Nr. 100. Pranumerationsprel«: 3m Lomptolr ganzj. N. 11, halbj, fl. 5 5V. Mr die Zustellung ins H«u« haldl. 50 lr. Mil der Post ganzj. fl, 15, halvj. fi. ? 50, Mittwoch, 2. Mai. 9ns«l»!on«g«bür: Fllr llewr Insnat« bl, ,n 4 Ztllen «5 lr,, gröh«e P« Z«llt « lr,, bti i>ftl«n llvltderholungen P«r Zcil« 3 ll. 1883. ^ Des h. Feiertages wegen erscheint die nächste ^^tunnuer Freitag, den 4. Mai. Amtlicher Theil. An, ^' k- und k. Apostolische Majestät haben mit höchster Entschließung vom 25. April d. I. dem A'Me u„h Finanzprocuraior in Prag Dr. Joseph tritt ^' Hlluschka bei seinem angesuchten Ueber-leine ^.^" dauernden Ruhestand in Anerkennung H; s virljährigen pflichttreuen und ausgezeichneten ^MIeistung taxfrei das Ritterkreuz des Leopold-kns allerguädigst zu verleihen geruht. w ^e. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Hz" lMster Erschließung vom 26. April d. I. den ,i^,''l"ialrach exlra. »tliwm im k. k, Fiuanzministe-^ Alois Christ zum Hofrathe und Finanzdirector "Nz allergnädigst zu ernennen geruht. Duna j^'w ski m. p. Erkenntnis. ^<»lin?? ^ l- Landesgericht Wien nls Pressgericht hnt auf '» der . ^ ^ k' Staatsanwaltschaft erkannt, dass der Inhalt des ^iclcm ^^'l»bische!l Dru>Ischrist „Socialpolitischr Fachzeitnna der tc„e> y/ucNer Oesterreichs" Nr. 6 vom 19. 'April 188^. enthal->» der ^ ^ '"'^ der Aufschrift „Die Flamme der Revolution" ^ähilil!" ^ """ "^"' ^»archislnus ist jedoch nicht staats-"»d d^ä n, ^ „Wir hnbcn ja eine neue Gewerbe-Ordnung", sucial/^/lrtieel.8 '"it der Ausschrift „Die Wissenschaft und die bis Di^ w^" "' ^^^ Srellc von „Eines noch laiin uns trösten" 8 ll0k <^. «^"uq der Armen Herbeiführen" das Vergehen nach verbot de^bcgriindc, ui,d hat nach 8 493 St. P. O. das »«^^^^^eiteiverbreitung dieser Druckschrift ausgesprochen. Nichtamtlicher Theil. H. Verzeichnis ^la» ^'^ ^im t. k. Laudespräsidium in Laibach ein-«gten Spenden für die durch Feuersbrunst verunglückten Bewohner von Koschana. lFortsetzung.) st. lr. h^ ^. Uebertrag ... 837 79 Franz Kastelic sen.. Kaufmann n. Reali-tatenbesitzer in Rudolfewert .... 1 — Aorian Skaberne, Realitätenbesiher und "'rt in Rudolfswert......1 — sl. lr. Herr Dr. Johann Skedl, Ndvocat in Rudolfs' wert...........2 — „ Iofef Leinmüller, l. k. Oberingenieur in Rudolfswert......... 1 — „ Josef Ekel, k. k. Bezirkshauptmann in Rudolfswert.........2 — „ Ernest Elsner, k. k. Steuerinspector in Rudolfsmert......... i — .. Karl Reichkl, k. f. Bezirks-Schätzreserent i. P. in Rudolfswert...... 1 — .. Vincenz Ieuniker. l. k. Kreisgerichts-Prä« sident in Rudolfswert......2 — „ Goltfiied Brunner, k. f. Landesgerichts- rath in Nudolfswert......1 — „ Karl Pleöko. k. f. Landesgerichtsralh in Rudolfswert......... i — .. Dr. Franz Skofic. k. k. Kreisgetichts« Adjunct in Nudolfswert.....2 — .. Franz Klemenciö, k. k. Kreisgerichts. Hilfsämteradjuuct in Rudolfswert . . 1 — .. Johann Praprotnik, k. l. Kreisgerichls- Kanzlist in Nudolfswert.....— 50 .. Heinrich Strauß, k. k. Kerkermeister in Rudolfswert.........__. 59 .. Josef Geroesic. k. f. Staatsanwalt in Rudolsswert.........1 — „ Josef Paik. k. k. Staatsanwalts'Substitut in Rudolfswert........ 1 — „ Michael Varbo, Caftitelvicar in Ru< dolfswert..........— 50 ., Michael Grebenc. k. t. Gerichtskanzlist in Rudolfswert........— 50 „ Raimund Pollak, k. k. Bezirksgerichts« Adjunct.......... 1 — „ Matthäus Furlan, k. l. Steuereinnehmer in Rudolfswert........1 — Ungenannt in Rudolfewert......— 30 Herr Martin Mohär, k. k.Kreisgerichts.Hilfs- ämtervorsteher in Rudolfswert ... 1 — „ Valentin Aervar, Aezirkswundarzt in Rudolsswert......... 1 — Frau Maria Nohrmann, Private in Rudolfs« wert...........— 50 Pollaks Erben in Rudolfswert.....— 50 zusammen 863 09 (Schluss folgt.) Wien, 30. April. (Orig.°Corr.) Es ist begreiflich, dass sich die Leidenschaftlichkeit, welche während der Schuldebatte herrschte, noch nicht ganz gelegt hat. Die Organe der Opposition resu« mieren und recapitulieren nochmals das bisher Vorgebrachte und greifen dabei auch zu Mitteln, die man gerade nicht loyal nennen kann. So rechnete z. B. ein Vlatt mit einer wundersam künstlichen Ziffern-Gruppierung heraus, dass etwa zehn Millionen der Bevölkerung gegen und nur zwei Millionen für die Schulnovelle seien. Es gieng nämlich folgendermaßen zu-werke: von jedem Lande wurde berechnet, wie viel Abgeordnete pro oder contra, gewesen seien, und je nach der Majorität wurde sodann das ganze Land als pro oder contra der Schuluovelle bezeichnet. Nach dieser Methode wurde z. B. die ganze nicderösterrei-chische Bevölkerung als Vegner des Schulgesetzes bezeichnet. Wenn man überhaupt derlei statistische Berechnungen machen will, so ist es klar, dass der einzig correcte Weg wäre, die Anzahl der Wähler der ver-schiedeuen Abgeordneten in Betracht zu ziehen. Da käme man freilich zu ganz anderen Resultaten. So vertreten beispielsweise die zwei Abgeordneten der Salzburger Laudgemeinden eine Bevölkerung von etwa 113000 Personen, während zwei Abgeordnete, z. A. des niederösterreichischen Großgrundbesitzes ein paar hundert Personen vertreten. Man kann daher wohl kaum auf der Basis der AbgeordneteN'Anzahl pre-und oonU'u. eine Berechnung über das Stimmenverhältnis der Bevölkerung anstellen. Jene Aufstellung des erwähnten Blattes stellt sich demnach als eine auf Irreführung berechnete künstliche, das heißt fälschliche Zifferngruppierung heraus. — Wie jetzt die Organe der Linken behaupten, war wirklich im Schoße der Opposition der Antrag gestellt worden, den Reichs-rath zu verlassen, man lehnte ihn indessen ab. Uebri-gens verlegt man sich auch bereits wieder auf das Ausstreuen von Gerüchten, z. B. dass die Novelle nicht sanctwniert werden folle u. dgl. Heute tagte im Abgeordnetenhause die Gewerbe« EnaMe, zu welcher 130 Experten, der Mehrzahl nach Arbeiter, einberufen wurden, so dass man von einer Art Arbeiter-Parlament sprechen könnte. Es wird sicher von der Arbeiterschaft dankbar anerkannt werden, dass man in ihren Angelegenheiten auch sie zu Nathe zieht. _________ Feuilleton. Der zerbrochene Sporn. ^Nüilln aus dem Leben einer großen Stadt. Von Wilh. Hartwig. (38, Fortsetzung.) °lUwn^ Mädchen blickte erstaunt in fein Gesicht und "ete verwirrt: ist zu"i"eme Befehle sind scharf, Sir! Mr. Lancaster I^nk, um jemanden sehen zn können." Virz"W werde ihm nichts zuleide thun," sagte und n^aremont. „Ich bin eine Freundin der Familie We„» ,. ^ancaster würde sehr ungehalten werden, 'ht, a^/lführl', Hass ich wieder gegangen sei, ohne lväre I?n ^ haben. Wenn sein Sohn zu Hause ^usan^' ^"" Mr. William da wäre oder Mrs. "l"Neld/'. Haushälterin, so würbe ich Ihren Besuch si»d z ^'''' unterbrach das Mädchen die Dame. „Sie lvall'"°H beide vom Hause fort. Wenn Sie indessen wollen, bis sie zurückkommen —" len <2^ ' "widerte Mrs. Claremont bestimmt. „Füh-^sler !«""2 ins Entrcezimmer. Ich möchte Mr. Lan- N^..in gern sehen!" schwelle °'esen Worten war sie bereits über die Thür die 5>^,Z^eten und ließ verstohlen ein Geldstück in A des Mädchens «leiten, ^l'd lvii^ 'ch'en das Geschenk abwehren zu wollen 'N diesen. «? deicht auch gethan haben, wenn nicht . ""ern kp» c^"blicke eine jammernde Stimme im l'h tief. H""ses hörbar geworden wäre, die ärger- "^usanne! Susanne! Wo sind Sie denn?" Schnell wandte sich das Mädchen, und Mrs. Claremont, gefolgt von Richard, betraten die Halle. „Gehen Sie zu Ihrem Herrn," gebot der junge Detectlv. «und fagen Sie ihm, dass eine Dame ihn zu sprechen wünscht." Es lag ein gewisses Etwas in seinem Tone, das Gehorsam heifchte. Nur noch schwach widerstrebend, zögerte das Mäd-chen einen Augenblick; dann aber öffnete sie fchnell entschlossenden Fremden die Thür zudem großen Empfangszimmer und schritt hierauf selbst rasch in ein dahinter-liegendes Zimmer, welches durch eine Thür und eine halbgeschlossene Portiere von den vorderen Räumen abgetrennt war. In nicht geringerer Ungeduld als Emmy harrte Richard auf die Rückkehr der Dienerin. Wenn William Lancaster vielleicht Verdacht schöpfte und früher zurück, kehrte, als Emmy die Unterredung mit dem allen Manne bewelkstelligt hatte, dann war das ganze Spiel, welches ihm die einzigste Möglichkeit bot, einen Blick in die Geheimnisse dieses Hauses zu thun, verloren und gewarnt, würde der schlaue Intriguant fernerhin doppelt auf seiner Hut sein. Alles hieng für den jungen Detectiv von dieser Un« terredung ab, deren Zeuge ihn eine gütige Vorsehung werden lassen wollte. Einer solchen Alternative gegenüber gestellt, be-mächtlgte sich seiner eine mit jeder Minnte wachsende Unruhe, welche er nur gewaltsam zn unterdrücken und unter der Maske, die ihm seine Rolle auferlegte, zu verbergen vermochte. 16. Capitel. Der Empfangssalon im Familienhause der Lancaster« war ein schöner, großer Raum, ausgestaltet in dem würdigen, alten Stile, wie ihn heute gern die Hausdecorateure nachahmen. Die reichgeschnitzten Stühle und Sophas von Mahagoni waren bequem und luxuriös, und die Tische, die an verschiedenen Stellen vertheilt standen, waren jeder einzeln ein besonderes Meisterwerk der Tischlerei und geziert mit seltenen Gegenständen, welche Reisende mit gutem und gebildetem Geschmack aus fernen Ländern mitgebracht hatten. Richard und seine Gefährtin hatten Zeit genug, die Nnsstattuug des Raumes zu betrachten, denn man ließ sie so lange warten, dass Mrs. Claremont, trotz ihrer gewöhnlichen Kaltblütigkeit, unruhig zu werden begann. Von Zeit zu Zeit hörten die beiden wartenden das Gemurmel einer scheltenden Stimme in dem Nebenzimmer und damit gemischt, wie antwortend, die des Mädchens, das die Besucher eingelassen hatte, offenbar war sie bemüht, ihrem Herrn etwas zu erklären und auseinanderzusetzen, was diesem schwer verständlich war. Endlich vermochte Mrs. Claremont ihre Ungeduld nicht länger zu zügeln. Entschlossen sprang sie Plötzlich auf, theilte die ins nächste Zimmer führende Portiere und verschwand in dem Nebengemache. In ihrer Hast hatte sie aber versäumt, d,e Thür wieder hinter sich zu schließen und so war es natür-lich. dass ihr Begleiter Augen- und Ohrenzeuge von dem, was nnn folgte, werden musste. Durch die nur halb geschlossene Portiere konnte er sehen, dass das Zimmer so sehr mit Nuhesesseln, Sophas nnd dergleichen ausgestattet war, dass es wirl« Uch die Bezeichnung eines Krankenzimmers im vollen Sinne des Wortes verdiente. (Fortsetzung solgt.) Laibacher Zeitung Nr. 100 850 2. Mai 1883. Zur Lage. De» Börsenchronist der,.Deutschen Zeitung" kommt in seiner Wochenrundschau nochmals auf den behaupteten Zusammenhang zwischen den Börsencoursen und den Vorgängen im Reichsrathe zurück und sagt: „Der gewisse Osficiosus wird uns wieder seiner Äe« achlung würdigen, wenn wir zu behaupten wagen, dass die Vorgänge im Parlamente das Capital des In- und Auslandes zum Nachdenken bemüssigen. Das ist nun einmal so, der Credit eines Staates hängt nicht ausschließlich und allein von den Steuereingängen ab, sondern auch von den Bestrebungen der Regierung, von dem Geiste der Verwaltung, der gerade herrscht." — Der „gewisse Osficiosus", das ist offenbar die „Wiener Abendpost", welche sich in der vorigen Woche die Freiheit genommen hat, den angeblichen Einfluss der Schulgefltzdebatte auf die Börsencourse entsprechend zu illustrieren. Heute sind wir ausnahmsweise in der Lage, der „Deutschen Zeitung" beizupflichten. Der Credit eines Staates hängt in der That nicht ausschließlich von den Steuereingängen, sondern anch noch von anderen Factoren, wie den Vestrebnngen der Regierung und dem Geiste der Verwaltung ab. Hat sich nun der Credit Oesterreichs feit dem Regime des Ministeriums Taaffe verschlechtert? Das wird wohl nicht einmal die „Deutsche Zeitung" zu behaupten wagen, nochdem sich notorisch unser Staatscredit in den letzten Jahren wesentlich gebessert hat. Daraus folgt aber, nach der ureigenen Logik des genannten Blattes, dass das Capital des In° und Auslandes die Bestrebungen des Ministeriums Taaffe und den derzeitigen Geist der österreichischen Verwaltung weit objectiver und gerechter beurtheilt, als gewissen Journalen und deren Gesinnungsgenossen lieb sein mag. Die tiefe Erregung, welche die Schulgesehdebatte im Abgeordnetenhaufe hervorgerufen, spiegelt sich in den Epilogen wieder, welche die Wiener Blätter dieser Debatte widmen. So verschieden aber auch die Urtheile sein mögen, welche die Journale je nach dem Parteistandpunlte über den Verlauf der Discussion und das Auftreten der einzelnen Redner fällen, in dem Einen Punkte sind alle einig, es sei die höchste Nsit „«»wesen, dass die leidenschaftliche Controverse ihr ,d. „Die Sprache im Abgcordnetenhanse — t das «Fremdenblatt" — hat allerdings t langem eine Schärfe angenommen, welche die Empfindlichkeit selbst gegen die heftigste Polemik einigermaßen abgestumpft hat. Die Minister sind an die weitestgehende Kritik ihrer Intentionen gewohnt. Die ungarischen, französischen, italienischen und selbst die englischen Minister sind vielleicht noch häufiger ähnlichen oder noch intensiveren Ausfällen ausgesetzt. Trotzdem darf nicht unbeachtet bleiben, dafs in an« deren Parlamenten die leidenschaftliche Sprache das Vorrecht einiger extremer Redner, sei es auf der Rechten oder auf der äußersten Linken, ist, selten jedoch von Männern oder von Parteien geführt wird, welche auf die politische Gestaltung ihrer Länder einen maßgebenden Einfluss ausüben. Nur bei uns scheinen selbst jene Führer in der Wahl ihrer Angriffe und Anklagen nicht mit kühler Berechnung vorzugehen, deren politischer Ruf, deren Stellung im Reiche ihnen gewisse Pflichten und Rücksichten auferlegt. Wenn deshalb ein Mann von der politischen Bedeutung des Abgeordneten von Plener dem Cabinet zuruft, die Armee und der Staat seien ihm gleichgiltig und cs schädige die Monarchie mehr als der ärgste auswärtige Feind, so konnte ein solcher Anwurf, der bisherige» Sprachgewohnheiten ungeachtet, nicht ohne Zurückweisung bleiben." — Betreffs der Bedeutung des Votums der Minister bemerkt das genannte Blatt: «Unter der Mehrheit befanden sich auch die Minister, deren Stimmen den Erfolg der Rechten entschieden haben, ohne welche sie in der Minderheit geblieben und unterlegen wäre. Für uns liegt darin die iheil-weise, für die Zukm,ft wenigstens, beruhigende Wahrnehmung, dass der Ultramontanismus in Oesterreich kein Gegner ist, der sich großen Hoffnungen hingeben könnte. Die Grenzen feiner Macht sind enge gezogen. Diese reicht ja nicht Weiler, als die Zustimmung der Regierung." Die „Presse" schreibt: „Im Jänner des vorigen Jahres wurde der Inhalt der Novelle bekannt. So weit sich damals die Stimmung äußette, war sie keine enthusiastische, aber man war im ganzen geneigt, anzuerkennen, dass die Vorlage der Regierung weit eher dikcutabel sei, als die vorhergegangenen Lien» bacher'schen Anträge, und in der Commission des Herrenhauses wurden denn auch viele Neformvorfchlä'ge von den der Verfassungspartei angehörenden Pairs, darunter dem Vater des Volksschulgesetzes vom Jahre 1869, Ritter von Hasner, als nützlich m,d empfehlens« wert anerkannt. Niemandem fiel es im Herrenhaufe ein, von der Herabdrückung des Bildungsuiveau zu sprechen, und die Verfafsungssrage, welche im Abgeordnetenhause eine solche Rolle spielte, wurde in der Pairekammer auch nicht eiumal gestreift. Sollte den Schmerlings, Hyes, Ungers das Verständnis der Ver« sassung und ihrer Gesetze abhandengelommen fein, oder hauen sie nicht das Pflichtgefühl, nach ihrer vepen Ueberzeugung emzuttclen gegen die Frevler, Hie mit kühner Hand das Recht vergewaltigten? Nein, die ausgezeichneten Männer, welche die liberale Sache im Herrenhaufe vertreten, sind sich ihrer Pflichten gegen das Reich wohl bewusst, und die Treue ihrer Gesinnung wird niemand anzuzweifeln wagen; sie be« stritten aber nicht, was sich nicht bestreiten lässt, und ie opferten ihre Autorität nicht der Leidenschaft des Augenblickes, dem taktischen Gebote der Partei. Die Aufwerfung dieser Verfassungsfrage hängt ja enge zu° fammen mit der geänderten strategischen Aufstellung der Opposition, enge zusammen mit der ausgegebenen Parole, deu Kampf um die Novelle zu einem politischen und zu einem Culturkampfe zu machen. Wer noch der Täuschung sich hingegeben hatte, in der Schulfrage wären nur fachliche Erwägungen maßgebend und es trete nur die verschiedene Auffassung über die Vortheilhaftigkeit eines liberalen oder eines conservativen Unterrichtssystemes hinzu, der musste in den letzten Tagen eines Besseren belehrt werden." Das „Extrablatt" bemerkt: „Baron Conrad hat im Namen der Negierung versichert, dass dieselbe keine von jenen Intentionen hegt, welche ihr von den oppositionellen Rednern der Linken mit der Novelle angedichtet wurden, und weder der Unterrichtsminister noch der Cabinetschef sind Männer, welche irgend wem ein Recht gegeben hätten, an der Ehrlichkeit ihrer Absichten und an der Unzweideuligkeit ihrer Worte zu zweifeln. Allerdings könnte eingewendet werden, dass das Cabinet Taaffe wohl für die Dauer feines Be« standes eine genügende Bürgschaft für eine cultur-reundliche Auslegung der Bestimmungen der Volks-schulgesetz'Novelle bilde, dass aber dieser Bestand selbst von niemandem verbürgt werden kann. An sich, das heißt in der Theorie, mag ja dieser Einwand richtig sein, eine praktische Bedeutung kommt ihm aber nicht zu. Abgesehen davon, dass eine eventuelle reactionäre Regierung ihre Tendenzen in Bezug auf die Schule trotz und fogar mittelst des Reichs-Volksschulgesetzes vom Jahre 1869 durchzuführen vermöchte, ist für lange Zeit hinaus keine Gefahr für das Cabinet Taaffe zu prognosticieren. Gerade der letzte Tag der Schul« debatte, der 28. v. M., hat in der kurzen, energischen Rede des Ministerpräsidenten einen Beleg dafür gebracht. Wer fo fest aufzutreten vermag, wie es Graf Taaffe vermochte, der fühlt sicheren Boden unter seinen Füßen. Ein schwaches Cabinet, ein Cabinet, das von momentanen parlamentarischen Fluctuationen abhängig ist, führt durch den Mund feines Chefs keine solche schneidige Sprache. Gras Taaffe weiß, dass er einen Stützpunkt hat, der gegen alle Erschütterungen von unten gefeit ist. Und dieser Stützpunkt verleiht dem Cabinet Kraft, er ist es, welcher dieser Negierung lange Dauer verbürgt und damit zugleich die Hoffnungen rechtfertigt, dafs den Erklärungen des Unterrichtsministers gemäß die Durchführung der Volksschule Novelle nicht jene Folaeübel nach sich ziehen wird, welche jener überscharfsichtige Pessimismus, von dem jede Minorität angekränkelt zu sein pflegt, zwischen den Zeilen der Vorlage herauszulesen beflissen war." Neichsrath. 307. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien, 28. April. (Schluss.) Abg. Dr. Kviöala charakterisiert die Kampfes-weise der Linken, die sich in einer geradezu unglaublichen Anthologie von Beleidigungen gefalle. In sol« chen Waffen gebüre ihr allerdings die Superiorität. Diese Unsumme von Hass, die in den Reden der Abgeordneten der Linken zum Ausdrucke komme, sei das schlagendste Argument für die Nothwendigkeit der Solidarität der Fractionen der Rechten. Er erklärt, dass die Majorität und insbesondere der Czechen°Club sich die drei Fragen, ob es sachlich möglich, politisch nothwendig und ohne Verletzung des autonomistischen Standpunktes thunlich ist, für die Novelle zu stimmen, vorgelegt, mit einem entschiedenen «Ja" beantwortet und hinsichtlich der letzten Frage ihren Standpunkt durch die Resolution markieren wolle. Geben Sie dem Reiche, was des Reiches ist, und den Ländern, was ihnen nach der Verfassung gebürt. (Lebhafter Beifall und Händeklatschen rechts.) Abg. Dr. v. Plener erklärt gegenüber den Bemerkungen des Ministe, Präsidenten Grafen Taaffe, dass er seine gestrigen Aeußerungen ihm auch außer dem Haufe zu wiederholen bereit sei. Es wird Schluss der Debatte angenommen. Se. Excellenz der Herr Minister für Cultus und Unterricht Freiherr v. Conrad«Eybesfeld nimmt das Wort. um namentlich die Erklärung abzugeben, dass er bei seiner letzten Rede einen Ausdruck ge. brauchte, den er lebhaft bedauere, und dass er durch denselben keineswegs den Abgeordneten Dr. Heilsberg habe persönlich verletzen wollen. (Beifall links.) In der Debatte über die Refolution zur Schulgesetz-Novelle sprach das Schlusswort Berichterstatter Abg. Lienbach er. Hierauf nahm Se. Excellenz der Herr Minister für Cultus und Unterricht Dr. Freiherr v. Conrad« Eybesfeld (zu einer thatsächlichen Berichtigung) das Wort. Se. Excellenz sagte: Ich erlaube mir, in der vorgerückten Stunde nu für wenige Worte Ihre Aufmerkfamkeit zu erbitten «" einer thatsächlichen Berichtigung. Sie bezieht stcy °"' die Bemerkung Sr. Excellenz des Herrn Abgeordneten Ritter v. Chlumecky, welche dahin gegangen «st, o«l" die Regierung sich seiner Ansicht nach verletzt Me» muss durch die eingebrachte Resolution. Er begrün^ es damit, dass die Regierung eine Verletzung va» finden müsse, dass ihr eben zugemuthet wird, e> Gesetz, welches auf diefer Vorlage der Regierung oe ruht. demnächst wieder außer Kraft zu fetzen. ^ berichtige dies thatsächlich dahin, dass der G/uno i einer solchen Verletzung für die Regierung nicht vo liegt, eine Verletzung kann die Regierung nur e blicken, entweder indem ihr von einem ^^ . "z Hauses ein Mißtrauensvotum gegeben oder wenigste" der Mangel an Vertrauen ausgedrückt wird, ooe wenn ein ve>letzeuder Angriff auf eine ihrer "^ fügungen oder auf eine Enunciation, die von ihr au geht, gemacht wird. Nun. ein MisstrauensvolNlN »' dieser Resolution zu erblicken, dazu hat die Reg'erW gewiss tV'inen Anlass, ich glaube weder der Sacy nach, noch der ihr zugrunde liegenden Absicht M' Die Resolution, wie jede dergleichen, enthält an ° Regierung die mehr oder weniger dringende Aufsog rung, die Umstände und Motive zu erwägen, wel^ in der Resolution zum Ausdrucke gebracht sind. V' bezieht sich diese Aufforderung auf die Erwägung " Umstände, welche eine Reform in einzelnen 2HkU des Schulwesens wünschenswert oder nothwen"" machen sollen. , ^ Dass sich diese Erwägungen der Regierung at> nicht blos auf den Gegenstand selbst, sondern auch ^ die Zeit beziehen werden, in welcher eine solche «e oerung in Aussicht genommen werden kaun, velM sich von selbst, und' ich glaube, wenn Se. Exceum der geehrte Herr Redner eben eine Aeußerung cM hat, welche von mir ausgegangen ist und auch " anderer Seite ja oft wiederholt worden ist, dass '" der Schule dauernde Ruhe zu ihrer Entwicklung gbl" müsse, so ist das eine Ansicht, die gewiss nicht vl ich als Sachkundiger ausgesprochen habe, sondern o ich sicher theile mit den Mitgliedern jener Pa^' welche die Resolution vertritt, insofern sie w>rll>" Schulfreunde sind (Gelächter links) und, wie ebe« °, Herr Berichterstatter betont hat. es auch wirklich l^e zeit bleiben wollen. Im anderen Falle liegt auch l) kein verletzender Angriff gegen dic Regierung " ' , denn ein solcher kann, wenn er sich auf eine einz" Emanation bezieht, nur dann verletzend sein, wenn «egen die Negierung oder ein einzelnes Mitglied " selben in einer solchen Form und Weise vorgebr^ wird, dass er auch einen oft geübten und tief begM deten Gleichmnth ins Wanken bringt, wie ich i".H das in einer der letzten Sitzungen erfahren habe l ^l bedauere dies und habe mir selbst den OrdlMNgS dafür ertheilt, glaube aber, nicht beifügen zu A"''^ dafs die fcharfe Kritik, die ich über eine gewifse Aenv rung gemacht habe und zu der ich mich durch > Ehrgefühl gedrungen fuh, weit entfernt liegt von »rg einer beabsichtigten oder ausgedrückten persönlichen ^ leidigung des Herrn Redners. -Ht Wenn sich ein Angriff gegen die Regierung w^ auf eine einzelne Emanation oder auf die Kritik ^ zelner Verfügungen bezieht, fo kann die Krit'l verletzend sein für die Regierung, wenn sie eine Äc von principieller Bedeutung betrifft, und ich ^ ^ss auf das hat der Herr Redner zunächst gedeutet, ^ es ein wesentlich verschiedenes Princip sei, welches ^ Regierungsvorlage zur Geltung bringt, und l . welches inbetreff der Reichs- und LandesgeM^H die Resolution enthält. Dies kann ich aber thatl"^^, nur dahin berichtigen, dass es sich eben nur 0" g handeln kann, infolge der Resolution zu erwägen, ^ Grundsatz im Volksschulwesen ist. Die Regierung ^ ihre Ansicht darüber im Neichsgesetze und w ^ Novelle kundgegeben, und sie kann sich b^Ahleli, Resolution auch immer nur dazu aufgefordert " .^^ zu erwägen, wie der wichtige und schon "^«,^liff Herrn Redner betonte, fchwer zu erörternde ^.H^ des Gruudsätzlichen anznwenden ist auf die ""Hs denen Theile und Bestimmungen des Volksschule in ihrer Fassung und in ihrer Anwendung. ^ Bei der Abstimmung wird die Resolution "'" nommen. ,st hie Nächster Gegenstand der Tagesordnung >' dritte Lesung der Schulgesetz-Novenr. Bei der Abstimmung wird das Gesetz m "' Lesung mit 170 gegen 107 Stimmen ange,wlnn>^ Parlamentarisches. Wien. 30.Apr'l^ DieEisenbahn-Commission des Hell ^ Hauses hat in ihrer letzten Sitzung die Voriagr- . treffend den Bau der böhmisch-mährischen TraN^ '^ bahn, zu Eude berathen; der Bericht dürfte '» nächsten Tagen zur Versendung gelangen. ^ Im Abgeordnetenhause ist von Seue Gewerbe-Ausschusses die Expertenverneyn" . über die Nrbeiterordnung eröffnet worden. "" ^ nächst vernommenen Experten: Dr. Noser, ^Lalbacher Zeitung Nr. 100 _______851 2. Mai 1883. ?le,del und Dr. Julian Czer taw ski, sprachen U über jen' Punkte aus. welche sich auf die sani->m«ftoli^ilich,l, Bestimmungen der Arbeiterordnung flehen. Die Expertise würde um 2 Uhr nachmit-«gs unierbrochen und wird abends 7 Uhr fortgesetzt Aus Budapest ^td unterm 28. v. M. berichtet: Im Abgeordneten' Mlse motivierte der Referent Tischler den Gesetz-«nlwurf über die Ergänzung des Mannschaftsstandes ^ Gendarmerie durch Einberufungen von Landwehr-'"l'Miern unter Hinweis auf die Nothwendigkeit der ^ Ntragten Maßregel, da sich nicht so viel Freiwil- ge melden, um im Interesse des öffentlichen Sicher-Ausdlensifs die sogleiche Errichtung des 5. und ttien tlwaimen?.Commandos zn ermöglichen, t,. Vaul Hoitsy erklärt sich namens der äußersten Cn ? entschieden gegen die Vorlage, welche gegen die "^dlnalprmcipien der Freiheit verstößt und einen so »rwallsamen Eingriff in das Familienleben involviere, °" welchem die Legislative wohl die Macht, durchaus be? "'Hl bus Recht habe. Man solle die Polizei >Hr dotieren, dann werden sich auch genügend Frei-"'U'ge melden. den ^?^us Orb an und Koloman T h ü l y vertreten ^," gleichen Standpunkt und meinen, man solle den Mrheitsdienft lieber wieder den Organen der Selbst-""waltung übertragen. fv ^andesvertheidigungs-Minister Graf Räday be-da?» r> ^^ gegnerischen Ausführungen und weist nach. b° . M innerhalb der zwei Jahre seit Schaffung des Wl'chen Gesetzt 2322 Freiwillige zur Gendarmerie lbeten, und unter diesen namentlich 680 Landwehr-^,unner. Er wundert sich, dass die Vorredner den »en ^" ausgezeichneten Erfolg der Gendarmeric leug« an/» ^^ ^l)li Seite der Bevölkerung allenthalben tz^annt wird. dass sich der Zustand der öffentlichen Mrheit dort, wo diese Institution ins Leben gc. tz,^ wurde, Wesen«lich gebessert habe. Pressburgund Ge„? 'ßenburg würden die Frage, ob die bezüglichen y,^°"lMerie-Comnumden errichtet'werden sollen, gewiss Da ?^"lten beantworten: lieber heute als morgen, horre?'^ ^nabhängigkeitspartei diese Vorlage so per» klaqt s ^ ""b Hoitsy über Mangel an Motivierung aekn', ^ ^" ^ sonderbar, dass die dieser Partei an-eiüsHs " Mitglieder d-s Wehr-Al,sschch?s an dessen ^Ulles^'^^ Verhandlungen nicht theilgenommen und V-s! ^ ^u den erforderlichen Aufklärungen nicht ^sMlheit geboten haben. Der Minister weist nach, t>az ^ ^ höchstens um 1100 bis 1200 Mann handle, ^ . aber diese Ziffer sich schon in der nächsten Zeit "llttelst Freiwilligen ermöglicht sein wird. darw ^ Besorgnis sei unbegründet, oass zur Genfer -^ ^"^" Familienväter, Advocaten. Professoren sH r..,uuerhaupt Individuen mit einer höheren wissen« Unter 3^ Bildung beordert werden würden, denn Jahr . ^0 Mann — so viel wurden im vorigen NilM ^ !^ Landwehr eingereiht — werde es dem svr?ck ! ^'^^ skin, dies zu vermeiden und eine e,lt« ilch^de Uuswahl zu treffen. (Lebhafter Beifall tiono^rn^ f^j^ sjH vorbehaltlich einiger Modifica« ^" Mr die Vorlage aus. auf ^'"isterpräsident v. Tisza restectiert in einer alls h.^ Rechten sehr beifällig aufgenommenen Rede dnsg ^.gegnerischen Ausführungen. Es fei unrichtig. Form ^. Gendarmerie unverändert in der früheren '?lisK ^'^halten wurde. Früher stand selbe in mili« sie iAl Beziehung unter dem Kriegsminister, während ^«H ^ "' ^andesvertheidigungs-Minister untersteht. 3all>e ^'s^rm sei gcändrrt, wenn auch nicht deren ^>ionnl ^"!^ ""^ ^^ äußersten Linken: Aber keine sichiliH °! W'iform!) Um gewifsen Auffafsungen hin-tt ^^ der nationalen Kleider zu entsprechen, werde Nen. ^s ein unpraktisches Kleid in Vorschlag bringen m^ bezüglich des Uebertrittes aus der gemein-offemj^lnee seien Erleichterungen gewährt. Der u»d ^^ Sicherheitsdienst zähle zu den schwierigsten ^e^"? edelsten Functionen und sei durchaus nicht ^ders^l mit den Aufgaben der Landwehr. Er ^dtis^ ^! der Behauptung. dass auch die Haupt« Me n1^^"lizei seit der Verstaatlichung ihrer Auf« dasz dj^besser entspreche. Wenn Thüly beanständet, Plätze ^^"darmen den Reisenden an den Lanoungs-c^aen iiss^ '^ Wege stehen. während man sonst zu seien t^i' h^ss sie nicht überall gleich bei der Hand betone 3- '" bies schwer zu erklären. Der Minister d'e V° °'^ eingeräumten Begünstigungen, auf welche teit. ^."" ganz vergaßen, und erklärt sich gern be-^elche j,. ^r Specialberathung Abänderungsanträgen, Norden Gleichung des angestrebten Zieles nicht ^len ^'^ °"z"st>mmen. Die Zuweisung von Ndvo. ?"sgesH^tt ^"ln zur Gendarmerie sei schon deshalb ledez 'Wen, weil sich hiezu nur körperlich gegen " eigne "H ^"' ^'lterung abgehärtete Indivi- Vom Ausland. Da die Verhandlungen über den neueu zwischen Oesterreich'Ungarn und Frankreich abzuschließenden Handels- und Schiffah'tsvertrag noch nicht beendet sind, fo nnude am 28. April in Paris die Uebereinkunft unterzeichnet, durch welche die an Stelle des abgelaufenen Handelsvertrages getretene und nun ebenfalls wieder dem Ablaufe nahe Meist begun-stigungs-Convention bis Ende Februar 1884 verlängert wird. Der deutsche Reichstag erledigte zunächst die zweite Lesung der Vorlage über die Reichskriegshäfen; dieselbe wu'de mit einige redactionellen AeN' derungen genehmigt, dagegen ein Antrag Haenel und Genosstn, welcher auf eine Einschränkung der Polizei« befugnisse des Marinestationschefs in Kiel hinauslief, nach längerer Debatte abgelehnt. Sodann wurde in der Specialberathung des Krankencassengesetzes unter geringer Theilnahme des schwach besuchten Hauses fortgefahren und die Vorlage bis zu § 68 fast durchweg nach den Commissionsbeschlüsscil erledigt. Nach den Fabriks-Krankencassen kamen die Knappschaftscassen an die Reihe, über welche die Berathung vorgestern fortgesetzt wurde. Das ..Journal Officiel" veröffentlicht Decrete. mit welchen die Veröffentlichung der Hirteuerlä'fse mehrerer französischer Bischöfe gegen die Lehrhandbücher als Missb rauch erklärt wird. Der bezüg. liche Bericht constatien, dass der Staat berechtigt sei. zu verhindern, dass der Clerus von seiner geistlichen Macht Gebrauch mache, um in weltliche Dinge sich einzumischen. Dieses Recht wurde durch die Grund» sähe der gallicanischen Kirche unter der alten Monarchie festgestellt und durch das Concordat bestätigt. Der Ausbau der serbischen Eisenbahnen soll nun. nachdem die Türkei den südlichen Anschluss bei Vranja zugestanden hat, mit erneutem Eifer aufgenommen werden. Generaldirector Amilhau reiste von Belgrad nach Nisch ab. um die Arbeiten für die Linie Nisch-Vranja einzuleiten, da zwischen der Regierung und der Gesellschaft bezüglich der Trace ein definitives Einvernehmen hergestellt wurde und alle einschlägigen Fragen geregelt sind. Aus Petersburg wird eine Reihe wichtiger Ernennungen gemeldet. Der Suffraganbischof Hintowt von Plock wurde zum Erzbischof von Mohilew, zum Metropoliten aller römisch-katholischen Kirchen von Russland und zum Vorsitzenden des römisch-kalholi« schen Geistlichen-Collegiums ernannt. Bischof Popel von Kalisch wurde zum Erzbischof von Warschau ernannt. Gleichzeitig erfolgte auch die Ernennung meh« rerer Bischöfe. — Botschaftsrath Dawydow in London wnrde zum außerordentlichen Gesandten in Japan, Generalconsul Popow in Marseille zum außerordentlichen Gesandten in Peking und der erste Bolschafts« secretär in Wien, Fürst Kantatuzene, zum Botschafts-rathe in London ernannt. Die neue egyptische Versassung. die unter Englands Auspicien und Lord Dufferins Mitwirkung zustande kam, ist, wie telegraphisch gemeldet, verkündet worden. Es hatten sich noch in den lehten Tagen der Publication Schwierigkeiten entgegengestellt, die aber behoben wurden. Der Anspruch des Khedive. die Prärogative der Einberufung und Schließung des gefetzgebenden Rathes auszuüben, ist zugestanden wor« den. — Dem „Observer" zufolge wurde Stephenson anstatt Alison zum Oberbefehlshaber der britischen Armee in Egypten ernannt. Ans Port-Said wird unterm 29. April gemeldet: Anlässlich der religiösen Feierlichkeiten bei dem griechischen Osterfeste entstanden zwifchen Grie-chen und Arabern Streitigkeiten, welche in Thätlichkeilen ausarteten, wobei mehrere Personen, sowohl Griechen wie Araber, als auch cgyptische Gen« darmen, welche einschritten, getödtet und verwundet wurden. Englische Truppen und englische Matrosen vom Kanonenboote „Falcon" umringten die griechische Kirche, um dieselbe zu schützen. Der griechische Consul flüchtete an Bord des „Falcon". Die Ruhe wurde schließlich wiederhergestellt; unter der Bevölkerung herrscht aber noch große Erregung. Saatenstandsbericht des k. k. Ackerbauministeriums nach dem Stande Mitte April 1883. Der verflossene Winter war in der nördlichen und mittleren Zone der Reichshälfte im allgemeinen ziemlich streng; er zeigte zwar keine ungewöhnlichen Kältegrade, doch war die Kälte meist anhaltend und dauerte ungewöhnlich lang, in der nördlichen Zone fast ununterbrochen bis gegen Ende März. Bezüglich Süd-tirols ist als eine seltene Erscheinung zu verzeichnen, dass das Temperatur-Monatsmitlel vom März niedrer war als jenes vom Februar. Was die Niederschlagsverhältnisse betrifft, fo war der vergangene Winter in den meisten Lagen trocken und schlieearm; in vielen Gegenden entbehrten die Felder monatelang der schützenden Decke gänzlich. Da-gegtn fiel im Monate März verhältnismäßig ziemlich viel Schnee. Ein wiederholtes Schmelzen des Schnees kam — so weit die Berichte reichen — nur in Tirol vor. Die erste Aprilhälfte brachte zwar schon mäßig warme Tage. aber noch immer kalte Nächte mit zahlreichen, in vielen Gegenden beinahe täglich sich wiederholenden Nacht« und Frühfrösten mit theilweise ziem-l>ch bedeutenden Kältegraden. Dabei war in Böhmen und Mähren Trockenheit vorherrschend, während sich in Schlesien und in der Bukowina, dann >n den Lä'lidern der mittleren Zone im allgemeinen mäßige Regen in erwünschter Menge einstellten. Nur in Galizien kamen stärkere Regengüsse vor, welche hie und da selbst zu Ucberschwemmungen führten. Ueber den Stand der vorjährigen Herbstsaaten, beziehungsweise übrr die Ueberwinterung derselben lauten die Nachrichten sehr verschieden. Bekanntlich wurde der Herbstanbau durch anhaltendes regnerisches Wetter sehr gehemmt und zum qroßen Tl^ile ungewöhnlich spät, in einigen Ländern, wie namrntllch in Böhmen, Mähren, Salzburg und Tirol, theilw.ise gar nicht ausgeführt. Viele der spät gebauten Saateu haben durch den lan« gen, ziemlich strengen und lang anhaltenden Winter bei mangelnder Schneedecke gelitten. Es ist demnach voraussichtlich, dass ein etwas größerer Thnl der Wintersaaten als gewöhnlich wird umgeackert werden müssen. Die zeitlich gebauten Herbst« saaten stehen fast überall recht gut, und wurde deren kräftige Vestockung durch die kühle Witterung der ersten Aprilhälfte wesentlich gefördert; namentlich gilt dies in der südlichen sowie in dem wärmeren Theile der mittleren Zone und in der Bukowina. Welche Fruchtarten mehr, welche weniger oder nicht gelitten haben, lässt sich gegenwärtig noch nicht angeben; sicher ist nur, dass die Napssaaten in der Entwicklung zurückgeblieben sind. Klee hat sich in den Ländern der mittleren Zone meistenthcils und selbst in jenen der nördlichen Zone vorwiegend ganz gut erhalten. Auf den Wiefen ist die Vegetation bisher nur in der südlichrn und in den wärmeren Lagen der mitt» leren Zone erwacht. Der Anbau der Sommersaaten konnte in der mittleren Zone meist erst mit Anfang, in der nörd-lichen Zone sogar häufig erst in der zweiten Woche des Monates April beginnen. Der Anbau gieng zumeist gut vonstatten, da der Boden durch den kalten, schneearmen Winter gelockert war. Infolge der Kälte und in manchen Fällen wegen ungenügender Feuchtigkeit sind jedoch bisher nur wenige Saaten aufgegangen. In Südtirol und Görz ist der Anbau des Sommergetreides, in der mittleren Zone die Saut des Hafers in der Hauptsache beendet. Der Hopfen zeigt sich gesund. Der Schnitt desselben halte Mitte April in den meisten Lagen, jedoch nicht überall, so auch nicht im Saazer Bezirke, begonnen. In Beziehung auf die Ueberwinterung des Weinstockes lauten alle Berichte günstig; das Holz hat sich beim Ncbschnitlr, der zu sehr verschiedenen Zeiten ausgeführt wurde — fo bei Marburg schon im Februar — im Wiener Becken meist erst zu Anfang April — gesund gezeigt; auch die Nachtfröste haben, fo weit die Berichte reichen, nicht geschadet. Obst zeigte größlentheils reichlichen Ansatz von Blutenknospen. In Südlirol und im Küstenlande blühten Mitte April Kirschen, sowie Frühbirnen und Zwetschken. Tagesneuigkeiten. — (Hofnachlichten.) Aus Wien, 30. April, wird gemeldet: Se. Majestät der Kaiser, Se, k. und k. Hoheit der durchlauchtigste Kronprinz Erzherzog Rudolf und Se. kvnigl. Hoheit Prinz Wilhelm von Preußen geruhten gestern der Vorstellung im k, k. Hofburgtheater beizuwohnen. — Gestern vormittags um 11 Uhr begab sich Se. königl. Hoheit Prinz Wilhelm von Preußen mit Suite zum Dejeuner bei Seiner Durchlaucht dem deutschen Botschafter Prinzen Nenß, woselbst höchstderselbe bis halb 1 Uhr verblieb und dann in die Hofburg znrilcklehrte. Später besuchten Se. k, und k. Hoheit der durchlauchtigste Kronprinz Erzherzog Rudolf und Se. königl, Hoheit Prinz Wilhelm von Preußen das Künstlerhaus und besich« tigten die Iahresausstellung. — (Neuer Irauenorden) Ihre Majestät die Königin von Großbritannien und Irland hat einen neuen Orden: „Das königliche ruthe Kreuz" (itoM I^ä Ol-088) gestiftet, welcher ausschlirßlich an Frauen verliehen werden soll. welche sich durch besondere Hingebnng in der Pflege kranker und verwundeter Soldaten nno Matrosen ausgrzrichnet haben. Der Orden besteht aus einem Kreuze aus rother Emaille mit goldenem Rande, dessen Jacken das königliche Wappen und die Worte ..Glaube. Liebe. Hoffnung" tragen. Während da3 Bildnis der Mnigin die Mitte einnimmt. Die Kehrseite zeigt den Namcnszug der Königin mit der Krone in oer Mitte Der Orden wird an einem dunkelblauen, lothgerändcrten Bande an der linken Schulter befestigt getragen. Den Statuten zufolge kaun der Orden auch an Ausländerinnen verlirhen werden. Laibacher Zeitung Nr. 100 852 2. Mai 1883. — (Ein sonderbarer Hund) Bei der Polizeilichen Aufhebung einer geheimen Spielhölle in Lyon wurde auch ein Hund uorgrsunden, der eine besondere Neigung für das Spiel zu haben scheint. Schon viermal hat ihn die Polizei in Spielhöllen vorgefunden; so oft eine aufgeräumt ist, wittert das Thier eine an» here aus und macht sich zum Genossen der Spieler. Locales. Aus dem k. k. Landesschulrathe für Krain. Auszug aus dem Protokolle über die ordentliche Sitzung des k.k. Laudesschulrathes für Krain in Laibach am 5. April 1883. Nach Eröffnung der Sitzung dnrch den Herrn Vorsitzenden trägt der Schriftführer die seit der letzten Sitznng erledigten Geschäftsstücke vor, was zur Kenntnis genommen wird. Hierauf wird zur Tagesordnung übergegangen. Ueber Zuschrift des trainifchen Landesliusschusses wird inbetreff der Remuneration für den Religionsunterricht an den Voltsschulen in St. Martin und Littui Beschluss gefasst. Ueber die Beschwerde einiger Besitzer von Rudolfswert, betreffend den Bau einer Mädchenschule daselbst, wird unter Feststellung des Bauprogramms die weitere Verhandlung angeordnet. Der Verhandlungsact, betreffend die Erweiterung der Schule in Nltenmarkt bei Pölland und die Erricht tung einclassiger Schulen in Tschöplach, Unterberg und Radence, wird an den krainischen Landesausschuss mit dem geeigneten Antrage geleitet. Mehrere Berufungen in Schulversäumnis-Straf-stillen werden erledigt. Ein Ministerialgesuch um Nachsicht von der Rück-zahlung eines genossenen Staatsstipendiums wird höhern Orts in Vorlage gebracht. Das Gesuch einer Vollsschulleilung um Zuwen« dung von Lehrmitteln wird erledigt. Ein Volksschullehrer wird auf Grund der wider ihn durchgeführten Disciplinaruntersuchung strafweise verseht. Die Resignation eines Lehrers auf die ihm verliehene Lehrstelle wird genehmigt. Einem Gymnasialdirector wird die fünfte und einem Uebungsschullehrer die zweite Dienstallerszulage zuerkannt. Auf Grund der Berichte der k. k. Bezirksschull äthe und der Pirectionen der hierländigen Mittelschulen, betreffend die Erlheilung und Beaufsichtigung des evangelischen Religiousunterrichtes, wird die gutacht« liche Aeußerung höhern Orts erstattet. Mehrere Geldaushilfs- sowie Schulgeldbesreiungs-gesuche werden erledigt. — (Aus dem Gemeinderathe,) In der ge» strigen Sitzung des Gemeinderathes waren 25 Gemeinderäthe anwesend. Den Vorsitz fiihrte Vke«Bürgermeister Fortuna, welcher als Verificatoren des Sitzungs» Protokolles die Gemeinderäthe Kuschar und Dr. Mosche nominiert. Der Vice-Biirgermeister Fortuna theilt die eingelangten Schreiben der Herren Dr. Josef Sup pan und Josef Luckmann mit, in welchen dieselben ihre Mandate als Gemeinderäthe niederlegen. GN. Hribar beantragt, die Mandatsniederlegung der beiden Herren zur Kenntnis zu nehmen uud ihnen für ihr ersprießliches Wirken im Gemeinderathe den Danl auszusprechen. Der Antrag wird einstimmig angenommen. GR. Dr. Zarnil referiert namens der Personal» und Nechtssection über die vorgenommenen Ergänzungswahlen in den Gemeinderath und beantragt, dieselben, da lein Protest eingelaufen fei, zu genehmigen. Der Antrag wird angenommen. Der nächste Gegenstand der Tagesordnung ist die Wahl des Vice-Bürgermeisters, Den Vorsitz übernimmt als Alterspräsident GR. Ioh. Nep. Horak, ES wird zur Wahl geschritten, und werden 25 Stimm» zettel abgegeben. Davon entfielen 24 Stimmen auf GR. Fortuna, eine auf GN. Dr. Mosche. GN. Fortuna erklärt, er danke für das ehrende Vertrauen, doch könne er die Wahl zum Vice-Biirger« meister nicht mehr annehmen. Der Alterspräsident GN. Horal fordert den Gemeinderath auf, zum zweiten Wahlgange zu schreiten. Es werden 25 Stimmzettel abgegeben, und entfallen 23 Stimmen auf GN. Fortuna, eine auf Dr. Mofche. eine auf Dr. Zarnik. Es ist demnach neuerlich GN. Fortuna zum Vice-Bürgermeister der Landeshauptstadt Laibach gewählt. Der Alterspräsident GN. Horal spricht die sichere Erwartung auS, GN. Fortuna werde das Vertrauen des Gemeinderathes, welcher demselben bei zweimaligem Wahlgange nahezu einstimmig den Ehrenposten des Vicebürgermeisters der Landeshauptstadt Laibach übertragen. Folge geben und die Vicebürgermeistersstelle "hernehmen. GR. Fortuna erklärt, dass der ecla-taute Beweis deK Vertrauens seitens des Gemeinde-rathe» ihn veranlasse, das ehrenvolle Mandat des Vice-Vülgermecherz der Landeshauptstadt üaibach dankend anzunehmen (Stürmischer Beisall) Vicebürgermeister Fortuna übernimmt den Vorsitz. Es wird nun zur Wahl der Sectionen geschritten, und werden nahezu einstimmig gewählt: in die Magist ratssecti on (Vorsitzender der Bürgermeister) die GRR,: Vice.Vürgermeister Franz Fortuna. Dr. Franz Papez. Michael Pakic, Franz Peterca und Franz ^uzet. Personal- und Nechtssection: Obmann Dr. Valentin Zarnik, Obmann-Stellvertreter Dr. Franz Papez, Dr. Heinrich Dolenec. Dr. Alsons Mosche, Johann Mur« nik, Finanzsection: Obmann Dr. Mosche, Obmann-Stellvertreter Vaso Petriöit, Vice-Bürgermeister Franz Fortnna, Ivan Hribar, Alfred Ledcnik, Franz Naunihar und Alois B^yer. Bausection: Obmann Franz I^ek, Obmann-Stellvertreter Johann Mnrnik, Franz Gorsic. Franz Kollman, Michael Pakiö, Vaso Petric-t und Josef Tomek, Armensection: (Vorsitzender der Bürgermeister) Franz Duberlet. I. N. Horak. Anton Klein, Friedrich Kliznar und Ignaz Stupica. Polizei-section: Obmann Dr. Karl Bleiweis Nitter v. Trste» nißki, Obmann'Stellvertreter Dr. Der?, Franz Doberlet, Anton Klein, Alfred Lcdenik, Ignaz Stupica und Franz Peterca, Schulsection: Obmann Franz Auklje, Obmann'Stellvertreter Friedrich Kriznar, Dr. Bleiweis Nitter v. TrsteniZki, Dr. Deck. Dr. Dolenec. Josef Kusar und Dr. Zarnik, Stadtverschöner ungSsection: Obmann Ivan Hribar, Obmann-Stellvertreter Franz Navnihar. Franz Kollman, Josef Kusar. Dr. Mosche. Franz Auklje. Josef Tomek und Alois B^yer. Nach Vornahme der Sectionswahlen wild die Sitzung ge» schlössen. -x- — (Wohlthätigkeitsact.) Der kürzlich verstorbene hochgeschätzte Herr Anton Samassa, gewesenes Ehrenmitglied des gewerblichen Aushilfscasse» Vereins, hat im Jahre 1857 den Betrag von 105 fl. unverzinslich in die Vereinscasse eingelegt und die Summe bis zu seinem Tode belassen. In seinem Testa» mente hat Herr Anton Samassa angeordnet, es möge dieser Betrag an fünf arme Bürgerswitwen mit je 21 fl. durch den Vorstand des Aushilfscasse-Vereins vertheilt werden. Diesem Wunsche des edlen Erblassers hat der Vorstand deS gewerblichen Aushilfscasse-Vereins, Gemeinderath Herr Ioh. Nep. Horak, nunmehr entsprochen und Ende der letzten Woche fünf arme Nürgerswitwen mit je 21 st. betheilt, welche dem nun in Gott ruhenden Spender sicher das dankbarste Gefühl bewahren werden. »x — (Verlängerung der österreichischungarischen und franzüfischen Handelscon» vcntio n.) Das h. k. k. Handelsministerium theilt den Handels« und Gewerbelammern mit, dass durch ein am 28. April 1883 in Paris unterzeichnetes Uebereinlom« men zwischen Oesterreich-Ungarn und Frankreich die Geltungsdauer der provisorischen Handels-Convention zwischen beiden Reichen am 7. November 1881, welche ohne diese Erstreckung mit 15. Mai 1883 ihr E»de erreicht hätte, bis zum 29. Februar 1884 unverändert verlängert wurde. 8pi8lü H.närH 86N6ko vib, «. kr. prok^or v I^ud-l^ui. V derilo ^6 vti8iiouili 200 »lik. ^iskala, in 2g.I(MH IF. pl. Xieinma^r iu V'eä. Dainderg. 1883. — Herr Prof. And. Seneloviö hat in fach» männisch gediegener Weife die Aufgabe gelöst, die Physik für die unteren Classen der Mittelschulen in slove nischer Sprache zu liefern. Es ist ihm dies aber auch ganz besonders in sprachlicher Beziehung gelungen, uud es wird die Geschichte der slovenischen Literatur seinen Namen noch in späten Zeiten dankbarst nennen. Denn nicht blos für die Schulen ist des gelehrten Herrn Verfassers Werk. wie es sich dem Leser präsentiert, vollkommen geeignet, auch der gebildete Laie, der dasselbe mit den nöthigen Vorlenntnissen zur Hand nimmt, wird darin die angenehmste Anregung und genügende Belehrung auf einem Gebiete der exacten Wissenschaften finden, das ja bekanntlich durch die anßerordent« lichsten Fortschritte in der jüngsten Zeit so umwälzend w, culturellen Leben gewirkt hat und wirkt. — Die Verlagshandlung, unsere Firma Jg. Edler von Kleinmayr und Fed. Bamberg. hat durch die tadellose Ausführung des Buch. und namentlich des Bilderbruckes sich gleichfalls lein geringes Verdienst um das vollendete Zustandekommen dieses so dringend nöthigen Buches erworben. — cg. — (Circus Nichter.) Der seit ein paar Tagen hier anwesende Circus Nichter aus dem Kaiser Josef« Platze ist recht gut besucht und bietet namentlich im gymnastischen Theil vorzügliche Leistungen. Insbesondere finden die Productionen in der Luft Equilibristik des Mohren Pen say, eines ausgezeichneten Gynmastikers, stets stürmischen Beifall; auch das Gefchwisterpaar Io-sefine und Adele ist sehr brav. Die Pferdedressur des Herrn Nicht er bietet gleichfalls fchöne Leistungen. Im ganzen entspricht die Gesellschaft den an sie gestell-ten Anforderungen im Gebiete der höheren Gymnastik, Akrobatik. Athletik und Mimik aufs beste. Nur das Spiel mit dem Gewichtewerfen ist — wenngleich nicht ohne Interesse — so doch immerhin nervenaufregend und könnte besser unterbleiben. Die ClownS tragen zum Amusement der Zuschauer wesentlich bei. —es. Das historische Gedenkblatt Habsburger in Arain, das der Gefertigte anlässlich der 600jährigen Landes-Jubelfeier in zwei Ausgaben — in deutscher und sloveni« scher Sprache — herausgibt und welches in Tabellen-form die jeweilige Anwesenheit der Mitglieder des er< tauchten Kaiserhauses veranschaulichen wird, findet, wie wohl vorauszusehen war, eine allgemeine freudige Theilnahme in Stadt und Land, und es werden Vormerkungen für dieses die fchönste Zimmerzierde in jedem patriotischen Hause bildende Erinnerungsblatt auch weiters entgegengenommen. — Der Subscriptionspreis per Blatt beträgt 1 fl. ü W. ^. v. Kaüio8, Laibach. Coliseum 84. II, 46. Neueste Post. Original-Telegramm der ..Laib. Zeitung" Paris, 1. Mai. Der Minister des Aeußern antwortete im Senate auf die Interpellation Broglies betreffs der Tripelallianz: er begreife die Anfrage über ein noch in tiefstes Dunkel gehülltes Factum nicht-Die Annäherung der drei Mächte bringe übrigens kein neues Element in die europäische Politik; die Erklärungen Mancinis und Tiszas, dass man keine Aggres' sionsgedanken gegen Frankreich hege, halte er für auf> richtig. Die politische Haltung Frankreichs werde sich nicht ändern; Frankreich wird keine Allianz suchen, es werde mit allen Mächten aufrichtig auf gutem Fuße leben und in dem mit seiner Würde verträglichen Maße. Durch Frankreichs Loyalität werden sich die Dispositionen des Auslandes ändern. Inzwischen müsse Frankreich aufmerkfam sein. Das Land sei nicht besorgt und diese Debatte wäre ganz uunüh. — Brogltt war von der Antwort unbefriedigt; der Zwischenfall ist damit geschlossen. ^ ^^^ Wien. I.Mai. Im Abgeordnetenhause wurde heute die Generaldebatte über das Landwehr-gesetz eröffnet. Der Herr Landesoertheidigungs-Minister Graf Welse rsheimb präcisierte in einer längeren wirkungsvollen Nede das Wesen der Vortags, worauf mit großer Mehrheit das Eingehen in die Specialdebatte beschlossen wurde. Berlin, 1. Mai. Der Kaiser ist mit der Groß' Herzogin von Baden kurz nach 9 Uhr wohlbehalten von Wiesbaden Hieher zurückgekehrt. Paris, I.Mai. Das «Journal des Dibats" sagt, wenn die Tripel-Allianz wirklich eine defensive ist, so sei sie vollkommen unnütz, denn Frankreich wolle niemanden angreifen. ^ Handel und Volkswirtschaftliches, Verlosung. 1860er Staatslose. Vei der am 1, d. M. vorgenommen" Ziehung der 1860er Lose fiel der Haupttreffer mit 300 »»<"» p-auf S, 12522 Nr. 2; der zweite Treffer mit 50 000 ft. °" S 9437 Nr, 1?! der dritte Treffer mit 25 000 fi. auf S. I^A Nr. 17; je 10 000 st, gewaimcn: S. 1338 Nr. 3 und S 65^ Nr. 1; je "000 ft, gewannen - S. 410 Nr. 12. S. 708 Nc. 'H S. 1814 Nr. 8 . S. 4004 Nr. 2. S. 9399 Nr. 4. S. W^»" Nr, 13. S, 10871 Nr, 10. S. 10968 Nr, 19. S, 11805 NrH S, 12522 Nr. 17, S. 15801 Nr. 4. S. 16489 Nr. 18, S. ^°" Nr. 2 und S. 19875 Nr. 2 und Nr. 3. Flufzekomlnene Fremde. Am 1. Mai. . ss- Hotel Stadt Wien. Baronin Zschock, Graz. — pocat"' Fabrilsdircctor. Fimne, — Hllberle, Handlungscommis, -">" schnu. - Verderbcr. Kaufn,.. Rieg. - Samel. Nels.. VrllN'' — Reiter. Vamberger. Lienhart, Zimer. Kaiser und Schw" ^' Kflte.. Wien. «, „.^ Hotel Elefant. Vrrsec, l. t. Notar, Lichtenlvald. — Veu« ' Studierender, und Franll. Wien, — Dr. Perco sammt 6!,^ Görz. — Schauta, Oberförster, sammt Frau, Hämmern^ — Dralka Marie sammt Tochter. Radmannsdorf. ^ ""<,. Ivanka nnd Francella, Planiua. - Wagner. Wcinh"»",^ sammt Frau. Euns. — gardini. Pontafel. — IelichHsa, Schmitt Anna; Pavkovich und Sientner. Privatierc. ^M ' — Stuller. Geschäftsmann, Trieft. — Götz, Geschäfts»"' Mainz. .. h^s Sternwarte. Sala, gara. — Glöscr s. Frau. Secrctar Circus Sidoli, Klausenburg. Verstorbene. . g, Den 30, April. Johann Iusel, gimmermaler, /" Noscngassc Nr. 27, Altersschwäche. ., ,^oll Den 1. Mai. Josef Äabuil, Knecht. 48 I.. Hlch'^oh"' Nr. 3. Lungenentzündung, - Leopold Iapel, Fiakers-" 5'/, Monate, Vmgstallgässe Nr. «, Bronchitis. Im Spitale: « Z>. Den 29. April. Johann Rozmcm, Kellner, Lungen- und Darmtatarrh. Meteorologische Beobachtungen in Laib^!^, "^ «!33 «U n ^g 15-s ^ ^ 2 M Z 3 Z 3 3 5^ "^II. Mg. 726.12! 1- 8.8 windstill bewölkt ,4.b" 1 2 „ N. 72«.!i0 ^14.0 NO, schwach bewöllt M" 9 „ Ab. 725.70 ^10.6 windstill bewölkt ^^. Tagsüber wechselnde Vewö'lluna, öfters Negcn, Das mittcl der Wärme ^ 11,1«, um 0.2« unter denlN^I^-^ Verantwortlicher Redacteur: P. v. Radics< ^^aiblichcr Zeitung Nr. 100 853 2. Mai 1883. Course an der Wiener Börse vom I.Mai 1883. «M«dem0^^C^M««.) O»:Ib Wan- Ctaats-Anlehe«. N^.......'8«° '««6 l"54eV^n -........7«'0l> ?s'20 l»«u« ^0 Staatslose . 25« st, IN» 20 IN! 75 lu«0ei !°/ zu^ 500 „ I.12L0 133'— lü«4er «. vilnslel 100 „ 138 — 1U8'5O l»«itt ^^ ' ' lOU » '«!>?« »70 25 "llotenscheine . per Et. «? — i»b — c>e»3,^'.,?°ldrente, steuerfrei . 98-75 98 l>c ^ "'»lotenrente. steuersre, . 92 15 93 2« "«' ^oldrente e«/, .... ,20 30 12c, slavonische . »»__ 102-°"°°ndüigi,ch,.....99- 99L0 'Held LI.'an' 5«/,, Teme«var«V/, <>/„ 95-70 Sl> — dto. in 50 . „ 4^/y . U1 bh »2'30 dto. Prämien^Gchulbverschr.3'/„ »775 8b'25 Oeft, Hypolbelcnbanl loj. 5>/,°/<> i«b bc> ic>< — Oest.'Ung. Ban! Verl. 5°/^ . . 10b 50 icc 70 dto. „ 4>/,°/<> . . s» — 99 20 bt«. „ 4»/^ . . «215 92-35 Nng. allg.Vodencredlt-Ncticnges. in Pest in »4 I. veil. 5>/,"/n - lLli - 108 — Prioritäts.Obligatiouen (für 100 fl.). Elisabelh'WeÜvahn 1. «emission iou-4L IUN-80 Ferdinande.Nordbahn in Silo. io5 — lob 20 ßran>,'Ioscs-Äahn.....1O1>50 10i?5 ^,.li,,sche Harl^ Ludwig »Vahn . I8«l KW sl. S. 4>/,»/n . . 98 «„ gg-90 Oefterr. Norbwestbahn . . . . il<2 .-1L2 <0 Siebenbülg«.......82-82 Ä»'1O «»elb Ware Vtaatsbab" 1. Emission . . . il>« 50 182- - kilbsiahl, 5 2"/„......l«9-?5 140 — „ » 5>......»20 25 1l!0KC Uua.-galiz. Äahn . . . . 93— »3ü» Diverse Lssr (pcr Sllill). «lrebitlose 10a N...... —-.. __ Hlary.iiose 40 fi....... ,8-85 38 75 4"/^ Donaug — i(,g — Lalbacher Piamicn^Nnlchen 20ft. 23-50 z»4 — Osener Lose <« fl...... 4l>_ ^ ^ PaM.Lose40ss...... zs.^ll 87- Nöthen Kreuz, öst. Ges. v. 10 st. —> - - — Rudlllf.ljoseiofi...... ,.,,_ 19,zu Salm.i.'ose 40 fl. . . , , 51.55 5«,^ St.'Geno>S-i.'ose 40 fl..... 45.^. 45,55 Walbstcin-z.'°se 20 ft..... ^.^, z,g.__ winbischgrätz'iiose 2a st. . . ,27 25 3^25. Vanl - Actien (per Etüch. «nglo.Oefterr. Vanl 120 fl. . . 115 zz 115.75 Vanl.Gcsellschast. Wicuer 200 fl,__________ Banlvercin, Wiener, 100 st. . . i<»8'?u I0»9o Vdncr.-Mst,, Oest.liOüfl. S.40"/^ 217 — zi? 50 Crdt,«nst. f. Hand u. G. iuc>fi. zc« m »ns-Zc. ilt>. 171'— 171-5l< «!!ssig,.T?pI.uf»Vc>dcnbacher E.'A.2u«fl.S. 33<^ —840 — «lisabetb'«ahn 200 st. «5 215 50 „ Linz^Äiibweii! 200 fl. . . . 195— ink 5><: „Slzb.»Tirol,1H.E.i873ü00fl.S, 185 — 18 5ü0 sserdinands'Nordd. laaa fl, CM, 2837 2842 Fran»»Iosef»Vadn 2U0 st. Sild ,9^-— 194-50 ffllnflirchcn^Varcscr»-50 Kablcnbcrn^isend, 200 fl. . .-------—-— Kaschnu-Oberb. <>kisenb.2N0fl. S, i«!-25 i4«-ba >.<>:i!ib«a - Czrnow,- Iassy «öiscn^ bahn,'5ü Praa.Dufer!tifenb. ,50fl.Silb. 5775 i;8 — Olubolf > Vabn 20a st, Silber . ißz-üh i«5 — Siebendillii« «iiscnb. «oa fl. S, 184-50 i«4 ?c, Staatöeisenbabn 200 it. ü. w. . 35475 53b 25 <»«lb Xvar Silbbahn LOll fl. Silver . . . i47-2b I4750 Si!d>«ordb. Vcrb.nw.«G>:s. 100 ff. . —--> —-— Devisen. Deutsche Plätze......5«-eo »8 65 London.........119 8c iil»-9o Pari«.........l? 57^. t?u?. Petersbur«.......—-. ^._I Valuten. Ducaten........z-«« eez »O-Franc«-Stücke.....950 9bi Gilver........ —— —— Deutscht Mcich«l>aur««te». . . 58 50 b»>u« Z alte Meine WM M Ll)tt 111 KM. ß, 8il!i^l lülulill^ilzzei'. » ft ^^lliltog klMuI wesson »Ho NIun«!- un«^ Ä ^AIittiii-MMUzaztzlZ ^ l^ 8en il U. 1,23; V ^ur. ?l)pp8 !Vluncl^a88orZ ««l!> /^^ moino >Vii8di«wlil0n in» IIilu8u ^ ladricioro un<1 mieli mit d«m ^o 1 s , lin^g^n Nnt?on dossnli^o. 1 ^!w Ilr^t. l>. ,,2l>. ""enl«ln<» Ilor,«nll, 1 7s' ^'l»N. ,, °"«u1l08o aus I.oäor1oimvüuä ll. «,70, ^ ^l>n1l0suä ÄN8 Ivc!i'<)r I^oiinviliili ^ V, '^"' 2'2"' 'l, it,50. f., !"«n > ^llciih'HLko do8tyl Hunlitüt, 1 ^«n ll. ,,20, ,,3!>, ,,50, 2, 2,50. s^nk0«o. koi,.8lur c!Iiil?on. ,75», 1 i)'U>, I,iw, ,,80. l> i^^'^lli-odontrock, Ilana^MnLoroi, ,1 ,"> 3 llilun Ill»i5, 2 Vlioii droit, , °wtu«1i «kno Mkt. dost« 8orto I^um> 6 1'vA" ^«imvanll il. 2,50, ll, ii,50. ^ ".^.«r-Ii^äUlollur ü. 1,80, 2,50, «rron> y^^ Damon - icrü^ou, ^«äo ^ I^' "-wl,. ll. 1. ^ ,/< drmt, ll. 8 50. ll?.". ^^ukin'ss «elnvorntor Lorw. vu1<.lioriilimt,un uollte» In i^iaZolwn ü, n. 1,20 ooilt 7.U Kanon nur doi ^1342) 10-4 ^ui- niciiorn lllUonuIIon '^ücllliuss (io8 II»,U8» »olnvliinuiug uili^kulü« Dr. H. 26rsn,6r3 Ilorr v»rl X»u»oll0^3 tu I.«,1d».ok l,idt cin83o1l)c> diI1i^«t, dui Ori^inill^udinclou mit donom üadatt ad. (1636) 20-2 Da» ^ntimvlillion i«t ul8 or^tu», niluini^ tolitti in llnnv«n«1nn^un <»i 1»iodt unl!n>,tui' zllliUu-, ^lini«t«iittl- unll Iil>-ssluinn^^-illUldonüi llon j^o^eil 8l!lnvluuiu, l^to^k, ^»lului», I'cnioliti^Iloit, >Vuimtlll«8 unn unä »ii^o-Oläuot. ?lN«i)0«t, Ilatli uud ^,u»Ilunlt,, lUlck /ur ^nlax« von I^iLlcoUcroiuil cto, ssruti». «Iiomi8eno 1'^drik in >Vi « n , X. lioxirlc. üztül'!'. Lsellit/lli8tillt kür Hkväsi rmä ^o^vsr^s w ^risst. ln Lanknoten 4 ^,'ll^o Klinäi^un^ 3 '/,?roeont, » « < 3«/. « 30 « «4 .. ^ilr <1iu in Ilmillus dolin(ion LotraF, ül 5sllv0ioon8 ll'or olnio ^innon. ^UVVI)l1U, I^om- l>orss, I^llibaed, II«i'M2nu8tllät, 1nn8>)r!il:!<, <7,l»^, 8al2uui-ss, Klü^oukm-t, ^^ram, ^iumo 8ne8onsrm, Xllut« 1MÜ V<5iiiUutS VON DovigYN, Nllocton 80>vio (üc)U^0U8»Ilic:»880 '/u?loc ?luvi8i«u. Vui8l:llü88e »ul Passant» zscxon d»r 5'/, ?roo. 2in8«n N. ll. sl'llN«« ?l0vi810N, ^«iflill <üru(iitolötsnunss in I^ou- (Ion '/, ?lne. ?ruvigion; »ül KlsootvN ttllo«. ^ingon ^ior ^lUlr di8 Lum I^u<,r»l?o von ll. 2000, knk liölioro Lotlil'sso /in8f>l38 do8on(1oror Voroinuu,run^ vordoluütvn. 2'ri«n^ 23. Oktodor 1882. (4) 52 -18 W...............................................^---^^^^..............„^^ H >^Ml Xai«oi-8 /.ur ti00^üliri3<:n I.anäo8^u!)oIlLiLr lialle ick mick xur /Mv^i l, ^ 8ll»ie gMLs 8t!"z88en llllll slilt«, ^ Z! 2Ul Ltiivolisn vkoorisllin^ V0N ?6ii8tßru, k ^ Lg,1ooii8 uuä Niu^än^ßll D ^ nioi- in Laiuacii «uvvulii ai« ».uotl «.«»»erliaib l)6«l6n« ^nempsoiilen; M ! ^ «d<2»8o onipsEnI« icn lnick ^ol' I.iuscil-ui!^ von W ! »^ sahnen, Naggen, lLlillllern unl! 8llN8tigem sezk^muell D ^ - ^eclor >Vrl unä 6iü8«e unä in allon ^evvüiüjcklon I^n'!i«n, D - 2U03 do! 8oliäs2tsi' ^unküll^ullZ 2U diliiZstsll ?l2i2sn. M 3 I^m I'Lcklxolligl: ^u^lüiu!!!^ 6oi' ^««cllül^ton ^.ultiü^L vol'dürgen D 2 ^u künnon, erbittet 8elke tkunliedgt baiä D - (1926) 8—1 acklunl^voN erLkdoner I'xg.m Dv1)6r1vi!. M ^ ^ Eülllllllel Geiliek MH" Gtstllillleltt Wcllit. ^ I ^ WMZlM»! ^" ^2 «2 Dem deutschen Volle bieten wir hicmit . 3 in 40 c5icfenmssen il 50 Vf. ^ "t> die Gesammelten Werle seines Lieblinasdichters in einer elegant ausgestatteten A lli^-) ^ Kleinoctav-Zlusgabe. i ^ 3 Elllmel GeitirlV GesMiNlte Wallt L ^ 3 losten Mark 20. —, während die in ihnen enthaltenen Einzel-Ausgaben circa " 5 " Marl 55. — kosten. 15 Distichen. Ode», lflcnicn, Classilche« i!icdevb»ch, — Dmxwlischc Dich!„>,gc,!: An,ül)i>d. Dir ^'ittry. ^ -?^ «2< (kchlc» Gold wird llar im Fcucr, — Cu>chl'n!öbc, Äleislcv Äüdrr,,, - Die Innb uon Bczicrö. — « ^^ ^ Gel»OtNheitMd>ch!t. Poetische Ucliclsetziiiincn au» dein Fra»zi,^ischc», ft>lN>>ichr» »»d Tpanischcn. Z ^ls «^ Kie Orste Fieferung und F'rospckte « >" durch alle soliden Buchhandlungen, sowie die n . 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M ^ <^M / wllssorunss und ^ntlli-'.iltnnl?, Nllnne««ol^vU<»,Il« lliu^otou/) >^> W ^6> ^v>^^ ""^ n:l«I>tlidl(! ^ollutiouuu, UuÄii«Iltui8^ol!>v'.l,<;»e, dioidiag ^W lW <3«!8i<:Iit, tiollio^ondo, init dllluon liünäorn um^udonu Hu^on, ^W ^ 6omiitd,8vor8tiinmunss, Lelllalio^kHit, ^li^rüno soin8uiti^or ^W ^ Xoi,l8edmol-2), 8enmai-?.ou im Kreuz« nnä liNek^rltte, Ii7»t«li8<:lln Xlümi'fo, ^ Vol8toi'üiu^ ^nF8t onno Ul8U,c:Iio, Vorml>i(1unl5 lioitoror (j!.>3o1l8eIiM. 1«'llUlv'üoU«2U8tan<1, Lluwrmnt, rnoüWHtiäciio und ^iunti8<:1io 8clnnu««n, DW W ^ittorn »n Nilndon und l'il88«n u. 8. ,v. (899) /"—1.1 MW W ^11s 0I2SN Hngekülirten HorvsQ^rHQ^sitsii nsräsn üurod Icsiu Auuorss 012 ^« W nun!u äor llsillcunäo dokanlltsL lilittoi 20 Liodsr unä, voUlioillNou gsboM, Ä12 c».ur «D>. ^V»«»M «>«,„!»->'»>»«« W > H>2^K1: ^ H^^3.^2.^^ 1,«i Herrn ^^'"'«'«'l I'.. Mr80l.i^, ^V- « M 5o3ol-8tril83u 14. _________________W>