamentlich durch die In^ uerlichteit ihrev Stimme, die gelegentlich metallischen 5Uang hatte. Dagegen wuhte Frl. MarIl mit der Kaiser-tüchtcr Mcchtild nichts anznfangen. Wohl war die Sprache deutlich und gut gegeben, aber das Wesen zu fahrig, zu mondän; ein totettes Lächeln und Bewegen des Körpers patzt weder in die Zeit, noch zu dieser wirklich bürgerlichen Gestalt. Aus der llmgebnug der Könige seien genannt: zunächst Leopold, der schneidige Brllder des Träumers Friedrich, den Herr Gaugl verkörperte. Das tuochige, hartgeschnit« tcnc Gesicht mit der kräftigen Hakennase patzte ebenso zu dieser unliebenswürdigen, aber großzügigen Gestalt wie die rücksichtslose und brutale Sprcchart. Leider »var die schminke und die laute Sprache auf gröherc Entfernung und ein grötzcres Haus berechnet; im Vordergründe wirkte die Gestalt etlvas grell. Herr G a l l, n « bemühte sich, dem Böhmcntönist Würde und Wohllaut zu verleihen, das sei anerkannt, aber die Rolle liegt ihm nun einmal gar nicht und das Pathos klarig häufig hohl und gezwungen. Eine duräMls edle Gestalt in Haltung, Sprache und Benehmen stellte ,Herr ilanduth als Hohcnzollern auf dia Bühne. Neben ihm wirkte Herr linger als Henneberg mit bleicher, abstoßender Gesichtsfarbe, herrischem Wesen und eincr schneidend harten Sprache als Gegenfatz ungemein und sollte dies auch. Herr Sichra stellte mit dem Schwepper-mann eine runde und derbe Gestalt vor, die am besten in die Ieitumgebuilg patzte; freilich hat ihm da der Dichter gut vorgearbeitet. Herr Göttlcr loar ein guter Burg» vogt, leider liegt ihm das Versprechen nicht so recht und die Worte tuaren im Anfang und ini Hintergrunde vielfach unverständlich, wofür freilich auch die Unruhe im Zu» schauerraum das Ihrige beitrug. Sehr gut luar in seiner kleinen Rolle Herr N i e ine r, der in die Gestalt des alten Firmian viel Wärme zu bringen wutztc. Tasselbe gilt von Frl. Altringen, die durch wirksamen Gcfühlsa'llsdruck und deutliche Sprache überraschte. Es war, was Darstellung und Inhalt anlangt, einer der genutzreichsten Abende dieser Spielzeit. Sollte sich wirklich kein Mittel finden lassen, der rücksichtslosen Störung Einhalt zu tun? Müssen die Zu sclMiev, ux'nn das Ende zu erluarlen ist, hinausstürmen mil Sck^irreu und Rasseln, damit ja die letzten stimmung5 vollen Abschlüsse erdrosselt werdenV llm die lmlbe Minute wird es sich hoffentlich nicht landein, znmal sie sich doch füi ..bessere ^eute" leiten! Dr. Iauter. (A„s der deutschen Tl,eatertanzlei.) Morgen findet die erste Wiederholung des Luftspiels „Lili Grün" von Emmerich Földes statt. Die Besetzung der Hauptrollen is! dieselbe wie bei der Erstaufführung. Der Krieg. i3^IV,gr^,nnl<' dei. U. k. Hele^rapke»'^orre> spondel»z'ZÜnrei, im Putna- nnd ssasmu Tale llM Gciieral-feldmarschalls Prinzeir Leopold non Vaycrn- Östlich der Aa lonnten auch nn«e Vrrstärlnngcn der lilusscn da<« von unseren Truppe« crtämpftc Gelände nicht zurückgewin «en. Front des Gcncrcilobcrstcu Erzherzog Joses: Zwi° slbe» Easinu- und Putna Tal nalnnen deutsäje und östcr-«ichisch ungariM Srreifabteiluugen dem Feinde l00 wclannene ab. ^«i der Hrcreogruppe Wnckensen und an der mazedonisch«« Front ereignete sich nichts uon Br. l» »tuna. Dcr Erste Gcneralquarlicim'cistcr: von Lu-dendorff. Merlin 28. Iäuner, Das Wolfs-Bureau meldrl: Gro-Ke2 Hculptql'artier, 28. Jänner. WestlichNr Kriegöschau-. . . KcercsssNiPPo des Kronprinzm Rupprecht: Nach ftollem ^cucr gelang es englische,! Abteilungen, sich in Neincn T"l «nscrcr vordersten Linil||tK»i« ^ Säuglingsnahrung. -^ /,\i haben bin Ap.>th«k I-. l.ailimli. — HnupulopotB: In Wien In den Apotheken Trnköczy: Schinbrunner-ttrafie 109, Josefstldterstr. 25, Radetikypl. 4. lo üraz: S»ckstrtOt 4. _____________________________ i6!t a Zahn-Creme isots-? 90 Heller etwas kauf««, «vent, vekauf e mieten oder vermieten will« 4 Personal, Vertreter, Teilhaber, Kapital, eine Stelle oder sonst :: etwas sucht, :: ' T\ cler p; mmaib«ch, die sich mehrere Jahro in Paris und London ' aufhielt, gibt Stun len Sprachkurse). Fräulein Olga Nadeniczek Mit\n Genchtsdolmetsch I r Hie bdsI. b. tranz ?pracHe Dalmatingassö Nr. 10, links In Hof- Bei Magen-and Dannkatarrb Gicht, Zuckerkrankheil, nberhaupt b< i allen Erkrankungen besteiiB empföhle die wichtige bro»ch(ire „Die Krankenkost" »on I/eitmaier. Prein 70 h Vo -räti^ iu der Buchhandlung lg- v- Klei« oiayr & Ked Bambwrit id haibacb Prächtige Portraits Kaiser Karl I. ausgeführt in Farbendruck zum Preise von K 11 50 u. K 550 sind eben eingelangt. __ _ Kn / Bildgröße 35X50 cm K5ÖÜ| Papiergröße 54X74 cm K 11"5O Papier- und Bildgröße 71X100 cm ? Wo ? »»• Bei lg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg. Ein- oder zweizimmrige Wohnung i mit Küchenbenützune, möbliert oder unmöbliert, per 1. oder 16. Februar zu mieten gesucht. Zuschriften erbeten unter ,,K. K." «"> die AdtniuiBtration dieBer Zeitung. ifiiißN (sobarfer Waobtnnnd) ist zu verkaufen: Schießstättgasse Nr. 26. Laibacher Zeitung Nr. 23_______________________________lb2__________' _____ 29 Jänner 1917 Lederfett, Waffenfett, Schuhwichse offeriert bei größeren Abnahmen Fabrik ehem. Produkte Ottokar Baumann, Prag, VIIL Oesterreichisch-nngarische Bank. Über Beschluß des Generalrates gelangt für das Geschäftsjahr 1916 eine weitere Abschlagsdividende von Hundert Kronen für jede Aktie zur Verteilung. Die Auszahlung erfolgt vom 3. Februar 1. J. an bei dnn Hauptanstalten in Wien und Budapest sowie bei sämtlichen Filialen der Oesterreichisch - ungarischen Bank gegen Einlieferung des rechtsseitigen, bei der Umrahmung abzutrennenden Teiles des 75. Dividendenkupons. Der linksseitige Abschnitt des 75. Dividendenkupons hnt bei dem Kuponsbogen zu verbleiben und zur Behebung eines später etwa noch zur Auszahlung gelangenden Restes auf die Dividende für das Jahr 1916 zu dienen. Wien, am 18. Jänner 1917. OESTERREICHISCH-UNGARISCHE BANK. Popovics Gouverneur. Zimm ermann Schmid Gunerairat. Generalsekretär. 294 (Nachdruck wird nicht honoriert.) Praktische Neuheit! Sohlenschoner aus prima Kernleder, von jedermann selbst sehr leicht zu befestigen, große Ersparnis ! In Säckchen verpackt mit dazu passender Nagelung: für ein Paar Herren-Schuhe K 1*80 „ „ „ Damen- und Knaben-Schuhe „ 1*50 „ „ » Kinder- und Mädchen - Schuhe „ 120 zu haben im Detailgeschäft „PEKO" Peter Kozino l Ho., Loiboch, pagr Breg Nr. 20. ~VQ 216 Neue Österreich. 9-7 Rote Kreuz-Lose Zweite Ziehung 1. Februar. Heiter 500.000 Ksonen ferner Treffer zu K 50.000, 20.000, 10 000 etc. 3 Lose in 24 Monatsraten k K 5 - 6 > » 25 » k » 8-- 10 » »25 » ä » 16-- 4 Ziehungen jährlich. Sofortiges alleiniges Spielrecht. 1. Rate bitte per Postanweisung. Aiser Wechselhaus Paul Bjehavy Wien, IX., Alserstraße Nr. 22. Kaufe aus zweiter Hand ein schönss Speisezimmer Anträte unter „Möbel" an die Administration dieser Zeitung. 243 4 Wäsche Anfertigung von Brautausstattungen Wäsche für Institutszögiinge —————— fjjf BdbV WOfrätlg- I Gegründet 1866. 1 ""«"a- Herren-, Damen- u. Kinder- < Wäsche f « jflBBT* eigener Erzeugung ""P® die wegen ihres vorzüglichen Schnittes, dauerhaften Stoffes, j^f cb exakter Arbeit und mäßigen Preises weit bekannt ist, empfienlt <*> 1 C. J. HAMANN J^ Wät