prkittlmeralions-preist: Für Laibach: Ganzjährig . . . 8 fl. 40 ft. Halbjährig . . . 4 „ 20 „ Bierteljähriq. . . 2 „ 10 „ Monatlich . . . — „ 70 „ M i t der Post: Ganzjährig . . . 11 fl. — Tr. Halbjährig . . . s „ 50 „ Vierteljährig. . . 2 „ 75 „ Fiir Zustellung in« Hau« viertel- jährig S5> kr., monatlich 1) Ir. Einzelne Nummern u Ir. Laibach er Tagblat Anonime MiNheilungen werden nichi berücksichtig,; Manuskripte nicht zurUckgesendel. R r b n li I i» n: Bahnhofgaije Hr. 1:1$. Lrptdilio» und Änscratrn-Surcan: Rüiigveßvla? Viv. Pi 'Buchhandlung von CI. «..fflctiimavr Jt ff. B^mderg). Z«skrtions»rcisc: Kür die ciiUVü!tlo( Petit,eile o Ir. t>ui zweimaliger LinschaUuug » 5 kr. dreimal 7 Tv. ?nscr1icn6s!enrpel jrtctVmal ;. Der Papst kann christliche Unlerthanen, deren Fürst oder Obrigkeit uom Papste gebannt ist, zu Sklave» machen und verschenken. Also geschehen und' erklärt voi» Papste Klemens \., der im Jahre 1309 im Streite mit den Venetianern deren Regierung und das venetianische Volk für rechtlos erklärte nnd den Kreuzzug gegen sie predigte, vom Papste Gregor XI. mit beit Florentinern, von Paul 111. mit den Engländern und von vielen anderen Päpsten. (j. Die Kirchengesetze über die kirchliche Freiheit und die geistliche Macht rühm, auf göttlicher Eingebung (verkündigt vorn Papste Julius II.). 7. Die' Kirche hat das Recht, die unbedingte Zensur aller Schriften zu üben. Papst Leo X. sagt: „Wir verfügen und verordnen, daß fortan in allen znkünftigen Zeiten niemand irgend ein Buch oder irgend eine Schrift zu Rom, oder in irgend einer anderen Stadt drucken oder drücken lassen darf, es sei denn genau geprüft und von den genannten Vertretern des Papstes genehmigt. Wer zuwiderhandelt, de» trifft neben dem Verluste und öffentlicher Verbrennung der gedruckten Bücher und der unerläßlichen Zahlung von 100 Dukaten zum besten von St. Peter und einjähriger Untersagung des Gewerbes, die Strafe der Exkommunikation. 8. Der Papst hat das Recht, Staatsgesetze, Staatsverträge, Verfassungen u. s. w. für nichtig zn erklären, von ihrer Befolgung zu entbinden, sobald sic den Rechten der Kirche, der Geistlichkeit abträglich scheinen; neuester $clt geschehen vom Papst Pius IX. mit der österreichischen Verfassung. 9. Der Papst hat das Recht, die weltliche» Machthaber, Kaiser und Könige wegen Vergehe» zu tadeln und erforderlichenfalls zu strafe», so wie eine Sache vor daö geistliche Gericht zn ziehen, bei der eine Todsünde mitunterlanst. Papst Innozenz 11. maßte sich auch wirklich auf die Anklage des Königs Iohanit von England, der König Filipp von Frankreich habe einen von ihm beschworenen Waffenstillstand gebrochen, die Entscheidung an. 10. Ohne Zustimmung des Papstes darf keinem Geistlichen, keiner Kirche irgend eine Steuer oder Abgabe auferlegt werden. Wer das thut, den trifft die Exkommunikation. 11. Der Papst hat das Recht, vom Eide gegen Fürsten, die er exkommnnizirt hat, und vom Gehorsam gegen sic und ihre Gesetze zu entbinden. So Gregor IX., Innozenz IV., Paul II1. 12. Der Papst kann alle Rechtsverhältnisse der Gebannten, insbesondere ihre Ehe lösen. Papst Innozenz IV. hat unter Androhung der schwersten Strafe» geboten: „Einem Ketzer darf jeder seine Habe nehmen und behalten zum Eigen-thitm; ein Haus, worin ein Ketzer gesunde» wird, Feuilleton. Überschwemmung in Wien. Daö „Fremdenblatt vom 13. d. M. enthält eine Schilderung, der wir nachstehendes entnehmen: Eine Gefahr, von welcher glücklicher Weise mehrere Jahre hindurch die niedriger gelegenen Gegenden Wiens verschont geblieben waren, scheint heiter um so drohender auftreten zu wollen, und hat feit gestern Mittags die Bewohner der an die Do-11 au angrenzenden Bezirke in den größte» Schrecke» versetzt. „Das Wasser steigt, der Eisstoß kommt", hieß es, und bald sammelten sich Tauseude und Taufende Personen an den Dottamtsern an. Wuchtige Eismassen stürmten heran und wurden mit mächtigem Getöse vorwärts getrieben. Noch glaubte man, daß eine Gefahr nicht vorhanden sei, als ein Telegramm einlief, daß der Linzer Eisstoß zwischen 3 und 5 Uhr mtkommen werde. Nun hieß es retten, was möglich war. Die Keller wurden geräumt und die daselbst befindlichen Lebensmittel, Kohlen- und Holzvvrräthe in möglichste Sicherheit gebracht. Das war nur bis 3 Uhr möglich, denn um diese Zeit war das Wasser bereits in die Kellerräumlichkeiten gedrungen uud sogar in die Jpöfc niedrig gelegener Häuser in der Ferdinandsstraße und der Donaustraße. Die Verwirrung, die nun in den bedrohte» Bezirke» einriß, läßt sich kaum schildern. I» der Brigittenau, Zwifchen-brüefeu, Lichtcnthal, Erdberg mußten die Parterrewohnungen Knall und Fall geräumt werden. Matt sah die jammernden Bewohner dieser Bezirke mit ihren Habseligkeiten durch die Straßen flüchte» nnd ein sicheres Asil misslichen. Vieles mußte jedoch in der Hast und Eile, in der das vor sich ging, im Stich gelassen werden. Immer höher stieg das Wasser, ans dem immense Eis-masseu schwammen, und trat an verschiedenen Stellen aus. 140 Zivilsicherheitswachmänner und einige Hundert Arbeiter waren unter der Aussicht von Po -lizcibcamteu beschäftigt, die Treppen zn errichten, vorerst in den bereits überschwemmten Gassen, dann in den zumeist bedrohten. Die des Rudern« kundigen Wachleute machten die Rettungsschiffe tos und die Ingenieure des Stadtbauamtes, die Beamten des Magistrates nnd der Polizei entwickelten ebenfalls die größte Thätigkeit nnd vcranlaßtc» die so fortige Delogiruug der bedrohten Parteien, lim halb 6 Uhr hatte das Wasser eine Höhe von lf>t Schuh über dein Normale erreicht. X\» viele Häuser konnte man utn diese Zeit nicht mehr gelangen, Kaffee-und Gasthäuser wurde» eiligst verlasse», aus den Gewölben die Maaren entfernt. Angst nnd Schrecken herrschte überall. Die Besitzer vieler Kausmanns-läden kamen, da sie zu spät benachrichtigt wurden, nicht mehr zur rechte» Zeit, um ihr Eigenthum zu schützen. Große Holzvvrräthe wurden fortgefchwemmt. Um 6 Uhr 15 Mitt. wurde dem Stadtbauamte telegrafisch mitgetheilt, daß die Gefahr im steigen fei, da das Wasser abermals um einen Schuh gestiegen, durch den verhinderten Abzug das schlimmste befürchtet werde. In Folge dessen wurde auch bis auf weiteres der Dienst der Beamten in der Statt-haltern, im Stadtbanamt, im Magistrat nnd ans der Polizei in Permanenz erklärt. Der Ucberschwemmuugsrayo» dehnte sich immer mehr aus. Es zeigt sich, daß viele Vorkehrungen zu spät getroffen wurden. In der Tabor- soll zerstört und nie wieder aufgebaut werden, eben so die Nachbarhäuser desselben Eigmthümers; wer immer einem Ketzer irgendwie beisteht, wird ehrlos, unfähig zur Ausübung politischer Rechte, zur Abgabe eines Zeugnisses, zur Errichtung eines letzten Willens und zur Erbfolge; ist er Richter, so sind seine Urthcile ohne Kraft und darf keine Sache vor ihn gebracht werden. Die Söhne und Enkel von Ketzern und derer, die ihnen beistehen, dürfen nie zu einem öffentlichen Amte zugelassen werden; die wegen Ketzerei zuerkannten Strafen dürfen zu keiner Zeit nachgelassen werden. Und diese Strafe war der Tod in den fürchterlichsten Formen. 13. Der Papst kann von jeder Verpflichtung (Eid, Gelübde) entbinden, nachher oder vorher. Bewiesen durch das Recht, welches Papst Klemens dem Könige Johann von Frankreich und seiner Gemalin und allen seinen Nachfolgern dahin gab, daß jeder von ihnen gewühlte Beichtvater die bereits geleisteten Eide und alle, welche sie und ihre Nachfolger in Zukunft leisten würden, lösen könnte. Das ist nur eine kleine Zusammenstellung der herrschsüchtigen, mitunter geradezu blutdürstigen Lehren, welche die römischen Päpste ausgestellt haben; diesen sich zu unterwerfen, ist nunmehr die heiligste Pflicht eines jeden gläubigen Katholiken. Die Ausführung solcher Grundsätze würde freilich die Staaten zerrütten, die Völker ausrotten, die gesellschaftliche Ordnung zerstören, alle rechtliche» Bande lösen, das Eigenthnm vernichten und das Privatleben vergiften. Doch dies alles darf niemanden zurückhalten; wer ein gläubiger Katholik bleiben will, handle nach diesen Grundsätzen, so gebietet ihm der unfehlbar gewordene Papst. Vom Kriege. Aus Versailles wird gemeldet, daß der Kaiser, der einen leichten Gichtanfall hatte, am 20. den feierlichen Einzug in Paris halten will. Den Soldaten soll bereits angekündigt sein, daß eine große Parade stattfinden werde, und die Kapellen üben den Einzugsmarsch. Der Kaiser werde einige Tage in einem Pariser Schlosse Wohnung nehmen. Die Ablieferung der Waffen seitens der Franzosen geht sehr langsam von statten. Bis 13. sollen erst 240 Kanone», 46 Mitrailleusen und 24000 Gewehre übergeben worden sein. Die der Stadt Paris auferlegte Kontribution von 200 Millionen wurde am 12. von Jules Favre und dem Maire von Paris erlegt, worauf erstem nach Bordeaux abreiste. Das deutsche Hauptquartier trifft feine Vorbereitungen für die allfätiige Wiederaufnahme der Feindseligkeiten. Da« 4., 5. und 6. Armeekorps find der Armee des Marschalls Friedrich Karl zugetheilt worden und nach Süden abmarschirt. Anch der straße ist das bunteste Leben, welches jedoch den traurigsten Eindruck macht. Schaaren von Weibern und Männern, schwer bepackt, drängen sich dort, dazwischen schreiende Kinder, dort wieder Heerden von Ochsen, Kühen und Pferden, die von ihren Besitzern gegen die Stadt getrieben werden. Da und dort stürzen Leute ius Wasser. Omnibusse verkehren halb im Wasser, Tramwaywaggons desgleichen. 8 Uhr. Fast sämmtliche Gassen nächst dem Donaukanal sind einige Schuh im Wasser. Gefahr groß. In den Straßen friert das Eis mit großer Schnelligkeit. 8 Uhr 5 Minuten. Die Brigittenau vollständig überschwemmt, ebenso alle an den Donaukanal angrenzenden Straße», die Praterstraße bis zum Karl Theater. Kommunikation zum Theil gar nicht möglich, zum Theil sehr erschwert. Telegramm ans Döbling, halb 8 Uhr Abends: Soeben hat der Eisstoß die Tullnerbnicke paffirt. Gefahr bisher nicht vorhanden. Wafferstand in Tnll» 4" im Kanal, bei Döbling 13' 6". Das Generalkommando zeigt dem Magistrat an, daß das i» Klosterneuburg stationirte Pioiniier- Marschall ist von Versailles wieder zur Armee ab-gegange». Die größten Schwierigkeiten der Verprovian-tirung von Paris scheinen nunmehr behoben, da seitens der Regierung die Zumessung der Lebensmittel aufgehoben wurde. Der Krankenstand in der Stadt soll ein schreckenerregender uud sie Sterblichkeit ungeheuer sein. In einer einzigen Krankenanstalt sind allein 1200 Pockenkranke. • In einer Schilderung der „National-Zeitung" über den Zustand, in welchem man die Pariser Süd-orts Jssy, Vanvres uud Montrouge fand, heißt es u. ä.: Die beiden ersteren Forts schienen minder mitgenommen, am wenigsten aber die zwischen den Forts liegenden Erdwerke. In den drei Forts fand sich neben Munition, davon viel Bomben und Voll-'ugeln, eine erkleckliche Anzahl von Geschiitzreserve vor, gezogene und glatte schwere, auch Marinekano-neu, die Festungsgeschütze, meist unter LouiS Filipp in beit 30er und 40er Jahren zu Toulouse gegosseu, von plumper Lafetiirung, sämintlich Vorderlader. Es ist nicht zu verkennen, heißt es in dein Bericht weiter, die Forts haben sich wacker gehalten. Nach "ranzösischen Berichten bekam Montrouge allein, zumeist durch die Batterien bei Bagueux und Ehatil-lon, 12.000 Schüsse, dennoch wollten die Marine-Artilleristen, welchen an den Kanonen ungefähr 40 Mann todtgeschossen, 120 Mann verwundet wurden, kaum weiche». Außer dem Sohne des Admirals Saisiet, vier Tage vorher zum Lieutenant ernannt, fielen während des Bombardements drei Kommandanten des Forts Montrouge, sämintlich Fregattenkapitäne. Die Pariser Regierung hat unter der lieber» ist: „die Wahrheit über unsere Subsistenz- mittel' eine Darlegung der Mittel veröffentlicht, welche ihr für die Verpflegung von Paris während der letzten Zeit der Belagerung und beim Abschlüsse der Kapitulation zu Gebote standen, um dadurch die Unmöglichkeit eines längeren Widerstandes darzuthnn. @8 geht darau» hervor, daß man im allergUnstigsten Falle und mit Benützung auch bet letzten Pferde und Äühe noch 10 bis 12 Tage hätte leben können. Am U. d. M. waren die kommandirendett Generale Trochu, Ehanzy, sowie als Vertreter Faidherbe's der General Farre zu einem großen Kriegörathe in Paris versammelt, um über bie Frage zu entscheiden, ob eine Fortsetzung des militärischen Widerstandes überhaupt noch möglich sei oder nicht. Das preußische Abgeordnetenhaus hat die Vorlagen, betreffend die Gewährung eines Vorschusses von 50 Millionen an den Bundeskanzler für Kriegführung, unverändert angenommen. — Das „Wolff'sche Bureau" meldet aus Versailles: Die Departements Jura, Doubs und Eote d'Or regiment sofort hieher ein Detachement gehen läßt, welches der Kommune zur Verfügung gestellt wird. Um 8 Uhr 10 Minuten. Wafferstand an der Ferdinandsbrücke 17 Schuh. Ein trauriges Bild bot die Leopoldstadt gegen 9 Uhr. Die überschwemmten Straßen sind von Eisund Schneemassen bedeckt, das Wasser ist zum größten Theil gefroren und schließt mit eisiger Decke die Kommunikationsmittel, als: Treppen, Bretter, «schisse rc. ein. In der Ferdinandsstraße und Tempelgasse liegen riesige Eisblvcke und Schncemassen, ebenso in den beide» Donaustraßen, wo hoch aus dem Eise Schiffe und Treppe» liege». 9 Uhr Abends. Gefahr in Nnßdorf groß. Halb 10 Uhr. In der Leopoldstadt fällt das Wasser. Erwartete Nachrichten aus der Brigittenau rückständig, das Wasser friert. 10 Uhr. Wasser in der Leopoldstadt und aus der Landstraße im stetigen Falle», die Straßen sind zum Theil für die Passage geeigneter geworde», Ferdinandsbrücke wurde freigegeben. Die untcrstandsloö Gewordenen sind i» der Salzgricskaserue, in einigen Schnllokalitäten, im Asyl für Obdachlose einquartiert. Groß ist das Elend befinden sich nach Artikel 1 der Konvention vom 28. Jänner auch jetzt noch im Kriegszustände. Bei den Verhandlungen über den Waffenstillstandsvertrag wurde deutscherseits die Ausdehnung des Waffenstillstandes auch auf diese Departements angeboren gegen Uebergabe Belsorts mit freiem Abzüge der Garnison. Die Franzosen lehnten dies ab. Nach deren Verdrängung aus das schweizerische Gebiet wurde das Anerbieten wiederholt mit der Demarkationslinie ans der Eisenbahn Pontarlier und Frei lassnng des Südens von Cote d'Or; das Anerbieten wurde aber wieder abgelehnt. Am 5. Februar hörte man in Flenner, an der schweizerisch-französischen Grenze, ganz deutlich Kanonenschüsse aus der Gegend von Joux. „Es kämpfen — heißt es in der betreffenden Korrespondenz — wie es scheint, noch immer einzelne Abtheilungen der französischen Armee dicht an unseren Grenzen. Mobile Linientruppen, Turko's, Zuaven, Artilleristen und Dragoner überschreiten seit dem 2. d., ganz durcheinander ohne militärische Ordnung, unsere Westgrenze au verschiedenen Orten. Seit dem 4. d. M. kommen zu den übrigen auch einzelne Abteilungen Franktireurs, so zu BrenetS, beim Saut-de-Doubs und dem Eol-des-Roches; sic wurden nach Ehanx-de-Fonds, Kanton Neufchatel, gebracht, wo die Freimaurer ihr geräumiges Logengebäude zu einer Ambulanz hergaben. Zweitausend Pferde stehen, theilweise ohne Nahrung und Schutz gegen die Witterung, vor Kolombier. Ueberall kommen die Leute mit ihren leeren Fonragewagen an. Die Lebensmittel, und sie hatten deren, wie versichert wird, reichlich, haben die Preußen zu erobern gewußt und den Flüchtlinge» die leere» Wage» gelassen." Die armen französischen Krieger tu den Ambulanzen haben erfrorene Füße und Zehen, die meist ampu-tirt werden müssen. Viele leiden au Disenterie, Blattern, Lungenentzündung, Nervenfieber. Es fehlt namentlich an Schuhen. Die Bivouakfelder und die Straßen sind von Schuhsohlen und Lederstücken förmlich übersäet, beim die frierenden Krieger verbrennen ihre nassen Schuhe am Bciwachfener, so daß gewöhnlich die Sohlen abfallen. Viele laufen mit eingebundenen Füßen herum. Sie dulden, aber sie klagen nicht. Matt sieht keine Betrunkenen. Wenn auch ohne eigentliche militärische Disziplin, herrscht doch in den Quartieren und auf den Beiwachen die möglichst beste Ordnung. So berichtet der Berner „Bund." Die bisher erschienenen 193 preußischen Verlustlisten konstanten an Tobten 865 Offiziere, 13.099 Mann, wobei 17 Merzte; an Verwundeten 2880 Offiziere, 64.637 Mann, wobei 14 Generale und 107 Aerzte; an Vermißten 460 Offiziere, 7436 Mann. Gesammtabgang 3791 Offiziere, 85.173 Mann. derer, die bis 10 Uhr kein Obdach gefunden haben ;' sie saßeu in den Straßen bei ihren Halbseligkeiten, zitternd vor Kalte, erschöpft von den bisherigen Anstrengungen. Die Sicherheitöbehörde benahm sich aufopferungsvoll in jeber Beziehung. Bisher ist nicht bekannt, daß ein Menschen leben zu Grnnde gegangen ist. Angesagt gewesene Bälle fanden nicht statt, ebenso nicht eine große; Soiree beim Fürsten Hohenlohe im Augarten; Gast-und Kaffeehäuser waren in großer Anzahl geschlossen. Tausende und Taufende Bewohner der Wasser-bezirke gehen heute aus Furcht vor wachsender Ge fahr nicht zu Bette. Eine aus 200 Stück bestehende Heerde Ochsen wurde gegen Abend von Zwischenbrücken gegen die Stadt getrieben. Am Pratcrstem wurden sie vom Wasser ereilt, doch konnten alle bis aus vier Stück in Sicherheit gebracht werden. Die vier Stück blieben liegen und froren im Wasser ein. Erst nach einigen Stunden konnten sic lebend von der Eishülle, die sich unt sie geschlungen hatte, befreit werden. 3/tll Uhr. Das Wasser ist um 2 Schuh im Donaukanal gefallen, die Eisittassett stehen fest. Politische Rundschau. Laibach, 15. Februar. In Prag fand eine zahlreich besuchte Versammlung des konservativen Adels im Palais Lobkowitz statt; es wurde beschlossen, an den Nachwahlen theilznnehmen. den Eintritt in den Reichsrath aber vom weiteren Entgegenkommen der Regierung abhängig zu machen. Auch der verfassungstreue Adel hielt über Anregung Carlos Auerspergs bereits eine Versammlung wegen der bevorstehenden ReichSrathSnachwahlen ab. In czechischen Kreisen wird versichert, hinter dem Rücken Beust's hätten österreichischerseits Annäherungen an Rußland stattgefunde», die zu einer Allianz mit Oesterreich führen sollen. Die Förderung der slavischen Interessen stehe hiemit im Zusammenhang. Die „Oesterr. Korresp." meldet: Brigadier Jvanovich mit dem Generalstabe ist verflossene Nacht an Bord des Dampfers „Taurus" von Ragusa nach Cattaro abgegangen, da wegen der ausgebrochenen Konflikte zwischen Montenegrinern, Türken und Oesterreichern die Anwesenheit des Militärkommandanten in den Bocche bi Cattaro wünschens-werth ist, falls militärische Maßregeln nothwendig sein sollten. In Baiern stellen bie Parteien bereits ihr Wahlprogramm für bie kommenben Reichstagswahlen auf, bie patriotische Partei hat folgendes Programm aufgestellt: Innere Selbstverwaltung ber Stämme, Vertheilung der Lasten und Pflichten nach einem gerechten Maßstabe, Beschränkung der Militärlasten, Fürsorge für die Verwundeten und Invaliden, ein einheitliches und freisinniges Vereius-und Preßgesetz, Freiheit der Kirche, Gleichberechtigung der Konfessionen, Schutz- und Trutzbündniß mit Oesterreich. — Der König will seine tapfere Armee in der Weife ehren, daß neu zu gießende Geschütze bie Namen tapferer Offiziere ttnb ber gewonnenen Schlachten tragen sollen. Die italienische Kammer hat ben heftig bekämpften Artikel betreffs ber Immunität ber päpstlichen Paläste mit 301 St. gegen 139 angenommen, nachdem die Regierung daraus eine KabinetSfrage gemacht hatte. Die französische 4t a t i o n a l v e r s a m m l u n g wurde, wie gestern telegrafisch erwähnt, am 12. Nachmittags wirklich eröffnet und hat sich, obgleich nicht die Hälfte ber Mitglieber eingetroffen war, sofort kon-stituirt, „bamit, wie ein Rebner bemerkte, bas Land wisse, baß es an seiner Spitze eine konstitnirte Gewalt habe." Von allen Seiten treffen bie gewählten Volkvertreter ein, so u. a. Garibalbi, auch zwei or-leanistische Prinzen, bet Herzog von Aumale itnb ber Prinz von Joinville, welch letzterer in Cherbourg mit großer Majorität gewählt würbe unb jetzt gegen bie erfolgte Ungiltigkeitserklärung seiner Wahl in Bordeaux protestiren will. Die Entscheidung über die künftige Regierungsfonn Frankreichs rückt somit schnell heran, als sie gewissermaßen in der Beschlußfassung über diesen Protest gelegen ist. Es wird sich bald zeigen, wie stark die monarchische resp. vrleanistische Partei ist. Aber auch die Entscheidung über Krieg oder Frieden muß binnen wenigen Tagen fallen. Ein Brief Jules Simon's an bas Journal „Girond e" will d>e Wieberaufnahme bes Krieges nur in bem Falle, wenn unehrenhafte Bedingungen gestellt werden sollten. hofft auf Europa's Intervention, falls Preußen ru hart verfahren sollte. Die Berufung ber Na-tional-Bersammlung gebe jeboch ernste Hoffnung auf Frieden; jedermann muffe sein bestes thun, um den Frieden unb dadurch die Rettung des Landes zn fördern. Der Spezial-Korrespondent der „Presse" tu Bordeaux metiit, daß die dem Friedenöschluß geneigte Partei eine durchschlagende Majorität erhält, denn die Zahl jener Männer, welche die Fortsetzung be« Krieges unter den obwaltende» Verhältnissen noch für möglich halten, ja welche überhaupt „och der Fahne der Republik treu bleiben wollen, fei seit den letzten Ereignisfeu eine sehr geringe geworben. Zur Tagesgeschichte. Die tiroler „Schützen-Zeitung" melbet, ber Kaiser spenbe für ein Freischießen zu Innsbruck 300 Dukaten und zahle die etwaigen außerordentlichen Auslagen. Der Kaiser erscheine vermuthlich bei diesem Schießen. — (Ueberschwemmuug in Wien.) Die Befürchtung, daß vorgestern Nachts die Ueberschwem-muug zunehmen werbe, hat glücklicherweise keine Bestätigung erfahren. Der Eisstoß war im Sonate festgestellt und zusammengefroren und bildete eine kompakte Masse. Die Eisschollen standen beinahe bis an die Höhe der Brücken und der Ufer, doch lagen sie am Rande höher als in der Mitte, denn der Wasserstand war Nachts in Nußdorf bis 14', im Donaukanal bis 15' gefunken. Bou Montag Mittag ab war das Wasser im Donaufanale wieder stündlich um einen Zoll gestiegen. — Der Senat des Prager Landesgerichtes hat beschlossen, die Delikte gegen das BereinS- und Versammlungsgesetz von der Amnestie auszuschließen, weil die unklare Fassung des Amnestieerlasses nichts darüber enthält. Die Berurtheilungen in Meetingsachen bleiben daher ausrecht, bis ein eventueller Nachtrags» erlaß zur Amnestie publizirt wird; desgleichen bleiben die wegen der Demonstration für Barak Verurt heilten eingesperrt. — In Nordböhmen herrscht ungewöhnlich strenge Kälte. In Prag war in der Nacht des 12./13. die Kalte aus 24, in Zwittau auf 29 Grad gestiegen. — Die Gattin des Fisiologen Professors Dr. Czermak in Leipzig, bekanntlich eine Tochter des verstorbenen Bankiers Kämet aus Prag, hat „zur Betätigung ihrer dankerfüllten Freude über die Kapitulation von Paris unb das dadurch herbeigeführte Ende des Blutvergießens" dem Leipziger Magistrat 1000 Ihaler zur Unterstützung hilfsbedürftiger deutscher Krieger und Hinterlassener von Gefallenen übergeben. — Seit 1. Februar ist der Eisenbahnverkehr über Orleans nach Paris wieder hergestellt, G a m b e t t a ist sehr erkrankt; behufs Berfehung der Wachen bei der Nationalversammlung wurden die Mobilisirten der Nieder-Pyrenäen vom Lager St. Medard nach Bordeaux berufen. — Bon Versailles ist in Straßburg bie Weisung eingetroffen, Vorbereitungen für bedeutende Truppendurchz üge ans der Rückkehr nach Deutschland zu treffen. Der Personenverkehr mit Paris ist noch nicht wiederhergestellt. Lokal- unb Provinzial-Angelegenheiten. Lokal-Chronik. — (Laibacher Bank-Filiale.) Aus dem von der priv. österr. Nationalbank anSgegebenen Rechnungs-Abschlüsse für das Jahr 1870 entnehmen wir folgende bei dem Bank-Filiale in Laibach erzielten namhaften Geschäftsresultate: Es wurden eskomptirt Wechsel im Betrage von 3,468.864 fl., einkassirt Wechsel im Betrage von 3,503.396 fl., zusammen 6,972.260 fl.; Bankanweisungen wurden in Laibach ausgestellt auf Wien und Filialen pr. 3,448.294 fl., hier eingelöSt 1,304.818 fl., zusammen 4,753.112 fl.; der Berkehr im Leihgeschäfte beläuft sich auf 266.200 fl.; der ge> [ammte Kassenverkehr belief sich auf die bedeutende Summe von 14,211.274 fl. 71 kr. — (Der projektirte Bau eines eigenen Irrenhauses in Laibach) dürste vorläufig ganz unterbleiben, indem der steiermärkische LandeöanSschuß sich bereit erklärt, in seinem neuerbauten Jrrenhause in Graz, mit einem Belagraunie für 400 Kranke, gegeu die übliche Verpflegsgebühr auch die Irren aus Kraut und Kärnten zu übernehmen. Der lraüüsche Laudesousschuß hat nun beschlossen, die Annahme dieses Antrages in der nächsten Landtagssitzung aus das wärmste zu befürworten, indem der vorhandene, auf beiläufig 80.000 Gulden sich belaufende Jrren- hausbaufottd zur Herstellung eintS eigenen Irrenhauses für Ärain bei weitem nicht ausreicht und, abgesehen von der kaum möglichen Ausbringung der Baukosten, die Einrichtung und Erhaltung einer solchen Anstalt für unser Land unerschwinglich wäre. Bekanntlich wurde in einer der ersten LandtagSsessionen die Errichtung eines gemeinschaftlichen Irrenhauses in Graz für die Länder Steiermark, Kärnten und Ärain von der Regierung befürwortet und vom krainifchen Landtage in Verhandlung genommen, allein die leidige Sprachenfrage vereitelte die Annahme dieses Projektes, denn Dr. Blciweis und Kompagnie verlangten vom steirischen Landtage die jedesmalige Anstellung eines der slovemschen Sprache in Wort und Schrift vollkommen mächtigen Irrenarztes, worauf Steiermark nicht eingehen wollte. Nunmehr scheint man bie sonst unvermeidliche Sprachenkontroverse bezüglich ber krai-nischen Irren aufgeben zu wollen. Man dürfte endlich auch auf nationaler Seite zur Einsicht gekommen fein, daß die Kenntnis} der slovemschen Sprache bei einem Psichiater zwar eine sehr erwünschte Eigenschaft, aber gewiß nicht das Hanptersorderniß sei. — (Die Unterschriftensammlung) für die Adresse an den Papst und für den Protest an das österreichische Ministerium wird von den Klerikalen mit den von uns schon einigemal gekennzeichneten Mitteln in Ärain sehr schwunghaft betrieben. „Danica" meldet, daß das erstere Aktenstück bis zum 7. Februar bereits 81.143 und das letztere 35.312 Unterschriften zahlte. Au dieser Sammlung haben sich 198 Äuratien beteiliget, 109 sind mit ber Einsendung ber Unterschriften noch ausständig. Dem unwissenden Volke werden allerlei Vorspiegelungen gemacht, um bie Unterzeichnung als ein verdienstliches Werk erscheinen zu machen. Eo z. B. richtet „Danica" an bie Lanbgenteinben einen Aufruf, worin es heißt: „Wie ehrenvoll unb wie schön ist e« für jede Dorfschaft und Gemeinde, wenn die meisten in ihren Namen in bem Ehreubuche nach Rom vor den Hl. Bater gelangen und es heißen wird: „Sehet, heiliger Vater, wie viele gute Kinder Ihr noch Habet, bie Euch in Eurer Gefangenschaft bedauern, bie für Euch während Eurer Leiden beten unb in einer besonderen Adresse an ihre Regierung bie Bitte richten, für Eure Rechte einzu» stehen!" „Danica" sollte nur noch weiter auSführen, woher bie Regierung das Geld zum Ätiegführen für ben Papst zu nehmen hätte. Singesendet. Allen Leidenden Gesundheit durch bie belitate Keva-lesci&re du Barry, welche ohne Anwendung von Medizin und ohne Kosten die nachfolgenden Krankheiten beseitigt: Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Athem-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaulichkeit, Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blut-aufsteigen, Ohrenbrausen, Uebelkeit und Erbrechen selbst während ber Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht. — 72.000 Genesungen, die aller Medizin widerstanden, worunter ein Zeugnis} Sr. Heiligkeit des Papstes, de« Hofmarschalls Grafen Plusfoto, der Marquise de Bröhan. — Nahrhafter als Fleisch, erspart die Kevalesoitire bei Erwachsenen unb Kindern 50 mal ihren Preis in Arzneien. Neustadl, Ungarn. So oft ,ch meine innigsten Dankgebete zum allgütigen Schöpfer und Erhalter aller Dinge sende für die unberechenbaren Wohlthateu, welche er »ns durch die heilsam wirkenden Kräfte der Naturerzeugnisse angedeihen läßt, gedenke ich Ihrer. Seit mehreren Jahren schon konnte ich mich keiner vollständigen Gesundheit erfreuen: meine Verdauung mar stets gestört, ich hatte mit Magenübeln und Verschleimung zu kämpfen. Von diesen Hebeln bin ich nun seit dem vierzehntägigen Genuß der Revalescierc befreit und kann meinen Berufsgeschäften ungestört nachgehen. I. L. S t e x n e r , Lehrer an der Volksschule. In Blechbüchsen von \/t Pfd. st. 1.50, 1 Pfd. st. 2.50, 2 Pfd. fl. 4.50, 5 Pfd. st. 10, 12 Pfd. st. 20, 24 Pfd. fl. 36. — Itevalesciere Chocolattie in Tabletten für 12 Tassen st. 1.50, für 24 Taffen fl. 2.50, für 48 Tassen st. 4.50, in Pulver für 12 Tassen fl. 1.50, 24 Tasten fl. 2.50, 48 Tassen 4.50, für 120 Taffen fl. 10, 288 Taffen fl. 20, 576 Taffen fl. 36. — Zu beziehen durch Barry du Barry L Lo. in Wien, Wallfischgaffe 8; in Laibach bei Ed. Mahr, Parsumeur und Anton KriSper; in Pest Török; in Prag I. FUrst; in Preßburg Pisztory; in Klagenfurt P. Birnbacher; in Linz Haselmayer; in Graz Oberranzmeyer.Grablowitz; in Marburg F. KvlleNtig; in Lemberg Rottender; in Klausenburg Kronstädter, und gegen Postnachnahme. z«r speziellen Beachtung empfehlen wir die im heutigen Blatte stehende Annonze des bekannten Hauses S. Stelndeefcer Ar Comp, ni II am hur s. Witterung. Laibach. 15. Februar. Nachts heiter. Morgens Dunstnebel. Heiterer Tag. $ätte anhaltend. Temperatur: Morgens 6 Uhr — 12.0", Nachm. 2 Uhr - 1.5" R. (1870 -f 1.7", 1369 + 8-0°). Barometer im steigen 329.64'". Das gestrige Tagesmittel der Temperatur — 8.1", um 7.9” unter dem Normale. Angekommene Fremde. Am 14. Febrnar. Stadt Ulen. Barthel, Handels,»., Gottschee. — La» ter, Pfarrer, Kreutz. — S»ppan, Kooperator, Haselbach — Rollang, Kaiism. von Graz. — Jermann, Besitzer, Katzenstein. — Winter, Äaufni, Wie». — Kreitz, Kfni. Wien. — Globokuig, k. k. BezirkSvorsieher, Adelsberg — Holzinger, Schnlinspektor , Graz. — Groll, Uhren bändler, Graz. Elefant. Baron und Baronin Turkeuwarth, Wien. — Neved, Littai. - Tanier, Pfarrer, Bace. — Kobler. Liltai. — Znpan, Littai. — Fried, Ka»sm., Wie». Schottolla, Kaufm., Wie» — Bettelheil», Ka»f»,., Graz — Malletz, Kauf»«., Graz. - Walbauni, Graz. Wiener Börse vom 14. Febrnar. | Geld | Ware 68 90 y».- 67 90 94 8 107 ftf 122 80 L»4.- Btaatefonds. 5perc.Rente, öst.PaP.' 68.80 bto. dto. öst.in SUd. M>u öose von 1854 . . 88.7.°> öoie von 1860, ganze tuto “oje von 1860, Fünft. 1(>7. Zrämiensch. v. 1864 . 121 ttrondentt.-Obl. Steiermark )u 5 pCt «tarnten, Krarn u. Küstenland 5 * Ungarn . . znä „ Kroat.n. Slav. 5 „ Siebenbürg. „ 5 „ Aotien. /tationalbank . . Union - Ban? . . Kreditanstalt . . ö. Escompte-«Acj. Lnglo-österr. Lank Oest. Bodencred.-A. Oest. Hypoth.-Bank Steier. EScompt.-Bk. TöO Franko - Austria . . US.— i< 3.95 Kaif. Ferd.^tordb. . SO 7 zii‘2 Südbabn-Gesellsch. .185 40,185 70 Kais. Elisabetb^Bahv. üzs — 5' Larl-Ludwig-Bahn r-45.— ^5 2t Siebenb. Eisenbahn . im.- 168 :'0 StaatSbahn. . . . 38i.- 9SS/0 krais. Franz-Iosefsb.. 19^.50 »94 jsünfk.-Barcser E.-B. i«3 75 HU 25 »lföld-Fium. Bahn . ,70 50 170 75 Pfandbriefe. Nation. ö.W. verloSb. 93 10 93 klny. Bod.-Creditanst. 88.50 8^.— Allg.öst.Bod.--^redit. 106 zf>! IM 75 btO. IN 33 U. tltdjt. . 87 7: 8« 50 Geld 1 Ware 86.- i 86 50 7‘J 7579 60 8.1 50 S 81 15 2;>; 76 4»> , 7l 3 —: 7*5.— 2»h.40 23d.6C , *51 ’io'üS) 80 910. 9)5 — . ri^.70 yi <.9« , 238 l£4).~ Ü13 — X)5.- Oest. Hypoth.-Bank öüdd.'Gei. zu5>»0 Fr. nä 50 113 75 btc. Bons 6 pEt. r»7.- Sr3v>— v'ivrbb. (100 ft. CM.) **3. - | 93.25 Sieb.-B.l200st.ö.W.i! 89 50 90.— Staattbahn Pr. Stück ^ 85.50 StaatSb. Pr. St. 1867 182.5' 133.— Rubv!fSd.t300ft.ö.W.) 89 ?.> ! 90.— Franz.Jos. <20'» st.S.) 83 90 94 25 örebrt 100 st. ö. W. . 162 75 163 — Dou.-Dampfsch.>Ges. zu 100 fl. «M. . .96.- 98 -Lriefter 100 fl. CM. . 117.— 122.— btc. 50 fl. ö.W. —— .— Cfcr.et . 40 R. ö.W. 33.— 84.— Lalm . „ 40 „ 39.5V: 40.- ‘Vatftt? . „ 40 „ 29 — 30.- 0.'arv . „ 40 „ 85 50 Ü6 50 S t.GcnoiS,. 40 „ 31 50 32 5v 'Mndikch^ratz 20 * 20 60 22.— Waldtteiu . 20 „ 22 — 13 - Kczlevich . 10 „ 15.-- :7 xRuhoIf«stift. 10ö.W 15 (0 16 5« WeoheeS (3 IKcn.) LugSb. 100 ft. fitbto.Jll». 108.20 104 40 j>rcin?f. 1 fl. „ 103.20 1(3 60 ’Joubon io IM. ©m'. n3 9 > 124.— ParrS 100 FraLr.S . —.— —•— Stttinxen. Kais. 'Stiln* Lucaren. 5 84 5 86 80 Francdftticf ... 9.92» 9.93 BcreinSthaker . . .! 1.84 | i 84 Sild?.r . .121-75; 122 — ein Praktikant findet sogleiche Ausnahme t» Spezerei-, Malerlal-llaiidltm* des Verstorbene. De» 14. Februar. Joses Dounnik, Militärab-schieder, alt 45 Jahre, ins Zivilspital sterbend iiberbracht. — Franz Novak, Arbeiter von Bituje, alt 48 Jahre, im Zivilspital an der Lungenschwindsucht. Gedenktafel über die am 17. Februar 1871 stattfindenden Lizitationen. 3. Feilb, OsbiL'sche Real., St. Michael, BG. Seno-setsch. — 2. Feilb., Marin'sche Real., Rndolfswerth, KG. Ruvolsswerth. — 1. Feilb, GaSpersic'fche Real., Zarc'ica. BG. Feistriz. — 1. Feilb., Vilar jun.'fdie Real., Pudob, BG. Laas. — 1. Feilb., Valencii'sche Real, ad Grundbuch Prem, BW. Adelsberg. — 1. Feilb., Trojaiisek'sche Real., Domjale, BG. Stein. — 8. Feilb., Jelklche Real., Veldes, BG. Radmannsdorf. — 3. Feilb, Schelko'sche Real., BG. TschernenM. -- 2. Feilb., Gliebe'sche Real., KG. Rudolss-rocrtti. — 1. Feilb., Nadrach'sche Äieal., Weichselburg, BG. Sittich. — 3. Feilb., Kasteliz'sche Real., Alteiimarkt, BG. Sittich. -- 3. Feilb., Pischmath'sche Real., Blat», BG. Treffen. - 3. Feilb., Kasteliz'sche Real., Podborst, BG. Sittich. der Alitrnbpricer-, »nd litrliHHHri'ii- (72-1) Karl KriSper i» Cllll. Theater Heute: Zum ersten male: Des Niichsten Huusfran. Lustspiel in 3 Auszüge« von Rosen. Vorher: Zum ersten niale: Lauer. Dramatischer Scherzen I Akt vo» Rose». Telegramme. Bordeaux, 14. Februar. Nationalversamm lung. Der Präsident wird die Wahlverifikationen mittheilen, sobald die Umstände es gestatten. Garibaldi legt seine Mandate nieder. Favre legt die Regierungsvollmachten nieder und verlangt neue. Er sagt, 'die Regierungsmitglieder werden bleiben, bis eine neue Regierung konstituirt ist, verlangt weiters ErlaubUiß, zur Fortsetzung der Verhandlungen nach Paris znrückznkehren. Die Versammlung nimmt die Geschäftsordnung von 1848 uud 1851 an. Berlin, 14. Februar. „5Lreuzzeitung" meldet: Bou 750 französischen Deputirten sind zwei Drittel monarchistisch, ein Fünftel republikanisch. Die Kaiserpartei erlitt eine schwere Niederlage. Telegrafischer Wechselkurs voi» 15. Februar. 5perz. Reute österr. Papier 08.80. - - bperz. Diente österr. Silber 67.80. 1860er StaatSaulebeu 94.30. — Bankaktien 721. — Kreditaktien 251.-. - London 123.90 — Silber 121.75. -- K. I. Münz-Dnkaten 5.84 — Na-poleonsd'or 9.93. Seiden-Clii«*nous. Haar-Einlag:-Wolle e fl 4 Mt 4) !>M i 'cd ifk:; « e .9 Ni v ^31 hrj (t e*- re N n co I GO A. J. Fischer. U Seideu-Zöpfe. I Epileptische Krämpfe (Fallsucht) (ik--505? heilt brtcflicl, der Lpejialarrt für Epilepsie Doktor O. lillÜHrh in Berlin. jeht: Louiseustratze 45. — Bereits über Hundert geheilt. s Mu der klttitioilSfähig, mit guten Zeugnissen versehen ist, wird gesucht. Wo? sagt die Expedition dieses Blattes. (71-1) Man biete dem Glücke die Hand! 100.000 Tllll*. im günstigsten halle als böelisten Gewinn bietet die neueste prosse «eld - Verlosung, welche von der liolieti IKepieeiiii|p genehmigt und garnntiit ist. Die vurlheilludle Einiiclilung des neuen Pluncs ist derart, dass in den folgenden 5 Verlosungen im Laufe von wenigen Monaten 81 .OOO Gewinne zur sicheren Entselieidnng kommen, darunter belinden sieh Haupttreffer von eventuell Tbaler 100.000, HO.000. 40.000, 20.000, 15.000. 12.000, 10.000, 8000, (»000, 3000, 4000, 2000, 104 mal 1000, 159 mal 400, 278 mal 200, 31.850 mal i\ 47 etc. Die nächste /.weile Gewinnziehung dieser grossen, vom Staate garantirten Geld-Verlosung ist amtlich fest-gestellt und findet schon (57—6) am 20. und 21. Februar 1871 statt und kostet hiezu 1 viertel Originnl-IUm.-Los nur II .% 1 halbes .................... „ g, > ganzes „ „ „ ,, „ 12 gegen Einsendung des lletrages in österreichischen Banknoten. Alle Aufträge werden sofort mit der gröSsten Sorj fall ausgeführt und erhält jedermann von uns die mit dem Staatswappen versehenen Original-Lose seihst in Händen. Den Bestellungen werden die erforderlichen amtlichen l’länc gratis lieigelugt und nach jeder Ziehung senden wir unsern Interessenten unaufgefordert amtliche Listen. Die Auszahlung der Gewinne erfolgt s^ets prompt uutcr Slllftts-GlirilllIilt und kann durch direkte Zu Sendungen oder auf Verlangen der Interessenten durch unsere Verbindungen an allen grösseren Plätzen Oesterreichs veranlasst werden. Unser Debit ist stets vom Glücke begünstigt lind hatten wir erst vor kurzem wiederum unter vielen anderen bedeutonden Gewinnen 3 mal die ersten Haupttreffer in !, Ziehungen laut ofllziellen Beweisen erlangt und unseren Interessenten selbst ausbezahlt. Voraussichtlich kann bei einem solchen aut der solidesten Basis gegründeten Unternehmen überall auf eine sehr rege Oetlieiliguug mit Bestimmtheit gerechnet werden, man beliebe daher schon der nahen Ziehung; halber alle Aufträge baldig:#« direkt zu richten an 8. Stcindccker & Comp., ■Jdaufi- und Wechsel-Heschäft in Kamvnrg. hin- mul Verkauf aller Arten Stantsobliga-tiimen, Eisenbalin-Aktien und Anlehenslose. I*. Si. Wir danken hiedurch für. das uns seither geschenkte Vertrauen und indem wir bei Beginn der neuen Verlosung zur Belheiligmig cinladen, werden wir uns auch fernerhin bestreben, durch stets prompte und reelle Bedienung die volle Zufriedenheit unserer geehrten Interessenten -zu erlangen. O. || Der Unterzeichnete beehrt sich zur öffentlichen Kenntniß zu bringen, daß er von der Direktion der k. k. priv. Verftcherungs-Gesellschast Rmnione Adriatica di Sicurtä, in Triest mit der subsidiarischen Vertretung derselbe» i» Hrain fitv die Branche der IW- Lebensversicherungen -WW betraut wurde, »nd empfiehlt sich hiermit zur Besorgung aller in die Lebensversicherung einschlägigen Geschäfte, als: Bersicherungen im Todesfälle (mit oder ohne Antheil am Gewinne), Ueberlebexs-Anssteuer-Bersicheruttgen, Reutenversicherungen rc. it., indem er sich bereit erklärt, aus Berl-nge» jede gewünschte Auskunft zu erthetten sowie die Programme und Tarife -utszufolgen. — Die k. k. priv. Klunlone Adrlatlea dl Sleurta besitzt einen Gewährleistuugsfond vou mehr als ticuit Miliioucu WulOctt österr. Währ, und hat schon den Betrag von ft. 203.635 ö. W. unter ihre für den Todesfall mit (Seroimv'Jlntbeil versicherten Parteien vertheilt. (73) lvalbael«, im Februar 1871. Ferilimieail Janovitx. Bureau: Hotel Elefant. Druck vo» Iqn. v Kleinmavr * Frd Bamberg In Lniba» Verleger und für die Redaktion Decantrooitli» : 011 ui.; at Bam derg