Nr. 154. Mittwch, 8. Juli 1896. Jahrgang 115. Mbacher Zeitung. V»ilnn«tr»t, 4 Zeilen »b ll.. «rvhere per Zeile li tr,: bei d>lsre» Wiederholungen per Zeile 8 li. Die »Laib. Zelt,» ericheln» «agllch. mil «u«„»hmf der Vonn und Feiertage Die «b«l«i»r»tt,» bestnbe» ftch «lonareszplatz M.», bic Ntbar^on UahuliulgnN, «r, ll>, Kprechftuüde» del Nebactw» vo» » bi» N Ubr vorm»!»«»» Unfralllierte Vriess wert's,! nicht anaenommen, Vianulrripfe nicht zurückgeftellt. Amtlicher Theil. Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 30. Juni d. I. dem Minister a. D. und Präsidenten des Reichsgerichtes Dr. Josef Unger das Großkreuz des St. Stefan« Ordens taxfrei allergnäbigst zu verleihen geruht. Se. l. und t. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 10. Juni d. I. aller, gnädigst zu gestatten geruht, dass der mit dem Titel und Charakter eines Ministerialrathes bekleidete General' consul erster Classe a. D. Oskar Ritter von Mont -long das Officierslreuz des Ordens der französischen Ehrenlegion annehmen und tragen darf. Se. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 27. Juni d. I. dem Hllssämter-Directions-Adjuncten, kaiserlichen Rath im "tmlsterium des kaiserlichen und königlichen Hauses und des Aeußern Anton Alfred Seidl den Titel und allergnädigft zu Aller^ckttpr"3n.^??^tolische Majestät haben mit »°»n 30. Juni d. I. den Fachlehrern an der landwirtschaftlichen Landes-Lehr-Nnr ., ^°" L^leK l 'm^der und Karl all^«^ ^^ s°lf? Verdienstlreuz mit der Krone allergnädlgst zu verleihen geruht. Nll„^' «no 1 Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 25, Juni d. I. dem ^Urgerschul.Dlrector Adalbert Maurih in Zwettl wz goldene Verdienstkreuz allergnädigft zu verleihen geruht. ________ Den 4. Juli 1896 wurde in der l. l. Hof- und Staats« druckerei das Xl.. und Xl.1. Stück des ReichsgesehblatteS in beutscher Ausgabe ausgegeben und versendet. Das XI^. Stück enthält unter Nr. 102 die koncessions.Uilunde vom 19. Mai 1896 für die schmalspurige Localbahn Zell am See»Krimm! (Pinz« gauer Localbahn); ble Verordnung des Justizministeriums vom 26. Juni lU^b betreffend die guweisung der Ortsgemeinde -ttleM nut Hcinrichsdorf und Iestiaby z,l dem Sprengel des Bezirksgerichtes Groß-Bittesch, beziehungsweise des V. 1^ ?"'sgerichtes Iglau in Mähren; "r. iu4 das Gesetz vom 29. Juni 1UW wegen Ergänzung des Gesetzes vom 26. Mai 1882 (3t. O. Bl. Nr. 55), betreffend die Einfuhrung einer Verbrauchssteuer für ^ Mineralöl; Nr. 10b das Gesetz von, 29. Juni 1896, betreffend den steuer-freien Bezug von Mineralöl unter der Dichtc von 77(1 Grad zum Motorenbetriebe und zum Reinigen von Petrolrumschtichten; Nr. 106 die Verordnung des Justizministeriums vom 29. Juni 18W, betreffend die Zuweisung der Ortsgrmeinde Lhota Poblopnä zu dem Sprengel des Bezirksgerichtes Wisowitz in Mähren; Nr, 107 die Verordnung des Finanzministeriums vom '!. Juli 1896, betreffend den steuerfreien Bezug von raffiniertem Mineralöl unter der Dichte von 770 Grad zum Betriebe von Motoren und zum Reinigen von Petroleumschächten. PaS XI.I. Stück enthält unter Nr. 108 das Gesetz vom 29. Juni 1896, betreffend die Er« gänzung des Artikels VlII des Gesetzes vom 27stcn December 1875 (R. G. Bl. Nr. Ib8) über die Militär-Versorgung der Personen des l. l. Heeres, der l. l. ztriegsmarine und der l. l. Landwehr, Dcn 4. Juli 1896 wurde in der l. l. Hof< und Staats-druckerei das XXXlV. Stück der italienischen uud der rumänischen dann das XXXIV. Stück der kroatischen und slovenischcn ?lus> gäbe des Äeichsgesetzl'lattes ausgegeben und versendet. Nichtamtlicher Theil. Unfallversicherung der Sträflinge. Die Bestimmungen der Artikel V und VI des Gesetzes vom 20. Juli 1894, betreffend die Ausdehnung der Unfallversicherung, ermöglichen die Unfallversicherung der Sträflinge. Wenn auch solche Beschäftigungen, welche eine nennenswerte Unfallsgefahr mit sich bringen, in Gefangenhäusern und Strafanstalten im allgemeinen zu vermeiden sind und die Unfallsgefahr an und für sich durch prophylaktische Maßregeln und durch eine strenge Beaufsichtigung herabgemindert oder auch ganz ausgeschlossen werden kann, so erscheint cs doch angezeigt, in speciellen Fällen von der erwähnten Möglichkeit Gebrauch zu machen. Zu diesem Zwecke hat Se. Excellenz der Herr Iustizmmister Graf Gleispach in einer an alle Gerichtshofprüsidien, alle Oberstaatsanwaltschaften, mit Ausnahme der von Iara. und an alle Strafanstalts-Vorstehungen gerichteten Verordnung vom 20. v. M. nachstehende für die Unfallversicherung der Sträflinge maßgebende Gesichtspunkte im Einvernehmen mit dem l. k. Ministerium des Innern normiert, welches mit dem Erlasse vom 11. Juni 1896 die Aufmerksamkeit der Unfallversicherung^ - Anstalten auf die verminderte Unfallsgefahr bei der Sträflingsbeschäftigung im Hinblicke auf deren speciellen Charakter gelenkt und diese angewiesen hat, bei der Gefahrenclassen-Brstimmung für die betreffenden Betriebe jede nach dem Gesetz? zulässige und nach Lage des Falles gerechtfertigte Rücksicht walten zu lassen: 1. Bei Arbeiten, welche Sträflinge für fremde Personen (Arbeitspächler), sei es in oder außer dem Hause, ausführen, hat die freiwillige Versicherung im Sinne des Artikels V des citierten Gesetzes in der Regel dann stattzufinden, wenn der betreffende Betrieb des Arbeitspächters an sich versicherungspflichtig ist. Ift bits nicht der Fall, so hat das Gerichtshofpräsidium über die Zweckmäßigkeit der im Sinne des Artikels Vl des citierten Gesetzes durchzuführenden Versicherung, eventuell nach Einholung des Gutachtens des Gewerbe-Inspectors von Fall zu Fall abzusprechen, wobei die Möglichkeit, die Unfallsgefahr durch entsprechende Maß« nahmen auszuschließen, nicht aus dem Auge gelassen werden soll. Im Falle einer Einwendung seitens des Arbeitspächters ist die Entscheidung des Ober-Lllndel-gerichts»Präsidiums (der Oberstaatsanwaltschaft) einzuholen. Die Arbeitspächter sind vertragsmäßig dazu zu verhalten, die Sträflinge der Versicherung zuzuführen und sich hierüber auszuweisen, worauf mbetreff bestehender Verträge bei deren Erneuerung Rücksicht zu nehmen ist, falls es den amtlichen Bemühungen nicht gelingen sollte, die Arbeitspächter schon vorher hiezu zu bewegen. 2. Vei Arbeiten, welche von Sträflingen in staatlicher Regie zu productiven oder anderen (Hauswirt-schaftlichen) Zwecken verrichtet werden, sind folgende in sich abgeschlossene Beschäftigungszweige gefährlicherer Art, als: a) Arbeiten in Steinbrüchen; d) Ausführung von Bauten, wozu auch Stromregulierungs - Arbeiten, Wildbachverbauungen und dergl. gehören; c) Arbeiten, bei welchen explodierende Stoffe erzeugt oder verwendet »erden; 6) gewerbliche oder land- und forstwirtschaftliche Arbeiten, bei welchen Dampfkessel ober durch elementare Kraft in Bewegung gesetzte Werke verwendet werden und ähnliche zu versichern, und zwar sind sie entweder selbständig der Versicherung zu unterziehen oder gemeinschaftlich auch mit anderen Sträflings-Verrichtungen gefährlicherer Art nach Art der «gemischten Bstriebe» als eine Gesammtunternehmung zu behandeln. Ob die eine oder die andere Modalität der Versicherung zu wühlen ist und ob auch andere als die obengenannten Sträflingsverrichlungen zu versichern sind, kann nur von Fall zu Fall beurtheilt werden, worüber vor der endgiltigen Anmeldung insbesondere hinsichtlich der Gefahrenclassen-Bestimmung das Einvernehmen mit der Unfallversicherungs'Nnstalt zu pflegen und bei sich Feuilleton. Das Auge der Thiere. Q.^ Wrbelthiere. die sich im Wasser, in der Erde, im kl,i« " Schlamm aufhalten, haben im allgemeinen >l anzunehmen, das« der genannte Officier ein Material nldeckt hat. welches das Gas Monate hindurch ohne llgendwelche Verluste hält. Der Vallon selbst hat die uorn, einer Cigarre und seine Verbindung mit dem «°rbe ist in sehr geistreicher Welse erbacht. Der Vallon «nn mit einer Geschwinbigleit von 41 Fuß per Secunde Mlvartz bewegt werden. Die Bewegung wird mittelst ^rauben, die hinten und vorn angebracht sind und die °°n einem Daimler Motor in Vewegung geseht werden, ^vorgerufen. Mit diesem Vallon soll es ermöglicht gerben. Reisen von der Dauer mehrerer Tage zu machen, Me eine frische Füllung zu benölhigen. Die Belastung dürfte ^/, Melercentner betragen. Trotz dieser Last würde °« Vallon bis zu einer Höhe von 3600 Fuh sich erheben ^ -» (Ungarischer Lande«.Unterrichts» ,,/!"sres».) Der ungarische Landes-Unterrichlscongress ^»le a« h. d. M. in Budapest die Berathungen in «tyreren Section«« fort. Mittag« wurde da« Porträt des b? H r b" ungarischen Pädagogen Alexander Pkterssy in r »tsthalle der Ausstellung unter großer Betheiligung "r Tongresstheilnehmer enthüllt. «. ^-(Eln Selbstmord im Gefängnis.) «u« "raz wird gemeldet: In der Nacht zu« 27. Juni un? ?^ l Villfeld der Vauer Uebleis sowie dessen Frau tvu^ ? 2"nmll" «mordet. Als vermuthlicher Thäler ss?l.^ ^°" gerichtlich bestrafte 44jährige Handwerker nu««.l^ ?"' Malern eingezogen. Dieser betheuerte un-itrl,? ^'"° Unschuld. Am 6. Juli nachts hat sich henkt ^" ^" ^^llen Untersuchungsgefängnisse er- ^,«^I^°" «ine« Leoparden verletzt.) Au« ^ Juli geschrieben: Veim Au«, gelangten M«"°^ dem hiesigen Frachte.bahnhof ein-sich der Ober7^ ^Di^ näherte gierde einem Käfta n wV""^ Kühlmayer au« Neu« 6. ^ ^^/°^°"^ ^us Newyorl wirb vo« leit«Ä«°"""^^ ^" T°g/ der Feier der Unabhilngl«. "'»erllärung barst in der Vribgewater-Street an der Ecke "" Vermont'Nvenue eine alte Kanone, wobei zwei Per-Ivnen getvbtet und vierzehn schwer verletzt wurden. Vocal- und Prouinzial-Nachrichten. * Hihung des Laibachcr Gemeinderathes au, 7. Juli. Vorsitzender Bürgermeister Hribar. Anwesend 19 Gemeinderäthe. ralb, l" « °""^er theilt mit, dass jedem Gemeinde. Cre^l. ,.l I""* "^" bie bewilligten und verbrauchten Won «^ermittelt wurde und das« diese Ausweise all-"onatlich ergänzt werden. Vem-^ Slovia'sche Besitz in der Polana ist von der ftd" ', ü"«^"" st- erstanden worden. - Per Prä-de« Na." ^ ??" «asgesellschaft gibt auf ein Schreiben d« m ".2"""ls,ers belannl. dafs zwar eine Verlängerung ift. dem««^"" ^" Gemeinde nicht zustande gekommen "lind, U"5" "er die Gesellschaft bereit fei, der Ge« l-nben «?""^" das weiteste Entgegenkommen zu be-l" glv,^".^^""s des Preifes für den Vascousum "no«men Sladtbelmchtung sei nicht in Aussicht ^nnlnl« ^lllheilungen des Bürgermeister» werden zar ^" »enommen. ^"firlett 3"t°loll der letzten Sitzung wirb verlesen und dieser Sik. Bürgermeister gibt belannt. dass alle in »U"g gefasslen Beschlüsse durchgeführt wurden. ^labtre<,,.'„^°sola stellt namens der Section für die A«gulier»« !""2 den Dringlichlellsanlrag. es seien zu ""er neu-« ?^"' hauptsächlich aber zur Erbauung ll'bilude ..^ ?"^ ""d eines Pfarrhofes, das Redouten. öl°lian«<.«tt ^ Nachbarhäuser Nr. 4 und « in der ^nbe«a»erger Vlusillapclle unter lebhafte« Beifall mchrer« Stücke, Laibacher Zeitung Nr. 154. 1324 8. Juli 1896. was den Grad der ungezwungenen Unterhaltung noch erhöhte. Im ernsten Theile vorher «öffnete der I. Gau» Vorsitzende des Karflgauee, Heir Dr. O. Gratzy, das Fest mit einer Begrüßung aller Anwesenden, darunter zwei Damen vom L. V. C., und der I. Gauvorsitzende Herr F. Ialowitsch vom Vau II, Steiermarl des V. d.R. Oe. Nach einem kurzen Ueberblick über die sieben Jahre des Gaubestandes erhielten die Sieger, vom freudigen Beifall der Sftortsgenossen begleitet, ihre ebenso wertvollen wie liinftlerischen Ehrengeschenke und der Herr Ortsfahrwart sür Adelsberg, l. l. Oberingenieur A. Schwab, wurde für seine Verdienste um den Spott im Gau mit einer hübschen Danlurlunde überrascht. Während des Festmahles meldeten sich noch 4 ncue Gaumitglieder an, so dass das 200. Mitglied, Frau F. Iegher, von der Gauleitung an Ort und Stelle begrüßt werden konnte. Telegramme hatten gesandt der Cillier Radfahrerverein und der Orts« fahrwart, Ingenieur Herr H. Hohn aus Litlai. Hieraus schloss der Gautag die officiellen Veranstaltungen des siebenten Gaufestes. Von der Erstattung der Berichte sah die Versammlung als Zeichen ihres unbedingten Vertrauens einstimmig ab. Als Laibach den Antrag stellte, die Gauleitung einem der Bruderclub« abzutreten, sprachen alle drei Clubs sich höchst ehrenvoll für die bisherige Leitung aus. An weiteren Anträgen brachte die Ortsgruppe Trieft die Wahl eine« Triefter Ortssahrwartes vor, dann die Abhaltung vierteljähriger Vaubesprechungen (durch Delegierte in Ndelsberg) und die Control« der Beleuchtung (ohnehin gesetzlich, aber wenig geübt) der Mautschranlen bei Nacht zur Vermeidung von Unfällen. Alle drei Anträge wurden angenommen. So war es 4 Uhr geworden, als das Fest sein Ende fand, worauf sich die Sportsfreunde zu Nad nach ihren Helmatsorlen ausmachten. Die Gauleitung kann mit Stolz auf diesen Ehrentag zurückblicken. 0—I. — (Militärisches.) Das l. l. Landesvertheidi-gungsminifterium hat im Einvernehmen mit dem l. l. Finanzministerium und dem l. und l. Reichs ° Kriegsminifterium dem im Grunde der Schlussalinea des § 30 der Einquar» lierungs-Gesrhnovelle V. 25. Juni 1895, R. G. Vl. Nr. 100. gestellten Ansuchen des Stadtmagiftrates in Laibach um ausnahmsweise Neuclassierung willfahrende Folge gegeben und wirb daher die Einreihung der Stadt Laibach aus der fünften in die vierte Militär - Zinstarlfclafse ver« anlasst werden. —o. — (Krainischer Landtag.) Die Tagesordnung der morgen stattfindenden achtzehnten Sitzung des lrainischen Landtages lautet: 1.) Lesung des Protokolle« der siebenzehnten Landtagssihung vom 6. Juli 1896. 2) Mittheilungen des Landtagspräsidiums. 3.) Begründung dcs selbständigen Antrages des Herrn Abg. Ivan Hribar und Genossen in Angelegenheit der Errichtung einer Landes-Versicherungsanftalt gegen Feuerschaden, Hagel und Viehlrantheiten. 4.) Begründung des selbständigen An« trage« des Herrn Abg. Wilhelm Pfeifer und Genossen, betreffend die Regelung des Halb- und Ganztags-Unter« richte« an den öffentlichen Volksschulen. 5.) Mündlicher Bericht des Finanzausschusses über das zwischen dem lrainischen Landesausschusse und der k. k. Landescommission für agrarische Operationen, betreffend die Bestellung des geometrischen Personale« lür agrarische Operationen abzuschließende Uebereinkommen. 6.) Mündlicher Bericht des Finanzausschusse« inbetreff der provisorischen Weitereinhebung der Landesumlagen im Jahre 1897. 7.) Mündlicher Bericht des Finanzausschusses, betreffend das aus Staatsmitteln dem Lande Krain aus Anlass des Erdbebensgewährte 3proc.Darlchen im Vetragevon 1,500.000 si. 8.) Mündlicher Bericht deS Finanzausschusses, betreffend die Gewährung von dreiprocentigen Darlehen an hilfs» bedürftige Besitzer von solchen Gebäuden in Laibach und den Landbezirlen Krams, welche durch das Erdbeben zerstört ober beschädigt wurden, aus dem dem Lande Krain aus Staatsmitteln bewilligten Betrage von 500.000 Gulden. 9.) Mündlicher Bericht des Finanzausschusses, betreffend die Aufnahme eines Darlehens von 450.000 st. zu Regulierungszwecken der Stadtgemeinbe Laibach. 10.) Mündlicher Bericht des Finanzausschusses inbetrcff des Vaucs eines neuen Gebäudes an Stelle der gegenwärtigen Burg. 11.) Mündl. Bericht des Finanzausschusses, betreffend die Veistellung der Rcgieerfordernisse und der Krankender« löstigung in der Landeskranlen-, Gebär- und Siechenanftalt. 12.) Mündlicher Vcricht des Verwaltuugsausschufi.es, betreffend die Theilung der Ollsgemeinde Nischoflack in zwei selbständige Gemeinden. 13.) Mündlicher Bericht des Verwaltungsausschusses, betreffend die Bewilligung einer 5 proc. Austage von den Mietzinserträgnissen im Markte Reifniz. 14.) Mündlicher Bericht des Verwaltungs-ausschufseS über die Petition dcr Insassen von Nussdorf und Polhovica um Ausscheidung aus der Gemeinde Wrußniz, Bezirk Rudolfswert. — (Sommer. Feft.) Der Laibacher deutsche Turnverein veranstaltet Samstag den 11. Juli im Garten des Casino unter Mitwirkung der Musillapelle d«s ». u. l. 27. Infanterie-Regiments sein diesjähriges Eommer.Feft, das, nach de». Vorbereitungen zu schließen, auch hluer leine Anziehungskrast ausüben wirb. Wir finden zunächst unter den Vortrügen der Sängerrunde des Vereine« mehrere Neuhekcn. und zwar Weinzierl« flüchtigen Tang «Der Lenz ist glommen ln« harrende Land» (Gedicht aus I. Wolf« «Tannhäuser»), sodann Herbecks Chor mit Hörnerbegleitung «Zum Walde», mit welchem der Wiener Männergesang-Verein in Nürnberg den Preis ersang, ferner Koschats herzigen Chor «Beim Fensterln», ein munteres «Marschlied» von Otto Winller, Webers «Lühows wilde Jagd», Mohrings «Seligster Traum», endlich die Chöre «deutscher Festgesang» von Josef Piber und da« «Iagblied» von Storch, beide mit Begleitung von Blechinstrumenten. Cine willkommene Abwechslung wird die ausübende Turnerschar mit den Gruppenübungen am Barren und einem Kürturnen am Reck den Theilnehmern bieten und die reiche Schmückung und Beleuchtung des Gartens sowie ein Feuerwerk nicht wenig dazu beitragen, den Festabend zu verschönern. Bei ungünstiger Witterung findet das Fest in der Glashalle statt. — (Veaujsichtlgt die Kinder!) Wir werden ersucht, die vorigen Samstag unter dem Titel «Ertrunken» veröffentlichte Notiz dahin richtig zu stellen, dass das 2 '/«jährige Töchterchen des gwangs'Arbeitshaus-Inspectors Pauloci? (nicht Pavlic) den Tod in den Fluten der Laibach fand. Von anderer Scite werden wir aufmerksam gemacht, dass das Uuglück nicht geschehen Wäre, wenn sich bei jeder Brücke ein kleiner Kahn befände, wie es beim Arbeitshause auch früher bis zum Baue der neuen Holzbrücke beim Spitale der Fall war; damals wurde der Kahn zerschlagen; der Pflock zur Befestigung desselben bcsindet sich noch heute dort. Unser Gewährsmann meint ferner, es ereignen sich leider ähnliche Unglückfälle so häufig, dass es wohl angezeigt wäre, denselben, wenn nur immer thunlich, vorzubeugen. Unter anderem existiert merkwürdigerweise lein Geländer längs des User« des unteren Polanadammes, der doch tagsüber als Spielplatz von all den Kindern jener Leute, die in den dort liegenden Häusern wohnen, benutzt wird. Das ist allerdings richtig; wir können jedoch die Bemerkung nicht unterdrücken, das« es in erster Linie Pflicht der Eltern ist, ihre Kleinen zu überwachen, da ja zweifelsohne ein hoher Grad von Sorglosigkeit dazu gehört, das Schicksal derselben dem gusalle zu überlassen. Wenn man die Ufer der Laibach begeht und die große Zahl un. beaussichtigter Kinder vom zartesten Alter an beobachtet, die ohne Ahnung der Gefahr, die ihnen droht, auf den steilen Abhängen herumrollen, gewinnt «an die Ueberzeugung, welch zweifelhafte Schutzmittel Geländer und Vorrichtungen gegen den lindlichen Unverstand und Mulhwillen bieten. Da« beste Schuhmittel ist und bleibt in solchen Fällen die strenge häusliche Zucht und eine sorgsame Beaufsichtigung. * (Dynamitdieb stahl.) In der Nacht vom 30. Juni aus den 1. Juli l. I. wurden dem Arbeiterpolier Luigi Nussi der lrainischen Baugesellschaft im Steinbruche bei Struzevo ungefähr 42 Dynamltpatronen, 40 Kapseln und bei 30 Meter Zündschnüre entwendet. Diese Spreng» mittet blieben als nicht verschossen übrig. Nussi deponierte dieselben nicht, wie vorgeschrieben, im Vaumagazin der Bauleitung, sondern sperrte sie in eine hölzerne Kiste, die er über Nacht stehen ließ. Am 1. d. M. früh fand Nussi die Kiste gewaltsam erbrochen, und es fehlte das Kistchen mit den Vprengmitteln. Da« entwendete Kifichen fand Nussi später auf einem Acker in der Nähe de« Steinbruches, gegen die Reichsftrahe zu, leer auf. Unweit davon sand die Gendarmerie ein Meter Zündschnur. Die strafgerichtliche Anzeige wurde erstattet; nach dem Thäter wird eifrigst gesahndet. —r. * (Pserdediebftahl.) Am 27. v. M. gegen 8 Uhr abends bemerkte eine Gendarmerle-Patrouille auf einem Seitenwege unweit Kronau eine fünfzehn« bis zwanziglöpftge Iigeunerbande. Als die Zigeuner der Patrouille gewahr wurden, warfen sie die auf einem weidenden Pferde fitzenden Kinder herab. Ein Zigeuner sprang aufs Pferd, ein zweiter fafste es an der Mähne, ein dritter hieng sich an den Schweif und fo sprengten die drei im Galopp davon. Auf Umwegen gelang es jedoch der Patrouille, die Zigeuner, die die Richtung gegen Log elngefchlagen hatten, zu überholen. Als die Zigeuner dies bemerkten, verließen fie das Pferd und flüchteten sich ins Gebirge. Sie konnten trotz mehr-ftündiger Verfolgung nicht eruiert werden. Das Pferd wurde dem Bezirksgerichte in Kronau ln Verwahrung übergeben. Inzwischen ward bekannt, dass am 25. v. M. in Villach zwei Pferde gestohlen wurden. Es wurde ferner constatiert, das« diese zwei Pferde zu einer am 25. v. M. bei Petschnitzen lagernden Zigeunerbande geführt wurden, von wo aus das eine umgetauscht, das andere aber verlaust wurde. Mit dem eingetauschten Pferde begaben sich die Zigeuner über den Berg von Krainberg nach Kronau, wo sie auf die vorgefchilderle Art von der Patrouille ertappt wurden. —r- * (Ue herfallen.) «us Krain bürg wird uns berichtet: Am 29. Juni wurde der Knecht Matthäus Urbankl von Untervellach, derzeit in Bugerschih beim Besitzer Vlasiu« Urbanc als Knecht bedienstet, von zwei unbekannten Bauernburschen in der Nähe der Ortschaft Kolcih überfallen und mit Messern am Kopfe mehrmals verwundet. Die Verletzungen find schwerer Natur. Da die That in der Dämmerung geschah, hat der Verletzte die Thäter nicht erlannt. Nach denselben wird gefahndet, -r. * (Beim Baden ertrunken.) «m b. d. M. gegen «bend ertranken der neunjährige Inwohner««Sohn Konrad Erzen und der elfjährige Schuhmachers-Sohn Franz Mohär, beide au« Krainburg, beim Baden im Kanlerflusse bei der Einmündungsstelle in die Save. Die Leichen derselben wurden von den in der Save badenden Studenten Franz Verhovnil, Jakob Vacnil und Johann Polajner aus dem Wasser gezogen; leider blieben die Wieberbelebungsversuche ohne Elfolg. —r. — (Sanitäres.) In der Ortschaft Ger-ulh, Bezirk Loilsch, trat kürzlich die Plphtheritis aus; es erkrankten nacheinander fünf Kinder, von denen zwei gestorben find. —o. Neueste Nachrichten. Die Lage auf Kreta. (Original-Telegramm,) Paris, 7. Juli. Die «Agence Havas» meldet aus Athen, dass eine Versammlung von zahlreichen christlichen Delegierten beschlossen habe, die christlichen Delegierten von Ruta dringend aufzufordern, an den Arbeiten der kretensischen Nationalversammlung theil« zunehmen, um über die Verbesserungen, die am Vertrage von Haleppa vorgenommen werden sollen, zu berathen. Dieser Beschluss wird als principielle An» nähme der Concessionen der Pforte betrachtet. Gelegratnins. Wien, 7. Juli. (Orig.°Tel.) Das «Fremdenblatt, bezeichnet die Meldung, dafs die Regierung entschlossen sei. den Reichsruth schon im September aufzulösen und gleich darauf die Neuwahlen auszuschreiben, als voll-ständig unbegründet. Wien, 7. Juli. (Orig..Tel.) Das «Fremdenblatt' vernimmt: In der letzten Zeit fand zwischen der Staatseisenbahngesellschaft und der Berliner Disconto-gefellschaft eine Aussöhnung statt, infolge dessen letztere wieder mit den von ihr früher besorgten Couponeinlösungen der Staatsbahn betraut wurde. Wien, 7. Juli. (Orig.-Tel.) Das auf der Borst verbreitete Gerücht, die Regierung hätte an die Nord' westbahn einen Erlass gerichtet bezüglich Wiederaufnahme der Verstaatlichlmgsverhandlungen, wird compe-tenterseits als unbegründet bezeichnet. Wien, 7. Juli. (Orig.'Tel.) Nuntius Agliardi ist heute abends nach Rom abgereist. Am Bahnhofe fanden sich zum Abschiede zahlreiche Mitglieder des diplomatischen Corps und der Stadtvertretung ein, welche sich herzlichst verabschiedeten. Wien, 7. Juli. (Orig..Tel.) Helene v. Voguslawski, die Gattin des Wiener Architekten v. Boguflawski, der sich vor zwei Monaten in Salzburg erschoss, hat sich heute vom Fenster ihrer Wohnung im dritten Stockwerke herabgestürzt und blieb sofort todt. Trieft, 7. Juli. (Orig.«Tel.) Au« bisher nicht ermittelter Ursache fieng heute früh der Gelreidestaub der Dampfmühle «Economa» Fmer, wodurch eine Explosion entstand. Zwei Arbeiter erlitten schwere Verletzungen, einer davon ist nachmittags gestorben. Die Verlchungen der übrigen sind minder bedenklich. Der angerichtete Schaden ist ziemlich erheblich, da bei den Löscharbeiten circa 15N Waggons Weizen zugrunde giengen und auch das Gebäude gelitten hat. Danzig, 7. Juli. (Orig.-Tel.) Die Polizeidirection hat bei einer seit Freitag im Stadtlazareth befindlichen Witwe ekoiei-H »»ialic» bacteorologisch festgestellt. Die Erkrankte befindet sich auf dem Wege der Besserung. Ein weiterer Eholerasall wurde hier nirgends beobachtet. Amsterdam, 7. Juli. (Orig.Tel.) Li-Hung-Tschang traf heute hier ein und wurde am Bahnhöfe von den Behörden empfangen. Um 2 Uhr nachmittags reiste Li-Hung.Tschang nach Haag ab. Parma, 7. Juli. (Orig.'Tel.) In der verflossenen Nacht stieß eine Polizeipatiouille auf ein unter Polizei« licher Aufsicht stehendes Individuum Namens Cassinelli und wollte es verhaften. Zahlreiche Personen nahmen jedoch für Cassinelli Partei und griffen die Wachleute an. Es entstand eine Schlägerei, während welcher Cassinelli durch einen Revolverschuss getödtet wurde. Die Menge verfolgte die Wache, griff ihre Kaserne mit Steinen an und schlug das Thor ein. Da sich die Wachleute bedrängt sahen, gaben sie Feuer, wodurch vier Personen verwundet wurden. Polizei und Militär stellten die Ordnung wieder her. Die Leiche Cassinellis wurde durch längere Zeit in der Stadt herumgetragen und dann erst nach dem Friedhofe gebracht. London, 7. Juli. (Orig.'Tel.) Reuters Office meldet aus Buluwayo, dass Oberst Vlumert am letzten Sonntag in einem mehrstündigen Gefechte die Matabeles mit einem Verluste von hundert Mann zurückschlug. Die britischen Truppen verloren 23 Mann an Todten und Verwundeten. London, 7. Juli. (Orig.-Tel.) Der Handelsausweis zeigte für Monat Juni eine Zunahme der Einfuhr um 1'/«, der Ausfuhr um 2'/. Millionen Pfund gegenüber dem Vorjahre. In den letzten 6 Monaten betrug die Zunahme 127,. beziehungsweise 12'/, Mill. Pfund. Laibes N?il.,n<,*ws'154 1325 8, Juli l«^. Ausweis über den Stand der Thierseuchen in Kram für die Zeit vom 28. Juni bis 3. Juli 1896. Es ist herrschend: der «othlauf bei Schweinen im Bezirle Littai in der Gemeinde Etoclendorf (1 Hof); im Bezirle Radmannsdorf in der Gemeinde Veldes (1 Hof); die Schweinepest im Nezirle Oottschee in den Gemeinden: Au-rsperg (1 H.). St. Gregor (2 H.), Großlaschitz (2 H.). Kostel (1 H.). Nesselthal (4 H.), Neifnih (9 H). Videm (1 H): n>l Nezirle Gurtseld in den Oemeiuden: Gurlseld (4 H.), lllrlle (6 H.); im Vezirle Laibach in der Gemeinde Zelimlje lfb): im Vezirle Littai in den Gemeinden: Obergurl (9 H.). -p°lih (3 H.). Prapretsche (2 H.)- im Bezirle Rubolfswcrt m den Gemeinden: Ambrus (2 H.). Dobernig (10 H.), Groß. !?° (6 H.), Hünigstcin (3 H.), St. Michael-Stopic (6 H.), «agrac (6 H.). Seisenberg (18 H.) ; im Bezirle Tschernembl m den Gemeinden Griblje, Podzcmelj, Semiö und Suhor Erloschen: «r «othlaus bei Schweinen im Bezirle Gurkfeld in den Gemeinden Gurkfeld und Heiligenlreuz; "^Schweinepest, im Nezirle Goltschee in den Gemeinden: Atosel. Niedcrdorf, Luscharje, Sudcrschitz uud Suschje-, im «ez»rle Laibach in den Gemeinden PiaulMchel und Liplein; "" Vezirle Littai in den Gemeinden Themenih, Trebeleu und "t. Veit; im Nezirle Rubolfswert in den Gemeinden Hof und Preöna. Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wien. lall 3!"? ^ ^"^' Excellenz Baron Schwegel, wirll. Geheim» ^ (. ^' und Landtagsabgeordnetcr und Ehrenbürger drr a. f°ibach ,c. lc.; Kral, Schipp nnd Mclhardt. Kflte., Wien. ^^"' Erwin Auersperg. l. l. Kämmerer. Reichs- und Land-'"»«abgeordneter und Herrfchaftsbesiher, Thurn am Hart, - von Lenlh. Landtagsabgeordneter und Gutsbesitzer, Schloss Nrch. — Pfeifer, Landlagsabgeordneter und Nealitatenbesiher, Gurlfeld. — Freud, Kfm.; Prochazla, Ingenieur, Prag. — Kavcit, Ksm.. Linz. — Kusternigg, Holzhändler, Feldlirchen. — Engelmann, ll^fm., Graz. — Sttohbach, «fm.; Mitter, l. l. Ober.Hiitten. besitzer, s. Tochter, Marburg. — Ungar, Echlossermeistrr, Cilli, — Pleyer, Privatier, Trieft. — Haimagner, Privatier, Oottschee.— Hirsch, Kfm., Schweinfurt. — Globotnig, Agent, Kraiublirg. — Fiamin, Privatier, f. Frau, Nbbazia. A,u 6. Juli. Labres, l. u. l. Fregatten-Capitän, s. Frau, Pola. — Bedini, Doinpfarrer; Notar, Caplan, Fiume. >— Dr. Faber, Privatier, Wmerbad. — Schinl, Nealitätenbcsiher, s. Frau, Sagor. — Trailovic, l. u. l. Hauptmann; Piesen und Ebner, Mc.; Lipla, Privatier, s. Frau, Wien. — Franl, Viehhändler; Mussil, Verwalter, Lundenburg. — Globocnig, Agent, Krainburg, — Casper, Kfm.. Gottschee. — Agnani und Ieihel, itflte.; Moser, Professor, s..Tochter, Trieft. — Pacal, t. l. Oberlieutenant, Marburg. — Cizel, Kfm., s. Tochter, Prag. Am 7. Juli. Graf Aichrlburg, Privatier, VeldeS. — von Gutmanslhal, Herrschaftsbesiher, Weixelstein. — Seyferl, Procurist; Winter, Maler; Mesner, Kleidcrmacher, s. Familie; Weiß, Iachaysli, Wucherpsenig, Nagy und Stößel, Me.. Wien. — de siocco, Privatier, Modena. — Polvar, Mosailmeister, Fiume. — Ganser, Privatier, s. Nichte, Oottschee. — Weber, Gastwirtin, s. Enlel, Tiiffer. — Küstler, Handelsmann. Ober. Müsel. — Tomiöiö, Kfm., Trieft. — hasclfteiner, Bildhauer, Graz. — Küchar, Kfm., Cilli. — Hamerle, Geschäftsfrau, Tirol. Hotel Elefant. Am 7. Juli. R. v. Roth, l. l. Vezirls.Commissär, Oottschee. — Müller. Hochsinger, Murcsa, Dr. Elbogrn, Neuroth und Patrer, Kflte.. Wien. — Pintar, Advocaturs-Neamter, Laibach. — FinZgar, Priester, Assling, — Knoch, Fabrikant, Klagenfurt. — Antik, Beamter, Selce. — Steiner, Kfm., Budapest. — Manloc, Kfm,, Trieft. — Kutscha, Kfm.. f. Gemahlin; Kempul,. Sccretä'r der VersicherunssS.Gescllschast «Donau», Graz. — Iesetie, Kfin.. Gi>rz. — Krctinsly. Oberförster, Rudolfswert. — Buchner, Einjahrig-Freiwilliger, Linz. — gid, Kfm., Slalih. — Siosenseld, Privatier,^. Tochter; Mubin, Kfm., Ngram. Hotel väterlicher Hol. Am 5. Juli. Krische, fürftl. Forftwart, Oberbura. — Fagllnel. Kfm.. Ettiren. — König. Postassiftenl. Steinbrucl. — Visutin, Kfm.. Grabisla. — Pravisani, Besitzer. Udine, — Braune, Lederhändler; Kozar. Fleischhauer, s. Bruder, Vottschee. — Erler, Wirt, Ischermoschnih, Am 6. Juli. Schreck, Ingenieur. München. — Engler, Reis., Luonnaise (Franlreich). — Winterfteller. Handelsmann, Salzburg. — Münzberg, Monteur. Iiigernborf (Schlesien). — Ganslmeier, Lehrer. Gottschee. — Kolter. Vuchdructer, Dresden. — Chriftmann, Buchdrucker, Kaiserslautern, Verstorbene. Am 4. Juli. Angela Mehlota, Nrbeiterstochter, 10 M., Ziegelstraße, 8, Lungenödem. Am 5. Juli. Francisco Eberle, Glockengießerbtochter, 33 I., Floriansgasse 4«, Tuberculose. Am 6. I u li. Leopolbina Lavtar. Inwohnerin. 70 I,, Petersstraße 52, Marasmus. — Leonie Oaltt, Fabrikbesitzers-tochter, 19 I., Schellenburggasse 5, Tuberculose. — Nntonie Pompe. DiurnistenKtochter. 2 I.. Deutsche Gasse 8. Diphtheriti«. Meteorologische Beobachtungen in i!aibach. Z !Z^ ft !^i I zk W^ ft «... >..^..!M I__^ ^F ^ ! ^«' ^ ^ll7sl^s 736 6 25 - 2 ' SW.'schwach^" heiter "^ ^ 'Nb 736 7 19 2 SO. schwach heiter ___ 8 l 7 U.Mg. ,736-4 16-l)' NO schwach heil« > 00 Das Lagesmittel der gestrigen Temperatur 19 ?', um 0 2' über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm.Ianuschowslt, Ritter von Wislehrad, Course an der Wiener Börse vom 7. Juli l8W. "««dem gellen (l°ursbatte ilaat>>Anl,h»n. «tlb Ware ^ Wal.Äooembes . . . lo,-4ü lNl'U5 l»^.« 'i°/. V»»'°«>l°,"''^b" l°, W ,0, 8.» »»«,« k"/. .. n^n' '" ß- "4 — ,4« - >««4er Vtaat«lo>t . . wu 8' l^."- "? -»°/.«>°«.'Mbr,5lW ft, ."! !^«^ 2° ^l? ^?"'""^' steuerfrei l«8'«5 ill» 4ü »°/° 0es«, »toten«»!«, steuerftel - - —_I »"/« dt°. «enlf !n «ttoiilnwähr., Neueisrel fül ilUOKronen Utom, lNl ieo l0l 4» ««. bto. per Ultimo . , lui »o <0l 40 «senbah». ««»»«schuldvff. schreu. loou ft.f, l<«,fl. N°m, -— — — ^« bt». ln ssrünenw. Neuerf.,400 u» si, CM b'/<°/ »to. Lin,.Äubwcil> wo st. ö. i»' ^.^zb..Tlr.z!UNst.>, W,5°/' z"'l ^!H '^Ms, ,, , «,lb «,r» «0« Vtaalt z»r Z«l>l»»> «l»e»»o«»e»e »lse»».'Vrt»».' vbllgatloue». <5l!!»b,lhoahn «<»« u. «>N0 ««. l!!r »<«> M. 4°/»..... l0 fi. E, 4°/n . s» 2b lOU «b «°r<,llbelßfr Vahn,»m, l»»4, . «°/„ (blv. S«) E., s. ll>a fl, «, »9 70 l0» 70 Un«. »olbrenl« 4°/» per «lasse l»X »ü l«2 85 Wo dto. p,l Ultimo .... l»L 70 lli dto. Pl«m.'«nl, ^ ,<«> s«. g. W. ,l>u «, ,5, ^_ "°, blo. k ön ft.».«. lbUbo,«'- Tl,liß'«fg..«!>I» »o/, ,uu st. . ,8» 7Ü ,40 — Glund»nll.»Gbligatlon»» (für ,0N st, «M.). <°/„ troatilche und llavonische . S? »5 «8 »5 4»/, ungarllche (lvo st. e.W.) . »? 85 »8 »5 And»l» >lss Nnlfben d, Etadtgrmeindt Wien (Gilber obcr Void).... l»«'5U 1L7 .- Prümien «nl. b, Eladtnm, Wien 1»4 — IU4 5(1 Vürsebau slnlehen. verlosb. b»/, INI 50 - — 4"/„ Krain« Lands« «Inlehen . — — —-- Ps«ndbri»ft (für 100 fi.). Voocr.aNz, efi.ln5NI.vI,4»/,«. — — —^ bto. .. „ ln 50 „ 4°/, 9» »5 100 «5 bt«. Prüm.'Ochlb». »«/„I.Vm I14 50,,5l,n dto. bto. »0/n Il.Em, I17-75>,,»!»!' «.»österr. «ande».Hyp.9 — U<» — 4<>/«Dll»ll».Dan!pfsch,1M»st,e 40 st...... Ü9— «1- P°lffy.lio!e 40 fl, «M, . . . 59 5« «0 50 Rothen kreuz, Oes!.<»,l,v.,l(> Rothe» »reuz, Una, Vrl. v, 5 st, 10 — 1U 50 «udolphLo!«' 10 fi..... »«'50 2» 50 Nllln,'i!i>!e 4U N. l »0 fi. «M. , b. Vodfncredltllnstlllt.l.Vm, , 18l!5 14 »5 dto. dto, U, Em 1«»« . . »e — »8 — llaibaHer Uole...... »«-— ,«-. <««K^ltl« 0,fi, Vanl »00 ft. «a»/, ». 1« »b 157 «5 Vanloerew, Wiener, 10» ft. . »»« — »»«50 Vodlr,.«lnst,,0eft,.»»0ft,V.4a»/. 441 — 445 - ». »«8-. »70 — hypothslb.,0tft..»0«fi.z!!>°/,!». 8ll— 85- üanberbanl. vest,. »<»<> st, . . »50 »5 »50 50 0efterr.l>enb»ch,r «»0 st. V. »74 - ,?!. — Piag'Durer<»i! ft. . . . 10» 50 io> i»u Un,,.a»Il». ,<, llaobiei lNlen. »nb lst«hl>Ind. in «!,n « — « — »i^enbahmv. Aeih,., «er«,, »«st. 1»tt — 1», — ,,«!b,mühl", Papiers. ». «. G. bi — 5» l»U Liefingei Vl»uers< 10« ft. . . 11» »5 11» ?h Vlonllln.VeleMch., 0«ft. »»Ipln» 7? «0 7? «V Pnlgtr »tl«n.Inb..»t1. X» st. «7» - »7»— Sill^torj. Vteintohlen 60 l. 590 — l>»» — , — ^» — l,Vtevreri».". Papiers.». V.<«. 1« — »0? — Irisailel »ohlen». > »«!. 70 ». 15!» — i«o — «lsssenf.-»..^».«««»««. 1«»!. «»50X»?— «»„on'Leihanft.. >llg., ln V«ft. »oft......... 4«» - 4W - «r. Vauae