» D»»»G«4 U5»ek«int vüeksntlie», »i»d«nm»t. (7Ol. mwevfh. ZS7ws, 6«« 1. !»nn«, 1S22 «I. Ad<»n»DGm»nt»-^nn»km« in ^»kida?: ^usci6»v» ul. 4 vlUAGpf«,»«: Kt>ko«»n. mon«tl. 2Z 0in. »u»t»l>«s, 24 vif,. umm«s I hi» 2 iZin, MmmerKeibma S« Bilan i, r. li. sl^ll leine chronistische Äucin. lindcrrclhuliq iw» geschichtlich und zeitt^c-schichtltch wich!Igt.» (Lreiqttissen werden, was NN dieser 5kelse saqen mit Rücksicht nuf den 7^akiresiv'.'chsol einer etwaigen Norut flleichkli,i>osfnnngen berechtigt. Nichtsdestoweniger wäre es falf6i, an den Bemühun-gen der Verständigungspolitik schon heute verzweifeln zu wollen. Eilgland, das in den verschiedenen europäischen Gesprächen (Chequers, Paris, Berlin usw.) eine führende, vor allem vernnt-telnde Rolle spielte, hat inzwischen seine Gewogenheit Deutschland gegenüber mit.einci,» Niickstoß quittiert erhalten, der aus dem alten französisch-englischen Gegensatz resultiert. Dafiir, daft es die Relais-Station für die deutschen Finanztransaktionen wurde, mußte ^Großbritannien ^ von der französischen Finanzpolitik plötzlich angegriffen — aus eigene,! Mitteln die Zeche bezahlen, eS kam die große PfnndkrisiS und gleichzeitig Englands schicksalsschwerer Äegenftoß: die Abkehr voni Goldstandard, eine der glänzendsten Paraden in der Geschichte der finanz^ politischen Machtkämpfe in der Welt. Tafj eine Totgeburt, wie die deutsch-öster-reichische Zollunion zu Grabe getragen wur-.de, Spanien mittlerweile sich in eine Re^ publik verwandelte und Frankreich und Jta^ lien wegen der Flottenparität nicht einig werden konnten, und viele andere Geschehnisse des vorigen Jahre«' von ähnlicher Tragweite: sie alle verblassen im Verhältnis zum Bomben im Vostamt Em furchtbarer Anschlag der Antifaschisten in Eafton (Pennsyllvania) Drei Äte, sieben Schwewerletzte N e w v o r k, 31. Dezember. Vtestekn exPlohi«rt« im Ha«ptP0fta«t in Easto« (PenNstzllvonni) ans noch unge-tlArten «rü»den «i« Paket »nt und Finanz-Probleme der Welt in Angriss genommen wird. Die amerikanische Botschaft in London hat dem Staatsdepartement über den Vor schlag des englischen Austenamtes, die Ste-parationskonserenz für den 20. Zänner nach Lausanne einzuberufen, berichtet. Wie ossiziel verlautet» ist dieser Schritt l^ngiands l»ei den Müchien nicht etwa als sormelle Einladung der Vereinigten Staa ten, an der Konserenz von Lausanne teil- Äugostawien eingeladen Die klcinerm Staaten von der Reparationskonferenz in Lausanne nicht ausgeschlossen — Deutsche Unzufriedenheit über die französisch-englische Einigung Wie in amtlichen Kreisen versichert wird, hat die britische Negierung sämtlichen interessierten Staaten den Vorschlag gemacht, ihre Vertreter zu der am 18. Jänner in Lausanne stattfindenden Aeparationskon-serenz entsenden zu »ollen. Die britische diegieruug habe nnßee Frankreich, Italien, Belgien nnd Japan auch Jugoslawisn, Pumäuien, Polen. Griechenland, Portttgal und die Tst^choslomakei eingeladen. Nimmt die Regierung der Vereinigten Staaten die britisi^ Einladung nach Lau-sänne nicht an, so würden die A«fkal»en der «onftrenz i« einem bescheidenen Rah men verbleiben, da der Si^üfsel zur Lösung der ReparationSsrage nach wie vor sich in amerikanischen Händen besindet. Trotz alldem herrscht in Londoner amtlichen «reifen in dieser Hinsicht ein unoer kennbarer Optimismus, und zwar umso mehr, al» man durch die in der Mora-toriumSfrage zwischen England und Frank reich zustande yekommene Einigung alS ewe sehr giinstige Vorau»setzung zum Konserenzbeginn betrachtet. Berliner Meldungen besagen, daß man in deutschen politischen Kreisen die sran-zösisch-englische Einigung mit einer gewissen Mitzstimmung entge^ngenommen habe. In Berlin ^rrscht nämlich die Auf' London, 31. Tezenlix'r. sassung vor, daß die ReparationSsrage da durch wieder nnr eine Zwischenlijsung ge snnden habe, anstatt die definitive Rege lung, die Deutst^and von allem Aniang an ersehnt habe. Pafflve Neflftenz auf den öfterrelchtschrn Bundttdahmn W i e n, 3l. Dezi.'mber. ^ Die Deutsch-e Bertehrsgescllschaft hat die Passiva Resistenz, die l^ereits gestern auf einem Teile der Bahustrccteu einsetzte, aus säintlich-e Ttrecken der listerreichischen '^^un-deöbahnen ausgede)nt. Die Folgen der passiven Resistenz maclien fick» Kreits stark beinertbar. Diesb<'zslgliche SchlickwnftZocr-handlungen sind erst silr zn envar- tcn. Man nimint in .Äreisen der Deulschi'u VerkehrZgesellschtikt an, daß sich die ^'age durch die passive' Resistenz sehr verschärfen »verd«. ^ngoslawisch-rumänischer Handelsvertrag verlängert. B u k a r e st, 3l. Dezenlber. Durch NotenwelS^sel zwischen der rumäni-schcli Regierung und der jugoslawischen Ge' sandschaft in Bukarest ist der zwischen beiden Staaten bestehende Handelsvertrag auf dic grosjen italienisch-faschistischen Konzerns und das sünfte an das argentinische Ge-nerolkonsnlat in Baltimore. Bisher wurden 11 Personen, darunter zwei Frauen, verhastet. Ein Postbeamter, dem dnrch die Explosion beide Arme abgerissen wurden und der außerdem sein Augenlicht verlor, ist mittlerweile im Hospital gestorben. Am Auskommen von weiteren drei Beamten wird gezweifelt, vs besteht kein Zweisel dariiber, das; es fich um einen wohldurchdachten antisafchistifchen Anschlag handelt. Dauer voi, sechs Monaten verlängert Ml^r-k>?u. lleberschwemmungen in Griechenland. A t l) e n, Dezember. Infolge der Regengüsse der letzteir Ta^e nulrde Griechenland stellenweise von erheli« lichen Ueberschwennnnngen heimgesucht. 7^n Thrazien sind ^^al^lreiche Flj',sle nnd Ncbeii' flüsse ans isireu Ufern getreten. Auch Atl)l'N selbst iilufi dnrnnter leiden, da die Vorstadt Galitea flist vollkmnmen unter WlNi'er geseht wurde. Mehrere Flnchtlingsl'cirnckei, wurden vollständig fortgeschwenlutt. ?is Gewässer sind nach wie vvr i,n steigen l'l'' griffen. jturze Nochrichten i u !> 1 i a n a, 31. Infolge der Echneevenvehuiigen in den letzten 18 5t,lnden treten die Züge au? Itlien und ans den südlicheren Gegenden d<'^5 »kiinigreiche.z mit zieinlichen Perspätuir« gen ein. Der Tclsgraplhen- nnd Tele^>liou. verkehr mit Beograd und Zagreb ist teil-iveifc gestört. Der ^ustsverke'hr im Drau» banat ist noch intakt, man befürchtet aber auf den (^birgGrecken Cchneelanvimi,, die den ''I^^erkehr eventuell stören könnten. Pari 31. Dezemkvr^ Ztaatöpräfident Do-ulner k>at aMßlich de? Neujahrötages 203 Personen, die von Mi--litärgeri6?ten zu kiirzeren un!d lancieren ?^roiheitssttafen verurteilt worden wc,r<'n, die Strafe in, Ainnestieux'^ge erlassen. Börsenbericht z s r l ch, II. Dezember. Devisen: Beo- grad 9.19, P<,riS London 17.4(^. Neivyork Mailand Prag lö.W, Berlin 12l.!X1. Z a g r e !>, 3t>. Dezember. Deviseu: lNai« land '283.41-289.41. London 188.98^ 1Mtt.43, Newyork Ech^'^k 56SK.l«. Pari.z 220.7.^21.41, Pra^ l«.81-1t?7.37, Zürich l^7.8»'>—1101.15. L j u b l s a n a, 31. De^vimker. Devisen: Zürich :i>!)70.85—Noi.lS. Llmdon 197.5«-. 1Nö.0ti. l^^ewt^ork .'WgM—S«2«.Y3. Pariö i?20.7.'>-221.^1, Prag it'.iriscnjckhre gera dczu kiuluil'eininend und W('l?likand zerstörend nl'owirkle. ^-L^ahrend tlx'c'rrlisch iiber die '^iolst'c'ndiqteitcn eines mitteleuropäischen .'^u sazinneni^lilusseS verhandelt wird, der die ^achiliiie allmählich denn doch zunl Vessern wel^deu könnte, brauchen die illquid gcwor-kienen Staaten Geld, welches aber heute in ,"r^itlfreich liegt, da^^ die goldenen Kngeln mir jenen zuwirft, die l^iich die '^Lc'Iilik deS I?ente mächtigslen europmsmen Staates zu machen geneigt sind. Tas ^alir IM lilii, l'is auf eiins^e klei-Vere Teillösungen, den '^^öltern tt>cillg Positives gebracht. '!?ln grill,eii Tischen ist viel verhandelt n'orden, e? in aber wenig her-auSgekoniiiien. '^^ersoliit nian die (5ntwicklntt.^ feit Jänner, die niit der tieriihmlen (5uropa^ .Konferenz in l>iuf (^rund der <^leichl)erechtigung, l^erechtigkeit und einer Politik der offenen Türe die '^i'Iker zii Wohlstand und Sicherheit ihrer Eristeiiz qeliilgen können. Jugoslawiens Ansprüche Jugoslawien lehnt das Hsover-Moratoi^ium nach wie vor ab! — Für Allsrechterl^altung des Joung-Planes — Kein Verzicht auf die deutschen Reparationszahlungen Sunfo de-^ ucrstorbencn ersten Präsiden-t<'n der 'Xepilt>lik China ist je(U Ministcr-präq'ident der neuen chinesischen ^»iegi^'lttiiji geworden. Beograd, .W. Teicmbcr. Die halbamtliche Stellungnahme ^«go-jl««iens j» der am 2N. Aänner beginnende« M«Parati«nstonserent von Lausanne littzt sich wie folgt zusammensassen: Die bevorstehende «onserenz der Regie, rnngen wird eine Reihe von wichtigen Fra gen zn lösen haben, die sür die weitere v«t> Wicklung der internationalen VirtschastSla» ge von gröhter Bedeutung sind. Vi^ig ist hinsichtlich der Regelung der Reparation»-srage die Tatfache, daz die Rssgierung der Vereinigten Staaten jede» Zusammenhang zwischen Reparationen und ArjegSschulden ablehnt. Bekanntlich erhält Iugsslawien von Deutschland aus Konto der Reparations zahlungen jährlich die SutMUe vs« 7V.K Millionen Goldmarl, d. i. iider eine Milliarde Dinar. Augoslamie» hat de« Hoover-Moratorium nicht zugestimmt. Die Frage der deutschen Mlungen an Jugoslawien ist demnach osfcn geblieben und kann ohne Zustimmung der jugoslawischen Regierung nicht definitiv aeregelt werden. Jugoslawien fordert die stritte Durchsiihrung des V^ung-Planes. Die BIZ in Basel erhielt leine Pollmacht, die ^uldner Jugoslawiens, d. i. Deutschland und die übrigen Staaten, von ihren Zahlungen zu entlasten, wie dies andere Staaten getan haben. Die Rechtslage im Sinne ber jugoslawischen Ansprüche ist nach wie vor dieselbe wie am Tage ihrer i^ormuliernng, als die Frage in ihrer ganzen Aktualität entbrauut war. Das Hoover-Tchuldenseierjahr — heisit es weiter in de« halbamtlichen Auslassungen — hat verhältnismäßig am schwerste« unser Land detrossen, da neben der schweren WirtschastSkrise, die das vorwiegende Agrarland ersasfte, auch ein UntersGed zwischen den vo« Jugoslawien zu entrichtenden Kriegsschulden im jährlichen Betrage von Millionen Dinar und den Reparation?-auSsal von mehr als einer Milliarde Dinar besteht. Ebenso ist auch der Standpunkt Jugoslawiens in der Frage der Ostrepara-tionen bekannt, die in der Januarkonserenz ihre Lösung sinden sollen. Juaoslawien verlangt auch die Entrichtung dieser Zahlungen, da es selbst bereit ist, seine eingegangenen Berpslichtnngen anderen Gläubigern ge-geniiber strikte einzuhalten. Stimmt Jugoslawien einem neuen Moratorium siir Deutschlanb zu, dann kommt die Schassung eines Garantiesonds in Frage, aus welchem Jugoslawien auf Reparationskonto eine ent sprelh^nde Ausfallsvergiitung zn bekommen ljat, wie dies iibrigens ber Noung-Plan selbst bestimmt. Alles in allem heiht es weiter — wir müssen angesichts der bevorstehenden Kon-serenz unsere Forderungen immer krästiger unterstreitts<'r<'il', NM .'»itUldeit Tisch" iveilte, inn Englan!) zur ^^erückiichitgung der indi>ck>en Unabhäm^iii-keitümünsclx zu lxu'cgen, bUel, ei' iil 7uldiides nnd die -uche na6) ^Kompromissen auf der '^ound-Table Conference haben sich als schwere Dehler erwiesen. Die Engländer mit ihrer llug<'n staatsmättuisäM Voraussicht haben über das .'i.X)-Millionen-BoIk die Oberhand erhalten. Die neue indische Verfassung hat nichts'mit der Antonomie, geschweige dnln init der Unabkiängigkeit Indiens zu tun. Die Enttäuschuug der Massen über die Nutzlosigkeit der Opfer, die sie int Laufe der Jahre gebracht haben, ist im Wachsen begriffen Gandhi ist ulit leeren .^>änden heimgekehrt. 3eine Mitwirkung an der zweiten Round Table Conference macht ihn für ihr ^^rsa-gen mitverantwortlich. Die außerordentliche Verschärfung in der Wirtfchaftskrife in Indien hat im Zusamnienhang mit der politischen Enttänschllng zu einer Radikalisierung der Massen beigetragen, und der Führer (Gandhi wird noch unter 'beweis sretten müssen, das; er noch über genügend Einfluf; verfügt. uin das Boll im Zaunie zu l>alten. Jln-ttier mehr gewinnt luan den Eindruck, ihin dieser Veiveis nicht glückeil wird. Jn'-dien isl erwacht, und die eleinentare Kraft, die dein Niesenland«' innenwhnt, wird für eine Politik dir Halbheit keinen Plal.^ luehr «lachen. Enweder nnrd sich Gandhi von der Ztröuiliilg trafen lassen, um den erbitterten, gewalttätilien ^ilimpf nntzumachen, oder er loird uou den Wellen des Aufswndes weg-g'.'spült. To steht der (i?-Jährige vor der schn'ersten Entsc^'idnng seines ereignisreichen Gebens. T!ie netteste Entwicklung in Indien ist be-droliliein'r denn je. ^ie vermag auf uns nicht gebührend zn wirken, da wir eigene Sorgen geling liaben. Und doch soll inan keinen Au-gu,blick vergessen, dast Indien grüßer ist und ttiehr Einwohner Mhlt als Westeuropa und Um.»«, m I,«d-k.. »on mu,°m anfsio- „„d i,dc-! . bcj»nd«s ,,, dcr Ä,mn- ku.muMchc Land mr UnMr .'illiunlliue umuitt.Ilmr Nnd ist c-Z nuch sür ^il«r indsjchen uichl od sich dic trn>ilnn>n)r «lrabkn von Äonita» >)ngl>schr Pvlijüijii, dcr »ächsteil Zeit in Indien behaupten^ werden, oder ob ein nie erlebter Aufruhr Indien zum Mittelpunkt des asiatischen Um-wälzungsprozesses mack)en wird. Augenblicklich nehnien die blutigen Unruhen ittl Lande der Maharadschas stündlich an -chlirfe und Ausmaß zu. Die britischen Behörden fühlen, dafi die Entscheidung vielleicht naher ist, als man es allgemein »»er-mutet. Sie haben daher die humane Maske abgelegt und greifen mit grausamer und kalter Rückfichtslosigkeit durch. Aber die Zeiten, wo einige tausend Engländer eine noch -^'»underten von Millionen zählende Bötter-schar beherrschen konnten, sind endgiltig vor-bei. Dies lvissen die Engländer sehr gut. Daher die diplomatischen Schachzüge in der letzten Zeit, daher die Studienkommissionen und die Konferenzen unter Beteiligung der Inder. Abcr selbst die hohe Kunst der enili-sckieu Diploinatie ist dort zu Ende, wo in den Millionen der Wille zum Kampf uin die Freiheit wach geworden ist. Senerol Mod Sban Sda» Z^'ehlchaler der chinesisckien Truppen in der Maudschurei, setzt noch immer den Jaipanet» WideiisMd entaegew, N««me? ?. BaMM der Stadt Steyr «ein Geld fSr die LeamteuaehSUer — Schule» Verden gespent, die Strabendeleuchtuag eingestellt S t e y r, 30. Dezember. Der Gemeinde-rat von Steyr hat tn seiner gestrigen Budgetberatung einen schwerwiegenden Beschluß gefaßt, der «inem Bankerotte der Etadt gleichkommt. Die Stadt kann chren Beamten leine Behälter mehr zahlen.. Sie muß die Schulen sperren, die Beleuchtung der Stra-ßen und die Itraßensäuberung einstellen. Ter Bürgermeister Ächelrader hat an den Bundeskanzler und an den Landechaupt-mann Dr. Schlegel heute vormittag folgende gleichlautende Telegramme gerichtet: Der Gemcindercit der Stadt Stcyr hat in der gestrigen Budgetfitzung einen Antrag zum Beschlüsse erhoben, der den vollständigen Bankrott der Gemeinde ausdrückt und vorläufig eine teilweise Stillegung des Kommunalbetriebes vorficht. Weitere Drosselungen find vorbehalten, Ein ge?m«er AvtSbe-^cht folgt. Dieser Tage lvcrden in den Steyrwerken neuerdings 40V Arbeiter entlafsm, den verbleibenden Beamten und Arbeitern ist eine Lohn- und Gehaltskürzung »wn 1b Prozent in AuSficht gestellt, bzw. die Direktion verlangt dies, ^ sonst die Werke ganz stillgelegt würden. Wegen dieser S«^ fand ?e-sten» eine Arbeiter- und BetriebSrStever-sammkung statt, die einen teilweise schr erregten Vttlauf nahm. Der Mörder der Braut Seltenes Drama im GerichtSsaal: Der Berteidtaer erschießt seinen Klienten Im GebSudi? des Strafgerichtes von Ohio (U. S. A.) ereignete sich ein Drama, wie eS in der Geschichte der Sttaßjustiz kaum zu verzeichnen ist. Ein Anwalt erschoß seinen Mandanten, der eben von den Geschlvorenen freigesprochen worden war. Ein gewisser Jo)n Lorring stand unter Anklage, sei^ nen Hausbe'fiher getötet zu haben. Das glän zende" Plädoyer des Berteidigers Fanienay machte auf die Gvichworenen einen solchen Vlndruck, daß sie den Angoklagten für unschuldig erklärten. Nachdem die Gerichts-verhatddlung für den Anwalt und seinen Klienten erfolgreich beendet war, begab sich Famenay in das Amvaltszimmer. Der Gerichtsdiener teilte ihm dort mit, daß Lorring ihn sprechen nachte. Der Verteidiger glaubte, sein Klient wolle sich noch einmal bedanken und empfing chn. Gespräch zwischen den beiden Männern nahm eii^ erregten Verlauf. Plötzlich ertönten Schüsse. Als die Amtsdiener hnbeigoeilt waren, er-blickten fie zu ihren» größten Entsetzen den toten Lorring am Fußboden. Sein Schädel wies zwei Schußwunden au>s- Der Amvalt hielt die tödliche Waffe in der Hand. „Ich habe ihn erschofsm", der Wivolt, „und bedauere meine Tat mcht". GS stellt« sich dabei folgendes herauS: Der Fveigespwchene Ikam zu Famenay, mn sich d^r M biidan len, daß der Advokat ihn von dem elektri schm Stuhle gerettet Hobe. Dabei zog er aus der Tasche ein Medaillon, reichte es ihm und sagt«: „Es ist die Vrinneriung an mei neil ersten Mord, den ich gleichfalls nicht zu sühnen brauchte". Der Advo-kat warf einen Blick auf das Medaillon und sah AU seinem Erstaunen seine eigene Photographie, die vor etwa M Jahren auifig^mmen worden war. Das tragische l^eimniS seiner Zu gend ii't mit einem Schlage entschleiert worden. Er hatte dieses Medaillon seiner Braut geschenkt. Kurz darauf wurde die junge Da me von einenl Banditen auf einem abend lichen Spasiergattge überfallen und erwürgt. Der Raübnrörder tonnte damals nicht entdeckt werden. Die Tat blieb ungesühnt. Jetzt, nach vielen Jahren erfuhr der Anwalt, daß es derselbe Mann war, dessen Fveispruch er eben bewirkt hatte. Sein Zorn war so über wältigend, daß er den doppelten Mörder auf der Stelle niederschoß. 0l0>< vir btsit» iek ^rsv Düngung mit Xierdrüsen Bahnbrechende biologische Forschnngen Von «alter Finkler, Wien. Ein versiegelter Brief an die Wiener Akademie der Wissenschaften. Zur Wahrung des Erfinderrechtes hinterlegt ihn dort der Absender, um zu geeigneter Zeit seinen Inhalt bekanntzugeben. Bor kurzem wurde nun daS GeljeimniS dieses versiegelten Schreibens von seinem Verfasser, dem deutschen Pharmakolo-gen Professor Loewe, gelüftet. ES ist erstaunlich geilug: aus Blüten und Früchten von Pflanzen wurde ein Saft gewonnen, der gerade so wirkt wie das Hormon der Keimdrüsen. Ms wäre er ein Produkt tierischer Driisen, vermag der Extrakt aus den Blumen in Versuchstieren alle Zeichen der Geschlechtsreife hervorzurufen. Hormone sohin auch im Pflanzenreich, zudem wesensgleich mit den Blutdrüsensästen von Tier und Mensch. Biel leicht gär auch wesensverwandt mit dem neu cntdeckt!ett Vitamin der Fruchtbarkeit, das vor allem in Weizenleimlingen gefunden wurde und dessen Mangel in der Nahrung unfehlbar Unfruchtbarkeit nach sich zieht. Äas bedeuten aber die Hormone der Pflanzen selbst? ES war' ein Rätsel. Neuestens führte nun Professor Schoellerim Laboratorium einer großen deutschen Heil^ mtttelfabrik einen eigenartigen Versuch aus. Hatte Loewe Sexualhornion von Pflanzen auf Tiere einwirken lassen, so inachte es Scho-eller umgekchrt. Führte tierisches Sexualhor dett Pflanzen zu. Tulpenzwiebeln wur-dey w eine Nährlösung getaucht, der daS .Hormon tierischer Äeimdrüfen beigemengt war.. Das Ergebnis gestaltete sich verblüffend^ Die Tulpctizwlebeln keimten wesentlich früher, aus, wurden aüftallend üppig und zeig ten Äie prachtvollsten Wüten. Das Blumenwunder hat da ein Stoff bewirkt, der auch dem Menschen die Blüte der Jugend verleiht, den kinderlosen Frauen Frllchtbarkeit schenkt und Alternde verjüngt. Das Sexualhormon. Die Duplizität der Entdeckung will es nun. daß durchaus analoge Experimente am Drü-sen-Geschwnlst-Forschungsinstitut in Charlottenburg von Dr. H. Z i ck e l vorgenommen wurden. Versuche, die vielleicht ungeahnte praktische Bedeutung für die Landwirtschaft gewinnen werden; erschließen sie doch nicht weniger, als die wesentliche Erhöhung des Ernteertrages durch eine neuartige Düngung. Die als unverwertbar zentnerweise in den Schlachthäusern sortgeworfenen Tierdrüsen sollen nun dank ihreS GehalteS an Se-xualhortnon als Düngemittel verwendet werden. Die Ausgangsbeobachtung lieferte ein kleiner Feigenbaum. Ohne Blüte und Frucht kümmerte er mit wenigen dürftigen Blättern sein Daseitt. Da bekam das Feigen-pflänzchen Saft aus frischen tierischen Drüsen eiltgeflößt. Das hatte eine zauberhafte Wirkung. Die todesmatte Pflanze blühte buch stäblich auf, Triebe mld Zweige sprossen hervor und bald darauf trug sie herrliche süße Feigen! In weiteren Versuchen konnte nun Zickel, wie er in der Biologischen Heilkunst soeben berichtet, deir Nachweis erbringen, daß Zusatz von lebensfrischen Drüsen in den Boden die Fruchtbarkeit der Pflanzungen mehr fördert als die künstliche Dündung mit leblosen Salzen. Die Tierdrüsen, deren Ausfuhr aus den Schlachthäusern wegen Nichteignung für den menschlichen Genuß verboten ist und die deshalb ungenützt vernichtet werden nlüssen, hätten damit eine Praktisch wertvolle Verwendung gefunden. Zur Düngung des Ackers, wo ihr Hormongehalt die Ergieblgheit der Anpflanzungen steigern soll. Mag es auch eine der ersten Entdeckerfreude entspruitgeile, verzeihliche ltbertreibinig sein, wenn Zickel ausruft: „Diese Drüsen sind es, die unserem Vaterland eine neue fruchtbare Zukunft und unserer Landwirtschaft und der Blumen- und Obstzucht eine ganz neue Ent- wicklung verheißen!" und daß der Drüsm-Dung die Grundlage jeder rationellen Urbarmachung eines nichttragetlden Bodens sei. Mögen diese Erwartungen auch überspannt sein, so wird die Entdeckung von der fördernden Wirkung tierischer Drüsensäfte auf die Pflanzen sicherlich auch praktisch Wichtigkeit erlangen, zumal in der Düngung der Pflanzen mit tierischen Hormonen eine unbewußte Nachahmung natürlichen Geschehens zu liegen scheint. Die jüngste Forschung erkannte nämlich, daß die tierischen Stoffwechselprodukte einen ungemein hohen Gehalt an Sexualhormonen aufweisen. Der Hormonreichtum der flüssigen und festen Verdauungsschlacken ist so groß,'daß die .Heilmittelindustrie ihre Hor-nianpräparate nicht mehr aus den tierischen Drüsen selbst gewinnt, sondern nur niehr aus den Ausscheidungen deS Körpers extrahiert. Das Verfahren ist so einfacher und die Ausbeute größer. Und konnte es trotz angestrengtester Bemühungetl nicht gelingen, das lange gesuchte männliche Sexualhornion aus den Drüsen in klinisck) verwendbaren Mengen her zustelleit, obwohl diesenl Zwecke.Hekatomben und Stieren geopfert wurdey, so gewinnt man heute das belebende ilnd verjüngende Manneshornion in beliebigen Mengen und itl gewünschter Stärke aus dem Uritt junger Männer. Man darf wohl schließen, daß die von der Natur vorgezeichnete und voit dem Menschen seit altersher geübte Düngung auch durch Gehalt des natürlichen Düitgers an Sexualhormonen zur Wirkuilg aus die Pflanze gelangt. So wäre die Drüsendüngung eigentlich nichts anderes als die Rückkehr zu den natürlichsten Düngeniitteln. Rückkehr, nicht aber Rückschritt, denn alle Entwicklung geht den Schraubengang, der iin Kreis her' um stets zurück führt und doch immer höher... Nach der Erklärung des österreichische« IMiznrinisterinms wird Matuschka zuerst i» Oesterreich abgeurteilt. Er muß die Strafe auch verbüßen. Dann erst tann seine Auslieferung nach Ungarn in Frage kommen^ ^ jedoch nur unter der BedinMng, daß Un-garn eim eventuelle Todesstrafe nicht vollstreckt. Damit ist die Auslieferung an Deutsch land und eine Verurteilung vor dem Potsdamer Schwurgericht wogen des Jüterbor« ger Anischl^lges gegenistandslos gelvordsn. MotuWka« Schicksal Auslieferung an llngarn nur bann, wenn keine Todesstrafe gefällt wird. B e r l l n, 3l>. Dozsmber. Die Potsdainer Staatsamvaltschnst hat jetzt vom österreichi-' schen Austi^ministeriiint die cntBltisse -tel-lungnchme über die de-i? Cisen-- balnlatt!?ntcit«n- eines cisri(^'kll Mitglieder zahl-ri'i.her hLliu.scl>er und auc'liindl'cher Wrper. schc^'ten. (5r hat etlra zivan^^i.^ Äerke ausjcr^'tein eiilfaltete cr durch Mit-arl'cil an ls^iuiischcii 'jeilunc^en und ijett-^ch:!f'l<'n <' I!? ^ isl'!;^.' Täliqkcit und inachte sl' ^i<' '.'i uilrwlsseirschancn rwlkstüinlich. seiner luNiNlikiric^^'n Arbeit a'tt nslr^iiu'iilisckxin Gebiete und durch s^in Wir-fcn al> '^'Inlt, das', der in .'ixid<'!berff Oltldeckt^' net^^iki Nr. lim Jahre ItlMi den Nnmslauüen und an der ErriciUnn^s dc>^ ersien fu^ioili^wischen Ä»nder.? sZaM'b) her-v^'vraiiviiide '^^erdienste erwDvlx'u. Einer, der sein eigenes Grab schmültt In Lyon wurde ein :Uiiis)rij^er !!^ersichV' ffungsschwindler vevlit,fte!, d<'r ^u'aiunl^'u init seiner Geliebten <'i?'e Pariser '-Lersiche-runqs-jiesellschtv't durch 0.(XX) Frant<'ll cseschndij^t liat-Der Monteur Louis Durand hatte au-fnngö Juni in Constnnline (Alsiier) sl^in Lelen lnrt I.'iO.vlX» ^-rank<'n ver'slch^'rli die Veriicherunjlösumme sollte ini dcofallL nn s^rau Joanne (^autbier au^lezahlt werden, lnit der er zusauim^'n lcble. T^'r „Tl'deoinll" trat schi?n aul '^uni, nach vier '.i^iochen. ein. T'as Paar Lurand-l''>r!nthler lialtc sich in Äi-ssicr in cincin V'ivk'l einflemielet: rand nnhul aul Morgen Ii? (5h>nin-Tat'stt« tcn und nvieÄerhl^'lti' diesem ^-lierfalnen am ?lbend nochttial'.'. Tann holte Frau liier einen Arzl, der ain näck'lten Taj?<' den „"Zchuiertranken" wiederum besuchte. Am dritten Ta,i<' I<'>ite sich Tnrand ^;u '^.^<'tt, um endsiültig den Toten zu spielen. Frau Gan-thier suchte nochnmio dvar der '-.^rlider diese-? Arzle-? amv»send, der svenfalls Mediziner ist. erzi^te fte, öast 't,r <>^'at,rte Durand tot sei und bat ihn um die .'lil'stellunff eines Totenischemes. Ä^kwürdifl^rnvise entsprach der Arzt diesem Zierlan^ieu und stellte den Schein aus. Es folt^te di^' ^mszenicnmq der BeeMAirnIZ komödie, t?<'i der das Paar wiederum viel l^lück l>atle. I^urand la-^ im Bett. 5ein Gesicht -l>ar mit '^^manganat gefSrt't, um ,hm eiu guinlichc'-? Aussehen zu ^'ben. Als die „Leichc" in den Sarg steleczt uvrden sollte, fand <>rail (>>autk»ler mit Hilfe eines reich-licheu Irinsqelde'^ einen Borivanid, um die ^^ente von dein VeerdiqunMlnterl«hnien au? dcin Zimnn'r entfernen. Mne mit Zand qesüllte Püplv, die die beiden vorher in lati>ilfe eines alten (^l^aiik'euranzustes herqestellt hatten, fand i.'iren in d.'in Sarg, Mhrend .<.>'rr Tinand sich in den Zpliec,elschxerkun^t dieies t^?ldes fl'chrten zur Aufdeckung des Bersichemnl^sbetrugcs. Die Pariser Beri'icherungs^sellschaft hat zunächst einmal die Franken, die n«an bei Durand gefunden hat, beschlastini'h'ncn lassen. «>em l^nterstiitZunLs. verein schlag de-^ B. s. »t. und der .^goflavija" für die Wahl de^ neuen BerwalwngSausjchufseS an-qeiwnnnen. Ter neue Ausschuß des I. N. E. setzt sich >'niit ivie folgt zuiamn«n: Obmann Architekta r k o v i L, 1. Bizeobmann Dr. Hadti (Zagreb), 2. Bizeobmann Todo-roviö, .'i. '^iizeobm-ann Stanojloviö, Sekretär fi'ir internationale Angelofleniheiten Dr. An-drejevie, für heiunsche Prof. Spasoniö, ^kassier .^irstie, jtassier RadivoieviL, Aus schuszmitgliei)er ?imonvi!izin. Notipital, ^taserne usw.). für das Muiseum und Äolinunqen adaptierte ^'r^iaticu sich unerwartet reiche und interessiinte !.^'unst« sckzätze aus dem Mittelalter un!' Anstin.^ der 5<'it. Uebcr die urspriinsilichcn Bestände des ein-sliqen Dominikanerkloster'.? liielt >>err Landes^mi--servttlor Tr. ^r. ^Zlelt^ siir die Iiiesiiie Venölke-riuui im ^'ien>i'le UnlersuchuniZen oe;:; Gemäuers eraat'en .ziemlich wahre Anl^altspunkte über die nlsprüm.iliche l^röste l)ec. ersten Donlinikancrtlosters. Erhalten siiii!i noch ^ii,' ösiliche und N'esUiche ^cke desselben. ein, da« das nrspriln»iliche i'llc'-ster 'ehr klein nxn'. Tie innere Front de>)sell>!.'n vesle!)!, deutlich erkennt'ar, aus ^yvei Teilen. Erstens wischen zwei Topvelfenslern ein Prnntiov, Meilen-? ein !tievrl'üitationsra»»i. Ein Hof mit einein liol.iütierdachten (^aniie vervollkommnete das Äelcheu'. Tie Prunktiir. l'eider'eit.> .leflnaelt dnrch je ein zweiteili'zeö Toppe!senster. liis^t ll»>Z den Ein^iaiia zu einer .'»Capelle erkennen. Die ^^sis zeigt uns eine tnpisch ronlMlische Tür. die später in^eine aoilsche niNlMiandelt n'urde. Auf ieder^Stnse wssen sich deutliche Zpnren von vier Tiiiilen und zivei erkennen, llnter deui Aoden des rückwärts lieticnden ^liaumes fand man ÄvqrÄ-nisslütten. '^)wcitens 'pricht noch ein attischer Cpi'^tzo«^eii der A'.is'.enioai?^ de«? ^ilosters dafür, das^ hier ein >iir6irl)lein ^eweien sein mnft. Ära» bnnsien am Platte vor den» heutiaen .^^lostcr er-gak>en eine iioissche ?lps!'.' und bestätigen diese Berinuluntieu. ,'Innere der ^iapelle hatte eine Hol.idecke, an den Wänden l.issen sich noch patro-nierte laotische Malereien erlennen. soviel über die Ueberreste der ersten Periode. '^^ersch,e^>cne t5reiqnisse ^al'en im Anfinile des l.'^ ,'^a!)'h^urd''rts dem <>Uostor eine neue Form ulit dem wnnder'chönen ^reu^^a.insi. der dnrch seine .^^'ohe nnd !i>elle einziq bez^iubernd wirkt. Tie ^toiisolen nnd Äl'schluststeine stellen uns Stiitwappen. ^-iiiuren Totenköpie. vielleicht auch den Erlxiner, den (Guardian nnd andere historisch Persönlichkeiten vor. CMiesten wir nach schonen Cknlptür^n. !>tl)nwlen und Me'ster-Deici^en, ''o erailn sich die Tatsache, das', wir e>) nnt einer angezeichneten TtciiunetMerkstätte. die ^er in Ptuj gewirkt l)aben mns?le. .^u tun hak'en. Sie stl)eint mit derseniaen an-' Maria-??ei'.stist »U>entisch -cin. <^ne Tatsache kommt .ii'S «lr Tatierunq dersel^»en zn .^ilfe. ?^n, jüdl chen ,.^tenschiffe der st.idtil'^- T^rrßwche in tsr Nitlie der Taufkapede zeigen zwei Bi^genfelder, wie das Profil der Rippen mit En-gelfiguren und der Jahreszahl l-til;, auffallett.de Aehnlich-keit luit den Skulpturen im Kreuzgange deS To-minikanerklosterS. In der Re,«issance wurde das Moster aber-mals mngebaut u,vd das 17. und 18. ^ahrhun« dert gaben der Barockkirche die heutiqe Form. Sehr interesiant sind die gotischen Malereien des östlichen Kreuzganges, bisher eine der alte-sten in Slowenien, Oesterreich un>d süddeutsch-land. Sie wirken erstens in ihre.n t^iatizen äu-sjerst monumental. LmkS voin Prunttor eine ge» rade Eckfigur, lvaht^cheinlich eine .Heilige. Dann liejiittnt eine .^lveistreificie Darstellung lnit drei Btschl>fen, deren Jiischriftstreifen fast gän',lich zi^r stört sind, darunter ein.Eiliger mit den: >treuz in der .Hand. Den besterhaltenen Teil der Jres-teu bildet die Bision des hl. Gregor. Malt sieht Ehristus, dessen Blut nui< den Bunden triiuselt. Ei,,^ ^'eiter, bekannt aus der mittelalterlichen Ikonographie als Leiter der Vernotlkommnung, bilden nebst Martcrwerkzenand ist ferner in drei, oder besser in vier Streifen ^leteilt, dessen unterster wohl keine nennenswerten !^res-ken gehabt haben inag. Ober ihm sieht man einen langen Streifen, geteilt in grone .'»treise. und beniertt in den schiefliegenden A^atipen leider nur niehr einen Schwan und »neilers eineit Engel in byzantinischer Tracht. Das erstere si^'llt das Wappen der Sch^vanberger dos andere der Mahrenberger vor. Darüber l'efinden sich ans rotem Hintergrnnd zwei Streifen kniender, ichwirz und iveis^er Tmttinilaner. die sän.tlich gegen eine Ehristusfignr getvendet sind, von d^ir aber nur mehr ein Fragment erhalten ist. Sie bilden eine ästhetisch gut wirkende Dekoration der i^ilost.'r-N>lUld. Erst vor kurzer Zeit fand inan bei der Adap-tiernng einer photogr'-'phisrlicn Dnnteltami ier im einstigen Kirchturme eiu ^i^otivgeulülde aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. E>? stellt einen To-minikanergnardian mit der I^nschrist „Miserere un.l Jesus" vor. Lints von il n stet? Ehristns bis znm Gürtel in einein Sarkophage und zeigt seine Wunden. Die ganze bildlie Darstetlnug des .Heilands tmrd durch eilnn gotischen Balda» chin nmrahmt. Eine künstlerisch sehr werlvolle Darstellung ist an einer anderen Wand in' ^l^euMnae: „?^!aria Versündigung". Unter eine,.! grünen ^lt>0!»^ : ist die Mittergottei? knie,»d darseAekt. qxi ihr steht Johannes der Täufer, rechts der l>eilige Michael. Ein Enj^el mit einer Inschrift, wahr« scheinlich Äve Maua usw.. sciMebt vor der l^nie« enden. Darüber der Heilige Geist und Spuren Gottvaters. Das Ganze bildet einen Uebergana znr Renaissance und ähnelt an die Schüler ?l. Dürers. ^Als Rippenfüllnngen im Kreuzgange des No« sters finden wir aus spätgotischer ,'^eit and Art ein- tNld niehriörbiges Mäs^tverk oder schöne gotische Lrnlnnenlil. figürliche Tarstellnngen fand mcni trol; eifriger Naan'orschilngen nicht vor. Nebst d.'r Fassade der Toutiitikancrklrcho ist der wertvollste Teil des ^tlosterS das Refektorium. Tic einst flache Saaldecke nnird? später run^ nm das Jahr in der Stncktechnik künstlerisch verziert. Wunderbare '^^erziernngen. Ranken. Engel. Obst nnd modellierte Heilige des Dominikanerordens bilden die Ansschinückung des Refek-torium'?. An der T<'lie des Refektoriums vier runde grosse Freskogenlälde. T>as erste nlit der Unterschrift .,P«ir uobi.>rnm" zeigt uns ChristuS mit den lieiden Jünger» aus dein Weg nach EmauS. Das znieite Geiii^ilde nnt der Aufschrift ..Satu-rati illut" stellt uns das Wunder der Brotver» nielirtlng in der Wilste vor. Am dritten sieht man Mose.5 Nlit deni jü>isctiett Volke in der Wüste beim Änslesen de^ Manas. Es trägt die Aufschrift „Miirnii.ninierunt". Aul lepten erkennt man St. Dominitus am königli^1)en Hof bei einem Gast-mal)le, nio er ^lerade eine Rede unt den Worten „Eourliisiim est" beendet. Schliesslich noch die wunderbare Ornamentik der Tür- und Fensternischen, ivie z. B. Katzen inachen Musik, .Hunde jagen einen Hasen uiw. In diesen prachtvv>llen Räumen waltete eine Phantasie die nian hente fast nilgends mehr fin-det. Znnl Sck)lus^ ein wahres .Meinod gotischer ii^nnst. n'ells>cs vergessen, verstaubt nnd unbe-uiertt jtchrhundertelang sehr nngünstig hinter einem Gitter im südlichen Seitenschiffe der Stadt-Pfarrkirche stand. Es ist dies ein gotischer Flü» gelciltar, der uns immer ein Rätsel blisb. Erst ein Prinz ans Batiern mukte konunen. der unS allf dieses wunderbare j>tunstwcrk anfmerksam machte. Damit dieses Rätsel doch einmal gelöst werde, rief incin einen Meister, Herrn Prosessor Stern^.n, der die Schleier endtich lüftete. Di« Restaurierung dieses außerordentlichen iininstiverkeS bildet einen der größten Erfolge der Denkmalpflege in Slowo>nen. In welchem Znstande befand sich dieser Altar vor der Restanriernng? Alle seinrot ülierstriche-nen Rahmen waren mit einer aewi>hnlikhen brau nen 5^irbe übermalt. Die gotischen Tafelbilder überklebt und be'chmntzt. die Predella fast wertlos. Und hente? Ein Mcisteritvr? edelster Gotik >l»t vor uns. Ursprünglich hatte der Altar drei Ansichten, eine offene, gcschlassene und Rückansicht. Er b^»i^and ferner ans drei Bildtafeln, sva-' ter ober ergab s.ch die Not»»»endiflkci!. dos; ntan ttzm hch Wck Vi« OmiÄa Nachher vervollkommnete man jlin n,it drei neueu Tafeln, welche mö^liclvrweise von einein Schüler des Schöpfers dieses Kunstwerkes srainmen. Wie schon erwähnt besteht der Altar ans einer Predelle, einem Masilverk ilnd den oben in einen gotischen Spitzbogen geschloisenen Flügeln, von denen drei sest, zwei beweglich sind. Ter of. fene Flügelaltar zeigt eine FeiertogS«, der geschlossene eine Weittagsansicht. Num zum ersteren' In den drei roten, fein versilberten Rahnien sieht man grosze vergoldete Flachen mir z«irten Graviernngen. Anf den bei-Seitenflügeln ertennt man im roten Ornule den hl. Hieronynlus mit einen» aufgeschlagenen Bnche nnd K'irls Apostel lt. die die Sterbende stülpen, betet sie n»it ihnen. Darüber umkreisen blumenstreuende Engel den Menschensohn, der Mariens Seele empfängt. Schließen wir den Altar so bietet sich nnS eine nene Ansicht nnd man. wlr!> vor die Frage gestetlt. welche von beiden die schönere fei. Die Umrahmung ist zwar nicht so sein wie die der Vorderseite. wohl aber sind die Tafelbilder mit einein stilisierten Blumenmuster in der Art eines Tep-vichmusters auf neutralen? Untergrunde meisterhaft geziert. In der Mtte: Christus am Kreuze zioischeu Maria und Johannes, ^inks der hl. Nikolaus im Festornate mit Bischof>ab und drei goldetien Aepfeln in den Händen. Am rechten Flügel St. Benmrdin mit Kruzifix und Buch in den .Händen. Zlvei grüue Eugek auf eiuem SteruenHinlmel. die das Beronikatuch mit de'- TchmerzenSantl^e des Heilands halten, bilden mit dem itbrigen N-tar ein einh^ttlicheS Ganges. Annähernd l'k'^ sich dieses Meisterwerk auch datieren. Es e"»stand möglicherweise bald n«6) der Heiligsprechnnq St. BernardinS. also nicht vor dem ^hre 14ÜS. Die Farbenkmnpvsition, daS Blau und Rot der Seitenfiguren vermengen sich mit dem Toi» Märiens in ein VanqeS und bilden eine Verflechtung. Fein «npfundeu ist die ThristuSkreuzigun^. sehr asketisch wirken die Darstellnngen des Heiligen St. Bernardin nnd St. Nikolaus. Alle Anzeichen sprechet! für einen hervorragen-den Niteister. Allgemein ist die Anficht, dah wir es mir »Conrad Laib zu tun haben und e» ist nicht ilöereilt. ihn» dieses Meisterwerk zuzufchrei-enb. Tinige Werke verwandten Charakters dieses Salzbnrger Meisters sind unS noch bekannt, so sine EhrisiuSkreu.'.igunq in Graz aus dem Alhre 14.')7, ein Werk in Venedig und Wien au» dem Jahre nnd schliesslich dieses wilndernolle MelSerftiick. «. " Kreitas, den ?. Mmter 1W?. MarlVorer ^^c^sung" ?lummer s." /IsZcaZe OH^ssKIc DommBo«. d« 3t. »«,1»»» Neujahr Bon Ul)r ab ist Neujahr. In überfüllte», rauchigen Lolalen, im Trubel über taufend mehr ot»er vliuder angeheiterten Menschen erklingt es: Profit Reuja — ahrl! llnd Stunden später, Wenn fich die Menschheit ^ wenigstens notdürftig — ausgeschlafen hat, wenn wir in einem lichten Morgm erwachen, kommt es uns erneut freudig zum Bewußtsein: heute ist Neujahr! Woher kommt eigentlich die frohe, festliche Stimmung? Während des Ankleidens sagt nian fich im-»er wieder: Neujahr? Blödsiini! 1932 wird wahrscheinlich genau so mieß werden wie das alte Jahr. Absolut kein Grund zu freudiger Erwartung! Aber — allen Erwägungen zun? Trotz — fühlt liian sich an diesem ersten Tage deS neuen IuhreS traditionsgemäß gehoben. Das Jahr ist noch nicht abgenutzt. Es hat sich in den wenigen Stunden seines Daseins noch nicht nlißliebig gemacht. Ter Mensch wartet ab. DaS Wort „Ich habe es gleich gewußt!" kommt bei dem ersten unerfreulichen i5reignis noch früh genug. Neujahr! Das nmß gefeiert werden (Heiliger Nepomnk! Aus dem Festefeiern kommen wir überhaupt nicht mehr raus!) In allen 5^amiliett, in allen Häusern, ja selbst auf der Straße frohes Händeschütteln: „Wso ein recht swhes, gesundes Neues Jahr! Mit besse ren Zeiten, selbstverständlich! Hahal)a, wir Werdens schon schaffen!" Merkwürdig — äusserst merkwürdig: selbst der krasseste Pessi-nlisl wird von diesen regnenden Neujahrswünschen beeinflußt. Schließlich glaubt je-der, dnß jclzt alles besser wird. Im Grunde: El^)l inlmer in un s kaum werden — höchstens besser. Na also. Darunt haben wir allen Grund, vergnügt zu sein. Und in diesem Eintte: Ein r^cht frolies, giiickliches Nenec! Jahr! Lrküituiix. Krktnltitoiten ^er verlivn verkauft !n alten uiitt Droxerien. Der Doranfchlao de< Bezirksstraßenauschunes Die Ztcaßenerhaltung ernstlich gefälirdet. Ter Mariborer Bezirk«stras;enau'5ichus; hielt K'iltwvch s^'ine sechste? ordentliche Zit-.;un^ ttk«, in der er sich s^ist auvschließli^li mit den sollenschiveren Auswirkungen liilsieineiiien Wirtschliftc-trise beschäfti've, di^.' nuch der lueiteren Tätigkeit des Au'^jchnfses iinbarncherzig ihre schranken seht. ^ x^^^n seinein Neferat liielt der Vvrsilu'nd.' u u a n eing(iil(is dein lant^jäini-l.u, verdienstvollen PorstandSnutglied R li i L eiiwn lvnrnien Nachruf, iv^NiUi? er sich eingehend'^ init d.'n ^chwierititeit'^.i, ttnt bellen der Ausschuß Tag jür Tul, zu kämpfcll hat, beschäftigte. Die Arbeitell lniiß-ten in letzter ,'^eit infolge des «upfindlich'^'.i ('»leldlnangels nnf das Milüinunl und ltnr auf die wichtigstell Bauten beschränkt werden, sodaß die 3traszenerhaltung iil ullserein Bezirk ernstlich gefährdet erscheiltt. Der Ätraßenausschuß verfilzt lnomentan iibe..-keine .PZittol. Die bereits fälligen Tchuldeil erreichen schon eine Höhe von fast it>t^n ^it'ider- und Arien-terten erhknltur der gebildeten Welt zu wissen. In den ersten zwei Jahren stand ihr der ehenialige Bürgermeister von Maribor, .Herr Direktor G r ö a r vor. Pom Jahre 1925 aber leitet sie in mustergiltiger Weise .Herr ^>ng. n k o v e e. In all diesen Jahren lud sie zu wissenschaftlichen Vorträgen, musikalischen Abenden und Abenden für Ju-gendbildung ein, arrangierte jikunstveran-staltungen, Erkursionen und ??achkurse. Ihre Veranstaltungen besuchten im Laufe der Jahre «7.0W Personen. Die Bolksnttiversitüt tiifst bereits Vorbereitungen, iJahre 193L ihr zehnjäKriees Gründungsfest würdig zu losgehen. Einer Festakademie wird ein „Slowenischer (Zyklus" folgen, der die Draustadt mit dem Schaffen des slowenischen Geistes von heute bekanntmachen soll. Theater bee Kleinen «indercheaterausfichrung de» Sp»rttl»d» „«apid". Zu der Ä o ll n t a g. dell Jänner IW2 um 17 Uhr stattfindellden Märchen^ spielaufführunq „Die zertanzten -ch.i^e" hat bereits der Vorverkauf der Eilitrittz-karten in der Musikalienhandlung I. .Hi^fer begonmn. Da dem Dheat^aal der „Zadruii-ua gospodarski, banika", wo das „RaHid"-^^ini^rtl)eater seine Zelte aufschlössen wird, nicht über eine akzugroße Menge von sitz-rei^n verfingt, gilt es für sehr onigezeigt, daß sich alle Frenndl? der iniuler lmeder gerne lauschenden MSrchen,zailberereignisse rechtWitig ein Mtes Plä^cheir ficlzerll, nm-somebr. als nur eine einnmiige AvMhrung stattfindet. Aus dein Tlieaterzettel entnehmen wir die Hamen na8 Uhr in der Beriualtnng des Vlat» tes abgehen zu »ollen. n?. Todesfall. Jni Allgeineineil Kranle.l-Haufe in Graz starb nach liingerem Leiden .Herr ^Ziittzc'nz P o t i >? k iin !s>. Lebensjahre. friede seiner Asche! Teil Hinterblie^ bellen nn/ser inniges Beileid! ul. Eröffnung der städtischen Wärmestube. Tie Maril^orer Stadtgemeinde hat ljeute in der Razlagova ulica 14 eine Wärlnestube für die arnie Bevölkeruilg eröffnet. Die Wärme'tulie wird den gnnzeli Tag über u. zw. von bis !8 llhr geöfftiet fein, '^wi-scheu llnd sowie zwischen l7 nnd 18 Nhr ivird (,egett Aorweis von Anlveisuugen Milch llnd Brot verabreicht werden. IN Abfchaffuug deS Ambulatoriums für l^jeschlcchtstrantheiten. Die Banalverlvcll-tung bat das staatliche Ambulatorinln flir Geschlechtskrankln'iten im hiesigeil Allgeiuei-nen Üranteilhaus anfgelajs»'»:. III. 2V00. Ausfahrt. Das t'i'ricie :'.>iitt^lied der )!ielt'img'>t'teilllng ikliÄ 1. ''tl:ls«e <^'lr Bruno e r n a r d t hat hui!e die MX>. AliStahrt mil dem ?>iettuuq^>'.mnie>l abslilvi-ert. t^ratulielen! III. Ter 12. Hochschiilerbag i^cre i e> lilgossawischer Hochschüler in Murit-or fii..>'t Dienstag, den 5. Jänner in säintt'uhen „Nnie.!i"-5äleli stall. sviell die lieüilltite I o n n l) - I a ^ z. K a P e I l e. Ter Ball verspricht auch Heuer einen glii>l;enden '^l>er-den. Die Musik besorgt die „Drava"-Kli-pelle. Nach Mitternacht wird da-^ TanOeiu t^schtmlngen iverden. m. Dansagung. Der Et,rill-Method.Per. ein in .^ainnica spricht auf diesein Wege allen edlen Wohltätern, die für die Weih-nachtsbescherung der armen Schulkinder in irgendeiner Weise beigetrage»r haben, seinen innigsten Dank auS. m EUoesterfeier der Freiwilligen Asner» wehr in Gtudenei. ^ie Freiwillige Feuer, wehr in Studenci veranstaltet am Donnerstag in sämtlichen prachtvoll dekorierten und geschmückten Räumen des «afthauseS Jlgo in Studenci eine große S i l v e st e r s e i« e r lttit verschiedenen Belustigungen und Tanz unter Mitwirkung der eigenen Musik-kapelle. Der rührige Festausschuß scheut keine Mühe, llni deil Besuchen: dieser so beliebten Veranstaltung einige recht gemütli-che Stunden zu bieten und ihnen den Abschied von, alten und den Einzug inS neue hoffnungsvollere Jahr recht gentütlich z» gestalten. Alleit Freunden und Göltnern de? Wehr eiil recht fröhliches und glücklic^reS Neujahr! m. Ein Wandkalender lvird unserer heutigen Neujahrsnummer beigelegt werden. Sollte jemand aus «ersehen denselben nicht erhalten, da kann der Kalender in der Ber-waltllng des Blattes behoben werden. Ul. «etterdericht vom Ll. Dezeinber 8 Uhr früh: Feuchtigkeitsmesser: 1; Barometer-stand: Temperatur: l»; Windrichtung: WO: Bewölkung: ganz; Niederschlag: N; Umgebung: Nebel. tn. Spende. An Stelle der üblichen Neu-jahrswttnsche i,l den Blättern spendeten Herr Alois und ^rall Aloisie Käfer, Eafv ,..'»otov/.", je Iiis» Dinar für die Antitubertu-lofenliga und die Freiwillige Feuerwehr in Marik'or. Herzlichett Dank!' * Silvesterfeler und Neujahrskonzert i« Hotel H a l h w i d l. lggjZk * PtkiSherabsetzung in der Lefsentlicke« »iiche. Mit Neujahr werdeil in der Oeffent-licheii .^kuche ii? Maribor, Slomskov trg S, die Preise für die Verabreichung der Kost heral'geseyt, l? zw. beträgt die Koft in der Masse A (an Werktagen Rindfleisch und an 'Ävnntagen Braten) ganztägig nur 8.SN Dinar; Nlasse B sdreil,lal wöchentlich Braten, sonst Nindileisch mit zwei Zuspeisen und au-ßerdeul ztveillial lvöcheittkich Mehlspeise) ganztägig liur Dinar; Mass» S (drei, mal wöchentlich Braten, sonst Rindfleisch, täglich Mehlspeise, an Sonntagen auch Geflügel). erstklassige K'ost für alle Schichten, kostet gai,ztägig nur U Dinar. Konlmeii Stund machen Sie eine?k Versuch! * Radioapparate lttodenlster Tt,pen, Ee- i<'ktivitälserhö),lngciiernte, Umtausch verall-leter Ttipen gegen moderne, llmliau uird Modeliiifierung. solide Preise u. Zahlung?- l'ediiisiunlieil. Nadio Maribor, MikloSiöeya2. * Die Handel», und PrivatanGesteßt«« vel'anstalleil einen besonderen Tanzkuls, iil u'elchein alle luoderileii 5änze, vor allem '>iuuil»a, das in der laufellden Saison vor-.lerrscht, eillgeheud unterrichtet iverdetr. 'jiveck(! !!)ichter<'r Unlernx'isung lind libuuji ivild in diesen .^tur^^ nur eille lie-schlälitte '^ahl von Mitglieidern ausgenolu-lueu. Weqen de>:^ Akademit'er^Balles l'egiuiit der L'au^^unterritjit l'ereits Montag/ den l. ,^^äniiev nnd nicht, ivic nrsprül^ich lic-Uleldet, aul ^'^ältner. Der Kms lrnrd in, oberen kleinen .-aale d<'.5 Narodni dein, jedesmal inil dem Beginn uui -'0 Ul,r. ab-gel>allen. Torls<'ll'st nvrden ^i'ursteilnehmer anlgeiioiiilnen. * tiiavarna Notov/ gemütliche Aloester» 'eier mit Atusik. l(i877 * Silvesterseier im Ense „Jadran". Mt- wirlende unsere Ttiealerllebliilge Frl. Udo-vit', die Herren Sancin, Skrdin^er. .Harasto-vi('. Mnsik, Dekoratioll, Bar. IKftN * Beim vichkatzelwirt lPlohi), Tezt,o, iMte Silvesterfeier. lkSM * Am Neujahrstag lknd Sonntag, den Jänner veiui Waldloni (Skaza) L e li e r-w u r st s ch IN a n s. Gleichzeitig allen un« seren Stainnigasten i»ld (tasten ei,r Prosit Neujahr! ittgi?, * Der geschätzten Kundschast lind den ,'^eitungSabonllentcn ivüllscht ein glückliches Neujal)r H i n t o S a i, Truekerei. Papierhandlung und Zeitungsbüro. .Markvoke? ^^eNunc,^ ??umme? ? den 1. ISnne? *GilW-ft-rf«ieri« ««fttz«ch ^A>Gr-h", ««jt-»a »lie« «, «it jch«a«». lttSl4 * Virotzer Til»»ft»»r«m«el ii»» Nestau« rant Ä s!i l l g, Trj^aska ccna. WiM * Li« Tii»efterfei»r »it T««t de» (>te-sanflvertincv „^Liedertafel" wird in der ..(^an't?linu)luillc" anl Tonnerstag, den .'U. De.zembev nt'^e!,alten. Alle Mitglieder und "srcundc des Vereines sind herzlichst willkommen. lUt * l. Männer jensationeltes «ObarettPes' Gramm i« der ^lik» tavarnO. Kilv:.' » „.'iur Linde" (A>derle). ^ilvostcn'eicv der Radvanjev ,'^rciwilligeu ^uernx'liv. (sni-tritt srci. Autovnkchr. Neujahrstac^ 5c1^I>i ^^cr'onzert. ..Prosit Neujahr" allen üiei' nen werten Gästen nnd Freunden! Ni-il:.' * Alvestertummet Restai»ration „Pri rosi" '.VlUisittapellen. ! * Tie befte« vliiSmÜnIche zinii mechiitue!i .^iünden dic Gpe.;ialrSftetei feiner Koffte-Ml'Nis,en ^""^oser .lid r c ln p l, Marilior, ^^>1. .-lian<'rsieichnkt in ').>lant'or, !om- nl. erösni'.'. "-1^er!^e l'L'stvel't !?in, meine werten z?und<'n stets mit eritkln'suien ^leiichsorteir zu b^ii'listnen PreÜcn .^nsriedeni zn stellen. .'<)octmchtnnsi?.u''l'l Henrik ttedeleiS. * Allen meinen werten >iiiiidrn, ferm'r jenen, die eo noch morden iowic al' len, di, Herr !>iarl olter e r, at'iiiinistratil^'cr Oberleutnant in ^sulhe. T7 findet am?!eiliaiirstaqe um li; Ut)r am städtisciien Friedhofe statt. Friede seiner. Asche. Der s6)wer l>etrossen<'n Fanlilic nnser Beileid! e. Der «otanschlag des i^zirtsstraken' ausschusjes ist in der Stanzlei in der Vodnt-kova nlica zur öffentlichen ^insichtnahzue aufgel<'gt. Tie Anc^ifal'^n lietragen.^,277.72(< nnd die unt l>^ Ulir statt. Am Ncusahrstage wird der (^ttecdienst in der ttirche nm lv Uhr mit anschliessender Abendma'hlsseier abge-lialten. Die Kirche wird ftehelzt. c. Stituts aus der MozirSka planina. Die Vinteriportsektion der Saimtalcr Filiale des Zlon>enischen Alpenvereines in Celjc ver anstaltet in der Zeit von: bis einschließlich If>. Jänner einen Stikurs auf der Mozirska Planina. Unterrichtet wird in zwei Gruppen, und zwar für Anfänger und für Fortgeschrittene. l^mcinsame Abfahrt der Kurs» teilnehmer samstag, den 2. Jänner um 8 Uhr N7it dem Tanntaler Zuge. Teilneiimer, die sich bisher nockz nicht geineldet haben, können direkt ailf die Mozirska Planina kommen. FÄr diejenigen, die nicht die ganze Zeit über an denl >^urse teilnehmen können, werden z»vei besondere .Änrse veranstaltet, und zwar von Sonntag, den 3. bis Mittwoch den 6. Jänner und von Mittwoch, den 6. liis Konntag, den 10. Jänner. c. Ein inteteffanter Bortrag fand Dieiis» tag abends im kleii?en Taale des „Narodin dam" statt. Ter ainerikanis^ie Journalist Herr Joseph Schcrer aus Los Angeleci sprach über seine Weltreise, die ihn u. a. auch nach Japan, ^iani nnd Java qesnlut liatte, worüber er an Hand von Lichtbildern berichtete. Besonders zu eriviihnen ist eine groste Anzahl von Antnahmen ans dem in-tknen Leben d^.'r ^'^apaner. wie solcti<' wohl selten einem ausländisä)en ^)^eisenden qllitten. Der Vortrajfende sprach im (t'iperanto und wurden seine Ausfiihrungen übcrsej.U. Die zahlrei^i^n '.^^'mcher lieben es am ^lldv des Vortrage-^ an begeistertem Appla»v nicht fehlen. e. Bezüglich der Slenjatzrsgefchenke unc' sonstl«i<'r l'^^Ie >n teilt aus diesen« iie allen seinen Mitgliedern mit, das; das )>iund!chreil'en über diese Angelegenheit, da.' den .'.'iiniliedern am 12. Dezember li).'.«» zn-morden ist, bis aus Widerruf in l^ei-nniti bleibt. Die Mitglieder niögen sich darnach iicl?ten. e. stiturs. Der ^kiklub „(^eije" teilt mit, diii^ der Anfäncierturs für Erwachsene die aan^^' R>intersaison über dauern wird. Der ^nirs wird jeden 5onn- und Feiertag, nach .!!!ttnsch anch an Wochentagen abgehalten il'erden. Unterricht erfolgt nach der nenen liad inoderneir Arlberglnethode. iiiursleiter .iurse werden Einfangs in der Nälie von ^'elfe <^bgel)alten werden; spä ter werden kleinere nnd grijs;crc Ansflüge veranstaltet n>erden. Tie ^inderkurse dauern l'i? einschliessiich lO. Jänner. c. Unfäle. Der ^öjähricfe Heizer der Zinl-sabrik Michael L e s j a 's rutschte am Breq auf der lvereisteit 3srakc aus und stürzte > unglücklich zu .Loden, das; er sich mn ^^opfe eine schu'ere iL^rletzung zuzofl. Man brachte ihn mit einem Privatauto ins Allgem. ine ^ttankenhauS. ^ In der Mariborsla eesta stürzte auf der vereisten 'Ztras;e in der Näl,c der Etadtnmhle die ?ljährige Hausgehilfin Elsa ZorSiL aus Braslovi^ und brach sicl^ das rechte Bein oberhalb des Knies. -Die iV'^jährige Josefa j,t ototec i-dra^ verkauft. Der Verein wird niit des Jalires seine Tätig'keit einstellen. p. Die Vanaloerzehrungsfttuer für elet-trischen Strom beträgt, wie die l5lektrizjtäls-genossenschaft mitteilt, auch iin neuen Jalji .'i Prozent für Belenchtungsztvecke und 2^-Prozent für Jnduftriezwecle. Die Ttener muß der ^tonsument bezahlen. p. Aahrraddiebftahl. Dein Frl. .Hel.'ne Teier kam dieser Tage ein fast vollkoinmen neues Fahrrad abhanden, das sie für kurze Zeit vor eineni Geschäft gelassen hatte. p. Im Stadttino gelangt am Neniahrslaci der .Kriminalfilm „Äelphegor" zur '^Vorführung. Samstag und Sonntag wird „^^lvaüs Arc^" vorgeführt. p. De« Apochelennachtdienft verficht bis einschließlich 8. Jänner die Apollieke ..'^nm goldenen Hirschen" (Mag. Pharm. Vehr« balk). Klm-Ecke „Berge in Flammen" Man lramt nicht uinsviift in seinein Wort« fchati, NM die Anerkennung für diesen Filiu Litis Trenkers ausdrück'n zu können: „Äerge in Flammen" ist eiiler der benen Filme überhaupt, zux!ifcllvv alie' der beste aller .^riegssilme. will nicht tien I^lrieli verherrlichen, er will ilin nicht verdanunen, er will nnr erzählen, wie die Zache wirk-lich u>ar. Und das gelingt ihm so vollkommen nnd prachtvoll, das; dnrch ihn allein das Tontino seine Lebensberichtilfuitg belveist. So gut ist dieser Film. (Erzählt ist die Sache rasch. Zilerst bilder von zwingender Grös;e nnd 5chön'.)eil, zwei Männer klettern an der südlichen 0!ren-ze Tirols: Florian Dninai, der Führer und Freund (Luis? /enker) des.ivrrn Franchini ans Ront. Tie '^eit v''^i'"ht, da schläl^t im Sonimer lvl-l die Flamin' des '^^^'ltkri-'.s's Die .'^taiserjäg^r. zn rst in Ctalizien, dann in 3üd tirol, halten den Gipfel b.'setzt auf deui seiner,^'it die beiden Männer rasteten. tX) Mann und ein blutfunger Leutnant haben den Befehl: ..Die Stellung ist auf jeden F u1 zu halten". Und ui'ten liegen Italiener; ihnen wurde befohlen: „Die -tellung ist auf sed<'n Fall zu nehmen". Daraus entwickelt sich ntin eine Handlnn«^, die svannender mid aufregende!, ist wie ein I^triminalfitm. rinne.ungSvoll echt ist der Ton, wenn weit draili^en die Front rollt und beummt. !^hrenl'eti'übend dri^hnt das schwere B^'r-nichtungssener das auf d<'r Stellung lieat. Wie nnt einen, riesigen Hammer zerschlagen die schlveren Broeken die Stellung, wie Gespenster lnüchen die Bersaglieri bei Nacht znm U'berfall an die Drahtverhaue. Wild nnd niännermordend dri^hnt der Kampf um die t^ivfelstelluvg, hüben und drüben wollen Kriecislente einen Auftrag ausführen, und koste er da^ LeHke. Und dann das tagelange Warten in dcr iitaverne. nienn unter ihnen der Boden von den Zprengschüfsen der Italiener wankt, die eine Mine als letztes Nadikalniittel b^chren. stark packt die Handlung, daß man fast die n'undervollen Bilder von den Lkipa» trouillen übersteht, die in fallschneller Schußfahrt über Steilhänge sausen. Uild die Hoch« gebirtisaufnahmen, die die Berge in ihrer unberührt^'n, starren Erhabenheit zeigeit, in ihrer <^röße nnd klaren Schi^nl^eit. Der Monumentalfilm ..B<'rge in Fla?n-ilien" länst ab Zamstag, den 2. Jänner im u r - T o n k i n o. Die ausländische Presse hat dieses Filinweik eingch<'nd besprochen und ist ob des Gesehenen voll der Anerkennung nnd des höchsten Lolvs. Au« DUanie ik. Populiirer Vartrag. Die ju^oslalwische '^an- nnd Kreditgenossenschaft „Jugrad". deren sich in Liilbliana lesindet. ver-m,staltet ain Tonntalf, denJanner nut i) Uihr ini Gasthanse Pirh einen Vortrag ülier das Theina .»Unvt'rz'nsliche-i' Tar» lehen". Am Voi?tragstifch erscheint Herr M. I sk ra ans Ljubljana. ik. Selbstmord. An, 29. d. 'rüh wnrde in Zkoinarse lvi Vitan-je der Lehrer nnd Schulleiter I. B. im Schulzimmer ers^änstt anfqcknnden. Der Verblitixne staminte ans dem üstenlande, war un>verh<'iratet und 'tijirfte die Tat in einem Ankalle von ieeli scher Depressiotl begaitgen htiben. ik Sittlichkeitsattentat. Der r,e^chästi^vlncis los"'Zch,chmachert^hilse A. P. ans Liurlin-na tat einer Frau aus Sp. Poliö. l^ivalt an. Der Genannte wnrde iwn der lnosij'ien r^^eitdarinerie fests^twinineii niid hinter schloß nnd Rieffrl gesetzt. vOl Ztuklverstopkunz liitkt äa« >iaturs)focjukt ^et!s>?rvcIite«Ur?eI in sllen ^Vpvtlielivn unä Mürzenichnee. — Flüfsi' klein, gnier — Tanzen :m Januar die Mni^en, mus; der Bauer nach dein Futter gucken. — Januar-nebel bringt bei Ostwitid Tan, der West-wind treibt ihn auS der Au. — ^st der Januar gelind, haust lm FrüWhr Schnee nnv Wind; ist er aber trüb und naß, dann bleibt leer des AtnzerS Faß. — Tchiieegestöbe,-. große >>sält', und wenil auch der Fuchs noch bellt, das mißfällt dem Bauer nicht, weil's ein gutes Jahr verspricht! HImmel«erlchttnui»gt« im Sanuar Der Januar überzeugt uns, daß der Tag wieder im Znnehinen begriffen ist. Zwar merkt man zu Aiifolng deS Jahres, wo die Sonne auf- nnd 4.0l untergeht, nocl, nicht viel davon, und nur nni Brnchteile einer Minute geht die Eoiiiie von e,nenl Tag zum andern früher auf. Aber a>n Ii?. Januar findet der Lonnenanfgang doch schoir 8 llhr, am 3l. Januar bereits 7.42 statt Tie Sonne geht alsdann erst Uhr unter. An» 2l. Januar 7.l)7 vorni. tritt uitser TageZge» ftiru in das Zeichen des Waterinailns Ter Januar bringt uns fünf Mondwc6)sel: ani I. letztes Viertel, am 7. Neumond, ain 15». erstes Viertel, ani 2:^. '^^ollnrond und ank Z9. wieder letztes Viertel. Hinsichtlich *>cS Standes der Plancteil gelten folgcitde Ait-gaben: Der Merkur ist in deii ersten z>vei Dritteln d. M. am Mcrgenhimmel sichtlmr. Er geht am l. d. M. l Etundeit vor der Tonne auf. Besonders gut ist er ani 8. 5u beobachten, uud zwar steht er ai, dieiem Tage 7 Uhr morgens Grad hoch in, Südosten links von Antares. Äoni 2l. ul ist er unsichtbar — Die Venns strahlt als Abendstern und geht zu Beginn d. M. 2;? Ltun» den, Ende d. M. Stunden nach der Lonne unter. Ain 15. steht sie niit 5, Uln abend? 1ü Grad hoch iin Südwesten. — Ter Marv ist infolge seiner scheinbaren Nähe zur Sonne unsiclitbar. —^ Der Jupiter stes)t die ganze Nacht über aiu Hiniinel. Ain lü. d. M. geht er um ^- 7 abends auf und steht dann um O Uhr 20 Grand hoch im Osten iin Sternbild des Löwen nnweit von !)iegulus -- Der Saturn ist den Monate über unsichtbar uiZd konlmt am 17. d. M., 1 Uhr niorgens, in Konjunktion zur Tonne. Theater md «UN« ?ta«oaoNd»attr in Moribor Neperioire Tonnerstag, AI. Dezemlier: Geschlojfe»». Z^reitag, l. Jänner nin 15 Uhk: „Das Land des LiichelnS". - Uin 20 Uhr: „Vlktoria und ihr Husar". Samstag, 2. Jäntler um 20 Uhr: »Iralj na Vetajnavi". Erntäßigte Preise. Letztes Mal Mal! Sonntag, Jäinter um 15 Uhr: „Viktoria und ihr Husar". - Uul 20 Uhr: „Heirat". Kino Burg-Tontino: Bis einschließlich Freitag „Der Storch streikt" mit Fritz Schulz, Tiegfried Ariio, Ursula Grabley nnd .'Hans Junkcrmann. Union-Tonlino: Ab Freitag „Melodie deS Herzens", ein deutscher Sprech- und Tonfilm mit Willy Fritsch und Dita Parlo in der .Hauptrolle. ------- Bauktmeoeln vom Januar Wenn im Januar der Winter nicht kommt, kommt er im März oder April. _ Wenn Gras wächst im Januar, wächst es schlecht das ganze Jahr. — Januar muß knacken, soll die Ernte gut sacken. — Januar warm, das; Gott erbarm! — Im Januar Regen und we-nich Schnee tnt Maaten, Wiescn und Bau-ulen iveh — Januar Eclinee zu Haus. Bauer halt den Sack auf. — Januaruebel bringt Seitere Ecke Ltolz lag das Schuhgeschäft vvil .Zchaft-lcder. Uebcr der Tür stand golden: Feste Preife. Der.ffunde wollte ein Paar Schuhe. ..Zivanzig Mark," verlaiigte Tchaftleder. „Zu teuer." „Ihnen für achtzehn." „Zn teuer." ,.Weil Sie es sind — sechzehn." „Zu teuer." „Damit Sie wiedertommen — vierzehii.* Der Zitnnde sah erstauiit aus das goldene Schild mit der Inschrift. „Zwanzig Mark, achtzehn, sechzehii, vier' zehn Mark?", sagte er verwundert, „ir>, denke, Sie haben feste Preise!" Der biedere .^alifinann lächelte: ..Hal-e ich auch — ich nenne sie linr nicht gleich." Endlich stand das neue Geschäftshaus. Es war prächtig anzusehen. Auch die Inneneinrichtung war luxurii^s. Nur int Pri-vatkontor des EhefS war eine kahle Stelle an der Wand. Ein Ziegel lag unverputzt und locker in der Mauer. „Warunt lassen Sie diese Stelle nicht verputzen?" fragte ein Besucher. Der Chef lächelte traurig: „Diesen Ziegel habe ich absichtUch offen« gelassen, damit ich mich jeden Tag daran erfreuen kann. Dieser Ziegelstein ist nämlich das einzige, tvaS mir von diesem Haus wirklich gehört." » Ast sitzt der Anzug wie angegossen. Tron-dem ist Ast mit feinen? Schneider nicht rech! zufrieden. ..Mein Schneider klagt, für mich wäre eS sehr schwer, zu arbeiten." „Bei deiner Figur? Warum?" As: antwortet' Ich zahle nicht." Wirtschaftliche Rundschau An der Schwelle WZ2 „Mehr Licht!" Vil?der ist ciir Jahr zvr Neige gegangen, ein !^asir, uin daS wir wahrli'l» nicht .',u trauern brauchen. Denn ÜttS Tfijil? lang hat es wie ein Alp auf unserem Herfen gelastet; l»2 ^Zi^^ochen lang war eZ wie .iile Priifung, schöner, nusrcgcnd und ungenni;. Wenn wir einen Blict zurückwerfen, dann müssen wir sagen, das; das, was da hinler uns liegt, eines der schwersten ^ahre Weltwirtschasls geschicyte war, und die? üt dann nicht ein Urteil aus den, Äugenblick heraus, weil el-wa das, was unS uuinittelbar bevvrsieht oder gerade hinter ui!.' liegt, uns in beson-derenl Licht erscheiii^ii. ?luch bei obsektinLr Priifung gelangen wir AU dieiew Resniti-ü. )tn Jahre hat die .^trise schleichend von diesem.^^ontinent Ve^ilz ergriffen, hat niu!icr tielere nnd festere Wurzel gesäilagen und im vergangenen Jahre ist sie zu uni In allen Stan>-ten ist die 'Arbeitsle^sigkeit im Anwachsen, höcs^sten'^' l^nsi^and bildet da eine kleine Au'.^-nähme. 'Z^irien und Mfektenmärkte sind t0t, Aararpvodlskto werden auf dem Weltmartt rist i'.itter den ^Produktionskosten abgegeben und in anderen Weltteilen herrscht Huuger.-!-itot und Teuerung, .^laum erholen si6) die Preise auf den Weltmärkten in einer etwas in die Wagschale fallenden Weise, dann tritt, fllles nerbecrei'.d, die Baisse auf, die nichts «indereö ist, als der materialisierte Nieder-säilag eineZ Weltpessimismus, gemischt mit einem TpekulationSmonleut, das nach Lei-chensleddertum riecht. keine eine genaue Betrachtung durch die ^ll-pe aus, liaben sich ja auch die Begriffe voit Sicherheit und Deckung verschoben. Das ist das Bild, das sich uns bietet, wenn wir das Auge iiber die jüngste Vergangenheit schweifen lafsen. llnd die ^l:erspektive? Ich nlöchte nicht deui Pessimismus huldigen, der da sagt, daß keine Aussichten aus eine baldige Besserung vorhanden sind und daf; die luichste ^^ukunft si6i von der Gegenwart tauui unterscheiden wird. Sicher ist jedo6), das; eS nicht von selbst gut loerden ivird, das; wir an einer Besserung arbeiten müssen, weil ohne unser aktives Zutun eine Aenderung nicht eintreten kann und wird. Pessimismus ist eine Einstellung des Einzelnen zum Geschehen; sie ist bedauerlich, weil sie den Lebensmut trübt, und sie wird bedenklich, wenn sie von breiten Massen Besitz ergreift. Was wir jet)t in Mitteleuropa treiben, in dem wir -^u-kunftsartikel schreiben, die schwarz in gran gehalten sind und denigemäst auch denken und sprechen, hat nickits mehr mit Pessimismus zu tun, das ist Defaitismus, der die .Äräfte läbiut uud in Mitteleuropa augenblicklich die beliebteste Ausrede für eine Trägheit aNer n. für den Willen nichts zu unternehuien, dar^ stellt. Darin liegt die grvhte Gefahr! Weun wir bittere .Vtlage darüber führen, das; die gegenwärtige Generation schwer .',u leiden und zu kämpfen hat, das; sie finanziell und nicht minder auch geistig Lastet» zu tragen und 'Schulden zu tilgen hat, was auf ei- »»« ile Reihe von Menschenalteril verteilt, zuviel wäre, dann haben wir sicherlich Recht. Aber wenn wir schon die Rechnung abschlic-s;en, obgleich eS jeyt recht unersreulin, ist, zu balanzieren, dann ulüssen wir uus auch selbst pri'lfen, und wir uierden erkennen, daij wir den .'Forderungen der Zeit nicht nieniger schuldig geblieben sind, als sie ullS. ES wäre in diesen: Zusammenhang sichci.-lich anl Platze, Besserung zu geloben, eine geistige Abrüstung zu versprechen, an der eS so Not tut, eiuen Gemeinsamkeitssinn für Eu ropa im Altgemeinen und Mitteleuropa im besonderen in Aussicht zu stellen, kurz alles feierlich zu versprechen, waS wir bisher nicht getan haben. Aber auf diese Versprechen konlmt es nicht an; diese Gelübde sind wertlos, weil sie der Stimmung entsprechen und ni6)t der Erkenntnis, weil sie von Sentimentalität umgeben sind und nicht von sprühendem Attivitätswillen. Eben deshalb »väre eZ vergeblich und nnnüs^, dieser Welt was anderes zu wünschen als die Erkenntnis, das; es nicht anders geht als gemeinfam, das; nian nicht niehr gegeneinander, sondern nur nnt-einander weiterkommen kann. Auf das Erkennen komint es an, aus das restlose Erfassen der Notwendigkeit; danil stellt sich die Ak tivität von selbst ein. Es mus; trot; aller Eigenart von Staat und Volk in der Stunde der höchst,'» Not doch so etwas wie Weltbnr-gertmn entstehen, und so kanlk man dieser Welt nur eikl endliches Erwachen aus den egoistischen Träumen wünscheir und eine Erhellung der Geister, kurz, die Worte zurufen, die inr ^ahre lN.?? doppelte Berechtigung l)a-ben: „Mehr ^'icht!" Dr. .ff. FMgkett einiger Gtmern Wie die Steuerverwaltung mitteilt, haben bi'^ zur Neubeinessung der Boden-, Gebäude-, Erwerb-, Reikten- und Gesellschaftssteuer für das )ahr IN.'!:» die Steuerpflichtigen diese ^teucrn nach der Borschreibung für das ^^n diesen ?.eitläufen, da eS unlS Ganze j ^^l^hr I5).N^zu entrichten. AuSgenomnien sind ging, da der >^amps um den Bestand zuin ""r jene Steuerpflichtigeil, die das Aufhö-kin fpi'isit'Nt wurde, da erlvaclite ^l?n der ^teuerpflichten augemeldet haben. )iu Sinne dos SteuergesetzeS wird mit l. ?^änner lM:.' die erste Rate der Gebäude-Erwerb-, Renten-, Gesetts6)aft.^, Pauschal' uinsat^- und Militärsteuer fällig. Alle die,e iLierteljahrSraten sind bis spätestens 15. Februar zu erlegen. Säumige haben von der nicht entrichteteil ^liinme 0?« Berzinsuugen zu erlegen, wobei der Restbetrag erekutiv ein-gehvben wird. Die Bodensteuer wird ebenfalls fällig und ist iu zlvei gleiclien X^albjahrrateil spätestens anl 15. August und l. Noveniber zu entrichten. Die allgemeine Warenumsatzsteuer ist seitens jener Steuerpflichtigeu, die diefe «teuer uud Grund deS buch«,ästigen Unisal,eS erlegen, für das erste Bierteljahr IM bis spätestens .A). Jänner zu zahlen. DK Rentenfteuer, die im Sinue des Steuergesetzes voul Steuerpflichtigen unmittelbar zu entrichten ist mus; spätestens Tage nach Ablauf eines seden Halbjahres, somit für das erste .>>alb-jahr IM2 bis I!. August, beglichen werden. Die Lohnsteuer Iunggeselteusteuer, vom Arbeitgeber einzuheben, u. zw. 1. von den staatlichen und ^elbstverwaltuugskörpern, von den Gesellschaften, die zur ösfentlilj)en Rechnungslegung verpflichtet fi,id und die gruudfählich die GesellschastSsteuer entrichten, ohne Rücksicht auf die Zahl der Bediensteten und li. von den übrigen Arbeitgeber!!, wenn jie uwuatlich durchschnittlich niehr als :?0 Bedienstete beschäftigen. Diese Arbeitgeber haben der zuständigen Steuerverwaltung die Lohnsteuer innerlialb 15» Tagen nach Äblan^ eines jed?n Monats abznfil'hren. Die übrigen Arbeitg^'ber entrichten diese Stener iin Wege dei ^teuernmrken sür den gesaniten Verdienst der in ihrem Betrieb beschäftigten Personen. ^tontrolle der Lohnsteuerbllchel. Alle Arbeitgeber, die in? Siune des Sieu' elgesel^ies die Lohiisteuer iil Steuerniarteil .«»tanipf um die Existenz wurde, da erlvac!,te der nackte Egoismus. Er brach durch und wur de zum rücksichtslosen Egoismus, der stet^ nlir das eigene Interesse im Auge hatte, lin-geachlet des Lebeusanl^pruches der anderen, »abei allerdings vergebend, das; die Lebens-^dcn zusantmenlausen und keiner zerschntt-l^n werden kann, ohne da^ die i^brigen verletzt werden^ Dieser EgoiSnnlS, der dem bedenkenlosen Erl>allungstricb zuznschreiben ist, also kein Produkt der Erwägung, sondern eine Schi-ipsung durchgehender Nerven ist, gebar den wirtschaftlichen NatioimliSniuS, der restlos zur .<)errschast gelangte und den Höhe Punkt seiner Laufbahn erzieUe, als England, das alte freihändlerische England, sein Bekenntnis zum Schutzzoll ablegte und auch in die Tat umsetzte. Ungeachtet der politischen Seite des Zer-stückelnngsproblems Europas, zeigt eS sich, das; die Schnitte, gleichgiltig, ob sie gewollt oder Uligewollt, veri'ibt wurden, blutig waren und daß sie Wunden zurücklies;en, die nicht endgiltig verheilen und der Herd aller wirt-säiastlichen >lrankheiteu geworden sind. Nur so ist es zu ertlären, das; die Dinge ain schlimmsten in ^^)!ittelcuropa stehen und innerhalb Mitteleuropas wieder ain ärgsten in Oesterreich und Ungarn. Bon hier Pslanzt sich radikal die 5nber lWO ausmerksam geniacht. Inl Sinne dieses Gesetzes haben die Junggesellenstener zu entrichten: a) alle unverheirateten männlichen Personen, b) Witwer ohne el,eliche .^linder, c) alle gerichtlich geschiedene Männer, salls sie keine elielichen jtinder besitzen und die Gattin und stinder nicht, erhalten. Diese Berpflichtung gilt fiir jene, die das M Lebensjahr erreicht und das w. Lebeissjahr noch nicht überschritten haben und in Städten oder Märkten wohnen. Bon der Entrichtung dieser Stener sind befreit:!, alle Geistlichen, denen nach den kirchlicheli Borschriften die Ehefchlieszung liiltersagt ist, 2. Personen, die ini Sinne der kirchlichen Borschriften eine zweite Ehe nicht eingehen können, Perfonen deS aktive,l Mannschaftsstandes, Unteroffiziere und Su-lalternoffiziere, 4. Häftlinge, sofern fie bereits abgeurteilt worden sind, 5). Ausläuder, l». Personen, die nach deni Zivilrecht zur Berivaltmlg ihres Berniögens uusähig sind, 7. Bollinvalide, ?. Bedienstete, deren Monatsgehalt nicht mehr als ^»5i0D Dinar beträgt. Die Innggesellensteuer wird von der Lohn steiier perzentuell bereclniet, n. zw. beträgt dieselbe bei Personen ink Alter zwischen und .'Ä Iahren von :i.'> bis ll) ^u'hren von "lo bis Iahren nnd von t'll bis li(» Iahren 10 Prozent. Diese Steiier ist znsaninien nlit der Lolin-stener sowohl von den ständigen, als anch den nictit ständigen Bezügen zn entrichten. ?ie Nlit der ,>lüssigmachnng der Beziige betrauten Organe haben sich bei jedenl einzelnen Bediensteten zu überzeugen, ob er Jung-geselle, WitN'er oder geschieden ist, ob er als Witwer oder Geschiedener eheliche >^inder be sisU, wie anch ot' er ^rau und elieliche ^nn-der zn erhalten hat. DeSgleictien sind das ^".Iter des Steiierpflichiigen nnd die nähereii Angaben über seine '^'erson eiiizu:'''len. Die von der Entrichlunti der Steuer beireiten Personen haben di^' Berechtigung hiezn r.ut glaubwürdigen Doknmcnten nachzinueisen. Tie Junggesellen,lener ist innerhalb 1.', Tage nach Ablauf eines icden MonatS an die zuständige -lelierverwattung ausnuhinslos in bar abzusühren. Aenderung von Pauschalumfatzjä^eu. Bei der Stenerabteilniig des ^inanznnniste-riums begann am d. M. die angekündigte Beratung bctresss Aenderung einige? Tarifsähe der Pauschalumsahsteuer. ES han-delt stch UIN Wein und Branntlvein Mische, Oel, Boza, Magnesit, Teerlols. Terpentinöl, Seife, Säcke, Lackfarbeii, Jutegarne, Bür fteu, Schiiittholz, kerainische Industrie, Glas, Trähte und Glühbirnen. Der Bera tuug wohnten außer Bertretern des Finanz-ministeriunls au6) solcl)e sänitlicher Handels-kainnieru bei. X Verzollung von Z^euerwehrpump«». Der 7^inanzininister v^rlautbart, daß Feu-crwel)rpumpcu, die auf Autoniobilgestellen montiert sind, ohne Rücksicht aus die Art der Verbindung mit deiii Automobilmotor als Lastautomobile nach Nr. 075 des Einfuhr» zolltarifs zu verzollen sind. X Talizylsüure einfuhr.zollfrei. Der Fl- uanzminister hat verfügt, daß fiir technische Salizylsäure nach Nr. :Z23, Punkt 4 des Einfuhrtarifs kein Einfuhrzoll eingehoben werde, wenn die Einfuhr zur Erzeugung von Metaltsaliziilaten ersolgt. Diese Borschrist wird unter Bedingungen angewandt, die der ^inanzininister vorschreibt. Die Zoll» sreiheit gilt solange, als nicht mit der Erzeugung von technischer Salizylsäure in? Lande begonnen wird. X Panse^umsatzsteuer auf Schnittholz. Laut Mitteilung des «villanzministeriums ist die Pauschalnulsatzsteuer voin Schnittholz ii, '^^ägewerken voin Erzeuger zu entrichten, falls der Sägewerksbeiit^er gleichzeitig aucl) der Eigentümer d-l?s zu lcarbcitenden Holzes ist. Wenn jedoch der Sägewerksbesitzer nicht eigenes Holz verarbeitet, sondern fr.nn!,s Ware schiieidet und dafür nur ein Entgelt erhält, !^iat er die allgeineine Warenumsatz« steuer zu erlegen, während die Pauschal-nmilltMeiler vom Eigentümer des Holzes zu tragen ist. Nadio Freitag, 1. Jänner. Ljubljana, 0.30 Uhr: Klrchenllmnk. II: ztonzert. — Beograder Uehvr- tragung. Beograd, ?0: Uebertragung aus Prag. — Reproduzierte Musik. — Wien, 11.30: Bach-Matinee. — Straus;-Mn'sit. — :.'s>.35: Abendveranstal-tum^. — Konzert. — Trieft, 21.1.): K'ouzert. — Bratislava, 1i>.15: Lauke-Alvnd. — 22.29: Zigeunernilisik. — Mai« land, 21.20: lii^auiliternlnsik. — Mütslacker, 20.Ä>: Noujahrstouzert. — 22.i'>l»: Tanz« umsik. — Bukarest, W.W: Olvrmibertra« gung. —. Rom, 21: Gemischle Muiif. — t^ngenberg, 20: Mozarls Over „Zauber-rlöte'^. — Sodann Nachiiiluüf. — Pr0g, 20: Philharinonie-.^tonzert. — 22.20: Abv'ud» nlusik. — Budapest, 19.30: Orchesterkonzert. — 21.15i: !>ilavier- nnd ^^iuilinsonatei^. — Sodanil Zigeilnermnsi?. — Warschau, 2s>.1i>: Symphoniekonzert. — 23: Tanznilrstt. — Daventrn, 22.3!'^: Orcheiterkonzert. -- 21: T'ilrztnnsik. Samstag, den Z. Jänner. Ljnblj a ll a 12.1.') Uhr: Reproduzier« te Musit. — 10: Englisch. — 20: Botalkon- zert. _ 21: Abendninsik. — 22.15»: Leicht«» Musit. — B e o gr a d 20.30: Biolinloliz^rt laude Debilssv. — 22: Abendnlusik. — W i e n 20: Wederind Strindberg-Abend. — 22.2.',: lanznnlsik. — T r i est 22.15: Ge' inischte Musit. — M ä h r. O st r a n 22.2.'n Abendnlusik. — Bratislav a 10.20: Or-geltonzert. — M a i l a n d 21: Bunter Abeild. — 23: Tanznilisit. — M n Ii l-a ck e r 20.1.',: Strans;' Operette '^igeuiler-. baroii". — 22..',0: Taiizninsil. — Buk a-r e st 2t^.20: .^sonzert. — 21.1.''>: Abendmusik. — R o IN 2l: Uebertragung ans dein The-ate»'. — La n g e n b e r g 20: Abendver aiistaltnng. — 23: Nachtinuiit. ^ P rag 2>i.20: Botaltonzert. — 2l: Blasinusik. — B u d a p e st 20: Szabolcs' Operette „Maua". — W a r s ch a u 2t>.l.'?: Leichte Musik. — 22.10: (>'s,oplN-Abend. — 23: Tanzinunt__Dav e ii t r y 2l).30: Abend veranstalliing. — 22.3-',: OrchestertoiizerL — 23.30: Tallzinnsik. „Markborer Zeitung^ Nummer s » Freitag, ven f. ZSnner kSS?. Rätsel-Gcke Schwere Heimkehr in der Sttverfternacht Frau Trildes Mann ist ein seelenKzilter, sriodsertiger Mensch. Aber bei lustisisn Ge-lessen")eiten trinkt er gerne eines llber den 'Dnrst und dann iveist er nicht ttlaszzuhaiten. In der Silvesternacht eS dal)er Frau Trude nicht leicht, ihn rechtzeitig zur Heimkehr zu deuvsien. Dieses Mal feiern sie die Jahreswende i)n Hause eines ^reunde'5. Als sie es in den ersten Morgenstunden erlassen, will Trn-des Mann, der bereits recht an-geheitert ist, durchaus noch in eine C-^astivirtschaft einkehren. Frau Trude luächte dies uilter allen Uln-ständen verhindern. Tie weiß, in solchen Fällen liilft keine Ueterreduii'^ und keine Getvalt, da nm — List. Daher sührt sie ihren Mann, unaufhörlich redend und ihn Menkeild, zlvar etwas uinständlich. aber so geschickt nach Hause, dak sie an l.iner Gastwirtschaift vorbeikommen. Auf obigem Stadtplan finden Sie dli»^ Haus ihrer Freunde durch den Buchstaben A be,zeichnet, ihr eigenes durch den staben V. Die l^astwirtschaften sind durch schii^arze Punkte gekenn'zei6)net. Auch die qroße Gastwirtschaft (der schwar.ze Piiiüt auf denl Hauptplatz) ist zu beachten. Welchen Weg muß Frau Tru'd<' nMs.'n, NM auf dem Weg von A nach V an I'iner Gastivirtschaft vorbeizukommen? Illustriertes Kreuzwort- «aitel Di<.' in die waagerechten und senkrechteir Felderreihen ein^^utragenden Wörter sind aus den bildlichen Darstellungen zu erraten und mit .Hille de>5 Wortes „Dei^sport" so in die Quadrate einzufügen, dak sich die Auflöiungsfigur eines Kreuzworträtsels ergibt. Lösunqsldauer 4 Minuten: g u t; 6 Mi inlteu: genügend. Arithmetische Scherzaufgab«. a n -j- (b — d — r a - Blume b Toiletteartikel c — Abkürzung für Milliinetcr d - Pionier auf dein Gebiete i>^'v '^üil.'t'n- technik x - Qper von Strauß. Vielseitig. Ich liili beim Berkelir auch beini Trinken bekannt. Dazu als.^ant,.'n iin schuieizcrlund. SrßD«M«gsrÄ»el. l. Teil des KopfeS, 2. Shakespearesche stalt, 3. Fährte, 4. Seuche, 5. Mädchenna-nte, u Ioot « -o « oIvo KI»«-Ii t e o ooe e » II e I« « « Ii I » » » « n I» u - » I» m e e I II I» « In...» oe . . . «- « u « t e - t. e e Aus den BuchistaHenreihen fornie n»an Nansen bekannter Werke der angegebenen Komponisten; die AnmngHlettern, von ol-en nach unten gelesen, nemten einen deutschen Liederkomponisten. SroäiitimgsrWel l S !j. 4. k. g. 7. 8. . M »tz » I - - r » - > r - G s - - M m » » - - O p - - H - » > 1. Teil des Kopfes, ?. Shaitespeareschc Ge stalt, 3. Fährte, 4. keuche, 5. Midchenna me, K. Nebenflus; de? Pregels, 7. Pcchstna me, 8. Schalenfrucht. Sind die feblenden Lettern richtig eingesetzt, so kann nian von oben nach unten zwei oft genannte Mittel znr Erforschung de.^ Nordpols abl^'i'en. Tilte»»rgS«j««ß. .. . ter, se, de, e, sfen; . nvrs, lnll, sel, ber, )e: . 4. gan, se, chel, gen, p^us; . . . zac, inuilg, ken, lett, gen; . . . . Hardt, erz, hold, kall, heit; . . mm, sen, beit, mut, tur; . . . sen, king, cy, nt, te; .. den, mas, ell, se, ett; . .. stoj, len, patsch, le. Die Puirlte entsprechen den Buchstaben der zu suchenden Silte, nvlche. verbunden mit den danebenftehenden BruMilcken, bekannte Wörter ergibt. Jedes zuerst zu bildend Wort bedeutet eine berühmte Persönlichkeit. — Hat man alle gesuchten Anfangs silben gefun^n, so nennen deren erste Let. tern einen berühmten bolländischen Künstler aus dem l7. Jahrundert. ReuIodrtl»e. Mist«. Der »eih«achtskarpfen. Als Frau Weiß zu Hause ihre List erzählte, fragte sie ijhr Sohn, der das Gyui, naisiuin besucht, zunächst, ob das Ges'äß so gefüllt gewesen wäre, jmß beim .Hineinlegen der Karpfen Wasser ausgeflossen sei. Als Frau Weiß dies erstaunt verneinte, lachte er sie gründlich aus. Denn nur in diesem Fall hätte s^ einen Vorteil gehabt. Der Gewichtsverlust eines .Wvpers, den man in Wasser taucht, beträgt ja nur nau so viel wie daS Gewicht des Wassers, das er verdrängt. Durch die Verdrängung steigt das Wasser im Gefäß. Das Gewicht des WassttS entspricht genau dem Druck, den es aus den Boden öeS GefShes ausltbt, und dieser Druck hängt von seiner Niveaus,i^he ab. Um genau ebensoviel, wie der im Wasser befindliche Kipper an Gewicht verliert, muß durch diese Niveauerhohun'g der Druck des Wassers aus den Boden, also auch auf die Waagschale, das ist aber sein Gewicht, zunehmen. Frau Meier durfte also dent Wunsche ihrer Kundin beruhigt en^prechen. Sie uiuß-te nur darauf achten, daß beim Hinewtnn der Fische kein ?^fs^r überfloß. «edanVentrainin« „Der viihnachtSknchen". Die Figur zeiAt, wie der Kirchen geteilt werden mußte. RroDWMttrLtfel. S e n k r e ch t: 1. Emden, 2. Plage, Elni, V. Oho, S. Hobel, 7. Enten, 11. IS. Leck, 14. Niger, 17. Horst, 19. Run, 2!. Ohr, 22. Paris, LS. Imker, 34. Elch, 2Ü. Trn, SS. Nurmi, L7. Tegel, 3S. Ort, 34. Aar. Waagerecht: 1. Erpel. 4. MoUe, 8. Mull, S. Horn, 10. Amt, 12. Lob, IS. eng, 15. Ede, IS. Ehe, 18. Niere, 20. Kolo,l, 22. Peine. W. Ernst, L8. Arm, 29. Lar. Z0. Ute, 31. Koch, 33. gar, 3b. Uer, 36. Amme, Syrte, 38. Uriel. (^ntei'stüt^et clie fIMubei'kl.lloZeriiiga! ?^rettast. den ?. ^Snne? O »I^ariAore? ??eftung^ ?!uululer 5. )aad und Kscherei Jagdliche llnmanltnn (>^legeak»elt liat, viele Kreis' u»»d T init.^uttiacheii, wird »st, vor- ausMsetzt, das; er den richtig» siul» für einen richtigen Iagdbetrieb hal, verärgert der okt slbergroßen Undisziplin seitens niancher Lchüt!ten und der Mehrzahl der Tre;ter. Besonders bei Md!reisen.^igen sich sol-rt>e Nnmanieren. (54 gibt luanc^ Fchi'ihcu, dcil.'u beim Anslamen deo ^elidkreises das l>^efiihl für das richtige Tistanzkjaltö.l von, Nack>barschslden gänzlich mangvln icheint. Ist nun der Trieb aiWblal«», so bleibt daS L.'orli in der Ähiitzen- und Treiberkette, nnd nnturgen^ß setzt dii-' Wild dort air, nin aus dem Kreis zu koinmen, und nun wird auf nc>ch so unniügliche Distan.^en geschossen; inehr aluM>lcites als zur strecke gebrachtes Wild ist die Folge. Aber nicht nur linkenntnis de!? Iagdbetri<'bes er.v^ugt solche' Löck^er, iclir oft ist auch Absicht dabei. 7>e gröster d.i.' Loch, desto lvsseren Anlauf, sagen sich manche Schiltzen uird reimmnue-Nli nol1) nachher mit großen strecten, ohne zu bedenken, daß sie durch ihr Tun die an-d<'ren Lchü^n bis zu einenl geivissen Grad ihre Treiber betrachten. lÄß der K.ei^ rilud sein soll, ist auch oft uicht allen Echilt^eu geläufig. Die Uebereßkrigen ren n.'n, oliue nlit d<.'tt Nachbarn Mlhluni>i M dalten, unbeirrt in den Äreis hinein. Fiir ^i^' ?lnch-l'avn werden Flantenschüsse unnii?g lich geinacht. Noch ilnangenelimer aber ist >.''i,il<'iibl!.'iben. Durch den ^treic' gel)en-dl'i? '^L.iild kann sckion nicht mehr be'ch^issen N'-erdei^, ohne den Zurücktleiber .zu gcf.iyr-di'n. ^ür di<'se Nnnmnier gibt es übri'^eas ein 'Mittel: den Herrn abschneiden! Er lcinn dlinn hinter dem Krciö spazieren g<^-I?eli, niie er iM. Das» das Durchztohen uiit in liegenden? l^elvehr durch die Cchüt.'^^'nletie ein Perbrecheu ist, dos nilht scharf genitg gerügt norden kcinn. br.lucht uwhl uicht betont zu werden. Ungeeignet fi'ir ^rei'/jngdett siu'd al»6) solche Zchiii^^en, die entnx'der ans Bequemlichkeit oder aus unvichtigein .Zartgefühl eS nicht über^^ l-ringen. schlecht gehende Nachbarichül-zen ^'dei' onf solillie Treiber einzuwirken. Viilüv' 5chi'itueiv ein Krei« nnd ki^nnte sich nie-nuil'.' zuttl '^>'rrbild ein einem Ztecken in der Hand schon einen erstklassigen Treiber ali^ibt. Das^ man ainVe-dem auch noch recht briilk'n nills;, ist <'in iveiterer integrierender ^Bestandteil der Treiberkuich. Nun, s^' eiii'ach ist's nicht! Der gute Treiber nins; ein „'^^erz" fiir die Jagd haben, er nuch sich s^i l»euetiiuen, wie es die Zitnation gerade erfordert, er dar' nicht dort schreien, wo er still lein soll, er darf nicht dort rennen, w», langsam zli l?en notivendig ist. Cr nins; vor allen? Verständnis fitr die Jagd hoben nnd nicht iinr wegen der paar Dinar Treiberlolin initae« s)en. ?vas fl'ir erstklassige Treil-er trint nian oft, besonders im t^'birge, an: das ni'd meistens »''lzknechte. die in der herrlien Vergnvlt Nlit dem Wild sozusagen aü'ge-wachsen sind, nnd inelchen „schund'' fiikdet man häufig in ^lachlandreviercn! Doch oll diese sa^dlichen Unittanier^'n, praftiziert von schlitzen und Treibern, sind bis zu einenl gewissen l^rad einzndäunneu, U'enn die Iagidleilung an- der .'^>ösie ist. Doch hie nnd da „havpert's" a'?.», da. Gebt uns ein Sischereiaefetzs Das Erscheinen des neuen ^ischereigeset-zes wird wolil nirgends sehnlicher erwartet als iln geivesenen Mariborer jitreise, nw sich mit der Zeit Zustände lieransgebildet haben, die alle Bestrebungen weidgerechter ?^ischer zur i5rfolglosigtcit verurteilen. Da der gröstte Teil dieses .^lreifes ehenials zu Steiermark gehörte, wurden nach denl Unlstnrz naturgemäs; die steierniärkischen fi^ schereipolizeilichen Vestiunnungen auf den ganzen .^reis erweitert und blieben in .Alraft, bis Nlit denl ^.?lrtitel des ^inanzgesetzes si'lr !!)27-2^ das sogenannte .«ii.ainische 7vi-schereigesej^i auch ans den Mariliover .iecht die sofortige und völlige Durchführung der neuen geseklichen Bestimmungen erwarteten, n'as aber leider diZ heute nicht geschel)en ist. 7^nsbesendere ist es zu betlagen, das^ die (5inteilung in ^ischereircviere, von der uian sich die Bejeiligung der gri^ßteii Mängel ans dem (Gebiete der ?sischerei erlwffle, nvrt, ini-iner nicht iii Angriff genominen nnutie. llii ler einein /'^ischereirevier ist jeiie kleinste ^^^>asserstreUe zii verstehen, die nnalil)ängig voil andereil pradnktiv bewirtschaftet iverdeil kann, ^^edes ^ischereirevier soktte nach dem Wvrtlaiit des (>iesel)es iinr eiiieil einzigen Bes>l.;er liezieliniigsweise Pächter lial'eii. (^^s ist klar, dasi die Fischerei, die jet.U keiiie eder ilnr sehr geringe Ertrage abwirft, iil>r auf diese Weise zu einen, leisluiigssähigeil Wirtschaftszweig geniacht iverdeil kaiiii. Unsere heutigen Verhältiiisse sind aber von diesem idealen Zustande weit entfernt, deiiu bei UliS liabeil nleiftens auch die kleinsteil 5>orclleilbüche iilehrere Fischereiberechtigte, die, Nlit geringen Ansilahineli, um die ?Let^ te saugell uud ^ischkarteii ausgeben, ohne sich verpflichtet zu fnhleil, den Bach anch jährlich iilit eiuer entsprechenden Menge von Jungbrut zn besetzen. (5s ist daher nicht zu verwillidern, loeiln die ^ischwässer ini^ nler äriner werdeil und nianche schon gaii; leer geworden sind. Unser rühriger Z^ischereiverein kämpft gegen diese Mißstände nlit allen verfügbaiien Mitteln. (5inerfeits hat er fich iil vielen ^o-rellenbächen durch Ankauf oder Pacht das Fifchereirecht erworbeu, anderseits hat er ein eigeiles Bruthaus erbaut, iit welcheiu all jährlich INlUM bis atiS Oesterreich nnd iil lehter '^eit aus Vohinjska Biftrica eiilgeführte ^vrelleileier erbrütet und iii die ^orellenbäche ansgesej^U il'erdeii. Iii den 21 Iahren seines Bestandes hat er die ?vorelleil Wässer Nlit nlehr als l Millioneil ^^orel-lensnilgln'ut bevölkert. Die ileuesteil Bestre-bniigen des Bereines gehen dahill, ail den eiilzeliien Bächen Aufzilchtgräbeil zn errich-teii, in delleii die ^vorelleiibrut bis znnl .verbst bleibt, unl dann ilniso widerstandsfähiger alisgesel.;t zii iverden. Der erste such dieser Art wurde in der Bistrim bei Mntli genlacht nild I)at den vollen (5rsolg geieitigt. Feriler gibt der Fischereiverein für jeden Bach nur eine dein dortigeil ?visch-staikde entsprechende Anzahl voil tt'arten aiis liüd fjschariile Bäche werdeil jahrelang ge-sä>li,it. Die Bereinsfischer dürfeli höchstens zivölfmal iln Jahre fijchen und die TageH-l'eute dnrf 17, stück nicht übersteigen. Aber alle diese Schutz- und .vegeniatzllaij-itien haben doch keinen allgemeinen Erfolg, da sie sich i»ur auf die i^orellenwässer des Bereines und einiger von seinen Mitglie derit erstrecten. Alle übrigen Wässer bleiben oerivahrlo», solange nur keine Retiierein teilung bekoininen. (5benso fehlt der nor-nlaleriveise zn erivartende ('Erfolg iil jenen '-.'Ässserstreckeil, wo aufter unserem noch ande->e znrechr besieheilde oder angemaf^te Fische' l eirechte vorhaiiden sind. Z»vei Beispiele die->er Art seieil hier angeführt. kleiner ^orellenbach l)at vier Aische-reiberechtigte, darnilter auch die dortige iiieinde. Der Berein, der eines dieser Fische« reirechte gepachtet hat, hat voriges Jahr mit einein ziveilen ^ischereiberechtigten das Ab-toinineil getroffeil, deil Bach durch zwei Jal> re zu schoiieii, nild ivähreud dieser Zeit die Bc!t't)ling ans lilXX» stuck Iuiigbrut pro Jahr zii erholien. Bor kurzenl komint die Anzeige des dortigeil l^endariiieriepostens, da^ in diesem Bache ein Fischer, der angeblich von? dritteii Fischereiberechtigten die Karte bekom« liien hatte, das ganze Jahr getranpert hat. Das; die Bewohner der dortigen Gemeinde, die ja auch fischereiberechtigt ist, »licht mit verschränkten Armen zugeschaut haben, kaiin iiiail sich wohl denken. (5iir Kapitel für sich bildet das D r a u -revier oberhalb Ptuj, das der Berein scholl über 20 Jahre geachtet liat. Dieses elgnet sich infolge der vielen Altarme wie kein anderes zur Aufzucht von Junghuchcn, die sich voll hier aus bis ziiiil Stauwerk voil Fala verbreiteil können. Diese Altwasser be' völkeril nämlich Millionen von Jungbrut verschiedenster Weißfische, die die hauptsäch^ li6)ste Nahruilg des Iunghuchen bilden, au' sserdei» geivähreil sie ihm den besten Zchnk gegen das .<)ochivasfer. Ter Berein hat daher lil dieseiil <^)ebiete scholl zu wiederholt'. .? Malen, Heuer sogar 2^.000 Zlnck Junghuchen llil Werte voll Tin ausgesetzt. Bis zum Umstnrz lsat das Fischereirecht in die-seiil ))ievler nieinalld angefochten, seitlier aber begauilen sich die ailliegenden (Gemeinden Fischereirechte alizunlas^eil, iveshalb der Per« ein sich gezwnngeil sah. inl Jahre 1924 bei der Bezirksliauptulannschaft Ptnj dagegen Beschwerde zn erheben. Diese veranlagte fort eine .Wninlissioll an Ort und Ztelle an? l^rnnd ivelcher beiden Teilen die Ausübung der Fischerei in diesenl strittigeli Gebiet üii zilr gerichtliäien (5iltscheiduilg verboteil wur« de. Tie (5r,veitelilng des .ffrainischen Fisclie-reigeset^es ans den Mariborer Kreis sowie die beide» (5iltlvürfe eineS Neichsfischereigest t zes, die unterdesseii aufleuchten ilnd deieil baldigste Aniial)me nian allgeineill erwar« tele, Iiielten den ^lievierbesitzer voin Betreten des gerichtlicheil Weges zurück, da in allen drei Gesetzen die (finteiluilg iil Fischereiri" Lea Ekizze Ul'n W a l tcrRa s ch. (5elj^'. (5s imr ii,i ^.!^>jnter lyl^/lü. Mein M'giment sties', wieder eiiiinal iuit nnvergleichlick)ein (5lan ilt'er nördlich vvn Marinarc>s-«zi- ntnb Oitilizi^'n, da. dainals vorül>ergeliend in «v-'indesbaiid war. vor. Ich selbst ivar inelst al?-lliininondiert, da ics) inicki gleich zu Beginn des zum Fi'ihrer von Nachrichtendetachements jl^'^'^zialisiert hatte. Ich ivor zil ^ehr geivtchnt, meill eigener zu sei», zu sehr Herrennatur nnd dainnls. tU.5 Resorvetentnmlt, zu alt für die niedrige telegen-beit, inich zu ttvffen; doch hier konnte ich inich aus meine t'ig'.'ne Uinsicht verlassen! Vier galt es stt'ts, deii ^e^iner zu überlisten, den seiudlichen ''.'lintlärerii anszniveichen seindliche Gros zn nin-gelien nnd der eigenen Kampfti^uvpe lebeilsnot-wendige )lachrlct>!eil znriickzugebel,. — Aus einer dieser iviuterliljhen Ctreisei» steif; ich -- es ivar knapp nach Mltternaäit auf den U». ^u'inner liiI5» — ans d^'r Pa^liöhe .Wischen Bleies Me;ö nnd Nadworna, iiiniitten des die beiden Etadte ttennenden. de» «laiizen HSHenzug dicht l'edeckeudeii toi'crliÄ»en ?^msies nuf eine lleine ^losatenvatrouide. (5S ivaren 'echs Mann auf diesen so unendlich anSdaneritdeii lleinen Hl'zulen-vserdch'.'n. die sich diese fabell>'>ifteii Soldaten für den .^tainpf iin ^^ebirge zngelegt hatten. Ich ilxir iiiii lneinen Leiiten in den» nlierknie' tieseil Echiiee innhiani. doch varsichtia »nd lant-Ie>.) zur Pas?höhe einporgestapft, io das; ivir die dikinpseu Tritle der vicrnndzwl-ir die aail ^;e Patrouille von ineiiien Lenten <'!ngekreist, fllnninte lueiiie eleltrische Ta'chenlainpe und gleich darauf noch fünf oder sech? bei ineiueu Leuteil auf nild ivcihrend deren arelle,' in dein tiefschwarzen "Z^unkel die aän;lich Ileo-'r' raschten blendete, gellte ihnen iuein '^^efel)l „füllte vrl)!" s.'^>ände lioch!) entgegen . Ae in dein schein der Refleltoren zieinlicl) deutlich iual)r-ilehinbare eidrückende Nebelinacht lief; die 5ech.? die Ueberzeugnug gewinnen, das; an eiil (5lits^'>!!i-' inen nicht zn denleu loar. nnd so solaien sie denu ailch nul'erzüglich n»einem Befehl, (^ewoliiiheil'?-geiiias; überzählte ich bliiuirlig die hoch.^en'^'^seilen .Hände. Zwei. vier. acht, zioolf .... ^'.iiin Teufel! Was ivar das'i!' Litt ich au .<>illuzi»ialio-iieil? Das luaren doch v j e r z e h n .^'^>änd<'! ^^^n diesein Augeilblic! rief anch schon einev nieiner Lente: ,^>'rr Lentiiant! Ter vordcrsie ^l^eiier hat ein Aeib hiuter fich'Iii cht ig geivahrte id) nun selber hinler dein Anführer, eineui hiuienhn'len Unteroffizier uiit bla,uS>ll^.n.ze!it Polltnirl. eine dicl)tverinnininte Franensperso,! ini .<>'lrein'ii'. anf dein Pferderncten Ilel'en. die el'enfall.^ ilue dünnen j.sinderar>ne gejien den nachtduntlen >>inl Niel reckte, der nächsten Sekunde ivaren die CcchS entivaffnel nnd saint dein Mädchen ... denn als svlcs>es entvii^'pte fich alsbald die dicht vermiiiillnle l^ieswlt — abj?e'effen. llnd da ich iilich init Perhöreil nicht lange anfhalten l'nlnle. lies; ich sechs« ineiner eigeneil Lenie di^' ertiente-ten Pferde l'esteigen nnd die !>sosaten ;nin ^ite.ii-Nleut zurnctscl>affeii. :Viädclien atier Ines; 'ch l'leil'eu! .''^auiii aller ivaren liieine Leute mit de,i (^ie-fangenen iu dein nachtdnnllen Wald nerschlvun-den, ivarf sich die bleiche !>tleine vor mir in dein schnee anf die!»t^nic nnd bat slehentlirl> uui (^ina-de. Sie nwlle getretilich a(les berichten, ivas sie i.ms;te. Cie ivar die eitt.;ig<' ?okl,ler de-Z jnd!scl,en .'iiantorS von Nadivornn nnd init Peitscl>enhiel'en von deni fchllknzbärtigen ^ivsalenfnluer ae',iv!in-gen ivordcli, itill lnld seine Le>Ne durch den nacht lttlien Forst i'it'cr die Paszhiihe ailf Kere»-Me',ö zn fül>ren. Wäre ilir Patei', so fchlos; die Aeine ihr trenlierzig hervorgebrachtes Gestautniel. im Besitze einer Pistole geil'esen. er hätte lieber sie und dann sich selber getötet, elie er seine einzige Tochter zur B^'rräteriii an seinein '^«alerlaiid hätte iverdeil lassen. Co aber hätte er es leider tlicht hindern töinleu. ioudern hatte sie l'liitendcit .'^vr-'lenS in ihr '^>etderl'eii zielien lassen inüsseii. Tenn das', Lea — so liies; die kleine fnilf.;ehiijähr>ge Jüdin — in ihr Perderl'eii ging, darit^r hatten sich iveder ^.^^aler nech !achter irgendivelchen Illusionen hinllegel'eit. ,vi^'l sie ivie es kaum and.'r>5 zn erwarten geiveseil — den vordrinaenden ^e-sterreicliern in die .'t>ände. ivtirde sie lelbslüe-deud als dem ,>'iude Porichub leislende '^Verräterin iriegsrechtlich er'chesseu. Traf die» wider (5'r-ivarten uicht zii. dann — wnrde dii« rassig schötle .^lleine eben eiu ivillenloseö »7vser dieser wüsten li^iumstarfeii (^'»esellen. — '^?llk dies brachte die !''.lei ue derart glaubwürdig; nnd trenlier;ia vor. das; icl) unu selbst nicht ivus;te. tnil. (Eigentlich halte dieses tleiue ^'viidennlädcl ja sein Leben ver ivirll. ^'och tvelcheu "^i'nhen louute itiir iu dieient ^'tugenblict ein talt hingeinordetes junges Melt-scheiilel'en bringen? lind ipracli die ^Ueine die Wahrheit, dau» iriar sie ja doch ebenso niuchnl-dig ivie ihre nachtichinarzen, I>eis^en iiitd vor Anin't lt'eitanslierijseneii (^littau^leit. 5o sclx'nkte ich ihr denn die ,'^-reiheit. iedoch linier der '^Bedingung. mich l«nd ineiile Lente nngefährdei so nahe al» iuöj;Iich an da.-' vonl ,Heinde l'eie^ue ^Vadivorna heranzuführen. T'enn die ^tleiue h.itte mich über Benagen über die ^t.'irke der inn>;str»ppen der Ztadt »lit erstaiiiiliciu'r lianigleit ansjieklär: t5ntspraaien ilue "'.'lngaben der Wilnbeit, worüber ich niicli eben durch ver iöitlicheu '.'lngeiischein nber;et>aeu u'ellle. daitii mochle sie lausen! '^^ hinül'erzubeförderu. — ?^.ieni.;e stunden iväter die !'>leiue l,alte uns iiu ersten Mlngeugrauen tatiachli^I, ingeie lieu durcl» die seiiidliciieu i^eldiv-.icheu liiudurch bi.> knapp vor die ?tadt geführt ^ konnte icli nlich von der Nichtiakeit ibrer Angaben .lui.'n sclk'iiilicl' über'eiij;en uikd die kleine Lea irei geben. O'rst ivollte sie eei gar uic>>t glanbeu. Tocii als sie erkannt l^alte, önsz es ulir tatsächlich (.^rnsi damit ivar. da 'log sie mir plöiilicb ail .X'n nnd ihre träneiifeuchteu Äugen mit eiiiein uii' sägltch dankbaren !j;kics ti^'s iu die uieinen v<'i-senkeilld bmnnten ihre keuictien Lipben init e> neininat aus tileinenl Muud. (?>lelch daran? aber ivar die glücf'elige »leiue n'ie vom (^'rdb^'di'ii verschwunden. Nun erst ivns;le ich, ia> '^ecbl aeiau halte, das kleine s^itdeiiuiädel lausen aelassen nnd ein juitges Menschenkind vor d^'in üctiereu Tode l'^'-ni^ihrl zu haben. Zwei Tage sväter ich n>ar iu;n>i'^I?eu lau.n't wieder lnit lneinem Neinnieut verein: — konntui ivir Aadivoriia im 5tnrm nehmen, '.'tls einer der e^'ten drang ich init uleiiien Leuten in die 5tadt ein. '.li^'rziveisel! känirfleit die ^iinssen. ,V'der >'»'>u serblock nins'.te im erbitterieu Nahkauivf geuo>u nien Iverden. ^^abkkose Tote und '.!i^'rnninde!e uus beioen Teilen kostet-.' dio'es Ningen. Au'.^ eiitt.'!!! el>eiterduieu '!Z:>oI)uIia>ise tuavl' vor nn^ tl'acht<' e>5 inlitter und iniuiel ivieder. Amei ineiner Leute ivareu solcherart bereits meuchlina.' erschossen n'orden. Tofort drang ich nun init eiu paar Mann in das ?>ans ein. ,'^m .^viii^slur sprang inir plöt.Uich <'in rnssisckier i^'n^ier entai. gen. die Pistole gegen mich im '?l'i'cN!a' ' leinen .Ni";nl lehkeu '.'lngenblick hatte fich ein .zarter Frnnenkörver zivischeu den '^nsfeii uiid mich geivorkeit. ^'>nk nächsteu Moiueut ivar mein ^^egncr an6i ichon von nleiiien Leuleu unsidlich gentachl. Ich aber I'eujite niich augenblicklich ^;u lneiner iitiivü.hen anf die Zleintlie'en niederaesnnkenen )i?estenn liinab. '!i^'rsicINig ivandle i^1' das jniige, ;arte ichöps UNI nnd icli ivns;te i»n et'sten Ängenbli^^ nicht, Irännlte oder N',^chle iäi. Denil niemand anderes ivar es als die kleine — Lea, die init verllärleni Lächeln in ihreu brechenden Auaeii mich ^ilüclselia aiidüctie. Wenitie '^eknnden sväter tonnte icli nichts mebr tun. als der ?^raven 'nr iniuier ilue Augen ;n ichlies;en. So Iiall^' n,ir das lleine aalizi'che 7>»demni.^el meine iell'stversläiid>icl>e >>andlltnasweise mit ih' rein blutltluaeii Leben — ""dankt. ..^«laribore? Numme? l Freitag, be« I. IA«ne? ISZS viere »orgeschen war. Während dieser Zeit !)al sich der Verein streng an die Entscheidung der BezirkShauptmannschaft Ptuj gehalten und in diesen Altarmen niemand si-sciicn lassen, wogegen die Gemeinden jährlich »arten ausgaben, deren Besitzer dem >>uchcnsmnde schweren Schaden zufügten. .Nan darf nämlich nicht vergessen, das; die Trau jährlich 7 Monate trilb ist und dal,er der Trauper, womöglich noch unter «icsenli-cher Maschenweite, das erfolgreichste ^ijchc^ rciqerät darstellt, dem auch zahlreiche unter-nws;i.^c .<>uchen zum Opfer fallen, welche die ^^rauperfischer jener Gegend bestimmt nicht wieder ins Wasser zurückversetzen. Eine von diesen Gemeinden hat übrigens Heuer durch '.'lnsctiasfung eines ZugnetzeS deil Fischfang in diesem Revier noch intensiver und erfolgreicher zu gestalten gewußt. In allen solchen und ähnlichen Fällen wen det si6i der Verein an die kompetenten Hörden, die ihm ausnahmSlo-.' init v-illeiu '^Verständnis entgegenkonnucn, allerdings nur innerhalb jener «.Grenzen, die ilnien das Gesell vorschreibt. ES sei nur erwähnt, das; lwr kurzen: in Zlov. Vistrica zwei Personen, die unberechtigt im Bache i>entovcc gefischt ^lat-ten, .',n je '^0 Tagen ?trresl und Tragnng sänttlicher Kosten verurteilt wilrden. Tie Ursache aller Mis^stände liei^t also einzig nnd allein in der Manl'^clbaftigkeir des bestehen-^ den's^ischereigesetzes. Taher geht der '^>>ninch aller ^-ischer des siewesencn Mariborer Krei' se-z dahin, das^ man uns ein modernes Mische-reigeseh geben soll; da aber dies in tnrze--rer Zeit nicht möglich zu sein scheint, so verlangen wir die eheste Turchführnng aller !!^^citimnlungen de^, auf nnsern .^reis ausgedehnten Ä-nnischen ^ischereigesetzes, vor allein anderen die Reviereinteilung, für welche nnser Berein alle notwendigen Borarbei-ten bereits ausgeführt hat. Mr die Anche Allerlei Silvestergetränte. l). Ananas^Bvwle. Eine frische An-inaS ich.leidet nian in Scheiben, streul reichlich Zucker darain, gie^t 1 GlaS Madclra darüber nn'd Iäs;t sie zuc^edectt eini^ie stunden stehen. Tani^ löst nmn zll jeder ^-lasche Veis'.wein 7.^ gr. Zucker in wenig '^zi.-lsser auf, tut ihn in eine Terrine, 1 Flasck)« Vei^ wein daranf, die Ananas saint 5aft dazu und stellt do5 ganez aufS Eis. Zwei -stunden darauf wird der restliche Wein, cvent. auch b'iiawpax^ner, hinzugefügt. !». »elleriepunsch. In eine Flasche Mosel aibt iuan drei dicke Tcheiben tadellosen ^el-^erie. läs;t sie ^ stunde darin, nimnlt. sie heran.? und stellt den Wein warnl. 1)"« Flaschen Moselwein, ein Glas roter Portivein, ein Glas Maraschino. lÄ) bis :?lX) Gramm Zucker nnd ? Glas .^tognak nxirden aufi'e-?ocht und tochenÄ azug?gossen. Der Punich uins', einicie stunden ^est zugedeckt ai: l)einer stelle ziehen. Dann lzies;t nian ihl, in eine in Eis gegrabene Terrine nnd fiisit kurz vor dem Auftragen eine ^-lasche ^ckt hm-Ueter Änanasscheiben ailgerichtet kot.imt er zi«r Tafel. Zvlnttttompott« 7s. »»mpott »on A«pfel» «lA Upfelfine». 7v.'ine, >ni"lrl,e ''ievfel n^.'rden gesa?äll und dann in dünne Scheiben geschnitt-en. Tie '.'»pfeliinen nx'rden ebenfalls geschält auch die weis^<.' pelzisie inid die >terne davon entsernl und in seine Scheiben !ieschnitten. Tann dringt nian Aepfet und Apfelsinen adw.'ch-selnd lagenw^tse in eine i^tompottschnssel. ^^e-de ^^ag' n'ird stark mit Zurter überstr.'n:. Man giein MaS Weis',wein darüber Zäszt es znx^edeclt eine Etunde durchzielien. Man nimmt 2—3 Aepfcl nnd 1—:; '.«lpfel-sinen dazu. h tiompott von Aepseln und Zitronen. Tie Zitronen beragebuttcn, N'äscht sie mehrereniale niit lauwarmen Wasser, tut sie in einen enmillierten Topf un>> lässt sie, nlit kaltem Wasser bedeckt und deni n'tigen Zucker, langsam weichkochen. Benc>r si^ ganz ivcich geworden, tut man gewaschene Rosinen, am besten Sultaninen ohne ^!er ne, ein Glas Weißwein, in feine Streifen geschnittene Zitronenschale dazu und läßt alles zusamnlen weich und kurz einkocs)en. h. Backobst ist nicht nur als Nationalgericht mit tiilössen,.sondern auch als Konipott für sich außerordentlich schmaclhaft. Zu diesem Zweck kauft man es aber am besten nicht fertig gemischt, sondern stellt cS selbst zn-samlnen, weil man auf diese Weise bcsicrv^ Zutaten erhält. Ningäpfel, Aackpflatntleu und Rosinen (Sultaninen), ev. ein Paar <'l-prikosen dazwischen, geben ein vorzügliches und ausserordentlich gesundes Ltompott. Tas Backobst wird gründlich gewasclM und über )lacht )orizottt her auch bei hiesigem Wetter, gelangen Flugzeugausnahmen mitten in der .llacht bei völliger Nachtfinfter-nis über einem unbekannten Wald. Jeder Baun?, selbst die Umrisse der einzelnen Zweige, waren auf den Aufnahmen klar und deut-licl) abgezeichnet. Tie neue Erfindung wird Umwälzungen auf allen ntöglichen Gebieten zur Folge haben. ^chon jetzt ist ein Sextant für Flugzeu^ ge konstruiert worden, der unter Benutzung des infrarot-empfindlichen Films auf Pho» tographischem Wege die.Höhe deS Flugzeuge) über dem Erdboden, und zwar völlig unab^ hängig von der Tageszeit und dem Wetter, anzeigt. Weiter wird die Verwertung der Erfindung im Kampf gegen das Berbre-chertunl vorbereitet. Zunl Schutz gegen Ein-bre6)er zum Beispiel werden Räume in denen Wertsachen aufbewahrt werden, mit den infraroten Strahlen beleuchtet werden. Ein verborgen montierter Photoapparat wird den Einbrecher automatisch aufnehmen sobald er etwa den Geldschrank berührt. Also j?hstowesen Vvotoor«ipdi»rm in ftockflaftmr Rächt vine umwälzende Erfindung in der Phototechnit. Nach langwierigen Versuchen ist in den Laboratorien der Kodak-Werke in Rochester eine Erfindung geglückt, die von geradezu revolutionärer Bedeutung auf dem Gebiete des Photographicrens zu werden verspricht. Es gelang den Ingenieuren die Herstelknng eines FilmS, der gegen infrarote Strahlen ohne daß der ötnbrecher die geringste Ahnung davon hat, ist die Polizei am nächsten Morgen im ü^itz eines Bildes, das ihn bei seiner Arbeit z^gt. Auch die Wissenschaft wird sich bei ihren Forschung der neuen Erfindung bediene». Nachtaufnahmen vom Leb^ der Tiere, bisher nur unter der Antvendung deS Blitzlichtes möglich, versprechen ganz neuartige Ergebnisse. Der Verwertung der Erfindung steht nur noch die Anmeldung zum Patent in allen Ländern der Erde L^vor. ES ist aber damit zu rechnen, daß bereits im nächsten Frühjahr der infrarot-empfindliche Film überall käuflich zu haben ist. Bücherfchau b. Coudenhovc-Kalergi: «ibot« tzes Lebens. Paneuropa-Berlog Wien-Leipzig-Berlin. Preis jtartoniert Mk. L.ö«. Di» ^.Gebote deS Ledsn»-sind ein Buch der Vefkmung auf unS selbst und auf das Leben. Alle Gebiete des Lebens behandeln die ^.Gebote des Lebens". Die Welt der Schönheit, der Kunst und Religion. Das unlöS« liare Rätsel der Liebe. DaS Verhältnis von Mann und Frau, daS der Materialismus unserer Zeit so oft verfällt hat. Die Erziehung» die nur allzu oft die Bildung deS Menschen vernachlässigt. Dieses Buch will qelosen gedacht, gelebt st.'ln. Man wird zu ihm greifen msiisen, wenn man die Arankhelt der .^eit iiberwinden will. Zleuiahrstaft und Tonntaq, den .'i. Männer l9Z2 i« «afthause S o st e, Tpodnie Madvanje Haus'chlachtinisi. AuSslh»inke nur vriinü Weine! Zum werten Besuch laden bi^kl. die Gast.ielier. 16840 Kilvsst«? lobi'nd. srisck» eingelangt bei F?rt>. t^treiner» Maribor. l^iospo» sta ul. S. Mttelgrofjer. lchöuer. ertrag, reichet vesiti IM gegen bar zu kaufen gesucht. Nnter »Nr. lin die Ber- waltunq. I682V 2 Zimmer, Kiiche Nebenräum-lichleiten. cleltr. Licht. GaS. an ruhiqes. kinderloses Cbepaar zu vermieten. Gefl. Anträqe unter „1. März" au'die Benv. 16603 MMMl auf langfristige A^zabluna nur bei G. L^lländer K. G.. Zaqreb. Marti^eva 4 (neben der Börse). 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Ta nius; te ich doch bei dem bleiben, lvas icl> zuerst gesagt hatte." „Ohne Zweifel." „Und 'dann sah es plötzlich so au-^. als hättest deu denl arnien Stephen schon lange nach dent Leben getrachtet." „Und hätte ihn« aufgelauert, wäre nach Hause geschlichen, hätte euch beide harmlos plaudernd iin Wohnzimmer angetroffen unld auf euch beide losgeknallt", — ergänzte '>iut!and grimmig. „^a", bestätigte sie etwas lleinlaut. Dann unppte sie impulsiv in deni Gessel auf. „Richtig, Georgti. gut, das; du niich darl?n erinnerst. TaS rovllte ich dich sa innner fragen: W!eso k>ist dn an jenent Abend eigentlich ivieder nach Hause gekonimenV Tu h-it-len dech Nachtdienst!" . sagte er bitter, „^ch l^iatte Nachtdienst. Ta-.'^ ivus^test du und Ierram. Taruin fühlten ihr euch so sicher." ..P'N!, (:!eorlM, wie kannst du so elwa'> sa-gen!'' loselte sie. ..Aber als ich zum Qua! kain, ivar Alarnt. Tie gan-^ aktive Zvlotte der Marinestation von Manila sollte auolaufen zu eineni^ grossen Manöver. Eine andere an?e-rifanliche ?vlv:te lani — als niartierier ^eind — von ,^^apan her. ^'^ch Initte norn f^:'n'.s^^..'hn M'nnten ,'je:t. Ta rnnnte ich nach .^ause. dir ^n sagen, dns; ich vielleicht nieh-rere Tage fortbleiben würde, ^ch fürchtete, 'du könntest dist uttt nnch ängstigen." Er li'!elile hohl au'. ja", raulU<.' sie lmchdenklich. „es mar ein großes Unglück." Sie schivicand. ..Good bne." ..lv.ood Tann ging. sie. „Wenn sie Angelita nur nicht im Psr-garten begegn-et", dachte er besorgt. Dann nmr er ivieder in der Vitülothet. Im Munde liatte «r einen faden, bitteren Geschmack. l1 Zehn Minuten später kam Angelita. Wis-dom einipfing sie init mckit geringein Bedenken. Ja. tvar denn dieses stille, ehrwürdige .'s^auS heute abend zum BersammlungSlola! eines FrauenkonaresseS geworden? Er vergab sich so weit, sich an der sensationSbeweg ten Debatte im Souterrain stinnnfiihrend zu beteiligen. „DaS wird ja ein >>arem hier vei uns", zettelte er. Die Köchin Jane niachte runde erfahrene Augen und lies; sich vernehnten: ..Ich sage es ja imnter, stille Wasser sind tief. Da hat der .Herr nun jahrelang «lewil. als könne er nicht bis drei zählen." „Es sind ja heute abend nur znvi". wagte der Chauffeur eiuzuAechten. Ihn traf ein zermalmender Blicl des Lparkaffenbuclies. Atnt) aber sann stumm iiber die Möglich« keit, vielleicht doch nocli diese Tritte im Bunde zn lverden. Wenn der >>err sich als solch wilder Easanova entpuppte, konnte sie vielleicht doch einmal riskieren, sich ihni et-ivas auffälll-ger nnd girrender benierkbar zn machen. Sie würde ihn» sogar die beiden anderen gönnen, sie würde sogar--- Sie gab sich mit schwinlinen'den Augen auSschn'eifenlden MöglWeiten und ?^)oss-nnngen hin. — Zu Häupten dieser sittlich und n>eniger sittlich erregten Bersatnmlnng spielte Znfakl und Laune des Schicksals einen seiner tiiclr« schen und bösen Stroicsx'. I« Zjikm« MIk. HH_.Narkvsre? ?^ektai,s^ Numme? f. Dl« Vvs^ei» Ivll»»QAv ««, ^siiei» ! «»«»« »»»««»B«» aaO F^aa«»««, «»«dHeFv»» I Wsr»«x»08 Kpeicerej» untuj e»»k>rjev» tt )^5io«ex8 N»in«rmsi»ter ptuj Lsnl«srjevi» ul. tierren' und Nsmensri^enr. D!,uer>^ ellen ptuj (^»itliürjeva ul. K^xovcc Zivil" und l^n>torm»ckneicl«f ul. ll> vsu- unck ft^vdeltisckleret l^tuj . Litnksrjeva ul. meZdiiK Speeerei. un^v» no«v^7icrK k^^clrerniei5ter ptuj pre>orul>vs ul. poo^eixix » ?pe/erei. und ^.inui.'»lcturv^llren«esclisil. luetrvideauZtAuscli kree l»ei ptuj V. Kooei^r^ » eo. v»ekore< ptuj Vsek »vetnikov ulics Nl5It(0 Stttler «n6 ?»p»,IoeEf ptuj Spoänjs «lrizvzlra uNcs p^00I-f fl5if>liictter >Vi»»»erleitunle?;in8tz!l!ito'>r ptuj ^Kkereev» ulic» l nssk'stsn »^n nsli msstslls clsi' ..b^sl'iborsi' .Isltung" plCtt^ek ^uj vfuStvvni 6om .1. N^k8cnr?? s?»dio.^ppsrste ptuj vrmojits ce»t» l ivsrf 8l(e«v»isrK I ieiscktlsuerej un6 >Vur»tv»?«ner7eu>!unL 5nvie Sstekerel ptuj ttrv»t»ki tre l^. ?. 7 o ptuj—Sree in olrolico ptuj Stovenslli tre .1. cvixl. I^2Nukskturvi»fenLo»cl,iiit ptuj krel^ovs ulics Ukrmscj,er. inveüt-f unil Optitrer ptuj Xrelcovz» ul. 8 ^osrr 8?iinrc l^ebensmlttel. und Ol^stliandc!. ^us. »elisnk von Xstkee und l'ee ptuj psnonxlt» ulies Nv77r« ^ rl.8v)^cne« l-lIcSrksbril< ptuj !>ic000 /^lunlitaktur- un6 i^oöevAronLesekSit ptuj l'snmiska uUcs 8t»n<>«r6 Ott evmpsiiv ot Iu«o»l»v!« ^sesiin un^ Vsftfvtunle ptut pestiirxr« vtirmsclier. (Zold- und ?llder sowie QrzmmoplionplattenxezckSit ptuj oeli78cnv^l^rk .^utotslcsiunternelimune. In- und ^u^. lsndkskrten «i 5oliden preisen ptuj Slovenski trx S»!. vlneii. vvIÄ- unä Sllliervsren sovle vi-smmopkiono unö platten ptiii Krekov« ulica >^00l.r 8cl.l.il^8cneci(Z Spezesrej. unll l.»n6e5pr«Iulrten»e8eliSkt ptuj Slovoii^lii tlii poviioriti.ki Z ptuj psnantikA ul. ^ iczdi^c Kunst, und ttsndel5LSftnerej plui lika pot Hutittselier. (iroke ^usvslil von ller-renliijttvn ptuj fr«? Vo«el ^ckil«. ^ul. ?o«nio (/l»». und por/ell»7ivzrenxescliZit ptu! Sloven^iii trx kuckäsuckerej. 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Hscisir« 8 lisinerei ptuj Kll^o Nol?. und SaumsterlallenkandlunL so. vie Q»5tvirt»ck»kt ptuj Ormotlcs eo5ts V. fleisclilisuerei und Lelcliwafeiike^Lliüsk ptuj l(rel^1.018 Mei^ciL /^snufsjctur und k^^odexvLren ptuj panonslii» ullc2 v^scn !^ric?erei>v.'ii-eiiLc^^L!i.ifi pluj ulic^ I 108» i./^s>e I SRckerei. Lr?euLU»l von Xeksc^ii unll I ZlMled»ck > ^^lomSllvva ulics H». N0IW-l.V» visier unÄ ^nstrelcker sovlo I^urben» k»nälurir p»u) LlomZkov» ulie» ^5I7()5i?«r0 K»umei»ter ptuj 0rittoSi!» cesta I? Wl-IV8 »M« Konilitorel ^uj preze»«avs uNc» I v«(?o« X0or>.l^^ I ösuzckIoLserej I I^ttiZ V<)Sn.i«tkc»vs uücs VOtn«ut»de«tt-un««n — ^GdckOlwr«!«, Zo»«k Vmls X«IIereI kür »IkodolirGte ?r«>dO». »6 )^ptOl»Hkte p»uj Jose? !.lioivio vSekerei öres: bei ptui I sipec I I^eLliu'iikervverlcZitZtte. l^aliri-ücjer unl! I ^ttimasetiincn > l^tui ulicu 5 8ri00l.f ^«e88?^I KrvL bei ?tul ! vkscnrr? psrtumerie — 8kler — Slrlvseli» k^tuj Vrmo2lr» ee»t» 5 I pe»ic I peit'^clieliNlbrik I ptuj Ormoiks t:e>ita «0M«I «0LL?lIri.0 Svererei. unä l-»ncke»pro I t-uliri-sä. liki^ X-ilimiZsclnneniitbrik I >wve!i>!>u ?!> Vctrilij^.^A !? Vinco «»Ulk er-Ou«un« »ll«r ^rtsa voa 8ek«IiG» i^sribor (im Psl»i5 Vladovjö) cest» ? frux 1^snuk»tlusv»ren«e»ekIit ^srlbl»s (Zosposks !l I nekieko I tl-ifnerei uii6 (Ileneseeuxurix I 1'ultciil)itciivvit 5 ^0SI? eeooKl.! osmpidSckerei (^lltvni tre 9 Nunj«lcs ulica K0??itt(.lZ0l.0v L»t6 »Vristol« Vetrin)8l«a ul. R ! rxprmi« I Ii>>ei-ii!Ulmiale 'I'»nll>.Nt«i tc I <'ie«ielkct,slt m. b. >1. > LunliarjevÄ ?0 «iil 8o6«v«« ^mpl »kGriSNier Kettejeva ulic» l p. klektr<).inocksniscko XVor!«8t'ibk»r ^lel^iuinärova AZ I f-'i> !>'!-,Hill I?t?lipr<»clulitcl> urill l'rlliis-I siorinnterneliniun« ^ 'l'el. ??7? 'l'i2^^ItS 22 n. vsmpkdiickerel 8tul!6lic! odrezj« se^WOvie Scknelövr-^tvlier /^»ribor 9 ^1.018 N0«V^7 (Z»5tl>»U» ^iiribor I'i'ÄnkopsnovA 7 I I. >iurikorsk« tjvlitvsk» poksrns I r. ?. 2 o. I 'i,'^sdks c. ZZ tZroVdrannt^elnleesekÄt Suxl Lr»Ou«u«l v«m Uküren uns ^ruedtsSttsa ^^Äribor e«^r8r ^?io vipiie Kestsuration »pn klavnici-^-jfikor Ob lisg^u I pobreSje Sekukmscker )^anbvf i^eljsks 38 «eicne« 5^oäe.^t«Uer ^aribor IrZsZkii 18 ^08rf k» LLstii ? (Zemlsetitv»renk»aiUua5 frANkopsiwva 55 . I^estlttirstlon »(ZIsvnl koloilvor« ^08ef?r8eK UN6 ciemi»edtv»rend»välune ^ ke»t>«r»tloa »(Zr»j«ks Klvt« > Io«i A^sriboi foekovs ulica I ^aribor neii^kicn evoek A»tt!er und s'iusll'or (^nspostra 1? /^nton Po! -'^^aribor ^vki^närova eesta 27 l. öe 80NI^ 1'i5eklerej unä LisksztenerzouTunx I^arilior ?i6ov;»ks ly (j«ttisu» »^UNI Lvläeneri l.ü^ven« i >lg5jbof Voänjliov, t5t: 4 l.uxu»däelc«rei ^arilior e. ?Z KvZ^dic t'küii»tüek»»tude unä Xusseksnk I^iarlbor podroZks 2 Vau. un6 (Islan, » k»vsrni» .Viul-ibc»- (Zl^nlli trk Z !>lsrjkor Vetrinjsks !5 vms!>iik » uii^ OaluiitLriev^ui-eli. D Iiuiicllunti I .^I()veii>lI«esekiiit illr Mroms- »eklne» ^uridvr Uudijslul Vetrilij-ikc» ul. W. l'cl. iiit. iiuvt^ ul. 'I'vl. iiu. 0«^ l^^uii!,l.l III« D il-ien ^uekeskückes Sllixeii^ku Z ^luii^wr ^leicsiulllrov» ^08IP sckneiäerei j^Lfidvr KornKka 9 ^sientklefLi ulic! lnsztsllateur i^arikc»- (Zre«orciö«vit 1? vv. ^e^ukfiie6«rlstl<^ ^itridul- s) l' ^arilx)!- !>Ir>vcn>iksi n?. „Zusu" 6. » o. ». un6 ZuRtll, Su»tInM fskrrsä., (Zrjunmopkon- uiiVsrk>tött« 1'uUe«djtcIlvvu ul. 14 ^»-018 Kt>il/.v.'»it)njerlc^ vlektr. >^iilcr«i<.IlinLN l^srilior plidrexkil s» ^osk? nore« /Uu>ikttlicn> unll !^v»ilcin8tr«m»ntenk»nä« l»!! '. sirummspkone unck?lstt»n llili"! Ulie» lv. nktodra 2 P^S Aloäe-ÖesellSit ^»ridor 8toven^k» 4 IV .iLAzec l2Artner«i I^aribor ^^«Koev7ic XuptMBÄIMlOä !^^i»ridor ^sov«,«Ic!. l« katOl »8t»l «OldWttl A^sridor P«I«I M koSm«« ^vinirMiOWlkn» fx«00 Kl^n^« l uyvZiiervr UN«! l>ckoralcul' )^^ufil«>>- (Zc>»po»ka ^ Papierk»n? Sl!^Iti«»«iie«8eIiiiii unil lisuptaletlsri»«« von vsreu VN jero8 — Ln äelail .'V^uriblir ljAckeiei L8?^8I (I1s5 imer Iskrs5iilfsn«ts vsrsucksn 5Is Ikr LlUck! 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